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!ticket Österreichs Eventmagazin Nr.1

OPPA HELGE

musik show 2 0 1 6 sport theater kabarett

OKT

€ 2,90

Damit sind Sie live dabei!

Absurd! Andreas Vitásek zieht vor Otto Grünmandl, dem Meister des Absurden, seinen Hut.

P.b.b. 15Z040254 M Ticket Express GmbH, Heumühlgasse 11, 1040 Wien

Das Multitalent Helge Schneider ist vieles, aber noch nicht bereit für den Ruhestand.

grusel kult Uwe Kröger und Edda Petri schlüpfen im neuen Grusical in die Rolle der Familienhäupter der wundervoll teuflischen Familie Addams!

THE ADDAMS FAMILY


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LIVE SPÜRT MAN MEHR.

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Die Qual der Wahl.

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ie Bundespräsidentschaftswahl ist das Thema des Jahres. Man erinnere sich zurück: Bereits im März dieses Jahres hingen die Plakate der sechs KandidatInnen, die zum ersten Wahlgang im April antraten. Norbert Hofer und Alexander Van der Bellen qualifizierten sich schließlich für die Stichwahl im Mai, die Zweiterer (nach einem schmutzigen Wahlkampf) knapp für sich entscheiden konnte – bevor die FPÖ die Wahl anfocht: Man vermutete Wahlbetrug. Dies konnte zwar seitens des VfGH nicht festgestellt werden, dafür urösterreichische Flapsigkeit in einigen Gemeinden. Dennoch ordnete man eine Wahlwiederholung an. Diese hätte Anfang Oktober stattfinden sollen, doch da machte dann dem BMI die Druckerei der Briefwahlkuverts einen Strich durch die Rechnung. Gewählt wird nun am 2. Adventsonntag. Wenn bis dahin nicht wieder etwas dazwischenkommt. Zwischenfrage: Können die Amtsperioden von Heinz Fischer eigentlich auch wieder verjähren, sodass er sich vielleicht nochmals zur Wahl stellen kann? Denn während sich Norbert Hofer als „Präsident der Herzen“ diskontieren lässt, war „Heinzi“ wahrlich ein herzlicher Präsident: Dirk Stermann (mit Perlenkette) und Christoph Grissemann (mit Augenbrauen-Toupet) persiflierten ihn in „Willkommen Österreich“ – samt Gattin! Und spätestens seit dem „Fall Böhmermann“ wissen wir, dass Präsidentenbeleidigung kein Kavaliersdelikt ist. Heinz Fischer nahm es jedoch locker und gratulierte mit gehöriger Portion Selbstironie dem Duo sogar zur 250. Sendung. Und als die angeheiterte Chrissi vom diesjährigen Nova Rock an das Staatsoberhaupt postalisch ein Bussi schickte, bedankte er sich hocherfreut auf Facebook. Hoffentlich haben wir im nächsten Sommer dann auch schon wirklich fix einen Bundespräsidenten, an den wir ein Bussi schicken können (wenn wir mögen). Mit besten Grüßen an unseren ehemaligen Bundespräsidenten Heinz Fischer! Stefan Baumgartner (Chefredakteur)

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!ticket inhalt

Daheim & unterwegs. Helge Schneider will nicht daheim versauern, und auch wir sind dank Uber mobil. Und von Spanien bis Russland kommen Tänzer zu Besuch.

14-20 STARS&PEOPLE 14 Swing dein Ding Am Anfang war der Swing. Dann verschwand er in der Versenkung, bevor er schließlich modernisiert wieder auftauchte … 18 Oppa Helge Die schönsten Blumen blühen im Verborgenen, sagt man. Helge Schneiders Multitalent führt ein Leben abseits des Mainstreams.

22-24 LIFE&STYLE

ZWEIERBEZIEHUNG Das Musical – großes Drama, viel Emotion. Doch nicht immer stehen die Protagonisten in großer Liebe zueinander.

30 26-28 FUN&ACTION 26 Das Absurde Mit „Grünmandl. Oder: Das Verschwinden des Komikers“ legt Andreas Vitásek eine Hommage an den Meister des Absurden, den Tiroler Otto Grünmandl, vor.

24 Lifestyle Endlich ist es wieder so weit, am 31. Oktober findet die gruseligste Nacht des Jahres statt: Halloween! Wir zeigen die Halloween-Must-haves für eine Spooky Night!

28 Uberwegs Bekanntlich ist der Weg das Ziel. Gerade für den verwöhnten Großstädter ist es nicht unerheblich, wie er von A nach B kommt: möglichst schnell, bequem und günstig.

LIVE&MEDIA 32 Der sexy Glam Das heimische Trio Gospel Dating Service sticht nicht nur mit einem klingenden Bandnamen hervor … 36 Mozärtlich 23 Jahre jung ist das Rockhouse, die Musikinstitution in der Mozartstadt – in der es so gar nicht symphonisch zugeht. 38 Media Mit „Inferno“, Bon Jovi, Green Day, No Man’s Sky und vielen mehr!

Herausgeberin, Chefredakteurin: Mag. Roberta Scheifinger Chefredakteur & Chef vom Dienst: Stefan Baumgartner Anzeigen: Mag. Thomas Keuschnigg, Mag. Roberta Scheifinger Anzeigenproduktion & Verrechnung: Susanne Franzl Redaktion/Kolumnisten: Stefan Baumgartner (sb), Amina Beganovic (ab), Georg Biron, Paul M. Delavos B.A. (pmd), FM4 Ombudsmann, Robert Fröwein (rf), Alexander Haide (ah), Mag. Joachim Schmida (js), Andreas Ungerböck (ray-Magazin, au), Andy Woerz Cartoons: Bertram Haid (BAES Cartoons), Gerhard Haderer (MOFF.) Lifestyle: Anna-Lena Horn Lektorat: Gunther Natter Fotos: Filmverleiher, Plattenfirmen, Fotoagenturen, Veranstalter, sh. Copyright. Cover: Brinkhoff/Moegenburg Medieninhaber, Eigentümer: CTS Eventim Austria, Heumühlgasse 11, 1040 Wien Designkonzept, grafische Produktion: QMM Quality Multi Media GmbH, Mariahilfer Straße 88a/II/2a, 1070 Wien Artdirektion: Mag. Gottfried Halmschlager Druck: Niederösterreichisches Pressehaus, Gutenbergstraße 12, 3100 St. Pölten Abonnements: !ticket Österreichs Eventmagazin Nr. 1 erscheint 10 x jährlich. Jahresabo Österreich: € 22,00, Jahresabo Europa: € 44,00. Kündigung jeweils acht Wochen vor Ablauf der Bezugsfrist nur schriftlich eingeschrieben an !ticket Eventmagazin, Heumühlgasse 11, 1040 Wien oder per E-Mail an abo@ticketmagazin.com. Einzelpreis: € 2,90 Abo-Bestellung unter abo@ticketmagazin.com oder telefonisch unter +43 (0)1 589 54-450 Redaktionsanschrift: !ticket Eventmagazin, Heumühlgasse 11, 1040 Wien Telefon: +43 (0)1 589 54-450, E-Mail: office@ticketmagazin.com, Web: www.ticketmagazin.com. Sie finden uns auch auf Facebook und Twitter. Für unverlangt eingesandte Texte und Fotos übernehmen wir keine Haftung, eine Rücksendung erfolgt nicht, es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor. Nachträgliche Honorarforderungen für nicht veröffentlichte Fotocredits werden nicht anerkannt. Alle Inhalte vorbehaltlich Satz- und Druckfehler. Die Offenlegung lt. Mediengesetz finden Sie auf www.ticketmagazin.com/impressum.

Überall, wo Sie dieses Symbol in unserem Magazin sehen, sind Fantickets verfügbar! Mehr Informationen finden Sie auf www.oeticket.com/fanticket!

Foto: Stefan Malzkorn, Illustration: baes

22 Tanzend um die Welt Tanzbegeisterte haben in der kommenden Saison wieder die Qual der Wahl: Aus aller Herren Länder reisen die Tanzstile nach Österreich!

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impressum

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!ticket highlights

SCHEINWERFERLICHT

Fotos: beigestellt (Vita Plus), Fechter Management (The Great Gatsby Ballett), Arnd Oetting (Gernot Kulis)

Mag. Roberta Scheifinger Chefredakteurin und Herausgeberin

Oktober, der Konzertmonat mit den Helden meiner Jugend: Kurz vor Halloween, am Nationalfeiertag, beehren uns The Cure in der Marx Halle in Wien. Robert Smith hat nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass ich mich seit meinem 16. Lebensjahr vorwiegend schwarz kleide (damals noch ausschließlich). „The Top“ hieß mein erster Ausflug in die Gothic-Welt, mit anschließender Erweiterung meines schwarzen Horizontes durch Wayne Hussey mit „Gods Own Medicine“: Was für ein schönes Album! Live sind The Mission am 25. Oktober in der Szene Wien zu sehen. 2005 habe ich The Dresden Dolls im Vorprogramm von Nine Inch Nails beim Arena Open Air erlebt – was für ein großartiger Support! Am 28. Oktober kommt eine der Dolls, Amanda Palmer, gleich für zwei Konzerte ins WUK: um 16 und um 20 Uhr. Ich gehe davon aus, dass nach dem Abendauftritt auch die After-Work-Show bald ausverkauft sein wird. Hervorragende Idee, ein Konzert am Nachmittag anzusetzen! Was für eine Konzertwoche!

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IT’S ONLY WOERZ

Vital Plus

Mit Live-Konzerten von den Bolschoi Don Kosaken, Pete Art, Andy Lee Lang und Michael Seida Für „alle Menschen, die in ihrem Leben noch viel vorhaben“ findet diesen Herbst wieder Europas größte Generationen-Messe statt, mit über 400 Ausstellern zu vielfältigen Themen wie Reise und Kulinarik. Außerdem bietet die Messe interessante Vorträge und Produkte zum Thema Gesundheit sowie über 50 Live-Auftritte, die ein Ohrenschmaus sind! Unter anderem präsentiert die Vital Plus in Kooperation mit dem Wiener Metropol die Bolschoi Don Kosaken, Pete Art mit seinen Rock ’n’ Roll Junkies feat. Herbert Prohaska, Andy Lee Lang mit The Spirit („Rockin’ Christimas“) und Michael Seida mit einem Rat-Pack-Special „auf unsa Sproch“. Der Eintritt zur Messe ist frei, die Konzerte kostenpflichtig und auch im Kombi-Paket mit Dinner erhältlich. 9. bis 12. November, Marx Halle

The Great Gatsby Ballet

Eine Liebesgeschichte Die Show unter der Mitwirkung von Denis Matvienko (Marinsky Theater), Dwight Rhoden (Tänzer u. a. bei Madonna, Prince und U2, Choreograf von Cirque du Soleil) und Konstantin Meladze vereint klassisches Ballett, zeitgenössischen Tanz und Film. Das Ballett-Ensemble besteht ausschließlich aus Tänzern von führenden Theatern und Ballettgruppen aus den USA, Russland und der Ukraine und dem weltberühmten Complexions Contemporary Ballet.

8. November, Wiener Stadthalle (F)

Gernot Kulis

Kulisionen Wer Kulis’ „Kulisionen“ live noch nicht gesehen hat, für den wird es langsam Zeit! Das erfolgreichste erste Solo-Programm eines heimischen Comedians geht nämlich in die letzte Kulisionen-Runde! Dabei garantiert Gernot Kulis mehr Pointen, als Österreich Medaillen bei Olympia geholt hat. Mit Witz und Charme führt er durch das Live-Programm: Von den Olympischen Spielen, der Asyl-Politik, der Fußball-EM, der Bundespräsidenten-Wahl bis hin zu seinen persönlichen Kulisionen – in seiner rasanten Stand-up-Comedy-Show kulidiert er mit Menschen, Tieren und Notrufsäulen.

