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2010 Februar März

- 7 Wochen ohne - Weltgebetstag - Kirchenmusik - Glaubenskurs - Ăśk. Kirchentag - Treff im Dom - DomGalerie - Termine Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! (Johannes 14,1)


Aktuelles

Passionsandachten

2010 Am Aschermittwoch, 17. Februar 2010 laden wir abends um 18 Uhr sehr herzlich zur 1. Passionsandacht ein. In den folgenden Wochen der Passionszeit finden die Andachten immer Mittwochnachmittag um 16 Uhr im Gemeindraum im Dom statt. Mit fortlaufenden Lesungen aus der Passionsgeschichte im Lukasevangelium laden wir ein, sich in der vorösterlichen Zeit auf Jesus Leiden und Sterben zu besinnen und so auf das Fest der Auferstehung vorzubereiten.

Aschermittwoch, 17.2.10 – 18 Uhr Pfr. Hemmerling Mi., 24.2.10 – 16 Uhr Pfr. Haupt Mi., 3.3.10 – 16 Uhr Sup. Schürer–Behrmann Mi., 10.3.10 – 16 Uhr Pfr. Hemmerling Mi., 17.3.10 – 16 Uhr Pfr. Haupt Mi., 24.3.10 – 16 Uhr Sup. Schürer–Behrmann

Die Geschichte 1983 beschloss eine Gruppe von Journalisten und Theologen sieben Wochen lang, von Aschermittwoch bis Ostern, zu fasten. Es ging ihnen allerdings mehr darum, einen persönlichen, spirituellen Mehrwert zu erreichen, als nur einige Wochen dem Konsum abzuschwören. Das Fasten sollte mehr als nur zum Verzicht auffordern. In der christlichen Tradition bedeutet die Fastenzeit vor allem eine Zeit der Besinnung. So belebte die Gruppe der Initiatoren einen alten Brauch mit neuer Kraft. Die ersten Teilnehmer der „7 Wochen Ohne“-Aktionen wurden von einer Sehnsucht nach Änderung des Lebensstils gepackt. Sie halfen mit, die Idee im Lauf der Zeit bundesweit zu verbreiten. Seit vielen Jahren gibt es inzwischen mehr als zwei Millionen Menschen, die jährlich bei unserer Fastenaktion mitmachen. In diesem Jahr lädt „7 Wochen Ohne“ nun zum 27. Mal ein, die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag bewusst zu erleben und zu gestalten.

Die andere Skizze von mir

Fasten kann ein jährlicher kleiner Entwurf sein: Was wäre wenn? Was wäre, wenn ich nicht jeden Abend auf dem Sofa zu bewegten Bildern einschlafen würde, wenn ich jeden Tag eine neue Begegnung wagen würde, wenn ich vorwärts schauen würde, statt zurück? Die Skizze eines anderen Alltags, der Blick in eine andere Richtung, eine Perspektivverschiebung. Fasten kann bedeuten, Gott gegenüber eine fragende Haltung einzunehmen und zu hören, was er zu sagen hat. So liegt im Verzicht während der Fastenzeit die Erinnerung daran, dass wir es nicht immer allein und selber am besten wissen, was gut für uns ist. Probehalber etwas anders zu machen – auch wenn es schwer fällt – kann die Entdeckung mit sich bringen, dass es anders besser sein könnte. Eine Weile das zu vermeiden, womit wir sonst viel Zeit verbringen und uns besonders im Wege stehen, setzt Kräfte frei und verleiht Flügel. ???? Weiter Horizont Manchmal ist es nur ein kleiner Schritt zur Seite und es zeigt sich auf einmal etwas Anderes, Unerwartetes, lange Übersehenes. Wenn das gelingt, dann lassen wir bekanntes und umrissenes Gelände hinter uns und fasten auf einen ständig weiter werdenden Horizont hin. Wenn es gelingt, dann finden wir danach den Weg in die Gewohnheit gar nicht wieder zurück – und gehen einen neuen. Bearbeitet nach www.7-wochen-ohne.de von M. Haupt

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Andacht

Gott liebt diese Welt, und wir sind sein eigen. Wohin er uns stellt, sollen wir es zeigen: Gott liebt diese Welt! Wohin stellt uns Gott, wohin stellt er mich? Gibt es Not leidende und arme Menschen, die meiner Hilfe bedürfen? Kann ich direkt in der Nachbarschaft helfen oder durch Spenden Not in dieser einen Welt lindern? Gott liebt diese Welt. Ihre Dunkelheiten hat er selbst erhellt: im Zenit der Zeiten kam sein Sohn zur Welt! Noch ist die Erinnerung an das Weihnachtsfest da und erhellt und führt unsere Wege durch das fortschreitende Jahr. Wir merken aber, dass uns alte Gewohnheiten nicht loslassen und so manche neuen Pläne nicht gelingen. Gott liebt diese Welt. Durch des Sohnes Sterben hat er uns bestellt zu des Reiches Erben. Gott erneut die Welt. Gott ist es, der die Erneuerung schafft, der uns auf dem Weg durch die vor uns liegende Passionszeit seine Möglichkeit anbietet, sein Reich zu erkennen und danach unser Leben auszurichten. Mit diesen ausgewählten Strophen aus einem Lied von Walter Schulz, das Sie im Gesangbuch unter der Nummer 409 finden, möchte ich uns allen Mut machen, die Arbeit in der Gemeinde, am Arbeitsplatz und zu Hause mit Freude weiterzuführen. Die Pflicht, unsere Hand den Armen zu öffnen, wie es Mose damals sagte, werden wir gerne erfüllen, denn wir haben eine Quelle, aus der wir schöpfen können: Gott liebt diese Welt! von Cornelia Popp

Die Armen werden niemals ganz aus deinem Land verschwinden. Darum mache ich dir zur Pflicht: Du sollst deinem Not leidenden und armen Bruder, der in deinem Land lebt, deine Hand öffnen. (Deuteronomium 15,11)

Monatsspruch Februar 2010

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Dom - Veranstaltungen

Gemeindeveranstaltungen der St. Marien-Domgemeinde

Bibelgespräche Bibelgespräche über wenig bekannte Texte Die nächsten Nachmittage finden statt: am 05. + 26. Februar und am 26. März jeweils im Lesecafé um 14.30 Uhr. Herzliche Einladung! Gerda Kuhn

Morgengebet

Friedensgebet

Bibelgespräch

Montag - Freitag 08:30 Uhr Alte Sakristei - Dom

erster Mo./Monat 19:00 Uhr Alte Sakristei - Dom

05.02./26.02./26.03. 14:30 Uhr Lesecafe/Domhaus

Seniorenbegegnung

60plus Frühstück

Seniorenkreis

dienstags 14:30 Uhr Lesecafe/DomHaus

17.02./23.03 10:00 Uhr, Lesecafe

wird verabredet 15:00 Uhr Spreepark

Literaturkreis

Hauskreis

Gesprächskreis

12.02./26.02./19.03. 20:00 Uhr Fr.-Engels-Str. 23

dienstags 20:00 Uhr (03361-376539)

