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19. jahrgang · kostenlos

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Sofas

Aber bitte mit Farbe!

ld Bielefe erford lo h h güters r 2017 somme

Hygge: Scandic Style_S.6 Grün leben: Hochbeete_S.36 Smart: Apartimentum_S.52 Coole Wärmequellen_S.72

Nordlicht


C O N S E TA B Y F. W. M Ö L L E R COR.DE

Showroom: COR Haus, Hauptstr. 74, Rheda-Wiedenbrück, mo. – fr. 10 – 17 Uhr, sa. 10 – 14 Uhr


Editorial

wohnen bauen · LEBEN

Sobald die Sonne rauskommt…

Nr . 37

ld Bi e l e f e e rford h güt e rsloh r 2017 somme

... zieht es mich mit ganzer Kraft nach draußen. Etwas in mir verlangt danach. Dann lasse ich im Haus einfach alles stehen und liegen, rücke auf der Terrasse Tisch und Stühle zurecht – schrubbe das grünliches Fellchen, das ihnen über die kalt-nassen Monate gewachsen ist noch mit Feuereifer weg – und schleppe Sitzkissen und Co. heran. Die könnten, wie ich finde, durchaus etwas farbfröhlicher daherkommen. Mit unserer Bildstrecke zum Thema Outdoor zeigen wir Ihnen in unserem neuen Wohnen-Bauen-Leben wie Sie etwas Farbe auf Terrasse und Balkon holen. Denn in dieser Saison bekennen nicht nur die Textilien, sondern auch die Möbel selbst Farbe. Sie versprühen den lässig-hippen Style unbeschwerter Glückseligkeit leichter Sommersonnentage. Und, ganz klar, robust, regenfest und sonnenverliebt sind die neuen Möbel für draußen sowieso. Und drinnen? Da machen wir es hygge. Skandinavisch entspannte Lebensart holen wir uns mit hellen Möbeln und leichten Farben ins Haus. Und bekennen uns zum Einfachen wie Schönem. Und kommen ganz ohne smarte Technologien aus. Das ist beim Hamburger Neubauprojekt Apartimentum ganz anders. Unternehmer Lars Hinrichs ließ im Stadtteil Rotherbaum nur die Fassade stehen, das eigentliche Haus dahinter komplett abreißen und wieder neu bauen. Gemeinsam mit der Gütersloher Architektin und Projektentwicklerin Heike Winter entstand ein komplett IPbasiertes Haus, in dem alle Dienste in einer Cloud liegen. Erfahren Sie in unserer Architekturstory mehr über das außergewöhnliche und visionäre Projekt und informieren Sie sich in unserer Rubrik Bauen & Wohnen über Neuheiten, die das Wohnen auch künftig zum Vergnügen machen. Übrigens ebenso visionär – nur verwurzelt in seiner Zeit – realisierte Philip Johnson vor bald 50 Jahren die Bielefelder Kunsthalle. Sein einziger Museumsbau in Europa feiert 2018 seinen runden Geburtstag, ein Jahr drauf – 2019 – jubiliert das Bauhaus. Es wird 100 Jahre alt. Konzipiert vom Liliane und David M. Stewart Program for Modern Design und dem Montral Museum of Fine Arts widmet sich „Partners in Design: Alfred H. Barr Jr. und Philip Johnson“ der Rolle der beiden Freunde als Bauhaus-Pioniere in Amerika. Also, auf in die Kunsthalle. Entspannung nach dem Kunstgenuss bietet übrigens unser Beitrag zum Thema Hochbeete. Dr. Heidi Lorey liebt es, sich zu erden und andere Menschen für das Gärtnern zu begeistern. Der Garten ist ihr Yoga. Ihr eigenes Herz schlägt besonders für den Küchengarten. Umso mehr freut sich die Gartenbau-Ingenieurin aus Steinhagen, dass der Gemüseanbau wieder im Trend liegt. Das Hochbeet – ganz urbaner Trendsetter – ermöglicht den Anbau von Tomaten, Gurken und Co. sogar mitten in der Stadt. Ich geh aber erst einmal barfuß nach draußen, frische Luft und Licht genießen. Viel Spaß beim Lesen und Entdecken, Corinna Bokermann (Redakteurin) wohnen bauen leben

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i n h a lt s v e r zei c h nis

wohnen bauen · LEBEN

N r . 37

28 Lebensart

B ielefeld rd h h e r fo slo r g ü te r 2017 Somme

EINSTIEG

3 Editorial

LEBEN 6 Wohnwelt: Nordlichter

10 Wohnideen

Einfach hygge. Der schlichte skandinavische Look kommt mit einem Mix aus Einfachem mit natürlichen Texturen daher.

28 LebensArt: Fundstücke Die Liebe zum Einfachen: Zarte Linien, feine Farben und moderne Looks kombinieren.

36 Garten

30 Hausbesuch: Tischvorlage Mit der Familie oder mit Freunden, mit einem guten Buch oder beim Essen – am Tisch sitzen die meisten besonders gerne.

34 Kunsthalle: Bauhaus Pioniere

30 Hausbesuch

WOHNEN

Alfred H. Barr Jr., erster Direktor des MoMa und sein Architekturkurator Philip Johnson teilten die Leidenschaft für Ästhetik und Philosophie des Bauhaus‘.

10 Wohnideen: Outdoor Der Sommer ist bunt – unsere OutdoorMöbel sind es auch.

12 Wohnideen: Freiraum News, Tipps, Trends aus dem Einzelhandel und von Herstellern aus OWL.

26 Wohnideen: Sofas In ihnen möchte man versinken, es sich gemütlich machen. Platzhalter für die gemütlichen Stunden des Lebens.

48 Küchenwelt

33 Wohnideen: Hocker Sie sind wahre Einrichtungskünstler, denn diese Multitalente passen sich jedem Wohnstil und jeder Situation an.


36 Gartenträume: Hochbeete Dr. Heidi Lorey, Gartenbauingenieurin aus Steinhagen, über Gemüseanbau mitten in der Stadt und weitere Vorteile von Hochbeeten.

38 GartenTräume: News, Trends, Tipps

44 Badwelt: Gäste-WC Das stille Örtchen für die Gäste gilt vielen als Visitenkarte des Hauses.

44 Badwelt

46 Badwelt: News, Trends, Tipps

48 KüchenWelt: Dunstabzugshauben Tarnung ist alles: Sind sie nicht in Gebrauch, werden sie unsichtbar. Oder sie setzen ganz bewusst DesignAkzente in der Küche.

48 KüchenWelt:

BAUEN

News, Trends, Tipps

52 Immobilienmarkt: Die Zukunft hat begonnen Zu Besuch in Lars Hinrichs’ Apartimentum. Ein visionäres Neubauprojekt, komplett IP-basiert, in dem alle Dienste in einer Cloud liegen.

54 Immobilienmarkt: News, Trends, Tipps

66 Innen ausbau

52 Immobilien

58 Immobilienmarkt: Denkmalschutz Bewusstsein für Baukultur: Sie wollen

dem Denkmalschutz im Kreis Güters‑ loh ein besseres Image geben.

60 bauenWohnen: Wohnen ohne Barrieren Eigenheimbesitzer, die Barrieren reduzieren und ihr Zuhause altersgerecht umbauen, können für die Modernisierung Zuschüsse in Anspruch nehmen.

6 Wohnwelt

60 BauenWohnen: News, Trends, Tipps

66 Innenausbau: Fliesen in holzoptik Sie sehen so täuschend echt „holzig“ aus, dass man erst einmal fühlen muss, ob es sich vielleicht doch um den Werkstoff aus dem Wald handelt.

68 Innenausbau

ABSPANN

News, Trends, Tipps

76 vorschau Ein kleiner Ausblick auf die nächste Ausgabe

72 Energietechnik: Coole wärmequellen Heizkörper als Design-Objekt: Sie sind

78 Adressen

79 Impressum

80 Glosse

heute nicht mehr „nur“ Wärmequelle, sondern Ablagefläche, Handtuchwär mer oder sogar Blickfang.

74 EnergieTechnik News, Trends, Tipps

Hellmuth Opitz: Raum für Emotionen Titelbild: Muuto (www.muuto.com) wohnen bauen leben

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Mischioff

W o h n w e lt

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Nord lichter Einfach hygge. Sie wissen, wie man am schönsten lebt. Dänen, Schweden, Finnen und Norweger bringen Tradition und Trends in Einklang. Und setzen dabei auf entspannte Lebensart und klare, zeitlose Formen und Materialien. Hölzer, Textilien und Keramik, die gut aussehen und sich auch gut anfühlen machen den Nordic Style aus. Und mit einer Prise Farbe ziehen Licht, Luft und Leichtsinn bei uns ein.

wohnen bauen leben

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W o h n w e lt

byLassen

glücks gefühle

Tom Rossau

byLassen

Der schlichte skandinavische Look kommt mit einem Mix aus Einfachem mit natürlichen Texturen daher. Puristisch und unkompliziert, aber keinesfalls kühl. Er beherrscht die Partitur der leisen Töne und erzählt mit gedeckten Farben wie WeiSS in all

seinen Schattierungen, sanftem Hellblau und zartem Lindgrün eigene Geschichten. So sieht gelassene Einfachheit mit nordischen Wurzeln aus.

Skagerak

byLassen

Flamant

Andersen Furniture

Leolux

Ligne Roset

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louis poulsen


byLassen

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OpenAir W o h n idee n

Der Sommer ist bunt – unsere Outdoor-Möbel auch. Sie versprühen den lässig-hippen Style unbeschwerter Glückseligkeit leichter Sommersonnentage. Und so kommen sie in soften Farben von Mint über Blau, Gelb und Grün, aber auch mit kräftigem Rot und starkem Pink daher. Robust,

Weishäupl

regenfest und sonnenverliebt sind die neuen Möbel für drauSSen sowieso.

O

Weishäupl

Skagerak

Ethimo

b rustikal, natürlich und leger oder extrovertiert und elegant ist dabei eine reine Geschmackssache. Loungen, relaxen, lässig entspannen, Freunde begrüßen und mit ihnen feiern, open air ist das Leben noch mal so schön. Dafür braucht es lediglich lichten Schatten, eine bequeme Liege, eine luftige Kuscheldecke und ein gutes Buch. Schon bahnt sich das Ferien-Feeling auch zuhause seinen Weg. Das Chillen im eigenen Reich – ob auf Terrasse, Balkon oder auf dem Grün des Rasens – hat natürlich viele Gesichter. So braucht es für eine größere Runde natürlich auch mehr Platz. Ob es immer „nur“ eine Sitzgruppe aus Teak sein muss, ist eine berechtigte Frage angesichts der Vielzahl an wetterfesten und robusten OutdoorMaterialien. Materialkombinationen von Holz und Edelstahl oder Aluminium sorgen für mehr Leichtigkeit und wirken filigraner. Ebenso wie die angesagte Kombination mit Geflecht. In tiefen Loungegarnituren kann man wiederum wunderbar versacken, während

Glatz

Nardi

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Kettal


er obili ma M Lafu

Weishäupl

Lafuma Mobilier

Gloster

das Comeback von Rattan im Outdoorbereich einen stylishen Retro-Touch versprüht. Das luftig leichte Naturmaterial – aufgepeppt mit fröhlich-bunten und dabei wetterfesten Auflagen – sorgt mit seinen Kurven für Schwung im Garten. Die neuen Möbel bieten eben nicht nur farblich reichlich Spielraum. Ganz nach verfügbarem Platz und individuellen Vorlieben scheint die Auswahl an Materialen und Formen schier grenzenlos. So wie der blaue Sommerhimmel. Eins aber ist allen Outdoormöbeln gemein: Funktional und zugleich schön, das ist schon lange kein Widerspruch mehr. Besonders praktisch sind übrigens Outdoor-Begleiter, die sich ganz flexibel auch mal hier und mal da aufstellen lassen – nicht zuletzt, weil man der Sonne hinterher zieht. Mit einem Tupfer Farbe versehen, werden sie zu Hinguckern im Grünen. Also, bitte Platz nehmen! (C.B.)

Kettal

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Wo h nideen Guter Sitzstoff: Mit Freeman von Minotti, ein Entwurf von Designer Rodolfo Dordoni, erlebt das Sitzen ganz neue Freiheiten. Während die „Duvet“-Elemente auf softe Linien und weiche Kissen setzen, sind ihre kompakten Formen und die grafische Gestaltung mit Steppnähten charakteristische „Tailor“-Elemente. Gesehen bei Seemann Interieur, OttoBrenner-Str. 209, Bielefeld

frei raum

Flatterhaft: Jedes Outdoormöbel von B & B Italia erzählt eine Geschichte und weckt Assoziationen. So wie die von Patricia Urquiola entworfene Outdoorserie Butterfly. Das äußere Verbindungsteil zwischen Arm- und Rückenlehne erinnert mit seiner Form an die Symmetrie von Schmetterlingsflügeln. B & B Italia gibt es bei Seemann Interieur, OttoBrenner-Str. 209, Bielefeld

Stilvoll leben im Freien, die Schönheit der Bequemlichkeit neu entdecken oder gut organisiert die Übersicht behalten. Der Stoff zum Leben hat viele Gesichter. Optimale Besetzungen für alle Lebenslagen liefert Seemann Interieur mit einem Querschnitt hochwertiger Marken und vielfältigen Einrichtungsideen.

Formschön: Die neue Bar von interlübke ist ein wahrer Blickfang. Sie lässt sich kinderleicht in ein Regal, in eine Wohnwand oder in ein Sideboard integrieren. Egal ob mit Dreh- oder Schiebetüren, ob mit oder ohne Beleuchtung – diese Bar ist ein Schmuckstück. Gesehen bei Seemann Interieur, OttoBrenner-Str. 209, Bielefeld Minimalistisch durchdacht: Das Sideboard Jorel von Interlübke verbindet pure und authentische Materialien mit klarer Formensprache und einer Vielzahl an individuellen Gestaltungsmöglichkeiten. Lack, Glas, Aluminium und Edelstahl genießen formvollendet ihren Auftritt. Gesehen bei Seemann Interieur, OttoBrenner-Str. 209, Bielefeld

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Fantasievolle Kreationen

Patchwork & Quilts Gütersloh

Sie hat ihr Hobby zum Beruf gemacht: Rosemarie Reinelt ist „Quilterin“. In ihrem Geschäft in Gütersloh zeigt sie mehr als 2.500 bunt bedruckte Baumwollstoffe aus Amerika, England und Deutschland und vor allem, was man daraus machen kann. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ob Decken, Plaids, Handtaschen oder auch Kleidung – erlaubt ist, was gefällt. Der klassische Quilt besteht aus drei Lagen: einer gemusterten Vorderseite, die aus zahlreichen Stoffen oder Motiven zusammengesetzt wird, einem wärmenden Vliesstoff und einer Rückseite. Alle Lagen werden mit möglichst kleinen Stichen und Mustern per Hand oder mit der Maschine gequiltet. Die Technik kommt aus Amerika, Rosemarie Reinelt hat sie 1995 nach Gütersloh gebracht. Neben dem passenden Zubehör und von ihr persönlich gefertigten Quilts bietet sie auch Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene an. Unter dem Motto „Weihnachten im September“ präsentiert sie zudem jährlich zahlreiche Inspirationen, Trends und die neuen Weihnachtsstoffe. www.patchwork-guetersloh.de

Welt der schönen Dinge

Freudepur

Wendy Godt ist Innenarchitektin und beschäftigt sich mit den schönen Dingen des Lebens. Sie gestaltet Wohnräume, Praxen und auch Gastronomie-Objekte. Und das ganz umfassend. Egal ob Neuplanung, Umbauarbeiten oder Farbgestaltung – die Innenarchitektin hat eine Lösung für jedes Objekt. In ihrem Conceptstore in Gütersloh mit dem schönen Namen „freudepur“ präsentiert sie zudem innovative und höchst originelle LifestyleProdukte. Zum Beispiel das gesamte Möbel- und Leuchten-Programm des italienischen Herstellers Kartell. „Viele seiner Stücke zählen schon jetzt zu den Designklassikern“, sagt Wendy Godt. Beraten wird bei „freudepur“ übrigens in ganz entspannter Atmosphäre bei einem feinen Espresso. So kann man sich richtig gut über die neuen, spannenden Wohntrends informieren und seiner Fantasie freien Lauf lassen. www.freudepur.de

BIELEFELD - Heeper Str. 175-177 - Tel.: 0521/93200-0 - www.betten-kramer.de Mo - Fr 9.00 - 13.00 Uhr und 14.00 - 18.30 Uhr, Sa 9.30 - 14.00 Uhr

30 kostenlose Parkplätze im Hof - 2. Ein- / Ausfahrt über die Hanfstraße wohnen bauen leben

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Wo h nideen

Fallen lassen: Die lässig-leichten Polster-Matratzen von Ohlinda formen mit ihren kissenartigen Rückenlehnen unterschiedlich große Sofas, Elementgruppen und Daybeds. Gesehen beim Bretz Store Bielefeld, Marktstr. 2-4, Bielefeld

raum wunder Sitzen, stellen, liegen. Zurück zu den Wurzeln des Wesentlichen. Mit satten Tönen, kräftigen Mustern und starken Strukturen wird das Wohnen zum Gesamtkunstwerk. Frischekick: Der Relaxsessel Laid Back in knackigem Grün, drehbar und mit Memoryfunktion ausgestattet. Auch in schwarzem Leder und Anteilen aus Walnuss erhältlich. Gesehen bei Zurbrüggen Wohn-Zentrum, Herforder Str. 306, Bielefeld

Essentials Mit wenigen Essentials für Wohnqualität sorgen: Schöne und hochwertige Bodenbeläge, ausgesuchte Möbel und langlebige wie nützliche Accessoires machen den Alltag zum Fest. So bleibt Zeit zum Träumen.

Durchdacht: Red Anvil hat sich auf Ofenzubehör und Grillfeuerstellen spezialisiert. Edel und funktional ist das 3-teilige EdelstahlKaminbesteck mit Anblasrohr. Gesehen bei Baufeuer Brandherm, Wasserstr. 13, Rheda-Wiedenbrück Fischgrätig: Der Trapa Naturholzboden Siena Eiche Angolo astig gebürstet stammt aus nachhaltig geforsteten Wäldern. Die Böden des österreichischen Unternehmens sind individuell kombinierbar und bieten zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Gesehen beim Parkett-Land Nerlich, Röntgenstr. 3, Herford

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Western-Style: Der kunstvoll verarbeitete weiße Deko-Schädel aus Polyresin ist ein Eyecatcher an der Wand. Gesehen bei Zurbrüggen Wohn-Zentrum, Herforder Str. 306, Bielefeld

Träum süß: In Betten von Schramm lässt es sich gut träumen. Individuell komponiert aus unterschiedlichen Kopfteilen, Blenden, Stoffen, Matratzen und Füßen entstehen persönliche Traumoasen. Handmade in Germany. Gesehen bei Betten Kramer, Heeper Str. 175-177, Bielefeld

Puristisch: Ob als Kommode oder als freistehende Insel, Dress von Noteborn nimmt Lieblingsaccessoires und Kleidung auf. Ist der Eyecatcher eines begehbaren Kleiderschranks oder bietet dezenten Staukomfort im Wohnzimmer. Gesehen bei Betten Kramer, Heeper Str. 175-177, Bielefeld

Baufeuer Brandherm GmbH Wasserstr. 13 . 33378 Rheda-Wiedenbrück 05242/908365 . www.baufeuer.de Mi�woch-Freitag 10.00-13.00 und 15.00-18.00 Samstag 10.30-14.00 Uhr Abweichende Öffnungszeiten siehe Internet


Wo h nideen

Prachtkerle Mit Bodenhaftung das Leben genieSSen, beim Spiel mit dem Feuer zum Zu-

schauer werden. Es braucht nur ein paar besondere Stücke, damit Räume nicht dem Zeitgeist, sondern den eigenen Bedürfnissen entsprechen.

