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Studium.Karriere.Bildung SoSe: 2014

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STUDIUM

Der Wohnheim-Report

N KARRIERE O I Job-Messen I S V E T E L BILDUNG

FrauenStudien

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Ă„tzende Tage, tolle Tipps


Abfahrtszeiten NachtBus-Linien ab Jahnplatz Nächte Fr/Sa, Sa/So und vor Feiertagen

Samstag

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z. T. abweichende Linienführung ab 5.00 Uhr | * fährt täglich zwischen 21.05 und 0.05 Uhr ab Jahnplatz.

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GENIALe Abenteuer Ein Sonderheft des BIELEFELDER www.der-bielefelder.de www.facebook.com/derbielefelder Herausgeber: Tips-Verlag GmbH Geschäftsführung: Friedrich Flöttmann (V.i.S.d.P.), André Mielitz Goldstr. 16-18, 33602 Bielefeld Tel.: 0521-93256-0 E-Mail: info@tips-verlag.de www.tips-verlag.de Redaktion: Eike Birck, Corinna Bokermann, Stefanie Gomoll, H.P. Meyer (C.v.D.) Anzeigenberatung: Markus Corsmeyer, Sigrid Förster, Séverine Jellentrup, Leyla Kizilhan, Dirk Mrkwa, Sabine Schoner Administration: Judith Ketteniß Mitarbeiter: Olga Engelbrecht, Julia Everbeck, Yvonne Helten, Mirko Sauer Druck: Gieselmann, Bielefeld Gestaltung: Artgerecht Werbeagentur GmbH Hinweis: Die Urheberrechte der Artikel, Fotos und Annoncenentwürfe bleiben beim Verlag. Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung. Keine Gewähr für unverlangt eingesandte Fotos und Manuskripte. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Titelillustration: Ulrike Hanich / Artgerecht

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as Leben steckt voller Abenteuer – und der Studienstart ist sicher eines davon. Selten ändert sich im Leben so viel auf einmal. Nicht nur das Studium an der Uni öffnet neue Welten, auch das Thema Wohnen erhält ganz neue Dimensionen. In der aktuellen Ausgabe von GENIAL, dem Hochschulmagazin rund um Studium, Karriere und Bildung, stellen wir in unserem Wohnheim-Report Studis vor, die das Abenteuer Wohnheim leben. Und für diejenigen, die auf der Suche sind, haben wir eine Übersicht von Wohnheimen zusammengestellt. In der Uni büffeln, zuhause abschalten? GENIAL wollte wissen, was Studis als erstes nach einem ätzenden Tag in der Uni machen, wenn sie nach Hause kommen. Auf Seite 10 gibt’s die Antworten. Dafür, dass es im Studium nicht langweilig wird, sorgen Praktika in Unternehmen,

N S I O E V I T E L

Auslandssemester, Klausurphasen und Abschlussarbeiten. Sie sind quasi die kleinen Abenteuer und Herausforderungen für zwischendurch. Doch was kommt nach Bachelor oder Master? Im GENIAL haben wir eine Übersicht über die wichtigsten Job-Messen in der Region aufgelistet. Ein erster wichtiger Schritt in Richtung Karriere. Manchmal braucht es allerdings einen zweiten Anlauf, wenn es um die Karriere geht. Häufig sind es Frauen, die aufgrund von Familienzeiten ihre Karriere, ihr Studium zurückgestellt haben. Im aktuellen GENIAL stellen wir Filiz Selman

vor. Sie nutzte das wissenschaftliche Weiterbildungsangebot der Fakultät für Erziehungswissenschaften als KarriereSprungbrett. Die FrauenStudien, 1988 als Modellprojekt gestartet, sind inzwischen seit 19 Jahren fester Bestandteil des Hochschulstudiums. Und zählen sicher zu den Abenteuern, die verhindern, dass das Leben langweilig wird! Dazu gibt’s natürlich auch viele GENIALe Tipps fürs Abenteuer Leben – neben Ausbildung und Lernen. Wir wünschen viel Spaß mit dem neuen GENIAL!

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Studium.Karriere.Bildung

Leben im Wohnheim

Man ist nie allein Das neue Semester beginnt und nun heißt es für viele Studenten Abschied nehmen vom Elternhaus. Besonders Erstsemester, die weit von außerhalb kommen, haben keine andere Wahl. Doch wie gestaltet man den ersten Schritt in die Selbstständigkeit? Möglichkeiten gibt es einige: Einzelapartment oder WG? Privatwohnung oder doch lieber Studentenwohnheim? Eins ist sicher: Wer als Student Gleichgesinnte sucht, ist in einem entsprechenden Heim genau richtig. „Es ist viel einfacher, hier Anschluss zu finden als in der Uni“, findet Martin Hornshaw, der seit Beginn seines Studiums in einem Wohnheim lebt.

Sebastian Schulte (29): Das Leben

hier erdet einen. Große Wohnung, Garten, Balkon – alles nicht so wichtig. Was zählt, ist das Drumherum.

Diana Schwenkler(23): Es

ist eine besondere Erfahrung, hier zu wohnen. Man bekommt ein Gefühl für das soziale Miteinander.

Text: Olga Engelbrecht | Fotos: Olga Engelbrecht, BGW

Angebote des Studentenwerks und der BGW

Arndtstraße

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Neben privaten Anbietern vermieten das Studentenwerk Bielefeld und die BGW Wohnplätze an Studenten. Insgesamt leben derzeit 4 071 Studenten in Wohnheimen dieser Einrichtungen. Angeboten werden Einzel-, ZweierApartments und WGs. Das Wohnkonzept ist sehr beliebt. Annette VormbrockReinert vom Studentenwerk erklärt: „Alle Plätze sind immer belegt. Es gibt keine Leerstände. Bei den Einzelapartments sind Wartezeiten von zwei und mehr Semestern möglich. Für Erstsemester und ausländische Studierende ist die Situation deshalb teilweise sehr schwierig.“ Martin Pretzlaff von der BGW berichtet Ähnliches: „Die Nachfrage nach unseren Studentenheimen ist nach wie vor sehr groß, und wir haben quasi eine Vollvermietung.“ Das belegen auch die Zahlen. Von 2007 bis 2013 ist die Anzahl der Studenten, die bei der BGW wohnen, kontinuierlich gewachsen.

1973 hat das Studentenwerk die ersten Wohnheime mit über 600 Plätzen eingerichtet. Schon damals gehörten die Gebäude an der Morgenbreede 29–33 dazu, die immer noch von Studenten bewohnt werden. Heute, 40 Jahre später, leben 2 471 Studenten in Wohnheimen des Studentenwerks. Das erste Heim der BGW gab es 1980 mit 261 Plätzen am Lohmannshof. Heute mieten fast 1.600 Studenten Wohnungen von der BGW.

