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Tirol

NR. 41 | 11. OK TOBER 2018

BauernZeitung

Südtirol

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Am 21. Oktober wählt Südtirol einen neuen Landtag.

Arbeitskräfte

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Maschinenring legt im Herbst einen Schwerpunkt auf die Suche nach Arbeitskräften.

Staatspreis

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Die Längenfelder Agrargemeinschaften wurden mit dem Staatspreis ausgezeichnet.

Kaltenhauser: Tirols Bauern wissen, was ihre Tiere brauchen

Der Handel drängt die Tiroler Bau- Problem haben. Die Tiere verbringen ern mit seinen Forderungen in die im Sommer 120 Tage auf der Alm und Knie. Was sagen Sie zur derzeitigen dürfen meist auch noch einige Zeit auf Situation, Frau Kaltenhauser? der hofeigenen Weide genießen. Den KALTENHAUSER: Die Konzentra- Kühen 365 Tage Auslauf im Jahr zu tion des Handels ist eines der zent- geben ist gerade für die Nebenerwerbsralsten und größten Probleme, denen bauern unmöglich. Dazu kommen die die kleinstrukturierte Tiroler Land- enormen Kosten, die mit dem Umbau wirtschaft gegenübersteht. Der Handel des Stalls in einen Laufstall auf die glaubt nämlich nicht mehr an die bäu- Bauern zukommen würden. Für viele erliche Landwä re das wirtschaft und Grund genug, wird sie, wenn den Betrieb es so weiteraufzugeben. geht, zukünfDer Handel tig auch nicht fordert von der meh r braubäue rl ic he n chen. Aus dieLa ndw i r tsem Gr u nd  schaf t seh r LABG. KATHRIN KALTENHAUSER werden wir viel. Zum VerMittel, Wege gleich: Masund Strategien brauchen, um den fa- sentierhaltende Betriebe erfüllen mit miliären Bauernbetrieben eine erfolg- einem Laufstall mit 7000 Milchkühen reiche Zukunft zu geben – denn wir die Anforderungen des Handels. Eine alle sind davon abhängig, ob die Flä- bäuerliche Familie, die ihre Kühe beim chen Tirols bewirtschaftet werden und Namen kennt und die Tiere im Sommer ob man als Land in der Lage ist, sich auf die Alm bringt und im Winter im selbst zu versorgen. Aber sich dabei Stall hält, erfüllt diese Kriterien nicht. auf den Handel zu verlassen, ist für die bäuerliche Landwirtschaft im Mo- Was sagen Sie zu den Vorwürfen ment sehr schwierig. bezüglich der Anbindehaltung? KALTENHAUSER: Es gibt viele Von „Zurück zum Ursprung“ wird Menschen, die in der Landwirtschaft gefordert, die Anbindehaltung bis tagtäglich mit Tieren arbeiten und 2020 abzuschaffen. ein Bewusstsein dafür entwickelt KALTENHAUSER: Wenn wir darü- haben. Ich selbst zähle mich als Bäuber diskutieren, ob wir Bergbauern erin auch zu dieser Gruppe. Man die Anbindehaltung verbieten, dann sollte den Bäuerinnen und Bauern werden wir über kurz oder lang ein zutrauen, dass sie für das Wohl ihrer

„Werden unsere Bauern in die Knie gezwungen, öffnen wir der industriellen Landwirtschaft Tür und Tor!“, ist LAbg. Kathrin Kaltenhauser überzeugt

Tiere sorgen – schließlich hängt der wirtschaftliche Erfolg ihres Betriebs genau von diesem Faktor ab. Zudem sollte man die Vorschläge, die vonseiten der Landwirtschaft kommen, in engere Betrachtung ziehen. Schließlich sprechen die Tiroler Bäuerinnen und Bauern aus der Praxis und wollen ihrem Vieh nur das Beste. Gibt es Maßnahmen, die man außerhalb der Politik ergreifen kann, um die Bauern zu unterstützen? KALTENHAUSER: Wir müssen unsere regionalen Kreisläufe wiederaufbauen, wenn wir der Diktatur des Handels entgegenwirken wollen. Dazu braucht es Konsumenten, vor

FOTO: MARKUS THÖNI

„Ich bezweifle, dass der Handel an eine bäuerlich geprägte Landwirtschaft glaubt!“

FOTO: TANJA CAMMERLANDER

Der Handel fordert immer höhere Tribute, denen die bäuerlichen Familienbetriebe Tirols inzwischen nur noch schwer nachkommen können. Aktuell will die Handelskette Hofer die Milchbauern, die an „Zurück zum Ursprung“ liefern, zur Umstellung auf die Haltung im Laufstall zwingen. Für LAbg. Kathrin Kaltenhauser hat diese Forderung nichts mit Tierwohl zu tun. Sie erklärt im Gespräch mit der Bauernzeitung ihre Ansicht zur Laufstall- und Kombihaltung (Anbindehaltung mit Freilauf) und ihre Einschätzung zum Handel.

Mit dem vergangenen Wochenende sind auch die letzten Erntedankfeste ausgeklungen. Reich geschmückt zeigt sich noch dieser alte Erntedankwagen, den Markus Thöni abgelichtet hat.

allem jene, die erkennen, welche Vielfalt die Tiroler Bauern liefern und welche Vielfalt sie im Gegenzug brauchen. Dem Konsumenten muss bewusst sein, dass sich die Landwirtschaft verändert hat. Im Jahr 1970 hat ein Bauer beispielsweise zwölf Personen mit seinen Erzeugnissen ernährt, heute sind es im Schnitt 102 Personen. Daher lautet mein klarer Apell an die Konsumenten: Wer regional kauft, gibt uns Bauern und Bäuerinnen den Auftrag, weiter zu produzieren! Zudem habe ich die große Bitte, nicht allen Werbestrategien und Tierschutzorganisationen auf den Leim zu gehen, denn auf unsere bäuerlichen Familien kann man vertrauen.


TIROL

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getan, um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken. Der Bauernbund ist schon lange nicht nur die stärkste Vertretung für die Bauernschaft, sondern für den gesamten ländlichen Raum. Welche Hauptaufgaben kommen auf die bäuerlichen Kandidaten zu? GEISLER: Dier Druck auf Grund und Boden wird weiter zunehmen. Nutzungskonflikte sind vorprogrammiert. Es gilt, das Eigentum zu schützen und eine nachhaltige Landwirtschaft für Südtirol zu erhalten. Dafür braucht es starke bäuerliche Kandidaten, die harte Verhandlungen ausfechten. Manche liebäugeln mit neuen Bewegungen? GEISLER: Gerade bei solchen Bewegungen zeigen unsere Erfahrungswerte, dass sich die utopischen Wahlversprechen sehr schnell an der Realität zerschlagen. Landwirtschaft und die Anliegen der bäuerlichen Bevölkerung spielen – wenn überhaupt – dann nur im Wahlkampf eine Rolle.

Tirol ist österreichweit Vorbild in Sache Budget

Schulden gesunken „Mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von 360 Euro liegt Tirol weit unter allen anderen österreichischen Bundesländern. Im Vergleich sind wir sozusagen Budget-Staatsmeister“, so Kuenz. Auch die Schulden des Landes wurden auf 270 Millionen Euro gesenkt, die Haftung auf 192 Millionen Euro reduziert. „Wir als Tiroler Volkspartei sind der Garant dafür, dass sich an dieser soliden Finanzpolitik

Die Kandidaten des Südtiroler Bauernbundes (v. l.): Josef Noggler, Franz Locher, Joachim Reinalter und Maria Hochgruber Kuenzer.

In zehn Tagen, am 21. Oktober, wählt Südtirol einen neuen Landtag. Für die Südtiroler Volkspartei mit Landeshauptmann Arno Kompatscher an der Spitze ist die Ausgangslage nicht leicht. Der Südtiroler Bauernbund schickt auf jeden Fall eine starke Vierer-Mannschaft ins Rennen um die Landtagssitze.

I

n einer Basiswahl haben die Mitglieder der bäuerlichen Organisationen rund um den Jahreswechsel 2017/18 direkt entschieden: Maria Hochgruber Kuenzer, Josef Noggler, Franz Locher und Joachim Reinalter sollen als Vertreter der Landwirtschaft für den Südtiroler Landtag kandidieren.

Basiswahl für über 42.000 Mitglieder Die Basiswahl war eine Premiere: Erstmals waren die mehr als 42.000 Mitglieder des Südtiroler Bauernbundes, der Bäuerinnenorganisation (SBO), Bauernjugend (SBJ) und Seniorenvereinigung (SV) aufgerufen, jene vier Kandidatinnen und Kandidaten auszuwählen, die bei der Landtagswahl unterstützt werden. Bisher hatte diese Aufgabe meist der Landesbauernrat übernommen.

FOTO: TANJA CAMMERLANDER

Am Mittwoch vergangener Woche wurde im Rahmen des Oktoberlandtages der Rechnungsabschluss des Jahres 2017 diskutiert. „Das Grundprinzip von LH Günther Platter, nicht mehr auszugeben, als wir einnehmen, erweist sich als Erfolgsweg für alle Tirolerinnen und Tiroler“, zeigt sich LAbg. Hermann Kuenz, VP-Klubobmannstellvertreter und Obmann des Finanzausschusses, erfreut. Es sei eine Politik, die dem Grundsatz folgt, dass auch nachfolgende Generationen alle Chancen haben sollen.

FOTO: SÜDTIROLER BAUERNBUND

LHStv. Josef Geisler.

LAbg. Hermann Kuenz

auch in Zukunft nichts ändern wird.

Gute Arbeit geleistet Lob kam von der Opposition. Sie gratulierte zur erfolgreichen Finanzpolitik des Landeshauptmanns. „Auch wenn Daten und Fakten eine eindeutige Sprache sprechen, ist es keine Selbstverständlichkeit, dass der Landtag einhellig hinter der Budgetpolitik des Landes Tirol steht. Es ist deshalb eine starke Bestätigung für den erfolreichen Kurs, den Tirols Finanzreferent LH Günther Platter in den letzten Jahren gefahren hat“, meint Hermann Kuenz.

Im Dezember 2017 und Jänner 2018 hatten zehn Kandidaten zur Auswahl gestanden, acht davon aus der Südtiroler Volkspartei (SVP), je einer von den Freiheitlichen und der Südtiroler Freiheit. Entschieden hat sich die Basis dann für die zwei amtierenden Landtagsabgeordneten Maria Hochgruber Kuenzer und Josef Noggler, sowie für zwei neue Kandidaten: Den Bürgermeister von Sarntal, Franz Locher, und jenen von Percha, Joachim Reinalter. Alle vier haben zuhause einen Bauernhof und in ihrer Vergangenheit Erfahrung in verschiedenen bäuerlichen Gremien, Institutionen oder Genossenschaften gesammelt. Alle vier kandidieren auf der Liste der SVP. Bauernbund-Landesobmann Leo Tiefenthaler hatte sich nach dem Wahlergebnis besonders über die Mischung aus erfahrenen und neuen Kandidaten gefreut, aber auch über die rege Wahl-

beteiligung der Mitglieder aller bäuerlichen Organisationen: „Es zeigt, dass sich der Bauernstand als Ganzes – Frauen und Männer, Junge und Senioren – bewusst ist, wie wichtig ein direkter Draht in den Südtiroler Landtag ist. Nur wenn wir selbst für Mitsprache sorgen, können wir auch mitentscheiden.“ Das habe man in den vergangenen Jahren und Monaten am Beispiel vieler Gesetze wie Raumordnung, Soziale Landwirtschaft, aber auch bei Themen wie Wasserversorgung oder Wolf und Bär immer wieder gesehen.

Schwung in die Wahl mitnehmen Die Vertreter der bäuerlichen Organisationen hoffen nun, dass ihre Mitglieder den Schwung der Basiswahl mitnehmen und bei der Landtagswahl ebenso klar ihre vier Vorzugsstimmen den von ihnen gewählten Kandidaten geben. „Denn entscheidend für die Mitsprache im Landtag ist nicht unsere Basiswahl, sondern die Landtagswahl am 21. Oktober“, sagt Bauernbundobmann Leo Tiefenthaler.

