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Wer sichert unser Wegerecht? Der Gemeindeführung liegt nichts daran, ersessene Wegerechte zu sichern. 33 Seite 3

Ergebnisse der Wohnbedarfsumfrage Es gibt Bedarf, aber der rechtfertigt nicht den Verbau von 6 ha Wiese. 33 Seite 5

Die Liesing im steinernen Bett Die Regulierung der Liesing soll durch Renaturierungsmaßnahmen saniert werden. 33 Seite 8+9

B13 – Lebensader Breitenfurts Jeder weitere Zuzug verschlechtert die Verkehrssituation

Heft 60/Juni 2014

brenn

Das Projekt Breitenfurter Entwicklungspaln 2023 setzt auf Bürgerbeteiligung. Manche Bürger leisten dabei Erstaunliches. Johann Dinhopl hat in der Arbeitsgruppe Umwelt-Mobilität am 28. April 2014 eine ausführliche und rein auf Fakten basierende aktuelle Verkehrserhebung präsentiert.

Von Norbert Rass

planer die Fahrzeiten zu den Dienstorten mit dem Pkw als am schnellsten errechnen, benützt das Gros der Tages-Auspendler auch das Auto.

Nur 4 % der Pendler nehmen den Bus! Dieses Verhältnis von 96 % (Individualverkehr) zu 4 % (Öffis) wurde in mehreren Zählungen

Stausonden sind nur bei Teilstück Rodauner Straße/Breitenfurter Straße installiert. Diese steuern: © Vorrang für aus Wien kommenden Verkehr (gelbe Linien, siehe oben) © Nachrang für Verkehr von Breitenfurt, nach Breitenfurt (aus Richtung Rodaun/Mödling) © Der Kreuzungsumbau 2013 hat keine wesentlichen Änderungen gebracht © Rückstau an der Kreuzung entsteht wegen Verkehrsüberlastung in Bezug auf die Ampelphasen: In der Früh stadteinwärts aus Richtung Breitenfurt; am Nachmittag stadtauswärts aus Richtung Aus Verkehrserhebung Johann Dinhopl Rodaun/Mödling (Abbieger Richtung Breitenfurt)

Hier nun der Versuch, in gebotener Kürze einige Kernaussagen wiederzugeben: Nur rund 20 % der erwerbstätigen Breitenfurter/-innen sind im Ort beschäftigt, die restlichen 80 % sind Tagespendler und benutzen die B13. Das erforderliche Auspendeln über die B13 wird für die Erwerbstätigen auch in Zukunft notwendig sein, d. h. die B13 ist und bleibt die Lebensader Breitenfurts. Die uneingeschränkte Wahl des Verkehrsmittels zum Arbeitsplatz ist ein Grundbedürfnis der Bewohner/-innen Breitenfurts. Und da alle Routen-

beobachtet und kann daher als repräsentativ erachtet werden. Das Verkehrsaufkommen ist zwischen 6:30 und 7:30 Uhr am stärksten – besonders während der Schulzeiten. Dabei baut sich täglich ein Stau auf, der auf der Strecke vom Laaber Spitz bis zur Willergasse, das sind ca. 4 Kilometer, zu einem Zeitverlust von bis zu 40 Minuten führt. Die Ursache dieses Staus liegt außerhalb des Ortsgebiets, und zwar nach Kalksburg an der Ampelkreuzung Breitenfurter Straße/Willergasse. Der Kreuzungsumbau

DIE GRÜNEN

33 Fortsetzung auf Seite 2


Radarüberwachung durch Gemeinden wieder möglich? 2005 hat sich die Gemeinde Breitenfurt am Ankauf einer Radarbox einer privaten Sicherheitsfirma beteiligt. 2008 wurden private Geschwindigkeitsüberwachungen durch die Datenschutzkommission gestoppt. Das könnte sich nun ändern. Von Ingrid Kitzwögerer

Gemeindebund und Innenministerium verständigten sich über eine neue Vorgehensweise bei

33 B13 – Lebensader Breitenfurts Fortsetzung von Seite 1

2 BRENNNESSEL

2013 hat keine wesentliche Verbesserung gebracht. Da die Ampel nachrangig für den stadteinwärts fließenden Verkehr auf der Breitenfurter Straße geschaltet ist (siehe Grafik Seite 1: Ampelsteuerung Willergasse), lässt sie pro Minute nur 13 Autos durch. Erst wenn weniger als 13 Autos pro Minute dazukommen, beginnt sich der Stau langsam aufzulösen. Das Grundübel ist, dass die Verkehrsinfrastruktur mit der Besiedlung des Wiener Umlandes nicht Schritt gehalten hat. Sie wurde nicht ausgebaut, sondern durch neue Ampeln und deren Steuerung eingeschränkt. Daher hat schon vor Jahren Manfred Wurm, der ehemalige Bezirksvorsteher von Liesing, festgestellt: Die Bewohner im Speckgürtel von Wien – und dazu gehört Breitenfurt im Biosphärenpark Wienerwald – haben zwar den Vorteil der Wohnsituation im Grü-

der Geschwindigkeitsmessung im Straßenverkehr. Es sollen Verkehrssicherheitskonzepte von den Gemeinden erarbeitet werden, in denen neuralgische Punkte festgelegt werden, die künftig mittels Radar überwacht werden sollen. In dieses Konzept sollen nicht nur Gemeinde-, sondern auch Landesund Bundesstraßen mit einbezogen sein. Die zuständige Verkehrsbehörde prüft diese Sicherheitspläne, die Gemeinden oder Sicherheitsfirmen können gemäß diesen Vorgaben Mes-

sungen durchführen. Die Abwicklung der Anzeigen übernimmt dann die zuständige Behörde (Polizei und Bezirkshauptmannschaft). Die Breitenfurter Grünen haben immer ihre Bedenken geäußert, Sicherheitsaufgaben in private Hände zu legen (vergl. BRENNNESSEL Sept. 2008 und Juni 2010). Diese Vorgehensweise scheint nun ein gangbarer Weg zu sein, in enger Zusammenarbeit mit der Exekutive tatsächlich für mehr Verkehrssicherheit zu sorgen.

nen, aber eben auch den Nachteil ihrer Verkehrssituation. Weiter verschärft wird dieser „Nachteil der Verkehrssituation“ in den kommenden Jahren dadurch, dass die Gemeinde Wien weitere Wohnprojekte in der Nachbarschaft, z. B. das Projekt Waldmühle bei Kaltenleutgeben, in die Wege geleitet hat, die schon in der Realisierungsphase sind und zusätzlichen Binnen-Individualverkehr in der jetzt bereits überlasteten B13-Zone erzeugen werden. Jeder weitere Zuzug, jedes weitere Großprojekt bedeutet noch mehr Verkehrsaufkommen und noch längere Stauphasen, also letztlich eine Verminderung der Lebensqualität für alle Breitenfurter/ -innen.

Liesing–Rodaun“ des StadtUmland-Managements (SUM) nahmen u. a. die Bürgermeister der Gemeinden Perchtoldsdorf, Kaltenleutgeben, Breitenfurt und Laab im Walde teil, mit dem Ziel, die Verkehrssituation zu verbessern und auf aktuelle und zukünftige (!) Entwicklungen abzustimmen. Die Maßnahme „Busvorfahrt“ stieß bei den Sitzugsteilnehmer/-innen auf große Akzeptanz und soll daher in einem Probelauf über einen definierten Zeitraum getestet werden.

