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Nr. 8 | Sommer 2017

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Bielefeld & Güterslo h

igen

en Adreusm sIHRE rund t Gesundhei

Nervensägen

Zecken, Mücken & Co.

Kleine Patienten Randale im Krankenhaus

Der Berg ruft! Klettern & Wandern in OWL


Alt genug, um zu wissen, wie man starke Magazine macht. Jung genug, um sich immer wieder neu zu erfinden.

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1977 - 2017

www.tips-verlag.de


Ed i to r i a l

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© PeopleImages – istockphoto.com

alles gute

Der Berg ruft! Von wegen Alpen! Mit dem Teutoburger Wald haben wir ein echtes Mittelgebirge direkt vor unserer Haustür. Wo andere extra anreisen, um hier Aktiv-Urlaub zu machen, können wir am Wochenende oder nach Feierabend einfach mal wieder klettern und wandern. Ein Naherholungsgebiet im besten Sinne des Wortes. Also erhören Sie den Ruf unserer Berge und tun Sie was für Ihre Fitness – die aktuelle Ausgabe von GESUND in Bielefeld & Gütersloh liefert tolle Tipps dafür. Besser geht’s nicht. Überhaupt: Die Sommerausgabe dieses Magazins kommt noch besser, noch bunter, noch informativer daher. Mehr Magazin, mehr Themen, mehr Tipps für Ihre Gesundheit: So zählen Zecken, Mücken & Co. zu den Plagegeistern, die uns das Leben im Sommer schwer machen. Manche stechen oder beißen nur zu, wenn sie gereizt werden. Andere haben es tatsächlich gezielt auf unser Blut abgesehen. Wir verraten Ihnen, wie Sie sich schützen können! Wussten Sie schon, was Kopfstand, Kobra und Krokodil gemeinsam haben? Oder warum Randale im Krankenhaus bei kleinen Patienten schwer angesagt ist? Das alles und noch viel mehr erfahren Sie in der Sommerausgabe von GESUND in Bielefeld & Gütersloh! Abgerundet wird die aktuelle Ausgabe natürlich auch wieder von informativen Fachbeiträgen unterschiedlichster Gesundheitsanbieter, von wichtigen Adressen, nützlichen Tipps und Infos für Ihre Gesundheit.

 Herzlichst, Ihr H.P. Meyer


4  In halt

12 Schwerpunkt: Zecken, Mücken & Co.

Gesund in Bielefeld & Gütersloh Nr. 8

Editorial 3

Alles Gute: Der Berg ruft!

Clever & Smart 8

Gesundheit genießen Wellness für die Füße, Fahrradhelme für Kinder, Katzen fürs Herz, die besten Arztserien, Wilde Liga, Vanille ist Kindheit und vieles mehr

Schwerpunkt 12

Zecken, Mücken & Co. Das große Stechen und Beißen: Zeckenvorsorge, Zecken-Mythen, Fiese Bienen?, Erste Hilfe bei Bienen- und Wespenstichen und mehr

Gesund & Lecker 18

18 Gesund & Lecker

Gesund genießen Heimisches Superfood, Alte Apfelsorten aus Olderdissen, Grillvergnügen, Fiese Zuckerfallen, Smoothies, Burger-Bibel und mehr


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Beauty & Wellness 22

Gesunde Bräune? Sonne & Haut

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Trendsport Yoga Kopfstand, Kobra, Krokodil

Kliniken 28

22 Gesunde Bräune?

Kleine Patienten Randale im Krankenhaus, Fruchtalarm, Dr. Clown und mehr

Magazin Gesundheit 34

Der Herzklappenmuskel Geschichten vom Gesundwerden

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Letzte Fragen Was bleibt von mir?

45

10 Fragen zum Wohlbehagen Radsportlerin Mieke Kröger

Zahnmedizin

46 Vorsicht, Mundgeruch!

24 Trendsport Yoga

46

Vorsicht, Mundgeruch! Befreit ausatmen

50

Mountainbiker Auf den Mund gefallen?


6  In halt

Sport & Fitness 54

Klettern in OWL Natürlich nach oben

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Aqua-Kurse Fitness im Wasser

35

Wanderlust Gut zu Fuß

34 Der Herzklappenmuskel

Adressen 60

Die wichtigsten Gesundheitsadressen aus Bielefeld, Gütersloh und dem Umland.

Service 70

Register

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Notrufnummern

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Impressum

Glosse 74

35 Wanderlust

54 Klettern in OWL

Alter ist ein Massaker Von Hellmuth Opitz

Titelfoto: istockphoto.com/PeopleImages


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Praxis für Ergotherapie & Hirnleistungstraining

Demenz, Depression und Schlaganfall im Fokus Auf 280 Quadratmetern präsentiert sich die Praxis im Herzen Güterslohs seit dem 1. Mai in neuem Glanz und legt nun den Fokus auf neurologische, geriatrische und psychiatrische Krankheitsbilder. „Neben den allgemeinen ergotherapeutischen Behandlungen legen wir einen besonderen Schwerpunkt auf die Bereiche Demenz, Depression und Schlaganfall“, so Inhaberin Sureya Niemeyer.

„Schon immer haben wir in unserer Praxis einen ganzheitlichen Behandlungsansatz verfolgt“, erklärt die Therapeutin. Dafür steht ihr ein kompetentes achtköpfiges Team zu Seite. Sureya Niemeyer selbst ist Fachtherapeutin für kognitives Training und für demenzielle Erkrankungen, Bewegungs- und Bobaththerapeutin sowie Entspannungspädagogin. Neben Einzeltherapien bietet ihre Praxis speziell ausgerichtete Gruppentherapien an. In dem Bereich der Gerontopsychiatrie und Neurologie steht das Gedächtnistraining durch Bewegungsschulung im Mittelpunkt. Eine weitere Gruppentherapie wendet sich an Patienten mit Depressionen und arbeitet mit Entspannungstherapien und Kompetenztrainingsmethoden. Zur besseren Versorgung der Patienten mit Demenz, Depression und Schlaganfall wurde ein Multifunktionsraum eingerichtet. „Das Besondere ist ein neues Laufband, das speziell für die Ganganalyse und das Gangtraining nach Schlaganfall oder bei MS und Parkinson entwickelt wurde. Es verbessert den gesamten Bewegungsapparat und auch die Handlungsfähigkeit der betroffenen Patienten.“  Praxis für Ergotherapie & Hirnleistungstraining Carl-Bertelsmann-Str. 52, 33332 Gütersloh Tel. 0 52 41-96 1 16 22 www.gt-ergotherapie.de

Neurologie · Neurologisch orientierte Behandlung Hirnleistungstraining · Psychiatrie / Psychosomatik Geriatrie · Pädiatrie · Orthopädie Ergotherapie & Hirnleistungstraining Niemeyer · Carl-Bertelsmann-Str. 52 · 33332 Gütersloh · Telefon 05241 9611622 info@gt-ergotherapie.de · www.gt-ergotherapie.de Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 8-18 Uhr und individuell nach Absprache Hausbesuche · kostenlose Parkmöglichkeiten direkt vor dem Haus · Barrierefreier Zugang zur Praxis Behindertenparkplatz · 280 qm modernste Therapiefläche


8  clever & Smart

 Gut fürs Herz Eine Katze hat etwas unheimlich Beruhigendes. Wie kaum ein anderes Tier verstehen es die kleinen Pelztiere Lieblingsplätze in Beschlag zu nehmen und es sich richtig gemütlich zu machen. Jetzt haben US-Wissenschaftler in einer Studie mit 4.435 Teilnehmern festgestellt, dass das Risiko, an Herzinfarkt oder anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben, deutlich geringer war, wenn die Probanden eine Katze hatten. Andere Einflussfaktoren wie Alter, Geschlecht, Blutdruck, Rauchen, Diabetes, Fettleibigkeit u. a. schlossen die Forscher aus. Nicht sicher sagen konnten sie allerdings, ob Katzenbesitzer vielleicht von sich aus Eigenschaften mitbrachten, die anderen fehlten. Es scheint gesichert, dass Menschen mit Haustieren einen signifikant niedrigeren Blutdruck und langsameren Herzschlag im Ruhezustand hatten als solche ohne Haustiere. Kurz: Katzen reduzieren Stress und können negative Stimmungen ihrer Besitzer wie Ängstlichkeit, Niedergeschlagenheit oder Introvertiertheit verbessern. Wir haben es ja schon immer gewusst: Katzen sind gut für Herz und Seele!

 Fit im Sommer

Wellness für die FüSSe Füße sind ein kleines Wunder. Sie bestehen aus 26 Knochen, 27 Gelenken, 32 Muskeln und Sehnen, 107 Bändern und 1.700 Nervenenden. Sie tragen uns im Schnitt rund 130.000 Kilometer durch Leben. Und sie wollen gepflegt sein: Enges Schuhwerk schätzen sie gar nicht, regelmäßige Bäder dagegen sehr. Danach Hornhaut abtragen, die Nagelhaut entfernen und die Nägel kürzen. Auch eine schöne Massage mit kaltem oder warmem Öl oder ein Peeling wird gern genommen. So kann’s weitergehen.

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SchmuseKätzchen


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 Die Top 5

 Der Star unter den Düften

Vanille ist Kindheit Die meisten Menschen verbinden den Duft von Vanille mit ihrer Kindheit. Dabei ist nicht unbedingt das Vanille-Eis – meist die erste Sorte, die man probiert – entscheidend, sondern dass die Muttermilch nach dieser Note schmeckt. Ein Café in London bot übrigens Eis aus Muttermilch an – aber nur für kurze Zeit, bis der Verkauf von den Behörden verboten wurde.

MedizinKrimis Das Spektrum ist breit gefächert. Mord im Krankenhaus, durchgedrehte Ärzte, Organhandel oder schmutzige Geschäfte der Pharmabranche – Medizin-Krimis sind nach wie vor der Renner. Hier unsere persönlich Top 5: John le Carré: Der ewige Gärtner Der Klassiker: Spionage, Menschen als Versuchskaninchen und eine skrupellose Pharmaindustrie Ullstein, 11,99 € Josh Bazell: Schneller als der Tod Knallharter Krankenhauskrimi um einen ExMafia-Killer mit einer Prise Pulp Fiction Fischer, 9,99 € Wolf S. Dietrich: Der dritte Patient Rasanter Krimi um den Organhandel Prolibris Verlag, 12,95 € Wolfgang Schorlau: Die letzte Flucht Mit Medikamenten wird viel Geld verdient, aber das Geschäft ist schmutzig. KiWi, 9,99 € Patricia Cornwell: Die Kay-Scarpetta-Reihe Als eine der ersten Autoren machte Patricia Cornwell eine Gerichtsmedizinerin zur Hauptfigur ihrer höchstspannenden Krimis. Die ersten Bände sind unschlagbar.


10  c lever & Smart

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Fahrradhelme

Mit Sicherheit für Kids Kinder fahren sicher Rad mit diesen von der Stiftung Warentest empfohlenen Helmen: 1. Platz: Kleinkinder Kollektion von Nutcase. Sicher, komfortabel; ab 56,90 €. 2. Platz: Helm Anuky von Abus. Besonders gute Handhabung, hohe Sicherheit; ab 46,99 €. Und für größere Kinder: Der Sidetrack Kids von Bell überzeugte die Tester durch Tragekomfort, einfaches Auf- und Absetzten und Stoßsicherheit. Ab 39,99 €.

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 Wilde Liga

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Die Würde des Balls ist unantastbar Seit über 40 Jahren gibt’s in Bielefeld wilden Fußball. Wild heißt in diesem Fall aber nicht regellos. Es gibt ganz klare Vorgaben in puncto Respekt und Toleranz. Jeder kann mitmachen, egal ob Mann, Frau, deutsch, nicht deutsch, homosexuell oder hetero. Über diese außergewöhnliche – explizit DFB-unabhängige – Liga hat Max Meis einen abendfüllenden Film gemacht. Informativ, witzig und einfach richtig gut. Und wer selbst auf den Plätzen an der Bielefelder Radrennbahn aktiv werden möchte, kann sich im Netz informieren. www.wlb.bplaced.net

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(Stiftung Warentest 2016)


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 Die 10 besten Arzt-Serien

WeiSSkittel im TV Dr. House 8 Staffeln, 117 Folgen, komplett auf DVD

 Gedächtnistraining für Senioren

Fitness fürs Hirn Plötzlich ist der Name weg. Wo habe ich den Schlüssel hingelegt? Ist das schon bedenklich? Im Alter machen sich Senioren schnell Gedanken, wie viel Vergesslichkeit „normal“ ist. Da auch das Gehirn altert, gehört ein bisschen Vergesslichkeit zum Alterungsprozess dazu. Es muss aber nicht immer gleich Demenz sein. Manchmal können auch Flüssigkeits- oder Schlafmangel, Medikamente oder Stress dahinterstecken. Die Ursachen sollte man im Zweifelsfall von einem Arzt abklären lassen. Trotzdem ist es immer gut, die grauen Zellen zu aktivieren, sei es mit gezieltem Gedächtnistraining oder einfach immer mal im Alltag die Routine zu durchzubrechen und im wahrsten Sinne des Wortes neue Wege zu gehen, wie zum Beispiel beim Einkaufen. Gut ist alles, was dem Gehirn neue Eindrücke verschafft. Es bekommt neue Informationen, die es verarbeiten muss. Und so bleibt auch unser Kopf fit.

Die Schwarzwaldklinik 70 Folgen, 2 TV-Specials, Jubiläumsbox inkl. Specials auf 20 DVDs Grey’s Anatomy 13 Staffeln, 293 Folgen, alle auf DVD, 14. Staffel ist angekündigt! Trapper John M.D. 7 Staffeln, 171 Folgen, DVDs nur als Import erhältlich! Doctor’s Diary 3 Staffeln, 24 Folgen, komplett auf 6 DVDs Emergency Room 15 Staffeln, 331 Folgen, komplett auf DVD Nurse Jackie 7 Staffeln, 80 Folgen, Staffel 1 auf DVD, Staffel 2-7 nur als Import erhältlich! Club der roten Bänder 3 Staffeln, 30 Folgen, Staffel 1+2 auf DVD Scrubs 9 Staffeln, 182 Folgen, komplett auf DVD Bettys Diagnose 3 Staffeln, 37 Folgen, alle auf DVD, 4. Staffel ist angekündigt!


12  schw erpu nkt

Zecken, Mücken & Co.

Stechen & BeiSSen Sie krabbeln versteckt im hohen Gras, fliegen surrend durchs offene Fenster oder kreisen um den verlockenden Kuchen auf dem Kaffeetisch im Grünen: Zecken, Mücken & Co. zählen zu den Plagegeistern, die uns das Leben im Sommer schwermachen. Manche stechen oder beißen nur zu, wenn sie gereizt werden. Andere haben es tatsächlich gezielt auf unser Blut abgesehen. Wir verraten Ihnen, wie Sie sich schützen können.

Foto: Alpenfux / photocase.de, ChriSes / photocase.de

Das groSSe


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nissen, Letztere sind eine Unterart der Wespen, können Bienen nur ein Mal zustechen – danach sterben sie. Reagiert man nicht allergisch auf Bienen- oder Wespengift, geht die Schwellung nach einigen Stunden zurück. Der Juckreiz dauert dagegen noch ein paar Tage an. Erste Linderung direkt nach dem Einstich versprechen kühle Umschläge (siehe Erste-Hilfe-Tipps Seite 17…). Die beste Strategie, um gar nicht erst gestochen zu werden, lautet allerdings: Ruhe bewahren und nicht hektisch bewegen und nach Biene & Co. schlagen.

Bienen, Hornissen, Wespen Bei Stichen setzen Insekten wie Bienen, Wespen und Hornissen ihren Stachel als Abwehrwaffe ein, um sich und ihr Volk zu schützen. Nachdem sie zugestochen haben, sondern sie über ihren Stachel Gift ab. Das führt nicht nur zu Rötungen und Schwellungen an der Einstichstelle, sondern zieht auch ein schmerzhaftes Brennen nach sich. Im Gegensatz zu Wespen und Hor-

Ihre IM-OHRSpezialisten in OWL!

Bremsen Statt nur harmlos zu brummen, sind sie echte Plagegeister. Vor allem wenn es schwül ist und der Schweiß fließt, stechen Bremsen zu und saugen reichlich Blut. Leider schützt dünne Sommerkleidung nicht vor Stichen, denn die überwältigen Bremsen mit Leichtigkeit. Dazu tun Bremsenstiche wirklich weh. Das liegt vor allem an den großen Beißwerkzeugen. Wie bei allen Stichen lindert sofortiges Kühlen den Schmerz. Auf einer Wanderung und bei längeren Outdoor-Touren sind Kühlpacks selten zur Hand, deshalb sollte man antiallergische Gels und Salben mitnehmen, um etwas gegen den Juckreiz und die Schwellung tun zu können.


14  M schw Agazi erpu n gesu nkt nd he it

Zecken-Mythen

Wahrheiten und Irrtümer Mythen über Zecke gibt es viele: Sie beißt, sie lässt sich vom Baum auf Tiere und Menschen herabfallen und lässt sich mit Klebstoff herauslösen. Aber, was stimmt davon?

Beißen oder stechen sie? Zecken stechen! Auch wenn man meist von einem Zeckenbiss spricht. Sie besitzen einen Stechrüssel, durch den sie Blut saugen und dazu scherenartige Mundwerkzeuge. Rausdrehen oder nicht? Zecken sollten so schnell wie möglich entfernt werden. Dafür beispielsweise mit einer Zeckenkarte, den Fingernägeln oder einer Pinzette – vorsichtig und möglichst hautnah – ohne sie zu zerdrücken –, herausziehen. Beim Drehen besteht die Gefahr, dass der Stechapparat stecken bleibt. Nach dem Entfernen sollte die Hautstelle gereinigt und desinfiziert werden. Klebstoff und Öl zur Zeckenentfernung? Auf keinen Fall, die Zecke erstickt dadurch und kann im Todeskampf gefährliche Krankheitserreger abgeben. Borreliose und FSME: einmal geimpft – gegen alles geschützt? Leider ist es ein Irrglaube, dass man sich mit einer Impfung gegen FSME-Viren gleichzeitig den Schutz gegen Borreliose holt. Gegen Borreliose gibt es keine Impfung, sie lässt sich aber vor allem im Frühstadium gut antibiotisch behandeln. Ein Impfschutz kann allerdings das Risiko, nach einem Zeckenstich an einer FSME-Virusinfektion zu erkranken, verringern. Infos zu Zecken: www.zecken.de Info-Seite für Kinder und Jugendliche: www.zeckenschule.de

 Mücken Sie sind der Inbegriff schlafloser Nächte: Mücken, ob Stechmücke, Kriebelmücke, Sandmücke oder Gnitzen. Ihr verdächtiges Surren verrät sie. Haben sie erst einmal zugestochen – wie bei den Bremsen sind es nur die Weibchen – erscheint sofort eine Quaddel auf der Haut und der Juckreiz beginnt. Bis auf allergische Reaktionen geht von den hier heimischen Mücken keine Gesundheitsgefahr aus. Bestimmte Schweißgerüche, die individuelle „Geruchsnote“, sind übrigens ausschlaggebend dafür, dass manche Menschen bevorzugt gestochen werden. Das einzige, was ihnen den Garaus macht, sind chemische Mittel oder Mückennetze. Und nach dem Stich heißt es wie immer: Kühlen und salben rund um die Einstichstelle. Eiswürfel und Kühlpacks, aber auch freiverkäufliche Antihistaminika und Produkte mit Hydrocortison verschaffen Linderung. Zecken Gefühlt sind es zwar eher Mücken und Wespen, die unsere Ruhe und unser Wohlbefinden im Sommer stören. In Sachen Gesundheitsgefahr belegen Zecken allerdings Platz eins. Zumal sie in unseren Breitengraden – immer abhängig von der Temperatur – in der Regel von Februar bis Oktober anzutreffen sind. Auf der Lauer liegen sie in Wäldern, Feuchtgebieten und auf Wiesen und warten auf ihre Wirte, die durch die Botanik stapfen. Im Gegensatz zu vielen anderen Nervensägen übertragen diese Blutsauger gefährliche Krankheiten. Sie können bis zu 50 verschiedene Krankheitserreger übertragen, unter anderem auch Frühsommer-Meningoenzephalitis(FSME-)Viren, die die Hirnhaut und das zentrale Nervensystem des Menschen angreifen. Da die FSME-Viren direkt im Speichel der Zecke sitzen, werden sie bei einem Stich sofort übertragen. Die Symptome ähneln der einer Grippe. Ein Impfschutz kann allerdings das Risiko, nach

Foto: Alpenfux / photocase.de, nena2112 / photocase.de

Fallen Zecken von Bäumen? Nein, sie sitzen bevorzugt in Wiesen, Gräsern, in Büschen oder im Unterholz. In freier Natur krabbeln sie in der Regel in Höhen zwischen 40 und 80 Zentimeter, seltener höher hinaus. Dort warten sie auf ihren Wirt – Mensch oder Tier – und werden von ihrem Opfer unbemerkt abgestreift.


