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Konzertsaison 2017/2018

kosten los

Rudolf-OetkerHalle Ganz Chor Singen öffnet die Seele

Ulrich Tukur Grüß mir den Mond

Alice Sara Barfuss am Flügel

Ott


Mit Leidenschaft für die Region. BERESA OWL.

OstwestfalenLippe . Münsterland . Osnabrücker Land


SEHR GEEHRTE DAMEN UND HERREN, ICH BEGRÜSSE SIE ZUR NEUEN SAISON DER RUDOLF-OETKER-HALLE, DIE SIE MIT IHREM GEWOHNT VIELSEITIGEN UND ATTRAKTIVEN PROGRAMM UND IHRER HERVORRAGENDEN AKUSTIK VERWÖHNEN WIRD.

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Foto: Ariana Kanonenberg

ofern Sie Orchestermusik oder Chorgesang lieben, können Sie sich auf sage und schreibe 20 Chöre und 18 Orchester freuen! Darunter namhafte wie WDR Rundfunkchor und -orchester, die mit Dominique Horwitz zum Jubiläumsjahr ins „Reformhaus Lutter“ einladen. Große Namen wie Klaus Maria Brandauer und Daniel Hope fi nden sich ebenso im Programm wie lokale und neue Protagonisten. Sebastian Pachel, z. B., lebt in Bielefeld und ist ein Meister der Panflöte. Sein Instrument wurde eigens für ihn gefertigt. Ich war vollkommen fasziniert von seiner kleinen Kostprobe im Kulturamt – und fest versprochen: keine Folklore! Aber eben auch nicht nur Klassik. Die Mittwochskonzerte Musikkulturen, die das Kulturamt in bewährter Kooperation mit WDR 3 präsentiert, bieten wieder Einblicke in die musikalischen Traditionen ferner Länder auf höchstem Niveau. Das jüngere Publikum findet sicher großen Gefallen an dem Ratinger Singer-Songwriter Joel Brandenstein und an Von Weiden (bisher: Crystal Pasture), und mit dem Film&MusikFest beherbergt das Haus seit vielen Jahren ein künstlerisches Kleinod, das in Deutschland seinesgleichen sucht.

Es ist mir ein großes Anliegen, der lokalen Kultur eine Bühne zu bieten. So ist die Musik- und Kunstschule immer häufiger zu Gast in der Rudolf-Oetker-Halle und wartet mit einem neuen – wie immer vom Chef höchstpersönlich komponierten – Musical auf, während die lokale Chorszene bei der durch die BITel unterstützte Nacht der Chöre zu erleben ist. Als Newcomer und wahrer Senkrechtstarter wird der Verein Klang!Festival wieder Hunderte von Stimmen und damit das Haus zum Erklingen bringen, und wem Weihnachten zu Hause zu besinnlich ist, dem sei die Weihnachtsmatinée des Bunker Ulmenwall empfohlen. Der Saisonstart bedeutet zugleich auch einen Abschied: Zum Ende des Jahres wird das Kulturamt die Verantwortung für die Rudolf-Oetker-Halle an die Städtischen Bühnen übertragen, eine programmatische Neuausrichtung steht an. Nach so vielen Jahren ist das kein leichter Abschied. Ich wünsche dem Haus eine weiterhin erfolgreiche Zukunft und hoffe, dass es weiterhin auswärtigen Orchestern und den lokalen Kulturschaffenden und Veranstaltern offen stehen wird. Viele Grüße

im Auftrag

Brigitte Brand, M.A. Kulturamtsleiterin RO H 3


Kultur fĂźr Menschen unserer Stadt.

Wir machen es mĂśglich.


E DI TOR I A L WER KINDER HAT, KENNT DAS: DA GUCKT MAN MAL EINEN AUGENBLICK NICHT HIN UND SCHON SIND AUS DEN LIEBEN KLEINEN GROSSE LEUTE GEWORDEN! EIN WENIG GEHT UNS DAS AUCH SO MIT DEM TIPS-VERLAG, DER VOR 40 JAHREN GEGRÜNDET WURDE. MEHR ALS 20 JAHRE DAVON GEBEN WIR IN ZUSAMMENARBEIT MIT DEM KULTURAMT DER STADT BIELEFELD DAS MAGAZIN DER RUDOLF-OETKER-HALLE HERAUS.

Vor 40 Jahren, in der Aufbruchsstimmung der 70er Jahre erschien erstmals das Stadtmagazin TIPS, das die Kultur- und Veranstaltungsszene in Ostwestfalen präsentierte. Es folgten weitere Magazine wie der Lokalguide BIELEFELD GEHT AUS und vor rund 20 Jahren das Magazin, das Sie gerade in Ihren Händen halten. Dieses hochwertig gestaltete Jahresprogramm der RUDOLF-OETKER-HALLE präsentiert das Konzerthaus mit Reportagen, Porträts und viel Service als kulturellen Leuchtturm für Bielefeld und die Region. Die Rudolf-Oetker-Halle ist die Heimat der Bielefelder Philharmoniker und zahlreicher Chöre der Stadt. Bedeutende Orchester und Solisten setzen sie immer gerne auf ihren Tourneeplan, weil sie ihre großartige Akustik schätzen. Aber auch junge ambitionierte Künstler, Entertainer, Comedians präsentieren sich gerne in diesem einzigartigen Ambiente. Neben Bach, Beethoven, Strawinsky ist hier auch die Musik anderer Kulturen zu hören, Jazz, Gospel, Pop. All das stellen wir Ihnen wieder in der aktuellen Ausgabe

des Magazins der RUDOLF-OETKER-HALLE vor. Mit starken Bildern und interessanten Informationen. Und wir haben uns für Sie natürlich auch abseits der Konzerte und Aufführungen im Konzerthaus an der Lampingstraße umgesehen. Der Fotograf Timo Blaschke stellt es als magischen Ort vor. Eike Birck hat die fröhliche Putzkolonne getroffen, die für eine blitzblanke Halle sorgt. Corinna Bokermann hat einen Bielefelder besucht, der hier demnächst mit einer Panflöte das Publikum verzaubern will – aber ganz ohne Folklore-Gedudel! Und Stefanie Gomoll hat ein ausführliches Interview mit Intendant Michael Heicks geführt, der voraussichtlich zum Jahreswechsel neuer Chef der Rudolf-Oetker-Halle wird. Was sind seine Pläne? Was bleibt? Was ändert sich? Mir bleibt, Ihnen eine anregende Lektüre zu wünschen und viele schöne Abende in der Rudolf-Oetker-Halle mit tollen Orchestern und großartigen Künstlern.

Ihr Friedrich Flöttmann Geschäftsführer Tips-Verlag GmbH RO H 5


STORE WIEDENBRÜCK | LANGESTR. 78 | 05242.54453 | www.annettegoertz.com MILIAN | KÖNIGSALLEE 33 | DÜSSELDORF | 0211.329994 | www.milian-duesseldorf.de


G R U S S WO R T WAS HAT DENN DIE RUDOLF-OETKER-HALLE MIT DER ELBPHILHARMONIE ZU TUN? EIN GROSSES GEBÄUDE WIRD HEUTE NUR GEBAUT, WENN ES FINANZIERBAR IST. D.H.: ES MUSS SICH RECHNEN.

Eine Halle, nur für die Musik zu errichten, war schon in der Vergangenheit Großstädten von Weltrang – oder noch früher Königshäusern – vorbehalten. Heute jedoch kann oder will sich auch eine Großstadt nicht mehr leisten, ein solches Haus zu errichten. Es sei denn, sie heißt Hamburg oder es gibt musikliebende Mäzene, denen wir Bauten wie das Festspielhaus in Bayreuth oder die Oetkerhalle in Bielefeld verdanken. Ähnlich wie beim Bau einer großen Kirche oder jüngst der Elbphilharmonie sind es menschliche Wertvorstellungen, die hinter der Realisierung eines solchen Großprojektes stehen und weil sie keinen wirtschaftlichen Sinn machen, nicht so recht in unseren Zeitgeist passen wollen. Doch Bauten, deren Fundament auf betriebswirtschaftlichen Überlegungen fußt, und Investoren und Kämmerer gut aussehen lassen, überdauern wenige Jahrzehnte. Denn sie sind über die Zeit gesehen für die Menschheit unbedeutend. Menschen stehen vor Schlössern oder vor einfachen Fachwerkhäusern mit kunstvoll verzierten Giebeln, Hausfassaden der Jahrhundertwende oder eben Opernhäusern, Konzerthallen und Kirchen. Sie werden bewundert, weil nicht der Rechenschieber sondern, die Kunst oder eine Vision bei der Entstehung Pate stand. Die Rudolf-Oetker-Halle, die von der Familie Oetker erdacht, erbaut und „den Lebenden zur Freude und Erhebung an den

Werken der Tonkunst“ gewidmet ist, reiht sich nahtlos in die bedeutendsten Konzerthäuser der Welt ein, und dies wird sicherlich auch in hundert Jahren noch so sein. Denn aus o.g. Gründen werden nur wenige Häuser hinzu kommen. Neben zahlreichen großen Namen, die die Bühne in den vergangenen 87 Jahren betreten und gelobt haben, ist es eine Besonderheit, dass mit Schülerinnen und Schülern der Musik- und Kunstschule der musikalische Nachwuchs der Stadt Bielefeld bereits in jungen Jahren die Möglichkeit hat, auf diese weltberühmte Bühne zu treten und so die Luft der „Bretter, die die Welt bedeuten“ in Bielefeld einzuatmen. So geschehen bei den Pop-Oper-Produktionen „Tanz um den Hexenkessel“ (2011), „Ticket in die Vergangenheit“ (2014) und „Tilda“ (2017), bei denen jeweils 250 Bielefelder Musik-, Schauspiel- und Tanzschüler/innen zwei Wochen in der Halle proben und vor 6.000 begeisterten Menschen aufführen konnten. Die Pop-Opern und Konzerte der Musik- und Kunstschule wären kaum vorstellbar, stünde nicht die Halle und ihr Personal für die künstlerische Arbeit der jungen Musik-, Kunst-, Schauspiel- und Tanztalente dieser Stadt so unkompliziert zur Seite. Ihnen gebührt neben denen, die die Idee und den Mut zur Errichtung dieser Halle hatten, mein Dank und Respekt.

Johannes Strzyzewski Musiker, Komponist und Direktor der Musik- und Kunstschule der Stadt Bielefeld RO H 7


Begeisternd. Persönlich. Erfolgreich. Optimale Erfolgsverbindungen zu entwickeln, das garantiert Böllhoff seit Generationen. In unserem familiengeführten Unternehmen stehen individuelle Anforderungen im Zentrum unseres Handelns. Mit unserer Montagetechnik, unseren Verbindungselementen und dazugehörigen Dienstleistungen setzen wir dafür täglich neue Impulse.

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140 JAHRE


I N H A LT

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VORWORT: Brigitte Brand

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EDITORIAL

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GRUSSWORT: Johannes Strzyzewski

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ALICE SARA OTT: Barfuss am Flügel

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PROLOG Festlicher Auftakt, Gautier Capuçon, Freies SinfonieOrchester, Wiener Johann Strauß Gala, Klang!Festival, Roy Black, Joel Brandenstein, Cooperativa Neue Musik, Wiener Klassik, Neue Philharmonie Hamburg, Weihnachts-Matinee, Vierweiberei, Sing!Fest, Celtic Tenors, Piano Battle, Menachem Har-Zahav, Pawel Popolski, Von Weiden, Mnozil Brass, Kulturöffner und vieles mehr!

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GREATEST OF THEM ALL: Beatles-Projekt der Musik- und Kunstschule

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WIR SIND GANZ CHOR: Singen öffnet die Seele

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MEINE RUDOLF-OETKER-HALLE: Pit Clausen

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EIN NEUES KONZEPT: Interview mit Michael Heicks

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EINE SAUBERE SACHE: Von Stühlen, Kronleuchtern & Co

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BLICKFANG: Licht Gestalten

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MITTWOCHSKONZERTE MUSIKKULTUREN: Der Klang der Welt

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SEBASTIAN PACHEL & FLORIAN WEBER: Poesie auf der Panflöte

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FILM+MUSIKFEST: Das gewissen Etwas

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30 JAHRE SELTAEBS: Das Jubiläum

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GÖTZ ALSMANN: Verliebt in Rom

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BIELEFELDER SONGNÄCHTE: Y‘Akato

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COMEDY: Jetzt wird’s komisch

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SEBASTIAN PUFPAFF: Alles auf Anfang

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KLAUS MARIA BRANDAUER & ORCHESTER DER KLANGVERWALTUNG: Unterwegs in Shakespeares Feenwald

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SALUT SALON: Liebe

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BIELEFELDER SCHÜLER SINGEN: We are the world

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JAZZTRIO KORDES-TETZLAFF-GODEJOHANN: heimlich, still & leise

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ULRICH TUKUR & DIE RHYTHMUS BOYS: Swing & Slapstick

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DOMINIQUE HORWITZ: Reformhaus Lutter

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ALBRECHT MAYER: Der mit der Oboe singt

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DANIEL HOPE & ZÜRICHER KAMMERORCHESTER: Feinste Wiener Klassik

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BIELEFELDER PHILHARMONIKER: Heimspiel

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NEUE NAMEN: Großartige Junge

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DIE SAISON 2017/2018: Die komplette Programmübersicht

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BESTUHLUNGSPLAN

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SERVICE/VORVERKAUFSSTELLEN

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LAGEPLAN

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IMPRESSUM

TITELFOTO: Jonas Becker/Deutsche Grammophon

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ALICE SARA OTT BARFUSS AM FLÜGEL

SIE IST DIE FRAU, DIE VOR VIER JAHREN IN LONDON FÜR LANG LANG EINSPRANG. DIE BRITISCHE PRESSE WAR VON DER 24-JÄHRIGEN PIANISTIN DAMALS RESTLOS BEGEISTERT. SIE HABE DAS ZEUG ZUR LEGENDE, SCHRIEB DER „GUARDIAN“ NACH DEM AUFTRITT. HEUTE ZÄHLT ALICE SARA OTT LÄNGST ZU DEN WELTWEIT GESCHÄTZTEN PIANISTEN. IN BIELEFELD GASTIERT SIE MIT DEM WDR SINFONIEORCHESTER KÖLN UNTER DER LEITUNG VON ALAIN ALTINOGLOU UND MIT RODERICK SHAW AN DER ORGEL. IM GEPÄCK DAS KONZERT NR. 2 A-DUR FÜR KLAVIER UND ORCHESTER VON F. LISZT – EINES, DAS MAN NICHT SO HÄUFIG ZU HÖREN BEKOMMT.

13.1.2018 20:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetke r-Halle 10 ROH


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DaCapo Österreich

präsentiert seit 1996

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ereits mit drei Jahren steht ihr Berufswunsch fest. Der Tag, an dem ihre Eltern – ihre Mutter ist ebenfalls Pianistin, ihr Vater Elektroingenieur – sie zu einem Klavierkonzert eines Freundes mitnehmen, beschert der Dreijährigen den AhaEffekt ihres Lebens. Sie lauscht der Musik und will diese zu ihrer Sprache, ihrem Ausdrucksmittel machen. Heute ist sie es, die Musik mit grandioser Klarheit „erzählt“. Mit vier Jahren beginnt die deutsch-japanische Pianistin Klavier zu spielen, siegt später bei zahlreichen Musikwettbewerben. So erhält sie mit gerade mal 13 Jahren die Auszeichnung „Most Promising Artist Award“ in Hamamatsu und gewinnt zwei Jahre später – als jüngste Teilnehmerin – den 1. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb „Silvio Bengalli“. Heute lebt die Schülerin des Salzburger Mozarteums und EchoKlassik-Preisträgerin in Berlin Kreuzberg. Nicht nur der Liebe wegen zog es die gebürtige Münchnerin in die Hauptstadt. Ein Alleinstellungsmerkmal der erfolgreichen Klaviervirtuosin ist sicherlich ihr barfüßiger Auftritt. Das war aber nicht immer so und ist auch keinem kommerziellen Aspekt geschuldet. Die Highheels zog die zierliche Pianistin vor Jahren aus, als sie an einem alten Flügel spielen sollte. Der war so niedrig, dass sie nur ohne Schuhe an den Füßen daran spielen konnte. Das befreiende Gefühl barfuß zu spielen, zelebriert sie seitdem bewusst. Schließlich sei sie zuhause auch immer barfuß, argumentiert sie und steht seitdem zu ihrem schuhlosen Auftritt. Der ist, ob mit oder ohne Schuhe auf jeden Fall hörenswert. So begegnen sich in Bielefeld wohl Weihestimmung und virtuoser Showdown in der dritten Sinfonie von Camille Saint-Saëns, deren machtvolles Orgelsolo eine seltene Gelegenheit bietet, die dreimanualige Sauer-Orgel der Rudolf-Oetker-Halle mit ihren 54 Registern aufbrausen zu lassen. Franz Liszt und Richard Wagner, die großen Idole des französischen Romantikers, kommen im Vorfeld markant zu Wort. Alain Altinoglu, Musikchef der Brüsseler Oper, leitet das aufschlussreiche Gipfeltreffen, an deren Spitze die junge Solistin steht. Sie hat die Bielefelder bereits 2015 mit ihrer Agilität, Kraft und Anmut überzeugt. Kein Zweifel: sie ist derzeit die spannendste deutsche Pianistin. Unerschrocken und stilvoll. „Sie begeistert mit toller Technik, mitreißender Dynamik und enormer Strahlkraft. Es fi ndet die perfekte meditative Verschmelzung von Klavier und Orchester statt – einfach wunderbar!“, urteilte Michael Hug von Online Merker.

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Konzert-Gala

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Philharmoniker

Gesamtleitung: Matthias G. Kendlinger

Silvesterkonzert 31. 12. 2017 · 18 Uhr · Rudolf-Oetker-Halle

Karten: Tourist-Info im Neuen Rathaus, Münsterland Ticket, konTicket, Geschäftsstellen der Neuen Westfälischen und des Westfalen-Blattes

0 221/29 19 93 92 Audio- und Videoclips, CDs, DVDs auf www.dacapo.at

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Alice Sara Ott zählt zweifelsfrei zu den modernen Künstlerinnen unserer Zeit. Sie beherrscht die Kunst, ihr Publikum immer wieder aufs Neue mit unterschiedlichen aufregenden Projekten zu fesseln. So hat ihre Zusammenarbeit mit dem isländischen Komponisten Ólafur Arnalds im Rahmen von „The Chopin Project“ zu wahren Höhenflügen geführt. Es wurde zur Nummer Eins der offi ziellen englischen KlassikCharts und stieg in die iTunes-Charts in 25 Ländern auf. Die charismatische Pianistin, die lieber durch inhaltliche Ausdruckskraft statt mit großem Spektakel von sich reden macht, setzt auch mit ihrem achten Album „Wonderland“, erschienen

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bei der Deutschen Grammophon, diesen Weg fort. Sie hat diese Aufnahme – aufgenommen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Esa-Pekka Salonen – dem Werk Edvard Griegs gewidmet. Es umfasst, neben dessen Klavierkonzert, die „Lyrischen Stücke“ des Komponisten. Sie spielt Grieg seit zehn Jahren. „Mein Verhältnis zu ihm hat sich stark verändert. Heute empfinde ich es als unglaublich schwierig, denn es besteht die Gefahr, dass es auseinanderfällt; es ist ja so sehr schlicht, es neigt nicht zur Extravaganz, es mag sogar einfältig erscheinen. In Wahrheit ist es ein perfektes Modell von komponierter Innigkeit“, erklärte sie unlängst im Interview mit RP Online. Vorgestellt hat sie ihr neuestes Projekt bereits im vergangen Winter während ihrer Tournee durch Japan u.a. in der Tokyo Opera City Concert Hall, in Taiwan, China und seit Anfang 2017 auch in Europa wie unlängst in der Elbphilharmonie ´ und mit unter dem Dirigat von Krzystof Urbanski dem NDR Elbphilharmonie Orchester.

Wonderland Edvard Grieg: Piano Concerto, Lyric Pieces Alice Sara Ott, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Esa-Pekka Salonen Deutsche Grammophon, 2016 Scandale Alice Sara Ott – Francesco Tristano Francesco Tristano: A soft shell groove Igor Stravinsky: The Rite of Spring Nicolai Rimsky-Korsakov: Scheherazade Maurice Ravel: La Valse Deutsche Grammophon, 2014 Pictures Modest Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung Franz Schubert: Klaviersonate D 850 Live von den White Nights Festival in St. Petersburg Deutsche Grammophon, 2013

Fotos: Jonas Becker, Esther Haase

Doch auch neben ihrer Konzerttätigkeit beweist Alice Sara Ott ihr kreatives Potential. So kreierte sie beispielsweise eine Kollektion hochwertiger Ledertaschen für JOST Bags, deren Designs OrigamiElemente enthalten. Sie spiegeln ihre japanische Herkunft und reflektieren ihre Leidenschaft für Origami. Die macht sich auch auf ihrem neuen Album bemerkbar, dessen gesamter Videoclip mit den Origami-Designs gestaltet ist. (C.B.)

CD-TIPPS

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PROLOG

Freies SinfonieOrchester WAHRE SPIELFREUDE

Festlicher Auftakt

Avenue Q

ANREGENDE APPETITHAPPEN Jede neue Saison braucht einen Festlichen Auftakt – zu diesem laden die Theater- und Konzertfreunde Bielefeld e. V. wieder in die Rudolf-Oetker-Halle ein. In diesem festlichen Rahmen gewähren KünstlerInnen aller drei Sparten des Theaters zusammen mit den Bielefelder Philharmonikern einen Einblick in das Programm der Spielzeit 2017/18. So wecken etwa „Appetithappen“ aus Verdis „Otello“, Wagners „Rheingold“ oder dem frechen Puppenmusical „Avenue Q“ die Lust auf mehr. Mit Spannung wird auch in diesem Jahr wieder die Verleihung der Bielefelder Opern- und Theatertaler erwartet. Durch den Abend führt Operndirektorin Sabine Schweitzer. 9.9.2017, 19:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Das Freie SinfonieOrchester Bielefeld konzertiert in dieser Saison gleich zweimal in der Rudolf-Oetker-Halle. Beim ersten Konzert stehen neben Franz Schuberts Ouvertüre „Rosamunde“ auch Ludwig van Beethovens „Tripelkonzert op. 56“ für Klavier, Violine und Violoncello und Mussorgsky/Gortschakovs „Bilder einer Ausstellung“ auf dem Programm. Das Repertoire für den zweiten Auftritt im März 2018 befindet sich dagegen noch in der Planung. Unter der Leitung von Cornelius During, der gebürtige Bielefelder schloss sein Studium mit dem Master of Music, Orchesterdirigieren ab und ist seither als Dirigent, Arrangeur und Bratschist tätig, tritt das 2003 gegründete Freie SinfonieOrchester im September mit einem anspruchsvollen Programm an. Dabei arbeiten die gut 75 Musiker aus ganz Ostwestfalen-Lippe mit dem Ehrgeiz, den nur wahre Freude an der Sache hervorbringen kann. Und führen zudem in ihre Konzerte auf unterhaltsame Weise in die Werke ein. Als Solisten sind neben Sebastian Soete (Violine), Jonathan Weigle (Violoncello) und François Lambret (Piano) zu hören. 1. Konzert 24.9.2017, 18:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

2. Konzert 4.3.2018, 18:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Gautier Capuçon Das Cello ist ein ganz besonderes Instrument. Wärme und Wohligkeit sind das Ergebnis, wenn die Saiten frei schwingen und die tiefen Töne kunstvoll vibrieren. Das versteht Gautier Capuçon, der zu den spannendsten Cellisten seiner Generation zählt, einfach meisterhaft. Er ist für seinen außergewöhnlich voluminösen und kraftvollen Ton ebenso berühmt wie für seine kammermusikalische Musizierlust. An der Seite des Orchestre de Chambre de Paris kann er sein wohlgeformtes Instrument so facettenreich wie möglich präsentieren: Bei Haydn darf es jubilieren und kantilenenreich schwelgen, bei Sollima kann es klangvoll vibrieren und im Orchester resonieren, bei Massenet berührt es mit seiner zarten Melancholie die Seele und bei Popper darf es auch seine virtuose Seite zur Schau stellen. 17.4.2018, 20:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

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Fotos: Jean Baptiste Millot, Klaus Schirrich, Da Capo, Theater Bielefeld

KLÄNGE VOLLER POESIE


Wiener Johann Strauß Konzert-Gala G’SCHICHTEN AUS DEM WIENERWALD

Klavierabend mit Lutz Görner LUDWIG VAN BEETHOVEN Leben und Musik des großen Komponisten stellt „die lyrische Stimme Deutschlands“, wie die FAZ Lutz Görner einmal nannte, an diesem Abend vor. Er rezitiert Briefe Beethovens und zahlreiche Zitate über ihn von Liszt, Chopin, Czerny, Grillparzer, Bettine Brentano und Goethe. Auf diese Weise spürt Lutz Görner den Menschen hinter dem JahrtausendKomponisten auf und macht die große Schere sichtbar zwischen Beethovens musikalischem Genie und seinem elenden, tagtäglichen Leben, das schon mit 56 Jahren ein von langer Krankheit geprägtes Ende fand. Seine Textauswahl vertieft er durch das Verständnis für diese Musik, die ja nie aus heiterem Himmel gefallen ist, sondern immer an einen bestimmten Zeitgeschmack und eine Lebensepoche des Komponisten gebunden ist. Was für Welten liegen zum Beispiel zwischen dem C-Dur Rondo des 12-jährigen Ludwig und dem C-Dur Rondo aus der Waldstein-Sonate des 32-jährigen van Beethoven! Am Flügel begleitet ihn Nadia Singer. Eine junge Pianistin, dynamisch, lebensfroh und mit unglaublicher Technik und Spielsicherheit ausgestattet. 28.1.2018, 17:00 Uhr Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Es muss wieder Silvester sein, denn dann findet traditionell die K&K Wiener Johann Strauß Konzert-Gala in der Bielefelder Rudolf-OetkerHalle statt. Eine wirklich liebgewonnene Tradition, die jedes Jahr auch wieder für Abwechslung sorgt. Denn die musikalischen Welten der Strauß-Dynastie sind eine schier unendliche Geschichte – und wenn einer etwas über Schani & Co. zu erzählen weiß, dann sind es die K&K Philharmoniker. Mit ihren erstklassigen Interpretationen verzaubern sie jährlich mehr als 70.000 Musikliebhaber. Seit 1996 ließen sich über eine Million Besucher in 19 europäischen Ländern vom erfrischend-jugendlichen Wiener Charme der von Matthias Georg Kendlinger kreierten Konzertreihe hinreißen – Kultstatus inbegriffen. Und so urteilte auch „Die Rheinpfalz“: „Himmlisch ausgekostete Klänge, geschliffenes Spiel, Schmiss und Feuer auf höchstem klanglichen Niveau. Ein Spiel wie für König und Kaiser offerierten diese exzellenten jungen Musiker, die musikalisch Feuer und Flamme waren.“ Ohne Bremse präsentiert sich die heurige „Wiener Johann Strauß Konzert-Gala“, zu der sich die K&K Philharmoniker innig und sinnig ihre G’schichten aus dem Wienerwald erzählen, ohne Sorgen mit dem Weyprecht-Payer-Marsch auf Polarexpedition gehen, während einer Nacht in Venedig den Kaiserwalzer tanzen, die in den köstlichen Waldmeister vernarrte Libelle zum Grußwalzer an die englischen Lüfte entflattern lassen und schließlich mit ihrem geliebten Plappermäulchen zum Carneval in Rom bei Carmen-Quadrille, Donauwalzer und Radetzky-Marsch nicht mehr zu halten sein dürften… Auf ihrer Europa-Tour mit insgesamt 79 Konzerten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, in Frankreich, Luxemburg, Belgien, Italien, Dänemark, Norwegen und der Ukraine wissen die Künstler zu begeistern. Ob kecke Polka, galanter Walzer oder nostalgische Mazurka – mit liebenswerter Leichtigkeit kredenzt das Österreichische K&K Ballett hierzu die Extraportion Schlagobers. Ein wunderbarer Musikgenuss zum Jahresausklang. 31.12.2017, 18:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Klang!Festival and friends

BENEFIZKONZERT Mit abwechslungsreichen Veranstaltungen zum Zuhören und Mitmachen begeistert das Klang!Festival seit 2015 viele BielefelderInnen. Auch das Benefizkonzert zu Gunsten der Arbeit des Klang!Festival e.V. zur Förderung kultureller Bildung und kultureller Teilhabe von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Bielefeld und der Region verspricht vielfältig zu werden. Auf dem Programm steht ein Abend voller Musik von Klassik bis Jazz und Pop: mit Groophonik, Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Bielefeld, dem Schlagzeuger Morten Wienold zusammen mit dem Pianisten Henning Brand, der Pianistin und Chorleiterin Kamilla Matuszewska, der Sängerin Nike Schmitka und weiteren Gästen. 26.1.2018, 19:30 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Wir verlosen 3 x 2 Tickets. Stichwort „Silvester-Gala“ bis zum 20.10.2017 per Postkarte an den Tips-Verlag, Redaktion RUDOLFOETKER-HALLE, Goldstr. 16-18, 33602 Bielefeld oder per E-Mail an gewinnspiel@tips-verlag.de RO H 17


PROLOG

REIN

INS KONZERT!

Joel Brandenstein EIN ECHTER SHOOTINGSTAR Seine Videos auf YouTube, mit denen er bereits über 120 Millionen Klicks einsammelte, machten ihn zu einem echten Shootingstar. Der aus Ratingen bei Düsseldorf stammende Sänger und Songschreiber Joel Brandenstein schnellte mit seinem Debütalbum „Emotionen“ auf Platz eins der Album-Charts. Seine erste Live Tour war innerhalb kürzester Zeit restlos ausverkauft. Jetzt kommt der Newcomer mit den Songs seines Debüt-Albums nach Bielefeld in die Rudolf-Oetker-Halle. Denn aufgrund der überwältigenden Nachfrage spielt Joel Brandenstein, der mit über 500.000 Fans auf Facebook längst ein Star in den sozialen Netzwerken ist, ab Herbst 2017 zusätzlich 20 Termine in Deutschland. Vor drei Jahren startete der Sänger und Songschreiber in Eigeninitiative die Veröffentlichung seiner Debütsingle. Er bewarb den Song „Diese Liebe“ über seinen Internetauftritt, stellte ihn bei den Downloadshops ein und stieg damit prompt auf Platz 18 der offiziellen deutschen Single-Charts ein. Das dazu produzierte Musikvideo verzeichnet inzwischen über 10 Millionen Klicks. Auch sein zweiter Song „Grenzenlos“ schaffte es auf Anhieb in die Top 20. Inzwischen ist er natürlich längst bei einer großen Plattenfirma unter Vertrag. 20.10.2017, 20:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Roy Black

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SCHLAGER IM KONZERTHAUS Als sich die Rudolf-Oetker-Halle Ende der 60er Jahre für die leichte Muse öffnete, stand hier auch Schlagerkönig Roy Black mit dem StudioOrchester Prag auf der Bühne. Ein in mehrfacher Hinsicht bemerkenswertes Konzert. Denn viele Jahre schlummerten die Original-Bänder mit der Aufzeichnung des Auftritts im alten PolydorArchiv, bis sie eines Tages entdeckt wurden. Anlässlich des 25. Todestags von Roy Black erschien am 9. Oktober 2016 das Konzert unter dem Titel „Live in Bielefeld“ auf 2 CDs. Bei den Proben in der Rudolf-Oetker-Halle hat zudem die Wochenschau „UFA-Dabei“ für die Ausgabe 692/1969 ein Interview mit dem Sänger geführt, das man sich heute noch in der Filmothek des Bundesarchivs ansehen kann. Kenner der Bielefelder Kulturszene erzählen übrigens hinter vorgehaltener Hand, dass es in jener Zeit auch die Anfrage für ein Konzert mit Louis Armstrong in der Rudolf-Oetker-Halle gegeben haben soll. Die aber wurde angeblich aus unbekannten Gründen abgelehnt. www.filmothek.bundesarchiv.de

Fotos: Screenshot Bundesarchiv, Marvin Ströter/wevame

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Rudolf-Oetker-Halle BIELEFELD

Einladung zum Abonnement MONTAG, 30. OKTOBER 2017 Johannes Brahms Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15

Klavier: Ekaterina Litvintseva

Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 („Pastorale“) Fanja Raum

Eine Lange Nachtmusik

www.facebook.com/ klassischephilharmoniebonn/

führung Programmein Uhr! jeweils 19.15

COOPERATIVA NEUE MUSIK SEIT IHRER GRÜNDUNG 1989 TRÄGT DIE COOPERATIVA NEUE MUSIK MIT ZAHLREICHEN KONZERTEN ZUM BIELEFELDER KULTURLEBEN BEI. AUCH DIE RUDOLF-OETKER-HALLE BEREICHERT SIE REGELMÄSSIG MIT UNGEWÖHNLICHEN KLÄNGEN, ETWA IM RAHMEN DER „DIAGONALE“. IN DER LANGEN NACHT DER NEUEN MUSIK STEHEN INSGESAMT SIEBEN KONZERTE SOWOHL RENOMMIERTER ALS AUCH JUNGER, NOCH UNBEKANNTER KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER AUF DEM PROGRAMM. Ein besonderes Highlight ist sicherlich die inszenierte Raum-Komposition „5 Seen“ – die Uraufführung eines Kompositionsauftrages des Landes NRW und des Landesmusikrates für außereuropäische Instrumente und ein westliches Neue-Musik-Ensemble. Den Auftrag erhielten die chinesische Musikerin Xu Fengxia und Willem Schulz als Co-Komponisten. Das Stück wird geschrieben für Guzheng (chinesische Zither), Sanxian (eine Art Banjo) und chinesischen Gesang sowie das Cooperativa Ensemble aus Bielefeld. Zur Nachtmusik trägt außerdem Mirjana Petercol bei, die Akkordeon studierte und heute Dozentin an den Musikakademien Kassel und Wiesbaden sowie an der Universität Kassel ist. Sie spielt Stockhausens charaktervolle Miniaturen „Die 12 Tierkreiszeichen“ und setzt sie neben die „Zodiaks“ des Barockkomponisten Johann Abraham Schmierer. Der Gitarrist Reinhold Westerheide, der in Bielefeld und Uetrecht zuhause ist, spielt „Things for Strings“, eine ungewöhnliche SoloPerformance für Gitarre, Perkussion sowie Essbesteck, Schlüsseln und mehr. Dazwischen Gitarrenstücke aus mehreren Jahrhunderten und Eigenkompositionen. Die junge Kölner Musikerin Fanja Raum interpretiert neue Werke für Sopran- und Altsaxofon und spielt freie Improvisationen. Carsten Schneider aus Berlin präsentiert Hörstücke und Klanggedichte; das Kölner Duo Strom erinnert mit der Besetzung Querflöte und Elektronik an frühe Kraftwerk-Sounds, und der Berliner Jan Gerdes widmet sich Klaviermusik zum Thema Nacht. 7.4.2018, 16:00 Uhr bis 24:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

DIENSTAG, 5. DEZEMBER 2017 Festliches Weihnachtskonzert Mit Werken u.a. von Tommaso Albinoni, Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert, Camille Saint-Saëns, Gabriel Fauré, Claude Debussy, Max Reger Trompete: Markus Czieharz

MONTAG, 29. JANUAR 2018 Gioachino Rossini Ouvertüre zu „Der Barbier von Sevilla“

Edvard Grieg Klavierkonzert a-Moll op. 16 Klavier: Tamari Okroashvili Leitung: Heribert Beissel

Wolfgang Amadeus Mozart

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Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551 („Jupiter-Sinfonie“)

Klassische Philharmonie Bonn Tel. 0 521 / 5 60 37 74 Fax 0 2 28 / 63 48 50 (Beratung: Mo.–Fr. von 9.30–12.00 Uhr)

Einzelkarten: Neue Westfälische: Bielefeld: Tel. 05 21/ 55 54 44 Westfalenblatt: Bielefeld: Tel. 05 21/5 29 96 41 KonTicket: Bielefeld: Tel. 05 21 / 6 61 00 Ticket-Hotline Tel. 0 18 06 / 56 05 50 0,20 EUR/Min., Mobilfunkpreise max.0,60 EUR/Min.

und bekannten Vorverkaufsstellen Änderungen vorbehalten

MONTAG, 19. FEBRUAR 2018 Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 30 D-Dur KV 202

Felix Mendelssohn Klavierkonzert Nr. 1 g-Moll op. 25 Klavier: Preisträger der International Telekom Beethoven Competition Bonn

Joseph Haydn Sinfonie Nr. 102 B-Dur

FREITAG, 16. MÄRZ 2018 Felix Mendelssohn Ouvertüre zum „Märchen von der schönen Melusine“

Ludwig van Beethoven Violinkonzert D-Dur op. 61 Violine: Thomas Reif Preisträger des Internationalen Mozartwettbewerb der Universität Mozarteum, Salzburg

Belderberg 24 53113 Bonn Tel. 0521/ 560 37 74 Fax 0228 / 63 48 50

Max Reger Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart op. 132

www.klassische-philharmonie-bonn.de • info@klassische-philharmonie-bonn.de RO H 19


PROLOG

Es spielt die Klassische Philharmonie Bonn unter Leitung von Heribert Beissel, der für seine launig-informativen Programmeinführungen bekannt ist. Diese finden vor jedem Konzert um 19.15 Uhr statt. Spielfreude und ein immer jung bleibendes Erscheinungsbild des Orchesters, in dem hochqualifizierte junge Musikerinnen und Musiker gefördert werden, sind der Garant für faszinierende Musikerlebnisse im Großen Saal der Bielefelder Rudolf-Oetker-Halle.