Spiel mit Breiten: Die außergewöhnliche Optik entsteht durch verschiedene Breiten. Um den Kamin: Eiche Landhausdielen kerngeräuchert, Hobelschlag, Natur geölt. Dahinter: Eiche Landhausdielen geräuchert, Hobelschlag, weiß geölt. Gesehen beim Parkett-Land Nerlich, Röntgenstr. 3, Herford

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➍ 1.-4. Platzhirsche: Ob schwebender oder Panorama-Kamin, die bis ins Detail gehende CAD-Planung im Vorfeld lässt keine Wünsche offen. Zudem fließen 30 Jahre Know-how in die Planung ein. So findet sich für jeden Kundenwunsch und jede Raumsituation die perfekte Lösung. Von der klassischen Platzierung an der Wand bis zum wärmenden Schmuckstück, das mitten im Raum eine zentrale Rolle spielt. Gemeinsam haben alle Kamine eins: Die hochwertigen Herdeinsätze stammen von Brunner. Gesehen bei Rust Kaminbau, Carl-Bertelsmann-Str. 2, Gütersloh


20 Jahre Zurbrüggen

Lust auf Wohnen

Heroes: Paul Thierrys Original Monotypien zeigen u.a. den unvergessenen David Bowie unter Acrylglas. Limitiert auf 29 Exemplare, handsigniert und im Format 90 x 90 cm. Gesehen bei Galerie Best, Goldstr. 5, Bielefeld

Seit 20 Jahren ist das Zurbrüggen Wohn-Zentrum Bielefeld die Adresse, wenn es um neueste Trends und innovative Einrichtungsideen geht. Zurbrüggen feiert das runde Jubiläum jetzt mit tollen Aktionen und Sonderrabatten im ganzen Haus. In dem Wohn-Zentrum an der Herforder Straße erleben die Kunden die vielfältige Möbelwelt und die angesagten Einrichtungsmarken für die ganze Familie. Ob klassisch oder modern, Landhaus oder Design, Massivholz oder Edelstahl – als eines der weltweit größten Einrichtungs-Zentren bietet Zurbrüggen die passenden Möbel für jeden Geschmack und inspiriert auch online zu neuen Wohnideen. Als inhabergeführtes Familienunternehmen in vierter Generation setzt Zurbrüggen auf echte Werte wie Qualität, Produktehrlichkeit und PreisLeistung. Im Wohn-Zentrum Bielefeld finden die Kunden neben erstklassiger Fachberatung und umfassenden Serviceleistungen hochwertige Markenmöbel und Wohnaccessoires zu attraktiven Preisen. Bekannte Marken wie Hülsta, Rolf Benz, Musterring oder Nolte-Küchen werden in exklusiven Studios ausgestellt. www.zurbrueggen.de

WAS ZÄHLT SIND

FARBE, FORM

UND SIE.

Pro Objekt Einrichtungen GmbH Blessenstätte 14, 33330 Gütersloh, Telefon 05241 222 890


W o h n idee n Chesterfield reloaded: Hunderte von Knöpfen wurden von Hand in der Polsterung von Cocoa Island verankert. Die Neuinterpretation des komfortablen, kuschelweichen Klassikers kommt cool und modern daher und bietet unzählige Möglichkeiten. Vom Sofa bis zur Anbaugruppe, mit oder ohne Armlehnen. Gesehen beim Bretz Store Bielefeld, Marktstr. 2-4, Bielefeld

NATUR TALENTE

Wohnen soll glücklich machen. Zum Glück gibt es Möbel und Accessoires, die mit groSSer Sorgfalt hergestellt werden und die Basis dafür liefern. Hochwertig, zeitlos und formvollendet.

Feurig: Schlichtheit und Eleganz mit größtmöglichem Feuereffekt prägen das Erscheinungsbild des Riton von Sikken. Dank der innovativen Drehkonsole lässt sich das hohe Feuer optimal ausrichten. Der hohe Brennraum sorgt für maximalen Wirkungsgrad bei minimalem Holzverbrauch. Gesehen bei Baufeuer Brandherm, Wasserstr. 13, Rheda-Wiedenbrück

Fein ausgelegt: Die Eichen Landhausdielen – kerngeräuchert geölt/ gewachst – sorgen für einen edlen Auftritt. Gesehen beim Parkett-Land Nerlich, Röntgenstr. 3, Herford

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Samtig: Tondo von Rolf Benz verdient einen Platz im Mittelpunkt des Geschehens. Die fließende Form und die Weichheit des Sofas werden durch edle Nahtdetails sowie durch die hochwertige Verarbeitung betont. Gesehen bei Zurbrüggen Wohn-Zentrum, Herforder Str. 306, Bielefeld

Retro: Das 1950er Jahre Cocktailsofa setzt auf einen grünen Mohair-Velour-Bezug. Die langlebige und wertbeständige Naturfaser feiert ihr Comeback in vielen aktuellen Farben und verschiedenen Strukturen. Gesehen bei Udo Wilhemstroop, Buddestr. 14, Bielefeld

freudepur am dreiecksplatz

beratung & verkauf: rolandstraße 12 mi. + fr. 9.00 - 14.00 Uhr

0174.7947710 werkstatt, beratung & verkauf: buddestraße 14 mo. - do. 10.00 - 16.30 Uhr fr. 10.00 - 14.00 Uhr

0521.97799358

Wendy Godt Dipl. Ing. Innenarchitektur Königstrasse 42, Gütersloh Di - Fr 10 - 18 Uhr, Sa 10 - 16 Uhr www.freudepur.de

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Wo h nideen

Platzhalter: Zapallo heißt der kleine Beistellhocker, der für sein Design bereits zahlreiche Awards erhalten hat. In vielen schönen Farben. Gesehen bei Betten Kramer, Heeper Str. 175-177, Bielefeld

farb artisten

Gutes Design hat das Zeug zum Klassiker. Und lässt sich sowohl mit Antiquitäten als auch mit modernen Stücken kombinieren. Guten Stücken – vor allem, wenn sie farbenfroh daher kommen – sollte man allerdings ausreichend Raum geben. Nur so kommen sie zur Geltung.

Buongiorno: Die Satin-Bettwäsche von Bassetti zaubert sommerliches Flair in das Schlafzimmer. Gesehen bei Betten Kramer, Heeper Str. 175-177, Bielefeld

Prachtvoll: Napali ist ein bisschen wie unter Palmen am Urwaldstrand zu versinken und verspricht loungig-chillige Stunden. Ein individuelles, modulares Sofa, das Bewegung in den Raum bringt. Gesehen beim Bretz Store Bielefeld, Marktstr. 2-4, Bielefeld

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Romantisch: Die sinnlich-barocken Rundungen von Gaudi sind Ausdruck von spielerischer Stilsicherheit und purer Lebensfreude. Mit goldenen oder silbernen Löwentatzenfüßen. Gesehen beim Bretz Store Bielefeld, Marktstr. 2-4, Bielefeld

Parkett – Birkholz Elektrotechnik

Professionelle Planung – Gutes Licht

Ihr Boden für ein schönes Zuhause Bringen Sie Ihren persönlichen Stil mit einem nachhaltigen, strapazierfähigen und natürlich schönen Holzboden zum Ausdruck. Lassen Sie sich in unserer 1600m² großen Ausstellung inspirieren und finden Sie Ihren perfekten Boden als Mittelpunkt für Ihre Wohlfühlwelt. Wir beraten Sie individuell und bieten Ihnen nach Ihren Wünschen Vorort-Service, Lieferung und Verlegung an. Wir freuen uns auf Ihren Besuch – nach Rücksprache gerne auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten.

Der optimale Einsatz von Licht setzt immer eine professionelle Planung voraus. Gerade komplexe Beleuchtungsprojekte erfordern ein hohes Fachwissen und eine entsprechende Ausbildung von guten Lichtplanern, die ihre komplexe Materie optimal beherrschen. Daher macht sich eine gute Projektplanung schnell bezahlt – auch wenn sie etwas Zeit kostet. Wer seine Vorstellungen von Beginn an klar und gemeinsam mit einem Lichtplaner definiert, wird von den Qualitätsvorteilen und Einsparungen jedoch schnell profitieren. Bei der Projektierung und Planung sind gerade auch die Beleuchtungskosten wichtige Entscheidungskriterien. So leuchtet es ein, dass mit energieeffizienter Beleuchtung höchste Einsparungen erzielt werden können. Komplexe Beleuchtungsprojekte erfordern daher das Know-how von Spezialisten in vielen Bereichen. Marco Diekmann, Geschäftsführer der Firma Birkholz Elektrotechnik, gehört zu einem Kreis ausgebildeter Experten, die als Lichtplaner eine 24-monatige Ausbildung mit dem Abschluss des Master-Diploms absolviert haben. „Sorgfältige Analyse und professionelle Lichtplanung sind die Basis optimaler Beleuchtungsanlagen mit maximaler Qualität und Energieeffizienz“, so sein Credo. www.birkholz-elektrotechnik.de

Parkett-Land Nerlich Röntgenstraße 3 | 32052 Herford Tel. 05221 92620-20 | Fax 05221 93620-22 info@nerlich-parkettland.de | www.nerlich-parkettland.de Wir sind für Sie da: Mo-Fr 10.00 – 17.30 Uhr | Sa 10.00 – 13.00 Uhr


Wo h nideen

Glamourfaktor: Die auffällige Pendelleuchte Spoon sorgt mit ihren verspiegelten Elementen für eine spektakuläre Lichtszenerie. Modern und glamourös zugleich. Gesehen bei Zurbrüggen Wohn-Zentrum, Herforder Str. 306, Bielefeld

FeinSinn Schönes, mit dem man alt werden möchte – voller Feinsinn und Fantasie. Mit diesen Stücken befindet man sich in bester Gesellschaft.

Große Auswahl: Verschiedene Dielen in unterschiedlichen Verlegearten zeigen die Vielfalt von Holz als Bodenbelag. Gesehen beim Parkett-Land Nerlich, Röntgenstr. 3, Herford

Naturgetreu: Der formschöne Gaskamin von Kalfire verfügt über einen PrestigeBrenner, der echte Funken im Feuerraum erzeugt. Der Gluteffekt entsteht durch eine LED-Hybridfunktion. Gesehen bei Baufeuer Brandherm, Wasserstr. 13, Rheda-Wiedenbrück

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Rollbar: Die Art Trolleys, original Bordtrolleys, sind mit Motiven wie „New York“ von Devin Miles absolute Eyecatcher. Auf 200 Exemplare limitierte Edition und handsigniert. Gesehen bei Galerie Best, Goldstr. 5, Bielefeld

Hochsitz: Der Masters Barhocker, entworfen von Philippe Starck und Eugeni Quitllet für Kartell, besticht durch seine außergewöhnliche Rückenlehne. Der Masters-Stuhl erhielt nicht nur deshalb 2013 den Red Dot Design Award. Gesehen bei freudepur, Königstr. 42, Gütersloh

Sitzenbleiber: Ein alter Stuhl war Ausgangspunkt für die individuell gefertigte Sitzbank. In zwei Teile zerlegt und um ein Bankelement verlängert, entstand das neue Möbel mit einem Bezugsstoff von Designers Guild. Gesehen bei Udo Wilhemstroop, Buddestr. 14, Bielefeld

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Wo h nideen

sahne stücke

Keine Panik: Die Grafiken wie „Panic Porsche Power“, eine auf 200 Exemplare limitierte Edition, sind von Udo Lindenberg handsigniert und inklusive Passepartout und Rahmen (85 x 69 cm). Gesehen bei Galerie Best, Goldstr. 5, Bielefeld

Niemals aufgeben, eigensinnig und neugierig bleiben. Das sind beste Voraussetzungen, um Neues zu entdecken und mit Überzeugung daran festzuhalten.

Federleicht: Gerade mal etwas mehr als 2 kg bringt Piuma, ein Entwurf von Piero Lissoni für Kartell, auf die Waage. Da geht einem das Stapeln und Verstauen noch einmal leichter von der Hand. In Weiß, Grau, Salbeigrün, Senf, Rostorange oder Schwarz. Gesehen bei freudepur, Königstr. 42, Gütersloh

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FEUERSICHT 180° Feuersicht mit beeindruckenden Naturstein Speicherverkleidungen

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Gütersloher Straße 43 · 33415 Verl · Fon 05246-709465 www.feuertraeume-reschke.de Studio Öffnungszeiten: Mo., Mi. und Fr. 14.00 - 18.30 Uhr Sa. 10.00 bis 14.00 Uhr oder nach Absprache


KFF

COR erleben Gemütlich zusammenrücken

Einfach mal um die Ecke denken. Die Kunst, aus der Sitzbank (fast) ein Sofa zu machen, heiSSt Mell. Die bequem gepolsterte Eckbank aus dem Hause COR passt sich jedem Grundriss an und ist stets gesellschaftsfähig: beim Kochen und Essen, Diskutieren, Arbeiten und Spielen.

I

m neu gestalteten 3.000 Quadratmeter großen Showroom im COR Haus in Rheda-Wiedenbrück kann jeder die COR Neuheit Mell, aber auch Roc, Flint und die Wohnlandschaft Pilotis erleben. Und so ganz nebenbei mit liebgewonnen Klassikern wie Trio und Conseta Kontakt aufnehmen. Es kann niemals zu viele Lieblingsorte geben, um sich gemütlich niederzulassen. Dieser Gedanke eint alle Möbelstücke aus dem Hause COR. „Corcooning“ dürfte als Synonym für die Gemütlichkeit der Bänke, Sessel und Sofas stehen, die mit viel Gespür für Formen, Oberflächen und Strukturen in Rheda-Wiedenbrück gefertigt werden. Dabei geht es nie darum sich zuhause mit seinen Lieblingsmöbeln einzuigeln. Vielmehr sind die Sitzmöbel von COR eine möbelgewordene Einladung zum gemütlichen Stelldichein. Das Comeback der langen Tafel geht einher mit gut designten Sitzmöbeln und steht für die Rückbesinnung auf Familie, Freunde und Gastlichkeit. Für lang anhaltende Gastlichkeit steht dabei die von Jehs + Laub designte „Küchenbank“ Mell. Die hat allerdings wenig gemein mit den alten, ungepolsterten

Truhenbänken von früher. Schließlich ist sie bequem, flexibel, elegant und passt sich perfekt den Bedürfnissen und dem Raum an. Mell setzt dabei vollständig auf Komfort, besitzt separat aufliegende Sitzkissen und eine hohe Rückenlehne. Da verschiebt jeder – Familie wie Gäste – das Aufstehen auf später. Und das leichte verchromte Metallgestell, auf dem die Bank filigran ruht, macht auch jenseits der Küche – im Büro oder im Wohnzimmer – eine ausgesprochen gute Figur. Entstanden ist Mell – wie andere COR Möbel auch – in Zusammenarbeit mit namhaften Designern. Der handwerkliche Schwerpunkt ist bis heute das Markenzeichen der Westfalen. Das gilt auch für die Verarbeitung des Sessels Roc. Dessen Lehne legt sich schützend um den Körper, entsprechend geborgen fühlt man sich, wenn man sich in ihm niederlässt. Und Flint – ebenfalls entworfen von Jehs + Laub – treibt als zarter Beistellsessel in punkto Gemütlichkeit schönste Blüten. COR-Möbel sind eben für Individualisten gemacht, die ihrer Einrichtung eine persönliche Handschrift verleihen und deshalb Möbel mit Charakter in einer eigenständigen Designsprache bevorzugen.

COR Showroom Hauptstr. 74 · 33378 Rheda-Wiedenbrück t 05242.4102-251 · haus@cor.de · www.cor.de Öffnungszeiten: montags-freitags 10-17 Uhr samstags 10-14 Uhr

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Wo h nideen

Sofas Ligne Roset

Porada

Softline

Es gibt Möbel, die sprechen mit einem. Sofas zählen zweifelsohne dazu. In ihnen möchte man versinken, es sich gemütlich machen. Egal ob groSSes Ecksofa, zierlicher Zweisitzer, flexibles

Thonet

Schlafsofa, üppiges XXL-Sofa oder

Flexform

erweiterbares Modul-Sofa – als Platzhalter für die gemütlichen Stunden des Lebens übernehmen sie eine zentrale Aufgabe

Brühl

Alias

in unserem Leben.

deSede

Minotti

Leolux

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Rolf Benz

KFF Koinor

W

elches Modell es wird, ist dagegen häufig eine Frage der Raumgröße, des persönlichen Bedarfs und Stils. Keine Frage, ein großes Sofa ist toll. Aber in vielen Stadtwohnungen sprengen die großen Relaxinseln mit ihrem Volumen den Raum. Daher sollte man sich entweder für ein zierliches Modell entscheiden oder auf ein Sofa in Modulbauweise setzen, das sich bei Bedarf später problemlos erweitern lässt. Große Räume lassen sich wiederum mit üppigen Sofas strukturieren. Ein Ecksofa übernimmt als Raumteiler in einem großen, offenen Wohnzimmer eine strukturierende Funktion und unterteilt in unterschiedliche Wohnbereiche. Unabhängig von der Größe outen sich viele Sofas zudem als hochwertige Sitzgefährten, die mit clever versteckter Technik und funktionalen Details wie verstellbaren Arm- und Rückenlehnen aufwarten. Sie verhelfen ihren Besitzern zu mehr Platz, indem

sie sich deren Vorlieben flexibel anpassen. Andere Sitzgefährten vergrößern, um zu gefallen, sogar ihre Sitztiefe. Wenige Handgriffe genügen, um in den Genuss dieses erweiterten Sitzkomforts zu gelangen. Sitzhöhe und -tiefe beeinflussen natürlich nicht nur die Sitz- bzw. Liegeposition. Logisch: Auch der Komfort beim Hinsetzen und Aufstehen ist damit eng verknüpft. Ob geschwungen, gerade, mit oder ohne Armlehnen, hohem oder niedrigem Rücken, reduziert designt, im Retro-Look, avantgardistisch oder mit ungewöhnlichen Konturen – der Formenvielfalt sind kaum Grenzen gesetzt. Ausschlaggebend für eine gute Qualität ist ganz unabhängig davon das Innenleben des Polstermöbels. Daher lohnt sich ein Blick auf den konstruktiven Aufbau und die Art der Polsterung. Das trifft übrigens auch auf den Sofabezug zu, den es in den unterschiedlichsten Qualitäten und Farben gibt und der so einiges aus-

COR

halten muss. Lichtechtheit und Reibechtheit geben Aufschluss über die Belastbarkeit. Und bei der Farbe gilt: Kleine dürfen ruhig mal auffallen, die Großen sich zurückhalten. Aber auch da gilt: Erlaubt ist was gefällt. Von soften Pastells bis hin zu starken Retrofarben. (C.B.)

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L e b e n sart 1 Vitra

We Do Wood

Fundstücke

Leinen los

… und auf zu neuen Ufern. Die Liebe zum Einfachen hat uns gepackt. Zarte Linien und feine

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Girsberger

Farben lassen unsere Herzen Wellen schlagen. Wir sind bereit für neue moderne Looks und kombinieren mutig Fundstücke, die unseren Weg kreuzen.

