Issuu on Google+

Das Thurbo-Magazin für Freizeit und Mobilität in der Ostschweiz.

Bahnorama SÄNTISPARK ABTWIL

Neues Rutschvergnügen STEIN AM RHEIN

51.08.d

Märlistadt im Advent

Dezember 2016, thurbo.ch


Spannende Ausflugsideen. Ob Schneesschuh-Spass auf dem Dreibündenstein geniessen oder sich in die Wahrnehmung einer erstaunlichen Welt im Swiss Science Center Technorama entführen lassen – erleben Sie die Ostschweiz mit den rabattierten RailAway-KombiAngeboten.

Foto: © Swiss Science Center Technorama

Jetzt entdecken auf sbb.ch/freizeit.


Gleis frei

Liebe Leserinnen und Leser

Ernst Boos

Impressum: «Bahnorama», das Magazin der Regionalbahn Thurbo. Ein Tochterunternehmen der SBB. Herausgeber: Thurbo AG, Bahnhofstrasse 31, 8280 Kreuzlingen, Tel. 051 223 49 20, thurbo.ch. In Zusammenarbeit mit BUS Ostschweiz AG, 9450 Altstätten, Tel. 071 757 30 40, busost.ch Texte: Ralph Hug, Pressebüro St. Gallen, pressebuero-sg.ch; Thurbo. Fotos: Chris Mansfield, mansfield.ch. Realisation: Quellgebiet AG, quellgebiet.ch. Druck: pmc Oetwil a. S., pmcoetwil.ch Auflage: 212 000. Verteiler: 195 000 Haushaltungen, Bahnhöfe und ThurboZüge. Erscheint: Mitte April und Mitte November.

5

6

16 5

Aktuell: Ausbau Fernverkehr

6

Einsteigen bitte: Säntispark, Abtwil SG

8

Bus-Partner: Weisstannental

10

Fahrplan: Bauen für 2019

12

Fahrplan-Netzkarte 2017

14

Kurz und zügig

16

Mobil: Märlistadt Stein am Rhein

17

Genussvoll reisen: «Schäfli» Winterthur

18

Reise(ver)führer

19

Veranstaltungen

21

Bahnfahren

22

Knobeln und Rätseln

23

Zu Gast bei Thurbo: Claudia Pia Eimer

Inhalt

Ende Jahr richten wir den Fokus traditionellerweise auf den Fahrplan. Wenn Sie die Netzkarte in der Heftmitte aufschlagen, werden Sie feststellen, dass der neue Fahrplan keine spektakulären Änderungen bringt. Es handelt sich um ein «ZwischenErnst Boos, jahr». Primär geht es darum, Geschäftsführer das bestehende Angebot zu der Thurbo AG optimieren. Mit Genugtuung darf ich feststellen, dass die fünf RegioExpressZugpaare von Kreuzlingen/Konstanz nach St. Gallen und weiter nach Wil ein grosser Erfolg sind. Besonders freut mich, dass zahlreiche Fahrgäste aus dem Grossraum Kreuzlingen-Konstanz das Angebot nach St. Gallen rege nützen. Das ist Ansporn, über einen Ausbau des Angebots im Jahr 2018 nachzudenken. rlich Vor 15 Jahren wurde die Thurbo AG feierlich and, gegründet. Damals ahnte wohl noch niemand, dass die Regionalbahn zur erfolgreichsten SBBtwas Tochter würde. Viel Pioniergeist, aber auch etwas eues Risikofreude gehörten dazu, ein gänzlich neues Unternehmensmodell aufzubauen. Am 15. De-Zug zember 2002 verkehrte der erste Thurbo-Zug von Konstanz nach Winterthur. Inzwischen iistt unsere Flotte von 80 auf 105 Fahrzeuge angewachsen. Der grosse und anhaltende Erfolg von Thurbo war nur möglich dank den vielen Reisenden, die das Zugangebot tagtäglich nutzen. Ganz wichtig sind aber auch die Besteller unserer Leistungen: die Kantone und der Bund. Ihnen allen gebührt mein grosser Dank. Nächstes Jahr werden wir unser kleines Jubiläum mit verschiedenen Aktivitäten feiern. Lassen Sie sich überraschen.

Thurbo ist mit dem Gütesiegel von Schweiz Tourismus ausgezeichnet. Thurbo Bahnorama 34 | Dezember 2016

3


Swiss Map Mobile Neu: u: Luftbilder und Landeskarte 1 1:10 000 über die ganze Schweiz verfügbar

wohin

wissen

Foto: Malika Mürner, Vessy

swisstopo

Schweizerische Eidgenossenschaft Confédération suisse Confederazione Svizzera Confederaziun svizra

Bundesamt für Landestopografie swisstopo

swisstopo activities: www.swisstopo.ch/imy

Viele tun’s auch im öffentlichen Verkehr. Miis TOP.

www.toponline.ch


Aktuell

Schneller nach Zürich Ab 2019 baut die SBB den Fernverkehr weiter aus. Freuen dürfen sich vor allem die Bahnkunden in den Kantonen St. Gallen und Thurgau.

«Nur noch zweieinhalb Stunden» Bahnorama unterhielt sich mit Jörg Ost wald, Leiter Marktentwicklung SBB-Fernverkehr, über die Perspektiven des künftigen Fahrplan-Angebots im Fernverkehr für die Ostschweiz. Bahnorama: Herr Ostwald, versprechen Sie nicht zu viel, wenn Sie sagen, der Ausbauschritt im Fernverkehr von 2019 sei noch Jörg Ostwald, Leiter gewichtiger als der bisherige? Marktentwicklung SBB-Fernverkehr Jörg Ostwald: Nein. Denn diesmal profitiert die ganze Ostschweiz vom verbesserten Zugangebot. Auch aus dem Thurgau, aus dem Rheintal und vom Bodensee her wird man schneller bzw. direkter Richtung Zentrum Zürich gelangen. Der Rheintal-Express (REX) fährt neu bis nach Zürich statt nur nach Wil SG. Warum hält er auch in Oerlikon? Weil wir dort eine grosse Nachfrage feststellen. Der Raum Zürich-Oerlikon ist ein Gebiet mit starkem Wachstum. Der REX-Halt in Oerlikon bedeutet für die Pendler in den Norden Zürichs einen kürzeren und bequemeren Weg zur Arbeit.

Bild: Georg Trüb

Mehr Züge, neue Direktverbindungen und teils auch kürzere Reisezeiten: Das erwartet die Fahrgäste in der Ostschweiz in gut zwei Jahren. Die nächste Ausweitung des Fahrplan-Angebots im Fernverkehr steht an. Möglich machen dies neben der Durchmesserlinie in Zürich weitere Ausbauten der Infrastruktur, wie zum Beispiel zwischen Zürich Flughafen und Bassersdorf. Alles zusammen eröffnet dem SBB-Fernverkehr neue Möglichkeiten, die ab 2019 genutzt werden. Jörg Ostwald, Leiter Marktentwicklung Fernverkehr, sagt dazu: «Insgesamt ist der Ausbauschritt 2019 noch höher zu bewerten als die Verbesserungen von Ende 2015.» Damals wurde der «St. Galler Sprinter» installiert. Der Grund: Nicht bloss St. Gallen, sondern auch weite Teile des Thurgaus profitieren diesmal. Zunächst sticht aber der zweite «Sprinter» ins Auge, der bis zu sieben Mal am Tag zwischen Zürich und

St. Gallen eingesetzt wird. Die EuroCity-Züge werden in dieses Angebot integriert und halten nicht mehr in Gossau und Wil SG. Damit verkehrt künftig auf diesem Hauptstrang auch der InterCity in den Hauptverkehrszeiten im Halbstundentakt. Zudem wird der RheintalExpress von Wil SG nach Zürich verlängert. Das ergibt eine neue InterRegio-Direktverbindung aus dem Rheintal und Rorschach nach Zürich. Auch von Uzwil und Flawil kommt man dadurch neu halbstündlich direkt nach Zürich. Eingesetzt wird der neue SBB-Doppelstockzug «FV-Dosto», mit Niederflur-Einstieg und mehr Plätzen. Für die Bahnbenützerinnen und -benützer aus dem Thurgau verkürzen sich dank den Ausbauten die Fahrzeiten nach Zürich. Von Zürich nach Romanshorn werden vier Minuten eingespart, nach Kreuzlingen sogar fünf. Und noch besser: Weil gleichzeitig der Fahrplan auf der Seelinie angepasst wird, erreichen die Kundinnen und Kunden aus diesem Gebiet ihre Ziele via Kreuzlingen, Romanshorn und Schaffhausen schneller. Und zwar um bis zu einer Viertelstunde. Also ein Angebotsausbau, der wirklich ins Gewicht fällt.

Diesmal profitiert be sonders der Thurgau von besseren Ver bindungen.

Und was ist mit dem Dauerbrenner Zürich–München? Ende 2020 werden die von der Schweiz mitfinanzierten Ausbauten auf deutschem Boden realisiert sein. Die Fahrzeit von St. Gallen nach München dauert dann nur noch zweieinhalb Stunden. Thurbo Bahnorama 34 | Dezember 2016

5


Bilder: Chris Mansfield

Im Säntispark in Abtwil SG dreht sich alles um den Badespass für Klein und Gross.

Im Rutschenparadies Der Säntispark in Abtwil SG hat aufgerüstet. Mit seiner neuen Anlage wird er zum Rutschenparadies der Schweiz. «Chumm au nomol mit!»: Die 14-jährige Sonja kann gar nicht genug bekommen vom Wasser-Canyon. Ihre Freundin Barbara lässt sich nicht zweimal bitten. Doch kaum sind die beiden bereit am Start, ist schon ein Pulk Jugendlicher im Anmarsch. Lautstark stürzen sie sich in die Rutsche. Ob vorwärts, rückwärts, bäuchlings oder taumelnd – egal. Runter gelangt man immer. Der Badespass ist gar noch grösser, wenn alles kunterbunt durcheinanderpurzelt. Die beiden Mädchen lassen sich vom Trubel anstecken. Schnell sind auch sie in der Röhre verschwunden. Am Schluss spuckt sie der Canyon nach einem temporeichen Kurvenlabyrinth wieder ins Becken aus. Die Wasserrutsche galt bisher als grosse Attraktion des Säntisparks. Und zwar für Jugendliche wie für Junggebliebene. Besucherinnen und Besucher weit über die Ostschweiz hinaus kommen deswegen nach Abtwil SG. Doch jetzt schaltet die Besitzerin Migros

6

Thurbo Bahnorama 34 | Dezember 2016

noch zwei Gänge höher. Dieser Tage geht ein neuer Rutschenturm in Betrieb. Damit erreicht der Rutschenspass eine neue Dimension. Natalie Brägger, Mediensprecherin der Migros Ostschweiz, sagt dazu: «Wir wollen eine Top-Anlage präsentieren.» Das ist dem orangen Riesen zweifellos gelungen. Dank neuen Rutschen mit dem Titel «Sturzflug» oder «Super-G» sind Fun und Spek takel garantiert. STURZFLUG Der «Super-G» zum Beispiel besteht aus zwei parallel laufenden Rutschbahnen. Man saust in einem grossen Reifen hinunter. Zwei bis vier Personen gehen gleichzeitig auf Fahrt. Beim Start und am Ziel wird die Zeit gestoppt, wie im Skirennen. Eher für Wagemutige und Leute mit guten Nerven ist die «Sturzflug»Rutsche gedacht. Hier geht’s gleich zu Beginn im freien Fall in die Tiefe. Besser, man isst die Bratwurst später statt vorher. Sonst kommt sie womöglich wieder hoch.


