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Aus Blau wird Braun

Kleiner Eingriff mit Wirkung

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Markthalle Trivisano. Stärkung des neuen Brands und Umsetzung mit verschiedenen Mitteln.

BDE Architekten GmbH. CD-Anpassung im Rahmen einer Erweiterung der Partnerschaft. Man sieht nur mit dem Herzen gut.1

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Was man erlebt, zeichnet die Hände. Die zweite Auflage des Buchs zur Handanalyse mit überarbeiteten Illustrationen.

1) Antoine de Saint-Exupéry, Der kleine Prinz

Quer durch Südamerika

Alles neu macht der Mai

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Wie im hart umkämpften Seminarmarkt doch Anmeldungen generiert werden können und wo die Hürden liegen.

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Das neue CD der fit im job AG wurde mit verschiedenen Mitteln umgesetzt.

INTERACT CONSULTING AG

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Der Saft der Orange für die Kernanwendung des Marktführers.

Die Karte der Erkenntnis

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Zen in der Kunst des Webshops Wie man ein Bildungsangebot auch darstellen kann.

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Die Website des Teehauses Winterthur zeigt, dass ein Webshop auch CD-konform sein kann.


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Willkommen

Auftakt

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Zwei Jahre später schliesse ich am 1. Dezember 2009 wiederum die Tür zu einem neuen Büro auf. Viel ist geschehen in der Zwischenzeit und gerne berichten wir darüber. Die Räume an der Pfingstweidstrasse in Zürich sind knapp geworden. Seit Anfang Jahr arbeitet Bert bei der Tollkirsch GmbH und seit Anfang Mai Corinna. Da ich seit zwei Jahren in Winterthur wohne, liegt der Entschluss nahe, ein neues Büro in der Eisenbahnstadt zu suchen. Einige Büromöglichkeiten später finde ich das perfekte Büro: Am Kopfende des Sulzerareals, an der Pionierstrasse 12, eingebettet in ein Konglomerat von Läden, Büros und Wohnungen, findet sich ein überhöhter Raum mit Galerie.

Das Geheime Reich der Farben

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Was Farben tun, wenn sie uns in die Augen kommen.

Aber das ist ja nur Mittel zum Zweck. Denn vor allem war das Jahr 2009 ein Jahr voll spannender Projekte: Pedometer geht im Amazonasgebiet auf die Jagd nach dem Eldorado, die neue Website von fit im job wird entwickelt. Das Kernprodukt der Interact Consulting erhält eine neue Rahmendokumentation. Für ein Hochhausprojekt in Winterthur erarbeiten wir die Verkaufsbroschüre. Für ein weiteres Bauvorhaben entwickeln wir den grafischen Auftritt und die entsprechende Website. Für die BBZ in St. Gallen die Bewerbung der Ausbildungsangebote. BrandStärkung für die Markthalle Trivisano und Erarbeitung von Flyer und Website. Überarbeitung der Website von Format Guggenbühl, dem innovativsten Buchbinder in Zürich.

Taiku Einfach schlafen.

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Ach ja, und gerne nehmen wir Sie mit auf die Reise ins geheime Reich der Farben. Zeigen Ihnen, woher Farben kommen, und was sie können. Wir danken unsern Auftraggebern an dieser Stelle für dieses spannende Jahr und das entgegengebrachte Vertrauen. Corinna Aggeler Bert Schnaitmann Laurenz Zellweger


uf einer Harzreise im Winter (Dezember 1777) stieg ich gegen Abend vom Brocken herunter, die weiten Flächen auf- und abwärts waren beschneit, die Heide von Schnee bedeckt, alle zerstreut stehenden Bäume und vorangehenden Klippen, auch alle Baum- und Felsenmassen völlig bereift, die Sonne senkte sich eben gegen die Oderteiche hinunter. Waren den Tag über, bei dem gelblichen Ton des Schnees, schon leise violette Schatten bemerklich gewesen, so musste man sie nun für hochblau an-

sprechen, als ein gesteigertes Gelb von den beleuchteten Teilen widerschien. Als aber die Sonne sich endlich ihrem Niedergang näherte und ihr durch die stärkeren Dünste höchst gemäßigter Strahl die ganze, mich umgebende Welt mit der schönsten Purpurfarbe überzog, da verwandelte sich die Schattenfarbe in ein Grün, das nach seiner Klarheit einem Meergrün, nach seiner Schönheit einem Smaragdgrün verglichen werden konnte. Die Erscheinung ward immer lebhafter, man glaubte sich in einer Feenwelt zu befinden, denn alles hatte sich in die zwei lebhaften und so schön übereinstimmenden Farben gekleidet, bis endlich mit dem Sonnenuntergang die Prachterscheinung sich in eine graue Dämmerung und nach und nach in eine mond- und sternhelle Nacht verlor.» Was hier kein Geringerer als Johann Wolfgang von Goethe auf seiner Harzreise, 29. November bis 16. Dezember 1777, beschreibt, haben wir alle auch schon gesehen: die unendliche Variation der Farben im Licht. Johannes Iten (1888–1967), Lehrer am Bauhaus

in Dessau, stellt 1925 eine Farbenlehre auf, die nur die Spitze des Eisberges der Farbnuancen beschreiben und kategorisieren kann. Demokrit (460–371 v. Chr.), Philipp Otto Runge (1777–1810) und Sir Isaac Newton haben sich, neben vielen anderen namhaften Persönlichkeiten, auch mit diesem Thema beschäftigt. Wir alle sind täglich mit Farben konfrontiert. Manchmal ganz bewusst: Beim Kauf von Kleidern oder beim Warten vor dem Rotlicht. Manchmal eher unbewusst: beim Kauf einer Tafel Schokolade, bei Abneigung oder Sympathie für ein Gegenüber oder beim eiskalten Schauer, der mich erzittern liess, als mich kürzlich die Farblawine im Carpet-Land überrollte. Auftraggeber und Gestalter im Speziellen sind mit dem Thema der Farben immer dann konfrontiert, wenns zum Beispiel um die Farbgebung für ein Logo, eine Grafik oder eine Schaltfläche auf einer Website geht. Und dabei zeigen sich vermeintlich ganz unterschiedliche Präferenzen. Was aufseiten der Auftraggeber oft als Gefallen oder Bauchgefühl


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Fachartikel

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Wellenlänge (m)

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100

10-4

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Das Spektrum des Lichts und der für den Menschen sichtbare Bereich.

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Gammastrahlung

Röntgenstrahlung

Ultraviolett

Sichtbares Licht

Infrarot

Das optische Phänomen der Farbwahrnehmung ist ein Forschungsgebiet von umfassender Komplexität. Es sind dabei physikalische (Spektrum), wahrnehmungsphysiologische (Farbreiz) und wahrnehmungspsychologische (Farbvalenz) sowie sprachlich-konventionelle Aspekte verflochten. Ein Elektron, das sich auf einer inneren Bahn um das Proton bewegt, springt durch Anregung von einer Energie von aussen auf eine weiter aussen gelegene Bahn. Bewegt sich das Elektron wieder zurück auf eine innere Ebene, wird Energie freigegeben. Diese Energie nennt man

Mikrowelle

Entstehung von Farben

Durch die Brechung der Lichtstrahlen an einem Glasprisma wurden die verschiedenen Farben sichtbar. Mithilfe dieser Erkenntnis entwickelte Newton ein Farbspektrum, das bis heute seine Gültigkeit hat. Es besagt, dass unser sichtbares Licht in einem Wellenlängenbereich von ca. 400 – 700 Nanometern (10-9) liegt. Dabei liegt der blauviolette Lichtanteil im kurzwelligen Bereich von ca. 400 – 500 Nanometern und der rote Lichtanteil im langwelligen von 650 – 700 Nanometern. Dazwischen liegen von Kurz- nach Langwellig Grün, Gelb und dann Orange. Damit konnte Newton

Photon. Jedes Photon weist eine spezifische Wellenlänge auf, die das menschliche Auge zum Teil wahrnehmen kann. In der Abbildung wird ersichtlich, dass nur ein kleiner Teil des Spektrums der Wellenlängen für das menschliche Auge sichtbar ist. Unsichtbar sind sehr kurzwellige Stahlen wie die Röntgen- und Gammastrahlung, aber auch langwellige wie die Infrarotstrahlung, die Mikrowellen, Rundfunkwellen und Wechselstrom. Sir Isaac Newton entdeckte Anfang des 17. Jahrhunderts, dass das gesamte Farbspektrum im weissen Licht enthalten ist.