„Man hilft sich gegenseitig“ Diana Schwenkler und Sebastian Schulte teilen sich seit 2011 eine Zweier-WG vom Studentenwerk in der Wertherstraße. Diana entschied sich für ein Studentenwohnheim, weil es günstig ist: unter 200 € monatlich. Sebastian dagegen war die zentrale Lage wichtig. Direkt am Teuto, die Straßenbahn hält in der Nähe und die Uni ist gleich nebenan: „Ich habe kein Problem damit, dass es hier etwas spartanisch ist. Man hat hier trotzdem Lebensqualität. Hier


Wohnheime in Bielefeld

Ab ins Heim Am Hallenbad 3-9 64 Wohnplätze in 32 2-ZimmerWohnungen

Morgenbreede 15 76 Wohnplätze in 1- und 2-ZimmerWohnungen.

Arndtstr. 12–18, Große-KurfürstenStr. 66-78 296 Wohnplätze 2-Zimmer- und 3-Zimmer-Wohnungen; auch für Eltern oder Alleinerziehende mit Kind geeignet.

Pauluscarré: Walther-RathenauStr. 48 92 Wohnplätze in 28 unterschiedlich großen 2er-Wohnungen, 12 Wohnplätze in 3er-Wohnungen

August-Bebel-Str. 79-81/ Markgrafenstr. 10 103 Wohnplätze in 3er- bzw. 5erWohngemeinschaften und Einzelapartments August-Bebel-Str. 57 116 Wohnplätze in 2er, 3er oder 4er Wohngemeinschaften Freiburger Str. 35 22 Wohnplätze in 3er- und 4erWohngemeinschaften Friedrichstr. 64 14 Wohnplätze in 7 2er-Wohngemeinschaften Hollensiek 3/5/7 153 Wohnplätze in Einzelappartements Jakob-Kaiser-Str. 14-16 199 Wohnplätze in Einzel- und Doppelapartments. Kreuzberger Str. 3/5/7/9/11/13/15 296 Wohnplätze in 57 Wohngemeinschaften und 13 Doppelapartments Lipper Hellweg 70 53 Wohnplätze in 1-Zimmerapartements Luisenstr. 12 41 Wohnplätze in 3er bis 5er Wohngemeinschaften

(Quelle: BGW, Hollensiek GmbH, Studentenwerk)

Morgenbreede 6/10/14 60 Wohnplätze in 2- und 3-ZimmerWohnungen Morgenbreede 17-23 88 Wohnplätze in 10 Wohnungen für zwei Studierende, 16 Wohnungen für drei Studierende und 4 Wohnungen für fünf Studierende Morgenbreede 29-33 419 Wohnplätze in unterschiedlich großen und unterschiedlich möblierten Ein-Zimmer-Apartments

KLOSTERPLATZ 13, BIELEFELD

Pauluscarree: Walther-RathenauStr. 56-58 60 Wohnplätze verteilen sich auf unterschiedlich große Wohnungen in vier Etagen Roggenkamp 18/20/22/24 211 Wohnplätze in 2-Zimmer-Wohnungen und unterschiedlich großen Wohngemeinschaften Stennerstr 21-23 227 Wohnplätze in 18 qm Appartements Mietpreis pro Wohnplatz: ab 188,40 € Teichstr. 20/22/24 56 Wohnplätze in 28 Wohngemeinschaften Universitätsstr. 11-17 304 Wohnplätze in 80 Wohnungen für je zwei Studierende und 36 Wohnungen für je vier Studierende Universitätsstr. 1-9 212 Wohnplätze in 80 5-ZimmerWohnungen Voltmannstr. 205 34 Wohnplätze in 17 2-ZimmerWohnungen Weißenseeweg 2 72 Plätze in 18 2er-Wohnungen, 8 4er-Wohnungen, 4 Apartments Wertherstr. 148 152 Wohnplätze in Zweizimmerwohnungen. Alleinerziehende mit Kind bevorzugt! Wertherstr. 301 18 Wohnplätze in Einzelapartements

www.bgw-bielefeld.de/studenten www.hollensiek.de www.studentenwerkbielefeld.de

| Kreative Küche | | Frühstück am Wochenende | | 5 Biere vom Fass | | Exklusive Spirituosen | | Bio-Weine | | Sportevents auf Leinwand | | Kultur und Konzerte | | Großer Biergarten |

Das sagen unsere Gäste... Anne D.: "Leckere hausgemachte Gerichte, exzellente Weinauswahl, angemessenes Preisniveau und dazu ein überaus freundlicher, persönlicher und kompetenter Service am Tisch. Authentische Gastronomie statt Pseudo-Chic. Uns hat es gut gefallen und wir kommen gerne wieder."

Indra S.: "Mehr als empfehlenswert. Wir hatten einen großartigen Abend mit super leckerem Essen und tollem Service. Das ganze in lockerer und persönlicher Atmosphäre - Dankeschön!"

RESERVIERUNGEN: 0521 45364244 WWW.ZWANZIGDREIZEHN-BIELEFELD.DE WWW.FACEBOOK.COM/ZWANZIGDREIZEHNBIELEFELD

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Studium.Karriere.Bildung

Martin Hornshaw (21): Man

hat hier die Freiheit, sich auszuleben. Ich habe viel dazugewonnen und tolle Leute kennen gelernt.

Philipp Wotschel (21): Hier kann man viel, muss aber wenig.

Voltmannstraße

wohnen viele Studenten, die man von der Uni kennt und wir verstehen uns alle gut. Wir machen Pokerabende oder sehen zusammen fern. Es ist keine Zweckgemeinschaft, sondern miteinander leben. Man hilft einander, teilt Sachen. Es ist ein Geben und Nehmen. Schließlich sind wir gerade alle in der gleichen Lebensphase. Und man kann hier ohne schlechtes Gewissen abends laut sein.“ Gibt es denn auch Nachteile? „Nur Kleinigkeiten“, antwortet Diana. „Zu Stoßzeiten sind die Waschmaschinen alle besetzt und es gibt keinen Supermarkt in der Nähe. Manche Sachen, die schon etwas älter sind, gehen kaputt. Aber das stört nicht wirklich. Man arrangiert sich damit.“ Diana und Sebastian wohnen gerne in ihrer WG.