Einsteigen bitte

«So etwas gibt es nirgends in der Deutschschweiz», betont Natalie Brägger. Wer den Adrenalinkick in der Badehose erleben will, muss demnach in die Ostschweiz kommen. Der neue Rutschenturm dient aber nicht nur dem Nervenkitzel. Auch den Familien soll etwas Besonderes geboten werden. Das tut eine Rutsche mit dem Namen «Eiskanal». Mit 180 Metern ist sie die längste der neu installierten Röhren im Säntispark. Man saust mit Einer-, Zweier- oder Dreier-Reifen hinunter. Dabei geht es direkt am Migros-Restaurant vorbei. Es fehlt nur die Haltestelle. Dafür steht am Ende der Rutsche ein Lift bereit, der die grossen Dreier-Reifen wieder in die Höhe transportiert. Es wäre zu mühsam, sie selber hinaufzutragen. Darüber hinaus warten allerlei weitere Attraktionen aufs Publikum, zum Beispiel der «Wirbelwind». Ein Wasserwirbel spült die Badelustigen abwärts. Oder die «Säntispipe»: Sie funktioniert nach dem Motto «Was für Snowboarder geht, geht auch für Badegäste». Statt dem Board sind wiederum Reifen als Transportgerät angesagt. Rund 40 Mio. Franken haben die Migros-Verantwortlichen in die neuen Rutschen investiert. Ein Summe, die nur gut gepolsterte Unternehmen verkraften. In den vergangenen Monaten war zu beobachten, wie die weithin sichtbare Grossbaute langsam in den Himmel wuchs. Die Endmontage der Rutschen erfolgte mit Kränen. Die vorgefertigten Teile der Rutschen wurden aus Deutschland angeliefert. Dort befindet sich der Sitz der Herstellerfirma, die sich auf solche Fun-Anlagen spezialisiert hat. Es mussten Röhren mit einer Gesamtlänge von einem Kilometer installiert werden – eine Herausforderung sowohl für die Logistiker als auch für die Bauleute. «Nach dreissig Jahren war es an der Zeit, einmal einen Sprung nach vorn zu tun», sagt Natalie Brägger. Der Säntispark feiert derzeit seinen 30. Geburtstag. Damit ist er der Methusalem unter den Schweizer Freizeit tempeln. PIONIERPFADE Als die Migros 1983 den Bau der Anlage bekannt gab, war das Staunen gross. Freizeit- und Konsumanlagen von amerikanischen Dimensionen waren damals neu für die Schweiz. Die Migros begab sich auf Pionierpfade, und die Rechnung ging auf. Fast 900’000 Gäste pilgern jährlich in den St. Galler Vorort, um dort dem Wasserspass zu frönen oder sich bei Spiel, Sport und Wellness zu erholen. Nach dem Säntispark entstanden weitere Erlebnisbäder im Grossformat wie das Alpamare oder Bernaqua. Doch wer die Nase im Freizeitgeschäft vorn haben will, muss investieren. Die Migros Ostschweiz baut deshalb nicht nur den Erlebnisbereich aus, sondern hat bereits die Kinderbadewelt erneuert und die Saunawelt modernisiert. Ebenfalls wurde die Infrastruktur der Garderoben aufgefrischt. Nun stehen mehr und geräumigere Schränke zur Verfügung. Familien mit Kindern werden dies schätzen. Zudem gibt es ein neues Chipsystem. In der

Mit seinem WasserCanyon wurde der Säntispark bekannt.

ganzen Badeanlage sind die Gäste bargeldlos unterwegs. Die Konsumation wird dann am Ausgang abgerechnet. Direkt am Wellenbad, einem weiteren beliebten Highlight im Säntispark, steht neu ein kleines Bistro bereit. Ansonsten hat sich hier aber nichts geändert. Immer noch zeigt ein Hornsignal den Beginn der Wellenphase an. Dann füllt sich das Becken schnell mit Badelustigen, die sich in den anrollenden Wassermassen vergnügen. Als wäre man im Mittelmeer, nur ist der Power der künstlich erzeugten Wellen deutlich grösser. Davon lassen sich vor allem die ganz Kleinen beeindrucken. Lea ist kaum zwei Jahre alt. Mit orangen Flügeli an den Armen und einem bunten Schwimmgurt um den Bauch steht sie am Beckenrand und blickt skeptisch in die Fluten. Sie mag der wilden Sache nicht ganz trauen. Ihre Mama will trotzdem ins Wasser und zieht Lea sachte am Arm. Doch diese bleibt trotzig stehen. Mama meint: «Da macht doch nüüt!» Bald stehen beide im Wasser, wenn auch sicherheitshalber nur bis zu den Knien. Natürlich den Knien von Lea. Und dann weicht die Skepsis plötzlich dem Vergnügen. Lea kreischt und spritzt. Jetzt kann der Spass beginnen.

Säntispark Abtwil SG Wiesenbachstrasse 9, 9030 Abtwil. Freizeitzentrum mit neuer Rutschenwelt. 365 Tage im Jahr geöffnet. Öffnungszeiten Bäder-und Saunawelt: Mo – Fr 9 – 22 Uhr, Sa und So 8 – 22 Uhr. Rutschenwelt: Mo – Fr 13 – 22 Uhr, Sa und So sowie in den Schulferien 9 – 22 Uhr. SBB/Thurbo bis St. Gallen HB, St. Gallerbus Linie 7 ab HB Richtung Abtwil–St. Josefen bis Säntispark (18 Min.). Regiobus Linie 158 ab Herisau, Richtung Abtwil– St. Josefen (17 Min.). saentispark-freizeit.ch, Tel. 071 313 15 15

Thurbo Bahnorama 34 | Dezember 2016

7


Bild: Chris Mansfield

Er ist ein Top-Athlet, trainiert im Weisstannental und ist Bus-Botschafter: Skialpinist Geri Schneider.

Sportlich ins Weisstannental Naturfreunde schätzen das Weisstannental. Aber auch Spitzenathleten wie Geri Schneider aus Mels. Geri Schneider ist ein echter Weisstannentaler. Er ist dort aufgewachsen und kennt die Region sehr gut. Das naturnahe Gebiet beim Pizol ist seine Trainingsstätte. Und zwar im Sommer wie im Winter. Schneider sagt: «Die Gegend ist ideal für mich.» Im Sommer schnallt er sich die Rollskis an und läuft die elf Kilometer lange, kurvenreiche Strasse bis auf 1000 m ü. M. hinauf. Kondition und Koordination sind da gleichermassen gefordert. Im Winter stählt er seine Form auf Skitouren. Dann ist er so richtig in seinem Element. Geri Schneider gehört zu den Spitzenathleten im Skialpinismus. Das ist eine traditionelle Schweizer Disziplin, die aber wenig bekannt ist. Dies obwohl sie früher an

8

Thurbo Bahnorama 34 | Dezember 2016

Winterolympiaden gewertet wurde. Im Skialpinismus, auch «Ski Mountaineering» genannnt, kommt es darauf an, mit Skis und zu Fuss das Ziel zu erreichen. Bei Vertikalrennen, wo es nur aufwärts geht, schnallen die Athleten die Felle wie beim Skitouren an. Wo es zu steil wird, geht es zu Fuss weiter. Bei Individualrennen gibt’s zwischendurch auch Abfahrten. Das schnelle Wechseln der Felle samt Aufbinden an den Rucksack gehört zum Training. HÖHENMETER Wie anstrengend das sein kann, lassen Schneiders Angaben erahnen: «Es ist gut möglich, dass ein Rennen zwei bis drei Stunden dauert und man


Bus-Partner

dabei 2000 bis 3000 Höhenmeter zurücklegen muss.» Das bekannteste Rennen in der Schweiz ist die «Patrouille des Glaciers» im Wallis. Neben militärischen Teams nehmen auch zivile daran teil. Auch in der Ostschweiz gibt es solche Rennen, etwa in Flums und auf dem Pizol. Als Halbprofi ist Geri Schneider meistens dabei. Er läuft auf Weltcup-Niveau und hat schon TopResultate unter den ersten 30 erzielt. Der in Mels wohnhafte Sportler ist zum Botschafter des Weisstannentals geworden. Und das kam so: Schneider ist ein eifriger Busbenützer. Da er mit Rollskis die Talstrasse nicht hinunterfahren kann, nimmt er für die Rückkehr den Bus. Gäbe es diesen nicht, müsste Schneider anderswo trainieren. Und das Sarganserland hätte keinen Klasse-Athleten mehr wie ihn. So aber kann er in heimatlichen Gefilden trainieren. Schneider kann sich erinnern, als das Tal noch eine Loipe, einen Skilift und mehrere Gaststätten hatte und auch im Winter stark besucht wurde. Tempi passati. Das Weisstannental kämpft heute gegen die Abwanderung. Lediglich noch 400 Einwohnerinnen und Einwohner leben heute ganzjährig in den beiden Dörfern Schwendi und Weisstannen. «Dabei ist es eine wunderschöne Gegend», betont er. Während den Sommermonaten locken das Tal sowie die Alp Siez viele Wanderer und Naturfreunde an. Im Winter bleibt die Gegend ein Geheimtipp für Skitouren und Schneewanderungen. Viel Volk gibt es nur beim bekannten Hornschlittenrennen im Januar. Dieses zieht regelmässig zahlreiche Schaulustige an. «Wer eine noch weitgehend unberührte Natur sucht, ist im Weisstannental am richtigen Ort», meint Schneider. Hans Koller, Leiter Markt bei BUS Ostschweiz, freut sich über die Zusammenarbeit mit Geri Schneider: «Mit ihm haben wir einen tollen Botschafter für unsere Region.» BUS Ostschweiz unterstützt ihn als Sponsor und beim Training, damit er weiterhin Leistungssport auf höchstem Niveau treiben kann. Und Schneider zeigt mit seiner sympathischen Persönlichkeit ganz direkt, welche Vorzüge das Weisstannental hat. So profitieren beide Seiten, und auch die Region gewinnt.

Weisstannental BUS Sarganserland Werdenberg Linie 432 ab Mels, Pizolpark im Stundentakt via Schwendi nach Weisstannen Oberdorf. Mo–Sa mit Anschluss von/nach Sargans (Linie 433). Am Sonntag direkt von/nach Sargans (Zweistundentakt).

Bus und zügig

Kinotheater Madlen, Heerbrugg Das Kinotheater Madlen verbindet Kultur mit Genuss auf besondere Weise. Vom einstigen Kino hat es sich zu einer Kulturstätte von regionaler Ausstrahlung gemausert. Es gibt Veranstaltungen, Vorträge, Kunstausstellungen, Livemusik und mehr. In einem kunstvollen Ambiente können die Gäste Spezialitäten aus der Hausküche geniessen. Im Bistro werden die Gerichte täglich frisch zubereitet. So ist das Madlen ein beliebter Treffpunkt für Familien, Freunde und Kulturliebhaber. kinomadlen.ch, Tel. 071 722 25 32

Neues Busdepot in Sargans Nach eineinhalb Jahren Bauphase ist das neue Busdepot in Sargans bezugsbereit. Die Einstellhalle bietet Platz für 15 Fahrzeuge. Diese werden in einer modernen Waschanlage gereinigt. Eine Werkstatt, Büroräumlichkeiten, Garderoben und grosszügige Lagermöglichkeiten runden den Komplex ab. Damit erhalten die 28 in Sargans tätigen Chauffeure eine moderne und zeitgemässe Infrastruktur. Das Busdepot in Sargans wird, nach demjenigen in Wilen bei Wil, zum zweiten Standort mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach. Interessierte können es jetzt an einem Tag der offenen Tür besichtigen. Tag der offenen Tür am Samstag, 19. November, 13.30 bis 17 Uhr, Busdepot Sargans, Bachstrasse 4. bus-sarganserland-werdenberg.ch, Tel. 071 757 50 10

busost.ch, Tel. 071 757 30 40

Thurbo Bahnorama 34 | Dezember 2016

9


Bilder: Donato Caspari

Wenn andere schlafen, sind sie am Werk: Die Bahnarbeiter halten die Schieneninfrastruktur in Schwung.

