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Fränkische

Zeitung

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FRANKEN

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*+&4$(0 /;3';; Auflage: 60.800

Dr. Markus Zanner: Geisteswissenschaftler mit Faible für Technik

Der Kanzler und die Göttin

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Fotos: pr

er neue Kanzler der Universität, Dr. Markus Zanner, hat seine Position vor knapp 14 Tagen angetreten. Zanner ist 1967, genauer am 8. Juni, im Sternzeichen Zwilling in Weiden

geboren. An Sternzeichen glaubt er nicht wirklich, aber: „Der Zwilling gilt ja als kommunikationsfreudig, das ist vermutlich nicht schlecht für den Job hier.“ (Fortsetzung auf Seite 2)

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BAYREUTH UND REGION

23. Januar 2011

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Der Kanzler und die Göttin (Fortsetzung von Seite 1) Was treibt einen Oberpfälzer, der in München an der Technischen Universität in leitender Funktion tätig war, nach Bayreuth? „Es ist an sich eine Tendenz des Oberpfälzers, sich eher in Richtung Süden zu bewegen, aber Kanzler an der Universität in Bayreuth zu sein, ist eine interessante Aufgabe. Ich habe mich natürlich vorher über die Stadt, die mir ja nicht völlig unbekannt war, informiert. Bayreuth und die Universität hier, das ist ein interessantes Pflaster.“ Zanner pflegt ganz unterschiedliche Freizeitbeschäftigungen. Bergwandern gehört dazu, gelegentlich Rad fahren und anderes. Seine große Liebe aber ist seine „Göttin“, ein Citroën DS 19 (DS französisch Déesse für Göttin). Zanners Göttin ist bordeauxrot, Baujahr 1967. Unter anderen haben selbst „Süddeutsche Zeitung“ und der „Stern“ Zanner und seiner Göttin eine Geschichte gewidmet.

Scheinwerfer, die sich in der Kurve mitdrehen. Es ist auch nicht viel daran zu schrauben, der Wagen ist relativ pflegeleicht.“ Ist der neue Kanzler der Universität, dessen Familie bis spätestens zu Beginn des nächsten Schuljahres nachkommen wird, ein „TechnikFreak“? „Nein, ich habe noch kein iPhone, kein iPad, will am Abend gerne meine Ruhe, muss nicht ständig erreichbar sein. Aber ich habe durchaus ein Faible für ästhetische technische Lösungen.“ Wo wir gerade bei Ästhetik sind: wie ist es mit den Fragen der Er-

nährung? „Berührungsängste zur fränkischen Küche habe ich keine. Ich mag das fränkische Bier und die Bratwürste. Was ich gut finde, sind die kleinen Brauereien und Metzgereien in der Region.“ Welche Ziele hat Dr. Markus Zanner für seine Kanzlerschaft? „Die Universität hat eine gute Größe, es gibt hier viele sehr gute Ansätze. Ich hoffe, es gelingt mir, das Profil weiterzuentwickeln, es noch sichtbarer zu machen. Aber vielleicht fragen Sie mich das noch einmal, wenn die berühmten ersten 100 Tage herum sind.“ M Thomas Erbe

Foto: Erbe

Im Winter allerdings wird die Göttin geschont, da fährt Markus Zanner einen Opel Zafira. Was zeichnet einen Citroën DS besonders aus? „Es ist ein ästhetisches Objekt, ein Auto mit hydropneumatischer Federung, die dem Wagen bei Bedarf eine deutlich größere Bodenfreiheit verschafft und

M Zur Person: Dr. Markus Zanner, in Weiden geboren und aufgewachsen, verheiratet, zwei Kinder, hat in Regensburg Geschichte, Religionswissenschaft und Romanistik studiert. Zu seinen beruflichen Stationen gehört unter anderem die

Technische Universität München. 13 Monate hat Zanner in Argentinien verbracht: „Hier habe ich gemerkt, dass die deutsche Tugend der Pünktlichkeit doch auch ihre Vorteile im Alltag hat. Vorher war mir das nicht so klar.“

WETTER M Vorhersage Heute zumeist bedeckt mit gelegentlichem Schneefall. Am Montag steigen die Temperaturen leicht an, bleiben aber in der Nähe des Gefrierpunkts, die Sonne ist kaum zu sehen. Nur noch vereinzelt leichter Schneefall oder Schneeregen möglich. Dienstag ist wenig Änderung zu erwarten. Aber: Gelegentlich schafft es die Sonne, sich gegen die zumeist dichten Wolken durchzusetzen. Mit längeren Sonnenabschnitten ist jedoch erst ab Donnerstag und Freitag zu rechnen. Trotz der nun häufiger zu sehenden Sonne: Auch tagsüber bleibt es vorläufig bei eher winterlichen Temperaturen. Nachts ist es meist klar mit deutlich sinkenden Temperaturen.

M Bauernregel:

Gelinder Januar bringt spätes Frühjahr.

N

1° -7°

1° -7°

W

-1° -8° 0° -7°

0° -7°

3

O

S

Montag

-1° -4°

Dienstag

Das Sonntagswetter in der Region

-1° -7°

1° -2°

Mittwoch

-1° -2°


IHRE MEINUNG

23. Januar 2011

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Alles in Butter bei der Bahn?

In Bayreuth eher beschwerlich Mobilität gehört für unsere hoch entwickelte Wirtschaft zum Alltag wie doppelte Buchhaltung und moderne Informationstechnologie. Angesichts der vielen Zeit, die tagtäglich für das Unterwegssein investiert wird, muss man dankbar sein, dass die moderne Technik einem mit jedem Innovationsschub neue Möglichkeiten eröffnet, die Zeit unterwegs sinnvoll zu nutzen.

I

nsoweit ist das Reisen mit der Deutschen Bahn eigentlich konkurrenzlos. Kein anderes Verkehrsmittel bietet einem im Idealfall vergleichbare Bedingungen, um bei entsprechender Organisation unterwegs zu arbeiten, zu lesen oder nötigenfalls zu schlafen. Nur im Zug passiert es, dass man auf

Foto: Erbe

dem Weg von Bayreuth nach Hamburg kurz vor Hannover zum ersten Mal hochblickt und verwundert konsterniert feststellt, wie platt das vorbeifliegende Land ist, weil man die bisherige Reisezeit konzentriert zum Arbeiten genutzt hat. Mit der BahnCard reist man günstig und es entfallen die an Flughäfen nervtö-

tenden Check-Ins, Sicherheitskontrollen sowie die An- und Abreise zum Airport. Und bei der Stauanfälligkeit vieler deutscher Autobahnabschnitte gibt es mit dem Auto vielerorts (beispielsweise rund um Köln) ohnehin kaum ein Durchkommen mehr. Also alles in Butter mit der Deutschen Bahn? Für den berufsbedingt Reisenden ab und zum Bayreuther Hauptbahnhof sicher nicht immer. Bleibt doch das stete Ärgernis, dass der Weg zum hervorragend angebundenen Nürnberger Hauptbahnhof trotz VGN noch vergleichsweise beschwerlich ist. Mangelnde Zuverlässigkeit beim Erreichen von Anschlusszügen, das langsame Vorankommen auf der relativ kurzen Strecke und fehlende Reservierungsmöglichkeiten Richtung Nürnberg sind das eine. Lange Wartezeiten am Bahnsteig beim Umsteigen in Nürnberg Richtung Bayreuth das andere. Günstige

Parkplätze für Fahrgäste sind in Bayreuth ebenfalls Mangelware. Dabei käme doch jegliche Verbesserung der Bahnanbindung Bayreuths nicht nur Pendlern, Schülern und privat Fernreisenden zugute. Sie ist ein Standortfaktor allererster Güte und wird zukünftig in erheblichem Maße über die Chancen unserer Stadt mitentscheiden. Und der Autor darf von seiner Person sicher auf andere schließen: Jeder Schritt hin zu einer adäquaten besseren Anbindung Bayreuths an das Fernzugnetz der Bahn hilft, wieder eine große Menge Autokilometer und damit CO2-Emissionen einzusparen. Bei den anstehenden Entscheidungen zur Weiterentwicklung der Bahninfrastruktur darf sich Bayreuth deshalb keinesfalls abkoppeln lassen. M Philipp Ganzmüller, Geschäftsführer Creditreform Bayreuth

Europa als Familie

Die Eigenarten bewahren Da ich kein Wissenschaftler oder Politiker bin, sehe ich die europäische Problematik aus der Sicht einer alternden Frau. Ich vergleiche diese Gemeinschaft mit einer Großfamilie. Allerdings mit dem Vorteil ohne Kinder oder Schutzbefohlene als Mitglieder, sondern mit Erwachsenen.

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rotzdem eine Gemeinschaft, in der alle zusammenleben, ihre Vorteile genießen und ihre Aufgaben und Pflichten verbunden mit Rechten haben. Jedes Mitglied führt sein eigenes Leben und damit bereichert es das gemeinschaftliche. Jeder ist für sich selbst verantwortlich, gleichzeitig aber auch für die Gemeinschaft.

Falls er in eine schwierige Situation gerät, helfen ihm selbstlos alle anderen nach dem Prinzip: Jeder für jeden – alle zusammen. So einfach wäre das Leben in der EU, wenn diese klare Formel funktionieren würde. Wenn sich aber immer nur die gleichen Einzelteile um das gemeinsame Wohl bemühen und einige anderen nur kritisch der Gemeinschaft gegenüberstehen oder sie unterlaufen und ausnutzen, wird die Situation unerfreulich. Man kann ja alles negativ sehen und schwarz, sogar kaputtreden oder -machen. Anstatt die eigene Energie positiv in die Dienste der Gemeinschaft zu stellen, zerstört man damit das gute Werk der Mehrheit. Wer nicht gewillt ist, sich der Gemeinschaft unterzuordnen, ihr Gutes beizusteuern, der sollte ausgegrenzt werden. Sich unterzuordnen bedeutet

Foto: Erbe

nicht, die eigene Freiheit zu verlieren. Allerdings soll auch das Oberhaupt im Sinne der Einzelnen agieren, denn die Eigenarten der einzelnen Mitglieder bereichern die Gemeinsamkeit. Es ist doch nur gut, wenn jeder sein eigenes Brot bäckt und seine eigene Suppe kocht –

damit wird das tägliche Leben vielfältig und interessant. Aber nicht: Was dein ist, ist meines, was meines ist, geht dich nichts an. Nach diesem Rezept aus den vergangenen Zeiten kann man, darf man in Europa heute nicht mehr leben. Wie bereichernd, dass man fast gezwungen ist, einige andere Sprachen zu lernen, um sich mit dem nächsten Nachbarn auch verständigen zu können. Gerade die sprachliche Identität macht Europa so reich. Jedes einzelne Volk sollte auf seine eigene Sprache als sein wichtigstes Kulturgut stolz sein und sie weiter als sein eigenes Kulturgut pflegen. Das macht Europa kulturell so reich. M Kristina Jurosz, 1. Vorsitzende der Deutsch-Tschechischen Gesellschaft, Bayreuth


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MAYERS G‘SCHICHTLA

23. Januar 2011

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Geseeser Pfarrer erfand eine Weltsprache

Auch für Marsmännchen verständlich Er war ein genialer Sprachtüftler mit kauzig-skurrilen Angewohnheiten, aber auch ein Pazifist und Menschenfreund mit politischer Courage in totalitärer Zeit: der Geseeser Gemeindepfarrer Fritz Buckel.

Z

urückgezogen und menschenscheu lebte er fast 50 Jahre in seinem Dorf im Hummelgau. Den meisten Dorfbewohnern blieb er fremd, was ihn nicht weiter zu beeindrucken schien. Immerhin ging der Theologe in den Dreißigerjahren sogar durch die Weltpresse als Erfinder einer Weltsprache mit dem Namen „Una“, eines raffiniert ausgeklügelten Sprachsystems mit 12 000 Wörtern. Ergänzt wurde es durch eine eigene Bilder-

sprache. Nicht weniger als 38 Sprachen hatte Buckel für seine Una studiert. Sie sollte freilich nicht nur alle Erdbewohner sprachlich vereinen, sie war auch für die Verständigung mit Außerirdischen gedacht – vom Mars bis zum Andromedanebel. Dass es die geben würde, stand für Pfarrer Buckel außer jedem Zweifel. Einen signifikanten Schönheitsfehler hatte seine Weltsprache allerdings aufzuweisen: Sie wurde leider nur im Geseeser Pfarrhaus gesprochen – der erhoffte weltweite Durchbruch blieb dem Buckel’schen Lebenswerk bis heute versagt. Zweifellos war der Geseeser Pfarrer ein Sonderling wie aus einem Roman von Jean Paul. Die meisten seiner Schäflein konnten nur wenig mit ihm anfangen. Er gab beispielsweise keinem

Der geistige Nachlass von Pfarrer Buckel wird heute in der Bayreuther Universitätsbibliothek aufbewahrt.

