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50 Jahre eigenständige Gemeinde Jubiläum

Seite 8 - 10

Gemeindefest Sonntag, 14. Juli

ab 10 Uhr in Töging

Sommerfest Samstag, 27. Juli

ab 15 Uhr in Neumarkt-St. Veit


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50 Jahre Jubiläum? Jetzt wird sich vielleicht der eine oder andere fragen: „Hatten wir nicht vor einigen Jahren bereits das 60. Jubiläum gefeiert?“ Richtig, aber das war unsere Auferstehungskirche in Töging. Sie wurde bereits 1954 erbaut. Nun geht es um die Eigenständigkeit unserer Gemeinde. Denn wir gehörten ursprünglich zur Gemeinde Mühldorf. Wie es nun zu dieser Loslösung kam haben wir für Sie in einem Artikel auf den Seiten 8 bis 10 kurz zusammengefasst. Und gleich die nächste Frage stellt sich in diesem Zusammenhang: Wieviele Pfarrer haben denn bereits in diesen 50 Jahren in unserer Gemeinde gewirkt? Nach kurzem Überlegen bin ich auf sieben gekommen, aber es waren tatsächlich acht. An wen können Sie sich noch erinnern? Aber vielleicht konnten Sie ja nicht alle kennenlernen, da sie noch nicht lange genug in der Gemeinde oder noch nicht alt genug sind. Darum möchten wir diesmal als Schwerpunktthema Ihnen alle unsere Pfarrer in einem kurzen Portrait vorstellen. Zu finden auf den nächsten Seiten.

Und da sind wir auch schon bei einer Neuerung in diesem Gemeindebrief: Die Gottesdienste und die Veranstaltungen haben wir nun in auf einem Kalender zusammengefasst und entsprechend gestaltet. Diesen Kalender finden Sie zum Herausnehmen in der Mitte des Heftes. Dafür haben wir etwas Platz gewonnen und können diesmal die Reihe „evangelisch in..“ fortführen. Diesmal geht es nach Korea. Dort gibt es tatsächlich nicht nur eine evangelische Gemeinde, sondern auch noch eine deutschsprachige. Aber lesen Sie gerne auf Seite 18 – 19 den ganzen Bericht. Wir wünschen Ihnen eine schöne Sommerzeit. Uwe Reuter und das wir-Team, Andreas Hartmann, Karin Kolbinger, Susanne Mai, Sonja Schmidt, Martina Völzke, sowie Pfarrerin Anke Sänger und Pfarrer Johann-Albrecht Klüter

Das Jubiläum wird natürlich gebührend mit einem Festgottesdienst und dem anschließenden Gemeindefest am Sonntag, 14. Juli in und um unsere Auferstehungskirche gefeiert. Losgehen wird es um 10 Uhr. Und gleich zwei Wochen später am Samstag, den 27. Juli, findet in Neumarkt St. Veit rund um die Friedenskirche das Sommerfest ab 15 Uhr statt.

Impressum: Herausgeber des Gemeindebriefes WIR ist das Evangelisch-Lutherische Pfarramt Töging - Neumarkt-St.Veit, Kirchstr. 16, 84513 Töging und erscheint vier Mal jährlich in einer Auflage von je 2000 Stück, gedruckt von “Die Gemeindebriefdruckerei.de”. Layout: Uwe Reuter, Töging. Für den Inhalt der Artikel ist der jeweilig genannte Autor verantwortlich. eMail: redaktion@toeging-evangelisch.de


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Im April verabschiedeten wir Martina Völzke aus dem Kirchenvorstand (Foto unten links). Wir wünschen ihr alles Gute! Klara Biber rückte daraufhin an ihre Stelle(Foto unten rechts). Klara Biber war ja bereits im "alten" Kirchenvorstand und amtiert somit nicht in einem Neuland.

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GOTTESDIENST anders in der Auferstehungskirche: März: Der Abendgottesdienst im März drehte sich um den Dichter Joachim Ringelnatz. Die musikalische Umrahmung übernahm Pianistin Eva Barbarino aus Mühldorf mit Musik aus den 20er Jahren. (Foto unten links) April: Nelson Mandela, der Widerstandskämpfer und 1. Präsident in Südafrika war Thema im besonderen Gottesdienst im April. Das Gospelquartett aus Gangkofen sang afrikanische Gospels. (F. ganz unten links) Mai: Die Holzkastl-Musik kam zum GOTTESDIENSTanders im Mai zum Thema: Engel. Gibt es die überhaupt? Und wie schauen die aus? (F. unten rechts)


Der Karfreitag gab es in Töging ein meditativen Gottesdienst mit einen Frauenterzett unter der Leitung von Cornelia Klüter (Foto links oben). In der Osternacht umrahmte das FrauenVokalEnsemble den Gottesdienst. Anschließen wurde zum Oster-Frühstück in den Gemeindesaal geladen. Später dann im Familiengottesdienst spielten drei Konfirmanden die Geschichte der Emmausjünger nach (Foto unten links). Eine kleine Ronja wurde auch im Gottesdienst getauft. Herzlichen Glückwunsch den stolzen Eltern und dem "großen" Bruder.(2. Foto von oben) Im Anschluß gab es ein großes Hallo und Geschrei der Kinder: Ostereier waren um die Kirche versteckt und mußten gefunden werden. (Foto unten Mitte und rechts)

5 Konzert mit Vocarana "Stille Heldinnen“ in der Auferstehungskirche Im März besuchte uns der Projektchor aus Nürnberg mit der Dramaturgin Alexandra Vildosola. Lauter junge Frauen und ein Mann am Klavier. Klassische und zeitgenössische Vokalstücke umrahmten die Reden starker Frauen aus der Bibel, die oft übersehen werden. Dieser Abend war ein phantastisches Erlebnis.


Konfirmation: Die jungen und die (ganz) alten An Christi-Himmelfahrt wurden wieder neun Konfirmanden in der Auferstehungskirche eingesegnet: (von links nach rechts) Jungs: Alexander Golbeck, Adrian Schmidt, Moritz Barz, Lino Kozmus, Patrick Schuster, Daniel Redinger. Mädels: Selina Löser, Letizia Leikom, Viktoria Iwlew, Jana Shlyagin

6 Jubelkonfirmation an Pfingstmonag in Töging. 18 ehemalige Konfirmanden aus der evangelischen Gemeinde feierten in der Auferstehungs-kirche das 50-, 60-, 65-, 70, 75oder 85-jährige Jubiläum ihrer Einsegnung. Besonders gewürdigt wurde ein 100jähriges Gemeindeglied: Frau Wilma Hörger, die es sich nicht nehmen ließ, ihre „Engelkonfirmation“ (85 Jahre) zu feiern. Begleitet wurde sie von ihrem Sohn Hans-Peter, der an diesem Tag seine „Goldene Konfirmation“ (50 Jahre) feierte. Die Jubilare waren: Rita Augsburger (Goldene Konfirmation), Anneliese Bagusat (Eiserne K., 65 J), Edeltraut Bertholdt (GK), Johannes Bertholdt (GK), Klaus Bertholdt (GK), Christel Dobirr (Gnadenk., 70 J), Hildegard Echtler (Gnadenk., 70 J), Juliana Gschwendtner (Gnadenk., 70 J.), HansPeter Hörger (GK), Wilma Hörger (Engelk., 85 J), Erika Kahnert (Diamantene K., 60 J), Georg Köhler (Gnadenk., 70 J.), Karin Kolbinger (GK, 50), Sonja Schmidt (Kronjuwelenk., 75 J.), Eva Selmair (Diamantene K., 60 J.), Friedrich Tischer (Eiserne K., 65 J.), Wilma Tischer (Eiserne K., 65 J.), Elli Zellmer (Kronjuwelenk., 75 J.).