19.02./26.03. 20:00 Uhr Dombibliothek

Dombetreuer

Domführer

24.02. 15:00 Uhr Gemeinderaum

18.03. 18:00 Uhr Dom-Bibliothek

Geburtstagsgruppe

Domsingstunden Aussiedlerchor 11.02./04.03./01.04. 16:00 Uhr Gemeinderaum

mittwochs 09:30 Uhr Beethovenstr. 13a

Junge Gemeinde

Förderkreis DomGalerie

Di.+Do. 18:30 Uhr Jugendraum

wird verabredet Lesecafe

Eltern-Kind Treff

Meditation

zur Zeit nicht

jeden 1.+3. Do. im Mo. 19:30 Uhr/ G. Gesche Petruszimmer/Dom

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26.02. - 10 Uhr Dom-Bibliothek

Aussiedlergespräche donnerst. 13:30 Uhr Beethovenstr. 13a

Ausstellung DomGalerie Donnerstag Sonntag 14-16 Uhr Spiegel der Seele Bilder & Keramik


Treff im Dom

Dom - Veranstaltungen

Dienstag, 9. Februar 19.00 Uhr Kamerun Frauen aus diesem Land mitten in Afrika haben den diesjährigen Weltgebetstag vorbereitet. Beim Treff im Dom – Abend werden wir nicht nur über das Land und seine Bevölkerung etwas erfahren, sondern laden ein, mit Menschen aus Kamerun ins Gespräch zu kommen, die hier bei uns in Fürstenwalde leben.

Dienstag, 9. März 19.00 Uhr Chopin - Abend Frédéric François Chopin (polnisch Fryderyk Franciszek Szopen) wurde vor 200 Jahren geboren. (* 22. Februar oder 1. März 1810 in Zelazowa Wola; † 17. Oktober 1849 in Paris) Er ist einer der einflussreichsten und beliebtesten Klavierkomponisten des neunzehnten Jahrhunderts und gilt als bedeutendste Persönlichkeit in der Musikgeschichte Polens. Winfried Nowak wird nicht nur über Leben und Werk dieses polnischen Komponisten, Pianisten und Pädagogen erzählen, sondern ebenso seine Musik am Flügel erklingen lassen.

FamilienRüstzeit Am Wochenende vom 11. - 13. Juni 2010 planen wir eine Familienrüstzeit. Wer sich dafür interessiert oder mitfahren möchte, kann sich gern telefonisch oder per Mail melden, um weitere Informationen zu erhalten (aktuelle Hinweise und Kontaktadressen auch auf unserer Internetseite www.kirche-fuerstenwalde.de ). Wir freuen uns, dieses Wochenende mit Ihnen gemeinsam gestalten zu können. Frank Schürer – Behrmann, Jörg und Conni Hemmerling

Dienstag, 13. April 19.00 Uhr Melanchthon Im Jahr 2010 gedenkt die ev. Kirche der 450. Wiederkehr des Todestags von Philipp Melanchthon. Der Reformator starb am 19. April 1560 in Wittenberg. Kirchenpräsident i.R. Helge Klassohn wird aus diesem Anlass sowohl an das Wirkens Melanchthons in der Reformationszeit erinnern, aber auch seine große Bedeutung bis unsere Zeit reflektieren. Gemeindeblatt der Evangelischen Kirche zu Fürstenwalde und Umgebung - Seite 5


Kirchenmusik Zum Mitmusizieren am St. Marien-Dom laden herzlich ein: SPATZENCHOR (ab 4 Jahren) Leitung: Cornelia Popp Do. 16:00 - 16:40 Uhr Chorsaal

KINDERCHOR (1. - 3. Schuljahr) Leitung: Cornelia Popp Do. 15:00 - 15:45 Uhr Chorsaal

KINDER - UND JUGENDKANTOREI (ab 4. Schuljahr) Leitung: Georg Popp Fr. 16:00 - 17:30 Uhr Chorsaal

MARIEN – ENSEMBLE Leitung: Georg Popp Projektweise nach Vereinbarung - Chorsaal

DOMKANTOREI Leitung: Georg Popp Do. 19:30 - 21:15 Uhr Chorsaal

POSAUNENCHOR (Anfängergruppe) Leitung: Thomas Postel Mi. 18:30 - 19:30 Uhr Chorsaal

POSAUNENCHOR (Großer Chor) Leitung: Georg Popp Mi. 19:45 - 21:00 Uhr Chorsaal Der Chorsaal (2. Etage) ist über die Außentreppe (Eisengitter am Turm – Nordseite) zu erreichen

Kirchenmusik im Dom Orgelmusik zur Markzeit

Passions-Musik

Die Reihe „Orgelmusik zur Marktzeit“ wird an den Freitagen 12. Februar (Martin Schulze, Otterndorf), 5. März (Georg Popp) und 9. April (Saiko Yoshida-Mengk, Berlin) fortgeführt. Beginn ist um 11.00 Uhr, Dauer ca. 30 Minuten. Für diese kurze Zeit ist der Dom leider nicht zu heizen, bitte warme Kleidung anziehen. Der Eintritt ist wie immer frei.

Wie in den vergangenen Jahren soll auch in diesem Jahr am Karfreitag, 2. April zur Todesstunde Jesu um 15.00 Uhr eine ganz schlichte Passions-Musik aufgeführt werden. Es erklingt die Lucas-Passion von Heinrich Schütz, ausgeführt von einem kleinen Chor unter Leitung von Georg Popp, der auch den Part des Evangelisten übernimmt. Die Worte Christi werden von Alexander Ergang gesungen.

Konzert für Klavier & Gesang Am Sonntag Okuli, 7. März, 17.00 Uhr findet im Domsaal ein Konzert für Klavier und Gesang im geheizten Domsaal statt. Cornelia und Georg Popp spielen zunächst von Johannes Brahms die Variationen op. 23 über ein Thema von Robert Schumann für Klavier zu vier Händen. Danach erklingt der Zyklus der „Biblischen Lieder“ op. 99 von Antonin Dvorak. Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei

Osterkonzert Am Ostersonntag, 4. April, 17.00 Uhr findet das traditionell festliche Osterkonzert statt. Festliche Orgelmusik und Chorwerke alter und neuer Meister werden von der Domkantorei Fürstenwalde unter Leitung von Georg Popp erklingen.