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einem Zeckenstich an einer FSME-Virusinfektion zu erkranken, verringern. Vor allem in den FSME-Risikogebieten, dazu zählen unter anderem große Teile Bayerns, Baden-Württembergs sowie Teile Südhessens, Thüringens und Sachsens, sollten Vorsorgemaßnahmen eine Selbstverständlichkeit sein. Detaillierte Informationen gibt es online beim Robert Koch-Institut, das jährlich eine Karte der FSME-Risikogebiete in Deutschland und in Europa auflistet. Die häufigste durch Zecken übertragene Krankheit ist jedoch die Borreliose. Ausgelöst durch ein spiralförmiges Bakterium namens „Borrelia burgdorferi“. Die typische Wanderröte (Erythemamigrans), eine

ringförmige Rötung rund um die Einstichstelle, deutet in den meisten Fällen darauf hin. Zusätzlich fühlen sich Betroffene abgeschlagen, klagen über Fieber und Kopfschmerzen. Im Frühstadium kann eine Borreliose gut antibiotisch therapiert werden. Wer an Borreliose erkrankt, muss eine mehrwöchige Antibiotika-Infusions-Kur über sich ergehen lassen. Da man sich gegen Borreliose nicht impfen lassen kann, empfiehlt es sich in Feld, Wald und hohem Gras mit geeigneter Kleidung, langen Hosen und festen Schuhen vor Zecken zu schützen. Schützende Repellents und das Absuchen der Haut nach dem Aufenthalt im Freien sollten außerdem selbstverständlich sein.

Bielefelder Gärtnerin Elke Schwarzer

Zeckenvorsorge Nach der Gartenarbeit ist vor der Zeckensuche. Für Menschen, die leidenschaftlich gerne draußen in der Natur unterwegs sind, so wie die Bielefelder Gärtnerin Elke Schwarzer, ist das Thema Zeckenvorsorge besonders wichtig. Vorsorge ist für sie das A und O, egal ob beim Gärtnern, Klettern oder Wandern. Ihr Ziel war es ja, Ihren Garten besonders tierfreundlich zu gestalten. Welche Pflanzen nutzen Sie denn dafür am liebsten? Elke Schwarzer: Ja, darüber schreibe ich in meinem Blog www.guenstiggaertnern.blogspot.de sehr gerne. Ich nutze zum Beispiel rosa Türkenmohn oder Storchschnäbel und vor allem heimische Stauden. Leider zieht ein dicht bewachsener Staudengarten auch Schnecken und Zecken an. Nach dem Aufenthalt in meinem Garten suche ich mich deshalb jedes Mal nach Zecken ab. Wenn man diesen Herausforderungen allerdings gewachsen ist, steht einem wunderbaren naturbelassenen Garten nichts im Wege. Ich persönlich verbringe sehr gerne Zeit in meinem Garten und freue mich über die Schmetterlinge, Hummeln oder auch Glühwürmchen, die den Weg zu mir finden.

Wie schützen Sie sich vor Zecken? Elke Schwarzer: Gummistiefel und Handschuhe helfen auch gegen Insekten- und Zeckenstiche. Gerade Zecken können beim Stechen Krankheitserreger übertragen, zum Beispiel FSME-Viren. Diese können zu einer Erkrankung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems mit schweren gesundheitlichen Folgen führen. Deshalb bin ich gegen FSME geimpft. Dazu noch eine helle Hose, um die Tiere schnell zu entdecken, und hin und wieder sprühe ich mich auch mit Repellents ein, falls ich viel im Dickicht unterwegs bin. Bisher hatte ich Zeckenstiche fast nur im Garten, selten unterwegs, deshalb bin ich da besonders vorsichtig geworden.


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Interview mit Imker Albert Bauer

Böse Bienen?

Sie sind ein erfahrener Imker. Werden Sie dennoch oft gestochen? Albert Bauer: Natürlich lässt es sich kaum vermeiden, dass man bei der Arbeit mit den Bienen gestochen wird, will man sich nicht mit einem Ganzkörperschutz sichern, was bei heißem Sommerwetter nicht gerade Freude macht. Unsere Bienen sind aber durch Zuchtmaßnahmen auch auf Sanftmut selektiert, so dass mir persönlich ein Gesichtsschutz, die Imkerhaube, völlig reicht. Aber es kann im Alltag natürlich auch vorkommen, dass eine Biene zufällig zwischen Haut und Kleidung gerät. Wenn sie dann gedrückt wird, sticht sie. Was ist Ihr Tipp bei Bienenstichen? Albert Bauer: Einen Stich ins Gesicht empfinde ich aber auch nach 40 Jahren Imkerei immer noch als sehr unangenehm. Spezielle Maßnahmen bei Bienenstichen ergreife ich nicht. Meines Erachtens sind erst dann besondere Mittel und Anwendungen erforderlich, wenn eine allergische Reaktion zu befürchten ist. Hier ist aber der Arzt der richtige Ansprechpartner. Ansonsten hilft es, die Stichstelle zu kühlen.

Was kann man im eigenen Garten für Bienen tun? Albert Bauer: Je mehr blühende Pflanzen im Garten oder auf dem Balkon stehen, umso mehr kann man sich an den Bestäuberinsekten erfreuen. Wichtig ist dabei, dass die Pflanzenzüchtungen ihre Staubgefäße und Nektardrüsen nicht zu Gunsten einer Vielzahl von Blütenblättern eingebüßt haben. Wenn es dann noch über das ganz Jahr hin im Garten blüht, gibt es auch keine Hungerphase für die Insekten. Aber auch der Verzicht auf den rituellen Rasenschnitt hilft dann, wenn der Klee sich in voller Blüte befindet. Man kann auch blühende Inseln in den Rasen schneiden. Aber Vorsicht beim Barfußlaufen! www.imker-bielefeld.de Albert Bauer ist 1. Vorsitzender des Kreisimkerverein Bielefeld e.V.

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Warum stechen Bienen? Albert Bauer: Bienen und andere Stechimmen wie Wespen, Hummeln oder Hornissen stechen normalerweise als Verteidigungs- bzw. Abwehrreaktion auf eine Bedrohung des Volkes, also des Bienenstocks, oder wenn sie sich als Einzeltier bedroht fühlen. Sollte man also den Eindruck haben, dass man sich zu nahe an einen Bienenstock herangewagt hat und eine oder mehre Bienen einen wütend umkreisen, sollte man sich ruhig, aber zügig vom Bienenstock entfernen.


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Bienen- und Wespenstiche

Tipps für Erste Hilfe Sowohl ein Wespen- als auch ein Bienenstich sind schmerzhaft. Erste Hilfe beginnt beim Bienenstich mit dem Entfernen des Stachels. Dieser muss beim Wespenstich nicht entfernt werden. Damit sich die Giftblase nicht in die Haut entleert, empfiehlt es sich den Stachel seitlich herauszuwischen statt mit zwei Fingern zu quetschen. Danach die Stichstelle kühlen: Entweder mit kalten Essigwasser-Umschlägen (1 Teil Essig auf 2 Teile Wasser), Coldpacks, Eiswürfeln, Kältespray oder Alkohol. Bei Stichen im Mund- und Rachenraum sollte dagegen sofort ein Notruf veranlasst werden. Wichtig ist es den Verletzten zu beruhigen, beengende Kleidung zu lockern und den Oberkörper hoch zu lagern. Hilfreich ist es zudem Eis zu lutschen oder mit kaltem Wasser zu gurgeln. Trinken sollten Betroffene dagegen nicht, da durch die Schwellung die Gefahr besteht sich zu verschlucken. Besser ist es, einen Beutel mit Eiswürfeln zum Kühlen um den Hals zu legen. Allergische Reaktion In aller Regel sind die Insektenstiche nur schmerzhaft. Im schlimmsten Fall können diese bei einer Insekten-

stichallergie jedoch auch lebensbedrohlich sein. Bei einem allergischen Schock kann es bereits wenige Sekunden nach dem Stich zu Juckreiz an Händen und Füßen, großflächigen Schwellungen und Hautrötungen, Übelkeit und Erbrechen, Atemnot, Schwindel, Herzrasen, kaltem Schweiß oder trockenem Mund kommen. Diese Symptome erfordern ebenfalls einen sofortigen Notruf. Bis ärztliche Hilfe eintrifft, sollte man Ruhe bewahren, bei Kreislaufproblemen die Beine hoch lagern, bei starken Atembeschwerden jedoch besser aufrecht sitzen. Diejenigen, die um ihre Insektenstichallergie wissen und Notfallmedikamente mitführen, sollten diese anwenden. Im Extremfall kann ein Kreislaufstillstand ohne vorherige Symptome auftreten!


18  GESUND 6 LECKER

Superfoods

Heimische Helden Je exotischer desto gesünder? Von wegen! Es müssen nicht immer Goji- oder Aroniabeeren, Chiasamen oder Moringa sein. Auch in heimischen Gefilden gedeihen „Superstars“, die es in sich haben. Unsere Top Five der Superfoods: 1. Heidelbeeren Enthalten besonders viel Anthocyan, weshalb ihnen eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben wird. 2. Brombeeren Liefern mit Kalium, Kalzium und Magnesium wichtige Nährstoffe für Knochen und Muskeln. 3. Walnüsse Haben einen hohen Gehalt an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Sie enthalten Vitamin E, Vitamine der B-Gruppe sowie Zink, Magnesium und Eisen. 4. Leinsamen Stecken voller Ballaststoffe und Omega-3-Fettsäuren. 5. Grünkohl Feiert als „Kale“ gerade sein Comeback und punktet mit Vitamin C, Folsäure, Eiweiß und zahleichen Mineralien.

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 Ach, wie süß!

Fiese Zuckerfallen  Fruchtsäfte – besser mit Wasser verdünnen!  Müsli – besser selber machen als fertig kaufen!  Instant-Tee oder -Cappuccino – besser den Tee selber kochen und den Cappuccino mit Espresso und fettarmer Milch vorbereiten!  Cola – wenn schon, dann unbedingt Zero!!  Tiefkühlpizza – besser selber kneten und in den Backofen schieben! Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt maximal sechs Teelöffel Zucker am Tag. Die meisten Deutschen konsumieren aber dreimal so viel.

 Burger-Bibel

Verführerischer Bildband Ist das noch Kochen oder ist das schon Kunst? Die verführerisch in Szene gesetzten Rezepte sprechen für Letzteres. Mit 70 spektakulären Burgerrezepten ist dieser opulente Bildband die Antwort auf den aktuellen Boom. Neben allem Wissenswerten und genialen Bildern verrät „Burger Unser“ sämtliche Tipps und Tricks für die eigene Herstellung göttlicher Burger. Der Theorieteil liefert Hintergründe und Rezepte zu den Themen Fleischauswahl, Pattyblends und knackige Beilagen sowie mehr als 50 Saucen und perfekte selbst gebackene Buns. Im zweiten Teil finden sich nicht nur opulente Beefburger, sondern auch vegane und süße Kreationen. Abgerundet wird das Standardwerk durch eine Übersicht der besten Burger-Läden im deutschsprachigen Raum – für Bielefeld hat es die „Wilde Kuh“ in die Burger-Bibel geschafft! Burger Unser von Hubertus Tzschirner, Nicolas Lecloux, Thomas Vilgis, Florian Knecht und Daniel Esswein (Fotos); Callwey, 39,95 €


20  gESUND 6 LECKER

 Gut aufgelegt

Gesundes Grillvergnügen Sommerzeit ist Grillzeit. „Doch falsche Handhabung am Grill ist riskant, etwa wenn sich durch auf die Glut tropfendes Fett krebserregende Stoffe bilden“, warnt die Verbraucherzentrale NRW. Sie hat Tipps für ungefährliche Gaumenfreuden am Grill. Während eingefleischte Grillfans gerne offenes Holzkohlefeuer entfachen, das dem Grillgut den typischen Geschmack verleiht, schätzen andere die kurze Vorheizzeit von Gas- und Elektrogeräten. Durch den fehlenden Rauch entstehen hierbei weniger krebserregende Stoffe. Damit kein Fett in die Glut oder auf die Heizschlange gelangt, sollte das Grillgut auf Grillschalen aus Edelstahl liegen. Die können anders als solche aus Alufolie mehrfach verwendet werden. Gepökeltes gehört grundsätzlich nicht auf den Grill. Denn beim Erhitzen von Kassler oder Räucherspeck können aus dem Nitritpökelsalz krebserregende Nitrosamine entstehen. Beim Fleisch sind Nackenkoteletts, Steaks, Lende oder Geflügelschnitzel gut geeignet, bei Fisch Thunfisch, Lachs oder Forelle. Noch mehr Tipps zum gesunden Grillen gibt es online: www.verbraucherzentrale.nrw/bielefeld

Selber mixen

Gesunde Smoothies Soviel Zucker wie in einer Cola, aber kaum Vitamine und Ballaststoffe – so fiel die vernichtende Kritik einiger grüner Smoothies aus dem Supermarkt aus. Zwar fand Öko-Test auch gute Produkte, doch wer auf Nummer sicher gehen will, mixt sich seinen Smoothie einfach selbst. Wer frisches, saisonales Obst und Gemüse in den Mixer gibt, weiß eben ganz genau, was drin steckt in dem gesunden Trend-Getränk. Tipp für den Sommer: 1 Salatgurke, Minze oder Zitronenmelisse nach Geschmack und 150 ml Wasser ergeben einen erfrischenden Sommer-Drink.

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Wir verlosen gemeinsam mit Landgefühl® zwei Pakete mit essbaren Stauden: jew. 2 Glockenblumen, 2 Esslavendel und 1 Funkie. Stichwort „Staudenbeet“ bis zum 20.8.17 per Postkarte an den Tips-Verlag, Redaktion „Gesund in“, Goldstr. 16-18, 33602 Bielefeld oder per E-Mail an gewinnspiel@tips-verlag.de

 Köstliches für Beet und Küche

Essbare Stauden Hier darf das Wort „Geschmacksknospen“ wörtlich genommen werden. Denn einige Stauden locken nicht nur Schmetterlinge und Bienen in den Garten, sondern auch Genießer. Dazu zählen etwa die essbare Glockenblume „Sommersalat“ (Campanula poscharskyana), die Funkie „Grünschnabel“ (Hosta sieboldiana) und der Esslavendel „Römisches Bad“ (Lavandula angustifolia). Alle drei sind nicht nur echte Schönheiten im Beet, sie sind auch ein ungewöhnlicher Hingucker und Geschmacksverstärker in Salat & Co. Wer diese oder weitere essbare Stauden wie Indianernessel oder Zitronen-Thymian im Spätsommer pflanzt, darf sich im Frühjahr über kulinarische Überraschungen freuen.

 Obst-Arboretum Olderdissen

Alte Apfelsorten Rot, gelb, süß, saftig, sauer, lange lagerfähig oder direkt zum Reinbeißen. Äpfel sind das Lieblingsobst der Deutschen. Umso erstaunlicher, wie gering das Sortenangebot in den meisten Supermärkten ist. Der Bielefelder Hans-Joachim Bannier ist einer, der dagegen anpflanzt. Auf zwei Hektar wachsen im Obst-Arboretum Olderdissen 350 verschiedene Apfelsorten aus ganz Deutschland. Alte und moderne, bekannte und unbekannte. Hier können auch Laien erfahren, dass es mehr gibt als Elstar oder Cox Orange. Etwa den Finkenwerder Prinz, der robust, schmackhaft und auch für den Anbau im Hausgarten geeignet ist. Oder den leckeren und gesunden Sestermüher Zitronenapfel, der im Laden nicht gefragt ist, weil er keine roten Bäckchen hat. „Die Biologische und genetische Vielfalt zu erhalten, ist aus vielen Gründen wichtig“, unterstreicht der Pomologe. „So könnte es sein, dass manche Sorten besser mit dem Klimawandel oder neuen Schädlingen klarkommen. Und neben der Geschmacksvielfalt sind alte Apfelsorten wie etwa Prinz Albrecht von Preußen oft auch für Allergiker verträglicher.“ Wer mehr über die große Apfelvielfalt erfahren möchte, kann Termine für Führungen vereinbaren. www.obstbaumschnittschule.de/obst-arboretum-bielefeld/


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Gesunde Bräune?

Sonne & Haut Eine gesunde Bräune gibt es eigentlich nicht. Denn je mehr Sonnenstrahlen die Haut abbekommt, desto schneller und gründlicher altert sie. Die Haut verliert ihre Elastizität und Falten oder Altersflecken treten zutage. Alles allerdings Faktoren, die sich erst nach Jahren, wenn nicht Jahrzehnten zeigen.

Aber natürlich möchte man die Sonne auch genießen. Das hebt nicht zuletzt die Stimmung und ist wichtig für die Produktion von Vitamin D. Bei Menschen, die regelmäßig draußen sind, produziert die Haut unter den hierzulande typischen Lebensbedingungen etwa 80 bis 90 Prozent des Bedarfs an Vitamin D selbst. Es genügt übrigens, Hände, Gesicht und Teile von Armen und Beinen bestrahlen zu lassen. Und das ist wichtig,


Foto: © iStock.com/StudioThreeDots

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denn es gibt Hinweise darauf, dass die Krebshäufigkeit sinkt, wenn der Vitamin-D-Spiegel passt. Der durchschnittliche Ostwestfale sollte täglich etwa eine halbe Stunde draußen verbringen. Ausgedehnte Sonnenbäder sind also für die Vitamin-DProduktion nicht notwendig, ein Sonnenbrand wegen der Hautkrebs-Gefahr ist hingegen höchst schädlich. Er ist ein sichtbares Warnsignal der Haut. Er zeigt nicht nur den unmittelbaren Schaden an, der der Haut zugefügt wurde, sondern häufige Sonnenbrände in der Kindheit können das Risiko erhöhen, an Schwarzem Hautkrebs (Melanom) zu erkranken. Weitere Faktoren sind Familienveranlagung, wie zahlreiche Muttermale, Leber- oder Pigmentflecken sowie frühere Fälle von Hautkrebs in der Familie. Viele – d. h. mehr als 50 – und unregelmäßige Muttermale sollten regelmäßig beobachtet werden. Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft empfiehlt ein Mal im Jahr eine Untersuchung durch einen Hautarzt mit einem Auflichtmikroskop. Bemerkt man selbst ein eigenartiges Muttermal, so sollte man umgehend den Arzt aufsuchen. Insbesondere wenn die Male neu sind, sich schnell verändern oder jucken. Nicht immer handelt es sich gleich um den bösartigen Hautkrebs. Bei den so genannten weißen Hautkrebs-Arten, wie Basaliom oder

Detmolder Straße 45 | 33604 Bielefeld | Telefon 0521 - 5601673

Spinaliom, wird nicht zwangsläufig das Skalpell eingesetzt. In manchen Fällen helfen medizinische Cremes oder Bestrahlungen. Wer die Sonne unbeschwert genießen möchte, sollte nicht ohne Schutz nach draußen gehen. Ein ausreichend hoher Lichtschutzfaktor ist unabdingbar. Bei der Wahl der Sonnencreme kann es nicht schaden, sich beraten zu lassen, denn das Produkt sollte zum Hauttyp passen. Hat man beispielsweise eine sehr fettreiche Creme, so kann es – durch die Verbindung von Schweiß und Schmutz – zu der unliebsamen „Mallorca-Akne“ kommen. Ein Sonnengel kann hier die bessere Wahl sein. Außerdem bieten Textilien weiteren Schutz und die pralle Mittagssonne sollte ohnehin gemieden werden. Lieber ein bisschen vornehme Blässe als eine rote Nase. (E.B.)

 Tipps für das richtige Sonnenbad www.krebshilfe.de Kinder brauchen einen besonderen Schutz: Infos unter www.kindergesundheit-info.de


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Trendsport Yoga

Foto: christophe papke / photocase.de

Kopfstand, Kobra, Krokodil


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Heute schon den herabschauenden Hund geübt oder den Pflug? Rund drei Millionen Menschen in Deutschland wissen sofort, dass sich hinter diesen Begriffen Yoga-Übungen verbergen. Die jahrtausendealte Philosophie aus Indien hat sich nämlich zur echten Trendsportart entwickelt.