KinderBibelTag „Mit allen Sinnen“ haben die Kinder beim KinderBibelTag die Stationen der Heiligen Woche von Palmsonntag über Gründonnerstag und Karfreitag bis zum Ostersonntag entdeckt und gestaltet; dabei wurde auch gemeinsam gebacken, gebastelt, gespielt und zusammen Mittag gegessen (Foto links). Tischabendmahl an Gründonnerstag Feierlich gedeckt war am Gründonnerstag in der Friedenskirche, als wieder zum Tischabendmahl mit Abendessen eingeladen wurde, um den Geschichten von Jesu letztem Mahl zu lauschen (Foto rechts). Ostersonntag Im Gottesdienst an Ostern stand diesmal nicht nur der Ostergarten mit den Stationen der Heiligen Woche im Mittelpunkt, sondern auch gleich vier Taufen! Das war ein fröhliches Fest, das mit dem Osterfrühstück und der Ostereiersuche im Kirchengarten seine Fortsetzung fand (Foto links). Konfirmanden „Der Herr ist mein Hirte“ – unter diesem Motto verbrachte die Neumarkter Konfirmandengruppe ihre Freizeit in Berchtesgaden; den Psalm 23 mit seinen Facetten erleben mit Nachwanderung, Klettergarten, Andachten, Wandern, Konfirmationssprüche aussuchen und gestalten und „Abendmahl“ feiern (Fotos unten rechts oben und unten). Konfirmandenbeichte Jedes Jahr aufs Neue beeindruckend, wenn das Schwere und Belastende mit Hilfe „Beichtsteinen“ sich im Taufwasser im Leben buchstäblich auflöst. Konfirmation Gut vorbereitet und trotzdem aufgeregt waren die Konfirmanden bei ihrem großen Fest: „dem Schatz des Glaubens auf der Spur“ werden sie hoffentlich auch weiterhin bleiben (Foto links).

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ahre J 50

Jubiläum

eigenständige Gemeinde „Das Dekanat ist der Ansicht, dass alle Voraussetzungen für ein selbständiges ev.-luth. Pfarramt Töging am Inn gegeben sind.“

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Mit diesem Satz unterstützte Dekan Müller aus Traunstein am 25. März 1968 in einer gemeinsamen Sitzung des Mühldorfer und Töginger Kirchenvorstandes im Mühldorfer Gemeindesaal einen Antrag auf Selbständigkeit des Töginger Sprengels an den Landeskirchenrat in München. Mit der Gegenstimme eines Mühldorfer Kirchenvorstehers wurde der Antrag angenommen und auf den Weg gebracht. Wie kam es zu diesem Antrag? – Anfänge als Tochterkirchengemeinde Die ersten Aufzeichnungen darüber lassen sich in einem „Protokollbuch des Vereins des protestantischen Mühldorf und Umgebung“ finden, das ab dem 14. Mai 1948 in Töging als Protokollbuch des Kirchenvorstandes von Töging fortgesetzt wurde. Hier wird unter dem Datum 14. Mai 1948 erwähnt, dass „die evang.luth. Tochterkirchemeinde Töging gebildet ist und mit der Eigenschaft einer Körperschaft öffentlichen Rechts durch staatliche Verleihung erlangt hat.“ Der eigentümliche Begriff „Tochterkirchengemeinde“ stammt aus dem evangelischen Kirchenrecht und bezeichnet Filialkirchen und Seelsorgeeinheiten, denen von der Gesamtpfarrei (hier Mühldorf) kirchliche Rechte und Pflichten (wie z.B. Finanzen) übertragen werden. Dadurch erlangt dieser Kirchenbezirk eine teilweise Autonomie. In wichtigen Fra-

gen blieb die „Tochterkirchengemeinde“ jedoch von der Gesamtgemeinde, vom gemeinsamen Pfarramt abhängig. Pfarrer Dr. Weichlein, damals geschäftsführender Pfarrer der Großgemeinde Mühldorf hatte demzufolge den Vorsitz auch in Töging. Der Seelsorgebezirk Töging wuchs nach dem Krieg durch den Zuzug von Flüchtlingen enorm. Hier gab es auch ein Flüchtlingslager. Auch die Industrie lockten viele Arbeiter mit ihren Familien an. Eine Versorgung der Evangelischen, v.a. der Flüchtlinge, die in äußerst ärmlichen Verhältnissen lebten, nahm in den Jahren nach dem Krieg Zeit in Anspruch. An der ersten Kirchenvorstandswahl in Töging 1948 beteiligten sich 56 Personen. Gewählt wurden aus 12 Kandidaten: Hans Lange (Werkmeister), Lorenz Leikam (Schlosser), Dipl.Ing. Wilfried Stein, Ernst Beisner (Schreiner), Leonhard Seyffahrt (techn. Zeichner) und Doris Stark (Dipl.-Ing. Ehefrau). Weitere Hürde: ein eigenes Gotteshaus und Pfarrhaus Auf der Tagesordnung des neuen Kirchenvorstandes standen die „finanziellen Auseinandersetzungen“ mit der Gesamtgemeinde Mühldorf: Beteiligung an den Verwaltungskosten und Stolienaufkommen (Gebühren für Taufen, Hochzeiten ...), Ablöse der gottesdienstlichen Gebrauchsgegenstände (Altarbild, Paramente, Kreuz, Leuchter …) und Ver-


gütung der gemeinsamen Kirchenmusiker. Aber auch die Errichtung eines wie auch immer gestalteten Gotteshauses war Gegenstand der Beratungen in dieser Zeit. Obwohl den Evangelischen von der politischen Gemeinde ein Grundstück unentgeltlich zur Verfügung gestellt wurde, lehnte die Landeskirche immer wieder das Ansinnen eines Kirchenbaus ab. Wie sollte die neue Kirche aussehen? Eine Baracke, Notkirche oder „richtige“ Kirche? Wie konnten die Evangelischen dies finanzieren? Das nahm einen breiten Raum in den Sitzungen ein. Wie kann man den Wunsch auch gegen die abschlägigen Bescheide aus München dennoch realisieren? Am 11. Januar 1953 erwarb die evangelische Tochterkirchengemeinde das Baugrundstück

