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Tirol

NR. 24 | 14. JUNI 2018

BauernZeitung

Wolfsmanagement

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In Südtirol wurde ein Gesetzesentwurf zum Abschuss von „Problemwölfen“ vorgestellt.

Almgeschichten

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Irene Prugger führt uns am Beginn ihrer heurigen Serie auf die Lüsner Kuhalm.

GenussKrone

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Tirols beste Direktvermarkter wurden mit der „Landes-GenussKrone“ ausgezeichnet.

Sommerfrische

Alpine Retention auf Herz und Nieren geprüft

Professor Günter Blöschl führte die alpine Retention den Ortsbauern aus. LK-Präsident Josef Hechenberger, LHStv. Josef Geisler, Bauernbunddirektor BR Peter Raggl folgten dem Vortrag interessiert.

Expertenvorträge für Verständnis „Diese Themen sind uns ein großes Anliegen, denn es geht um die Landwirtschaft und deren Beeinflussung“, verdeutlicht Landwirtschaftskammerpräsident Josef Hechenberger. Äußerst kompetent führte Professor Günter Blöschl seinen Vortrag. Einige Diskussionsbeiträge ergaben sich für die betroffenen Ortsbauernobmänner, Kritik wurde eingebracht und von dem Experten sachlich beantwortet. Ebenso professionell hielten Franz Schweiger und Alexander Berger ihre Vorträge zum Entschädigungs-

modell. Schweiger erklärt den Anwesenden: „Der Landeshauptmannstellvertreter sieht sich natürlich in einer schwierigen Lage, er ist schließlich sowohl für die Landwirtschaft als auch für den Hochwasserschutz zuständig. Doch nur dank seiner Doppelfunktion ist es möglich, dass die Bauern für ihre Fläche gerecht entschädigt werden können.“ Dieser Betrag stehe den betroffenen Tiroler Grundbesitzern auch zu, wie LHStv. Geisler nachdrücklich klarmachte. Im Vergleich zum Tiroler Modell erhielten Länder wie Bayern, Salzburg und Oberösterreich laut dem Experten nur rund ein Drittel der Entschädigungssumme. Zum Abschluss erklärte Stefan Walder von der Abteilung Wasserwirtschaft den aktuellen Planungsstand des Hochwasserschutzes: „Wir haben getan, was wir konnten, um die Wünsche und Anregungen der Betroffenen umzusetzen.“ Weitere Informationen und die Studie „Alpine Retention“ zum Download: www.tirol.gv.at/hochwasserschutz

107 Seiten stark und 350.000 Euro teuer – das ist die von der Wildbach- und Lawinenverbauung/Sektion Tirol und der Abteilung Wasserwirtschaft/ Land Tirol im Jahr 2016 in Auftrag gegebene Studie „Alpine Retention“.

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as Ergebnis der umfassenden Untersuchungen von Prof. Günter Blöschl und seinem Team an der TU Wien in kurzen Worten: 130 über Tirol verteilte Rückhaltebecken im alpinen Raum mit einer Dammhöhe von jeweils zehn Metern und einem Fassungsvermögen von 21 Millionen Kubikmeter Wasser hätten im Hochwasserfall auf den Inn im Unterinntal nur eine äußerst geringe Wirkung. Der Hochwasserscheitel würde sich gerade einmal um 1,5 bis 1,7 Prozent verringern. Das bedeutet auch, dass selbst bei Verwirklichung der alpinen Retentionsmaßnahmen die notwendige Fläche für die optimierten Retentionsräume im Unterinntal nicht wesentlich kleiner ausfallen würde.

Warum wurde die Studie in Auftrag gegeben? Der Großteil der Retentionsmaßnahmen für den Inn ist im Dauersiedlungsraum und auf wertvollen landwirtschaftlichen Flächen umzusetzen. Deshalb gab die Politik den Auftrag, zu untersuchen, ob es abseits der alpinen Kraftwerksspeicher Möglichkeiten zum Hochwasserrückhalt im alpinen Raum gibt.

Was wurde untersucht? In den ersten drei Arbeitsschritten wurden ein Niederschlags- und ein Abflussmodell entwickelt und mit Pe-

FOTO: LAND TIROL

FOTO: BAUERNZEITUNG

Zillertal als Gastgeber für Retentionsdiskussion

Aufklärungsarbeit leisteten Professor Günter Blöschl sowie die Referenten Franz Schweiger, Alexander Berger (beide LK Tirol) und Stefan Walder (Land Tirol) am Dienstag vergangener Woche in Strass im Zillertal. Themen waren die alpine Retention, das Entschädigungsmodell und deren Besteuerung und der aktuelle Planungsstand der Retentionsflächen im unteren Unterinntal.

FOTO: PIXABAY.COM

Auch das liebe Vieh hat sich einen entspannten Sommerurlaub verdient! Am liebsten verbringt es ihn auf den schönen Almen mit saftigen Gräsern und Kräutern.

Die Experten beschäftigen sich schon seit Langem mit dem Problem Hochwasser.

geldaten überprüft. Im vierten Arbeitsschritt wurden 130 von der Wildbachund Lawinenverbauung und der Abteilung Wasserwirtschaft festgelegte, theoretisch realisierbare Rückhalteräume im alpinen Raum in die Modellrechnung einbezogen. Im letzten Arbeitsschritt erfolgt mittels einer Szenarienbetrachtung die Beurteilung der Wirkung dieser Rückhaltemaßnahmen auf die Hochwassersituation am Inn.

Welche Erkenntnisse liefert die Studie? Bei einem Hochwasserereignis wie 2005 wären nur 15 Prozent der 130 alpinen Retentionsbecken angesprungen. Warum? Der Niederschlag ist bei Hochwässern im alpinen Raum sehr unterschiedlich verteilt. Somit sind nie alle Becken in den verschiedenen Tälern gleichzeitig wirksam. Dadurch verringert sich der Effekt auf das Inntal. Mit der Distanz sinkt die Wirksamkeit. Oder anders gesagt: Hochwasserrückhalt ist umso wirksamer, je näher die Maßnahmen an den zu schützenden Gebieten sind.

Warum ist die Studie trotzdem nicht umsonst? Die alpine Retention kann sehr wohl

lokale Wirkung entfalten. Das ist nunmehr wissenschaftlich bestätigt und fließt in die Planungen sowohl bei der Wildbach- und Lawinenverbauung als auch im Wasserbau mit ein.

Was wäre wenn? Im Zusammenhang mit der Studie zur alpinen Retention wurden Fragen etwa nach der Anzahl, Situierung, Dimensionierung und Steuerungen alpiner Rückhaltebecken aufgeworfen. Wie man es auch dreht und wendet: Die alpine Retention ist nur ein Zehntel so wirksam wie Rückhaltemaßnahmen vor Ort. Die Steuerung von Retentionsbecken im hochalpinen Raum wäre – gelinde gesagt – herausfordernd bis unmöglich. Das gilt auch für Instandhaltung und Wartung. Und abseits der technischen Machbarkeit: Auch im alpinen Raum gibt es Grundbesitzer. Wir reden von Almen, Naturschutzgebieten, schwierigen geologischen Verhältnissen etc. Im Zuge der Studie wurde zwar keine Kostenschätzung vorgenommen, aber alleine die Erfahrungswerte der Wildbach- und Lawinenverbauung legen nahe, dass diese das Investitionsvolumen für den Hochwasserschutz im Unterinntal um ein Vielfaches übersteigen würden.


TIROL

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Abschuss von Wölfen und Bären in Südtirol möglich

Unabhängigkeit bewahren „Grünland und landwirtschaftliche Nutzf läche braucht es auch in Zukunft, um die Unabhängigkeit in der Produktion von Lebensund Tierfuttermitteln zu gewährleisten. Es werden täglich drei Fußballfelder an Fläche in Tirol verbaut. Wir beheben Geld von einem Konto, auf das keiner einzahlt, und das muss in

LAbg. Hermann Kuenz: „Wer von Enteignung spricht, ist für uns kein Verhandlungspartner!“

Bauernbund gegen Denkverbote „Wir haben längst sehr geeignete Mittel für die Raumordnung, die wirksam wären, wenn sie die Gemeinden auch tatsächlich anwenden.“ Für Kuenz zählen dazu insbesondere die Möglichkeiten der Vertragsraumordnung. „Zu der wir voll stehen“, wie Kuenz meint. „Die Bürgermeister und Gemeinderäte brauchen den Mut, von den gegebenen Möglichkeiten auch tatsächlich Gebrauch zu machen. Auch der Bauernbund ist gegen Denkverbote in der Weiterentwicklung der Raumordnung, allerdings kann ich garantieren, dass es mit uns keine Enteignungen für Baulandschaffung geben wird“, so Kuenz abschließend.

Rekultivierung nach Felssturz in Vals Am 24. Dezember 2017 ereignete sich im Gemeindegebiet von Vals ein Felssturz. Dabei wurde nicht nur die Landesstraße L 230 bis zu sieben Meter verschüttet. 33.000 m 2 landwirtschaftliche Nutzfläche wurden ebenfalls teils meterhoch mit Felsschuttmaterial überlagert und können nicht mehr bewirtscha f tet werden. Die Rekultivierung dieser Flächen erfolgt nun unter der Leitung der Abteilung Bodenordnung.

Unterstützung für die Betroffenen „Das Land Tirol greift den betroffenen Grundeigentümern bei der Wiederherstellung der Flächen unter die Arme. Außerdem müssen nach dem Felssturz auch die Straße verlegt und Schutzmaßnahmen gesetzt werden. Aus diesem Grund wird die technisch und organisatorisch anspruchsvolle Wiederherstellung in Form einer Gemeinschaftsrekultivierung unter Leitung der Abteilung Boden-

FOTO: PIXABAY.COM/CHRISTELS

den Köpfen der Entscheidungsträger verankert werden“, so Kuenz.

ordnung durchgeführt“, erklären LH Günther Platter und LHStv. Josef Geisler, der für Landwirtschaft, Katastrophenschutz sowie Straßenbau zuständig ist. Die Zustimmung aller Gr u ndeigent ü mer der Schadflächen sowie angrenzender Grundstücke liegt bereits vor. In Summe sind 55.000 m 2 von der gemeinschaftlichen Rekultivierung betroffen. Bereits einen Monat nach dem Felssturz lag seitens des Landes und der Wildbach- und Lawinenverbauung ein umfassendes Schutzkonzept vor. Durch die Erhöhung und teilweise Neutrassierung der L 230 nach Süden Richtung Valser Bach soll die Sicherheit der Straße wesentlich erhöht werden, so der Plan der Landesstraßenverwaltung. Die Wildbach- und Lawinenverbauung errichtet zwei massive Schutzdämme. Beide Maßnahmen werden landwirtschaftliche Flächen in Anspruch nehmen. Dies wird im Zuge der gemeinschaftlichen Rekultivierung berücksichtigt.

Südtirol hat einen Weg gefunden, um Großraubtiere unter gewissen Bedingungen zu entnehmen.

Ein rechtliches Schlupfloch soll Südtirol nun beim Wolfsmanagement helfen. Das neue Landesgesetz „zum Schutz von Berglandwirtschaft und Bevölkerung“ erlaubt den Abschuss von Problemwölfen unter gewissen Bedingungen. LHStv. Josef Geisler erklärt, wieso ein solches Gesetz in Tirol nicht nötig ist.

M

it Beginn des Sommers und des Almauftriebs kehrt auch die Sorge der Südtiroler Bauern zurück. Grund dafür sind die Wölfe, die in der vergangenen Almsaison erhebliche Schäden durch Risse angerichtet haben. Um eine Wiederholung dieser tragischen Saison zu verhindern, hat der Südtiroler Landesrat Arnold Schuler laut der Südtiroler Tageszeitung „Dolomiten“ einen Gesetzesentwurf „zum Schutz von Berglandwirtschaft und Bevölkerung“ vergangene Woche in die Landesregierung eingebracht. Im Groben behandelt der Entwurf die Möglichkeit, Großraubtiere wie Bären und Wölfe bei auftretenden Problemen trotz Herdenschutz zu entnehmen oder abzuschießen. Nötig dafür sind die Einhaltung der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie und ein Gutachten der obersten staatlichen Umweltbehörde. Bereits vergangene Woche wurde der Entwurf von der Südtiroler Landesregierung abgesegnet. „Über den Schutz der Berglandwirtschaft haben wir einen Spiel-

raum gefunden, um das Problem zu lösen und rechtlich auch in Ordnung zu sein“, erklärte Arnold Schuler in der Tageszeitung „Dolomiten“. Einziges Hindernis ist Rom, dessen Zustimmung man für den Gesetzesvollzug braucht. Schuler zeigt sich gegenüber der „Dolomiten“ zuversichtlich.

Tiroler Wolfssituation nicht diesselbe LHStv. Josef Geisler äußerte sich bereits zum Plan der südlichen Nachbarn: „In Tirol ist es bereits möglich, ‚Problemwölfe‘ zu entnehmen. Ein Gesetz wie in Südtirol brauchen wir in Tirol nicht. Zum Schutz der Alm- und  Weidewirtschaft werden wir aber auch noch weitere Maßnahmen setzen müssen.“ Eine Steuerungsgruppe zur Sammlung von Er-

fahrungswerten und zur selbstständigen Erprobung eigenständiger Herdenschutzmaßnahmen sei laut Josef Geisler nötig. „Wir wollen uns nicht von anderen sagen lassen, was wir zu tun haben, sondern einen ‚Tiroler Weg‘ für den Herdenschutz entwickeln“, bestätigt Bauernbundobmann Geisler.

Wolfsmanagementplan bereits seit 2012 vorhanden Laut dem österreichischen Wolfsmanagementplan sind Entnahmen und Abschüsse von Wölfen, die sich ohne ersichtlichen Grund aggressiv gegenüber Menschen verhalten oder mehrfach sachgerecht geschützte Nutz- und Haustiere reißen, möglich. „Wenn wir in die Situation kommen, werden wir von unseren rechtlichen Möglichkeiten Gebrauch machen“, versichert LHStv. Geisler. Schwierig sei, dass die Voraussetzung einer Entnahme vollständiger Herdenschutz ist. LHSTV. JOSEF GEISLER Gerade in alpinen Gebieten und in der Berglandwirtschaft gestalte sich die Umsetzung von Herdenschutz schwierig.

