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06.05.2014

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Ausgabe 5/2014

Tier & Natur 5-2014

Zeitschrift des Österreichischen Tierschutzvereins · www.tierschutzverein.at

Hunde brauchen Ihre Hilfe:

Ein Hundehaus für den „Assisi-Hof VII“

Österreichischer Tierschutzverein – wir helfen wirklich!


Tier & Natur 5-2014

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ÖTV intern:

Ziemlich beste Freunde Der Österreichische Tierschutzverein bringt Tiere in Not nicht nur auf seinen „Franz von AssisiHöfen“ unter, manche Tiere werden von unseren Mitarbeitern auch einfach so ins Herz geschlossen, dass sie privat bei ihnen unterkommen. VERGABEKATZE

Schnecki Schnecki lebte bisher auf einem Schulgelände und daher ist es verständlich, dass sie Kinder und vor allem die vielen Streicheleinheiten über alles liebt. Eine kleine verschmuste Prinzessin eben. Leider waren die Schulleiterin und die Putzkräfte alles andere als erfreut über die Samtpfote und so musste sich Schnecki von ihrer Heimat und den vielen Spielgefährten verabschieden. Man brachte sie auf unseren „Franz von Assisi-Hof II“, wo sie gerade dabei ist, ihr neues Zuhause zu erkunden. Allerdings wäre eine Familie, am besten mit Kindern, das Schönste für unsere Schnecki. Bei Interesse kontaktieren Sie uns bitte unter 01/8973346

Die Liste dieser Tiere ist lang, daher möchten wir exemplarisch zwei Hunde vorstellen, die im Kreise der Mitarbeiter des Österreichischen Tierschutzvereins ein neues Zuhause gefunden haben. Der etwas betagte Golden

Retriever „Tex“ ist schon seit längerem „Privathund“, kürzlich neu hinzugekommen ist der American Staffordshire-Terrier „Enzo“. Wie berichtet, wurde Enzo mit einem anderen Hund tagelang in einem kleinen Zimmer eingesperrt. Die beiden hatten aus Langeweile schon das ganze Inventar zerbissen. Sie sind jedoch beide keineswegs aggressiv, weder Menschen noch Tieren gegenüber. „Enzo“ lebt nun als privater Hofhund auf einem „Assisi-Hof“ und versteht sich bestens mit „Tex“.

Die zwei geretteten Hunde verstehen sich prächtig

ÖTV-Hundetraining ab sofort auch in Wien und Umgebung! Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel. 0664/88434020

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Der Österreichische Tierschutzverein arbeitet ohne Subventionen aus Steuergeldern!


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Geplante Erweiterungen am „Assisi-Hof VII“

Hier soll ein neues Hundehaus mit großzügigen Ausläufen entstehen! geplanter Ziegenstall

In einer letzten Zusendung von „Tier & Natur“ bat der Österreichische Tierschutzverein um Spenden für seinen „Assisi-Hof VII“. Finanziert werden sollten die Erweiterung des Katzenhauses und des Katzenfreilaufs, um mehr Katzen aufnehmen zu können.

Diese wichtigen beiden Schritte konnten dank Ihrer Unterstützung inzwischen umgesetzt werden. Der Katzenfreilauf wurde um das Doppelte vergrößert, insgesamt wurden 30 Meter Zaun hinzugefügt und der Freilauf erhielt zusätzliche Klettermöglichkeiten. Im Inneren wurden zusätzliche Räumlichkeiten zur Katzenunterbringung eingerichtet und zahl-

reiche erhöhte Liegeplätze und Klettermöglichkeiten geschaffen. Als nächstes soll nun ein Hundehaus für in Not geratene Hunde auf dem „Assisi-Hof VII“ errichtet werden. Nach der Philosophie des Österreichischen Tierschutzvereins werden Hunde in Gruppen, nicht in Zwingern gehalten. Die sozial lebenden Tiere sind ungern alleine. Räumlichkeiten für zwei getrennte Gruppen sind jedoch

wichtig, da sich bestimmte Hunde manchmal einfach nicht verstehen. Leider werden immer noch viele, oft unüberlegt angeschaffte Hunde ausgesetzt oder abgegeben. Um möglichst vielen Tieren ein neues und sicheres Zuhause zu bieten, brauchen wir Ihre Hilfe bei der Realisierung des neuen Hundehauses. DANKE!

