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POSMANAGER

5/2016

Ausgabe

5/2016

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Oktober

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info@bauve.de

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www.bauve.de

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ISSN

1437-398X

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Post-Nr.

05-16

POS

POSMANAGER

18. Jahrgang Einzelverkaufspreis € 8,50 

Virtuelle und reale Warenwelten

Digital Signage Systems Seite 22

BAUVE Medien GmbH & Co. KG 

Seamless between all channels Seite 26

Eignungstest fürs Kommissionieren Pick-by-what? Seite 40

Durchbruch für mobiles Bezahlen? Mobile Payments at the POS Seite 42

Postvertriebsstück 

Entgelt bezahlt 

Filialgeschäft im digitalen Zeitalter

Mobile Shopping immer beliebter Das Smartphone verändert den Einkaufsprozess Seite 24

B-59995 

Mobile Shopping immer beliebter n Das Smartphone verändert den Einkaufsprozess 

Bahnhofstraße 57 

D-86807 Buchloe (Bayern) 

ISSN 1437-398X 

POS Manager Technology

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

Intelligente Wegeleitsysteme Wayfinding Systems Seite 46

Identtechnik

Identification Technology Marktübersicht Seite 30


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EDITORIAL

Sicher und effizient! SiteKiosk Software am POS

Das Smartphone hat vor allem eines geschafft, nämlich Berührungsängste vor digitalen Lösungen abgebaut

Kostenlose Testversion

Carolin Kober, Redakteurin „POS-Manager Technology“

Mobil ist Trumpf Liebe Leserinnen, liebe Leser, können Sie sich noch an eine Zeit ohne Smartphone erinnern? Es ist gerade einmal zehn Jahre her, dass Steve Jobs das erste iPhone präsentierte – und doch erscheint es wie eine kleine Ewigkeit. Fakt ist: Das Smartphone hat den Handel revolutioniert und die Digitalisierung massiv vorangetrieben. Und es ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Mit dem Smartphone als ständigem Begleiter vergleichen wir schnell mal die Preise eines begehrten Produkts, holen Testergebnisse ein, verschaffen uns Zusatzinformationen und geben häufig auch gleich die Bestellung auf, um dann die Sendung fast stundengenau bis zu uns nach Hause zu verfolgen. Bezahlt wird nebenbei ganz smart und unkompliziert. So verwundert es nicht, dass laut einer Studie von Demandware im kommenden Jahr per Smartphone mehr Bestellungen aufgegeben werden als über andere Geräte wie PC oder Tablet. Das Smartphone hat vor allem aber eines geschafft, nämlich Berührungsängste vor digitalen Lösungen abgebaut. Denn was im Kleinen auf dem eigenen Display funktioniert, lässt sich auch auf größere Screens übertragen — die Wischtechnik bleibt schließlich die gleiche. So gehen Kunden heutzutage schon ganz selbstverständlich mit Touchscreens im Laden um, sei es um ein bestimmtes Objekt zu finden oder mehr über ein Produkt zu erfahren. Digitale Preisschilder sind vielen Kunden vertraut, hat eine Untersuchung der Location Based Marketing Association herausgefunden. Öffentliches WLAN wird gerne genutzt, wenn auch die Qualität häufig noch zu wünschen übrig lässt. Gefragt, aber bisher leider wenig verbreitet sind Virtual Reality Anwendungen und digitale Umkleidekabinen. Die Kunden, insbesondere die Digital Natives, sind dank Smartphone vertraut mit digitalen Technologien und wünschen diese auch bei ihrem Einkauf zu nutzen. Bleibt einzig und allein die Frage nach der Finanzierung. 45 Prozent der Handelsunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz klagen über Finanzierungslücken bei der digitalen Revolution. Doch Sie wissen ja: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Also packen Sie es an!

