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EISHOCKEY EXTNRL AAam Star t ber 8. Septem

Wer schafft es, ihn zu schlagen? Arno Del Curto, der gejagte Meistermacher

Am 8.9. geht sie los: die neue Eishockey-Saison der Schweizer National League. 11 Clubs haben einen Sommer lang hochgerüstet, um einem den Meisterpokal streitig zu machen: dem HC Davos! Der HCD ist sein Leben und er ist der HCD. Auf diese verkürzte Formel lässt sich die Arbeit von Kult-Trainer Arno Del Curto reduzieren. Seit 16 Jahren steht er ununterbrochen an der Spitze des Teams, das unter seiner Regie fünfmal Schweizer Meister wurde. Mit seiner Begeisterung für Eishockey total und seinem Hang zu Ästhetik und Perfektionismus hat er in Davos eine eigene Eishockey-Kultur etabliert, die weit über die Schweizer Landesgrenzen Anerkennung findet. So wird Arno Del Curto oft auch als der beste Trainer 20 event. VERANSTALTUNGS- UND FREIZEITMAGAZIN

Europas tituliert, obwohl er solche Superlative nicht gerne hört. Denn er ist nicht nur ein König der Inszenierung, sondern auch ein Meister des Understatements. So schafft er es immer wieder, sein Team durch zünftige Untertreibung aus der Favoritenrolle herauszureden. Ein Interview: Arno Del Curto, wie fit ist der HCD? Wir sind im Umbruch. Wir haben im Moment viele verletzte Spieler, von denen wir nicht wissen, wie es weitergeht. Darum müssen wir

jetzt so schnell wie möglich junge Spieler in die Mannschaft integrieren. Ist das schwierig zu diesem Zeitpunkt? Die Saison beginnt bald. Nein, das gehört dazu. Es ist normal. Woher nehmen Sie diese jungen Spieler? Zum Teil hatten wir sie schon auf der Bank, zum Teil mussten wir sie neu rekrutieren. Sie absolvierten dieses Jahr nur fünf Testspiele. Ist das nicht ein bisschen wenig? Einmal macht man 10 Testspiele, einmal 15, dann halt auch einmal nur fünf. Wen interessiert das schon? Ich habe es so gewollt, und dann ist es so. Auf dem Transfermarkt war der HCD dieses Jahr sehr passiv. Warum? Das Budget hats nicht zugelassen. Hätten Sie gerne mehr investiert? Darüber habe ich mir keine Gedanken gemacht. Ich wusste, dass die Situation so ist, wie sie ist und habe mich entsprechend darauf eingestellt. Aber das entspricht sonst nicht dem Eishockey-Lehrbuch, oder? Es gibt kein Eishockey-Lehrbuch. Jede Weisheit kann man mit einer guten Leistung zu Fall bringen. All diese Theorien sind für mich nicht relevant. Was ist für Sie relevant? Die Fragen: Wie trainieren wir? Wie werden die Jungen integriert? Und wie sieht die Zukunft aus? Nach welchen Kriterien gestalten Sie das Training beim HCD? Für mich ist wichtig, dass die Jungen sich schnell näher ans Team herantasten und die bestandenen Spieler noch mehr Verantwortung übernehmen. Zudem muss ich darauf achten, dass die Spieler, die schon lange dabei sind, ihren Pace nicht verlieren. Ich habe immer das Gesamtbild der Mannschaft im Auge. Ich will, dass diese sich immer weiterentwickelt. Was stimmt am Gerücht, dass Michel Riesen wieder zum HCD zurückkehrt? Alles Quatsch. Wir haben vor ein paar Monaten einmal miteinander gesprochen und darüber philosophiert, was wäre wenn. Aber das ist Schnee von gestern. Sie sind Musikfreak. Welchen Sound legen Sie zur Zeit Ihren Spielern auf? Im Moment trainieren wir, da gibts keine Musik. Die Einheiten sind zu intensiv. In der

