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18. jahrgang · kostenlos

N r . 36

Gruppen Dynamik beistelltische

ld Bielefe erford oh h g ü t e r sl 2016/17 r e t n i w

Leichtfüßige Lowboards_S.10 Winterblüher im Garten_S.28 Smarte Küche_S.36 Leben im Schafstall_S.40

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Bielefel

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WIR FÜR BIELEFELD Handel, Wandel und Stadtentwicklung – als größtes Wohnungsunternehmen der Region gestalten wir diese seit über 60 Jahren verantwortungsvoll mit:

BEZAHLBARE WOHNQUALITÄT In ihrem Bestand von über 12.000 Wohnungen bietet die BGW lebenswerten Wohnraum zu fairen Preisen für alle Bevölkerungsgruppen und Lebenslagen.

WIRTSCHAFTSFAKTOR BGW Die BGW ist Arbeitgeber für über 140 Mitarbeiter, davon 12 Auszubildende und vergibt Aufträge von ca. 30 Mio. Euro jährlich, insbesondere an regionale Handwerksbetriebe.

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ENERGETISCHE SANIERUNG In unseren Wohnungsbestand investieren wir regelmäßig vor allem in die energetische Sanierung (Wärmedämmung, Heizung, Photovoltaik usw.).

SOZIALE STADTENTWICKLUNG Hier übernehmen wir Verantwortung beim Bau von Kindertagesstätten, Wohnen mit Versorgungssicherheit, dem Denkmalschutz, der Quartiersentwicklung u. v. m.


Editorial

wohnen bauen · LEBEN

Nr . 36

ld Bi e l e f e e rford h g ü t e rsloh 2016/17 winter

Die Maler waren da … ... und alles ist anders. Zugegeben, die frische Farbe auf den Wänden und der neue Look stimmen mich froh. War ja auch so gewollt und zudem schon lange überfällig. Doch das große ABER ließ – zumindest bei mir – nicht lange auf sich warten. Und zwar mit Blick auf unsere bisher heißgeliebten Möbel. Passten sie vor der Renovierung noch prima ins Bild, habe ich jetzt das Gefühl, es müsse sich dringend etwas ändern. Zum Entsetzen meiner Lieben. Derart inspiriert wollte ich schon planen, doch da kam die Produktion unseres neuen Wohnen – Bauen – Leben dazwischen. Meine Familie atmete auf. Aber, aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Gruppendynamik hat sich nämlich während der Produktion unseres neuen Wohnen – Bauen – Leben eingestellt. Bei der Bildstrecke über Beistelltische hat uns der Charme des Einfachen gepackt (vielleicht sollten wir zuhause einfach auf ganz viele Möbel verzichten?). Sie sind unverzichtbar im Wohnalltag. Flexibel, da überall einsetzbar, bieten sie auch noch persönlichen Schätzen eine Bühne. Eine ganz eigene Geschichte steckt auch hinter einem ehemaligen Schafstall in Gütersloh. Das Architekturbüro Spooren machte ihn wohntüchtig und schreibt so seine Geschichte fort. Außerdem stellen wir Ihnen ein Haus im Hang vor. Es holt mit viel Licht und offenem Wohnen das Lebensgefühl kalifornischer Bungalows nach Ostwestfalen. Realisiert wurde das Objekt vom Bielefelder Architekten Thomas Lampe. Lesen Sie unsere Homestorys. Natürlich kommen diese Objekte ausgestattet mit moderner Technik daher. Smarte Technologien sind längst allgegenwärtig. Nicht nur in punkto Sicherheit in und ums Haus, auch die Küche der Zukunft ist digital. Wir sagen Ihnen, was geht. Ohne aus dem Blick zu verlieren, dass das Thema Bauen viele Facetten hat. Vom Dach bis zur Sohle. Und im Garten blüht uns per se die ganze Vielfalt. Zauberhafte Kältekünstler versprühen in der kalten Jahreszeit ihren Charme. Denn wer mit Winterblühern seinen Garten geschickt plant, muss auch jetzt nicht auf Duft und Farbe verzichten. Stimmungsmacher, die wir Ihnen wärmstens empfehlen können. Meine Familie macht’s den Winterblühern nach. Die sitzen die Sache jetzt aus. Und ich? So langsam geh auch ich wieder auf Tuchfühlung mit unseren alten Schätzen und liebäugele mit kleinen Veränderungen. Lassen Sie sich doch von unserem neuen Wohnen – Bauen – Leben inspirieren. Ein kleiner Tipp: Statt alles umzukrempeln, fangen Sie doch im Kleinen an. Das klappt bestens!

Viel Spaß beim Lesen und Entdecken Corinna Bokermann (Redakteurin) wohnen bauen leben

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i n h a lt s v e r zei c h nis

wohnen bauen · LEBEN

24 Lebensart

N r . 36

EINSTIEG

d B ielefele r fo r d h h g ü te r slo 7 1 / 6 1 20 winter

3 Editorial

LEBEN 6 Wohnwelt: Beistelltische Flexibel, wendig, jederzeit aufnahmebereit. Beistelltische bieten persönlichen Schätzen eine Bühne.

24 LebensArt: Auf Tuchfühlung Glanz, Glamour und ein kräftiger Tupfer Farbe. Zeit für einen Tapetenwechsel.

10 Wohnideen

26 Hausbesuch: Lieblingsplätze

WOHNEN

Kreatives Zuhause

10 Wohnideen: LeichtfüSSige Lowboards

32 Badwelt

Langgemacht: Als stylische Alternative zum klassischen Sideboard erobert es Esszimmer, Flur und Schlafzimmer.

12 Wohnideen: Essentials Starke Ideen für ein modernes Wohngefühl.

26 Hausbesuch

22 Wohnideen: Stühle Gruppensitzung: Beim Sitzkomfort sollte man keine Kompromisse eingehen.

28 Gartenträume: Winterblüher Zauberhafte Kältekünstler: Wer seinen Garten geschickt plant, muss auch im Winter nicht auf Duft und Farbe verzichten.

30 Gartenträume News, Trends, Tipps

32 Badwelt: Waschtisch-Welten Stilvolle Waschplätze: Unterschiedlichste Lösungen für den Mittelpunkt des Bades.

36 Küchenwelt

34 Badwelt: News, Trends, Tipps


36 Küchenwelt: Alles ist vernetzt Smarte Küche: Wenn Haushaltsgeräte mitdenken können.

38 Küchenwelt: News, Trends, Tipps

BAUEN 40 Homestory: Leben im Schafstall Historie trifft Moderne: Ein ehemaliger Schafstall wird wohntüchtig gemacht.

68 Innenausbau

44 Immobilienmarkt: Baufinanzierung durchhalten Sechs kleine Sparmaßnahmen mit großer Wirkung

46 Immobilienmarkt News, Trends, Tipps 54 Architekturstory: Klare Kubatur In den Hang gebaut: ein Bungalow, vom Bauhaus inspiriert.

58 BauenWohnen: Gut bedacht Von Schiefer bis Metall: Das Dach dient nicht nur dem Schutz vor der Witterung, sondern prägt das Erscheinungsbild eines Hauses.

60 BauenWohnen News, Trends, Tipps

66 Innenausbau: Kaminöfen

54 Architekturstory

74 TECHNIK ENERGIE

Gemütliche Wärme: Wenn ein heimeliges Feuer im Kamin prasselt, ist der Winterabend perfekt.

68 Innenausbau News, Trends, Tipps

74 Technikenergie: Einbruchschutz Neben mechanischem Einbruchschutz

bietet eine digitale Sicherungs- und Alarmtechnik eine komfortable Ergänzung.

76 Technikenergie News, Trends, Tipps

ABSPANN

78 vorschau Ein kleiner Ausblick auf die nächste Ausgabe

80 Adressen

81 Impressum

82 Glosse Hellmuth Opitz: Wohnungsnot macht erfinderisch

6 Wohnwelt

Titelbild: Carl Hansen & Son (www.carlhansen.de) wohnen bauen leben

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Foto: Gubi

W o h n w e lt

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wohnen bauen leben


stell dich ein

Stimmige Farben und elegante Silhouetten beflügeln unser Wohngefühl. Auch beim Spiel mit Accessoires zeigt sich die Liebe zum Detail. GroSSartige Nebenrollen übernehmen dabei schöne Beistellmöbel.

wohnen bauen leben

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W o h n w e lt

Galotti&Radice

ClassiCon

gruppen dynamik

Sie sind immer einsatzbereit. Flexibel, wendig und jederzeit aufnahmebereit. Beistelltische bereichern den Wohnalltag

und bieten persönlichen Schätzen eine Bühne. Galotti&Radice

Minotti Müller Möbelfabrikation

Flamant

ClassiCon

Houe Ligne Roset

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Flamant

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Wo h nideen

Leichtfüßige Lowboards

Carl Hansen & Son

Langgemacht

Die niedrige Höhe macht den kleinen Bruder des Sideboards zu einem angesagten Beimöbel. Dabei sind Lowboards längst nicht nur im Wohnzimmer als TV- und Hifi-Möbel gefragt. Als stylische Alternative

zum klassischen Sideboard erobert es Esszimmer, Flur und Schlafzimmer.

André Teoman

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S

ie machen sich lang, stehen auf schlanken Füßen oder kommen sogar ganz ohne dieselben aus. Denn einige Lowboards kommen als Schwebeboards daher. Sie werden einfach an der Wand befestigt. Und sorgen so für einen leichten und luftigen Eindruck. Ist ein Lowboard an sich schon graziler als ein Sideboard, verstärkt sich die Wirkung durch ein wandhängendes Sideboard ohne Füße noch mehr. Der Raum gewinnt zusätzlich an Größe. Ein Effekt, der sich nutzen lässt. Denn mit einem betont langen Sideboard wachsen selbst kurze Wände in kleinen Räumen optisch in die Länge. Doch nicht nur der raumvergrößernde Eindruck spricht für Lowboards. Als elegantes Beimöbel ist es viel zu schade, um nur als praktische Ablagefläche für Elektrogeräte wie Blu-ray-Player oder Stereo-Anlage im Wohnzimmer in den Fokus zu rücken. Schließlich bietet die Oberfläche viel Platz, um dekorative Bildbände, Sammlerstücke, Leuchter oder Vasen zu arrangieren. Über Stauraum verfügt das Möbel darüber hinaus natürlich auch noch. Wenn auch nicht soviel wie ein Sideboard. Denn in aller Regel bietet es meist nur eine Reihe Fächer. Im Esszimmer offenbart sich durch die langgestreckte Ablagefläche des Lowboards neben seiner dekorativen seine praktische Seite. Sie bietet Platz zum Abstellen von Flaschen, Tellern und Schalen, wenn sich Familie oder Freunde um den Tisch gruppieren. So bleibt auf dem

Naver

Sudbrock


Cattelan Italia

mueller m

ation öbelfabrik

Ligne Roset

Galotti&Radice

Minotti Flamant

Esstisch ausreichend Platz. Und natürlich nimmt das Lowboard in seinen Fächern bereitwillig Tischdecken, Geschirr und Co. auf. Immer griffbereit und doch gut untergebracht. Eine Rolle, die es auch im Schlafzimmer bereitwillig wahrnimmt. Hinter verschlossenen Türen sorgt es für einen aufgeräumten Eindruck. Das kommt dem variablen Möbel auch im Flur entgegen. Wer seine Schätze präsentieren möchte, kann auch Varianten mit offenen Ablageflächen wählen. Abhängig von der Stabilität des Möbels lässt es sich im Entree aber COR durchaus – mit gemütlichen Kissen versehen – auch gleich als Bank nutzen. (C.B.)

WAS ZÄHLT SIND

GENUSS, LEBENSLUST

UND SIE. #usmmakeit yours

Mix it! USM ist so vielseitig wie Ihr Leben: viel Platz und Wandelbarkeit für Sie und alle, mit denen Sie es teilen.

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Klassiker neu interpretiert. Und zwar stilvoll und cool. In der richtigen Kombination wirkt Marmor gar nicht altmodisch. Der Mix mit Kupfer oder Messing bringt Marmor zum Leuchten. Gar nicht protzig, dafür langlebig.

Bildchen wechsel dich

Alessi

Flamant

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wohnen bauen leben

Eine tolle Gestaltungsidee hält das traditionsreiche Familienunternehmen Rappard Rahmen für seine Kunden bereit. Mit der Galerieschiene von Nielsen kann man im Handumdrehen Fotos oder Bilder ins rechte Licht rücken. Und das ohne Bohren, ohne Hämmern und ohne Löcher in den Wänden. „In nur zwei Arbeitsschritten wird die Galerieschiene montiert“, zeigt sich Brigitte Rappard begeistert. „Danach einfach das Seil einhängen und mit den Haken das gewünschte Bild oder Foto aufhängen.“ Ein Kinderspiel. Die Alu-Galerieschienen gibt es in verschiedenen Farbtönen: silber-matt, weiß-matt, weiß-glanz und grundiert zum Überstreichen. So kann man ganz schnell immer mal wieder etwas Neues ausprobieren und den eigenen vier Wänden ohne großen Aufwand ein neues Flair verleihen. www.rappard-rahmen.de

Fotos: Alessandro Milani, Promotions

Rappard Rahmen


Betten Kramer

Schlafraumkonzepte für Individualisten

Jeder Mensch schläft anders. Deshalb kann es auch weder Bett noch Matratze geben, die für jeden passen. Wer sich kompetent zum Thema „gesunder Schlaf“ beraten lassen möchte, ist bei Betten Kramer an der richtigen Adresse. Das Kramer Verkaufsteam

Ob ergonomisches Bett, Einbauschränke nach Maß, dekorative Bettwäsche oder die jahreszeitlich passende Zudecke, das Bielefelder Traditionsunternehmen, das bereits seit 1898 besteht, bietet eine große Produkt-Auswahl und ist auf ganzheitliche Schlaf- und Einrichtungsberatungen spezialisiert. Für diese Kompetenz wurde das Unternehmen 2013 und 2016 von einer unabhängigen Jury mit dem Preis „Bettenfachhändler des Jahres“ ausgezeichnet: „Der Möbelhandel punktet mit Fläche, der Bettenfachhandel mit Beratungsqualität. Allerdings fällt gute Beratung nicht vom Himmel, sondern will erarbeitet werden. Verbunden ist Beratungsexpertise darum mit einem erheblichen Aufwand an Zeit und Geld. Betten Kramer in Bielefeld ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie ein Bettenfachgeschäft die Weiterbildung seiner

Mitarbeiter professionell aufzieht – und welche Erfolge man damit erzielen kann. Betten Kramer erhält dafür den Haustex Star 2016 in der Kategorie ,Vorbildliche Mitarbeiterqualifizierung‘“, so Matthias Timm, SNVerlag in Hamburg, bei der Preisverleihung. Mit einer der größten und modernsten Ausstellungen in Bielefeld und Umgebung und einem geschulten Team von dreizehn zertifizierten Mitarbeitern, die ihre Kunden ausführlich beraten, ist das KompetenzZentrum für gesunden Schlaf im Bielefelder Osten richtungweisend für eine ganze Branche. Individuelle Schlafraum- und Bettlösungen werden auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten. „Leider gibt es nicht das Bett für Jedermann“, weiß Inhaberin Nadine Kramer. „Angefangen beim Schlafsystem, sprich Matratze und Lattenrost, über Kissen,

Zudecken, Bettwäsche und Schranksysteme bis hin zur gesamten Schlafzimmereinrichtung sollten daher alle Komponenten sorgfältig zusammengestellt werden.“ www.betten-kramer.de

Christian & Nadine Kramer

BIELEFELD - Heeper Str. 175-177 - Tel.: 0521/93200-0 - www.betten-kramer.de Mo - Fr 9.00 - 13.00 Uhr und 14.00 - 18.30 Uhr, Sa 9.30 - 14.00 Uhr

30 kostenlose Parkplätze im Hof - 2. Ein- / Ausfahrt über die Hanfstraße wohnen bauen leben

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Wo h nideen Farbe bekennen im großen Stil

Bielefelder Schautag bei JAB ANSTOETZ Diese Entwicklung ist im Interior-Business nur allzu bekannt: Gerade jüngere Käufer shoppen Vorhänge und Einrichtungs-Accessoires digital vom heimischen Sofa aus statt im gut sortierten Fachgeschäft. Vielen von ihnen ist nicht bewusst, dass ein Raumausstatter weit mehr zu bieten hat als nur das reine Produkt. Um die ganze Bandbreite einer traditionsreichen Branche publikumswirksam bekannt zu machen, lud ein einfallsreiches Projektteam im September zu einem besonderen Event: Unter dem Motto „Design trifft Handwerk“ boten die RaumausstatterInnungen Bielefeld und Lippe gemeinsam mit der JAB ANSTOETZ Group ein facettenreiches Programm rund ums zeitgemäße Einrichten. Die Besucher konnten sich individuell und kostenlos in Sachen Raumausstattung beraten lassen. In Live-Präsentationen gaben Fachleute Anregungen zur Realisation des persönlichen Einrichtungsvorhabens. Bühne für die spektakuläre Leistungsschau war eine Location, die passender nicht sein könnte: Der Bielefelder Showroom der JAB ANSTOETZ Group präsentiert auf großzügigen 1.600 Quadratmetern inspirierende Interieurs, die Lust auf Veränderung machen. Kreativ inszenierte Wohnszenarien, gut sortierte Musterbibliotheken und einladende Beratungs-Lounges bieten das perfekte Ambiente zum kreativen Gedankenaustausch. Der Name JAB ANSTOETZ steht übrigens bereits seit 1946 für textiles Einrichten auf höchstem Niveau. Mit untrüglichem Gespür für Trends hat das Unternehmen seine Interior-Kompetenz kontinuierlich ausgebaut. Dass die Initiatoren mit ihrer Beratungsaktion einen Nerv getroffen haben, bewies die große Resonanz: Über 300 Besucher ließen sich zeigen, wie man mit ausgewählten Materialien und Know-how sein Zuhause umgestalten kann. Die positive Bilanz des gemeinsamen Projekts bestärkte die Obermeister Dirk Lindemann (Innung Bielefeld) und Wolfgang Grund (Innung Lippe) in ihrem Vorhaben, ihre Zusammenarbeit zu intensivieren und Angebote wie den Bielefelder Schautag konsequent weiter auszubauen. www.jab.de

Essentials

Leder und Samt wirken klassisch sinnlich, schmeicheln der Haut und veredeln jeden Raum mit Wärme. In satten Brauntönen wirken sie besonders schön und zeigen sich als perfekte Kombipartner für farbenfrohe Accessoires. Also, Adieu Tristesse.

Freifrau Poliform

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Gubi


Der Stoff, aus dem (Wohn-)Träume sind: Designers Guild bietet Möbelstoffe vom Feinsten – von Vintage bis sachlich elegant. Bestens kombinierbar mit Teppichen aus reiner Wolle im skandinavischen Design. Gesehen bei Wilhelmstroop Polstermeister & Restaurator, Buddestr. 14, Bielefeld

Flamant

Walter Kroll

COR

Galotti & Radice

Baufeuer Brandherm GmbH Wasserstr. 13 . 33378 Rheda-Wiedenbrück 05242/908365 . www.baufeuer.de Mi�woch-Freitag 10.00-13.00 und 15.00-18.00 Samstag 10.30-14.00 Uhr Abweichende Öffnungszeiten siehe Internet


Wo h nideen Wohlig warm

FeuerTräume Reschke

Knisternde Scheite und eine sanft tanzende Flamme – nichts geht über die wohltuende Wärme, die ein Kamin verbreitet. Feuerträume Reschke macht den Traum vom perfekten Wohlgefühl im eigenen Zuhause wahr. Hier beginnt die Geborgenheit schon beim persönlichen Service, denn die Zufriedenheit ihrer Kunden ist oberstes Ziel der Verler Kamin-Experten. Modern, extravagant, gediegen oder elegant – Kaminöfen von Monolith können all das sein und sind zugleich auch immer einzigartig. Sie bestehen aus einer großen, massiven Steinplatte. Jedes Modell ist ein Unikat. Den größten Teil seiner Wärme gibt der Monolith als wohltuende langwellige Strahlungswärme ab. Sie entsteht durch die warme Oberfläche der Natursteinhülle und besteht aus langwelliger Infrarotstrahlung, durchdringt ähnlich der Sonnenstrahlung die Luft und trifft auf feste Fußböden, Wände sowie Einrichtungsgegenstände. Sie alle geben nun ihrerseits Wärme ab. Hierdurch entsteht eine optimale Wärmeverteilung im Raum. Ideal für lange Winterabende. www.feuertraeume-reschke.de

Feuriger Winter Wärme und Wohlbehagen. Kaum etwas anderes steht so sehr für Gemütlichkeit wie ein prasselndes Kaminfeuer. Die Wärme schmeichelt allen Sinnen: duftet ein Feuer doch einfach gut und die tanzenden Flammen sind definitiv besser als Fernsehen.

Hoch hinaus: Der Kal-fire Gaskamin mit Prestigebrenner sorgt für ein richtig hohes Flammenbild. Ein wahrlich schöner und entspannender Anblick. Gesehen bei Baufeuer Brandherm, Wasserstr. 13, Rheda-Wiedenbrück

Halb und halb: Die Feuerschale „Circle“ ist Grill und Lagerfeuer zugleich. Eine wunderbare Idee für das Abenteuer Outdoor. Gesehen bei Baufeuer Brandherm, Wasserstr. 13, Rheda-Wiedenbrück

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Miele. FĂźr das, was wir besonders lieben. HĂśchstleistung, Kraft, Innovation. Der beutellose Staubsauger Miele Blizzard CX1. Mit innovativer Vortex Technologie.

miele.de


Wo h nideen

Genuss: Wer sagt eigentlich, dass eine Gartenparty nicht im Winter stattfinden kann. Wintergrillen ist schwer angesagt. Und mit der Outdoor-Feuerstelle „Surprise“ von RĂźegg wird’s nicht nur kuschelig warm, sondern das Grillgut auch gar. Gesehen bei Baufeuer Brandherm, Wasserstr. 13, Rheda-WiedenbrĂźck

Edel: Natßrlich muss auch ein Kamin gepflegt werden. Aber die Zeiten von 0815-Handfeger und Kehrblech sind längst vorbei. Geschmackvolles Kaminbesteck mit einem extra Fach fßr Anzßnder gibt’s bei Baufeuer Brandherm, Wasserstr. 13, Rheda-Wiedenbrßck.

Auch in der kalten Jahreszeit einfach Mal Zeit drauSSen verbringen. Das hebt die Stimmung und bis zum nächsten Sommer

Warme Gedanken Hier kommt Farbe ins Spiel!

Maler Boden Gardine

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Rickmann-Rehage GmbH, WiedenbrĂźcker Str. 54 33332 GĂźtersloh, Tel. 0 52 41 - 5 16 78 18

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Fotos: Promotions

ist es nicht mehr lang.


Essentials

Blomus

Esprit

Wayfair

Kartell

Eyecatcher: Feine Teppiche aus Viskose mit edlem Glanz und Farbverläufen setzen im Raum eindrückliche Akzente. Das hochwertige Design von DesignersGuild kommt übrigens aus England. Gesehen bei Wilhelmstroop Polstermeister & Restaurator, Buddestr. 14, Bielefeld

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In unserer Ausstellung finden Sie viele neue Modelle.