Bauen für die Zukunft Ab 2019 gibt es in der Ostschweiz mehr Bahn und schnellere Verbindungen. Vorher aber muss kräftig gebaut werden. Vor allem im Thurgau. Öfter als üblich werden Bahnreisende in den beiden nächsten Jahren mit Baustellen konfrontiert. Der Grund: Nachdem die St. Galler S-Bahn realisiert ist, sind nun die Ausbauten an der Infrastruktur im Thurgau an der Reihe. Sind diese einmal abgeschlossen, werden Pendler und Fahrgäste von mehr Zügen, schnelleren Verbindungen und kürzeren Umsteigezeiten profitieren. Thurbo-Bereichsleiter Werner Fritschi sagt: «In den zwei nächsten Jahren bauen wir für den Fahrplan 2019.» Der Fahrplanwechsel im Dezember 2018 wird für den öffentlichen Verkehr im Thurgau ein Quantensprung sein. Es geht primär um Beschleunigung. Die Züge im Fernverkehr zwischen Zürich–Romanshorn und Zürich– Kreuzlingen werden durch die Ausbauten um vier bzw. fünf Minuten schneller. Weil sie in den beiden Knoten am See früher ankommen, können die Züge auf der

10

Thurbo Bahnorama 34 | Dezember 2016

ganzen Seelinie von Schaffhausen bis St. Gallen und Romanshorn bis Rorschach 15 Minuten früher verkehren. Das verkürzt die Reisezeit etwa von Arbon nach Zürich von bisher 94 auf neu 80 Minuten. Oder für Diessenhofen nach Zürich braucht man wegen den besseren Anschlüssen nur noch eine Stunde statt 1 Stunde 13 Minuten. Schliesslich rückt das Bündnerland eine Viertelstunde näher an den Thurgau. Schlankere Anschlüsse an den Rheintal-Express in Rorschach machen dies möglich. LANGE LISTE Die Liste der Ausbauprojekte ist lang. Eines der wichtigsten ist die Doppelspur Weinfelden– Kehlhof. Für 85 Mio. Franken wird dort ein fast fünf Kilometer langes zweites Gleis gelegt. Die Arbeiten sind im Gang und dauern bis Dezember 2018. Doch es braucht


Fahrplan

nicht nur neue Schienen: «Es müssen auch Brücken, Unterführungen und Stützmauern gebaut, Dämme geschüttet, stufenfreie Perrons errichtet, die Fahrleitungen erneuert sowie die Signal- und Stellwerkanlagen angepasst werden», umreisst Fritschi das Bauprogramm. Heute müssen die Fernverkehrszüge zwischen Zürich und Konstanz in Weinfelden kreuzen, anders geht es nicht. Künftig können sie das viel besser im Raum Kehlhof tun. Fast 80 Mio. Franken kostet es, um die Fahrzeit zwischen Winterthur und Weinfelden zu verkürzen. Hier sollen die Züge dereinst mit bis zu 150 km/h verkehren können. In Märstetten wird zum Beispiel ein neuer Spurwechsel eingebaut. Die dem Zug aus Zürich vorausfahrende S-Bahn kann dann zwischen Märstetten und Weinfelden aufs andere Gleis wechseln und so dem schnelleren IC den Weg frei machen. Ein Blick auf die weiteren, kleineren Ausbauten macht klar, dass das Bahnsystem ein feinmaschiges Netzwerk ist. Nur wenn dieses gleichzeitig an mehreren Stellen optimiert wird, erhöht sich die Leistungsfähigkeit insgesamt. So werden die Stationen Berg, Lengwil, Kradolf, Hauptwil und Neukirch-Egnach zu vollwertigen Kreuzungsstationen ausgebaut, in St. Katharinental bei Diessenhofen gibt es eine Doppelspurinsel und in Bettwiesen ein verlängertes Kreuzungsgleis. In Weinfelden und Romanshorn werden zudem die Gleisanlagen angepasst. EINGRIFF Da sind gewisse Einschränkungen für die Fahrgäste während der Bauzeit unvermeidlich. «Wir wollen sie aber möglichst klein halten», sagt Werner Fritschi. Am einschneidendsten ist der Eingriff beim Bau der neuen Fahrleitung Frauenfeld–Weinfelden: In der Zeit zwischen dem 29. Juli und dem 7. August 2017 wird die Strecke total gesperrt. In diesen Tagen verkehren gar keine Züge mehr, die Fahrgäste müssen auf Ersatzbusse umsteigen. Fritschi: «Wir haben darauf geachtet, dass der Unterbruch in der Ferienzeit erfolgt, damit möglichst wenig Pendler und Schüler davon betroffen sind.» Ohne Sperrung geht es aber nicht. Die Arbeiten werden durch Spezialfirmen für Gleisbau und Bahntechnik im Auftrag der SBB ausgeführt. Um freie Fahrt für den Fahrplan 2019 geben zu können, sind im Thurgau Gesamtinvestitionen von gut 300 Mio. Franken nötig. Das freut den Thurgauer Volkswirtschaftsdirektor Walter Schönholzer: «Diese Investitionen sind für einen attraktiven Wirtschafts- und Lebensraum Thurgau von entscheidender Bedeutung.» Und ebenso freut sich Thurbo-Chef Ernst Boos: «Wir sind stolz, unser Fahrplanangebot ausbauen zu können.» Noch aber sind nicht alle Wünsche erfüllt. So sind die Ausbauten für die schnelle S-Bahn S44 zwischen Weinfelden und Kreuzlingen/Konstanz nicht finanziert. Diese Verbindung ist nötig, damit auch der Knoten Kreuzlingen halbstündlich an den Fernverkehr angeschlossen ist. Es bleibt die Hoffnung, dass dies auf den Fahrplan 2023 realisiert wird.

Bauen am Schienennetz ist Präzisionsarbeit.

Was der Fahrplan 2019 bringt Die markanteste Verbesserung ist der durchgängige Halbstundentakt Montag bis Freitag auf allen Strecken im Thurgau. Schon heute ist der Halbstundentakt im S-Bahnverkehr vielerorts Standard. Namentlich profitieren folgende Strecken: • • • • •

Halbstundentakt S5 Weinfelden–Bischofszell–St. Gallen Halbstundentakt S10 Wil–Weinfelden Halbstundentakt S10 Weinfelden–Romanshorn Halbstundentakt S14 Weinfelden–Konstanz Stundentakt schnelle S-Bahn S7 Weinfelden–Romanshorn mit Halt nur in Amriswil • Stundentakt RegioExpress Konstanz–St. Gallen mit Halt in Kreuzlingen Hafen und Romanshorn

So informieren Sie sich Baustellen, Unterbrüche, Ersatzbusse: Über aktuelle Umstellungen im Bahnverkehr orientieren Sie sich jederzeit am einfachsten auf der Thurbo-Webseite thurbo.ch unter «Streckenunterbrüche». Über sämtliche Bauprojekte bis 2019 informiert die Spezialwebseite ruckzuck-tg.ch. Dort wählt man «Meine Strecke» aus und sieht dann sofort, was sich verändert. Der SBBOnline-Fahrplan auf sbb.ch zeigt zudem die optimale Verbindung auf, laufende Bauarbeiten sind immer eingerechnet. thurbo.ch/bauarbeiten ruckzuck-tg.ch sbb.ch/fahrplan

Machen Sie mit! Nehmen auch Sie an der Thurbo-Umfrage auf thurbo.ch/ umfrage teil: Wir möchten wissen, welche Kommunikation Sie bei Streckenunterbrüchen bevorzugen. Vielen Dank fürs Mitmachen! thurbo.ch/umfrage

Thurbo Bahnorama 34 | Dezember 2016

11


Fahrplan-Netzkarte 2017

Schaffhausen – Stein am Rhein – Kreuzlingen (Seelinie)

Winterthur – Schaffhausen

Schaffhausen – Singen

• S33 täglich im Halbstundentakt von 5.30 bis 24.00 Uhr • S24 täglich im Stundentakt (Zürich –) Winterthur – Schaffhausen (– Thayngen) • Nachtzüge am Wochenende Winterthur – Schaffhausen (– Stein am Rhein), stündlich ab Winterthur von 1.32 bis 4.32 Uhr

• S22 täglich im Stundentakt von 5.30 bis 23.30 Uhr • Nachtbusse N76 am Wochenende Schaffhausen–Thayngen

• S8 täglich im Halbstundentakt von 5 bis 24 Uhr Schaffhausen – Stein am Rhein • S8 täglich im Halbstundentakt von 5.30 bis 24 Uhr Stein am Rhein – Kreuzlingen(NEU: geänderte Taktzeiten beachten) • Nachtzüge am Wochenende (Winterthur –) Schaffhausen – Stein am Rhein • Nachtbusse am Wochenende Stein am Rhein ab 2.40 nach Kreuzlingen und Kreuzlingen ab 2.00 nach Stein am Rhein sowie Kreuzlingen ab 1.00 nach Steckborn und Steckborn ab 1.24 nach Kreuzlingen.

Winterthur – Stein am Rhein • S29 täglich im Stundentakt • Zusätzliche S-Bahnen Mo – Fr Stein am Rhein ab 5.33, 6.33 und 7.33 nach Winterthur sowie Winterthur ab 16.50 und 18.50 bzw. Oberwth. ab 17.55 nach Stein am Rhein

Bülach – Schaffhausen (– Singen) • S9 (Uster – Zürich –) Bülach – Rafz im Halbstundentakt. Rafz – Schaffhausen im Stundentakt, Mo – Fr in der Hauptverkehrszeit halbstündlich. • S22 Jestetten – Schaffhausen (– Singen) im Stundentakt Mo – Fr ausserhalb der Hauptverkehrszeit sowie Sa + So ganztägig • Nachtzüge am Wochenende Bülach – Schaffhausen mit Anschluss von/nach Zürich, stündlich ab Bülach von 1.37 bis 3.37 Uhr • Fernverkehr (IC/IR/RE) täglich im Halbstundentakt Zürich – Schaffhausen

Stuttgart

Offenburg g Karlsruhe e

S Stock

Engen

Got ttmadinge gen (D) ( (D Gottmadingen Thayngen Tha ayngen

La

Fe

ue

Herblingen Herbling gen

do Radolfzell

Singen

rth ale n ng w ies en Sc hl at t St .K at ha rin Di en es ta se l nh of Sc en hl at tin ge Et n zw ile n

Bi etingen (D) Bietingen

Winterthur – Bauma – Rüti ZH (Tösstal)

• S26 täglich im Stundentakt Winterthur – Rüti ZH mit Anschluss nach Rapperswil • S26 täglich im Halbstundentakt von 5.30 bis 22.30 Uhr Winterthur – Bauma

