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Tirol

NR. 06 | 08. FEBRUAR 2018

BauernZeitung

Thema Wolf

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Bei der Wintertagung in Rotholz wurde emotional über den Wolf diskutiert.

Landtags-Kandidat

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Wir stellen den Bauernbund-Kandidaten Martin Mayerl vor.

Preisverleihung

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Tirol räumte heuer beim Alpinen Schutzwaldpreis kräftig ab.

Landeshauptmann Günther Platter (Bildmitte) besuchte letzte Woche in Begleitung von LHStv. Josef Geisler erstmals eine Versteigerung in Rotholz. Seite 13

FOTO: CHRISTIAN MOSER

Hoher Besuch

Das Bodeninformationssystem des Landes Tirol ist so gut wie fertig

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ie gesamte landwirtschaftliche Nutzfläche Tirols (ohne Almen), das sind 111.741 Hektar, wurde auf Grundlage der Ergebnisse der Finanzbodenschätzung hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Erzeugung von Nahrungs- und Futtermitteln (Produktionsfunktion) sowie vier weiteren Bodenfunktionen  eingestuft. Die Bewertung der Bodenfunktionen erfolgt in fünf Stufen von „sehr gering“ bis „sehr hoch“. Um sicherzustellen, dass keine bereits gewidmeten oder bebauten Flächen dargestellt werden, wurden die Daten mit den elektronischen Flächenwidmungsplänen verschnitten.

rung der Raumordnung beitragen, sondern müsse im Gegenteil praxistauglich sein und Bürokratie reduzieren. Um das zu gewährleisten, wird nun noch an den Anwendungsbereichen des Bodeninformationssystems gearbeitet. Allein für rund 150 landwirtschaftliche Verfahren jährlich wird LHSTV. JOSEF GEISLER das Bodeninformationssystem jedenfalls eine Verwaltungsvereinfachung etwa bei der Bewilligung bodenverbessernder Maßnahmen erreichen.

„Unser Ziel ist es, die funktionsfähigsten und vitalsten Böden zu erhalten.“

Versorgungssicherheit und Verwaltungsvereinfachung „Unser Ziel ist es, die funktionsfähigsten und vitalsten Böden, so gut es geht, zu erhalten, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und nach Möglichkeit weniger wertvolle Flächen für Bauzwecke und sonstige Nutzungen heranzuziehen“, sieht Bauernbundobmann Josef Geisler im Bodeninformationssystem des Landes eine Entscheidungshilfe für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Boden. Allerdings dürfe das System nicht zu einer Verkomplizie-

Regionale Verhältnisse berücksichtigt Eine Besonderheit des Bodeninformationssystems, das künftig über das Raumordnungsinformationssystem tiris abrufbar sein wird, ist die Berücksichtigung von Kleinproduktionsgebieten. Die Ausprägung der Produktionsfunktion wird in Bezug zu den örtlichen Gegebenheiten gesetzt. Auch in einer Region wie Obergurgl gibt es für dortige Verhältnisse wertvolle landwirtschaftliche Böden. Dass sich diese ohne regionale Referenzierung nicht mit einer Ackerfläche im Inntal vergleichen lassen, versteht sich von selbst. Das leistet das neue Bodeninformationssystem, wodurch eine einheitliche, transparente, vergleichbare

FOTO: LAND TIROL

„Es ist richtig und wichtig, auf wertvolle Flächen zu schauen und diese für die landwirtschaftliche Produktion zu erhalten. Das neue Tiroler Bodeninformationssystem bietet dazu eine wertvolle Hilfestellung“, erklärt Bauernbundobmann LHStv. Josef Geisler. Basierend auf einem Landtagsantrag von LAbg. Hermann Kuenz im Jahr des Bodens 2015 wurde die Abteilung Landwirtschaftliches Schulwesen, Jagd und Fischerei mit der Erstellung eines digitalen Bodeninformationssystems beauftragt. Dieses ist nun so gut wie fertig.

Ein Beispiel: Digitale Darstellung der Produktionsfunktion im Zillertal.

und leicht verständliche Entscheidungsgrundlage bereitgestellt wird. Schaut man sich die Ergebnisse für die Funktionserfüllung der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Tirol an, so zeigt sich, dass rund die Hälfte dieser Fläche im Bodeninformationssystem als besonders wertig für die Erzeugung von Lebens- und Futtermitteln, für die Abflussregulierung bzw. als Standort für besondere Pflanzengesellschaften eingestuft wird. Umgelegt auf die gesamte Landesfläche sind knapp fünf Prozent unseres Bodens bedeutend für die landwirtschaftliche Produktion bzw. funktionierende Ökosysteme. Das Bodeninformationssystem ist als Ergänzung zu den Raumordnungsprogrammen für landwirtschaftliche Vorsorgefläche zu sehen. Für eine Ausweisung als landwirtschaftliche Vorsorgeflächen braucht es eine gewisse Bodenbonität und eine Fläche von mindestens drei Hektar. Weiters

muss die Hangneigung weniger als fünf Prozent betragen. Rechtskräftig als landwirtschaftliche Vorsorgeflächen ausgewiesene Gebiete genießen einen besonderen Schutz. Die Widmung von Bauland ist unzulässig. Die Widmung von Sonderflächen oder Vorbehaltsflächen ist nur dann möglich, wenn der Verwendungszweck nicht im Widerspruch zu einer ordnungsgemäßen und nachhaltigen landwirtschaftlichen Nutzung steht. In circa einem Dutzend Planungsverbänden gibt es bereits landwirtschaftliche Vorsorgeflächen, in zwei Planungsverbänden (Wattens und Kufstein) werden diese gerade ergänzt. In den nächsten Jahren sollen sie flächendeckend vorliegen. In Summe sind derzeit in Tirol 16.289 Hektar landwirtschaftlicher Flächen als landwirtschaftliche Vorsorgeflächen der Produktion vorbehalten. Das entspricht rund 15 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche.


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Rege Wolfsdiskussion bei Wintertagung in Rotholz

FLÜCHTIGE GEDANKEN MONIKA STEINER

Faschings(krapfen)zeit Schnell, nach Weihnachtskeks und Kerzen, hört man schon die Narren scherzen. Faschingsbälle, Umzug, Gschnas machen jedem Narren Spaß. Faschingskrapfen mit Marille oder gefüllt mit Creme-Vanille locken Schleckermäulchen an, wo keines widerstehen kann. Staubzucker im Kindergesicht verraten gleich den kleinen Wicht. Such’ zuerst das Marmeladenloch, sonst bist’ voll Marmelade noch. Danach die Fingerlein abschlecken und dich gleich zum Nächsten recken. Denn einer ist meist nicht genug, das wäre glatt Faschingsbetrug. Jetzt geht es noch um den Genuss, am Aschermittwoch ist eh Schluss. Dann beginnt die Fastenzeit, da ist zum Fasten genug Zeit!

„Hat der Wolf im Alpenraum Platz?“ Diese Frage wurde bei der Wintertagung des Ökosozialen Forums am vergangenen Donnerstag in Rotholz kontrovers diskutiert.

FOTO: LAND TIROL/ENTSTRASSER-MÜLLER

Nach Felssturz in Vals: Schutzkonzept liegt vor

LHStv. Josef Geisler und Bgm Klaus Ungerank (re.) diskutieren mögliche Schutzmaßnahmen für die Zukunft.

130.000 Kubikmeter Fels sind am 24. Dezember vergangenen Jahres in Vals ins Tal gestürzt. Nur einen Monat nach den dramatischen Ereignissen liegen die ersten Vorschläge für ein Schutzkonzept auf dem Tisch. „Wir sind dankbar, dass beim Felssturz am Weihnachtstag niemand zu Schaden gekommen ist. Jetzt geht es darum, in die Zukunft zu schauen und der Bevölkerung und dem Tal in absehbarer Zeit einen verlässlichen Schutz vor den Naturgefahren zu bieten“, sagten LHStv. Josef Geisler und Bgm Klaus Ungerank bei der Startbesprechung für das Schutzkonzept. Wie die ersten Messungen zeigen, gibt es zwar derzeit keinen nennenswerten Bewegungen am Berg. Das müsse aber nicht auf Dauer so bleiben, sind sich die Experten einig. „Deshalb ist es wichtig, möglichst bald dauerhaft wirksame Maßnahmen zu setzen“, so Geisler. Zum Schutz vor Nachstürzen und Steinschlag, aber auch vor Lawinen sieht das Schutzkonzept der Wildbach- und Lawinenverbauung unter der Leitung von Gebhard Walter zwei Schutzdämme, die Neudimensionierung und Ergänzung der bestehenden Steinschlagnetze sowie die teilweise Verle-

gung der Landesstraße vor. Rund 2,5 Millionen Euro werden die Schutzmaßnahmen und die weitgehende Rekultivierung der überschütteten Flächen kosten. „Es ist klar, dass die Gemeinde nicht überfordert werden darf“, sichert Geisler höchstmögliche finanzielle Unterstützung zu. „Die vorgeschlagenen Maßnahmen wären unmittelbar wirksam und könnten rasch in Angriff genommen“, bedankt sich Ungerank sich bei allen Beteiligten für die Vorschläge und die bisherige Arbeit. Nun werde man in einem ersten Schritt mit den Betroffenen reden. Wenn mit den Betroffenen Einvernehmen hergestellt werden kann, wird mit der Umsetzung noch heuer begonnen.

Rekultivierung Ein großes Anliegen ist LHStv. Josef Geisler und Bgm. Klaus Ungerank die Rekultivierung der vom Felssturz betroffenen landwirtschaftlichen Flächen. Diese sollen in einem höchstmöglichen Ausmaß wieder landwirtschaftlich nutzbar werden. Die Rekultivierung wird aus Mitteln des Katastrophenfonds unterstützt, das Projekt von der Abteilung Bodenordnung des Landes fachlich begleitet.

FOTO: ARCHIV JENEWEIN

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eorg Rauer, Wolfsbeauftragter der Veterinärmedizinischen Universität Wien, beleuchtete die rasche Ausbreitung der Wölfe in Europa. Sie ist auf die hohe potenzielle Vermehrungsrate (ein Rudel produziert vier bis sechs Junge pro Jahr), ein hervorragendes Nahrungsangebot sowie strenge Schutzbestimmungen zurückzuführen. Im Gegensatz zu Luchsen und Bären plant niemand, Wölfe auszusetzen, so Rauer. Wölfe kommen von alleine. Das führt vor allem in der Landwirtschaft und in der Jagd zu Konflikten. Eine nachhaltige Bejagung würde erst durch eine Transferierung des Wolfes in Anhang V der FFH-Richtlinie erlaubt werden. Das setzt einen nachhaltig stabilen Bestand voraus. Die Landwirtschaft muss Präventionsmaßnahmen ergreifen, die aber nicht 100%ig wirken und einen Mehraufwand bedeuten. Da der Schutz des Wolfes ein gesamtgesellschaftliches Anliegen ist, muss die öffentliche Hand die Schäden abgelten und die Prävention fördern. Die Gefährlichkeit des Wolfes steigt mit der Gewöhnung des Wolfes an den Menschen oder dem Fehlen der natürlichen Beutetiere. Den Wolf dürfe man weder verteufeln noch mystifizieren, so der Wildbiologe. Es braucht objektive Dokumentation und sachliche Diskussion. Die Sicht der Betroffenen legte Josef Zandl von der Gutsverwaltung Fischhorn in Bruck an der Glocknerstraße dar. 68 Schafe stürzten auf der Alm in den Tod, leider gelang der Nachweis nicht, dass ein Wolf der Täter war. Insofern war die Entschädigungsfrage schwierig zu klären. Die Salzburger Landesregierung hat kulanterweise 15.000 Euro überwiesen. Die Konsequenz aus den Scherereien ist, dass die Gutsverwaltung auf der Alm keine Schafe mehr aufnimmt. Der Aufwand

Von einem Wolf gerissenes Schaf bzw. Lämmer (Foto aus Frankreich).

für Zäune, Hirten, Nachtpferche, Herdenschutzhunde etc. ist zu hoch, außerdem gibt es bezüglich der Haftung offene Fragen. Josef Zandl verlangt eine wildökologische Raumplanung, in der jene Gegenden festgelegt werden, wo sich Wölfe integrieren lassen. Das alpine Weideland gehört definitiv nicht dazu.

