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LOKALES

POLIZEIMELDUNGEN

Schulelternbeirat des Litauischen Gymnasiums richtet Elternfonds ein / Aktivitäten der Schüler finanziell unterstützen

Gartenhütte durchsucht

„Zukunftsweisendes Instrument der schulischen Förderung geschaffen”

BIBLIS - In der Nacht zum Montag (09.06.) sind bislang unbekannte Täter auf ein Grundstück in der Gartenkolonie In den Gänsgärten gelangt. Die Ganoven durchsuchten das gesamte Gartenhaus nach Wertvollem. Nach ersten Feststellungen wurde ein neuwertiges Elektroaggregat gestohlen. Der Schaden beträgt circa 370,- Euro. Die Ermittler der Polizeistation Lampertheim haben den Fall übernommen und bitten Zeugen, die Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 06206 / 9440-0 zu melden. (ots)

Diebstahl aus Wohnung – Zeugen gesucht BIBLIS - In der Nacht zum Montag (02.06.) war es einem Dieb gelungen, sich unbemerkt Zugang zu einer Wohnung auf dem Reiterhof zu verschaffen. Aus dem Eingangsbereich der Wohnung entwendete der bislang unbekannte Täter zwei AluKoffer, die dort abgestellt waren. In diesen befanden sich Schmuck, Geld und Uhren. Das Fehlen der Gegenstände wurde am Montagmorgen gegen 7 Uhr bemerkt. Die Polizeistation Lampertheim ermittelt. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06206/9440-0 zu melden.

Glück im Unglück Der Igel in der Falle LAMPERTHEIM - Glück im Unglück hatte ein Igel am frühen Mittwochmorgen (04.06.). Das Tier war in eine Falle geraten und konnte sich nicht selbständig befreien. Doch Dank eines wachsamen Anwohners konnte der Igel gerettet werden. Dieser hatte nämlich um kurz vor 03.00 Uhr die Polizei verständigt, weil er ein verdächtiges Geräusch, als ob jemand ein Schloss geknackt hätte, in dem Garten seines Nachbarn gehört hatte. Sofort machte sich eine Streife auf den Weg in die Stresemannstraße. Im Garten fanden die Beamten letztlich keinen Einbrecher sondern einen Igel in einer Tierfalle. Nachdem die Streife den armen Kerl aus seiner misslichen Lage befreit hatte, setzte er seine nächtliche Wanderung fort. (ots)

HÜTTENFELD – Es mag wohl zwei Jahre her sein, dass in einer Sitzung des Schulelternbeirats (SEB) der Gedanke bei den Eltern und der Direktorin des Litauischen Gymnasiums, Dr. Narkeviciene, aufkam, im Rahmen der Wiedereinführung von G9 einen Fonds aufzulegen, der die Schüler des Gymnasiums in ihren vielfältigen Aktivitäten finanziell unterstützen sollte. Nach Beendigung der Vorarbeiten und der Wiedereinführung von G9 zum Schuljahr 2012/2013, konnte die Arbeit des Ausschusses zur Gründung eines Elternfonds unter Leitung von Bernhard Conrad und der tatkräftigen Unterstützung durch den SEB-Vorsitzenden Dr. Gernot Diehlmann beginnen. Nach ausführlichen Diskussionen, an denen sich Eltern, Lehrer und die Schulleitung intensiv beteiligten, konnte Ende 2013 ein Entwurf des Fondsvertrages einem Rechtsanwalt zur Prüfung vorgelegt werden. Dieser Entwurf eines Elternfonds wurde schließlich im Frühjahr 2014 sowohl vom Kuratorium des Gymnasiums als auch vom SEB bestätigt. Die Unterzeichnung einer entsprechenden Vereinbarung durch die Vertreter des Kuratoriums, der Schulleitung sowie des SEB fand am 5. Juni statt, so dass der Elternfonds rechtzeitig zu Schuljahresbeginn 2014/2015 in Kraft treten wird. Die Besonderheit des Elternfonds des