Für die Erweiterung des Katzenfreilaufes wurden angespitzte Baumstämme in den Boden geschlagen

Der Österreichische Tierschutzverein kämpft bei Politikern und Behörden für die Rechte der Tiere! 3


Tier & Natur 5-2014

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Tiere sind kein Spielzeug Gerade rund um Ostern häufen sich bei unseren „Assisi-Höfen“ die Anfragen, Tiere aufzunehmen, die als Geschenk im Osternest gelandet sind.

Auf den „Assisi-Höfen“ leben Hasen in Gesellschaft ihrer Artgenossen

Nach einigen Wochen stellt sich häufig heraus, dass es doch nicht „kinderleicht“ ist, sich um ein Tier zu kümmern. So geschehen mit unseren Kaninchen Blacky, Bugs Bunny, Brownie und Elvis, die wir zur Osterzeit auf unserem „Assisi-Hof II“ in Niederösterreich aufgenommen haben. Dort genießen sie einen großzügigen Auslauf und die Gesellschaft ihrer Artgenossen. Verständlich, dass die vielerorts ausgestellten Kaninchen und Meerschweinchen in vielen Kindern den Wunsch nach einem eigenen Haustier wecken. Kinder sehnen sich nach der Natur und Tieren und diese wirken sich eindeutig positiv auf ihre Entwicklung aus. Tiere sind weder Geschenke, noch Spielzeug, sondern fühlende Lebewesen mit Bedürfnissen. Die ganze Familie sollte mit der Anschaffung einverstanden sein, es sollten keine Allergien vorliegen und die Verantwortung für ein Haustier muss jedem Familienmitglied bewusst sein. Um unsere „Assisi-Höfe“ zu erhalten, benötigen wir Ihre Unterstützung. Möchten Sie unserem Kaninchen Elvis oder einem anderen „Assisi-Hof“-Tier des Österreichischen Tierschutzvereins mit einer Patenschaft helfen? Mehr Informationen dazu finden Sie unter: www.tierschutzverein.at oder telefonisch unter: 0662/84 32 55

Walfang-Verbot in der Antarktis Unter dem Deckmantel der Wissenschaft hat Japan bisher kommerziellen Walfang betrieben.

Ein Urteil des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag hat die grausame Praxis zumindest in der Antarktis nun ein für alle Mal untersagt. Bereits 1986 hat die Internationale Walfangkommission entschieden, die sanften Meeressäuger nur mehr zum Zweck ihrer Erforschung zu bejagen. Angesichts der Zahl der getöteten Tiere erschienen die wissenschaftlichen Erfolge des japanischen Walfang-Programms allerdings begrenzt. Auch die erklärten Forschungsziele wurden nicht erreicht. Die japanische Regierung subventionierte den Walfang bisher mit ca. 5,5 Millionen Euro pro Jahr. Der Verkauf des Walfleisches deckte diese Kosten bei Weitem nicht. Die Nachfrage nach Walfleisch ist stark zurückgegangen. Während Wal 1962 noch 45% des japanischen Fleischkonsums ausmachte, ist der Wert heute auf weniger als 1% gesunken.

Japans Walfang wurde für rechtswidrig erklärt 4 Der Österreichische Tierschutzverein berät in allen Belangen des Tierschutzes und der Tierhaltung!


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Weiteres Auto für ÖTV-Tierrettung Beim ÖTV haben natürlich auch Tiere ein Recht auf Hilfeleistung. Jetzt sind drei Autos österreichweit im Einsatz, um Tieren in Not zu helfen.