Der Herdenschutz funktioniert nicht Aus Sicht des Tourismus berichtete Frau Carolina Rück, Tourismusdirektorin aus Entlebuch in der Schweiz. Mit dem Wolf hat der Tourismus keine Probleme, sehr wohl aber mit den Schutzmaßnahmen. In Entlebuch gibt es fünf Alpen mit jeweils zwei bis drei Herdenschutzhunden. Täglich erhält die Tourismusdirektorin Anrufe von verängstigten Touristen, die von den großen Hunden verbellt werden. Besonders problematisch wird die Situation, wenn die Wanderer eigene Hunde mitführen. Auf dem Papier funktioniert der Herdenschutz vielleicht, in der Schweizer Praxis jedoch nicht. Einen absoluten Fürsprecher findet der Wolf im WWF Österreich, bei der

Wintertagung vertreten durch Christian Pichler. „Der Wolf ist gekommen, um zu bleiben“, spricht sich der Naturschutzverein gegen eine Bejagung des Wolfes aus. Der WWF hat sechs Punkte für das Zusammenleben mit dem Wolf definiert, nämlich ein verstärktes Monitoring über Anzahl, Verbreitung und Schäden der Wölfe, saatliche Unterstützung für Präventionsmaßnahmen, unkomplizierte Entschädigungen im Schadensfall, Information für die Landwirtschaft über Herdenschutz, Hilfe, etc., Schulterschluss Landwirtschaft, Jagd und Naturschutz durch Politik und eine bessere internationale Kooperation – Erfahrungen der Nachbarländer nutzen. Johann Jenewein forderte im Namen des Almwirtschaftsvereines Tirol die Herabstufung des Schutzstatus des Wolfes und die Einführung großraubtierfreier Zonen, wie sie auch in der Resolution von Kranskja Gora 2016 von den Almbauern aus der Schweiz, Bayern, Slowenien, Österreich, Südtirol und Frankreich verlangt wird. In Skandinavien etwa ist zur Erhaltung der Kultur der Samen mit ihrer traditionellen Rentierzucht ein Gebiet mit der mehrfachen Fläche Österreichs als großraubtierfreie Zone ausgewiesen, wo sich keine Wolfsrudel ansiedeln dürfen. Am Beispiel Frankreich sieht man, dass der Herdenschutz nicht funktioniert. Pro Jahr werden dort etwa 10.000 Nutztiere von Wölfen gerissen, 80 Prozent davon in geschützten Herden, die Hälfte am helllichten Tag. Der Schafund Ziegenbestand ist seit 1988 um die Hälfte zurückgegangen, ähnlich die Situation im deutschen Bundesland Sachsen und in einigen Kantonen der Schweiz. Die Herdenschutzmaßnahmen sind für die Almbauern nachweislich wirkungslos. „Das ist kein Herdenschutz, sondern Wolfsschutz mit staatlich vorgeschriebenen Alibihandlungen und geduldeten Tierschutzmissachtungen“, so die kämpferischen Almbauern. Selbstverständlich konnte das komplexe Thema nicht erschöpfend diskutiert weden, weitere kontroversielle Debatten werden die Landwirtschaft in den nächsten Jahren begleiten.

KOMMENTAR

BAUERNBUNDDIREKTOR DR. PETER RAGGL

Der Wolf kommt und Schluss der Diskussion! „Der Wolf kommt und Schluss der Diskussion!“ Dies war in einem Satz zusammengefasst die unverrückbare Position des Vertreters des World Wide Fund for Nature (WWF) bei einer Podiumsdiskussion anlässlich der Wintertagung an der LLA Rotholz. Da konnten die Schilderungen betroffener Almbauern, unterlegt mit Bildern gerissener Almtiere, noch so grausam und erschreckend sein, am Vertreter des WWF schienen diese abzuperlen wie an einer Teflonpfanne. Dazu seien folgende Fragen erlaubt: Hat sich der WWF nicht dem Tierschutz und dem Erhalt der biologischen Vielfalt verschrieben und verdient damit sehr viel Spendengeld? Gibt es für den WWF Unterschiede in Art und Ausmaß von Tierleid? Bei allem Respekt für die Arbeit der Tierschützer, aber ist das Leben vom Wolf mehr wert als das der Weidetiere? raggl@tiroler-bauernbund.at

FOTO: BAUERNZEITUNG

TIROL

Die bäuerliche Interessensvertretung stellt sich gegen den bedingungslosen Schutz des Wolfes. Uns geht es darum, die Einzigartigkeit der Almbewirtschaftung zu bewahren und damit die weitere Bestoßung unserer Almen zu erhalten. Dazu braucht es ein funktionierendes und vor allem finanzierbares Wolfsmanagement, das aber in Tirol bei 2000 Almen bestimmt nicht mit Einzäunungen und Herdenschutzhunden mach- und schaffbar sein wird. In Deutschland hat man sich im Zuge der Koalitionsverhandlungen bereits festgelegt. Der Schutz des Menschen steht über dem Schutz des Raubtieres. Der Wolfsbestand soll bei unseren Nachbarn reduziert werden und jeder „Problem-Wolf“ darf gezielt abgeschossen werden. Gemeint sind damit jene Tiere, die Nutztiere angreifen oder dem Menschen gefährlich werden.


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DIE BAUERNBUND-KANDIDATEN ZUR LANDTAGSWAHL

ZUR PERSON

Martin Mayerl: Bauer am „Blaslhof“, einem Erbhof in Dölsach.

wirtschaftet wurde. Klar ist eines: Wenn wir unsere Natur weiter so erhalten wollen, brauchen wir zeitgemäße Bewirtschaftungsmöglichkeiten, wir brauchen eine Grunderschließung unserer Wälder und Almen, wir brauchen auch die Möglichkeit, unsere Felder maschinell zu bewirtschaften. Da sind Anpassungen an den Stand der Technik notwendig – und oft einfach mehr Hausverstand in der Gesetzgebung und im Vollzug. Das Verständnis für die Landwirtschaft ist also ausbaufähig? MAYERL: Das ist im Naturschutz so, bei Ernährung und Lebensmitteln haben wir ein ähnliches Problem. Da werden Themen oft nur mehr emotional gesehen, mit Sachargumenten kommt man gar nicht mehr durch. Das Vertragsverletzungsverfahren der EU hat zur Ausweisung der Isel als Natura 2000 geführt. Die einheimische Bevölkerung sieht darin kaum einen Mehrwert. Die Einschränkung großteils auf das öffentliche Wassergut und ein Unterstützungsprogramm für die Iselregion haben die Ablehnung etwas vermindert. Dennoch bleibt das Gefühl einer Bevormundung, denn die Betroffenen wurden im Verfahren zuwenig eingebunden. Wichtig war im Zusammenhang mit der Forderung nach weiteren Schutzgebietsausweisungen die klare Botschaft unseres Landeshauptman-

nes gegenüber Brüssel: Es reicht, Tirol hat schon einen großen Beitrag geleistet, und wir wollen auch eine Evaluierung haben. Also: Auch hier ist weniger Emotion gefragt. Welche Themen haben Dich noch bewegt? MAYERL: Mit dem Thema Wohnbauförderung habe ich mich auch beschäftigt. Zum Beispiel müsste sich in einer abwanderungsgefährdeten Gemeinde ein Faktor finden lassen, dass es dort etwas mehr Wohnbauförderung gibt als in einem Zentralraum. Auch die Sanierung und Revitalisierung alter Bausubst a n z ge hör t noch stärker unterstützt. Ich habe mich auch mit der Bauordnung beschäftigt und mich daf ü r eingeMARTIN MAYERL setzt, im Gespräch mit den Behörden praxiskonforme Lösungen zu finden.

„Bei vielen politischen Themen sind mehr Sachlichkeit, Hausverstand und weniger Emotion gefragt.“

FOTO: TANJA CAMMERLANDER

Das Thema Naturschutz war und ist ein heißes Eisen? MAYERL: Ich bin im Landtag auch Umweltsprecher der Volkspartei geworden. Umwelt- und Naturschutz ist in Tirol immer ein heißes Eisen. Wir konnten eine kleine Naturschutz-Novelle beschließen, bei der es in erster Linie darum gegangen ist, im Bereich der erneuerbaren Energien Lösungen zu finden, um etwa den Ausbau der Wasserkraft zu erleichtern. Im Hinblick auf eine geplante größere Novelle war es unser Ziel, eine ökologisch orientierte Landwirtschaft zu ermöglichen bzw. Erleichterungen in der Bewirtschaftung zu schaffen. Die Landwirtschaft hat über Jahrhunderte unsere Landschaft geprägt, nicht dadurch, dass man nichts getan hat, sondern dadurch, dass die Natur be-

FOTO: TANJA CAMMERLANDER

Martin Mayerl: „Wir brauchen zeitgemäße Bewirtschaftungsmöglichkeiten.“

Die künftigen Herausforderungen? MAYERL: In der Landwirtschaft gibt es im Bezirk keine schlechten Voraussetzungen. Wir haben in ganz Tirol volle Landwirtschaftsschulen, wir haben im Bezirk landwirtschaftliche Organisationen, die einen guten Job machen, von der RGO über den Maschinenring und die Waldgenossenschaft bis hin zu neuen Beispielen wie den Talmarkt Matrei. Wenn wir diese Organisationen nutzen, gibt es auch in Zukunft gute Möglichkeiten, Einkommen aus der Landwirtschaft zu erzielen. Gerade im Bereich der Ernährung eröffnen sich Chancen durch die Regionalität. Gottseidank gibt es zahlreiche Initiativen wie Bauernmärkte, Bauernläden, die Almsennerei im Tauerntal, die Direktvermarktung. Auch der Tourismus bietet noch Möglichkeiten, da gibt es in Osttirol ein Riesenpotenzial, das noch nicht voll gehoben wurde. Wir müssen Natur und Umwelt noch besser erlebbar machen. Da geht es auch um neue Berufsbilder, zum Beispiel einen Kulturlandschaftsführer, um den Gästen ein Erlebnis und Geschichten zu vermitteln. Danke für das Gespräch!

Geboren am 17. Jänner 1970 in Lienz Volksschule, Hauptschule, Landwirtschaftliche Fachschule Lienz Meisterkurs (Landwirtschaftsmeister) Seit 1992 Geschäftsführer beim Maschinenring Osttirol Landwirtschaft: Landwirt am „Blaslhof“ (Erbhof; die Familie Mayerl ist seit 1743 auf dem Hof) 2000 Hofübernahme Mutterkuhhaltung (ca. 20 Mutterkühe, Tiroler Jahrlingsproduktion) und Rindermast, Speise- und Saatkartoffelanbau, eine Ferienwohnung 9 Hektar Acker, 8 Hektar Grünland, 8 Hektar Wald, Anteile an einer Agrargemeinschaftsalm Funktionen: Mit knapp 18 Jahren Landjugendobmann von Dölsach (sechs Jahre)

FOTO: TANJA CAMMERLANDER

Mit ehrlicher Sacharbeit, Hausverstand und Handschlagqualität hat Martin Mayerl aus Dölsach in den letzten fünf Jahren Osttirol im Tiroler Landtag erfolgreich vertreten. Bei der Landtagswahl am 25. Februar tritt er als Listenführer auf der VP-Bezirksliste neuerlich an. Wir stellen ihn näher vor.