Gütersloher Str. 43 · 33415 Verl · Fon 05246-709465 www.feuertraeume-reschke.de Öffnungszeiten Studio: Mo. – Fr. 14.30 – 18.30 Uhr Sa. 10 – 14 Uhr und nach Absprache

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Wo h nideen

Malerwerkstätten Bunte Vielfalt

Kriesten

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Von der Gestaltung der Fassade bis zum kleinen Kunstwerk –

die Malerwerkstätten Kriesten sorgen für auSSergewöhnliche

GestaltungsideeN. Innen wie auSSen. Und das seit drei Generationen. Farben haben Einfluss auf das Wohlbefinden. Davon ist Malermeister Lothar Kriesten überzeugt. Aus Lehm, Kalk und Mineralfarben gestalten er und sein Team Raumerlebnisse der besonderen Art. Kombinationen aus Putzstrukturen, Scheinbeton, Natursteinoberflächen, Metalllasuren, eingearbeiteten Blättern und prägenden Tapeten führen zu Unikaten. Die Wände werden zu Bildern und erzeugen einen Aha-Effekt. Ganz klar: Hier sind Handwerker aus Leidenschaft am Werk.

G

enau das macht die Malerwerkstätten Franz Kriesten auch so besonders. Hier sind qualifizierte und langjährig geschulte Mitarbeiter aktiv, die eigenständig arbeiten und immer ein offenes Ohr für die Kunden haben. Außerdem ein Chef, der viel Freude an seiner Arbeit hat und mit den Kunden gerne neue Wege geht. Kein Wunder, dass der Betrieb vom Qualitäts- und Leistungsverbund TOP-Malermeister-Deutschland wegen der vorbildlichen Kundenzufriedenheit mit der Note „sehr gut“ ausgezeichnet wurde. Gesunde Räume mit Charakter zu schaffen ist Lothar Kriesten ein besonderes Anliegen. Durch innovative Baustoffe und -techniken werden Wohnungen und Häuser nämlich immer abgedichteter. Belastete Raumluft und falsches Lüften führen häufig zu Stockflecken- und Schimmelpilzbildung. „Dem wirken wir mit natürlichen Baustoffen aus Kalk und Lehm entgegen“, erklärt der erfahrene Malermeister. Die Optik kommt dabei keineswegs zu kurz. Ob Natursteinoberfläche oder gestaltete Kalk-Lehmoberfläche in abgefilzt-rau bis glatt oder poliert mit verschiedenen Zuschlagstoffen aus gemahlenen Muschelschalen, gehäckseltem Stroh, feinem Glimmer sowie verschiedenen Farbtönen mit pflanzlichen Pigmenten – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Es entsteht eine perfekte Kombination aus gesundem Raumklima und individuell gestalteten Räumen. www.maler-kriesten.de

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KLASSIKER Mineralisc her Putz

Komplettrenovierung aus einer Hand Farbige Gestaltung seit 3 Generationen ■ Farbige Raumgestaltung

Mineralische Anstriche und -Putze ■ Lehmputze ■ Außen- und Innenanstriche ■ Dekorative Gestaltung mit

zeitgemäßen Werkstoffen ■ Tapezierarbeiten ■ Historische Malertech-

niken für Denkmalpflege und Restaurierungsarbeiten

Mineralischer Putz. Ein Multitalent mit vielen Gesichtern und überzeugenden Qualitäten. Das wussten schon die Römer. Glatte bis raue, matte bis glänzende Oberflächen. Mineralischer Putz überzeugt allein, in Kombination mit Effektlasuren, eingepuderten Trockenpigmenten oder eingearbeiteten Schablonen. Mut zur Farbe oder Purismus. Alles ist möglich. Jede Wand ein Unikat. Wir sorgen für die individuelle Gestaltung!

Franz Kriesten Malerwerkstätten · Schloßhofstr. 50 · 33615 Bielefeld · Telefon 05 21|6 02 31 · www.maler-kriesten.de Inh. Lothar Kriesten Malermeister und Vergolder · geprüfter Restaurator im Maler- und Lackierer-Handwerk


Wo h nideen

Stühle Sitzenbleiben erwünscht. Wir nehmen auf ihnen Platz und verbringen auf ihnen Stunden in geselliger Runde. In punkto Sitzkomfort sollte man bei Stühlen

Dauphin

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deshalb keine Kompromisse eingehen.

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Ligne Roset

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Flamant

Naver

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Naver


KFF

Team7

Lässt sich der Esstisch übrigens nicht frei im Raum platzieren, sollte man auch den Abstand der Stühle zur Wand berücksichtigen. Optimal ist eine Distanz zwischen Tisch und Wand von rund einem Meter. So bietet sich ausreichend Raum, um entspannt Platz zu nehmen. Gleiches gilt übrigens, wenn am Esstisch ein Durchgang vorbei führt. Ein weiteres Kriterium bei der Auswahl neuer Esszimmerstühle ist deren Rückenhöhe. Optimal für Sitzkomfort und Optik ist es, wenn diese gut über die Esstischplatte hinausragt. Und natürlich erhöht auch eine weiche Polsterung den Faktor Bequemlichkeit. Sitzen, essen, trinken, reden – das gemeinsame Tafeln lässt sich am schönsten in großer Runde zelebrieren. Also, bitte Platz nehmen. (C.B.)

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robesitzen ist angesagt, wenn es um neue Stühle geht. Schließlich will man am Esstisch lange und vor allem bequem sitzen. Eine wichtige Voraussetzung: das richtige Größenverhältnis von Stuhl zu Tisch. Da Tische in aller Regel zwischen 74 cm bis 76 cm hoch sind, sollte ein dazu passender Esszimmerstuhl über eine Sitzhöhe von 46 cm bis 48 cm verfügen. Nur so fühlt man sich wohl, wenn man am Tisch Platz nimmt. Doch neben der Höhe des Esszimmerstuhls ist auch seine Breite entscheidend. Denn bei der Planung des Essplatzes geht es schließlich auch darum, wie viele Stühle sich um den Tisch gruppieren. Als Faustregel gilt: Pro Esszimmerstuhl sollte eine Esstischlänge von 60 cm bis 70 cm eingeplant werden. Bei einer Tischlänge von zwei Metern sind also drei komfortable Sitzplätze möglich. Zu berücksichtigen ist jedoch, ob künftig Esszimmerstühle mit oder ohne Armlehne Platz finden sollen. Schließlich benötigen drei breite Armlehnstühle deutlich mehr Platz. In diesem Fall lautet die Empfehlung einen Esstisch mit einer Länge von 2,20 Meter zu wählen. Dann bietet sich trotz raumgreifender Bestuhlung auch ausreichend Bewegungsfreiheit. Eine raffinierte Alternative ist die Kombination von Esszimmerstühlen mit und ohne Armlehne. Denn Esszimmerstühle ohne Armlehnen sind etwas schmaler. Neben dem geringeren Platzbedarf überzeugt auch die optische Wirkung. Denn die lockere Kombination steht für entspanntes Wohngefühl. Wer möchte, darf noch mutiger mixen. Unterschiedliche Stühle, die alle ihren eigenen Stil und Charakter mitbringen, zeugen von Individualität. Sie sind lässig, flexibel und praktisch zugleich. Eine einheitliche Farbe sorgt dabei optisch für Ruhe und dient als verbindendes Element. Doch auch hier sollte man den Platzbedarf nicht aus dem Blick verlieren.

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Porada

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L e b e n sart

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Brabbu

André Teoman

Auf Tuchfühlung

Glanz & Glamour Glanz, Glamour und ein kräftiger Tupfer Farbe. Es ist mal wieder Zeit für einen Tapetenwechsel – finden wir. Schöner Nostalgie, neuen Mustern und frischen Formen öffnen wir jetzt Haus und Hof. Gehen auch Sie auf Tuchfühlung mit Ale

unseren Fundstücken. Sie kommen edel, elegant und total legal daher.

1 Goldgeflüster

3 Tragende Funktion

Der handgefertigte LED-Lüster Naicca aus Messing interpretiert Nostalgie mit moderner Technik und leuchtet dank Quarzkristallen wie seine historischen Vorbilder. www.brabbu.com

Die Schale Furbo wurde von KINGS, Federica Perazzoli und Daniele Innamorato, für Alessi entworfen. Eine Skulptur aus einer kleinen Statue, die mit Kunstharzguss gefertigt wird. Sie trägt eine Schale aus Edelstahl. www.alessi.com

2 Blumenbunt

4 Im Rampenlicht

Leicht, lebensfroh und lustig. Die Zoo-Kollektion aus dem Studio André Teoman kommt auch mal ohne Blumen aus. Aber auch die machen in den außergewöhnlichen Vasen, ob Giraffe oder Affe, eine gute Figur. www.andreteoman.com

Ein Objekt mit Persönlichkeit. Die Ilse Crawford Edition der Billy TL Tischleuchte besticht durch ihre auffällig elegante Erscheinung. Satiniertes Messing und geölter Palisander kontrastieren mit dem mattschwarzen Lampenschirm. www.kalmarlighting.com

5 Home Office Ein Arbeitsplatz vom Feinsten. Der Schreibtisch Nontemar aus der Serie Metropolitan von Flamant verleiht dem Arbeitsalltag eine frische Note. www.flamant.com

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6 Rastplatz Nicht nur Möbelkreationen machen Schönbuch aus. Mit luxuriösen und strapazierfähigen Textilien, die mit den Lackfarben und Holztönen der Möbel von Schönbuch harmonieren, setzt Schönbuch starke Akzente. www. schoenbuch.com

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Flamant

Kalmar Werkstätten

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Schönbuch

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André Teoman

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Cattelan Italia

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7 Aufstieg

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Für Bücher ohne Höhenangst. Designer Andrea Lucatello hat für Cattelan Italia das leiterartige Bücherregal Giotto entworfen. Die Wertigkeit unterstreicht das Material: Nussbaum Canaletto trifft auf matt graphitfarbene Einlegeböden. www.cattelanitalia.com

11 Verdienstvoll

9 Platzhirsch

8 Lichtgestalt Die Pendelleuchte Pico aus dem Studio André Teoman sorgt durch ihre unregelmäßige Form für außergewöhnliche Lichtreflexe. Handgefertigt in Portugal. www.andreteoman.com

Vermutlich hatten die Gestalter den Aperitif oder die Konversation im Salon vor Augen, als sie 1957 diesen kleinen Sessel entwarfen. Leichtfüßig und charmant kommt der Lady’s Chair 375 daher. Hier lümmelt man nicht, hier nimmt man Platz. www.walterknoll.de

10 Mustergültig Edle Handwerkskunst. Die handgewebten SeidenIkat-Kissen schmeicheln durch ihre Materialität und überzeugen durch ihre traditionellen wie zeitlosen Muster. www.therugcompany.com

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Er verleiht modernem Interior Design den letzten Schliff. Valdo, der Kleiderständer designt von Angelo Tomaiuolo, ist auch in kleinsten Ecken stets zu Diensten. www. cattelanitalia.com

12 Wetten, dass … Philip Rosenthal liebte es zu wetten. Sein wohl spektakulärster Wettgewinn: ein Schweinestall für Hausschwein Roro, entworfen von Walter Gropius. Designerin Ewelina Wisniowska hat alle ursprünglich vom Bauhaus-Gründer gezeichneten Bestandteile – vom Schwein über das Heu bis zum Zaun – für TAC Palazzo Roro aufgegriffen. Zum 100. Geburtstag von Philip Rosenthal. www.rosenthal.de

13 Minimalismus Wem die Stunde schlägt. Die neue, minimalistische Wanduhr Time Maze von Daniel Liebeskind für Alessi macht das Stunden zählen noch mal so schön. www.alessi.com

Alessi

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Rosenthal

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H au sBesuch

Entspannen, zur Ruhe kommen

Lieblingsplätze

Einfach mal zur Ruhe kommen, den Tag Revue passieren lassen, mit Familie und Freunden zusammensitzen, ein gutes Buch lesen – jeder hat zu Hause seinen Lieblingsplatz, um dort zu entspannen, nachzudenken, neue Pläne zu schmieden. SPEZIAL Wohnen Hat bei prominenten Mitbürgern nachgefragt. Fotos + Umfrage: Timo Blaschke

Martin Uekmann

Geschäftsführer Stadtwerke Bielefeld Der Esstisch im Wohnzimmer ist unser „Marktplatz der Kommunikation“. Hier beginnt der Tag für alle und an Wochenenden nehmen wir hier alle Mahlzeiten gemeinsam ein. Hier werden alle wichtigen Dinge besprochen. Der Rundumblick von der Küche bis zum Wohnzimmer sorgt dafür, dass derjenige, der in der Küche arbeitet, nicht alleine ist. 26

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Marcel Lossie Eventmanager

Dieser Kellerraum ist mein Lieblingsplatz, weil ich hier zur Ruhe komme. Er wurde vor gut zwei Jahren neu gestrichen, alte Möbel bekamen ihren Platz und so manche Schätzchen habe ich noch vor dem Sperrmüll bewahrt. Hier kann ich über neue Gin-Rezepte nachdenken. Und dieser Raum ist medienfrei – also kein TV, Telefon oder sonstiges. Ein tolles Gefühl!

Hasti Molavian

Opernsängerin am Theater Bielefeld

Angelika Eisbrenner

Inhaberin Kaffee Rösterei Eisbrenner Beim Einzug wusste ich den Kachelofen mit dem Sitzplatz noch nicht zu schätzen. Er wirkte groß, nahm viel Platz weg. Aber mit dem ersten Winter änderte sich das: Wenn der Rücken gewärmt wird und man die Füße hochlegen kann – da geht die Entspannung richtig los! Heute sitze ich hier gerne nach der Arbeit und lasse den Blick rüber in den Garten schweifen.

Ich komme oft spätabends von Proben oder Vorstellungen. Dann sitze ich in meiner Sofaecke, trinke Tee, schaue einen Film oder lese ein Buch. Bei den Proben oder Aufführungen herrscht viel Lärm, man hat viele Leute um sich herum. Da tut es mir gut, vorm Schlafengehen noch einmal kurz zur Ruhe zu kommen. Das bekomme ich hier am besten hin. wohnen bauen leben

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g a r t e n träume

Zaubernuss

Winterblüher

Zauberhafte Kältekünstler

Es wird durchgeblüht. Wer seinen Garten geschickt plant, muss auch im Winter nicht auf Duft und Farbe verzichten. Es gibt nämlich einige Pflanzen, denen Eis und Schnee oder Dauerregen nichts anhaben können. Ihre Knospen öffnen sich nicht erst in der wärmenden Frühlingssonne, sondern mitten in der kalten Jahreszeit. Und das hat seinen ganz

besonderen Reiz. Während wir im Sommer die üppige Pracht im Beet als ganz selbstverständlich betrachten, erscheint uns im Winter jede Blüte wie ein kleines Wunder.

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nsbesondere einige Ziersträucher erweisen sich als echte Kältekünstler. Sie trotzen den Minusgraden und hellen die dunklen Monate – und unser Gemüt – unverdrossen mit ihrer vielfältigen Blütenpracht auf. Ein Klassiker und in den heimischen Gärten recht verbreitet ist die ursprünglich aus Ostasien stammende Zaubernuss. Die Arten Hamamelis mollis und Hamamelis japonica, so die botanische Bezeichnung, gefallen mit einem Farbspektrum vom frischen Gelb 28

wohnen bauen leben

Viele Winterblüher sind auch Winterdufter und verdienen deshalb einen Ehrenplatz.

über Orange und leuchtendes Rot bis zu gedecktem Rotbraun. Die aparten, spinnenförmigen Blütenblätter entfalten zudem einen starken Duft.

Ein wirklich zauberhaftes Gehölz, das nur eines nicht kann: in Rosa blühen. Wer diese Farbe liebt, kommt bei zwei Sträuchern auf seine Kosten, die nicht

nur dem Namen nach sehr ähnlich klingen: Duftschneeball und Winterschneeball. Ab November und bis in den März hinein öffnen sich die tiefrosa Knospen zu Blütenbällen in zartem Rosa und schließlich leuchtendem Weiß. Noch dazu betören die Blütenbüschel mit ihrem intensiven Duft. Ein weiterer Pluspunkt: Die beiden Sträucher aus dem großen Clan der Viburnum-Gewächse sind schnittverträglich. Anders als die Zaubernuss, die sich gerne in aller Ruhe


Fotos: Stefanie Gomoll, Fotolia/by-studio, kaczmarek104 Winterschneeball

zu einer stattlichen Größe von bis zu fünf Metern entfaltet, sind sie damit auch für kleinere Gärten oder für gemischte Heckenpflanzungen geeignet. Genau dort nimmt auch das anspruchslose Winterblühende Geißblatt gerne einen Platz ein. Besonders empfehlenswert ist die Sorte „Winter Beauty“, deren gelblich-weiße Blüten einen starken Veilchenduft ausstrahlen. Überhaupt ist die Auswahl an Sträuchern mit weißer oder gelber Blüte in dieser Jahreszeit besonders groß. Hier reiht sich

auch die Winterblüte (Chimomanthus Praecox) ein, deren große, blassgelbe Blütenglöckchen aber mit rotem Auge auffallen. Auffällig ist auch der Duft nach Vanille, der sogar von der Rinde und den Blättern ausgeht. Schließlich gehört die Winterblüte zur Familie der Gewürzstrauchgewächse. Allerdings hat so viel exotische Schönheit auch ihren Preis: Die Pflanze ist deutlich frostempfindlicher als etwa die Zaubernuss und bevorzugt einen windgeschützten, sonnigen Standort. Dort fühlt sich auch der deutlich bekanntere Winterjasmin wohl, der von Dezember bis April seine leuchtend gelben Blüten zeigt. Am liebsten rankt er dabei an einer Mauer oder einer anderen Kletterhilfe empor. Ganz dem winterlichen Weiß hat sich dagegen die Schnee-Forsythie verschrieben. Wer Anfang Dezember einige ihrer Zweige ins Warme holt, darf sich Weihnachten über den mandelartigen Duft im Haus freuen. Draußen blüht der Strauch ab März. Da fast alle der vorgestellten Winterblüher auch Winterdufter sind, sollten sie nicht im hintersten Eckchen des Gartens versteckt werden. Blühen sie stattdessen in Wegesnähe oder im Eingangsbereich, können sie uns in der dunklen Jahreszeit mit ihrer Schönheit und ihrem Duft gleich doppelt Freude bereiten. (S.G.)

Noch mehr Tipps zum Überwintern Stauden und Gräser erst im Frühjahr zurückschneiden. Viele schmücken sich nämlich mit attraktiven Samenständen, die mit Raureif überzogen ein reizendes Bild abgeben. Auch die Tierwelt freut sich über einen naturnahen Garten, der nicht allzu gründlich aufgeräumt wird, denn er bietet Nahrung und Rückzugsmöglichkeiten. Immergrüne Pflanzen, insbesondere Hecken oder Formschnittgehölze aus Buchsbaum oder Eibe, verleihen dem Garten Struktur. Und die wird besonders deutlich sichtbar, wenn wenig anderes die Blicke ablenkt. Auch einige Zwiebelpflanzen wie Schneeglöckchen, leuchtend gelbe Winterlinge oder blaue Zwergiris blühen bereits ab Januar. Ihre Wirkung entfalten sie am besten, wenn sie in größeren Gruppen gepflanzt werden. Sogar einige Stauden blühen mitten im Winter. Ihrem Namen alle Ehre macht etwa die Christrose, die tatsächlich häufig passend zur Weihnachtszeit ihre großen Blüten zeigt. Seit einigen Jahren im Trend liegt zudem das winterliche Alpenveilchen mit seinem kräftigen Rosa. Außerdem bringen Blattschmuckstauden wie Bergenie, Wolfsmilch und Pupurglöckchen Farbe ins Beet. Es müssen nicht immer Blüten sein: Auch winterfeste Dekoelemente wie Obeliske aus Eisen oder Holzskulpturen bringen Abwechslung in den Garten und setzen attraktive Akzente.

Freude an Formen, Farben und Vielfalt. Besuchen Sie unsere Ausstellung!

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g a r t e n träume

Das wunderschöne Toskana-Pflaster mit dem schönen Namen Luna ist nicht nur auf dem Mond zu finden, sondern auch in heimischen Gärten. Gesehen bei Betonsteinwerk Gustav Siekmann, Wörheider Weg 1-5, Bielefeld

Eigentlich in Norditalien zu Hause, fügt sich das Emilia Romagna Pflaster harmonisch in das Gesamtgefüge – edel in Granit Anthrazit. Gesehen bei Betonsteinwerk Gustav Siekmann, Wörheider Weg 1-5, Bielefeld

Für Abwechslung sorgen die iStones mit ihren unterschiedlichen Größen und Farbigkeit. Ein echter Hingucker. Gesehen bei Betonsteinwerk Gustav Siekmann, Wörheider Weg 1-5, Bielefeld

Trendige Gartengestaltung

Hochbeete

Spätestens seit das Gärtnern in der Stadt in ist, liegen Hochbeete im Trend. Durch die höher gelegte Lage lassen sie sich nämlich nicht nur bequem bepflanzen und pflegen, sondern können auch fast überall angelegt werden. Dass Hochbeete sich inzwischen außerdem zu einem formgebenden Element des Gartens entwickelt haben, zeigt dieses Buch, das eine Vielzahl an unterschiedlichen Materialien und Formen für große und kleine, städtische und ländliche Gärten vorstellt. 20 wunderschöne Gartenbeispiele veranschaulichen die vielfältigen Gestaltungs-Möglichkeiten. Der fundierte Praxisteil beschäftigt sich mit allem Wissenswerten wie der richtigen Standort- und Pflanzenwahl.

Feine Steine von Simalith sehen nicht nur einfach gut aus, sondern sind auch richtig robust. Frost oder Hochdruckreiniger können diesem Typ Garda nichts anhaben – besonders schön in Akazie Grau. Gesehen bei Betonsteinwerk Gustav Siekmann, Wörheider Weg 1-5, Bielefeld

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wohnen bauen leben

Fotos: Callwey, Promotion

Victoria Wegner, Heidi Lorey: Gartengestaltung mit Hochbeet, Callwey, 39,95 €


Der Weg zum neuen Garten

Freisen Garten- und Landschaftsbau

„Wir möchten unseren Garten umgestalten …“, so lautet häufig der Einstieg in ein neues Projekt bei Landschaftsgärtnern. Jörg Laufkötter und Felix Maibrink, Geschäftsführer der Freisen Garten- und Landschaftsbau GmbH in Gütersloh, sind seit vielen Jahren erfolgreich in der Gartenszene unterwegs. Sie verraten, wie die Neu- und Umgestaltung abläuft.