1 Handbemalt

4 Zeitreise

6 With a smile

Sammlerobjekt oder Spielzeug? Bei den Wooden Dolls von Designer Alexander Girard eine berechtigte Frage. Auf jeden Fall ist die mal fröhlich, mal eher grimmig dreinblickende Gesellschaft von Vitra eine stilvolle Bereicherung. Aus massivem Tannenholz. www.vitra.com

Humphrey von Evangelos Vasileiou ist nicht nur eine Einladung zum Sitzenbleiben, er interpretiert auch die 1950er Jahre neu. Die Armauflagen aus Massivholz setzen einen Kontrapunkt zu der fließenden Form des Gestells. www.ligne-roset.com

Hoptimisten besitzen eine ganz besondere Gabe. Sie können ein Lächeln, Freude und Optimismus hervorzaubern. Und so hüpfen die Figuren des dänischen Drechslers Hans Gustav Ehrenreich fröhlich in die ganze Welt. www.hoptimist.de

2 Aufhänger

5 Im Achteck

Eine Garderobe, die garantiert nicht aus dem Rahmen fällt. Coat Frame von We Do Wood, entwickelt von Sebastian Jørgensen, erinnert von der Form an einen Bilderrahmen. Der besteht aus nachhaltigem Bambus und verfügt über drei verstellbare Kleiderstangen aus Metall sowie vier verstellbare Garderobenhaken. www.wedowood.dk

Die Amulet-Serie von Edward van Vliet fällt durch ihre extravagante Form auf. Das achteckige Sitzkissen bietet eine zusätzliche Sitzfläche, ist aber dank seines stabilen und flachen Sitzes auch sehr gut als Beistelltisch geeignet. www.leolux.de

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3 Drechselwerk Ligne Roset

Klassische Handwerkstradition von Girsberger. Die äußere streng zylindrische Form der Accessoire-Kollektion „Essentials“ aus Eiche und Nussbaum kontrastiert mit der inneren, gerundeten Form. Die gedrechselten Schalen in unterschiedlichen Größen faszinieren mit ihren Linien und Strukturen. www.girsberger.de

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Leolux

Hoptimist

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Baxter

Aaron Scott Muuto

7 Traumparadies

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Ein Bett im VW-Bulli? Das coole Kinder-Traumparadies ist wie gemacht für kleine Langschläfer. Allerdings: So mancher Erwachsener dürfte sich über dieses Plätzchen auch freuen. Die aufgeweckte portugiesische Firma Circu fertigt den Schlafbus auf Anfrage. www.circu.net

8 Skulptural Der New Yorker verbindet organisch skulpturale Formen mit rotationssymmetrischen Geometrien zu einzigartigen Werkstücken funktionalen Designs. Die Pendelleuchten der N-Serie hat Aaron Scott mit geschichtetem und von Hand geschnittenem Massivholz in glatte Volumen gebaut. Das Lampengehäuse ist mit Gold- oder Silberblatt bedeckt und erzeugt ein warmes Licht. www.aaronscottdesign.com

9 Filigran Der filigrane Entwurf für Sign Filo stammt von Designer Piergiorgio Cazzaniga für MDF Italia. Dünne Metalldrähte, die ein fast ätherisches Volumen umreißen. Die durchbrochene Struktur sorgt für Eleganz, in den Farben Chrom schwarz, Gold und Roségold. www.mdfitalia.com

10 11 Keramische Bilderwelten Sie ist in der zeitgenössischen Keramik eine feste Größe. Noch bis zum 13. August beleuchtet das Museum Huelsmann Sonngard Marcks künstlerisches Schaffen der letzten 20 Jahre. www.museumhuelsmann.de

12 Ausgestreckt Die Italiener wissen, wie man Sonnenstunden entspannt genießt: Auf der Liege Rimini, entworfen von Paola Navone für Baxter, harmoniert das geätzte Kupferrohr mit der Polsterung in Grau in Hydro-Leder. www.baxter.it Skagerak

10 Auf die Leine

13 Scheibchenweise

14 Körbeweise

Auf der Wäschespinne von Skagerak flattert die Wäsche nochmal so schön im Wind. Sind die 23 Meter Nylonschnur mal nicht belegt, ist die Spiderweb dekoratives Outdoor-Element. Aus Teakholz und rostfreiem Stahl. www.skagerak.dk

Fein gestapelt liegen farbige Scheiben versetzt übereinander und scheinen „Slice“ in Bewegung zu versetzen. Die skulpturale Tischkreation von Ferruccio Laviani für Citco scheint dennoch ihre Mitte gefunden zu haben. Italienische Grandezza! www.citco.it

Die Restore Aufbewahrungskörbe von Muuto sind aus recycelten PET-Flaschen. Sie sind nicht nur umweltfreundlich, sondern auch praktisch und farbenfroh. Designer Mika Tolvanen ist Teil der finnischen Rehti Design Group. www.muuto.de

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MDF Italia

Circu

Citco

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Sonngard Marcks

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Tisch VOrlage

H au sBesuch

Hausbesuch bei Prominenten

Am liebsten am Tisch? Mit der Familie oder mit Freunden, mit einem guten Buch oder beim Essen – am Tisch sitzen die meisten besonders gerne. Gefolgt von Sofa oder Sessel. Der Trend zum Tisch zeichnete sich bereits in den vergangenen Ausgaben unseres Magazins Spezial WOHNEN ab – und setzt sich auch diesmal fort. Und wo sitzen Sie gerne? Fotos + Umfrage: Timo Blaschke

Marion Börtz

Gesamtschulrektorin Hier verweile ich gerne, weil ich mit mir in meinen Bildern lebe. In der Welt der Farben und Formen entwickele ich meine Ideen und Neugierde auf das Reisen auf meine Lieblingsinsel Inschia im Golf von Neapel.

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Heike Gehner Friseurmeisterin

Ich sitze hier gerne an meinem großen Holztisch, da er mir in meiner Phase des Relaxens besonders gut tut. Und wenn Familie und Freunde da sind, ist der Tisch ein Ort gemütlicher Geselligkeit. Auch der Ausblick von hier ist besonders schön. Ich beobachte sehr gerne das Himmelsspiel durch die vielen Fenster. Links kann es blauer Himmel sein und rechts ist der Himmel schon rotorange. Einfach toll!

Einladung in unsere über 1000m² große Ausstellung

Sonnenschutz · Terrassenüberdachungen · Glashäuser Wintergärten · Glas-Faltwände · Fenster und Türen · Einbruchschutz Thomas Streit GmbH & Co. KG Weststraße 35 32657 | Lemgo Tel. 05261 96690 | info@streit-lemgo.de Öffnungszeiten: Mo - Fr 8 - 17 Uhr | Sa 10 - 13 Uhr www.streit-lemgo.de

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Dieter Strothenke

Inhaber Das Weinhaus Strothenke „Mit allen Sinnen genießen“ ist mein Lebensmotto. Dazu gehört natürlich auch gute Musik. Damit sie zum wahren Klangerlebnis wird, habe ich bei einem Audiospezialisten auf Sizilien einen Verstärker nach meinen Vorstellungen bauen lassen. Die Anlage ist mein Lieblingsplatz. Hier entspanne ich gerne bei einem guten Buch. Als passionierter Hobbykoch kann ich dann auch über neue Rezepte nachdenken.

Yalcin Dündar

Grafiker & Croupier Ich verbringe viel Zeit an diesem Tisch, da ich Holz liebe und somit auch ein stückweit die Bindung zur Natur habe. Ebenso ist dieser Platz für mich der Ruhepol in meiner Wohnung, ich kann von hier aus arbeiten, kann hier essen, entspannen und alles überblicken.

Jürgen Blume Apotheker i.R.

An meinem Kombitisch sitze ich gerne. Er ist Ess-, Schreib- und Lesetisch gleichzeitig. Ich genieße den Blick ins Grüne, habe ein optimales Licht und komme sogar im Winter hier im Dachgeschoss ohne elektronische Beleuchtung aus und kann lesen!

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Hocker Freifrau

Sie sind die super Solisten. Offen für alles. (Bar)Hocker sind wahre Einrichtungs-

künstler, denn diese Multitalente passen sich jedem Wohnstil und jeder Situation

k Skagera

zuhause an. Und das Schönste: Meist kosten sie nicht die Welt.

Gubi

chön natürlich kommen sie mit feinen Hölzern und schlichten Formen daher, setzen in starken Farben auf kräftige Kontraste oder machen sich mit minimalistischem Metallgestell schlank. Mal sind sie stapelbar, dann wieder lassen sie sich nicht in die Ecke drängen. Die Auswahl an schönen Hochsitzen ist groß. Und zum Glück machen sie nicht nur an der Bar zur Cocktailstunde eine gute Figur. Längst sind sie am Küchentresen nicht mehr wegzudenken und lassen sich – ihrer Flexibilität sei Dank – gern auch an anderer Stelle im Haus nieder. Einrichten mit hohen Hockern hat deshalb etwas Spielerisches. Nicht zuletzt, weil sie uns das Gefühl verleihen über den Dingen zu „thronen“.

Muuto

Gubi

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&Tradition

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Ku n sthalle

Bauhaus-Pioniere in Amerika Alfred H. Barr Jr. & Philip Johnson „Das ist genau die Ausstellung, die ich selbst gerne gemacht hätte“, lacht Dr. Friedrich Meschede. Seit er Direktor der Bielefelder Kunsthalle ist, schwebt ihm nämlich eine Ausstellung über ihren Architekten Philip Johnson vor. Stattdessen ist es ihm gelungen, eine Schau in die Stadt zu holen, die sich mit Philip Johnson als Kurator beschäftigt.

Fotos: Denis Farley, VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Phillip Ottendörfer

Als „Missionar“, der in den USA ein Bewusstsein für gutes, modernes Design schaffen wollte.

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Tischleuchte Typ K (ca. 1928), Christian Dellv

„Es ist ein kleines Wunder, dass wir diese Ausstellung, die anschließend nach New York wandert, in die Kunsthalle holen konnten“, freut sich Dr. Friedrich Meschede. Dabei ist sie in Bielefeld am goldrichtigen Ort angekommen. Die Kunsthalle ist nämlich Philip Johnsons einziger Museumsbau in Europa. Auch das Timing als Vorschau auf zwei Jubiläen ist perfekt: 2018 feiert die Kunsthalle ihren 50. Geburtstag, und 2019 besteht das Bauhaus seit 100 Jahren. Konzipiert vom Liliane und David M. Stewart Program for Modern Design und dem Montreal Museum of Fine Arts widmet sich „Partners in Design: Alfred H. Barr Jr. und Philip Johnson“ der Rolle der beiden Freunde als Bauhaus-Pioniere in Amerika. Der erste Direktor des Museum of Modern Art (MoMa) und Philip Johnson als erster Architekturkurator des MoMa teilten die Leidenschaft für moderne Kunst, Architektur, Design und insbesondere die

Ästhetik und Philosophie des Bauhaus‘. Seit seiner Gründung 1919 in Weimar nimmt das Bauhaus eine geradezu mythische Position in der Geschichte des Designs ein. Auch Barr und Johnson waren inspiriert von der Verschmelzung von Architektur mit den bildenden und angewandten Künsten. Von einer radikal neuen Ästhetik, die rational, funktional und maschinenproduziert war. Ihre Begeisterung spiegelte sich nicht nur in bahnbrechenden MoMa-Ausstellungen wie „Modern Architecture“ oder „Maschine Art“ wider, sondern auch in ihren eigenen Wohnungen. Einen Einblick in diese Wohnungen erlaubt die Ausstellung in der Kunsthalle mit einer raffinierten Kombination aus realen Einrichtungsgegenständen wie Stahlrohrstühlen und Tischen mit 3D-Projektionen. Die für das Bauhaus typische Verknüpfung von Schönheit und Funktion, Nützlichkeit und Einfachheit zeigen auch zahlreiche weitere Exponate – von Porzellan und Küchenutensilien bis zu Büro- und Industriegeräten. „Heute ist das Industriedesign

funktional motiviert und folgt denselben Prinzipien wie die moderne Architektur: maschinenartige Einfachheit, glatte Oberflächen, Verzicht auf Ornamente“, schrieb Philip Johnson 1933 anlässlich der Ausstellung „Objects: 1900 and Today“. „Möglicherweise gab es in dreißig Jahren keine größere Veränderung hinsichtlich des Erscheinungsbildes von Gegenständen und der ihrer Gestaltung zugrundeliegenden Motivation.“ Wie richtig er mit dieser Einschätzung lag, beweist die Faszination, die bis heute vom Bauhaus ausgeht. (S.G.)

Barcelona Chair (1929), Ludwig Mies van der Rohe

www.kunsthalle-bielefeld.de Die Ausstellung läuft bis zum 23.7. in der Kunsthalle Bielefeld

Lampe (1923-24), Wilhelm Wagenfeld

Sessel (1932), Philip Johnson mit Alfred Clauss

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g a r t e n träume

H ei

di Lo

rey

Garten­gestaltung mit Hochbeet

SenkrechT starter der garten ist ihr yoga. Dr. Heidi Lorey liebt es, sich zu erden und andere Menschen für das Gärtnern zu be ­‑ geistern. Ihr eigenes Herz schlägt besonders für den Küchengarten. Umso mehr freut sich die Gartenbau ‑ ingenieurin aus Steinhagen, dass der Gemüseanbau wieder im Trend liegt. Und hier kommt das Hochbeet ins Spiel, denn der urbane Trendsetter ermöglicht den Anbau von Tomaten, Gurken & Co. sogar mitten in der Stadt. Welche weiteren Vorteile Hochbeete bieten, verrät Heidi Lorey gemeinsam mit Victoria Wegner in ihrem neuen Buch – und im Interview mit spezial wohnen.

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ochbeete sind keine neue Erfindung, warum erleben sie gerade ihr Comeback? Dr. Heidi Lorey: Die Zeit des großen Nutzgartens ist vorbei, das klingt zu sehr nach Gartenarbeit. Ein Wort, das ich übrigens gar nicht mag, der Begriff „Arbeit“ stört mich. Das österreichische „Garteln“ ist viel schöner. Auf jeden Fall ermöglicht das Hochbeet Gemüseanbau im Kleinen. Es hat eine überschaubare Fläche, die uns nicht überfordert, und es eröffnet neues Terrain: Stichwort Urban Gardening. In Kübeln, Kisten oder eben Hochbeeten kann man sogar mitten in der Großstadt, auf Asphalt, auf der Dachterrasse oder in Hinterhöfen Gemüse ernten. Gerade jüngere Leute sind da sehr offen und entdecken das Gärtnern neu.

Interview: Stefanie Gomoll, Fotos: Callwey Verlag, privat

D r.


gymnastiziert, das ist Ausdauersport. Da ist es schon angenehm, so arbeiten zu können wie in einer Küchenzeile. Wer sich nicht bücken will oder Rückenprobleme hat, sollte sich bei der Höhe des Beetes tatsächlich an der Küchenarbeitsfläche orientieren. Außerdem gibt es unterfahrbare Tischbeete für Menschen im Rollstuhl, das ist eine tolle Sache.

Welche weiteren Vorteile bieten Hochbeete? Dr. Heidi Lorey: Als erstes fällt mir das aufrechte Arbeiten ein. Der Boden ist ja immer unten (lacht), da wird man gut

Profitieren Pflanzen auch von Hochbeeten? Dr. Heidi Lorey: Da man bei Hochbeeten ab 60 cm als erste Schicht zur Drainage organisches Material einfüllt, entwickelt sich bei der Erstbepflanzung durch dessen Verrottung Bodenwärme, die gut für das Pflanzenwachstum ist. Aber diesen Effekt gibt es nur einmal, sonst müsste man das Beet immer wieder neu füllen. Dauerhaft positiv ist, dass man die Erde nach den Bedürfnissen der Pflanzen auswählen und schlechtem Boden entkommen kann. Sandiger Boden wird etwa durch Mutterboden verbessert, Küchenkräuter und Salat lieben Kräutererde, und wer Blaubeeren anbauen will, sollte sauren Boden einfüllen. Viele Menschen denken bei Hochbeeten nur an Gemüse, aber ich kann darin eigentlich alles kultivieren, von Stauden bis zum kleinen Apfelbaum. Gerade Blumenliebhaber kommen voll

auf ihre Kosten, denn sie haben die Pflanzen näher an der Nase und besser im Blick. Die sinnliche Wahrnehmung wird gesteigert und ich kann kleine Goldstücke hervorheben, die sich sonst im Garten verlieren. Eignen sich Hochbeete für jeden Gartentyp? Dr. Heidi Lorey: Ja, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Es gibt Material für jeden Geschmack: Ob Steine, die sich gut in städtische und ländliche Gärten fügen, rostender Stahl, Kunststoffe oder sogar Beton, den man auch in runde Formen gießen kann. Das am meisten eingesetzte Material ist Holz, weil sich das gut für den Selbstbau eignet. Damit es länger hält, sollte man Harthölzer in einer nicht zu dünnen Bretterstärke wählen. Und eine Noppenbahn schützt das Holz vor der feuchten Erde. Welche Fehler sollte man vermeiden? Dr. Heidi Lorey: Wenn das Hochbeet steht, lässt es sich nicht mehr verrücken. Also lieber vorher überlegen: Was will ich pflanzen und wo soll das Hochbeet hin? Soll es als Raumteiler dienen, soll es eine neue Ebene, einen neuen Gartenraum schaffen? Ich empfehle, nicht einfach loszulegen, sondern gründlich zu planen.

Buchtipp

Victoria Wegner & Heidi Lorey:

Gartengestaltung mit Hochbeet 176 Seiten, 257 Farbfotos und 20 Pläne, Callwey Verlag, 39,95 Hochbeete liegen im Trend. Sie lassen sich bequem und rückenschonend bepflanzen und pflegen und können nahezu überall angelegt werden. Doch Hochbeete können noch viel mehr: Sie sind ein interessantes Gestaltungselement, mit dem sich Gartenräume einfallsreich gliedern lassen. Die Autorinnen greifen beide Aspekte auf und bieten eine Kombination aus Gestaltungsideen und erprobter Gartenpraxis.

Grill Center OWL (neben Porta)

Bielitzer Str. 49 33699 Bielefeld Tel.: 0521 988 15 65 www.grill-center-owl.de

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g a r t e n träume Draußen zuhause: Die fünfteilige Eck-Dining-Lounge „Saigon“ ist mit erhöhter Sitz- und Tischhöhe und komfortabler Polsterung besonders bequem. Sie ist sowohl als Lounge- als auch als Dining-Gruppe nutzbar. Gesehen bei Exclusiv Wohnen Hans Lünse GmbH, Elverdisser Str. 548, Herford

Sitzenbleiber In lauen Sommernächten ist eine „Ehrenrunde“ durchaus erwünscht. Und mit den passenden Gartenmöbeln und Grills für kulinarische Freuden macht das Sitzenbleiben besonders viel SpaSS.

Gartenfest Corvey

Foto: Evergreen, Kassel

Gärtnern und genießen

Punktlandung: Das attraktive Toskana-Pflaster mit dem schönen Namen Luna ist nicht nur auf dem Mond zu finden, sondern auch in heimischen Gefilden. Gesehen bei Betonsteinwerk Gustav Siekmann, Wörheider Weg 1-5, Bielefeld

Graben und pflanzen, wohlfühlen und feiern – nirgendwo ist es schöner als im eigenen Garten. Praktische Helfer, tolle Pflanzen und hübsche Accessoires machen alles zum noch größeren Vergnügen. Zu finden sind sie beim Gartenfest am Schloss Corvey. Die ehemalige Benediktinerabtei mit ihrem imposanten „Westwerk“ aus karolingischer Zeit ist UNESCO-Welterbe und an sich schon ein wunderbares Ziel. Während des Gartenfestes freuen sich die Besucher zudem über Stauden, Gräser, Heil- und Küchenkräuter, formschöne Deko, Gartenmöbel und natürlich Kulinarisches. www.gartenfestivals.de 11.-13. August, 10-19 Uhr, Schloss Corvey, Höxter Wir verlosen 5 x 2 Eintrittskarten. Stichwort „Corvey“ bis zum 25.7.17 per Postkarte an Tips-Verlag, Redaktion SPEZIAL WOHNEN, Goldstr. 16-18, 33602 Bielefeld oder per E-Mail an gewinnspiel@tips-verlag.de

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Durchdachte Details: Die 3-Sitzer-Bank „Ashfield“ besteht aus geöltem Akazienholz und ist 150 cm breit. Besonders praktisch: die ausklappbare Ablage in der Mitte. Gesehen bei Exclusiv Wohnen Hans Lünse GmbH, Elverdisser Str. 548, Herford


Draußen einfach schöner leben!