„Wir wollen einen ‚Tiroler Weg‘ für den Herdenschutz entwickeln.“

KOMMENTAR

ÖR RUDOLF KÖLL, BEZIRKSBAUERNOBMANN IMST

Almen müssen bestoßen werden Es ist keine Selbstverständlichkeit mehr, (genügend) Almtiere auf unseren Almen anzutreffen. Die Viehhaltung in den Talbetrieben hat sich zum Teil dramatisch verändert und ich kann die Begründungen der Bäuerinnen und Bauern für die sich stark veränderte Viehhaltung absolut nachvollziehen. Freilich hört man da und dort sagen, dass es vollkommen egal sei, ob der eine oder andere Bauer seine Stalltüren für immer schließt, solange nur die Felder gemäht werden. Aber diese oberflächlichen Anschauungen verkennen meiner Meinung nach die Folgewirkung. Denn wenn in den Talbetrieben keine Tiere mehr überwintert werden, werden auch keine Tiere mehr auf unsere Almen aufgetrieben. Die Folgen aus dieser Veränderung gemeinde.tarrenz@tirol.gv.at

FOTO: ARCHIVBAUERNZEITUNG

Der vom Verfassungsrechtler Heinz Mayer geäußerte Denkansatz einer Enteignungsmöglichkeit für Baulandgewinnung stellt für den Bauernbund ganz klar die Überschreitung einer roten Linie dar. Der Obmann der Bauernbundabgeordneten im Tiroler Landtag, DI Hermann Kuenz, äußert sich dazu ablehnend: „Private Grundstücksbesitzer dürfen nicht für mögliche Versäumnisse der Raumordnungspolitik der vergangenen Jahrzehnte büßen.“ Zudem meint er: „Es kann nicht sein, dass einerseits Investorenprojekte wie Chaletdörfer, offensichtlich illegale Freizeitwohnsitze und andere Umgehungskonstruktionen aus dem Boden schießen wie die Schwammerl im Hochsommer und andererseits der Wohnraumbedarf für die einheimische Bevölkerung über Grundenteignung kompensiert werden soll.“

FOTO: ARCHIV BAUERNZEITUNG

Kuenz: „Keine Enteignung für Baulandwidmung“

wären dramatisch. Wenn Almfutterflächen nicht nachhaltig beweidet werden, verkarsten diese innerhalb weniger Jahre. Eine Wiederherstellung ist dann aber viel zu aufwendig. Solche Almflächen gehen dann für eine nachhaltige almwirtschaftliche Nutzung für immer verloren. Bestoßene Almen sind mehr als nur Tradition und Brauchtum; solche Almen erzeugen Synergien, die nicht nur einer breiten Bevölkerungsschicht zum Vorteil gereichen. Egal, ob bäuerlicher Funktionär oder politischer Verantwortungsträger, alle sind daher gefordert, die Rahmenbedingungen für eine funktionsfähige Almwirtschaft zu stabilisieren und mitzuwirken, dass die Almwirtschaft auch in Zukunft gesichert bleibt.


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ALMGESCHICHTEN – FOLGE 1

FLÜCHTIGE GEDANKEN

Aufräumen, bevor die Kühe kommen

Imame, Kim und Schwammerlzeit

MONIKA STEINER

FOTO: PRUGGER

Die Regierung greift nun endlich ein, Islamprediger dürfen nicht sein. Moscheen werden jetzt geschlossen, vom Ausland hart auf uns „geschossen“. Doch Kanzler Kurz bleibt dabei hart, obwohl man mit Kritik nicht spart. Der Donald Trump trifft den Diktator Kim Jong-un, den „Terminator“. Was daraus wird, wir werden’s lesen, hoffentlich mehr als nur Reisespesen. Angelobt wurde ein alter Neuer, es glost wieder, das Pilz’sche Feuer. Die meisten Frau’n haben boykottiert, sind aus dem Saal kurz rausmarschiert. Da wird man sicher drüber lesen, dass dieser Protest umsonst gewesen. Denn schön langsam wissen alle schon: Jedes Jahr ist wieder Pilz-Saison.

Die Weiden der Lüsner Kuhalm sind jetzt wieder tadellos in Schuss.

men, wie die anderen Bauern auch, die auf den Lüsner Hängen Weidegründe gepachtet haben. Sie säuberten die Schneefelder von Holz und Gestrüpp, transportierten das Geäst mit dem Traktor ab, irene.prugger@inode.at ließen dann die Sonne die Arbeit der Schneeschmelze Alpinpolizei bald ausschließen, dass tun und rechten anschließend das Menschen dabei verschüttet worden übrig gebliebene Reisig von der Weide. waren. Auch der Schaden an den Ge- Natürlich wurden auch die Zäune wiebäuden war zum Glück gering, nur der gerichtet. der Almstall wurde ein wenig lädiert. Auf dem Weidegebiet allerdings stand Almschweine für vor dem Almauftrieb haufenweise vorzüglichen Speck Arbeit an. Familie Plank bewirtschaftet die Aufräumarbeiten: „Es sah Alm seit nunmehr sechs Jahren und weiß diese auch vorzüglich zu nützen, verheerend aus“ nämlich nicht nur als Weide für ihre Als die Planks im Frühjahr zur Mutterkuhherde, sondern auch als Begutachtung auf die Alm kamen, Sommerrefugium für über 18 Almwaren sie verblüfft über die Schnee- schweine. Romed Plank Sen. und Jun. massen und deren Folgen. „Es sah sind beides gelernte Metzger, sie verheerend aus. Bäume, Gestrüpp und schlachten die Tiere in der hofeigenen Millionen kleiner Ästchen lagen he- kontrollierten Schlachtstätte bzw. rum“, erzählt einer der Helfer, der die Wursterei und verarbeiten das Fleisch Planks bei den Aufräumarbeiten un- zu köstlichem Speck, der schon mante r s t üt z te. D e r chen Preis abgeSchnee samt dem räumt hat. Sehr mittransportierten praktisch ist auch Material verlegte der Umstand, dass Irene Prugger freut sich über auch den Bachverdie Molke für die Rückmeldungen. Bitte per Mail an: lauf, sodass ein Teil Mastschweine diirene.prugger@inode.at des Weidebodens rekt von den Lüsner oder auf dem Postweg an die sumpfig wurde. Almnachbarn gelieRedaktion der Mit einem Team fert wird, die auf Tiroler Bauernzeitung freiwilliger Helfer ihrem Almteil Käse Brixner Straße 1 machte sich Familie produzieren. Die 6020 Innsbruck Plank ans AufräuPlanks sind spezia-

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echs Jahre lang habe ich jeden Herbst die Holzzäune von der Weide geräumt, damit sie bei einem eventuellen Lawinenabgang keinen Schaden nehmen. Sechs Jahre lang ist nie etwas passiert. Im letzten Herbst habe ich mir gedacht, heuer lasse ich sie stehen und genau in diesem Winter ist eine Lawine abgegangen und hat die Latten niedergemäht“, erzählt Romed Plank Junior aus Thaur. Er und seine Familie sind die Pächter der Lüsner Kuhalm von St. Sigmund im Sellraintal, die dem Stift Wilten gehört. Romed Sen. und Romed Jun. sind Vollerwerbsbauern. Die ganze Familie, zu der auch Romeds Frau Hildegard sowie Tochter Anna, Sohn Andreas und Opa Hans (88 Jahre) gehören, hilft bei der Arbeit zusammen. Der schneereiche Winter 2017/2018 war fast schon vorbei, da kam es im Frühjahr auf der Lüsner Kuhalm zu mehreren Lawinenabgängen, u. a. von der „Hausleite“ auf der Seite des Almgasthofes sowie auf der gegenüberliegenden Hangseite. Es war an einem schönen Tag am Wochenende, viele Tourengeher waren unterwegs. Mit dem Hubschrauber wurde die Lage erkundet, mittels Sonde konnte die

ZUSCHRIFTEN

FOTO: FAMILIE PLANK

IRENE PRUGGER

FOTO: PRIVAT

Auf der Lüsner Kuhalm mussten zu Beginn der Almsaison eklatante Lawinenschäden beseitigt werden. Die Pächterfamilie Plank vom Bartlhof in Thaur hatte mit einem Team von freiwilligen Helfern alle Hände voll zu tun, um die Spuren des Winters zu beseitigen.

Die Almschweine genießen den Sommer.

lisiert auf Direktvermarktung von Rind- und Schweinefleisch sowie von Masthühnern. Die Qualitätsprodukte verkaufen sie über

die Bauernkiste sowie auf vier Bauernmärkten: in Thaur, Hall, am Wiltener Platzl und am Innsbrucker Sparkassenplatz.

2. Thierbacher Holzsymposium Der Verein WANAKU (Wald – Natur – Kultur Wildschönau) veranstaltet das 2. Thierbacher Holzsymposium. Holz-Künstler gestalten „Sitzgelegenheiten in der Natur“. Von Mittwoch, 4. Juli, bis Freitag, 6. Juli 2018, kann man täglich von 9 b is 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr beim Feuerwehrhaus Thierbach den Künstlern bei der Arbeit zuschauen. Die Prä-

sentation der Projekte findet am Freitag, dem 6. Juli, um 15 Uhr beim Feuerwehrhaus Thierbach statt. Teilnehemende Künstler sind Thomas Breitenlechnert (Oberau), Paul Madreiter (Langkampfen), Lukas Pill (Mils), Peter Silberberger (Auffach), Reinhard Thöni (Pfunds) und Helmut Tschiderer (Samnaun); Projektleitung: Markus Pineider.

AGRARWETTER

TEL. 0512/56 15 93 Täglich aktuell von der Wetterdienststelle Innsbruck

Die Almbewirtschafter: Familie Plank vom Bartlhof aus Thaur.

FOTO: PRUGGER

FOTO: FAMILIE PLANK

Jetzt auch auf www.tiroler-bauernbund.at

Buckelei am Anfang des Almsommers: Romed Plank Jun. und Helfer bei den Aufräumarbeiten.

PRÄSENTIERT VON DER


JUNGBAUERN

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Viel Spaß und Einsatz für den guten Zweck FOTO: PETER GLEIRSCHER

Landesnachtwallfahrt 2018 in Strass

GRILLPOOL-CHALLENGE 2018 Ein großer Dank gilt folgenden Organisationen: • • • • • • • • • • • • • • • •

JB/LJ Absam JB/LJ Amras JB/LJ Angath JB/LJ Axams JB/LJ Bad Häring JB/LJ Fieberbrunn JB/LJ Götzens JB/LJ Hochgallmig JB/LJ Innervillgraten JB/LJ Mühlbachl JB/LJ Obernberg JB/LJ Pians JB/LJ Ranggen JB/LJ Rettenschöss JB/LJ Sillian JB/LJ Steinach

• • • • • • • • • • • •

JB/LJ Tessenberg JB/LJ Thaur JB/LJ Tulfes JB/LJ Westendorf JB/LJ Bezirk Imst JB/LJ Bezirk Innsbruck Stadt-Land JB/LJ Bezirk Kitzbühel JB/LJ Bezirk Kufstein JB/LJ Bezirk Lienz JB/LJ Bezirk Reutte JB/LJ Bezirk Schwaz Jungzüchterverein Edelweißgrau

JUNGBAUERN – TERMINE 2018 SAMSTAG, 16. JUNI

SAMSTAG, 30. JUNI

Sölden: Stadlfest der Jungbauernschaft/Landjugend Sölden oberhalb vom Hotel „Neue Post“, „Die Tiroler Hegl“, 20 Uhr.

Volders: Fest der Vereine mit der Jungbauernschaft/ Landjugend Volders beim Kirchplatz, 18 Uhr.

FREITAG, 22. JUNI

Telfes: Bubble-Soccer Turnier der Jungbauernschaft/ Landjugend Telfes beim Fußballplatz Telfes, Anmeldung unter Tel. 0650/3519103, 17 Uhr.

Wald i. P.: Stallgaudi 2.0 der Jungbauernschaft/Landjugend Wald im Pitztal in der Nähe von der Feuerwehrhalle, „Walder Musikkapelle“, 20 Uhr.

SAMSTAG, 23. JUNI Steinberg am Rofan: Summer Christmas Fever der Jungbauernschaft/Landjugend Steinberg am Rofan in der Festhalle, „Die Toten Lederhosen“, 20 Uhr. Wald i. P.: Stallgaudi 2.0 der Jungbauernschaft/Landjugend Wald im Pitztal in der Nähe von der Feuerwehrhalle, „High Voltage“, 18 Uhr.

LANDESTERMINE FREITAG, 22. JUNI Strass: Landesnachtwallfahrt der Tiroler Jungbauernschaft/ Landjugend und der Jungbauernschaft/Landjugend Strass zur Wahlfahrtskirche Maria Brettfall, Treffpunkt beim Gemeindeplatz Strass, 18 Uhr.

Termineintragung unter www.tjblj.at/termine

INFO Weitere Informationen finden Sie auf www.tjblj.at

FOTO: PETER GLEIRSCHER

auf einige wesentliche Dinge besinnen. Die Landesnachtwallfahrt ist die beste Gelegenheit zu danken für alles, was gemeinsam möglich ist, und auch darum zu bitten, dass zukünftige Projekte gut umgesetzt werden können. Und auch dafür, dass alle von den vielen Unternehmungen immer wieder gut nach Hause kommen“, laden Landesleiterin Stephanie Hörfarter und Landesobmann Dominik Traxl herzlich ein. Neben der Jungbauernschaft/Landjugend Absam spendeten noch weitere 26 Orts- bzw. Bezirksorganisationen im Rahmen der GrillpoolChallenge an den Sozialfonds der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend.

Im Zuge der diesjährigen Grillpool-Challenge spendeten zahlreiche Orts- und Bezirksorganisation eine hohe Summe an den Sozialfonds der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend. PETER GLEIRSCHER

I

n den letzten Monaten kursierten zahlreiche Videos auf den verschiedensten Social-Media-Kanälen unter dem Motto „Grillpool-Challenge“. Der Hintergrund dieser Aktion ist es, lustige Videos zu drehen und bei nicht gerade sommerlichen Temperaturen den Grill und einen Pool anzuheizen. Viele haben bei dieser Aktion auch das Soziale nicht vergessen und haben ihre Challenge gleich mit einer Spende an soziale bzw. gemeinnützige Einrichtungen kombiniert. Auch zahlreiche Orts- und Bezirksorganisationen der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend wurden für die „Grillpool-Challenge“ nominiert und haben dies gleichzeitig als Anlass genommen, etwas an den Sozialfonds der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend zu spenden.

Insgesamt gingen durch diese Aktion 13.200,- Euro an Spenden beim Sozialfonds der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend ein. „Genau solche Aktionen machen unsere Organisation zu etwas Besonderem. Neben Spaß und Kreativität haben unsere Mitglieder ihren sozialen Grundgedanken nicht vergessen und so wieder unter Beweis gestellt, wie vielfältig unsere Organisation aufgebaut ist“, so der Landesobmann der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend Dominik Traxl. „Am liebsten möchte ich mich bei jedem persönlich bedanken, der im Zuge der Grillpool-Challenge an unseren Sozialfonds gedacht hat. Es macht mich unheimlich stolz, wie hilfsbereit unsere Mitglieder sind“, so die Landesleiterin Stephanie Hörfarter.

Finanzierung durch Spenden Der Sozialfonds der TJB/LJ wird komplett durch Spenden finanziert. Viele Ortsgruppen stellen immer wieder großzügige Beträge zur Verfügung und helfen so in Not geratenen oder von Schicksalsschlägen betroffenen Personen. Dieses Geld wird nach sorgfältiger Überprüfung jedes einzelnen Falles unangetastet und ohne irgendwelche Abzüge weitergegeben. „Wir möchten an dieser Stelle allen Gönnern recht herzlich für die Unterstützung danken und bitten natürlich auch weiterhin darum“, so die Landesobleute Stephanie Hörfarter und Dominik Traxl. Nähere Auskünfte zum Sozialfonds der TJB/LJ gibt es im Landessekretariat unter Tel. 0512/59 900-20. Spenden können auf das Konto bei der Tiroler Sparkasse überwiesen werden (IBAN AT14 2050 3000 0003 0932, BIC SPIHAT22XXX). Vielen Dank!