KOMMENTAR

BEZIRKSBAUERNOBMANN ELMAR MONZ, LANDECK

Appell an die Vernunft! In den letzten Wochen sind unsere Tiere wieder von den Almen zurück ins Tal gekommen. Wenn im Sommer alles gut gegangen ist, dann werden unsere Almabtriebe wahre Feste. Im Zentrum stehen unsere Tiere, deren Charaktereigenschaften wir nur zu gut kennen und mit denen wir hautnah zusammenleben und –arbeiten. Wenn ich sehe, welche Freude vor allem Jungübernehmer mit ihren Höfen und Tieren haben, wieviel Aufwand bei Almabtrieben, Ausstellungen und Versteigerungen betrieben wird, damit die Tiere in optimalem Futter- und Pflegezustand sind, und wenn ich gleichzeitig die derzeit laufende Debatte zum Thema Tierwohl und Kombinationshaltung beobachte, dann passen für mich die Dinge überhaupt nicht zusammen. Unbeteiligte und elmar@rosenhof-nauders.at Unwissende diktieren unseren

FOTO: BAUERNZEITUNG

„Die Bauern sollen geschlossen wählen und ihre Kandidaten mit klarem Mandat ausstatten. Nur so entscheiden sie selbst mit – und nicht andere über sie.“ Das betonte Bauernbundobmann LHStv. Josef Geisler in einem Interview mit dem „Südtiroler Landwirt“, das wir auszugswiese wiedergeben: Welchen Eindruck haben Sie von den Kandidaten des Südtiroler Bauernbundes? GEISLER: Ich kenne alle Personen aus verschiedenen Gremien und Sitzungen und schätze ihren Einsatz um die Südtiroler Bauernschaft und die Bevölkerung im ländlichen Raum sehr. Mit diesem Team ist der Südtiroler Bauernbund nicht nur im Wahlkampf sehr gut vertreten, sondern hat vor allem für die bevorstehende Gesetzgebungsperiode im Südtiroler Landtag ein optimales Team. Wie bewerten Sie von außen die Entwicklung in Südtirol? GEISLER: Ähnlich wie in Nord- und Osttirol ist auch Südtirol zunehmend mit Nutzungskonflikten konfrontiert. Nicht-Regierungs-Organisationen und andere Gruppierungen schaffen es vermehrt, Stimmung gegen die Landwirtschaft zu machen. Damit wird das Bewirtschaften der Höfe zusätzlich zu bürokratischen Auflagen erschwert. Die bäuerliche Vertretung in den vergangenen Jahrzehnten sehr viel

Südtirol: Starke bäuerliche Kandidaten treten an

FOTO: BAUERNZEITUNG

Geisler: „Gute Kandidaten des Südtiroler Bauernbundes“

Bauern, was sie tun müssen, damit es ihren Tieren gut geht. In der einseitig geführten Debatte geht es unseren Tieren nur dann gut, wenn ein einziges Kriterium erfüllt ist, nämlich der Laufstall. All das tagtägliche Bemühen, die Form des Zusammenlebens, der ständige Kontakt und das gemeinsame Leben im Jahreskreis sollen nun auf einmal nichts mehr wert sein. Wenn ich durch unser Land fahre und die zufriedenen Tiere auf den Heimweiden sehe und gleichzeitig weiß, dass 80 Prozent unserer Bauern ihre Stalltüren schließen müssten, wenn eine allgemeine Laufstallpflicht kommt, bleibt mir nur das Vertrauen in die Vernunft und den Hausverstand der Menschen in unserem Land. Wer die kleinstrukturierte Berglandwirtschaft in die Knie zwingt, öffnet gleichzeitig der ausländischen Massenware Tür und Tor!


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Maschinenring: Volle Kraft für neue Arbeitskräfte Allen geht es gleich. Nur, jammern nützt nichts. Zurücklehnen und abwarten genauso wenig. Wer sein Unternehmen für die Zukunft absichern will, muss sich jetzt um Arbeitskräfte umschauen und für die Personalrekrutierung Ressourcen im Unternehmen bereitstellen.

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aschinenring-Landesobmann Christian Angerer weiß, dass sich Unternehmen hinsichtlich Jobangebote bewegen müssen. Nur wer flexibel ist und auf individuelle Bedürfnisse und Wünsche der DienstnehmerInnen eingeht, wird Erfolg haben.

„Wir haben über die Jahre verschiedenste Beschäftigungsmodelle für unsere MitarbeiterInnen entwickelt. So ist es für uns möglich, Arbeitskräften, die nur im Winter zur Verfügung stehen, genauso ein Beschäftigungsangebot zu bieten wie jenen, die beispielsweise immer nur von Montag bis Mittwoch arbeiten können. Eine Herausforderung für den Betrieb, aber machbar.“ Und trotzdem: Das alleine reicht nicht aus. „Wir als Unternehmen müssen potenziellen Beschäftigten den Willen, in dieser Hinsicht Rücksicht auf sie zu nehmen, klar kommunizieren“, erklärt Angerer. Der Maschinenring bietet seinen ArbeitnehmerInnen bereits seit Jahren unterschiedlichste Beschäftigungsmodelle an. Von geringfügiger Beschäftigung über Teil- oder Vollzeit bis hin zur sogenannten Zeitarbeit, wo der Maschinenring die meisten Vermittlungen in Tirol verzeichnen kann.

Es dreht sich nicht nur ums Geld Laut der Studie „Jobzufriedenheit 2017“ ist bei einem Großteil der ArbeitnehmerInnen der Wunsch nach flexiblen Arbeitszeitmodellen und die Chance auf Weiterbildungsmöglichkeiten einer der wichtigsten Punkte. Mag. Hannes Ziegler, Geschäftsführer des Maschinenring Tirol, war es wichtig, auf diese Bereiche im Unternehmen Rücksicht zu nehmen. Wenn sich Mitarbeiter beruflich verändern, einen Neu- oder einen Wiedereinstieg schaffen wollen, sind oft fehlende Qualifikationen die Hürde für einen beruflichen Neustart. Und genau bei diesem Thema hat der Maschinenring über die letzten Jahre massiv investiert. „Ein mittlerweile hoher Anteil unserer Beschäftigten hat bei uns mit dem Wunsch angefangen, etwas Anderes machen zu wollen. Wir legen großen Wert darauf, dass wir die „Neuen“ bei uns schnell ins Team einbinden und sie sich rasch bei uns wohlfühlen. Zudem schauen wir, dass sich die MitarbeiterInnen bei von uns organisierten und bezahlten Ausbil-

FOTO: MASCHINENRING

Unterschiedliche Beschäftigungsmodelle

Landesgeschäftsführer Hermann Gahr, Landesobmann Christian Angerer und Geschäftsführer Hannes Ziegler (v. l. n. r.) legen im Herbst einen Schwerpunkt auf eine breit angelegte Suche nach zusätzlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

dungen Fachwissen aneignen können,“ erklärt Ziegler. Er hat die Erfahrung gemacht hat, dass das dann genau jene MitarbeiterInnen sind, die sich langfristig an das Unternehmen binden.

Flexible Arbeitszeiten ermöglichen Irina Juen, selbständige Persona lentw ick ler in, sieht die Situation am Arbeitsmarkt genauso. „Die lang angekündigte demografische Entwicklung macht sich jetzt bei den Betrieben bemerkbar und erzeugt bei den Unternehmern leichte Nervosität“, erzählt Juen, die sich seit Jahren mit diesem Thema beschäftigt. Den Tiroler Unternehmern rät sie, sich eine Strategie zurechtzulegen, mit welchen Argumenten man bei potenziellen Arbeitskräften punkten kann. Und dazu zählen eben auch die Möglichkeit auf Fortbildung, Karriere oder flexible Arbeitszeiten. Und auch Juen weiß aus Erfahrung, dass Geld immer nur ein kurzfristiges Lockmittel ist.

„Haben Hosen nicht voll“ Mit einer breit angelegten Personalkampagne

startet der Maschinenring in den Herbst. Ganz nach dem Motto „Wir haben die Hosen nicht voll!“ erhofft sich Landesgeschäftsführer Hermann Gahr möglichst viele Menschen zu erreichen und sie für das Unternehmen Maschinenring zu gewinnen, damit letzten Endes alle Arbeitshosen gefüllt sind.

DATEN & FAKTEN Maschinenringe in Tirol Vor mehr als 50 Jahren wurden in Tirol die ersten regionalen Maschinenringe zur bäuerlichen Selbsthilfe gegründet, heute zählt die Organisation tirolweit mehr als 7.000 Mitgliedsbetriebe. Seit mehr als zwanzig Jahren umfasst der Maschinenring darüber hinaus auch die beiden gewerblichen Dienstleistungssegmente Service und Personalbereitstellung. Mit einem umfassenden Angebot rund um Winterdienst, Grünraumpflege und Gartengestaltung, Forstdienstleistungen sowie Spezialleistungen und Zeitarbeit sorgt das Unternehmen für Wertschöpfung und Arbeitsplätze im ländlichen Raum. Zu den Kunden zählen Gemeinden, Klein- und Mittelbetriebe, österreichweit agierende Handels- und Infrastrukturunternehmen sowie Privatpersonen. 2017 arbeiteten mehr als 3.000 Personen beim Maschinenring, neben Landwirten auch Fach- und Hilfsarbeiter. In Summe wurden im vergangenen Jahr Löhne in Höhe von rund € 25 Millionen an MitarbeiterInnen ausgezahlt. Die Umsätze konnten insgesamt um acht Prozent gesteigert werden.

WIR BÜNDELN DEN LÄNDLICHEN RAUM

TIROL

FLÜCHTIGE GEDANKEN MONIKA STEINER

Zurück zum Ursprung – wenn, dann ganz! Handelsketten woll’n auch in Tirol noch mehr BIO und Tierwohl. Auslauf bei minus zwanzig Grad? Ob die Kuh „wohl“ Freude hat? Bei Frost und Schneesturm, Tauernwind? Ob das „wohl“ freut das brave Rind? Wie weit zum Ursprung – bitte sehr? Soll die Wildtierherde wieder her? Bei so viel Vorschriften für Kuh und Kälber, oh Bauer, trink die Milch doch selber! Wenn die, die keine Ahnung haben, „Slogans“ machen und Vorgaben, dann wird eben so was draus! „Ene meine – Hofer raus“, wär‘ meine Antwort! Der Konsument dann wieder direkt zum Bauern rennt! „Zurück zum Ursprung“ – im Bauernland, mit der Milchkanne in seiner Hand, geht man gemütlich zum Hof-Laden, und der Hofer – geht dann baden. Stellvertretend für alle „Riesen“, die die Bauernarbeit dir vermiesen.

LAbg. Josef Edenhauser: Schalldämpfer entlasten Jäger, Hund und Wild Bereits seit längerem hat die Tiroler Volkspartei den Bund aufgefordert, die Nutzung von Schalldämpfern bei der Jagd nicht nur Berufsjägern zu erlauben. Mit der diese Woche in Begutachtung gehenden Waffenrechtsnovelle wird diese Forderung nun umgesetzt. In mehreren deutschen Bundesländern waren sie bereits erlaubt, in den skandinavischen Ländern mittlerweile sogar Pflicht: Die Rede ist von Schalldämpfern bei der Jagd. In Österreich war die Verwendung von Schalldämpfern bei der Jagdausübung bisher nur Berufsjägern erlaubt.

Werte wie bei Düsenjägerstart Eine Regelung, die für den VP-Landwirtschaftssprecher Josef Edenhauser nie nachvollziehbar war und nun endlich geändert wird. „Bei einem Gewehrschuss werden Dezibelwerte wie bei einem Düsenjägerstart erreicht. Auf Dauer hält das kein Gehör aus, ohne Schaden zu nehmen. Mit einem Schalldämpfer können die gesundheitsschädlichen Geräuschspitzen abgemildert werden – sowohl für die Jäger selbst als auch für deren Hunde. Was bisher nur Berufsjägern erlaubt war, wird mit der nun vom Bund vorgelegten Novelle ab Jänner 2019 auf die gesamte Jägerschaft ausgedehnt. Gut so, denn die

FOTO: TANJA CAMMERLANDER

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LAbg. Josef Edenhauser.

Ohren von Freizeitjägern sind genauso schützenswert“, freut sich Edenhauser über das Umdenken beim Bund. Für den VP-Landwirtschaftssprecher macht die Nutzung des Schalldämpfers auch im Hinblick auf eine weidgerechte Jagd Sinn: „Die Regulierung des Wildbestandes ist wichtig, um die Wälder vor zu viel Wildverbiss zu schützen und Krankheiten im Zaun zu halten. Durch die vermehrte Nutzung der Wälder für den Sport wird die Bejagung des Wildes immer schwieriger. Zusätzlicher Stress für die Tiere kann durch die Dämpfung von Gewehrschüssen deutlich reduziert werden. Für die Aufrechterhaltung des sensiblen Gleichgewichts zwischen Wild und Wald ist die Erlaubnis der Schalldämpfernutzung in der Jagd deshalb ein wichtiger Schritt“, so Edenhauser.


