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Daniel Hope

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Vorwort

auch in der Spielzeit 2011/12 bieten Ihnen sowohl überregionale wie auch kommunale Veranstalter wieder ein vielfältiges Angebot an Konzerten in der Rudolf-Oetker-Halle. Von großen Orchesterwerken bis Kammermusik, von A-cappella-Konzerten bis hin zu anspruchsvoller Weltmusik oder sogar Comedy – ich bin mir sicher, dass Sie in unserem Programm eine Vielzahl für Sie interessanter Veranstaltungen finden werden.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Gerade für Konzerte, bei denen es auf den unverfälschten und reinen Klang der Instrumente und Stimmen ankommt, bietet unser Haus eine einzigartige Akustik und unvergleichliche Hörerlebnisse, wie man sie nur in wenigen Konzerthäusern Deutschlands findet. Obwohl die Weltwirtschaftskrise den Erbauern einige Einschränkungen abverlangte – bei der Akustik gingen sie keinerlei Kompromisse ein. Dafür genießt unser Konzerthaus noch heute auch in anspruchvollsten Fachkreisen einen ausgezeichneten Ruf. Ich lade Sie herzlich ein, sich persönlich davon zu überzeugen. Genießen Sie die Klassischen Konzerte der Bielefelder Philharmoniker, die Ihnen darüber hinaus auch interessante Einführungen anbieten, und unserer Gastorchester. Oder entspannen Sie sich direkt nach der Arbeit bei den exquisiten Kammerkonzerten der Reihe „Neue Namen“. Aber gönnen Sie sich auch einmal Einblicke in fremde Musikkulturen bei den WDR 3 Mittwochskonzerten. In diesem Heft finden Sie einen ausführlichen Überblick über das Programm, den wir in den folgenden Monaten im Internet ergänzen. Bei Konzerten im Großen Saal haben Sie übrigens immer die Möglichkeit, sich für die Pause vorab einen Tisch mit Getränken und einem kleinen Snack zu reservieren. Für Ihre persönlichen Bedürfnisse und Auskünfte stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort und im Kulturamt immer gerne zu Ihrer Verfügung. Und natürlich freuen wir uns über Ihre Rückmeldungen: die positiven wie die negativen. Denn wir sind immer bestrebt, unseren Service für Sie zu verbessern. Ich wünsche Ihnen viele schöne Stunden in der Rudolf-Oetker-Halle Ihre

Brigitte Brand Leiterin des Kulturamts Bielefeld RUDOLF-OETKER-HALLE | 3


Mit uns spielt die Musik Energie ist Leben und kennt viele Formen – auch lautstarke. Doch was wären wir ohne Energie? Ein gutes Gefühl, dass sie so einfach ins Haus kommt und uns Lebensqualität auf Knopfdruck ermöglicht: Wärme, Licht, Musik, wann und wo Sie es wollen.

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Editorial

Sie steht zugleich auch dafür, wie sehr Kultur und Wirtschaft von einander profitieren können. Bielefelds Ehrenbürgerin Karoline Oetker hat den Bau vor rund 80 Jahren erst ermöglicht. Ihr ist es zu danken, dass sich für die Leinenstadt mit dem Konzertsaal ein musikalisches Tor zur Welt öffnete. Heute nehmen internationale Künstler die Rudolf-Oetker-Halle ihrer einzigartigen Akustik wegen immer wieder gerne in ihren Tourneeplan auf. Sie ist zu einem kulturellen Leuchtturm geworden, der in die Region hinein und weit darüber hinaus strahlt. Und sie legt mit ihrem guten Namen zugleich Zeugnis ab von einer engagierten Unternehmerfamilie, die wie kaum eine andere Bielefeld im vergangenen Jahrhundert geprägt hat. Als bundesweit bedeutenden Wirtschaftsstandort und als kulturelles Zentrum einer Region.

Die Rudolf-Oetker-Halle gilt als eines der schönsten Konzerthäuser unseres Landes.

Ein aktuelles Beispiel dafür, wie Kultur und Wirtschaft sich gemeinsam für die Attraktivität des Standorts Bielefeld engagieren, ist kulturextra. Seit zehn Jahren unterstützen namhafte Unternehmen, die sich der ostwestfälischen Metropole verbunden fühlen, das Kulturamt unserer Stadt bei seiner Arbeit. Wir stellen das kulturelle Netzwerk und seine Protagonisten vor und machen Appetit auf die Jubiläumsveranstaltung am 18. Oktober – natürlich in der Rudolf-Oetker-Halle. Die Saison 2011/2012 in der Rudolf-Oetker-Halle unterstreicht einmal mehr die Bedeutung des großartigen Konzertbaus für das kulturelle und gesellschaftliche Leben der Stadt und der Region: Mit Sabine Meyer und Daniel Hope, Anne-Sophie Mutter und Hilary Hahn gastieren wieder einige der ganz großen Virtuosen der klassischen Musik in Bielefeld. Und der Dirigent Sir Neville Marriner, gerade 87 Jahre alt geworden, gibt auf seiner Abschiedstournee mit der Academy of St. Martin in the Fields nur drei Konzerte in Deutschland – eines davon natürlich in der Rudolf-Oetker-Halle. Zudem bietet die neue Saison wieder erstklassiges Entertainment mit den Ten Tenors und Hans Liberg, mit Rüdiger Hoffmann und Salut Salon. Und Harald Schmidt gastiert als Mozarts „Schauspieldirektor“ in der Rudolf-Oetker-Halle. Natürlich nicht zu vergessen die Philharmoniker, die Murnau-Gesellschaft mit dem Film&MusikFest oder der Musikverein nebst vielen anderen Chören, die die Rudolf-Oetker-Halle als perfektes Podium nutzen. Und natürlich die unterschiedlichen Musikkulturen, die sich in den Mittwochskonzerten des Kulturamtes vorstellen. Dies alles und vieles mehr stellen wir Ihnen im aktuellen Magazin der Rudolf-Oetker-Halle vor, das wir wieder gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Bielefeld für Sie produziert haben. Herzlichst, Ihr

Friedrich Flöttmann Geschäftsführer Tips-Verlag GmbH RUDOLF-OETKER-HALLE | 5


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Inhalt

3 Vorwort 5 Editorial 9 Grußwort 10 Prolog Anne-Sophie Mutter, Walter Sittler, Sol Gabetta, 60 Jahre Theater- & Konzert freunde, Harlem Gospel Singers, Knebel Chöre, Wiener Klassik, Universitätschor, Christoph Maria Herbst, Harald Schmidt, Wiener Konzert-Gala, Shanty-Chor, Musikkulturen, Musikverein u. a. 30

Meine Rudolf-Oetker-Halle: Giora Feidman

32

Die Rudolf-Oetker-Halle: Mitten im Leben

34

Hier stimmt’s: Der Mann für jede Tonart

36

Comedy & Kabarett: Angriff aufs Zwerchfell

38

Philharmoniker: Interview mit GMD Alexander Kalajdzic

40

Ansichtskarten: Schöne Grüße mit Konzerthalle

42

kulturextra: 10 Jahre Kultur & Wirtschaft

45

Hilary Hahn: Kunst der Nuance

46

After-work Konzerte: Neue Namen

48

Rüdiger Hoffmann: Obwohl …

51

Vocal Festival: Chorgesang trifft Comedy

52

Nigel Kennedy: Die vier Jahreszeiten

54

Blickfang: 360° Rudolf-Oetker-Halle

58

Hans Liberg: „Ick Hans Liberg“

60

Sabine Meyer: Königin des guten Tons

64

Grigory Sokolov: Mysteriöser Virtuose

66

Historie: Standort Rudolf-Oetker-Halle

70

The Ten Tenors: Die Popstars aus der Oper

74

22. Film&MusikFest: Keine Tabus

76

Salut Salon: Lady-Power im Quartett

80

Sir Neville Marriner: Academy of St. Martin in the Fields

82

Alice Sarah Ott: Genauigkeit und Gefühl

84

Daniel Hope: Grenzen überschreitender Virtuose

89

Die Saison 2011/2012: Die komplette Programmübersicht

119 Bestuhlungsplan 120 Service/Vorverkaufsstellen 121 Lageplan 122 Impressum RUDOLF-OETKER-HALLE | 7


Kultur fĂźr Menschen unserer Stadt. 1 0 Jahr e

Wir machen es mĂśglich.


Grußwort

Als ich das erste Mal bei einer Probe ohne Publikum mit meinen Mitsängerinnen und –sängern von der Podiumsseite auf die Bühne kam, hat mir die Dimension der leeren Halle fast die Stimme verschlagen. Dieses Empfinden des Raumerlebnisses überkommt mich auch in der erwartungsvollen Stille im Saal nach dem Stimmen des Orchesters bevor der Dirigent erscheint. Die Klangqualität wird allgemein hoch gelobt, erklärt Professor für Violine Ernst Mayer-Schierning (Ehrenmitglied der Theater- und Konzertfreunde): „In dem großen Raum wird der Ton ideal transportiert – selbst die anspruchsvollsten Künstler kommen gern, weil sie bekommen, was sie wollen, nämlich das beste Ergebnis ihrer Musik.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kulturfreunde, dem Wunsch, über meine Erlebnisse in der Rudolf-Oetker-Halle zu berichten, komme ich gern nach, weil es unvergessliche Ereignisse und Begegnungen gewesen sind: Anfangs waren das natürlich die Konzerte der klassischen Musik – später war ich selbst aktiv als Chorsänger im Musikverein der Stadt.

Inspiriert von den Qualitäten der Rudolf-Oetker-Halle wurde nach meiner Wahl zum Vorsitzenden der Theater- und Konzertfreunde Bielefeld e.V. im Jahre 1975 die Idee geboren, dort eine Werbeveranstaltung für das Stadttheater und das philharmonische Orchester unter dem Motto „Festlicher Abend“ zu organisieren. Der Erfolg dieser Veranstaltung hat zur jährlichen Wiederholung geführt. Im Anschluss an den festlichen Abend bieten die „Thekos“ einen Empfang im kleinen Saal an – ein Begegnungsvergnügen zwischen den Künstlern und dem Publikum. Als ich die Vergabe des „Schauspielpreises“ und des „Operntalers“ einführte, war für mich der Rahmen der Übergabe ganz selbstverständlich die Mitgliederversammlung, die wir nicht in der Oetker-Halle durchgeführt haben. Jetzt hat meine von uns sehr geschätzte Nachfolgerin Christiane Pfitzner die Übergabe der Preise anlässlich des Festlichen Auftakts in der Rudolf-Oetker-Halle eingeführt und dies ist eindeutig wirkungsvoller – sowohl für die Preisträger als auch für die Zuschauer und den Verein. Die Rudolf-Oetker-Halle bietet mit ihrem Raumangebot eine außergewöhnlich breite Palette von Nutzungsmöglichkeiten, wie es das derzeitige Tanzfestival wiederum bestätigt. Der Name „Oetker-Halle“ ist ein Markenname für Kultur mit Niveau in Bielefeld. In diese schöne Halle komme ich immer wieder gern und freue mich im Übrigen über nicht knarrende und gepolsterte Stühle, zu deren Erneuerung ich vor einigen Jahren eine Spendenaktion in Gang setzen konnte (in Bayreuth muss man sich Kissen von der Garderobiere anmieten). Dem Kulturamt und auch unserem Intendanten Michael Heicks und unserem Generalmusikdirektor Alexander Kalajdzic wünsche ich eine erfolgreiche Saison 2011/2012. Der Familie Oetker sind wir Bielefelder sehr dankbar. Mit den besten Grüßen

Klaus Heise (Vorsitzender der Theater- und Konzertfreunde e.V. von 1974 bis 1987 u. 1991 bis 2001) RUDOLF-OETKER-HALLE | 9


Prolog

Michael Heiks

Startschuss für die Saison Der Festliche Auftakt Die beliebte Veranstaltung zählt seit vielen Jahren zu den Höhepunkten des Programms der Theater- und Konzertfreunde, die gerade ihr 60. Jubiläum feiern. Wer neugierig auf die Spielzeit 2011/2012 des Theater Bielefeld ist, erlebt beim festlichen Auftakt traditionell eine unterhaltsame Vorschau. Einmal mehr wird die blumengeschmückte Rudolf-Oetker-Halle aus allen Nähten platzen, wenn die Thekos und das Theater Bielefeld den Startschuss für viele spannende Theater- und Konzertabende geben. Künstlerinnen und Künstler aller Sparten gewähren einen Ausblick auf das Programm, und auch in diesem Jahr wird wieder das große Geheimnis gelüftet: Wer ist der Träger des Bielefelder Opern- bzw. Theatertalers 2011? 17.9.2011, 19.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Anne-Sophie Mutter Galakonzert Kaum eine Musikerin steht seit so langer Zeit im geigerischen Zenit wie sie. Bereits als Teenager startete Anne-Sophie Mutter ihre weltumspannende Karriere mit einem Debüt-Konzert mit den Berliner Philharmoniker unter Herbert von Karajan. Seitdem ist die Künstlerin mit allen bedeutenden Orchestern der Welt und allen großen Dirigenten der Gegenwart aufgetreten. In Bielefeld spielt sie u. a. Mozarts Sonate für Klavier und Violine in G-Dur KV 379 und Schuberts Fantasie für Klavier und Violine in C-Dur D 934. 6.3.2012, 20.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

10 | RUDOLF-OETKER-HALLE

Walter Sittler spielt Erich Kästner Vom Kleinmaleins des Seins Walter Sittler spielt Erich Kästner. „Je öfter man ihn liest, desto besser wird er“, sagt der bekannte deutsche Schauspieler, der große Erfolge mit Serien wie „Girlfriends“ oder der Comedy-Serie „Nikola“ feierte. Im Ensemble mit sechs Musikern kehrt er jetzt auf die Bühne der RudolfOetker-Halle zurück. Für die Produktion „Vom Kleinmaleins des Seins“ begibt sich der 58-jährige Schauspieler auf einen Streifzug durch das Leben eines Moralisten. Knüpft mit seinem Porträt eines „konsequenten deutschen Poeten“ an den ersten Teil der Geschichte „Als ich ein kleiner Junge war“ an. Aus dem kleinen Jungen ist ein junger Mann geworden. Im zweiten Teil – man schreibt das Jahr 1919, der 1. Weltkrieg ist verloren und es ist natürlich eine sehr politische Zeit – erzählt Walter Sittler die Lebensgeschichte Kästners weiter. Erzählt vom Rausch Berlins in den zwanziger Jahren – und vom Kater, der darauf folgte. Und beschreibt die Liebe, die Kästner zeitlebens mit seiner Mutter verband. Und so zählen die Erinnerungen Erich Kästners an gemeinsam mit seinen Eltern verbrachte Weihnachtsabende zu den Höhepunkten dieses bewegenden Stücks – mal melancholisch, manchmal ernst, immer aber mit viel Herz und Humor. „Die Fortsetzung bedeutet die Vollendung dessen, was vor vier Jahren angefangen hat“, unterstreicht Walter Sittler. „Bei Kästner nutzt sich nichts ab, man blättert immer neue Seiten auf.“ Denn Kästner will die Seele erreichen, erschüttern, damit sie guckt. „In Vergessenheit geraten ist nämlich, dass Kästner die Menschen mit warmer Klarheit durchleuchtet“, resümiert Walter Sittler. „Ohne zu sezieren. Das bringt viel Fantasie in Gang.“ 8.2.2012, 20.00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle


Chor- und Orchesterkonzert Der unbekannte Brahms

Musik- und Kunstschule Bielefeld Not-wendig Orchester, Chöre, Ensembles, Bands und Musiktheorie. Die Musik- und Kunstschule Bielefeld ist in der Sparte Musik breit aufgestellt. Jetzt veranstaltet sie zu Gunsten des Bielefelder Kinderfonds ein Benefizkonzert in der Rudolf-OetkerHalle. Not-wendig ist Motto und Programm in einem. 27.11.2011, 17.00 Uhr, Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Während sich Johannes Brahms‘ „Deutsches Requiem“ ohne Zweifel als eines der wichtigsten Oratorienwerke des Repertoires behauptet hat, führen seine weiteren großen Werke für Chor und Orchester fast ein Schattendasein. Dabei stellen sich insbesondere Schicksalslied, Nänie und Gesang der Parzen als einige der wichtigsten Kompositionen in dessen Œuvre dar. Der Konzertchor Bielefeld hat sich nun dieser Vertonungen mythologisch inspirierter Texte von Hölderlin, Schiller und Goethe angenommen. Unterstützt wird er vom Oratorienchor der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, begleitet vom studentischen Orchester des collegium musicum Münster. Im ersten Teil des Abends erklingt das Klavierkonzert Nr.1 c-Moll op. 33 von Nikolaj Medtner. 13.11.2011, 19.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

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Prolog

Sol Gabetta Voller Verve

Exquisites Cellospiel. Phänomenale Technik und spielerische Finesse, gepaart mit Ausdrucksreichtum und unbändiger Freude am Musizieren, zeichnen die Argentinierin aus. Sol Gabetta geht mit ihrem Instrument eine Verbindung ein, die den Rest der Welt in den Hintergrund rückt.

S

ol Gabetta setzt musikalische Kräfte frei, die uns aus den Angeln unseres eingefahrenen Lebens reißen. Es ist die Kunst des abrupten Wechsels, der dichte, intensive, aber niemals aufdringlicher Klang, der verzaubert. Wo die argentinisch-französische Cellistin russischer Abstammung auftritt, hinterlässt sie den Eindruck von fesselnden Interpretationen, passioniertem, körperlichem und beseeltem Spiel und einer charismatischen vereinnahmenden Persönlichkeit. Ihre große Stil- und Repertoireflexibilität zeichnet ihr künstlerisches Profil aus. Mit Schostakowitschs herausforderndem 2. Cellokonzert aus dem Jahre 1969 kann sie ebenso ihre musikalische Sprache packend vermitteln wie mit Vivaldi-Cellokonzerten aus dem frühen 18. Jahrhundert, gespielt auf Barockcello. Sie ist sowohl in Konzerten mit großen Sinfonieorchestern, Kammerorchestern oder Barockensembles zu erleben, als auch als Gestalterin spannender Rezital-Abende mit hochkarätigen Pianisten-Partnern und Kammermusikern.

„Leidenschaft, Feuer, Witz und emotionalen Einsatz – all das versammelt Sol Gabetta bezwingend in ihrem Spiel…!“ Süddeutsche Zeitung Das traditionelle Solo-Repertoire mit Werken von Dvorak, Tschaikowski, Schostakowitsch, Elgar und Haydn ergänzt sie kontinuierlich mit Werken aus dem 20. Jahrhundert. So wie mit dem Cellokonzert von Bohuslav Martinu oder jenem von Samuel Barber. Werke, die sie im Jahre 2009 und 2010 neu einstudierte und auf Tourneen aufgeführt hat. Ein großes Anliegen ist Sol Gabetta die Zusammenarbeit mit Komponisten, die für sie Werke schreiben oder deren Werke sie einstudiert und aufführt. Eine enge Zusammenarbeit pflegt sie mit dem lettischen Komponisten Peteris Vasks, dessen Werk „Das Buch“ sie regelmäßig aufführt. Sol Gabetta ist noch keine 30 Jahre alt und gehört bereits jetzt zu den ganz Großen ihres Fachs. Ist einer der berühmtesten und beliebtesten Klassik-Stars. Eine große Leidenschaft stellen ihre eigenen Projekte dar. Seit 2006 veranstaltet sie das Solsberg-Festival in ihrer Schweizer Wahlheimat. Zu diesem Kammermusikfestival lädt sie ihr nahestehende Musiker ein und zelebriert in acht bis zehn Konzerten die Kammermusik in allen Farben. Ein weiteres Eigenprojekt ist die „Cappella Gabetta“. Dieses Barockorchester ging mit der Cellistin im Dezember 2010 das erste Mal auf eine Tournee mit Musik von Vivaldi und Zeitgenossen und wird von Sol Gabettas Bruder, dem Violinisten Andrés Gabetta, vom Konzertmeisterpult angeführt. Und natürlich spielt sie wieder auf ihrem klangschönen, warm timbrierten Barockcello – einem der seltenen und kostbaren Violoncellos von G.B. Guadagnini von 1759. In Bielefeld brilliert sie dann mit Beethovens Variationen über Mozart, Mendelssohn-Bartholdy und Chopin. An ihrer Seite – am Klavier – Mihaela Ursuleasa. 4.2.2012, 20.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle 12 | RUDOLF-OETKER-HALLE


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Bielefelder Kinderchor Frohes Fest! Für viele Bielefelder wäre ein Weihnachtsfest ohne die erstklassigen Konzerte des Bielefelder Kinderchors einfach nicht denkbar. Wegen der großen Nachfrage tritt der Chor gleich fünf Mal auf. So festlich eingestimmt kann der Heilige Abend kommen. 10.12.2011, 16.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle 11.12.2011, 16.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle 17.12.2011, 19.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle 18.12.2011, 16.00 & 19.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Inka Noack & Irine Gorgadze Nur wer die Sehnsucht kennt

Ein kurzes, aber einprägsames Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe gibt das musikalische Motto dieses romantischen Liederabends vor. Die Mezzosopranistin Inka Noack singt, begleitet von der Pianistin Irine Gorgadze, deutsche und russische Romanzen. Die Werke von Johannes Brahms, Mikhail Glinka, Peter Tschaikowsky, Max Reger sowie Hugo Wolf kreisen um Liebeskummer, Verlust und Leidenschaft. Seit mehr als fünf Jahren treten die Künstlerinnen, die beide eine klassische Ausbildung genossen haben, mit eigens konzeptionierten Liederabenden auf, die klassische Musik lebendig vermitteln. Die sorgfältig ausgewählten Meisterwerke betten sie charmant und wortgewandt in ihren zeitlichen und biografischen Kontext ein. An diesem Winterabend treten die beiden Musikerinnen erstmals im Kleinen Saal der Rudolf-Oetker-Halle auf – ein stilvoller Rahmen für die sehnsuchtsvollen Klänge der Romantik.

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3.12.2011, 20.00 Uhr, Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle RUDOLF-OETKER-HALLE | 13


Prolog

60 Jahre Theater- und Konzertfreunde

Eine starke Lobby für die Kultur v Text und Foto: Stefanie Gomoll

„Kultur braucht Freunde“, unterstreicht Christiane Pfitzner. Und die Theater- und Konzertfreunde Bielefeld e.V., deren Vorsitzende sie seit 2001 ist, sind besonders treue Freunde. Seit mittlerweile 60 Jahren begleiten und unterstützen sie das Theater und die Philharmoniker ideell wie finanziell. Verstehen sich als Brückenbauer zwischen Künstlern und Publikum.

D

ass sich Christiane Pfitzner gerade für dieses Ehrenamt entschieden hat, ist kein Zufall. „Schon während meiner Schul- und Studienzeit habe ich viel musiziert, im Chor gesungen und Geige gespielt“, so die Bielefelderin. Ihre Vorliebe für klassische Musik führte sie in Berlin in die Oper und Philharmonie und – als sie durch ihre Heirat nach Bielefeld kam – in die Konzerte der Philharmoniker in der Rudolf-Oetker-Halle. Ein Engagement in diesem Bereich war also naheliegend. Ihre langjährige Mitgliedschaft bei den Thekos ebenso. „Ich war viel in der Kulturszene der Stadt unterwegs und fühlte mich dort wohl. Als mich dann Klaus Heise gefragt hat, ob ich im Vorstand der Thekos mitarbeiten wollte, hat sich das mit meinen Interessen gedeckt“, schmunzelt Christiane Pfitzner. Ihre Tätigkeit als Vorsitzende ist zeitaufwändig, aber bereichernd. „Das Schöne ist, dass ich persönliche Akzente setzen kann. Außerdem lernt man nette, interessante Menschen kennen. Für die Lust am Ehrenamt ist es sehr wichtig, dass die Theatermitarbeiter so freundlich, hilfsbereit und zugewandt sind.“ Die Kollegialität zwischen dem Theater und den Thekos, die unkomplizierte Zusammenarbeit mit Intendant Michael Heicks und Generalmusikdirektor Alexander Kalajdzic weiß sie sehr zu schätzen. Ebenso die Möglichkeit, auch persönlich hinter die Kulissen des Theaterbetriebs zu blicken. Zu erfahren, dass es nicht nur um Kreativität und Genialität geht, sondern auch um Disziplin und Pünktlichkeit, ohne

14 | RUDOLF-OETKER-HALLE

Christiane Pfitzner die ein Theater nicht funktionieren könnte. Besonders begeistert hat sie die extra für die Thekos ausgearbeitete Entdeckertour von den tiefsten Katakomben bis aufs Dach des Theaters. „Das ist echte Freundschaft“, betont Christiane Pfitzner. Dass diese Freundschaft auf Gegenseitigkeit beruht, beweisen die Thekos seit 60 Jahren. „Die Klammer dieser 60 Jahre ist“, überlegt die Vorsitzende, „dass Kultur immer eine starke Lobby braucht. Die Theater- und Konzertleitung wechselt ja, aber wir sind immer da und haben einen guten Draht zur Politik. Ohne Freunde wäre manches nicht so in Gang gekommen, beispielsweise haben wir die Theatersanierung angestoßen und die neue Bestuhlung ermöglicht. Man braucht auch Freunde, um sich Dinge leisten zu können, die im Etat nicht vorgesehen sind.“ Neben der finanziellen Unterstützung ist es den Thekos besonders wichtig, „die Verbindung zwischen Theater und Publikum durch geeignete Maßnahmen zu pflegen“, wie es schon im Protokoll der Gründungsversammlung 1951 heißt. Abend-Studios und Premierengespräche ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen, die Vorstellung von bestimmten Instrumenten aus dem Orchester macht den Klangkörper transparenter und das „Junge Konzertpodium“ gibt talentierten Musikern eine frühe Auftrittsmöglichkeit. „Besonders wichtig ist uns außerdem der Festliche Auftakt“, so Christiane Pfitzner, „das ist der Brückenschlag, mit dem wir den Bürgern zeigen möchten, was das Theater in der nächsten Spielzeit zu bieten hat.“


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Prolog

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Bach and more 

Jazz-Trio Kordes, Tetzlaff, Godejohann

Foto: Nadja Oubaid

Nach Ăźber 60 Konzerten im In- und Ausland mit seiner Interpretation der „Easter Suite“ von Oscar Peterson präsentiert das Bielefelder Jazz-Trio jetzt sein neuestes Programm. Bach „groovt“ und sein Werk hat seit jeher Musiker aller Stile und Epochen zur Bearbeitung angeregt. Mit „Bach and more“ stellen die drei Musiker – neben eigenen Arrangements – auch Bearbeitungen von Oscar Peterson und Jacques Loussier vor.

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as Bach-Programm ist entstanden, weil wir im Rahmen der ‚EasterSuite‘ oft Kirchen bespielt und Bach-StĂźcke als Einleitung vorweg gestellt haben. Dann haben wir uns gedacht: Das wäre als eigenständiges Konzert geeignet“, so Pianist Olaf Kordes. „Bach-Versionen gibt es viele, aber fĂźr ein Programm die x-te Version zu machen, ist nicht so spannend. Deshalb zeigen wir die ganze Bandbreite von jazzaffinen Musikern, die sich mit Bach auseinandergesetzt haben. Das macht es interessant.“ Und diese Auseinandersetzungen fallen hĂśchst unterschiedlich aus. „Während Jacques Loussier etwa nah an Bach dran bleibt, setzt Oscar Peterson sich eher mit der Spielweise auseinander und macht etwas Eigenständiges daraus“, so der Pianist. In der zweiten Hälfte des Programms präsentieren Olaf Kordes, Wolfgang Tetzlaff (Kontrabass) und Karl Godejohann (Schlagzeug), woran ihr Herz hängt. Ihre aktuelle CD „My heart belongs to â€Śâ€œ vereint die LieblingsstĂźcke der drei Musiker. Kammermusikalischer Jazz, der einen Bogen von Arrangements barocker StĂźcke bis hin zu Popklassikern spannt. 20.11.2011, 11.00 Uhr, Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

16 | RUDOLF-OETKER-HALLE Probedruck


DaCapo Österreich

präsentiert seit 1996

Volkslieder & Lyrik der Romantik Bobo: Liederseelen Heller, klarer Gesang, eine fast ätherische Erscheinung: Das ist das, was sich bei Bobos Auftritten gleich bleibt. Überraschend sind die immer neuen Konstellationen, in denen die Musikerin (Gesang, Rhodes, Röhrenorgel) in Erscheinung tritt: ob in einer gemeinsamen Produktion mit dem London Session Orchestra oder als Gewinnerin des Weltmusikpreises 2008 mit ihren „Liedern von Liebe und Tod“. Das Gedicht „Liederseelen“ von Conrad Ferdinand Meyer war eine Inspirationsquelle für Bobos neues Programm. Die Musikerin (Bobo In White Wooden Houses) geht auf einfühlsame Entdeckungsreise durch die poetischen Gefilde des Landes. Begleitet wird sie von Sebastian Herzfeld, der nicht nur ein wahres Sammelsurium an Instrumenten beherrscht (präpariertes Klavier, Harmonium, Bass, Metallinstrumente), sondern auch die feinsinnigen Arrangements geschaffen hat. Mit Hayden Chisholm bereichert ein Saxophonist aus Neuseeland die Band. 6.11.2011, 20.00 Uhr, Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle W I E N E R

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G e s a m t l e i t u n g : M a t t h i a s G . Ke n d l i n ge r

Evergreens in Swing Louis Armstrong hatte Ende der 1920er Jahre bei einer Platten-Session einem seiner Musiker zugerufen „Swing, Brother, Swing“ und damit einem Stil seinen Namen gegeben. In genau diese Zeit versetzt uns das legendäre Glenn Miller Orchestra mit Songs von „In The Mood” über „Moonlight Serenade“ und „Saint Louis Blues March“ bis von „Song of India“. Dieser Abend gehört allein dem Swing! 1.2.2012, 20 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Silvesterkonzert 31. 12. 2011 · 18 Uhr · Rudolf-Oetker-Halle

Sopran: Claudia Emà Camie · Dirigent: Matthias Georg Kendlinger Karten: Tourist-Info im Neuen Rathaus, Münsterland Ticket, KONticket, Geschäftsstellen der Neuen Westfälischen und des Westfalen-Blattes; Ermäßigungen ab 10 Karten unter gruppenservice@dacapo.at

✆ 01805/323 400-01* Audio- und Videoclips, CDs, DVDs auf www.dacapo.at

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Glenn Miller Orchestra

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Prolog v Interview & Fotos: Corinna Bokermann

Heribert Beissel setzt auf Wiener Klassik Keiner, der Luft in Stücke schneidet

Er lädt ein. Möchte auch in diesem Jahr die Tür für die „Wiener Klassik“ wieder weit öffnen. Fünf Konzerte hat er im Gepäck. Zum Auftakt am 4. Oktober konzertiert die Klassische Philharmonie Bonn mit Beethovens Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92. Zum ersten Mal spielte das Bonner Orchester übrigens am 17. November 1999 unter der Leitung von Heribert Beissel in der Rudolf-Oetker-Halle. Inzwischen ist die „Wiener Klassik“ längst zum Markenzeichen geworden. Nicht nur in Bielefeld.

Was schätzen Sie an der Rudolf-Oetker-Halle? Heribert Beissel: Die Akustik in der Rudolf-Oetker Halle ist international berühmt. Doch nicht nur aus diesem Grund komme ich immer wieder sehr gern in das Bielefelder Konzerthaus. Die Menschen sind hier einfach sehr nett. Das meine ich wirklich ehrlich (lacht). Und das Schönste ist: Das Publikum ist nicht nur aufmerksam und sachkundig, es begrüßt uns auch regelmäßig mit einem großen Eingangsapplaus.

Sie bieten regelmäßig Einführungen an … Heribert Beissel: Ja, aber ohne erhobenen Zeigefinger – schließlich will ich keine musikwissenschaftlichen Informationen verbreiten – und ohne Mikro, denn ich möchte den direkten Kontakt. Außerdem befürchten die Leute sonst noch, ich fange an zu singen. Vielmehr ist mir Seltsames eine Erwähnung wert. Die Teilnehmer sollen vor allem Freude haben und müssen mindestens zweimal lachen.

zu begegnen. Die absolute Beherrschung der Partitur, das Wissen um die Taktzahl, aber auch die Vorstellung einer ganz klaren Interpretation zählen zu den grundlegenden Anforderungen an einen Dirigenten.