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Kirchenmusik Arbeit der Chorgruppen in der Kirche Trebus - 41. Chorfahrt - Osterkonzert -125 Jahre Domkantorei Alle Chorgruppen haben ihre Arbeit wieder fröhlich aufgenommen: Spatzen- und Kinderchor proben für Gottesdienste und Altensingen, die Kinder- und Jugendkantorei bereitet sich auf die 41. Chorfahrt intensiv vor, die Domkantorei studiert das Osterprogramm ein und beginnt mit den Proben für das Jubiläumskonzert anlässlich des 125jährigen Bestehens der Domkantorei Fürstenwalde, welches am Reformationstag, 31. Oktober hier im St. Marien-Dom aufgeführt wird. Es wird die „Petite Messe Solennelle“ von Gioacchino Rossini aufgeführt. Die Bläser des Posaunenchores haben ebenfalls im ersten Halbjahr einen schon sehr gefüllten Terminkalender mit Blasen in Gottesdiensten, bei Alten und Kranken und Open-Air-Veranstaltungen. In allen Gruppen sind Menschen mit Freude an der Musik herzlich willkommen. Genaue Anfangszeiten der Proben stehen auch wieder im neuen Jahresplan, ebenso die Termine der Domsingstunden.

Ein neuer Terminplan der kirchenmusikalischen Veranstaltungen für das Jahr 2010 liegt im Dom aus.

Konzert

mit den Rostov Don Kosaken

Sonnabend, 24. April 2010 um 19 Uhr in der Kirche Trebus Eine Formation der besten weißrussischen und ukrainischen Sänger unter der Leitung von Vladimir Gorovoi singt mit ihrer atemberaubenden Stimmgewalt sakrale Liturgien und auch die sowohl schwermütigen wie auch lebenslustigen Lieder mit ihrer Liebe zur Heimat und Freiheit. Der Kartenvorverkauf wird ca. 4 Wochen vorher beginnen (Erwachsene 14,90 € / 16,00 € Abendkasse; Schüler und Studenten 12,90 € / 14,00 € Abendkasse; Kinder unter 9 Jahren frei)

Für unsere Arbeit in den musikalischen Gruppen, für die Domgemeinde sowie für unsere Orgeln wird am Ausgang um eine Kollekte gebeten.

Domsingstunden 15:00 Uhr Gemeinderaum

Hier kann jeder kommen Leitung: KMD Georg Popp Geistliche Lieder, Volkslieder, Kanons;

Die nächsten Domsingstunden:

11. Februar 4. März 1. April

Neu ab 2010:

Beginn immer schon um 15.00 Uhr!!

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Aktuelles

was Atem hat, lobe Gott „ Bibel- „Alles Unter diesem Motto laden uns Frauen aus Kamerun zum diesjähWeltgebetstag ein. Die Republik nennt sich selbst, Afrika im leseplan rigen Kleinen.“ Das Land mit seiner 400km langen Atlantikküste und Dezember 2008 Mo 1 5. Mose 9,1 – 6 Di 2 5. Mose 9,7 – 21 Mi 3 5. Mose 9,22 – 29 Do 4 5. Mose 10,1 – 9 Fr 5 5. Mose 10,10–22 Sa 6 5. Mose 11,1 – 12 So 7 Psalm 119,81 – 88 Mo 8 5. Mose 11,13–32 Di 9 5. Mose 12,1 – 12 Mi 10 5. Mose 15,1 – 11 Do 11 5. Mose 15,12–18 Fr 12 5. Mose 16,1 – 17 Sa 13 5. Mose 16,18–20 So 14 Psalm 31

Mo 15 5. Mose 17,14–20 Di 16 5. Mose 18,9 – 22 Mi 17 5. Mose 19,1 – 13 Do18 5. Mose 24,6 – 22 Fr 19 5. Mose 26,1 – 15 Sa 20 5. Mose 30,11–20 So 21 Psalm 91 Mo 22 5. Mose 31,1 – 8 Di 23 5. Mose 33,1–5.26–29 Mi 24 5. Mose 34,1 – 12 Do 25 Joha. 11,1 – 10 Fr 26 Joha. 11,11 – 19 Sa 27 Joha. 11,20 – 31 So 28 Psalm 35,1 – 16

einer Ausdehnung bis zum Tschadsee im Norden ist eine Brücke zwischen West-und Zentralafrika. Kamerun hat alles: schwarze Vulkanstrände, noch ursprünglichen Regenwald, Wasserfälle, Mangrovensümpfe, Hochgebirge, Seen, Savanne und Sahelzone. Dazu mehr als 200 verschiedene Ethnien und Sprachen. Gut 18 Mill. Menschen leben im Land, dass der Größe Schwedens in etwa entspricht und Korruption ist das größte Übel, welches das Land zwischen Arm und Reich tief spaltet. Über die Hälfte der Menschen leben unter der Armutsgrenze. Was gibt es da zu loben? Afrikanische Menschen jammern nicht. Sie können sich freuen aus tiefstem Herzen und Gott loben, der das Leben schenkt und uns Atem gab, damit wir immer wieder neue Hoffnung schöpfen und Kraft gewinnen zu Veränderung zum Guten. Am Weltgebetstag wollen uns die afrikanischen Frauen und alle Welt mitreißen in einen großen Freudentanz zum Lobe Gottes. Veranstaltungen: I. Freitag, d. 12.02.2010 um 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr Kaffeenachmittag zum Weltgebetstag mit Dias im Gemeinderaum der St. Marien Domgemeinde 2. Freitag, d. 05.03.2010 um 19.00 Uhr Weltgebetstagsgottesdienst in der Katholischen Kirche St. Johannes Baptist Fürstenwalde, Seilerplatz 2 Kollektenansage: Mit der Weltgebetstagskollekte werden Frauenprojekte weltweit und speziell in Kamerun unterstützt, z.B.: gegen Korruption und für Rechtsgleichheit der Frauen, Schulbildung für Mädchen, gegen Genitalverstümmelung und für Aufklärung und Prävention wegen AIDS; Zwischen den Jahren 2003 -2008 stieg die Zahl der durch HIV-AIDS verwaisten Kindern von 15 auf 35 Millionen in Afrika.; In Kamerun werden die HIV-AIDS verwaisten Kinder von 0-17 Jahren auf 240.000 geschätzt. Herzliche Einladung zum Weltgebetstag sagen die Frauen aus dem ökumenischen Vorbereitungskreis von Fürstenwalde und Umgebung. Eva-Maria Seyffert

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Gottesdienste

Gottesdienste Samariteranstalten 07. Febr.