1. Konzert 30.10.2017, 20:00 Uhr Johannes Brahms – Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15 Ludwig van Beethoven – Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 („Pastorale“)

2. Konzert

Wiener Klassik

5.12.2017, 20:00 Uhr Festliches Weihnachtskonzert

KLASSISCH ROMANTISCH

3. Konzert

Mit symphonischen Highlights der Klassik und Romantik wird am 30. Oktober, die neue Saison der Wiener-Klassik-Konzerte in der RudolfOetker-Halle eröffnet: dem Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15 von Johannes Brahms und der populären „Pastorale“ (Symphonie Nr. 6) von Ludwig van Beethoven, die den Hörer in die Landpartie, an die lauschige Stelle eines Bachufers leitet, die Paare tanzen, vor dem Gewitter f liehen und mit einem Hirtengesang den Ausf lug beenden lässt. Das zweite Konzert am 5. Dezember setzt mit Werken von u. a. Johann Sebastian Bach, Franz Schubert, Claude Debussy oder Max Reger einen festlichen Akzent in der Adventszeit. Die weiteren Konzerte der Spielzeit finden am 29. Januar, 19. Februar und 16. März 2018 statt. Attraktive Programminhalte ergeben sich hier vor allem aus der Trias der drei großen Wiener Klassiker: Haydns Sinfonie Nr. 102 B-Dur, eine der großen Londoner, Mozarts „Jupiter-Sinfonie“ KV 551 und Beethovens Violinkonzert mit dem Solisten Thomas Reif, Preisträger des Internationalen Mozartwettbewerbs Salzburg.

29.1.2018, 20:00 Uhr Gioachino Rossini – Ouvertüre zu „Der Barbier von Sevilla“ Edvard Grieg – Klavierkonzert a-Moll op. 16 Wolfgang Amadeus Mozart – Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551 („Jupiter-Sinfonie“)

4. Konzert 19.2.2018, 20:00 Uhr Wolfgang Amadeus Mozart – Sinfonie Nr. 30 D-Dur KV 202 Felix Mendelssohn – Klavierkonzert Nr. 1 g-Moll op. 25 Joseph Haydn – Sinfonie Nr. 102 B-Dur Hob. I:102

5. Konzert 16.3.2018, 20:00 Uhr Felix Mendelssohn – Ouvertüre zum „Märchen von der schönen Melusine“ Ludwig van Beethoven – Violinkonzert D-Dur op. 61 Max Reger – Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart op. 132

Neue Philharmonie Hamburg VIVALDI & MEHR Maestro Tigran Mikaelyan präsentiert mit dem Kammerorchester der Neuen Philharmonie Hamburg Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“ und weitere bekannte Meisterwerke, die eindrucksvoll die Vielfalt der europäischen klassischen Musik abbilden.

14.10.2017, 20:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

20 ROH

Fotos: Fabry.de, privat

Seit seiner Gründung 2003 durch freischaffende Berufsmusiker aus aller Welt hat sich die Neue Philharmonie Hamburg einen führenden Platz in der norddeutschen Musiklandschaft erarbeitet und behauptet. Das Orchester ist dynamisch und ausbaubar bis hin zum großen Symphonieorchester mit Chor. Das Herzstück bleibt jedoch stets das Kammerorchester, das seit seiner Gründung kaum verändert wurde und bestens aufeinander eingespielt ist. Zu erleben live in Bielefeld.


Immer ein perfekter Auftritt.

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PROLOG

Duo Melis 20. GITARRENFESTIVAL Zu seinem Jubiläum hat sich das Bielefelder Gitarrenforum hochkarätige Gäste eingeladen. Susana Prieto und Alexis Muzurakis gehören zur Weltspitze der klassischen Gitarrenduos. Ihr vollkommenes Zusammenspiel brilliert durch überragende Technik und ihr tiefes Verständnis für die vorgetragenen Werke. Die Spanierin Susana Prieto und der Grieche Alexis Muzurakis lernten sich als bereits sehr erfolgreiche internationale Gitarristen auf den Kanarischen Inseln während eines Gitarren-Festivals kennen. 1999 schlossen sie sich zum Duo Melis zusammen und konzertieren seitdem erfolgreich auf den bedeutendsten GitarrenFestivals und geben Konzerte mit namhaften Orchestern wie den Berliner Symphonikern und der Bayerischen Kammerphilharmonie. Vor dem Konzert des Duos haben SchülerInnen des Gitarrenforums Gelegenheit zu einem kurzen Auftritt. 23.10.2017, 18:00 Uhr Kleiner Saal der RudolfOetker-Halle

The Bar at Buena Vista

WeihnachtsMatinee

RHYTHMUS DER KARIBIK Die „Grandfathers of Cuban Music“ sind zurück: Sänger, die ihrem hohen Alter trotzend mit Stimmgewalt und Charme die Herzen der Zuschauer zum Schmelzen bringen. Eine kubanische Diva, die mit ihrem Feuer den männlichen Kollegen ordentlich einheizt. Oder ein knapp 80 Jahre alter Rumba-Tänzer, der mit seinem geschmeidigen, immer noch jugendlichen Hüftschwung verführt. Mit karibischer Leichtigkeit und dem unnachahmlichen musikalischen Zauber Kubas entführen sie ihr Publikum in das stimmungsvolle Havanna der 40er- und 50er-Jahre – in die berühmte Bar at Buena Vista. Und das live in Bielefeld.

BENEFIZ FÜR DEN BUNKER Zum 13. Mal präsentiert der Bunker Ulmenwall e.V. auf den Bühnen der Rudolf-Oetker-Halle Künstler, die für die Jugend- und Kulturarbeit des Vereins auftreten. Die Veranstaltung zeigt die ganze Bandbreite der Jugendkultur, die im Bunker Ulmenwall ihren Platz hat. Außerdem Live-Musik von Jazz bis Singer-Songwriter und Lesungen. Ein Programm für die ganze Familie. Neben der Kultur ist bei Getränken und kleinen Speisen auch Gelegenheit zu Klatsch und Klön.

Vierweiberei SPASS MIT A-CAPPELLA Bielefeld nimmt in vielerlei Hinsicht eine Vorreiterposition ein. So gibt es 2017 bereits zum dritten Mal eine Aktionswoche für pflegende Angehörige. Hintergrund ist, dass allen, die sich in der Stadt uneigennützig um Pflegebedüftige kümmern – seien es Familienmitglieder, Nachbarn oder Freunde – für ihr Engagement gedankt werden soll. Ein Programmpunkt ist dabei ein stimmungsvolles Konzert mit der A-Cappella-Gruppe Vierweiberei. Musik zum Träumen, Staunen, Nachdenken, Schmunzeln und Wohlfühlen. Der Besuch des Konzerts ist für pflegende Angehörige kostenlos. Anmeldung unter: anmeldung@pflegende-angehoerige-bielefeld.de oder Tel.: 51 23 71 25.9.2017, 19:00 Uhr Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

22 ROH

Fotos: Steffi Behrmann, Alex Goykhmann, Christian Klein, privat

15.3.2018, 20:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

26.12.2017, 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr Rudolf-Oetker-Halle


Sing!Fest MUSIK - THEATER - AKTIONEN DER SATZ „ICH KANN NICHT SINGEN!“ GILT NICHT. JEDER KANN. „ZUM SINGEN BRAUCHT ES KEINE MUSIKALISCHE VORBILDUNG UND KEIN SPEZIALWISSEN“, SAGT NIKE SCHMITKA. DIE MUSIKPÄDAGOGIN UND OPERNSÄNGERIN IST VORSITZENDE DES VEREINS „KLANGFESTIVAL – JUNGES MUSIKTHEATER FÜR BIELEFELD E.V.“, DER IN KOOPERATION MIT DEM KULTURAMT BIELEFELD AUCH IN DIESER SAISON DAS BIELEFELDER SING!FEST ZUM ZWEITEN MAL MÖGLICH MACHT. EINFACH MUND AUF UND LOS. UND ZWAR NICHT ALLEIN, SONDERN GEMEINSAM MIT ANDEREN.

Das große Sing!Fest in der Rudolf-Oetker-Halle ist ein klingendes Erlebnis für jedermann und jedes Alter. Unter der Anleitung von erfahrenen ChorleiterInnen und GesangspädagogInnen geht es auf eine spannende Entdeckungsreise in das wunderbare Reich der Stimme. „Mit Mut zum Ausprobieren, Experimentieren und Improvisieren bietet das Sing!Fest die Möglichkeit die eigene Stimme neu, ganz individuell und gleichzeitig inmitten hunderter anderer Stimmen als Teil eines großen und großartigen Klangs zu entdecken“, unterstreicht Nike Schmitka. Egal, ob mit Einsingund Körperübungen, Beatboxen und Obertonsingen, Experimenten zu Rhythmus und Koordination oder dem Singen bekannter und neuer Lieder. Über den Tag verteilt, sprechen die Organisatoren mit unterschiedlichen Programmpunkten verschiedene Zielgruppen und Interessen an. Das Sing!Fest am Vormittag prägen zahlreiche Kinderstimmen, von Kita-Kindern bis hin zu SchülerInnen sechster Klassen. Sie lernen altersgemäß die verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten und Facetten ihrer Stimmen kennen. Zum Finale versammeln sich alle im Großen Saal der Rudolf-Oekter-Halle und singen die im Singparcour erarbeiteten Stücke gemeinsam in einem Chor. Am frühen Abend steht das gemeinsame Singen Erwachsener dann unter der Überschrift „Singen macht glücklich!“ und klingt schließlich „Stimmungsvoll in die Nacht!' aus. „Singen mit und für Leib und Seele“ lautet das Motto dieser Veranstaltung zum Ausklang des Abends. 6.10.2017 Großer und Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle 8:40 Uhr, Sing!Fest für SchülerInnen 1. und 2. Klasse 9.40 Uhr, Sing!Fest für Kita-Kinder 10:40 Uhr, Sing!Fest für SchülerInnen 3. bis 6. Klasse 18:30 Uhr, Singen macht glücklich! 22:00 Uhr, Stimmungsvoll in die Nacht!

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PROLOG

Menachem Har-Zahav CHOPIN-HOMMAGE Meisterpianist Menachem Har-Zahav war bereits mehrfach zu Gast in Bielefeld und hat sein Publikum stets mit virtuoser und ausdrucksstarker Klaviermusik begeistert. Dieses Mal präsentiert er das Programm „Hommage an Chopin“, einen abwechslungsreichen Querschnitt aus den Werken des beliebten romantischen Komponisten Frédéric Chopin. Zu hören sind ein Walzer, eine Nocturne, Polonaisen, Etüden und ein Scherzo gefolgt von der wunderschönen Romanze aus dem Klavierkonzert Nr. 1 und der Sonate Nr. 2 in b-moll mit dem berühmten Trauermarsch. 14.1.2018, 18:00 Uhr Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

The Celtic Tenors ZEITLOS SCHÖN Drei Männer aus Irland, drei grandiose Stimmen und eine Performance, die von einer unnachahmlichen Hingabe, viel Humor und natürlich erstklassiger Musik lebt – das erwartet die Zuschauer bei dem Konzert von The Celtic Tenors in der Rudolf-Oetker-Halle. Begleitet werden sie lediglich von einem Piano, so dass ihre perfekt ausgebildeten Stimmen zur vollen Entfaltung kommen. Mit weltweit über einer Million verkaufter Alben und zwei Millionen verkaufter Tickets für ihre internationalen Tourneen sind The Celtic Tenors die erfolgreichsten Crossover Künstler Irlands. Sie haben die Charts in den USA, Kanada, Deutschland, Großbritannien und Irland angeführt. Und sind nun mit ihrem erfolgreichen Album „Timeless“ auf Tour. 7.11. 2017, 19:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Andreas Kern & Paul Cibis

21.3.2018, 20:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

24 ROH

Fotos: Axel Breuer, Mathias Bothor, Barry McCall, Stephan Pick

PIANO BATTLE Zwei Pianisten, sechs Runden, Chopin vs. Liszt, Debussy vs. Schubert, Schwarz vs. Weiß. Eigentlich sind sie Freunde, doch im Kampf um den guten Ton kennen sie kein Erbarmen, um das Publikum für sich zu gewinnen. Denn dieses kürt am Ende den Sieger des Abends. Piano Battle ist die Idee der mehrfach ausgezeichneten und international erfolgreichen Pianisten Andreas Kern und Paul Cibis. In mehreren Runden spielen sie vergleichbare Musikstücke einer bestimmten Art oder aus einer bestimmten Epoche: Mal erklingen Stücke von Klassikern wie Chopin, Liszt oder Debussy, mal experimentelle Stücke. Zudem gibt es eine Improvisationsrunde, in der die Pianisten Titeln oder Themen, die vom Publikum vorgeschlagen werden, ihre ganz eigene Note geben. Ganz zum Schluss wird sich zeigen, wer als erster seinen Flügel über die Zielgerade rollt.


Anna Depenbusch CHANTEUSE & VIEL MEHR Sie ist ein wahres Naturtalent: Anna Depenbusch textet, komponiert und produziert all ihre Songs selbst. Ihre Musik passt nicht wirklich in eine Schublade. Blues, Country, Chanson – viele Genres können und dürfen in ihrer Musik vorkommen. Die sympathische Liedermacherin war schon Gemüseverkäuferin, aber auch Backgroundsängerin bei Udo Lindenberg – und ist für ihre starken Auftritte bekannt. Jetzt kommt sie mit ihrem neuen Programm. Das Bielefelder Publikum darf sich auf eine außergewöhnliche Künstlerin freuen. 6.4.2018, 20:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Pawel Popolski AUSSER DER RAND UND BAND Der Ausnahmemusiker Pawel Popolski ist zurück und präsentiert in seiner Wohnzimmershow Sensationen aus der Welt der Popmusik. Wie beispielsweise Opa Popolski bei einem Gürkchenfrühstück mit einem Pfefferstreuer, zwei Paprikaschoten und einem gekochten Ei den Technobeat erfand. Oder warum der Reggae in Wahrheit nur eine Polka auf halber Geschwindigkeit ist. Er lüftet das Geheimnis um das wichtigste Instrument der Popgeschichte und erzählt die Geschichte vom uralten polnischen Volk der Mayek, die nicht nur die Pyramiden erfanden, sondern auch die größte Katastrophe der Popmusik vorhersahen: Dieter Bohlen. Dorota Popolski öffnet erstmals ihr privates Fotoalbum und enthüllt die lange Liste ihrer spektakulärsten Liebeskatastrophen. Vom polnischen Stehgeiger David Garretski über Justin Biberek bis hin zu Prominenten aus Film, Fernsehen und Politik ist alles vertreten, was Rang und Namen hat. Außerdem singt sie das schönste Liebeslied der Popgeschichte: „Polka was my First Love and it will be my last ...” Und natürlich wird wieder mit dem gesamten Publikum Wodka getrunken. Vielleicht schaut sogar das eine oder andere Popolski-Familienmitglied vorbei. In jedem Fall geht wieder „der Post ab durch der Decke!“ 1.3.2018, 20:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Bundesagentur für Arbeit

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PROLOG

VO N W E I D E N

ADRETT & ELEGANT

SIE KOMMEN NICHT AUS BERLIN ODER HAMBURG, SONDERN AUS BARDÜTTINGDORF. JETZT MÜSSEN SELBST EINGEBORENE OSTWESTFALEN ERST MAL DEN ATLAS HERAUSKRAMEN UND WIKIPEDIA BEMÜHEN: „BARDÜTTINGDORF IST EIN SÜDWESTLICHER ORTSTEIL VON SPENGE IM OSTWESTFÄLISCHEN KREIS HERFORD. BIS 1968 WAR BARDÜTTINGDORF EINE EIGENSTÄNDIGE GEMEINDE IM AMT SPENGE. AM 1. JANUAR 1969 WURDE DER ORT NACH SPENGE EINGEMEINDET. BARDÜTTI NGDORF IST DER ZWEITKLEINSTE ORTSTEIL VON SPENGE UND HATTE 2012 RUND 1.189 EINWOHNER.“

U

nd genau daher stammt die vielköpfige Dorf kapelle Von Weiden, die mit ihrem Sound die ganze Republik begeistert. Selbst bezeichnet sich die Formation, die bis vor Kurzem unter dem Namen „Crystal Pasture“ auftrat, treffenderweise als Polkadriven Indiefolk Orchester. Ihre Spielfreude und der satte, f lotte Sound sind ansteckend. Meist dauert es nur wenige Takte, bis der berühmte Funke auf das Publikum überspringt. Egal ob auf Stadtfesten oder in kleinen Locations – Platz ist bekanntlich in der kleinsten Hütte bzw. in diesem Fall auf der kleinsten Bühne. Denn in voller Besetzung stehen auch schon mal 14 Musiker auf selbiger. Da wird es schon mal so eng, dass Sängerin Greta Schwekendiek direkt vor der Bühne performt. Das wird bei dem Auftritt in der Rudolf-Oetker-Halle nicht passieren, denn die altehrwürdige Halle bietet für die Veranstaltung unter dem Titel „Adrett & elegant“ nicht nur den passenden Rahmen, sondern auch reichlich Platz für alle. Und das ist auch gut so, denn Von Weiden haben noch reichlich musikalische Gäste eingeladen. Und so werden sich einige enge Kumpanen aus der bisherigen Bandgeschichte dazugesellen. Und für die besondere Note kommen der Bielefelder Chor „Chit Chat Company“ sowie ein ausgewähltes Bläserensemble hinzu. Die mitreißenden Songs – übrigens alle in deutscher Sprache – werden so neu arrangiert 26 ROH

und kommen in zuvor nie gehörtem Gewand daher. Für die weichen Klänge sorgt ein eigens für den Anlass gegründetes Streichquartett, sodass mehrere Dutzend Mitwirkende auf der Bühne stehen werden. Das ganz „große Geschirr“ wie die Band aus der Provinz selbst sagt. Seit 2007 begeistert die Formation mit Akkordeon, Geige, Klarinette, Gesang, Gitarre, Bass und allerlei Schlag- und Blasinstrumenten. Der Mix aus Polka und Walzer mit Rock oder Ska geht buchstäblich in die Beine. Auch wenn die Bandmitglieder nicht mehr alle in Bardüttingdorf oder der Nachbarschaft wohnen, so ist der Proberaum noch immer dort. Mit „Ruf der Provinz“ ist nach „Geschichten von Habicht und Holunder“ und „Kajüte“ im März 2017 die bereits dritte CD erschienen. Und es war an der Zeit, dass sich die energiegeladene Band einen deutschen Namen verpasste: Von Weiden. Das klingt nach Natur und ostwestfälischer Idylle. Und das passt! www.vonweiden.com/adrett-und-elegant

23.3.2018 20:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Hall e


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PROLOG

Martin Herzberg BEWEGENDES KLAVIERKONZERT Martin Herzberg macht bewegende Klaviermusik zum Davonträumen, zum Nachdenken und sich Dahintreiben lassen. Beeinflusst wurde er von Komponisten wie Ludovico Einaudi oder Yann Tiersen, die mit ihrer Filmmusik zu „Ziemlich Beste Freunde“ und „Die Fabelhafte Welt der Amelie“, ein breites Publikum für diese besondere Art der Klaviermusik begeisterten. Doch Herzberg bringt seine ganz eigene Note ein und fusioniert bewegende Filmmusik mit eingängigen Popelementen und deutschem Gesang. Seine Musik braucht keinen Film, um zu berühren; sie klingt wie der Soundtrack zum eigenen Leben. 24.3.2018, 20:00 Uhr Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Mnozil Brass MUSIKALISCHER FLOHZIRKUS „Cirque“ heißt der neueste Streich der sieben Blechbläser von Mnozil Brass. Sie loten – wie immer – die Grenzen ihrer Instrumente aus. Betreten die Manege, um dem Affenzirkus des Alltags Musik und Humor entgegen zu setzen und ihn so in einen kleinen, feinen Flohzirkus zu verwandeln. Mnozil Brass sind entschiedene Anhänger der These, dass die Welt rund sei. Und noch eine Entdeckung haben sie im Laufe ihrer 24 Jahre gemacht: Immer wieder – selbst bei den innigsten Kantilenen – kam es zu völlig unerwarteten Lachsalven im Publikum. Fast konnte man die eigene Tuba nicht mehr hören. Und da reifte bei den sieben Freunden die Erkenntnis, dass der Mensch dann wohl doch gelegentlich zum Frohsinn neigt und es einfach aus ihm herausplatzen muss. Kurz: Die Welt ist ein Zirkus – eben „un Cirque“. 18.4.2018, 20:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

New York Gospel Stars Gospel ist Musik, die Hoffnung weckt. Ein Konzert der New York Gospel Stars, die im zehnten Jahr in Folge auf große Deutschlandtournee gehen, ist ein Abend voller Emotionen, Spiritualität und mitreißender Kraft. Auch in diesem Jahr haben die New York Gospel Stars wieder eine perfekte Mischung aus klassischem Gospel, Jazz, Soul und R’n’B im Gepäck. Und wie kein zweiter weiß Chorleiter und Grammy-Preisträger Craig Wiggins unvergessliche Momente mit Songs wie „Amazing Grace“, „He`s Got The Whole World In His Hand“ oder „Oh Happy Day“ zu kreieren. Mit ihrer unverwechselbaren Präsenz und ihrer einzigartigen Stimmgewalt begeistert die Formation, eine der beliebtesten und erfolgreichsten, und verzaubert mit einem wundervollen Zusammenspiel von Rhythmus, Stimme, Spaß und Lebensfreude. Wer die sympathischen New Yorker bereits erlebt hat, weiß, auf der Bühne stehen echte Stars. Wie die Stadt New York selbst, zeigen die Künstler einen immensen Facettenreichtum. 15.1.2018, 20:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle 28 ROH

Fotos: Petja Gohr, Daniela Matejschek, Sabine Michalak

AUF JUBILÄUMSTOURNEE


Kulturöffner.de KULTUR FÜR ALLE KULTUR ÖFFNET WELTEN. NICHT AN KUNST- UND KULTURVERANSTALTUNGEN TEILNEHMEN ZU KÖNNEN, GRENZT AUS. DIE ONLINE-PLATTFORM KULTURÖFFNER, AUF DER KOSTENLOSE ODER VERGÜNSTIGTE EINTRITTSKARTEN FÜR KUNST- UND KULTURVERANSTALTUNGEN GEBUCHT WERDEN KÖNNEN, HILFT IN BIELEFELD KULTUR FÜR ALLE ZU ERMÖGLICHEN. IN DER KOMMENDEN SAISON SIND AUCH EINIGE VERANSTALTUNGEN IN DER RUDOLF-OETKER-HALLE FÜR INHABER DES BIELEFELD-PASSES DABEI.

als Kulturgast benutzen möchte, muss sich lediglich auf der Internetseite registrieren. Einmal als Kulturgast eingetragen, kann dort jeder sogar seine Kulturinteressen angeben und erhält dann automatisch Informationen zu verbilligten oder freien Kulturangeboten per E-Mail. Der virtuelle Kulturkartenmarkt funktioniert im Prinzip wie ein Onlineshop: Wer sich einloggt, kann auf die Angebote zugreifen, seine Karten online buchen, bezahlen – falls es sich um vergünstigte Tickets handelt – und diese dann ausdrucken. Auch diejenigen, die keinen Computer besitzen oder die Eintrittskarten zuhause nicht ausdrucken können, haben die Initiatoren des Projekts im Blick. Für Menschen, die Unterstützung benötigen, stehen im Haus der Solidarität (Prinzenstraße 1, Eingang Werner-Bock-Straße/ Ecke Prinzenstraße) Ansprechpartner zur Verfügung. www.kulturoeffner.de

Der Kulturöffner ist eine Internetplattform der Stiftung Solidarität bei Arbeitslosigkeit und Armut. Initiiert wurde das Projekt im Frühjahr 2016 von Dr. Andreas Beaugrand, Franz Schaible und Annabella Eschengerd. In Zusammenarbeit mit dem Freizeit- und Kulturzentrum Neue Schmiede engagieren sich die Initiatoren für die inklusive, barrierearme Plattform. Das Prinzip: Regionale Kulturveranstalter bieten auf der Internetseite kostenfreie oder vergünstigte Tickets. Die Plattform ermöglicht dann die Vermittlung dieser vergünstigten oder freien Plätze und ebnet den Weg zur Teilhabe an kulturellen Angeboten. Die Internetplattform soll den Zugang erleichtern. Einzige Zugangsvoraussetzung ist ein gütiger Bielefeld-Pass. Wer den Bielefelder Kulturöffner

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B E AT L E S - F E S T I VA L

BEATLES-PROJEKT DER MUSIK- UND KUNSTSCHULE

GREATEST 7.7.2018 r 19:30 Uh

al der GroÃ&#x;er Sa tker-Halle Rudolf-Oe

30 ROH

Fotos: Musik- und Kunstschule

OF THEM ALL


HINTER „GREATEST OF THEM ALL“, DEM AKTUELLEN PROJEKT DER MUSIK- UND KUNSTSCHULE BIELEFELD, STEHT DIE GRÖSSTE MUSIKBAND ALLER ZEITEN: DIE BEATLES. IHRE MUSIK IST NICHT NUR UNVERGESSEN. VIELMEHR PRÄGT SIE BIS HEUTE DIE MUSIKWELT. HAT POLITISCH ALS AUCH GESELLSCHAFTLICH SPUREN HINTERLASSEN. EIN JAHR LANG HAT SICH EIN 45-KÖPFIGES ENSEMBLE DER MUSIK- UND KUNSTSCHULE JETZT KÜNSTLERISCH MIT DER MUSIK DER BEATLES AUSEINANDERGESETZT. DAS ERGEBNIS WIRD IM MAI 2018 IM RAHMEN DES EUROPÄISCHEN MUSIKFESTIVALS IN DEN NIEDERLANDEN URAUFGEFÜHRT UND ANSCHLIESSEND AUCH IN DER RUDOLF-OETKER-HALLE PRÄSENTIERT.

J

edes Jahr finden über 200 Veranstaltungen der Musik- und Kunstschule Bielefeld statt. Zu den großen Musical und PopOper Produktionen wie „Tilda“ kommen mittlerweile 6.000 Zuschauer. Unter der Leitung von Chorleiterin Andrea Schwager und Johannes Strzyzewski, Direktor der Musik- und Kunstschule, haben sich Tänzer, Sänger und Musiker für das Beatles-Projekt engagiert, sich mit den Fab Four beschäftigt und das Ganze unter die Kurzformel „GOTA“ gebracht. Dabei steht „GOTA“ nicht nur als Abkürzung für „Greatest Of Them All“. Denn die Kurzform bezieht sich sowohl auf die erfolgreichste Band der Musikgeschichte als auch auf eine Zeile des Beatles Songs „Sexy Sadie“. Die Idee zum aktuellen Ensembleprojekt hatte Johannes Strzyzewski. Ein Projekt, das von der Bezirksregierung in Detmold für Schüler der gymnasialen Oberstufe in Bielefeld als Projektkurs genehmigt wurde und dessen schulischer Teil durch das Max-Planck-Gymnasium betreut wird. Daran beteiligt sind 45 Sänger, Musiker, ein Chor und Tänzer, die seit einem Jahr wöchentlich 30-Minuten proben und eine zusammenhängende Performance entwickelt haben. Dabei kreist die Projektarbeit schwerpunktmäßig um die Musik ab dem Sgt. Peppers Album. Darüber hinaus sind weitere Orchester, Künstler und Bands involviert, die sich

im Rahmen eines Wettbewerbes für diesen Abend beworben haben und ebenfalls Musik oder andere interessante Dinge rund um das Thema Beatles präsentieren. Sie tragen alle ihren Teil zu dem „Beatles-Festival“ in der Rudolf-Oetker-Halle bei. Um das Abschlusskonzert in der RudolfOetker-Halle zu finanzieren, wurde mit Hilfe der Stadtwerke Bielefeld eine inzwischen erfolgreich beendete Crowdfunding-Aktion durchgeführt, an der sich jeder Beatles-Fan beteiligen konnte. „Außerdem stellen wir an diesem Abend auch die CD des Ensembles vor, die wir kurz nach dem Festival in den Niederlanden in einem Bielefelder Tonstudio aufnehmen werden“, verrät Johannes Strzyzewski, der mit 6.500 Schülerinnen und Schülern sowie 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Deutschlands größte Musik- und Kunstschule leitet. Gegründet 1956 ist sie Mitglied im Verband der deutschen Musikschulen (VdM) und in der Landesarbeitsgemeinschaft kulturpädagogischer Dienste (LKD). Neben Musik- und Kunstunterricht wird direkt unter der Sparrenburg auch Tanz- und Schauspielunterricht erteilt, aber auch an über 40 Orten, verteilt über das ganze Stadtgebiet. Mit dem Beatles-Festival „Greatest Of Them All“ beweist die Kunst- und Musikschule einmal mehr allen BielefelderInnen wieder ihr kreatives Potential.

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PROLOG

MAX MUTZKE UND THOMAS QUASTHOFF

Spannendes Wechselspiel ES IST EIN GIPFELTREFFEN DER BESONDEREN ART. ZWEI STIMMWUNDER, DIE SICH IN BIELEFELD EINE BÜHNE TEILEN. AUF DER EINEN SEITE MAX MUTZKE, JAHRGANG 1981, DER IN SEINER MUSIK ERFOLGREICH POP-ROCK, SOUL, FUNK UND JAZZ MISCHT. AUF DER ANDEREN THOMAS QUASTHOFF, JAHRGANG 1959, DER SICH VON DER INTERNATIONALEN OPERNBÜHNE ALS BARITON ZWAR VERABSCHIEDET HAT, ABER NUN MIT LEIDENSCHAFT JAZZ SINGT UND KABARETT MACHT.

E

in spannendes Wechselspiel für zwei: Max Mutzke und Thomas Quasthoff werden solistisch als auch in Duetten in der Rudolf-Oetker-Halle die Gefilde rund um Jazz, Soul, Funk, Rhythm & Blues und Pop ausgiebig erkunden. Dabei schwelgen sie in Emotionen, zelebrieren Intimität und sorgen für funkensprühende Leidenschaft. Ein höchst ungleiches Paar – auf den ersten Blick. Zwar stammen die beiden grandiosen Sänger aus verschiedenen Generationen, verfügen über eine höchst unterschiedliche Vita, aber es eint sie die Liebe zu dieser Musik. Es ist ihr gemeinsamer Nenner. Diese werden sie – unterstützt durch ihre All-Star-Band, die den beiden Künstlern in nichts nachsteht – zu einem einzigartigen Erlebnis werden lassen. Prominent besetzt liefert die All-Star-Band – übrigens besetzt mit dem renommierten Pianisten Frank Chastenier (u. a. WDR Big Band), dem Edel-Bassisten Christian von Kaphengst (u. a. Till Brönner) und StarDrummer Wolfgang Haffner (u. a. Klaus Doldinger’s Passport) – den musikalischen Support. Jeder für sich ist ein musikalisches Ausnahmetalent. Max Mutzkes Karriere begann mit einer Komposition von Stefan Raab. 2007 vertrat er Deutschland beim Eurovision Songcontest und hat es mittlerweile auf sieben Alben gebracht. Vom Landkreis Waldshut zog Mutzke einst aus und machte den Schritt von der Pop- in die Jazzwelt. Und das äußerst erfolgreich. Für das Album „Durcheinander“ erhielt der 32 ROH

Schwarzwälder seinen ersten Platin Jazz-Award. Er lieferte einige Charthits, um dann mit der NDR Radiophilharmonie eine CD zu produzieren. Der musikalische Tausendsassa lässt und will sich in keine Schubladen stecken lassen. Auch das verbindet den Ausnahmemusiker mit Thomas Quasthoff, der als langjähriger Professor an der Uni Berlin musikalische Vielfalt proklamiert. Der dreifache Grammy-Preisträger hat als gefeierter Superstar auf internationalen Opernbühnen Maßstäbe gesetzt, Menschen mit seiner Kunst erreicht und bewegt. Den feinen Tönen des Jazz und Souls hat sich Quasthoff bereits auf seinen beiden Alben „Watch what happens“ und „Tell it like it is“ verschrieben. Da intonierte der Bassbariton mit prominenter Unterstützung neben Jazzklassikern Songs von Aaron Neville, Bill Withers und bei der Liveumsetzung sogar Marvin Gaye. Sein breitgefächertes Talent scheint wie bei Max Mutzke nahezu grenzenlos. Denn auch dieser zählt zu den wenigen Künstlern, die ihr Publikum nach den ersten Tönen in den 30.6.2018 Bann ziehen können.

20:00 Uhr

Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle


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CHÖRE

Wir sind ganz Chor

SINGEN ÖFFNET

DIE SEELE EIN WOHLIGES, WARMES GEFÜHL DURCHSTRÖMT DEN KÖRPER, MANCHE BEKOMMEN GÄNSEHAUT, WIEGEN SICH IM TAKT. CHORGESANG ERZEUGT IN JEDEM VON UNS GANZ BESONDERE GEFÜHLE, UND DAS NICHT NUR ZUR WEIHNACHTSZEIT. SCHON SEIT JAHRHUNDERTEN GILT SINGEN ALS EMOTIONALES VENTIL. GERADE HEUTE WIDMEN IMMER MEHR LEUTE IHRE FREIZEIT DEM GESANG – NICHT IMMER BEWUSST. SEI ES IM AUTO, IN GUT GEFÜLLTEN SÄLEN ODER AUF DER TRIBÜNE VON ARMINIA BIELEFELD – LAUTHALS MITSINGEN, EGAL OB SCHIEF ODER GEKONNT, DAS BEWEGT UND INSPIRIERT MENSCHEN. SINGEN GILT ALS SPIEGEL UNSERER SEELE, ÖFFNET HERZEN UND WIRKT SICH DAHER NICHT ZULETZT AUCH POSITIV AUF UNSER WOHLBEFINDEN AUS.

Singen macht glücklich Mund auf und los, und das nicht allein, sondern gemeinsam mit anderen. Dafür steht auch das Sing!Fest im Oktober. Der Satz „Ich kann nicht singen!“ gilt hier nicht. Unter Anleitung von erfahrenen ChorleiterInnen und GesangspädagogInnen geht es einen ganzen Tag lang in der RudolfOetker-Halle auf Entdeckungsreise ins wunderbare Reich der Stimme. „Singen macht Spaß und es macht glücklich“, unterstreichen Nike Schmitka, Initiatorin von Klang!Festival und Sing!Fest, und ihre MitstreiterInnen. Eine Einschätzung, die auch Wolfgang Hoecker unbedingt teilt. Er baute 2014 die Vereinigung ehemaliger Chormitglieder des Bielefelder Kinderchors auf und legt bis heute sein Herzblut in die Erhaltung der Chorarbeit. In der Vorweihnachtszeit findet ihr mittlerweile fünftes Konzert statt. Es führt die Reihe der Weihnachtskonzerte des Bielefelder Kinderchors fort, die immer zugleich auch ein beliebtes „Familientreffen” der Ehemaligen waren und sind.