Und was zeichnet die Bonner Philharmoniker aus? Heribert Beissel: Die Nachwuchsförderung – auch von jungen Solisten – auf professionellem Niveau ist bei uns Programm und Hauptanliegen. Nach drei bis vier Jahre geben wir sie dann in andere Orchester weiter. Das Orchester häutet sich also regelmäßig. Das ist gut für jedes Orchester. Auf diese Weise entstehen keine eingefahrenen Strukturen. Außerdem haben wir eine Rotation eingeführt, damit jeder einmal mit jedem spielt. Das bietet Abwechslung und neue Eindrücke bei der Bewältigung der Lektüre. Für unsere Konzerte können wir aus einem Pool von Musikern schöpfen. 33 bis 57 Musikerinnen und Musiker benötigen wir für ein Konzert, in Ausnahmefällen sind es – je nach Programm – auch mal 80.

Was zeichnet einen Dirigenten aus Ihrer Sicht aus? Heribert Beissel: Ein Dirigent schneidet nicht Luft in Stücke. Er soll auch anständig Musik machen können. Erstens um zu üben, und um zu wissen, was in den Musikern vorgeht. Gegenseitiger Respekt ist entscheidend, um sich auf Augenhöhe 18 | RUDOLF-OETKER-HALLE

Was sind die Highlights der aktuellen Konzertsaison? Heribert Beissel: Das erste Konzert wartet mit zwei Sternwerken Beethovens auf. Die Symphonie Nr. 7 A-Dur ist eine spannende Verbindung von pianistischer Herausforderung und der außer-


ordentlichen Beliebtheit der Symphonie mit dem von Richard Wagner kreierten Zusatz „Apotheose des Tanzes“. Ebenfalls eine absolute Krönung ist das mit Emotionen befrachtete Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur.

Dann bringen Sie auch Mozart … Heribert Beissel: Ja, Mozart markiert den zweiten Höhepunkt des Programms. Ihn – den lieben Gott unter diesen Komponisten – haben wir im Mozartjahr kaum gespielt. Dafür aber in dieser Konzertsaison. Das Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur, die überirdisch schöne „Amadeus-Melodie“, ist das Zentrum des Mittelsatzes.

Aber es gibt noch mehr zu entdecken … Heribert Beissel: Zum Beispiel Gabriel Pierné mit seinen wunderbaren Stücken, oder Schumann, den ich grandios finde. Sein

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1. Konzert: 4.10.2011, 20.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Gütersloh: Auf‘m Kampe 1-11 | Tel. (0 52 41) 95 04-0 Herford: Füllenbruchstr. 1- 5 | Tel. (0 52 21) 10 22 95-0 Paderborn: Barkhauser Str. 8 | Tel. (0 52 51) 4 17 66-0

2. Konzert: 29.11.2011, 20.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

www.markoetter.de

3. Konzert: 7.2.2012, 20.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle 4. Konzert: 5.3.2012, 20.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle 5. Konzert: 2.4.2012, 20.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Verbrauchs- und Emissionswerte: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: kombiniert 4,9; CO2-Emission in g/km: kombiniert 129. Alle Angaben sind vorläufige Werte. Änderungen vorbehalten. Daten basieren auf Schätzungen des Herstellers.

Nähere Infos zu den Konzerten auf den Programm-Seiten! RUDOLF-OETKER-HALLE | 19


Prolog

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Mit Schirm, Charme und Cellone Musik-Kabarett Eigentlich haben Rebecca Carrington und Colin Brown nur Augen für sich. Auf der Bühne wie im Leben – wäre da nicht Joe, der immer im Mittelpunkt stehen will. Joe ist Rebeccas Cello und produziert Töne, von denen gewöhnliche Celli noch nie etwas gehört haben. Wenn die drei so ziemlich jedes Genre von Pop bis Oper, von Jazz bis Bollywood parodieren, dann klingen die komischen „Saiten“ des Cellos an. 23.3.2012, 20.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Bodo Wartke Eames Plastic Armchair

Musik ist sein Programm

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La Chaise Charles & Ray Eames

Blessenstätte 14 33330 Gütersloh Tel. 05241.222890 www.pro-objekt.de

Fast ein Jahr nach seinem umjubelten Auftritt in der Rudolf-Oetker-Halle 2011 kehrt Bodo Wartke zurück nach Bielefeld. Hier bekam der Klavierkabarettist schon vor weit über zehn Jahren seinen ersten großen Preis: den „Bielefelder Kabarettpreis 2000“ im Zweischlingen. Den Pudding zum an-die-Wand-Nageln. Der Beginn einer beeindruckenden Karriere. In der Folgezeit erhielt er nahezu alle wichtigen Kleinkunstpreise in Deutschland, so auch den renommiertesten, den „Deutschen Kleinkunstpreis“ in der Sparte Chanson. Musik und Text: das ist das sein Metier. Die stimmigen Bilder, die Bodo Wartke in seinen Geschichten findet – genau beobachtet und in klar gezeichneten Details – zeigen seine Liebe zur Sprache und die Freude am Reimen. Ob humorvoller Gedichtvortrag oder die leise Ballade, es sind persönliche Einladungen des Klavierkabarettisten, die Welt mit seinen Augen zu sehen. 2012 kommt er mit seinem neuen Programm nach Bielefeld. Für die Uraufführung hätte Bodo Wartke mit der Rudolf-Oetker-Halle keinen passenderen Rahmen wählen können. Man darf gespannt sein, mit welchen musikalischen Kleinoden der begnadete Musikkabarettist sein Publikum wiederum in Begeisterungsstürme versetzen wird. 20.4.2012, 20 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

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Christoph Maria Herbst Ein Traum von einem Schiff Christoph Maria Herbst, der aktuell für die fünfte Staffel der Kult-Serie „Stromberg“ vor der Kamera steht, war im Januar  2010 zum ersten (und letzten?) Mal auf dem TV-Traumschiff engagiert und hat seine Erlebnisse rund um diese Winterreise auf dem Dampfer der Nation aufgezeichnet. Bei der Ankunft in Guatemala ist sein Koffer immer noch in Madrid, auf höchster See jagt er Pantoffeldiebe, an der chilenischen Küste wird er als Stromberg erkannt und beschimpft, und auf  Bora Bora ist er viel zu hautnah dabei, als ein Zyklon die ganze Inselgruppe neu sortiert.  Unvergessene Begegnungen mit Montezuma und liebenswerten öffentlichrechtlichen Fossilien, aufgezeichnet mit höchst unterhaltsamem ironischen Blick auf Kollegen und Eingeborene, Sitten und Gebräuche. Drei Wochen unterwegs mit der „schwimmenden Schwarzwaldklinik“ – Traum oder Alptraum? Für das Publikum jedenfalls ein traumhafter Spaß. Für einen Kollegen offenbar nicht. Die überspitzt dargestellten Betrachtungen hatten offenbar jemanden schwer verärgert. Mittels einstweiliger Verfügung musste das Buch kurz nach der Veröffentlichung aus den Regalen verschwinden. Jetzt ist es wieder erhältlich – die beanstandeten Passagen geschwärzt. Um welche Passagen es sich handelt und welcher Akteur die einstweilige Verfügung beantragt hat, dazu wollte der Verlag nichts sagen. Skandal hin, Skandal her – im November kommt Christoph Maria Herbst nach Bielefeld und liest aus „Ein Traum von einem Schiff“. Ein vergnüglicher Abend voller Spitzen scheint hier garantiert. 2.11.2011, 19.30 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

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Prolog

Harald Schmidt

Der Schauspieldirektor

Der Mann ist immer für eine Überraschung gut. Kannte das Publikum ihn bislang als Kabarettisten, Entertainer oder Moderator, so gibt er jetzt in Mozarts „Der Schauspieldirektor“ sein Gesangs-Debüt. Aber über den gebürtigen Schwaben wurde schon oft gestaunt. Als er im vergangenen Jahr gefragt wurde, ob er nicht anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von Concerto Köln als Ehrengast auftreten wolle, sagte er nicht nein. Schließlich ging es um Mozarts Singspiel „Der Schauspieldirektor“ – ein herrliches Betätigungsfeld für Harald Schmidt, der die Gelegenheit beim Schopfe packte, höchstpersönlich in die Rolle des in Nöte geratenen Schauspieldirektors zu schlüpfen – nicht, ohne vorher das Libretto ganz nach Schmidt‘scher Art umgeschrieben, fachgerecht entstaubt und in die heutige Zeit übertragen zu haben.

D

Dabei hat Harald Schmidt, der nach eigenem Bekunden bereits als Schüler „opernverrückt“ war, durchaus Erfahrung mit dieser Form der Hochkultur. So erklärte er zur besten Sendezeit dem ARD-Publikum bei einer Übertragung von den Salzburger Festspielen Mozarts Oper „Die Hochzeit des Figaro“ – u. a. mit Anna Netrebko. Und das kam sehr gut an. Wer sonst könnte die verzwickte Handlung der Oper besser mundgerecht aufschlüsseln als der Mann, der in seiner Show komplexe politische Zusammenhänge auf einen Lacher herunterbricht. Außerdem stellte er „Hamlet“ nicht nur mit Playmobil-Figuren nach, sondern stand als der „König von Dänemark“ selbst auf den Brettern, die die Welt bedeuten – als festes Mitglied des Ensembles des Stuttgarter Stadttheaters. Jetzt also wieder Mozart – der Schauspieldirektor. Aber Schmidt wäre nicht Schmidt, wäre er nicht absolut davon überzeugt, diese Rolle ausfüllen zu können. Hier kommen ihm seine vielfältigen Erfahrungen im Show-Geschäft zupass. Denn schon früh entdeckte der spätere Entertainer seine Liebe zur Musik. Nach dem Abitur – Harald Schmidt wuchs in so genannten bürgerlichen Verhältnissen in Nürtigen auf – legte er zunächst eine Prüfung für Kirchenmusik an der Musikschule in Rottenburg ab. Von 1978 bis 1981 studierte er Schauspiel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Im Anschluss daran erhielt Schmidt sein erstes Engagement an den Städtischen Bühnen in Augsburg. Von dort wechselte er 1984 zum berühmten „Kom(m)ödchen“ nach Düsseldorf, wo er bis 1989 als Kabarett-Autor tätig war. Im Jahr 1985 ging er mit seinem ersten Soloprogramm „Ich hab’ schon wieder überzogen“ auf Tournee. Weitere Soloprogramme waren 1988 „Überstehen ist alles“ und 1992 „Schmidtgift“. Die Fernsehzuschauer lernten Harald Schmidt 1988 durch seine

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RIGEL: Symphonie Nr. 4 c-moll BEETHOVEN: Symphonie Nr. 1 C-Dur MOZART: Der Schauspieldirektor – mit Sprechtexten von Harald Schmidt Monsieur Buff und Sprecher - Harald Schmidt (Sprechrolle, Gesang) Madame Herz - Julia Bauer (Sopran) Mademoiselle Silberklang - Robin Johannsen (Sopran) Monsieur Vogelsang - Julien Prégardien (Tenor) Concerto Köln (Konzertmeister - Markus Hoffmann)

erste TV-Show „MAZ ab“ im WDR kennen. Aufgrund ihres Erfolgs wurde die Sendung bereits im folgenden Jahr vom dritten Programm in das Hauptabendprogramm der ARD verlegt. Für den WDR moderierte Harald Schmidt in der Folge bis 1993 auch die Sendung „Psst...“, die dann ebenfalls auf die ARD verlegt wurde. Ab Dezember 1990 stand der wandlungsfähige Show-Allrounder gemeinsam mit Herbert Feuerstein in „Schmidteinander“ vor der Kamera – der endgültige Durchbruch war geschafft. Seine Talk-Show läuft nun seit Jahren abwechselnd bei einem der Privatsender und der ARD. Er moderierte mehrere Bambi-Verleihungen und stand auch beim „Traumschiff“ vor der Kamera. Bei Harald Schmidt kann man nie sicher sein, was das Publikum erwartet. Die Bielefelder dürfen sich aber ganz sicher auf einen höchst unterhaltsamen Abend freuen, wenn Harald Schmidt in die Rolle des Schauspieldirektors schlüpft. 3.3.2012, 20.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle


Wiener Konzert-Gala zu Silvester Johann StrauSS Eine Auslese an populären Schmankerln und begehrten Raritäten in erstklassigen Interpretationen der K&K Philharmoniker und des Österreichischen K&K Balletts hat diese Konzertreihe so populär gemacht. Seit

Aktive Förderung 1997 läutet die Konzert-Gala traditionell den Silvesterabend ein. Das frische Programm überreicht einen musikalischen Blumenstrauß, wie er bunter kaum sein kann – beispielsweise die Walzer „G’schichten aus dem Wienerwald“, „Wein, Weib und Gesang“, die Polkas „Blumenfest“ und „Winterlust“ sowie den obligatorischen „Radetzky-Marsch“. 31.12.2011, 18.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Engagement für die Kultur in Bielefeld Wer sind eigentlich die Menschen, die uns auf der Bühne begeistern? Wie entwickelt ein Regisseur seine Inszenierungsideen? Mit unseren Veranstaltungen schlagen wir eine Brücke zwi-

Shanty-Chor

schen den Welten auf und vor der Bühne und

Das groSSe Jubiläums-Konzert

sprächen zu einem Blick hinter die Kulissen ein.

laden Sie bei Probenbesuchen und Künstlerge-

Werden Sie Mitglied Mitglieder wissen mehr - und zahlen weniger. Das monatliche Informationsschreiben mit beigefügtem Theaterspielplan bringt unsere Mitglieder auf den neuesten Stand. Probenabende, spannende Premieren, ausgezeichnete Konzerte, intensive Begegnungen mit den Künstlern und Theater für Mitglieder zu ermäßigten Preisen, stehen ebenso auf dem Programm wie erlebnisreiche Theaterfahrten. Eine Mitgliedschaft lohnt sich also gleich doppelt: Für Sie und für das Theater, das wir mit Ihrer Hilfe unterstützen können.

Seit 40 Jahren präsentiert der Shanty-Chor-MK-Bielefeld auch im Binnenland seine „Lieder von See“. Die etwa 60 Sänger und die Sailorband verfügen über ein Repertoire von mehr als 150 Seemannsliedern und Shanties. Gesanglich und instrumental liefert der Shanty Chor seinem Publikum beste Qualität, angereichert durch Döntjes, Seemannsgarn und maritime Sketche.

Theater- und Konzertfreunde Bielefeld e.V. Brunnenstr. 3-9 | 33602 Bielefeld Tel. (0521) 17 94 64 | Fax (0521) 17 94 84 E-mail: info@theko-bielefeld.de Internet: www.theko-bielefeld.de

31.3.2012, 19.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle RUDOLF-OETKER-HALLE | 23


Prolog

Mittwochskonzert

Musikkulturen Der Klang der Welt Geigen, Bläser oder Piano – deren Töne erklingen in der Rudolf-Oetker-Halle regelmäßig. Aber im Rahmen der Reihe „Mittwochskonzert Musikkulturen“ erobern auch ungewöhnlichere Klänge den Konzertbau. Einmal im Monat, immer mittwochs, laden WDR 3 und Kulturamt Bielefeld zur musikalischen Horizonterweiterung.

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en Auftakt macht Exprompt mit virtuoser Klangkunst aus Russland. Bajan, Domra und Balalaikas – mit traditionellen Instrumenten und unbändiger Spielleidenschaft entfaltet das Quartett ein virtuoses Ensemblespiel. Bearbeitet Tangos von Astor Piazzolla, Swing von Django Reinhardt oder Werke von Mozart und Rossini.

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Feo Gasy bedeutet „madegassische Stimmen“.

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Sie gehören Musikern aus dem zentralen Hochland der großen Insel im Indischen Ozean, die die Musik ihrer Heimatregion lebendig erhalten und bekannt machen wollen. Kammermusikalische Improvisation und persische Lyrik treffen dagegen bei Cyminology aufeinander, die Poesie im Jazzgewand interpretieren.

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Die Vokalkunst Indiens präsentiert Priyanka Mallik. Die Sängerin ist ein junger Stern am Himmel der klassischen hindustanischen Musik. Das samtweiche Timbre ihrer Stimme, verbunden mit meisterhafter Technik, bezaubert weltweit das Publikum. Mit Suden Aika geht die Reise nach Finnland. Inspiriert von alter Volkspoesie schöpfen die vier Sängerinnen tief aus der finnischen Mythologie. Dabei vereinen sie Vokal-Traditionen ihrer Heimat mit zeitgenössischer Chor-Kunst zu sphärisch-dichtem Gesang.

Suden Aika Zum Abschluss der Reihe widmen sich die Grupo de Fado und Ala Aurea der portugiesischen Mentalität, die im Fado ihren musikalischen Ausdruck findet.

Exprompt: 19.10.11, 20.00 Uhr, Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle Feo Gasy: 16.11.11., 20.00 Uhr, Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle Cyminology: 14.12.11, 20.00 Uhr, Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle Priyanka Mallik: 18.1.12, 20.00 Uhr, Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle Suden Aika: 15.2.12, 20.00 Uhr, Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle Grupo de Fado & Ala Aurea: 14.3.12, 20.00 Uhr, Kl. Saal der Rudolf-Oetker-Halle


The Harlem Gospel Singers Show Queen Esther Marrow Vor 20 Jahren hob die First Lady des Gospel, Queen Esther Marrow, The Harlem Gospel Singers aus der Taufe. In diesem Jahr feiert die größte GospelShow der Welt mit „Life is a Morning“ mit einer großen Tour ihr 20-jähriges Jubiläum. Ihr unverwechselbarer Sound und ihr ganz spezieller Groove machen die Formation zur erfolgreichsten Produktion ihres Genres. „Life is a Morning” ist Aufbruch, Hoffnung, ist Lebensfreude pur – und Gospel ist der Soundtrack zu diesem Gefühl: von traditionellem und zeitgenössischem Gospel über hinreißende Spirituals bis hin zum funkensprühenden Rhythm & Blues der fulminanten Band um den außergewöhnlichen Pianisten Anthony Evans.

Wir sorgen für den guten Ton!

4.1.2012, 20.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Knebel Chöre und K2wei Bekennende Nichtsänger Das Repertoire der ehemals bekennenden Nichtsänger und -sängerinnen der Knebel Chöre bietet Lieder passend zu jeder Stimm- und Lebenslage. „Es gibt praktisch nichts, wovon wir nicht ein Lied singen können“, sagt Chorleiter Thorsten von Knebel, der seit zwölf Jahren vieles möglich macht. Erstmals mit dabei ist der K2wei, das neueste Projekt von Thorsten von Knebel. Und auch in diesem Jahr werden wieder 101 Debütanten, die noch nie öffentlich gesungen haben, eingeladen mitzusingen. 26.11.2011, 20.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

BITel – Förderer der Rudolf-Oetker-Halle Weitere Infos unter:

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Prolog

Hello, I‘m Johnny Cash Hommage an eine Legende Ohne Johnny Cash ist die Musikwelt ein Stück ärmer geworden. Sein Leben war eine Achterbahnfahrt zwischen Weltruhm und Drogenabsturz, religiösem Eifer und Entzug. An diesem Abend wird das musikalische Genie und Enfant terrible auf der Bühne wieder lebendig - durch Gunter Gabriel, der der musikalischen Legende bereits ein Album mit deutschsprachigen Texten widmete. Auch June Carter-Cash, seine Bühnenpartnerin und große Liebe darf nicht fehlen. Verkörpert von der wunderbaren Helen Schneider. 8.3.2012, 20.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Kultur Spezial präsentiert

Nizza Thobi

Universitätschor Bielefeld Bachs Weihnachtsoratorium

Unter dem Titel „Ein Koffer spricht“ singt die Liedermacherin Nizza Thobi vertonte Gedichte von Ilse Weber, Peter Ginz, Jehuda Amichai und anderen jüdischen Autoren. Das titelgebende Gedicht der mit ihrem Sohn in Auschwitz ermordeten Ilse Weber erzählt von dem Koffer aus Frankfurt am Main, der seinen Besitzer vermisst. Die charismatische Nizza Thobi nimmt ihr Publikum mit auf eine aufwühlende Zeitreise. Begleitet wird die Sängerin und Gitarristin von Peter Wegele am Klavier und Niki Kampa an der Violine.

27.03.2012, 19 Uhr, Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

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Einladend erklingt zu Beginn des Weihnachtsoratoriums der Ruf „Jauchzet, frohlocket!“, mit dem der Universitätschor Bielefeld auf das Weihnachtsfest einstimmen möchte. Unter der Leitung von Dorothea Schenk führt er gemeinsam mit international anerkannten Solisten und dem Barockorchester L‘Arco die Teile I-III+VI auf. Beherrschung der alten Instrumente und ein facettenreiches Spiel zeichnen das Barockorchester aus, das erstmals in der Rudolf-Oetker-Halle auftritt. 16.12.2011, 19.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle


Musical-Gala Vom Broadway nach Bielefeld An diesem Abend geben sich Evita, Falco, Dr. Frank N. Furter und viele andere Musical-Helden die Ehre. Denn diese Gala vereint neben wunderschönen Kostümen und Choreographien die schönsten Melodien aus beliebten Musicals. Mit dem OriginalSound der „Broadway Musical & Dance Company“, dargeboten von internationalen Stars der Originalbesetzungen. Ob Klassiker wie die „Rocky Horror Show“, „Das Phantom der Oper“ und „Cats“ oder Whoopi Goldbergs Musicalerfolg „Sister Act“ und einige der berühmtesten Hits des King of Pop. Von „Ich war noch niemals in New York“ bis „We will rock you“, lässt die „Nacht der Musicals“ keinen Ohrwurm aus. 8.1.2012, 19.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

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Prolog

Klassiker und Raritäten

Bielefelder Musikverein Wolfgang Helbich In seiner langen Geschichte hat sich der 1820 gegründete Chor vor allem der Aufführung von Oratorien und anderen chorsinfonischen Werken aller Epochen verschrieben. Komponisten wie Bach oder Händel stehen daher regelmäßig auf dem Programm. Aber auch Unerwartetes, wie in dieser Saison die „Englische Woche“, die allerdings nichts mit Fußball zu tun hat. „Die beiden Komponisten Ralph Vaughan Williams und Edward Elgar sind wahrscheinlich noch nicht mit Chorwerken in Bielefeld

D

ie Saison beginnt aber zunächst mit Franz Schuberts Messe Nr. 5, AsDur D 678. Der Komponist schrieb über die „Missa Solemnis“, sie sei wohl gelungen, und er wolle sie dem Kaiser oder der Kaiserin widmen. Hofkapellmeister Josef Eybler stellte allerdings fest, dass sie nicht in dem „Styl componirt“ sei, den der Kaiser liebt, nämlich kurz und leicht. Mit seiner Messe in As-Dur (vier „b“ als Vorzeichen) betritt Schubert musikalisches Neuland. Weder Haydn, Mozart noch Beethoven gehen in ihren Messen über drei Vorzeichen in der Grundtonart hinaus. Vielleicht hätte dem Kaiser Anton Bruckners Te Deum C-Dur besser gefallen. Mit seiner mitreißenden, bejahenden Gewalt hat es unter Bruckners Chorwerken die größte Volkstümlichkeit erworben und wurde 1886 in Wien uraufgeführt. Es gilt als eines der bedeutendsten Chorwerke seiner Zeit. Bruckner selbst nannte sein Te Deum „Stolz meines Lebens“. Das zweite Saisonkonzert findet im Rahmen der bereits erwähnten „Englischen Woche“ der Bielefelder Philharmoniker statt. Während sonst Wolfgang Helbich am Dirigentenpult steht, ergreift hier der Bielefelder Dirigent und Komponist Bernd Wilden den Taktstock.

Ralph Vaughan Williams hat das Musikleben in England in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit seinem vielfältigen Schaffen maßgeblich geprägt. In „Five mystical Songs“ hat er Gedichte von George Herbert aus dessen Sammlung „The Temple: Sacred Poems“ von 1633 vertont. „The Sons of Light“ ist nach einem Gedicht seiner Ehefrau Ursula Vaughan Williams entstanden. In Edward Elgars Ode „The Music Makers“ nach der Dichtung von Arthur O’Shaughnessy klingt eine tiefe Seelenverwandtschaft zu dem Dichter an. O’Shaughnessy drückte poetisch das aus, was Elgar in Musik umsetzen wollte: Die Künstler sind die wahren Schöpfer und die Inspiration der Menschheit. Die Saison endet – ganz schöpferisch – mit einem wohl unüberbietbaren Höhepunkt in der Geschichte des Oratoriums: Georg Friedrich Händels Messias in der Bearbeitung von Wolfgang Amadeus Mozart. Angeregt durch Baron van Swieten hat der nicht neu komponiert, sondern eine Vorlage bearbeitet. Mozart erreicht damit eine Synthese von barocker Kontrapunktik und klassischem Stil, weshalb diese Fassung eine bemerkenswerte Alternative zum „Original“ darstellt.

zu hören gewesen“, vermutet Frauke Güllemann vom Musikverein.

Erstes Saisonkonzert: 8.10.2011, 20.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle Zweites Saisonkonzert: 17.2.2012, 20.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle Drittes Saisonkonzert: 17.5.2012, 20.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

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Prolog

Giora Feidman Meine Rudolf-Oetker-Halle

Giora Feidman in der Rudolf-Oetker-Halle beim Film&MusikFest 2010

Er strahlt eine ansteckende Heiterkeit aus. Gleich zu Beginn des Gesprächs amüsiert sich der in Buenos Aires geborene Musiker über die typisch deutsche Pünktlichkeit. Für zehn Uhr war der Anruf aus der Redaktion angekündigt, um 10 Uhr klingelt Giora Feidmans Handy. Ebenso zuverlässig hat das Management den Jahrhundert-Klarinettisten darüber informiert, worum es gehen soll: Die Rudolf-Oetker-Halle. Doch wie lässt sich die Begeisterung für die große Dame in Worte fassen? „Es ist schwierig, diesen Ort zu beschreiben“, unterstreicht Giora Feidman. „Für mich ist die Rudolf-

A

ber eine treffende Beschreibung findet er dann doch. „Wer eine Ahnung vom Paradies haben will, muss in diese Halle kommen“, betont der sympathische Musiker. Kein Wunder, dass er selbst hier immer wieder gerne Station macht. Wie zahlreiche andere renommierte Künstler auch. „Ich weiß, dass viele Kollegen das ähnlich empfinden. Hier aufzutreten, ist etwas ganz Besonderes.“ Ein Privileg, das Giora Feidman schon unzählige Male genossen hat. In der letzten Saison war er gleich zweimal hier: Beim Film+MusikFest, wo er den Stummfilm „Der Golem“ musikalisch begleitet hat, und im Rahmen seiner World-Klezmer-Tournee. Von Mozart bis Gershwin hat der lebensfrohe Musiker schon Werke viele Komponisten gespielt, aber Klezmer ist die Musik, die ihn am tiefsten geprägt hat. Nicht nur als Bezeichnung für einen bestimmten musikalischen Stil, sondern vor allem als Begriff für eine Haltung gegenüber der Musik als Weltsprache. „Ein Klezmer spielt nicht, er singt“, sagt der 75-Jährige und tut das nicht nur auf seinem Instrument, sondern mit jeder Faser seines Körpers und seiner Seele. Und dies ist wahrscheinlich das Geheimnis seines immer wieder als unbeschreiblich beschriebenen Tons. Dass dieser Ton in der vielgerühmten Akustik des Konzertgebäudes ganz besonders klingt, weiß Giora Feidman natürlich zu schätzen. „Sogar der Applaus klingt hier anders“, lacht der Musiker. Aber noch entscheidender ist für ihn der Ausdruck des Spiels, und der hängt nicht von der Akustik ab. „Viele Musiker sagen, in einer Kirche zu spielen, sei wegen des Echos schwierig. Aber es hängt vom Spiel ab, ob das Echo falsch ist, von der Atemtechnik und Konzentration. Wenn ich diese Akustik habe: Bravo! Wenn nicht, ist es auch o.k. Wenn man mit Begeisterung und Hingabe spielt, dann ist es egal, wo man auftritt.“

Oetker-Halle ein Tempel. Dort zu spielen ist eine Erfahrung, die man nicht beschreiben kann, sondern erleben muss.“

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Schlechte Akustik gibt es für Giora Feidmann eben nicht. „Heute hat die moderne Technik das ohnehin verändert, denn


v Text: Stefanie Gomoll Fotos: Matthias Schrumpf

viele Räume verfügen über eine elektronische Akustik. Wenn die gut eingesetzt wird, spielt der Raum selbst keine große Rolle.“ Dennoch ist ein Auftritt in der Rudolf-Oetker-Halle für ihn immer wieder ein „spirituelles Erlebnis“ Und eines, das der vor Tatendrang und Spielfreude sprühende Klarinettist auch in

Zukunft immer wieder mit seinem Publikum teilen will. Für alle, die bei der großen Dame der Konzerthallen dagegen nicht ins Schwärmen geraten, hat er abschließend einen passenden Rat. „Wer die Rudolf-Oetker-Halle nicht mag“, scherzt Giora Feidman, „sollte zum Therapeuten gehen.“

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Interview

Die

Rudolf-Oetker-Halle Mitten im Leben

Über ihre Lage wurde viel diskutiert. Lag sie früher weit außerhalb – quasi vor den Toren der Stadt – liegt sie heute mittendrin im städtischen Geschehen. Unbestritten ist, sie ist ein Wahrzeichen Bielefelds. Steht für die konzertanten Aktivitäten der Stadt. Namhafte internationale Künstler, die immer wieder nach Bielefeld kommen, schätzen ihre Qualitäten. Die exzellente Akustik ist eines der Attribute, mit denen die Bielefelder Spielstätte der Extraklasse punktet. Aber eben nicht nur. Die Weichen sind längst Richtung Zukunft gestellt. Im Gespräch: Kulturamtsleiterin Brigitte Brand und Andreas Hansen, verantwortlich für das Management der Rudolf-Oetker-Halle.

Ein Besuch der Rudolf-Oetker-Halle ist in jeder Hinsicht etwas Besonderes. Was macht sie als Konzerthaus einzigartig? Brigitte Brand: Ihre Akustik, ihre Architektur, ihr Service. Wir erhalten immer wieder sehr positive Rückmeldungen von Musikern und Veranstaltern. Sie ist ein hervorragender Ort für alle Konzerte, bei denen es auf die Raumakustik ankommt. Die etwas strenge, schlichte Schönheit ihrer Architektur und ihres Interieurs lässt niemanden unbeeindruckt. Unabhängig, ob man diese mag. Andreas Hansen: Alles zusammen sorgt dafür, dass wir in Bielefeld regelmäßig die ganz großen Künstlerinnen und Künstler der Klassischen 32 | RUDOLF-OETKER-HALLE

Musik begrüßen dürfen. Die Stadt verfügt hier wirklich über einen großen Schatz, der es verdient hat entsprechend gewürdigt zu werden.

Erfüllt die Rudolf-Oetker-Halle heute andere Bedürfnisse als noch in der Vergangenheit? Brigitte Brand: Die Rudolf-Oetker-Halle hat schon immer das Bedürfnis nach guter Musik und Unterhaltung erfüllt, und das tut sie noch heute. Sie steht als Konzerthaus für gehobene und überregional ausstrahlende Veranstaltungen ebenso zur Verfügung wie für lokale Veranstaltungen. Ein aktuelles Beispiel ist das Musical „Tanz um den Hexenkessel“ der Musik- und Kunstschule, das im vergangenen Sommer erfolgreich aufgeführt wurde.


Andreas Hansen: Neben der Traditionspflege müssen wir verstärkt darauf achten, dass sich auch ein neues und jüngeres Publikum für uns und unser Programm interessiert. Auch hier muss es entsprechende Angebote innerhalb, aber auch außerhalb der Klassik geben.

Das entspricht dem Förderaspekt? Brigitte Brand: Ja, wenn einer Stadt ihre Einwohner wichtig sind, muss sie ihnen auch Kultur bieten und lokalen Kulturschaffenden ein Podium geben, das macht eine Stadt attraktiv. Die Rudolf-Oetker-Halle übernimmt diese Aufgabe schon seit Jahren. So steht sie beispielsweise auch dem Musikverein, verschiedenen Chören und Schulen ohne eigener Aula zur Verfügung. Aus der Bielefelder Kulturlandschaft ist sie nicht wegzudenken.

