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Datum: 31.12.2013

Fernweh / Das Schweizer Urlaubsmagazin 4312 Magden 061 366 92 00 www.asus-verlag.ch

Medienart: Print Medientyp: Spezial- und Hobbyzeitschriften Auflage: 60'000 Erscheinungsweise: 4x jährlich

Themen-Nr.: 278.10 Abo-Nr.: 1093886 Seite: 96 Fläche: 134'140 mm²

«Nirgends kann es jetzt schöner sein.»

illts Tessin im Winter

ein Geheimtipp.

Mystische Orte, romantische Spaziergänge, feine Restaurants und viel Sonne: im Tessin lässt sich auch im Winter bestens Dolce Vita geniessen. ein Stau am Gotthard, keine

PR-Abteilung der Tessiner Tourismusor-

Touristenmassen auf der Piazza Grande, kein Nebel kein Wunder, geraten die Deutschschweizer

ganisationen, sondern wurden von den Printmedien Annabelle, SonntagsZei-

1(

tung und Tages-Anzeiger verbreitet.

Epoque verbrachte der europäische Jetset die kalte Jahreszeit mit Vorliebe un-

ter der milden Tessiner Sonne. Heute kaum zu glauben: In der Frühzeit des

macht das Tessin bella figura»: Diese Lo-

war schon ein offenes Geheimnis, als auf der Gotthard-Linie noch Dampf-

Tourismus bildete der Winter im Tessin die Hauptsaison! Der Schriftsteller Max Frisch, einer der bekanntesten Zuzügler aus dem Norden, schwärmte später: «Auf Wanderungen trifft man jetzt kei-

beshymnen stammen nicht etwa aus der

loks verkehrten. Während der Belle

ne Menschen, ab und zu ein paar Zie-

ob dem milden Winter im Tessin ins Schwärmen. «Das Tessin im Winter ist eine Offenbarung!» «Das Tessin im Win-

ter? Total verkannt!» «Auch im Winter

Dass man am Luganersee und am Lago Maggiore vorzüglich überwintern kann,

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ARGUS der Presse AG Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich Tel. 044 388 82 00, Fax 044 388 82 01 www.argus.ch

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gen; die Bäche sind vereist, aber an der den Brissago-Inseln im Lago MaggioSonne ist es warm. Nirgends kann es re gedeihen, haben den Temperaturen jetzt schöner sein!» getrotzt. Vielleicht ist es weniger die Sonne, sondern vielmehr das Licht, was den Win- Stets im Blickfeld hat man die beiden ter auf der Alpen-Südseite so speziell schwimmenden Gärten, die wie zwei macht. La Luce! Dieses sanfte Leuch- riesige Schiffe im See verankert scheiten, das einen zart umarmt statt einem nen, wenn man von Ascona über den

mit voller Wucht auf die Schultern zu klopfen. Während das Schweizer Mittelland und die lombardische PoEbene im Nebel versinken, profitiert das Tessin von den sanften Luftströmungen aus den Bergen, die für meteorologische Heiterkeit sorgen. Überrollt wie letztes Jahr eine Kältewelle Euro-

pa, dann trinken zwar auch die Tessiner ihren Cappuccino nicht mehr im Pullover auf der Piazza. Doch die über 1700 subtropischen Pflanzen, die auf

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se ein und weil man auch im Januar ins Schwitzen kommt, während man die 800 Meter lange Himmelsleiter vom See zum Dorf hochsteigt.