Dear readers, Can you remember a time without smartphones? It has only been ten years since Steve Jobs presented the first iPhone – and yet it feels like ages ago. Facts are: The smartphone has revolutionized retailing and massively promoted digitalization. And we would not want to do without it in everyday life. With the smartphone as our constant companion, we are quickly comparing prices of desired products; checking test results; collecting more information and then simply placing the order right away, followed by almost hourly checks to track the order until delivered to our homes. At the same time, payment is done quickly and without complication. It is therefore no surprise that, according to a survey carried out by Demandware, in the year to come more orders will be placed via smartphone than with any other device such as a PC or tablet. The smartphone has, above all, succeeded in reducing the fear of contact with digital solutions. After all, if a small thing like this works on one’s own display, it can be transferred to a larger scale – the swipe technique will remain the same. Even today, customers do not hesitate to use touchscreens in shops to find a particular object or to inform themselves about a product. Many customers are familiar with digital price tags, as was revealed in a survey conducted by Location Based Marketing Association. Public WLAN access is frequently used, despite the fact that the quality leaves a lot to be desired. Soughtafter, but unfortunately not widely available at this stage are Virtual Reality applications and digital changing rooms. Thanks to the smartphone, customers and in particular digital natives are familiar with digital technologies and wish to use these when going shopping.

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The only question to be dissolved is how to finance it. 45 per cent of retailing companies in Germany, Austria and Switzerland report about financing gaps in the digital area. But no doubt you’re well aware of this: Nothing ventured, nothing gained. So go for it! Herzlichst Ihre / Cordially yours! Carolin Kober, ck@bauve.de

flexibles Digital Signage z.B. Filial- und Regalspezifisch


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INHALTSVERZEICHNIS Impressum

PRIAMOS

Innovative Kassensoftware am POS.

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POSMANAGER

Ausgabe

5/2016

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Oktober

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info@bauve.de

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www.bauve.de

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ISSN

1437-398X

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Post-Nr.

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POS

POSMANAGER

18. Jahrgang Einzelverkaufspreis € 8,50

Digital Signage Systems Seite 22

n Titel

Seamless between all channels Seite 26

Eignungstest fürs Kommissionieren Pick-by-what? Seite 40

Durchbruch für mobiles Bezahlen? Mobile Payments at the POS Seite 42

Postvertriebsstück

Entgelt bezahlt

Filialgeschäft im digitalen Zeitalter

Mobile Shopping immer beliebter

Mobile Shopping immer beliebter

Das Smartphone verändert den Einkaufsprozess Seite 24

B-59995

Mobile Shopping immer beliebter n Das Smartphone verändert den Einkaufsprozess

BAUVE Medien GmbH & Co. KG

Bahnhofstraße 57

D-86807 Buchloe (Bayern)

ISSN 1437-398X

POS Manager Technology

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

Virtuelle und reale Warenwelten

Intelligente Wegeleitsysteme

Identtechnik

Identification Technology Marktübersicht

Wayfinding Systems Seite 46

Seite 30

Ausgabe Oktober 05/2016

Das Smartphone verändert den Einkaufsprozess Seite 24

 n Editorial

n Studie Study

Mobil ist Trumpf The Mobile Factor 

PRIAMOS auf einen Blick: Moderne Touchkasse (mobile/stationär) Ergonomische Oberfläche Automatischer Echtzeitdatentransfer Mobile Payment Self-Checkout Mobile Couponing Loyalty Programme Digitale Belege Mobile Bestandsauskunft Gutschein- & Kundenkartenmanagement Schlanke Integration in jedes ERP-System Zentrale Software-Verwaltung Offline-Verfügbarkeit Auswertungen/Statistiken/ Journale

ETHALON Portfolio: ARGOS Workforce Management POSEIDON CRM-System PECUNIA Gutschein-Software SAP Fiori – Beratung, Konzeption & Entwicklung www.ethalon.de

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So verstehen Beacons und Co. den Kunden am Point of Sale 

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Shopper begrüßen digitale Lösungen am POS 

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n Aus der Branche From the branch News



Produktneuheiten Product Preview

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n Advertorial Die Onlinepräsenz – keine Hürde, sondern echte Chance! 

