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Die Online-Sch端lerzeitung des Humboldt-Gymnasiums Karlsruhe

Eine Auswahl der Artikel


Leichtathletik- Schülermeisterschaften Author: Nele Andresen Am 2.2.2011 waren die Leichtathletik-Meisterschaften in der Europahalle. Die Lehrer Herr Stolz und Herr Dorsch haben uns begleitet und gemanagt. 59 Schulen mit rund 1.100 Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben an diesem besonderen Tag mitgemacht. Für die Jahrgänge 02,01,00,99 und 98 wurden verschiedene Disziplinen angeboten, wie zum Beispiel 50m, Weitsprung oder für Mädchen 600m- und für Jungs 800m-Lauf. Es erfolgte eine Schul- als auch eine Einzelwertung, wo sich unsere Schule leider nicht unter die ersten drei Plätze platzierte. Hoffentlich kommen wir das nächste Jahr unter die ersten drei. Die erfolgreichsten Schulmannschaften in den vier Schulartgruppen erhielten in einer gesonderten Feierstunde den begehrten Wanderpokal, einen Erinnerungspokal sowie einen Geldpreis. Ebenfalls geehrt wurden die punktbesten Schülerinnen und Schüler aus jedem Jahrgang. Sie durften attraktive Sachpreise mit nach Hause nehmen. Es war ein besonderes Highlight, dass die besten acht 50m-Läufer/innen an einem Einlagelauf beim Internationalen BW-Bank-Meeting in der Europahalle Karlsruhe starten durften und am 13. Februar so noch einmal ihr Können zeigen durften. Wie oben schon erwähnt sind wir nicht bei den ersten drei, aber so schlecht waren wir auch nicht, denn unten sind noch die Ergebnislisten, wo unsere besten Läufer und Läuferinnen mit markiert sind. Weitere Informationen unter: www.sparkasse-ka.de


Hollywoodautoren?- Die gibt’s! Author: Christin Gündel Es gibt sehr viele Bücher über Stars, aber dass die Stars selbst mal Bücher schreiben, das hätte man nie gedacht. Und hätten Sie da an Hilary Duff, Lauren Conrad oder Justin Bieber gedacht? Bestimmt nicht! Aber diese Sternchen haben wirklich einen weiteren Schritt in die VerkaufsBranchen gewagt, haben sich an ihren Laptop gesetzt und geschrieben. Kaum zu glauben aber wahr! Hilary Duff schrieb noch vor ihrer Hochzeit das erste Buch ihrer Reihe „Elixir“. In diesem Buch geht es nicht um das wundervolle Leben als Disney-Hit, sondern es handelt von Clea Raymond, einer jungen Fotografin, die plötzlich auf all ihren Fotos, seit sie klein ist, einen wunderschönen Mann findet. Das komische dabei ist, dass der Mann auf allen Fotos gleich aussieht – er ist nicht gealtert. Wie kann er auf allen Fotos sein und die wichtiger Frage ist: Warum hat er sich nicht verändert? Lauren Conrad hatte noch vor Hilary Duff die Idee, eine Buchreihe zu entwickeln: „L.A. Candy“. Bei ihr geht es um die 19-jährige Jane Roberts, die mit ihrer besten Freundin nach Los Angeles zieht, um ihre ersten Schritte ins Berufsleben zu wagen. Wie es der Zufall will, wird sie in ihren ersten Tagen in LA von einem wichtigen Produzenten entdeckt, der mit ihr und ihrer Freundin eine Reality Serie starten will. Dadurch dass Lauren Conrad genau diese Erfahrungen gemacht hat, lässt sie uns dadurch auch ein bisschen in ihr The-Hills-Leben blicken. Doch Lauren Conrad hat nicht nur über die berühmte Jane geschrieben: Auch ihrem Lieblingsthema hat sie ein Buch gewidmet: „Style“. In diesem Buch schreibt sie über alles, was man über Mode und Stil wissen muss. Auch eine von Laurens besten Freundinnen hatte den Mumm an einem Buch zu arbeiten: Whitney Port aus THE HILLS und THE CITY schrieb „True Whit“, ein Buch über ihr Leben, Schönheit und Spaß. So ähnlich wie „Style“ hat es auch ein paar Tipps und Tricks intus. Und dass dieser junge Mann ein Buch schreiben würde, hätte wohl niemand gedacht: Justin Bieber hat in seinem jungen Alter schon ein Buch herausgebracht: „Erst der Anfang – Mein Leben“. Dem Titel zufolge ist es ein Buch über seine Erfolgsgeschichte – von ihm selbst erzählt und mit allen Höhen und Tiefen. Ein weiteres Mittel gegen Bieber-Fieber! Eine weitere Freundin von Lauren Conrad, die ebenfalls aus THE HILLS bekannt ist (werden eigentlich alle Realitys Stars nach ihrer Soap zu Autoren?!), schließt sich ebenfalls den eifrigen Hollywood-Autoren an: Lo Bosworth schrieb "The Low Down". In ihrem Buch geht es ebenfalls über ihr Leben und ihre Erfahrungen und man bekommt T ipps im Bezug auf die Liebe und zum Daten.