Dieser Boom könnte auch daran liegen, dass Yoga unglaublich vielseitig ist und auf ganz unterschiedliche Bedürfnisse und Beschwerden ausgerichtet ist. Die einen möchten zur Ruhe kommen und entspannen, die anderen ihre Beweglichkeit und Fitness verbessern. Das Kursangebot reicht von Power- oder Rücken-Yoga bis zu immer neuen Trends wie Hormon-oder Aerial-Yoga, bei dem die Teilnehmer ganz entspannt in einer Art Hängematte „abhängen“. Selbst wenn manche Angebote etwas abstrus anmuten und Yoga sicherlich kein Allheilmittel gegen ernsthafte körperliche Beschwerden ist, sind viele positive Einflüsse auf den Körper auch wissenschaftlich nachgewiesen. Die Kombination der drei Grundelemente Körperübungen, Atemtechnik und Meditation hat sich besonders bei psychosomatischen und chronischen Erkrankungen bewährt. Viele Übungen, die entspannen und die Muskeln kräftigen, haben zugleich einen positiven Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System, etwa weil sie den Blutdruck senken. Wer also langfristig sein Stress-Level senken oder seinen Rücken stärken möchte, liegt auf der Yoga-Matte goldrichtig.


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 Kleines Yoga-ABC

Yoga-Geschichte Yoga ist eine der sechs klassischen Schulen der indischen Philosophie. Ursprünglich war Yoga ein rein geistiger Übungsweg, eine Art Meditationstechnik, um den Geist zu klären, beruhigen und fokussieren. Ab dem 6. Jahrhundert nach Christi wurde der Körperyoga (Hatha-Yoga) mit seinen Bewegungsabläufen, Haltungen und Atemübungen „erfunden“. Daraus haben sich im Laufe der Jahrhunderte wiederum zahlreiche verschiedene Traditionslinien entwickelt. Moderner (westlicher) Yoga-Unterricht verbindet heute meistens Asanas mit Phasen der Tiefenentspannung, Atemübungen sowie Meditationsübungen.

Das Wort Yoga selbst stammt aus dem indischen Sanskrit, bedeutet soviel wie „Einheit“ und meint die Harmonisierung von Körper, Geist und Seele. Auch viele Namen einzelner Übungen („Asanas“) stammen aus dem Sanskrit. Aber keine Angst, niemand muss jetzt die alte indische Sprache lernen, denn alle Haltungen haben auch deutsche Namen. Ob „Herabschauender Hund“ (Adho Mukha Svavasana) oder „Pflug“ (Halasana). Nur einen Begriff sollte jeder kennen: „Namasté“ ist die Grußform am Beginn und Ende jeder Yoga-Stunde und heißt so viel wie „Ich verbeuge mich vor Dir“.

Yoga-Outfit Wer erst einmal ausprobieren möchte, ob Yoga etwas für ihn ist, muss sich nicht gleich das perfekte Outfit zulegen. Bequeme, nicht einengende Kleidung (T-Shirt, Jogginghose) funktioniert auch. Statt einer Yogamatte kann die alte Isomatte vom Zelten aktiviert werden und wer nicht gut im Lotussitz sitzen kann, verwendet statt eines Meditationskissens erst einmal ein festes Sofakissen.

Zugegeben, wer fortgeschrittene Yogis bei ihren komplizierten, kraftzehrenden „Verrenkungen“ betrachtet, denkt sofort: „Das könnte ich nie“. Doch das Schöne am Yoga ist gerade, dass es Übungen für jede Altersgruppe und jedes Fitnesslevel gibt, sehr anspruchsvolle Haltungen oft auch eine einfache Variante haben. Wichtig ist dabei stets, auf den eigenen Körper zu hören. Yoga darf anstrengen, aber nicht wehtun. Gerade für Anfänger ist es sinnvoll, einen Kurs zu besuchen, damit sie Bewegungsabläufe korrekt ausführen. Hier bekommen sie auch Infos und Tipps, welche Übungen bei welchen Beschwerden helfen und welche sie vielleicht lieber vermeiden sollten.

Foto: Markus Gann / photocase.de

Anfänger-Yoga


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Femina Women-Sports & Wellness-Center

Individuell trainieren Wer fit ist, ist gesund, aktiv und mit sich selbst im Einklang. Der Weg dahin ist jedoch für jeden anders. Denn unabhängig von aktuellen Fitnesstrends, die sich immer wieder neu erfinden, aber häufig Altbekanntes neu verpackt aufbereiten, sollte „Frau“ keinem Trend folgen, sondern sich vor allem mit zwei Fragen beschäftigen: Wo liegen meine eigenen Schwächen? Welche Anforderungen stellt der Fitnesstrend an mich?

„Besonders nach Verletzungen, bei einem stressigen Job oder Alltagsleben und krankheitsbedingten Einschränkungen ist es enorm wichtig, eine richtige Beratung und Einführung zu erhalten“, erklärt Doreen Habelmann vom Femina Women-Sports & Wellness-Center. „Sie sollte speziell auf die individuellen Bedürfnisse auch anspruchsvoller ausgerichtet sein.“ Physiotherapeutinnen und lizensierte Fitnesstrainerinnen bieten im Femina Women-Sports & Wellness-Center ein umfangreiches Leistungsspektrum an, das neben einem allgemeinen Fitnesstraining auch auf hochmoderne Fitnessgeräte setzt. Spezielle Programme für den Rücken oder das Herz-Kreislauf-System setzen weitere Akzente. Ein großes Kursangebot, Power Plate, Sauna und Kinderbetreuung stehen für das Training in dem Bielefelder Fitnessstudio, das sich durch eine entspannte und persönliche Atmosphäre auszeichnet.  Femina Women-Sports & Wellness-Center Alfred-Bozi-Str. 25, 33602 Bielefeld Tel. 05 21-17 94 44 www.femina-bielefeld.de

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Mutmachlieder für kleine Patienten

Randale im Krankenhaus

„Wenn man eigene Kinder hat, hat man mit dem Thema Krankenhaus häufiger zu tun“, skizziert Jochen Vahle, Sänger und Texter von Randale, die Motivation der Kinder-Rock-Punk-Ska-Band gleich eine ganze CD diesem Bereich zu widmen. Muss ein Kind ins Krankenhaus, ist das für die Kinder selbst, aber auch für die Eltern belastend. „Man fragt sich immer, was passiert jetzt mit meinem Sohn oder meiner Tochter.“


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Deshalb haben sich die Musiker von Randale mit den Ergotherapeuten der Kinderklinik in Bethel zusammengesetzt, um genau herauszufinden, was Kinder im Krankenhaus bewegt und welche Art von Zuspruch ihnen helfen könnte. „Wir haben die Texte inhaltlich sehr ernst genommen und haben selbst im Studio noch einiges umgeschrieben, wenn wir aus der Klinik die Rückmeldung bekamen, dass ein Songtext an der einen oder anderen Stelle noch nicht richtig funktionierte“, schildert der Frontmann die Zusammenarbeit. „Wir wurden bei unserer Arbeit super von Bethel unterstützt.“ So gibt es nun auch einen Song mit dem bezeichnenden Titel „Und tschüss!“, der auf der Station gesungen werden kann, wenn ein Kind wieder entlassen wird. Auch die Langeweile im Krankenhaus ist ein großes Thema, gleich drei verschiedene Songs – „Langweilig“, „Sehr langweilig“ und „Mega langweilig“ sprechen den Kindern im Krankenhaus aus der Seele. „Wir wollten ganz bewusst keine Betroffenheitslieder machen

Lachen als Medizin

Dr. Clown Vielen Kindern sind die „Weißkittel“ im Krankenhaus etwas unheimlich. Da erzählt man doch lieber einem Clown, wie es einem so geht und wo der Schuh drückt. 2003

Foto: Mario Haase, Dr. Clown, Promotion

startete die Arbeit von „Dr. Clown“ mit wöchentlichen Besuchen in den Kinderklinken in Bethel und Detmold und einem monatlichen Besuch im Seniorenzentrum Rosenhöhe der AWO in Brackwede. Seit 2010 ist „Dr. Clown“ nun ein gemeinnütziger Verein, der aus zwölf Klinikclowns besteht und Kinderkliniken, Seniorenund Pflegeeinrichtungen in ganz OWL besucht.

und um den heißen Brei herumreden“, betont Jochen Vahle. „Wenn es langweilig ist, dann ist das so!“ Und selbstverständlich haben die Songs auch wieder den frischen Randale-Sound. Mit viel Groove, Punk, 60ies, Disco und sogar Afro und Funk. Soll ja schließlich nicht langweilig werden. Bei den Gesprächen mit den Beteiligten in der Klinik wurde eins immer wieder klar: Humor ist ganz wichtig. Und so wird auch das Klinikpersonal zum Thema – mit frischen, rockigen Songs über Ärzte und Schwestern, über die Achterbahnfahrt der Gefühle, über das Röntgen und die Klinik-Clowns und auch über das Gefühl einfach nur nach Hause zu wollen. Die CD zum Mutmachen soll aktiv im Klinikalltag eingesetzt werden. „Wir wollen alle 350 Kinderkliniken in Deutschland anschreiben und auf unsere CD aufmerksam machen. Dafür suchen wir noch Sponsoren. Aber es kann auch jeder Einzelne ein paar CDs spenden, die wir den Kliniken zur Verfügung stellen.“ Die Bielefelder Band beteiligt sich selbstverständlich selbst an der Aktion: Bei jeder verkauften CD legt Randale noch eine drauf, die gespendet wird. Einen Hit gibt’s bereits: „Rutsch Ping Ping“ – das Lied zum Spiel, bei dem man nur eine Hand und einen weiteren Zeigefinger braucht. Zu sehen auf YouTube. An dem Video wirkten übrigens viele Promis mit, wie u. a. Oliver Welke, Hennes Bender, Ralph Ruthe, Schmitti Milse, Mirja Boes und auch Arminias Maskottchen Lohmann. Aber Achtung: Der Song hat Ohrwurmqualität! (E.B.) www.randale-musik.de

Unter dem Motto „Lachen ist die beste Medizin“ besuchen bei jeder „Visite“ zwei Clowns die Kinderstation, gehen von Zimmer zu Zimmer und spielen mit den kleinen Patienten. Sie diagnostizieren Krankheiten wie Lachfieber oder Nasengrummeln, die mit kuriosen Therapien behandelt werden. Die Begegnung mit den Kindern entsteht ganz spontan aus der Situation heraus, ein festes Programm gibt es nicht. Es kommt darauf an, wie es den Kindern geht und was sie gerade brauchen. Das kann ein leises Schlaflied im einen Zimmer oder eine spontane Rap-Band-Gründung nebenan sein. Auch ausgelassene Spaßaktionen im Flur hat man schon gesehen. Eigentlich ist (fast) alles möglich, was die Krankenhauswelt für eine Weile auf den Kopf stellt. www.doktorclown.de


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Kinder überraschen

frucht Alarm Die Monotonie des Krankenhausaufenthalts durchbrechen. Das schafft der „Fruchtalarm“, der seit Herbst 2010 regelmäßig dienstags junge Patienten auf der Kinderkrebsstation in Bethel besucht. In erster Linie geht es um den Spaß an der Sache, aber mit

Foto: Manuel Bünemann

einem positiven Nebeneffekt.


Durch die chemotherapeutischen Behandlungen, die die kleinen Patienten über sich ergehen lassen müssen, verändert sich im Laufe der Therapie immer wieder der Geruchs- und Geschmackssinn. Häufig machen Essen und Trinken dann überhaupt keinen Spaß mehr und die für die Genesung so wichtige Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme wird manchmal komplett eingestellt. Die Cocktails von „Fruchtalarm“ bringen somit nicht nur Abwechslung und lenken für eine gewisse Zeit von den Sorgen und Ängsten ab, sondern stimulieren zugleich mit den süßen und sauren Geschmacksrichtungen und den bunten Sirups und Säften alle Sinne der Kinder und Jugendlichen. Eine gute Art die Motivation der Kids zu steigern. Das von Marcel Lossie in Bielefeld initiierte Projekt gibt es mittlerweile in 18 Kliniken in Deutschland und finanziert sich ausschließlich durch Spenden. Das Ziel ist es, dass es irgendwann in allen über 50 Kinderonkologien ein Mal in der Woche heißt: „Es ist Fruchtalarm!“ www.fruchtalarm.info

Dr. Rai ner Norde n

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Kindgerecht & modern

Neue Kinderklinik Eine „Leuchtturmklinik mit Strahlkraft“ soll die neue Kinderklinik in Bethel werden. Das gaben die Verantwortlichen, Pastor Ulrich Pohl, Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und Dr. Rainer Norden, Geschäftsführer des Ev. Klinikums Bethel (EvKB) zu Beginn des Jubiläumsjahrs „150 Jahre Bethel“ bekannt. Kindgerecht und modern – so sieht es der Entwurf der Architekten vor. Neues

Foto: Fruchtalarm, EvKB

kommt, Bewährtes bleibt. So wird es weiterhin 146 Betten für Patienten der Kinderund Jugendmedizin und der Kinderchirurgie geben. Für die Notfallversorgung ebenso wie für geplante Therapien, für kinderradiologische Untersuchungen wie auch die umfangreichen Sprechstundenangebote vereint der zukunftsweisende Neubau alle medizinischen Disziplinen für Diagnostik und Therapie unter einem Dach und hilft so, die Abläufe wesentlich zu verbessern. Ein großzügiger Eingangsbereich sorgt künftig für einen freundlichen Empfang der jungen Patienten und schafft beste Voraussetzungen für einen möglichst angstfreien Krankenhausaufenthalt. Die neuen Patientenzimmer bieten außerdem eine bessere Schlafgelegenheit für Eltern, als es derzeit der Fall ist. Dafür investiert Bethel 60 Millionen. „In dem neuen Kinderzentrum soll künftig alles abgebildet werden können, was mit Erkrankungen von Kindern zu tun hat“, betont Dr. Rainer Norden. „Für den Bau sind wir auf die Unterstützung unserer Spender und Nachlassgeber angewiesen, denn die öffentliche Krankenhausfinanzierung reicht nicht aus. Ich bin optimistisch, dass wir das neue Kinderzentrum 2022 einweihen können.“


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Help-Programm für ältere Patienten

Geburtstag im EvKB Manche Menschen sind nach einer OP konfus, aggressiv oder teilnahmslos. Diese akuten Verwirrtheitszustände werden in der Medizin als Delir bezeichnet und sind häufig mit großer Angst bei den Patienten verbunden. Außerdem vergrößern sie das Risiko für einen ungünstigen Heilungsverlauf deutlich. Vor 5 Jahren hat das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) ein in Deutschland bis heute einmaliges Programm eingeführt: „help+ – Ein Plus für ältere Patienten“ hilft mit großem Erfolg dabei, Delirieren während des Krankenhausaufenthalts zu verhindern. „Zuhause ist mein Mann ganz anders.“ Diesen Satz hört Dr. Stefan Kreisel oft, aber heute seltener als noch vor fünf Jahren. Denn allein in der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, in der help+ im EvKB startete, konnte der Anteil der Patienten, die während des Krankenhausaufenthalts ein Delir erleiden, auf 10 von ursprünglich 30 Prozent reduziert werden. Dr. Kreisel, ärztlicher Leiter der Abteilung für Gerontopsychiatrie im EvKB und des help+-Programms, kennt die Symptome, zu denen u. a. eine Veränderung des Bewusstseins, Denkens und Handelns der Patienten, häufig eine zeitliche und örtliche Desorientierung gehören. „Meist ist ihr Tag-Nacht-Rhythmus gestört. Sie können sich auch oft gerade Gesagtes oder Geschehenes nicht merken und geben daher ungewöhnliche oder unpassende Antworten und sind oft wechselhaft und streitbar.“ Früher wurde dieser Zustand als „Durchgangssyndrom“ verharmlost, dabei steigt für die Betroffenen tatsächlich das Risiko, dauerhaft an einer Demenz zu erkranken.

Mandkhai Batbeleg, help-Freiwillige aus der Mongolei, unterstützt eine Patientin. Das lilafarbene Polo-Hemd ist das Markenzeichen des Teams.

Unterstützung für Patienten ab 70 HELP steht für Hospital Elder Life Program und richtet sich demnach gezielt an ältere Patienten im Krankenhaus. 2.800 Personen ab 70 Jahren wurden im EvKB seit Frühjahr 2012 durch das Programm betreut. „Diese Altersgruppe gilt als besonders gefährdet, ein Delir zu erleiden“, so Julia Bringemeier, Koordinatorin des Programms. Die Mitarbeitenden des help-Teams begleiten den Krankenhausaufenthalt der älteren Patienten und sorgen während ihrer Besuche für geistige Anregung und motivieren zur Mobilisation. Das Team setzt sich zusammen aus Ehrenamtlichen und Mitarbeitenden des Bundesfreiwilligendienstes, die die Arbeit auf den beteiligten Stationen begleiten. Speziell ausgebildete Krankenpflegefachkräfte und ein Facharzt sind ebenfalls einbezogen. Heute profitieren davon auch Patienten der Klinik für Neurologie und der Kardiologie, weitere Kliniken haben Interesse an einer zukünftigen Umsetzung von help+.  Evangelisches Klinikum Bethel Kantensiek 11, 33617 Bielefeld Telefon: 05 21-77 27 00 www.evkb.de/help

Herzlichen Glückwunsch! Mitarbeitende des help-Teams blicken auf 5 erfolgreiche Jahre der Delir-Prävention zurück.


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Fotos: Š Bobo - Fotolia.com

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Geschichten vom Gesundwerden

Der Herzklappenmuskel Manche Befunde kommen eher zufällig ans Licht. Wie bei Marcus Langer. Alles fing mit einem grippalen Infekt an. „Ich wurde diese unangenehmen Kopfstiche nicht los und konnte nicht mehr konzentriert arbeiten“, berichtet der Geschäftsführer der Agentur extrembeweglich. „Ich war schon lange nicht mehr beim Arzt gewesen, deshalb empfahl mir meine Hausärztin, dass ich mich einmal im Krankenhaus gründlich durchchecken lassen sollte.“


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Marcus Langer

Gesagt, getan. Geplant war ein zweistündiger Aufenthalt mit u. a. Röntgen und Ultraschall. Beim Herz-Ultraschall stellte der Kardiologe eine Unregelmäßigkeit fest. „Ich hatte noch nie Probleme mit dem Herzen und nun stand für mich der erste Krankenhausaufenthalt seit meiner Geburt an. Die Herzkatheteruntersuchung – hierbei wird ein feiner, biegsamer Kunststoffschlauch durch ein Blutgefäß bis zum Herzen vorgeschoben – konnte ich auf einem Bildschirm selbst mitverfolgen, aber erkennen konnte ich darauf nichts. Das sah für mich eher wie ein Aquarell aus.“ Für die Spezialisten war nach dieser Untersuchung jedoch klar, dass eine Herzklappe nicht richtig pumpte. Die Ursache: Der Herzklappenmuskel war gerissen. „Warum das passiert ist, weiß man nicht so genau, das kann die Folge einer verschleppten Grippe gewesen sein. Es war keine unmittelbar lebensbedrohliche Diagnose“, erinnert der 55-Jährige sich. „Ich hatte die Möglichkeit, das ruhen zu lassen, allerdings mit der Perspektive, dass ich einen Infarkt erleiden könnte oder dass sich durch eine verminderte Herzleistung Wasser in der Lunge sammelt, was dann lebensbedrohlich wäre. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, den Eingriff so schnell wie möglich in Bad Oeynhausen durchführen zu lassen.“ Drei Wochen nach der Diagnose war es so weit. „Die Nacht vor der Operation war schon etwas unruhig“, so Marcus Langer, „aber ich habe versucht, mir so wenig Gedanken wie möglich darüber zu machen, was eventu-

ell passieren könnte. Die Operation war notwendig und ich habe mich mental in Sicherheit gebracht, indem ich mir sagte, dass die Ärzte Profis sind, die solche OPs jeden Tag machen. Ich glaube, das Vertrauen in die Ärzte ist in einer solchen Situation ganz wichtig.“ An den ersten Tagen nach der erfolgreichen OP wollte er keinen Besuch. Der Krankenhaus-Alltag mit andauernder Blutentnahme, an Schläuchen angeschlossen zu sein, mit wenig trinken und noch weniger essen, waren nicht besonders angenehm. Die anschließende Reha war für den talentierten Grafiker eine Zwangsauszeit. „Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mal drei Wochen Urlaub am Stück hatte. Am Anfang tat mir alles weh und ich musste erst wieder mit einem Physiotherapeuten laufen lernen. Dann ging's aber schnell bergauf und ich konnte auf dem Fahrrad ein Kardiotraining absolvieren. Ich habe viel gelesen und bin im Park spazieren gegangen.“ Körperliche Beeinträchtigungen – abgesehen von einer kleinen Narbe – hat er nicht. „Im Gegenteil: Weil die Herzklappe nun wieder richtig funktioniert, bin ich fitter als vorher. In der Reha sagte man mir, dass nun alles repariert sei und ich streberhafte Ergebnisse hätte“, lacht Marcus Langer. Und hat dieser Befund seine Sicht auf das Leben verändert? „Dass man insgesamt freundlicher mit sich und anderen umgeht. Dass man sich nicht so sehr über Kleinigkeiten ärgert und offen auf andere Menschen zugeht, denn jeder hat auch mit seinem eigenen Schicksal zu tun.“ (E.B.)