„Hier ist immer was los“

Jakob-Kaiser-Straße

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Martin Hornshaw und Philipp Wotschel leben in einer 6er-WG von der BGW am Lohmannshof. „Wir haben hier eine gute Mischung“, erzählt Philipp. „Drei Jungs, drei Mädchen, Studenten, Doktoranden. Man ist hier nie allein, es ist immer Betrieb.“ Martin und Philip sind sehr zufrieden mit ihrem Wohnheim: Es ist billig, alle Kosten sind inklusive. Der Hausmeister kümmert sich um Reparaturen,

das Treppenhaus wird regelmäßig geputzt, ein Waschgang kostet nur 50 Cent, die Zimmer sind mit Möbeln ausgestattet. Es gibt ein Volleyballfeld und Tischtennis. Die Mitbewohner sind tolerant. Die Lage ist perfekt: „Der Penny ist um die Ecke. Das ist echt super. Ich brauche praktisch keinen Kühlschrank“, erklärt Martin. „Die Uni ist nicht weit. In den Freistunden kann man nach Hause gehen. Und es gibt sehr viel Natur hier. Der Wald und die Wiesen, wo man im Sommer ungestört grillen kann. Ich mag’s.“ Gibt es denn auch etwas, das nicht gefällt? „Absolute Ruhe findet man hier nie. Wenn man nicht gerne unter Leuten ist, ist es nicht das Richtige. Aber uns betrifft das nicht“, sagt Philipp. „Was das Putzen angeht, muss man sich natürlich arrangieren. Aber wir sind nicht nur Mitbewohner, sondern auch gute Freunde. Da kann man miteinander sprechen. Klar, man muss Kompromisse eingehen. Wenn man sich mag, ist das kein Problem“, versichert Martin. Da wundert es nicht, dass es viele Bewerber gibt, wenn ein Zimmer frei wird: „Die Suche nach dem neuen Mitbewohner ist wie ein Casting“, meint Philipp, „man lernt viele nette Menschen kennen und führt unzählige interessante Gespräche.“


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Nr. 45 / Winter 2013/14

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geht aus

Alle Restaurants, Kneipen, Hotels, Clubs, Säle & Kultur

LOKALREPORT Novitäten & Klassiker

Max Mrosek, FHDW-Master-Absolvent, und zurzeit Einkäufer Powertrain Motormanagement bei der Porsche AG.

JUBILÄUM

800 Jahre Bielefeld

Neue Masterstudiengänge an der FHDW

Mehr Spezialisierung für die Karriere

Zu den bereits etablierten Masterstudiengängen „IT-Management and Information Systems“ und „Business Management“ plant die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) zurzeit ihre neuen berufsbegleitenden Masterangebote „Controlling und Finanzmanagement“, „Einkauf und Logistikmanagement“ sowie „Marketing und Vertriebsmanagement“ zum Wintersemester 2014/15. Angesprochen werden damit Bachelorabsolventen aus dem Studiengang Betriebswirtschaft sowie Fach- und Führungskräfte mit einem derartigen Bachelorabschluss, die sich durch eine Weiterqualifizierung bessere Perspektiven in ihrem beruflichen Werdegang versprechen. „Mit dem FHDW-Masterabschluss habe ich mir meine persönliche Poleposition gesichert“, sagt Max Mrosek, FHDW-Master-Absolvent und zurzeit Einkäufer Powertrain Motormanagement bei der Porsche AG. Anmeldungen zu den neuen Masterstudiengängen sind jederzeit möglich. www.fhdw.de

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Perspektiven für die Zukunft

Heute schon für morgen lernen. Das ist das Motto am b.i.b. International College in Bielefeld. „Aus diesem Grunde bieten wir Ausbildungsgänge an, in denen sich die wichtigen Zukunftsthemen widerspiegeln“, macht das b.i.b. deutlich. Dazu gehören vor allem Bereiche des Web-Designs und der Softwareentwicklung und Themen wie der Schutz persönlicher oder geschäftlicher Daten gegen bösartige Angriffe skrupelloser Hacker. Zentraler Bestandteil jeder Ausbildung ist ein mehrmonatiges Praxisprojekt in einem Unternehmen. In Zweierteams werden aus dem Berufsalltag stammende Aufgabenstellungen direkt vor Ort in der Firma bearbeitet, dokumentiert und schließlich präsentiert. „Nicht selten resultiert daraus ein erstes Arbeitsplatzangebot“, so das b.i.b. Individuelles Coaching, das Outdoor-Kompetenz-Training und andere Bausteine zur Persönlichkeits- und Teamentwicklung während der Ausbildung dienen der Förderung zentraler Schlüsselqualifikationen. Staatlich anerkannte Berufs- und Schulabschlüsse führen gute Absolventen entweder direkt in die Berufstätigkeit oder an eine Hochschule, beispielsweise nach England oder Irland, wo sie ein verkürztes Bachelor-Studium absolvieren können. www.bib.de

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Studium.Karriere.Bildung

Filiz Selman und Manuela Kleine

FrauenStudien

Sprungbrett für die Karriere

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ine, die ihre Karriere in die Hand genommen hat, ist Filiz Selman. Die heute 44-Jährige kam mit 26 Jahren aus der Türkei nach Deutschland. Sie nutzte das wissenschaftliche Weiterbildungsangebot der Fakultät für Erziehungswissenschaften als Sprungbrett. Mit Erfolg. Und hat dabei Grenzen überwunden. „Ich wollte sehen wie weit ich kommen kann“, sagt Filiz Selman. Die Diplom-Pädagogin, die im Nebenfach Psychologie studierte, ist heute in der Psychologischen FrauenBeratungsstelle der Uni Bielefeld tätig und verantwortet zudem bei dem DRK drei Projekte. 2003 hat sie an der Uni Bielefeld mit den FrauenStudien begonnen.

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„Für mich war dies ein erster Schritt eine Zukunftsperspektive zu entwickeln und mich zu orientieren“, stellt sie fest. Eine Freundin hatte ihr damals mit den Worten „Du bist doch so neugierig“ den Flyer der FrauenStudien in die Hand gedrückt. „Ich hatte damals große Hemmungen und habe mich gefragt, ob ich das überhaupt leisten kann“, erinnert sich die sympathische 44-Jährige, die auf eine Ausbildung zur Erzieherin zurückgreifen konnte und in ein Sprachförderprojekt für Kindertagesstätten involviert war. Rückblickend empfindet sie noch heute die kleine Studiengruppe und die gute Begleitung als sehr positiv. „Ich habe nicht nur gelernt,