"Black Swan" - Das andere Ballett Author: Ekaterina Ilina Disziplin – mit einem Wort lässt sich das Lebensmotto der New Yorker Ballett Solistin Nina Sayers beschreiben. Ihr ganzes Dasein widmet sie auf perfektionistische Weise dem Tanz, lebt unter der Obhut ihrer Mutter in einer für die meisten unbekannten Welt. Ihr Tag beginnt mit einer Blutorange und Dehnübungen und endet mit Tschaikowskis Melodie aus einer Musikschatulle. Als sie dann die Rolle der Schwanenkönigin in einer Interpretation des Schwanensee-Balletts erhält, geht scheinbar ein Traum in Erfüllung. Doch fühlt sie sich von Anfang an bedroht. Denn sie muss nicht nur den schönen und grazilen weißen Schwan, sondern auch den lasziven und impulsiven Gegenpart spielen, den schwarzen Schwan. Für diese Figur muss Nina ihr steifes Beharren auf Perfektion zurückstellen und sich wandeln, vom netten Mädchen zur Femme fatale. Diese Wandlung fällt ihr unsagbar schwer und sie fürchtet ihre Rolle zu verlieren, doch ihr Ehrgeiz und der Druck führen sie auf Wege des Exzesses, des Sex und einer mit dem Näherkommen der Premiere zunehmenden Paranoia. Der Film „Black Swan“ ist kein konventioneller Hollywoodstreifen. Obwohl der Plot denkbar einfach ist, spielt sich die Geschichte auf verschiedenen Ebenen ab. Nina ist keine Figur, mit der man sich leicht identifizieren kann. Sie erscheint anfangs fast eindimensional, wie ein Klischee, doch im Laufe der Zeit werden ihre Handlungen zunehmend irrational und unvorhersehbar, sodass dem Zuschauer keine Möglichkeit bleibt sich in sie hineinzuversetzen. Ihr Familienleben mit der klammernden und bestimmenden Mutter, das Ballett-Theater, in dem sie unter Gleichgesinnten trotzdem allein zu sein scheint, ihr Verhältnis zum Direktor Thomas und zur neuen Solistin Lily und letztlich ihre eigene Wahrnehmung, an der sie zu zweifeln beginnt, als ihre Einbildung ihr immer schrecklichere Szenarien vorgaukelt. Bis zum Ende kann man nicht vorhersagen, was passieren wird, und als die finale Szene auf die Bühne kommt, wird dem Zuschauer ein letztes Mal bewiesen, dass niemand versuchen wird, ihn über die Geschehnisse aufzuklären. Selbst das offene Ende kann man nicht eindeutig als solches festlegen. Eindeutig sehenswert ist „Black Swan“ – nicht nur für Ballett-Liebhaber. Der unterschwellige Schrecken, die kurzen Momente der Angst und des Wahnsinns, die Wandlung zum schwarzen Schwan, all dies erfordert starke Nerven. Doch nicht nur der Grusel bleibt, die Atmosphäre der Bühne, des Tanzes, auch die wilde Verwandlung des netten Mädchens schlagen bis zum Ende des Films in den Bann. Nicht umsonst ist der Film bereits für fünf Oscars nominiert.