Nr.924 zwischen Volksschule und Bahn an der Erhartinger Str. von der Marktgemeinde Töging für einen Kaufpreis von 5000.- DM, um darauf eine Kirche zu errichten. Die Landeskirche gab nach und versprach eine Zuweisung von 5000.- DM. Der gleiche Betrag wurde auch von den Innwerken und der V.A.W. als Zuschuß gegeben. Die Diasporawerke beteiligten sich ebenfalls mit großzügigen Spenden am Kirchenbau. 1954 wurde

dann schließlich die Auferstehungskirche fertiggestellt und eingeweiht . Nach dem erfolgreichen Kirchenbau beschäftigte sich der Kirchenvorstand dann mit dem Bau eines „Pfarrhauses mit Gemeindesaal“. Auch hier engagierte sich wieder das Innwerk mit der Anfertigung von Planskizzen, die dem Antrag (1959) an den Landeskirchenrat beigefügt wurden. In das neue Pfarrhaus sollte dann ein eigener Seelsorger einziehen. Dazu wurde die Umwandlung des Pfarrvikariates Mühldorf in eine 2. Pfarrstelle beantragt, dessen Sitz in Töging sein sollte. Nach langem Zögern wurde 1961 von der Landeskirche dazu grünes Licht gegeben und der Bau konnte beginnen. 1962 wurde die 2. Pfarrstelle für Mühldorf genehmigt. Pfarrer Eberhard Przemeck zog ein Jahr später als 2. Pfarrer von Mühldorf in das neue Pfarrhaus in Töging. Seelsorgerlich hatte er neben Töging (und Erharting) auch den nördlichen Landkreis von Mühldorf (Neumarkt-St. Veit und Umgebung) zu betreuen. Dort gab es schon seit 1952 eine sog. „Notkirche“, die auch als Gemeindesaal genutzt werden konnte. Erwachsenwerden und auf eigenen Beinen stehen Am 25. März 1968 fasste der damalige Kirchenvorstand der Tochterkirchengemeinde Töging den Beschluß, die Pfarrstelle in ein selbständiges Pfarramt umzuwandeln. Ein diesbezüglicher Antrag wurde an das Landeskirchenamt in München geschickt. Dekan Klein aus Traunstein unterstützte den Antrag: „Seit 1964 ist die Kirchengemeinde Töging eine selbständige Kirchengemeinde beim Pfarramt Mühldorf am Inn. Sie verfügt über eine eigene Kirche, ein eigenes Pfarrhaus und Gemeindehaus mit einem großen Grundstück. Ferner ist Töging der Dienstsitz des 2. Pfarrers von Mühldorf.“ Im damaligen Kirchenvorstand Töging waren vertreten: Dipl.Ing. Wilhelm Wedemeyer, Leonhard Seyffarth (Technischer Zeichner), Hans-Joachim Windisch (Bauingenieur), Dr. Georg Prechtl (Syndicus) und Hans Seidl

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(Oberlehrer). Die Kirchengemeinde Töging umfaßte damals ca. 750 Gemeindeglieder. Dies war für ein selbständiges Pfarramt damals auch schon eine zu kleine Seelenzahl. Da bot sich der nördliche Landkreis Mühldorf mit der Stadt Neumarkt-St. Veit und den umliegenden Dörfern (ca. 450 Evangelische) an. Dieser Bereich gehörte bereits zum Seelsorgesprengel des 2. Pfarrers von Mühldorf. Während in Töging für die Umwandlung zum selbständigen Pfarramt ein Kirchenvorstandsbeschluß ausreichend war, mußte im Neumarkter Sprengel eine „Gemeindeversammlung mit Abstimmung“ stattfinden. In Neumarkt-St. Veit handelte es sich ja streng genommen um eine „Umgliederung von Gemeindegliedern“. Diese Abstimmung fiel dann positiv aus und der Name der neuen selbständigen Kirchengemeinde lautete nach der Zustimmung der Landeskirche, die am 10. Juni 1968 erfolgte: „Kirchengemeinde Töging – Neumarkt/St. Veit“.

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Die Erhebung zur selbständigen Pfarrei erfolge dann am 29. Januar 1969 durch den Landeskirchenrat. Nachberufen in den Kirchenvorstand wurden Franziska Weideck (Hausfrau) aus Töging und Oberinspektor Jahn (nach Rücktritt von Herrn Seidl), sowie Hans Burwitz, beide Herren aus Neumarkt-St. Veit. Damit zählte der Kirchenvorstand erstmalig 9 Mitglieder (mit dem vorsitzenden Pfarrer Eberhard Przemeck). Pfarrer Johann-Albrecht Klüter

Dekan Müller begründete die neue Namensgebung mit den Worten: „ …um damit zum Ausdruck zu bringen, daß Neumarkt-St. Veit eine wesentlich ältere ev. Tradition hat, und der nördl. Ldkr. Mühldorf von Töging aus betreut wird.“

Liebe Mitglieder der Kirchengemeinde Töging/Neumarkt St.Veit Kinder wachsen heran und irgendwann verlassen sie das Elternhaus, nabeln sich ab, um auf eigenen Füßen zu stehen und ihr eigenes Leben zu führen. In der Regel bleiben sie in gutem Kontakt mit den Eltern. Gott sei Dank. So ist es bei Menschen. Und so war es mit Mühldorf und Töging. Vor 50 Jahren haben Töging und Neumarkt die Gemeinde Mühldorf verlassen. Eine eigenständige Gemeinde zu gründen, war schon lange der Wunsch und das Bestreben. Aber dazu muss auch ein eigenes Pfarramt gegründet werden und diese Entscheidung lag und liegt in den Hän-

den der Landeskirche. Bis heute sind wir nachbarschaftlich eng verbunden. Sichtbar allein am Altarbild in der Töginger Auferstehungskirche. Denn es stammt aus der ersten Mühldorfer Kirche, die kurz vor Kriegsende zerstört wurde. Nun ist die Gemeinde 50 geworden und die Auferstehungskirche wird 65 Jahre. Zeit zu feiern und sich zu freuen. Herzlichen Glückwunsch! Pfarrerin Susanne Vogt aus Mühldorf


Eberhard Przemeck, haben viele Gemeindemitglieder als einen sehr tatkräftigen Pfarrer 1964 in Mühldorf kennen gelernt. Er war Dekanatsjugendpfarrer und hat die Jugendleiter immer gut angeleitet. Einmal im Monat hat er alle Mitarbeiter in sein Wohnzimmer eingeladen, dort wurde dann oft lange diskutiert und das Gemeindeleben geplant. Er hatte immer Zeit für ein Gespräch und wusste genau wie er fördern und fordern konnte. Pfarrer Przemeck hat mit sehr viel Energie die Gemeinde Töging aufgebaut, wobei ihm seine Frau Christa tatkräftig unterstützte. Mit

der Ernennung zur selbständigen Gemeinde im Jahre 1969 war er somit der erste Pfarrer von Töging. In die Gemeinde war immer was los und Pfarrer Przemeck wurde nie müde, er war immer voller Tatendrang. Einige Gemeindemitglieder die ihn und seine Familie erlebt haben, erinnern sich gerne an die Zeit zurück. Margarete Völzke