Referate vorzutragen“, sagt sie. Auch die Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Texten hat sie gelernt. Und mit Blick auf die Inhalte stellt Filiz Selman fest: „Ich hatte mich vorher nicht mit Themen wie Emanzipation und Partizipation auseinandergesetzt und war wie wachgerüttelt, habe mich als Individuum gesehen und ein neues Bewusstsein entwickelt.“ Was 1988 als Modellprojekt begann, ist seit nunmehr 19 Jahren an der Fakultät für Erziehungswissenschaften fester Bestandteil des Hochschulstudiums. Die FrauenStudien

setzen den Auftrag der Hochschule um, neben Forschung und Lehre auch der wissenschaftlichen Weiterbildung einen Platz einzuräumen. „Wir führen in einer festen Gruppe in die Arbeitskultur der Hochschule ein, um die bestehenden Kompetenzen und weitere Fähigkeiten auszubilden und zu festigen“, erklärt Diplom-Pädagogin Manuela Kleine. Die Erziehungswissenschaftlerin arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei den FrauenStudien und begleitet die Teilnehmerinnen. Frauen unterschiedlicher

Weiterbildendes Studium

FrauenStudien

Die Aufnahme zum WS FrauenStudien an der Fakultät für Erziehungswissenschaft ist immer zum Wintersemester (Oktober) möglich. 50 Studienplätze stehen zur Verfügung. Die Teilnehmerinnen besuchen verpflichtende Seminare der FrauenStudien sowie Veranstaltungen aus dem Lehrangebot verschiedener Fakultäten und Fachbereiche der Universität Bielefeld. Die Studienzeit beträgt sechs Semester und besteht aus Orientierungs- und Schwerpunktphase (Pädagogische Beratung, Politik und Bildungsarbeit oder Gesundheit und Umwelt). Neben der schriftlichen Bewerbung bis zum 15.9. jeden Jahres wird mit jeder Teilnehmerin vor Studienbeginn ein Beratungsgespräch geführt. www.uni-bielefeld.de/fstudien

Fotos: Corinna Bokermann, Barbara Franke

Manchmal muss Frau ihren Karriereentwurf überarbeiten. Beispielsweise dann, wenn sie aufgrund von Familienzeiten ihre Karriere zurückgestellt hat. Gezielt auf vorhandene Kenntnisse aufzubauen, sich zu orientieren und neue Ziele zu entwickeln, ist dabei entscheidend. „Vielen Frauen, die durch ihre Familienphase ein spezielles, praktisch erworbenes Qualifikationsprofil aufweisen, bieten die FrauenStudien neue Perspektiven für ihre berufliche Karriere“, erklärt Diplom-Pädagogin Manuela Kleine, wissenschaftliche Mitarbeiterin der FrauenStudien an der Fakultät für Erziehungswissenschaften an der Uni Bielefeld.


Altersgruppen und in unterschiedlichen Lebensabschnitten. „Wenn sich Frauen für die FrauenStudien interessieren, markiert das oft eine biografische Wende“, weiß Manuela Kleine. Die Studienzeit beträgt sechs Semester und setzt sich aus einer Orientierungs-und einer Schwerpunktphase zusammen. „Die Teilnehmerinnen entscheiden sich nach zwei Semestern Orientierungsphase für einen von drei Schwerpunkten“, macht Manuela Kleine deutlich. „Entweder für den Schwerpunkt Pädagogische Beratung, Politik- und Bildungsarbeit oder Gesundheit und Umwelt.“ In Begleit- und Pflichtseminaren werden zudem Themen der Frauen- und Geschlechterforschung behandelt. Das Besondere an dem Studium ist die flexible Studienplanung. Die Verteilung der besuchten Seminare – mit Ausnahme der Pflichtseminare – auf die Semester bleibt den Teilnehmerinnen überlassen. „Dadurch, dass das Studium zu familienfreundlicher Zeit stattfindet,

also überwiegend vormittags oder in Kombination mit Blöcken am Wochenende“, unterstreicht Melanie Kleine, „ist auch die Kombination von Weiterbildung und Teilzeitarbeit eine Option.“ Ein Zertifikat beurkundet den erfolgreichen Abschluss der FrauenStudien. Je nach Schwerpunktwahl trägt es den Titel „Referentin für Frauenfragen mit dem Schwerpunkt Pädagogische Beratung, Politik und Bildungsarbeit oder Gesundheit und Umwelt. Filiz Selman hat schnell gemerkt, dass die FrauenStudien für sie perfekt waren. Das, was sie immer wollte. Nach zwei Semestern absolvierte sie dann die Aufnahmeprüfung zum Regelstudium und studierte DiplomPädagogik mit dem Nebenfach Psychologie. „2007 habe ich dann meine FrauenStudien, drei Jahre später mein Regelstudium abgeschlossen“, sagt sie und fügt hinzu: „Aller Anfang ist schwer.“ Abgeschreckt hat sie das Lernpensum nicht. Ganz im Gegenteil. Zurzeit macht Filiz Selman ihren Bachelor in Psychologie. (C.B.)

7. Netzwerktreffen OWL

Frauen tauschen sich aus Was haben eine Autohausinhaberin, eine Dipl. Informatikerin, eine Malermeisterin und eine Dipl. Ingenieurin gemeinsam? Sie alle haben sich in frauenuntypischen Berufen selbständig gemacht. Was ihre Beweggründe waren, schildern Sie in einer Podiumsdiskussion auf der 7. Unternehmerinnennetzwerkveranstaltung OWL am 3.4. ab 19 Uhr im Technologiezentrum Bielefeld. Bereits zum 7. Mal laden Michaela Heinze, Herausgeberin des Frauenbranchenbuch OWL, und Vera Wiehe von der WirtschaftsVera Wiehe (links), Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Bielefeld WEGE mbH, Michaela Heinze, Herausgeberin entwicklungsgesellschaft Bielefeld Frauenbranchenbuch OWL. WEGE mbH, Unternehmerinnen und Freiberuflerinnen aus OWL zum Netzwerken ein. Anmeldungen sind erforderlich: wiehe@wege-bielefeld.de

Afterhour Club Szene Treff Musik Kultur Seit 39 Jahren voll im Trend

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Studium.Karriere.Bildung

Abschalten?

Was machst du als erstes, wenn du nach einem ätzenden Tag in der Uni nach Hause kommst? Umfrage + Fotos: Olga Engelbrecht

Mari (29), Biochemie Claudia (27), Literaturwissenschaft

Nach so einem Tag trinke ich zu Hause erst mal Tee und skype mit meiner Schwester, die in Finnland wohnt. Ich selbst komme auch aus Finnland und wohne jetzt seit zwei Jahren in Bielefeld.

Ich versuche, den Tag zu Hause zu reflektieren und herauszufinden, warum er so ätzend war. Bin ich selbst daran schuld? Weshalb habe ich mich geärgert und was kann ich vielleicht ändern? Ich rede zuerst mit meinem Freund darüber und lenke mich dann ab, zum Beispiel mit Musik.

