Page 1

Heft 84 / Jänner 2020

Zugestellt durch Fa. Reiter

T Ä T I L A U Q S N E B E L

N A M N N A K

! N E L WÄH ER N N Ä J . 6 2 M A


Die Breitenfurter Grünen treten mit einem erneuerten Team zur Wahl an!

Gabriele Rass-Hubinek

Susanne Hartig hat uns nach 30 Jahren Eveline Mayrhofer ist vielen durch ihr politischer Tätigkeit für die BREITENFURTER Engagement bei WIN bekannt und ebenso GRÜNEN bereits im vergangenen Frühjahr durch die Gründung der Privatinitiative WIR informiert, dass sie nicht mehr kandidieren in Breitenfurt. Ihr Ziel ist es, Menschen wird. Das hat uns leid getan, wenngleich es zusammenbringen und zu vernetzen und auch verständlich ist. Denn gerade die letzten achtsam mit Ressourcen umzugehen. fünf Jahre waren sehr arbeits- und zeit- Martin Stark ist im Wissenschaftsbereich und intensiv. bei NGOs tätig und wird sich als Vertreter Wir bedanken uns für ihren unermüdlichen der jüngeren Generation für transparente Einsatz für die BREITENFURTER GRÜNEN Politik einsetzen, die sich dem Gemeinwohl und wünschen ihr, dass verpflichtet fühlt. sie ihre nunmehr freie Mit Christian Bauer ist Ich freue mich sehr, dass wir Zeit genießen kann! neben den bewährten grünen ein Systemadministrator Auch Anton Hartig, Doris an Bord, dem die Balance Gemeinderäten ausgezeichnete zwischen Eisenriegler und Thomas Steigberger haben ihren Persönlichkeiten für die Mitarbeit Gemeindeinteressen und gewinnen konnten. Rückzug aus dem der Natur wichtig ist. Gemeinderat bekanntMargit Schöny-Heindl ist gegeben. Thomas Steigberger, der durch die in beratender und lehrender Funktion in der Organisation des Grünen Wanderkinos vielen Gesundheits-und Krankenpflege tätig und bekannt ist, wird diese an Andreas Wühr daher ein besonderer Gewinn für die Gesundübergeben. heitsagenden. Wir bedanken uns für das Engagement und Peter Rettinger ist vielen Breitenfurter*innen die intensive Arbeit der letzten Jahre! durch seine langjährige Tätigkeit bei der Flüchtlingsinitiative WIN bekannt. Er steht für Nun trete ich als Spitzenkandidatin mit einem einen christlichen Ansatz in der Politik, der erneuerten Team zur Gemeinderatswahl am die Schöpfung bewahren und gegenseitige 26. Jänner an. Wertschätzung fördern will. Und ich freue mich sehr, dass wir neben den Mit Filip Stupar haben wir einen Vertreter bewährten grünen Gemeinderäten aus- der jungen Generation im Team, der neben gezeichnete Persönlichkeiten für die Mitarbeit dem Medizinstudium für den Rettungsdienst gewinnen konnten. arbeitet.

Vorstellung des Grünen Teams und unserer Vorhaben für Breitenfurt Freitag, 17. 1. 2020, 18 Uhr Cafeteria Auszeit, Hauptstraße 105c, 2384 Breitenfurt © Wir laden Sie zu einem Gedankenaustausch ein © Bringen Sie uns Ihre Anregungen und Ideen © Stellen Sie kritische Fragen

s, Wir freuen un ! Sie zu treffen

IMPRESSUM. Herausgeber, Medieninhaber: Die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte der Breitenfurter Grünen. Redaktion: Mag.a Gabriele RassHubinek, Mag. Martin Stark, 2384 Breitenfurt, Kreuzwiesensteig 17. Produktion: Atelier Tintifax, 2384 Breitenfurt. Gedruckt auf MultiOffset, FSC, European Ecolabel, PEFC Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: Samstag, 7. 3. 2020

LEBEN BREITENFURTER*INNEN LÄNGER? SEITE 2

NR. 84 | JÄNNER 2020


Zum Thema Breiteneder-Gründe (EVN-Wiese) Und wie geht es eigentlich mit dem Generationenplan weiter?

Ü

ber das Thema, das uns in von uns erzwungene Volksbefraden letzten fünf Jahren am gung haben den Eifer der ÖVPmeisten beschäftigt hat, die SPÖ-Koalition gebremst, sechs Breiteneder-Gründe (EVN-Wiese), Hektar Wiese mit fünfstöckigen ist es merkwürdig still geworden. Wohntürmen zu verbauen. Der Generationenplan – und damit Nun bleibt abzuwarten, wie sich die die Aufschließung und Verbauung ÖVP in dieser heiklen Frage verder Breiteneder-Gründe – wird möghalten wird. Wird sie dazu stehen, lichst nicht mehr erwähnt. Da mutet dass der Status quo auf der Wiese es fast eigenarin der nächsten tig an, wenn in Wer also die Wiese langfristig Legislaturperider SPÖ-Zeitung ode nicht angeunverbaut erhalten will, steht: „Eine Verrührt wird? muss grün wählen! bauung der eheLaut Bürgermeimaligen EVNster Schredl Wiese steht für uns Sozialdemokra„lässt sich die Wiese auf Dauer nicht tInnen außer Frage! halten“. Damit lässt er alles offen. Wir stehen zu unserem VerspreTatsache ist, dass die Besitzerin chen, dass die Wiese nicht verbaut der Wiese seit 30 Jahren auf Aufwird, und darüber hinaus respektieschließung hofft, der Gemeinderat ren wir das Ergebnis der Volksbediese aber immer abgelehnt hat, fragung!“ was bei Aufschließungszone (Bauhoffnungsland) möglich ist. Die ÖVP Demonstration und Voksbefragung hofft darauf, wieder die absolute Denn erst die jahrelangen BemüMehrheit zu erhalten. Wenn das gehungen der BREITENFURTER GRÜlingt, kann sie alles allein entscheiNEN, die Wiese zu erhalten, und die den und Altbürgermeister Morgenvon uns organisierte Demonstration besser hätte sein Ziel schlussendlich gegen eine Verbauung, sowie die doch noch erreicht.