K.-von-Bora-Haus

10:00 GottesdienstPfrin.i.R. Pfannschmidt

Kirche

10:00 GD mit Abendmahl Frau Boß

14. Febr.. K.-von-Bora-Haus

10:00 GD für die Sinne

Frau Otte

Kirche

10:00 Gottesdienst

Sup. Sch.-Behrmann

21. Febr.. K.-von-Bora-Haus

10:00 Gottesdienst

Pfr. Voget

Kirche

10:00 Gottesdienst

Frau Kurth

28. Febr. K.-von-Bora-Haus

10:00 Gottesdienst

Pfr.i.R. Lieback

Kirche

10:00 Gottesdienst

Frau Boß

10:00 GD für die Sinne

Frau Boß

07. März K.-von-Bora-Haus Kirche

Seniorenheime Seniorenwohnheim vom Deutschen Roten Kreuz am 1. Sonnabend im Monat – um 16:00 Uhr im Raum der Ergotherapie M. Pröschild

10:00 GD mit Abendmahl Pfr. Voget

14. März K.-von-Bora-Haus

10:00 Gottesdienst

Frau Otte

Kirche

10:00 Gottesdienst

Frau Boß

21. März K.-von-Bora-Haus

10:00 Gottesdienst

Pfr.i.R. Lieback

Kirche

10:00 Gottesdienst

Frau Grohte

28. März K.-von-Bora-Haus

10:00 Gottesdienst

Pfr. Voget

Kirche 10:00 Gottesdienst Frau Kurth GD für die Sinne - ein bes. Angebot für Menschen mit dementiellen Behinderungen und ihre Angehörigen und Pflegekräfte Jeden Sonnabend laden wir um 19:00 Uhr zu einer Wochenschlussandacht in die Kirche ein

Seniorenwohnheim vom Landkreis Oder - Spree am letzten Samstag im Monat um 16:00 Uhr im Kleinen Speisesaal – M. Pröschild (03361 344733)

Hauskreis Fürstewalde

„Wir vom Fürstenwalder Hauskreis treffen uns wöchentlich immer Dienstags um 20 Uhr bei dem einen oder anderen zu Hause und freuen uns natürlich über jeden, der die Bibel näher kennenlernen und gerne vorbei schauen möchte.“ Kontakttelefone: 03361/376539 Ulrike Schwarz oder 03361/303083 Sabine Benz

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Gottesdienste

KinderGottesdienst Kinder sind herzlich zum Gottesdienst eingeladen Im Dom wird zu jedem Gottesdienst ein Kindergottesdienst für Kinder von 4 - 12 Jahren angeboten (außer in den Ferien).

Gottesdienste Februar Sonntag, 7. Februar / Sexagesimae 09.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.30 Uhr

Trebus Dom

Pfr. Hemmerling Sup. Schürer-Behrmann

Abendmahl

M.-Luther-Kirche Pfr. Mieke

Hangelsberg Beerfelde

Pfr. Haupt Pfr. Hemmerling

Sonntag, 14. Februar / Estomihi 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.30 Uhr

Dom

Pfr. Haupt M.-Luther-Kirche Pfr. Madloch, Grünheide Abendmahl Hangelsberg Lektor Schmidt Jänickendorf Pfr. Hemmerling

Sonntag, 21. Februar / Invocavit 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 14.00 Uhr

Dom

Pfr. Hemmerling M.-Luther-Kirche Pfr. i.R. Lieback Hangelsberg Pfr. Haupt Sup. Schürer-Behrmann Neuendorf Molkenberg Pfr. Hemmerling

Abendmahl

Abendmahl

Sonntag, 28. Februar / Reminiscere Vorstellungsgottesdienst der Konfirmandinnen und Konfirmanden am Palmsonntag Am 9. Mai findet die Konfirmation im Dom St. Marien statt. Vorstellen werden sich die 27 Jugendlichen der Konfirmandengruppe in einem Gottesdienst am Palmsonntag, d. 28. März, den sie selbst gestalten. Alle sind herzlich zur Begegnung eingeladen!

09.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.30 Uhr

Trebus Dom

Pfr. Hemmerling Pfr. Haupt M.-Luther-Kirche Prädikant Bunzel Hangelsberg Pfr. i.R. Rüttinger Beerfelde Pfr. Hemmerling

Gottesdienste März Sonntag, 7. März / Oculi 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.30 Uhr

Dom

Sup. Schürer-Behrmann

M.-Luther-Kirche Pfr. i.R. Rüttinger

Hangelsberg Jänickendorf

Pfr. Hemmerling

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Abendmahl


Gottesdienste Sonntag, 14. März / Laetare

4. April / Ostersonntag

10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.30 Uhr

08.00 Uhr Trebus Pfr. Hemmerling Osterfrühstück 10.00 Uhr Dom Sup. Schürer-Behrmann Abendmahl 10.00 Uhr Martin-Luther-Kirche Prädikant Bunzel 10.00 Uhr Hangelsberg Pfr. Haupt 10.30 Uhr Jänickendorf Pfr. Hemmerling

Dom

Pfr. Voget Abendmahl

M.-Luther-Kirche

Hangelsberg Beerfelde

Pfr. Haupt Pfr. Hemmerling

Sonntag, 21. März / Judica 9.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.30 Uhr 14.00 Uhr

Trebus Dom

Pfr. Hemmerling Pfr. Schüssler

M.-Luther-Kirche Lektor Müller

Hangelsberg Jänickendorf Molkenberg

Pfr. Haupt Pfr. Hemmerling Pfr. Hemmerling

Sonntag, 28. März / Palmarum 10.00 Uhr Dom

Sup. Schürer-Behrmann

Konfirmandenvorstellung

10.00 Uhr M.-Luther-Kirche Pfr. Mieke 10.00 Uhr Hangelsberg Lektor Schmidt

Gottesdienste April 1. April / Gründonnerstag 17.00 Uhr M.-Luther-Kirche Pfr. Mieke 19.00 Uhr Dom Pfr. Haupt

Abendmahl Abendmahl

2. April / Karfreitag 9.00 Uhr Trebus 10.00 Uhr Dom

Pfr. Hemmerling Kirchenpräsident i.R. Klassohn 10.00 Uhr M.-Luther-Kirche Pfr. i.R. Lieback 10.00 Uhr Hangelsberg Pfr. Haupt 10.30 Uhr Beerfelde Pfr. Hemmerling 14.00 Uhr Molkenberg Pfr. Hemmerling Sup. Schürer-Behrmann 15.00 Uhr Neuendorf

Abendmahl Abendmahl Abendmahl Abendmahl Abendmahl

10.00 Uhr Dom Pfr. Haupt 10.00 Uhr Martin-Luther-Kirche Pfr. Mieke, mit Spiel 10.00 Uhr Neuendorf Sup. Schürer-Behrmann

ANDACHT Täglich (Mo.-Fr. 8.30 Uhr) sind wir zur Morgenandacht in die Alte Sakristei des Domes

3. April / Osternacht 22.00 Uhr Dom

Abendmahl Abendmahl

5. April / Ostermontag

Sup. Schürer-Behrmann

eingeladen.

