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Titel

Karl J. ThomĂŠ-Kozmiensky Daniel Goldmann

Recycling und Rohstoffe Band 7

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Autor

Die Deutsche Bibliothek – CIP-Einheitsaufnahme Recycling und Rohstoffe – Band 7 Karl J. Thomé-Kozmiensky, Daniel Goldmann. – Neuruppin: TK Verlag Karl Thomé-Kozmiensky, 2014 ISBN 978-3-944310-09-1

ISBN 978-3-944310-09-1 TK Verlag Karl Thomé-Kozmiensky

Copyright: Professor Dr.-Ing. habil. Dr. h. c. Karl J. Thomé-Kozmiensky Alle Rechte vorbehalten Verlag: TK Verlag Karl Thomé-Kozmiensky • Neuruppin 2014 Redaktion und Lektorat: Professor Dr.-Ing. habil. Dr. h. c. Karl J. Thomé-Kozmiensky, Dr.-Ing. Stephanie Thiel, M.Sc. Elisabeth Thomé-Kozmiensky Erfassung und Layout: Ginette Teske, Fabian Thiel, Janin Burbott, Cordula Müller, Katrin Krüger Druck: Mediengruppe Universal Grafische Betriebe München GmbH, München Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Die dadurch begründeten Rechte, insbesondere die der Übersetzung, des Nachdrucks, des Vortrags, der Entnahme von Abbildungen und Tabellen, der Funksendung, der Mikroverfilmung oder der Vervielfältigung auf anderen Wegen und der Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen, bleiben, auch bei nur auszugsweiser Verwertung, vorbehalten. Eine Vervielfältigung dieses Werkes oder von Teilen dieses Werkes ist auch im Einzelfall nur in den Grenzen der gesetzlichen Bestimmungen des Urheberrechtsgesetzes der Bundesrepublik Deutschland vom 9. September 1965 in der jeweils geltenden Fassung zulässig. Sie ist grundsätzlich vergütungspflichtig. Zuwiderhandlungen unterliegen den Strafbestimmungen des Urheberrechtsgesetzes. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in diesem Werk berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Sollte in diesem Werk direkt oder indirekt auf Gesetze, Vorschriften oder Richtlinien, z.B. DIN, VDI, VDE, VGB Bezug genommen oder aus ihnen zitiert worden sein, so kann der Verlag keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität übernehmen. Es empfiehlt sich, gegebenenfalls für die eigenen Arbeiten die vollständigen Vorschriften oder Richtlinien in der jeweils gültigen Fassung hinzuzuziehen. 4


Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

I


Inhaltsverzeichnis

Rohstoffpolitik und -strategien Internationale Aspekte deutscher Rohstoffpolitik Günter Nooke............................................................................................................................... 3 Recyclingstrategie der Europäischen Union Karl-Friedrich Falkenberg......................................................................................................... 13 Internationale Entwicklungen zur Effizienzsteigerung bei Rohstoffnutzung und Recycling – Benchmark, Wettbewerb und Kooperationspotentiale – Daniel Goldmann, Kai Rasenack, Martin Schmitz, Antje Wittenberg, Peggy Schulz und Torsten Brandenburg................................................................................. 17 Ist die Rohstoffversorgung am Wirtschaftsstandort Deutschland gesichert? Volker Steinbach und Dieter Huy............................................................................................ 37 Ausrichtung eines Kommunalunternehmens auf die Herausforderungen der Rohstoffsicherung Rüdiger Siechau.......................................................................................................................... 41 Verfahrenstechniken für das Recycling Karl J. Thomé-Kozmiensky....................................................................................................... 51 r4 – Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – Forschung zur Bereitstellung wirtschaftsstrategischer Rohstoffe – Lothar Mennicken...................................................................................................................... 67 Deutsche Forschungskompetenz im europäischen Rahmen im Rohstoffbereich Helene Köpf, Jens Gutzmer und Andreas Klossek................................................................. 79 Methoden und Indikatoren zur Messung von Ressourceneffizienz im Kontext der Nachhaltigkeit Vanessa Bach, Laura Schneider, Markus Berger und Matthias Finkbeiner........................ 87

III


Inhaltsverzeichnis

Altautos Perspektiven für das Recycling von Altfahrzeugen – moderne Fahrzeuge und angepasste Recyclingverfahren – Dieter Schmid und Lutz Zur-Lage......................................................................................... 105 Markt der Gebrauchtersatzteile im Wandel Wolfgang Kaerger..................................................................................................................... 127 Rückgewinnung von Platingruppenmetallen aus Abgaskatalysatoren Kerstin Kuchta und Friedhelm Schöne................................................................................. 137 Entwicklung eines hydrometallurgischen Recyclingverfahrens für NdFeB-Magnete Tobias Elwert und Daniel Goldmann.................................................................................... 147

Flugzeuge Flugzeugentsorgung als neues Geschäftsfeld – Herausforderung und Chance der Luftfahrtbranche – Norbert Steinkemper............................................................................................................... 163 Steigflug oder Bruchlandung – Flugzeugrecycling aus abfallwirtschaftlicher Sicht – Jörg Woidasky........................................................................................................................... 177

Elektro- und Elektronik-Altgeräte Anlagenbilanzierung als Bewertungsinstrument für ein Qualitätsrecycling von Elektroaltgeräten Vera Susanne Rotter, Julia Geiping, Sabine Flamme und Maximilian Ueberschaar....... 191 Herausforderungen des Indium-Recyclings aus LCD-Bildschirmen und Lösungsansätze Kai Rasenack und Daniel Goldmann.................................................................................... 205

IV


Inhaltsverzeichnis

Ansätze zur stofflichen Verwertung von Tablets aus Sicht des Produktdesigns Karsten Schischke, Nils F. Nissen, Lutz Stobbe, Markus Oerter, Sascha Scheiber, Alexander Schlösser, Gergana Dimitrova, Paul Genz und Klaus-Dieter Lang................ 217 Recyclingkonzepte für Photovoltaikmodule Laura Benedek, Stefan Luidold, Holger Schnideritsch und Helmut Antrekowitsch....... 231 Wiederverwendung von IT-Geräten nach kommunaler Erfassung Julia Hobohm, Andrew Toth und Kerstin Kuchta............................................................... 251 Status des Projekts Best of two worlds – Beispiel Ghana Andreas Manhart, Vivian Ahiayibor, Matthias Buchert, Daniel Bleher, Jürgen Meinel, Christina Meskers, Marcel Picard, Tobias Schleicher und Alexis Vandendaelen............ 257