Garten- & Landschaftsbau

Geht so eine Umgestaltung immer mit einem Kahlschlag einher? Jörg Laufkötter: Auf keinen Fall! Als erstes erfolgt immer eine genaue Analyse, z. B. was uns im vorhandenen Gehölzbestand erhaltenswert erscheint. Jörg Laufkötter

Felix Maibrink

Felix Maibrink: Genauso gut kann es sein, dass wir vorhandene Pflaster- oder Plattenbeläge bei

Wie gestaltet sich der erste Kontakt?

einer Umgestaltung mit einbeziehen oder dass

Jörg Laufkötter: Häufig hat sich der potentielle Kunde

vorhandene Elemente wie ein Wasserspiel oder

auf unserer Website einen Eindruck verschafft und

eine Grillecke Bestand haben sollen.

schildert im ersten Telefonat grob seine Wünsche. Felix Maibrink: In der Regel wird ein zeitnaher Termin vereinbart, bei dem wir uns die Örtlichkeit anschauen und sehr genau hinhören, was der Kunde für Vorstellungen hat. Dieses erste Gespräch kann schnell mal eine Stunde oder mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Wie geht es weiter? Erhält der Kunde direkt ein Angebot? Felix Maibrink: Bei kleineren Maßnahmen wie einer neuen Terrasse kann das sein. In der Regel wird aber zunächst ein Aufmaß des Bestandes angefertigt, das zur Grundlage für eine Planung

Kommt es vor, dass potentielle Kunden keine

wird. Der Kunde bekommt also einen Plan, der ihm

eigenen Vorstellungen haben?

das spätere Aussehen des Gartens verdeutlicht?

Jörg Laufkötter: Das ist gar nicht so selten der Fall,

Jörg Laufkötter: Richtig, der Kunde bekommt

aber dafür haben sie sich ja an versierte Galabauer

eine Skizze, welche die Aufteilung der Flächen,

gewandt! Wir zeigen auf, was man verbessern könnte

die Lage von Gehölzen und anderer Ausstattungs-

und wie der Erlebniswert des Gartens deutlich

gegenstände veranschaulicht. Unsere Kunden

gesteigert werden kann.

müssen ein absolut gutes Gefühl haben. Der neue

Felix Maibrink: Als Außenstehender hat man relativ

Garten muss so gut sitzen wie der Lieblingspullo-

schnell Ideen vor Augen, was aus einem Garten

ver! Der nächste Schritt ist dann ein detailliertes

werden kann, wenn man uns lässt.

Angebot und danach kann es losgehen.

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B a d w e lt

Waschplätze

Stilvolle

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Duravit

Duravit

Keramag

Waschtisch-Welten


Der Waschplatz ist der Mittelpunkt des Bades. Ob er gröSSer oder kleiner ausfällt, hängt vom Grundriss des Raumes ab. Ob Doppelwaschbecken fürs Familienbad, Villeroy & Boch

Einbauwaschtisch, Aufsatzbecken, Möbelwaschtisch, freistehender Solitär oder platzsparendes Eckhandwaschbecken – für Waschplätze gibt es die unterschiedlichsten Lösungen.

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ndividuell zugeschnitten auf den Raum, die Funktion und mit hohem ästhetischem Anspruch. So kommen nicht nur Waschtische daher. Denn heute sind Badezimmer in Funktion und Ästhetik so individuell wie die Menschen, die sie geplant haben. Das fängt schon beim Waschtisch an, der immer mehr zu einem richtigen Tisch wird – also entweder integriert in ein Möbel oder solitär als Flächenwaschtisch. Aber auch ohne Badmöbelprogramme kommen Waschtische als Meisterwerke daher. Wirken wie Skulpturen, wenn sie mitten im Raum freistehen. Denn dies ist nicht nur Badewannen vorbehalten. Vor allem aber sollen Badezimmer zunehmend gemütlich sein und als Rückzugsorte vor der Außenwelt schützen. Damit man sich zu jeder Zeit in ihnen vergraben und wohlfühlen kann. Dabei werden Badobjekte immer mehr zum spannenden Balanceakt zwischen Design, Ergonomie und High-End-Elektronik. Wobei sich die Badmacher einig sind, dass Technologie Sinn ergeben und zur Stütze des Menschen werden muss: Wie die Armaturentaste am Waschtischrand, mit der die Kleinsten der Familie an fließendes Wasser kommen, ohne sich zu überstrecken. Oder das auf kindgerechte Größen verstellbare Waschbecken. Und natürlich fügt sich im Bad zusammen, was zusammen gehört. Reduzierte Sanitärelemente mit klaren Linien werden häufig von Möbeln und Accessoires begleitet. Eine Entwicklung, die sich auch am Waschtisch abzeichnet: Keramikbecken und Möbelunterbau verschmelzen annähernd nahtlos zu einem perfekten Ganzen. Dahinter verbirgt sich ein neues Verfahren namens c-bonded. Die Technologie stammt aus dem Haus des Schwarzwälder Produzenten Duravit und beruht auf einer exakten, passgenauen Verbindungstechnik. Die Materialstärke des Waschbeckens wird quasi

unsichtbar beziehungsweise reduziert sich auf eine präzise Kante. Möglich macht dies unter anderem die Keramikqualität DuraCeram®. So gestaltet Duravit für die Designserie „Darling New“ in Kombination mit dem Möbelprogramm „L-Cube“ kaum fühlbare Übergänge von kühler Keramik zu feinen Holzstrukturen oder glatten Lackoberflächen. Die glatten wie fugenlosen Flächen lassen sich zudem schnell und einfach reinigen. Auch Keramag hat mit Blick auf den Trend zu filigranen Formen von Badkeramik neue Konzepte entwickelt. Der Sanitärkeramik-Hersteller ergänzt sein Portfolio an Waschtischen mit extrabreiten Objekten aus dem Mineralwerkstoff Varicor. Ein Beispiel ist der VaricorWaschtisch aus der Badserie Xeno2 von Keramag, der mit Breiten von 1400 und 1600 Millimetern den Einsatzbereich der Serie erweitert. Das porenlose Material ist robust, langlebig und kann in jede beliebige Form gebracht werden. Die Oberfläche fühlt sich samtweich und warm an. TitanCeram heißt wiederum der keramische Werkstoff, den Villeroy & Boch speziell für die Realisierung hochwertiger Premium-Designs entwickelt hat. TitanCeram ermöglicht die Fertigung von Sanitärprodukten in einer präzisen Formensprache mit extrem dünnen Wandstärken und scharf gezeichneten Kanten. So werden auch hier durch den Werkstoff filigranere Designs möglich. Auch Ausstattungen, die sich beim nächsten Umzug problemlos mitnehmen lassen und trotzdem so heimelig und charmant wirken, als ob sie einzig und allein für ihren jeweiligen Standort und nichts anderes entworfen wurden, sind im Bad willkommen. Dazu gehört auch die Kollektion „Coco“ von Burgbad. Coco wirkt durch ein filigranes Metallgestell, aber auch durch den Waschtisch, in ihrer Proportion ausgewogen, schlank und zierlich.

Aufsatzbecken + Waschschalen

Sie können auf Platten aus Holz, Glas oder Naturstein aufgesetzt werden oder auf passenden Konsolen oder Unterbauten von Badmöbeln.

Einbauwaschtisch

Von oben in eine Platte oder einen Möbelunterbau eingesetzt. Die Waschtischkante liegt auf der Platte auf, es entsteht viel Ablagefläche. Alternativ gibt es von unten in die Platte bzw. das Möbel eingesetzte Waschtische. Eine dritte Möglichkeit bescheren Halbeinbauwaschtische.

Möbelwaschtische

Möbelwaschtische werden passgenau für Waschtischunterbauten konstruiert. Sie bilden eine harmonische Einheit.

Immer aber geht es bei der Gestaltung von Bädern – unabhängig ob Neubau oder Sanierung – darum, mehrere Bedürfnisse unter einem Hut zu bringen. Denn es geht längst nicht mehr um die simple Ausstattung des Raumes mit Waschtisch, WC und Dusche. Vielmehr müssen Licht, Kommunikation, Sanitärkeramik, Wand- und Bodenbeläge sowie die Deckengestaltung harmonisch abgestimmt werden. Jedes Bad, jedes Gäste-WC wird so zu einem Unikat.

Wir

gestalten Ihr

Besuchen Sie unsere bad-comfort Ausstellung

Eine Marke der WIEDEMANN-Gruppe.

© Kristin Kappler

WIEDEMANN GmbH & Co. KG Herforder Straße 221 | 33609 Bielefeld T (05 21) 9 82 35-0 | bielefeld@bad-comfort.com www.wiedemann.de | www.bad-comfort.com MO – MI 9 – 18 Uhr | DO 9 – 20 Uhr FR 9 – 18 Uhr | SA 9 – 16 Uhr jeden 1. Sonntag im Monat von 11 – 17 Uhr Schautag (keine Beratung, kein Verkauf)

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B a d w e lt Aufregend emotional: Der Waschtisch Xeno2 von Keramag wirkt nur auf den ersten Blick betont schlicht. Die streng geometrische Außenform mit dem sanft fließenden Innenbecken sorgt mit dem formschönen wie funktionalen Untertisch für ein schlüssiges Ambiente. Gesehen in der bad-comfort Ausstellung bei Wiedemann, Herforder Str. 221, Bielefeld

Schwermer

Zeit fürs Bad

Durchschnittlich 30 Minuten verbringen wir täglich im Bad. Männer übrigens ebenso wie Frauen. Da ist es schön, wenn wir uns nicht in einer schlichten Nasszelle aufhalten, sondern in einer individuellen Wohlfühloase. Durch eine Badsanierung lässt sich aber nicht nur das eigene Wohlbefinden steigern, sondern auch Geld sparen. Etwa durch neue Armaturen und genau angepasste Rohrleitungen, die zudem eine echte Energieersparnis bringen. Formvollendet: Der Waschtisch Centro greift im Innenbecken die Geometrie des Kreises auf. Neben dem runden, emaillierten Ablaufdeckel begeistert auch die großzügige Ablagefläche. Alle Waschtische aus Kaldewei Stahl-Email sind besonders pflegeleicht! Gesehen in der badcomfort Ausstellung bei Wiedemann, Herforder Str. 221, Bielefeld

Form & Funktion Kluges Design mit klaren Funktionalitäten verbindet sich mit

dem Wunsch nach stilvollem Komfort. Formvollendete Ideen für ein modernes Bad. Komfort & Design: Das höhenverstellbare WC-Terminal TECElux integriert zusätzliche WC-Funktionen in der Wand. Eine extraflache Glasplatte verschließt die Revisionsöffnungen und kaschiert damit das Luftfiltersystem und die Anschlüsse. Gesehen in der bad-comfort Ausstellung bei Wiedemann, Herforder Str. 221, Bielefeld

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Bei der Bad-Gestaltung sind der Fantasie (kaum) Grenzen gesetzt: von barrierefrei bis hin zum Badesaal, vom feinen, kleinen Gästebad bis zur Luxus-Oase ist alles möglich. Gemeinsam mit dem Kunden besprechen die Fachleute direkt vor Ort, wie das neue Traumbad Form annehmen soll und wie man Geld und Energie sparen kann. Sanitär bedeutet aber nicht nur schöne Bäder. Das 20-köpfige Schwermer-Team sorgt zudem dafür, dass an jedem Wasserhahn – ob im Bad oder der Küche – ausreichend und gesundes Trinkwasser ankommt und dass alle Abwässer staufrei ablaufen. Seit 1970 ist die Firma Schwermer Ansprechpartner für Heizung, Lüftung und Sanitär. Bei stetig steigenden Öl-, Gas- und Strompreisen sind innovative Heizkonzepte gefragter denn je. Moderne Heizungsanlagen kommen auch ohne fossile Brennstoffe aus. Die Heizungsfachleute finden die Lösung, die ein Maximum an Wirtschaftlichkeit und Komfort bei einem Minimum an Energieverbrauch sichert – und eine angenehme Wärme in den Räumen verbreitet. Dabei soll das Klima nicht unnötig belastet werden. Für bestimmte Heizarten gibt es Zuschüsse und Fördermöglichkeiten – ein Bereich, mit dem sich das Unternehmen gut auskennt und entsprechend beraten kann. Ein Notdienst steht übrigens rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung. Das Fazit der Fachleute: Sanitär- und Heizungsarbeiten können nicht nur einen deutlich sichtbaren positiven Effekt auf ein Gebäude haben, sondern diese Neuerungen machen sich auch im Portemonnaie bemerkbar. So bleibt zugleich mehr Geld übrig, um in ein neues, schickes Bad zu investieren. www.schwermer-gmbh.de


Mosecker Badausstellung Bielefeld

Inspirationen fürs Traumbad

Wie soll mein Traumbad aussehen? Möchte ich eine bodenebene Dusche? Eine Badewanne? Welche Materialien möchte ich verwenden? In welchen Farben wünsche ich mir mein neues Bad? Und was kostet das alles? Ob kleiner oder groSSer Grundriss, Neubau oder Badsanierung – die Mosecker Badideen Ausstellungen bieten ein vielfältiges Angebot an Qualitätsprodukten für das ganz individuelle Traumbad.

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b die bodenebene Dusche, die heute im Neubau längst Standard ist und auch bei Renovierungen nach Möglichkeit verwirklicht wird, die filigranen Waschtische aus dünnwandiger Keramik oder das spülrandlose WC für eine einfache Reinigung. In den Mosecker Bad Ausstellungen erlebt der Besucher auf über 800 qm ein vielfältiges Angebot an Produkten und Bädern. Vom Gäste-WC bis hin zu Wohlfühl-Oasen mit Whirlpool, das luxuriöse Hightech-Bad oder das nutzerorientierte Wohlfühlbad – für jeden Grundriss und für jedes Budget findet sich die perfekte Lösung. Mosecker ist als eines der besten Badstudios 2016 in Deutschland ausgezeichnet. Die Mosecker Badideen wurden für die hohe Qualität der Ausstellungen prämiert, die sich in einem hochwertigen Sortiment, einer ansprechenden Produktpräsentation mit vielfältigen Anregungen für Wand- und Bodenbeläge und Ideen für zeitgemäße LED-Beleuchtung sowie einer außergewöhnlichen Raumkonzeption äußert. Die Kooperationspartner, das Fliesen-Fachgeschäft Stork und Malermeister Kriesten bieten zusätzliche Ideen für Wände und Böden. Durch das Zusammenspiel von Sanitärausstattung, Fliesen und Wandgestaltung entstehen stimmige Raumkonzepte. So erleben die Besucher das Bad als Einheit. Besonderen Wert legt das Mosecker Badideen Team auf die Beratung. Mit Erfahrung und Kreativität konzipiert es individuelle Lösungen für komplette Raumkonzepte, die allen Anforderungen an die moderne Badgestaltung gerecht werden. Nach umfassender Beratung

folgt die exakte Planskizze, auf Wunsch auch eine 3D-Badplanung als anschauliche Entscheidungshilfe. Darüber hinaus arbeitet das Großhandelsunternehmen Mosecker eng mit ausgezeichneten regionalen Fachhandwerkspartnern zusammen. Die Fachhandwerker erkunden die baulichen und technischen Spielräume bei Sanierung, Renovierung und natürlich auch bei einem Neubau. Sie übernehmen auf Wunsch die Koordination aller Gewerke und gewährleisten den reibungslosen Umbau des neuen Bades aus einer Hand. www.mosecker.de|www.mein-optima.de www.fliesen-kaufen.de|www.maler-kriesten.de

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Fotos: AMK

K ü c h e n w e lt

Alles ist

Vernetzt Smarte Küche

Wäre das nicht schön, wenn unsere Haushaltsgeräte mitdenken könnten?! Wenn man zum Beispiel im Supermarkt steht und überlegt, ob noch genug Milch und Aufschnitt da ist. Oder man nach der morgendlichen Dusche von einem frisch aufgebrühten Kaffee empfangen wird. Das alles ist eigentlich gar keine Zukunftsmusik mehr, denn durch die Digitalisierung ist vieles schon längst möglich.

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ameras behalten für uns im Kühlschrank den Überblick. Die Smarter Fridge Cam macht jedes Mal, wenn die Kühlschranktür geschlossen wird, ein Foto. Die Bilder werden ans Smartphone weitergeleitet und helfen somit aktiv beim Einkauf mit. Selbst das Haltbarkeitsdatum kann mitgeliefert werden. Und steht die Milchpackung auf einer sogenannten „schlauen Matte“ erfährt man sogar, wie viel Milch noch da ist und ob nicht doch noch ein Liter in den Einkaufswagen gehört. Daneben gibt es noch kleine Detektive, die das Arbeiten im Haushalt erleichtern. Der „Smarter Detect“ reagiert auf Geräusche, wertet sie aus und sagt Bescheid, wenn der Ofen auf Temperatur oder die Waschmaschine fertig ist. Applikationen können aber noch viel mehr. Über die Home Connect App kann man jederzeit und von überall die eigenen Hausgeräte steuern und aktuelle Informationen über Betrieb und Verbrauch abrufen. Egal ob Tablet, Smartphone, PC oder iPad – jedes internetfähige Gerät kann zur Fernbedienung für die intelligente Küche werden. Geschirrspüler und Backöfen aus dem Hause Siemens verfügen bereits über die Technologie von Home Connect. Viele andere Geräte und auch weitere Hersteller sollen folgen. Das Ziel ist es, verschiedene Geräte unterschiedlicher Hersteller mit nur einer Smart-HomeLösung zu steuern. Unverzichtbar insbesondere für Menschen, die oft überlegen müssen, ob der Herd tatsächlich ausgeschaltet ist. Künftig reicht zur Beruhigung ein Blick aufs Smartphone. Oder die Geräte geben Laut. Der Geschirrspüler meldet sich, wenn er Klarspüler braucht und demnächst

gelingt auch jeder Kuchen. Denn der Backofen schaltet sich automatisch aus, wenn das Backwerk gar ist. Das Rezept liegt per Bildschirm vor, der Ofen wählt die richtige Temperatur und Sensoren messen permanent den Sauerstoff- und Feuchtigkeitsgehalt – so kann nichts mehr anbrennen. Die hochmodernen Spülmaschinen erkennen das Geschirr und schalten das entsprechende Programm ein und durch miteinander verlinkte Geräte „erfährt“ die Abzugshaube, auf welcher Stufe der Herd arbeitet und wählt die entsprechende Leistungsstufe. Und wenn der Kühlschrank dann noch spricht und anhand des Inhalts entsprechende Menüvorschläge unterbreitet oder gar selbsttätig die Bestellung im Supermarkt aufgibt, dann hat man bei „dem bisschen Haushalt“ tatkräftige digitale Unterstützung. Denn auch das soll bald möglich sein. Wenn jetzt nur noch der Staub automatisch verschwinden oder per App eingesaugt werden könnte … Aber zurück zum morgendlichen Kaffee: Es gibt schon jetzt Maschinen, die sich parallel zum Wecker einschalten. Mit einer App kann die Anzahl der Tassen und der Stärke- und Mahlgrad eingestellt werden. Natürlich mit Wasserstandsmeldung. Nur trinken muss man den Kaffee noch selbst. Fazit: Auch die Küche der Zukunft ist digital und die vielen kleinen Helfer sollen den Alltag erleichtern. Das spart Zeit und man kann in aller Ruhe essen. Und wenn man doch zu schnell die Leckereien verschlingt? Dafür gibt es die intelligente Gabel, die HapiFork, die uns per Lämpchen und Vibrationsalarm ermahnt, langsamer zu essen. Das ist gesünder.

Natürlich kann man auch selber kochen!

©iStock.com/riskms

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essen. trinken. glücklich sein.

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K ü c h e n w e lt Küchenherd mit Pellets

Rustikal & individuell

Behagliche Wärme, stimmungsvolle Atmosphäre, Kochvergnügen und Unabhängigkeit. Damit ein Küchenherd all dies leisten kann, muss er technisch ausgefeilt und den individuellen Bedürfnissen optimal angepasst sein. „Wir sind stets offen für neue Technologien, arbeiten ständig an der Verbesserung der Wärmewirksamkeit und setzen auf individuelles Design“, erläutert Othmar Pertinger, Inhaber des gleichnamigen Tiroler Küchenherdproduzenten. Einzigartig in Eigenschaften und Technik ist sein mit Pellets befeuerter Küchenherd.

Ohne Ruß & Rauch

Flammenspiel Ein Feuer in seiner ursprünglichen Form wieder dort zu installieren, wo es seit Jahrhunderten seinen Platz hatte: in der Küche. Eine Herausforderung, der sich die Ingenieure und Designer von Spartherm gestellt haben. Das Ergebnis: extravagante Modelle der Design-Serie ebios-fire, die für das passende Ambiente sorgen und eine stimmungsvolle Atmosphäre schaffen. Und das Beste: Die dekorativen Feuerstellen verbrennen flüssigen Brennstoff ganz ohne Ruß und Rauch!

Komfort für die Küche

Größerer Aktionsradius Perfekt durchdacht: Apéro Küche mit Insel zur Vorbereitung und Sitzplatz. Einbauküche in Hochglanzlack Weiß mit Holzdekor abgesetzt. Hochschränke in einer Vorwandmontage eingelassen. Hängeschränke mit Faltlifttüren und Glasfronten. Gesehen bei Die Küche by Linge, Wertherstr. 265, Bielefeld

Modernes Design: Apéro Küche mit großzügiger Insel. Einbauküche in Weiß Seidenmattlack und farbigen Designelementen zum Wohnraum. Regal mit Dekorrückwand in Verlängerung der Hochschränke mit verschiedenen Einbaugeräten. Gesehen bei Die Küche by Linge, Wertherstr. 265, Bielefeld

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wohnen bauen leben

Die Wasserquelle in der Küche ist der am häufigsten genutzte Küchenhelfer. Die neuen Küchenarmaturen Hansgrohe Metris Select und Talis Select kombinieren erstmals einen ausziehbaren Auslauf mit der innovativen Select-Technologie. Ob Töpfe waschen, neben der Spüle stehende Gefäße füllen oder Kräuter gießen – all diese Arbeitsschritte lassen sich dank des Ausziehkopfs mit integriertem Select-Knopf bequem miteinander verbinden. Dabei lässt sich das Wasser durch einen simplen Knopfdruck an- oder ausschalten.


Ergonomie für alle

Gesund kochen

DIE FESTE DER STADT Wir feiern sie und berichten darüber.

Das kennen Sie sicher: Die schwere Auflaufform soll aus dem Ofen. Aber dafür muss man erst mal runter. Die Hitze schlägt einem ins Gesicht und ohne die Kniebeuge bekommt man die siedend heiSSe Form nicht richtig zu fassen. Bücken wäre übrigens auch schlecht für den Rücken. Gut, dass solch ein unfreiwilliges Fitnesstraining in modernen Küchen der Vergangenheit angehört. Hier sind die Backöfen nämlich bequem auf Oberkörperhöhe.