Wie stellt sich die Rudolf-Oetker-Halle aktuell dar? Brigitte Brand: Sie steht in Anbetracht ihrer Ausstattung hervorragend dar. Und, wenn man Auslastung, Mitarbeiterzahl und Zuschussbedarf betrachtet, ist sie eine der wirtschaftlichsten Konzerthallen Deutschlands. Andreas Hansen: Gemessen an der Mitarbeiterzahl und in Anbetracht der vorhandenen technischen und finanziellen Ausstattung arbeiten wir extrem erfolgreich. Es finden wesentlich mehr Veranstaltungen als in anderen Vergleichshäusern statt. Die Zahl der Veranstaltungen pro Mitarbeiter lag Anfang 2009 zum Abschluss einer externen Untersuchung bei rund 53, in „Der Glocke“ Bremen waren es 35 und im Konzerthaus Dortmund sogar nur 8 Veranstaltungen. Das ist auf Dauer nicht durchzuhalten.

Wie kann sich die Rudolf-Oetker-Halle der Zukunft stellen? Brigitte Brand: Mit einem über das rein Klassische hinaus zeitgemäß erweitertem, aber doch hochwertigen Programm. Im reinen Vermietungsgeschäft ist die aktive Programmgestaltung allerdings nur in Grenzen möglich. Dies wäre zu optimieren.

Was heißt das genau? Andreas Hansen: Wichtig ist, dass sich das Haus für junge Menschen öffnet und wir versuchen dieses zu fördern, wo es uns möglich ist. Die Bielefelder Philharmoniker haben hier - quasi als Hausorchester - eine Menge Ideen und leisten bereits hervorragende Arbeit. In der letzten Saison startete sehr vielsprechend in Zusammenarbeit mit dem Konzertbüro Schoneberg die Reihe „Neue Namen“ mit jungen Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern. Brigitte Brand: Darüber hinaus bauen Veranstaltungen, in denen junge Menschen das Konzerthaus aus einer völlig neuen Perspektive erleben, emotionale Bindungen zu dieser Spielstätte auf. Während der Vorbereitungen für das Musical der Musik- und Kunstschule haben die jungen Mitwirkenden viel Zeit in der Halle verbracht, wurden mit ihr vertraut und verbinden jetzt großartige Erlebnisse mit ihr. Auch die Mittwochskonzerte Musikkulturen mit WDR3 sprechen ein ganz neues Publikum an. Andreas Hansen: Aber auch zeitgemäßes Marketing ist von größter Wichtigkeit für ein Konzerthaus. Zum Saisonstart erweitern wir daher die Angebote auf unserer Website und bieten mit 360°-Aufnahmen einen virtuellen Rundgang durch die Rudolf-Oetker-Halle an. Wir müssen moderne Techniken nutzen und in den neuen Medien wie Facebook präsenter werden.

Barbara Pölert-Weiß Welle 11 · 33602 Bielefeld Telefon 05 21 / 25 28 398


Portrait

Der Mann für jede Tonart

Hier stimmt's v Text & Fotos: Corinna Bokermann

Sie nehmen es mit den Besten auf. International gefeierte Künstler greifen gekonnt in ihre Tasten. Virtuos entlocken sie ihnen unglaubliche Klangfarben. Und hätten die beiden Flügel in der RudolfOetker-Halle Ohren zum Hören, sie hätten bereits ein immens großes Repertoire erlebt. Mit ihren 2,74 Meter Länge zählen die zwei Steinway & Sons aus der Modellreihe D übrigens zu den größten Flügeln, die es gibt. Was wirklich in ihnen steckt, weiß Erhard Beyer. Seit 1978 stimmt der Orgel- und Harmoniumbaumeister aus Bielefeld die beiden Flügel. Damit sie ihre wahre Größe zeigen können.

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"Hélène Grimaud bevorzugt einen knallhart gestimmten Flügel, dafür müsste der Hammerkopf quasi gehärtet werden."

E

r hat ein feines Gehör. Darauf verlässt er sich bei seiner täglichen Arbeit. „Es muss nicht ganz still sein“, erklärt Erhard Beyer. Ist es aber zu laut, wird es schwierig für den Fachmann, der auch im Stadttheater seine Finger im Spiel hat, wenn es darum geht, die Instrumente fit für ihren Auftritt zu machen. „Dazu gehört auch heute noch viel Handarbeit“, unterstreicht der 60-jährige Bielefelder. Handarbeit, die ihn am Tag der Konzerte mehrfach in die Rudolf-Oetker-Halle kommen lässt. Das erste Mal vor der Probe. Für die Grundstimmung. Sie dauert meist eineinhalb Stunden. „Dafür bin ich meist vormittags vor Ort“, erzählt Erhard Beyer. Reist ein fremdes Orchester an oder kommen die Solisten später, kann es auch sein, dass er erst nachmittags diese Arbeit erledigen kann. Ist die Probe schließlich beendet, steht er das zweite Mal am Flügel. Zum Nachstimmen. „Dauern die Proben bis 19 Uhr an, wird die Zeit dafür manchmal ganz schön knapp“, schmunzelt der 60-Jährige. So wie bei einem Konzert mit Martha Argerich. Sie probte, spielte ein kurzes Crescendo und dann riss eine Saite. „Da war es kurz nach 19 Uhr“, erinnert sich Erhard Beyer. In der Kürze der Zeit konnte er nur noch die Saite rausknipsen und die Tasten des Flügels säubern. Denn: Martha Argerich hatte sich beim Crescendo auch noch den Finger verletzt. Doch solche Vorfälle sind eher die Ausnahme. Die Zeit im Blick zu haben, ist jedoch immer fester Bestandteil seiner Arbeit. Schließlich warten die Konzertbesucher auf ihren Einlass. Er war 27 Jahre alt, als er zum ersten Mal das Stimmen der Flügel in der RudolfOetker-Halle übernahm. Inzwischen kennt er die Vorlieben etlicher Künstler. „Hélène Grimaud bevorzugt einen knallhart gestimmten Flügel, dafür müsste der

Hammerkopf quasi gehärtet werden“, erklärt Erhard Beyer, „Alfred Brendel wiederum favorisiert einen weich intonierten.“ Eine Vorliebe, die wohl auch Irvin Gage bekannt war. Als er kurz nach Brendel in der Rudolf-Oetker-Halle gastierte und probte, stellte er lachend fest: „Oh, Brendel was here!“ Erhard Beyer berücksichtigt die Intonationswünsche, die von Künstler zu Künstler variieren und macht möglich, was im Rahmen des Instrumentes möglich ist. „Meine Aufgabe ist es, vor Ort zu sein, um die Künstler zu begleiten“, sagt der Bielefelder, der das Familienunternehmen in vierter Generation leitet und die beiden Flügel in der Rudolf-Oetker-Halle wohl so gut kennt wie kein Zweiter. Grundsätzlich ist der Steinway im großen Saal brillanter und kraftvoller als der im kleinen Saal. „Und er ist im Ton reiner, sehr klar und entspricht damit auch dem Geschmack der heutigen Zeit“, betont Erhard Beyer. Das liegt allerdings nicht zuletzt daran, dass er neuer ist. Er steht erst seit 2002 in der Rudolf-Oetker-Halle, der Flügel im kleinen Saal ist dagegen schon über vierzig Jahre alt. „Er wird aber trotz seines Alters von den Pianisten gern bespielt“, weiß der Fachmann. Für den Klang und die Akustik in der Rudolf-Oetker-Halle spricht darüber hinaus die Tatsache, dass an beiden Instrumenten immer wieder Tonaufnahmen gemacht werden. Trotzdem kommt es schon mal vor, dass Künstler ihre eigenen Flügel mit auf Reisen nehmen. „Diese müssen sich – vor allem im Winter – nach dem Transport erst einmal akklimatisieren“, so Erhard Beyer, der seit einigen Jahren mit seinem Sohn Sebastian kompetente Unterstützung an seiner Seite hat. „Das entlastet enorm“, stellt er mit Blick auf die vielen Jahren fest, in denen er noch allein zwischen Rudolf-OetkerHalle und Stadttheater pendelte. An ein

freies Wochenende war damals nicht zu denken. Das ist heute anders. Flexibilität ist – neben seinem Know-how – dennoch gefragt. Und trotz seiner langjährigen Erfahrung ist er auch heute noch aufgeregt, wenn namhafte Künstler kommen. „Dann denke ich zwischendurch immer mal wieder ‚hoffentlich mach' ich das gut genug‘“, schmunzelt Erhard Beyer. Zweifellos ist das so. Die vielen eigens für Erhard Beyer signierten CD’s der Künstler, die er als Dank für seine Arbeit erhalten hat, sind der beste Beweis dafür. Und keineswegs nur eine vorübergehende Stimmungssache. Er ist in der Rudolf-Oetker-Halle am Flügel der Mann für jede Tonart.

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Comedy

Spaßvögel in der Rudolf-Oetker-Halle

Angriff aufs Zwerchfell Es darf wieder gelacht werden. Drei erfolgreiche Comedians der deutschen Spaß-Szene geben sich in der RudolfOetker-Halle förmlich die Klinke in die Hand. Mal scheinbar verwirrt, mal expliziter, mal hintersinnig – Die Bielefelder dürfen sich auf Olaf Schubert, Sascha Grammel und last but not least Oliver Pocher freuen.

Olaf Schubert

Sascha Grammel

Meine Kämpfe

Hetz mich nicht!

Wenn es irgendetwas gibt, was man im Leben auf gar keinen Fall versäumen sollte, dann ist es Olaf Schubert live erlebt zu haben! Denn Olaf Schubert, das leicht labil wirkende Gesamtkunstwerk aus Dresden – wie immer man ihn nennen mag: das „Wunder im Pullunder“, den „Mahner und Erinnerer“ oder schlicht „Weltverbesserer und Humorist“ – verkündet stolz: „Seht! Hier sind meine Kämpfe.“ Zurückhaltung ist Schuberts Sache nicht. Und der ewige Querschläger bleibt unbequem! Dort, wo andere Künstler Lösungen anbieten, bietet Schubert Stirn – einfach so! Weil er viel davon hat und weil er gerne gibt! Nachdem der 1967 geborene Olaf Schubert nach eigenem Bekunden als Fußpfleger, Kameramann und Essenträger arbeitete, nahm er das Studium der Musik und Architektur in Berlin und Minsk auf. Im Frühherbst 1989 begann er – gemeinsam mit anderen Bürgerrechtlern –, die politische „Wende“ in der DDR einzuleiten. Als Musiker und Liedermacher tingelte er nach dem Fall der Mauer durch die stark vergrößerte Republik. Der Durchbruch gelang Olaf Schubert 2001, als er mit seinem Programm „Echte Menschen“ den Cabinet Kabarett Preis gewann. Obwohl er 2002 keinen Preis gewann, war er fortan regelmäßiger Gast im „Quatsch Comedy Club“ auf Pro7. Seitdem verging kaum mehr ein Jahr ohne Auszeichnung. Olaf Schubert hat einmal gesagt: „Die Wahrheit ist gekrümmt!“ Und so verwundert es kaum, dass ein Großteil der Menschen, die ihn erleben durften, diese Aussage bestätigt, mussten sie doch erst den aufrechten Gang wiedererlernen, um nach Hause zu gelangen.

Kennen Sie den? Nein? Dann wird es aber höchste Zeit! Spannen Sie Ihre Lachmuskeln an, denn hier kommt Sascha Grammel. Der sympathische „Puppet-Comedian“ spielt sich seit 1997 mit seinem außergewöhnlichen Mix aus cooler Comedy und bestem Bauchreden in die Herzen der Zuschauer. Dabei tritt er den Beweis an, dass Bauchreden mehr ist als Unterhaltung auf Betriebsfesten mit dem Charme von gestern. In seinem Live-Programm „Hetz mich nicht!“ mixt Sascha Grammel gekonnt skurrile Comedy mit gekonntem Puppenspiel und der praktischen Fähigkeit, mit dem Bauch zu reden. Tatkräftige Unterstützung erhält der Berliner von Josie, einer zuckersüßen Schildkröte, die teilzeit auf 24-Stunden-Basis als EC-Automat im Außendienst arbeitet. Außerdem dabei: Prof. Dr. Peter Hacke, Ökotrophologe und waschechter Hamburger, der sich – im Dienste der Wissenschaft – leidenschaftlich dem Thema Fastfood widmet. Und last but not least gibt es da noch Frederic Freiherr von Furchensumpf. Der ausgemachte Showstar ist eine kuriose Mischung aus Adler und Fasan, der zwischen Punk und Adel konsequent seinem Lebensmotto „Hetz mich nicht!“ folgt. „Meine Puppen haben menschliche Züge“, erzählt Grammel. „Sie kämpfen mit ihrem Gewicht und mit Telefonanbietern. Sie schämen sich, sind verliebt oder schüchtern.“ Mit dieser Mischung aus Comedy und Puppenspiel wird Sascha Grammel auch sein Publikum in Bielefeld begeistern – und das ganz unabhängig vom Alter.

7.10.2011, 20 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle 36 | RUDOLF-OETKER-HALLE

3.11.2011, 20 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle


Oliver Pocher Die Wahrheit – und nichts als die Wahrheit In der heutigen Zeit trauen sich immer weniger Menschen die Wahrheit zu sagen. Zu Recht – denn die Wahrheit zu sagen, tut oft weh, vor allem vor Lachen. Das beweist Oliver Pocher auf seiner neuen Tour „Die Wahrheit – und nichts als die Wahrheit“. Offen und ehrlich erzählt er die Wahrheit übers Fernsehen, Babys, Männer, Frauen und alles, was ihm in den letzten Jahren widerfahren ist. Darüber hinaus beantwortet der Comedian auch gerne Fragen, des Publikum: selbstverständlich offen und ehrlich. Presse und Prominente sind schon heute von seinem neuen Programm begeistert und freuen sich auf die kommende Tour. So titelte die „Bild“ in Bezug auf Pochers Programmtitel: „Unser Motto”. Und Ex-Verteidigungsminister KarlTheodor zu Guttenberg ließ sich mit der Aussage: „Kein Plagiat – ein Original” zitieren. Harald Schmidt wünscht seinem ehemaligen TV-Partner „nur das Beste – auch beruflich” und leider hatte Heidi Klum kein Foto für den Comedian. Für bundesweites Aufsehen sorgte Oliver Pocher erstmals 1998 mit seinem Auftritt bei einer Pressekonferenz der „Backstreet Boys“. Vor zahlreichen Journalisten performte er den Song „Everybody“, um sich bei der Boygroup zu bewerben – die Band nahm ihn nicht auf, aber die Weichen für seine Karriere waren gestellt. Darüber hinaus präsentierte Oliver Pocher mit großem Erfolg seine Stand-Up-Nummern in Sendeformaten wie der „Harald Schmidt Show“ und dem „Quatsch Comedy Club“ und gab 2001 sein Schauspiel-Debüt in der Vorabendserie „Sternenfänger“. Die Rolle des Simon Peters in dem Kinofilm „Vollidiot“ schien für ihn maßgeschneidert. Oliver Pocher ist auf den Bühnen der Republik und im Fernsehen ein gern gesehener Gast. So auch im Oktober in der Rudolf-Oetker-Halle, wenn er seinem Publikum mit der „reinen Wahrheit“ reinen Wein einschenkt. 15.10.2011, 20 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle RUDOLF-OETKER-HALLE | 37


Bielefelder Philharmoniker

Sein Tag beginnt und endet mit Musik. Und während der Generalmusikdirektor beruflich natürlich mit Klassik in Verbindung gebracht wird, sind seine musikalischen Vorlieben privat breiter gestreut. Von Jazz über Rock bis Indie. Da kann es auch schon einmal vorkommen, dass er sich mit Joe Cocker auf Betriebstemperatur bringt, um anschließend Arnold Schönberg zu dirigieren. „Solche verrückten Dinge mache ich gerne“, schmunzelt Alexander Kalajdzic. „Das funktioniert wie bei einem Sportler, der beim Laufen Musik hört und sich damit hochzieht.“ Seit einer Spielzeit ist der GMD jetzt in Bielefeld und hat mit seiner Leidenschaft für die Musik auch das Publikum gepackt.

Die erste erfolgreiche Spielzeit liegt hinter Ihnen. Worüber haben Sie sich besonders gefreut? Alexander Kalajdzic: Eigentlich über alles (lacht). Das Ensemble, das Orchester, die Stimmung und die musikalische Entwicklung. Ich glaube, wir sind auf einem richtig guten Weg. Das merkt man auch bei den Zuschauern, besonders an den steigenden Besucherzahlen, vor allem in der Rudolf-Oetker-Halle.

Gibt es auch Punkte, die noch verbesserungsfähig sind? Alexander Kalajdzic: Ja, natürlich. Wir haben bislang alles daran gesetzt – und werden den Weg auch fortführen – so viele Menschen wie möglich zu erreichen und sie davon zu überzeugen, uns zu besuchen. 38 | RUDOLF-OETKER-HALLE

Musik erzählt Geschichten. Und diese Geschichten kann man nur vor Ort wirklich hören. Dann ist ein Konzert etwas, was einen wirklich packt und man kommt immer wieder. Dieser erste Gang ist entscheidend und für den wollen wir offensiv werben. Ganz wichtig sind mir die Jugendkonzerte. Außerdem waren wir auch in Schulklassen und Schüler waren bei unseren Proben. So können sie erleben, was wir machen und wie Musik entsteht. Es ist erstaunlich, wie viel Elan, Energie und vor allem wie viel Interesse so junge Menschen an der Musik haben. Diese Programme wollen wir so weit wie möglich ausbauen.

Die letzte Spielzeit ist beim Publikum sehr gut angekommen. Aber wie entsteht eigentlich die richtige Programm-Mischung? Alexander Kalajdzic: Zum einen gibt es Stücke, die eine Zeit lang hier nicht gelaufen sind, zum anderen gibt es Vorgaben, zum Beispiel durch Jubiläen wie das Mahlerjahr, wo klar ist, dass wir sie mit mehreren Stücken würdigen. Dann gibt es Stücke, die ich wichtig finde, die man spielen sollte. Die Voraussetzung ist allerdings, dass man die Mentalität des Publikums versteht. Mittlerweile bin ich in Bielefeld angekommen und hoffe, ich kann das Publikum einschätzen. Außerdem habe ich die Programme der letzten Jahre studiert, auch im Hinblick auf die Zuschauerzahlen, und ich denke, unsere Programmpolitik kommt bei den Menschen gut an. Natürlich gibt es auch feste Größen. Haydn, Mozart und Beethoven müssen schon in regelmäßigen Abständen gespielt werden. Und für die Orchesterdisziplin ist es sehr wichtig, sich mit der Wiener Klassik auseinanderzusetzen. Aber auch die Breite des Repertoires ist entscheidend. Wir möchten Musik aus vier Jahrhunderten spielen. Außerdem hat die Auswahl der Solisten zumindest indirekt mit dem Programm zu tun. Wenn man weiß, dass ein Solist bestimmte Werke wunderbar spielt, dann nimmt man die in das Programm. Professorin


Man muss an die

Musik glauben

Interview mit GMD Alexander Kalajdzic v Interview: Stefanie Gomoll Foto: Fritz Schwarzenberger

Ragna Schirmer spielt in dieser Saison zum Beispiel alle Beethoven Klavierkonzerte mit uns. Sie ist quasi unser Artist in Residence. Aber das Entscheidende, das, worauf es wirklich ankommt, ist, dass man eine Vision hat, was man den Menschen erzählen will.

Gibt es Konzerte, die Ihnen besonders am Herzen liegen? Alexander Kalajdzic: Ich selbst dirigiere sechs Konzerte und alle sind ein Highlight für mich. Wie soll man sich zwischen Mahlers „Lied von der Erde“ oder der Fünften von Schostakowitsch entscheiden? Dieses emotionale Wunderwerk begleitet mich, seit ich denken kann. Aber auch die modernen Stücke wie die „Sphären“ von York Höller gefallen mir. Das ist ein hochsensibler Komponist, der wunderbare Klangfarben in seine Musik hineinprojiziert. Generell gilt: Wenn Sie sich ernsthaft mit einem Werk beschäftigen, dann müssen sie es lieben, als das Wichtigste im Moment betrachten, sonst funktioniert das nicht. Wenn Sie an die Musik nicht glauben, sie nicht als große Musik interpretieren, dann erreichen Sie nur die Hälfte des Ausdrucks, der wirklich möglich ist.

Was gefällt Ihnen an der Rudolf-Oetker-Halle besonders gut? Alexander Kalajdzic: Alles (lacht). Alles, was hörbar ist. Die Akustik ist ein ganz großer Vorteil des Standorts Bielefeld. In dieser Halle ist alles möglich. Die leisesten Töne, die es überhaupt gibt, der perfekte Übergang zwischen der Stille und dem leisesten hörbaren Ton. In anderen Hallen hört man zum Beispiel nur auf der Empore gut. Die RudolfOetker-Halle ist ein Gesamtpaket, der Klang ist überall gut. Dieser Klang hat auch etwas so Sinnliches, dass sich ein Orchester wirklich richtig hochschaukeln kann, und das ist uns auch super gelungen in der letzten Spielzeit. RUDOLF-OETKER-HALLE | 39


Historie

Schöne Grüße

mit Konzerthalle

v Fotos: Thomas Rabsch

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wiener_klassik_programm_oetkerhalle_11_12:Programm Oetkerha

BIELEFELD Rudolf-Oetker-Halle Einladung zum Abonnement 2011/12

Unter der Leitung von

Mit Programmeinführung jeweils um 19.15 Uhr!

Heribert Beissel

Unsere Konzerte 2011/2012

Bestellen Sie jetzt Ihr Abo für die neue Spielzeit!

Genießen Sie die bedeutendsten Komponisten der „Wiener Klassik“ in der Rudolf-Oetker-Halle in Bielefeld.

Dienstag, 4. Oktober 2011 Ludwig van Beethoven

Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73 Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 Klavier: Federico Colli 1. Preisträger des 10. Internationalen Mozartwettbewerbes 2011 Salzburg

Dienstag, 29. November 2011 Joseph Haydn Sinfonie Nr. 90 C-Dur

Frédéric Chopin

Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11

Franz Schubert

Sinfonie D-Dur KV 111/120 Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur KV 467 Serenade Nr. 9 D-Dur KV 320 („Posthorn-Serenade“)

Gebäude wurde bald nach seiner Eröffnung zum beliebten Motiv für Ansichtskarten. Die spiegeln die Veränderung des Hauses und seiner Umgebung sowie die Zeitläufte – inklusive der berüchtigten Karte „Adolf Hitlerpark mit Konzerthalle“. Kreativ auch der Umgang mit dem Namen des

Tourist-Information: Tel. 05 21/ 51 69 99 Neue Westfälische: Tel. 05 21/ 55 54 44 Gütersloh: Münsterstr. 46 Tel. 0 52 41/ 88 11

Ballet de cour

Robert Schumann

und bekannten Vorverkaufsstellen in der Region.

Violinkonzert d-Moll

Georges Bizet

Sinfonie C-Dur Violine: Sergey Malov 1. Preisträger des 10. Internationalen Mozartwettbewerbes 2011 Salzburg

Montag, 2. April 2012 Otto Nicolai

Ouvertüre zu „Die lustigen Weiber von Windsor“

„Oetker-Halle“ – mal mit Bindestrich, mal in

Harfenkonzert e-Moll op. 182

einem Wort – bis zur „Dr. Oetker Konzerthalle“.

0,14 EUR/Min., Mobilfunkpreise max.0,42 EUR/Min.

Montag, 5. März 2012 Gabriel Pierné

Konzertbaus: Das reicht von der schlichten

Abo-Preise für alle 5 Konzerte: 45,00; 60,00; 78,00; 93,50; 112,50 Euro zzgl. 2,50 Euro Versand/Bearbeitung. 11,00; 15,00; 20,00; 24,00; 28,50 Euro zzgl. Vvk.-Gebühr bei: Karte - online.de Tel. 0 18 05 / 56 05 50

Dienstag, 7. Februar 2012 Wolfgang Amadeus Mozart

auch mit der Rudolf-Oetker-Halle. Das prächtige

Klassische Philharmonie Bonn Belderberg 24 53113 Bonn Tel. 0 521 / 5 60 37 74 Fax 0 2 28 / 63 48 50 (Beratung: Mo.–Fr. von 9.30–12.00 Uhr)

Einzelkarten:

Symphonie Nr. 3 D-Dur D 200

Urlaubsgrüße aus Bielefeld – natürlich gerne

Abonnements:

Weitere Informationen zu den einzelnen Konzerten sowie Sitzmöglichkeiten für Abonnements bei:

Sie finden uns auch im Internet unter: www.klassische-philharmonie-bonn.de E-Mail:info@klassischephilharmonie-bonn.de

Carl Reinecke

Robert Schumann

Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 („Rheinische“) Konzertbeginn jeweils 20.00 Uhr Programmänderungen vorbehalten.

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Kultur

kulturextra

10 Jahre Kultur & Wirtschaft

Das Unternehmensnetzwerk für Kultur in Bielefeld feiert Jubiläum: kulturextra wird zehn Jahre alt. Und wie könnte man das besser feiern als mit einem hochkarätigen Kultur-Programm am 18. Oktober in der Rudolf-Oetker-Halle.

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D Friedhelm Rieke und Wolfgang Brinkmann Stadtwerke Bielefeld

„Die Bielefelder Kulturszene ist sehr lebendig und vielfältig. Wir wollen uns dafür engagieren, dass dies so bleibt.“

Norbert Müller BGW

„Die Idee, Kultur durch Sponsoring für viele BürgerInnen erlebbar zu machen, hat uns überzeugt. Gerade in den Wohnungen der BGW leben viele BürgerInnen, denen eine Teilhabe an Kulturveranstaltungen allein aus finanziellen Gründen kaum möglich ist.“

urch die Jubiläumsveranstaltung führen zwei bekennende Ostwestfalen: die Kabarettisten Heinz Flottmann und Ingo Börchers stehen für Humor made in Bielefeld. Neben dem „GlasBlasSingQuintett“ aus Berlin, das unter anderem bereits das Publikum von „Wetten, dass …?“ begeisterte, steht an diesem Abend auch das Trio „Alpcologne“ auf der Bühne der Rudolf-Oetker-Halle. Das musizierte schon vor zwei Jahren bei „Streetlife“ auf dem Klosterplatz. „Es ist absolut beeindruckend, was die Musiker auf ihren Alphörnern leisten“, erinnert sich Kulturamtsleiterin Brigitte Brand. „Erfrischend auch die italoamerikanische Sängerin mit ihrem charmanten Akzent.“ Außerdem dabei: die Knebel Chöre, eines der außergewöhnlichsten Ensembles in Bielefeld. Ihr Motto: „Was zu dumm ist, gesagt zu werden, wird gesungen.“

Innovative Kulturförderung Vor zehn Jahren rief der damalige Kulturamtsleiter Andreas Kimpel kulturextra ins Leben. Angesichts leerer Haushaltskassen sah er die freie Kulturarbeit gefährdet. Mit kulturextra entwickelte er ein innovatives Kommunikations- und Partnerschaftsmodell für Sponsoren, bei dem Wirtschaft und Kultur eine fruchtbare Verbindung eingehen. „Die Sponsoren verpflichten sich über mehrere Jahre, eine bestimmte Summe zu zahlen“, erläutert Brigitte Brand das Konzept. „Damit wird unser Gesamtprogramm gefördert. Und das ist das Besondere, denn normalerweise werden eher Highlights unterstützt. So haben wir Planungssicherheit, bei sieben Partnern ist


Kultur

Carsten Heins Alcina

„Sport und Kultur sind wichtige gesellschaftliche Aufgaben, die uns am Herzen liegen. Wir sehen Kultur als Sport für den Geist.“

Birte Kleppien Radeberger Gruppe

„Als ein Unternehmen der Bielefelder Dr. August Oetker KG gehört es neben dem Sponsoring von Sport-Events schon immer zu unserem Engagement, kulturelle Projekte zu unterstützen.“

Dr. Wolfgang W. Böllhoff Böllhoff Gruppe

„Einer unserer wesentlichen Förderschwerpunkte ist die Kultur – und da liegt uns Bielefeld am nächsten!“

Manfred Brinkmann Sparkasse Bielefeld

„Für unsere Förderbeiträge haben wir hohe Zinsen, einen hohen Mehrwert in Form von ambitionierten Kulturprogrammen erhalten.“

Maik Ramforth-Wüllner Carolinen

„Mit großer Freude sehen wir das stets qualitativ hochwertige Niveau der Veranstaltungen und die sehr gute Resonanz des Publikums.“

der Beitrag für die einzelnen Unternehmen erschwinglich, und wir können ein Extra an hochwertiger Kultur für Bielefeld bieten.“ Damit können auch innovative Kleinprojekte gefördert werden, die ansonsten schwerlich aus ihrer Nische kämen. Das Sponsoring hilft dabei, die Eintrittspreise günstig zu halten. So bleibt der Kulturgenuss für die Bürger erschwinglich, bei manchen Veranstaltungen ist er gar kostenfrei. Viele faszinierende Künstler konnten dank kulturextra nach Bielefeld geholt werden. Ein echter Gewinn für die Stadt.

„Wir für Bielefeld“ Davon sind seit zehn Jahren auch die Geschäftsführer der BGW, von Carolinen, der Sparkasse Bielefeld und den Stadtwerken überzeugt. „Eine Initialzündung brauchten wir nicht“, erinnert sich Manfred Brinkmann von der Sparkasse Bielefeld. „Kultur- und Sportförderung gehören seit vielen Jahren zum Engagement der Sparkasse und ihrer Stiftung.“ Für Maik Ramforth-Wüllner von Carolinen war das spartenübergreifende Gesamtprogramm ausschlaggebend und die damit verbundene Möglichkeit, die kulturelle Vielfalt der Region zu fördern. Auch BGWChef Norbert Müller ließ sich vor zehn Jahren schnell überzeugen: „Die Idee von Andreas Kimpel war gut und richtig. Das Format passt genau zu unserem Motto: Wir für Bielefeld!“ Ohne das Engagement der Wirtschaft hätte Bielefeld sicherlich nicht eine solch lebendige Kulturszene, die diese Stadt am Fuße des Teutoburger Waldes so lebens- und liebenswert macht. Darin sind sich die kulturextraPioniere Friedhelm Rieke und Wolfgang Brinkmann von den Stadtwerken einig. Dies hat weitere Unternehmen angespornt, die Arbeit des Kulturamtes zu fördern: Seit einigen Jahren sind Alcina, die Böllhoff Gruppe und die Radeberger Gruppe mit im Boot. „Für uns ist es nicht nur eine Unterstützung für Bielefeld, sondern auch für die Bielefelder Bürger. Eine Aufgabe, die wir wirklich gern machen“, unterstreicht Carsten Heins von Alcina. Die Verbundenheit mit Bielefeld ist eine Triebfeder aller Sponsoren. So auch für die Radeberger Gruppe: „Als ein Unternehmen der Bielefelder Dr. August Oetker KG fühlen wir uns mit der Stadt verbunden“, betont Birte Kleppien, „und das Programm stellt für Bielefeld eine echte kulturelle Bereicherung dar.“ Eben ein kulturelles Extra, das Bielefelder Unternehmen gerne unterstützen und vorantreiben. Ganz selbstverständlich. 10 Jahre kulturextra

18.10.2011, 20 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle 44 | RUDOLF-OETKER-HALLE


Konzert

Hilary Hahn

Die Kunst der Nuance

Aus dem einstigen Geigenwunderkind ist eine erwachsene Künstlerin geworden, die die Herausforderung liebt. Nach ihrem umjubelten Rezital im Mai kehrt Hilary Hahn jetzt mit Mendelssohns berühmtem Violinkonzert in Begleitung der NDR Radiophilharmonie Hannover in die Rudolf-Oetker-Halle zurück.