P.S.: Verkehrslösung verzweifelt gesucht! Am 27. Mai 2014, dem Abstimmungstermin „Verkehr

Die Frage sei erlaubt Was soll das bringen, solange – statistisch erwiesen – nicht mehr als 4 bis 5 % der Erwerbstätigen, die täglich die B13 benutzen, in den öffentlichen Bus steigen? Außerdem sollen sich Sachverständige mit der Frage der aktuellen Ampelschaltungen auseinandersetzen. JUNI 2014


Wer sichert unser Wegerecht? Am Beispiel der Wege über die „EVN-Wiese“, heute „Breiteneder-Wiese“, lernen wir, dass unserer Gemeindeführung nichts daran liegt, unsere historisch gewachsenen Rechte auf Wege zu sichern. Dennoch konnten die Breitenfurter Grünen eine Verbesserung erreichen. Von Susanne Hartig In den letzten Jahren gingen in Breitenfurt immer mehr Wege verloren. Dazu sind nur kleine Tafeln wie jene, die auf der „EVN-Wiese“ aufgestellt wurden, (siehe Bild) nötig. Sie kündigen den Verlust des „ersessenen Wegerechts“ dezent an. Ein Wegerecht ist „ersessen“, wenn Wege in gutem Glauben 30 Jahre hindurch verwendet wurden. Bereits im November 2013 haben wir auf Wunsch der unmittelbar Betroffenen in der BRENNNESSEL auf diesen Umstand hingewiesen und um Beseitigung dieser Tafeln ersucht. Zur Erinnerung: Die Firma Breiteneder kaufte diese Wiese im Jahr 1989 als „Bauland-Wohngebiet-Aufschließungszone“. Damals waren die drei Hauptwege bereits deutlich sichtbar. 25 Jahre später will man den Breitenfurter/-innen diese Wege nehmen. Diese Wege stellen bei Bauvorhaben natürlich Einschränkungen dar. Übrigens erfolgte bereits im Jahr 2001 eine Aufwertung dieses Areals, als es in BaulandKerngebiet-Aufschließungszone umgewidmet wurde (siehe BRENNNESSEL, April 2014, S. 9). Mit dieser Umwidmung ergab sich für die Grundbesitzer eine deutliche Wertsteigerung.

Gemeinde sollte sich im Sinne ihrer Bürger/ -innen einsetzen Es ist Sache der Gemeinde, sich im Sinne ihrer Bürger/-innen für die Erhaltung der Wege einzusetzen. Das bestätigt ausdrücklich Dr. Franz Nistelberger, der Verbandsanwalt des GVV der Volkspartei NÖ in seiJUNI 2014

nem Beitrag mit dem Titel „Dienstbarkeit zugunsten der Gemeinde“ in der Zeitschrift „NÖ Gemeinde“, November 2008, leicht ab Seite 16 nachlesbar*. Nachdem unser Appell an die Gemeindeführung, sie möge in dieser Angelegenheit mit der Firma Breiteneder Kontakt aufnehmen, ignoriert wurde, baten wir eine einschlägig erfahrene Rechtsanwältin, sich – auf Kosten der Breitenfurter Grünen – des Themas anzunehmen. Sie formulierte ein Schreiben an den Bürgermeister (siehe BRENNNESSEL, April 2014, S. 3). Darin weist sie darauf hin, dass die Gemeinde verpflichtet ist, die Rechte der Gemeindebürger/-innen zu wahren. Die Gemeinde möge die Firma Breiteneder zur Entfernung der Tafeln auffordern. Für den Fall, dass das Wegerecht nicht anerkannt wird, sollte es die Gemeinde im Gerichtsweg geltend machen. Ebenso schlug sie ein konstruktives Gespräch zwischen je einem Vertreter der Gemeindeführung, der Firma Breiteneder und der Breitenfurter Grünen vor. Im Mai erreichte uns ein Schreiben des Rechtsanwaltes der Gemeinde Breitenfurt. Von der Möglichkeit eines konstruktiven Gesprächs war darin keine Rede. Dafür erfuhren wir, dass der Grundeigentümer hinsichtlich des Wegerechts anderer Ansicht sei als wir. Und dass die Gemeinde als Klägerin nicht in Frage kommt, „…da sie ja den Weg zweifellos nicht selbst (in Ausübung hoheitlicher Tätigkeit) benutzt hat…“

Ein äußerst unbefriedigendes Ergebnis! Viele dieser Tafeln stehen nun schon über ein Jahr, neue kamen hinzu und es ist keine Entfernung in Sicht! Anstelle eines konstruktiven Ge-

Wege über die EVN-Wiese

Weg 1 Weg 2 Weg 3

sprächs engagiert die Gemeindeführung auf Kosten der Allgemeinheit einen Rechtsanwalt, um sich dem von ihr wahrzunehmenden Schutz der erworbenen Rechte der Allgemeinheit zu entziehen!

Aktuelle Entwicklung Anlässlich einer Gesprächsrunde, die am 3. Juni unter Anwesenheit von Mag. Bettina Breiteneder am Gemeindeamt statt fand, ist nunmehr nach einem konstruktiven Gedankenaustausch protokollarisch festgehalten worden, dass die Firma Breiteneder bereit ist, den Bürger/-innen Breitenfurts – trotz der aufgestellten Tafeln – die Benützung der Wege im bisherigen Umfang ungehindert zu gestatten. Weiters wird auch von einer Umzäunung der Wiese ausdrücklich Abstand genommen. Der Fristenlauf einer Verjährungsfrist für eine Freiheitsersitzung bezüglich der „Dienstbarkeit gem. § 1488 ABGB“ kann daher nicht beginnen.

Bereits 1960 sind die Wege 1 und 2 in Luftbildern des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesens deutlich sichtbar. In weiterer Folge, nachdem die Hochhäuser gebaut wurden, findet sich auch Weg 3

* Link zu „NÖ Gemeinde“: www.vp-gvv.at/medien/ download/50326418_1.pdf

Wir Breitenfurter Grünen bemühen uns um die Einforderung des Wegerechts!

BRENNNESSEL 3


Stachelbeeren Kommentar zur neuen Fußgängerampel Eine neue Fußgängerampel an der Einmündung des Weidenwegs auf die Hauptstraße ist, Jahre nachdem ein Kind fast überfahren wurde, jetzt realisiert worden. So sinnvoll die Sache ist, stellt sich doch die Frage, wieso ge-

Fahrradtreff & Fahrradreparaturannahme Jeden Samstag findet im Rahmen des Wochenmarkts ein Fahrradtreff mit Fahrradstammtisch statt. Weiters gibt es die Möglichkeit, sein Fahrrad für ein Service bzw. für eine Reparatur abzustellen.

blühenden Alleebäume jedes Jahr ein so schöner Anblick, wenn man im Frühling aus der Stadt nach Breitenfurt gefahren ist. Im Herbst waren sie voll mit Früchten, die, ja natürlich, auch auf der Straße lagen. Muss man wirklich immer dem Praktischen den Vorrang geben? Gabriele Rass-Hubinek

Breitenfurter

Wochenmarkt Jeden Samstag Fahrradtreff & Fahrradstammtisch

Hauptstraße 105b Jeden Samstag 8–13 Uhr Links: www.fahrradgeschäft.at www.wochenmarkt-breitenfurt.at www.bildungswerkstatt-breitenfurt.at

rade jetzt? Könnte damit schon eine Ampelanlage vorbereitet werden, die bei einer Verbauung der EVN-Wiese die Autos über eine Brücke zur Hauptstraße bringen soll? Gabriele Rass-Hubinek Radweg Schubertpark nun durchgehend saniert Frohe Kunde für alle Alltagsradler: der Schubertpark in Kalksburg ist mit einem neuen Belag versehen und komplett „gatschfrei“ befahrbar. Ingrid Kitzwögerer

4 BRENNNESSEL

Zusätzlich ist jeden ersten Samstag im Monat ein FahrradTechniker vom Unternehmen www.fahrradgeschäft.at vor Ort und bietet gratis einen Fahrrad-Sicherheitscheck an. Wohin sind die schönen Obstbäume verschwunden? Leider werden immer mehr alte Obstbäume an der Hauptstraße durch unauffällige Laubbäume ersetzt. Dabei waren die

4. Oktober 2014: Breitenfurter Bildungstag … … in der Mehrzweckhalle. Die Bildungswerkstatt – als einzige Erwachsenenbildungseinrichtung von Breitenfurt – wird vertreten sein. Die wöchentlichen Kurse (GesundheitsGymastik, Yoga, QiGong) haben Ferien. Spanisch gibt es auch im Sommer.