Metalle Metalle – Reserven, Preise, Umwelt – Rainer Bunge und Ariane Stäubli........................................................................................... 271 Wie funktioniert der Metallhandel? Holger Biedermann, Udo Meynerts und Rüdiger Deike.................................................... 289 Funktionelles und nicht-funktionelles Recycling am Beispiel Edelstahl Barbara Reck............................................................................................................................. 309 Kreislaufschließung beim Recycling von Nickelmetallhydrid-Akkumulatoren Matthias Kaindl, Alexander Poscher und Stefan Luidold................................................... 321 Modernste Technologien in der Wiederaufbereitung von edelmetallhaltigen Rückständen Jan Schapp .............................................................................................................................. 341

V


Inhaltsverzeichnis

Kunststoffe Ökoeffizienz in der Kunststoffverwertung Matthias Franke, Katharina Reh und Peter Hense............................................................... 353 Recycling von Carbonfasern Dieter Meiners und Bertram Eversmann.............................................................................. 371 Erzeugung sauberer PS- und ABS-Fraktionen aus gemischtem Elektronikschrott Rainer Köhnlechner................................................................................................................. 379

Apparate und Verfahren Zerkleinerung als Kostenfaktor von Recyclinganlagen Donat Bösch und Hans-Georg Kornmeier........................................................................... 403 Herausforderung Reststoffzerkleinerung – Einflussfaktoren bei der Zerkleinerung fester Abfälle – Franz Schellander, Peter Schiffer und Helmut Flachberger................................................ 419 Elektrodynamische Fragmentierung – Eine Technologie zur effektiven Aufbereitung von Abfallströmen – Severin Seifert, Volker Thome und Christof Karlstetter..................................................... 431 Anlagenbau im Aufbereitungsbereich – am Beispiel der Altpapiersortierung – Angela Hanke und Lydia Tempel........................................................................................... 439 Sortierung von Nichteisenmetallen mit sensorbasierter Sortierung Frank van de Winkel, Jörg Schunicht und Christian Pak................................................... 455 Modifizierung von Recyclingverfahren durch sensorbasierte Sortierung Uwe Habich und Hendrik Beel............................................................................................... 471 Neue Methoden zur Effizienzsteigerung von optischen Sortiergeräten – am Beispiel der Glassortierung – Jürgen Pramer und Reinhold Huber...................................................................................... 483 VI


Inhaltsverzeichnis

Dank

..................................................................................................................................... 495

Autorenverzeichnis

..................................................................................................... 499

Inserentenverzeichnis

.............................................................................................. 519

Schlagwortverzeichnis

............................................................................................ 525

VII


Verfahrenstechniken für das Recycling

Verfahrenstechniken für das Recycling Karl J. Thomé-Kozmiensky

1.

Abfallwirtschaft in Deutschland..................................................................51

2. Abfallverwertung............................................................................................55 3.

Verwertung von Leichtverpackungsabfällen..............................................57

4.

Verfahrenstechniken für die Abfallverwertung.........................................59

5. Literatur...........................................................................................................64

1. Abfallwirtschaft in Deutschland Eigentlich könnten wir hinsichtlich des Niveaus der Abfallwirtschaft in Deutschland sehr zufrieden sein. Die Abfallentsorgung weist, wie aus der deutschen und europäischen Abfallstatistik ersichtlich, sowohl absolut als auch im Vergleich mit den Ländern Europas ein hohes Niveau auf. Sie gehört dank der Entwicklung und Umsetzung der Gesetzgebung, der Verfahrenstechnik und der Abfallbehandlung zur Spitzengruppe der Länder, die die Beseitigung durch Verwertung ersetzen. (Bild 1) Anteil der Deponierung Anteil % 100

0–3%

15 – 49 %

55 – 71 % 20 17

90 80 40 62 60 56

70

43

48

47

37 35 34 39

9 25

12

5

22

18 11

30 28

7 6 1 11 11 1 20 18 1

54

30 37 38 42

51

51

1

35

40

2

38 49 49

9

11

35

40

37

17

11

40

62

50 23

55 58 58 59

65 67

70 71

78 80

82

92 88 88

94

99

92

57 50

40 28

10

15 2

1 1 1 1 3 3

EU D eu 2 N tsc 7 ie h de la rl nd B an Sc el de h g Ö we ien s D ter den än re e ic Lu ma h rk xe Fr mb an u rg k Fi re G nn ic ro ßb I lanh rit tal d an ien ni en I r Sp la Sl a nd Ts ow n ch i ec P en en hi or ie sc tu n he g a U Re l ng p Es ar . tla n Po nd Sl len ow G rie Z ak ch yp ei en ern Li lan t Le au d tt en la Bu M nd a Ru lga lta m rie än n ie n S c N h or w w e Kr eg iz oa en tie n

0

33

21

60

20

41

78 – 99 %

Recycling und Kompostierung

Bild 1:

Verbrennung

Deponierung

Siedlungsabfallbehandlung in der EU-27, der Schweiz, Norwegen und Kroatien

Quelle: eurostat 2011

51


Karl J. Thomé-Kozmiensky

Deutschland verfügt über eine Siedlungsabfallentsorgung auf hohem technischen und organisatorischen Niveau, die gleichermaßen hygienische und ökologische, aber auch wirtschaftliche und soziale Aspekte berücksichtigt und auch für die Bürger bezahlbar bleibt. Allerdings sind auch Fehler und Missverständnisse in den offiziellen Darstellungen sowie Fehlentwicklungen in der Rechtssetzung, der Organisation und der praktischen Durchführung offensichtlich. Beispiele sind die offiziellen Statistiken des Abfallaufkommens und der Entsorgungswege, die Zuordnung von Verfahrenstechniken zu Rangfolgestufen der Abfallhierarchie, die Ermittlung der Verwertungsquoten sowie der Verwaltungsaufwand und die Kosten [13] sowohl bei den Behörden als auch bei den Unternehmen. Die Bewertung einzelner Maßnahmen für die Verwertung bedarf ebenfalls der Korrektur. Abfallaufkommen In Deutschland betrug das Abfallaufkommen im Jahr 2011 etwa 343 Millionen Tonnen (blaue Kurve in Bild 2). Mit der roten Kurve wird das Abfallaufkommen einschließlich der Abfälle aus Abfallbehandlungsanlagen dargestellt. Damit wird der Anschein erweckt, dass das gesamte Abfallaufkommen in 2011 sogar 387 Millionen Tonnen betrug. Dieser Eindruck ist falsch. Abfallaufkommen Millionen Tonnen 407