höre ich, was die Jungen so auflegen. Meistens kenne ich die Bands gar nicht. Aber wenns draufan kommt, ist es Rage! Sie starten die neue Saison gegen die SCL Tigers, und dann kommen gleich Kloten und Zug. Hätten Sie sich einen leichteren In der NL A gibts nur starke Teams. Start gewünscht? Egal ob Lugano, Bern, FriDarum ist es mir egal, gegen wen bourg, Genf, Zürich oder Kloten – in der Nationalliga A wir spielen. Jeder Match ist schwer. gibts nur starke Clubs. Daher ist es mir egal, gegen wen wir ein gewisser Pfupf den Jungs gut tun würde, spielen. Jeder Match ist schwer! damit sie noch einen Zacken zulegen. Haben Sie sich für diese Saison das Ziel Welchen Sound hören Sie zur Zeit privat gesetzt, den Titel zu verteidigen? Nein. gern? Was wollen Sie dann erreichen? Alles Mögliche: Deutscher Rock, Coldplay, U2 Fortschritte machen und schnell wieder ein – querbeet! Kommt auf meine Stimmung Script finden, das den HCD weiter nach vorne draufan. Rage against the Machine gehören bringt. aber noch immer zu meinen Favoriten. Sonst Interview: Zeno van Essel

kurzen Zeit, in der sich die Spieler zwischen den Trainings umziehen, hören sie ihren eigenen Sound. Ich mach nur Sound, wenn ich Lust dazu habe oder das Gefühl habe, dass

HC Davos

’’

GRÜNDUNGSJAHR: 1918 HALLE: Vaillant Arena DURCHSCHN. ZUSCHAUER PRO HEIMSPIEL: 4524 GRÖSSTE ERFOLGE: Amt. Schweizer Meister, mit 30 Titeln Schweizer Rekordmeister, 14 Spengler-Cup-Titel

NEUZUZÜGE 2011: keine

Spielpläne im Internet auf www.sehv.ch – Tickets zu den NL-A-Spielen von Kloten Flyers, SC Bern, HC Genève, SC Langnau, HC Lugano, HC Fribourg und HC Ambri-Piotta sind erhältlich unter: www.ticketcorner.ch

Kloten Flyers – jetzt aber endlich auf Platz eins!

GRÜNDUNGSJAHR: 1934 HALLE: Kolping Arena, Kloten DURCHSCHN. ZUSCHAUER PRO HEIMSPIEL: 5695 (Quali), 7423 (Playoffs) GRÖSSTE ERFOLGE: Schweizer Meister

Sie sind die grossen Rivalen von Meister HC Davos: die Kloten Flyers. 2010 im Playoff-Final unterlegen, wollen sie dieses Jahr dank fünf Neuzuzügen aufs Podest. Star-Verteidiger Patrick von Gunten wechselte in die schwedische Liga. Dafür kehrte Stürmer Roman Wick aus der American Hockey Lea-

gue (AHL) zurück. Zusammen mit dem neuen Verteidiger Duvie Westcott und seinem kanadischen Landsmann Micki Du Pont sowie dem neuen Schweden Niklas Nordgren im Angriff wollen die Zürcher Flieger diese Saison zu Überfliegern werden und nach zwei verpatzten Finals am Ende ganz oben auf dem Treppchen stehen.

1967, 1993, 1994, 1995, 1996 NEUZUZÜGE 2011: Sven Berger, Philippe Schelling, Niklas Nordgren, Roman Wick, Duvie Westcott SAISONZIEL: Regular Season unter die ersten 4; Playoffs erreichen; Spieler weiterentwickeln; junge Spieler in Mannschaft integrieren SPIELWEISE: unterhaltsames, schnelles, intensives, offensives, technisch und physisch hochstehendes Eishockey

SOUND IN DER GARDEROBE VOR DEM SPIEL: Börn Baby von Bligg

SLOGAN DES CLUBS: People. Power. Passion.

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SC BERN – eine Macht im Schweizer Eishockey

HC Genève

HC Fribourg

Lakers

SCL Tigers

Letzte Saison knapp an den Playoffs vorbeigeschrammt. Das soll jetzt anders werden. Der HC Genf Servette setzt ganz selbstbewusst auf die Jugend – und auf sechs Verstärkungen. So wollen die Adler dieses Jahr einen Playoff-Platz auf sicher buchen.