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So kaufen die Deutschen ihre Weihnachtsgeschenke



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Impressum

ISSN 1437-398X („POS-Manager Technology“)

Verlag / Herausgeber: BAUVE Medien GmbH & Co. KG, Bahnhofstraße 57, D-86807 Buchloe Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-0, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100 Internet www.bauve.de, E-Mail info@bauve.de „POS-Manager Technology“: Fachzeitschrift mit ausschließlich Technologie-Themen am POS sowie im Handel insgesamt. Leserzielgruppen sind IT-Verantwortliche und Entscheider in den Handelszentralen der Laden- und Kettenbetreiber, privater Handelsgeschäfte aus nahezu allen europäischen Ländern, aber auch aus Asien und vielen weiteren Ländern. Geschäftsführer: Ines te Heesen Redaktion: Carolin Kober (v.i.S.d.P.), E-Mail ck@bauve.de Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-150, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100 Medienberatung: Angelika Eigner, E-Mail ae@bauve.de Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-150, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100

Satz/Layout/Grafik: Rainer Wiedenmann, Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-140, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100 Schlussredaktion: Julia Brey, E-Mail julia.brey@brey-media.de Telefon +49 (0) 82 45-9 68 48 08, Telefax +49 (0) 82 45-9 68 48 09 Titelgestaltung und Produktion: Rainer Wiedenmann, Carolin Kober Druck / Vertrieb / Aboverwaltung: W. Kohlhammer Druckerei GmbH + Co. KG, Augsburger Straße 722, D-70329 Stuttgart Telefon +49 (0) 7 11-32 72-1 00, Telefax +49 (0) 7 11-32 72-1 04 Bild-, Foto- und Grafikquellen: Salesforce Commerce Cloud, ehemals Demandware (Titel, S. 24-25), Datalogic ADC (Titel unten), Messe Düsseldorf/EuroShop (S. 6), © Anne-Emmanuelle Thion (S. 8 rechts), iStock_Andrey Popov (S. 4, S. 16), POSpulse (S. 18), jumptomorrow (S. 5, S. 20-21), © zhu difeng - fotolia.com (Titel links oben, S. 22-23), Shutterstock (S. 26), © rawpixel - fotolia.com (S. 28), iStock_vm (S. 29), Honeywell (S. 40-41), © imtmphoto - fotolia.com (Titel links unten, S. 42), Concardis (S. 43), Dell/Getty Images (S. 44-45), Pyramid Computer GmbH (S. 46-47), Behrendt und Rausch / viscom (S. 48)


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n Interview Einkauf der Zukunft

n Technik Technology 

20 Pick-by-what? Kommissionierverfahren im Eignungstest  40 Der Durchbruch für mobiles Bezahlen am POS? Breakthrough for mobile payments at the POS? 

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Dynamisches IT-Duo für den Einzelhandel Improving the in-store experience with client virtualization and thin clients 44

n Trend Wie virtuelle und reale Warenwelten verschmelzen 

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n Projektmanagement Project Management

Mobiles Shopping wird immer beliebter Mobile Shopping 

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Das Filialgeschäft im digitalen Zeitalter How to create a seamless transition between sales channels 

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Die 5 Weisen aus dem OnlineLand und was der Offline-Handel von ihnen lernen kann 

Informationssysteme der nächsten Generation Next Generation Wayfinding Systems  

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n Messe Trade Fair

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viscom 2016: Digitale Kommunikation im Handel Digital communication in retail 

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n Marktübersicht Market Review

n Service

Klein, handlich und leicht Identtechnik Identification Technology

Veranstaltungskalender, Vorschau Events, Preview



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Impressum

Einsendungen: Für unverlangt eingereichte Manuskripte übernimmt der Verlag keine Gewähr. Sie gelten in jeder Hinsicht der Redaktion zur freien Verfügung überlassen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Eine Verwertung der im „POS-Manager Technology“ veröffentlichten Beiträge ist unzulässig. Nachdruck von Text und Abbildungen zum Zwecke der Werbung für Fernseh- und Funksendungen, Filme, Übersetzungen, Vervielfältigung, Vorträge und das Speichern auf Datenverarbeitungsanlagen ist, auch auszugsweise, ohne Zustimmung des Verlages nicht gestattet. Das Recht des Zitierens bleibt hiervon unberührt. Titel: Der Titel „POS-Manager Technology“ ist urheberrechtlich geschützt und Eigentum der BAUVE Medien GmbH & Co. KG. Das gilt für die Schreibweise, den Aufbau, das Layout, die Art und Weise der Erscheinung und den Verwendungszweck. Das Logo oder den Titel anderweitig zu verwenden, zu verfälschen oder zu ändern, ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der BAUVE Medien GmbH & Co. KG zulässig. Bei Nichtbeachtung wird Schadensersatz geltend gemacht.