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Aneinander denken

Kirchenkaffee An jedem 1. Sonntag im Monat laden wir sehr herzlich nach dem Gottesdienst zum Kirchenkaffee ein. Bei Kaffee, Tee und Gebäck lässt es sich gut miteinander erzählen. Wer bei der Vorbereitung mithelfen möchte, kann sich gern bei Ulrike Schwarz melden (Tel. 376539 oder über das Dombüro 591812)

Impressum

Die Domgemeinde sagt Danke. Ein besonderer Dank soll hier denen gesagt werden, die in der Weihnachtszeit besonders mitgeholfen haben, den Dom für die vielen Besucher einladend zu machen. An manches will ich erinnern: An den Weihnachtsmarkt mit seinen Angeboten in Dom, DomHaus und DomGalerie, an die Vorbereitung der Weihnachtsgottesdienste, an die Mitmacher beim Offenen Dom, an die Sänger und Musiker bei den Konzerten und Gottesdiensten, an die unzähligen kleinen Tätigkeiten, dass die Gottesdienste gefeiert werden konnten. Neben vielem, was noch aufzuzählen wäre, zeigt sich, wie lebendig unsere Gemeinde ist. Danke. Pfr. Martin Haupt

Spendenaufruf http://www.entwicklung-hilft.de

„Bündnis Entwicklung hilft“ „Brot für die Welt“, medico international, Misereor, terre des hommes und Welthungerhilfe leisten als „Bündnis Entwicklung Hilft“ akute und langfristige Hilfe bei Katastrophen und in Krisengebieten.

Spendenkonto 5151 Bank für Sozialwirtschaft BLZ 370 205 00 Herausgeber: St. MarienDomgemeinde Fürstenwalde-Domplatz 10 03361 591812

Evangelische Kirche zu Fürstenwalde und Umgebung Redaktion: Bernd Norkeweit 03361 591815 E-Mail: domgalerie@norkle.de Druck: St. MarienDomgemeinde

Wir begrüßen in unserer Gemeinde: Margerete Höfer im Dom

Getauf t wurden Maria Lichtner, 20 Fuchskörnung 34, im Dom am 29.11.2009 Marlis Dürre, 40 Lützowring 24, im Dom am 20.12.2009

Ihre goldene Hochzeit feierten Kurt & Elfriede Keller geb. Klingner im Dom 01.12.2009

mit geistlichem Geleit wurden bestattet Günter Lorenz 78 Paul Seemann 89 Elisabeth Kersten(Schindler) 99 Erika Reuper Urbanski 88 Anna Lehmann(Schreiber) 92

Trebus †29.11.2009 Weinbergsgrund 15 †30.11.2009 Grünheide †19.12.2009 Trebus †30.12.2009 Frankfurter Str. 25 †02.01.2010

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aktuelles

Glauben entdecken

– mit der Bibel

„Wir werden in der Bibel immer gerade so viel finden, als wir suchen. Großes und Göttliches, wenn wir Großes und Göttliches suchen. Wichtiges und Historisches, wenn wir Wichtiges und Historisches suchen. Überhaupt nichts, wenn wir überhaupt nichts suchen.“ (Karl Barth) Auch in diesem Jahr laden Christina Boss und ich wieder zu einem Kurs „Glauben entdecken“ ein. Wir wollen uns dabei an den Kurs „Bibel kennen lernen“ der Deutschen Bibelgesellschaft anlehnen. Der Kurs ist besonders gedacht für Menschen, die die Bibel neu oder wieder neu kennenlernen wollen. Wir hoffen auf gute Gespräche, und das alle Teilnehmenden für sich etwas mitnehmen können. Der Kurs ist auch gut geeignet als eine Vorbereitung auf eine Erwachsenentaufe oder –konfirmation. Vielleicht kommen Sie selbst – oder Sie können jemanden einladen! Mit herzlichen Grüßen Ihr Frank Schürer-Behrmann

Eine Bitte um Mithilfe

Das Jugendprojekt ALREJU braucht immer wieder Bettwäsche, Handtücher und Geschirrtücher. ALREJU wurde im Juni 1993 als Modellprojekt des Landes Brandenburg gegründet. Träger ist das Diakonisches Werk Oderland-Spree. Als einzige Spezialeinrichtung im Land Brandenburg werden hier minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge, unabhängig von ihrer Nationalität, Kultur und Religion betreut. Allein im Jahr 2009 gab es im Jugendprojekt ALREJU 145 Neuzugänge, die zwar nicht alle geblieben sind, wodurch aber der Bestand an Haushaltsgegenständen doch sehr aufgebraucht wurde. Bitte melden Sie sich bei der Heimleiterin Mathilde Killisch oder in ihrem Büro unter Tel.: (03361) 77 46 -0, wenn Sie helfen können. Der Hausmeister kommt auch gern, um Spenden abzuholen. Jugendprojekt ALREJU Luise-Hensel-Straße 5/7 15517 Fürstenwalde

Wer bringt den Nachbarn das

Gemeindeblatt?

20 08 Au gu st Se pte mb er

- Aktion Sünezeichen - Samariterfest - Kirchenmusik - Konfirmanden - Tref f im Dom - DomGalerie - Termine

nnes 14,19 ) auch leben . (Joha und ihr sollt spric ht: Ich lebe Jesus Christus

Viel Information, viel Liebe und viel Mühe stecken alle zwei Monate im Gemeindeblatt. Da wäre es doch schön, wenn es noch mehr Menschen lesen könnten. Dazu sucht der Gemeindekirchenrat Gemeindeglieder, die bereit sind, 20-40 Gemeindebriefe in ihrem Wohnumfeld in die Briefkästen der benachbarten Gemeindeglieder zu stecken. Wer bereit ist, mitzumachen, spreche einen der Pfarrer an oder melde sich im Gemeindebüro. Schon jetzt sagen wir „Vielen Dank!“ und „Vergelt’s Gott!“

Gemeindeblatt der Evangelischen Kirche zu Fürstenwalde und Umgebung - Seite 13


Kinder & Jugendarbeit

Unterrichtsjahr 2009/2010 montags

2010

Im kommenden Jahr, so war einstimmige Meinung der Christenlehrekinder und Mitarbeiter, soll es wieder zur Rüstzeit nach Waldsieversdorf gehen. Für uns gab es noch einen Termin inmitten der Ferien. Wir können eine erlebnisreiche Woche vom 8. August bis zum 14. August 2010 miteinander verbringen. Anmeldung für die Rüstzeit ab Oktober 2009 per email: conni@ kidskirche.de oder in den Christenlehrestunden direkt. Teilnahmeliste wie immer nach Anmeldedatum.