Foto: Eike Birck


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Gesund schlafen

Wie man sich bettet! Herr Kramer, wie sieht das optimale Bett aus? Jeder Mensch hat individuelle Schlafbedürfnisse. Es gibt also kein Universal-Bett, das man empfehlen könnte. Was wir als Schlafexperten aber können, ist die individuellen Unterschiede der einzelnen Schlaftypen bei einem Kunden zu ermitteln und daraufhin Empfehlungen zu geben. Dabei helfen verschiedene Analyse-Programme, die wir in Zusammenarbeit mit dem Ergonomie Institut München, Dr. Heidinger, Dr. Jaspert & Dr. Hocke GmbH entwickelt haben. Wie funktioniert das konkret? Wir finden im Gespräch mit dem Kunden seine Wünsche und Vorstellungen heraus. Dann nutzen wir beispielsweise die Nackenstütz-Bedarfs-Analyse und ermitteln mit dem Mess-System die individuellen Körperdaten, wie Nackentiefe, Schulterbreite, Kopfbreite und Hinterkopf-Ausprägung. Aus einem speziell dafür entwickelten Kissenprogramm empfehlen wir daraufhin das für den Kunden optimale Nackenstützkissen. Gibt es solche Messmethoden denn auch für Lattenroste und Matratzen? Selbstverständlich. Wir ermitteln mit unserem Mess-System sämtliche relevanten individuellen Körperkonturen und übertragen diese Daten und die persönliche Feinabstimmung Wie muss ein Bett gebaut sein, damit es einen erin ein Messprotokoll. Wichtig für ein perfektes Bett ist vor holsamen Schlaf bietet? Und wie findet man heraus, allem, dass die Wirbelsäule immer ihre natürliche Haltung einnimmt – in Rücken- wie in Seitenlage. Hierbei spielen welches Bett das richtige ist? GESUND IN hat mit sowohl Größe und Gewicht als auch die Form des Körpers Christian Kramer gesprochen, Inhaber von Betten und der Wirbelsäule eine erhebliche Rolle. So können wir Kramer in Bielefeld. Das Bettenfachgeschäft ist seit das Schlafsystem dann optimal individualisieren. Zusätzlich 2007 als „Kompetenz-Zentrum gesunder Schlaf“ können wir die Lagerung im Bett noch mit dem Wirbelscanner überprüfen, dessen Wurzeln aus der Medizintechnik (KZGS) zertifiziert. stammen. Um das ideale Bett zu finden, sollte man sich also individuell beraten lassen? Genau – für ein optimal abgestimmtes Bett steht die Beratung im Mittelpunkt. Und man sollte ein wenig Zeit mitbringen, denn ein neues Bett sollte man nicht leichtfertig kaufen – immerhin verbringt man durchschnittlich 24 Jahre seines Lebens im Schlaf. Ein gutes Bett ist daher eine wichtige Investition für einen erholsamen und gesunden Schlaf.

 Betten Kramer Heeper Str. 175-177, 33607 Bielefeld, Tel. 05 21-93 20 00 www.betten-kramer.de


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Schutz vor Migräneattacken

Hilfe aus dem Reformhaus Zehn Prozent der Bevölkerung in Deutschland leidet unter Migräne. Sie tritt bei Frauen etwa dreimal so häufig auf wie bei Männern und hat ein vielgestaltiges Krankheitsbild.

Pu-Thaimassage

Ganzheitliche Entspannung In Thailand ist die traditionelle Massage selbstverständlicher Teil des Alltags. Sie wird in der Familie oder von örtlichen Meistern zur Gesundheitsvorsorge praktiziert. Spätestens seit den 90er Jahren muss aber niemand mehr in die Ferne reisen, um in ihren Genuss zu kommen, denn sie wird auch im Westen angeboten.

 Reformhaus Sonnenau Moltkestr. 2a, 33330 Gütersloh Tel. 0 52 41- 2 88 28 Kolbeplatz 2, 33330 Gütersloh Tel. 0 52 41-22 22 26 Bella Vita Reformhäuser Goldstr. 9, 33602 Bielefeld Tel. 05 21-17 19 47 Zimmerstr. 21, 33602 Bielefeld Tel. 05 21-9 67 99 70

Auch mitten in Gütersloh können die KundInnen die wohltuende Wirkung erleben. „Die Thaimassage ist eine uralte Heilmethode der traditionellen thailändischen Medizin. Geist, Körper und Seele werden in Einklang gebracht, und das sorgt für eine ganzheitliche Entspannung“, erklärt Pu. Vorbeugend wirkt diese Massagetechnik auch gegen Symptome eines hektischen Alltags wie z. B. Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Verspannungen, Nervosität oder Schlafstörungen. Das Massageangebot reicht dabei von einer Hot Stone Massage bis zur Stimulation des Körpers durch eine Kräuterstempelmassage, vom Nacken- bis zur Ganzkörpermassage. „In einer entspannten und angenehmen Atmosphäre können Sie sich bei uns vom Alltags-Stress erholen“, empfiehlt Pu. „Gönnen Sie sich eine WellnessPause bei uns für Ihr Wohlbefinden und Ihre Gesundheit.“  Pu-Thaimassage Eickhoffstr. 42, 33330 Gütersloh Tel. 0 52 41- 5 05 69 15 www.pu-thaimassage.de

Foto: Eike Birck, istock - SIphotography

Dieses ist gekennzeichnet durch einen periodisch wiederkehrenden, anfallartigen, pulsierenden und halbseitigen Kopfschmerz, der von zusätzlichen Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit oder Geräuschempfindlichkeit begleitet sein kann. Bei manchen Menschen geht einem Migräneanfall eine Migräneaura voraus. Dabei treten insbesondere optische Wahrnehmungsstörungen, wie Lichtblitze oder Sehen von Doppelbildern auf. Es sind aber auch motorische Störungen möglich. Dr. Tabea Huneke, Vitalstoffberaterin und Geschäftsführerin der Bella Vita Reformhäuser in Bielefeld empfiehlt ihren Kunden eine Kombination von hochdosiertem Magnesium, Riboflavin und Q10 zur Minderung der Migräne. Bekannt geworden ist diese Kombination durch eine Studie mit 130 Migränepatienten an einer renommierten deutschen Migräne Spezialklinik. „Hier wurde durch die Gabe der Vitalstoffe Magnesium, Riboflavin und Q10 bereits nach drei Monaten ein Rückgang der Migränetage um über 30 Prozent erreicht. Zudem reduzierte sich die Intensität der Migräneschmerzen deutlich und Migränesymptome verringerten sich generell“, sagt Dr. Tabea Huneke. „Die Mitarbeiter der Reformhäuser Sonnenau und Bella Vita übernehmen gerne die Beratung.“


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Oton – Die Hörakustiker

Natürliches Klangbild Möglichst unsichtbar soll es sein. Das ist oft der erste Kunden-Wunsch, wenn es um die Wahl des passenden Hörsystems geht. Dennoch liegt der Anteil von Im-Ohr-Hörgeräten deutschlandweit nur etwa bei acht Prozent. „Bei uns sind es fast 50 Prozent“, unterstreicht Hörakustikmeister Matthias König. „Seit über drei Jahren sind wir eine etablierte Adresse für Im-Ohr-Geräte in Bielefeld.“ Gemeinsam mit Hörakustikmeisterin Rita Zeuner hat sich Matthias König auf dieses Hörsystem spezialisiert, das eine deutlich komplexere Anpassung erfordert als Hinter-Ohr-Geräte. Dabei setzt Oton – übrigens exklusiv in OWL – auf die „audiosus“-Anpassung. „Das ist ein ganz besonderes System, das extrem gute Erfolge bringt“, so Matthias König. Die Hörgeräteanpassung erfolgt im Freifeld. Dadurch werden alle individuellen Parameter wie Schallaufnahme und Schallübertragung berücksichtigt. Das Ergebnis ist ein natürliches Klangbild mit sehr gutem Sprachverstehen. „Bei diesem subjektiven Anpassungsverfahren steht der Mensch im Mittelpunkt“, resümiert der Hörakustikmeister. Neben In-Ohr-Geräten gibt es bei Oton aber selbstverständlich auch alle anderen Hörsysteme. „Wir werden den Wünschen unserer Kunden gerecht – auch im Nulltarif-Bereich.“  Oton – Die Hörakustiker Niederwall 20, 33602 Bielefeld Tel. 05 21-52 20 07 81 www.oton-hoerakustik.de

Mit Verantwortung mobil

Fahrfitness-Check Ältere Menschen stellen nach Ansicht des ADAC keineswegs eine Problemgruppe im Straßenverkehr dar. Im Gegenteil: Senioren sind laut Statistischem Bundesamt nach wie vor nicht so häufig an Unfällen mit Personenschäden beteiligt wie andere Altersgruppen. Deshalb ist der FahrFitnessCheck absolut freiwillig und wendet sich an alle, die verantwortungsvoll mobil bleiben wollen. Der FahrFitnessCheck ist für ältere Personen gedacht, die regelmäßig Auto fahren. Bei einer „Probefahrt“ im eigenen Pkw fährt ein speziell qualifizierter ADAC-Moderator mit. Das ADAC-Programm zur Überprüfung der persönlichen Pkw-Fahrfertigkeit ist ohne Risiko für den Führerschein. Das Ziel ist es, Verbesserungspotenzial zu finden und gegebenenfalls über konkrete Hilfestellung zu sprechen, um die eigene Mobilität zu erhalten. Der FahrFitnessCheck umfasst eine Vorbesprechung, 45 Minuten Fahrt im eigenen Auto mit einem qualifizierten Fahrlehrer als Beifahrer, eine gemeinsame intensive Auswertung und individuelle Beratung sowie Empfehlungen zur weiteren Teilnahme am Straßenverkehr. Der FahrFitnessCheck kostet für ADAC-Mitglieder 49 € und für Nichtmitglieder 69 €.  ADAC Ostwestfalen-Lippe Eckendorfer Str. 36, 33609 Bielefeld Tel. 05 21-1 08 1160 www.adac-owl.de, www.adac.de/fahrfitnesscheck


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RBKontur by ABCosmetics

Was ist Plasma Streaming? fe

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Noch in der Schule haben wir Sc

gelernt, dass es drei Aggregatzustände von Materie gibt: fest,

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flüssig oder eben gasförmig.

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Doch darüber hinaus kann sich Materie in einem vierten Aggregatzustand befinden. Er wird als Plasma bezeichnet.

Aktiv gegen Kurzsichtigkeit

Schutz für junge Augen Kurzsichtigkeit, auch Myopie genannt, breitet sich im digitalen Zeitalter weltweit rasant aus. „Vor allem Kinder und Jugendliche sind betroffen“, weiß Yvonne Schäfer von Sehenswert. Langfristige Folgen können ernsthafte Schädigungen des Auges sein, wie zum Beispiel Netzhautablösung.

„Wir verwenden kaltes Plasma in der kosmetischen Behandlung. Es ist ein hochenergetisches Gas“, erklärt Ramona Berkenbrink von ABCosmetics. Dabei durchdringt der Plasmastrahl alle Hautbarrieren und geht bis in 3,5 mm Tiefe. „Je nach Kundenwunsch kann jede Problemzone im Gesicht behandelt werden“, so Ramona Berkenbrink. Plasma wirkt auch antibakteriell und ist daher, neben seinen Anti-Aging Eigenschaften, hervorragend geeignet alle Hauteigenschaften nachhaltig zu verbessern.“ Eine einmalige Behandlung ist eine „Effektbehandlung“ und wirkt bis zu vier Tagen nach. „Um einen langfristigen Erfolg zu haben, bieten wir eine 6er Kur an. Die einzelnen Behandlungen bauen aufeinander auf und führen einen optimalen Hautzustand herbei, eine Auffrischung kann alle sechs bis acht Wochen erfolgen.“, erklärt Ramona Berkenbrink.

Umso wichtiger ist es, nicht nur die Sehstärke zu korrigieren. Wer aktiv etwas gegen die Kurzsichtigkeit unternimmt, kann auch mögliche Spätschäden in Grenzen halten. Dazu setzt das Myopia Expert System auf eine Kombination aus Vorsorge, Betreuung, SpezialContactlinsen und Verhaltensänderung. Es gibt zwei Arten von Speziallinsen, die Kurzsichtigkeit aufhalten können: Einerseits so genannte Nachtlinsen, die das Auge im Schlaf wieder in Form bringen. Andererseits spezielle Mehrstärkenlinsen für Kurzsichtige. Beide sind auch für Kinder ab sechs Jahren geeignet. Außerdem gibt Yvonne Schäfer individuelle Empfehlungen, wie sich das Verhalten anpassen lässt, um möglichst viel Sehkraft zu erhalten. Dazu zählen etwa regelmäßige Pausen vom Lesen oder der Bildschirmarbeit. Auch möglichst viel Zeit draußen und bei Tageslicht zu verbringen, tut den Augen gut. „Wer aktiv wird“, resümiert die Augenoptiker-Meisterin, „hat gute Chancen, seine Augen länger fit zu halten.“

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Neue Sicht bringt neue Energie

Stressfaktoren entlarven Die Zeit scheint zu rennen. Aufgaben türmen sich vor einem auf. Stress und Angst sind für viele ständige Begleiter. Doch wer sich fremdbestimmt fühlt, lse n

verliert die Freude am Tun, empfindet sich als wertlos, Pau

ausgepowert und lässt sich von seinen Aufgaben erll b

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sticken. Unlust und Unzufriedenheit, Überarbeitung, Do

körperliche Symptome wie Schwindel, Herzrasen, chronische Schmerzen – bis hin zum Zusammenbruch können die Folge sein. „Jeder von uns hat andere Belastungspunkte“, erklärt Andreas Vogtschmidt, der durch ein Personal Coaching hilft, störende Einflüsse zu erkennen, Energieräuber zu entlarven und realistische Ziele für ein selbstbestimmtes Leben zu setzen. Die grundsätzliche Frage lautet für den Coach: „Was brauche ich, damit ich gar nicht erst in eine kritische Situation komme?“ Dem Bielefelder geht es darum, die individuellen Be- und Entlastungsprofile in den Blick zu rücken und zu sehen, inwieweit diese dem persönlichen Alltag entgegen kommen. „Auf die Selbsterkenntnis folgt die Analyse der Ist-Situation. Erst dann kann jeder etwas daran ändern“, so Andreas Vogtschmidt mit Blick auf ungesunde Dauerbelastung. Dabei ist Stress oft keine Frage der Menge beispielsweise an Arbeit, sondern Folge von belastenden Inhalten und Qualitäten. Um dem Stress auf den Grund zu gehen, nutzt er Methoden wie beispielsweise das Reiss Motivation Profile oder wingwave®. „Dadurch lässt sich ein positiver Veränderungsprozess in Gang setzen“, so der Coach. „Aber auch Hypnose bietet sich in vielen Situationen als eine nachhaltige CoachingMethode an.“ Andreas Vogtschmidt

 Andreas Vogtschmidt – Coaching – Beratung – Training Niederwall 20, 33602 Bielefeld Tel. 05 21-52 19 69 82 www.andreas-vogtschmidt.de

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Mit Verantwortung mobil

Ganzheitliche Gesundheit in der Region Ob Heilpraktiker oder Coach, Psychotherapie oder Ernährungsberatung, Bioladen oder ganzheitliches Marketing: Das regionale Onlineportal www.heilnetzowl.de stellt Adressen, Tipps und Informationen zum Thema „Ganzheitliche Gesundheit“ zur Verfügung. Die mehr als 350 Berater, Therapeuten, Institute, Läden und Dienstleister, die bei Heilnetz zu finden sind, bieten unterschiedliche Begleitungen aus den Bereichen Naturheilkunde, Psychotherapie und Energiearbeit an wie zum Beispiel Akupunktur, Homöopathie, Osteopathie, Massagen, Gesprächstherapie, Aufstellungsarbeit, Yoga, Tai Chi oder Achtsamkeitsarbeit. Aktuell sind mehrere hundert Therapieformen gelistet. Ein Lexikon hilft, sich zu orientieren und auch ungewöhnliche Herangehensweisen kennenzulernen. Bei aller Vielfalt haben alle hier gelisteten Gesundheitsanbieter eine Gemeinsamkeit: Sie bieten eine seriöse und ganzheitliche Sichtweise sowie die damit verbundenen Begleitungen an. Neben den Adressinformationen stellt Heilnetz in den Good-News OWL Informationen zu Naturheilkunde und Alternativmedizin ins Netz. Es gibt einen Gesundheitswochen-Tipp, Linkempfehlungen zum großen Thema Ganzheitlichkeit, Buchbesprechungen und regionale Porträts über besondere Therapie-Methoden oder Projekte aus der Region.  Heilnetz GbR Dollbaum-Paulsen & Paulsen Geschäftsführung: Cornelia Dollbaum-Paulsen Tel. 05 21-40 07 68 43 www.heilnetz-owl.de


42 42ďƒŽ ďƒŽ MMAgazi Agazin n gesu g es und ndhe heitit

Letzte Fragen

Fotos: guidobel / photocase.de

Was bleibt von mir?


 43

jellentrup jellentrup >>> Krankengymnastik

Es sind viele Fragen, die die Menschen am Ende

>>> manuelle Lymphdrainage >>> APM nach Penzel

ihres Lebens bewegen. Eine ganz Bedeutsame ist

>>> Klassische Massage

sicherlich: Was bleibt von mir? „Es sind nicht nur

>>> Triggermassage

medizinische, sondern besonders soziale und

>>> Galileo (Vibrationsplattentraining) >>> Hausbesuche

spirituelle Aspekte, die am Lebensende wichtig

>>> alle Kassen und privat

sind“, weiß Dr. Stephan Probst, Leitender Oberarzt

Jellentrup – tut mir gut!

der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin im Klinikum Bielefeld Mitte.

Michael Jellentrup_Physiotherapeut Prenzlauer Str. 17_33619 Bielefeld Telefon 05203-9194499 www.physio-jellentrup.de


Dr. Stefan Probst

„In unserer täglichen Arbeit fragen wir unsere Patienten auch, ob sie spirituelle Bedürfnisse oder Nöte haben. Egal ob die Wurzeln christlich, jüdisch, muslimisch, buddhistisch oder ganz andere sind. Nur wenn ich weiß, ob dies für den Menschen wichtig ist, kann ich ihm empathisch begegnen und ihn in seinen Entscheidungen zu einer authentischen Autonomie befähigen. Im Judentum gibt es beispielsweise die Verpflichtung zum Leben, aber andererseits darf es keine künstliche Verlängerung des Sterbens geben“, sagt Dr. Stephan Probst. „Fühlen sich gläubige Menschen an religiöse oder kulturelle Vorstellungen gebunden, ist es gut, wenn ich das als Arzt weiß. Auch wenn es beispielsweise darum geht, bestimmte Therapien durchzuführen oder eben nicht.“ Letztlich entscheidet der Patient, ob er beispielsweise noch eine Chemotherapie oder eine Operation möchte. Die Palliativmedizin gibt das Leben nicht auf, sondern versucht, mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln die verbleibende Zeit lebenswert zu gestalten. „Manchmal passieren wundervolle Dinge. Ein 38-jähriger Mann wollte immer schon mal Mähdrescher fahren. Wir haben mit einem Bauern gesprochen und dieser Kindheitstraum konnte ihm erfüllt werden. Kurz darauf ist er gestorben“, erzählt Dr. Stephan Probst, dem die Rührung deutlich anzumerken ist. „Viele Patienten besprechen mit ihren Angehörigen, wie sie sich ihre Bestattung wünschen. Eine Patientin wollte das Beerdigungskaffeetrinken selbst miterleben und hat ihre Freunde und Verwandten hier auf die Palliativstation eingeladen“, berichtet der Mediziner.