JUNI 2014


Ergebnisse der Wohnbedarfsumfrage Es gibt also Bedarf, aber der rechtfertigt sicher nicht die Verbauung von Von Gabriele Rass-Hubinek 6 Hektar Wiese. Im Rahmen des Arbeitskreises Jugend wurde ein Fragebogen an insgesamt 1258 Haushalte geschickt, in dem alle 16- bis 35jährigen befragt wurden, ob sie in den nächsten zwei bis zehn Jahren Wohnbedarf in Breitenfurt haben werden. Insgesamt sind 183 Fragebögen retourniert worden, von

Bei der Wohnform hätten 51 Personen gerne eine Mietwohnung, wobei der Trend zu zwei bis drei Räumen geht. Der Großteil der Befragten kann sich eine Miete bis max. 600 Euro vorstellen, gefolgt von max. 800 Euro. Nur etwa 20 Personen denken an max. 400 Euro, etwa 12 Personen

Man kann davon ausgehen, dass einige der Befragten „sicherheitshalber“ Bedarf angemeldet haben. „Kein Bedarf“ war am Fragebogen nicht vorgesehen. Und man kann auch davon ausgehen, dass sich bei einigen jungen Leuten die Lebensumstände durch Heirat oder berufliche Verpflichtun-

70

70

60

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50

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40 62 30

57

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29

10 Miete

Genossenschaft

Eigentum

Haus

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In 10 Jahren

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50

40

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8 1 Raum

2 Räume

3 Räume

denen 154 ausgewertet werden konnten. Das bedeutet einen Rücklauf von 12,24 % auswertbarer Fragebögen, der je nach Betrachtungsweise als gut oder gering angesehen werden kann. 63 Personen gaben an, innerhalb von zwei Jahren Bedarf an einer Miet- oder Eigentumswohnung oder an einem Haus in Breitenfurt zu haben. 66 Personen innerhalb von fünf Jahren, und 19 Personen innerhalb von zehn Jahren. JUNI 2014

Innerhalb von 2 Jahren

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In 5 Jahren

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Grafik rechts: Wann wird ein Bedarf entstehen?

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Grafik links: Welche Wohnform wird gewünscht?

10

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4 Räume

darüber

können sich aber mehr als 800 Euro Miete vorstellen. 62 Personen denken an Genossenschaftswohnungen mit einem Eigenanteil von durchschnittlich 20.000 Euro. Wenn es um Eigentum geht, können sich 54 Personen 126.200 Euro Finanzierungsbetrag vorstellen. Bei den Kfz-Stellplätzen, die benötigt werden, geht der Trend zum Zweitauto (79), gefolgt von 60 Personen, die „nur“ einen Abstellplatz brauchen.

10 0

32 20 12 max. 400 €

max. 600 €

gen, etc. ändern werden, sodass ihr Lebensmittelpunkt nicht mehr Breitenfurt sein wird. Es gibt also Bedarf, aber der rechtfertigt sicher nicht die Verbauung von 6 Hektar Wiese.

max. 800 €

darüber

Grafik links unten: Wie viele Räume werden benötigt? Grafik rechts unten: Wie hoch darf die Miete sein?

Aktuelle Angebote Aktuell sind in Breitenfurt acht Wohnungen zu mieten und drei Wohnungen zu kaufen, weiters werden 42 Häuser und 21 Grundstücke zum Kauf angeboten. BRENNNESSEL 5


Kulinarisches im Ort – Teil 6 Diesmal präsentiere ich Ihnen ein Gasthaus, das zu Recht „Gasthaus zur schönen Aussicht“ heißt. Von Romana Wiesinger

Gasthof Schöny Hochroterdstraße 14 2384 Breitenfurt Tel. 02239/2252 www.gasthof-schoeny.at Mittwoch & Donnerstag Ruhetag

„Der Schöny" ist bei Radfahrern und Wanderern der ganzen Umgebung ein besonders beliebtes Ausflugsziel auf dem „Gipfel" von Breitenfurt, und wer die Steigung kennt, weiß, dass er sich mehr als ein Essen verdient hat. Denn das ist wirklich Sport! Das Interview führte ich mit dem Bruder des Besitzers, am Foto ist aber Hubert Schöny zu sehen. Seit wann gibt es dieses Gasthaus? Seit 1876 ist es im Besitz der Familie Schöny und wurde auch seit dieser Zeit – mit Unterbrechungen – immer als Familienbetrieb geführt. Jetzt aktuell ist es in Besitz von Hubert Schöny, dem Junior-Chef. Was ist die Spezialität Ihres Hauses? Bekannt sind wir für das Pferde- und Fohlenfleisch, wir haben eine eigene Schlachtung im Betrieb. Eine EU-geförderte Schlachterei, das heißt, man kann Fleisch (außer Schweinefleisch) ganz frisch hier kaufen. 6 BRENNNESSEL

Und zwar wirklich frisch, da der Chef auch Jäger ist. Auf der Speisekarte findet sich natürlich schon auch Schweinefleisch. Gibt es über das Jahr verteilt auch besondere Veranstaltungen? Saisonbedingt gibt es Heringsschmaus, im Sommer gibt es ein Steak-Wochenende, ein Grillfest für den Schnapserverein, im Herbst die Ganslwoche und das Wildessen (am Samstag vor dem 26. Oktober). Was ist das Besondere an Ihrem Lokal – weshalb sollen die Gäste gerade hierher kommen? Na ja, wie der Name schon sagt, haben wir hier einen schönen Platz samt herrlicher Aussicht. Gibt es Mittagsmenüs? Ja, Montag bis Freitag, zu 5,60 Euro. Wie viel Platz haben Sie für größere Feiern? Platz haben wir für 20 bis 120 Personen, und das nur drinnen. Wie Sie am Foto erkennen kön-

nen, gibt es auch im Außenbereich jede Menge Platz. Was würden Sie mir heute ganz speziell empfehlen? Auf der heutigen Tageskarte finden Sie beispielsweise als Vorspeise die Haussulz mit einem luftgetrockneten Fohlenschinken oder saisonbedingt die Spargelcremesuppe, dann die gebackene Putenbrust, gefüllt mit grünem und weißem Spargel, Nachspeisen ganz frisch. Weine dazu kommen aus der Umgebung, einige aus P´dorf, sonst Weine aus NÖ oder dem Burgenland. Außerdem bieten wir Uhudler, Schilcher und Schilchersekt an sowie spezielle selbst gebrannte Schnäpse, also Edelbrände. Was gibt es sonst noch Besonderes, das ich erwähnen könnte? Das sind die Kutschenfahrten, die gerne auch bei Hochzeiten gefahren werden. In Purkersdorf fährt der Junior-Chef auch mit der bekannten Postkutsche. Also dann, Mahlzeit! JUNI 2014


„Es grünt so grün, wenn Österreichs Mandate blühn ...!“ Bei der Wahl für das europäische Parlament am 25. Mai 2014 zeigte sich, dass sich immer mehr Österreicherinnen und Österreicher mit den Zielen der Grünen identiVon Romana Wiesinger fizieren. Auch in Breitenfurt. Als Gemeinderätin geht man mit gemischten Gefühlen wählen, und dann auch noch auszählen. Das heißt, man packt jede Menge Stimmzettel aus den Kuverts, sortiert, zählt und bekommt einen Eindruck des Ergebnisses – das mitunter ganz anders ist, als das Gesamtergebnis. Selbst innerhalb Breitenfurts könnten die Wahlsprengel unterschiedlicher nicht sein. Mit diesem Gefühl wartet man auf die erste Hochrechnung … und ist erfreut über so viele Grün-Wähler/-innen!