Martin Mayerl, Dölsach

Seit 1992 Gemeinderat (seit 2010 Vizebürgermeister) Seit 2008 Orts- und Bezirksbauernobmann Seit 2013 Abgeordneter zum Tiroler Landtag und ÖVPBezirksparteiobmann Familie: Verheiratet mit Beate (Hauswirtschaftsmeisterin), drei Kinder: Lukas (20), AnnaLena (18) und Sophie (14) Hobbys: Wandern, Natur genießen

MEINE POLITISCHEN ZIELE

FOTO: PRIVAT

Martin Mayerl: Arbeit mit Sach- und Hausverstand

Martin Mayerl, was waren die Schwerpunkte in der abgelaufenen Periode? MAYERL: Der Start war für mich nicht einfach, in der Landtagsarbeit und in der Bezirkspartei war vieles Neuland. Im September 2013 habe ich die Funktion des Bezirksparteiobmannes unter schwierigen Voraussetzungen übernommen. Im Landtag hatten wir gleich zwei brisante Themen: Das war die Abschaffung des Direktzuges und das Thema Natura 2000. Mittlerweile gibt es 16 Verbindungen täglich nach Innsbruck, eine schnelle Verbindung mit dem Bus und günstige Jahrestickets. Was noch verbessert werden muss, ist die Fahrgastinformation und die Zeitspanne bei den Umstiegen, die ist oft zu knapp bemessen. Dazu bin ich mit dem VVT ständig im Austausch. Der Direktzug bleibt weiterhin ein Ziel. Insgesamt ist in den letzten fünf Jahren in den Personennahverkehr auch in Osttirol sehr viel investiert worden. Ziel muss es sein, dass sich eine Familie zumindest das Zweitauto sparen kann. Dann ist es nicht mehr so entscheidend, wo ich wohne und wo ich meinen Arbeitsplatz habe.

TIROL

Familienmensch: Martin Mayerl mit seiner Frau Beate und den Kindern Lukas, Anna-Lena und Sophie.

– Leben am Land. Wohnen, Bildung und Arbeitsplätze im Bezirk sollen weiterhin attraktiv sein. Dafür werden wir uns einsetzen. – Infrastruktur. Die Bereiche Kinderbetreuung, Gesundheitsversorgung und Pflege gehören ausgebaut und dabei Eigenverantwortung und Vorsorge gestärkt. – Energie und Mobilität. Wir wollen erneuerbare Energieträger stärken, den Öffentlichen Verkehr attraktiver machen und uns für nachhaltige Verkehrslösungen einsetzen. – Wirtschaft und ländlicher Raum. Wir stehen zu einer starken und leistungsfähigen Wirtschaft und Landwirtschaft und wollen regionale Strukturen und Kreisläufe unterstützen. Darum: Stärken Sie den bäuerlichen Kandidaten in Osttirol und geben Sie am 25. Februar MARTIN MAYERL Ihre Vorzugsstimme!


JUNGBAUERN

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Bauernbundball 2018 – eine Nacht in Tracht FOTO: BARBARA FISCHLER

Großzügige Spende der JB/LJ Steinach

unserer Organisation für einen guten Zweck engagieren und damit anderen helfen. Deshalb dürfen wir der Ortsgruppe Steinach mit allen weiteren Beteiligten für ihre großzügige Spende an den Sozialfonds recht herzlich danken“, so die Landesobleute der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend, Stephanie Hörfarter und Dominik Traxl. Nähere Auskünfte zum Sozialfonds der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend gibt es im Landessekretariat unter Tel. 0512/59 900-20. Spenden können auf das Konto bei der Tiroler Sparkasse überwiesen werden (IBAN AT14 2050 3000 0003 0932, BIC SPIHAT22XXX). Vielen Dank!

HOL DIR DIESES TRANSPARENT! Mach Werbung für unsere Landwirtschaft mit diesem Transparent für Hof, Stall, Stadl, Jungbauernraum ... denn nur gemeinsam kann es funktionieren! Bestellung im JUNGBAUERNSEKRETARIAT: Tel. 0512/59 900-57 oder tjblj@tiroler-bauernbund.at Preis: 40 Euro. Größe: 3 x 1 Meter.

JUNGBAUERN – TERMINE 2018 SAMSTAG, 10. FEBRUAR Sellrain: Faschingsumzug der Jungbauernschaft/Landjugend Sellrain in der Gasse, 13 Uhr. Kartitsch: Faschingsball der Jungbauernschaft/Landjugend Kartitsch im Gemeindesaal, „Unterland Power“ 20 Uhr. Leutasch: Kinderfasching mit Maskenprämierung der JB/LJ Leutasch im Tennisstüberl, 18 Uhr. Vomp: Weiberball der JB/LJ Vomp im Foyer des Mehrzwecksaals, „DJ Renato“, 19 Uhr. Inzing: Faschingswagenparty der JB/LJ Inzing am Skaterplatz beim Schwimmbad Inzing, 20 Uhr.

SONNTAG, 11. FEBRUAR Tobadill: Scheibenschlagen der Jungbauernschaft/

Landjugend Tobadill beim Basta, 18 Uhr.

BEZIRKSTERMINE SAMSTAG, 17. FEBRUAR St. Ulrich a. P.: Wintersporttage der JB/LJ Bezirk Kitzbühel beim Kröpfellift in St. Ulrich am Pillersee, ein Team besteht aus drei Personen, 12 Uhr.

LANDESTERMINE FREITAG, 9. FEBRUAR Innsbruck: Tiroler Bauernbundball im Congress Innsbruck, Auftanz der Jungbauernschaft/Landjugend Bezirk Kufstein, neun verschiedene Musikgruppen, Kartenvorverkauf unter 0512/59900-57 oder ball@ tiroler-bauernbund.at

Termineintragung unter www.tjblj.at/termine

Am Freitag, dem 9. Februar, ist es endlich wieder soweit – der größte Ball Westösterreichs, der Tiroler Bauernbundball, wird im Congress Innsbruck über die Bühne gehen. klang“ bis 23.30 Uhr zum Tanz auf. Bis Mitternacht zeigt die Brauchtumsgruppe Wattens echtes Tiroler Fasnachtsbrauchtum. Im Anschluss sorgen dann die „Trenkwalder“ bis vier Uhr in der Früh für tolle Partystimmung.

Auch im Kristall Foyer wird bis um vier Uhr in der Früh Stimmung gemacht. Hier sorgen „Die Alpengrageeler“ und „Die jungen Hegel“ für die perfekte Stimmung. Im Künstlerfoyer werden „Die jungen Thierseer“ ihr musikalisches Können bis um 2 Uhr zum Besten geben. Alle Freunde von echtem Tiroler Volkstanz sind herzlich in den Saal Innsbruck eingeladen. Hier unterhalten die „Tiroler Tanzmusikanten“ alle tanzbegeisternden Ballbesucher.

Musik, die begeistert

Eintrittskarten

Wie jedes Jahr kann auch heuer der Tiroler Bauernbundball mit einem umfangreichen Musikprogramm die Ballbesucher begeistern. Im Saal Tirol wechseln sich bis in die frühen Morgenstunden rockige und volkstümliche Klänge durch die Gruppen „Jetlag“ und „Zillertal Power“ ab. Als Stargast wird in diesem Jahr Melissa Naschenweng den Gästen im Saal Tirol so richtig einheizen.

Es gibt noch Restkarten für den Tiroler Bauernbundball. Diese sind ab 19 Uhr an der Abendkasse zum Preis von 25 Euro erhältlich. Das Programm gibt es im Internet auf www.tirolerbauernbund.at. Fotos gibt es nächste Woche im Internet auf www.tjblj.at und hier in der Bauernzeitung. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher und wünschen eine unvergessliche Ballnacht!

PETER GLEIRSCHER

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as Warten hat nun endlich ein Ende – am Freitag, dem 9. Februar 2018, findet der traditionelle Bauernbundball im Congress Innsbruck statt. Wer ein Erlebnis der besonderen Art haben will, der ist beim Bauernbundball genau an der richtigen Stelle. Modern und traditionell, jung und ausgelassen – so präsentiert sich das größte Ballereignis Westösterreichs auch im heurigen Jahr. Neun Musikgruppen, eine Mitternachtseinlage und eine große Tombola warten auf die Besucher. Eröffnet wird der größte Ball Westösterreichs um 20.30 Uhr von den Mitgliedern der Jungbauernschaft/ Landjugend aus dem Bezirk Kufstein mit dem Auftanz. Anschließend spielt in der Dogana der „Ebbser Kaiser-

JUNGBAUERNSTIMME PETER GLEIRSCHER, LANDESSEKRETÄR

Gelebtes Brauchtum Vergangenes Wochenende konnte man wieder in einigen Teilen Tirols echtes Tiroler Brauchtum bestaunen. Sei es in Imst bei der Imster „Buabefasnacht“, wo tausende Fasnachtsbegeisterte Scheller- und Roller-Paare bestaunen durften, oder in Thaur, wo laut Medien über 13.000 Besucher echtes Tiroler Fasnachtsbrauchtum rund um „Spiegeltuxer“ und „Zottler“ bewundern konnten. Diese Veranstaltungen zeigen uns wieder, dass wir uns in Tirol um die Zukunft unserer Traditionen und Brauchtümer keine Sorgen machen müssen. Dies ist einzig und allein jenen ehrenamtlichen Vereinen zu verdanken, welche diese Traditionen leben und an jüngere Generationen weitergeben. Ohne diese freiwilligen Mitglieder und gleirscher@tiroler-bauernbund.at

FOTO: DIE FOTOGRAFEN

Am Mittwoch, dem 31. Jänner 2018, stand bei den Funktionärsschulungen der Jungbauernschaft/ Landjugend Bezirk Innsbruck Stadt-Land nicht nur die Weiterbildung im Vordergrund. Die JB/LJ Steinach spendete an diesem Abend 700 Euro an den Sozialfonds der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend. „Wir konnten auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurückblicken und deshalb haben wir uns entschieden, einen Teil unseres Vereinsgeldes zu spenden“, so der Obmann der Jungbauernschaft/Landjugend Steinach, Mario Schröder. „Es ist immer wieder erfreulich zu sehen, dass sich zahlreiche Ortsgruppen in

FOTO: MUT CREATIVE

Im Zuge der Funktionärsschulung der JB/LJ Bezirk Innsbruck Stadt-Land spendete die JB/LJ Steinach 700 Euro an den Sozialfonds der TJB/LJ.

Funktionäre würden unsere Traditionen langsam verschwinden. Denn wer würde sonst zahlreiche Stunden seiner Freizeit in Kauf nehmen, um Bräuche und Traditionen hochleben zu lassen? Auch zahlreiche Ortsgruppen der TJB/LJ investieren viel Zeit und Geld, um in ihren Ortschaften diverse Traditionen und Bräuche zu leben und weiterzugeben. Solch ehrenamtliche Vereine gehören meines Erachtens viel mehr unterstützt, damit sich auch die nächste Generation über die Vielfalt unserer Traditionen und Bräuche erfreuen kann. Abschließend möchte ich noch alle Leserinnen und Leser zum diesjährigen Bauernbundball einladen, bei dem die Brauchtumsgruppe Wattens echtes Tiroler Fasnachtsbrauchtum zum Besten geben wird.


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Hoher Besuch bei der Versteigerung in Rotholz

FOTO: CHRISTIAN MOSER

Neustift erlebte spannende Landesskimeisterschaften

TIROL

FOTO: TJB/LJ

Jungbäuerin Stefanie Larch aus Alpbach mit ihrem Sohn Johannes im Gespräch mit Landeshauptmann Günther Platter.

Die Tagesschnellsten der Landesskimeisterschaften 2018 (v. l.): Die Gebietsobleute der JB/LJ Gebiet Stubai, Markus Steiner und Elisabeth Bucher, Lucas Rohner, Julia Riedl, Andreas Obernauer und die Landesobleute der TJB/LJ, Stephanie Hörfarter und Dominik Traxl.