Von Gabriele Rass-Hubinek

Von den BREITENFURTER GRÜNEN organisierte Demonstration am 10.11. 2018 gegen die Verbauung der BreitenederGründe (EVN-Wiese)

Demotafel.qxp_Layout

1 1 06.11.18 12:27 Seite

Keine Verträge mit Immobilienspekulanten

Lieber 1/8 vo m Roten als ein multimodaler Knoten! Demotafel.qxp_Layout

8 1 06.11.18 12:27 Seite

Klimaschutz statt Eigennutz

WOHNEN BREITENFURTER*INNEN SCHÖNER? NR. 84 | JÄNNER 2020

SEITE 3


Das neue grüne Team für Breitenfurt Gemeinderätin Mag.a Gabriele Rass-Hubinek Ich bin aufgewachsen in Wien und Breitenfurt. Gerade weil ich als Kind das Leben in der Stadt und am Land erlebt habe, liegt mir die Erhaltung unseres natürlichen Umfeldes am Herzen. Vor 30 Jahren, als es erstmals um die Verbauung der EVN-Wiese ging, haben mein Mann und ich beschlossen, als Breitenfurter Grüne zu kandidieren. Dass die Grünen heute eine starke Kraft sind, ist für mich auch ein Zeichen dafür, dass die Grenzen ungebremsten Wachstums mittlerweile für viele spürbar sind.

Gemeinderat Martin Biribauer 1970 in Wien geboren, 1990 Matura an der HAK-Hetzendorf. Die Nähe zur Natur und die damit verbundenen sportlichen Möglichkeiten haben meine Frau und mich 2008 dazu bewogen, nach Breitenfurt zu ziehen. Mit ländlichem Charakter und Charme hat uns Breitenfurt überzeugt. Diese Qualität sollte mit allen Mitteln erhalten werden. Dazu bedarf es sowohl der optimalen Nutzung der beiden Ortskerne in Ost und West sowie einer Verbesserung des Radwegenetzes nach Liesing mit einer entsprechenden Infrastruktur.

Eveline Mayrhofer Ich bin 1956 in Wien geboren und aufgewachsen und wohne seit über 20 Jahren in Breitenfurt Ost. Arbeit als Bankberaterin, zwei Söhne, seit 3 Jahren in Pension. Ich bin aktiv für die WIN-Flüchtlingshilfe tätig und habe eine Privatinitiative unter dem Namen "WIR in Breitenfurt" gegründet, die vor allem ein Portal bietet, um gemeinsame Interessen zu verwirklichen. Mir sind der Erhalt der Natur, Nachhaltigkeit und soziale Kontakte ein besonderes Anliegen.

Mag. Martin Stark Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sozialforschungsinstitut abif und Aktivist bei der NGO attac. Ich wünsche mir transparente Politik von Menschen, die sich dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen. Das gibt es nur bei den Breitenfurter Grünen. Deshalb wähle ich sie. Deshalb möchte ich mich für grüne Politik engagieren.

Gemeinderat Andreas Wühr Geboren 1954, aufgewachsen in Wien. Seit 1982 verheiratet, zwei Töchter. Selbstständiger EDVBerater, 1996 Übersiedlung nach Breitenfurt. Was mir an Breitenfurt so gut gefällt, ist, dass man mit ein paar Schritten auf der nächsten Wiese ist oder in den Wald spaziert. Der Umweltschutz ist mir ein besonderes Anliegen. Schon 2004 kaufte ich ein erstes Elektroauto, 2009 haben wir unsere Ölheizung durch eine Wärmepumpe mit Tiefenbohrung ersetzt.

Gemeinderat DI Thomas Lesch Ich bin 1978 als Jugendlicher nach Breitenfurt gekommen. Als Manager bin ich im Technikbereich tätig, vorwiegend in Osteuropa und Russland. Meine zahlreichen beruflichen Reisen führen mir immer wieder vor Augen, welche Lebensqualität unser Ort bietet. Diese zu erhalten und Veränderungen behutsam und mit Bedacht zu gestalten, ist mir ein besonderes Anliegen. Durch meine Mitarbeit bei den Breitenfurter Grünen will ich in diesem Sinne meinen Beitrag leisten.

WIR KÖNNEN ES NICHT VERSPRECHEN, … SEITE 4

NR. 84 | JÄNNER 2020


Ing. Christian Bauer 1959 in Wien geboren, verbrachte ich einen großen Teil meiner Kindheit in der Oststeiermark. Dort wurde mir auch die Schönheit und die Verbundenheit mit der Natur vermittelt. Ich arbeite als Systemadministrator, bin Vollbluttechniker und betrachte die Technik – positiv angewandt – als Segen. Das große Problem unserer Zeit ist – und da nehme ich mich selbst nicht aus – das Maßhalten.

