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d n u M n e d n e lt a h is m ro P um das Klima zu retten!

s u m s li a e rr u S n e h c is w Z Mode . & Wir tschaftskrise me

u ä tr ts h c a rn e m m o S & e s Digitale Mu Netz mit Inspirationen aus dem ! ++ sommerliche Gefühle

D E € 4. 50 CH /A

Ausgabe 04 · 2010

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Editorial Ein kurzes Statement zur Ausgabe. Willkommen in der ersten Ausgabe von PURE, dem Lifestyle Magazin. Hier sind Menschen elementar und stehen immer im Vordergrund! In dieser Ausgabe haben wir ein paar wunderbare Überraschungen für euch parat. Neben hilfreichen Tipps & Tricks für den Großstadtdschungelbieten wir in dieser Ausgabe eine Vielfalt an interessanten Wegweisern fürs Netz. In unserer Reportage stellen wir euch anhand einer kleinen Kollektion namens “Leci n’est pas une Bourse” die junge Modedesignerin Clara Langenbach aus Hamburg vor. Ich möchte mich an dieser Stelle natürlich bei all denen Bedanken die dieses Helft möglich gemacht haben: Vielen Dank für eure Unterstützung und Kooperation! Ein Projekt wie dieses zeigt, dass der junge dynamische Mensch von Heute gerne auf Unkonventionelles zurückgreift, wenn es darum geht sich in Sachen Lifestyle inspirieren & informieren zu lassen. So viel von uns, nun darfst du weiter. Viel Spaß!

PURE

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In diesem Heft Akustik für 038 die Seele

der Sound der Zeit, unsere TOP 5 Alben auf 038...

Mode, politisch? unsere Cover Reportage gilt Clara Langenbach mit ihrer zeitgenössischen Kollektion “Ceci n’est pas une bourse“...

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Digitale Muse Die Top Fashion Blogs im Internet!

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Prominenz hält den Mund, um das Klima zu retten!

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eine Schülerinitiative spielt mit den ganz Großen, Wer sich alles den Mund halten ließ, findest du auf 040...

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Der Sommer ist Nah! auf Seite 032...

Voodoo”

Inhalt Fotostecke: “Vodoo“.....................................................006 Technik: Oster Goodies...............................................014 Reportage: Mode, politsch?...................................016 Tipps & Tricks: Amsterdam.......................................024 Digitale Muse................................................................029 Der Sommer kommt.................................................032 Akustisch: Der Sound der Zeit.............................038 Promis halten den Mund fürs Klima!..............040 Kleiderschrank, Mode für Ihn & Sie...............044 Vorschau.....................................................................046

provokant, kontrovers, fraglich oder einfach Kunst?

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die Fotostrecke


“Voodoo”

foto: “Bon appetit” von Sdiuma

provokant, kontrovers, fraglich oder einfach Kunst?


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n dieser Fotostrecke zeigen wir Dir eine Auswahl von Arbeiten freier Künstler welche sich auf der Freien Internet Community DeviantArt.com publizieren. DeviantArt. com, ist eine Plattform für den kleinen unbekannten Künstler. Sie funktioniert wie die meisten Internet

Communities - Jeder kann Voten und Arbeiten nach Oben Pushen, das Ergebnis: Die eine oder andere Arbeit wird tatsächlich gekauft, weil die Arbeit der Masse gefällt und nicht wegen dem Vitamin B welches oft unterschätzt wird.

foto: “Jocker” von Benoit Paille

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ms” von suzi9mm

foto: “Drown” von Ursylla foto: “Pharma Dreams” von suzi9mm


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foto: “am I too lost to be saved” von Princess of Shadows

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foto: “doll” von foureyes

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foto: “am I too lost to “Its bemy saved” Princess Shadows foto: partyvon and ill die if of i want to 24” von IMustBeDead


foto: “original sinsuality� von modelmeg


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foto: “the circus” von sonar parker


n e h c s i zw ealismus & e r s i r r u S schaftsk t r i W

Seit er 2007 als 9j Umweltschutzorg gegründet hat, is herumgekomme Korea, Norwegen Österreich, Italien

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REPO PORT RTAG AGE E RE PU PURE RE


r 2007 als 9j채hriger seine eltschutzorganisation 체ndet hat, ist er viel mgekommen: New York, , Norwegen, Schweden, eich, Italien & Schweiz


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elbst wenn Viele es nicht glauben wollen: Die neue Generation deutscher Designer ist fit für die Modewelt. Wir stecken in einer Krise. Die Finanzmärkte werden neu Gemischt, für viele kreative Jungdesigner heißt das eine Chance. Eine Chance zwischen den Rissen der alten Wirtschaftsdecke ein wenig Licht zu ergattern und gesehen zu werden! So tut es hier nun Clara Langenbach, Sie studiert in Hamburg und hat bereits ihre 2. Kollektion mit dem Titel “Leci n’est pas une bourse - Dies ist keine Börse” herausgebracht.

