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KONZERTSAISON 2016/2017

KO S T EN LO S

RUDOLF-OETKER-HALLE

KONZERTSAISON 2016/2017

Rudolf-OetkerHalle Jasmin Tabatabai

Melancholie und Anmut

Bielefelder Philharmoniker Der Klang der Stadt

Zwischen Ausdruck und Intellekt

Fray


Von Ikonen und Legenden. Das neue E-Klasse T-Modell. Masterpiece of Intelligence.

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SEHR GEEHRTES PU BL IK U M, „WER DAS PARADIES ERLEBEN MÖCHTE, MUSS IN DIE RUDOLF-OETKER-HALLE KOMMEN“, SAGTE EINST GIORA FEIDMAN ANLÄSSLICH EINER SEINER REGELMÄSSIGEN BESUCHE. ES SIND DIE EINZIGARTIGE ATMOSPHÄRE UND DIE HERAUSRAGENDE AKUSTIK, DIE GROSSE ORCHESTER UND NAMHAFTE SOLISTEN IMMER WIEDER NACH BIELEFELD ZIEHEN.

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ine Besonderheit unseres Hauses ist, dass sein Angebot sowohl die Liebhaber der Klassik als auch ganz bewusst ein breiteres Publikum anspricht. Internationale und lokale Musikschaffende finden hier ebenso eine Bühne und ein Publikum wie auch außergewöhnliche Formate. Auf weit über 60 klassische Konzerte dürfen sich die Freunde der Klassik freuen – große Orchester und renommierte Lokalmatadoren, die so manche Überraschung bereithalten. Oder hätten Sie es jemals für möglich gehalten, in einem Sinfoniekonzert Staubsauger oder einen Karneval der Tiere im Kammerkonzert zu erleben? Das Freie Sinfonieorchester Bielefeld und die Reihe Salut Salon machen es möglich und neben den beliebten Bielefelder Philharmonikern bereichern Hochkaräter wie das Sinfonieorchester Köln mit dem WDR Rundfunkchor, das Orquesta Sinfonica Nacional de Mexico oder die Philharmonie der Nationen unter Justus Frantz das Programm. Wer die Wiener Klassik schätzt, wird von der Klassischen Philharmonie Bonn und den K&K Philharmonikern begeistert sein. Und in der Rudolf-Oetker-Halle gibt es immer wieder neue, spannende Künstler zu entdecken, wie beispielsweise in der Reihe „Neue Namen“. Vielleicht sind hierunter schon die Stars von morgen. Die King’s Singers aus Großbriannien haben bereits Kultstatus. Das A-cappella-Ensemble verbindet in seinem Programm sehr erfolgreich klassische und Unterhaltungsmusik.

Der Musikverein begibt sich mit seiner Tangomesse auf Reisen, während Gregorianische Gesänge zu einem wunderbaren Ausflug in die Vergangenheit einladen. Und im Sommer ist die Welt zu Gast in Bielefeld. Das Tanzfestival ist zweifelsohne der Anziehungspunkt für Tanzbegeisterte von allen Kontinenten – und das seit 27 Jahren. Für jüngere Zuschauer ist das Kindermusikfestival von Randale und Newtone ganz genau das Richtige. Allen „Tatort“-Fans sind die Namen Nemeć und Wachtveitl ein Begriff. Die Münchener Kommissare bringen jedoch keine Verbrechen nach Bielefeld, sondern die berührende Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens. Zum Abschluss noch ein Wort zu der bemerkenswerten Architektur des Hauses, die mit vielen liebenswerten historischen Details Walter Sittler dazu veranlasste, das Haus als „deutsches Kulturgut“ zu bezeichnen. Eine bauliche Raffinesse wird jedoch häufig übersehen: Sehen Sie in der großen Garderobe einmal zur Decke und Sie wähnen sich unversehens an Bord eines großen Ozeanschiffs des frühen 20. Jahrhunderts. In diesem Ambiente ist das deutschlandweit einzigartige Film+MusikFest ein ganz besonderer Genuss. Ich wünsche Ihnen offene Ohren und Augen und viele schöne Momente in der Rudolf-Oetker-Halle!

Ihre Brigitte Brand Leiterin des Kulturamts RO H 3


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I M WA N D E L DE R Z E I T IM NEUEN GEWAND KOMMT ES DAHER: UNSER MAGAZIN – NICHT DIE RUDOLF-OETKER-HALLE. DIE IST SEIT IHRER EINWEIHUNG 1930 BAULICH NICHT VERÄNDERT WORDEN. UND DAS IST AUCH GUT SO. BEWÄHRTES BLEIBT UND SPANNENDES, NEUES KOMMT HINZU. HOCHKARÄTIGE EVENTS ZWISCHEN KLASSIK UND ENTERTAINMENT, DAS EINZIGARTIGE AMBIENTE UND DIE UNVERGLEICHLICHE AKUSTIK ZIEHEN JÄHRLICH MEHR ALS 100.000 BESUCHER AN. MIT SEINEM VIELFÄLTIGEN PROGRAMM BEGEISTERT DER BEEINDRUCKENDE KONZERTSAAL IM WESTEN BIELEFELDS DAS PUBLIKUM SEIT SAGE UND SCHREIBE 86 JAHREN. MEHR ALS 20 JAHRE BEGLEITEN WIR INZWISCHEN DIE SPIELZEIT IN DER RUDOLF-OETKER-HALLE MIT GROSSER FREUDE. Seit ihrem Bestehen hat die Rudolf-Oetker-Halle so einiges erlebt, wie unser historischer Rückblick zeigt. Glücklicherweise überstand der prächtige Konzertbau den großen Bombenangriff im September 1944 fast unbeschadet. In der Nachkriegszeit fanden hier auch internationale Ausstellungen statt und entgegen den eigentlichen Nutzungsbedingungen gründete sich 1945 die Bielefelder SPD im Großen Saal. Mit der Ausgabe der DM 1948 fand der letzte politische Akt in der Rudolf-Oetker-Halle statt. Danach gehörte der Konzertsaal wieder ganz den schönen Künsten. Und so soll es auch bleiben. Freuen wir uns auf eine erstklassige Saison 2016/17 mit Größen wie David Fray, der die Romantik mit nach Bielefeld bringt. Oder die Pianistin Gabriela Montero, die als Meisterin der Improvisation gilt. Mit dem Violinisten Gidon Kremer kommt der Maestro anlässlich seiner Tournee zum 70. Geburtstag auch in die Rudolf-Oetker-Halle. Beeindruckend ist die Leistung des Ausnahme-Hornisten Felix Klieser, der sein Instrument virtuos

mit den Füßen bedient. Bei den Mittwochskonzerten, die das Kulturamt seit einigen Jahren organisiert, sind Musikkulturen aus aller Welt zu Gast. Neben internationalen Stars geben sich die lokalen Größen die Klinke in die Hand. Zum Beispiel die Bielefelder Philharmoniker, die neben ihren neun Symphoniekonzerten auch wieder beim Film+MusikFest unter der Leitung von Bernd Wilden „Die Büchse der Pandora“ öffnen. Die Musik- und Kunstschule Bielefeld führt mit „Tilda“ erstmals eine Pop Oper auf, und dass die Bielefelder zum Lachen nicht in den Keller gehen, erleben wir bei den zahlreichen Kabarett- und Comedyveranstaltungen. Damit Sie auch wirklich kein spannendes Konzert verpassen, möchten wir Ihnen mit dem Magazin der Rudolf-Oetker-Halle einen guten Überblick über die neue Saison in dieser so besonderen Konzerthalle geben. Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung!

Herzlichst Ihr Friedrich Flöttmann Geschäftsführer Tips-Verlag GmbH RO H 5


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G R U S S WO R T NEID IST ZWEIFELLOS EIN NEGATIVES EMPFINDEN, ABER UM DIE RUDOLF-OETKER-HALLE BENEIDET ZU WERDEN, IST EIN SCHÖNES GEFÜHL! DAS KONNTEN WIR, DER ORATORIENCHOR DER STADT BIELEFELD, WIEDER JÜNGST BEIM CHORFEST IN STUTTGART GENIESSEN. MIT WEM WIR AUCH INS GESPRÄCH KAMEN: BIELEFELD UND DIE RUDOLF-OETKER-HALLE WAREN SELBST MENSCHEN EIN BEGRIFF, DIE SONST WENIG VORSTELLUNG VON STADT UND REGION HATTEN.

Natürlich kann Bielefeld von Bildung bis Wirtschaft eine Vielzahl von Positivfaktoren aufweisen. Das kulturelle Angebot ist breit gefächert, aber für Liebhaber symphonischer Musik, von Kammerkonzerten und Chorwerken ist die Rudolf-Oetker-Halle das Nonplusultra. Finster die Vorstellung, was aus der sanges- und musizierfreudigen lokalen Szene, zu der wir damals noch unter dem Namen Volkschor gehörten, ohne das noble Geschenk der Familie Oetker geworden wäre. Mit Eröffnung des Konzerthauses am 31. Oktober 1930 bekamen alle örtlichen Musikvereinigungen ihr heimatliches Podium und das Publikum die „Erhebung an den Werken der Tonkunst“, wie es damals hieß. Internationale Orchester, berühmte Dirigenten und Solisten, sie alle kamen und kommen an den Ort mit der legendären Akustik. Seit Eröffnung der Rudolf-Oetker-Halle hat die Erde 86mal die Sonne umrundet und die Welt verändert. Das Kulturamt der Stadt Bielefeld führte das Konzerthaus klug durch die sich wandelnde Zeit, hat das künstlerische Spektrum des Hauses

erweitert, ohne in Beliebigkeit zu verfallen. Vor allem konnte eines stets gewahrt bleiben: Vertrauen. Kunst ruht nicht auf einer Konstante wie der Winkel eines Dreiecks, Kunst ist schwankend. Ihre Konstante ist Vertrauen. Vertrauen ins eigene Potential, in verlässliche Partner. So entwickeln sich Niveau, Ideen, Zukunft. Der Oratorienchor der Stadt Bielefeld möchte auch in der Konzertsaison 2016/17 zur hohen Qualität der Bielefelder Musikszene beitragen. Am 27. November 2016, 18 Uhr, führen wir unter der Leitung von Hagen Enke zusammen mit den Bielefelder Philharmonikern die „Marienvesper“ (1610) von Claudio Monteverdi auf; am 13. April 2017, 19.30 Uhr, die „Matthäuspassion“ von Johann Sebastian Bach. Im digitalisierten Informationszeitalter leben wir offenbar in einer Zeit ohne Zeit, aber mit vielen Gleichzeitigkeiten. Klingt es da nicht verlockend, der Musik ein Konzert lang Exklusivität einzuräumen, sie mit allen Sinnen in der Echtheit des Augenblicks zu genießen? Stets willkommen in der Rudolf-Oetker-Halle!

Oratorienchor der Stadt Bielefeld Rosemarie Pflieger, 1. Vorsitzende

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Kultur fĂźr Menschen unserer Stadt.

Wir machen es mĂśglich.


I N H A LT

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VORWORT

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EDITORIAL

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GRUSSWORT

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DAVID FRAY: Zwischen Ausdruck und Intellekt

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PROLOG

The King’s Singers, Junge Sinfoniker OWL, Jourist Quartett, Queen Esther Marrow, Menachem Har-Zahav, Klassische Philharmonie Bonn, Two Tribes.One Spirit, Verdi Nacht, Inka Noack, Justus Frantz, Ludwig Güttler & Leipziger Bach-Collegium, Clau- dia Oddo und Gäste, Glenn Miller Orchestra, Caveman, Tommy Emmanuell, Four Styles, Oratorienchor, The Elvis Xperience, Pepe Lienhard Band, The Dublin Legends, Festkonzert des Feuerwehrmusikzugs, Lutz Görner, Nacht der Chöre, Universitätschor, Gregorian Voices, Mischpoke, Benefiz-Rudelsingen, Weihnachtssingen, Angelo Kelly, Weihnachtsmatinee, Wiener Johann Strauss Konzert-Gala, Nemec´ – Wachtveitl und Dickens, Kindermusikfestival, Shanty Chor, Drei Sparren, Neue Philharmonie Ham- burg, Cuarteto Rotterdam

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MITTWOCHSKONZERTE: Musikkulturen

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POP OPER: „Tilda“

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MEINE RUDOLF-OETKER-HALLE: Alfred Kerscher

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FESTLICHER AUFTAKT: Blumenmädchen

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BLICKFANG: Klangmalerei

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BIELEFELDER GESCHICHTE(N): Die Rudolf-Oetker-Halle im Wandel der Zeit

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20 JAHRE BIELEFELDER KABARETTPREIS: Große Gala

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SONGNÄCHTE: Kultur macht eine Stadt erst lebenswert

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JASMIN TABATABAI: Melancholie und Anmut

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KABARETT & COMEDY: Zum Lachen in den Keller?

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FILM+MUSIKFEST: Männer Fallen

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FREIES SINFONIEORCHESTER BIELEFELD: Klassik mit Staubsauger

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GIDON KREMER: Tournee zum 70. Geburtstag

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BIELEFELDER PHILHARMONIKER: Der Klang der Stadt

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CORNELIE ISENBÜRGER: Seitensprünge

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MUSIKVEREIN: Immer Lust auf Neues

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WDR RUNDFUNKCHOR & SINFONIEORCHESTER KÖLN: Händel with Care

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GÖTTINGER SYMPHONIE ORCHESTER: Tradition trifft Moderne

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FELIX KLIESER: Die Liebe zum Horn

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SALUT SALON: Tierisch musikalisch

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GABRIELA MONTERO: Die Kunst der Improvisation

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DIE SAISON 2016/2017: Die komplette Programmübersicht

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BESTUHLUNGSPLAN

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SERVICE/VORVERKAUFSSTELLEN

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LAGEPLAN

130 IMPRESSUM

TITELFOTO: Paolo Roversi/Warner Classics

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T I T E LT H E M A

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David Fray ZWISCHEN AUSDRUCK UND INTELLEKT

10.03 .2017 20:00 Uhr

GroÃ&#x;er Saal de r Rudolf -Oetke r-Halle RO H 11


Fotos: Paolo Rovers, Promotion

T I T E LT H E M A

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Im Abo 5 Konzerte ab € 48,50

+ 2,50 € Bearbeitungsgebühr

ER IST EIN MANN, AUF DEN SICH DIE KULTURSZENE

INFOS UND ABONNEMENT: Tel. 05 21/5 60 37 74

STÜRZT. SEIT EINIGEN JAHREN ZÄHLT DAVID FRAY ZU

Konzerte 2016/2017

DEN TOP-STARS DER JÜNGEREN GENERATION. „DER RÄTSELVOLLSTE, REIZBARSTE, ERFREULICHSTE PIANIST DER LETZTEN ZEIT“, URTEILT DAS KLASSIK-MAGAZIN RONDO, UND DIE WESTDEUTSCHE ZEITUNG LOBT SEIN „UNGEMEIN MEDITATIVES UND KLANGSINNLICHES“

Deutschlands große Konzertreihe

Bestellen Sie jetzt Ihr Abo! Konzertbeginn jeweils 20.00 Uhr

Rudolf-Oetker-Halle BIELEFELD

Einladung zum Abonnement SAMSTAG, 15. OKTOBER 2016

SPIEL. IN DER TAT SCHEUT DER JUNGE FRANZOSE

Ludwig van Beethoven

WEDER DIE INTELLEKTUELLE AUSEINANDERSETZUNG FLÜGEL AN KÜNSTLERISCHER ÜBERZEUGUNGSKRAFT.

• Ouvertüre zu „Egmont“ op. 84 • Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37 Klavier: Florian Glemser • Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92

IN BIELEFELD BRINGT ER EIN REZITALPROGRAMM MIT

FREITAG, 11. NOVEMBER 2016

MIT DEM KLAVIERSPIEL, NOCH MANGELT ES IHM AM

WERKEN VON CHOPIN UND SCHUBERT AUF DIE BÜHNE.

Joseph Haydn Sinfonie Nr. 70 D-Dur

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rays Liebe gilt vor allem den großen deutschen Komponisten: Bach, Mozart, Schubert, Haydn, Brahms und Schumann. Und er schätzt Werke wie die von Pierre Boulez, Maurice Ravel oder Nino Rota. Dabei ist nicht pure Virtuosität, sondern hintergründige, tief schürfende Philosophie die Quelle seiner künstlerischen Leistungen. Sie sorgen international für Aufmerksamkeit und Auszeichnungen. So erhielt David Fray Anfang 2010 den begehrten französischen Musikpreis „Victoires de la musique classique“ als „Instrumentalist des Jahres“. In dieser Kategorie ehrte ihn 2009 auch die Deutsche Phono-Akademie mit einem ECHO Klassik. Bereits im Vorjahr hatte er einen ECHO für seine aufsehenerregende Bach/Boulez-CD in der Kategorie „Solistische Einspielung Klavier – 20./21. Jahrhundert“ erhalten. Für dieses Album kürte ihn das renommierte BBC Music Magazine gleich zum „Newcomer of the Year“. Fray ist ein Anti-Virtuose, er lenkt Auge und Ohr weg von sich auf die Musik. Er spielt mit kühlem Kopf, aber nie distanziert. Der Sohn einer Deutsch-Lehrerin und eines Kant-und-HegelForschers ist 1981 in Tarbes, einer Kleinstadt in den Pyrenäen, geboren. Bereits mit vier Jahren spielte er Klavier. Entdeckte dann als Jugendlicher seine Leidenschaft für Bachs Passionen und Klavierwerke. Doch einen „persönlichen Zugang“ fand er erst nach Beendigung seines Studiums am renommierten Pariser Conservatoire bei Jacques Rouvier, der auch Hélène Grimaud unterrichtete. „Von da an war mir klar, dass Bach mich mein Leben lang begleiten wird“, erklärt David Fray. Dessen Werke hat der junge Franzose schon auf drei Alben verewigt. Wobei er für seine zweite Bach-Aufnahme die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen vom Klavier aus leitete. Filmisch dokumentiert in der DVD „Swing, Sing and Think“ von Bruno Monsaingeon. Der begleitete den Pianisten filmisch übrigens auch bei seiner Aufnahme der beiden Mozart-Klavierkonzerte Nr. 22 & 25 in den Abbey Road Studios.

Wolfgang Amadeus Mozart führung Programmein Uhr! jeweils 19.15

Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219 Violine: Sven Stucke

Felix Mendelssohn Symphonie Nr. 1 c-Moll

DIENSTAG, 20. DEZEMBER 2016 Festliches Weihnachtskonzert

Leitung: Heribert Beissel

Abonnements:

Klassische Philharmonie Bonn Tel. 0 521 / 5 60 37 74 Fax 0 2 28 / 63 48 50 (Beratung: Mo.–Fr. von 9.30–12.00 Uhr)

Einzelkarten:

Neue Westfälische: Bielefeld: Tel. 05 21/ 55 54 44 Westfalenblatt: Bielefeld: Tel. 05 21/5 29 96 41 KonTicket: Bielefeld: Tel. 05 21 / 6 61 00 Ticket-Hotline Tel. 0 18 06 / 56 05 50

mit vokalen und instrumentalen Werken u.a. von Antonio Vivaldi, Georg Friedrich Händel, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Camille Saint-Saëns, Trompete: Norbert Vohn

MITTWOCH, 8. FEBRUAR 2017 Richard Wagner Ouvertüre zu „Die Meistersinger von Nürnberg“

Wolfgang Amadeus Mozart Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur KV 488 Klavier: Andreas Frölich

Johannes Brahms Symphonie Nr. 4 e-Moll op. 98 OZM | Symphony Das Sinfonieorchester des Orchesterzentrum | NRW Leitung: Heribert Beissel

DIENSTAG, 14. MÄRZ 2017

0,20 EUR/Min., Mobilfunkpreise max.0,60 EUR/Min.

Wolfgang Amadeus Mozart

und bekannten Vorverkaufsstellen

Serenade Nr. 13 G-Dur KV 525 („Eine kleine Nachtmusik“)

Änderungen vorbehalten

Belderberg 24 53113 Bonn Tel. 0521/ 560 37 74 Fax 0228 / 63 48 50

Joseph Haydn Trompetenkonzert Es-Dur Trompete: Markus Czieharz

Franz Schubert Symphonie Nr. 5 B-Dur D 485

www.klassische-philharmonie-bonn.de • info@klassische-philharmonie-bonn.de RO H 13


T I T E LT H E M A

David Fray arbeitet mit berühmten Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Kurt Masur, Riccardo Muti, Yannick Nézet-Séguin, Esa-Pekka Salonen und Jaap van Zweden zusammen. Einladungen von den bedeutenden Orchestern der Welt inklusive. Darunter das Orchestre de Paris, Orchestre National de France, Concertgebouworkest Amsterdam, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin und die amerikanischen Spitzenorchester New York Philharmonic, San Francisco, Boston und Chicago Symphony. Zudem gastierte David Fray bei den Salzburger Festspielen und dem Tanglewood Festival und konzertiert mittlerweile in nahezu allen renommierten Konzerthallen in Europa, Asien und den USA, von der Londoner Wigmore Hall, dem Théâtre des Champs-Elysées und dem Wiener Musikverein bis zur New Yorker Carnegie Hall, wo er 2010 sein Rezital-Debüt gab. „Klavierspiel auf höchstem Niveau“, bestätigt ihm The Guardian, während Spiegel Online der sowohl „singende, tastende und dennoch erzählerisch auftrumpfende Klavierstil“ gefällt. Seine Karriere begleiten und fördern so bedeutende Künstler wie Dmitri Bashkirov, Paul BaduraSkoda, Christoph Eschenbach und Pierre Boulez. Man darf gespannt sein, wie David Fray, der „den aufregendsten Bach seit Jahrzehnten“ spielt, sein an diesem Komponisten geschultes Spiel auf das romantische Repertoire überträgt. Schließlich ist es David Fray gelungen, zu dem Bach-Interpreten seiner Generation zu werden. Am modernen Flügel vollführt er eine Gratwanderung zwischen Ausdruck und Intellekt, zwischen Emotion und Technik. „Wir sollten keine Angst davor haben, die Ausdruckskraft in Bachs Musik anzuerkennen“, betont Fray. „Die Romantiker haben das Recht auf Expressivität nicht gepachtet.“ Dabei liegt der besondere Reiz seiner Bachinterpretationen darin, dass er Ausdruckskraft auf dem Boden großer Klarheit erreicht. Er selbst kommentiert den scheinbaren Widerspruch mit folgenden Worten: „Ich versuche nicht wie ein Pianist, sondern wie ein Dirigent Musik zu machen. Ich erkunde die Balance der Einzelstimmen. Ich spüre der Polyphonie nach.“ Ein Vorbild des jungen Franzosen ist Wilhelm Kempffs. Dessen „perfekte Kombination aus strukturellem Denken und purer Poesie“ beeindruckt ihn. Und eben diese Balance aus „Kopf und Bauch“ kennzeichnet auch David Frays Klavierspiel. Der ist, wie er selbst sagt „ein altmodischer Musiker, ein Handwerker, der eine gut gemachte Arbeit liebt“. Sein Selbstverständnis führt dazu, dass er im Grunde keine Kompromisse mag, und so versucht er das Unversöhnliche zu versöhnen: Freiheit und Disziplin, Gesang und rhythmische Energie, Unbeschwertheit und Ernst, Leichtigkeit und Tragödie. Als Musiker und als Mensch.

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„Ich versuche nicht wie ein Pianist, sondern wie ein Dirigent Musik zu machen. Ich erkunde die Balance der Einzelstimmen. Ich spüre der Polyphonie nach.“

CD TIPPS Schubert „Fantaisie“ mit Jacques Rouvier, Klavier Erato, 2015 Die monumentale Sonate D 894 bildet den Kern von „Fantaisie“. Außerdem spielt Fray mit Jacques Rouvier Stücke für Klavier vierhändig. Im Zusammenspiel mit seinem einstigen Lehrer kommt ein weiterer Aspekt von Freundschaft hinzu, wenn Fray und Rouvier Schuberts Duette durch ihr Spiel am Flügel ausdiskutieren. J.S. Bach Partita Nr. 2 c-Moll, BWV 826 Toccata c-Moll, BWV 911 Partita Nr. 6 e-Moll, BWV 830 Erato, 2013 Keine Angst vor Expressivität. Mit diesem Album beleuchtet David Fray Bach durch Dynamik und Klangfarben. Und knüpft mit den Partiten Nr. 2 und 6 sowie der Toccata c-moll an seine Erfolge an. W.A. Mozart Klavierkonzerte Philharmonia Orchestra, Jaap van Zweden Erato, 2010 Aufgezeichnet wurden die beiden großen Mozart-Konzerten KV 482 und 503 im Herbst 2010 in den Abbey Road Studios London. Mit der Einspielung schlug David Fray ein neues Kapitel in seiner Diskografie als Künstlers auf. Stehen Mozarts Klavierkonzerte doch genau zwischen dem Ausdruck tiefer persönlicher Emotion und klassischer Repräsentation.


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PROLOG

Jourist Quarett

ACH TANGO JAHRESZEITEN

The King's Singers MADRIGAL HISTORY TOUR

Dass der Titel des Programms vertraut anmutet, ist kein Zufall. Waren ihre Landsleute doch einst mit der „Magical Mystery Tour“ unterwegs. Tatsächlich interpretieren die King’s Singers neben Klassik und Folksongs auch Hits der Beatles – allerdings im ganz neuen Gewand. Das sechsköpfige Ensemble zählt nämlich zu den besten A-cappella-Gruppen weltweit. Makellose Stimmen, technische Brillanz, bei aller Leichtigkeit höchste Präzision – das zeichnet die Sänger auch 40 Jahre nach der Gründung in der mittlerweile dritten Generation aus. Die musikalische Vielfalt und die Sicherheit, mit der die Vokalkünstler durch verschiedene Epochen wandeln, sind verblüffend. Noch dazu verknüpfen sie – very british – gesanglich höchstes Niveau mit humoristischer Präsentation. 07.10.2016, 20:00 Uhr

In Russland hat das Knopf-Akkordeon – das Bajan – eine ebenso eigenständige Klangentwicklung wie Kultur hervorgebracht. Die vier Musiker vom Jourist Quartett spielen mit Bajan, Violine, Gitarre und Kontrabass russischen Konzerttango. Sowohl die vier russischen Jahreszeiten von Efim Jourist als auch die vier argentinischen Jahreszeiten von Astor Piazzolla. Dabei werden die Jahreszeiten der beiden Komponisten einander gegenübergestellt. Dabei vereinen die Kompositionen Jourists die Melodien der russischen Seele mit den südamerikanischen Rhythmen auf wunderbare Weise. 19.11.2016, 20:00 Uhr

Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Junge Sinfoniker OWL Mit Schostakowitsch Festouvertüre A-Dur op. 96, Reinhold Glières Konzert für Harfe und Orchester Es-Dur op. 74 und Tschaikowsky Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36 gestalten die Jungen Sinfoniker einen außergewöhnlichen Konzertabend. Das regionale Jugend-Sinfonieorchester OWL bringt Jugendliche zwischen 11 und 23 Jahren – allesamt talentierte Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert” – zusammen. In diesem Jahr unter dem Dirigat von Patrick Strub und mit der Bielefelder Solistin Hanna Rabe an der Harfe. Sie begann ihre künstlerische Ausbildung an der Hochschule für Musik Detmold und spielt inzwischen als internationale Künstlerin sowohl als Orchestermusikerin als auch als Kammermusikerin auf bedeutenden Festivals, wie dem Aspen Music Festival (USA), dem Schleswig Holstein Musik Festival und den Salzburger Festspielen. 25.09.2016, 18:00 Uhr

Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle 16 ROH

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Gute, wahre, echte Musik spiegelt die Abgründe und Frustrationen, die Leiden und Leidenschaften der Menschen wider und hebt sie auf eine andere Ebene. Yehudi Menuhin

Fotos: Chris O'Donovan, Thomas Brill, Annemone Taake, Promotion

SINFONISCHE KLÄNGE


Queen Esther Marrow

ABSCHIEDS-TOUR

M it ei ner f u l m i na nten „ B e s t- O f - S h o w “ w i r d Queen Esther Marrow, der Superstar der internationalen Gospelszene, gemeinsam mit den legendären Harlem Gospel Singers und der grandios besetzten Band von ihren Fans verabschieden. Die musikalischen Tributes weltberühmter Hits von Ausnahmekünstlern wie Stevie Wonder, Ray Charles oder Michael Jackson, die Kultstatus erlangten, zählen in jeder Show zu den Höhepunkten. Dem musikalisch kulturellen Erbe der „Black Music“ zeitlebens zugewandt, bereicherte Queen Esther Marrow den Gospel kraft ihrer einmaligen Persönlichkeit und künstlerischen Intuition um einen frischen, neuen Sound, der stilprägend für „The Harlem Gospel Singers“ wurde. Die ungekrönte Gospelkönigin erhebt auf ihrer glamourösen Abschiedstour die Stimme nun, um ihrem Publikum für dessen Treue ein letztes Mal „Oh Happy Day“ zu wünschen. 10.01.2017, 20:00 Uhr

Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Menachem Har-Zahav

RUSSISCHE ROMANTIKER

Meisterpianist Menachem Har-Zahav präsentiert einen abwechslungsreichen Querschnitt aus Werken der russischen romantischen Komponisten Peter Tschaikowski, Sergei Rachmaninoff, Alexander Scriabin, Mili Balakirew und Sergei Ljapunow. Zu hören sind beispielsweise Tschaikowskis „Dumka“, „Islamey“ von Balakirew und die zweite Sonate von Rachmaninoff. Interpretationen voller Gefühl, Esprit und Temperament. Seiner musikalischen Aussagekraft und seiner „ans Wahnwitzige reichenden Technik“ verdankt er die Bezeichnungen als Weltklasse- und Starpianist. Dabei ist die Virtuosität nie Selbstzweck, sondern sie wird eingesetzt, um transparente Klangbilder im Dienste der Musik zu schaffen. Zu Menachem Har-Zahavs Konzert haben Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren freien Eintritt. Dahinter steht sein Wunsch, gerade der Jugend einen Anreiz zu geben, klassische Konzerte zu besuchen. 15.01.2017, 18:00 Uhr

Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

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PROLOG

REIN

Klassische INS KONZERT! Philharmonie Bonn EIN HERZ FÜR DIE WIENER KLASSIK IHR CHEFDIRIGENT IST HERIBERT BEISSEL. MIT FÜNF KONZERTEN WIDMET SICH DIE KLASSISCHE PHILHARMONIE BONN, GEGRÜNDET 1986, AUCH IN DIESER SPIELZEIT WIEDER DER „WIENER KLASSIK“.

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Springlebendig im Dreivierteltakt startet das zweite Konzert der Wiener Klassik mit Joseph Haydns Sinfonie Nr. 70 D-Dur. Ein hübsches Menuett und ein frecher Schlusssatz beenden diese vergnügliche Sinfonie bevor es mit Wolfgang Amadeus Mozarts Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219 weiter geht. Ein Werk, das vom Komponisten selbst als Gelegenheitswerk zum eigenen Gebrauch verstanden wurde. Der damaligen Mode entsprechend lässt Mozart im 3. Satz auch türkische Motive aufblitzen. Solist an diesem Abend ist Violinist Sven Stucke. Seltener gespielt wird dagegen Felix Mendelssohns Symphonie Nr. 1 c-Moll. „Dabei zeigen schon alleine der Schmelz des 2. Satzes und die Brillanz des 4. Satzes die Qualität des damals noch sehr jungen Komponisten“, macht Heribert Beissel deutlich. In den dritten Konzertabend startet das Ensemble vorweihnachtlich gestimmt. Mit einem festlichen Weihnachtskonzert, das musikalisch in vokalen und instrumentalen Werken u. a. von Antonio Vivaldi, Georg Friedrich Händel, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und

Camille Saint-Saëns mit innigen oder pastoralen Melodien, wiegendem Rhythmus und nicht wegzudenkendem Trompetenglanz glänzt. Mit R ichard Wagners Ouvertüre zu „Die Meistersinger von Nürnberg“ präsentiert sich die Klassische Philharmonie Bonn dann zum Beginn des vierten Konzertabends. Gefolgt von Mozarts Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur KV 488 und Johannes Brahms Symphonie Nr. 4 e-Moll op. 98. Mozarts „Hit“ – Eine kleine Nachtmusik – dürfte dann beim letzten Konzert aus der Reihe Wiener Klassik für Begeisterung sorgen. „Welchen Charme hat der 2. Satz und welche technische Finesse der 4.!“, urteilt Heribert Beissel. „Alles in allem kapituliert jeder Klassikverächter vor diesem Überfall von Ideen, Charme und Liebenswürdigkeit.“ Fortgesetzt wird der Abend schließlich mit Joseph Haydns Trompetenkonzert Es-Dur und Franz Schuberts Symphonie Nr. 5 B-Dur D 485. Der Konviktschüler und im Domchor aktive Schubert komponierte bereits mit 16 Jahren seine 1. Symphonie, wenig später mit 19 bereits seine 5. 1. Konzert Wiener Klassik  5.10.2016, 20:00 Uhr 1 Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

2. Konzert Wiener Klassik  1.11.2016, 20:00 Uhr 1 Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

3. Konzert Wiener Klassik  0.12.2016, 20:00 Uhr 2 Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

4. Konzert Wiener Klassik  8.02.2017, 20:00 Uhr 0 Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

5. Konzert Wiener Klassik  4.03.2017, 20:00 Uhr 1 Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Fotos: Robert Dämmig, Jo Titze, Klassische Philharmonie Bonn

Heribert Beissel ist sowohl Gründer als auch ständiger Leiter der Klassischen Philharmonie Bonn. Seit 1988 füllt er mit der Reihe „Wiener Klassik“ die größten Konzertsäle Deutschlands. In der Rudolf-Oetker-Halle markiert Ludwig van Beethovens Ouvertüre zu „Egmont“ op. 84 den Auftakt in die neue Spielzeit. Spiegelt die düstere Einleitung noch die Qual der Unterdrückung der Niederlande durch Alba, feiert das Schluss-Allegro die gewonnene Freiheit. Darüber hinaus ist am ersten Abend der Wiener Klassik-Reihe auch Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37 mit Florian Glemser am Klavier zu hören. Die Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 – eines seiner beliebtesten Werke – bildet schließlich den Abschluss des ersten Konzertabends.