Fribourg setzt auf Offensive. Prominente Neuzugänge werden vorne für Wirbel sorgen. Christian Dubé und Simon Gamache. Zwei von vielen grossen Namen, die neu für Fribourg stürmen. Dazu kommen Top-Handwerker aus Tschechien.

Neue Spieler, neue Trainer, neue Tenues. So wollen die Lakers den Pokal erobern. Ein knappes 5:4 im Testspiel gegen B-Ligist Olten verriet, dass die Saison für die Rapperswil Jona Lakers hart werden könnte. Aber die Moral der Truppe stimmt!

Mit dem neuen US-Top-Goalie Robert Esche haben die Tigers hinten eine Bank. Und vorne sollen im Emmental neu die Cracks Claudio Neff und Robin Leblanc für Tore sorgen. Wermutstropfen: Es ist die letzte Saison im legendären Holzstadion!

GRÜNDUNGSJAHR: 1905 HALLE: Patinoire des Vernets DURCHSCHN. ZUSCHAUER PRO HEIMSPIEL: 6971 GRÖSSTE ERFOLGE: Zweimal

GRÜNDUNGSJAHR: 1937 HALLE: Patinoire de SaintDURCHSCHN. ZUSCHAUER PRO HEIMSPIEL: 6759 GRÖSSTE ERFOLGE: Viermal

GRÜNDUNGSJAHR: 1945 HALLE: Diners Club Arena DURCHSCHN. ZUSCHAUER PRO HEIMSPIEL: 4341 GRÖSSTE ERFOLGE: Aufstieg

GRÜNDUNGSJAHR: 1946 HALLE: Ilfishalle DURCHSCHN. ZUSCHAUER PRO HEIMSPIEL: 5461 GRÖSSTE ERFOLGE: 1976

NL A 1994

Schweizer Meister

NEUZUZÜGE 2011:

NEUZUZÜGE 2011: Hans Koss-

Harry Rogenmoser (Trainer), Roland Schmid (Ass. Trainer), Jonas Müller, Derrick Walser, Marc Welti, Andreas Camenzind, Mark Hartigan, Stefan Hürlimann, Aurelio Lemm, Jordy Murray

Meister, dreimal Vizemeister NEUZUZÜGE 2011: Robert Esche, Philipp Rytz, Martin Stettler, Robin Leblanc, Kurtis McLean, Claudio Neff, Joel Perrault SAISONZIEL: Playoffs HYMNE: Rot u gäub si üsi Farbe

GRÜNDUNGSJAHR: 1931 HALLE: Postfinance-Arena, Bern (grösste Eishockey-Arena der Schweiz!)

DURCHSCHN. ZUSCHAUER PRO HEIMSPIEL: 16002 GRÖSSTE ERFOLGE: 12 Mal Schweizer Meister, mehrere Europacup-Teilnahmen, 3. Rang an der European Trophy 2010 NEUZUZÜGE 2011: Byron Ritchie, Martin Höhener, Johann Morant, Kevin Lötscher SAISONZIEL: Das letzte Spiel gewinnen SPIELWEISE: entschlossen, beharrlich, hart

SOUND, WENN EIN TOR FÄLLT: Er verfügt über die eindrücklichste Zuschauerkulisse in Europa: Der SC Bern. Und auch auf dem Eis ist der Traditionsclub eine Macht. Und Titelkandidat! Mit Christian Dubé und Simon Gamache sind zwei wichtige Leistungsträger gegangen. Und

nach dem schweren Unfall von Kevin Lötscher im letzten Mai, der zwar auf dem Weg der Besserung aber noch lange nicht einsatzfähig ist, schwächelt der SC Bern noch in der Offensive. Im Training mischte Nationalspieler Valentin Wirz mit. Doch ob ihn der SC Sierre auf Wunsch gehen lässt, ist noch ungewiss.

«The Final Countdown» von Europe MOTTO UND HYMNE DES CLUBS: Bärn, Bärn, Bärn, i ha di gärn!