Facebook - Nein, Danke... Author: Jasmin Reichert Ich bin nicht in Facebook und ich werde da auch nicht rein gehen, auch wenn mich jeder versucht zu überreden! Man denkt jetzt bestimmt, ich sei ein Freak oder jemand, der sich nicht anpassen will und gegen alles, was neu ist, wettert. Aber das bin ich nicht, ich bin über E-Mail, ICQ, SVZ und Handy zu erreichen. Warum sollte ich dann in weiteres Onlineportal gehen? Facebook schreckt mich ab, vor allem aufgrund der Tatsache, dass Mark Zuckerberg, der Gründer, offen zugibt, dass die persönlichen Daten der Nutzer jedem zur Verfügung stehen d.h. eigentlich dass er sie verkauft und Werbefirmen einen mit Werbung „belagern" können. Solch einen „Datenklau" möchte ich nicht unterstützen; zudem möchte ich nicht, dass meine Daten, egal welche, frei im Netz zu sehen sind. Was mich außerdem misstrauisch gemacht hat ist die Tatsache, dass einem bei dem Erstellen eines Accountes Menschen als Freunde vorgeschlagen werden, die man tatsächlich kennt. Wie dies sein kann, ist mir unbekannt, aber durch die neue Funktion, sich nun auch vom Handy aus bei Facebook einloggen zu können, kann Facebook, so die Firma, sich auch die Daten des Handys speichern und Nummern von anderen bestimmen. Meiner Meinung ist dies ein grober Verstoß der Persönlichkeitsrechte. Auch die Kündigung eines Facebookaccuonts ist ein kontroverses Thema, da die Daten nicht ganz gelöscht werden. Sie werden nur von der Plattform entfernt, kopierte Daten sind weiterhin im Netz zu „bestaunen". So könnte es sein, dass der zukünftige Arbeitergeber, auch wenn es verboten ist, sich persönliche Daten ansieht und die Fotos der letzten Partys unangemessen findet. Dann ist diese Stelle in weite Ferne gerückt, nur weil man sich selbst im Internet preisgibt oder die Freunde einen verlinken. Diese Präsentation der eigenen Person ist für mich ein weiteres Contraargument. Ich muss mich selbst nicht der Welt präsentieren und damit allen meinen Freunden oder mehr Leuten zeigen oder sagen, was ich gerade fühle oder denke. Wo bleibt noch die Privatsphäre? Die kann nämlich nicht nur von Arbeitgebern ausspioniert werden, sondern auch von anderen, die nichts Gutes im Sinn haben. Jeder bekommt Nachrichten von anderen, was diese gerade tun, aber wirklich interessieren tut es sie nicht, wie der Fall zeigt, bei dem eine Frau angekündigt hat, Selbstmord zu begehen. Niemand hat ihr geholfen, wobei es doch viele wussten. Das zeigt, dass Verbreitung solcher Nachrichten nicht sehr sinnvoll ist. Mir ist wichtiger, weniger, aber dafür gute Freunde zu haben als 1000 „Freunde", die ich vielleicht nur einmal gesehen habe und sie auch nie wieder sehen werde. Im Laufe der Jahre ist der persönliche Kontakt weiter in den Hintergrund gerückt und es gibt immer mehr „Internetbekanntschaften" als noch vor fünf Jahren. Der Briefkontakt wird sogar von der Jugend oft abgelehnt: Es sei altmodisch und viel zu langsam. Dabei ist Briefkontakt viel persönlicher und zeigt mehr von der eigenen Persönlichkeit, als ein Internetprofil, auf dem alles stehen kann. Wenn man nicht gefunden werden will und es nur für seine echte Freunde nutzt, die wissen, wer man ist, dann ist es zum Austausch von Nachrichten sicher gut, aber es kann sehr schnell zur Sucht werden. In einigen „Aussteiger"- Berichten ist davon zu lesen, auch wie oft und wie lange sie jeden Tag in Facebook waren... Ihr Resultat: Wäre ich nicht so lange in Facebook gewesen, hätte ich viel sinnvollere Sachen machen können und das Leben wirklich gelebt und nicht in einer virtuellen Welt. Sinnvollere Sachen wären zum Beispiel: sich mit realen Freunden zum Eisessen treffen oder Sport mit anderen treiben. Im letzten Monat hatte Facebook mehr als 500 Millionen Mitglieder und täglich werden es mehr. Mehr und mehr Menschen möchten sich mit teilen und die unterschiedlichen Möglichkeiten (Apps etc.) nutzen. Sie meinen, dass sie beitreten müssten, denn ihre Freunde sind auch dabei. Es ist also ein Gruppenzwang, der immer stärker wird und bei dem ich nicht mitmachen möchte. Insgesamt sehen ich nicht ein, den Überblick über meine Freunde zu verlieren und im Netz verewigt zu sein, aber wer es will, der soll es machen, doch: sollte euch dieser Artikel nachdenklich gemacht haben, dann geht mal auf http://www.ausgestiegen.com/. Dort erfahrt ihr, wie ihr aus diversen Netzwerken „aussteigen" und euch wertvolle Tipps holen könnt.