Two Tribes. One Spirit. JAZZ UND KLASSIK

Jazzfans und Klassikfreunde. Bläser und Streicher. Oft stehen sie sich fremd und unversöhnlich gegenüber wie verfeindete Stämme. Bei diesem monumentalen Konzertprojekt treffen virtuose Solisten und energiegeladene junge Musiker beider Stämme klanggewaltig aufeinander und zeigen, was passiert, wenn man Gegensätze als Inspirationsquelle sieht und sich auf Gemeinsames besinnt. Das Ganze heißt dann „Two Tribes. One Spirit.“

PARTITUR BESONDERE IDEEN SOLLTEN VIRTUOS UMGESETZT WERDEN.

Zwei der renommiertesten deutschen Jazzkomponisten, ECHO-Preisträger Sebastian Sternal und NDR Big Band-Leader Jörg Achim Keller, haben für Niedersachsens international erfahrene Jugendjazzformation „Wind Machine“, ein 50-köpfiges junges Streichorchester und die renommierten Solisten Ragna Schirmer und Oliver Mascarenhas brandneue Musik geschrieben. Die Pianistin und der Cellist brechen bewusst zu Grenzgängen auf zwischen ihren klassischen Wurzeln und der verlockenden Welt des Jazz. 03.10.2016, 18:00 Uhr

Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Große Gefühle VERDI NACHT

Die schönsten Arien, Duette und Ensemble der bekanntesten und großartigsten Opern aus der Feder des italienischen Meisterkomponisten erklingen hier an einem Abend. Auf der Bühne stehen Solisten der Deutschen Oper, Staatsoper und Komischen Oper Berlin. Sie präsentieren Höhepunkte aus „La Traviata”, „Rigoletto”, „Il Trovatore”, „Macbeth” sowie „Un Ballo in Maschera” und entführen das Publikum in die Welt von fantastischer Musik und großen Gefühlen. 10.12. 2016, 20:00 Uhr

Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Inka Noack DESTINO DELLE DONNE

Im Konzert der Mezzosopranistin Inka Noack ist die leidenschaftliche Sehnsucht nach dem Mann der Träume das allumfassende Thema. Noack hat es mit ihren musikalischen Partnerinnen Irene Leider-Götze (Cello) und Irine Gorgadze (Klavier) zusammengestellt. Es enthält Werke wie Henry Purcells Lamento der Dido aus „Dido und Aneas“ oder die Arie der Fenena aus Giuseppe Verdis „Nabucco“. Inka Noack studierte am Hamburger Konservatorium Gesang. Engagements als klassische Sängerin und Schauspielerin führten sie an Theater in Hamburg, Freiburg und Bielefeld. 26.11.2016, 20:00 Uhr

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PROLOG

Justus Frantz PHILHARMONIE DER NATIONEN

Die Philharmonie der Nationen ist nicht nur eines der besten Orchester der Welt, sondern versteht sich mit ihrer internationalen Musikerbesetzung auch als Symbol für ein friedliches Zusammenleben der Völker. Justus Frantz wird das Publikum auf der traditionellen Neujahrstournee mit dem heroischen Klavierkonzert Nr. 5 von Ludwig van Beethoven als virtuoser Pianist begeistern. Und moderierend und dirigierend einige der populärsten Meisterwerke der Klassik vorstellen – von der romantischen Oberon-Ouvertüre bis zu Brahms‘ ungarischen Tänzen, vom Donauwalzer und der „Leichten Kavallerie“ bis zu Bizets Carmen-Musik. 16.01.2016, 20:00 Uhr

Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Ludwig Güttler & Leipziger BachCollegium MEISTERKONZERT

Der Name Ludwig Güttler ist ein Begriff für meisterhafte Trompeten- und Hornkonzerte. Er zählt zu den erfolgreichsten Virtuosen der Gegenwart. Ist ein Meister der klassischen Trompete, Dirigent und der Gründer von drei Orchestern. Zusammen mit seinem Kammerorchester, das sich aus führenden Solisten der Staatskapelle Dresden und dem MDR Symphonieorchester zusammensetzt, spielt er in Bielefeld unter anderem Kompositionen von G. Ph. Telemann, J. Ch. Bach, J. S. Bach und G. Finger. Die Kammermusikvereinigung verwendet keine historischen Instrumente, sondern realisiert mit dem heute gebräuchlichen Instrumentarium die historische Spielweise. 12.03.2017, 17:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Claudia Oddo und Gäste Die in Deutschland aufgewachsene italienische Opern- und Konzertsängerin Claudia Oddo bringt in ihrer Bielefelder Wahlheimat ein ganz besonderes Event auf die Bühne, das Klassik und Kunst auf vielfältige Weise verknüpft. Gemeinsam mit dem Klaviervirtuosen Roberto Corlianò singt sie unter anderem Opernarien aus Puccinis „Tosca“ und „Madame Butterfly“, gefolgt von einigen Klaviersoli. Höhepunkt des Abends ist die Wiederaufnahme der in Italien gefeierten Premiere von „Addio del passato“: Eine Komposition mit einem Text von Claudia Oddo und Musik des Produzenten und Pianisten Andreas Gotthilf. Claudia Oddo und Roberto Corlianò werden eine kammermusikalische Version vortragen, kombiniert mit Bildern des von Ippazio Fracasso-Baacke kreierten „art music videos“: „Addio del passato“. Dem Filmemacher Alessandro Schiariti ist es in diesem Video gelungen, den Kunststil Fracassos zwischen Surrealismus und Symbolismus authentisch in bewegten Bildern wiederzugeben. 08.10.2016, 20:00 Uhr

Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle 20 ROH

Fotos: JulianeNjankovo, Promotion

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PROLOG

Guido Fischer CAVEMAN

GITARRENKLÄNGE

Wenn vier Meister ihres Faches aufeinandertreffen, ist ein absolut hochklassiges Konzerterlebnis garantiert. Während eines Konzertes stellen die vier Gitarristen von Four Styles zunächst Stücke aus ihrem Solo-Repertoire vor. Wenn die Musiker dann in verschiedenen Kombinationen von acoustic fingerstyle und jazz guitar oder flamenco und classicalguitar sowie gemeinsam von allen vier Interpreten vorgetragenen Stücken auf der Bühne agieren, kommt der Facettenreichtum des Instruments und der vier Musikerpersönlichkeiten besonders eindrucksvoll zur Geltung.

10. & 11.02.2017, 20:00 Uhr

Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Tommy Emmanuel IT'S NEVER TOO LATE

Er ist ein Akustikgitarren-Phänomen. Der zweifach GRAMMY-nominierte Tommy Emmanuel, der sich in seiner 50-jährigen Karriere Hundertausende Fans auf der ganzen Welt erarbeitet hat, bringt jetzt seine leidenschaftliche wie ansteckende Show erstmals auch in Bielefeld auf die Bühne.

11.03.2017, 20:00 Uhr

Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Die australische Gitarrenlegende hat sein aktuelles Album „It’s Never Too Late” im Gepäck. Es enthält 14 Originalkompositionen ohne Gesang oder Gastmusiker, also Tommy Emmanuel pur, unverfälscht und solo. Dabei erinnert sein „Finger Style” vielmehr an Klavierspieler, da er alle zehn Finger benutzt, statt Melodie, Rhythmus, Bass und Schlagzeugparts auf eine Band aufzuteilen.

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Das größte Verbrechen eines Musikers ist es, Noten zu spielen, statt Musik zu machen. Isaac Stern

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02.11.2016, 20:00 Uhr

Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Glenn Miller Orchestra IT'S SWING TIME

Im Februar wird die Rudolf-Oetker-Halle zum Swing-Tempel und bringt das Lebensgefühl der 30/40er Jahre zurück. In diesen Jahren entstand einer der weltoffensten und mitreißendsten Musikstile aller Zeiten: der Swing. Mit dem unverwechselbaren, auffallend harmonischen und zugleich elektrisierenden Sound werden zeitlose Welthits wie: In The Mood, String of Pearls, Chattanooga Choo Choo, American Patrol oder Moonlight Serenade in der Show

„It‘s Glenn Miller Time“ zelebriert. Nichts geht über das Glenn Miller Orchestra directed by Wil Salden. 12.02.2017, 19:00 Uhr

Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Fotos: Simone Cecchetti, Promotion

Four Styles

„Seitdem ich Caveman spiele, versuche ich mein Essen zu jagen. Das Blöde ist nur, dass in der Großstadt wenige Wildschweine herum laufen“, sagt Guido Fischer, der Caveman verkörpert. Das erfolgreichste Solo-Stück in der Geschichte des Broadways stammt aus der Feder des Amerikaners Rob Becker. Und auch in Deutschland begeistert die Kult-Comedy alle, die eine Beziehung führen, führten oder führen wollen. Denn Caveman wirft unter dem Titel „Du sammeln, ich jagen!“ einen ganz eigenen Blick auf die Beziehung zwischen Mann und Frau. „Ein funkenschlagendes ‚One man‘-Spektakel mit viel Humor und durchaus Tiefgang“, urteilt die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.


Nomen est omen ORATORIENCHOR DER CHOR, DER IN DER LETZTEN SAISON GERADE SEINEN 125. GEBURTSTAG GEFEIERT HAT, WIRD AUCH IN DER SPIELZEIT 2016/17 – MIT TATKRÄFTIGER UNTERSTÜTZUNG DURCH DIE BIELEFELDER PHILHARMONIKER – ZWEI KONZERTE AUSRICHTEN.

Auch wenn der Name – Oratorium bedeutet ursprünglich „Betsaal“ –den Chor nicht auf religiös-liturgische Musik festlegt, bietet es sich doch an, den oft als trist empfundenen November durch ein Meisterwerk des italienischen Frühbarock und lebensfrohen Ausdruck mediterraner Marienverehrung aufzuhellen. Nämlich mit Monteverdis Marienvesper aus dem Jahr 1610, ein der „Beata Vergine“ gewidmetes kirchliches Abendgebet. In seinem Text verbinden sich Psalmen, Teile des Hoheliedes Salomons und mittelalterliche Marienlieder zu einem Lob Gottes, der Maria zur Mutter des Erlösers erwählt hat. In vorösterlicher Zeit folgt, wie eine Art Fortsetzung, der Bericht vom Leiden Jesu, die Passion, ein Begriff, der nahezu automatisch die Assoziationen Bach und Matthäuspassion auslöst. Dem Text des Evangeliums folgend, der durch vertiefende Arien und Choräle unterbrochen wird, zeigt Bach hier seinen Glauben mit unerhörter emotionaler Intensität, die in der stillen Trauer des „Wir setzen uns mit Tränen nieder“ gipfelt. Monteverdi und Bach eint der Wunsch, das Publikum zu ergreifen, mitzunehmen. So meinte Monteverdi: „Das Ziel jeder guten Musik ist es, die Seele zu berühren“. Einer der Bach-Söhne sagte: „Die Musik meines Vaters ... soll nicht das Ohr füllen, sondern das Herz in Bewegung setzen“. Diesem Ziel hat sich der Oratorienchor Bielefeld, eine Gemeinschaft von über 100 engagierten Laiensängern unter der Leitung von Hagen Enke, auch in dieser Spielzeit verschrieben. 27.11.2016, 18:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle 13.04.2017, 19:30 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

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Pepe Lienhard Band SWING LIVE

Seit Jahrzehnten zählt die Big Band des Vollblutmusikers Pepe Lienhard zu den beliebtesten Swing-Formationen. Als Bandleader und Arrangeur begleitete der Schweizer auch Udo Jürgens auf seinen Konzert-Tourneen und konnte mit seinem 17-köpfigen Ensemble über 30 Jahre lang Millionen von Fans in aller Welt mitreißen. In dem Programm „Swing Live“ stehen Glanznummern von Count Basie und Quincy Jones Seite an Seite mit den schönsten Melodien von Glenn Miller und Benny Goodman. Darüber hinaus macht Pepe Lienhard allen Fans von Udo Jürgens ein besonderes Geschenk: eine Hommage mit den größten Erfolgen des beliebten Entertainers. 01.11.2016, 19:00 Uhr

Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Festkonzert mit den Seltaebs FEUERWEHRMUSIKZUG DER STADT BIELEFELD

Am 1. Oktober 2016 feiert der Feuerwehr-Musikzug sein 50-jähriges Jubiläum mit einem großen Jubiläumskonzert und lässt seine Geschichte musikalisch Revue passieren. Unterstützt werden die Musiker dabei von der Bielefelder Band Seltaebs. Bevor diese 2018 ihr 30-jähriges Bestehen feiern, lassen es sich die Seltaebs nicht nehmen, dem Feuerwehr-Musikzug zu gratulieren. Schließlich war dieser auch beim „25 Jahre Seltaebs-Fest“ mit dabei. Durch den Abend führt der Bielefelder Moderator Thomas „Schmitti“ Milse. 01.10.2016, 20:00 Uhr

Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

The Elvis Xperience VIVA LAS VEGAS

Die Roll Agents laden ein zu einer Reise nach Las Vegas – und zwar mit dem „King”. Mit über einer Milliarde verkaufter Tonträger und unzähliger ausverkaufter Konzerte war Elvis Presley schon zu Lebzeiten ein Mythos. Und die Legende lebt. Sänger Nils Strassburg, der 2012 von der ElvisPresley-Gesellschaft und Turner (Time Warner) zum besten Elvis-Interpreten Deutschlands gekürt wurde, lässt Elvis wiederauferstehen. Im Stil der 70er-Jahre-Shows, mit Originalarrangements und zeitgemäßen Interpretationen bekommt das Publikum ein sehr gutes Gefühl für die energiegeladenen und mitreißenden Konzerte des unvergessenen Stars. 06.10.2016, 20:00 Uhr

Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

The Dublin Legends Sie sind vermutlich der erfolgreichste Export Irlands seit der Erfindung des Whiskeys. Mit Hits wie „Whiskey In The Jar“, „Wild Rover“ oder „Seven Drunken Nights“ haben sie den Folk von der grünen Insel weltweit bekannt gemacht. Und obwohl im Frühjahr 2012 mit Barney McKenna das letzte der ursprünglich vier Gründungsmitglieder aus dem Jahr 1962 gestorben ist und die Dubliners sich kurz darauf auflösten, lebt die Legende weiter. Umbenannt in The Dublin Legends sorgen die Musiker für einen Abend voll ansteckender irischer Lebensfreude. 01.12.2016, 20:00 Uhr

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Fotos: Kurt Meier, Promotion

IRISCHE LEBENSFREUDE


Franz Schubert – Sein Leben, seine Musik KLAVIERABEND MIT LUTZ GÖRNER Zu seinen Lebzeiten war er eine lokale Wiener Größe. Scheu und introvertiert seiner Umwelt gegenüber, aber innerlich von seiner eigenen Größe überzeugt, hat Franz Schubert viel Unvergängliches komponiert, das Rezitator Lutz Görner gemeinsam mit Nadia Singer (Piano) und Edward Leach (Gesang) während seiner Klavierabende widergibt. Die Walzer und Ländler, die Klavierstücke, seine berühmte Wanderer-Fantasie und seine unsterblichen Lieder wie „Der Erlkönig“ oder „Die Forelle“ treffen auf Geschichten aus seinem Leben. Seit 2012 tritt Lutz Görner im Rahmen von ihm inszenierter und begleiteter Klavierabende auf. Diese Abende sind eine Mischung aus Literatur und Musik von bekannten Komponisten. Görner wollte zunächst Theaterintendant werden, studierte in Köln Theaterwissenschaft, Germanistik, Kunstgeschichte, Philosophie und Soziologie und besuchte dort die Schauspielschule. Es folgten Tätigkeiten als Bühnenarbeiter, Requisiteur, Schauspieler und Regisseur. „Schuberts Problem war nicht nur seine Erfolglosigkeit und die dadurch bedingte Armut, sondern auch sein Charakter, der zwischen aggressiv und apathisch hin und her schwankte, was ihn recht unberechenbar machte“, erzählt Görner in einem Rundbrief. „Nun ja, all das werde ich Ihnen mit den dazugehörigen Zitaten bei unserem Schubert-Abend genauer erzählen, verbunden mit Schuberts Klaviermusik und seinen Liedern, die mittlerweile auf der ganzen Welt gespielt und gesungen werden.“

08.04.2017, 19:30 Uhr

Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

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Bielefelder Gesangskultur NACHT DER CHÖRE

Chormusik erfreut sich ungebrochener Beliebtheit. Auch in diesem Jahr präsentiert die Nacht der Chöre eine „Leistungsschau“ der Bielefelder Gesangskultur. An diesem Abend zeigen mehrere lokale wie regionale Ensembles ihr bemerkenswertes Können. Welche Chöre teilnehmen, stand bei Redaktionsschluss leider noch nicht fest. Da die Chorszene unglaublich vielseitig ist, dürfen sich die Besucher aber sicherlich wieder auf eine große Bandbreite von Klassik über Gospel bis zu Pop freuen. 18.02.2017, 20:00 Uhr

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Klezmer High Life MISCHPOKE

„Oyf a zunikn veg“ – so heißt das aktuelle Projekt der Klezmerband Mischpoke. In diesem Programm nehmen die Hamburger ihr Publikum mit auf die Sonnenseiten des Lebens : freudig, hoffnungsvoll, liebend, leidend, aber auch melancholisch und witzig. In „Oyf a zunikn veg“ geht es unter anderem auf Reisen in die Vergangenheit der „Kinder Yorn“, um die Traum-Insel „Youkali“, auf eine rasante Eisenbahnfahrt mit dem „Heißen Tartar" oder man sitzt hinten auf dem Heuwagen beim „Jidl mit’n Fidl“. Ohne den Spirit der Klezmorim zu vergessen, mischen die fünf norddeutschen Vollblut-Musiker Traditionelles mit Jazz, Klassik und Weltmusik zu einem höchst abwechslungsreichen und dynamischen Klang-Atlas mit Tänzen, Liedern, Songs und virtuosen Instrumental-Stücken. So erklingt Altes neu und im „Neuen“ hört man die wunderschönen, oft alten Melodien heraus, die kein Publikum unberührt lassen. 22.10.2016, 20:00 Uhr

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The Gregorian Voices GREGORIANIK MEETS POP

Das Vokaloktett The Gregorian Voices beweist immer wieder aufs Neue, dass es die Verschmelzung von Choral und Popmusik eindrucksvoll beherrscht. Das Programm „Gregorianik meets Pop vom Mittelalter bis heute“ zeigt die enorme Bandbreite, die von klassisch-gregorianischen Chorälen, orthodoxen Kirchengesängen, Liedern und Madrigalen der Renaissance und des Barock bis hin zu ausgewählten Klassikern der Popmusik reicht. Alle acht Sänger singen gemäß der gregorianischen Tradition einstimmig, unbegleitet und in lateinischer Sprache. Mit hervorragenden Stimmen und zahlreichen Solostücken beweist der Chor, dass Gregorianik auch heute noch lebendig ist. 17.10.2016, 20:00 Uhr

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Universitätschor Bielefeld ORATORIUM ELIAS

„Noch niemals ist ein Stück von mir bei der ersten Aufführung so vortrefflich gegangen und von den Musikern und Zuhörern so begeistert aufgenommen wie dieses Oratorium“, schrieb Mendelssohn damals an seinen Bruder. Der Universitätschor Bielefeld und die Ev. Kantorei Sennestadt, die die Bielefelder Chorlandschaft mit Konzertaufführungen großer Oratorien seit Jahrzehnten bereichern, konzertieren für den Elias gemeinsam mit den Bielefelder Philharmonikern und vier renommierten Solisten. Johanna Winkel und Anna-Sophie Brosig übernehmen die Sopran-, Dshamilja Kaiser die Alt-, Georg Poplutz die Tenor- und Sebastian Noack die Bass-Partien. Dabei bieten die sechs Szenen aus dem Leben des Elias die reizvolle Aufgabe einer umfang- und facettenreichen musikalischen Gestaltung. Dieser widmen sich die weit über 100 Mitglieder zählenden Chöre unter der Leitung von Dorothea Schenk. 13.11.2016, 19:00 Uhr

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Fotos: Christine Christine Rambow, Promotion

Der Elias von Felix Mendelssohn zählt zu einem der bedeutendsten Oratorien der Romantik. „Die Uraufführung fand mit großem Erfolg 1846 in Birmingham statt“, erklärt Dorothea Schenk, Kantorin der Ev. Kirchengemeinde Sennestadt, die den Universitätschor Bielefeld leitet.


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Großes Weihnachtssingen OH, DU FRÖHLICHE

Biefelder Benefiz-Rudelsingen VORWEIHNACHTLICHES PROGRAMM

Singen macht nicht nur glücklich, es kann auch Gutes tun. Mit dem „Rudelsingen“ ist vor fünf Jahren in Münster ein neuer Trend entstanden. Jeden Monat treffen sich seitdem bis zu 10.000 Menschen, um in ganz Deutschland gemeinsam Hits von gestern bis heute zu singen. Bielefeld hat sich in den letzten Jahren zu einer echten Hochburg entwickelt mit regelmäßig ausverkauften Veranstaltungen im Ringlokschuppen.

Als Jürgen Oberschelp, der langjährige Leiter des Bielefelder Kinderchors, 2013 bekannt gab, aus Altersgründen keine Weihnachtskonzerte mehr in der Rudolf-Oetker-Halle geben zu wollen, war schnell klar: Die Konzerte sollten dennoch stattfinden. Zur großen Freude des Publikums haben sich seitdem ehemalige Chormitglieder zusammengeschlossen und setzen unter der Leitung von Ingrid Mühlenweg die Tradition fort. Gemeinsam mit Solisten, Ingrids Chor und begleitet von Ivo Kanz an der Orgel sowie Chihiro Masaki am Klavier singen sie beliebte Weihnachtslieder von „Oh, du Fröhliche“ bis „Stille Nacht“. 17.12.2016, 18:00 Uhr

Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Kurz vor dem Nikolaustag gibt es jetzt ein besonderes Programm: Es werden vorweihnachtliche Lieder aus aller Welt gesungen. Die Texte werden mit einem Beamer an eine Leinwand projiziert und David Rauterberg und Philip Ritter begleiten die Sängerinnen und Sänger an Gitarre und Flügel. Zu diesem einmaligen Anlass trifft sich das „Rudel“ im Großen Saal der Rudolf-Oetker Halle. Der Reinerlös der Veranstaltung ist für die Bürgerstiftung Bielefeld bestimmt. 05.12.2016, 19:30 Uhr

Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Weihnachts-Matinee BUNKER-BENEFIZ

Aller guten Dinge sind mindestens zwölf. Waren die vergangenen elf Weihnachts-Matinees ein voller Erfolg, so wird das auch in dieser Saison nicht anders sein, wenn nicht nur die Säle der Rudolf-Oetker-Halle, sondern gleich die komplette Halle von Künstlern bespielt wird. Bei dieser Programmvielfalt ist für jeden etwas dabei. Eine Veranstaltung für die ganze Familie. Und das für einen guten Zweck, denn der Erlös kommt dem Bunker Ulmenwall zugute. 26.12.2016, 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr Rudolf-Oetker-Halle

Angelo Kelly & Family Weihnachten mal irisch! Angelo Kelly, der jüngste Spross der berühmten Kelly Family, lebt seit einigen Jahren mit seiner siebenköpfigen Familie in Irland und setzt nach seiner erfolgreichen Zeit als Solokünstler die Tradition der Familie fort. Dabei macht die junge Musikerformation auch in Bielefeld Station und lässt alte Weihnachtsklassiker irisch interpretiert erklingen. Begleitet werden Angelo Kelly und seiner Familie dabei von vier Musikern der traditionellen, internationalen Folkszene. Sie haben eine irische Fiddle, Mandoline, Flöte, Dudelsack, Trommeln und viele andere Instrumente im Gepäck und sorgen für besinnliche und emotionale Momente. 07.12.2016, 19:00 Uhr

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Fotos: Erhard Prellwik, Promotion

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Musikalischer Jungbrunnen

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WIENER JOHANN STRAUSS KONZERT-GALA SIE IST EIN GARANT FÜR FRISCHES LEBENSGEFÜHL, VITALITÄT UND SINNESLUST – DIE „WIENER JOHANN STRAUSS KONZERT-GALA“. UND FÜR DAS BIELEFELDER PUBLIKUM EIN FESTER UND LIEBGEWONNENER TERMIN IM KALENDER. WOHIN GEHT’S AM 31.12.? NATÜRLICH IN DIE RUDOLF-OETKERHALLE ZUM TRADITIONELLEN SILVESTERKONZERT DER K&K PHILHARMONIKER. Seit 1996 zog Matthias Georg Kendlingers Exportschlager „Made in Austria“ mehr als eine Million Liebhaber in neunzehn europäischen Ländern in seinen Bann – ein musikalischer Jungbrunnen, an dem selbst Könige und Kaiser ihre wahre Freude hätten – Kultstatus inbegriffen. Herzstück der „Wiener Johann Strauß Konzert-Gala“ sind die renommierten K&K Philharmoniker, die in den großen Konzertsälen Europas immer wieder unter Beweis stellen, dass sie „ihren Strauß perfekt beherrschen“, so urteilte beispielsweise die Stuttgarter Zeitung. Das Programm bietet neben bekannten Melodien der Strauß-Dynastie traditionell auch ausgesuchte Raritäten wie die Walzer „Loreley-RheinKlänge“, „Dorfschwalben aus Österreich“, die zweite Cello-Romanze oder die Fantasie „Im russischen Dorfe“. Zudem ist erfrischender Humor ein Markenzeichen dieser Konzertreihe. Das Österreichische K&K Ballett tanzt seit 2009 unter der Leitung von Viktor Litvinov, Ballettmeister der Staatsoper Kiew. Mitbegründerin dieser Formation war die unvergessene Wiener Choreographin Gerlinde Dill, die unter anderem über zwei Jahrzehnte für das weltberühmte Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker choreographierte. Zweifelsfrei werden auch in diesem Jahr „Donauwalzer“ und „Radetzky-Marsch“ das krönende Finale bilden. Mit so viel schöner Musik im Ohr, kann das Jahr 2017 sicherlich ganz beschwingt angegangen werden. 

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16.12.2016 20:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

NEMEĆ, WACHTVEITL, DICKENS

Eine Weihnachtsgeschichte SIE SIND EIN EINGESPIELTES TEAM. SEIT 1991 ERMITTELN DIE BEIDEN BEKANNTEN SCHAUSPIELER GEMEINSAM ALS KOMMISSARE IM MÜNCHNER „TATORT“. MENSCHLICHE ABGRÜNDE SIND IHNEN ALSO KEINESFALLS FREMD. DOCH JETZT BEKOMMEN SIE ES MIT EINEM BESONDERS SCHWEREN FALL VON MANGELNDER NÄCHSTENLIEBE ZU TUN.

C

In seiner Ästhetik erinnert es an alte Schwarzweißfilme und spielt mit Elementen literarischer Revuen. Durch die live von Streichern gespielte Musik und die geschickte Lichtregie werden stimmungsvolle Räume geschaffen – und doch spielt der literarische Text immer die Hauptrolle. Tempo, Rhythmus und Struktur der Novelle bleiben bewahrt. Und obwohl sie im 19. Jahrhundert entstand, erscheint Dickens’ „Weihnachtsgeschichte“ zeitlos und aktuell. Dazu trägt auch die Interpretation von Miroslav Nemec´ und Udo Wachtveitl bei, denn sie verleihen der Erzählung, trotz des moralischen Grundtons, eine unglaubliche Lebendigkeit. Beiden gelingt es im Zusammenspiel mit der Bühnenmusik den typischen, skurrilen britischen Humor auf anrührende Weise herauszuarbeiten.

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harles Dickens’ „Weihnachtsgeschichte“ ist der Klassiker der Adventszeit. Die Novelle handelt von dem alten Geizhals Ebenezer Scrooge, der am Vorabend des Weihnachtsfests von vier Geistern heimgesucht wird und durch sie seine Menschlichkeit wiederentdeckt. Eine berührende Geschichte, die seit ihrem Erscheinen 1843 zahlreiche Film- und Theatermacher inspiriert hat. Auch Martin Mühleis, der als Regisseur und Produzent bereits unter anderem für die erfolgreiche Bearbeitung von Erich Kästners autobiographischer Erzählung „Als ich ein kleiner Junge war“ mit Walter Sittler verantwortlich zeichnete. Für die beiden Schauspieler Miroslav Nemec´ und Udo Wachtveitl hat er nun gemeinsam mit dem Komponisten Libor Síma ein musikalisches Bühnenmärchen geschaffen.


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Beim Kindermusikfestival in der Rudolf-Oetker-Halle wird vor allem eins deutlich: Musik für Kinder klingt äußerst vielfältig. Ist mal rockig, mal klassisch, mal gibt es einen Hauch von Jazz oder ein Weltmusikorchester. Manchmal steht ein einzelner Mensch mit seiner Gitarre auf der Bühne, oder es bittet eine ganze Big Band zum Hörgenuss. Die Bielefelder Band Randale steht mit Mai Cocopelli, Suli Puschban, Markus Rohde und Geraldino – Mitgliedern von kindermusik.de – auf der Bühne. Dabei klingt Randale so, als als ob die Ärzte, die Ramones und Housemartins zusammen mit Johnny Cash Kindermusik machen würden. „Der Hardrockhase Harald“ ist bei kleinen und großen Rockern gleichermaßen bekannt und beliebt. Zusammen präsentieren alle Musiker ein vielfältiges Programm mit Songs aller Beteiligten. Bunt und facettenreich. 25.10.2016, 10:00 Uhr

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Neue Philharmonie Hamburg DIE VIER JAHRESZEITEN

Konzertmeister Tigran Mikaelyan und Violinist Alexey Naumenko bringen mit dem Kammerorchester der Neuen Philharmonie Hamburg in der Rudolf-Oetker-Halle „Le quattro stagioni“ – Die vier Jahreszeiten von Vivaldi – und weitere Meisterwerke zum Klingen. Die neue Philharmonie Hamburg, vor 15 Jahren von freischaffenden Berufsmusikern aus aller Welt gegründet, hat sich einen führenden Platz in der norddeutschen Musiklandschaft erarbeitet. Das Herzstück des dynamischen Orchesters ist das Kammerorchester. Es spielt seit seiner Gründung in kaum veränderter Besetzung und lässt sich bis hin zu einem großen Symphonieorchester mit Chor ausbauen. 04.12.2016, 17:00 Uhr & 20:00 Uhr

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Drei Sparren BENEFIZKONZERT

Die rund 40 Musiker des symphonischen Blasorchesters „Drei Sparren“ unterstützen mit einem Benefizkonzert den „Tag der pflegenden Angehörigen“ und haben dafür ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Es kommt mal swingend, mal ruhig, mit klassischen und moderne Töne daher. Mit der klassischen Rockballade „Music“ von John Miles widmen sich die „Drei Sparren“ ebenso der Liebe zur Musik wie mit Giacomo Puccinis Arie des Prinzen Kalif im Turandot. Außerdem zu hören sind Auszüge bekannter James Bond Melodien. 19.09.2016, 19:00 Uhr

Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Cuarteto Rotterdam

Das 2004 gegründete Quartett gilt als eines der besten europäischen Tango-Ensembles. Für die vier Musiker, die sich während ihres Studiums in Rotterdam kennenlernten, ist Tango Leidenschaft, Virtuosität und Kraft. Die klassische Formation mit Bandoneón, Violine, Piano und Kontrabass verspricht ein Klangerlebnis, das sich zwischen Tradition und Moderne bewegt. Mit der „Hommage à Astor Piazzolla“ wandelt das Cuarteto Rotterdam auf den Spuren des großen Erneuerers des Tangos. Neben Klassikern wie „Adiós Nonino“ und „Oblivion“ interpretieren die Musiker auch unbekanntere Kompositionen wie „Lo Que Vendrá“ oder „Marrón Y Azul“. 16.04.2017, 20:00 Uhr

Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle 32 ROH

Fotos: Dominik Bukmann, Tigran Mikaelyan, Promotion

HOMMAGE À ASTOR PIAZZOLLA


DAS NEUE REINHEITSGEBOT FÜR WASSER.


M U S I K K U LT U R E N

MIT T WOCHSKONZERTE

MUSIK AUS ALLER WELT IMMER WIEDER MITTWOCHS: DAS KULTURAMT DER STADT BIELEFELD HAT SO EINIGE HOCHKARÄTER AUS DEM HUT GEZAUBERT UND EINE ATTRAKTIVE VERANSTALTUNGSREIHE ZUM THEMA MUSIKKULTUREN DER WELT AUF DIE BEINE GESTELLT. UND DAS BESTE: DER EINTRITT BETRÄGT 5 EURO, 3 EURO ERMÄSSIGT UND MIT DEN BIELEFELD-PASS IST MAN MIT 1 EURO DABEI. DEN VERANSTALTERN IST ES EIN HERZENSWUNSCH, KULTUR EINEM BREITEN PUBLIKUM ZUGÄNGLICH ZU MACHEN. UND WER KEINE KARTEN FÜR DIE RUDOLF-OETKER-HALLE ERGATTERN KONNTE, DER STELLT EINFACH SEIN RADIO AN,

Royal Street Orchestra

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Fotos: Kulturamt Bielefeld

DENN DIE KONZERTE WERDEN JEWEILS LIVE AUS DEM KLEINEN SAAL AUF WDR3 ÜBERTRAGEN.