ANZAHL GEFAHRENE KILOMETER (VON SPIEL ZU SPIEL) IN DER LETZTEN SAISON: 7872

HC LUGANO – zurück zur Grösse glorreicher Zeiten

Die letzte Saison war für den HC Lugano verkorkst. Der drittletzte Platz entspricht gar nicht der Tradition des Clubs. Das soll diese Saison anders werden. Mit dem Engagement des 36-jährigen NHLLegionärs Rob Niedermayer landete der HC 22 event. VERANSTALTUNGS- UND FREIZEITMAGAZIN

Lugano einen echten Transfercoup. Auch sonst hat sich der Tessiner Hockey-Gigant massiv verstärkt: er verpflichtete gleich 10 exzellente Ausnahmespieler neu. Prominent auch das Goalie-Duo: Mit dem jungen Benjamin Conz und dem erfahrenen David Aebischer besitzt Lugano zwei Nationaltorhüter!

GRÜNDUNGSJAHR: 1941 HALLE: Pista della Resega DURCHSCHN. ZUSCHAUER PRO HEIMSPIEL: 4000 GRÖSSTE ERFOLGE: Sieben Mal

Schweizer Meister, Neunmal Vizemeister NEUZUZÜGE 2011: Kévon Hecquefeuille, Marc Gautschi, Gian-Andrea Randegger, Noah Schneeberger, Adrian Brunner, Samuel Friedli

Schweizer Meister

SAISONZIEL:

NEUZUZÜGE 2011: Barry Smith (Trainer),

Playoffs

Benjamin Conz, Florian Blatter, Dominik Schlumpf, Jaroslav Bednar, Rob Niedermayer, Kimmo Rintanen, Daniel Steiner, Ted Bullo, Dario Simion, Diego Kostner SAISONZIEL: Playoff-Qualifikation TYPISCH LUGANO: Essen in der Casetta Gialla nach dem Spiel, Lugano-Parade am 1. Aug., Mitsingen in der Curva Nord LIEBLINGS-HYMNE: Stella Bianconera (von Paolo Meneguzzi und Leo Leoni)

HYMNE: Cé qu’

SLOGAN DES CLUBS: Non mallore mai (never give up)

è l’ainô

Léonard

mann (Trainer), Simon Rytz, Michal Barinka, Sandro Brügger, Jan Cadieux, Christian Dubé, Simon Gamache, Arnaud Montandon, Pavel Rosa, Tristan Vauclair

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MASKOTTCHEN: Tiger


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EV Zug

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präsentiert

Der EV Zug hat sich auf dem diesjährigen Transfermarkt eher zurückgehalten. Ob das reicht, um ganz oben mitzuhalten?

GRÜNDUNGSJAHR: 1967 HALLE: Bossard Arena DURCHSCHN. ZUSCHAUER PRO HEIMSPIEL: 6332

ZSC Lions

GRÖSSTE ERFOLGE: Schweizer Meister 1998 NEUZUZÜGE 2011: Andreas Furrer, Timo

Der Weggang von Rafael Diaz, der beim EV Zug das Herzstück der Verteidigung bildete, dürfte den Club noch lange schmerzen. Da kommt eine grosse Aufgabe auf Trainer Doug Shedden und die neu verpflichteten Spieler zu, um nach vier Jahren Halbfinal-Aus in Serie in dieser Saison endlich in den Final vorzustossen.

Helbling, Dominic Lammer SAISONZIEL: Playoffs SPEZIELL: Der EV Zug verfügte bis 2007 über eine starke Damenmannschaft!

Diese Saison soll bei den ZSC Lions von Anfang an Feuer unter den Kufen sein. Mit dem neuen NHL-Coach Bob Hartley.