Einige Highlights © Breitenfurt, Wahlsprengel 4: mit 23,5 %, das sind 103 von 439 Stimmen, Platz 1! © Breitenfurt gesamt: mit fast 19 % oder 439 Stimmen (hinter ÖVP 588, SPÖ 503) die „Blauen“ klar „abgehängt“! © Bezirk Mödling: mit 21,7 % klarer 2. Platz hinter der ÖVP mit 27,8 % der Stimmen! © Bundesland NÖ: mit 11,3 % ein Zugewinn von 4,3 % gegenüber der EU Wahl 2009! © Österreich: mit fast 15 % unser bisher bestes Ergebnis einer bundesweiten Wahl, das heißt konkret ein drittes Mandat in Brüssel für die Grünen!

Und noch ein paar Zahlen Bei den unter-29-Jährigen gewinnen die Grünen 26 % aller Stimmen, das heißt Platz 1! Wien: Mit 10 von 23 Bezirken in Grüner Hand heißt es Platz 2 JUNI 2014

hinter der SPÖ, mit einem Stimmenanteil von 20,9 %! Aber auch in Vorarlberg und Tirol liegen die Grünen auf Platz 2, dort hinter der ÖVP! Mit Graz, Innsbruck und Dornbirn gibt es außerdem drei große Städte, wo die Grünen sogar die Stärksten sind!

Doch nun ein Stück zurück In der Zeit vor der Wahl stellte sich die Frage: Wie würde man die 400 Millionen Wähler/-innen im ganzen EU-Raum wohl am besten ansprechen? Welcher Kandidat, welche Partei würde in Österreich von den 18 % der Hans-Peter-Martin-Stimmen aus 2009, die nun zur Verfügung standen, wohl am meisten profitieren? Mit Slogans wie beispielsweise „Für krumme Gurken, gegen krumme Geschäfte“ führten die Grünen eindeutig einen Themenwahlkampf, der sehr plakativ war. In den Umfragen, vor allem am Anfang des Wahlkampfes, standen wir gar nicht so gut da. Immer wieder wurden Stimmen laut, die Neos könnten uns überholen!? Doch die haben ihr Wahlziel mit einem zweistelligen Ergebnis klar verfehlt. Es lief immer mehr auf eine Auseinandersetzung zwischen EU-Befürwortern und EU-Gegnern hinaus. Wobei – abgesehen von einigen Ländern – ganz eindeutig die Pro-Europäischen Positionen gewonnen haben! Stimmenverteilung sowie Wahlbeteiligung waren in den einzel-

nen EU-Ländern sehr unterschiedlich, ich hoffe für die nächsten Wahlen auf noch mehr Beteiligung und selbstverständlich auf noch mehr Grüne Mandatare! NEOS EU-Wahl 2014: 9,34%

Ein Wahltag wie jeder andere? Nein, das war es diesmal wirklich nicht!

ÖVP 25,30% Ergebnis Breitenfurt

Sonst. 6,4 % NEOS 11,8 %

ÖVP 25,0 %

SPÖ 21,4 %

FPÖ 16,7 %

GRÜNE 18,7 %

Partei

Stimmen

Prozente

EU-Wahl 09

Differenz

ÖVP

588

25,0 %

29,3 %

–4,2 %

SPÖ

503

21,4 %

21,0 %

+0,4 %

Grüne

439

18,7 %

14,2 %

+4,5 %

FPÖ

393

16,7 %

11,9 %

+4,8 %

Neos

278

11,8 %

n.K.

EU-Stop

56

2,4 %

n.K.

Anders

43

1,8 %

n.K.

Rekos

39

1,7 %

n.K.

BZÖ

11

0,5 %

2,6 %

–2,2 %

Eine „Presse“-Stimme „Dabei hat sich die Partei von einem urbanen Phänomen zu einer breitenwirksamen Bewegung entwickelt. Anders, etwas verkürzt gesagt: Auf dem Land werden die Grünen langsam stärker, in Ballungszentren kommen sie den traditionellen Volksparteien gefährlich nahe.“ (Die Presse, 28. 5. 2014) BRENNNESSEL 7


IE

D ISCHE HISTOR

SEITE

S NFURT BREITE

Die Liesing im steinernen Bett Der Name der Liesing leitet sich vom slawischen Lieznicˇka ab und bedeutet Waldbach. Vom Wald an den Ufern ist teilweise nichts mehr übrig geblieben. Dafür rückten die Siedlungen ganz nahe an den Bach, der damit zur Gefahr wurde. Von Ingrid Kitzwögerer Die Liesing hat zwei Quellflüsse. Die Dürre Liesing entspringt in der Kalkzone von Kaltenleutgeben und ist ein

war es, Hochwasser rasch und schadlos abzuführen. Die Schutzwirkung der gesetzten Maßnahmen blieb aber

typischer Karstbach, der häufig durch das Gestein versickert und oft ganz austrocknet. Anders die Reiche Liesing, die in Breitenfurt/Hochroterd entspringt. Das Gestein des Wienerwaldes ist wenig wasserdurchlässig, so dass bei großen Niederschlagsmengen der Bach rasch anschwillt. In den 1930er Jahren kam es in Breitenfurt, aber auch in Liesing und Atzgersdorf zu großen Hochwasserereignissen, so dass man sich entschloss, den Liesingbach zu regulieren. Die Arbeiten begannen kriegsbedingt jedoch erst 1947. Breitenfurt war zu dieser Zeit der 25. Wiener Gemeindebezirk. Ältere Breitenfurter/-innen erinnern sich vielleicht noch, dass sich auf dem Areal des heutigen Postamts ein großer Lagerplatz für die benötigten Baumaterialen befand. Es war ein gewaltiges Vorhaben, das großteils händisch ausgeführt wurde. Mäander und Bachschlingen wurden durchstoßen, Altarme zugeschüttet. Ziel

nicht konstant: Die fortschreitende Verbauung von Grünland und die Versiegelung von

Auch gewann man die Erkenntnis, dass ein Fluss ohne Beschattung sauerstoffarm ist, was zu Veralgung führt. Baumwurzeln würden außerdem überschüssige Nährstoffe aufnehmen, Bachkrebse leben vom Blättereintrag in das Gewässer. Ein steinernes Bett zerstört die natürliche Vielfalt von Lebewesen und somit die Selbstreinigungskraft des Wassers. In einem Gutachten für die Gemeinde Wien 1984 stellte Prof. Wilhelm von der Emde fest, dass der Liesingbach Gewässergüte IV aufweist und praktisch tot ist. Um diese Situation zu verbessern, wurde 1995 in Wien ein großes Renaturierungsprojekt beschlossen, welches dem

Oberflächen im Einzugsgebiet der Liesing ließen die Hochwassersicherheit bald wieder absinken.

Bach sein ökologisches Gleichgewicht zurückgeben und mit verschiedenen Baumaßnahmen trotzdem einen Hochwasserschutz gewährleisten soll. Die EU-Wasserrahmenrichtlinie verpflichtet die Mitgliedsstaaten außerdem dazu, ihre Fließgewässer derart zu sanieren, dass sie bis 2021 Wassergüte II erreichen. Hier warten auf Breitenfurt noch große Aufgaben!