im Dom

14:30 Uhr bis 15:30 Uhr Klasse 4-6 Christenlehre (nach Absprache auch Möglichkeit Hausaufgaben o. ä. vorher zu erledigen) 15:30 Uhr bis 16:30 Uhr Klasse 3-5 Christenlehre 16:30 Uhr bis 17:30 Uhr Klasse 1-3 Christenlehre

dienstags

Christenlehre für die Kinder aus Molkenberg, Trebus 14:30 Uhr bis 15:30 Uhr in Molkenberg 15:15 Uhr Kinderkirchenklub – KiKiKlu für die Kinder aus Hangelsberg und Umgeb. 15:00 - 16:00 Uhr Konfi-Klasse 7 / Gruppe 1 15:00 - 16:00 Uhr Konfi-Klasse 8 17:00 - 18:00 Uhr Konfi-Klasse 7 / Gruppe2

mittwochs in der Beethovenstr. 13a

14:15 Uhr Flötenkurs - Anfänger 14:45 Uhr Christenlehre Kl. 1-3 15:45 Uhr Christenlehre Kl. 4-6 16:45 Uhr - 17:45 Uhr Gitarrenkurs - Anfänger

donnerstags in der Kirche Hangelsberg

In den Ferien finden keine Christenlehre, Konfirmanden-Unterricht, Junge Gemeinde und kein Kindergottesdienst statt.

14:30 Uhr bis 15:30 Uhr Christenlehre 16:00- 17:30 Uhr Theatergruppe-Dom Paulus Foyer

„Krabbelgruppe“ !!! Die Krabbelmäuse von 0 bis 3 Jahren treffen sich wieder, immer diens tags von 15 bis 16 Uhr rn e t l E zum Spielen, Erfahrungen auszutauschen und Kind um einfach Spaß in netter ef f r T Gesellschaft zu haben.

– schaut doch mal vorbei!

Seite 14 - Gemeindeblatt der Evangelischen Kirche zu Fürstenwalde und Umgebung


Kinder & Jugendarbeit

Kinderbibelwoche 2010 – Gideon: Mit Gottes Kraft – geschafft! Am 31. Januar 2010 feierten wir miteinander einen fröhlichen Familiengottesdienst zur Eröffnung der Kinderbibelwoche. Es war toll, dass alle anschließend zum Kirchencafe eingeladen waren, Familie Willwacher und Schwarz bereiteten dies für uns vor. Die diesjährige 19. Kinderbibelwoche machte die Kinder zum einen mit der Arbeitsweise und dem Sinn biblischer Archäologie zum anderen mit der Geschichte Gideons vertraut. Die Kinder bekamen einen Einblick in die Alltagswelt der Menschen zur Zeit Gideons (Zeit zwischen dem 12. und 11. Jahrhundert v.Chr.) und lernten die alttestamentliche Geschichte Cornelia Hemmerling, Kirchenkreis Füwa-Strb aus dem Buch der Richter Kapitel 6 - 8 kennen. Wie sah die Lebenswelt und der Lebensalltag Gideons und seiner Mitmenschen aus? Wie sahen die Dörfer und Häuser aus? Wie wurde damals gekocht und gebacken? Wir machten mit allen Kindern eine Flugreise nach Israel und reisten in die alttestamentliche Zeit Gideons zurück. Täglich sahen die Kinderbibelwochenkinder ein Stück der biblischen Erzählung in einem Spiel, Gideon (Richard Buzek), eine Archäologin (Theresa Buzek) und Kinder (Esther Wetzel, Martin Buzek) spielten uns die Geschichte an allen vier Tagen vor und selbst die 120 Kinder und Mitarbeiter konnten teilweise mitspielen. Es gab so viele tolle Angebote und man musste sich dann doch für eins entscheiden. So zu Beispiel: Diskussionsrunde zum Thema Gebet, archäologische Entdeckungen im Fürstenwalder Museum, Mutspiele, viele Bastelangebote zum Thema, Trommelgruppe, Dompressegruppe, die Kinderbibel wurde täglich weiter“geschrieben“, Ausgrabungen im Internettreff von JuSeV usw.

Das Hortteam des E.Kästner Hortes und der Evangelischen Grundschule in Rauen (JuSeV) war mit einer Gruppe dabei und unterstützte uns tatkräftig. Christenlehrekinder aus Storkow und Friedersdorf kamen täglich mit Bus und Bahn nach Fürstenwalde. Am Montag konnten alle eine erlebnisreiche Wanderung zu den Rauener Steinen erleben – auch ein „Relikt“ aus der Vorzeit. Oben auf dem Berg wetteiferten die Kinder an vielen vorbereiteten Stationen. Am Dienstag waren wir mit allen Kindern und Mitarbeitern im

im Dom. Wer wollte wurde gesalbt und konnten zeichenhaft erfahren, wie Gott uns nahe ist und wie wir uns auf Gottes Güte und Schutz verlassen können. Vom „Küchenteam“ (Krenz, Otto, Weilbach) wurden orientalische Köstlichkeiten, liebevoll zubereitet, für alle Kinder angeboten. Und nicht zuletzt ein großes Dankeschön an alle Mitarbeiter des Domes, die dafür gesorgt haben, dass auch am nächsten Morgen wieder alles sauber und ordentlich an den Plätzen stand. Es waren vier erlebnisreiche Tage für alle .

Fürstenwalder Kino um uns den Film „Das Morphusgeheimnis“ anzuschauen. Am Mittwoch stand uns die Sporthalle in der Frankfurter Straße für viele Sportspiele zur Verfügung. Der Donnerstag war wieder für ein großes Fest reserviert: wir feierten miteinander ein Friedensfest. Dieses begann mit einem Kreis vor dem Altar

Herzlichen Dank dem Vorbereitungsteam: Dorothea Götze, Ellen Staats, Ines Hecht, Heike Buzek, Debora Gelbrecht, Magdalena Haase, Theresa Buzek, Tabea Gesche, Esther Wetzel, Martin und Johann, Jacob Seyffert, Moritz Standow, Richard Buzek, Erik Meißner, Uta Meißner, Jörg Hemmerling und allen, die diese Tage mit Gebet und Segenswünschen begleitet haben.