Winterthur – Wil • S35 täglich im Halbstundentakt von 5 bis 22 Uhr, übrige Zeit im Stundentakt (NEU: geänderte Taktzeiten beachten) • Thurbo Frühzug täglich Wil ab 4.56 nach Zürich Flughafen – Zürich Oerlikon • Nachtzüge am Wochenende stündlich Winterthur – Wil (– St. Gallen – St. Margrethen) • Zusatz-S-Bahn Mo – Fr Wil ab 6.46 nach Winterthur (– Zürich) und (Zürich –) Winterthur – Wil (Zürich HB ab 17.37) • IC/ICN täglich im Halbstundentakt (Zürich –) Winterthur – Wil (– St. Gallen) • Spätverbindung RE (St. Gallen –) Wil ab 22.40 nach Winterthur – Zürich HB und Zürich HB ab 23.38 nach Wil (– St. Gallen)

Weinfelden – Wil • S10 täglich im Stundentakt • S10 Mo – Fr im Halbstundentakt am Morgen und Abend • Nachtbusse am Wochenende. Verkehren über Weinfelden Firehouse. Thurbo Bahnorama 34 | Dezember 2016

z

er kb ec

am

m

en

in

ch

St

ch

an

nge in M

ttl

en lb Fe

en

M

en us ha -W ell

ld fe tti -A

en ng

ba

da

in

ge

n

W ei n

Isl

iko

n

en

Meilen Me eilen n Zürich Z ich Züric

M ün ch w ile n

W än gi

Wat

Rappe erswil Rapperswil

Zürichsee Z Zür Zü üric ch hsee se ee

Obersee Obe ersee Pfäffik kon SZ Pfäffikon

Thalwil Zürich

Si rn ac h

ck Ri

en ies W Uster Zürich

Es ch lik on

Winterthur – Weinfelden

Oberwinte Oberwinterthu ntert erthu rthur thur Oberwinterthur

W He int gi erth Rä ur te rs ch Sc en ho tti ko n

Zü ric Em h br ac hRo W rb in a te rth Pfu s ur ng W en W ül fl in te ing rth e W ur n in Tö ss Zü te W Se Rä ric rt W in h in h nn m t t u e er h r Tu ism th rthu Ko ofü rb ur Ky rG en hleRi llbr S b rü ee un ko ur th Ze ze g al n n n ll

• S41 täglich im Stundentakt • S41 täglich im Halbstundentakt von 5.30 bis 22.30 Uhr Winterthur – Bülach • Nachtzüge am Wochenende Winterthur ab 1.36 nach Bülach und zurück

12

Reutlingen Winterthur Wallrüti

W il Sa a lan Ba d um St a eg Fi sc El he gg G nt ib ha sw W l il ald Ta Aa n do R n-D rf üt ürn G un i Z ten te rs H ha us en

h Hettlingen

Fr

ko

n

Seuzach

B

ül

ac

AG

M Rü elli ko m Ka iko n ise n rs AG tu hl A Zw G e id G le lat tfe Eg n ld en lisa u

R

en

Zu iethe rz im Re ac kin h g

B ad

nz le ob

Zü de ric n h

K

Ba

Winterthur – Bülach – Waldshut

he

ei St

Dinhard

au

Andelfingen

M at z

or f

R f Rafz

Ko

Thalheim-Altikon

M Marthalen

Hüntwangen-Wil

n

D Dachsen

ettten (D) ( Lottstetten

M

nge Ossingen

Jestetten (D)

Henggart

• S30 täglich im Stundentakt (NEU: geänderte Taktzeiten beachten) • S30 am Sonntag in der Fahrlage der S8 von 6 bis 23 Uhr. Anschluss in Winterthur von/an S8 aus/nach Zürich • S8 (Zürich –) Winterthur – Weinfelden Mo – Sa im Stundentakt von 6 bis 23 Uhr • Beschleunigte S-Bahn Mo – Fr Winterthur ab 6.05 nach Weinfelden (und weiter als S14 nach Konstanz). Halt nur in Frauenfeld. • Nachtzüge am Wochenende stündlich Winterthur – Romanshorn • IC/IR/RE täglich im Halbstundentakt (Zürich –) Winterthur – Weinfelden (– Romanshorn/ Konstanz) ab Zürich HB von 6.07 bis 23.37 und ab Weinfelden von 5.29 bis 23.29 Uhr. • Zusatz-S-Bahnen Mo – Fr morgens und abends (Romanshorn –) Weinfelden – Zürich HB – Zürich Hardbrücke

R

S Schloss Laufen

am

W al ds bl en hu z D t

Bf ad lB se Ba

Stammhe Stammheim

Es

Neuhausen Neuhau N usen Rhe einfa nfa fall Neuhausen Rheinfall

n

Schaffhausen Scha Sc ffha ausen

Luzern

Wil – Wattwil • S9 täglich im Halbstundentakt von 5 bis 22 Uhr Wil – Wattwil, übrige Zeit im Stundentakt • Anschluss in Wattwil ins Obertoggenburg alternierend mit der S8 nach Nesslau oder mit dem Postauto nach Nesslau – Wildhaus.


Weinfelden – Konstanz

Kreuzlingen – Romanshorn (Seelinie)

• S14 täglich im Stundentakt • S14 Mo – Fr im Halbstundentakt am Morgen und Abend • S14 Weinfelden ab 7.02 verkehrt via Kreuzlingen Hafen nach Konstanz (Direktverbindung für Schüler) • IR/RE täglich Konstanz – Weinfelden (– Winterthur – Zürich) von 5.03 bis 23.03 Uhr sowie (Zürich – Winterthur –) Weinfelden – Konstanz (ab Zürich von 6.37 bis 23.37 Uhr) • Nachtzüge am Wochenende stündlich Konstanz/Kreuzlingen – Weinfelden mit Anschluss von/nach Winterthur

• S8 täglich im Halbstundentakt von 5 bis 24 Uhr Kreuzlingen – Romanshorn • Nachtzüge am Wochenende Romanshorn – Kreuzlingen • Schnellverbindung RE täglich Kreuzlingen – Konstanz – Romanshorn – St. Gallen (Krz ab 7.16, 9.16, 15.16, 17.16, 19.16 und SG ab 6.00, 8.00, 10.00, 16.00, 18.00)

Weinfelden W i f ld – Romanshorn R h • S7 täglich im Stundentakt • Nachtzüge an Wochenenden stündlich (Winterthur –) Weinfelden – Romanshorn • IC täglich im Stundentakt (Zürich –) Weinfelden – Romanshorn • Zusatz-S-Bahnen Mo – Fr Romanshorn – Zürich HB – Zürich Hardbrücke am Morgen und Abend

Romanshorn – St. Gallen

kach

Hauptwil

Goldach Heiden Mörschwil Walzenhausen SG St. Fiden Trogen

Wittenbach

SG W SG in k Br eln ug ge n Ur nä sc h

Sc ha ch en

ün ch en

Gais

Appenzell

Hohe Hoher Kaste Kasten

Wasserauen

• S7 täglich im Halbstundentakt von 5.30 bis 24 Uhr • Nachtbusse am Wochenende Romanshorn ab 1.32 nach Rorschach Signalstrasse und 2.32 nach Rorschach (Hauptbahnhof) sowie Rorschach (Hauptbahnhof) ab 0.54 und Rorschach Signalstrasse ab 1.59 nach Romanshorn

St. Gallen – Altstätten SG • S2 täglich im Stundentakt St. Gallen – Altstätten SG (NEU: 1 Min. frühere Abfahrt ab Altstätten um 10.07, 15.07, 19.07 und 21.07; Grund: Konflikt mit EuroCity ab St. Margrethen) • S3 täglich im Stundentakt St. Gallen – St. Margrethen • NEU: S3 täglich St. Margrethen ab 21.37 nach Rorschach • S4 täglich im Stundentakt (Uznach –) St. Gallen – Altstätten SG (– Sargans) • Nachtzüge am Wochenende (Winterthur –) St. Gallen – St. Margrethen. Busanschluss nach Altstätten (– Rüthi). • Rheintal-Express täglich im Stundentakt (Wil –) St. Gallen – Altstätten SG (– Chur)

Altstätten SG – Buchs SG – Sargans • S4 täglich im Stundentakt (St. Gallen –) Altstätten SG – Sargans (– Ziegelbrücke) • Durchgehende S-Bahnen in Randstunden (Wil –) St. Gallen – Altstätten – Buchs – Sargans, abends in der Fahrlage des RheintalExpress • Rheintal-Express täglich im Stundentakt (Wil –St. Gallen –) Altstätten – Sargans (– Chur)

Rüthi SG Salez-Sennwald Feldkirch Feldkirch sbrruckk Innsbruck

Buchs SG Sevelen

Walenstadt

Glarus Linthal

Romanshorn – Rorschach

tätten SG Altstätten Oberriet

Säntis

Walensee

M Feldkirch Innsbruck

Au SG

Rebstein-Marbach ein-Marbach

Churfirsten Churfirste en

Ziegelbrüc ckke Ziegelbrücke

Bregenz

Heerbrugg eerbrugg

St. t. G Gallen SG Haggen

Gübsensee

Lindau

ar gr et he n

Rorschach Stadt

Arnegg

Herisau

Ul m

m

Su lg en Er len

Muolen HäggenschwilWinden Roggwil-Berg

Bischofszell Stadt

Ebnat-Kappel Krummenau Nesslau-Neu St. Johann

Uznach

O be ra ac Am h ris w il

Sitterdorf

SG

Br Br B Tä To M Op on on ett ge be ärw pik rs lsc sc wi on i hh hh es ch Aff l of of en en eltr en en an ge AM n P

ttwil ttw tw wil

NeukirchEgnach Steinebrunn

Bischofszell Nord

Li ch te n Br ste Uz un ig w il Ne na ck der er nt a M og l Fl els aw be G il De rg o ge ss rs au he im

n ng

de

el

na

ss

nf

Bu

h Ba L B Di üts ütis zen W et h ch b e ur fu id il g rt wil

Kradolf

Te uf en

-W

M

M

ül

lh

eim

Berg

Kehlhof

Friedrichshafen Fi di h h f

an Eg sh Ar nac bo h Ar (F orn n ä bo Se hr St n e) em e oo Ho ina c sr h r n Ro iet R rsch or ac sc h H St ha afe aa R ch n d St heine . M ck

K

Kr eu

bo M nne rn et te nba Be nd c rlin h or g är ig f -Sa en st ol len tin et te s g te en Er n in m at in Tä ge Tr ge ib rw ol n tin ile nge G n ot tlie be n Bü rg len

Lengwil

Sie Siegershausen

e se en

Tägerwilen Dorf Krz Bernrain

• S5 täglich im Stundentakt • S55 Mo – Fr im Halbstundentakt am Morgen sowie ab Mittag bis Abend (NEU: geänderte Taktzeiten beachten; in Fahrtrichtung St. Gallen – Weinfelden ohne Halt in Bürglen) • Nachtbusse am Wochenende Weinfelden ab 2.08 nach Gossau und St. Gallen ab 1.02 nach Weinfelden. Verkehren über Weinfelden Firehouse.

d Bo

La st l Se er ing ep en lin Al nds tn g ar c S h e G k ch n lac üt au S e t h Ke pi in rz t g t in al ge Ut ssw en n R twil il o

K on r Ku eu sta zli n nz Bo rzr ick gen zli M ttig en Ha ng ün h b o f M en ün ste fen ach en r