Neue Grillsaison, neuer Grill: Das Modell „Rogue“ aus dem Hause Napoleon ist genau der richtige Gasgrill für Steak-Fans. Er zeichnet sich durch modernes Design und zukunftsweisende Technik aus und ist in drei Versionen erhältlich. Das Top-Modell mit Sizzle Zone gibt Steaks das perfekte Finish. Gesehen bei der Schatztruhe, Detmolder Str. 627, Bielefeld

STRANDKÖRBE GARTENMÖBEL

Gutes Wetter – das ganze Jahr

Thomas Streit

GRILLGERÄTE

Die Sommerblumen sprießen, die Tage werden wieder länger: Gartenzeit! Da möchte man einfach jeden Sonnenstrahl genießen. Wären da nicht auch die verregneten und kühlen Tage – doch die Firma Streit aus Lemgo bietet gläserne Möglichkeiten, um jederzeit die Sonne unter einer Terrassenüberdachung oder in einem Glashaus genießen zu können. Senkrechte Glaselemente oder Seitenmarkisen schützen vor plötzlichen Schauern oder kräftigen Windböen. Und auch die Gartenmöbel werden von der Witterung verschont. Eine Markise, integrierte Lichtleisten oder ein Design-Heizstrahler runden das Angebot für die persönliche Wohlfühl-Oase ab. Desweiteren bietet die Firma Streit Gelenkarm,- Kassetten- und Pergola- sowie freistehende Markisen an. Natürlich finden Bauherren oder Renovierer auch Wintergärten, Türen und Fenster aus Aluminium und Kunststoff, Geländer aus Stahl, Edelstahl, Aluminium oder Glas. So kann man die schönsten Jahreszeiten noch besser genießen. Alle Produkte werden von den fachlich versierten Monteuren sorgfältig installiert und erhöhen die Lebensqualität. Für ein attraktives Zuhause. www.streit-lemgo.de

DIE SCHATZTRUHE

GARTENMÖBEL-MANUFAKTUR Detmolder Straße 627 33699 Bielefeld Tel (0521) 92 60 60 e-mail: info@sonnenpartner.eu Mo-Fr: 9.00-18.30 Uhr Sa 10.00-18.00 Uhr

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g a r t e n träume  Maritimer Hingucker: Der Strandkorb mit dem markanten Bullauge ist mit Nackenrollen, Kuschelkissen und Fußpolstern super bequem ausgestattet. Er steht für eine riesige Auswahl an Modellen, Geflechten, Stoffen und Zubehör der SonnenPartner-Strandkörbe. Gesehen bei der Schatztruhe, Detmolder Str. 627, Bielefeld

Einfache Idee, große Wirkung: Der „Lotus-Tischgrill“ mit einer Grillfläche von ca. 32 cm Durchmesser wiegt weniger als vier Kilogramm und kann während des Betriebs jederzeit bewegt werden. Der Holzkohlegrill, der 2013 mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnet wurde, ist in vielen Farbvarianten erhältlich. Gesehen bei der Schatztruhe, Detmolder Str. 627, Bielefeld

Rauchzeichen Wenn der Duft von frisch Gegrilltem in die Nase steigt, kommen Freunde und Nachbarn gerne auch mal ganz spon‑

tan vorbei. Der Beginn unvergesslicher Sommerabende im Garten oder auf der Terrasse.

Rauchzeichen: So lockt man Grillfreunde in den Garten. Joe’s Barbeque Smoker von Rumo Barbeque ist das perfekte Einsteigergerät. Mit einer Stahlstärke von 5,2 mm, inklusive Edelstahlrosten in der Garkammer, Frontablage sowie Bodenablage und Schürhaken. Gesehen beim Grill Center OWL, Bielitzer Str. 49, Bielefeld 

 Klare Formensprache: Eigentlich in Norditalien zuhause fügt sich das Emilia-RomagnaPflaster harmonisch in das Gesamtgefüge. Besonders edel in Granit Anthrazit. Gesehen bei Betonsteinwerk Gustav Siekmann, Wörheider Weg 1-5, Bielefeld

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Für schöne Sommerabende: Die Feuerschale „Attika“ besteht komplett aus gerostetem Stahl und liegt lose auf einem Ringfuß. Durch einfaches Ausnivellieren beweist sie auch auf unebenem Grund Standfestigkeit. Gesehen bei Baufeuer Brandherm, Wasserstr. 13, Rheda-Wiedenbrück 

 Innovativ: Die iGrill Bluetooth Digitalthermometer machen das Grillen zum Kinderspiel. Sie messen die Temperatur während der Zubereitung. Mit der kostenlosen Weber iGrill-App kann man die Kerntemperatur in Echtzeit auf Smartphone oder Tablett verfolgen. Eine automatische Mitteilung verrät, wann der perfekte Garpunkt erreicht ist. Gesehen beim Grill Center OWL, Bielitzer Str. 49, Bielefeld

Der Chef unter den Grills: Monolith „Le Chef“ ist ideal für Grillrunden ab sechs Personen. Mit verbessertem Chip Feeder System, vergrößerter Räucherschiene und Schieber, Kohlekorb mit Trenner und Deflektorstein geteilt mit Distanzstück. Noch nie war Smoken im Kohlegrill einfacher. Gesehen beim Grill Center OWL, Bielitzer Str. 49, Bielefeld

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Ein echter Hingucker: Mit ihren unterschiedlichen Größen und der dezenten Farbigkeit sorgen die iStones für Abwechslung rund um Haus und Garten. Gesehen bei Betonsteinwerk Gustav Siekmann, Wörheider Weg 1-5, Bielefeld

2015: Neubau Passivhaus in alter Remise, Steinhagen Langlebiger Hingucker: Feine Steine von Simalith – besonders schön in Akazie Grau – sehen nicht nur einfach gut aus, sondern sind auch richtig robust. Frost oder Hochdruckreiniger können diesem Typ Garda nichts anhaben. Gesehen bei Betonsteinwerk Gustav Siekmann, Wörheider Weg 1-5, Bielefeld

2016: Sanierung eines denkmalgeschützten Schafstalls, Baujahr 1751, Gütersloh

Zielgerade Ein schönes Pflaster weist den Weg: Hier geht’s raus in den Garten 2017: Umnutzung Wirtschaftsgebäude, Baujahr 1903, Steinhagen

Unser Leistungsspektrum erstreckt sich von der energetischen Sanierung von Altbauten/ Denkmälern bis hin zur Planung und Realisierung von Neubauten

oder auf die Terrasse. Hin zum entspannten Sonnenbad oder zur vergnüglichen Gartenparty.

© Moritz Ortjohann

2016: Neubau Wohnanlage mit 29 Eigentumswohnungen und Tiefgarage, Melle

Grüne Straße 8 | 33330 Gütersloh Telefon 05241 25701 | Telefax 05241 15701 info@spooren-architekten.de 42 www.spooren-architekten.de wohnen bauen leben

Für Sonnenanbeter: Da das Entspannen zu zweit noch mal so schön ist, bietet der Strandkorb „Präsident Teak“ genügend Raum. Der Zweisitzer XL ist aus massivem Teakholz und wetterfestem Kunststoff-Rattan-Geflecht gefertigt. Kunden können sich übrigens ihren Traum-Strandkorb (Modell, Größe, Geflecht usw.) selbst zusammenstellen. Gesehen bei der Schatztruhe, Detmolder Str. 627, Bielefeld


Das wahre Flaggschiff der brandneuen Weber Genesis Serie: Dank des leistungsstarken Grillsystems GS4™ und des beeindruckenden Kochbereichs kann man auf dem Grill E-640 ein komplettes Menüs zubereiten oder für die ganze Nachbarschaft leckere Steaks grillen. Gesehen beim Grill Center OWL, Bielitzer Str. 49, Bielefeld

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Die Zeiten, in denen das Gäste-WC stiefmütterlich behandelt wurde, sind längst passé. Das stille Örtchen für die Gäste ist vielmehr die Visitenkarte des Hauses und wird auch von Einrichtungsexperten mit

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eist handelt es sich um einen kleinen Raum, der einer wohlüberlegten Planung bedarf. Denn gerade, wenn nicht viel Platz ist, gilt es, diesen optimal zu nutzen. Mit Farben und Licht und Spiegeln kann man die Gästetoilette zumindest optisch vergrößern. Und mit liebevoller Deko erhält das Stille Örtchen eine ganz eigene Einrichtungsnote. Nach Möglichkeit sollten helle Farben gewählt werden und – ganz wichtig – große Fliesen. Denn je kleiner die Fliesen, desto mehr Fugen gibt’s im WC. Dadurch wird das Erscheinungsbild unruhiger. Wie so oft, ist hier dann weniger mehr – und auch zum Putzen ist das deutlich praktischer. Oder man entscheidet sich für ein Mosaikmuster oder gestaltet das WC mit Natursteinen – das sind dann echte Hingucker. Natürlich müssen die Wände nicht weiß bleiben. Man darf ruhig mal experimentieren – vielleicht mit frühlingshaften Farben oder einer außergewöhnlichen Tapete. In kleinen Räumen ist das Thema Licht immer ganz weit vorn. Je nach Aufteilung kann es sinnvoll sein, lieber mehrere gut ausgerichtete Deckenspots zu installieren als sich für lediglich eine Lichtquelle zu entscheiden. Große Spiegel sorgen für mehr Weite – auch in kleinsten Räumen. Auch beim Boden sollte man auf eine einheitlich, klare Linie setzen. Eine schöne Idee ist ein heller Holzboden oder ein Belag in entsprechender Optik. Das gibt dem kleinen Örtchen eine heimelige Note. Pflegeleicht sollte der Boden aber schon sein. Im Sanitärbereich gibt es spezielle Toiletten und Waschbecken, die ganz großartig für kleine Räume geeignet sind. So sind die Toiletten kürzer geschnitten – es ist ja schon praktisch, wenn man die Tür hinter sich schließen kann – und die Abflussrohre und der Spülkasten werden raffiniert hinter einem Vorwandbau versteckt. Die Waschbecken sind schmal und rechteckig oder klein und rund. Oval oder sogar quadratisch. Die Möglichkeiten sind vielfältiger, als man vielleicht annehmen möchte. Formen und Farben geben den individuellen Touch. In Sachen Armaturen können noch zusätzlich extravagante Akzente gesetzt werden. Austoben können sich die Einrichter auch in puncto Badmöbel, die für das GästeWC meist etwas schmaler geschnitten sind. Je nachdem, was man unterbringen möchte, gibt es Unterschränke oder offene Ablageflächen, die dem Raum etwas mehr Luftigkeit verleihen. Mit farblich abgestimmten Accessoires, Bildern und Deko-Artikeln bekommt das Örtchen dann den letzten Schliff. Ob maritime Motive mit Muscheln und blauen Handtüchern oder einfach mal frische Blumen, Kerzen und eine duftende Handseife im formschönen Spender aus Keramik hinstellen – die Gäste werden sich freuen und das WC in guter Erinnerung behalten.

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B a d w e lt

Klassik in vollendeter Präzision: Die Dornbracht Serie FIL überzeugt mit einer kontrastreichen Formensprache. Klare geometrische Grundformen treffen auf geschwungene Konturen und setzen so spannende Akzente in jedem Bad. Gesehen in der bad-comfort Ausstellung bei Wiedemann, Herforder Str. 221, Bielefeld

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Mit IXMO Armaturen für Dusche und Wanne vereint Keuco innovative Technik und ästhetisches Design. Mit der Bündelung von Funktionen in einem Modul lässt sich die Anzahl der Produkte an der Wand auf ein Minimum reduzieren und eröffnet mehr Freiräume bei der Badplanung. Gesehen in der bad-comfort Ausstellung bei Wiedemann, Herforder Str. 221, Bielefeld

Die einen wollen es Schwarz auf WeiSS, die anderen lassen Formen sprechen. Klar ist: In modernen Bädern verbinden sich vielfältige Funktionen mit überzeugendem Design.

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Eine Badsanierung ist kein Hexenwerk, denn glücklicherweise gibt es Fachleute, die mit Rat und Tat zur Seite stehen. Und mit einer Badsanierung lässt sich bares Geld sparen. Etwa durch neue Armaturen und genau angepasste Rohrleitungen, die deutlich weniger Energie verbrauchen. Seit 1970 ist die Firma Schwermer Ansprechpartner für Heizung, Lüftung und Sanitär. Bei stetig steigenden Öl-, Gas- und Strompreisen sind innovative Heizkonzepte gefragter denn je. Moderne Heizungsanlagen kommen auch ohne fossile Brennstoffe aus. Die Heizungsfachleute finden die

Lösung, die ein Maximum an Wirtschaftlichkeit und Komfort bei einem Minimum an Energieverbrauch sichert – und eine angenehme Wärme in den Räumen verbreitet. Dabei soll das Klima nicht unnötig belastet werden. Für bestimmte Heizarten gibt es Zuschüsse und Fördermöglichkeiten – ein Bereich, mit dem sich das Unternehmen gut auskennt und entsprechend beraten kann. Ein Notdienst steht übrigens rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung. Sanitär- und Heizungsarbeiten haben einen deutlich sichtbaren Effekt auf ein Gebäude und machen sich zudem im Portemonnaie bemerkbar. So bleibt mehr Geld übrig, um in ein neues, schickes Bad zu investieren. www.schwermer-gmbh.de


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Oft sind es die Details, die das Gesamtbild stimmig machen. Wie zum Beispiel Fugen. Kaum etwas stört im Bad so sehr wie von Schimmel befallene Fugen. Uwe Kordbarlag hat sich auf qualitativ hochwertige Arbeiten im Bereich Fugensanierung, Versiegelungen, Schimmelfugenentfernung, Fensteranschlussfugen und Dehnungsfugen im Mauerwerk spezialisiert. Dabei nutzt der gelernte Handwerker, der bereits seit 1993 seinen Betrieb für Silikon-Arbeiten führt, extrem haltbare Produkte. Die häufigste Ursache für Schimmel oder Fugenabriss sind minderwertiges Material oder eine unsachgemäße Verarbeitung. Uwe Kordbarlags langjährige Erfahrung und sein Know-how wissen nicht nur Kunden in Bielefeld und der Region zu schätzen. Der Fugenprofi und sein versiertes Team sind mittlerweile in ganz Deutschland unterwegs und widmen sich voller Leidenschaft fürs Detail den Wünschen ihrer Kunden. www.silikon-fugen.de Formschön: Bei diesem ausgefallenen Schmuckstück lohnt es sich, das ganze Bad nach der Badewanne auszurichten. Vor der strahlend roten Wand kommt die Wanne nämlich besonders gut zur Geltung. Gesehen bei Rost – Die Badgestalter, Kammerichstr. 35, Bielefeld

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K ü c h e n w e lt

Tarnung ist alles Dunstabzugshauben

Ach herrlich! Frisch gebratener Fisch. Wenn da nicht der Geruch wäre, der sich noch lange in der Wohnung hält. Das muss aber nicht sein. Dunstabzugshauben schaffen Abhilfe. Und wem die herkömmlichen Hauben zu klobig sind, der kann ja mal einen Blick auf die neuen versenkbaren Modelle werfen. Sind sie nicht in Gebrauch, setzen sie ihre Tarnkappe auf und sind unsichtbar. Einfach genial. Oder man setzt mit den neuen schicken Hauben ganz bewusst

Fotos: berbel, Miele

einen Design-Akzent in der Küche. Die Möglichkeiten sind ungeheuer vielfältig.

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esonders schöne Tarnungen kommen aus Italien von der Firma Elica. Hier sieht man den Dunstabzugshauben ihre Funktion nicht an. Ob als glitzernde Kugel oder als hängender formschöner Zylinder – die Hauben nehmen die Form von Designerleuchten an. Sind dabei aber leistungsstark und vor allem leise. So reinigt der glitzernde „Star“ nach Herstellerangabe 480 Kubikmeter Luft in der Stunde, im Innern verbirgt die Haube, die auch gut in eine Disco der 70er Jahre passen würde, einen Fettfilter. Apropos Musik: Die Dunstabzugshaube „Black Wing Music“ von Miele sorgt nicht nur für eine elegante Erscheinung über dem Kochfeld, sondern spielt über integrierte Lautsprecher Lieblingssongs vom Smartphone ab. Und saubere Luft kann sie selbstverständlich auch. Wie auch das Modell „Pearl“, über das sich insbesondere großgewachsene Menschen freuen dürfen, denn der Schirm ist schräg gestellt und lässt so jede Menge Freiraum am Herd. Besonders schön ist die stufenlos dimmbare Ambiente-Beleuchtung, die jede Küche stimmungsvoll ins rechte Licht rückt – und das bei einem geringen Energieverbrauch.

Licht & Luft Richtig praktisch sind auch kombinierte Geräte. So werden Kochstelle und Dunstabzug beispielsweise bei Miele eins. Charakteristisches Merkmal eines Tischlüfters ist, dass die Kochwrasen – das ist der Wasserdampf – nicht über, sondern auf Höhe der Kochstelle abgesogen werden. Dafür ist die Lüftungstechnik bei diesem Konstruktionsprinzip im Unterschrank verborgen. Das hat praktische Vorteile: Tischlüfter eignen

sich zur Montage in einer Küchenzeile an der Wand ebenso wie zum Einbau in eine Kochinsel. Optisch stellen sie so eine interessante Alternative zur herkömmlichen Dunstabzugshaube dar, denn sie sind dezent in das Möbelumfeld integriert und verrichten unauffällig ihren Dienst. Gut getarnt zeigt sich auch der Dunstabzug „Lift“ von Best. Das italienische Unternehmen mit über 40-jähriger Tradition wirft bei einem bewusst reduzierten Design jede Menge Technik in die Waagschale. So saugt „Lift“ 760 Kubikmeter Luft in einer Stunde ein – regulierbar in vier Stufen. Außerdem ist der diskrete Abzug per Fernbedienung versenkbar. Ganz schön komfortabel. Ein echtes Highlight sind die Deckenlifthauben von berbel. Die Firma mit Sitz in Rheine hat bereits mit ihrer ersten Generation von Hauben 2011 in der Branche für Aufsehen gesorgt: Eine Haube, die per Knopfdruck auf die gewünschte Arbeitshöhe fährt und diese schwebend wieder verlässt, wenn sie nicht mehr benötigt wird, das gab es bisher in dieser Form noch nicht. Design und Technik wurden weiter verfeinert und nun ist gerade die neue Skyline Edge Light auf den Markt gekommen. Ihre Effektbeleuchtung mit warm weißen LEDs sorgt auch im Ruhezustand für ein stimmungsvolles Lichtambiente in der Küche. So macht das Kochen doch gleich doppelt so viel Spaß.

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K ü c h e n w e lt Möbel Böcker

Innovativer Kochfeldabzug

„Möbel-Erfahrung“ in der 3. Generation. Dafür steht das Gütersloher Unternehmen, das seit 1971 von der Sitzgarnitur über Wohnmöbel bis zur Küche immer „up to date“ ist. Auf dem allerneusten Stand sind auch die patentierten Kochfeldabzugssysteme von „BORA“. Deren Vorteile haben die Küchenprofis von Möbel Böcker rundum überzeugt. Anders als herkömmliche Dunstabzugshauben saugt dieses System Kochdünste und -gerüche dort ab, wo sie entstehen: direkt am Kochfeld aus Topf, Bräter oder Pfanne. Eine innovative Lösung, die zahlreiche Vorteile bietet: Frischere Luft, weil Geruchs- und Fettpartikel abgesaugt werden, bevor sie sich auf dem weiten Weg nach oben im Raum verteilen können. Weniger Lärm und leichte Reinigung dank ausgeklügelter Technik. Weniger Energieverbrauch dank clever eingesetzter Strömungsgeschwindigkeit. Und nicht zuletzt freie Sicht – keine störende Dunstabzugshaube in Kopfhöhe – sowie neue Planungsfreiheit für die Küchenarchitektur. www.moebelboecker.de

 Hingucker: Die Falmec Inselhaube MARE E.ION – gibt‘s übrigens auch als Wandhaube – setzt schöne Akzente in der Küche. Und die Haube aus Glas mit LED-Beleuchtung sieht nicht nur gut aus: Ein Ionisationssystem sorgt für die Luftreinigung und Touchcontrol + Blattsensor für eine komfortable Bedienung. Der Metallfettfilter ist sogar spül-maschinengeeignet. Gesehen bei Die Küche by Linge, Wertherstr. 265, Bielefeld

Dezent: Bei der Kombination aus Induktionsfeld und Dunstabzug von Mieles „Two In One“ ist der Abzug seitlich neben dem Kochfeld angebracht und saugt sofort die Wrasen, das ist der sichtbare Wasserdampf, ein. Und seinen Job verrichtet der innovative Dunstabzug überaus unauffällig. Gesehen bei Die Küche by Linge, Wertherstr. 265, Bielefeld 

Professionell: Die Abzugshaube von der Firma Berbel aus Rheine ist durch ihre Schrägstellung für große Menschen geeignet und sie kommt mit einem Fettabscheider daher, wie man ihn sonst nur von Profigeräten kennt. Ohne Fettfilter ist die Haube einzigartig im Haushaltsbereich. Verschiedene Farben und Größen von 60 cm bis 120 cm machen sie passend für jede Küche. Gesehen bei Die Küche by Linge, Wertherstr. 265, Bielefeld 

 Clever: Die Dunstabzugshaube von Miele denkt mit – dank Con@ctivity 2.0. Sie weiß genau, ob im Topf etwas sanft vor sich hin köchelt oder in der Pfanne etwas scharf angebraten wird und passt die Gebläsestufe sofort und von selbst den Einstellungen des Kochfeldes an. So ist das Klima in der Küche jederzeit perfekt. Gesehen bei Die Küche by Linge, Wertherstr. 265, Bielefeld

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Wohnen der Zukunft Zu Besuch in Lars Hinrichs’ Apartimentum

Ein sonniger Februarmorgen in Hamburgs Stadtteil Rotherbaum. Zu Besuch bei Unternehmer Lars Hinrichs, der mit dem Verkauf seiner Anteile des Business-Netzwerkes XING 48 Millionen Euro verdiente, und einen Teil des Geldes in ein Projekt, das Apartimentum, steckte. Dahinter steht ein visionäres Neubauprojekt. Ein Gebäude als komplett IP-basiertes Haus, in dem alle Dienste in einer Cloud liegen. Gemeinsam mit der Gütersloher Architektin und Projektentwicklerin Heike Winter warten wir auf Hinrichs,

Flatrate-Wohnen

Lars Hinrichs

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Auch wenn das Apartimentum als richtungsweisendes Neubauprojekt gilt, war es zunächst nicht einfach für den Visionär Hinrichs, seine ambitionierten Ideen zu realisieren. Denkmalamt und Nachbarn zeigten wenig Verständnis. Darüber hinaus waren tragende Wände viel dünner als im Bauplan verzeichnet. Konsequenz: Hinrichs ließ nur die Fassade stehen, das eigentliche Haus dahinter komplett abreißen und wieder neu bauen. Außen Gründerzeit-Fassade, innen ein völlig neues Wohnkonzept.