JUNGBAUERNSTIMME STEPHANIE HÖRFARTER, LANDESLEITERIN

Mutter Erde „Schau, wo dein Essen herkommt“: Vom 22. Mai bis 1. Juni 2018 präsentierte der ORF seinen Mutter-Erde-Schwerpunkt rund um das Thema „Herkunft und Qualität von Lebensmitteln“. Leider muss ich betonen, dass diese zahlreichen TV-Sendungen, die das Thema aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchteten, immer sehr spät ausgestrahlt wurden. Ich bin jedoch überzeugt, dass die Qualität von Lebensmitteln und ihre Herkunft ein Thema ist, das viele Menschen in Tirol bzw. in ganz Österreich beschäftigt, und dies auch zu „Prime-Time-Zeiten“. Wir sind maßgeblich für unsere Landwirtschaft selbst verantwortlich. Jedoch bin ich davon überzeugt, dass wir in Zukunft helfen können, unsere Landwirtschaft und die Produktion der Lebensmittel in die richtige Richtung zu wenden. Jeder einzelne Griff ins Regal, jede stephanie.hoerfarter@gmx.at

FOTO: DIE FOTOGRAFEN

Ein Fixpunkt im Jahresprogramm der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend ist die Landesnachtwallfahrt. Heuer lädt die Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend gemeinsam mit der Jungbauernschaft/Landjugend Strass am Freitag, 22. Juni 2018, dazu herzlich ein. „Über das ganze Jahr gibt es ein vielfältiges Programm in der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend. Daher ist es uns auch ganz wichtig, dass wir uns auch einmal

Bestellung im Wirtshaus entscheidet mit, wie ein Lebensmittel hergestellt wird. Jede Kaufentscheidung beeinflusst, wie die Landwirtschaft aussieht. Laut Statistiken und Umfragen zeigen wir Österreicher beim Einkaufsverhalten ein überdurchschnittlich hohes Bewusstsein für Regionalität. Dennoch ist am Ende meist der Preis das Hauptargument beim Einkauf von Lebensmitteln. Darum setzen auch wir auf Regionalität und möchten mit unserem diesjährigen Jahresprojekt „Wie regional ist dein Kühlregal?“ ein starkes Zeichen setzen. Es muss noch viel mehr Bewusstseinsbildung in Tirol und vor allem österreichweit gemacht werden. Umso mehr freut es mich, dass sich wieder so viele Ortsgruppen bereit erklären, an diesem Projekt der TJB/ LJ teilzunehmen. Schauen wir in Zukunft, dass wir regional, saisonal und kontrolliert einkaufen!


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„Krönung“ der besten bäuerlichen Produkte

TIROL

Lebensfragen: Die Heimkehr DDR. GERHARD BRANDL, PSYCHOTHERAPEUT

FOTO: DIE FOTOGRAFEN

Heimat ist weit weniger ein geographischer als vielmehr ein sozialer Begriff. Wo man mit Menschen gern zusammen ist, und zwar in gegenseitigem Wohlwollen und Hilfsbereitschaft, dort ist man zu Hause. Ein Aufbruch in die Fremde kann verschiedene Gründe haben: Interesse an den Verhältnissen anderswo, berufl iche Ausbildung. Es muss dadurch aber keinen Abbruch einer Beziehung geben. Sehr oft empfindet man ein notwendiges Fernsein als äußerst schmerzlich. Nachdem die menschliche

Entwicklung nicht harmonisch, sondern meist krisenhaft verläuft, ist es zuweilen erforderlich, dass man dem Gewesenen den Rücken kehrt, Abstand gewinnt, ohne dass ein Bruch erfolgen muss. Wenn das menschliche Leben eine Pilgerreise ist, sind wir hier auf Erden nirgendwo zu Hause. Unser Dasein ist befristet, der Friedhof wäre keineswegs unser definitives Ziel. Jesus hat uns versprochen, für eine Wohnung im Hause seines himmlischen Vaters Sorge zu tragen (Jo 14, 2).

LESERPOST

30 Betriebe konnten heuer mit der „GenussKrone“ ausgezeichnet werden.

ausgezeichnet. Unsere bäuerlichen Direktvermarkter haben wieder hervorragende Spezialitäten eingereicht und der Erfolg bei der Prämierung gibt ihnen Recht: Die Kombination lität beeinflussen. Höchste Rohstoffqua- aus besten Rohstoffen, fachkundiger lität, handwerkliches Können und eine Verarbeitung und entsprechendem ständige Aus- und Weiterbildung sind Innovationsgeist gibt jedem Produkt dabei die Eckpfeiler, auf die sich die ein gewisses Extra. Das wissen sowohl Arbeit unserer Direktvermarkter stützt. die Jury als auch die Kundinnen und Das Ergebnis sind hervorragende bäu- Kunden zu schätzen“, so LK-Fachbeerliche Spezialitäten, welche die Be- reichsleiter Wendelin Juen. Dabei sonderheiten der Regionen Tirols auf entwickeln sich die Direktvermarkter die Teller bringen“, zeigt sich der Prä- kontinuierlich weiter und tüfteln nicht sident der Landwirtschaftskammer, nur an neuen Produkten, sondern sind Josef Hechenberger, erfreut über das auch bestrebt, bereits bestehende Progute Abschneiden der Tiroler Direkt- duktlinien stets weiter zu verbessern. vermarkter. Das spiegelt sich auch im Ergebnis der diesjährigen „GenussKrone“-Prämierung wieder, wie Wendelin Juen „GenussKrone“ bestätigt: „Neben Erfolgen bei den als Qualitätsgarant ‚Klassikern‘, den verschiedenen SpeckBewer tet und Wurstwaren, werden d ie wurden heuer unProdukte nach ter anderem herklar defi niervorragende Essige ten Qualitätsund Frischkäsekriterien, die z ubereit u n gen von einer Exausgezeichnet. pertenjury in Das zeigt, dass LK-PRÄSIDENT JOSEF HECHENBERGER For m ei ner die DirektverVerkostung bemarkter Mut zu urteilt werden. Diese sensorische Neuem haben und ihr Handwerk mit Überprüfung garantiert höchste Qua- großem Ehrgeiz vorantreiben. Ich litätsstandards, was auch die Konsu- gratuliere allen Siegern herzlich zu menten zu schätzen wissen. „Mit der ihren hervorragenden Produkten und ‚GenussKrone‘ werden, wie der Name zur Auszeichnung mit der ‚Genussschon sagt, nur die besten Produkte Krone‘!“

Ü

ber die Verleihung der „GenussKrone“ durften sich 30 Betriebe mit 47 bäuerlichen Spezialitäten freuen. Diese wird alle zwei Jahre vom ‚Agrar.Projekt.Verein‘ an die besten Direktvermarkter des Landes vergeben, die damit die Chance erhalten, beim bundesweiten Entscheid mitzumachen. Alle zwei Jahre haben Tiroler Direktvermarkter die Möglichkeit, ihre Produkte für die „GenussKrone“-Prämierung einzureichen. Nur die besten bäuerlichen Produkte aus den Hauptkategorien Brot, Fisch, Käse, Rohpökelwaren und Obstprodukte können anschließend am bundesweiten Bewerb teilnehmen. Den Landessiegern wurde am Mittwoch vergangener Woche im „Tirol Panorama“ am Bergisel in Innsbruck die „GenussKrone“ verliehen.

Geschmackserlebnisse aus der Region Bei der letzten „GenussKrone“ konnten 37 Produkte ausgezeichnet werden, heuer haben schon 47 die hohen Anforderungen der Jury erfüllt. „Diese Steigerung bestätigt, dass die hohe Qualität der bäuerlichen Erzeugnisse stetig weiterentwickelt wird. Bei der Veredelung der Lebensmittel spielen viele Faktoren hinein, welche die Qua-

„Die hohe Qualität der bäuerlichen Erzeugnisse wird stetig weiterentwickelt.“

44 junge Energieberater ausgebildet Bereits zum zweiten Mal erhielten die AbsolventInnen der HTL in Imst und Jenbach die Möglichkeit im Rahmen des Unterrichts die Ausbildung zum/r EnergieberaterIn zu durchlaufen. Am 7. Juni konnte LHStv. Josef Geisler gemeinsam mit DI Bruno Oberhuber, Geschäftsführer von Energie Tirol, und den Direktoren der HTL Imst und Jenbach den 44 SchülerInnen das Zeugnis dieser Zusatzqualifi kation überreichen. „Durch die Unterstützung von Energie Tirol und viel Einsatz unserer Lehrkräfte konnten die Schülerinnen und Schüler unserer Abschlussklassen nun bereits zum zweiten Mal den AKurs der Energieberaterausbildung im Zuge ihrer Schullaufbahn erwerben“,

erklären die Direktoren Dr. Markus Hörhager und Dr. Stefan Walch unisono und freuen sich, dass die SchülerInnen beider HTL hier heute aufeinandertreffen und sich austauschen können. Die HTL in Imst und Jenbach sind seit 2016 Partnerschulen der landesweiten Initiative TIROL 2050 energieautonom. In Imst liegen mit der Abteilung für Bautechnik die Ausbildungsschwerpunkte insbesondere auf Energieeffi zienz und nachhaltigen Baustoffen. Die HTL Jenbach deckt mit der Abteilung für Gebäudetechnik den Bereich effiziente und ökologische Energieplanung und Anlagenkonzeption ab. „Mit eurer Ausbildung an der HTL und der Zusatzqualifi kation als Ener-

gieberaterIn seid ihr nicht nur am Arbeitsmarkt begehrt, sondern auch Tirols Kapital für die Energiezukunft. Ihr seid die Motoren der Energiewende. Mit eurer Unterstützung werden wir das Ziel, Tirol bis 2050 energieautonom zu machen und uns selbst mit heimischer Energie versorgen zu können, erreichen“, gratulierte LHStv. Josef Geisler den AbsolventInnen. 37 Prozent der in Tirol verbrauchten Energie fallen derzeit auf den Gebäudebereich. Auch DI Bruno Oberhuber von Energie Tirol zeigte sich sehr erfreut über die Zusammenarbeit mit den beiden Schulen. Die Inhalte werden zum einen Teil von Lehrpersonen der HTL und zum anderen Teil von ReferentInnen von Energie Tirol vermittelt.

FOTOS: RIEDL

Letzte Woche wurden Tirols beste bäuerliche Direktvermarkter im Rahmen der GenussGala am Innsbrucker Bergisel mit der „Landes-GenussKrone“ ausgezeichnet.

Ist das der Klimawandel oder war es einfach die warme Witterung im April und Mai: Unsere Leserin Resi Riedl aus Mauern (Steinach am Brenner) hat schon vor

ca. zehn Tagen auf über 1.000 Meter Seehöhe sowohl diesen Steinpilz als auch die Arnika gefunden – um rund eineinhalb Monate früher als in normalen Jahren.

WOCHENKALENDER Wenn ’s regnet auf Gervasius (19.), es vierzig Tage regnen muss. Um wieviel Tag der Reif voar Sunnawend ausbliebn ist, um soviel Tag bleibt er nach Sunnawend a aus. Im Juni viel Donner bringt an trüebn Sommer.

15. 6., Freitag 16. 6., Samstag

8.21

17. 6., 11. Sonntag i. Jk. 18. 6., Montag

9.41

19. 6., Dienstag 20. 6., Mittwoch

13.30

21. 6., Donnerstag

Die Sonne tritt in das Zeichen des Krebses am 21. Juni um 11.08 Uhr (Sommeranfang). GEDENKTAGE Vor 80 Jahren, am 19. Juni 1938, wurde in Linz der Fernsehmoderator und Entertainer Karl Moik geboren (+ 26. 3. 2015). Bekannt wurde er als „Erfinder“ und Moderator des „Musikantenstadls“.

Aus dem Brauchtum

Namenstag der Woche

Der hl. Veit (15. 6.) wirkt gegen Fraisen, Epilepsie („Veitstanz“), Besessenheit, Tollwut, Unwetter und Bettnässen und ist Schutzpatron der Tänzer, Schauspieler und Frühausfsteher. „Regnet’s am St.-Vitus-Tag, fruchtbares Jahr man hoffen mag.“ – „Wer die Gerste sät auf St. Vit, ist sie mitsamt dem Sacke quitt.“ – „Nach St. Veit wandelt sich die Zeit.“

Hl. Benno (16. 6.): Er entstammte einem sächsischen Grafengeschlecht und wurde Kanoniker zu Goslar und 1066 Bischof von Meißen. Er wird als „Apostel der Wenden“ (Slawenstämme an der Elbe und Ostsee) bezeichnet (+ 1106). Seine Reliquien ruhen in der Frauenkirche zu München. Darstellung: als Bischof mit einem Fisch; Patron Münchens, Altbayerns; der Fischer, Tuchmacher


FORUM LAND Information und Diskussion rund um das Thema Wolf

Wölfe sind nicht nur ein Problem der Bauern

fes positiv gegenübersteht. Es wird noch viel Überzeugungsarbeit nötig sein, um der Gesellschaft zu vermitteln, wie sich eine Wiederansiedelung von Wölfen auf die Landwirtschaft auswirken würde und welchen wirtschaftlichen und emotionalen Schaden Wolfsrisse für die betroffenen Landwirte haben. Forum Land wird sich weiterhin um dieses Thema kümmern und im Herbst zu weiteren Informationsveranstaltungen einladen.

G

emeinsam mit Bürgermeister und Bauernbund-Gebietsobmann Alexander Woertz lud Forum Land Bezirksobfrau DI Regina Norz zur Informationsveranstaltung „Der Wolf im Alpenraum“. Als Diskussionspartner waren Bezirksbauernobmann Thomas Schweigl, Bezirksjägermeister Thomas Messner und Touristiker LAbg. Mario Gerber am Podium. Hochintelligent und ein kluger Stratege − mit diesen Worten beschrieb Hermann Gahr das Raubtier Wolf. Gahr weiß, wovon er redet. In den vergangenen Monaten beschäftigte er sich auf Bundes- und Landesebene intensiv mit dem Thema. Vor wenigen Tagen präsentierte er gemeinsam mit LHStv. Josef Geisler und LK-Präsident Ing. Josef Hechenberger einen 10-Punkte-Plan zum Umgang mit dem Thema in Tirol. „Der Wolf sucht sich leichte Beute. Vor allem, wenn er im Rudel jagt, gibt es kein Tier, das er nicht erlegen könnte. Das heißt, kein potenzielles Beutetier, egal ob klein oder groß, ist vor ihm sicher“, erklärt Gahr. Mit bis zu fünf Kilogramm Fleisch pro Tag ist der Hunger des Wolfes zudem enorm.

Ordentliches Wolfsmanagement

Der Forstdirektor der LK-Salzburg DI Franz Lanschützer (li.) und Landesobmann NR Hermann Gahr begleiteten Forum Land als Referenten.

Mit Herdenschutzmaßnahmen wie der Einsatz scharfer Hunde oder Zäune zeigen Erfahrungswerte aus anderen Ländern keine Möglichkeit, die Nutztiere vor den wilden Räubern zu schützen. Für ihn der einzige funktionierende Schutz: Entnahmen und ein ordentliches Wolfsmanagement. Generell zeigt Gahr in seinem Referat auf, dass die gesamten Ostalpen zum Erhalt der

FOTO: TBB

FOTOS (5): TBB

FOTO: WODICKA

„Wir wollen keine Panik machen, wir wollen informieren, diskutieren, sensibilisieren und vor allem die Basis einbinden“, so begrüßte Forum Land Landesobmann NR Hermann Gahr rund 100 Anwesende im Gemeindesaal in Pfons.

Rund 280 Teilnehmer waren bei der Informationsveranstaltung in Lienz.