„Aus Brasilien kommt er“ hieß es, als Pfarrer Jürgen Fischer mit seiner Familie 1973 die Räume in Töging bezog. Doch ursprünglich kam er aus der Gegend von Frankfurt und war nach Brasilien als „Missionspfarrer“ gegangen. Aber wegen einer Tropenkrankheit, die er sich dort eingefangen hatte, musste er wieder zurück nach Deutschland und war nun auf der Suche nach einem passenden Pfarrhaus, das für ihn, seine Frau Christa und ihren sechs Kindern genug Platz bot. Die Pfarrwohnung in Töging mit seinen vielen Räumen war dafür ideal und so bekam die Gemeinde mit Johannes, Gudrun, Andreas, Claudia, Cornelia und Christoph einen kinderreichen Pfarrer. Er sorgte wegen seiner vielen Kinder nicht nur für Gesprächsstoff, sondern ihm wurde gerade deswegen viel zugetraut: „Der weiß wenigstens, wie es im Leben läuft“. Und genau so habe ich ihn als Kind kennen gelernt: Ein Pfarrer, der es verstand auch mal deutliche Worte zu wählen und trotzdem uns Kindern die Religion lebendig, anschaulich und überzeugend vermitteln zu können. Besonders ist mir noch in Erinnerung, wie gut er erzählen konnte. Besonders aus seiner Zeit in Brasilien. Später bot er uns Jugendlichen nicht nur eine religiöse Heimat, sondern stellte uns den Raum im Turm zur Verfügung. Er befindet sich genau über der Sakristei und ist nur ein paar Quadratmeter groß. Ideal für uns Jugendliche mangels eines Jugendzentrums in Töging sich nun dort

regelmäßig zu treffen. Da Pfarrer Fischer die ganze Gemeinde noch alleine betreuen musste, konnte er leider nicht allzu häufig, wie wir uns das gewünscht hätten, zu unseren Treffen kommen. Doch wir genossen auch diese Freiheit und so wuchs die „Turmgruppe“ zu einer stattlichen Größe an. Legendär waren dann die Turmpartys, die wir im wöchentlichen Turnus in dem kleinen Raum feierten. Irgendjemand hatte schon Geburtstag. Hier schlossen wir Freundschaften, trafen unsere erste Liebe, stritten, hatten Liebeskummer, tanzten und hörten Musik – meist zu laut. Natürlich gab es nicht nur des Lärms wegen genug Beschwerden, auch moralische Bedenken wurden angemeldet. Doch Pfarrer Fischer hat uns stets verteidigt und sein schlagendes Argument „Lieber treffen sich die Jugendlichen im Kirchturm als irgendwo auf der Straße“ hielt die Turmgruppe lange Zeit am Leben und prägte diese Zeit des Erwachsenenwerdens, an die wahrscheinlich nicht nur ich mich gerne erinnere. Der Frauenbund, damals noch als Frauenkreis, gründete übrigens damals Christa Fischer, die sich hier sehr engagierte. 1988 verließ Pfarrer Fischer mit seiner Frau die Gemeinde und zog zunächst Richtung Rosenheim weiter und ließ sich nach seiner Pensionierung in Bad Füssing nieder. Uwe Reuter

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Gospel meets Jazz

Sa. 29.06. 19 Uhr

30.06.19

So. 7.07.

Großes Konzert in der Auferstehungskirche Es erwartet uns ein besonderer Ohrenschmaus: Der Gospelchor Masithi aus Osterhofen und Töging und die Jeremias-FlickschusterJazzband aus Vilshofen geben wieder ein gemeinsames Konzert in Töging.

9.00 Uhr Auferstehungskirche Töging 10.30 Uhr Friedenskirche Neumarkt-St. Veit Auferstehungskirche Töging 9.00 Uhr mit Abendmahl (Saft) Friedenskirche Neumarkt-St. Veit 10.30 Uhr mit Abendmahl (Saft) Auferstehungskirche Töging

Pfarrerin Sänger Pfarrer Klüter Pfarrer Klüter Pfarrer Klüter

Gemeindefest und

So. 14.07.

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Pfarrerin Sänger

50jähriges Bestehen der Gemeinde

1969 wurde die evangelische Kirchengemeinde Töging - Neumarkt-St. Veit selbständig. Dies soll in einem Festgottesdienst 10.00 Uhr gefeiert werden. Anschließend lädt die Gemeinde wieder zum alljährlichen Sommerfest rund um die Auferstehungskirche ein. Die Mitarbeiter haben wieder ein umfangreiches Programm im Freien vor der Töginger Kirche vorbereitet. Für gutes Essen und Trinken sorgt ein fleißiges Helferteam. Pfarrer Klüter Auferstehungskirche Töging

So. 21.07.

19.00 Uhr

GOTTESDIENST anders

Musik: Vokal- und Instrumentalgruppe unter der Leitung von Cornelia Klüter

10.30 Uhr Friedenskirche Neumarkt-St. Veit Sa. 27.07.

Friedenskirche Neumarkt-St. Veit Familiengottesdienst (Pfarrerin Sänger) „Wasser zum Leben“ im Freien, anschließend 15.00 Uhr

Sommerfest rund um die Friedenskirche mit Unterhaltung und Verpflegung: Foto-Rally, Hüpfschlange, Cocktailbar, Flammkuchen, Bastelecke…

Prädikant Engleder


So. 28.07. So. 04.08.

So. 11.08.

9.00 Uhr Auferstehungskirche Töging Auferstehungskirche Töging 9.00 Uhr mit Abendmahl (Wein) Friedenskirche Neumarkt-St. Veit 10.30 Uhr mit Abendmahl (Wein) 9.00 Uhr Auferstehungskirche Töging

Prädikantin Naumann Pfarrerin Sänger Pfarrerin Sänger Pfarrer Klüter

10.30 Uhr Friedenskirche Neumarkt-St. Veit

Pfarrer Klüter

So. 18.08.

9.00 Uhr Auferstehungskirche Töging 10.30 Uhr Friedenskirche Neumarkt-St. Veit

Pfarrerin Sänger Pfarrerin Sänger

So. 25.08. Israelsonntag

9.00 Uhr Auferstehungskirche Töging 10.30 Uhr Friedenskirche Neumarkt-St. Veit

Prädikantin Naumann Prädikantin Naumann

So. 01.09.

Auferstehungskirche Töging mit Abendmahl (Saft) Friedenskirche Neumarkt-St. Veit 10.30 Uhr mit Abendmahl (Saft) 9.00 Uhr

Pfarrer Klüter Pfarrer Klüter

So. 8.09.

9.00 Uhr Auferstehungskirche Töging 10.30 Uhr Friedenskirche Neumarkt-St. Veit

Prädikant Engleder Prädikant Engleder

So. 15.09.

9.00 Uhr Auferstehungskirche Töging 10.30 Uhr Friedenskirche Neumarkt-St. Veit

Pfarrerin Sänger Pfarrerin Sänger

Sa. 21.09.

Friedenskirche Neumarkt-St. Veit

Pfarrerin Sänger

Mini-Gottesdienst 14.00 Uhr

„Gott ist wie ein guter Hirte“

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Gottesdienst für die Kleinen (bis 6 Jahre): eine halbe Stunde Zeit, spielerisch Gottes Wort zu entdecken Mit anschließendem Kaffeetrinken Auferstehungskirche Töging

Pfarrer Klüter mit Team

„Wofür es sich zu kämpfen lohnt!“ Männer gestalten den So. 22.09.

So. 29.09. So. 08.10.