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asselbe gilt auch für Kühlschränke. Die traditionelle Anordnung: oben das kleine Gefrierfach und unten der kühlende Schrank, hat sich nicht unbedingt als praktisch erwiesen. Denn das Gefrierfach wird deutlich seltener genutzt als der Kühlschrank selbst. Die Küchen heute bieten mit ihren Möbeln und ihrer logischen Anordnung viele Neuheiten, die der Gesundheit förderlich sind, wie zum Beispiel bessere Zugänge zu Stauräumen oder zur Spülmaschine sowie höhenverstellbare Arbeitsflächen oder Spülen. Das erleichtert die Arbeit in der Küche ungemein. Dazu gehört selbstverständlich auch gutes Licht, das auch in die dunkelste Ecke dringt. Bei der Planung sollte berücksichtigt werden, dass in der Küche auch mehrere Familienmitglieder kochen, schnippeln und backen möchten. „Moderne Küchen sind dabei für alle Generationen gleich attraktiv und gebrauchstauglich“, weiß Kirk Mangels, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK), „denn sie bieten ein Mehr an Lebensqualität bis ins hohe Alter“. Bei der Planung einer Küche sollte man deshalb in puncto Ausstattung ruhig auch generationsübergreifend denken. Youngster und Best Ager freuen sich nämlich gleichermaßen über gutes Licht, über kochendes Wasser direkt aus der Armatur, über leise Laufgeräusche bei Spülmaschinen oder über höhenverstellbare Küchentheken. Kontrastreiche Farbgestaltung – eigentlich als Hilfe zur Orientierung im Alter – ist für junge Leute eine individuelle und willkommene Gestaltungsmöglichkeit. Apropos Armaturen: Auch hier gibt’s Neuigkeiten. So sind beispielsweise Handbrausen, bei denen man den Wasserstrahl stufenlos verstellen kann, optimale Hilfsmittel für eine kurze aber intensive Reinigung von Salat und Gemüse. Lauch und Konsorten werden nicht mehr „ausgewaschen“, sondern nur kurz und gründlich gereinigt. Und sprudelt das kochende Wasser auf Knopfdruck, dann steht einer schnellen Tasse Tee nichts mehr im Wege. Und die ist auch gut für die Gesundheit.

So bunt wie die Stadt. wohnen bauen leben

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A r c h i t e k t u r story

Leben im Schafstall

Historie trifft Moderne Das Architekturbüro Spooren schätzt Objekte, die ihre eigene Geschichte erzählen. Mit viel Gespür fürs Detail erweckten die Architekten einen ehemaligen Schafstall in Gütersloh wieder zum Leben. Machten ihn wohntüchtig – und schreiben so seine Geschichte auffällig zurückhaltend fort.

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Text: Corinna Bokermann, Fotos: Thomas Spooren

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inter zwei versetzt angeordneten Lärmschutzwällen verbirgt sich das Kleinod. Ausgebaut zu einem Einfamilienhaus mit rund 300 Quadratmetern Wohnfläche präsentiert sich der Schafstall heute. Vor drei Jahren war der leerstehende Wirtschaftsteil des Haupthauses auf der früheren Hofstelle Seßbrügger – erstmals erwähnt 1150 – in Flammen aufgegangen. „Sowohl das Haupthaus als auch einige Nebengebäude konnten nur noch abgerissen werden“, erklärt Architekt Thomas Spooren, dessen Architekturbüro ein Konzept für das sechs Hektar große Areal samt den verbliebenen Gebäuden entwickelte. Heute erinnern der ehemalige Schafstall aus dem 18. Jahrhundert, der Hühnerstall – dessen Umbau zum Wohnhaus noch nicht ganz abgeschlossen ist – und eine Scheune daran, dass hier eine der ältesten Hofanlagen im Stadtgebiet Gütersloh wurzelt. Ergänzt wird das Haupthaus durch eine ‚Wagenremise‘, die nicht nur dem Fuhrpark perfekte Unterstellmöglichkeiten bietet, sondern auch den Zweirädern der künftigen Bewohner Unterschlupf gewährt. Perfekt integriert, spiegelt sich auch in solchen Details die Verbindung zwischen Ästhetik und Funktion.

Optisch dient eine Teichanlage als verbindendes Element des ländlichen Ensembles. Kreisrund angelegt, thront auf der „Insel“ im Zentrum des Teiches ein Mirabellenbaum, der seine Zweige gen Himmel streckt. Eine kleine Brücke weist den Weg zum holzbeplankten „Liegeplatz“, der auf dem Wasser zu schweben scheint. Ein Logenplatz, der den Blick auf die Fassade des ehemaligen Schafstalls lenkt.

Respekt vor der Vergangenheit Nach zwei Jahren Bauzeit unter der Leitung von Mareike Busker, die das Objekt für Spooren Architekten maßgeblich als planende Architektin und Bauleiterin begleitete, erstrahlt dieses im neuen Glanz. Bei der Sanierung kamen für die Fassade die Steine aus dem Abbruch der ehemals auf der Hofstelle befindlichen Gebäude zum Einsatz. „Nicht nur hier haben wir auf Zweitverwertung gesetzt“, wie Thomas und Lisa Spooren mit Blick auf das

Sichtachsen: Ausgebaut zu einem Einfamilienhaus mit rund 300 Quadratmetern Wohnfläche präsentiert sich der Schafstall heute. Die in Westfalen eher seltene doppelte Toreinfahrt prägt die Fassadenfront. Die Zimmerarbeiten, u.a. auch die Gauben, setzte die Zimmerei Jan Reckmann um. (Foto links) Landliebelei: Optisch dient eine Teichanlage als verbindendes Element des ländlichen Ensembles bestehend aus ehemaligem Schafstall, Hühnerstall und Scheune. Die Umsetzung sämtlicher Elektroarbeiten übernahm Elektro Kortemeier. Wie bei der Wohnhausinstallation ist das Know-how des Elektroinstallationsbetriebs auch bei der Umsetzung der videoüberwachten Toreinfahrt gefragt. (Foto rechts oben) Klare Kante: Für die fachgerechte Ausführung der Malerarbeiten zeichnet Rickmann-Rehage aus Gütersloh verantwortlich. Das Obergeschoss erschließt sich über eine Stahlwangentreppe mit massiven Eichenstufen, die die Tischlerei Lasse Reckmann einbaute. (Foto links unten) Alt und neu: Das Ständerwerk aus Eiche wurde von der Zimmerei Jan Reckmann fachgerecht restauriert und dort – wo notwendig – teilweise ergänzt. Wohlige Fußwärme garantiert in der kalten Jahreszeit eine Fußbodenheizung, von dem Gütersloher Sanitär- und Heizungsfachbetrieb Roland Knipschild realisiert. (Foto rechts unten)

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A r c h i t e k t u r story Feinarbeit: Statt mit Feinsteinzeug ist die obere Etage mit massiven Eichendielen bestückt, die den wohnlichen Charakter unterstreichen. Ausgeführt von der Tischlerei Lasse Reckmann. Die Rickmann-Rehage GmbH sorgte für das frische Finish und verantwortete die Malerarbeiten. (Foto rechts) Hoch hinaus: Aufgebockt auf ein Podest, das versteckten Stauraum bietet und ebenfalls von der Tischlerei Lasse Reckmann mit Liebe zum Detail realisiert wurde. (Foto links Mitte) Waschplätze: Wie im Obergeschoss auch, sorgen flächenbündig eingesetzte Duschtassen und gläserne Duschabtrennungen für zeitgemäßen Badkomfort. Umgesetzt wurden alle Sanitär- und Heizungsarbeiten vom Meisterbetrieb Roland Knipschild aus Gütersloh. (Fotos rechts Mitte) Brückenschlag: Eine ‚Brücke‘ verbindet im Spitzboden den zweigeteilten Raum. Zimmerei Jan Reckmann und Tischlerei Lasse Reckmann arbeiteten beim Ausbau Hand in Hand. (Foto unten)

historische Gebäude feststellen. Optisch präsent ist auch der Natursteinsockel des ehemaligen Schaftstalls. Er ist nicht nur markantes Detail der Außenfassade, sondern führt auch einmal quer durch das Haus. Auch diese Steine atmen Geschichte. Gleichzeitig versteckt sich – ganz dem aktuellen Stand der Technik entsprechend – im Sockel die Dämmung, die den Wärmeschutz sicherstellt. „Es ist ein Haus, das im Gesamtpaket Neubaustandard entspricht“, so Thomas Spooren mit Blick auf die gedämmten Lehmputzwände, die 3fach Verglasung sowie die Dämmungen im Dach als auch im Fußbodenbereich. Dies trifft auch auf die Wohnhausinstallationen zu. Die Umsetzung sämtlicher Elektroarbeiten übernahm Elektro Kortemeier. „In Planung befindet sich zurzeit noch die Toranlage zur Straße“, so Lisa Spooren. Wie bei der Wohnhausinstallation ist auch hier das Know-how des Elektroinstallationsbetriebs bei der Umsetzung der videoüberwachten Anlage gefragt. Massive Werte Über 14 auf Fachwerkbauten spezialisierte Handwerksbetriebe haben ihr Know-how bei der Sanierung des ehemaligen Schafstalls eingebracht. Großen Anteil daran hat Jan Reckmann. Sein Unternehmen verantwortete sämtliche Dachdecker- und Trockenbauarbeiten. Ziel war es alte Bausubstanz zu erhalten und gleichzeitig zeitgemäßes modernes Wohnen möglich zu machen. „Ohne zu historisieren“, wie Thomas und Lisa Spooren unterstreichen. Ein Bespiel dafür sind die zwei im ehemaligen Schafstall vorhandenen Deelendurchfahrten. Diese in Westfalen eher seltene doppelte Toreinfahrt prägt die Fassadenfront. Das Architekturbüro nutzte diese, um Licht in den ehemaligen Schafstall zu holen. Doch statt in die vorhandene Rundung der Toreinfahrt passgenau Fensterflächen zu integrieren, setzt Spooren Architekten bewusst auf konturierende Abgrenzung. Die neuen Fensterflächen und -rahmen sind zurückgesetzt, heben sich von den historischen Toren ab, da sie quasi hinter den Toreinfahrten stehen. Klassische Sprossenfenster aus Holz, umgesetzt von der Tischlerei Lasse Reckmann, verleihen der Fassade im Obergeschoss Struktur. Strukturen erleben Das wahre Alter des Gebäudes verraten auch grobe, schmiedeeiserne Nägel und das alte Eichenschwellholz. Ebenso wie eine alte Tür, die an der Frontseite des Hauses als optische Reminiszenz an die vergangenen Tage des Hauses als Schafstall erinnert. „Die alten 42

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Strukturen des Vierständerhauses legt auch der nach Westen ausgerichtete Freisitz offen. „Und geht man ein Stück weiter, steht man vor der alten Tür, die der Schäfer damals nutzte, um in seinen kleinen Wohn- und Schlafbereich zu gelangen“, erklärt Thomas Spooren. „Sie ist heute nur noch dekoratives Element“, wie seine Tochter Lisa unterstreicht. Anders die alte Schwelle, die in dem wiedererwachten Gebäude ihre konstruktive Funktion nach wie vor wahrnimmt und auch zeigt. Heute erschließt ein angebauter Windfang das denkmalgeschützte Gebäude. Dabei befinden sich im Erdgeschoss neben dem offen gestalten Wohn-, Ess- und Kochbereich ein Hauswirtschaftsraum sowie ein Büro, Gästezimmer sowie Gäste-Bad. Dieses ist mit moderner Sanitärkeramik ausgestattet. Wie im Obergeschoss auch, sorgen flächenbündig eingesetzte Duschtassen und gläserne Duschabtrennungen für zeitgemäßen Badkomfort. Umgesetzt wurden alle Sanitär- und Heizungsarbeiten vom Meisterbetrieb Roland Knipschild aus Gütersloh. Für optische Ruhe sorgt das im Erdgeschoss flächendeckend verlegte Feinsteinzeug aus Italien. Wohlige Fußwärme garantiert dabei auch in der kalten Jahreszeit eine Fußbodenheizung, ebenfalls von dem Gütersloher Sanitär- und Heizungsfachbetrieb realisiert. Sie macht Heizkörper im Erdgeschoss überflüssig. Licht öffnet Räume Auch im Gebäudeinnern spiegelt sich die enge Verknüpfung von alt und neu. Das Ständerwerk aus Eiche wurde von der Zimmerei Jan Reckmann fachgerecht restauriert und dort – wo notwendig – teilweise ergänzt. In dem als

Projektpartner Rickmann-Rehage GmbH Wiedenbrücker Str. 54 33332 Gütersloh Tel. 05241-2122199 www.rickmann-rehage.de Roland Knipschild Maisweg 29 33334 Gütersloh Tel. 05241-2122198 www.heizung-guetersloh.de Elektro Kortemeier GmbH Carl-Zeiss-Str. 65 33334 Gütersloh Tel. 05241-966111 www.elektro-kortemeier.de Tischlerei Lasse Reckmann Ströher Str. 80 33803 Steinhagen Tel. 05204-870468 www.tischlerei-reckmann.de Zimmerei Jan Reckmann Ströher Str. 80 33803 Steinhagen Tel. 05204-870470 www.zimmerei-reckmann.de

Büro geplanten Raum ist in zwei Gefachen der Lehmputz mit Schilfrohrgewebe offensichtliches architektonisches Detail. Glatt gespachtelte weiße Wände halten sich gekonnt zurück. Kontrastieren durch ihren Purismus. Für die fachgerechte Ausführung der Malerarbeiten zeichnet Rickmann-Rehage aus Gütersloh verantwortlich. Und im Esszimmer, das zur Südfassade ausgerichtet ist, finden sich in den ehemals ausgemauerten Gefachen heute gläserne Wandscheiben. Entstanden in enger Absprache mit der Denkmalschutzbehörde stehen sie für eine moderne Interpretation einer Fensterfront und sorgen für Licht im Wohn-/Essbereich. „Licht ins Haus zu holen war ein großes Thema“, betont Lisa Spooren. Deshalb wurden auch Oberlichter aus Glas eingezogen, um den Flur im Erdgeschoss zu belichten. Eine Glastür, die als Pendeltür konstruiert ist, trennt den Flur vom Wohnbereich, dient aber ebenfalls diesem Zweck. Das Obergeschoss erschließt sich über eine Stahlwangentreppe mit massiven Eichenstufen, die die Tischlerei Lasse Reckmann einbaute. Bewusst modern und reduziert gehalten, bildet das anthrazitfarbene Stahlgerüst der Treppe einen Kontrast zum historischen Bauwerk. Sie mündet im ersten Obergeschoss im großzügigen Flurbereich, der als Verteiler dient. Neben dem Elternschlafzimmer, an das sich Ankleide und Elternbad zur Frontseide des Hauses mit Blick auf den Teich ausgerichtet aneinanderreihen, befinden sich auch die beiden Kinderzimmer sowie das Kinderbad auf der Etage. Statt mit Feinsteinzeug ist die obere Etage mit massiven Eichendielen bestückt, die den wohnlichen Charakter unterstreichen. Sie wurden geölt. Sein Know-how brachte die Tischlerei Lasse Reckmann beim Innenausbau ein. In den Spitzboden führt schließlich eine ebenfalls filigran konstruierte Stahlwangentreppe. Aufgebockt auf ein Podest, das versteckten Stauraum bietet und ebenfalls von der Tischlerei Lasse Reckmann mit Liebe zum Detail realisiert wurde. Das Besondere an der Konstruktion, die den Giebel nutzbar macht, ist eine „Brücke“. Sie verbindet den zweigeteilten Raum. Über zwei unterschiedlich große Flachdachgauben, die nach Absprache mit dem Amt für Denkmalschutz von der Zimmerei Jan Reckmann aus Steinhagen eingebaut werden konnten, wird das Obergeschoss mit Licht geflutet. Das in dem denkmalgeschützten Schaftstall entstandene Einfamilienhaus bewältigt dabei mühelos den Spagat zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Beides hat den Raum,

sich zu präsentieren. Ganz nach dem Motto „Vorhandenes akzeptieren und gleichzeitig kluge Konzepte mit raffinierten Lösungen anbieten“. „Die ursprüngliche Nutzung ist sichtbar, gleichzeitig konnten wir eine moderne Wohnraumnutzung realisieren“, so Thomas Spooren, der Anfang 2017 eine Partnerschaftsgesellschaft mit seiner Tochter Lisa gründet.

Rahmenweise: Klassische Sprossenfenster aus Holz, umgesetzt von der Tischlerei Lasse Reckmann, verleihen der Fassade im Obergeschoss Struktur.

Spooren Architekten Lisa und Thomas Spooren Grüne Str. 11 33330 Gütersloh Tel. 0 52 41 - 2 57 01 www.spooren-architekten.de

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Fotos: Schwäbisch Hall

i m m o b i l i e nmarkt

Baufinanzierung durchhalten Sechs kleine SparmaSSnahmen mit groSSer Wirkung Die Finanzierung der eigenen Immobilie gleicht oft einem Marathon. Damit den Eigentümern in spe nicht auf halbem Weg die Luft ausgeht, gilt es Ausdauer zu beweisen und sich die Strecke gut einzuteilen. Wo Sparpotenziale schlummern und neue Geldquellen angezapft werden können, erklärt Karsten EiSS von der Bausparkasse Schwäbisch Hall.

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Von staatlicher Förderung profitieren

Bauwillige sind bei der Verwirklichung ihrer Wohnträume nicht auf sich allein gestellt. Vater Staat fördert die eigenen Sparleistungen mit lukrativen Zulagen: Mit Wohn-Riester, Arbeitnehmersparzulage und Wohnungsbauprämie profitieren Häuslebauer gleich dreifach. Clever kombiniert erhält eine vierköpfige Familie bis zu 1.040 Euro im Jahr extra. Riester-Sparer können zusätzlich von Steuervorteilen profitieren. Während für Arbeitnehmersparzulage 44

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und Wohnungsbauprämie Einkommensgrenzen gelten, greifen diese für Wohn-Riester nicht.

2

Günstige Kredite der KfW nutzen

Auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hält für Bauherren einige Förderprogramme mit zinsgünstigen Darlehen oder direkten Zuschüssen bereit. So erhalten Bauherren im Rahmen des KfW-Wohneigentumsprogramms für den Bau oder Erwerb einer selbst genutzten Immobilie ein Darlehen von

bis zu 50.000 Euro bei 0,75 Prozent effektivem Jahreszins.

muss bei der KfW vor Beginn des Projekts beantragt werden.

Wer sein Traumhaus außerdem nach den Energieeffizienzkriterien der KfW baut oder saniert, kann zusätzlich einen Kredit bis maximal 100.000 Euro je Wohneinheit erhalten (0,75 Prozent effektiver Jahreszins). Alternativ unterstützt die KfW die energetische Sanierung auch mit einem Investitionszuschuss von bis zu 30.000 Euro. Diese Direktzahlung richtet sich nach der Energieeffizienz der Wohneinheit und entspricht maximal 30 Prozent der förderfähigen Kosten. Sie

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Sondertilgung vereinbaren

Bauwillige können ihre Finanzierungskosten senken, indem sie bereits bei Vertragsabschluss kostenlose Sondertilgungen vereinbaren. Einen gesetzlichen Anspruch gibt es darauf allerdings


Schwörer Haus ®

Ausdauer wird belohnt Der Weg ins Wohneigentum ist manchmal mühsam und kann mit Einbußen verbunden sein. Darüber sollten sich Häuslebauer in spe vor dem Start im Klaren sein. Wer den Finanzierungs-Marathon durchhält, wird am Ende belohnt: Eigenheimbesitzer sind Studien zufolge zufriedener als Mieter, nutzen ihre Altersvorsorge schon im Erwerbsleben und haben im Rentenalter mehr finanziellen Spielraum. Das Statistische Bundesamt hat ermittelt, dass Besitzer von Wohneigentum im Schnitt monatlich 599 Euro Miete sparen.

nicht. Wer dies frühzeitig berücksichtigt, spart am Ende bares Geld. Anders als bei klassischen Bankdarlehen sind bei den Kombikrediten der Bausparkassen Sonderzahlungen zur Verkürzung oder Beendigung der Finanzierung jederzeit in beliebiger Höhe möglich – ohne zusätzliche Kosten.

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Versicherungen beitragsfrei stellen

Sollte es auf der Zielgeraden mit der Finanzierung doch knapp werden, lohnt es sich, über neue Geldquellen nachzudenken – ohne einen weiteren Kredit aufzunehmen. Bauherren können z. B. einen Teil ihrer Versicherungen (temporär) beitragsfrei stellen – etwa die Lebensversicherung. Je nach Versicherer lassen sich die Beiträge stunden, aussetzen oder aus Überschüssen bezahlen.

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Rechtzeitig Rücklagen bilden und Nebenkosten beachten

Generell gilt: Keine Finanzierung ohne Eigenkapital. Mindestens 25 Prozent der Gesamtkosten sollten Bauherren mitbringen. Künftige Eigenheimbesitzer sollten auch beachten, dass der Bau oder Kauf einer Immobilie zusätzliche Nebenkosten mit sich bringt. Gebühren für Notar und Grundbucheintrag, Grunderwerbssteuer und Maklergebühren können sich schnell auf 10 bis 15 Prozent summieren.

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Rügen statt Rio

Um die Finanzierung der eigenen vier Wände zu erleichtern, muss es nicht immer gleich ein neuer Kredit sein. Bereits kleine Änderungen im Konsumverhalten können helfen: So legt der Verzicht auf eine Fernreise oder den neuen Sportflitzer Finanzmittel frei, die in die eigene Immobilie investiert werden können und somit die Finanzierung verkürzen.

GESTALTEN. ENTFALTEN. GENIESSEN. LEBEN.

Hier bin ich daheim.

Individuelle Architektur, freie Planung, barrierearme Wohnkonzepte, hochwertige Materialien, angenehmes Raumklima, guter Schallschutz oder clevere Haustechnik – so individuell wie unsere Lebensentwürfe sind auch die Anforderungen an das eigene Zuhause und die Vorstellungen vom schönen Wohnen. Wir bauen Ihnen Ihr Traumhaus „Made in Germany“ aus einer Hand, in höchster Qualität und mit der Erfahrung aus über 65 Jahren und rund 39.000 gebauten Kundenhäusern. Damit Sie schon bald über die Türschwelle Ihres neuen Hauses treten, sich in Ihren vier Wänden umschauen und fühlen: Hier bin ich daheim. Weitere Informationen in unserem Beratungsbüro: Rainer Adolphs, Telefon +49 521 44 03 65.

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i m m o b i l i e nmarkt

SchwörerHaus

Lebenslanger Baupartner

Die SchwörerHaus KG ist ein Familienunternehmen, gegründet 1950, mit sieben Standorten in Deutschland und rund 1.850 Mitarbeitern. Jährlich werden ca. 800 bis 1.000 Häuser verkauft und schlüsselfertig errichtet.