Leserzielgruppen: Alle Zentralen der Verbraucher- und Supermärkte, Kaufhäuser, Drogeriemärkten, Einzelhandelsketten, Privateinzelhändler, Autohäuser, Apotheken, Buchhandlungen u.v.m. aus nahezu allen europäischen Ländern, aber auch aus Asien und vielen weiteren Ländern. Abonnements: info@bauve.de Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-0, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100 Abonnementpreise (Inland): s 44,- inkl. 7% USt. und Versandkosten (Einzelverkauf s 8.50 inkl. 7% USt. zzgl. Versandkosten). Abonnementpreise (Ausland): s 44,- exkl. USt. zzgl. s 22,20 Versandkosten und s 12,50 Bankspesen*. (Einzelverkauf s 8.50 exkl. USt. zzgl. Versandkosten und Bankspesen*). *in Nicht-Euro-Ländern Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 10: Vom 01.01. - 31.12.2016 Abolaufzeit: Die Abonnementdauer beträgt ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis sechs Wochen vor Ablauf eines Bezugsjahres schriftlich gekündigt wird. Druckauflage: 12.100

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NEWS Neues aus der Branche n EuroShop www.euroshop.de

50 Jahre EuroShop – eine Weltkarriere made in Düsseldorf Im Jahr als die Yellow Submarine das erste Mal auftauchte und das Wembley-Tor für Furore sorgte, wurde auch in Düsseldorf Geschichte geschrieben, denn vom 11. bis 15. Juni 1966 fand die erste EuroShop in Düsseldorf statt. Damals ahnte noch niemand, dass sie sich zur weltweit führenden Fachmesse der globalen Retailwelt entwickeln würde.

Heute kann die EuroShop auf 50 Jahre Erfolgsgeschichte zurückblicken. Sie ist Innovationsplattform, Trendsetter, Diskussionsforum und ein Feuerwerk kreativer Ideen speziell für den Handel. Mit Spannung sieht die internationale Retailwelt der 19. EuroShop entgegen, die vom 5. bis 9. März 2017 stattfinden wird. Die Messe Düsseldorf erwartet im kommenden Jahr an die 2.500 Aussteller aus über 50 Ländern, die den gesamten Investitionsbedarf der globalen Retailszene abdecken. Aufgrund des hohen Ausstellerzuspruchs wird die EuroShop eine zusätzliche Halle hinzunehmen, so dass insgesamt 17 Messehallen belegt werden. Aber auch die EuroShop hat einmal klein angefangen: 1966 beteiligten sich insgesamt 331 ausstellende Unternehmen, darunter lediglich 55 aus dem Ausland. Die Ausstellungsfläche betrug 17.193 Quadratmeter netto und 28.762 Fachbesucher bestaunten Präsentationen zu Themen wie „die moderne Drogerie“, „Tiefkühlkost die Ware der Zukunft“ oder „Textilien modern verkaufen“. Anstoß für die Gründung der EuroShop gab ein massiver Wandel in der Handelslandschaft. Mitte der