Gemeindeblatt der Evangelischen Kirche zu Fürstenwalde und Umgebung - Seite 15


Brot für die Welt

Bibelleseplan März 2010 Mo 1 Joha. 11,32 – 45 Di 2 Joha. 11,46 – 57 Mi 3 Joha. 12,1 – 11 Do 4 Joha. 12,12 – 19 Fr 5 Joha. 12,20 – 26 Sa 6 Joha. 12,27 – 36 So 7 Psalm 35,17 – 28 Mo 8 Joha. 12,37 – 50 Di 9 Joha. 13,1 – 11 Mi 10 Joha. 13,12 – 20 Do 11 Joha. 13,21 – 30 Fr 12 Joha. 13,31 – 38 Sa 13 Joha. 14,1 – 7 So 14 Psalm 57 Mo 15 Joha. 14,8 – 14 Di 16 Joha. 14,15 – 26 Mo 1 5. Mose 9,1 – 6 Di 2 5. Mose 9,7 – 21 Mi 3 5. Mose 9,22 – 29 Do 4 5. Mose 10,1 – 9 Fr 5 5. Mose 10,10–22 Sa 6 5. Mose 11,1 – 12 So 7 Psalm 119,81 – 88 Mo 8 5. Mose 11,13–32 Di 9 5. Mose 12,1 – 12 Mi 10 5. Mose 15,1 – 11 Do 11 5. Mose 15,12–18 Fr 12 5. Mose 16,1 – 17 Sa 13 5. Mose 16,18–20 So 14 Psalm 31 Mi 17 Joha. 14,27 – 31 Do 18 Johannes 15,1 – 8 Fr 19 Johannes 15,9 – 17 Sa 20 Joha. 15,18 – 16,4 So 21 Psalm 43 Mo 22 Johannes 16,5 – 15 Di 23 Joha. 16,16 – 24 Mi 24 Joha. 16,25 – 33 Do 25 Johannes 17,1 – 5 Fr 26 Johannes 17,6 – 16 Sa 27 Joha. 17,17 – 26 So 28 Psalm 55 Mo 29 Johannes 18,1 – 11 Di 30 Joha. 18,12 – 27 Mi 31 Joha. 18,28 – 40

Damit ihr Hoffnung habt. Unter diesem Motto zeigt das Plakat für den 2. Ökumenischen Kirchentag ein witziges Motiv: Zwei Mädchen laufen über das Wasser eines großen Sees – wie Jesus in der biblischen Geschichte. Im Hintergrund sind hohe Berge zu erkennen. Vor sieben Jahre fand der 1. Ökumenische Kirchentag in Berlin statt. Viele haben sich beteiligt und können sich noch gut an die Begeisterung erinnern. Nun laden der Evangelische Kirchentag und der Katholikentag wieder gemeinsam ein – vom 12.-16. Mai nach München. Ein bisschen muss man da schon daran glauben, dass man übers Wasser laufen kann – denn die Stimmung zwischen den Spitzen der großen Kirchen ist gelegentlich getrübt. Umso mehr Grund für die Gemeindeglieder zu zeigen, dass sie sich einander verbunden fühlen und gemeinsam als Christinnen und Christen in ihren Kirchen und in unserem Land leben und sie gestalten wollen. Wie gewohnt gibt es schöne und große Gottesdienste, Bibelarbeiten und Diskussionen, Konzerte, Gespräche und die Selbstvorstellungen von vielen Gruppen. Ein gemeinsames Abendmahl sicher nicht – aber vielleicht ist es auch wichtiger, sich gemeinsam drauf zu konzentrieren, dass überhaupt alle etwas zu essen haben und sich gegenseitig da Mut zu machen, wo die jeweiligen Seiten es brauchen. Wer interessiert an der Teilnahme ist, kann sich im Gemeindebüro melden. Vielleicht kommt neben manchen Einzelteilnehmenden eine Gruppe aus unserer Gegend zusammen. Kontakt: Sup. Schürer-Behrmann, Tel. 59 18 10. Übrigens: Frau Otte aus unserer Gemeinde war schon in München – ihre Gemeinde aus Dessau entsandte sie 1959 zur Teilnahme am damaligen Evangelischen Kirchentag dort.

Seite 16 - Gemeindeblatt der Evangelischen Kirche zu Fürstenwalde und Umgebung


aktuelles

Danke für die Weihnachts-Spenden für jugendliche Flüchtlinge In den Gottesdiensten vor Weihnachten wurde um Spenden für Geschenke für die jugendlichen Flüchtlinge, die im Jugendflüchtlingsheim Alreju wohnen, gebeten. 265 € kamen zusammen. Damit konnten wir 14 Jugendlichen einen kleinen Wunsch erfüllen, andere Kirchengemeinden spendeten für weitere 39 Jugendliche – insgesamt nahmen 53 Jugendliche aus 10 Nationen an der Weihnachtsfeier im Heim teil. Die Jugendlichen schrieben uns: Es bedanken sich Mahdi, Mohammed Reza, Mohammad, Arif, Omid, Hamed, Asal, Elahe, Ali und Amir aus Afghanistan – Long und Mingchong aus China – Magomed aus Tschetschenien und Ha Thanh aus Vietnam. Sie wünschen uns ein gutes neues Jahr. – Danke allen, die mitgeholfen haben!!

Gemeindeblatt der Evangelischen Kirche zu Fürstenwalde und Umgebung - Seite 17


Andacht Was die Liebe Gottes im Letzten ausmacht: Es ist eigentlich gar nicht in Worte zu fassen. Ich finde es für mich sehr treffend in einem „Liebes“gedicht von Bertolt Brecht beschrieben:

ICH WILL MIT DEM GEHEN, DEN ICH LIEBE Ich will mit dem gehen, den ich liebe. Ich will nicht ausrechnen, was es kostet. Ich will nicht nachdenken, ob es gut ist. Ich will nicht wissen, ob er mich liebt. Ich will mit ihm gehen, den ich liebe. Bertolt Brecht

„Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben hingibt für seine Freunde.“ (Johannes 15, 13)

Monatsspruch März 2010

Jesus hat seinen Jüngern in den Abschiedsreden des Johannesevangeliums ein provokantes Wort hinterlassen: „Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben hingibt für seine Freunde.“ (Joh. 15, 13) Jedes Jahr werden wir am Karfreitag an seinen Leidensweg und seinen Tod am Kreuz erinnert, als ein Handeln aus Liebe. Die Tiefe dieser Liebe ist kaum zu begreifen oder zu ermessen. „Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben hingibt für seine Freunde.“ Ein ungeheurer Anspruch in zweifacher Hinsicht. Gibt es eigentlich eine Maßeinheit für die Liebe? Kann man die Liebe einteilen in mehr oder weniger, oder ist sie absolut. Sie ist da oder eben nicht. Das erste ist: Es ist doch ungeheuer schwer zuzulassen, dass einer sein Leben für mich hingibt. Meistens wollen wir doch gar nicht, dass andere etwas für uns tun. Wir sehen zu, dass wir möglichst allein zurechtkommen, keinem zu Last fallen und auf niemanden angewiesen sind. Und dann dies. Jesus mutet uns das zu: Das Annehmen seiner Liebe, weil es von Gott her keinen anderen Weg gibt, der zum Leben führt. Doch das ist nicht alles. Das Tun Jesu stellt auch uns vor die Frage: Wie weit reicht deine Liebe? Aber es kann doch nicht jeder ein Märtyrer sein, der sein Leben hingibt. Nein, Gott sei Dank, muss nicht jeder auf gewaltsame Weise sein Leben verlieren, und trotzdem erweist sich in den schweren Zeiten unseres Lebens die Größe eines Menschen in seinem Vermögen für andere einzustehen. Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben hingibt für seine Freunde. Diese Hingabe muss nicht in einem großen, sie kann auch in vielen kleinen Schritten geschehen. Vielleicht ist die kleinere Maßeinheit einer solchen Liebe jeder Teil unseres Lebens im Alltag, den wir bereit sind, für andere hinzugeben. Jeder auch kleine Anteil an Verständnis und Verzeihen, an Kraft und Einsatz, an Zuversicht und Geduld. Es wird uns Kraft kosten. Die Liebe kostet Kraft, die Treue kostet Kraft. Aber einer hat schon für uns bezahlt. Eine größere Liebe gibt es nicht. Susanne Rabe