Universitätschor

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udelsingen heißt der neueste Trend. Bundesweit treffen sich Menschen, um gemeinsam zu singen. Seit einiger Zeit auch in Bielefeld, in dieser Saison bereits zum zweiten Mal in der Rudolf-Oetker-Halle. David Rauterbach aus Münster organisiert diese Treffen: „Es bedeutet einfach einen schönen Abend mit vielen Menschen zu verbringen und mit mehreren Stimmen einen berührenden Klang zu erzeugen.“ Es geht ihm beim Rudelsingen nicht um einen Wettbewerb der Stimmen, sondern darum, als Gruppe ein gemeinsames Ziel anzustreben. Anfang Dezember kommt Rauterbach mit seinem Programm wieder ins Konzerthaus an der Lampingstraße. Dort treffen sich dann Sangeslustige in lockerer Atmosphäre und werden live von Pianisten begleitet. 34 ROH

„Wir sind wie eine Familie. Alle Mitglieder hegen eine große Leidenschaft für den Chorgesang und reisen teilweise von weit her an, um die Konzertreihe aufrechtzuerhalten“, begeistert sich Wolfgang Hoecker. Die Vereinigung plant weitere Konzerte, nicht nur zur Weihnachtszeit. Die Chorproben wurden auf Mitgliederwunsch auf zwei Mal pro Monat aufgestockt. Dabei darf man nicht vergessen, dass ein gelungenes Konzert natürlich auch Arbeit und Zeit in Anspruch nimmt. Hoecker betont: „Wir freuen uns auf jedes Wiedersehen. Es sind langjährige Freundschaften entstanden. Das Singen ist nicht nur ein Hobby, sondern eine Leidenschaft. Das Arbeiten an einem gemeinsamen Ziel verbindet.“

Leidenschaft fürs Singen Dass auch anspruchsvoller Chorgesang jüngere Menschen begeistert, beweist seit 40 Jahren der Bielefelder Universitätschor. Zum Jubiläum führen die Studierenden mit dem Barockorchester L‘Arco und Solisten Bachs Weihnachtsoratorium auf. Dabei zeigen sie, dass allein Herzblut für gelungene Konzerte nicht immer ausreicht. Den richtigen Ton zu treffen ist eine soziale wie auch eine technische Herausforderung – eben


Musikverein der Stadt Bielefeld

Sangeskunst. Die größte Schwierigkeit für alle Choristen ist dabei, die richtige Balance zwischen Technik und Leidenschaft zu finden. Bei professionellem Chorgesang müssen Intonation, Dynamik, Mischung und Aussprache stimmen. Rosemarie Pflieger, erste Vorsitzende des Oratorienchors Bielefeld, kennt diese Herausforderungen. Auch ihre 150 Sängerinnen und Sänger wissen, dass nicht nur Emotionen notwendig sind, sondern Technik und Professionalität gerade für ein großes Oratorium sehr wichtig sind. Jede Stimme muss einzeln und in der Gruppe trainiert werden. Ihnen lassen sich dann unendlich viele Töne entlocken, die das Publikum bewegen. Stimmen werden dabei wie Instrumente je nach Tonart und -lage aufgestellt und mit dem Orchester abgestimmt, so dass eine dramatisch-erzählende Komposition entsteht, die sie mit den Bielefelder Philharmonikern aufführen.

Stimmen wie Instrumente Die wirken auch bei Konzerten des traditionsreichen Bielefelder Musikvereins mit. Seit fast 200 Jahren prägt er als großer städtischer Konzertchor das kulturelle Leben in Bielefeld. Unter Mitwirkung der Bielefelder Philharmoniker und namhafter Gesangssolisten finden unter der künstlerischen Leitung von Bernd Wilden jährlich bis zu drei Konzerte in der Rudolf-Oetker-Halle statt. Mit der Gründung 1820 fand in Bielefeld eine kulturelle Erneuerung statt. Neben der Liebe zum Gesang und der Freude am Musizieren steht daher auch die Erarbeitung klassischer Chorliteratur aus dem 17. Jahrhundert auf dem Programm. Rund 80 ChorsängerInnen widmen sich heute einem Repertoire, das neben klassischen auch zeitgenössische Werke und musikalische Raritäten umfasst. In der aktuellen Saison führen sie erst das Oratotorium „Paulus“ von Felix Mendelssohn Bartholdy auf, für Robert Schumann einst ein „Juwel der Gegenwart“. Im zweiten SaisonKonzert steht zu Ostern mit „Christus – Passion und Auferstehung“ der dritte Teil des bedeutendsten geistlichen Werkes von Franz Liszt auf dem Programm. Das selten aufgeführte Werk fasziniert und begeistert vor allem durch seine ausdrucksstarke hochromantische Tonsprache. Expressive Chromatik, aber auch asketische Schlichtheit verbinden sich mit einer farbigen, zum Teil monumentalen Orchestersprache zu einer Musik von großer Intensität. RO H 35


CHÖRE

Chorkonzerte Musikverein Bielefeld „Paulus“ von Felix Mendelssohn Bartholdy 30.9.2017, 20:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle „Christus – Passion und Auferstehung“ von Franz Liszt 6.10.2017, ab 8:40 Uhr Kleiner & Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Oratorienchor der Stadt Bielefeld „Requiem” von Antonín Dvorák 17.11.201, 20:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Städtischer Musikverein Gütersloh „Messa da Requiem“ von Giuseppe Verdi 26.11.2017, 18:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Kirche & Arbeiter Herz und Seele sind wichtig in der Musik, weil es das ist, was die Menschen dazu bringt zu fühlen. Vereint mit harter Arbeit und Technik, haben Musikverein, Oratorienchor, Universitätschor und viele andere Bielefelder Chöre Erfolg. Rosemarie Pflieger vom Oratorienchor weiß aber auch, dass Erfolg nicht alles ist: „Wir Chorsänger sind glücklich, wenn wir ein Konzert wirklich gut gesungen haben. Es ist nicht allein der Erfolg, der damit verbunden ist, sondern das Erlebnis an einem Konzert mitzuwirken, erzeugt einfach ein Glücksgefühl.“ Der Oratorienchor Bielefeld hat seine Wurzeln in den Bielefelder Arbeiter-Gesangsvereinen von 1890, die sich 1909 zur „Arbeiter-Sängervereinigung Frisch Auf Bielefeld“ zusammenschlossen. Die Geburtsstunde des heutigen Oratorienchors. Die Arbeiter-Gesangsvereine machten den Chorgesang populär. Seine Ursprünge liegen wie viele andere klassische Musiktraditionen in der Kirche. Der traditionelle Chorklang, wie wir ihn heute kennen, setzte ab dem 14. Jahrhundert ein. Einen Aufschwung erfuhr er dann nach der Reformation, als kirchenmusikalische Aufgaben in Gottesdienste übernommen wurden. Seit allen Zeiten tun sich Menschen zusammen, um zu singen, Emotionen zu verarbeiten, Botschaften zu verkünden und ein Gemeinschaftsgefühl zu erschaffen.

Vielfalt Bielefelder Chöre Harte Arbeit steckt hinter jedem Auftritt, egal in welchem Genre des Chorgesangs. Diese Vielfalt lässt sich bei der Bielefelder Nacht der Chöre in der Rudolf-OetkerHalle erleben, die im Februar 2018 wieder stattfindet. So standen hier bei den vergangenen Nächten beispielweise der Knebelchor, Shantallica, der Gospelchor Altenhagen oder PopUp, der Pop-Chor der Musikhochschule Detmold auf der Bühne des Konzerthauses. Und zur Vielfalt des Chorgesangs gehören natürlich auch die Young Voices mit ihrem Weihnachtskonzert und ihrem Sommerkonzert. Nicht zu vergessen der Shanty Chor Bielefeld, seit mittlerweile 45 Jahren auf großer Fahrt durch die Republik, der immer wieder gerne in der Rudolf-OetkerHalle vor Anker geht. Chorgesang ist eine Kunst, die seit Jahrhunderten fasziniert und gerade heute wieder viele Menschen in ihren Bann zieht – SängerInnen wie Publikum. „Singen tut der Seele und der Gesundheit gut!“ Darin sind sich Bielefelder Sangesbegeisterte unterschiedlichster Chöre einig. Von der Vielfältigkeit, der Leidenschaft und der emotionalen Tiefe des Chorgesangs können sich die Besucherinnen und Besucher auch in dieser Saison wieder in der Rudolf-Oetker-Halle überzeugen. (L.T.)

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%HQH¹]5XGHOVLQJHQ 6.12.2017, 19:30 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

<RXQJ9RLFHV :HLKQDFKWVNRQ]HUW 10.12.2017, 17:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

6RPPHUNRQ]HUW 8.7.2018, 18:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Universitätschor Bielefeld Jubiläumskonzert Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium 15.12.2017, 20:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

9HUHLQLJXQJHKHPDOLJHU&KRUPLWJOLHGHU GHV%LHOHIHOGHU.LQGHUFKRUHVH9 *UR‰HV:HLKQDFKWVVLQJHQ 16.12.2017, 18:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

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Der Musikverein der Stadt Bielefeld und der Oratorienchor Bielefeld treten zudem im Rahmen einzelner Symphoniekonzerte der Bielefelder Philharmoniker auf.

Fotots: Universitätschor, Andreas Dankow, Shanty Chor

Shanty Chor


Wir sind noch mehr Ausgezeichnet aufgestellt

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RUDOLF-OETKER-HALLE

MEIN E RU D O L F - O E T K ER-H A L L E

Pit Clausen IM LAUFE IHRER GESCHICHTE HAT DIE RUDOLF-OETKER-HALLE SCHON SO EINIGE DENKWÜRDIGE KONZERTE ERLEBT UND DAS PUBLIKUM BEGEISTERT. SO AUCH OBERBÜRGERMEISTER PIT CLAUSEN, DER HÄUFIG ZU GAST IST IN DEM ALTEHRWÜRDIGEN KONZERTSAAL. Text: Eike Birck | Fotos: Timo Blaschke

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esonders die Konzerte des niederländischen Liedermachers Herman van Veen mit seiner Ente Alfred Jodocus Kwak haben es ihm angetan. „Nach dem letzten Stück haben die Leute so sehr geklatscht, dass Herman van Veen noch einmal im Bademantel auf die Bühne kam. Das erinnerte ein wenig an Udo Jürgens“, schmunzelt Pit Clausen. „Und er hat tatsächlich noch ein Stück gebracht.“ Denkwürdig war auch der Auftritt von Giora Feidman, einem der bekanntesten Vertreter des Klezmers. „Das war ein großartiges Konzert“, erinnert sich Pit Clausen. „Beim großen Finale verließ ein Musiker nach dem anderen die Bühne. Feidman hatte das Publikum zuvor dazu aufgefordert, die Melodie mitzusummen. Auch nachdem schon alle Künstler die Bühne verlassen hatten, blieb das Publikum sitzen und summte weiter. Und selbst später im Garderobenbereich war das Summen noch zu hören. Alle Gäste gingen sehr beschwingt nach Hause. Das war ein Erlebnis, das man nicht vergisst.“ Auch Max Raabes Palastorchester hinterließ einen bleibenden Eindruck. „Wir haben auf dem letzten Drücker Karten gekauft und saßen in der

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letzten Reihe oben auf der Empore. Seitdem weiß ich, wie heiß es in der Halle werden kann“, lacht der 55-Jährige. Die Rudolf-Oetker-Halle ist ein Konzertbau mit außergewöhnlicher Anmutung. „Mir gefällt die Atmosphäre im Großen Saal sehr. Das Ambiente ist nicht so steril wie in anderen Konzerthallen“, erzählt Pit Clausen. „Der Bau an sich ist schon sehr monumental. Das war die Architektur der Zeit. Wenn es die Absicht der Planer war, dass der Einzelne klein gemacht werden sollte, dann gefällt mir diese Botschaft nicht. Wenn man jedoch den Saal der Rudolf-Oetker-Halle betritt, überzeugt die Sachlichkeit und ermöglicht die Konzentration auf die Musik: „Hier wird man etwas Besonderes erleben.“ Ab 2018 wird das Management der Rudolf-Oetker-Halle dem Theater der Stadt Bielefeld übertragen. „Wir haben lange und oft im Kuratorium diskutiert, was man tun kann, um die Besuche in der Halle zu verstetigen und sie für ein jüngeres Publikum interessanter zu machen“, so der Oberbürgermeister. „Wir sind zu dem Schluss gekommen, das wir mit einer Art Intendanz, mit Michael Heicks als Intendant des Theaters und Alexander


Foto: Timo Blaschke

Kalajdzic als Generalmusikdirektor, die richtige Besetzung für die künstlerische Leitung gefunden haben. Beide sind gut vernetzt und wir sind davon überzeugt, dass wir so unser Ziel erreichen können.“ Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wird nicht angetastet. Trotzdem soll es Veränderungen geben. Im Foyer sollen die Garderoben an die Seiten rücken. So würde in der Mitte Platz für eine Theke geschaffen, um die Gäste gleich freundlich mit einem Getränk begrüßen zu können. Auch wäre somit ein Platz für eine kleine Bühne geschaffen für Lesungen, Kinder- und Jugendtheater oder Jazzkonzerte. Eine feste Bestuhlung wird es nicht geben. Das Mobiliar soll im Stile der 1950er Jahre gehalten werden. „Jeder Stein bleibt da, wo er ist. Alles, worüber wir jetzt nachdenken, ist eine jederzeit rückgängig zu machende Ummöblierung“, verspricht Pit Clausen. „Insgesamt soll die Halle einladender werden, so dass die Menschen Lust bekommen, auch einfach mal so reinzukommen, um ein Glas Wein oder etwas anderes zu trinken.“ Ein Anbau oder eine feste Außengastronomie sind noch Zukunftsmusik.

Die Programmvielfalt soll so bleiben, wie sie ist, aber neue Impulse wird es geben. Die Rudolf-Oetker-Halle ist eine Halle für alle und das wird sich nicht ändern. Viele überraschende Veranstaltungen hat Pit Clausen übrigens auch durch seine Funktion als Oberbürgermeister kennen gelernt. „Die Friedrich Wilhelm Murnau-Gesellschaft hatte mich zum Film+MusikFest eingeladen. Ich habe das erste Mal einen Stummfilm mit Live-Orchester gesehen und durfte eine neue Art von Kultur erleben. Das hat mich richtig begeistert. Oder kürzlich die Pop-Oper Tilda, die sehr aufwendig von ganz vielen Ehrenamtlichen der Musik- und Kunstschule auf die Bühne gebracht wurde. Einfach großartig. Eine Halle, die offen ist für alle, egal ob die Gäste im Jeans oder im schwarzen Anzug kommen, auch das zeichnet die Rudolf-Oetker-Halle aus.“ Und welches Konzert würde Pit Clausen gern mal in der Halle erleben. „Ich sah einen Mitschnitt von Emeli Sandé in der der Londoner Royal Albert Hall. Das hat mich mitgerissen. Emeli Sandé in der Royal Albert Hall Ostwestfalens – das wär' was.“ RO H 39


INTERVIEW

EIN NEUES

KONZEPT "jV,VfH;"ʟHa9Vʟ);; INTERVIEW MIT MICHAEL HEICKS EIN WENIG HAT MICHAEL HEICKS BEI DER INTERVIEW-ANFRAGE GEZÖGERT. DENN ZUM ZEITPUNKT DES GESPRÄCHS IM JUNI 2017 IST NOCH NICHT ALLES IN TROCKENEN TÜCHERN. „ABER DIE ZEICHEN STEHEN AUF GRÜN“, SO DER INTENDANT DES THEATER BIELEFELD. Interview: Stefanie Gomoll Fotos: Timo Blaschke

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Bielefeld . Paderborn . Versmold

as 60-seitige Handlungskonzept zur „Neuausrichtung der Rudolf-Oetker-Halle“ hat die Zustimmung aller Parteien und muss im Herbst nur noch vom Rat der Stadt Bielefeld formal beschlossen werden. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass die Städtischen Bühnen am 1. Januar 2018 die Finanz- und Personalverantwortung für den Betrieb der Rudolf-Oetker-Halle übertragen bekommen und dass Michael Heicks am 1. Juli 2018 die künstlerische Leitung übernimmt. Was hat Sie überzeugt, die Verantwortung für die programmatische Neuausrichtung der Rudolf-Oetker-Halle zu übernehmen? Michael Heicks: Als die Stadt mich gebeten hat, darüber nachzudenken, habe ich das natürlich nicht alleine gemacht, sondern gemeinsam mit meinen Kollegen und Mitarbeitern im Theater. Und wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass es Sinn ergeben würde, weil die Rudolf-Oetker-Halle ja die Heimstatt der Bielefelder Philharmoniker ist. Eigentlich müsste sie Bielefelder Konzerthaus oder Bielefelder Philharmonie heißen, wobei wir auf keinen Fall den Namen ändern möchten. Aber ich glaube, man muss besser klarmachen, dass es in Bielefeld ein Konzerthaus gibt. Viele wissen das gar nicht. Was reizt Sie ganz persönlich an dieser Aufgabe? Michael Heicks: Mein Vertrag als Intendant ist ja bis 2023 verlängert worden und ich möchte mir gerne Aufgaben stellen, die in der Stadt noch mal etwas verändern. Ich finde, im Theater gibt es nichts Schlimmeres als Stillstand. Deshalb verändern wir uns inhaltlich immer wieder, das sieht man an den Spielplänen und an neuen Formaten. Wir haben schon vor Jahren darüber nachgedacht, wie man die Rudolf-Oetker-Halle außer für Symphoniekonzerte noch nutzen könnte. Wir als Theater sind so eine Art Plattform der Stadt, wo man sich trifft, im besten Sinne das Gewissen der Stadt. Wenn mit der Oetkerhalle auch so ein Ort entsteht, an dem man Dinge ausprobiert und erforscht, was ein Konzerthaus heute für die Stadt und die Region bedeuten könnte, dann fände ich das unglaublich spannend. Es macht mir Spaß, Visionen für ein Haus zu entwickeln, damit es eine andere Wahrnehmung bekommt als jetzt. Dabei geht es mir nicht um Kritik am Kulturamt, sondern darum, dass die Struktur so wie sie jetzt ist, nicht funktioniert. Sonst wäre die Stadt ja nicht auf uns zugekommen. Was soll sich programmatisch ändern und müssen sich bisherige Nutzer Sorgen machen, nicht mehr in der Rudolf-Oetker-Halle auftreten zu können? Michael Heicks: Nein, wir haben im Handlungskonzept ganz klar formuliert, dass wir mit allen Partnern, die es momentan gibt, reden. Von der freien Szene bis zur Musik- und Kunstschule. Es ist uns wichtig, dass niemand das Gefühl hat, jetzt kommen die vom Theater und für uns ist kein Platz mehr da. Im Gegenteil. Wir wollen die Halle für den Zweck, den sie eigentlich hat, noch mehr öffnen. Aber wir wollen nicht, dass es ein Haus für ein Kessel Buntes ist, sondern zeigen: Das ist eine tolle Konzerthalle, die wir konzeptioneller für Menschen zur Verfügung stellen wollen, die sich mit konzertanter Musik befassen. Das Ziel ist nicht, da eine Rockband auftreten zu lassen, dafür haben wir ja die Stadthalle oder Seidensticker Halle.

MEHR ALS EINE FRAGE DES GUTEN GESCHMACKS.

GÜTERSLOHER STRASSE 178 33649 BIELEFELD TEL. 0521 – 522 76 970 ÖFFNUNGSZEITEN DIENSTAG – FREITAG: 10-18 UHR SAMSTAG: 10-14 UHR RO H 41


INTERVIEW

Die programmatische Ausrichtung ist dabei nicht auf klassische Musik begrenzt. Es kann auch Weltmusik sein, aber es sollte etwas mit Konzerthaus-Musik zu tun haben. Ausschlaggebend ist zudem, dass wir ein besser abgestimmtes philharmonisches Programm hinkriegen. Es ergibt inhaltlich keinen Sinn, dass die Bielefelder Philharmoniker an einem Tag ein Konzert geben, das am nächsten Tag von einem anderen Orchester noch mal gespielt wird. Oder dass in einer Spielzeit fünf Mal der gleiche Komponist auf dem Programm steht. Wir möchten die Saison als ganzheitliches Programm gestalten. Davon haben auch die Zuschauer etwas, weil sie dann unterschiedliche Formate erleben. Die programmatische Ausrichtung ist dabei nicht auf klassische Musik begrenzt. Es kann auch Weltmusik sein, aber es sollte etwas mit Konzerthaus-Musik zu tun haben. Ich glaube, inhaltlich kann man eine Menge machen, dazu muss man uns natürlich auch etwas Zeit geben. Das Datum 2018/19 zu halten, ist jetzt eigentlich schon sehr spät, wenn man Feste plant, einen Opernball oder Verträge mit Künstlern schließen will. Auf jeden Fall soll es ein Ort der Begegnung sein, nicht nur für Bielefeld. Wir wollen signalisieren: Die Türen stehen offen. Ich kann mir vorstellen, dass wir mit Hochschulen aus der Umgebung oder anderen Konzerthäusern und Orchestern kooperieren. Das sind Dinge, für die man nicht wahnsinnig viel Geld braucht. Wir werden jetzt keine Reihe machen können mit den besten Pianisten 42 R OH

der Welt, das werden wir uns nicht leisten können, wenn die Eintrittskarten bezahlbar bleiben sollen. Aber auch jetzt schon sind bei unseren Konzerten Solisten dabei, die wirklich hochkarätig sind. Welche Veranstaltungen sehen Sie zukünftig nicht mehr in der Rudolf-OetkerHalle – soll etwa Comedy noch einen Raum haben? Michael Heicks: Das kommt darauf an, ob es etwas mit der Stadt und den Menschen hier zu tun hat. Ich habe mir zum Beispiel die Gala des Bielefelder Kabarettpreises angeguckt und ich finde, das passt. Wenn dagegen jetzt Atze Schröder kommt, würde ich überlegen, wie sinnvoll das ist. Und Mario Barth käme mit Sicherheit nicht rein, aber Künstler oder Kabarettisten mit einem guten musikalischen Programm wie Rainald Grebe oder Helge Schneider jederzeit. Generell ist vieles denkbar. Ich fände es zum Beispiel toll, mal die Verleihung des Deutschen Faustpreises nach Bielefeld zu holen. Da bin ich seit Jahren in der Jury, aber unser Theater wäre dafür zu klein. In der Oetkerhalle dagegen könnte man das machen. Und es geht ja auch darum, der Stadt überregional ein Image zu verpassen, dass junge Leute sagen: Da muss man hin. Da ist eine gute Infrastruktur, da gibt’s Kultur, da ist die Natur in Ordnung. Wer in diesem Wettbewerb nicht mithält, fliegt raus aus der Kurve. Neben der (mobilen) Bühne im Foyer planen Sie auch eine Lounge mit Gastronomie. Warum ist das so wichtig? Michael Heicks: Wir möchten die Aufenthaltsqualität verbessern, denn das Publikum stellt heute ganz andere Anforderungen als 1930. Früher ging man in ein Konzert und danach nach Hause. Heute funktioniert


das anders. Man trifft sich mit Freunden, trinkt vorher eine Kleinigkeit, geht hinterher etwas essen. Ein Konzert ist Bestandteil einer Abendgestaltung und nicht mehr das Hauptding. Andere Konzerthäuser haben darauf längst reagiert, aber wir hinken meilenweit hinterher. Dabei liegt die Oetkerhalle ja eigentlich sehr schön, im Park, mit U-Bahn-Anschluss. So ein Haus müsste jeden Abend belebt sein. Da müsste man draußen sitzen können, wahrnehmen, dass da Leben ist, so wie im Lorca im TAM. Man muss das Gefühl haben, da rockt der Bär, da ist was los. Das war glaube ich auch das Anliegen der Stadt. Sie sieht ja, was wir im Theater alles machen, unser Haus öffnen für Theaterfeste und Kooperationen. Aber fragen Sie in fünf Jahren noch mal nach, was sich tatsächlich verwirklichen lässt. (lacht) Bisherige Pläne sind häufig am Denkmalschutz gescheitert … Michael Heicks: Ja, aber das ist ein Konzerthaus und kein Museum, das muss man ganz deutlich sagen. Konzerthäuser und Theater sind dazu da, dass Menschen da reingehen. Und die Menschen verändern sich, brauchen andere Grundbedingungen. Wir haben in diesem Land zum Glück einen gut funktionierenden Denkmalschutz, wenn der aber zum Verhinderer wird und dazu führt, dass man Häuser nicht mehr nutzen kann, dann ist das gegen die Gesellschaft. Dann kann man ab und zu eine Führung machen und ansonsten ist da nichts los. Es braucht Visionen und keine Bedenkenträger. Es ist gar nicht so schwer, einen geschichtsträchtigen Ort zu einem echten Anziehungspunkt zu machen. Es geht doch keiner davon aus, dass man jetzt eine Betonkugel in die Halle reinhaut, das ist doch gar nicht gewünscht. Gewollt ist, dass man das Vorhandene ein Stückchen weiterdenkt. Man spielt eine Oper ja heute auch nicht mehr genauso wie vor 300 Jahren. Das fängt schon damit an, dass man Berufstätige heute in der Woche nicht mehr mit

vierstündigen Aufführungen ans Haus binden kann, sondern die Werke kürzt. Wenn man gesellschaftliche Veränderungen hat, muss man sie wahrnehmen. Sie zu ignorieren hat noch nie funktioniert. Ohne die geplanten räumlichen Veränderungen ließe sich gar nicht anbieten, was wir im Bereich konzertpädagogisches Programm, junge Musik, junge Oper machen wollen. Dann wird man das Haus nicht so öffnen können, wie wir das wollen. Und dann könnte man gleich alles beim Alten lassen. Was gefällt Ihnen an der Rudolf-Oetker-Halle so wie sie heute ist? Michael Heicks: Auch wenn die Formel schon zu Tode geritten ist, sie hat eine wirklich gute Akustik. Andererseits ist sie von ihrer Form her wirklich eine Halle. Heute würde man eher kreisförmig bauen, weil das akustisch demokratischer ist und alle näher am Orchester sitzen. Ein Konzert ist heute eine Performance, bei der die Zuschauer dem Orchester zugucken wollen. Aber ich finde die Oetkerhalle ist in ihrer Schlichtheit dem Ostwestfälischen angemessen. (lacht). Was ich sehr mag, sind die Art-déco-Elemente. Diese kleinen Details sind total schön. Auch die Grundstruktur, wie das Gebäude da steht im Park, das gefällt mir. Ich bin sehr interessiert an Architektur und mag Gebäude mit klaren Kanten, klarer Ästhetik. Moderne Gebäude haben ja auch manchmal etwas sehr Klares, das hat die Halle schon vorweggenommen. Und sie ist unglaublich funktional im Sinne von einfach, bis hin zu der gigantischen Belüftungsanlage. Es ist unglaublich, dass die Technik aus den 30er Jahren heute immer noch einwandfrei funktioniert. Das hat offensichtlich etwas damit zu tun, dass gut gebaut und geplant wurde. Ich finde, das ist eine schöne, besondere Halle, aber sie liegt ein bisschen im Dornröschenschlaf. Um sie wach zu küssen, braucht es neben Ideen auch etwas Geld.

Soul, Jazz and a lot of groove Max Mutzke meets Thomas Quasthoff & friends Frank Chastenier - Piano Christian von Kaphengst - Bass Wolfgang Haffner - Drums

Samstag, 30. Juni 2018 Tickets unter:

RudolI-Oetker-HalleEinlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

(0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen | max. 0,60/Anruf inkl.MwSt aus den Mobilfunknetzen

www.ADticket.de hotline 0180-6050400 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen

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HINTERGRUND

Von Stühlen, Kronleuchtern & Co. 44 ROH

Foto: Eike Birck

EINE SAUBERE SACHE


SEIT ÜBER 20 JAHREN SIND SIE EIN TEAM: PETRA ZIMMERMANN, SULTAN EROGLU UND BOZENA JAKSCHIK SORGEN DAFÜR, DASS DIE

Draußen einfach schöner leben!

RUDOLF-OETKER-HALLE FÜR JEDES KONZERT BLITZEBLANK IST.

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n normalen Arbeitstagen beginnt die Schicht bereits um 4:30 Uhr. Petra Zimmermann nimmt sich den unteren Bereich mit u. a. Foyer, Garderoben und Toiletten vor und Sultan Eroglu und Bozena Jakschik wirbeln eine Etage darüber im Großen und im Kleinen Saal. Dazu läuft das Radio. „Ohne Musik und Nachrichten geht es nicht.“ Da sind sich die drei Frauen einig, denen ihre Arbeit in dem altehrwürdigen Konzertbau nach wie vor großen Spaß macht. Auch wenn manchmal Wochenendschichten anfallen. „Dafür haben wir dann mal in der Woche frei“, sagt Bozena Jakschik. Während des alljährlichen Tanzfestivals fangen die drei Frauen schon um 3:30 Uhr an. Dann muss alles ruckzuck gehen, denn gegen 8 Uhr treffen bereits die ersten Tänzer ein. Für das Trio anstrengende zwei Wochen. In ihrer Pause treffen sich die drei gern in der gemütlichen Atmosphäre des Kleinen Saals. Zu Arbeitsbeginn werden zuerst der Müll eingesammelt und leere Flaschen und Geschirr weggeräumt. Das Müllauf kommen ist von Veranstaltung zu Veranstaltung unterschiedlich. Anschließend wird gesaugt und gemoppt, damit der Publikumsbereich für die nächste Veranstaltung wieder tipptopp ist. Andere Bereiche, wie Hintertreppen, der Schaltraum oder der Weg in den Keller, werden dann gemacht, wenn Zeit ist. Einmal im Jahr werden die kompletten Stuhlreihen im Großen Saal abmontiert und das Parkett eingehend gepflegt. Eine Aktion, die dann eine komplette Woche in Anspruch nimmt. „Wir können das nur nach und nach machen“, berichtet Sultan Eroglu, „weil nicht alle Stühle auf einmal auf den Flur passen. „Die können leider nicht gestapelt werden“, ergänzt Petra Zimmermann, „weil die Stühle auf Schienen montiert sind.“ Die umfassende Pf lege samt Politur im Kleinen Saal dauert auch schon drei Tage. Ebenfalls einmal im Jahr sind die mächtigen Kronleuchter an der Reihe. Darüber nachdenken, wie wertvoll die Leuchter sind und wie schwierig es wäre, Ersatzteile zu beschaffen, wenn etwas entzwei geht, möchten die drei Frauen eigentlich nicht. „Einfach machen!“, sagt Bozena Jakschik. „Sonst ist man verunsichert und dann geht erst recht etwas schief.“ Auch der Zustand der Künstlergarderoben nach einem Konzert ist höchst unterschiedlich. Manchmal fragen sich die drei schon, ob die Künstler sich auch zu Hause so benehmen. Die Arbeit ist abwechslungsreich und hat zudem den Vorteil, dass es mitunter für die Veranstaltungen Dienstkarten gibt. „Ich war schon öfter bei Schlagerkonzerten“, so Bozena Jakschik. „Die haben mir gut gefallen.“ Sultan Eroglu, die vorher im Theater gearbeitet hat und dort kein Märchen verpasst hat, war vom Konzert des Bielefelder Kinderchors begeistert. „Ich fand die Harlem Gospel Singers toll“, sagt Petra Zimmermann. Aber allzu oft sind die drei Frauen nicht einfach nur so zu Gast in der Rudolf-Oetker-Halle, denn am nächsten Tag klingelt um 3:30 Uhr schon wieder der Wecker. (E.B.)

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GRILLGERÄTE DIE SCHATZTRUHE GARTENMÖBEL-MANUFAKTUR Detmolder Straße 627 33699 Bielefeld Tel (0521) 92 60 60 e-mail: info@sonnenpartner.eu Mo-Fr: 9.00-18.30 Uhr Sa 10.00-16.00 Uhr März bis August samstags bis 18 Uhr

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LICHT GESTALTEN EIN KONZERTBAU VERZAUBERT Fotos: Timo Blaschke

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LINIEN UND BÖGEN, LICHT UND SCHATTEN, VON AUSSEN NACH INNEN, DIE RUDOLF-OETKER-HALLE VERWANDELT SICH UND DIE MENSCHEN, DIE SIE BESUCHEN. DIE GEOMETRIE UND MAGIE DIESES EINZIGARTIGEN KONZERTBAUS HAT DER BIELEFELDER FOTOGRAF TIMO BLASCHKE EXKLUSIV FÜR DIESES MAGAZIN MIT SEINEN FASZINIERENDEN BILDERN EINGEFANGEN.

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B L I C K FA N G

TIMO BLASCHKE

Fotografie aus Bielefeld Die einzigartige, zeitlose Architektur der Rudolf-Oetker-Halle fasziniert Timo Blaschke schon länger. Seit mehr als zehn Jahren ist er mit seiner Kamera in der Region unterwegs, seit rund sieben Jahren ist er selbstständig. Der vielseitige Fotograf arbeitet bundesweit für Privatkunden ebenso wie für Firmen oder Magazine. Zum Stadtjubiläum 800 Jahre Bielefeld erschien sein Bildband „#PlacetoBI – Unglaublich nah“ mit prominenten Bielefelderinnen und Bielefeldern an ihren Lieblingsplätzen in der Teutostadt. Seinen Blick auf die Rudolf-Oetker-Halle dokumentiert übrigens ein Making-of-Video, das auf seiner Homepage zu sehen ist. www.blaschke.media Model: Jan Himmerich (Instagram: @JanHim) 48 ROH


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M U S I K K U LT U R E N

M I T T W O C H S K O N Z E R T E M U S I K K U LT U R E N

DER KLANG DER WELT WENN DIE WELT EIN GLOBALES DORF IST, DANN IST DER KLEINE SAAL DER RUDOLF-OETKER-HALLE DER ORT, AN DEM SIE IHREN KLANG ENTFALTET. EINMAL IM MONAT, IMMER MITTWOCHS, TRETEN HIER HOCHKARÄTIGE, TRADITIONSVERWURZELTE BANDS UND SOLOKÜNSTLER AUF UND BRINGEN KONZERTANTE MUSIKEN VON ALLEN TEILEN DES GLOBUS NACH BIELEFELD. DIE MITTWOCHSKONZERTE FINDEN IM RAHMEN DER KULTURPARTNERSCHAFT ZWISCHEN WDR3 UND DEM KULTURAMT BIELEFELD STATT UND WERDEN LIVE ÜBERTRAGEN.

Im November steht mit Maria Antonia Fernández eine stolze Repräsentantin des Cante Flamenco auf der Bühne – eine Hommage an die Tradition und die Kraft des Flamencos. Die preisgekürte „Venecia Flamenca“ von 2012 ist außerdem Gewinnerin des prestigeträchtigen Federación Provincial de Peñas Flamencas de Sevilla 2009. Toñis beeindruckende Stimme berührt das Publikum emotional: Ihre Musik hört man nicht einfach, man fühlt sie. Beim dritten Konzert der Reihe steht bereits Weihnachten vor der Tür. Und so lehnt sich auch Federspiel ein wenig zurück und übt sich in saisonaler Entschleunigung. Der gemischte Bläsersatz interpretiert in seinem Programm „Von der langsamen Zeit“ Weihnachts- und Winterstücke aus verschiedensten Traditionen, ohne dabei moderne Klangexperimente zu vernachlässigen. Von hiesigen Turmbläser-Klassikern bis zu volkstümlichen spanischen Weihnachtsliedern eignen sich die jungen Musiker alles mit Spielfreude, Humor und unaufdringlicher Virtuosität an.

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um Auftakt am 18. Oktober besingen Mah-e Manouche den „Mond der Zigeuner“. Die Musik der Band wurzelt in vielen Ländern. Der Orient in seiner breitesten Deutung ist ihre Sprache, Improvisation die Grammatik. Mah-e Manouche, das sind fünf Suchende mit jeweils eigenen Geschichten im Gepäck. Ihre Lieder sind befreit von Ideologien und ihr Programm ist eine Auf lehnung gegen Zwänge. Der Gesang der iranischen Dichterin Sanaz Zaresani schwebt mit der Musik von Sasan Azodi, die f lirrenden Klänge von Heribert Leuchter verstärken und spiegeln sie, Koen Stegerman verbindet sie zu einzigartigen Melodien. Meister-Perkussionist Steffen Thormählen gelingt es, seine Rhythmen mit den Melodien zu verweben und ihnen eine nie dagewesene Leichtigkeit zu geben. Gemeinsam erschaffen sie eine künstlerische Welt, in der sich die Zuhörer wiederfinden können, denn der Mond der Manouche leuchtet überall gleich.

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Im Februar weht eine frische Brise von den Highlands durch Bielefeld. Die Young Scots bef lügeln die Traditionen ihres Landes mit neuer Virtuosität. Die Preisträger der BBC Radio Scotland Young Trad Awards verzaubern ihr Publikum mit einem dynamischen und abwechslungsreichen Programm. Die Mitglieder dieses brandneuen Quartetts sind allesamt Ausnahmeerscheinungen, die jahrelang in anderen Bands oder Solo, als Songwriter, in klassischen Orchestern oder im Musikstudium die traditionelle, schottische Musik- und Folkszene geprägt haben.