D

Felix Mendelssohn Bartholdy – Violinkonzert in e-Moll op. 64 Anton Bruckner – 4. Sinfonie in Es-Dur

ie Geigenvirtuosin versteht sich wie kaum eine andere auf die Kunst der unspektakulären Nuance. Ihr Spiel ist kontrolliert und empfindsam gleichermaßen, dezent und trotzdem einleuchtend klar im Ausdruck. Hilary Hahn hat sich über die Jahre vom Wunderkind zu einer der international gefragtesten Geigerinnen unserer Zeit entwickelt. Mit ihrer Aura aus Stolz, Können, Selbstgewissheit und Zurückhaltung hob sie sich schon immer aus dem Gros ihrer Kolleginnen heraus. So viel Perfektion könnte seelenlos wirken, aber Hilary Hahn baut auf den Zauber des absolut genau intonierten Notentextes. Ihr Violinklang besitzt etwas Allumfassendes, strahlt eine enorme, fast hypnotische Ruhe aus. Bereits als 4-Jährige erhielt die in Lexington, Virginia (USA) geborene Hilary Hahn ihren ersten Geigenunterricht. Das war 1983. Zwei Jahre später nahm sie ein fünfjähriges Studium bei Klara Berkovich auf, die vor ihrer Emigration nach Baltimore 25 Jahre lang Lehrerin an der Leningrader Schule für musikbegabte Kinder war. 1990 trat Hilary Hahn in das Curtis Institute of Music in Philadelphia ein. Hier studierte sie bei dem Ysaÿe-Schüler Jascha Brodsky. Neben ihrer solistischen Tätigkeit hat Hilary Hahn auch großes Interesse an Kammermusik und arbeitet zudem mit Musikern außerhalb der Klassik zusammen: Sie wirkte beispielsweise als Solistin beim Soundtrack von M. Night Shyamalans Film „The Village“ mit sowie als Gast bei dem

Album „Worlds Apart“ der Alternativ-Rockband And You Will Know Us By the Trail of Dead. Ihr Europadebüt gab die Geigerin 1993 beim Budapester Festival-Orchester in Ungarn. Drei Jahre später folgten erste Aufnahmen von Bachs Sonaten und Partiten für Solovioline. Im selben Jahr noch debütierte sie in der legendären Carnegie Hall. Für ihre Aufnahme der Konzerte von Samuel Barber und Edgar Meyer erhielt die US-Amerikanerin im Jahr 2000 den Deutschen Schallplattenpreis und den Cannes Classical Award. Nur zwei Jahre später unterzeichnete die junge Geigenvirtuosin einen Exklusivvertrag bei der Deutschen Grammophon Gesellschaft und machte ihre erste Aufnahme für das Gelblabel, die 2003 veröffentlicht wurde: vier Konzerte von J. S. Bach mit dem Los Angeles Chamber Orchestra unter Jeffrey Kahane. Ihre Aufnahme von Mozart-Sonaten mit Natalie Zhu konnte in Deutschland sogar die Pop-Charts stürmen. Hier hat sie ihre treuesten Anhänger. Auch in der Rudolf-Oetker-Halle ist sie regelmäßig zu Gast. Überrascht immer wieder mit einem neuen, anspruchsvollen Programm. Denn Hilary Hahn ist dafür bekannt, der Musik genau das zu geben, was sie braucht, um plastisch zu erstehen und seelenvoll zu klingen. 23.11.2011, 20:00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

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Konzertreihe

Neue

Namen

After-work Konzerte Neues zu ungewöhnlicher Uhrzeit entdecken. Das ist auch in dieser Saison in der RudolfOetker-Halle wieder möglich. Zum zweiten Mal präsentiert das Konzertbüro Schoneberg in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt die Konzertreihe „Neue Namen“. Im letzten Jahr feierten die After-work Konzerte erfolgreich Premiere. In diesem Jahr warten deshalb nicht nur drei, sondern vier spannende Nachwuchskünstler darauf, sich im Kleinen

Jan Lisiecki Ingolf Wunder

Mikhail Simonyan

Saal der Rudolf-Oetker-Halle ab 18.30 Uhr

Miloš Karadaglic

zu präsentieren. Denn: Auf der Suche nach Weltstars von morgen muss in Bielefeld nämlich niemand mehr unter der Woche spät ins Bett gehen. „Hier vereint sich überragendes Können mit überschäumender Spielfreude und Reife der Interpretation mit jugendlicher Frische“, verspricht Till Schoneberg.

Ingolf Wunder – Der Name ist Programm Klavierwettbewerbe gibt es unzählige. Doch der internationale Chopin-Wettbewerb in Warschau gilt als einer der ältesten und bedeutendsten überhaupt. Gilt als Wegbereiter für eine Weltkarriere. Als Ingolf Wunder dort im letzten Jahr den zweiten Platz belegte, war das ungefähr so, als hätte ein noch unbekannter Michael Jackson überraschend einen Grammy gewonnen. Doch selbst wenn er Erster geworden wäre, hätte es für ihn nicht besser laufen können. „Ich bin seit dem ChopinWettbewerb in ganz Europa auf Tour, komme also nicht zur Ruhe." Der junge Österreicher hat bereits eine CD mit den Chopin-Werken des Wettbewerbs bei der Deutsche 46 | RUDOLF-OETKER-HALLE


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Grammophon eingespielt. Und eine begeisterte Fan-Gemeinde hat er inzwischen sowieso. In Polen warten nach Konzerten oft hunderte 15bis 25-Jährige, die ihn um ein Autogramm bitten. „Das ist wirklich ein Wahnsinn“, resümiert der junge Klaviervirtuose. Miloš Karadaglic – Die Gitarre aus dem Winterschlaf erwecken Während Ingolf Wunder erst mit 14 Jahren das Klavier für sich entdeckte, war Miloš Karadaglic mit 14 Jahren in seinem Heimatland Montenegro bereits ein Kinderstar. Mit acht Jahren begann er Gitarre zu spielen, gewann wichtige Wettbewerbe und sammelt seitdem Auszeichnungen en gros. „Eine hervorragend differenzierte, absolut stimmige Interpretation von Ginasteras Sonate: ein gewaltiger Klangteppich voll licht erfüllter Melancholie und virtuoser Energie“, so lobte ihn The Times. Sein erstes Album, eine persönliche musikalische Reise ans Mittelmeer, erscheint in diesem Jahr bei der Deutschen Grammophon. Geplant sind Recitals nicht nur in Europa, sondern auch in Boca Raton in Florida. Nicht nur im sonnenreichen Florida wird er die klassische Gitarre mit seiner Energie und seinen Emotionen aus ihrem Winterschlaf erwecken. Mikhail Simonyan – In der Musik geht es nicht nur um Musik Er hatte es am Anfang nicht leicht, doch der inzwischen 24-Jährige hat sich durchgesetzt. In Bielefeld konzertiert Mikhail Simonyan gemeinsam mit Alexei Podkorytov, Klavier. Als kleiner Junge wurde Mikhail Simonyan an der Musikschule in seinem Heimatland Sibirien nur akzeptiert, weil sein Lehrer mehr Schüler vorweisen sollte. Als sein erster wichtiger Wettbewerb anstand, musste sich seine Familie für einen neuen Satz Saiten oder Lebensmittelf für zwei Wochen entscheiden. Die Wahl fiel auf die Saiten. Glücklicherweise. Heute wird er als einer der vielversprechendsten Geiger seiner Generation gefeiert. Die schwierige politische Situation, in der er aufwuchs, hat ihn geprägt. Heute setzt er sich für die Förderung der Kultur in Krisengebieten ein „In der Musik geht es nicht nur um Musik, sondern auch um Toleranz und Zusammenleben“, erklärt sich der junge Geiger. Jan Lisiecki – Ein Leben mit Musik Seine Eltern sind keine Musiker. Die Liebe zur Musik und das Leben mit ihr aber ist es, die Jan Lisiecki vorantreibt. Der junge Kanadier, der aus Calgary stammt, wird von der Kritik für sein reifes und poetisches Klavierspiel gelobt. Leidenschaft und harte Arbeit haben ihn dorthin gebracht. Und mit gerade 16 Jahren ist er auf dem besten Weg, einer der bedeutendsten Pianisten seiner Generation zu werden. Bereits mit 13 Jahren gab der Sohn polnischer Eltern sein Debüt in der Carnegie Hall. Und mit seinen Chopin-Interpretationen wurde er zur Sensation auf dem Festival „Chopin and his Europe“ in Polen, wo er sich als eine für sein Alter erstaunlich komplexe Musikerpersönlichkeit zeigte. 1. Saisonkonzert „Neue Namen“ mit Ingolf Wunder, Klavier 25.11.2011, 18.30 Uhr, Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle 2. Saisonkonzert „Neue Namen“ mit Miloš Karadaglic, Gitarre 6.12.2011, 18.30 Uhr, Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle 3. Saisonkonzert „Neue Namen“ mit Mikhail Simonyan, Violine 29.1.2012, 18.30. Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle 4. Saisonkonzert „Neue Namen“ mit Jan Lisiecki, Klavier 16.4.2012, 18.30 Uhr, Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

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Interview v Interview: Corinna Bokermann

„Er will es ‚nur mal gesagt haben’ und daraus entsteht aus seinem Mix der Floskeln ein Cocktail mit Sprengkraft.” Der Spiegel

Er ist ein Meister der kunstvollen Banalität, der skurrilen Schnurre und der leisen Töne. Sei es der Pärchenurlaub mit Olaf und Birte in Dänemark, die Hochzeitsvorbereitungen seines Bekannten, sein Beitritt in den Club der sensiblen Männer oder seine Jugend in Ostwestfalen in den 80 Jahren. Rüdiger Hoffmann, der mit den dürren Grußworten „Ja, hallo erst mal“ auf die Bühne schlurft, ist seit Anfang der 90er Top-Stammspieler in der ersten deutschen Comedy-Liga. Jetzt präsentiert der Entdecker der Langsamkeit sein neuestes Stand-Up-Programm „obwohl...“ in der Rudolf-Oetker-Halle. Quasi ein Heimspiel für den gebürtigen Paderborner. 48 | RUDOLF-OETKER-HALLE


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a, hallo erst mal. Herr Hoffmann, wie geht’s Ihnen zurzeit? Rüdiger Hoffmann: Vielen Dank, sehr gut. Ich bin im Moment noch im Urlaub auf Ibiza.

Warum erwischt uns jetzt ein „Obwohl“? Rüdiger Hoffmann: Obwohl ist einfach ein super Wort. Es gibt mir immer wieder die Möglichkeit, eine Geschichte doch wieder in eine andere Richtung zu lenken. So bleibt es immer spannend und es kommt unerwartet eine neue Wendung in eine Geschichte.

Worum geht’s in Ihrem neuen Programm? Rüdiger Hoffmann: Das ist ein bisschen „Back to the roots“, Geschichten aus dem Alltag. Das ist ja das, womit ich angefangen habe: Geschichten zu erzählen. Wie neulich, als ich mir bei P&C ein Cityhemd kaufen wollte und der ganze Laden fast in Flammen aufging. Dann beschreibe ich eine sehr schöne Geschichte über den Pärchenurlaub mit Olaf und Birte in Dänemark, die einen Hund dabei haben, der leider tierische Blähungen hat und es bei mir fast zu einer Netzhautablösung kommt. Und ein weiteres Highlight ist die Story der Therapiegruppe: Der Club der ängstlichen Männer. Solche Erlebnisse breite ich dann ganz genüsslich aus, quasi Rüdiger Hoffmann Old Style.

… und dann gibt’s auch noch das Beste aus 25 Jahren. Kaum zu glauben, dass Sie schon so lange auf der Bühne stehen. Wie geht’s Ihnen dabei? Rüdiger Hoffmann: Sehr gut natürlich. Ich habe in 25 Jahren eine Menge erlebt und der Anfang war sicher nicht einfach. Ich finde es immer noch bemerkenswert, wie viele Zuschauer im Live-Programm sind, die immer und immer wieder zu jedem neuen Programm kommen. Das macht mich stolz und bestärkt mich darin, was ich mache.

Groteske Situationen, die Banalitäten des Alltags, Allzumenschliches – damit bringen Sie Ihr Publikum zum Lachen. Haben Sie von Natur aus einen besonderen Blick für diese feinen urkomischen Nuancen des Lebens? Rüdiger Hoffmann: Die besten Geschichten schreibt doch eigentlich das Leben. Ich würde schon sagen, ich bin ein Mensch, der sehr genau sein Umfeld beobachtet. Beim Schreiben der Nummern ist immer ein bisschen Wahrheit dabei, aber auch viel künstlerische Freiheit. Als ich beim Chinesen war, habe ich das Menü „Acht Kostbarkeiten“ bestellt und habe dann ein bisschen Spaß gemacht und den Spießer gespielt. So hat man schon eine Anfangsidee und den Rest denkt man sich halt aus, aber ein Körnchen Wahrheit ist immer drin.

Und natürlich decken Sie mit Vorliebe Schwächen auf. Gehört dazu eine gute Portion Boshaftigkeit? RUDOLF-OETKER-HALLE | 49


Interview

Rüdiger Hoffmann: Oh ja, eine gewisse Aufregung ist vor jedem Auftritt da, aber das ist ja auch gut so und wirkt sich eher positiv aus.

Rüdiger Hoffmann (lacht): Boshaftigkeit?! Ja, man kann schon sagen, die Figur Rüdiger Hoffmann ist etwas boshaft, obwohl.....

Thomas Gottschalk rührt die Werbetrommel für Gummibärchen, Sie die für Wurst. Wie schmeckt Ihnen das?

Sie plaudern ja eher, wirken auf der Bühne immer ganz entspannt. Sind Sie so relaxed oder hat auch ein Rüdiger Hoffmann so etwas wie Lampenfieber?

Rüdiger Hoffmann: Als die Anfrage für die Zusammenarbeit kam, war ich erst mal erstaunt und dann habe ich es mir vor Ort mal angesehen. Die Produktion, die Leute und einmal jede Wurstart getestet. Ich muss gestehen, Reinert Wurst und Rüdiger Hoffmann passen einfach zusammen. Bodenständig und lecker, so wie ich!! (lacht)

Sie sind Westfale. Im besten Sinne? Rüdiger Hoffmann: Ja, würde ich sagen. Dass ich den Westfalen genauso spiele, wie es die Leute erwarten, ist mein Erfolgsgeheimnis. Dafür habe ich meinen Landsleuten aufs Maul geschaut und das dann in meinen Programmen umgesetzt. In Westfalen selbst frage ich mich dagegen, ob das, was ich da so mit trockenem Humor erzähle, nicht als ganz normal hingenommen wird.

„Der HochstirnHumorist aus dem westfälisch katholischen Paderborn, ein Star in der deutschen Comedy-Szene – ein Komiker, der so cool und entspannt Geschichten Edles Naturholz metallfrei Bettverbindungen aus demundAlltag erzählt, dass man garantieren gesunde Nächte im prämierten riletto Bett. immer wieder staunen muss, wie schön der in sich selbst ruhende Schwachsinn sein kann.“

Wenn Sie in Bielefeld auftreten, ist das quasi ein Heimspiel. Was schätzen Sie daran? Rüdiger Hoffmann: In Bielefeld trete ich schon seit Jahren immer und immer wieder auf und ich kann mit Abstand sagen, in Bielefeld ist das schönste, intelligenteste und beste Publikum, was ich habe. So jetzt aber genug mit der Schleimerei.

Es ist Ihr erstes Mal in der Rudolf-Oetker-Halle. Zumindest auf der Bühne. Saßen Sie auch schon mal in den Zuschauerreihen? Rüdiger Hoffmann: Nein, leider saß ich bisher noch nicht im Publikum, aber wenn sich dazu mal die Zeit bietet, werde ich das auf jeden Fall nachholen.

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Festival

Bielefelder Vocal Festival Chorgesang trifft Comedy Das Vocal-Festival holt seit Jahren – nicht zuletzt dank

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Sponsor BiTel – feinste Stimmakrobaten nach Bielefeld. Die Kunst dieser Vokal-Artisten kommt gerade in der Stairw

exzellenten Akustik der Rudolf-Oetker-Halle vorzüglich zur Geltung.

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Kein Wunder also, dass auch in dieser Saison wieder drei der Konzerte des Festivals hier stattfinden.

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it ganz schön komischer Gesangskunst eröffnet die „BiTel Vocal Nacht“ das Bielefelder Vocal Festival. Ganz schön feist gehören mit ihrer unnachahmlichen Mischung aus Comedy und perfekter Vocal-Show schon seit Jahren zur Sperrspitze der deutschen ACappella-Szene. Als „Popacapellacomedy“ bezeichnet das Trio treffend seinen Mix aus Wortwitz, Musik aller Stilrichtungen und dreistimmigem Satzgesang. Die Band beherrscht es wie keine andere, Alltäglich- und Peinlichkeiten aller Lebensphasen hintersinnig auf den Punkt zu bringen. Und weil so viel Qualität nicht verborgen bleibt, hat das vermutlich haarloseste Trio Deutschlands schon reichlich Lorbeeren geerntet, vom Prix Pantheon bis zum Salzburger Stier. Die Lachmuskulatur strapaziert auch die zweite Band der Vocal Nacht. Muttis Kinder präsentieren eine Show voll akustischer Überraschungsangriffe und mit einer großen Portion Humor. Nordische A-cappella-Musik erklingt dagegen, wenn Aquabella ihr neues Winterprogramm „Nordlichter” vorstellen. Die vier Sängerinnen aus Berlin entführen ihr Publikum in den hohen Norden. Inspiriert durch isländische Sagen schrieben sie erstmals die Texte zu ihren Liedern selbst und singen auf Deutsch. Ihrem weltmusikalischen Konzept treu bleibend erklingen außerdem Stücke aus Schweden, Island, Norwegen und Lettland in Originalsprache. Wie lebendig und vielfältig auch die lokale Chorszene ist, beweist die mittlerweile dritte Bielefelder Chöre Nacht. Die Stairway Singers haben sich Gospelklassikern, aber auch Pop- und Rocksongs verschrieben. Vocapella, ursprünglich als Ostwestfälischer Kammerchor gegründet, bewegen sich zwischen Klassik und Pop. Letzterer inspiriert auch die Young Voices, die seit vielen Jahren eine feste Größe in der Chorlandschaft sind. Und während die Mitglieder der Young Voices tatsächlich jung sind, ist auch bei Choice of Voice der Name Programm: Hier darf jeder alle Stimmen singen. In einem Repertoire, das Rock, Pop, Swing und Jazz umfasst – und damit ebenso vielfältig ist wie die Bielefelder Chorszene.

Das Vocal Festival im Überblick

Aquabella

BiTel Vocal Nacht

The Boxettes

Aquabella

Nacht der Chöre

Mit Ganz schön Feist, Muttis Kinder 14.10.2011, 20.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

16.11.2011, 20.00 Uhr, Forum

9.12.2011, 20.00 Uhr, Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Mit Young Voices, Stairway Singers, Vocapella, Choice of Voice 28.1.2012, 20.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle RUDOLF-OETKER-HALLE | 51


Konzert

Die vier Jahreszeiten

Nigel Kennedy und das Orchestra of Life

Für die einen ist er das Enfant Terrible der Klassikszene, für andere einfach ein begnadeter Geigenvirtuose. Die einen schätzen ihn als Klassiksolisten, andere als Jazzmusiker. Und galt Nigel Kennedy zu Beginn seiner Karriere vielen noch als Paradiesvogel, war spätestens mit seiner Einspielung von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ im Jahr 1989 klar, dass hier eine echte Ausnahmeerscheinung am Werk ist. Das meistverkauft Klassikalbum aller Zeiten bescherte dem Geiger internationale Berühmtheit – und sogar einen Eintrag ins Guinessbuch. Genau mit diesem Zyklus sowie der Eigenkomposition „Four Elements“ machen Nigel Kennedy und das Orchestra of Life jetzt in Bielefeld Station.

eit über 25 Jahren ist Nigel Kennedy einer der gefragtesten und weltweit führenden Violinvirtuosen. Der wandlungsfähige Künstler versteht sich als Grenzgänger zwischen verschiedensten Musikstilen. Seine einzigartige musikalische Begabung und seine sprühende Energie haben sowohl dem klassischen als auch dem zeitgenössischen Repertoire neue Impulse verliehen und einen wichtigen Beitrag zur Aufhebung der Trennung zwischen U- und E-Musik geleistet. Die Liebe zur Musik, und eben nicht nur zu einem bestimmten Teil davon, zeichnete ihn früh aus. Im Alter von sieben Jahren erhielt Nigel Kennedy das allererste Stipendium, das von der Yehudi Menuhin School vergeben wurde, bevor er mit 16 Jahren Schüler von Dorothy DeLay an der Juilliard School of Music in New York wurde. Wiederholt erhielt der Violinist aber auch beim Meister der Jazz-Geige, Stéphane Grappelli, Unterricht in Jazz-Improvisation. Seine Leidenschaft für den Jazz brachte Nigel Kennedy 2006 sogar auf das legendäre Label Blue Note. 52 | RUDOLF-OETKER-HALLE


Lessinghaus

So vielfältig wie seine Konzertprogramme ist auch seine Diskografie, die mit zahlreichen Auszeichnungen aufwarten kann. Außer seiner legendären „Jahreszeiten“-Aufnahme sind etwa die Violinkonzerte von Elgar und Sibelius (mit Sir Simon Rattle), Brahms (mit Klaus Tennstedt), Tschaikowsky (mit Okko Kamu), Mendelssohn sowie Bruch (mit Jeffrey Tate) zu nennen. Seit September 2002 ist der Saitenvirtuose Künstlerischer Leiter des Polish Chamber Orchestra, eine Position, die einst sein Lehrer und Mentor Yehudi Menuhin bekleidete. Mit dem Orchester spielte er das 2007 erschienene Album „Polish Spirit“ ein, das mehrere Preise erhielt, unter anderem einen Echo 2008. Jüngst hat Nigel Kennedy ein weiteres Kammerorchester gegründet. Das Orchestra of Life vereint begabte junge Musiker aus Polen. 2010 war es mit einem außergewöhnlichen Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach und Duke Ellington international unterwegs und auch in Bielefeld zu Gast. In dieser Saison geht es mit den berühmten „Vier Jahreszeiten“ sowie Kennedys aktuellem Album „Four Elements“ auf Tour. Dessen Stücke bewegen sich in der Schnittmenge zwischen Pop, Blues, Jazz und Klassik. Und beweisen einmal mehr, dass Kennedy ein Künstler ist, dem E- und U-Musik gleichermaßen am Herzen liegen. Oder, wie er selbst es sagt: „Wer mag, kann mich einen klassischen Violinisten nennen, aber ich selbst habe mich immer als Musiker betrachtet, der Musik spielt und nicht nur einen bestimmten Teil davon.“ 9.11.2011, 20.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

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CD-TIPPS Nigel Kennedy The Very Best of Nigel Kennedy Wer die ganze Bandbreite des Geigers kennenlernen will, findet hier alle aufregenden Facetten vereint auf einer Doppel-CD. November 2010, EMI Classic

Nigel Kennedy Kennedy plays Bach Nein, er kann nicht nur Vivaldi. Gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern beweist sich Kennedy auch als begnadeter BachInterpret. April 2010, EMI Classic

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Blickfang

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Rudolf-Oetker-Halle

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er den imposanten Konzertbau kennt, schwärmt von seiner eindrucksvollen Architektur. Wer ihn noch nicht kennt, kann ihn jetzt auch von zu Hause kennen lernen – bei einer virtuellen Tour über die Homepage der Rudolf-Oetker-Halle. Hier ein paar erste Impressionen vom Großen und Kleinen Saal. Aus insgesamt 232 Einzelaufnahmen hat der Fotograf Arne Albers seine 360-GradAnsichten komponiert und miteinander zu einer virtuellen Tour vernetzt. Mittels einer Übersichtskarte können jetzt Interessierte durch die so genannten Kugelpanoramen streifen und sich einen ersten Eindruck von der Rudolf-Oetker-Halle verschaffen. www.rudolf-oetker-halle.de

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Blickfang

v Fotos: Arne Albers

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Arne Albers Der 25-jährige gelernte Veranstaltungskaufmann hat sich mit seiner „pro&motion Medienagentur“ neben Mediengestaltung, Webdesign und Webhosting auf Fotografie und virtuelle Touren für die Hotellerie-, Immobilien- und Freizeitbranche spezialisiert. Die Rudolf-Oetker-Halle ist für ihn ein Referenzobjekt: „Als ich das erste Mal im Großen Saal stand, wusste ich, mit einfachen Fotos kann man dieses imposante Bauwerk nicht ausreichend darstellen!“ www.proundmotion.de

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Comedy

„Ick Hans Liberg“

Hans Liberg In seinem aktuellen Programm „Ick Hans Liberg“ ist Hans Liberg ganz er selbst –

und zeigt sich seinem Publikum in ausnahmsloser Vielseitigkeit: Er ist eigentlich Pianist, er ist eigentlich Komiker, eigentlich ist er Trommler, aber eigentlich ist er Gitarrist, denn eigentlich ist er Banjoist, der eigentlich Sänger ist, weil er eigentlich Saxophonist ist, der eigentlich Trompete spielt.

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em international gefeierten Musikkabarettisten und Emmy-Preisträger ist es auf seinen ausgedehnten Tourneen bislang noch immer gelungen, auf seine einzigartige Weise volle Säle zum Lachen zu bringen. Hans Liberg ist ein Phänomen, seine musikalische Phantasie scheinbar grenzenlos. Stets aufs Neue überschreitet der holländische Klavierkomiker genuss- und, im wahrsten Sinne des Wortes, taktvoll die Demarkationslinien zwischen E- und U-Musik. Und das Schöne daran: Libergs Humor ist extrem ansteckend. Die Zuschauer in der Rudolf-Oetker-Halle erwartet ein klassisches, aber auch jazziges Programm mit Trio. Liberg wird erklären, warum große Staatsmänner oft auch sehr gute Pianisten sind. Gespannt sein dürfen sie auch auf die Tanzeinlagen mit Libergs jungem Praktikanten Daan Boom. Weitere Höhepunkte sind das Lied über die Wallstreet und den Goldpreis oder auch die Wurst-Sonate von Clint Eastwood. Dabei ist es natürlich von Vorteil, dass Hans Liberg gleich mehrere Sprachen perfekt spricht. Deutsch, Niederländisch, Englisch und Französisch sind die verbalen Stützen seiner Musikprogramme. Ob am Klavier, an der Gitarre, an allen möglichen – oder auch unmöglichen – Schlaginstrumenten oder Gegenständen, Liberg spielt, singt, trötet, klopft und tanzt sich federnd leicht durch die Musikgeschichte. Inspiriert durch das Klavierspiel seiner Großmutter hatte der 1954 in Amsterdam geborene Hans Liberg schon früh den ersten Kontakt mit der Musik. Klavier und Gitarre waren die Instrumente, die er schon während der Schulzeit beherrschte.

Später lernte er auch Klarinette, Banjo und Trompete. Mit 18 Jahren begann er sein Studium der Musikwissenschaft in Amsterdam. Seine Diplomarbeit verfasste er über das Thema Scat Vocals. 1981 spielte er sein erstes Bühnenstück, ein halbstündiges Kabarettprogramm, das anscheinend keinen Titel hatte. Seitdem tourt der Entertainer regelmäßig mit seinen Programmen durch Mitteleuropa und die USA. Ein Höhepunkt seiner Karriere war sicherlich, als er 1997 in New York den „International Emmy Award“ für sein Fernsehprogramm „Liberg zaps himself“ verliehen bekam. Aber eigentlich kann sich das Multitalent vor Auszeichnungen kaum retten. Ob Bayerischer Kabarettpreis oder die Rose von Montreux – Hans Libergs Programme finden große Beachtung. In den Niederlanden bekam er in 2008 eine hohe königliche Auszeichnung: Ritter des Ordens vom Niederländischen Löwen. Verliehen wird der Orden an Personen mit herausragenden persönlichen Leistungen, häufig aufgrund besonderer Talente. Durch den internationalen Charakter seiner Shows, seine musikalische Virtuosität und seinen feinsinnigen Humor wurde Hans Liberg häufig für Auftritte auf großen internationalen Galas engagiert. Und wer nach dem Auftritt in Bielefeld mehr möchte von Hans Liberg, der kann über das Leben des außergewöhnlichen Künstlers in der Autobiographie „Ick Hans Liberg“ alles Wissenswerte nachlesen. 24.3.2012, 20 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

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Portrait

Sabine Meyer

Königin des guten Tons

Ihr herzerwärmender Klarinettenton ist eine Legende. Er klingt berührend, ohne dick aufzutragen. Leicht, beweglich, voller Musikalität und Ausdrucksfülle. Ein Ton, der es verdient hat, auch einmal als Star im Rampenlicht zu stehen, statt im Orchester unter vielen zu spielen. Sabine Meyer ist es zu verdanken, dass die Klarinette, oft als Solo-Instrument unterschätzt, das Konzertpodium zurückerobert hat. v Fotos: Thomas Rabsch

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nzählige Male war die Klarinettistin bereits in der Rudolf-Oetker-Halle zu Gast. In dieser Saison kommt sie in Begleitung des Swedish Chamber Orchestras mit selten zu hörenden Werken nach Bielefeld. Von Webers „Concertino für Klarinette und Orchester“ bis zu Coplands „Klarinettenkonzert“, von Mozarts Ouvertüre zur „Hochzeit des Figaro“ bis zu Ives „The Unanswered Question“. Ein breit gefächertes Programm und ein klingender Beweis dafür, wie vielseitig die Klarinette ist.

„Frau Meyer rangiert in der höchsten Kategorie der deutschen Musikerinnen: Eine Solistin von Weltrang und mit Charme.“ Die Welt

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Mit ihrem umfangreichen Repertoire ist die renommierte Solistin die perfekte Botschafterin des klangschönen Holzblasinstruments. Sie beweist eindrucksvoll, dass Klarinette nicht gleich Klezmer ist, sondern vieles mehr. Sabine Meyer spielt Werke der Vorklassik von Komponisten wie Johann Stamitz ebenso wie das „Standard-Repertoire“ der Klarinette von Mozart bis Hindemith oder Kompositionen der Avantgarde. So haben ihr beispielsweise Manfred Trojahn und Toshio Hosokawa neue Klarinettenkonzerte gewidmet. Daneben hat die Musikerin fast vergessene, aber wertvolle Klarinettenkonzerte von Sandor Veress bis Berthold Goldschmidt wiederentdeckt. Auch wenn sie heute die Klarinette als Soloinstrument in den Vordergrund rückt, hat die „Königin des guten Tons“, so die Süddeutsche Zeitung, ihre Karriere als Orchestermusikerin begonnen. Nach Studien in Stuttgart bei Otto Hermann und in Hannover bei Hans Deinzer wurde sie Mitglied des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Es folgte ein Engagement als Solo-Klarinettistin beim Berliner Philharmonischen Orchester, das sie jedoch bald zugunsten einer Solistenkarriere aufgab. Seit ihrem Debüt im Alter von 16 Jahren kann Sabine Meyer auf eine beispiellose Karriere zurückblicken. Sie feierte Erfolge bei den bedeutendsten Orchestern im In- und Ausland, so zum Beispiel beim Chicago Symphony Orchestra, beim San Francisco Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem Melbourne Symphony Orchestra, dem Philharmonischen Orchester St. Petersburg, der Tschechischen Philharmonie Prag sowie bei den Wiener und den Berliner Philharmonikern. Neben der Tätigkeit als Solistin gehört Sabine Meyers besondere Zuneigung der Kammermusik. Im Gegensatz zu vielen anderen Klassik-Stars legt sie dabei vorwiegend Wert auf langfristige, kontinuierliche Zusammenarbeit. Zu den Künstlern, mit denen sie seit teilweise zwanzig Jahren konzertiert, gehören Gidon Kremer, Tabea Zimmermann, Heinrich Schiff, Oleg Maisenberg, Lars Vogt, das Wiener Streich Sextett und das Hagen Quartett. Breiten Raum im künstlerischen Schaffen der Klarinettistin bilden daneben ihre beiden festen eigenen Ensembles Trio Di Clarone und Bläserensemble Sabine Meyer.

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Portrait

„Die ersten Töne erklingen und schon wird klar, warum diese Klarinettistin seit vielen Jahren einen Spitzenplatz im internationalen Musikbetrieb besetzt. Der klare, beseelte aber nie sentimentale Ton verzaubert im ersten Augenblick. Hinzu kommt eine brillante Spieltechnik, mit deren Einsatz die virtuosen Passagen des Konzertes zur reinen Freude werden.“ Westdeutsche Zeitung

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Ein weiteres wesentliches Anliegen der Künstlerin ist es, der Musik unserer Zeit auch außerhalb der speziellen Festivals für zeitgenössische Musik breiten Raum zu geben. Kompositionen von Isang Yun, Pierre Boulez, Edison Denissow und Karlheinz Stockhausen begleiteten ihre Karriere von Anfang an. Vielfältig – und häufig ausgezeichnet – sind auch ihre Einspielungen, die alle wichtigen Solokonzerte und Kammermusikwerke für Klarinette umfassen. Bereits sechsmal erhielt Sabine Meyer den begehrten „Echo-Preis“ der Deutschen Phonoakademie – so häufig, wie kein anderer Klassik-Künstler bisher. Preisgekrönt sind etwa ihre beiden Aufnahmen der Klarinettenkonzerte von Johann und Carl Stamitz sowie die Neuaufnahme des Mozart-Konzertes mit den Berliner Philharmonikern und Claudio Abbado. Neben ihrer umfangreichen Konzerttätigkeit engagiert sich die charmante Musikerin ganz ohne Starallüren seit vielen Jahren im

Das Einfache ist oft komplexer als man denkt!