In den vergangenen Wochen war Forum Land in mehreren Bezirken unterwegs, um mit der Bevölkerung über den Wolf zu diskutieren. Rund 500 Interessierte folgten der Einladung zu den Informationsveranstaltungen mit dem Hauptreferenten Franz Lanschützer von der LK Salzburg. Die Landwirte sorgen sich um das Wohlergehen ihrer Tiere und fühlen sich machtlos, da immer noch ein Großteil der Bevölkerung der Rückkehr des Wol-

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Freuten sich über einen sachlichen Forum-Land-Diskussionsabend in Pfons (vlnr.) Bezirksbauernobmann Ing. Thomas Schweigl, Bezirksjägermeister Thomas Messner, Forum-Land-Bezirksobfrau DI Regina Norz, Hotelier und LAbg. Mario Gerber, Forum-Land-Landesobmann NR Hermann Gahr, Gebietsobmann Bgm. Alexander Woertz

traditionellen Alm- und Weidewirtschaft wolfsfrei bleiben müssen. „Aus Sicht des Wolfes wäre der Alpenraum als Lebensraum sicher geeignet, doch aus Sicht der Kulturlandschaft wäre der Einzug des Wolfes fatal“, meint Hermann Gahr. „Wir sind jedoch noch ganz am Anfang. Laut Studie sind nach wie vor 70 Prozent der Bevölkerung für die Rückkehr des Wolfes. Es handelt sich im Großteil der Bevölkerung und in der Politik um ein Naturschutzthema und kein Tierzuchtthema“, so Gahr zu den Anwesenden. Gahr, der eng mit Südtiroler Bauern in Kontakt ist, meinte weiter: „Die Bauern fühlen sich machtlos. Ihr Vieh wird gerissen, teilweise sogar vom Aussterben bedrohte Rassen. Der emotionale Schaden, der den Viehbesitzern zugefügt wird, ist erheblich“, verdeutlicht Gahr. „Und dennoch haben Menschen kein Verständnis dafür, dass Bauern kein Wolffutter züchten wollen. Da ist der Weg noch ein langer und steiniger.“ Mitschuld an der Pro-Wolf-Stimmung der

Bevölkerung haben für Gahr auch NGO‘s, die die Rückkehr des Tieres für ihre Zwecke missbrauchen, indem sie mit dem geschützten Wolf für ihre eigenen Organisationen werben. Die Bilanz der Veranstaltung in Pfons ist erfreulich: 100 Interessierte hatten sich eingefunden, um sich über den Wolf im Alpenraum zu informieren. „Forum Land will die Situation nüchtern betrachten und mehr Information statt Emotion schaffen, um eine nationale Lösung für ein zufriedenstellendes Wolfsmanagement zu finden und Rahmenbedingungen zu setzen“, erklärt Forum-Land-Bezirksobfrau DI Regina Norz. Sie plädierte für einen Schulterschluss aller Beteiligten am Podium: „Es braucht die Unterstützung der Jägerschaft und des Tourismus, jedoch sind wir auch auf den Einsatz der Politik auf allen Ebenen angewiesen und es wird auch das Zutun der Landwirtschaft brauchen, damit zumindest ein Mindestmaß an Herdenschutz angewandt wird.“

KOMMENTAR FORUM NR HERMANN GAHR, LANDESOBMANN FL

Gefahr für die Almwirtschaft

Die Landwirte machen sich berechtigte Sorgen. Der Beutegreifer Wolf frisst am Tag bis zu fünf Kilogramm Fleisch, und wenn er im Rudel jagt, ist kein Tier – ob groß oder klein – sicher vor ihm.

Dieses Jahr wird wohl als Jahr der Wölfe in die Geschichte eingehen. Noch vor dem Almauftrieb gab es in Österreich zahlreiche bestätigte Meldungen über Wolfsrisse. Erschreckend: Die Raubtiere wagen sich immer näher an die Höfe und Siedlungen. Tirol ist umzingelt von Wölfen. Erst kürzlich riss ein Wolf in Salzburg am helllichten Tag wenige Meter neben einem Bauernhof ein Schaf. Der Beutegreifer ließ sich weder von einem Elektrozaun noch von Menschen abhalten. Dieses Beispiel zeigt gut, was wir in Zukunft erwarten können. Die Wiederkehr der Wölfe gefährdet das Leben im ländlichen Raum für Mensch und Tier. Wenn die Wölfe jetzt schon neben Höfen und Häusern wildern, dann kann man sich gut vorstellen, was uns heuer auf unseren hermann.gahr@parlament.gv.at Almen blüht. Man muss kein

FOTO: BAUERNZEITUNG

Information rein und Emotion raus: Interessierte Zuhörer und Medienvertreter sind wichtige Multiplikatoren für das ernste Anliegen.

Hellseher sein, um vorauszusagen, dass es in diesem Sommer zahlreiche Wolfsrisse geben wird. Denn unsere Weidetiere sind leichte Beute – und das wissen die Wölfe auch. Um die Sicherheit von Mensch und Tier zu gewährleisten, brauchen wir Wolfsfreie Zonen. Wir dürfen uns nicht von NGO´s einen Stempel aufdrücken lassen, mit dem die Bauern schlussendlich leben müssen. Denn diese selbsternannten Tierschützer müssen nicht ihre toten oder sterbenden Tiere von den Weiden holen, sie müssen nicht hilflos dabei zusehen, wie Wölfe ihre handaufgezogenen Schäfchen reißen und sie brauchen keine Angst um ihre im Wald spielenden Kinder haben. Denn in der Stadt gibt es keine Wölfe, sehr wohl aber am Land. Deswegen sage ich klar und deutlich: Ein Zusammenleben mit den Wölfen ist nicht möglich!


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Diesmal fand der traditionelle Medienempfang des Tiroler Bauernbundes bei „Klinglers Goaßstall“, einem sehr innovativen Betrieb der Familie Robert und Silvia Klingler in Ampass statt.

FOTO: TIROLER BAUERNBUND

Tochter Viktoria Klingler beim Melken.

FOTO: TIROLER BAUERNBUND

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amilie Klingler produziert seit 20 Jahren Ziegenmilch und Kitzfleisch und ist darüber hinaus ein verlässlicher Partner der Agrarmarketing Tirol, der Bäckerei Ruetz, der Brauerei „Zillertal Bier“, der Tiroler Saatbaugenossenschaft und der Sennerei in Rotholz. „Schritt für Schritt haben wir unsere Ideen und Projekte an der Seite von starken Partnern in den vergangenen Jahrzehnten verwirklichen können“, so Betriebsführer Robert Klingler in seiner Begrüßung. Mittlerweile produziert Klingler nicht nur Ziegenmilch und Kitzfleisch in unmittelbarer Nähe von Innsbruck, sondern hat sich im Laufe der Jahre auch zu einem verlässlichen, regionalen Partner gleich mehrerer Tiroler Betriebe ent-

Familie Klingler öffnete ihre Ziegenstalltüren für das traditionelle Mediensommerfest des Tiroler Bauernbundes (v. l.): LK-Präsident Ing. Josef Hechenberger, Bauernbunddirektor BR Dr. Peter Raggl, LK-Vizepräsidentin ÖR Helga Brunschmid, Familie Robert und Silvia Klingler sowie Bauernbundobmann LHStv. Josef Geisler.

wickelt. So baut Klingler Fisser Gerste zur Produktion von „Zillertal Bier an, liefert seine Ziegenmilch nach Rotholz und baut Weizen für die Bäckerei Ruetz auf seinen Feldern an. „Uns ist es ein Anliegen, unsere Stalltüren für interessierte Menschen zu öffnen und somit der Tiroler Landwirtschaft ein Gesicht zu geben. Viele Bauern in unserem Land produzieren mit viel Herzblut beste Produkte. Es ist wichtig, dass Konsumenten Einblick bekommen und wissen, woher ihr Essen kommt“, so Klingler zu seinem Beweggrund, das Medienfest des Tiroler Bauernbundes in seinem Ziegenstall zu veranstalten. „Gerade in Zeiten schlechter Produktpreise wird es für uns Bauern in Tirol immer wichtiger, dass sie sich

auf treue und qualitätsbewusste Konsumenten verlassen können. Wir haben hochwertigste, zu 100 Prozent gentechnik- und hormonfreie Nahrungsmittel, die unter höchsten Produktions- und Qualitätsstandards hergestellt werden und KonsumentInnen in unserem Land wissen das sehr wohl zu schätzen“, so Bauernbundobmann LHStv. Josef Geisler zu den anwesenden Bauernbundfunktionären und Medienvertretern. „Das heutige Zusammentreffen soll zum einen ein Dank für die gute Zusammenarbeit während des Jahres sein, zum anderen aber die Einladung uns weiterhin in der Bewusstseinsbildung zu unterstützen“, so Geisler weiter. „Wir müssen die Geschichte, der Produkte und unsere Herkunft den Konsumentinnen

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und Konsumenten in unserem Land immer wieder ins Bewusstsein rufen. Nur so schaffen wir es die Wirtschaftskreisläufe in unseren Regionen zu stärken und damit einhergehend unser Land lebenswert zu erhalten – zum Erzählen dieser Geschichte brauchen wir die Medienvertreter an unserer Seite und ich darf weiterhin um die Unterstützung bitten“, so Geisler zur wertvollen Arbeit der Tiroler Medien. Neben den BauernbundAbgeordneten zum Tiroler Landtag und Nationalrat (Ing. Kathrin Kaltenhauser, Alois Margreiter, Josef Edenhauser, NR Hermann Gahr und Agrarklubobmann DI Hermann Kuenz) konnten Bauernbundobmann LH-Stv. Josef Geisler und Direktor Bundesrat Dr. Peter Raggl LK-Präsident Ing. Josef Hechenberger, LK-Vizepräsidentin Ök.-Rätin Helga Brunschmid, Kammeramtsdirektor Mag. Ferdinand

Grüner sowie zahlreiche Vertreter der Tiroler Medien begrüßen.

Zum Betrieb Klinglers Goaßstall der Familie Robert und Silvia Klingler liegt in Ampass. Am Hof leben auch die Töchter Anna Theresa und Viktoria sowie die Eltern Franz und Erna. Wie der Hofname schon sagt, bewohnen seit 20 Jahren auch 100 Milchziegen der Rasse „Gemsfärbige Gebirgsziege“, ca. 20 Jungziegen, drei Böcke, 15 Hennen und eine Katze den Hof. Familie Klingler bewirtschaftet 15 Hektar Grünland, 3 Hektar Weizenacker, 1 Hektar verwendet die Familie für die Tiroler Saatgutvermehrung, auch wird auf 4,5 Hektar Waldwirtschaft betrieben. Die Familie Klingler liefert die Ziegenmilch nach Rotholz, wo verschiedene Käsesorten produziert werden.

Bergsegen auf der Matreier Ochsenalm

FOTO: PRIVAT

Viel Herzblut zur Stärkung heimischer Produkte

TIROL

Die Bäuerinnen und Bauern von Mühlbachl und Matrei am Brenner laden am Sonntag, dem 17. Juni 2018, zum traditionellen Bergsegen auf der Matreier Ochsenalm ein.

Um 11 Uhr wird eine heilige Messe gefeiert. Anschließend gemütliches Beisammensein bei Speis und Trank, frischen Krapfen und selbstgebackenen Kuchen.


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Erfolgreiches Jahr 2017 für Lagerhaus WHG Die UNSER LAGERHAUS WHG konnte für 2017 wiederum eine überaus erfreuliche Bilanz ziehen: Das Unternehmen steigerte den Umsatz um knapp sieben Prozent auf 490,4 Mio. EUR. Im Jahr 2018 startet das Lagerhaus eine Digitalisierungsoffensive.

D

ie „UNSER LAGERHAUS“ WARENHANDELSGESELLSCHAFT m.b.H. hat 2017 ein sehr gutes Unternehmensergebnis erwirtschaftet und setzte wichtige strategische Weichenstellungen für ein zukünftiges Wachstum. „Alle Geschäftsbereiche haben 2017 mit einer deutlichen Absatzsteigerung einen wesentlichen Beitrag zur positiven Umsatzentwicklung geleistet. Unser Ergebnis konnte im Vergleich zum Vorjahr durch eine Steigerung der Ertragssituation und vor allem durch eine effiziente Kostensteuerung um knapp 10% auf 7,7 Mio. EUR erhöht werden“, so der Sprecher der Geschäftsführung DI Arthur Schifferl. „Mit der breiten Ausrichtung auf drei Kerngeschäftsfelder Agrar, Energie und Bau ist das Unternehmen in hohem Maße stabil und zukunftsträchtig aufgestellt. Im Jahr 2017 wurden

FOTO: UNSER LAGERHAUS WHG

EXPERTENTIPP

Die beiden UNSER LAGERHAUS WHG Geschäftsführer (v. l.) DI Peter Messner und DI Arthur Schifferl präsentierten ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr und ziehen für 2017 eine überaus erfreuliche Bilanz.

für den Ausbau und die Modernisierung der Lagerhaus Standorte ca. 12 Mio. Euro aufgewendet“, so Geschäftsführer DI Peter Messner. Erstmals konnte man in den Hausund Gartenmärkten über 1,6 Mio. zahlende Kunden begrüßen und über 100.000 Stammkunden bestätigen die Fach- und Beratungskompetenz der Mitarbeiter in den Lagerhaus Märkten. „Die Gewinnung neuer Franchisepartner in Tirol wirkten sich sehr positiv auf die Umsatzentwicklung aus. Das neue Lagerhaus Neustift im Stubaital bietet bedarfsorientierte Produkte und vielseitige Serviceleistungen“, so Arthur Schifferl.

Wertschöpfung und Sicherheit für Landwirte Für Tirols Landwirte ist das Lagerhaus ein verlässlicher und sicherer Partner wenn es um die Bereitstellung von agrarischen Betriebsmitteln bis hin zur Erfassung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen geht. „Erstmals konnten deutlich über 155.000 Tonnen in den Mischfutterwerken Klagenfurt und Innsbruck produziert und erfolgreich vermarktet werden. Mit der Übernahme des Mischfutterwerkes ,Rauchfutter‘ in Hall werden die Produktionskapazitäten in Tirol erweitert sowie eine

regionale Bio-Mischfutterproduktion in Innsbruck ermöglicht“, betont Peter Messner.

Innovative Landtechnik und professionelles Service Die Sparte Technik bietet den Tiroler Landwirten leistungsstarke Landtechnik, professionelle Servicewerkstätten sowie moderne Stall- und Melktechnik. Durch die Konzentration des Landtechnikvertriebes in das Kompetenzzentrum Schlitters wurde die Kundenbetreuung deutlich verbessert. „Gemeinsam mit unseren Landwirten mehr erreichen und dadurch Sicherheit und zusätzlichen Mehrwert für die Landwirtschaft zu generieren, ist auch in Zukunft das erklärte Ziel“, unterstreicht Messner. Im Jahr 2018 liegt ein besonderes Augenmerk auf dem engagierten Vorantreiben der Digitalisierung im Lagerhaus. „Unser neuer Online-Shop wird es uns ermöglichen, zukünftig an Standorten, wo wir Nahversorger mit eingeschränkten Verkaufsflächen sind, das gesamte Sortiment kompetent anzubieten“, so Schifferl abschließend. Die UNSER LAGERHAUS Warenhandelsgesellschaft m.b.H. erwirtschaftete 2017 an über 60 Standorten in Kärnten und Tirol mit 1.150 Mitarbeitern einen Umsatz von 490,4 Mio. Euro.

FOTO: UNSER LAGERHAUS WHG

TIROL

Aufgrund der steigenden Nachfrage nach regional produziertem, gentechnikfreiem sowie biologischem Qualitätsfutter wurde in Tirol die Produktionskapazität für Mischfutter erheblich erweitert. So wurde im November 2017 das Mischfutterwerk „Rauch“ am Standort Hall übernommen und in die WHG eingegliedert.