M.A. Margit Schöny-Heindl Nach meiner Kindheit und Jugend in Mödling und Laab im Walde lebe ich mit meiner Familie seit 1982 in Breitenfurt. Ich arbeite als Pflegespezialistin und Mediatorin im Gesundheitsbereich und als Vortragende an der Fortbildungsakademie im AKH. Zusätzlich bin ich zuständig für den Bereich Gleichbehandlung. Unser Ort bietet den Vorteil und die Qualität, im Grünen zu wohnen, und gleichzeitig die Nähe zur Stadt. Aus diesem Grund erscheint es mir wichtig, die vorhandene Lebensqualität zu erhalten.

Peter Rettinger Ich lebe seit 1994 mit meiner Familie in Breitenfurt. Wir haben drei Kinder und fünf Enkeltöchter. Meine beruflichen Aufgaben waren pädagogischer und journalistischer Natur; dazu bin ich ausgebildeter Mediator. Gemeinsam mit meiner Frau bin ich in Paarund Kommunikationsberatung tätig. Ich engagiere mich in der Flüchtlingsinitiative WIN, bin Lektor in unserer evangelischen Pfarrgemeinde und Referent bei kirchlichen Fortbildungen.

Gemeinderat Mag. Norbert Rass In meiner 30-jährigen Tätigkeit im Gemeinderat war es mir ein Anliegen, die Breitenfurter Grünen als ernstzunehmende politische Kraft zu etablieren und die Grundanliegen der Breitenfurter*innen, nämlich unseren Ort als lebenswerte Gemeinde mit ländlichem Charakter zu erhalten, nie aus den Augen zu verlieren. Meine politische Erfahrung, die ich im Lauf der Jahre gesammelt habe, möchte ich mit Hilfe Ihrer Stimme weiterhin einbringen.

Filip Stupar Ich unterstütze die BG, weil sie die einzige Partei sind, die die Umweltproblematik ernst nehmen und humanitären Idealismus leben.

NR. 84 | JÄNNER 2020

Traude Marschalek Ich unterstütze die BG, weil mir Naturund Umweltschutz am Herzen liegen und sie viele Projekte für die Verbesserung der Lebensqualität ausgearbeitet haben.

Gerda Simon Ich unterstütze die BG, weil für mich die Einhaltung der Menschenrechte und der Klimaschutz wichtige Anliegen sind.

Christoph Kreutler Ich unterstütze die BG, weil sie unterschiedlichste Sichtweisen miteinander in Einklang bringen. Ausgleich zu suchen und Extreme zu vermeiden, ist für mich grün.

Mag. Susanne Twrdy-Hackl Grün denken und handeln – auch abseits bisheriger Gewohnheiten, vor allem für die nächsten Generationen.

SEITE 5


Unsere Ziele für Breitenfurt

A

us der Befragung des Projektes Breitenfurt.2023 geht hervor, dass den Breitenfurter*innen vor allem die Erhaltung von Grünflächen, der Ausbau der Öffis, die Nahversorgung und Betreutes Wohnen wichtig sind. Nicht enthalten war der Wunsch nach einem massiven Wachstum der Gemeinde. Daraus ergibt sich für uns, … … dass wir für moderaten Zuzug sind, der durch die noch offenen Bauparzellen gegeben ist, und der von der Infrastruktur verkraftbar ist. Wohnungen auf Gemeindegrund sollen der ortsüblichen Bauhöhe angepasst sein.

… dass wir grundsätzlich Nachhaltigkeit auf Gemeindeebene fördern wollen. Das heißt auch über eine Biogasanlage nachdenken, die den reichlich vorhandenen Pferdemist nützt. Ebenso soll die Gemeinde auch privaten Haushalten durch Förderungen einen Ausstieg aus fossilen Heizungssystemen ermöglichen. Wir brauchen eine deutliche Zunahme an Photovoltaikanlagen. So könnten etwa die Parkplätze bei Hofer und Billa, die nun einmal vorhanden sind, überdacht werden – mit dem Zusatzeffekt, dass die Autos im Schatten geparkt werden könnten. Solche Lösungen gibt es z.B. in Deutschland oder Italien.

Was wir vorhaben © Grundsätzlich Nachhaltigkeit auf Gemeindeebene fördern © Grünflächen erhalten – wer die Breiteneder-Gründe

langfristig als Grünfläche erhalten will, muss Grün wählen! © Moderater Zuzug, der von der Infrastruktur verkraftbar ist

© Bauvorhaben an die ortsübliche Bauhöhe anpassen (keine vier Geschoße) © Radwege ausbauen © Verein E-Mobil – privater innerörtlicher Fahrtendienst Freiwilliger © Renaturierung der Liesing als Erholungsgebiet und Hochwasserschutz © Baumschutz – baumschonendes Vorgehen sowohl bei Alleebäumen als auch im gemeindeeigenen Frauenwald © Photovoltaik fördern