„Für Sabine Meyers Klangwunder mit feinsten Nuancierungen innerhalb zartester Schwebungen im himmlischen Larghetto müssen neue Superlative erst von Dichtern erfunden werden!“ Leipziger Volkszeitung pädagogischen Bereich. Sie gab Meisterkurse in Deutschland, Italien, Österreich, Japan, den USA, Holland, England und der Schweiz und wurde 1993 als Professorin an die Musikhochschule Lübeck berufen. Anders als es von vielen Musikstudenten heute auf Meisterkursen erwartet wird, möchte Sabine Meyer nicht nur Tipps und Tricks weitergeben, sondern legt großen Wert auf eine fundierte, solide Basis-Ausbildung. So trägt sie vielleicht dazu bei, dass irgendwann noch eine „Königin des guten Tons“ auf der Bühne steht und das Publikum mit musikalischen Sternstunden verzaubert. 2.3.2012, 20.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

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Sabine Meyer Stamitz Klarinettenkonzerte Begleitet von der renommierten Academy St. Martin in the Fields spielt Sabine Meyer die bekannten Klarinettenkonzerte des 1745 geborenen Komponisten und Violinisten. 2011, EMI Classic

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Sabine Meyer A Portrait Zusammen mit der Staatskapelle Dresden erklingen hier mit Werken von Weber und Mozart zwei wichtige Protagonisten der KlarinettenLiteratur. 2010, EMI Classic

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Konzert

Grigory Sokolov Mysteriรถser Virtuose

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Endlich ist er wieder da: Vor sieben Jahren machte Grigory Sokolov zuletzt in der Rudolf-Oetker-Halle Station. Er gilt zweifelsohne als einer der größten Pianisten unserer Tage. Seine Konzerte werden durchgehend mit triumphalem Erfolg gefeiert, wobei die Kritiker die Tiefe seiner musikalischen Ideen, die unendliche technische Kontrolle sowie die Originalität seiner Interpretationen herausstellen.

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er Klaviervirtuose ist sicherlich eine Ausnahmeerscheinung im Musikgeschäft. Zu seinen Konzerten reisen Musikbegeisterte aus aller Welt an, und dabei hat Grigory Sokolov keinen Plattenvertrag und gibt keine Interviews. Entsprechend wenig findet sich über sein Leben. Selbst im Internet sind die Informationen vergleichsweise rar gesät. Seinen guten Ruf hat er sich somit einzig und allein durch seine Konzerte erspielt. Er lebt für und durch die Musik. Bei seinen Auftritten überlässt der Pianist nichts dem Zufall. Der Flügel im Konzertsaal darf nicht älter als fünf Jahre sein und er spielt niemals an zwei aufeinander folgenden Tagen. Vor den Konzerten übt er morgens und auch noch mal abends, um sich ganz auf den einen Auftritt zu konzentrieren, die Halle auf sich wirken zu lassen, die Atmosphäre zu spüren. Sein Perfektionismus hat den 1950 in Leningrad geborenen Grigory Sokolov berühmt gemacht. Als Fünfjähriger beginnt er sein Klavierstudium. Und schon im Alter von sechzehn Jahren erregt er internationale Aufmerksamkeit, als er den ersten Preis des Tschaikowsky-Wettbewerbs in Moskau gewinnt. Diejenigen, die den jungen Grigory Sokolov am Anfang seiner Karriere hören, beobachten bereits die Reife und die unglaubliche Kraft seines Pianistentums. Sein Repertoire ist von Anfang an sehr weit gefächert, und umfasst neben den großen Klassikern ebenfalls Kompositionen eines weniger bekannten Cembalo-Repertoires sowie Musik des 20. Jahrhunderts. In den 40 Jahren seiner Karriere war Grigory Sokolov in den wichtigsten Konzertsälen der Welt zu Gast und blickt auf eine Zusammenarbeit mit über 200 Dirigenten zurück, darunter Myung-Whung Chung, Valery Gergiev, Neeme Järvi, Sakari Oramo, Trevor Pinnock, Andrew Litton, Walter Weller, Moshe Atzmon, Herbert Blomstedt und viele andere.  Auch wenn Konzerte mit Orchestern seit einigen Jahren eine weniger wichtige Rolle spielen, so gab es dennoch Raum für die Zusammenarbeit mit bedeutenden Orchestern, wie dem London Philharmonia, dem Concertgebouw Orchester Amsterdam, den Münchner Philharmonikern, New York Philharmonic, Montreal Symphony sowie mit dem Orchester der Scala, der Philharmonie Moskau und St. Petersburg. „Das Faszinierende an seinem Spiel ist die unvergleichliche Verbindung von urwüchsiger Kraft, zartester Empfindung, einem untrüglichen Sinn für klavieristische Valeurs und einer oft überwältigenden Klangmagie“, schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung über einen seiner Auftritte. Und sicherlich wird auch das Konzert in der Rudolf-Oetker-Halle ein unvergessliches Erlebnis. Denn Grigory Sokolov entzieht sich jeglichem Versuch der Einordnung. Eine Ausnahmeerscheinung, ein großer Pianist, ein kleines Mysterium. 28.4.2012, 20.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle RUDOLF-OETKER-HALLE | 65


Historie

Standort Rudolf-Oetker-Halle Eine Entscheidung für die Zukunft v Fotos: Thomas Rabsch

Heute steht sie ganz selbstverständlich an der Stapenhorststraße und überragt den Bürgerpark. Dabei war es Mitte der 1920er Jahre gar nicht so selbstverständlich, dass die Rudolf-Oetker-Halle im Westen der Stadt gebaut wurde. Karoline Oetker hatte als Standort eigentlich den „Kaselowsky’schen Garten“ an der Koblenzer Straße vorgesehen. Das Gelände, auf dem sich heute die Kunsthalle befindet.

v Text: Eike Birck Fotos: Stadtarchiv/Kulturamt Bielefeld 66 | RUDOLF-OETKER-HALLE


E

s war ein Wunsch von Karoline Oetker, die eigentlich immer nur Lina genant wurde, der Stadt eine Konzerthalle zu schenken“, berichtet Hiltrud Böcker-Lönnendonker, die sich eingehend mit dem Leben der wohl großzügigsten Mäzenin Bielefelds beschäftigt hat. „Zu Ehren ihres im Krieg gefallenen Sohns wollte sie eine repräsentative Gedächtnisstätte schaffen, denn Rudolf war ein sehr musikalischer Mensch, hatte Klavier und Orgel gespielt.“ Kein Geringerer als Professor Wilhelm Lamping, der städtische Musikdirektor und Leiter des Musikvereins, war sein Lehrer gewesen. Dieser hatte immer wieder darüber geklagt, dass Bielefeld über keine angemessene Konzerthalle verfüge. Angeblich soll sein Schüler eines Tages, als das Thema zur Sprache kam, gesagt haben: „Wenn ich mal Geld verdiene, schenke ich Ihnen eine Musikhalle.“

Standortdebatte 1925 befindet sich in den Akten der Stadt eine erste schriftliche Notiz über ein mündliches Angebot der Firma Oetker, der Stadt eine solche Halle zu bauen. „Das Problem war, dass das Gelände an sich zu klein war für eine Konzerthalle“, so Hiltrud BöckerLönnendonker. „Die Stadt hatte Schwierigkeiten, die angrenzenden Grundstücke dazuzukaufen. Besonders ein Bürger

weigerte sich ganz entschieden, sein Grundstück zu veräußern.“ Mittlerweile hatte sich jedoch schon unter den Fachleuten der Stadt die Überzeugung durchgesetzt, dass – mit Blick auf den zunehmenden Verkehr – die alte Koblenzer Straße alles andere als geeignet war, um dort einen großen Konzertsaal zu errichten. „Der Oberbürgermeister Stapenhorst war ein weit blickender Mensch. Er selbst hatte ja durch die Eingemeindungen dafür gesorgt, dass Bielefeld 1930 zur Großstadt wurde“, analysiert die Autorin der Karoline-Oetker-Biographie die Beweggründe des Politikers. „Er suchte gezielt nach einer Lösung, einen Standort, der etwas weiter draußen gelegen war. Damit der Musikgenuss nicht durch Lärm gestört würde.“ Und er wurde fündig: das Gelände der ehemaligen Hagemeier’schen Ziegelei am ehemaligen Bürgerweg, der heutigen Stapenhorststraße.

Die alte Ziegelei wird Parkanlage Dieses Grundstück hatte die Stadt bereits 1911 erworben. Karoline Oetker war zunächst jedoch alles andere als begeistert, als ihr OB Stapenhorst diesen Vorschlag unterbreitete. Vielleicht hatte sie noch das Bild der „schmutzigen Kuhle“ vor Augen. Erst wenige Jahre zuvor war auf dem Gelände der Ziegelei der Bürgerpark als Teil der Notstandsarbeiten nach dem Weltkrieg angelegt worden. Aber der städtische Gartenbaudirektor Paul

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Historie

Meyerkamp hatte ganze Arbeit geleistet und eine schön gestaltete Gartenlandschaft entworfen. 1921 wurde der Park eingeweiht. „Das Projekt war sehr umstritten gewesen. Die Bielefelder fanden es furchtbar. Ein Kartoffelacker wäre in Zeiten der Not doch viel sinnvoller gewesen. Außerdem empfanden sie es mit dem Wald vor der Tür als Verschwendung, einen Park anzulegen“, erzählt die Autorin. Lina Oetker indes glaubte nicht daran, dass die Besucher eines festlichen Konzertes den weiten Weg aus der Stadt hinaus auf sich nehmen würden. Immer wieder schickte sie ihren Schwager Louis zum Oberbürgermeister, um über den Standort zu verhandeln. Denn die gebürtige Hessin, die im Alter von 23 Jahren nach Bielefeld kam, hatte ihre eigenen Vorstellungen. „Dann griff Stapenhorst zu einer kleinen List“, so Hiltrud Böcker-Lönnendonker. „Er lud alle Beteiligten zu einem Ortstermin. Sie trafen sich an der Stelle, an der sich heute das Café befindet. Von dort hat man an

klaren Tagen eine phantastische Sicht bis zu den Herforder Bergen. Er konnte Lina Oetker verdeutlichen, dass die offene Bauweise in diesem stimmungsvollen Rahmen das künftige Konzerthaus davor schütze, durch andere hohe Bauten – wie es in der Innenstadt der Fall gewesen wäre – beeinträchtigt zu werden. Dies hat sie letztlich überzeugt. Und die Rudolf-Oetker-Halle kam an den Bürgerpark.“ Eine kleine Ironie der Geschichte: Viele – und das nicht nur neu Zugezogene – Bürger nennen den Park heute schlicht Oetker-Park und nicht – wie sein offizieller Name lautet: Bürgerpark.

Das Großprojekt nimmt Form an Für die Bielefelder Handwerker war diese Großbaustelle im Westen der Stadt in den schweren von der Weltwirtschaftskrise überschatteten Endzwanzigern ein wahrer Segen. Sie hatten Arbeit. „Auch das war Lina Oetker stets wichtig gewesen“, betont die Biographin. „Sie war großzügig, gab gern, aber man musste etwas dafür tun.“ Neben dem Darlehen, das die Firma der Stadt gab, übernahm die Mäzenin während des Baus und auch noch immer wieder danach persönlich erhebliche Kosten, damit die Halle, die „dem Gedächtnis des 1916 in Verdun gefallenen einzigen Sohn des Gründers der Firma Oetker, Dr. Rudolf Oetker, und seinen im Weltkrieg gefallenen Bielefelder Kameraden gewidmet“ ist, ein Erfolg wird. So schritt sie ein, als die Eintrittspreise zu teuer zu werden drohten und verzichtete drei Jahre auf den Darlehenszins, so dass die Veranstalter der

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Konzerte anders kalkulieren und die Eintrittspreise auf zwei Mark auf den günstigen Plätzen senken konnten. Einer Anekdote zufolge, die heute noch gerne in Theaterkreisen erzählt wird, hat sich Lina Oetker auch maßgeblich am Umbau des Stadttheaters 1937 beteiligt. Allerdings unter der Auflage, dass in Bielefeld kein Bordell gebaut wird. „Leider gibt es für die Geschichte keinen Beleg“, schmunzelt Hiltrud Böcker-Lönnendonker. „Aber so, wie ich Karoline Oetker bei meinen Recherchen für das Buch kennen gelernt habe, würde ich es ihr zutrauen.“

Fest steht, ohne das Engagement von Lina Oetker gäbe es die Rudolf-Oetker-Halle in Bielefeld nicht – und die Stadt wäre zweifelsohne um eine außergewöhnliche kulturelle Attraktion ärmer. Es gibt ebenfalls kein Bild, das Karoline Oetker bei der feierlichen Einweihung der Halle am 31. Oktober 1930 zeigt. „Vielleicht war sie da, vielleicht auch nicht. Da können wir nur spekulieren“, berichtet die Biographin. „Bei seiner Festansprache bedankte sich Stapenhorst bei den ,hochherzigen Helfern, den Inhabern der Firma Dr. August Oetker’, Namen nannte er nicht. Vielleicht hatte sich Frau Oetker dies auch verbeten.“ Fest steht, ohne das Engagement von Lina Oetker gäbe es die Rudolf-Oetker-Halle in Bielefeld nicht – und die Stadt wäre zweifelsohne um eine außergewöhnliche kulturelle Attraktion ärmer. Eigentlich wäre es an der Zeit, der Stifterin in der Rudolf-Oetker-Halle angemessen zu gedenken. Bielefelds bislang einziger Ehrenbürgerin.

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Portrait

The Ten

Tenors

Die Popstars aus der Oper Zehn Tenöre können lauter singen als einer. The Ten Tenors sind stimmgewaltig. Nicht nur, weil sie gleich zu zehnt Bühnenpräsenz demonstrieren. Es ist die ungewöhnliche Kombination der Stimmen, die das australische Vokal-Ensemble so einmalig macht. Aber eben nicht nur. The Ten Tenors brillieren durch ihre Bandbreite. Sie sind Opernsänger und Popstars, Rock’n‘Roller, Entertainer und Varietékünstler. Mit frischen Songs und bewährten Klassikern gastiert die Formation aus Down Under wohl nicht zum letzten Mal in der Rudolf-Oetker-Halle.

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K

Konventionelle Formationen werden gewöhnlich nicht nur aus Tenören zusammengestellt. Doch The Ten Tenors sind eben alles andere als konventionell. Ihre Show verbindet anspruchsvolle Arien und mitreißende Rock- und Popklassiker zu einem einzigartigen Live-Erlebnis. Begleitet von einem Pianisten präsentieren The Ten Tenors Opern- und Pop-Hits wie „Nessun Dorma“, Paul McCartneys „Live and Let Die“ bis hin zu „Thunderstruck“ von AC/DC. „Wir fokussieren uns bei den Arrangements ebenso wie bei unseren eigenen Kompositionen darauf, die ganze Bandbreite von Tenorstimmen in den verschiedenen Genres und im musikalischen Ausdruck auszureizen“, unterstreichen die Australier. Und so bevorraten sie zu zehnt mühelos eine reichhaltigere Klangfarbenpalette, können sich besser auf mehrere Stimmen verteilen und erzeugen vielschichtigere Texturen als nur eine Stimme. Auch mit ihrem Repertoire suchen sie immer wieder nach neuen Herausforderungen. Auch, wenn es um ihr Repertoire geht. Das haben sie in den letzten Jahren konsequent um selbst komponierte Stücke erweitert.

„Sie sind Opernsänger und Popstars, Rock’n’Roller, Entertainer und Varietékünstler – und das alles auf einmal.“ Der 11. Mann Und damit im Falle eines Falles wirklich zehn Tenöre auf der Bühne stehen, sind es ihrer elf. Einer ist der sogenannte ‚Understudy’, die Zweitbesetzung. Eben für den Fall, dass ein Tenor ausfällt. Schließlich sind sie nahezu ununterbrochen auf Tour. 250 Konzerte pro Jahr verteilt auf sieben Kontinente und 3,5 Millionen verkaufte Konzerttickets – so lautet die Bilanz ihrer Touraktivitäten. Aktuell mit dabei sind Stewart Morris, Boyd Owen, Dominic Smith, Ben Stephens, Keane Fletcher, Thomas David Birch, Dion Molinas, Jordan S. Pollard, Paul Gelsumini und Jared Newall. Ihr Durchschnittsalter: 28 Jahre jung. Damit das wohl so bleibt, ist die wechselnde Besetzung bei den Ten Tenors Programm. Ebenso wie die Tatsache, dass sie bis auf wenige Ausnahmen alle vom Queensland Conservatory stammen. Ihren ersten Auftritt hatten The Ten Tenors 1995 anlässlich eines Jubiläums eines Fernsehsenders in Brisbane. Damals waren die zehn Sänger noch Musikstudenten. Erst seit 1998 treten sie professionell mit eigenen Konzerten auf und veröffentlichten ihr erstes Album. Inzwischen sind sie seit Jahren international erfolgreich unterwegs, auf den Konzertbühnen Europas sind sie seit zehn Jahren zuhause.

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Portrait

„Es ist uns wichtig, dass wir uns musikalisch weiterentwickeln. Es gibt ja auch noch so viel wunderbare Musik, um die wir uns noch gar nicht gekümmert haben“ The Ten Tenors

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Schlager, Disney, BMW Ihren Durchbruch in Europa erlebte die Gruppe übrigens als Überraschungsgast beim Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2002 in Kiel. Sie präsentierten ein Medley der Teilnehmersongs. Seitdem ist viel passiert. Bis heute waren und sind es allerdings nicht nur die Fans, die die Originalität und hohe Qualität der Ten-Tenors-Performances zu schätzen wissen. Auch den Entscheidern beim großen US-Unterhaltungskonzern Walt Disney kam die Musik der Ten Tenors zu Ohren. Sie baten die Australier den Titelsong für die Fortsetzung des Dschungelbuchs beizusteuern. „Wir haben gar nicht richtig kapiert, welche Bedeutung dieser Song für uns hatte, bis wir selbst im Kino saßen und unsere eigenen Stimmen hörten, während der Abspann lief. Das war wirklich cool!“, erinnern sich die Tenöre, die damals dabei waren. Doch nicht nur für Disney, auch für BMW sangen die Ten Tenors schon, nämlich zum Start eines neuen Fahrzeugmodells aus der Fünfer-Serie.

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Doch sie wollen mehr: „Es ist uns wichtig, dass wir uns musikalisch weiterentwickeln. Es gibt ja auch noch so viel wunderbare Musik, um die wir uns noch gar nicht gekümmert haben“, so die Ten Tenors. Die Freude an der Musik steht bei ihnen nach wie vor an erster Stelle. Und ihren Erfolg verdanken sie nicht zuletzt dem Umstand, dass sie etwas ganz Eigenes, Einzigartiges machen und sich in keine musikalische Schublade stecken lassen. „Musikalische Chamäleons“ wäre – wenn überhaupt – die einzige passende Schublade für diese Gruppe. 24.11.2011, 20.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

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Film&MusikFest

Fritz Lang: Die Nibelungen

22. Film+MusikFest

Keine Tabus Die Friedrich Wilhelm Murnau-Gesellschaft kennt bei ihrem Stummfilmfest mit Live-Musikbegleitung keine Tabus. Sie hat die Filmgeschichte nach kostbaren Schätzen durchforstet und Erstaunliches zu Tage gefördert: Ein nackter Recke badet in Drachenblut, kleine Strolche stellen alle Regeln auf den Kopf und in der Glitzerwelt des legendären Moulin Rouge sind Tabubrüche sogar ausdrücklich erwünscht. Ob Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau dagegen bei den Dreharbeiten zu seinem letzten Film Tabus verletzt hat und deshalb ein Fluch über dem Pojekt lag, ist bis heute ein Rätsel der Filmgeschichte. Ein Tabu bricht das Film+MusikFest vom 5.-13.11.2011 allerdings nicht: Es setzt auch im 22. Jahr auf faszinierende Filmkunst und musikalische Qualität.

I

n der Welt des Showbiz gehören Tabubrüche zum guten Ton. Zum Auftakt des Film+MusikFestes entführt Ewald André Dupont die Zuschauer in das Nachtleben der 20er Jahre. Zusammen mit Walter Ruttmann gilt Dupont als Pionier des realistischen Filmstils. Er inszeniert die Wirklichkeit jedoch als schillerndes Kaleidoskop, verleiht mit Raffinesse und Stil banalen Dramen Glanz. So auch in „Moulin Rouge“, das von der Amour fou der Nachtclubsängerin Parysia und dem charmanten Beau André erzählt. Den perfekten Soundrack dazu liefert Axel Goldbeck mit seinem Cinematografischen Orchester. Eine Spezialität des Ensembles ist die Symbiose von Jazz-orientierten Improvisationsprinzipien und klassischen Stilelementen. 74 | RUDOLF-OETKER-HALLE

Der Fluch der Südsee Das Tabu trägt der letzte Film des Bielefelder Regisseurs Friedrich Wilhelm Murnau bereits in seinem Titel. In der paradiesischen Schönheit der bereits von der „Zivilisation“ überschatteten Natur-Idylle siedelt er die zum Scheitern verurteilte Liebesgeschichte eines Fischerjungen und eines den Göttern geweihten Mädchens an, das für Männer „tabu“ ist. 1929/30 an Originalschauplätzen auf Tahiti, Bora-Bora und Takapota mit Einheimischen gedreht, schien auf dem Film ein Fluch zu lasten. Brachte Murnau, indem er die Kamera auf einem heiligen Felsenriff aufstellen ließ, die polynesischen Naturgötter gegen sich auf? Fortan folgte ein Unheil dem anderen. Kameras versanken im Meer, Darsteller


erkrankten oder starben unter mysteriösen Umständen. Die FriedrichWilhelm-Murnau-Stiftung präsentiert ihre 2010 restaurierte Fassung in HD und mit der Originalmusik von Hugo Riesenfeld auf DVD.

Unbeschwerte Heiterheit? Die Welt der „Kleinen Strolche“ hingegen kennt keine Tabus. Sie leben in einer beneidenswert anarchistischen Welt, in der eigene Gesetze gelten. Allerdings bricht Regisseur Hal Roach in der frühen Traumfabrik ein Tabu, indem er das reale Amerika der Zwanzigerjahre zeigt: Die Zeit der Großen Depression, als Tramps und Hobos durch das Land zogen, für die der amerikanische Traum längst geplatzt war. Der Tramp spielt natürlich auch bei Charlie Chaplin eine große Rolle. In seinen frühen sogenannten Slapstick-Mutuals von 1917 improvisiert und variiert er mit aberwitzigen Ideen, Tempo, viel Gefühl und anarchistischer Komik seinen Filmmythos Tramp mit Melone, Stöckchen und viel zu großen Schuhen. Zu der „Chaplinade“ komponierte Carl Davis in den Achtzigerjahren mitreißende Filmmusiken, die Chaplins ästhetische Konzepte und hintersinnige Komik unterstreichen. Der Bielefelder Bernd Wilden, der selbst schon eine Reihe von Stummfilmmusiken für die Murnau-Gesellschaft komponierte, tritt hier erstmals als Dirigent der Stummfilm-bewährten Bielefelder Philharmoniker auf.

die er in Überlebensgröße stilisiert. Nichts bleibt dem Zufall überlassen. Zentralperspektive und Symmetrie dominieren, eine ausgeklügelte Lichtgestaltung unterstreicht den symbolischen Bildaufbau. Das Staatsorchester Braunschweig unter Leitung von Helmut Imig spielt dazu die Originalmusik von Gottfried Huppertz, der auch „Metropolis“ vertonte. Doch Langs Visionen weisen weit über innovative Filmtechnik hinaus: Er will das „wahre Gesicht des Deutschtums“ zeigen, das deutsche Selbstbewusstsein nach dem verlorenen Krieg stärken. Aber die „Nibelungen“ schlicht als frühes Nazi-Pamphlet zu interpretieren, wird dem Film nicht gerecht. Er ist ein großes Werk der Filmgeschichte, das die Zuschauer gerade in seiner Zwiespältigkeit und Ambivalenz bis heute fasziniert. www.murnaugesellschaft.de

Das Film+MusikFest im Überblick Moulin Rouge

5.11.2011, 20.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Tabu 6.11.2011, 11.30 Uhr, CineStar Lonesome 10.11.2011, 20.00 Uhr, CineStar

Nazi-Pamphlet oder Filmkunst? Auch Thea von Harbou, die das Drehbuch zu Fritz Langs „Nibelungen“ verfasst hat, brach ein Tabu, als sie sich daran machte, aus dem hehren mittelhochdeutschen Nibelungenlied, Richard Wagners „Ring“ und Friedrich Hebbels Trauerspiel „das am schönsten und stärksten Erscheinende herauszufangen“– in einer neuen Form, die in keiner Überlieferung zu finden ist. Fritz Lang zeigt Helden statt Menschen,

Chaplinade

11.11.2011, 20.00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Die Nibelungen

12.11.2011, 17.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf Oetker-Halle

Die kleinen Strolche 13.11.2011, 11.30 Uhr, CineStar

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Portrait

Lady-Power im Quartett

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Sie wollen doch nur spielen. Und beweisen dabei ganz spielerisch, dass ernste Musik nicht mit ernsten Mienen

einhergehen muss. Musikalisch souverän, in der Performance selbstironisch sprengt das charmante Quartett den Rahmen üblicher Klassikkonzerte. Sie sind anders als andere: verrückter, verspielter, verführerischer. „Was um alles in der Welt machen die da?“, fragt sich irritiert so mancher Besucher, der zum ersten Mal in einem Konzert der vier Damen sitzt und angesichts der Instrumente – zwei Geigen, Cello und Klavier – auf ein gemütliches Kammerkonzert eingestellt war. Und dann überrascht eine Bühnenshow voller Witz und Esprit erlebt.

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ie Mischung macht‘s: mal Konzert auf höchstem technischen Niveau, solistisch virtuos und als Ensemble unschlagbar, mal augenzwinkernde Show mit artistischen Einlagen. Gerade dass sie sich nicht an die Regeln des Klassikbetriebs halten, dürfte ein Grund für den Erfolg der Musikerinnen sein. Für Konzerte von Salut Salon muss man eben kein passionierter Konzertgänger sein. Selbst wer Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ nicht kennt, wird sich über einen schönen Sommer freuen. Es reicht die Liebe zur Musik – und Lust auf Leidenschaft. Und die vermittelt das Quartett auf nahezu ansteckende Weise.

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Virtuose Leichtigkeit Doch gerade diese Leichtigkeit, mit der die Musikerinnen ihren Mix aus Klassik, Rock, Chanson und Folk präsentieren, ist nur möglich, weil sie absolute Profis sind. Wer angestrengt aufs Notenpult starren muss, um ein Werk zu meistern, kann keine verspielten Variationen einbauen. Die scheinbare Mühelosigkeit der Darbietung täuscht nicht darüber hinweg, dass hier vier hochmusikalische, klassisch ausgebildete Virtuosinnen am Werk sind. Nur vor diesem Hintergrund ist es möglich, die anspruchs-

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Portrait

vollen Arrangements mit solcher Leichtigkeit zu präsentieren. Ihre Spielfreude und ihr Lachen stecken an, aber bei allem Spaß auf der Bühne kommen auch die leisen Töne nicht zu kurz. Die Klassik-Kompetenz des Quartetts kommt nicht von ungefähr. Angelika Bachmann, wegen ihrer Begabung vom Schulunterricht befreit, trat schon mit sieben Jahren als Konzertsolistin mit den Hamburger Sinfonikern auf und gewann zahlreiche 1. Bundespreise bei „Jugend musiziert“-Wettbewerben. Neben ihrer musikalischen Ausbildung, begleitet vom 1. Konzertmeister des NDR Sinfonieorchesters Roland Greutter, studierte sie Philosophie und Germanistik. Auch Iris Siegfried erntete ihre ersten „musikalischen Lorbeeren“ bei „Jugend musiziert“, schulte ihr Gesangstalent in verschiedenen Hamburger Chören, absolvierte zu ihrer musikalischen Ausbildung ein Jurastudium sowie ein Aufbaustudium als Kulturmanagerin. Zum Quartett komplettiert werden die beiden Hamburgerinnen, die Salut Salon 2002 gegründet haben, durch alternierende Besetzungen. Am Violoncello von Sonja Lena Schmid und Frederike Dany, am Flügel von Anne-Monika von Twardowski und Jennifer Rüth. Sie alle sind klassisch ausgebildete Musikerinnen mit eigenen Karrieren im internationalen Konzertgeschäft.

Ihre Spielfreude und ihr Lachen stecken an, aber bei allem Spaß auf der Bühne kommen auch die leisen Töne nicht zu kurz.

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Ein Hai im Karneval In Bielefeld präsentieren die charmanten Damen ihr neues Programm „Ein Haifisch im Aquarium.“ Musikalisch ist diese Kombination gar nicht so schwierig. Man nehme die stumme Unterwasserwelt, die Camille Saint-Saens einst für seinen „Karneval der Tiere“ komponierte, und lasse in diese Stille den Tango-Furor eines Astor Piazzolla einbrechen. Schon schwimmt der argentinische Haifisch „Escualo“ im französischen „Aquarium“ – um dann bei dem Hamburger Quartett immer wieder als musikalisches Motiv aufzutauchen. Mit Camille Saint-Saens und Astor Piazzolla haben sich die Musikerinnen für ihr Programm zwei passende Titelhelden ausgesucht. Seelenverwandte sozusagen, die in ihrer Zeit als Komponisten genauso experimentierfreudig waren wie heute Salut Salon. Astor Piazzolla erneuerte nicht nur den argentinischen Tango, er war auch leidenschaftlicher Hochseeangler. „Wenn ich keinen Hai mehr aus dem Meer herausholen kann, kann ich auch nicht mehr Bandoneon spielen“, soll er einmal gesagt haben. Dieser Kampf interessierte ihn; miteinander zu ringen, ziehen und gezogen werden – in seiner Intensität entspricht dieses Bild durchaus der Art, wie auch die vier Musikerinnen von Salut Salon zu ihren Programm kommen. Sie ringen leidenschaftlich um jedes Stück, verändern die Originale, lassen weg, dichten dazu, schreiben virtuos um, komponieren Übergänge – solange, bis diese besondere Spannung aus Rhythmus und Geschwindigkeit entsteht, die ihrer Spielfreude entspricht und die Salut Salon ausmacht. 18.3.2012, 18.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle


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Konzert

Sir Neville Marriner

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Nur noch drei Konzerte stehen für den renommierten Dirigenten Sir Neville Marriner in Deutschland auf dem Programm: Köln, Düsseldorf und natürlich Bielefeld. Im April 2011 hatte der Maestro seinen 87. Geburtstag gefeiert. Eine großartige musikalische Laufbahn geht nun bald zu Ende.