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1960er Jahre hatte die Selbstbedienung in Europa ihr Experimentierstadium beendet und sich zuerst im Lebensmittelhandel durchgesetzt. Tante Emma Läden verschwanden, die Gebrüder Albrecht starteten mit ihrem revolutionären Discountprinzip. Bei der Ladengestaltung traten an die Stelle von Schubläden, Kästen und Glasvitrinen das offene Regal, Gondeln oder Sonderverkaufsstände. Das war Neuland für die Händler und Neuland für die Kunden. Denn bis dato war es Usus, dass man an der Ladentheke warten musste bis man an der Reihe war und die Verkäuferin jeden Artikel selbst heraussuchte, portionierte und abwog. Doch auf einmal erlangte die offene Warendarbietung und auch das Schaufenster eine immense Bedeutung. 1965 beschloss die Messe Düsseldorf eine neue Fachmesse speziell für den Handel aus der Taufe zu heben: die EuroShop – Europäische Ausstellung mit Kongress „Moderne Läden und Schaufenster“. Dabei wurde die neue Messe bei ihrer Premiere 1966 zunächst noch argwöhnisch vom Handel beäugt, so vermeldeten die Zeitungen damals, dass neun Verbände gegen und nur vier Verbände für die neue Messe sind. Doch schon zur nächsten EuroShop, 1968, waren die Kritikerstimmen verstummt und es hieß in der Presse „Die 2. Europäische Ladenbaumesse EuroShop hat Weltgeltung erreicht“. Und weiter: „Die Uniformität des Standbildes [...] ist der Individualität, dem Mut zu Wagnissen in einem Umfang gewichen, den selbst Fachleute nicht erwartet hatten.“ Mitte der Siebziger folgte auf das erste Logo eines Ladens und Schaufensters der zweifarbige EuroShop-Stern, der noch heute ihr Markenzeichen ist. Stellte dieser anfänglich in erster Linie das Summenzeichen der Kassen dar, so symbolisiert er vor allem auch das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage der gesamten Investitionsgüterbereiche des Handels, um die die Angebotspalette der EuroShop schrittweise erweitert wurde. Ab 2002 präsentierte sich die EuroShop mit neuer Struktur, um eine übersichtliche, plausible Gliederung und Präsentation der immer umfassender werdenden Ausstellerangebote zu gewährleisten. EuroConcept, EuroSales EuroExpo, EuroCIS beschrieben bis 2014 erfolgreich die vier eigenständigen, einander ergänzenden Unterbereiche der EuroShop. 2017 wird es wieder zu einem Meilenstein in der Entwicklung der Weltleitmesse kommen, denn die bisherige Unterteilung in vier Segmente weicht 2017 einem ausgeklügelten System der Zukunft, das sich in sieben Erlebnis-Dimensionen gliedern wird: POP Marketing, Expo & Event Marketing, Retail Technology, Lighting, Visual Merchandising, Shop Fitting & Store Design und Food Tech & Energy Management. Damit bietet die EuroShop einen flexibleren Rahmen und jede Menge Freiräume zur Präsentation zukunftsorientierter Entwicklungen und innovativer Produkte für den weltweiten Retail. Will man die 50-jährige Geschichte der EuroShop skizzieren, darf man nicht vergessen, dass sie in der Familiengründung ebenfalls sehr erfolgreich ist. Bereits im Jahr 1997 ging die erste EuroCIS – damals unter dem Namen „Retail Technology Forum“ – als „Kind“ der EuroShop an den Start. Damals ahnte niemand, dass aus diesem Kongress mit Ausstellung einmal die führende Technologiemesse für den Handel in Europa werden würde. Doch die Entwicklungen verliefen von Beginn an positiv, die Umbenennung zur EuroCIS im Jahr 2003 und die Umstellung auf einen jährlichen Turnus im Jahr 2006 waren wichtige Etappen in der steilen Karriere der Veranstaltung, auf der sich aktuell 411 IT-Spezialisten aus 29 Ländern rund 10.500 Fachbesuchern präsentieren. Mit ihren 50 Jahren ist die EuroShop keineswegs in der Midlifecrisis, ganz im Gegenteil: Sie ist eine erfahrene, kosmopolitische Grande Dame mit Familie, die es immer wieder schafft sich zu verjüngen und die Welt zu begeistern.