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en Auftakt bestreitet am 16.11.2016 das Royal Street Orchestra – Das Königliche Straßenorchester. Die Kontraste können nicht größer sein – neun junge Männer mit verschiedenen musikalischen Hintergründen. Sie finden sich zusammen und gründen das Royal Street Orchestra. Unter ihnen ein Bosnier, ein Serbe und ein Grieche, der türkische Melodien spielt. Doch trotz – und gerade wegen – dieser Unterschiede bilden sie eine starke Stimme, die traditionelle Ton-, Takt- und Lebensarten der individuellen Lebenseinflüsse der Musiker repräsentiert. Die euro-orientalische Tonkunst wird mit westlicher Clubmusik auf nie dagewesene Weise verbunden, ohne dabei Klischees zu bedienen. Das Royal Street Orchestra ist seit sechs Jahren äußerst erfolgreich. Nicht nur Auftritte beim Sat.1 Frühstücksfernsehen und beim Funkhaus Europa, sondern auch ein Auftritt zum 40. Jubiläum des Pina Bausch Tanztheaters absolvierte das Royal Street Orchestra und wurde zu recht 2015 mit dem Creole NRW- Preis ausgezeichnet. Einen Monat später, am 14.12.2016, geht es weiter mit der Nordic Christmas Tour. „Julerosen“ heißt das Programm. Dabei steht „Jule“ nicht für den Sommermonat, sondern ist das dänische Wort für Weihnachten. Julerosen – die Christrosen – ist ein stimmungsvolles Weihnachtskonzert und führt auf eine winterliche Reise durch den Norden: Ins eisigkalte Karelien, wo Hoffnung aus tiefen Flötentönen klingt; zu schwedischen Liedern von St. Staffan, der seine Pferde durch schneebedeckte Wälder lenkt; in die Straßen von Kopenhagen, wo ein kleines Mädchen seine Schwefelhölzer verkauft. Helene Blum und Harald Haugaard haben einige der besten Künstler Skandinaviens eingeladen. Mit ihnen bilden sie ein Ensemble, was den ganzen Reichtum nordischer Musik zeigt.

Die Sängerin Helene Blum und der Geiger Harald Haugaard gehören weltweit zu den gefragtesten dänischen Künstlern. Sie stellen die nordische Tradition in einen aufregenden, modernen Kontext. Lustvoll und mit souveräner Leichtigkeit bewegen sie sich dabei zwischen Folk, Klassik, Jazz und Ballade. Ob melancholische Lieder oder ausgelassene skandinavische Tänze, rein akustisch oder mit elektronischen Sounds verwoben – ihre Musik hat Anmut, Kraft, Poesie und viel Seele. Haugaards grandioses Spiel auf der Fiddle und Helene Blums einfühlsamer Gesang sind tief berührend. Da atmet jeder Ton. Und ehe man es sich versieht, ist das neue Jahr angebrochen. Am 11.1.2017 sind die Semitones im Kleinen Saal der RudolfOetker-Halle zu Gast – ein algerisch-israelisch-deutsches Bandprojekt. Sephardische Musik verbindet auf eindrucksvolle Weise jüdische und islamische Kulturelemente miteinander. In dieser Tradition begegnen sich die türkisch-jüdische Sängerin Hadass Pal Yarden und der deutsch-algerische Sänger und Multiinstrumentalist Momo Djender in einem fulminanten Konzertprojekt des Komponisten Max Doehlemann. In Arabisch, Hebräisch, Ladino, Türkisch und Französisch und mit traditionellen Instrumenten wie Mandol, Oud und Duduk verbinden die Musiker orientalisch-jüdische Klangwelten, ohne dabei Unterschiede zu verwischen. Die Sängerin und Komponistin Hadass Pal Yarden sammelt und interpretiert die urbane judeo-spanische (Ladino-)Musik aus Istanbul, Izmir, Thessaloniki und Jerusalem. Sie studierte am Istanbuler Konservatorium türkische Musik und Ethnomusikologie und lebt in Jerusalem. Momo Djender vereint als Sänger und Multiinstrumentalist Jazz, Soul und Pop mit maghrebinischen Musiktraditionen. Sein erstes Album hielt sich wochenlang in den algerischen Top Ten. Es folgten gemeinsame Aufnahmen und Touren mit Sting und Klaus Doldinger. Das wird sicherlich ein sehr spannender Abend, der lange im Gedächtnis bleibt.

Harald Haugaard & Helene Blum

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M U S I K K U LT U R E N

Sedaa

Semitones

Die nächste Station der musikalischen Kulturreise führt die Besucher am 15.2.2017 in den Orient. Unter dem Motto: „Mongolian meets Oriental” kommt die Formation Sedaa nach Bielefeld. “Sedaa“ bedeutet im Persischen „Stimme“ und verbindet die traditionelle mongolische mit der orientalischen Musik zu einem ebenso ungewöhnlichen wie faszinierenden Ganzen. Die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargal, Naraa Naranbaatar – bekannt durch die Gruppe Transmongolia – und der virtuose Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu nehmen ihr Publikum gemeinsam mit dem iranischen Multiinstrumentalisten Omid Bahadori in eine wahrhaft exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe. Die Grundlage ihrer modernen Kompositionen bilden Naturklänge – erzeugt mit traditionellen Instrumenten und durch die Anwendung uralter Gesangstechniken nomadischer Vorfahren, bei denen ein Mensch mehrere Töne zugleich hervorbringt. Vibrierende Untertongesänge, der Kehlgesang Hömii sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige Morin Khuur. Die perligen Töne des mit 120 Saiten bespannten Hackbretts verschmelzen zusammen mit pulsierenden orientalischen Trommelrhythmen zu einer mystischen Melange der Schwingungen und Stimmungen. Zum Abschluss der Reihe „Mittwochskonzerte“ bekommt die Rudolf-Oetker-Halle Besuch aus Afrika: Azmari verspricht am 15.3.2017 Begegnungen mit einem äthiopischen Troubadour. Der Azmari ist eine schillernde Figur in der traditionellen Musik Äthiopiens. Und so ist es nicht verwunderlich, dass die Azmari häufig mit den Troubadouren des europäischen Mittelalters verglichen werden. Sie spielten zum Tanz auf, brachten in ihren Texten Neuigkeiten und Gerüchte aus fernen Gegenden in Städte und entlegene Dörfer. Oder aber sie spielten und sangen für den Adel, für Könige und Kaiser. Dann bestand ihr Repertoire aus Lobgesängen und Balladen über Heldentaten und die ruhmreiche Geschichte des äthiopischen Kaiserreiches.

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Die ersten Tonaufnahmen von äthiopischer Azmari-Musik überhaupt entstanden 1908 in Berlin. Negadras Tessema Eshete wurde von Kaiser Menelik II nach Deutschland geschickt und hier entstand ein Schatz von mehr als 30 Tondokumenten. Tessema wurde später der berühmteste Dichter seines Landes. Sein Enkel, Tadele Yidnekatchew, hat Dejen Manchelot, Josephine Kronfli und Pit Budde in Addis Abeba zusammengeführt, um ein Musik-Projekt in Deutschland auf die Bühne zu bringen, das sich der Kunst der Azmari und insbesondere dem Erbe des legendären Tessema Eshete widmet. Bei diesem abwechslungsreichen und bunten Programm ist sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei. Die Begegnung mit vielen verschiedenen Musikkulturen ist eine Bereicherung. Und das immer wieder mittwochs im Kleinen Saal der RudolfOetker-Halle.

Die Termine im Überblick Royal Street Orchestra  6.11.2016, 20:00 Uhr 1 Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Helene Blum & Harald Haugard  4.12.2016, 20:00 Uhr 1 Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Semitones  1.01.2017, 20:00 Uhr 1 Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Sedaa  5.02.2017, 20:00 Uhr 1 Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Azmari  5.03.2017, 20:00 Uhr 1 Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle


Rundum Wohlfühlen. Gutschein

für eine zusätzliche Stunde Entspannung Wenn Sie diesen Abschnitt an einer der Kassen der VitaSol Therme vorzeigen, schenken wir Ihnen eine Zusatzstunde für Therme und Sauna. Gültig bis einschließlich 31. Juli 2017. Gilt nicht in Verbindung mit anderen ermäßigten Aktionen. Pro Person nur ein Gutschein einlösbar.

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Oetker 16/17


POP OPER

Hellmuth Opitz

„TILDA“ DIE ENTSTEHUNG EINER POP OPER

IMMER FÜR EINE ÜBERRASCHUNG GUT. NUN STEHT DIE NÄCHSTE GROSSPRODUKTION VOR DER TÜR, DIE AM 2. FEBRUAR 2017 PREMIERE HAT: „TILDA – DIE POP OPER“. DAS LIBRETTO KOMMT VON HELLMUTH OPITZ, DER ALS LYRIKER UND AUTOR VERSCHIEDENER SHORT STORYS ÜBER DIE GRENZEN BIELEFELDS HINAUS BEKANNT IST, DIE MUSIK KOMPONIERT DER DIREKTOR DER MUSIKUND KUNSTSCHULE, JOHANNES STRZYZEWSKI.

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it dem Label „Pop Oper“ kann Hellmuth Opitz gut leben. „Mit einem Musical hätte ich wahrscheinlich Schwierigkeiten gehabt“, erzählt er mit einem Lächeln auf den Lippen. Einen Monat hat er überlegt, ob er das Projekt übernehmen möchte, denn die Arbeit an einem Libretto mit Songtexten und Bühnendialogen ist schon etwas ganz anderes als Gedichte oder Kurzgeschichten. Bereits zum 800-jährigen Stadt-Jubiläum hat er für den „Schlussakkord“, der ebenfalls in der Rudolf-Oetker-Halle aufgeführt wurde, den 115. Psalm zum Bielefeld-Psalm umgetextet. Dabei entstand eine ruppige Liebeserklärung an seine Heimatstadt, die bei der Aufführung beim Publikum sehr gut ankam. Thematische Vorgaben gab‘s bei der Pop Oper nicht, da hatte Hellmuth Opitz freie Hand. Nach etwa einem Jahr Arbeit liegt nun ein Textbuch mit 11 Songs und rund 60 Seiten Text für etwa 20 Rollen vor und dieses ist ständigem Wandel unterworfen; mal muss eine Rolle reingeschrieben werden und dann ändern sich zwangsläufig auch Dialoge. Um Beschreibungen, wie z. B. Gestik und Mimik der Akteure, muss sich der in Bielefeld geborene Autor nicht kümmern, das übernimmt die Regie. Aber worum geht’s eigentlich in „Tilda“?

Foto: Isabel Opitz

DIE MUSIK- UND KUNSTSCHULE BIELEFELD IST


Sieben Schüler müssen an einem Samstagmorgen in der Schule erscheinen und als Strafarbeit einen Besinnungsaufsatz zum Thema „Der Ernst des Lebens“ schreiben. „Nach und nach wird deutlich, warum jeder Einzelne da ist“, skizziert Hellmuth Opitz den Plot. „Allen gemeinsam ist, dass sie etwas ,verbrochen‘ haben, weil sie ihren Träumen gefolgt sind. Ein Junge möchte gern Popmusiker werden und hat die Klassenarbeit in Form eines Raps verfasst. Ein anderes Mädchen, eine Sprayerin, hat auf den Lehrerparkplatz „Highway to Hell“ gesprüht – Dr. Hell ist der Direktor der Schule. Und ein anderer hat mit einem Fußball den physikalischen Aufbau im Labor zerschossen. Jeder der sieben hat sich also etwas zuschulden kommen lassen.“ Als der Lehrer die Schüler alleine lässt, tritt die Reinigungskraft der Schule auf. Said ist aus seiner syrischen Heimat geflohen, in der er als Ingenieur für Wasserkraft gearbeitet hat. Jetzt hat er es nur noch mit Putzwasser zu tun und all seine Träume verloren. „Auch den Schülern rät er, ihre Hoffnungen fahren zu lassen. Die Realität sähe schließlich anders aus“, berichtet der Autor des Stücks. „Nun findet ein Szenenwechsel statt. Es geht ins Land der Traumstehler. Schon an der Grenze werden die Schüler unfreundlich empfangen. Es geht in diesem Land effizient

und rationell zu. Für Träume ist dort kein Platz.“ Schnell merken die Kinder, dass ihre Energie schwindet. Bei einer Traumdealerin tauschen alle Schüler das ein, was noch von ihren Träumen übrig ist, für materielle Dinge – alle außer Tilda, die sich ihren Traum, Tänzerin zu werden, bewahrt hat. Zusammen mit der Schläfin – bewusst eine weibliche Figur – versuchen sie den anderen Schülern und Said wieder Energie zu geben. Ob das klappt, wird man bei der Premiere in der Rudolf-Oetker-Halle sehen und hören. Mit „Tilda“ ist eine wunderschöne Geschichte darüber entstanden, dass es sich lohnt, seine Träume zu verfolgen. Ein Lehrstück mit witzigen und frechen Dialogen und ganz ohne den erhobenen Zeigefinger. Denn der passt weder zu „Tilda“ noch zum Autor. Schon jetzt ist Hellmuth Opitz sehr auf die Umsetzung gespannt. Einige Kompositionen hat ihm Johannes Strzyzewski am Klavier vorgestellt, aber mit dem gesamten Orchester wirkt das selbstverständlich noch ganz anders. Das fertige Bühnenstück in seiner ganzen auf wändigen Inszenierung wird der Autor wahrscheinlich erst bei der Generalprobe zu sehen bekommen. Die Premiere dann gemeinsam mit dem Bielefelder Publikum. (E.B.) www.muku-bielefeld.de

02.02.2017, 11:00 Uhr (Schulvorstellung) 02.02.2017, 19:30 Uhr 03.02.2017, 11:00 Uhr (Schulvorstellung) 03.02.2017, 19:30 Uhr 04.02.2017, 19:30 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

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RUDOLF-OETKER-HALLE

M EI N E RU D O L F - O E T K ER- H A L L E

Alfred Kerscher D

ie Veranstaltungen des Kinderchors waren immer sehr schnell ausverkauft und zogen das Publikum in ihren Bann. Auch Alfred Kerscher, seit 1997 Geschäftsführer der BITel. „Natürlich war ich von der Akustik gleich begeistert, aber auch der Bau an sich hat mich beeindruckt. Ich komme gebürtig aus Bayern und mich hat die Rudolf-Oetker-Halle mit ihren Säulen ein wenig an die Regensburger Walhalla erinnert.“

AN DAS DATUM KANN SICH ALFRED KERSCHER NICHT GENAU ENTSINNEN, AN DAS GEHÖRTE DAFÜR ABER SEHR GENAU. „DAS ERSTE MAL WAR ICH ZU EINEM

zugleich erstaunt es mich auch, dass sich jedes Jahr wieder neue, gute Chöre finden.“

Viele schöne Begegnungen hat der gebürtige Bayer in der RudolfDOLF-OETKER-HALLE. DAS HAT MICH GLEICH GEPACKT.“ Oetker-Halle erlebt. Nach einem EIN BEKANNTER, DER MAL IM CHOR MITGESUNGEN HAT, Konzert der englischen VokalFormation Cantabile erklärte HATTE VON DER SEINERZEIT LIEBGEWONNENEN TRAer einem der Musiker mit dem DITION ERZÄHLT, DASS SICH AUCH DIE EHEMALIGEN er sich bei einem Bier im Foyer IN DER VORWEIHNACHTSZEIT ZU GEMEINSAMEN KONunterhielt mit einem Augenzwinkern, er sei der erste Bitel/ ZERTEN IN DER ALTEHRWÜRDIGEN HALLE TRAFEN. Wer einmal in der Rudolf-OetkerBeatle mit kurzem Haar. Darauf ÜBRIGENS EINE ERFOLGSSTORY FÜR SICH. Halle war, der kommt auch immer bat dieser mit „Just a moment“ wieder. Es müssen nicht immer die um Entschuldigung. Ein kurzer ganz großen Events à la Phil Collins sein, die im Gedächtnis haften Pfiff und seine musikalischen Mitstreiter, die überall im Raum verteilt bleiben. Alfred Kerscher freut sich, dass das Publikum in der Rudolfwaren, stimmten aus dem Stand einen Beatles-Song an. Und das freiOetker-Halle auch durchaus experimentierfreudig ist. „Ich denke da zum lich ohne Mikro. An einem anderen Abend sagte er Axel Prahl an und Beispiel an Sophie Hunger, die mit ihrer Musik eher ein spezielles Klientel erntete Lacher und Applaus, weil er behauptete, das Konzert an diesem anspricht. Da habe ich mich vorher gefragt, ob da wohl viele Besucher Sonntag beginne deshalb um 18 Uhr, weil der Kommissar ja um 20:15 zu den ersten Bielefelder Songnächten 2013/14 kommen werden. Und im „Tatort“ auftreten müsse. auch diese Veranstaltung hat super funktioniert. Eine tolle Sache, die Für die Rudolf-Oetker-Halle wünscht sich Alfred Kerscher noch mehr BITel 2016 zum 4. Mal unterstützt.“ Publikum, damit der Konzertsaal auch die Würdigung erfährt, die ihm

KONZERT DES BIELEFELDER KINDERCHORS IN DER RU-

Die „Nacht der Chöre“ findet seit einigen Jahren auch mit Unterstützung der BITel statt. „Wir haben überlegt, was wir als Bielefelder Unternehmen noch machen könnten. Nach dem Motto: Aus der Region, für die Region. Und so wurde die Veranstaltungsreihe geboren“, berichtet Alfred Kerscher. Und das Erstaunliche, Chöre sind auch weiterhin in. „Die Chormusik ist auch nach all den Jahren nicht totzukriegen. Und das meine ich im besten Sinne“, schmunzelt er. „ Bereits bei der ersten Nacht der Chöre war die Halle gerammelt voll und die Stimmung einfach klasse. Die Szene ist unglaublich lebendig. Es freut mich – und 40 ROH

zusteht. „Die Akustik ist so gut, da braucht man keinen Verstärker. Internationale Stars reisen extra für ihre Aufnahmen nach Bielefeld. Und das Schöne ist doch, dass jeder zu den Veranstaltungen so kommen kann, wie er möchte. Ob im Smoking oder in Freizeitkleidung. Es sind ja schließlich nicht die Wagner-Festspiele.“ Dass Musik verbindet, davon ist der 63-Jährige fest überzeugt. Entsprechend positiv fällt sein persönliches Fazit aus: „Bei all der Programmvielfalt, die in der Halle stattfindet, muss ich feststellen, dass ich noch nie völlig enttäuscht rausgegangen bin. Meist sehr zufrieden und mit einem Lächeln auf dem Gesicht.“ (E.B.)


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Foto: Timo Blaschke


RUDOLF-OETKER-HALLE

Christiane Pfitzner, Thomas Wittland

Roben

FÜR DEN G ROSSEN AUF T R I T T DIE STEHTISCHE VOR DER RUDOLF-OETKER-HALLE SIND EINGEDECKT, DIE BLÄSER SPIELEN AUF UND DIE BLUMENMÄDCHEN BEGRÜSSEN DIE

ANKOMMENDEN GÄSTE. „EINE NEUE SAISON BR AUCHT EINEN FESTLICHEN AUFTAKT UND DER BEGINNT SCHON MIT DEM ANKOMMEN“, ERKLÄRT CHRISTIANE PFITZNER, VORSITZENDE DER THEATER- UND KONZERTFREUNDE BIELEFELD E.V., MIT BLICK AUF DIE BLUMENMÄDCHEN. DIE DURFTEN SICH AUCH IN DIESEM JAHR WIEDER IM FUNDUS DER KOSTÜM­A BTEILUNG DES THEATERS BIELEFELD UMSCHAUEN UND SICH FESTLICH EINKLEIDEN.

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ie Kinder sind ganz stolz, wenn sie lesen, wessen Kostüm sie tragen“, weiß Thomas Wittland und präsentiert gemeinsam mit Christiane Pfitzner ein prachtvolles Kleid, das Melanie Kreuter zuletzt als Gräfin im Rosenkavalier getragen hat. „Ihr Name steht noch auf dem im Kleid eingenähten Label“, erklärt der Leiter der Kostümabteilung. Rund 12.000 Kostüme reihen sich im Kostümfundus auf der Stange aneinander. Darunter sogar noch Kostüme aus dem Jahr 1890. Ein Kleiderschrank, der sich sehen lassen kann. Untergebracht über zwei Etagen, der sich auf über 800 Quadratmetern erstreckt. Mit Kostümen geordnet nach Epochen. Von Renaissance, Barock, Rokoko, Empire und Biedermeier über die Jahrhundertwende bis hin zur heutigen Zeit. Ein Fundus, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Blumenmädchen, die seit vielen Jahren zum Bild des Festlichen Auftakts in der Rudolf-Oetker-Halle gehören, gab es schon zu Zeiten von Klaus Heise. „Das ist eine Idee, die wir übernommen haben“, macht Christiane Pfitzner deutlich. Damals wurden die Mädchen, die im Kinderchor des Theaters unter der Leitung von Horst Henke waren, gebeten bei Ehrungen die Blumensträuße zu überreichen. Als der Chor aufgelöst wurde, sprang der Nachwuchs der Theater- und Konzertfreunde Kinder ein. „Meine Jüngste hat damals auch gerne mitgemacht“, erzählt die Theko-Vorsitzende. Seit einiger Zeit schlüpfen die JunOs aus dem

Kinder- und Jugendchor des Theaters Bielefeld, der bei Opernaufführungen unterstützend mitwirkt, in die Kostüme des Theaters. „Im letzten Jahr waren sie in märchenhafte Kostüme – alle ganz in Weiß – aus Händels Xerxes gekleidet“, erinnert Christiane Pfitzner an die Saisoneröffnung 2015/16. Ins Leben gerufen wurde der Festliche Auftakt bereits vor rund 35 Jahren von dem damaligen Intendanten Heiner Bruns und Christiane Pfitzners Vorgänger Klaus Heise. Dabei ging es zunächst darum, die neuen Künstler des Musiktheaters zu präsentieren. „Und es traf die Rudolf-Oetker-Halle, weil sie schlicht und einfach doppelt soviel Menschen aufnimmt wie das Theater“, so Christiane Pfitzner. Nahezu zeitgleich wurde damals der Bielefelder Operntaler installiert. Eine Auszeichnung für Künstler, die ihr erstes Engagement hatten. Im Laufe der Jahre kam dann der Schauspielpreis hinzu. „Erst bescheiden bei den Mitgliederversammlungen verliehen“, erinnert sich Christiane Pfitzner und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Das habe ich dann geändert. Man muss ja Spuren hinterlassen.“ Und so werden heute Künstler beider Sparten gleichwertig beim Festlichen Auftakt mit Auszeichnungen bedacht. Zwischen zehn und fünfzehn Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis und 17 Jahren sind beim Festlichen Auftakt eingebunden.

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RUDOLF-OETKER-HALLE

Hochzeit mit Hindernissen

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Zur Begrüßung verteilen sie auf den Stufen und im Eingangsbereich der Rudolf-Oetker-Halle Flyer der Thekos und das Abendprogramm. Im Laufe des Abends stehen sie dann selbst auf der Bühne. Überreichen den ausgezeichneten Künstlern Blumen zuammen mit dem Operntaler und dem Schauspielpreis. Rote Rosen regnet es dann noch einmal zum Ende des Abends. Diese werden nämlich jedem Künstler – und das genießt inzwischen ebenfalls Tradition – ebenfalls von den Blumenmädchen und –jungen überreicht. Denn natürlich dürfen nicht nur Mädchen beim Festlichen Auftakt mitwirken. „Auch in diesem Jahr sind beispielsweise wieder zwei Jungen dabei“, so Christiane Pfitzner, die seit zwölf Jahren den Vorsitz wahrnimmt. „Die suchen sich dann gern alte Uniformen aus.“

aber mit Schokolade & Co.“, sagt die Theko-Vorsitzende mit Blick auf mögliche Flecken in den Theaterkostümen. „Das gilt übrigens auch im Anschluss an den Festlichen Auftakt, wenn uns die Blumenmädchen beim Verteilen der Getränke helfen. Sie helfen uns damit sehr, aber Rotwein ist Tabu. Wasser und Weißwein gehen.“ Und ganz ohne Frage sind die jungen Bielefelderinnen und Bielefelder immer ein Hingucker und werden den ganzen Abend über auf ihre Kostüme angesprochen. (C.B.)

Das Aussuchen der passenden Roben im Kostümfundus des Theaters zählt zu den Highlights. „Die Kinder dürfen hier stöbern und sich etwas aussuchen, was ihnen passt“, unterstreicht Thomas Wittland. Allein drei bis vier Nachmittage braucht es bis alle Blumenmädchen – und jungen – eingekleidet sind. „Das ist aufwendig“, weiß Christiane Pfitzner aus Erfahrung. Die Organisation selbst ist inzwischen Routine. Die Kinder erhalten feste Zeiten, die mit dem Kostümfundus kompatibel sind. Ist jeder ausgestattet, werden die Kleider auf der Stange hängend in der Rudolf-Oetker-Halle angeliefert. „Nur einmal fehlte zur Korsage der Rock“, erinnert sich Christiane Pfitzner. „Da mussten wir improvisieren, da wir nicht mehr in den Fundus kamen. Dafür war die Zeit zu knapp. Und natürlich gab es daraufhin Tränen.“ Gerettet wurde der Auftritt der jungen Dame dennoch. Wundervoll frisiert und geschminkt und ausgestattet mit einem Rock aus dem heimischen Kleiderschrank, war der Auftritt dann doch ein voller Erfolg. Betreut werden die Kinder übrigens jedes Jahr von Susann Steitbörger von den Thekos. Von der Anprobe bis zum Ende des Abends in der Rudolf-Oetker-Halle. Sie weiß, wo die Blumen sind, die überreicht werden müssen, versorgt die Blumenmädchen mit Brötchen und Getränken. „Auf keinen Fall

„Lassen Sie sich zu Theaterbesuchen anregen durch Beiträge aus Kernwerken der Opernliteratur wie Verdis ‚Don Carlos‘, Donizettis ‚Liebestrank‘ und ‚Webers Freischütz‘. Freuen Sie sich auf barocke Appetithappen aus Händels ‚Xerxes‘ und Monteverdis ‚Krönung der Poppea‘, und schauen Sie schon mal durchs Schlüsselloch auf einen Ausschnitt des Musicals ‚Hochzeit mit Hindernissen‘.“ Mit dieser Einladung machen die Theater- und Konzertfreunde Lust auf einen spannenden Abend, der wieder abwechslungsreiche Ausblicke auf die kommende Saison verspricht. Neben Ausschnitten aus dem Musiktheater gewähren Intendant Michael Heicks und GMD Alexander Kalajdzic auch erste Einblicke in die Sparten Schauspiel und Tanz. Operndirektorin Sabine Schweitzer moderiert den Abend. Und die Thekos lüften das Geheimnis, wer mit Operntaler und Schauspielpreis ausgezeichnet wird.

Blick durchs Schlüsselloch

03.09.2016, 19.00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Fotos: Corinna Bokermann, Bettina Stöß

Festlicher Auf tak t


Ehrensache Schenken Sie unseren Patienten Ihre Zeit! Wir freuen uns über Ihr ehrenamtliches Engagement in den Bereichen: Engagement für Kinder | Begleitung von Patienten auf den Stationen | Begrüßung am Empfang | Hospizarbeit | Grüne Damen | Büchereiarbeit | HELP – Präventionsprogramm für ältere Menschen | und weitere spannende Einsatzfelder ehrenamtlichen Engagements

„Es bedeutet mir viel, Menschen während ihres Aufenthalts hier im EvKB zu begleiten. Ich nehme mir dafür bewusst Zeit, höre zu, bin einfach da und helfe vorzubereiten – auf das, was kommt. Dabei habe ich in den letzten Jahren ganz intensive Momente erlebt.“ Nina Ross

Information und Kontakt: Ev. Krankenhaus Bielefeld Sandra Kläsener | Referentin Ehrenamt Tel.: 05 21 | 7 72 – 7 93 60 E-Mail: sandra.klaesener@evkb.de www.evkb.de/ehrenamt


RUBRIK

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BL I C K FAN G

DYNAMISCHES SPIEL

KLANG MALEREI ASSOZIATIV ZUM BÜHNENRAUM MIT SEINER DYNAMIK, SEINER KRAFT UND PRÄSENZ HAT MARGARETE KLENNER IN DER RUDOLF-OETKER-HALLE BILDER INSZENIERT, DIE MIT LICHT UND DUNKELHEIT, SCHWERE UND SCHWERELOSIGKEIT, BEWEGUNG UND REGLOSIGKEIT SPIELEN. DIE FOTOGRAFIN UND IHRE DARSTELLERINNEN LASSEN SICH AUF PERFORMATIVE WEISE AUF DIE RÄUME EIN UND ZEIGEN BILDER INNEREN ERLEBENS VON MUSIK. BESONDERER DANK GILT LUCIE MARSMANN.

Fotos: Margarete Klenner

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BL I C K FAN G

MARGARETE KLENNER

Fotografie und Illustration Was sie als Fotografin auszeichnet? „Vielseitigkeit“, bringt es Margarete Klenner kurz und knapp auf den Punkt. „Mich reizt es besonders Aufträge zu realisieren, die mir künstlerische Freiheit lassen. Und ich mag medienübergreifende Projekte.“ Besonders am Herzen lagen ihr in den letzten Jahren unter anderem Portfolioillustrationen und Fotografien für Tänzer und Schauspieler, die 3-tägige Reportage der Hochzeit von Laura Karasek am Tegernsee sowie ein großes laufendes Projekt von Image­fotografie für die Christophorus Residenzen. Bielefeld fühlt sich die Künstlerin, die 1978 in Tychy (Polen) geboren wurde, seit ihrem Studium der Fotografie & Medien an der Fachhochschule verbunden. www.margareteklenner.de & www.photographie-paar-excellence.de 48 ROH


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HISTORIE

D I E RU D O L F - O E T K ER- H A L L E I M WA N D EL D ER Z EI T

Bielefelder Geschichte(n) WENN STEINE SPRECHEN KÖNNTEN, DANN HÄTTE DIE RUDOLF-OETKER-HALLE SO EINIGES ZU ERZÄHLEN. ZAHLREICHE KONZERTE UND VERANSTALTUNGEN UNTERSCHIEDLICHSTER STILRICHTUNGEN, PAUSENGESPRÄCHE DER VIELEN BESUCHER UND NATÜRLICH TEILE DEUTSCHER GESCHICHTE, DIE DER EHRWÜRDIGE KONZERTBAU SEIT SEINEM ERSTEN KONZERT AM 31. OKTOBER 1930 HAUTNAH ERLEBT HAT.

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ohannes Brahms, Johann-Sebastian Bach und Ludwig van Beethoven standen beim Festkonzert zur Einweihung auf dem Programm. Es spielte das verstärkte Städtische Orchester unter der Leitung von Max Cahnbley. Als Solisten traten Professor Georg Kuhlenkampf aus Berlin (Violine) und Professor Heinrich Boell an der Orgel auf. Das Festkonzert wurde sogar vom Rundfunk aufgenommen und gesendet. In den 1930er Jahren sicherlich keine Selbstverständlichkeit. Ein feierlicher Augenblick für die Stadt Bielefeld, soeben erst Großstadt geworden, und ein nicht zu unterschätzender Impuls für die damalige Musik- und Chorszene. Ob die großzügige Stifterin des Konzertbaus im Westen der Stadt, Karoline Oetker, zur feierlichen Eröffnung kam, wissen wir leider nicht. Jedenfalls existiert keine Fotografie von diesem Abend, die diese Annahme belegen könnte.

HERZ ENSS ACHE Kultur Förderung!

Kleinod: der Kleine Saal

Dunkles Kapitel Für das musikalische Leben in Bielefeld war der Bau der Rudolf-OetkerHalle eine Initialzündung. Viele Chöre und Orchester fanden eine würdige Heimat. Wie beispielsweise der „Kinderchor Bielefeld“, Abt. Volkschor Bielefeld, der am 14. Dezember 1930 gegründet worden war. Und schon bald schallte der vielstimmige Gang durch den Konzertsaal mit seiner einzigartigen Akustik. Bereits zu dem Zeitpunkt sangen 170 Kinder mit. Die Rudolf-Oetker-Halle wurde begeistert von den Bielefeldern aufgenommen. Doch bald schon übernahmen die Nationalsozialisten die Macht und auch die Rudolf-Oetker-Halle wurde zu politischen Zwecken instrumentalisiert. Am 20. April 1933 – dem Geburtstag Adolf Hitlers – wurde die Konzerthalle aufwendig illuminiert, ein überdimensioniertes Hakenkreuz auf dem Dach installiert und ein Portrait des selbsternannten „Führers“ auf die Außenwand projiziert. Bei einem abendlichen Fackelzug wurde der Bürgerpark in „Adolf-Hitler-Park“ umbenannt. Der Legende zufolge gab es auch Bestrebungen der Nazis, der Rudolf-Oetker-Halle einen neuen Namen – „Adolf-Hitler-Halle“ zu verpassen. Das sei jedoch durch die Intervention der Familie Oetker verhindert worden. Das Hakenkreuz, das kurz zuvor auf der Oetker-Halle zu sehen war, wurde übrigens zu den Feierlichkeiten zum 1. Mai auf der Sparrenburg angebracht. „Sieg Heil der Deutschen Arbeit“ war in Leuchtschrift auf dem Turm zu lesen. Dazu gab's Feuerwerk. Während der 1940er Jahre blieb auch Bielefeld nicht von den Bombenangriffen verschont. Beim großen Bombenangriff auf Bielefeld am 30. September 1944 wurde der nordwestliche Vorbau an der Lampingstraße getroffen. Ein vergleichsweise kleiner Schaden.

Nicht bloß zuschauen – dabei sein! Das Theater hautnah erleben, die Künstler kennenlernen, mit Regisseuren und Dirigenten sprechen. Seit über 60 Jahren schlagen wir eine Brücke zwischen Bühne und Publikum und bringen Menschen zusammen, deren Leidenschaft das Theater ist. Gemeinsam eine Vorstellung besuchen, darüber diskutieren, fachsimpeln, lachen. Oder gemeinsam eine Reise machen. Eine schöne Zeit haben! Schaffen Sie mit uns mehr Räume für Kunst und Kultur, mehr Raum zum Spielen – und Freiräume für den Kopf. Jetzt Mitglied werden!