„End-of-Life“-Seminare Der Blick auf das Sterben und den Tod ist in den Kulturen und individuell unterschiedlich. Themen, die den Palliativmediziner über sein starkes berufliches Engagement hinaus beschäftigen. Stephan Probst organisiert Veranstaltungen wie die einmal im Monat im Klinikum stattfindenden „Montagsgespräche“ und die „End-of-Life“-Seminare mit renommierten Vortragsrednern. „Die Veranstaltungen haben erst klein angefangen“, erinnert sich der Vorsitzende des klinischen Ethikkomitees. „Aber wir haben schnell gemerkt, dass der Bedarf groß ist, diese Themen aus multidisziplinärer Perspektive eingehend zu diskutieren.“ So ist es der Anspruch der „End of Life“-Seminare verschiedene Aspekte, die das Lebensende mit sich bringt, aus jeweils einer Perspektive zu erläutern, wie z. B. der jüdischen, muslimischen oder buddhistischen.“ Mediziner, Theologen, Philosophen bringen ihre Sichtweise ein. Mittlerweile sind die mehrtägigen Seminare internationaler geworden und erfahren auch bundesweite Aufmerksamkeit. Die Vorträge werden übrigens in Buchform veröffentlicht. Die multidisziplinäre Herangehensweise auf den Themenkomplex Sterben und Tod schärft die Sinne, um den Menschen als Individuum zu sehen, davon ist Stephan Probst überzeugt. „Ich empfinde es als großes Privileg, die Menschen in dieser Phase begleiten zu dürfen. Die Medizin ist in den letzten Jahren immer mehr ökonomisiert worden. Darauf haben insbesondere die philosophischen Vorträge hingewiesen. Bei uns steht der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen im Fokus und nicht der Patient als Träger eines nichtfunktionierenden Organs oder Organsystems.“ Auch Theologen müssen über den neuesten Stand der Medizin informiert sein, um spirituellen Beistand leisten zu können. So wird der Sterbeprozess heute über die Hirntod-Diagnose definiert, früher war es Aussetzen von Atmung und Herzschlag. „Viele althergebrachte religiöse oder kulturelle Traditionen können auch heute hilfreich sein“, sagt der Oberarzt. „Im Judentum gibt es beispielsweise die Verpflichtung zum ,ehrenamtlichen‘ Krankenbesuch. Das täte der medizinischen Fürsorge gut, denn so werden Menschen am Ende ihres Lebens nicht an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Oder die Tradition, all das als eine Art Vermächtnis aufzuschreiben, was im Leben wichtig war. Diese Biographiearbeit wird heute häufig von Psychoonkologen angeregt, um etwas gegen das Gefühl von Würdeverlust am Lebensende zu tun. Aber nicht immer gibt der Blick zurück Kraft. Es sollte klar sein, dass das Leben nicht aufhört sinnvoll zu sein, nur weil dessen unausweichlich bevorstehendes Ende zu erkennen ist.“ (E.B.)

Foto: Eike Birck, Corinna Bokermann

44  M Agazi n gesu nd he it


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5. Was nehmen Sie sich zu Herzen? Viel zu viel. Ich nehme mir beispielsweise Kritik sehr zu Herzen.  Mieke Kröger Radsportlerin

6. Was treibt Ihren Blutdruck in die Höhe? Radrennen treiben meinen Blutdruck in die Höhe. Aber das ist positiver Stress. Ansonsten Schlafmangel in Kombination mit Hunger.

10 Fragen

zum Wohlbehagen 1. Wie werden Sie überschüssige Energie los? Sollte es dazu kommen, habe ich das dringende Bedürfnis nach körperlicher Betätigung. Es ist dann schwierig, an Ruhetagen die Ruhe zu behalten ... … 2. Ihre ungesündeste Unsitte? Das wird sich bei mir wohl auf das Essen beziehen. Ich esse sehr wenig Ungesundes. Aber wenn mir etwas Süßes angeboten wird, kann ich mich nur schwer zurückhalten.

7. Wie halten Sie sich fit? Als Sportlerin ist es mein Job, fit zu sein. Das bedeutet: Ausdauertraining auf dem Rad, Kraftübungen mit der Langhantel, Dehnübungen am Morgen, eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und Erholung und immer schön warm halten. 8. Was ist Ihr Lieblingssport? Ich würde sagen, Radsport ;)

3. Worauf können Sie ganz und gar nicht verzichten? Frühstück! Die beste Mahlzeit des Tages!

9. Wie gesund ernähren Sie sich? Ich achte sehr auf eine ausgewogene Ernährung. Ich eifere keiner Ernährungsreligion nach und verzichte nicht auf bestimmte Inhaltsstoffe oder Produkte. Ich esse bloß kein Fleisch, weil es mir nicht schmeckt.

4. Was geht Ihnen an die Nieren? Kaffee, Melone, Spargel ... Nein, im Ernst, Langeweile! Oder im Gegenteil: Zeitdruck.

10. Wie schalten Sie nach dem Job ab? Das Gute an meinem Job ist es, dass ich während des Trainings sehr gut abschalten kann.

HILFE GEGEN ZECKEN:

SCHWARZKÜMMEL-ÖL WEHRT ZECKEN AB

Bei „Jugend forscht“ fand ein 18jähriger Gymnasiast aus Regensburg heraus, dass SchwarzkümmelÖl gegen Zeckenbisse hilft. Die Entdeckung machte er während eines Spaziergangs mit seinem Hund. Die Zecken hatten keinerlei Interesse an seinem vierbeinigen Begleiter. Dieser bekam wegen seiner Allergie seit einiger Zeit Schwarzkümmel-Öl ins Futter gemischt. Traditionell wird Schwarzkümmel-Öl schon seit vielen Jahrhunderten wegen seiner immunstärkenden Wirkung eingesetzt. Schon die alten Ägypter

wussten um die Wirkung des kostbaren Öls. Die Theorie des 18-jährigen „Jugend-forschtTeilnehmers“, dass Schwarzkümmel-Öl auch gegen Zeckenbisse wirksam hilft, bewies der Gymnasiast erfolgreich mittels mehrerer Versuche. Sein Fazit: Schwarzkümmel-Öl verursacht oral eingenommen – neben seiner immunstärkenden Wirkung – einen Geruch, der für den Menschen nicht wahrnehmbar ist, Zecken aber äußerst effektiv abschreckt. Und was bei unseren vierbeinigen Freunden funktioniert, hilft auch uns.

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Befreit ausatmen

Vorsicht, Mundgeruch!


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LASERBEHANDLUNG › DENTALSCANNER FUNKTIONSANALYSE › PROPHYLAXE PARODONTOLOGIE › IMPLANTOLOGIE ENDODONTIE › ÄSTHETISCHE ZAHNHEILKUNDE ZAHNTECHNISCHES LABOR

Tätigkeitsschwerpunkte Laserbehandlung, Implantologie und Endodontie Steinhagener Straße 23 › 33334 Gütersloh fon 0 52 41.63 62 › fax 0 52 41.92 78 90 Mo., Di., Do. 8.00 – 13.00 Uhr | 14.00 – 18.00 Uhr, Mi. 8.00 – 13.00 Uhr, Fr. 8.00 –14.00 Uhr

Nie wieder Schnute voll! Der Zahnabdruck ohne Löffel und Abformmasse. Detailgenau, schnell und angenehm dank moderner, digitaler Scanner-Technologie.

Immer die Hand vor den Mund zu halten, wenn einem jemand nahe kommt, ist nicht die Lösung. Auch der schnelle Griff nach dem Kaugummi hilft nur temporär. Die gute Nachricht: Wer von Mundgeruch betroffen ist und dies weiß, kann trotzdem befreit aufatmen. Denn gegen schlechten Atem kann jeder etwas tun. Bei rund 90 Prozent der Betroffenen sorgen nämlich Bakterien in der Mundkopfstand-web.de | Foto: © Benjamin Thorn – fotolia.de

höhle für den unangenehmen Geruch.

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Mundgeruch in Ausnahmefällen – beispielsweise nach knoblauchhaltigem Essen, Alkohol- oder Tabakkonsum – wird jedem verziehen. Chronischer Mundgeruch kann einen Menschen dagegen langfristig ins soziale Abseits befördern. In Deutschland ist jeder Vierte von Mundgeruch betroffen. Glücklicherweise kommt die sogenannten Halitosis nur selten aus dem Magen. Wesentlich häufiger liegt die Ursache im Mund. Werden Zähne und Mund nicht ausreichend gepflegt, haben Bakterien einfach ein leichtes Spiel. Sie bilden einen Biofilm, der auch als Plaque bezeichnet wird. Lagert sich dieser auf der Zahnoberfläche, am Zahnfleischrand und in den Zahnzwischenräumen ab, beginnen Bakterien mit ihrer Arbeit. Bei der Zersetzung der Nahrungsreste entstehen flüchtige Schwefelverbindungen, die – da sie vor allem aus Eiweißen bestehen – für den müffeligen Geruch verantwortlich sind. Mit einem Halimeter, der die Schwefelgase im Atem misst, lässt sich feststellen, ob man Mundgeruch hat. Der Test sagt allerdings nichts über die Gründe für den schlechten Atem aus. Harmlos ist ein durch Bakterien verursachter schlechter Atem übrigens nicht. Aufgrund unzureichender Mundhygiene können sich nämlich durchaus gesundheitliche Probleme entwickeln. Wird der Zahnbelag nicht gründlich entfernt, dringen Bakterien zwischen Zahn und

Zahnfleisch ein. Die Folge sind entzündetes Zahnfleisch und Zahnfleischtaschen, in denen sich weitere Bakterien einnisten und durch ihre Stoffwechselprodukte den Mundgeruch verstärken. Anhaltender Mundgeruch kann also ein Warnsignal sein und auf eine Entzündung des Zahnhalteapparats (Parodontitis) hinweisen. Diese sollte auf jeden Fall behandelt werden, weil sonst langfristig der Verlust von Zähnen drohen kann. Eine sorgfältige Mundhygiene – auch auf der Zunge lagern sich Bakterien gern ab – ist also nicht nur ein effektiver Schutz vor Mundgeruch, sondern auch eine präventive Maßnahme für den Zahnerhalt. Allerdings können auch ganz banale Dinge wie viel reden, wenig trinken, nachts schnarchen oder mit offenem Mund schlafen eine leichte Form des Mundgeruchs hervorrufen. Daher sollte jeder daran denken ausreichend zu trinken, denn auch Flüssigkeitsmangel bzw. Mundtrockenheit können zu schlechtem Atem führen. Nur 10 Prozent der Betroffenen leiden an Mundgeruch, weil dieser die Nebenwirkung bestimmter Medikamente ist oder durch Erkrankungen des Verdauungssystems oder im Nasen-Rachen-Raum hervorgerufen wird. Wer jedoch häufig von anderen auf seinen Mundgeruch aufmerksam gemacht wird oder selbst den Eindruck hat, das mit dem Atem etwas nicht stimmt, sollte auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

Foto: © kallejipp – Photocase


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DR. CHRISTIAN GOBRECHT M.SC. UND KOLLEGEN Zahnarztpraxis | Prophylaxe-Center Praxis für ästhetische Zahnheilkunde und Implantologie

Prophylaxe

Implantate

Ästhetische Zahnheilkunde

Vollkeramik

Hauptstraße 98 33647 Bielefeld Termine nach Vereinbarung Tel. Praxis 05 21.412 421 Tel. Prophylaxe 05 21.412 422 info@gobrecht.de www.gobrecht.de


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Natürlich lächeln und essen

Gaumenfreie Prothesen Das ist ein Gefühl, das jeder kennt: Nach einem Besuch beim Zahnarzt – egal ob eine Krone gesetzt oder eine kleine Füllung gemacht wurde – muss man sich erst an das Neue an den Zähnen gewöhnen.

Mountainbiker

Das geht in der Regel auch ziemlich schnell.

Auf den Mund gefallen?

 Dr. Laurentiu Leibovici Voltmannstr. 140, 33613 Bielefeld Tel. 05 21-88 70 77 www.bissiger.de

Ob Alpencross oder Schnupperwochenende für Einsteiger: Mountainbiker sollten im Urlaub nicht nur auf Höhenmeter, sondern auch auf guten Mundschutz setzen. So sind Zähne, Mund und Kiefer bei einem Unfall geschützt. Denn der Fahrspaß ist nicht ohne Risiko. Nasses Gras, eine unerwartete Schotterpiste oder Baumwurzeln können die rasante Fahrt schnell stoppen. Verletzungen an Zähnen, Mund und Kiefer sind häufige Folgen eines Sturzes. Wer nur unkomplizierte Risse im Zahnschmelz davonträgt, hat Glück gehabt. Schwerwiegendere Verletzungen bis hin zu ausgeschlagenen Zähnen mit Kieferbrüchen können über den eigentlichen Unfall hinaus eine lebenslange zahnärztliche Betreuung und entsprechende Folgekosten notwendig machen. Unschön zudem: In acht von zehn Fällen sind bei einem Zahnunfall die gut sichtbaren oberen Schneidezähne betroffen. Wirkungsvoll und zugleich einfach anzuwenden ist ein Mundschutz aus dem zahntechnischen Labor. Der Zahntechniker stellt ihn individuell für den Sportler und die jeweilige Sportart her. Vergleichsstatistiken zeigen, dass das Risiko für Verletzungen an Zähnen, Mund und Kiefern bei Sportunfällen hiermit um 60 Prozent sinkt. „Im Gegensatz zum Standard-Mundschutz aus dem Sportgeschäft sitzt der vom Zahntechniker individuell gefertigte Mundschutz optimal“, weiß Thomas Lüttke vom Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI). „Schlecht sitzender Mundschutz, mit dem der Sportler weder richtig atmen noch sprechen kann oder der drückt, wird schnell zu Hause gelassen!“

Foto: © Halfpoint – Fotolia.com

Wenn man sich aber vorstellt, dass dieses Fremdkörpergefühl im Mund dauerhaft besteht, ist das ziemlich störend. Für Patienten, die Zahnersatz mit Gaumenplatte tragen, ist das leider Alltag. Aber dafür gibt es eine Lösung – eine gaumen- bzw. zungenfreie Prothese. „Störende Gaumenplatten, die beim Sprechen und Kauen behindern, müssen selbst bei Vollprothesen fast nicht mehr sein. Der Zahnersatz mit Teleskoparbeiten hilft den Patienten wieder natürlich lächeln, essen und schmecken zu können“, sagt Dr. (RO) Laurentiu Leibovici. „Wir haben unsere Prothese so weiterentwickelt, dass wir das auch mit wenig Zähnen realisieren können. Auch vorhandene Implantate können dafür genutzt werden.“ Der Zahnmediziner vertraut bei der Herstellung der Prothesen auf die PT Dental-Technik GmbH aus HerzebrockClarholz. „Wir arbeiten mit einem spezialisierten Labor aus der Region zusammen, denn den persönlichen Kontakt finde ich sehr wichtig." Rund um die Praxis in der Voltmannsstraße herrscht derzeit ein Baustellenchaos. Und auch dafür hat Dr. (RO) Leibovici eine Lösung: „Wir holen Sie ab!“, sagt er. Um trotzdem immer für in ihrer Mobilität eingeschränkte Patienten erreichbar zu sein, bietet der Zahnarzt einen kostenlosen Fahrservice an – und zwar für Alt- und Neukunden.


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Noch mehr Raum für Vorsorge

ProphylaxeCenter

Das Thema Prophylaxe hat in der Praxis von Dr. Christian Gobrecht und Kollegen schon immer eine große Rolle gespielt. „Weil die Vorsorge in der modernen Zahnmedizin so wichtig ist, haben wir seit September 2016 ein Prophylaxe-Center eingerichtet, das in einer eigenen Etage untergebracht ist“, freut sich der Zahnarzt.

Drei Prophylaxe-Assistentinnen und zwei Zahnärzte widmen sich hier ausschließlich der Vorsorge. Denn Prävention ist die beste Methode, um Karies und Parodontitis gar nicht erst entstehen zu lassen. Beide Erkrankungen sind durch Bakterien hervorgerufen und führen zum Verlust der Zahnhartsubstanz bzw. zur Schädigung des Zahnhalteapparates. Die Reinigung und das konsequente Sauberhalten der Zahnoberflächen auch in den Zahnfleischtaschen bewirken eine Reduktion der schädigenden Keime/Bakterien. In zwei Behandlungszimmern bieten Dr. Christian Gobrecht und Kollegen im Prophylaxe-Center ausschließlich professionelle Zahnreinigungen an. Gearbeitet wird mit einem sehr wirkungsvollen Vorsorgekonzept nach Schweizer Vorbild für gesunde Zähne. „Unsere Fachkräfte, die eine anspruchsvolle Fortbildung zur Zahnmedizinischen Prophylaxe-Assistentin absolviert haben, können sich somit voll und ganz auf ein Ziel konzentrieren: die lebenslange Mundgesundheit und Zahnerhaltung bei unseren Patienten“, unterstreicht Dr. Christian Gobrecht.

 Dr. Christian Gobrecht M.Sc. & Kollegen Zahnarztpraxis, Prophylaxe-Center Hauptstr. 98, 33647 Bielefeld Tel. Praxis 05 21-41 24 21, Tel. Prophylaxe-Center 05 21-41 24 22 www.gobrecht.de

Mehr als ein Lächeln

Kieferorthopädie im Zentrum von Gütersloh Dr. med. dent. Mareen Knop

Dr. med. dent. Claudia Sonntag

Dr. med. dent. Christian Kube

Dr. med. dent. Maria Octavia Schmidt-von Loga

Eickhoffstraße 43 Telefon (0 52 41) 2 74 64 Eickhoffstraße 43 Telefon (0 52 41) 2 74 64

Hohenzollernstraße 38 Telefon (0 52 41) 1 52 21

Blessenstätte 14 Telefon (0 52 41) 23 79 77

Dr. med. dent. Anette Ortenburger Kolbeplatz 3 Telefon (0 52 41) 2 40 22

Termine nach Vereinbarung


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Natürlich lächeln und essen

Nach dem Vorbild der Natur Dank moderner Zahnmedizin und stetiger Forschung werden immer bessere Materialien für Zahnersatz entdeckt. Keramik liegt als Material momentan weit vorne, sowohl für Zahnersatz als auch bei Zahnimplantaten. Die ästhetische und gut verträgliche Zahnersatz-Alternative bietet viele Vorteile. „Keramischer Zahnersatz ist optisch ansprechend. Das Material kann der natürlichen Zahnfarbe optimal angepasst werden und fügt sich unauffällig in die bestehenden Zahnreihen ein. Zudem ist das metallfreie Material extrem gut verträglich und sehr langlebig, da es bruchsicher ist“, berichtet Dr. Amir C. Nawartschi, der gerade mit seiner Praxis den 25. Geburtstag feiert. Gemeinsam mit Christopher N. Ziegler, der das versierte Team seit Anfang des Jahres verstärkt, arbeitet der erfahrene Zahnarzt

Zahnschmelz

Hart, aber sensibel Bei gesunden Zähnen ist der Zahn durch eine der härtesten Substanzen der Natur optimal geschützt. Der Zahnschmelz bedeckt den Zahn von der Krone bis zum Zahnfleischrand. Der sich anschließende Zahnhals besitzt zwar keinen Schmelz, wird aber im gesunden Zustand vom Zahnfleisch kragenförmig umgeben und so geschützt. Geht das Zahnfleisch zurück, liegen die empfindlichen Zahnhälse frei. Reize wie Heiß oder Kalt können nun über feine Dentinkanälchen direkt bis in den Zahnnerv

mit den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten rund um die Keramik. Die reichen von Krone über Brücke und Inlay bis hin zum Zahnimplantat. „Keramischer Zahnersatz kann gut angepasst und genau in Form gebracht werden und lässt sich damit für jede Zahnsituation verwenden“, sagt Dr. Amir C. Nawartschi. Ein Material, das zu seiner Praxisphilosophie passt: Alles Behandlungen werden höchst präzise und für den Patienten so schonend wie möglich angelegt. Die Leidenschaft für gesunde Zähne und Perfektion ist hier spürbar – das Behandlungsspektrum entsprechend innovativ und die Technik auf dem allerneuesten Stand.

Dr. Amir C. Nawartschi Praxis für Zahnheilkunde Gadderbaumer Str. 36, 33602 Bielefeld Tel. 05 21-6 90 09 www.nawartschi.de

gelangen. Betroffene klagen über ziehende Schmerzen. Häufig bildet sich das Zahnfleisch durch eine Parodontitis, also eine Entzündung des Zahnhalteapparates, zurück. Ein anderer Grund für freiliegende Zahnhälse kann eine falsche Putztechnik sein. Zu festes Bürsten „schrubbt“ das Zahnfleisch gleich mit weg. Zähne können empfindlich reagieren. Zähne können auch sensibel und überempfindlich werden, wenn der schützende Zahnschmelz dünner wird. Einige Nahrungsmittel enthalten nämlich Säure, die die Mineralstoffe Kalzium und Phosphat aus dem Zahnschmelz herauslösen und dadurch schädigen. Das nennen Zahnärzte Erosion. Besonders gefährlich für den Zahnschmelz: säurehaltige Erfrischungsgetränke. Wenn Heißes, Kaltes, Süßes, Saures oder das tägliche Zähneputzen Schmerzen bereitet, sollte der Zahnarzt die Ursache abklären.