n Ipsos www.ipsos.com

Virtuelle Einkaufserlebnisse

Virtual Reality (VR) ist eines der heiß diskutierten Themen der heutigen Zeit und war auch bei der digitalen Marketingmesse dmexco in aller Munde. In einer großangelegten Grundlagenstudie hat das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Ipsos nun in Deutschland, Großbritannien und Frankreich die Relevanz von virtuellen Lösungen für Shopper untersucht. Die Hälfte der Deutschen (52 Prozent) interessiert sich für VR-Erlebnisse beim Einkaufen. Vor allem virtuelle Anproben wie das Aufprobieren von Brillen via Gesichtsscan (47 Prozent) weckt die Neugier bei den Bundesbürgern. In Frankreich sieht das Bild ähnlich aus. Mehr als jeder zweite (53 Prozent) französische Shopper ist an virtuellen Einkaufserfahrungen interessiert. Ein Drittel (32 Prozent) würde sogar den simulierten Einkauf mit Hilfe von VR-Brillen in Erwägung ziehen. Die Briten sind insgesamt etwas zurückhaltender – nur knapp die Hälfte (46%) begeistert sich für virtuelle Shoppingerlebnisse. Im Altersvergleich zeigen sich die deutschen Millennials am affinsten: 56 Prozent der 18- bis 35-Jährigen interessieren sich für virtuelle Anproben, jeder Zehnte (11 Prozent) hat es schon ausprobiert. In Großbritannien hingegen weckt dieser Service immerhin bei knapp der

Hälfte der Befragten (49%) Begeisterung. Erfahrungen haben jedoch nur 7 Prozent damit gemacht. Die ältere Generation X, der 36- bis 51-Jährigen, zeigt vor allem in Großbritannien und Deutschland Interesse an virtuellen Shopping-Angeboten: jeweils die Hälfte der Befragten dieser Altersgruppe (54 Prozent und 51 Prozent) begeistert sich für diese Technologien. Die französischen Shopper der Generation X sind dagegen etwas verhaltener: nur vier von zehn Befragten (44 Prozent) bekunden Interesse. Auch die älteste untersuchte Gruppe, die 52- bis 65-jährigen Babyboomer, aller drei Länder ist offen für die neuen virtuellen Möglichkeiten: Rund vier von zehn (43 Prozent Deutschland, 44 Prozent in Großbritannien, 37 Prozent in Frankreich) begeistern sich für VR-Lösungen. Vor allem die Shopper in Frankreich interessieren sich für das komplette Eintauchen in die Virtual Reality: 36 Prozent der französischen Millennials möchten mithilfe der Brille bummeln gehen (Deutschland 29 Prozent, Großbritannien 33 Prozent). Doch obwohl das Interesse in Frankreich so groß ist, haben erst 2 Prozent der befragten Millennials ihre Begeisterung in die virtuelle Realität umsetzen können. In Deutschland und Großbritannien haben immerhin schon jeweils 4 Prozent dieser Gruppe das Einkaufen mit den Brillen ausprobiert. Diana Livadic, Manager Ipsos Connect, zu den Ergebnissen: „Das große Interesse an Virtual Reality bietet den Händlern eine Vielzahl an Möglichkeiten, ihren Kunden neue Einkaufserlebnisse zu präsentieren. Trotzdem haben nur ein Bruchteil der Befragten bisher die Gelegenheit gehabt, die neue Technik auszuprobieren. Hier liegt es am Handel, die große Neugierde der Konsumenten zu nutzen und diese für sich zu gewinnen.“

n ECC Köln www.ecckoeln.de

Online-Shopping: In Zukunft nur noch mobil? Haben PC und Laptop beim Online-Shopping bald ausgedient? Der aktuelle Marktplatz-KIX von ECC Köln und eBay zeigt: Fast neun von zehn Onlinemarktplatzhändlern gehen davon aus, dass der Anteil von Mobile Commerce am Onlinehandel in den kommenden drei Jahren weiter wach-