Fotos: Maria Frodl, Ard Jongsma

Nordens Tone

„Der Klang des Nordens“ läutet das Neue Jahr musikalisch ein. Der Name des Quartettes Nordens Tone ist Programm: Folk-Sängerin Jullie Hjetland, deren familiäre Wurzeln in Norwegen und Dänemark liegen, und die drei dänischen Jazzmusiker Hans Mydskov, Pojken Flensborg und Torben Bjørnskov singen und spielen traditionelle Songs aus allen nordischen Ländern in den Originalsprachen. Das Ganze gewürzt mit eigenen Kompositionen und präsentiert in einfühlsamen Arrangements, die die Poesie und Kraft der nordischen Traditionen mit der Kreativität des zeitgenössischen skandinavischen Jazz verbinden.


Federspiel

Zum Abschluss der Reihe im März demonstrieren Nils Kercher und sein internationales Ensemble die verbindende Kraft der Musik. Der Sänger und Multiinstrumentalist schöpft aus den Traditionen Westafrikas genauso wie aus der introspektiven Atmosphäre nordischer Weite. Seine Musik rückt die beiden Kontinente mit einer neuen lyrischen Klangsprache aneinander und begeistert Zuhörer unterschiedlichster Generationen und Nationalitäten mit Kompositionen fernab jeglicher Afro-Pop-Klischees.

Alle Konzerte im Überblick Der Mond der Zigeuner Man-e Manouche 18.10.2017, 20:00 Uhr Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Cante Flamenco

HERZ ENSS ACHE Kultur Förderung! Nicht bloß zuschauen – dabei sein! Das Theater hautnah erleben, die Künstler kennenlernen, mit Regisseuren und Dirigenten sprechen. Seit über 60 Jahren schlagen wir eine Brücke zwischen Bühne und Publikum und bringen Menschen zusammen, deren Leidenschaft das Theater ist.

Toñi Fernández 15.11.2017, 20:00 Uhr Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Von der langsamen Zeit Federspiel 13.12.2017, 20:00 Uhr

Gemeinsam eine Vorstellung besuchen, darüber diskutieren, fachsimpeln, lachen. Oder gemeinsam eine Reise machen. Eine schöne Zeit haben!

Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Der Klang des Nordens Nordens Tone 17.1.2018, 20:00 Uhr Kleiner Saal der Rudol-Oetker-Halle

Schaffen Sie mit uns mehr Räume für Kunst und Kultur, mehr Raum zum Spielen – und Freiräume für den Kopf.

Trad Awards Winner Tour Young Scots

Jetzt Mitglied werden!

14.2.2018, 20:00 Uhr Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Traditionen Westafrikas in nordischen Weiten Nils Kercher & Ensemble

Theater- und Konzertfreunde Bielefeld e.V. Altstädter Kirchstraße 14 | 33602 Bielefeld

14.3.2018, 20:00 Uhr Kleiner Saal der Rudol-Oetker-Halle

Tel. (0521) 17 94 64 | Fax (0521) 17 94 84 info@theko-bielefeld.de www.theko-bielefeld.de

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PORTRAIT

POESIE Sebastian Pachel & Florian Weber

AUF DER PANFLÖTE 23.2.2018 20:00 Uhr Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Florian Weber

Sebastian Pachel

„ES IST EIN ABSOLUTES KLISCHEE, MIT DEM ICH ZU KÄMPFEN HABE“, SAGT SEBASTIAN PACHEL MIT EINEM AUGENZWINKERN. ER WEISS, DASS JEDER, DER DAS WORT PANFLÖTE HÖRT, SOFORT BILDER VON SÜDAMERIKANISCHEN STRASSENMUSIKERN IN FUSSGÄNGERZONEN IM KOPF HAT. EINE VORSTELLUNG, MIT DER DER BIELEFELDER MUSIKER RADIKAL AUFRÄUMT. ER SETZT DAS ZWAR ALLSEITS BEKANNTE, ABER VÖLLIG UNTERSCHÄTZTE INSTRUMENT VIRTUOS IN SZENE. UND GARANTIERT UNBEKANNTE KLANGERLEBNISSE.

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ein, Panflöte können Sie hier nicht lernen, nur „richtige" Flöte. Als Sebastian Pachel vor vielen Jahren auf der Suche nach PanflötenUnterricht war, schallte ihm im Sekretariat einer Musikschule diese Antwort entgegen. Versehen mit dem Zusatz: „Panflöte kann man in Deutschland sicher nirgendwo lernen.“ Eine Antwort, die ihn nicht ausbremste. Mittlerweile hat der Bielefelder Panflöte an einer – wohlgemerkt – deutschen Hochschule studiert und

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arbeitet an der größten Musik- und Kunstschule des Landes NRW als Panflöten-Lehrer. „Ich war der erste und einzige bundesweit, der Panflöte als künstlerisches Hauptfach studiert hat“, erklärt Sebastian Pachel, der im Nebenfach Jazzklavier studierte, am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück seinen Bachelor machte und 2009 gemeinsam mit seiner Bigband unter der Leitung von Stephan Schulze den WDR Jazzpreis in der Kategorie „Jazz-Nachwuchs des Jahres“ erhielt.

Entstanden ist die Liebe zur Panflöte allerdings eher durch einen Zufall. „Ich bin ein Jäger und Sammler. Als ich auf eine CD für Panf löte und Harfe gestoßen bin, habe ich mir einfach eine Panflöte besorgt.“ Nach ersten autodidaktischen Schritten machte er sich dann auf die bereits erwähnte Suche nach einem Lehrer. „Da habe ich gemerkt, was für einen Stempel das Instrument weg hatte.“ Seine Faszination für die Panflöte trübte das nicht. Heute spielt er


auf der Panflöte Literatur für Oboe, Flöte und Violine und möchte die Qualitäten der Panflöte als Konzertinstrument in den Fokus rückt. In der Rudolf-Oetker-Halle unter der Überschrift „The Modern Art of Pan Flute“. „Unter dem gleichen Titel erscheint im November meine neue CD in Zusammenarbeit mit Florian Weber am Klavier“, freut sich Sebastian Pachel. Der vielfach ausgezeichnete Jazzpianist Florian Weber spielte als erster deutscher Pianist zusammen mit dem Lee Konitz New Quartet im renommierten New Yorker Jazz-Club Village Vanguard ein Live-Album ein und präsentiert mit Sebastian Pachel in Bielefeld ein Konzertprogramm der besonderen Art. Es besticht durch klangschöne und moderne Interpretationen aus Klassik, Jazz und zeitgenössischen Musikwerken. Mal mit minimalistischer Klarheit, mal mit virtuoser Spielfreude und einfühlsamer Melancholie bringen Sebastian Pachel und Florian Weber Werke von Astor Piazolla, Ralph Vaughan Williams, Ludovico Einaudi und Johann Sebastian Bach zum Klingen. Dabei bleiben die beiden Musiker immer auf der Suche nach dem improvisatorischen Dialog. Die ungeahnt klaren und präzisen Klänge von Pachels MetallPanflöte treffen auf Webers feinsinniges Gespür für feinste Nuancierungen und dynamische

Facetten des Klaviers. Daraus entsteht eine neue Art von Klangpoesie. Durch seine Liebe zum Jazz entstand die Idee, komplexe Harmonien auf der Panflöte zu spielen, und die Idee: „Warum nicht auf der Panflöte Jazz oder Klassik spielen?“ Längst haben sich die Grenzen aufgelöst. Klassische Panflöten-Musik und Jazzklavier-Musik fügt sich bei Sebastian Pachel zu einem neuen musikalischen Ganzen zusammen. „Poesie auf der Panflöte“ und „Panflöte, sinfonisch und modern“, schreibt die Presse über den Bielefelder. Der deckt mit seiner Tenor-Panflöte aus Messing, die er sich nach seinen Vorstellungen in Bukarest von einem Panflötenbauer anfertigen ließ, nicht nur einen sehr großen Klangbereich ab. Es ist auch ein neuer Sound, mit dem er daherkommt. Mit Präzision und Klarheit im Klang. „Ich kann dadurch auch zeitgenössisches Repertoire authentischer spielen“, unterstreicht der 40-Jährige, der mit ausgefeilter Spieltechnik und modernem Repertoire allen gängigen Klischees und Vorurteilen entgegentritt und feststellt: „Als Musiker schätze ich aber auch den charmant-rohen Klang der Bambuspanflöten.“ In der Rudolf-Oetker-Halle spielen zu können, ist für den Bielefelder Musiker wiederum etwas ganz Besonderes. Schließlich hat er als Jugendlicher hier sein erstes klassisches Konzert gehört.

„Wenn ich selbst Zuhörer bin, sitze ich immer vorne links in der zweiten oder vierten Reihe und gehe grundsätzlich rechts rein und genieße den Blick auf die Bühne“, verrät er. „Dass ich jetzt das erste Mal selbst dort stehe, ist großartig.“. Schließlich möchte der Musiker gemeinsam mit Florian Weber am Klavier auch Skeptikern zeigen, dass moderne Panflöten mit anderen klassischen Instrumenten mithalten können. Die Panflöte des 21. Jahrhunderts verdient aus seiner Sicht auf jeden Fall einen neuen, seriösmodernen Sockel. (C.B.)

CD-TIPP Estaciones Sebastian Pachel, Panflöte Marius Peters, Gitarre Brahms-Riffero-PiazollaBonfá-Burgmüller erschienen 2016

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FILM+MUSIKFEST

28. FILM+MUSIKFEST

DAS GEWISSE ETWAS WER HAT ES? WER NICHT? WAS IST ES? WIE BEKOMMT MAN ES? KANN MAN ES LERNEN? DAS GEWISSE ETWAS IST BIS HEUTE EIN RÄTSEL. GRETA GARBO HATTE ES. MARILYN MONROE EBENSO. CLARA BOW HAT ES ALS „IT-GIRL“ UNSTERBLICH GEMACHT. UND AUCH DAS FILM+MUSIKFEST DER FRIEDRICH WILHELM-MURNAU GESELLSCHAFT BIELEFELD HAT ES. DENN SEIT 28 JAHREN VERFÜHRT ES DAS PUBLIKUM MIT SEINER GANZ BESONDEREN KOMBINATION AUS AUSGEWÄHLTEN STUMMFILMEN UND HOCHKARÄTIGER LIVEMUSIK.

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rstmals beschrieben wurde das gewisse Etwas von Elinor Glyn, amerikanischer Bestseller- und Drehbuchautorin, Exzentrikerin und Mätresse zweier englischer Politiker, in ihrem Buch „It“. Sie tritt selbst in einer Szene in dem nach ihrem Roman gedrehten gleichnamigen Film auf, der Auftakt und Leitmotiv des 28. Film+MusikFests ist. Eigentlicher Star der Verfilmung ist aber Clara Bow, die bis heute unerreichte Namensgeberin des „It-Girl“. Dass sie „Es“ hat, zeigt sie als kleine Kaufhausangestellte Betty Lou ihrem Chef mit Charme, Esprit, Komik und erotischer Vitalität. Und dass in ihrem hinreißend schönen Körper auch noch ein gutes Herz schlägt, erkennen die Zuschauer spätestens in dem Moment, als sie ihre Nebenbuhlerin bewusstlos schlägt – jedoch nur, um die Ertrinkende retten zu können ... Ebenfalls in der Rudolf-Oetker-Halle läuft „Die Liebe der Jeanne Ney“ aus dem Jahr 1927. Nach dem Roman von Ilya Ehrenburg drehte G. W. Pabst diesen realistischen, in Momenten durchaus auch melodramatischen Film einer unerfüllten Liebe in Russland und Frankreich. In seiner suggestiven Bildsprache im Stil der „Russenfilme“ führt er die Elemente des Expressionismus weiter. Damit blieb dieses spannungsvolle Werk ein Außenseiter im UFA-Programm. Mit Fritz Rasp als Verkörperung des Bösen schlechthin ist „Die Liebe der Jeanne Ney“ in der restaurierten Fassung eine Entdeckung. Eine faszinierende Ausstrahlung hatte auch Greta Garbo, wie ihr glanzvoller Auftritt als „Woman of Affairs“ beweist. Greta

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Garbo und John Gilbert demonstrieren in ihrem dritten gemeinsamen Kinofilm ihre besonderen Qualitäten als Hollywood-Leinwandpaar. Obwohl sie sich bereits von Kindesbeinen an kennen und lieben, verhindern die Umstände wie die Klassenunterschiede ihr gemeinsames Glück. Besonders Greta Garbo zeigt in ihrer Interpretation der Hauptrolle als moderner, selbstbewusster, eigenwilliger, dabei aber integerer Frau ihre darstellerischen Qualitäten – und das gewisse Etwas. Dass auch ein Mann das gewisse Etwas haben kann, macht Ernst Lubitsch als einer der eigenwilligsten Regisseure des frühen Kinos mit seinem so benannten „Lubitsch Touch“ deutlich. Der ist schon in der frühen „Bergkatze“ aus dem Jahr 1921 spürbar. Obwohl die zeitgenössische Filmkritik meinte, dass „so viel wirkliche Komik, so viel grotesker Humor in neuartiger Form in diesem Film [steckte], wie in keinem andern deutschen Produkt“, wurde Lubitschs Groteske zu seinem ersten kommerziellen Flop. Zu despektierlich waren drei Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs sein Blick aufs Militär, zu unkonventionell seine visuellen Experimente, etwa mit schwarzen Passepartouts, die zu einem seiner Stilmerkmale werden sollten. Dieselben Gründe, die damals zum Misserfolg führten, erklären seinen bis heute anhaltenden Ruhm als einer der bildwitzigsten, humorvollsten und innovativsten Regisseure. Der perfekte Abschluss für ein Festival mit dem gewissen Etwas. www.murnaugesellschaft.de


Das Programm im Überblick It USA 1927; Regie: Clarence G. Badger; mit Clara Bow und Gary Cooper Musik: Patrick Doyle, Staatsorchester Braunschweig 27.10.2017, 20:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Die Liebe der Jeanne Ney D 1927; Regie: Georg Wilhelm Pabst; mit Édith Jéhanne, Fritz Rasp, Brigitte Helm Musik: Dirigat: Stephan Graf von Bothmer 29.10.2017, 17:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Nachtgestalten

A Woman of Affairs

D 1929; Regie: Hans Steinhoff; mit Mabel Pouton, Jack Trevor, Hans Mierendorff Musik: Ulrich Kodjo Wendt und Krischa Weber

USA 1928; Regie: Clarence Brown; mit Greta Garbo, John Gilbert, Douglas Fairbanks jr. Musik: Bielefelder Philharmoniker, Dirigat: Bernd Wilden

2.11.2017, 20:00 Uhr Lichtwerk

10.11.2017, 20:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Der Gang in die Nacht

Die Bergkatze

D 1921; Regie: Friedrich Wilhelm Murnau; mit Olaf Fönss, Erna Morena, Conrad Veidt Musik: Eunice Martins (Klavier)

D 1921; Regie: Ernst Lubitsch; mit Victor Janson, Marga Köhler, Pola Negri Musik: Cinematografisches Orchester mit Axel Goldbeck

9.11.2017, 20:00 Uhr Lichtwerk

12.11.2017, 17:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

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P O R T R ÄT

30 JAHRE SELTAEBS – DAS JUBILÄUM

SCHRÄG EINFACH SCHÖN

GERADE FEIERTEN FURY IN THE SLAUGHTERHOUSE IHR 30-JÄHRIGES BESTEHEN MIT DREI AUSVERKAUFTEN KONZERTEN IN HANNOVER. UND VOR EBENFALLS DREI JAHRZEHNTEN MACHTE DER PHÄNOMENALE ERFOLG VON „THE JOSHUA TREE” U2 ZUR GRÖSSTEN BAND AUF DEM PLANTEN – DAS MEINT ZUMINDEST DAS MUSIKFACHBLATT

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nd spielt die Anarcho-Band in irgendeiner anonymen Fußballarena, in der die Bühne so weit weg ist, dass man Leinwände braucht, um überhaupt erkennen zu können, wer da auf der Bühne steht? Nein! Die Seltaebs haben sich entschieden und geben nun bereits zum dritten Mal der ehrwürdigen Rudolf-Oetker-Halle den Vorzug. Alles für die Fans, die seit 30 Jahren der Formation um Frontmann Jochen Vahle die Treue halten. Aber Spaß beiseite. Die betont nicht-besinnlichen Auftritte, die jedes Jahr am 25.12. in Bielefeld stattfinden, sind schon längst Kult. Und was zum 20-jährigen Jubiläum noch irgendwie eine Schnapsidee war, wurde ein grandioser Erfolg. Ein denkwürdiges Mammut-Konzert, das ohne Pausen sehr gute drei Stunden andauerte. Unvergessen: Jochen Vahle auf einer meterhohen Leiter Celine Dions „My Heart Will Go On“ schmetternd – nur unterbrochen von Lachanfällen, aus dem Publikum und von der Bühne. Das schrie nach einer Wiederholung. Und die sollte es fünf Jahre später zur Silberhochzeit der Band geben. Hier fuhren die Seltaebs noch mal richtig auf und brachten mit dem Feuerwehr-Musikzug ein ganzes Orchester mit auf die Bühne. Und 2018 gibt’s also zum 30. die dritte Auflage. 56 ROH

Aber wie hat eigentlich alles angefangen? Gehen wir zurück in das Jahr 1988 und sehen vier – zumindest was die Musik anbelangte – hochmotivierte Abiturienten, die mit den Vorbereitungen für den letzten Schultag am Max-Planck-Gymnasium beschäftigt waren. „Wir wollten eigentlich als Beatles-Cover-Band auftreten, daher auch der Name“, erinnert sich Oliver „Eudel“ Damascheck, der schon am 15. April 1988 mit dabei war. Weitere Gründungsmitglieder waren Peter Keller – heute u. a. Gitarrist bei Peter Maffay – und Drummer „Oli Paroli“, der später in der Werbebranche arbeitete. „Wohin die musikalische Reise gehen sollte, war damals völlig zweitrangig“, erzählt Eudel Damascheck „Unsere Wurzeln lagen damals eher im Punk. Also, Hauptsache laut.“ Der überraschende Gewinn des 5. Bielefelder Kellerbandfestivals motivierte die vier Musiker seinerzeit zum Weitermachen. Peter Keller verließ die Band nach einem Jahr, Oli Paroli stieg 1990 aus. Seitdem spielt die Band jedoch in unveränderter Besetzung mit Martin Mauntel, Florian Altenhein, Oliver „Eudel“ Damascheck und Jochen Vahle. Das Geheimnis des Erfolgs der Seltaebs liegt vor allem darin, dass das Publikum nie weiß, was es erwarten kann. „Wir versuchen, immer wieder neue und andere Songs zu spielen. Dann wird es weder für uns noch für die Leute langweilig“, so Jochen Vahle. „Meistens improvisieren wir“, lacht Eudel Damascheck. „Dann findet eine Art Brainstorming auf der Bühne statt. Wir machen Musik und Quatsch.“ Niemand kommt allein wegen der Musik, da sind sich die Mitglieder der Seltaebs sicher. Es ist die Anarcho-Show, die die Zuschauer fesselt. „Wir lassen immer nur kurz durchblitzen, dass wir eigentlich Musik machen können, sonst wäre das Ganze gar nicht witzig“, erklärt Jochen Vahle. „Das ist im Grunde der Helge Schneider-Effekt.“ So wird Van Halens „Jump“ musikalisch auf ein absolutes Minimum reduziert und bei dem powervollen Refrain erheben sich die vier Musiker nur recht mühsam von ihren Stühlen. Zwischen den Improvisationen und den Nonsens-Einlagen gibt es aber auch immer mal wieder eine schön gespielte Ballade, um den Spannungsbogen aufrechtzuerhalten. „Das alles funktioniert auf der Bühne so gut, weil uns alle schon so lange und so gut kennen“, so Eudel Damascheck. Wie in den Jahren 2008 und 2013 steht auch 2018 wieder das Panzerquartett bereit, um den zuweilen eigenwilligen Versionen der Seltaebs den richtigen 21.4.2018 musikalischen Strich zu verpassen. 20:00 Uhr „Die haben wieder richtig Lust auf Großer Saal der die Veranstaltung“, freut sich Jochen Rudolf-Oetke r-Halle Vahle auf das nächste Highlight mit den Seltaebs.

Fotos: Steffi Behrmann

„ROLLING STONE“. ABER SO ETWAS COOLES HAT BIELEFELD SELBSTVERSTÄNDLICH AUCH ZU BIETEN: DIE SELTAEBS.


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S TÄ D T E R E I S E N

GÖTZ ALSMANN

VERLIEBT IN ROM

ES WAREN JENE STRAHLENDEN AUGEN, DIE DEM KINOPUBLIKUM IM GRUNDE BEREITS ALLES ÜBER IHRE GEFÜHLE WÄHREND DES AUSBRUCHS VOM HÖFISCHEN PROTOKOLL VERRIETEN. UND ALS DIE VON AUDREY HEPBURN DARGESTELLTE PRINZESSIN 1953 IM SPIELFILM „ROMAN HOLIDAY“ (DT: „EIN HERZ UND EINE KRONE“) DANN AM ENDE GEFRAGT WIRD, WELCHE STADT IHR BEI IHRER EUROPAREISE AM BESTEN GEFALLEN HABE, ANTWORTET SIE HINGEBUNGSVOLL: „ROM!“ EINE LIEBESERKLÄRUNG MIT WEITREICHENDER WIRKUNG. AUCH FÜR GÖTZ ALSMANN, LIEBEVOLLER INTERPRET UND FEINSINNIGER ARRANGEUR DES DEUTSCHEN JAZZ-SCHLAGERS, DER IM VERGANGENEN SOMMER ÜBRIGENS SEINEN 60. GEBURTSTAG FEIERTE. icherlich besaßen die Ewige Stadt am Tiber und das Land ringsherum schon lange einen besonderen Nimbus – durch mehr als 2.000 Jahre Geschichte, durch das religiöse Zentrum des Vatikans, durch römische Architektur und italienische Kultur. Aber dann kam eben „la dolce vita“ hinzu, jenes Lebensgefühl, dass das Land südlich der Alpen zum Sehnsuchtsort werden ließ, insbesondere für die Deutschen, die noch immer dabei waren, die Trümmer des Krieges zu beseitigen, manuell wie auch mental. Endlich trat wieder der Spaß am Leben zutage, an der Sonne, dem blauen Himmel und den Mittelmeer-Stränden, an Gelato und Pasta und Pizza, an Espresso und Cappuccino, am Vespafahren, an Florenz, Venedig oder Capri und eben Rom, an jenen typischen italienischen Filmen wie etwa „Don Camillo und Peppone“. Vor allem aber ist es die leichte Musik, sind es diese eingängigen und entspannten Lieder, die Canzoni, die Gassenhauer und Ohrwürmer der 1950er und 1960er Jahre, die in unseren Gefilden massiv Widerhall fanden. Eine Musikwelt, die auch bei Götz Alsmann immer auf größte Gegenliebe gestoßen ist. So sind Rom und Italien letztlich auch die logische Konsequenz für das dritte und abschließende Musikprojekt seiner Städte-Trilogie, die 2011 mit dem Album „In Paris“ begann und vor drei Jahren mit dem „Am Broadway“ betitelten Abstecher in die Neue Welt fortgesetzt wurde. „Die Idee dieser Trilogie ist ja, in Städte zu reisen, die der Unterhaltungsmusik viel geschenkt haben. Paris war eine logische Wahl, der Broadway in New York natürlich auch“, erzählt der Jazz-Connaisseur aus Münster. „Und ich denke, da darf Rom sicherlich nicht fehlen. Ich hab‘ mich auf jeden Fall voll darauf eingelassen, hab‘ fast ein halbes Jahr nichts anderes gehört als italienische Lieder.“ 58 ROH

Als Studio wurde diesmal das renommierte, vom berühmten Filmmusikkomponisten Ennio Morricone mitgegründete „Forum Music Village“ ausgewählt, im Souterrain einer alten Kirche mitten im Herzen Roms gelegen. „Auf der Ruhmeswand in diesem Studio“, erinnert sich Alsmann, „da sind fantastische Namen zu lesen, beispielsweise Ennio Morricone, Riz Ortolani, zwei Giganten der italienischen Musik, aber auch Quincy Jones, die Red Hot Chili Peppers – und natürlich Rita Pavone! Und es gibt da ein fantastisches Technikteam, das wirklich mit Riesenohren da sitzt und alles ganz genau beobachtet und begleitet.“ Zum dritten Mal unter der Regie des französischen Produzenten Régis Ceccarelli und mit seinen altbewährten Musikern Altfrid M. Sicking (Vibraphone, Xylophon, Trompete, Klarinette), Rudi Marhold (Schlagzeug), Markus Paßlick (Perkussion) sowie dem neuen Bassisten Ingo Senst erweckt Götz Alsmann die italienische Schlagergeschichte zu neuem Leben, mit ureigener Sound-Note und eben in deutscher Sprache. Teilweise übersetzte oder überarbeitete er die alten deutschen Texte neu. „Es geht dann auch darum zu ergründen, was ich aus dem Lied machen kann. Welchen Rhythmus kann ich draufsetzen, gerne etwas gegen den Strich der normalen Hörgewohnheiten.“ Zu hören sind u.a. „Arrivederci Roma“ und „Quando, quando, quando“ oder „Nel blu dipinto di blu (Volare)“ und „Ciao ciao bambina“, Titel, die schon bei der bloßen Nennung Melodien auf die Zunge legen. Auch „Azzuro“, „Comeprima“, der „Mambo Italiano“ und „Marina“ (in einer Instrumentalversion) verzaubern. „Götz Alsmann in Rom“ heißt auch das neue Bühnenprogramm, das Götz Alsmann und seine Band auf der Bühne der Rudolf-OetkerHalle präsentieren.

Foto: Fabio Lovino/Blue Note

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17.2.2018 20:00 Uhr GroĂ&#x;er Saal der Rudolf-Oetker-Halle

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BIELEFELDER SONGNÄCHTE

Y'AKATO BIELEFELDER SONGNÄCHTE

IM RAHMEN DER BIELEFELDER SONGNÄCHTE IST IM FEBRUAR WIEDER EINE GANZ BESONDERE KÜNSTLERIN ZU GAST IN DER RUDOLF-OETKER-HALLE. Y`AKOTO PRÄSENTIERT IHR DRITTES ALBUM MIT DEM SCHÖNEN TITEL MERMAID: DAS ENGLISCHE WORT FÜR MEERJUNGFRAU.

‘akoto hat sich mit Mythologie und Geschichte dieser sagenumwobenen Sirene oder Nixe – in Afrika auch Mami Wata oder „Weisheit des Ozeans“ genannt – beschäftigt. Halb Frau, halb Fisch kann sie in beiden Welten überleben. Sie gilt als höchst selbstbestimmt. Und unberechenbar. Eigenschaften, die auch Y'akoto zugeschrieben werden können. Die Künstlerin Y'akoto hat eine starke Beziehung zum Wasser, zum Meer und zu seiner unbändigen und aufweckenden Kraft. „Wenn ich am Meer bin und mich eine Welle umhaut“, sagt Y'akoto, die als Kind in der ghanaischen Hafenstadt Tema aufwuchs, und heute zwischen ihrer Wahlheimat Hamburg, Paris, Stockholm, Los Angeles und den afrikanischen Küstenmetropolen Dakar, Accra und Lomé pendelt, „dann fühlt sich das an, als ob ich eine Ohrfeige von meinen Intuitionen bekomme.“ Diese Art von unsanfter Intuition steckte wohl schon immer in Y'akotos weltläufiger Musik, die sich nie scheute, aufzurütteln, aufzuwecken, anzuecken. Das Meeres-Motiv beflügelt nun eine neue Sammlung von Songs, die mit dem Soul auch jede Menge Salz und Sinnlichkeit anspülen. Die Lebensgeschichten von Muhammad Ali und der mexikanischen Malerin Frida Kahlo haben sie zu dem Album inspiriert. Menschen, die trotz gewaltiger Widerstände keine Angst vor ihren eigenen Meinungen und Ideen hatten. Außerdem schätzt sie die afro-britische Schriftstellerin Zadie Smith und den amerikanischen Philosophen Noam Chomsky. „Ich konzentriere mich auf die, die mich verstehen“, sagt Y'akoto. „Ehrlicher künstlerischer Ausdruck in jeder Form ist nun mal schwierig, herausfordernd und aufreibend. Das ist Soul.“ Das Bielefelder Publikum darf also gespannt sein. www.songnaechte.de

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9.2.2018 20:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Fotos: Julia Kiecksee

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Weil die Kultur das Lebensgefühl unserer Stadt fördert.

Einfach gut für Bielefeld. Und das bereits seit 1825. Wir gehören dazu, sind mitten drin, sind ein Teil dieser Stadt – viel mehr als nur eine Bank.

sparkasse-bielefeld.de


COMEDY

GEBALLTE COMEDY

Jetzt wird’s komisch

ES IST DIE VIELFÄLTIGKEIT, DIE DAS PROGRAMM IN DER RUDOLF-OETKER-HALLE AUSMACHT. VON HOCHKARÄTIGER KLASSIK ÜBER POPULÄRE MUSIK BIS HIN ZU KABARETT UND COMEDY IN DER GESAMTEN BANDBREITE. WIR HABEN UNS FÜR SIE EINIGE KOMÖDIANTEN MAL ETWAS GENAUER ANGESCHAUT. 62 ROH

Herbert Knebels Affentheater & Gäste ROCKEN BIS QUALM Warum macht ihr nicht mal ein reines Musikprogramm? Eine Frage, die in den letzten Jahren immer wieder von verschiedenen Seiten gestellt wurde. Von Fans, Veranstaltern, Familienangehörigen … Und da haben sich die Männer von Herbert Knebels Affentheater gedacht: Warum eigentlich nicht? Schließlich haben sie schon über 1.000 Auftritte auf dem Buckel, da kann man auch mal „nur“ Musik machen. Und hier ist es jetzt endlich, nur für kurze Zeit – genau genommen von Sommer 2017 bis Sommer 2018 – und nur an wenigen auserwählten Orten. Gut, dass Bielefeld mit auf dem Tourplan steht. Als musikalische Verstärkung konnten kurzfristig auf dem Transfermarkt für gruppenlose Musiker Henjek und Stenjek, die Bläsersektion der Familie Popolski, verpfl ichtet werden. Es gibt ein Wiederhören mit tollen Songs aus den verschiedenen Programmen wie Rentner Love, Auf 'm Heimweg zu schnell, Papa war bei de Rolling Stones, Elli, Lola, Rauch ausse Wohnung … eben „Rocken bis qualmt“. Lachen nicht ausgeschlossen. 5.5. 2018, 20:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle


Bernd Stelter WER HEIRATET, TEILT SICH DIE SORGEN, DIE ER VORHER NICHT HATTE! Auf Deutschlands Kabarett- und Comedy-Bühnen ist man sich ziemlich einig. Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen. Wir erfahren seit Jahren, warum Frauen nicht einparken können und warum Männer immer gleich danach einschlafen. Auf zahllosen Ü30-, Ü40- und Ü55Partys genießen fröhlich hüpfende Ringlose ihre Freiheit. Die Zahl der Singles steigt scheinbar exponentiell mit der Anzahl der von InternetPartner-Plattformen geschalteten Fernsehwerbespots. Und das sind eine Menge. Der risiko- und verpfl ichtungsscheue Deutsche im 21. Jahrhundert wählt dann doch lieber die Lebensabschnittsgefährtin als das holde Eheweib. Heiraten geht natürlich auch, es muss ja nicht so lange sein. Bernd Stelter steht kurz vor der Silberhochzeit, ein im Unterhaltungsbusiness eher seltenes Fest. Und er macht sich so seine Gedanken über die Ehe. Wenn „verheiratet sein“ bedeutet, dass man zumindest einmal mehr darüber nachdenkt, bevor man sich trennt, dann hat sich das teure Hochzeitsfest vielleicht schon gelohnt, meint er. Er ist halt gerne verheiratet, der alte Genießer-Spießer, und das glücklich, obwohl er auch immer gleich danach einschläft. Aber seine Frau kann sehr gut einparken. „Wer heiratet teilt sich die Sorgen, die er vorher nicht hatte“! Ist das nicht ein negativer Titel für ein positives Programm. „Nee, überhaupt nicht! Nur wer die Sorgen anderer teilt, wird ein glück licher Mensch ! “, sag t der K aba rettist und lächelt – glücklich. 8.11.2017, 20:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Hagen Rether LIEBE Die Welt wird täglich ungerechter, das Geflecht aus politischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten immer dichter: Vor diesem Hintergrund lässt Hagen Rether Strippenzieher, Strohmänner und Sündenböcke aufziehen. Den sogenannten gesellschaftlichen Konsens stellt er vom Kopf auf die Füße und die Systemfragen gleich im Paket: „Von der Religions„freiheit“ über das Wirtschaftswachstum bis zur staatlichen „Lizenz zum Töten“ kommt alles auf den Tisch. Doch die Verantwortung tragen nicht „die Mächtigen“ allein – wir, ihre mehr oder weniger willigen Kollaborateure, müssen uns wohl am eigenen Schopf aus unserer Komfortzone ziehen, um nicht in den Abgrund zu stürzen, den wir gemeinsam geschaufelt haben. Hagen Rether ist ein wahrhaft unbequemer Kabarettist und er entlarvt meisterhaft so manchen Volkszorn samt seiner auf „Die da oben“ zielende Empörungsrhetorik als Untertanentum – den Unwillen, unsere eigenen fatalen Gewohnheiten zu überwinden. Kabarett verändert nichts? Hagen Rethers ebenso komisches wie schmerzhaftes, bis zu dreieinhalbstündiges Programm infiziert das Publikum mit gleich zwei gefährlichen Viren: der Unzufriedenheit mit einfachen Erklärungen und der Erkenntnis, dass wir alle die Kraft zur Veränderung haben. „Liebe“, so der seit Jahren konstante Titel des ständig mutierenden Programms, kommt darin nicht vor, zumindest nicht in Form von Herzen, die zueinanderfinden – und romantisch kommt allenfalls einmal die Musik des vielseitigen Pianisten daher. Was aber in seinem fulminanten Plädoyer für das Mitgefühl sichtbar wird, ist die Menschenliebe eines Kabarettisten, der an Aufklärung und an die Möglichkeit zur Umkehr noch am Abgrund glaubt. Und dafür und für seine schier grenzenlose Fabulierlust liebt ihn sein Publikum. 27.1.2018, 20:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Johann König MILCHBRÖTCHENRECHNUNG

Fotos: Hubert Lankes, Manfred Esser, Promotion

Nachhaltigkeit – das Wort ist der Bestseller unter den Wörtern. Und nun bringt Johann König die erste nachhaltige Comedy-Show auf die Bühne. Denn dieser Mann ist der einzige garantiert glutenfreie Geschmacksverstärker des deutschen Humors. Dank sprachlicher Entzugsentgleisungen und seinem windigen Gespür für das Unerdenkliche kommt er überraschend wie eine schwangere Eidechse um die Ecke spaziert und holt sein Publikum da ab, wo es gar nicht ist. Aber beide Seiten ahnen bereits, dass sie sich bald treffen werden. Dabei dichtet, singt und schweigt der Meister der unkalkulierten Pausen so lange, bis alle erkennen: Das Leben ist eine riesengroße „Milchbrötchenrechnung“. Inhaltlich geht es wie immer um alles: Um die Unvernunft der anderen und den eigenen Wahnwitz vom Balkon bis zum Keller, wo das Eingemachte steht. Ob geschredderte Küken, vegane Zirkusbesuche, Flugobst aus der Nachbarstadt, Automotorengeräuschherstellung für Elektrofahrzeuge oder Kindersklaven in den eigenen vier Wänden. Deutschlands erster und wahrscheinlich auch letzter Bio-Komiker drückt mit diesen Themen unbemerkt kleine fiese Stacheln ins weiche Fleisch der amüsierwilligen Masse und reflektiert so meisterhaft die Narrheit ihres eigenen Tuns. Ist das noch Comedy? Oder doch schon Kabarett? Auf alle Fälle. Unerbittlich. Kritisch. Abbaubar. In dieser hektischen und cholesterinreichen Welt den eigenen Frieden zu fi nden, das ist am Ende das eigentliche Bestreben dieses komischen Mannes. Und auch jedem Einzelnen im Publikum kann er bei diesem Ziel helfen. Denn einmal am Tag Lachen ersetzt ein Ei. 8.12.2017, 20:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle RO H 63


COMEDY

S E BA S T I A N P U F PA F F

Alles auf Anfang UM DIE FRAGE GLEICH VORWEGZUNEHMEN: JA, ER HEISST WIRKLICH PUFPAFF. UND NACH EIGENEN ANGABEN BRACHTE IHN SEIN NACHNAME AUCH ZU SEINEM BERUF. FREI NACH DEM MOTTO „ANGRIFF IST DIE BESTE VERTEIDIGUNG“ ABSOLVIERTE DER JUNGE SEBASTIAN 2004 EINEN COMEDY-WORKSHOP, UM DEN SPOTT SEINER MITMENSCHEN PARIEREN ZU KÖNNEN. DAS HAT WOHL GUT GEKLAPPT.