© Zusammenlegung von Umweltgrundstück und Kompostieranlage – Einsparung von Personalkosten © Infrastruktur – Gestaltung von Verkehrsflächen, Bodenmarkierungen, Rückbau der Verkehrswege (z.B. Waldstraße) © Semesterticket – Ermäßigungen © Biogasanlage – den reichlich vorhandenen Pferdemist nutzen © Fairmittlerei Sammeln – Tauschen – Vernetzen, am Bauhof eine Möglichkeit einrichten, gut erhaltene Dinge eine Zeitlang aufzuheben und weiterzugeben © Alternativen zur konventionellen Wohnraumbeschaffung – Leerstände erheben, Renovierungszuschüsse für alte Häuser und leerstehende Gebäude, finanzielle Anreize durch die Gemeinde © Offenen Bücherschrank ausweiten © Offener Kühlschrank – Produkte weitergeben, mit Nahversorgern vernetzen

Was wir bis jetzt geschafft haben © Mega-Bauprojekt auf den Breiteneder-Gründen zu Fall gebracht © Künstliches Ortszentrum auf der grünen Wiese verhindert, Wiese als Grünfläche erhalten © Zusätzliches Verkehrschaos auf der B13 dadurch vermieden © Vorarbeiten zum Radwegeausbau (Studie der TU Wien, Beratung des Landes) © Errichtung der Wartehäuser initiiert © Vorarbeiten zur Renaturierung der Liesing © Hochwasserstudie in Auftrag gegeben

© Wildbachbegehung in Breitenfurt umgesetzt © Ufersicherungsmaßnahmen der Liesing durchgeführt © Amphibienschutz © Baumnachpflanzungen und Baumpatenschaften dort, wo Alleebäume gefällt wurden © Wanderkino mit rund 500 Zuseher*innen jährlich bei unserem beliebten Freiluftevent © Pflanzenbörse, Radbörse, Gratis-Fahrrad-Check © Vorträge, Ausstellungen, Kräuterwanderungen © Offener Bücherschrank

… ABER WIR ARBEITEN DARAN! SEITE 6

NR. 84 | JÄNNER 2020


Drauf bauen oder Gras wachsen lassen und mähen? Das ist für die Breitenfurter Grünen keine Frage …

U

ns ist die Wiese nicht „wurscht“. Gemeint ist natürlich die Wiese zwischen den Hochhäusern in der Josef Edlinger-Gasse einerseits und den Neubauten an der Liesingtalstraße andererseits. Seit 30 Jahren kämpfen wir darum, dass sie nicht verbaut wird und dass das so bleibt. Als Breitenfurt noch sozialistisch regiert wurde, hat man in den Sechzigerjahren Pläne geschmiedet, hier eine Hochhaussiedlung entstehen zu lassen, um auch in Breitenfurt eine städtische Skyline zu haben. Bei der Ausführung dieser Pläne ist es bei der Fertigstellung des ersten Bauloses geblieben – den Edlingergassen-Wohnblocks. In der Bauhöhe ansteigend, hätten die restlichen rund 10 ha der Wiese verbaut werden sollen. In der ÖVP-Ära unter BM Herzig wurde die Wiese „privatisiert“, d. h. Breiteneder Immobilien konnten sie günstig als Spekulationsobjekt von der EVN erwerben. Die Wiese war als „Bauland-Aufschließungszone“ gewidmet. Die Aufschließung obliegt der Gemeinde und wurde an vier Bedingungen geknüpft: © Der Bedarf muss gegeben sein (Den kann man schüren!) © Eine Verkehrslösung muss gefunden werden (Durch das Nadelöhr in Kalksburg ist das schwierig!) © Die Bebauung muss ins Ortsbild passen (Über Geschmack lässt sich streiten!) © Der Auwald an der Liesing muss erhalten bleiben (Das Überschwemmungsgebiet lässt sich durch teure Retensionsbecken weiter im Westen einschränken!) Bereits Anfang der 90er Jahre legte Herr Breiteneder der Gemeinde einen Bebauungsplan vor. Ein von den Breitenfurter Grünen

NR. 84 | JÄNNER 2020

initiierter Baustopp hat die Umsetzung damals hinausgezögert und verhindert. Entschädigt durch eine aufwertende Widmung in „Aufschließungszone Bauland Kerngebiet“ nahm der Besitzer von der Bebauung zunächst Abstand und belehnte die Wiese stattdessen für andere Projekte. Und BM Herzig hat eingesehen, dass durch eine Verbauung der Wiese und den damit verbundenen Zuzug der ländliche Charakter Breitenfurts nicht mehr gegeben wäre. Nach der Ruhe kam aus heiterem Himmel der Sturm in Person BM Morgenbessers, der – im Verein mit Breiteneder Immobilien – auf der Wiese ein Ortszentrum sah. Über den Winkelzug eines Generationenplans, der im Geheimen entwickelt wurde, sollte eine Bebauung der Wiese ermöglicht werden. Nur mit Hilfe der Bevölkerung konnten die Breitenfurter Grünen diesen Versuch verhindern. Sie haben mit uns dagegen demonstriert. Sie haben bei der Volksbefragung mit 57 zu 43 Prozent dagegen gestimmt, dass mit Breiteneder Immobilien Verträge über die zukünftige Verbauung der Wiese abgeschlossen werden. Danke dafür! Stärken Sie uns weiterhin mit Ihrer Stimme bei der kommenden Wahl, damit wir dagegen halten können, sollte ein neuer Anlauf zur Verbauung unternommen werden. Vielen in West und Ost ist die Wiese nämlich „wurscht“. Den Breitenfurter Grünen und vielen von Ihnen ist sie – wie wir wissen – nicht „wurscht“. Wir wollen kein weiteres Zubetonieren, kein städtischen Erscheinungsbild und keine staugeplagten Bewohner*innen. Wir wollen Breitenfurt lebenswert erhalten. Wir wollen den jungen Breitenfurter*innen nicht die Zukunft verbauen.