Fritz Buckel als junger Dorfpfarrer in Gesees. Damals ließ er sich noch fotografieren. Fotos: Mayer Besucher die Hand – „das kostet zu viel Zeit“, erklärte er einmal einem erstaunten Lokaljournalisten. Er ließ sich auch nur höchst widerwillig fotografieren. Wer ihm zum Geburtstag gratulieren wollte, dem wurde lediglich eine wegwerfende Handbewegung zuteil: „Mein Geburtstag war nur einmal“, pflegte er zu sagen, „seitdem habe ich keinen mehr gehabt.“ Das kleine Männchen mit dem Kneifer auf der Nase sorgte in seinem Studierzimmer stets für ein beispielhaftes Chaos – mit Tausenden von Büchern und Zetteln. Hinter aller Schrullenhaftigkeit verbarg sich indes ein großer Gelehrter, ein wahrer Kinderfreund und nicht zuletzt ein couragierter Querdenker. Er war auch ein fanatischer Nazigegner, der den braunen Herren immer wieder von der Kanzel die Leviten las, bis er schließlich von seiner Kirche 1944 in den Wartestand versetzt wurde. Er lebte noch 25 Jahre im vertrauten Dorf – bis zu seinem Tod am 15. März 1969. Ein Resümee seines Lebens zog Walter Bronnenmeyer in einem Nachruf: „Zweifellos zog mit ihm einer der ungewöhnlichsten unter den Ungewöhnlichen aus einer Welt, die ihn am liebsten im Narrengewand gesehen hätte, seine

Kirche nicht ausgenommen, denn er schwamm als Hecht im Karpfenteich des Klerus.“ Sein Nachlass wurde im Jahr 1991 der Universität Bayreuth übergeben, die inzwischen Ordnung in das Buckel’sche Chaos gebracht hat. Sie verwahrt auch seine sprachlichen Schöpfungen und seine Übersetzungen. Wer will, kann zum Beispiel die Märchen der Gebrüder Grimm in der Weltsprache Una nachlesen. Wer weiß: Vielleicht hätten auch die Kinderchen vom Mars ihren Spaß daran. M

M Gratulation Bernd Mayer hat am vergangenen Freitag das Verdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Ausgezeichnet wurde Mayer unter anderem für sein langjähriges kommunalpolitisches Engagement, seinen Einsatz in vielen Ehrenämtern sowie seine zahlreichen Veröffentlichungen zur Stadt- und Heimatgeschichte. Zu der Auszeichnung gratuliert die Redaktion des „Sonntag in Franken“ ganz herzlich und freut sich gemeinsam mit den Lesern auf viele weitere Folgen von „Mayers G’schichtla“.


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23. Januar 2011

BAYREUTH UND REGION

Bayreuther Stadträte beim Info-Tag in der Lohengrin-Therme

Wellness und Weißwürste „Obernsees hat 50.000 Euro Defizit. Davon kann Bayreuth nur träumen.“ Mit dieser Kritik an den wohl deutlich höheren Fehlbeträgen in der Lohengrin-Therme ging ein Samstagvormittag zu Ende, der den Bayreuther Stadträten Wellness pur versprochen hatte.

Z

u einem Info-Tag in die Lohengrin-Therme hatte die Bayreuther Bäder- und Verkehrs-GmbH (BVB) Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl, Mitglieder des Stadtrats sowie Vertreter aus Tourismus und Wirtschaft eingeladen. Bei einem Rundgang durch den Wellness-

und Saunabereich brachten Thermenmitarbeiter unter Führung von Betriebsleiterin Doris Stahlmann den Lokalpolitikern die Geheimnisse von Hot-Stone-Massagen, Heubädern und Sauna-Aufgüssen mit Kartoffelcreme und russischen Birkenzweigen nahe. Nach dieser Anstrengung durften sich die Besucher bei einer speziellen Brotzeit stärken: Von der Bäckerei Lang gab es ein „Thermalbrot“ aus Gerste und Dinkel; Metzgermeister Helmut Parzen hatte eigens für den gestrigen Vormittag Weißwürste mit Thermalwasser produziert. BVB-Geschäftsführer Jürgen Bayer berichtete von einem Anstieg der Besucherzahlen in Seulbitz um rund fünf Prozent im vergangenen Jahr. In absoluten Werten: 197.797 Besucher passierten 2010 die Kasse, 2009 waren es 187.622. In diesem Jahr soll der

Service weiter verbessert und das Angebot für Kurzurlaube zwischen einem und zehn Tagen ausgebaut werden. Bayer: „Wir werden eine spezielle Software kaufen, die das Buchen übers Internet erlaubt.“ Außerdem soll das Blockheizkraftwerk der Anlage durch ein Biogas-fähiges Aggregat ersetzt werden, wofür die BVB rund 330.000 Euro veranschlagt. Zur angekündigten Kooperation mit Obernsees gab es keine Informationen. Kritik aus den Reihen der Stadträte kam beim Weißwurstessen eher wenig: Dr. Christoph Rabenstein (SPD) wies auf das geringe Defizit in Obernsees hin und nannte eine Aus-

weitung des Saunabereiches wünschenswert. BG-Fraktionsvorsitzende Brigitte Merk-Erbe formulierte den Wunsch nach behindertengerechten Umkleidekabinen. Auf ihre Frage, ob nicht eine gemeinsame Betreibergesellschaft für die beiden Thermen in Bayreuth und Obernsees sinnvoll wäre, sagte Bayer: „Wir sind dabei, Gespräche aufzunehmen.“ M Norbert Heimbeck

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Life Kinetik, jetzt auch in Bayreuth

Seit im ZDF, im März 2008 in der Sendung „Sport Extra“, Life Kinetik vorgestellt wurde, wird Life Kinetik immer bekannter durch Funk und Fernsehen. Immer mehr Spitzensportler und Institutionen nehmen Life Kinetik in ihr dauerhaftes Training auf. Wer Life Kinetik anwendet profitiert gleich doppelt. Es profitiert die Gesundheit durch ein breit abgestimmtes Bewegungsprogramm und es profitiert der Verstand durch neue Vernetzungen der Synapsen, die dadurch das Leben erfolgreicher werden lassen. Jeder Mensch nutzt seine 100 Milliarden Gehirnzellen anders, aber keiner schöpft die riesigen Möglichkeiten auch nur annähernd aus. Mit Life Kinetik werden dem Körper nicht alltägliche visuelle und koordinative Aufgaben gestellt. Das Gehirn stellt durch diese Herausforderungen neue Verbindungen (Synapsen) her. Je mehr Vernetzungen im Gehirn angelegt sind, desto höher ist die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Ihr Nutzen durch Life Kinetik: 4 3>%"HF 5HF"H% *FH(?>7HF 8%" CH)&C?&H58CC?HF 4 :$@-)HF 5HF"H% *#%0H%?F>HF?HF 4 :!#F?)HF 5HF"H% )H>C?8%DCG.@>DHF 4 /HF8GC?.?>DH 5HF"H% C?FHCCFHC>C?H%?HF 4 :H%>#FH% 5HF"H% (8G%(@'HG.@>DHF 4 1))H '($@H% 5H%>DHF <H@)HF Der gesamte Nutzen von Life Kinetik ist noch gar nicht dokumentiert. Wir befinden uns gerade in vielen Untersuchungen. Wir wissen jedoch schon, dass Life Kinetik die fluide Intelligenz verbessert (das ist die angeborene Intelligenz). Ebenso verbessert sich durch Life Kinetik die Auffassungsgabe und Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit der Trainingsteilnehmer. So der Erfinder von Life Kinetik Horst Lutz, Diplomsportlehrer und Gesundheitscoach. AF#G+ BF+ EC5()" @(? '>? CH>%HF :>'1 :?8">H %($@DH5>HCH%, "(CC ;H@>F%?F(>%>%D 8%" /H5HD8%D (8$@ H>%H 5>F*8%DC7#))H AF.7H%?>#% DHDH% BH'H%0 >C?+

6-FDH% 3)#!!, 9F(>%HF 7#% /#F8CC>( B#F?'8%" C(D? -&HF 2>GH 3>%H?>*= „Eines der spannendsten Dinge, die ich in den letzten Jahren in meinem Job entdeckt habe.“ Josef Retsch und Martin Busch haben sich 2009 zum Life Kinetik Trainer ausbilden lassen und schon mehrere Kurse abgehalten. Unsere eigenen Erfahrungen mit Kindern und Erwachsenen haben uns darin bestätigt, dass wir die Resoursen des Gehirns immens steigern können.

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BAYREUTH UND REGION

23. Januar 2011

Seite 8

Keller, Stollen und Kanäle

Der Stern von St. Georgen Die Stadt Bayreuth hat viele Geheimnisse. Einige liegen unter der Erde. Ihnen ist derzeit der einzige fest angestellte Höhlenforscher und Denkmalpfleger des Landesamtes für Denkmalpflege, Bernhard Häck, auf der Spur.

B

ei den Voruntersuchungen im Rahmen geplanter Neubauten der Sparkasse im Bereich der Brandenburger Straße 49 in St. Georgen wurden Keller untersucht. Gefunden wurde ein Kanal aus dem Spätmittelalter/Frühneuzeit. Noch heute werden Teile dieses Kanals als Abwasserkanal der Stadt genutzt. Auch in der Nähe des Bahnhofs wurde eine mittelalterliche/frühneuzeitliche Stollenanlage entdeckt. Die bisher nachgewiesene Länge liegt bei 320 Metern. „Was wir gefunden haben, ist ähnlich einem Spinnennetz zwischen Bahnhof und St. Georgen. Die Befunde und Funde haben Bedeutung für die Stadtgeschichte, manches wird in völlig neuem Licht erscheinen, da es sich vermutlich um Bergwerksstollen handelt, die erst später umgenutzt

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wurden zur Wassergewinnung und Wasserförderung“, so Häck. Das Besondere an diesem Kanal: Er wurde in einer Bauweise errichtet, wie sie in der Region des heutigen Iran/Irak vor etwa 4000 Jahren entwickelt wurde. Eine andere „Baustelle“ ist vom Johann-Stumpf-Weg in Richtung Kreuz. Hier soll im Sommer damit begonnen werden, das unterirdische Kellersystem zu erforschen. Vermutet wird eine Länge von einem bis anderthalb Kilometer. Bekannt war, dass es sich um ein Kellersystem handelt. Doch auch hier gibt es Neues: „Wir haben auch Reste von Stollenanlagen gefunden, das ist ein völlig neuer Gesichtspunkt“, sagt Häck.

Es gibt nur wenige Pläne über die Keller in Bayreuth. Dieser hier zeigt den „Stern von St. Georgen“. Foto: Stadt Bayreuth

Bernhard Häck in einem der Bayreuther Stollen. Foto: pr

Stadt vorgelegt. Bernhard Häck wird im Februar wieder in Bayreuth sein, sucht jetzt Interessierte, die ihm weitere Hinweise zu Bayreuths Untergrund liefern können. „Ich bin überzeugt, bei der Vielzahl der Bayreuther Keller und Stollen wird sich noch so manches finden, was dazu führen wird, dass einiges an neuen Erkenntnissen für die Stadtgeschichte herauskommen wird.“ M Thomas Erbe

M Info Kontakt zu Bernhard Häck über das Landesamt für Denkmalpflege: Bernhard Häck, Abteilung Z, Stabstelle (Hohlraumerforschung und Hohlraumerfassung) Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Hofgraben 4, 80539 München, Telefon 0 89/2 11 43 91

Der städtische Baudirektor HansDieter Striedl bestätigt die Befunde: „Wir haben ein Stollensystem vom Bahnhof in Richtung Burg und Richtung St. Georgen gefunden, in der Brandenburger Straße haben wir bereits eine Vermessung gemacht.“ Striedl sieht die Möglichkeit einer Öffnung der Bayreuther Keller für Touristen und Besucher der Stadt: „In der Ideensammlung der Auslobung zum Wettbewerb für die Landesgartenschau haben wir auch überlegt, das Kellersystem, den sogenannten ,Stern von St. Georgen’ begehbar zu machen.“ Ein Konzept Höhlenforscher haben es im Bayreuther Untergrund nicht hierzu wurde bereits von Häck der immer einfach. Hier ein Schacht mit vier Gängen. Foto: pr


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23. Januar 2011

BAYREUTH UND REGION

Wird Oberfranken jetzt abgehängt?

Diskussion um Zukunft sem Gremium nicht vertreten. Schösser sagt: „Ich habe versucht, dem Gremium deutlich zu machen, dass man Regionen nicht gegeneinander ausspielen kann wie Unternehmen.“ Nach Meinung Schössers ist das umstrittene Papier jedoch kein zufälliger Einzelfall: „In den letzten 20

Die Diskussion um die umstrittene Expertise des Zukunftsrats der Bayerischen Staatsregierung hält an. Bekanntlich wird in dem Papier unter anderem empfohlen, künftig nur noch in Ballungszentren zu investieren. Regionen wie Oberfranken würden abgehängt.