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FÜR ALLERGIKER GEEIGNET Mit neuen Hochleistungskunststoffen sorgenfrei zubeißen Für die beste Gesundheit rückt biokompatibler Zahnersatz immer mehr in den Vordergrund. Eine optimale Verträglichkeit sichern biokompatible Füllungen, Implantate, Kronen, Brücken und klassische Zahnprothesen aus Zahnersatz-Materialien, die vom Körper bzw. Gewebe problemlos akzeptiert werden. Diese neuen Hochleistungskunststoffe bieten hohen Tragekomfort, hohe Bruchfestigkeit und sind geschmacksneutral. Doch auch hier gibt es Unterschiede in Zusammensetzung und bei den Kosten. Grundmann Zahntechnik stellt Ärzten bei Bedarf bioverträgliche Werkstoffproben zur Verfügung, die sichere Diagnoseergebnisse gewährleisten. Anschließend entstehen in unserem Meisterlabor Qualitätsprodukte höchster Güte. Made in Germany. Made by Grundmann. Mehr Informationen unter: WWW.GRUNDMANN-ZAHNTECHNIK.DE

Schöne Zähne. Seit 1934.


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NatĂźrlich nach oben

Fotos: gregepperson / photocase.de

klettern


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Naturerleben und der Spaß an der Bewegung – das macht den Klettersport aus. Und er findet immer mehr Fans. Gleichgewicht, Koordination, Körper spannung und nicht zuletzt das Körperbewusstsein werden beim Sportklettern trainiert. Und außerdem eine gute Möglichkeit, um den Kopf freizubekommen, denn beim Klettern muss man zu 100 Prozent dabei sein. Bevor es jedoch losgeht, sollte man einen Kurs mitmachen. Dabei lernt man u. a. Knoten- und Seilkunde, Griff- und Tritttechnik. Ganz wichtig ist beim Klettern der Partner, der den Kletterer unten sichert. Er muss genauso konzentriert sein wie der Kletterer selbst; im richtigen Moment Seil geben oder reinziehen und in der Lage sein, die Körpersprache des Partners lesen zu können. Zwischenfazit: Man muss die Technik und das Equipment beherrschen – die Fitness kommt dann fast von allein. Eine Basisausrüstung für Anfänger besteht aus Klettergurt, speziellen Schuhen, Karabiner und Abseilachter. In Bielefeld kann indoor in der Martin-NiemöllerGesamtschule geklettert werden oder draußen im Halleluja-Steinbruch. In der Kletterhalle in Schildesche wurde eine 50 Quadratmeter große Anlage fest installiert, die zahlreiche Routen vom 3. bis zum 8. Schwierigkeitsgrad bietet. Es gibt feste Klettertreff-Zeiten, in denen auch ein Mitarbeiter von „Hoch hinaus“ – das sind die Bielefelder Kletterspezialisten – mit Rat und Tat zur Seite steht. Und wer gleich in den Steinbruch möchte, der kann dort nach vorheriger Anmeldung direkt einen Schnupperkurs machen. Der Halleluja-Steinbruch oberhalb von Bethel – früher bekannt für rauschende Partys – ist heute mit einer durchschnittlichen Höhe von 10 Metern der Anziehungspunkt für Kletterer in Bielefeld.


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72 Routen im Sandstein weist ein Kletterführer aus. Vom 3. bis zum 10. ist an Schwierigkeitsgraden alles dabei – Bouldermöglichkeiten inklusive. Bouldern bezeichnet übrigens das Klettern ohne Seil und Gurt in Absprunghöhe, d. h., es geht nur bis zu einer Höhe, aus der ohne Verletzungsgefahr von der Wand abgesprungen werden kann. Das kann man auch prima in der Boulderhalle in der Senne ausprobieren. 300 Routen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden stehen für abwechslungsreichen Sport zur Verfügung. Und natürlich ist das Klettern überall in der Republik immer eine hochspannende Angelegenheit. Besonderer Beliebtheit – auch in der internationalen Kletterszene – erfreut sich der Ith im Weserbergland. Der Mittelgebirgszug ist mit 22 Kilometer Ausdehnung der längste Klippenzug Norddeutschlands. Bei Osnabrück laden die Dörenther Klippen zum Klettern. Mit jedem Felsen muss man sich neu beschäftigen, bevor es losgeht. „Den Felsen lesen“, nennen das die Fachleute. Sport inmitten der Natur inklusive einem kalkulierten Nervenkitzel – immer ein besonderes Erlebnis. (E.B.) Kostenloser Download des Kletterführers HallelujaSteinbruch Bielefeld: hallelujasteinbruch.jimdo.com/

Foto: © designer11 – Photocase, © suze – Photocase, © iStock.com/Ridofranz


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Nr. 41 / Somm

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er 2017

gütersloh

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LOKALREPORT: DER GASTRORUNDGANG _8 BEIM DREH: „MEIN LOKA

Fitness im Wasser

Aqua-Kurse Bei den Aqua-Kursen des Sportbundes Bielefeld sind Wasserratten in ihrem Element. Das reichhaltige Angebot reicht von ersten „Schwimmzügen“ – es gibt Anfängerschwimmkurse für Kinder, aber auch Erwachsene – bis zur Verbesserung der Schwimmtechnik. Und neben gesundheitsbezogenen Kursen im Wasser, wie etwa Aquafitness, widmet sich der Sportbund auch aktuellen Trends wie dem funktionellen Aqua-Training. Dahinter verbirgt sich ein gesundheitsförderndes Angebot für Erwachsene zur Kräftigung des Bewegungsapparates. Das Funktionelle Aquatraining berücksichtigt die anatomischen und physiologischen Aufgaben aller Muskelgruppen und wirkt durch anspruchsvolle Übungen ganz gezielt einer Verkürzung bzw. Schwächung der Muskulatur entgegen. Erste Kurse starten ab dem 31.8. Auch mit Aqua Power & Aqua Joggen können Interessierte gleich nach den Sommerferien beginnen. Das intensive Bewegungs- und Fitnessprogramm im Tiefwasser fördert die allgemeine aerobe Ausdauer und kräftigt gleichzeitig alle Muskelgruppen des Körpers. Ein intensives Fitness-Workout, das zudem zur Entlastung des Muskel- und Gelenksystems beiträgt. Ein Überblick über alle Kursangebote im Wasser oder an Land findet sich im Internet.  www.sportbund-kurse.de

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Foottoo:: iS Foto: iStock/Karin Stoock/KarinaUrma aUrmantse

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Gut zu Fuß

Wanderlust Es ist noch gar nicht so lange her, da galt Wandern als spießiges Hobby der Rentner-Generation. Doch seit einigen Jahren hat sich herumgesprochen, dass Wandern gesund und glücklich macht. Bietet es doch die perfekte Kombination aus Bewegung und Naturerlebnis. Ob kurzer Waldspaziergang oder Pilgern auf dem Jakobsweg, Ausflug mit der ganzen Familie oder anspruchsvolle Alpenüberquerung: Die Wanderlust kann jeden packen. Während die einen einfach eine Auszeit vom Alltag suchen und im Wald mal wieder ganz tief durchatmen wollen, schätzen die nächsten die sportliche Herausforderung. Wandern ist eben ein Hobby mit vielen Gesichtern. Und das nächste Wanderparadies wartet oft direkt vor der eigenen Haustür. Davon kann gerade die

freundliche Stadt am Teutoburger Wald ein Liedchen singen. Bielefeld liegt nämlich auf der Strecke der „Hermannshöhen“. Dahinter verbergen sich zwei nahtlos ineinander übergehende Kammwege: Der Eggeweg und der Hermannsweg sind traditionsreiche Strecken, auf denen schon die alten Germanen wandelten. Heute sind sie vom Deutschen Wanderverein als Qualitätsweg zertifiziert und bieten auf 226 km zwischen Rheine und Marsberg pures Wandervergnügen in vielfältiger Natur.

Angeklickt  http://hermannshoehen.teutoburgerwald.de Hier gibt’s zahlreiche Tipps und Infos zu den Etappen, aber auch zu Übernachtungsmöglichkeiten oder Sehenswürdigkeiten am Wegesrand.

 www.naturfreunde-bielefeld.de Die internationale Naturfreundebewegung verbindet das Engagement für Frieden, Völkerverständigung und die Umwelt mit zahlreichen Outdoor-Aktivitäten.  www.alpenverein-bielefeld.de Auch im vergleichsweise flachen Bielefeld haben sich Freunde alpiner Touren zusammengetan, tauschen sich aus und bieten ein breites Kurs- und Wanderangebot.

Foto: A. Hub/Teuteburger-Wald-Tourismus

 https://twv-bielefeld.de Ob unterwegs auf den Spuren des Leinewebers oder Gesundheitswandern – hier finden sich zahlreiche Angebote für Wanderfreunde.


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Eingepackt Ob kleiner Ausflug oder Tagestour – ein paar Dinge gehören unbedingt in den Rucksack. Dazu zählen eine Wanderkarte (analog oder digital), Sonnenschutz, Regenzeug und ein Erste-Hilfe-Set inklusive Blasenpflaster. Wer regelmäßig Medikamente benötigt, sollte die ebenfalls dabei haben. Und selbst wenn Einkehrmöglichkeiten auf der Strecke liegen, dürfen stärkende Snacks (Müsliriegel, Nüsse, Trockenobst) und ausreichend Wasser (mindestens 1-2 Liter) nicht fehlen. Denn wenn der Durst am größten ist, hat das nächstgelegene Lokal garantiert Ruhetag.

Eingelaufen Ohne die passenden Schuhe läuft beim Wandern gar nichts. Dabei gilt die Faustregel: Je anspruchsvoller die Wanderung, desto robuster der Schuh. Fürs Flachland und Wald- und Wiesenwege im Mittelgebirge sind leichte Wanderschuhe ausreichend. Sie sind meistens halbhoch und haben eine flexible Sohle. Für lange Touren im unwegsamen Gelände eignen sich knöchelhohe Wanderschuhe oder klassische Trekkingstiefel mit verwindungssteifer Sohle, dicker Zwischensohle für die Dämpfung und hoher Schnürung. Für das Hochgebirge und Touren auf grobem, steilem Untergrund sind schwere Bergstiefel empfehlenswert, die auch die Verwendung von Steigeisen erlauben. Besonders wichtig: Ein guter Wanderschuh muss perfekt passen und vor der Tour gut eingelaufen werden. Denn Blasen, Druckstellen und Co. machen die schönste Strecke zum Leidensweg.


60  adr ess eN kliniken & medizinische Zentren in bielefeld

Kliniken & Medizinische Zentren in Bielefeld akut-krankenhaus Evangelisches Klinikum Bethel | Haus Gilead I Burgsteig 13, Gadderbaum ( (05 21) 7 72-7 00 : www.evkb.de, info@evkb.de  Akutkrankenhaus mit 400 Betten. Leistungsspektrum: Innere Medizin, Kardiologie, Pneumologie, Thoraxchirurgie (Lungenzentrum), Unfallchirurgie und Orthopädie, internistische und anästhesiologische Intensivmedizin, Traumazentrum, Neurologie, Neurochirurgie, Radiologie und Neuroradiologie, Gynäkologie und Geburtshilfe (Perinatalzentrum), Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Blutspende, MVZ für Neurochirurgie (im Nebengebäude Kantensiek 11)

Evangelisches Klinikum Bethel | Johannesstift Schildescher Str. 99, Schildesche ( (05 21) 7 72-7 02 : www.evkb.de, info@evkb.de  Akutkrankenhaus mit 400 Betten. Leistungsspektrum: Innere Medizin, Gastroenterologie, Allgemein- und Viszeralchirurgie (Bauchzentrum), Geriatrie inkl. Geriatrische Tagesklinik, Nuklearmedizin, Gefäßklinik, Dialyse, Nephrologie, Diabetologie, internistische und anästhesiologische Intensivmedizin, Radiologie, stationäre und ambulante Schmerztherapie, Intensivmedizin, Urologie, Neurologie, Hämatologie-Onkologie (Tumorzentrum), Palliativstation, Wundtherapiezentrum, MVZ Medizinisches Versorgungszentrum für Gefäßmedizin, Nuklearmedizin

Franziskus Hospital Kiskerstr. 26, Westen ( (05 21) 58 90, Fax 5 89 42 04 : www.franziskus.de, info@franziskus.de  Akutkrankenhaus mit 378 Betten. Leistungsspektrum: Allgemeine Innere Medizin; Hämatologie, Onkologie und Immunologie; Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie; Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie; Urologie, Prostatazentrum; Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Brustzentrum; Anästhesie und operative Intensivmedizin; Radiologie und Nuklearmedizin; Strahlentherapie und Radioonkologie; Ambulanter Pflegedienst: „Franziskus ambulant“; Physikalische Therapie „Franziskus aktiv“; Betreutes Wohnen „Franziskus wohnen“; Lieferservice und Café „Franziskus kulinarisch“; KfH-Dialyse, Belegabteilung für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie sowie für HNO

Kliniken Bielefeld Mitte Teutoburger Str. 50, Innenstadt ( (05 21) 58 10, Fax 5 81 20 99 : www.klinikumbielefeld.de, info@klinikumbielefeld.de  Akutkrankenhaus mit 650 Betten. Leistungsspektrum: Allgemeine Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie, Kardiologie und internistische Intensivmedizin, Allgemein u. Vizeralchirurgie, Thoraxchirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie, Gynäkologie u. Geburtshilfe, Hals-Nasen-Ohren, Strahlentherapie, Anaesthesie und operative Intensivmedizin, Plastische, Wiederherstellungs- und Ästhetische Chirurgie - Handchirurgie, Hämatologie und Onkologie, Gefäß- und EndovaskularChirurgie

Kliniken Bielefeld Rosenhöhe An der Rosenhöhe 27, Brackwede ( (05 21) 9 43 50, Fax 9 43 70 99 : www.klinikumbielefeld.de, info@klinikumbielefeld.de

 Akutkrankenhaus mit 300 Betten. Leistungsspektrum: Allgemeine Innere Medizin, Allgemeinchirurgie und Koloproktologie, Hauterkrankungen, Geriatrie, Augenheilkunde, Anaesthesie und operative Intensivmedizin

fachkliniken Evangelisches Klinikum Bethel | Ambulante Suchthilfe Gadderbaumer Str. 33, Gadderbaum ( (05 21) 77 27 87 52 : www.evkb.de, info@evkb.de  Psychiatrische Ambulanz, Fachstelle Sucht, Fachstelle Glücksspielsucht

Clinic Dental Alfred-Bozi-Str. 23, Innenstadt ( (05 21) 5 60 03 00 : www.clinic-dental.de  Klinik für Implantologie, Parodontologie, ästhetische Zahnheilkunde, Betreuung auch für Risikopatienten

Evangelisches Klinikum Bethel | Gerontopsychiatrische Tagesklinik | Tagespflege Moltkestr. 3, Innenstadt ( (05 21) 13 36 81 : www.evkb.de, info@evkb.de  Gerontopsychiatrische Tagesklinik, Tagespflege

Evangelisches Klinikum Bethel | Haus Gilead III Bethesdaweg 12, Gadderbaum ( (05 21) 7 72-7 71 09 : www.evkb.de, info@evkb.de  Allgemeinpsychiatrie, Gerontopsychiatrie

Evangelisches Klinikum Bethel | Haus Gilead IV

: www.orthopaedie-janzen.de, info@orthopaedie-janzen.de · Termine nach Vereinbarung Sprechstundenzeiten: Mo., Di., Do. 8 - 13 h u. 14.30 - 17 h, Mi. u. Fr. 8 - 13 h  D-Arzt, ambulante Operationen

KfH-Nierenzentrum Kiskerstr. 26, Westen ( (05 21) 5 89 23 00 : www.kfh-dialyse.de/bielefeld, bielefeld@kfh-dialyse.de · Mo., Mi., Fr. 7 - 19 h u. 20 - 6 h, Di., Do., Sa., 7 - 13 h  Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation, alle Formen der Nierenbehandlung (Hämodialyse, Peritonealdialyse, lange nachträgliche Dialyse)

KfH-Gesundheitszentrum Bielefeld Kiskerstr. 21, Westen ( (05 21) 7 70 27 90 : www.kfh-gesundheitszentrum.de/bielefeld, bielefeld@ kfh-gesundheitszentrum.de · Mo., Di., Do. 8.30 - 12 u. 14 - 16 h, Mi. 8.30 - 12 u. 14 18.30 h, Fr. 8.30 - 12 h  Kuratorium für Heimdialyse, fachärztliche Versorgung von Patienten mit Nierenerkrankung, Bluthochdruck oder Diabetes mellitus

Evangelisches Klinikum Bethel | Kinderzentrum Grenzweg 10, Gadderbaum ( (05 21) 7 72-7 80 50 : www.evkb.de, info@evkb.de  Kinder- und Jugendmedizin, Kinderchirurgie, Kinderradiologie

Evangelisches Klinikum Bethel | Klinik für Psychotherapeutische und Psychosomatische Medizin

Remterweg 69-71, Gadderbaum ( (05 21) 7 72-7 71 3 : www.evkb.de, info@evkb.de  Allgemeinpsychiatrie, Abhängigkeitserkrankungen

Schildescher Str. 103 p, Schildesche ( (05 21) 7 72-7 59 01 : www.evkb.de, info@evkb.de  Psychosomatik, Psychotherapie, Traumatherapie

Klinik Dr. Hartog

Evangelisches Klinikum Bethel | Klinik Pniel

Kiskerstr. 15, Westen ( (05 21) 12 40 77 : www.klinikdrhartog.de, mail@klinikdrhartog.de · Praxisöffnungszeiten 8 - 18 h Termine nach Absprache 24 h Hotline Station u. Entbindungszimmer 05 21 - 9 64 32 28  frauenärztliche Gemeinschaftspraxis, ambulante und stationäre Operationen, Entbindungen, Behandlung der weiblichen Inkontinenz

Implantat Zentrum Bielefeld Alfred-Bozi-Str. 23, Innenstadt ( (05 21) 6 00 36 : www.grossehelleforth.de, kontakt@grossehelleforth.de · Termine nach Vereinbarung Sprechzeiten: Mo. 8.30 - 18 h, Di., Mi., Fr. 8 - 18 h, Do. 8 - 20 h  Zahnimplantate einsetzen

Dr. Walter Janzen Ummelner Str. 2, Ummeln ( (05 21) 5 22 76 70

Hoffnungstaler Weg 10, Gadderbaum ( (05 21) 77 27 87 71 : www.evkb.de, info@evkb.de  Klinik für mittelfristige psychiatrische Behandlung

Krankenhaus Mara Maraweg 21, Gadderbaum ( (05 21) 7 72-7 77 75 : www.mara.de, info@mara.de  Epileptologie, Behindertenmedizin, Augenheilkunde, Infektionsambulanz

Medizinisches Zentrum für Seelische Gesundheit Virchowstr. 65 ( (0 57 41) 3 50 : www.muehlenkreiskliniken.de, seelische-gesundheit@ muehlenkreiskliniken.de  Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Tageskliniken Minden und Lübbecke, Institutsambulanz


 61

Psychiatrische Institutsambulanz Gadderbaumer Str. 33, Gadderbaum ( (05 21) 77 27 85 26 : www.evkb.de, info@evkb.de  Psychiatrische Ambulanz

Sozialpädiatrisches Zentrum Grenzweg 3, Gadderbaum ( (05 21) 77 27 81 81 : www.evkb.de, info@evkb.de  Ambulanz für Kinder mit Entwicklungsauffälligkeiten und Behinderungen

Stattklinik Teutoburgerstr. 50, Innenstadt ( (05 21) 48 92 96, Fax 4 86 82 : www.anaesthesiepraxis-bielefeld.de, info@anaesthesiepraxis-bielefeld.de · Termine nach Vereinbarung  Zentrum für ambulante Operationen u. Schmerztherapie, liegt auf dem Gelände des Klinikum-Bielefelds

Evangelisches Klinikum Bethel | Tagesklinik Ost Herforder Str 26-28, Innenstadt ( (05 21) 9 22 84 50 : www.evkb.de, tko-dienst@evkb.de  Psychiatrische Tagesklinik

Evangelisches Klinikum Bethel | Tagesklinik Sucht Königsweg 5, Gadderbaum ( (05 21) 7 77 85 40 : www.evkb.de, info@evkb.de  Tagesklinik für Abhängigkeitserkrankungen von Alkohol u. Medikamenten

Evangelisches Klinikum Bethel | Tagesklinik Süd Lindemannplatz 3, Sennestadt ( (0 52 05) 2 36 90 : www.evkb.de, info@evkb.de  Psychiatrische Tagesklinik