Rundfunk

interpretiert und kommuniziert wird, scheint für den Gestalter zuweilen unpassend oder gar falsch. Woher kommt diese Diskrepanz? Lässt sich die Wirkung von Farben bewusst einsetzen, lässt sich die Empfindung steuern? Was sind überhaupt Farben? Woher kommen sie? Wie werden Farben definiert und wie reproduziert?

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Die Wahrnehmung von Farben Im menschlichen Auge laufen Sehvorgänge auf der Netzhaut ab. Diese beheimatet zwei verschiedene Arten von Nervenzellen: Stäbchen und Zäpfchen. Die Stäbchen sind im Auge für die HellDunkel-Kontraste zuständig und haben mit dem Sehen von Farben nichts zu tun. Die Zäpfchen hingegen reagieren auf drei bestimmte Wellenlängen des Lichts: 1. rotempfindliche, langwellig empfindliche (L-Zapfen) 2. grünempfindliche, mittelwellig empfindliche (M-Zapfen) Natürlich haben die grossen Maler (hier Vermeer) die Wirkung der Farben gekannt und eingesetzt.

erklären, wo Farben herkommen. So verstehen wir dadurch alltägliche Beobachtungen wie die gelbe Sonne oder den blauen Himmel: Wenn Licht durch die Atmosphäre dringt, wird der kurzwellige Anteil, also der blaue, gestreut. Dadurch erscheint uns der Himmel dann blau. Dadurch verliert das Licht jedoch an Kurzwellen und die Sonne wird für uns auf der Erde gelblich erscheinen. Ein Astronaut im Weltall sieht die Sonne aber weiss. Als weiteres, plakatives Beispiel dient die Tomate. Wenn farbloses sichtbares Licht auf eine Tomate fällt, werden von der Oberfläche die Farbanteile Blau, Grün und Gelb aus dem Licht absorbiert. Der rote Farbanteil des Lichtes wird reflektiert und trifft auf die Netzhaut unseres Auges. Dieses nimmt die Tomate als rote Frucht war. Wenn man die Tomate mit Licht bestrahlen würde, das keinen roten Farbanteil hat, wie zum Beispiel fluoreszierendes Licht, das nur Blauanteile besitzt, erschiene dem menschlichen Auge die Tomate schwarz, da der blaue Lichtanteil von ihr absorbiert wäre.

3. blauempfindliche, kurzwellig empfindliche (K-Zapfen)

Diese drei Zäpfchen machen, auf Grundlage der additiven Farbmischung, Farbe sehbar für den Menschen. Anhand der

Betrachter im Weltall

Farbe der Sonne im Weltall

Lichtes auf und wandeln die Energie in Reize der Nerven um.

Himmel

Farbe der Sonne in der Atmosphäre Streuung

Meer Betrachter in der Atmosphäre

Die Absorption des ganzen Lichtspektrums durch ein Medium (hier die Luft) bedingt die Wahrnehmung einer Farbe für den Betrachter.

Fehlsichtigkeit erkennt man das Zusammenwirken der einzelnen Rezeptoren deutlich: Wenn zum Beispiel die rotempfindlichen L-Zapfen bei einem Menschen ausfallen, wird er rot-grünfarbenblind. Die Wirkung von Farben

Stäbchen und Zapfen nehmen die Photonen des

verschiedene Blautöne. Ebenso ist es mit allen anderen Farben. Und der Eindruck eines Farbtons kann sich durch die farbige Umgebung beträchtlich verändern (Simultankontrast). Deshalb haben die Eigenschaften, die einer bestimmten Farbe zugeordnet werden, auch eine gewisse Bandbreite mit positiven als auch negativen Aspekten. Dennoch hat jede Farbe ihre eigene Qualität und damit ihr eigene Assoziationen und Wirkungen, die für die meisten Menschen Gültigkeit haben. Für die Tatsache, dass Farben als Energiestrahlung vom menschlichen Körper deutlich wahrgenommen werden, erbrachte der Begründer der rationalen Lichttherapie, Professor Nils Finsen, den wissenschaftlichen Beweis. Für seine Forschungsarbeit über Licht und Farben erhielt er 1903 den Nobelpreis für

Jede Farbe übt auf den Betrachter einen bestimmten Reiz aus, der charakteristisch für diese Farbe ist. Dies wird von einzelnen Menschen unterschiedlich empfunden, aufgrund ihrer unterschiedlichen Natur und aufgrund der Tatsache, dass zu einer Farbbezeichnung viele verschiedene Farbtöne gehören. Es gibt eben nicht «das Blau», sondern viele

Medizin. Er konnte nachweisen, dass Farben selbstständige Kräfte sind und ihre Wirkung nichts mit Suggestion zu tun hat. Seine Versuche zeigten eindeutig, dass Farbschwingungen, die auf den menschlichen Körper treffen, diesen zu deutlichen Reaktionen veranlassen. In der Psychologie ist der Begriff Gedächtnisfarben eingebürgert, wenn es um Farbwahrnehmung geht. Objekte mit einem typischen Farbton werden also unter Rückgriff auf den im Gedächtnis gespeicherten prototypischen Farbton wahrgenommen. So werden Tomaten in einem intensiveren Rot wahrgenommen, als es ihrer tatsächlichen Erscheinung entspricht. Eine Wiese erscheint selbst in der Dämmerung noch grün. Auch der


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Farbenkreis zur Symbolisierung des menschlichen Geistes- und Seelenlebens, aquarellierte Federzeichnung von Johann Wolfgang von Goethe, 1809

blaue Himmel ist solch eine Ausbildung. Die Wahrnehmung von Farben wirkt psychologisch auf zwei Arten: Farbe ruft Assoziationen hervor, also Vorstellungen, meistens Erinnerungen, an Dinge wie Feuer = Rot, Gras = Grün, Zitrone = Gelb. Farbe ruft Gefühle (Farbgefühl, Gefühlston, Anmutungsqualität, Gefühlscharakter) hervor. Dies kommt zum Ausdruck, wenn man Substantive in Eigenschaftswörter verwandelt oder von vornherein Eigenschaftswörter verwendet, die am ehesten Gefühle auszudrücken vermögen, Rot = gefährlich, Grün = giftig, Gelb = frisch. Farbe kann dabei auf der Gefühlsebene vergangene Erfahrungen aktivieren. Assoziationen und Gefühle infolge von Farbwahrnehmung gehen in die Traditionen der Kultur im jeweiligen Volksbereich ein. Nach der «Empiristischen Theorie der Gefühlswirkung von Farben1» werden Farbgefühle individuell und implizit (unbewusst, nicht erinnerbar) gelernt: Das sind vor allem Gefühle, die der Mensch aufgrund ererbter Trieb1) Ingrid Crüger, Fraunhofer IPSI

struktur und Daseinsthematik ursprünglich gegenüber bestimmten, überall vorkommenden «Universalobjekten» oder «Universalsituationen» entwickelt. Weil die Erfahrung und die Erziehung diesen gefühlsbesetzten Dingen eine (vom Kulturkreis) bestimmte Farbe beigibt, entwickelt der Mensch Gefühle schon dann, wenn er die Farbe allein wahrnimmt. Die Reaktion auf die Farbe ist sodann bereits eingeprägt: Rot alarmiert, auch wenn das vermeintlich dazugehörende Feuer fehlt und nur die Wand des Raumes grellrot gestrichen ist. Das entspricht dem Erlernten bedingter Reflexe bei Pawlows Hunden durch klassische Konditionierung. Farben haben auch einen Symbolcharakter. Zwischen den einzelnen Kulturkreisen gibt es Unterschiede in der Symbolzuordnung von Farben, die durch die unterschiedlichen Lebensweisen bedingt sind. Durch die Erfahrung ergeben sich die einfachsten Beziehungen zu den Farben, wie dies für das Temperaturempfinden gilt:

Warme Farben Die warme Jahreszeit wird von den gelben und roten Tönen bestimmt; offenes Feuer hat durch glühende Kohlenstoffteilchen diese Farben. Aus der Erfahrung und der Überlieferung gelten die Farbtöne von Gelbgrün bis ins violette Rot hinein als «warm», also als angenehm. Kalte Farben Das kalte blaue Wasser, die türkisen Eisschatten im Winter und an Eisbergen, das «giftige» Blaugrün wirken abweisend und kühl. Farbtöne, die im Farbkreis den warmen Farben gegenüberliegen, werden als «kalt» empfunden und demgemäss kalte Farben genannt. Zu jeder Farbe gibt es verschiedene Assoziationen, die auch stark davon abhängen, in welchem Umfeld eine Farbe gesehen wird. Da Farben selten isoliert auftreten, sind es meistens Kombinationen aus mehreren Farben, die bestimmte Stimmungen hervorrufen. Rot in einer rosafarbenen Umgebung ruft z.B. ganz andere Empfindungen hervor als Rot in der Kombination mit Schwarz. Es gibt Untersuchungen darüber, wie Kombinationen verschiedener Farben auf den Betrachter wirken. Die Erkenntnisse


werden besonders in der Werbebranche eingesetzt. Aus dem Ergebnis einer Untersuchung, bei der die Befragten in einer grossen Fragebogenaktion aufgefordert wurden, einer Reihe von vorgegebenen Begriffen bestimmte Farben zuzuordnen, habe ich einige Begriffe ausgewählt und bei jedem Begriff jeweils die drei Farben angegeben, die am häufigsten genannt wurden, in der Reihenfolge ihres mengenmässigen Anteils. Die erstgenannte Farbe stellt also in der jeweiligen Kombination den grössten und die letzte Farbe den kleinsten Anteil. Unabhängig vom Farbton gibt es Wirkungen, die von der Helligkeit, Sättigung oder Temperatur einer Farbe ausgehen oder von der Anzahl der verwendeten Farben und der Abstimmung der Farbtöne aufeinander: • helle Farben wirken leicht und freundlich • dunkle Farben wirken düster, edel, konzentriert • reine, gesättigte Farbtöne wirken dominant, infantil • entsättigte Farbtöne wirken zurückhaltend, erwachsen • zarte Farben vermitteln den Eindruck von Empfindlichkeit • warme Farben schaffen Nähe • kalte Farben schaffen Distanz • einzelne Farben schaffen Ordnung und Übersicht • viele Farben verwirren #

Keine Farbe ohne Form Farbe und Form gehören zusammen. In unserer physikalischen Welt ist Farbe, abgesehen von farbigem Licht, ohne Form nicht denkbar. Und im praktischen Alltagsleben ist in der Regel zuerst eine Form da, die dann mit Farbe behandelt wird. Diese Form hatte zwar auch bereits eine Farbe, nämlich die ihres Materials, aber darum geht es hier nicht, es geht um eine bewusste Farbgebung. In künstlerischen Prozessen gibt es auch den umgekehrten Weg: Da wird aus der Farbe eine Form entwickelt. Zusammenwirken von Farbe und Form Im Idealfall wirken Farbe und Form zusammen. Die Farbgebung unterstützt die Form und bringt sie besonders gut zur Geltung. Durch eine gelungene Form wiederum wird die Wirkung einer Farbe unterstrichen und hervorgehoben. Eine falsche Farbgebung dagegen kann die Wirkung einer guten Form beeinträchtigen und die Vorzüge der gelungenen Form können die Wirkung der missglückten Farbgebung nicht wettmachen. Umgekehrt kann eine schlechte Form durch Farbe nicht aufgewertet werden. Auch die schönste Farbgestaltung kann nicht über eine unharmonische Formgebung hinwegtäuschen; allenfalls kann diese dadurch etwas gemildert werden. Farbe und Form bedingen sich also: Eins ist

ohne das andere undenkbar, und wenn sie zusammenwirken, bilden sie eine harmonische Einheit. Das beste Beispiel dafür bietet die Natur. Betrachten wir die Farben und Formen der Natur, dann stellen wir fest, dass sie optimal aufeinander abgestimmt sind. Und bei genauerem Hinsehen können wir erkennen, dass die Schöpfung mit den uns bekannten Gestaltungsmitteln arbeitet, nämlich mit Farbharmonien, Farbkontrasten und Farbklängen. Harmonische Farbkompositionen zeichnen sich dadurch aus, dass sie auf den Betrachter angenehm wirken. Eine Komposition aus Farben, die miteinander harmonieren, führt zu einem positiven Gesamtbild. Farben, die nicht miteinander harmonieren, erzeugen eine Disharmonie, die beim Betrachter Abneigung hervorruft. Harmonische Farbgestaltungen lassen sich erzielen durch: • Kombination von benachbarten Farbtönen • Kombination von Farben der warmen Farbpalette • Kombination von Farben der kalten Farbpalette • Kombination von bunten mit unbunten Farben • Kombination von aufgehellten Farbtönen mit ihrer Vollfarbe • Kombination von mit Grau entsättigten Farbtönen mit ihrer Vollfarbe


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Farbkontraste heben hervor. Sie verdeutlichen Unterschiede und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Farbkontraste erzeugen Spannungen, die belebend, erfrischend oder aber anspannend, unangenehm wirken können. Kontrastreiche Farbgestaltungen lassen sich erzielen durch: • Komplementärkontrast – Verwendung von Komplementärfarben – also Farben, die sich im Farbsechseck gegenüberstehen und sich zu Unbunt ergänzen • Warm-Kalt-Kontrast – Verwendung von warmen und kalten Farben • Unbunt-Bunt-Kontrast – Verwendung von bunten und unbunten Farben • Hell-Dunkel-Kontrast – Verwendung von Vollfarben und ihren aufgehellten Farbtönen • Qualitätskontrast – Verwendung von reinen gesättigten und trüben ungesättigten Farben • Quantitätskontrast - Verwendung von grossen Farbflächen und kleinen Farbelementen Meistens enthält eine kontrastreiche Gestaltung eine Kombination aus mehreren verschiedenen Kontrasten. Zum Beispiel haben wir bei einer schwarzen Schrift auf hellblauem Grund gleichzeitig einen Hell-Dunkel- und einen Unbunt-BuntKontrast.

Aktiv

Inaktiv Passiv Blaugrün

Gelb

Cyanblau

Orangerot

Violettrot

Magentarot Grün

Es war Johannes Iten (1888 – 1967), der in seinem theoretischen Werk die genauen Festlegungen der sechs Grundfarben und Kontrastverhalten von Farben aufstellte. Bezeichnend dafür ist eine Tagebuchnotiz der letzten Lebensjahre: «So, wie ein Wort erst im Zusammenhang mit anderen Worten seine eindeutige Bedeutung erhält, genauso erhalten die einzelnen Farben erst im Zusammenhang mit anderen Farben ihren eindeutigen Ausdruck und genauen Sinn.»