Weinfelden – Bischofszell – St. Gallen

• S8 täglich im Halbstundentakt (Schaffhausen –) Romanshorn – St. Gallen und im Stundentakt weiter nach Wattwil – Nesslau (NEU: geänderte Taktzeiten beachten) • S81 Mo – Fr am Morgen und Abend im Halbstundentakt Wittenbach – St. Gallen (– Herisau) • Schnellverbindung RE täglich Kreuzlingen – Konstanz – Romanshorn – St. Gallen (Krz ab 7.16, 9.16, 15.16, 17.16, 19.16 und SG ab 6.00, 8.00, 10.00, 16.00, 18.00) • Nachtzüge am Wochenende Romanshorn ab 0.30 und 1.34 nach St. Gallen und St. Gallen ab 1.02 und 2.02 nach Romanshorn

Sargans – Chur

Sargans Bad Ragaz Maienfeld Landquart

Davos Scuol

St. Gallen – Wattwil – Nesslau

Chur hur

• S4 täglich im Stundentakt (Sargans – Rorschach –) St. Gallen – Wattwil (– Uznach – Ziegelbrücke) • S8 täglich im Stundentakt (Schaffhausen – Romanshorn –) St. Gallen – Wattwil – Nesslau – Neu St. Johann • S81 täglich im Stundentakt St. Gallen – Herisau sowie Mo – Fr am Morgen und Abend im Halbstundentakt (Wittenbach –) St. Gallen – Herisau • Bus täglich im Stundentakt Wattwil – Nesslau (– Wildhaus) • Voralpen-Express im Stundentakt St. Gallen – Wattwil (– Rapperswil – Luzern)

St. Moritz Disentis (– Brig) Arosa

Wil – St. Gallen • S1 täglich im Stundentakt Wil – St. Gallen in geänderter Fahrlage • S11 Mo – Fr im Stundentakt Wil – Gossau SG und im Halbstundentakt Gossau SG – St. Gallen am Morgen und Abend • Thurbo Frühzug täglich St. Gallen ab 4.32 nach Zürich Flughafen – Zürich Oerlikon • Spätverbindung RE St. Gallen ab 22.12 nach

• S12 täglich im Halbstundentakt mit Anschluss in Sargans von/nach Zürich • Rheintal-Express täglich im Stundentakt (Wil – St. Gallen –) Sargans – Chur • IC täglich teilweise im Halbstundentakt (Zürich –) Sargans – Chur • RE täglich im Stundentakt (Zürich –) Sargans – Chur Winterthur – Zürich HB und Zürich HB ab 23.37 nach St. Gallen • Nachtzüge am Wochenende stündlich (Winterthur –) Wil – St. Gallen (– St. Margrethen) • Rheintal-Express täglich Wil – St. Gallen  (– Sargans – Chur) im Stundentakt • IR/ICN täglich im Halbstundentakt (Zürich –) Wil – St. Gallen • IC stündlich (Zürich –) Winterthur – St. Gallen ohne Unterwegshalt Thurbo Bahnorama 34 | Dezember 2016 13


Kurz und zügig

Den Sternen so nah Planetarium und Sternwarte Kreuzlingen Ins Weltall reisen? Das geht bequem mit der spektakulären neuen Fulldome-Technologie im Planetarium Kreuzlingen. Zwei Hochleistungsbeamer sorgen für atemberaubende Bilder. Da fühlt man sich wie im Raumschiff Enterprise. Die Sternwarte steht dem nicht nach. Sie lockt mit einem neuen, modernen Spiegelteleskop das Publikum an. Jeden Mittwoch ab 19 Uhr ist sie offen, und Fachleute der Astronomischen Vereinigung Kreuzlingen sind anwesend. Programme und Vorführzeiten auf der Webseite. Planetarium und Sternwarte, Breitenrainstr. 21, Kreuzlingen. Vorführungen am Mittwoch, Samstag und Sonntag (Details siehe Webseite). Thurbo S14 von Weinfelden bis Kreuzlingen Bernrain. Markierter Fussweg zum Planetarium (ca. 7–8 Min.) planetarium-kreuzlingen.ch, Tel. 071 677 38 00 (Mo–Fr 14–17 Uhr)

Neue Landeskarte 1:10’000 Swisstopo kreiert einen Meilenstein Swisstopo erstellt und veröffentlicht erstmalig vollautomatisch eine neue Landeskarte 1:10’000 über die gesamte Schweiz. Ein Meilenstein in der Geschichte der Schweizer Kartografie. Was im vorletzten Jahrhundert mit dem Kupferstich begann, findet heute am Computer statt. Basierend auf dem Topografischen Landschaftsmodell, reiht sich die Karte nahtlos in das bestehende Landeskartenwerk ein. Sie ist auch in das Geodatenportal des Bundes map.swisstopo.admin.ch integriert. Ein Ausdruck bis zum Format A3 ist möglich. swisstopo.ch/lk10

«Eis im Park» – ein super Vergnügen

Appenzeller Bahnen zu Fuss

KSS Freizeitpark Schaffhausen

Eisenbahnkundliche Wanderung

Während drei Monaten werden das Aussen-Eisfeld und die Eishalle im Schaff hauser Freizeitpark um eine einzigartige, 350 Meter lange Eispiste ergänzt. Sie führt quer durch das coupierte Gelände des Freibad-Parks – rauf und runter mit romantischer Beleuchtung. Wer keine Lust auf Schlittschuhe hat, nimmt die Anti-Rutsch-Spikes oder geht direkt in die OriginalAlphütte zum Fondueplausch. Zum Chillen steht auch das Strandkorbdorf bereit.

Einst fuhren die Appenzeller Bahnen von Herisau nach St. Gallen Winkeln. Die Hälfte des alten Trassees ist noch erhalten und sichtbar. Es lässt sich auf einer erholsamen Winterwanderung erkunden. Sie führt vom Bahnhof Herisau auf der ViaJacobi über den Gübsenseeweg, durch einen kleinen Tunnel und durch den Wald zum Nordufer des Sees. Dort drehte die Bahn nach Winkeln ab. Die Wanderung geht über die SBB-Brücke weiter und gibt den Blick auf den imposanten Sitterviadukt der Südostbahn frei. In St. Gallen Bruggen endet der Erlebnisspaziergang.

KSS Freizeitpark Schaffhausen. Eispiste bis 28. Jan. 2017. Montag–Samstag 9–22 Uhr, Sonntag 9–18 Uhr. Ab Bahnhof Schaffhausen mit Stadtbus Linie 3 Richtung Sommerwies bis Weinberg oder Linie 6 Richtung Neuhausen bis Hallenbad. eis-im-park.ch, Tel. 052 633 02 22

Einfache Wanderung (ViaJacobi von Wanderland Schweiz und lokaler Wanderweg), Dauer ca. 1 Std. 30 Min. S-Bahn bis Herisau. Rückfahrt mit der S-Bahn ab St. Gallen Bruggen oder mit dem St. Gallerbus Linie 1 ab Stocken. wanderland.ch

14

Thurbo Bahnorama 34 | Dezember 2016


Von Dinosauriern bis zur Bionik Neues Naturmuseum in St. Gallen Das neu eingeweihte Naturmuseum im Neudorf ist die jüngste Museumsattraktion der Stadt St. Gallen. Im Zentrum steht ein riesiges Landschaftsrelief der Kantone St. Gallen und Appenzell, ergänzt mit seinen Bewohnern aus der Tierwelt. Spezielle Schauen sind den Bären, funkelnden Mineralien und Gesteinen, technischen Erfindungen sowie dem Thema «Energien und Rohstoffe» gewidmet. Immer wieder eindrücklich: das versteinerte Skelett eines Entenschnabel-Dinosauriers. Nach dem Rundgang steht das Museums-Café bereit.

Ausflug ins Tösstal Die Reise ist das Ziel Bitte einsteigen! Die S26 fährt durchs Tösstal. Die grossen Panoramafenster der Thurbo-Züge machen diese Fahrt auch in der winterlichen Jahreszeit zum Genuss. Der Zug schlängelt sich talaufwärts bis zu den höchsten Erhebungen des Kantons Zürich: Schnebelhorn, Hörnli und Bachtel. Besonders sehenswert ist das Fischenthaler Ried, das sich von Fischenthal bis Gibswil erstreckt – ein Naturschutzgebiet von kantonaler Bedeutung. Danach setzt Thurbo zur Talfahrt an. Rüti ZH, der Endpunkt der S26, liegt 275 Meter tiefer. Thurbo-S26 Winterthur–Bauma–Rüti ZH. Zweimal stündlich bis Bauma. Stundentakt von Bauma bis Rüti ZH. thurbo.ch/toesstal

Naturmuseum St. Gallen, Rorschacher Strasse 263, 9016 St. Gallen. Öffnungzeiten: Di–So 10–17 Uhr, Mi bis 20 Uhr. Ab Bahnhof St. Gallen Bus Nr. 1 Richtung Stephanshorn bis Haltestelle Naturmuseum. naturmuseumsg.ch, Tel. 071 243 40 40

Landesmuseum Zürich Mit dem 3-Tages-Pass mit Anbau unter wegs Tageskarte Euregio Bodensee

Das Landesmuseum direkt neben dem HB Zürich wartet mit einem eindrucksvollen Erweiterungsbau auf. Schon allein dieser lohnt einen Besuch. Das Museum widmet sich nach wie vor der Schweizer Geschichte und der gesellschaftlichen und kulturellen Vielfalt unseres Landes. Höchst aktuell sind die Wechselschauen «Flucht – Auf den Spuren von Flüchtlingen» und «Weihnachten und Krippen». Nach vier Jahren ist auch wieder die Eisbahn «Live on Ice» in Betrieb.

Ab 11. Dezember 2016 wird grenzüberschreitendes Reisen in der Euregio Bodensee noch attraktiver. Mit dem neuen 3-Tages-Pass werden Ausflüge sensationell günstig. Der Reisespass kostet nur 43 Franken (mit Halbtaxabo). Ein Vorschlag gefällig? Sie wohnen in St. Gallen und fahren am ersten Tag zum Rheinfall. Dann besichtigen Sie die schöne Altstadt von Schaffhausen. Am zweiten Tag reisen Sie rund um den Bodensee durch drei Länder. Und am dritten Tag steht ein Ausflug in den abwechslungsreichen Bregenzerwald auf dem Programm.

NG

ME ER SB UR G MA RK DO RF

AM RIS W IL

AR BO N

AL LE N

RS

CH

AC

H

EN UF TE

W IN KE LN

ST

.G

RO

RH

EIN

EC

ST.

LIN DA U BR EG EN Z

FN

MA INS IN EL A

ON IK OP P

RN HO NS MA RO

KR AD OL F

RT

EN LD FE EIN W

FR KLUF TE IE RN DR IC HS H TE A TT FE NA N

ÜB ER LIN GE SA N LE M

KO U NS TA NZ

RE IC IN HE S NA EL U

KR EU ZL IN GE N

STA MM HE IM

FR AU EN MU FE LD RK A

JE ST ET TE DA N CH SE N

AM S RH TEIN EIN

N GE AN W

BE RIN GE N

LL ZE LF DO RA N GE SIN

EN US HA FF HA SC

RG BU NS VE RA

N

GE EN

ST OC

KA LU CH DW IG SH AF EN

Schweizer Geschichte erleben

K

MA RG RE DO TH RN EN BIR

N

FELDKIRCH

Schweizerisches Nationalmuseum, Landesmuseum Zürich, Museumstrasse 2, Zürich (vis-à-vis Hauptbahnhof). Di–So 10–17 Uhr (Do bis 19 Uhr). – 10% Ermässigung auf Zugfahrt nach Zürich HB und Eintritt mit dem SBB RailAway Kombi-Angebot. nationalmuseum.ch/zuerich, Tel. 058 466 65 11 sbb.ch/landesmuseum

RA NK W EIL

Halbtaxabo

Erwachsene

Kinder 6–15

3-Tages-Pass

alle Zonen

CHF 43.00

CHF 57.00

CHF 28.50

Kleingruppe CHF 97.00

Tageskarte

1 Zone

CHF 20.00

CHF 27.00

CHF 13.50

CHF 54.00

Tageskarte

alle Zonen

CHF 27.00

CHF 36.00

CHF 18.00

CHF 62.00

euregiokarte.com

Thurbo Bahnorama 34 | Dezember 2016

15


Mobil

Einfach märchenhaft

Bild: Chris Mansfield

Alljährlich im Dezember verwandelt sich das malerische Stein am Rhein in eine tolle Märlistadt.