Ein ähnlich sinnliches Erlebnis bietet das Bilderbuch-Dorf Morcote am Lu-

ganersee: Von der Promenade führt die mythenumrankten Monte Veritä nach Scala Monumentale mit über 400 StuRonco spaziert. Auf dem dortigen Fried- fen zum Friedhof, eine imposante Tohof fanden nicht nur der deutsche Kauf- tenstadt. Oben angekommen, hoch über hauskönig Max Emden, der ehemalige den Dächern, ruht man sich auf den Besitzer der Inseln, sondern auch der Granitmauern aus, blickt auf den stillen Schriftsteller Erich Maria Remarque See und «eine Landschaft, wie sie Leonardo [da Vinci] seinen Bildern als Hin(dm Westen nichts Neues») und dessen tergrund gab gleich einem Traum, in Frau, die Schauspielerin Paulette Godden die Seele voller Entzücken eingeht dard, ihre letzte Ruhe. Wegen der wunund sich darin vergisst», wie der Tessiner derbaren Aussicht legen Spaziergänger Dichter Giuseppe Zoppi einst schrieb. auf dem Promi-Friedhof gerne eine Pau-

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Winteraktion: Ab CHF 59. ins Tessin

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Spezialitäten wie Polenta mit Brasato, Risotto und Luganighe werden aufgetischt. Beim Stichwort «Dolce» wiederum fällt die Auswahl auf Panettone, Kastanientorte oder «Torta di pane». Letztere, die Brottorte, ist der kulina-

Milde Wintertage im Tessin ab 59 CHF: Dank den stark ermässigten RailAway-Angeboten lohnt sich im Winter ein Ausflug ins Tessin doppelt. rische Beweis, dass Not erfinderisch Die Winteraktion dauert bis am macht: es gibt wohl kaum eine Reste31. März 2014 und beinhaltet folgenverwertung, die besser schmeckt. Womit de Angebote: Burgen und Markt von wir bei der «Cucina Povera» wären: die Bellinzona, Cardada, Modelleisenbahneinst arme Tessiner Küche dient heute Museum Galleria Baumgartner in vielen Chefs als Inspirationsquelle für Mendrisio, Foxtown Factory Stores, ihre Gou rmetgerichte. Monte San Giorgio, Lido Locarno, Luino/Riviera Gambarogno, Swissminiatur Melide, Splash e Spa Tamaro und Falknerei Locarno. Zudem bieten mehrere Hotels Übernachtungsangebote zu Sonderkonditionen an.

Kulturhistorische Highlights

So vielfältig die Küche, so kontrastreich ist die Landschaft. »Es gibt viel Schönes auf der Erde, Schöneres als dies gibt es Dem Himmel noch näher kommt man nicht», schwärmte Literatur-Nobelpreismit der Seilbahn, welche die Passagiere träger Hermann Hesse vom Blick auf die innert fünf Minuten auf Locarnos Haus- Alpen, den man von der Wallfahrtskirberg, den Cardada, befördert. Dank der che Madonna d'Ongero in Carona gegläsernen Kabine geniesst man schon niesst. Zu entdecken gibt es auch andewährend der Fahrt ein traumhaft schö- re kunsthistorische Highlights, etwa die nes Panorama. Auf dem Cardada kann Fassade der Casa Serodine in Ascona. man Schneeschuhstampfen oder Skifah- Sie kommt erst im Winter richtig zur ren oder einfach in einem Sessel auf Geltung, wenn die malerischen Winkel der faulen Haut liegen und ein Sonnen- und Gassen der Altstadt nicht von Toubad geniessen. Denn anders als in alpi- risten überlaufen sind. Gestaltet wurde nen Wintersportorten geht es nicht um die barocke Fassade von Giovanni SePulverschnee, Abenteuer und Schuss- rodine (1594-1633), einem Künstler, fahrten, sondern um ein reduziertes dessen Werke auch im Louvre in Paris Tempo. Dolce Vita nennen die Einhei- und im Prado in Madrid zu bestaunen mischen dieses Lebensgefühl. sind. Er verzierte die Hauptseite seines Elternhauses neben der Pfarrkirche derDazu gehört natürlich auch ein gutes Essen. Viele Grotti haben im Winter zwar geschlossen. Doch Alternativen gibt es zuhauf, weist das Tessin mit über 2500 Weitere Informationen unter: www.sbb.chierlebnis-tessin

Lokalen doch die landesweit höchste Dichte an Gaststätten auf. Spätestens bei der Lektüre der Speisekarte wird einem bewusst, dass Italien bloss einen Katzensprung entfernt ist. Mediterrane Gerichte dominieren, aber auch lokale

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trt gekonnt, dass sie der Kunsrhistori- mal-Aussenbecken, das direkt in den ter Johann Rudolf Rahm «zur schönsten Lago Maggiore überzugehen scheint. ,assade auf Schweizerboden» erhob.