400 380

387

385

383 373

387

373

360

351

340 332

320

359

343

322

19

96 19 97 19 98 19 99 20 00 20 01 20 02 20 03 20 04 20 05 20 06 20 07 20 08 20 09 20 10 20 11

300

Zeit Netto (ohne Abfall aus Abfallbehandlungsanlagen) Brutto (mit Abfall aus Abfallbehandlungsanlagen)

Bild 2:

333

Abfallaufkommen in Deutschland von 1996 bis 2011, getrennt nach Brutto- und Nettoaufkommen Quelle: Statistis ches Bundesamt, Juli 2013 (vorläufige Angabe)

Bei den Vorgängen zur Abfallverwertung handelt es sich um komplexe Gesamtprozesse, die in Teilprozesse untergliedert sind, die meistens an unterschiedlichen Orten und häufig auch in verschiedener Zuständigkeit ablaufen. Beispielhaft sei der Gesamtprozess der Rückgewinnung von Eisen aus gemischten Abfällen betrachtet: Die erste Stufe – die Abtrennung des Schrotts aus dem Abfallgemisch – kann mit Magnetscheidern in einer mechanischen Aufbereitungsanlage oder alternativ in einer Abfallverbrennungsanlage mit Magnetscheidern aus der Asche durchgeführt werden. Der Gesamtprozess mit dem kalten Teilprozess am Beginn des Gesamtprozesses kann in folgenden Teilprozessen ablaufen: • mechanische Aufbereitung des gemischten Abfalls mit Ausschleusung der Schrottfraktion durch Magnetscheider, 52


Verfahrenstechniken für das Recycling

• mechanische Abtrennung der anhaftenden Kunststoff- und Papierabfälle, • Zusammenstellung verschiedener Schrotte als Vorstufe für das Schmelzen im Lichtbogenofen, • Schmelzen im Lichtbogenofen mit Austragen von Stahl und Schlacke, • Verarbeitung des Rohstahls zu Rohmaterial, • Verarbeitung des Stahls in der Güterproduktion. Erst mit der Verwendung des Stahls im Produktionsprozess ist der Kreislauf geschlossen; aus der Stahlproduktion kann die Recyclingquote ermittelt werden. Beim alternativen Gesamtprozess mit dem warmen Teilprozess am Beginn wird der Metallschrott aus gemischten Abfällen mit einer Abfallverbrennungsanlage mit Aussortierung des Schrotts aus der Verbrennungsasche separiert. Hier dient der Abfallverbrennungsprozess sowohl der energetischen als auch der stofflichen Verwertung. Die organischen Abfallbestandteile werden zu Wärme und/oder elektrischem Strom – also energetisch – verwertet. Die anorganischen Bestandteile werden in weitere Teilprozesse überführt, an deren Ende die stoffliche Verwertung – als Metall oder Baustoff – steht. Bei der Bewertung des Prozesses mit der Abfallverbrennung als ersten Teilprozess kann nicht eindeutig festgelegt werden, ob dieser erste Teilprozess der stofflichen oder der energetischen Verwertung, also der zweiten oder dritten Hierarchiestufe zuzuordnen ist. Wird eine derartige Unterscheidung als notwendig erachtet, müssen alle Abfälle und Nebenprodukte, die bei den Teilprozessen entstehen, einzeln betrachtet werden. Herkunft und Entorgung der Abfälle In Bild 3 wird die Herkunft der Abfälle in Deutschland dargestellt. Der größte Teil des Abfallaufkommens wird in Gewerbe und Industrie erzeugt und von der Wirtschaft in eigener Verantwortung, d.h. privatwirtschaftlich entsorgt, in erster Linie verwertet. Gesamt: 342,8 Millionen Tonnen1) Siedlungsabfall 50,2 Mio. t (14,7 %)

{

68,3 %2)

Produktion, Gewerbe 58,4 Mio. t (17,0 %) Bergbau 34,7 Mio. t (10,1 %) Bau- und Abbruch 199,5 Mio. t (58,2 %) 1) 2)

Ohne Abfall aus Abfallbehandlungsanlagen. Summe mineralische Abfälle

Bild 3: Herkunft der Abfälle in Deutschland im Jahr 2011 Quelle: St at ist is ches Bundes amt, Mai 2013 (vorläufige Angaben)

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Karl J. Thomé-Kozmiensky

Tabelle 1:

Anlagen zur Abfallentsorgung in Deutschland im Jahr 2012

Art der Anlage

Entsorgungsanlagen

Input gesamt

t

2012* 2011 2012* 2011

Deponien

1.138

1.180

36.933.000 36.899.000

Thermische Abfallbehandlungsanlagen

168

167

24.187.000 24.479.000

Feuerungsanlagen mit energetischer Verwertung

687

668

20.512.000

Chemisch-physikalische Behandlungsanlagen

550

536

9.230.000 8.829.000

Bodenbehandlungsanlagen

114

118

3.516.000 3.896.000

Biologische Behandlungsanlagen

1.977

Mechnisch (-biologische) Abfallbehandlungsanlagen Demontagebetriebe für Altfahrzeuge

60

14.158.000 14.163.000

61

4.144.000 4.474.000

1.323 1.349

Schredderanlagen-Schrottscheren Sortieranlagen

2.029

20.277.000

486.000 479.000

722

662

14.225.000 14.582.000

1.077

1.031

24.243.000 24.624.000

Zerlegeeinrichtungen für Elektround Elektronikaltgeräte

316

298

850.000

818.000

sonstige Behandlungsanlagen

721

616

21.249.000

24.510.000

Abfallentsorgungsanlagen insgesamt

8.853

8.715

173.733.000 178.028.000

*vorläufige Zahlen

Quelle: Statistisches Bundesamt

Tabelle 2:

Anzahl

Art der Abfallbehandlungsanlagen

1.077

252

672 Grünabfallkompostierungsanlagen (Stand 2010)2

Sortieranlagen (Stand 2012, vorläufige Angabe)1 Bioabfallkompostierungsanlagen (Stand 2010)2

800 bis 900

Vergärungsanlagen mit Genehmigung für Bioabfall3

61

mechanisch(-biologisch)e Abfallbehandlungsanlagen4

67

Abfallverbrennungsanlagen mit strengen Emissionsgrenzwerten4

1

Behandlungsanlagen für Siedlungsabfälle in Deutschland

1 Pyrolyseanlage4

36

Ersatzbrennstoffkraftwerke in Betrieb (Stand 12/2012)4

346

Deponien waren es vor dem 1. Juni 2005, dem Inkrafttreten der Abfallablagerungsverordnung

196

Deponien der Klasse II seit 2006, die nur noch für vorbehandelte Abfälle zugelassen waren

158

Deponien der Klasse II (Stand 2011)2

Statistisches Bundesamt: Abfallentsorgung, vorläufiger Ergebnisbericht für ausgewählte Entsorgungsanlagen, erschienen im Februar 2014

2

Statistisches Bundesamt: Fachserie 19, Reihe 1, erschienen am 5. Juli 2013

3

Fachverband Biogas, telefonische Auskunft vom 27.2.2012

4

eigene Recherche

54


Verfahrenstechniken für das Recycling

Vom Gesamtaufkommen waren etwa fünfzig Millionen Tonnen Siedlungsabfälle; das sind ungefähr fünfzehn Prozent, wofür in erster Linie die Kommunen – die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger – zuständig sind. Die Kommunen erledigen die Entsorgung selbst oder vergeben sie unter Beibehaltung ihrer Verantwortung nach öffentlicher Ausschreibung an private Unternehmen oder an Public-Privat-PartnershipUnternehmen. Einen Eindruck vom Stand der Abfallentsorgung in Deutschland vermitteln die Aufstellung der fast neuntausend Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland (Tabelle 1) sowie die in dieser Zahl enthaltenen etwa 3.500 Anlagen für die Behandlung von Siedlungsabfällen (Tabelle 2).

2. Abfallverwertung Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden in 2011 etwa 77 Prozent der Abfälle verwertet und etwa 23 Prozent beseitigt. Der Verwertungsanteil verteilt sich nach dieser Statistik zu 71,3 Prozent auf die stoffliche und zu 5,8 Prozent auf die energetische Verwertung (Bild 4). Verwertung 77,11 % Stoffliche Verwertung 71,33 % Energetische Verwertung 5,78 % Behandlung 1,30 %

44 Millionen Tonnen Siedlungsabfälle aus Haushalten wurden getrennt gesammelt und in der offiziellen Statistik zum größten Teil der stofflichen Verwertung, also dem Recycling, zugeordnet (Bild 5).

Die offiziellen Angaben der Abfallstatistik zu den Mengen der recycelten Abfälle beziehen sich jedoch nur auf den Input in die ersten Stufen des mehrstufigen Verbrennung 3,31 % Gesamtprozesses, der sich jedoch – in AbDeponie hängigkeit von Inputmaterial und von den 18,28 % gewünschten Endprodukten – aus mehr Beseitigung 22,89 % oder weniger zahlreichen Einzelprozessen zusammensetzt. Für Recyclingprozesse für Siedlungsabfälle ist der erste EinzelBild 4: Verwertungs- und Beseitigungsquoten für Deutschland in 2011 prozess in der Regel eine Sortieranlage, also eine Anlage, in der der Abfallinput Quelle: Statistisches Bundesamt mehr oder weniger grob für die folgenden Einzelprozesse in Abhängigkeit von der beabsichtigten späteren Verwertung vorsortiert, jedoch noch nicht recycelt wird. Wirklich recycelt, also stofflich verwertet, werden nur die Anteile der Abfälle, die nach ihrer Abtrennung für die vorgesehene stoffliche Verwertung brauchbar sind und tatsächlich in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden. Zum Verständnis: Der Weg zur stofflichen Verwertung ist als Gesamtprozess zu betrachten, der aus verschiedenen Einzelprozessen besteht, mit denen aus dem Abfallinput 55


Karl J. Thomé-Kozmiensky

einzelne Bestandteile für die vorgesehene Verwertungsart in möglichst hoher Qualität ausgeschleust werden. Der Gesamtprozess ist erst abgeschlossen, wenn die gewonnenen Sekundärrohstoffe primäre Rohstoffe und die gewonnenen Ersatzbrennstoffe primäre Brennstoffe – also auch Rohstoffe – ersetzen.

Wertstoffsammlung Anteil am Haushaltsabfall 2011 Papier, Pappe 8,1 Millionen Tonnen Verpackungen 5,4 Millionen Tonnen Glas 2,6 Millionen Tonnen Elektrogeräte 0,6 Millionen Tonnen Andere 1,8 Millionen Tonnen Bioabfall: Abfälle aus der Biotonne, biologisch abbaubare Garten- und Parkabfälle Sperrmüll

18,5 Millionen Tonnen

9,1 Millionen Tonnen

44,0 Millionen Tonnen

2,4 Millionen Tonnen

50,2 Millionen Tonnen

14,0 Millionen Tonnen Hausmüll und sonstige Abfälle Sonstige Siedlungsabfälle: • Hausmüllähnliche Gewerbeabfälle, getrennt von Hausmüll • Straßenkehricht/ Garten- und Parkabfälle (Boden und Steine) • Biologisch abbaubare Küchen- und Kantinenabfälle • Marktabfälle • Leuchtstoffröhren und andere quecksilberhaltige Abfälle • Andere getrennt gesammelte Fraktionen

Bild 5:

6,2 Millionen Tonnen

Abfalltrennung in Deutschland im Jahr 2011

Quelle: Statistisches Bundesamt, Mai 2013 (vorläufige Angaben)