„Wir haben alles verbaut und entwickelt, was State-of-the-Art ist“, so Lars Hinrichs, und er verweist auch in diesem Zusammenhang auf die an der Realisierung des Projekts beteiligten Unternehmen. Sie gelten als echte Technologie-Pioniere und Innovatoren, die sich für Premium-Partnerschaften im Apartimentum engagieren. Die monatliche Miete liegt zwischen 4.000 und 11.500 Euro. Zur Zielgruppe gehören Gutverdienende, die Lars Hinrichs „Professionals“ nennt. „Das sind auf der Business-Seite häufig

Geschäftsführer, aber auch Sportler, die ‚das Runde in das Eckige bewegen’“, scherzt er. Flatrate-Wohnen heißt das Modell, in dem internationale Unternehmen ihre Führungskräfte einquartieren können, die nur für eine begrenzte Zeit in der Stadt leben. Auch viele HSV-Profis wissen die begrenzten Zeitverträge im Apartimentum durchaus zu schätzen. Neben den digitalen Innovationen gibt es eine neuartige Miete. Sie wird per Kubikmeter berechnet – und umfasst alle Nebenkosten. Soll heißen: Die

Fotos: Moritz Ortjohann, HGEsch, Hennef

um in die Welt des intelligenten Gebäudes einzutauchen.


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Bewohner müssen sich weder um einen Internetanschluss kümmern, noch um ihren Stromverbrauch sorgen oder eigene Elektrogeräte mit in die Wohnung bringen. Im Vorfeld ist bereits an alles gedacht – der Mieter braucht nur noch einzuziehen.

Intelligente Details Unser Rundgang durch die digitale Wohnwelt startet im Erdgeschoss. Auf einer Fläche von insgesamt 355 Quadratmetern befindet sich hier der ideale Platz für Konferenzen, Workshops, Präsentationen, Netzwerk-Treffen, private Dinner oder Empfänge. Im Eingangsbereich zeigen sich – wie im gesamten Gebäude – immer wieder intelligente Details: eine hauseigene DHL-Packstation, die per App darüber benachrichtigt, wenn ein Paket angekommen ist. Oder ein Briefkasten, der ebenfalls über neu eingeworfene Post informiert. Der Fahrstuhl, mit dem wir in ein Appartement fahren, erkennt, wenn sich ihm ein Mieter mit seinem Smartphone nähert, um ihn dann prompt abzuholen. Das Treppenhaus ist beeindruckend: Die wellenförmige Konstruktion ist eine Hommage an die Architektur von Frank Lloyd Wrights Guggenheim-Museum. Auffällig das intelligente LED-Konzept. Stromsparende Leuchten bilden ein Lichtleitsystem.

Mikrofon. Via Bluetooth LE erkennt sie, wer draußen wartet. Besser gesagt: Sie erkennt das Smartphone des Mieters. Und von weitem können die Apartimentum-Bewohner bereits gern gesehene Gäste begrüßen beziehungsweise nicht willkommene Besucher wegschicken. Für Einbrecher ist die Tür schwer zu knacken, da sie sofort registriert, wenn sich jemand an ihr zu schaffen macht – der Mieter wird umgehend über sein Smartphone benachrichtigt! Die Wohnung ist großzügig geschnitten – hohe Decken, große Fenster und jede Menge Technik schaffen Wohnkomfort. Glasfaser und Ethernet gehören zu jedem Appartement. Telefoniert wird IP-basiert. Ein Soundsystem beschallt alle Räume, die Beleuchtungssysteme lassen sich individuell übers Smartphone programmieren. Die Fenster sind mit Alarmsensoren und Öffnungssensoren ausgestattet. Von unterwegs aus kann man mit dem Smartphone die Wohnung lüften oder die Raumtemperatur regeln. Darüber hinaus befinden sich in der gesamten Wohnung Ethernetanschlüsse und USB-Steckdosen, damit es keinen Kabelsalat gibt – im Wohnzimmer kann man ein Multimediacenter installieren. Alle Geräte im Apartimentum können von den Bewohnern über speziell dafür programmierte Apps gesteuert werden. Ladestation für Elektroautos Lars Hinrichs arbeitet mit führenden Firmen zusammen. „Diese Firmen sind echte Technologie-Pioniere, die sich für Premium-Partnerschaften im Apartimentum engagieren“, heißt es auf der Website des Apartimentum. Übrigens: Aus unserer Region gehören auch Miele und Hörmann dazu.

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Hier bin ich daheim.

Individuelle Architektur, freie Planung, barrierearme Wohnkonzepte, hochwertige Materialien, angenehmes Raumklima, guter Schallschutz oder clevere Haustechnik – so individuell wie unsere Lebensentwürfe sind auch die Anforderungen an das eigene Zuhause und die Vorstellungen vom schönen Wohnen. Wir bauen Ihnen Ihr Traumhaus „Made in Germany“ aus einer Hand, in höchster Qualität und mit der Erfahrung aus über 65 Jahren und rund 39.000 gebauten Kundenhäusern. Damit Sie schon bald über die Türschwelle Ihres neuen Hauses treten, sich in Ihren vier Wänden umschauen und fühlen: Hier bin ich daheim. Weitere Informationen in unserem Beratungsbüro: Rainer Adolphs, Telefon +49 521 44 03 65.

Zum Schluss des Rundgangs führt uns Lars Hinrichs in die Tiefgarage mit der Ladestation für Elektroautos. Nicht nur die Hausbewohner können dort ihre Fahrzeuge parken und aufladen, die Garage soll auch öffentlich zugängliche Stellplätze beinhalten. Von oben bis unten – ein perfekt durchdachtes, innovatives Haus. (M.C.)

Tür ohne Türschloss Wir stehen vor der Eingangstür einer Wohnung, einer der interessantesten Innovationen im Apartimentum. Der Hightech-Eingang lässt sich per Smartphone öffnen (und schließen). „In ihr befindet sich jede Menge Technologie“, klärt uns Hinrichs auf, der sie selbst mit entwickelt hat. Darunter LED, Lautsprecher, Funksensor, Kamera und

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i m m o b i l i e nmarkt

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Geno Immobilien GmbH

„Für Sie in einer starken Region vor Ort!“ „Wir verstehen uns als Partner und begleiten unsere Kunden sowohl beim Verkauf der Bestandsimmobilie als auch beim Kauf einer passenden Immobilie“, betont Geschäftsführerin Heike Winter von Geno Immobilien GmbH – eine Tochtergesellschaft der Volksbank Bielefeld-Gütersloh eG. Wer eine Immobilie verkaufen möchte, hat gleich drei gute Gründe, sich an Geno Immobilien zu wenden: Kompetenz, Beratungsqualität und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Als Mitglied im Immobilienverband Deutschland (IVD) stehen wir für seriöse und kompetente Arbeit in der Immobilienbranche. Unser Anspruch ist die professionelle Vermittlung von Immobilien mit zufriedenen Kunden“, unterstreicht Geschäftsführerin Heike Winter. Dafür steht ihr ein Team von 17 qualifizierten Mitarbeitern zur Seite. „Wir sind nicht nur vom Fach, sondern halten unser Wissen auch stets durch Fortbildungen auf dem neuesten Stand". Eine umfassende und solide Beratungsqualität, die weit über den reinen Verkauf hinausgeht, steht hierbei im Vordergrund. „Wir begleiten unsere Kunden bei der Umsetzung und Realisierung ihrer individuellen Wünsche. Um dies zu gewährleisten, verfügen wir über hervorragende Netzwerke mit qualifizierten Partnern in der Region“, so Heike Winter.

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Zahlreiche Menschen mit unterschiedlichen Ansprüchen zählen zu den Kunden von Geno Immobilien. Das Leistungsangebot rund um die Immobilie umfasst u. a. eine realistische und marktgerechte Bewertung der Immobilie, die Begleitung zum Notartermin und Sicherheitspakete für Immobilieneigentümer. Außerdem arbeitet die Tochtergesellschaft der Volksbank Bielefeld-Gütersloh eng mit einem Netzwerk von Fachplanern und Immobilienfachkräften zusammen. Heimat ist Heimat In einer zunehmend globaler und digitaler werdenden Welt wird „Heimat“ mehr und mehr zu einem wirklichen Bedürfnis der Menschen. „Uns ist bewusst, dass mit der Suche nach einem geeigneten "Zuhause" eine Vielzahl von Fragen und Unsicherheiten auftreten können. Fachwissen, Sachkompetenz und Kundenorientierung sind daher Eigenschaften, die zu unserem Selbstverständnis gehören“, erklärt die engagierte Geschäftsführerin. Bei den jährlichen Immobilienmessen ergeben sich

vielfältige Möglichkeiten, mit den Kunden in Kontakt und im persönlichen Gespräch zu bleiben. Damit stellt das Team um Heike Winter sicher, dass sich die Angebote an den Wünschen der Kunden orientieren. Für Fragen rund um das Thema Finanzierung stehen die Experten der Volksbank Bielefeld-Gütersloh zur Verfügung. Und am 9. und 10. September veranstaltet Geno Immobilien eine eigene Messe in der alten Stadtbibliothek an der Wilhelmstraße unter dem Motto: „Wohnen und Leben in einer starken Region“.

An drei Standorten für Sie da: 33330 Gütersloh · Moltkestraße 3-7 33602 Bielefeld · Wilhelmstraße 3 33378 Rheda-Wiedenbrück · Markt 8 info@geno-24.de www.geno-24.de


Aktuelles Immobilienangebot

Wohnen „Salzufler Stadtwald“ Neubau von Eigentumswohnungen in Bad Salzuflen, Wfl. von ca. 62 m² bis ca. 148 m², barrierearm, Balkon / Dachterrasse, Aufzug, Tiefgarage, Baubeginn erfolgt, Fertigstellung 2018, KfW-Effizienz 55 gem. EnEV 2016

Attraktives Wohnhaus in Bielefeld Heepen ruhige und familienfreundliche Lage, Wfl. ca. 130 m², 4 ZKB, Bad, Gäste-WC, Bj. 1972, Umbau + Sanierung 1998, Grdst. ca. 483 m², Doppelgarage, Bedarfsausweis, Erdgas, G, 222,9 kWh/m²a

Kaufpreise: von 170.000 € bis 489.000 €

Kaufpreis: 335.000 € zzgl. 3,57 % Käuferprovision

Stadtnahes Wohnen „Auf der Horst“ in Gütersloh Neubau-Doppelhaushälften, Wfl. ca. 122 m², ErbpachtGrdst. von 332 m² bis 477 m², 4-ZKB, gelungene Raumaufteilung, Terrasse, Gäste-WC, Hauswirtschaftsraum, Erbpacht von 129,92 € bis 184,05 € mtl., KfW-Effizienz 55

Gepflegte Eigentumswohnung in Gütersloh-Sundern stadtnahe Lage, befindet sich im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses, Wfl. ca. 65 m², 2-ZKB, Bj. 1996, Loggia mit Süd-Westausrichtung, Kellerraum, PKW-Stellplatz, Verbrauchsausweis, Gas, 103,43 kWh/m²a

Kaufpreise: 250.000 € keine Käuferprovision

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Stadtnahe Neubau Eigentumswohnung in Wiedenbrück im EG eines 3-Familienhauses, hochwertige Ausstattung, Wfl. ca. 120 m², 3-ZKB, Gäste-WC mit Dusche, Terrasse mit Garten u. Süd-Ausrichtung, PKW-Stellplatz, Aufzug, Fertigstellung 31.12.2017, KfW-55 gem. EnEV 2016

Sichere Kapitalanlagen in Rheda ruhige Lage, Eigentumswohnungen von ca. 52 m² bis 113 m² Wfl., Bj. 1993, Süd-West-Balkone, Kellerraum, PKWStellplatz o. Garagen, teilweise Nachfrist öffentl. Förderung, V, Gas, 94,0 kWh/m²a

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i m m o b i l i e nmarkt Mehr als 42 Jahre Kompetenz

Kaup Immobilien

Ein 40-jähriges Jubiläum ist wahrlich ein Grund zum Feiern. 1976 gründete Ludger Kaup das Unternehmen zur Vermittlung von Wohnimmobilien. Heute gilt Kaup Immobilien als der Spezialist für Immobilienbewertung, -vermietung und -verkauf im gesamten Kreis Gütersloh. 2015 wechselten die Söhne Johannes und Elmar Kaup in die Unternehmensführung, während der Vater weiterhin als Sachverständiger tätig ist.  Damals wie heute zeichnen Kompetenz, Seriosität und Erfahrung das Unternehmen aus. Das gegenseitige Vertrauen zwischen Klient und Makler sind die Basis, Diskretion, Zuverlässigkeit und Freundlichkeit eine Selbstverständlichkeit. Dabei ist das Portfolio von Kaup Immobilien weit gefächert. Immobilienverkauf, Gewerbeimmobilien, Vermietung von Wohnimmobilien und Gutachtertätigkeiten sind heute die vier Säulen des Familienunternehmens. Dabei ist die marktgerechte Einschätzung örtlicher Immobilien der Grundstein für jede erfolgreiche Vermittlung.

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„Wir beobachten den Markt ständig und können so unsere Vermarktungsstrategien optimal auf die Bedürfnisse der Eigentümer und Interessenten abstimmen“, erklärt Elmar Kaup, Dipl.-Betriebswirt. Und was ist das Erfolgsrezept für 40 erfolgreiche Jahre am Markt? „Zufriedene Kunden, individuelle Betreuung, großes Engagement und langjährige Erfahrung“, ist sich Johannes Kaup sicher. www.kaup-immobilien.de

Werte ermitteln

Schmidt Immobilien

Seit fast 10 Jahren befasst sich Viktor Schmidt mit seinem Maklerbüro im Bielefelder Westen mit der Vermittlung von Wohnimmobilien – egal ob Kauf oder Verkauf. Eine Spezialität von Schmidt Immobilien ist die Wertermittlung. „Wir erstellen auf der Grundlage unserer Marktkenntnis Verkehrswertgutachten für unterschiedlichste Zwecke“, sagt der zertifizierte Sachverständige für bebaute und unbebaute Grundstücke (TüV). Nur die genaue Kenntnis der Eigenschaften, Beschaffenheit, rechtlichen Gegebenheiten sowie Lage des Grundstücks schafft Transparenz und gibt dem Kunden die Sicherheit, das Schnäppchen von der Fehlinvestition zu unterscheiden. „Unsere Gutachten beruhen auf der Anwendung der nach §194 BauGB zugelassenen Bewertungsmethoden – Sachwert-, Ertragswert- und Vergleichsverfahren. Als erfahrene Makler kennen wir den Mark sehr genau und wissen, welche Preise sich realistisch erzielen lassen. Die Kaufberatung führen wir mit transparenten Kurzgutachten durch.“ So können Viktor Schmidt und sein Team die durch die Bewertungsverfahren rechnerisch ermittelten Preise vor dem Hintergrund tatsächlich erzielter Kaufpreise überprüfen und bei Bedarf sinnvoll anpassen. Dank der fundierten und seriösen Marktwertermittlung geht die Vermarktung schnell vonstatten. www.schmidtimmobilien.com

Architekturführer im Internet

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Mit der historischen Kaiserpfalz in Düsseldorf-Kaiserswerth konnte „baukunstnrw“ im April die Zahl von 2.000 erfassten Bauwerken überspringen. Der von der Architektenkammer NRW und Ingenieurkammer-Bau NRW ins Leben gerufene Internetführer zu Architektur und Ingenieurbaukunst in Nordrhein-Westfalen bietet nun bereits im zehnten Jahr eine umfassende multimediale Datenbank zu den wichtigsten und interessantesten Bauwerken in unserem Bundesland. Mit Fotos und Fakten stellen das Internetportal und die dazugehörige BaukunstApp Objekte aller Epochen und Typologien vor. In unserer Region sind neben prominenten Bauwerken wie Kunsthalle, Marta oder Stadttheater Gütersloh auch die Schüco Ausbildungswerkstatt, die Leineweberschule oder die VolksbankZentrale in Gütersloh gelistet. www.baukunst-nrw.de 56

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Lebenslanger Baupartner

Die SchwörerHaus KG ist ein Familienunternehmen, gegründet 1950, mit sieben Standorten in Deutschland und rund 1.850 Mitarbeitern. Jährlich werden ca. 800 bis 1.000 Häuser verkauft und schlüsselfertig errichtet. Mit Qualität und designorientierter Architektur, die Tradition und Moderne geschickt miteinander verbindet, nimmt SchwörerHaus eine führende Position in der Hausbaubranche ein. In Zusammenarbeit mit Architekten aus der Region werden alle Schwörer-Häuser individuell auf die Wünsche der jeweiligen Baufamilie abgestimmt. Dank eigener Kellerfertigung und Designschreinerei bilden alle Entwürfe vom Fundament bis zum Dach eine maßgeschneiderte Einheit – ob Satteldach-Klassiker oder Bauhaus-Kubus. So verbinden sich die Vorteile einer kurzen Bauzeit von ein bis zwei Tagen für die witterungsfeste Gebäudehülle mit einer attraktiven Architektur und einer hochwertigen, einfallsreichen Innenausstattung. Anhand eines der über 39.000 gebauten Referenzobjekte an Musterhausstandorten in ganz Deutschland können sich Bauinteressierte von der SchwörerHaus-Qualität mit eigenen Augen überzeugen. Wer heute baut, sucht vor allem einen zuverlässigen Baupartner, eine sorgfältige Ausführung und Finanzierungssicherheit. Für diese Attribute steht das mehrfach mit Preisen ausgezeichnete Familienunternehmen: Fertigstellungs- und Festpreisgarantie, Preistransparenz, kundenfreundliche Finanzierungskonditionen und eine detaillierte Bau- und Leistungsbeschreibung sorgen für Vertrauen. Mit 30 Jahren Garantie auf die tragende Konstruktion sowie einem eigenen Kunden- und Modernisierungsservice zeigt SchwörerHaus seinen Willen zur lebenslangen Partnerschaft mit seinen Kunden. www.schwoererhaus.de

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Das Alte Amtsgericht auf dem Berliner Platz wurde 1907/08 im Stil der Weserrenaissance erbaut und steht seit 1984 unter Denkmalschutz.

Bewusstsein für Baukultur Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Ihre Ziele sind klar definiert: Sie wollen dem Denkmalschutz

insbesondere junge Leute und Schüler an das Thema heranführen und sie motivieren, mehr Verständnis für Baukultur in der Region zu entwickeln. Betriebswirtin Margret Arning, Architekt Thomas Spooren und Dietmar Buschmann, ehe‑ maliger Fachbereichsleiter Bauordnung der Stadt Gütersloh, haben kürzlich das Ortskuratorium Gütersloh der Deutschen Stiftung Denkmalpflege ins Leben gerufen – Demnächst ein Denkmal? Das Gütersloher Rathaus prägt das Stadtbild Güterslohs.