Am vergangenen Samstag, dem 3. Februar 2018, gingen die Landesskimeisterschaften der TJB/LJ mit vielen Highlights in Neustift im Stubaital über die Bühne. PETER GLEIRSCHER

B

ei besten Pistenverhältnissen fanden am vergangenen Samstag, dem 3. Februar 2018, die Landesskimeisterschaften der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend in Neustift im Stubaital bei den Sonnenbergbahnen Milders statt. Insgesamt gingen über 120 Teilnehmer und Teilnehmerinnen in drei verschiedenen Klassen (Snowoarder, Skifahrer unter 20 und Skifahrer über 20) jeweils weiblich und männlich an den Start. Ausgeflaggt war ein Riesentorlauf, der so einige Tücken aufwies, aber trotz allem vom Großteil des Starterfeldes mit Bravour überwunden wurde. Die Gruppensieger: In der Klasse weiblich unter 20 siegte Patricia Eberharter aus Strass im

Zillertal vor Verena Annewanter aus Obertilliach und Theresa Reinalter aus Kappl. Julia Riedl aus Mutters, Susanne Van Lieshout aus Alpbach und Stefanie Kindl aus Neustift waren die drei besten in der Klasse Skifahrer weiblich über 20. Die Klasse männlich unter 20 wurde von Christian Hölzl aus Itter angeführt. Den zweiten Platz holte sich Simon Hölzl, ebenfalls aus Itter, vor Jakob Hirzinger aus Westendorf. Mit einer Zeit von 19,76 Sekunden sicherte sich Andreas Obernauer aus Aurach bei Kitzbühel den Tagessieg in seiner Klasse männlich über 20. Alois Schneider aus Alpbach belegte dahinter den zweiten Rang und dritter

wurde Alexander Hörtnagl aus Fulpmes. In der Klasse Herren Snowboard unter 20 Jahre sicherte sich Lucas Rofner aus Igls den ersten Platz.

Hohen Besuch konnte der Obmann des Rinderzuchtverbandes Tirol, Kaspar Ehammer, letzte Woche auf der Versteigerung in Rotholz mit Landeshauptmann Günther Platter und LHStv. Josef Geisler begrüßen. Im Rahmen ihrer Tour im Bezirk Schwaz informierten sie sich über die aktuelle Situation in der Vermarktung. Für Landeshauptmann Platter war es auch eine Premiere, war er doch erstmalig auf einer Versteigerung in Rot-

holz. Das Vermarktungszentrum Rotholz ist eine der bedeutendsten Vermarktungsanlagen in Mitteleuropa. Knapp 15.000 Tiere werden jährlich über Rotholz vermarktet. Seit der Fusion 2007 zum Rinderzuchtverband Tirol konnte dabei die Menge verdreifacht werden. Bei den Versteigerungen konnten auch durchwegs gute Preise erzielt werden. Die nächste Versteigerung findet am 21. Februar in Rotholz statt.

Mannschaftswertung Bei den Landesskimeisterschaften der TJB/LJ gab es auch in diesem Jahr wieder eine Mannschaftswertung. Hiefür wurden die besten drei Läufer und Läuferinnen einer Ortsgruppe gewertet. So konnte sich die Mannschaft Itter den Sieg holen. Ein großer Dank gilt der Jungbauernschaft/Landjugend Gebiet Stubai mit ihrer Gebietsleiterin Elisabeth Bucher, ihrem Gebietsobmann Markus Steiner und ihrem Ausschuss für die hervorragende Organisation dieser Veranstaltung. Ein Dankeschön auch an alle Teilnehmer und Fans! Fotos und alle Ergebnisse auf www.tjblj.at

WIR BÜNDELN DEN LÄNDLICHEN RAUM

Osttiroler Bauernball erstmals „powered by Jungbauern“ Am Samstag, dem 3. Februar 2018, ging in der RGO|Arena in Lienz der traditionelle Osttiroler Bauernballl über die Bühne. Heuer wurde dieser zum ersten Mal von der JB/LJ Bezirk Lienz veranstaltet. Bereits beim Einlass strömten die Ballbesucher aller Altersgruppen in Tracht und Lederhose in die festlich geschmückte RGO|Arena, die von einer Versteigerungshalle in einen Ballsaal umfunktioniert wurde. Die Damen konnten sich über eine kleine Aufmerksamkeit in Form eines „Osttiroler Glückskrapfes“ freuen und natürlich durfte auch ein „Willkommensschnapsl“ von der Naturbrennerei Kuenz nicht fehlen. Der Ball wurde mit dem Auftanz der Bäuerinnen und Bauern aus dem Bezirk feierlich eröff-

net. Bei der Begrüßung durch die Bezirksobleute der JB/LJ Bezirk Lienz, Simon Staller und Manuela Leiter, konnten zahlreiche Ehrengäste willkommen geheißen werden. Für Unterhaltung sorgte die „Lienzer Tanzlmusik“, bevor es dann schwungvoll mit dem „Ensemble Osttirol“ weiterging. Trotz der kurzen Vorbereitungszeit auf den Bauernball gelang es den Jungbauern, über 400 Tombolapreise zusammenzustellen. Außerdem konnte man bei einem Schätzspiel erraten, wie viel cm Naht ein Dirndl hat. Um Mitternacht schockte man die zahlreichen Ballgäste mit einem vermeintlichen Stromausfall. Stattdessen trat im Dunkeln aber die Trachtengruppe Anras mit einer spektakulären Mitternachtseinlage auf.

Nachdem es den Bäuerinnen im heurigen Jahr nicht möglich war, den Ball zu organisieren, sprang man von Seiten der Jungbauernschaft/Landjugend spontan ein. Innerhalb eines Monats wurde der Ball auf die Beine gestellt. Dies war natürlich nur dank der großen Hilfe von allen Seiten möglich. „Wir möchten uns noch einmal bei unseren ganzen Mitgliedern in unseren 36 Ortsgruppen für ihre Unterstützung bedanken. Auch die positiven Rückmeldungen und die Hilfe der Bäuerinnen und Bauern schätzen wir sehr. An Tagen wie diesen sind wir besonders stolz, ein Teil der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend zu sein!“, betonten Bezirksobmann Simon Staller und Bezirksleiterin Manuela Leiter.

Am Bauernball der JB/LJ Bezirk Lienz waren nicht weniger als fünf Bezirksobleute der JB/LJ Bezirk Lienz zu Besuch (v. l.): Philipp Jans, Alois Lugger, Simon Staller, Harald Wilhelmer und Klemens Kreuzer.


FORUM LAND Vorzugsstimmen mittels Briefwahl vergeben WAHLKARTE BEANTRAGEN

LANDTAGSWAHL 2018

LH Günther Platter: „Den Weg fortsetzen“

DIE BRIEFWAHL:

Eine Briefwahlkarte kann noch bis 21. Februar schriftlich bzw. bis 23. Februar im Heimat-Gemeindeamt beantragt werden.

D

chen amtlichen Dokuments, glaubhaft gemacht werden. Dies gilt auch im Fall der elektronischen Einbringung des Antrages, sofern dieser nicht mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen ist. Für viele Gemeinden kann ein Antrag auf Ausstellung einer Wahlkarte auch über die Internetseite www.wahlkartenantrag.at eingebracht werden. Wahlkarten können portofrei per Post an die Gemeinde, die sie ausgestellt hat, übermittelt werden. Die Adresse der zuständigen Gemeinde ist auf der Wahlkarte aufgedruckt, diese muss also bloß in einen Briefkasten geworfen oder bei einem Postamt oder Postpartner aufgegeben werden. Wahlkarten müssen so rechtzeitig aufgegeben werden, dass sie spätestens am zweiten Tag vor dem Wahltag, das ist der 23. Februar 2018, bei der Gemeinde einlangen. Somit sollten Wahlkarten im Inland spätestens am Mittwoch vor dem Wahltag, im Ausland entsprechend früher aufgegeben werden.

FOTO: BB BEZIRK SCHWAZ

Landtagswahl 2018: Volle Kraft für unser Land

Immer mehr Menschen sind nicht mehr bereit, am Wahltag auf einen Ausflug, Skitag etc. zu verzichten und sich nach den Öffnungszeiten des Wahllokales zu richten. Dabei wäre die Beantragung der WAHLKARTE sehr einfach. Verschenke nicht Deine Stimme und beantrage die Wahlkarte Nachdem er Bürgermeister, direkt am Gemeindeamt oder unter www.wahlkartenantrag.at.

Nationalrat, Landesrat und Minister war, ist Günther Platter seit 2008 Landeshauptmann von Tirol. Es gibt in Österreich keinen anderen Politiker, der eine solch große Erfahrung auf allen politischen Ebenen aufweisen kann. Im Interview macht er deutlich, was ihm wichtig ist, wofür er steht und was er in den nächsten Jahren umsetzen möchte.

Herr Landeshauptmann, Sie haben bei einer Veranstaltung in Wien gesagt, dass die „Sparsamen nicht die Deppen“ sein dürfen. Wie genau haben Sie das gemeint? Ja, die Aussage hat durchaus für ein wenig Wirbel gesorgt. (lacht) Mir ist es darum gegangen, dass die richtigen Reformbemühungen der neuen Bundesregierung nicht dazu führen dürfen, dass die finanziell gut aufgestellten Bundesländer wie Tirol, Vorarlberg oder Oberösterreich jetzt für die anderen, die in der Vergangenheit das Geld aus dem Fenster geworfen haben, die Zeche zahlen. Als Landeshauptmann bin ich den Tirolerinnen und Tirolern verpflichtet. Ich werde deshalb sicher nicht tatenlos zuschauen, wenn jemand Geld aus Tirol absaugen will, um beispielsweise die marode Wiener Krankenkasse zu sanieren. Sie haben Tirols gute Finanzlage angesprochen. Würden Sie eine stabile Finanzpolitik als Grundpfeiler Ihrer Politik bezeichnen? Auf jeden Fall, weil es meinem Verständnis von nachhaltiger Politik entspricht. Jeder Euro, den wir ausgeben, ohne ihn vorher eingenommen zu haben, muss irgendwann zurückgezahlt werden. Wenn wir das nicht tun, trifft es unsere Kinder und Enkelkinder. Das ist nicht mein Verständnis von Politik. Ich möchte den Jungen von heute in die Augen schauen können und keine Politik betreiben, die ihnen die Zukunft raubt. Eine hemmungslose Verschuldungspolitik wird es mit mir nicht geben. Welche wären das? Am wichtigsten ist die Umsetzung einer einheitlichen Korridormaut von

FOTO: VP-TIROL

GRAFIK: BZ

NICHT VERGESSEN!

er Antrag auf Ausstellung einer Wahlkarte kann von jeder Person gestellt werden, die zur Landtagswahl wahlberechtigt ist und in das Wählerverzeichnis der betreffenden Gemeinde eingetragen ist. In dem Antrag ist ein Grund anzugeben, weswegen die Wahlkarte beantragt wird. Der Antragsteller hat zudem seine Identität nachzuweisen. Eine telefonische Antragstellung ist nicht zulässig. Der Antrag kann schriftlich spätestens am vierten Tag vor dem Wahltag, somit am 21. Februar 2018, gestellt werden. Ein mündlicher Antrag ist noch bis spätestens am zweiten Tag vor der Wahltag, somit bis 23. Februar 2018, an diesem Tag jedoch nur bis 14.00 Uhr, möglich. Beim mündlich gestellten Antrag ist die Identität durch einen amtlichen Lichtbildausweises oder eine andere amtliche Urkunde nachzuweisen. Beim schriftlich gestellten Antrag (z. B. per Post oder E-Mail) kann die Identität auch auf andere Weise, insbesondere durch Vorlage der Ablichtung eines sol-

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Landeshauptmann Günther Platter will unser Land Tirol nachhaltig mitgestalten. Er stammt aus sehr einfachen Verhältnissen und kennt die Anliegen der Bevölkerung.