Arbeiten zur Regulierung der Liesing ab 1947

Zusammenfluss Liesing und Laaber Bach nach der Regulierung von 1947

Die Abfahrt beim Roten Stadl wurde gerne zum Autowaschen benutzt Quellen: Bezirksmuseum Liesing, Verwaltungsbericht Reichsgau Wien 1945, Dein Bezirk & Du – 1984, Univ.Prof. Dr. Otto Moog, Wikipedia

JUNI 2014


Die Zukunft unseres Liesingbaches Mit Univ.-Prof. Dr. Otto Moog von der Universität für Bodenkultur bekommt „unsere Liesing“ die Chance einer ökologischen Aufwertung und wir alle die Hoffnung auf vielfältige Verbesserungen. Von Susanne Hartig Der Liesingbach prägte und prägt Breitenfurt seit jeher. Umgeben von einem Auwäldchen durchzieht er unsere Gemeinde über weite Strecken. So war es nicht weiter verwunderlich, dass im Rahmen des Projektes „Breitenfurt 2023“ gleich in mehreren Arbeitsgruppen Verbesserungen der aktuellen Liesingbach-Situation gewünscht wurden. Bei Christine Hofbauer, die das Projekt „Breitenfurt 2023“ betreut, stießen die Breitenfurter/-innen dabei auf offene Ohren und das Projekt „Liesingbach“ entstand. In den letzten Jahrzehnten wurde nicht nur ein Teil des Baches, nämlich jener vom Weidenweg Richtung Wien, „hart verbaut“. Auch der Siedlungsdruck führte dazu, dass man immer näher an das Gewässer heranrückte. Einzelne Grundbesitzer gingen sogar so weit, Erdreich entlang des Baches aufzuschütten um mehr eigene Grundfläche zu bekommen. Das Auwäldchen war ebenso betroffen. Es wurde stellenweise gerodet. Etwa um Parkplätze zu schaffen. Das alles hat Konsequenzen. Die Wurzeln der Bäume festigen nämlich die Uferböschung. Nach den Rodungen wurde das Erd-

reich weggeschwemmt. Daher waren in den letzten Jahren immer wieder rasche „ReparaturMaßnahmen“ nötig, um noch gröbere Schäden am Ufer zu verhindern. Diese Maßnahmen belasteten die Gemeindekassa und waren „Notlösungen“, die weder im Bereich Ökologie noch im Bereich Ästhetik punkteten.

Sanierungsbedürftige Abschnitte Durch Vermittlung des Biosphärenpark-Wienerwald-Managements konnten wir Univ.Prof. Dr. Otto Moog, einen Fachmann für Hydrobiologie und Gewässermanagement, für unser Projekt gewinnen. Am 11. März trafen wir uns zu einer Begehung des Liesingbaches und konnten bereits die ersten Probleme auflisten. Prof. Moog beschäftigte sich daraufhin mit dem Liesingbach und präsentierte am 9. Mai zahlreichen Breitenfurter/-innen im Gasthof „Zum Griechen – Grüner Baum“ die Ergebnisse seiner Recherchen zu den Themen Hochwasserschutz, Wasserrechtsgesetz und Gewässerökologie. Mit dem Ergebnis, dass der Liesingbach zwar vielfach seinem ursprünglichen Namen „Waldbach“ gerecht

wird, aber auch sanierungsbedürftige Abschnitte aufweist. Nun sieht die EU-Wasser-Rahmen-Richtlinie eine Verbesserung des Gewässerzustandes unter verstärkter Einbindung der Öffentlichkeit vor. Die Maßnahmen sollen bis 2021 abgeschlossen sein. Dabei sind Hochwasserschutz und guter ökologischer Zustand gleichwertige Ziele. Wird der im Rahmen der EU-Wasser-RahmenRichtlinie geforderte Zustand nicht erreicht, muss Strafe nach Brüssel bezahlt werden. So weit soll es nicht kommen! Dank des Breitenfurter Entwicklungsplans schaut die Sache für uns gut aus: Wir sind mit unserem Vorhaben früh dran und können so unsere Chancen auf entsprechende externe Förderungen gut nützen! Zuerst muss der Ist-Zustand des Liesingbaches detailliert erhoben werden. Dabei können sich interessierte Breitenfurter/-innen beteiligen. Wir beginnen Anfang Juli damit. Wer mitmachen möchte, meldet sich bitte bis 29. Juni bei Susanne Hartig (s.hartig@gmx.at, Tel: 02239/2330). Danach folgt die Entwicklung eines Gesamtkonzeptes, dessen Umsetzung in den kommenden Jahren schrittweise möglich wäre.

Liesingbach bei der Waldgasse

Wer hilft im Juli mit bei der Erhebung des Ist-Zustandens? Bitte bis Ende Juni bei Susanne Hartig melden: s.hartig@gmx.at Tel. 02239/2330

Univ.-Prof. Dr. Otto Moog beim Vortrag im Gasthaus „Zum Griechen“

JUNI 2014

BRENNNESSEL 9


Schaumblasen im Liesingbach Aufmerksamen Beobachter/-innen ist in den letzten Wochen vielleicht aufgefallen, dass in der Liesing zahlreiche Schaumblasen treiben, die sich dann im Bereich Kalksburg – also schon auf Wiener Gebiet – an Ästen oder Steinen im Wasser zu richtigen Schauminseln auftürmen. Von Ingrid Kitzwögerer Dieser Umstand wurde an die Magistratsabteilung 45 (zuständig für die Gewässeraufsicht) mit dem Hinweis gemeldet, dass es sich möglicherweise um illegal in den Bach eingeleitete Substanzen handeln könnte. Wir erhielten folgende interessante Antwort: „Vielen Dank für Ihr Interesse an unseren Gewässern und der wichtigen Weitergabe Ihrer Beobachtungen. Schaumbildung an Gewässern kann verschiedene Ursachen haben – der Grund dafür muss nicht zwingend die illegale Einleitung von Substanzen sein. Eine natürliche Schaumbildung tritt an Fließgewässern verstärkt im Herbst und Frühjahr

auf. Dies kommt vom Herbstlaub der Bäume, die – in Folge verschiedener Zerfallsprozesse – Huminsäuren absondern, die dann zur Schaumbildung führen kann. Huminsäuren sind allerdings nichts Gefährliches, eher im Gegenteil, sie unterdrücken Krankheitskeime, die die Bewohner unserer Gewässer befallen können. So werden z.B. in der Aquaristik Huminsäuren zur Gesunderhaltung der Fische verwendet. Selbstverständlich leite ich Ihre Meldung an unseren Gewässerschutz weiter, um so sicher zu sein, dass es sich hier nicht um illegal eingeleitete Substanzen handelt.“ MA 45 post@ma45.wien.gv.at

Meldungen bezüglich der Wasserqualität im Bereich Breitenfurt sind an die Polizei zu richten. Die Bezirkshauptmannschaft Mödling, Abt. Wasserrecht und Naturschutz, Telefon 02236/9025-34289 gibt gerne Auskunft zu Fragen betreffend die Liesing.