Litauischen Gymnasiums liegt darin, dass die Eltern durch monatliche geringe Beitragszahlungen in der Summe erhebliche Geldmittel zur Verfügung stellen, die allen Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums für Projektfinanzierungen zur Verfügung stehen werden. Der Beitrag wird ein zweckgebundener Teil des Schulgeldes sein, dessen Höhe alleine vom SEB, also der Elternschaft, festgelegt wird. Spenden Dritter sind jederzeit möglich, dürfen aber nicht an Bedingungen geknüpft sein. Ein solcher Fonds wird dabei in Deutschland derzeit seinesgleichen suchen müssen. Aufgabe des Elternfonds wird sein, Einzel-, Gruppen-, Klassen- oder Schulprojekte zu fördern, welche die Weiterentwicklung der Schülergemeinschaft und des Gymnasiums vorantreiben. Dabei wird auch die Persönlichkeit der beteiligten Schüler berücksichtigt, also sein schulisches und außerschulisches Engagement sowie sein Sozialverhalten. Die Schulleistungen (Noten) spielen dagegen eine untergeordnete Rolle. Soziale Härtefälle können in die Erwägungen einbezogen werden, sind aber keine Voraussetzung für eine Förderung durch den Fonds. Maßgeblich ist jedoch eine „Leuchtturmfunktion“ des Projektes, der andere Schüler anspornen soll, sich zu engagieren, der die Schülerschaft und das

litauische Gymnasium als Ganzes voranbringt. Die Projekte können also durchaus vielfältig ausgestaltet sein. Der Schwerpunkt kann auf pädagogischen, sozialen, künstlerischen oder wissenschaftlichen Aspekten liegen. Förderanträge können sowohl Schüler selbst stellen, als auch Eltern, Lehrer sowie die Schulleitung. Über die Anträge entscheidet ein Auswahlgremium, dem je zwei Elternvertreter, zwei Lehrer, ein Vertreter der Schulleitung sowie der SEB-Vorsitzende angehören, dessen Stimme bei einem Patt entscheidend ist. Die Mittelvergabe erfolgt unbar durch Übernahme von Material- und Reisekosten, Anmeldegebühren etc.; klassische Stipendien wird es keine geben. Teilnehmen können ausschließlich Schülerinnen und Schüler des Litauischen Gymnasiums. Schulelternbeirat, Lehrer, Schulleitung und Kuratorium hoffen, mit diesem Elternfonds ein schlagkräftiges und zukunftsweisendes Instrument der schulischen Förderung geschaffen zu haben, das so auch Vorbildfunktion für andere Schulen in Deutschland haben könnte. Insbesondere wünschen sich alle Beteiligten eine große Akzeptanz und Inanspruchnahme durch die Schülerinnen und Schüler des Litauischen Gymnasiums, um diese auf ihrem Weg in die Zukunft optimal unterstützg zen zu können.

Täter flüchten ohne Beute BÜRSTADT - Am Donnerstagmittag (05.06.) wurde der Einbruch in das Vereinsheim des SV Vorwärts Bobstadt 1923 e.V. in der St.-Josef-Straße bemerkt. Bislang unbekannte Täter hatten sich in der Nacht an Fenstern und Türen zu schaffen gemacht. Aus derzeit unbekannten Gründen hatten die Täter das Vereinsgelände aber ohne Beute wieder verlassen. Der angerichtete Schaden beträgt mehrere hundert Euro. Die Polizeistation Lampertheim hat die Ermittlungen zu den Tätern aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 06206 / 9440-0 zu melden.

Sachspenden für Kindergarten und Schulkindbetreuung

NORDHEIM – Den Gabentisch hatte Pfarrer Arne Polzer vor dem Aufgang des Evangelischen Gemeindehauses aufgebaut. Seit einigen Jahren organisieren die Familien Marsch, Cornelius, Schwab, Fritsch und Zehner unter der Trägerschaft der evangelischen Kirchengemeinde im Frühjahr und Herbst die gut besuchten Flohmärkte in der Kultur- und Sporthalle, zu denen Besucher auch aus weiter entfernten Nachbargemeinden kommen. Aus Standgebühren und Kuchenspenden ergeben sich Einnahmen, die in den letzten Jahren an Einrichtungen im weiteren Umkreis verteilt wurden, die sich um Kinder

kümmern. Pfarrer Polzer nannte unter anderem das Kinderhospiz Sterntaler und den Förderverein der Frühchenstation. Diesmal waren es Sachspenden, die von der ehrenamtlichen Flohmarktgruppe aus Nordheim und Wattenheim zur Verfügung gestellt wurden. Die kommunale Kindertagesstätte Wattenheim erhielt einen Radiorekorder, die Evangelische Kindertagesstätte Nordheim darf sich über einen Leuchttisch zum Experimentieren mit Licht, Farben und Figuren freuen und die Schulkindbetreuung „Kuckucksnest“ in Nordheim erhielt Spiele und Bastelmaterial. Text/Foto: Hannelore Nowacki