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NEWS Neues aus der Branche sen wird. Vermehrte Investitionen in den Bereich Mobile Commerce plant mehr als jedes zweite Unternehmen. Sechs von zehn Marktplatz-KIX-Teilnehmern glauben sogar, dass Konsumenten zukünftig hauptsächlich über Smartphones und Tablets im Netz shoppen werden. Onlinemarktplatzhändler setzen sich heute schon mit dem Thema Mobile Shopping auseinander. So erheben knapp 63 Prozent der Marktplatz-KIX-Teilnehmer, wie viele ihrer Kunden über ein Smartphone oder Tablet kaufen: Der Anteil der mobilen Käufe liegt am häufigsten zwischen 10 und 25 Prozent (bei 28 Prozent der befragten Onlinemarktplatzhändler) sowie zwischen 25 und 50 Prozent (bei 22 Prozent der befragten Onlinemarktplatzhändler). Mehr als jeder dritte befragte Onlinemarktplatzhändler optimiert seine Angebote für eine bessere Ansicht auf Smartphone und Tablet. Die Hälfte der Marktplatz-KIX-Teilnehmer nutzt zudem mobile Endgeräte, um zu testen, wie ihr Angebot auf Smartphone und Co. dargestellt wird. „Mobile Shopper haben spezifische Anforderungen an Onlinemarktplätze und Online-Shops. Die Usability muss extrem gut sein, sonst kommt es schnell zu frustrierenden Erlebnissen – und Konsumenten wandern im Zweifel zu Wettbewerbern ab. Es empfiehlt sich also dringend zu testen, ob das eigene Angebot mobil komfortabel zugänglich ist“, rät Boris Hedde, Geschäftsführer des IFH Köln. Angebote an die Bedürfnisse von Smartphone- und Tablet-Shoppern anzupassen, scheint für die Mehrheit der Marktplatz-KIX-Teilnehmer unproblematisch zu sein. Jeder Dritte wünscht sich jedoch Unterstützung dabei, mobile Optimierungen umzusetzen. Immerhin 23 Prozent der Onlinemarktplatzhändler gestehen ein, Schwierigkeiten bei diesen Anpassungen zu haben. „Der Onlinehandel findet immer stärker über mobile Kanäle statt und wir bringen über die eBay App und unsere weiteren mobilen Angebote das Inventar der Händler auf die Smartphones und Tablets der Konsumenten. Wir optimieren und entwickeln unsere Mobile Commerce-Kanäle eng an den Bedürfnissen der Käufer orientiert kontinuierlich weiter“, so Stefan Wenzel, Deutschland-Chef von eBay. „So können die Verkäufer auf unserem Marktplatz direkt und immens vom Mobile Commerce-Boom profitieren. Damit sie in der Lage sind, bestmöglich auf die Wünsche der Kunden einzugehen und sich fit für die Zukunft zu machen, bieten wir unseren Verkäufern verschiedene Services, mit denen sie ihr Angebote bei eBay für die mobile Nutzung testen und optimieren können. Ergänzend führen wir auch VerkäuferWebinare durch, in denen wir zur mobilen Optimierung informieren.“ Rund 36 Prozent der Onlinemarktplatzhändler gehen davon aus, dass das Ende der Störerhaftung – das den Weg zu einem flächendeckenden, kostenfreien WLAN in Innenstädten ebnet – positive Effekte auf ihr Geschäft haben wird. Gleichwohl rechnet jeder fünfte Marktplatz-KIXTeilnehmer nicht damit, dass diese Entwicklung sein Geschäft zukünftig beeinflusst. Die Hälfte der Marktplatz-KIX-Teilnehmer rechnet damit, dass sich ihre Umsätze über Onlinemarktplätze in den kommenden drei Monaten verbessern – das sind knapp vier Prozent mehr als im zurückliegenden Quartal. Das wirkt sich auch auf den Index aus, der auf einen Wert von 136,9 Punkten steigt. Die langfristige Prognose ist zwar et-

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was weniger optimistisch als im zweiten Quartal dieses Jahres, aber dennoch erkennbar positiv: Zwei Drittel der Marktplatz-KIX-Teilnehmer gehen davon aus, dass sich ihre Umsätze über Onlinemarktplätze in den kommenden 12 Monaten verbessern werden

n Paris Retail Week 2016 www.parisretailweek.com

Success for the second edition of the onand offline retail event Paris Retail Week came to an end on 14 September after three busy days of content and meetings. The event encompassed the Equipmag