Dieses Marterl … … stand vor mehr als fünfzig Jahren weit abseits des Ortes in idyllischer Umgebung. Von Ingrid Kitzwögerer

Marterl vorher und nachher mit Eiben

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Nun bildet die Kläranlage den unmittelbaren Hintergrund. Durch die Pflanzung der Eiben – Baum des Jahres 2013 – wurde nun doch noch ein würdiger Rahmen für das alte Kulturdenkmal geschaffen. Die Bäume werden ja noch wachsen und den unschönen Hintergrund verdecken. JUNI 2014


Breitenfurter Ansichten – bitte fotografieren! Wir danken allen Leserinnen und Lesern, die uns bisher schöne Fotos schickten. Für eine Ausstellung reicht es allerdings noch immer nicht. Daher unser Aufruf: nützen Sie den Sommer und fotografieren Sie alles, was an Breitenfurt so besonders und tyVon Ingrid Kitzwögerer pisch ist. Wer ist noch nicht im Augustineum vor den dort ausgestellten alten Ansichten von Breitenfurt gestanden und hat sich gewundert, wie es vor 50, 60 Jahren bei uns ausgesehen hat? Wenn damals nicht manche Menschen ihre ganz normale, alltägliche Umgebung fotografisch festgehalten hätten, gäbe es heute nichts zu bestaunen. Deshalb sind wir ge-

fordert, alles festzuhalten, was es in einigen Jahrzehnten wahrscheinlich in dieser Form nicht mehr geben wird: Landschaft, Gebäude, Menschen, Tiere, Einrichtungen, Brauchtum…. Wenn Sie mitmachen wollen, senden Sie bis zu drei Fotos (ideal 5 MB) unter dem Kennwort "Fotoausstellung" mit Name und Adresse per Mail an breitenfurt@gruene.at. Wenn

Sie diese Möglichkeit nicht haben, wenden Sie sich bitte an Atelier Tintifax, Telefon 02239/4277 oder per E-Mail atelier@tintifax.biz. Die von einer unabhängigen Jury ausgewählten Fotos werden in der Größe 30 x 40 cm kostenlos ausgedruckt. Abgabeschluss ist der 8. September 2014.

Helga Imbery Sabine Hayes

Irene Mickerts-Macho

Joseph Müller

Ulrike Turner

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er Ingrid Kitzwöger

Monika Steidl

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Reger „Handel" an der Pflanzenbörse Die Natur ist heuer früh erwacht – schon im April gab es erste Anfragen, wann die Pflanzenbörse der Breitenfurter Grünen wieder ihre Pforten öffnet. Am 10. Mai war Von Ingrid Kitzwögerer es dann endlich so weit.

Durch den massiven Einsatz der Grünparteien und zahlreicher NGOs hat das Europäische Parlament mit überwältigender Mehrheit den Entwurf der EU-Saatgutverordnung abgelehnt

Bevor unser Zelt noch richtig aufgestellt war, brachten schon die ersten Gärtner/-innen ihre Schätze. Ableger von zu üppig wuchernden Blütenstauden und Sträuchern waren ebenso dabei wie Gemüsepflänzchen, die aus selbst gewonnenen Samen gezogen wurden. Nahezu alle Pflanzen fanden ihre Abnehmer/-innen, außer einigen gar zu stacheligen Kakteen. Die Breitenfurter Dorfgemeinschaft hat sich bereit erklärt, übrig gebliebene „Waisenpflanzen“ in ihre Obhut zu nehmen. Vielen Dank! Gemeinsam mit den Besucher/innen freuten wir uns, dass

durch den massiven Einsatz der Grünparteien und zahlreicher NGOs das Europäische Parla-

ment mit überwältigender Mehrheit den Entwurf der EUSaatgutverordnung abgelehnt hat. Diese Verordnung hätte auch die kostenlose Weitergabe von eigenem Saatgut, welches nicht zertifiert wurde, verboten. Schon heute sind Pflanzen aus dem Gartencenter oft Hybridsorten, die gar keine Samen mehr produzieren. Saatgut und Setzlinge von Pflanzen, die in der eigenen Region gut wachsen, sind kostbar und eine wichtige Waffe gegen die Chemieund Saatgutkonzerne und ihr Konzept der industriellen Nahrungsmittelerzeugung und Landwirtschaft.

Die Bildungswerkstatt www.bildungswerkstatt-breitenfurt.at www.bildungswerkstatt-breitenfurt.at

llädt ädt ein ein zum zum

Sommerfest Sonntag, 22. Juni 15–22 Uhr

•• unsere unsere schönen schönen Reigentänze Reigentänze •• Lieder Lieder zum zum Zuhören Zuhören und und zum zum Mitsingen Mitsingen •• Flamenco Flamenco mit mit Live-Gitarre, Live-Gitarre, Gesang Gesang und und Tanz Tanz •• das das köstliche köstliche Vollwertbuffet Vollwertbuffet •• und und Würstel Würstel am am Feuer Feuer

Haus Königsbühel 2384 Breitenfurt Telefon 02239 2312 office@bildungswerkstatt-breitenfurt.at

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Saschas Gartentipps 潮澙潮 潥

Von Sascha Buresch

潹潿潺潿潹潿潺潹潿潺潹潿潺潹潿潺潿 Wenn sich die letzten Zwiebelblumen verabschieden, bleiben oft unschöne leere Flächen in den Beeten, sofern sie nicht durch Beikräuter zugedeckt werden. Gefragt sind Prachtkerzen „Gaura“, Nachtkerzen, Verbenen, Mädchenaugen, Spornblumen und andere. Prachtkerzen sind Stauden, die weiß oder rosa blühen und die Sie über den Winter im Beet stehen lassen können. Bitte nicht im Herbst zurückschneiden, sondern erst im Frühjahr! Bei den Wiener Stadtgärten sind die meisten Beete schon ausgepflanzt, die Kulturen sind weiß und rosa blühende Prachtkerzen „Gaura lindheimeri“ und Verbenen, zum Bei-

spiel die Sorte „Rigida“ und andere. Lassen Sie in Ihrem Garten einige Brennnesseln stehen, da sie eine gute Nahrung für Schmetterlinge sind. Alle Sträucher, die im Frühjahr blühen, nach der Blüte zurückschneiden. Ausgenommen sind Caryobteris (Bartblume) und Buddleja (Sommerflieder), die bereits im März zurückgeschnitten werden. Hecken wie Liguster erst im Juli bis August zurückschneiden. Wenn man spät schneidet, braucht man diese Arbeit nur einmal im Jahr zu tun.

Gaura lindheimeri

M. Großmann_pixelio.de

Nachrücken im Staudenbeet

Dille Ein gutes Kraut gegen Blähungen ist die Dille. Sie braucht einen humosen, lockeren und warmen Boden.

Dillkraut

Dillkraut ist geeignet für Saucen und Salate.

Radausflug von Breitenfurt in die Lobau Bei Schönwetter möchte ich am 28. Juni mit dem Rad in die Lobau fahren, um den Großenzersdorfer Ast schwimmend/schnorchelnd zu erkunden. Wer sich dabei anVon Thomas Steigberger schließen möchte, ist herzlich willkommen! Treffpunkt ist um 8:30 Uhr beim Breitenfurter Wochenmarkt. Wer möchte, kann sich dort noch mit den angebotenen Köstlichkeiten stärken bzw. für die Fahrt damit eindecken. Um 9 Uhr ist dann Abfahrt Richtung Lobau. Unsere Route führt entlang der Liesing über den Bahnhof-Liesing, Alt-Erlaa, Oberlaa, Kledering bis nach Schwechat, von dort über das Kraftwerk Freudenau in die Lobau zum Großenzersdorfer Ast. Um ca. 12:15 Uhr sollten wir unser Ziel, eine Uferwiese in der Nähe der Kreuzung Badgasse-LobauJUNI 2014

straße, erreicht haben. Schnorchelnd können wir dort Fische und andere Lebewesen beobachten, es erwarten uns Hechte, Karpfen, Welse, Sonnenbarsche, Rotfedern, vielleicht sogar Schildkröten, Biber und andere Tiere. Ab ca. 15:30 Uhr treten wir die Rückfahrt an. Die Route wird uns durch den Zentralfriedhof führen. Mit etwas Glück können wir auch dort die faszinierende Tierwelt beobachten. Füchse, Hamster, Hasen, Igel, Rehe, Dachse, Turmfalken, Waldkäuze und viele andere Wild-

tiere leben dort, bezeichnenderweise auch Neuntöter. Die zu bewältigende Strecke beträgt insgesamt etwa 80 Kilometer. Natürlich würde es mich freuen, wenn wir im Zuge der Rückfahrt auch noch Einkehr in einem Gastronomiebetrieb machen, das überlasse ich aber spontan unserer Lust und Laune! Wer mitfahren mag, Schnorchelausrüstung möchte oder andere Fragen dazu hat, kann mich gerne kontaktieren. Telefon: 0664/911 08 20 Mail: thomas.steigberger@gruene.at