Refugium Im Laufe der Zeit habe ich in verschiedensten Häusern residiert, Wohnungen gewohnt, Apartments logiert, Unterkünften gelebt und in Hotels mein Lager aufgeschlagen. Die mäandernde Entscheidungsfindung, wo es denn nun am allerallerbesten zu verweilen sei, ist eine Frage, die sich bei mir wohl so lange hinziehen wird, bis ich nur mehr die Wahl zwischen gediegenem Erdmöbel oder einer Urne habe. Erstaunliche Erkenntnis: Egal wie groß die jeweilige eigene und längerfristige Behausung ist, ich habe das Gefühl, es fehlt stets ein Zimmer. Zudem bin ich Verfechter der seelenkundlichen Theorie „Zeige mir deine Wohnung und ich sage dir, wie es dir geht“. Jeder Bereich einer Behausung hat seine Wertigkeit. Gibt es Ecken, in denen man sich wohlfühlt? Verwahrloste Bereiche? Ist die Einrichtung spartanisch und übersehbar? Findet man kleine MitbringselFreundschaftsgaben aus vergangenen Zeiten, oder wurden diese klammheimlich entsorgt, weil sie, außer der Tatsache, dass man sie irgendwann einmal bekommen hat, keinerlei Bedeutung haben? Mit ein bisschen Übung kann man seine Mitmenschen anhand der Wohnsituation ganz gut einschätzen. Zumindest grob. Und weil wir gerade darüber reden: Ich werde nun ganz schnell ein, zwei Ecken meiner Gemächer wieder auf Vordermann bringen, bevor jemand kommt, um mich zu analysieren. Vorsicht: „Man kann mit einer Wohnung einen Menschen genauso töten wie mit einer Axt.“ (Zitat: Heinrich Zille)

ab Herbst in Wien, Kärnten, Oberösterreich, Salzburg & Steiermark

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!ticket thema: wohnen

Wohnst du schon? M

eine Eltern haben mir – wie es sich für Erziehungsberechtigte geziemt – eine Vielzahl an Lebensweisheiten mit auf den Weg gegeben, für die ich ihnen dankbar bin: Dies war ihr Beitrag, aus mir nicht nur einen (hoffentlich) mündigen, sondern in aller erster Linie überlebensfähigen Menschen zu machen. Dazu gehört (leider) auch der verantwortungsbewusste Umgang mit Geld. Eine ihrer eisernen Regeln war: Fixkosten fürs Wohnen dürfen maximal ein Drittel des Einkommens ausmachen – heute natürlich illusorisch, wenn man sich die prekäre Wohnsituation gerade in Ballungsräumen ansieht. Wie so oft hat die Politik das Zeitgeschehen übersehen und vergessen, dass die Generation der Boomers und die stetig steigende Globalisierung naturgemäß Auswirkungen haben wird: Pardauz! Eigentlich hätte man auch hier (wie so oft) einige Jahrzehnte Zeit gehabt, zukunftsperspektivisch zu denken und vorzuplanen – die Realität ist jedoch eine andere, gerade für junge Erwachsene ist die Wohnsituation nicht nur in der Gigantonomie Londons oder Paris’ prekär, sondern auch in Wien: Der Bedarf gerade an kostengünstigeren Kleinwohnungen ist bei Weitem nicht gedeckt. Dessen ist sich die Stadtregierung natürlich bewusst und fordert „leistbaren und hochwertigen Wohn-

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raum“, um dem gerühmten Status Wiens que, die offenbar ein Antidiskriminie(siehe auch S. 28, „Uberwegs“) gerecht rungsbeauftragter zusammengestellt hat, zu werden – Wien wird als lebendige, beim entspannten Abendmahl. Ikea internationale Metropole gesehen, in drängt zur, ja: predigt Perfektion, präder bezahlbares Wohnen als Grundrecht sentiert eine Mustergesellschaft ohne Fernseher, dafür mit veganen Menüs für verstanden wird. Ob das gelingt? Sofern diese, die erste große Lebenshür- Kinder, statt homogenen Kleinfamilien de, gemeistert werden konnte, man end- oder Singleaushalten erleben wir hetelich dem goldenen Käfig Mama entflo- rogene, multiethnische und -kulturelle hen und nicht in einem modrigen Kel- Freundeskreise, die permanent lässig in lerabteil untergekommen ist, steht nach Fabriklofts abhängen und Fische ausder Frage „Wohnst du schon?“ aber nehmen. schon das nächste, bohrende Thema im „Persönlichkeit ist die halbe Miete“, Raum: „Wohnst du noch, oder lebst du schreibst du? Ja, du hast zweifelsohne schon?“ Gerade zum Start ins eigene Le- maßgeblich dazu beigetragen, dass Flieben war der schwedische Einrichtungs- sentisch und Schrankwand nur mehr konzern bisher Anlaufstelle Nummer 1, im Nachmittagsprogramm von RTL II die nach skandinavischen Ortschaften, zu finden sind. Aber, Herrgottchen, lasVornamen, Flüssen oder Pflanzen be- sen wir die Kirche im Dorf: Deine Teenannten Möbel zählen in den meisten lichter Glimma sind kein unverzichtbarer Haushalten zum Standard-Inventar: Bil- Bestandteil einer poly/pan-sexuellen Bely, Malm und Expedit sind die ersten ziehung, der Klassiker, das Regal Billy, üblichen WG-Kollegen. Und erst kürz- heißt immer noch nicht Bassam und ein lich lag er wieder vor der Tür, der neue „Traum von Leidenschaft“ hört sicher Katalog, ein Wälzer mit einer weltweiten nicht auf das martialische Malm. Also Auflage von 219 Millionen – und trotz- hör bitte auf, mir einen Sozialporno verdem steht am Cover: „Entworfen für kaufen zu wollen – denn die wahren dich, nicht für irgendwen.“ Ist nach App- Werte kommen tatsächlich von innen: le plötzlich Ikea das neue iNdividualis- Zum Beispiel von der Plattensammlung, die im zugegeben praktikablen Expeditmus-Symbol? Mehr denn je will mir Ingvar – wir sind Nachfolger Kallax aufbewahrt wird. ja per Du – nicht nur Möbel verkaufen, Dank Ikea wohnt zwar auch die Mittelsondern sagen, wie ich leben soll: bereits klasse in ästhetischer Würde – leben ist auf dem Coverfoto sieht man eine Cli- aber immer noch bedeutend mehr.

Fotos: Katrin Kreiner, GEPA, Kai Mueller, Fotolia

Den jungen Generationen Y und Z ist gemein: Ihr Leben spielt sich überwiegend in der digitalen Welt ab. Aber dennoch dürfen wir aller Umtriebigkeit zum Trotz nicht auf das Rückzugsgebiet der eigenen vier Wände vergessen. TEXT: STEFAN BAUMGARTNER


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wohnen: fesch Fesch’markt. Der Fesch’markt bringt Österreichs junge Kreative direkt aus ihren Ateliers auf einen urbanen Marktplatz, wird dabei zum Festivalevent der unabhängigen Kreativszene und vereint Kunst, Design, Food, Lifestyle und Party. Mit Hunderten Nachwuchstalenten, Künstlern, Junggastronomen und Kreativen werden alljährlich mehrmals im Jahr Wien, Graz, Feldkirch und Linz zum Umschlagplatz für Ideen. Die nächsten Termine sind Mitte Oktober in der Grazer Seifenfabrik, Mitte November in der Ottakringer Brauerei Wien sowie Mitte Dezember das Pförtnerhaus Feldkirch.

GEWINN SPIEL Wir verlosen drei Fesch’markt-Eintritte inklusive dreier Wundertüten. Infos und Teilnahmebedingungen auf www.ticketmagazin.com!

wohnen: urban Großstadtgeflüster. Jen, Raphael und Chriz machen Elektropop und sind aus Berlin – von daher ist es verständlich, dass ihr letztes Album 2013 den perplexen Ausruf „Oh, ein Reh!“ als Titel trug. Nun sind die „ungünstig gealterten, berufsjugendlichen Dödel“ wieder zurück mit ihrer Hassliebeserklärung an das Leben, dargeboten auf ballernden Banger-Beats: am 16. Dezember im Grazer ppc.

wohnen: sport Heimspiel. Nicht selten trägt man eine bisschen Patriotismus im Herzen, gerade wenn es sportlich wird. Österreich hat nicht nur alle Spiele des ÖFB im Programm (siehe dazu auch Seite 41), sondern auch die Heimspiele von u. a. SK Sturm Graz, dem Wiener Sportklub, dem SKN St. Pölten, LASK Linz, dem WSG Swarovski Wattens und dem HC Tiroler Wasserkraft Innsbruck – Die Haie. Alle aktuellen Termine finden Sie auf oeticket.com!

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!ticket coverstory

Liebevolle Ek Die deutschsprachige Fassung des Broadway-Musicals „The Addams Family“ ist nun endlich in Wien zu sehen. !ticket sprach mit Edda Petri über ihre Rolle der Morticia und das Tangotanzen. TEXT: PAUL M. DELAVOS

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Die Hauptrolle des Gomez Alonzo Lupold Addams spielt kein Geringerer als Wahl-Wiener Uwe Kröger. Ihm zur Seite als Morticia A. Addams (geborene Frump) steht Edda Petri – übrigens genauso wie Uwe Kröger aus Ostwestfalen stammend. Wie würdest du Morticia charakterisieren? Das ist eine ganz klassische sophisticated Lady, würde ich sagen, wie man sie heutzutage kaum noch trifft – vielleicht noch eher in Österreich als in Deutschland (lacht). Eine Dame, die niemals aus der Rolle fällt, immer sehr elegant ist, eine aufrechte Haltung hat – eine sehr stolze Frau. Aber auch eine Frau, die – obwohl sie so kühl wirkt – eine unglaubliche Liebe für ihre Familie im Herzen hat. Das macht sie für mich auch so sympathisch, dass sie manchmal auch nur die Kühle spielt. Und sie ist in großer Leidenschaft, auch nach all den Jahren, ihrem Mann Gomez verbunden. Die beiden tanzen leidenschaftlich Tango, um ihre Liebe immer wieder zu erneuern, und sie haben sich absolute Offenheit versprochen.

Du hast angesprochen, dass Morticia Herz hat – als Untote? Ja, das hat sie. Außerdem wurde das nie geklärt, ob sie tot ist oder nicht. Also du weißt das auch nicht? Das ist ja auch immer die Frage: ist das eigentlich eine normale Familie? Definiere „normal“! Das ist eins der großen Themen im Stück. Und ich selber, wenn ich mich der Rolle nähere, für mich ist das ganz normal, seltsame Sachen zu essen, viel nachts unterwegs zu sein. Ich als Schauspielerin in der Rolle der Morticia stelle mir diese Fragen nicht – ich bin, wie ich bin. Benötigst du einen Ausgleich zur Rolle? Ich fühl mich sehr wohl in der Rolle, sie macht mir einen Riesenspaß. Ich spiele sie ja schon seit 2014 zusammen mit Uwe Kröger sehr gerne. Wir sind ein ganz gut eingespieltes Team. Ausgleich habe ich automatisch, weil ich natürlich auch noch andere Rollen spiele. Ich bin ja auch nicht nur als Musicaldarstellerin unterwegs, sondern drehe auch Filme und spiele an-

Fotos: Brinkhoff/Mögenburg

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ast jeder kennt die Addams-Familie: entweder die Cartoons, die Serie oder die Filme. Aber kennen Sie auch schon das Musical? Nach seiner Premiere 2010 am Broadway wurde das Musical „The Addams Family“ mit Musik und Songtexten von Andrew Lippa (Buch von Marshall Brickman und Rick Elis) mit über 700 Vorstellungen zum Triumph. 2014 erlebte die Show dann die deutschsprachige Erstaufführung und kommt nun endlich nach Wien – ganz passend im trüben November. Dieses Mal geht es um die Liebe: Die 18-jährige Wednesday, Tochter des Hauses, hat sich verliebt – allerdings dummerweise in einen „normalen“ Sterblichen, nämlich Lucas Beineke. Auch Fester gesteht, dass er eine große Liebe hat. Kaum zu glauben, aber die Addams haben wirklich Herz. Eine Herausforderung für die Addams – inklusive der verstorbenen Ahnen – wird es, als Familie Beineke ihren Besuch ankündigt. Doch wie sich die Familie dann schlägt, sei hier nicht verraten. Nur so viel: Das Ganze wird ein Mordsspektakel mit viel Unterhaltungswert …


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Ekzentriker Die Addams Family Uwe Kröger als Gomez Alonzo Lupold Addams und Edda Petri als Morticia A. Addams führen eine Musterehe. Nur ein bisschen anders als „normal“. Aber: Was ist schon normal?

Fotos: Brinkhoff/Mögenburg

termine milie der r gruseligsten Fa NoViel Spaß mit de un ischen 2. d 9. Welt, und zwar zw r MuseumsQuartier! ne vember im Wie das Restaurant Motto im für erhältlich Dinnerpackages ls bei oeticket.com enü mit MQ sind ebenfal lm ah -W Drei-Gang und beinhalten ein Sundowner.

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!ticket coverstory Gruftkult Die Familie Addams steigt wieder aus der Gruft, das Familienmotto „Sic gorgiamus allos subjectatos nunc!“ (Wir verspeisen mit Vorliebe diejenigen, die uns zu bezwingen versuchen) erwacht zu neuem Leben!

sehr schwer zu spielen – einerseits wird Contenance erwartet und dann muss ich Farbe bekennen und Emotion zeigen. Das mag keine Frau, wenn sie belogen wird.

dere, ganz ernste, Theaterstücke. Als Nächstes spiele ich zum Beispiel die Frau Marthe in „Faust“ – also ein wirkliches Kontrastprogramm. Hast du einen Lieblingssong im Musical? Na ja, ich habe einen Hauptsong, der heißt „Der Tod steht um die Ecke“ – sehr morbid, passt auch gut zu Wien (lacht). Das ist für mich irgendwie so eine Quintessenz: Alle versuchen immer so zu tun, als lebt man ewig, und Morticia sagt aber, nimm es doch mit Heiterkeit, genieße den Tag, und dann hast du viel Spaß im Leben, obwohl dir auch klar sein muss, dass es irgendwann zu Ende ist – und zwar für jeden. Wie sehr waren die Filme beziehungswese die Serie ein Vorbild?

Man kennt die Serie, man kennt die Comics. Bei den Comics fand ich schon immer lustig, dass Morticia größer ist als alle anderen. Ich bin selber 1,82 Meter groß und jetzt ist das endlich einmal ein Vorteil. Ich habe auch manche Rolle nicht bekommen, weil ich zu groß bin. Anjelica Huston im Kinofilm fand ich natürlich auch ganz toll. In der Serie und in den Filmen kamen die Konflikte immer von außen. Im Musical wird erstmals ein Keil zwischen Morticia und Gomez getrieben: Wednesday will heiraten und nötigt ihren Vater, mir das nicht zu sagen. Dadurch entsteht zum ersten Mal eine Unehrlichkeit von ihm zu mir. Und das gab es in keinem Film und in keiner Serienepisode, dass wirklich einmal ein Ehekrieg losbricht. Und das ist

Musstest du Tango tanzen lernen? Wir haben ja den wunderbaren Choreografen Danny Costello. Wir machen da nicht den klassischen Tango wie in der Tanzschule, sondern das ist immer ein Bühnentango, der ganz viel mit der Psychologie der Figuren zu tun hat. Morticia tanzt anders als Gomez. Aber wir tanzen natürlich Tango. Unterscheidet sich die Produktion von der Broadway-Fassung? Ja, es war nicht so, dass ganz viel übernommen werden musste, wie es manchmal der Fall ist. Andreas Gergen, der inszeniert hat, war völlig frei. Gott sei Dank! Ich finde es gut, denn man hat ein anderes Publikum in Europa, Gags kommen vielleicht anders an und darauf wird auch in der Übersetzung Rücksicht genommen.