GRÜNDUNGSJAHR: 1930 HALLE: Hallenstadion Zürich DURCHSCHN. ZUSCHAUER PRO HEIMSPIEL:

Freitag, 2. September 2011, 20.30 Geneva Arena Donnerstag, 10. November 2011, 20.00 Hallenstadion Zürich

Samstag, 24. September 2011, 20.30 Geneva Arena Sonntag, 25. September 2011, 15.00/20.00 Hallenstadion Zürich

Montag, 3. Oktober 2011, 20.00 Kaufleuten Zürich

Dienstag, 11. Oktober 2011, 20.00 St. Jakobshalle Basel Montag, 31. Oktober 2011, 20.00 Geneva Arena

Dienstag, 11. Oktober 2011, 20.00 Volkshaus Zürich

Donnerstag, 13. Oktober 2011, 20.00 Hallenstadion Zürich

14. bis 16. Oktober 2011, 20.00 Volkshaus Zürich

Sonntag, 30. Oktober 2011, 19.30 Geneva Arena Montag, 31. Oktober 2011, 20.00 Hallenstadion Zürich

Montag, 14. November 2011, 20.00 Hallenstadion Zürich

Donnerstag, 17. November 2011, 20.00 Hallenstadion Zürich

7818

EHC Biel

Die ZSC-Cracks sind beeindruckt vom neuen Coach: «Mir hats den Puls in den Kopf gedrückt», schwärmt Andres Ambühl, und Thibaut Monnet meinte: «Von null auf zweihundert!». Und Coach Bob Hartley sagt: «Ich will die Meisterschaft gewinnen!» Und er wird dies auf der Basis einer verstärkten Verteidung angehen.

GRÖSSTE ERFOLGE: Sechsmal Schweizer

Die Verteidigung in Biel steht wie die zwei Äxte des Clubwappens. Aber im Angriff fehlen drei altgediente Cracks.

GRÜNDUNGSJAHR: 1939 HALLE: Eisstadion Biel DURCHSCHN. ZUSCHAUER PRO HEIMSPIEL:

Meister

NEUZUZÜGE 2011: Bob Hartley (Trainer), Jacques Cloutier (Ass. Trainer), Severin Blindenbacher, Robin Breitbach, John Gobbi, Niki Altorfer, Ronalds Kenins, Jeff Tambellini, Tim Ulmann

SOME KIND OF TROUBLE TOUR

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HC Ambri-Piotta

Mit dem Kanadier Mario Scalzo und dem Amerikaner Tom Preissing steht beim EHC Biel die Verteidigung neu wie eine Burg. Aber in der Spitze sind drei Abgänge zu verzeichnen: Rico Fata wechselte zu Genf Servette, Kevin Lötscher zu Bern und Thomas Nüssli zum SC Thurgau. Dafür soll der Ex-Davoser Marc Wieser jetzt die Tore schiessen.

GRÖSSTE ERFOLGE: Dreimal Schweizer Meister, zweimal Vizemeister NEUZUZÜGE 2011: Dino Stecher (Trainer), Anthony Huguenin, Tom Preissing, Mario Scalzo, Adrien Lauper, Marco Truttmann, Marc Wieser SAISONZIEL: Playoffs

Durchhalten und weitermachen ist die Parole. Mit einer Sammelaktion wurde der Spielbetrieb für diese Saison gesichert.

GRÜNDUNGSJAHR: 1937 HALLE: Pista da Valascia DURCHSCHN. ZUSCHAUER PRO HEIMSPIEL:

12. und 13. November 2011 Hallenstadion Zürich 11. Februar 2012 St. Jakobshalle Basel

3653 Die Finanzen zwingen den traditionsreichen HC Ambri-Piotta zum Kürzertreten. Trotzdem verlängerte der Tessiner Club den Vertrag mit Trainer Kevin Constantine vorzeitig um zwei weitere Jahre. Zudem verpflichtete er den kanadischen Verteidiger Maxim Noreau. Alles Weitere ist ein Geschenk des Himmels.

GRÖSSTE ERFOLGE: Vizemeister 1999 IIHF Continental Cup-Sieger 1998, 1999

NEUZUZÜGE 2011: Pascal Müller, Maxim Noreau, Patrick Sidler, Adrian Trunz, Elias Bianchi, Vitaly Lakhmatov

Freitag, 18. November 2011, 20.00 Hallenstadion Zürich

www.goodnews.ch 24 event. VERANSTALTUNGS- UND FREIZEITMAGAZIN

0900 800 800 CHF 1.19/min., Festnetztarif


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