Theater- und Konzertfreunde Bielefeld e.V. Altstädter Kirchstraße 14 | 33602 Bielefeld Tel. (0521) 17 94 64 | Fax (0521) 17 94 84 info@theko-bielefeld.de www.theko-bielefeld.de

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HISTORIE

Letzter politischer Akt

Festakt für den neuen Rat der Stadt Bielefeld

Aufatmen & neuer Anfang Im Frühjahr 1945 war der Krieg vorbei und mit der Befreiung verschwanden auch die größenwahnsinnigen Nazi-Machthaber von der Bildfläche. Die Bielefelder Altstadt lag – wie unzählige andere Städte auch – in Trümmern. Die unmittelbare Nachkriegszeit war von Mangel geprägt, der sich in allen Bereichen zeigte. Wohnraum und Nahrungsmittel waren knapp, die kriegstraumatisierte Bevölkerung war mit dem Wiederaufbau beschäftigt. Vor diesem Hintergrund ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass der Kulturbetrieb schon sehr rasch nach Kriegsende wieder seinen Betrieb aufnahm. Die Menschen lechzten nach ein bisschen Ablenkung. Die Lichtspielhäuser erlebten einen ungeahnten Boom. Und im September 1945 erklang im Großen Saal mit dem Requiem von Mozart wieder das erste Konzert der Nachkriegszeit in der Rudolf-Oetker-Halle. Leider ist nicht überliefert, wie viele Besucher kamen und welchen Eindruck sie von dem Konzert mit nach Hause nahmen. Oft wird die unmittelbare Nachkriegszeit in Deutschland als „Stunde Null“ bezeichnet. Die Menschen seinerzeit mögen das möglicherweise so empfunden haben. Daneben gab es jedoch ebenso viele Kontinuitätslinien, die über das Kriegsende hinausreichten. Die Alliierten hatten schon bald begriffen, dass sie beim Wiederaufbau des Landes auf die Mithilfe der deutschen Bevölkerung angewiesen waren. Gemäß ihren politischen Zielsetzungen forcierten die westlichen Alliierten die Etablierung der Demokratie. Dazu gehörten auch die Parteigründungen. Entgegen den Nutzungsbedingungen der Rudolf-Oetker-Halle fand am 26. Oktober 1945 der feierliche Gründungsakt der Bielefelder SPD im Großen Saal statt. Ob dies in der Ermangelung einer Versammlungsstätte ähnlicher Größenordnung begründet lag oder ob andere Gründe dafür verantwortlich waren, darüber kann nur spekuliert werden. Fest steht allerdings, dass das erste Ratsgremium der Stadt wenige Monate später, nämlich am 21. Januar 1946, ebenfalls in einem Festakt in der Rudolf-Oetker-Halle ernannt wurde.

Im Jahr 1948 wurde die Rudolf-Oetker-Halle noch einmal „zweckentfremdet“. Nicht nur das politische System und das gesellschaftliche Leben waren nach zwölf Jahren Terrorregime zerrüttet, sondern auch um die deutsche Wirtschaft stand es zunächst nicht zum Besten. Die Banken waren überschuldet und der Geldüberhang war enorm. Eine neue Währung musste her. Die Vorbereitungen des „Tag X“ erfolgte unter strengster Geheimhaltung. Die neuen Geldscheine, die DM, wurden in den USA gedruckt und nach Frankfurt am Main geflogen. In Bielefeld traf das neue Geld am 14. Juni ein. Die Stadt wurde in sieben Bezirke mit 60 Zahlstellen eingeteilt, in denen am nächsten Tag pro Kopf 40 Deutsche Mark ausgezahlt werden sollten. Kurzerhand wurden auch die Gästegarderobe der Rudolf-Oetker-Halle zur Auszahlungsstelle umfunktioniert. Allein in Bielefeld wurde an einem einzigen Tag 5,5 Millionen DM an die Bevölkerung ausgezahlt. Soweit bekannt, wurde die Rudolf-Oetker-Halle damit am 20. Juni 1948 letztmalig für etwas anderes verwendet, als für Konzerte und anspruchsvolle Kulturveranstaltungen. In der Folgezeit sollten sich weltbekannte Dirigenten und Pianisten hier die Klinke in die Hand geben. Waren in der unmittelbaren Nachkriegszeit noch primär deutsche Orchester zu Gast, so begann ab 1952 mit einem Konzert der Wiener Symphoniker unter Herbert von Karajan die programmatische internationale Ausrichtung der Konzerthalle. Fortan kamen Orchester aus u. a. Italien, der Schweiz, Bulgarien, Ungarn, Frankreich, England, Spanien, Schweden, Israel und Irland. 1968 öffnete die Rudolf-Oetker-Halle ihre Pforten auch für Künstler der Unterhaltungsmusik. Bis zum Bau der Stadthalle hatte es für diese Art der kulturellen Veranstaltung ebenfalls keinen Raum gegeben. So kam es, dass eine Reihe prominenter Künstler wie z. B. Udo Jürgens, Hildegard Knef, Gilbert Becaud, Catarina Valente, Reinhard Mey, Mireille Mathieu, Roger Withaker, Ivan Rebroff und Harald Juhnke in Bielefeld zu Gast waren. Seit geraumer Zeit finden auch regelmäßig Kabarett-Veranstaltungen im Großen und im Kleinen Saal statt. Und ja, Udo Lindenberg war auch schon da. Allerdings nur ein Mal. Dem Vernehmen nach gingen beim Konzert einige Stühle zu Bruch und Udo erhielt Hausverbot. Ja, die Rudolf-Oetker-Halle hat in den vergangenen 86 Jahren viel erlebt. Ach, könnte sie doch sprechen! (E.B.)

In den ersten Jahren der Nachkriegszeit wurde die Rudolf-Oetker-Halle auch oft für Ausstellungen – auch mit internationalem Flair – genutzt. Am 9. Juni 1946 wurde z. B. die Kunstausstellung „Westfälische Sezessionen 1945“ in Zusammenarbeit mit dem Bielefelder Kunstverein eröffnet. Ihr folgte Ende September die Ausstellung „40 Jahre Bielefelder Kunst“, die insgesamt 276 Werke von 75 Künstlern zeigte. Vom 7. Februar bis zum 3. März 1947 schaute die literarisch interessierte Welt auf Bielefeld. Die „altehrwürdige Dame“ beherbergte die internationale Buchausstellung „Deutsches Buchschaffen – Leistungsschau deutscher Verlage 1945-46 – Sonderschau Bücher des Auslands“. Erstmals seit Kriegsende umfasste eine Buchausstellung alle vier Besatzungszonen. Trotz klirrender Kälte und einer nur mäßig geheizten Halle – zwischenzeitlich brach die Bus- und Straßenbahnverbindung zusammen – wurden 23.000 Besucher gezählt. In den weiteren Jahren folgten weitere Ausstellungen, wobei die zum 200. Geburtstag von Goethe mit 35.000 Besuchern wahrscheinlich die erfolgreichste war. 52 ROH

1948: Bielefelder warten auf die D-Mark.


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20 JAHR E BIELEFELDER K ABAR E T T PR EIS

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SCHATZ SUCHER Interview: Stefanie Gomoll

FALLS DER BEGRIFF TRÜFFELSCHWEIN NICHT ZU DESPEKTIERLICH IST, DANN BRINGT ER DAS BESONDERE TALENT DER KABARETTGEMEINSCHAFT BIELEFELD PERFEKT AUF DEN PUNKT: DIE MITGLIEDER HABEN DEN RICHTIGEN RIECHER, FÖRDERN BISLANG UNENTDECKTE SCHÄTZE ZU TAGE. 20 JAHRE IST ES HER, DA HATTEN VOLKER SURMANN UND INGO BÖRCHERS EINE IDEE.

Ingo Börcher s

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ie gründeten die Kabarettgemeinschaft Bielefeld e. V., riefen den ersten Bielefelder Kabarettpreis aus und nagelten den Pudding an die Wand. Denn so sieht der Preis aus, um den der hoffnungsvolle Nachwuchs seitdem alljährlich im Zweischlingen kämpft. Im Vorstand sind die beiden zwar nicht mehr, aber sie lassen es sich nicht nehmen, die große Jubiläums-Gala zu moderieren. „Als Kleinkünstler freue ich mich besonders, mit großem Besteck auf die Bühne zu gehen“, lacht Ingo Börchers. „Da müssen dann auch mal die guten Schuhe raus.“ Was das Publikum außer herausgeputzten Moderatoren sonst noch erwarten darf, verrät der Bielefelder im Interview. Hätten Sie damals damit gerechnet, dieses Jubiläum zu feiern? Ingo Börchers: Im Leben nicht (lacht). Wir waren einfach froh, dass es gleich bei der ersten Ausgabe so eine positive Resonanz gab. Der Kabarettpreis ist auf beiden Seiten ein Selbstläufer geworden: Das Publikum ist interessiert und die Künstler auch; damit konnten wir nicht rechnen. Heute gibt es ja inflationär viele Preise, aber unser Profil, dem ganz jungen Nachwuchs eine Chance zu geben, ist nach wie vor ein Alleinstellungsmerkmal. Schön finde ich auch, dass der Wettbewerbsgedanke gar nicht so hoch gehalten wird. Das fühlen auch die, die nicht auf dem Siegertreppchen stehen. Wir wollen den Künstlern ein schönes Forum geben. Wie feiern Sie das Jubiläum? Ingo Börchers: Die Gala nach zehn Jahren hat uns so viel Freude bereitet, dass wir am Konzept nichts ändern wollten. Wir haben die Preisträger der 2. Dekade eingeladen. Ausnahme: Markus Barth, der hat es vorgezogen, auf Weltreise zu sein. Dafür kommt ein Special Guest aus den ersten zehn Jahren. Den Namen verraten wir aber noch nicht, ehe der Vertrag steht, da bin ich ostwestfälisch-defensiv (schmunzelt). Sehr gefreut und überrascht hat uns, wie bereitwillig die Zusagen kamen. Einige haben Karriere gemacht und würden die Rudolf-Oetker-Halle auch mit ihrem Soloprogramm füllen. Da die Gage durch zehn geht, darf man da Idealismus unterstellen. Wir haben den Künstlern ein Forum gegeben, heute schenken sie uns etwas. Hat der Bielefelder Kabarettpreis Karrieren angestoßen? Ingo Börchers: Wir sind stolz darauf, dass wir einen guten Blick dafür haben, wer das Potenzial hat, sich zu entwickeln. Wir waren im Laufe der Jahre ganz gute Schatzsucher. Ob der Preis Karrieren befördert, ist schwer zu beurteilen. Aber namhafte Agenturen rufen uns oft nach dem Preis an und fragen, was auf dem Markt ist. Welche Teilnehmer der letzten 20 Jahre haben Sie besonders beeindruckt? Ingo Börchers: Auf jeden Fall Martina Schwarzmann. Die ist mit tiefstem Bayrisch aufgetreten und ich habe gedacht: Mag das gut gehen? Aber das Publikum hat ihre bodenständige, warmherzige Art sofort ins Herz geschlossen. Und kurze Zeit später ist sie in München voll durchgestartet. Bei Bodo Wartke war mit sofort klar, dass er durchstarten würde. Wer für mich herausstach, waren Team & Struppi, die mit ihrer anarchischen Art das Genre komplett auf links gedreht haben. All diese Begegnungen mit Künstlern, und Sequenzen aus den Programmen sind meine eigene Schatzkiste. Und es ist spannend zu sehen, dass es auch Menschen gab, die nicht auf dem Siegertreppchen standen und es trotzdem geschafft haben, so wie etwa Abdelkarim. In seinem Fall freut mich das besonders, denn er ist Bielefelder. Viele wissen gar nicht, was diese Stadt zu bieten hat. Wir könnten uns als Ostwestfalen etwas mehr Selbstbewusstsein gönnen.

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20 JAHR E BIELEFELDER K ABAR E T T PR EIS

Wie hat sich die Kabarett- und Comedy-Szene verändert? Ingo Börchers: Der Boom der Poetry-Slams hat Kabarett und Artverwandtes befeuert, das Genre sehr erfrischt. Wenn, wie bei Team & Struppi, ein Poetry Slammer und ein Schauspieler etwas zusammen aushecken, führt das zu chemischen Reaktionen, bei denen Neues entsteht. Es gibt immer Jahre des Stillstandes und dann passiert wieder was. Im Großen und Ganzen sehe ich in den letzten 20 Jahren zwei Strömungen: Mit dem Entstehen von Stand-up-Comedy-Formaten wie Night Wash oder Quatsch Comedy Club wurde ein schnelles Tempo eine Weile wichtiger als inhaltliche Relevanz. Inzwischen wird es wieder politischer. Der aufklärerische Gedanke kehrt zurück, etwas wilder und frischer, und vielleicht wird eher das Konsumverhalten seziert als die Parteienlandschaft. Außerdem sind Genre-Grenzen nicht mehr so relevant, das gefällt mir. Die alte Tante Kabarett, Stand-up und Slam kommen zusammen. Ich finde es toll, dass uns etwas älteren Kollegen damit Feuer unter dem Hintern gemacht wird (lacht)

Siegertypen So mancher, der einst hoffnungsvoll im Zweischlingen sein erstes Programm präsentierte, hat den Sprung vom Amateur zum Profi geschafft und füllt heute locker die ganz großen Hallen. Und einige, wie etwa Bülent Ceylan, der 2001 den ersten Platz belegte, haben längst eigene Shows im TV. Eindeutig zu den Siegertypen zählen auch Klavier-Kabarettist Bodo Wartke (2000) und Marc-Uwe Kling (2006), der seit seinen „KänguruChroniken“ eine steile Karriere hingelegt hat. Und obwohl Ingo Börchers sich insgesamt mehr Teilnehmerinnen wünschen wür-

10.05.2017, 20:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

de, standen auch drei Frauen auf dem Siegertreppchen: Martina Schwarzmann (2002), Dagmar Schönleber (2003) und Katie Freudenschuss (2015). Sie alle haben es nicht nur in Bielefeld weit gebracht. Aber selbst wer „nur“ auf dem 2. oder 3. Platz gelandet ist, hat gute Chancen auf Erfolg. Das beweisen Vince Ebert (1999) und der Bielefelder Abdelkarim (2011). Und sogar die „Unplatzierten“ müssen sich nicht grämen. So ging Luke Mockrigde 2012 leer aus, seine Auftritte in Bielefeld sind aber mittlerweile stets ausverkauft. Eine Liste mit allen TeilnehmerInnen der letzten 20 Jahre findet sich unter neu.kabarett-bielefeld.de.

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1 Luke Mockridge, 2 Bülent Ceylan, 3 Katie Freudenschuss, 4 Dagmar Schönleber

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Bei der ersten Gala 2007 wurde schon einmal Zwischenbilanz gezogen und alle Sieger der ersten zehn Jahre kamen in die Rudolf-Oetker-Halle. Und weil’s so schön war, geben sich nach 20 Jahren wieder die Sieger der letzten Dekade die Ehre, um sich vor großem Publikum zu präsentieren. Dass sie verdient gewonnen haben, beweisen Martin Zingsheim, Katie Freudenschuss, Tobi Katze, Lennart Schilgen, Khalid Bounouar, Till Reiners, Moritz Neumeier von Team & Struppi, Matthias Reuter und Ensemble Weltkritik sowie ein Überraschungsgast. Veranstalter ist die Kabarettgemeinschaft Bielefeld e.V. in Zusammenarbeit mit NewTone und dem Kulturamt Bielefeld. Ingo Börchers und Volker Surmann moderieren den Abend.

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Fotos: Alexander Grüber, Marco Sensche, Promotion

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BIELEFELDER SONGNÄCHTE

Kultur macht eine Stadt erst lebenswert „CLEVERE SONGTEXTE UND KÜNSTLER, DIE MIT IHRER MUSIK ETWAS RÜBERBRINGEN WOLLEN“ – DAS IST FÜR MERLIN MARIA NOWAK DIE GEMEINSAME KLAMMER DER SONGNÄCHTE. „DARÜBER STILEN PRÄSENTIEREN“, UNTERSTREICHT DIE JUNGE KULTURPÄDAGOGIN UND -MANAGERIN, DIE SEIT 2015 BEIM KULTURAMT ARBEITET.

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Fotos: Stefanie Gomoll, Promotion

HINAUS WOLLEN WIR EINE MÖGLICHST GROSSE BANDBREITE AN VERSCHIEDENEN MUSIKALISCHEN


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ie gut das gelungen ist, beweisen bereits die beiden sehr unterschiedlichen Konzerte in der Rudolf-Oetker-Halle. Insgesamt umfasst die Reihe, die gemeinsam vom Kulturamt Bielefeld und Newtone organisiert wird, fünf Veranstaltungen. „Wir schauen immer ganz bewusst, dass mindestens ein Konzert in der Rudolf-Oetker-Halle stattfindet, denn sie ist einfach ein unglaublich schöner Veranstaltungsort“, betont die Bielefelderin. „Nicht nur für Klassik, sondern auch für Jazz, Pop und Chanson.“ Die Eröf f nu ng der Songnächte geht a m 4.10.2016 in der intimen Wohnzimmeratmosphäre des Kleinen Saals über die Bühne. „Die Band Tonträger kommt aus dem Bereich Kleinkunst/Kabarett. Dahinter stecken vier Jungs aus Berlin. Einer von ihnen, Lennart Schilgen, hat 2016 den Bielefelder Kabarettpreis gewonnen. Die Band bietet Entertainment, das unglaublich viel Spaß macht.“ Das aktuelle Programm „Leiser Lärm“ ist geprägt von Ohrwurm-Melodien, die Hand in Hand gehen mit Wortwitz und verspielten Arrangements, die auf wohlgereimte, mal subtile, mal skurrile Geschichten treffen. Die zweite Künstlerin, die am 7.1.2017 im Großen Saal auftritt, ist Jasmin Tabatabai. „Viele kennen sie als Schauspielerin, sie ist aber auch eine großartige Musikerin“, unterstreicht Merlin Maria Nowak. „Für den Film ‚Bandits‘ hat sie die Filmmusik geschrieben, das war ihr Durchbruch, bei dem sie Musik und Schauspiel verbinden konnte. Sie hat eine rauchige Stimme, eine ganz eigene Klangfarbe, die zugleich warm, aber auch cool und lässig klingt. Das wird sehr spannend.“ Während sie bei den Songnächten schon aus beruflichen Gründen vor Ort ist, schätzt Merlin Maria Nowak die Rudolf-Oetker-Halle auch privat. „Als Schülerin war ich das erste Mal dort, bei einem Konzert der Jungen Sinfoniker. Heute gehe ich gerne in klassische Konzerte, aber auch zu Comedy.“ Das Interesse an Kultur hat sie von ihrer Familie mitbekommen. Museums-, Konzert- oder Theaterbesuche schätzte sie schon als Jugendliche. „Für mich macht Kultur eine Stadt überhaupt erst lebens- und liebenswert“, resümiert die 26-Jährige. „Das Kulturangebot prägt den Charakter einer Stadt. Und da ist Bielefeld sehr gut aufgestellt.“ Kein

Tonträger

Wunder, dass Merlin Maria Nowak nach ihrem Studium der Kulturpädagogik und des Kulturmanagements in Mönchengladbach gleich wieder in ihre Heimatstadt zurückgekehrt ist. Dass sie heute als Programmplanerin selbst zum breiten Kulturangebot beiträgt, ist kein Zufall. Schon während ihres Studiums hat die Bielefelderin ein Pra xissemester beim Kulturamt gemacht und 2013 das Tanzfestival mit betreut. Neben den Songnächten ist sie unter anderem für die Reihe „Mittwochs auf der Burg“ zuständig, hat das Sommertheater auf dem Klosterplatz ins Leben gerufen und organisiert gemeinsam mit dem Theater die alljährliche große Kulturgala. Zusammen mit Newtone ist sie außerdem für die Organisation der Nacht der Chöre in der Rudolf-OetkerHalle zuständig. „Jedes Jahr überlegen wir, ob wir überhaupt noch Chöre finden“, lacht Merlin Maria Nowak. „Aber es gibt immer wieder neue Gruppen aus Bielefeld und der Region, die noch nicht dabei waren. Chormusik ist heute unglaublich vielseitig, von Klassik über Gospel bis Pop. Die Veranstaltung ist jedes Jahr ein echtes Highlight für die Besucher und die Chöre selbst.“ (S.G.)

Die Songnächte im Überblick Tonträger 

 4.10.2016 0 Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Lilly Among Clouds 

 3.11.2016 0 Tor 6 Theaterhaus

Jamin Tabatabai & David Klein Quartett 

 7.01.2017 0 Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Jesper Munk 

09.02.2017 Forum

Torpus & The Art Directors 

 7.02.2017 1 Falkendom

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BIELEFELDER SONGNÄCHTE

Melancholie und Anmut LEISE ERKLINGT DAS PIANO, BASS UND SCHLAGZEUG MISCHEN SICH BEHUTSAM DAZU, VERWUNDBAR UND WÄRMEND SETZT DIE STIMME EIN, FRAGT „WAS SAGT MAN ZU DEN MENSCHEN, WENN MAN TRAURIG IST?“ DIE TRAURIGKEIT IST JEDOCH NICHT VON DAUER. WENN JASMIN TABATABAI SINGT, GLÜHT DER RAUM. MUSIKALISCH ZWISCHEN VERSPIELTEM JAZZ UND CHANSON, STIMMLICH ZWISCHEN RAUCHIG UND KLAR, FRAGIL UND FORSCH, FASZINIERT SIE MIT MELANCHOLIE, ANMUT UND LÄSSIGEM CHARME. MIT DEM DAVID KLEIN QUARTETT. it ihrem neuen Album „Was sagt man zu den Menschen, wenn man traurig ist?“ spannt sie einen musikalischen Bogen von den 1930er Jahren bis in die Gegenwart. Sie begeistert sowohl mit Coverversionen von Kurt Weill, Georg Kreisler, Reinhard Mey, Kurt Tucholsky, Michel Sardou, aber auch mit eigenen Kompositionen, vom französischen Chanson über englischen Rock und Filmmusik bis zum persischen Folksong. Teile ihrer kulturellen Wurzeln liegen im Iran. Anders als im Iran gelte Trauer in Deutschland als Schwäche, sagte die Sängerin und Schauspielerin in einem Interview im Deutschlandfunk. Ihr iranischer Vater hingegen habe beim Hören von traurigen Liebesliedern geweint, das gelte im Iran als normal. Jasmin Tabatabai wurde als Tochter einer Deutschen und eines Iraners in Teheran geboren und wuchs dort auf. Ihre Eltern hatten sich übrigens 1956 auf dem Münchner Oktoberfest kennen gelernt.

heute 49-Jährige ihre Leidenschaft für Musik mit der für Schauspiel erfolgreich verbinden. Für den von ihr komponierten Soundtrack zum Film erhielt sie im selben Jahr die Goldene Schallplatte.

Schon als kleines Kind hat Jasmin Tabatabai den Wunsch, später einmal Schauspielerin zu werden, es war schon immer ihr Traumberuf, Leute zu unterhalten. Bereits in der Deutschen Schule in Teheran hatte sie 1973 ihren ersten Bühnenauftritt im Musical „Struw welpeter“ und durfte den „bösen Friedrich“ spielen. Mit zwölf Jahren verließ die Familie das von Unruhen gebeutelte Land und ging nach Deutschland. In dem Buch „Rosenjahre“ beschreibt Jasmin Tabatabai ihre frühen Kindheitserinnerungen im Iran.

Seit 2002 hat die Sängerin mit der besonderen Stimme vier Alben veröffentlicht. Die 2007 erschienene CD „I ran“ spielt mit ihren persischen Wurzeln und ist von ungeheurer Intensität. 2012 gab‘s übrigens den begehrten „Echo Jazz“ in der Kategorie „Sängerin des Jahres national“. Drei „Bandit“-Songs, darunter „Puppet 07.01.2017 on a string“, finden sich auch auf 20:00 Uhr dem neuen, ihrem fünften Album – a llerdings im Jazz-Gewand. Großer Saal der Das Bielefelder Publikum darf Rudolf-Oetke r-Halle gespannt sein.

Ihren Durchbruch hatte sie im Jahr 1997 mit dem Musik-Road-Movie „Bandits“. Vier Frauen, gespielt von Katja Riemann, Nicolette Krebitz, Jutta Hoffmann und Jasmin Tabatabai, brechen aus dem Gefängnis aus, werden natürlich von der Polizei gejagt, machen viel und oft Musik und werden noch auf der Flucht zu Popstars. Bei diesem Projekt konnte die 60 ROH

Ebenfalls 1997 synchronisierte sie die Figur Meg in Disneys „Hercules“ Sprache und Gesang) und 2007 die Ich-Erzählerin Marjane Satrapi im französischen Film „Persepolis“. Neben Senta Berger, Hannelore Elsner und anderen bekannten Schauspielerinnen gehörte sie 2001 zum deutschen Synchronensemble des preisgekrönten französischen Films „8 Frauens“. Auf der Leinwand war sie in vielen erfolgreichen Filmen, wie u.a. „Late Show“ von Helmut Dietl, „Gierig“, „Die Unberührbare“, „Gripsholm“, „Fremde Haut“, „Elementarteilchen“ oder „Mondscheintarif “. 2006 und 2007 spielte sie bei den Wormser Nibelungenfestspielen die Kriemhild. Seit 2012 ist die vielseitige Schauspielerin in der KrimiSerie „Letzte Spur Berlin“ zu sehen.

www.jasmin.tabatabai.com

Foto: Felix Broede

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COMEDY

Zum Lachen

in den Keller? GANZ SICHER NICHT! WELCHER OSTWESTFALE HAT SICH NICHT SCHON MAL VORWERFEN LASSEN MÜSSEN, ER GINGE ZUM LACHEN IN DEN KELLER. AN DIESEM GERÜCHT IST NICHTS DRAN, DENN DIE EINHEIMISCHEN GEHEN LIEBER IN DIE RUDOLF-OETKER-HALLE, WENN SIE IHR ZWERCHFELL TRAINIEREN WOLLEN. AUCH IN DER AKTUELLEN SAISON GIBT ES EINE GANZE MENGE ZU LACHEN.

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Fotos: Amac Garbe, Brughiera Droghiere-Mangiacasa, Promotion

en Auftakt bestreitet am 14.10.2016 Michl Müller mit seinem Programm „Ausfahrt freihalten“. Und da hat er sich viel vorgenommen, er will der Welt die Welt erklären, nicht mehr und nicht weniger. Klar, eigentlich ist es nur seine eigene fränkische Welt, die aber erstaunlich international aufgestellt ist. Und so ist nichts und niemand aus Politik, Boulevard und Gesellschaft vor seinem erfrischend respektlosen Mundwerk sicher, wenn er pointenreich durch seine Welt reist. Also, Ausfahrt freihalten! Denn widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge werden kostenpflichtig abgeschleppt.

Vier Tage später, am 18.10.2016 ist Olaf Schubert mit seinen Freunden zu Gast in Bielefeld. Das neue Programm heißt „Sexy forever“ und offenbart es bereits – Olaf Schubert möchte neue Wege gehen. Zwar bleibt das „Wunder im Pullunder“ der mahnende, intellektuelle Stachel im Fleische der Bourgeoisie, der uns die Antworten auf die brennenden Fragen der heutigen Zeit liefert – zugleich möchte er nun aber auch seine sinnliche Seite präsentieren. Denn durch die Trennung von seiner langjährigen Freundin Carola ist Olaf Schubert reifer geworden – und bodenständiger. Er will ein Olaf zum Anfassen werden. Der bewusst englischsprachig gewählte Titel zeigt jedoch ebenfalls: Nach den großen Erfolgen in Teutonien will Olaf jetzt endlich den amerikanischen Markt erobern, zumindest den rumänischen. Womöglich etabliert er im neuen Programm sogar waschechte Show-Elemente – Ballett, Feuerwerk, wer weiß? Olaf wäre aber nicht Schubert, wenn er seine eigenen Statements nicht kritisch hinterfragen würde. Auch Hagen Rether sucht am 29.10.2016 Antworten auf die drängenden Fragen des Lebens. Mit seinem Programm „Liebe“ sucht er seinen ureigenen Zugang zu dem Thema, das ihn umtreibt: die Ungerechtigkeit der Welt. Ein zutiefst skrupelloses System, das sein Geld damit verdient, mit Kriegen, Naturkatastrophen und Preisen für Grundnahrungsmitteln zu spekulieren. Gnadenlos seziert Hagen Rether das Ungleichgewicht der Welt, das schleunigst wieder ins Lot kommen sollte. Treffsicher legt er den Finger in die Wunde, da wo es wehtut.

Kleinkunstpreis, den Deutschen Kabarettpreis und den Bayerischen Kabarettpreis. Schon allein der Titel des neuen Programms hat epische Ausmaße: Dogensuppe Herzogin – ein Austopf mit Einlage. Live zu erleben am 21.1.2017.

Typisch Johann König, wie er sein neues abendfüllendes Programm auf seiner Homepage ankündigt: „Das neue Solo-Programm „Milchbrötchenrechnung“ ist fertig. Also noch nicht ganz. In Teilen. Na ja, zumindest haben wir schon mal ein Foto gemacht. Für die Veranstalter. Schön, oder? Der Fotograf sagte beim Durchgucken: „Johann, wichtig ist, dass es dir gefällt.“ Aber ein paar mehr Informationen gibt es selbstverständlich doch. Am 2.12.2016. geht es in der Rudolf-Oetker-Halle inhaltlich wie immer um alles: um die Unvernunft der anderen und den eigenen Wahnwitz vom Balkon bis zum Keller, wo das Eingemachte steht. Ob geschredderte Küken, vegane Zirkusbesuche oder Kindersklaven in den eigenen vier Wänden. Dank sprachlicher Entzugsentgleisungen und seinem windigen Gespür für das Unerdenkliche kommt er überraschend wie eine schwangere Eidechse um die Ecke spaziert und holt sein Publikum da ab, wo es gar nicht ist. Aber beide Seiten ahnen bereits, dass sie sich bald treffen werden. Denn eines ist sicher: Johann König bekommt sie alle. Dabei dichtet, singt und schweigt der Meister der unkalkulierten Pausen so lange, bis alle erkennen: Das Leben ist eine riesengroße „Milchbrötchenrechnung“.

Mit dem Schreckgespenst des Alters beschäftigt sich Herbert Knebel in seinem neuen Solo-Programm. Aber lassen wir den renitenten Ruhrpott-Renter doch einmal selbst zu Wort kommen: „Wer kennt dat nich, dat viele Tätigkeiten, die man im Stehen verrichten muss, einem zunehmend schwerer fallen, gerade im Alter! Und da kommt auch mein Motto ins Spiel, wat auch der Titel von mein neues Programm is: Im Liegen geht’s!“ Spülen, Abtrocknen, Saugen, Fensterputzen – das ist natürlich anstrengend, deshalb guckt sich das Herbert auch lieber im Liegen an, „als dat man einfach nur doof dabeisteht“. Und selbstverständlich wird auch wieder Musik mit den unvergleichlichen Knebel-Texten zu Gehör gebracht. Und Ozzy Ostermann ist auf der Tour auch dabei: am 29.4.2017 in der Bielefelder Rudolf-Oetker-Halle.

Die Termine im Überblick Michl Müller: „Ausfahrt freihalten“  4.10. 2016, 20:00 Uhr 1 Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Olaf Schubert und seine Freunde: „Sexy Forever“ 18.10.2016, 20:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Hagen Rether: „Liebe“  9.10.2016, 20:00 Uhr 2 Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Johann König: „Milchbrötchenrechnung“  2.12.2016, 20:00 Uhr 0 Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Der Kabarettist Jochen Malmsheimer hat in seinen Bühnenprogrammen eine ganz eigene Kunstform geschaffen: das epische Kabarett. Das geschriebene und das gesprochene Wort – unter Verzicht auf jegliche Pantomime – stehen dabei stets im Mittelpunkt. In seiner mehr als 20-jährigen Karriere erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Deutschen

Jochen Malmsheimer: „Dogensuppe Herzogin – ein Austopf mit Einlage“  1.01.2017, 20:00 Uhr 2 Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Herbert Knebel: „Im Liegen geht’s“  9.04.2017, 20:00 Uhr 2 Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

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MÄNNER FALLEN NEBEN DEM LIEBLINGSTOPOS DER GEFALLENEN MÄDCHEN HAT SICH DAS KINO AUCH IMMER WIEDER DEN GEFALLENEN MÄNNERN, DEN GROSSEN VERLIERERN UND HOFFNUNGSLOS LIEBENDEN, GEWIDMET. DOCH DIE BIELEFELDER MURNAUGESELLSCHAFT WÄRE NICHT DIE MURNAUGESELLSCHAFT, WÜRDE SIE NICHT DIESEN TOPOS VOM KOPF AUF DIE FÜSSE STELLEN UND DIE „MÄNNERFALLE“ ALS AUSGANGSPUNKT IHRER FILMRECHERCHEN NEHMEN. DAS ERGEBNIS ZEIGT SIE VOM 21. OKTOBER BIS 6. NOVEMBER BEIM FILM+MUSIKFEST.