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o manches Mitglied des Zukunftsrats ist seit Bekanntwerden dieser Vorschläge nicht erreichbar. Anders Fritz Schösser, unter anderem von 1990 bis 2010 Vorsitzender des DGB in Bayern. „Ich habe gesagt, man soll den Quatsch lassen“, sagt er gegenüber dem „Sonntag in Franken“, und weiter: „Meine Vorstellung von Struk-

Der ehemalige Chef des DGB in Bayern, Fritz Schösser, ist Mitglied des Zukunftsrates der Bayerischen Staatsregierung. Foto: dpa turpolitik ist eine andere als das, was da vorgelegt worden ist.“ Schösser ist eines von 22 Mitgliedern des Zu- Ministerpräsident Horst kunftsrats. Oberfranken sind in die- Seehofer. Foto: Erbe

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Jahren hat die Staatsregierung – auch wenn es Ausnahmen gab – überwiegend in die Ballungsräume investiert.“ Außerdem habe schon Unternehmensberater Roland Berger zum damaligen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber gesagt: „Hör auf, das Geld in den Regionen zu verschleudern.“ Für Schösser hat das Papier des Zukunftsrates dennoch sein Gutes: „Jetzt gibt es hoffentlich wenigstens eine politische Diskussion um die Struktur- und Regionalpolitik in Bayern.“ Ministerpräsident Horst Seehofer hat zwischenzeitlich Distanz zu der umstrittenen Expertise erkennen lassen, ein Interview hierzu mit dem „Sonntag in Franken“ allerdings wollte nicht zustande kommen. M Thomas Erbe


BAYREUTH UND REGION

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Beim Bridge ist Konzentration gefragt

Männer zählen doppelt verstehen. „Man braucht schon Zeit, um es zu lernen“, sagt Hanna Döhler, sie ist Sportwart im Club, dessen Vorsitzender Dietmar Lauckner ist. Hauptberuflich ist er Chef des Finanzamtes in Kulmbach, zuvor war er in gleicher Position in Bayreuth. Kassenwart ist der ehemalige Unternehmer Manfred Rittler. Warum hat ein Club mit einer so deutlichen Mehrheit an Frauen in den zwei wichtigsten Führungspositionen Männer? „Frauen lehnen sich immer gerne an einen Mann an“, sagt Marianne Meier nicht ohontagabend, kurz vor 18 ne Ironie. Kassenwart Rittler erUhr: Die ersten Spieler gänzt: „Wir sind zwar zahlenmäßig und Spielerinnen treffen weit unterlegen, aber die Männer ein. Die Damen meist eher elegant, zählen doppelt.“ geschminkt, mit dezentem An den Spieltischen haben sich Schmuck, die wenigen Männer in sa- inzwischen die Paarungen für das lopper, aber doch eleganter Klei- abendliche Turnier gefunden. Jedes dung. Wer Paar spielt im Laufe Bridge spielt, des Treffens, es achtet auch auf dauert etwa drei sein Äußeres. bis vier Stunden, 53 Mitglieder gegen die anderen hat der Club, Paare. „Das ist wie acht davon sind eine Ehe: Manche Männer. sind mit ihrer PaaAuf den Tirung resignativ zuschen liegen frieden“, so Meier. grüne TischdeWelche Gründe cken, eine grü- Die Glocke der Turnierleigibt es, Bridge zu ne Oberfläche terin. Wird es zu laut, wird spielen? „Es ist ein Fotos: Erbe ehrliches Spiel, ein ist offenbar geläutet. Pflicht beim Spiel mit EmotioSpiel mit den 52 Karten des „Fran- nen, ein Spiel, das viel Überlegung zösischen Blatts“. Gibt es beim Ein- verlangt“, sagt Hanna Döhler. Für treffen der Spielerinnen und Spieler sie und die anderen ist Bridge Sport. noch eine relativ laute Geräuschku- „Weltweit ist das anerkannt, nur in lisse, wird es Punkt 18 Uhr still. An Deutschland gestehen uns die Fijedem der Tische, die immer mit vier nanzämter keine Gemeinnützigkeit Spielern besetzt sind, herrscht spür- zu.“ bare Konzentration, nur das für das Dem Bridge-Club geht es ähnlich Spiel Notwendige wird gesagt. Geht wie anderen Vereinen, ihn plagen es an einem Tisch lauter zu, kommt Nachwuchssorgen. Gelegentlich vom Nachbartisch die Bitte um Ru- kommen zwar Studenten von der he. Notfalls hilft die Glocke der Tur- Universität – doch nach dem Stunierleiterin. dium verlassen sie Bayreuth, sind für Wer keine Ahnung hat vom den Club wieder verloren. Froh wäre Bridge, so wie der Autor dieser Zei- man, würden sich Lehrer dem Verein len, tut sich schwer, das Spiel zu anschließen. „Sie könnten dann die

„Zu den Vorteilen des Bridgespiels gehört: Man muss denken und ist im Alter nie allein“, sagt Marianne Meier, Schriftführerin des Bayreuther BridgeClubs. Zweimal die Woche wünschen sich die Mitglieder des Bridge-Clubs in der Bürgerbegegnungsstätte Am Sendelbach ein „schönes Blatt“.

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Faszination des Spiels an ihre Schüler vermitteln“, so Döhler, die es gut findet, dass auch die Volkshochschule Bridgekurse anbietet. Was sagt sie zu dem Vorurteil, Bridge sei nur etwas für Ältere? „Erst spielt man Tennis, später Golf, dann Bridge, danach ist Schluss. Bei jenen, die kein Bridge spielen, kommt der Schluss früher.“ M Thomas Erbe

M Info Wer beim Bridge mal schnuppern will: In Bayreuth in der Bürgerbegegnungsstätte Am Sendelbach ist jeden Montag ab 18 Uhr und jeden Mittwoch ab 14.45 Uhr Gelegenheit. Auch die Volkshochschule bietet entsprechende Kurse an.


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BAYREUTH UND REGION

Neunte Immobilienmesse in Bamberg

Bauen für die Zukunft

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er ein Haus baut oder eine Eigentumswohnung ausbaut, der will auch vorbauen. Für seine eigene Zukunft, für die Zukunft seiner Kinder. Gerade deshalb sind Innovationen und zukunftsweisende Strategien beim Hausbau und beim Modernisieren so wichtig. Wer will schon nach zehn Jahren wieder viel Geld in die Hand nehmen? Und viel wichtiger: Wer kann das schon? Die neunte Immobilienmesse Franken bietet ihren Besuchern am 29. und 30. Januar in der Stechert-

Arena in Bamberg deshalb einen Querschnitt durch die Welt des modernen Bauens. Unter dem Motto „Zukunftsgerechtes Bauen und Wohnen“ informieren über 150 Aussteller in vier Ausstellungsbereichen über alle Aspekte des Modernisierens, Renovierens und Sanierens. Die neunte Immobilienmesse Franken will Immobilienbesitzern und angehenden Bauherren Wegweiser und Entscheidungshilfe bei den vielfältigen Herausforderungen zwischen Energieeffizienz und altersgerechtem Wohnen, zwischen Klimafreundlichkeit und aktuellen Sicherheitsstandards sein. Die Messe in der Stechert-Arena in Bamberg öffnet ihre Türen am Samstag, 29., und am Sonntag, 30. Januar, jeweils von 10 bis 18 Uhr. M pr Infos unter www.immobilienmessefranken.de.

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Aus dem Selber Museum „Porzellanikon“ könnte möglicherweise ein Forschungs- und Dokumentationszentrum der europäischen Porzellanund Keramikindustrie werden. Außerdem sollen dort Masterstudiengänge aufgebaut werden. Diese Ideen hat eine Abordnung unter Führung des Wunsiedler Landrats Karl Döhler kürzlich Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch übergeben. Anlass zur Entwicklung dieser Zukunftspläne war die Ausstellung „300 Jahre europäisches Porzellan – Königstraum und Massenware“. Bei der Eröffnung dieser vielbeachteten Ausstellung im April 2010 hatte Staatsminister Georg Fahrenschon den Aufbau einer wissenschaftlichen Einrichtung in Selb in Aussicht gestellt. M heim

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BAYREUTH UND REGION

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Geistig behinderte Kinder und Jugendliche zeigen ihre Kunst im Neuen Rathaus

Eindringliche Blicke in kräftigen Farben „Ich habe in meine Landschaft Windräder gemalt. Windräder kenne ich schon, seitdem ich ein kleines Baby war.“ Christoph Albinus besucht eine dritte Klasse der Dr.-KurtBlaser-Schule des Heilpädagogischen Zentrums am Geschwister-Scholl-Platz in Bayreuth.

D

er blonde Junge ist aufgeregt, ebenso wie die meisten seiner Mit-Künstler. Ab 2. Februar wird sein Bild mit vielen weiteren Kunstwerken von insgesamt 43 geistig behinderten Kindern und Jugendlichen in der Ausstellung „Blickwechsel“ in der Ausstellungshalle des Neuen Rathauses zu sehen sein. Landschaften sind eines der Themen, die in der Ausstellung zu sehen sein werden. Landschaften, wie sie etwa die Expressionistin Gabriele Münter gemalt hat. „Wir

„Blickwechsel“ ist der Titel einer ungewöhnlichen Ausstellung, die am 2. Februar im Rathaus eröffnet wird. Gelegenheit, einen Blick in die Gedankenwelt geistig behinderter Menschen zu werfen. Fotos: Schmälzle

haben uns ihre Bilder angesehen, im Internet zu der Malerin recherchiert, anschließend haben die Schüler eigene Motive gestaltet“, erzählt zweiter Sonderschulkonrektor Christian Brahmann, der ebenso wie Heilpädagoge und Künstler Matthias Ose Kunsterziehung unterrichtet und die Ausstellung mit vorbereitet hat. Mathias Peter hat die Alpen gemalt, die in seiner Vorstellung fröhlich-bunt sind. Eine bestimmte Bedeutung hat die Farbgebung nicht, sagt Mathias. Auch war er noch nicht in den Alpen. Er habe die Farben einfach schön verteilt. Mit dem Ergebnis ist der 16-Jährige sehr zufrieden. „Mein Bild gefällt mir besser als die

Bilder von Gabriele Münter.“ Richard Schwabauer ist mit einem Gemälde das Aushängeschild der Ausstellung gelungen. Denn sein Werk ziert sowohl den Flyer als auch das Plakat, mit dem das HPZ auf die drei Wochen dauernde Ausstellung im Neuen Rathaus aufmerksam macht. „Mein Bild ist typisch afrikanisch, ich habe es mit schönen gelben, roten und blauen Farben gemalt“, erläutert der 16-Jährige stolz. Es widmet sich dem Titel der Ausstellung, dem Blick. Daher hat der afrikanisch gestaltete Kopf nicht nur zwei eindringliche Augen, sondern zwei weitere Gesichter mit beeindruckenden Augenpaaren.

Die Seerosen von Claude Monet „In einer Art Kunstwerkstatt haben wir uns unter anderem mit den Seerosen von Claude Monet befasst“, erklärt Brahmann. Die Schüler hätten sich dessen Seerosen-

Bilder angesehen, sich über die Eigenschaften von Seerosen informiert und schließlich malerisch eigene Seerosen in einen Teich gesetzt. Martin Scholze, Berufsschüler am HPZ, ist ein alter Hase in Sachen Kunst und Ausstellung. „Ich war schon bei der letzten Ausstellung dabei“, erzählt der 19-Jährige: „Damals habe ich sehr gut verkauft.“ Die Werke der behinderten Kinder und Jugendlichen werden zum Verkauf angeboten. „Die Bilder sind wirklich sehr ausdrucksstark und werden zu fairen Preisen angeboten“, sagt Brigitte Merk-Erbe, Sonderschulkonrektorin an der Dr.-Kurt-Blaser-Schule. „Das Geld geht direkt an die Künstler, was die Wertschätzung für die behinderten Kinder und Jugendlichen noch größer macht.“ Es ist bereits die vierte Ausstellung im Neuen Rathaus, die von Schülern des HPZ gestaltet wird. Zuvor zeigten die behinderten Künstler ihre Werke in der CasinoGalerie der BAT. Von Peter J. Osswald, der künstlerischer Leiter der heutigen CampusGalerie war, stammte auch die Idee, den kraftvollen Bildern der behinderten Kinder und Jugendlichen einen öffentlichen Raum zu geben. M Michaela Schmälzle


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ESSEN & TRINKEN

Tafelspitz mit Walnuss-Kren

Unser Wein-Tipp

Mit exotischen Fruchtnoten Zum Tafelspitz empfehlen wir einen Macon Solutre Pouilly 2008. Der Weißwein aus dem Burgund überzeugt mit exotischen Fruchtnoten. Perfekte Struktur und lange Nachhaltigkeit, so muss ein Chardonnay schmecken. Zur Pasta reichen wir

einen Regnié 2009 von Jean Baronnat aus Gleizé. Der Beaujolais-Cru wird frisch (ca. 12°C) serviert. Seine fruchtigen Noten erinnern an Kirschen und dunkle Waldbeeren. Die ohnehin nicht üppigen Tanine werden darin elegant verborgen. M

Unsere Weintipps für Sie:

Zu Tafelspitz empfehlen wir einen Macon Solutre Pouilly 2008. Zu Pasta mit Brokkoli und Walnüssen reichen wir einen Regnié 2009.