Erntedank

19.00 Uhr

GOTTESDIENST anders Musik: Jazzmusiker Christian Gumbiller & friends

10.30 Uhr Friedenskirche Neumarkt-St. Veit

Pfarrerin Sänger

9.00 Uhr Auferstehungskirche Töging 10.30 Uhr Friedenskirche Neumarkt-St. Veit

Pfarrer Klüter Pfarrer Klüter

Auferstehungskirche Töging 10.00 Uhr Familiengottesdienst mit Abendmahl (Wein)und Kinderagape

Pfarrer Klüter

Friedenskirche Neumarkt-St. Veit Familiengottesdienst mit Abendmahl (Wein)und Kinderagape 10.30 Uhr Gemeinsames Mittagessen und Pfarrerin Sänger Kaffeetrinken im Anschluss an den Familien-Erntedank-Gottesdienst– der Erlös ist zugunsten der Renovierung der Friedenskirche

Predigtgottesdienst im Toerringhof Töging Jeden 1. Dienstag um 11 Uhr mit Heiligem Abendmahl in der Kapelle


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Pfarrer Manfred Loibl Manfred Loibl kam im Jahre 1989 gemeinsam mit seiner Frau Lisa zu uns in unsere Gemeinde. Er war ein sehr unkonventioneller Pfarrer, der in der Gemeinde sehr beliebt war. In seiner Amtszeit wurde die Arbeit mit Kindern sehr groß geschrieben. Es gab zwei Mutter-Kind-Gruppen (die erste wurde von Frau Lisa Loibl ins Leben gerufen ), eine Gruppe für Kindergartenkinder und eine Jungschargruppe für Schulkinder. In unserem Gemeindehaus war sehr viel los. Pfarrer Loibl sorgte dafür, dass im Gemeindehaus die Küche eingebaut wurde, sehr zur Freude der Damen im Frauenbund, die bis dahin Geschirr in Wannen im Keller spülen mussten. Unter Pfarrer Loibls Leitung bauten Eltern der Kinder der Mutter-Kind-Gruppe den Spielplatz im Gemeindegarten, der dann auch sehr viel genutzt wurde. Im Fasching fanden große Kinderfeste statt, an denen sich auch die Eltern kräftig beteiligten. Das Gemeindehaus war zum Bersten voll. Die Gemeindefeste mit Pfarrer Loibl begannen meist um 14 Uhr mit einem Gottesdienst, an dem sich alle Gruppen der Gemeinde beteiligten. Pfarrer Loibl gab das Thema an und jede Gruppe erarbeitete selbstständig ihren Beitrag für den Gottesdienst. Es waren bunte Gottesdienste, da jede Gruppe die Freiheit hatte das Thema so auszulegen, wie es ihr gefiel und ihren Fähigkeiten gerecht wurde. Die Beiträge der Mutter-Kind-Gruppe waren meist ein- zwei Lieder die die Mütter und Kinder zusammen sangen, während die Jungschar schon einfache Texte selbst verfasste und die Erwachsenen sich auch schöne Sachen einfallen lie-

ßen. Pfarrer Loibl fügte alles zu wunderschönen Gottesdiensten zusammen. Anschließend gab es Kaffee und Kuchen und abends wurde gegrillt. Ich erinnere mich an Gemeindefeste, an denen noch spät am Abend eine große Gruppe Gemeindeglieder zusammen saß und unter der Leitung des damaligen Chorleiters Horst Eberl lustige Lieder sang. Auch an ein Fest, an dem uns das Wetter mit kräftigen Gewitter mit starken Regengüssen überraschte, was aber der Feierlaune keinen Abbruch tat. Innerhalb kürzester Zeit war das Gemeindehaus vom Dach bis zum Keller belegt, jeder fand irgendwo ein Plätzchen und überall herrschte Superstimmung. Pfarrer Loibl lag die Ökumene sehr am Herzen, war doch auch seine Ehefrau Lisa katholisch. Er hatte damals ein sehr gutes Verhältnis zu seinem katholischen Kollegen Pfarrer Hans-Georg Schepping. Damals feierten sogar auf unserem Gemeindegrundstück die katholische und die evangelische Gemeinde gemeinsam ein großes Fest in einem riesigen Festzelt. Anlass war der 40. Geburtstag unserer Kirche und leider auch der Abschied Pfarrer Scheppings. 1995 verließ dann auch Pfarrer Loibl mit seiner Familie ( Ehefrau Lisa und den Kindern Johannes und Lena) zu unserem großen Bedauern unsere Gemeinde und übernahm eine Stelle als Klinikseelsorger in Deggendorf. Im August 2013 erlag Pfarrer Loibl einer schweren Krankheit. Eine Abordnung unserer Gemeinde begleitete ihn auf seinem letzten Gang. Karin Kolbinger


Dezember 1995 zog das Pfarrersehepaar Birgit Schwalbe und Klaus Eberius mit ihrer Tochter Franziska ins Töginger Pfarrhaus ein. Gemeinsam versahen sie ihren Dienst in unserer Gemeinde. Da sie recht verschieden waren, suchten sie sich verschiedene Schwerpunkte. Neben der allgemeinen Seelsorge und Gottesdienste die beide gern übernahmen, waren Birgit Schwalbes Zielpersonen mehr die Kinder, während Klaus Eberius sich eher der Jugendlichen und Erwachsenen annahm. Pfarrerin Schwalbe hatte viele Ideen mit den Kindern schöne Nachmittage zu verbringen. Da wurde gebacken, gekocht, gesungen und immer wieder neue Spiele gespielt. Mit Pfarrerin Schwalbe erlebten viele Kinder einen lebendigen fröhlichen Kindergottesdienst. Zu Weihnachten studierte sie mit meinen Jungschar-Kindern Krippenspiele ein und die Kinder waren mit Feuereifer dabei.(Auch katholische Kinder) Klaus Eberius hatte immer ein offenes Ohr für Menschen den es schlecht ging. Er kümmerte ganz besonders um unsere Gemeindeglieder, die aus Russland, Kasastan usw. zu uns kamen, dass sie hier wieder eine Heimat fanden. Auch fuhr er regelmäßig mit der Rumänienhilfe nach Rumänien. In ganz besonders guter Erinnerung sind mir die tollen Freizeiten geblieben, die uns Pfarrerin Schwalbe und Pfarrer Eberius erleben ließen. So fuhr ich nicht nur regelmäßig mit Klaus Eberius auf Konfirmandenzeiten, die immer allen gut gefielen,- nein- Klaus und Birgit organisierten auch regelmäßig Familienfreizeiten in denen wir verwöhnt wurden. In immer wieder anderen Quartieren wurde gemeinsam gewandert, gesungen und ge-

spielt und das Pfarrersehepaar hat uns mit gutem Essen verwöhnt. Unser Lieblingsquartier wurde Rammelsbach bei Ortenburg. Hier verbrachten wir dann nicht nur immer wieder Familienfreizeiten, nein, Klaus Eberius organisierte auch Freizeiten für Kinder und Jugendliche. Und das Haus war immer bis aus letzte Bett belegt bzw mussten sogar einige auf Matrazen auf der Erde schlafen. Aber das war kein Problem., die Kinder fuhren immer wieder gerne mit. Später teilten wir es dann auf. Pfarrer Eberius fuhr mit den kleinen Kindern und ich mit ein paar Mitarbeitern mit den größeren Kindern und Jugendlichen. Pfarrer Eberius gründete auch das Redaktionsteam für einen regelmäßigen Gemeindebrief. im Jahre 2005 verließ Pfarrer Klaus Eberius und Pfarrerin Birgit Schwalbe mit ihrer Tochter unsere Gemeinde und ging damals nach Eggenfelden.(Eberius Heimatstadt.) Seit April dieses Jahres ist Birgit Schwalbe Pfarrerin der Gemeinde Schillimgsfürst und Klaus Eberius Pfarrer in der Nachbargemeinde Diebach in Mittelfranken Karin Kolbinger Klaus Eberius und Birgit Schwalbe