JUNGBAUERN

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Bezirkstag mit Fahnensegnung im Bezirk Lienz

durch die Silberstadt Schwaz. Über 40 Festwägen und mehr als 2.300 Mitwirkende werden ein beeindruckendes Bild bieten. Seinen Ausklang findet der Festtag im Festzelt, wo „Z3 – Die drei Zillertaler“ für die musikalische Unterhaltung sorgen werden. Der Bezirksvorstand der Jungbauernschaft/Landjugend Bezirk Schwaz freut sich auf einen unvergesslichen Bezirkserntedankumzug 2018.

JUNGBAUERN – TERMINE 2018 SAMSTAG, 13. OKTOBER

SAMSTAG, 20. OKTOBER

Ehrwald: Jungbauernball der JB/LJ Ehrwald im Zugspitzsaal, „Die Grubertaler“, 20 Uhr.

Reith i. A.: Landjugendball der JB/LJ Reih i. A. im Liftcafe Heisn, „Power Trio Tirol“, 20 Uhr.

Gries i. S.: Oktoberfest der JB/ LJ Gries im Sellrain in der Festhalle, „Die jungen Hegel“, 20 Uhr.

Sistrans: Jungbauernball der Jungbauernschaft/Landjugend Sistrans im Gemeindesaal Tigls, „Sonnwend“, 20.30 Uhr.

Söll: Landjugendball der JB/LJ Söll im alten Bauhof, „Zillertaler Mander“, 20 Uhr.

BEZIRKSTERMINE

Terfens: Jungbauernball der JB/LJ Terfens im Rathauskeller, „ZI-GA Mander“, 20.30 Uhr.

Ladis: Bezirkslandjugendtag mit anschließendem Ball der JB/LJ Bezirk Landeck im Kulturzentrum Ladis, „Echt Tirol“, 16.45 Uhr.

Ellbögen: Jungbauernball der JB/LJ Ellbögen im Gemeindesaal, „Die 4 Tiroler“, 20.30 Uhr. St. Johann: Landjugendball der JB/LJ St. Johann bei der Trabrennbahn Lafferhof, „Die jungen Pseirer“, 19.30 Uhr.

SONNTAG, 14. OKTOBER Alpbach: Frühschoppen der JB/ LJ Alpbach beim Hotel Wiedersbergerhorn, „Duanix musi“, 10.30 Uhr.

FREITAG, 19. OKTOBER Baumkirchen: Oktoberparty der JB/LJ Baumkirchen im Gemeindesaal, „Die Zuagroasten Zillertaler“, 19 Uhr. Amras: Jungbauernball der JB/ LJ Amras im Gemeindesaal, „Z3 - Die drei Zillertaler“, 20.30 Uhr. Wildermieming: Jungbauernball der JB/LJ Wildermieming im Gemeindesaal, „Power Trio Tirol“, 20 Uhr.

SAMSTAG, 13. OKTOBER

Kirchbichl: Erste-Hilfe-Kurs der JB/LJ Bezirk Kufstein in der Volksschule Bruckhäusl, Kosten 60 € pro Person, Anmeldung unter Tel. 059292-1102, 13 Uhr.

SONNTAG, 14. OKTOBER Schwaz: Bezirkserntedankfest der JB/LJ Bezirk Schwaz unter dem Motto „Insa Hoamat - Insa Dank“ beim SZentrum in Schwaz, „Z3 - Die drei Zillertaler“, 10 Uhr.

SAMSTAG, 20. OKTOBER Reith b. K.: Bezirkslandjugendtag mit anschließendem Ball der JB/LJ Bezirk Kitzbühel unter dem Motto: „CSI: Dem Bauer auf der Spur!“ im Kultursaal Reith, „Zillertaler Berggranaten“, 14 Uhr.

Termineintragung unter www.tjblj.at/at/termine

Die Siegerortsgruppen im Bezirk Lienz (v. l.): die Bezirksobleute der JB/LJ Bezirk Lienz, Simon Staller und Manuela Leiter, die Obleute der JB/LJ Innervillgraten, Christoph Walder und Kristina Wiedemair, die Obleute der Siegerortsgruppe Thurn, Philipp Stadler und Melanie Huber, die Obleute der JB/LJ Sillian und die Landesobleute der TJB/LJ Stephanie Hörfarter und Dominik Traxl.

Beim diesjährigen Bezirkslandjugendtag der Jungbauernschaft/ Landjugend Bezirk Lienz stand vor allem die Fahnensegnung der neu restaurierten Bezirksfahne im Mittelpunkt. PETER GLEIRSCHER

A

m Samstag, 6. Oktober 2018, feierte die Jungbauernschaft/ Landjugend des Bezirkes Lienz ihren Bezirkslandjugendtag in Außervillgraten unter dem Motto „Miteinand im Tirolerland – Eine Fahne reist durchs ganze Land“. Der Tag begann mit einer hl. Messe in der Pfarrkirche Außervillgraten, bei der an diesem Tag auch die neu restaurierte Fahne der JB/LJ Bezirk Lienz gesegnet wurde. Pfarrer Mag. Josef Maier zelebrierte den Gottesdienst, der vom „Villgrater Vierklee“ musikalisch umrahmt wurde. Nach dem feierlichen Einzug der BLJMK Lienz und der Fahnenabordnungen aus allen Teilen Tirols folgte der Festakt im Haus Valgrata. Die Bezirksobleute der JB/LJ Bezirk Lienz, Manuela Leiter und Simon Staller, zeigten sich sichtlich erfreut über

die zahlreich anwesenden Mitglieder und sparten nicht mit Dankesworten: „Wir möchten uns auf diesem Wege noch einmal bei unserem Pfarrer Mag. Josef Mair für den feierlichen Gottesdienst sowie für die Segnung unserer neu restaurierten Bezirksfahne bedanken. Diese Fahne begleitet uns jahrein, jahraus durch das ganze Land Tirol, deshalb hoffen wir, dass dieser Segen auch auf unser über geht und wir so immer wieder heil von den verschiedensten Veranstaltungen nach Hause kommen.“

Thurn ist aktivste Ortsgruppe im Bezirk Ein Highlight des Bezirkslandjugendtages war mit Sicherheit die Bekanntgabe der aktivsten Ortsgruppe. Anhand der 23 abgegebenen Proto-

kollbücher bewertete eine unabhängige Jury die Veranstaltungen und Aktivitäten der einzelnen Ortsgruppen. Der dritte Platz ging dabei an die aktivste Ortsgruppe aus dem Jahr 2017, die Jungbauernschaft/Landjugend Sillian. Den zweiten Rang sicherte sich die Jungbauernschaft/Landjugend Innervillgraten und somit konnte die Jungbauernschaft/Landjugend Thurn nach drei Jahren die Wanderfahne zur aktivsten Ortsgruppe im Bezirk Lienz in Händen halten. Im Anschluss gaben die Obleute der Jungbauernschaft/ Landjugend Thurn, Melanie Huber und Philipp Stadler, einen Einblick in ihre vielfältigen Tätigkeiten rund um das Vereinsjahr. Ein besonders feierlicher Programmpunkt war das Fahnenschwingen der Obmänner der drei aktivsten Ortsgruppen am Ende des Festaktes. Im Anschluss sorgte die Gruppe „Osttirol Quintett“ für tolle Stimmung beim Bezirkslandjugendball im Haus Valgrata. Fotos gibt es im Internet unter www. tjblj.at

JUNGBAUERNSTIMME MARTINA KOLB, LANDESLEITERIN-STELLVERTRETERIN

Neuer Trend Ziegenmilch? Ein kurzer Blick in das Kühlregal unserer heimischen Supermärkte und man kann erkennen, dass immer mehr Produkte von der Ziege angeboten werden. Ob Ziegenkäse mit den verschiedensten Zusätzen (wie z. B. Honig, Cranberrry usw.), das Ziegenmilchjoghurt oder die klassische Ziegenmilch selbst, die Erzeugnisse erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Besonders wertvoll ist die Ziegenmilch wegen ihres hohen Gehaltes an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, außerdem verfügt sie über eine einzigartige Fett- und Proteinzusammensetzung. Menschen mit Verdauungsproblemen oder Lungenerkrankungen greifen immer mehr auf die leicht verdauliche Ziegenmilch zurück, teilweise dient sie auch kolbmartina89@gmail.com

FOTO: DIE FOTOGRAFEN

Die Jungbauernschaft/ Landjugend des Bezirkes Schwaz lädt recht herzlich zum großen Bezirkserntedankfest am Sonntag, 14. Oktober 2018, nach Schwaz ein. Los geht’s am Sonntag, den 14. Oktober, um 10 Uhr mit einer Feldmesse beim Stadtpark der Silberstadt Schwaz. Nach der anschließenden Begrüßung durch die Bezirksobleute Lisa Geisler und Benedikt Geisler folgt der große Festumzug

FOTO: PETER GLEIRSCHER

FOTO: JB/LJ BEZIRK SCHWAZ

Einladung zum Bezirkserntedankfest

als Basis für die Säuglingsernährung. Die wertvollen Wirkstoffe des ZiegenmilchKomplexes nutzt man in der Kosmetik für Pflegeprodukte. Bereits die ägyptische Königin Kleopatra badete in Ziegenmilch und schenkte ihrer Haut somit Feuchtigkeit und natürliche Pflege. Für mich persönlich ist der größte Vorteil dieser Milch die Beruhigung bzw. Linderung von Hautproblemen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte. Über den Geschmack von Ziegenmilch lässt sich streiten. Teilweise wird ihr ein strenger Geschmack nachgesagt, einige loben sie jedoch für ihr leicht süßes, würziges Aroma. Mein Tipp: Einfach selbst kosten und die Vielfalt von unseren heimischen Bauern erleben!


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Längenfeld: Staatspreis für Agrargemeinschaften Jährlich zeichnet das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus je Bundesland einen vorbildhaft geführten Waldbetrieb oder eine Betriebsgemeinschaft aus. In Tirol wurden heuer die Agrargemeinschaften von Längenfeld ausgewählt. Ihnen wurde der „Staatspreis für beispielhafte Waldwirtschaft“ verliehen.

FOTO: BMNT

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ie Jury haben vor allem zwei Dinge überzeugt: Zum einen die seit 25 Jahren andauernden Bemühungen, den Wald naturnahe und flächendeckend zu bewirtschaften. Zum anderen die gute und konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten zum Wohl des Waldes.

Vertreter der Gemeinde Längenfeld, der neun Gemeindegutsagrargemeinschaften, des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus sowie des österreichischen Waldverbandes.