S

Das Programm M. Glinka Ouvertüre zu Ruslan und Ludmilla F. Mendelssohn Bartholdy Klavierkonzert Nr. 2 d-Moll A. Dvorak Sinfonie Nr. 9 e-Moll „Aus der neuen Welt“ Dirirgent Sir Neville Marriner

Ragna Schirmer, Klavier

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ir Neville Marriner hat das Ende seiner Karriere angekündigt“, erzählt Konzertveranstalter Till Schoneberg. „Das ist die letzte Gelegenheit, um ihn noch einmal live zu erleben. Mit diesem Konzert verbeugen wir uns vor seiner Lebensleistung. Er hat auch mich sehr lange begleitet.“ Wie Till Schoneberg wird es wohl vielen gegangen sein. Denn wer Klassik im Radio hört, ist mit der Academy of St. Martin in the Fields groß geworden. Untrennbar verbunden ist der Name des Orchesters mit Sir Neville Marriner. Der große britische Maestro, ein immer noch höchst agiler, temperamentvoller, mit kleinen Gesten dirigierender Kapellmeister der alten Schule. 1959 gründete er das Kammerorchester Academy of St. Martin in the Fields, das zunächst in der gleichnamigen Kirche in London seinen Sitz hatte. Mit ihm spielte er zahlreiche Orchesterwerke ein. Er hat das Orchester über all die Jahrzehnte geprägt, ihm seine ureigene Note verliehen. Es fing damit an, dass sich einige Musiker bei Neville Marriner zu Hause trafen. Sie wollten gar keine Konzerte geben. „Wir haben einfach nur zum Vergnügen gespielt. Wir hatten alle unsere verschiedenen Orchester-Jobs – ich spielte Geige im London Symphony Orchestra – und wollten privat ein anderes Repertoire spielen, mit ein bisschen mehr eigener, individueller Verantwortung. Ein gutes Dutzend Musiker hat sich also zwei, drei Mal pro Woche in meinem Haus getroffen und gespielt, nur aus Spaß. So ging das etwa zwei Jahre“, sagte der Sir mal in einem Interview mit Jakob Buhre. Der Cembalist John Churchill war damals Organist in der Kirche St. Martin in the Fields und kam irgendwann auf die Idee, nach dem Gottesdienst ein Konzert in St. Martin zu geben. Zufälliger Weise hörte Louise Dyer, die gerade ein Pariser Verlagshaus gekauft hatte, davon und war gleich begeistert. Die ersten Aufnahmen für ihr Label L’Oiseau Lyre entstanden. Kurz darauf zeigte Decca Interesse – und sobald die Platten um die Welt gingen, wurden die Musiker überallhin eingeladen. Ein erfolgreicher Start für die Academy of St. Martin in the Fields. Die Academy avancierte unter Marriners Leitung mit ihren Alben und Konzerten zu einem der renommiertesten Kammerensembles der Welt. Sie wurde zum Sinnbild größtmöglicher Natürlichkeit und Direktheit des Klangs, zur Referenz adäquater Tongestaltung


xmedia | visuelle kommunikation

„Musik ist die Sprache der Leidenschaft.“ (Friedrich Smetana) mit historischem Bewusstsein. So gehören etwa die Aufnahmen der kompletten Mozart Klavierkonzerte, die über die siebziger und frühen achtziger Jahre hinweg mit Alfred Brendel als Solist entstanden, zu den besten Einspielungen dieser Werke überhaupt. Darüber hinaus hinterließ Marriner auch an anderen Orten seine Spuren. Von 1969 an war er Musikdirektor des Kammerorchester von Los Angeles (bis 1979), nebenbei stellvertretender Leiter des Northern Sinfonia Orchestra (1971-73), Musikdirektor des Orchesters von Minnesota (1979-86) und Chefdirigent des Symphonie-Orchesters des Süddeutschen Rundfunks (1986-89). Er dirigierte Uraufführungen wie William Waltons „Sonata for Strings“ (1972) und Peter Maxwell Davis „Sinfonia Concertante“ (1983). Zu den zahlreichen Preisen, mit denen Marriner und die Academy geehrt wurden, gehören auch vier Grammys (1977, 1981, 1984, 2002) unter anderem für das „Best Classical Album“, den er 1984 für den Soundtrack zu Milos Formans Film „Amadeus“ überreicht bekam und 2002 für die „Best Instrumental Soloist(s) Performance (with Orchestra)“, die Marriner und die Geigerin Hilary Hahn für die Violinkonzerte von Brahms und Stravinsky erhielten. Im Jahr 1979 wurde er zum Commander of the Order of the British Empire gemacht und 1985 wurde er in den Adelsstand erhoben. Außerdem wurde ihm vom französischen Staat für seine Verdienste um die klassische französische Musik 1995 der Ordre des Arts et Lettres verliehen. Eine der vielen Auszeichnungen, die der Sir im Laufe seiner langen Karriere gesammelt hat. Nun hat er mit 87 Jahren beschlossen, sich von der Bühne zu verabschieden. In der Rudolf-Oetker-Halle haben die Bielefelder nun zum letzten Mal die Möglichkeit, diesen außergewöhnlichen Künstler live zu erleben. Ein Ereignis, das man keinesfalls versäumen sollte.

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Portrait

Genauigkeit und Gefühl

Alice Sarah Ott Sie bricht Hörgewohnheiten auf. Ihrem Skalenspiel gewinnt sie immer neue Farben ab, ohne ein Stück zu überlasten. Alice Sara Ott, „Echo Klassik“-Preisträgerin 2010, findet ganz eigene Ausdruckswege für ihr hochvirtuoses Spiel. Längst hat sich die 23-jährige Pianistin deutsch-japanischer Abstammung mit Auftritten in den großen Konzertsälen weltweit einen Namen gemacht. In der Rudolf-Oetker-Halle spielt sie jetzt Werke von Mozart, Beethoven, Chopin und Liszt.

S

ie war gerade 13 Jahre alt, als sie die Auszeichnung „Most Promising Artist Award“ in Hamamatsu erhielt. Zwei Jahre später gewann die Münchnerin den 1. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb „Silvio Bengalli”. Sie war die jüngste Teilnehmerin. „Ich finde, das persönliche Wachsen beginnt auf der Bühne, wo man die Musik zum ersten Mal mit anderen Menschen teilt“, sagt die junge Pianistin, „Da gibt es Momente, die man im alltäglichen Leben nicht erlebt.“ Und sie ergreift Chancen, wenn sie sich bieten. Als sich Lang Lang am Tag vor seinem Auftritt im Barbican Center krank meldete und ein Ersatz gesucht wurde, fiel die Wahl im letzten Jahr auf sie. Sie gastierte zu diesem Zeitpunkt gerade in San Francisco mit Liszts erstem Klavierkonzert, ihre erste Orchester CD Aufnahme mit Liszt und Tchaikowsky kam frisch aus der Presse. Und: Die damals 22-jährige Alice Sara Ott war mehr als ein Lückenfüller. Sie spielte mit so kräftiger Resonanz und Autorität, dass man ihr wahres Alter und ihre zierliche Figur vergaß. „Es ist Schönheit und zugleich Verschmitztheit in ihrem Spiel, das mit völlig erfrischender Freiheit, Flüssigkeit und bar jeglicher Künstlichkeit erklingt“, urteilte die Presse im Nachgang und zollte Alice Sara Ott Respekt. Respekt für ihre Liebe zum 82 | RUDOLF-OETKER-HALLE

Detail. Eine gelungene Mischung aus Genauigkeit und Gefühl. Sie ist ein Ausnahmetalent. Eins, in dem sich Persönlichkeit mit Musikalität, Charme und Intelligenz auf eine besondere Weise verbindet. Ausdruck dafür ist auch ihre aktuelle CD. Alice Sara Ott spielte jetzt Beethovens C-Dur Sonaten ein. „Diese beiden Sonaten sind ein Teil von mir, ich habe viel Zeit mit ihnen verbracht. Für jede Musikerin und jeden Musiker ist irgendwann der Punkt gekommen, die eigene Auseinandersetzung mit Beethoven zu dokumentieren. In meinem Fall

„(…) Als Solistin, die kurzfristig für Lang Lang eingesprungen war, trat Alice Sara Ott auf, die eine solch erstaunliche Bravourleistung präsentierte, aus denen Legenden entstehen. Und welch ein Gegensatz zwischen der Kraft ihres Spiels und der Eleganz ihrer Bühnenauftritts (…)“ The Guardian


mag dieser Zeitpunkt früh erscheinen, es ist aber sicher eine Herausforderung, an der man wächst“, unterstreicht sie. Und fügt hinzu: „Beethoven war schließlich auch noch jung, als er diese Werke schrieb.“ Mit den beiden C-Dur-Sonaten Ludwig van Beethovens beschäftigt sich Alice Sara Ott bereits seit zehn Jahren. Und auch

„Sie denkt strukturell, nicht technisch, schon indem sie ihr Spiel immer wieder mit dem Orchester mischt, dem Gesamtklang unterordnet. (…).“ Süddeutsche Zeitung der Gedanke, die beiden sehr gegensätzlichen Werke einander gegenüberzustellen, ist für sie nicht neu. Vielmehr wollte sie diesen Kontrast schon immer darstellen. Sie findet es spannend, wie grundlegend sich Beethoven innerhalb von nur acht Jahren verändert hat. „Die beiden Sonaten offenbaren einen Menschen und Künstler in völlig unterschiedlichen Lebenssituationen. Die Tonart ist dieselbe, aber die Atmosphäre der beiden Werke könnte unterschiedlicher nicht sein“, macht sie deutlich. Schließlich denkt man bei C-Dur normalerweise eher an Helligkeit und Energie. Das trifft aus ihrer Sicht für Opus 2 Nr. 3, eine Sonate, die vor Vitalität und Lebensfreude strotzt, auch zu. „Aber mit der ‚Waldstein-Sonate‘ taucht man in eine ganz andere Welt ein“, erklärt Alice Sara Ott, die als eines der größten Talente ihrer Generation gilt. Ein Wunder an Reife, Ausdruck, pianistischer Perfektion und Kraft. Und so beeindruckt sie mit einem Klangfarbenreichtum, der von einer leidenschaftlichen Musikalität sowie starker Ausstrahlung zeugt. Eine Ausstrahlung, die sie in der vergangenen Saison auch in der Zusammenarbeit mit zahlreichen Orchestern, aber auch in ihren Soloaktivitäten niederschlug. Sie geht ihren Weg. Hinterlässt dabei Spuren. „Diese Spuren sind Ausdruck dessen, was ich in einem bestimmten Moment empfinde“, sagt sie. Und so sind die aktuellen Aufnahmen der C-Dur Sonaten von Beethoven für sie ein wichtiger musikalischer Schritt. Auch, wenn sie diese Stücke später vielleicht ganz anders spielen würde. Dass, was der Musik innewohnt, bleibt. 28.9.2011, 20.00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

CD-TIPPS Alice Sara Ott Licht und Schatten in C-Dur. Zwei Sonaten Beethovens, die gegensätzlicher kaum sein könnten. 2011, Deutsche Grammophon Alice Sara Ott Tchaikowsky und Liszt. Ihre Orchesterdebüt CD mit den jeweils ersten Klavierkonzerten von Liszt und Tchaikowsky mit den Münchner Philharmonikern unter der Leitung von Thomas Hengelbrock. 2010, Deutsche Grammophon

Alice Sara Ott Frédéric Chopin, Sämtliche Walzer. Nach der Veröffentlich stieg es sowohl in Deutschland als auch in der USA auf Platz 1 der iTunes-Charts ein. 2010, Deutsche Grammophon RUDOLF-OETKER-HALLE | 83


Portrait

Daniel Hope Grenzen端berschreitender Virtuose

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In der Musik-Szene gilt Daniel Hope als Tausendsassa: Der in Südafrika geborene Brite mit irischem Pass und Wohnsitz in Hamburg war lange Mitglied des legendären „Beaux Arts Trios“, initiierte das Projekt „East meets West“ mit Ravi Shankar, gewann sage und schreibe vier Mal den „ECHO-Klassik-Preis“, schrieb mehrere Bücher und wirkte an Plattenaufnahmen von Sting mit.

D

er britische Geiger mit der gepflegten Erscheinung sieht zwar nicht aus wie ein Enfant terrible, kann aber eines sein. Denn seine Interpretationen sind waghalsig, zuweilen extrem, hochmusikalisch und von großer Suggestionskraft. Daniel Hope liebt alte Musik und fördert zugleich mit eigenen Kompositionsaufträgen zeitgenössische Künstler. Zwei Jahre nach seinem Barockalbum „Air“ schlägt der 36-Jährige wieder ganz andere Saiten an. Sein neues Programm „The Romantic Violinist“ ist eine Hommage an den ungarisch-österreichischen Geiger Joseph Joachim (1831-1907). Dabei geht Daniel Hope mit dem Begriff „Romantik“ sehr sorgsam um. Wenn Menschen den Begriff verwenden, denken sie häufig in Kategorien wie „ungestüm“ oder „leidenschaftlich“, sagte der Geiger in einem Interview mit Matthew Gurewitsch. Aber was wir über Joachims Spiel wissen, war es alles andere als das. Es war schwer fassbar, es berührte und es inspirierte das Publikum. Für Daniel Hope ist der ungarisch-österreichische Künstler der größte und einflussreichste Geiger des 19. Jahrhunderts.

„Was tut ein Pianist, wenn ihm mitten im Konzert vor ausverkauftem Haus plötzlich der Flügel wegrollt? Wie reagiert ein Geiger, dem während seines Auftritts eine Saite reißt?“ Daniel Hope In Bielefeld wird der Wahl-Hamburger die Romanze op. 2 Nr. 1 spielen, die jugendliche Zartheit des Stückes hat es ihm angetan. Joachim schrieb es, als er, gerade in Weimar angekommen, Franz Liszt begegnete. Bereits in jungen Jahren war Felix Melssohn auf die außergewöhnliche Begabung Joachims aufmerksam geworden und nahm den damals 12-Jährigen mit nach London, wo er Beethovens Violinen-Konzert zur Aufführung brachte. Er war der Mann, der den jungen Johannes Brahms bei seinen Freunden Clara und Robert Schumann einführte und selbst eng mit ihm befreundet war. 1864 komponierte Brahms das Geistliche Wiegenlied zu Ehren der Geburt von Joachims erstem Kind. Mit dem Album „The Romantic Violinist“ verbeugt sich Daniel Hope nicht nur vor einer Epoche mitreißender Melodien, sondern auch vor dem legendären Kollegen Joseph Joachim.

Der Geiger als Autor Aber Daniel Hope ist nicht nur mit seinem Instrument überaus erfolgreich, sondern auch als Autor. In seinem Buch „toi toi toi“ plaudert er gewissermaßen „aus dem Nähkästchen“ – und erzählt, was ihm und anderen passieren kann. Beispielsweise: Was tut ein Pianist, wenn ihm mitten im Konzert vor ausverkauftem Haus plötzlich der Flügel wegrollt? Wie reagiert ein Geiger, dem während seines Auftritts eine Saite reißt? Wie soll ein Dirigent sich verhalten, wenn beim Konzert in der vordersten Reihe ein Besucher unversehens einnickt und laut zu schnarchen beginnt – oder wenn im Rang eine Saaltür lautstark zugeknallt wird? Es gibt ungezählte Geschichten über kleine und große Katastrophen im Musikbetrieb. Bereits von Meistern wie Bach, Beethoven und Mozart sind sie überliefert, und der Pannenteufel macht auch vor Weltstars wie Sting, Lang Lang, Yehudi Menuhin, Simon Rattle und Daniel Barenboim nicht halt. Bereits zuvor hatte Daniel Hope sich mit „Wann darf ich klatschen“ auf unterhaltsame Weise mit den Riten und Gebräuchen eines Konzertbesuchs beschäftigt. Denn der Geiger begegnet bei seinen Konzerten immer wieder vielen Fragen: Warum werden die Instrumente nach dem Oboenton gestimmt? Wieso gibt der Dirigent zu Beginn nur dem Konzertmeister die Hand? Weshalb wird mal mit, mal ohne Noten gespielt? Woher kommt der Frack als Dienstkleidung der Orchestermusiker? Wer hat bestimmt, dass man zwischen den Sätzen einer Sinfonie nicht klatschen darf? Und was wird aus den Blumen, die am Ende überreicht werden?

Bilderbuch-Karriere Mit vier Jahren begann Daniel Hope das Violinspiel. Seine Familie zog von seinem Geburtsort Durban in Südafrika über Paris nach England, wo Hope dann am Royal College of Music studierte. Er nahm u. a. Unterricht bei Zakhar Bron und Yehudi Menuhin, bei dem Hopes Mutter eine Anstellung als Sekretärin suchte und fand. Von Menuhin wurde er auch nach seinem Studienabschluss 1996 weiter unterstützt.

BUCH-TIPPS

Daniel Hope mit Wolfgang Kanuer: toi toi toi – Pannen und Katastrophen in der Musik Rowohlt 2011

Daniel Hope mit Wolfgang Kanuer: Wann darf ich klatschen – Ein Wegweiser für Konzertgänger Rowohlt 2009

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Portrait

Yehudi Menuhin lud das viel versprechende Talent im Alter von 11 Jahren ein, mit ihm die Bartók-Duos für das deutsche Fernsehen aufzuführen. Es war der Beginn einer langjährigen musikalischen Partnerschaft, in deren Verlauf die beiden mehr als 60 gemeinsame Konzerte gaben, darunter auch Menuhins letztes Konzert 1999 in Düsseldorf.

Das Bielefelder Publikum darf sich auf einen außergewöhnlichen Abend freuen, wenn Daniel Hope auch mal andere Saiten aufzieht.

Das Programm in der Rudolf-Oetker-Halle: J- Brahms | Scherzo aus der „FAE-Sonate“ C. Schumann | Romanze op. 22 Nr. 1 J. Brahms | Violinsonate Nr. 1 G-Dur op. 78 J. Joachim | Romanze op. 2 Nr. 1 J. Brahms | Ungarische Tänze (Auswahl)

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Daniel Hope, Jahrgang 1974, hat inzwischen in allen bedeutenden Konzertsälen der Welt gespielt, u. a. in der Carnegie Hall, der Berliner und Kölner Philharmonie, dem Leipziger Gewandhaus, dem Teatro Colón in Buenos Aires, dem Théâtre des Champs-Elysées in Paris, dem Amsterdamer Concertgebouw sowie in London im Barbican Centre, in der Wigmore Hall, in der Queen Elizabeth Hall und der Royal Albert Hall. Er war zu Gast bei den Salzburger Festspielen, den BBC Proms, sowie bei den Festspielen von Luzern, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern (u. a. 2006 als erster „Preisträger in Residence“ des Festivals), Rheingau, „Spannungen“ Heimbach, Tanglewood, Ravinia, Vail (USA), Bath, Colmar, San Sebastián, Gstaad, der Schubertiade Schwarzenberg und Feldkirch, dem Klangbogen-Festival Wien und dem Carinthischen Sommer. Mit vielen renommierten Dirigenten hat der Ausnahme-Geiger in seiner vergleichsweisen kurzen Karriere bereits zusammengearbeitet. Darunter befinden sich z. B. Kurt Masur, Christian Thielemann, Roger Norrington, Daniel Harding, Mstislaw Rostropowitsch, Sakari Oramo, Kent Nagano und Yehudi Menuhin – zusammen mit den besten Orchestern der Welt. Auf der Bühne ist der Virtuose an der Geige immer für eine Überraschung gut. Das Bielefelder Publikum darf sich auf einen außergewöhnlichen Abend freuen, wenn Daniel Hope auch mal andere Saiten aufzieht. Begleitet wird der Meister-Geiger an diesem Abend in der Rudolf-OetkerHalle von Sebastian Knauer am Klavier. Sicherlich ein Highlight der Konzertsaison 2011/2012.

CD-TIPPS The Romantic Violinist: A Celebration of Joseph Joachim Daniel Hope, Max Bruch, Sakari Oramo, Royal Stockholm Philharmonic Orchestra Deutsche Grammophon (2011)

Air: A Baroque Journey Deutsche Grammophon (2009)

Vivaldi Deutsche Grammophon (2008)

8.12.2011, 20.00 Uhr, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

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Programmintro

Konzertsaison 2011/2012 Das komplette Programm für die RUDOLF-OETKER-HALLE Große Orchester, virtuose Solisten, traditionsreiche Musikvereinigungen, internationales Entertainment, großartige Kleinkunst: Alle Veranstaltungen im Großen wie im Kleinen Saal der Rudolf-Oetker-Halle finden Sie auf den folgenden Seiten.

September 2011

90

Oktober 2011

91

November 2011

94

Dezember 2011

98

Januar 2012

101

Februar 2012

104

März 2012

108

April 2012

113

Mai 2012

115

Juni 2012

117

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter www.rudolf-oetker-halle.de

Stand: 18.8.2011, Änderungen vorbehalten

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Programm L. v. Beethoven (1857-1944): Sonate in d-Moll, op.31 Nr.2 „Der Sturm“, 2. und 3. Satz Tobias Schößler (1973): Nostalgic Waltz und Elfenspiel Frédéric Chopin (1810-1849): Walzer in As-Dur, op. posth. 69 Nr.1 Tobias Schößler (1973): „Wie es Euch gefällt“ Konzertbesucher geben Improvisationsthemen vor Robert Schumann (1810–1856): „Von fremden Ländern und Menschen“ aus den „Kinderszenen“ op.15

September 2011 So., 11.09.

15 Uhr, Kleiner Saal

Rudy Giovannini „Ein Star zum Anfassen!“ n Veranstalter:

n Veranstalter:

n Eintrittspreise:

n Eintrittspreis:

n Kartenvorverkauf:

n Kartenvorverkauf:

Ilona Gärtner

Rochus Kralik von Meyrswalden

29,50 € bis 33,50 €

20,00 €

Landeszeitung Detmold, Eventim, telefonisch unter: 01805-570070, Ilona Gärtner (Tel.: 05235/994733)

Sa., 17.09.

19 Uhr, Großer Saal

KONTicket

So., 25.09.

Junge Sinfoniker

Der Festliche Auftakt

Sinfoniekonzert

Präsentiert von den Theaterund Konzertfreunden e.V. n Musikalische Gesamtleitung:

Paul Dukas (1865-1935): Fanfare zum Ballett „La Péri“ Peter Tschaikowski (1840-1893): Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23 Gustav Mahler (1860-1911): Sinfonie Nr. 4 G-Dur

Alexander Kalajdzic

n Dirigent:

n Moderation:

Leo Siberski

Michael Heicks, Christina Huckle, John Wesley Zielmann

n Solistin:

Annika Treutler, Klavier

n Eintrittspreise:

n Eintrittspreise:

22,50 € und 27,50 € / erm. 12,00 € für Schüler, Studenten und Schwerbehinderte

10,00 € bis 15,00 € / erm. 8,00 € / Kinder bis einschließlich 12 Jahre frei

n Kartenvorverkauf:

n Kartenvorverkauf:

ab 13.09.2011 im Theater am Alten Markt, voraussichtlich Di. bis Fr. 11- 13 Uhr u. 17-18.30 Uhr

Fr., 23.09.

18 Uhr, Großer Saal

Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, KONTicket, Junge Sinfoniker (Tel.: 0521/872210)

19 Uhr, Großer Saal

Benefizkonzert des Orchesters der Deutschen Kinderärzte Giuseppe Verdi: Ouvertüre zur Oper „Macht des Schicksals“ Ferdinand David: Konzert für Posaune und Orchester Es-Dur Nicolai Rimsky-Korsakov: Scheherazade op. 35

n Solovioline:

Christian Weymann

Mo., 26. 09.

20 Uhr, Kleiner Saal

Bielefelder Philharmoniker 1. Philharmonisches Kammerkonzert: It must schwing! Konzerteinführung um 19.25 Uhr Ein be-swingter Auftakt in die Spielzeit mit guten Bekannten und aufregenden Blind Dates.

n Musikalische Leitung und Klavier: Christian van den Berg

n Dirigent:

n Saxophon:

n Solist:

n Flöte:

n Veranstalter:

n Trompete:

n Eintrittspreise:

n Posaune:

n Kartenvorverkauf:

n Kontrabass:

Prof. Manfred Fabricius, Berlin Angelos Kritikos, Bamberg Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Bielefeld 15,00 € bis 25,00 € Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt

Margarete Fiedler, Georg Stimpfle, Thomas Bogdan Wiltrud Pemsl Manuel Viehmann, Norbert Günther Remigiusz Matuszewski Manfred Rössl

n Percussion:

Klaus Armitter

Sa., 24.09.

20 Uhr, Kleiner Saal

n Gesang:

Klavierabend mit Tobias Schößler

n Eintrittspreise:

Mathilde Kralik von Meyrswalden (1857-1944): Festmarsch D-Dur Franz Liszt (1811-1886): Chapelle de Guillaume Tell aus den Années de Pèlerinage (Première Année)

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The Swinging Diamonds 12,00 € / erm. 6,00 €

n Kartenvorverkauf: Theaterkasse


Mi., 28.09.

20 Uhr, Großer Saal

Alice Sara Ott, Klavier 1. Schoneberg Konzert W. A. Mozart: Duport Variationen L. v. Beethoven: Sonate Nr. 3 op. 2 F. Chopin: Walzer op. 34 und op. 64 F. Liszt: Études transcendente Nr. 11 & 12, Rigoletto Paraphrase

n Veranstalter:

Konzertbüro Schoneberg

n Eintrittspreise:

23,00 € bis 50,00 €, zzgl. VVK-Gebühren / erm. 15,00 € für Schüler und Studenten an der Abendkasse

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt

Fr., 30.09.

20 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker 1. Freitagskonzert Konzerteinführung 45 Minuten vor Beginn im Kleinen Saal Franz Schubert (1797-1828): Drei Menuette aus D 89 Alfred Schnittke (1934-1998): Concerto grosso Nr. 3 für 2 Violinen und Kammerorchester Dmitri D. Schostakowitsch (1906-1975): Symphonie Nr. 5 d-Moll op. 47

n Musikalische Leitung: Alexander Kalajdzic n Violine:

René Henriot, Simon Monger

Mi., 09.11.2011 - 20 Uhr Bielefeld, Rudolf-Oetker-Halle Karten an allen bek. VVK-Stellen. Ticket-Hotline 01 80 - 5 22 88 20* (*0,14 €/ Min. aus dem dt. Festnetz - max. 0,42 €/ Min. aus dem dt. Mobilfunk)

Infos unter www.handwerker-promotion.de

n Eintrittspreise:

17,00 € bis 31,50 € / 50% Ermäßigung

n Kartenvorverkauf: Theaterkasse

Oktober 2011 Sa., 01.10.

20 Uhr, Kleiner Saal

Cavedate Broadway-Comedy n Veranstalter: Grossstadt Entertainment

n Eintrittspreise: 23,00 €

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, KONTicket

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

www.rudolf-oetker-halle.de RUDOLF-OETKER-HALLE | 91


Programm So., 02.10.

11 Uhr, Großer Saal

Fr., 14.10.

Bielefelder Philharmoniker

Ganz Schön Feist Muttis Kinder Bielefelder Vocal-Festival

1. Sonntagskonzert

n Veranstalter:

Konzerteinführung 45 Minuten vor Beginn im Kleinen Saal Franz Schubert (1797-1828): Drei Menuette aus D 89 Alfred Schnittke (1934-1998): Concerto grosso Nr. 3 für 2 Violinen und Kammerorchester Dmitri D. Schostakowitsch (1906-1975): Symphonie Nr. 5 d-Moll op. 47

Kulturamt Bielefeld in Zusammenarbeit mit NewTone und mit freundlicher Unterstützung der BiTel

n Eintrittspreise:

17,00 €, Abendkasse: 20,00 €, erm. 10,00 €, Bi-Pass: 1,00 €

n Kartenvorverkauf:

n Musikalische Leitung:

Tourist-Information im Neuen Rathaus

Alexander Kalajdzic

n Violine: René Henriot, Simon Monger n Eintrittspreise:

Sa., 15.10.

14,00 € bis 24,00 € / 50% Ermäßigung Theaterkasse

Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit n Veranstalter:

20 Uhr, Großer Saal

Hans Stratmann Konzertbüro GmbH

Klassische Philharmonie Bonn

n Eintrittspreise: 27,65 €

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, telefonisch unter: 01805/560 550, im Internet unter: www.karten-online.de

1. Konzert Wiener Klassik Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 37 Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92

n Veranstalter:

Klassische Philharmonie Bonn

n Eintrittspreise

11,00 € bis 28,50 €, zzgl. VVK-Gebühren / 2,50 € Ermäßigung für Schüler und Studenten an der Tageskasse

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus

Sa., 08.10.

20 Uhr, Großer Saal

1. Konzert Musikverein Bielefelder Philharmoniker Franz Schubert: Messe Nr. 5 As-Dur D 678 Anton Bruckner: Te Deum C-Dur

n Musikalische Leitung: Wolfgang Helbich

20 Uhr, Großer Saal

Oliver Pocher

n Kartenvorverkauf:

Di., 04.10.

20 Uhr, Großer Saal

Mo., 17.10.

20 Uhr, Kleiner Saal

Bielefelder Philharmoniker 2. Philharmonisches Kammerkonzert: Expeditionen ins Tierreich Konzerteinführung um 19.25 Uhr Georg Philipp Telemann: Konzertante Sinfonie G-Dur Grillen-Sinfonie Leopold Mozart: Frosch-Parthia für Violine, Violoncello und Kontrabass Ronald Kok: Killer-Whales für 4 Kontrabässe und Bratsche Wilfried Hiller: Die zerstreute Brillenschlange für Klarinette, Erzähler und Bordun Franz Schubert: Quintett A-Dur für Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Klavier Forellen-Quintett

n Eintritsspreise:

n Violine:

n Kartenvorverkauf:

n Viola:

10,00 € bis 24,00 € Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket, im Internet unter: www.bielefeld-ticketservice.de, bei Chormitgliedern

Sebastian Soete, Ursula Esch Ludger Bischof, N.N.

n Violoncello:

Imke Wilden Yoon-ha Choi

n Kontrabass: Do., 13.10.

19 Uhr, Kleiner Saal

Picasso 1905 in Paris Kultur Spezial

Montmartre, Zirkus, Kino Vortrag von Christiane Heuwinkel und David Riedel (mit Filmbeispielen)

n Veranstalter: Kulturamt Bielefeld in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Bielefeld n Eintrittspreise:

Der Eintritt ist frei

Manfred Rössl, Klaus Ebert, Mieko Soto, Thomas Bronkowski

n Flöte:

Birgit Tischkewitz

n Oboe:

Takeshi Suzuki

n Klarinette:

Fabian Hauser

n Erzähler:

Uwe Sommer

n Eintrittspreise:

12,00 € / erm. 6,00 €

n Kartenvorverkauf: Theaterkasse

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Di., 18.10.

n Eintrittspreise:

20 Uhr, Großer Saal

5,00 € / erm. 3,00 € / Bi-Pass 1,00 € (nur an der Abendkasse)

Kulturextra präsentiert:

n Kartenvorverkauf:

GlasBlasSingQuintett Knebel-Chöre Alpcologne

Tourist-Information im Neuen Rathaus

Fr., 21.10.

Kulturextra wird 10 Jahre alt. Höchste Zeit DANKE zu sagen. Den Sponsoren, den Partnern, dem Publikum.

n Moderation:

Heinz Flottmann und Ingo Börchers

n Veranstalter:

20 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker 2. Freitagskonzert

Kulturamt Bielefeld

n Eintrittspeise:

12,00 € / Ermäßigung , im Vorverkauf 10,00 €, Bi-Pass 1,00 € (nur an der Abendkasse)

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt

Konzerteinführung 45 Minuten vor Beginn im Kleinen Saal Aulis Sallinen (*1935): The Palace Rhapsody Francis Poulenc (1899-1963): Konzert für 2 Klaviere und Orchester d-Moll Antonín Dvořák (1841-1904): Symphonie Nr. 8 in G-Dur op. 88

n Musikalische Leitung: Ari Rasilainen

Mi., 19.10.

n Klavier:

20 Uhr, Kleiner Saal

Klavierduo Genova & Dimitrov

n Eintrittspreise:

Exprompt

17,00 € bis 31,50 € / 50% Ermäßigung

Mittwochskonzert Musikkulturen Virtuose Klangkunst aus Russland

n Kartenvorverkauf: Theaterkasse

n Veranstalter:

Kulturamt Bielefeld in Zusammenarbeit mit WDR 3

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

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Wenn das Gesicht austrocknet D

as Gefühl trockene Gesichtshaut zu haben, kennen viele Menschen. Und vielen von ihnen kann mit einer einfachen Feuchtigkeitscreme oder einem Harnstoff-Präparat geholfen werden. Was aber, wenn es mit der Zufuhr von Feuchtigkeit nicht mehr getan ist; wenn die HautStarker Feuchtigkeitsverlust

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Programm Sa., 22.10.

20 Uhr, Kleiner Saal

Mi., 02.11.

Hommage an Franz Liszt

Christoph Maria Herbst

Menachem Har-Zahav, Klavier Étude d´éxécution transcendente Nr. 11 in Des-Dur (Harmonies du Soir) Consolation Nr. 3 Étude d´éxécution transcendente Nr. 10 in f-Moll (Presto molto agitato) En rêve Ballade Nr. 2 in h-Moll Grande Étude de Paganini Nr. 3 (La Campanella) Liebestraum Nr. 3 Sposalizio Sonetto 104 del Petrarca Nuages gris Unstern! Totentanz (Soloarrangement von MH-Z)

Lesung: „Ein Traum von einem Schiff“ n Veranstalter: Zukunftsmusik

n Eintrittspreis:

25,00 €, zzgl. VVK-Gebühren

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt

Do., 03.11.