Lorenz (26), Physik Ich gehe dann gerne im Wald spazieren. Oder ich gucke geschichtliche Dokumentarfilme. Mich interessiert zum Beispiel der Zweite Weltkrieg oder die Französische Revolution. Und ich lese auch gerne. Aber keine Romane, sondern Fachliteratur über Computer oder Sprachen. Bei diesen Dingen kann ich nach einem harten Uni-Tag gut entspannen.

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Arthur (20), Molekularbiologie

Christoph (27), Elektrotechnik

Ich versuche, erst einmal auf andere Gedanken zu kommen. Dazu mache ich den Computer an oder fahre zu meiner Freundin. Über den schlechten Tag zu reden, kann auch helfen. Vielleicht geht es einem dann gleich besser.

Richtig laut Musik an. Irgendwas, das reinhaut, am besten Metal. Das hilft mir schon ziemlich gut nach so einem ätzenden Tag. Ansonsten zocke ich Spiele am Computer. Oder ich gehe einfach raus, spazieren.


Nicolas (21), Biologie Ich mache erst mal laute Musik an und gehe an den PC. Entweder ich lerne oder ich zocke, je nach dem, ob gerade Klausurphase ist oder nicht. Wenn Pr체fungen anstehen, muss man sich leider auch nach einem 채tzenden Uni-Tag zum Pauken zwingen. Vor allem, wenn man Zeitdruck hat.

Alina (20), Pharmazie Ich gehe sofort ins Bett. Ich fange jeden Tag schon um 8 Uhr an und komme erst um 11 oder 12 abends nach Hause. Das ist sehr anstrengend und ich bin ziemlich fertig, wenn ich dann endlich daheim bin. Aber wenn ich Hunger habe, kann ich mir auch noch um 12 Uhr nachts Spaghetti kochen.

Kino in der

Deborah (18) Mathe auf Lehramt Hauptsache, nichts Anstrengendes. Zu Hause setze ich mich am besten aufs Sofa und mache erst mal gar nichts. So schalte einfach kurz ab und kann danach mit neuer Motivation an andere Sachen gehen. Ab und zu sehe ich fern, aber das brauche ich nicht unbedingt zum Abschalten.

imension!

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Promotion

Studium.Karriere.Bildung

Deutschland-Endrunde in Bielefeld

FameLab-Finale

Wer ist Deutschlands wortgewandtestes Wissenschaftstalent? Beim großen FameLab-Finale am 10. Mai entscheidet sich, wer die Bundesrepublik beim internationalen FameLab-Wettbewerb in Cheltenham in Schottland vertreten darf.

Science-Festival Geniale Verblüffende Erkenntnisse, spannende Experimente, spektakuläre Shows und jede Menge Spaß erleben große und kleine Besucher, wenn sich Bielefeld acht Tage lang als großer Campus präsentiert. Zum dritten Mal heißt es in der letzten NRW-Sommerferienwoche: „Macht Euch schlau!“ Zur Geniale 2014 verwandelt sich die Stadt vom 8. bis 16. August wieder in ein einzigartiges Forscherparadies. Das Wissenschaftsbüro der Bielefeld Marketing GmbH will gemeinsam mit zahlreichen Akteuren der Bielefelder Hochschulen, Bildungs- und Kultureinrichtungen an die Erfolge von 2008 und 2011 anknüpfen. 90.000 begeisterte Besucher erlebten in den Vorjahren jeweils 400 Veranstaltungen an 50 Orten im Stadtgebiet. Das vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ausgezeichnete Science-Festival mit all seinen „genialen“ Forscherund Experimentierangeboten wird im Rahmen des 800-jährigen Stadtjubiläums als ein Highlight-Projekt durchgeführt. Wie gehabt werden die Planungen des Festivals von einer Lenkungsgruppe mit Vertretern aller Bielefelder Hochschulen begleitet. Dabei sind: Universität Bielefeld, Fachhochschule Bielefeld, Fachhochschule des Mittelstands (FHM), Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW), Fachhochschule der Diakonie, Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW sowie die Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel. Das Kuratorium mit Vertretern aus den Bereichen Wissenschaft, Bildung, Medien, Stadtgesellschaft, Wissenschaftskommunikation und Stadtmarketing hat aus 153 Bewerbungen 138 Projektideen von Bielefelder Wissenschaftlern und Einrichtungen für die Geniale ausgewählt. Das Programm zum Wissenschaftsfestival erscheint Mitte Juni. Dann können sich Besucher auch für Workshops und Veranstaltungen anmelden. www.geniale-bielefeld.de

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www.famelab-germany.de

Fotos: Bielefeld Marketing

Forscherparadies Bielefeld

Bei dem Talentwettbewerb, der bereits zum vierten Mal in Deutschland ausgetragen wird, haben die Kandidaten nur drei Minuten Zeit, um ihre komplexen Forschungsthemen unterhaltsam auf der Bühne zu präsentieren. Seit der Deutschland-Premiere organisiert das Wissenschaftsbüro der Bielefeld Marketing GmbH jedes Jahr das große Finale in Bielefeld. In der Endrunde treten die Gewinner der Vorentscheide in Potsdam, Regensburg, Leipzig, Karlsruhe, Kassel und Hamburg auf der Audimax-Bühne gegeneinander an. Teilnehmen dürfen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Naturwissenschaften und Technik, Geowissenschaften, Mathematik, Informatik, Psychologie oder Medizin. Für die Präsentation ist nur das erlaubt, was am Körper getragen werden kann, denn beim FameLab zählen Einfallsreichtum und Wortgewandtheit. Content, Clarity, Charisma – nach diesen Kriterien urteilt die Jury. Renommierte Partner unterstützen das unkonventionelle Format: So ist GEO als nationaler Medienpartner ebenso dabei wie der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und die Helmholtz Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Die internationale Vernetzung mit FameLab-Austragungsorten weltweit übernimmt als Schirmherr der British Council. 10. Mai, um 19 Uhr im Audimax der Universität Bielefeld


Gute Aussichten

Jobmessen Gut informiert in die Zukunft starten. Job-Messen sind eine gute Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und sich ins Gespräch zu bringen. GENIAL zeigt eine kleine Auswahl. bonding Firmenkontaktmesse Bochum Ruhr-Universität Bochum 05./06.05.2014 www.bonding.de

Azubi- & Studientage Hannover Hannover Messegelände 11./12.07.2014 www.azubitage.de/messe

JURAcon on Campus Bielefeld Universität Bielefeld 07.05.2014 www.jura.uni-bielefeld.de

AUSBILDUNG 49 Halle Gartlage, OsnabrückEmsland-Grafschaft Bentheim 17./18.07.2014 www.ausbildung49.de

VDI nachrichten Recruiting Tag Maritim Hotel Düsseldorf 09.05.2014 www.vdi-nachrichten.com