Metern Höhe. Den Alltag machen allerdings Meldungen über herrenlose Hunde aus, die dann eingefangen, tierärztlich versorgt und

Das Tierrettungs-Auto wartet auf seinen nächsten Einsatz Bei vielen Einsätzen ist von unseren Tierrettern hohe Einsatzbereitschaft gefordert. Spektakulär war beispielsweise die Rettung einer Katze aus einem Baum in 25

oftmals ihren Besitzern zurückgebracht werden können. Auch Wildtieren eilt die „AssisiHof“-Tierrettung zu Hilfe. Von flugunfähigen Greifvögeln über

verletzte Rehkitze, verwaiste Siebenschläferbabies, bis zu angefahrenen Dachsen gibt es kaum eine Tierart, der nicht schon rasch geholfen wurde. Viele unserer Schützlinge benötigen liebevolle und intensive Pflege auf unseren „Franz von AssisiHöfen“, bevor sie wieder ausgewildert (Wildtiere) oder an eine tierliebe Familie vermittelt werden können. Allein 2013 wurden knappe 20.000 Kilometer und rund 400 Einsätze für die Tiere gefahren und die Hilferufe werden jedes Jahr mehr. Daher haben wir ein zusätzliches Tierrettungsauto in Betrieb genommen. Um möglichst vielen in Not geratenen Tieren helfen zu können, ist die „Assisi-Hof“-Tierrettung auf Spenden von Tierfreunden angewiesen. Bitte unterstützen Sie unsere wichtige Arbeit zum Wohl der Tiere mit beiliegendem Zahlschein. DANKE!

Jäger tötete geschützten Kaiseradler Ein Jäger aus dem Burgenland hatte an seiner Wand offenbar noch Platz für eine prächtige Trophäe. Er erschoss einen geschützten (!) Kaiseradler und brachte das Tier zu einer Präparatorin. Glücklicherweise wurde die Präparatorin angesichts des majestätischen Greifvogels misstrauisch und meldete den Vorfall. Unglaubwürdig erscheint dabei die Geschichte des Schützen selbst, der behauptet, er habe auf eine Elster gezielt und dabei versehentlich den Kaiseradler getroffen.

Mittlerweile wird der Fall von der Staatsanwaltschaft behandelt. Dem Jäger droht nicht nur die Ab-

nahme des Jagdscheins, sondern auch eine saftige Geldstrafe. Vorfälle wie dieser zeigen, dass Jäger keineswegs bewusst und verantwortungsvoll mit der Natur umgehen, so wie dies von der Jägerschaft gerne propagiert wird. Leider kommt es immer wieder zu Tierquälereien und illegalen Abschüssen im Zusammenhang mit der Jagd. Besonders tragisch ist das im Fall des Kaiseradlers. Er galt in Österreich fast zwei Jahrhunderte lang als ausgestorben. Die erste erfolgreiche Brut erfolgte 1999.

Der Österreichische Tierschutzverein unterhält in ganz Österreich kontrollierte Einrichtungen!

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Tier & Natur 5-2014

06.05.2014

11:44 Uhr

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Die internationale Organisation EndZOO deckt auf:

Tierquälerei wird fortgeführt! Schönbrunn eröffnete kürzlich das neue, 10 Millionen Euro teure Eisbärengehege. Die internationale Tierschutzorganisation EndZOO spricht von Steuergeldverschwendung und Fortführung der Tierquälerei. Im „Tier & Natur“-Interview erläutert EndZOO-Sprecher Frank Albrecht seine kritische Sichtweise. Das neue Eisbärengehege soll dreimal größer als vorher sein und Zoodirektorin Schratter meint, dass sich die Eisbären auf 1.700 Quadratmetern auf jeden Fall „wohlfühlen“ werden. Die 450 m² Wasserfläche muss man abziehen. Bleiben also nur noch 1.250 m². Diese Fläche wird aber keinem Eisbären 365 Tage im Jahr zur Verfügung stehen. Eisbären in Gefangenschaft müssen bei Neuzugang, Aggressionen oder eventuellen Geburten oft lange Zeit getrennt gehalten werden. So großzügig ist die neue Anlage also gar nicht. Artgerecht kann sie ohnehin nicht sein, denn für die Einzelgänger ist es eine Qual, die kleine Fläche auch noch teilen zu müssen. Welche Gehegegröße wäre artgerecht? Eisbären durchstreifen in Freiheit Gebiete von bis zu 600.000 km². In einem dokumentierten Fall schwamm eine Eisbärin ununterbrochen 232 Stunden und legte dabei fast 700 km zurück. Eine artgerechte Eisbärenhaltung kann es in einem Zoo daher nie geben! Dass Eisbären unter diesen artwidrigen Bedingungen leiden, zeigen sie deutlich. Sie laufen aufgrund von Dauerstress oft stundenlang hin und her. 6