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das bundesweit 82. seiner Art.

Fotos: Markus Corsmeyer, Peter Smiatek/PHT Airpictures

im Kreis Gütersloh ein wesentlich besseres Image geben und


Das Kulturzentrum Weberei steht als „beeindruckendes Industrieensemble von der Gründerzeit bis 1927“ unter Denkmalschutz.

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Garten- & Landschaftsbau

ie Deutsche Stiftung Denkmalschutz gilt als größte private Initiative für Denkmalschutz in Deutschland. Die drei ehrenamtlichen Mitglieder des Gütersloher Ortskuratoriums verstehen sich nicht als Konkurrenz zur Unteren Denkmalbehörde und zum Gütersloher Denkmalpfleger Ulrich Paschke, sondern als Ergänzung. „Wir stehen den lokalen Behörden bei Bedarf unterstützend zur Seite“, so Margret Arning, die über die Sanierung ihres Elternhauses für das Thema sensibilisiert wurde. Mit Thomas Spooren und Dietmar Buschmann wird die 67-Jährige von zwei engagierten Persönlichkeiten unterstützt. Architekt Thomas Spooren hat sich durch seine Fachwerksanierungen in der Vergangenheit immer wieder einen Namen gemacht; Dietmar Buschmann kann durch seine berufliche Vergangenheit auf einen großen Erfahrungsschatz im Bereich Denkmalschutz zurückblicken.

Alltagsarchitektur als Zeitzeugen „Wir wollen Denkmale erhalten, aber darüber hinaus aber auch das Bewusstsein für erhaltenswerte Bausubstanz schärfen“, erklären die drei Gütersloher. Für Thomas Spooren geht es bei seinem Engagement nicht nur um klassische Denkmäler, sondern gerade auch um Häuser der Alltagsarchitektur, die als Zeitzeugen das Stadtbild prägen. Zum Hintergrund: Immer mehr erhaltenswerte Gebäude gehen in Gütersloh verloren – nach dem Motto „Abriss statt Erhalt“. Zurzeit sei das ehemalige Städtische Altenheim gefährdet. Aus diesem Grund haben Margret Arning, Thomas Spooren und Dietmar Buschmann einen entsprechenden Bürgerantrag formuliert, um das Gebäude vor dem drohenden Abriss zu retten.

Macht und Pracht Die Mitglieder des Ortskuratoriums wollen durch Aufklärungsarbeit, gezielte Informationen und Veranstaltungen eine möglichst große Öffentlichkeit erreichen – zum Beispiel beim „Tag des Offenen Denkmals“ am 10. September, der in diesem Jahr unter dem Titel „Macht und Pracht“ steht. Bei der Veranstaltung wird die Ortsgruppe mit einem Stand vertreten sein, an dem auch Jugendliche Aufgaben übernehmen sollen. Darüber hinaus sei an diesem Tag ein Vortrag geplant.  Zukünftig soll auch ein  örtliches und kreisweites  Mitarbeiternetzwerk aufgebaut werden. (M.C.) Dietmar Buschmann, Margret Arning und Thomas Spooren (von links) haben das Ortskuratorium Gütersloh der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gegründet.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland. Sie setzt sich seit 1985 für den Erhalt bedrohter Baudenkmale ein. Sie ist in vielen Bereichen engagiert. Dazu zählen die Notfall-Rettung gefährdeter Denkmale, pädagogische Schul- und Jugendprogramme oder auch die bundesweite Aktion „Tag des offenen Denkmals“. Pro Jahr werden von der Stiftung rund 400 Projekte gefördert, unterstützt durch die aktive Mithilfe und Spenden von mehr als 200.000 Förderern. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bereits mehr als 5.000 Denkmale mit einer halben Milliarde Euro in ganz Deutschland fördern.

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b au e nwohnen

Wohnen

ohne Barrieren Zuschüsse für Umbau und Modernisierung

Möglichst selbstständig und selbstbestimmt in der gewohnten Umgebung leben – einer der wichtigsten Wünsche für das Alter. Ob bodengleiche Dusche, intelligentes Assistenzsystem oder breitere Wohnungstüren – Eigenheim-besitzer, die Barrieren reduzieren und ihr Zuhause altersgerecht umbauen, können für die

Foto: Andreas Taubert / LBS

Modernisierung Zuschüsse in Anspruch nehmen.

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eutschland wird älter: Im Jahr 2030 werden nach Prognosen des Statistischen Bundesamts mehr als 22 Millionen Deutsche über 65 Jahre alt sein, rund ein Drittel mehr als noch heute. Das Thema „Wohnen im Alter“ gewinnt daher immer mehr an Bedeutung. Schließlich möchte jeder möglichst lange selbstständig leben – und das am liebsten in der gewohnten Umgebung. Laut TNS Infratest wünschen sich mehr als 80 Prozent der Immobilienbesitzer in Deutschland, auch im Alter noch Zuhause zu wohnen, ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Allerdings zeigen Berechnungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), dass derzeit lediglich zwei Prozent des gesamten Wohnungsbestandes in Deutschland altersgerecht gestaltet sind. Der Handlungsbedarf ist entsprechend hoch. Die Kosten für den barrierearmen Umbau sind überschaubar. Sie liegen laut Pestel-Institut im Schnitt bei rund 15.000 Euro pro Wohnung. Zudem gibt es Finanzspritzen vom Staat, etwa durch die KfW-Bank oder Fördermittel der Bundesländer. „Wer heute schon in sein Eigenheim investiert und die Immobilie

fit fürs Alter macht, kann jetzt schon die Vorteile genießen und ist für die Zukunft gut gerüstet“, so Sven Schüler von der LBS. Weniger Barrieren – mehr Förderung: Neben dem KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“ gibt es auch unterschiedliche regionale Fördermöglichkeiten. Nicht zuletzt lässt sich Wohn-Riester dafür nutzen. Hier die Fördermöglichkeiten auf einen Blick: KfW-Förderprodukte Die KfW-Bank fördert mit dem Programm „Altersgerecht Umbauen“ Modernisierungsmaßnahmen, die den Wohnkomfort und die Sicherheit erhöhen sowie Barrieren reduzieren. Zu den förderberechtigten Maßnahmen zählen zum Beispiel die Reduzierung von Barrieren in Zugangsbereich und Wohnraum, der Umbau von Badezimmern, etwa durch den Einbau einer bodengleichen Dusche, sowie die Installation von Treppenliften, Rampen und Assistenzsystemen. Gefördert werden die Umbauten mit zinsvergünstigten Darlehen bis maximal 50.000 Euro je Wohneinheit. Alternativ bietet die KfW

einen Investitionszuschuss an. Dieser beträgt maximal 6.250 Euro je Wohneinheit. Das Förderprogramm kann von allen Privatpersonen, unabhängig von Alter und Familienstand, beansprucht und mit einem Bausparvertrag kombiniert werden. Regionale Förderprogramme Modernisierer können gegebenenfalls auch bei kommunalen Institutionen ihrer Region Fördermittel beantragen, wenn sie im Eigenheim Barrieren reduzieren. Die Form und Höhe der Zuschüsse variiert von Bundesland zu Bundesland. So bezuschusst etwa das Thüringer Landesverwaltungsamt einen Umbau mit bis zu 10.000 Euro, von der Hamburgische Investitions- und Förderbank gibt es sogar bis zu 15.000 Euro. Die Investitionsbank Berlin (IBB) unterstützt die barrierearme Wohnraumanpassung in Form eines zinsverbilligten Darlehens: Auf den Kredit der KfW-Bankengruppe gewährt sie pro Jahr zusätzlich eine weitere nominale Zinssubvention von bis zu 0,6 Prozent. Eine Übersicht über die Fördermittel in den einzelnen Bundesländern sowie

über die jeweiligen Konditionen stellt das Bundeswirtschaftsministerium unter www.foerderdatenbank.de zur Verfügung. Wohn-Riester Mit Wohn-Riester unterstützt der Staat nicht nur beim Erwerb des Eigenheims. Wohn-Riester-Sparer können ihren riestergeförderten Bausparvertrag auch für den altersgerechten Umbau ihrer Immobilie einsetzen. Dazu müssen sie mindestens die Hälfte der Investitionssumme für Maßnahmen aufwenden, die den DIN-Vorgaben für barrierefreies Bauen entsprechen und auch mit dem restlichen entnommenen Guthaben Barrieren in oder an der Immobilie reduzieren. Wer sein Eigenheim schon länger als drei Jahre besitzt, muss außerdem mindestens 20.000 Euro investieren, ansonsten 6.000 Euro. Für Umbaukosten, die durch die Wohn-Riester-Förderung finanziert werden, dürfen keine anderen Förderprogramme genutzt werden.

Freude an Formen, Farben und Vielfalt. Besuchen Sie unsere Ausstellung!

Gustav Siekmann GmbH & Co. KG Wörheider Weg 1-5 - 33739 Bielefeld Telefon: 0 52 06/91 54-0 - Fax: 0 52 06/91 54 20 E-Mail: info@siekmann-steinsysteme.de Internet: www.siekmann-steinsysteme.de wohnen bauen leben

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b au e nwohnen

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Fretthold

Dekorative Gartenhäuser Ein Häuschen im Grünen – davon träumen viele Menschen. Mit dem Comeback des Gartenhäuschens lässt sich dieser Wunsch leicht erfüllen. Hier ist von Gartengeräten bis zum Fahrrad alles unter Dach und Fach und zugleich bringen die hübschen Häuschen mit dekorativen Extras ein wenig Luxus in den Garten. Besonders groß ist die Auswahl im Karibu-Programm, das auch das Team des Baufachzentrums Fretthold in Gütersloh voll und ganz überzeugt. Karibu setzt auf formschöne und vielfach verwendbare Gartenhäuser aus stabilem, langlebigem Fichtenholz. Ob in Kastanienrot, trendigem Terragrau oder lieber naturbelassen, für jeden Geschmack findet sich das Passende. Auch die Größe und das praktische Zubehör können entsprechend individueller Wünsche gewählt werden. Gemütliche und trockene Sitzgelegenheit, Abstell- oder Hobbyraum – vom kleinen Geräte- bis zum großen Gartenhaus ist alles möglich.

Ebenfalls im Trend liegen Blockhäuser. Die unterschiedlichen Modelle aus dem Karibu BlockhausProgramm bieten viel Platz für ein zweites Zuhause oder sind hervorragend als Gerätehaus zu nutzen. Die Häuser werden ausschließlich aus nordischer Fichte mit eng gewachsenen Jahresringen in der bewährten Blockbohlenbauweise gefertigt und sind in verschiedenen Ausstattungsvarianten erhältlich. Gemeinsam ist allen Gartenhäusern des Herstellers, dass sie sich nach dem unkomplizierten Aufbau als multifunktioneller Blickfang im Garten präsentieren. www.fretthold.de

Die Baustoffpartner Bussemas-Pollmeier-Zierenberg

Das Haus fit machen

Schutz vor Wasser Immer öfter kommt es auch in Deutschland zu starken Regenfällen. Davor sollten sich Hausbesitzer schützen – auch abseits der Küsten und großer Flüsse, darauf macht die Schwäbisch Hall aufmerksam. So gilt es Grundstück, Dach, Keller, Rohre und Leitungen so zu planen oder nachzurüsten, dass das Haus vor Überschwemmungen geschützt ist. Nach Starkregen besteht außerdem die Gefahr des sogenannten Auftriebs. Dabei drückt das ins Erdreich gesickerte Wasser mit enormer Kraft von unten gegen die Bodenplatte, bis das Haus förmlich aufschwimmt. In solch einer Situation empfiehlt sich als einfachste und kurzfristig wirkungsvollste Maßnahme das Fluten des Kellers. „Durch die Flutung wird im Gebäudeinneren ein Gegendruck aufgebaut, der die Kräfte, die von außen auf den Keller einwirken, ausgleicht und das Haus insgesamt stabilisiert“, erklärt Sven Haustein, Architekt bei Bausparkasse. Vor Auftrieb fürchten müssen sich aber die wenigsten Bauherren. In der Regel klärt das geologische Bodengutachten im Vorfeld der Planung, ob dieses Baugrundrisiko mitbedacht werden muss oder nicht.

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wohnen bauen leben

Zeitlose Schönheit in einer Welt ohne Verfallsdatum. Mit Keramikplatten liegt man immer im Trend und immer richtig. Sie ermöglichen eine Gestaltung mit dem Bewusstsein, eine anspruchsvolle und langlebige Fläche zu kreieren, die schlicht statt aufdringlich und attraktiv statt modisch erscheint. Sicherer Geschmack zeigt sich durch edles Material, schöne Architektur und perfekte Verarbeitung. Feinsteinzeug mit einer Stärke von 20 mm eignet sich ideal für Außenbereiche. Die angebotene Kollektion an verschiedenen Formaten und Farben erlaubt diverse Verlegemöglichkeiten. Sie vereint Technologie, Funktionalität, Design und eine materialbetonte, natürlich anmutende Optik. Das

hochwertige Material ist zudem pflegeleicht. „Durch die perfekte Verlegung entsteht eine langlebige Wertarbeit für Ihre Lieblingsplätze, Wege und Hofflächen“, wissen die Baustoffpartner BussemasPollmeier-Zierenberg. Frostschäden sowie Unkraut und lästige Ameisen oder durch Wind und Wasser verschwundener Sand aus den Fugen gehören der Vergangenheit an. Dennoch wird der geschlossene Belag zu keiner versiegelten Fläche. In Verbindung mit einem passenden Natursteinsortiment bieten sich viele Gestaltungsmöglichkeiten für individuellen Lebensraum. Wer an sich und seine Umgebung höchste Ansprüche stellt, wird sich in dieser Welt sofort zu Hause fühlen. www.diebaustoffpartner.de

Foto: Promotion

Grafik: Schwäbisch Hall

Keramikplatten – edel, zeitlos, langlebig


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LogiBox

So schön kann Aufräumen sein Aufbewahren oder entsorgen? An dieser Frage scheiden sich häufig die Geister. Nicht nur angesichts mangelnden Stauraums. SchlieSSlich findet sich manchmal noch nicht einmal für Hobby- und Sportausrüstungen oder andere lieb gewonnene Dinge eine Aufbewahrungsmöglichkeit im eigenen Haus. Self Storage Lagerboxen wie die von LogiBox in Gütersloh bieten neue Perspektiven und Kapazitäten. Das Self Storage-Lager LogiBox hat das in Großstädten gefragte Konzept des „selbst Einlagerns“ Ende letzten Jahres in Gütersloh beheimatet. Mit unterschiedlichen Größen – von 6 bis zu 18 Quadratmeter – bieten die blickdichten Lagerboxen von LogiBox in Gütersloh reichlich Freiraum für private Sammelleidenschaften. Hier findet sperriges Hobbyzubehör ebenso ein zuhause wie ungenutzte Lieblingsstücke, die es aufzubewahren gilt. Entlastungen garantieren die Mietboxen zudem bei Umzügen oder Haushaltsauflösungen. Schließlich lässt sich in den Boxen auch kurzfristig Hausrat

& Co. zwischenlagern. Die kürzeste mögliche Mietzeit für die Einlagerung außer Haus beträgt dabei einen Monat. Doch die Self Storage Lösung von LogiBox gewährt auch dauerhaften Unterschlupf. So finden beispielsweise Akten und Messestände hier nicht nur ein trockenes, sauberes und diskretes, sondern auch ein sicheres Domizil. Denn egal, ob Privat oder Gewerbetreibende, höchste Sicherheitsstandards wie eine 24-Stunden-Videoüberwachung und eine Zutrittskontrolle schützen das eingelagerte Eigentum. Unabhängig von der Mietdauer. „Ein individueller Zugangscode ermöglicht

Jetzt

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unseren Kunden täglich von 8 bis 22 Uhr ihr privates Lager zu nutzen“, erklärt Marcus Jablonski, Geschäftsführer von Logi Box. Einen bei Bedarf schnellen Zugriff auf die Boxen erlaubt wiederum die zentrale Lage von LogiBox im Zentrum von Gütersloh. Neben zahlreichen Parklätzen sorgt ein großzügiger Ladebereich für einen reibungslosen und schnellen Ablauf. Und durch flexible Mietzeiten und kurze Kündigungsfristen leisten die klimatisierten Self Storage Boxen schnelle Hilfe, wenn es um eine passgenaue Unterbringung geht. So schön kann das Aufräumen sein. www.logi-box.de



Marcus Jablonski



Unsere Leistungen:

in B

3 Steildach 3 Flachdach 3 DachfensterEinbau 3 Fassade

3 Holz- und Zimmererarbeiten 3 Bauklempnerei 3 Wartungen 3 Reparaturen

Mehr als nur Fassade:

Telefon: 0176 - 24851332

Perfektes Handwerk rund ums Dach!

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Dachdecker-Fachbetrieb Daniel Wenzlawe GmbH • Engersche Straße 167 • 33611 Bielefeld • E-Mail: info@wenzlawe-daecher.de wohnen bauen leben

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b au e nwohnen Betonwände bieten besten Schutz

Massiv gegen Lärm Ob StraSSenverkehr, Flugzeuge oder zu laute Nachbarn:

Mehr Sicherheit

Smartes Home

Lärm ist nicht nur lästig, sondern auch ungesund. Wer sich in seinem zukünftigen Haus so gut wie möglich vor Lärmbelästigungen schützen will, sollte auf massive Baustoffe wie Beton setzen.

Im vergangenen Jahr wurde bundesweit über 150.000 Mal eingebrochen – also alle dreieinhalb Minuten. Wer beruhigt in den Urlaub fahren möchte, sollte daher vorsorgen. Das raten die Experten der DVAG. Dazu gehört die Sicherung von Fenstern und Türen. Aber auch Smart-Home-Lösungen können potenzielle Einbrecher abschrecken. Verschiedene Geräte vernetzen das Haus oder die Wohnung über Funk- und Sensortechnik und machen das eigene Heim so sicherer. Ein solches Gerätepaket, das beispielsweise bei der AachenMüncher bereits in bestimmten Versicherungsvarianten enthalten ist, umfasst eine Zentrale, eine Alarmsirene, eine Schalt- und Messsteckdose, zwei Sensoren für Tür und Fenster sowie einen Wassermelder. Die dazugehörige App informiert den Kunden über das Smartphone bei Unregelmäßigkeiten wie drohende Wasserschäden oder Einbruchversuche. Zudem steht den Kunden rund um die Uhr ein Notfallcenter zur Verfügung.

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wohnen bauen leben

Foto: Betonservice Süd , © Masterfile (Royalty-Free Division)

Lärm ist nichts anderes als Schallwellen in einem bestimmten Frequenzbereich. Werden sie über die Luft ins Innere eines Hauses transportiert, wie etwa an Baustellen oder dicht befahrenen Straßen, spricht man vom Luftschall. Beim Körperschall hingegen trifft ein fester Körper auf einen anderen, zum Beispiel beim Laufen über einen Boden. Durch die Krafteinwirkung entstehen Schwingungen im Bauteil, die als Schallwellen weiter transportiert werden. Beim Luftschall gilt: je massiver eine Wand, desto schwerer kann er hindurch gelangen. Beton besitzt eine außergewöhnlich hohe Dichte und schützt somit am besten vor Krach von außen oder aus anderen Räumen. Eine 24 Zentimeter dicke Wand genügt, um für völlige Ruhe zu sorgen. Ein solch zuverlässiger Schallschutz ließe sich bei anderen Baustoffen nur mit aufwendigen, zusätzlichen Dämmschichten erreichen. Der massive Charakter des Betons verhindert auch die Ausbreitung von Körperschall, denn dadurch gerät er kaum ins Schwingen.


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Dachdecker-Fachbetrieb Daniel Wenzlawe

Gut bedacht Gut durchdacht und gut bedacht. Da Häuser so individuell sind wie die Menschen, die darin wohnen, ist jedes Dach eine Aufgabe, die Dachdeckermeister Daniel Wenzlawe und sein Team mit Bedacht und kompetenter Planung angehen. Gleich von zwei Standorten aus – in Werther und in Bielefeld – bietet der Fachbetrieb perfektes Handwerk rund ums Dach.