München nach Verona. Während wir in Tirol eine LKW-Maut von 88 Cent pro Kilometer einheben, sind es in Südtirol nur 17 Cent und in Bayern gar nur 16 Cent. Das führt dazu, dass pro Jahr ca. 800.000 LKW den Weg durch Tirol nehmen, obwohl andere Strecken kürzer wären. Südtirol und das Trentino haben bereits eingewilligt, dass sie die Maut ab März schrittweise anheben werden. Jetzt müssen wir noch Bayern überzeugen – wenn notwendig auch mit dem entsprechenden Nachdruck. Die Zeit für leere Versprechungen ist jedenfalls vorbei. Jetzt muss auch die bayerische Regierung endlich Farbe bekennen – sowohl bei der Maut als auch bei den Zulaufstrecken.

Und zum dritten prüfen wir derzeit Möglichkeiten, um die Immobilienspekulation im geförderten Wohnbau einzudämmen. Das Thema Wohnen steht für mich jedenfalls in der kommenden Legislaturperiode ganz oben auf der politischen Agenda. Auch die Tiroler Landwirtschaft durchlebt derzeit herausfordernde Zeiten. Glauben Sie, dass sich die kleinstrukturierten Tiroler Betriebe den internationalen Konzernen dauerhaft entgegenstemmen können? Ja, aber nicht über die Masse, sondern über die hohe Qualität. Das Gesundheits- und Ernährungsbewusstsein der Menschen steigt. Sie wollen wissen, unter welchen Bedingungen die Nahrungsmittel, die auf den Tellern landen, produziert worden sind und woher sie kommen. Das ist unsere große Chance. Ich bin auch der Überzeugung, dass in der Vernetzung der heimischen Landwirtschaft mit dem Tourismus noch mehr möglich ist. Seitens des Landes versuchen wir diesen regionalen Kreislauf mit zahlreichen Initiativen zu stärken. Beispielsweise mit der Unterstützung der neuen Käseschneide- und Verpackungsanlage im Zillertal. Ein Projekt, an dem wir bereits mit Hochdruck arbeiten, ist zudem die Etablierung einer eigenen veterinärmedizinischen Ausbildung in Tirol, weil Tiergesundheit ein Eckpfeiler einer hochwertigen regionalen Lebensmittelproduktion ist.

Leistbares Wohnen ist in Tirol ein Dauerbrenner. Wie kann man diesem Thema endlich Herr werden? Die Gründe für die hohen Wohnund Grundstückskosten in Tirol sind vielfältig. Vor allem die Knappheit an Grund und Boden spielt eine große Rolle. Aufgrund der alpinen Topografie gibt es in Tirol weniger besiedelbare Fläche als in jedem anderen Bundesland. Wer also behauptet, dass diese Herausforderung einfach in den Griff zu kriegen wäre, der verkauft die Menschen für dumm. Wir versuchen deshalb an vielen Schrauben zu drehen. Um den Markt zu entlasten, möchte ich mithilfe der Gemeinnützigen Wohnbauträger beispielsweise in den nächsten fünf Jahren 10.000 Wohnungen in Tirol neu errichten. Zum zweiten soll die Wohnbauförderung als zentrales Instrument der Wohnbaupolitik weiter ausgebaut werden.

FOTO: PRIVAT

FOTO: BLICKFANG

Unsere Bauernbund-Kandidaten und ihre Unterstützer sind bereits voll im Einsatz für eine erfolgreiche Landtagswahl. Hier bei der Apfelverpack-Aktion in Rotholz.

Jung und Alt top motiviert. Auch der kleine Enkel unseres Landeslisten-Spitzenkandidaten Hermann Kuenz informiert sich umfassend.

Mit 99,2 % Zustimmung wurde Günther Platter beim Auftakt und Landesparteitag in Innsbruck eindrucksvoll als Landesparteiobmann der Tiroler Volkspartei bestätigt.

Am 25. Februar werden die Tirolerinnen und Tiroler an die Urnen gerufen, um einen neuen Landtag zu wählen. Mit welchen Erwartungen gehen Sie in diese Wahl? Natürlich hoffe ich, dass die Tiroler Volkspartei gestärkt aus dieser Wahl hervorgeht und ich damit auch meine Arbeit als Landeshauptmann fortsetzen kann. Wenn ich mir die Bilanz der letzten Jahre ansehe, dann brauchen wir uns nicht verstecken. Tirol hat heute das höchste Wirtschaftswachstum, die mit Abstand niedrigste Pro-Kopf-Verschuldung und den höchsten Rückgang bei der Arbeitslosigkeit. Diesen Weg möchte ich fortsetzen. Dafür brauche ich aber das Vertrauen der Bevölkerung. Wer möchte, dass ich weiterhin Tiroler Landeshauptmann bleibe, muss mich deshalb am 25. Februar auch unterstützen. Vielen Dank für das Gespräch!


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Tirol räumte beim Schutzwaldpreis ab

Lebensfragen: Die Trauer

FOTO: BAYERISCHER FORSTVEREIN

DDR. GERHARD BRANDL, PSYCHOTHERAPEUT

Ein Todesfall ist vorausgegangen. Oder aber Trauern ist die Folge einer zugefügten Kränkung. Jemand glaubte, etwas sagen zu müssen, und zwar mit der Begründung: Weil es wahr ist. Mit Taktgefühl hätte man einem Menschen die Wahrheit schonender beibringen können. Es bedarf aber nicht immer der äußeren Ursachen, eines Liebesentzugs. Der Rückblick auf das bisherige Leben oder einzelne Ereignissen kann sehr traurig stimmen. Wenn Verfehlungen nicht wieder gutzumachen sind und der Betroffe-

J

e öfter der Wald unter fachkundiger Begleitung zum Klassenzimmer oder zum Gruppenraum einer Kinderkrippe wird, desto eher wird es uns gelingen, ein breites Verständnis für den Schutzwald zu wecken. Es geht nichts über das Lernen durch Erleben“, gratulierte Tirols LHStv. Josef Geisler den PreisträgerInnen und Ausgezeichneten. Der  Schutzwald ist nicht nur der wirksamste, sondern auch der kostengünstigste Schutz vor Naturgefahren. Technische Verbauungen sind 140 Mal teurer als die kontinuierliche Pflege und Verjüngung des Schutzwaldes. „Wenn wir uns den letztjährigen Sommer, aber auch den bisherigen Winter vor Augen führen, wissen wir: Der Schutzwald wird weiter an Bedeutung gewinnen.“

Was der Wald leistet, wissen die SchülerInnen der VS Imst Unterstadt genau. Das Thema Wald wird während des gesamten Schuljahres im Unterricht behandelt. Durch Aktivitäten im stadteigenen Wald bekommen die VolksschülerInnen einen unmittelbaren Bezug zum Wald. Das Projekt wurde bereits 2004 gestartet. Damals trat die StadtgeLHSTV. JOSEF GEISLER meinde Imst der Schutzwaldplattform Tirol bei. Bei den Kleinsten setzt die private Kinderkrippe Schwoich (Bezirk Kufstein) an. Diese wurde 2016 als österreichweit erste Waldkinderkrippe gegründet und mittlerweile um einen Waldkindergarten erweitert. Bereits ab eineinhalb Jahren verbringen die Wurzelzwerge im Freien.

„Es geht nichts über das Lernen durch Erleben.“

Wie man die natürliche Stabilität des Schutzwaldes erhöhen und gleichzeitig die Lebensräume für Vogelarten im Bergwald erhalten kann, steht im Fokus des Gemeinschaftsprojekts „Naturschutz im Bergwald“. Der Naturpark Karwendel und die Österreichischen Bundesforste/Forstbetrieb Oberinntal haben gemeinsam mit GrundeigenümterInnen ein Praxishandbuch zur Umsetzung forstlicher Maßnahmen unter Berücksichtigung des Vogelschutzes erarbeitet.

Sonderpreis geht nach Bayern Der Alpine Schutzwaldpreis Helvetia will das Bewusstsein für die Bedeutung des Schutzwaldes fördern. Ins Leben gerufen und durchgeführt wird der von der Versicherungsgruppe Helvetia unterstützte Preis von den alpenländischen Forstvereinen aus Bayern, Graubünden, St. Gallen, Liechtenstein, Vorarlberg, Tirol, Kärnten und Südtirol. Heuer wurden 22 Projekte eingereicht. Den Sieg in der Kategorie Erfolgsprojekte holte sich die Gemeinde Amden im schweizerischen St. Gallen mit einem Aufforstungsprojekt. Den Sonderpreis vergab die Jury an die Gemeinde Ramsau in Bayern für den Umbau des Schutzwaldes von reinen Fichtenwäldern zu Bergmischwäldern im Nationalpark Berchtesgaden.

Tiroler Digitalisierungsförderung startet Auf Antrag von Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf wird im Zuge der Digitalisierungsoffensive digital.tirol eine weitere Förderungsaktion eingeführt: Die Tiroler Digitalisierungsförderung ist mit 1. Februar 2018 in Kraft getreten. Damit werden Vorhaben im Bereich der „Digitalen Transformation“ bestehend aus einer Strategie-, Planungsund Konzeptphase, Investitionen in Digitalisierungsmaßnahmen bezogene Anlagen sowie Schulungs- und Qualifikationsmaßnahmen von Personal unterstützt. „Neben dem Industrie- und Produktionssektor profitieren

auch der Tourismus-, Verkehrs-, Handels- oder Dienstleistungsbereich. Denn in Sachen Digitalisierung kommen Lehr- und Lernprozessen in den unterschiedlichsten Wirtschaftsbereichen eine wichtige Bedeutung zu – diese bestmöglich und effizient zu nutzen, dafür steht die Tiroler Digitalisierungsförderung“, betont Landeshauptmann Günther Platter. Die Förderhöhen der Tiroler Digitalisierungsförderung liegen bei maximal 100.000 Euro im Bereich Planung, Schulung und Qualifikation bzw. 300.000 Euro für Investitionen. Die Abwicklung der Förderungsaktion erfolgt auch in enger Abstimmung und Kooperation mit der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH (aws). „Mit der Tiroler Digitalisierungsför-

derung wollen wir die umfassende Digitalisierungsumsetzung forcieren. Damit die Tiroler Unternehmen mit den internationalen Entwicklungen Schritt halten können, ist es unbedingt notwendig, der Digitalisierung so rasch als möglich in allen Unternehmensbereichen Einzug zu gewähren und diese effektiv anzuwenden“, sagt Landesrätin Zoller-Frischauf. Im Rahmen der Umsetzung der Digitalisierungsoffensive stehen für die Jahre 2018 bis 2022 jährlich zehn Millionen Euro zur Verfügung, davon 6,5 Millionen Euro für die Förderung von Projekten der Tiroler Wirtschaft und Hochschullandschaft. Weitere Informationen finden Sie unter www.tirol.gv.at/digitalisierung.

ne keine Vergebung gewährt, erweist sich so manches Vorkommnis als schwere seelische Last. Jemanden kränken bedeutet, ihn traurig machen, seine Lebensenergie beeinträchtigen. Er fühlt sich dann vielleicht ausgeschlossen, verurteilt, in die Verbannung geschickt. Aber auch manche Lebensumstände können als kränkend empfunden werden: falls man ihnen ausgeliefert ist, sich nicht zu wehren vermag. Hilflosigkeit kann schließlich zu einem Zustand des permanenten Traurigseins führen.

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Von den Wurzelzwergen aus Schwoich (vorne) über die VolksschülerInnen aus Imst bis (2. und 3. Reihe) hin zu den Forst- und Vogelexperten der Österreichischen Bundesforste und des Naturpark Karwendel – die Tiroler Einreichungen waren beim Alpinen Schutzwaldpreis erfolgreich.