Exzentrisch Die höchst liebenswerte Ansammlung von Exzentrikern lebt in der Musicalfassung in einer Verfallenen Villa Mitten im Central Park, und dort spukt es gewaltig ...

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Die beste Zugabe: der Heimweg.

Ihr Ticket wird zum Fahrschein: Denn die Eintrittskarten für viele Veranstaltungen in Wien gelten gleichzeitig als Netzkarten für alle öffentlichen Verkehrsmittel. Und zwar zwei Stunden vor bis sechs Stunden nach Beginn. www.wienerlinien.at

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!ticket stars&people

Swing dein Ding Am Anfang war der Swing. Dann verschwand er in der Versenkung, bevor er schließlich modernisiert wieder auftauchte. Und diese Modernisierung hält bis heute an. Immerhin macht auch Parov Stelar irgendwie Swing. TEXT: ALEXANDER HAIDE

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obbie Williams hat den Swing definitiv nicht erfunden – auch wenn sein legendäres Al-

termine

empfiehlt

Udo Jürgens’ ehemalige Begleitband, die Pepe Lienhard Big Band, spielt im November in St. Pölten, Wien und Graz. Lukas Perman und Ramesh Nair sind zusammen „The Gentlemen of Swing“. Sie gibt es im November im Wiener Metropol und im Linzer Casino zu sehen. Im November erleben Sie im Wiener Konzerthaus und im Mozarteum das Pasadena Roof Orchestra. Nur mehr Restkarten gibt es für „Alive and Swingin’“ vom deutschen Ratpack mit Xavier Naidoo, Michael Mittermeier, Rea Garvey und Sasha, Mitte März in der Wiener Stadthalle (F).

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bum „Swing When You’re Winning“ 15 Jahre nach seiner Veröffentlichung bereits ein Klassiker ist. Das wissen vor allem die älteren Semester aus eigener (leidvoller) Erfahrung: Als sie noch Kids waren, gab es hierzulande bloß zwei TV-Kanäle. Auf diesen wurden, vornehmlich am Sonntagnachmittag, die wunderbaren SchwarzWeiß-Schinken der 40er- und 50erJahre immer und immer wiederholt. Egal ob Ware aus Hollywood oder aus den heimischen Studios mit Peter Alexander: Es swingte kräftig. Mal mehr aus dem Hintergrund nur als Filmmusik, mal samt Big Band und riesi-

gem (weiblichem) Tanzensemble mit Fabel-Kostümen. Was damals bereits als unterhaltsames Nostalgiefernsehen für die ganze Familie galt und mit dem die Kinder in Ermangelung von Alternativen zwangsbeglückt wurden, wirkt rückblickend wie wichtige Musikerziehung: Glenn Miller, Benny Goodman und Bing Crosby lieferten den Gute-Laune-Soundtrack zu flachen, aber amüsanten Handlungen. Ihre Big Bands durften in keinem Streifen fehlen, Happy Tunes wie „Chattanooga Choo Choo“, „Sing, Sing, Sing (with a Swing)“ wurden Klassiker; „White Christmas“, ein Gruß aus der

Fotos: Jan Kohlrusch, Manfred Baumann, Live Nation, Kurt Meier

Pepe Lienhard Big Band Als Bandleader und Arrangeur begleitete Pepe Lienhard Udo Jürgens, nun begeistert er mit „Swing Live“ und Evergreens von Größen wie Glenn Miller und Benny Goodman.


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Heimat an die GIs der Kriegsweihnacht 1942, gelang zum All-TimeEvergreen.

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Ausgleich Es ist der August 1935, Harlem, New York. Die Große Depression zwingt viele der legendären Clubs zu schließen. Einer der wenigen überlebenden Hotspots des Nachtlebens ist der Palomar Ballroom, den Shooting Star Benny Goodman mit seiner Big Band regelmäßig zum Kochen bringt – und in den rabenschwarzen 30ern und später, im Zweiten Weltkrieg, ein Easy Listening-Gegengewicht zu Wirtschaftshorror und den blutigen Schlagzeilen aus Europa und dem Pazifik liefert. Patriotische Pflicht war es für die US-Stars des Genres, regelmäßig bei Truppenbesuchen unweit der Fronten aufzutreten und die GIs aufzuheitern. Opfer gab es auch. Einer der prominentesten Kriegstoten ist Bandleader Glenn Miller, der im Dezember 1944 über dem Ärmelkanal abstürzte und seither als verschollen gilt. Kaum war das Völkerschlachten vorbei, verschwand der erste Hype und damit der Swing rasch aus dem Fokus der Musikfans. Geschniegelt Doch die dunklen Jahre sollten nicht allzu lange dauern, denn schon Ende der 60er-Jahre überschwemmte der alte Sound modern adaptiert und mit geschniegelten Interpreten ausgestattet den Mainstream. Die Grenzen des eigentlichen Swings verschwammen – und so mancher Interpret schuf sich seine eigene Nische mit einem unverkennbaren Sound: Das „Rat Pack“ Sammy Davis Jr., Dean Martin und Frank Sinatra; Judy Garland; Ella Fitzgerald und Nat King Cole, um nur einige jener zu nennen. Im Fahrwasser

des neuen Sounds ritten auch deutschsprachige Acts jenseits des Atlantiks die Swing-Erfolgswelle: Udo Jürgens brillierte mit der legendären Pepe Lienhard Big Band, James Last eroberte den Thron des „King of Easy Listening“ – Puristen verpassten dem „neuen“ Swing den abfälligen Titel Swingin’ Pop. Pop-Swing Freilich ahnte damals, in den 60erund 70er-Jahren noch niemand, dass das Thema „Swing- & Pop-Stars“ noch lange nicht abgehakt war. Nachdem die Originalinterpreten der goldenen Ära längst Oldies oder verstorben waren, erklärte der Teenie-Star Robbie Williams schon beim Erscheinen seines Debütalbums anno 1997: „Bald werde ich ein Big-Band-Album machen und das wird sagenhaft erfolgreich!“ ExTake-That-Boy sprach’s und nahm mit „Swing When You’re Winning“ und

der Hit-Single „Something Stupid“, dem Duett mit Hollywood-Star Nicole Kidman (im Original übrigens von Frank und Nancy Sinatra), einen internationalen Knaller auf. Erst danach wurden Swing und die „Rat Pack“-Ära so richtig vom Mainstream wiederentdeckt, und neue, junge, spannende Künstler wagten sich aus den kleinen Clubs und den Probekellern ins Rampenlicht und eroberten so manchen Chart-Platz. Max Raabe und sein Salonorchester ebneten den Weg, ein Film über die „Comedian Harmonists“ wurde zum Kassenschlager, Perlen wie Songs des kürzlich verstorbenen Roger Cicero und des neuen Ratten-Rudels – Xavier Naidoo, Sasha, Rea Garvey und Michael Mittermeier – begeistern die Massen. Dass das Thema Swing noch lange nicht gegessen ist, zeigt aber auch der überwältigende Erfolg von Parov Stelar, immerhin gilt Mastermind Marcus Füreder als einer der Pioniere des Electros-

Alive and Swingin’ Die vier herausragenden Sänger und Entertainer singen, swingen, steppen und lassen es so richtig krachen!

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!ticket stars&people Mit seinem Solo-KabarettProgramm „Wild“ kommt Michael Mittermeier in den kommenden Monaten nach Wien, Graz, Salzburg und Linz. Und dann folgen die großen Gastspiele mit „Alive and Swingin’“. Wie groß ist die Vorfreude auf die Neuauflage von „Alive and Swingin’“? Wir freuen uns alle vier wie ein Schnitzel. Für uns ist das eine wunderbare Spaß-Tour, vier Freunde unterwegs lassen es krachen und

erleben Bühnenabenteuer. Woher stammt deine Faszination für dieses Genre? Was macht den Swing attraktiv? Swing ist einfach coole Musik und zeitlos. Rea, Sasha, Xavier und ich ergeben eine ziemlich einzigartige Mischung. Gute Mucke, Freundschaft, Comedy und Impro – we gonna burn the house down! Hattest du schon immer Interesse auch an der Zeit der 30erund 40er-Jahre? Was hat dein „Electroswing“ konkret mit Swing zu tun? Prinzipiell ist meine Musik elektronische Musik, die mit Samples angereichert wird, und da sind natürlich auch einige Swing-Elemente drinnen. Aber nicht nur. Irgendjemand hat dann einmal den Titel Electroswing erfunden, leider Gottes war ich das selbst (lacht).

Live gibt es Parov Stelar am 7. Dezember in der Wiener Stadthalle (D).

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Was kam zuerst: Der Electro oder der Swing? Es begann eindeutig von der elektronischen Seite her, das sind meine Roots. Früher war Minimal-House oder Techno angesagt, aber ich

Ich liebe Songs wie „My Way“ oder „New York, New York“. Aber wir haben auch ein paar ganz neue Sachen im Swing-Stil mit dabei. Cool wie Bond und geschmeidig wie die Katze von Blofeld. Hast du einen persönlichen Lieblingshit oder -interpret aus eurem Programm? Das wechselt von Abend zu Abend. Die drei anderen singen schon wahnsinnig gut. Ich genieße das auf der Bühne. Aber ich werde ein Lied singen, das nur ich singen kann, wollte eine Ergänzung dazu finden und begann meinen Sampler auszupacken. Bist du an „klassischem“ Swing interessiert? Der interessiert mich natürlich, aber ich höre jetzt nicht privat im Auto oder zu Hause Swing. Das hat eine ganz eigene Stimmung, das waren die Raves der 30er. Woher kommt das massive Interesse an Electroswing? Es ist die Abwechslung! Wenn man sich die ganzen Radiocharts anhört, ist das überall ein ziemlicher Einheits-

und es ist ein österreichisches. Ich sag nur so viel: es kommen drin Tote vor. brei. Da sticht dieser alte Sound heraus. Keine Ahnung, ob das einen so großen kommerziellen Erfolg haben wird, aber vielleicht ist es auch gut, dass sich dieses Genre weiter im Underground bewegt und sich dort auch entwickeln kann. Any News? Momentan gibt es die Single „Grandpa’s Groove“, eine zweite wird’s auch noch geben. Das Album kommt nächstes Jahr. Gleichzeitig gibt es ein anderes Projekt: Stelartronic, das sich mehr auf elektronische Beats konzentriert, zeitgenössischer und ohne Samples. Urlaub von Parov.


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!ticket highlights

Sister Act Live – 45 Mal in Österreich Nach über 700 Veranstaltungen auf unterschiedlichen Kontinenten geht die US-Gruppe auch hierzulande auf Tour: „Sister Act“ vermittelt das amerikanische Lebensgefühl, Spaß und Show gepaart mit musikalischer und stimmlicher Höchstleistung auf Top-Niveau. Dargeboten werden die Highlights aus den weltbekannten Filmen mit Whoopi Goldberg und vieles mehr, interpretiert vom USStarensemble „The Sisters“ und LiveBand. „Sister Act“ ist ein Erlebnis für Jung und Alt, vom Schüler bis zum Pensionisten sind alle von Gesang, Licht und Show begeistert. Alle Termine finden Sie im Inserat auf Seite 44!

Fotos: Udo Leitner (Stermann & Grissemann), beigestellt (Sister Act), Disney (Fantasia), Insanity Alert (Insanity Alert)

Oktober bis Dezember in allen Bundesländern

Insanity Alert

Mit Dust Bolt (Headliner) und lokalen Supports Im Rahmen von Dust Bolts „Mass Confusion Tour“ präsentieren die wahnwitzigen Crossover-Thrasher Insanity Alert aus Innsbruck ihre zweite Platte „Moshburger“ im Herbst im Rahmen von vier Österreich-Terminen! Los geht es Ende Oktober im Leobener Spektrum mit Killing Age und Whorehouse im Vorprogramm, anschließend geht es im November nach Wien, ins dasBach mit Tigerwizard als Opener. Dann geht es zurück in den Westen, ins Dornbirner Schlachthaus (mit Vibratör) und in den Weekender Innsbruck (mit Kaschorros Wiciados). Dresch dill desz!

Disney Fantasia

Live in Concert Walt Disney schuf 1940 mit dem Musikfilm „Fantasia“ ein unvergleichliches Meisterwerk: einen Musikfilm im besten Sinne, denn hier wurde nicht die Musik zum Film komponiert, sondern vielmehr Tausende bewegte Bilder zu weltbekannter Musik geschaffen. Zu berühmten Stücken von Beethoven, Gershwin, Strawinsky, Tschaikowsky oder Debussy geschieht auf der Leinwand das, was sich sonst in den Köpfen von Konzertbesuchern abspielen könnte: zauberhafte Geschichten werden lebendig. 3. und 4. Dezember, Wiener Konzerthaus Das Ei ist hart! Loriots Buchklassiker „Dramatische Werke“ wurde im September 2016 mit farbigen Bildern und in erweiterter Ausgabe neu aufgelegt. Stermann & Grissemann haben aus diesem Anlass nicht nur ein „Dramatische Werke“-Hörbuch aufgenommen, sondern – nach „Die Ente bleibt draußen!“ – mit „Das Ei ist hart!“ auch gleich einen neuen Loriot-Bühnenabend zusammengestellt. Am Klavier werden sie von Philippine Duchateau begleitet. Ebenfalls im Verkauf: „Sonny Boys“ mit Magdalena Kropiunig im Wiener Rabenhof, ihr letztes Programm „Stermann“ u. a. in Steyr und Bad Aussee sowie „Gags, Gags, Gags“ im April in der Arena Nova in Wiener Neustadt.