Carl-Maria-von-Weber-Str. 16 – 95448 Bayreuth Tel. 0921/82808 – Fax 0921/8710206 – E-Mail: huebner.lecaveau@t-online.de Öffnungszeiten: täglich 15 – 20 Uhr, Samstag 12 – 18 Uhr, Weinprobe nach Vereinbarung

Pasta mit Brokkoli und Walnüssen Fotos: California Walnut Commission

(Für 4 Personen) 1 kg Tafelspitz 800 ml Rinderfond 4 Möhren 2 Stangen Lauch Salz, Pfeffer Für den Kren: 2 Scheiben Toastbrot 50 g Walnüsse 1 fingerlanges Stück Meerrettich 1 Apfel 1 Bund Schnittlauch Tafelspitz abspülen und in einen Topf geben. Rinderfond angießen, aufkochen und zugedeckt gut eine Stunde köcheln lassen. Möhren schälen und in Stifte schneiden. Porree putzen, abspülen und in Stücke schneiden. Die Möhren 20 Minuten, den Porree fünf Minuten vor Ende der Kochzeit in die Brühe geben. Brühe mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für den Kren Toastbrot entrinden, würfeln und mit etwas Brühe befeuchten. Walnüsse hacken und in einer kleinen Pfanne kurz rösten. Meerrettich schälen. Apfel abspülen und entkernen. Meerrettich und Apfel fein reiben. Walnüsse, Meerrettich und Apfel mit dem Toastbrot vermengen. Mit Salz würzen. Schnittlauch abbrausen, trockenschütteln, in Röllchen schneiden und untermischen. Den Tafelspitz aus der Fleischbrühe nehmen und in Scheiben schneiden. In tiefen Tellern mit Möhren, Porree und etwas Brühe anrichten. In einem kleinen Schälchen etwas Walnuss-Kren dazu servieren.

(Für 4 Personen) 500 g Brokkoli 1 rote Zwiebel 1 Knoblauchzehe 2 EL Olivenöl 250 g gemischtes Hackfleisch 1 TL Schale einer Bio-Zitrone 80 g Walnüsse Salz, Pfeffer, Chiliflocken 500 g Rigatoni (ersatzweise Penne) 80 g frisch geriebener Parmesan

Brokkoli gründlich waschen, putzen und in Röschen teilen. Zwiebel und Knoblauch pellen. Zwiebel in Ringe schneiden, Knoblauch hacken. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Hackfleisch krümelig anbraten. Zwiebel und Knoblauch zugeben und mitbraten, anschließend Zitronenschale untermischen. WalZubereitungszeit ca. 70 Minuten nüsse grob hacken und unterziehen. Mit Salz, Chiliflocken und Tipp: Nach Belieben Salzkartoffeln Pfeffer würzen. Rigatoni nach dazu reichen. M Packungsanweisung in reichlich

Salzwasser al dente kochen. Brokkoliröschen in einen Topf mit Salzwasser geben, Deckel auflegen und ca. fünf Minuten garen. Danach auf einem Sieb abtropfen lassen. 150 ml Nudelkochwasser abnehmen und zum Hackfleisch in die Pfanne geben. Parmesan unter das Hackfleisch mischen und aufkochen. Nochmals abschmecken. Nudeln abgießen. Brokkoli unter die Rigatoni mischen und auf Teller verteilen. Die HackfleischWalnuss-Mischung darübergeben und sofort servieren. M


VEREINE

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Internationaler Zirkel feiert zehnjähriges Bestehen

Sprachen öffnen Türen „Sprachen öffnen Türen“ – unter diesem Motto beging der Internationale Zirkel am Freitag sein zehnjähriges Bestehen.

D

er Zirkel ist ein loser Zusammenschluss mehrerer internationaler Gesellschaften. Sein Grundsatz war die Einheit, niemals aber Gleichmacherei, sagt Peter Schmidt, Vorsitzender der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bayreuth. Die Ursprünge reichen sehr weit zurück. Bayreuths früherer Oberbürgermeister Hans Walter Wild und der damalige Vorsitzende der DeutschFranzösischen Gesellschaft (DFG), Oskar Sauer, hatten schon in den 70er Jahren Pläne für ein „Haus Annecy“ in der Stadt. Allerdings konnte

Vereint sieben Sprachen: der Internationale Zirkel, hier bei der Einweihungsfeier vor zehn Jahren. Rechts im Bild Peter Schmidt von der DFG. Foto: Archiv dieses Projekt nie verwirklicht werden. Die DFG, die älteste der hiesigen internationalen Gesellschaften, suchte weiter nach Möglichkeiten, eigene Räume zu finanzieren, und fand Partner in der Deutsch-Englischen, der Deutsch-Italienischen

16. SONDERKONZERT GESELLSCHAFT DER KULTURFREUNDE BAYREUTH E. V. und das FORUM JUNGER MUSIKER Sonntag, 30. Januar 2011, 20 Uhr Spitalkirche Bayreuth, Maxstraße

Bläserquintett vierpluseins Wolfgang Auer, Flöte Beatrix Köhle, Oboe Stefanie Brunner, Klarinette Christian Hensel, Horn Angelica Zingerle, Fagott

Georges Bizet: Arlésienne-Suite Nr.1 Giullio Briccialdi: Quintett Nr. 1 op.124 Antonin Dvorák: Slawische Tänze Astor Piazolla: Aus der Histoire du Tango Eintrittskarten zu 18,- bis 26,- € an der Theaterkasse Bayreuth, Opernstr. 22, sowie an der Abendkasse (25% Ermäßigung für Schüler, Studenten und Schwerbehinderte) Die Konzertreihe FORUM JUNGER MUSIKER wird ermöglicht durch die VR-Bank Bayreuth Dieses Sonderkonzert veranstalten beide Kulturträger gemeinsam

und der Deutsch-Hispanischen Gesellschaft. Am 1. Juli 2001 schließlich wurde der Mietvertrag für die Räume in der Schulstraße unterzeichnet. Zum Jahreswechsel 2003/2004 vergrößerte sich der Zirkel nach der

Gründung der Deutsch-Polnischen und Deutsch-Tschechischen Gesellschaft. So fand die EU-Osterweiterung ihren Niederschlag in der Zusammensetzung des Zirkels und sorgte für eine Bereicherung des kulturellen Angebots in der Stadt. Heute prägen sieben Sprachen und Temperamente den Zirkel: Das südländische, fröhliche, gastfreundliche und unkomplizierte Wesen der einen gesellt sich zur höflichen und vornehm-zurückhaltenden Art der anderen. Temperament und Charme, laute und leise Töne finden zueinander und ergeben eine gute Mischung, die von Herzlichkeit geprägt ist. Erleben lässt sich das zum Beispiel beim gemeinsamen monatlichen „Internationalen Apéritif“. Noch einmal Peter Schmidt: „Die Welt wächst zusammen und das Sprechen von Fremdsprachen ist heute wichtiger denn je.“ M heim

Ökumenisches Besuchsdienst-Seminar

Fühlen lernen

W

er gerne anderen Menschen begegnet und dabei ein offenes Ohr für deren Sorgen besitzt, ist beim Besuchsdienst der Bayreuther Krankenhausseelsorge richtig. In einem ökumenischen Seminar werden Interessenten auf die Anforderungen des ehrenamtlichen Besuchsdienstes vorbereitet. Themen des Kurses sind beispielsweise Verhaltensweisen sowie der Umgang mit Gefühlen und die Gesprächsführung mit kranken Menschen. Die Kursarbeit geschieht hauptsächlich in der Gruppe. Dabei wird mit Elementen aus der Klinischen Seelsorgeausbildung gearbeitet. Neben das freie Gruppengespräch treten theoretische Einführungen und praktische Übungen. Geplant sind sechs Treffen in den Räumen der Lutherkirche (Bodenseering 95 in Bayreuth). M

!

Infos und Anmeldung bis 4. Februar an: Evangelische Seelsorge am Klinikum Bayreuth, z. Hd. Pfr. Johannes Steiner, Preuschwitzer Straße 101, 95445 Bayreuth (Telefon 09 21/4 00 29 10)


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VEREINE

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Malteser-Hilfsdienst Bayreuth

Erste Hilfe Ein Kind fällt vom Fahrrad, beim Sport rasseln zwei Spieler mit den Köpfen zusammen, ein älterer Mann bleibt an der Supermarktkasse leblos liegen – Szenen, wie sie täglich in unserem Leben passieren können! Doch was ist jetzt zu tun?

A

ntworten hierauf gibt der Malteser-Hilfsdienst Bayreuth, der sich gerade die Breitenausbildung in Erster Hilfe auf die Fahne geschrieben hat. Und mit Viertklässler üben den dem Erlernen der Ersten Hilfe kann Kopfverband. man nie früh genug anfangen. „Gerade Kinder und Jugendliche sind oft diensten setzen die Malteser ihr Erstehellauf begeistert und stellen viele Hilfe-Wissen praktisch zum Wohle der Fragen, wenn es um Verbände, Herz- Teilnehmer von Veranstaltungen ein. Bereits seit 1993 gibt es den MalteLungen-Wiederbelebung und Seitenlage geht“, resümiert die Stadtbeauf- ser-Hilfsdienst in Bayreuth. Im November 2009 richteten die ehrenamttragte Angela Danner. Ihr zur Seite stehen rund ein Dut- lichen Helfer in der Richard-Wagnerzend aktive Helfer, Ausbilder und Straße 58 eine Dienststelle ein und erGruppenleiter. Regelmäßig bietet die leben seitdem einen stetig wachsenOrganisation Erste-Hilfe-Kurse für ver- den Zulauf an Kursteilnehmern, Neuschiedene Zielgruppen an, jeden Frei- mitgliedern und Anfragen der Bevöltag findet von 16 bis 17.30 Uhr ein kerung. Neugierig geworden? Treffen für Kinder ab acht Jahren statt und am letzten Samstag des Monats Auf der Internetseite www.maltesertreffen sich die Helfer zum geselligen bayreuth.de erfährt man noch mehr Kameradschaftsabend, wo auch schon über Aktivitäten und Termine. M mal Fortbildungsthemen zur Ersten Hilfe oder ein gemeinsames Kochen auf Michael Danner, dem Programm stehen. Bei Sanitäts- Leiter Ausbildung Malteser Bayreuth

Info-Abend wird verschoben Die evangelische Begegnungsstätte Kirchplatztreff startet am 25. Februar eine Ausbildungsreihe zum Seniortrainer. Der ursprünglich für kommenden Mittwoch, 26. Januar, angekündigte vorbereitende Info-Abend zu diesem Kurs findet jetzt erst eine Woche später statt. Neuer Termin ist also der 2. Februar, Beginn 17 Uhr in den Räumen des Kirchplatztreffs. Das Angebot des Seniortrainers richtet sich an Menschen über 50, die Erfahrungen und Wissen aus Beruf und Familie ehrenamtlich an andere weitergeben wollen. Infos und Anmeldung unter Telefon 09 21/59 61 04. M

M Info Soll auf diesen Seiten auch etwas über Ihren Verein stehen? Senden Sie uns einen Text (maximal eine halbe DINA4-Seite) und wenigstens zwei Fotos zur Auswahl an:

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redaktion@ fraenkischezeitung.de oder an Sonntag in Franken, Maximilianstraße 58, 95444 Bayreuth

wiederholer ŠkodaAutohaus

ERFAHRENE/-R AUTOMOBIL-VERKÄUFER/-IN Wir vom Škoda Autohaus Räthel in Bayreuth arbeiten mit automobiler Leidenschaft für eine der erfolgreichsten Marken in Deutschland. Die Zufriedenheit unserer Kunden ist unser Antrieb und der Schlüssel unseres wachsenden Erfolges. Zur Unterstützung für unseren Neuwagen-Verkauf suchen wir eine/-n

erfahrene/-n Automobil-Verkäufer/-in Sie verfügen über: · eine mehrjährige Erfahrung als Automobil-Verkäufer/-in · eine ausgeprägte Kundenorientierung · eine positive Einstellung zu Verkauf und Dienstleistung · eine hohe Eigenmotivation und Erfolgsorientierung Dann erwartet Sie bei uns: · eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit sehr guter Zukunftsperspektive · ein dynamisches, hochmotiviertes Verkaufsteam · ein attraktives, leistungsorientiertes Gehalt Wenn Sie gemeinsam mit uns Ihre persönliche Entwicklung auf unserem Erfolgsweg fortsetzen möchten, dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung. Senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen und Ihrem frühestmöglichen Eintrittstermin an Herrn Stefan Puchta.

Bindlacher Straße 1, 95448 Bayreuth

Angela Danner beim Sanitätsdienst an einer Bayreuther Grundschule mit Trostspenderbärchen Ralphi. Fotos: privat


GESUNDHEIT DER TIPP

Hilfe bei Verspannungen Fast jeder kennt die lästigen Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich oder im Rücken, die häufig zu Kopfschmerzen führen. Auslöser sind oft Fehlbelastungen einzelner Muskelpartien. Dies führt zu einer erhöhten Muskelspannung und als Folge zu einer schlechten Durchblutung des Gewebes. Es entstehen die typischen ziehenden Schmerzen. Die Ursachen, die Fehlhaltungen vorausgehen, sind vielschichtig, oft ist es eine sitzende Tätigkeit, bei der man stundenlang dieselbe Position – zum beispiel vor dem PC – innehat. Ungeeignete Stühle und Büromöbel tun ein Übriges. Nicht zu vernachlässigen ist aber auch der Einfluss von Stress, der den ganzen Körper in Anspannung versetzt. Was kann man tun, um Verspannungen zu beseitigen oder ihrer Entstehung vorzubeugen? Schnelle Hilfe bringen Wärmeanwendungen. Dazu gehören durchblutungsfördernde Salben und Einreibungen auf Basis von Benzylnicotinat oder ätherischen Ölen wie Campher, Rosmarin, Menthol oder Latschenkiefer. Zudem gibt es Pflaster mit Cayennepfefferextrakt, die durch Reizung der Haut durchblutungsfördernd sind. Wesentlich hautfreundlicher sind Pflaster mit Eisenpulvergemischen, bei denen milde Wärme durch Kontakt des Eisens mit Luft erzeugt wird. Magnesium wirkt muskellockernd und entkrampfend. Wichtig für eine langfristige Lösung des Problems sind ausreichende Bewegung und gezielte Stärkung der Rückenmuskulatur. Zudem sollten alle, die viel sitzen, auf eine aufrechte Sitzhaltung achten. Ihre Apothekerin Jennifer Tasche, Hof-Apotheke

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Wintertipps für Laufsportler

Der Kälte trotzen Die richtige Kleidung und ein gutes Aufwärmtraining: so steht dem Joggen auch im Winter nichts im Weg.