Das Leistungsangebot reicht von Steildacharbeiten und -sanierungen über Holz- und Zimmererarbeiten, Fachwerksanierungen und Bauklempnerei bis zu Fassadenbekleidungen, Flachdachabdichtungen, Dachfenster-Einbau und Carport-Bau. Ob komplette Neueindeckung oder Wartung – alle Arbeiten führt der Dachdeckerfachbetrieb fachmännisch und fristgerecht aus. „Wir bieten Ihnen langlebige Handwerksarbeit mit hoher Wohnqualität. Sie können dabei auf meine breite Erfahrung als Dachdeckermeister vertrauen und bauen“, unterstreicht Daniel Wenzlawe. „Als Geschäftsführer garantiere ich Ihnen persönlich, dass alle Arbeiten zuverlässig und termingerecht ausgeführt werden: von der ersten Beratung über die detaillierte Planung bis hin zur Betreuung des Projektes.“

Objektbeleuchtung · Lichttechnik Beleuchtungsplanung · Ausstellung und Verkauf Elektroanlagen für Haus, Gewerbe und Industrie

Mit seinen beiden Standorten ist der Fachbetrieb zudem bestens gerüstet, um seine Dienstleistungen vor Ort und im regionalen Umkreis anzubieten: in und rund um Werther und Bielefeld sowie in allen angrenzenden Gemeinden und Städten wie z. B. Halle, Gütersloh und Herford. www.wenzlawe-daecher.de wohnen bauen leben

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Fotos: Promotion, © Deutsche Fliese, Villeroy & Boch

I n n e n ausbau

Fliesen in Holzoptik

Sie machen Boden gut Sie machen uns ein X für ein U vor. Fliesen, die so täuschend echt „holzig“ aussehen, dass man erst einmal

fühlen muss, ob es sich vielleicht doch um den Werkstoff aus dem Wald handelt. Moderne Fertigungstechniken sorgen heute nämlich dafür, dass sich fast jedes Dekor auf Fliesen realisieren lässt.

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liesen in Holzoptik verbinden die lebendige Ausstrahlung von Holz mit den robusten Eigenschaften von Feinsteinzeug. Wohnlich und gleichzeitig strapazierfähig kommen die Fliesen im Natur-Look daher. Sie sind ausgesprochen hart im Nehmen und natürlich gibt es sie in den verschiedensten Formaten und „Holzdekoren“ wie Eiche, Wenge oder Walnuss. In modernen, schlanken Riegelformaten

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wohnen bauen leben

nehmen es die Fliesen in Holzoptik sogar mit klassischem Parkett-Verlegemustern wie Fischgrät oder Schiffsboden auf. Knirsch – also ohne Fuge verlegt – sehen sie einem echten Holzparkett zum Verwechseln ähnlich. Selbst vor großformatigen Dielenformaten machen Fliesen nicht Halt. Landhausflair verbreiten Fliesen im Holz-Look in XL-Ausführung.


© Deutsche Fliese, Villeroy & Boch

Ricchetti

Egal ob Flur, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad, Terrasse oder Wintergarten – Fliesen, die die warme Ausstrahlung des Holzes besitzen und seine Farbvarianten mit haptisch spürbaren Holzstrukturen kombinieren, verbreiten ein behaglich wohnliches Ambiente. Nicht nur im Bad und im Flur sind sie schon lange gern gesehene Wohnbegleiter und spielen ihre Unempfindlichkeit gegenüber Wasser aus. Mit dem Plus, dass Keramik pflegeleicht, robust und in Kombination mit einer Fußbodenheizung ideale Voraussetzungen mitbringt. Darüber hinaus legen immer mehr Menschen Wert auf eine zeitlos schöne, ökologisch verträgliche und wohngesunde Einrichtung. Die Entscheidung für hochwertige, langlebige und baubiologisch empfehlenswerte Wohn- und Baumaterialien geht damit einher. Gleichzeitig lassen sich Fliesen in Holzoptik als durchgängige Bodengestaltung im gesamten Wohnbereich realisieren. Werden sie als Verlängerung des Wohnbereichs auch auf der Terrasse eingesetzt, ergeben sich fließende Übergänge zwischen drinnen und draußen. Zudem trotzen sie Schmutz und Nässe, sind kratzfest und rutschhemmend – und glänzen mit ihren Eigenschaften auch im Außeneinsatz.

Oststraße 188 Oststraße 188 33415 Verl 33415 Verl Tel: 0 52 / 990-0 Tel: 0 52 0707 / 990-0 Hans-Böckler-Str. - 27 Hans-Böckler-Str. 2525- 27 33334 Gütersloh 33334 Gütersloh Tel: 0 52 / 50 01-0 Tel: 0 52 4141 / 50 01-0

Wer einen cleanen, holzfreien Look bevorzugt, kann übrigens auf Fliesen in Naturstein-Look zurückgreifen. Auch in der Anmutung von Beton verschaffen sie sich auf dem Boden und an den Wänden Platz und machen noch nicht einmal vor der Tapete halt. Durch raffinierte Oberflächentexturen imitieren sie täuschend echt den Look von Tapeten und Textil. In Kombination mit stilechtem Mobiliar oder als atmosphärischer Rahmen für moderne Design-Möbel sind diese wie gemacht.

Fliesen und Fußbodenheizung Durch ihre hohe Wärmeleitfähigkeit sind keramische Fliesen ideale Kombipartner für eine Fußbodenheizung. Sie leiten die Wärme schnell und fast verlustfrei an die Fußboden-Oberfläche. So verstärken Fliesen die Energieeffizienz des Systems und gleichen die verzögerte Reaktionszeit der Fußbodenheizung bestmöglich aus. www.deutschefliese.de

Geh deinen Weg Weg Die schönsten schönsten Keramikplatten Die Keramikplattenfür füraußen außen

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I n n e n ausbau Raum für Kreativität

Home Office Von Zuhause aus arbeiten – ein wachsender Trend. Damit die Arbeit zu Hause auch wirklich gut funktioniert, benötigt das heimische Büro natürlich auch einen passenden Look. Steht für das Home Office kein eigener Raum zur Verfügung, besteht die Herausforderung darin, den Bereich möglichst raffiniert in den Wohnraum zu integrieren. Das Online-Magazin #GibDirStoff zeigt, worauf es bei der Einrichtung eines Arbeitsplatzes in den eigenen vier Wänden ankommt und wie Heimtextilien dort eine Mischung aus Wohlfühlatmosphäre und Funktionalität schaffen. Unabdingbar für produktives Arbeiten sind die Lichtquellen. Deshalb ist der optimale Platz für einen Schreibtisch in Fensternähe. Lichtdurchlässige Vorhänge wie bei Création Baumann und SAHCO brechen das einfallende Tageslicht, ohne den Raum zu verdunkeln. Saum & Viebahn zeigt, wie transparente Vorhangstoffe mit geometrischen Formen als Raumtrenner fungieren und so den Home-Office-Bereich optisch vom Wohnbereich abgrenzen und zusätzlich Wohnlichkeit kreieren. JAB Anstoetz geht mit farbenfrohem Beispiel voran und kombiniert für ein stimmungsvolles Wohngefühl einen knalligen Wandanstrich mit sommerlich blauen Vorhängen – gute Laune am Arbeitsplatz inklusive. www.gib-dir-stoff.com

Luftig: Die Stahlwangentreppe mit Stufen aus Nussbaum ist dezent und trotzdem ein Hingucker. Das Treppengeländer besteht aus Glas Edelstahl – eine schöne Kombination, die diese Bucher-Treppe zu etwas ganz Besonderem macht. Gesehen bei Besser Treppen, Hauptstr. 40, Leopoldshöhe

Harmonisch: Die moderne Faltwerktreppe „Linea“ aus dem Hause Bucher fügt sich stimmig ins Gesamtambiente ein. Das Edelstahlgeländer kontrastiert hervorragend mit dem massiven Hartholz. Gesehen bei Besser Treppen, Hauptstr. 40, Leopoldshöhe

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wohnen bauen leben


Menke Glas

O ffen für alles Wenn in der Architektur Innenund AuSSenbereiche miteinander verschmelzen, ist Glas im Spiel. Denn Glas nimmt sich zurück und fügt sich harmonisch in die Architektur eines Hauses ein. In der Wechselbeziehung zwischen innen und auSSen setzt es MaSSstäbe, sorgt für Transparenz und flieSSende Übergänge, erweitert nahezu grenzenlos den Wohn- und Lebensraum und steigert die Lebensqualität. Die räumliche Erweiterung macht die Menke Glas GmbH mit flexiblen Glas-Faltwänden möglich und realisiert damit Wohnträume.

M

aßgeschneidert und flexibel lassen sich Glas-Faltwände ganz nach Wunsch über die gesamte Front öffnen oder schließen. Leicht und leise dazu. So entstehen neue Dimensionen des Wohnens. Die maximale Öffnung zur Natur eröffnet nämlich auch neue Blickwinkel. Aber selbst im geschlossenen Zustand garantieren raumhohe, großflächige Fensterfronten einmalige Wohnerlebnisse. Neben grandiosen Aussichten fluten sie Räume schließlich mit einem Optimum an Licht. Hier trifft grenzenlose Offenheit auf maximalen Schutz. Sein fundiertes Know-how in puncto Glasarbeiten setzt das das Bielefelder Unternehmen seit über 85 Jahren ein. Natürlich auch im Außenbereich. Denn auch hier bietet das Material vielfältige Möglichkeiten, um den Wohnraum weit über die warmen Tage auszudehnen. Ganz ohne Einschränkungen: Denn mit gläsernen Terrassenüberdachungen gehen Transparenz und Witterungsschutz Hand in Hand, ohne die Terrasse in den Schatten zu stellen. Menke Glas bietet von der persönlichen Beratung über die Fertigung und Montage bis hin zu Reparaturen einen umfassenden Komplett-Service. Die maßgeschneiderten Design- und Funktionslösungen für den Wohn- und Objektbereich orientieren sich am Kunden und sind individuell auf den persönlichen Bedarf zugeschnitten. Sowohl für Neubauten als auch in der Gebäudesanierung ist Menke Glas Partner für Perfektion bei individuellen Glaslösungen. Architekten, Bauherren und Handwerker können auf die Kompetenz des Unternehmens in Sachen Glas bauen. www.menke-glas.de

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Menke Glas GmbH Siechenmarschstr. 44 · 33615 Bielefeld Parkplatz: Große-Kurfürsten-Str. 79 Tel. (05 21) 9 65 46-0 · www.menke.glas.de Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 7.30 - 17.00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung

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I n n e n ausbau Einrichtungsideen für Familie

Hyggelig wohnen „Man braucht ausreichend Platz – meiner Meinung nach ist das der wichtigste Punkt bei der Planung eines Familienrefugiums“, betont Marinka Spyker, die mit ihrer fünfköpfigen Familie unweit des Nordseestrands wohnt. Um im familiären Alltags-Chaos nicht die Übersicht zu verlieren, sind ihr clevere Stauraumlösungen im Haus heilig. In ihrem Buch „So wohnen wir!“ stellt die gelernte Restauratorin und Interiordesignerin Marion Hellweg acht Familien und ihr Zuhause vor und verrät – quasi ganz nebenbei – wie man entspannt mit Kindern leben kann. Herzstück ihres Buches sind die Hometours durch die Wohnwelten von acht Familien. Familiäre Treffpunkte und Rückzugsorte gleichermaßen. Frisch und frech, nordisch und sympathisch, cool und innovativ haben die Familien ihre Lebenswelten gestaltet. Nach der Devise „passt nicht, gibt’s nicht“ hat sich Familie Adriaansen aus Oostzaan an die Einrichtung gewagt. Entstanden ist eine Spielwiese für ein heiteres Familienleben. Inklusive cleverer Lösungen: So plante der Tischler eine kindgerechte Küchentheke, in deren Nische eine Bank passt. Sie wird bei Nichtgebrauch einfach darunter geschoben. Um ihr 180 qm großes Industrieloft wohnlich zu gestalten, hat Familie Foezon aus Saint Brieuc den Boden der Halle mit Holzdielen auslegen lassen. Der Küchenbereich grenzt sich wiederum – angehoben auf ein niedriges Podest – vom Wohnbereich ab. Außerdem zeigt das Buch jede Menge vielseitiger Einrichtungsideen auf, in acht Themenkapiteln, die altersmäßig aufeinander aufbauen, für Baby, Mini, Klein- und Schulkind oder Teen: von Stauraum-Lösungen bis Wandgestaltung, von Deko-Highlights bis wohnliche Lieblingsmitbewohner. Ein Must-have-Buch für alle wohnbegeisterten Eltern!

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Buchtipp Marion Hellweg

So wohnen wir! – Kreative Einrichtungsideen für Familien 168 Seiten mit 300 Farbabbildungen, Deutsche Verlags-Anstalt, 29,95 €

Bohemian Rhapsody in Weiß

Natürlich gesund

Boho Chic

Geklebtes Parkett

Unkonventionell und lässig: Der angesagte Boho Chic erinnert an den fröhlichen Hippie Look der wilden 60er. Konnte es damals gar nicht bunt genug zugehen, ist der Stil jetzt im 21. Jahrhundert angekommen – erwachsen und ruhig, aber immer noch ein wenig verspielt. Wie sich dieser charmante Einrichtungsstil individuell umsetzen lässt, demonstriert der Möbelanbieter massivum in seinem Inspirationsbereich „Bohemian White“. Helle Möbel aus natürlichen Materialien wie Massivholz und Rattan bilden die Basis, Textilien in verwaschenem Weiß sorgen für Frische und Gemütlichkeit. Kissen mit Ethnoprints, weiche Teppiche und ausgewählte Accessoires in Weiß oder zarten Naturtönen bilden die stilechte Ergänzung. Besonders gut wirkt der Boho Chic, wenn beim Innenausbau – von den Wänden bis zum Bodenbelag – bereits die passende Basis gelegt wird. www.massivum.de/wohnstile/exotisch/bohemian-white

Wohngesunde und nachhaltige Baustoffe sind gefragt. Beim Bodenbelag fällt die Wahl daher schnell auf Parkett. Bäume entziehen der Luft Kohlendioxid, wandeln es um und speichern es in Holz. Langlebiges, geklebtes Parkett wirkt dadurch dem Treibhauseffekt entgegen. Labels wie „PEFC“ und „FSC“ zeigen an, dass das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Ob der Holzboden mehrere Jahre oder sogar Generationen überdauert, entscheidet insbesondere seine Einbauweise. Hierbei gilt: Kleben verlängert sein Leben. Die fest am Untergrund haftenden Elemente lassen sich leichter austauschen als schwimmend verlegtes Parkett und zudem gleichmäßiger abschleifen und neu endbehandeln, wenn Gebrauchsspuren entfernt werden sollen. Wichtig sind emissionsarme Klebstoffe. Diese tragen das EMICODE-Siegel oder den „Blauen Engel“. Zum Einbau sollten Bauherren den Profi beauftragen, der die Untergrundvorbereitung und Klebung fachgerecht umsetzt. www.initiative-pik.de

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Rickmann – Wohn- und Objektgestaltung/Malerbetrieb

Wohnträume verwirklichen

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sstellungen

Nach Hause kommen und sich einfach wohlfühlen. Dazu trägt nicht nur die Einrichtung bei, sondern auch die Gestaltung von Wänden und Böden. Sie ist Ausdruck des individuellen Stils, verkörpert Ästhetik und ein Stück Lebensfreude. Das Unternehmen Rickmann in Gütersloh ist seit vielen Jahren ein zuverlässiger Partner, wenn es darum geht, private und geschäftliche Lebensräume schöner zu gestalten. „Es ist wichtig, aus der Vielzahl der Möglichkeiten die einzig Richtige für Ihre Wohnkultur zu finden“, weiß Geschäftsführer Patrick Rehage. „Dabei möchten wir Sie mit unserem Know-how, unseren Dienstleistungen und der Riesen-Auswahl unterstützen. Unsere Raumausstatter sind kreativ, unsere gut ausgebildeten Bodenleger, Maler und Dekorateure verstehen ihre Arbeit und unsere Produkte sind von hoher Qualität. Ob Dekoration, Anstrich, Tapezieren, Spachteltechnik oder Bodenbeläge – bei uns bekommen Sie den Look aus einer Hand.“ Zahlreiche Inspirationen bietet die große Ausstellung der Firma Rickmann. Fachmännische Beratung inklusive. Hier erhalten die Kunden eine Vorstellung von den passenden Stoffen, Farben und Tapeten. Und sie können die unterschiedlichen Bodenbeläge, Parkett, Teppichböden, Designbeläge und Spachtelkreationen entdecken. Alles natürlich in erstklassigen Qualitäten und mit umweltschonenden Produkten. „Wir kümmern uns um Ihre vier Wände und Ihren ganz persönlichen Wohntrend“, versprechen Julia und Patrick Rehage und das ganze Rickmann-Team. www.rickmann-rehage.de

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T ec h n i kEnergie

Coole

Wärmequellen

Was waren sie früher langweilig! Heizkörper, weiSS und mit Rippen, ein echter Störfaktor im schönen Ambiente. Dass das anders geht, stellen kreative Designer eindrücklich unter Beweis. Heizkörper sind heute nicht mehr „nur“ Wärmequelle, sondern Ablagefläche, Handtuchwärmer oder sogar Blickfang. Vorhang auf für Wärmequellen, die einfach cool sind.

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Foto: Kermi GmbH, Antrax, Bemm

Heizkörper als Design-Objekt


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ie sind rund wie ein Rettungsreifen, flach wie eine Briefmarke, erinnern an Bienenwaben oder sie sind pink. In puncto Formen und Farben sind der Fantasie der Designer keine Grenzen gesetzt. 80 Zentimeter Durchmesser hat beispielsweise das Modell Zero-Otto, entworfen vom Mailänder Architekten Francesco Lucchese für Antrax. Das luftige, runde Design ist nicht nur ein Eyecatcher, sondern duftet auf Wunsch auch. Der Duftschlitz verbirgt sich an der Oberseite dieses außergewöhnlichen Heizkörpers. Und die Italiener haben noch mehr in petto: Flaps zum Beispiel. Der von Victor Vasilev kreierte Heizkör-

per besteht aus wiederverwertbarem Aluminium, verfügt über eine hohe thermische Effizienz und besteht aus einer Platte mit 3 mm Dicke, die von Flaps – Beugen – unterbrochen werden, die dem Radiator den Namen gaben und als Handtuchhalter dienen. Bei diesem Modell sind übrigens 200 Farbvarianten möglich. Eine weitere gute Idee kommt aus dem Hause Kermi und lautet folgerichtig „Ideos“. Leicht und transparent kommt er daher – reduziert auf das Wesentliche. Und so kann man sich nicht so ganz entscheiden, ob Ideos den Retro-Look der 70er Jahre oder etwas ganz Futuristi-

sches verkörpert. Das ist eigentlich auch egal, denn schick ist diese Wärmequelle allemal. Die Modellvariante „Signo“ steht für Flexibilität. Die quadratischen, flachen Heizelemente können ganz variabel je nach Wärmebedarf, Platz und Optik einzeln, zu zweit oder zu dritt kombiniert werden. Ideal auch für Nischen. Und natürlich gibt es das Modell auch in zig unterschiedlichen Farben – für die ganz individuelle Akzentsetzung. Dafür wurde Signo übrigens bereits mit den renommierten Preisen „iF DESIGN AWARD“ und „DESIGN PLUS by ISH“ ausgezeichnet. Und dann gibt es auch schlichte Formen, die in ihrer Zurückgenommenheit wirken. Oder durch ein auffälliges Detail wie beispielsweise einen Handtuchhalter. Die Relax-Modelle aus dem Hause Bemm sind rechteckig und sehr flach. Sie passen in (fast) jeden Raum und fügen sich stimmig in das Gesamtambiente ein. Ganz egal ob symmetrisch oder asymmetrisch, flach oder rund – bevor es an den Kauf eines neuen Heizkörpers geht, sollte man sich mit einem Fachmann beraten. Die Größe des zu beheizenden Raumes spielt bei der Entscheidung eine Rolle und natürlich der Standort des Objekts. Da Staubpartikel auf Heizkörpern wärmeisolierend wirken, ist auch eine gewisse Pflegeleichtigkeit der Wärme-

quelle zu bedenken. Und last, aber sicher nicht least sind Wärmeleistung und Energiebedarf zu berechnen. Und dann hat man bei all den coolen Wärmequellen die Qual der Wahl.