Die Märli-Umzüge in Stein am Rhein begeistern Gross und Klein.

«Sieben auf einen Streich!», triumphiert das tapfere Schneiderlein. Und die vielen Kinder schreien nach Herzenslust. Das zeigte sich vor einem Jahr in Stein am Rhein. Immer im Advent verwandelt sich das mittelalterliche Städtli in eine veritable Märlistadt. Und das kam so: Gewerbe und Verkehrsverein dachten nach, wie man auch im Winter Publikum anlocken könnte. Im Sommer strömen jährlich 800’000 Touristen in den Ort, aber im Winter läuft nicht viel. Gute Ideen waren gefragt. «Wir wollten nicht auch noch einen Weihnachtsmarkt aufziehen», sagt Werner Käser, Präsident des OK. Weil Stein am Rhein ein märchenhaftes Ambiente hat, brauchte man nicht lange zu suchen. Die «Märlistadt» war geboren. MÄRLIHUUS Dieses Jahr wird der mehrwöchige Anlass bereits zum 16. Mal durchgeführt. Käser und seine Kollegen sind ein eingespieltes Team. Schon früh wird ein Märchen ausgewählt und ein Künstler beauftragt, zwanzig Tafeln zu malen, die dann in den Schaufenstern der Geschäfte zu sehen sind. Dieses Jahr ist «Der gestiefelte Kater» dran. Im Dezember wird beim Rathaus am Eingang zur Altstadt ein Holzbau aufgestellt und dekoriert: das «Märlihuus». Dort finden die Märli-Vorstellungen für Kinder statt, am Abend der Raclette-Plausch für die Erwachsenen. Ein GratisKarussell sorgt für gute Stimmung. «Manche Kinder wollen gar nicht mehr runter», weiss Käser. Während des ganzen Advents ist etwas los: Vernissagen, der mittelalterliche Handwerkermarkt, Aus-

16

Thurbo Bahnorama 34 | Dezember 2016

stellungen mit Kunsthandwerk, Kerzenziehen, das Adventssingen und die Märli-Dampfbahn an den Wochenenden sind feste Bestandteile des Programms. Das Highlight sind die Märliweg-Führungen an den Wochenenden. Dann ist der halbe Ort auf den Beinen. Man zieht durch die Altstadt. An der Spitze war letztes Jahr das tapfere Schneiderlein im Lederwams. Dieses Jahr wird es der gestiefelte Kater sein. Die Märli-Hochburg Stein am Rhein hat sich herumgesprochen. Anfänglich eher ein Anlass für die Einheimischen, zieht es heute immer mehr Gäste und Familien von auswärts an. «Mittlerweile besuchen uns Leute aus der ganzen Ostschweiz und dem benachbarten Südbaden», sagt Werner Käser. Das Ziel, Stein am Rhein auch in der Wintersaison ins Gespräch zu bringen, ist längst erreicht. Eine Märlistadt bedeutet aber auch viel Aufwand. Vor allem, wenn die Ressourcen limitiert sind. Es braucht den Enthusiasmus und die Begeisterung vieler, die ihre Freizeit opfern und sich für die Sache ehrenamtlich einsetzen. «Ohne dieses Engagement geht es nicht», meint Käser. Auch die Solidarität der Gewerbetreibenden und Geschäftsinhaber ist gefragt. Je mehr mitmachen, desto besser. Sponsoren sowie eine Stiftung für kulturelle Zwecke helfen bei der Finanzierung mit. Und dann braucht es Personen wie Carmen-Maria Gomez. Sie arbeitet als Fremdenführerin. In der Märlistadt tritt sie als Animatorin und Erzählerin auf. Ihre natürliche Darstellungskraft fasziniert Klein und Gross. Sicher auch dieses Jahr.

Märlistadt Stein am Rhein Veranstaltungsprogramm an allen vier Adventswochenenden in der Altstadt von Stein am Rhein. Gratis-Führungen durch den Märliweg. Thurbo S8 im Halbstundentakt von Schaffhausen bzw. St. Gallen–Romanshorn nach Stein am Rhein oder S29 im Stundentakt von Winterthur. maerlistadt.ch


Bild: Chris Mansfield

Genussvoll reisen

«Schäfli»-Wirtin Eva Pavlik verwöhnt ihre Gäste in der malerischen Winterthurer Altstadt.

Böhmisch essen Im «Schäfli» in Winterthur gibt es neben gutbürgerlichen Menüs auch Spezialitäten aus der böhmischen Küche. Das «Schäfli» bewirtet seine Gäste mitten in der malerischen Winterthurer Altstadt. Die Liegenschaft ist ein Bijou – gepflegt und gehegt von der Fassade bis zum Wienerstuhl. Dafür sorgt Gastgeberin Eva Pavlik, die eigentlich Pavlíková heisst. 1980 war sie aus der damaligen Tschechoslowakei in die Schweiz geflüchtet und fand hier eine neue Existenz. Da liegt die Pflege der böhmisch-mährischen Küche nahe. KNÖDEL So wird das tschechische Nationalgericht «Veprová, ˇ Knedlíky, Zelí» serviert: Schweinsbraten mit böhmischen Knödeln und Kraut. Aber auch Kalbsschnitzel mit böhmischem Kartoffelsalat oder Ente mit Rot- und Sauerkraut stehen auf der Karte. «Es erfüllt mich mit Stolz, wenn ich sehe, dass viele Leute von weither anreisen, um hier Tschechisch zu essen», sagt Eva Pavlik. Sie beschäftigt sechs Köche, die ihr Handwerk verstehen. Alles kommt frisch auf den Tisch. Besonders lecker sind die hausgemachten Süssspeisen wie Aprikosenknödel, Powidltascherl (mit Pflaumenmus gefüllte Kartoffeltaschli) oder Prager Palatschinken (Omeletten). Wer den Kaiserschmarr’n vermisst, muss wissen: Der stammt aus Wien.

Eva Pavlik zelebriert in der Gaststube die Freundschaft zwischen West und Ost. Die eine Hälfte zieren Fotos aus dem alten Winterthur, die andere ist ihrer Heimat gewidmet. Zu bewundern sind alte Hinweisschilder oder pfiffige Werbeplakate für tschechische Liköre. Um Gäste braucht sich die engagierte Wirtin nicht zu sorgen. Der Ruf geht ihr voraus. Übrigens kommen auch Vegetarier oder Liebhaber kleinerer Imbisse im «Schäfli» auf ihre Kosten. Eva Pavlik hegt Ausbaupläne. Eine grössere Küche ist in Planung, und möglicherweise wird es dereinst auch ein Säli in der Nachbarliegenschaft geben. Diese hat sie vor einiger Zeit erwerben können.

«Schäfli» Winterthur Oberer Graben 18, 8400 Winterthur. Geöffnet Mo–Fr 8.30–24 Uhr, Sa 9.30–24 Uhr, So Ruhetag. Mit SBB/Thurbo nach Winterthur. 12 Min. zu Fuss durch die Altstadt zum Restaurant. restaurant-schaefli-winterthur.ch, Tel. 052 213 84 13

Thurbo Bahnorama 34 | Dezember 2016

17


Reise(ver)führer

Churer Christkindlimarkt 1. – 22. Dezember christkindlimarkt.ch

Bischofszeller Adventsmarkt 25. – 27. November adventsmarkt-bischofszell.ch

Wienachtsmärt Winterthur 25. November – 23. Dezember winterthurer-weihnacht.ch

Christkindlimarkt, Sargans

Kerzenschein und Lichterglanz Mit dem Advent beginnt die Zeit der Sinnlichkeit. Und der Weinachts- und Christkindlimärkte. Warum nicht einmal eine Weihnachtstour planen? Natürlich am besten mit der Bahn.

Zürcher Weihnachtsmärkte 24. November – 24. Dezember, im Hauptbahnhof und am Sechseläutenplatz christkindlimarkt.ch

Weihnachtsmarkt am See, Konstanz 24. November – 22. Dezember weihnachtsmarkt-am-see.de

26. – 27. November sargans-tourismus.ch

Märlistadt «Der gestiefelte Kater», Stein am Rhein 1. – 31. Dezember maerlistadt.ch

Weihnachtsmarkt, Bad Zurzach 3. – 4. Dezember badzurzach.info

Weihnachtsmarkt, Wil SG 9. – 11. Dezember stadtwil.ch/weihnachtsmarkt

Schaffhauser Weihnachtsmarkt 10. – 11. Dezember 2016 sh-weihnachtsmarkt.ch

Adventsmarkt, Weinfelden Sternenstadt St. Gallen 24. November – 24. Dezember sternenstadt.ch

10.–11. Dezember adventsmarkt-weinfelden.ch

Hafenadvent, Romanshorn

Weihnachts- und Handwerkermarkt, Frauenfeld

Jedes Advent-Wochenende (Freitag–Sonntag) bodenseeschiffe.ch

16. – 18. Dezember weihnachtsmarkt-frauenfeld.ch

Churer Weihnachtsmarkt 25. – 26. November weihnachtsmarkt-chur.ch

Show, Musik und Tanz Mary Poppins oder West Side Story? Musicals sind beliebt und entführen in die Welt der Fantasie. Nach Hause zurück geht es dann sicher und bequem mit dem Zug.