Auf den Wald schaugn Bei der Bewirtschaftung steht die Hektar Jungwaldpflege durchgeführt, dauerhafte, naturnahe Bewirtschaf- das entspricht ca. 50 Fußballfeldern. tung und Pflege des Waldes im Vor- Ein langfristig guter Waldzustand hat dergrund. Nicht nur in den Gunstla- für uns Vorrang vor dem Rechenstift“, gen, sondern auch in den schwer zu- betont Bernhard Reich, langjähriger gänglichen und abgelegenen Lagen. Obmann der Agrargemeinschaft Gries. Seit 25 Jahren werden in Längenfeld In Längenfeld hat ein konstruktives gezielt und möglichst flächendeckend Miteinander von Agrargemeinschaften waldverbessernde und Gemeinde TraMaßnahmen durchdition. Bei Themen, geführt. Dafür werdie über den Wirden auch schwierige kungsbereich einer AG in Längenfeld und aufwändige einzelnen AgrargeIn der Gemeinde Längenfeld gibt Holzbringungen in meinschaft hinauses 9 GemeindegutsagrargemeinKauf genommen, jereichen oder alle schaften mit 327 berechtigten des Jahr werden betreffen, wird nach Mitgliedern. Sie bewirtschaften mehrere hundert gemeinsamen Lözusammen rund 3.250 ha Wald, Festmeter Holz mit sungen gesucht. Sei das sind ca. 75 % des Waldes im dem Hubschrauber es beim BeschäftiGemeindegebiet. Der Schutzwaldgeliefert. gungsausmaß der anteil beträgt 92 %, mehr als die „Besonderes AuWaldaufseher, bei Hälfte davon hat direkte genmerk legen wir einer zeitgemäßen Objektschutzwirkung. Jährlich auf die Pflege der technischen Lösung Jungwälder. In den für die Mitgliederwerden ca. 7.500 Festmeter Holz vergangenen zehn und Holzbezugsvergenutzt, rund ¼ davon in Form Jahren wurden im waltung, bei der von Pflegeeingriffen. Schnitt jährlich 30 Gr ündung einer

DATEN & FAKTEN

Hackgutgenossenschaft oder dem Abschluss eines Bewirtschaftungsübereinkommens mit der Gemeinde. „Wenn nötig, ziehen alle an einem Strang“, hebt Bürgermeister und Substanzverwalter Richard Grüner das gute Klima hervor. „Der Gemeinde ist wichtig, dass die gute Arbeit im Wald auch in Zukunft fortgesetzt wird. Denn schließlich ist der Wald der grüne Schutzschild für unsere Gemeinde. Und dass der eingeschlagene Weg stimmt, beweist die Auszeichnung eindrucksvoll.“

Der Erfolg hat viele Väter

Bester Krautinger von Familie Schellhorn

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DDR. GERHARD BRANDL, PSYCHOTHERAPEUT

Bevor ein Mensch in Langeweile versinkt und erstarrt, wäre es bitter nötig, dass er um einen Ausgleich bemüht ist. Es mag gut und richtig sein, wenn jemandem Tätigkeiten, die er schon oft verrichtet hat, gleichsam von der Hand gehen, ihm leicht fallen. In erster Linie trifft das für das Berufsleben in Form des Handwerks zu, sofern es hauptsächlich auf solche Fertigkeiten ankommt. In der Familie soll gerade durch Kinder stets ein frischer Wind wehen. Gewohnheiten mögen niemals und nirgendwo überschätzt wer-

den. Feste und Feiern müssen keineswegs immer den gleichen Verlauf nehmen. Durch das Gespräch mit Freunden und Bekannten kann es Anregungen geben, auch wenn man niemandes Tun und Lassen nachmacht. Eltern dürfen sich nicht wundern, wenn ihre Kinder beizeiten Reißaus nehmen, sollte es nicht einmal eine verbale Abwechslung geben, leere Phrasen das Übliche sein. Das Brauchtum ist eine gute Sache, sollte nicht alles so bleiben, wie es einmal war, man lediglich manche Gepflogenheit beibehält.

WOCHENKALENDER Um Galle gehören die Wiesen für alle. Ist’s um Sankt Hedwig (16.) schlecht bestellt, bringt sie die erste Winterkält’. Ist St. Lukas (18.) mild und warm, kommt ein Winter, dass Gott erbarm.

12. 10., Freitag

10.54

13. 10., Samstag 14. 10., 28. So. i. Jk. 20.18 15. 10., Montag 16. 10., Dienstag 8.57

18. 10., Donnerstag

JAHRESTAGE Vor 40 Jahren, am 16. Oktober 1978, wurde der polnische Kardinal Karol Wojtyla – als erster Slawe – zum Papst gewählt. Der 58-jährige Erzbischof von Krakau wählte den Namen Johannes Paul II. Er starb nach über 26 Jahren Amtszeit am 5. April 2005. 2011 wurde er selig- und 2014 heiliggesprochen.

Aus dem Brauchtum

Namenstag der Woche

Der Gallustag (16. 10.): Der erste große Lostag im Oktober ist Gallus. Zu Galli war im Inntal Hauptschlenggltag. Viele Wetterregeln haben diesen Tag zum Inhalt: „Auf St. Gall bleibt die Kuh im Stall.“ – „Gießt St. Gallus wie ein Fass, ist der nächste Sommer nass. Ist er trocken, folgt vom Sommer doch ein Brocken.“ – „Ist St. Gallus nass, ist’s für die Wiese kein Spaß.“

Hl. Hedwig (16. 10.): Sie wurde 1174 auf Schloss Andechs am Ammersee (Bayern) als Tochter des Grafen Berthold VI. von Andechs geboren und mit Herzog Heinrich I. von Schlesien vermählt. Sie berief Orden nach Schlesien und gründete u. a. das Kloster Trebnitz (bei Breslau; + 15. 10. 1243). Darstellung: als Herzogin, Zisterzienserin; Patronin: von Berlin, Schlesien, Polen; der Brautleute

AGRARWETTER FOTO: WILDSCHÖNAU TOURISMUS

ie Wildschönauer feiern ihre nberühmte Rübenschnaps, den Krautinger in der Krautingerwoche. Den Höhepunkt bildet immer der Museumskirchtag im Bergbauernmuseum z’Bach mit der Prämierung des Krautingers des Jahres. Es war wieder eine denkbar knappe Entscheidung. Ulrich Zeni von der Landwirtschaftskammer hob hervor, dass man hier nicht mehr gut von schlecht unterscheide, sondern nur noch gut von gut, denn die Qualität der Krautinger der teilnehmenden Krautingerbauern sei hervorragend. Wie jedes Jahr wurde die Bekanntgabe des Sieger-Krautingers beim Museumskirchtag mit Spannung erwartet. Das Bergbauernmuseum z’Bach war brechend voll und bot mit dem Kirchtag auch den entsprechend festlichen Rahmen für diesen Anlass. Vorab traf sich die Jury im Hotel Wastlhof und verkostete die eingereichten Krautinger. In der Jury vertreten waren Landeshauptmann-Stv. Josef Geisler, der Präsident des Tiroler Fußballverbandes, Josef Geisler, Thomas Osl von der Berglandmilch, Dr. Jakob Kruckenhauser und Dr. Swant-

Lebensfragen: Die Abwechslung

17. 10., Mittwoch

Das sei nur möglich, weil alle Beteiligten dahinter stehen, so Bürgermeister Grüner weiter: „Die Agrargemeinschaftsmitglieder erledigen nach wie vor viele wichtige Arbeiten im Wald. Wichtig ist auch das Engagement der beiden Gemeindewaldaufseher und die Unterstützung durch die Mitarbeiter der Bezirksforstinspektion Imst.“

TIROL

V. l.: Ulrich Zeni (LK Tirol), LHStv. Josef Geisler und Waltraud Schellhorn mit Familie.

je Knöfel-Lerch aus Oberau, Wirtin Katja Weißbacher aus Auffach, Klaus Kittinger aus Oberau, Martin Hirner von der WK Kufstein und Schnapsbrenner Siegfried Kistl. Waltraud Schellhorn vom Edhof in Oberau setzte sich schlussendlich gegen eine sehr harte Konkurrenz durch. Der Kirchtag wurde wieder traditionell mit Hand-

werks- und Bauernmarkt begangen. Nicht fehlen durften Brodakrapfen, Schmalznudeln und natürlich der Krautinger. Für die musikalische Umrahmung sorgten die „BMK Auffach“, die „Sistranser Musig“ und „Mia und Sie“. Somit ging eine sehr erfolgreiche Krautingerwoche mit den Herbstkulturtagen zu Ende.

TEL. 0512/56 15 93 Täglich aktuell von der Wetterdienststelle Innsbruck

Noch bis Samstag, den 13. Oktober 2018

PRÄSENTIERT VON DER


FORUM LAND

Rückkehr der Wölfe: Die Sorgen überwiegen!

nisterin für Nachhaltigkeit und Tourismus, Köstinger, anlässlich der Präsentation. Denn Ziel des von der EU geschaffenen Programms ist, gesunde Ernährungsgewohnheiten zu fördern und die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Herkunft und Herstellung von Lebensmitteln, Landwirtschaft und Umwelt zu verstehen. Um die Schulmilchprodukte günstiger anzubieten, dürfen Lieferanten im Rahmen des EU-Schulmilchprogramms eine sogenannte Schulmilchbeihilfe beantragen. Die Beihilfe ist an verschiedene Voraussetzungen geknüpft, z. B. dass eine bestimmte Höchstgrenze an Zucker nicht überschritten werden darf. Das Ziel der Europäischen Union ist, den Zuckergehalt in den Schulmilchprodukten schrittweise zu senken, bereits jetzt werden erste Schritte gesetzt.

Kulturinvestitionspaket für Osttirol beschlossen Der Tiroler Landtag hat kürzlich das Kulturinvestitionspaket Osttirol mit Förderungen in Höhe von 1,7 Millionen Euro beschlossen. „Das Pfleghaus in Anras, der Museumsverein Burg Heinfels, das Curatorium pro Agunto und der Verein Osttiroler Kulturspur-Kulturnetzwerkwerden durch diese Förderungen maßgeblich unterstützt. Damit wird die Kulturarbeit in unserem Bezirk wesentlich gestärkt und erfährt eine neue Dynamik. Durch dieses Kulturpaket wird ein ganz klares Signal gesetzt: Das Land Tirol stärkt die Kulturinitiativen in der Region und nicht nur im Zentralraum“, freut sich ÖVP-Bezirksobmann LAbg. Martin Mayerl. Für die Renovierung und Revitalisierung des Pfleghauses Anras gewährt die Tiroler Landesregierung einen Mietkosten- und Investitionszuschuss in der Höhe von 696.000 Euro. „Das unterstützte Projekt sieht u. a. vor, den neu erworbenen Teil des Pfleghauses zu sanieren, die Haustechnik des Gesamtbaus zu adaptieren sowie die Basiseinrichtung für die Gemein-

deräumlichkeiten und eine Einrichtung der Museumsräume herzustellen“, informiert LAbg. Mayerl. Die museale Erschließung der Burg Heinfels wird mit 400.000 Euro unterstützt. Unter anderem wird für das Publikum ein neuer Rundgang mit zwölf Stationen errichtet. Damit das Wegesystem im archäologischen Park Aguntum fertiggestellt werden könne und die ServiceInfrastrukturen wie Grabungshaus, WC, Lager und Café modernisiert werden können, stehen 500.000 Euro vom Land Tirol zur Verfügung, berichtet Mayerl. Und der Verein „Osttiroler Kulturspur-Kulturnetzwerk“ bekommt eine Förderung in der Höhe von € 150.000,-- für die strategische und operative Bündelung der kulturellen Einrichtungen Osttirols mit musea le m bz w. Au ss te llungscharakter. Laut LAbg. Martin Mayerl sollen mit den Mitteln gemeinsame Qualitätsstandards, neue Formate der Kommunikation sowie gemeinsame und professionelle Marketingaktivitäten entwickelt werden.

I

nformation statt Emotion: In diesem Zeichen fand bereits der vierte Forum-Land-Diskussionsabend zum Thema „Die Rückkehr des Wolfes“ statt. Mit den ca. 120 Besuchern in Elmen sind es mittlerweile über 800 Interessierte, die in wenigen Monaten die Forum-Land-Abende besucht und sich informiert haben. Auch diesmal war mit dem Tierschutzombudsmann des Landes Tirol, Dr. Martin Janovsky, ein namhafter Fachexperte als Hauptreferent geladen. Janovsky bot einen interessanten Streifzug durch die Geschichte und skizzierte die Entwicklungen in anderen Ländern genauso wie er einen Blick auf die Ist-Situation in Österreich richtete. Nachdem der Wolf ursprünglich flächendeckend beheimatet war, wurde er im 19. Jhd. nahezu ausgerottet. Nun erobert sich das Raubtier, das höchsten Schutzstatus in der europäischen Gesetzgebung genießt, nach und nach sein ehemaliges Terrain zurück. Als „Wecksignal“ bezeichnet Janovsky einen Wolfsriss im Jahre 2009 am Imsterberg. Damals riss der Wolf 12 Schafe. Danach riss der Wolf erst wieder im Jahre 2017 sieben Tiere in Tirol. Wolfsnachweise gibt es im Zeitraum 20092017 flächendeckend für ganz Tirol.

Thema Wolf spaltet die Gesellschaft „Wölfe haben einige ganz besondere Eigenschaften. Sowohl Männchen als auch Weibchen wandern sehr weit, sie passen sich sehr schnell an ihr Umfeld an und sind sehr fruchtbar, was bedeutet, dass ein Rudel sehr schnell wächst“, so Janovsky in seinen Ausführungen. Unter anderem berichtete er von einem Rudel in der Nähe

FOTO: BAUERNZEITUNG

Durch die Förderung der EU können Kinder kostengünstig Milch und Milchprodukte in den Bildungseinrichtungen beziehen.

In Kooperation mit dem Naturpark Tiroler Lech lud ForumLand-Reutte zum Diskussionsabend „Die Rückkehr des Wolfes“ nach Elmen ein. Der Einladung folgten über 120 Interessierte.