Von Norbert Rass

Norbert Rass Die Wiese ist nach wie vor im Fokus der Politik und die im Generationenplan vorgelegten Pläne sind nicht vom Tisch. Wenn Sie die unterschiedlichen Interessen, Argumente und Strategien im Detail verfolgen wollen, klicken Sie die 112 Seiten lange Dokumentation „Der Wiesen-Monitor“ an. Zu finden im Internet unter: http://breitenfurt.gruene.at/ wiesenmonitor

SEITE 7


Breitenfurt hat ein EMAS-Zertifikat erhalten – was bedeutet das? Breitenfurt hat im Klimareport 2019 im Bereich „Klimawandelanpassung“ trotz EMAS-Zertifizierung Null Prozent erreicht. Von Martin Stark

E Martin Stark

MAS steht für „EcoManagement und Audit Scheme". Es ist ein freiwilliges Instrument der Europäischen Union, das Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Branche dabei unterstützen soll, ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern. Breitenfurt ist seit 2018 auch dabei und im sogenannten EMAS-Register eingetragen. Was bedeutet das? Es bedeutet, die Umweltauswirkungen zu verbessern, die ganz oder teilweise im Wirkungsbereich der Gemeinde liegen. Das soll durch die Einführung eines Umweltmanagementsystems erreicht werden. Im Rahmen von EMAS beinhaltet das, sich als Gemeinde mit folgenden Punkten damit auseinanderzusetzen: © welche Umweltauswirkungen durch die Gemeinde entstehen und welche Rechtvorschriften im Bereich Umwelt von der Gemeinde zu beachten sind; © die Verpflichtung, die Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern und entsprechende Umweltziele zu setzen; © Prozesse, Verfahren und Verantwortlichkeiten festzulegen, um die Umweltziele zu erreichen; © sowie die laufende interne Überprüfung, ob das Umweltmanagementsystem funktioniert.

SEITE 8

Entsprechend der EMAS-Verordnung der EU, die in Österreich im Umweltmanagementgesetz verankert ist, müssen zur Erlangung des EMAS-Zertifikats all diese Punkte im Rahmen einer Umwelterklärung für die Öffentlichkeit sichtbar gemacht werden. Die Umwelterklärung 2018 ist vor Kurzem von der Gemeinde an alle Haushalte

Durch die Umwelterklärung schafft EMAS ein gewisses Maß an Transparenz

in Breitenfurt versendet worden. Für die Aufnahme im EMASRegister ist es darüber hinaus notwendig, das Umweltmanagementsystem durch einen Umweltgutachter begutachten und die Richtigkeit der Angaben in der Umwelterklärung zertifizieren zu lassen. Das Umweltbundesamt, das für die Führung des EMASRegisters zuständig ist, überprüft schließlich, ob Verstöße gegen Umweltvorschriften vorliegen. Liegen aktuell keine Verstöße vor, erfolgt eine Aufnahme ins EMAS-Register. Kleine Gemeinden wie Breitenfurt müssen in weiterer Folge alle zwei Jahre die Umwelterklärung aktualisieren und sich alle vier Jahre einer

Begutachtung durch einen Umweltgutachter unterziehen. Was bringt EMAS? Durch die Zielsetzung, kontinuierlich Verbesserungen im Umweltbereich zu erzielen, sollen Ressourcen und Kosten eingespart und Umweltbelastungen reduziert werden. Durch die Umwelterklärung schafft EMAS ein gewisses Maß an Transparenz für die Bürger*innen entsprechende Bemühungen der Gemeinde betreffend. Nachdem Breitenfurt neu dabei ist, wird sich aber erst langfristig zeigen, welchen Nutzen EMAS tatsächlich mit sich bringt. Ein Blick auf den Klimareport 2019, der im Rahmen der Initiative „Klimabündnis“, veröffentlich wird, macht deutlich, dass EMAS nicht verhindern kann, dass wichtige Umweltthemen unbeleuchtet bleiben. Breitenfurt hat im Klimareport 2019 im Bereich „Klimawandelanpassung“ Null Prozent erreicht. Wie aus der EMAS-Umwelterklärung hervorgeht, befasst sich keines der im Rahmen von EMAS entwickelten Ziele mit diesem so wichtigen Thema. Klimawandelanpassung umfasst etwa Hochwasserschutz wie die Renaturierung der Liesing oder Maßnahmen zum Schutz gegen Hangwasser. Beides sind Themen, für die sich die Breitenfurter Grünen stark gemacht haben.

NR. 84 | JÄNNER 2020


Verein E-Mobil Auf neue Weise unterwegs in Breitenfurt. © Es widerstrebt Ihnen, für Wege innerhalb von Breitenfurt das Auto zu nehmen? Das Fahrrad ist aber auch nicht immer die Alternative, und zu Fuß ist es mühsam … © Mit zwei vollen Einkaufstaschen auf dem Heimweg – da wäre eine Transportmöglichkeit hilfreich …

Von Peter Rettinger

innerörtlichen Fahrtendienstes zu festgelegten Tageszeiten. Die Fahrten erfolgen selbstverständlich mit einem umweltfreundlichen Elektroauto.