Stermann & Grissemann ab Ende Oktober, Leoben, Wien, Dornbirn, Innsbruck

bis Jahresende, Theater Akzent & Wiener Konzerthaus

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Oppa Helge !ticket stars&people

Die schönsten Blumen blühen im Verborgenen, sagt man. Helge Schneiders Multitalent führt ein Leben abseits des Mainstreams. Nur „Katzeklo“ mochte die breite Masse. TEXT: ALEXANDER HAIDE

Wankel-Mut Die vergangenen drei Jahre sind ein kleiner Abriss der scheinbaren Wankelmütigkeit, der man eiskaltes Kalkül unterstellen möchte. Schneider startet

termine Helge Schneider findet sich mit seinem neuen Programm „LASS KnACKEN, OPPA!“ zwischen 12. und 14. November in der Wiener Stadthalle (F) ein.

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die TV-Show „Helge hat Zeit“, beendet seine Karriere als Talkmaster nach zwei Folgen wieder, weil „er gehöre auf die Bühne“ (wo er bis 2014 auch regelmäßig stand). Es entsteht ein Duett mit Sido („Arbeit“). Mit „Sommer, Sonne, Kaktus“ landet er einen TopHit in den deutschen Album-Charts, im gleichen Jahr startet „Kommissar 00 Schneider – Im Wendekreis der Eidechse“ in den Kinos. Dann war da noch eine Tournee 2014, nach der er nach „Millionen Kilometern im BandBus auf der Autobahn seinen Abschied von der Bühne verkündet und sich mit seiner kleinen Rente in der Sierra Nevada eingerichtet hat. Dort lebt er in einem windschiefen Campingzelt“. Und das, nur um zwei Jahre später zurückzukommen. War das geplant? Vermutlich bis garantiert. Aber das weiß man bei Helge Schneider nicht so ganz genau. Sinn im Unsinn Das Prinzip ist tausendmal fremderklärt. Schneider fände Sinn im Unsinn, praktiziere Formen extremen Unsinns und bediene nach Möglichkeit niemals die Erwartungen des Publikums. Dazu

passt die zum Prinzip erhobene Improvisation bei allem, was Helge so tut. Wie bei Songtexten legt er auch seine Geschichten und das „Programm“ nur im Grundgerüst an, der Rest entsteht spontan. Sporadische Videos auf seiner Facebook-Seite können sich ebenfalls mit dem Charme der Ungeplantheit schmücken, die manche Ecke oder vereinzelte Hänger (zum Nachdenken) erklärt und verzeihen lassen. Kontrovers Die Welt braucht einen unangepassten Leuchtturm der Marke Schneider. Doch zu sehr ließ er sich nie vereinnahmen. Als er nach dem Hype um „Katzeklo“ drauf und dran war, zum Star zu werden, brach er die große (Pop-Klamauk-)Karriere ab. Schneider spielte lieber Jazz (auch beim Jazzfest Wien!), nahm seine Arbeit auf der Bühne wieder auf, spielte Rock mit Helge & The Firefuckers, drehte Filme. Mit seiner Version von Hitler in „Mein Führer – Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler“ löste er Kontroversen aus. Nicht zum ersten Mal. Denn schon nach „Katzeklo“ disku-

Foto: Helge Schneider

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ie Grenzen verschwimmen. Ist da ein vollkommen Irrer, der unverständliches Zeugs von sich gibt, das keinen Sinn macht? Ist das Spaß? Ist das Kunst? Oder ist der eben einfach nur so der Helge Schneider. Zumindest die Außenwirkung des 61-jähren Vaters von sechs Kindern (mit vier Frauen) ist die eines unberechenbaren Chaoten. Auf den ersten Blick. Doch der genügt bei Helge Schneider nicht. Das Multitalent scheint es zu genießen, sich auf die Rolle des Nichternstgemeinten zurückzuziehen, sei es als Panzer, sei es als Freibrief, tun und lassen zu dürfen – und zu können –, was immer es will.


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tierte Deutschland über den Zustand des deutschen Humors. Helge Schneider braucht eine angepasste Welt, ohne sie wäre sein Spiegel blind.

Wir verlosen für alle drei WienAuftritte von Helge Schneider je 1×2 Karten. Nähere Informationen finden Sie auf www.ticketmagazin.com unter „Gewinnspiele Oktober“!

Helge Schneider Für die Rente ist der große deutsche Komiker doch noch zu jung. Also geht er wieder auf Konzertreise, mit einer mittlerweile dreißig Jahre alten Perücke, aber mit neuem Konzertflügel.

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Auszeit und Brotzeit Solch eine mehr oder weniger ernst zu nehmende Auszeit hat sich das Multitalent auch dieses Mal gegönnt. Wenn man ein Jahr Absenz „Auszeit“ nennen kann. Im Vorfeld zu den neuen musikalischen Abenteuern, zu denen Schneider bereits im Februar mit seinen Freunden aufgebrochen ist, brachte sein Verlag („ … denn dieses Buch ist von selbst entstanden, ohne dass ich dazu etwas zu sagen habe.“) mit „Orang Utan“ eine Art Tournee-Tagebuch heraus. Aus dem „Orang Utan“ wurde für die Konzertreise der Großpapa – unter dem Motto „LASS KnACKEN, OPPA!“ jammen und jazzen Helge und Konsorten Monate lang durch die Lande. Im November hat Maestro Schneider auch für Gastspiele in Wien Zeit. Doch Obacht: Egal, was Sie von einem Auftritt Helge Schneiders auch erwarten mögen, Erwartungen enttäuscht der Meister am liebsten …

GEWINN SPIEL

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Voice Mania

Liebe Leserin! Lieber Leser! Mein Neffe Berni hat sich seinen Wohntraum erfüllt. Wie jeder Traum, der in Erfüllung geht, schafft das Haus nun eine quälende Leere in seinem Leben, die nur durch neue Träume zu füllen ist. Mein Neffe wundert sich, dass er nicht glücklich ist. Und ich wundere mich, dass er sich wundert. Im Segment von Radio FM4 werden Fertigteil-Häuser nämlich nicht zwingend mit Glück assoziiert. Sondern eher mit (wir haben das sogar einmal von der Marktforschung abtesten lassen) „Hölle“, „Niederlage“ oder „Mord mit anschließendem Selbstmord“. Man muss aber dazu sagen, wir bei FM4 sind äußerst labil und neigen zu Enttäuschungen, wollen aber trotzdem Glück erleben. Und Beratungsgespräche mit dem Finanzierungsprofi können schon durchaus zum Glück beitragen, aber dafür muss man sehr stabil gebaut sein. Für wackelige Wünsche und Sehnsüchte gibt es selten FertigbauLösungen. Dafür halten sie länger. Meinem Neffen Berni habe ich geraten, er soll in Zukunft Sachen versuchen, die sich auf den ersten Blick nicht rentieren: Er könnte etwa sein Haus vermieten und mit dem Geld ein Jahr auf Weltreise gehen. Vielleicht kommt er dann ja sogar mit einem Kind heim oder mit einem weiteren Mitglied seiner wilden Ehe. Und dann ist er doch wieder froh, dass er ein großes Haus hat.

4. November bis 4. Dezember, Theater am Spittelberg, Metropol, MuTh u.a.

Kovacs

Shades Of Black Lange schon hat keine Newcomerin für so viel Gänsehaut gesorgt: Mit ihrer unwahrscheinlich dunklen Stimme, ihrem Hang zu abgrundtiefem Soul und einer aufregend intensiven Bühnenperformance eroberte Kovacs aus dem Stand ein internationales Publikum. Wie ihre Vorbilder Billie Holiday, Nina Simone und Janis Joplin lebt die Niederländerin mit dem kompromisslosen Auftreten mit Haut und Haar für die Musik – und ist dabei immer ganz sie selbst. Ihr Debütalbum „Shades of Black“ landete in ihrer Heimat an der Spitze der Charts. Österreich-Premiere für eine Senkrechtstarterin mit Superstar-Potenzial. 5. November, Festspielhaus St. Pölten

Sportfreunde Stiller

Sturm und Stille (Support: Pelzig) Hip, hip, hurra! Es ist so weit: Das neue Album „Sturm & Stille“ kommt am 7. Oktober. Und damit natürlich auch einige Livetermine, mit denen man auch das 20-jährige Bestehen feiert. Eine Ewigkeit fast in einer Zeit, in der viele Bands gefühlt noch nicht einmal mehr den letzten Ton ihrer ersten Single überleben … Die Sportfreunde Stiller gibt es immer noch. Im zwanzigsten Jahre ihres Bestehens, nun mit ihrem siebten Studioalbum. „Sturm & Stille“ ist ein Album, das Medizin ist. Süße Medizin. Sie wirkt mit 12 Songs (15 in der Deluxe-Edition) gegen Zaudern, Zweifeln und Zögern. Gegen Pessimismus, Mutlosigkeit, Engstirnigkeit, Traurigkeit und Lieblosigkeit. 6. bis 11. Jänner, Salzburg, Linz, Wien, Graz & Dornbirn

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Fotos: Johan Sandberg (Kovacs), Nina Stiller (Sportfreunde Stiller), Theater am Spittelberg (Voice Mania)

Tipps vom FM4 Ombudsmann

Internationales A Cappella Festival Zum 19. Mal wird nicht nur gesungen, gegroovt, geträllert, geflüstert, gepfiffen, gejodelt, gerockt, sondern auch geklatscht, gestampft, gegurgelt, geploppt, geschnippt, geschnalzt, geblödelt – wieder weitergesungen sowie Beatbox und Artistik in Show vereint und neues Talent gecastet! Dieses Jahr gibt es neben A Cappella Short Cuts, einer A Cappella Casting Show und A Cappella für Kinder auch eine „Lange Nacht des A Cappella“ – und natürlich sensationelle Künstler wie Maybebop (Foto), Safer Six, Basta, Black Voices und noch viele mehr!


UNTERHALTUNG PUR … LUKAS RESETARITS „SCHMÄH“ Fr. 04.11.16 | Schrems, Stadthalle, 20 Uhr Fr. 24.11.16 | Wiener Neudorf, Franz Fürst Freizeitzentrum, 20 Uhr

NINA PROLL „VORSTADTLIEDER“ Fr. 18.11.16 | Wiener Neustadt, Arena Nova, 20 Uhr

MARIA BILL „MARIA SINGT BILL“ Fr. 25.11.16 | Wiener Neustadt, Arena Nova, 20 Uhr Di 22.11.16, | Graz, Orpheum, 20 Uhr

THE MANHATTAN TRANSFER KONZERT Di. 13.12.16 | Linz, Brucknerhaus, 19.30 Uhr Sa. 08.04.17 | Graz, Stefaniensaal, 19.30 Uhr Mo. 10.04.17 | Salzburg, Mozarteum, 19.30 Uhr

ANGELO BRANDUARDI KONZERT Do. 30.03.17 | Graz, Helmut List Halle, 19.30 Uhr Sa. 01.04.17 | Bregenz, Festspielhaus, 20 Uhr

DER KLEINE PRINZ DAS MUSICAL Mi. 14.12.16 | Villach, Congress Center, 18 Uhr Do. 26.01.17 | Vöcklabruck, Stadtsaal, 18 Uhr So. 25.01.18 | Eisenstadt, Kulturzentrum, 16 Uhr INFOS: WWW.WOLFGANGWERNER.AT


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!ticket life&style

Tanzend um Spanien – Flamenco Wer an Spanien denkt, denkt oft auch an Flamenco. Dieser Musik- und Tanzstil ist eine Mischung unterschiedlicher Traditionen und gehört seit 2010 zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit. Für Israel Galván, einer der bedeutendsten zeitgenössischen Flamencotänzer, ist Flamenco „eine Lebenseinstellung, eine Art, Rhythmus und Takt zu setzen, durchaus, aber er ist auch eine Daseinsform.“ Er dekonstruiert den traditionellen Flamenco und setzt ihn in seinem einzigartigen Stil neu zusammen. Das Festspielhaus St. Pölten hat in der kommenden Saison einen Flamenco-Schwerpunkt. 22. Oktober, Festspielhaus St. Pölten: Farruquito – „Pinacendá“ 26. November, Festspielhaus St. Pölten: José Montalvo – „Y Olé!“ 6. Mai, Festspielhaus St. Pölten: Israel Galván – „LA FIESTA / Das Fest“ (Uraufführung)

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Russland – Klassisches Ballett Obwohl Ende des 16. Jahrhunderts in Frankreich entstanden, denkt man heute vor allem an Russland, wenn man von klassischem Ballett spricht. Denn dort führte der französische Choreograf Marius Petipa das klassische Ballett in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit seinen virtuosen Handlungsballetten zu einem Triumph. Bis heute zählen russische TänzerInnen und Ballettensembles zu den Besten der Welt. Fest damit verbunden ist auch der Klassiker „Schwanensee“ in der Choreografie Petipas zur Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Das St. Petersburg Festival Ballett zeigt diesen Inbegriff der Ballettkunst nun mit 48 statt der ursprünglich vorgesehenen 24 Schwänen. Auch die Fassung von Rudolf Nurejew ist in der kommenden Saison wieder an der Wiener Staatsoper zu sehen. Jänner, Festspielhaus Bregenz & MuseumsQuartier Wien: St. Petersburg Festival Ballett – „Schwanensee“ Mai & Juni, Wiener Staatsoper: Rudolf Nurejew / Wiener Staatsballet – „Schwanensee“

Fotos: Nicolas Ruel, Guido Ohlenbostel, Luis Castilla Fotografia, beigestellt

Tanzbegeisterte haben in der kommenden Saison wieder die Qual der Wahl: Denn so viele unterschiedliche Tanzstile es gibt, so viele unterschiedliche Vorstellungen gibt es. TEXT: PAUL M. DELAVOS


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m die Welt Paris – Ein Skandal Am 29. Mai 1913 kam es in Paris zur Uraufführung von „Le Sacre du printemps“ und zu einem Skandal in der Musik- sowie Tanzgeschichte. Das Publikum wusste weder mit dieser damals neuartigen Musik von Igor Strawinsky noch mit der Choreografie von Waclaw Nijinsky etwas anzufangen. Doch mit ihrem Stück bewirkten die beiden einen bedeutenden Umbruch und inspirieren bis heute ChoreografInnen. So u. a. auch die Frankokanadierin Marie Chouinard und den Amerikaner John Neumier, der seit 1973 das Hamburg Ballett leitet. 9. Juni, Festspielhaus St. Pölten: Marie Chouinard – „Le Sacre du printemps l HENRI MICHAUX : MOUVEMENTS“

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Februar & März, Wiener Staatsoper: John Neumeier / Wiener Staatsballett – „Le Pavillon d’Armide | Le Sacre“ Amerika – Hip-Hop Hip-Hop entstand in den 1970er-Jahren und hat seine musikalischen Wurzeln in der afroamerikanischen Funkund Soulmusik. Dazu entstanden dann auch rasch eigene Tanzstile wie B-Boying bzw. B-Girling, deren wesentliche Elemente Top Rocking (das Tanzen im Stand), Footworks (Moves am Boden), Freezes (das Verharren in möglichst eindrucksvollen, oftmals akrobatischen Posen) und Powermoves (Drehungen um jede beliebige Achse) sind. In „Fractus V“ zelebriert der Choreograf Sidi Larbi Cherkaoui die interkulturelle Begegnung zwischen den (Sub-)Kulturen in einem Setting für fünf Tänzer aus den Bereichen Circus, Lindy-Hop, Flamenco und Hip-Hop.