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Mit Qualität und designorientierter Architektur, die Tradition und Moderne geschickt miteinander verbindet, nimmt SchwörerHaus eine führende Position in der Hausbaubranche ein. In Zusammenarbeit mit Architekten aus der Region werden alle SchwörerHäuser individuell auf die Wünsche der jeweiligen Baufamilie abgestimmt. Dank eigener Kellerfertigung und Designschreinerei bilden alle Entwürfe vom Fundament bis zum Dach eine maßgeschneiderte Einheit – ob Satteldach-Klassiker oder Bauhaus-Kubus. So verbinden sich die Vorteile einer kurzen Bauzeit von ein bis zwei Tagen für die witterungsfeste Gebäudehülle mit einer attraktiven Architektur und einer hochwertigen, einfallsreichen Innenausstattung. Anhand eines der über 38.000 gebauten Referenzobjekte an Musterhausstandorten in ganz Deutschland können sich Bauinteressierte von der SchwörerHaus-Qualität mit eigenen Augen überzeugen. Wer heute baut, sucht vor allem einen zuverlässigen Baupartner, eine sorg-

fältige Ausführung und Finanzierungssicherheit. Für diese Attribute steht das mehrfach mit Preisen ausgezeichnete Familienunternehmen: Fertigstellungs- und Festpreisgarantie, Preistransparenz, kundenfreundliche Finanzierungskonditionen und eine detaillierte Bau- und Leistungsbeschreibung sorgen für Vertrauen. Mit 30 Jahren Garantie auf die tragende Konstruktion sowie einem eigenen Kundenund Modernisierungsservice zeigt SchwörerHaus seinen Willen zur lebenslangen Partnerschaft mit seinen Kunden. www.schwoererhaus.de

Reden ist Silber, Schweigen ist Arglist

Mängel offenlegen Wer eine Immobilie verkauft, sollte schonungslos ehrlich sein und Interessenten auf mögliche Mängel hinweisen. Andernfalls macht er sich der arglistigen Täuschung schuldig und ist dem Käufer zu Schadenersatz verpflichtet.

Immer mehr Singlehaushalte

Wohnatlas 2016

Mehr Arbeit, mehr Einwohner und steigende Einkommen bei Akademikern beeinflussen die Entwicklung auf dem Bielefelder Immobilienmarkt in den kommenden 15 Jahren. Es werden mehr Wohnungen in der ostwestfälischen Stadt gebraucht, besonders für Single-Haushalte. Das

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ergab die Postbank-Studie „Wohnatlas 2016 – Leben in der Stadt“, für die die Immobilienmärkte in den 36 bundesund landesweit größten Städten untersucht wurden. In Bielefeld werden künftig noch mehr Menschen einer Arbeit nachgehen als bisher. Bereits in den vergangenen 15 Jahren ist die Erwerbstätigkeit um 7,1 Prozent

„Man könnte sagen: Reden ist Silber, Schweigen ist Arglist“, kommentiert Schwäbisch Hall-Rechtsexperte Stefan Bernhardt ein aktuelles Urteil des OLG Koblenz. „Der Tatbestand der Arglist bezieht sich übrigens nicht nur auf eine eindeutig betrügerische Absicht“, erläutert Bernhardt die Leitsätze des Urteils, „sondern auch auf den bedingten

Vorsatz eines ‚Fürmöglichhaltens‘ oder ‚Inkaufnehmens‘. Im Klartext: Jedes Detail, das der Verkäufer eines Hauses oder einer Wohnung unter den Tisch fallen lässt, weil er fürchtet, bei Offenlegung könnte ein potenzieller Käufer einen Rückzieher machen, kann ihm als arglistiges Verschweigen ausgelegt werden – mit teuren Folgen.“

gestiegen. Bis zum Jahr 2030 wird sie noch einmal um fünf Prozent zulegen. Etwa drei Prozentpunkte sind auf den Zuzug von Flüchtlingen zurückzuführen, wenn die prognostizierte Zahl denn auch eintritt. Bereits heute ist die Nachfrage nach Wohnungen in Bielefeld etwas größer als das Angebot: Im Jahr 2014 kamen auf 97 Wohnungen 100 Haushalte. Der jährliche Neubau von 754 Wohnungen in den vergangenen 15 Jahren hat also die Nachfrage nicht ganz gedeckt.

Im Jahr 2015 lagen die Preise für Eigentumswohnungen in Bielefeld mit 1.300 Euro pro Quadratmeter unter dem durchschnittlichen Niveau der 36 großen Städte Deutschlands. In den Jahren zwischen 2000 und 2015 war auch der Preisanstieg mit 15,6 Prozent unterdurchschnittlich. Da es künftig mehr Haushalte geben wird, dürfte die Nachfrage nach Wohnimmobilien anziehen – und die Preise auch.


Verkauf & Vertrieb

Sparkasse Bielefeld ImmobilienCenter

Nadine Kowsky 0521 294-2285 Michael Friebe 0521 294-2282

Wohnen im Lenkwerk-Quartier

28 Neubau-Eigentumswohnungen Wohnflächen von 80 m² bis 137 m²

Exklusive Eigentumswohnungen im Lenkwerk-Quartier Baubeginn Anfang 2017

Kaufpreise ab 232.000 €

Tiefgarage

KfW-55-Effizienzhaus

4 energieeffiziente Häuser mit 7 Wohneinheiten

exklusive Ausstattung

komplett barrierefrei

variantenreiche Grundrisse

prämierte Architektur

Fußbodenheizung

Personenaufzug

Fernwärmeversorgung

hochwertige Bodenbeläge

Fertigstellung voraussichtlich Sommer 2018 www.sparkasse-bielefeld.de/immobilien


i m m o b i l i e nmarkt

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Geno Immobilien GmbH

„Für Sie in einer starken Region vor Ort!“ Geno Immobilien ist ein kompetenter Partner in Sachen Immobilien und begleitet seine Kunden sowohl beim Verkauf von Bestandsimmobilien als auch beim Kauf einer passenden Immobilie. „Wir sind für Sie in einer starken Region vor Ort“, so die Immobilienspezialisten. Nicht nur an drei Standorten, sondern auch auf regionalen Messen wie auf dem A2 Forum in Rheda-Wiedenbrück vom 3. bis 5. Februar, in der Bielefelder Stadthalle vom 11. bis 12. März und der eigenen Immobilienmesse vom 25. bis 26. März 2017. Letztere steht unter der Überschrift „Wohnen und Leben in einer starken Region“ und findet im Veranstaltungsraum der Volksbank in Gütersloh statt. „Unsere jährlichen Messepräsenzen bieten uns die Möglichkeit, mit unseren Kunden in Kontakt und im persönlichen Gespräch zu bleiben. Wir möchten damit sicherstellen, dass wir unser Angebot an den Wünschen unserer Kunden orientieren können“, erklärt Heike Winter, Geschäftsführerin der Geno Immobilien GmbH. Kompetenz ist für das Immobilienunternehmen mit Standorten in Bielefeld, Gütersloh und RhedaWiedenbrück ebenso wichtig wie die Beratungsqualität und das gegenseitige Vertrauen. Als Mitglied im Immobilienverband Deutschland (IVD)

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steht das Immobilien Unternehmen für seriöse und kompetente Arbeit in der Branche. „Unser Anspruch ist die professionelle Vermittlung von Immobilien mit zufriedenen Kunden“, unterstreicht Heike Winter. Dafür steht der Geschäftsführerin ein Team von 17 qualifizierten Mitarbeitern zur Seite. „Wir sind nicht nur vom Fach, sondern halten unser Wissen auch stets durch Fortbildungen auf dem neuesten Stand.“ Eine umfassende und solide Beratungsqualität, die weit über den reinen Verkauf hinausgeht, steht dabei im Vordergrund. „Wir begleiten unsere Kunden bei der Umsetzung und Realisierung ihrer individuellen Wünsche. Um dies zu gewährleisten, verfügen wir über hervorragende Netzwerke an qualifizierten Partnern in der Region“, betont Heike Winter. So können die Immobilien-Experten den unterschiedlichsten Ansprüchen ihrer Kunden gerecht werden. Dabei gehört die realistische und marktgerechte Bewertung von Immobilien ebenso zum Leistungsspektrum wie die Begleitung zum Notartermin. Finanzierungsangebote für Immobi-

lieneigentümer und ein Netzwerk an Architekten, Bausachverständigen und Immobilienfachkräften runden das Portfolio ab. „Wir stehen für eine gehobene Beratungsqualität und lassen uns gerne an unserem Leistungsversprechen messen. Fachwissen, Sachkompetenz und Kundenorientierung sind Eigenschaften, die zu unserem Selbstverständnis gehören“, macht Heike Winter mit Blick auf ein zunehmend globaler und digitaler werdenden Welt deutlich, in der der Begriff „Heimat“ mehr und mehr zu einem wirklichen Bedürfnis wird. An drei Standorten für Sie da: 33330 Gütersloh · Moltkestraße 3-7 33602 Bielefeld · Wilhelmstraße 3 33378 Rheda-Wiedenbrück · Markt 8 info@geno-24.de www.geno-24.de


Auszug aus unseren Immobilienangeboten

Eigentumswohnungen in Bielefeld Schildesche – KfW Effizienzhaus 55 am Horstheider Weg entstehen 17 moderne Neubau-ETWs mit Wfl. von ca. 44 m² bis ca. 113 m², 2-4 ZKB, Aufzug, Keller, Balkone und Loggien mit Süd-Westausrichtung, Carport und Stellplätze, Fertigstellung: Frühjahr 2018

Einfamilienhaus in Bielefeld-Schröttinghausen auf einem großen Grundstück mit wunderschöner Aussicht auf umliegende Felder befindet sich dieses Einfamilienhaus, Bj. ca. 1935, mehrfach modernisiert und saniert, Wfl. ca. 200 m², 7-ZKB, sehr gepflegt, Sauna im Nebengebäude, GästeWC, Doppelcarport, Bedarfsausweis, Gas, D, 116,8 kWh/m²a,

Kaufpreise: von 123.732 € bis 306.855 €

Kaufpreis: 279.000 € zzgl. 3,57 % Käuferprovision

Stadthäuser in Gütersloh Isselhorst Neubau-Stadthäuser an der Krullsbachaue, moderne Architektur, klare Formsprache, Wfl. von ca. 112 m² bis 135 m², Vollkeller, Garten, Carport, KfW-Effizienz 70 gem. EnEV 2014 (Stand: 31.12.2015)

Bezugsfreie Maisonettewohnung in Gütersloh diese großzügige Eigentumswohnung befindet sich im Dachgeschoss und Spitzboden eines gut gelegenen MFH, Wfl. ca. 105 m², 4 ZKB, Bj. 2000, Garage, Bedarfsausweis, Gas, Energieeffizienzklasse B, 81,60 kWh/m²a

Kaufpreise: von 264.414,40 € bis 310.218,80 €

Kaufpreis: 145.000 € zzgl. 3,57 % Käuferprovision

Gepflegtes Ein-/Zweifamilienhaus in Steinhagen diese Immobilie ist ideal geeignet für ein generationsübergreifendes Zusammenleben, Wfl. ca. 138 m², Grdst. ca. 683 m², Bj. 1959, großer Balkon, Abstellkammer, ausbaufähiger Dachboden, Vollkeller, Doppelgarage, Bedarfsausweis, Gas, Energieeffizienzklasse H, 273,7 kWh/m²a

Einfamilienhaus in bester Lage von Rheda diese Immobilie befindet sich in ruhiger Lage direkt am Wald, Wohn-/Nutzfläche ca. 180 m², Grdst. ca. 820 m², Bj. 1973, 7 Zimmer, 2 Bäder, Gäste-WC, Vollkeller, Garten mit Westausrichtung, Bedarfsausweis, Gas, Energieeffizienzklasse G, 230,3 kWh/m²a

Kaufpreis: 226.000 € zzgl. 3,57 % Käuferprovision

Kaufpreis: 292.000 € zzgl. 3,57 % Käuferprovision

keine Käuferprovision

keine Käuferprovision


i m m o b i l i e nmarkt Respondek Immobilien

Objekte nach MaSS

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Hochwertige Objekte in bester Lage – das ist der Schwerpunkt von Respondek Immobilien. „Wir bieten mehr als die klassische Hausverwaltung, die sich lediglich um Nebenkostenabrechnungen und ähnliches kümmert“, skizziert Darius Respondek sein Arbeitsgebiet. „Wir beraten vermögende Familien beim An- und Verkauf von Objekten. Da wir selbst unseren Sitz im Bielefelder Musikerviertel haben, kennen wir uns mit der Situation vor Ort bestens aus. Da es sich hier häufig um Altbauten handelt, können wir uns mit unserer eigenen kleinen Baufirma auch gleich um Instandsetzung und

etwaige Reparaturen kümmern.“ So kommt bei Respondek Immobilien alles aus einer Hand – sei es für den privaten oder eben auch den gewerblichen Nutzen. „Unsere Kunden profitieren von unserer langjährigen Erfahrung“, so der versierte Immobilienmakler. „Unser engagiertes Team hat immer den Kunden im Blick. Wir möchten den hohen Anforderungen entsprechen und deshalb sind unsere Leistungen immer individuell auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten.“ www.respondek-immobilien.de

ist, wollen 80 Prozent der Eigentümer ihr Haus oder ihre Wohnung auch im Alter nutzen. Bei denen, die einen Kauf planen, sind es sogar 91 Prozent. 15 Prozent der Befragten, die schon über eine Immobilie verfügen, wollen sie im Alter als Mehrgenerationenhaus nutzen. Bei

denen, die noch planen, sind das sogar 28 Prozent. Jeder zehnte der Besitzer will seine Immobilie im Alter verkaufen, um eine kleinere seniorengerechte Wohnung zu erwerben. Diejenigen, die einen Kauf planen, wollen darin auch alt werden. So sieht’s aus.

Immobilie als Altersvorsorge Fast sieben von zehn Deutschen verlassen sich nicht auf die gesetzliche Rente, sondern halten eine Immobilie für die bessere Altersvorsorge. Jeder Fünfte plant den Kauf einer Immobilie, besonders stark ausgeprägt ist der Wunsch nach dem Eigenheim bei den bis 29-Jährigen. Nach dem Eigenkapital ist für diejenigen, die einen Immobilienerwerb planen, der Bausparvertrag das bevorzugte Finanzierungsinstrument – noch vor dem Hypothekendarlehen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag der Bausparkasse Schwäbisch Hall. Die Rente kommt nicht aus den Schlagzeilen heraus. Viele Experten gehen inzwischen von einer deutlich längeren Lebensarbeitszeit aus. Dennoch wird die Sicherheit der gesetzlichen Rente regelmäßig in Frage gestellt. Viele Deut-

sche reagieren darauf, indem sie privat mit der Investition in eine Immobilie vorsorgen. In der Umfrage von TNS Emnid gaben 68 Prozent der Deutschen an, dass sie die eigene Immobilie für eine bessere Vorsorge halten als die gesetzliche Rente. 18 Prozent sehen beide als gleichwertig an, sieben Prozent halten die staatliche Rente für besser. Unter den Immobilienbesitzern halten drei Viertel das eigene Haus oder die eigene Wohnung für die bessere Altersvorsorge. Bei denen, die einen Erwerb planen, sind es 78 Prozent. Selbst in der Gruppe, die lieber Mieter bleiben wollen, halten 58 Prozent die eigene Immobilie für die bessere Alternative. 80 Prozent wollen ihre Immobilie auch im Alter nutzen. Unabhängig davon, ob die eigene Immobilie die bessere Altersvorsorge im Vergleich zur gesetzlichen Rente

Foto: Schwäbisch Hall

Eigenheim statt Rente

Blumenthal Immobilien

Neues Provisionsangebot

Das Gemeinsame wie Persönliche geht im gewinnorientierten Alltag immer leichter verloren – eine Entwicklung, der Blumenthal Immobilien mit einer sympathischen Anpassung entgegenwirken möchte. Das inhabergeführte Maklerunternehmen belohnt Empfehlungen, die zu einem abgeschlossenen Kauf führen, nicht länger mit Bargeld. Stattdessen winkt ein Gutschein über einen kulinarischen Abend im Wert von 350 Euro, der in einer typisch ostwestfä-

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lischen Lokalität keine Wünsche offen lassen dürfte. Als Schauplatz fungiert das Möpken, das in „einem der ältesten historischen Gebäude im Herzen von Schildesche“ zu finden ist und durch seinen Fachwerk-Charme schon vor dem Betreten zu gefallen weiß. Im Inneren sorgt die Speisekarte, die regionale Gerichte genauso zur Wahl stellt wie mediterrane Gaumenschmeichler, für erneute Glücksgefühle unter Freunden der guten Küche. Mehr Informationen zu Blumenthal Immobilien, dem neuen Provisionsangebot und den angebotenen Leistungen gibt es online. www.immobilien-blumenthal.de


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i m m o b i l i e nmarkt Sparkasse Bielefeld bietet Neubau-Eigentumswohnungen

Wohnen im Lenkwerk-Quartier

Beste Wohnqualität, viel Tageslicht, Parkettböden mit Fußbodenheizung: Die Neubau-Eigentumswohnungen im Lenkwerk-Quartier sind hochwertig ausgestattet.

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Spanien wieder rentabel

Ferienimmobilien

Nach Wirtschaftskrise und geplatzter Immobilienblase im Jahr 2007 ist beständiges Wachstum am spanischen Immobilienmarkt erkennbar. 2015 investierten ausländische Käufer in mehr als 76.000 Immobilien in Spanien. Dies entspricht einem Anstieg von fast 13% im Vergleich zum Vorjahr und einem Anteil von 20% aller Wohnungskäufe des Landes. Obwohl die Preise nach der Krise fielen, sehen Experten jetzt eine Erholung der Branche. TM Grupo, eines der führenden spanischen Bauunternehmen für Ferienimmobilien, sieht auch auf Mallorca eine Wertstabilisierung der Immobilien im Laufe der kommenden Monate, bevor die Preise wieder verstärkt anziehen werden. Der entspannte, mediterrane Lebensstil ist bei deutschen Käufern beliebt und die Preise sind noch auf

einem günstigen Niveau, ideale Bedingungen für eine Investition in ein Ferienhaus oder Apartment unter der Sonne Spaniens. Doch worauf müssen Käufer achten? So unterscheiden sich die Regelungen zum Immobilien- und Grundstückserwerb in Spanien teilweise erheblich von denen in Deutschland. Die Eigentumsverhältnisse sind nicht immer aus dem Grundbuch eindeutig nachvollziehbar und die Immobilie selbst haftet für bestehende Steuerschulden wie Grundsteuer oder offene Zahlungsverpflichtungen wie Gemeinschaftskosten. Außerdem gibt es besondere Regelungen für Immobilien in durch das Küstengesetz definierten Schutzstreifen. Deshalb sollten interessierte Käufer darauf achten einen deutschsprachigen Anwalt vor Ort zu konsultieren.

Urbanes Wohnen in attraktiver Innenstadtlage von Bielefeld: Wer sein Auto künftig einfach mal Zuhause stehen lassen möchte, um den Alltag zu FuSS oder mit dem Fahr-

Michael Friebe

Im Lenkwerk-Quartier bietet die Sparkasse Bielefeld Neubau-Eigentumswohnungen an. Mit Wohnflächen zwischen 80 bis 137 Quadratmetern besteht jetzt noch Spielraum für individuelle Gestaltungsideen. Das Lenkwerk-Quartier hat sich in den letzten Jahren zum modernen Stadtquartier mit außergewöhnlichen Gewerbe- und Wohnneubauten entwickelt. Viele Dinge des täglichen Bedarfs befinden sich im unmittelbaren Umfeld. Die Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr ist bestens.

Stadthäuser mit großzügigen Eigentumswohnungen: Das Leben im Lenkwerk-Quartier ermöglicht urbanes Wohnen in attraktiver Innenstadtlage. Die Balkone sind nach Süden ausgerichtet.

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Vom Eigenheim doppelt profitieren

Immobilien-Leibrente

Wer sich das Leben im eigenen Heim über Jahrzehnte hart erarbeitet hat, kann im Alter doppelt davon profitieren: durch ein lebenslanges Wohnen in der vertrauten Umgebung verbunden mit einer Immobilien-Leibrente. Die Immobilie wird dabei verkauft, im Gegenzug erhalten Paare oder Alleinstehende eine attraktive monatliche Rentenzahlung und ein mietfreies Wohnrecht. „Viele Nachkommen haben ohnehin kein Interesse, in das Haus oder die Wohnung einzuziehen. Es bietet sich daher an, die Immobilie wie anderes Vermögen zu nutzen – beispielsweise um die Lebenshaltung oder nicht vorhergesehene Ausgaben zu finanzieren“, sagt Friedrich Thiele, Vorstand der Deutschen Leibrenten AG. Grundlage für die Ermittlung der

Leibrente ist der Wert der Immobilie – ermittelt von einem unabhängigen Sachverständigen. Weitere Faktoren sind Lebensalter und Geschlecht des Eigentümers. Der Wohnort spielt keine Rolle – die Immobilien-Leibrente eignet sich für Häuser und Wohnungen in gefragten sowie in weniger gefragten Gegenden gleichermaßen. Generell gilt: Je älter die Senioren, desto höher die monatliche Leibrente. Geeignet ist die Immobilien-Leibrente für Menschen ab 70 Jahren. Sie wird auch vom Bundesverband Initiative 50plus empfohlen.

Gordon Grand/fotolia.com/ Deutsche Leibrenten/spp-o

Nadine Kowsky

Die entstehenden Eigentumswohnungen werden im KfW 55 Standard umweltbewusst gebaut. Zudem ist ein bequemes und barrierefreies Wohnen dank Fahrstuhl und einer schwellenlosen Bauausführung möglich. Für angenehme Fußwärme des Parketts sorgt an kalten Tagen eine Fußbodenheizung. Das Bad, ausgestattet mit modernen Sanitärobjekten und ebenerdigen Duschen, runden den Wohnkomfort ebenso ab wie elektrische Rollläden und eine Gegensprechanlage mit Videoüberwachung. Für Entspannung und Geselligkeit an der frischen Luft stehen großzügige Terrassen oder Balkone zur Verfügung. Sie sind nach Süden ausgerichtet. Der KfW 55 Standard ermöglicht für einen Betrag von 100.000 Euro attraktive Darlehenskonditionen mit einem Tilgungszuschuss in Höhe von aktuell 5 Prozent. Die Finanzierungsberater der Sparkasse Bielefeld erarbeiten individuelle Finanzierungsangebote. Kompetente Ansprechpartner für den Verkauf und den Vertrieb sind Nadine Kowsky und Michael Friebe: „Wir sind begeistert von diesem ungewöhnlichen Neubauprojekt, das nicht alle Tage auf den Markt kommt.“ Natürlich verfügt die Sparkasse Bielefeld in ihren ImmobilienCentern an der Stresemannstraße in der Innenstadt und an der Hauptstraße in Brackwede über weitere Neubauprojekte, aber auch Bestandsimmobilien oder Grundstücke finden Interessenten hier. www.sparkasse-bielefeld.de

Foto: TM Grupo

rad zu erledigen, dem eröffnen sich hier neue Perspektiven.


