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Table des matières 28.09.2010

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Ticino Turismo Comunicazione Madame Tosca Zanotta Casella postale 1441 6501 Bellinzona

41700 1 1

Gotthard Touristisch 25.09.2010 Walliser Bote Von der Theorie zur Praxis

ARGUS der Presse AG

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CH-8027 Zürich

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25'261

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Date: 25.09.2010

Walliser Bote 3900 Brig 027/ 922 99 88 www.walliserbote.ch

IVALLIS

Genre de média: Médias imprimés Type de média: Presse journ./hebd. Tirage: 25'261 Parution: 6x/semaine

7,41-WrOieZür

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Probleme»

N° de thème: 278.10 N° d'abonnement: 1049894 Page: 3 Surface: 64'130 mm²

Gotthard / Touristisch

Wirtschaft I 3. Gotthardkonferenz fordert vermehrten Einbezug von Gemeinden, Bevölkerung und Wirtschaft

Von der Theorie zur Praxis

Strukturwandel brauchtZeit Der,ebtretende Projektleiter Jean-Daniel Mudry (rechts) im Gespräch mit Staatsratspräsident Jean-Mi. chel Cina.

FOTO WB

Observation des médias Analyse des médias Gestion de l'information Services linguistiques

ARGUS der Presse AG Rüdigerstrasse 15, case postale, 8027 Zurich Tél. 044 388 82 00, Fax 044 388 82 01 www.argus.ch

Réf. Argus: 40103326 Coupure page: 1/2 Rapport page: 1/2


Date: 25.09.2010

IVALLIS

Walliser Bote 3900 Brig 027/ 922 99 88 www.walliserbote.ch

Genre de média: Médias imprimés Type de média: Presse journ./hebd. Tirage: 25'261 Parution: 6x/semaine

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Gotthard / Touristisch

BRIG-GLIS

bis 400 Teilnehmende.

I Regierungs-

vertreter der Kantone Uri, Graubünden, Tessin und Wallis haben an der 3. Gotthardkonferenz am Freitag in Brig-Glis

konkrete Projekte verlangt. Die Gotthardkonferenz bewege sich noch zu stark im theoretischen Bereich, stellte Stefan Fryberg fest. «Konzepte ha-

ben wir genug, jetzt müssen gute Projekte her», so die Forderung des Urner Regierungs-

rats, der sich weitere Redner uneingeschränkt anschlossen. Dass der Übergang von der Theorie zur Praxis nicht nahtlos vonstatten gehen dürfte, machte Staatsratspräsident Jean-Michel Cina deutlich. Die Idee eines, zusammenhängenden Gotthard-Raumes sei weder in den Gemeinden noch in der Wirtschaft verwurzelt, so der Walliser Wirtschaftsminister. Ohne diese Verwurzelung

nächst auf die operative Ebene beschränkte, sei man zu einer projektbezogenen Arbeitswei-

Zusammenarbeit im Tourismus

se übergegangen, berichtete Dass die oft zitierte Zusam- «Mister Gotthard» weiter. Als Beispiel nannte er menarbeit kein Lippenbekenntnis bleiben soll, zeigte das Projekt Alpmobil. Die Sibylle Bitterli auf. Die Ge- Vermietung von Elektroautos schäftsführerin des Gästecen- zur Erkundung der Passlandters Obergoms informierte schaften werde nach dem erüber die Zusammenarbeit des folgreichen Start im verganTourismusvereins Obergoms genen Sommer fortgeführt. mit der touristischen Grossre- Weiter kündigte Mudry mit gion San Gottardo. Eine Ar- dem Granfondo San Gottardo beitsgruppe hatte zuvor die für nächstes Jahr einen BreiBildung einer möglichen tou- tensportanlass für Radsportristischen Grossregion San ler an. Arbeitsgruppen seien Gottardo evaluiert. Dabei ging zudem daran, Projekte :für es in erster Linie darum, zu naturnahen Tourismus zu erprüfen, ob dieser bisher in vie- arbeiten und im Hinblick auf le kleine Tourismusorte aufge- die Eröffnung des Gotthardteilte Raum auch gemeinsam Basistunnels die Fahrpläne im öffentlichen Verkehr _in geführt werden könnte.

der Gotthardregion zu opti-

«Mister Gotthard» zieht positive Bilanz Der abtretende Projektleiter Jean-Daniel Mudry zog nach knapp dreijährigem Wirken

sei es schwierig, zur Praxis eine positive Bilanz. Es sei ihm überzugehen. Cina forderte von Anfang an klar gewesen,

mieren. Als eines der Hauptanliegen bezeichnete Jean-Daniel Mudry schliesslich den Erhalt der Gotthard-Bergstrecke: «Dafür braucht es allerdings gute Argumente, da allein mit Unterhaltskosten von rund 50 Millionen Franken zu rechnen

deshalb eine stärkere Einbin- dass die Anpassung der Strukdung der Gemeinden, der Be- turen über die Kantonsgrenvölkerung und des örtlichen zen hinweg sehr viel Zeit brau- ist.»

fm Gewerbes: «Es muss uns gelin- che. «Die ersten Strukturen Ziel und Kosten gen, aufzuzeigen, dass die in- sollen 2015 zum Tragen komterkantonale Zusammenar- men», sagte Mudry. Immerhin Das Projekt San Gottardo ist ein Gemeinschaftsprojekt der

beit einen Mehrwert gene- seien inzwischen die touristiriert.» Cina appellierte dabei schen Strukturen in allen vier

Kantone Uri, Tessin, Wallis und Graubünden. Ziel der Gotthard-

konferenz ist die gemeinsame Entwicklung von Tourismus,

Energie, Verkehr und Arbeitsplätzen. an die «kollektive Vernunft». Kantonen im Wandel, teilweiDas Gesamtbudget des Projekts beträgt 2,2 Millionen Franken, se fehle aber noch das vernetzFür eine bessere Kommuauf vier Jahre. Der Bund unterstützt die Arbeiten im nikation auf allen Ebenen te Denken. Zu verbessern sei verteilt Rahmen der neuen Regionalpolitik mit 200000 Franken, machte sich die Bündner Stan- zudem die Kommunikation begrenzt auf vier Jahre. Den Rest tragen die vier Kantone und despräsidentin Christine Bu- mit der Basis, also mit den Ge- Dritte. cher stark. Sie zeigte sich zu- meinden und der Bevölkedem erstaunt über die eher be- rung. scheidene Teilnehmerzahl von rund 130 Personen. An der 4. Erhalt der Konferenz, die nächstes Jahr in Gotthardbergstrecke der Surselva stattfinden wird, Nachdem sich die interkantoerwartet sie mindestens 300 nale Zusammenarbeit zu-

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