Amerika – Neoklassisches Ballett In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts kommt der russische Tänzer und Choreograf George Balanchine über Paris und England nach New York, wo er amerikanische Ballettgeschichte schreibt. Balanchine greift auf die abstrakten Qualitäten des klassischen Balletts zurück, um die tänzerischen Möglichkeiten wieder zu erweitern. Er erklärt Ausstattung und Handlung für überflüssig und lässt allein die Musik als unverzichtbare Inspirationsquelle gelten. Die Kostüme sind meistens sehr einfach, oft nur Trikots. All dies entspricht Balanchines Sinn für Schlichtheit. Er führt damit das Ballett in eine neue Richtung und findet seinen eigenen, neoklassischen Stil. Das Wiener Staatsballett zeigt in der kommenden Saison „Symphonie in C“.

20. & 21. Jänner, Festspielhaus St. Pölten: Sidi Larbi Cherkaoui / Eastman – „Fractus V“

November, Wiener Staatsoper: Wiener Staatsballett – „Balanchine | Liang | Proietto“

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HAPPY

HALLOWEEN

!ticket life&style Endlich ist es wieder so weit, am 31. Oktober findet die gruseligste Nacht des Jahres statt – Halloween! Wäre es da nicht mal wieder an der Zeit, eine schaurig-schöne Party zu veranstalten? Wir zeigen dir die Halloween Must-Haves für eine Spooky Night! Text: Anna-Lena Horn

Eiskaltes Händchen Lust auf ein kleines Blutbad? Kein Problem! Mit dem Duschgel in Bluttransfusions-Optik flößt du deinen Besuchern bestimmt Angst ein. Mal sehen, wer sich in dein Badezimmer traut und ein Blutbad á la Alfred Hitchcocks „Psycho” veranstaltet. www.monsterzeug.de

Halloween ohne Kürbis? Unvorstellbar! Doch einen echten Kürbis durch die Stadt zu schleppen, ihn daheim auszuhöhlen und einen passenden Platz dafür zu finden, ist nicht immer so einfach. Mit den Teelichthaltern in Kürbisoptik ist das alles jedoch kein Stress mehr! www.tch.net

Das „Eiskalte Händchen“ aus der Addams Family ist zwar super-gruselig, tatsächlich frostige Finger zu haben dafür mega uncool! Nicht minder gruselige Abhilfe schaffen hier die Skull Handschuhe von Monsterzeug! www.monsterzeugs.de

Skull yourself! Schnell und simpel kostümieren, dabei aber dennoch für einen Eyecatcher sorgen? Mit dem Bandana in Totenschädel-Optik ist nichts leichter als das! www.blue-tomato.com Unter allen !ticket-LeserInnen verlosen wir ein Bandana Bandana.

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Kreaturen mit Herz! Der 10-jährigen Croí Helnwein – Tochter des bekannten Fotografen Cyril und Enkelkind des großen Malers Gottfried – wurde die Kreativität in die Wiege gelegt, die sich in Form von ihren „Croítures“ (sprich: „Creatures“) freien Lauf lässt. Die süßen Monster werden aus recycelten Materialien handgefertigt, jedes Plüschmonster ist somit ein Unikat. Croí ist zudem das irische Wort für Herz und ganz viel Herzblut steckt auch in den niedlichen Kreaturen Das perfekte Gastgeschenk für eine Halloween Party. www.croitures.com

Vorsicht Spinne!

Fotos: Hersteller

Du kennst jemanden, der sich vor Spinnen fürchtet? Dann haben wir hier das perfekte Gadget für dich: Die ferngesteuerte Black Widow schaut täuschend echt aus! www.monsterzeug.de

Na-na-na-na-na-na BATMAN! Mit dem coolen Pulli im Fledermausprint kannst du nun jeden Tag Batman sein und für die HalloweenParty bist du auch gut angezogen! Der Pullover kaschiert auch das fehlende Batmobil. www.miramira.ie


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!ticket fun&action

Das Absurde Mit „Grünmandl. Oder: Das Verschwinden des Komikers“ legt Andreas Vitásek eine Hommage an den Meister des Absurden, den Tiroler Otto Grünmandl, vor. TEXT: STEFAN BAUMGARTNER

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ndreas Vitásek traumwandelt in seinem zwölften Soloprogramm „Sekundenschlaf“ nicht nur auf dem dünnen Eis der Realität mit ihren Sollbruchstellen, sondern bricht mit seiner Hommage an Otto Grünmandl, die im Oktober im Wiener Rabenhof premiert, auch in die Untiefen des Absurden ein. Es ist dies eine Reise in ein abgründiges Gedankenuniversum, bei dem die Texte des Tiroler Künstlers mit der unverwechselbaren Handschrift Vitáseks versehen werden.

Die naheliegende Frage: Was verbindet Vitásek mit Grünmandl? Ich hab in meinen Anfängen Otto Grünmandl auf der Bühne gesehen und seine Eigenständigkeit hat mich sehr beeindruckt und mir Mut gemacht, selber meinen eigenen Weg zu gehen.

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termine

Theater Premiere. Oktober im Wiener Rabenhof k „Grünmandl“ feiert am 10. Orpheum, im zer Gra im a. u. ter Win Andreas Vitáseks neues Stüc und denschlaf“, spielt im Herbst Sein letztes Programm, „Sekun n. Wie e Glob im und l tsaa Wiener Stad

info

erhielt er 1978 („Ich heiße nicht Oblomow“) Kabarettist Otto reis. nstp nku Klei en tsch Vor sechzehn Jahren starb der Deu den „höheren Blödsinns“. „Politisch bin ich Grünmandl, ein Meister des Weitere Programme, darunter en Stil von tisch poli den er kenn’ ich mich aus“, m at nah priv en r tesk abe In seinen Gro vielleicht ein Trottel, zähken Wer en test ann t sein bek nich en en sein heute vorweg. Zu ten. Direkte Pointen war rviews“ (mit Theo Peer), folg des Irrationalen, ie Iron die gte pfle Er t. len die „Alpenländischen Inte chäf eist im den. 1976 trat er beim Ges Sinn lag bei Grünmandl zum die 1970 auf Ö3 gesendet wur Solo-Programm der tiefere en erst em sein mit st Herb Steirischen höheren Unsinn. , für das nächste „Der Einmannstammtisch auf“

Foto: Udo Leitner

In den „Alpenländischen Interviews“ empört sich „Hofrat“ Otto Grünmandl, als der ihn interviewende Theo Peer während des Gesprächs zu jausnen beginnt. Wie wäre Ihre Reaktion, würde ich mir diesen Fauxpas erlauben? Ich würde Ihnen etwas zu trinken anbieten.


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Wie viel Vitásek steckt in „Grünmandl“? Ich habe zwar das Konzept erstellt und die Texte ausgewählt, aber – abgesehen von ein paar Kürzungen – verändere ich innerhalb der Nummern gar nichts. Grünmandl wird als „Meister des höheren Blödsinns“ verehrt, sein „irrationaler Humor“ gerühmt. Was macht für Sie den Reiz des Absurden aus? Das Absurde ermöglicht einen anderen Blickwinkel auf die Realität und zeigt diese in einem veränderten Licht. Wo verläuft die Grenze zum Blödsinn? Diese Grenze ist fließend. Aber man spürt meist schnell, wo der Blödsinn zu Hause ist.

Foto: Udo Leitner

Manuel Rubey meinte kürzlich im Gespräch, Kabarett dürfe heute nicht mehr den Versuch einer Belehrung wagen, das sei „70er-Jahre“. Macht Anspruch eine Sache gleich ernst, ist Unterhaltung niveaulos? Ich glaube nicht, dass mein Kollege Rubey, den ich übrigens sehr schätze, gemeint hat, Unterhaltung müsste zwangsweise niveaulos sein. Aber er hat schon recht, wenn er der reinen Belehrung eine Absage erteilt.

Der Egoismus, einer der größten Fehler der Menschheit. Ein Zitat aus „Ein Fußbad im Schwarzen Meer“: „Denn die Volksseele ist ein Schnellkochtopf, den man kennen muss, will man eine Wählerinitiative zum Sieden bringen.“ Welches Geschick fehlt Mittelinks, über das die Rechte im Übermaß verfügt? Gefragt wäre die Fähigkeit, mit den Menschen reden zu können und sie zu verstehen, ohne in billigen Populismus zu verfallen. Die nachhaltigste von Grünmandls Erfindungen ist der „Einmannstammtisch“: Das urösterreichische Wohlfühlgebiet wird zu einer Festung der Gemütlichkeit. Lernt die (aktuelle) Geschichte von der Überhöhung des Kabaretts oder ist da auch eine prophetische Weitsicht zu sehen? Der Einmannstammtisch war in der Tat eine prophetische Eingebung. Das Einigeln und Abgrenzen ist ein aktuelles Thema sondergleichen.

„Politisch bin ich vielleicht ein Trottel, aber privat kenn’ ich mich aus“: Seit Monaten belächelt der rechte Block den Bildungsbürger. Wie alltagstauglich ist Bildung heute? Sie ist überlebensnotwendig! Kommt gleich nach Essen und Trinken.

„Wo Berge sind, sind Abgründe“ heißt es auf die Tiroler Provenienz Grünmandls bezogen. Bei einer Betrachtung der heimischen Kabarettszene fällt auf, dass sich die Herkunft der Protagonisten auf Nordost-Österreich konzentriert. Wie wichtig ist das Umfeld? Ich sehe keine geografischen Voraussetzungen für das Kabarett. Das kann es überall geben, wo mehr als ein Mensch lebt.

Zurück zu den „Alpenländischen Interviews“, zu einem Gesellschaftsproblem, das aktueller denn je ist: Was bewegt die Sorte Mensch, die vor aller Augen und zum Schaden aller außer ihr selbst tut, was sie tut und dabei frech behauptet, sie täte es nicht?

Grünmandl war – als einer der wenigen heimischen Kabarettisten – in Deutschland weitaus berühmter als hierzulande. Wo liegt für einen Österreicher der Stolperstein, in Deutschland merklich Fuß zu fassen? Deutschland hat sehr viele gute Kaba-

rettisten. Das meine ich wirklich. Man müßte schon sehr viel Zeit und Energie investieren, um dort Fuß zu fassen. Grünmandl war zwischen 1972 und 1981 Leiter der Sparte Unterhaltung des ORF-Landesstudios Tirol, mit seinen „Alpenländischen Interviews“ auf Ö3 war er bereits 1970 einer breiten HörerInnenschaft bekannt: Die Vergangenheit des ORF wird in mancher Betrachtung golden verklärt, seit jüngerer Vergangenheit spricht man jedoch vermehrt von einem Trauerspiel. Im ORF gibt es nach wie vor Plätze, an denen anspruchsvolles Kabarett stattfinden kann. Diese Gebiete sollten erhalten und geschützt werden. Grünmandl beschloss erst mit 50, freischaffender Kabarettist zu werden, Sie waren damals Anfang 20. Ist für kabarettistisches Wirken ein adoleszenter Ungehorsam oder die Erfahrung des Alters dienlicher? Ich glaube, weder Alter noch Jugend sind zwingende Voraussetzungen. Einen besonderen Vogel muss man halt haben. „Grünmandl“ premiert im Oktober im Wiener Rabenhof Theater. Wie eng ist das Verhältnis zwischen einem Künstler und einem Haus? Es gibt natürlich Bühnen, zu denen man aus den verschiedensten Gründen ein Naheverhältnis hat. Meist hat das mit dem Publikum zu tun, das dort hinkommt, und oft spielen auch freundschaftliche Beziehungen zu den Betreibern eine Rolle. Bis zu einem Nachruf oder gar einer Hommage an Andreas Vitásek ist ja glücklicherweise noch lange Zeit – was möchten Sie aber in Ihren Grabstein gemeißelt sehen? Mein Name reicht schon.