Seite 18 - Gemeindeblatt der Evangelischen Kirche zu Fürstenwalde und Umgebung


Landgemeinden

Osterfrühstück Ostersonntag – Kirche Trebus 8 Uhr Osterandacht – anschließend gehen wir zum Osterfrühstück in den Clubraum (neben der Trebuser Gaststätte). Beim Osterspaziergang am Trebuser See gibt es für alle Kinder eine Osterüberraschung.

24. April Konzert mit den Rostov Don Kosaken Sonnabend, 24. April 2010 um 19 Uhr Kirche Trebus Eine Formation der besten weißrussischen und ukrainischen Sänger unter der Leitung von Vladimir Gorovoi singt mit ihrer atemberaubenden Stimmgewalt sakrale Liturgien und auch die sowohl schwermütigen wie auch lebenslustigen Lieder mit ihrer Liebe zur Heimat und Freiheit. Der Kartenvorverkauf wird ca. 4 Wochen vorher beginnen (Erwachsene 14,90 € / 16,00 € Abendkasse; Schüler und Studenten 12,90 € / 14,00 € Abendkasse; Kinder unter 9 Jahren frei)

725. Jahre Beerfelde 2010 feiert Beerfelde sein 725. Dorfjubiläum Einer der festlichen Höhepunkte dieses Jahres wird nach langen Vorbereitungen, vielen freundlichen Spendern und fast einjähriger Restaurierung die Aufstellung und Wiedereinweihung des alten Beerfelder Barockaltars in der Dorfkirche sein.

Gemeinde nachmittage Beerfelde Mittwoch 10.+24.02/10.+24.03 jeweils um 15.00 Uhr im Gemeindehaus

Trebus dienstags 09.02.+16.03. 14:00 Uhr bei Frau Moese

Molkenberg/

Fürstenwalde Nord

Pfingstmontag, 24. Mai 2010 – 15 Uhr

Wiedereinweihung des Altars mit Sup. Schürer – Behrmann Festliches Konzert „Phantasien der Panflöte“ - Roman Kazak Wir freuen uns, dass seit 1. Dezember 2009 Frau Heike Krenz über eine Kommunalkombistelle in unserer Kirchengemeinde angestellt ist. Dienstags und donnerstags von 9 – 12 Uhr ist das Büro im Gemeindehaus Beerfelde besetzt. Telefon. ist unser Büro unter der Nummer 0152 24838823 erreichbar.

17.02.+17.03. 15.00 Uhr im Gemeinderaum des St. Marien Domes Fürstenwalde

Gemeindeblatt der Evangelischen Kirche zu Fürstenwalde und Umgebung - Seite 19


www.kirche-fuerstenwalde.de

DomGalerie Öffnungszeiten Do.-So. 14-16 Uhr

Lesecafe Öffnungszeiten Mo. - Fr. 11-17 Uhr Tel.: 03361 591815

EineWelt-Laden Fr.-Engels-Str. 23 15517 Fürstenwalde Tel.: 03361 302441

Krankenhausseelsorge C. Behrmann 033631 73456 Trauerbegleitung Gerda Kuhn Tel.: 03361 57818

Büro für Kinderund Jugendarbeit Jugendwart Christoph Ritter Fr.-Engels-Str. 23 15517 Fürstenwalde Tel.: 03361 375072 Fax: 03361 375167 Freundeskreis Domorgel

KMD Georg Popp Tel.: 03361 733540 Leistikowstr. 6 E-Mail: cgpopp@gmx.de

dom@evki-fuewa.de

Ev. Kirchengemeinde Beerfelde-Jänickendorf

St. Marien Domgemeinde

Gemeindebüro im Gemeindehaus Beerfelde 15518 Steinhöfel/OT Beerfelde Schönfelder Straße 2 Mobil: 0152 24838823

Dombüro, Frau Chr. Ryll

Kontoverbindung: Evangel. Darlehensgenossenschaft Kiel Filiale Berlin BLZ: 2106 0237 Konto-Nr.: 8 777 919

Kontoverbindung: Ev. Darlehensgenossenschaft Kiel Filiale Berlin - BLZ: 2106 0237 Konto-Nr.: 1 777 919

Ev. Kirchengemeinde Hangelsberg

Mo/Do/Fr 09:00-12:00 Uhr Di: 09:00 - 12:00 und 13:00 - 16:00 Uhr Mi: geschlossen

Pfarrer Martin Haupt Fr.-Engels-Str. 23 15517 Fürstenwalde Tel.: 03361 308446 Fax: 03361 375219 martinhaupt@otelo-online.de

Samariteranstalten Fürstenwalde/Spree

August-Bebel-Str. 1-4 15517 Fürstenwalde Direktor: Paul-Gerhardt Voget voget@samariteranstalten.de Tel.: 03361 567101 Fax: 03361 57678

Ev. Grundschule Rauen Schulstraße 3 - 15518 Rauen Gabriele Bender - Schulleitung Telefon: 03361 373717 Fax: 03361 373787 grundschule-rauen@jusev.de www.evangelischegrundschule-rauen.de

Domplatz 10 15517 Fürstenwalde Tel.: 03361 591812 Fax: 03361 591818

Öffnungszeiten Dombüro

Sie erreichen uns: Pfarrer Martin Haupt Fr.-Engels-Str. 23 15517 Fürstenwalde Tel.: 03361 308446 Fax: 03361 375219 martinhaupt@otelo-online.de Pfarrer Jörg Hemmerling Katechetin Conny Hemmerling Hauffstraße 26 15517 Füwa Tel.: 03361 5318 Fax: 03361 304254 hemmerling@evki-fuewa.de conni@kidskirche.de Superintendent Frank Schürer-Behrmann Melanchthonstr. 4 15517 Fürstenwalde Tel.: 03361 693126/591810 Fax: 03361 591814 superintendentur@ekkfs.de

Kantor KMD Georg Popp Kontakt siehe linke Spalte

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Gemeindebrief Dom St. Marien Febr/März 2010  

6x im Jahr erscheint der Gemeindenbrief

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