Farbklänge Farbklänge sind Kombinationen aus mehreren Farben, die bei gleicher Helligkeit und Farbqualität in einer definierten Beziehung zueinander stehen. Farbklänge wirken harmonisch und dennoch kontrastreich. Sie lassen sich gut dazu benutzen, unterschiedliche Sachverhalte, die nicht im Kontrast zueinander stehen, klar zu unterscheiden. Farbklänge haben die Eigenschaft, dass ihr Abstand zueinander im Farbsechseck

gleich ist. Sie lassen sich zusammenstellen, indem man gleichseitige Flächen, z.B. Dreiecke oder Quadrate, über das Farbsechseck legt. Die Eckpunkte der Flächen zeigen dann auf die Farbtöne eines Farbklangs, in diesem Beispiel eines Farbdreiklangs oder Farbvierklangs. Farben wirken wirklich Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Reich der Farben gross und mächtig ist. Nicht nur ist die Empfindung subjektiv, sondern die Wirkung auch sugestiv, unbewusst und sogar physikalisch nachweisbar. Für uns Gestalter sind die Farben aber auch eine Palette von Möglichkeiten, ein Instrument, mit dem man die unterschiedlichsten Melodien erzeugen und den Betrachter verzaubern und verführen kann. Sie sind Mittel, um Werte zu kommunizieren, Stimmungen zu schaffen und Sachverhalte zu klären. Der Einsatz von Farbe geht über den persönlichen Geschmack hinaus und kann – wenn er auf die Zielgruppe zugeschnitten ist – eine starke Wirkung entfalten.

Der Hexadezimal-Code Im World Wide Web (WWW) werden Farben mit einem 6-stelligen Hexadezimal-Code bezeichnet. Es handelt sich um eine Darstellung nach dem RGB-Modell der additiven Farbmischung. Die beiden ersten Zeichen stehen für die Farbe Rot, das 3. und 4. Zeichen für die Farbe Grün und das 5. und 6. Zeichen für die Farbe Blau. Da bei der additiven Farbmischung jeder Farbton aus Anteilen der drei Farben Rot, Grün und Blau gemischt wird, können mit diesem System beliebig viele Farbtöne erzielt werden. Die Begrenzungen liegen in der Unterscheidungsfähigkeit des menschlichen Auges und in der Darstellungsfähigkeit der Monitore. Schwarz: #000000 Weiss: #ffffff Hintergrundfarbe dieses Kastens: #d3c7b8


Go & check: www.fitimjob.ch


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SEO hat Wirkung gezeigt

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Potenzielle Kunden sollen nur so weit mit Informationen bedient werden, bis sie den Wunsch haben, mehr zu erfahren. Kontaktaufnahme und Chance zum Gespräch oder der konkreten Offerte.

am Verbessern sind. Zum Beispiel für die Suchmaschinen verbessern wir die Keywords, Titletags und Metatags. Für die Kunden passen wir die Formulare an, und seit auch noch ein Preis im Aktuellbereich zu vermerken ist, schalten wir den auch auf. Die Website ist – laut unseren Rankingmessungen – erfolgreicher in Bezug auf spezifische Suchbegriffe, die wir als relevant eingestuft haben. Sie passt wieder in die Firmen-CI und entspricht den aktuellen Usanzen des Web.

Mehr Pep fürs Web fit im job AG Komplettes Redesign des Auftritts von fit im job im Internet.

Die Haupt-Website www.fitimjob.ch bietet ziemlich viel: umfassende Informationen über das Unternehmen, das im Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) tätig ist. Links zu den verschiedenen Produkten wie Micropause, fitimjob-online, der Website Pedometer.ch und weiteren anderen URLs. Das Unternehmen bekam Ende 2008 ein neues CD und die Webseiten sollten eben auch dem neuen Look angepasst werden. Ganz einfach – neue Farben und neues Logo und schon fertig? Nein, natürlich nicht. Die Chance sollte auch gerade genutzt werden, um die neuen «do's and don'ts» zu berücksichtigen. Die Benutzer sind einiges gewohnt und lassen sich aber auch nicht mehr alles gefallen. WWW hat eigene Regeln entwickelt und bietet gleichzeitig viel mehr als früher. Die Verbindungen sind schnell geworden. Web 2.0 ist Realität.

Funktioniert? Ja und nein. Ja, aber der Weg dahin war herausfordernd. Nicht weil wir keine Ideen gehabt hätten, wie die Website aussehen sollte. Obwohl das auch schon anspruchsvoll war: Das neue Design

Also, was haben wir gemacht? Zuerst haben wir die alte Site genau unter die Lupe genommen. Geschaut, was bisher war und was verbessert, verändert werden soll. Strategiewechsel: von der Informationsplattform zur Kontaktfläche.

sollte auch die gestalterische Grundlage für die andern Seiten der Firma sein. Aber das Resultat funktioniert. Nein, weil wir auch nach dem Relaunch noch weiter

Wissenswertes zum Thema Suchmaschinenoptimierung lesen Sie auf der nächsten Seite.


Titletag

Überschriften

Textlinks

Die Webstatistik zeigts auf: SEO bringts Die Überarbeitung der Website konnte ich auch gerade nutzen, meine neusten Kenntnisse aus der Weiterbildung zum Online-Marketer einfliessen zu lassen: Welche Begriffe sind wichtig, wo müssen sie stehen, und wie verändert das das Ranking der Seite? Nachdem ich die relevanten Begriffe bestimmt und mit dem Kunden die Titletags entwickelt hatte, erfasste ich die IstSituation in einer Exceltabelle (vgl. rechte Seite). Nach einem Monat überprüfte ich die Situation und konnte sehen, dass einige Begriffe etwas nach vorne gerutscht andere überhaupt erschienen sind.

Am meisten gefreut hat mich natürlich der erste Platz mit dem Begriff «BGF», Betriebliche Gesundheitsförderung, ein für den Kunden sehr wichtiger Begriff.

Was ist SEO? Suchmaschinenoptimierung oder Search Engine Op-

offengelegt und häufig geändert, um Missbrauch zu

Der eigentlich für Suchmaschinen konzipierte

timization (SEO) bezeichnet Massnahmen, die dazu

erschweren und dem Benutzer relevante Ergebnisse

Metatag Keyword wird inzwischen nicht mehr

dienen, dass Websiten im Suchmaschinenranking auf

zu liefern. Das Aufsuchen und Einlesen der Inhalte

berücksichtigt.

höheren Plätzen erscheinen. Suchmaschinenopti-

von Websiten folgt dagegen bekannten HTML-Stan-

Wichtig ist die richtige Suchwortdichte in der betref-

mierung ist ein Teilgebiet des Suchmaschinenmar-

dards des Web, deren Einhaltung bei der Erstellung

fenden Internetpräsenz. Besonders bedeutsam sind

ketings.

von Websiten den ersten und wesentlichen Schritt

ausserdem die Wörter, die im Seitentitel (Titletag), in

einer Optimierung darstellt.

ausgewiesenen Überschriften (H1-, H2-Tags usw.), in

Arbeitsweise

Ein weiterer Schritt ist die Auswahl der geeigneten

Textlinks (auch solchen, die auf die betreffende Site

Bei der Suchmaschinenoptimierung werden die Tech-

Suchbegriffe. Hierzu kann man sich frei verfügbarer

verweisen) sowie innerhalb der URL vorkommen.

niken der Webcrawler und Sortieralgorithmen von

Datenbanken, wie einer Keyword-Datenbank oder des

Suchmaschinen untersucht. Diese werden von den

MetaGer Web-Assoziators, bedienen. Dabei werden

Betreibern der Suchmaschinen meist nur zum Teil

Inhalte im Head- sowie im Bodybereich ausgewertet.

(Wikipedia 20100503)


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Verbesserungen greifen

Was bringt SEO?