Evangelisches Klinikum Bethel | Tagesklinik West

Wundzentrum Bielefeld Teutoburger Str. 60, Mitte ( (05 21) 52 20 89 87 : www.wundzentrum-bielefeld.de · Mo. - Fr. 8 - 12.45 h u. 13.45 - 17 h, u. nach Vereinbarung  hohe Wundverschlussrate, verkürzte Abheilungsdauer, erhöhte Lebensqualität, minimale Rezidivrate

rehakliniken ZAR Bielefeld - Zentrum für ambulante medizinische Rehabilitation Grenzweg 3, Gadderbaum ( (05 21) 5 57 59 00, Fax 5 57 59 01 25 : www.zar-bielefeld.de, info@zar-bielefeld.de  orthopädische und neurologische Rehabilitation

Gadderbaumer Str. 31, Gadderbaum ( (05 21) 77 27 87 40 : www.evkb.de, info@evkb.de  Psychiatrische Tagesklinik

TeutoKlinik Ummelner Str. 2, Ummeln ( (05 21) 9 67 81 87, Fax -89 : www.teutoklinik.de, klinik@teutoklinik.de · Mo., Di., Do. 8 - 18h, Mi. 8 - 15 h, Fr. 8 - 13 h  staatlich anerkannte Klinik für ambulante und kurzstationäre Operationen

, Telefon , Öffnungszeiten , Internet/Email , Leistungsspektrum


62  adr ess en apotheken in bielefeld

Apotheken in Bielefeld Altstadt Apotheke am alten Markt Alter Markt 2, Tel. (05 21) 6 83 59 Pluspunkt Apotheke Niedernstr. 37, Tel. (05 21) 5 20 26 00

Baumheide

Immanuel-Kant-Apotheke Potsdamer Str. 9, (05 21) 33 06 88 Löwen-Apotheke Salzuflerstr. 10, (05 21) 33 12 88 Westfalen-Apotheke Amtmann-Bullrich-Str. 6, (05 21) 33 19 01

Hillegossen

Apotheke am Rabenhof Rabenhof 74, Tel. (05 21) 7 27 28

Linnen-Apotheke Detmolder Str. 655, (0 52 02) 8 28 08

Birken-Apotheke Am Wellbach 11, Tel. (05 21) 7 12 91

Rosen-Apotheke Detmolder Str. 594, (05 21) 9 24 92 30

Brackwede Adler-Apotheke Hauptstr. 92, (05 21) 44 10 48 Apotheke im real,- Gütersloher Str. 122, (05 21) 4 00 24 30

Hoberge Forst-Apotheke Dornberger Str. 274, (05 21) 10 42 98

Innenstadt

Busch-Apotheke Treppenstr. 2-4, (05 21) 44 43 56

Apotheke am Klinikum Mitte Teutoburger Str. 60, Tel. (05 21) 9 67 45 42

Elefanten-Apotheke Cheruskerstr. 27, (05 21) 9 42 13 13

Anker-Apotheke Feldstr. 30, Tel. (05 21) 3 72 16

Mohren-Apotheke Senner Str. 24, (05 21) 94 23 50

Brake Busch-Apotheke Braker Str. 69, (05 21) 76 10 73 Rosen-Apotheke Stedefreunder Str. 6, (05 21) 76 12 33

Gellershagen Apotheke an der Voltmannstr. Voltmannstr. 140, (05 21) 88 40 94 Neue-Apotheke Horstheider Weg 91, (05 21) 5 57 51 00 Rosen-Apotheke Jöllenbecker Str. 272, (05 21) 88 00 66

GroSSdornberg Amts-Apotheke Werther Str. 434, (05 21) 10 53 30 Apotheke am Wellensiek Werther Str. 267, (05 21) 10 12 36 Pinguin-Apotheke Lohmannshof Wolff Kreuzberger Str. 27, (05 21) 10 99 89

Heepen Apotheke am Heeperholz Heeperholz 1, (05 21) 33 28 28

Panda-Apotheke Auf dem langen Kampe 93 a, Tel. (05 21) 3 05 81 21 Busch-Apotheke Kesselbrink 3, Tel. (0521) 64389 Sonnen-Apotheke Oelmühlenstr. 43, Tel. (05 21) 6 83 44 Sparrenberg-Apotheke Niederwall 63, Tel. (05 21) 6 22 59 Spindel-Apotheke Spindelstr. 68, Tel. (05 21) 29 05 23 Stern-Apotheke August-Bebel-Str. 30, Tel. (05 21) 6 02 79 Süd-Apotheke Artur-Ladebeck-Str. 81, Tel. (05 21) 1 59 00 Teutoburger Apotheke Teutoburger Str. 98, Tel. (05 21) 5 60 13 50 Wittekind-Apotheke Jöllenbecker Str. 119 / Nordpark, Tel. (05 21) 88 30 10

Jöllenbeck

Apotheke am Rathaus Niederwall 20, Tel. (05 21) 6 54 11

Adler-Apotheke Jöllenbeck Vilsendorferstr. 4, Tel. (0 52 06) 9 14 60

Apotheke an der Universität Jakob-Kaiser-Str. 3, Tel. (05 21) 10 0311

Dorf-Apotheke Dorfstr. 26, Tel. (0 52 06) 12 44

Apotheke im Westen Stapenhorststr. 34, Tel. (05 21) 4 00 73 70 Bären-Apotheke Stresemannstr. 3, Tel. (05 21) 6 54 26 Busch-Apotheke Kesselbrink 3, (05 21) 6 43 89 Busch-Apotheke Russheide Otto-Brenner-Str. 110, Tel. (05 21) 2 75 88 Fontane-Apotheke Friedenstr. 1, Tel. (05 21) 6 61 21 Hansa-Apotheke Heeper Str. 189, Tel. (05 21) 93 25 00 Hubertus-Apotheke Bahnhofstr. 42, Tel. (05 21) 17 18 76 Kreuz-Apotheke Gadderbaumer Str. 41, Tel. (05 21) 1 59 04 Lorbeer-Apotheke Siechenmarschstr. 32, Tel. (05 21) 12 25 41 Löwen-Apotheke Wilhelmstr. 1 b, Tel. (05 21) 6 82 94 Martin-Apothke Apfelstr.8, Tel. (05 21) 98 91 43 10 Niederwall-Apotheke Niederwall 7, Tel. (05 21) 6 03 80 Osning-Apotheke Detmolder Str. 155, Tel. (05 21) 2 18 30

Milse Mühlen-Apotheke Elverdisser Str. 49, Tel. (05 21) 76 34 34

Oldentrup Vita-Apotheke Oldentruper Str. 236, Tel. (05 21) 92 60 00

Quelle Rosen-Apotheke Carl-Severing-Str. 91, Tel. (05 21) 94 66 20

Schildesche Adler-Apotheke Johannisstr. 41, Tel. (05 21) 8 21 36 Apotheke am Vorwerk Engersche Str. 79, Tel. (05 21) 8 47 80 Johannis-Apotheke Engersche Str. 169, Tel. (05 21) 98 21 00 Stifts-Apotheke An der Reegt 25, Tel. (05 21) 8 19 18

Senne Eichen-Apotheke Lippstädter Str. 61, Tel. (0 52 09) 98 05 96


 63

Marktplatz-Apotheke Windelsbleicherstr. 235, Tel. (05 21) 4 59 34 35

Theesen Ahorn-Apotheke Jöllenbecker Str. 416, Tel. (05 21) 88 22 88

Schwanen-Apotheke Buschkampstr. 165, Tel. (05 21) 4 09 18

Ummeln

Sennestadt

Dr. Lehmann‘s Apotheke am Meilenstein Gütersloher Str. 324, Tel. (05 21) 48 71 04

Apotheke am Markt Elbeallee 79, Tel. (0 52 05) 9 10 60 Apotheke am Stadtring Vennhofallee 57, Tel. (0 52 05) 28 81 Apotheke in Eckardtsheim Verler Str. 210, Tel. (0 52 05) 95 06 33 Aquila-Apotheke Reichowplatz 15, Tel. (0 52 05) 72 88 27 Pharma-Vital Apotheke Hansestr. 1, Tel. (0 52 05) 7 29 43 70 Vennhof-Apotheke Vennhofallee 75, Tel. (0 52 05) 32 22

Sieker Leineweber-Apotheke Schweriner Str. 4, Tel. (05 21) 29 74 07

Stieghorst Aesculap-Apotheke Schneidemühler Str. 2, Tel. (05 21) 20 03 21 St.-Georg-Apotheke Detmolder Str. 417-419, Tel. (05 21) 20 56 36

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Sportland Dornberg Babenhauser Str. 325, Großdornberg ( (05 21) 3 29 32 90 : www.sportland-dornberg.de · Mo. - Fr. 8 - 22 h, Sa. u. So. 9 - 20 h x EC-Karte  èreichlich

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Betten Kramer Heeper Str. 175-177 ( (05 21) 93 20 00 : www.betten-kramer.de · Mo. - Fr. 9 - 13 h u. 14 - 18.30 h, Sa. 9.30 - 14 h

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Dr. med. dent. Anette Ortenburger

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Dr. Amir C. Nawartschi Praxis für Zahnheilkunde

Laurentiu Leibovici Zahnarzt & Ästhetische Zahnheilkunde Voltmannstr. 140 ( (05 21) 88 70 77 : www.bissiger.de · Mo. - Fr. 8 - 12:30 h u. 15 - 18h, Mi. & Fr. nach Terminvereinbarung

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Verbände & institutionen AGW – Arbeitsgemeinschaft Wohlfahrtsverbände Bielefeld c/o DRK Kreisverband Bielefeld e.V. August-Bebel-Str. 8, 33602 Bielefeld ( (05 21) 52 99 80 : www.agw-bielefeld.de

Apothekenkammer Westfalen-Lippe

Deutsches Rotes Kreuz

Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe

Sozialdienste gGmbH (mit 3 Stationen), August-BebelStr. 8, 33602 Bielefeld ( (05 21) 32 98 98 30 : www.sozialdienste.drk.de

Robert-Schimrigk-Str. 4-6, 44141 Dortmund ( (02 31) 9 43 20 : www.kvwl.de

DiakonieVerband Brackwede

Bismarckallee 25, 48151 Münster ( (02 51) 52 00 50 : www.akwl.de

Gesellschaft für Kirche und Diakonie mbH, Kirchweg 10, 33647 Bielefeld ( (05 21) 94 23 91 00 : www.diakonie-bielefeld.de

Arbeiter - Samariter - Bund

Diakonie für Bielefeld gGmbH

Friedrich-Hagemann-Str. 8, 33719 Bielefeld ( (05 21) 92 82 20 : www.asb-owl.de

Arbeiterwohlfahrt (AWO) Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe e.V, Detmolder Str. 280, 33605 Bielefeld ( (05 21) 9 21 60 : www.awo-owl.de

Arbeiterwohlfahrt (AWO) Kreisverband Bielefeld (mit 18 Ortsvereinen), Mercatorstr. 10, 33602 Bielefeld ( (05 21) 52 08 90 : www.awo-bielefeld.de

Ärztekammer Westfalen-Lippe Gartenstr. 210-214, 48147 Münster ( (02 51) 92 90 : www.aekwl.de

ASB DRK JUH Rettungsdienst Bielefeld gGmbH Artur-Ladebeck-Str. 83, 33617 Bielefeld ( (05 21) 3 29 88 00 : www.asb-drk-juh-bielefeld.de

Bi-care – Projekt der JunkerStiftung Hasbachtal 125, 33619 Bielefeld ( (0 52 03) 9 19 90 03 : www.bi-care.de

Selbsthilfe-Kontakstelle Bielefeld Stapenhorststr. 5, 33615 Bielefeld ( (05 21) 9 64 06 96 : www.selbsthilfe-bielefeld.de

BundesArbeitsGemeinschaft der PatientInnenstellen und –Initiativen (BAGP) Breite Str. 8, 33602 Bielefeld ( (05 21) 13 35 69 : www.gesundheits.de/bagp

Caritasverband für das Dekanat Bielefeld mit den angegliederten Fachverbänden, Turnerstr. 4, 33602 Bielefeld ( (05 21) 9 61 90 : www.caritas-bielefeld.de

Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband Kreisgruppe Bielefeld mit z. Zt. ca. 140 Mitgliedsorganisationen, Stapenhorststr. 5, 33615 Bielefeld ( (05 21) 9 64 06 60 : www.bielefeld.paritaet-nrw.org

im Evangelischen Johanneswerk, Schildescher Str. 101103, 33611 Bielefeld ( (05 21) 98 89 27 62 : www.diakonie-fuer-bielefeld.de

Förderverein Lebensgerechtes Wohnen OWL e.V. Harrogate Allee 2, 33604 Bielefeld ( (05 21) 2 70 64 90 : www.lebensgerechtes-wohnen.de

Gesundheitsamt Nikolaus-Dürkopp-Str. 5-9, 33602 Bielefeld ( (05 21) 51 60 08 : www.bielefeld.de

Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen Ulenbergstr. 127-131, 40225 Düsseldorf ( (02 11) 3 10 10 : www.lia.nrw.de

Palliativnetz Bielefeld e.V. / c./o Dr. Weller Deckertstr. 80, 33617 Bielefeld ( (05 21) 5 57 52 90 (Dr. Weller) : www.paliativnetz-bielefeld.de

Medi-owl GmbH Deckertstr. 53, 33617 Bielefeld ( (05 21) 14 50 50 : www. medi-owl.de

WEGE mbH Goldstr. 16 – 18, 33602 Bielefeld ( (05 21) 5 57 66 00 : www.wege-bielefeld.de

Zahnärztekammer Westfalen-Lippe

Hebammenzentrale Bielefeld-Gütersloh e.V.

Auf der Horst 29, 48147 Münster ( (02 51) 50 70 : www.zahnaerzte-wl.de

Markgrafenstr. 7, 33602 Bielefeld ( (05 21) 2 70 42 02

ZIG OWL

JOHANNITER-UNFALL-HILFE e.V. Regionalverband Ostwestfalen, Artur-Ladebeck-Str. 85, 33617 Bielefeld ( (05 21) 2 99 09 90 : www.juh-ostwestfalen.de

Jahnplatz 5, 33602 Bielefeld ( (05 21) 3 29 86 00 : www.zig-owl.de


66  adr ess en apotheken in Bielefeld

Apotheken in Gütersloh Avenwedde Rats-Apotheke Avenwedder Str. 85, Tel. ( 0 52 42) 70 28 86 Bahnhof-Apotheke Friedrichsdorfer Str. 65, Tel. (0 52 41) 7 50 72

Friedrichsdorf Friedrichsdorfer Apotheke Avenwedder Str. 514, Tel. (0 52 09) 56 00 Fuchs-Apotheke Marktstr. 1, Tel. (0 52 09) 91 99 11

Innenstadt

Bad-Apotheke Herzebrocker Str. 28, Tel. (0 52 41) 2 84 70 Adler-Apotheke am Klinikum Hochstraße 44, Tel. (0 52 41) 98 76 60 Nord-Apotheke Kahlertstr. 102, Tel. (0 52 41) 9 30 50 Pluspunkt-Apotheke Königstraße 10, Tel. (0 52 41) 2 12 22 14 Sonnen-Apotheke Langerts Weg 29 A, Tel. (0 52 41) 3 93 11 Mohren-Apotheke Marienfelder Str. 2, Tel. (0 52 41) 2 70 10 Süd-Apotheke Neuenkirchener Str. 46, Tel. (0 52 41) 53 20 02

Storchen-Apotheke Annenstr. 4, Tel. (0 52 41) 2 20 77 77

Park-Apotheke Neuenkirchener Str. 68, Tel. (0 52 41) 5 56 06

Adler-Apotheke Berliner Str. 122a, Tel. (0 52 41) 9 87 60

Rosen-Apotheke Rhedaer Str. 12, Tel. (0 52 41) 53 17 91

Krönig‘sche Apotheke Berliner Str. 17, Tel. (0 52 41) 2 60 13

DocMorris Apotheke in der Spiekergasse Spiekergasse 1, Tel. (0 52 41) 1 59 40

Center-Apotheke im Minipreis Brockhäger Str. 14 - 20, Tel. (0 52 41) 70 87 04

Apotheke im Elisabeth-Carreé Stadtring Kattenstroth 128, ​ Tel. (0 52 41) 21 14 10

Bahnhof-Apotheke Carl-Bertelsmann-Str. 6, Tel. (0 52 41) 2 00 80 Sundern-Apotheke Bertelsmann-Str. 69, Tel. (0 52 41) 2 58 63 Apotheke am ZOB Eickhoffstr. 20, Tel. (0 52 41) 23 61 80

Isselhorst Stern-Apotheke Haller Str. 115, Tel. (0 52 41) 65 77 Isselhorster Apotheke Isselhorster Str. 425, Tel. (0 52 41) 62 94

Spexard Spexarder-Apotheke Am Hüttenbrink 10, Tel. (0 52 41) 4 83 76


 67

Kliniken & Medizinische Zentren in Gütersloh akut-krankenhaus St. Elisabeth Hospital Stadtring Kattenstroth 130 ( (0 52 41) 50 70 : www.sankt-elisabeth-hospital.de

Städtisches Klinikum Reckenberger Str. 19 ( (0 52 41) 8 30-0 : www.klinikum-guetersloh.de

Fachkliniken ALTA Klinik GmbH Neuenkirchener Str. 97 ( (0 52 41) 2 10 14 44 : www.alta-klinik.de  Klinik für Radiologie und Kardiologie

Hans Peter Kitzig Institut Am Bachschemm 5 ( (0 52 41) 7 43 49 0 : www.hans-peter-kitzig-institut.de  medizinische Rehabilitation für Menschen mit psychischen Störungen

LWL-Klinikum Gütersloh Buxelstr. 50 ( (0 52 41) 50 20 : www.lwl-klinik-guetersloh.de  Klinik für Allgemeine Psychiatrie und Psychotherapie, Gerontopsychiatrie und Psychotherapie, Suchtmedizin

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68  adr ess en Kliniken & Medizinische zentren im umland

Kliniken & Medizinische Zentren iM Umland akut-krankenhaus Brüderkrankenhaus St. Josef Husener Str. 46, 33098 Paderborn ( (0 52 51) 70 20 : www.bk-paderborn.de, info@bk-paderborn.de  Allgemein- und Viszeralchirurgie, Anästhesiologie, Gastroenterologie, Hämatologie, Onkologie, innere Medizin, Orthopädie, Thoraxchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie

Ev. Krankenhaus Lippstadt Wiedenbrücker Str. 33, 59555 Lippstadt ( (0 29 41) 6 70 : www.ev-krankenhaus.de, info@ev-krankenhaus.de  Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Allgemeine u. Unfallchirurgie, Viszeralchirurgie, Plastische Chirurgie, Kinderchirurgie, Frauenklinik, Gynäkologie u. Geburtshilfe, Innere Medizin, Kinder- u. Jugendmedizin, Pädiatrie, Neonatologie, Neurologie

Klinikum Herford Schwarzenmoorstr. 70, 32049 Herford ( (0 52 21) 9 40 : www.klinikum-herford.de, Sek.vorstand@KlinikumHerford.de  Universitätsklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Thoraxchirurgie und Proktologie, Universitätsklinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Rettungsmedizin und Schmerztherapie, Universitätsklinik für Urologie, Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Klinik für Gefäßchirurgie, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Medizinische Klinik I - Klinik für Gastroenterolgie, Pneumologie, Diabetologie und Geriatrie, Medizinische Klinik II - Klinik für Hämatologie, Internistische Onkologie und Palliativmedizin, Medizi-

nische Klinik III - Klinik für Kardiologie und konservative Intensivmedizin,Klinik für Neurologie, KlinikfürNuklearmedizin, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Klinik für Strahlentherapie, Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie, Abteilung für Krankenhaushygiene, Brustzentrum, Chest Pain Unit/ Brustschmerzambulanz, Comprehensive Stroke Unit/ Schlaganfallzentrum, Darmzentrum/ Pankreaszentrum, Endoprothetik-Zentrum, Gefäßzentrum, Institut für klinische Psychologie, Institut für Pathologie, Krankenhausapotheke, Labormedizin, Medizinisches Versorgungszentrum, Multiple Sklerose Behandlungszentrum, Mutter-Kind-Zentrum, Onkologisches Zentrum, Perinatalzentrum Level I, Traumazentrum, Zentrale Notaufnahme, 755 Betten

Klinikum Lippe-Bad Salzuflen Heldmannstr. 45, 32108 Bad Salzuflen ( (0 52 22) 98 20 : www.klinikum-lippe.de  stationäre Versorgung im Bereich Kinder- und Jugendpsychiatrie, modernes Gesundheits- und ambulantes OP-Zentrum