Bei der zwölften Verleihung des Alpinen Schutzwaldpreises der Alpenländischen Forstvereine im bayerischen Kempten holte Tirol in zwei von drei Kategorien den Hauptpreis: Die Volksschule Imst Unterstadt überzeugte in der Kategorie „Schulprojekte“ mit ihrem Projekt „Der Wald schützt, nützt und bildet“. Der Naturpark Karwendel und der Forstbetrieb Oberinntal der Bundesforste gewann mit einem Gemeinschaftsprojekt zum „Naturschutz im Bergwald“ in der Kategorie Öffentlichkeitsarbeit, Innovation und Schutzwaldpartnerschaften. Anerkennung gab es für die Waldkinderkrippe und den Waldkindergarten Schwoich.

TIROL

WOCHENKALENDER Eiszapfen um die Fasnacht, dem Flachs lange Zöpf’ macht. Ist’s an Apollonia (9.) feucht, der Winter nicht so rasch entweicht. Am Tage von Sankt Valentin (14.) gehen Eis und Schnee dahin. Trinkt Sankt Valentin viel Wasser, wird das Frühjahr umso nasser.

GEDENKTAGE

9. 2., Freitag 10. 2., Samstag 11. 2., 6. Sonntag i. Jk. 12. 2., Montag 13. 2., Dienstag

16.12

14. 2., Aschermittwoch 15. 2., Donnerstag

Vor 250 Jahren, am 13. Februar 1768, starb Rudolf Schraffl (* 1. 11. 1713 in Toblach). Er war der bedeutendste Barockbaumeister des Pustertales (Pfarrkirchen Innichen und Toblach). Vor 65 Jahren, am 14. Februar 1953, wurde in Wien der Fußball-Internationale Hans Krankl geboren.

Aus dem Brauchtum

Namenstag der Woche

Der Valentinstag (14. 2.) spielte im Bauernleben eine größere Rolle. Der hl. Valentin beschützt die Haustiere und ist Patron gegen das Hinfallende. Über dem Hochaltarbild der Valentinskapelle in Eppan stand der Spruch: „Fürs Hinfallen, Frais und Fricht (Vergicht) ist er allzeit zu helfen gericht.“ Valentin von Mais, später Bischof von Passau, ist Tirols hervorragendster Heiliger.

Hl. Wilhelm (10. 2.): Der hl. Wilhelm von Malavalle (Wilhelm der Große) zog sich 1153 als Einsiedler auf die Insel Lupovacio bei Pisa zurück und ging 1155 in ein ödes Tal (Malavalle) bei Castiglione della Pescaia (Siena). Aus seiner Einsiedelei entstand die Eremitenkongration der Wilhelmiten (+ 10. 2. 1157) . Darstellung: als Mönch mit Helm bzw. Rüstung; Patron der Klempner, Harnischmacher


TIROL

TERMINE VERANSTALTUNGEN VERANSTALTUNGEN Pfarrfasching: Donnerstag, 8. Februar 2018, 20 Uhr, Landgasthof Linde, Stumm. Für Unterhaltung sorgen die zahlreichen Aufführungenund das „Kreuzjoch Duo“. Eintritt EUR 3,-. Nähere Infos unter www.landgasthof-linde.at Okidoki – Kinderschneefest: Freitag, 9. Februar 2018, 12 Uhr, Hochötz. Für Unterhaltung und jede Menge Spaß sorgen die Stars der beliebten ORF Show „okidoki“. Die Veranstaltung wird von Robert Steiner (ORF) moderiert. Volksheilkundlicher Kräuterkurs – Ausbildung zum/zur Kräuterexperten/in: Infoabend zum Kurs am Freitag, 9. Februar 2018, 19 Uhr, Lifthotel, Kirchberg. Unsere Großeltern und Urgroßeltern wussten, dass gegen alles ein Kraut gewachsen ist. Und genau dieser wertvolle Schatz an Erfahrungen soll und darf nicht verloren gehen. Die Ausbildung, unter der Leitung von Maria Eigner, dauert 2 Vegetationsperioden

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von März 2018 bis August 2019 mit freiwilliger Prüfung und Zertifikat. Anmeldung sowie weitere Informationen bei Maria Eigner unter 0664/467 07 80 oder eignermaria@aon.at Rosenmontagsball: Montag, 12. Februar 2018, 20 Uhr, Kosis Fun Food Bar, Fügen. Für Unterhaltung sorgen die Live Bands „Zillertal Power“ und „Hot Spot“ gemeinsam mit Antoni Berza und Dj Pfeffa. Traditioneller Faschingsumzug: Dienstag, 13. Februar 2018, 13.30 Uhr, Dorfplatz, Stumm. Großer traditioneller Faschingsumzug durch Stumm mit anschließenden Aufführungen am Dorfplatz. Weitere Informationen unter www.stummerfasching.at BLUTSPENDEAUFRUF Prutz: 8. Februar 2018, 15 bis 20 Uhr, Neue Mittelschule Prutz-Ried Mayrhofen: 12. Februar 2018, 12 bis 20 Uhr, Schulzentrum Brandenberg: 14. Februar 2018, 17 bis 20 Uhr, Schulhaus

Versammlungen des Tiroler Bauernbundes Bauernparlament in Kirchdorf

Termin: Donnerstag, den 15. Februar 2018, 20 Uhr Ort: Dorfsaal Kirchdorf Information und Diskussion mit LAbg. Josef Edenhauser, Bezirksbauernobmann – Gemeinsam stark: Arbeit als bäuerlicher Vertreter im Tiroler Landtag LK-Präsident Ing. Josef Hechenberger – Gemeinsam erfolgreich: Herausforderungen und Zukunft der Tiroler Landwirtschaft

Gebietsversammlung Innsbruck-Stadt Termin: Freitag, 16. Februar 2018, 20 Uhr Ort: Gasthaus Charlotte, Amras Tagesordnung: 1. Begrüßung 2. Landtagswahl 2018 3. Diskussion zum örtlichen Raumordnungskonzept 4. Allgemeine Diskussion zu aktuellen Themen

Ortsversammlung Wenns, Arzl und Wald Termin: Montag, den 12. Februar 2018, 20 Uhr Ort: Gasthof Post, Wenns Tagesordnung: 1. Begrüßung durch Ortsbauernobmann Andreas Röck 2. Vorstellung von Amanda Raich, der Kandidatin des Tiroler Bauernbundes zur Landtagswahl 2018 3. Landtagswahl 2018 – Bauernbunddirektor Dr. Peter Raggl 4. Aktuelles aus der Agrar- und Landespolitik – LAbg. ÖR DI Hermann Kuenz 5. Diskussion und Allfälliges

Ortsversammlung Längenfeld Termin: Freitag, den 16. Februar 2018, 20 Uhr Ort: Gemeindesaal Längenfeld Tagesordnung: 1. Begrüßung und Bericht durch Orts-

bauernobmann Vbgm. Reinhold Hausegger 2. Vorstellung von Amanda Raich, der Kandidatin des Tiroler Bauernbundes zur Landtagswahl 2018 3. Landtagswahl 2018 – Bauernbunddirektor Dr. Peter Raggl 4. Akutelles aus der Agrarpolitik und Landtagsarbeit – LAbg. Ing. Kathrin Kaltenhauser 5. Diskussion und Allfälliges

Ortsversammlung Sölden Termin: Montag, den 19. Februar 2018, 20 Uhr Ort: Hotel Bergland, Seminarraum Tagesordnung: 1. Begrüßung und Bericht durch Ortsbauernobmann Andreas Gstrein 2. Vorstellung von Amanda Raich, der Kandidatin des Tiroler Bauernbundes zur Landtagswahl 2018 3. Landtagswahl 2018 – Bauernbunddirektor Dr. Peter Raggl 4. Aktuelles aus der Agrarpolitik – LKPräsident Ing. Josef Hechenberger 5. Diskussion und Allfälliges

SPRECHTAGE RECHTSBERATUNG

Der Tiroler Bauernbund stellt seinen Mitgliedern eine kostenlose Rechtsberatung zur Verfügung. Terminvereinbarungen sind erforderlich: Für Rechtsauskünfte in Innsbruck (Mag. Egger und Mag. Perkhofer) unter Telefon 0512/59 9 00 DW 17 oder DW 40 und für die Sprechtage in den Bezirken bei den Bezirkslandwirtschaftskam-

mern. Folgende Sprechtage werden demnächst abgehalten: Mittwoch, 14. Februar: Wörgl, Bezirkslandwirtschaftskammer (Mag. Perkhofer) Mittwoch, 21. Februar: Reutte, Bezirkslandwirtschaftskammer (Mag. Perkhofer) Donnerstag, 22. Februar: St. Johann in Tirol, Bezirkslandwirtschaftskammer (Mag. Egger)

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IMPRESSUM | BauernZeitung | Tirol | Tiroler BauernZeitung Verwaltung und Inserate: Formatanzeigen: Markus Thöni, Tel. 0 512/59 900-28, Fax 0 512/59 900-80, Klein- und Verlagsanzeigen: Martina Kaiser, Herausgeber: Österreichischer Bauernbund, 1040 Wien; Barbara Triendl, Tel. 0 512/59 900-25 oder -34, Fax 0 512/59 900-69, Tiroler Bauernbund, 6020 Innsbruck Medieninhaber: Agrar Media Verlagsges.m.b.H. (AMV), Schauflergasse 6, 1014 Wien. Geschäftsführung: CR Christine Demuth und Franz König.­

Redaktion Tirol: Brixner Straße 1, 6020 Innsbruck, Tel. 0 512/59 900, Fax 0 512/59 900-31, E-Mail: tiroler@ bauernzeitung.at; Redaktionsleitung: Andreas Humer (DW 23); Mag. Anton Leitner (DW 22) UID: ATU 31819002, FBN 36173

Brixner Straße 1, 6020 Innsbruck. Entgeltliche Ankündigungen sind gemäß Mediengesetz mit „Anzeige“ oder „Entgeltliche Einschaltung“ gekennzeichnet. Unentgeltliche PR-Artikel mit „Firmenmitteilung“.

Druck (Herstellungsort): Herold Druck und Verlag AG, Faradaygasse 6, 1032 Wien Verlagsort: 1014 Wien Preis: 75 Euro im Jahresbezug. Kopien, Weiterversand, Druck, eöektronische (alle Arten von Kopier-/Scantechnik und Brennen von CDs) und fotomechanische Wiedergabe nur mit Genehmigung des Verlages; öffentliche Texte und Bilder gehen in dessen Eigentum über, es kann daraus kein wie immer gearteter Anspruch abgeleitet werden. Alle Rechte, insbesondere

die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 Urheberrechtsgesetz, sidn vorbehalten. Für Manuskripte und Bilder wird keine Haftung übernommen. Die Redaktion behält sich die Kürzung von Leserbriefen/Forumbeiträgen und sonstigen Notizen vor. Mit Namen gezeichnete Artikel stellen persönliche Meinungen dar. Alle Nachrichten werden nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr veröffentlicht. Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz siehe www.bauernzeitung.at


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Geisler: Neue Chancen für die Sennerei Steeg

EINLADUNG ZU DEN AGRAR TRENDS 2018 Donnerstag, 15. Februar 2018

Auf Initiative des Bürgermeisters von Steeg, Günter Walch, und Bezirksbauernobmann Christian Angerer besuchten LHStv. Josef Geisler und Bundesratsvizepräsidentin Sonja Ledl-Rossmann die Sennereigenossenschaft in Steeg im oberen Lechtal.