Die endlose Weite der Arktis kann kein noch so großes Gehege ersetzen

Sie sprechen von Verhaltensstörungen? Ja! Im Jahr 2008 habe ich alle deutschen Eisbärenhaltungen analysiert und musste feststellen, dass von 34 Eisbären insgesamt 23 selbst auf neuen, großen oder mit Naturboden ausgestatteten Anlagen Verhaltensstörungen zeigten. Der in Schönbrunn 2007 geborenen Eisbär NANUQ z.B. lief bei einem meiner Besuche im Zoo Hannover sehr lange nur hin und her. Auch viele Studien belegen, dass besonders Eisbären in Gefangenschaft oft Verhaltensstörungen zeigen, die als Indikatoren für Leiden gelten. Laut Schratter zählt Schönbrunn zu „einem der erfolgreichsten Zoos in der Eisbärenzucht“. Wir haben das internationale Zuchtbuch bis 2009 nach allen Geburten aus Wien durchsucht und ausgewertet. Demnach gab es seit 1960 in Schönbrunn bisher 16 Geburten. Von 6 Eisbären konnten wir den Verbleib nicht aufklären. Sie sind spurlos verschwunden. Ob man von Erfolg sprechen kann, wenn fast 40 % des gesamten Nachwuchses für eine vermeintliche „Erhaltungs-

zucht“ verloren gingen, bezweifelt EndZOO. 9 Babys wurden außerdem von so genannten Wildfängen geboren. Mit solchen Bärenmüttern gelingt statistisch gesehen die Zucht und Aufzucht häufiger als bei zoogeborenen Eisbärinnen. Eine hohe Geburtenrate hat also wenig mit guter Pflege oder Haltung zu tun. Auch werden wildgefangene Eisbären in Gefangenschaft oft älter als Zoogeborene. So ist es kein Erfolg von Schönbrunn, wenn die anfänglich in Wien geborenen Bären alle alt wurden oder sind. Die vielen Geburten begründet Schratter damit, dass man den Bärinnen in Wien „den natürlichen Zeitraum von drei Jahren für die Aufzucht gewährt und sie nicht zu Zuchtmaschinen degradiert". Wir wissen nicht, wie lange das erste Eisbärbaby KARA bei der Mutter blieb, aber von den anderen 15 in Schönbrunn geborenen verbrachte keines den natürlichen Aufzuchtzeitraum von genau 3 Jahren bei seiner Mutter. 4 Tierkinder durften nicht einmal bis zum ersten Geburtstag bei der Mutter bleiben, 7 wurden unter zwei Jahren abgegeben.

Der Österreichische Tierschutzverein finanziert seine Arbeit


Tier & Natur 5-2014

06.05.2014

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Brauchen Vogelküken unsere Hilfe?

Frühlingsspaziergang im Wald, Freude an den Geräuschen und Gerüchen der Natur und dann, mit einem Mal, ein hilfloses Piepsen: ein winziges Federknäuel lugt zwischen Blättern hervor, sitzt verlassen auf dem noch kühlen Waldboden und versucht, mühevoll flatternd und hüpfend, sich vor uns in Sicherheit zu bringen.

Viele Tierfreunde denken in so einem Moment sofort daran, das hilflose Wesen mitzunehmen. Doch gut gemeint ist nicht gut gemacht! Die einzelnen Vogelarten haben sehr unterschiedliche Verhaltensweisen: sogenannte Nestflüchter verlassen schon am Tag des Schlüpfens für immer das Nest. Die

Küken mancher Entenarten springen zum Beispiel aus dem Nest, bevor sie fliegen können. Sie begeben sich dann gemeinsam mit der Mutter auf Nahrungssuche und werden von ihr nicht gefüttert. Um sicher zu gehen, dass ein Küken wirklich verlassen ist, sollte man es mindestens eine Stunde lang beobachten. Lässt sich dann noch immer keine Vogelmutter blicken, ist das Küken wohl auf menschliche Hilfe angewiesen. Ein Vogelkind aufzuziehen, ist auch bei allerbesten Absichten eine schwierige Aufgabe, die keine Garantie für das Überleben bietet. Der Österreichische Tierschutzverein hat daher ein paar Tipps für eine erfolgreiche Aufzucht zusammengestellt. Fordern Sie unser kostenloses Infoblatt unter Tel. 01/8973346 oder per Mail office@tierschutzverein.at an.