© Sie müssen zum Arzt, aber bis zur nächsten Bushaltestelle ist es ein ganzes Stück, und außerdem fährt gerade dann keiner … © Ihnen wäre sehr gedient, wenn Ihr Kind zur Musikschule gebracht und wieder abgeholt würde, während Sie sich im Haus um andere Dinge kümmern können … Nur eine Auswahl an Situationen, für die eine innerörtliche Fahrgelegenheit die Lösung wäre. Eine Lösung, die sich an manchen Orten – zum Beispiel in Eichgraben – schon bewährt hat. Und die es auch in Breitenfurt geben soll!

Das sind die positiven Effekte © Personen ohne eigenes Auto sind trotzdem mobil © Das eigene Auto kann in der Garage bleiben © Kontakte und Vernetzung im Ort werden gefördert © E-Mobilität ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz Der innerörtliche Fahrtendienst ist kein „Taxi“ oder eine ähnliche gewerbsmäßige Dienstleistung. Durch die Beschränkung der Fahrten auf das Ortsgebiet ergänzt er gezielt andere sinnvolle Angebote wie Sammeltaxis, Carsharing u.ä.

Und so sieht die Lösung aus In einem Verein tun sich Breitenfurter Bürger*innen zusammen, die Fahrtendienste innerhalb des Ortsgebiets durchführen oder in Anspruch nehmen. Ein monatlicher Mitgliedsbeitrag berechtigt zur Nutzung des

Ihr Interesse ist geweckt? Dann melden Sie sich doch bei uns. Und kommen Sie zur Info-Veranstaltung der Breitenfurter Grünen am Freitag, 17. Jänner, um 18.00 Uhr in der Cafeteria „Auszeit“. Dort stellen wir das Projekt „Verein E-Mobil“ näher vor. Anmerkungen:

Mit welchem Verkehrsmittel erreichen Sie hauptsächlich folgende Ziele? Arbeits-/Ausbildungsstätte nächste Sporteinrichtung nächste Einkaufsmöglichkeit Hausarzt Krankenhaus/Facharzt nächste Apotheke Freizeitstätte (Kino, Gaststätte) PKW als Fahrer PKW als Beifahrer

öffentlicher Verkehr Fahrrad/E-Bike

Befragt wurden 3340

25,7 23,8

zu Fuß Sonstiges/nicht relevant

Peter Rettinger

Personen ab 18 Jahren in

11,4

7,5

ländlichen Gemeinden.

7,4

4,3

Sollten mehrerer Verkehrs-

9,2

5,9

mittel benutzt werden,

22,0

18,7

9,2

6,0

15,3

11,6

Ø Entfernung in Min Ø Entfernung in Km

welches ist das hauptsächlich genutzte bzw. mit welchem wird die größte Strecke zurückgelegt? Quelle: DEMOX-Research

Wussten Sie, dass … © 80% der ländlichen Bevölkerung ihr Auto mehrmals wöchentlich benutzen? © 40% der Autofahrten unter 5 km betragen? © 65% den Weg zum Hausarzt, zur Apotheke oder zum Einkaufen mit dem eigenen Auto zurücklegen, nur 5% hingegen als Mitfahrer? © 80% der ländlichen Bevölkerung mehr Mobilitäts-Angebote wünschen?

NR. 84 | JÄNNER 2020

SEITE 9


An den Quellen unseres Trinkwassers – HISTORISCHE

SEITE

Es ist dem tatkräftigen Einsatz des damaligen Bürgermeisters von Breitenfurt, Monsignore Josef Engelbert Enzmann, zu verdanken, dass es gelungen ist, auch Breitenfurt an dieses Wassernetz anzuschließen. Von Helmut Schmitt

W Helmut Schmitt übernimmt als Gastautor die Historische Reihe. Er ist parteipolitisch ungebunden, ausschließlich der Geschichte Breitenfurts verpflichtet und stellt seine Artikel unentgeltlich zur Verfügung

enn auch der Beitritt zum Verband etwas verspätet erfolgte, gilt Breitenfurt dennoch als Gründungsgemeinde des Wasserleitungsverbandes und kommt damit auch in den Vorteil so mancher Privilegien der Gründungsgemeinden. So wurde ab dem Jahr 1934 – auch unter persönlicher Mithilfe der Siedler – der erste Wasserleitungsstrang von Liesing bis nach Breitenfurt-West verlängert. Zur Hereinbringung der großen Kosten von ca. einer Million Schilling entwarf Bürgermeister Enzmann das Projekt von Reallasten auf 2.000 bis 3.000 Bauparzellen, um für den Altbestand an Häusern die unentgeltliche Einrichtung dieser Wasserleitung zu ermöglichen. Aufgrund der damaligen produktiven Arbeitslosenfürsorge, musste ohne technische Geräte gearbeitet werden. Daher gab es weder Maschinen noch elektrische Geräte, weder Grader noch Stapler; alle Arbeit wurde händisch bewerkstelligt. Auch die Arbeit bei der Zuschüttpartie, wo mit schweren Eisenstampfern die eingeschwemmte Künette befestigt wurde, war überaus anstrengend. Der Stundenlohn betrug einen Schilling, wenn man sich in eine mit Wasser gefüllte Künette stellte, gab es 10 Groschen Zuschlag. Der Vorteil der damaligen Lohnauszahlung lag wohl bei den niedrigen Steuersätzen, nämlich