Das dem gesamten Verwertungsprozess zugeführte nicht stofflich verwertete Material wird entweder als Restabfall in Abfallverbrennungsanlagen oder Deponien beseitigt oder als Ersatzbrennstoff in Ersatzbrennstoff- oder Kohlekraftwerken oder in Zementwerken energetisch verwertet. Wie hier dargelegt, sind die Angaben über die recycelten Abfallanteile in der amtlichen Statistik irreführend, weil schon die der ersten Stufe des Gesamtprozesses zugeführten Abfälle der stofflichen Verwertung zugerechnet werden, auch wenn ein großer oder sogar der größte Teil des Abfalloutputs in die energetische Verwertung oder sogar in die Abfallbeseitigung geht. Hier wird Brutto mit Netto verwechselt. Für die korrekte Angabe über das Recycling, also über die in den Stoffkreislauf rückgeführten Abfälle, muss das nicht stofflich verwertete Material, das zu Verbrennungsanlagen oder zu Deponien gebracht wird, von den derzeit offiziellen Angaben der statistischen Ämter über das Recycling abgezogen werden. Die amtliche Statistik ist der Objektivität und Transparenz verpflichtet. Daher darf nur das wirklich stofflich verwertete Material der 56


Verfahrenstechniken für das Recycling

Hierarchiestufe Recycling zugeordnet werden. Die Abfälle, die energetisch verwertetet oder beseitigt werden, müssen den entsprechenden Kategorien zugeordnet werden, also der sonstigen Verwertung oder der Beseitigung. Hochwertige Verwertung Der Begriff hochwertige Verwertung wird im Kreislaufwirtschaftsgesetz nicht präzise definiert. Es handelt sich also um einen unbestimmten Rechtsbegriff. Als ein unbestimmter Rechtsbegriff wird ein Merkmal innerhalb einer gesetzliche Bestimmung bezeichnet, die vom Gesetzgeber nicht genau festgelegt worden ist. Aus sprachlicher Sicht scheint dieses Merkmal keinen eindeutigen Inhalt zu besitzen. Damit sich ein gewisser Sinn ergibt, bedarf es der Auslegung dieses Merkmals. Bei der Auslegung ist zu beachten, dass sämtliche individuelle Umstände bewertet und berücksichtigt werden müssen. Quelle: Juraforum: Unbestimmter Rechtsbegriff

Der Gesetzgeber hat es bislang versäumt, den Begriff der hochwertigen Verwertung zu konkretisieren. Dennoch wird der Begriff von interessierter Seite regelmäßig zu Werbezwecken verwendet. Für die hochwertige Verwertung sollten Voraussetzungen definiert werden, z.B.: • Der Recyclingprozess muss insgesamt umweltverträglich, mindestens umweltverträglicher als mögliche Alternativen sein. • Die Produkte aus als hochwertig bezeichneten Behandlungsprozessen sollten qualitativ mit Produkten aus primären Rohstoffen vergleichbar, zumindest höherwertiger sein, als Produkte aus alternativen Recyclingprozessen. Eine gute Annäherung zur Konkretisierung des Begriffs der Hochwertigkeit eines Recyclingsproduktes kann seine qualitative Vergleichbarkeit mit Produkten aus primären Rohstoffen sein.

3. Verwertung von Leichtverpackungsabfällen Der Fehler bei der derzeitigen Zuordnung zu den verschiedenen Kategorien der Abfallhierarchie kann am Beispiel der Leichtverpackungen weiter verdeutlicht werden: Die Leichtverpackungsabfälle werden für die erste Behandlung mechanischen Aufbereitungsanlagen zugeführt, in denen sie in hauptsächliche Stoffströme aufgeteilt werden. Nach Durchlaufen dieses ersten Teilprozesses[3] gelangen etwa: • dreißig Prozent zu Anlagen, in denen sie für die stoffliche Verwertung konditioniert werden, • sechzig Prozent als Ersatzbrennstoffe zu Kraft- oder Zementwerken, in denen sie – ggf. nach einem Konfektionierungsprozess – energetisch verwertet werden, • zehn Prozent als Restabfall in Beseitigungsanlagen, z.B. in Abfallverbrennungsanlagen oder Deponien. 57


Schlagwortverzeichnis

Schlagwortverzeichnis

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Schlagwortverzeichnis

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Schlagwortverzeichnis

A Abbruchschrotte 298 Abbruchunternehmer 298 Abfallaufbereitung 471 Abfallbehandlung 51 Abfallgebühren 14 Abfallgesetzgebung 13 Abfallhierarchie 13,  42 Abfallrahmenrichtlinie 13 Abfallrecht 14,  179 Abfallstatistik 51 Abfallverbrennungschlacken 435 Abfallvermeidung 14 Abiotic Depletion Potential (ADP) 91 ABS/PS-Trennung 397, 476 Abtrennung von Leiterplatten 481 Afrika 7,  262 Airbus 170 Aircraft End-of-Life Solutions BV 170 Akkumulatoren 217, 321, 323 Altbeton Recycling 434 Altfahrzeugdemontagebetrieb 127 Altfahrzeuge 127 Recycling 105, 108 Altfernsehgeräte 260 Altflugzeuge 165 Entsorgung 180 Normung und Verordnungen 181 Zusammensetzung 183 Altglasscherben Sortierung von Feinstkorn 490 Trockenreinigung durch Sublimation 484 Altpapier 439 Qualitätsanforderungen 441 Altpapiersortierung 439 Altschrotte 298 Aluminium 172, 270, 272,  292,  295 Aluminiumgehäuse 227 Aluminium-Gusslegierungen 298 Aluminium-Legierungen 184,  458,  481 Amorphe-Siliziumzellen 237 Analysen 117 Anlagenbau 439 Anlagenbilanzierung 191 Anthropogenic Stock Extended Abiotic Depletion Potential (AADP) 91 Anthroposphäre 272

Arbeitsplätze 14 Attritionswäsche 486 Aufbereitungsrückstände 201 Aufbereitung von Abfällen 471 Aufladung tribo-elektrische 392 Auftrennung von Verbundmaterialien selektive 431 Ausgabegeräte automatische 252 Autokatalysator 141