120 Interessierte kamen zur Diskussion nach Elmen. Das Thema Wolf spaltet die Geister. Eine Rückkehr des Wolfes kommt für Bauern und Jäger im Außerfern nicht in Frage.

von Chur in der Schweiz, das sich beispielsweise in den vergangenen sieben Jahren sieben Mal fortgepflanzt und jedes Mal einen Wurf mit mindestens acht Jungen hervorgebracht hat. „Der gesellschaftliche Konflikt, der mit der Wiederkehr des Wolfes einhergeht, liegt vor allem jedoch in der Tatsache begründet, dass der Wolf ein Fleischfresser ist, und somit sind Konflikte mit der Bevölkerung, der Jagd, der Landwirtschaft, dem Tourismus, jedoch auch mit Erholungssuchenden und Hundebesitzern vorprogrammiert“, so Janovsky weiter. Die Zahl der Wolfsfreunde sieht er klar in der Unterzahl. So war es auch in der anschließenden Diskussion in Elmen.

Jägerschaft: Der Wolf ist kein Kuscheltier Die Wolfsfreunde waren am Diskussionsabend klar in der Minderheit. Eine Anwesende stellte offen die Frage: „Wer von uns hat das Recht festzulegen, welches Individuum leben darf und welches nicht? Meiner Ansicht nach ist auch der Wolf ein schützenswertes Tier und eine Bereicherung für uns alle.“ Die Antwort auf diese offene Anfrage folgte prompt, als sich eine Bäuerin aus dem benachbarten Bayern zu Wort meldete: „Und wieso

hat der Wolf dann das Recht, mir mein Kalb im Stall zu reißen? Darf der Wolf darüber entscheiden, ob mein Kalb bei lebendigem Leib zerrissen werden will?“ Auch zur Entschädigung äußerte sich die Betroffene: „Natürlich wurde mir der materielle Schaden entschädigt, aber es geht doch hier nicht um die Entschädigung. Ich kann das schon gar nicht mehr hören. Ich liebe meine Tiere. Ich will nicht, dass sie qualvoll zu Grunde gehen.“ Dazu meldete sich auch Bezirksjägermeister Arnold Klotz zu Wort: „Der Wolf ist kein Kuscheltier. Vor Kurzem wurden in der nahen Allgäuer Gemeinde Wertach mehrere Weidetiere gerissen, das ist bis zu uns her nur noch ein Katzensprung für den Wolf.“ Forum Land Landesobmann NR Hermann Gahr und Bezirksbauernobmann Christian Angerer, die erst vor wenigen Wochen gemeinsam mit dem Tiroler Schafzuchtverband eine Petition eingebracht haben, stellten klar fest: „Wenn der Wolf zurückkehrt, ist unsere flächendeckende Berg- und Almlandwirtschaft massiv gefährdet. Deswegen fordern wir für Tirol eine wolffreie Zone.“ Abschließend appellierte Gahr auch an die Verantwortung der einzelnen: „Wer hält den Kopf hin, wenn etwas passiert? Ich möchte bereits jetzt präventiv handeln.“

KOMMENTAR FORUM NR HERMANN GAHR, LANDESOBMANN FL

Scharfe Auflagen vom Handel Das Hofer-Projekt „Zurück zum Ursprung“ verschärft seine Produktionsbedingungen, Bergbauern sind die Leidtragenden. 125 Osttiroler Biobetriebe dürfen jetzt nicht mehr an „Hofer“ liefen, da ihre Rinder nicht 365 Tage Auslauf haben. Viele dieser Landwirte halten ihre durchschnittlich 12 Tiere im extremen Berggebiet in Kombinationshaltung. Im Sommer sind die Rinder auf der Weide oder auf der Alm und im Winter im Stall. Wir können uns nicht ständig die Auflagen vom Handel verschärfen lassen, ohne dementsprechende bessere Abgeltung. Von den Bauern werden immer höhere Auflagen verlangt, doch wer zahlt den Mehraufwand? Besonders kleine Betriebe in benachteiligten Gebieten können sich große Umbauarbeiten nicht leisten, da sie in keiner hermann.gahr@parlament.gv.at

FOTO: BAUERNZEITUNG

FOTO:WODICKA

Die Schulmilch ist immer noch sehr beliebt

Damit Schülerinnen und Schüler regelmäßig Milch trinken können, gibt es bereits seit 1930 die Schulmilchaktion. Seit knapp 40 Jahren wird sie von der Europäischen Union finanziell unterstützt. Schulmilchprodukte werden in Österreich von ca. 100 Schulmilchbauern und etwa vier bis fünf Molkereien angeboten. In ländlichen Gegenden beliefern oft Nahversorger Schulen und Kindergärten mit den Produkten. Rund 4000 österreichische Bildungsanstalten nehmen am Schulmilchprogramm teil. Um die Organisation zu erleichtern, wurde im Schuljahr 2017/18 das EU-Schulmilchprogramm und das EU-Schulobst zusammengelegt und läuft nunmehr unter dem Namen EU-Schulprogramm für Obst, Gemüse und Milch. „Das bringt doppelten Nutzen“, erklärt die Bundesmi-

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Relation zu dem Verdienst stehen. Die Folge: Diese Bergbauernhöfe müssen zusperren. Es ist an der Zeit, dass wir aufstehen und uns nicht ständig die Produktionsbedingungen vom Handel diktieren lassen. Wir müssen zusammenstehen und Grenzen aufzeigen. Die Bergwirtschaft ist die höchste und ureigene Form der Landwirtschaft. Menschen und Tiere leben hier im Einklang mit der Natur. Durch solche Vorgangsweisen ist der Fortbestand der Bergbauern in Gefahr. Solche Forderungen für angeblich mehr Tierwohl bewirken genau das Gegenteil. Denn kleine Betriebe müssen zusperren und die Existenz der Bergbauern wird zerstört. Denn auch ein Laufstall ist kein Garant für gute Haltungsbedingungen, entscheidend sind Tierwohl und -gesundheit.


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Wichtige Fragen rund um den Winterdienst

TIROL

Großes Kirchweih- und Hoffest in Söll

Landwirte, die in den Wintermonaten Schnee räumen und Verkehrsflächen streuen, haben einiges zu beachten.

D

FOTO: EISENMANN

er Winterdienst ist für viele Bauern im Land eine wichtige Einnahmequelle während der kalten Jahreszeit. Dabei muss eine Reihe rechtlicher Bestimmungen beachtet werden. Mit der Durchführung der Schneeräumung über den Maschinenring gehen Landwirte auf Nummer sicher und haben einen verlässlichen Partner aus der Landwirtschaft an ihrer Seite. Schon vor dem ersten Schnee sollten Einsatzmöglichkeiten abgestimmt und offene Fragen geklärt werden.

Am 21. Oktober findet am „Knolln-Hof“ das 5. Söller Kirchweih- und Hoffest statt.

Konsequenzen bei Nichtbeachtung Welche Konsequenzen haben Landwirte bei Nichtbeachtung der gewerberechtlichen Regelungen im Zuge der Ausführung von Winterdienstarbeiten zu befürchten? Eine Missachtung der gewerberechtlichen Regelungen kann gleich mehrere unangenehme Auswirkungen haben: Die Einschränkung des Unfallversicherungsschutzes, Verwaltungsstrafen wegen unbefugter Gewerbsausübung oder finanzielle Konsequenzen infolge eines Schadens sind nur einige der möglichen Folgen.

Auch ohne eigenen Traktor und Schneepflug gibt’s beim Maschinenring jede Menge Arbeit im Winterdienst.

Zwar kann dieser Situation mit dem Erwerb einer Gewerbeberechtigung und einer damit verbundenen Versicherung begegnet werden, aufgrund der resultierenden Kosten rentiert sich dies im Regelfall aber erst bei einem entsprechend hohen Umsatzvolumen. Für die Winterdienstfahrer des Maschinenring stellen sich diese Fragen allesamt kaum. Sie sind nicht nur aus gewerberechtlicher Sicht abgesichert, sondern auch im Falle von etwaigen Schäden.

Zahlreiche Vorteile für die Bauern Welche Vorteile ergeben sich für Bauern aus der Ausübung des Winterdienstes über den Maschinenring? Die gewerbliche MaschinenringGenossenschaft MR-Service Tirol verfügt als Unternehmen der Tiroler Bauern über alle notwendigen Berechtigungen und sichert seine Schnee-

räumer gleich in mehrfacher Hinsicht ab – auch mit einer entsprechenden Versicherung. Außerdem übernimmt der Maschinenring die Disposition der Aufträge und alle Dokumentations- und Abrechnungsaufgaben. So besteht auch für Landwirte ohne eigene Winterdienst-Geräte die Möglichkeit, händische Arbeiten zu übernehmen oder die vom Maschinenring zur Verfügung gestellten Maschinen zu verwenden. Alle Fragestellungen zu Gewerberecht, Haftung und Steuerrecht können beim Maschinenring ebenfalls beantwortet werden. Dem „Winterdienstler“ wird somit größtmögliche Sicherheit in Sachen Schneeräumung und Streuung zugesichert. Die Ansprechpartner der regionalen Maschinenringe beraten zu den winterlichen Einsatzmöglichkeiten: +43 59060 700 oder service.tirol@ maschinenring.at

Tiroler Brenn.Punkte am 13. Oktober Samstag, 13. Oktober: Start: ab 14 Uhr Signum: der Apfel-Edelbrand kann bei 14 Brennern verkostet werden Aromastraße: Aromen können von den Gästen erraten werden

Folgende Brenntüren sind geöffnet: Juliane Bliem, Langkampfen Hannes Dengg, Hippach Hubert Draxl, Inzing Martin Fankhauser, Hippach Peter Gspan, Pfunds Manfred Höck, Schwoich Wolfgang Kaufmann, Ellmau Elke Obkircher, Virgen Klemens Praxmarer, Kaunertal Anton Rossetti, Kolsassberg Markus Spitaler, Hippach Monika und Anton Steixner, Innsbruck

FOTO: LK TIROL

Im Rahmen der Tiroler Brenn.Punkte öffnen die Tiroler Edelbrandsommeliers einmal im Jahr ihre Pforten für Besucher. Heuer haben Interessierte am 13. Oktober die Gelegenheit, exklusive Einblicke in die Welt der Edelbrände zu erhalten und den Brennern bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen. Highlight der Tiroler Brenn.Punkte ist jedes Jahr aufs Neue der sogenannte Signum, ein Gemeinschaftsprojekt der Tiroler Edelbrandsommeliers. Dabei handelt es sich um ein Cuvée aus den besten Apfelbränden Tirols, die in Eichenfässern zu einer ganz besonderen Spezialität heranreifen. Der Signum ist nur in limitierter Auflage bei den Tiroler Edelbrandsommeliers erhältlich und kann bei den Tiroler Brenn.Punkten in den 14 teilnehmenden Brennereien verkostet werden.

Gidi Treffer, Fieberbrunn Josef Unterrainer, Kirchbichl Eveline Weingartner, Kössen www.edelbrandsommelierstirol.at

Pony-Reiten, Schminken etc. Außerdem laden die Veranstalter zu einer großen Trachtenschau mit Erika Ortlieb. Für flotte musikalische Unterhaltung sorgen „De Griawig’n“. Beginn ist um 11 Uhr, das Fest findet bei jeder Witterung statt. Der gesamte Erlös des Festes wird für eine Familie in Söll gespendet!

Neue Geschäftsführerin der ARGE Pinzgauer Marlene Berger wurde zur neuen Geschäftsführerin der ARGE Pinzgauer bestellt. Aufgewachsen auf einen Pinzgauer-Zuchtbetrieb, ist Marlene schon seit Kindertagen in die tägliche Stallbzw. Zuchtarbeit involviert. Seit Kindertagen ist sie begeisterte Jungzüchterin und war mit 17 Jahren eine der ersten Absolventinnen der damals ganz neuen Ausbildungsreihe des „Jungzüchterprofis“. Marlene bewies ihre Fähigkeiten nicht nur als Schülerin der HBLA Ursprung bzw. als Studentin an der Boku, sondern auch im praktischen Bereich als erfolgreiche Teilnehmerin zahlreicher Jungzüchterschauen und -championaten im In- und Ausland. Sie stellt sich selbst vor: „Mein Name ist Marlene Berger und ich bin 25 Jahre alt. Mit 1. Oktober übernahm ich die Geschäftsführung der Arbeitsgemeinschaft der Pinzgauer Rinderzuchtverbände von Mathias Kinberger. Ich maturierte an der HBLA Ursprung und absolvierte anschließend das Bachelorstudium Agrarwissenschaften

FOTO: PRIVAT

Auf welchen Flächen dürfen Bauern im Rahmen der Landwirtschaft Schnee räumen? Nach den geltenden Bestimmungen des Gewerberechts sind Landwirte nur dazu befugt, die Schneeräumung und den Streudienst auf Straßen oder Wegen durchzuführen, wenn diese hauptsächlich der Erschließung landwirtschaftlich genutzter Grundflächen dienen. Parkplätze, Zufahrten zu Firmen- und Privatgebäuden oder Durchzugsstraßen dürfen aus gewerberechtlicher Sicht im Rahmen der Landwirtschaft nicht betreut werden und erfordern die Anmeldung eines eigenen Gewerbes.