Wenn man vom dampfenden Wasser den Blick über die Palmen und die

Tessiner Baumeister stehen bis heute im verschneiten Berggipfel schweifen lässt, luf, Meister ihres Fachs zu sein. Na- kommt man nicht umhin, Stendhal bei-

nentlich zwei zeitgenössische Archi- zupflichten. Der französische Schriftekten sind weit über die Kantonsgren- steller schrieb einst: «Wer zufällig ein zen hinaus bekannt: Mario Botta und Hemd besitzt, der verkaufe dieses, um

urelio Galfetti. Botta, der Vater der den Lago Maggiore zu sehen.» Irchitekturakadernie in Mendrisio, hat inter anderem das neue Fossilienmuseun in Meride gestaltet, wo Fundstücke zu sehen sind, die rund um den Mon-

e San Giorgio entdeckt wurden. Der vlonte San Giorgio gehört ebenso zum JNESCO-Welterbe wie die drei Burgen ran Bellinzona, die Galfetti auf geniale 'In und Weise restauriert hat. nach Entdeckungstouren oder :in= Shoppingbummel (etwa im OutWer

etcenter Foxtown in Mendrisio) einfach

tur noch entspannen will, kommt im Wasserpark Splash e Spa Tamaro in Rirera oder im Lido von Locarno auf seine Kosten. Letzteres verfügt über ein Ther-

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Neu im Tessin: Splash e Spa Tamaro und Lido Locarno Das Tessin ist im Sommer nicht zuletzt wegen den vielfältigen Bademög-

mit einem grossen Wellenbad und

lichkeiten in den Seen und Flüssen bekannt. Doch auch im Winter gibt es tolle Bade- und Relax-Orte. Etwa

durch sein futuristisches Design. Er besteht aus drei Kuppeln: drei Kuppeln für drei unterschiedliche Bedürf-

der jüngeren Generation gewidmet. Dort sorgen der Horror-Tunnel und der Gravity-Killer für Adrenalinschübe. Insgesamt gibt es fünf Rutschen, teilweise mit Doppel- und Viererbobs. In der Wellnesskuppel mit Saunen, Dampfbädern und Massagen kann man entspannen und den Alltag ver-

nisse. Die Unterhaltungskuppel wartet

gessen. 365 Tage im Jahr ist der Was-

im Splash e Spa Tamaro. Der im Juni 2013 eröffnete Wasserpark überrascht

einer Poolbar auf. Die Spasskuppel ist

serpark offen, bei jeder Witterung. Das gilt auch für den Lido di Locarno, wo man seit dem vergangenen Sommer im Wellnessbereich Termali Salini Et Spa die Seele baumeln lassen kann. Architekt Franco Moro beschreibt das Gebäude als «einen Kahn, der auf dem

Ufer liegt«. Dabei besticht die Transparenz der Anlage mit ihrer aussenseitigen Verglasung. Badegäste haben so stets den Lago Maggiore und das malerische Bergpanorama vor Augen. Die Termali Salini Et Spa bieten Natur-

Solebäder, Saunen, Kneipp-Anlagen, Spa-Räume sowie Bistros. Auch wer Action sucht, kommt auf seine Kosten: Vier verschiedene Rutschen warten auf mutige Wasserratten, darunter die erste Looping-Rutsche der Schweiz,

auf der Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h erreicht werden können.

«Brutal cool), lautet das Urteil des Schweizer Radios DRS 3.

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