D

as erste Gebot lautet: nur nicht zu warm anziehen. Gerade im Winter tendiert selbst mal der Profi dazu, zu übertreiben. Doch wer zu viel anhat, kommt nach kurzer Distanz heftig ins Schwitzen – so nimmt die Erkältungsgefahr zu. „Wenn man losläuft und fröstelt, ist man richtig angezogen“, bringt es der Physiotherapeut und ehemalige Top-Marathonläufer Kurt Stenzel aus Frankfurt auf den Punkt. Bewährt hat sich das „ZwiebelPrinzip“. Für den Oberkörper bedeutet das: Unterhemd oder TShirt, darüber ein langärmeliges Shirt und eventuell noch eine Jacke. Perfekt angezogen sind Läufer mit sogenannter Funktionskleidung. Sie sorgt dafür, dass der Schweiß von der Haut weg transportiert wird. So kommt man nicht so schnell ins Frösteln und kühlt nicht aus. Beim Laufen selbst ist

Beim Laufen im Winter sollte man nicht zu warm gekleidet sein. Foto: mag Kleidung aus anderem Material zwar noch kein Problem. Aber wenn der Jogger zum Ende seiner Runde langsam läuft oder auch mal stehen bleibt, klebt ihm das durchnässte und kalte Baumwoll-Shirt am Körper – auch dann steigt die Erkältungsgefahr enorm. Gegen Unterkühlung schützen zudem Mütze und Handschuhe. Und je nach Empfindlichkeit der Atemwege sollte auch ein Tuch da-

Gesund Ernähren ohne Selbstkasteiung

Obst und Gemüse

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eim Essen muss sich niemand kasteien. Auch im Rahmen einer gesunden Ernährung seien grundsätzlich keinerlei Lebensmittel verboten, sagt Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn. Es komme darauf an, dass die Ernährung ausgewogen, vollwertig und abwechslungsreich ist. Vor allem Obst, Gemüse und Getreideprodukte sollten häufig auf dem Speiseplan stehen. Nicht ganz so oft sind Milch, Milchprodukte, Fisch und fettarmes Fleisch auf dem Speiseplan. Weniger empfehlenswert und daher selten zu essen sind Süßigkeiten, fetmag te Snacks und Alkohol. M

bei sein. Grundsätzlich gilt: So viel vom Körper abdecken wie es geht, rät Stenzel. Sinnvoll sei es auch, durch die Nase einzuatmen. Kein guter Lauf ohne Aufwärmtraining: Diese Regel gilt insbesondere in der kalten Jahreszeit. Empfohlen werden beispielsweise fünf bis zehn Minuten Gehen oder langsames Joggen. Schnelle Läufe, Sprints oder Intervalltraining sind im Winter tabu. M mag

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Mit sechs Pieksern zum Nichtraucher

23. Januar 2011

Ex-Partner beeinflusst Lebenseinstellung

Gutes sagen

Hängt erst der Haussegen schief, ist es bis zur Trennung oft nicht weit: Die Erinnerung an den Ex-Partner prägt die Lebenseinstellung. Foto: Archiv

u diesem Ergebnis kommen Forscher der Universität Bonn. Die Psychologen befragten knapp 150 Teilnehmer. Die Probanden bekamen am Computer unter anderem den Vornamen des oder der Ex gezeigt. Im Anschluss sollten sie ein neutrales chinesisches Schriftzeichen als „angenehm“ oder

„unangenehm“ einstufen. Das Ergebnis: Das Zeichen wurde umso angenehmer bewertet, je positiver die Assoziation mit dem Namen des Ex-Partners war. Die Forscher werteten diese eher unbewusste Übertragung der eigenen Gefühle aber als Zeichen dafür, dass die Probanden noch an ihrem Partner hängen. Genau andersherum jedoch sah es aus, wenn die Probanden über ihre Partner sprachen – sich also seine Eigenschaften bewusst machten. Wer sich dann positiv äußerte, hatte nach Einschätzung der Forscher tatsächlich mit der Beziehung abgeschlossen. M mag

Internet

Hände eincremen

Junge Leute unkonzentriert

Vor dem Schlafengehen

Jugendliche, die ständig online sind, können sich nur schlecht auf eine einzige Sache konzentrieren. Durch die ständig wechselnden Impulse gönnen sie ihrem Hirn keinerlei Pausen – obwohl es diese braucht, um Informationen dauerhaft abzuspeichern. Die Folge: Die Jugendlichen brauchen oft sehr lange, um etwa mehrere Seiten Text zu lesen. Das haben Forscher der Harvard Medical School in den USA herausgefunden. M mag

Im Winter werden Hände besonders beansprucht. Deshalb ist Eincremen wichtig – vor allem, wenn sie im Beruf oder Haushalt häufig nass werden. Am besten verwendet man eine stark rückfettende Handcreme, rät die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst. Vor allem kurz vor dem Schlafengehen sollte den Händen noch einmal Creme gegönnt werden, da sich die oberste Hautschicht nachts am besten erholen kann. M mag

Wer gut über seinen ExPartner denkt, hängt noch an der Beziehung. Wer gut darüber spricht, ist über die Beziehung hinweg.

Z

In der Praxis des Heilpraktikers Reiner Ossmann türmen sich mittlerweile Berge von Zigarettenpackungen. Viele ehemalige Raucher beerdigen dort ihre letzte Zigarettenpackung, denn in der Praxis wird eine spezielle Therapie zur Raucherentwöhnung angeboten, die Injektotherapie. Mit der Injektotherapie, deren Ursprünge aus dem Ausland kommen, haben schon viele Raucher unglaubliche Erfolge erzielt, berichtet er. „Nach unseren Erfahrungen sind meist nur zwei Termine notwendig“, erklärt Reiner Ossmann. Und er weiß, wovon er spricht. Denn auch er war selbst viele Jahre Raucher. Und weiter: „Jeder Raucher, der mit 16 anfängt, verraucht bei 30 Zigaretten pro Tag bis zu seinem 65. Lebensjahr ein Einfamilienhaus.“ Die Injektotherapie, die Herr Ossmann auf der Basis einer im Ausland erfolgreichen Methode weiter entwickelt hat, funktioniert schnell und einfach. Es sind sechs winzige Piekser mit Spezialnadeln notwendig. Dazu kommt der Patient zwei mal in die Praxis. Dabei werden spezielle Kombinationen naturheilkundlicher Wirkstoffe oberflächlich in bestimmte Hautregionen injiziert. Es ist lediglich ein kleines Pieksen zu spüren, die Behandlung ist schmerzfrei. Und der Erfolg ist beachtlich. „Nach unseren Erfahrungen sind nach einem Jahr noch 70% aller Patienten Nichtraucher“, teilt Herr Ossmann mit. Die Behandlung besteht aber nicht nur aus den Injektionen. Beim ersten Besuch zeigt ein spezieller Film woran Raucher bisher nicht gedacht haben und wie der Zwang zum Rauchen durch das Anwenden spezieller Strategien aufhören kann. Eine Broschüre zur Injektotherapie gibt zusätzliche Tipps und Hilfen. Außerdem erhalten die Patienten zwei naturheilkundliche Mittel für die Anwendung zuhause, um auch im Notfall stark bleiben zu können. Somit ist die Injektotherapie ein professionelles Behandlungssystem zur Raucherentwöhnung mit sehr hoher Erfolgsquote.

Leider verbietet das Heilmittelwerbegesetz die Veröffentlichung von wissenschaftlichen Untersuchungen. Die Patienten klagen kaum über Stimmungslabilität oder vegetative Probleme. Und das Gewicht? Lediglich 3% der Patienten nehmen nach seinen Erfahrungen etwa 2-3 kg zu. In Deutschland ist die neue Injektotherapie noch unbekannt. Deshalb wird diese Behandlungsmethode zur Raucherentwöhnung nun Ärzten und Heilpraktikern in Lizenz zur Verfügung gestellt. Hier in unserer Region können Sie direkt bei Herrn Ossmann in seiner Praxis in Untersteinach bei Kulmbach behandelt werden. Natürlich kann auch die Injektotherapie nicht allen Rauchern helfen. Der Wille muss vorhanden sein. Dann aber ist sie eine gute Hilfe um endlich Nichtraucher zu werden. Und der Preis? Für die komplette Behandlung mit den beiden notwendigen Terminen und den naturheilkundlichen Medikamenten bezahlen Sie lediglich 199.- Euro. Wenn Sie eine Schachtel am Tag geraucht haben sind die Kosten bereits nach sechs Wochen wieder „verdient“.

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Gabriele und Reiner Ossmann -HeilpraktikerStifterstr. 6 95369 Untersteinach/Kulmbach Tel. 09225/962410 Termine nach Vereinbarung


FRAGEBOGEN

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Kulturmanager Werner Schubert

Romantik am Gardasee Ihr Berufswunsch als Kind? Da ich nicht schlecht mit dem Ball umgehen konnte, wollte ich Berufsfußballer werden. Ihr zweitliebster/schönster Platz nach Bayreuth? Das ist eindeutig der Gardasee mit seinen romantischen Plätzen vor allem um Bardolino herum – meine zweite Heimat. Ihr Lieblingsgericht auf dem Mittagstisch? Wenn ich ehrlich bin, mag ich deftige Braten aller Art. Aber wegen der Kalorien bevorzuge ich die von meiner Frau sehr gut angemachten Salate und Pasta in allen Variationen. Singen Sie in der Badewanne/unter der Dusche? Wenn ja, welches Lied? Ich singe nur in Gesellschaft oder in der Kirche. Lieber Monopoly oder Mensch ärgere dich nicht? Das ist situativ. Monopoly heißt für mich Konzentration – Mensch ärgere dich nicht Entspannung pur, obwohl ich auch dabei ehrgeizig bin. Was würden Sie am liebsten auf den kommenden Sonntag verschieben? Ich verschiebe selten etwas und wenn, dann heißt das bei mir „sinnvolle neue Terminierung“. Wem würden Sie warum einen Orden verleihen? Frau Dr. h. c. Sissy Thammer, weil sie sich seit über 25 Jahren unent-

FRAGEB OGEN Heute m it W

erner Sc hubert

wegt für ihren Job als Intendantin des Festivals junger Künstler Bayreuth und für die Ausbildung junger Menschen einsetzt. Hier dürfen Sie jemanden loben …

Dann möchte ich meine Frau loben. Nein, ich möchte ihr danken, dass sie mich mit unendlichem Verständnis schon mehr als 35 Jahre begleitet, obwohl sie wegen meines Berufs oft auf mich verzichten musste.

M Zur Person Werner Schubert wurde 1954 in Streit/Mistelgau geboren. Seine schulische Ausbildung absolvierte er auf dem zweiten Bildungsweg bis zum Fernstudium der Nachrichtentechnik. Bekannt wurde er als Pressesprecher der Telekom in Bayreuth. Seit er dort aus eigenem Antrieb ausschied, betätigt er sich als Kultur- und Veranstaltungsmanager. Er ist Mitbegründer von AFW-Kultur, der Kultursparte der Freien Wähler in Glashütten. Als Dozent beim Festival junger Künstler Bayreuth fördert er den Nachwuchs. Er gilt als Mitinitiator für „Klassik auf dem Lande“, dem bundesweit einzigartigen Orchester-Projekt dieses Festivals.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen? Mir fällt keiner ein, weil ich mit meinem Leben zufrieden bin. Ich halte mich an das Sprichwort: „Nicht die Suche nach dem Glück, sondern glücklich sein ist der Weg“. M


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REISE

23. Januar 2011

Danzig feiert den 400. Geburtstag von Johannes Hevelius

Bierbrauer greift nach den Sternen Er war Bierbrauer, Ratsherr und ein bedeutender Astronom des Mittelalters. Johannes Hevelius oder Jan Heweliusz wird in Deutschland und Polen gleichermaßen verehrt. Zu seinem 400. Geburtstag am 28. Januar startet Polen ein Heweliusz-Jahr mit rund 400 Veranstaltungen.

V

or allem in seiner Heimatstadt Gdansk (Danzig) sind zahlreiche Aktivitäten geplant. Dort kann man unter anderem auf den Spuren von Heweliusz durch die Altstadt wandeln.