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Fotos: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Gesellschaft, Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

FILM+MUSIKFEST


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ieder wurden wir beim grandiosen Stummfilmfestival in Pordenone fündig“, erklärt Christiane Heuwinkel vom Festivalteam des Film+MusikFestes. „Konsequenterweise eröffnen wir unser diesjähriges Programm auch mit dem dort wiederentdeckten Juwel ‚Mantrap‘ von Victor Fleming, den wir heute vor allem als Regisseur des Monumental-Wheepies ‚Vom Winde verweht‘ im Gedächtnis haben. Dass er schon im Stummfilm ein glänzender GenreRegisseur war, zeigt ‚Mantrap‘, in dem mit Hauptdarstellerin Clara Bow eine geniale Komödiantin zu entdecken ist. Sie wurde danach mit Recht als ‚It Girl‘ unsterblich, denn sie hatte ‚Es‘ – und wie!“ Musikalisch begleitet wird der Eröffnungsfilm von Axel Goldbeck mit seinem Cinematografischen Orchester, das den Sound des Jazz Age im Blut hat. In eine Männerfalle ganz eigener Art ist „Der Müde Tod“ geraten, die Hauptfigur von Fritz Langs monumentalem Episodenfilm. Und dass „Die Büchse der Pandora“ die raffinierteste aller Männerfallen ist, wird Louise Brooks, die wohl schönste aller Stummfilmheroinen, in ihrem einzigartig lasziven Spiel zeigen. „Fallen stellen, Fallen umgehen, in die Falle gehen, das sind natürlich auch klassische Topoi des Slapstick“, so Christiane Heuwinkel, „und wer könnte die Kunst der Falle besser zelebrieren als der König der Eleganz und des Timing, Charles Chaplin?“ Bei diesem Programm geht das Publikum sicherlich gerne in die Festival-Falle. www.murnaugesellschaft.de

Die Filme in der Rudolf-Oetker-Halle Mantrap Frauen gefallen, Männer fallen, gefallene Frauen – geht’s noch misogyner? Regisseur Victor Fleming, Allround-Genie, der von „Gone with the Wind“ bis zum „Wizard of Oz“ zeigte, dass er praktisch alles konnte, dreht die muffig-moralische Erzählung von Sinclair Lewis um: Nicht die Maniküre Alverna (Clara Bow) ist die eigentliche Männerfalle, sondern die männlichen Vorurteile und liebgewordenen Traditionen. Als der New Yorker Scheidungsanwalt Ralph Prescott keine geldgierigen zukünftigen Ex-Gattinnen mehr sehen kann, rät ihm sein Freund Woodbury zu einem Männerausflug nach Mantrap, Kanada. Dort treffen sie auf den vom Leben in den Wäldern enervierten Joe, der sich gerade in Minneapolis die Maniküre Alverna geangelt und mit nach Mantrap gebracht hat. Dort zeigt das City Girl den Landpomeranzen, was eine Harke ist. Clara Bow, das „It-Girl“ des Jazz Age, die Verkörperung des modernen Zeitgeistes von Freizügigkeit und Selbstverwirklichung, demonstriert, dass die sexuelle Energie der Frau keine Bedrohung der Männlichkeit sein muss, sondern vielmehr ihre Erfüllung. Mit ihren 21 Jahren hatte Bow bereits 30 Filme gedreht. „Mantrap“ war ihr Durchbruch in Hollywood und, wie sie später notierte, „The best silence film I ever made.“

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FILM+MUSIKFEST

Der Müde Tod

Double Feature Charles Chaplin

Der Tod ist des ewigen Sterbens müde. Nicht länger möchte er Gott dienen, indem er den Menschen das Lebenslicht ausbläst. Einer Frau, die um das Leben ihres Geliebten ringt, gibt er so drei Chancen, ihn zu retten.

The Tramp & The Kid

Drei Jahre nach dem Ende des großen Sterbens im Ersten Weltkrieg schuf Fritz Lang seinen achten Film als architektonisch aufwändiges, streng komponiertes, „deutsches Volkslied in sechs Versen“. Dabei steht Butzenscheibenromantik neben expressionistisch-monolithischer Architektur – Filmkulissen, geschaffen von den bedeutendsten Filmarchitekten des Weimarer Kinos: Hermann Warm, Walter Röhrig und Robert Herlth. Fritz Lang erzählt die Geschichte in der Tradition des monumentalen Episodenfilms. Neben den sämtlich in Babelsberg geschaffenen Filmbauten beeindrucken aufwändige Tricktechniken. Langs Meisterwerk, das 1921 seine Uraufführung in viragierter und getonter Fassung mit einer Orchesterkomposition von Giuseppe Becce hatte, ist nur in schwarzweißer Fassung einer Kopie aus dem MOMA überliefert; die Filmmusik ist verschollen. Dank der Bertelsmann AG konnte die Murnau Stiftung Wiesbaden den Film rekonstruieren. In diesem Jahr wurde er auf der Berlinale uraufgeführt.

Nach sechs Jahren, in denen Chaplin ausschließlich Kurzfilme produziert hatte, stellte er 1921 mit „The Kid“ seinen ersten Langfilm vor. Mit „The Tramp“ hatte er bereits 1915 die Kunstfigur entwickelt, die bis heute ikonisch für die Filme Chaplins mit ihrem Spagat zwischen Slapstick und Sozialdrama steht. Für den trotz zerfetzter Garderobe balletthafteleganten Bohemien, der das Schicksal herausfordert und ihm zeigt, was eine Harke ist – ob er nun augenscheinlich überlegene Gegner beim Boxen schlägt oder im Hungerwahn gekochte Schürsenkel wie Spaghetti um die Gabel wickelt. Für „The Kid“ hatte Chaplin mit dem sechsjährigen Jackie Coogan einen kongenialen Sparringspartner gefunden, mit dem er die Rolle des Tramp von der Slapstickfigur zum Protagonisten einer Filmerzählung entwickeln konnte. Das Schauspielerkind hatte die Begabung, Chaplins Vorgaben auf Anhieb imitieren zu können. Damit konnte dieser seinen Perfektionismus weiter ausleben und seinen Film mit dem damals geradezu unglaublich opulenten Drehverhältnis von 35:1 (Dreh- zu Schnittmaterial) produzieren. Um seinen Wunsch nach künstlerischer Unabhängigkeit realisieren zu können, lieh Chaplin sich Geld, schrieb, schnitt und produzierte selbst. Der Erfolg sollte ihm Recht geben, denn der Film wurde in den nächsten drei Jahren in rund 50 Ländern vertrieben und spielte ein Vielfaches seiner Produktionskosten ein.

Die Termine im Überblick Mantrap USA 1926; Regie: Victor Fleming; Musik: Das Cinematografische Orchester mit Axel Goldbeck

Die Büchse der Pandora Die verführerische Lulu verkörpert die Liebe und bringt den Tod. Auch der Verleger Dr. Schön fällt ihr zum Opfer. Noch in der Hochzeitsnacht trifft ihn ein tödlicher Schuss. Lulu wird des Totschlags schuldig gesprochen, kann aber aus dem Gerichtsaal entkommen. Zusammen mit Alwa, Dr. Schöns Sohn, flieht sie nach Frankreich. Aber das neue Glück währt nicht lange: Alwa verspielt sein Erbe. Not und Elend klopfen an die Tür. Mit Hilfe der Gräfin Geschwitz gelangen sie nach London, wo Lulu als Prostituierte arbeiten muss. Am kalten, nebligen Weihnachtsabend holt sie sich ihren letzten Freier in die ärmliche Dachwohnung. Es ist Jack the Ripper. Louise Brooks verkörpert die Femme fatale mit einer irritierenden Mischung aus Vitalität und Passivität, Leidenschaft und Kühle. Regisseur G.W. Pabst betont im Schuss-Gegenschuss-Verfahren die Korrespondenz der Blicke, das zentrale Aktionselement des Films. Zudem verwendete er Weichzeichner, um dem makellosen Gesicht seiner Hauptdarstellerin einen Ausdruck von vibrierender Erotik zu verleihen.

 1.10.2016, 20:00 Uhr 2 Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Der Müde Tod D 1921; Regie: Fritz Lang; Musik: Orgelbegleitung Johannes Vetter  3.10.2016, 17:00 Uhr 2 Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Street Angel USA 1928; Regie: Frank Borzage; Musik: Piano Daniel Kothenschulte  7.10.2016, 20:00 Uhr 2 Lichtwerk

Berlin – Die Sinfonie einer Großstadt D 1927; Regie: Walther Ruttmann; Musik: We stood like Kings  3.11.2016, 20:00 Uhr 0 Lichtwerk

Die Büchse der Pandora D 1929; Regie: G. W. Pabst; Musik: Bernd Wilden und Bielefelder Philharmoniker  4.11.2016, 20:00 Uhr 0 Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Double Feature Charles Chaplin: The Tramp & The Kid USA 1915 & 1921; Regie: Charles Chaplin; Musik: Staatsorchester Braunschweig, Dirigat: Helmut Imig  6.11.2016, 17:00 Uhr 0 Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle 66 ROH


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KONZERT

F R EI E S S I N F O N I E O R C H E S T ER B I EL EF EL D

Klassik mit

Staubsauger ALS SICH DAS FREIE SINFONIEORCHESTER BIELEFELD 2003 GRÜNDETE, KONNTEN DIE MITGLIEDER DES ENSEMBLES WOHL KAUM AHNEN, DASS SIE 13 JAHRE SPÄTER EIN KONZERT IN DER RUDOLF-OETKER-HALLE GEBEN WÜRDEN, AN DEM AUCH 10 STAUBSAUGER BETEILIGT SEIN WÜRDEN.

A

m 11. September 2016 steht neben Werken von Händel, Vaughan Williams, Holst, Addinsell, Elgar auch die A Grand Grand Overture opus 57 von Sir Malcolm Arnold auf dem Programm – 1956 komponiert für 3 Staubsauger, 1 Bodenpolierer, 4 Gewehre und Sinfonieorchester. Aber keine Bange: Waffen kommen in der Rudolf-Oetker-Halle nicht zum Einsatz, aber dafür 10 Staubsauger. „Mit 3 Staubsaugern wären wir nicht ausgekommen, weil die heutigen Geräte einfach viel zu leise sind“, lacht Barbara Frey, die zu den Gründungsmitgliedern des Orchesters gehört. „Die Firma Miele stellt uns die Staubsauger zur Verfügung,

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die zu diesem Zweck extra hochgerüstet werden. Bei dem Stück darf man sehr gespannt sein, wer am Schluss gewinnt: das Orchester oder die Staubsauger?“ Aufgeführt wurde das Werk des britischen Komponisten, der 1970 den Order of the British Empire erhielt und 23 Jahre später zum Ritter geschlagen wurde, unter anderem 2009 bei Last Night of the Proms. Schon allein, als die Musiker vor Beginn des Konzerts die Staubsauger stimmten, brach das Publikum in schallendes Gelächter aus. Und auch das Freie Sinfonieorchester hat sich für seine Bielefelder Gäste so einiges einfallen lassen. Aber das bleibt noch eine Überraschung.

Etwa 70 bis 80 Musikerinnen und Musiker umfasst das Ensemble. Ihr Ziel ist es, auf unterhaltsame Weise auch jenen klassische Musik näher zu bringen, die damit weniger vertraut sind. Die Mitglieder sind zwischen 18 und 80. Das älteste Mitglied, Helmut Bittner, verstarb im Juni 2016 im Alter von 92 Jahren, spielte aber bis 91 noch die Bratsche im Orchester. Helmut Bittner war pensionierter Profimusiker, der lange Jahre in der Nordwestdeutschen Philharmonie wirkte. „Wir haben eine sehr gute Mischung aus ehemaligen Berufsmusikern und engagierten Laien und auch altersmäßig sind wir gut durchmischt“, skizziert die Cellistin die Struktur des Orchesters. „Bei uns ist jeder herzlich willkommen.“

Fotos: Jörg Schaaber

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei – wie bei allen Konzerten des höchst rührigen Laienorchesters, das sich auf einem sehr hohen Niveau bewegt. „Das haben wir von Anfang an so gehalten“, berichtet Barbara Frey. „Wir möchten gern allen den Zugang zu Kultur ermöglichen. Wir haben auch häufig Kinder mit im Publikum. Für eine Familie mit zwei Kindern wäre ein Konzertbesuch sonst eine recht kostspielige Angelegenheit, die sich nicht jeder leisten kann. Deshalb steht nach den Konzerten des Bielefelder Orchesters am Ausgang ein Geigenkasten, in den jeder hereinlegen kann, was er möchte. Damit sind wir bislang gut gefahren.“


Mittlerweile hat sich das Freie Sinfonieorchester auch ein Stammpublikum erspielt. Jedes Jahr stehen zwei Programme an, geprobt wird ein Mal in der Woche und vor den Auftritten noch mal am Wochenende. Zu den Proben reist der Dirigent Cornelius During eigens aus Berlin an. „Darauf sind wir schon ein klein wenig stolz“, so Vorstandsmitglied Barbara Frey. „Als wir vor zwei Jahren die Stelle ausschrieben, bekamen wir 20 Bewerbungen aus der ganzen Bundesrepublik.“ Bei Cornelius During stimmte die Chemie. Außerdem stammt der junge Dirigent aus einer Bielefelder Musikerfamilie. Seine Mutter unterrichtete Cello an der Musik- und Kunstschule und sein Großvater war Ensemblemitglied der Bielefelder Philharmoniker. Mit fünf Jahren erhielt Cornelius During seinen

ersten Unterricht auf der Violine. Nach dem Wechsel zur Viola folgten die Aufnahme in die Deutsche Streicherphilharmonie sowie eine Ausbildung am Musikgymnasium C.-Ph.-E.Bach in Berlin. Beeinflusst von Künstlern wie Hanns-Martin-Schneidt, Michael Sanderling und Sebastian Weigle leitete er hier erste eigene Projekte als Dirigent und nahm nach dem Abitur ein Studium im Fach Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar auf. Im Jahr 2012 schloss Cornelius During sein Studium erfolgreich mit einem Master of Music, Orchesterdirigieren ab und ist seither als Dirigent, Arrangeur und Bratschist tätig. Gastdirigate führten ihn u. a. zur Jenaer Philharmonie, der Philharmonie Baden-Baden und dem mdr Sinfonieorchester. Außerdem

assistierte er bei Produktionen von Boris Godunov, Tosca, Der fliegende Holländer sowie Ennio Porrinos Oper I Shardana an Häusern wie der Oper Leipzig, dem Teatro Lirico di Cagliari und der Dresdner Semperoper. Seit 2016 ist Cornelius During künstlerischer Leiter des Musikfestivals Bruckner Sommer. Fest steht: Das Freie Sinfonieorchester ist ein echter Gewinn für Bielefeld. (E.B.)

1. Konzert Werke von Händel, Vaughan Williams, Holst, Addinsell, Malcolm Arnold, Elgar u. a. Flügel: Claudia Kohl und mit 10 Staubsaugern Leitung: Cornelius During Eintritt frei!  1.09.2016, 18:00 Uhr 1 Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

2. Konzert Jean Sibelius: Karelia-Suite op. 11 Joaquin Rodrigo: Concierto de Aranjuez für Gitarre und Orchester Max Bruch: Sinfonie Nr. 1 Es-Dur op. 28 Leitung: Cornelius During Eintritt frei!  5.03.2017, 18:00 Uhr 0 Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

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KONZERT

GIDON KREMER

Ungewöhnlich &überraschend UNTERWEGS IN DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH UND DER SCHWEIZ. NATÜRLICH BESUCHT DIE KREMER ATA BALTICA UNTER LEITUNG IHRES GRÜNDERS UND DIRIGENTEN GIDON KREMER AUCH DIE RUDOLF-OETKER HALLE. BEI KREMERS TOURNEE ZUM 70. GEBURTSTAG HAT DAS STREICHENSEMBLE UNTER ANDEREM SCHUBERT, HAYDEN UND PIAZOLLA IM PROGR AMM. UNGEWÖHNLICH, ÜBERR ASCHEND, FLEXIBEL UND DABEI

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ie Kremerata Baltica versteht sich als Bildungsprojekt und hat bisher in mehr als 50 Ländern und über 600 Staaten gespielt. Das Ensemble besteht aus 23 jungen Musikern aus Lettland, Litauen und Estland. Gidon Kremer gibt so, seit der Gründung 1997, sein Wissen an junge, talentierte Musiker weiter. Das Kammerorchester genießt einen erstklassigen internationalen Ruf. Es zeichnet sich insbesondere durch seine kreativen Ansätze aus. Oft trägt die Kremerata Ur- und Erstaufführungen vor. Darunter Werke der russischen Komponisten Desyatnikov und Raskatov. Kremer selbst stellte sich im Laufe seiner Karriere als leidenschaftlich flexibel heraus. „Es stimmt, dass ich jede Form der Routine langweilig finde. Aber die Kremerata ist mit den Jahren zu meiner Familie geworden. Ihre Musiker sind wie meine Kinder“, verrät Kremer in einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Welt“. „ Außerdem kann ich bei der Kremerata kein Zeichen von Routine erkennen“, fährt Kremer fort. Bereits vier Jahre nach der Gründung des Kammerorchesters schwärmte die Presse „So intensiv lässt sich Musik selten erleben“. Kein Wunder, denn Gidon Kremer ist als Künstler mit besonders ausgeprägter Individualität bekannt. Seit über 40 Jahren prägt der Maestro neue Richtungen. So gründete er bereits 1981 das Kammermusikfest Lockenhaus. Jährlich werden dort klassische Konzerte aufgeführt. Die CD-Produktionen des Ensembles sind hoch gelobt. Für das im November 2005 veröffentlichte Album „After Mozart“ wurde das Orchester mit dem Grammy ausgezeichnet.

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Großer Sa al der Rudolf-Oe tker-Halle

Der in Lettland geborene Violinist und Dirigent deutsch-jüdischer Abstammung begann seine Karriere bereits im Alter von vier Jahren. Das Talent wurde ihm in die Wiege gelegt. Schon Großvater und Vater waren Geiger und Musikpädagogen, und so erhielt Gidon Kremer seine ersten Musikstunden von der Familie. Im Alter von 16 Jahren gewann er seine erste Auszeichnung und es sollten weitere folgen. Zu diesen zählen unter anderem der Rolf-Schock-Preis der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften, der österreichische „Kulturpreis des Landes Burgenland“ und das Große Bundesverdienstkreuz. Als Geiger genießt Kremer einen international hohen Rang. Seit den 70er Jahren konzertierte er von Europa über die USA in zahlreichen Ländern.

Fotos: Kasskara, H.A. Pangeri

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BIELEFELDER PHILHARMONIKER

Der Klang der Stadt

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OB SYMPHONIEKONZERT ODER MUSIKTHEATER, KAMMERMUSIK ODER CROSSOVERPROJEKT – DIE BIELEFELDER PHILHARMONIKER HABEN SICH ZUM PREISGEKRÖNTEN BESUCHERMAGNETEN DER STADT ENTWICKELT. WIE SEHR, DEMONSTRIERTEN SIE ZUM ENDE DER LETZTEN SAISON MIT IHREM FULMINANTEN OPEN-AIR AUF DEM KESSELBRINK. DOCH AUCH WENN SIE „DER KLANG DER STADT“ SIND UND GETREU DIESEM MOTTO VOM STADTTHEATER ÜBER DAS FREIBAD BIS ZUR UNIVERSITÄT AN VIELEN ORTEN PRÄSENZ ZEIGEN – IHR HERZ SCHLÄGT GANZ BESONDERS FÜR DIE RUDOLF-OETKER-HALLE.

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BIELEFELDER PHILHARMONIKER

ie Rudolf-Oetker-Halle ist unsere Lebensversicherung“, schwärmt Generalmusikdirektor Alexander Kalajdzic. „Sie ist einer der bestklingenden Konzertsäle in Deutschland und ein unglaubliches Kapital, das auch viele Gastkünstler immer wieder anlockt.“ Dieses Kapital schöpfen die Bielefelder Philharmoniker in der Konzertsaison 2016/17 erneut voll aus. Mit jeweils neun Symphonie- und Kammerkonzerten, bei gemeinsamen Chorkonzerten mit dem Musikverein und dem Oratorienchor Bielefeld sowie einem Filmkonzert und dem beliebten Neujahrskonzert. Die Spielzeit eröffnen die Philharmoniker am 23.9.2016 mit einem besonderen Gast, der sowohl am Flügel als auch am Dirigentenpult zu erleben ist: Christian Zacharias übernimmt in Mozarts 27. Klavierkonzert in B-Dur den solistischen Part und dirigiert Bruckners 3. Sinfonie. „Christian Zacharias ist mein Jugendheld“, verrät Alexander Kalajdzic, „er verfügt über eine unglaubliche Spielkultur und ist zudem ein sehr guter Dirigent.“ Überhaupt ist es dem GMD immer wieder ein Anliegen, hochkarätige Solisten und eben auch Dirigenten einzuladen, die den Orchesterklang mit neuen Nuancen bereichern.

Ungewöhnliche Klangfarben Beim zweiten Symphoniekonzert im Oktober übernimmt er aber selbst die Regie. Im Mittelpunkt des ungewöhnlichen Programms stehen die berauschenden Klänge des Saxophons. Als Gäste begrüßen die Philharmoniker daher Jan Schulte-Bunert am AltSaxophon sowie das Berliner Saxophonquartett clair-obscure. Sie spielen das Konzert für Altsaxophon und Orchester von Jacques Ibert (1935), das zum Kernrepertoire des Instruments gehört und bleibende Maßstäbe für dessen Behandlung im klassischen Repertoire gesetzt hat. Auch das 1995 entstandene Konzert für Saxophonquartett und Orchester des amerikanischen Komponisten Philip Glass – einem der führenden Vertreter der Minimal Music – setzt auf die klangliche Vielfalt dieses Instrumentes: Das Stück stellt in jedem der vier Sätze ein anderes Saxophon – Sopran, Tenor, Alt und Bariton – in den Mittelpunkt. Noch vor der Entwicklung des Saxophons datiert das dritte Werk des Konzerts, die „Symphonie Fantastique“ von Hector Berlioz. Deren Uraufführung am 5. Dezember 1830 war ein Paukenschlag. Mit ihm betrat der junge Komponist die Pariser Musikbühne. Angeblich inspirierte die leidenschaftliche Liebe zu seiner späteren Frau ihn zu dem bahnbrechenden Werk. Berlioz bediente sich hier einer sinnlichen, radikalen, überaus farbenreichen Tonsprache und zeigte sich 27-jährig schon als fantastischer Instrumentator. Die Werke der ungleichen Brüder Michael und Joseph Haydn bestimmen das Programm im Dezember, flankiert von Kompositionen Alfred Schnittkes und Ludwig van Beehovens. Unter der Leitung von Alexander Kalajdzic wird es hier auch ein Wiedersehen und -hören mit dem Trompeter Reinhold Friedrich geben. Nach dem 4. Symphoniekonzert im Januar mit Werken von Maurice Ravel, Giovanni Bottesini und Antonín Dvorřák erkunden die Philharmoniker beim 5. Symphoniekonzert dann ungewöhnliche Klangfarben. „Die Franzosen haben eine etwas andere Tradition, wie sie Klänge und Orchesterfarben ins Spiel bringen“, weiß der

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Generalmusikdirektor. Das demonstriert das Werk „Color“ des 1961 geborenen Komponisten Marc-André Dalbavie, aus dessen Œuvre im Stadttheater auch die Oper „Charlotte Salomon“ zur deutschen Erstaufführung kommt. „Color“ hält, was der Titel verspricht: Das Orchester gleitet in ständiger Bewegung von Klangfarbe zu Klangfarbe. Die Komposition entzieht sich bekannten Strukturen und führt die Hörer in eine musikalische Dimension ohne Zeit und Raum. Außerdem ist bei diesem Konzert endlich das Klavierduo Aglika Genova und Liuben Dimitrov wieder zu Gast und spielt Felix Mendelssohn Bartholdys Konzert für zwei Klaviere und Orchester.

Hochkarätige Klangkünstler Weitere hochkarätige Solistinnen und Solisten bereichern auch bei den folgenden Symphoniekonzerten den Orchesterklang. So etwa die großartige Cellistin Marie-Elisabeth Hecker, die im März Joseph Haydns Konzert für Violoncello und Orchester in C-Dur spielt. Oder Violinistin Isabell van Keulen, die beim 7. Symphoniekonzert in Bielefeld gastiert. In Kooperation mit dem Orchester Hagen spielen die Philharmoniker dann Dimitri Schostakowitschs Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 in aMoll op. 77 und Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 1 in D-Dur. Für Gustav Mahler war seine Erste ein Aufbruch, ja, ein emotionaler Durchbruch: „Wie mit einem Schlag sind alle Schleusen in mir geöffnet!“ Die 1. Sinfonie, bekannt unter dem Namen „Titan“, stellt einen Meilenstein auf Mahlers kompositorischem Weg dar. Beim Publikum seiner Zeit hatte er es zunächst schwer, doch gehört er heute zu den bedeutendsten Komponisten überhaupt. Während Mahler jahrelang um seine 1. Sinfonie rang, skizzierte Dmitri Schostakowitsch sein 1. Violinkonzert in nur fünf Tagen im Juli 1947. Das ausgesprochen düstere Werk ist erfüllt von Schmerz und Trauer, gehüllt in eine ungeheuer dichte, konzentrierte Musiksprache – eine zutiefst persönliche Komposition. In wieder ganz andere Klangwelten entführt das 8. Symphoniekonzert, bei dem unter anderem Georg Philipp Telemanns Concerto C-Dur für Blockflöte, Streicher und Basso continuo erklingt. „Für unser Orchester ist es wichtig, sich immer mal wieder mit dem Barock auseinanderzusetzen“, unterstreicht Alexander Kalajdzic. „Ebenso wichtig ist es, auch ungewöhnliche Instrumente im Konzertprogramm anzubieten und Maurice Steger ist eine der ersten Adressen für Blockflöte.“ Die wirklich allererste Adresse der Geigenbaukunst kommt dagegen beim letzten Symphoniekonzert im Juni zum Zuge. „Im Radio habe ich zufällig gehört, dass Frank Peter Zimmermann eine neue Stradivari hat“, so der Generalmusikdirektor. „Wie er darauf spielt, das ist vollkommen. Ich bin sehr froh, dass er wieder zu uns kommt.“ Mit Beethovens Konzert für Violine und Orchester in D-Dur op. 61 darf der gefragte Violin-Virtuose dann zwei Klangkünstler zusammenbringen: Seine Stradivari und die Rudolf-Oetker-Halle.

www.bielefelder-philharmoniker.de

Fotos: marcellini

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Öffnungszeiten: Di. bis Sa. 18 - 0 Uhr So. 12 - 14.30 Uhr und 18 - 0 Uhr

Alexander Kalajdzic

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BIELEFELDER PHILHARMONIKER

SEITENSPRÜNGE

Cornelie Isenbürger „IN K ACHELR ÄUMEN SCHALLT ES SO SCHÖN, DAS IST WOHL DER GRUND, WARUM SO VIELE GERN UNTER DER DUSCHE SINGEN“, SAGT CORNELIE ISENBÜRGER. SIE ZIEHT ES ZUM SINGEN AUF DIE BÜHNE. IN BIELEFELD IST DIE SOPR ANISTIN IN VIELEN GROSSEN PARTIEN IHRES FACHS ZU ERLEBEN. ALS PARMINA IN MOZARTS „ZAUBERFLÖTE“ EBENSO WIE ALS MARIA IN „WEST SIDE STORY“ ODER ALS ROMILDA IN „XER XES“. OB OPERETTE, ZEITGENÖSSISCHE OPER ODER UR AUFFÜHRUNG, MUSICALPARTIE ODER LIEDER ABEND, CORNELIE ISENBÜRGER IST BEIM SINGEN GANZ BEI SICH. UND SCHÄTZT DIE AKUSTIK DER RUDOLF-OETKER-HALLE. HIER STEHT SIE FÜR EINEN WOLF-LIEDER ABEND AUF DER BÜHNE.

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Sie wechselte das Fach, studierte an der Folkwang-Hochschule in Essen und an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Ingeborg Reichelt. Und stand schneller auf der Bühne als gedacht. „Damals suchte der Pianist der Wuppertaler Oper einen Knabensopran, allerdings kein Kind“, erklärt Cornelie Isenbürger. „Und so stand ich plötzlich professionell auf der Opernbühne.“ Freiwillig hätte sie die Bühne nicht gewählt. „Den szenischen Unterricht an der Uni habe ich gehasst“, stellt Cornelie Isenbürger noch rückblickend fest. „Da habe ich mich immer verkrampft.“ Einen kleinen Jungen zu spielen, war für sie dann doch trotz aller Bedenken kein Problem. „Wenn ich fühlen und darauf vertrauen kann, was ich tue, kann ich mich zeigen und mich über die Musik ausdrücken. Das ist auch heute noch so.“ Musik, Text und Aktion zu einer Einheit verschmelzen, ist ihr Ziel. „Eigentlich möchte ich bis zur Premiere erreichen, dass ich mich hingeben kann.“ Das ist ihr am liebsten. Dazu gehört, loslassen zu können. „Sobald man nicht mehr nachdenken muss, befindet man sich im Flow“, so Cornelie Isenbürger. Ein Prozess, der mal 76 ROH

Fotos: Paul Leclaire, Phillipp Ittendörfer

ch singe seit ich denken kann“, erzählt Cornelie Isenbürger. Bereits als Vierjährige zweistimmig mit ihrer Mutter. Mit fünf Jahren wechselte sie zum Kinderchor. „Seitdem singe ich ununterbrochen“, sagt die Tochter eines Kirchenmusikers. „Singen macht mich froh.“ Gesang zu studieren, kam ihr dennoch nicht in den Sinn. „Nach dem Abi habe ich zunächst Lehramt für Grundschule studiert und parallel erstmals professionell Gesangsunterricht genommen“, erklärt die Bielefelder Sopranistin, die mit Kirchenmusik aufgewachsen ist. „Eine Freundin hat mich damals darauf aufmerksam gemacht, dass meine Stimme etwas Eigenes hat. Für mich klang meine Stimme einfach normal.“


schneller, mal langsamer gelingt. „Abhängig von komischen Querständen in einem selbst“, wie sie sagt. Die Bielefelder Sopranistin nähert sich ihren Partien schrittweise an, um ein Gefühl dafür zu entwickeln. Am Anfang hört sie, sofern ihr die Stücke unbekannt sind, Aufnahmen an. Legt diese dann erst weg und arbeitet mit einem Pianisten. „Zuhause spiele ich meine Stimme schließlich am Klavier und lerne so die Notenwerte kennen“, verdeutlicht sie ihre Herangehensweise. „Je stärker ich mich mit dem Werk beschäftige desto mehr mach ich daraus meins.“ So lernt sie die Figuren auf ihre Art und Weise zu lieben und sich zu eigen zu machen. Eine auch für sie immer wieder neue Herausforderung. „Und ein Geschenk“, wie sie betont. „Denn ich kann mich immer wieder mit etwas Neuem beschäftigen.“ Das Wort Langeweile taucht dabei nicht auf. Vielmehr geht es immer wieder darum, sich neu einzulassen. Nicht nur auf die Partien selbst. „Während einer schweren Händel-Arie musste ich zum Beispiel einmal strippen und war am Ende sehr leicht bekleidet“, erinnert sich Cornelie Isenbürger. Eine ganz andere Nummer war allerdings ein Auftritt auf einer Showtreppe. Dabei war es schon immer ihr Jugendtraum gewesen, singend von einer Showtreppe die Bühne zu betreten. „Während ich als Frau Luna in einem engen Paillettenkleid mit einem puscheligen Popo-Aufbau und zehn Zentimeter hohen Plateauschuhen singend eine Fächerchoreografie vollführte und die Treppe hinunterging, wurde die Treppe auf die Bühne geschoben. Ich dachte, ich würde die Treppe hinunterfallen, so wackelig war es. Zu allem Unglück verhakte sich dann auch noch mein Fächer in einer Stange“, erzählt Cornelie Isenbürger mit Blick auf diese Zitterpartie. Eine Kollegin half ihr. Ein Aufritt, den Cornelie Isenbürger nicht wirklich genießen konnte und der nichts mit ihrem Jugendtraum gemein hatte. „Da hilft nur Humor. Eventualitäten probt man schließlich nicht. Dass einem mal der Text entfällt, ist dagegen harmlos, da hat man zum Glück Souffleusen.“

Werke von Bach, Mozart und Händel bilden einen Schwerpunkt ihres Konzertrepertoires. „Rossini mag ich dagegen nicht so gern“, sagt Cornelie Isenbürger und fügt schmunzelnd hinzu: „Vielleicht, weil ich mit einem komplexen Bachrepertoire aufgewachsen bin.“ Unabhängig von Vorlieben für bestimmte Werke oder Komponisten macht sich die Sängerin vielmehr Gedanken darüber, zu welchen Partien ihre Stimme passt. Sie käme nie in Versuchung Rollen zu singen, die eine „fettere“ Stimme verlangen würden. „Es gibt genug Repertoire für meine Stimme, die ich dann auch gern voll ausschöpfe“, stellt sie glücklich fest. Die Ilia in „Idomeneo“ und die Sophie im „Rosenkavalier“ würde sie gern einmal singen. „Und ‚Poppea‘ von Monteverdi darf ich in dieser Spielzeit neu entdecken“, freut sich Cornelie Isenbürger. „Da werde ich mich mit Feuereifer reinstürzen.“ Eine Leidenschaft, die sich nicht abnutzt. Cornelie Isenbürger liebt ihren Beruf. Schließlich warten immer wieder neue Partien darauf, erobert zu werden. Und sie wagt Seitensprünge in andere Sparten wie ins Musical oder mit einem Liederabend. „Das ist jedes Mal eine ganz andere Art zu singen. Auch darauf muss man sich einlassen können“, macht sie deutlich. Nur begleitet durch einen Pianisten präsentiert sich die Sopranistin jetzt im Rah20.03.2017 men der Kammerkonzerte 20: 00 Uhr mit einem Wolf-LiederKlei ner Saal der abend. „Ich genieße die Rudolf-Oetker-Halle Freiheiten, die sich daraus ergeben“, unterstreicht Cornelie Isenbürger mit Blick auf ihren Auftritt in der Rudolf-Oetker-Halle. (C.B.)

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KONZERT

MUSIKVEREIN DER STADT BIELEFELD

IMMER LUST AUF NEUES DA SOLLTE MAN NICHT MEINEN, DASS DER MUSIKVEREIN DER STADT BIELEFELD NUN AUF EINE FAST SCHON 200-JÄHRIGE TRADITION ZURÜCKBLICKEN KANN. DER 1820 IN DER BLÜTEZEIT DER BÜRGERLICHEN KONZERTBEWEGUNG GEGRÜNDETE VEREIN PRÄSENTIERT SICH FRISCH, HAT IMMER LUST AUF NEUES UND HÄLT DABEI DIE KLASSIK AUF HOHEM NIVEAU. DAS REPERTOIRE DES TRADITIONSREICHSTEN CHORES DER STADT UMFASST CHORSINFONISCHE WERKE AUS ALLEN EPOCHEN, WOBEI NEBEN DEN KLASSIKERN DER CHORLITERATUR AUCH IMMER WIEDER ZEITGENÖSSISCHE WERKE UND MUSIKALISCHE RARITÄTEN AUF DEM PROGRAMM STEHEN. Auch in dieser Saison präsentiert der Musikverein der Stadt Bielefeld unter der Leitung von Bernd Wilden und begleitet von den Bielefelder Philharmonikern in drei Konzerten Vertrautes und Neues. Unter Mitwirkung des Cuarteto Rotterdam, einem Tangoensemble von internationalem Renommee, eröffnet der Musikverein die Saison mit Martín Palmeris auch als „Tangomesse“ bekanntem Werk „Misa a Buenos Aires – Misatango“ von 1996. Hierbei wird eindrücklich unter Beweis gestellt, dass sakrale Musik und moderne Tangoklänge eine äußerst spannungsreiche und energiegeladene Verbindung eingehen können. Neben der „Tangomesse“ singt der Musikverein den „150. Psalm“ des Brasilianers Ernani Aguiar sowie „Dark Night of the Soul“ des Norwegers Ola Gjeilo. Das Cuarteto Rotterdam spielt zudem die Tangostücke „Adiós Nonino“ und „Oblivi78 ROH

on“ von Astor Piazzolla – ebenfalls Argentinier und bekannt als Vertreter des Tango Nuevo. Zum Jahresende erfolgt die traditionelle Aufführung von Johann Sebastian Bachs „Weihnachtsoratorium“, Teil 1 - 3 und 6 am 23.12.2016. Eine schönere Einstimmung auf das Fest der Liebe kann es wohl kaum geben. Im dritten Saisonkonzert, das der Musikverein in Kooperation mit dem Detmolder Oratorienchor durchführt, steht dann mit Ralph Vaughan Williams „A Sea Symphony“ eines der großen chorsinfonischen Meisterwerke des frühen 20. Jahrhunderts auf dem Programm. Zusätzlich zu den drei Saisonkonzerten wirkt der Musikverein am 20.11. im Konzert der Bielefelder Philharmoniker bei der Aufführung von Wolfgang Amadeus Mozarts „Requiem“ unter der Leitung von GMD Alexander Kalajdzic mit.

