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Beruf & Bildung

Professorinnenprogramm

FH überzeugt mit Gleichstellungskonzept Ein Erfolgsmodell geht in die zweite Runde und die Fachhochschule Bielefeld ist wieder dabei: Drei zusätzliche Professuren wird die Hochschule aus dem vom Bundesbildungsministerium aufgelegten „Professorinnenprogramm Teil II“ einrichten können.

Beate Rennen-Allhoff

In den ersten fünf Jahren werden die Professuren jeweils mit bis zu 150.000 Euro jährlich finanziert. Die FH Bielefeld hatte mit ihrem Gleichstellungskonzept überzeugt. FHPräsidentin Prof. Dr. Beate Rennen-Allhoff unterstreicht: „Das Thema Gleichstellung wird an unserer Hochschule breit getragen. Wir werden unser Gleichstellungskonzept konsequent weiterführen.“ Schon am ersten Professorinnenprogramm, das im Jahre 2008 gestartet wurde, hatte sich die FH Bielefeld erfolgreich beteiligt. Für die zweite Auflage des Programms stellen das Bundesmini-

sterium für Bildung und Forschung (BMBF) und die beteiligten Bundesländer zusammen wieder 150 Millionen Euro zur Verfügung. Insgesamt 96 Hochschulen werden gefördert, 131 hatten sich beworben. Konkret will die FH Bielefeld drei so genannte Vorgriffs-Professuren aus dem Programm jeweils fünf Jahre lang fördern: am Fachbereich Gestaltung die Professur „Modellgestaltung und Modedesign“, die Professur „Massivbau und Technische Mechanik/Statik“ am Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen und am Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik die Professur „Wirtschaftsmathematik“. „Die Kompetenzen hochqualifizierter Frauen werden in der Wissenschaft dringend gebraucht“, wird Bundesbildungsministerin Johanna Wanka in einer Pressemitteilung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) zitiert. Das Professorinnenprogramm habe dazu beigetragen, den Anteil der Frauen in Führungspositionen zu steigern und das Bewusstsein für eine stärkere Frauenförderung an den Hochschulen zu verankern. Über zwei Drittel der jetzt begutachteten Hochschulen waren bereits beim ersten Professorinnenprogramm dabei. Gerade die Dokumentationen dieser „Wiederholer“ belegten eindrücklich, so die GWK, dass der Wert dieses Programms weit über die unmittelbare Erhöhung der Professorinnenzahl hinaus reicht. Besonders bei den Maßnahmen zur Familienfreundlichkeit und der Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses sei es wichtig, die Kontinuität einmal begonnener Maßnahmen langfristig sicherzustellen. www.fh-bielefeld.de

Weiterbildung leicht gemacht Mit rund 1.000 Kursen und Seminaren bietet das BOW-Programm für das zweite Halbjahr 2013 einen umfassenden Überblick über die wirtschaftsnahe Weiterbildung in Ostwestfalen-Lippe. Die Möglichkeiten zum Erwerb neuer Kenntnisse stehen im Programm des Bildungswerks der ostwestfälisch-lippischen Wirtschaft e. V. ebenso im Fokus wie die Aktualisierung von Fachkompetenzen, die Fortentwicklung der Persönlichkeit sowie der Erwerb von karrierewichtigen Zertifikaten in OWL. Die Kurse sind in vier verschiedenen Kategorien aufgeteilt. Im Bereich „Unternehmensführung, Betriebswirtschaft, Organisation“ stehen beispielsweise ein- oder zweitägige Seminare zur Verfügung, die u. a. das unternehmerische und betriebswirtschaftliche Wissen aktualisieren. In den Kategorien „Technik, Produktion, Logistik“, „Informations- und Telekommunikationstechnologien“ sowie „Abschlussbezogene Aus- und Weiterbildung“ finden sich weitere berufsspezifische Angebote. Es werden auch Beratungen zur beruflichen Entwicklung und zu den Fördermitteln Bildungsprämie und Bildungsscheck angeboten. www.bow.de 44 | Bielefelder | August 2013

Fotos: Anja Heidsiek/FH Bielefeld

BOW-Programm

Bielefelder August 2013  

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