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Ausstellung „Frischluft? Freiheit! Fahrrad!“

TIROL

alle. Weitere Entwicklungsstufen zum Fahrrad sind ab Mitte des 19. Jahrhunderts zunächst das Veloziped und Hochrad mit Tretkurbeln am Vorderrad und später das kettenbetriebene Sicherheitsniederrad (1885/86), wie wir es im Prinzip heute noch verwenden. Sind es anfangs ausschließlich gutbetuchte Bürger und Adelige, die das Radfahren als Hobby ausüben, so kann man sich bereits um die Jahrhundertwende auch in Tirol mit geringerem Einkommen ein Fahrrad leisten.

Die Ausstellung „Frischluft? Freiheit! Fahrrad!“, die bis 6. Jänner des kommenden Jahres im Zeughaus in Innsbruck geöffnet ist, findet in Zusammenhang mit der Fahrrad-Weltmeisterschaft in Tirol statt. Deshalb ist sie auch in der Zeit während der UCI-Straßenrad-WM in der Zeit vom 22. bis 30. September bei freiem Eintritt zu sehen.

Für Frauen nicht opportun Für Frauen ist das Radfahren anfangs aufgrund der allgemeinen Beklei-

dungsvorschriften, aber auch wegen moralischer und gesundheitlicher Bedenken, nicht opportun. Um 1900 wird das Fahrrad auch als Gefährt zur Bewegung in der frischen Luft oder als Sportgerät verwendet. Mit der Zeit unternimmt man gerne auf den immer besser ausgebauten Straßen Fahrradtouren. Diese werden bald als eigenes Angebot des Tourismus entsprechend beworben. Im Zusammenhang mit der in den 1980er Jahren aufkommenden Umweltbewegung, verbunden mit Fitnessbewusstsein sowie der Entwicklung des Elektrofahrrades, können wir heute – ebenso wie um 1900 – von einem Fahrradboom sprechen.

DR. HEINZ WIESER

Diese Ausstellung, die sich mit technik- und kulturgeschichtlichen Aspekten sowie mit verkehrs- und sozialpolitischen Fragestellungen zum Radfahren in der Gegenwart, befasst, führt

Radfahrergruppe vor der Annasäule in Innsbruck, um 1900.

den Betrachter zum Teil in die Vergangenheit und macht diese Schau ganz besonders spannend. Die individuelle, unkomplizierte, rasche und ökologische Fortbewegung auf kurzen Strecken erfolgt heute mehr denn je mit dem Fahrrad. Dieses dient aber nicht nur als Verkehrs-, sondern

auch als Transportmittel und als Freizeit- und Sportgerät. Seinen Ursprung hat das Fahrrad im sogenannten Laufrad, der Draisine. Dafür erhält der Erfinder Karl von Drais vor 200 Jahren im Großherzogtum Baden ein Privileg und sie avanciert in der Folge zum ersten Individualverkehrsmittel für

FOTO: DR. HEINZ WIESER

Ein Blick in die Vergangenheit

FOTO: DR. HEINZ WIESER

D

ie Faszination dieser Fortbewegungsmöglichkeit ist geradezu unbeschreiblich. Man kann es fast nicht glauben, aber selbst weite Strecken wie etwa von Innsbruck nach Venedig und retour wurden bereits rund um 1900 mit dem Fahrrad zurückgelegt.

Schützenscheibe mit Hochradfahrer zur Erinnerung an das große Radfahrerfest vom August 1893 in Lienz.

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Windautaler Radlrallye: Samstag, 16. Juni 2018, 16 Uhr, Start Dorfzentrum, Westendorf. Bereits zum 5. Mal wartet in Westendorf ein besonderes Rad-Highlight auf alle Mountainbike-Freunde: die Windautaler Radlrallye mit seinen zwei Disziplinen „Schmankerlrallye“ und „Windautaler Sprintrennen“.

Hengstauftrieb: Sonntag, 17. Juni 2018, 10 bis 17 Uhr, Stallbachkaralm Aschau, Kirchberg. Ein alljährliches Highlight ist das Aufeinandertreffen der größten und stärksten Tiroler Noriker Deckhengste. Geführte Wanderung mit Weisenbläsern um 8.30 Uhr, Frühschoppen ab 10 Uhr, Abwaage und Präsentation der Hengste ab 11 Uhr. Das Auslassen der Hengste ist für 12 Uhr am gewohnten Platz auf der Stallbachkaralm geplant. Für Speis, Trank und Musik ist bestens gesorgt. Miederer Musik Mittwoch: Mittwoch, 20. Juni 2018, 20.15 Uhr, Hotel Bergkranz, Mieders. Genießen Sie einen gemütlichen Abend mit der Stubaier Freitagsmusig, kulinarischen Schmankerln im Hotel-Restaurant Bergkranz. BLUTSPENDEAUFRUF

Der Tiroler Bauernbund stellt seinen Mitgliedern eine kostenlose Rechtsberatung zur Verfügung. Terminvereinbarungen sind erforderlich: Für Rechtsauskünfte in Innsbruck (Mag. Egger und Mag. Perkhofer) unter Telefon 0512/59 9 00 DW 17 oder DW 40 und für die Sprechtage in den Bezirken bei den Bezirkslandwirtschaftskammern. Folgende Sprechtage werden demnächst abgehalten: Dienstag, 19. Juni: St. Johann in Tirol, Bezirkslandwirtschaftskammer Kitzbühel (Mag. Egger) Mittwoch, 20. Juni: Imst, Bezirkslandwirtschaftskammer (Mag. Perkhofer)

Spannende Kämpfe gibt es wieder beim Hengstenauftrieb auf die Stallbachkaralm zu sehen.

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Agrarwetter FÜR TIROL

Die neue

PROGNOSE Do., 14. Jun. 2018

See: 14. Juni 2018, 17 bis 20 Uhr, Gemeindesaal Achenkirch: 15. Juni 2018, 16 bis 20 Uhr, Mehrzweckhalle Telfs: 18. Juni 2018, 12 bis 20 Uhr, RK-Bezirksstelle Telfs Hall in Tirol: 19. Juni 2018, 17 bis 20 Uhr, Rotes Kreuz Innervillgraten: 20. Juni 2018, 16 bis 20 Uhr, Gemeindesaal

Hagel App

Fr., 15. Jun. 2018

19° 13° 70%

19° 13° 70%

20° 12° 60%

23° 13° 30%

22° 11° 20%

schneller übersichtlicher moderner

21° 12° 40%

23° 12° 30%

22° 14° 30%

Temperaturmaximum, Temperaturminimum, Niederschlagswahrscheinlichkeit

SPRECHTAGE RECHTSBERATUNG

Ein Almauftrieb der besonderen Art wird am Sonntag, dem 17. Juni, geboten: der Noriker-Hengstauftrieb mit den größten und stärksten NorikerDeckhengsten aus Tirol auf der Stallbachkaralm im Spertental/Aschau. Nachdem die Deckhengste für die Deckung zahlreicher Stuten gesorgt haben, steht ihnen zur Erholung eine Sommerfrische auf der Stallbachkaralm zu. Doch bevor es soweit kommt, müssen die Pferde noch um die Rangordnung kämpfen. Dieses beeindruckende Schauspiel ist Voraussetzung für einen entspannten und friedlichen Almsommer. Um 8.30 Uhr wird vom Tourismusverband eine geführte Wanderung mit Weisenbläsern vom Parkplatz Ebenau bis zur Stallbachkaralm angeboten. Beim Frühschoppen ab 10 Uhr spielen „Die Spertentaler Musikanten“ auf. Für Speis und Trank sorgen die Mitglieder des Tiroler Norikerzuchtverbandes. Achtung: Frühzeitige Anreise wird aufgrund der begrenzten Parkplätze empfohlen.

Dienstag, 26. Juni: Lienz, Bezirkslandwirtschaftskammer (Mag. Egger) Mittwoch, 27. Juni: Landeck, Bezirkslandwirtschaftskammer (Mag. Perkhofer)

SOZIALVERSICHERUNG

Brixlegg: Dienstag, 19. Juni, 9 bis 11 Uhr, Marktgemeindeamt Ebbs: Dienstag, 19. Juni, 14 bis 16 Uhr, Gemeindeamt Mieming: Mittwoch, 20. Juni, 9 bis 11 Uhr, Gemeindeamt Längenfeld: Mittwoch, 20. Juni, 14 bis 16 Uhr, Gemeindeamt Prutz: Donnerstag, 21. Juni, 9 bis 11 Uhr, Gemeindeamt Landeck: Donnerstag, 21. Juni, 14 bis 16 Uhr, Bezirkslandwirtschaftskammer

Sa., 16. Jun. 2018

So., 17. Jun. 2018

26° 9° 60%

22° 14° 80%

Mo., 18. Jun. 2018

Di., 19. Jun. 2018

Mi., 20. Jun. 2018

27° 9° 60%

27° 14° 60%

21° 12° 60%

www.hagel.at/hagelapp

ANALYSE für INNSBRUCK: 350

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Mo., 30. Apr.

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Mo., 07. Mai.

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Mo., 14. Mai.

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Mo., 21. Mai.

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Mo., 28. Mai.

Mo., 04. Jun.

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IMPRESSUM | BauernZeitung | Tirol | Tiroler BauernZeitung Verwaltung und Inserate: Formatanzeigen: Markus Thöni, Tel. 0 512/59 900-28, Fax 0 512/59 900-80, Klein- und Verlagsanzeigen: Martina Kaiser, Herausgeber: Österreichischer Bauernbund, 1040 Wien; Barbara Triendl, Tel. 0 512/59 900-25 oder -34, Fax 0 512/59 900-69, Tiroler Bauernbund, 6020 Innsbruck Medieninhaber: Agrar Media Verlagsges.m.b.H. (AMV), Schauflergasse 6, 1014 Wien. Geschäftsführung: CR Christine Demuth und Franz König.­

Redaktion Tirol: Brixner Straße 1, 6020 Innsbruck, Tel. 0 512/59 900, Fax 0 512/59 900-31, E-Mail: tiroler@ bauernzeitung.at; Redaktionsleitung: Andreas Humer (DW 23); Mag. Anton Leitner (DW 22) UID: ATU 31819002, FBN 36173

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langjähriger Durchschnitt Jahressumme

13. Kaiserwinkl Sonnwendfest: Samstag, 16. Juni 2018, 18 Uhr, Dorfzentrum, Rettenschöss. Um 18 Uhr beginnt das Festprogramm, das ganz im Zeichen des Bergfeuers steht. Natürlich gibt es abwechslungsreiche Unterhaltung mit zünftiger Musik von der Gruppe “Unterland 4“. Als Höhepunkt gilt das Feuerbrennen auf den umliegenden Hängen. Die Veranstaltung findet nur bei Schönwetter statt.

Unter dem Motto „Radfahren für Jedermann“ kann man die sportliche Seite des Mountainbikens mit dem gemütlichen und kulinarischen Teil der Kitzbüheler Alpen verbinden. Am Ziel wartet die verdiente Belohnung: Gutes Essen, kalte Getränke und unterhaltsame Musik.

Niederschlag (mm) pro Tag

Traditionelles Gaifest: Freitag, 15. Juni und Samstag, 16. Juni 2018, 19 Uhr, Kinderspielplatz St. Gertraudi, Reith im Alpbachtal. Die Freiwillige Feuerwehr St. Gertraudi lädt wieder zum traditionellen „51. Gaifest“ ein. Am Freitag ab 19 Uhr stimmen die „Die 3 Gfierigen“ musikalisch ein, anschließend Musik und Tanz mit „Z3 - Die 3 Zillertaler“. Am Samstag ab 19 Uhr spielt die „Gairer Zugin-Gaudi“ und anschließend Stimmung mit den „Zillertaler Mandern“. Eintitt pro Tag: € 7,-. Ein Teil des Reinerlöses wird für einen sozialen Zweck in der Region, für die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeugs und für die Betreuung des Kinderspielplatzes verwendet.

Hengstauftrieb zur Pferde-Sommerfrische

FOTO: TVB KITZBÜHELER ALPEN – BRIXENTAL

TERMINE VERANSTALTUNGEN VERANSTALTUNGEN

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Temperatur (°C) min. - mittel - max.

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Pack die Badehose ein ... FOTO: NATURPARKREGION REUTTE/ ROBERT EDER

Tirols zahlreiche Badeseen bieten nicht nur eine wunderbare Erfrischung, sondern überzeugen durch ihre einzigartige Kulisse

Weil in Tirol jede Zeit die schönste ist Rund 100 abwechslungsreiche Wanderungen führen im „Tiroler vier Jahreszeiten Wanderbuch“ von Hubert Gogl durch alle Bezirke Nordtirols. Dem Autor gelingt es, den besonderen Reiz der jeweiligen Jahreszeiten spürbar zu machen oder den ein oder anderen stillen, besonders schönen Winkel zu entdecken, indem er den Spitzenbesuchszeiten auszuweichen weiß. Eine der Touren führt auf den Wächter von Imst – den Muttekopf. sollten die Anforderungen leicht zu schaffen sein.

Wegverlauf Man fährt mit der Bergbahn bis zur Bergstation der zweiten Sektion am Alpjoch beim Drischlhaus. Dort erfreut bereits der Ausblick auf den Imster Talkessel. Das erste Ziel, die Muttekopfhütte (1934 m), erreicht man über den teils ausgesetzten Drischlsteig: ein drahtseilversichererter Weg, der abfallend ins Kar querend zur Schutzhütte führt. Nach wenigen Minuten erreicht man die Aussichtsplattform „Adlerhorst“, die ihrem Namen alle Ehre macht, und nach einer halben Stunde ist man bereits bei der Muttekopfhütte an-

Keine Frage – jede Jahreszeit hat ihre Reize, wenn man beim Wandern die Natur erleben möchte. Aber gerade in den Übergangszeiten ist es oft die Entscheidung für eine besonders passende Tour, die den Tag erst zu einem richtigen Genuss macht. Welche Wege führen durch mittlere Höhenlagen, fangen die Sonne ein und sind vielleicht schon zeitig oder noch spät im Jahr schneefrei? Wo grünt und blüht es im Frühling zuerst? Welche Routen versprechen im Hochsommer mit Bächen, Bergseen oder Gletscherluft Abkühlung und Frische? Auf welche Aussichtspunkte kann man noch steigen, wenn die Tage schon kürzer sind? Mit seiner handverlsenen Tourenauswahl bietet das Tourenbuch hundert Möglichkeiten, sich die landschaftliche Vielfalt Tirols zu allen Jahreszeiten zu erwandern – und dabei so manchen schönen Winkel zu entdecken, den womöglich selbst eingefleischte Heimatspezialisten noch nicht kennen. Tyrolia Verlag, ISBN 978-3-7022-3659-5

FOTO: HUBERT GOGL

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er Muttekopf, von den Einheimischen auch Muttespitz genannt, gilt als der Wächter von Imst. Im Talkessel des Ruhegebiets steht er „hinter“ – also nördlich von Imst. Der Muttekopf ist ein Aussichtsberg der Sonderklasse und bietet bei entsprechender Sicht das Vergnügen, im Norden den Forggensee bei Füssen mit Schloss Neuschwanstein und im Süden den Ortler und die Königsspitze im Blick zu haben. Mit Unterstützung der Imster Bergbahnen halten sich die Anstiegsmühen in Grezen. Die Ansprüche gehen nicht über die Kategorie eines schwarzen Steiges hinaus – einige Passagen sind mit Drahtseilen versichert. Für halbwegs Bergerprobte

Am Muttekopf hoch über Imst und mit dem Blick weit darüber hinaus.

gelangt. Ein Teil des Gipfelaufstieges ist am Weg zur Hütte bereits zu sehen: Es geht links, also westwärts, von der Hütte im Kar in mehreren Stufen am gut markierten Steig bergan. Dabei warten zum Muttejoch (2620 m) steile Abschnitte auf sehr grobem, teils ausgespültem Steig. Die letzten Meter zum Joch sind über steile Felsplatten drahtseilunterstützt relativ leicht

zu meistern, zumal diese Passage nicht ausgesetzt ist. Am Muttejoch öffnet sich sich der Blick nördlich ins Lechtal und ins flache Bayerische.