Salto Natale – «Luna» Zürich Flughafen (Gratis-Shuttle zum Zeltplatz) 17. November – 2. Januar 2017 saltonatale.ch, sbb.ch/saltonatale

West Side Story – Der Broadway Klassiker Theater 11 Zürich 3. – 15. Januar 2017 musical.ch, sbb.ch/westsidestory

18

Thurbo Bahnorama 34 | Dezember 2016

Mary Poppins Theater 11 Zürich 1. Februar – 19. März 2017 musical.ch, sbb.ch/marypoppins

Art on Ice Hallenstadion, Zürich 2. – 5. Februar 2017 artonice.ch, sbb.ch/artonice


Veranstaltungen

Churer Fasnacht

Fonduefahrten mit dem URh-Schiff

Samstag, 25. Februar 2017, grosser Umzug Sonntag, 26. Februar 2017, Kinderumzug churer-fasnacht.ch

18. Nov., 10. Dez., 8. + 20. Jan. 2017, 18. Feb., 17. März ab Schaffhausen 19. Nov., 9. Dez., 21. Jan., 17. Feb, 18. März ab Kreuzlingen urh.ch

Konstanzer Fasnacht (D) Sonntag, 26. Februar 2017, grosser Umzug blaetzlebuebe-zunft.de, schneckenburg.de

Fasnacht, Altstätten SG Sonntag, 26. Februar 2017, grosser Umzug altstaetten.ch , roellelibutzen.ch

Wiler Fasnacht

Närrische Tage Einst liess die Fasnacht den Alltag vergessen. Heute markiert sie mit bunten Umzügen und ausgelassenen Bällen den ersten Höhepunkt im Festkalender des neuen Jahres. Wichtige Fasnachtstermine Schmutziger Donnerstag: 23. Februar 2017 Rosenmontag: 27. Februar 2017 Aschermittwoch (Fasnachtsende): 1. März 2017

Gossauer Fasnacht Sonntag, 5. Februar 2017, grosser Umzug fakogossau.ch

Schaffhauser Fasnacht Samstag, 18. Februar 2017, grosser Umzug fakos-sh.ch

Fondue-Express durch die Ostschweiz 19. November ab Frauenfeld–Weinfelden– Sulgen–Bischofszell–Gossau–St. Gallen 27. November ab Winterthur railevent.ch

«Weihnachten und Krippen»

Sonntag, 26. Februar 2017, grosser Umzug fgw.ch

Schweizerisches Landesmuseum, Zürich 25. November – 8. Januar 2017 nationalmuseum.ch

St. Galler Fasnacht

Adventsnacht, Altstätten SG

Sonntag, 26. Februar 2017, grosser Umzug fasnachtsg.ch

Samstag, 26. November altstaetten.ch

Lätschete, Bad Zurzach

«Live on Ice», Landesmuseum, Zürich

Mittwoch, 1. März 2017, «Trauerumzug» zum Fasnachtsende badzurzach.info

Arboner Fasnacht Sonntag, 5. März 2017, grosser internationaler Umzug fasnachtarbon.ch

26. November – 2. Januar 2017 liveonice.ch

Fonduefahrten durchs Appenzellerland (ab/bis Gossau SG) Samstag, 26. Nov., 3., 10. und 17. Dez. appenzellerbahnen.ch

Winterthurer Fasnacht

Wintimäss, Winterthur

Sonntag, 5. März 2017, grosser Umzug Montag, 6. März 2017, Kinderumzug fakowi.ch

Mittwoch, 30. Nov. – Sonntag, 4. Dez. wintimaess.ch

Adventskalender auf dem Lindenplatz, Rorschach

Sirnacher Fasnacht

1. – 23. Dezember 2016, jeweils um 18.30 Uhr tourist-rorschach.ch

Samstag, 25. Februar 2017, grosser Umzug sifa.ch

Buchser Chlausmarkt am Werdenberger See

Am Anfang steht ein Prosit! Das Jahr geht bald zu Ende. Verabschieden wir es an Silvester mit einer Party! Und am besten mit einem Feuerwerk. Thurbo bringt Sie 2016 hin – und 2017 wieder zurück.

Silvesterzauber Zürich Die grösste Silvesterparty der Schweiz. Grosses Feuerwerk über dem Zürichsee. silvesterzauber.ch

Silvester auf dem Bodensee Fondue Chinoise, Salatbuffet und Live-Musik auf dem MS St. Gallen und MS Rhynegg, Appenzeller Käsefondue oder Fondue Chinoise, Salatbuffet und Live-Musik auf dem MS Zürich und Schlemmer-Silvestermenü mit LiveMusik auf dem MS Thurgau. Alle Schiffe der weissen Flotte treffen sich um Mitternacht auf dem See zum Neujahrs feuerwerk. bodenseeschiffe.ch

Silvester auf dem Zürichsee Mit Volldampf ins neue Jahr an Bord des MS Panta Rhei, MS Pfannenstiel oder MS Uetliberg. zsg.ch

Silvester-Nachtzüge • ab Zürich halbstündlich nach Winterthur (mit stündlichem Anschluss an die Nachtzüge von Thurbo) • ab Winterthur 5 × Richtung Schaffhausen, 5 × Richtung Wil–St. Gallen, 6 × Richtung Thurtal-Bodensee (Anschluss in Weinfelden nach Konstanz), 3 × Richtung Bülach • ab Schaffhausen 3 × Richtung Winterthur, 3 × Richtung Stein am Rhein • ab Kreuzlingen 4 × Richtung Weinfelden (–Winterthur), 3 × Richtung Romanshorn, 2 × Richtung Stein am Rhein (–Schaffhausen) • ab Romanshorn 3 × Richtung Winterthur, 4 × Richtung Arbon–Rorschach, 2 × Richtung St. Gallen • ab St. Gallen Nachtzüge, Postautos und Nachtbusse in alle Richtungen Details zu Fahrplan und Nachtzuschlägen unter thurbo.ch/veranstaltungen

Freitag – Sonntag, 2. – 4. Dezember 2016 verkehrsverein-buchs.ch

Chlausmarkt, Frauenfeld Montag, 5. Dezember 2016 frauenfeld.ch

«Grenzenlos» (Ferienmesse), St. Gallen Freitag – Sonntag, 20. – 22. Januar 2017 ferienmessestgallen.ch

«inhaus» – Messe für Wohnen, Haus und Garten Weinfelden Freitag – Sonntag, 3. – 5. März 2017 inhaus-messe.ch

«die 50 plus» – Ostschweizer Messe für die Generation 50 Plus Weinfelden Freitag – Sonntag, 3. – 5. März 2017 die50plus.ch

«Schlaraffia» – Wein- und Gourmetmesse, Weinfelden Donnerstag – Sonntag, 9. – 12. März 2017 schlaraffia.ch

Infos über Thurbo-Nachtzüge und -Extrazüge ca. 2 Wochen vorher unter thurbo.ch/veranstaltungen 19


Publireportage

O Du Fröhliche… Wenn tausende Lichter leuchten, süsse Düfte und Klänge die besinnlichste Zeit des Jahres verkünden, dann erstrahlt Thüringen in einem besonderen Glanz. Festlich geschmückte Weihnachtsmärkte in malerischer Kulisse verzaubern jährlich von November bis Dezember zahlreiche Besucher, die hier nicht vergebens nach weihnachtlicher Stimmung, kulinarischen Leckerbissen und traditionellem Handwerk suchen. Die Klassikerstadt Weimar glänzt mit Traditionen: der erste öffentliche Weihnachtsbaum Deutschlands stand hier vor dem Haus von Johannes Falk, der auch das Lied „O Du Fröhliche“ schrieb. In den Strassen, wo Besucher sonst auf den Spuren Goethes und Schillers wandeln, verzaubern nun kleine Stände die Neugierigen. Unweit von Weimar entfernt bietet die mittelalterliche Altstadt Erfurts um den Domplatz die ideale Kulisse für den grössten Weihnachtsmarkt Thüringens. Traditionelles Handwerk und Thüringer Spezialitäten sind hier ebenso zu finden wie eine 12 m

Weimarer Weihnachtsmarkt © Thüringer Tourismus GmbH, Foto: Guido Werner

hohe, original erzgebirgische Weihnachtspyramide und garantieren eine stimmungsvolle Vorweihnachtszeit. Aussergewöhnliche Weihnachtsgeschenke verbirgt der Weihnachtsmarkt auf der mittelalterlichen Leuchtenburg. Die Besucher können hier ihre Wünsche nicht nur zu Papier, sondern auch auf Porzellan verewigen. Zudem bietet die Leuchtenburg als „Königin des Saaletals“ auch fernab vom weihnachtlichen Flair mit der Ausstellung

20

Weihnachtsmarkt Erfurt © Thüringer Tourismus GmbH, Foto: Jens Hauspurg

„Porzellanwelten“ und dem „Steg der Wünsche“ eine willkommene Attraktion. Die Wartburg bei Eisenach, UNESCOWeltkulturerbe und Ort von Luthers Bibelübersetzung, verwöhnt zu dieser Jahreszeit mit einem historischen Weihnachtsmarkt und genussvollen Weihnachtskonzerten im berühmten Festsaal. Im Burghof tummeln sich indes Kerzenzieher, Glasbläser, Seifensieder, Steinmetze, Märchenerzähler, Puppenspieler und weiteres fahrendes Volk. In Thüringen lohnt sich jedoch nicht nur ein Blick auf die Weihnachtsmärkte. Dramatisch und glamourös sind die Geschichten zu vielen Weihnachtstraditionen, die hier ihren Ursprung finden. Die Farbglashütte Lauscha, heute mal innovativ, mal ausgefallen, mal ganz traditionell in ihren Produkten zeugt von den Glasbläsern, die vor 160 Jahren ihren Weihnachtsbaum mit Glasformen schmückten – aus purer Not heraus. Heute ist dieser Christbaumschmuck ein Weihnachtstrend, der auch andere Kontinente erreicht hat. Neben der Glaskunst zählen Holzschnitzereien, Schieferschmuck und kulinarische Köstlichkeiten wie der Thüringer Weihnachtsstollen zu dem bunten Reichtum, den

man auf den Weihnachtsmärkten in Thüringen entdecken kann. Ganz nebenbei ertönt hierbei das bekannte Weihnachtslied „Oh Tannenbaum“, welches aus Suhl stammend, ebenso ein echter Thüringer ist. Thüringen entdecken: weihnachtsland.thueringen-entdecken.de

Weihnachtsmärkte in Thüringen: 22.11.2016 – 05.01.2017 Weimarer Weihnacht 22.11. – 22.12.2016 Erfurter Weihnachtmarkt 03./04./10./11.12.2016 Weihnachtsmarkt der Wünsche (Leuchtenburg) 1./2./3./4. Advent 2016 Weihnachtliche Wartburg

Weitere Informationen und Kontakt: Tourist Information Thüringen Willy-Brandt-Platz 1 D-99084 Erfurt service@thueringen-tourismus.de www.thueringen-entdecken.de #deinThüringen


Bahnfahren

Die Thurbo-Freizeitplaner Thurbo auf Facebook Thurbo ist mit einer eigenen Seite auf Facebook. Las sen Sie sich über Aktivitäten, Neuigkeiten und mit Informationen auf dem Laufenden halten.

Broschüre «Ausflüge in der Ostschweiz» SBB RAIL KOMBI-ANAWAYGEBOTE

20% RABATT BIS ZU

RailAway Kombi-Angebote und Freizeittipps für die Ostschweiz und die Euregio Bodensee. Sie wählen zwischen aktiver Erholung oder entscheiden sich für Genuss und Gemütlichkeit mit Bahn, Bus und Schiff.

facebook.com/thurbo.ch

51.06.d

Erscheint am 1. April (Sommer) und 1. November (Winter)

Ausflüge in der Ostschweiz und in der Euregio Bodensee. 1. November 2016 – 31. März 2017

Erhältlich unter thurbo.ch/kiosk Thurbo Freizeit-App Wer einen Ausflug plant, der hat mit der Freizeit-App von Thurbo einen ausführlichen Reiseführer und Tourenplaner in der Hand. Der kleine Reiseleiter für unter wegs bietet vieles: Karte, Tourenvorschläge, Reiseführer der Seelinie, Sehenswürdigkeiten, Gastronomie, Velo-Vermietstationen, Online-Fahrplan, Veranstaltungskalender usw.

Broschüre «Wandern und Velofahren» Broschüre mit attraktiven Wander- und Velorouten in der Erlebnisregion «Bodensee-Rhein Schweiz». 2000 Kilometer signalisierte Routen laden Aktive ein und sorgen für Bewegung. Erscheint im April Erhältlich unter thurbo.ch/kiosk

Planen Sie den nächsten Ausflug einfach und bequem im Web. Die Thurbo-Freizeitdatenbank enthält viele Reiseziele mit allen wichtigen Infos (Beschreibung, Highlights, Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Anreise usw.). Auswahlmöglichkeit nach Region, Kate gorie, Verkehrsmittel, Zielgruppe oder mit Suchbegriff.