Jobmesse Paderborn Schützenhof Paderborn 05./06.09.2014 www.messe-siegen.de

MASTER AND MORE Messe Hannover Hannover Congress Centrum 21.05.2014 www.master-and-more.de

stuzubi Köln Palladium Köln 06.09.2014 www.stuzubi.de/messe.html

CONNECTA International Münster Schloss der WWU Münster 22.05.2014 www.uni-muenster.de/Connecta

Einstieg Dortmund Messe Westfalenhallen Dortmund 12./13.09.2014 www.einstieg.com

BACHELOR AND MORE Messe Köln Palladium Köln 24.05.2014 www.bachelor-and-more.de

Jobmesse Osnabrück Autohaus Walkenhorst Osnabrück 13./14.09.2014 www.jobmessen.de

Absolventenkongress Ruhrgebiet Messe Essen 05.06.2014 www.absolventenkongress.de/ ruhrgebiet.html

Jobmesse Bielefeld Stadthalle Bielefeld 25./26.10.2014 www.jobmessen.de

VOCATIUM Ostwestfalen-Lippe Stadthalle Bielefeld 17./18.06.2014 www.erfolg-im-beruf.de BOM Warendorf Freigelände im Schulviertel Warendorf 24./25.06.2014 www.warendorf.de

Mein Erster lässt mich sicher mal im Stich.

Perspektive Universität Bielefeld 27.11.2014 www.uni-bielefeld.de/ berufseinstiegsmesse/perspektive_14

Wahl: e t s r e – o t u A s Erste jungesportal.de

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Junge Fahrer sammeln Erfahrung

Lässige Partys

Afterhour im Sams Der Szene-Club mit eigenem Stil und Charakter. Die kleine, aber feine Kultdisko existiert mittlerweile seit fast vier Jahrzehnten. Freitags und Samstags finden im Sams AfterhourPartys statt. „Man kann das Sams auch komplett mieten beispielsweise um Erstsemester-, Vorabi-, Firmenfeiern oder Geburstage zu feiern“, sagt Inhaber Serkan Besiroglu, besser bekannt als Serkan Hut. Von außen versprüht der Club – mit der Luke an der Tür – noch den Charme wie vor 39 Jahren. Innen modernisiert, lockt der Club heute mit seinen zwei Areas Party-Volk. Musik legen lokale und internationale DJs auf. Events im Umland von OWL sind die Fucking Glamour Night, Helden Der Zeit oder They Call Us Rave Kids. „Es lohnt sich ein Fan oder Club-Member vom Sams zu werden, dann verpasst man keine gute Party mehr“, sagt Serkan Besiroglu. Raucher müssen übrigens nicht vor der Tür des Clubs stehen. Die Terrasse im Hinterhof steht ihnen als Raucherbereich zur Verfügung. Auch bei der Westendparty in der Uni Bielefeld ist das Sams seit acht Jahren immer dabei. Mit eigener Elektro-Area plus 40 meterlange Theke.

Selbst ausprobieren und eigene Erfahrungen sammeln – das ist beim ADAC-Fahrsicherheitstraining für junge Fahrer Programm. Auf der Paderborner Fahrtrainingsanlage des ADAC Ostwestfalen-Lippe e.V. können 17- bis 25-Jährige selbst erleben, welche Auswirkungen Ablenkung durch laute Musik oder redselige Mitfahrer hat. „Beim Training erfahren die jungen Fahrer zudem, was passiert, wenn man zu schnell in eine Kurve fährt oder den Mindestabstand nicht einhält“, so das Team vom ADAC. Während des ganztätigen Trainings, das in den Osterferien gleich viermal am 14., 17., 22. und 24.4. stattfindet, üben die jungen Fahrer verschiedene Bremstechniken ebenso wie das Kurvenfahren in der Kreisbahn, lernen die eigenen Fähigkeiten und die Grenzen ihres Fahrzeugs kennen. Tipps, um in brenzligen Situationen cool und clever zu reagieren, runden das Trainingsprogramm ab. Außerhalb der Ferienzeit sind die jungen Fahrer in dem ADAC PKW-Basis oder dem ADAC PKW-Intensiv Training willkommen. www.adac.de

Wir verlosen 1 Fahrsicherheitstraining für junge Fahrer. Stichwort „ADAC“ bis 10.4.14 per Postkarte an den Tips-Verlag, Redaktion BIELEFELDER, Goldstr. 16-18, 33602 Bielefeld oder per E-Mail an gewinnspiel@tips-verlag.de

www.club-sams.de

Zwanzig Dreizehn Bar & Cuisine

Bunker Ulmenwall e.V.

Konzerte, Slams und Partys Der Bunker Ulmenwall ist seit den 60er Jahren in der regionalen und überregionalen Wahrnehmung ein Ort von Innovation und Austausch im Bereich aktueller musikalischer Strömungen mit dem Schwerpunkt Jazz, Pop- und Jugendkultur und seiner Vermittlung, im Besonderen an junge und jugendliche Musik- und Kulturinteressierte sowie ein generationenübergreifendes Publikum. Neben der Organisation eines breiten Veranstaltungsangebots, das von Konzerten über Poetry Slams bis hin zu Lesungen und Vorträgen sowie Musiksessions und Partys reicht, initiiert der Bunker Ulmenwall e.V. musikpädagogische Projekte mit Schulen und Kooperationspartnern aus der Kinderund Jugendarbeit. www.bunker-ulmenwall.org

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Der große Biergarten des Zwanzig Dreizehn auf dem Klosterplatz lockt Ausgehwillige bei schönem Wetter jetzt ebenso wie der kleine, aber feine Außenbereich zum Oberntorwall. An historischer Stätte zeigen Jonas Wittenborn und Nicolas Geipel ihre Vorstellung von guter Gastlichkeit. „Der Tradition verpflichtet fühlen wir uns durch die Historie unseres Hauses – dem Klosterplatz 13“, erzählt Nicolas Geipel. Frische Küche, moderne, internationale Gerichte ebenso wie Heimisch-Westfälisches verwöhnen kulinarisch. Auch ein Live Barbecue ist geplant. Das wohlsortierte Getränkeangebot umfasst 13 Biere, davon 5 vom Fass, eine große Auswahl an Weinen, darunter auch Bio- und vegane Tropfen. Vom reichhaltigen À-la-carte-Frühstück über Pancakes, Kaffeespezialitäten und Kuchen bis zu Gaumenfreuden am Abend. Zu der kulinarischen Vielfalt gesellt sich auch die kulturelle. Mit Konzerten, Comedy, Theater und Tanz – am Klosterplatz 13 heißt es genießen mit allen Sinnen. Übrigens: Sonntags bis donnerstags gewähren die beiden Gastronomen Schülern und Studenten 20 Prozent Rabatt. www.zwanzigdreizehn-bielefeld.de