SCHWERPUNKT MAISANBAU OBERLAND

UNTERLAND

Beginn: 9.30 Uhr Restaurant & Hotel Rietzer Hof, Bundesstr. 16, 6421 Rietz

Beginn: 19.45 Uhr Gasthaus Pelikan, Dorf 74, 6134 Vomp

PROGRAMM • Marktwirtschaftliche Trends

Getreide, Mais, Feldfutteranbau DI Christian Tengg, Unser Lagerhaus WHG

I

• Sortenübersicht

Hubert Kronberger, Die Saat

• Düngung für Mais und Kartoffel Senad Mujkic, Hechenbichler

FOTO: VP REUTTE

n dritter Generation wird die Sennerei von der Familie Sojer betrieben und ausschließlich Milch von heimischen Bauern zu hochwertigem Käse und Joghurt in verschiedensten Sorten verarbeitet. Das Ladengeschäft der Sennerei verkauft direkt die eigenen Produkte, aber auch weitere bäuerliche Erzeugnisse aus der Region. „Die Gaststube im Geschäft hat ganzjährig geöffnet und ist ein Magnet für Gäste, aber auch ein beliebter Treffpunkt für die ganze Gemeinde“, wissen Bgm. Walch und Vbgm. Zangerl. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist auch die gute Zusammenarbeit mit den heimischen Tourismusbetrieben, die die Produkte ihren Gästen anbieten. Dadurch kann auch ein entsprechender Preis erzielt werden, der es erlaubt, den liefernden Bauern auch ganzjährig einen entsprechenden Almund Heumilchpreis für die rund 950.000 Liter Milch im Jahr zu bezahlen. Bezirksobmann Christian Angerer: „Ich sehe in der engen Zusammenarbeit von Landwirtschaft und

TIROL

LHStv. Josef Geisler und BR-Vizepräsidentin Sonja Ledl-Rossmann in der Sennerei Steeg.

Tourismus in vielfältigen Formen die Zukunft für unsere Betriebe. Den Weltmarkt können wir nicht mitbestimmen. Wir müssen unsere Stärke in der Region nutzen.“ Aufgrund des Erfolges stößt die Sennerei in ihrer derzeitigen Größe an ihre Kapazitätsgrenze. Schon jetzt muss Käse zum Reifen in das benachbarte Vorarlberg „ausgelagert“ werden. Das macht die Produktion umständlich und kostenintensiv. Daher hat die Genossenschaft in Zusammenarbeit mit der Regionalentwicklung Außerfern ein Konzept für eine Erweiterung der Produktionsstätte erarbeitet, das

LHStv. Josef Geisler präsentiert wurde. Nach Fertigstellung der Planung und Feststellung der Kosten werden sämtliche Fördermöglichkeiten geprüft, um eine tragfähige Finanzierung zu gewährleisten. „Hier entsteht ein Vorzeigeprojekt mit Beispielwirkung. Die Zusammenarbeit unter den Bauern, mit der Genossenschaft, dem Tourismus und der Gemeinde Steeg ist vorbildlich“, zeigte sich Geisler von dem Projekt angetan.

61. ZENTRALE STIERMUTTERSCHAU Agrarzentrum West in Imst – Brennbichl am Freitag, den 9. März 2018 Programm: 12.00 bis 13.00 Uhr Auftrieb, anschließend Beginn der Bewertung 17.00 Uhr Abendmelken 18.30 Uhr Bekanntgabe der neuen Stiermütter, anschließend Abtransport der Tiere Anmeldungen sind bis Freitag, den 2. März 2018 im Verbandsbüro bei Judith Reisigl unter 059292 – 1841 möglich. Es versteht sich von selbst, dass nur gesunde Tiere zur Stiermutterschau gebracht werden. Kühe mit Floss werden ausnahmslos nicht bewertet. Die Bewertung kann frühestens 30 Tage nach der Abkalbung erfolgen. Es gilt der Ausstellungskodex.

tiroler-grauvieh.at

• Pflanzenschutz für Mais und Kartoffel Ing. Michael Paulitsch, Syngenta

• Grünlandpflege unter veränderten Rahmenbedingungen

Klima, Nutzung, Sorten, Erfahrungsbericht Hans Koch, Baywa

WICHTIG Anzeigentelefon: 0512/59 9 00-25 E-Mail: anzeigen@tiroler-bauernzeitung.at www.tiroler-bauernbund.at


TIROL

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Ehrenmitglied Maria Giner zum Gedenken

5. Februar 1948: Am 30. Jänner 1948 wurde der greise Führer Indiens, Mahatma Gandhi, während einer Gebetsversammlung von einem fanatischen Hindu erschossen. Der Mörder ist Mitglied einer radikalen Hindugruppe, die Gandhis Vermittlungspolitik zwischen Moslems und Hindus verurteilt. Kein Ereignis hätte ein grelleres Schlaglicht auf die Weltsituation werfen können als dieses: Der Apostel der Gewaltlosigkeit, der Heilige unserer Tage, wird mit Gewalt ums

Leben gebracht. – Deutschland hat nach einer Feststellung des Hilfswerkes der evangelischen Kirche 3 bis 3,5 Millionen Gefallene, 400.000 bis 600.000 Todesopfer der Luftangriffe und eine Million Vermisste als „Verlustbilanz“ des vergangenen Krieges aufzuweisen. Zweieinhalb Millionen Männer sind heute noch in Kriegsgefangenschaft. – Am 3. Februar trafen 146 Heimkehrer aus Jugoslawien in Wiener Neustadt ein. Unter ihnen sind zehn Tiroler und acht Vorarlberger.

VOR 50 JAHREN

AUS DEM ARCHIV DER BAUERNZEITUNG

8. Februar 1968: Am vergangenen Samstag, 3. Februar, jährte sich zum 25. Mal der Tag, an dem Dr. Andreas Rohracher zum Erzbischof, damals noch Fürsterzbischof von Salzburg, gewählt wurde. Rohracher wurde am 31. Mai 1892 in Lienz geboren und am 25. Mai 1915 zum Priester geweiht. Neben vielfältiger seelsorglicher Tätigkeit erwarb Rohracher in der Folge die Doktorate der Theologie, der Rechte und des Kanonischen Rechtes. Papst Pius XI. ernannte ihn am 21. Juli 1933 zum Titularbischof von Isba und Weihbischof von Gurk. 1939 wurde er zum

Kapitelvikar der Kärntner Diözese bestellt. Am 3. Februar 1943 erfolgte die Wahl zum Erzbischof von Salzburg. Als Salzburger Oberhirte ist Dr. Andreas Rohracher der 85. Nachfolger des hl. Ruperts und 74. Erzbischof von Salzburg. – Landtagspräsident Bürgermeister DDr. Lugger eröffnete in Grenoble das InnsbruckHaus, das dort anläßlich der Olympischen Winterspiele errichtet worden war. – In München starb im Alter von 71 Jahren der beliebte Volksstückautor Maximilian Vitus, dessen Stücke von Tiroler Volksbühnen häufig aufgeführt werden.

Maria Giner wurde am 26. Oktober 1922 in Thaur geboren. Nach dem Schulbesuch nahm sie auch am Meisterinnenkurs teil und legte die Meisterinnenprüfung für ländliche Hauswirtschaft ab. Sie heiratete Romed Giner, Bauer beim „Joggler“ in Thaur, und schenkte sieben Kindern das Leben. Im Zuge der Errichtung der Bäuerinnenorganisation wurde sie 1960 zur Bezirksbäuerin und unmittelbar darauf zur stellvertretenden Landesbäuerin gewählt. Auch in der Österreichischen Frauenbewegung war Maria Giner jahrzehntelang aktiv tätig, als Ortsleiterin, Bezirksleiterin und zuletzt als Landesleiterin. Besonders zu erwähnen ist auch ihr mutiger Einsatz für das Trachtenwesen. So kam es auch nicht von ungefähr, dass sie 1978 zur Obmannstellvertreterin und damit in den Landesvorstand des Tiroler Heimatwerkes und sieben Jahre später zur Obfrau der Arbeitsgemeinschaft „Lebendige Tracht“ gewählt wurde. Höhepunkt ihrer politischen Laufbahn war es, als sie 1975 als erste weibliche ÖVP-Abgeordnete in den Tiroler Landtag einzog, wo sie bis 1989 wirkte. Sie trat stets entschieden für

FOTO: ARCHIV BAUERNZEITUNG

VOR 70 JAHREN

AUS DEM ARCHIV DER BAUERNZEITUNG

Der Tiroler Bauernbund trauert um sein Ehrenmitglied Maria (Midl) Giner aus Thaur, die am 30. Jänner im 96. Lebensjahr verstorben ist. Sie hat sich als Landtagsabgeordnete, in der Bäuerinnenorganisation und in der Frauenbewegung bleibende Verdienste erworben.

Der Tiroler Bauernbund (im Bild Bauernbundobmann Anton Steixner) zeichnete Maria Giner mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft aus.

Partnerschaft in der Familie, in der Arbeitswelt und in der Politik ein. Im Landtag wurde sie als mutige Sprecherin der Tiroler Bäuerinnen über das Land hinaus bekannt. Sie verstand es stets, mit Lebensklugheit und gründlichem Wissen um die Belange und Probleme der Frau und Mutter auf dem Bauernhof die Dinge treffend beim Namen zu nennen. Auch im Bezirks- und Landesschulrat sowie im Katholischen Familienverband wirkte Maria Giner tatkräftig mit. Ihr bestimmtes Auftreten und ihr großer Einsatz wurden vom Land Tirol mit der Verleihung des Verdienst-

kreuzes und des Ehrenzeichens gewürdigt, Tiroler Bauernbund und Landwirtschaftskammer verliehen ihr das Goldene Ehrenzeichen. Der Tiroler Bauernbund zeichnete sie auch mit der selten verliehenen Ehrenmitgliedschaft aus. Bis ins hohe Alter blieb Maria Giner eine interessierte Frau voll Zuversicht und Verständnis für die Sorgen ihrer Mitmenschen. Eine große Trauergemeinde begleitete sie am vergangenen Freitag in Thaur auf ihrem letzten Weg. Auch der Tiroler Bauernbund wird seinem verdienten Ehrenmitglied Maria Giner stets ein ehrendes Andenken bewahren.

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ÄRZTEDIENSTE 2018 Praktische Ärzte 10. und 11. Februar *NO = Notordination

BEZIRK INNSBRUCK-STADT Von Samstag, 7 Uhr früh, bis Montag, 7 Uhr früh, ärztlicher Funkbereitschaftsdienst Innsbruck, Tel. 0512/ 36 00 06. BEZIRK IMST Imst, Imsterberg, Karres, Karrösten, Mils, Tarrenz: Sa./So.: Dr. Albrecht, Imst, Tel. 66 1 00; NO: 10-11 Uhr, 17-18 Uhr. Mötz, Barwies, Mieminger Plateau, Nassereith, Obsteig: Sa./So.: Dr. Oberleit, Mieming, Tel. 0 52 64/20 3 30; NO: 10-11 Uhr. Sautens, Ötz, Umhausen, Längenfeld: Sa./So.: Dr. Larcher, Ötz, Tel. 0 52 52/ 63 14; NO: 10-12 Uhr. Sölden, Obergurgl: Sa./So.: Dr. Wutscher, Sölden, Tel. 0 52 54/22 07. Pitztal: Sa./So.: Dr. Unger, Wenns, Tel. 0 54 14/87 2 05; NO: 10-11 Uhr. Stams, Silz, Haiming, Roppen: Sa./So.: Dr. Eiter, Ötztal-Bahnhof, Tel. 0 52 66/ 88 6 51; NO: 10-11 Uhr, 17-18 Uhr. BEZIRK INNSBRUCK-LAND Igls, Lans, Tulfes, Ampass, Sistrans, Rinn, Aldrans, Patsch: Sa./So.: Dr. Schweitzer, Tulfes, Tel. 0 52 23/ 78 8 92; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr.