++ „Assisi-Hof“ ++

Tierisch witzig…

Bildausschnitt von unserem ÖTV-Puzzle

Zwei Faultiere hängen nebeneinander in einem Baum. Nach 5 Jahren gähnt das eine. Sagt das andere: „Du machst mich ganz nervös mit deiner Hektik!“

Wir sind auf der Suche nach weiteren „Assisi-Höfen“! Wenn Sie eine geeignete Liegenschaft kennen oder besitzen, melden Sie sich bitte unter 0662/843255-14 oder per Mail office@tierschutzverein.at

Impressum: Tier & Natur 5/2014. Medieninhaber: Verlag des Österreichischen Tierschutzvereins. Erscheinungsort & Verlagspostamt: A-1210 Wien. Redaktion Wien: A-1210 Wien, Berlagasse 36, Tel.: 01/8973346, Fax: 01/897334610, e-mail: zentrale@tierschutzverein.at; Salzburg: A-5020 Salzburg, Peter-Singer-Gasse 8, Tel.: 0662/843255, Fax: 0662/848165, E-Mail: office@tierschutzverein.at. Internet: www.tierschutzverein.at. ZVR-Zahl: 996910299. Mit Ihrer Spendeneinzahlung verbinden wir Ihr Einverständnis, Sie in unsere Spenderdatei aufnehmen zu dürfen. Fotos: ÖTV, Wikipedia, Fotolia, Shutterstock. Herstellung und Vertrieb: ANIMA Phoenix GmbH. Gestaltung: Salzachbrücke Werbung & Verlag C. Schickmayr GmbH. Druck: Samson. DVR: 1020277

ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden von engagierten Tierfreunden

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Tier & Natur 5-2014

06.05.2014

11:45 Uhr

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Kabarettist und Schauspieler

Viktor Gernot „Nicht nur Erbarmen, sondern Gerechtigkeit sind wir den Tieren schuldig.“ Unterstützen auch Sie die Arbeit des Österreichischen Tierschutzvereins!

Wenn Minki nicht mehr maunzt: Kinder nehmen Abschied auf dem Tierfriedhof „Waldesruh“ Beinahe jedes Kind wird vor dem Erwachsenwerden mit Tod und Trauer konfrontiert. Sehr häufig ist der Tod des geliebten Haustiers die erste Erfahrung dieser Art. Viele Eltern sind mit der Situation überfordert. Experten betonen jedoch

die Wichtigkeit, das Thema Tod nicht zu vermeiden. Gerade jüngeren Kindern sollte man unbedingt genau erklären, was „tot sein“ bedeutet. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass auch Sie sehr traurig sind, dass Bello oder Minki jetzt nie mehr kuscheln kommen werden, empfiehlt Manfred Maier, Leiter des Tierfriedhofes „Waldesruh“ in Sierndorf bei Wien. Vielen Kindern ist es wichtig, dem einstigen Spielgefährten ein schönes Grab zu geben. Bestattungen werden auf dem Tierfriedhof „Waldesruh“ mit großem Einfühlungsvermögen der Mitarbeiter organisiert und auf individuelle Wünsche wird gerne eingegangen. Vielen Kindern hilft es bei der Verarbeitung ihrer Trauer, bei der Bestattung anwesend zu sein und das geliebte Tier zuvor noch einmal zu streicheln. Die friedliche Atmosphäre auf dem Areal des Tierfriedhofs „Waldesruh“ trägt ebenfalls dazu bei, einem trauernden Kind Trost zu spenden. Hier gibt es nicht nur Gräber für Katzen und Hunde, sondern auch für Kleintiere wie Hamster, Hasen oder Meerschweinchen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unser Team unter Tel. 01/8973346 oder www.wienertierfriedhof.at

Spendenkonto IBAN: AT30 6000 0000 9001 2022

© Viktor Gernot

zitiert Arthur Schopenhauer:


"Tier & Natur" 05/2014