B Batterien 123 wiederaufladbare 217, 323 Batteriesysteme Energie- und Leistungsdichten 322 Bauteile elektronische 116 Bau- und Abbruchabfälle 42 Begleitelemente 302 Behälterbaustähle 299 Beleuchtungskörper 252 Bergbauabfälle 273 Bergbaualtablagerungen 74 bergbaubezogene Umweltprobleme 284 Beryllium 293 Best of two worlds 72, 257 Bewertungsinstrumente 196 Biokunststoffe 74 Biotonnen 47 Blei 293 Blei-Säure-Batterien 258 Bordelektronik 172 Brammen 290 Brecher 407 Bronze 296 Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecyclingund Entsorgungsunternehmen 291 Bureau of International Recycling (BIR) 290

C Cadmiumtellurid-Cadmiumsulfid-Zellen 238 Carbonfasern 371 Carbonfaser-Composite 184 Carbonfaserverstärke Kunststoffe 371, 436

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Schlagwortverzeichnis

CCD-Farbkamera 457 CdTeS-Solarzellen 238 Cer 293 CFK 371, 436 Charakterisierung recycling-orientierte 200 China 8,  43 Chlorwertbestimmung 475 Chrom 296 Chrom-Mangan-Edelstähle 317 CIGS 238 CIGSS 238 CIS 238 CO2-Vermeidungskosten 355,  365 Cobaltelektrolyse 324 Cobaltfällung 156 Co-Location Centre 84 CrNi-Stähle 317 cut-off-grade (COG) 272

D Daseinsvorsorge 39,  45 Deinkingware 444 Deklarationspflicht 285 Delaminierung 242 Demontage zur Gebrauchtteilegewinnung 130 Demontageaufwand 120 Demontagebetrieb 127 Demontagestrategie 229 Demontagestudie 218,  223 Deponierung 15 Deponie- und Verbrennungsabgaben 14 Dichtetrennung 386 Dieselpartikelfilter 121 Dissipation 273,  285 Dosierbunker 445 Dotierung 235 Downcycling 169, 312 Draht-Sortierung 480 Drei-Wege-Katalysator 141 Dual Energy 479 Dual-Energy-RöntgentransmissionsSortierung 481 Duale Systeme 363 Dünnschichtmodule 240

526

Dünnschichtzellen 237 Durchsatzleistung Erhöhung der spezifischen 421 Durchschlagsfestigkeit gegenüber elektrischen Entladungen 431 Dynamische-Material-Fluss-Analyse (DMFA) 279 Dysprosium 148,  293

E Echtzeitanalytik 475 Economic Resource Scarcity Potential (ESP) 92 Edelmetalle 143, 293, 296, 341 Edelmetall-Kreislauf 344 Edelmetall-Produkte 350 Edelmetall-Recycling-Unternehmen 344 Edelmetall-Wiederaufbereitung 344 Edelstahl 299 Lebenskreislauf 313 Recycling 309, 316 Effizienzsteigerung bei Rohstoffnutzung und Recycling 17 Einwellen-Zerkleinerer 423 Eisen 283, 290, 294, 297 Eisenfällung 155 Eisenguss 291 Eisenschwamm 303 Eisen/Stahl-Index 295 Eisen- und Cobaltfällung 154 Elektroaltgeräte 191, 251 Erstbehandlung 194 Elektrofahrzeuge 121 ElektroG 193, 251 Elektrolichtbogenofen 301 Elektrolyse 324 Elektromotoren 123,  148 Elektronikschrott 257 Aufbereitungsverfahren 380 Gewinnung von PS- und ABS-Fraktionen 379 Elektroschrott 9 Elektroschrotthalden 10 Elektrostahlverfahren 294,  302 Elektrostriktion 432 Elektro- und Elektronikaltgerätegesetz (ElektroG) 193, 251


Schlagwortverzeichnis

End-of-Life-Recyling-Rate 310 Energiebedarf Reduktion des spezifischen 421 Energieeffizienz 73 Energierohstoffe 37 Energie- und Klimaprogramm 353 Energieverbrauch 405 ENTIRE 18 Entmantelung 243 Entsorgungskalkulation 173 Entsorgungssicherheit 41 Entsorgungsunternehmen kommunale 41 Entzinkung von Stahlschrotten 71 Ersatz-Rohstoff 41 Ersatzteile aus Altfahrzeugen 128 zertifizierte 169 Erstbehandlungsanlage experimentelle Stoffflussanalyse 197 Erstbehandlungsanlagen 192 Etikettenentferner 486 Europäische Union 13 Europäischer Wirtschaftsdienst 296 European Steel Association – Eurofer 294 e-waste 257

F Fahrzeugkatalysatoren 140 Fällung 154,  326 der Seltenen Erden 157 fraktionierte 157 Farbkameras 478 Fastmarkets 296 Fehlwurfanteil 356 Feinkornsortierung 466 Feinsieb 447 Feinstkornsortierung von Altglas 490 Fließbetttrockner 485 Flotten-Ersatz 167 Flugzeuge Demontagebetriebe 180 Wiederverwendung von Bauteilen 182 Flugzeugentsorgung 163 Geschäftsmodelle 186 Flugzeugfriedhöfe 164, 169 Flugzeugrecycling 163,  169

Flusen 113 Flüssigkeitskartonagen 361 Forschung 67 Forschungskompetenz deutsche 79 Forschungsprojekt MORE-AERO 170 Forschungs- und Entwicklungsbedarf 76 Fragmentierung elektrodynamische 431 Fremdabfallanteil 356 Frischprozess 302

G Galliumarsenid 238 Galliumarsenid-Zellen 238 Getrenntsammlung 42 Gasentladungslampen 252 Gebrauchtersatzteile Markt 127 Vermarktung 131 Geosphäre 272 Gewinnungskosten 271 Ghana 72,  257 Glas aus Abfallverbrennungsschlacke 491 Glasfaserverbundstoffe 172 Glassortierung optische Sortiergeräte 483 Gold 283,  293,  341 Granulat 113 Grauguss 291 Green Economy 13,  68 Green Electronics Council 218 Gross Intrinsic Value 197 Gummi 395 Gussaluminium 460 Gusseisen 290