FOTO: VORHOFER

Welche Flächen geräumt werden dürfen

Die Söller Ortsbauernschaft, die Bäuerinnen und die Landjugend laden als Veranstalter zum 5. Kirchweih- und Hoffest ein. Heuer findet das Fest am Sonntag, dem 21. Oktober, am „Knolln-Hof“ statt. Auf dem Programm steht unter anderem die Maibaum-Versteigerung der Landjugend, auf die Kinder warten ein Streichelzoo, eine Hüpfburg,

Marlene Berger.

an der Universität für Bodenkultur in Wien. Seit Jänner 2016 arbeite ich bei der Erzeugergemeinschaft Salzburger Rind GmbH, wo ich für Disposition und Abrechnung zuständig bin. Ich bin auf einem Pinzgauer-Zuchtbetrieb aufgewachsen und somit seit jeher mit der Rasse Pinzgauer verbunden. Seit 2003 bin ich Mitglied bei den Pinzgauer Jungzüchtern und derzeit im Verein als Kassierin tätig. Mir liegt das Pinzgauer Rind sehr am Herzen und ich schätze die besonderen Vorzüge dieser Rasse. Daher freue ich mich schon auf meine neuen Aufgaben und Herausforderungen und hoffe auf eine gute Zusammenarbeit mit euch!“

ANZEIGEN Anzeigenschluss: Montag, 12 Uhr Anzeigentelefon: 0512/59 9 00-25 Fax: 0512/59 9 00-69 E-Mail: anzeigen@tiroler-bauernzeitung.at www.tiroler-bauernbund.at


TERMINE VERANSTALTUNGEN VERSAMMLUNGSTERMINE DES TIROLER LAND- UND FORSTARBEITERBUNDES Dienstag, 16. Oktober 2018, 20 Uhr: Scharnitz, Gasthaus Ramona Leutasch, Gasthof Kühtaierhof Telfs, Hotel Martina Mils b.H., Gasthof Kirchenwirt Donnerstag, 18. Oktober 2018, 20 Uhr: Mieming, Gasthof Stiegl Nassereith, Hotel Post Tarrenz, Gasthof Lamm Imst, Gasthof Hirschen VERANSTALTUNGEN Multivisionsvortrag – Über alle Berge... in Marokko: Freitag, 12. Oktober 2018, 20.30 Uhr, Landesmusikschule Kufstein. mit dem Fotograf Peter Umfahrer; Kartenvorverkauf in allen Ö-Ticket Vorverkaufsstellen. Haflinger Hengstalmabtrieb: Samstag, 13. Oktober 2018, ab 11 Uhr, Fohlenhof Ebbs. Ab 11 Uhr werden die neuen Hengstkandidaten am Fohlenhof präsentiert und eingestallt, anschließend findet die Eröffnung des Almabtriebsfestes mit Musik und kulinarischen Schmankerln statt. Um 13 Uhr ziehen die Haflinger Junghengste feierlich ein. Der Fohlenhof Ebbs freut sich auf zahlreiche Besucher. 8. Radfelder Dorfmarkt: Samstag, 13. Oktober 2018, 10 Uhr, Gemeindezentrum Radfeld. Die Gemeinde Radfeld lädt zum 8. Radfelder

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Dorfmarkt recht herzlich ein. Für ein buntes Familienprogramm sorgt neben der Kinder-Kunstwerkstatt mit Anneliese Sojer auch die Freiwillige Feuerwehr Radfeld. Kirchweihfest: Sonntag, 14. Oktober 2018, ab 11.30 Uhr, Gemeindesaal, Unterlangkampfen. Der Fleckviehzuchtverein Unterlangkampfen ladet zum alljährlichen Kirchweihfest ein. Ab 11.30 Uhr ist Beginn mit dem Bauernmarkt mit Krapfen und Nudeln; ab 13.30 Uhr spielt die Bundesmusikkapelle Unterlangkampfen mit Einlagen der Alphornbläser. Für Kinder gibt es Streichelzoo, Hüpfburg und Ponyreiten.. Erntedampfzug Zillertalbahn: Sonntag, 14. Oktober 2018, 10.42 Uhr, Bahnhof Jenbach. Der Saisonschluss am Dampfzug der Zillertalbahn wird in uriger Atmosphäre gefeiert. BLUTSPENDEAUFRUF Flaurling: 11. Oktober 2018, 17 bis 20 Uhr, Gemeindezentrum Nassereith: 12. Oktober 2018, 17 bis 20 Uhr, VolksschuleTurnsaal Niederndorf: 14. Oktober 2018, 15 bis 20 Uhr, Alte Turnhalle Wattens: 15. Oktober 2018, 15 bis 20 Uhr, Mehrzwecksaal Schwendau: 16. Oktober 2018, 15 bis 20 Uhr, Neue Mittelschule Hippach Lienz: 17. Oktober 2018, 14 bis 20 Uhr, Wirtschaftskammer

„Fleckvieh vor Ort“ am Wiflberghof in Hopfgarten

A

uch dieses Jahr findet wieder die Veranstaltungsreihe „Fleckvieh vor Ort“ für Züchter und Freunde der Rasse Fleckvieh statt. Dieses Jahr sind wir am Donnerstag, dem 18. Oktober 2018, auf dem Wiflberghof der Familie Misslinger in Hopfgarten zu Gast. Die Stalltüren sind ab 19 Uhr geöffnet, ab 20 Uhr stellt Josef Misslinger den Betrieb vor. Im Anschluss daran präsentiert Christian Straif, Geschäftsführer der Rinderzucht Tirol, das aktuelle Zuchtprogramm sowie die neuen Stiere im Besamungseinsatz, die neueste Genetik der Besamungssaison sowie das OptiBull-Anpaarungsservice. Danach bleibt Zeit für Diskussion, Erfahrungsaustausch und Allfälliges. Umrahmt wird die Veranstaltung von geselligem Zusammensein, musikalischer Unterhaltung und Verpflegung durch die Jungzüchter des Bezirkes Kitzbühel.

FOTO: PRIVAT

TIROL

Alle Informationen dazu auch unter www.rinderzucht.tirol

Der Wiflberghof in Hopfgarten ist Gastgeber von „Fleckvieh vor Ort“.

Agrarwetter

AgraSat Vegetationsbeobachtung aus dem Weltall

FÜR TIROL PROGNOSE Do., 11. Okt. 2018

Fr., 12. Okt. 2018

24° 9° 20%

21° 12° 15%

22° 8° 15%

23° 9° 15%

21° 10° 20%

21° 9° 30%

21° 9° 15%

19° 10° 30%

SPRECHTAGE

Pflanzenwuchs

stark mittel

Brixlegg: Dienstag, 16. Oktober, 9 bis 11 Uhr, Marktgemeindeamt Ebbs: Dienstag, 16. Oktober, 14 bis 16 Uhr, Gemeindeamt Mieming: Mittwoch, 17. Oktober, 9 bis 11 Uhr, Gemeindeamt Längenfeld: Mittwoch, 17. Oktober, 9 bis 11 Uhr, Gemeindeamt Prutz: Donnerstag, 18. Oktober, 9 bis 11 Uhr, Gemeindeamt Landeck: Donnerstag, 18. Oktober, 14 bis 16 Uhr, Bezirkslandwirtschaftskammer Wörgl: Freitag, 19. Oktober, 9 bis 12 Uhr, Bezirkslandwirtschaftskammer

ANALYSE für INNSBRUCK: 39

800 700 13

11 3

Mo., 27. Aug.

3

6 1

Mo., 03. Sep.

1

Mo., 10. Sep.

10

6 1

Mo., 17. Sep.

1

4

Mo., 24. Sep.

1

Mo., 01. Okt.

25 20 15 10 5 0

Verwaltung und Inserate: Formatanzeigen: Markus Thöni, Tel. 0 512/59 900-28, Fax 0 512/59 900-80, Herausgeber: Österreichischer Bauernbund, 1040 Wien; Klein- und Verlagsanzeigen: Martina Kaiser, Tel. 0 512/59 900-25, Fax 0 512/59 900-69, Tiroler Bauernbund, 6020 Innsbruck Brixner Straße 1, 6020 Innsbruck. Entgeltliche Ankündigungen sind gemäß Mediengesetz mit „Anzeige“ oder „Entgeltliche Einschaltung“ gekennzeichnet. Unentgeltliche PR-Artikel mit „Firmenmitteilung“.

Druck (Herstellungsort): Herold Druck und Verlag AG, Faradaygasse 6, 1032 Wien Verlagsort: 1014 Wien Preis: 75 Euro im Jahresbezug. Kopien, Weiterversand, Druck, eöektronische (alle Arten von Kopier-/Scantechnik und Brennen von CDs) und fotomechanische Wiedergabe nur mit Genehmigung des Verlages; öffentliche Texte und Bilder gehen in dessen Eigentum über, es kann daraus kein wie immer gearteter Anspruch abgeleitet werden. Alle Rechte, insbesondere

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Medieninhaber: Agrar Media Verlagsges.m.b.H. (AMV), Schauflergasse 6, 1014 Wien. Geschäftsführung: CR Christine Demuth und Franz König.­

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Sep

Aug

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IMPRESSUM | BauernZeitung | Tirol | Tiroler BauernZeitung

Redaktion Tirol: Brixner Straße 1, 6020 Innsbruck, Tel. 0 512/59 900, Fax 0 512/59 900-31, E-Mail: tiroler@ bauernzeitung.at; Redaktionsleitung: Andreas Humer (DW 23); Mag. Anton Leitner (DW 22)

Jun

21° 5° 40%

May

22° 7° 10%

21° 7° 10%

Apr

Mi., 17. Okt. 2018

Mar

22° 12° 15%

kein

Di., 16. Okt. 2018

Feb

22° 10° 40%

Mo., 15. Okt. 2018

Jan

So., 14. Okt. 2018

Dec

Sa., 13. Okt. 2018

langjähriger Durchschnitt Jahressumme

SOZIALVERSICHERUNG

wenig

Temperaturmaximum, Temperaturminimum, Niederschlagswahrscheinlichkeit

Niederschlag (mm) pro Tag

Der Tiroler Bauernbund stellt seinen Mitgliedern eine kostenlose Rechtsberatung zur Verfügung. Terminvereinbarungen sind erforderlich: Für Rechtsauskünfte in Innsbruck (Mag. Egger und Mag. Perkhofer) unter Telefon 0512/59 9 00 DW 17 oder DW 40 und für die Sprechtage in den Bezirken bei den Bezirkslandwirtschaftskammern. Folgende Sprechtage werden demnächst abgehalten: Dienstag, 16. Oktober: Rotholz, Bezirkslandwirtschaftskammer (Mag. Egger) Mittwoch, 17. Oktober: Landeck, Bezirkslandwirtschaftskammer (Mag. Perkhofer) Dienstag, 23. Oktober: St. Johann i. T., Bezirkslandwirtschaftskammer (Mag. Egger) Mittwoch, 24. Oktober: Wörgl, Bezirkslandwirtschafts-

kammer (Mag. Perkhofer) Dienstag, 30. Oktober: Lienz, Bezirkslandwirtschaftskammer (Mag. Egger) Mittwoch 31. Oktober: Reutte, Bezirkslandwirtschaftskammer (Mag. Perkhofer)

Temperatur (°C) min. - mittel - max.

RECHTSBERATUNG


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Das größte LindnerTreffen aller Zeiten

TIROL

Zur Verstärkung des Teams unserer AgrarSparte suchen wir für die Landesstelle Tirol in Innsbruck zum ehestmöglichen Eintritt eine/n

Projektmitarbeiter/in Agrar Aufgaben: • Leitung, Beratung und Betreuung von AgrarProjekten des Maschinenring • Unterstützung der regionalen Geschäftsstellen • Abrechnung von Agrar-Projekten Anforderungen: • Abschluss einer höheren Schule mit landwirtschaftlichem Schwerpunkt • Kenntnisse der landwirtschaftlichen Strukturen • Einsatzbereitschaft und Kontaktfreudigkeit • Organisationsvermögen • Reisebereitschaft

FOTO: LINDNER

Für diese Stelle gilt ein monatliches Mindestgehalt von € 2.100,49 brutto mit der Bereitschaft zur Überzahlung in Abhängigkeit von Leistung, Qualifikation und Berufserfahrung.