1 % vom Bruttoverdienst (um einen Stundenlohn konnte man sich ein Wiener Schnitzel kaufen). Die ersten Arbeiten führten von Kalksburg über den Ortseingang bei der Villa Madeleine bis zum Grünen Baum, wo eine Pumpstation gebaut wurde, dann weiter zum Hirschentanz bis zum Behälter in der Finkengasse bzw. auf die Siedlung Eigenheim mit dem Reservoir Hundskehle und weiter nach Breitenfurt-West bis zur Schlossallee, wo ebenfalls ein Behälter errichtet wurde. (Hans Schlachta: „Vom Brunnenwasser bis zur Hochquellenleitung“ in Breitenfurt Aktuell Ausgabe 6/1982) Interessant ist, wie damals der Wasserverbrauch der Bevölkerung pro Kopf und Tag berechnet wurde: 20 Liter für Trink- und Kochzwecke, 10 Liter zum Wäschewaschen, 10 Liter für die Klosettspülung, für die Industrie 5 Liter und (im Sommer) für die Straßen und Gartenbespritzung 10 Liter, somit zusammen 55 Liter. Als nach dem Krieg die Gemeinden Liesing, Rodaun und Kalksburg bei Wien verblieben, verließen diese den Wasserleitungsverband und wurden an das Wasserleitungsnetz der Gemeinde Wien angeschlossen. Doch durch steigende Bevölkerungszahlen und größerem Wasserverbrauch stieg in den verbliebenen Gemeinden der Bedarf weiter rasant an. Die

Die Heilmasseurin Klassische Massage – Manuelle Lymphdrainage – Fußreflexzonenmassage Dorn & Breuß – Cranio Sacral Therapie Reading – Self Processing

Elisabeth Seidl

Freiberufliche Heilmasseurin Cranio Sacral Therapie Transpersonale Persönlichkeitsentwicklung Der Impuls entsteht in uns. Zur richtigen Zeit. Wenn wir uns erlauben diesem Impuls nachzugeben, erfahren wir auch die notwendige Unterstützung.

mobil: 0664 30 38 399 · 2384 Breitenfurt, Dr. Kasimir Graff-Gasse 4

office@die-heilmasseurin.at · www.die-heilmasseurin.at

SEITE 10

Ge r h a r d Kubin Gerhard Kubin нϰϯ;ϬͿϲϳϲϵϲϭϴϴϭϴ ŽĸĐĞΛĨƵƩĞƌŵŽďŝů͘Ăƚ &ƵƩĞƌŵŽďŝůĞ͘h͕͘,ŽĐŚŵĂLJƌƐƚƌĂƐƐĞϭϳ͕ϮϯϴϰƌĞŝƚĞŶĨƵƌƚ

NR. 84 | JÄNNER 2020


Teil 2: Zwischenkriegszeit bis heute 200 Liter reines, kristallklares Trinkwasser pro Sekunde, die das Quellgebiet von den es umgebenden rund 1000 m hohen Bergen wie Hocheck und Kieneck in das Transportnetz des Verbandes lieferte, waren bald zu wenig. Der laufende Ausbau der Wasserversorgung machte die Erschließung weiterer Vorkommnisse notwendig. So wurde in der Mitterndorfer Senke das Grundwasserpumpwerk Blumau mit einer Fördermenge von 400 Liter pro Sekunde errichtet, das Antoniusbründl in Pottenstein konnte ebenfalls wasserrechtlich erworben werden und liefert nun bis zu 100 Liter pro Sekunde in das Netz. Weitere Quellfassungen und Brunnen entstanden in Theresienfeld, BerndorfSteinhof, Harras, Enzesfeld und Lichtenwörth. Für Breitenfurt entstand aber die Transportleitung Wienerwald, die von Weißenbach an der Triesting über Mayerling, Grub, Sulz, Stangau und Hochrotherd bis Breitenfurt-Ost

führt und auch Kaltenleutgeben versorgt. Da diese Transportleitung direkt aus dem Quellgebiet kommt, ist unser Wasser wohl von allerbester Qualität. Laab im Walde gehört jedoch nicht zum Wasserleitungsverband der Südbahngemeinden, sondern ist an die 2. Wiener Hochquellwasserleitung angeschlossen. Insgesamt fördert der Wasserleitungsverband jährlich 14 Millionen m3 Wasser und versorgt damit insgesamt 37.000 Abnehmer mit einem Leitungsnetz von über 1.000 km. Rund 2.900 Abnehmer und 67,5 km Leitungen liegen in Breitenfurt. In unserer Gemeinde werden im Durchschnitt 1.250 m3 Wasser verbraucht, an Spitzentagen sind es bis zu 2.600 m3. Der Jahresverbrauch liegt bei 570.000 m3. Es gibt in Breitenfurt 12 Hochbehälter davon einer mit 1.500 m3 und einer mit 1.000 m3. Die restlichen Behälter haben ein Fassungsvermögen zwischen 100 und 300 m3.

Die Arbeiten an der Breitenfurter Wasserleitung wurden mit der Hand und primitiven Hilfsmittel ausgeführt.