Klinikum Lippe-Detmold Röntgenstr. 18, 32756 Detmold ( (0 52 31) 7 20 : www.klinikum-lippe.de  Behandlung von Herz-Kreislauf- und Magen-Darm-Erkrankungen, Viszeralchirurgie, Endoprothetik, Urologie, Geburtshilfe und Kinderheilkunde

Klinikum Lippe-Lemgo Rintelner Str. 85, 32657 Lemgo ( (0 52 61) 2 60 : www.klinikum-lippe.de  Schwerpunkt: Hämatologie, Onkologie, Behandlung von: Krebs- und Blutkrankheiten, Zentrum für Altersmedizin

Krankenhaus Bad Oeynhausen Wielandstr. 28, 32545 Bad Oeynhausen ( (0 57 31) 77 0 : www.mkk-nrw.de, info@khbo.de  Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover, 330 Betten, 6 Fachabteilungen

Krankenhaus Lübbecke Virchowstr. 65, 32312 Lübbecke ( (0 57 41) 35 0 : www.muehlenkreiskliniken.de, information-luebbecke@muehlenkreiskliniken.de  Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Gynäkologie + Geburtshilfe, Innere Medizin und Urologie

Krankenhaus Rahden Hohe Mühle 1, 32369 Rahden ( (0 57 71) 70 80 : www.muehlenkreiskliniken.de, information-rahden@ muehlenkreiskliniken.de  Akademisches Lehrkrankenhaus der Ruhr-Universität Bochum, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie, Zentrum für Innere Medizin, Institut für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Labor, Pathologie, Radiologie, Urologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (Belegklinik)

Mathilden Hospital Renntormauer 1-3, 32052 Herford ( (0 52 21) 59 30 : www.mathilden-hospital.de, info@mathilden-hospital.de  Klinik für Allgemein-Viszeral- und Unfallchirurgie, Anästhesiologie, Allgemeine Innere Medizin und Gastroenterologie, Allgemeine Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kooperatives Brustzentrum Bielefeld-Herford

Sankt Vinzenz Hospital Sankt Vinzenz-Str. 1, 33378 Rheda-Wiedenbrück ( (0 52 42) 59 10 : www.sankt-vinzenz.de, info@sankt-vinzenz.de  Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Allgemein- Viszeral- und Gefäßchrirugie, Unfallchirurgie und Orthopädie, Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, Radiologie und Nuklearmedizin, HNO-Heilkunde, Schwerpunkte: Gastroenterologie, Diabetologie

St. Johannisstift Ev. Krankenhaus Paderborn GmbH Reumontstr. 28, 33102 Paderborn ( (0 52 51) 40 10 : www.johannisstift.de, info@johannisstift.de  Medizinische Klinik/Innere Medizin, Chirurgische Klinik, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Geriatrische Klinik, Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, HNO-Belegabteilung, Gefäßzentrum, Diabeteszentrum

St. Vincenz-Krankenhaus Am Busdorf 2, 33098 Paderborn ( (0 52 51) 8 60 : www.vincenz.de, info@vincenz.de  Allgemein- und Viszeralchirurgie; Anästhesie, Intensiv- und Schmerzmedizin; Gefäßchirurgie; Gynäkologie und Geburtshilfe; Kinder- und Jugendmedizin; Innere


 69

Medizin, Gastroenterologie, Nephrologie, Onkologie; Kardiologie und Internistische Intensivmedizin; Neurologie; Radiologie; Unfallchirurgie und Orthopädie; Belegabteilungen Augenheilkunde und Mund-KieferGesichtschirurgie

St.-Josefs-Krankenhaus Dr.-Krismann-Str. 12, 33154 Salzkotten ( (0 52 58) 1 00 : www.st-josefs.de, info@sjks.de  Allgemein- und Visceralchirurgie; Anästhesie und Intensivmedizin; Gynäkologie und Geburtshilfe; Innere Medizin, Gastroenterologie, Hepatologie, Kardiologie; Orthopädie und Unfallchirurgie; Radiologie; Belegabteilungen Augenheilkunde, HNO und Urologie

Städt. Krankenhaus Maria-Hilf Am Schönschede 1, 59929 Brilon ( (0 29 61) 78 00 : www.krankenhaus-brilon.de, info@kh-brilon.de  Anästhesie- und Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie, Allgemein-, Vizeral- und Gefäßchirurgie, Adipositaschirurgie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Orthopädie, Sportmedizin, Innere Medizin, Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen, klinische Geriatrie, Gastroenterologie, Diabetes, Palliativmedizin, Ernährungsmedizin, Nephrologie und Dialyse, kardiologische Gemeinschaftspraxis, Labor, Neurochirurgie i. K., Onkologie i. K., Pathologie i. K., Hebammenpraxis, Praxis für TCM, Akupunktur und Allgemeinmedizin, Praxis für Frauenheilkunde u. Geburtshilfe, Pneumologie i.K., Praxis für Psychiatrie und Psychotherapie, Radiologie, Reha- und Präventionszentrum, Strahlentherapie u. Urologie, Augenheilkunde, HNO

Johannes Wesling Klinikum Hans-Nolte-Str. 1, 32429 Minden ( (05 71) 7 90 - 0 : www.klinikum-minden.de, info@klinikum-minden.de  akademisches Lehrkrankenhaus der medizinischen Hochschule Hannover, 864 Betten

Fachkliniken Artemed Fachklinik Portastr. 33-35, Bad Oeynhausen ( (0 57 31) 1 82 0, Fax 1 82 100 : www.artemed.de, info-bo@artemed.de  Diagnose- und Therapiezentrum für Venen und Haut

Auguste-Viktoria-Klinik Am Kokturkanal 2, 32545 Bad Oeynhausen ( (0 57 31) 24 70 : www.auguste-viktoria-klinik.de  136 Betten, Rheumaorthopädie, Rheumatologie, kinderorthopädische Behandlungen, Therapie von Sportverletzungen und Endoprothetik, Hand- und Fußchirurgie, Wirbelsäulenorthopädie

Berolina Klinik Bültestr. 21, 32584 Löhne ( (0 57 31) 78 20 : www.rehaklinik.de/berolina, verw-bk@uglielje.de  Fachklinik für Psychosomatik, Psychotherapie, verhaltensmedizinische Orthopädie und Neurologie, 280 Betten, Behandlung von: körperlichen und emotionalen Erschöpfungszuständen, Depressionen und Angsterkrankungen

Maternus-Klinik Am Brinkkamp 16, 32545 Bad Oeynhausen ( (0 57 31) 8 50 : www.maternus-klinik.de, info@maternus-klinik.de  Fachklinik für Rehabilitation, Orthopädie, Kardiologie, Neurologie, Behandlung von: degenerativ-rheumatische Erkrankungen, entzündlich-rheumatische Erkrankungen, Nachbehandlung von: Unfall- und Verletzungsfolgen, interventionelle Schmerztherapie, interdisziplinäre Schmerzstation, Interdisziplinäre Intensivmedizinische Rehabilitation, MedizinischBeruflich-Orientierte Rehabilitation

MediClin Rose Klinik Parkstr. 45-47, 32805 Horn-Bad Meinberg ( (0 52 34) 90 70 : www.mediclin.de/rose, info.rose@mediclin.de  Fachklinik für Orthopädie und Rheumatologie, Onkologie und Zentrum für traditionelle chinesische Medizin

Gemeindepsychiatrisches Zentrum Detmold Schlabrendorffweg 2-6, 32756 Detmold ( (0 52 31) 45 85 00 : www.gpz-lippe.de, info@gpz-lippe.de  Allgemeinpsychiatrie, psychiatrische Intensivmedizin, Gerontopsychiatrie, Suchtmedizin, Psychotherapie, Psychosomatik

Herz- und Diabeteszentrum NRW Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum Georgstr. 11, Bad Oeynhausen ( (0 57 31) 9 70 : www.hdz-nrw.de, info@hdz-nrw.de

, Telefon , Öffnungszeiten , Internet/Email , Leistungsspektrum


70  REGISTER A-j

register

ìììììììììììììì ììììììììììì

A AB Cosmetics...................................64 ADAC Ostwestfalen-Lippe...............64 AGW – Arbeitsgemeinschaft...........65 ALTA Klinik GmbH............................67 Apothekenkammer Westfalen-Lippe...............................65 Arbeiter-Samariter-Bund................65 Arbeiterwohlfahrt (AWO).................65 Artemed Fachklinik..........................69 Ärztekammer Westfalen-Lippe........65 ASB DRK JUH Rettungsdienst.........65 Auguste-Viktoria-Klinik...................69

B Bella Vita - Reformhaus...................64 Berolina Klinik.................................69 Betten Kramer..................................64 Bi-care – Projekt der JunkerStiftung.................................65 Bielefeld-Gütersloh e.V....................65 Brüderkrankenhaus St. Josef..........68 BundesArbeitsGemeinschaft der PatientINNENstellen und –Initiativen (BAGP)..............................................65 BundesArbeitsGemeinschaft..........65

C,D Caritasverband.................................65 Clinic Dental....................................60 Deutscher Paritätischer Wohlfartsverband............................65 Deutsches Rotes Kreuz....................65 Diakonie für Bielefeld gGmbH.........65 DiakonieVerband Brackwede...........65

e Niemeyer und Hilmert-Thomas Ergotherapie....................................64 Ev. Krankenhaus Lippstadt..............68 Evangelisches Klinikum Bethel | Tagesklinik Sucht.............................61 Evangelisches Klinikum Bethel | Tagesklinik Süd................................61

Evangelisches Klinikum Bethel | Ambulante Suchthilfe.....................60 Evangelisches Klinikum Bethel | Gerontopsychiatrische Tagesklinik | Tagespflege......................................60 Evangelisches Klinikum Bethel | Haus Gilead I....................................60 Evangelisches Klinikum Bethel | Haus Gilead III.................................60 Evangelisches Klinikum Bethel | Haus Gilead IV.................................60 Evangelisches Klinikum Bethel | Johannesstift...................................60 Evangelisches Klinikum Bethel | Kinderzentrum.................................60 Evangelisches Klinikum Bethel | Klinik f. Psychotherapeutische & Psychosomatische Medizin.............60 Evangelisches Klinikum Bethel | Klinik Pniel.......................................60 Evangelisches Klinikum Bethel | Tagesklinik Ost.................................61 Evangelisches Klinikum Bethel | Tagesklinik West..............................61

F, G Femina Women-Sports....................64 Förderverein Lebensgerechtes Wohnen OWL e.V..............................65 Franziskus Hospital.........................60 Gemeindepsychiatrisches Zentrum Detmold...........................................69 Gesundheitsamt...............................65 Gobrecht, Christian Dr. M.Sc. & Kollegen...........................................64 Grundmann Zahntechnik................64

H-J Hans Peter Kitzig Institut................67 Hebammenzentrale Bielefeld Gütersloh e.V....................................65 Heilnetz OWL...................................64 Herz- und Diabeteszentrum NRW Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum............................................69 Implantat Zentrum Bielefeld...........60 Janzen, Dr. Walter............................60 Johannes Wesling Klinikum............69 Johanniter-Unfall-Hilfe e.V..............65


k- m REGISTER  71

k

KONZERTSAISON

Maternus-Klinik...............................69 Mathilden Hospital..........................68 MediClin Rose Klinik........................69 Medi-owl GmbH...............................65 Medizinisches Zentrum für Seelische Gesundheit.......................................60

Rudolf-Oetk erHalle 2016/2017

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Landesinstitut für Gesundheit & Arbeit des Landes NRW..............................65 Lebensgerechtes Wohnen OWL e.V............................................65 LWL-Klinikum Gütersloh..................67

KONZERTSAISON 2016/201

Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe...............................65 KfH-Gesundheitszentrum Bielefeld...........................................60 KfH-Nierenzentrum.........................60 Hartog Dr., Klinik.............................60 Kliniken Bielefeld Mitte...................60 Kliniken Bielefeld Rosenhöhe.........60 Klinikum Herford.............................68 Klinikum Lippe-Bad Salzuflen.........68 Klinikum Lippe-Detmold..................68 Klinikum Lippe-Lemgo.....................68 Knop, Dr. med. dent. Mareen & Kube, Dr. med. dent. Christian..................64 Krankenhaus Bad Oeynhausen.......68 Krankenhaus Lübbecke...................68 Krankenhaus Mara...........................60 Krankenhaus Rahden......................68

l

Jasmin Tabatab

Melancholie und

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Der Klang der

Bielefeld · Konzertsaison 2013/2014

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Das Jahresprogramm der Rudolf-Oetker-Halle – unterhaltsam und informativ.


72  REGISTER p -z

p Ortenburger, Anette Dr. med. dent........................64 Oton - Die Hörakustiker...................64 Palliativnetz Bielefeld.....................65 Psychiatrische Institutsambulanz...61 Pu Thaimassage...............................64

s,t Sankt Vinzenz Hospital....................68 Schmidt-von Loga, Maria Dr...........64 Sehenswert-Zentrum für gutes Sehen.....................................64 Selbsthilfe-Kontakstelle Bielefeld.....65 Sonntag, Claudia Dr. med. dent......64 Sozialpädiatrisches Zentrum..........61 Sportland Dornberg.........................64 St. Elisabeth Hospital......................67 St. Johannisstift Ev. Krankenhaus Paderborn GmbH.............................68 St. Vincenz-Krankenhaus................68 St.-Josefs-Krankenhaus..................69 Städt. Krankenhaus Maria-Hilf.......69 Städtisches Klinikum.......................67 Stattklinik........................................61 TeutoKlinik.......................................61

v-z Vogtschmidt, Andreas......................64 WEGE mbH.......................................65 Wohlfahrtsverband..........................65 Wundzentrum Bielefeld...................61 Zahnärztekammer Westfalen-Lippe...............................65 Dohmen, Herbert, Zahnarztpraxis.................................64 Nawartschi, Dr. Amir C. Praxis für Zahnheilkunde.................................64 Leibovici, Laurentiu Zahnarzt & Ästhetische Zahnheilkunde............64 ZAR Bielefeld - Zentrum für ambulante medizinische Rehabilitation.............61 ZIG OWL...........................................65


 Imp r ess um

 N ot ru fnumme r n

 73

Unser S e r v i ce 8. Ausgabe

6. Jahrgang

Herausgeber Tips-Verlag GmbH

Geschäftsleitung: Friedrich Flöttmann, André Mielitz Goldstraße 16-18, 33602 Bielefeld Postfach 10 28 73, 33528 Bielefeld Tel.: 05 21-9 32 56-0, Fax: 05 21-9 32 56-99 E-Mail: info@tips-verlag.de, www.tips-verlag.de

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Adressen Lisa Hartwig, Julia Kley Fotos Esther Baumann, Timo Blaschke,

Markus Corsmeyer, Arne Krüger, Wolfgang Sauer, Tips-Archiv fotolia: frankie's, Tijana, kantver, dimasobko, lenetsnikolai, Photographee.eu, Kzenon, Igor Mojzes, jolopes, JenkoAtaman

Anzeigen- Markus Corsmeyer, Sigrid Förster, beratung Séverine Jellentrup, Leyla Kizilhan, Dirk Mrkwa

Administration Lisa Hartwig Produktion Artgerecht Werbeagentur GmbH, www.artgerecht.de

Druck Druck & Verlagshaus Fromm GmbH & Co. KG Vertrieb Eigenvertrieb über Haus- und Fachärzte, Apotheken, Gesundheits- und Fitnesseinrichtungen und andere ausgewählte Stellen.

Bankverbindung SPK Bielefeld, Kto.-Nr. 112516, BLZ 480 501 61 SPK Gütersloh, Kto.-Nr. 58273, BLZ 478 500 65

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Feuerwehr und Rettungsdienst Tel.: 1 12 Polizei Notruf Tel.: 1 10 Polizei Bielefeld Tel.: 54 50 Feuerwehr-Krankentransport Tel.: (05 21) 51 23 01 Ärztlicher Notdienst / Krankentransport / Rettungsleitstelle Tel.: 1 92 22 Zahnärztlicher Notdienst Tel.: 44 24 64 Ärztliche Notfallpraxis für Erwachsene und Kinder Teutoburger Str. 50, Tel.: (05 21) 1 36 92 92 Mo., Di., Do. 19 – 22 h, Mi., Fr. 16 – 22 h, Sa., So. u. Feiert. 9 – 22 h Johanniter-Unfall-Hilfe Tel.: 29 90 90 Fahrdienste für Behinderte, Deutsches Rotes Kreuz Tel.: (05 21) 5 29 98 99 Psychosozialer Krisendienst im Gesundheitsamt Nachtdienst: (18.00-7.30 Uhr) Tel.: (05 21) 51 67 28 Tagesbereitschaft des Sozialpsychatrischen Dienstes der Stadt Bielefeld Tel.: (05 21) 51 25 81 Telefonseelsorge evangelisch Tel.: 08 00 - 1 11 01 11; katholisch Tel.: 08 00 - 1 11 02 22 Frauennotruf Bielefeld e.V. Tel.: (05 21) 12 42 48 Frauenhaus e.V. Tel.: (05 21) 17 73 76 Frauenhaus der AWO Tel.: (05 21) 5 21 36 36 Wildwasser e.V. Verein gegen sexuelle Gewalt an Mädchen und Frauen Tel.: (05 21) 17 54 76

VORSCHAU

Im August 2017 erscheint Rudolf Oetker Halle Im November 2017 erscheint Spezial Schenken Feiern Freuen Im Dezember 2017 erscheint Spezial Wohnen Bauen Leben

Jugendamt (Fachstelle Kinderschutz) Tel.: (05 21) 51 50 55 Drogenberatung e.V. August-Schröder-Str. 3a Tel.: (05 21) 96 78 00


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74  Glo sse von H ell muth O pitz

Alter ist ein Massaker Eine grausame Wahrheit, vom amerikanischen Schriftsteller Philip Roth gelassen ausgesprochen. Aber nicht erst das Alter, auch das Älterwerden nervt. Und das trifft dann umso mehr zu, wenn man dann noch auf launige Ärzte trifft. Beim Urologen des Vertrauens kommt irgendwann die unvermeidliche Frage nach Problemen beim Wasserlassen. Man murmelt etwas von „einmal nachts raus, ansonsten alles okay“, worauf der Arzt mit süffisanter Miene proklamiert: „Tja, die Zeiten sind vorbei, als man mit dem Strahl noch quer über die Motorhaube seines Autos kam.“ Ich weiß nicht, welche Hobbys der Herr Doktor in seiner Jugendzeit betrieb, aber man gönnt es ihm. Ansonsten lächelt man süßsauer mit, denn so ganz unrecht hat er nicht: Der Strahldruck reicht allenfalls noch für die Radkappe, um mal im automobilen Bild zu bleiben. Ohne allzu sehr ins Detail zu gehen: Auch die Menge lässt zu wünschen übrig. Früher konnte man seinen Namen in den Schnee pinkeln, selbst wenn man „Ottovordemgenschenfelde“ hieß, heute kann man froh sein, wenn es noch für die eigenen Initialen reicht. Und immer mehr Zipperlein treten auf. Man kann abends nach 22 Uhr nichts mehr essen, ohne am nächsten

Morgen mit einem Schädel wie eine Maschinenhalle aufzuwachen. Apropos morgens: Da sitzen die Bronchien dermaßen zu, dass allein das Abhusten immer mehr Zeit in Anspruch nimmt. Auch kosmetisch ist nicht mehr viel los: Man verwanzt und verwarzt zusehends. Aber ehe das Ganze jetzt in eine selbstmitleidige Jeremiade ausartet: Der Trost der Älteren ist der Gedanke, dass es der heutigen Jugend einmal nicht viel besser gehen wird. Allein die Vorstellung, dass dereinst mal Gestalten im Altenheim sitzen werden, denen der Wind durch die großen Löcher in den Ohrläppchen pfeift, wo einstmals Fleischtunnel in der Größe kleiner Pipelines steckten, zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht, das zugegebenermaßen Spurenelemente von Schadenfreude enthalten kann. Und was wird eigentlich aus den großflächig Tätowierten? Die werden von ihrer mitfühlenden Altenpflegerin gefragt, was denn dieses gerupfte Huhn da auf dem Rücken soll, ein Vogel, der zu gestählten Jugendzeiten noch ein stolzer Adler war. Arschgeweihe werden auf Nimmerwiedersehen in Falten und Ritzen verschwinden. Brüllende Tiger mutieren zu schlappen Miezekätzchen, großmäulige Sprüche von Liebe, Frieden und Vaterland zerfallen zu unverständlichen Buchstabenkürzeln, ein schrumpelnder Beweis der titelgebenden These: Altr is n Msskr.


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