Tel. 0 52 25/62 2 57; NO: 9-11 Uhr; 17-18 Uhr. Wipptal: Sa./So.: Dr. Woertz, Matrei a. Brenner, Tel. 0 52 73/62 38; NO: Sa.: 8.30-11.30 Uhr; 17-18 Uhr; So.: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr. Völs, Mutters, Natters: Sa./So.: Dr. Kraler, Völs, Tel. 0512/30 33 76; NO: 10-12 Uhr. Axams, Birgitz, Götzens, Grinzens: Sa./So.: Dr. Pegger, Mötz, Tel. 0 52 63/ 65 7 85; NO: 10-11 Uhr. Kematen, Ranggen, Sellraintal, Oberperfuss, Unterperfuss: Sa./So.: Dr. Mihalovics, Kematen, Tel. 0 52 32/ 32 11; NO: 10-12 Uhr. Zirl, Inzing: Sa./So.: Dr. Pucks, Zirl, Tel. 0 52 38/52 6 79; NO: 11-12 Uhr; 17-18 Uhr. Telfs, Bairbach, Mösern, Buchen, Platten, Polling, Flaurling, Oberhofen, Pfaffenhofen, Rietz: Sa.: Dr. Bader, Rietz, Tel. 0 52 62/62 7 00; NO: 10-11 Uhr, 17-18 Uhr; So.: Dr. Rosam, Telfs, Tel. 0 52 62/62 5 09; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr. Scharnitz, Leutasch, Seefeld: Sa./So.: Dr. Heis, Leutasch, Tel. 0 52 14/69 10; NO: 10-12 Uhr; 17-18 Uhr. Wattens: Sa./So.: Dr. Scheffauer, Volders, Tel. 0 52 24/55 8 35 oder 0664/450 72 78; NO: 10-11 Uhr. BEZIRK KITZBÜHEL

Rum: Sa./So.: Dr. Mitteregger, Rum, Tel. 0512/26 35 90 oder 0699/ 182 635 90.

Kitzbühel, Aurach, Jochberg: Sa./So.: Dr. Härting, Kitzbühel, Tel. 0 53 56/ 60 12 35; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr.

Hall, Absam, Mils, Gnadenwald, Thaur: Sa.: Dr. Steiner, Hall, Tel. 0 52 23/ 57 7 46; NO: 9-10 Uhr; So.: Dr. Weiler, Hall, Tel. 0 52 23/53 0 20; NO: 9-11 Uhr; 16-17 Uhr.

Fieberbrunn, Waidring, Hochfilzen, St. Ulrich, St. Jakob: Sa./So.: Dr. Ernst, Fieberbrunn, Tel. 0 53 54/56 0 79; NO: 10-11 Uhr, 17-18 Uhr.

Stubaital: Sa.: Dr. Gleirscher, Neustift, Tel. 0 52 26/27 37; NO: 9-11 Uhr, 17-18 Uhr; So.: Dr. Somavilla, Fulpmes,

St. Johann, Kirchdorf, Oberndorf: Sa./ So.: Dr. Briem, St. Johann, Tel. 0 53 52/ 62 2 92 oder 0676/426 80 20; NO: 10-11 Uhr, 17 bis 18 Uhr.

Hopfgarten, Itter, Westendorf: Sa./So.: Dr. Brajer, Westendorf, Tel. 0 53 34/ 20 8 20. Kirchberg, Brixen i. Thale, Reith b. Kitzbühel: Sa./So.: Dr. Prader, Kirchberg, Tel. 0 53 57/28 03; NO: 10-12 Uhr. Kössen, Schwendt, Walchsee: Sa./So.: Dr. Fahringer, Kössen, Tel. 0 53 75/ 24 56. BEZIRK KUFSTEIN Alpbach, Brixlegg, Kramsach, Brandenberg, Reith i. Alpbachtal, Radfeld, Rattenberg, Münster: Sa.: Dr. Bitterlich, Reith i. Alpbachtal, Tel. 0 53 37/ 62 2 37; NO: 10-12 Uhr, 16-17 Uhr; So.: Dr. Seiwald, Kramsach, Tel. 0 53 37/ 62 6 00; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr. Ellmau, Söll, Scheffau, Going: Sa./So.: Dr. Steinwender, Ellmau, Tel. 0 53 58/ 27 38; NO: 10-12 Uhr; 17-18 Uhr. Kirchbichl, Bad Häring, Langkampfen, Angath, Maria Stein, Schwoich: Sa./ So.: MR Dr. Huber, Bad Häring, Tel. 0 53 32/71 1 00; NO: 9-11 Uhr; 17-18 Uhr. Kufstein: Sa./So.: Dr. Waitz, Kufstein, Tel. 0 53 72/63 6 68 oder 0660/ 636 68 01; NO: 10-11 Uhr. Kundl, Breitenbach, Angerberg: Sa.: Dr. Killinger, Angerberg, Tel. 0 53 32/ 54 0 05; NO: 10-11.30 Uhr; So.: Dr. Baumgartinger, Angerberg, Tel. 0 53 32/54 0 05; NO: 10-11.30 Uhr. Niederndorf, Ebbs, Erl, Niederdorferberg, Rettenschöss: Sa./So.: Dr. Greiderer, Niederndorf, Tel. 61 3 40; NO: 10-11 Uhr, 17-18 Uhr. Wörgl: Sa./So.: Dr. Wimpissinger, Wörgl, Tel. 0 53 32/73 3 26; NO: 10-12 Uhr; 17-18 Uhr. BEZIRK LANDECK Landeck, Fließ, Pians, Schönwies, Zams: Sa./So.: Dr. Tiefenbrunn, Lan-

deck, Tel. 0 54 42/65 0 88; NO: 9-10 Uhr; 17-18 Uhr. Prutz, Ried, Serfaus: Sa./So.: Dr. Plangger, Prutz, Tel. 0 54 72/62 02; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr. Pfunds, Nauders: Sa./So.: Dr. Huber, Pfunds, Tel. 0 54 74/20 1 02; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr. See, Kappl: Sa./So.: Dr. Jörg, Kappl, Tel. 0 54 45/62 30; NO: 8.30-10.30 Uhr; 16.30-17.30 Uhr. Galtür, Ischgl: Sa./So.: Dr. Walser, Ischgl, Tel. 0 54 44/52 00; NO: 1011.30 Uhr; 16-17.30 Uhr. St. Anton, Pettneu, Schnann, Flirsch: Sa./So.: Dr. Sprenger, St. Anton, Tel. 0 54 46/32 00; NO: 9-10 Uhr; 16-17.30 Uhr. BEZIRK LIENZ Ärztefunkzentrale Osttirol: Die Ärztefunkzentrale Lienz, Telefon 0 48 52/ 62 0 00, gibt von Samstag, 7 Uhr, bis Montag, 7 Uhr früh, unter genannter Telefonnummer Auskunft, wo sich der diensthabende Arzt aufhält. BEZIRK REUTTE Elbigenalp, Holzgau: Sa./So.: Dr. Wallnöfer, Holzgau, Tel. 0 56 33/ 52 11. Ehrwald, Lermoos, Bichlbach, Biberwier, Berwang, Heiterwang: Sa./So.: Dr. Heitzinger, Ehrwald, Tel. 0 56 73/ 20 1 00; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr. Reutte, Vils: Sa./So.: Dr. Reinstadler, Reutte, Tel. 0 56 72/64 8 84; NO: 11-12 Uhr; 17-18 Uhr. Tannheim, Weißenbach: Sa./So.: MR Dr. Pfefferkorn, Grän, Tel. 0 56 75/ 64 00; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr. BEZIRK SCHWAZ Achenkirch, Maurach: Sa./So.: Dr. Waldhart, Achenkirch, Tel. 0 52 46/ 20 2 92; NO: 10-16 Uhr.

Fügen, Stumm: Sa./So.: Dr. Wimmer, Kaltenbach, Tel. 0 52 83/28 58; NO: 10-14.30 Uhr. Jenbach: Sa./So.: Dr. Radacher, Wiesing, Tel. 62 0 67 oder 0676/ 341 59 23; NO: 10-11 Uhr. Schwaz, Stans, Vomp: Sa.: Dr. Angerer, Schwaz, Tel. 0 52 42/63 3 22; NO: 10-12 Uhr; So.: Dr. Bayr, Schwaz, Tel. 0 52 42/64 4 85; NO: 10-12 Uhr. Weer, Weerberg, Kolsass, Kolsassberg, Terfens, Pill, Pillberg: Sa./So.: Dr. Oehm, Kolsass, Tel. 0 52 24/66 5 14 oder 0650/474 22 84; NO: 9-11 Uhr. Mayrhofen, Ramsau, Hippach, Schwendau, Finkenberg, Schwendtberg, Laimach, Brandberg, Tux, Lanersbach: Sa.: Dr. Wachter, Mayrhofen, Tel. 0 52 85/62 6 22; NO: 9-12 Uhr; 16-17 Uhr; So.: Dr. Schimanek, Ramsau, Tel. 0 52 85/49 39 oder 0676/ 525 88 90; NO: 10-12 Uhr; 17-18 Uhr. Zell a. Ziller, Zellberg, Gerlos, Gerlosberg, Hainzenberg, Rohrberg: Sa./So.: Dr. Kunczicky, Zell a. Ziller, Tel. 0 52 82/42 00; NO: 10-11 Uhr; 17-18 Uhr.

Zahnärzte

10. und 11. Februar 9 bis 11 Uhr Imst/Landeck: Sa./So.: Dr. med. univ. Zsifkovits, Tarrenz, Tel. 0 54 12/ 64 7 38. Innsbruck-Stadt: Sa./So.: Dr. med. univ. Steinhuber, Innsbruck, Tel. 0512/ 58 01 18. Innsbruck-Land: Sa./So.: Dr. med. dent. Königer, Telfs, Tel. 0 52 62/65 8 66. Kitzbühel: Sa./So.: Dr. Laggner, Kitzbühel, Tel. 0 53 56/63 0 64. Kufstein: Sa./So.: Dr. Kirchebner, Kundl, Tel. 0 53 38/87 88. Lienz: Sa./So.: Dr. med. univ. Burger, Sillian, Tel. 0 48 42/68 44.

Reutte: Sa./So.: Dr. med. univ. Ladinig, Ehrwald, Tel. 0 56 73/21 46. Schwaz: Sa./So.: Dr. Ruech, Fügen, Tel. 0 52 88/63561.

Tierärzte

Sonntag, 11. Februar Imst: Tierklinik St. Lukas, Arzl i. Pitztal, Tel. 0 54 12/65 5 35; Dr. Haslwanter, Ötz, Tel. 0664/153 84 64. Innsbruck-Stadt und Innsbruck-Land: Tierärztlicher Notdienst für Kleintiere erreichbar über die zentrale Notrufannahme: Tel. 0676/885 08 82 444. Kitzbühel: Kleintiernotfälle: Tzt. Steinlechner, Kitzbühel, Tel. 0 53 56/ 71 7 21; Mag. Strele, Westendorf, Tel. 0664/212 51 67. Großtiere: Notdienst durch den jeweiligen Betreuungstierarzt sowie Dr. Vogl (auch mobiler Kleintiernotdienst), Kirchdorf, Tel. 0664/4030167; Dipl. Tzt. Prinz, St. Johann, Tel. 0676/775 73 36. Pferdenotfälle: Dr. Z’Berg, Kitzbühel, Tel. 0 53 56/20 2 30. Kufstein: Dr. Anker, Kufstein, Tel. 0 53 72/61 8 18; Dr. Feiersinger, Kirchbichl, Tel. 0 53 32/76 3 76; Dr. Hannes und Tzt. Rudolf Schallhart, Reith i. Alpbachtal, Tel. 0 53 37/ 62 2 62. Landeck: Dipl. Tzt. Eberhart, Zams, Tel. 0676/511 45 41. Reutte: Tzt. Pfleger, Reutte, Tel. 0 56 72/65 5 66; Tzt. Schatzlmair, Reutte, Tel. 0676/373 04 20; Mag. Brejla, Reutte, Tel. 0676/939 53 91; Mag. Geppert, Reutte, Tel. 0676/ 777 50 09; Dr. Härting, Reutte, Tel. 0676/600 60 09. Schwaz: Mag. Dipl. Tzt. Pinsker, Schwaz, Tel. 0 52 42/67 8 11; Dr. Flörl, Fügen, Tel. 0 52 83/24 14 oder 0676/ 721 94 14.

2018 06 tbz  
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