Sicheres Wohnen Förderung des Landes NÖ für Sicherheitseingangstüren und Alarmanlagen Von Eveline Mayrhofer

G

erade im Herbst und Winter kommt es vermehrt zu Dämmerungseinbrüchen, und als Hausbesitzer stellt man Überlegungen an, sein Heim gegen Einbrecher abzusichern, sich eine Alarmanlage oder auch eine Sicherheitstüre anzuschaffen. Das Land Niederösterreich fördert diese Investition mit einem Maximalbetrag von 2.000,– Euro. Dazu stellt das Land seit 4. 11. 2019 fünf Millionen Euro Fördergelder zur Verfügung. Die Höhe der Unterstützung beträgt 30 % der anerkannten Investitionskosten, die Obergrenze liegt bei 1.000,– Euro für Alarmanlagen, bzw. 1.000,– Euro für Sicherheits-

NR. 84 | JÄNNER 2020

eingangstüren ab der Sicherheitsklasse 3. Und das Schöne an der Sache ist, man kann sich die Förderung auch rückwirkend für bereits getätigte Investitionen ab 1. Jänner 2019 holen. Die Aktion läuft bis zum 31. Dezember 2020. Die Anträge zur Förderung für Sicherheitseingangstüren ab der Klasse „WK 3“ und Alarmanlagen kann man online unter www.noe.gv.at/sichereswohnen stellen.

Eveline Mayrhofer

Weitere Informationen bei der NÖ Wohnbauhotline unter Tel.: 02742/22 133 und im Internet unter www.noe-wohnbau.at

SEITE 11


ERATS GEMEIND2 WAHL 20 0 VORSTELLUN

G DES

MS A E T N E N Ü R G R UND UNSERE N FÜR VORHABEF T R U N E T I E R B

Uhr 8 1 , 0 2 0 2 . 1 . 7 1 Fr., zeit

Aus enfurt Cafeter5ia c, 2384 Breit

Hauptstraße 10

Termine JÄNNER 2020 Fr. 24., 18:30, Reigen für Zwei, Theater, Stella-Nova-Saal Sa.–So. 25.–26., 10:00–16:00 Uhr, Bücherflohmarkt der Pfarrbücherei St. Bonifaz, Pfarrheim St. Bonifaz Sa. 25., 19:30, Neujahrskonzert 2020, MZH Breitenfurt So. 26., Gemeinderatswahl Breitenfurt Fr. 31., 18:30, Farbe und klassische Musik, Stella-Nova-Saal FEBRUAR 2020 Fr. 14., 18:30; Mundwerk, Konzert, Stella-Nova-Saal Sa. 15., 20:00, Wienerwaldredoute der Pfarre St. Johann Nepomuk, MZH Breitenfurt Fr. 21., 18:30, Brasiliade, Konzert, Stella-Nova-Saal MÄRZ 2020 Do. 5., 19:00, Alma, Konzert, Stella-Nova-Saal Fr. 13., 18:30, Klavierabend Daria Kovaleva, Stella-Nova-Saal

Telefon Apotheke Ärztenotdienst Arzt Dr. Franz Hahn Arzt Dr. Michael Senft Bauhof Feuerwehr Feuerwehr Breitenfurt Frauenhelpline geg. Gewalt Gemeindeamt Bürgermeister Amtsleiter Sekretariat Meldeamt Bauamt Buchhaltung Gesundheitsnummer Mehrzweckhalle Kindergarten/Hort Ost Josef-Edlinger-Gasse West Feuerwehr West Kardinal-Piffl-Platz Volksschule Hilfswerk Museum (Augustineum) Musikschule Opfer-Notruf Polizei Inspektion Breitenfurt Pfarre St. Bonifaz/St. Johann Postpartner Mailboxes Rettung Rotes Kreuz Umweltplatz

02239 31 21 141 02239 33 22 02239 44 44 02239 45 26 122 02239 22 22 0800 222 555 02239 23 42 00 02239 31 42 33 02239 23 42 22 02239 23 42 24 02239 23 42 12 02239 23 42 14 02239 23 42 32 1540 02239 42 02 02239 40 44 02239 23 35 02239 44 16 02239 23 66 02239 42 01 02239 42 30 02239 56 89 02239 22 51 0800 112 112 133 05 91 33 33 31 02239 33 80 02239 344 81 144 02239 22 44 02239 46 44

Gemeindeamt Parteienverkehr: Dienstag Donnerstag + Freitag

16:00–18:30 Uhr 08:00–12:00 Uhr

Müllabfuhr KW KW KW KW KW KW KW KW KW KW

03 04 05 06 07 08 09 10 11 12

ab ab ab ab ab ab ab ab ab ab

13.1.2020 20.1.2020 27.1.2020 03.2.2020 10.2.2020 17.2.2020 24.2.2020 02.3.2020 09.3.2020 16.3.2020

RESTMÜLL BIOMÜLL RESTMÜLL BIOMÜLL RESTMÜLL BIOMÜLL RESTMÜLL BIOMÜLL RESTMÜLL BIOMÜLL

Umwelt- & Kompostplatz Montag Mittwoch Freitag Samstag

16:00–19:00 13:00–16:00 09:00–12:00 08:00–13:00

Uhr Uhr Uhr Uhr

Profile for Michael Trimmel

Brennnessel 83 / November 2019  

Brennnessel 83 / November 2019, Die Zeitung der Breitenfurter Grünen

Brennnessel 83 / November 2019  

Brennnessel 83 / November 2019, Die Zeitung der Breitenfurter Grünen

Profile for tintivie
Advertisement