Johannes Hevelius entstammte einer deutschen Brauerfamilie. Aber da Danzig damals zum Königreich Polen gehörte, sieht man ihn im Nachbarland ebenso gerne als einen der ihren und nennt Jan Heweliusz auch „den polnischen Leonardo da Vinci“. Den 1611 geborenen Brauersohn zog es zunächst in die Welt; er studierte in den Niederlanden Jura, besuchte Frankreich und England, bevor er sich in seiner Geburtsstadt dem Bierbrauen widmete und später Zunftmeister wurde. Obwohl er sich auch in der Lokal-

politik engagierte, erst Ratsherr und später Bürgermeister wurde, galt seine große Leidenschaft der Wissenschaft. 1641 errichtete er sein erstes Observatorium mit einem selbst konstruierten, 45 Meter langen TeleskopFernrohr. Bedeutend war vor allem die erste von ihm erstellte Karte des Mondes. Als einer der wichtigsten Astronomen seiner Zeit wurde er 1664 in die Londoner Gelehrtengesellschaft der Royal Society aufgenommen. An seinem 76. Geburtstag starb er in Danzig. Bis heute ist Heweliusz in seiner Heimatstadt allgegenwärtig. Eine Straße, seine lokale Biermarke und ein nobles Hotel tragen seinen Namen. Zum Heweliusz-Jahr entstand eine neue Touristenroute auf den Spuren des aufgeklärten Braumeisters. Eine wichtige Station ist das Altstädtische Rathaus. Seit 100 Jahren erinnert eine Gedenktafel in der Diele des Rathauses an den berühmten Danziger Braumeister. Vor dem Rathaus wurde 2006 ein Denkmal für ihn errichtet. Nicht weit von hier liegt die gotische Katharinenkirche, in der Heweliusz seine letzte Ruhestätte fand. An der Ecke ul. Korzenna und ul. Heweliusza bewohnte der Braumeister mit seiner Familie drei nebeneinander liegende Häuser. Auf dem Dach hatte er sein Observatorium eingerichtet. Heute erinnert dort nur noch eine Gedenktafel an Jan Heweliusz. Dessen Namen trägt auch das vor zwei Jahren eröffnete Danziger Wissenschaftszentrum in den Räumen des ehemaligen Forts Hargelsberg am Rande des Stadtzentrums, will vor allem jüngere Besucher spielerisch an die Wissenschaft heranführen. M

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Infos: Reise-Auskünfte beim Polnischen Fremdenverkehrsamt (www.polen.travel).

Das MottlauUfer mit dem berühmten Krantor in Danzig. Fotos: Polnisches Fremdenverkehrsamt

Genau

Mein Schiff

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HOROSKOP Felix Hirth, Weltmeister im Splashdiving: „Ich bin Wassermann, weil ich gerne von weit oben ins Wasser springe.“

23. Januar 2011

Seite 22

Wassermann 21. Januar bis 19. Februar Wenn Ihnen alles in dieser Situation über den Kopf wächst, sollten Sie handeln und nicht erst abwarten. Noch haben Sie die Chance, etwas zu verändern, ohne dass es dabei zu Verlusten kommt.

Fische 20. Februar bis 20. März Sie sollten mehr Zeit für sich selbst aufwenden, denn Ihre Kraft ist nicht unendlich. Bisher haben Sie an vielen Stellen funktioniert, doch das sollte sich jetzt ändern, denn es gibt auch noch andere Dinge, die man genießen kann. Ziehen Sie einen Schlussstrich unter Ihre Großzügigkeit und beginnen dann mit einer neuen Strategie, in der Sie im Vordergrund stehen. Das wird Ihnen sicher gut gefallen. Nur Mut!

Widder 21. März bis 20. April Mit Ihren Zusagen haben Sie sich in eine unsichere Situation gebracht, die jetzt geklärt werden muss. Versuchen Sie es aber nicht nur mit Worten, sondern machen auch gleich neue Vorschläge, die vor allem auch Hand und Fuß haben. Dabei sollte die Fairness im Vordergrund stehen, denn hier geht es nicht nur um den eigenen Nutzen, sondern auch die Zukunft für das gesamte Umfeld. Nicht aufgeben!

Stier 21. April bis 20. Mai Wenn es Ihnen zurzeit zu ruhig sein sollte, müssen Sie selbst für neuen Schwung sorgen. Dabei sollten Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt sein, denn in dieser Phase ist alles erlaubt, was Ihnen gut tut. Sie fühlen sich innerlich so stark, dass Sie dabei auch an ungewöhnliche Schritte denken. Allerdings sollten Sie es nicht übertreiben, denn es geht nicht nur um Ihre eigene Zukunft. Hören Sie also genauer hin!

Zwillinge 21. Mai bis 21. Juni Sie suchen nach neuen Herausforderungen, doch die wird man Ihnen nicht auf einem Silbertablett servieren. Schauen Sie also auch nach den Dingen, die bisher nur wenig Beachtung von Ihrer Seite aus fanden, denn gerade hier könnten sich interessante Angebote verbergen. Lassen Sie sich dabei aber nicht verführen und überstürzen etwas, sondern hören auch auf die Ratschläge aus Ihrem Umfeld!

Krebs 22. Juni bis 22. Juli Sie wissen sofort, wer es gut mit Ihnen meint und wer es sich nur auf Ihre Kosten gemütlich machen will. Distanzieren Sie sich daher von diesen „Mitläufern“, denn die kosten nur Kraft, die Sie für andere Dinge besser einsetzen könnten. Damit schonen Sie auch Ihre Nerven und vermitteln Ihrem Umfeld ein starkes Bild von sich selbst. So wird man auch in Zukunft auf Sie zählen können, glauben Sie daran!

Löwe 23. Juli bis 23. August Sie haben jetzt die Zeit und Muße, sich mit den Dingen zu beschäftigen, die bisher eher im Hintergrund standen. Was spricht also dagegen, einfach mal das eigene Konzept zu verändern und sich damit auch äußerlich anders zu präsentieren? Sie sollten diesen Schritt recht schnell umsetzen, denn noch sind die Chancen groß, damit etwas Besonderes zu erreichen. Nicht alles wird gut ankommen, aber einiges!

Jungfrau 24. August bis 23. September Man versucht Ihnen die Luft abzuschnüren, doch haben Sie die ersten Anzeichen verstanden und können handeln. Nutzen Sie daher ein Angebot, um für sich selbst einen anderen Weg zu suchen, der Ihnen mehr Ablenkung, aber auch einen größeren Nutzen verspricht. Nicht alles wird sich bald umsetzen lassen, doch sollten Sie dabei auch immer an die Zukunft denken, damit dann alles perfekt läuft. Nur zu!

Waage 24. September bis 23. Oktober Nehmen Sie sich einmal die Zeit und werfen einen Blick auf die Dinge, die vor Ihnen liegen. Sie werden erkennen, dass Sie bald etwas verändern müssen, denn mit dem jetzigen Zustand können Sie nicht zufrieden sein. Vielleicht genügt es schon, die Zügel einfach mal locker zu lassen und sich trotzdem auf ein gutes Ergebnis zu freuen. Treten Sie dabei nicht zu oft auf die Bremse, sondern geben mehr Gas!

Skorpion 24. Oktober bis 22. November Starten Sie neu durch, denn die alten Dinge sollten jetzt erledigt sein. Setzen Sie für die zukünftigen Schritte Ihre Fantasie ein, denn hier geht es nicht nur um die starren Fakten, sondern auch um etwas mehr Spaß. Damit verändern Sie auch die Routine, die sich in einige Angelegenheiten eingeschlichen hat, und sorgen somit wieder für gute Stimmung. Der Alltag bekommt ein ganz neues Gesicht. Gut so!

Schütze 23. November bis 21. Dezember Auch wenn Sie noch nicht wissen, was Sie erwartet, schauen Sie ruhig einmal genauer hin und bekunden damit Ihr Interesse. Dieser Schritt kostet zwar etwas Mut, dennoch lohnt es sich Fragen zu stellen und auf Antworten zu hoffen. Zumindest könnten Sie eine wertvolle Erfahrung gewinnen, die Ihnen den Blick für die Zukunft etwas heller gestaltet. Das stärkt auch Ihr Selbstvertrauen und tut gut!

Steinbock 22. Dezember bis 20. Januar Es wäre besser, neben den Gefühlen auch die Realität im Auge zu behalten, denn nur dann können Sie auch eine klare Entscheidung treffen. Lassen Sie sich dabei nicht von Worten verunsichern, sondern achten mehr darauf, was Sie selbst empfinden. Die eigenen Ansprüche sollten nicht zu hoch gesteckt sein, denn das Schicksal möchte oftmals andere Wege gehen. Folgen Sie diesen, denn es lohnt sich!


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SPORT

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Basketball

Die Stars des Nordens siegen Die Nord-Auswahl hat gestern Abend vor 5738 Zuschauern in Trier das Allstar-Spiel der Bundesliga gewonnen. Das vom Quakenbrücker Trainer Stefan Koch betreute Team gewann gegen den Süden mit 114:104. Bester Werfer: Torrell Martin (Bremerhaven/19), bester Spieler: Bambergs Kyle Hines. M red

HaSpo Bayreuth Parterre: Uwe Gensheimer. Sein Team war am Ende aber obenauf.

Foto: dpa

Handball-WM: Deutschland – Island 27:24

Es gibt noch Hoffnung Mit einem 27:24 (15:13)Sieg über Island ist die deutsche Handball-Nationalmannschaft in die WMHauptrunde gestartet. Nun glimmt die Hoffnung aufs Halbfinale wieder.

D

ie Auswahl von Bundestrainer Heiner Brand nahm als Bürde zwei VorrundenNiederlagen gegen Spanien und Frankreich mit in die Runde, die sie auf einem der ersten beiden Plätze beenden muss. Um das zu erreichen, muss zum einen gegen Ungarn und Norwegen gewonnen werden, zum anderen müssen die Rivalen Punkte lassen. Das erste Tor gelang der DHBAuswahl gestern Abend in Jönköping durch Michael Kraus per Siebenmeter zum 1:2 (5.). Sebastian Preiß und ein Pascal-Hens-Knaller zum 3:2 folgten. Und als nach Kraus’ nächstem Strafwurf und Adrian Pfahls Treffer Christian Sprenger auch noch einen Tempogegenstoß erfolgreich abschloss, waren den Deutschen sechs Treffer in Folge gelungen. Beim 9:4 hatte Rechtsaußen Sprenger schon drei Tore auf sei-

nem Konto. Bis zum 15:13 fielen die Tore in wechselnder Folge hüben wie drüben. Brand nahm eine Auszeit, bis zur Pause tat sich nichts mehr. Das 17:14 gelang durch den schön freigespielten Sprenger. Als Michael Haaß auf der „Strafbank“ Platz nehmen musste, stand es nur noch 17:16 (37.). Kraus scheiterte beim Stand von 18:17 mit Siebenmeter am Torwart Gustavsson. Vom Punkt kamen die Isländer zum 18:18-Ausgleich (42.).

Starker Glandorf Bei 20:19 für Deutschland ging es in die letzten 15 Minuten. Nun kam die große Zeit von Holger Glandorf. Drei Treffer in Folge gelangen dem rechten Rückraumspieler, der diese Szenen später so kommentierte: „Bei mir musste ja auch mal der

M GRUPPE 1 Spanien - Norwegen Deutschland - Island Frankreich - Ungarn Island - Spanien Ungarn - Deutschland Norwegen - Frankreich

32:27 27:24 37:24 Montag, 16.00 Montag, 18.15 Montag, 20.30

1. Frankreich 2. Spanien 3. Island 4. Deutschland 5. Ungarn 6. Norwegen

3 2 1 0 95:75 5 3 2 1 0 86:79 5 3 2 0 1 85:75 4 3 1 0 2 74:80 2 3 1 0 2 76:92 2 3 0 0 3 72:87 0

Knoten platzen.“ Eine Zeitstrafe für Dominik Klein richtet keinen Schaden an, weil Torwart Silvio Heinevetter zwei tolle Paraden zeigte. Als Klein wieder im Spiel war, gelang ihm das Tor zum 24:19. Das 26:21 desselben Spielers gut zwei Minuten vor dem Abpfiff war dann quasi die Entscheidung. Wie im Vorrundenspiel gegen die Spanier, ließ sich der Weltmeister von 2007 nicht mehr überraschen. „Das war ein Kampf mit Herz“, urteilte ExNationalspieler Christian Schwarzer als TV-Experte in der ARD. Heiner Brand meinte kurz nach Spielschluss: „Es war ein enges Spiel, der Abstand von fünf Toren hat getäuscht. Sensationell war heute die Einstellung meiner Mannschaft – jeder hat für den anderen gekämpft. Das war richtig schön von draußen anzuschauen.“ Heinevetter, der als „Spieler des Spiels“ geehrt wurde, analysierte: „Wir standen hinten gut, aber entscheidend war wohl unsere sehr gute Wurfausbeute.“ Und Sebastian Preiß sah die deutsche Mannschaft als „verdienten Sieger. Ich gewinne lieber bei der WM als in der Vorbereitung“, meinte er in Anspielung auf die zwei Niederlagen in Island kurz vor der WM. M JS