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Rang 1

457q 1238 9m

Rang 5

Rang 10

Rang 20

Rang 30 6

Rang 40

Rang 50

erscheint 1 Woche

Begriff gesucht bei Google.ch

1 Wo

1.5 Monate

6 Monate

1 Betriebliche Gesundheitsförderung

erscheint

45

2

2 BGF

erscheint

25

2

erscheint

5

2

erscheint

2

1

3 Gesundheitscheck

Vorher

1,5 Monate

4

4 Nachhaltige Verhaltensänderung 5 Ole Petersen

1

1

1

1

6 Gesundheitsportal

48

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20

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7 fit im job

1

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1

1

8 Präsentismus

erscheint

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9 workplace health promotion

erscheint

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3

erscheint

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3

erscheint

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1

m Stress-Prävention q Absenzrate Anfragen per Formular (CLICK-RATE)

1

1.9%

6 Monate


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Online-Edu-Game wird eingesetzt

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Die Jagd nach dem El Dorado – Online-Game Amazon-Race Schritte zählen, um fit zu bleiben. So einfach das klingt, so effektiv ist es auch: Unter dem Namen Pedometer hat die fit im job AG ein Mittel geschaffen, um die Gesundheit der Mitarbeitenden auf Vordermann zu bringen.

Im 2008 konnten wir mit dem Szenario «Expedition Everbest» einen grossen Erfolg erzielen. Die Teilnehmenden der Aktion waren begeistert und es gab sogar richtige Kämpfe um den ruhmhaften Sieg. Entsprechend hoch waren die Anforderungen an uns, als es darum ging, ein neues Szenario für dieselbe Massnahme zu entwickeln. Welche Ziele bewegen die Menschen heute noch? Welche Träume bleiben im 21. Jahrhundert? Was lohnt, Umwege in Kauf zu nehmen und das Auto 40 Tage lang zuHause zu lassen? Der Heilige Gral, Atlantis? OuterSpace? Oder das Innere des Menschen? Das Gehirn? Gemeinsam mit dem Kunden haben wir uns für die Suche nach dem sagenumwobenen Gold der Inkas entschieden: El Dorado. Die Geschichte erzählt, dass die Inkas, um ihre spanischen Besatzer loszuwerden, ihnen von einer Stadt aus purem Gold berichteten. Irgendwo am

Laufe des Amazonas. Um 1780 erforschte Alexander von Humboldt im Rahmen seiner Welt-Expedition die Zuflüsse des Amazonas. Und noch heute verirren sich immer wieder selbst ernannte Glücksritter auf der Suche nach dem grossen Gold dorthin. Der Amazonas hats aber auch in sich: Der wasserreichste Fluss der Welt schliesst ein Gebiet ein, dass viermal so gross ist wie Europa, vereint 10'000 Nebenflüsse zu einem Strom und ist die Heimat der Hälfte der an Land lebenden Tier- und Pflanzenarten. 400 verschiedene indigene Völker leben hier noch wie zu Kolumbus' Zeiten. Aber auch weniger Erfreuliches prägt die sogenannte Lunge der Welt: täglich werden 71 Quadratkilometer Regenwald gerodet, um Platz für Soja und Rinderherden zu machen. Cirka 1000 Arten sind vom Aussterben bedroht.

Für uns Grund genug, diesen spannenden Fluss zum Thema des neuen OnlineSpiels zu machen. Doch wie kommt man den überhaupt hinauf? Zu Fuss oder mit dem Schiff? Und wie setzen wir die gemachten Schritte in eine Schiffsbewegung um? Wie findet man den Weg zur Quelle, den man ja noch nicht kennt? Was geschieht, wenn man sich verirrt? Und wie das alles programmieren und auch bei 5000 Teilnehmenden noch am Laufen halten? Eins war klar: Das Ganze muss die Stimmung der Entdecker im 17. Jh. wiedergeben. Es musste aber für den Teilnehmenden einfach zu verstehen sein, schnell und intuitiv zu bedienen und sollte nicht vom Kerngeschäft ablenken. Die Erfahrungen, die mit dem ersten Szenario gemacht wurden waren, kamen uns hier zu Hilfe. Wir kannten die Anzahl Schritte, die man in der Aktionszeit machen konnte. Wussten, was die Ambitioniertesten


Amazon-Race verbindet Spielspass und Betriebliche Gesundheitsförderung. Auf der Suche nach dem legendären El Dorado.

leisten können und hatten bald einen ganzen Haufen von Ideen, wie man die lange Reise abwechslungsreich gestalten könnte. Damit wir dennoch die Übersicht behalten konnten machten wir uns aber – zusammen mit der Escapenet GmbH, unsern Lieblingsprogrammierern – ganz systematisch ans Werk. Zuerst wurde ein grobes Konzept für das ganze Spiel entworfen. Einzelne Screens wurden gestaltet und ermöglichten eine emotionale Beurteilung der Spielidee. Wir mussten – oder konnten, weil wir natürlich bereits vom Amazon-Race-Virus infiziert waren – einiges an Recherche über den Fluss und dessen Geschichte machen. Zum Beispiel erfuhren wir, dass der Amazonas vor Urzeiten mal in die andere Richtung geflossen war und dass sich darin auch heute noch rosarote (!) Delfine tummeln. Mit diesen Werkzeugen gerüstet unter-

zogen wir das Online-Spiel einem harten Test und merkten, dass wir den User nicht überfordern durften. Also vereinfachten wir die vielen Ideen und bemühten uns, den Look dennoch beizubehalten. Das war nicht immer einfach. Denn die Sicht der Programmierer und unsere waren zum Teil sehr unterschiedlich: Wir wollten möglichst viel, die Programmierer möglichst sichere Codes und einfache Skripts. Aber in der Auseinandersetzung fanden wir jeweils die beste Lösung. Nun sind bereits einige 1000 Mitarbeitende von Kunden der fit im job AG den Amazonas hinaufgepaddelt. Und haben, neben dem El Dorado, auch ihre Gesundheit gefunden. Das Szenario ist eine gute Weiterführung der Everest-Geschichte geworden. Und wir dürfen bereits an einem neuen Abenteuer herumdenken.


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Die Filme sind online zu sehen

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Tollkirsch Recordings – drei Filme für ein Halleluia

Wir sind auch eine Filmkiste. So könnte man diesen Teil des Jahres 2009 beschreiben. Wir sitzen in den heissen Räumen der Pfingstweidstrasse und ich schreibe am Storyboard zu den Filmen der Pedometer-Szenarien. Ole Peterson, Inhaber und Geschäftsführer der fit im job AG, hatte die Idee zur einfachen und zeitgemässen Vermittlung der Inhalte der drei möglichen Geschichten, mit denen man die Gesundheit lustvoller und damit nachhaltiger unterstützen kann. Also beginnen wir mit dem Zusammenstellen der relevanten Inhalte. Herausfinden, was wichtig ist. Die Filme sollen ja kurz und verständlich sein. So wie man im Web gerne Filme anschaut. Dann die Dramaturgie festlegen, den roten Faden spinnen und immer wieder versuchen, die Gedanken und die Stim-

mung zu erfassen. Clips suchen – online. Musik dazu. Immer wieder dieselbe Stelle zusammenschneiden, den Text dazu schreiben, die Worte, die die Inhalte vermitteln. Dran denken, wies wirklich wäre, wie ichs gerne hätte. Eine Reise in meine Gedanken, Erfahrungen und Vorstellungen. 1. Expedition Everbest. Auf den höchsten Berg der Welt. Om – das heilige Mantra. Kongmalunga –der heilge Berg. Herausfoderung, Anstrengung, Strapaze. Alles für ein paar Schritte Gesundheit. 2. Amazon-Race. Mücken, Malaria, Schlangen und Pumas. Giftpfeilfrösche, Krokodile und rosarote Delfine. Im längsten Fluss der Erde. Und wir paddeln rauf. Auf der Suche nach dem El Dorado.