Facebook- Ja, bitte... Author: Alisa Trojansky Oft haben wir es von den facebook-Gegnern gesagt bekommen: Es scheint sozusagen die stereotype Floskel des 21. Jahrhunderts zu sein, die uns ein schlechtes Gewissen einreden möchte: facebook ist böse! facebook klaut deine Daten und verkauft sie weiter! facebook ist dabei, die Welt unter seine furchtbare Weltherrschaft zu bringen! Abgehalten haben diese Sätze nur wenige, eines von bereits heute 500 Millionen Mitgliedern zu werden. Auch am Humboldt-Gymnasium ist der Anteil der facebook-Nutzer exorbitant gestiegen, vor allem bei den Zehnt- bis Dreizehntklässlern. Zunächst einmal: Es stimmt und ist belegt, dass facebook alle auf der Plattform veröffentlichten Daten an dritte weitergibt oder weitergeben kann. Jedem Nutzer muss es auffallen, dass die geschaltete Werbung in der rechten Spalte seinen Bedürfnissen und Interessen angepasst wurde. Anwendungen sorgen dafür, dass Name, Email, Freunde und Interessen sogar ganz ohne Eingriff der Plattform nach außen dringen. Sogar Klagen laufen schon gegen das Datennetzwerk. Aber mal ehrlich- schockt uns das wirklich noch? Täglich geben wir unsere ganz persönlichen Daten weiter. Wir melden uns bei Bonusprogrammen wie Payback, Deutschlandcard und unzähligen anderen an und nehmen gerne hin, dass wir im Gegenzug für den 2,00 €- Sparcoupon monatlich Werbung zugeschickt bekommen. Wir nehmen bei Gewinnspielen teil, machen bei Befragungen mit und einige von uns zögern sogar nicht einmal, ihr Privatleben in der Fernsehwelt zu offenbaren und dafür sogar eine Bloßstellung von Dieter Bohlen in Kauf zu nehmen. Sogar der Staat speichert unsere Daten. Macht da facebook wirklich noch den großen Unterschied? Sich der Nutzung der eigenen Daten zu widersetzen kommt heute, sehr zugespitzt formuliert, ungefähr einem Einsiedlerleben in einer Hütte im Wald gleich. Aber diese Nutzung muss doch nicht gleich der Beginn des gläsernen Bürgers sein, der von allen Seiten à la Stasi 2.0 überwacht wird und keine Freiheiten mehr hat. Schließlich ist die Transparenz des Internets doch zunächst einmal eine gute Sache. Sie ermöglicht Menschen aus der ganzen Welt, die Informationen zu bekommen, die sie sich wünschen, sei es in den Bereichen Politik, Sport oder Wetter. Das mit dieser unglaublichen Entwicklung, die ja eigentlich als gemeinnützig und vollkommen kostenlos konzipiert war, auch kommerzielle Interessen auf den Plan gerufen werden, ist nicht weiter verwunderlich. Irgendwie leuchtet es schon ein, dass facebook eine Gegenleistung verlangt, wenn es uns die Möglichkeit bietet, uns zu vernetzen. Nicht zuletzt deshalb, weil auch die Kosten z.B. der Instandhaltung und Kontrolle der Seite irgendwie gedeckt werden müssen. Kontrolle ist das Stichwort: Wer facebook beitritt, weiß, worauf er sich einlässt: Er weiß, dass es sich eigentlich um ein Tauschgeschäft handelt. Das hat mit Überwachung aber unter diesen Umständen eigentlich kaum etwas zu tun. Aber was ist denn das jetzt eigentlich, das facebook uns dafür bietet, dass wir ihm bereitwillig unsere Infos zur Verfügung stellen: Stellen wir uns mal einen typischen facebook-Besuch vor: Ok, wir können Kontakt mit Personen aus der ganzen Welt halten. Deshalb entscheiden wir uns, der flüchtigen Urlaubsbekanntschaft von vor zwei Jahren in Spanien mal wieder eine PN zu schreiben. Wir erfahren, dass unsere Tanzlehrerin einen neuen Freund hat. Und wenn sie das nun zum zwanzigsten Mal postet, dann kommt sie eben aus der Neuigkeiten-Seite raus. Wenn etwas Außergewöhnliches passiert, das man am liebsten der ganzen Welt erzählen möchte: Auf facebook erfährt es jeder. Man bekommt eine Einladung zum Geburtstag: Zum Glück gibt es facebook, das mich sogar daran erinnert, dass ich der Person mal gratulieren könnte: Wie habe ich das eigentlich früher auf die Reihe bekommen? Zu guter Letzt vielleicht noch eine Runde „Robot Unicorn“, um den High Score zu knacken, den der beste Freund vor zwanzig Minuten aufgestellt hat. Dann noch ein „Keksherz“ für die kleine Cousine und ein kurzer Chat mit der Liebsten - und dann ausloggen


