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Beim Boardercross treten mindestens vier Fahrer gleichzeitig in einer Abfahrt gegeneinander an.

Emilie Aubr yse! On cour

Emilie Aubry, Schweizer Boardercross-Star

Zum Trainieren geht sie in die RS PAPERBOY

Sie kommt aus dem flachen Berner Seeland, doch ihre Domäne sind hohe Berge und steile Pisten: Emilie Aubry ist der neue Star des Schweizer Snowboardcross-Teams. Emilie Aubry ist eine Vollblutsportlerin. Wenn sie nicht gerade auf dem Snowboard steht, ackert sie über den Fussballplatz. Als Spielerin beim Bieler FC Bözingen 34, aber auch als Schiedsrichterin bis in 2. Liga. «Einmal pfiff ich sogar ein Championsleague-Spiel der Damen in Russland», sagt sie stolz. Doch ihre Leidenschaft gilt dem Boardercross. In dieser Disziplin hat sie es bereits zu beachtlichen Erfolgen gebracht: Letztes Jahr wurde sie Dritte bei den Juniorenweltmeisterschaften. In den Fussstapfen von Tanja Frieden Ihr grosses Ziel? «Ganz klar!», sagt Emilie Aubry, «die Olympischen Spiele 2014 in Sot-

schi!» Mit einem Erfolg würde die fröhliche Ipsacherin in die Fussstapfen ihrer Kantonsgenossin Tanja Frieden steigen, die 2006 bei den Olympischen Spielen in Turin als erste Athletin in dieser Disziplin Gold gewann. Vorher muss Emilie aber noch viel trainieren. Im Winter ist das für sie kein Problem, denn da steht sie ständig auf dem Board. Und für die schneelose Zeit hat das clevere Girl sich eine kostengünstige Variante einfallen lassen: «Ich mache diesen Sommer die SpitzensportRS», sagt sie und lacht. «Nicht, weil ich so ein Militär-Fan bin, aber als Rekrutin kann ich fünf Wochen gratis in Lyss und Magglingen trainieren!» Text: Zeno van Essel SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.

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