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Während der Amtszeit von Pfarrer Klaus Eberius wurde unserer Gemeinde eine zusätzliche halbe Pfarrstelle genehmigt. Diese halbe Stelle übernahm dann Ende 2003 Pfarrerin Hanna Wirth. Sie war die Frau des damaligen Waldkraiburger Pfarrers Herbert Wirth. Mit ihrer freundlichen, einfühlsamen Art war Hanna Wirth sehr schnell sehr beliebt in der Gemeinde. Sie übernahm unter anderem die Leitung des Redaktionsteams des Gemeindebriefs, was den Mitarbeitern sehr gut tat. Hatte sie doch schon viel Erfahrung in Öffentlichkeitsarbeit im Dekanat, und so blühte unser Team unter ihrer Leitung regelrecht auf. Sie hielt auch sehr schöne Gottesdienste in unserer Gemeinde. Seelsorgerisch kümmer-

te sie sich vorwiegend um den Neumarkter Sprengel. Im Dezember 2004 starb leider Pfarrer Herbert Wirth, und so nahm Hanna Wirths Arbeit in unserer Gemeinde ein jähes Ende. Sie übernahm die Nachfolge ihres Mannes in Waldkraiburg und wir mussten uns schweren Herzens von ihr verabschieden. Allerdings stellte sie dann den Kontakt zwischen Waldkraiburger und Töginger Kirchenvorständen her, und man traf sich öfters und tauschte sich aus. Heute ist Pfarrerin Hanna Wirth Dekanin des Dekanats Rosenheim und Mitglied der Synode der ELKB. Karin Kolbinger

Im Jahre 2006 zog Pfr. Johann-Albrecht Klüter mit seiner Familie, Ehefrau Cornelia Klüter und den Kindern Thomas und Catharina, ins Töginger Pfarrhaus ein. Er übernimmt die Geschäftsführung und kümmert sich seelsorgerisch vor allem um das Gemeindegebiet Töging und Erharting. Im Gegensatz zu der unkonventionellen Art Pfarrer Loibls ist Pfarrer Klüter eher etwas konservativ - wie er selber über sich sagt aber auch jederzeit gerne bereit in der Gemeindearbeit neue Wege zu gehen. Von der Gemeinde wurde er schon nach kurzer Zeit sehr geschätzt. Er gestaltet das Gemeindeleben durch verschiedene Angebote bunt und facettenreich.

So leitet er nicht nur den Seniorenkreis, sondern hat auch verschiedene andere Kreise ins Leben gerufen. Einige davon zeitlich begrenzt und situationsabhängig. Der Gesprächskreis "Glauben leben" z.B. trifft sich noch regelmäßig und freut sich über jeden der neu dazu kommt. Auch der Männerkreis kommt sporadisch zusammen. Ebenso führte er den " Gottesdienst anders" ein, der gut angenommen wird, nicht nur von unsere evangelischen Gemeinde. Immer wieder fallen ihm interessante Themen ein, um die sich der Gottesdienst dreht. So z.B. zuletzt "Engel, gibt es die wirklich?", oder auch "Martin Luther King", "Bonhoeffer","Frieden" und viele mehr. Und immer wieder findet er Musikgruppen, die speziell zu dem Thema begleiten, wie z.B. ein Gospelchor, eine Jugendband, eine Volksmusikgruppe oder sogar das Kapell-Ensemble aus Altötting.

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Ja, Musik ist unserem Pfarrer überhaupt sehr wichtig und da hat er genau die richtige Frau an seiner Seite. Cornelia Klüter ist KonzertAltistin und singt als Solistin in der Gnadenkapelle und in der Basilika Altötting. Unsere Gemeindeglieder haben öfters das Vergnügen ihrer wunderbaren Stimme zu lauschen. Zu Weihnachten erleben wir immer sehr abwechslungsreiche Gottesdienste. Zuerst nachmittags den Familiengottesdienst, den Kinder unter der Leitung von Pfarrer Klüter und seiner Frau mit Musik und viel Schwung gestalten. Später folgen dann ruhigere aber sehr feierliche Gottesdienste mit wunderschöner musikalischer Begleitung durch Pfarrer Klüters Familie. Auch liegt Pfarrer Klüter die Ökumene am Herzen und so haben sich zwei ökumenische Kreise gebildet. Einmal der ökumenische Frauenkreis, dem Frauen aus allen drei katholischen und unserer Gemeinde angehören. Unter der Leitung von Cornelia Klüter gestalten sie den Gottesdienst zum Weltgebetstag und einen ökumenischen Gottesdienst im Herbst. Den zweiten ökumenischen Kreis gründeten

Wie?…Unser "eigener Pfarrer in NeumarktSt.Veit? Und dann noch eine Frau?! Dieser Gedanke schoss wohl 2006, als Frau Sänger zusammen mit Herrn Klüter in unsere Gemeinde kam, vielen Gemeindegliedern durch den Kopf. Sehr bald schon konnte Frau Sänger diese Bedenken ausräumen. Sie organisiert abwechslungsreiche Seniorennachmittage und rief z.B. das Café Miteinander und den Frauenstammtisch ins Leben. Mit den Konfirmanden begibt sie sich in der Freizeit in luftige Höhen und behält auch die Nerven, wenn ein Konfirmand wie ein Affe auf den Baum klettert und nicht ganz so elegant wieder runterkommt. Übernachten in der Kirche? „Na, klar…mit unserer Pfarrerin

Pfarrer Klüter und die katholische Pastoralreferentin Marianne Kaltner gemeinsam und man trifft sich regelmäßig in den verschiedenen Gemeindezentren, um sich auszutauschen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu finden und gemeinsame Gottesdienste zu planen. Seit einiger Zeit gehören sogar Mitglieder der neuapostolischen Gemeinde dem Kreis an. Wichtig ist Pfarrer Klüter auch das Schicksal der Menschen, die z.B wegen Krieg und Verfolgung aus ihrer Heimat flüchten mussten und jetzt bei uns wohnen wie die Asylanten oder auch, vor allem früher, unsere Mitmenschen, die aus der ehemaligen Sowjetunion zu uns kamen. Unermüdlich setzt er sich für sie ein und tut was er kann, um ihnen einen Zugang zu unsererem Leben und unserer Kultur zu ermöglichen. So gründete er auch das "Cafe international". Pfarrer Klüter ist mit all seinen Stärken, und auch Schwächen ein beliebter Pfarrer, der sich auch nicht zu schade ist in der Gemeindeküche für Ordnung zu sorgen und abzuspülen. Karin Kolbinger

gar kein Problem“, so die Konfirmanden. Die Kirche braucht innen einen neuen Anstrich? Wird in eigener Regie mit den Konfirmanden erledigt. Ja, die Arbeit mit den Jugendlichen und Kindern macht ihr viel Spaß. Das merken auch die Kleinsten bei den tollen KinderBibelSamstagen. Manchmal klappt nicht alles so wie es soll, was aber am nächsten Sonntag wieder vergessen ist. Sie können das nicht glauben? Dann „raffen“ sie sich doch mal am Sonntag auf und besuchen den Gottesdienst. Spätestens am Ende der Predigt ist alles in Vergessenheit geraten und sie sind froh, dabei gewesen zu sein. Susanne Mai