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Wir freuen uns auf Sie! Ihr G & W Immobilien-Team von Ulrike Gutmann

Die Besten der Branche Die Agentur Barlag ist seit mehr als zwei Jahrzehnten ein Vorreiter im Veranstaltungswesen. Unter ihrer Leitung fanden bundesweit über 160 Messen statt. Alles begann vor 21 Jahren mit der „immobilienmesse osnabrück“ - ein Format, das die Facetten Mieten, Kaufen, Bauen, Wohnen und Finanzieren auf hohem Veranstaltungsniveau abbildet. Nun erhält das Messekonzept einen zweiten Standort und kommt in die Region OWL: Die „immobilienmesse bielefeld“ feiert im März 2017 ihre Premiere in der neuen Ausstellungshalle der Stadthalle. Das Markenzeichen der Agentur Barlag darf natürlich auch hier nicht fehlen und so wird ein roter Teppich für die Besten ihrer Branche ausgelegt. Gleich in den ersten Wochen haben sich rund 30 namhafte Player für das Event angemeldet, u. a. die gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft BGW Bielefeld, OBI, die Sparkasse Bielefeld und Schwörer Haus. Sie alle nutzen die Gelegenheit, einem bunt gemischten Publikum ihre Angebote vorzustellen. „Wir freuen uns über so viel Vertrauensvorschuss und werden unser Allerbestes geben, um die Messe zu einem Erfolg zu führen“, so Projektleiterin Lilia Kremer.

Ob Bauunternehmen, Bauträger, Immobilien- und Grundstücksvermittler, exklusive Einrichter, Finanzierungsberater, Kaminbauer oder Energieprofis – die Messe ermöglicht engagierten Unternehmen, ein Wochenende lang ihre Leistungen in einem sehr gehobenen Ambiente vorzustellen. Die Besucher nutzen die Plattform, um sich über aktuelle Trends, günstige Gelegenheiten sowie passende Firmen zu informieren. Wer auf der Suche nach seinem Traumhaus oder einer neuen Wohnung ist, die eigenen vier Wände verschönern oder energetisch optimieren möchte, wer kompetente Finanzierungspartner benötigt, findet auf der Veranstaltung die passende Gelegenheit dazu. Ein buntes Rahmenprogramm mit vielen Highlights umrahmt das Familienevent rund ums Wohnen und Wohlfühlen. www.barlagmessen.de/immomesse 1. immobilienmesse bielefeld 11./12. März 2017, Neue Ausstellungshalle der Stadthalle Bielefeld

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A r c h i t e k t u r story

In den Hang gebaut

Klare Kubatur Im Glanz des Grüns tritt der weiSSe Baukörper hervor. Auf den ersten Blick ein Bungalow, offenbart sich erst bei genauerem Hinsehen die zweigeschossige Bauweise des vom Bauhaus inspirierten Objekts. Ein Haus im Hang, das mit viel Licht und offenem Wohnen das Lebensgefühl kalifornischer Bungalows nach Ostwestfalen holt.

Text: Corinna Bokermann | Fotos: Dimitrie Harder 54

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urch die geschickte Anordnung des Baukörpers ist für eine junge Familie ein raffiniert komponiertes Zuhause in Hanglage gewachsen. Für die Planung und Realisierung beauftragten die Bauherren baulampe architekten. Ursprünglich stand an der Stelle des Neubaus ein Altbau aus den 1950er Jahren. „Er war im schlechten Zustand“, erinnert sich Thomas Lampe zurück. Statt den Altbau zu sanieren, entstand gemeinsam mit dem Bauamt die Idee eines Neubaus. „Voraussetzung dafür war, diesen in der gleichen Kubatur zu realisieren“, erklärt der Bielefelder Architekt mit Blick auf die baurechtlichen Beschränkungen im Landschaftsschutzgebiet. „Für die Bauherren war dies eine grandiose Lösung für das 1580 Quadratmeter große Grundstück.“ Präzision am Hang Realisiert wurde ein zweigeschossiger Baukörper unter der Bauleitung des Bielefelder Ingenieurbüros Schneider mit einer Wohnfläche von 155 Quadratmetern. „Das Baufenster hat nicht mehr zugelassen, aber wir haben in der Planung optimale Raumlösungen gefunden“, macht der Architekt deutlich. Im Gegensatz zum abgerissenen Altbau gräbt sich der Neubau tiefer in den Hang hinein. Mit dem Effekt, dass die Räume heute über viel ‚Luft‘ nach oben verfügen. Dafür wurde viel Erde bewegt. „Insgesamt mussten 700 Kubikmeter abgefahren werden“, so Thomas Lampe. Das Flachdach, ein Warmdach mit Gefälledämmung und zweilagig abgeschweißt, realisierte Antonacci aus Rietberg. Der Meisterbetrieb kümmerte sich mit handwerklicher Präzision um alle Belange im Bereich Dachdeckerei. Es fügt sich harmonisch in die Umgebung ein. Akzente setzt eine anthrazitfarbene Aluminiumkante, die die formale Formgebung des Baukörpers betont. Das Gebäude bildet formal und gestalterisch zwei Bereiche. Im Obergeschoss, über das sich das Haus erschließt, befinden sich die öffentlichen, im Erdgeschoss die privaten Räume. Die Haustür weist den Weg. Sie wurde in einer Pfosten-Riegel-Konstruktion von der Tischlerei Martinschledde eingelassen. Die Tischlerei fertigt in handwerklicher Tradition mit moderner Maschinentechnik klassische und moderne Holzfenster sowie individuelle Haustüren. „Optisch kommt sie als Holztür daher, etwas breiter und höher als die Norm“, so Architekt Thomas Lampe, „aber ihr Kern besteht aus Aluminium.“

Nahtlose Übergänge Der Flur gibt den Weg ins Gebäude vor. Zentraler Mittelpunkt im Obergeschoss ist die Küche, die als Modul mittig in den Baukörper gestellt wurde und beidseitig von Fluren begrenzt wird. Den wohnlichen Charakter des Küchenblocks unterstreichen sowohl die in eine Nische integrierten Küchenschränke und -geräte als auch die

kommunikative Ausrichtung der Kücheninsel auf den Wohn- und Essbereich. „Blickt man vom Essbereich in Richtung Küche, hat man das Gefühl durch ein Fenster zu blicken“, erklärt Thomas Lampe. Ein Effekt, der durch zwei tragende Stützen hervorgerufen wird. Dabei verleiht der offene Grundriss dem Obergeschoss ebenso wie das im gesamten Haus verlegte geräucherte Aussichtsreich: Der zweigeschossige Baukörper entstand unter der Bauleitung des Bielefelder Ingenieurbüros Schneider und bietet eine Wohnfläche von 155 Quadratmetern. (Foto links oben) Wegweisend: Die Tischlerei Martinschledde fertigt in handwerklicher Tradition mit moderner Maschinentechnik klassische und moderne Holzfenster sowie individuelle Haustüren wie diese. Aus Aluminium mit Holz verkleidet und einer Griffmulde aus Edelstahl. (Foto links unten) Markant: Das Flachdach für den zweigeschossigen Baukörper realisierte Antonacci aus Rietberg. Der Meisterbetrieb kümmerte sich mit handwerklicher Präzision um alle Belange im Bereich Dachdeckerei. (Foto rechts oben) Durchlässig: Die transparente Umsetzung der Glasbrüstung zwischen Küche und Essplatz realisierte das auf Gebäudemodernisierung und -sanierung spezialisierte Unternehmen Ebbinghaus. Es übernimmt Baumaßnahmen wie Fliesenarbeiten ebenso wie ‚gläserne‘ Sonderfertigungen. (Foto rechts unten)

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A r c h i t e k t u r story

Lichtblicke: Die Fensterfronten wurden über Eck gezogen. Möglich macht dies eine Holzpfosten-RiegelKonstruktion, die die Tischlerei Martinschledde fachgerecht umsetzte. Der offene Grundriss verleiht dem Obergeschoss ebenso wie das im gesamten Haus verlegte geräucherte Eichenparkett – fachgerecht ausgeführt von dem Bielefelder Unternehmen 20° Stephan Schulke – großzügige Weitläufigkeit. (Foto rechts oben) Waschplätze: Das Bad im Erdgeschoss verbirgt sich hinter der Schiebetür aus Milchglas. Die Sanitärkeramik – aufgesetzt auf einer Konsole mit Klavierlack – Arbeiten, die der Handwerksbetrieb 20° Stephan Schulke ausführte – zieht die Blicke auf sich. Auf kleinstem Raum bietet auch das Gäste-Bad wohnlichen Badkomfort. (Fotos Mitte)

Minimalistisch: Die freitragende Mittelholmtreppe – ebenfalls von dem auf den Innenausbau spezialisierten Unternehmen 20° Stephan Schulke umgesetzt – erschließt das Erdgeschoss. (Foto links unten)

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Eichenparkett – fachgerecht verlegt von dem Bielefelder Unternehmen 20° Stephan Schulke – großzügige Weitläufigkeit. Lediglich die Treppe ins Untergeschoss, durch eine Glasbrüstung gerahmt, sowie ein Höhenversatz von zwei Stufen in den tiefer liegenden Wohn- und Essbereich definieren als wohnliche Raumbegrenzung die unterschiedlichen Lebensbereiche. Die transparente Umsetzung der Glasbrüstung zwischen Küche und Essplatz realisierte das auf Gebäudemodernisierung und -sanierung spezialisierte Unternehmen Ebbinghaus, das Baumaßnahmen wie Fliesenarbeiten ebenso übernimmt wie Sonderfertigungen. Licht, Luft und Transparenz Für Licht und Weite sorgen im Obergeschoss zudem große Fensterflächen, die sich mittels Raffstores beschatten lassen. Sie wurden über Eck gezogen. Möglich macht dies eine Holzpfosten-Riegel-Konstruktion, die die Tischlerei Martinschledde fachgerecht umsetzte. „Das Glas wurde Stoß an Stoß gesetzt“, wie Thomas Lampe betont. Ein Konstruktionsdetail, das der Architekt auch im Erdgeschoss nutzte. Auch hier verbinden raumhohe Glasfassaden die Räume optisch mit den angrenzenden Terrassen. Die transparenten Flächen ermöglichen ungehinderte Blicke aus unterschiedlichen Perspektiven in den Garten. Traumhafte Ausblicke in die angrenzenden, grünen Landschaften inklusive. Förmlich ins Haus holen können sich die Bewohner dieses Gefühlt durch raumhohe Schiebetüren. Im Obergeschoss öffnen sie die Fassade nach Südwesten. Aus dem Blick genommen hat der Architekt dagegen „Funktionsräume“ wie Garderobe, Gäste-WC und den Vorratsraum. Letzterer verbirgt sich hinter dem mittig im Haus positionierten Küchenmodul.

Obergeschoss

Projektpartner Dachdeckerei Antonacci Böckerstr. 13 33397 Rietberg Tel. 05244-973080 www.antonacci-bedachungen.de Tischlerei Martinschledde Im Rüenbrink 18 33397 Rietberg Tel. 05244-8958 www.fensterideen.de 20° Stephan Schulke Werther Str. 310 33619 Bielefeld Tel. 05 21 - 5 21 40 02 www.zwanzig-grad.de Eckhard Ebbinghaus Bergstr. 38 33415 Verl Tel. 05246-1240 www.ebbing-haus.de Ingenieurbüro Schneider Bleichstraße 77a 33607 Bielefeld Tel. 05 21 - 97 79 94 58 www.dueck-schneider.de

Untergeschoss

Blick für Details Über die freitragende Mittelholmtreppe – ebenfalls von dem auf den Innenausbau spezialisierten Unternehmen 20° Stephan Schulke umgesetzt – gelangt man ins Erdgeschoss, wo sich neben dem Elternschlafzimmer auch Badezimmer, Kinderzimmer sowie zwei Kellerräume und die Haustechnik befinden. Flächenbündig in Nischen eingepasste Einbauschränke – wie der Kleiderschrank im Schlafzimmer oder die Schränke in der Küche – unterstreichen dabei die Geradlinigkeit und Eleganz des Wohnhauses. Auch im Badezimmer, das sich hinter einer Schiebetür aus Milchglas verbirgt, steht neben der Funktion die Form im Fokus. Großformatige Fliesen setzen Akzente und geben dem Raum Tiefe während die Sanitärkeramik – aufgesetzt auf einer Konsole mit Klavierlack, Arbeiten, die der Handwerksbetrieb 20° Stephan Schulke ausführte – die Blicke auf sich zieht. Praktisch wie funktional: Die bodengleiche Dusche mit Glasabtrennung. „Die Kellerräume und die Haustechnik haben wir dagegen in den Hang gebaut“, macht der Bielefelder Architekt deutlich, der dem Einfamilienhaus durch das harmonische Zusammenspiel von Innenund Außenraum zu seiner perfekten Passform verhalf. Positioniert mit klarer Kubatur.

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Gut bedacht Von Schiefer bis Metall

Satteldach, Pultdach, Walmdach oder Flachdach – so vielfältig wie die Dachformen selbst sind auch die Möglichkeiten der Eindeckung. Aber nicht jedes Material passt zu jeder Dachform und Dachneigung. Ein altes Bauernhaus mit einem glänzenden Metalldach einzudecken ist vermutlich ebenso unpassend wie einen Neubau mit Reetdach zu planen. Eine herrschaftliche Villa mit Schiefer-Eindeckung ergibt dagegen ein harmonisches Bild. Das Dach dient eben nicht nur dem Schutz vor der Witterung, sondern prägt das Erscheinungsbild eines Hauses. Genau das ist auch der Grund, warum die örtlichen Baubehörden bei der Dacheindeckung oft ein Wörtchen mitreden wollen. Wie gut, dass Dachdecker wissen, was bei der Planung und Ausführung alles bedacht sein will.

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Fotos: ingairis, Fritz/photocase.de

b au e nwohnen


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a die Auswahl der Materialien in den letzten Jahren immer größer geworden ist, findet sich für jedes Dach, jeden Geschmack und auch jeden Geldbeutel die richtige Lösung. Zu den echten Klassikern zählen Dachziegel, die seit Jahrtausenden aus den Grundstoffen Ton, Lehm und Wasser gefertigt werden. Die Farbgebung wird dabei durch das Ausgangsmaterial und die Veredelung bestimmt. So gibt es naturrote sowie gedämpfte und durchgefärbte, ebenfalls naturrote, Dachziegel. Die engobierten Dachziegel in Erdfarben werden aus Tonschlämmen hergestellt, die durch mineralische Zusätze farbig ausbrennen. Glasierte Dachziegel schließlich erhalten einen transparenten oder farbigen Überzug aus geschmolzenem Glas. Da Dachziegel bei rund 1.000 Grad gebrannt werden, sind sie extrem witterungsfest und langlebig – sie können bis zu 100 Jahre halten. Attraktiv macht sie auch die große Auswahl an Formen – manche tragen so hübsche Namen wie „Mönch und Nonne“ oder „Biberschwanz“ – die bei der Eindeckung jeweils ganz spezifische Muster ergeben.

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Mehr Farbe aufs Dach Einen Nachteil hat dieser Dauerbrenner allerdings: Er ist relativ kostspielig. Kein Wunder, dass Dachziegel ebenso wie andere traditionelle und regionaltypische Dacheindeckungen wie Reet und Schiefer in der modernen Architektur teilweise von kostengünstigeren Varianten verdrängt werden. Dazu zählen etwa Dachsteine, die aus Sand, Zement, Wasser und Farbpigmenten hergestellt werden. Die breite Farbpalette und der günstige Preis zählen klar zu ihren Vorteilen. Allerdings neigen sie im Alterungsprozess früher zu Moosbewuchs und Ausblühungen als Dachziegel. Außerdem sind Dachsteine aufgrund ihres höheren Gewichts nicht für jede Dachkonstruktion geeignet. Multitalent Metall Hier punktet dagegen ein anderes Material: Metall. Aufgrund seines geringen Gewichts eignet es sich für nahezu jede Dachkonstruktion und daher auch zur Altbausanierung. Seit einigen Jahren findet man Metalldächer – insbesondere aus Aluminium – nicht mehr nur auf Fabriken oder Kirchen, sondern

vermehrt auch auf Wohngebäuden. Hier wird die profilierte Dacheindeckung in der Regel mit einer Farbbeschichtung versehen, so dass sie kaum von einem Dach aus Ziegeln oder Betonsteinen zu unterscheiden ist. Eine Gefahr beim Aluminiumdach stellt die sogenannte Kontaktkorrosion dar. Kommt das Metall mit anderen metallischen Bauteilen und Befestigungsmitteln in Berührung, kann Rost entstehen, der langfristig optisch und tragfähig zu Mängeln führen kann. Comeback für Schiefer Während einerseits die sogenannten künstlichen Bedachungswerkstoffe wie Betonsteine sowie Elemente aus Kupfer, Zink oder eben Aluminium auf dem Vormarsch sind, feiert auch ein uralter natürlicher Baustoff sein Comeback: Obwohl sie relativ aufwändig und kostspielig ist, hat die Dacheindeckung mit Schiefer eine lange Tradition. Dafür gibt es einige gute Gründe. Zum einen passen sich Schiefereindeckungen problemlos auch architektonisch anspruchsvollen Formen optimal an. Zum anderen fördert der reine Naturstein ein gutes

Wohnklima, erfüllt alle Anforderungen an eine wohngesunde Eindeckung und zeichnet sich durch seine besonders lange Haltbarkeit aus. Ein Schieferdach ist extrem witterungsbeständig und prägt das Erscheinungsbild eines Hauses über Generationen.

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b au e nwohnen Tipps gegen Lärm

So geht leise wohnen Wände: Ist das Gebäude aufgrund zu dünner Wände hellhörig, helfen vorgesetzte Trockenbauplatten. Diese lassen sich relativ schnell nachrüsten. Eine zusätzliche Innendämmung kann ebenfalls Abhilfe schaffen. Dach: Auch das Dach kann nachträglich gedämmt werden, um Umweltlärm draußen zu lassen. Ist der Dachraum nicht bewohnt, können Hausbesitzer unkompliziert von innen eine Zwischensparrendämmung anbringen. Rohre und Leitungen: Wenn Rohre und Leitungen falsch verbaut sind, werden sie zu unangenehmen Lärmbrücken. Um das zu vermeiden, sollten Bauherren beim Verlegen darauf achten, dass sie von anderen Gebäudeteilen entkoppelt und mit Schaumstoff gedämmt sind.

Prozent der Deutschen und ist laut Nachbarschaftsreport der Bausparkasse Schwäbisch Hall der häufigste Grund für Streit. Doch Wohneigentümer können etwas dagegen tun.

B

ei Neubauten müssen strenge Auflagen für den Lärmschutz eingehalten werden. In Bestandsbauten sind hellhörige Wände und Decken hingegen oft ein Problem“, weiß Schwäbisch Hall-Bauexperte Sven Haustein. „Schalldämmung kann in jedem Fall den Haussegen schützen. Die Kosten hierfür sind abhängig von Umfang und Art der Baumaßnahmen.“

Trittschalldämmung: Schritte sind auf harten Böden lauter als auf Teppich. Daher sollte unter Parkett oder Laminat immer eine schwingungsdämpfende Schicht verlegt werden. Die beste Lösung ist ein sogenannter schwimmender Estrich. Er reduziert den Trittschall am wirksamsten.

Was Mieter dürfen und müssen

Ratgeber zur Rechtslage

Die meisten Haushalte in Deutschland leben zur Miete. Was sie und ihre Vermieter dürfen und was nicht, steht zum Großteil nicht in Gesetzen, sondern wurde erst von Gerichten entschieden. Um ihre Rechte und Pflichten zu kennen, brauchen Mieter deshalb einen aktuellen Überblick über das gesprochene Recht. Genau diesen liefert der neu aufgelegte Ratgeber „Was ich als Mieter wissen muss“ der Verbraucherzentrale NRW. Das in Kooperation mit dem Deutschen Mieterbund verfasste Buch gibt Sicherheit in vielen Situationen, in denen es immer wieder zu Konflikten kommt. So geht es etwa um Mängel und deren Beseitigung, um Schönheitsreparaturen, Modernisierungen und Eigentümerwechsel. Tipps für Beweissicherung und Co. helfen bei der Vorbereitung auf rechtliche Auseinandersetzungen. Der Ratgeber ist in der Bielefelder Beratungsstelle der Verbraucherzentralen sowie im Buchhandel erhältlich oder kann online bestellt werden. www.ratgeber-verbraucherzentrale.de

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Fenster und Türen: Ob von Straßen, Gleisen oder Spielplätzen – häufig kommt der störende Lärm von draußen. Der Einbau moderner Fenster und Türen mit zusätzlicher Dämmung verhilft zu mehr Ruhe. Um Lärmbrücken zu identifizieren und für die Empfehlung wirksamer Umbaumaßnahmen, können Eigentümer einen Bauphysiker zu Rate ziehen. „Wer fachlichen Rat einholt, vermeidet vor allen Dingen, durch falsche Baumaßnahmen neue Schallbrücken zu schaffen“, rät Architekt Sven Haustein. Mit Hilfe des Verbands Beratender Ingenieure (VBI)oder der Architektenkammer lassen sich Berater in der Nähe finden.

Nachwachsende Rohstoffe

Natürliche Behaglichkeit

Bauen mit Naturmaterialien wie Holz, Lehm, Stroh und Reet war früher selbstverständlich. Inzwischen sind nachhaltige Baustoffe bei vielen Bauherren wieder gefragt. Sie geben zum einen das gute Gefühl, etwas für die Umwelt zu tun, zum anderen haben sie explizite Vorteile. Lehm beispielsweise kann das Raumklima positiv beeinflussen und Schimmel vorbeugen. Bauen mit nachwachsenden Materialien ist längst nicht mehr nur etwas für Restauratoren denkmalgeschützter Gebäude. Holz, Lehm, Kork, Harze, Leinöl, ätherische Öle und Cellulose halten Einzug in den Wohnungsbau. „Es gibt ein angenehmes Raumklima“, findet René Görnhardt von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe. „Man merkt einfach den Unterschied, wenn man ein Haus betritt, in dem natürliche Materialien verbaut wurden.“

Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall/Isover G + H

Ob laute Musik, Kindergeschrei oder die Toilettenspülung: Lärm stört 15


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Baufachzentrum Fretthold

Wohn(t)räume brauchen Fliesen

Dipl. Ing. (FH) Heinrich Schneider Bleichstraße 77a 33607 Bielefeld

Fon: 0521 / 97 79 94 58 Fax: 0521 / 97 79 94 78 Mobil: 0172 / 52 22 160 email: ibschneider@bitel.net

„Sie möchten sich eine warme, lichte und luftige Oase für Ihre Familie schaffen? Stilvoll, aber auch robust und leicht zu pflegen? Sie sehnen sich nach einem liebevoll ausgestalteten Rückzugsort? Welcher Baustoff passt besser zu Ihren Plänen als Fliesen?“ Mit dieser Empfehlung macht Fretthold auf einen Baustoff aufmerksam, der jede Menge Gestaltungsspielraum für Wand und Boden eröffnet. Schon die Formatvielfalt von Fliesen lässt staunen. Sie reicht von bunten Mosaiksteinchen bis zu Großformatplatten in Stein-, Holz- oder Betonoptik. Monochrom oder zu interessanten Format- und Farbmixen kombiniert, zaubern Fliesen jeden Style in Bäder, Küchen und Wohnräume. Unverwüstlich, farbecht, pflegeleicht und wohngesund. Kein Wunder, dass sich Fliesen in den vergangenen Jahren zu einem hochwertigen Designprodukt entwickelt haben. So sind momentan die schönsten Fliesenkollektionen im Handel, die es jemals gab. XXL Fliesenformate, schmale Fugen, elegante Flächenbilder in angesagtem Anthrazit. Dezent kontrastiert durch eine farbige Bordüre oder ein Mosaik als Blickfang. Keramik bietet unendlich viele Gestaltungsoptionen. Nie war die Vielfalt an Formaten, Oberflächen und Farben größer als heute. Meist steht zum Trend auch gleich der Gegenspieler zur Verfügung. Große Formate oder die neue Lust am Mosaik? Urbanes Wohnen in angesagten dunklen Farben oder lichte Brillanz im hellen Marmor-Look an Wänden und auf Böden? Die persönlichen Vorlieben entscheiden. Ganz neue Akzente für modernes Wohnen und Leben können die Kunden übrigens gleich an zwei Standorten in der Region entdecken: in Gütersloh und in Bünde. In der Fretthold-IdeenGalerie finden sie zahlreiche Anregungen. „Setzen Sie Ihre Wohn(t)räume in die Tat um“, so das Fretthold-Team, „wir helfen Ihnen gerne dabei.“ www.fretthold.de wohnen bauen leben

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b au e nwohnen Beraten Planen Begleiten

2015: Neubau Passivhaus in alter Remise, Steinhagen

2016: Sanierung eines denkmalgeschützten Schafstalls, Baujahr 1751, Gütersloh

Fit für die kalte Jahreszeit

Winterfestes Haus Nun wird es höchste Zeit. Die ersten frostigen Tage und Nächte hatten wir bereits.