H Hafnium 293 Hamburg 46 Hamburger System 254 Handelsgussbruch 297 Hartmetallwerkstoffe 302 Haushaltsgroßgeräte 252 Haushaltskleingeräte 252 Haushaltssammelware 444

527


Schlagwortverzeichnis

Herstellerverantwortung 14 Herstellungskosten 302 Hightech-Produkte 42, 279 Hightech-Standort Deutschland 67 Hochwertteilehandel 171 Holzseparation elektrostatische 390 Hüttenzink 293 Hybrid- und Elektrofahrzeuge   148 Hyper-Spectral-Imaging Technologie 472, 474

I Importabhängigkeit 38,  43 Indium 205, 281, 285 Indiummarkt 206 Indium-Recycling aus LCD-Bildschirmen 205 Indium-Zinn-Oxid 207 Induktionsöfen 303 Industriemetalle 290,  295,  298 Informations- und Telekommunikations technik 252 Institute of Scrap Recycling Industries Inc 294 Iridium 293,  342 IT-Geräte 251 ITO 207

K Kabel Abbrennung 263 Reycling 467 Kalzinierung 335 Kamera 3D 478 Kartonagen 361 Kartonagensieb 446 Katalysatoren 121 Katalysatorrecycling 143 KIC Raw Materials 83 Knetaluminium 461 Kobalt 296,  301 Kohlefaser 172

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Kompetenzzentren regionale 84 Konsumentenpreise 271 Konverter 302 Kreislauf offener 343 Kreislaufwirtschaft 13,  15 globale 257 Kristallisation 326 Kühlgeräte 252 Kühlgeräteaufbereitung 476 Kunststoffabfälle 353 Kunststoffe aus Elektronikschrott Zusammensetzung 381 gemischte Sortierverfahren 385 schwarze 476 Arten 362 Recycling 380 Kunststoffgranulat aus Elektronikschrott 398 Kunststoff-Kunststoff-Trennung elektrostatische 391 Kunststoffsektor 354 Kupfer 272, 292, 295, 463 Kupferfolien 227 Kupferfraktion 465 Kupfergranulate 467 Kupfer-Indium-Diselenid-LegierungsZellen 238 Kupfer-Lagerbestand 280 Kupolöfen 303

L Labeling 285 Lagerstätten 273 Länderanalysen 18 Laptops 253 Laugenreinigung mit Elektrolyse 331 Laugung 154,  211 LCD-Modul 206, 222 LEDs 224 Legierungselemente 293 Leichtbaukomponenten 124 Leichtverpackungen 355, 358 Leistungselektronik 123


Schlagwortverzeichnis

Leiterplatten 116,  118 Abtrennung 481 Lenkungsinstrumente 14 Lizenzentgelt 363,  367 Lizenzgebühren 365 Lizenzierungsgrad 357 London Metal Exchange 294 Low-Cost-Carrier 165 Low-Tech-Produkte 279 Low-Tech-Verfahren 49 Luftfahrtbranche 163,  172 Luftfahrtrecht 172 Luftfahrtunternehmen 172 Lufttüchtigkeitsorganisation 168 LVP 355, 358

M Magnesium 217 Magnesium-Kunststoff-Mischungen 227 Mahltrocknung 389 Mangan 296 Marktpreise 271 Maschinenbau 299 Maschinengussbruch 297 Materialerlös 196 Materialverbund CFK 371, 373, 436 Materialverbunde Auftrennung 431 Medizinprodukte 252 Messing 296,  298,  465 Metalbulletin 296 Metallbörsen 275 Metalle 271, 284 kritische 199, 253 strategische 71 Metallgehalt 108 Metallgewinnung 282 Metallrecycling 274, 279, 285, 455, 471, 480 Metallreserven 272 Metallsulfide Fällung 330 Metal-pages 296 Mineralien strategische 71 Minor Metals 293

Mischkunststoffe 364 Mobiltelefone 259 Molybdän 296 MRO-Betriebe 173 MVA-Schlacke Auftrennung 435

N Nachhaltigkeit 13, 87 Nachzerkleinerung 406 Kosten 418 Nahinfrarot (NIR)-Sensor 473 Nassfermentationsanlage 46 NdFeB-Magnete 147 Nebenmetalle 293,  296 Neodym 148, 253, 272, 293 Neuschrotte 296 Nickel 172,  295 Nickelelektrolyse 325 Nickelmetallhydrid-Akkumulatoren hydrometallurgische Aufarbeitung 321 NIR-Sensoren 473

O Ökobilanzierung 115, 282 Ökoeffizienz 353 Old Scrap Collection Rate 310 Old Scrap Ratio 310 Organofolie 377 Oxalatfällung 157 Oxalsäurefällung 335 Oxygenstahlroute 302 Oxygenstahlverfahren 294

P Palladium 139,  293,  342 PAMELA 170 Papier 361,  426 Pappe 361 Passagiermaschinen 164 PET-Flaschen 362 Photovoltaik-Generator 234 Photovoltaikmodule 231

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Schlagwortverzeichnis

Photovoltaikzellen Funktionsweise 234 Plasmakanal 432 Plasmaschmelze 144 Platin 139,  293,  342 Platingruppenmetalle 346 Rückgewinnung aus Abgaskatalysatoren 137 Versorgungslage 138 Post-Consumer-Kunststoffabfälle 354 Postproduktionsschrotte 296 Post-Shredder-Technik 110 PPK 361 Praseodym 148 Preisbildungsmodelle 297 Preisentwicklung 272 Preisstatistiken 296 Primäraluminium 292 Primärhütten 292 Primärrohstoff 302 Produktdesign 217 Produktionsprozesse rohstoffintensive 70 Produktratingsystem EPEAT 218 Pyrolyse 247

Q Qualitätsstähle 299

R Radialspalt-Rotorscheren 423 Recycling 13,  17,  51, 113 funktionelles 309 nicht-funktionelles 309 Recyclingaluminium 292 Recyclingeffizienz 309 Recyclingfreundlichkeit 218 Recyclinghütten 293 Recyclingindikatoren 310 Recyclingkunststoffe 380 Recycling Process Efficiency Rate 310 Recyclingquoten 42, 113, 192 Recyclingstrategie 13 Recyclingverfahren 147 hydrometallurgische 147 Recyclingziele 13