Die Termine im Überblick 1. Saisonkonzert: Misatango von Palmeri  6.09.2016, 20:00 Uhr 1 Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

2. Saisonkonzert: Weihnachtsoratorium von Bach  3.12.2016, 20:00 Uhr 2 Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

3. Saisonkonzert: A Sea Symphony von Vaughan Williams  5.05.2017, 20:00 Uhr 0 Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle


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KONZERT

WDR RUNDFUNKCHOR & SINFONIEORCHESTER KÖLN

HÄNDEL WITH CARE „HÄNDEL IST DER GRÖSSTE KOMPONIST, DER JE GELEBT HAT. ICH WÜRDE MEIN HAUPT ENTBLÖSSEN UND AN SEINEM GRABE NIEDERKNIEN“, SAGTE EINST LUDWIG VON BEETHOVEN. AUCH HEUTE, 200 JAHRE SPÄTER, TEILEN VIELE MUSIKLIEBHABER BEETHOVENS BEGEISTERUNG FÜR GEORG FRIEDRICH HÄNDEL. DIE WERKE DES BAROCK-KOMPONISTEN WERDEN HOCH GESCHÄTZT UND STEHEN REGELMÄSSIG AUF KONZERT- UND OPERN-SPIELPLÄNEN. ZUR WEIHNACHTSZEIT HABEN DER WDR RUNDFUNKCHOR UND DAS SINFONIEORCHESTER KÖLN EIN REIZVOLLES PÄCKCHEN GESCHNÜRT. ORATORIEN UND INSTRUMENTALWERKEN.

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Foto: WDR

DAS PROGRAMM „HÄNDEL WITH CARE“ ENTHÄLT AUSZÜGE AUS OPERN,


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ass sie Händel mit Sorgfalt behandeln, wie es der hübsch mehrdeutige Programmtitel verspricht, versteht sich bei dieser Besetzung von selbst. Chorleiter Stefan Parkman und sein hochkarätiges Vokalensemble sind bekannt dafür, engagiert nach Herausforderungen zu suchen und Partituren größter Schwierigkeitsgrade zum Klingen zu bringen. Mit Beginn der Spielzeit 2014/2015 übernahm der Schwede die Leitung des WDR Rundfunkchores. Seither hat der international renommierte Musiker zu jedem Weihnachtsfest eine große Produktion in der Kölner Philharmonie und bei Gastspielen geleitet. Auf dem Programm stehen diesmal Auszüge aus verschiedensten Werken Händels – von der „Feuerwerksmusik“ über den „Messias“ bis zu „Xerxes“ und „Rinaldo“ –, die Stefan Parkman zu einem spannungsreichen Szenarium verbunden hat. Der WDR Rundfunkchor wird bei dem anspruchsvollen Programm von Ruby Hughes (Sopran) und Ian Bostridge (Tenor) unterstützt. Der Chor selbst besteht aus 45 solistisch ausgebildeten Sängerinnen und Sängern, die gemeinsam ein Vokalensemble von internationalem Ruf bilden. Als größter und traditionsreichster Profi-Konzertchor in Nordrhein-Westfalen ist der WDR Rundfunkchor in der lebendigen Musikszene an Rhein und Ruhr breit vernetzt. Er ist „die Stimme“ der beiden Orchester und der Big Band des Westdeutschen Rundfunks und darüber hinaus regelmäßig auf nationalen und internationalen Konzert- und Festspielpodien zu Gast. In seinen vielfältigen Projekten verbindet der Chor vokale Perfektion mit purer Freude am Singen. Er bildet einen stimmgewaltigen Klangkörper für die großen Oratorien und vokalsinfonischen Werke von Bach und Händel über Beethoven und Brahms bis zu Gustav Mahler und den Meisterwerken der klassischen Moderne. Durch eine kontinuierliche Probenarbeit in fester Besetzung erreicht der WDR Rundfunkchor darüber hinaus jene besondere Klangbalance und Homogenität, die er in seinen facettenreichen A-cappella-Programmen unter Beweis stellt.

Begleitet wird der Chor vom WDR Sinfonieorchester Köln, das Spitzenklassik hautnah erlebbar macht – in NRW ebenso wie weltweit. Die packenden und formvollendeten Klangerlebnisse des 1947 gegründeten Orchesters sind im Hörfunk und Fernsehen des WDR regelmäßig für ein breites Publikum zugänglich. Auslandsreisen und eine wachsende Zahl preisgekrönter CD-Produktionen bekräftigen außerdem den internationalen Rang des WDR Sinfonieorchesters als herausragender Vertreter der deutschen Orchesterszene.

Speichern Sie diese Woche ab! Unser Jubiläumsprogramm: Neue Ausstellungsbereiche | Jubiläumsführungen bei freiem Eintritt | Heinz-Nixdorf-Kolloquium mit Fachvorträgen | Projekt: Pixelkunst zum Mitmachen | Paderborner Podium | Eröffnungsfeier »Leben in der digitalen Welt« und »CodeLab« | Große Party im HNF | Bunter Familiensonntag »Best of« | Feiern Sie mit vom 24. bis 30. Oktober. Mehr Infos unter www.hnf.de

11.12.2016 18:00 Uhr

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ORCHESTER

Tradition trifft Moderne ANGESICHTS SEINER ÜBER 150-JÄHRIGEN GESCHICHTE ZÄHLT DAS GÖTTINGER SYMPHONIE ORCHESTER NICHT NUR ZU DEN TR ADITIONSREICHSTEN ORCHESTERN, SONDERN MIT ÜBER 100 KONZERTEN UND MEHR ALS 90.000 ZUHÖRERN PRO JAHR ZUGLEICH ZU DEN ERFOLGREICHSTEN KLANGKÖRPERN IM GESAMTEN MITTEL- UND NORDDEUTSCHEN R AUM.

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erausragende Künstler wie R ichard Strauss, Ferruccio Busoni, Max Reger, die Gebrüder Jochum, Sir Georg Solti, Wilhelm Kempff, Gidon Kremer, Martha Argerich, Heinrich Schiff, Rudolf Buchbinder und andere mehr gehören zu seinen musikalischen Weggefährten. Spitzenvertreter der internationalen Musikszene wie Simone Kermes, Dimitri Ashkenazy oder Frank Peter Zimmermann, der seit 2001 Ehrenmitglied des Orchesters ist, gastieren auch heute regelmäßig in Göttingen. Sie untermauern das hohe Ansehen, das sich das Orchester nicht zuletzt durch sein außergewöhnlich breites Repertoire sowie von der Fachwelt gefeierte CD-Einspielungen auf nationaler wie internationaler Ebene erworben hat. Auch viel beachtete Interpretationen zeitgenössischer Musik, darunter zahlreiche Uraufführungen, stehen ebenfalls für die Qualität des Göttinger Symphonie Orchesters. Seit dem Jahr 2005 leitet Christoph-Mathias Mueller das Orchester, das Musiker aus 23 Nationen umfasst. Bedeutende Auszeichnungen unterstreichen das seither abermals gesteigerte Renommee des Klangkörpers. In Bielefeld wird das Göttinger Symphonie Orchester das Publikum mit gleich zwei Konzerten erfreuen. Am 27.9.2016 steht eine spannende 82 ROH

Auswahl mit Robert Schumanns Ouvertüre, Scherzo und Finale für Orchester op. 52, Rudi Stephans Musik für Geige und Orchester (1911), Max Regers Aria für Violine und Orchester sowie Jean Sibelius‘ Lemminkäinen-Suite op. 22 auf dem Programm. Denn es müssen ja nicht immer tiefsinnige Symphonien sein. Robert Schumann schrieb kurz nach seiner Ersten eine locker gefügte Reihe von Charakterstücken, die er zunächst „Symphonette“ oder „Suite“ nennen wollte. Schließlich beschränkte er sich auf die Satztitel „Ouvertüre, Scherzo und Finale“ und erklärte seinem Verleger: „Das Ganze hat einen leichten, freundlichen Charakter, ich schrieb es in recht fröhlicher Stimmung.“ Traditionelle Gattungsbezeichnungen wie „Symphonie“ oder „Konzert“ vermied Rudi Stephan grundsätzlich, ebenso aber poetischprogrammatische Titel. Typisch für ihn sind vielmehr nüchterne Besetzungsangaben, die die Neue Sachlichkeit der 1920er Jahre vorwegnehmen. Auch stilistisch fand Stephan einen eigenen Weg, galt vielen sogar als hoffnungsvollstes Komponisten-Talent in Deutschland. Doch die Hoffnung erfüllte sich nicht: Der junge Musiker starb bereits mit 28 Jahren als Soldat im Ersten Weltkrieg. Den Solopart seiner „Geigenmusik“

Am 26.3.2017 ist das renommierte Orchester mit Christoph Willibald Glucks Ouvertüre und „Reigen seliger Geister“ aus der Oper „Orfeo ed Euridice“, Alban Bergs Konzert für Violine und Orchester sowie Franz Schuberts Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944 „Die Große“ wieder in Bielefeld zu Gast. „Dem Andenken eines Engels“ widmete Alban Berg sein Violinkonzert. Dieser Engel war Manon Gropius, die Tochter Alma Mahler-Werfels und ihres zweiten Ehemanns Walter Gropius – sie starb 1935 im Alter von 18 Jahren an Kinderlähmung. Der Tod des hochbegabten, lebhaften und schönen Mädchens traf Berg tief und weckte in ihm den Wunsch, ihr eine Art Requiem zu schreiben. Gespielt wird es nun von dem brillanten Geiger Serge Zimmermann. Geleitet werden beide Konzerte von dem mitreißenden und leidenschaftlichen Dirigenten Christoph-Mathias Mueller. Das versprechen zwei hochkarätige Konzertabende in der Rudolf-Oetker-Halle zu werden. 27.09.2016, 20:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle 26.03.2017, 20:00 Uhr Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle

Fotos: Frank Stefan Kimmel

übernimmt Kolja Lessing, ein Virtuose, den auch sein untrügliches Gespür für zu Unrecht vernachlässigte Werke auszeichnet, zu denen ebenso Max Regers träumerischschlichte Aria zählt. Kolja Lessing zählt mit seinen solistischen Auftritten an Klavier und Violine und seinem musikwissenschaftlichen Schaffen zu den vielseitigsten Musikern der Zeit. Er widmet sich der Wiederentdeckung der Werke verfemter Komponisten, wofür er 1999 den Johann-Wenzel-Stamitz-Sonderpreis erhielt. Für sein umfassendes Schaffen erhielt er 2008 den Deutschen Kritikerpreis.


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KONZERT

FELIX KLIESER

Die Liebe zum Horn EIN IN JEDER BEZIEHUNG AUSSERGEWÖHNLICHER MUSIKER MACHT ERSTMALS STATION IN DER RUDOLF-OETKER-HALLE. NICHT NUR SEIN GROSSES MUSIKALISCHES TALENT ZEICHNET DEN 25-JÄHRIGEN HORNISTEN FELIX KLIESER AUS, SONDERN AUCH DIE UNGEWÖHNLICHE METHODE, SEIN INSTRUMENT ZU SPIELEN. ER HÄLT ES, DA ER OHNE ARME GEBOREN WURDE, ZWISCHEN SEINEN FÜSSEN.

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30.03.2017 20:00 Uhr

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unächst hat diese Vorstellung natürlich etwas Spektakuläres. Sobald Felix Klieser aber mit ebensolcher Selbstverständlichkeit wie Souveränität zu spielen beginnt, ist jegliche Verwirrung verflogen. Völlig organisch wirkt das – und spektakulär ist nur noch, wie schön der warme, weiche Hornklang den Raum füllt. Gerade erst wurde das Ausnahmetalent im Rahmen des Schleswig-Holstein Musikfestivals mit dem Leonard Bernstein Award 2016 ausgezeichnet. „Ich bin überglücklich und sehr stolz auf diese Auszeichnung – vor allem wenn ich mir anschaue, wer in den letzten Jahren diesen Preis schon erhalten hat“, so Felix Klieser. „Aber am allermeisten freue ich mich für mein Instrument. Mit diesem Preis habe ich es einmal mehr geschafft, das Horn ins Rampenlicht zu stellen. Das ist mir schon immer ein großes Anliegen. Es gibt sehr viel interessante Literatur für das Horn und ich freue mich darauf, diese dem Publikum näher zu bringen.“ Seine Liebe zum Horn zeichnete sich schon früh ab. Seiner Biografie ist zu entnehmen, dass er bereits als Vierjähriger unbedingt Horn spielen wollte. Einen offensichtlichen Grund dafür gab es nicht. In seinem familiären Umfeld ist niemand Musiker, geschweige denn Blechbläser – seine Eltern erkundigten sich erst einmal in der Musikschule nach dem Instrument. Und versuchten ihren Sohn mitsamt der Leiterin und dem Instrumentallehrer von der Idee abzubringen.

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KONZERT

Denn das Horn gilt als eines, vielleicht sogar als das schwierigste aller Blasinstrumente, bei dem jeder nicht zentral getroffene Ton sofort für die gefürchteten Kiekser sorgt. „Also wollten sie den Jungen erst zum Xylophon überreden und probierten es dann mit einem Posthorn – doch der kleine Felix blieb hartnäckig“, schreibt Christoph Forsthoff auf der Internetseite des Künstlers. Warum aber ließ sich Felix Klieser nicht davon abbringen, Horn zu spielen? „Das ist ein Mysterium“, sagt der gebürtige Niedersachse und fügt dann mit einem Augenzwinkern hinzu: „Vielleicht habe ich das Instrument in irgendeiner Kindersendung gesehen, möglicherweise beim Sandmann …“

Klanspektrum Manchmal lässt sich Faszination auch gar nicht so genau in Worte fassen. Beim Klang ist das etwas anderes. „Das Horn ist eines der farblich vielseitigsten Instrumente, mit dem sich wunderbar Emotionen wecken lassen“, schwärmt der junge Hornist von seinem Modell 103 aus der Mainzer Instrumentenfabrik der Gebrüder Alexander. Was nichts mit dessen historischem Einsatz als Jagd- oder Posthorn zu tun hat, sondern allein mit seinem Klangfarbenspektrum: Vermag doch dieses mehrere Meter lange, gewickelte Rohr sowohl zu singen als auch zu schmettern, seine Farben mit den Lagen und Lautstärken zu wechseln wie kein zweites Instrument – kein Wunder, dass das Horn auch als Träger des Poetischen, als romantischer Klang schlechthin gilt. Ein Zauber, den auch Felix Klieser seinem Instrument immer wieder zu entlocken weiß, wie die Kritiker schwärmen: Ob die Frankfurter Allgemeine Zeitung nun sein „helltönendes Schmettern“ lobt, in der Süddeutschen Zeitung seine „extrem straffe und mitreißende Interpretation“ der Rheinsberger-Sonate gewürdigt oder im Fachmagazin Fono Forum sein „rundes, nobles und von unendlichen Atemreserven getragenes Legato“ gepriesen wird, ein „mattgoldener Ton, der selbst in schmetternden virtuosen Passagen niemals ausbricht und Zeugnis einer perfekten Körperbeherrschung ablegt“ – stets steht in den Kritiken die Musikalität im Zentrum. Oder mit den eigenen Worten des Bläsers: „Es geht um das Berühren, denn eben diese Fähigkeit zeichnet seinen Klang und seine Farben aus.“ Felix Klieser bedient hierfür die Ventile an seinem Horn mit den Zehen des linken Fußes, denn der Hornist kam ohne Arme zur Welt. Eine Herausforderung, der der Musiker in seinen verschiedenen Entwicklungsphasen mit Fleiß und Ideenreichtum begegnete: Als Fünfjähriger saß er beim Spielen, während das Instrument vor ihm auf dem Boden stand, mit den Jahren und dem Wachstum wanderte der Blechkorpus

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auf einen Stuhl. Schließlich entwickelte er als Teenager gemeinsam mit einem Instrumentenbauer ein Stativ, an dem das Horn – in Kopfhöhe fixiert – nun hängt.

Klangfindung Weit schwieriger gestaltete sich eine andere Aufgabe: Hornisten beeinf lussen durch das sogenannte Stopfen ihrer rechten Hand im Schalltrichter die Farbe des Klangs, um dunkle und sanfte Töne zu erzeugen. Hier war der Einfallsreichtum und unbändige Fleiß eines akribischen Klangfinders gefragt. Felix Klieser verbrachte Jahre damit, den für ihn perfekten Klang zu finden. Dazu trainierte er seinen Atem, lernte den Druck zu kontrollieren, fand heraus, dass durch minimalste Veränderungen der Zungenstellung und der Erweiterung des Mundraumes, die gewünschten Farben seinem Instrument zu entlocken waren – ganz ohne die obligatorische Hand im Schalltrichter. Und wenn nun wirklich einmal gestopft werden muss, weil es die Literatur so verlangt? Auch hier hat der Künstler eine Lösung gefunden: Auf einem weiteren Stativ ruht ein Stoßdämpfer, der sich mit dem rechten Fuß in den Trichter hinein- und wieder herausrollen lässt. „An der Klangfindung habe ich unglaublich viel gearbeitet“, erinnert sich Felix Klieser. Und das tut er noch heute. Acht-Stunden-Probentage sind nach wie vor eher die Regel als die Ausnahme, selbst im Urlaub begleitet ihn sein Instrument. „Ich bin nicht wahnsinnig talentiert, sondern überzeugt, dass man sich alles hart erarbeiten muss“, kommentiert der erfolgreiche Musiker nüchtern diese physische wie psychische Herausforderung. Und verweist auch gleich gern bemühte „Wunderkind“-Gedanken ins Reich der Legenden: „Ich versuche aus jedem Tag das Maximum herauszuholen – alle großen Solisten sind hart arbeitende Menschen.“ Dass der Hannoveraner Student, der sein Studium gerade mit dem Bachelor abgeschlossen hat, damit auf dem richtigen Weg ist, bestätigen ihm sein Professor Markus Maskuniitty ebenso wie der Applaus des Publikums und die diversen Auszeichnungen. Diese seien enorm motivierend, das Entscheidende sei für ihn bei allen Gedankenspielen jedoch immer gewesen: „Ich wollte Musik machen und Musiker werden.“ Der Leonard Bernstein Award ist nach dem ECHO Klassik, dem Usedomer Musikpreis der Oscar und Vera Ritter-Stiftung sowie dem Musikpreis des Verbandes der Deutschen Konzertdirektionen ein weiterer Höhepunkt in der erst kurzen Karriere des Felix Klieser. Im Jahr 2013 veröffentlichte er seine erste CD „reveries – Romantische Musik für Horn und Klavier“ auf dem Label Berlin Classics. 2014 brachte der Patmos Verlag sein Buch „Fußnoten“ heraus, in dem er zu Beginn anschaulich erzählt, wie er

als Vierjähriger seinen Eltern mitteilte, dass er Horn spielen wolle und das mit der Veröffentlichung seiner ersten CD endet. Im Jahr 2015 folgte die Orchester-CD „Horn Concertos“ mit Hornkonzerten von Joseph und Michael Haydn sowie Wolfgang Amadeus Mozart, ebenfalls auf Berlin Classics. Bei dieser Aufnahme spielte er mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn unter Ruben Gazarian, die ihn auch in die Rudolf-Oetker-Halle begleiten. Das Bielefelder Publikum darf sich auf Joseph Haydns Konzert für Horn und Orchester Nr. 2, Ottorino Respighis Antiche danze ed arie, Robert Schumanns Adagio und Allegro op. 70 und Antonín Dvoraks Serenade op. 2 freuen. Ein sicherlich denkwürdiges Konzert. www.felixklieser.de

CD/BUCH TIPPS Horn Concertos (2015)

Heimliche Aufforderung (Christiane Karg) – Richard Strauss (2014) reveries – Romantische Musik für Horn und Piano (2013)

Felix Klieser

Fußnoten – Ein Hornist ohne Arme erobert die Welt Unter Mitarbeit von Céline Lauer Patmos Verlag, 2014


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KONZERT

TIERISCH MUSIKALISCH

SALUT SALON HUMMELFLUG TRIFFT WEISSEN HAI: WIE KAUM EINE ANDERE KAMMERMUSIKALISCHE FORMATION VERBINDEN SALUT SALON IN IHREN PROGRAMMEN KLASSISCHE MUSIK VIRTUOS MIT TANGO, FOLK- UND FILMMUSIK. SOLISTISCH ÜBERZEUGEND, MIT LEIDENSCHAFTLICHER SPIELFREUDE, CHARME UND HUMOR.

eit 13 Jahren sprengen die Musikerinnen den Rahmen üblicher Klassikkonzerte. Machen die Puristen unter den Liebhabern der Kammermusik staunen, und die, die sonst nicht in klassische Konzerte gehen, ebenfalls. Im aktuellen Programm „Ein Karneval der Tiere und andere Phantasien“ unternimmt das Quartett einen musikalischen Streifzug durch den Zoo. Die Quartettgründerinnen Angelika Bachmann (Geige) und Iris Siegfried (Geige und Gesang) holen zusammen mit Anne-Monika von Twardowski (Klavier) und Sonja Lena Schmid (Cello) musikalisch Tierisches auf die Bühne. Erstaunlich viele Komponisten haben sich nämlich von der Welt der Tiere zu ihren Werken inspirieren lassen. Natürlich darf da ein absoluter Klassiker nicht fehlen: Neu arrangiert erklingen Teile von Camille Saint-Saëns‘ berühmtem „Karneval der Tiere“. Doch Salut Salon wären nicht Salut Salon, würden sie Saint-Saëns „zoologischen Phantasien“ nicht ihre eigenen, ganz anderen Phantasien entgegensetzen und aus bekannten wie selten zu hörenden Klassikern einen programmatischen Abend zaubern. In dessen

Verlauf treten auch Nebenfiguren ins Rampenlicht: das Huhn, Würmer, die Schlange Kaa aus dem Dschungelbuch, Moskitos oder ein kulinarisch äußerst gebildeter Löwe, der uns das Frühstück in der Savanne erklärt. Chansons von Salut Salon – wie immer souverän und selbstironisch; berührend und witzig zugleich. Saint-Saëns‘ Idee vom Karneval zieht sich als Lust an der Verwandlung durch den ganzen Abend. Mussorgskis „Kücklein in ihren Eierschalen“ unterliegen der eigenwilligen, überraschenden Arrangierfreude, für die die Hamburger Musikerinnen bekannt sind, genauso wie Billy Mays „Green Hornet“, Saint-Saëns‘ „Afrika“, Jaques Iberts „Kleiner weißer Esel“, Rimski-Korsakows „Hummelflug“ oder Astor Piazzollas „Esqualo“ (der Haifisch). John Williams „Weißer Hai“ begegnet Klaus Doldingers „Boot“ und Kurt Weills „Meckie Messer“. Von Tschaikowskis „Schwanensee“ geht es an „Die Moldau“ von Friedrich Smetana, dann „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauss entlang über die „Jeux d‘eau“ von Maurice Ravel und Bela Bartoks „Rumänischen Tanz“ direkt nach – Bollywood. Herzlich willkommen im Reich der Phantasien.

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Foto © T. Wingerfelder

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KONZERT

NEUE NAMEN

Hörgenuss für die Seele DIE RUDOLF-OETKER-HALLE LÄDT AUCH IN DIESEM JAHR WIEDER ZU EINEM ENTSPANNTEN AUSKLANG DES TAGES EIN. AB 18.30 UHR ÖFFNEN SICH DIE TÜREN IM KLEINEN SAAL FÜR DIE AFTER-WORK-KONZERTE. VIER JUNGE, TALENTIERTE KÜNSTLERINNEN STEHEN IM MITTELPUNKT. DAS KONZERTBÜRO SCHONEBERG PRÄSENTIERT DIE KONZERTREIHE „NEUE NAMEN“ BEREITS IM FÜNFTEN JAHR IN KOOPERATION MIT DEM KULTURAMT. KONZERTVERANSTALTER TILL SCHONEBERG EMPFIEHLT „DIE SEELE BAUMELN ZU LASSEN, EINEN SCHÖNEN ABEND ZU GENIESSEN UND DAS AUF KEINEN FALL AUF KOSTEN DER QUALITÄT“.

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Danae Dörken

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präsentiert seit 1996

Die deutsch-griechische Pianistin gehört zu den Künstlern, die bereits nach wenigen gespielten Takten das Publikum unmittelbar in ihren Bann ziehen. Ihr gelingt dies mit atemberaubender Technik und tiefsinnigen Interpretationen, die sie mit einer starken Bühnenpräsenz und bestechenden Natürlichkeit kombiniert. Danae Dörken lebt, atmet und empfindet Musik. Von der Welt als „Poetin am Konzertflügel” beschrieben, gehört Danae Dörken mittlerweile zu den meistgefragtesten Solisten ihrer Generation. Und sie ist schon jetzt eine Pianistin mit starker eigener Persönlichkeit. Ragt heraus aus der Masse, weniger durch technische Kabinettstückchen als vielmehr durch Tiefgang. Programm: J. Brahms: Klavierstücke op. 118 & op. 119; R. Schumann: Fantasie in C-Dur op. 17 28.09.2016, 18:30 Uhr Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

CHRISTINA BRABETZ geigerisches Kraftpaket Mit Punktehöchstzahl bestand sie mit gerade mal 13 Jahren die Aufnahmeprüfung für die Violinklasse von Prof. Thomas Christian an der Hochschule für Musik in Detmold. Und feierte 2010 als Siegerin des hochdotierten TONALi GRAND PRIX einen sensationellen Erfolg. Für die damals gerade 16-jährige Christina Brabetz der Anfang einer großen Karriere. Schnell folgten ein Solokonzert unter der Leitung von Kurt Masur sowie Verpflichtungen zahlreicher großer Konzerthäuser. In der laufenden Saison gastiert die Geigerin, die in Namibia als Kind einer Familie deutscher Abstammung geboren wurde, u.a. in Hamburg, Berlin, Wien, Münster und Bielefeld. Diesmal mit einem Recital gemeinsam mit dem jungen, ebenfalls hochdotierten Pianisten Nikolai Gerassimez. Das „Kraftpaket mit Violine“, so die Presse über Brabetz, wird ihre ganze geigerische Bandbreite zeigen.

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Gesamtleitung: Matthias G. Kendlinger

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09.01.2017, 18:30 Uhr Kleiner Saal der Rudolf Oetker-Halle

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Programm : J. Joachim: Drei Stücke für Violine und Klavier op. 2 (Romanze), L. v. Beethoven: Sonate für Violine und Klavier A-Dur op. 47 „Kreutzersonate“, C. Franck: Sonate für Violine und Klavier A-Dur, M. Ravel: Tzigane. Rapsodie de concert Lento quasi cadenza

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KONZERT

ANASTASIA KOBEKINA temperamentvolles Spiel „Die Prinzessin des Violoncellos“ wie sie von der Presse genannt wird, gewann wie Christina Brabetz, den höchstdotierten Klassikwettbewerb für Jung-Solisten in Deutschland TONALI. Dabei überzeugte die Cellistin Anastasia Kobekina „neben ihrer lupenreinen Technik über alle Runden des Wettbewerbs mit ihrer Spielfreude, ihrer Natürlichkeit in der Tongebung, Freundlichkeit und ihrer Fähigkeit, Musik zu vermitteln“, so das Jury Urteil. Mit vier Jahren erhielt die 1994 im russischen Jekaterinburg geborene und seit 2012 an der renommierten Kronberg Academy studierende Musikerin ihren ersten Cellounterricht. Heute ist sie Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Und überzeugt mit ihrem temperamentvoll und gleichzeitig einfühlsamen Spiel. Programm: R. Schumann: Fantasiestücke | Adagio und Allegro op. 70 | Stücke im Volkston op. 102, L. Janacek: Pohadka, C. Debussy: Sonate für Cello und Klavier d-Moll 07.03.2017, 18:30 Uhr Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

TABEA DEBUS spielerische Perfektion Sie zählt zu einer der vielversprechendsten und vielseitigsten Blockflötenspielerinnen der jüngeren Generation. Frans Brüggen hat die Blockflöte in den frühen 1960ern wiederbelebt, ebenso wie eine Dorothee Oberlinger oder ein Maurice Steger. Und jetzt kommt Tabea Debus. „Tabea Debus spielerische Perfektion geht einher mit einer immensen Musikalität, die ihr hörbar (und im Konzert sichtbar) Freude macht “, so die Tonkunst über die 1991 geborene Blockflötistin. Gerade wurde die junge Münsteranerin, die ihren ersten Blockflötenunterricht bei Gudula Rosa an der Westfälischen Schule für Musik in Münster erhielt und inzwischen in London an der Royal Academy of Music studiert, von Oberlinger, der Grande Dame der Blockflöte, geadelt und als „neuer Stern am Blockfötenhimmel“ bezeichnet. Programm: „Es gibt nur einen Bach...?”Musik von Johann Sebastian, Carl Philipp Emanuel und Wilhelm Friedemann Bach, und Georg Philipp Telemann 07.02.2017, 18:30 Uhr Kleiner Saal der Rudolf-Oetker-Halle

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KONZERT

DIE KUNST DER IMPROVISATION

Gabriela Montero „EIN GRÖSSERES TALENT“ ALS DIE VENEZOLANISCHE PIANISTIN GABRIELA MONTERO, SO DIE KLAVIERLEGENDE MARTHA ARGERICH, SEI IHR SELTEN BEGEGNET. DIE 46-JÄHRIGE SORGT VOR ALLEM MIT IHRER EINZIGARTIGEN IMPROVISATIONSGABE FÜR AUFSEHEN. ABER AUCH ALS VISIONÄRE INTERPRETIN DER KLASSISCH-ROMANTISCHEN KLAVIERLITER ATUR IST SIE EINE DER GANZ GROSSEN.

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KONZERT

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nd dabei ähnelt Gabriela Montero Martha Argerich in vielerlei Hinsicht: im energischen Zugriff, in der Unmittelbarkeit der Attacke, aber auch in der Kunst, sinnlich und besinnlich zu klingen. In der Bielefelder Rudolf-Oetker-Halle stehen neben Stücken lateinamerikanischer Komponisten wie Chávez‘ „Sinfonía India“ und Revueltas‘ „La Noche de los Mayas“ zudem Rachmaninows 2. Klavierkonzert auf dem Programm. Das Konzert wird von Carlos Miguel Prieto dirigiert und das berühmte Orquesta Sinfónica Nacional de Mexico begleitet die virtuose Gabriela Montero. Das Bielefelder Publikum darf sich auf einen spannenden Abend mit der Königin der Improvisation freuen. In ihrer Heimatstadt Caracas gab sie schon als Kind öffentliche Konzerte, konnte mit einem Stipendium für Hochbegabte in den USA studieren und schloss ihre Ausbildung später an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung ab. Die Wahl-Kalifornierin ist weltweit mit ihren Recitals unterwegs und von den berühmtesten Orchestern gefragt. Einladungen und Wiedereinladungen kamen u. a. vom Sydney Opera House, Amsterdam Concertgebouw, der Alten Oper Frankfurt, der Kölner Philharmonie, Manchester Bridgewater Hall, Tokyo Orchard Hall, Sala Sao Paulo und zu den Festivals Rheingau, Cheltenham, Edinburgh, Salzburg, Lucerne, Tanglewood, Istanbul und Lugano.

Mit ihrer ersten Konzertaufnahme auf CD – u. a. mit Rachmaninoffs zweitem Klavierkonzert – debütiert die begnadete Musikerin mit ihrer ersten formalen Komposition. Obwohl formal bei Gabriela Montero auch eher relativ ist. Früher nannte man die Kunst der Improvisation „Fantasieren“. Berühmte Beispiele dafür waren Liszt, Schubert und Beethoven. Und auf diesem Tonträger setzt die Pianistin auch ein deutliches politisches Statement mit ihrer Komposition „Ex Patria – In memoriam“. Als Exil-Venezolanerin betrachtet sie die Situation in ihrem Geburtsland mit großer Sorge. In einem Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“ sorgte sie international für Aufsehen, als sie den venezolanischen Dirigenten Gustavo Dudamel der Kollaboration mit dem Regime bezichtigte und öffentlich zum Rücktritt aufforderte.

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Fotos: Shelley Mosman, Promotion

Neben der Musik engagiert sich Gabriela Montero politisch, setzt sich für Menschenrechte ein und scheut sich nicht davor, Missstände in ihrer venezolanischen Heimat anzuprangern. 2015 wurde sie von Amnesty International zum „Honorary Consul“ ernannt und für einen Auftritt bei den "Amnesty International A mbassador of Conscience Award“ verpflichtet. Hier wurden übrigens die legendäre Folk-Sängerin Joan Baez und der chinesische Künstler Ai Weiwei für ihren unermüdlichen Kampf für die Menschrechte geehrt.