Fotos: Thomas Weiss, Steffen Gehler/ mobiel, Promotion, privat

Genießen auf dem Klosterplatz


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Sehenswert

Kontaktlinsen befreien Selbst der zufriedenste Brillenträger wäre gern auch mal ohne. Die Lösung sind Kontaktlinsen, sie verschaffen den nötigen Freiraum und lassen die Augen sprechen. „Mit Kontaktlinsen zeigen Sie Ihr Gesicht so wie es ist – ganz natürlich. Sie fühlen sich frei und selbstbewusst“, betont Yvonne Schäfer von Sehenswert – Zentrum für gutes Sehen. Kontaktlinsen sind gute Partner für gutes Sehen, natürliches Aussehen und um sich rundum wohl zu fühlen. www.sehenswert.eu

moBiel mit Bus und Bahn

Gut und sicher unterwegs Bielefeld zeichnet sich durch seine hohe Lebensqualität aus. Die Nähe von City und Grün, die Vielfalt des kulturellen Angebots und der hervorragend ausgebaute Nahverkehr. „Gute Argumente für eine Stadt, die es Gerüchten zufolge gar nicht gibt“, so das Team von moBiel, das empfiehlt, mit Bus und Bahn auf Entdeckungstour zu gehen. Alle StadtBahn-Linien sind die gesamte Woche übrigens nachts bis fast 1 Uhr unterwegs. Ein entscheidender Vorteil, den das Bus- und StadtBahn-Angebot bietet, ist der zentrale Umsteigepunkt am Jahnplatz. Hier halten alle StadtBahnen und die meisten Bus-Linien. Durch die enge Taktung erübrigt sich sogar fast der Blick auf die Fahrpläne. Schließlich fahren alle StadtBahnen und die wichtigsten Bus-Linien tagsüber werktags alle 10 Minuten. Abends – zwischen 20 und 23 Uhr sind diese noch alle 15 Minuten getaktet, danach bis 0.30 Uhr – je nach Linie – geht es im 15 oder 30 Minuten Rhythmus weiter. „Da kann der Besuch bei Freunden oder im Restaurant ruhig etwas länger dauern“, findet das moBiel Team. Sonntags sind die Linien den gesamten Tag alle 15 Minuten unterwegs. Mit den insgesamt 64 Bus-Linien lassen sich fast alle Ecken der Stadt im passenden Takt erreichen. Auf manchen Bus-Linien ersetzen abends und sonntags übrigens spezielle Taxis die Busse. So bleibt man länger mobil als es auf den ersten Blick scheinen mag. Anruf genügt. Damit Nachtschwärmer gut nach Hause kommen, sind 15 NachtBus-Linien in den Nächten Freitag/ Samstag und Samstag/Sonntag sowie vor Feiertagen im Einsatz. Sie bringen ihre Gäste im Anschluss an die letzten StadtBahnen und Busse in alle Stadtgebiete Bielefelds und die Region. Da sie zeitgleich am Jahnplatz starten, ist das Umsteigen problemlos. Tipp: Studierende mit OWL-Semesterticket fahren im NachtBus kostenlos mit. Wer mehr wissen will, wird in den beiden moBiel Geschäftsstellen in der Stadtmitte gut beraten. www.moBiel.de

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Studium.Karriere.Bildung

Das Team „soziallokal“ von Enactus Bielefeld mit (v. l.): Sebastian Probst, Elena Seidler, Laura Krüßel, Mareike Esser, Jonas Stawitzke und Lotte Prädikow.

Studierenden-Netzwerk Enactus

Nicht reden – machen! Die Stadt ganz neu. Die Hochschule demnach auch. Keine Kontakte, erst einmal sortieren und Fuß fassen. „Ich bin dann beim Enactus-Team gelandet, da habe ich mich sofort wohl gefühlt, und wir haben seitdem eine Menge bewegt.“ Elena Seidler, 20 Jahre alt und damals aus Wesel angereist, beschreibt ihre ersten Tage an der Fachhochschule Bielefeld. Im Fach Wirtschaftspsychologie hatte sie sich zum Wintersemester 2012/13 eingeschrieben. Ihre Professorin Dr. Sybille Reichart hatte den Hinweis gegeben: „Enactus macht sinnvolle Projekte, über Enactus knüpft man Kontakte, nicht nur zu Kommilitonen, sondern auch zu Unternehmen und sozialen Einrichtungen.“ Hier einmal vorbeizuschauen, das würde sich lohnen. Mittlerweile sitzt

Elena Seidler als Teamleiterin im Vorstand der Organisation, die Gutes tut und manchmal auch darüber redet. „Unser Engagement ist grundsätzlich freiwillig, ehrenamtlich und soll der Gesellschaft dienen bzw. schwächer gestellten Mitgliedern der Gesellschaft. Alle finanziellen Mittel, welche entweder durch die Projekte generiert werden oder aus Spenden/Sponsoring-Einnahmen bestehen, werden ausschließlich für die Projektarbeit bzw. für die Teamentwicklung

Konzentrationsstörungen? Verschwommenes Sehen? Tanzende Buchstaben? Müde Augen? Kopfschmerzen?

Schon mal an einen Sehtest gedacht?

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genutzt und nicht zum Zwecke der privaten Bereicherung.“ Eine Standortbestimmung, zu finden auf der Homepage des Studierenden Netzwerks. Enactus ist nach eigenen Angaben „das weltweit größte Studierenden-Netzwerk mit dem Ziel, Unternehmergeist mit gesellschaftlichen Engagement zu verbinden“. Dabei wird Enactus von Top-Unternehmen unterstützt. „Das Ziel von Enactus ist die Verknüpfung von Wissenschaft, Wirtschaft und Gemeinwohl“, so das Leitmotto der 1975 in den USA gegründeten „unpolitischen Non-Profit-Organisation“ (Homepage). Zum Studierenden-Netzwerk gehören nach Enactus-Angaben derzeit 42.000 Studierende aus über 1.500 Hochschulen. In 40 Ländern ist die Organisation aktiv. Elena Seidler: „Wir sind Teil des Enactus Germany-Dachverbandes. Der Schwerpunkt des Enactus Engagements ist die Projektarbeit der einzelnen Teams.“ 2003

oder ein soziales Projekt. Seidler: „Das ist keines der üblichen Spendenprojekte, wir wollen vielmehr Unternehmen, Kunden und Engagement in unserer Region zusammenbringen.“ Mittlerweile mit im Unternehmer-Boot: ein Restaurant, ein KfZ-Meisterbetrieb, eine Tanzschule, eine Dentalpraxis und ein Maßschneider. Die Bielefelder Hochschulgruppe trifft sich in ungeraden Kalenderwochen montags um 18 Uhr im Universitätshauptgebäude, Raum T2 141. Wer mehr aus seinem Studium machen möchte ist „hiermit herzlich eingeladen, ein Teil des Enactus-Team-Bielefeld zu werden“, lockt die Homepage der gut 20 Personen starken Gruppe, die ihre Arbeit, ganz dem amerikanischen Vorbild folgend, unter das Motto gestellt hat: „Creating Responsible Leadership“. Entscheidungsträger von morgen sollen lernen, mit ihrer Verantwortung umzugehen. „Wir sind der Meinung, dass wir mit unserem Engagement