3. Sahara-Challenge. Trockne Kehle und kein Wasser. Rennen und rennen. Weiter und Weiter. Bei 60 °C. Im Schatten. Aber es haben schon andere geschafft. Also los und noch einen Schritt. Vertont haben wir die Filme bei Revolution Recordings in Winterthur, gesprochen hat René Bill. Spass hats gemacht und interessant wars. Zu sehen unter www.pedometer.ch


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Redesign funktioniert

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Beste Delikatessen: Branding der Markthalle Trivisano Im Januar 2008 übernimmt Frau Trivisano-Mundwiler das Spezialitätengeschäft an der Marktgasse in Winterthur. Ich hatte schon einige Male mit den Inhabern gesprochen – in anderer Sache –, und plötzlich stand die Frage im Raum, wie man die Marke Markthalle besser verankern könnte. Eine Kurzgeschichte.

Ich erinnere mich gut, als wir – Herr und Frau Trivisano – am Tisch im Juweliergeschäft Mundwiler sassen und über den Claim sprachen. Und wie von alleine liess sich aus einem ziemlich mutigen Konstrukt eine einfache Formel – beste Delikatessen – kondensieren. Ich erzähle Ihnen diese Geschichte zu Beginn, da ich sie charakteristisch für die Arbeit mit der Markthalle finde. Rückblickend sehe ich unsere Aufgabe darin, mit Bestehendem umzugehen, das Wichtige zu bewahren und nur so viel hinzuzufügen, wie es unbedingt braucht. Aus Kostengründen, aber auch aus Respekt vor dem Bestehenden. Und noch ein Weiteres kann an diesem Besipiel gut erläutert werden: Identität ist nicht nur das Logo. Wir hatten den roten Streifen als Wiedererkennungsmerkmal hinzugefügt. Ich hatte die Vorstellung, dass jedermann resp. jedefrau, die Kommunikation der Markthalle erkennen sollte. Und da eignet sich das einfache

Mittel eines starken grafischen Elementes bestens. In Signalfarbe. Zur Wiedererkennung. Und dass dann die Tragtaschen den Streifen in die Marktgasse tragen, zu den Leuten nach Hause und von da auf den nächsten Kunden überspringen, die Idee war ganz schnell da. Corporate Design heisst aber auch Schrift und Bilder. Eine Bildsprache, die den Inhalt der Kommunikation transportiert, unterstützt und – im besten Fall – auch Wiedererkennung schafft. Wir kennen das von Orange (die grossen Weiten mit den Menschen drin), von Credit Suisse

(die Menschen in den etwas unterkühlten Lofts) und von der ZKB (die Kunstgemälde, die man ohne Geldsorgen geniessen kann). Dahinter sind aber erheblich grösserere Budgets. Und auch hier wars die Not, die erfinderisch macht: Frau Trivisano ist eine begnandete Fotografin und sorgt seither für eine hohe Bildqualität.

Zurzeit erarbeiten wir die Website, mit Bildern natürlich.


Go & check: www.interact-consulting.ch


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Dokumentation ist gedruckt

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Die Intelligenz frischer Orangen: Rahmendokument CaptureSuite Interact Consulting AG

Warum Orangen durchaus was in der IT-Branche verloren haben und wieso es so lange gedauert hat, bis auch wir das gemerkt haben. Die Dokumentation des Kernwissens geht neue Wege.

Ich arbeite nun schon seit zwölf Jahren für die Interact Consulting AG. Die Firma entwickelt Lösungen, die Informationen verarbeiten – vom Posteingang bis ins Archiv: Papierdokumente scannen, unstrukturierte elektronische Daten interpretieren, intelligent erkennen, lesen, erfassen, verwalten und archivieren. Interact-Lösungen sind die Basis von Hunderten von Millionen verarbeiteten Dokumenten. Jedes Jahr. So ist Interact Consulting zum Marktführer gewachsen. Den Paradigmenwechsel von einfachen Scann-Anwendungen der Archivierung hin zu intelligenten Verarbeitungslösungen im Posteingang hat sie geprägt. Zum Beispiel die Volkszählung 2001 sowie diverse grosse Projekte wie die Einführung der elektronischen Posteingangsverarbeitung beim Steueramt der Stadt und des Kantons Zürich. Die Lösungen, die dabei entstehen, sind komplex, vielschichtig und gespickt von Algorithmen, Fach- und Fremdwörtern. Und nun

hatten wir die Aufgabe, die Kernanwendung – die CaptureSuite – verständlich zu kommunizieren. Für CFOs und CEOs. Sprich nicht a priori technisch versierte Menschen, aber entscheidende. Und so suchten wir nach Metaphern, die den Zusammenhang und vor allem den Nutzen der Anwendung verständlich machen

«Wie eine Röhre, an die die ganzen externen Applikationen andocken.» konnten. Und wurden bei Orangen fündig: Die CaptureSuite ist wie das Vitamin aus den Orangen. Es bringt den Organismus so richtig zum Laufen. Das Potenzial der Orange ist – in Saftform – sehr flexibel und kann sich den sich verändernden Anforderungen in einem Grossbetrieb problemlos anpassen. Heisst Investiti-

onsschutz und auch Return of Investment. Meist sind es ja die langfristigen Einsparungen, die interessant sind und den Erstaufwand rechtfertigen. In enger Zusammenarbeit mit dem Marketingverantwortlichen Kevin Kilian konnten wir so neue Wege in der Kommunikation der Interact öffnen und den Kunden etwas vermitteln, was wir über einige Jahre versucht hatten in Worte zu fassen.


Im Rahmen der Corporate Communication konnten wir zudem eine neue Piktogramm-Familie für die Darstellung der Prozesse entwickeln. Dabei gings zuerst darum, den passenden Stil zu finden und die verschiedenen Inhalte zu definieren. Anschliessend konnten wir die Umsetzung angehen und die ganzen

(62) Piktogramme in drei verschiedenen Farben aufbereiten. So sind die Mitarbeitenden der Interact Consulting AG nun in der Lage, selber – im Powerpoint oder in ähnlichen Programmen – Diagramme zu erstellen und Zusammenhänge auch visuell in einer hohen Qualität zu vermitteln.


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CMS eingesetzt – Buch gedruckt

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CMS – Zauberwort und Schimäre

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Am Beispiel der Website der Architekturbüros Walser Zumbrunn Wäckerli können Sie sehen, wie man CMS (Content Management System) ohne Abstriche einbinden kann. Aber das ist nicht ganz ohne. Denn meist verwenden die Webprogrammierer bestehende Templates und Module, die dann eingesetzt werden. Das bedeutet zum Beispiel, dass man eine bestimmte Bilddarstellung nicht machen kann. Oder dass sich der Text nicht in der gewünschten Zeilenschaltung darstellen lässt und so weiter. CMS hat aber eben auch seine netten Seiten: Der Betreiber der Website kann den Inhalt selber verwalten, aktualisieren und –im Zuge des Web 2.0, dem Mitmach-Web – auch dem Aspekt des Search-Engine-Marketings Rechnung tragen: Websiten auf denen sich regelmässig Inhalte verändern, werden von Google besser bewertet (und dadurch eher gefunden) als solche, bei denen der Inhalt immer gleich bleibt. Was sich aber hinter der «neuen» Website der Architekten versteckt, lässt sich mit wenigen Worten der Programmier beschreiben: «Da haben wir wieder mal das Rad neu erfunden!» (Reto Frei, Escapenet GmbH.)