Hier wird ganz deutlich: Gabriela Montero hat ihren eigenen Kopf. Wagt sie musikalisch immer wieder Neues, hat sie sich für dieses aktuelle Album auch zu der Zusammenarbeit mit dem britischen Indie Label Orchid Classics entschieden. Zuvor war sie immer bei Major Labels unter Vertrag gewesen. Der Erfolg gibt ihr Recht: Für ihre aktuelle CD wurde sie Ende 2015 mit dem Latin Grammy in der Kategorie Best Classical Album ausgezeichnet. Gabriela Montero ist schon seit Jahren ohne Zweifel eine der prominentesten Pianistinnen. Ihre bisherigen Soloalben waren allesamt Bestseller und selbstverständlich arbeitet die ECHO-Preisträgerin regelmäßig mit renommierten Dirigenten zusammen, wie z. B. Claudio Abbado, Lorin Maazel, Sir Roger Norrington, Yannick Nézet-Séguin,Vassily Petrenko, Mario Venzago, Carlos Miguel Prieto, Jaime Martín oder Pietari Inkinen. 2009 hatte die Wahl-Kalifornierin einen ganz besonderen Auftritt: Am 20. Januar spielte sie bei der Amtseinführung von Barack Obama den Klavierpart in dem Quartett Air and Simple Gifts, das John Williams speziell zu diesem Anlass komponiert hatte. Und mit Kristjan Järvi und dem MDR Sinfonieorchester hat die Virtuosin im März 2016 ihr eigenes Klavierkonzert „Latin“ im Leipziger Gewandhaus uraufgeführt. Und manchmal überrascht Gabriela Montero in ihren Konzerten, wenn sie sich vom Publikum Melodien vorsingen lässt, aus denen sie am Klavier ein beeindruckendes klassisches Musikstück zaubert. Vielleicht kommen auch die Zuschauer in der Bielefelder Rudolf-Oetker-Halle in diesen musikalischen Hochgenuss.

CD/DVD TIPPS Konzert für Klavier und Orchester (2015)

Solatino (2010)

Live in Germany (2010)

RO H 97


PROGRAMMINTRO

Konzertsaison 2016/2017

Das komplette Programm für die RUDOLF-OETKER-HALLE

100

SEPTEMBER 2016

102

OKTOBER 2016

107

NOVEMBER 2016

110

DEZEMBER 2016

113

JANUAR 2017

116

FEBRUAR 2017

119

MÄRZ 2017

123

APRIL 2017

124

MAI 2017

125

JUNI 2017

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter www.rudolf-oetker-halle.de

Danae Dörken

Große Orchester, virtuose Solisten, traditionsreiche Musikvereinigungen, internationales Entertainment, großartige Kleinkunst: Alle Veranstaltungen im Großen wie im Kleinen Saal der Rudolf-Oetker-Halle finden Sie auf den folgenden Seiten.

RO H 99


SEPTEMBER

PROGRAMM

Samstag

03

September

Samstag

10

September

Sonntag

11

September

19:00 Uhr, Großer Saal

Der Festliche Auftakt ZUR SPIELZEIT 2016/17 DES THEATERS BIELEFELD präsentiert von den Theater- und Konzertfreunden e.V. INTENDANZ: Michael Heicks MUSIKALISCHE GESAMTLEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 25,50 € und 30,50 €/ erm. 15,00 € für Schüler, Studenten und Schwerbehinderte, 10,00 € (Empore hinten) KARTENVORVERKAUF: Theater am Alten Markt, Dienstag und Mittwoch 11:00 Uhr - 13:30 Uhr und 17:00 Uhr - 18:30 Uhr, Freitag und Samstag 11:00 Uhr - 13:30 Uhr, Sa. Abendkasse ab 18:00 Uhr, tel. zu den Öffnungszeiten: 0521/ 179464

19:00 Uhr, Großer Saal

Young Voices & Band SOMMERKONZERT – LET’S HAVE A PARTY TONIGHT EINTRITTSPREISE: 9,00 € bis 16,00 €/ erm. Preis für Schüler, Studenten, Auszubildende und Menschen mit Behinderung KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus

18:00 Uhr, Großer Saal

Freies SinfonieOrchester (FSO) WERKE VON HÄNDEL, VAUGHAN WILLIAMS, HOLST, ADDINSELL, MALCOLM ARNOLD UND ELGAR U. A. FLÜGEL: Claudia Kohl LEITUNG: Cornelius During und zehn Staubsauger EINTRITTSPREISE: freier Eintritt Ein Konzert in Kooperation mit Miele

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

www.rudolf-oetker-halle.de 100 ROH


Freitag

16

September

20:00 Uhr, Großer Saal

1. Konzert Musikverein „MISA A BUENOS AIRES – MISATANGO“ VON MARTIN PALMERI, 150. PSALM VON ERNANI AGUIAR, „DARK NIGHT OF THE SOUL“ VON OLA GJEILO

Montag

19

September

Symphonisches Blasorchester „Drei Sparren“ AUFTAKTVERANSTALTUNG AKTIONSWOCHE PFLEGENDE ANGEHÖRIGE

 BIELEFELDER

PHILHARMONIKER  TANGOQUARTETT „CUARTETO ROTTERDAM“ SOLISTIN: Nohad Becker (Mezzosopran) LEITUNG: Bernd Wilden EINTRITTSPREISE: 12,00 € bis 27,00 €/ 6,00 € für Studenten (nur an der Abendkasse), 10,00 € (Empore hinten), Kinder u. Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicketund bei den Chormitgliedern

19:00 Uhr, Kleiner Saal

EINTRITTSPREISE: Für pflegende Angehörige, Freunde, Nachbarn und Unterstützer kostenlos. Um Voranmeldung unter Tel.: 0521/51-2371 oder Mail: integrierte.sozialplanung@bielefeld.de, wird gebeten.

Freitag

23

September

20:00 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker 1. SYMPHONIEKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 19:15 UHR IM KLEINEN SAAL Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 27 in B-Dur KV 595 ANTON BRUCKNER: Sinfonie Nr. 3 in d-Moll (2. Fassung, 1877) KLAVIER U. LEITUNG: Christian Zacharias EINTRITTSPREISE: 18,00 € bis 35,00 €/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

Rudolf-Oetker-Halle Sonntag, 12.

Februar 2017, 19 Uhr

Karten bei der NW-Tickethotline: 0521 / 555 444, der LZ-Tickethotline: 05231 / 911 113 & in den Geschäftsstellen von NW und LZ und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter www.eventim.de & www.htk-kontor.de RO H 101


PROGRAMM

25

September

Dienstag

27

September

18:00 Uhr, Großer Saal

Junge Sinfoniker OWL

Dmitri Schostakowitsch: Festouvertüre A-Dur op. 96 Reinhold Glière: Konzert für Harfe und Orchester Es-Dur op. 74 Peter I. Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36 DIRIGENT: Patrick Strub HARFE: Hanna Rabe EINTRITTSPREISE: 16,50 €/ erm. Preise für Schüler und Studenten. Kinder bis 12 Jahre sowie Schwerbehinderte und Begleitpersonen können das Konzert kostenlos besuchen. KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, konTicket, Geschäftsstelle der Jungen Sinfoniker

28

September

01 Oktober

Danae Dörken, Piano

1. Konzert „Neue Namen“ J. Brahms: Klavierstücke op. 118 & op. 119 R. Schumann: Fantasie in C-Dur op. 17 VERANSTALTER: Konzertbüro Schoneberg GmbH EINTRITTSPREISE: 18,00 € zzgl. VVK-Gebühren/ 10,00 € für Schüler und Studenten an der Abendkasse KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

www.rudolf-oetker-halle.de

Feuerwehrmusikzug der Stadt Bielefeld FESTKONZERT ANLÄSSLICH DES 50 JÄHRIGEN BESTEHENS BAND SELTAEBS EINTRITTSPREISE: 12,00 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket, Reisebüro Am Markt Jöllenbeck und im Internet unter: www.adticket.de. Alle Informationen rund um das Jubiläum sowie Hinweise zum Kartenvorverkauf gibt es auch unter: www.feuerwehr-musikzug-bielefeld.de

GRENZGÄNGER

18:30 Uhr, Kleiner Saal

20:00 Uhr, Großer Saal

Kolja Lessing & Göttinger Symphonie Orchester

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

102 ROH

Samstag

20:00 Uhr, Großer Saal

RUDI STEPHAN: Musik für Geige und Orchester (1911) MAX REGER: Aria für Violine und Orchester Jean Sibelius: Lemminkäinen-Suite op. 22 VIOLINE: Kolja Lessing LEITUNG: Christoph-Mathias Mueller, Generalmusikdirektor (GMD) und Chefdirigent des Göttinger Symphonie Orchesters EINTRITTSPREISE: 21,50 € bis 29,00 € Ermäßigungen von 50% gelten bei Vorlage eines gültigen Ausweises für Arbeitslose, Schwerbehinderte, Schüler und Auszubildende sowie für Studenten bis zur Vollendung des 27. Lebensjahrs. KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Mittwoch

OKTOBER

Sonntag

Sonntag

02 Oktober

20:00 Uhr, Großer Saal

Vanessa Mai DIE TOUR „FÜR DICH“ VERANSTALTER: Hans Stratmann Konzertbüro GmbH EINTRITTSPREISE: 29,95 € bis 49,95 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket


Montag

18:00 Uhr, Großer Saal

Oktober

Jugendjazzorchester Niedersachsen „Wind Machine“

03

JUGENDSTREICHORCHESTER „TWO TRIBES. ONE SPIRIT” Bigband-Titel von Tradition bis Avantgarde Sebastian Aaron Sternal (* 1983): „The Cello Theory“ Jörg Achim Keller (* 1966): „Concerto Grosso“ KLAVIER: Ragna Schirmer VIOLONCELLO: Oliver Mascarenhas GESAMTLEITUNG: Bernhard Mergner VERANSTALTER: Landesmusikrat Niedersachsen e. V. EINTRITTSPREISE: 20,00 € und 24,00 €/ erm. 8,00 € und 12,00 € zzgl. VVK-Gebühren KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Dienstag

04 Oktober

Donnerstag

06 Oktober

Von Worpswede bis Hiddensee

Lieblingsorte – Künstlerkolonien 18. Dezember 2016 bis 21. Mai 2017 im Gustav-Lübcke-Museum Hamm

20:00 Uhr, Kleiner Saal

Tonträger – Leiser Lärm BIELEFELDER SONGNÄCHTE GESANG, KLAVIER, GITARRE: Johannes Wolff und Lennart Schilgen GESANG, BASS: Jonathan Richter GESANG, SCHLAGZEUG: Daniel Bombei VERANSTALTER: Kulturamt Bielefeld in Kooperation mit NewTone und mit freundlicher Unterstützung der BITel EINTRITTSPREISE: 14,00 €/ erm. 10,00 € zzgl. VVK-Gebühren, Abendkasse: 17,00 €/ erm. 12,00 €, BI-Pass Inhaber zahlen an der Abendkasse 1,00 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Telefon: 0 23 81 / 17 - 57 14 www.museum-hamm.de

Gefördert durch:

20:00 Uhr, Großer Saal

The ELVIS Xperience „VIVA LAS VEGAS“ VERANSTALTER: Killpop Events GmbH EINTRITTSPREISE: 28,00 € zzgl. VVK Gebühren KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket und im Internet unter: www. adticket.de und www.eventim.de

athias -M h p o t is r Ch tung Mueller Lei g Violine Kolja Lessi n AN RUDI STEPH und Orchester Musik für Geige

MAX REGER

e und Orchester Aria für Violin

S JEAN SIBELIU ite op. 22 -Su

Lemminkäinen

27.09.2016

Di. 20:00 Uhr RUDOLF-OETKER-HALLE Bielefeld GSO_Anz_Bielefeld_Lessing_90x127_v1.indd 1

RO H 103

06.07.16 13:04


PROGRAMM

Freitag

07 Oktober

20:00 Uhr, Großer Saal

The King‘s Singers 1. SCHONEBERG KONZERT „MADRIGAL HISTORY TOUR” GERMAN FOLKSONGS – CLASSICS VON BRAHMS BIS BEATLES

Samstag

08 Oktober

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

GÜTERSLOH PHILHARMONISCH NORDWESTDEUTSCHE PHILHARMONIE Spielzeit 2016 /2017 | Stadthalle Gütersloh Beginn jeweils 20.00 Uhr | Einführung 19.15 Uhr

Freitag

14

Yves Abel | Claire Huangci (Klavier) Zweites Konzert | Dienstag, 24. Januar 2017

Dirk Kaftan | Norbert Anger (Violoncello) Drittes Konzert | Donnerstag, 2. März 2017

Yves Abel Clair-Obscur Saxophonquartett

ITALIEN UND DEUTSCHLAND IM SALENTO – KULTURELL SO NAH WIE SCHON ZU ZEITEN FRIEDRICH II.

20:00 Uhr, Großer Saal

Michl Müller „AUSFAHRT FREIHALTEN“

Oktober

VERANSTALTER: Zukunftsmusik EINTRITTSPREISE: 28,50 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus

Samstag

20:00 Uhr, Großer Saal

15 Oktober

Erstes Konzert | Samstag, 1. Oktober 2016

Claudia Oddo & Ippazio Fracasso-Baacke

„Klassik und Kunst“ mit Sopranistin Claudia Oddo und Künstler Ippazio Fracasso-Baacke ZU SEHEN: Einige seiner Kunstwerke des „Concrescismo“ ZU HÖREN: Opernarien von Verdi & Puccini und Klaviersoli u. a. von Camille Saint-Saens und Beethoven KLAVIER: Roberto Corlianò KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

EINTRITTSPREISE: 25,00 € bis 50,00 € zzgl. VVK- Gebühren/ 15,00 € für Schüler und Studenten an der Abendkasse KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

www.rudolf-oetker-halle.de

20:00 Uhr, Kleiner Saal

Klassische Philharmonie Bonn 1. KONZERT WIENER KLASSIK PROGRAMMEINFÜHRUNG UM 19:15 UHR Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu „Egmont“ op. 84, Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37, Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 KLAVIER: Florian Glemser EINTRITTSPREISE: 12,50 € bis 32,50 € zzgl. VVK-Gebühren/ Ermäßigung um 5,00 € für Schüler und Studenten KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Viertes Konzert | Montag, 1. Mai 2017

Yves Abel | Benedetto Lupo (Klavier) Preise: 15,– / 19,– / 23,– / 29,– / 32,– € Informationen + Karten unter:

an allen bekannten VVK-Stellen und online unter www.eventim.de

104 ROH

The King's Singers

(0 52 41) 2 11 36 36 www.theater-gt.de


Montag

17 Oktober

Dienstag

18 Oktober

20:00 Uhr, Kleiner Saal

The Gregorian Voices GREGORIANIK MEETS POP VOM MITTELALTER BIS HEUTE VERANSTALTER: muhsik Agentur Ltd. & Co.KG EINTRITTSPREISE: 29,90 €, Abendkasse 32,00 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

20:00 Uhr, Großer Saal

Olaf Schubert und seine Freunde

www.kartbahn-werther.de

Let‘s go racing...! 500 m Speedtrack-Rennstrecke Renn-Asphalt - 17 Kurven 100 m Gerade „full speed“ 14 Power-Karts gleichzeitig Exklusive Bahnbuchungen Individuelle Rennprogramme Bistro mit Blick auf die Bahn Gesellschaftsraum für 100 Personen Catering-Service Betriebsfeiern Kundenfeten, Firmenevents

... fun and action

„SEXY FOREVER“ VERANSTALTER: Konzertbüro Reiche UG EINTRITTSPREISE: 25,80 € bis 32,70 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus

auf der größten Indoor-Kartbahn

Osnabrück Borgholzhausen

in OWl!

Werther Bielefeld

Freitag

21 Oktober

Samstag

22 Oktober

20:00 Uhr, Großer Saal

27. Film+MusikFest MANTRAP USA 1926, VICTOR FLEMING

INDOOR KARTBAHN WERTHER Engerstraße 55 . 33824 Werther Tel. 0 52 03 / 88 42 88 /// Fax 88 42 99 E-Mail: info@kartbahn-werther.de Mo. bis Do. 14 - 23 h, Fr. 14 - 24 h, Sa. 12 - 24 h, So. 10 - 22 h

MUSIK: Axel Goldbeck und das Cinematografische Orchester VERANSTALTER: Friedrich Wilhelm Murnau-Gesellschaft Bielefeld e.V. EINTRITTSPREISE: 20,00 €/ erm. 15,00 €/ 10,00 € für Kinder bis 14 Jahre FESTIVALPASS: 60,00 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, konTicket

20:00 Uhr, Kleiner Saal

Mischpoke KLEZMER HIGH LIFE VERANSTALTER: Weltkonzerte mbbl concerts EINTRITTSPREISE: 25,00 €/ erm. 20,00 € zzgl. VVK-Gebühren KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus

Begegnen Sie den einzigartigen Wendt & Kühn-Figuren im gut geführten Fachhandel, beispielsweise bei

DIE GESCHENKSTUBE Neustädter Str. 14 · 33602 Bielefeld · Telefon (0521) 64678 www.die-geschenkstube.de

RO H 105


PROGRAMM

Sonntag

23 Oktober

Montag

24 Oktober

Dienstag

25 Oktober

17:00 Uhr, Großer Saal

27. Film+MusikFest DER MÜDE TOD D 1921, FRITZ LANG ORGEL: Johannes Vetter VERANSTALTER: Friedrich Wilhelm Murnau-Gesellschaft Bielefeld e.V. EINTRITTSPREISE: 20,00 €/ erm. 15,00 €/ 10,00 € für Kinder bis 14 Jahre FESTIVALPASS: 60,00 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, konTicket

Freitag

28

10:00 Uhr, Großer Saal

Kindermusikfestival

2. SYMPHONIEKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 19:15 UHR IM KLEINEN SAAL Jacques Ibert: Kammerkonzert für Altsaxophon und Orchester Philip Glass: Konzert für Saxophonquartett und Orchester Hector Berlioz: Symphonie Fantastique - Episoden aus dem Leben eines Künstlers SAXOPHONQUARTETT: clair-obscure ALTSAXOPHON: Jan Schulte-Bunert LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 18,00 € bis 35,00 €/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

Samstag

20:00 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker KONZERTEINFÜHRUNG UM 19:25 UHR Gioachino Rossini: Duett für Violoncello und Kontrabass Francis Poulenc: Sextuor für Klavier, Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott Johannes Brahms: Horntrio op. 40 für Horn, Violine und Klavier Wolfgang Amadeus Mozart: Quintett in Es-Dur KV 452 für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott VIOLINE: Sebastian Soete VIOLONCELLO: Yoonha Choi KONTRABASS: Thomas Bronkowski FLÖTE: Birgit Krautwurst OBOE: Thomas Bogdan KLARINETTE: Margarete Fiedler, Fabian Hauser FAGOTT: Tilman Cardinal von Widdern HORN: Hartmut Welpmann, Héctor Salgueiro KLAVIER: Elena Kassmann, Wilko Jordens EINTRITTSPREISE: 15,00 €/ erm. 7,50 € KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

Bielefelder Philharmoniker

Oktober

20:00 Uhr, Kleiner Saal 1. KAMMERKONZERT

20:00 Uhr, Großer Saal

29

Hagen Rether LIEBE

Oktober

VERANSTALTER: Hans Stratmann Konzertbüro GmbH EINTRITTSPREISE: 21,05 € bis 27,65 € KARTENVORVERKAUFSSTELLEN: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Sonntag

11:00 Uhr, Großer Saal

30 Oktober

Bielefelder Philharmoniker 2. SYMPHONIEKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 10:15 UHR IM KLEINEN SAAL Jacques Ibert: Kammerkonzert für Altsaxophon und Orchester Philip Glass: Konzert für Saxophonquartett und Orchester Hector Berlioz: Symphonie Fantastique Episoden aus dem Leben eines Künstlers SAXOPHONQUARTETT: clair-obscure ALTSAXOPHON: Jan Schulte-Bunert LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 16,00 € bis 28,00 €/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

MIT RANDALE, MAI COCOPELLI, SULI PUSCHBAN, MARKUS ROHDE, GERALDINO VERANSTALTER: Kulturamt Bielefeld in Kooperation mit NewTone EINTRITTSPREISE: 7,00 €/ Gruppenermäßigung auf Anfrage KARTENVORVERKAUF: im Internet unter: mail@newtone.de

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

www.rudolf-oetker-halle.de 106 ROH


NOVEMBER

Mittwoch

Dienstag

01 November

02 November

19:00 Uhr, Großer Saal

Pepe Lienhard Big Band SWING LIVE – MIT EINER HOMMAGE AN UDO JÜRGENS VERANSTALTER: Hans Stratmann Konzertbüro GmbH EINTRITTSPREISE: 49,00 € bis 83,50 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Seit über 20 Jahren Ihr Kartenvorverkauf in Bielefeld. Natürlich auch für die Klassik-Events in der Rudolf Oetker Halle.

Donnerstag

03 November

20:00 Uhr, Großer Saal

Tommy Emmanuell – Solo IT’S NEVER TOO LATE VERANSTALTER: Hans Stratmann Konzertbüro GmbH EINTRITTSPREISE: 31,05 € bis 50,85 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

20:00 Uhr, Großer Saal

Salut Salon EIN KARNEVAL DER TIERE UND ANDERE PHANTASIEN VERANSTALTER: Hans Stratmann Konzertbüro GmbH EINTRITTSPREISE: 27,55 € bis 45,95 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

LUDWIG GÜTTLER & DAS LEIPZIGER BACH-COLLEGIUM

Oetkerhalle Bielefeld Sonntag, 12. März 2017 Bahnhofstraße 15 . 33602 Bielefeld Okt. – Jan. Mo. – Sa. 9.30 – 20 Uhr Feb. – Sep. Mo. – Sa. 9.30 – 19 Uhr

17 Uhr

Progamm mit Werken von: Finger, Telemann, Joh. Ch. Bach, Poglietti, Vivaldi, Joh. Seb. Bach, Quantz. (Änderungen vorbehalten) Vorverkauf bei allen bekannten Vorverkaufsstellen. Infotelefon 0212-383 66 88 oder www.bubu-concerts.de

RO H 107


PROGRAMM

Freitag

04 November

Sonntag

06 November

Donnerstag

10 November

Freitag

11 November

20:00 Uhr, Großer Saal

27. Film+MusikFest DIE BÜCHSE DER PANDORA D 1929, G.W. PABST MUSIK: Bernd Wilden und Bielefelder Philharmoniker VERANSTALTER: Friedrich Wilhelm Murnau-Gesellschaft Bielefeld e.V. EINTRITTSPREISE: 20,00 €/ erm. 15,00 €/ 10,00 € für Kinder bis 14 Jahre FESTIVALPASS: 60,00 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, konTicket

Sonntag

13 November

17:00 Uhr, Großer Saal

27. Film+MusikFest THE TRAMP UND THE KID 1915/1921, CHARLES CHAPLIN MUSIK: Staatsorchester Braunschweig, Dirigat: Helmut Imig VERANSTALTER: Friedrich Wilhelm Murnau-Gesellschaft Bielefeld e.V. EINTRITTSPREISE: 20,00 €/ erm. 15,00 €/ 10,00 € für Kinder bis 14 Jahre FESTIVALPASS: 60,00 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, konTicket

19:30 Uhr, Großer Saal

Fantasy FREUDENSPRÜNGE LIVE 2016 VERANSTALTER: Hans Stratmann Konzertbüro GmbH EINTRITTSPREISE: 39,95 € bis 54,90 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket und im Internet unter: www.karten-online.de

Montag

14 November

19:00 Uhr Großer Saal

Universitätschor Bielefeld EV. KANTOREI SENNESTADT BIELEFELDER PHILHARMONIKER Felix Mendelssohn Bartholdy: Elias Op. 70 SOPRAN I: Johanna Winkel SOPRAN II: Anna-Sophie Brosig ALT: Dshamilja Kaiser TENOR: Georg Poplutz BASS: Sebastian Noack LEITUNG: Dorothea Schenk EINTRITTSPREISE: 12,00 € bis 25,00 €/ Ermäßigung um 2,50 € für Schüler und Studenten KARTENVORVERKAUF AB 01.09.2016: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket, Buchhandlung Luce, tel.: 0521/102773, Restkarten an der Abendkasse ab 18:00 Uhr

20:00 Uhr Großer Saal

Orquesta Sinfónica Nacional de Mexico & Gabriela Montero 2. SCHONEBERG KONZERT C. Chávez: Sinfonia India S. Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll op. 18 S. Revueltas: La Noche de los Mayas KLAVIER: Gabriela Montero DIRIGENT: Carlos Miguel Prieto EINTRITTSPREISE: 25,00 € bis 50,00 € zzgl. VVK Gebühren/ 15,00 € für Schüler und Studenten an der Abendkasse KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

20:00 Uhr Großer Saal

Klassische Philharmonie Bonn 2. KONZERT WIENER KLASSIK KONZERTEINFÜHRUNG UM 19:15 UHR Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 70 D-Dur Wolfgang Amadeus Mozart: Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219 Felix Mendelssohn: Symphonie Nr. 1 c-Moll VIOLINE: Sven Stucke EINTRITTSPREISE: 12,50 € bis 32,50 € zzgl. VVK-Gebühren/ Ermäßigung um 5,00 € für Schüler und Studenten KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

www.rudolf-oetker-halle.de 108 ROH


Mittwoch

16 November

Samstag

19 November

Sonntag

20 November

Montag

21 November

20:00 Uhr, Kleiner Saal

Royal Street Orchestra DAS KÖNIGLICHE STRASSENORCHESTER Mittwochskonzert Musikkulturen VERANSTALTER: Kulturamt Bielefeld in Kooperation mit WDR 3. Das Konzert wird live übertragen. EINTRITTSPREISE: 5,00 €/ erm. 3,00 €/ BI-Pass 1,00 € (nur AK) KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus

20:00 Uhr, Kleiner Saal

Jourist Quartett EINE HOMMAGE AN ASTOR PIAZOLLA VIOLINE: Edouard Tachalow BAJAN, BANDONEON: Jakob Neubauer GITARRE: Chriatian Schulz KONTRABASS: Johannes Huth VERANSTALTER: Weltkonzerte mbl concerts EINTRITTSPREISE: 25,00 €/ erm. 20,00 € zzgl. VVK-Gebühren KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

®

NIEDERWALL BIELEFELD Tel. 05 21-17 29 72 www.argentina-steakhouse.de Öffnungszeiten: täglich 1130-1500 Uhr & 1730-2400 Uhr

18:00 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker WOLFGANG AMADEUS MOZART: REQUIEM IN D-MOLL KV 626 LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 18,00 € bis 35,00 €/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

20:00 Uhr, Kleiner Saal

Bielefelder Philharmoniker 2. KAMMERKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 19:25 UHR Engelbert Humperdinck: Hänsel und Gretel bearbeitet für Holzbläserquintett und Erzähler FLÖTE: Wiltrud Pemsl OBOE: Klaus-Joachim Dudler KLARINETTE: Georg Stimpfle HORN: Hartmut Welpmann FAGOTT: Tilman Cardinal von Widdern ERZÄHLERIN: Britta Grabitzky EINTRITTSPREISE: 15,00 €/ erm. 7,50 € KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

RO H 109


PROGRAMM

Samstag

26

November

Sonntag

27 November

20:00 Uhr, Kleiner Saal

Inka Noack DESTINO DELLE DONNE – OPERNARIEN Französische Kammermusik von Fauré, Saint-Saens u.a. FLÜGEL: Irine Gorgadze CELLO: Irene Leidner-Götze EINTRITTSPREISE: 20,00 €/ 22,00 € (AK)/ erm. 16,00 € KARTENVORBESTELLUNG UNTER: karten@inka-noack.de oder tel.:05203/294799

18:00 Uhr, Großer Saal

1. Konzert Oratorienchor BIELEFELDER PHILHARMONIKER

Dezember

Freitag

02 Dezember

110 ROH

Martin Herzberg EIN BEWEGENDES KLAVIERKONZERT

Dezember

VERANSTALTER: Weltkonzerte mbbl concerts EINTRITTSPREISE: 25,00 €/ erm. 20,00 € zzgl. VVK-Gebühren KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Sonntag

17:00 Uhr + 20:00 Uhr, Kleiner Saal

Dezember

Kammerorchester der Neuen Philharmonie Hamburg

04

VIVALDI: DIE VIER JAHRESZEITEN

VESPRO DELLA BEATA VERGINE (MARIENVESPER)

VERANSTALTER: Weltkonzerte mbbl concerts EINTRITTSPREISE: 28,00 €/ erm. 23,00 € zzgl. VVK-Gebühren KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

DEZEMBER

01

03

20:00 Uhr, Kleiner Saal

CLAUDIO MONTEVERDI:

LEITUNG: Hagen Enke EINTRITTSPREISE: 10,00 € bis 26,00 €/ erm. 3,00 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket und im Internet unter: www.oratorienchor-bielefeld.de

Donnerstag

Samstag

Montag

05 Dezember

19:30 Uhr, Großer Saal

Das 1. Bielefelder Benefiz – Rudelsingen mit vorweihnachtlichem Programm VERANSTALTER: White Note UG EINTRITTSPREISE: 13,00 €/ erm. 11,00 € KARTENVORVERKAUF: im Internet unter: www.rudelsingen.de

Mittwoch

20:00 Uhr, Großer Saal

The Dublin Legends

VERANSTALTER: Lars Berndt EINTRITTSPREISE: 32,00 € bis 43,00 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket, im Internet unter: www.LB-EVENTS.de

07 Dezember

19:00 Uhr, Großer Saal

Angelo Kelly & Family IRISH CHRISTMAS 2016 VERANSTALTER: Hans Stratmann Konzertbüro GmbH EINTRITTSPREISE: 32,75 € bis 41,55 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

20:00 Uhr, Großer Saal

Johann König MILCHBRÖTCHENRECHNUNG VERANSTALTER: Konzertbüro Reiche UG EINTRITTSPREISE: 25,80 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

www.rudolf-oetker-halle.de


Freitag

09 Dezember

Samstag

10 Dezember

20:00 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker 3. SYMPHONIEKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 19:15 UHR IM KLEINEN SAAL Michael Haydn: Konzert für Trompete, Streicher, Hörner und Basso continuo in D-Dur Alfred Schnittke: Moz-Art à la Haydn Joseph Haydn: Konzert für Trompete und Orchester in Es-Dur Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 8 in F-Dur op. 93 TROMPETE: Reinhold Friedrich LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 18,00 € bis 35,00 €/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

20:00 Uhr, Kleiner Saal

Verdi Nacht HÖHEPUNKTE AUS „LA TRAVIATA“, „RIGOLETTO“, „IL TROVATORE“, „MACBETH“, „UN BALLO IN MASCHERA“ VERANSTALTER: Weltkonzerte mbbl concerts EINTRITTSPREISE: 28,00 €/ erm. 23,00 € zzgl. VVK-Gebühren KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Sonntag

11 Dezember

11:00 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker 3. SYMPHONIEKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 10:15 UHR IM KLEINEN SAAL Michael Haydn: Konzert für Trompete, Streicher, Hörner und Basso continuo in D-Dur Alfred Schnittke: Moz-Art à la Haydn Joseph Haydn: Konzert für Trompete und Orchester in Es-Dur Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 8 in F-Dur op. 93 TROMPETE: Reinhold Friedrich LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 16,00 € bis 28,00 €/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

18:00 Uhr, Großer Saal

WDR Rundfunkchor und Sinfonieorchester Köln

Sauerland & Stürmann GbR

Wir versteigern auf unseren Kunst- und Antiquitätenauktionen Gemälde, Skulpturen, Asiatika, Ikonen, Schmuck, Uhren, Münzen, Militärgeschichte, qualitativ hochwertige Sammelobjekte und Kuriositäten. Gerne kaufen wir diese Gegenstände auch direkt an. Wir beraten Sie gerne und erstellen Gutachten für Ihre Sammlungen und Nachlässe. Fritz Klimsch Große Skulptur, Bronze, H 179,5 cm Limit: 15.000 EUR Zuschlag: 32.000 EUR

„HÄNDEL WITH CARE“ G. F. Händel: Ausschnitte u. a. aus Feuerwerksmusik, Judas Maccabaeus, Xerxes, Rinaldo VERANSTALTER: Konzertbüro Schoneberg GmbH EINTRITTSPREISE: 25,00 € bis 50,00 € zzgl. VVK- Gebühren/ 15,00 € für Schüler und Studenten an der Abendkasse KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

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PROGRAMM

Mittwoch

14 Dezember

Freitag

16 Dezember

20:00 Uhr, Kleiner Saal

Julerosen NORDIC CHRISTMAS TOUR Mittwochskonzert Musikkulturen GESANG: Helene Blum GEIGE: Harald Haugaard VERANSTALTER: Kulturamt Bielefeld in Kooperation mit WDR 3. Das Konzert wird live übertragen. EINTRITTSPREISE: 5,00 €/ erm. 3,00 €/ BI-Pass 1,00 € (nur AK) KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus

17 Dezember

19 Dezember

20:00 Uhr, Großer Saal

Miroslav Nemeć & Udo Wachtveitl EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE VON CHARLES DICKENS Ein Bühnenmärchen mit Musik VIOLINE: Charlotte Balle, Lisa Barry VIOLA: Dorothea Galler VIOLONCELLE: Maria Friedrich KONTRABASS: Ralf Zeranski KOMPOSITION: Libor Síma VERANSTALTER: sagas GmbH EINTRITTSPREISE: 23,00 € bis 33,00 € zzgl. VVK-Gebühren KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus

Samstag

Montag

18:00 Uhr, Großer Saal

Großes Weihnachtssingen

Dienstag

20 Dezember

Bielefelder Philharmoniker 3. KAMMERKONZERT WDR 3 Kammerkonzert KONZERTEINFÜHRUNG UM 19:25 UHR Nicola Fiorenza: Sonata in a-Moll für Altblockflöte und basso continuo Alessandro Scarlatti: Variazioni sulla Partite di Follia di Spagna Giuseppe Sammartini: Sonata in G-Dur op. 2 BLOCKFLÖTE: Maurice Steger CEMBALO: Jermaine Sprosse EINTRITTSPREISE: 15,00 €/ erm. 7,50 € KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

20:00 Uhr, Großer Saal

Klassische Philharmonie Bonn 3. KONZERT WIENER KLASSIK PROGRAMMEINFÜHRUNG UM 19:15 UHR Festliches Weihnachtskonzert mit Werken von Antonio Vivaldi, Georg Friedrich Händel, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Camille Saint-Saëns TROMPETE: Norbert Vohn EINTRITTSPREISE: 12,50 € bis 32,50 € zzgl. VVK-Gebühren/ Ermäßigung um 5,00 € für Schüler und Studenten KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Freitag

23 Dezember

EHEMALIGE CHORMITGLIEDER, SOLISTINNEN UND SOLISTEN DES BIELEFELDER KINDERCHORES Ingrid‘s Chor LEITUNG: Ingrid Mühlenweg ORGEL: Ivo Kanz KLAVIER: Chihiro Masaki EINTRITTSPREISE: 9,99 € zzgl. VVK- Gebühren, Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren frei, freie Platzwahl, Einlass ab 16.30 Uhr. KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket, Buchhandlung Heepen, Kartenreservierungen unter: www.ehemalige-bkc.de, eventuelle Restkarten an der Abendkasse erhältlich

20:00 Uhr, Kleiner Saal

20:00 Uhr, Großer Saal

1. Konzert Musikverein BIELEFELDER PHILHARMONIKER JOHANN SEBASTIAN BACH: WEIHNACHTSORATORIUM BWV 248 KANTATEN I–III LEITUNG: Bernd Wilden EINTRITTSPREISE: 12,00 € bis 27,00 €/ 6,00 € für Studenten (nur an der Abendkasse), 10,00 € (Empore hinten), Kinder u. Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket und bei den Chormitgliedern

Montag

26 Dezember

11:00 Uhr – 14:00 Uhr, Großer & Kleiner Saal

Bunker-WeihnachtsMatinee GEFÖRDERT DURCH DAS KULTURAMT BIELEFELD

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

www.rudolf-oetker-halle.de 112 ROH

EINTRITTSPREISE: 20,00 €/ erm. 15,00 €, Vorverkauf: 15,00 €/ erm. 10,00 €, Kinder unter 12 Jahren Eintritt frei KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische Westfalen-Blatt, konTicket


Samstag

31 Dezember

18:00 Uhr, Großer Saal

Wiener Johann Strauß Konzert-Gala K&K PHILHARMONIKER UND DAS ÖSTERREICHISCHE K&K BALLETT Operettenmelodien, Walzer, Polkas und Märsche der Strauß-Dynastie CHOREOGRAPHIE: Viktor Litvinov MUSIKALISCHE GESAMTLEITUNG: Matthias G. Kendlinger VERANSTALTER: Da Capo Musikmarketing GmbH – Niederlassung Leipzig EINTRITTSPREISE: 34,00 € bis 88,00 € zzgl. VVK-Gebühren KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

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JANUAR

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Sonntag

01 Januar

18:00 Uhr, Großer Saal

Neujahrskonzert der Bielefelder Philharmoniker

Urlaub zu Hause. Bali ganz nah.