Ausblicksfreuden Der bereits nahe Gipfel wird über den breiten Rücken ohne besondere Schwierigkeiten, aber mit besonderen Ausblicksfreu-

den süd- und nordwärts erreicht. Am Muttekopf zeigen sich ostwärts auch die Zugspitze, das Wettersteingebirge und die Mieminger Bergketten. Unten im Tal ist unter anderem auch Imst zu sehen – ist es doch die Aufgabe des Muttespitzes, über den Ort zu wachen! Vom Ortler bis zu den Zillertalern: Der gesamte Alpenhauptkamm spannt sich am Süden am Horizont. Das

große Gletscherplateau, das sich dort zeigt, gehört dem zweitgrößten Gletscher Österreichs – dem Gepatschferner. Nur die Pasterze ist (noch) größer. Bergab gehts auf bekanntem Weg bis zur Muttekopfhütte und von dort weiter zur Latschenhütte und am Jägersteig hinüber zur Untermarkter Alm, wo der Lift für die gemütliche oder der Alpine-Coaster für die rasante Talfahrt warten.


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Wenn ich den See seh, brauch ich Eingebettet in die malerische Bergwelt liegen die zahlreichen Tiroler Seen, die zu einem Sprung ins kühle Nass einladen. Neben erfrischenden Gebirgsseen findet man auch Badeseen, die im Sommer Wassertemperaturen bis 27 Grad erreichen. Etwas haben allerdings alle Seen gemeinsam – und das ist die herausragende Wasserqualität.

Plansee Mit mehr als sechs Kilometer Länge schmiegt sich der Plansee fjordmäßig zwischen die Bergrücken von Zwiesel und Spießberg. Gespeist wird er vom etwas höher gelegenen Heiterwangersee. Der Plansee ist der zweitgrößte See Tirols und misst an seiner tiefsten Stelle 76,5 Meter. Der Plansee gehört zu den saubersten Seen Tirols mit der Güteklasse I und ist somit ein Paradies für Surfer, Taucher, Segler, Schnorchler und Schwimmer. Von Ende Mai bis in den Herbst kann man mit Linien-Schiffen in See stechen und auf kleine Kreuzfahrten gehen. Der Plansee ist frei zugänglich. Nur für die Benüt-

zung der Liegewiesen beim Campingplatz und beim Hotel auf der östlichen Seite des Sees wird eine Gebühr eingehoben.

Der Badesee Ried ist seit 35 Jahren ein Besuchermagnet für alle, die sich an heißen Tagen abkühlen wollen und gleichzeitig die unglaublich schöne Atmosphäre genießen möchten. Für Spaß und Action ist am Badesee Ried auf jeden Fall gesorgt. Action Tower XXL, Balance Beam und Wibit Flip heißen die „Mitglieder“ eines modularen Systems aufblasbarer Wassersportgeräte, die Jungen und Junggebliebenen jede Menge Spaß am und im Wasser bieten. Die Seeinsel und die 40 Meter lange Breitwellen-Wasserrutsche, Tretboote und vieles mehr machen den Badesee Ried zu einem idealen Ausflugsziel für Familien.

Piburger See Der Piburger See ist das Wahrzeichen und Naturjuwel von Oetz. Ursprünglich war die Senke des Sees eine alte Talfurche parallel zum Ötztal. Der See ist durch sei-

FOTO: ÖTZTAL TOURSIMUS/CHRISTOPH SCHÖCH

Badesee Ried

Der Piburger See in Ötz ist durch seine landschaftlich reizvolle Lage ein gut besuchtes Ausflugsziel.

ne landschaftlich reizvolle Lage ein gut besuchtes Ausflugsziel. Er ist ein bescheidener, aber sehr beliebter Badesee inmitten eines romantischen Waldgebietes. Obwohl er auf über 900 Meter liegt, erwärmt er sich im Sommer recht schnell auf bis zu 24 Grad und gehört somit zu den wärmsten Badeseen Tirols. Am südöstlichen Ende befinden sich eine öffentliche Badeanstalt und ein Ruderbootverleih. Der See wird auch gerne zum Angeln und zum Tauchen genutzt.

Natterer See Das Naturjuwel Natterersee ist eigentlich ein Moor-

see, dennoch erfrischt er mit einer hervorragenden Wasserqualität der Stufe I und erreicht im Sommer bis zu 25 Grad Wassertemperatur. Mit einer Fläche von 3,5 Hektar ist er einer der größten Seen des Mittelgebirges. Für Spaß und Spannung ist am Natterer See auf jeden Fall gesorgt. Neben der 66 Meter langen Riesenwasserrutsche besteht die Möglichkeit, Wasserball oder Wasservolleyball zu spielen oder sich beim Kanufahren und Windsurfen auszutoben. Auch an Land gibt es allerhand Spielmöglichkeiten: Trampolinspringen, Tischtennis, Beachvolleyball, Tennis, Badminton, Street-

ball, Boccia und viele weitere Aktivitäten für Jung und Alt.

Baggersee Der Badesee Rossau wird von den Innsbruckern liebevoll Baggersee genannt. Der künstlich angelegte See mit seiner 53.000 m2 großen Liegewiese, Badeinsel, Schwimmsteg, Kinderspielund Sportplatz, Grillstationen, Restaurants und vielem mehr ist ein beliebter Treffpunkt von Sonnenanbetern, Trendsportlern und Familien. Obwohl der Baggersee am Stadtrand von Innsbruck liegt, genießen Erholungssuchende hier die Natur pur.

Die ausgedehnte Liegewiese mit zahlreichen Bäumen als Schattenspender vermitteln einem das Gefühl, in einem großen Naturpark zu sein.

Achensee Der Achensee wird oft als „Meer der Tiroler“ bezeichnet. Er ist flächenmäßig der größte See Tirols und erstreckt sich entlang von fünf Feriendörfern auf einer Gesamtlänge von neun Kilometern. Am Achensee herrschen oft perfekte, manchmal auch herausfordernde Windbedingungen für Surfer, Segler und Kitesurfer. Bei leichtem Südwind am Vormittag und kräftigem

FOTO: ANGERER

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enn die Temperaturen nach oben steigen, suchen viele Badehungrige Abkühlung in Tirols Seen. Die Auswahl an den unterschiedlichsten Badeplätzen kann sich sehen lassen. Landauf landab gibt es kleinere und größere Seen, die in den unterschiedlichsten Grüntönen ein idyllisches Badevergnügen ganz ohne Chemie versprechen.

SCHÖNSTES DORF ÖSTERREICHS und

1993 schönstes Blumendorf Europas Tradition verpflichtet – schmucke Holzhäuser, viele Blumen, nette Menschen – schöne Stunden zum Erinnern…

Am Achensee besteht die Möglichkeit, mit den Linienschiffen den See auf eine besonders entspannende Möglichkeit kennenzulernen.


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kein Meer mehr

Der Lauchsee in Fieberbrunn ist ein Moorsee und erwärmt sich an heißen Sommertagen relativ schnell.

Nordwind am Nachmittag sind sie oft gefordert, mit Kraft, Koordination und Köpfchen ihre Boote und „Bretter“ über den See zu manövrieren. Der Achensee besitzt Trinkwasserqualität und bietet an so manchen Tagen Sichtweiten von bis zu zehn Meter unter Wasser. Die tiefste Stelle des Sees liegt bei 133 Metern. Deshalb erfreut sich der See auch bei Tauchern enormer Beliebtheit.

Badesee Lauchsee Der Lauchsee liegt inmitten einer idyllischen, sanften Berglandschaft in Fieberbrunn mit herrlicher Aussicht auf den Wilden Kaiser, die Loferer Steinberge und die Kitzbüheler Alpen. Der Moorsee erwärmt sich an heißen Sommertagen sehr schnell. Für Fami-

lien mit Kindern ist das weitläufige Areal ein wahres Spiel- und Badeparadies. Wer Ruhe sucht, findet rund um den See ein lauschiges Plätzchen. Das Wasser hat durchaus eine heilende und schmerzlindernde Wirkung bei Rheuma, Verspannungen und Bandscheibenleiden.

und Wasservolleyball die Zeit vertreiben. Ein großer, neu angelegter Beachvolleyball-Platz sowie ein Spielplatz für die kleinen Badegäste stehen außerdem noch zur Verfügung. Bei einer durchschnittlichen Wassertemperatur von 24 Grad lässt es sich am Hechtsee sehr gut aushalten.

Badesee Hechtsee

Tristacher See

Der Naturbadesee Hechtsee gilt als der beliebteste Badesee der Kufsteiner. Auf einer wunderschönen, großen Liegewiese gibt es dank vieler Bäume auch schattige Plätzchen, um die richtig heißen Sommertage genießen zu können. Im Strandbad der Seearena kann man aber nicht nur baden und schwimmen, sondern auch Bootfahren oder sich vergnüglich bei Tischtennis

In einem kleinen Tal südlich von Lienz am Fuß der Lienzer Dolomiten liegt der Tristacher See. Er ist der einzige Naturbadesee in Osttirol und erfreut sich großer Beliebtheit. Die große Liegewiese bietet ausreichend Platz für Badehungrige, der Beachvolleyballplatz und Kinderspielplatz machen ihn zu einem idealen Ausflugsziel für Familien. Wegen der Tiefenwas-

serableitung ist das Wasser des Tristacher Sees kristallklar und von ausgezeichneter Qualität. Im Sommer erreicht es badefreundliche Temperaturen bis zu 24 Grad. Diese Seen sind nur ein kleiner Auszug aus den zahlreichen Ausflugszielen, die zu einem Badevergnügen mit Blick auf Tirols Berge einladen. Aufgrund der Höhenlage darf man sich meistens nicht allzuviel von den Wassertemperaturen erwarten, doch immerhin soll ein Sprung ins kühle Nass ja erfrischen und beleben. Wer es trotzdem lieber etwas wärmer möchte, sollte gezielt die Moorseen aufsuchen, die zum längeren Verweilen im Wasser einladen. Also dann: Packt die Badehose ein und auf zum See!

Sommerparadies Rofan Inmitten der Tiroler Bergwelt bietet der Rofan atemberaubende Ausblicke, vielseitige Wanderungen und Attraktionen für die ganze Familie. Die Rofanseilbahn erschließt eines der schönsten Wandergebiete in den Tiroler Alpen. Von der Talstation auf 980 m geht es in nur fünf Minuten zur Bergstation auf 1.840 m, die Ausgangspunkt ist für zahlreiche, traumhaft schöne Wanderungen. Auf 150 km erstreckt sich ein breites Angebot an gepflegten und gut markierten Spazier- und Wanderwegen unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade. Egal, für welche Route man sich entscheidet, der Ausblick ist herrlich

– einmalig der Blick hinunter zum Achensee, hinein ins Karwendelgebirge, ins Inntal oder in Richtung der Zillertaler Alpen. Eindrücke, die in Erinnerung bleiben. Besonders familienfreundlich ist der Rofan aufgrund seiner vielseitigen Attraktionen. Neben den vielen Wandermöglichkeiten bietet das Sommerparadies ein breites Angebot an Klettergärten, bei dem Anfänger wie Profis gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Für den ADLERHORST, Rofans 360° Aussichtsplattform auf über 2.000 m, wurde mit einer künstlerisch gestalteten Stahlkonstruktion ein Adlernest nachempfunden, aus dessen Mitte Besucher die faszinierende Bergwelt des Rofans bestaunen können. Wie ein Adler abheben heißt es mit dem AIRRO-

FAN, einem Fluggerät, das über einen Höhenunterschied von 200 m, eine Geschwindigkeit von 80 km/h erreicht. Ein atemberaubender Erlebnisflug in den Fängen des Adlers, der vor allem junge und jung gebliebene Gäste begeistert. Wer das Wagnis lieber mit etwas Distanz betrachtet, findet dazu in den umliegenden Hütten Gelegenheit. Während auf den einladenden Terrassen kulinarische Schmankerln genossen werden, lassen sich mutige „Fluggäste“ bestens beobachten und wecken schluss­endlich vielleicht doch das Interesse, den Flug selbst zu erleben. Auch bei Hänge- und Paragleiterfliegern ist das Gebiet sehr beliebt. Es stehen zwei Startplätze sowie ein ausgewiesener Landeplatz zur Verfügung.

Wir freuen uns, Sie und Ihre Familie im Sommerparadies Rofan willkommen zu heißen! Anfahrt und Infrastruktur Sie erreichen den Rofan vom Süden kommend über die Inntalautobahn und vom Norden über den Achenpass. Die Talstation der Rofan Seilbahn liegt direkt an der Achenseestraße im Ortsgebiet Maurach. Parkplätze sind ausreichend vorhanden.  FIRMENMITTEILUNG

Rofan Seilbahn AG 6212 Maurach Tel: +43 5243 5292 Fax: +43 5243 5292-21 Mail: info@rofanseilbahn.at www.rofanseilbahn.at

St. Jakob – das mit dem Oberhauser Zirbenwald den größten geschlossenen Zirbenwald der Ostalpen zu seinem Gebiet zählen kann – lässt durch das alpine Heilklima sprichwörtlich aufatmen. Die sehr langsam wachsende Zirbe kann bis zu 1.000 Jahre alt werden, einen Durchmesser bis zu zwei Metern und eine Höhe bis etwas über 20 Meter erreichen. Aus ihren Zapfen werden spezielle Schnäpse und Liköre hergestellt. Holzschnitzer der Region benutzen für ihre Kunstwerke fast ausschließlich das weiche Zirbenholz. Um dieses Holz und weitere Produkte aus Zirbe dreht sich eine Ausstellung des Nationalparks Hohe Tauern. Das Museum im Handelshaus soll zum Anfassen, Spielen und Entdecken anregen und dazu animieren, den beeindruckenden Oberhauser Zirbenwald im Nationalpark Hohe Tauern aufzusuchen und hautnah zu erleben.

Wanderung durch den Zirbenwald Der größte zusammenhängende Zirbenbestand der Ostalpen und die von jahrhunderte langer Arbeit der Bergbauern geprägte Almlandschaft bieten die reizvolle Kulisse für den Natur- und Kulturlehrweg Oberhauser Zirbenwald. Schautafeln in deutscher

und italienischer Sprache informieren über das Ökosystem des Zirbenwaldes und die herrliche Flora und vielfältige Tierwelt sowie das Almleben. Beim Erwandern des Lehrweges erfährt man neben Details zum Zirbenwald spannende Fakten über das Leben im Gebirgsbach, die Vegetation der Lawinengassen, die traditionelle Almwirtschaft, die Vogelwelt des Lärchen- und Zirbenwaldes und vieles mehr. Ausgangs- und Endpunkt der Wanderung ist der Parkplatz Oberhaus in Schwarzach im Hinteren Defreggental. Als Zwischenstopp empfiehlt sich der Bienenpark beim Parkplatz Patsch. Hier wurden zum Thema Bienen Skulpturen von heimischen Künstlern errichtet. Die Wanderung ist für Kinder optimal geeignet, insgesamt braucht man für die Wanderung durch den Zirbenwald ca. eine Stunde.