und zurück ins richtige Leben: Aber vorher noch, ganz wichtig: Danke, facebook! Schön, dass es dich gibt! Ganz zum Schluss nun noch ein paar Tipps für Ängstliche, um sich und die eigenen Daten (so gut es geht) zu schützen: • Nicht die eigene, „richtige“ Emailadresse angeben, sondern sich eine Facebook-Face-Adresse anlegen • Sich, wenn es einen gibt, unter seinem Spitznamen und abgekürztem Nachnamen registrieren. Das schützt vor spionierenden potenziellen Arbeitgebern, Lehrern und wer dich vielleicht sonst noch finden will • Auf keinen Fall den „Freundefinder“ benutzen. Mit diesem Instrument erlaubst du Facebook, auf alle in deinem Mailprogramm gespeicherten E-Mailadressen zuzugreifen. • Keine Hobbys, „Gefällt mir“, Lieblingsseiten und Ähnliches angeben • Unter „Einstellungen“ kann man zahlreiche Schutzmaßnahmen für die Privatsphäre einstellen. Diese schützen dich allerdings nur vor dem Zugriff auf deinen Daten durch andere Nutzer, nicht vor dem durch Facebook. Du kannst zum Beispiel bestimmen, dass du in der Suchfunktion nicht gefunden werden kannst.


Was ist Glück? Author: Daniel Kraut In einem Buch, das ich einmal gelesen habe, ordnet ein König an, ein Wörterbuch mit allen Wörtern der Sprache des Landes und jeweils einer Begriffsdefinition zu erstellen. Das Vorhaben geht gut, bis zum Buchstaben K und dem Begriff "köstlich". Man kann sich auf keine Begriffsdefinition einigen, es kommt im Streit über die Definition sogar zum Krieg im Land. Für jeden ist eben etwas anderes "köstlich". Ein Ritter, der daraufhin ausgeschickt wird einen weisen Mann um Rat zu fragen, erhält zwar von diesem keine Antwort, trifft aber auf seiner Reise einen Weggefährten, mit dem zusammen er nach einem gemeinsamen Erlebnis die Definition aufstellt, dass es köstlich sei, "in einem Garten mit einem Fremden an einem Sommerabend einen frischgepflückten Apfel zu essen". Diese Definition wird von jedem akzeptiert und alle können nunmehr ohne Krieg bis an ihr Lebensende leben. In der Geschichte könnte man "köstlich" auch durch "Glück" ersetzen ohne substantiell etwas an ihr zu verändern. Denn obwohl die Frage nach dem Glück in der Philosophie wohl so alt ist wie die Philosophie selbst, ist es doch niemandem je gelungen eine für jeden gültige oder auch nur von jedem akzeptierte Definition von "Glück" zu finden. Gerade in unserer Zeit hat die Frage nach Glück, ja sogar die Frage nach der Gültigkeit und Definierbarkeit dieses Begriffs mehr denn je an Brisanz gewonnen. Denn das, was lange Zeit von einer breiten Masse als Weg zum Glück angesehen wurde, wie die Erringung von Wohlstand und Ansehen, hat sich zunehmend als untauglich für diesen Zweck erwiesen. "Jeder ist seines Glückes Schmied" als Leitmotiv des Materialismus gilt nicht mehr. Im Gegenteil: Dass Glück nicht mehr in materiellen Gütern zu suchen ist, ist als Einstellung sogar im Mainstream angekommen. Nur: Die Umsetzung dieser Erkenntnis ist schwieriger als angenommen. Denn oft genug steht sich das Individuum bei der Suche nach dem persönlichen Glück als größtes Hindernis selbst im Weg. Jedem ist wohl die Geschichte von dem alten Fischer und dem Touristen bekannt: Der Tourist stört sich am Nichtstun des Fischers, er erklärt ihm also, um wie viel effektiver die mit Nichtstun verschwendete Zeit doch anderweitig zu nutzen wäre. Der Fischer erhält auf die Gegenfrage nach dem Sinn dieser Anstrengungen allerdings nur zur Antwort, dass er es sich nach genügend Arbeit ja leisten könne sich auszuruhen. Erst dann geht dem Touristen die Sinnlosigkeit seiner Argumentation auf. Anstatt das unmittelabre Glück in den einfachen Dingen des Lebens zu suchen, wird durch lebenslange harte Arbeit auf ein größeres, angeblich höheres Glück abgezielt. Wenn nun einem Individuum im Laufe der Zeit klar wird, dass dieses Ziel nie erreicht werden kann, versucht es "nebenher" Glück in den Ersatzbefriedigungen unserer Zeit zu finden. So kommt es zu Individuen, die sich zum Beispiel über ihren Konsum definieren. Statt das Glück in einem "Flow", einer Aneinanderreihung von Glücksmomenten, zu suchen, wird das Glück in einem Konsumrausch, einer Aneinanderreihung von Konsummomenten, gesucht. Irgendwann wird den meisten Individuen auch die Sinnlosigkeit dieses Versuchs klar, die Folgen reichen von Austiegstendenzen bis hin zu schwersten Depressionen, allgemein gesprochen Unzufriedenheit, die sich in Gegenbewegungen äußert. Es gilt also vielleicht den Glücksbegriff der Allgemeinheit aufzugeben, um sein wahres Glück finden zu können.