Am Ende fehlt ein Tor Eine Steigerung in der zweiten Halbzeit hat den Handballern von HasSpo Bayreuth gestern doch keinen Punkt mehr beschert. Das Bayernliga-Auswärtsspiel beim TSV Lohr ging mit 18:19 (7:12) verloren. Die Abwehr vor einem starken Keeper Tobias Niessner stand zwar schon vor der Pause gut, doch im Angriff konnte HaSpo zunächst keinen Druck aufbauen. Nach dem 1:6-Start lief der Gast hinterher, beim 14:16 schien er dann wieder im Spiel, doch Ballverluste verhinderten den durchaus möglichen Punktgewinn. In doppelter Unterzahl verkürzten die Bayreuther bis auf ein Tor, doch die Chance zum Remis ergab sich nicht mehr. Beste Torschützen bei HaSpo waren Michael Neumaier (5) und Björn Kreyßig (5/2). hz Damen-Bayernliga: ESV Neuaubing – HaSpo Bayreuth 27:26. M

M HERREN-BAYERNLIGA Auerbach - TSV Ottobeuren 28:20 Winkelhaid - Großwallstadt 27:33 TSV Lohr - HaSpo Bayreuth 19:18 Rimpar - Haunstetten 32:18 TG Landshut - Erlangen II 32:36 Fürstenfeldbr. - Rothenburg heute, 15.30 Roding - Rödelsee heute, 16.30 1. ( 1.) Rimpar 2. ( 2.) Großwallstadt 3. ( 3.) TSV Rödelsee 4. ( 4.) Erlangen II 5. ( 5.) Auerbach 6. ( 6.) TSV Lohr 7. ( 7.) HaSpo Bth. 8. ( 8.) Rothenburg 9. ( 9.) TB Roding 10. (10.) Ottobeuren 11. (11.) Winkelhaid 12. (12.) Fürstenfeld. II 13. (13.) Haunstetten 14. (14.) TG Landshut

15 14 14 15 15 15 14 14 13 15 14 14 15 15

443:335 463:414 431:375 465:415 466:436 431:407 404:394 380:380 347:353 382:422 368:438 430:479 419:484 402:499

27: 3 23: 5 20: 8 19:11 19:11 17:13 16:12 13:15 11:15 10:20 8:20 7:21 7:23 5:25


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SPORT

23. Januar 2011

M BUNDESLIGA Bayern München - Kaiserslautern 5:1 SC Freiburg - 1. FC Nürnberg 1:1 Hamburger SV - Eintr. Frankfurt 1:0 1.FSV Mainz 05 - VfL Wolfsburg 0:1 Borussia Dortmund - Stuttgart 1:1 1. FC Köln - Werder Bremen 3:0 Hannover 96 - FC Schalke 04 0:1 Gladbach - Leverkusen heute, 15.30 Hoffenheim - St. Pauli heute, 17.30 1. ( 1.) 2. ( 2.) 3. ( 5.) 4. ( 3.) 5. ( 4.) 6. ( 7.) 7. ( 6.) 8. ( 8.) 9. ( 9.) 10. (11.) 11. (14.) 12. (12.) 13. (10.) 14. (13.) 15. (16.) 16. (15.) 17. (17.) 18. (18.)

Borussia Dortmund Hannover 96 Bayern München 1.FSV Mainz 05 Bayer Leverkusen Hamburger SV SC Freiburg Eintracht Frankfurt 1899 Hoffenheim FC Schalke 04 VfL Wolfsburg 1. FC Nürnberg Kaiserslautern Werder Bremen 1. FC Köln FC St. Pauli VfB Stuttgart Bor. M'gladbach

19 19 19 19 18 19 19 19 18 19 19 19 19 19 19 18 19 18

Die nächsten Spiele Freitag Leverkusen - Hannover Samstag Schalke - Hoffenheim Wolfsburg - Dortmund Nürnberg - Hamburger SV Bremen - Bayern München FC St. Pauli - 1. FC Köln Kaiserslautern - Mainz 05 Sonntag Stuttgart - Freiburg Frankfurt - Mönchengladbach

M Statistik

Sechs Treffer in München

43:12 28:28 37:22 30:21 36:28 29:28 28:28 24:25 33:24 26:25 26:26 23:30 29:33 25:39 22:34 18:32 34:36 27:47

47 34 33 33 33 30 30 26 25 25 23 23 22 22 19 18 16 13

Die Lage der Liga Bundesliga, 19. Spieltag: Nach sieben Unentschieden in Folge siegte Wolfsburg wieder. M Mario Gomez (FC Bayern) hat jetzt 15 Saisontore erzielt und insgesamt (88) seinen Präsidenten Uli Hoeneß überholt. M Bremen blieb zum fünften Mal in Folge auswärts ohne Tor.

SC Freiburg – 1. FC Nürnberg 1:1

Starke Steigerung Nach einer schwächeren ersten Halbzeit holte der 1. FC Nürnberg beim SC Freiburg mit dem 1:1 verdient einen Punkt.

M

it dem ersten Tor, das am gestrigen Spieltag in der Bundesliga fiel, brachte Johannes Flum die stark ersatzgeschwächten Breisgauer in Führung (32.). Es war das 500. Tor der Freiburger Bundesliga-Geschichte, und es lief auf den vierten SC-Sieg in Folge gegen die Franken hinaus. Doch die Mannschaft von Dieter Hecking steigerte sich nach der Pause gewaltig. Beim FCN kamen Ruben Okotie (23) und der erst 20 Jahre alte Timothy Chandler nach 55 Minuten in die Partie, und Julian Schieber glich sofort aus, als ihm Okotie den Ball mit der Brust zuspielte (56.).

Bayern München – 1. FC Kaiserslautern 5:1 (1:0): Zuschauer: 69 000 (ausv.); Tore: 1:0 Robben (45.+1), 2:0 Gomez (46.), 2:1 Moravek (62.), 3:1 Gomez (80.), 4:1 Gomez (84.), 5:1 Müller (90.+1). SC Freiburg – 1. FC Nürnberg Mainz und Hannover 1:1 (1:0): Zuschauer: 20 000; Tore: 1:0 Flum (32.), 1:1 Schieber (56.). Borussia Dortmund – VfB Stuttgart 1:1 (1:0): Zuschauer: 80 720 (ausverkauft); Tore: 1:0 Götze (43.), 1:1 Pogrebnjak (84.). FSV Mainz 05 – VfL Wolfsburg Dortmund patzt, Mainz 0:1 (0:0): Zuschauer: 18 900; Tor: und Hannover verlieren, Freiburg gewinnt nicht – 0:1 Kjær (82.). Hannover 96 – Schalke 04 0:1 es war der Spieltag des FC (0:1): Zuschauer: 49 000 (ausver- Bayern. kauft); Tor: 0:1 Raúl (33.). 1. FC Köln – Werder Bremen 3:0 (2:0): Zuschauer: 45 100; Tore: 1:0 er souveräne Spitzenreiter Podolski (7.), 2:0 Matuschyk (33.), aus Westfalen ließ bei einer 3:0 Podolski (84.). 1:0-Führung gegen den VfB Hamburger SV – Eintracht Stuttgart einige gute Torchancen Frankfurt 1:0 (0:0): Zuschauer: aus, was sich schließlich rächte. 50 239; Tor: 1:0 Petric (65.). Denn fünf Minuten vor Schluss zeig-

Nürnberger Jubel-Trio: Ruben Okotie, Mehmet Ekici und Julian Schieber (v. r.). Foto: dpa Hecking sprach von einem gerechten Unentschieden: „Die erste Halbzeit war nicht der große Knaller.

Aber dann haben wir den Schalter umgelegt und einen Gang höhergeschaltet.“ M red

verlieren einen Punkt auf Dortmund

Kein Tag für die Großen

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te der abstiegsbedrohte Gast eine schöne Kombination, die Pawel Pogrebnjak nach Timo Gebhardts Zuspiel und Hacken-Weiterleitung von Kuzmanovic zum Ausgleich nutzte. Dank Youngster Mario Götze hatte die Borussia bis dahin wie der Sieger ausgesehen. Denn der 18-Jährige schloss eine Traum-Kombination über Mats Hummels, Nuri Sahin und Kevin Großkreutz nervenstark zum 1:0 ab (43.). Dann aber war Sven Ulreich im Stuttgarter Tor nicht mehr zu schlagen. Geschlagen wurden vor

eigenem Publikum die BVB-Verfolger Hannover 96 und FSV Mainz 05. Die Niedersachsen kassierten gegen Schalke 04 eine 0:1-Niederlage. Nach einer Flanke von Lukas Schmitz war der Spanier Raúl zur Stelle und markierte sein zehntes Saisontor. Mit demselben Resultat unterlag Mainz dem VfL Wolfsburg. Hier dauerte es bis zur 82. Minute, ehe dem Dänen Simon Kjær per Kopf nach Freistoß von Diego das goldene Tor gelang; es war sein erstes in der Bundesliga. M red


SPORT

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Uli Hoeneß lobt die Dortmunder

„Erstklassig“

Auf dem Weg zum 1:0 hat Arjen Robben Torhüter Tobias Sippel ausgespielt.

Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat erneut Kritik am Auftreten seines Trainers Louis van Gaal geübt.

Foto: dpa

Bayern München – Kaiserslautern 5:1

Robbens Signal 45 Minuten lang tat sich der FC Bayern schwer, nach der Pause überrollte er aber den 1. FC Kaiserslautern in der FußballBundesliga mit 5:1.

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er so lange schmerzlich vermisste Arjen Robben gab in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit das Startsignal zum Torreigen, als er nach Thomas Müllers prächtigem Querpass Torwart Tobias Sippel ausspielte und einschoss. Als der Holländer Sekunden nach Wiederbeginn durch die FCK-Abwehr tanzte und Bastian Schweinsteiger

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bediente, nutzte Mario Gomez dessen Zuspiel zum 2:0. Doch die Münchner machten den Gegner stark, indem Luiz Gustavo außen einen Zweikampf verlor und Anatoli Timoschtschuk innen patzte – Jan Moravek verkürzte (62.). Gomez nutzte nach kurzer Zitterphase ein abgefälschtes Zuspiel von Hamit Altintop zu seinem zweiten Treffer (80.) und war nach Schweinsteigers Pass ein drittes Mal erfolgreich (84.), ehe Müller Altintops Zuspiel zum Schlusspunkt nutzte. Kommentar von FCB-Trainer Louis van Gaal: „Wir sind auf dem richtigen Weg, denke ich.“ Robben freute sich: „Es macht so viel Spaß, wieder auf dem Platz zu stehen.“ M red

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n einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ sagte Hoeneß mit Blick auf den Holländer: „Es ist die Frage, ob man immer mit dem Kopf durch die Wand muss. Van Gaal ist van Gaal, das betont er selbst. Das muss man wissen und respektieren, wenn man ihn verpflichtet. Und dazu gehören eben immer wieder Überraschungen.“ Mit Blick auf den von van Gaal überraschend vorgenommenen Wechsel im FC-Bayern-Tor, wo Nachwuchshoffnung Thomas Kraft Routinier Jörg Butt abgelöst hat, bemerkte Hoeneß: „So eine Entscheidung darf der Trainer total selbstständig treffen. Was allerdings Jörg Ein Bild aus glücklichen Tagen . . . Foto: dpa

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Butt, rein menschlich gesehen, über diese Entscheidung denkt, sei mal dahingestellt.“ Van Gaal reagierte zurückhaltend auf Hoeneß’ Äußerungen. „Ich denke, dass ich damit leben muss“, sagte er im TV-Bezahlsender Sky. „Er ist eine Ikone, er darf das sagen. Aber ob das die Wahrheit ist, ist etwas anderes.“ „Wir können einfach keinen Druck aufbauen“, klagte der Bayern-Präsident mit Blick auf den großen Rückstand des deutschen Rekordmeisters auf Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund. Mit Blick auf die Westfalen und ihren Trainer Jürgen Klopp sagte Hoeneß: „Sie leisten auf allen Ebenen erstklassige Arbeit und machten aus der Not eine Tugend, mit vielen jungen Spielern.“ „Was ich von Jürgen Klopp als Trainer halte, weiß jeder, weil ich ihn ja 2008 statt Jürgen Klinsmann zu uns holen wollte“, erinnerte der Bayern-Präsident. M red

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M 2. BUNDESLIGA Alemannia Aachen - Karlsruhe 4:2 VfL Osnabrück - 1860 München 0:1 Energie Cottbus - Bielefeld 2:1 FC 04 Ingolstadt - MSV Duisburg 1:1 SC Paderborn - FC Augsburg 1:1 Hertha BSC - Düsseldorf heute, 13.30 Greuth. Fürth - Union Berlin heute, 13.30 Frankfurt - Oberhausen heute, 13.30 Bochum - Aue Montag, 20.15 Uhr 1. ( 1.) 2. ( 2.) 3. ( 4.) 4. ( 6.) 5. ( 3.) 6. ( 5.) 7. ( 7.) 8. ( 8.) 9. ( 9.) 10. (11.) 11. (10.) 12. (12.) 13. (13.) 14. (14.) 15. (15.) 16. (16.) 17. (17.) 18. (18.)