28. Juni 2013 Treffpunkt 8:30 Uhr Breitenfurter Wochenmarkt

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Wunderwerk Mensch Teil 24: Muskeln im Gleitlager Wer rastet, der rostet. Muskeln = Fleisch. Wir können uns am Hendlhaxl ein Bild davon machen. Sehnen verbinden die Muskeln mit den Knochen. Sie sind oft so fest, dass man sie kaum durchschneiden kann. Der Übergang in die Haut des Muskels ist fließend. Manche Muskeln haben sehr Verzeiht mir meine Bilder aus derbe Häute. Beim Fleisch reder Küche. den wir von „Flaxen”. Wir Rohes Fleisch ist mehr oder weniger ungenießbar. Man schneiden sie tunlichst weg. Im kann es nicht kauen. Die Urlebenden Organismus aber sache sind die außerordentsind die Flaxen (feiner ausgelich widerstandsfähigen Hüllen aus Bindegewebe, hauptdrückt: Faszien) nicht hoch gesächlich aus Kollagen, die die nug einzuschätzen. Sie durchMuskelfasern umgeben. Beim ziehen den Körper von oben Kochen oder Braten „schmilzt” bis unten und kreuz und quer, das Kollagen und verwandelt sich in weiche Gelatine sie haben keinen Anfang und kein Ende. Sie bilden Muskel- Muskelein Gerüst für Orgabauch faszie Muskelne und Muskulatur, faser sorgen dafür, dass alSehnen les schön in Form bleibt, von den Nachbarorganen abgegrenzt und – weil sich ja alles bewegt – gegeneinander verschieblich. Sehne

Bindegewebige Hüllen

Gleiten – gleiten

Muskelfaszie mit verschieblicher Unterlage (Epimysium)

Muskelfaser Muskelfaserbündel

Umhüllung der Muskelfaserbündel (Perimysium)

Blutgefäße lockeres Bindegewebe rund um die einzelnen Muskelfasern (Endomysium)

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Muskeln und Faszien gehören zusammen. Faszien bestehen aus Bindegewebe, je nach seiner Zusammensetzung grob und fest, wie zum Beispiel die äußere Haut eines Muskels, dann immer feiner – wie die glitschigen Häute um die einzelnen Muskelfaserbündel herum – und schließlich das zarte lockere Gewebe, in das die einzelnen Muskelfasern einge-

Von Eva Mößler bettet sind. Alle diese Hüllen laufen miteinander in die Sehne aus (siehe Abbildung). Die Kraftübertragung auf den Knochen läuft also über das Fasziennetz. In diesen Zwischenschichten des Muskels läuft auch seine Versorgung: viele Nerven und Blutgefäße, die schließlich ganz innen jede Muskelfaser als feines Kapillarnetz umhüllen (siehe Wunderwerk Mensch Teil 19). Faszien im und um den Muskel sind zunächst einmal für die Verschieblichkeit da. Die innerste Schicht hat die Aufgabe, die Kontraktion einzelner Muskelfasern aufzunehmen und weiterzuleiten. Es ist nämlich so, dass sich nie alle Muskelfasern auf einmal anspannen (höchstens bei einem Krampf). Je nachdem, wieviel Kraft benötigt wird, kontrahiert eine Gruppe von Muskelfasern, sagen wir auf der Abbildung die rot eingekringelten. Nach kurzer Zeit haben die aber ihren Energievorrat verbraucht und benötigen eine Pause. Derweil springen die grün gekennzeichneten Fasern an und übernehmen die Arbeit. Wie bei einem Staffellauf. Das Ganze natürlich 1000-fach und vom Nervensystem perfekt koordiniert. Das Resultat ist eine gleichmäßige gut dosierte Bewegung, zum Beispiel, eine Tasse Tee zum Mund führen. Das Bindegewebe muss also zwischen kontrahierten und nicht kontrahierten Muskelfasern vermitteln. Es spannt seine Fäden zwischen ihnen aus, wie ein dreidimensionales Spinnwebengeflecht. Die einzelnen Fäden sind ziemlich fest

(Kollagen), aber sie können sich scherengitterartig verschieben. Elastische Fasern sind auch dabei, und dazwischen ist viel Platz, viel Wasser, darin gelöst Hormone und Botenstoffe, einzelne Fettzellen und Zellen des Immunsystems. Zudem gibt es jede Menge Nervenendigungen und Sensoren, die dem Bewusstsein über die Spannungsverhältnisse im Muskel berichten. Umgekehrt beeinflussen Stresshormone die Spannung des Bindegewebes.

Bewegung – Bewegung! Bewegt man sich zu wenig bzw. nützt man die Möglichkeiten der bindegewebigen Gleitlager nicht voll aus, kann das Gewebe verkleben. Es verändert sich in seiner Struktur, verhärtet, versteift und schränkt unsere Beweglichkeit ein. Außer langen Spaziergängen an der frischen Luft empfiehlt sich die GesundheitsGymnastik! Die Forschung über die Bedeutung der Faszien ist eine junge Wissenschaft. Man nimmt an, dass ein Großteil von bisher unverstandenen Rückenschmerzen von den Faszien herrühren. Für Neugierige: http://youtu.be/zPGwuAuj3zY www.gesundheitsgymnastik.at

Lockeres Bindegewebe gleicht einem Spinnwebengeflecht

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Cinéma, mon amour Was vor neun Jahren mit „Wie im Himmel“ begann, wird diesmal mit „Portugal, mon amour“ am 22. August im Breitenfurter Wanderkino fortgesetzt. Damit aber auch die Reihe der missverständlichen Filmtitel. Von Thomas Vavrinek „Portugal, mon amour“ ist keineswegs ein Werbefilm für das sommerliche Ferienland im Südwesten Europas, sondern wurde zum größten Teil im schicken 16. Arrondissement in Paris gedreht, wo in einem herrschaftlichen Haus Maria Ribeiro als Concierge arbeitet. Maria stammt aus Portugal, ebenso wie ihre Familie, die seit bald 30 Jahren zur drittgrößten Bevölkerungsgruppe in Frankreich gehört. José, ihr Ehemann, ist ein tadelloser Vorarbeiter in einer Baufirma, geschätzt von seinen Kollegen wie auch von seinem Chef.

er hält die Sehnsucht nach vergangenen und damit auch besseren Zeiten aufrecht. Die portugiesische Heimat fehlt einfach ... Da trifft es sich gerade richtig, dass ein Anwaltsbrief ins Haus flattert: Josés Bruder, mit dem die Familie schon lange keinen Kontakt mehr hatte, ist verstorben, hat aber sein Anwesen mit dazugehörigem Weingut in der Douro den Ribeiros vermacht. Allerdings nur, wenn das Erbe auch ebendort angetreten wird. Womit die Schwierigkeiten und eigentlich auch der Film erst richtig beginnen. Für Maria

Erwarten können sich die Besucher des Grünen Wanderkinos im heurigen Jahr manche Neuerungen: Nachdem voriges Jahr mit insgesamt 22 Veranstaltungsorten die Kapazitäten an ihre Grenzen gestoßen sind, wurde das Programm heuer wieder (mit drei Ausnahmen) auf den Bezirk Mödling konzentriert. Mödling selbst eröffnet traditionsgemäß den Wanderkino-Reigen; der Europaplatz stieß aber auch seit Jahren an seine Grenzen, weshalb heuer die beiden Eröffnungsvorstellungen im Museumspark stattfinden, wo am

FADO Der ureigene portugiesische Klagegesang entstand in den Kneipen und Armenvierteln von Lissabon, bevor er im Laufe des 19. Jahrhunderts salonfähig wurde. Meist handeln die schwermütigen Lieder von Missständen und unglücklicher Liebe, der Sehnsucht nach vergangenen und besseren Zeiten

ZAZI FILMS UND PATHÉ PRÄSENTIEREN

Die Culture-Clash-Komödie, die ganz Frankreich verzaubert hat.