Zeugnisübergabe am Lessing-Gymnasium am 12. Juni

108 Abiturientinnen und Abiturienten LAMPERTHEIM - Nach fünf Tagen intensiver mündlicher Prüfungen ging am Freitag für 108 Schülerinnen und Schüler des LessingGymnasiums das Abitur erfolgreich zu Ende. Dabei mussten sich die Abiturientinnen und Abiturienten in mindestens zwei Fächern den Fragen der Prüfungskommissionen stellen. Schulleiterin Silke Weimar-Ekdur beglückwünschte die Prüflinge und dankte auch ihrem Kollegium für die aufwändige Vorbereitung und Durchführung des Abiturs. Ihr besonderer Dank galt Studienleiter Karl-Heinz Fuchs, der für eine reibungslose Organisation gesorgt hatte. Den besten

Notenschnitt schaffte Stefan Geschwind mit 1,0. Ebenfalls eine 1 vor dem Komma hatten Gregor Haist, Lisa Weyand, Victoria Klippel, Maximilian Winter, Carolin Jesussek, Lea Bauer, Jonas Drolshagen, Felicia Hamm, Maik Mendler, Carina Döring, Lukas Münzberg, Astrid Rösch, Johannes Berg, Sarah Braun, Priscilla Falzone, Birte Seelinger, Sophie Ihnofeld, Sebastian Röhling und Kamila Wittek. Die Namen aller Abiturienten des LGL finden Sie unter www.tip-verlag.de. Die Zeugnisse werden am Donnerstag, 12. Juni, um 18.30 Uhr im Rahmen einer akademischen Feier in der Hans-PfeifferHalle überreicht. zg

POLIZEIMELDUNG

Verkehrsunfall mit Verkehrsunfallflucht BÜRSTADT – Am Mittwoch, den 28.05.14, zwischen 12.45 und 13.10 Uhr wurde auf dem Parkplatz des EKZ Bürstadt, verlängerte Mainstraße, in Höhe des Bekleidungsgeschäftes Fa. Ernstings Family, ein grauer Pkw Peugeot, HPKennzeichen beschädigt. Der Verursacher stieß verm. beim Ein- Ausparken gegen den geparkten Pkw und entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Zeugen, welche den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Lampertheim-Viernheim, Telefon 06206/94400, zu melden. (ots)

MITTWOCH, 11. JUNI 2014

Im neuen Schuljahr kann der Elternfonds in Kraft treten. Bei der Vertragsunterzeichnung am Donnerstag waren anwesend (von links): Till Walter, Schulsprecher, Bernhard Conrad, Leiter des Arbeitskreises „Elternfonds”, Dr. Brone Narkeviciene, Direktorin, Dr. Gernot Diehlmann, Vorsitzender des Schulelternbeirats, ValFoto: Litauisches Gymnasium das Jelis, Vorsitzender des Vorstands des Kuratoriums.

10 Jahre Arbeitskreis gegen Häusliche Gewalt im Kreis Bergstraße / Neuer Flyer wird auf dem Hessentag präsentiert

„Hilfe bei Häuslicher Gewalt für Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche“ KREIS BERGSTRASSE - Anlässlich des zehnjährigen Bestehens veröffentlicht der Arbeitskreis gegen Häusliche Gewalt im Kreis Bergstraße einen Flyer „Hilfe bei Häuslicher Gewalt für Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche. Der Flyer enthält Hilfsangebote, wenn Menschen von Häuslicher Gewalt betroffen oder selbst gewalttätig sind. Auch Menschen, die in ihrem Umfeld Häusliche Gewalt wahrnehmen, können sich an die im Flyer genannten Beratungsstellen wenden. Die Arbeitsgruppe „Öffentlichkeitsarbeit“ erstellte den neuen BeratungsstellenFlyer, der in einer Auflagenhöhe von 5000 Stück im Kreis Bergstraße verteilt werden soll. Sowohl der Beratungsstellen-Flyer als auch ein von der Arbeitsgruppe entwickeltes Roll-Up werden erstmalig am Hessentag der Öffentlichkeit präsentiert. Der Arbeitskreis

gegen Häusliche Gewalt wird am 10. und 11. Juni jeweils ab 14 Uhr am Stand des Frauenhauses Bergstraße vertreten sein. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich am Stand über den Arbeitskreis und sein Wirken zu informieren. Der Arbeitskreis gegen Häusliche Gewalt besteht seit 2004 und wurde von den Mitarbeiterinnen des Frauenhauses Bergstraße vor dem Hintergrund des Gewaltschutzgesetzes, das zwei Jahre zuvor in Kraft getreten war, ins Leben gerufen. Seitdem treffen sich Fachkräfte unterschiedlicher Institutionen und Behörden, die in ihrer Arbeit mit dem Thema Häusliche Gewalt zu tun haben, zwei Mal im Jahr, um gemeinsam etwas für Betroffene bewegen zu können. Der Arbeitskreis bündelt und strukturiert die professionellen Hilfesysteme gegen Häusliche Gewalt im Kreis Bergstraße.