Am 27. Oktober 2018 geht im Tiroler Unterland das größte Lindner-Treffen aller Zeiten über die Bühne. Lindner-Traktoren aus ganz Europa nehmen an der Rundfahrt teil.

merkmale: zum Beispiel ein Traktor mit Überkopflader oder Pressluftanlage“, kündigt Hermann Lindner an.

V

Teilnahmebedingungen

Schmuckstücke aus 70 Jahren „Zum 70-Jahr-Jubiläum laden wir im Zuge der Werksausstellung Lind-

ner-Fahrer nach Kundl ein, um ihre Schmuckstücke aus 70 Jahren Traktorgeschichte zu zeigen“, sagt Geschäftsführer Hermann Lindner. Am 25. und 26. Oktober treffen die Traktorenfreunde im Rahmen der Werksausstellung in Kundl ein und können sich im Innovationszentrum von Lindner anmelden. Am 27. Oktober heißt es dann Vorhang auf für den großen Höhepunkt: die 20 Kilometer lange Rundfahrt von Kundl zum Museum Tiroler Bauernhöfe in Kramsach, nach Rattenberg und wieder retour nach Kundl. Bereits vorher kürt eine Fachjury ganz spezielle Fahrzeuge. „Gefragt sind besondere Ausstattungs-

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Maschinenring Tirol z. Hd. Kathrin Aßmayr, MA Wilhelm-Greil-Straße 9, 6020 Innsbruck +43 59060 70052 kathrin.assmayr@maschinenring.at

Lindner lädt am 27. Oktober zum großen Treffen ins Tiroler Unterland.

or genau 70 Jahren hat das Tiroler Familienunternehmen Lindner den ersten Traktor produziert – den S14. In den folgenden Jahrzehnten wurde Innovation von allen Generationen großgeschrieben. Die Bandbreite reicht vom ersten österreichischen Traktor mit Vierrad-Antrieb über die erfolgreiche Geotrac-Serie bis zu den neuen stufenlosen Lintracs, die seit 2014 produziert werden.

Es erwarten Sie abwechslungsreiche Aufgaben in einem kollegialen Umfeld. Wir bieten flexible Arbeitszeiten in einem krisensicheren Unternehmen und geben Ihnen die Möglichkeit zu Aus- und Weiterbildungen.

Zur Teilnahme berechtigt sind alle Fahrzeuge der Marke Lindner. Alle Fahrzeuge müssen zum Straßenverkehr zugelassen, den gesetzlichen Vorschriften entsprechend haftpflichtversichert und verkehr- und betriebssicher sein. Die Fahrer müssen im Besitz der für das Fahrzeug gültigen Fahrerlaubnis sein. Für das größte Lindner-Treffen aller Zeiten bietet Lindner außerdem einen eigenen Holund Bringservice. Alle Infos gibt es via info@lindnertraktoren.at, Stichwort „Lindner-Treffen“ und auf www.lindner-traktoren. at.

www.maschinenring.tirol

WIR BÜNDELN DEN LÄNDLICHEN RAUM

Leise rieselt der Schnee men, Bahnhöfe und Einfahrten bei Privathäusern von Schnee und Eis freizuräumen. Hannes Hirschbichler ist gelernter Zimmerer. Und nach der Sommersaison, in der Hannes bereits für den Maschinenring im Einsatz war, wird ihm in jenen Monaten, in denen die Zimme-

reiarbeit nicht verrichtet werden kann, die perfekte Ergänzung dazu geboten. Dann greift Hannes nämlich zu Schneeschaufel und Streuwagen und übernimmt die winterdienstliche Betreuung von Flächen, die ganz in der Nähe seines Wohnortes liegen.

FOTO: CHRISTIAN VORHOFER

Bald auf jeden Fall und für Hannes Hirschbichler beginnt damit die heiße Zeit – der langersehnte Winter. Hannes und seine knapp 500 Dienstleisterkollegen vom Maschinenring sind über die Wintermonate wieder damit beschäftigt, Straßen, Gehsteige, Parkflächen von Fir-

Und weil der Maschinenring in Sachen Schneeräumung und Winterdienst so gefragt ist, werden für den heurigen Winter wieder zusätzliche Schneeräumer gesucht. Die Dienstleister müssen aber nicht zwingend im Besitz eines Räumfahrzeuges sein. Gerade auch für Kleinflächen, wo der händische Räum- und Streueinsatz und die Tauwetterkontrolle zu verrichten sind, werden Arbeiter gesucht, die mit der Hand anpacken können. Die gesamte Arbeitsausrüstung, angefangen von der Schaufel bis hin zu Streuwagen oder Fräse, werden vom Maschinenring zur Verfügung gestellt. Also nix wie hin zum Maschinenring! Wir freuen uns über jeden, der sich bewirbt. Entweder über www.vollehose. at oder gleich direkt in einer der sechs MaschinenringGeschäftsstellen. Denn Winterdienst lohnt sich. ANZEIGE

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VOR 60 JAHREN

AUS DEM ARCHIV DER BAUERNZEITUNG

9. Oktober 1958: Der Heilige Vater ernstlich erkrankt: Unser Heiliger Vater, Papst Pius XII., der im 83. Lebensjahre steht, ist am Montagvormittag in seiner Sommerresidenz Castelgandolfo an einer Kreislaufstörung im Gehirn in besorgniserregender Weise erkrankt. Trotz einer geringfügigen vorübergehenden Besserung im Allgemeinbefinden des Heiligen Vaters hat sich nach letzten Meldungen der Gesundheitszu-

stand Papst Pius’ XII. am Mittwoch vormittag nach einem weiteren Schlaganfall in besorgniserregender Weise verschlechtert. Die Erkrankung unseres Heiligen Vaters hat damit – leider Gottes – ein äußerst kritisches Stadium erreicht, so daß an seinem Aufkommen gezweifelt werden muß. Wir vetrauen trotzdem auf die göttliche Vorsehung und setzen unsere Hoffnung auf die hohe ärztliche Kunst der ihn behandelnden berühmten Spezialisten.

VOR 50 JAHREN

AUS DEM ARCHIV DER BAUERNZEITUNG

10. Oktober 1968: Landwirtschaft auf die Mitarbeit der Bäuerinnen angewiesen: Fast die Hälfte der Bäuerinnen versorgt in Österreich den Haushalt allein und arbeitet regelmäßig im Stall mit. Von diesen Bäuerinnen hilft noch ein mehr oder weniger großer Teil in den fünf wichtigsten Arbeitsgebieten der Außenwirtschaft mit. Bei der Bestellung 27,2 %, bei der Düngung 70,4 %, beim Anbau 88,5 %, bei der Pflege 86,6 %, bei der Ernte 94,2 %. aber auch von den Bäuerinnen, die mit dem Fremdenverkehr beschäftigt sind, helfen 81,1 % regelmäßig im Stall und arbeiten in der Außenwirtschaft mit. Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer Erhebung des

NR. 41 | 11. OKTOBER 2018 | BauernZeitung

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agrarwirtschaftlichen Institutes in 4744 Betrieben über die Arbeitssituation der Bäuerin in der Außenwirtschaft. Die Erhebung zeigt deutlich, daß in vielen Fällen die Höfe nicht auf die Hilfe der Bäuerin in der Außenwirtschaft verzichten können. Die Mitarbeit erstreckt sich sowohl auf die Handarbeit als auch auf die Mithilfe bei der Verwendung von Maschinen. Der Einsatz bei der Handarbeit ist in einigen Gebieten noch sehr hoch; er bedingt eine große physische Belastung der Bäuerin. Der Fremdenverkehr bedeutet für die Bäuerin sehr oft eine zusätzliche Belastung, weil sie in hohem Maße noch regelmäßig sowohl im Stall als auch in der Außenwirtschaft mitarbeiten muß.

Die Haiminger Markttage laden wieder ein wickelt. Die langjährigen Kooperationen stärken und ermöglichen die Entwicklung der Veranstaltung, somit ist es gelungen, die Markttage bestmöglich zu etablieren und dabei die Ansprüche von Produzenten und Kunden hochzuhalten.“

Am kommenden Samstag ist es wieder soweit: Die Haiminger Markttage laden zum ersten Termin am 13. Oktober ein, der zweite Markttag ist eine Woche später am 20. Oktober. Beginn ist jeweils um 9 Uhr bei jeder Witterung.

Mit Bahn und Bus zum Marktgenuss

S

eit 31 Jahren verwandelt sich Nordtirols größte Obstbaugemeinde alljährlich im Oktober in einen Marktplatz der Genuss- und Geschmacksvielfalt. Im Laufe der Jahre ist die Veranstaltung zur wichtigsten Drehscheibe für heimische Produkte im Oberland herangewachsen, die heuer von 90 Ausstellern genutzt wird. Mit dem steigenden Angebot und der feinen Auswahl entwickelte sich auch der Zustrom zum Erntemarkt kontinuierlich. Als Flanier- und Genussmeile hält der Markt eine üppige Palette an bäuerlichen Erzeugnissen bereit. Bauern aus der Region laden zum Verkosten und zum Erwerb. Das Angebot ist reichhaltig – Obst, Gemüse, Eier, Speck, Wurst- und Fleischwaren, Käse, Brot, Getreide und Gebäck in bester Qualität sind erhältlich. Aber auch Säfte, Wein, Schnaps, Liköre, Marmeladen und Honig, Tees und Gewürze erweitern das Sortiment. Handwerk, Blumen, Geschenkartikel und Bekleidung runden die Auswahl ab.

Volle Reife – voller Geschmack Der Apfel ist mit Haiming untrennbar verbunden. Die Lage am Fuße des Tschirgant bildet die besten Grundlagen für die optimale Reifung des Obstes. Auf rund 250.000 m² gedeiht die Sortenvielfalt an 60.000 Bäumen zur

FOTO: HAIMINGER MARKTTAGE

TIROL

Dieses Jahr setzen die Veranstalter verstärkt auf das Thema umweltfreundliche Anreise mit der Bahn.

höchsten Güte. Heuer blicken die Apfelbauern auf eine gute Ernte, Frost und sonstige Witterungsschäden blieben weitgehend aus und der Apfel konnte im milden Sommer intensiv heranwachsen. Als starke Unterstützer stehen die Gemeinde Haiming und die Raiffeisenbanken im Bezirk Imst seit Beginn an der Seite des Veranstalters. Auch Ötztal Tourismus, ÖBB und VVT tragen entscheidend zur erfolgreichen Umsetzung der Markttage bei und setzten ihr Vertrauen in das Potenzial der landwirtschaftlichen Produkte aus der Region. Rudolf Wammes, Obmann der Haiminger Markttage, bestätigt dies: „In den letzten drei Jahrzehnten hat sich die Veranstaltung zum größten Tiroler Erntemarkt ent-

Die Haiminger Markttage sind besonders um hohe Servicequalität bemüht – auch wenn es um die Anreise der Besucher geht. Dieses Jahr setzen die Veranstalter verstärkt auf das Thema umweltfreundliche Anreise mit der Bahn. ÖBB und VVT haben das Angebot auf der Schiene zu den Haiminger Markttagen an beiden Samstagen deutlich erweitert. Die Besucherinnen und Besucher lösen ein einfaches Ticket nach Haiming, die Rückreise ist mit dem Stempel des Veranstalters kostenlos. Die Aktion gilt auf allen S-Bahn und REX-Zügen in ganz Tirol. Als zusätzlicher Service der Markttage verkehrt ein Shuttle-Service zwischen Marktgelände und Haiminger Bahnhof. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, hat heuer erstmals die Möglichkeit, direkt am Markt praktische Handkarren zum einfachen Transport von Kisten und größeren Behältnissen zu erwerben.. An beiden Markttagen ist für ein buntes Rahmenprogramm gesorgt. Die kleinen Besucher werden mit Kinderschminken, Hüpfburg und Elektroautos erwartet. Stimmungsvolle, musikalische Umrahmung ergänzt das bunte Marktgeschehen. Wann: Samstag, 13. Oktober, und Samstag, 20. Oktober 2018, von 9 bis 18 Uhr Wo: Gemeindezentrum, 6425 Haiming

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Hall, Tel. 0 52 23/57 0 60; NO: 9-10 Uhr.