J

edenfalls gründete er mit Henry Schumann und Maxim Hofmann das Kabarett-Trio „Das Bundeskabarett“, das sich in seinem Programm „Ein schwerer Fall“ mit Deutschland, der deutschen Einheit und dem ewigen Konflikt zwischen Ost- und Westdeutschen beschäftigte. Später kam der Pianist Martin Zingsheim dazu und die Ochsentour durch die Provinz begann. Die Herkunft des Namens Pufpaff soll übrigens der Legende nach auf hanseatische Schwarzpulverhändler zurückgehen! Als Solokünstler absolvierte der Mann mit dem explosiven Namen erste Auftritte in den Sendungen des WDR, wie beispielsweise Mitternachtsspitzen, Fun(k)haus oder Nightwash sowie bei „nuhr im Ersten“. Zuvor hat der gebürtige Troisdorfer zunächst Rechtswissenschaften und dann Politikwissenschaft, Soziologie und Staatsrecht an der Rheinischen FriedrichWilhelms-Universität in Bonn studiert. Neben dem Studium sammelte er erste TV-Erfahrung, u. a. als Produktmoderator im RTL-Shop. Das Verkaufen von Qualitätsprodukten mit der gebotenen Ernsthaftigkeit schien ihm schwergefallen zu sein. Ihm wurde damals mit folgenden

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Worten gekündigt: Wir machen hier Teleshopping und keine Comedy. Das Produkt steht immer im Vordergrund. Von 2001 bis 2008 war er in der RTL-Nachrichtenredaktion. Hier erlebte Sebastian Pufpaff die mediale Auf bereitung der Anschläge auf das World Trade Center in New York. Dazu sagte er Jahre später im Interview mit dem „Tagesspiegel“: Der 11. September 2001 war damals mein erster Arbeitstag bei RTL, als Aushilfskraft bei Peter Kloeppel und den RTL-News. Wir mussten Bilder besorgen, Flugzeug, Hochhaus, andauernd die Frage, haben wir ’ne neue Einstellung? Man stumpft dabei erstaunlich schnell ab, mag sich hinterher auch selber nicht.“ Er habe niemals wieder so viel über das Fernsehen gelernt, wie an diesem Tag. So schreibt er auf seiner Homepage. Wahrscheinlich ist Sebastian Pufpaff, der momentan mit seinem Programm „Alles auf Anfang“ auf Tour ist, so erfolgreich, weil sein Publikum merkt, dass er lebt, was er erzählt. Für ihn darf Satire Grenzen überschreiten. Aber Satire sollte auch immer mit Respekt zu tun haben


7.10.2017 20:00 Uhr

alle

Fotos: Manuel Berninger

Großer Saal der Rudolf-Oetke r-H

und muss eine Sinnhaftigkeit haben. „Bei jedem meiner Gags auf der Bühne frage ich mich: Was will ich damit sagen? Manchmal kann man ruhig mal die Klappe halten. Fakt ist aber auch: Ein Wort kann niemals so verletzend sein wie Gewalt, wie ein Mord. Ich bin ein strenger Verfechter des säkularisierten Staates. Trennung von Staat und Religion. Es ist im Grunde wie beim Masturbieren: Macht’s zu Hause und redet nicht drüber“, so bringt er es im Interview mit dem „Tagesspiegel“ bestens auf den Punkt. Seine erste Auszeichnung als Solokabarettist erhielt der Rheinländer übrigens 2010 im Rahmen des deutschen Kabarett-Wettbewerbs Prix Pantheon, bei dem er „mit einem scharfzüngigen, hintersinnigen und politisch herrlich unkorrektem Auftritt“ die Zuschauer so begeisterte, dass sie ihn mit dem Publikumspreis „Beklatscht & Ausgebuht“ ehrten. Mit seinem ersten Soloprogramm „Warum!“ ging er 2011 auf Tour. Seit 2013 ist er regelmäßig im Berliner Kesselhaus zu Gast. In der Kulturbrauerei wird die Sendung Pufpaffs Happy Hour produziert, die von 3sat und ZDFkultur ausgestrahlt wird. Zusammen mit Maike

Kühl und Hannes Ringlstetter bildet der smarte Satiriker in „3. Stock links. Die Kabarett-WG“. Außerdem ist Sebastian Pufpaff häufig bei Oliver Welke in der ZDF heute-show zu Gast. Gern in der Rolle des aalglatten Lobbyisten. Und auch sein neues Programm handelt vom Schein, der die Welt regiert – als Zahlungsmittel oder als Fassade. Oder um es mit Sebastian Pufpaffs eigenen Worten zu sagen: „Das Wir ist zum Ich verkümmert und fristet sein Dasein in den digitalen Legebatterien von Facebook, Twitter und Spiegel-online. Doch wir sind anders. Wir wissen Bescheid. Noch sind wir wenige, doch wir werden mehr. Schon mit der Entscheidung, sich eine Live-Show ansehen zu wollen, brechen Sie aus. Ich verspreche Ihnen alles und garantiere für mehr. Wir lachen uns tot, um kurz darauf wieder aufzuerstehen. Vergessen Sie den Sinn des Lebens, denn wir bauen uns unsere eigene Welt. Sie fragen sich, wovon das Programm handelt? Woher soll ich das wissen. Bin ich Gott? Ja, bin ich. Sie aber auch. Sind Sie bereit?“ Also, ein Termin, den man sich unbedingt vormerken sollte. www.pufpaff.de

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KONZERT

7 21.11.201 r 20:00 Uh

al der GroÃ&#x;er Sa tker-Halle e Rudolf-O

KLAUS MARIA BRANDAUER & ORCHESTER DER KLANGVERWALTUNG

UNTERWEGS IN

Fotos:

SHAKESPEARES FEENWALD

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SO SIEHT EIN WAHRHAFT HOCHKARÄTIGES GIPFELTREFFEN DER SCHÖNEN KÜNSTE AUS: DAS ORCHESTER DER KLANGVERWALTUNG SPIELT UNTER DER LEITUNG VON ENOCH ZU GUTTENBERG MENDELSSOHNS WUNDERBARE SCHAUSPIELMUSIK „EIN SOMMERNACHTSTRAUM“, UND DIE SCHAUSPIEL-LEGENDE KLAUS MARIA BRANDAUER FÜHRT DURCH DIE HANDLUNG.

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emeinsam locken Musiker und Rezitator das Publikum in eine zauberhafte Traumwelt. Und was kann es Schöneres geben, als sich an einem tristen Novemberabend in den von Elfen und Waldgeistern bevölkerten Kosmos des Shakespeare‘schen Sommernachtstraums entführen zu lassen! In Mendelssohns geradezu genialer Vertonung lassen flirrende Flötentöne eine ganze Feenkolonie durch die Lüfte schweben. Festliche Trompetenklänge läuten im berühmten Hochzeitsmarsch die Vermählung zweier zauberhaft verbundener Paare ein, und Kobold Puck funkt auch musikalisch immer wieder dazwischen. Doch einer behält den Überblick bei Liebeslust und -leid im Zauberwald. Der Vollblutschauspieler Klaus Maria Braundauer schlüpft in seiner eigenen Textfassung in alle Rollen: mimt den lustvollen Elfenkönig Oberon und seine eifersüchtige Titania, die derb witzelnden Handwerker und natürlich den Fäden ziehenden Puck. In der Welt des großen Barden ist der gebürtige Österreicher ohnehin zuhause. Schon sein Theater-Debüt gab er am Landestheater in Tübingen als Claudio in William Shakespeares „Maß für Maß“. In der Zeit von 1963 bis 1972 spielte er am Landestheater Salzburg, am Schauspielhaus Düsseldorf und am Bayerischen Staatstheater München. Große Erfolge feierte Klaus Maria Brandauer am Wiener Burgtheater, wo er 1972 Ensemble-Mitglied und auch Regisseur wurde. Hier schlüpfte er unter anderem in die Rolle des Dänenprinzen Hamlet. Obwohl sein Herz bis heute für die Bühne schlägt, ist der Mime vielen besonders als Filmschauspieler bekannt. Ganz besonders seit dem inter-

nationalen Durchbruch 1981. Brandauers Verkörperung des an Gustaf Gründgens angelehnten Schauspielers Hendrik Höfgen in Istvan Szábos Klaus-Mann-Adaption „Mephisto“ ist eine Sternstunde der Schauspielkunst. Der Film wurde mit dem Oscar in der Kategorie „Bester Ausländischer Film“ ausgezeichnet und verschaffte Brandauer neben zahlreichen Preisen die Aufmerksamkeit internationaler Filmemacher. So wurde er im JamesBond-Abenteuer „Sag niemals nie“ mit Sean Connery als Bösewicht besetzt und an der Seite von Meryl Streep verkörperte er den Baron Blixen in Sydney Pollacks „Jenseits von Afrika“. Dem Charisma der Schauspiel-Legende zeigt sich das 1997 gegründete Orchester der KlangVerwaltung gewachsen. Stand anfangs der ungewöhnliche Name – er soll das im verantwortungsvollen Sinne treuhändische Verwalten von Musik illustrieren – im Vordergrund des Interesses, so wurde schnell klar, dass ein neues Eliteorchester das Podium betreten hatte, dem nicht nur die historische Aufführungspraxis des barocken und frühklassischen Repertoires vertraut ist. Virtuoses Zusammenspiel, außergewöhnliche solistische Fähigkeiten, farbige klangliche Möglichkeiten und ein engagierter Habitus haben dem Orchester neben Traumkritiken einen in der professionellen Orchesterwelt ungewöhnlichen Sympathiewert beschert. Neben dem „Sommernachtstraum“ steht bei dem Konzert in Bielefeld Beethovens Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93 auf dem Programm. Unterstützt wird das Orchester vom Frauenchor der Chorgemeinschaft Neubeuern.

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KONZERT

16.5.2018 20:00 Uhr

Foto Gabo

GroĂ&#x;er Saal der Rudolf-Oetker-Halle

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LIEBE, LUST & LEIDENSCHAFT

SALUT SALON LIEBE NEIGT ZU EXTREMEN. SIE TUT GUT UND WEH, VERZEIHT UND FORDERT. DIE MUSIK NIMMT DIESE WIDERSPRÜCHLICHKEITEN IN SICH AUF UND ERZÄHLT DURCH ALLE EPOCHEN HINDURCH VON LEIDENSCHAFT, FUROR, STREIT UND VERSÖHNUNG.

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uch bei dem Hamburger Klassik-Quartett Salut Salon dreht sich ab sofort alles um das wohl älteste Thema der Menschheit, das Komponisten bewegt, seit es Musik gibt. Zwei Jahre lang waren Angelika Bachmann (Geige), Iris Siegfried (Geige), Anne-Monika von Twardowski (Klavier) und Sonja Lena Schmid (Cello) mit ihrem Programm „Ein Karneval der Tiere und andere Phantasien“ weltweit auf Tour und brachten Publikum wie Kritiker zum Schwärmen. Die französische Zeitung „Le Figaro“ würdigte Salut Salon als „das ungewöhnlichste und urkomischste Frauenquartett im Reich der Klassik“.

Auf Tour in Frankreich – genauer gesagt in der Stadt der Liebe – entstand dann auch die Idee, diesem Gefühl ein eigenes Programm zu widmen. „Für mich ist die Liebe die Triebfeder schlechthin für kreatives Schaffen“, unterstreicht Iris Siegfried. Und da das vielen Komponisten ähnlich ging und geht, können die Musikerinnen über alle Genre-Grenzen hinweg aus dem Vollen schöpfen. Sergej Prokofiev lässt Romeo und Julia streiten, Astor Piazzolla beschwört mit seinem „Libertango“ die Freiheit der Liebe und Ludwig van Beethovens „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ trifft auf Persif lagen berühmter Liebeslieder der Popgeschichte. Kurz und gut: Ein gefühlvolles Programm für Musikliebhaber jeder Couleur.

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KONZERT

BIELEFELDER SCHÜLER SINGEN

WE ARE THE

WORLD

UNTER DEM MOTTO „WE ARE THE WORLD“ STEHEN 1.000 KINDER ALLER ALTERSKLASSEN IN DER RUDOLFOETKER-HALLE GLEICH ZWEIMAL GEMEINSAM AUF DER BÜHNE. ZUSAMMEN MIT DEN STARS AUS DER AKTUELLEN STAFFEL VON „THE VOICE KIDS“ – POWERSTIMME JETTE REIHE, MÄDCHENSCHWARM MATTEO COLLELA UND LUCA KUGLMEIER – SINGEN DIE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER AUS INSGESAMT 15 BIELEFELDER, GÜTERSLOHER UND HERFORDER SCHULEN ANGESAGTE CHARTHITS, BEKANNTE GOSPELKLASSIKER UND LIEDER AUS FREMDEN MUSIKKULTUREN. UNTERSTÜTZT WERDEN SIE BEI IHREN BEIDEN AUFTRITTEN DURCH WEITERE NAMENHAFTE KÜNSTLER, EINE LIVE-BAND UND EIN ORCHESTER.

der Auslöser für das neue Format. Es soll über den Weg der Musik dazu beitragen, Verständnis für andere Kulturen zu wecken. „Wenn die Kinder gemeinsam singen, kann man spüren, welche Kraft und welcher Zusammenhalt vom gemeinsamen Singen ausgehen kann“, lautet seine Überzeugung. „Ich liebe es, mit Kindern zu arbeiten. Ihre Neugier und Begeisterungsfähigkeit ist unglaublich und wenn sie singen, berühren sie direkt unsere Seele“.

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om Erstklässler bis zum Zehntklässler – nicht nur die Altersspanne ist bei dem Schülerprojekt, das 2016 in der Kieler Sparkassenarena seine Premiere feierte, weit gefasst. Auch das Repertoire bedient eine große Bandbreite. Neben brandaktuellen Radiohits wie „Astronaut“ von Andreas Bourani, „We Found Love“ von Rhianna oder „Lieblingsmensch“ von Namika haben die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern auch Gospelklassiker wie „Oh Happy Day“ und Lieder 70 ROH

aus fremderen Musik-Kulturen, beispielsweise mit afrikanischen Rhythmen, einstudiert. Allein über 300 Schülerinnen und Schüler der Murnau Gesamtschule sind an dem Projekt beteiligt, das Folarin Omishade initiiert hat. Der gebürtige Nigerianer leitet seit über zehn Jahren Praise Avenue/ AfroGospel und hat sich als Gesangs-Coach, Veranstalter und Chorleiter mehrerer großer Hamburger Chöre einen Namen gemacht. Für den leidenschaftlichen Sänger und Musiker war die Flüchtlingsthematik

Denn den Wunsch in Zusammenarbeit mit Schulen und Lehrern auf Projektbasis eine neuartige Form des Musikunterrichtes zu integrieren, hatte er schon seit langem. „Musikulti-Musikunterricht mal anders!“ bringt eine spannende und vielseitige Mischung an Songs verschiedenster Kulturen in die Schulen und „führt durch das Singen dazu, diese zu verstehen und zu fühlen“, betont er. Nach der Kieler Premiere, der Begeisterung der Schulen und Schüler, sowie etlichen Anfragen nach weiteren Terminen, war für Folarin Omishade klar: „Dieses Projekt muss auch in anderen Städten stattfinden. Teil eines großen Gemeinschaftsprojektes zu sein und einmal mit bekannten Stars auf einer ganz großen Showbühne stehen und singen zu können, ist zudem für viele ein unvergessliches Erlebnis.“ Und so konnten sich interessierte Schulen von der 1. bis zur 11. Klasse in und um Bielefeld


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Hier bin ich daheim.

23.11.20 17 15:00 Uh r& 19:00 Uh r Großer Sa al der Rudolf-Oe tker-Halle

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Foto: Praise Avenue

seit März dieses Jahres für das Schulprojekt „MusikultiMusikunterricht mal anders!“ anmelden. Geübt wurde im Rahmen des Musikunterrichts. „Wir bieten für die Lehrkräfte mehrere Workshops an, um Organisatorisches zu klären und unterstützt durch professionelle Coaches auf die Songs einzustimmen. Schließlich sind sie es, die mit den Kindern die Songs einüben und sie auf das Konzert in der Rudolf-Oetker-Halle vorbereiten“, erklärt Nuray Holst von Praise Avenue das Prozedere. „Und natürlich findet vor dem Abschlusskonzert auch eine große Generalprobe statt.“ Dabei stehen mit Blick auf das Abschlusskonzert der Spaß und die Freude am gemeinsamen Singen und das schöne Gefühl, Teil eines großen Gemeinschaftsprojekts zu sein, im Fokus. Die besten Nachwuchssänger von morgen werden nicht gesucht. Auch, wenn die Stars von „The Voice Kids“ an diesem Abend mit auf der Bühne stehen. (C.B.)

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KONZERT

19.11.2017 11:00 Uhr Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

HEIMLICH, STILL & LEISE

Jazztrio Kordes-TetzlaffGodejohann

IHRE BESONDERE STÄRKE? „WIR KÖNNEN GUT ZUSAMMEN ATMEN“, LACHT OLAF KORDES. UND NEIN:

DAS IST NICHT DIE BESCHREIBUNG EINER SPIRITUELLEN MÄNNERGRUPPE, SONDERN MUSIKALISCH GEMEINT. DIE DREI BIELEFELDER JAZZMUSIKER OLAF KORDES (PIANO), WOLFGANG TETZLAFF (KONTRABASS) UND KARL GODEJOHANN (SCHLAGZEUG) SIND NÄMLICH SO PERFEKT AUFEINANDER EINGESPIELT, ENERGIESCHWACHES MUSIZIEREN KLINGT, DEMONSTRIERT IHR PROGRAMM „HEIMLICH, STILL & LEISE“ SOWIE DIE GLEICHNAMIGE CD.

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Fotos: Barbara Meinhardt

DASS SIE AUCH STILLE AUSHALTEN KÖNNEN. WIE ENTSCHLEUNIGTES, ABER KEINESFALLS


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eit 2005 spielen sie als Jazztrio KordesTetzlaff-Godejohann zusammen. Doch auch außerhalb dieser Formation sind die drei keine Unbekannten in der (Bielefelder) Jazzszene. Olaf Kordes komponierte unter anderem für die UniBig-Band Bielefeld und das Saxophon-Quartett Forty Fingers; Wolfgang Tetzlaff ist Gründungsmitglied der Uni-Big-Band und war lange Zeit Bassist der Band Quinteto Java; Karl Godejohann ist vielen durch die Jazzbands Alte Leidenschaften und Die Konferenz, aber auch durch Projekte wie „Die Jahnplatz-Kantate“ bekannt. Dass sie sich irgendwann begegnen würden, war da nur naheliegend. Passiert ist es, weil Olaf Kordes und Wolfgang Tetzlaff einen Schlagzeuger suchten, um die Originalbesetzung der wieder entdeckten „Easter Suite“ von Oscar Petersen zu komplettieren. Ihr erstes gemeinsames Erfolgsprojekt, mit dem die drei nach wie vor auf Tour sind. „Die ‚Easter Suite‘ war die Initialzündung für die Gründung der Formation“, so Pianist Olaf Kordes. „Ein tolles Projekt, aber irgendwann wollten wir uns davon emanzipieren und gemeinsam eigene, neue Stücke entwickeln.“ Mit dem folgenden Bach-Programm hat sich das Jazztrio bereits mehr Freiräume erspielt. Aber erst bei „heimlich, still & leise“ steht ganz die eigene Musiksprache im Vordergrund. „Das Programm hat durch das

gemeinsame Spielen zu uns gefunden“, so Olaf Kordes. „Die Arrangements bringen die Stärken unserer Band zum Leuchten. Wir können Pausen aushalten, Phrasen ausdeuten, Spannung halten. Das haben wir in Kirchen gelernt, weil relativ langsame Stücke der Akustik entgegen kommen.“ Sämtliche Stücke des neuen Programms stammen von Olaf Kordes. Neben Eigenkompositionen stehen Arrangements eigentlich höchst unterschiedlicher Werke. „Die Aufnahme von Liszts ‚Resignazione‘ habe ich in Frankreich gefunden und hatte sofort eine Arrangier-Idee“, so der Komponist. Neben Stücken mit klassischem Hintergrund stehen auch ganz andere wie etwa ‚Somewhere Over the Rainbow‘. „Durch die Arrangier-Technik und die entschleunigte Spielweise entdeckt man plötzlich Zusammenhänge. Aber live kochen wir innerhalb dieser Stücke auch mal richtig auf“, lacht der Pianist. Und Schlagzeuger Karl Godejohann ergänzt: „Dass wir extrem dynamisch spielen können, macht es spannend. Wir sind oft wie aus dem Nichts zusammen, das ist nicht abgesprochen und bleibt immer ein Risiko. Ein besonders beglückender Moment ist, wenn man merkt, dass das Publikum mit uns mitgeht und genauso atmet wie wir.“ Nach zwei ausverkauften Konzerten in der Capella Hospitalis freuen sich die Musiker jetzt

auf den Auftritt in der Rudolf-Oetker-Halle, der einem größeren Publikum die Chance gibt, ganz heimlich still und leise eine gemeinsame Atemfrequenz zu finden. „Der Kleine Saal ist ein klangliches Kleinod, man kann sehr leise spielen und erreicht das Publikum trotzdem bis in die letzte Reihe“, unterstreicht Karl Godejohann. Vor und nach dem Konzert darf es übrigens auch etwas lauter werden: Bei kleinen Häppchen gibt es Gelegenheit zum Gespräch. (S.G.)

CD-TIPP heimlich, still & leise Auch bei der Aufnahme war es dem Jazztrio besonders wichtig, die intime Atmosphäre und das intensive Klangbild einzufangen. Dafür haben die Musiker lange im Tonstudio getüftelt – mit Erfolg, wie viele positive Rückmeldungen und die Nominierung für den renommierten Preis der deutschen Schallplattenkritik beweisen.

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KONZERT

2.3.2018 20:00 Uhr

Fotos: Katharina John

r GroĂ&#x;er Saal de Halle rke et O lfRudo

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ULRICH TUKUR & DIE RYTHMUS BOYS

Swing & Slapstick SIE HABEN GROSSES VOR. IN IHREM NEUEN PROGRAMM „GRÜSS MIR DEN MOND!“ BEGEBEN SICH ULRICH TUKUR UND DIE RHYTHMUS BOYS AUF EINE ABENTEUERLICHE REISE INS HERZ DER MUSIK, IN DEN ABGRUND DER MELODIE, DEN TIEFSINN DER HARMO-

PARTITUR BESONDERE IDEEN SOLLTEN VIRTUOS UMGESETZT WERDEN.

NIE, DEN WAHNSINN DES KONTRAPUNKTS UND DER BITONALITÄT, DEN IRRSINN DES KRYPTOMETRISCHEN RHYTHMUS UND DEN BETÖRENDEN FEINSINN DER ALEATORIK. KLINGT GRÖSSENWAHNSINNIG? STIMMT! IST ABER VOR ALLEM SEHR, SEHR UNTERHALTSAM. UND DAS LIEGT IN ERSTER LINIE DARAN, DASS DIE JUNGS SICH SELBST NICHT SO ERNST NEHMEN.

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ereits 1995 gründete der renommierte Filmschauspieler und Musiker Ulrich Tukur – bekannt ist er vielen nicht zuletzt als „Tatort“-Ermittler Felix Murot – die Tanzkapelle. Gemeinsam mit den Rhythmus Boys Ulrich Mayer, Günter Märtens und Kalle Mews interpretiert er mit großer Leidenschaft für Entertainment und Gesang neben Eigenkompositionen vor allem Evergreens. Durch zahlreiche Tourneen und vier Studioalben hat sich das Quartett einen exzellenten Ruf erspielt. Auch in der Rudolf-Oetker-Halle waren die Vollblutmusiker bereits zu Gast. Zuletzt 2015 mit ihrem spritzigen Jubiläumskonzert. 2018 begeben sich die Herren mit ihrem brandneuen Programm wieder auf Tour. Verbinden Swing und Slapstick zu einer geistreichen Show. Kostbare Neuigkeiten in kurioser musikalischer Gewandung wollen das Publikum ebenso begeistern wie das ein oder andere Elaborat aus den Anfangsjahren der Formation. Doch immer klingt der Bezug auf die Unterhaltungsmusik der Goldenen Zwanziger an. „Ich liebe die Eleganz, die Leichtigkeit, die Gekonntheit der Musik und den Witz der Texte von Liedern aus dieser Zeit“, schwärmt Ulrich Tukur. „Die gesamte Unterhaltungsbranche hatte in den 20er und 30er Jahren ein enorm hohes Niveau.“ Und dann ist da ja auch noch die dekorative physikalische Erscheinung der vier Klang- und Schwingungserzeuger, die das akustische Erlebnis erhöht. Gerüchteweise wird kolportiert, der Bandgründer hätte seine Tanzkapelle allein nach optischen Gesichtspunkten zusammengestellt. In der Tat besticht die Combo durch gut aussehende Interpreten in vornehm-stilvoller Kleidung. Aber ihre große Fan-Gemeinde haben sich die Rhythmus Boys doch vor allem durch ihre charmant-herzerweichenden Programme erarbeitet. www.rhythmus-boys.de

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Foto: Kulturamt Bielefeld

Lutter


och worum geht’s in der Revue? Aus heiterem Himmel erbt der unternehmungslustige Jörg Lutter ein Reformhaus. Eine Herkulesaufgabe, die sich jedoch schnell zu einer echten Herzensangelegenheit entwickelt. Mit Feuereifer schmiedet Lutter Pläne für seine neue Lebensaufgabe und lässt sich selbst von der nach einem Blitzeinschlag notwendigen Generalsanierung nicht entmutigen. Doch die Kosten laufen aus dem Ruder. Die erdrückende Finanzsituation bringt ihn und seine Frau Leonie an den Rand des Ruins, mit fatalen Folgen auch für das gemeinschaftliche Eheleben. So sieht sich Lutter vor die Entscheidung gestellt: entweder die Flinte ins Korn zu werfen, oder auf Gedeih und Verderb zu expandieren. An guten Ratschlägen von allen Seiten mangelt es freilich nicht. Vor allem sein Freund und Finanzberater Dr. Philipp wird nicht müde, immer neue Vorschläge zur Sanierung aus der Schublade zu ziehen. Als schließlich Thomas Müntzer – Mitglied einer berüchtigten Motorradgang und stets bereit, mit nicht ganz sauberen Methoden die lästige Konkurrenz Lutters aus der Top-Lage der benachbarten Fußgängerzone zu vergraulen – eigenmächtig und ohne Lutters Wissen und Zustimmung dessen neue Verkaufsideen auf der betriebseigenen Homepage online stellt, entfaltet der Prozess um die Reformation des Reformhauses eine nicht mehr zu stoppende Eigendynamik … Das klingt nach einer temporeichen Geschichte. Ist es auch, denn Schauspieler, Sänger und Regisseur Dominique Horwitz nimmt das Publikum mit auf einen Streifzug durch 500 Jahre Reformationsgeschichte. Von den Anfängen reformatorischer Bewegungen im 16. Jahrhundert über die historischen Auseinandersetzungen und Kriege der Religionen in Europa bis hin zu den gegenwärtigen Herausforderungen der beiden großen Kirchen. Musikalische Unterstützung erfährt er durch das WDR Funkhausorchester und den WDR Rundfunkchor. Musikalisch spannt der Abend einen Bogen von der Reformationszeit bis ins 21. Jahrhundert. Die Revue wandelt stilsicher zwischen der Vokalpolyphonie Palestrinas und der Schlagermonotonie Tony Marshalls, springt von Bachs Barock zum Pub-Rock Ian Durys, von der Symphonie zum Film, von Verdis „Dies irae“ zum Höllenfeuer Arthur Browns und von Catalanis großer Oper La Wally zu Arjan Brass’ kleiner Ballade Leonie – kurz: Zwischen „Wein, Weib und Gesang“ und „Sex and Drugs and Rock ’n’ Roll“ entfaltet sich die ganze bunte Vielfalt eines zwar renovierungsbedürftigen, gleichwohl quicklebendigen Reformhauses. Neben Dominique Horwitz als Jörg Lutter ist die griechische Sopranistin Ilia Papandreou in der Rolle der lebensfrohen, amourösen Abenteuern durchaus zugetanen Ehefrau Leonie zu erleben. Die musikalische Gesamtleitung der Revue liegt in den Händen von Dirigent und Pianist Rasmus Baumann, seit vielen Jahren dem WDR Funkhausorchester verbunden. Wer hätte gedacht, dass Reformationsgeschichte so spannend, bunt und vielseitig kann sein.

NAW ART SCHI „ Echte Leidenschaft zeigt sich in der Liebe zu den kleinsten Details.

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Jahre

8.10.2017 18:00 Uhr r Großer Saal de Halle rRudolf-Oetke RO H 77


P O R T R ÄT

ALBRECHT MAYER

Der mit der Oboe singt r , 20:00 Uh 4.12.2017 der Rudolf-

Fotos: Harald Hoffmann/Deutsche Grammophon

aal Großer S alle H re tk e O

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WENN ALBRECHT MAYER OBOE SPIELT, DANN SINGT ER MIT SEINEM INSTRUMENT. IN DER RUDOLF-OETKERHALLE LÄSST ER ZUR WEIHNACHTSZEIT BAROCKMUSIK ERKLINGEN. UND NIMMT MIT DEM WUNDERSCHÖN WARMEN KLANG SEINER OBOE GEFANGEN. DEREN GESANGLICHER CHARAKTER IST FÜR DEN 52-JÄHRIGEN WESENTLICH. UND EIN GRUND, SICH IMMER WIEDER AUF DIE SUCHE ZU BEGEBEN. SCHLIESSLICH MÖCHTE ER DIE KANTABLEN SCHÖNHEITEN SEINES INSTRUMENTS HERVORLOCKEN.

A

brecht Mayer, der als Solist unter wegs und bei den B erl i ner Philharmonikern seit 1992 zuhause ist, feiert in Bielefeld mit I Musici di Roma deshalb nicht nur ein Fest der Klangschönheit, sondern auch der Gesanglichkeit. Und setzt auf Konzerte von Sammartini, Marcello und Vivaldi. Wenn der Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker übrigens einen Komponisten liebt, aber keine Oboenliteratur bei ihm findet, bleibt er nicht tatenlos. Stattdessen hilft er sich mit Arrangements und Transkriptionen. Dadurch hat er sich längst ein Repertoire erschlossen, das im Ursprung gar nicht für sein Instrument verfasst wurde. Albrecht Mayer macht sich gern auf die Suche. Ganz nach der Maxime: Es muss nicht immer Mozart sein. Und so hat er längst vergessene, aber auch wiederentdeckte Konzerte für Oboe und Englischhorn aus dem 18. Jahrhundert von F.A. Hoffmeister, J. Fiala, L.A. Lebrun und J.A. Kozeluh 2015 auf ein Album gebannt. Am Ende seiner zweijährigen Recherche lagen für sein Album „Lost and Found“ 103 Konzerte auf dem Tisch. „Von denen die wenigsten je verlegt worden sind, oder nur einmal vor sehr langer Zeit. Ich hatte also tonnenweise Material, das ich mit dem Komponisten und Pianisten Albert Breier von der Potsdamer Kammerakademie durchgegangen bin“, erklärt Albrecht Mayer im Interview mit der „Welt“. Auf das Album geschafft haben es letztendlich die Werke, die er bereits beim ersten Anschein für spannend gehalten hatte. „Die haben dann auch das Partitur durchspielen überlebt.“ Den inzwischen 52-Jährigen leitet immer eine Idee, ein Konzept, von dem er sich für das nächste Album inspirieren lässt. So hat der gebürtige Erlanger für sein jüngstes Album „Vocalise“ seine Lieblingsstücke aus den Veröffentlichungen der letzten Jahre ausgewählt. Natürlich mit einem ganz speziellen Fokus: Er rückt die Kompositionen ins Sichtfeld, die speziell den sanglichen Charakter der Oboe betonen. Dass die Oboe eine besondere Nähe zur menschlichen Stimme hat, ist für Albrecht Mayer keine Nebensächlichkeit. Vielmehr spiegelt dies eine der wichtigsten Erkenntnisse seines musikalischen Selbstverständnisses. Mayer, der bei Gerhard Scheuer, Georg Meerwein, Ingo Goritzki und Maurice Bourgue studierte und erste Berührungen mit Musik als Mitglied des Bamberger Domchors hatte, hat seine Lust am Singen nie vergessen. Längst zählt er zu den gefragtesten Oboisten unserer Zeit. Über seine

zahlreichen musikalischen Verpflichtungen hinaus hat er außerdem die Albrecht Mayer Stiftung ins Leben gerufen. Ziel ist es, Projekte zur Erforschung und Therapie von Netzhaut- und Sehnerverkrankungen zu fördern. „Natürlich ist das Hören für mich als Musiker ein essenzieller Teil meines Lebens“, erklärt der vielfach ausgezeichnete Musiker. „Gerade aus diesem Bewusstsein heraus, welche unersetzliche Bedeutung die Wahrnehmungssinne für uns Menschen haben, ist es für mich völlig unvorstellbar, mit einem sehr eingeschränkten Sehvermögen oder gar ganz ohne mein Augenlicht leben zu müssen!“

CD-TIPPS Vocalise Albrecht Mayer Deutsche Grammophon, 2016

Bach - Konzerte und Transkriptionen Albrecht Mayer, Johann Sebastian Bach Deutsche Grammophon, 2015

Lost And Found Albrecht Mayer, Kammerakademie Potsdam Deutsche Grammophon, 2015

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Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

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Fotos: Tibor Bozi, Thomas Entzeroth

25.2.2018 18:00 Uhr


DANIEL HOPE & ZÜRCHER KAMMERORCHESTER

FEINSTE

WIENER

KLASSIK NACH GEFEIERTEN AUFTRITTEN KEHRT DANIEL HOPE ZURÜCK NACH BIELEFELD. DIESES MAL MIT WERKEN FEINSTER WIENER KLASSIK. DABEI BRINGT DER AUSNAHME-GEIGER GEMEINSAM MIT DEM ZÜRCHER KAMMERORCHESTER SO MANCH VERBORGENE PERLE, WIE BEISPIELSWEISE MOZARTS SANFTES E-DUR-ADAGIO, ZUM VORSCHEIN. IN DER AUSGEZEICHNETEN AKUSTIK DER RUDOLFOETKER-HALLE GARANTIERT EIN BESONDERER HÖRGENUSS.

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nd Daniel Hope ist immer für eine Überraschung gut. Das liegt in seiner Vielseitigkeit begründet. Er ist ambitionierter Festivalmacher, charmanter Moderator, unterhaltsamer Buchautor, leidenschaftlicher Erfinder neuer Konzertkonzepte und natürlich exzellenter Violinist, der stark von seinem Mentor Yehudi Menuhin geprägt wurde und viele Jahre als jüngster Primarius des Beaux Arts Trios auf den Weltbühnen konzertierte. Anfang Februar 2016 veröffentlichte Daniel Hope ein Tribute-Album für den großen Yehudi Menuhin. Ohne ihn, so sagt der gebürtige Südafrikaner heute, wäre er wohl nie Geiger geworden. Daniel Hope wurde 1973 in Durban geboren. Für seine Eltern wurde in den fortschreitenden 1970ern das Leben im Apartheidsystem zunehmend unerträglich. Sein Vater als Mitbegründer der Literaturzeitschrift „Bolt“, die Texte von Menschen jeglicher Hautfarbe veröffentlichte, wurde zur unerwünschten Person. Das Telefon der Hopes wurde abgehört und sie standen unter ständiger Beobachtung. Als einzige Option blieb ihnen, Südafrika zu verlassen. In London fand die Familie eine neue Bleibe, allerdings ging ihnen recht schnell das Geld aus. Dann kam das Schicksal um die Ecke: Daniel Hopes Mutter hatte von der Jobagentur zwei Stellen zur Auswahl: eine Sekretariatsstelle beim Erzbischof von Canterbury oder eine bei Yehudi Menuhin. Sie entschied sich für Letztere und blieb dem weltberühmten Geiger 24

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P O R T R ÄT

Jahre lang verbunden. Yehudi Menuhin pflegte immer zu sagen, dass ihm Daniel Hope als Zweijähriger in den Schoß gefallen sei. Der Rest der Geschichte ist bekannt. Auf dem Album widmet Daniel Hope seinem langjährigen Förderer unter anderem Werke von Mendelssohn, Vivaldi, Elgar oder Reich. Sicherlich spielen seine Wurzeln auch eine Rolle, wie Daniel Hope Musik interpretiert. Für ihn ist sie keine abgehobene Kunst, sondern ein Mittel sich einzumischen, mitzureden oder auch aufzurütteln. Das hat er gerade eindrücklich mit seinem „For Seasons“-Konzeptalbum unter Beweis gestellt. Die Idee dazu hatte er bereits vor 20 Jahren und sie seither ständig weiterentwickelt. „Ich war ungefähr elf, als ich dieses Stück das erste Mal öffentlich spielte. Über die Jahre hat sich meine Interpretation von romantisch mit viel Ausdruck bis hin zu ganz pur verändert“, sagt Daniel Hope im Interview mit der „Frankfurter Neue Presse“. Die vier Abschnitte des Jahres sind durch das Wetter geprägt, durch die Tageslichtstunden, die Veränderungen in der Natur und ihre kumulative Wirkung auf die Menschen, die Flora und die Fauna. Daniel Hope trägt die Konzeptidee von Vivaldis Meisterwerk noch etwas weiter, es ist eine Reaktion auf das durch den Klimawandel geprägte 21. Jahrhunderts: Ein bestimmtes Musikstück steht hier stellvertretend für jeden Monat. „Wir können nur hoffen, weiter in einer Welt leben zu dürfen, in der die Jahreszeiten nicht nur existieren, sondern in der ihre Schönheit weltweit geschützt wird. Und dass sie uns weiterhin verzaubern und inspirieren“, so der virtuose Geiger.