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Die Evangelische Gemeinde Deutscher Sprache in Seoul (EGDS) wurde im Jahr 1977 gegründet, anfangs noch durch die Pfarrstelle in Tokio mit versorgt und die meiste Zeit durch Pfarrer im Ruhe stand oder mit einer zeitbefristeten Beauftragung versorgt. Seit Sommer 2017 wird sie von Pfarrerin Mi-Hwa Kong (Evangelische Kirche im Rheinland), die durch die Evangelische Kirche in Deutsch land (EKD) für drei Jahre entsendet ist, geleitet. Es handelt sich trotz des schon 42 jährigen Beste hens um ein sogenanntes Pilotprojekt, die Gemeinde aufzubauen. Die EGDS besteht aktuell aus 43 Haushalten, die sich etwa zur Hälfte aus rein deutschen Familien und zur anderen Hälfte aus gemischten Familien oder Koreaner und Koreanerinnen mit Deutsch landbezug zusammensetzen. Eine große Herausforderung besteht darin, dass sie aus Menschen be steht, die einen Expat Hintergrund haben, d.h. Menschen, die durch ihre Firmen, durch ihre Ämter in der Botschaft oder politischen Stiftungen für einen begrenzten Zeitraum nach Korea entsendet werden und wieder nach Deutschland zurückkehren oder in ein weiteres Land ziehen. Daher haben wir mit einer hohen Fluktuation zu tun, die sich im frühen Sommer deutlich abzeichnet. Der Früh ling ist mit Abschieden geprägt; nach dem Sommer reisen wieder neue Familien ins Land ein. So bleiben wir eine offene Gemeinde, für die es völlig normal ist, dass Menschen gehen und neu dazu stoßen. Gleichzeitig verlieren wir mit dem Weggang der Menschen Kontinuität und das Knowhow sowie die Ta-

lente der Menschen, die sie hier eingegeben haben. Wie Sie wissen, ändert sich auch in Deutschland die kirchliche Sozialisation und das Commitment der Menschen insbesondere in der mittleren Altersschicht. Junge Familien, junge Erwachsene, Menschen im mittleren Alter verlieren den Bezug zur Kirche nicht nur aus demographischen Gesichtspunkten her. Die neue EKD Studie „Kirche im Umbruch. Zwischen demografischem Wandel und nachlassender Kirchenverbunden heit“ verdeutlicht die Entwicklung und Prognose der Evangelischen Kirche von 2017 bis 2060. Als Auslandsgemeinden sehe ich uns als Vorreiter genau mit dieser Situation umzugehen. Wir ha ben genau mit der Klientel zu tun, der nachlassende Kirchenverbundenheit nachgesagt wird. So ist seitens der Ev. Kirche gefordert, hier mit neuen Ideen und vor allem mit einer anderen Haltung die sen Menschen zu begegnen. Eine offene Haltung, eine aktive, auf die Menschen mit ihren Bedürf nissen zugehende Haltung. Kirche muss dort präsent sein, wo diese Menschen unterwegs sind, ein offenes Ohr für das, was „dran“ ist, haben und vor allem kommunikativ sein. Es sind die tollen bib lischen Geschichten, die eine starke Aussagekraft haben, aber nicht mehr einfach zugänglich sind. So ist es gefordert, sie in die heutige Sprache zu übersetzen und sie lebhaft werden zu lassen in der Begegnung mit Kirche.


Auch der gemeinschaftliche Aspekt spielt in unserer Gemeinde eine große Rolle. Wir befinden uns zwar noch am Anfang des Gemeindeaufbaus bzw. immer wieder und viel leicht doch schon mittendrin. Unser Versuch ist es den Schwerpunkt auf Familien mit Kindern zu legen, denn in den Kindern sehen wir die Zukunft der Gemeinde. So sind wir im Religionsunterricht an der Deutschen Schule präsent, haben aktuell 5 Konfirmandinnen und Konfirmanden in der Kon firmandenarbeit, bieten einen Kindergottesdienst parallel zum Erwachsenengottesdienst an, haben einen kunterbunten Kindernachmittag im Pfarrhaus, der mittlerweile von 15 Kindern regelmäßig an einem Samstag im Monat besucht wird und kommen gerade von einer Gemeindefreizeit zurück, aus d e r wir noch die positive Energie, den Aufschwung und die Verbundenheit spüren. Gemeindeaufbau bei uns heißt, Dinge ausprobieren. Wir stellen fest, dass vor allem die Mischehen Interesse an der deutschsprachigen Gemeinde entwickeln. Seien es die Frauengesprächskreise in in terkulturellen Ehen oder eben Mischehen auch andersherum. Wir stellen f e s t , dass das Aufprallen kultureller Welten so wie nun mal Korea und Deutschland sehr verschieden sind, eine große Her ausforderung darstellen und versuchen Vielfalt in der Einheit zu leben. Die ökumenische Zusammenarbeit mit der katholischen deutschsprachigen Gemeinde im Ausland ist sehr wichtig und wertvoll. Hand in Hand feiern wir ökumenische Gottesdienste oder bieten ver schiedene Angebote wie den 7Wochen-ohne Fastengesprächskreis an oder wie zuletzt den ökume nischen Adventskalender auf Facebook. Übrigens spielen die sozialen Netzwerke sowie der Newsletter eine große Rolle in der Verkündung von Informationen eben auch von Menschen, die uns aus der Ferne beglei-

ten. Die größte Herausforderung sehe ich darin, dass die meisten Menschen davon ausgehen, dass Kir che sich auch hier in Seoul wie in Deutschland von Kirchensteuermitteln finanziere. Diese Annah me auszuräumen, gleichzeitig Menschen zur Mitgliedschaft zu überzeugen, dass es das Geld wert ist, überhaupt das Thema Finanzen immer wieder anzusprechen, ist als landeskirchlich gepräg te Pfarrerin ungewohnt. Eine entsprechende Strategie der Mitgliederwerbung zu erarbeiten und um zusetzen wird eine der wichtigsten Aufgaben dieser Gemeinde und eben dieser Mitglieder werden. Korea ist ein spannendes Land und oft noch unbekannt bei vielen Deutschen im Vergleich zu Japan oder China. Christliche Megachurches oder auch unsere gemeindliche Einbindung in die Presbyteri an Church in the Republic of Korea, politische Entwicklungen, die Situation der Zweiteilung des Landes, wirtschaftliche technische Entwicklungen sind nur einzelne Aspekte, die die Vielfältigkeit und Faszination des Landes und der Situation vor Ort betonen. Falls es Sie mal nach Seoul, Südkorea verschlagen sollte, besuchen Sie uns doch in Hannam Dong in der International Lutheran Church, wo wir immer am 2. und 4. Sonntag im Monat einen evange lischen Gottesdienst in deutscher Sprache um 16 Uhr feiern. Weitere Informationen finden Sie auf unsere Internetseite www.egds.info. Wir freuen uns auf Sie. Susanne Mai

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Gesangbuch: Leider viel zu wenig beachtet

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Unser evangelisches Gesangbuch, immerhin ist die Neuausgabe vor ungefähr 25 Jahren herausgekommen, müsste uns durch den sonntäglichen Gebrauch doch schon sehr vertraut sein. Aber leider wird der Anhang kaum beachtet. Wann auch sollte man sich mit ihm befassen? Die Herausgeber haben ihn so ausführlich gestaltet, damit er als eine Art "Hausbuch" gelten sollte. Ich weiß leider nicht, in wie vielen Familien das Gesangbuch seinen Platz hat, dort aber hoffentlich nicht völlig vergessen wird. Zu unserer Bequemlichkeit wird sonntags das Gesangbuch aus dem Regal am Kircheneingang genommen, aber wer schaut dann schon mal hinten in den Textanhang ? Er ist eine wahre Fundgrube zu interessanten Themen. Allein schon das Inhaltsverzeichnis ab Seite 1370 macht neugierig. Man findet viele Gebete, oft von Luther verfasst, Ratschläge und Erklärungen, lebensbegleitend, ja, sogar eine "Christliche Patientenverfügung".