Illustrationen zum Thema Handlesen Wir machen die Illustrationen zur zweiten Auflage des Buches von Alice Funk zum Thema Handlesen. Jupitersterne, starke Finger, Genielinien. Wunderzauber oder Wirklichkeit? Noch vor dem ersten Buch glaubte ich kaum an die Aussagekraft der Handlinien. Dann zeigte mir Alice die Entwicklung der Handlinien an einem Beispiel und erzählte mir, was die betreffende Person in der Zeit erlebt hatte. Ich war erstaunt: Man sieht in der Hand wirklich was ist. Nicht so definitiv und auch nicht in die Zukunft. Aber wo die eigenen Fähigkeiten liegen. Wo Ängste und wo Potenzial. Hier der Kommentar von Alice zum Buch: «Unser Buch verkauft sich wie frische Weggli. Ich werde dir einen Artikel aus der Beilage ‹Gesund› in diversen Tageszeitungen schicken. Erschienen definitiv in: Hamburger Abendblatt, Hannover Blablabla, Berliner Zeitung, Leipziger Irgendetwas und Dresdner TagesWasAuchImmer. Am 30. Dezember erscheint ein Artikel in der Frauenzeitschrift ‹Lea›, Auflage 2 Millionen, Anfang Januar in Bild der FRAU, dann in FUNKUHR und HÖRZU. :-)»


S u l z e r p a r k

BroschuĚˆre220808.indd 1

O b e r w i n t e r t h u r

29.8.2008 8:55:00 Uhr


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Dokumentation ist gedruckt

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Die Evolution ist das Programm R.E.I.S. Estate

Entwicklung der Verkaufsbroschüre für ein neues Bauprojekt in Oberwinterthur. Unsere Aufgabe ist mehr als layouten. Die Projekte beinhalten Organisation, Konzeption und Beratung.

Visuelle Kommunikation ist mehr als nur Bilder machen. Dies zeigt zum Beispiel die Broschüre Evolus. Oberwinterthur. Sulzerareal. Hochhaus. Spezielles Hochhaus. Hochhaus mit Service, ähnlich wie das Projekt James in Zürich Altstetten (www.james.ch). Gegen oben nimmt die Serviceleistung ab, unten ist sie stark. Also so ist es zumindest zum Zeitpunkt der Planung und Vermarktung gedacht. So will es Johannes Reis, Inhaber und CEO der R.E.I.S. Estate AG. Es ist sein Konzept und er will damit die Investoren für das Projekt gewinnen. Also gut, und dazu braucht es eine Broschüre? Ja, wir haben zusammen mit dem Kunden den gesamten Kommunikationsprozess durchgespielt und sind dann zum Schluss gekommen, dass die Broschüre das geeignete Mittel zur Kom-

munikation ist. Zum Ersten: keine Bilder, sondern Konzept. Dann herausfinden, wie das Projekt heissen könnte. Also zum Zweiten: keine Bilder, sondern Gedanken. «evolus» – ein Name, der Programm ist. So wird auch sichergestellt, dass die Marketingmassnahmen auch im Falle einer neuen Ausrichtung des Gebäudekonzeptes nachhaltig sind. Dann endlich Bilder machen. Wir erarbeiten mit dem Architekturbüro Walser Zumbrunn Wäckerli die Visualisierungen des Baus. Dazu werden die 3-D-Daten von uns ins Form-Z importiert und dann ein grobes, sogenanntes Shaded-Rendering gemacht. So können wir selber die Perspektiven, Blickwinel und Ausschnitte für die Vermittlung der Inhalte definieren und den Architekten die genauen Angaben machen.

Dann alles koordinieren. Schliesslich soll ja die Broschüre zum rechten Zeitpunkt da sein. Also Offerten einholen, Texte einsetzen, Bilder einsetzen, anpassen, Grafiken erstellen, Unterlagen zusammenstellen und das grafische Konzept an der Bauherrensitzung vermitteln. Broschüre ins Lektorat schicken und Anpassungen einpflegen. Und dann endlich – das Gut zum Druck. Letzte Kleinigkeiten und ab in die Produktion. Kleinauflage von 50 Exemplaren. Kontrollieren und ausliefern.

Organisation: 25% Konzeption: 15% Besprechung: 30% Grafik: 25% Administration: 5%


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Das Teehaus ist umgezogen

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«Tee trinken heisst den Lärm der Welt vergessen.»

(Tien Yi-Hing)

Teehaus Winterthur

Nach der Gestaltung der Website mit einem integrierten Webshop konnten wir für das Teehaus die Umzugsanzeige gestalten.

Ich habe meine Jacke im Zug vergessen. Und das passiert mir nicht einfach so. Ich las gerade ein Buch über Tee, und dabei – ja wirklich – bin ich so in diese eigene Welt eingetaucht, dass ich darob meine liebe Jacke vergessen habe.

Erst mal eine Tasse Tee trinken und dann mit frischem Geist an die Arbeit. Verknüpfen, was zusammengehört, und eine gesamtheitliche Botschaft erarbeiten. Teehaus Winterthur, Steinberggasse 61, Bauhof.

Tee hat mich schon immer interessiert. Aber halt so, wie einen so einige Sachen interessieren: Schon noch ziemlich, aber zu wenig, um sich wirklich damit zu beschäftigen. Dann dieses Buch, das mir Susi Amsler, Inhaberin des ältesten Teehauses in Winterthur, gegeben hat. Ein Buch über Tee. Und über die Geschichte des Tees. Die Philosophie und Verwendung. Und dann die Aufgabe, eine Umzugsanzeige für das Teehaus zu gestalten. So, dass die Grafik auch ein Plakat im Laden sein kann und auch als Wiedererkennung im neuen Laden.

Di – Fr 9 bis 12.30 und 14.30 bis 19 Uhr.


Zen über den Webtresen – oder wie der Tee in den Webshop kam Teehaus Winterthur

Die Anforderungen an einen Webshop sind unterschiedlichst: Einerseits will der Kunde ein Produkt finden und kaufen. Möglichst einfach. Andererseits will der Anbieter die Produkte bestmöglich präsentieren. Und dann solls auch noch zahlbar bleiben; wie das Teehaus Winterthur Shop und Website umsetzte.

Es gibt unzählige Beispiele, die zeigen, dass Webshop – oder auch E-Shop – und eine ästhetisch anspruchsvolle Website nicht zusammengehen. Meist bildet der Shop aber auch eine eigene Unterrubrik. Das macht aber aus Marketingsicht wenig Sinn, da genau hier wieder eine Hürde aufgestellt wird, die nicht sein müsste: Der potenzielle Käufer kommt aus irgendeinem Grund auf die Website. Teils aus Neugierde, teils weil wirklich etwas Konkretes gesucht wird.

Im Falle des Teehauses gings darum, die Website in ein neues Kleid zu bringen und zudem einen Webshop zu integrieren. Und unsere Idee war es, den Shop zur Website zu machen, sodass Angebot, Philosophie und Corporate Design eine Einheit bilden. Der Besucher klickt sich durch die Site, liest Verschiedenes über Tee und befindet sich immer ganz nah an der Einkaufsmöglichkeit. Früher oder später reizt es einen, die Kostbarkeiten auf den Gaumen zu bekommen, und der Bestellung steht nichts im Weg.

Go & check: www.teehaus.ch

Der Webshop wird ohne Kreditkartenanbindung betrieben, da dies relativ hohe Initialkosten mit sich bringt. So wird automatisch eine Bestellung per Mail generiert und die Rechnung, wie bisher, manuell gestellt. Der E-Shop ist sehr erfolgreich, nicht zuletzt auch weil die Programmierer – Escapenet GmbH – die Website mit Google Adwords beworben haben.