Die Vertreterinnen und Vertreter aus den unterschiedlichen Institutionen verfolgen gemeinsame Ziele in den Bereichen Prävention, Intervention, Vernetzung, Weiterbildung und Öffentlichkeitsarbeit. Durch die fachbezogene Zusammenarbeit wird ein großer Beitrag zur Gewaltprävention geleistet. Das Gewaltschutzgesetz und die Institutionen des Arbeitskreises tragen dazu bei, dass Häusliche Gewalt als gesellschaftliches Phänomen begriffen wird und gemeinsame Anstrengungen unternommen werden, Gewalt an Frauen und Kindern wirksam entgegen zu treten und auch für gewaltausübende Männer ein adäquates Hilfeangebot zu installieren. Eine wichtige Voraussetzung für die Erreichung dieser Ziele ist die Kooperation und die Optimierung der Vorgehensweise bei dieser Art von Gezg walt.

Polizei warnt vor Diebstählen nach Geldwechselwünschen und der Masche mit dem Automobilclub SÜDHESSEN/DARMSTADT - Die Polizei warnt vor Trickdieben, die sich in den letzten Tagen und Wochen mit verschiedenen Tricks, überwiegend Geldwechselwünschen, am Geld anderer Menschen bereichert haben. Insbesondere wurden ältere Menschen Opfer der dreisten Täter. Am Montag und Dienstag (3./4.6.) wurden sechs Senioren bestohlen, in der letzten Woche fünf. Tatorte waren in ganz Südhessen zu finden, unter anderem in Darmstadt, Dieburg, Michelstadt, Rüsselsheim und Seeheim-Jugenheim. Die Maschen sind nicht neu. Der Dieb spricht vor Supermärkten oder Banken meist ältere Mensch an und bringt diese mit scheinbar harmlosen Bitten dazu, ihre Geldbörse heraus zu holen. Meist wird nach einer Telefonnummer oder dem Weg gefragt und mit dem Wunsch verbunden, Geld zum Telefonieren zu wechseln. Auffällig oft wurden Fälle registriert, bei denen gezielt nach der Telefonnummer eines Automobilclubs gefragt und darauf spekuliert wurde, dass der Betreffende die Nummer auf der Mitgliedskarte im Portemonnaie suchen würde. In der Folge kommt der Trickdieb immer näher, wirft zum Beispiel eine zu wechselnde Münze in das Münzfach oder beginnt bei der Suche nach Kleingeld oder Telefonnummer „zu helfen“. Auch eine Straßenkarte, auf die ständig zur Ablenkung gedeutet wird und die gleichzeitig als Sichtschutz für den Trickdieb dient, kam das ein oder andere Mal schon zum Einsatz. Ziel des Ganoven ist es immer, Zugriff auf das Geldscheinfach zu erhalten. Fingerfertigkeit, gepaart mit Ablenkung, ermöglicht es dem Dieb, unbemerkt die Geldscheine aus der Geldbörse zu ziehen. Bis das Opfer dies beim nächsten Bezahlvorgang bemerkt, ist der Dieb meist schon „über alle Berge“. Deshalb rät die Polizei: Gehen Sie auf Geldwechselwünsche nicht ein. Verweisen Sie an Banken oder Geschäfte. Lassen Sie Ihr Portemonnaie stecken. Falls Sie es schon in der Hand halten, halten Sie stets Abstand zu Fremden. An Ihrer Geldbörse hat niemand etwas zu suchen! Trickdiebe finden einen Weg, um mit Ablenkungs- und Täuschungsmanövern unbemerkt an Ihr Geld zu kommen. Sollten Sie bedrängt werden, machen Sie laut und deutlich auf sich aufmerksam und bitten Sie andere Menschen, die Polizei zu rufen. Meist genügt schon der Hinweis, dass Sie die Polizei rufen werden, um einen Trickdieb in die Flucht zu schlagen. Melden Sie verdächtige Ereignisse sofort der Polizei. Versuchen Sie, sich das Aussehen verdächtiger Personen und das Kennzeichen von Fahrzeugen einzuprägen, die mit der Person in Verbindung stehen könnte und teilen Sie es der Polizei mit. (ots)

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