Das Programm: C. W. Gluck Furientanz aus „Orfeo e Euridice“ | J. Haydn Violinkonzert G-Dur Hob. VIIa: 4 |W. A. Mozart Adagio E-Dur für Violine und Orchester KV 261 | Divertimento F-Dur KV 138 | Violinkonzert Nr. 3 G-Dur KV 216

CD-TIPPS For Seasons mit Werken von u. a. Antonio Vivaldi, Chilly Gonzales, Nils Frahm, Robert Schumann, Johann Sebastian Bach Deutsche Grammophon My Tribute To Yehudi Menuhin mit Werken von u. a. Felix Mendelssohn, Antonio Vivaldi, Edward Elgar, Steve Reich Deutsche Grammophon

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DANIEL HOPE DER KLANG DES LEBENS Daniel Hope ist einer der bedeutendsten Geiger seiner Generation. Seit 2016 wohnt er in Berlin, im Land seiner Vorfahren. Vor dem Hintergrund des 100. Geburtstags Yehudi Menuhins, seines großen Mentors und väterlichen Freundes, startet Daniel Hope eine autobiograf ische Entdeckungsreise. Eine Reise also zu seinen eigenen Wurzeln. Eine Reise aber auch in die Welt des Exils. Der Dokumentarfilm „Hope“ erzählt dabei die Geschichte seines Lebens, spiegelt Gegenwart und Vergangenheit und hinterfragt die Getriebenheit und Rastlosigkeit hinter einer solchen Weltkarriere.

Kinostart: 19.10.2017 Deutschland/Schweiz 2017 Regie: Nahuel Lopez

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KONZERTREIHE

NACH DEM GROSSEN ERFOLG IN DER VERGANGENEN SPIELZEIT STARTEN DIE BIELEFELDER PHILHARMONIKER WIEDER MIT EINEM MUSIKFEST IN DIE KOMMENDE SAISON. BEI FREIEM EINTRITT BRINGEN SIE AM 17.9. DIE RÄUME DER RUDOLF-OETKER-HALLE MIT EINEM VIELFÄLTIGEN PROGRAMM ZUM KLINGEN. VOM ERÖFFNUNGSKONZERT GEMEINSAM MIT DEN JUNGEN SINFONIKERN ÜBER INSTRUMENTENVORSTELLUNGEN UND WORKSHOPS BIS ZUM GROSSEN ABSCHLUSSKONZERT. KLARES SIGNAL: ALLE BIELEFELDERINNEN UND BIELEFELDER SIND WILLKOMMEN.

Foto: Identity Group: Christian R. Schulz

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BIELEFELDER PHILHARMONIKER

HEIMSPIEL D

iese Botschaft verstehen sie offensichtlich, denn Generalmusikdirektor Alexander Kalajdzic freut sich über die steigenden Zuschauerzahlen der Symphoniekonzerte. „Es ist ein schönes Gefühl, Musik zu machen, die beim Publikum ankommt. Wir haben einfach einen Drive und das überträgt sich.“ Und auch die breite Mischung aus bekannten und unbekannten Stücken aus allen Epochen trifft auf Gegenliebe. Ein bewährtes Konzept, auf das der GMD in dieser Spielzeit ebenso setzt wie auf die hohe Qualität der Solisten. So wie Hornist Radovan Vlatkovic, der beim ersten Symphoniekonzert im Oktober das selten zu hörende Konzertstück für 4 Hörner von Robert Schumann spielt. Als Rahmen erklingen Arnold Schönbergs 1. Kammersymphonie Nr. 1 E-Dur op. 9 sowie die „Italienische“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. Für Bachs „2. Brandenburgisches Konzert“, das im November erklingt, hat Alexander Kalajdzic den Trompeter Reinhold Friedrich eingeladen. Wenn ein Werk gesucht würde, das als Inbegriff barocker Festlichkeit gelten darf, dann wäre dieses sicherlich dabei. Eine zauberhafte Melodieführung, brillantes Ballspiel zwischen Tutti und Soloinstrumenten, mustergültige Kontrapunktik über einer mitsingbaren Basso-continuo-Linie rechtfertigen seinen Status als Hit jeder Best-of-BarockSammlung. Außerdem erklingt „L’Ascension Vier Meditationen für Orchester“ von Olivier Messiaen. „Bislang haben wir wenig französische Moderne gespielt“, so der GMD, „dabei ist Messiaen einer der Meilensteine der Musikgeschichte.“ Adventszeit ist Märchenzeit. Die Bielefelder Philharmoniker folgen im Dezember dieser Tradition und stellen als musikalische Märchenfiguren einen bösen Zauberer, eine schöne Prinzessin, einen tapferen Prinzen sowie ein Fabelwesen namens „Feuervogel“ vor. Vertont hat das gleichnamige Märchen 1909 ein russischer Mittzwanziger in Paris – und mit dieser Musik ein neues Zeitalter des Balletts eingeläutet. Die Rede ist natürlich von Igor Strawinsky. Seine Feuervogel-Musik wurde durch die legendären Ballets Russes so berühmt, dass er sie 1919 auch für den Konzertbetrieb verfügbar machte. Der eigentliche rote Teppich ins 3. Symphoniekonzert wird

allerdings für eine Königin ausgerollt: Vorhang auf für die Wilhelm-Sauer-Orgel im Großen Saal der Rudolf-OetkerHalle! „Weihnachten wollen wir die Orgel richtig krachen lassen“, lacht Alexander Kalajdzic. Diesen „Job“ übernimmt der Bielefelder Organist Rudolf Innig und spielt – in einer Bearbeitung für Orchester – das berühmteste Orgelwerk überhaupt: Johann Sebastian Bachs Toccata und Fuge d-Moll. Mit „Petruschka“ steht im Januar-Konzert, das der französische Gastdirigent Marc Piollet leiten wird, gleich der nächste Strawinsky-Hit auf dem Programm. Sicher spektakulär wird es auch im Februar, wenn Thomas Zehetmair in der Doppelrolle als Dirigent und Solist des wunderschönen E-Dur-Violinkonzertes von J. S. Bach auftritt. Eine echte Herzensangelegenheit des Generalmusikdirektors ist das ganz Maurice Ravel gewidmete 7. Symphoniekonzert. Exotische Klänge und Rhythmen, Eleganz und unglaubliche Feinheiten, kurzum: eine äußerst attraktive Gangart in die musikalische Moderne. „Pianist Roger Muraro ist genau richtig für Ravel“, freut sich der GMD auf den Solisten des Abends, „er geht feinfühlig mit Klang um und dafür ist die Oetkerhalle wie geschaffen.“ Der Schlussakkord der Konzertsaison schließlich ist ein gewaltiger: Schönbergs „Gurre-Lieder“ sind in puncto personeller Aufwand und romantischer Klanggewalt nur mit Mahlers „Symphonie der Tausend“ vergleichbar. Deshalb gehen die Philharmoniker eine Kooperation mit dem Staatsorchester Oldenburg, dem Musikverein, dem Bielefelder Opernchor und namhaften Solisten ein. Auch die Kammerkonzerte im Kleinen Saal setzen auf Vielfalt. Vom Liederabend mit Werken von Hollaender, Weill, Gershwin und Porter, mit dem Sopranistin Cornelie Isenbürger die Saison im Oktober eröffnet, über das Blechbläserquintett BiMetall bis zum Ensemble Tangophil, das gemeinsam mit Sängerin Melanie Kreuter auftritt. Auch hier zieht das Konzept, Populäres neben Schweres zu stellen und immer wieder hochkarätige Gäste wie das Berliner Philharmonische Klavierquartett einzuladen.

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NEUE NAMEN

JUNGE

JUNGE TALENTE SPIELEN KLASSIK. IM KLEINEN SAAL DER RUDOLF-OETKER-HALLE PRÄSENTIERT DAS KONZERTBÜRO SCHONEBERG IN KOOPERATION MIT DEM KULTURAMT AUCH IN DIESEM JAHR MIT DER KONZERTREIHE „NEUE NAMEN“ JUNGE, CHARISMATISCHE KÜNSTLER UND LÄDT ZU ENTSPANNTEN AFTER WORK KONZERTEN EIN. KLASSISCHE MUSIK, DIE AUF GAR KEINEN FALL MUSEUMSREIF IST. IHR DRÜCKEN DIE JUNGEN TALENTE IHREN PERSÖNLICHEN STEMPEL AUF. „SMART, COOL UND RICHTIG GUT“, WIE KONZERTVERANSTALTER TILL SCHONEBERG BETONT. UND AUF JEDEN FALL EINE ENTDECKUNG WERT.

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Fotos: Uwe Arens, Kestufis Pleita, Carli Hermes

GROSSARTIGE


RAN JIA Bewegendes Spiel Er hat ihr Leben grundlegend verändert: Franz Schubert. Sie war 13 Jahre jung als Schuberts Musik sie eroberte. Eine Faszination, die bis heute andauert. Allerdings sorgt die junge chinesische Pianistin inzwischen selbst für Aufsehen und erobert mit poetisch-dramatischen Schubert-Interpretationen die Bühnen Europas und Asiens. Dabei hatten ihre Eltern, der Vater Jia Daqun ist selbst Komponist, alles andere im Sinn als ihre Tochter zu einem Tastenwunderkind zu machen. Das regelte Ran Jia in Eigenregie. Sie schickte – gerade mal 15 Jahre alt – ohne das Wissen ihrer Eltern einfach eine CD mit Stücken an Lang Langs Lehrer Gary Graffman in die USA. Dass, was folgt, mutet wie ein Märchen an. Bereits vier Wochen später hält der Teenager eine Einladung in die USA in den Händen und beginnt schließlich am Curtis Institute of Music in Philadelphia bei Gary Graffman ihr Studium. Für ihren Master wechselt sie schließlich an die Hochschule für Musik in Köln. Ihren Traum, Schuberts Sonaten aufzunehmen und im Konzert zu spielen, erfüllte sich die 27-Jährige im März dieses Jahres in Berlin. Sie debütierte mit den SchubertSonaten im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie. In Bielefeld verbindet sie in ihrem Programm Schuberts letzte lange und bewegende Sonate, eine nur wenige Wochen vor seinem Tod komponierte Achterbahnfahrt der Gefühle, mit einer Komposition ihres Vaters. Sein Werk „Three Preludes for Piano Solo“ verbindet dabei Elemente traditioneller chinesischer Musik mit einer Hommage an Schubert. Programm: M. Ravel Miroirs; J. Daqun Drei Präludien; F. Schubert Sonate Nr. 21 in B-Dur D. 960

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NEUE NAMEN

LUCAS & ARTHUR JUSSEN Vierhändige Leidenschaft Vier Hände, ein perfekter Klang. Dazu smart und cool. Bei den zwei Brüdern Arthur und Lucas Jussen horcht die Klassikszene auf. Obwohl sie erst 24 Jahre alt sind, bringen die zwei Niederländer aus Hilversum bereits eine große Portion Erfahrung im internationalen Konzertbetrieb mit und werden sowohl als Duo als auch als Solisten vom Publikum gefeiert. „Unter ihren Händen verschmelzen beide Klaviere zu einem einzigen wohlklingenden Instrument“, urteilte De Volkskrant. In den Niederlanden sind die zwei Klaviervirtuosen, die bereits zahlreiche Preise gewonnen, gemeinsam mit vielen renommierten Orchestern konzertiert und auf Einladung von Maria João Pires unter anderem in Portugal und Brasilien studiert haben, seit Jahren populär. Sie waren in Quizund Talkshows ebenso zu Gast wie bei der Königlichen Familie. Ihre Debüt-CD mit Werken von Beethoven, seit 2010 sind sie bei der Deutschen Grammophon unter Vertrag, wurde mit Platin ausgezeichnet und gewann den Edison Klassiek Publikumspreis. Gold-Status erzielte außerdem ihre vierte Einspielung mit den Klavierkonzerten KV 365 und KV 242 von Mozart. Begleitet von der Academy of St. Martin in the Fields unter Leitung von Sir Neville Marriner zählt das britische „Gramophone Magazine“ diese Aufnahme zu den 50 bedeutendsten Mozart-Aufnahmen. Höchste Zeit also, dass man auch in Bielefeld auf die beiden Brüder Arthur und Lucas Jussen aufmerksam wird. Programm: F. Mendelssohn Andante und Allegro Brillante op. 92 A-Dur für Klavier zu 4 Händen; R. Schumann Fantasiestücke op. 12; F. Schubert Fantasie f-Moll für Klavier zu 4 Händen D. 940; B. Bartók Suite op. 14 Sz 62 & Sonate Sz 80; F. Say „Night“ für Klavier zu 4 Händen

CAMILLE THOMAS & JULIEN LIBEER Melodischer Reichtum Ihr Cello trägt einen ungewöhnlichen Namen: „Château Pape Clément“. Einer, der nach einem teuren Wein klingt. Und in der Tat: Es handelt sich um eine Leihgabe von Bernard Magrez, der in Bordeaux große Weine anbaut. Gebaut wurde das wertvolle Instrument, dem die belgischfranzösische Cellistin Camille Thomas betörende und unverwechselbare Töne entlockt, wiederum vor mehr als 200 Jahren von Ferdinand Gagliano. Gemeinsam mit Julien Libeer, der für die 28-jährige Pariserin als Pianist in Bielefeld das klangliche Fundament bereitet, entfaltet Camille Thomas ihr Spiel. Selbstbewusst und von außergewöhnlicher musikalischer Intelligenz. Julien Libeer ergänzt und formt das farbenfrohe Spiel der Cellistin, die zu den Senkrechtstarterinnen der jungen Klassikszene gehört, zu einem homogenen Gesamtklang. Programm: D. Kabalevsky – Cellosonate; A. Ginastera - Pampeana Nr. 2

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METTIS STREICHQUARTETT Virtuose Kammermusik Vier auf einen Streich. Kostas Tumosa (Violine), Bernardas Petrauskas (Violine), Karolis Rudokas (Viola) und Rokas Vaitkevicius (Cello) stecken hinter dem Mettis-Streichquartett, einem bereits vielfach preisgekröntem Ensemble aus Litauen. Vor zwei Jahren erschien die erste CD des hochkarätig besetzten Quartetts, das im vergangenen Jahr beim renommierten Streichquartettwettbewerb in Bordeaux die Jury mit seinem expressiven Spiel, dem satten Klang und seiner Spielfreude überzeugte. Beeindruckend: der volle warme Ton ihrer Instrumente, die perfekte Spieltechnik und die hohe Konzentration des Quartetts. Der Name des Quartetts leitet sich übrigens vom griechischen „Metis“, einer antiken mythologischen Figur aus dem Göttergeschlecht der Titanen ab, die sich in verschiedene Gestalten verwandelte. Sie verkörpert Qualitäten wie Scharfsinn und komplexes Wissen.

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Programm: J. Haydn Streichquartett D-Dur op. 64 „Lerchenquartett“ || M. K. Ciurlionis Streichquartett c-Moll || R. Schumann Streichquartett A-Dur op. 41 Nr. 3

Alle Konzerte im Überblick Ran Jia, Klavier 23.10.2017, 18:30 Uhr Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Mettis Streichquartett 20.2.2018, 18:30 Uhr Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Camille Thomas, Cello 12.3.2018, 18:30 Uhr Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Lucas & Arthur Jussen, Klavier 16.4.2018, 18:30 Uhr Kleiner Saal der Rudol-Oetker-Halle

Öffnungszeiten: Di. bis Sa. 18 - 0 Uhr So. 12 - 14.30 Uhr und 18 - 0 Uhr Wertherstraße 58 33615 Bielefeld Telefon 05 21 / 17 37 18 Telefax 05 21 / 9 62 36 50 www.kdw-restaurant.de

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PROGRAMMINTRO

Konzertsaison 2017/2018

Das komplette Programm für die RUDOLF-OETKER-HALLE Große Orchester, virtuose Solisten, traditionsreiche Musikvereinigungen, internationales Entertainment, großartige Kleinkunst: Alle Veranstaltungen im Großen wie im Kleinen Saal der Rudolf-Oetker-Halle finden Sie auf den folgenden Seiten.

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SEPTEMBER 2017

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OKTOBER 2017

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NOVEMBER 2017

100

DEZEMBER 2017

102

JANUAR 2018

106

FEBRUAR 2018

109

MÄRZ 2018

113

APRIL 2018

115

MAI 2018

117

JUNI 2018

118

JULI 2018

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter www.rudolf-oetker-halle.de

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SEPTEMBER

PROGRAMM

Samstag

09

September

Sonntag

17

September

Samstag

23

September

19:00 Uhr, Großer Saal

Der Festliche Auftakt ZUR SPIELZEIT 2017/18 DES THEATERS BIELEFELD präsentiert von den Theater- und Konzertfreunden e.V. INTENDANZ: Michael Heicks MUSIKALISCHE GESAMTLEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 26,00 € und 31,00 € und 36,00 €/ Karten für Schüler, Studenten und Schwerbehinderte (mit Merkmal B) 50 % Ermäßigung KARTENVORVERKAUF: Theater am Alten Markt, Dienstag und Mittwoch 11:00 Uhr - 13:30 Uhr und 17:00 Uhr - 18:30 Uhr, Freitag und Samstag 11:00 Uhr - 13:30 Uhr, Sa. Abendkasse ab 18:00 Uhr, Tel. zu den Öffnungszeiten: 0521/179464

ab 15:00 Uhr

AèÜ«¹¡—ÜãÿèØZÕ«—¼ÿ—«ã—ØÎėÃèâ BIELEFELDER PHILHARMONIKER IN ZUSAMMENARBEIT MIT DEN JUNGEN SINFONIKERN LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: bis 19:00 Uhr frei! Der Eintritt für das Abschlusskonzert um 19:00 Uhr beträgt 5,00 €.

19:00 Uhr, Großer Saal

H؍¨—Üã—عÊÃÿ—Øã“—ØAèÜ«¹ʢèÓ 9èÃÜã܍¨è¼— «—¼—¡—¼“ MIT PAUKEN UND TROMPETEN – FREMDE WELTEN EINTRITTSPREISE: 7,00 €/ erm. 5,00 € KARTENVORVERKAUF: Musik- und Kunstschule Bielefeld

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

www.rudolf-oetker-halle.de 92 ROH


Sonntag

24 September

18:00 Uhr, Großer Saal

Freies SinfonieOrchester (FSO) Schubert: Ouvertüre „Rosamunde“ Beethoven: Tripelkonzert op. 56 (für Klavier, Violine und Violoncello) Mussorgsky/Gortschakov: Bilder einer Ausstellung VIOLINE: Sebastian Soete VIOLINCELLO: Jonathan Weigle PIANO: François Lambret LEITUNG: Cornelius During EINTRITTSPREISE: freier Eintritt

Montag

25 September

Samstag

30 September

19:00 Uhr, Kleiner Saal

Vierweiberei A-CAPPELLA-GESANG KONZERT FÜR PFLEGENDE ANGEHÖRIGE EINTRITTSPREISE: kostenlos, Anmeldung unter www.pflegende-angehoerige-bielefeld.de oder unter 0521/51-2371

20:00 Uhr, Großer Saal

1. Konzert Musikverein BIELEFELDER PHILHARMONIKER Felix Mendelssohn Bartholdy: Paulus op. 36 (MWV A 14) SOPRAN: Siri Thornhill ALT: Evelyn Krahe TENOR: Clemens Löschmann BASS: Martin Berner LEITUNG: Bernd Wilden EINTRITTSPREISE: 12,00 € bis 27,00 €/ 6,00 € für Studenten (nur an der Abendkasse), Kinder u. Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket und bei den Chormitgliedern

W E A R F L O W E R S O N YO U R FA C E

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PROGRAMM

OKTOBER

Sonntag

Sonntag

01 Oktober

08 Oktober

06 Oktober

Samstag

07 Oktober

18:00 Uhr, Großer Saal

7èâ—Z«Ã¡Êë¹—Ø SINFONIEKONZERT Aaron Copland: Fanfare for the Common Man Aaron Copland: Billy the Kid-Suite Leonard Bernstein: On the Town (Three Dance Episodes) John Adams: The Chairman Dances (Foxtrot For Orchestra) George Gershwin: An American in Paris DIRIGENT: Bernd Wilden ORCHESTER: Junge Sinfoniker EINTRITTSPREISE: freier Eintritt

Freitag

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ab 8:40 Uhr, Großer Saal & Kleiner Saal

Z«Ã¢ʅ"—Üã VERANSTALTER: Klangfestival – Junges Musiktheater für Bielefeld e.V. Die Veranstaltung wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Bielefeld EINTRITTSPREISE: 5,00 €/ an der Abendkasse 6,00 €/ 3,00 € für Kinder und Jugendliche vormittags in der Gruppe KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische und im Internet unter: www.erwin-event.de

20:00 Uhr, Großer Saal

Z—ŒÜ㫁ÃSè¡Õė AUF ANFANG VERANSTALTER: Zukunftsmusik EINTRITTSPREISE: 24,60 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

www.rudolf-oetker-halle.de 94 ROH

Reformhaus Lutter EIN THEATRALISCHES KONZERT ZUR REFORMATION MIT DOMINIQUE HORWITZ „

WDR RUNDFUNKCHOR WDR FUNKHAUSORCHESTER GESANG, SCHAUSPIEL: Dominique Horwitz GESANG, SCHAUSPIEL: Ilia Papandreou LEITUNG: Rasmus Baumann VERANSTALTER: Kulturamt Bielefeld in Kooperation mit WDR Köln und dem WDR Studio Bielefeld EINTRITTSPREISE: 10,00 € bis 24,00 €/ erm. 50 %/ BI-Pass 5,00 € (nur AK) KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

„

Oktober

Freitag

18:00 Uhr, Großer Saal

Samstag

14 Oktober

20:00 Uhr, Großer Saal

«—¼—¡—¼“—ØS¨«¼¨ØÂÊ빗Ø 1. SYMPHONIEKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 19:15 UHR IM KLEINEN SAAL Arnold Schönberg: Kammersymphonie Nr. 1 E-Dur op. 9 Robert Schumann: Konzertstück für 4 Hörner F-Dur op. 86 Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 Italienische LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 18,00 € bis 35,00 €/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

20:00 Uhr, Kleiner Saal

Kammerorchester “—ØB—è—ÃS¨«¼¨ØÂÊë— )ÂŒèØ¢ VIVALDI: DIE VIER JAHRESZEITEN KONZERTMEISTER: Tigran Mikaelyanr VERANSTALTER: Weltkonzerte mbbl concerts EINTRITTSPREISE: 28,00 €/ erm. 23,00 € zzgl. VVK-Gebühren KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus


Sonntag

15 Oktober

Montag

16 Oktober

11:00 Uhr, Großer Saal

«—¼—¡—¼“—ØS¨«¼¨ØÂÊë¹—Ø 1. SYMPHONIEKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 10:15 UHR IM KLEINEN SAAL Arnold Schönberg: Kammersymphonie Nr. 1 E-Dur op. 9 Robert Schumann: Konzertstück für 4 Hörner F-Dur op. 86 Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 Italienische LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 16,00 € bis 28,00 €/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasset

„Ärgern“ Sie sich über Ihre Nähmaschine oder brauchen Sie fachliche Beratung zum Kauf einer „Neuen“? Dann sind Sie bei uns genau richtig! Inspektion und Reparatur in unserer eigenen Werkstatt sowie verschiedene Näh- und Stickmaschinen, Overlock und Coverlock, der Marken PFAFF, Singer, Husqvarna, Elna und brother. KURZWAREN Umfangreiche Knopfauswahl | Garne Borten/Bänder | Reißverschlüsse | Vlieseline

NÄHZENTRUM

20:00 Uhr, Kleiner Saal

«—¼—¡—¼“—ØS¨«¼¨ØÂÊë¹—Ø 1. KAMMERKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 19:25 UHR Liederabend Hollaender/Weill/Gershwin/Porter SOPRAN: Cornelie Isenbürger KLAVIER: William Ward Murta EINTRITTSPREISE: 15,00 €/ erm. 7,50 € KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

Nähzentrum Eilers Inh. Dieter Wipijewski | Oberntorwall 21 | 33602 Bielefeld | Telefon 0521 - 6 06 77 Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 9:00 - 18:00 Uhr | Sa. 10:00 - 15:00 Uhr

Nähmaschinen-Zentrum-Lippe Inh. Dieter Wipijewski | Wiesenstraße 11 | 32756 Detmold | Telefon 05231 - 2 34 98 Öffnungszeiten: Mo. | Di. | Do. | Fr. 9:30 - 13:00 Uhr + 15:00 - 18:00 Uhr | Sa. 9:30 - 13:00 Uhr

www.naehzentrum-eilers.com

Mittwoch

18 Oktober

20:00 Uhr, Kleiner Saal

A¨ʢ—AÃÊ荨— DER MOND DER ZIGEUNER MITTWOCHSKONZERT MUSIKKULTUREN GESANG, TEXT: Sanaz Zaresani GITARRE, MANOUCHE, BOUZOUKI, BARBAT (PERSISCHE LAUTE) UND KOMPOSITIONEN: Sasan Azodi SAXOPHON, KOMPOSITIONEN: Heribert Leuchter GITARRE: Koen Stegerman PERCUSSION: Steffen Thormählen VERANSTALTER: Kulturamt Bielefeld in Kooperation mit WDR 3. Das Konzert wird live übertragen! EINTRITTSPREISE: 7,00 €/ erm. 4,00 €/ BI-Pass 1,00 € (nur AK) KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus

YVONNE SCHÄFER Augenoptikermeisterin Niederwall 14, Bielefeld +49 (0) 521 / 17 14 20  www.sehenswert.eu

Sehenswert Zentrum für gutes Sehen

RO H 95


PROGRAMM

Freitag

20:00 Uhr, Großer Saal

20 Oktober

7ʗ¼ ؁ӗÃÜ㗫à EMOTIONEN - LIVE 2017 VERANSTALTER: Hans Stratmann Konzertbüro GmbH & Co. KG EINTRITTSPREISE: 36,80 € bis 46,80 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Sonntag

22 Montag

18:30 Uhr, Kleiner Saal

Freitag

20:00 Uhr, Großer Saal

27

Sonntag

17:00 Uhr, Großer Saal

Yves Abel | Antonia Bourvé (Sopran)

Informationen + Karten unter:

(0 52 41) 2 11 36 36 www.theater-gt.de an allen bekannten VVK-Stellen und online unter www.eventim.de

96 ROH

IT

Oktober

Zweites Konzert | Sonntag, 11. Februar 2018

Preise: 15,– / 19,– / 23,– / 29,– / 32,– €

28. Film+MusikFest USA 1927, Regie: Clarence G. Badger Mit Clara Bow und Gary Cooper FILMMUSIK: Patrick Doyle Staatsorchester Braunschweig EINTRITTSPREISE: 20,00 €/ erm. 15,00 €/ 10,00 € für Kinder bis 14 Jahre/ FESTIVALPASS: 60,00 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, konTicket

Simon Gaudenz | Ashley Thouret (Sopran)

Martin Panteleev | Eldjørg Hemsing (Violine) Benedict Klöckner (Violoncello) Anna Fedorova (Klavier)

1. KONZERT „NEUE NAMEN“ UNENDLICHE SEELENSCHWINGUNGEN M. Ravel: Miroirs J. Daqun: Drei Präludien F. Schubert: Sonate Nr. 21 in B-Dur D. 960 VERANSTALTER: Konzertbüro Schoneberg GmbH EINTRITTSPREISE: 18,00 € zzgl. VVK-Gebühren/ 15,00 € für Schüler und Studenten an der Abendkasse KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Erstes Konzert | Dienstag, 5. Dezember 2017

Viertes Konzert | Mittwoch, 18. April 2018

VÃ7«ʃ9¼ó«—Ø

Oktober

www.rudolf-oetker-halle.de

Yves Abel | Lisa Smirnova (Klavier)

KLASSISCHES GITARRENKONZERT

Oktober

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

Drittes Konzert | Sonntag, 18. März 2018

Duo Melis VERANSTALTER: Bielefelder Gitarrenforum e.V. EINTRITTSPREISE: 22,50 €/ erm. 17,00 €/ VVK: 19,00 €/ erm. 14,00 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, konTicket, Musik- und Kunstschule

23

Spielzeit 2017 /2018 | Stadthalle Gütersloh Beginn jeweils 20.00 Uhr | Einführung 19.15 Uhr

18:00 Uhr, Kleiner Saal

29 Oktober

28. Film+MusikFest DIE LIEBE DER JEANNE NEY D 1927, Regie: Georg Wilhelm Pabst Mit Édith Jéhanne, Fritz Rasp, Brigitte Helm FILMMUSIK UND LEITUNG: Stephan Graf von Bothmer EINTRITTSPREISE: 20,00 €/ erm. 15,00 €/ 10,00 € für Kinder bis 14 Jahre/ FESTIVALPASS: 60,00 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, konTicket


Montag

30 Oktober

20:00 Uhr, Großer Saal

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Sauerland & Stürmann GbR

1. KONZERT WIENER KLASSIK PROGRAMMEINFÜHRUNG UM 19:15 UHR Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15 KLAVIER: Ekaterina Litvintseva Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 (“Pastorale”) EINTRITTSPREISE: 14,00 € bis 36,00 € zzgl. VVK-Gebühr/ Ermäßigung um 8,00 € für Schüler und Studenten KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Peter August Böckstiegel Gemälde, Öl/Lw., Sonnenblumen, 1936, 116 x 101 cm

NOVEMBER

Limit: 18.000 EUR Erlös 32.188 EUR Am Bach 1a • 33602 Bielefeld 0521 - 98 641 98 www.auktionshaus-owl.de

Wir versteigern auf unseren Kunst- und Antiquitätenauktionen Gemälde, Skulpturen, Asiatika, Ikonen, Schmuck, Uhren, Münzen, Militärgeschichte, qualitativ hochwertige Sammelobjekte und Kuriositäten. Gerne kaufen wir diese Gegenstände auch direkt an.

Freitag

03 November

Sonntag

05 November

20:00 Uhr, Großer Saal

Wir sind Ihr Partner für den seriösen Edelmetallankauf von Gold und Silber. Wir beraten Sie gerne und erstellen Gutachten für Ihre Sammlungen und Nachlässe.

«—¼—¡—¼“—ØS¨«¼¨ØÂÊë¹—Ø 2. SYMPHONIEKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 19:15 UHR IM KLEINEN SAAL Olivier Messiaen: L'Ascension Vier Meditationen für Orchester Johann Sebastian Bach: 2. Brandenburgisches Konzert F-Dur BWV 1047 Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 Eroica TROMPETE: Reinhold Friedrich LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 18,00 € bis 35,00 €/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

11:00 Uhr, Großer Saal

«—¼—¡—¼“—ØS¨«¼¨ØÂÊë¹—Ø 2. SYMPHONIEKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 10:15 UHR IM KLEINEN SAAL Olivier Messiaen: L'Ascension Vier Meditationen für Orchester Johann Sebastian Bach: 2. Brandenburgisches Konzert F-Dur BWV 1047 Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 Eroica TROMPETE: Reinhold Friedrich LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 16,00 € bis 28,00 €/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

Mumien

Der Traum vom ewigen Leben 3. Dezember 2017 bis 17. Juni 2018

Gustav-Lübcke-Museum Neue Bahnhofstr. 9, 59065 Hamm Telefon: 0 23 81 / 17 - 57 14 www.museum-hamm.de Herausgeber: Stadt Hamm, Der Oberbürgermeister, Gustav-Lübcke-Museum Mumienkopf und Ausschnitt Kastensarg, Fotomontage Stadt Hamm, Ursprungsfoto Mumienkopf: Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim

Gefördert durch:

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PROGRAMM

Dienstag

19:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

07

a¨Â&#x2014;Â&#x2014;ŸãÂ?aÂ&#x2014;Ă&#x192;Ă&#x160;Ă&#x2DC;Ă&#x153;

November

â&#x20AC;&#x153;TIMELESSâ&#x20AC;? â&#x20AC;&#x201C; TOUR 2017 VERANSTALTER: Event & Kulturmanagement EINTRITTSPREISE: 24,65 â&#x201A;Ź bis 34,00 â&#x201A;Ź KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Mittwoch

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

08

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November

10 November

Sonntag

12 November

Montag

13 November

98 ROH

20:00 Uhr, Kleiner Saal

15

aĂ&#x160;Ă&#x2030;ÂŤ"Â&#x2014;Ă&#x2DC;Ă&#x192;Â&#x201A;Ă&#x192;Â&#x201C;Â&#x2014;Ăż

November

Freitag

17 November

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

28. Film+MusikFest A WOMAN OF AFFAIRS USA 1928, Regie: Clarence Brown Mit Greta Garbo, John Gilbert, Douglas Fairbanks jr. BIELEFELDER PHILHARMONIKER LEITUNG: Bernd Wilden EINTRITTSPREISE: 20,00 â&#x201A;Ź/ erm. 15,00 â&#x201A;Ź/ 10,00 â&#x201A;Ź fĂźr Kinder bis 14 Jahre/ Festivalpass: 60,00 â&#x201A;Ź KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, konTicket

CANTE FLAMENCO MITTWOCHSKONZERT MUSIKKULTUREN GESANG: ToĂąi Fernandez GITARRE: David Caro PERCUSSION (EL INDIO): Manuel Moreno VERANSTALTER: Kulturamt Bielefeld in Kooperation mit WDR 3. Das Konzert wird live Ăźbertragen! EINTRITTSPREISE: 7,00 â&#x201A;Ź/ erm. 4,00 â&#x201A;Ź/ BI-Pass 1,00 â&#x201A;Ź (nur AK) KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus

WER HEIRATET, TEILT SICH DIE SORGEN, DIE ER VORHER NICHT HATTE! VERANSTALTER: KonzertbĂźro Reiche UG EINTRITTSPREISE: 30,40 â&#x201A;Ź bis 36,15 â&#x201A;Ź zzgl. VVK-GebĂźhr KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Freitag

Mittwoch

Sonntag

19 November

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

ČşĘ&#x2C6;9Ă&#x160;Ă&#x192;ĂżÂ&#x2014;Ă&#x2DC;ĂŁHĂ&#x2DC; ãĂ&#x160;Ă&#x2DC;ÂŤÂ&#x2014;Ă&#x192;Â?¨Ă&#x160;Ă&#x2DC; ANTONĂ?N DVOĹ&#x2DC;Ă K: REQUIEM OP. 89 LEITUNG: Hagen EnkeH EINTRITTSPREISE: 10,00 â&#x201A;Ź bis 26,00 â&#x201A;Ź/ erm. 3,00 â&#x201A;Ź KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket und im Internet unter: www.oratorienchor-bielefeld.de

11:00 Uhr, Kleiner Saal

7 ÿÿʢaĂ&#x2DC;ÂŤĂ&#x160;9Ă&#x160;Ă&#x2DC;Â&#x201C;Â&#x2014;Ă&#x153;ʢ aÂ&#x2014;ãÿŸ Ä&#x2014;ʢ#Ă&#x160;Â&#x201C;Â&#x2014;ÂśĂ&#x160;¨ Ă&#x192;Ă&#x192; â&#x20AC;&#x17E;HEIMLICH, STILL & LEISEâ&#x20AC;&#x153; EINTRITTSPREISE: 11,00 â&#x201A;Ź bis 16,50 â&#x201A;Ź KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus

17:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

28. Film+MusikFest DIE BERGKATZE D 1921, Regie: Ernst Lubitsch Mit Victor Janson, Marga KĂśhler, Pola Negri CINEMATOGRAFISCHES ORCHESTER MIT AXEL GOLDBECK EINTRITTSPREISE: 20,00 â&#x201A;Ź/ erm. 15,00 â&#x201A;Ź/ 10,00 â&#x201A;Ź fĂźr Kinder bis 14 Jahre/ Festivalpass: 60,00 â&#x201A;Ź KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, konTicket

20:00 Uhr, Kleiner Saal

ÂŤÂ&#x2014;ÂźÂ&#x2014;ÂĄÂ&#x2014;ÂźÂ&#x201C;Â&#x2014;Ă&#x2DC;S¨Ÿ¨ Ă&#x2DC;Ă&#x201A;Ă&#x160;Ă&#x192;šÂ&#x2014;Ă&#x2DC; 2. KAMMERKONZERT KONZERTEINFĂ&#x153;HRUNG UM 19:25 UHR Bi-Metall - die Blechbläser der Bielefelder Philharmoniker EINTRITTSPREISE: 15,00 â&#x201A;Ź/ erm. 7,50 â&#x201A;Ź KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

Dienstag

21 November

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

9Ÿ èĂ&#x153;A Ă&#x2DC;ÂŤÂ  Ă&#x2DC; Ă&#x192;Â&#x201C; èÂ&#x2014;Ă&#x2DC;Ę&#x192; VÂ&#x2014;ÿã ãĂ&#x160;Ă&#x192; ORCHESTER DER KLANGVERWALTUNG ZAUBERHAFTE TRAUMWELT 1. SCHONEBERG KONZERT F. Mendelssohn: â&#x20AC;&#x17E;Ein Sommernachtstraumâ&#x20AC;&#x153; op. 61 Schauspielmusik zu Shakespeares KomĂśdie L. v. Beethoven: Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93 LEITUNG: Enoch zu Guttenberg Frauenchor der Chorgemeinschaft Neubeuern VERANSTALTER: KonzertbĂźro Schoneberg GmbH EINTRITTSPREISE: 30,00 â&#x201A;Ź bis 60,00 â&#x201A;Ź zzgl. VVK GebĂźhren/ 15,00 â&#x201A;Ź fĂźr SchĂźler und Studenten an der Abendkasse KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket


Mittwoch

10:00 Uhr + 11:30 Uhr, Großer Saal

22

Bielefelder Philharmoniker

Donnerstag

15:00 Uhr + 19:00 Uhr, Großer Saal

23

We are the world

November

November

Sonntag

26 November

1. JUGENDKONZERT Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 Eroica Teilnahme nur für Schulen möglich, nach vorheriger Anmeldung.