Erscheint im Januar Erhältlich unter thurbo.ch/kiosk

Erscheint im Januar Erhältlich unter thurbo.ch/kiosk

se

le

.M

n hs C

hu

r

nn

SG ns

W il H iZ üt R

ts tä SG tte

n

te W in

SG

ld fe

rt h

W ei n

ur

ac ül B

Die Partner von Thurbo

ac ar h gr et he n

sc h

St h

ac

h

le nz

rz

ob K

Zu ad B

or

ds hu t W al

51.01.d

Ausgabe 2016

rg a

Erscheint im Frühjahr. Erhältlich unter thurbo.ch/kiosk

sh or n

Züge für mobilitätseingeschränkte Reisende

R

Mit dem Rollstuhl im Thurbo-Land

Das Thurbo-Streckennetz

St

Broschüre «Mit dem Rollstuhl im Thurbo-Land»

Al

GROSSE FREIZEITERLEBNISKARTE IM HEFT

uc

CHF 6,– / EUR 5,–

B

Unterwegs am Schweizer Bodensee

thurbo.ch/newsletter

Sa

St.Gallen-Bodensee

R om an

Schaffhauserland

Auf Erlebnistour

al

Ein kleines Paradies

Die Seelinie verbindet die touristischen Highlights zwischen Bodensee und Rhein. Planen Sie Ihren nächsten Ausflug mit dem neuen «Bodensee Magazin Schweiz» und entdecken Sie die grosse Vielfalt der Region mit ihren vielen Attraktionen.

K Ko re n uz sta lin n ge z n

im Thurgau

en

Zu Gast und zu Tisch

Bodensee-Magazin Schweiz Spezial

ng

SCHWEIZ SPEZIAL

n

MAGAZIN

Der elektronische Newsletter von Thurbo informiert die Leserinnen und Leser vier bis fünf Mal im Jahr über interessante Reiseziele, attraktive Angebote und Aktuelles von Thurbo.

au

%2'(16((

Elektronischer Newsletter

ha ff h

MAGAZIN

%2'(16((

Labhards

thurbo.ch/freizeit

euregiokarte.com facebook.com/euregiokarte

Sc

2016

St .G

Nr. 51.16.d

Mit einem preisgünstigen Fahrausweis in drei Ländern unterwegs. www.euregiokarte.com

Freizeiterlebnisse

Mit der Tageskarte Euregio Bodensee reisen Ausflügler preisgünstig und unkompliziert zu den schönsten Ecken des Bodensees. Das Ticket berechtigt grenzüberschreitend zur Fahrt mit Bahn, Bus und den beiden Fähren Friedrichshafen– Romanshorn und Konstanz–Meersburg.

W at tw il

mit Bahn, Bus und Fähren!

Das Ticket für die Bodenseeregion

N N es eu s l St au .J oh a

TAGESKARTE EUREGIO BODENSEE

Download gratis im Apple Store oder Google Play.

en

Ausgabe 2016 / 2017 | freizeit-erlebnisse.com/aktiv

Si

Wandern und Velofahren im Thurbo-Aktivland

ei n Fr a. au R en he fe in ld

thurbo.ch/freizeit

Mit Bahn, Bus und Schiff fahren – nichts leichter als das! Die Ostschweiz und die Euregio Bodensee sind mit einem dichten ÖV-Netz erschlossen. Für Ausflüge besonders ge eignet sind Tageskarten (z.B. Ostwind-Tageskarte, Eure gio-Karte). Damit reisen Sie spontan und unbeschwert. Am Bahnhof oder auch im Internet sind alle nötigen Fahrpläne sofort greifbar. Weitere Informationen: thurbo.ch, sbb.ch, ostwind.ch, euregiokarte.com Broschüren und Newsletter: Benützen Sie die Bestellmöglichkeit auf unserer Webseite: thurbo.ch/kiosk (Versand nur innerhalb der Schweiz) Ihr Bahnschalter zu Hause: Für Auskünfte, Reservationen und Billettbestel lungen: Rail Service, Tel. 0900 300 300 (CHF 1.19/Min. vom Schweizer Festnetz)

Thurbo Bahnorama 34 | Dezember 2016

21


Knobeln und Rätseln

Gewinnen Sie einen attraktiven Preis Wettbewerbspreise 1. Preis: ein Gutschein für Fahrausweise des öffentlichen Verkehrs im Wert von CHF 1000

5.–7. Preis: je zwei 3-Tages-Pässe Euregio Bodensee im Wert von je CHF 114

2. Preis: eine Jahreskarte für den Wasser-, Wellness- und Eispark, Schaffhausen, im Wert von CHF 930 (offeriert von KSS Freizeitpark Schaffhausen, kss.ch)

8.–10. Preis: je ein Maglite/Victorinox-Set mit Taschenlampe und Taschenmesser mit Thurbo-Logo im Wert von je CHF 60

3. Preis: ein Gutschein für Fahrausweise des öffentlichen Verkehrs im Wert von CHF 200 4. Preis: zwei Gutscheine für die Tagesmiete eines Fahrrades von Rent a Bike im Wert von CHF 120

A

Im Weisstannental trainiert im Winter ein ...

16

18

1

2

In St. Katharinental entsteht eine ...

4 19

21

2 13

7

11

3

5

20

12

9

Leerabstände und Bindestriche zählen nicht als Feld Feld. d. Umlaute =2 Felder

Die Lösung lautet: 3

4

5

6

7

8

9 10

Alpamare und Säntispark sind ...

14

8 15

E

Der Fahrplan 2019 ist für den Thurgau ein ...

6

10

D

1 17

B

E

26.–30. Preis: je ein Tageseintritt Sauna für die Bodensee-Therme, Konstanz, im Wert von je EUR 25.50

D

C

C

21.–25. Preis: je ein Freizeit-Atlas Ostschweiz im Wert von je CHF 30

B

Stein am Rhein ist im Dezember eine ...

A

11.–20. Preis: je ein Kombi-Paket «Veloland Ostschweiz» und «Nordostschweizer Kultur erleben» im Wert von je CHF 55

11 12 13

14

15 16

17 18 19 20 21

Tragen Sie die Lösung sung auf der Webseite thurbo.ch/bahnorama ins Wettbewerb-Formular ormular ein oder senden Sie den Talon auf einer Postkarte an Thurbo. Teilnahmeschluss 28. Februar 2017

Vorname __________________________________________________ Name _____________________________________________________ Adresse ___________________________________________________ PLZ /Ort ___________________________________________________ Geburtsjahr (fakultativ) ________________________________________ Talon auf frankierte Postkarte kleben und einsenden an: Thurbo, Bahnorama-Wettbewerb, Postfach 2272, CH-8280 Kreuzlingen 1

Pro Person ist nur eine Teilnahme möglich. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Mit der Teilnahme an der Verlosung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten durch die Thurbo AG für Marketingzwecke verwendet werden können. Es werden keine Daten an Dritte weitergege ben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Preis kann weder umgetauscht noch in bar ausbezahlt werden. Die Gewinner/innen werden schriftlich benachrichtigt. Auflösung Bahnorama 33 (Mai 2016) «Velotour im Apfelparadies» Alle Gewinner wurden persönlich benachrichtigt. Herzliche Gratulation!


Zu Gast bei Thurbo

Die Städtli-Präsidentin

GASTFREUNDLICH Im neuen Leitbild heisst es: «Wir sind gastfreundlich.» Das ist für den Ort essenziell. Rund 800’000 Gäste strömen jährlich ins Städtli. Fast das Dreihundertfache der Einwohnerzahl! Kein Wunder, kann Stein am Rhein doch eine der schönsten mittelalterlichen Altstädte in Europa vorweisen. Nicht umsonst erhielt es 1972 den ersten Wakker-Preis. Das Prunkstück ist das Rathaus mit dem Rathausplatz. Ein Ortsbild, das seinesgleichen sucht. Doch Claudia Pia Eimer mahnt: «Wir müssen uns unserer Werte und Stärken wieder bewusster werden.» Die Herausforderung ist touristischer Natur. Fast alle Gäste kommen im Sommer und sind Tagesausflügler. Sie sollen nun mit attraktiven Angeboten auch für einen längeren Aufenthalt gewonnen werden. Eine Knacknuss, denn das Bettenangebot im Ort geht seit Jahren zurück. Eine zeitgemässe Hotel-Infrastruktur ist jedoch zwingend für ein bekanntes Ausflugsziel wie Stein am Rhein. Diese Herausforderung zu meistern sei eine «Gratwanderung», meint die Präsidentin. Schmunzeln muss sie angesichts der häufigen Klage, es sei nicht viel los in Stein am Rhein. Das Gegenteil ist wahr. Mittlerweile hat sich ein Kulturangebot entfaltet, das grössere Ortschaften vor Neid erblassen lässt. Eimer sieht in der Kultur einen wichtigen Entwicklungsfaktor. Vermehrt soll das Städtli auch an seine 800-jährige Tradition als Marktort anschliessen. Kulissen braucht man keine aufzustellen. Die herrlichen Gebäude sind echt, in ihnen wird immer noch gelebt und gearbeitet. Der grosse Anlass im Dezember ist die Märlistadt (siehe Bericht auf Seite 16). Sie lockt Familien von weit her an und beweist, dass Stein am Rhein auf innovativen Pfaden wandelt. Froh ist die Stadtpräsidentin auch über die gute Anbindung an die Bahn. Der Halbstundentakt auf der Seelinie habe viel gebracht und

Bild: zVg

Seit vier Jahren führt Claudia Pia Eimer das Zepter im malerischen Stein am Rhein. Mit ihr kam eine Parteilose ins Präsidentenamt. Und erstmals eine Frau. Das war eine kleine Revolution im eher konservativ gestimmten «Staa», wie die Einheimischen ihren Ort nennen. Stein am Rhein ist im Wandel, und der beginnt im Rathaus. «Ich pflege einen partizipativen Führungsstil», sagt Claudia Pia Eimer. Lösungen sollen gemeinsam gesucht, nicht von oben verordnet werden. Ende Jahr tritt Eimer vom Amt zurück, in dem sie klare Spuren hinterlassen hat.

unterstütze die Entwicklung des Orts, lobt sie. Stein am Rhein wächst auf der linken Rheinseite. Im Umkreis der Altstadt hingegen sind die baulichen Möglichkeiten begrenzt. Dass sie selber einmal Stadtpräsidentin werden würde, hat Claudia Pia Eimer nie gedacht. Sie wuchs in Goldach SG auf und besuchte das Lehrerseminar. Nach der Lehrtätigkeit, unter anderem im Toggenburg, studierte sie Psychologie und Volkskunde an der Uni Zürich und erlernte den Beruf der Heilpraktikerin. Diesem ist sie bis heute treu geblieben, denn das Stadtpräsidium ist kein Vollamt. Wenn sie die Amtszeit vollendet hat, wird sie wieder mehr Zeit dafür haben. Ein Motto, das sie im Beruf hochhält, lautet «Gewinnbringendes Miteinander». Es baut auf die Kraft der Solidarität und der Gemeinschaft. Diesem Motto will sie auch in Zukunft treu bleiben.

Claudia Pia Eimer leitete vier Jahre lang die Geschicke von Stein am Rhein.

Thurbo Bahnorama 34 | Dezember 2016

23


Unterwegs in der Ostschweiz. Wir sind stolz, der Zug fĂźr die Menschen in der Ostschweiz zu sein. Sie fahren mit uns zur Arbeit, in die Schule und in der Freizeit. Auf uns kĂśnnen Sie sich verlassen. thurbo.ch


Bahnorama Nr. 34 (Dezember 2016)