Die Familie Ribeiro auf dem Weg zum großen Glück

Ein Film von RUBEN

RITA

BLANCO

Und die Ribeiros lieben es, mit andere Exil-Portugiesen ausgiebige Feste zu feiern, bei denen nicht nur gegessen und getrunken, sondern auch (zu)viel geschwatzt wird. Was soll’s, Maria und José sind voll integriert, für ihre fast erwachsenen Kinder ist Portugal nur ein Urlaubsland. Aber doch fehlt etwas. Die portugiesischen Freunde sind da, den Wein gibt’s fast schon in jedem Supermarché, aber schon mit dem Fado gibt es Schwierigkeiten. Kein französisches Chanson kann diesen ureigenen portugiesischen Klagegesang ersetzen. Im Gegenteil JUNI 2014

und José ist es klar, dass sie nach Portugal zurückkehren. Für die anderen, inklusive ihrer beiden Kinder, schon weniger. Maria bekommt plötzlich ein saftige Gehaltserhöhung, Josés Chef schätzt seinen Vorarbeiter und will ihn mit allen Mitteln halten. Inklusive Beförderung und Antrittsbesuch bei der portugiesischen Familie. Ein Höhepunkt des Films, der die ganze Verlogenheit und die Unterschiede zwischen den Hierarchieebenen und sozialen Schichten frei legt. Dazu erwartet die Tochter der Ribeiros ein Kind. Ausgerechnet vom Sohn des Chefs.

18. und 19. Juli bereits am Nachmittag ein umfangreiches Rahmenprogramm mit LiveMusik u. a. abgewickelt wird. Die Filme laufen ab ca. 21 Uhr. Die Trailer, die auf die jeweils beiden nächsten Filme aufmerksam machen, haben großen Anklang im Publikum gefunden und werden wieder gezeigt. Die Filme selbst aber werden heuer zum ersten Mal auf Blu-ray abgespielt, was eine wesentlich höhere Bild- und Tonqualität bedeutet. Das Grüne Wanderkino hat keine Kosten gescheut. Der Eintritt bleibt aber, wie immer, frei.

JOAQUIM

DE ALMEIDA

ROLAND

GIRAUD

CHANTAL

LAUBY

BARBARA

CABRITA

ALVES LANNICK

GAUTRY

NICOLE

CROISILLE

3

PORTUGAL, MON AMOUR Frankreich 2013 / 91 Min. Regie: Ruben Alves Kamera: André Szankowski Musik: Rodrigo Leão Darsteller: Rita Blanco, Joaquim de Almeida, Barbara Cabrita, Alex Alves Pereira, Maria Vieira, Roland Giraud, Chantal Lauby, Jacqueline Corado Verleih: Polyfilm Fr. 22.8.2014, 20:15 Uhr Vor der Mehrzweckhalle

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Portugal, mon amour Regie: Ruben Alves, Kamera: André Szankowski, Musik: Rodrigo Leão Darsteller: Rita Blanco, Joaquim de Almeida, Barbara Cabrita, Alex Alves Pereira, u.v.a.

Freitag, 22. August 2014, 20:15 Uhr Breitenfurt-Ost, vor der Mehrzweckhalle PROGRAMM GRÜNES WANDERKINO

mbiente und Für ein nettes A ei! sorgt. Eintritt Fr Getränke ist ge

18. 7. 2014

Mödling

Lunchbox

19. 7. 2014

Mödling

Frances Ha

20. 7. 2014

Kaltenleutgeben

Und Äktschn!

27. 7. 2014

Wienerwald

Samsara

2. 8. 2014

Perchtoldsdorf

Population Boom

8. 8. 2014

Hinterbrühl

Kinky Boots - Man(n) trägt Stiefel

10. 8. 2014

Trumau

Le Weekend

14. 8. 2014

Himberg

Superclassico ... Meine Frau will heiraten!

17. 8. 2014

Vösendorf

Friendship!

22. 8. 2014

Breitenfurt

Portugal, mon amour

Die Cultu

re-Clash-Ko

ZAZI FILMS

UND PATHÉ

mödie, die

PRÄSENTIERE

N

ganz Frank

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Die Familie Ribeiro au f dem Weg zum große n Glück

RITA

ZAZI FILMS

BLANCO

Ein Film von

JOAQU

IM UND PATHÉ PRÄSENTIEREN RUBEN LA CAGE DORÉE EIN SCRIPT/ CONTINUITY ROLAND NINA RIVES REGIEASSISTEN FILM VON RUBEN ALVES MIT RITA BLANCO ORIGINAL MUSIK RODRIGO T MATTHIEU CHANTAL JOAQUIM DE ALMEIDA LEAO  EINE KOPRODUKTION DE LA MORTIÈRE SET DESIGN MAAMAR BARBARA VON ZAZI FILMS – PATHÉ – TF1 FILMS ECH-CHEIKH KOSTÜME ISABELLE ROLAND GIRAUD CHANTAL LAUBY BARBARA LANNICK PRODUCTION UNTER MITWIRKUNG MATHIEU MASKE VALÉRIE THERY-HAM CABRITA LANNICK GAUTRY VON TF1, CANAL+ EL, DIANE DUROC CASTING UND NICOLE CROISILLE NICOLE UND CINÉ+ IN DREHBUCH RUBEN PIERRE-JA ZUSAMMENARBEIT MIT ALVES, JEAN-AND CINÉMAGE 7 UND HOCHECQUES BENICHOU TON THOMAS LASCAR, ©2013 ZAZI FILMS PATHÉ PRODUCTION OLIVIER WALCZAK, RÉ YERLES UND HUGO GÉLIN IMAGES KOPRODUZENT TF1 FILMS PRODUCTION ROMAIN LE GRAND ASSOCIATE PRODUCER VINCENT COSSON PRODUKTIONSLEITUNGKAMERA ANDRÉ SZANKOWSKI SCHNITT NASSIM www.portug PASCAL RALITE LEITUNG GORDJI TEHRANI JONATHAN BLUMENTA al-mon-amou POSTPRODUKT L PRODUZENTEN HUGO GÉLIN, PMA.PL_R r.de L LAETITIA GALITZINEION ABRAHAM GOLDBLAT UND DANIÈLE DELORME

23. 8. 2014

Brunn am Gebirge

Papadopoulos & S��hne

24. 8. 2014

Wien-Mauer

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg ...

29. 9. 2014

Maria Enzersdorf

Mandela: Der lange Weg zur Freiheit

30. 8. 2014

Guntramsdorf

Alphabet

31. 8. 2014

Laab im Walde

Die Werkstürmer

4. 9. 2014

Laxenburg

Deine Schönheit ist nichts wert

5. 9. 2014

Gießhübl

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6. 9. 2014

Guntramsdorf

Gloria

DE ALMEIDA

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CABRITA

ALVES

GAUTRY

CROISILLE

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Die Breitenfurter Grünen sind für Sie da Wollen Sie immer informiert sein? Dann melden Sie sich für den Newsletter an: http://breitenfurt. gruene.at/newsletter/ Falls Sie die BRENNNESSEL nicht im Briefkasten vorfinden, liegt es vielleicht daran, dass der Aufkleber „Kein Werbematerial“ die Zustellung der Postwurfsendung verhindert. Sollten Sie an der BRENNNESSEL Interesse haben, teilen Sie uns das bitte per Telefon oder E-Mail mit breitenfurt@gruene.at

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Brennessel 60, Juni 2014