Jeder fängt an auf Pump zu leben, um die Illusion zu bewahren. Alle sozialen Kontakte sind nun daran gebunden. Der Mensch hat sich ein Konstrukt um seine Person gebaut welches einen Chance auf einen Ausstieg aus der Lüge so gut wie unmöglich macht. Also ist man lieber still und funktioniert als fleißiges Bienchen im gebrochenen Bienenkorb.

Du bist was du trägst - so heißt es in jenem Sprichwort, welches uns näher an den Sinn des Lebens führen sollte. Wenn wir nun, sind was wir tragen, so ist also unsere Klamotte das Ebenbild unserer Person, mit all ihren Träumen Es geht um den Menschen und seine Unsicherheiten und Ängsten. In der modernen, wirtschaftlichen Welt ist “in diesem System soll man funktionieren, wenn du das aber kein platz für unsere Träume und unsere Ängste. Sonicht tust, so stellst du dich quer - alles an dir wird von der mit musste etwas her um dies zu beendigen. So entspannte Mehrheit in Frage gestellt und du und dein Wesen wirst zum Störer der Kapitalistischen-Symbiose getauft”. Es geht um den Status, es geht darum jedem die Illusion zu übermitteln, es gäbe nichts und niemanden der einen aus der Bahn wer“mit diesem Hut, habe ich das fen könne - es folgt folgendes Problem:

“by putting the hat on, you are assured of being the perfect example of the average man.”

Gefühl der perfekte durchschnittliche, erfolgreiche Mann zu sein.”

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>> Harry N. Abrams


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die “Wirtschaftsuniform” der 30 Jahre. Der Schwarze Mantel und ein Hut, mehr war von außen nicht zu erkennen. Somit gab es auf den Straßen keine optischen Unterschiede zu erkennen. Clara Langenbach rollte genau dieses Phänomen mit ihrer Kollektion “Leci n’est pas une bourse - Dies ist keine Börse” wieder auf und stellt somit die Welt vor die Frage: Wo ist der Mensch geblieben? Clara versucht schlichtweg die Aufmerksamkeit des Einzelnen auf die Natürlichkeit, die Instabilität und die Unsicherheit, mit der wir Menschen uns durch diese Gesellschaft schleppen, zu lenken. Es braucht meist nicht viel mehr als einen kleinen Anstoß, um das Menschliche, das Traditionelle und das Ursprüngliche in jedem Einzelnen zu wecken.

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ie älteste Möglichkeit des Mode-Recyclings ist der Secondhand-Laden: Waschen, Bügeln und Aufbereiten von alter Kleidung, die in einen neuen Kontext gestellt wird. Die Betonung der Einzigartigkeit dieses Kleidungsstücks mit seiner Geschichte schuf eine neue Wertigkeit. Eine in den Benelux-Ländern sehr verbreitete Möglichkeit des Mode-Recyclings, ist das Umnähen von SecondhandKleidung. In großen Secondhand-Läden gibt es hier eine

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shopeigene Linie: Bei alten Herrenhosen wird das Bein geschmälert oder aus Fruit-of-the-loom-Pullovern entstehen modische Jerseyröcke. Generell werden die Schnitte der Kleidung durch (meist) sehr leichte Veränderungen an die aktuelle Mode angepasst. Ein Beispiel hierfür ist die Secondhand-Reihe „Episode“ mit ihrer Remake-Kollektion. Ein weiteres Beispiel für Recycling-Mode ist auch die aktuelle Kollektion von Clara Langenbach. Sie bedient sich der alten Tradition des Quiltens, umgesetzt in moderne Kleidung. Alle Materialien stammen von Flohmärkten und aus Secondhand-Läden. Anders als bei den oben genannten Secondhand-Varianten des Recyclings wurde hier kein Kleidungsstück in seiner Funktion gelassen, vielmehr entstand aus verschiedenen Kleidungsstücken ein völlig neues. Das Kernstück der Kollektion, in der allein 50 Stunden Arbeit stecken, bildet das Kleid „30 stories“. Es ist nach der Technik des Yoyo-Quiltens entstanden und besteht aus 30 verschiedenen Stoffen, von denen jeder seine eigene Geschichte zu erzählen hat. Ein Aspekt, der -laut der Designerin - jedes Stück ihrer Kollektion einzigartig macht und der Kollektion ihren Namen gibt: „Quilt stories“.