ÜBER 1000 SCHÜLER SINGEN MIT DEN STARS VON „THE VOICE KIDS“ UND WEITEREN ÜBERRASCHUNGS-ACTS VERANSTALTER: Praise Avenue (F. Omishade) EINTRITTSPREISE: 22,00 € KARTENVORVERKAUF: Tickethotline: 040/ 53256217

18:00 Uhr, Großer Saal

Giuseppe Verdi „Messa da Requiem“ ORATORIENKONZERT DES MUSIKVEREINS GÜTERSLOH Chor des Städt. Musikvereins Gütersloh/ Einstudierung: Karl-Heinz Bloemeke Coro Sinfónico de la Rioja, Logroño/ Einstudierung: José Luis Barrio Bastida Nordwestdeutsche Philharmonie SOPRAN: Susanne Bernhard MEZZOSOPRAN: Judita Nagyova TENOR: Felipe Rojas Velozo BASS: Il Hong LEITUNG: Karl-Heinz Bloemeke EINTRITTSPREISE: 10,00 € bis 30,00 €, Schüler sowie Studenten erhalten einen Rabatt von 6,00 €, nur an der Abendkasse: Schüler bis 18 Jahre haben freien Eintritt (Schüler- bzw. Studentenausweis erforderlich) KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus (ab 20.10.2017)

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DEZEMBER

PROGRAMM

Sonntag

03 Dezember

Montag

04 Dezember

Mittwoch

19:30 Uhr, Großer Saal

06

Ȼʈ —×ăÿʢV蓗¼Ü«Ã¢—Ã

Dezember

17:00 Uhr, Großer Saal

H՗؁ «¢ Ã“ LEITUNG: Ulrich Schulz EINTRITTSPREISE: 20,00 €/ erm. 10,00 € KARTENVORVERKAUF AB 01.09.2017: Theater- und Konzertkasse

Freitag

20:00 Uhr, Großer Saal

08

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Dezember

¼ŒØ—¨ãAú—ØʃHŒÊ— ,AèÜ««“«Vʁ 2. SCHONEBERG KONZERT

Sonntag

10 Dezember

Montag

11 Dezember

05 Dezember

MILCHBRÖTCHENRECHNUNG VERANSTALTER: Konzertbüro Reiche UG EINTRITTSPREISE: 28,85 € bis 34,70 € zzgl. VVK-Gebühr KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

20:00 Uhr, Großer Saal

Festliche Werke für Oboe und Streicher von Antonio Vivaldi, Alessandro Marcello, Giuseppe Sammartini u. a. VIOLINE UND LEITUNG: Antonio Anselmi VERANSTALTER: Konzertbüro Schoneberg GmbH EINTRITTSPREISE: 24,00 € bis 50,00 € zzgl. VVK Gebühren/ 15,00 € für Schüler und Studenten an der Abendkasse KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Dienstag

LEITUNG: David Rauterberg und Philip Ritter VERANSTALTER: White Note UG EINTRITTSPREISE: 13,00 €/ erm. 11,00 € KARTENVORVERKAUF: unter: www.rudelsingen.de

20:00 Uhr, Großer Saal

Festliches r—«¨Ã¨ãܹÊÃÿ—Øã

17:00 Uhr, Großer Saal

r—«¨Ã¨ãܹÊÃÿ—Øã“—Ø xÊèâqÊ«—ÜèÓ Ã“ EINTRITTSPREISE: 11,00 € bis 16,00 €/ erm. Preis (9,00 €) für Schüler, Studenten, Auszubildende und Menschen mit Behinderung KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus

20:00 Uhr, Kleiner Saal

«—¼—¡—¼“—ØS¨«¼¨ØÂÊë¹—Ø 3. KAMMERKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 19:25 UHR Milhaud / Debussy / Ravel / Poulenc EINTRITTSPREISE: 15,00 €/ erm. 7,50 € KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

2. KONZERT WIENER KLASSIK Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert u. a. TROMPETE: Markus Czieharz EINTRITTSPREISE: 14,00 € bis 36,00 € zzgl. VVK-Gebühr/ Ermäßigung um 8,00 € für Schüler und Studenten KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

www.rudolf-oetker-halle.de 100 R OH


Mittwoch

20:00 Uhr, Kleiner Saal

13

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Dezember

VON DER LANGSAMEN ZEIT MITTWOCHSKONZERT MUSIKKULTUREN TROMPETE, FLĂ&#x153;GELHORN, GESANG: Ayac Iuan Jimenez-Salvador GESANG, KLARINETTE: FrĂŠdĂŠric Alvarado-Dupuy POSAUNE, GESANG: Matthias Werner TROMPETE, FLĂ&#x153;GELHORN, GESANG: Philip Haas TUBA, GESANG: Roland Eitzinger TROMPETE, ZITHER, GESANG: Simon ZĂśchbauer POSAUNE, BASSTROMPETE, GESANG: Thomas Winalek VERANSTALTER: Kulturamt Bielefeld in Kooperation mit WDR 3. Das Konzert wird live Ăźbertragen! EINTRITTSPREISE: 7,00 â&#x201A;Ź/ erm. 4,00 â&#x201A;Ź/ BI-Pass 1,00 â&#x201A;Ź (nur AK) KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus

Freitag

15 Dezember

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

fĂ&#x192;ÂŤĂłÂ&#x2014;Ă&#x2DC;Ă&#x153;ÂŤĂŁÂ&#x2026;ĂŁĂ&#x153;Â?¨Ă&#x160;Ă&#x2DC; ÂŤÂ&#x2014;ÂźÂ&#x2014;ÂĄÂ&#x2014;ÂźÂ&#x201C;

Â&#x192;Â?Â&#x2026;Â&#x160;Â?Â&#x192;Â&#x17D;Â&#x2039;Â&#x2022;Â&#x2013;Â&#x2122;Â&#x2021;Â?Â&#x2039;Â&#x2030;Â&#x2021;Â&#x201D;Â?Â&#x2021;Â&#x160;Â&#x201D;Ǥ Â&#x2021;Â&#x2022;Â&#x2018;Â?Â&#x2020;Â&#x2021;Â&#x201D;Â&#x2022;Â&#x201E;Â&#x2021;Â&#x2039;Â&#x2021;Â&#x2022;Â&#x2013;Â&#x192;Â&#x2013;Â&#x2013;Â&#x2014;Â?Â&#x2030;Â&#x2021;Â?Ǥ

Â&#x2021;Â&#x201D;Â?Â&#x153;Â&#x2021;Â&#x2039;Â&#x2030;Â&#x2021;Â?Â&#x2122;Â&#x2039;Â&#x201D; Â&#x160;Â?Â&#x2021;Â?Â&#x2039;Â?Â&#x2014;Â?Â&#x2022;Â&#x2021;Â&#x201D;Â&#x2021;Â? Â&#x192;Â&#x2014;Â&#x2022;Â&#x2021;ÇĄÂ&#x2122;Â&#x192;Â&#x2022;Â&#x2020;Â&#x192;Â?Â&#x2039;Â&#x2013;Â&#x2030;Â&#x2021;Â?Â&#x2021;Â&#x2039;Â?Â&#x2013;Â&#x2039;Â&#x2022;Â&#x2013;Ǥ Â&#x2014;Â&#x2C6;Â&#x2021;Â?Â&#x2039;Â&#x2021;Â&#x2014;Â?Â&#x2022;Â&#x2021;Â&#x2039;Â?Â&#x2C6;Â&#x192;Â&#x2026;Â&#x160;Â&#x192;Â?Ǥ

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Â&#x2013;Â&#x2021; Â&#x2021;Â&#x2039;Â&#x17D;Â&#x2021;Â&#x201D;Â&#x2021;Â&#x2022;Â&#x2013;Â&#x192;Â&#x2013;Â&#x2013;Â&#x2014;Â?Â&#x2030;Â&#x2021;Â? Â&#x2013;Â&#x192;Â&#x2019;Â&#x2021;Â?Â&#x160;Â&#x2018;Â&#x201D;Â&#x2022;Â&#x2013;Â&#x2022;Â&#x2013;Â&#x201D;ǤÍ&#x2DC;Í&#x201D;Â&#x192; Í&#x2014;Í&#x2014;Í&#x161;Í&#x2022;Í&#x2122;Â&#x2039;Â&#x2021;Â&#x17D;Â&#x2021;Â&#x2C6;Â&#x2021;Â&#x17D;Â&#x2020; Â&#x2122;Â&#x2122;Â&#x2122;ǤÂ&#x160;Â&#x2021;Â&#x2039;Â&#x17D;Â&#x2021;Â&#x201D;ÇŚÂ&#x201E;Â&#x2021;Â&#x2022;Â&#x2013;Â&#x192;Â&#x2013;Â&#x2013;Â&#x2014;Â?Â&#x2030;Â&#x2021;Â?ǤÂ&#x2020;Â&#x2021;

JUBILĂ&#x201E;UMSKONZERT 40 JAHRE UNIVERSITĂ&#x201E;TSCHOR JOHANN SEBASTIAN BACH WEIHNACHTSORATORIUM I-III + VI SOPRAN: Catalina Bertucci ALT: Barbara Erni TENOR: Markus Schäfer BASS: Julian Orlishausen Universitätschor Bielefeld Barockorchester L´Arco Hannover LEITUNG: Dorothea Schenk EINTRITTSPREISE: 12,00 â&#x201A;Ź bis 25,00 â&#x201A;Ź/ ErmäĂ&#x;igung um 2,50 â&#x201A;Ź fĂźr SchĂźler und Studenten KARTENVORVERKAUF: (ab 23.10.2017) Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket, Buchhandlung Luce, Restkarten an der Abendkasse ab 19:00 Uhr

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RO H 101


PROGRAMM

Samstag

16 Dezember

18:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

#Ă&#x2DC;Ă&#x160;âÂ&#x2014;Ă&#x153;rÂ&#x2014;¨Ă&#x192; Â?¨ãĂ&#x153;Ă&#x153;ÂŤĂ&#x192;¢Â&#x2014;Ă&#x192; VEREINIGUNG EHEMALIGER CHORMITGLIEDER DES BIELEFELDER KINDERCHORES E.V. KLAVIER: Chihiro Masaki ORGEL: Jan KrĂĄl, Janacek-Musikakademie, BrĂźnn GĂ&#x201E;STE: junge Nachwuchs-KĂźnstlerinnen und KĂźnstler aus unserer Region. Nach der Veranstaltung â&#x20AC;&#x17E;open endâ&#x20AC;&#x153; in der RudolfOetker-Halle bis 23.00 Uhr EINTRITTSPREISE: 9,99 â&#x201A;Ź / 12,00 â&#x201A;Ź / 14,00 â&#x201A;ŹÂ  zzgl. VVK-GebĂźhren, Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren 50% ErmäĂ&#x;igung KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket, Buchhandlung Heepen, Buchhandlung Welscher Schildesche, Buchhandlung JĂśllenbeck

Dienstag

26 Dezember

Sonntag

31

Dezember

Dienstag

19 Dezember

18:00 Uhr, Kleiner Saal

ALPENLĂ&#x201E;NDISCHE WEIHNACHT Alpenländische und deutsche Weihnachtslieder Benjamin Britten: A ceremony of carols HARFE: Regine KoďŹ&#x201A;er LEITUNG: Sigmund Bothmann Eintrittspreise lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor!

ÂĄĂ&#x2DC;Ă&#x160;Ă&#x201A;Â&#x2014;Ă&#x2DC;ÂŤÂ? Ă&#x192;#Ă&#x160;Ă&#x153;Ă&#x2022;Â&#x2014;Ÿ¥Â&#x2014; ã BĂ&#x160;Â&#x152;èĂ&#x192;ãèËŻ¨ Ă&#x192;Â&#x201C; VèŸÂ&#x2014; VERANSTALTER: Bunker Ulmenwall EINTRITTSPREISE (FREIE PLATZWAHL): 28,00 â&#x201A;Ź/ erm. 23,00 â&#x201A;Ź zzgl. VVK-GebĂźhren KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Montag Freitag

22 Dezember

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

ÂŤÂ&#x2014;ÂźÂ&#x2014;ÂĄÂ&#x2014;ÂźÂ&#x201C;Â&#x2014;Ă&#x2DC;S¨Ÿ¨ Ă&#x2DC;Ă&#x201A;Ă&#x160;Ă&#x192;šÂ&#x2014;Ă&#x2DC; 3. SYMPHONIEKONZERT KONZERTEINFĂ&#x153;HRUNG UM 19:15 UHR IM KLEINEN SAAL Georg Friedrich Händel: Konzert fĂźr Orgel und Orchester B-Dur HWV 294 Alexandre Guilmant: Symphonie fĂźr Orgel und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 42 Johann Sebastian Bach / Leopold Stokowski: Toccata und Fuge d-Moll, bearb. fĂźr Orchester Igor Strawinsky: Der Feuervogel, Suite fĂźr Orchester (1919) ORGEL: Rudolf Innig LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 18,00 â&#x201A;Ź bis 35,00 â&#x201A;Ź/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

rÂŤÂ&#x2014;Ă&#x192;Â&#x2014;Ă&#x2DC;7Ă&#x160;¨ Ă&#x192;Ă&#x192;ZĂŁĂ&#x2DC; èâ 9Ă&#x160;Ă&#x192;ĂżÂ&#x2014;Ă&#x2DC;ãʢ# Ÿ K&K PHILHARMONIKER UND DAS Ă&#x2013;STERREICHISCHE K&K BALLETTT MUSIKALISCHE GESAMTLEITUNG: Matthias G. Kendlinger VERANSTALTER: Da Capo Musikmarketing GmbH â&#x20AC;&#x201C; Niederlassung Leipzig EINTRITTSPREISE: 36,00 â&#x201A;Ź bis 90,00 â&#x201A;Ź zzgl. VVK-GebĂźhr KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

9Ă&#x192; Â&#x152;Â&#x2014;Ă&#x192;Â?¨Ă&#x160;Ă&#x2DC;#ĂŹĂŁÂ&#x2014;Ă&#x2DC;Ă&#x153;ÂźĂ&#x160;¨

20:00 Uhr, Kleiner Saal

18:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

JANUAR

17

èĂ&#x192;šÂ&#x2014;Ă&#x2DC;ʢrÂ&#x2014;¨Ă&#x192; Â?¨ãĂ&#x153;ʢ A ãĂ&#x192;Â&#x2014;Â&#x2014; GefĂśrdert durch das Kulturamt Bielefeld EINTRITTSPREISE: 20,00 â&#x201A;Ź/ erm. 15,00 â&#x201A;Ź/ VVK: 15,00 â&#x201A;Ź/ erm. 10,00 â&#x201A;Ź/ fĂźr Kinder unter 12 Jahren ist der Eintritt frei KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Dezember

Sonntag

11:00 Uhr - 14.00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal & Kleiner Saal

01 Januar

18:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

ÂŤÂ&#x2014;ÂźÂ&#x2014;ÂĄÂ&#x2014;ÂźÂ&#x201C;Â&#x2014;Ă&#x2DC;S¨Ÿ¨ Ă&#x2DC;Ă&#x201A;Ă&#x160;Ă&#x192;šÂ&#x2014;Ă&#x2DC; ĘĄBÂ&#x2014;蜠¨Ă&#x2DC;Ă&#x153;šĂ&#x160;Ă&#x192;ĂżÂ&#x2014;Ă&#x2DC;ĂŁ â&#x20AC;&#x17E;WĂ&#x153;NSCHâ&#x20AC;&#x2DC; DIR WAS!â&#x20AC;&#x153; LEITUNG: Alexander Kalajdzic MODERATION: John Wesley Zielmann EINTRITTSPREISE: 18,00 â&#x201A;Ź bis 35,00 â&#x201A;Ź KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

www.rudolf-oetker-halle.de 102 R OH


Samstag

06 Januar

Sonntag

07 Januar

Dienstag

09 Januar

19:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

Ă&#x160;Ă&#x192;9Ă&#x160;Ă&#x153; šÂ&#x2014;Ă&#x192;¨Ă&#x160;Ă&#x2DC; ZÂ&#x2014;Ă&#x2DC;¢Â&#x2014;7 Ă&#x2DC;Ă&#x160;Ä&#x2014; LEITUNG: Wanja Hlibka VERANSTALTER: Don Kosaken Chor Wanja Hlibka Konzert GmbH EINTRITTSPREISE: 20,00 â&#x201A;Ź bis 28,00 â&#x201A;Ź zzgl. VVK-GebĂźhren KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket, telef.: 01806/ 570070

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18:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

7èĂ&#x192;¢Â&#x2014;ZÂŤĂ&#x192;ÂĄĂ&#x160;Ă&#x192;šÂ&#x2014;Ă&#x2DC;Hr; SINFONIEKONZERT AntonĂ­n DvoĹ&#x2122;ĂĄk: Das goldene Spinnrad â&#x20AC;&#x201C; Sinfonische Dichtung op. 109 Richard Wagner: Wesendonck-Lieder Gustav Mahler: Totenfeier â&#x20AC;&#x201C; Sinfonische Dichtung DIRIGENT: GyĂśrgyi MĂŠszĂĄros SOLISTIN: Anna Sophie Brosig, Sopran EINTRITTSPREISE (FREIE PLATZWAHL): 15,00 â&#x201A;Ź/ erm. 8,00 â&#x201A;Ź (SchĂźler ab 13 Jahre, Studenten, Schwerbehinderte), Kinder bis 12 Jahre sowie nĂśtige Begleitpersonen von Schwerbehinderten frei KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, konTicket, Geschäftsstelle der Jungen Sinfoniker, Tel.: 0521/ 872210

^Ć&#x161;Ä&#x201A;Ć&#x2030;Ä&#x17E;ĹśĹ&#x161;Ĺ˝Ć&#x152;Ć?Ć&#x161;^Ć&#x161;Ć&#x152;Í&#x2DC;ϹϾÍŽϯϯϲϭϹĹ?Ä&#x17E;ĹŻÄ&#x17E;ĨÄ&#x17E;ĹŻÄ&#x161;ÍŽϏϹώϭ͏ϾϰϾϴϳϲϯϭ Ç Ç Ç Í&#x2DC;Ć?Ä?Ĺ&#x161;ĹľĹ?Ä&#x161;Ć&#x;žžŽÄ?Ĺ?ĹŻĹ?Ä&#x17E;ĹśÍ&#x2DC;Ä?Žž

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

7èĂ&#x153;ãèĂ&#x153;"Ă&#x2DC; Ă&#x192;ĂŁĂżèĂ&#x192;Â&#x201C;Â&#x201C;ÂŤÂ&#x2014; S¨Ÿ¨ Ă&#x2DC;Ă&#x201A;Ă&#x160;Ă&#x192;ÂŤÂ&#x2014;Â&#x201C;Â&#x2014;Ă&#x2DC;B ãĂ&#x160;Ă&#x192;Â&#x2014;Ă&#x192; Weitere Angaben lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor!

Samstag

13 Januar

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

ŸÂ?Â&#x2014;Z Ă&#x2DC; HĂŁĂŁĘ&#x192;9Ÿ óÂ&#x2014;Ă&#x2DC; WDR SINFONIEORCHESTER KĂ&#x2013;LN 3. SCHONEBERG KONZERT R. Wagner: Vorspiel zum 1. Akt der Oper â&#x20AC;&#x17E;Lohengrinâ&#x20AC;&#x153; F. Liszt: Konzert Nr. 2 A-Dur fĂźr Klavier und Orchester C. Saint-SaĂŤns: Sinfonie Nr. 3 c-Moll ORGEL: Roderick Shaw LEITUNG: Alain Altinoglu VERANSTALTER: KonzertbĂźro Schoneberg GmbH EINTRITTSPREISE: 24,00 â&#x201A;Ź bis 50,00 â&#x201A;Ź zzgl. VVK GebĂźhren/ 15,00 â&#x201A;Ź fĂźr SchĂźler und Studenten an der Abendkasse KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

ÂŤ EINE REISE IST E I N TRU N K AUS DER QUELLE DES LEBENS.

Âť Christian Friedrich Hebbel

www.balitherme.de

RO H 103


PROGRAMM

Sonntag

14 Januar

Montag

15 Januar

18:00 Uhr, Kleiner Saal

A—Á¨—Â)Øʢ}¨ó CHOPIN-HOMMAGE Walzer, Nocturne, Polonaisen, Etüden, Scherzo und Romanze aus dem Klavierkonzert Nr.1 und der Sonate Nr.2 in b-Moll mit dem Trauermarsch VERANSTALTER: Weston Musikmanagement EINTRITTSPREISE: 25,00 €/ 15,00 € für Schüler, Studenten und Schwerbehinderte/ Eintritt frei für unter 18-jährige KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, konTicket

20:00 Uhr, Kleiner Saal

17

BÊؓ—ÃÜaÊ×

Januar

DER KLANG DES NORDENS MITTWOCHSKONZERT MUSIKKULTUREN GESANG: Jullie Hjetland PIANO: Pojken Flensborg KONTRABASS: Torben Bjørnskov SOPRAN- UND ALTSAXOPHON: Hans Mydtskov VERANSTALTER: Kulturamt Bielefeld in Kooperation mit WDR 3. Das Konzert wird live übertragen! EINTRITTSPREISE: 7,00 €/ erm. 4,00 €/ BI-Pass 1,00 € (nur AK) KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus

20:00 Uhr, Großer Saal

B—ôxÊع#ÊÜ՗¼ZãØÜ 10 JAHRE JUBILÄUMSKONZERT VERANSTALTER: Lars Berndt EVENTS GmbH EINTRITTSPREISE: ab 27,95 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

www.rudolf-oetker-halle.de

104 R OH

Mittwoch

Freitag

19 Januar

20:00 Uhr, Großer Saal

«—¼—¡—¼“—ØS¨«¼¨ØÂÊë¹—Ø 4. SYMPHONIEKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 19:15 UHR IM KLEINEN SAAL Igor Strawinsky: Petruschka Burleske-Szenen in 4 Bildern für Orchester Johannes Brahms/ Arnold Schönberg: Klavierquartett Nr.1 g-Moll, bearb. für Orchester LEITUNG: Marc Piollet EINTRITTSPREISE: 18,00 € bis 35,00 €/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse


Sonntag

21 Januar

Montag

22 Januar

Freitag

26 Januar

11:00 Uhr, Großer Saal

«—¼—¡—¼“—ØS¨«¼¨ØÂÊë¹—Ø 4. SYMPHONIEKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 10:15 UHR IM KLEINEN SAAL Igor Strawinsky: Petruschka Burleske-Szenen in 4 Bildern für Orchester Johannes Brahms/ Arnold Schönberg: Klavierquartett Nr.1 g-Moll, bearb. für Orchester LEITUNG: Marc Piollet EINTRITTSPREISE: 16,00 € bis 28,00 €/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

20:00 Uhr, Kleiner Saal

«—¼—¡—¼“—ØS¨«¼¨ØÂÊë¹—Ø 4. KAMMERKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 19:25 UHR Berliner Philharmonisches Klavierquartett EINTRITTSPREISE: 15,00 €/ erm. 7,50 € KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

19:30 Uhr, Großer Saal

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Dr. Bernd Schröder Homöopathie · Komplexhomöopathie Rezepturarzneimittel · Arzneimittelinformation Stapenhorststraße 34 · 33615 Bielefeld Telefon 0521 / 4 00 73 70 Telefax 0521 / 40 07 37 20

Parkplätze im Hof! Öffnungszeiten: Montag – Freitag von 08.00 – 19.30 Uhr Samstag von 08.00 – 16.00 Uhr

BENEFIZKONZERT ZUGUNSTEN DES KLANG!FESTIVAL BIELEFELD VERANSTALTER: Klang!Festival – Junges Musiktheater für Bielefeld e. V. Die Veranstaltung wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Bielefeld. EINTRITTSPREISE: 10,00 €, Abendkasse 12,00 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische

Samstag

20:00 Uhr, Großer Saal

27

)¢—ÃV—㨗Ø

Januar

LIEBE VERANSTALTER: Hans Stratmann Konzertbüro GmbH EINTRITTSPREISE: 22,15 € bis 30,95 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

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NIEDERWALL BIELEFELD Tel. 05 21-17 29 72 www.argentina-steakhouse.de Öffnungszeiten: täglich 1130-1500 Uhr & 1730-2400 Uhr

RO H 105


PROGRAMM

Sonntag

28 Januar

17:00 Uhr, Kleiner Saal

;èÂ&#x201C;ô¢ó Ă&#x192; Â&#x2014;Â&#x2014;ã¨Ă&#x160;ĂłÂ&#x2014;Ă&#x192; SEIN LEBEN â&#x20AC;&#x201C; SEINE MUSIK EIN KLAVIERABEND VON UND MIT LUTZ GĂ&#x2013;RNER FLĂ&#x153;GEL: Nadia Singer VERANSTALTER: Konzertagentur Karin Kulmer EINTRITTSPREISE: 24,00 â&#x201A;Ź zzgl. VVK-GebĂźhren, 28,00 â&#x201A;Ź (AK), 12,00 â&#x201A;Ź fĂźr Jugendliche zwischen 14 bis 21 Jahren, Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket und im Internet unter: www.lutzgoerner.de

Montag

Besuchen Sie uns auch im Internet: www.autohaus-berning.de

29 Januar

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

9Ÿ Ă&#x153;Ă&#x153;ÂŤĂ&#x153;Â?¨Â&#x2014;S¨Ÿ¨ Ă&#x2DC;Ă&#x201A;Ă&#x160;Ă&#x192;ÂŤÂ&#x2014; Ă&#x160;Ă&#x192;Ă&#x192; 3. KONZERT WIENER KLASSIK PROGRAMMEINFĂ&#x153;HRUNG UM 19:15 UHR Gioachino Rossini: OuvertĂźre zu â&#x20AC;&#x17E;Der Barbier von Sevillaâ&#x20AC;&#x153; Edvard Grieg: Klavierkonzert a-Moll op. 16 KLAVIER: Tamari Okroashvili Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551 (â&#x20AC;&#x17E;Jupiter-Sinfonieâ&#x20AC;&#x153;) LEITUNG: Heribert Beissel EINTRITTSPREISE: 14,00 â&#x201A;Ź bis 36,00 â&#x201A;Ź zzgl. VVK-GebĂźhr/ ErmäĂ&#x;igung um 8,00 â&#x201A;Ź fĂźr SchĂźler und Studenten KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

FEBRUAR

Egal woher, egal wie alt Ihr Audi oder VW ist: Wir sind Ihr fairer Servicepartner!

Freitag Samstag

02 03 Februar

20:00 Uhr, Kleiner Saal

 óÂ&#x2014;Ă&#x201A; Ă&#x192; DU SAMMELN. ICH JAGEN. Mit Guido Fischer in einer Inszenierung von Esther Schweins VERANSTALTER: Theater Mogul GmbH EINTRITTSPREISE: 26,65 â&#x201A;Ź KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, konTicket

Berning KG Herforder Str. 197 ¡ 33609 Bielefeld Telefon: 05 21/ 3 23 73-0

www.autohaus-berning.de 106 R OH

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

www.rudolf-oetker-halle.de


Freitag

09 Februar

Samstag

10 Februar

Montag

12 Februar

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

Y Ě&#x203A;A koto BIELEFELDER SONGNĂ&#x201E;CHTE VERANSTALTER: Kulturamt Bielefeld in Kooperation mit NewTone und mit freundlicher UnterstĂźtzung der BITel EINTRITTSPREISE: 22,00 â&#x201A;Ź/ Studenten 16,00 â&#x201A;Ź, AK: 27,00 â&#x201A;Ź/ Studenten 19,00 â&#x201A;Ź/ zzgl. VVK-GebĂźhren KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

ÂŤÂ&#x2014;ÂźÂ&#x2014;ÂĄÂ&#x2014;ÂźÂ&#x201C;Â&#x2014;Ă&#x2DC;B Â?¨ãÂ&#x201C;Â&#x2014;Ă&#x2DC;¨Ă&#x17D;Ă&#x2DC;Â&#x2014; VERANSTALTER: Kulturamt Bielefeld in Kooperation mit NewTone und mit freundlicher UnterstĂźtzung der BITel EINTRITTSPREISE: 12,00 â&#x201A;Ź/ erm. 8,00 â&#x201A;Ź, BI-Pass Inhaber zahlen an der Abendkasse 1,00 â&#x201A;Ź KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

ÂŤÂ&#x2014;ÂźÂ&#x2014;ÂĄÂ&#x2014;ÂźÂ&#x201C;Â&#x2014;Ă&#x2DC;S¨Ÿ¨ Ă&#x2DC;Ă&#x201A;Ă&#x160;Ă&#x192;šÂ&#x2014;Ă&#x2DC;



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5. KAMMERKONZERT KONZERTEINFĂ&#x153;HRUNG UM 19:25 UHR Speak Softly Love Ensemble Tangophil GESANG: Melanie Kreuter EINTRITTSPREISE: 15,00 â&#x201A;Ź/ erm. 7,50 â&#x201A;Ź KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

Mittwoch

20:00 Uhr, Kleiner Saal

14

xĂ&#x160;èĂ&#x192;¢ZÂ?Ă&#x160;ĂŁĂ&#x153;

Februar



20:00 Uhr, Kleiner Saal

TRAD AWARDS WINNER TOUR MITTWOCHSKONZERT MUSIKKULTUREN CONCERTINA: Mohsen Amini GEIGE: Ryan Young VOCALS, UKULELE: Claire Hastings GITARRE: Craig Irving VERANSTALTER: Kulturamt Bielefeld in Kooperation mit WDR 3. Das Konzert wird live Ăźbertragen! EINTRITTSPREISE: 7,00 â&#x201A;Ź/ erm. 4,00 â&#x201A;Ź/ BI-Pass 1,00 â&#x201A;Ź (nur AK) KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus

WIR HABEN DIE TICKETS â&#x20AC;Ś AUCH FĂ&#x153;R VERANSTA LTUNGEN IN DER RUDO LFOETKER-HALL E

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PROGRAMM

Freitag

16 Februar

Samstag

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

ÂŤÂ&#x2014;ÂźÂ&#x2014;ÂĄÂ&#x2014;ÂźÂ&#x201C;Â&#x2014;Ă&#x2DC;S¨Ÿ¨ Ă&#x2DC;Ă&#x201A;Ă&#x160;Ă&#x192;šÂ&#x2014;Ă&#x2DC; 5. SYMPHONIEKONZERT KONZERTEINFĂ&#x153;HRUNG UM 19:15 UHR IM KLEINEN SAAL Johann Sebastian Bach: Violinkonzert E-Dur BWV 1042 GyĂśrgy Ligeti: RamiďŹ cations fĂźr Streicher Jean Sibelius: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43 VIOLINE UND LEITUNG: Thomas Zehetmair EINTRITTSPREISE: 18,00 â&#x201A;Ź bis 35,00 â&#x201A;Ź/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

Bielefelds idyllischer Platz zum Feiern

17 Februar

,IEBENSWERTE'ASTFREUND SCHAFT UNVERWECHSELBARE !TMOSPHiRE PERSyNLICHER UNDINDIVIDUELLER3ERVICE ,ASSEN3IESICHINDEMNEUEN ROMANTISCH MODERNEN !MBIENTEUNSERES(AUSES VERWyHNEN

VERANSTALTER: Hans Stratmann KonzertbĂźro GmbH EINTRITTSPREISE: 23,25 â&#x201A;Ź bis 40,85 â&#x201A;Ź KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Montag

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

19 Februar

$I 3OÂŻ5HR +~CHETGLVON  UND 5HR 'ANZJiHRIGGEyFFNETMIT +AFFEE UND+UCHENBEWIR TUNGVON 5HR 3EHRSCHyNER!UÂ&#x2020;ENBEREICH MIT"IERGARTEN GROÂ&#x2020;EM +INDERSPIELPLATZUND"LICK INS'R~NE "ANKETTSAALF~RBISZU 0ERSONEN ZWEI4AGUNGS RiUMEgM

Dienstag

20 Februar

SEIT

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9Ÿ Ă&#x153;Ă&#x153;ÂŤĂ&#x153;Â?¨Â&#x2014;S¨Ÿ¨ Ă&#x2DC;Ă&#x201A;Ă&#x160;Ă&#x192;ÂŤÂ&#x2014; Ă&#x160;Ă&#x192;Ă&#x192; 4. KONZERT WIENER KLASSIK PROGRAMMEINFĂ&#x153;HRUNG UM 19:15 UHR Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 30 D-Dur KV 202 Felix Mendelssohn: Klavierkonzert Nr. 1 g-Moll op. 25 Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 102 B-Dur Hob. I:102 KLAVIER: Preisträger der International Telekom Beethoven Competition Bonn LEITUNG: Heribert Beissel EINTRITTSPREISE: 14,00 â&#x201A;Ź bis 36,00 â&#x201A;Ź zzgl. VVK-GebĂźhr/ ErmäĂ&#x;igung um 8,00 â&#x201A;Ź fĂźr SchĂźler und Studenten KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

10:00 Uhr + 11:30 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

ÂŤÂ&#x2014;ÂźÂ&#x2014;ÂĄÂ&#x2014;ÂźÂ&#x201C;Â&#x2014;Ă&#x2DC;S¨Ÿ¨ Ă&#x2DC;Ă&#x201A;Ă&#x160;Ă&#x192;šÂ&#x2014;Ă&#x2DC; 2. JUGENDKONZERT Jean Sibelius: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43 Teilnahme nur fĂźr Schulen mĂśglich, nach vorheriger Anmeldung.