FC Augsburg 19 Hertha BSC Berlin 18 MSV Duisburg 19 FC Energie Cottbus 19 FC Erzgebirge Aue 17 Greuther Fürth 18 VfL Bochum 18 FSV Frankfurt 17 TSV 1860 München 19 Alemannia Aachen 19 Fortuna Düsseldorf 18 1. FC Union Berlin 18 SC Paderborn 19 VfL Osnabrück 19 RW Oberhausen 18 Karlsruher SC 19 FC 04 Ingolstadt 19 Arminia Bielefeld 19

37:17 28:14 33:18 38:27 20:18 26:15 24:22 26:19 24:20 30:28 17:19 20:23 17:24 26:36 15:31 25:39 20:31 14:39

37 36 34 34 34 31 31 29 28 27 25 22 22 18 18 17 13 8


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SPORT

23. Januar 2011

Maria Riesch gewinnt die Abfahrt in Cortina d’Ampezzo

Sieg Nummer vier Maria Riesch hat sich mit einer starken Leistung den vierten Sieg im WM-Winter gesichert. Die Skirennfahrerin aus Partenkirchen gewann die Weltcup-Abfahrt in Cortina d'Ampezzo.

M Eisschnelllauf

Jenny Wolf in Lauerstellung Drei Jahre nach ihrem WM-Titel darf Eisschnellläuferin Jenny Wolf auf eine weitere Medaille bei der Sprint-Weltmeisterschaft hoffen. Die Berlinerin lag nach dem ersten Tag im niederländischen Heerenveen gestern auf Platz zwei. Nach ihrem 500- Meter-Sieg wurde Wolf über die 1000 Meter gute Fünfte in 1:17,37 Minuten. Olympiasiegerin Christine Nesbitt aus Kanada gewann klar in 1:15,01 Minuten und führt insgesamt vor Wolf und der Niederländerin Annette Gerritsen. red

D

er Vorsprung der Deutschen (Foto) auf die Amerikanerin Julia Mancuso betrug 0,91 Sekunden. AbfahrtsOlympiasiegerin Lindsey Vonn (ebenfalls USA) wäre beim Angriff auf die Bestzeit von Riesch beinahe gestürzt und wurde schließlich mit einer Sekunde Rückstand Dritte. Für Riesch war es insgesamt bereits der 18. Weltcup-Erfolg. In der Gesamtwertung des Winters liegt sie mit 1152 Punkten vor Lindsey Vonn (987). Elisabeth Görgl (Österreich/592) ist schon mit weitem Abstand Dritte. In der Abfahrt wurde die Oberstdorferin Gina Stechert 19., Isabelle Stiepel (Mittenwald) verpasste als 37. Weltcup-Punkte. Der Schweizer Didier Cuche hat zum vierten Mal den Abfahrts-Klassiker in Kitzbühel gewonnen und damit den Rekord des Österreichers Franz Klammer egalisiert. Cuche siegte am Samstag in der österrei-

NACHRICHTEN

M Basketball

Nach Quakenbrück

chischen Alpin-Hochburg mit fast einer Sekunde Vorsprung vor Bode Miller aus den USA und dem Franzosen Adrien Theaux. Der Ennepetaler Andreas Sander belegte Platz 37. Im Alter von 36 Jahren und

Hans Grugger in stabilem Zustand

fünf Monaten feierte Cuche als bislang ältester Athlet einen Erfolg im Weltcup. Er schob sich auf den dritten Platz in der Gesamtwertung, die weiterhin der Kroate Ivica Kostelic anführt. M red

Alba Berlin muss in der Qualifikationsrunde zum BBL-Pokal bei den Artland Dragons in Quakenbrück antreten. Das ergab die Auslosung. Die Frankfurt Skyliners haben gegen Bonn Heimrecht, Braunschweig empfängt im dritten Spiel Oldenburg zum Niedersachsen-Derby. Alle Spiele finden am 9. Februar statt. Als Gastgeber der Endrunde (2./3. April) ist der deutsche Meister Bamberg direkt für das Halbfinale qualifiziert. red

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Keine Prognosen 1692</?69?<)6. Der schwer gestürzte österreichische Skirennfahrer Hans Grugger ist nach Angaben der Ärzte auch nach der zweiten Nacht im Krankenhaus „in absolut stabilem Zustand“.

D

as teilte der Österreichische Skiverband am Samstag mit. Der Gehirndruck des am Freitag fünf Stunden lang

am Kopf operierten Sportlers sei nicht gestiegen. „Etwaige Prognosen sind derzeit nicht möglich, Hans Grugger bleibt weiterhin im künstlichen Tiefschlaf“, schrieb der Verband. Der 29-jährige Grugger hatte am Donnerstag bei dem Sturz im Training in der Mausefalle in Kitzbühel schwere Kopfverletzungen, Rippenbrüche und eine Lungenverletzung erlitten. M red

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SPORT

23. Januar 2011

Seite 30

Biathlon-Weltcup in Antholz: Damen-Staffel Dritte

Basketball

Riesiges blaues Auge

46ers mit Jordan nach Bayreuth

Ohne die erkältete Magdalena Neuner (heute beim Massenstart aber wieder am Start) lief die deutsche Damen-Staffel beim Biathlon-Weltcup in Antholz gestern auf Rang drei.

A

ndrea Henkel hat das Quartett dabei als Schlussläuferin noch auf das Podest geführt, nachdem ihre Kolleginnen vier Strafrunden gedreht hatten. Olympiasieger Russland siegte vor Schweden. Die Deutschen lagen 2:20,1 Minuten zurück. „Wir sind mit einem riesigen blauen Auge davongekommen“, sagte Damen-Bundestrainer Gerald Hönig. Henkel profitierte nämlich davon, dass die vor ihr liegenden Läuferinnen in die Strafrunde mussten. Vor allem die Norwegerin Tora Berger, die die letzten drei Weltcuprennen gewonnen hatte, stand neben sich und musste gleich fünf Extra-Runden laufen. Die deutsche Startläuferin Sabrina Buchholz hatte

Erster Wechsel: Kathrin Hitzer (r.) und Sabrina Buchholz. das Rennen mit zwei Strafrunden eröffnet. „Ich weiß auch nicht, woran es lag“, sagte sie mit Tränen in den Augen. Auch die an Position drei gestartete Miriam Gössner musste bei ihrem Staffel-Debüt Lehrgeld zahlen und zwei Strafrunden laufen. Kathrin Hitzer zeigte an Position zwei eine starke Leistung und sicherte wohl ihren Platz im WM-Quartett. Im Massenstartrennen der Herren war

beim Sieg von Martin Fourcade aus Frankreich Arnd Peiffer als Fünfter der beste deutsche Skijäger. Er leistete sich zwei Fehlschüsse. Der dreimalige Olympiasieger Michael Greis (drei Strafrunden) kam auf Rang sechs. Fourcade verwies nach den 15 Kilometern den Schweden Björn Ferry und Sprint-Gewinner Anton Schipulin aus Russland auf die Plätze. M red

Der um den Klassenerhalt kämpfende Basketball-Bundesligist Mitteldeutscher BC hat sich von Michael Jordan getrennt. Der Club und der Spieler mit dem berühmten Namen einigten sich auf eine Vertragsauflösung. Der Amerikaner wechselt nach Gießen zu den 46ers. Die Hessen liegen in der Tabelle einen Rang hinter dem MBC auf dem drittletzten Platz direkt vor dem BBC Bayreuth, bei dem sie am kommenden Sonntag zu Gast sind. Jordan ist bereits der dritte Spieler, von dem sich das MBC-Management im Saisonverlauf getrennt oder den auslaufenden Vertrag nicht verlängert hat. „Für beide Seiten ist es das Beste, künftig getrennte Wege zu gehen“, erklärte MBC-Teammanager Martin Geissler. „Auch ohne Jordan verfügen wir über einen Kader, mit dem wir den Klassenerhalt schaffen können. Für die Team-Chemie war sein Verhalten in den vergangenen Wochen nicht unbedingt förderlich. Außerdem hat es einen etwas faden Beigeschmack, dass zehn Minuten nach der Vertragsauflösung die Anfrage aus Gießen nach einer Freigabe von Jordan kam.“ M red

Golf

Australian Open im Tennis

Keiner ist besser als Kaymer

Petkovic zum Frühstück

Deutschlands Golf-Star Martin Kaymer steht bei der Championship in Abu Dhabi vor der erfolgreichen Titelverteidigung. Der 26-Jährige aus Mettmann spielte am Samstag eine glänzende 66er Runde und baute mit insgesamt 198 Schlägen seine Führung aus. Der Vorsprung des Weltranglistendritten auf Verfolger Rory McIlroy aus Nordirland (203) beträgt vor dem Finale bereits fünf Schläge. Dritter ist der Engländer David Lynn (204). „Ich will mit so vielen Schlägen Vorsprung wie möglich gewinnen, das ist mein Ziel“, meinte der Rheinländer selbstbewusst. M red

Heute um 9 Uhr (MEZ, live in Eurosport) gilt es für Andrea Petkovic: Achtelfinale beim Grand-SlamTurnier in Melbourne.

D

ie Darmstädterin trifft in der Rod-Laver-Arena auf Maria Scharapowa. Die Russin hatte am Freitag bereits eine Deutsche ausgeschaltet, Julia Görges aus Bad Oldesloe. Petkovic ist die letzte Vertreterin des Deutschen Tennis-Bundes in beiden EinzelWettbewerben. Mit dem Polen Mariusz Fyrstenberg bestreitet sie auch noch den Mixed-Wettbewerb,

der für sie allerdings gestern zu Ende ging: 2:6, 2:6 gegen Anastasia Rodionova (Australien) und Mahesh Bhupathi (Indien). „Es war gut, ein paar Bälle gespielt zu haben“, sagte Petkovic – und ging später sogar noch trainieren. Die 23-Jährige setzt vor allem auf ihre Physis. Im Turnier der Herren hat Rafael Nadal ohne Probleme das Achtelfinale erreicht. Der spanische Weltranglisten-Erste bezwang den australischen Youngster Bernard Tomic mit 6:2, 7:5, 6:3 und trifft nun auf den Kroaten Marin Cilic. Nadal ist damit in Melbourne weiter ohne Satzverlust. Der 24-Jährige strebt in Australien den vierten Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier nach-

einander an. Das Aus kam dagegen überraschend für den an Nummer zehn gesetzten Russen Michail Juschni, der dem erst 20 Jahre alten Kanadier Milos Raonic mit 4:6, 5:7, 6:4, 4:6 unterlag. Auch der an Nummer 13 notierte Franzose JoWilfried Tsonga musste die Koffer packen. Tsonga verlor gegen den Ukrainer Alexander Dolgopolow, der zuvor den Mettlacher Benjamin Becker ausgeschaltet hatte, mit 6:3, 3:6, 6:3, 1:6, 1:6. Bei den Damen steht die an Nummer zwei gesetzte Russin Vera Swonarewa nach einem 6:3, 7:6 (11:9) gegen die Tschechin Lucie Safarova in der Runde der besten 16. M red


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SPORT

23. Januar 2011

Skispringen in Zakopane: Simon Ammann vorn

Freund muss abhaken Der neue deutsche Skisprung-Stern Severin Freund hat beim Weltcup in Zakopane seinen vierten Podestplatz in Serie um ein gutes Stück verpasst.

D

er 22-Jährige aus Rastbüchl belegte am Samstag mit Sprüngen auf 128 und 114,5 Meter den 15. Rang. Bester Deutscher beim Sieg des Schweizers Simon Ammann war Michael Uhrmann (Rastbüchl) auf Platz zehn. „Das war ein unglücklicher Wettkampf. Den gilt es abzuhaken“, sagte Bundestrainer Werner Schuster. Olympiasieger Ammann verwies mit Weiten von 135,5 und 129 Metern Weltcup-Spitzenreiter Thomas Morgenstern aus Österreich und den Norweger Tom Hilde auf die Plätze. In der Gesamtwertung liegt Vierschanzentourneesieger Morgenstern mit 1348 Punkten weiter

klar vor Ammann (903) und seinem Landsmann Andreas Kofler (901). Freund bleibt mit 439 Zählern Siebter. Mit 124,5 und 125,5 Metern sorgte Uhrmann vor erneut knapp 30 000 Fans zumindest für eine Top-Ten-Platzierung der DSV-Springer. „Ich bin sehr zufrieden. Das war deutlich Sieger in Schräglage: besser als bei den Simon Ammann. Wettkämpfen zuvor“, Foto: dpa meinte der 32-Jährige. Sein Vereinskollege Freund ist er in einen alten Fehler zurückgekonnte einen Tag nach dem dritten fallen“, analysierte Schuster. Freund Rang beim ersten von insgesamt nahm den Rückschlag gelassen. drei Wettbewerben im polnischen „Ich war beim Absprung ziemlich Skisprung-Mekka nicht im Kampf spät, da ist es schwer, auf Weite zu um die vorderen Plätze mitmischen. kommen.“ Direkt vor Freund plat„Er hatte im ersten Durchgang zierte sich Michael Neumayer als 14. schwierige Bedingungen, wollte „Es geht bergauf, das freut mich“, deshalb im Finale angreifen. Dabei sagte der Berchtesgadener. M red

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homas Florschütz aus Riesa hat seinen ersten EM-Titel im Zweierbob nur knapp verpasst. Zusammen mit Anschieber Kevin Kus-

ke wurde er in Winterberg Zweiter. ine Woche vor der WM hat RoDen Titel holte sich mit einem Vordel-Olympiasiegerin Tatjana sprung von 0,14 Sekunden der Rus- Hüfner einmal mehr ihre Ausnahmese Alexander Subkow. M red klasse unter Beweis gestellt. Die

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27-Jährige gewann beim Weltcup in Altenberg vor ihren Teamkolleginnen Natalie Geisenberger und Anke Wischnewski. M red


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