Unser Leistungsspektrum erstreckt sich von der energetischen Sanierung von Altbauten/ Denkmälern bis hin zur Planung und Realisierung von Neubauten

Das eindeutige Signal für Hausbesitzer, die eigenen vier Wände fit für den Winter zu machen. Denn durch Frost, Eis und Schnee können aus kleinen Mängeln groSSe Schäden entstehen. Für alle Eigenheimbesitzer hat Schwäbisch Hall eine Checkliste mit VorsorgemaSSnahmen zusammengestellt, die bares Geld wert sein können.  Das Dach sollte am besten gemeinsam mit einem Dachdecker oder Flaschner auf Mängel untersucht werden. Der Fachmann erkennt mit seinem geschulten Auge Schwachstellen wesentlich besser als der Laie.  Auch kleine Schadstellen müssen unbedingt ausgebessert werden. Denn dringt Wasser ein, führt dies häufig zu Folgeschäden. Auch für das Mauerwerk gilt: Nach Feuchtigkeitsspuren fahnden und kleinste Risse und Löcher sorgfältig verputzen. So bleibt die Feuchtigkeit draußen.

© Moritz Ortjohann

2016: Neubau Wohnanlage mit 29 Eigentumswohnungen und Tiefgarage, Melle

Grüne Straße 8 | 33330 Gütersloh Telefon 05241 25701 | Telefax 05241 15701 info@spooren-architekten.de 62 wohnen bauen leben www.spooren-architekten.de

 Eigentümer sollten Dachrinnen und Fallrohre vor dem Winter gründlich von Herbstlaub und anderen Gegenständen befreien. Denn Verstopfungen und Blockaden verhindern, dass Wasser abfließt.  Damit die Kälte nicht im Haus Einzug hält, müssen Türen und Fenster dicht schließen. Bevor die Tempe-

raturen draußen sinken, sollten daher die Fenster gut eingestellt und die Dichtungsgummis überprüft und im Zweifelsfall erneuert werden.  Spätestens jetzt sollte die Heizungsanlage vom Fachmann gewartet sein. Er reinigt den Heizkessel und checkt Brenner, Heizwasser und Kondensatleitungen. So ist die Anlage nicht nur wintertauglich, sondern trägt auch zur Senkung von Heizkosten und Energieverbrauch bei.  Auch an die Gartenwasserleitung denken, absperren und das Wasser ablassen, wenn keine frostsichere Armatur installiert ist. Das gilt für alle wasserführenden Leitungen, die frostgefährdet sind, eventuell auch im Keller. Oder sie müssen im Winter gut isoliert werden, denn für Schäden durch geplatzte Rohre kommt in der Regel keine Versicherung auf.

Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall, ©dotshock/123rf.com

2017: Umnutzung Wirtschaftsgebäude, Baujahr 1903, Steinhagen


Menke Glas

Licht, luft & Weite

vorher

nachher

Der Traum vom „offenen“ Wohnen lässt sich nicht nur beim Neubau, sondern auch im Rahmen einer Modernisierung verwirklichen. Ohne Hindernisse von drinnen nach draußen gelangen, den Blick frei schweifen lassen, Licht, Luft und Weite genießen. Diese Wohnwünsche erfüllt die Menke Glas GmbH mit flexiblen Glas-Faltwänden. Von dieser Innovation kann man sich in der neu gestalteten Ausstellung übrigens gleich selbst überzeugen.

Menke Glas GmbH ist seit über 85 Jahren für alle Glasarbeiten Ihr fachkundiger Partner: Von der persönlichen Beratung über die Fertigung und Montage bis zum Reparaturdienst bietet Ihnen Ihr Fachpartner einen umfassenden Komplett-Service, natürlich immer zugeschnitten auf Ihre individuellen Ansprüche und Vorstellungen. Architekten, Bauherren und Handwerker vertrauen ebenso wie private Kunden auf unsere Fachkompetenz, Innovation und Erfahrung mit dem so vielseitig einsetzbaren Material Glas. www.menke-glas.de Menke Glas GmbH Siechenmarschstr. 44 · 33615 Bielefeld Parkplatz: Große-Kurfürste-Str. 79 Tel. (05 21) 9 65 46-0 · www.menke.glas.de Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 7.30 - 17.00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung

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b au e nwohnen Sauberes Trinkwasser

Foto: Traco/Thomas Wolf

Kontrolle ist besser

Trinkwasser ist das vielleicht wichtigste Nahrungsmittel. Fßr uns in Deutschland ist es selbstverständlich, dass wir das Wasser aus dem Hahn auch einfach trinken kÜnnen. Dieses Glßck hat eine Mehrheit der WeltbevÜlkerung nicht. Trinkwasser gilt als das am besten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Seit 2011 sind laut Trinkwasser-Verordnung die Betreiber von Anlagen zur Trinkwassererwärmung fßr deren Wasserqualität verantwortlich. Verschiedene Hersteller bieten hierfßr LÜsungen an, wie z. B. Danfoss, mit integrierter thermischer Desinfektion zur zentralen und hygienisch sicheren Erwärmung des Trinkwassers. So haben auch die gefßrchteten Legionellen keine Chance. Denn die Erreger kÜnnen mit dem kalten Trinkwasser in die Hausinstallation gelangen. Dort vermehren sich die Bakterien bei Temperaturen zwischen 25 und 45° Celsius besonders stark.

Gestalten mit Naturstein

Ungeheuer vielseitig

Er ist gefragt wie nie, dabei zählt er zu den ältesten Baustoffen der Welt. Seit Jahren ist Naturstein gerade im privaten Hausbau Trend-Thema, nicht zuletzt dank seiner dauerhaften und pflegeleichten Beschaffenheit. Ob als Fliese, Bodenplatte, Treppe, Fassade oder anderes Element – Naturstein ßberzeugt mit enormer Vielfalt in der Gestaltung. Der Hersteller Traco aus Bad Langensalza hat seit 100 Jahren Erfahrung in der Natursteingewinnung. Das Unternehmen betreibt in Deutschland eigene Steinbrßche und liefert zum Beispiel fßr Villenprojekte Klassiker wie Muschelkalk und Travertin. Mit seiner zeitlosen Optik und natßrlichen SchÜnheit harmoniert der Naturstein richtig gut mit anderen Baustoffen wie

Holz, Beton und Glas. Seine Merkmale bieten beim Verarbeiten viele Vorteile, so ermĂśglicht die Oberflächenbearbeitung unterschiedliche Bestimmungen, Optiken und technische Eigenschaften. Wird der Naturstein geschliffen, bereinigt man Unebenheiten – der Stein ist zudem rutschhemmend, was ihn optimal fĂźr Innenräume macht. Und mit polierter Oberfläche ist Naturstein leicht zu reinigen. So dringen kaum Verschmutzungen ein und das farbintensive Aussehen wird beibehalten. Weil sie die umliegende Fläche aufwerten, sind Natursteine zusätzlich auch fĂźr AuĂ&#x;enanlagen prädestiniert, wie zum Beispiel bei Terrassen, Treppen oder auch Fassaden.

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Wohnen mit Keramik

Die Baustoffpartner

Zeitlose Eleganz, zahlreiche Formate und eine umfangreiche Farbpalette sorgen für absolute Gestaltungsfreiheit – die Rede ist von Keramik. Ein Material, das uns Menschen seit jeher begleitet. Denn Keramik sieht nicht nur gut aus, sondern steht auch für gesundes Wohnen. Mit einem Boden- oder Wandbelag aus Fliesen im Wohnbereich ist es ein Leichtes, zu Hause für gesunde Sauberkeit zu sorgen. Durch die hohen Brandtemperaturen besitzen die Beläge harte, abriebfeste Oberflächen, die selbst stärksten Beanspruchungen standhalten. Fliesen sind hygienisch, pflegeleicht und allergenfrei. Denn im Gegensatz zu anderen Bodenbelägen setzen Keramikfliesen keine Schadstoffe frei und lösen somit keine Allergien aus. Gleichzeitig können sich allergene Stoffe wie Milben und Hausstaub nicht auf den Flächen einnisten oder entwickeln. Perfekt übrigens auch, wenn man Haustiere hat. Keramik ist nicht nur praktisch, sondern den gestalterischen Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt. Einfach mit den Fachleuten der Baustoffpartner sprechen und eine persönliche Wohlfühloase einrichten. www.diebaustoffpartner.de

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I n n e n ausbau

Gemütliche Wärme Kaminöfen

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Foto: Fotolia/ anghinet

Kompetenz in Farbe, Gestaltung und Energieeinsparung ...

DrauSSen schlägt der Regen vor die Scheiben und drinnen ist es kuschelig warm. Es sich einfach mit einer flauschigen Decke, einem guten Buch und einem Glas Rotwein auf der Couch so richtig gemütlich machen. Wenn dann noch ein heimeliges Feuer im Kamin prasselt, ist der Winterabend perfekt.

mmer mehr Menschen setzen auf Kaminöfen, wenn es im Winter kalt und ungemütlich wird. Und das nicht nur wegen des Romantikfaktors, sondern ein Kamin verbreitet eine angenehme Wärme. Außerdem – ein schöner Nebeneffekt – heizt man mit nachwachsenden natürlichen Ressourcen. Es entweicht übrigens nur so viel Kohlendioxid aus dem Schornstein, wie der Baum zum Wachstum zuvor aus der Atmosphäre herausgefiltert hat. Ungefähr dieselbe Menge an Gas würde bei einem natürlichen Absterben des Baumes durch Bakterien und Pilze freigesetzt. Allerdings ist die Emission von u. a. Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoff und Staub höher als bei anderen Heizsystemen. Wie hoch der Ausstoß ist, ist wiederum ist von Kaminofen zu Kaminofen unterschiedlich. Einige Geräte sind mittlerweile mit einem Filter ausgerüstet. Und auch das Holz spielt eine Rolle. Denn: Holz ist nicht gleich Holz. Das macht sich auch beim Preis bemerkbar. Hochwertiges Holz wie Eiche und Buche liefert einen guten Brennwert für effizientes Heizen und gemütliche Kaminabende. Es brennt deutlich länger als beispielsweise Nadelhölzer. Die duften zwar gut, brennen aber auch sehr schnell ab und verrußen durch den hohen Harzanteil den Ofen. Ahorn und Buche sind praktisch harzfrei und eignen sich daher gut auch für offene Feuerstellen, während bei Eichenholz Glut spritzen kann – deshalb diese Hölzer lieber in geschlossenen Kaminen abbrennen. Auch Birke und Kirsche haben noch einen guten Wert. Egal welches Holz man verwendet: Es muss gut abgelagert sein. Das bedeutet, dass frisch geschlagenes Holz zunächst gespalten und anschließend etwa zwei Jahre lang trocknen muss. Mit einem Einstechmessgerät kann man die Restfeuchte problemlos selbst kontrollieren. Empfehlenswert ist ein Wert von etwa 15 Prozent. Das Verbrennen von Holz mit einer Feuchte von mehr als 25 Prozent ist laut Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz sogar verboten. Denn durch feuchtes Holz raucht nicht nur der Schornstein, sondern der Staubgehalt im Abgas vervielfacht sich. Der Feinstaubanteil gilt als gesundheitsgefährdend, weil kleine Partikel tief in die Lunge dringen und dabei auch Giftstoffe transportieren können. Außerdem beeinträchtigt ungeeignetes Holz den Brennwert. Das heißt, die Heizleistung lässt auch bei hochwertigen Kaminöfen nach. Technisch gesprochen ist der Brennwert ein Maß für die in einem Stoff enthaltene thermische Energie. Er gibt an, wie viel Energie beim vollständigen Verbrennen des jeweiligen Holzes freigesetzt wird. Dieser wird in Kilowattstunde pro Raummeter (KWh/rm) gemessen: Je höher der Brennwert, desto ergiebiger ist das Holz. Allerdings ist dieser Wert ein Idealwert und eher theoretischer Natur. Der Heizwert liegt im praktischen Gebrauch etwa 5 bis 10 Prozent darunter. Trotzdem hat sich der Brennwert als Maßeinheit durchgesetzt und gibt zumindest einen guten Anhalt beim Holzkauf. Ein häufiger Fehler beim Ofenkauf ist die Wahl einer zu hohen Heizleistung. Je kleiner der Wohnraum und je besser der Wärmeschutz des Hauses, desto weniger muss – oder sollte – der Kamin leisten. Am besten man lässt sich im Fachgeschäft und von seinem Schornsteinfeger beraten, denn der kennt die Gegebenheiten vor Ort, da er vor der Aufstellung eines Kamins ohnehin kontaktiert werden muss. So kann schon bald ein gemütliches Feuer im Wohnzimmer knistern und die langen Winterabende versüßen.

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Bodendecker

Auf dem

Teppich

bleiben

Sie liegen uns zu FüSSen, sorgen für Gemütlichkeit, gliedern Räume und bringen Farben und Muster ins Haus. Und im Winter verbreiten sie zudem ein Gefühl von Wohlbehagen. Ob flauschig oder kurz geschoren, Teppiche sind sind Kunstwerke mit Bodenhaftung.

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The Rug Company

Über 20 Jahre!

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Jahre alte Knüpfkunst modern interpretiert. Der Mix aus traditionellen und zeitgenössischen Einflüssen bestimmt heute die aktuellen Teppich-Trends. Ob klassische Orientteppiche mit traditionellen Mustern oder neue exklusive Kreationen von internationalen Designern – erlaubt ist, was gefällt. Denn die Zeiten, in denen durchgängige Stile favorisiert wurden, sind vorbei. Brücken, Läufer und Teppiche dürfen bunt mit dem Interieur gemixt werden – und stehen dabei oftmals im Vordergrund einer Raumgestaltung. Eyecatcher sind auffällig gemusterte Teppiche. In schlichten Interieurs ziehen sie die Blicke auf sich. Wer mutig ist, greift die Farben der Möbel und Accessoires auf und entfacht einfach ein feuriges Farbenspiel. Wer es dezenter mag, schwelgt in sanften Tönen. Unabhängig von Farben und Formen stehen handgefertigte Teppiche vor allem als Designelemente im Fokus. Sie verleihen Räumen ihren unverwechselbaren Charakter. So sorgt ein Orientteppich für Behaglichkeit in kühl und minimalistisch gestalteten Räumen und verzaubert mit prachtvoll-schmückenden Ornamenten. Über viele Jahrhunderte hinweg sind die unterschiedlichsten Muster und Farbstellungen gewachsen. Neben diesen Klassikern der Teppichkunst erzählen auch antike Teppiche ganz eigene Geschichten. Als Einzelstücke stehen sie in einem spannenden Kontrast zu modernen Wohnwelten. Übrigens: Orientierung und Auskunft über Qualität, Komfort und Strapazierfähigkeit von Teppichen gibt das Teppich-Siegel (rotes „T“) der Europäischen TeppichGemeinschaft (ETG). Und nicht nur Allergiker sollten auf Gütezeichen wie das GuT-Schadstoffsiegel oder das TÜV-Umweltsiegel achten.

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Knüpfen Das Knüpfen ist die älteste Methode, einen Teppich herzustellen. Die einzelnen Garne werden von Hand verknotet und liegen daher besonders eng nebeneinander. Die feine Technik sorgt für eine hohe Dichte der Fäden. Ideal für aufwändige Muster.

Weben Das Weben gehört neben dem Knüpfen zu den traditionellen Fertigungsverfahren von Teppichen. Früher per Hand, heute überwiegend maschinell. Vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten bei Farbe und Design.

Tuften Bei handgetufteten (englisch: to tuft = mit Büscheln verzieren) Teppichen wird das Garn mit einer Art Pistole von hinten in das Grundgewebe eingefügt. Ein Verfahren, dass sowohl bei den Mustern als auch bei den Materialien viel Spielraum bietet.

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I n n e n ausbau

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Boxspring-Betten

Vorsicht vor Billigschnäppchen! Boxspring-Betten liegen im Trend. Vielen Deutschen gefällt daran vor allem die Liegehöhe, die das Aufstehen merklich erleichtert. Gute Boxspring-Betten überzeugen überdies mit ihrem problemlosen Liegekomfort. Besonders interessant erscheint ein Kauf, wenn das vermeintlich hochwertige Bett dann für 1.000 Euro oder weniger angeboten wird. Aber Vorsicht: Oft handelt es sich bei solchen Angeboten nicht mal um ein echtes Boxspring-Bett. Statt einer massiven Box mit hochwertigen Sprungfedern findet man hier als unteres Element meist eine leere Kiste aus Spanplatten. Auch die darüber liegende Matratze ist häufig von bescheidener Qualität. Wer längerfristig Freude an seinem Boxspringbett haben will, muss nach Ansicht von Schlafexperte und Präventologe Markus Kamps mindestens 2.000 bis 3.000 Euro anlegen. Trotzdem ist auch ein hochwertiges Boxspring-Bett nicht für jeden Schläfer geeignet. Da sich die allermeisten Konstruktionsarten nicht individuell regulieren lassen, können bestehende Beschwerden beim Schläfer verstärkt werden.

Teppich-Wasch-Center Grebe

Jubiläum & Branchenpreis

1966 gegründet, feiert das Teppich-Wasch-Center Grebe nun sein 50-jähriges Firmenjubiläum. Das Erfolgsrezept: konsequenter Kundenservice. Dieser wurde im JubiläumsJahr sogar mit

Mit dem WRP Star werden jährlich vorbildliche Textilreinigungen der Branche ausgezeichnet. Wie vorbildlicher Kundenservice im Bereich der Teppich- und Polsterreinigung aussehen kann, beweist das Team vom TWC Grebe jeden Tag aufs Neue. „Unsere Kernkompetenz ist nach wie vor das Waschen loser Teppiche, die Teppichrestauration sowie die Polster- und Teppichbodenreinigung“, erklärt der Betriebswirt und Textilreinigermeister Martin Grebe, der zudem als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger im Textilreinigerhandwerk gefragt ist. Mit seinem Stammsitz in Rheda-Wiedenbrück sowie Filialen von Bielefeld bis Gütersloh punktet das Teppich-Wasch-Center übrigens nicht nur mit seiner Kompetenz, sondern ist auch OWLs größte Teppich- und Polstermöbelwäscherei. www.twc-grebe.de

gewachsene Qualität – bewegende Ausblicke

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Fotos: Hülsta, Promotion

dem beliebten Branchen-Preis, dem WRP Star für vorbildlichen Kundenservice, gekrönt.


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Plameco

Neue Zimmerdecke an einem Tag

Eine neue, glatte, tadellose Decke lässt sich an nur einem Tag realisieren. In den beiden Ausstellungsräumen am Hanheider Weg 23 in Melle/Neuenkirchen und an der NormannenstraSSe 36 in Bielefeld-Brackwede präsentiert der Plameco Fachbetrieb Klos ein einfaches wie unkompliziertes Prinzip. Dank eines verspannten hochwertig elastischen Kunststoffs wird eine straffe, tadellose Decke produziert. Und das an nur einem Tag. „Das Verspannen wird mittels Klemmprofilen unter der vorhandenen Decke vorgenommen“, unterstreicht der Fachbetrieb Klos, der die flexiblen Decken durch professionelle Monteure einziehen lässt. Morgens begonnen, ist die neue Plameco-Decke – zügig und effizient verspannt – schon am gleichen Abend fertig. Die Montage selbst bringt nur eine minimale Belastung mit sich, da sie einfach unter der bestehenden Decke angebracht wird. Ein Vorteil, der sich daraus ergibt: Es können durchaus auch

große Möbelteile im Raum verbleiben. Zudem wird kaum Lärm oder Schmutz erzeugt, da die vorhandene Decke bleibt. Bei Bedarf und auf Wunsch lässt sich in die neue Decke aus hochwertigem Kunststoff auch die Beleuchtung integrieren. Für noch mehr Flexibilität sorgen darüber hinaus die zahlreichen Varianten und zur Verfügung stehenden über 100 Farben der Plameco-Decken. Von klassisch bis modern passen sich die Decken den individuellen Wohnbedürfnissen der Bewohner an. Dass die Plameco-Decken wahre Leichtgewichte, gleichzeitig aber äußerst strapazierfähig sind, ist dem verwendeten Material zuzuschreiben:

Ein veredelter Kunststoff, der nach einem geprüften Produktionsprozess hergestellt wird. Mit Eigenschaften wie hygienisch, staubdicht, antistatisch und pflegeleicht ist die Plameco-Decke deshalb für jeden Raum geeignet – ob zur gewerblichen oder zur privaten Nutzung. „Für den Einsatz in Küche oder Bad spricht, dass jede Decke auch schimmelabweisend sowie algen- und bakterienfrei ist“, unterstreicht der Fachbetrieb Klos. „Unempfindlich gegenüber Wärme, Feuchtigkeit, Kälte oder Trockenheit.“ Dabei entsprechen Plameco-Decken den europäischen Normen und Anforderungen. www.klos-plameco.de

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1

Wärmewunder An kalten Wintertagen gibt

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es kaum einen Platz, der so beliebt ist wie der vor dem Kamin. Schnell ein paar Scheite

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Holz auflegen, ein Tässchen Tee oder ein schönes Glas Wein bereitstellen und ganz entspannt die wohlige

1-4 Platzhirsche: Ob schwebender oder Panorama-Kamin, die bis ins Detail gehende CAD-Planung im Vorfeld lässt keine Wünsche offen. Zudem fließen 30 Jahre Know-how in die Planung ein. So findet sich für jeden Kundenwunsch und jede Raumsituation die perfekte Lösung. Von der klassischen Platzierung an der Wand bis zum wärmenden Schmuckstück, das mitten im Raum eine zentrale Rolle spielt. Gemeinsam haben alle Kamine eins: Die hochwertigen Herdeinsätze stammen von Brunner. Gesehen bei Rust Kaminbau, Carl-Bertelsmann-Str. 2, Gütersloh

Wärme genieSSen.