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tischen Charakter, es sind ausschließlich Recycling-Arbeiten, d.h. ein Kleid besteht z.B. aus einem alten Kaputzenpulli und einem Poloshirt - nur die Farben sind gleich und lassen somit das “Recycling” nicht auf den ersten Blick erkennbar werden. Angefangen hatte die Arie mit spilledskill als Sie sich zum ersten Mal mit der Siebdrucktechnik anfreundete und daraufhin eine erste Reihe von Bedruckten Einzelstücken in Form von Kunstausstellungen s sind Geschichten, die aus den Löchern an den Menschen trat. Ihre Motivation war von Vornherrieseln es sind Schicksale für jeden erkennbar. ein klar: “nicht mit dem Ziel einen Profit aus der Arbeit Die Kleider sprechen für sich. Jedoch erst auf den zu schlagen sondern das ganze Projekt als selbst-tragendes zweiten Blick! Clara scheint sich so oder so in Hobby zu sehen, was wiederum notwendig ist um Kunst, ihrer Arbeit gerne mit aktuellen Problematiken der Gesell- zum Tragen, zu fabrizieren”. schaft auseinander zu setzen. So hat sie neben “Leci n’est pas une bourse “ auch ande>> Weitere Arbeiten findest du unter spilledskill.de re Projekte am laufen, ein kleines Label mit dem Namen “spilledskill“. Ihre Arbeiten haben dort immer einen poliSeit 2004 widmet sich dem Thema Recycling auch eine eigene Ausstellung, die RE-ART One. Kunst und Design aus Abfallprodukten tourt seitdem um die Welt und erweckt großes Interesse. „RE-ART One zeigt in einer Zusammenschau von 50 KünstlerInnen aus ganz Europa, was Kreativität, Nachdenklichkeit, handwerkliches Können und Humor aus Abfällen machen können.“

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iese Stadt ist einzigartig unter den

europäischen Metropolen. Im Vergleich zu anderen Weltstädten ist Amsterdam recht klein, doch bürgt es alle Vorteile einer Metropole – eine Vielzahl historischer Sehenswürdigkeiten, weltberühmte Museen und ein ausgeprägtes Nachtleben. Doch alles überschaubar und im kleinen Rahmen. Amsterdam ist vielmehr als nur Grachten, Coffee-Shops und das Rot-Licht-Viertel. Die Stadt an sich hat ein internationales Flair und bietet etwas für jeden Geschmack.

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TIPS PURE


1. Die hippe Herenstraat ist das Szene Viertel - hier kann gut gegessen, getrunken und Kunst geshoppt werden! 2. “The Grasshopper“ ist eines der schönsten Cafés der Stadt, direkt am Wasser gegenüber vom Bahnhof. 3. Das “Stedelijk” Museum ist die Europäische Avantgarde der modernen Kunst!

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er st imm i ” t k ar lly ieuwm d sogar Ho N “ m n 4. A ! r si s, hie unterwegs o l s a w n Größe se” woodt Hou ... s e u G t Canal rkunf l e e t t n s U 5. “Am ehr nette s m, - eine usseu nstM ” m Ku seu jksmu klassische n. i R “ . 6 e r schö für di eines n, aber seh io frakt our” mpad o P e i ! er Pause ocolat 7.”Ch kt für eine e - perf 8. Der sog. “Westerdock” hat ein sehr mediteranes Flair, ein Stadtteil der sich lohnt! 9. “Waterlooplain“ - wohl die bekannteste Straße der Stadt, super zum Geld ausgeben! ;-)

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10. Zu guter Letzt, ist der “Vondel Park“ eine wunderbare Quelle der Entspannung, hier startete die Hippie-Revolution in Europa !