FOTO: HANDLSHAUS_CNATIONALPARK HOHE TAUERN/GRUBER PETER

FOTO: LAUCHSEE FIEBERBRUNN/HÖRL

Passend zum größten geschlossenen Zirbenwald der Ostalpen im Defereggental dreht sich bei einer Ausstellung des Nationalparks Hohe Tauern alles um das Thema Zirbe.

FOTO: NATIONALPARK HOHE TAUERN/SOLVIN ZANKL

Dauerausstellung rund um die Zirbe in St. Jakob i. D.


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Biermythos und Knappenwelt und moderne Braukunst mit einem Rundgang durch Schloss Starkenberg – vom Sudhaus bis in die alten Gewölbe. Die Tour durch den modernen Brauerei-Trakt und die alten, verwinkelten Gänge des Schlosses sorgen für ein hautnahes Erlebnis. „Im rustikalen Rittersaal

bieten wir unseren Gästen eine exklusive Verkostung unserer Biere an – und wer will, zapft selbst. Ein Prost auf den Biermythos Starkenberg! Die Knappenwelt ihrerseits kann mit einer besonderen Attraktion aufwarten: „‚Die Heilerin vom

Brauerei Schloß Starkenberg – Griesegg 1, 6464 Tarrenz – Tel 0 54 12/66 2 01-0 – www.starkenberger.at

Gurgltal‘ steht stellvertretend für Frauen ihrer Zunft im 17. Jahrhundert und bietet den Besucherinnen und Besuchern einen in-

formativen, aber vor allem sehr berührenden Einblick in das Leben dieser Zeit. Ein 20-minütiges DokuDrama rundet diesen nicht ganz alltäglichen Museumsbesuch ab“, informiert Geschä f tsf ü h rer i n Alrun Lunger. Die Knappenwelt selbst zeigt als Bergbau-Freilichtmuseum anhand der mit Wasserrädern betriebenen FOTOS: STARKENBERG UND KNAPPENWELT

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enn es um passende Ausflugsziele für Gruppen und Familien im Tiroler Oberland geht, sind der Biermythos auf Starkenberg und die Knappenwelt Gurgltal die richtigen Adressen. Der Biermythos verbindet mittelalterliche Geschichte

Maschinen und der authentischen Gebäude den historischen Bergbaubetrieb dieser Region. Glück Auf! Tarrenz vereint mit diesen beiden Museen spätes Mittelalter bzw. die Frühe Neuzeit mit der Gegenwart. Beide Einrichtungen sind sowohl mit dem Bus, dem Pkw, als auch per pedes gut erreichbar und bescheren ihren Gästen einen unbeschwerten, abwechslungsreichen Tag im Gurgltal!  ANZEIGE

Knappenwelt Gurgltal – Tschirgant 1, 6464 Tarrenz – 0 54 12/63 0 23 – www.knappenwelt.at

Tiroler Volksschauspiele 2018 vom 21. Juli bis 31. August – Männerspiele „Wir sind nicht jung, wir sind nicht schön, wir sind nicht muskulös – wir sind authentisch!“, so heißt es in unserer diesjährigen Komödie „Ladies Night“, die in einem speziellen Zuschnitt nach Tirol verpflanzt wird. Kein Auge bleibt trocken und sämtliche Knie werden weich, wenn die „Wilden Stiere“ die Bühne betreten, um in einer grandiosen Show blank zu ziehen! Männern ganz anderen Zuschnittes, nämlich fünf Holzknechten, läuft in Felix Mitterers „Die wilde Frau“ plötzlich in ihrer Waldhütte eine Frau in die Arme, die kein Wort spricht – und was anfangs ein Spiel ist, wird bald bitter ernst: Wer bekommt die Frau?

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018 wird bei den Tiroler Volksschauspielen das Jahr der Männer! Denn

überall scheint das starke Geschlecht in der Krise zu stecken – nur bei uns nicht!

Ladies’ Night – Ganz oder gar nicht? Komödie von Stephen Sinclair und Anthony McCarten in der Bearbeitung von Gunnar Dreßler und einer speziellen Anpassung für die Tiroler Volksschauspiele. Sechs Freunde in einer Tiroler Industriestadt, verbunden durch eine Pech-

strähne: Job verloren, Frau weg, Talent fraglich, Antrieb futsch, Alter allerdings fortgeschritten, von der Visage ganz zu schweigen. Aber die Finanzlage drängt zu einer Entscheidung und was anfangs nur eine irrwitzige Idee war, wird bald handfester, als es manchem der Männer lieb ist: Als „Die wilden Stiere“ bieten die einigermaßen verzweifelten Freunde Männer-Striptease an und weil die Karten weggehen wie die warmen Semmeln, stellt sich bald die alles entscheidende Frage: Ganz oder gar nicht? Eine mitreißende, erfrischendwitzige Show – und nicht umsonst eine der meistgespielten Komödien aller Zeiten! Spielort: Zirkuszelt am Thöni Festplatz Premiere: 21. Juli Weitere Vorstellungen: 23., 24., 25.*, 27., 28., 29. (17.00), 31. Juli, 1., 2., 7., 8.*, 11., 12., 13., 17., 18., 19. (17.00), 22., 23., 28., 29., 30. und 31. August Eintrittspreise: Euro 19,-/25,-/29,-/35,-/39,* ausverkauft

Wilde Frau von Felix Mitterer In einer abgeschiedenen Holzfällerhütte in den Bergen ruhen sich fünf Männer von ihrem kräftezehrenden Tagwerk aus, als es plötzlich an der Tür klopft. Eine junge Frau betritt die isolierte Männerwelt, niemand kennt sie und sie spricht kein Wort. Es dauert aber nicht lange, bis alles aus den Fugen gerät. Denn rein ihre Anwesenheit stört das prekäre Gleichgewicht unter den fünf so unterschiedlichen Männern, in deren Hütte sie fortan wohnt. Jeder will in der Nacht zu

ihr gehen, sie besitzen. Die Frau scheint deren männliches Innerstes nach außen zu kehren. Bald sind alle reizbar wie die Wespen, Ansprüche werden erhoben, die Männer überschlagen sich in Versuchen, sich gegenseitig auszuspielen. Die wilde Frau macht – nichts. Sie ist nur da. Ein geheimnisvolles Stück über Eigendynamik und Machtgefälle, flirrend erotisch aufgeladen und gefährlich-spannungsreich an den Höhepunkt des Geschehens getrieben. Spielort: Großer Rathaussaal, Premiere: 26. Juli Weitere Vorstellungen: 30. Juli, 3., 4., 5. (17.00), 6., 9., 10., 14., 15., 16., 20., 21., 24., 25., 26. und 27. August Kartenpreise: Euro 19,-/29,-/39,Beginn: 19.30 Uhr, wenn nicht anders angegeben und Rahmenprogramm Kartenhotline: 05262-62013 tiroler-volksschauspiele@ telfs.com www.volksschauspiele.at


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as Burgensemble Ehrenberg im Außerfern ist nur vier Kilometer von Reutte entfernt und bietet historische Mauern aus vier Epochen. Was einst als Grenzfestung trennte, verbindet heute Kultur – Natur – Technik und bildet einen Ort der Begegnung mit vielzähligen Möglichkeiten zur Gestaltung eines Tagesausflugs. Das Erlebnismuseum „Dem Ritter auf der Spur“ Diese Ausstellung entführt Sie auf drei Erlebnisebenen in die Jahrhunderte der Ritter und Burgen, wel-

che Zeugen von Macht darstellten. Die Geschichte von Heinrich und Maria, gesponnen zum Roten Faden, verbindet die Themenräume dieser Zeitreise durch das 14. Jahrhundert. Ritterrüstungen zum Anprobieren, Reiseerzählungen von Kreuzrittern, Pilgern und Kaufleuten, Filme und bewegte Bilder, Modelle und Querschnitte von Burgen und Wohntürmen, Repliken von Schwertern, Lanzen und …. lassen Sie, den Besucher dieser interaktiven Ausstellung, das Leben von Adel und Bürger hautnah erleben. Kinder folgen dem Ritter

auf der Spur, ausgestattet mit dem Ritter-RüdigerMuseums-Rallye-Heft. Der Ritterschlag oder die Ernennung zum Burgfräulein ist dann „die Krönung des Tages“.

spüren mit der Entdeckerlupe seltene Tiere und Pflanzen auf, führen als Naturforscher Wasserexperimente durch und lässt damit Ihren Besuch zu einem lebendigen Erlebnis werden.

Die Naturausstellung „Der letzte Wilde“ Die Naturausstellung möchte vor allem eines: Ihre Neugier wecken, den Lech von der Quelle bis zum Fall kennenzulernen. Für den Ausstellungsbesucher heißt es: „Ausprobieren und Selbstendecken“. An Hör­ stationen erfahren Sie mehr über die Menschen am Lech,

Wanderbares Ehrenberg Leicht begehbare, natürliche Wanderwege ziehen sich durch Schatten spendende Mischwälder. Die Schaufestung am Schlosskopf thront in einer Höhe von 1.250 m über der Burgruine Ehrenberg (1.100 m) und die Talsperre Klause (950 m), dem Ausgangspunkt aller Burgenwelt-

Burgenwelt Ehrenberg www.ehrenberg.at

Erlebnismuseum „Dem Ritter auf der Spur“

Öffnungszeiten bis November: Tägl. von 9 – 17 (letzter Einlass Ausstellungen) bzw. 18 Uhr (Ticketkassa)

Naturausstellung

Abkühlung auf 1100 m im Alpenbad Leutasch Fernab von Lärm und Trubel können Sie im ALPENBAD LEUTASCH Ihre Ruhe genießen und sich im kristallklarem Bergwasser entspannen. Mehr als 30.000 Liter Frischwasser fließen pro Tag in die Wasserbecken der Erlebniswelt Alpenbad Leutasch – hier im Alpenbad Leutasch achten wir besonders auf die Wasserqualität. Für ein entspannendes Wellnesserlebnis finden Sie im Alpenbad Leutasch neben einem Relaxbecken mit Unterwasser-Massagebucht auch eine Massageabteilung, welche Sie mit wohltuenden

Spezialbehandlungen verwöhnt. Acht verschiedene Themenruhebereiche mit Relaxliegen und Wasserbetten sowie eine atemberaubende Saunalandschaft mit gemütlichen Almsaunahütten, die im Inneren nach Zirbe und Almkräutern duften, lassen Ihre Seele baumeln. Auch der Badespaß für Familien kommt hier nicht zu kurz. Das familienfreundliche Alpenbad bietet eine günstige Familienkarte: 2 Erwachsenen + 1 Kind bis 14 Jahre gratis inkludiert. Eine übergroße Liegewiese mit Kinderspielplatz, FlyingFox, einem Beachvolleyball-

platz sowie eine 86 m lange Röhrenrutsche die bei jedem Wetter, ob Sonne oder Regen, Spaß garantiert, bieten Familien viel Raum zum Austoben. Unsere zwei Restaurants kümmern sich von 11 bis 22 Uhr um Ihr leibliches Wohl und verwöhnen Sie mit Erfrischungen, leichten Snacks und köstlichen internationalen Gerichten. Öffnungszeiten, Infos und Print@Home Gutscheine finden Sie auf unserer Homepage unter: www.alpenbad-leutasch.com  FIRMENMITTEILUNG

Ausgezeichneter Urlaub für Allergiker in Galtür Am 16. April wurde der Gemeinde Galtür das ECARF-Siegel verliehen. Das Siegel wird von der Europäischen Stiftung für Allergieforschung an Produkte, Dienstleistungen und auch Gemeinden vergeben, die sich voll auf die speziellen Bedürfnisse von Allergikern eingestellt haben. naun wurde am 16. April mit dem ECARF-Siegel ausgezeichnet. Damit ist jetzt auch von offizieller Stelle

FOTO: WODICKA

Jetzt ist es amtlich: Allergiker urlauben in Galtür an der richtigen Stelle. Die 700 Seelengemeinde im Paz-

bestätigt, dass der seit 1997 erste offizielle Luftkurort Tirols nicht nur mehr durch seine Höhenlage auf 1.600 Metern Allergikern und Asthmatikern eine erholsame Umgebung bietet. Ob allergisch gegen Hausstaub, Tierhaare, Pollen oder irgendeine Lebensmittelunverträglichkeit – in Galtür sorgen 20 Unterkünfte verschiedener Kategorien, ein Bäcker sowie ein Supermarkt mit u. a. besonders ausgestatteten Zimmern oder einem großen, für Allergene gekennzeichnetem Lebensmittelsortiment dafür, dass Allergiker hier einen beschwerdefreien Urlaub genießen können. Alle teilnehmenden Betriebe sind auf der Homepage von Galtür und ECARF gelistet und gekennzeichnet.

FOTOS: KATHARINA ZIEGLER, FOTO HUBER FOTOGRAFIE

Die Burgenwelt Ehrenberg Burgenwelt Ehrenberg

Wanderwege. Vor den Toren der Ehrenberg befindet sich das Portal zur 406 Meter langen Hängebrücke „Highline179“. In einer Höhe von bis zu 114 m kann das Tal der Klause zum Fort Claudia überquert werden. Im Besucherzentrum mit dem Museumsshop und den Ticketkassen können die jungen Besucher sich vor der Eroberung der Burg- und Festungsanlage noch mit den Schatzkar-

ten: „Die Suche nach dem sagenhaften Schlosskopfschatz“ und „Die Suche nach dem magischen Ehrenberg Schwert“ ausstatten. Wie bei der Museumsrallye erwartet die Abenteurer auch hier eine Belohnung, die an dieser Stelle jedoch nicht verraten wird.  ANZEIGE 


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50 Jahre Kuratorium für Alpine Sicherheit VOR 60 JAHREN

AUS DEM ARCHIV DER BAUERNZEITUNG

12. Juni 1958: Für den Bauern arbeitet die Zeit (von Prof. Dipl.Ing. agr. E. Hauer, Graz): Österreich allein kann das Kleinbauernproblem nicht lösen. Wir müssen uns stark machen. Wir müssen Bundesgenossen suchen und die europäischen Bauernbünde und die großen agrarischen Wirtschaftsverbände stärken und uns auf höchster Ebene zusammenschließen. Wir müssen die europäischen Agrarmärkte in die Hand bekommen, um Unterbietungen von außen her

zu verhindern. Vor allem müssen wir durchhalten lernen. Wir wollen die jetzige Lage nur als Übergangslage zur Kenntnis nehmen. Wir müssen wissen, daß die Zeit für uns und auch für den Kleinbauernstand arbeitet. Die eigentlichen Nahrungsreserven der Menschheit liegen nicht in den tropischen Urwäldern, nicht in den algenreichen Meeren, nicht in den bewässerbaren Steppen der Erde. Sie liegen in den gemäßigten Zonen der Erde und in ihrer Intensivierung.