Selbst in Deutschland : Todesfälle wegen der Pille ! Author: SINS Die Diskussion ist schon alt . Bereits 1995 veröffentlichte der Focus einen ausführlichen Bericht über die "Risiko-Pillen". Mit einem Todesfall im September diesen Jahres und dem am 19.10. ausgestrahlten kritischen Beitrag des ZDF-Magazins WISO entflammt eine neue Welle der Unsicherheit. WISO zeigte unter anderem Kurzinterviews mit jungen Frauen , die mit den Folgen des erhöhten Thrombose-Risikos der Pillen der sog. dritten bzw. vierten Generation leben müssen. Eine von ihnen ist seit ihrer Lungenembolie an den Rollstuhl gefesselt und es wurde ihr schriftlich bestätigt, dass ihre Krankheit auf die Einnahme einer der neueren Pillen zurückzuführen ist. Diese Bestätigung von Seiten der Ärzte ist erstaunlich, da bis heute keine Studienergebnisse offiziell für hundertprozentig richtig befunden werden. Nach dem Durchlesen der Packungsbeilage der Pille sind viele junge Frauen geschockt, jedoch heißt es von Seiten der Gynäkologen, dass man sich nicht den Kopf darüber zerbrechen solle, da die aufgeführten Nebenwirkungen nur in äußerst seltenen Fällen auftreten würden. Die gefährlichsten Pillen stammen alle von einer Firma... Besonders die Pillen der neueren Generationen bringen verglichen mit älteren Pillensorten eine deutlich höhere Gefahr mit sich, an Thrombose zu erkranken . Hauptsächlich übergewichtigen Frauen und Raucherinnen wird von Pillen der dritten bzw. vierten Generation abgeraten. Diese sind beispielsweise Yaz, Petibelle und Aida der Firma Bayer bzw. ihrer Tochtergesellschaft Jenapharm. Sie wurden ursprünglich entwickelt, um verträglicher als ihre Vorgänger zu sein, doch durch Wirkstoffe wie z.B. Drospirenon sind sie noch bedenklicher. Wird die Produktion eingestellt? In Großbritannien und Norwegen werden Pillen der dritten Generation bereits nicht mehr hergestellt. In Deutschland ist man sich trotz bekannter Todesfälle nicht einig, ob man die Produktion einstellen soll. Dazu tragen unter anderem die sich differenzierenden Ergebnisse der Studien bei. In der Schweiz werden auch immer mehr Stimmen laut, man solle die Herstellung der neueren Pillen juristisch unterbinden - und zwar aufgrund der Tatsache, dass das Land im internationalen Vergleich eine der höchsten Quoten an Sterbe- und Krankheitsfällen aufgrund der kritischen Wirkstoffe aufweist. Ob die Schweiz und Deutschland mit Norwegen und Großbritannien mitziehen, wird die Zukunft zeigen. Wer sich bereits jetzt informieren möchte oder Gesprächsbedarf verspürt, sollte sich - sei es im Internet oder bei einem Gynäkologen - erkundigen. Quellen : www.pressemitteilungen-online.de www.focus.de


Wenn ihr mehr Artikel lesen wollt, dann geht auf:

www.sins-humboldt.de


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