530

Reparatureigenschaft 218 Reserven 272 Ressourcen 271 Ressourceneffizienz 13, 17,  67, 88,  191,  309 Indikatoren für mineralische Rohstoffe 33 Messung 87 Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess) deutsches 68 Ressourceneffizienzstrategien 18 Ressourcennutzung und -verfügbarkeit Ansatz zur ganzheitlichen Bewertung 92 Ressourcenproduktivität 14 Ressourcensicherheit 41 Ressourcentechnologieforschung 81 Ressourcenverbrauch 14 Ressourcenverfügbarkeit ökologische Bewertung 91 ökonomische Bewertung 91 soziale Aspekte 92 Ressourcenwirtschaft 42 Reststoffzerkleinerung 419 Reuse-Potenzial 256 Rhenium 172 Rhodium 140,  293,  341 Roheisen 303 Röhrenfernseher 263 Rohstahl 294 Rohstoffbedarf 272,  281 Rohstoffe 13,  43 in Afrika 7 wirtschaftsstrategische 67,  81 Rohstoffindustrie 80 europäische 85 Rohstoffkosten 302 Rohstofflager 276 Rohstoffnutzung 22 Rohstoffpolitik deutsche 3 Rohstoffpreis 271 Rohstoffpreis-Sensitivität 271, 275 Rohstoffproduktion 22 Rohstoffsicherung 17, 41, 43, 48 in Deutschland und Europa 39 Rohstoffsituation in Deutschland 37 Rohstoffstrategie 5 Rohstoffversorgung 3,  37,  284 Röntgensortierung 477 von Nichteisenmetallen 481


Schlagwortverzeichnis

Röntgentransmission-Sortierer 479 Röntgentransmission-Sensor 457 Rotorreißer 409 Rotorschere 412,  423 Rückgewinnungsraten 197 Rücknahmesysteme 252 Rückstände edelmetallhaltige 341 Ruthenium 293,  341

S Sammelschrotte 296 Sand-Fraktion 113 Scavenger-Kreislauf 329 Scavenger-Technologie 349 Scherbensublimation 484 Schlacke 302, 435 Schmelzaggregate 302 Schneidringe 414 Schnellarbeitsstähle 300 Schnittsysteme 427 Schredder-Vormaterial 195 Schrotterlöse 109, 122 Schrotthändler 294,  298 Schrottwert 124 Schwellenländer 272 Schwermetalle 458 Schwimm-Sink-Trennung 386 Secondary Mining 74 Sekundäraluminium 292 Sekundärrohstoff 302 Sekundärzink 293 Seltene Erden 4,  147, 296 Separationsverfahren elektrostatische 390 Shredderleichtfraktion 108 Shredderschwerfraktion 476 Siebgeometrien 428 Sieböffnungsweite 426 Silber 293,  341 Silizium 296 Siliziumzellen 236 monokristalline 236 polykristalline 237 Sinterpulver 302

Solvent-Extraktion 328 Solvolyse 376 Sondermetalle Recycling 205 Sortieranlagen 439 Sortiertechnik zur Altpapiersortierung 444 Sortierung automatische 444 induktive 477 sensorbasierte 455, 471 von Holz 472 von Kunststoffen 472 von Nichteisenmetallen 455 Sphäroguss 291 Spielzeug 252 Sport- und Freizeitgeräte 252 Spurenmetalle Rückgewinnung 191 Stadtreinigung Hamburg 41 Stahl 172, 290 Stahlguss 291 Stahlschrotte 294 Entzinkung 71 Stahlschrottsortenliste 294 Stoffflussanalysen 192 Sublimation 484 Systembetreiber 363

T Tablets 217, 255 Tantal 172 TARMAC 170 Technologiemetalle 117, 121 Tellur 293 Terbium 148 Thermoplaste Mischbarkeit 384 THG-Einsparung 354 THG-Emissionen 355,  358 Titan 172,  301 Total Material Requirement 197 Touchpanel-Glasabdeckung 222 Treibhausgaseinsparung 366 Treibhausgasemissionen 353 Trockenlegung 127,  179 Trocknung 485

531


Schlagwortverzeichnis

U Überwachungs- und Kontrollinstrumente 252 Umweltaktionsprogramm 14 Umweltbelastungspunkte 282 Umweltprobleme bergbaubezogene 284 Umweltrelevanz 272 Unbrauchbarmachung von Flugzeugkomponenten 169 Unterhaltungselektronik 252 Unterlizenzierung 357

V V2A-Schrott 300 Vakuumofen 301 Verband Deutscher Metallhändler 296 Vereinigte Wirtschaftsdienste 296 Verfahrenstechnik 51 Vergasung 115 Vermeidung 13 Verpackungsabfälle 355 Verpackungskunststoffe 355 Verpackungsverordnung 42, 357 Verschleiß 405 Verwertung 113 energetische 362 Verwertungskosten 364 Vorzerkleinerung 405 Kosten 417 Vulkanisate biobasierte thermoplastische 74 VW-SICON-Verfahren 108,  112

W Warmarbeitsstähle 301 Washcoat 145 WEEE 251,  256 WEEE-Kunststoffe 382, 386 WEEE-Richtlinie 224 Weißblech 361 Weltbevölkerung 272 Werkstoffverteilung 108,  122 Werkzeugstähle 299 Wertschöpfung 196 Wertschöpfungsstufen 363

532

Wertstoffe Rückgewinnung aus Siedlungsabfall- und Schlackedeponien 72 Wertstofftonne 46 Wertstoffwirtschaft 48 Wiederverwendung 13,  252 Wirtschaftsvereinigung Stahl (WV Stahl) 294 Wolfram 172,  301 Wolfram-Basiswerkstoffe 302 World Foundry Organisation 291 World Steel Association 290

Z Zeilenkamera 457 Zeitungspapier 426 Zerkleinerung Einflussfaktoren 419 Kosten 403 Verschleiß 406 Zerkleinerungsgrad 405 Energieverbrauch 406 Zertifizierung 285 Zink 293,  295 Zinn 295 Zirkon 293 Zwischenbunker 446

Recycling und Rohstoffe, Band 7  
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