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Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

www.rudolf-oetker-halle.de


Dienstag

20 Februar

18:30 Uhr, Kleiner Saal

A—ãã«ÜZãؗ«¨×èØã—ãã 9Â—ØÂèÜ«¹ó«ØãèÊÜ 2. KONZERT „NEUE NAMEN“

Sonntag

25 Februar

Februar

20:00 Uhr, Kleiner Saal

Z—ŒÜ㫁ÃS¨—¼ ˯"¼ÊØ«Ãr—Œ—Ø THE MODERN ART OF PANFLUTE VERANSTALTER: NewTone Musik- und Kulturmanagement – gefördert vom Kulturamt der Stadt Bielefeld EINTRITTSPREISE: Eintrittspreise: 17,00 € zzgl. VVK-Gebühren/ AK: 22,00 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, konTicket

Samstag

20:00 Uhr, Kleiner Saal

24

"¼Â—ÍÊq«óÊ

Februar

4. SCHONEBERG KONZERT

FLAMENCO FESTIVAL VERANSTALTER: Weltkonzerte mbbl concerts EINTRITTSPREISE: 25,00 €/ erm. 20,00 € zzgl. VVK-Gebühren KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

weserrenaissance-museum schloss brake in lemgo ab 03. september 2017 www.machs-maul-auf.de

MÄRZ

23

Ã«—¼)Ê՗ʡq«Ê¼«Ã— }ì؍¨—Ø9Â—ØÊ؍¨—Üã—Ø C.W. Gluck: Furientanz aus „Orfeo ed Euridice“ J. Haydn: Violinkonzert G-Dur Hob. VIIa:4 W.A. Mozart: Adagio E-Dur für Violine und Orchester KV 261/ Divertimento F-Dur KV 138/ Violinkonzert Nr. 3 G-Dur KV 216 LEITUNG: Daniel Hope VERANSTALTER: Konzertbüro Schoneberg GmbH EINTRITTSPREISE: 30,00 € bis 60,00 € zzgl. VVK Gebühren/ 15,00 € für Schüler und Studenten an der Abendkasse KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

J. Haydn: Streichquartett D-Dur op. 64 "Lerchenquartett" M. K. Ciurlionis: Streichquartett c-Moll R. Schumann: Streichquartett A-Dur op. 41 Nr. 3 VERANSTALTER: Konzertbüro Schoneberg GmbH EINTRITTSPREISE: 18,00 € zzgl. VVK-Gebühren/ 15,00 € für Schüler und Studenten an der Abendkasse KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Freitag

18:00 Uhr, Großer Saal

Donnerstag

20:00 Uhr, Großer Saal

01

Sô—¼SÊÕʼܹ«

März

AUSSER DER RAND UND DER BAND DER POPOLSKI-WOHNZIMMERSHOW VERANSTALTER: Piscator Events GmbH & Co. KG EINTRITTSPREISE: 25,00 € zzgl. VVK-Gebühren KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket


PROGRAMM

Freitag

02 März

Sonntag

04 März

Freitag

09 März

Sonntag

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

fÂźĂ&#x2DC;ÂŤÂ?¨aèšèĂ&#x2DC;ËŻ ÂŤÂ&#x2014;V¨úã¨Ă&#x201A;èĂ&#x153; Ă&#x160;ĂşĂ&#x153;

11 März

VERANSTALTER: Premium Event GmbH EINTRITTSPREISE: ab 25,00 â&#x201A;Ź KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

18:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

"Ă&#x2DC;Â&#x2014;ÂŤÂ&#x2014;Ă&#x153;ZÂŤĂ&#x192;ÂĄĂ&#x160;Ă&#x192;ÂŤÂ&#x2014;HĂ&#x2DC;Â?¨Â&#x2014;Ă&#x153;ĂŁÂ&#x2014;Ă&#x2DC; (FSO) Das Programm stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest! LEITUNG: N.N. EINTRITTSPREISE: freier Eintritt

Montag

12 März

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

ÂŤÂ&#x2014;ÂźÂ&#x2014;ÂĄÂ&#x2014;ÂźÂ&#x201C;Â&#x2014;Ă&#x2DC;S¨Ÿ¨ Ă&#x2DC;Ă&#x201A;Ă&#x160;Ă&#x192;šÂ&#x2014;Ă&#x2DC; 6. SYMPHONIEKONZERT KONZERTEINFĂ&#x153;HRUNG UM 19:15 UHR IM KLEINEN SAAL Bruno Mantovani: Time Stretch (on Gesualdo) Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 2 B-Dur op. 52 Lobgesang Oratorienchor der Stadt Bielefeld LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 18,00 â&#x201A;Ź bis 35,00 â&#x201A;Ź/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

11:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

ÂŤÂ&#x2014;ÂźÂ&#x2014;ÂĄÂ&#x2014;ÂźÂ&#x201C;Â&#x2014;Ă&#x2DC;S¨Ÿ¨ Ă&#x2DC;Ă&#x201A;Ă&#x160;Ă&#x192;šÂ&#x2014;Ă&#x2DC; 6. SYMPHONIEKONZERT KONZERTEINFĂ&#x153;HRUNG UM 10:15 UHR IM KLEINEN SAAL Bruno Mantovani: Time Stretch (on Gesualdo) Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 2 B-Dur op. 52 Lobgesang Oratorienchor der Stadt Bielefeld Bielefelder Opernchor LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 16,00 â&#x201A;Ź bis 28,00 â&#x201A;Ź/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

18:30 Uhr, Kleiner Saal

 Ă&#x201A;ŸŸÂ&#x2014;a¨Ă&#x160;Ă&#x201A; Ă&#x153;Ę&#x192;Â&#x2014;ŸŸĂ&#x160; 7蟍Â&#x2014;Ă&#x192;;ÂŤÂ&#x152;Â&#x2014;Â&#x2014;Ă&#x2DC;Ę&#x192;9Ÿ óÂ&#x2014;Ă&#x2DC; 3. KONZERT â&#x20AC;&#x17E;NEUE NAMENâ&#x20AC;&#x153; C. Saint-SaĂŤns: Suite L. v. Beethoven: Sonate Nr. 3 op. 69 S. Rachmaninow: Cellosonate g-Moll op. 19 VERANSTALTER: KonzertbĂźro Schoneberg GmbH EINTRITTSPREISE: 18,00 â&#x201A;Ź zzgl. VVK-GebĂźhren/ 15,00 â&#x201A;Ź fĂźr SchĂźler und Studenten an der Abendkasse KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

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Veranstaltungen in Rietberg

28.12.17 17 HIPPIES & The Beez

13.10.17 Ben Becker

Jetzt Karten sichern! 13.10.17 | Ben Becker: Der ewige Brunnen â&#x20AC;&#x201C; Musikalische Lesung 07.11.17 | Fury In The Slaughterhouse: Little Big World Tour live & acoustic

13.04.18 MAYBEBOP

28.12.17 | 17 HIPPIES â&#x20AC;&#x17E;HIPPIE â&#x20AC;&#x201C; HAUS â&#x20AC;&#x201C; TANZ â&#x20AC;&#x201C; SPEZIALâ&#x20AC;&#x153;, support: The Beez

Infos und Karten: BĂźrgerbĂźro 05244 986-100 www.kulturig.de

13.04.18 | MAYBEBOP: sistemfeler Viele weitere Veranstaltungen unter www.kulturig.de

110 R OH

07.11.17 Fury In The Slaughterhouse


Mittwoch

20:00 Uhr, Kleiner Saal

14

B«¼Ü9—؍¨—Ø˯ÃܗŒ¼—

März

TRADITIONEN WESTAFRIKAS IN NORDISCHEN WEITEN Mittwochskonzert Musikkulturen VERANSTALTER: Kulturamt Bielefeld in Kooperation mit WDR 3. Das Konzert wird live übertragen! EINTRITTSPREISE: 7,00 €/ erm. 4,00 €/ BI-Pass 1,00 € (nur AK) KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus

Donnerstag

20:00 Uhr, Großer Saal

15

a¨— Øã è—Áq«Üã

März

Freitag

16 März

9¼Üܫ܍¨—S¨«¼¨ØÂÊë— ÊÃà 5. KONZERT WIENER KLASSIK PROGRAMMEINFÜHRUNG UM 19:15 UHR Felix Mendelssohn: Ouvertüre zum „Märchen von der schönen Melusine“ Ludwig van Beethoven: Violinkonzert D-Dur op. 61 Max Reger: Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart op. 132 VIOLINE: Thomas Reiff LEITUNG: Heribert Beissel EINTRITTSPREISE: 14,00 € bis 36,00 € zzgl. VVK-Gebühr/ Ermäßigung um 8,00 € für Schüler und Studenten KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

GRANDFATHERS OF CUBA MUSIC VERANSTALTER: Hans Stratmann Konzertbüro GmbH EINTRITTSPREISE: 34,50 € bis 64,00 €/ Kinder bis 14 Jahre, Behinderte und deren Begleitperson 19,00 € bis 33,50 €/ inkl. VVK-Gebühr KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

20:00 Uhr, Großer Saal

Samstag

17 März

20:00 Uhr, Großer Saal

«—¼—¡—¼“—ØS¨«¼¨ØÂÊë¹—Ø BRITISH SYMPHONIC SOUNDS - VON FILMMUSIK BIS ZUM BALLETT WERKSEINFÜHRUNG UM 19:00 UHR IM KLEINEN SAAL Sir William Walton: As You Like It (1936) Sir Arthur Bliss: Adam Zero, Ballett in 1 Scene (1946) Ralph Vaughan Williams: Job, A Masque for Dancing (1930) LEITUNG: Marius Beckmann EINTRITTSPREISE: 20,00 € bis 36,00 €, Ermäßigung für Schüler, Studenten und Inhaber des Bielefeld-Passes, Schwerbehinderte zahlen den vollen Preis, die Begleitperson ist frei KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Wohnprojekt „Im Kapellenbrink – Anders Alt Werden“ Wir begreifen die Lebensphase nach der Berufs- und Familienzeit als Herausforderung. Sollten auch Sie den Wunsch verspüren, „Anders Alt Werden“ zu wollen, dann machen Sie sich auf den Weg und lernen Sie uns kennen. Bei uns lebt jeder Mensch in seiner eigenen Wohnung und kann dennoch viel Gemeinschaft erleben. Loheide 9 · 33609 Bielefeld Telefon: 0521 / 981 11 50 www.kapellenbrink.de

RO H 111


PROGRAMM

DUFKLWHNWHQNĹ&#x;FKHQ BIELEFELD

Montag

19 März

20:00 Uhr, Kleiner Saal

ÂŤÂ&#x2014;ÂźÂ&#x2014;ÂĄÂ&#x2014;ÂźÂ&#x201C;Â&#x2014;Ă&#x2DC;S¨Ÿ¨ Ă&#x2DC;Ă&#x201A;Ă&#x160;Ă&#x192;šÂ&#x2014;Ă&#x2DC; 6. KAMMERKONZERT KONZERTEINFĂ&#x153;HRUNG UM 19:25 UHR Hahn/ Respighi/ Chausson/ Villa-Lobos Liederabend MEZZOSOPRAN: Nohad Becker KLAVIER UND LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 15,00 â&#x201A;Ź/ erm. 7,50 â&#x201A;Ź KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

Mittwoch

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

21

S èŸÂŤÂ&#x152;ÂŤĂ&#x153;ËŻĂ&#x192;Â&#x201C;Ă&#x2DC;Â&#x2014; Ă&#x153;9Â&#x2014;Ă&#x2DC;Ă&#x192;

März

PIANO BATTLE VERANSTALTER: Henrik Wächter EINTRITTSPREISE: ab 25,00 â&#x201A;Ź zzgl. VVK-GebĂźhr KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Freitag

23 März

Samstag

24 März

  112 R OH

qĂ&#x160;Ă&#x192;rÂ&#x2014;ÂŤÂ&#x201C;Â&#x2014;Ă&#x192; ADRETT & ELEGANT VERANSTALTER: NewTone EINTRITTSPREISE: 17,00 â&#x201A;Ź zzgl. VVK-GebĂźhr/ 22,00 â&#x201A;Ź an der Abendkasse KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

20:00 Uhr, Kleiner Saal

A Ă&#x2DC;ĂŁÂŤĂ&#x192;)Â&#x2014;Ă&#x2DC;ĂżÂ&#x152;Â&#x2014;Ă&#x2DC;¢ EIN BEWEGENDES KLAVIERKONZERT VERANSTALTER: Weltkonzerte mbbl concerts EINTRITTSPREISE: 25,00 â&#x201A;Ź/ erm. 20,00 â&#x201A;Ź zzgl. VVK-GebĂźhren KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Donnerstag

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

29

ČťĘ&#x2C6;9Ă&#x160;Ă&#x192;ĂżÂ&#x2014;Ă&#x2DC;ĂŁAèĂ&#x153;šóÂ&#x2014;Ă&#x2DC;Â&#x2014;ÂŤĂ&#x192;

März

Ankergärten Bielefeld RohrteichstraĂ&#x;e 19 33602 Bielefeld info@architektenkuechen.com www.architektenkuechen.com

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

FRANZ LISZT: CHRISTUS â&#x20AC;&#x201C; PASSION UND AUFERSTEHUNG Bielefelder Philharmoniker und Solisten LEITUNG: Bernd Wilden EINTRITTSPREISE: 12,00 â&#x201A;Ź bis 27,00 â&#x201A;Ź/ Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt/ Studierende mit Ausweis zahlen 6,00 â&#x201A;Ź (nur an der Abendkasse) KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket sowie bei den Chormitgliedern


Montag

APRIL

09

Freitag

06 April

April

07 April

ÂŤÂ&#x2014;ÂźÂ&#x2014;ÂĄÂ&#x2014;ÂźÂ&#x201C;Â&#x2014;Ă&#x2DC;S¨Ÿ¨ Ă&#x2DC;Ă&#x201A;Ă&#x160;Ă&#x192;šÂ&#x2014;Ă&#x2DC; WDR 3 KAMMERKONZERT KONZERTEINFĂ&#x153;HRUNG UM 19:25 UHR Klavierrecital KLAVIER: Roger Muraro EINTRITTSPREISE: 15,00 â&#x201A;Ź/ erm. 7,50 â&#x201A;Ź KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

Ă&#x192;Ă&#x192; Â&#x2014;Ă&#x2022;Â&#x2014;Ă&#x192;Â&#x152;èĂ&#x153;Â?¨ Weitere Angaben lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor!

Freitag

13 April

Samstag

20:00 Uhr, Kleiner Saal

16:00 Uhr - 24:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

ÂŤÂ&#x2014;Ă&#x160;Ă&#x160;Ă&#x2022;Â&#x2014;Ă&#x2DC; ãó BÂ&#x2014;èÂ&#x2014;AèĂ&#x153;šĘ&#x192; ÂŤÂ&#x2014;ÂźÂ&#x2014;ÂĄÂ&#x2014;ÂźÂ&#x201C;Ă&#x2022;Ă&#x2DC;Â&#x2026;Ă&#x153;Â&#x2014;Ă&#x192;ĂŁÂŤÂ&#x2014;Ă&#x2DC;ĂŁ EINE LANGE NACHTMUSIK 7 Konzerte mit Mirjana Petercol, Reinhold Westerheide, Fanja Raum, Xu Fengxia und dem Cooperativa Ensemble, Carsten Schneider, STROM und Jan Gerdes EINTRITTSPREISE: 20,00 â&#x201A;Ź/ erm. 15,00 â&#x201A;Ź KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

ÂŤÂ&#x2014;ÂźÂ&#x2014;ÂĄÂ&#x2014;ÂźÂ&#x201C;Â&#x2014;Ă&#x2DC;S¨Ÿ¨ Ă&#x2DC;Ă&#x201A;Ă&#x160;Ă&#x192;šÂ&#x2014;Ă&#x2DC; 7. SYMPHONIEKONZERT KONZERTEINFĂ&#x153;HRUNG UM 19:15 UHR IM KLEINEN SAAL Maurice Ravel: Rapsodie Espagnole Konzert fĂźr Klavier und Orchester G-Dur Konzert fĂźr Klavier und Orchester D-Dur fĂźr die linke Hand La Valse KLAVIER: Roger Muraro LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 18,00 â&#x201A;Ź bis 35,00 â&#x201A;Ź/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

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Gruppe


PROGRAMM

Sonntag

15 April

Montag

16 April

11:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

ÂŤÂ&#x2014;ÂźÂ&#x2014;ÂĄÂ&#x2014;ÂźÂ&#x201C;Â&#x2014;Ă&#x2DC;S¨Ÿ¨ Ă&#x2DC;Ă&#x201A;Ă&#x160;Ă&#x192;šÂ&#x2014;Ă&#x2DC; 7. SYMPHONIEKONZERT KONZERTEINFĂ&#x153;HRUNG UM 10:15 UHR IM KLEINEN SAAL Maurice Ravel: Rapsodie Espagnole Konzert fĂźr Klavier und Orchester G-Dur Konzert fĂźr Klavier und Orchester D-Dur fĂźr die linke Hand La Valse KLAVIER: Roger Muraro LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTPREISE: 16,00 â&#x201A;Ź bis 28,00 â&#x201A;Ź/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

Dienstag

17 April

4. KONZERT â&#x20AC;&#x17E;NEUE NAMENâ&#x20AC;&#x153; F. Mendelssohn: Andante und Allegro Brillante op. 92 A-Dur fĂźr Klavier zu 4 Händen R. Schumann: FantasiestĂźcke op. 12 F. Schubert: Fantasie f-Moll fĂźr Klavier zu 4 Händen D. 940 B. BartĂłk: Suite op. 14 Sz 62 & Sonate Sz 80 F. Say: â&#x20AC;&#x17E;Nightâ&#x20AC;&#x153; fĂźr Klavier zu 4 Händen VERANSTALTER: KonzertbĂźro Schoneberg GmbH EINTRITTSPREISE: 18,00 â&#x201A;Ź zzgl. VVK-GebĂźhren/ 15,00 â&#x201A;Ź fĂźr SchĂźler und Studenten an der Abendkasse KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

J. Haydn: Violoncellokonzert Nr. 1 C-Dur Hob. VIIb:1 M. Ravel: â&#x20AC;&#x17E;Pavane pour une infante dĂŠfunteâ&#x20AC;&#x153; G. Sollima: â&#x20AC;&#x17E;Violoncelles, vibrez!â&#x20AC;? sowie Werke von Massenet, Popper und Rossini LEITUNG: Adrien Perruchon VERANSTALTER: KonzertbĂźro Schoneberg GmbH EINTRITTSPREISE: 24,00 â&#x201A;Ź bis 50,00 â&#x201A;Ź zzgl. VVK GebĂźhren/ 15,00 â&#x201A;Ź fĂźr SchĂźler und Studenten an der Abendkasse KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Mittwoch

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

18

AĂ&#x192;Ă&#x160;ÿŸ Ă&#x2DC; Ă&#x153;Ă&#x153;

April

Samstag

21 April

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

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Dekorative Maltechniken

Exklusive Wand- und Bodenbeläge â&#x2013; Fassadengestaltung â&#x2013; 

# èãÂ&#x2014;Ă&#x2DC; Ă&#x2022;èÂ?Ă&#x160;Ă&#x192;Ę&#x192;qÂŤĂ&#x160;ÂźĂ&#x160;Ă&#x192;Â?Â&#x2014;ŸŸĂ&#x160; HĂ&#x2DC;Â?¨Â&#x2014;Ă&#x153;ĂŁĂ&#x2DC;Â&#x2014;Â&#x201C;Â&#x2014;¨ Ă&#x201A;Â&#x152;Ă&#x2DC;Â&#x2014; Â&#x201C;Â&#x2014;S Ă&#x2DC;ÂŤĂ&#x153; 5. SCHONEBERG KONZERT

18:30 Uhr, Kleiner Saal

;èÂ? Ă&#x153;ËŻĂ&#x2DC;ã¨èĂ&#x2DC;7èĂ&#x153;Ă&#x153;Â&#x2014;Ă&#x192;Ę&#x192; 9Ÿ óÂ&#x2014;Ă&#x2DC;

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

CIRQUE VERANSTALTER: Goldrush Productions GmbH EINTRITTSPREISE: 39,80 â&#x201A;Ź bis 49,70 â&#x201A;Ź KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

Seltaebs 30 JAHRE â&#x20AC;&#x201C; DAS JUBILĂ&#x201E;UM Feat. : Das Panzerquartett plus Special Guests VERANSTALTER: NewTone EINTRITTSPREISE: 15,00 â&#x201A;Ź zzgl. VVK-GebĂźhren, Abendkase 20,00 â&#x201A;Ź KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket, NewTone

â&#x2013;

Fassadenwärmedämmung

â&#x2013;

Arbeiten an historischen Gebäuden

â&#x2013;

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22 April

18:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

AèĂ&#x153;šʢèĂ&#x192;Â&#x201C;9èĂ&#x192;Ă&#x153;ĂŁĂ&#x153;Â?¨èŸÂ&#x2014; ÂŤÂ&#x2014;ÂźÂ&#x2014;ÂĄÂ&#x2014;ÂźÂ&#x201C; SINFONIEORCHESTERKONZERT EINTRITTSPREISE: 7,50 â&#x201A;Ź/ erm. 5,00 â&#x201A;Ź KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, Musik- und Kunstschule

Samstag

28 April

19:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

MAI

Sonntag

Freitag

Z¨ Ă&#x192;ĂŁĂş¨Ă&#x160;Ă&#x2DC;A9 ÂŤÂ&#x2014;ÂźÂ&#x2014;ÂĄÂ&#x2014;ÂźÂ&#x201C;Â&#x2014;Ę&#x2C6;qĘ&#x2C6;

04 Mai

TĂ&#x2013;RN 2018 AUF RAUMEN KURS EINTRITTSPREISE: 15,55 â&#x201A;Ź incl. Stadtbahn-Kombiticket KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket und im Internet unter: www.shanty-chor-bielefeld.de

Donnerstag

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

03

ČťĘ&#x2C6;9Ă&#x160;Ă&#x192;ĂżÂ&#x2014;Ă&#x2DC;ĂŁHĂ&#x2DC; ãĂ&#x160;Ă&#x2DC;ÂŤÂ&#x2014;Ă&#x192;Â?¨Ă&#x160;Ă&#x2DC;

Mai

BIELEFELDER PHILHARMONIKER Karl Jenkins: The Peacemakers









05 Mai

LEITUNG: Hagen Enke EINTRITTSPREISE: 10,00 â&#x201A;Ź bis 26,00 â&#x201A;Ź/ erm. 3,00 â&#x201A;Ź KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket und im Internet unter: www.oratorienchor.de



Samstag

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

#Ă&#x2DC;¢Ă&#x160;Ă&#x2DC;ĂşZĂ&#x160;šĂ&#x160;ÂźĂ&#x160;ĂłĘ&#x192;9Ÿ óÂ&#x2014;Ă&#x2DC; 6. SCHONEBERG KONZERT VERANSTALTER: KonzertbĂźro Schoneberg GmbH EINTRITTSPREISE: 30,00 â&#x201A;Ź bis 60,00 â&#x201A;Ź zzgl. VVK GebĂźhren/ 15,00 â&#x201A;Ź fĂźr SchĂźler und Studenten an der Abendkasse KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

)Â&#x2014;Ă&#x2DC;Â&#x152;Â&#x2014;Ă&#x2DC;ĂŁ9Ă&#x192;Â&#x2014;Â&#x152;Â&#x2014;ÂźĂ&#x153; Ä&#x2014;Â&#x2014;Ă&#x192;ã¨Â&#x2014; ãÂ&#x2014;Ă&#x2DC;Ă&#x201A;ÂŤĂŁ#Â&#x2026;Ă&#x153;ĂŁÂ&#x2014;Ă&#x192; â&#x20AC;&#x17E;ROCKEN BIS QUALMTâ&#x20AC;&#x153; â&#x20AC;&#x201C; DAS MUSIKPROGRAMM VERANSTALTER: KonzertbĂźro Reiche UG EINTRITTSPREISE: 30,40 â&#x201A;Ź bis 36,15 â&#x201A;Ź KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

 

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Â&#x2021;Â&#x2021;Â&#x2021; 816(5( A1*(%27( ,1 B,(/()(/' )h5 S,( Â&#x2021;Â&#x2021;Â&#x2021; 



 









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RO H 115


PROGRAMM

Sonntag

06 Mai

Montag

07 Mai

Dienstag

08 Mai

17:00 Uhr, Kleiner Saal

)ÃÃÜʢ «Ü—¢¢—Øʢ Sؗ«Üã؅¢—عÊÃÿ—Øã EINTRITTSPREISE: freier Eintritt

Freitag

11 Mai

20:00 Uhr, Kleiner Saal

«—¼—¡—¼“—ØS¨«¼¨ØÂÊ빗Ø 8. KAMMERKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 19:25 UHR Schubert/ Schumann/ Schmitt EINTRITTSPREISE: 15,00 €/ erm. 7,50 € KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

20:00 Uhr, Großer Saal

Sonntag

13 Mai

a¨—ZÊãã«Ü¨AèÜ«SØ“—ʃ “«ÃŒèØ¢¨ VERANSTALTER: Gabriel Music Productions EINTRITTSPREISE: 31,00 € bis 53,00 € zzgl. VVK-Gebühren KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket und unter: www.bestgermantickets.de

www.rudolf-oetker-halle.de

116 R OH

«—¼—¡—¼“—ØS¨«¼¨ØÂÊë¹—Ø 8. SYMPHONIEKONZERT - WDR 3 STÄDTEKONZERT NRW KONZERTEINFÜHRUNG UM 19:15 UHR IM KLEINEN SAAL Sergej Wassiljewitsch Rachmaninow: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-Moll op. 18/ Symphonie Nr. 2 e-Moll op. 27 KLAVIER: Boris Giltburg LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 18,00 € bis 35,00 €/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

11:00 Uhr, Großer Saal

«—¼—¡—¼“—ØS¨«¼¨ØÂÊë¹—Ø 8. SYMPHONIEKONZERT - WDR 3 STÄDTEKONZERT NRW KONZERTEINFÜHRUNG UM 10:15 UHR IM KLEINEN SAAL Sergej Wassiljewitsch Rachmaninow: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-Moll op. 18/ Symphonie Nr. 2 e-Moll op. 27 KLAVIER: Boris Giltburg LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 16,00 € bis 28,00 €/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

Mittwoch

20:00 Uhr, Großer Saal

16

Z¼èãZ¼ÊÃ

Mai

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

20:00 Uhr, Großer Saal

LIEBE VERANSTALTER: Hans Stratmann Konzertbüro GmbH EINTRITTSPREISE: 27,55 € bis 45,95 €/ 50 % Rabatt für Kinder, Schüler und Studenten KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket


18 Mai

 Ă&#x192;ĂŁÂ Ă&#x192;ÂŤÂ ĘĄV Ă&#x201A;Â&#x152;Ÿ  ;ÂŤÂ&#x152;Â&#x2014;Ă&#x2DC;ĂŁÂ Â&#x201C; KANTATE FĂ&#x153;R KINDER UND ERWACHSENE von Albert Carbonell und Marc Rosich fĂźr groĂ&#x;en Kinderchor, Soli und Kammerorchester VERANSTALTER: Klangfestival â&#x20AC;&#x201C; Junges Musiktheater fĂźr Bielefeld e.V. Die Veranstaltung wird gefĂśrdert durch das Kulturamt der Stadt Bielefeld. EINTRITTSPREISE: 8,00 â&#x201A;Ź KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische und im Internet unter: www.erwin-event.de

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

Samstag

19 Mai

Sonntag

17 Juni

AÂŤÂ?¨ Â&#x2014;Âź7 Â?šĂ&#x153;Ă&#x160;Ă&#x192; Memory Tour THE KING OF POP IS BACK VERANSTALTER: Peter Jesche Shows & Konzerte EINTRITTSPREISE: 29,20 â&#x201A;Ź bis 99,00 â&#x201A;Ź KARTENVORVERKAUF: Hotline 0335/ 4003774 sowie online unter: www.ticket-collection.de

20:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

Freitag

15 Juni

JUNI

16:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

Freitag

ÂŤÂ&#x2014;ÂźÂ&#x2014;ÂĄÂ&#x2014;ÂźÂ&#x201C;Â&#x2014;Ă&#x2DC;S¨Ÿ¨ Ă&#x2DC;Ă&#x201A;Ă&#x160;Ă&#x192;šÂ&#x2014;Ă&#x2DC; 9. SYMPHONIEKONZERT KONZERTEINFĂ&#x153;HRUNG UM 19:15 UHR IM KLEINEN SAAL Arnold SchĂśnberg: Gurre-Lieder fĂźr Soli, Sprecher, ChĂśre und Orchester Staatsorchester Oldenburg Musikverein der Stadt Bielefeld Bielefelder Opernchor LEITUNG: Hendrik Vestmann EINTRITTSPREISE: 18,00 â&#x201A;Ź bis 35,00 â&#x201A;Ź/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

Montag

25 Juni

11:00 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

ÂŤÂ&#x2014;ÂźÂ&#x2014;ÂĄÂ&#x2014;ÂźÂ&#x201C;Â&#x2014;Ă&#x2DC;S¨Ÿ¨ Ă&#x2DC;Ă&#x201A;Ă&#x160;Ă&#x192;šÂ&#x2014;Ă&#x2DC; 9. SYMPHONIEKONZERT KONZERTEINFĂ&#x153;HRUNG UM 10:15 UHR IM KLEINEN SAAL Arnold SchĂśnberg: Gurre-Lieder fĂźr Soli, Sprecher, ChĂśre und Orchester Staatsorchester Oldenburg Musikverein der Stadt Bielefeld Bielefelder Opernchor LEITUNG: Hendrik Vestmann EINTRITTSPREISE: 16,00 â&#x201A;Ź bis 28,00 â&#x201A;Ź/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

20:00 Uhr, Kleiner Saal

ÂŤÂ&#x2014;ÂźÂ&#x2014;ÂĄÂ&#x2014;ÂźÂ&#x201C;Â&#x2014;Ă&#x2DC;S¨Ÿ¨ Ă&#x2DC;Ă&#x201A;Ă&#x160;Ă&#x192;šÂ&#x2014;Ă&#x2DC; 9. KAMMERKONZERT KONZERTEINFĂ&#x153;HRUNG UM 19:25 UHR Reger/ Brahms/ Franck EINTRITTSPREISE: 15,00 â&#x201A;Ź/ erm. 7,50 â&#x201A;Ź KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

Hochwertige Malerarbeiten Fassadengestaltung 3FTUBVSJFSVOHFO%FOLNBMQnFHF Edle Techniken

August-Schroeder-Str. 12, 33602 Bielefeld, Tel 0521 171784, ZZZVWHQQHUNHLWHOGH

RO H 117


PROGRAMM

Donnerstag

28 Juni

Samstag

30 Juni

19:30 Uhr, Kleiner Saal

Samstag

9¼ó«—Ø“èÊ×èãؗ«ÃÜ Werke von Bizet, Fauré, Mozart, Rheinberger und Reinecke SOLISTINNEN: Djamilja Keberlinskaja-Wehmeyer und Elena Kaßmann EINTRITTSPREISE: 14,00 €/ erm. 7,00 €/ Kinder unter 12 Jahren frei KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

07 Juli

Sonntag

20:00 Uhr, Großer Saal

Max Mutzke meets Thomas UèÜã¨Êė˯¡Ø«—ÓÜ

08 Juli

VERANSTALTER: Musik-Kontor-Herford e.V. EINTRITTSPREISE: 35,00 € zzgl. VVK-Gebühren KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Samstag

JULI

28

Sonntag

01 Juli

Juli

19:30 Uhr, Großer Saal

a¨—#ؗã—ÜãH¡a¨—¼¼ VERSCHIEDENE ORCHESTER SPIELEN DIE MUSIK DER BEATLES VERANSTALTER: Musik- und Kunstschule der Stadt Bielefeld EINTRITTSPREISE: 12,00 €/ erm. 7,00 € KARTENVORVERKAUF: Musik – und Kunstschule, Tourist-Information im Neuen Rathaus

18:00 Uhr, Großer Saal

xÊèâqÊ«—Ü SOMMERKONZERT EINTRITTSPREISE: 12,00 € bis 17,00 €/ erm. Preis (10,00 €) für Schüler, Studenten, Auszubildende und Menschen mit Behinderung KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus

20:30 Uhr, Großer Saal

aÃÿ¡—Üã«ó¼ «—¼—¡—¼“ȻȹȺɁʢ "«Ã¼— ABSCHLUSSPRÄSENTATION DER TEILNEHMENDEN UND LEHRENDEN VERANSTALTER: Kulturamt Bielefeld EINTRITTSPREISE: 12,00 €/ erm. 10,00 €, Abendkasse: 14,00 €/ erm. 12,00 €, BI-Pass Inhaber zahlen an der Abendkasse 1,00 €, Workshop Teilnehmende frei KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische

18:00 Uhr, Großer Saal

7èâ—S¨«¼¨ØÂÊë—Hr; SINFONIEKONZERT KLAVIER: Sina Kloke LEITUNG: Siegfried Westphal EINTRITTSPREISE: 16,00 €/ Schüler u. Studenten 8,00 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus und unter: www.klassik-in-owl.de

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

www.rudolf-oetker-halle.de

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Für Sie. Für Bielefeld. Es muss ja nicht immer gleich volles Haus sein, aber wenn Ihre Veranstaltung bei einem medizinischen Notfall nicht mit einem Missklang enden soll – buchen Sie einen Sanitätswachdienst bei uns!

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SERVICE

Bestuhlungsplan der Rudolf-Oetker-Halle

PODIUM REIHE

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1 1 2 3 4 5 6 7 2 1 2 3 4 5 6 7 Empfangsbereich Infrarot-Anlage für Hörgeschädigte: Eingeschränkte Signalqualität, störendes Rauschen.

GROSSER SAAL

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R A N G - rechts

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Empfangsbereich Infrarot-Anlage für Hörgeschädigte: Optimale Signalqualität, nahezu ohne Rauschen.

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Ansprechpartner und Vorverkaufsstellen für die Rudolf-Oetker-Halle ANSCHRIFT Rudolf-Oetker-Halle Lampingstr. 16, 33615 Bielefeld Telefon: 05 21/51-21 87, Telefax: 05 21/51-80 30 Mail: info@rudolf-oetker-halle.de Web: www.rudolf-oetker-halle.de

TOURIST-INFORMATION IM NEUEN RATHAUS Niederwall 23 33602 Bielefeld Tel.: 05 21/51 69 99

KONTICKET MANAGEMENT UND PROGRAMMKOORDINATION Kulturamt Bielefeld Kerstin Lohmann Kavalleriestr. 17, 33602 Bielefeld Telefon: 05 21/51-65 59, Telefax: 05 21/51-81 21 E-Mail: kerstin.lohmann@bielefeld.de

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Geschäftsstelle Jahnplatz 33602 Bielefeld Tel.: 05 21/5 29 96-41

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GROSSER SAAL DER RUDOLF-OETKER-HALLE Der Große Saal der Rudolf-Oetker-Halle gehört aufgrund seiner hervorragenden Akustik zu den besten deutschen Konzertsälen. Es ist eine feste Bestuhlung mit 1.561 Sitzplätzen vorhanden. Der Große Saal ist mit einer dreimanualigen Sauer-Orgel mit 54 Registern ausgestattet. Außerdem steht ein Konzertflügel, Steinway (Baujahr 2002, Serien Nr.: D 56 24 00) zur Verfügung. Genaue Angaben zu Größe und weiteren technischen Details der Bühne auf Anfrage beim Veranstaltungsleiter Wolfgang Wobring.

KLEINER SAAL DER RUDOLF-OETKER-HALLE Der Kleine Saal bietet einen stimmungsvollen Rahmen für Kammerkonzerte, aber auch für Vorträge und Empfänge. Der Saal kann mit maximal 296 Sitzplätzen ausgestattet werden. Die Bühne hat eine Breite von 6,65 m und eine Tiefe von 4,10 m. Auf der Bühne ist ein Konzertflügel, Steinway D-421910 (Baujahr 1970), vorhanden. Der Saal hat eine Gesamtfläche von ca. 300 qm. Beide Säle befinden sich im 1. Stock. Garderoben sind im Erdgeschoss vorhanden. Eine Hebebühne zum Saalgeschoss steht zur Verfügung. Der Behindertenfahrstuhl kann über den seitlichen Eingang an der Lampingstraße erreicht werden. 120 R OH

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Impressum

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REDAKTIONSLEITUNG:

Tips-Verlag GmbH in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Bielefeld

Friedrich FlĂśttmann (ViSdP) H.P. Meyer (C.v.D.)

ADMINISTRATORIN: Yvonne Helten MITARBEITER /INNEN:

Bielefeld | Arndtstr. 19 Tel. 05 21/13 77 31 www.rappard-rahmen.de

PRODUKTION: ANZEIGEN BETREUUNG:

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Markus Corsmeyer, Sigrid FĂśrster, SĂŠverine Jellentrup, Leyla Kizilhan, AndrĂŠ Mielitz, Dirk Mrkwa Druck- und Verlagshaus Fromm GmbH & Co. KG, OsnabrĂźck

ANSPRECHPARTNER IM KULTURAMT: Kerstin Lohmann E-Mail: kerstin.lohmann@bielefeld.de

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