WÜNSCH‘ DIR WAS! LEITUNG: Alexander Kalajzic MODERATION: John Wesley Zielmann EINTRITTSPREISE: 18,00 € bis 35,00 € KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

Freitag

06 Januar

20:00 Uhr, Großer Saal

Don Kosaken Chor Serge Jaroff LEITUNG: Wanja Hlibka VERANSTALTER: Don Kosaken Chor Wanja Hlibka GmbH EINTRITTSPREISE: 20,00 € bis 28,00 € zzgl. VVK-Gebühren KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket und tel.: 01806/570070

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PROGRAMM

Samstag

07 Januar

Sonntag

Egal woher, egal wie alt Ihr Audi oder VW ist: Wir sind Ihr fairer Servicepartner!

08 Januar

Montag

09 Januar

20:00 Uhr, Großer Saal

Jasmin Tabatabai & David Klein Quartett BIELEFELDER SONGNÄCHTE VERANSTALTER: Kulturamt Bielefeld in Kooperation mit NewTone und mit freundlicher Unterstützung der BITel EINTRITTSPREISE: 25,00 €/ erm. 19,00 € zzgl. VVK-Gebühren, Abendkasse: 29,00 €/ erm. 23,00 €, BI-Pass Inhaber zahlen an der Abendkasse 1,00 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

18:00 Uhr, Großer Saal

Junge Sinfoniker OWL SINFONIEKONZERT Franz Liszt: Les Préludes Alexander Glasunow: Violinkonzert a-Moll op. 82 Felix Mendelssohn-Bartholdy: Sinfonie Nr. 5 in D-Dur/d-Moll op. 107, „Reformations-Sinfonie“ VIOLINE: Lara Boschkor DIRIGENT: Pawel Poplawski EINTRITTSPREISE: 15,00 €/ erm. 8,00 € (Schüler ab 13 Jahre, Studenten, Schwerbehinderte), Kinder bis 12 Jahre sowie nötige Begleitpersonen von Schwerbehinderten frei KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, konTicket, Geschäftsstelle der Jungen Sinfoniker, tel.: 0521/872210

18:30 Uhr, Kleiner Saal

Christina Brabetz, Violine Nicolai Gerassimez, Klavier 2. KONZERT „NEUE NAMEN“ J. Joachim: Drei Stücke für Violine und Klavier op. 2 (Romanze) L. v. Beethoven: Sonate für Violine und Klavier A-Dur op. 47 „Kreutzersonate“ C. Franck: Sonate für Violine und Klavier A-Dur M. Ravel: Tzigane. Rapsodie de concert Lento quasi cadenza VERANSTALTER: Konzertbüro Schoneberg GmbH EINTRITTSPREISE: 18,00 € zzgl. VVK-Gebühren/ 10,00 € für Schüler und Studenten an der Abendkasse KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

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Dienstag

10 Januar

20:00 Uhr, Großer Saal

Queen Esther Marrow‘s The Harlem Gospel Singers Show ABSCHIEDS-TOUR

Berning KG Herforder Str. 197 · 33609 Bielefeld Telefon: 05 21/ 3 23 73-0

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VERANSTALTER: Hans Stratmann Konzertbüro GmbH EINTRITTSPREISE: 37,00 € bis 69,25 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket


Mittwoch

11 Januar

Sonntag

15 Januar

20:00 Uhr, Kleiner Saal

Semitones ALGERISCH-ISRAELISCH-DEUTSCHES BANDPROJEKT Mittwochskonzert Musikkulturen VERANSTALTER: Kulturamt Bielefeld in Kooperation mit WDR 3. Das Konzert wird live übertragen EINTRITTSPREISE: 5,00 €/ erm. 3,00 €/ BI-Pass 1,00 € (nur AK) KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus

18:00 Uhr, Kleiner Saal

Menachem Har-Zahav RUSSISCHE ROMANTIKER VERANSTALTER: Weston Musikmanagement EINTRITTSPREISE: 25,00 €/ 15,00 € für Schüler, Studenten und Schwerbehinderte/ Eintritt frei für unter 18-jährige KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, konTicket und im Internet unter: www.bielefeld-ticketservice.de

Montag

16

20:00 Uhr, Großer Saal

Justus Frantz und die Philharmonie der Nationen

Januar

EINTRITTSPREISE: 27,00 € bis 67,00 € zzgl. VVK-Gebühren KARTENVORVERKAUF: im Internet unter: www.frankfurtticket.de und tel.: 069/1340400

Freitag

20:00 Uhr, Großer Saal

20 Januar

Bielefelder Philharmoniker 4. SYMPHONIEKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 19:15 UHR IM KLEINEN SAAL Maurice Ravel: Le tombeau de Couperin Giovanni Bottesini: Konzert für Kontrabass und Orchester in h-Moll Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 7 in d-Moll op. 70 KONTRABASS: Božo Paradžik LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 18,00 € bis 35,00 €/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

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PROGRAMM

21 Januar

Sonntag

22 Januar

20:00 Uhr, Großer Saal

Jochen Malmsheimer DOGENSUPPE HERZOGIN – EIN AUSTOPF MIT EINLAGE VERANSTALTER: Piscator Events GmbH & Co. KG EINTRITTSPREISE: 20,00 € bis 25,00 € zzgl. VVK-Gebühren/ 15,00 € für Schüler und Studenten KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

11:00 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker 4. SYMPHONIEKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 10:15 UHR IM KLEINEN SAAL Maurice Ravel: Le tombeau de Couperin Giovanni Bottesini: Konzert für Kontrabass und Orchester in h-Moll Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 7 in d-Moll op. 70 KONTRABASS: Božo Paradžik LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 16,00 € bis 28,00 €/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

FEBRUAR

Samstag

Donnerstag Freitag Samstag

19:30 Uhr, Großer Saal

Tilda – Die Pop Oper MUSICAL DER MUSIK- UND KUNSTSCHULE

02 04

KOMPONIST: Johannes Strzyzewski AUTOR: Hellmuth Opitz EINTRITTSPREISE: 17,00 € zzgl. VVK-Gebühren/ erm. 10,00 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, Musik- und Kunstschule Bielefeld

Dienstag

18:30 Uhr, Kleiner Saal

Februar

07 Februar

Tabea Debus & Friends, Blockflöte 3. KONZERT „NEUE NAMEN“ VERANSTALTER: Konzertbüro Schoneberg GmbH EINTRITTSPREISE: 18,00 € zzgl. VVK-Gebühren/ 10,00 € für Schüler und Studenten an der Abendkasse KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

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Gruppe


Mittwoch

08 Februar

20:00 Uhr, Großer Saal

Klassische Philharmonie Bonn 4. KONZERT WIENER KLASSIK PROGRAMMEINFÜHRUNG UM 19:15 UHR Richard Wagner: Ouvertüre zu „Die Meistersinger von Nürnberg“ Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur KV 488 Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-Moll op. 98 OZM | Symphony Das Sinfonieorchester des Orchesterzentrum | NRW KLAVIER: Andreas Frölich LEITUNG: Heribert Beissel EINTRITTSPREISE: 12,50 € bis 32,50 € zzgl. VVK-Gebühren/ Ermäßigung um 5,00 € für Schüler und Studenten KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Freitag Samstag

10 11 Februar

Sonntag

12 Februar

Mittwoch

15 Februar

20:00 Uhr, Kleiner Saal

Caveman DU SAMMELN. ICH JAGEN. Mit Guido Fischer in einer Inszenierung von Esther Schweins VERANSTALTER: Thomas Kney EINTRITTSPREISE: 26,65 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, konTicketund im Internet unter: www.eventim.de

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19:00 Uhr, Großer Saal

Glenn Miller Orchestra IT‘S GLENN MILLER TIME VERANSTALTER: Hamburger Theater- und Konzert-Kontor HTK GmbH & Co. KG EINTRITTSPREISE: 27,50 € bis 48,40 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, im Internet unter: www.eventim.de und www.htk-kontor.de

20:00 Uhr, Kleiner Saal

Sedaa MONGOLIAN MEETS ORIENTAL Mittwochskonzert Musikkulturen VERANSTALTER: Kulturamt Bielefeld in Kooperation mit WDR 3. Das Konzert wird live übertragen EINTRITTSPREISE: 5,00 €/ erm. 3,00 €/ BI-Pass 1,00 € (nur AK) KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus

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PROGRAMM

Freitag

17

20:00 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker 5. SYMPHONIEKONZERT

Februar

KONZERTEINFÜHRUNG UM 19:15 UHR IM KLEINEN SAAL Marc-André Dalbavie: Color für großes Orchester Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzert für zwei Klaviere und Orchester in E-Dur Robert Schumann: Sinfonie Nr. 4 in d-Moll op. 120 KLAVIERDUO: Aglika Genova und Liuben Dimitrov LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 18,00 € bis 35,00 €/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

Samstag

20:00 Uhr, Großer Saal

18 Februar

Bielefelder Nacht der Chöre VERANSTALTER: Kulturamt Bielefeld in Kooperation mit NewTone und mit freundlicher Unterstützung der BITel EINTRITTSPREISE: 12,00 €/ erm. 8,00 €, BI-Pass Inhaber zahlen an der Abendkasse 1,00 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Sonntag

19

11:00 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker 5. SYMPHONIEKONZERT

Februar

KONZERTEINFÜHRUNG UM 10:15 UHR IM KLEINEN SAAL Marc-André Dalbavie: Color für großes Orchester Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzert für zwei Klaviere und Orchester in E-Dur Robert Schumann: Sinfonie Nr. 4 in d-Moll op. 120 KLAVIERDUO: Aglika Genova und Liuben Dimitrov LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 16,00 € bis 28,00 €/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

Montag

20:00 Uhr, Kleiner Saal

20 Februar

Samstag

25 Februar

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

Bielefelder Philharmoniker 4. KAMMERKONZERT Philharmoniker auf Abwegen KONZERTEINFÜHRUNG UM 19:25 UHR Heitere und nicht ganz ernstgemeinte Werke von P. D. Q. Bach bis Rautavaara mit Niveau und Augenzwinkern. EINTRITTSPREISE: 15,00 €/ erm. 7,50 € KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

20:00 Uhr, Kleiner Saal

Flamenco Vivo FLAMENCO FESTIVAL VERANSTALTER: Weltkonzerte mbbl concerts EINTRITTSPREISE: 25,00 €/ erm. 20,00 € zzgl. VVK-Gebühren KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische Westfalen-Blatt, konTicket

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Mittwoch

MÄRZ

08 März

Donnerstag Sonntag

05 März

Dienstag

07 März

18:00 Uhr, Großer Saal

Freies SinfonieOrchester (FSO) Jean Sibelius: Karelia-Suite op. 11 Joaquin Rodrigo: Concierto de Aranjuez für Gitarre und Orchester Max Bruch: Sinfonie Nr. 1 Es-Dur op. 28 LEITUNG: Cornelius During EINTRITTSPREISE: freier Eintritt

18:30 Uhr, Kleiner Saal

Anastasie Kobekina, Cello Jean-Selim Abdelmoula, Klavier

09 März

Freitag

10 März

11:30 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker 1. JUGENDKONZERT Modest Mussorsky: Bilder einer Ausstellung Teilnahme nur für Schulen möglich, nach vorheriger Anmeldung.

10:00 Uhr + 11:30 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker 1. JUGENDKONZERT Modest Mussorsky: Bilder einer Ausstellung Teilnahme nur für Schulen möglich, nach vorheriger Anmeldung.

20:00 Uhr, Großer Saal

David Fray, Klavier 4. SCHONEBERG KONZERT F. Chopin: Nocturnes | Mazurka cis-Moll op. 63 | Impromptu Ges-Dur op. 51 | Walzer As-Dur op. 69 Nr. 1 | Polonaise-fantaisie As-Dur op. 61 F. Schubert: Sonate Nr. 20 in A-Dur, D959 EINTRITTSPREISE: 25,00 € bis 50,00 € zzgl. VVK Gebühren/ 15,00 € für Schüler und Studenten an der Abendkasse KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

4. KONZERT „NEUE NAMEN“ R. Schumann: Fantasiestücke | Adagio und Allegro op. 70 | Stücke im Volkston op. 102 L. Janacek: Pohadka C. Debussy: Sonate für Cello und Klavier d-Moll VERANSTALTER: Konzertbüro Schoneberg GmbH EINTRITTSPREISE: 18,00 € zzgl. VVK-Gebühren/ 10,00 € für Schüler und Studenten an der Abendkasse KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

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PROGRAMM

Samstag

11 März

Sonntag

12 März

20:00 Uhr, Kleiner Saal

Dienstag

14

Four Styles GITARRENFESTIVAL VERANSTALTER: Weltkonzerte mbbl concerts EINTRITTSPREISE: 25,00 €/ erm. 20,00 € zzgl. VVK-Gebühren KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus

März

Klassische Philharmonie Bonn 5. KONZERT WIENER KLASSIK PROGRAMMEINFÃœHRUNG UM 19:15 UHR Wolfgang Amadeus Mozart: Serenade Nr. 13 G-Dur KV 525 („Eine kleine Nachtmusik“) Joseph Haydn: Trompetenkonzert Es-Dur Franz Schubert: Symphonie Nr. 5 B-Dur D 485 TROMPETE: Markus Czieharz EINTRITTSPREISE: 12,50 € bis 32,50 € zzgl. VVK-Gebühr/ ErmäÃ&#x;igung um 5,00 € für Schüler und Studenten KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

17:00 Uhr, GroÃ&#x;er Saal

Ludwig Güttler & Leipziger Bach-Collegium WERKE VON G. PH. TELEMANN, J. CH. BACH, J. S. BACH, G. FINGER U.A. VERANSTALTER: Bubu-Concerts EINTRITTSPREISE: 29,00 € bis 49,00 €/ erm. 15,00 € bis 24,00 € für Schüler, Studenten und Sozialpassinhaber KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

20:00 Uhr, GroÃ&#x;er Saal

Mittwoch

15 März

20:00 Uhr, Kleiner Saal

Azmari BEGEGNUNGEN MIT EINEM ÄTHIOPISCHEN TROUBADOUR Mittwochskonzert Musikkulturen VERANSTALTER: Kulturamt Bielefeld in Kooperation mit WDR 3. Das Konzert wird live übertragen. EINTRITTSPREISE: 5,00 €/ erm. 3,00 €/ BI-Pass 1,00 € (nur AK) KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

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120 ROH


Freitag

17 März

20:00 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker 6. SYMPHONIEKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 19:15 UHR IM KLEINEN SAAL George Benjamin: Three Inventions für Kammerorchester Richard Strauss: Macbeth Joseph Haydn: Konzert für Violoncello und Orchester in C-Dur Richard Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche VIOLONCELLO: Marie-Elisabeth Hecker LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 18,00 € bis 35,00 €/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

Montag

20 März

Mittwoch

Sonntag

19 März

11:00 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker 6. SYMPHONIEKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 10:15 UHR IM KLEINEN SAAL George Benjamin: Three Inventions für Kammerorchester Richard Strauss: Macbeth Joseph Haydn: Konzert für Violoncello und Orchester in C-Dur Richard Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche VIOLONCELLO: Marie-Elisabeth Hecker LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 16,00 € bis 28,00 €/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

22 März

Samstag

25 März

20:00 Uhr, Kleiner Saal

Bielefelder Philharmoniker 5. KAMMERKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 19:25 UHR IM KLEINEN SAAL Hugo Wolf: Italienisches Liederbuch SOPRAN: Cornelie Isenbürger BARITON: Frank Dolphin Wong KLAVIER: Pawel Poplawski EINTRITTSPREISE: 15,00 €/ erm. 7,50 € KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

10:00 Uhr + 11:30 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker 2. JUGENDKONZERT Hector Berlioz Symphonie fantastique Teilnahme nur für Schulen möglich, nach vorheriger Anmeldung.

19:00 Uhr, Großer Saal

Shanty Chor MK Bielefeld e.V. LIEDER VON SEE EINTRITTSPREISE: 15,00 € incl. Stadtbahn-Kombiticket KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket und im Internet unter: www.shanty-chor-bielefeld.de

Ute Heiler Stapenhorststr. 40a 33615 Bielefeld Tel. 0521 - 401606 www.heiler-bestattungen.de info@heiler-bestattungen.de

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PROGRAMM

Sonntag

26 März

$I 3O¯5HR +~CHETGLVON  UND 5HR 'ANZJiHRIGGEyFFNETMIT +AFFEE UND+UCHENBEWIR TUNGVON 5HR 3EHRSCHyNER!U†ENBEREICH MIT"IERGARTEN GRO†EM +INDERSPIELPLATZUND"LICK INS'R~NE "ANKETTSAALF~RBISZU 0ERSONEN ZWEI4AGUNGS RiUMEgM

SEIT

Göttinger Symphonie Orchester ENGELSGESANG Christoph Willibald Gluck: Orfeo ed Euridice: Ouvertüre Christoph Willibald Gluck: Orfeo ed Euridice: Reigen seliger Geister Alban Berg: Konzert für Violine und Orchester (1935) Franz Schubert: Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944 „Die GroÃ&#x;e“ VIOLINE: Serge Zimmermann LEITUNG: Christoph-Mathias Mueller, Generalmusikdirektor (GMD) und Chefdirigent Göttinger Symphonie Orchester EINTRITTSPREISE: 21,50 € bis 29,00 € ErmäÃ&#x;igungen von 50% gelten bei Vorlage eines gültigen Ausweises für Arbeitslose, Schwerbehinderte, Schüler und Auszubildende sowie für Studenten bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres. KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Bielefelds idyllischer Platz zum Feiern ,IEBENSWERTE'ASTFREUND SCHAFT UNVERWECHSELBARE !TMOSPHiRE PERSyNLICHER UNDINDIVIDUELLER3ERVICE ,ASSEN3IESICHINDEMNEUEN ROMANTISCH MODERNEN !MBIENTEUNSERES(AUSES VERWyHNEN

20:00 Uhr, GroÃ&#x;er Saal

Donnerstag

30 März

20:00 Uhr, GroÃ&#x;er Saal

Württembergisches Kammerorchester FELIX KLIESER, HORN 5. SCHONEBERG KONZERT O. Respighi: Antiche danze ed arie J. Haydn: Konzert für Horn und Orchester Nr. 2 R. Schumann: Adagio und Allegro op. 70 A. Dvorak: Serenade op. 2 DIRIGENT: Ruben Gazarian EINTRITTSPREISE: 25,00 € bis 50,00 € zzgl. VVK Gebühren/ 15,00 € für Schüler und Studenten an der Abendkasse KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

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Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

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Samstag

APRIL

08

Montag

03 April

Freitag

07 April

April

20:00 Uhr, Kleiner Saal

Bielefelder Philharmoniker 6. KAMMERKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 19:25 UHR IM KLEINEN SAAL Wolfgang Amadeus Mozart: Duett Nr. 1 in G-Dur KV 423 für Violine und Violoncello Reinhold Glière: 8 Stücke op. 39 Erwin Schulhoff: Duett für Violine und Violoncello Zoltán Kodály: Duett für Violine und Violoncello op. 7 VIOLINE: Viviane Hagner VIOLONCELLO: Marie-Elisabeth Hecker EINTRITTSPREISE: 15,00 €/ erm. 7,50 € KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

20:00 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker 7. SYMPHONIEKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 19:15 UHR IM KLEINEN SAAL Dimitri Schostakowitsch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 in a-Moll op. 77 Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 in D-Dur VIOLINE: Isabell van Keulen LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 18,00 € bis 35,00 €/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

Sonntag

09 April

Donnerstag

13 April

19:30 Uhr, Kleiner Saal

Franz Schubert SEIN LEBEN – SEINE MUSIK Klavierabend von und mit Lutz Görner VERANSTALTER: Konzertagentur Karin Kulmer EINTRITTSPREISE: 24,00 € zzgl. VVK-Gebühren, 32,00 € (AK) KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

11:00 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker 7. SYMPHONIEKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 10:15 UHR IM KLEINEN SAAL Dimitri Schostakowitsch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 in a-Moll op. 77 Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 in D-Dur VIOLINE: Isabell van Keulen LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 16,00 € bis 28,00 €/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

19:30 Uhr, Großer Saal

2. Konzert Oratorienchor BIELEFELDER PHILHARMONIKER JOHANN SEBASTIAN BACH: MATTHÄUS PASSION BWV 244 LEITUNG: Hagen Enke EINTRITTSPREISE: 10,00 € bis 26,00 €/ erm. 3,00 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicketund im Internet unter: www. oratorienchor-bielefeld.de

Wohnprojekt „Im Kapellenbrink – Anders Alt Werden“ Wir begreifen die Lebensphase nach der Berufs- und Familienzeit als Herausforderung. Sollten auch Sie den Wunsch verspüren, nicht zu vereinsamen sondern „Anders Alt Werden“ zu dürfen, dann machen Sie sich auf den Weg und lernen Sie uns kennen. Bei uns lebt jeder Mensch in seiner eigenen Wohnung und kann dennoch viel Gemeinschaft erleben. Loheide 9 · 33609 Bielefeld Telefon: 0521 / 981 11 50 www.kapellenbrink.de

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PROGRAMM

16 April

Montag

24 April

20:00 Uhr, Großer Saal

Cuarteto Rotterdam HOMMAGE À ASTOR PIAZZOLLA BANDONEÓN: Michael Dolak VIOLINE: Susanne Cordula Welsch PIANO: Judy Ruks KONTRABASS: Anna-Maria Huhn VERANSTALTER: La Casa Del Tango Berlin GbR EINTRITTSPREISE: 19,00 € bis 29,00 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

20:00 Uhr, Großer Saal

Gidon Kremer, Kremerata Baltica 6. SCHONEBERG KONZERT

MAI

Sonntag

Freitag

05 Mai

F. Schubert: Fantasie in C-Dur, arr. für Violine und Orchester J. Haydn: Cellokonzert Nr. 1 C-Dur A. Schnittke: Concerto grosso Nr. 1 A. Piazolla: u.a. „Concierto del Angel“ EINTRITTSPREISE: 25,00 € bis 50,00 € zzgl. VVK Gebühren/ 15,00 € für Schüler und Studenten an der Abendkasse KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

Montag

Samstag

29 April

20:00 Uhr, Großer Saal

Herbert Knebel IM LIEGEN GEHT’S VERANSTALTER: Konzertbüro Reiche UG EINTRITTSPREISE: 25,80 € bis 32,70 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

08 Mai

20:00 Uhr, Großer Saal

2. Konzert Musikverein BIELEFELDER PHILHARMONIKER Gustav Holst: ODE TO DEATH OP. 38 Edward Elgar: SEA PICTURES OP. 37 Ralph Vaughan Williams: A SEA SYMPHONY LEITUNG: Bernd Wilden/ In Kooperation mit dem Detmolder Oratorienchor EINTRITTSPREISE: 12,00 € bis 27,00 €/ 6,00 € für Studenten (nur an der Abendkasse), 10,00 € (Empore hinten), Kinder u. Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicketund bei den Chormitgliedern

20:00 Uhr, Kleiner Saal

Bielefelder Philharmoniker 7. KAMMERKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 19:25 UHR IM KLEINEN SAAL Arnold Schönberg: Dreimal sieben Gedichte aus Albert Girauds Pierrot lunaire, op. 21 sowie mit Werken von Schubert und Berg MEZZOSOPRAN: Hasti Molavian KLAVIER UND LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 15,00 €/ erm. 7,50 € KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

Tel 0521 171784 www.stenner-keitel.de Hochwertige Malerarbeiten Fassadengestaltung 5HVWDXULHUXQJHQ'HQNPDOSÀHJH Edle Techniken

124 ROH


10 Mai

Freitag

12 Mai

20:00 Uhr, Großer Saal

Montag

20 Jahre Bielefelder Kabarettpreis VERANSTALTER: Kabarettgemeinschaft Bielefeld e.V. in Zusammenarbeit mit NewTone und dem Kulturamt Bielefeld EINTRITTSPREISE: 20,00 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, konTicket

22 Mai

20:00 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker 8. SYMPHONIEKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 19:15 UHR IM KLEINEN SAAL Georg Philipp Telemann: Concerto C-Dur für Blockflöte, Streicher und Basso continuo Rodolphe Schacher: Märchenbilder für Blockflöte und Sinfonieorchester Richard Wagner: Ouvertüre zu Parsifal César Franck: Sinfonie in d-Moll BLOCKFLÖTE: Maurice Steger LEITUNG: Patrik Ringborg EINTRITTSPREISE: 18,00 € bis 35,00 €/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

Samstag

10

Neue Termine & Programmänderungen immer aktuell unter

Juni

www.rudolf-oetker-halle.de

Auch pflegende Angehörige müssen mal Kraft sammeln. Dafür gibt es unsere Familienverhinderungspflege.

Wir beraten Sie gerne!

20:00 Uhr, Kleiner Saal

Bielefelder Philharmoniker 8. KAMMERKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 19:25 UHR IM KLEINEN SAAL Johannes Brahms: Klarinettentrio op. 114 für Klarinette, Violoncello und Klavier Benjamin Britten: Cellosonate op. 65 für Violoncello und Klavier Franz Schubert: Streichquintett in C-Dur D956 VIOLINE: Caroline Popp, Jana Kallenberg VIOLA: Katrin Ervin VIOLONCELLO: Yoonha Choi, Stephanie Kostenbader, Stella-Lucia Buzek KLARINETTE: Susanne Heilig KLAVIER: Elena Kassmann EINTRITTSPREISE: 15,00 €/ erm. 7,50 € KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

JUNI

Mittwoch

Großer Saal

Young Voices- Junge Stimmen Bielefeld e.V. SOMMERKONZERT Uhrzeit und weitere Informationen lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor!

RICHTIG GUT VERSORGT ...wir sind ganz in Ihrer Nähe...

• Sennestadt • Brackwede • Paulusviertel • Bielefeld-Mitte • • Sennestadt-Süd • Wellensiek • Windelsbleiche • Flehmannshof • • Schürmannshof • Windflöte • Nordpark • Wir bieten Ihnen an allen Standorten 24 Stunden Erreichbarkeit

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PROGRAMM

Montag

12 Juni

Freitag

16 Juni

Sonntag

18 Juni

Sonntag

25 Juni

Hagenbruchstraße 13 33602 Bielefeld Telefon: 0521-988 73 770 www.kachelhaus-bielefeld.de ÖFFNUNGSZEITEN: tägl. 8 - 22 Uhr

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20:00 Uhr, Kleiner Saal

Bielefelder Philharmoniker 9. KAMMERKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 19:25 UHR IM KLEINEN SAAL Max Reger: Klarinettensonate in As-Dur op. 49/1 Joseph Canteloube: Rustiques für Oboe, Klarinette und Fagott Franz Schubert: Klaviertrio in B-Dur op. 99 für Violine, Violoncello und Klavier VIOLINE: Nataliya Salavei VIOLONCELLO: Yoonha Choi KLARINETTE: Fabian Hauser KLAVIER: Evgeniy Cherepanov, Elena Kassmann Trio Cordanches mit Oboe: Martina Buchholz-Suzuki KLARINETTE: Jens Ubbelohde FAGOTT: Tilman Cardinal von Widdern EINTRITTSPREISE: 15,00 €/ erm. 7,50 € KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

20:00 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker 9. SYMPHONIEKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 19:15 UHR IM KLEINEN SAAL Ludwig van Beethoven: Große Fuge in B-Dur op. 133 (Fassung für Orchester) Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 5 in Es-Dur op. 82 Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine und Orchester in D-Dur op. 61 VIOLINE: Frank Peter Zimmermann LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 18,00 € bis 35,00 €/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

11:00 Uhr, Großer Saal

Bielefelder Philharmoniker 9. SYMPHONIEKONZERT KONZERTEINFÜHRUNG UM 10:15 UHR IM KLEINEN SAAL Ludwig van Beethoven: Große Fuge in B-Dur op. 133 (Fassung für Orchester) Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 5 in Es-Dur op. 82 Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine und Orchester in D-Dur op. 61 VIOLINE: Frank Peter Zimmermann LEITUNG: Alexander Kalajdzic EINTRITTSPREISE: 16,00 € bis 28,00 €/ erm. 50 % KARTENVORVERKAUF: Theater- und Konzertkasse

18:00 Uhr, Großer Saal

Junge Philharmonie OWL SINFONIEKONZERT WERKEINFÜHRUNG UM 17:15 UHR IM KLEINEN SAAL Jean Sibelius: Violinkonzert d-Moll op. 47 Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 3 D-Dur LEITUNG: Siegfried Westphal EINTRITTSPREISE: 17,00 €/ Schüler und Studenten 8,00 € KARTENVORVERKAUF: Tourist-Information im Neuen Rathaus, im Internet unter: www.klassik-in-owl.de


SERVICE

Bestuhlungsplan der Rudolf-Oetker-Halle PODIUM REIHE

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RANG MITTE EMPORE

REIHE

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re c h t s

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1 1 2 3 4 5 6 7 2 1 2 3 4 5 6 7 Empfangsbereich Infrarot-Anlage für Hörgeschädigte: Eingeschränkte Signalqualität, störendes Rauschen.

GROSSER SAAL

links

REIHE

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R A N G - rechts

RANG-links

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REIHE

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Empfangsbereich Infrarot-Anlage für Hörgeschädigte: Optimale Signalqualität, nahezu ohne Rauschen.

re c h t s

RO H 127


SE RV IC E

Impressum Soziale Dienste OWL gGmbH

… UNSERE ANGEBOTE FÜR SIE

Häusliche Pflege Wohngruppen Wohnprojekte Palliativpflege Hausnotruf Fahrdienste Ergotherapie Sozialer Dienst Eingliederungshilfe Fahrschule für Senioren wir freuen uns auf Sie!

Tel: 0521 - 32 98 98 32 info@drk-sozial.de www.drk-sozial.de

HERAUSGEBER:

Tips-Verlag GmbH in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Bielefeld

REDAKTIONSLEITUNG:

Friedrich Flöttmann (ViSdP) H.P. Meyer (C.v.D.)

MITARBEITER /INNEN: Timo Blaschke, Eike Birck, Corinna Bokermann, Tanja Dolic, Stefanie Gomoll, Yvonne Helten, Margarete Klenner, Jenny Kröger PRODUKTION: Artgerecht · Agentur für Werbung, Design und Kommunikation, Bielefeld ANZEIGEN BETREUUNG:

Markus Corsmeyer, Sigrid Förster, Séverine Jellentrup, Leyla Kizilhan, André Mielitz, Dirk Mrkwa

DRUCK:

Druck- und Verlagshaus Fromm GmbH & Co. KG, Osnabrück

ANSPRECHPARTNER IM KULTURAMT: Kerstin Lohmann E-Mail: kerstin.lohmann@bielefeld.de VERLAG:

Tips-Verlag GmbH

Geschäftsleitung: Friedrich Flöttmann, André Mielitz

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Das Magazin für die Rudolf-OetkerHalle erscheint jährlich zum Beginn der Konzertsaison und ist kostenlos erhältlich in der Rudolf-Oetker-Halle, bei der Tourist-Information, bei allen Vorverkaufsstellen und in ausgewählten Geschäften der Stadt.


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Rudolf-Oetker-Halle Nr.22  
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