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!ticket fun&action

Uberwegs

ticket testet

Bekanntlich ist der Weg das Ziel. Gerade für den verwöhnten Großstädter ist es nicht unerheblich, wie er von A nach B kommt: möglichst schnell, bequem und günstig soll es sein. TEXT: STEFAN BAUMGARTNER UK, fuhr Leitung Musik W Hannes Cistota, k Das zir Be 7. ino in den vom Gartenbauk laden, sie ge p Ap : ch fa nd ein geht ja überrasche er angehr hon wird mein Fa ortet mich, und sc inütinm be sie rsprochenen , um zeigt. Nach der ve da n ho sc ch au der Ford om gen Wartezeit ist d un s Auto ist sauber es uns abzuholen. Da all da eter ist zu sehen, dern, kein Taxam es Fahrwickelt wird. Groß ge über die App ab n seivo ke än hw r Fahrer Sc vergnügen, da de fahrten erzählt. Im nen Wiener Nacht es (4.), : Steaming Satellit November im WUK besten Am .). (9 und Jamie T .) (7 tic ta ofs ys da 65 ause fahren. mit Uber nach H

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nt & Ch sein We ronic-C meau, Produist Uber einer der größten Fahrgv ity-Hälf te, führte Bezirk D om UCI Millen nium C dienstvermittler – ohne Taxis. Man er erste ity in de Eindruc der Fahr n 2. k? Das A er besitzt nämlich keine eigene Wauto man im freundlich und dank de ist sauber, Auge, ob r App ha die gewä kürzeste genflotte, sondern kooperiert mit t hlt ist. Alles andere w e Route auch die mit eine ürde wo r negativ Mietwagenunternehmern. Damit hl r en Fahrt ge ahndet w Punktebewertu igoros fährt man nicht nur im Schnitt ng nach erden! C Album „ der hronic C No itys Downloa m De Guerre“ is um mindestens ein Drittel günst im Han aktuelles d erhältli del und ch, der N 2017. als achfolge tiger als mit anderen „Indivir kommt dualverkehrsmitteln“ – sondern auch unkomplizierter: Die VerEduard Mastals ki, mittlung erfolgt kostenfrei und pipisein We g von de Sänger bei NA1 5, führte r (( zirk Nac einfach über die Smartphone-App. h einer d szene)) Wien in er Plane den 8. B runden te wollte ic Wollte eine ehemalige Kollegin das h mit m Festival-Tour-V kollegIn ehreren ornen und Musiker zw Stadt-Land-Gefälle pointieren, poschritten er Stund ei Flaschen Sekt e zu fortg s n chließlic o c h saunte sie: „Wir haben U-Bahn!“ in eden Kra h mladen, tystimm war der Abend n u och jung n Ich frohlocke weiter: „Und Uber!“ ! ins Auto g vom Konzert nahmen Die Parmit, dan wir gleic Denn wenngleich selten das surge k hen im M gegenüb h erliegen er de masse vo cedes Van war pricing oder Sprachbarrieren einen dafür au n Sitzreirhanden ch Platz – nicht. Fü en r uns hin und den Fahrer restlos positiven Eindruck (noch) störte es gegen w knapp e ar die W iner vier arte tel verhindern, so trägt dieses Service ist um d ie Uhrze Stunde verschm zeit von it erzbar in „ G der Perip oldstand doch maßgeblich zur vielgeherie no : Das scheint n ard“, die neue N rmal! A15-Sch och rühmten Infrastruktur Wiens eibe, er5. Novem diesen Herbst: Re ber im K bei: modern und leistbar. ramlade lease-Party ist a m

Unter dem Code uber!ticket erhalten alle Uber-Neukunden €15 Rabatt auf ihre erste Fahrt.

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Foto: Uber

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ien gilt alle Jahre wieder als eine der lebenswertesten Städte, zumeist sogar in der Poleposition. Gerade unser Sozialsystem, vor allem aber die Infrastruktur sind weltweit beispielhaft. Trotz gut ausgebautem Öffinetz will man sich jedoch manchmal kutschieren lassen – etwa weil gerade im Nightlife jede Wartezeit teure Zeit des Lebens kostet. Carrie in „Sex and the City“ fuhr ja auch nur Yellow Cab, Hannah in „GIRLS“ nur Uber. Und was die im Big Apple können, können wir in Wien schon lange! Denn seit zwei Jahren ist – nach Weltstädten wie New York, L.A., Dubai und Kairo sowie Metropolen wie London, Berlin, Rom und Mailand – das Technologieunternehmen Uber auch in der Bundeshauptstadt stationiert. Halt: „Technologie“? Ja. So wie Airbnb der größte Nächtigungsanbieter ist, der jedoch über keine Behausungen verfügt,


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Zweierbeziehung Das Musical – großes Drama, viel Emotion. Doch nicht immer stehen die Protagonisten in großer Liebe zueinander. TEXT: PAUL M. DELAVOS

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eginnen wir mit einer Liebesgeschichte, die schon seit Jahrhunderten zu Tränen rührt: jener von Romeo und Julia, die im auf deren Geschichte basierenden Musical „West Side Story“ Toni und Maria heißen. Seit der Uraufführung 1957 (die deutschsprachige Erstaufführung fand übrigens 1968 an der Volksoper in Wien statt) begeistert das Musical des

termine „West Side Story“ erleben Sie zwischen 14. und 18. Dezember in der Wiener Stadthalle (F), ebendort auch „Disney Die Schöne und das Biest“, zwischen 4. und 15. Jänner. „Don Camillo & Peppone“ spielt ab 27. Jänner im Wiener Ronacher. Natürlich dreht es sich in allen Musicals schlussendlich um Beziehungen, so auch im Musical unserer Titelgeschichte, „The Addams Family“.

Eine spannende Zeitreise durch die Geschichte des Musicals – von den Anfängen bis heute – bietet die soeben erschienene Publikation „Musicals“. Aufwändig gestaltet, mit zahlreichen Bildern und Hintergrundinfos versehen, findet man hier alles, was man zur Einstimmung auf einen Musicalabend benötigt. Dabei kommt auch der deutschsprachige Raum nicht zu kurz. Ein wahres Muss für jeden MusicalFan, der das golden glänzende Buch – wohl eine Reminiszenz an „A Chorus Line“ – sicherlich oft gerne zur Hand nehmen wird.

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Die Schöne und das Biest Die Geschichte zwischen dem schönen Mädchen und dem zum Biest verzauberten Prinzen birgt viel Stoff zum Träumen, zum Lachen – aber auch Weinen.

Komponisten Leonard Bernstein (Gesangstexte von Stephen Sondheim, Buch: Arthur Laurents) das Publikum weltweit und ist zu einem zeitlosen Klassiker geworden. Ging es bei Shakespeare noch um zwei verfeindete Familien, so steht nun der Rassenkonflikt zwischen amerikanischen Jugendlichen und zugewanderten Puerto-Ricanern in den Slums von New York im Mittelpunkt. Toni, ehemaliges Mitglied der amerikanischen Gang der Jets, verliebt sich in Maria, Schwester von Bernardo, der Anführer der puerto-ricanischen Sharks ist. Die beiden hoffen

auf eine gemeinsame Zukunft in einer Welt ohne Vorurteile und Rassenhass. Ein Traum, der leider noch immer nicht überall in Erfüllung gegangen ist – so ist „West Side Story“ zu einem zeitlosen Musical-Klassiker geworden. Liebe, die erlöst Ein verwunschenes Schloss, ein zu einem Biest verwandelter Prinz, den nur die wahre Liebe erlösen kann und ein schönes, unschuldiges Mädchen: Das sind die Zutaten für ein bezauberndes Musical! „Märchen schreibt die Zeit“, beginnt der romantische Titelsong von

Fotos: Stefan Malzkorn, Nilz Boehme, Dorling Kindersley

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West Side Story Das auf der Liebesgeschichte von Romeo und Julia basierende Musical ist mutig und brisant wie kaum ein anderes Musical und dabei aktueller denn je.

„Disney Die Schöne und das Biest“: An einem kalten Winterabend klopft eine Bettlerin an die Tür des Schlosses und bittet um Unterkunft für eine Nacht. Als Dank dafür bietet sie eine rote Rose. Doch der Prinz ist ein herzloser Mensch und schickt sie fort. Da verwandelt sich die Bettlerin in eine Fee und verwünscht den Prinzen. Er wird zu einem schrecklichen Biest und alle Bediensteten des Schlosses werden zu Gegenständen. Nur die wahre Liebe eines Menschen würde das Biest und alle anderen erlösen. Jahre später kommt die schöne Belle auf der Suche nach ihrem Vater in das verwunschene Schloss. Sofort steigt in den Bediensteten die Hoffnung, dass die Erlösung nah ist. Doch die wahre Liebe ist nicht so einfach zu erreichen … Kontrahenten Die neueste Kreation „Don Camillo & Peppone“ des bekannten Texters Michael Kunze mit der Musik des pro-

minenten italienischen Komponisten Dario Farina ist ab 2017 im Wiener Ronacher zu sehen. Wer kennt sie nicht, die beiden wichtigsten Figuren im kleinen, verschlafenen italienischen Dorf Boscaccio im Jahre 1947, wurden die Erzählungen von Giovannino Guareschi in den Fünfzigern und Sechzigern immerhin prominent mit dem Duo Fernandel / Gino Cervi, in den Achtzigern mit Terence Hill als streitlustiger Pfarrer verfilmt. Der katholische Pfarrer Don Camillo und der soeben zum Bürgermeister gewählte Kommunist Peppone können nicht wirklich gut miteinander, da prallen Welten aufeinander – doch manchmal kommt es anders, als man denkt, und im Kampf gegen gemeinsame Feinde rauft man sich dann doch zusammen. Bei der österreichischen Erstaufführung gibt es u. a. ein Wiedersehen mit Maya Hakvoort, Andreas Lichtenberger sowie Kurosch Abbasi.

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Der sexy G termine Neugierig geworde n? Gospel Datin vice präsentieren g Serihr am 28. Oktober im Album „Champagne“ Wiener B72 und am 31. im Stadtwerk Lin z.

Das heimische Trio Gospel Dating Service sticht nicht nur mit einem klingenden Bandnamen hervor – mit ihrem Mix aus Indie, Soul und Funk sind die drei Herren auf dem besten Wege, the new hot stuff from Austria zu werden. TEXT: AMINA BEGANOVIC

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„Champagne“ erscheint am 7. Oktober.

Fotos: Valentin Weinhäupl, Hersteller

Indiepop einmal anders Gospel Dating Service servieren unkonventionelle Tanzmusik.

Mehr Musik aus Österreich gibt es in der Zwischenzeit etw a mit Marcus Sm al Oktober in Salzb urg, Graz, Wien u.a ler im . Rammelhof las sen es am 7. im W ien mit ihrer „Radika l EP“-Releaseshow er Aera krachen, Julian Le Play singt am 8. im Posthof Linz. „Bren nan tuats“ im Ok tober mit Hubert von Goisern in Linz, Wien und Salzburg, das Vater -Sohn-Duo Worrie Man & Worried d Bo Orpheum Graz au y spielt am 27. im f.


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Glam S

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ind sie ein Gospel-Chor? Halleluja, nein. Auch herrschen keine Verbindungen zu Tinder und Konsorten, obwohl der Bandname zunächst doch ein derartiges Bild im Kopf entstehen lässt. Was aber ganz bewusst war: „Wir wollten einen Namen, der im ersten Augenblick nicht auf eine Band schließen lässt, der Raum für individuelle Interpretationen bietet. Uns ist es wichtig, die Leute dazu zu bringen, sich Gedanken zu machen“, schmunzelt Sänger und Keyboarder Christoph Ertl im Gespräch mit !ticket. Er und seine Kollegen David Resch (Bass) und David Ruhmer (Drums) bilden das Trio Gospel Dating Service, das seit 2012 auf den heimischen Bühnen groovt. Richtig gelesen, die Band verzichtet auf den Einsatz von Gitarren, auch wieder ganz bewusst. Dass diese nicht unbedingt notwendig sind, beweist etwa ihre Single „Red“ – ein gefühlvoller, aber unheimlich tanzbarer Vorgeschmack auf das Debütalbum „Champagne“, das am 7. Oktober beim jungen Wiener Indie-Label Kleio Records erscheint. Generation Kampfgeist Die Musik klingt wie …? Spätestens hier wird die Sache spannend, denn Gospel Dating Service haben es geschafft, ihren ganz eigenen, charakteristischen Sound zu finden, der sich nur schwer mit anderen Bands vergleichen lässt. Und der kann sich hören lassen, denn hier ist so richtig gutes Songwriting am Werk: Funky Basslines gepaart mit flotten Piano-Melodien, getragen von einer ordent-

MUNDPROPAGANDA Hören Sie mal rein! Die folgenden Veröffentlichungen sollten in keinem gut sortierten Plattenschrank fehlen. Oder? (ab, sb)

lichen Portion Synthies, die dem Ganzen ein so stimmiges Arrangement verpassen, dass man die Gitarren gar nicht vermisst. Dazu mischen sich die Vocals von Christoph Ertl, der mit seiner prägnant-souligen Stimme den Songs Leben einhaucht (manchmal auch brüllt). FM4 titulierte den Stil als „Sexy Glam“ – eine Bezeichnung, mit der Gospel Dating Service selbst alles andere als unzufrieden sind. Mitunter läuft die Musik vielleicht Gefahr, beim ersten Hinhören als „easy listening“ abgestempelt zu werden: die Refrains haben catchy Ohrwurmpotenzial, man möchte am liebsten einen bunten Cocktail dazu schlürfen. Aber die Lyrics zeugen von mehr, ebenso das Video zu „Red“, das Boxer und Boxerin in den Ring schickt, um gegeneinander, aber auch gegen sich selbst und den alles umgebenden Leistungsdruck zu kämpfen. Generation Y? Nein, Generation Kampfgeist! „Wir wollten mit dem Song und dem Video klar machen, dass einem im Leben nichts in den Schoß fällt. Wenn man etwas erreichen möchte, muss man dafür kämpfen – und das unabhängig vom jeweiligen Geschlecht.“ Davon können die drei Musiker zu Recht ein Lied singen, auch sie haben sich ihre Lorbeeren verdient: Von vielen, vielen kleinen Clubbühnen ging es zuletzt für sie auf das Frequency Festival und den Gürtel Nightwalk. Nun steht das Debüt bevor – und um ihren speziellen Sound auf ein Album zu packen, hat sich die Band viel Zeit genommen. „Von der Vorproduktion bis zu den fertigen Master-Aufnahmen hat es eineinhalb Jahre gedauert, bis die Platte fertig war. Unser Hauptziel war es, ohne zeitliches Limit ein Album zu produzieren, mit dem wir in jeder Hinsicht zufrieden sind – und das haben wir geschafft.“

LIVE

R. Fendrich – Schwarzoderweiss „Na, hör’s dir halt an“, so Meister Fendrich: Sein vielleicht tiefgründigstes Album – ein Muss für Fans!