VOR 50 JAHREN

AUS DEM ARCHIV DER BAUERNZEITUNG

13. Juni 1968: Die Vollversammlung der Landeslandwirtschaftskammer für Tirol stellt mit großer Sorge fest, daß sich die Ertragslage der Land- und Forstwirtschaft in letzter Zeit bedeutend verschlechtert hat. Durch ständig steigende Kosten auf der Aufwandsseite, besonders bei Maschinen, Geräten, Baukosten, Düngemitteln, Futtermitteln, Dienstleistungen usw. und teilweise emfindlich gefallene Preise für die Hauptprodukte der Tiroler Land- und Forstwirtschaft, Milch, Vieh und Holz, ist die Land- und Forstwirtschaft in eine unerträgliche Preis-Kosten-Schere gekommen. Das Arbeitseinkommen der bäuerlichen Fami-

lien wurde dadurch trotz höherer Leistungen empfinlich geschmälert … Die Vollve r s a m m lu n g e rhebt schärfsten Protest gegen die ungerechte Verteilung des österreichischen Volkseinkommens und die unverantwortliche wirtschaftliche und soziale Schlechterstellung der Bauernschaft. Sie erwartet von der Bundesregierung, von den anderen Sparten der Wirtschaft und der gesamten Bevölkerung mehr Verständnis und Rücksichtnahme für ihre wirtschaftlichen und sozialen Anliegen und fordert unverzüglich wirksame Maßnahmen zur Verbesserung ihrer derzeitigen Situation und zur Beseitigung der unerträglichen Benachteiligung.

Mit einem Festakt im Landhaus in Innsbruck feierte das Österreichische Kuratorium für Alpine Sicherheit, zu dessen Mitgliedern das Land Tirol gehört, am letzten Freitag Geburtstag. Vor 50 Jahren wurde diese unabhängige bundesweite Arbeitsplattform von engagierten ExpertInnen und erfahrenen BergsportlernInnen gegründet: Seit 1968 ist man unermüdlich im Einsatz für mehr Sicherheit und weniger Unfälle im Berg- und Skisport. „Das Österreichische Kuratorium für Alpine Sicherheit war und ist nach

wie vor eine weltweit einzigartige Organisation mit einem institutionalisierten Sicherheitsbemühen am Berg“, erklärte dessen Präsident Karl Gabl. Gratulant LH Günther Platter ergänzte: „Die geleistete Präventionsarbeit wirkt. Immer mehr Menschen sind in ihrer Freizeit in unserer wunderbaren Bergwelt unterwegs. Trotzdem ist die Zahl der Alpinunfälle in den vergangenen Jahrzehnten nicht gestiegen, sondern mit klarer Tendenz rückläufig. Das ist eigentlich ein Geburtstagsgeschenk des Kuratoriums

für uns alle, die wir uns im Sommer wie Winter gerne in den Bergen bewegen.“ Der Bericht für den letzten Winter 2017/18 für Österreich bestätigt die wirkungsvolle Arbeit: Rund 800 Unfälle und neun Alpintote weniger als im langjährigen Mittel wurden verzeichnet. „Nicht zuletzt aufgrund dieser jahrzehntelangen intensiven Arbeit gilt das Österreichische Kuratorium für Alpine Sicherheit europaweit als das Kompetenzzentrum für alpine Unfallforschung schlechthin“, unterstreicht Gabl.

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Fieberbrunn, Waidring, Hochfilzen, St. Johann, Kirchdorf, Oberndorf, St. Ulrich, St. Jakob: Sa./So.: Dr. Lechner, St. Ulrich a. Pillersee, Tel. 0 53 54/ 88 8 23; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr.

Von Samstag, 7 Uhr früh, bis Montag, 7 Uhr früh, ärztlicher Funkbereitschaftsdienst Innsbruck, Tel. 0512/ 36 00 06.

Wipptal: Sa./So.: Dr. Anreiter, Matrei a. Brenner, Tel. 0 52 73/62 13; NO: Sa.: 8.30-11.30 Uhr, 17-18 Uhr, So.: 10-11.30 Uhr, 17-18 Uhr.

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16. und 17. Juni *NO = Notordination

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Imst, Imsterberg, Karres, Karrösten, Mils, Tarrenz: Sa./So.: Dr. Reisinger, Imst, Tel. 0 54 12/66 7 53; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr. Mötz, Barwies, Mieminger Plateau, Nassereith, Obsteig: Sa./So.: Dr. Mayer, Nassereith, Tel. 0 52 65/57 34; NO: 10-11 Uhr. Sautens, Ötz, Umhausen, Längenfeld: Sa./So.: Dr. Frick, Sautens, Tel. 0 52 52/20 1 02; NO: 10-12 Uhr, 15-17 Uhr. Sölden, Obergurgl: Sa./So.: Dr. Wutscher, Sölden, Tel. 0 52 54/22 07. Pitztal: Sa./So.: Dr. Gusmerotti, Jerzens, Dorf 220, Tel. 0 54 14/86 2 44. Stams, Silz, Haiming, Roppen: Sa./So.: Dr. Böck, Haiming, Tel. 0 52 66/ 88 3 12; NO: 10-11 Uhr, 17-18 Uhr. BEZIRK INNSBRUCK-LAND Igls, Lans, Tulfes, Ampass, Sistrans, Rinn, Aldrans, Patsch: Sa./So.: Dr. Schweitzer, Tulfes, Tel. 0 52 23/ 78 8 92; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr. Rum: Sa./So.: Dr. Paßmoser, Rum, Tel. 0677/62 62 07 56; NO: 10-11 Uhr. Hall, Absam, Mils, Gnadenwald, Thaur: Sa.: Dr. Platzer, Hall, Tel. 0 52 23/ 57 3 01; NO: 9.30-10.30 Uhr; 17-18 Uhr; So.: Dr. Zitterl-Mair, Thaur, Tel. 0 52 23/ 49 22 59; NO: 9-10 Uhr.

Axams, Birgitz, Götzens, Grinzens: Sa./So.: Dr. Waldner, Birgitz, Tel. 0 52 34/33 4 00 oder 0664/ 191 20 70; NO: 10.30-12 Uhr; 17-18 Uhr. Kematen, Ranggen, Sellraintal, Oberperfuss, Unterperfuss: Sa./So.: Dr. Doblinger, Oberperfuss, Tel. 0 52 32/ 82 2 11; NO: 10-12 Uhr. Zirl, Inzing: Sa./So.: Dr. Wildner, Zirl, Tel. 0 52 38/52 0 83; NO: 11-12 Uhr; 17-18 Uhr. Telfs, Bairbach, Mösern, Buchen, Platten, Polling, Flaurling, Oberhofen, Pfaffenhofen, Rietz: Sa.: Dr. Menghin, Telfs, Tel. 0 52 62/62 43 10; NO: 9-11 Uhr; So.: Dr. Berti, Pfaffenhofen, Tel. 0 52 62/62 4 91; NO: 10-11 Uhr, 17-18 Uhr. Scharnitz, Leutasch, Seefeld: Sa./So.: Dr. Hofstötter, Scharnitz, Tel. 0 52 13/ 51 34; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr. Wattens: Sa./So.: Dr. Muigg, Wattens, Tel. 0 52 24/52 7 67; NO: 9-11 Uhr; 17-17.30 Uhr.

Kirchberg, Brixen i. Thale, Reith b. Kitzbühel: Sa./So.: Dr. Schwentner, Reith b. Kitzbühel, Tel. 0 53 56/ 63 4 24; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr.

BEZIRK LANDECK Landeck, Fließ, Pians, Schönwies, Zams: Sa./So.: Dr. Stefan, Fließ, Tel. 0 54 49/53 16 oder 0664/ 336 65 83; NO: 9-10 Uhr; 17-18 Uhr. Prutz, Ried, Pfunds, Nauders, Serfaus: Sa./So.: Dr. Krehn, Ried, Tel. 0 54 72/ 22 1 10; NO: 10-11.30 Uhr; 16-17 Uhr. See, Galtür, Ischgl, Kappl: Sa./So.: Dr. Treidl, Galtür, Tel. 0 54 43/82 76; NO: 9-10.30 Uhr; 16-17.30 Uhr.

Kössen, Schwendt, Walchsee: Sa./So.: Dr. Forst, Kössen, Tel. 0 53 75/64 21; NO: 10-12 Uhr, 17-18 Uhr.

St. Anton, Pettneu, Schnann, Flirsch: Sa./So.: Dr. Knierzinger, St. Anton, Tel. 0 54 46/28 28.

BEZIRK KUFSTEIN

BEZIRK LIENZ

Alpbach, Brixlegg, Kramsach, Brandenberg, Reith i. Alpbachtal, Radfeld, Rattenberg, Münster: Sa./So.: Dr. Haibach-Haisjackl, Brandenberg, Tel. 0 53 31/52 23; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr; Dr. Bletzacher, Alpbach, Tel. 20 0 44; NO: 10-11 Uhr, 17-18 Uhr.

Ärztefunkzentrale Osttirol: Die Ärztefunkzentrale Lienz, Telefon 0 48 52/ 62 0 00, gibt von Samstag, 7 Uhr, bis Montag, 7 Uhr früh, unter genannter Telefonnummer Auskunft, wo sich der diensthabende Arzt aufhält.

Ellmau, Söll, Scheffau, Going: Sa./So.: Dr. Lechner, Scheffau, Tel. 0 53 58/ 86 18; NO: 10-12 Uhr; 17-18 Uhr. Kirchbichl, Bad Häring, Langkampfen, Angath, Maria Stein, Schwoich: Sa./ So.: Dr. Maurer, Kirchbichl, Tel. 0 53 32/ 87 1 27; NO: 9-11 Uhr; 17-18 Uhr. Kufstein: Sa./So.: Dr. Omidi, Kufstein, Tel. 64 1 71; NO: 10.30-11.30 Uhr. Kundl, Breitenbach, Angerberg: Sa./So.: Dr. Margreiter, Kundl, Tel. 64 20; NO: 10-11.30 Uhr.

BEZIRK KITZBÜHEL

Niederndorf, Ebbs, Erl, Niederdorferberg, Rettenschöss: Sa./So.: Dr. Mair, Erl, Tel. 0 53 73/82 15 oder 0664/ 411 26 17; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr.

Kitzbühel, Aurach, Jochberg: Sa./So.: Dr. M.Sc. Mitteregger, Kitzbühel, Tel. 71 1 44; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr.

Wörgl: Sa./So.: Dr. Wimpissinger, Wörgl, Tel. 0 53 32/73 3 26; NO: 10-12 Uhr; 17-18 Uhr.

BEZIRK REUTTE Elbigenalp, Holzgau: Sa./So.: Dr. Lackner, Elbigenalp, Tel. 0 56 34/ 62 22. Ehrwald, Lermoos, Bichlbach, Biberwier, Berwang, Heiterwang: Sa./So.: Dr. Murr, Bichlbach, Tel. 0 56 74/52 19; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr. Reutte, Vils: Sa./So.: Dr. Dreer, Vils, Tel. 20 1 55; NO: 11-12 Uhr; 17-18 Uhr. Tannheim, Weißenbach: Sa./So.: MR Dr. Pfefferkorn, Grän, Tel. 0 56 75/ 64 00; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr. BEZIRK SCHWAZ Achenkirch, Maurach: Sa./So.: Dr. Waldhart, Achenkirch, Tel. 0 52 46/ 20 2 92; NO: 10-11.30 Uhr; 16.30-18 Uhr.

Fügen, Stumm: Sa./So.: Dr. Wimmer, Kaltenbach, Tel. 0 52 83/28 58; NO: 10-14.30 Uhr.

Schwaz: Sa./So.: Dr. med. univ. Brunner, Vomp, Tel. 0 52 42/63 5 11.

Jenbach: Sa./So.: Dr. Krois-Walder, Jenbach, Tel. 62 0 85; NO: 10-11 Uhr.

Tierärzte

Schwaz, Stans, Vomp: Sa.: Dr. Angerer, Schwaz, Tel. 0 52 42/63 3 22; NO: 10-12 Uhr; Dr. Reiter, Vomp, Tel. 0 52 42/64 9 96; NO: 10-12 Uhr.

Imst: Tierklinik St. Lukas, Arzl i. Pitztal, Tel. 0 54 12/65 5 35; Dr. Haslwanter, Ötz, Tel. 0664/153 84 64.

Sonntag, 17. Juni

Weer, Weerberg, Kolsass, Kolsassberg, Terfens, Pill, Pillberg: Sa./So.: Dr. Rudiferia, Weerberg, Tel. 0 52 24/ 20 7 34; NO: 9-11 Uhr.

Innsbruck-Stadt und Innsbruck-Land: Tierärztlicher Notdienst für Kleintiere erreichbar über die zentrale Notrufannahme: Tel. 0676/885 08 82 444.

Mayrhofen, Ramsau, Hippach, Schwendau, Finkenberg, Zell a. Ziller, Zellberg, Gerlos, Gerlosberg, Hainzenberg, Rohrberg, Schwendtberg, Laimach, Brandberg, Tux, Lanersbach: Sa.: Dr. Dengg, Mayrhofen, Tel. 0 52 85/ 62 99 20; So.: Dr. Schimanek, Ramsau, Tel. 0 52 85/49 39 oder 0676/ 525 88 90; NO: 10-12 Uhr; 16-17 Uhr.

Kitzbühel: Kleintiernotfälle: Mag. Strele, Westendorf, Tel. 0664/212 51 67. Großtiere: Notdienst durch den jeweiligen Betreuungstierarzt sowie Dr. Vogl (auch mobiler Kleintiernotdienst), Kirchdorf, Tel. 0664/4030167; Dipl. Tzt. Prinz, St. Johann, Tel. 0676/ 775 73 36. Pferdenotfälle: Dr. Z’Berg, Kitzbühel, Tel. 0 53 56/20 2 30.

Zahnärzte

16. und 17. Juni 9 bis 11 Uhr Imst/Landeck: Sa./So.: Dr. med. dent. Weinseisen, Strengen, Tel. 0 54 47/ 51 0 10. Innsbruck-Stadt: Sa./So.: DDr. Fischer, Innsbruck, Tel. 0512/57 17 77. Innsbruck-Land: Sa./So.: Dr. med. univ. Baumgartner, Hall, Tel. 0 52 23/ 56 0 52. Kitzbühel: Sa./So.: Dr. Endstrasser, Westendorf, Tel. 0 53 34/30 0 32. Kufstein: Sa./So.: Dr. med. dent. Hammer, Söll, Tel. 0 53 33/59 95. Lienz: Sa./So.: Dr. Koban, NußdorfDebant, Tel. 0 48 52/62 7 33; Reutte: Sa./So.: Dr. Nahler, Reutte, Tel. 0 56 72/63 6 86.

Kufstein: Dr. Weißbacher und Dr. Winkler, Tel. 0 53 72/62 9 28 oder 0664/151 57 33; Dr. Schweiger und Tzt. Osl, Kramsach, Tel. 0 53 37/ 64 6 26; Dr. Feiersinger, Kirchbichl, Tel. 0 53 32/76 3 76; Dr. Sieberer, Thiersee, Tel. 0676/504 95 80. Landeck: Dr. Demetz, Ried i. Oberinntal, Tel. 0664/468 28 29 oder 0 54 72/ 26 17. Reutte: Tzt. Schatzlmair, Reutte, Tel. 0676/373 04 20; Mag. Brejla, Reutte, Tel. 0676/939 53 91; Mag. Geppert, Reutte, Tel. 0676/ 777 50 09; Dr. Härting, Reutte, Tel. 0676/600 60 09. Schwaz: Dipl. Tzt. Pinsker, Schwaz, Tel. 0 52 42/67 8 11; Tierarztpraxis Zell, Zell a. Ziller, Tel. 0 52 82/71 91.

2018 24 tbz  
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