BEZIRK INNSBRUCK-STADT

Stubaital: Sa.: Dr. Gleirscher, Neustift, Tel. 0 52 26/27 37; NO: 9-11 Uhr, 17-18 Uhr; So.: Dr. Lugmayr, Neustift, Tel. 0 52 26/22 14; NO: 9-11 Uhr; 16-18 Uhr.

13. und 14. Oktober *NO = Notordination

Von Samstag, 7 Uhr früh, bis Montag, 7 Uhr früh, ärztlicher Funkbereitschaftsdienst Innsbruck, Tel. 0512/ 36 00 06. BEZIRK IMST Imst, Imsterberg, Karres, Karrösten, Mils, Tarrenz: Sa./So.: Dr. Reisinger, Imst, Tel. 0 54 12/66 7 53; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr. Mötz, Barwies, Mieminger Plateau, Nassereith, Obsteig: Sa./So.: Dr. Linser, Mieming, Tel. 0 52 64/52 11; NO: 10-11 Uhr. Sautens, Ötz, Umhausen, Längenfeld: Sa./So.: Dr. Larcher, Ötz, Tel. 0 52 52/ 63 14; NO: 10-12 Uhr.

Wipptal: Sa./So.: Dr. Anreiter, Matrei a. Brenner, Tel. 0 52 73/62 13; NO: Sa.: 9-11 Uhr, 17-18 Uhr, So.: 10-12 Uhr, 17-18 Uhr. Völs, Mutters, Natters: Sa./So.: Dr. Bernwick, Natters, Tel. 54 65 11; NO: 10-11 Uhr. Axams, Birgitz, Götzens, Grinzens: Sa./So.: Dr. Pegger, Mötz, Tel. 0 52 63/ 65 7 85; NO: 10-11 Uhr. Kematen, Ranggen, Sellraintal, Oberperfuss, Unterperfuss: Sa./So.: Dr. Mihalovics, Kematen, Tel. 0 52 32/ 32 11; NO: 10-12 Uhr.

Sölden, Obergurgl: Sa./So.: Dr. Drapela, Sölden, Tel. 0 52 54/30 3 99; NO: 10-12 Uhr, 14-17 Uhr.

Zirl, Inzing: Sa./So.: Dr. Wildner, Zirl, Tel. 0 52 38/52 0 83; NO: 11-12 Uhr; 17-18 Uhr.

Pitztal: Sa./So.: Dr. Gusmerotti, Jerzens, Dorf 220, Tel. 0 54 14/86 2 44.

Telfs, Bairbach, Mösern, Buchen, Platten, Polling, Flaurling, Oberhofen, Pfaffenhofen, Rietz: Sa.: Dr. Bader, Rietz, Tel. 0 52 62/62 7 00; NO: 10-11 Uhr, 17-18 Uhr; So.: Dr. Stöfelz, Telfs, Tel. 0 52 62/65 1 21; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr.

Stams, Silz, Haiming, Roppen: Sa./So.: Dr. Böck, Haiming, Tel. 0 52 66/ 88 3 12; NO: 10-11 Uhr, 17-18 Uhr. BEZIRK INNSBRUCK-LAND Igls, Lans, Tulfes, Ampass, Sistrans, Rinn, Aldrans, Patsch: Sa./So.: Dr. Schweitzer, Tulfes, Tel. 0 52 23/ 78 8 92; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr. Rum: Sa./So.: Dr. Paßmoser, Rum, Tel. 0677/62 62 07 56; NO: 10-11 Uhr. Hall, Absam, Mils, Gnadenwald, Thaur: Sa.: Dr. Janovsky, Absam, Tel. 0 52 23/ 52 1 65; NO: 9-10 Uhr; So.: Dr. Zangl,

Fieberbrunn, Waidring, Hochfilzen, St. Ulrich, St. Jakob, St. Johann, Kirchdorf, Oberndorf: Sa./So.: Dr. Thurner-Dag, Oberndorf, Tel. 0 53 52/63 5 55; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr.

Wörgl: Sa./So.: Dr. Riedhart, Wörgl, Tel. 0 53 32/744 24 10; NO: 9-11 Uhr; 17-18 Uhr.

Hopfgarten, Itter, Westendorf: Sa./So.: Dr. Kröll, Westendorf, Tel. 0 53 34/ 67 27; NO: 10-12 Uhr.

Landeck, Fließ, Pians, Schönwies, Zams: Sa./So.: Dr. Antwi, Pians, Tel. 62 8 00; NO: 9-10 Uhr, 17-18 Uhr.

Kirchberg, Brixen i. Thale, Reith b. Kitzbühel: Sa./So.: Dr. Gasser-Puck, Brixen i. Thale, Tel. 0 53 34/81 81; NO: 10-12 Uhr.

Prutz, Ried, Pfunds, Nauders, Serfaus: Sa./So.: Dr. Huber, Pfunds, Tel. 0 54 74/20 1 02; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr.

Kössen, Schwendt, Walchsee: Sa./So.: Dr. Fahringer, Kössen, Tel. 0 53 75/ 24 56.

See, Galtür, Ischgl, Kappl: Sa./So.: Dr. Treidl, Galtür, Tel. 0 54 43/82 76; NO: 9-10.30 Uhr; 16-17.30 Uhr.

BEZIRK KUFSTEIN

St. Anton, Pettneu, Schnann, Flirsch: Sa./So.: Dr. Knierzinger, St. Anton, Tel. 0 54 46/28 28.

Alpbach, Brixlegg, Kramsach, Brandenberg, Reith i. Alpbachtal, Radfeld, Rattenberg, Münster: Sa.: Dr. Grömer, Brixlegg, Tel. 0 53 37/65 7 10; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr; So.: Dr. Schallhart, Brixlegg, Tel. 0 53 37/63 919; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr. Ellmau, Söll, Scheffau, Going: Sa./So.: Dr. Lechner, Scheffau, Tel. 0 53 58/ 86 18; NO: 10-12 Uhr; 17-18 Uhr. Kirchbichl, Bad Häring, Langkampfen, Angath, Maria Stein, Schwoich: Sa./So.: Dr. Huber, Kirchbichl, Tel. 0 53 32/88 1 88; NO: 9-11 Uhr; 17-18 Uhr.

Scharnitz, Leutasch, Seefeld: Sa./So.: Dr. Klein, Seefeld, Tel. 0 52 12/20 1 25.

Kufstein: Sa./So.: Dr. Hengl, Kufstein, Tel. 0 53 72/62 6 64; NO: 10.30-11.30 Uhr.

Wattens: Sa./So.: Dr. Ziller, Wattens, Tel. 0 52 24/57 2 90; NO: 9-11 Uhr; 17-18 Uhr.

Kundl, Breitenbach, Angerberg: Sa./So.: Dr. Bramböck, Breitenbach, Tel. 0 53 38/86 94; NO: 10-11.30 Uhr.

BEZIRK KITZBÜHEL Kitzbühel, Aurach, Jochberg: Sa./So.: Dr. Gasteiger, Tel. 0 53 56/64 8 51.

Niederndorf, Ebbs, Erl, Niederdorferberg, Rettenschöss: Sa./So.: Dr. Mair, Erl, Tel. 0 53 73/82 15 oder 0664/ 411 26 17; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr.

BEZIRK LANDECK

BEZIRK LIENZ Ärztefunkzentrale Osttirol: Die Ärztefunkzentrale Lienz, Telefon 0 48 52/ 62 0 00, gibt von Samstag, 7 Uhr, bis Montag, 7 Uhr früh, unter genannter Telefonnummer Auskunft, wo sich der diensthabende Arzt aufhält. BEZIRK REUTTE Elbigenalp, Holzgau: Sa./So.: Dr. Wallnöfer, Holzgau, Tel. 0 56 33/ 52 11.

BEZIRK SCHWAZ Achenkirch, Maurach: Sa./So.: Dr. Hofmann, Achenkirch, Tel. 0 52 46/ 62 19; NO: 10-11.30 Uhr; 16.30-18 Uhr. Fügen, Stumm: Sa./So.: Dr. Wimmer, Kaltenbach, Tel. 0 52 83/28 58; NO: 10-14.30 Uhr. Jenbach: Sa./So.: Dr. Krois-Walder, Jenbach, Tel. 62 0 85; NO: 10-11 Uhr. Schwaz, Stans, Vomp: Sa.: Dr. Angerer, Schwaz, Tel. 0 52 42/63 3 22; NO: 10-12 Uhr; So.: Dr. Juen, Schwaz, Tel. 0 52 42/64 0 40; NO: 10-12 Uhr. Weer, Weerberg, Kolsass, Kolsassberg, Terfens, Pill, Pillberg: Sa./So.: Dr. Rudiferia, Weerberg, Tel. 0 52 24/ 20 7 34; NO: 9-11 Uhr. Mayrhofen, Ramsau, Hippach, Schwendau, Zell a. Ziller, Zellberg, Gerlos, Gerlosberg, Hainzenberg, Rohrberg, Finkenberg, Schwendtberg, Laimach, Brandberg, Tux, Lanersbach: Sa./So.: Dr. Wachter, Mayrhofen, Tel. 0 52 85/ 62 6 22; NO: 9-12 Uhr; 16-17 Uhr.

Zahnärzte

13. und 14. Oktober 9 bis 11 Uhr Imst/Landeck: Sa./So.: Dr. Rinner, Stanz b. Landeck, Tel. 0 54 42/64 3 43.

Ehrwald, Lermoos, Bichlbach, Biberwier, Berwang, Heiterwang: Sa./So.: Dr. Heitzinger, Ehrwald, Tel. 0 56 73/ 20 1 00; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr.

Innsbruck-Stadt: Sa./So.: Dr. med. univ. Peter, Innsbruck, Tel. 0512/58 32 24.

Reutte, Vils: Sa./So.: Dr. Greinwald, Breitenwang, Tel. 0 56 72/63 6 28; NO: 10-11 Uhr, 17-18 Uhr.

Kitzbühel: Sa./So.: Dr. Jakobi, St. Johann, Tel. 0 53 52/62 1 81.

Tannheim, Weißenbach: Sa./So.: MR Dr. Pfefferkorn, Grän, Tel. 0 56 75/ 64 00; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr.

Innsbruck-Land: Sa./So.: Dr. med. univ. Lechner, Völs, Tel. 0512/30 37 65.

Kufstein: Sa./So.: Dr. Czekalla, Wörgl, Tel. 0 53 32/72 7 94. Lienz: Sa./So.: Dr. Koban, NußdorfDebant, Tel. 0 48 52/62 7 33.

Reutte: Sa./So.: Dr. Scheidle, Reutte, Tel. 0 56 72/64 0 04. Schwaz: Sa./So.: Dr. Altrichter, Ramsau i. Zillertal, Tel. 0 52 82/40 90.

Tierärzte

Sonntag, 14. Oktober Imst: Tierklinik St. Lukas, Arzl i. Pitztal, Tel. 0 54 12/65 5 35; Dr. Haslwanter, Ötz, Tel. 0664/153 84 64. Innsbruck-Stadt und Innsbruck-Land: Tierärztlicher Notdienst für Kleintiere erreichbar über die zentrale Notrufannahme: Tel. 0676/885 08 82 444. Kitzbühel: Kleintiernotfälle: Dr. Z’Berg, Kitzbühel, T­­el. 0 53 56/20 2 30. Großtiere: Notdienst durch den jeweiligen Betreuungstierarzt sowie Dr. Vogl (auch mobiler Kleintiernotdienst), Kirchdorf, Tel. 0664/4030167; Dipl. Tzt. Prinz, St. Johann, Tel. 0676/775 73 36. Pferdenotfälle: Dr. Z’Berg, Kitzbühel, Tel. 0 53 56/20 2 30. Kufstein: Dr. Schweiger und Tzt. Osl, Kramsach, Tel. 0 53 37/64 6 26; Dr. Feiersinger, Kirchbichl, Tel. 0 53 32/ 76 3 76; Dr. Sieberer, Thiersee, Tel. 0676/504 95 80. Landeck: Dr. Demetz, Ried i. Oberinntal, Tel. 0664/468 28 29 oder 0 54 72/ 26 17. Reutte: Tzt. Pfleger, Reutte, Tel. 0 56 72/65 5 66; Mag. Brejla, Reutte, Tel. 0676/939 53 91; Mag. Geppert, Reutte, Tel. 0676/ 777 50 09. Schwaz: Mag. Pinsker, Schwaz, Tel. 0 52 42/67 8 11; Tierarztpraxis Zell, Zell a. Ziller, Tel. 0 52 82/71 91.

2018 tbz 41  
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