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T ec h n i kEnergie

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Klimaanlage nachrüsten

Kühlen nach Wahl Ein sonniger Nachmittag auf der Terrasse ist schön – doch ein Eigenheim, in dem sich die Wärme staut, mag niemand. Hier kann eine Klimaanlage Abhilfe schaffen. Technisch stehen drei Typen von Klimaanlagen zur Verfügung. Zentrale Klimaanlagen können von einer gemeinsamen Kühleinheit aus alle Räume des Hauses individuell temperieren. Diese Kühleinheit ist meist im Keller oder auf dem Dachboden platziert. Dazu ist aber ein ausgeklügeltes System aus Luftzuleitungen und Luftableitungen nötig. Dieser Anlagentyp kommt vor allem bei Neubauten in Betracht. Mit einer Wärmepumpe ausgestattet, lässt sich damit auch heizen. Dezentrale oder Split-Klimaanlagen werden jeweils raumweise gesondert installiert. Sie bestehen aus zwei Modulen: Das Innengerät kühlt, filtert und entfeuchtet die Raumluft und leitet die aufgenommene Wärme in einem Kühlmittel an das Außengerät. Dort wird sie über einen Wärmetauscher an die Außenluft abgegeben. Das dadurch heruntergekühlte Kältemittel wird dem Innengerät wieder zugeführt. Der Nachteil des Systems: Das Außengerät kann an der Fassade störend wirken und mit seinem Ventilator Geräusche verursachen. Die Gerätepreise liegen je nach Ausführung etwa zwischen 1.000 und 2.000 Euro. Mini-Klimaanlagen sind flexibel aufstellbare Geräte, die zwar keine größeren Räume dauerhaft klimatisieren, aber doch eine deutlich spürbare Abkühlung bewirken können. Für die Zuluft und Abluft sind Schläuche nötig. Einfache Geräte sind ab 300 bis 350 Euro erhältlich. www.schwaebisch-hall.de

Kleine Maßnahmen, große Wirkung

Heizkosten sparen Heizung und Warmwasserbereitung verursachen rund 80 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in Wohnhäusern. Dieser lässt sich leicht reduzieren, indem ein paar simple Verhaltenstipps befolgt und das Heizungssystem modernisiert wird. So kann etwa überschüssige Luft im Heizkörper ein Grund sein, wieso dieser sich nicht richtig aufheizt und Geräusche von sich gibt. Abhilfe schafft eine Entlüftung des Radiators. Wer die Temperatur generell leicht runterfährt, spart ebenso Geld. Experten empfehlen im Wohnzimmer eine Temperatur von etwa 21 Grad, für das Bad rund 23 Grad und im Schlafzimmer sowie der Küche zirka 18 Grad. Und jedes Grad weniger senkt die Heizkosten um sechs Prozent. Mit Smart-Heating-Lösungen wie dem Danfoss Link System bestimmen die Bewohner die gewünschten Heizzeiten und Temperaturen. Die elektronischen Heizkörperthermostate regeln die Raumtemperaturen punktgenau. Angesteuert werden sie vom Wi-Fi-fähigen Zentralregler des Systems, an dem die individuellen Einstellungen programmiert werden. www.heating.danfoss.de

Astroth + Seidel Elektrotechnik

Wer sein Haus modernisiert, möchte natürlich auf dem neuesten Stand der Technik sein: Hier sind clevere Smart-HomeLösungen gefragt. Licht, Heizung, Jalousien, Rauchwarnmelder und vieles mehr sollen bequem zu steuern sein. „Coviva aus dem Hause Hager bietet hier eine tolle Lösung, die auf der Basis der bewährten quicklink-Funktechnologie weiterentwickelt wurde“, erzählt Christian Seidel von Astroth + Seidel Elektrotechnik, die seit Jahren Hager-PlusProfi-Partner sind. Bei der Installation von Coviva muss übrigens nicht in die Bausubstanz eingegriffen werden. Also: ideal für Bestandsbauten. Herzstück der neuen Smart-Home-Funklösung ist die coviva Smartbox, die als InternetSchnittstelle fungiert. Sie wird mit quicklink-Funk-Aktoren verbunden, die zum Beispiel einfach hinter die bestehende Elektroinstallation gesetzt, in die coviva Smartbox eingelernt und per App konfiguriert werden. Per Smartphone oder Tablet hat man so alles bequem im Griff – entweder im eigenen WLAN oder ortsunabhängig über das Internet. www.astroth-seidel-elektro.de

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Smarte Lösungen fürs Haus


WEIHNACHTEN IM SEPTEMBER! STARTEN SIE RECHTZEITIG …

Unter dem Motto »Weihnachten im September« zeige ich Ihnen zahlreiche Inspirationen, Trends, Ideen und die neuen Weihnachtsstoffe.

Der wichtige Griff zur Dämmung: Gerade ältere Häuser können ein „Energiespar-Update“ vertragen, meint die IG BAU. Haus- und Wohnungseigentümer haben dabei die Chance auf Fördergelder durch die KfW-Bank.

Sanierungen in Bielefeld

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Energiespar-Update Die eigenen vier Wände nicht in Watte, aber in Wolle packen – in Dämmwolle: Exakt 1.507 Mal hat die staatliche Förderbank KfW im vergangenen Jahr die Energiespar-Sanierung von Wohnungen in Bielefeld unterstützt. Dabei flossen rund 19 Millionen Euro als KfW-Fördergeld in die CO2-Gebäudesanierung von Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern. Das teilt die IG BAU Ostwestfalen-Lippe mit. „Jede energetische Sanierung zählt“, unterstreicht die Bau- und Umweltgewerkschaft. „Jedes Fenster, das neu eingesetzt wird. Jede Heizungsanlage, die ausgetauscht und dabei auf erneuerbare Energien umgestellt wird. Und jede Dämmung für Dächer und Fassaden. Aber da gibt es in Bielefeld noch viel Luft nach oben.“ IG BAU-Bezirkschefin Sabine Katzsche-Döring hat dabei insbesondere die Nachkriegsbauten im Blick. „Gerade bei Wohnhäusern aus den 50er-, 60erund 70er-Jahren gibt es einen enormen Nachholbedarf. Ordentliche Dämmung war für Bauherren damals kein Thema. Jetzt geht es darum, bei diesen älteren Häusern durch effektive Sanierungen ein ‚Energiespar-Update‘ fürs Haus zu erreichen und Heizkosten zu sparen“, so Katzsche-Döring. An Haus- und Wohnungsbesitzer in Bielefeld appelliert die IG BAU, auf die Förderung durch das KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“ zurückzugreifen. Dies biete günstige Kredite und sogar direkte Zuschüsse von bis zu 30 Prozent der Baukosten. So werden nach Angaben der IG BAU bei einem neuen Heizungspaket 15 Prozent der Kosten, die gefördert werden können, von der KfW finanziert – maximal 7.500 Euro pro Wohneinheit. www.igbau.de

Funktechnik

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Grundsätzlich ist es ratsam, nicht einfach loszulegen, sondern einen Energie-Berater für das Sanieren zu suchen. Online-Datenbanken wie www.energie-effizienz-experten.de unterstützen die Experten-Suche. Kostenlose Erstberatungen vor Ort werden z. B. unter www.sanierenprofitieren.de angeboten. Details zu den Förderprogrammen der KfW gibt es unter www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/ Bestandsimmobilien.de

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Einfach pflücken Von der Hand in den Mund. Direkt vom Strauch schmeckt es schließlich am besten. Damit Sie im Sommer ernten können, stellen wir Ihnen schon jetzt vor, wie sich der Trend auf Balkon, Terrasse und im Garten umsetzen lässt. Bevor es heißt „Bahn frei für den Genuss“ kann man seinen Sprösslingen beim Wachsen und Reifen behilflich sein.

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Tradition trifft Trend Leolux

Sie genießt nicht umsonst Tradition. Schließlich ist sie seit jeher eine praktische Alternative zum Stuhl und macht in jedem Raum eine gute Figur. Viel eleganter als ihre Vorgänger setzt sie jetzt – solide gepolstert – auch in Sachen Komfort noch eins drauf. Die Sitzbank feiert ihr Comeback.

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WOHNEN

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Baufeuer Brandherm GmbH Wasserstr. 13 33378 Rheda-Wiedenbrück Tel. 0 52 42 - 90 83 65 www.baufeuer.de

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Besser Treppen Hauptstr. 40 33818 Leopoldshöhe Tel. 0 52 08 - 9 59 52 90 www.besser-treppen.de

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Galerie Best Goldstr. 5 33602 Bielefeld Tel. 05 21 - 13 33 33 www.galerie-best.de

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Möbel Böcker GmbH Verler Str. 295 33334 Gütersloh Tel. 0 52 41 - 4 07 44 www.moebelboecker.de Bretz Flagship Store Marktstr. 2-4 33602 Bielefeld Tel. 05 21 - 91 17 26 74 www.bretz-bielefeld.de

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Pro Objekt Einrichtungen GmbH Blessenstätte 14 33330 Gütersloh Tel. 0 52 41 - 22 28 90 www.pro-objekt.de

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Hans Lünse GmbH Elverdisser Str. 548 32052 Herford Tel. 0 52 21 - 9 77 00 www.lünse.de

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Patchwork & Quilts Oststr. 41 a 33332 Gütersloh Tel. 0 52 41- 23 63 60 www.patchwork-guetersloh.de

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Die Schatztruhe Detmolder Str. 627 33699 Bielefeld Tel. 05 21 - 92 60 60 www.sonnenpartner.eu

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Feuerträume Reschke Gütersloher Str. 43 33415 Verl Tel. 0 52 46 - 70 94 65 www.feuertraeume-reschke.de

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Thomas Streit GmbH & Co. KG Weststr. 35 32657 Lemgo Tel. 0 52 61 - 9 66 90 www.streit-lemgo.de

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Rust Kaminbau GmbH Carl-Bertelsmann-Str. 2 33332 Gütersloh Tel. 0 52 41 - 7 04 93 77 www.rust-kaminbau.de

BAUEN UND WOHNEN

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Andre Werterhalter Postdamm 94 33334 Gütersloh Tel. 0 52 41 - 2 11 92 38 www.werterhalter.de

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Astroth + Seidel Elektrotechnik GmbH Stapenhorststr. 60 33615 Bielefeld Tel. 05 21 - 13 13 24 www.astroth-seidel-elektro.de

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Die Baustoff-Partner Bussemas, Pollmeier & Zierenberg Oststr. 188 33415 Verl Tel. 0 52 07 - 99 00 www.diebaustoffpartner.de

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Birkholz Elektrotechnik Friedrich-Ebert-Str. 48 33330 Gütersloh Tel. 0 52 41 - 2 08 13 www.birkholz-elektrotechnik.de

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Fretthold Baufachzentrum GmbH & Co. KG Hülsbrockstr. 31 33334 Gütersloh Tel. 0 52 41 - 9 36 10 www.fretthold.de

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Hambrink Grabke GmbH & Co. KG Düppelstr. 3 33330 Gütersloh Tel. 0 52 41 - 2 08 98

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Hille GmbH Sanitär und Heizungstechnik Natorpstr. 1 33334 Gütersloh Tel. 0 52 41 - 33 77 55 www.haustechnik-hille.de

BAD

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Rost die Badgestalter Kammerichstr. 35 33647 Bielefeld Tel. 05 21 - 95 02 00 www.rost-die-badgestalter.de

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Wiedemann GmbH & Co. KG Herforder Str. 221 33609 Bielefeld Tel. 05 21 - 98 23 50 www.wiedemann.de www.bad-comfort.com

GARTEN

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Beef Shop Im Industriegelände 4 33775 Versmold Tel. 0 54 23 - 47 41 48 Gütersloher Str. 178 33649 Bielefeld Tel. 05 21- 52 27 69 70 www.beefshop.de

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Cor Haus Hauptstr. 74 33378 Rheda-Wiedenbrück Tel. 0 52 42 - 4 10 24 00 www.cor.de

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freudepur Königsstr. 42 33330 Gütersloh Tel. 0 52 41 - 2 32 90 36 www.freudepur.de

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Betten Kramer Heeper Str. 175-177 33607 Bielefeld Tel. 05 21 - 93 20 00 www.betten-kramer.de

Freisen Garten und Landschaftsbau GmbH Brockweg 256 33334 Gütersloh Tel. 0 52 41 - 5 91 00 www.freisengalabau.de

Franz Kriesten Malerwerkstätten Schloßhofstr. 50 33615 Bielefeld Tel. 05 21 - 6 02 31 www.maler-kriesten.de

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Grill Center OWL Bielitzer Str. 49 33699 Bielefeld Tel. 05 21 - 9 88 15 65 www.grill-center-owl.de

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Redaktionsleitung: Friedrich Flöttmann (V.i.S.d.P), Horst-Peter Meyer (Chef vom Dienst) Redaktion: Eike Birck, Corinna Bokermann, Stefanie Gomoll Anzeigenberatung: Markus Corsmeyer, Sigrid Förster, Séverine Jellentrup, Leyla Kizilhan, Dirk Mrkwa Mitarbeiter: Esther Baumann, Timo Blaschke, Lisa Hartwig, Julia Kley, Jenny Kröger, Hellmuth Opitz, Marlen Roovers Administration: Yvonne Helten Produktion: Artgerecht Werbeagentur GmbH www.artgerecht.de Druck: Druck- und Verlagshaus Fromm GmbH & Co. KG, Osnabrück Vertrieb Ostwestfalen: Eigenvertrieb in ausgewählten Geschäften des Einzelhandels und beim Verkehrsverein Bielefeld Bankverbindung: Sparkasse Bielefeld Kto.-Nr. 112516 BLZ 48050161 Sparkasse Gütersloh Kto.-Nr. 58273 BLZ 47850065 Hinweis: Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung der Autoren wieder - nicht aber unbedingt die des Verlages. Serviceeintragungen sind ohne Gewähr. Nachdruck von Beiträgen, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages. Die vom Tips-Verlag gestalteten und konzipierten Anzeigen unterliegen dem Urheberrecht und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung reproduziert werden.

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Glosse

von

H ellmuth O pitz

@iStock.com/CREATISTA

Raum für Emotionen

Funktionale Räume? Da winken Profis gleich ermüdet ab: Werkstätten, Hobbykeller, Vorratshaltung – kennen wir alles. Doch der neueste Trend zielt ganz woanders hin: Es geht um Funktionsräume für emotionale Zustände. Was hat man sich darunter vorzustellen? Allgemein bekannt ist der Panic Room, ein Zufluchtsort für ängstliche Zeitgenossen, die sich im Falle eines Falles vor Einbrechern oder anderen Eindringlingen, vor Invasoren und gar vor Aliens in einen mit meterdicken Stahltüren gesicherten Raum zurückziehen können, einen Ort, der durch externe Sauerstoffversorgung und reichliche Vorräte den Insassen Schutz für einen Zeitraum bis zu einem halben Jahr bieten kann. Da der Alltag der meisten Menschen gemeinhin nicht von derartig extremen Gemütslagen beherrscht wird, dürften solche Räume entsprechend wenig Absatz finden, es sei denn, bei um ihren Besitz besorgten Millionären. Relativ frisch in der Event-Szene sind die sogenannten Escape Rooms, die ein wenig nach dem Houdini-Prinzip funktionieren. Innerhalb einer bestimmten Zeit muss man – ob allein, zu zweit, mit Freunden oder in einer Gruppe – sich aus dem Raum befreien. Statt der Fesseln sind es aber vertrackte, oft mehrstufige Rätsel, die man lösen muss, um den Öffnungsmechanismus der Tür auszulösen. Rätsel vom Schlage „2 80

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LKW-Fahrer fahren gleichzeitig von der Autobahnraststätte Hannover-Garbsen Richtung Berlin. Wer ist als Erster da, derjenige, der auf der A 2 bleibt, aber zwei 10-km-Staus aussitzt, oder der, der über Landstraßen fährt, keinen Stau hat, aber 142 km Umweg in Kauf nimmt? Und wie verändert sich das Ganze, wenn der Vollmond auf einen 29. Februar fällt?“ Wem es Spaß macht, solche und andere Rätsel unter Zeitdruck zu lösen, dem sind Escape Rooms als Zeitvertreib durchaus zu empfehlen. Ganz neu für mich sind die sogenannten Anger Rooms, auf die ich erstmals in dem jüngst ins Kino gekommenen deutschen Film „Einsamkeit und Sex und Mitleid“ gestoßen wurde. Dort durfte sich ein vom Leben frustrierter Spätfünfziger mit dem Baseballschläger in einem Raum austoben, der vermutlich dem ehelichen Schlafzimmer – der Stätte seiner Niederlagen – nachempfunden war. Eine exzellente Service-Idee, die dem immer deutlicher sich zeigenden Aggressionspotenzial der Gesellschaft ein echtes Ventil verschafft. Man stelle sich vor: Ein verklemmter Mann, der Zeit seines Lebens von einer dominanten Mutter drangsaliert wurde, darf mit

dem Vorschlaghammer einer Kopie von Mamas Wohnzimmer mit den Zierdeckchen, Spitzengardinen und Meissener Porzellanteller-Sammlung an der Wand zu Leibe rücken. Rumms, eine befreiende kleine Gewaltorgie, die zahllose Therapiesitzungen beim Psychiater mühelos ersetzt. Anderes Beispiel: Eine Frau bekommt eine Kreissäge in die Hand und darf den ModelleisenbahnHobbykeller ihres Mannes fachgerecht zerlegen. Eine exakte Nachahmung des Kellers, in dem sich der Mann während der Ehe immer dann verbarrikadierte, wenn es irgendwie schwierig wurde. Heißa, wie da die Bahnhöfe, Gleisdreiecke und Märklin Eisenbahnwaggons durch die Landschaft fliegen! Eine heilsame Katharsis, die jedes posttraumatische Belastungssyndrom wirksam bearbeitet. Natürlich bietet die Grundidee dieser emotionalen Aufwachräume noch zahllose andere Möglichkeiten. Mein Vorschlag: ein Memory Room. Nein, das ist kein Zimmer für gedächtnistrainierende Karten-Aufdeckspielchen, sondern ein Raum, in dem prägende persönliche Erinnerungen noch einmal naturgetreu evoziert werden können. Ideal zum Beispiel für Frauen, die als 18-Jährige das einstige Lieblingshobby Reiten zugunsten von Studium etc. aufgegeben, sich aber die Leidenschaft insgeheim bewahrt haben. Sie bekommen einen Memory-Raum in Gestalt eines Pferdestalles mit Box, einem Pferd, dem noch die Hufe ausgekratzt werden müssen, ab und zu ertönt vom

Band gemütliches Schnauben, dann aber auch die barsche Stimme der Reitlehrerin, die ihre Kommandos „Teeerab!“ oder „Schenkeldruck!“ in den Raum ruft und unmissverständlich zum Strohfegen und zur Pferdeäpfelbeseitigung mahnt. In einer Ecke des Raumes liegen – oh Wunder! – noch ein paar alte WendyAusgaben herum. Ich prophezeie: Die Nachfrage wird bombastisch sein. Für Leute, die in den 70er Jahren ihre Jugend erlebten und noch mit dem Begriff „Fete“ etwas anfangen können, gibt es ebenfalls das passende MemoryRefugium: einen Original-Fetenkeller mit niedrigen Decken und Heizungsrohren, muffigen, verstockten Matratzen in jeder Ecke und Bravo-Starschnitten an den Wänden. Es wird leicht vergorener Nudelsalat gereicht, dazu Bier, Alt-Schuss oder Cola, auf Wunsch auch Apfelkorn oder Persico. Vom Band laufen Hits von T. Rex, Slade oder Sweet, für progressive Klammerblues-Momente gerne auch „Stairway To Heaven“ von Led Zeppelin, Deep Purples „Child In Time“ oder Uriah Heeps „July Morning“, alles 8- bis 10-minütige Klassiker, die schon damals für Knutschgarantie mit dem/ der jeweiligen Tanzpartner/in standen. Für Freunde des stimmigen Details gibt es zusätzlich noch silberne AluminiumKämme und Labello-Stifte als Incentives. Und das sind nur einige Vorschläge. Da eröffnet sich findigen Event-Managern ein unverhofftes Potenzial auch für ältere Zielgruppen. Also: Probieren und profitieren!


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