Hetz’ mich nicht! n Veranstalter:

Weston Musikmanagement

n Eintrittspreise:

FischerConsulting

25,00 € / erm. 15,00 € für Schüler, Studenten und Schwerbehinderte/ unter 18 Jahre frei

n Kartenvorverkauf: Ausverkauft!

n Kartenvorverkauf:

So., 23.10.

20 Uhr, Großer Saal

Sascha Grammel

n Veranstalter:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, www.bielefeld-ticketservice.de, KONTicket, ab 19 Uhr auch an der Abendkasse

19.30 Uhr, Großer Saal

Sa., 05.11.

20 Uhr, Großer Saal

22. Film&MusikFest

11 Uhr, Großer Saal

Moulin Rouge (1928)

Bielefelder Philharmoniker

von E.A. Dupont Cinematografisches Orchester Osnabrück unter der Leitung von Axel Goldbeck

n Veranstalter:

2. Sonntagskonzert

Friedrich Wilhelm Murnau Gesellschaft e.V.

n Eintrittspreise:

Konzerteinführung 45 Minuten vor Beginn im Kleinen Saal Aulis Sallinen (*1935): The Palace Rhapsody Francis Poulenc (1899-1963): Konzert für 2 Klaviere und Orchester d-Moll Antonín Dvořák (1841-1904): Symphonie Nr. 8 in GDur op. 88

16,00 € / erm. 13,00 €

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, KONTicket

n Musikalische Leitung: Ari Rasilainen

n Klavier:

So., 06.11.

20 Uhr, Kleiner Saal

BOBO

Klavierduo Genova & Dimitrov

n Eintritsspreise:

Liederseelen – Volkslieder & Lyrik der Romantik n Bobo:

14,00 € bis 24,00 € / 50% Ermäßigung

n Kartenvorverkauf: Theaterkasse

Gesang, Rhodes, Röhrenorgel

n Sebastian Herzfeld:

November 2011

präpariertes Klavier

n Special guest:

Hayden Chisholm, Saxophon, Harmonika

Di., 01.11.

20 Uhr, Kleiner Saal

n Veranstalter:

Liederabend

n Eintrittspreise:

Kulturamt Bielefeld 15,00 € / erm. 12,00 € / Bi-Pass 1,00 € (nur AK)

Franz Schubert: Die Winterreise n Sopran:

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket

Lara Venghaus

n Klavier:

Michael Hoyer

n Veranstalter: Lara Venghaus n Eintrittspreise:

15,00 € / erm. 10,00 €

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus

94 | RUDOLF-OETKER-HALLE

Mo., 07.11.

20 Uhr, Kleiner Saal

Bielefelder Philharmoniker Vom Klang des Wassers Malika Kishino (*1971): Aqua Vitae II (2010) für (Alt-)Flöte, (Bass-)Klarinette, Violine, V’cello und Schlagzeug


Wolfgang A Schultz (*1948): Bilder auf dem Grund des Sees für Flöte, Violine, Viola und Violoncello Tristan Murail (*1947): La barque mystique für Flöte, Klarinette, Klavier, Violine und Violoncello Toshio Hosokawa (* 1955): Neben dem Fluss für Harfe solo Jörg-Peter Mittmann (*1962): Vor des Wassers fließendes Gesicht (2010) Musik mit einem Gedicht von Rilke für Ensemble und kleinen Chor

n Leitung:

Jörg-Peter Mittmann

n Eintrittspreise:

12,00 € / erm. 6,00 €

n Kartenvorverkauf: Theaterkasse

Mi., 09.11.

20 Uhr, Großer Saal

Nigel Kennedy Antonio Vivaldi: FOUR SEASONS Nigel Kennedy: FOUR ELEMENTS with the Orchestra of Life 

n Veranstalter:

Handwerker Promotion

n Eintrittspreise:

55,50 € bis 90,00 €

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, Kartenservice Bielefeld, KONTicket, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt

Do., 10.11.

20 Uhr, Großer Saal

Rüdiger Hoffmann „obwohl…“ n Veranstalter:

Plan b. Agentur für Events, Promotion & PR

n Eintrittspreise: 27,95 €

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, Kartenservice Bielefeld, KONTicket, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt

Fr., 11.11.

„Nur wer die Sehnsucht kennt...“ Deutsche und russische Romanzen

Inka Noack, Mezzosopran • Irine Gorgadze, Klavier 3. Dezember 2011 • 20 Uhr • Oetkerhalle, Kleiner Saal

20 Uhr, Großer Saal

22. Film&MusikFest Chaplinade (Kurzfilme von und mit Charles Chaplin) Veranstaltung des Theater Bielefeld, Bielefelder Philharmoniker unter der Leitung von Bernd Wilden

n Veranstalter:

Friedrich Wilhelm Murnau Gesellschaft e.V.

n Eintrittspreise:

16,00 € / erm. 13,00 €

n Kartenvorverkauf: Theaterkasse

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Programm Sa., 12.11.

17 Uhr, Großer Saal

n Veranstalter:

22. Film&MusikFest

n Eintrittspreise:

Konzertbüro Schoneberg 28,00 € bis 60,00 €, zzgl. VVK-Gebühren / erm. 15,00 € für Schüler und Studenten an der Abendkasse

Die Nibelungen (1924) von Fritz Lang

n Kartenvorverkauf:

Teil 1: Siegfried; Teil 2: Kriemhilds Rache Braunschweiger Staatsorchester unter der Leitung von Helmut Imig

Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt

n Veranstalter:

Friedrich Wilhelm Murnau Gesellschaft e.V.

n Eintrittspreise:

Sa., 19.11.

25,00 € / erm. 22,00 €

20 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, KONTicket

1. Konzert Oratorienchor So., 13.11.

Robert Schumann (1810-1856): Requiem Des-Dur Frank Martin (1890-1974): In Terra Pax

19 Uhr, Großer Saal

n Musikalische Leitung:

Konzertchor Bielefeld

Hartmut Sturm

n Eintrittspreise:

Oratorienchor Münster, Collegium Musicum Instrumentale Münster Chor- und Orchesterkonzert Nilolaj Medtner (1879–1951): Klavierkonzert Nr. 1 c-Moll op. 33 (1914-18) Johannes Brahms (1833–1897): Werke für Chor und Orchester: Schicksalslied op 54, Nänie op. 82, Gesang der Parzen op. 89

10,00 € bis 22,00 € / 3,00 € erm. für Schüler, Studenten und Erwerbslose

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket, Neue Westfälische

So., 20.11.

Jazztrio KordesTetzlaff-Godejohann

n Leitung:

Jürgen Tiedemann, Michael Preiser

n Klavier:

„Bach and More“ n Piano:

Michael Preiser

n Veranstalter: Konzertchor Bielefeld

Olaf Kordes

n Eintrittspreise:

n Kontrabass:

n Kartenvorverkauf:

n Schlagzeug:

12,00 € bis 20,00 €, 2,50 € Ermäßigung

Wolfgang Tetzlaff

Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket, Buchhandlung Luce Universität, sowie an der Abendkasse

Mi., 16.11.

11 Uhr, Kleiner Saal

Karl Godejohann

n Veranstalter:

Kulturamt Bielefeld in Zusammenarbeit mit NewTone und mit freundlicher Unterstützung der BiTel

n Eintrittspreise:

20 Uhr, Kleiner Saal

10,00 € / erm. 7,00 € / Bielefeld-Pass 1,00 €

n Kartenvorverkauf:

Feo Gasy

Tourist-Information im Neuen Rathaus

Mittwochskonzert Musikkulturen Musik aus dem Hochland Madagaskars

n Veranstalter:

20 Uhr, Großer Saal

n Eintrittspreise:

Hilary Hahn und NDR Radiophilharmonie

n Kartenvorverkauf:

3. Schoneberg Konzert

Kulturamt Bielefeld in Zusammenarbeit mit WDR 3 5,00 € / erm. 3,00 € / Bi-Pass 1,00 € (nur an der Abendkasse) Tourist-Information im Neuen Rathaus

Do., 17.11.

Mi., 23.11.

F. Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert in e-Moll op. 64 A. Bruckner: 4. Sinfonie in Es-Dur

20 Uhr, Großer Saal

n Dirigent:

WDR Sinfonieorchester Köln

n Violine:

2. Schoneberg Konzert J. Sibelius: Violinkonzert L. v. Beethoven: Sinfonie Nr. 3 „Eroica“

n Dirigent:

Jukka-Pekka Saraste

n Violine:

Nikolaj Znaider

96 | RUDOLF-OETKER-HALLE

Eivind Gullberg Jensen Hilary Hahn

n Veranstalter:

Konzertbüro Schoneberg

n Eintrittspreise:

28,00 € bis 60,00 €, zzgl. VVK-Gebühren / erm. 15,00 € für Schüler und Studenten an der Abendkasse

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt


Do., 24.11.

20 Uhr, Großer Saal

Sa., 26.11.

Ten Tenors

Knebel Chöre

Double Platinum Tour 2011 n Veranstalter:

Da können wir ein Lied von singen n Eintrittspreise:

n Eintrittspreise: 35,00 € bis 48,50 €, incl. VVK-Gebühren

n Kartenvorverkauf:

Hans Stratmann Konzertbüro GmbH

12,00 € / erm. 8,00

Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, Buchhandlung Klack, Buchhandlung Kronenklauer

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, telefonisch unter: 01805/560 550, im Internet unter: www.karten-online.de

Fr., 25.11.

20 Uhr, Großer Saal

So., 27.11.

17 Uhr, Kleiner Saal

Not-wendig

Ingolf Wunder, Klavier

Benefizkonzert zu Gunsten des Bielefelder Kinderfonds n Veranstalter:

1. Schoneberg Konzert „Neue Namen“

n Eintrittspreise:

18.30 Uhr, Kleiner Saal

Musik- und Kunstschule Bielefeld

15,00 € / erm. 10,00 € für Schüler, Studenten, etc.

F. Chopin: Polonaise-Fantaisie As-Dur op.61, Ballade Nr.4 f-Moll op.52 F. Liszt: 3 Études d´exécution transcendante, S 139, Soirées de Vienne – Valse, Caprice Nr.6, Ungarische Rapsodie Nr. 2 cis-Moll

n Kartenvorverkauf:

Auskunft zum Vorverkauf ab 01.09.2011 unter Tel.: 0521/516673

n Veranstalter:

Konzertbüro Schoneberg

n Eintrittspreise:

20,00 €, zzgl. VVK-Gebühren / erm. 15,00 € für Schüler und Studenten an der Abendkasse

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt

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Programm Di., 29.11.

20 Uhr, Großer Saal

n Veranstalter:

Klassische Philharmonie Bonn

n Eintrittspreise:

Konzertbüro Schoneberg 20,00 €, zzgl. VVK-Gebühren / erm. 15,00 € für Schüler und Studenten an der Abendkasse

n Kartenvorverkauf:

2. Konzert Wiener Klassik Programmeinführung um 19.15 Uhr Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 90 C-Dur Frédéric Chopin: Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op.11 Franz Schubert: Symphonie Nr. 3 D-Dur D 200

Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket, Neue Westfälische, Westfalenblatt

Do., 08.12.

n Veranstalter:

Daniel Hope

Klassische Philharmonie Bonn

n Eintrittspreise:

4. Schoneberg Konzert

11,00 € bis 28,50 €, zzgl. VVK-Gebühren, 2,50 € Ermäßigung für Schüler und Studenten an der Tageskasse

J. Brahms: Scherzo aus der „F.A.E.-Sonate“ C. Schumann: Romanze op.22 Nr. 1 J. Brahms: Violinsonate Nr. 1 G-Dur op. 78 J. Joachim: Romanze op.2 Nr. 1 J. Brahms: Ungarische Tänze (Auswahl)

n Kartenvorverkauf: Tourist-Information im Neuen Rathaus

n Violine:

Dezember 2011 Fr., 02.12.

Daniel Hope

n Klavier:

Sebastian Knauer

20 Uhr, Großer Saal

n Veranstalter:

Bielefelder Philharmoniker

Konzertbüro Schoneberg

n Eintrittspreise:

23,00 € bis 50,00 €, zzgl. VVK-Gebühren / erm. 15,00 € für Schüler und Studenten an der Abendkasse

3. Freitagskonzert Konzerteinführung 45 Minuten vor Beginn im Kleinen Saal Joseph Haydn (1732-1809): Symphonie Nr. 98 B-Dur Hob I:98 Richard Wagner (1813-1883): Vorspiel zu Tristan und Isolde Gustav Mahler (1860-1911): Das Lied von der Erde

20 Uhr, Großer Saal

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt

Fr., 09.12.

n Leitung: Alexander Kalajdzic

20 Uhr, Kleiner Saal

Aquabella

n Sopran:

BiTel Vocal-Nacht n Veranstalter:

Linda Watson

n Tenor:

Kulturamt Bielefeld in Zusammenarbeit mit NewTone und mit freundlicher Unterstützung der BiTel

Scott MacAllister

n Eintrittspreise:

n Eintrittspreise:

17,00 € bis 31,50 € / 50% Ermäßigung

12,00 €, zzgl. VVK-Gebühren / AK: 14,00 € / Studenten: 8,00 € (nur AK) / (BI-Pass: 1,00 € ab 30 Minuten vor Beginn)

n Kartenvorverkauf: Theaterkasse

n Kartenvorverkauf: Sa., 03.12.

„Nur wer die Sehnsucht kennt“ Mezzosopranistin Inka Noack singt deutsche und russische Romanzen

n Piano:

Irine Gorgadze

n Veranstalter: Inka Noack

n Eintrittspreise: 19,80 €

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus

Di., 06.12.

Tourist-Information im Neuen Rathaus

20 Uhr, Kleiner Saal

18.30 Uhr, Kleiner Saal

Milos Karadaglic, Gitarre 2. Schoneberg Konzert „Neue Namen“ Werke von E. Granados, I. Albeniz, F. Tarrega, H. Villa Lobos, M. Theodorakis, C. Domeniconi

98 | RUDOLF-OETKER-HALLE

Sa., 10.12.

16 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Kinderchor Weihnachtskonzert n Orgel: Jan Král

n Musikalische Leitung: Dr. Jürgen Oberschelp

n Veranstalter:

Bielefelder Kinderchor

n Eintrittspreise:

11,50 € bis 16,00 €, zzgl VVK-Gebühren

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, KONTicket

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

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So., 11.12.

16 Uhr, Großer Saal

Di., 13.12.

Bielefelder Kinderchor

10 und 11.30 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker

Weihnachtskonzert n Orgel:

Jugendkonzerte

Jan Král

Fahr zur Hölle, Verführer! – Mozarts Don Giovanni

n Musikalische Leitung:

n Eintrittspreise:

Dr. Jürgen Oberschelp

10,00 € Erwachsene, 5,00 € Kinder, Schultarif wochentags 3,00 €

n Veranstalter:

Bielefelder Kinderchor

n Kartenvorverkauf:

n Eintrittspreise:

Theaterkasse

11,50 € bis 16,00 €, zzgl VVK-Gebühren

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, KONTicket

Mo., 12.12.

Mi., 14.12.

20 Uhr, Kleiner Saal

Cyminology

20 Uhr, Kleiner Saal

Mittwochskonzert Musikkulturen Persische Poesie jazzfarben

Bielefelder Philharmoniker

n Veranstalter:

Kulturamt Bielefeld in Zusammenarbeit mit WDR 3

3. Philharmonisches Kammerkonzert: Virtuose Barockmusik für Bläser Konzerteinführung um 19.25 Uhr

n Eintrittspreise:

5,00 € / erm. 3,00 € / Bi-Pass 1,00 € (nur an der Abendkasse)

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus

n Eintrittspreise:

12,00 € / erm. 6,00 €

n Kartenvorverkauf: Theaterkasse

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RUDOLF-OETKER-HALLE | 99


Programm Fr., 16.12.

19 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

Universitätschor Bielefeld

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Barockorchester L`Arco Hannover Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium Teile I – III + VI

n Sopran:

Katherina MĂźller

n Alt:

Annekathrin Laabs

n Tenor:

Markus Schäfer

n Bass:

Andreas Wolf

n Musikalische Leitung: Dorothea Schenk

n Veranstalter:

Universitätschor Bielefeld

n Eintrittspreise:

12,00 â‚Ź bis 20,00 â‚Ź / 2,50 â‚Ź Erm. fĂźr SchĂźler und Studenten

n Kartenvorverkauf:

ab 17.10.2011: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Buchhandlung Luce, Musikhaus Niemeyer, Restkarten an der Abendkasse ab 18 Uhr

Sa., 17.12.

19 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

Bielefelder Kinderchor Weihnachtskonzert n Orgel: Jan KrĂĄl

n Musikalische Leitung: Dr. JĂźrgen Oberschelp

n Veranstalter:

Bielefelder Kinderchor

n Eintrittspreise:

11,50 â‚Ź bis 16,00 â‚Ź, zzgl. VVK-GebĂźhren

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, KONTicket

So., 18.12.

16 und 19 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

Bielefelder Kinderchor Weihnachtskonzerte n Orgel: Jan KrĂĄl

n Musikalische Leitung: Dr. JĂźrgen Oberschelp

n Veranstalter:

Bielefelder Kinderchor

n Eintrittspreise:

11,50 â‚Ź bis 16,00 â‚Ź, zzgl. VVK-GebĂźhren

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, KONTicket

Sa., 31.12.

18 Uhr, GroĂ&#x;er Saal

Wiener Johann StrauĂ&#x; Konzert-Gala K&K Philharmoniker, K&K Ballett n Musikalische Leitung: FĂźrstlich zu Bentheim &Ă?RSTLICHZU"ENTHEIM@SCHE+ANZLEI Tecklenburgische Kanzlei 4EL  Tel. (05242) 94710 WWWSCHLOSS RHEDADE www.schloss-rheda.de 100 | RUDOLF-OETKER-HALLE

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Matthias Georg Kendlinger

n Veranstalter:

DA CAPO MUSIKMARKETING GMBH

n Eintrittspreise: 31,00 â‚Ź bis 79,00 â‚Ź


n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, Münsterland Ticket, KONTicket, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt

Mi., 04.01.

Queen Esther Marrow’s The Harlem Gospel Singers Show

Januar 2012 So., 01.01.

20 Uhr, Großer Saal

Life is a morning n Veranstalter:

18 Uhr, Großer Saal

Hans Stratmann Konzertbüro GmbH

Bielefelder Philharmoniker

n Eintrittspreise:

32,65 € bis 51,05 €, incl. VVK-Gebühren

n Kartenvorverkauf:

Neujahrswunschkonzert

Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, KONTicket, telefonisch unter: 01805/560 550 oder im Internet unter: www. karten-online.de

„Wünsch dir was!“ Mit freundlicher Unterstützung der Neuen Westfälischen und der Theater- und Konzertfreunde e.V.

n Musikalische Leitung: Alexander Kalajdzic

n Moderation: John Wesley

n Eintrittspreise:

18,00 € / erm. 9,00 €

n Kartenvorverkauf: Theaterkasse

Sa., 07.01.

20 Uhr, Großer Saal

Sister Hits Act Hits aus „Sister Act“ mit Broadwaystar Lerato Sebel n Veranstalter: Grossstadt Entertainment

n Eintrittspreise: 29,50 €

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Programm So., 08.01.

19 Uhr, Großer Saal

Die Nacht der Musicals Ausschnitte aus Sister Act, Ich war noch niemals in New York, Tarzan, Der König der Löwen, Elisabeth, Der Tanz der Vampire, Falco, Dirty Dancing, Jekyll & Hyde, We will rock you, Das Phantom der Oper, Rocky Horror Show, u.v.m.

n Veranstalter: ASA-Events

n Eintrittspreise:

35,90 € bis 59,90 €

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, KONTicket

Fr., 13.01.

20 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker

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4. Freitagskonzert

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Konzerteinführung 45 Minuten vor Beginn im Kleinen Saal York Höller (*1944): SPHÄREN aus Sechs Klangbilder für großes Orchester Richard Strauss (1864-1949): Konzert für Horn und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 11 Edward Elgar (1857-1934): Enigma-Variationen für Orchester op. 36

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n Musikalische Leitung: Alexander Kalajdzic

n Horn:

Radovan Vlatkovic

33415 Kaunitz · Fürstenstr. 4- 8 · Tel. 0 52 46 | 35 37 | www.abendmode-starp.de Öffnungszeiten: 9.00 -13.00, 14.00 -18.30 | Sa. 9.00 -14.00 | lg. Sa 9.00 -16.00

n Eintrittspreise:

17,00 € bis 31,50 € / 50% Ermäßigung

n Kartenvorverkauf: Theaterkasse

So., 15.01.

11 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker 3. Sonntagskonzert Konzerteinführung 45 Minuten vor Beginn im Kleinen Saal York Höller (*1944): SPHÄREN aus Sechs Klangbilder für großes Orchester Richard Strauss (1864-1949): Konzert für Horn und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 11 Edward Elgar (1857-1934): Enigma-Variationen für Orchester op. 36

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n Musikalische Leitung: Alexander Kalajdzic

n Horn:

Radovan Vlatkovic

n Eintrittspreise:

14,00 € bis 24,00 € / 50% Ermäßigung

n Kartenvorverkauf: Theaterkasse

Mi., 18.01.

20 Uhr, Kleiner Saal

Priyanka Mallik Mittwochskonzert Musikkulturen Vollkommene Vokalkunst Indiens

n Veranstalter:

Kulturamt Bielefeld in Zusammenarbeit mit WDR 3

102 | RUDOLF-OETKER-HALLE


n Eintrittspreise:

5,00 € / erm. 3,00 € / Bi-Pass 1,00 € (nur an der Abendkasse)

So., 28.01.

Die Nacht der Chöre

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus

Do., 19.01.

20 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Vocal-Festival n Veranstalter:

Kulturamt Bielefeld in Zusammenarbeit mit NewTone und mit freundlicher Unterstützung der BiTel

20 Uhr, Großer Saal

n Eintrittspreise:

Academy of St. Martin in the fields

12,00 € / erm. 8.00 € / BI-Pass: 1,00 € (nur AK)

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus

5. Schoneberg Konzert M. Glinka: Ouvertüre zu „Ruslan und Ludmilla“ F. Mendelssohn Bartholdy: Klavierkonzert Nr. 2 d-Moll A. Dvorak: Sinfonie Nr. 9 e-Moll „Aus der neuen Welt“

n Dirigent:

Sir Neville Marriner

n Klavier:

Ragna Schirmer

n Veranstalter:

Konzertbüro Schoneberg

n Eintrittspreise:

50,00 € bis 90,00 €, zzgl. VVK-Gebühren / erm. 5,00 € für Schüler und Studenten an der Abendkasse

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt

So., 29.11.

18.30 Uhr, Kleiner Saal

Mikhail Simonyan, Violine, Alexei Podkorytov, Klavier 3. Schoneberg Konzert „Neue Namen“ J. Brahms: Violinsonate G-Dur op. 78 F. Schubert: Rondo für Violine und Klavier S. Prokofjew: Violinsonate f-Moll op. 80 K. Szymanowski: Nocturne und Tarantella op. 28

n Veranstalter:

Konzertbüro Schoneberg

n Eintrittspreise: Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

www.rudolf-oetker-halle.de

20,00 €, zzgl. VVK-Gebühren / erm. 15,00 € für Schüler und Studenten an der Abendkasse

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt

RUDOLF-OETKER-HALLE | 103


Programm Mo., 30.01.

Baden. Entspannen. Genießen.

20 Uhr, Kleiner Saal

Bielefelder Philharmoniker

Die Bali Therme in Bad Oeynhausen.

4. Philharmonisches Kammerkonzert: Impressionen Konzerteinführung um 19.25 Uhr Eric Sammut: Hombre d’Août für Marimba solo Takatsugu Muramatsu: Land für Marimba solo Wolfgang Amadeus Mozart: Adagio F-Dur für 2 Bassetthörner und Fagott KV 410, Adagio B-Dur für 2 Klarinetten und 3 Bassetthörner KV 411, Divertimento aus KV 439b für 3 Bassetthörner Paul Smadbeck: Rhythm Song für Marimba solo Evelyn Glennie: A little Prayer für Marimba solo Felix Mendelssohn-Bartholdy: Klavierquartett c-Moll op.1

n Marimba:

Klaus Bertagnolli

n Klarinette/Bassetthorn:

Susanne Heilig, Fabian Hauser, Georg Stimpfle, Margarete Fiedler, Tino Plener

n Violine:

Irmela Barthel

Genießen Sie das Flair des indonesischen Inselparadieses in einer der größten Wellnessanlagen Deutschlands mit einer einzigartigen Saunalandschaft!

n Viola:

Nikolaus Vulpe

n Violoncello: Imke Wilden

n Klavier:

Bernd Wilden

n Eintrittspreise:

12,00 € / erm. 6,00 €

n Kartenvorverkauf:

Morsbachallee 5 · 32545 Bad Oeynhausen · 05731.30 53 0 · www.balitherme.de

Theaterkasse

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Jetzt mit neuem 28.07.2011 INDOOR-OUTDOORProgramm

Februar 2012

10:25:33

Mi., 01.02.

20 Uhr, Großer Saal

The world famous Glenn Miller Orchestra Evergreens in Swing n Musikalische Leitung: Will Salden

Faszination Naturstein Exklusive Ideen für Haus und Garten in unübertroffener Vielfalt auf nunmehr 70.000 m2 Lager- und Ausstellungsfläche. Für drinnen und draußen. Für Böden und Wände. Für Wege und Plätze, Treppen, Mauern und Teiche.

n Veranstalter:

Hamburger Theaterkontor

n Eintrittspreise:

27,90 € bis 47,00 €

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket, Neue Westfälische, Westfalenblatt, telef. unter: 01805/560550

Do., 02.02.

20 Uhr, Großer Saal

Das Vollplaybacktheater DIE DREI ??? und die schwarze Katze Einlass ab 19.00 Uhr

n Veranstalter: Rock Palast GmbH n Eintrittspreise: ab 16,00 €, zzgl. VVK-Gebühren 

Kanalstraße 52-62, 48432 Rheine, Tel. 0 59 71/9 61 66-0 Fax 0 59 71/9 61 66 -16 · www.steine-aus-rheine.de 104 | RUDOLF-OETKER-HALLE

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28.07.2011 10:51:00 Uhr

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket, Neue Westfälische, Westfalenblatt, im Internet unter: www.tickets.de


Sa., 04.02.

20 Uhr, Großer Saal

Sol Gabetta 6. Schoneberg Konzert L. v. Beethoven: Variationen über Mozarts „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ op. 46, Sonate Nr. 4 C-Dur op. 102/1 F. Mendelssohn Bartholdy: Sonate Nr. 2 D-Dur F. Chopin: Grand Duo Concertant

n Cello:

Sol Gabetta

n Klavier:

Mihaela Ursuleasa

n Veranstalter:

Konzertbüro Schoneberg

n Eintrittspreise:

23,00 € bis 50,00 €, zzgl. VVK-Gebühren / erm. 15,00 € für Schüler und Studenten an der Abendkasse

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt

Di., 07.02.

20 Uhr, Großer Saal

Klassische Philharmonie Bonn

STUDIEREN & DURCHSTARTEN! BACHELOR OF ARTS // B.A. Altenpflege-Management // B.A. Banking & Finance

3. Konzert Wiener Klassik

// B.A. Betriebswirtschaft

Konzerteinführung um 19.15 Uhr Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie D-Dur KV 111/120, Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur KV 467, Serenade Nr. 9 D-Dur KV 320 („Posthorn-Serenade“)

// B.A. Energiemanagement

n Veranstalter:

Klassische Philharmonie Bonn

n Eintrittspreise:

11,00 € bis 28,50 €, zzgl. VVK-Gebühren, 2,50 € Ermäßigung für Schüler und Studenten an der Tageskasse

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus

// B.A. Eventmanagement & Entertainment // B.A. Gesundheitswirtschaft // B.A. International Business Administration // B.A. Kindheitspädagogik // B.A. Kommunikationsdesign & Werbung // B.A. Marketingmanagement // B.A. Medienkommunikation & Journalismus // B.A. Medienwirtschaft

Mi., 08.02.

20 Uhr, Großer Saal

// B.A. Personalmanagement

Walter Sittler spielt Erich Kästner

// B.A. Sozialpädagogik & Management

„Vom Kleinmaleins des Seins“

MASTER OF ARTS & MBA

Die Fortsetzung der Lebensgeschichte Erich Kästners

// M.A. Crossmedia & Communication Management

n Veranstalter:

sagas GmbH Konzepte.Produktionen

n Eintrittspreise:

21,40 € bis 31,40 €

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus

Fr., 10.02.

// B.A. Tourismusmanagement

20 Uhr, Kleiner Saal

Caveman Broadway-Comedy n Veranstalter:

// M.A. International Management // M.A. Mittelstandsmanagement // M.A. New Media Management // M.A. Unternehmenskommunikation // MBA Unternehmensführung

BERUFSBEGL. PROMOTION // DBA Doctor of Business Administration // DMC Doctor of Media & Communications

Grossstadt Entertainment

Staatlich anerkannte, private

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

www.rudolf-oetker-halle.de

Fachhochschule des Mittelstands (FHM) www.fh-mittelstand.de RUDOLF-OETKER-HALLE | 105


Programm

Logistics in Concert

n Eintrittspreise: 25,00 €

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, KONTicket

Sa., 11.02.

Caveman Broadway-Comedy n Veranstalter: Grossstadt Entertainment

n Eintrittspreise: 25,00 €

n Kartenvorverkauf:

Spedition Kunze GmbH

Wilhelm-Bertelsmann-Str. 1a • 33602 Bielefeld  05 21/5 83 05-0 • -33 • info.bi@kunze.de Spedition

Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, KONTicket

So.,12.02.

18 Uhr, Kleiner Saal

Caveman

h t t p : / / w w w. k u n z e . d e http://www.sl-spedition.de

Broadway-Comedy n Veranstalter:

In der Oetkerhalle hören Sie gute Musik.

Grossstadt Entertainment

n Eintrittspreise:

Kunze bietet Ihnen eine interessante Komposition logistischer Dienstleistungen.

25,00 €

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, KONTicket

Fragen Sie uns, wir sind gern Ihre erste Geige. Mi., 15.02.

Seit 15 Jahren Ihr Kartenvorverkauf in Bielefeld. Natürlich auch für die Klassik-Events in der Oetkerhalle.

20 Uhr, Kleiner Saal

20 Uhr, Kleiner Saal

Suden Aika Mittwochskonzert Musikkulturen Runolaulu aus Finnland

n Veranstalter:

Kulturamt Bielefeld in Zusammenarbeit mit WDR 3

n Eintrittspreise:

5,00 € / erm. 3,00 € / Bi-Pass 1,00 € (nur an der Abendkasse)

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus

Fr., 17.02.

20 Uhr, Großer Saal

2. Konzert Musikverein Bielefelder Philharmoniker Ralph Vaughan Williams: Five mystical Songs für Bariton, Chor und Orchester Ralph Vaughan Williams: The Sons of Light, Kantate für Chor und Orchester Edward Elgar: The Music Makers

n Musikalische Leitung: Bernd Wilden

n Eintritsspreise:

10,00 € bis 24,00 €

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket, im Internet unter: www.bielefeld-ticketservice.de, bei Chormitgliedern

0521/66100

in der Jahnplatzpassage . Mo. - Fr. 10.00 - 19.00 Uhr . Sa. 10.00 - 18.00 Uhr

Gerne senden wir Ihnen die Eintrittskarten per Post

106 | RUDOLF-OETKER-HALLE

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

www.rudolf-oetker-halle.de


Sa., 18.02.

20 Uhr Kleiner Saal

Ludolf Lessmann Klavierabend Ein Winter auf Mallorca – ein multimediales Erlebnis – Musik F. Chopin – Texte – Mallorcabilder

n Flügel:

Ludolf Lessmann

n Veranstalter:

Lessmann Concerts

n Eintrittspreise:

29,00 €, incl. VVK-Gebühren / Schüler und Studenten 18,00 €

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt

So., 19.02.