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Badrenovierung Brennwerttechnik HILLE GmbH Natorpstraße 1 33334 Gütersloh Fon 05241-337755 Fax 05241-337756 Mobil 0160-95930900 Werkstatt: Moltkestraße 62 a Fon 05241-337727

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Ordnung schaffen

Raum für Neues Eine Umfrage von Tomorrow Focus Media aus dem Jahr 2014 ergab, dass sich rund 47 Prozent der Befragten mehr Platz in ihrer Wohnung wünschten. Doch bei vielen bleibt das Aufräumen-wollen ein frommer Wunsch. Wer jedoch regelmäßig entrümpelt, steht nicht vor einer unlösbaren Aufgabe. Nach dem Motto: Alles muss raus, kann es hilfreich sein, jedes Kleidungsstück einmal zur Hand zu nehmen und zu überlegen, wann man es das letzte Mal getragen hat und ob man es in absehbarer Zukunft noch mal anziehen wird. Das empfiehlt übrigens auch Ordnungsguru Marie Kondō. Dann kommt die Stunde der Wahrheit: Alles, was nicht mehr überzeugt, kommt zur Kleidersammlung. Und da jeder ein eigenes Ordnungsprinzip hat, sollte man sich auch beim Kauf von Schränken vorab genau überlegen, was man tatsächlich wie unterbringen möchte. Wer erklärter Schuh-Fan ist, den stellt die Unterbringung der Lieblinge wie Stiefel, Pumps & Co. nicht selten vor eine kleine Herausforderung. Oft sind die Module, die man in den Einrichtungshäusern findet, einfach zu klein. Und manchmal wird wertvolle Wohnfläche verschenkt, weil der Raum nicht optimal genutzt wird. Mit maßangefertigten Schrank- und Regalsystemen findet man die perfekte Lösung. Um diese zu finden, kann man einen Inneneinrichter beauftragen, sich im Fachgeschäft beraten lassen oder auch Internetportale wie z. B. www.deinSchrank.de stehen mit Rat und Tat zur Seite. Ein Schuhschrank, der bis an die Decke reicht, schafft zusätzlich Platz und fügt sich harmonisch in den Raum ein. Gerade nicht getragene Schuhpaare können einfach oben verstaut werden und ermöglichen so einen besseren Überblick. Und dann ist auch endlich wieder Platz für ein neues Paar Schuhe. wohnen bauen leben

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T ec h n i kEnergie

Sicher ist Sicher Smarter Einbruchschutz

Alle 3 Minuten wird in Deutschland ein Einbruch verübt. Und nur 15 Prozent der jährlich mehr als 175.000

zu den bevorzugten Zielen von Kriminellen. Ausgerüstet mit unauffälligen Tatwerkzeugen haben die Täter besonders bei Objekten mit schlecht gesicherten Türen und Fenstern leichtes Spiel. Neben dem mechanischen Einbruchschutz bietet eine digitale Sicherungs- und Alarmtechnik eine komfortable Ergänzung.

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Foto: Fotolia/Africa Studio

Einbrüche werden polizeilich aufgeklärt. Einfamilienhäuser, Reihenhäuser oder kleinere Siedlungen zählen


A

bschreckung, Überwachung, Alarm und Steuerung lauten die Stichworte, um das Haus wirkungsvoll gegen Einbruch zu sichern. Grundsätzlich erhöhen gute Außentüren, abschließbare Fenster oder Rollläden die Sicherheit eines Hauses. Denn Fenster und Türen, die man nicht aufhebeln kann und Rollläden, die man nicht hochschieben kann, bilden eine erste Barriere. Damit sich Fenster und Terrassentüren im Erdgeschoss – oft eine Schwachstelle des Hauses – nicht so leicht aufhebeln lassen, empfiehlt sich eine stabile Verankerung im Mauerwerk. Darüber hinaus leisten einbruchhemmende Fensterbeschläge und abschließbare Fenstergriffe ebenfalls gute Dienste. Denn viele Einbrecher öffnen, nachdem sie ein Loch in die Scheibe geschlagen haben, das Fenster per Hand. Das funktioniert nicht, wenn das Fenster verschlossen ist. Bei den Außentüren wie Haus- und Kellertüren sollten zudem Sicherheitsschlösser nach DIN-Norm eingebaut werden. Sie gelten als besonders einbruchhemmend. Verschraubte Schutzbeschläge für das Schloss sorgen außerdem dafür, dass Einbrecher diese

schwerer aufbohren können. Ein Mehr an Sicherheit verspricht auch ein Querriegelschloss. Eine weitere Schwachstelle sind Garagentore. Gerade bei Häusern, bei denen über die Garage das Haus betreten werden kann, sollte dem Aspekt Einbruchschutz Aufmerksamkeit geschenkt werden. Für den größtmöglichen Schutz sorgen hier einbruchshemmende Garagentore. Sie verfügen über ein TÜV-Siegel und ein Gütesiegel des Fachverbands Türen, Tore und Zargen.

Unterhaltungselektronik wie Radios oder Fernseher lassen sich dank Smart Home in ein abschreckendes weil abhaltendes Szenario einbinden. Intelligente Schließsysteme lassen sich wiederum so nutzen, dass zu bestimmten Zeiten niemand ohne Originalschlüssel das Haus betreten kann. Eine sinnvolle Kombination sind sogenannte mechatronische Fensteröffner. Sie sorgen dafür, dass ein Fenster bei einem versuchten Einbruch über einen Druckzylinder automatisch verriegelt wird. In diesem Fall lässt es sich auch über den Griff nicht mehr öffnen.

Smart Home-Technik kann die mechanischen Sicherheitseinrichtungen zwar nicht ersetzen, aber durchaus sinnvoll unterstützen. In Kombination mit einem Haus-Automationssystem lässt sich beispielsweise die Anwesenheit der Bewohner vortäuschen. Fernbedienungen, Zeitschaltuhren und weiteres Zubehör machen aus der Bedienung des Rollladens ein Kinderspiel. So können Rollläden zu beliebigen Zeiten hoch- und wieder runtergefahren oder die Außen- und Innenbeleuchtung anund ausgeschaltet werden. Selbst die

Als abschreckendes Mittel eignen sich zudem Bewegungsmelder. Es empfiehlt sich den Außenbereich des Hauses gut auszuleuchten, da sich Einbrecher beobachtet fühlen sobald das Licht angeht. Bei den Bewegungsmeldern gibt es neben Ultraschall- und Infrarot- auch Radarsensoren. Und dank Smart Home Technik erfolgt eine Benachrichtigung direkt per Handy-App aufs Smartphone sobald eine Tür oder ein Fenster unberechtigt geöffnet wurde. IP-Kameras und Außensirenen erweitern das Sicherheitssystem auf Wunsch zusätzlich.

Eine sinnvolle Ergänzung für viele Objekte ist darüber hinaus eine Alarmanlage. Bei der Fallenüberwachung wird der Alarm erst dann ausgelöst, wenn Einbrecher einen Bereich betreten, der von einem Bewegungsmelder überwacht wird. Bei der Außenhautüberwachung werden dagegen vor allem Türen und Fenster überwacht und ein Alarm wird in dem Moment ausgelöst, wo ein Fenster eingeschlagen oder eine Tür aufgebrochen wird. Generell unterscheidet man bei Alarmanlagen jedoch zwischen Extern- und Fernalarm. Beim Externalarm setzen Hauseigentümer auf Abschreckung durch akustische und optische Signale wie Sirenen. Beim Fernalarm wird dagegen automatisch ein Wach- oder Sicherheitsunternehmen informiert. Wichtig ist mit Blick auf die unterschiedlichsten Sicherungssysteme, dass nicht jede Maßnahme oder Methode für jedes Objekt geeignet ist. Die richtige Kombination ist entscheidend. Wertvolle Informationen und Tipps halten die polizeilichen Beratungsstellen bereit. Sie beraten Eigentümer kostenlos.

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Feuerstätten austauschen

Emissionen senken

In Deutschland gibt es etwa 11 Millionen Einzelraumfeuerstätten – dazu zählen u. a. Kohleöfen, offene Kamine, Kaminöfen und Kachelöfen. Etwa vier Millionen dieser Feuerstätten sind technisch veraltet und erfüllen die hohen Anforderungen der „Ersten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes“ nicht. Diese Altanlagen – zum Großteil 30 Jahre und älter – verursachen hohe Emissionen und müssen gemäß der Verordnung in den kommenden Jahren ausgetauscht, nachgerüstet oder stillgelegt werden. Die beiden in Europa führenden Fachverbände, der Industrieverband Haus-, Heizund Küchentechnik e. V. (HKI) und die EFA – Europäische Feuerstätten Arbeitsgemeinschaft e. V., weisen darauf hin, dass ein zügiger Austausch der Altgeräte die Gesamtemissionen schnell und nachhaltig senken kann. Berechnungen zufolge könnten durch den Austausch aller Geräte, die älter als 20 Jahre sind, nahezu 70 Prozent der Emissionen vermieden werden. Ein moderner Kaminofen, der eine veraltete Feuerstätte ersetzt, hilft Schadstoffe um bis zu 85 Prozent zu reduzieren.

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Sicher ist sicher

Nicht nur in der dunklen Jahreszeit ist es clever, sich um eine gute Lösung zur Abschreckung von Dieben und anderen ungebeten Gästen zu kümmern. Ob Neuinstallation oder Nachrüstung alter Systeme – die Firma Astroth + Seidel Elektrotechnik GmbH bietet kosteneffiziente Lösungen in Sachen Videoüberwachung. Egal ob für private oder gewerbliche Objekte. In Zeiten von stetig steigenden Einbruchzahlen wird eine professionelle Videoüberwachung immer interessanter. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand. Potenzielle Täter werden nicht nur abgeschreckt, sondern können per Bildbeweis überführt werden. Für jeden Bedarf und jede Branche gibt es eine individuelle Lösung. Dabei können auch mehrere Standorte miteinander vernetzt werden. Ist man viel unterwegs, dann können die Live-Aufnahmen via App von überall abgerufen werden. Eine Alarmmeldung erfolgt per E-Mail direkt auf das Smartphone. „Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten“, unterstreicht Inhaber Christian Seidel, „und wir suchen zusammen mit dem Kunden die optimale Lösung.“ www.astroth-seidel-elektro.de


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Spartipps für die Heizsaison

Warm – aber richtig

WIR VERLEGEN DIE GRÖSSTEN FLIESEN DER WELT …

Auf rund 880 Euro belaufen sich die durchschnittlichen Heizkosten im Jahr für eine 70 Quadratmeter große Wohnung in Deutschland. Das ergab der aktuelle bundesweite Heizspiegel 2015. Damit verursacht die Raumwärme den größten Anteil an den Wohnnebenkosten. „Das Einsparpotential bei den Heizkosten ist in der Regel recht groß“, erläutert Roland Grabmair von der Initiative WÄRME+. „Die Bewohner können insbesondere über kleine Nutzungsänderungen die Energiekosten deutlich reduzieren.“ Dazu gehört z. B. die regelmäßige Entlüftung der Heizung. Und wer seine Raumtemperatur bereits um ein Grad senkt, spart rund sechs Prozent Heizkosten ein. Als Richtwert für ein wohliges Raumklima gilt für Wohn- und Kinderzimmer eine Temperatur zwischen 20 und 22 Grad, im Bad 23 Grad und in der Küche 18 bis 20 Grad. Für Flure und Schlafzimmer ist eine Raumtemperatur von 15 bis 18 Grad ausreichend. Weitere Tipps unter www.waerme-plus.de

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Innovative Wärmepumpen

Zukunftstechnologie

Objektbeleuchtung · Lichttechnik Beleuchtungsplanung · Ausstellung und Verkauf Elektroanlagen für Haus, Gewerbe und Industrie Foto: Stiebel Eltron/trd/spp-o

Aktuelle Zahlen des Bundesverbandes Wärmepumpe (BWP) aus dem letzten Jahr belegen einen stabilen Trend beim Einsatz von umweltfreundlichen und zukunftssicheren Heizsystemen für die Modernisierung von Bestandsimmobilien sowie beim Neubau. Entschied sich vor zehn Jahren gerade mal jeder 20. Bauherr oder Sanierer für den Einsatz einer innovativen Wärmepumpe, ist es heute bereits jeder Dritte. Besonders Luft-Wärmepumpen in Bestandsimmobilien sind gefragt. Im Falle eines Verkaufes erfährt die Immobilie so eine Wertsteigerung, denn energieeffiziente Zukunftstechnologien sind gefragter denn je. Ressourcenschonung, Klimawandel, CO₂-Einsparung, Unabhängigkeit, Zukunftssicherheit – angesichts der gewaltigen Herausforderungen, die die Energiewende mit sich bringt, sollen Wärmepumpen dabei die Schlüsseltechnologie sein, wenn die Energiewende gelingen soll. Für Hausbesitzer kann die Entscheidung für eine innovative Wärmepumpe hohe Einsparpotenziale erschließen und finanzielle Anreize bieten. Vorhandene veraltete Heizungen können meist problemlos gegen die neue Technologie ausgetauscht oder entsprechend der baulichen Voraussetzungen ergänzt werden. Bis zu 9.600 Euro soll es vom Staat dazugeben, wenn man sich für eine neue, effiziente Erdreich-Wärmepumpe entscheidet. Auch der Einsatz einer Umweltheizung im Neubau wird belohnt und kann mit bis zu 4.500 Euro gefördert werden.

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d e m n äc h st hier ...

La Palma

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Weiß in Weiß und doch behaglich. Doch ab und zu streuen wir eine Prise Farbe hinein, damit die wundervolle weiße Welt andere Noten versprüht.

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Ihr nächstes Spezial Wohnen – Bauen – leben erscheint im Frühjahr 2017.

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Nicht erst seit Urban Gardening die Innenstädte erobert, liegen Hochbeete im Trend. Sie bieten nämlich die Chance, wirklich überall Gemüse anzubauen. Zudem sind sie ein starkes gestalterisches Element – auch auf dem Land.


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Füße hoch!

Die neue Ausgabe erscheint im Winter 2016/2017

Nur zum Sitzen sind sie viel zu schade. Schließlich macht auf ihnen das Lümmeln, Faulenzen und Entspannen besonders viel Spaß. Wir stellen Ihnen die neuen Sofas vor.

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Fretthold Baufachzentrum GmbH & Co. KG Hülsbrockstr. 31 33334 Gütersloh Tel. 0 52 41 - 9 36 10 www.fretthold.de

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Birkholz Elektrotechnik KG Friedrich-Ebert-Str. 48 33330 Gütersloh Tel. 0 52 41 - 2 08 13 www.birkholz-elektrotechnik.de

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Spooren Architekten Grüne Str. 8 33330 Gütersloh Tel. 0 52 41 - 2 57 01 www.spooren-architekten.de

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Rickmann-Rehage GmbH Wiedenbrücker Str. 54 33332 Gütersloh Tel. 0 52 41 - 7 09 56 20

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Martinschledde Manufaktur für Fenster und Türen Im Rüenbrink 18 33379 Rietberg Tel. 0 52 44 - 89 58 www.manufaktur-martinschledde.de

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Elektro Kortemeier Carl-Zeiss-Str. 65 33334 Gütersloh Tel. 0 52 41 - 96 61 10 www.elektro-kortemeier.de

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Reckmann Tischlerei Ströher Str. 80 33803 Steinhagen Tel. 0 52 04 - 87 04 68 www.tischlerei-reckmann.de


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Reckmann Zimmerei Ströher Str. 80 33803 Steinhagen Tel. 0 52 04 - 87 04 70 www.zimmerei-reckmann.de Gebäudesanierung Ebbinghaus Bergstr. 38 33415 Verl Tel. 0 52 46 - 12 40 www.ebbing-haus.de Ingenieurbüro Heinrich Schneider Bleichstr. 77 A 33607 Bielefeld Tel. 05 21 - 97 79 94 58 www.dueck-schneider.de

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Geno Immobilien GmbH Moltkestr. 3-7 33330 Gütersloh Tel. 0 52 41 - 23 48 80 www.geno-24.de Schwörer Haus KG Borgsen-Allee 41 33649 Bielefeld Tel. 05 21 - 44 03 65 www.schwoererhaus.de Sparkasse Bielefeld ImmobilienCenter City Stresemannstr. 15 33602 Bielefeld Tel. 05 21 - 2 94 22 50 www.sparkasse-bielefeld.de

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Roland Knipschild Meisterbetrieb Sanitär & Heizung Maisweg 29 33334 Gütersloh Tel. 0 52 41- 2 12 21 99 www.heizung-guetersloh.de

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Hille GmbH Sanitär und Heizungstechnik Natorpstr. 1 33334 Gütersloh Tel. 0 52 41 - 33 77 55 www.haustechnik-hille.de

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Sparkasse Gütersloh Konrad-Adenauer-Platz 1 33330 Gütersloh Tel. 0 52 41 - 1 01 32 00 www.sparkasse-guetersloh.de

Carl Hansen & Søn A/S Hylkedamvej 77-79 DK 5591 Gelsted Dänemark Tel: +45 66 12 14 04 www.carlhansen.com

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Gallotti&Radice srl via Matteotti 17 22072 Cermenate (CO) - Italien Tel. 00 22 77 52 01 32 www.gallottiradice.it

G & W Immobilien GmbH Humboldtstr. 53 A 33330 Gütersloh Tel. 0 52 41 - 3 78 80 www.guw-immobilien.com

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Blumenthal Immobilien GmbH Wertherstr. 5 33615 Bielefeld Tel. 05 21 - 96 78 49 94 www.immobilien-blumenthal.de

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wohnen bauen leben

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Glosse

von

H ellm u th O pitz

Wohnungsnot macht erfinderisch Kreative Vorschläge zur Behebung eines Mangels Kürzlich konnte man bei Spiegel Online lesen: „In München ist kein Zimmer mehr frei“. Kleine Übertreibung? Dagegen spricht, dass diese Meldung nur symptomatisch ist für andere Statusdiagnosen. Die Mieten steigen in Ballungsräumen und GroSSstädten exorbitant an. Die Ursache ist nicht nur die vielbeklagte Gentrifizierng, also die Umwandlung von preiswertem Wohnraum in teure Eigentumswohnungen, sondern auch der Zuzug von Zuwanderern und Flüchtlingen sowie das dynamische Wachstum der Unis mit entsprechend steigendem Studi-Wohnraumbedarf. Höchste Zeit, hier mit ein paar zugegebenermaSSen juristisch heiklen Kreativideen für Abhilfe zu sorgen.

Idee 1: Wohnraumspende von Alleinstehenden

Idee 2: Umsiedelungsprogramme Der Wohnraummangel ist ungerecht verteilt: Während sich in den Großstädten hier die Leute stapeln, gibt es zum Beispiel in Sachsen-Anhalt, im Brandenburger Havelland oder in MeckPomm Dörfer, Städte und Gemeinden, in denen der Wind

Idee 3: Hochsitze umwidmen Die meisten Hochsitze in Wald und Feld stehen doch den Großteil des Jahres leer. Mit ein paar handwerklichen Umbaumaßnahmen lassen sich daraus hervorragende Einraumappartements für Studenten zaubern. Die jungen Leute kommen viel an die frische Luft, duschen können sie ökologisch korrekt mit aufgefangenem Regenwasser und durch die Toilettengänge im Wald wird auch noch die Umgebung umweltbewusst gedüngt. Für die Forstwirtschaft ergibt sich daraus noch ein willkommener Nebeneffekt: Gegen einen kleinen Mietnachlass beobachten die Studenten auch sicher gern den Wildbestand, können Schäden melden, kleinere Bäume fällen oder die Schonungen fegen. Statt abgestumpfter Computer- und Smartphone-Nerds wird so ganz nebenbei eine Generation prachtvoller Naturburschen und -mädels entstehen.

Idee 4: Aufbauhilfe Süd Aus den Staaten West- und Mittelafrikas fliehen jedes Jahr Abertausende Menschen auf lebensgefährlichen Routen übers Mittelmeer nach Europa und vor allem Deutschland. Manchen Staaten fehlt bald komplett die junge Generation. Warum drehen wir den Spieß nicht einfach um und wandern als Deutsche zu Tausenden in Staaten wie Mali und Burkina Faso ein und bauen da eine taugliche Infrastruktur auf? Ein, zwei Generationen – und schon wird man sehen, wie teutscher Erfindergeist, teutsche Ingenieurskunst und teutsche Effizienz aus daniederliegenden Staatsgemeinschaften blühende Koloni…äh… einen blühenden Kontinent zaubern. Das einst gescheiterte Nazi-Projekt Lebensraum Ost wandelt sich in ein entwicklungshilfefreundliches Projekt Lebensraum Süd. Tja, am teutschen Wesen wird Afrika dereinst genesen!

Idee 5: Vorbild Asien Wie wäre es denn mal damit, Ansprüche runterzuschrauben? Es muss ja nicht jeder Deutsche über einen durchschnittlichen Wohnraum von 70 qm verfügen. In Japan gibt es zum Beispiel Hotels komplett ohne Zimmer. Die Unterbringung erfolgt in besseren Schlafschubladen. Das reicht doch auch – ein Eigenheim im Kleincontainer-Format. Vorbild ferner Osten – das spart Kosten.

Foto: Mr. Nico/photocase.de

Muss das sein, dass die Witwe des Postoberinspektors allein in einem Haus mit über 300 qm Wohnfläche residiert? Hier flugs ein, zwei Studenten oder eine Flüchtlingsfamilie zwangseinquartieren und schon kommt gesellschaftliches Leben in die Bude! Schauen Sie sich mal alte „Kommissar“-Folgen mit Erik Ode an. Viele Fälle dokumentierten dort, dass bis in die Mitte der 70er Jahre zumeist alleinstehende Damen ein Zimmer ihrer Großraumwohnung an Studenten o. ä. vermieteten („aber kein Damenbesuch nach 22 Uhr, Herr von Bülow!“) Von damals

kann man lernen, denn daraus entstehen persönliche Verbindungen, die mit fortschreitendem Alter der alleinstehenden Person evtl. sogar den Pflegenotstand beheben können, verstehen Sie? Warum in die Ferne eines ambulanten Pflegedienstes schweifen, während der potenzielle Pfleger nur zwei Zimmer weiter wohnt?

reihenweise durch leerstehende Gebäude heult, Geisterbüsche wie in aufgegebenen Westernstädten durch die Straßen rollen und sich die Wölfe ihre Lebensräume zurückerobern. Hier könnten zupackende Maßnahmen helfen. Einfach Senioren, die damals aus Schlesien und Ostpreußen geflohen sind und hier in den Speckgürteln der Großstädte bequem ihre Rente verzehren, kurzerhand dorthin umsiedeln. Das Östliche sind sie ja gewöhnt, zupacken können Sie auch. Sie sollten mal sehen, wie sich diese Entlastung auf die Wohnraumsituation hier auswirkt und wie plötzlich im Osten aufs Neue quicklebendige Dorf- und Kleinstadtgemeinden entstehen!

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