LIVE N. Schneider – Neuaufnahme Dialektvirtuose Schneider präsentiert mit seiner „Neuaufnahme“ eine Hommage an Georg Danzer.

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Granada – Granada Das neue Projekt von Thomas Petritsch alias Effi – jetzt spielt’s Granada, mit jeder Menge Wortwitz!

Live Life – You People Make Me Sick Darf’s ein bissl härter sein? Live Life sorgen mit ihrem Album dafür, dass der Herbst garantiert laut wird.

LIVE Ghost & Benefits – s/t Der Soundtrack einer Band, die mit ihrem leichtfüßigem Indierock danach strebt, die Welt zu verbessern. Naise!

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Oktober

The Chippendales

Break The Rules! Mit Charme, Sex-Appeal und nicht zuletzt Humor erobern die Chippendales die Herzen der Damenwelt. Abseits von den inneren Werten sind es natürlich durchaus auch die durchtrainierten Männerkörper, die die Ladys in Scharen anziehen. Weibliche Fantasien werden reihenweise beflügelt, wenn die Luxuskörper der Jungs und Männer im Rhythmus der Musik in den verschiedensten Kostümen über die Bühne und durch den Publikumsbereich fegen. Interaktion mit den BesucherInnen ist dabei nicht ausgeschlossen! 5. bis 19., St. Pölten, Innsbruck, Salzburg & Linz

Michael Mitterme

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Wild Michael Mittermeier hat sturmfrei und feiert die wildeste Party der Stand-up-Comedy. Und alle sind gekommen: Unauffällige Serienkiller, auffällige Politiker, Modelleisenbahnbesitzer, Geteerte und Gefederte. Auch die Polit-Prominenz gibt sich die Waffe in die Hand: Obama, Putin & Bush, ein nordkoreanischer Diktator, der G7-Bürgermeister, Winnetou, Meister Yoda und ein Wiener Pandabär. Der furiose Comedyabend „Wild“ ist wie ein guter JamesBond-Bösewicht: Gesetzlos, gerissen, genial. Siegen wird aber hoffentlich einfach das Gute … Weitere Termine im November und Jänner in Salzburg, Linz und Wien! 12., Wiener Stadthalle (F) & 13., Stadthalle Graz Mit Steve Aoki, Robin Schulz, Scooter u. v. m. Nachdem unter anderem bereits Robin Schulz, Netsky (der kürzlich mit Macklmore eine neue Single released hat), Wilkinson, Sigma, Andy C, Neelix oder als special Guest Scooter bestätigt sind, legt das längstdienende Electronicmusic Festival Österreichs mit der Bestätigung von Steve Aoki (Foto) und Deorro noch eins drauf. Viel fetter geht die Party aber wirklich nicht mehr. Hyper, Hyper!

Beatpatrol

The Cure

Support: The Twilight Sad Man mag vom dauergeschminkten Mastermind Robert Smith mit seiner eigenwilligen Frisur halten, was man will. Unbestritten hat die Dark-Wave-Gruppe seit 1976 das Musikgeschehen permanent beeinflusst, unzählige Bands geprägt und darf sich getrost neben britischen Rockgrößen wie Led Zeppelin und Black Sabbath einreihen. Auf der „The Cure Tour 2016“ werden die besten Songs aus 37 Jahren Bandgeschichte ebenso zu hören sein wie bisher noch unveröffentlichte Songs! 26., Marx Halle Wien

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25., VAZ St. Pölten

Fotos: The Austrian Pink Floyd Show (Floyd Division) Die Hektiker (Die Hektiker) Idil Sukan (Michael Mittermeier) FMS (The Baseballs Of Mice And Men) beigestellt (Chippendales) Andy Vella (The Cure) Sony Music (Beatpatrol) Joshua Duncan (Solid Cream)

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Middle Earth to Middle Euro

Mit Solid Cream, Edi Fenzl Band & High Street Blues Collective Sie wollten einmal nach Neuseeland reisen? Das Paradies kommt schneller zu Ihnen als gedacht, und zwar im Oktober direkt nach Österreich! Denn eine ganz spezielle Tour macht hier halt: „Middle Earth to Middle Europe“ heißt das Programm und besteht gleich aus drei Bands – das High Street Blues Collective und Solid Cream (Foto) aus dem fernen Neuseeland sorgen gemeinsam mit dem Wiener Bluesrock-Trio Edi Fenzl Band für einen unvergesslichen Abend.

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Fotos: The Austrian Pink Floyd Show (Floyd Division), Die Hektiker (Die Hektiker), Idil Sukan (Michael Mittermeier), FMS (The Baseballs, Of Mice And Men), beigestellt (Chippendales), Andy Vella (The Cure), Sony Music (Beatpatrol), Joshua Duncan (Solid Cream)

1., Arena Beisl & Veggiebräu Stockerau, 6., Sputnik Rockcafe Linz, 7., Local Wien u. v. m.

Of Mice & Men

Cold World Of Mice & Men – laut dem britischen Metal Hammer Magazin die beste Live-Band des letzten Jahres – ist eine Post-Hardcore-Band aus Kalifornien. Der Bandname stammt von der Novelle „Of Mice and Men“ des Nobelpreisträgers John Steinbeck. Im letzten Jahr spielte die Band eine ausverkaufte Headliner-Show in London, welche im Mai 2016 als LiveAlbum der Gruppe erschienen ist. Im September erschien das neue Album „Cold World“, das erneut mit massenkompatibler Härte glänzt.

20., Arena Wien Hit Me Baby Im Herbst ist es wieder an der Zeit, den Petticoat aus dem Schrank zu holen, die Haartolle zu fixieren und seinen Hüftschwung zu üben, denn „Hit me Baby“, das fünfte Album der charmanten Entertainer, ist bereits draußen und nun schickt man sich an, auch auf den Bühnen für Gute-Laune-Feeling zu sorgen; wie immer geht es um Rock ’n’ Roll, das Lebensgefühl der 50er- und 60er- Jahre: „Unser Ziel ist es, gemeinsam mit dem Publikum eine große Party zu feiern und den Alltag für eine gewisse Zeit zu vergessen“, verkündet Sam. Schwingt das Tanzbein!

The Baseballs

18. bis 20., Posthof, Gasometer und Conrad Sohm

Die Hektiker 200 Jahre Die Hektiker Eine Erfolgsgeschichte des österreichischen Kabaretts: 14 Programme, Hunderttausende Besucher, goldene Tickets, Platinschallplatten u. v. m. pflasterten den Weg der Hektiker, erfolgreiche Solokarrieren folgten. Die „Silberhochzeit“ absolvierten die Kabarettisten bereits 2006, mittlerweile wurde jeder von ihnen (Viktor Gernot, Wolfgang Fifi Pissecker, Florian Scheuba und Werner Sobotka) stolze 50 Jahre alt. Zeit also für einen Blick zurück, auf einen großartigen und spaßdurchtränkten Lebensabschnitt. Weitere Termine im Jänner! 30., Globe Wien Marx Halle

The Austrian Pink Floyd Show Floyd Division, das ist die Wiener PinkFloyd-Tribute-Band und darin eine der authentischsten und erfolgreichsten Tribute-Bands in Europa, die zudem mit viel Herzblut und Engagement die Musik von Pink Floyd sehr nahe am Original zelebrieren. In Wien spielen sie u. a. mit Thunderballs und The Stonez (AC/DC- und Rolling-Stones-Coverbands), in Graz mit den Postrockern Phi.

Floyd Division

15., Wien & 21., Graz

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!ticket live

Mozärtlich 23 Jahre jung ist das Rockhouse, die Musikinstitution in der Mozartstadt – in der es so gar nicht symphonisch zugeht: Vielmehr ist der Club ein wichtiges Sprungbrett für lokale Bands und Heimat der Großen im Rock-Biz. TEXT: ALEXANDER HAIDE

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termine (auswahl) 8. Oktober – 23rd Birthday Party u. a. mit Romano, Jay Cooper & Gospel Dating Service 9. Oktober – Dead Lord / Night Viper 17. Oktober – Royal Republic 25. Oktober – 15 Jahre FM4 Soundpark mit Elektro Guzzi 27. Oktober – Inquisition / Rotting Christ 10. November – Skero 18. November – Voodoo Jürgens 24. November – Dame 30. November – Donots 14. Dezember – Moop Mama

info Tel.: 0662/8849140 www.rockhouse.at Schallmooser Hauptstraße 46, 5020 Salzburg

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Rockhouse Nur wenige Gehminuten von der Salzburger Altstadt entfernt, erlebt man im renovierten Rockhouse ab Herbst wieder das Beste aus in- und ausländischer Populärmusik, von Rock über Hip-Hop bis Songwriter.

lokale Musikszene sind uns wichtig“, unterstreicht Susanna Kuschnig vom Rockhouse und weist auf eine lieb gewonnene Tradition hin: Heuer erscheint bereits zum 19. Mal der jährliche Sampler „Xtra Ordinary“ mit brandneuen Sounds lokaler Künstler. Heimische Musik Lokale Acts – da werden Erinnerungen an den ersten Rockhouse-Gig der Senkrechtstarter von Bilderbuch wach, die im Rahmen der „Local Heroes“Serie antraten. Sie erfüllten damit die „Mission Rockhouse“, die anno dazumal zur Gründung des heute renommierten Clubs führte: Auftrittsund Probemöglichkeiten für heimische Künstler zu schaffen. Nach wie vor wählt die Rockhouse-Crew vier Mal im Jahr drei Bands aus Salzburg und eine „aus dem Rest Österreichs“

aus, um im Rahmen einer „Local Heroes“-Nacht für je 45 Minuten aufzutreten. Nicht nur Bilderbuch sammelten Live-Erfahrungen im Traditionshouse: Sie traten in die Fußstapfen einiger Legenden der Austro-Szene, denn unter anderem bespielten Ostbahn-Kurti, Drahdiwaberl und auch Wanda das 1842 erbaute Haus. Alles neu macht der Herbst Der Herbst 2016 steht an der Salzach ganz unter dem Motto „Lasst Schweiß und Freudentränen fließen“. Vor allem, da nach vielem Schwitzen die Sommerbaustelle endlich fertiggestellt wurde. Nun stehen zahlreiche Veranstaltungen an, wie eine Vielzahl an Workshops für Profi- und Hobbymusiker, die 23. Birthday Party, Local Heroes, Royal Republic, Elektro Guzzi und noch ganz viele mehr!

Foto: Rockhouse

iele entdeckten im Rockhouse Giganten wie Rammstein. Oder erlebten einen exklusiven Club-Gig der Sportfreunde Stiller. Oder hörten Element of Crime, die seit 1987 zum Freundeskreis jener gehören, die 1993 das Rockhouse in seiner derzeitigen Form aus der Taufe gehoben haben. Doch es sind nicht nur die Großen des Music-Biz – wie auch In Flames, Machine Head oder Absolute Beginner – die ihre ersten Österreich-Gigs im Rockhouse absolvierten, sondern ein großer Teil des Live-Programms der Salzburger RockInstitution rekrutiert sich seit jeher aus dem schier unerschöpflichen Fundus lokaler Bands und aufstrebender internationaler Acts. „Mitwachsen mit Bands wie Steaming Satellites, Dame oder Olympique, aber vor allem die


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MUNDPROPAGANDA Hören Sie mal rein! Die folgenden Veröffentlichungen sollten in keinem gut sortierten Plattenschrank fehlen. Oder? (sb)

Dan & Dante Tom Hanks hetzt ab 14. Oktober in Browns „Inferno“ wieder als Robert Langdon durch Europa. TEXT: ANDREAS UNGERBÖCK

Meshuggah – The Violent Sleep Of Reason Das achte Album der schwedischen Kampfmaschine lenkt ungebremst gegen eine Stahlbetonmauer.

LIVE

Red Fang – Only Ghosts Rotzt wie dereinst Nirvana mit „Bleach“ und tritt dabei beschwingt auf die Poperze: Was für ein Wah-wah-Wahnsinn! Inferno Prof. Robert Langdon (Tom Hanks) verliert in der neuen Dan-Brown-Verfilmung „Inferno“ sein Gedächtnis, Dr. Sienna Brooks (Felicity Jones) hilft ihm wieder auf die Sprünge …

Helmet – Dead To The World Dem leidigen Siechzustand sind sie endlich wieder entflohen, das ist trockener Großstadt-Rotz, fast wie zu Glanzzeiten!