Akustisches

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von ie Redaktion hat für diese Ausgabe PURE ganz tief in die iPods gegriffen! Top Heraus kam eine kleine Sammlung an aus n nge Alben des Monats, mit Erscheinu t elektronische 2009 & 2010. Wir haben hier eine rech challung für hier Auswahl, von grandioser begleit bes und dann.

Gorillaz

eigentlich unter dem Titel “Das neue Gorillaz-Album ‘Plastic Beach’, begann ischen Aspekte Groß‘Carousel’. [Es dreht sich] in gewisser Weise um die myth es natürlich an einem britanniens. Dass es sich um die Gorillaz handelt, spielt r bestimmten Melandiese von anderen Ort, aber es enthält immer noch viel cholie”, sagte die Band in dem Gespräch.

Ministry of Sound

und größten Nachtclubs Das Ministry of Sound gehört zu den berühmtesten Ministry of Sound viel der Welt. Es liegt in Süd-London. Mittlerweile ist gen, die Aktuelle ist die bekannter durch diverse Clubsound-Veröffentlichun ion aus Pop, Electronic “Chillout Session Xii” - eine wunderbare Komposit und Alternative!

The XX

bestehen aus vier 19-JähThe XX, die jetzt ihr Debut „XX “ veröffentlichen, The Strokes Buttons. ohne rigen, ohne Ray Ban-Brillen, ohne Röhrenhosen, von London. Sie würden Sie sind ganz normale Jugendliche aus einem Vorort Unauffälligkeit, diese Unauch auf der Straße kaum ins Auge stechen, diese t. scheinbarkeit ist das, was The XX so besonders mach

Röyksopp

Tromsös, der nördlichsten Torbjörn Brundtland und Svein Berge sind Söhne on von elektronischem Stadt der Welt. Ihre melancholisch-euphorische Versi unftslandes passen. Pop könnte nicht besser zur surrealen Welt ihres Herk norwegischen Duos eine Das neue Album “Junior” markiert in der Welt des Karriere. weitere Spitze des Eisbergs ihrer erfolgsverwöhnten

Miike Snow

zwar das erste Album der Miike Snow sind keine Newcomer! “Miike Snow” ist berg, das sie gemeinbeiden Schweden Christian Karlsson und Pontus Winn haben. Trotzdem sind alle sam mit Song writer Andrew Wyatt aufgenommen Popsong schreibt. Beteiligten Vollprofis, die genau wissen, wie man einen

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Bild: HTK/Illustration/Timothy Klofski

Noch immer von Kindern gen채ht.

20 Jahre UN Kinderrechtskonvention und UNICEF. Unterst체tzen auch Sie weltweit Kinderrechte.


Digitale Muse The Satoralist

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s sind bereits 5 Jahre vergangen seit dem Scott Schumann seinen Job als Artdirector für Herren Mode aufgab und sich dem Fotografieren interessanter Menschen auf den Straßen der uropäischen FashionMetropolen Mailand, Paris und New York widmete. Er Fotografiert ausschliesslich Menschen, welche ihren eigenen Style führen und präsentieren. In den letzten fünf Jahren ist sein Internetblog „The Satorialist“ zu einer der einflussreichsten Inspirationsquellen für großen Modehäuser und Designer geworden. Schumann ist mittlerweile auf jeder wichtigen FashionShow anwesend und Publizierte im Oktober 2009 das erste Buch seines Blogs „The Sartorialist“. >> thesartorialist.blogspot.com

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Mit der unglaublichen internationalen Bekanntheit des „The Sartorialist“ Blog gibt es auch schon den Einen oder die Andere, welche gerne auch ein Teil der Liste wäre. Somit beschäftigt sich ein weiterer Blog genau damit: „OH SNAP! How to get shot by the Sartorialist“ >>refinery29.com/get-shot-by-sartorialist.php


Karla Deras

Ex - Amerian Apparel Eine wahre „L.A.-ianerin“ und , einen Blog kreiert in Model hat sich, wie Schumann sentiert. dem sie ihre Funde der Welt prä Mode der Straße und Seit 2008 ist dabei erfolgreich en. die an ihr Selbst zu dokumentier >> karlascloset.com