Wirtschaftspsychologin Prof. Dr. Sybille Reichart (r.) mit Enactus-Teamleiterin Elena Seidler.

wurde Enactus Bielefeld gegründet und seitdem sind rund 20 Projekte erfolgreich abgeschlossen worden. Zweimal wurde sogar der organisationsintern ausgeschriebene Landeswettbewerb gewonnen. Studierende von FH und Uni, eigentlich aus allen Fachbereichen, trainieren hier Seite an Seite, „ökonomische, soziale und ökologische Perspektiven bei der Erreichung von unternehmerischen und gesellschaftlichen Zielen richtig aufeinander abzustimmen“ (Homepage). Aktuell zum Beispiel im Rahmen der Initiative „soziallokal“, die bedürftige Menschen in der Region unterstützen will. Die Grundidee: An festgelegten Terminen spenden Unternehmen mindestens zehn Prozent ihres Tagesumsatzes an eine zuvor bestimmte bedürftige Institution

im regionalen Bereich entscheidende Veränderungen herbeiführen können, welche das Potential eines Multiplikators haben.“ Professorin Reichart weist auf weitere Effekte hin: „Über die Teilnahme an Projekten können Zertifikate ausgestellt werden. Und die sind manchmal der kleine, aber entscheidende Unterschied, ob man ein Stipendium bekommt oder die Zusage bei einem Arbeitgeber.“ Elena Seidler über ihr ganz privates EnactusEngagement: „Was man hier alles machen kann! Es ist richtig toll!“ Oder anders ausgedrückt und in der zentralen Botschaft der „soziallokal“-Initiative wiederzufinden: Nicht reden - machen! www.unibielefeld.enactus.de www.soziallokal.de


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Bielefeld und die Welt

Koloniale Spuren Reist man durch Namibia, so finden sich vielerorts eindrückliche Spuren aus der Kolonialzeit. Angefangen bei Städtenamen wie Lüderitz – benannt nach dem Bremer Kaufmann Adolf Lüderitz – über die Architektur in Swakopmund bis hin zum traditionellen Kaffee und Kuchen am Nachmittag. Die Fremdherrschaft während der Kolonialzeit hat überall auf der Welt anderen Kulturen ihren Stempel aufgedrückt. Wie sieht es aber mit der Spurensuche in Bielefeld aus? Dr. Bettina Brockmeyer und Dr. Felix Brahm von der Fakultät für Geschichtswissenschaft der Uni Bielefeld haben diese Frage in einem Seminar behandelt, denn bislang war zur kolonialen Verflechtung Westfalens nur wenig geforscht worden. Masterstudierende und Promovierende haben ihre Forschungsergebnisse zur „Kolonialen Spurensuche in Bielefeld und Umgebung“ in einem Buch zusammengetragen, das im tpk-Verlag erschienen ist. Koloniale Spuren finden sich am Kesselbrink, in der Bielefelder Altstadt, in der Süsterkirche, an der Welle, im Woermann-Haus, an der Sparrenburg, auf dem Zionsfriedhof oder auch im Missionshaus in Bethel. Ein Beitrag widmet sich dem Umgang mit kolonialen Straßennamen – wie beispielsweise der Karl-Peters-Straße.

Unternehmerische Nachhaltigkeit

Norbert Röttgen

Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Bielefeld hat den ehemaligen Umweltminister Dr. Norbert Röttgen für die Institutsleitung am FHM-Center for Sustainable Governance (CSG) gewinnen können. Ziel des neu gegründeten Instituts ist die verlässliche, nachvollziehbare und praktikable Operationalisierung und Messbarkeit staatlicher, kommunaler und unternehmerischer Nachhaltigkeit. „Nachhaltigkeit braucht einen konkreten Maßstab für das Handeln auf der unternehmerischen Ebene“, so Roettgen. Dafür will das CSG einen Unternehmerischen Nachhaltigkeitskompass entwickeln. Norbert Roettgen leitet das Institut gemeinsam mit dem ehemaligen Herforder Landrat Hans-Georg Kluge sowie FHM-Professor Dr. Volker Wittberg.

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Interessante Telefoninterviews Mit Erfahrung aus über zwanzig Jahren erhebt das Bielefelder Unternehmen Emnitel Daten zu Fragestellungen aus der Markt-, Wirtschafts- und Sozialforschung. „Jährlich führen wir einige hunderttausend Telefoninterviews mit Personen in Privathaushalten und Betrieben durch“, erklärt Maren Mielenhausen vom Bielefelder Telefonstudio. Das Unternehmen, dessen Mitarbeiter Telefonate mit „Guten Tag mein Name ist…“ beginnen, bietet für Menschen, die gern mit Menschen sprechen, ein kommunikatives Berufsumfeld. Die Arbeitszeiten, überwiegend abends und am Wochenende, sind flexibel. „Möglich ist eine freiberufliche Tätigkeit auf Honorarbasis“, so Emnitel mit Blick auf Nebenjobs, bei denen abwechslungsreiche Befragungen durchgeführt werden.

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Bielefelds größte Baustelle

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Mit rund 8.500 Studierenden ist die Fachhochschule Bielefeld die größte staatliche Fachhochschule in Ostwestfalen-Lippe. Mit dem Neubau auf dem Campus Nord erhält sie erstmals ein zentrales Gebäude. Der Neubau wird eine Hauptnutzfläche von rund 31.500 Quadratmetern haben. An der 200 Meter langen Magistrale sind 16 Hörsäle angeordnet. Das Auditorium Maximum bietet 450 Sitzplätze. Ein Nebeneingang mit Foyer ermöglicht die Nutzung von Audimax und Konferenzbereich auch unabhängig vom Lehrbetrieb. Klingt überzeugend. Einziger Wermutstropfen: Die FH muss sich mit dem Umzug noch gedulden, da sich die Fertigstellung verzögert. Eigentlich sollte das neue Gebäude bereits zum Wintersemester 2013 übergeben werden. Jetzt soll es hoffentlich im Wintersemester 2014 klappen. www.campus-bielefeld.de

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Genial SoSe 2014