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Website ist online

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BBZ-Seminarausschreibung

D t . Gz erfek P . die z r e fü uren k a n L a i d Ho Und beit . teilt. enar el m m ist er Kapp s zusa r u e s p Su rus hä G toph rzlic e h Chris . s En i BZ) b l er, B g i am A t t hO stop (Chri

Was lange währt, wird endlich gut. Müsste man meinen. Nicht so im Fall der Seminarausschreibung. Da hatte die Zeit eher gegen uns gespielt. Denn wir hatten ganz schöne Vorschläge gemacht. Landkarten, die eine Weiterbildungslandschaft abbildeten, Farbflächen, die eine hohe Wiedererkennung ermöglichten und somit der Aufgabe, die bisher nur internen Weiterbildungen der Kantonalbanken auch bankenübergreiffend zu positionieren, nachgekommen wären. Aber dann kam alles anders. Leute kamen und gingen und das Altbewährte konnte sich durchsetzen. So war dann die Platz- und Kostennot der Dirigent in der Zwischenausschreibung. Wir freuen uns, Ihnen wenigstens hier einen kleinen Eindruck zu zeigen, wies auch hätte sein können. Nichtsdestotrotz: Die Arbeit mit Christoph Ottiger hatte Spass gemacht und wir haben auch laut ihm ein gutes Resultat geschaffen.


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Buch verkauft sich – Website ist online

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Professionelles Layout führt zum Erfolg Ich kenne Andrea Funke schon lange. Und ich weiss auch, dass sie sehr pragmatisch denkt und handelt. Aber ich weiss auch, dass sie selber sehr professionell ist und daher auf die Professionalität anderer achtet. Voll Begeisterung erzählte sie mir eines Tages von ihrem neuen Buch, das sie nun schreiben wolle, und schickte mir das Manuskript. Und da dachte ich, dass es sehr wichtig wäre, das Buch professionell abzusetzen. Wichtig, weil damit der Inhalt richtig dargestellt wird. Ins richtige Licht gerückt. Oft sehe ich Leute, die ihre professionelle Dienstleistung mit selber gemachten Logos oder Broschüren verkaufen wollen. Die Kunden von heute sind aber in vielen Bereichen höchste Professionalität in der Kommunikation gewohnt. Bei der Swisscom, SF TV, SR DRS, Bluewin, den ganzen Banken, Coop, Migros, Denner etc. So willigte Andrea ein und wir konnten das Handbuch für Projektauftraggeber – ein im überigens sehr wertvolles Buch für Fachleute – layouten. Mit dem Resultat, dass sich das Buch sehr gut verkauft. Ansehen und bestellen unter: www.funkeprojekte.ch

Wenn die Form bleibt Die Website von Christian Guggenbühl haben wir gemacht. Also die erste. 1999. Und nun solte die Website überarbeitet werden. Der Wunsch des Kunden war: mehr Bilder zeigen zu können und diese selber zu editieren. CMS (Content Management System) ist auch hier die Lösung. Zu sehen unter: www.formatguggenbuehl.ch


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CD-Anpassung erfolgreich umgesetzt

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Less is more aber nichts ist zu wenig BDE Architekten GmbH

Wenn sich in der Struktur einer Unternehmung etwas verändert, dann soll das auch im Corporate Design ersichtlich werden. Oder nicht?

Die drei Architekten Philipp Brunnschweiler, Matthias Denzler und Oliver Erb haben zusammen studiert und arbeiten auch schon fast so lange zusammen. Im Jahr 2001 konnte ich das Corporate Design für die Firma erarbeiten. Dabei hatten wir uns auf das Kürzel BDE geeinigt. Die Initialen stehen für die drei Gründer und Inhaber. Amadeus Dorsch, seit 2005 Mitarbeiter der Firma, wird nun auch Partner und in gleichem Umfang am UNternehmen beteiligt. So, und nun? Soll man ein neues Logo machen? Neue Buchstaben? Das D für Dorsch ist aber auch schon da – oder noch ein zweites hinzu? Lohnt sich das oder nicht? Mit all diesen Fragen kamen die BDEler zu mir. Also nichts mit Grafik – vorerst –, sondern nachdenken, diskutieren und Varianten erarbeiten. Schlussendlich wird klar, dass eine solche Veränderung auch mit einem Eingriff ins CD visualisiert

werden soll, um intern wie extern ein Zeichen zu setzen. Wir hatten verschiedene Ideen visualisiert. Übrig blieb die einfachste, beinahe schon geniale, die Amadeus eingebracht hatte: Warum nicht einfach die Farbe ändern? Von Graublau zu Marronibraun? Sehr zeitgemäss und gediegen und in der gleichen Farbkategorie. Die links abgebildete Weihnachtskarte diente gleich dazu, diese Veränderung zu kommunizieren und den neuen Look zu zeigen. Anpassungen wurden in den folgenden Bereichen gemacht: Briefpapier Couverts (wobei gerade auf elegantere und zudem kostengünstigere Couverts umgestellt wurde) Website Firmenbeschriftung

Bei allen Drucksachen wurde die Umstellung auf einmal gemacht, also nicht das alte Material aufgebraucht. Für die BDEler ist es eine gelungener Eingriff und die Basis für eine erfolgreiche Zukunft.

PS: Die Weihnachtskarten sind toll!!! Herzlichen Dank Gruss This (Matthias Denzler, BDE Architekten)


Laurenz Zellweger Strategie Beratung Creation Bert Schnaitmann Creation Produktion Corinna Aggeler Administration Buchhaltung


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Danke und Aufwiedersehen

Impressum und Dank

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Wir danken – unsern Partnern! Ohne die eingespielte Zusammenarbeit mit unsern Lieferanten, Geschäftspartnern oder wie auch immer könnten wir Ihnen die Dienstleistung und die hohe Qualität unserer Produkte nicht bieten. Dafür sind wir sehr dankbar und möchten sie an dieser Stelle einzeln auflisten:

Websiten und Webhosting Escapenet GmbH, Winterthur CMS-Box, Bern Lithografie und Druckvorstufe blue horizon, Winterthur Altamont AG, Zürich Lektorat und Textredigierung Kerstin Gellusch, Loco (TI) Uschi Klauser, Herrliberg Fotografie Iris Stutz, Zürich Frank Müller, Gottmadingen (DE)

Impressum Papier: Gmund Tactile Creme 120 g/m2, geliefert durch Sihl + Eika Papier AG Druck: Euroskala digitalprint Redaktion: Tollkirsch GmbH, Laurenz Zellweger, Lektorat: Kerstin Gellusch, Loco (TI) Abbildungen: Die Abbildungen stammen zum Teil aus dem Internet, die Produktbilder hat Bert Schnaitmann fotografiert.

Redaktion und Text Textkantine für Corporate Publishing, Zürich Matthias Mächler, Zürich Druckerei und Buchbinder Schellenberg Druck AG, Pfäffikon (ZH) Druckerei Hauser, Bürglen Druckerei Feldegg, Schwerzenbach Druckerei Hagmann, Winterthur Rohner & Spiller, Winterthur


Das Bett hat einen Namen bekommen: TAIKU – ist japanisch und heisst «sich in der Luft aufhalten». Das Bett, das wir schon seit 2001 verkaufen, wird jetzt auch in Winterthur produziert. So können wir dem lokalen und ökologischen Aspekt noch besser nachkommen. Weitere Informationen unter www.taiku.ch PS: Bitte weitersagen! Danke.


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Lokal produziert

Designbett

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TOLLKIRSCH DAS AUGE DIE WISSENSCHAFT DIE SUCHE DIE NEUGIER DER MENSCH DIE KOMMUNIKATION

KONTAKT

Bisher erschienen: GmbH, eine Kurzfassung • Tollkirsch Jahrheft 2008 zu bestellen via cd@tollkirsch.ch

Pionierstrasse 12, 8400 Winterthur www.tollkirsch.ch cd@tollkirsch.ch Telefon 052 204 04 42

• Tollkirsch

Tollkirsch Review 2009  

Einblick in die Arbeiten der Agentur Tollkirsch AG in Winterthur und St. Gallen.

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