Tavi Gevinson Eine ikonische Teen-B loggerin, welche die Modewelt ihren Atem anha lten lässt. In nur einem Jahr hat sic h die 13-jährige zu einer kleinen Berühmtheit entw ickelt, So gewann sie sogar schon den „Admiration of Esteemed Design Duo Rodarte“ für ihr hervorrag endes Auge. Ihre umgängliche Art und Weise zu schreiben hat sie in die Herzen der Internet Junkie s geschlossen. >> tavi-thenewgirlintown.b

logspot.com

Chantal Cocorosa rin und ehemalige Chantal, eine Bluts New Yorke g „My Precious Designerin, stellt auf ihrem Blo n, welche sie meist in Confessions“ ihre Entdeckunge tiert, vor. Als eine der Öffentlichkeit an sich präsen Modedesigner hat sie weitere Inspirationsquelle vieler n können, um einige sich soweit einen Namen mache zu füllen. Seiten der amerikanischen Vogue ot.com >> mypreciousconfessions.blogsp

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get inspired under looks

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Der Sommer k


r kommt collage: Timothy Robert Klofski

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er Sommer ist die wärmste der vier Jahreszeiten in der gemäßigten und arktischen Klimazone. Je nachdem, ob er auf der Nord- oder Südhalbkugel herrscht, unterscheidet man zwischen Nord- und Südsommer. Der Nordsommer findet gleichzeitig mit dem Südwinter statt. Aufgrund des wandernden Zenitstandes der Sonne zwischen südlichem und nördlichem Wendekreis wiederholt sich der Sommer in jeder Hemisphäre in einem jährlichen Turnus. Astronomisch beginnt der Sommer mit

der Sommersonnenwende: dem Zeitpunkt, zu dem die Sonne senkrecht über dem Wendekreis steht und die Tage am längsten sind. Auf der Nordhalbkugel geschieht dies am 21. Juni, auf der Südhalbkugel am 21. oder 22. Dezember. Danach werden die Tage wieder kürzer und die Nächte länger als vorher. Der Sommer endet mit der herbstlichen Tagundnachtgleiche am 22. oder 23. September im Norden bzw. am 20. März oder in der Nacht zum 21. März im Süden. Da die Umlaufbahn der Erde um die Sonne leicht elliptisch ist, also von einer exakten Kreisbahn abweicht, sind die vier Jahreszeiten nicht genau gleich lang. Der Nordsommer ist geringfügig länger und milder als der Südsommer, da während des Nordsommers die Richtung von der Erde zur Sonne sich etwas langsamer ändert und die Erde etwas weiter von der Sonne entfernt ist. Meteorologisch ordnet man dem Nordsommer die Monate Juni, Juli und August zu, dem Südsommer die Monate Dezember, Januar und Februar. An den geografischen Polen

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Ein blauer Sommer, glanz- und glutenschwer Geht über Wiesen, Felder, Gärten her. Die Sonnenkrone glüht auf seinen Locken, Sein warmer Atem läutet Blütenglocken. Ein goldnes Band umzieht die blaue Stirne, Schwer aus den Zweigen fällt die reife Birne, Und Sens’ und Sichel blitzt auf Flur und Feld, Und rot von Rosen ist die ganze Welt.

herrscht ein halbes Jahr lang der so genannte Polartag, in den arktischen Regionen wochenlange Mitternachtssonne und Weiße Nächte. In vielen Kulturen sind Bräuche und Riten mit dem Sommerbeginn verbunden, in Deutschland zum Beispiel das Sonnwend- oder Johannisfeuer. Ansonsten gilt der Sommer auch als die Jahreszeit der gesteigerten Lebensfreude. Dieses wird besonders auf, durch die höheren Temperaturen veranlasste, Aufenthalte im Freien zurück-

03041 PUPURERE

>> Carl Busse

geführt, wodurch die Natur vermehrt wahrgenommen wird. Das aktuelle Winterwetter lässt keine Rückschlüsse auf den Sommer zu. Das ergab eine Auswertung des Hamburger Instituts für Wetter- und Klimakommunikation über Winter-Sommer-Folgen der vergangenen 117 Jahre. So folgten auf die fünf kalten Winter in den Jahren 1917, 1924, 1929, 1955 und 1963 sehr warme Sommer, während den Kältewintern 1940, 1942, 1970, 1996 und 2003 kalte Sommer folgten. Häufiger allerdings war es nach einem sehr kalten Januar auch im Februar kalt. Seit 1892 habe es 28 sehr kalte Januarmonate gegeben, denen in 19 Fällen ein kalter Februar folgte. Nur in neun Fällen wurde es im Februar zu warm. Hoffen wir also auf einen heiß verdienten Sommer!