Am Kleinen Katechismus von Luther könnte man auch mal prüfen, ob vom Konfirmandenunterricht in unserem Gedächtnis noch Einiges abrufbar ist ! Mich fasziniert auch sehr der Liturgische Kalender mit den Wochensprüchen und vor allem den Namen der Sonntage, schwierig zu merken, aber klangvoll ! Zum Beispiel: Estomihi, Invokavit, Reminiscere... Oder: Quasimodogeniti. Misericordias Domini, Jubilate... Nach Pfingsten und dem Trinitatisfest werden die Sonntage gezählt, 1. bis 24. Sonntag nach Trinitatis. Ungefähr 230 Seiten umfasst dieser Anhang, und wenn Sie sich die Zeit nehmen, darin zu blättern und zu lesen, Sie werden nicht enttäuscht sein, sondern eher überrascht von dieser Fülle! Sonja Schmidt


Gruppen und Kreise in Neumarkt-St.Veit Frauen-Stammtisch Eingeladen sind alle interessierten Frauen jeden Alters aus der Gemeinde Jeden 1. Freitag im Monat um 19:30uhr in der Friedenskirche Termine: 5. Juli, (August: Ferien), 6. September, 4. Oktober Ansprechpartner: Pfarrerin Anke Sänger Senioren

Donnerstags, 14:30Uhr in der Friedenskirche 18. Juni, 19. September, 24. Oktober Seniorenausflug: Donnerstag, 14. August; Abfahrt 13:00Uhr an der Friedenskirche. Fahrt ins Grüne mit Picknick, bei schlechtem Wetter Ersatzprogramm in der Friedenskirche Ansprechpartner: Pfarrerin Anke Sänger

Internationales Café Miteinander Austausch zwischen „Hiesigen“ und Neubürgern, Freunden und Fremden, aufeinander zugehen, miteinander ins Gespräch kommen, miteinander Kaffeetrinken. Sachspenden bitte nur in Absprache mit Pfarrerin Sänger mitbringen. Termine (voraussichtlich, bitte auch immer die Abkündigungen und die Tagespresse beachten!) 10. November von 14:30-16:30Uhr Ansprechpartnerin: Pfarrerin Anke Sänger Jugend-Ausflug auf's Tollwood in München 19. Juli, für alle Konfirmierten und Freunde, Treffpunkt 15:00Uhr am Bahnhof Neumarkt-St. Veit, Weitere Auskünfte und Anmeldung bei Pfarrerin Anke Sänger KiBiSa – Kinder-Bibel-Samstag „Echt spritzig“ – die Taufe 19. Oktober – 10 -14Uhr. Eingeladen sind alle Grundschulkindern aus unserer Gemeinde, 4.-€ Unkosten. Weitere Auskünfte und Anmeldung bei Pfarrerin Anke Sänger

Gruppen und Kreise in Töging Der Frauenbund trifft sich einmal im Monat, jeweils mittwochs im Gemeindesaal von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr. Die nächsten Termine sind: 110. Juli, 4. September, 9. Oktober. Ansprechpartnerin ist Anneliese Bagusat, Tel.: 08631-90478 Der Seniorennachmittag Findet einmal im Monat, jeweils mittwochs von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr statt. Die nächsten Termine sind: 24. Juli und 25. September. Ansprechpartner ist Pfarrer Johann-Albrecht Klüter

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Gesprächskreis "Glauben leben" in der Regel am 3. Mittwoch im Monat von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr im Gemeindesaal. Ansprechpartner ist Pfarrer Johann-Albrecht Klüter Männerkreis trifft sich einmal im Monat: Diskussionen, Früh- und Dämmerschoppen, gemeinsame Unternehmungen. Männergottesdienst: Männergottesdienst am 22. September um 19 Uhr in der Auferstehungskirche mit Jazzer Christian Gumbiller & friends: „Wofür es sich zu kämpfen lohnt!“ Ansprechpartner ist Pfarrer Johann-Albrecht Klüter Konfirmanden bereiten sich auf die Konfirmation am 21.Mai 2020 vor. Unterricht findet im Jugendraum des Gemeindehauses statt.. Anmeldung und Information (Konfirmation 2020) im Pfarramt. Mutter-Kind-Gruppe (MUKI) in der Schulzeit jeden Donnerstag im Gemeindehaus, Information: Simone Kleinholzer, Tel.: 08631 – 160 57 87

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Helferkreis - Asyl trifft sich einmal im Monat im Gemeindesaal. Infos übers Pfarramt "Café international" im Töginger Gemeindesaal: Einander begegnen, sich austauschen bei einer Tasse Tee oder Kaffee, selbstgemachten Kuchen probieren beim "Café international" kommen Menschen aus verschiedenen Kulturen und Nationen miteinander ins Gespräch. Bitte beachten Sie örtliche Presse und die Schaukästen.


Wo finde ich “meine” Kirche? Auferstehungskirche Kirchstr. 14 84513 Töging Friedenskirche Friedenstr. 2 84494 Neumarkt-St.Veit Evangelisch-lutherisches Pfarramt Töging - Neumarkt-St.Veit Tel.: 08631 - 91413 Fax: 08631 - 99344 E-mail: pfarramt.toeging@elkb.de Homepage: www.toeging-evangelisch.de

Pfarramtssekretärin: Bianca Gehringer Bürozeit: freitags 9.00-12.00 Uhr Pfarrer Johann-Albrecht Klüter 84513 Töging, Kirchstraße 16 Tel.: 08631 - 91413 Pfarrerin Anke Sänger 84494 Neumarkt-St. Veit, Wredestr. 11 Tel.: 08639 - 986923, Fax: 08639 - 986924 E-mail: anke.saenger@elkb.de für Sie im Kirchenvorstand (alphabetisch)

Klara Biber, Töging, Tel.: 08631 - 309704 Ulrike Dietrich, Niederbergkirchen,Tel. 0172/8421062, ulrike-dietrich@gmx.de Karin Kolbinger (Vertrauensfrau) Töging, Tel.: 08631 - 95690 Andreas Hartmann, Töging, Tel.: 08631-309725, autofan-andreas@web.de Jan Heuer, Neumarkt-St. Veit, Tel.: 0160/97 95 75 53, jan.kurschus@gmail.com Gottfried Grail (stellv. Vertrauensmann) , Töging, Tel.: 08631 - 98139, GottfriedGrail@web.de Susanne Mai, Oberbergkirchen, Tel.: 08637 - 985800, susanne.mai@elkb.de Uwe Reuter, Töging, Tel.: 08631- 165393, uwe.reuter@4p4culture.de

Spendenkonto: Konto: 5006163 - Raiffeisenbank eG Altötting-Mühldorf - (BLZ 710 610 09) IBAN: DE56 7106 1009 0005 0061 63 - BIC: GENODEF1AOE

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84513 Töging am Inn Erhartinger Str. 23 Tel: 08631 / 1673544 Ihr persönlicher Ansprechpartner für Töging: Melanie Häringer 24

84494 Neumarkt-St. Veit Stadtplatz 8 Tel: 08639 / 9869602 Ihr persönlicher Ansprechpartner für Neumarkt-St Veit: Sandra Prischel

Gemeindebrief WIR Juli bis September 2019  

Nachrichten der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Töging - Neumarkt-St. Veit

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