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TIM_14_15_Mario Adorf_g_neu_KSB-seb_k1_RS.qxp_Layout 1 19.08.15 14:09 Seite 1

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Wenn Wörter zu Bildern werden Literatur, Theater und Film haben sich immer gegenseitig beeinflusst. Heute sind sich die Kunstgattungen aber näher als je zuvor. Und so begeistert Film- und Fernsehstar Mario Adorf ganz selbstverständlich auch als Lese-Reisender. TEXT: PAUL M. DELAVOS

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enn Bücher zu Filmen oder Theaterstücken werden, ist das immer ein schwieriges Thema: Denn oftmals ist das Buch viel zu umfangreich. Als Anfang des 20. Jahrhunderts der Film immer moderner wurde, hatten viele AutorInnen auch die Angst, dass das Buch dadurch komplett verdrängt wird. Dem war zum Glück nicht so – auch wenn heute weniger gelesen wird und oftmals Leute gar nicht wissen, dass die Vorlage für einen Film ein schon vorhandenes Buch war. Wird ein Buch verfilmt, ist oftmals zu Beginn die große Frage, wie mit dem literarischen Text vorgegangen wird: Hält man sich

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empfiehlt

„Schauen Sie mal böse!“ mit Mario Adorf erleben Sie am 2. und 3. November im Wiener Konzerthaus.

Der Meister Mario Adorf, geboren am 8. September 1930 in Zürich, zieht noch immer das Publikum in seinen Bann.

Lesetipp! In „Schauen sie mal böse. Geschichten aus meinem Schauspielerleben“ (Verlag Kiepenheuer & Witsch) schenkt Mario Adorf sich selbst und seinem Publikum zum 85. Geburtstag ein weiteres Werk aus seiner Feder, das er zum ersten Mal auch mit eigenen Zeichnungen illustriert hat. Es ist eine Erinnerung an sein großes Schauspielerleben. Seine Karriere hat in den frühen 1950er-Jahren begonnen und hält bis heute an. Er schreibt auch über kleine Missgeschicke von Schauspielern wie Blackouts oder originelle Unfälle.

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Fotos: Melanie Grande, Alexi Pelekanos

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!ticket September 2015  

unter anderem mit Mario Adorf, Wolfgang Ambros, Mans Zelmerlöw, Rick Kavanian und Iron Maiden

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