Pelander – Time Mit seiner Akustischen bewaffnet, wandert der Witchcraft-Kopf auf den folkigen Pfaden Jethro Tulls und Led Zeppelins.

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The Answer – Solas „Solas“, gälisch für Licht. Und tatsächlich: Mit Album #6 fahren die kleinen Led Zeppelin auf ins Antlitz der Sonne.

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ständig an Charisma gewinnt, auch im Mittelpunkt der dritten BrownVerfilmung. Nach „The Da Vinci Code“ (deutsch: „Sakrileg“) und „Angels & Demons“ („Illuminati“) ist nun „Inferno“ (erschien 2013) an der Reihe. Schauplatz ist wieder einmal Italien, mit Abstechern nach Istanbul und nach Budapest. Robert Langdon verliert sein Gedächtnis, findet es nur nach und nach wieder, es gibt eine Frau, die ihm hilft (Felicity Jones – wer wüde sich von ihr nicht helfen lassen?) – und natürlich eine angemessene Zahl an Schurken und Verschwörern. Dante Alighieris Meisterwerk „Die göttliche Komödie“ mit ihren neun Kreisen der Hölle spielt eine zentrale Rolle, und Ron Howard hat wieder Regie geführt. powered by

www.ray-magazin.at

Fotos: Hersteller, Sony Pictures

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n Dan Browns millionenfach verkauften Bestseller-Romanen scheiden sich die Geister. Während die einen sie in den Himmel loben, sehen die anderen bestenfalls gehobenen Schund darin. Die Wahrheit liegt wohl wie so oft in der Mitte: Spannend und unterhaltsam sind sie ja, auch wenn Logik und Plausibilität nicht unbedingt zu ihren größten Stärken zählen. Eher sind es schon die von Brown geschaffenen plastischen Figuren, die sich sehen lassen können – allen voran der US-amerikanische Symbologe Professor Robert Langdon, ein grundsätzlich solider, hochintelligenter Mann von mittlerweile über 50 mit einem Hang zum Actionhelden und ziemlich deutlich das Alter Ego seines Schöpfers. Ein Mann, den man sich beim Lesen vorstellt wie … Tom Hanks. Genau das dachte man auch in Hollywood, und so steht der inzwischen 60-Jährige, der mit steigendem Alter


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!ticket media BON JOVI

This House Is Not For Sale Dem veritabelen Glam-Sleaze der gerühmten Frühwerke entsagte Bon Jovi im Auslauf der Neunziger, an Klassikern wie „Livin’ on a Prayer“ & „Runaway“ misst man sie noch heute. Doch nach Abermillionen Feuerzeugen, die Stadion-Ovale weltweit hell erleuchtet haben, verzeiht man ihnen überraschenderweise seitdem sogar Phasen, in denen sie nach einem Waschgang mit Weichspüler bei

7.800° Fahrenheit gar ranziger als Nickelback seierten, „Have a Nice Day“ ist lang schon programmatisch: Immer schön lächeln und winken, nur nicht anecken, dann tanzen alle mit: Fast wie in der Politik – eine Karriere, die man Jon nach Samboras Ausstieg attestierte –, wo auch die meisten Schäfchen dem Wolf mit dem Kreideschnäuzchen folgen. Doch wenngleich die graumelierte Donnerlocke gegen die alten Gassenhauer weiterhin abstinkt und gerade die wie bei U2 schablonenhaft flirrende Gitarre nicht selten repetitiv enerviert, so finden sich auf Album #13 ein paar nette Nummern: „Knockout“ hat Potential für eine Gym-Playlist, „Labor of Love“ versprüht den Charme poppiger Soul Asylum, „Rollercoaster“ klingt nach flauschiger SOAD, und „The Devils in the Temple“ erweckt ex abrupto wohlige Erinnerungen an balladeske Guns N’ Roses. Nett! (sb)

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Friends Es ist ein gängiges Vorurteil, aber wer Joy Division, The Sisters Of Mercy und The Cure hört, zieht dabei zwangsweigerlich einen Schnofel. Stellt man diesen Menschen nun auf den Kopf, zeigt er zwangsweise ein Happy Face – und so klingt auch „Friends“: Tristesse trifft auf die Euphorie von Arcade Fire und The Killers, mit funkelnden Synthesizern, ganz viel Schiller und Bombast, „Tiefgang fürs Stadion“. (sb)

AL COOK GREEN DAY

Revolution Radio Nostalgie ist etwas Schönes, wenn sie nicht zu verklärt und pathosgeschwängert zelebriert wird. Das dachte sich wohl auch die US-Punkrock-Kultband Green Day, die vor allem mit ihrer ersten Single „Bang Bang“ des brandneuen Albums „Revolution Radio“ die seligen Geister der Vergangenheit heraufbeschwor. Darin suhlen sich Billie Joe Armstrong und Co. wohlig im Gitarren-

bett ihrer ewigen Rivalen The Offspring und beweisen siegessicher schmunzelnd, dass sie anno 2016 besser in der Genre-Spur liegen als Dexter Holland. Das flotte 90er-Feeling können die Millionenseller aber nicht über die volle Distanz entfalten, dafür sind Songs wie das mit Power-Chord-Geschrammel unterlegte Stadion-Epos „Outlaws“, das viel zu lang geratene „Forever Now“ oder der akustische Closer „Ordinary World“ zu zwanghaft an den Sellout-Mainstream angepasst. Da tut es durchaus gut, dass „Bouncing Off The Wall“ und das fröhlich erklingende „Youngblood“ etwas kompromissloser klingen und der Drumsound glockenklar und wuchtig hervorsticht. Die klangliche Mischung aus „Dookie“ und „American Idiot“ läuft jedenfalls souverän als bestes GD-Album seit mehr als einer Dekade über die Ziellinie. Und das macht schon jetzt Lust auf den nächsten Festivalsommer. (rf)

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Kein Platz für Johnny B. Goode Der Blues passiert nur im Mississippi-Delta? Von wegen. Auch an der „schönen blauen“ Donau. Nach einer Vielzahl an Amateuren war es der Bad Ischler Al Cook, der Mitte der Sechziger zum ersten Star der heimischen Szene wurde – und seitdem viele Menschen kommen und gehen sah. Klar, dass die Biografie des unangepassten Individualisten auch zu so etwas wie einer „Abrechnung“ geriet … (sb)

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Astronautennahrung Zwei Indie-Spiele haben uns die letzten Wochen fasziniert und unterhalten – aber auch gelangweilt und frustriert. Die Rede ist von „No Man’s Sky“ vom britischen Entwickler Hello Games sowie „Overcooked“ von den ebenfalls auf der Insel ansässigen Ghost Town Games. TEXT: JOACHIM SCHMIDA

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Spielwiese Jeden Monat stellt euch Joachim Schmida eine Auswahl der besten Konsolenspiele vor. Faszinierend, was sich in der Game-Welt so tut!

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Overcooked: Mahlzeit (Ghost Town Games für PS4, Xbox One, PC) Plus: Couch-Coop-Titel sind heutzutage nahezu eine Seltenheit, umso mehr freut es, dass dieses kleine Indie-Schmankerl uns nun aufgetischt wurde. Wie in einer echten Küche geht es vor allem um gute Zusammenarbeit – und die erfolgt nicht nur durch das gemeinsame Spielen, sondern auch durch klare Kommunikation währenddessen. Die Spielmechanik selbst ist recht simpel: Zwei Tasten und die Richtungssteuerung reichen aus. Der grandiose Spielwitz entsteht vielmehr beim Teamwork. Minus: Die eher mauen Zwischensequenzen sind eigentlich entbehrlich, das Balancing könnte ausgewogener sein. Fazit: Ein einfaches Rezept, aber raffiniert und wirkungsvoll im Ergebnis. Für Coop-Feinschmecker das ideale Gericht!

Fotos: Hersteller

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No Man’s Sky: Odyssee im Weltraum (Hello Games für PS4, PC) Plus: Elite-Fans der ersten Stunde haben darauf gewartet – endlich wieder einmal eine Weltraumsimulation enormen Umfangs am heutigen Stand der Zeit. Enorm ist bei NMS ohnehin stark untertrieben. Durch den cleveren mathematischen Algorithmus ist es gelungen, ein Universum mit über 18 Trillionen Planeten zu erschaffen. Diese sowie alle darauf befindlichen Lebewesen inklusive der Vegetation werden prozedural generiert. Der Reiz – vor allem in den ersten Stunden – liegt im Erkunden, das „blade-runnereske“ Sound-Design sorgt zusätzlich für stimmige Spielmomente. Minus: Wo Licht ist, gibt es auch Schatten – und der überwiegt bei NMS leider: Angefangen von der eintönigen Einsamkeit bis hin zu den repetitiven Gameplay-Elementen – da passt vieles (noch) nicht. Fazit: Ein Game, das zweifelsohne spaltet. Hartgesottene Sci-Fi-Fans erwartet dennoch ein entspannend-meditatives Erlebnis.


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U21 gegen Deutschland um EM-Qualifikation

Foto: GEPA

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as österreichische U21-Nationalteam spielt am 11. Oktober das letzte Qualifikationsspiel für die UEFA U21 EURO 2017 in Polen. Gegner beim letzten Kräftemessen der Qualifikation in der St. Pöltner NV Arena ist Deutschland. Im Herbst 2015 musste sich der heimische Nachwuchs auswärts mit 2:4 geschlagen geben. Das österreichische U21-Nationalteam liegt zwei Spieltage vor Ende der Qualifikation mit 19 Punkten auf

Rang 2 der Tabelle. Die neun Gruppensieger qualifizieren sich mit Gastgeber Polen direkt für die Endrunde, während die vier besten Zweitplatzierten im Play-off, das im November ausgetragen wird, die übrigen zwei Plätze ausspielen. Tickets für den QualifikationsspielKracher sind unter www.oeticket.com und www.skn-stpoelten.at erhältlich. Kinder und Jugendliche, Studenten und Pensionisten erhalten jeweils ermäßigte Tickets.

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!ticket spaß

Igitt, igitt! Nau seas! Weit haben wir es gebracht. Weil viele von uns in Sachen Liebe, Lust und Leidenschaft kopfüber in die virtuellen Welten des Internets eintauchen und Zärtlichkeiten nur noch über ihre Smartphones erleben, gibt es jetzt für diese „Krüppeln“ ein HightechSpielzeug. Das kann dabei helfen, so zu tun, als wäre man gar nicht allein. Das neue Sex-Tool „Wisp“ imitiert den Atem und die Berührungen durch einen Sexualpartner. Dabei handelt es sich um das Abschlussprojekt der Designerin Wan

SEX SELLS Georg Biron

Tseng, die das Royal College of Art in London absolviert hat. Wenn das Teil an erregbaren Zonen des Körpers platziert wird, aktivieren sich Mini-Motoren, die ein sinnliches Erlebnis simulieren sollen. Liebesg’schichten Das Produkt hat Blasluft-Mechanismen und kleine Heizelemente, es flüstert, vibriert und sendet ganz bestimmte Düfte und via Bluetooth auch Musik aus. Also, was mich betrifft: ich werd’ mehr durch Schmecken, Riechen, Fühlen und

STARREBUS Raten und gewinnen! !ticket sucht in Form eines lustigen Rebus jeden Monat einen Künstler oder ein Event! Was könnte hiermit gemeint sein? Die Auflösung unseres letzten Rebus war „Twenty One Pilots”. Zu gewinnen gibt es ein !ticket-Überraschungspaket.

Schauen geil. Doch in unseren Zeiten kommt man sich schnell ein bissel „old school“ vor. Wie das früher war mit dem Sex ohne Web, also in den 70erund 80er-Jahren, das erzähle ich in meinem Kabarettsolo „Georg Biron’s Liebesg’schichtn und Heiratssachen (Eine intime Beichte: Aus dem erotischen Tagebuch eines echten Wieners)“ am Montag, dem 7. November um 20 Uhr in der Komödie am Kai in Wien. Upps! Das war jetzt Eigenwerbung pur. Geil, oder?

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Weitere Gewinnspiele: Seiten 8/9, 18/19, 24 und 28. Infos & Teilnahmebedingungen: ticketmagazin.com. Wir freuen uns auch über Postkarten: !ticket Eventmagazin, Betreff: Gewinnspiel & Wunschgewinn, Heumühlgasse 11, 1040 Wien. Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2016.

LASTNEWS 50|

Andrew Lloyd Webbers und Tim Rices Welterfolg „Evita“ startete umjubelt mit neuer Starbesetzung (Marjan Shaki als Evita, Felix Martin als Perón, Drew Sarich als Che) im Wiener Ronacher in die Wiederaufnahme. Zudem neu im Verkauf: The Beach Boys (12.6.) und Enrique Iglesias (14.12.), beide in der Wiener Stadthalle.

Fotos: moff, fotolia, beigestellt

Das nächste !ticket erscheint am 31. Oktober 2016.


Foto VBW © Rafaela Pröll 2015

IN DER ROLLE DER EVA PERÓN:

MARJAN SHAKI

BETTINA MÖNCH

KATHARINE MEHRLING

www.musicalvienna .at

Das neue musical

Buch

CHRISTIAN STRUPPECK Regie

TREVOR NUNN

Foto VBW © Rafaela Pröll 2016

Weltpremiere September 2016

Musik und Liedtexte

STEPHEN SCHWARTZ

EV+SCH_200x280_ÖTicket_III.indd 1

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!ticket Oktober 2016  

mit The Addams Family, Michael Mittermeier, Parov Stelar, Helge Schneider, Andreas Vitásek, UBER, Gospel Dating Service, Bon Jovi, Green Day...

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