Bild: HTK/Illustration/Timothy Klofski

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“Stop talking, start planting!” Felix Finkbeiner & Giselle Bündchen

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Fotos von links nach rechst; Prinz Albert von Monaco II, Wei Wei (Chinesischer Popstar), Regine Schwan, Peter Maffay & Hans Küng

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Als Ziel hat sich Felix Finkbeiner den 31. Dezember 2009 gesetzt. Auf seiner Homepage stehen heute die folgenden Zahlen: gepflanzte Bäume 680.146, versprochene Bäume 1.189.220. Er hat es geschafft. Sie müssen nun nur noch alle in die Erde. “Plant-for-the-Planet” heißt die Organisation, in der die Kinder auf der ganzen Welt Bäume pflanzen als Zeichen der Klima-Gerechtigkeit. Derzeit 132 Kinder aus 56 Nationen verpflichten sich, eine Million Bäume in ihren Ländern zu pflanzen. Sie wollen damit nicht nur versuchen, ihre Zukunft zu retten: sie versuchen, alle zusammen, die Welt zu retten. Die Idee kommt Felix im Jahr 2007, als er ein Referat über die globale Erwärmung hält. Schon bald beginnt er, seine Idee den Erwachsenen mitzuteilen. Nun passiert etwas, war nur mit einem winzigen Teil aller Ideen geschieht: sie wird verwirklicht. Sie wird von den Erwachsenen Lehrerin, Eltern, Freunde - nicht als Spinnerei abgeDie Idee wird von den Erwachsenen tan, sondern sie fällt auf nicht als Spinnerei abgetan fruchtbaren Boden. Zuerst einmal im Kopf von Felix’ Lehrerin. Die erzählt den Kollegen, vor allem der Schuldirektorin, davon. Die Direktorin schickt Felix in andere

ew York, Felix Finkbeiner nimmt an einem Klimagipfel teil, der 24 Stunden vor einer Vollversammlung der Vereinten Nationen stattfindet. “Eine Kollegin aus Indien hat dort gesprochen”, erzählt Felix. Die Kollegin ist dreizehn Jahre alt. Er selbst hält eine Pressekonferenz. Seine Referate schließt er mit dem Aufruf: “Wir Kinder sollten in jedem Land der Erde eine Million Bäume pflanzen.”


Schulen, wo er über seine Idee berichten darf. Nochmal zwei Monate nach seinem Referat wird an seiner Schule, der Munich International School in Starnberg, die erste offizielle Baumpflanzaktion veranstaltet. Im Radio und in der Zeitung wird darüber berichtet, Felix gibt erste Interviews. Schon kurze Zeit später werden auch an anderen Schulen Bäume gepflanzt. Kinder engagieren sich für das Weltklima, während die Erwachsenen nur darüber reden: Das trifft ganz offensichtlich den Nerv der Zeit. Seitdem hat “Plant-for-the-Planet” eine rasante Entwicklung durchlaufen. Die ersten Infos werden verbreitet, der erste Flyer gedruckt. Der erste Sponsor wird ebenfalls gewonnen: der Autohersteller Toyota engagiert sich für die Organisation. Eine größere Rede hält Felix dann im November 2007 vor dem Rotary Club in Weilheim.

Seit er 2007 als 9jähriger seine Umweltschutzorganisation gegründet hat, ist er viel herumgekommen: New York, Korea, Norwegen, Schweden, Österreich, Italien & Schweiz

Felix mit Kofi Annan

“Let’s plant a million trees in every country of the world!” Die Bilanz bis zum Frühjahr 2008: 50.000 Bäume. Seitdem hat sich diese Zahl mehr als verzehnfacht: In über 300 deutschen Schulen wird eine halbe Million Bäume gepflanzt. Eine zweite halbe Million ist von den vielen Spendern versprochen worden. Damit hat Felix Finkbeiner sein erklärtes Ziel zunächst einmal erreicht. Bis zum Ende des Jahres 2009 sollte die Million schließlich geschafft sein.

“Stop talking! Start planting!” - so heißt die Devise.

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