18 Uhr, Großer Saal

Junge Sinfoniker e.V. Claude Debussy (1862-1918): „Trois Nocturnes“: 1. „Nuages“ – 2. „Fêtes“ Carl Reinecke (1824-1910): Konzert für Flöte und Orchester op. 283 Jean Sibelius (1865-1957): Sinfonie Nr. 1 e-Moll op. 39

n Dirigent:

Norbert Koop

n Flöte:

Verena Beatrix Schulte

n Eintrittspreise:

10,00 € bis 15,00 € / Schüler und Studenten 8,00 €, Kinder bis einschließlich 12 Jahre frei

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, KONTicket, Junge Sinfoniker (Tel.: 0521/872210)

Mo., 20.02.

20 Uhr, Kleiner Saal

Bielefelder Philharmoniker 5. Philharmonisches Kammerkonzert: Liederabend Konzerteinführung um 19.25 Uhr Werke von Maurice Ravel

n Mezzosopran:

Melanie Forgeron

n Klavier:

Alexander Kalajdzic

n Eintrittspreise:

12,00 € / erm. 6,00 €

n Kartenvorverkauf: Theaterkasse

Fr., 24.02.

20 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker 5. Freitagskonzert Konzerteinführung 45 Minuten vor Beginn im Kleinen Saal Michael Tippet (1905-1998): Ritual Dances aus The Midsummer Marriage Edward Elgar (1857-1934): Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 85 Johannes Brahms (1833-1897): Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90

RUDOLF-OETKER-HALLE | 107


Programm n Musikalische Leitung: Ryan Wigglesworth

n Violoncello:

Julian Steckel

n Eintrittspreise:

17,00 € bis 31,50 € / 50% Ermäßigung

n Kartenvorverkauf: Theaterkasse

So., 26.02.

11 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker 4. Sonntagskonzert Konzerteinführung 45 Minuten vor Beginn im Kleinen Saal Michael Tippet (1905-1998): Ritual Dances aus The Midsummer Marriage Edward Elgar (1857-1934): Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 85 Johannes Brahms (1833-1897): Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90

Herz- und Diabeteszentrum NRW

n Leitung:

Medizinische Kompetenz und menschliche Nähe

n Violoncello:

Das Herz- und Diabeteszentrum ist eine international führende Einrichtung zur Behandlung von Herz-, Kreislauf- und Diabeteserkrankungen. Weit über 100.000 durchgeführte herzchirurgische Operationen dokumentieren unsere enorme Erfahrung. Mehr als 1.900 Mitarbeiter setzen sich mit ganzem Herzen und vollem Engagement für jeden unserer jährlich über 37.000 Patienten ein. Als Universitätsklinikum der RuhrUniversität Bochum stehen wir seit über 25 Jahren für medizinische Spitzenleistungen, Hochleistungsmedizin und -technologie. modernste Ausstattung freundliches Ambiente zertifizierte Versorgung Patienten-Shuttle-Service

Ryan Wigglesworth Julian Steckel

n Eintrittspreise:

14,00 € bis 24,00 € / 50% Ermäßigung

n Kartenvorverkauf: Theaterkasse

März 2012 Fr., 02.03.

10 und 11.30 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker Jugendkonzerte Sturmflut im Orchester – Brittens Sea-Interludes

n Eintrittspreise:

10,00 € Erwachsene, 5,00 € Kinder, Schultarif wochentags 3,00 €

n Kartenvorverkauf: Theaterkasse

Fr., 02.03.

20 Uhr, Großer Saal

Sabine Meyer und Swedish Chamber Orchestra 7. Schoneberg Konzert

Klinik für Thorax- und Kardiovaskularchirurgie Klinik für Kardiologie Zentrum für Angeborene Herzfehler

W. A. Mozart: Ouvertüre zu „Die Hochzeit des Figaro“ C. M. Weber: Concertino für Klarinette und Orchester op. 26 C. Ives: The unanswered question A. Copland: Klarinettenkonzert F. Mendelssohn Bertholdy: Konzertstück Nr. 1 für Klarinette, Bassetthorn und Klavier L. v. Beethoven: Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60

n Dirigent:

Diabeteszentrum

Andrew Manze

n Klarinette:

Sabine Meyer & Annelien van Wauwe

n Veranstalter:

Konzertbüro Schoneberg

n Eintrittspreise: Georgstraße 11 32545 Bad Oeynhausen Telefon: +49 (0) 57 31/97-0 www.hdz-nrw.de

108 | RUDOLF-OETKER-HALLE

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27.07.11 09:26

28,00 € bis 60,00 €, zzgl. VVK-Gebühren / erm. 15,00 € für Schüler und Studenten an der Abendkasse

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt


Sa., 03.03.

20 Uhr, Großer Saal

Concerto Köln (Konzertmeister - Markus Hoffmann)

n Veranstalter:

Harald Schmidt

Hanseatische Konzertdirektion

n Eintrittspreise:

Der Schauspieldirektor

30,00 € bis 75,00 €, zzgl. VVK-Gebühren

Rigel: Symphonie Nr. 4 c-Moll Beethoven: Symphonie Nr. 1 C-Dur Mozart: Der Schauspieldirektor mit Sprechtexten von Harald Schmidt

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, KONTicket

n Harald Schmidt (Sprechrolle, Gesang): Monsieur Buff und Sprecher

n Julia Bauer (Sopran):

So., 04.03.

20 Uhr, Kleiner Saal

Kammermusikabend

Madame Herz

n Robin Johannsen (Sopran): Mademoiselle Silberklang

Frank Bridge (1879-1941): Klavierquintett d-Moll (1904-1912) Johannes Brahms (1833-1897): Sonate Es-Dur op.120

n Julien Prégardien (Tenor): Monsieur Vogelsang

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Programm Nr.2 für Viola und Klavier Nikolaj Medtner(1880-1951): Klavierquintett C-Dur op. posth. Turina-Quartett: Midori Goto, Violine, Adrian Kowollik, Violine, Mara Smith, Viola, Michael Schlechtriem, Violoncello

Di., 06.03.

Anne-Sophie Mutter Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate für Klavier und Violine in G-Dur KV 37 Franz Schubert: Fantasie für Klavier und Violine in C-Dur D 934 Witold Lutoslawski: Partita für Violine und Klavier Camille Saint-Saëns: Sonate Nr. 1 für Violine und Klavier in d-Moll op. 75

n Klavier:

Michael Preiser

n Veranstalter:

Konzertchor Bielefeld

n Eintrittspreise:

n Veranstalter:

16,00 € / erm. 12,00 €

Hanseatische Konzertdirektion

n Kartenvorverkauf: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Buchhandlung Luce Universität, Restkarten an der Abendkasse Mo., 05.03.

n Eintrittspreise:

75,00 € bis 115,00 €, zzgl. VVK-Gebühren

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, KONTicket

20 Uhr, Großer Saal

Klassische Philharmonie Bonn

20 Uhr, Großer Saal

Do., 08.03.

20 Uhr, Großer Saal

Hello I'm Johnny Cash

4. Konzert Wiener Klassik

Mit Helen Schneider und Gunter Gabriel n Veranstalter:

Konzerteinführung um 19.15 Uhr Gabriel Pierné: Ballet de cour Robert Schumann: Violinkonzert d-Moll Georges Bizet: Sinfonie C-Dur

All Areas Entertainment UG

n Veranstalter:

n Eintrittspreise:

n Eintrittspreise: 11,00 € bis 28,50 €, zzgl. VVK-Gebühren / 2,50 € Ermäßigung für Schüler und Studenten an der Tageskasse

n Kartenvorverkauf:

31,00 € bis 36,00 €, zzgl. VVK-Gebühren

Klassische Philharmonie Bonn

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus

Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt

Sa., 10.03.

19.30 Uhr, Großer Saal

Junge Philharmonie Köln 40 Jahre Junge Philharmonie Köln 

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

Franz Liszt: Ungarische Rhapsodie Nr. 2 d-Moll aus: Ungarische Rhapsodien S359 (1857-1860) für Orchester Zoltán Kodály: Gálantai táncok (Tänze aus Galánta) (1929)

www.rudolf-oetker-halle.de

Weserrenaissance-Museum Schloß Brake • Lemgo • www.wrm.lemgo.de 110 | RUDOLF-OETKER-HALLE


Johannes Brahms: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83 (1881)

n Klavier:

Filippo Faes

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n Dirigent:

Volker Hartung

n Veranstalter:

Junge Philharmonie Köln

n Eintrittspreise:

15,00 € bis 35,00 € / 50% Ermäßigung für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte mit Ausweis

n Kartenvorverkauf:

ab 14.10.2011: Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt

Mi., 14.03.

20 Uhr, Kleiner Saal

Mittwochskonzert Musikkulturen Grupo de Fado (Lisboa) & Ala Aurea (Köln, Leipzig, Triest) Lagrimas de saudade

n Veranstalter:

Kulturamt Bielefeld in Zusammenarbeit mit WDR 3

n Eintrittspreise:

5,00 € / erm. 3,00 € / Bi-Pass 1,00 € (nur an der Abendkasse)

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus

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20 Uhr, Großer Saal

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2. Konzert Oratorienchor

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Bielefelder Philharmoniker Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847): Paulus

n Musikalische Leitung: Hartmut Sturm

n Eintrittspreise: 10,00 € bis 22,00 € / 3,00 € erm. für Schüler, Studenten und Erwerbslose

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So., 18.03.

18 Uhr, Großer Saal

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Hans Stratmann Konzertbüro GmbH

n Eintrittspreise:

25,25 € bis 41,35 €, incl. VVK-Gebühren

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, KONTicket, telefonisch unter: 01805/560 550 oder im Internet unter: www.karten-online.de

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Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

Niederwall 61 . Bielefeld . Tel. 05 21/6 29 60 Mo. - Sa. 7 - 18 Uhr . So. 9 - 18 Uhr

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Programm Mo., 19.03.

20 Uhr, Kleiner Saal

Bielefelder Philharmoniker 6. Philharmonisches Kammerkonzert: In den Geräuschen… Konzerteinführung um 19.25 Uhr Alexis Agrafiotis: 3 Lieder für Bassbariton, Streichquartett und Klarinette Franz Schubert: Streichtrio Nr. 2 D 581 B-Dur, 2. Fassung Alexis Agrafiotis: 5 Lieder für Tenor und Klavier nach Gedichten von Paul Celan Wolfgang Amadeus Mozart: Klarinettenquintett KV 581 A-Dur

n Bassbariton:

Torben Jürgens

n Tenor:

Eric Laporte

n Violine:

Simon Monger, Paula Poveda

n Viola:

Felix Bahn

n Violoncello:

Jeanette Gier

n Klarinette:

Susanne Heilig

n Klavier:

Alexis Agrafiotis

n Eintrittspreise:

12,00 € / erm. 6,00 €

n Kartenvorverkauf: Theaterkasse

Fr., 23.03.

20 Uhr, Großer Saal

Carrington – Brown „Mit Schirm, Charme und Cellone“ Musik-Kabarett

n Veranstalter:

KULTurVerein Bielefeld e.V. in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Bielefeld

Spiegel, Rahmen Einrahmungen

n Eintrittspreise:

19,00 € / erm. 16,00 €, Abendkasse 25,00 €

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, Buchhandlung Luce (Universität)

Sa., 24.03.

20 Uhr, Großer Saal

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Ick Hans Liberg n Veranstalter:

Hans Stratmann Konzertbüro GmbH

n Eintrittspreise:

32,05 € bis 45,25 €

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Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

www.rudolf-oetker-halle.de 112 | RUDOLF-OETKER-HALLE


Di., 27.03.

19 Uhr, Keiner Saal

Nizza Thobi Kultur Spezial Ein Koffer spricht Vertonte Gedichte jüdischer Autoren Literarisch-musikalischer Abend mit kulinarischen Kleinigkeiten

Blumenhof Gerhard Borgstedt

n Veranstalter:

Kulturamt Bielefeld

n Eintrittspreise:

16,00 €, Bi-Pass 8,00 €

n Kartenvorverkauf:

Reservierung erbeten unter Tel.: 0521/516786

Fr., 30. 03.

20 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker und das Oldenburgische Staatsorchester 6. Freitagskonzert Konzerteinführung 45 Minuten vor Beginn im Kleinen Saal Richard Strauss (1864-1949): Eine Alpensinfonie op. 64 Ein zeitgenössisches Orchesterwerk (evtl. eine UA)

n Musikalische Leitung: Thomas Dorsch

n Eintrittspreise:

17,00 € bis 31,50 € / 50% Ermäßigung

n Kartenvorverkauf: Theaterkasse

Sa., 31.03.

19 Uhr, Großer Saal

Shanty-Chor „Das große Jubiläums-Konzert“ 40 Jahre Shanty-Chor-MK-Bielefeld

Floristik aus Meisterhand Traumhafte Blumensträuße . Dekorationen zu allen Anlässen . Brautsträuße und Hochzeitsschmuck . Pflanzen für Haus und Garten . Gartenpflanzungen Trauerbinderei zu allen Bielefelder Friedhöfen Grabgestaltungen und Grabpflege Babenhauser Straße 222 . 33619 Bielefeld Fon: 05 21-10 35 19 . Fax 05 21-16 22 89

Goldschmiede Armitter Gestaltung | Anfertigung | Umarbeitung | Reparatur

40 Jahre „Lieder von See“

n Eintrittspreise: 15,00 €

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, WestfalenBlatt, Neue Westfälische, KONTicket , Buchhandlung Welscher, Lotto Jittenmeier (Jöllenbecker Str.392 und Eickummer Str.61-63), Lotto Pape (Engersche Str.69), Salon Wiebach-Whese (Lange Str.38), bei allen Chormitgliedern, im Internet unter: www.shanty-chor-bielefeld.de

Hier wird Ihre Schmuck-Vorstellung zur Premiere.

April 2012 So., 01.04.

11 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker und das Oldenburgische Staatsorchester 5. Sonntagskonzert Konzerteinführung 45 Minuten vor Beginn im Kleinen Saal Richard Strauss (1864-1949): Eine Alpensinfonie op. 64 Ein zeitgenössisches Orchesterwerk (evtl. eine UA)

Nuray Armitter Atelier Betrieb: Goldstr. 16-18 (Deliushaus 3. OG) Termine nach Vereinbarung tel 0178-7177799 fax 03212-1419417 www.goldschmiede-armitter.com RUDOLF-OETKER-HALLE | 113


Programm

Der Sonntag gehört der Familie... ...und Jimmi hilft Ihnen dabei.

n Musikalische Leitung: Thomas Dorsch

n Eintrittspreise:

14,00 € bis 24,00 € / 50% Ermäßigung

n Kartenvorverkauf: Theaterkasse

Mo., 02.04.

20 Uhr, Großer Saal

Klassische Philharmonie Bonn 5. Konzert Wiener Klassik Konzerteinführung um 19.15 Uhr Otto Nicolai: Ouvertüre zu „Die lustigen Weiber von Windsor“ Carl Reinecke: Harfenkonzert e-Moll op.182 Robert Schumann: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 („Rheinische“)

n Veranstalter:

Klassische Philharmonie Bonn

n Eintrittspreise:

11,00 € bis 28,50 €, zzgl. VVK-Gebühren, 2,50 € Ermäßigung für Schüler und Studenten an der Tageskasse

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus

Lassen Sie kochen und der Sonntag ist gerettet: Ein Essen im „Medi“ für die ganze Familie, ohne Zeitlimit, mit Kinderbetreuung! Nur ein Anruf... war das ein schöner Sonntag!

Mo., 16.04.

Jan Lisiecki, Klavier

Sonntags durchgehend warme Küche von 12 bis 22 Uhr!

MÉDITERRANÉE

Brackweder Str. 66 | Bielefeld | tel 0521-4100 77 WEIN-BAR mobil 0170-4131310 | www.mediterranee-jivino.de

18.30 Uhr, Kleiner Saal

4. Schoneberg Konzert „Neue Namen“

& RESTAURANT

J. S. Bach: Präludium und Fuge BWV 883 L. v. Beethoven: Klaviersonate Fis-Dur op.78 F. Liszt: Trois études de concert S.144 F. Mendelssohn: Variation Serieuses op. 54

n Veranstalter:

Konzertbüro Schoneberg

n Eintrittspreise:

20,00 €, zzgl. VVK-Gebühren / erm. 15,00 € für Schüler und Studenten an der Abendkasse

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt

Fr., 20.04.

20 Uhr, Großer Saal

Bodo Wartke n Veranstalter:

NewTone Das Programm und die Eintrittspreise lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor.

So., 22.04.

17 Uhr, Kleiner Saal

Klavierkonzert mit Professor Timur Sergeyenia von der königlichen Musikhochschule Gent/Belgien Werke von Mathilde Kralik von Meyrswalden F. Chopin: Andante Spianato und grande Polonaise brillante op. 22 Es-Dur R. Schumann: Arabeske F. Liszt: Rhapsodie Nr. 12 P. Tschaikowsky. „Meditation“ S. Rachmaninow: Moment musicaux Nr. 6

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kokerbeck

n Veranstalter:

Rochus Kralik von Meyrswalden

n Eintrittspreise: 20,00 €

Kompetenz in Bild und Rahmen

n Kartenvorverkauf: KONTicket Mo., 23.04.

20 Uhr, Kleiner Saal

Bielefelder Philharmoniker 7. Philharmonisches Kammerkonzert: Liederabend Konzerteinführung um 19.25 Uhr Werke von Richard Strauss u. a.

n Sopran:

Melanie Kreuter

n Klavier:

Alexander Kalajdzic

n Eintrittspreise:

12,00 € / erm. 6,00 €

n Kartenvorverkauf: Theaterkasse

Sa., 28.04.

20 Uhr, Großer Saal

Grigory Sokolov, Klavier 8. Schoneberg Konzert Das Programm wird noch bekannt gegeben.

n Veranstalter:

PROFESSIONELLE UND KONSERVIERENDE BILDEINRAHMUNG BILDRESTAURIERUNG KUNSTVERMITTLUNG BERATUNG VOR ORT

Benatzkystraße 2 33647 Bielefeld E-Mail: info@kokerbeck.de www.kokerbeck.de Termine nach Vereinbarung

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Konzertbüro Schoneberg

n Eintrittspreise:

23,00 € bis 50,00 €, zzgl. VVK-Gebühren / erm. 15,00 € für Schüler und Studenten an der Abendkasse

So vielfältig wie das Leben: die Angebote des Ev. Johanneswerks

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt

Mai 2012 Fr., 04.05.

20 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker 7. Freitagskonzert

C

M

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CM

Konzerteinführung 45 Minuten vor Beginn im Kleinen Saal MY Maurice Ravel (1875-1937): Valses nobles et sentimentales CY Ludwig van Beethoven (1770-1827): Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19, Konzert fürCMY Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll op. 37 Richard Strauss (1864-1949): Don Juan. SymphonischeK Dichtung für großes Orchester

n Musikalische Leitung: Alexander Kalajdzic

n Klavier:

Ragna Schirmer

n Eintrittspreise:

17,00 € bis 31,50 € / 50% Ermäßigung

n Kartenvorverkauf: Theaterkasse

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Programm So., 06.05.

Bielefelder Philharmoniker

PROFI SEIT MEHR ALS 26 JAHREN!

6. Sonntagskonzert Konzerteinführung 45 Minuten vor Beginn im Kleinen Saal Maurice Ravel (1875-1937): Valses nobles et sentimentales Ludwig van Beethoven (1770-1827): Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll op. 37 Richard Strauss (1864-1949): Don Juan. Symphonische Dichtung für großes Orchester

Es gibt viele Arten sich von anderen zu unterscheiden! Wir haben uns für Qualität entschieden. Und das war gut so!

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n Badezimmer n Schimmelfugenentfernung n Alle Fliesenbereiche n Austausch gerissener Fliesen n Schwimmbäder n Fensteranschlussfugen n Immer mit den richtigen Dichtstoffen n Dehnungsfugen im Mauerwerk n Fugensanierung innen und außen

11 Uhr, Großer Saal

n Musikalische Leitung: Alexander Kalajdzi

n Klavier:

Ragna Schirmer

n Eintrittspreise:

14,00 € bis 24,00 € / 50% Ermäßigung

n Kartenvorverkauf: Theaterkasse

Mo., 07.05.

20 Uhr, Kleiner Saal

8. Philharmonisches Kammerkonzert Klavierquintett (WDR 3 Kammerkonzert in NRW) Konzerteinführung um 19.25 Uhr Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett d-Moll KV 421 Wolfgang Rihm: 11. Streichquartett (1998/2007) Robert Schumann: Klavierquintett Es-Dur op. 44

Silicon-Arbeiten Uwe Kordbarlag Bielefeld Tel. 0521-77 251 907 Steinhagen Tel. 05204-920 934 · Mobil 0171-3 657 901

Minguet Quartett: n Violine 1: Ulrich Isfort

n Violine 2:

Annette Reisinger

n Viola:

Aroa Sorin

n Violoncello:

Matthias Diener

n Klavier:

Ragna Schirmer

n Eintrittspreise:

12,00 € / erm. 6,00 €

n Kartenvorverkauf: Theaterkasse

Sa., 12.05.

Maßanfertigung & Änderung Exklusive Mode für höchste Ansprüche

20 Uhr, Kleiner Saal

Ladies’ Night

n Veranstalter:

Grossstadt Entertainment

n Eintrittspreise:

25,00 €, incl. VVK-Gebühren

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, KONTicket

Bünder Str.68, Ecke Apfelstr. · 33613 Bielefeld Telefon: 0521-88 59 29 Di, Do, Fr 10.00-12.30 Uhr, 15.00-18.00 Uhr · Sa 10.00 - 12.30 Uhr Mo & Mi Termine nach tel. Vereinbarung

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Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

www.rudolf-oetker-halle.de


Do., 17.05.

19 Uhr, Großer Saal

3. Konzert Musikverein Bielefelder Philharmoniker Georg Friedrich Händel: Messias (in der Mozart Fassung)

n Musikalische Leitung: Wolfgang Helbich

n Eintritsspreise:

10,00 € bis 24,00 €

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, KONTicket, im Internet unter: www.bielefeld-ticketservice.de, bei Chormitgliedern

Juni 2012 Fr., 01.06.

20 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker

Neues entdecken Novitäten aus Deutschland & Italien

8. Freitagskonzert Konzerteinführung 45 Minuten vor Beginn im Kleinen Saal Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847): Musik zum Schauspiel Athalie op. 86 nach Jean Racine Alban Berg (1885-1935): Konzert für Violine und Orchester Dem Andenken eines Engels Franz Schubert (1797-1828): Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944

n Musikalische Leitung: Alexander Kalajdzic

Meersalz · Öl · Senf · Oliven · Weingelee Öffnungszeiten: Mo-Fr 11-18 Uhr · Sa 1030-16 Uhr Obernstraße 23 · Bielefeld · Tel. 05 21.55 60 65 39 www.weinhaus-elsenborn.eu

n Violine:

Isabelle van Keulen

n Eintrittspreise:

17,00 € bis 31,50 € / 50% Ermäßigung

n Kartenvorverkauf: Theaterkasse

So., 03.06.

20 Uhr, Kleiner Saal

Die neuen

Winterkataloge sind da!

Kammerkonzert mit Willem Schulz n Veranstalter:

Cooperativa Neue Musik Das Programm und die Eintrittspreise lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor

Mo., 18.06.

20 Uhr, Kleiner Saal

Bielefelder Philharmoniker 9. Philharmonisches Kammerkonzert: BI-Metall Das Blechbläser-Ensemble der Bielefelder Philharmoniker mit Werken von Bach, Gabrieli, Chabrier, Corea, van den Berg u. v. a.

Reisen buchen für Jedermann Ihr ADAC-Reisebüro Stapenhorststraße 131, 33615 Bielefeld Tel.: 0521 1081-140 E-Mail: reise@owl.adac.de, www.adac-owl.de

n Trompete:

Manuel Viehmann, Norbert Günther

n Horn:

Hartmut Welpmann

n Posaune:

Olaf Schneider, Remigiusz Matuszewski, Harald Hörtlackner, Matthias Weiss

RUDOLF-OETKER-HALLE | 117


Programm Ludwig van Beethoven (1770-1827): Messe in C-Dur op. 86

n Tuba: Sven Kock n Musikalische Leitung:

n Musikalische Leitung:

Christian van den Berg

Alexander Kalajdzic

n Eintrittspreise: 12,00 € / erm. 6,00 € n Kartenvorverkauf:

n Sopran:

Melanie Kreuter

Theaterkasse

n Mezzosopran:

Melanie Forgeron

Fr., 22.06.

20 Uhr, Großer Saal

n Tenor:

Musikverein der Stadt Bielefeld, Bielefelder Philharmoniker

n Bassbariton:

Eric Laporte

mit Bielefelder Opernchor und Extrachor des Theater Bielefeld 9. Freitagskonzert

Torben Jürgens

n Eintrittspreise:

17,00 € bis 31,50 € / 50% Ermäßigung

n Kartenvorverkauf: Theaterkasse

So., 24.06.

Konzerteinführung 45 Minuten vor Beginn im Kleinen Saal Arvo Pärt (*1935): Magnificat Igor Strawinsky (1882-1971): Psalmensymphonie

11 Uhr, Großer Saal

Musikverein der Stadt Bielefeld, Bielefelder Philharmoniker mit Bielefelder Opernchor und Extrachor des Theater Bielefeld 7. Sonntagskonzert Konzerteinführung 45 Minuten vor Beginn im Kleinen Saal Arvo Pärt (*1935): Magnificat Igor Strawinsky (1882-1971): Psalmensymphonie Ludwig van Beethoven (1770-1827): Messe in C-Dur op. 86

n Musikalische Leitung: Alexander Kalajdzic

n Sopran:

Melanie Kreuter

n Mezzosopran:

Melanie Forgeron

n Tenor:

Eric Laporte

n Bassbariton:

Torben Jürgens

n Eintrittspreise:

14,00 € bis 24,00 € / 50% Ermäßigung

n Kartenvorverkauf: Theaterkasse

Sa., 30.06.

18 Uhr, Großer Saal

Junge Philharmonie OWL Sinfoniekonzert Walter Steffens: Guernica op.32 (Elegie für Viola und Orchester) Edward Grieg: Klavierkonzert a-Moll op. 16 Peter Iljitsch Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 6 op. 64 „Pathétique“

n Violine:

Kirsten Lüke

n Klavier:

Violetta Quapp

n Leitung:

Siegfried Westphal

n Eintrittspreise:

16,00 € / 8,00 € für Schüler und Studenten

n Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, im Internet unter: www.bielefeld-ticketservice.de

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Service

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RANG MITTE EMPORE

REIHE

links

REIHE

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re c h t s

R A N G - rechts

RANG-links

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RUDOLF-OETKER-HALLE | 119


Service

Ansprechpartner und Vorverkaufsstellen für die Rudolf-Oetker-Halle Anschrift Rudolf-Oetker-Halle Lampingstr. 16, 33615 Bielefeld Telefon: 05 21/51-21 87, Telefax: 05 21/51-80 30 Mail: info@rudolf-oetker-halle.de Web: www.rudolf-oetker-halle.de

Management und Programmkoordination Kulturamt Bielefeld Andreas Hansen Kavalleriestr. 17, 33602 Bielefeld Telefon: 05 21/51-65 59, Telefax: 05 21/51-81 21 E-Mail: andreas.hansen@bielefeld.de

Vermietung und Information Kulturamt Bielefeld Angelika Gorell Kavalleriestr. 17, 33602 Bielefeld Telefon: 05 21/51-36 72, Telefax: 05 21/51-81 21 E-Mail: angelika.gorell@bielefeld.de

Ansprechpartner vor Ort Veranstaltungsleiter Wolfgang Wobring Telefon: 05 21/51-21 87, Telefax: 05 21/51-80 30 E-Mail: wolfgang.wobring@bielefeld.de Haustechnischer Dienst Angelika Schönebäumer Telefon: 05 21/51-21 87, Telefax: 05 21/51-80 30 E-Mail: angelika.schoenebaeumer@bielefeld.de

Tourist-Information im Neuen Rathaus Niederwall 23 33602 Bielefeld Tel.: 05 21/51 69 99

KONTicket Jahnplatzforum 33602 Bielefeld Tel.: 05 21/6 61 00

Neue Westfälische Niedernstr. 21 - 27 33602 Bielefeld Tel.: 05 21/55 5-444

Westfalen-Blatt Geschäftsstelle Jahnplatz 33602 Bielefeld Tel.: 05 21/5 29 96-41

Buchhandlung in der Universität Universitätsstr. 25 33615 Bielefeld Tel.: 05 21/10 27 73

Tickets online ordern: www.bielefeld-ticketservice.de

Gastronomie Marita Christen Am Schwarzbach 4, 33739 Bielefeld Telefon: 0 52 03/90 19 00 E-Mail: oetkerhalle@m-christen.de

Beschreibung des Großen Saales der Rudolf-Oetker-Halle Der Große Saal der Rudolf-Oetker-Halle gehört aufgrund seiner hervorragenden Akustik zu den besten deutschen Konzertsälen. Es ist eine feste Bestuhlung mit 1.561 Sitzplätzen vorhanden. Der Große Saal ist mit einer dreimanualigen Sauer-Orgel mit 54 Registern ausgestattet. Außerdem steht ein Konzertflügel, Steinway (Baujahr 2002, Serien Nr.: D 56 24 00) zur Verfügung. Genaue Angaben zu Größe und weiteren technischen Details der Bühne auf Anfrage beim Kulturamt der Stadt Bielefeld.

Beschreibung des Kleinen Saales der Rudolf-Oetker-Halle Der Kleine Saal bietet einen stimmungsvollen Rahmen für Kammerkonzerte, aber auch für Vorträge und Empfänge. Der Saal kann mit maximal 296 Sitzplätzen ausgestattet werden. Die Bühne hat eine Breite von 7 m und eine Tiefe von 4,75 m. Auf der Bühne ist ein Konzertflügel, Steinway D-274, vorhanden. Der Saal hat eine Gesamtfläche von ca. 300 qm. Beide Säle befinden sich im 1. Stock. Garderoben sind im Erdgeschoss vorhanden. Eine Hebebühne zum Saalgeschoss steht zur Verfügung. Der Behindertenfahrstuhl kann über den seitlichen Eingang an der Lampingstraße erreicht werden. 120 | RUDOLF-OETKER-HALLE

Bei einzelnen Veranstaltungen gesonderter Verkauf!


Lageplan der Rudolf-Oetker-Halle

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Service

Impressum Herausgeber:

Tips-Verlag GmbH in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Bielefeld

Redaktionsleitung:

Friedrich Flöttmann (ViSdP) H.P. Meyer (C.v.D.)

MitarbeiterInnen:

Corinna Bokermann, Eike Birck, Stefanie Gomoll, Arne Albers, Arne Krüger

Administration:

Judith Ketteniß

Produktion:

Artgerecht · Agentur für Werbung, Design und Kommunikation, Bielefeld

> Krankengymnastik > manuelle Lymphdrainage > APM nach Penzel > Klassische Massage > Triggermassage > Golfphysiotrainer > Galileo (Vibrationsplattentraining)

> Jellentrup – tut mir gut.

Anzeigenbetreuung: Markus Corsmeyer, Sigrid Förster, Séverine Jellentrup, Leyla Kizilhan, André Mielitz, Dirk Mrkwa, Sabine Schoner, Sarah Stücker Michael Jellentrup Physiotherapeut Dornberger Str. 228 33619 Bielefeld Telefon 0521_5576124 www.physio-jellentrup.de

Druck: Ansprechpartner im Kulturamt:

Druck- und Verlagshaus Fromm GmbH & Co. KG, Osnabrück Andreas Hansen E-Mail: andreas.hansen@bielefeld.de

Verlag:

Tips-Verlag GmbH Geschäftsleitung: Friedrich Flöttmann, André Mielitz Goldstr. 16-18 33602 Bielefeld Postfach 10 28 73 33528 Bielefeld Tel.: 05 21 - 9 32 56-0 Fax: 05 21 - 9 32 56-99 E-Mail: info@tips-verlag.de www.tips-verlag.de

Bankverbindung:

Sparkasse Bielefeld Kto.-Nr. 11 25 16, BLZ 480 501 61 Sparkasse Gütersloh Kto.-Nr. 5 82 73, BLZ 478 500 65

Das Magazin für die Rudolf-Oetker-Halle erscheint jährlich zum Beginn der Konzertsaison und ist kostenlos erhältlich in der Rudolf-Oetker-Halle, bei der TouristInformation, bei allen Vorverkaufsstellen und in ausgewählten Geschäften der Stadt. 122 | RUDOLF-OETKER-HALLE


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Magazin zur Rudolf-Oetker-Halle 2011/2012