and E-Commerce Paris shows to cover the full off- and online retail ecosystem. The 48,000 professionals who attended enjoyed a programme that included high-quality conferences and the Paris Retail Awards ceremony. We took a look back on this second edition of this unmissable European gathering. “The enthusiasm for the second edition of Paris Retail Week confirms the need for off- and online retail professionals to come together at a joint event. A synonym of modernity and the future, in France and abroad, Paris Retail Week is the gathering that showcases innovations in augmented retail, the symbol of a new era of consumption,“ emphasises Sophie Lubet, Retail Business Unit Director at Comexposium. With a focus on augmented retail, the 2016 edition brought together all the professionals from physical and online retail. With the advent of digital technology in our everyday lives, new moments of consumption via mobile tools are emerging and expanding fast. These instants of transition between two activities are paving the way for a new form of shopping, which is increasingly online, connected and ultra-personalised. A new era of consumption is therefore taking shape. What innovations must brands, retailers and e-traders put in place to adapt to augmented retail? Store chain owners, marketing managers, Supply Chain directors and omni-channel directors played a central role in the debates. They shared their experiences and exchanged their strategic visions at four plenary conferences in order to respond to the new consumer habits. These three days were a chance for visitors at the Equipmag show to discover and preview innovations before they reach the shops. Augmented reality, virtual reality, robotics, video mapping, holograms, 3D printing, smart cameras: the shopping experience of the future plays the personalisation card by harnessing emerging technologies.


For its second edition, Paris Retail Week continued to expand its horizons. 9% of visitors at the event were international, coming from 35 countries. Among the exhibitors, 21% of the companies attending had made the trip from abroad, like the pavilions representing Chile, China and Quebec. Paris Retail Week highlighted current trends in augmented retail, placing the response to connected consumers’ growing demand for personalisation at the heart of the industry’s strategies. The focus on the 77 start-ups through dedicated villages at Equipmag and E- Commerce Paris, as well as at the Paris Retail Awards, was evidence of growing interest in young companies as drivers of innovation in response to the new modes of consumption. The 2016 edition also gave pride of place to the shop of the future and the emerging technologies that will create the shopping experience of tomorrow.

n Mettler Toledo www.mt.com

Mettler Toledo Albstadt feiert 160-jähriges Bestehen Mit 13.500 Mitarbeitern und fast 2,4 Milliarden US-Dollar Umsatz (2015) ist Mettler Toledo heute der weltweit führende Anbieter von Wägesystemen für Labors, Industrie und den Lebensmitteleinzelhandel. Wer sich auf chronologische Spurensuche in die Verästelungen der Unternehmensgeschichte begibt, landet 1856 in der Werkstatt des Mechanikers Carl August Sauter. Albstadt darf damit für sich in Anspruch nehmen, der Mettler Toledo-Standort mit der längsten Tradition zu sein. In der Kapellstraße 3, nur wenige Hundert Meter Luftlinie vom heutigen Werk unter dem Malesfelsen entfernt, machte sich Carl August Sauter (1831 – 1874) selbstständig. Das Gründerklima 1856 in Deutschland? Verbesserungswürdig. Mit seinen 25 Jahren galt Carl August Sauter noch als minder- jährig und bedurfte für seine eigene Werkstatt einer Ausnahmebewilligung des Ebinger Gemeinderats. Heute dürfen sich rund 220 Beschäftigte in Albstadt freuen, dass der Ebinger GemeinAnzeige

derat anno 1856 wirtschaftspolitisch richtig entschied und Carl August Sauter seine Erfolgsgeschichte ins Rollen bringen konnte. Wein-, Laugen- und Milchwaagen, aber auch Hänge- und Stehlampen, wollte Carl August Sauter in seiner Werkstatt fertigen. Mit viel Ehrgeiz und Akribie widmete er sich schon bald dem Bau von Präzisions- und Analysenwaagen. Beeindruckend für den Laien aus heutiger Sicht, mit welcher Präzision schon damals gefertigt und gewogen werden konnte. In einem Ausstellungsbericht anlässlich der Pariser Weltausstellung 1867 heißt es: „Seine Analysenwaagen sollen bei 100 Gramm Tragkraft 0,1 Milligramm angeben.“ Mit anderen Worten: Sauter wog aufs zehntausendstel Gramm (!) genau. Schnell erwarben sich seine Analysen- und Präzisionswaagen einen ausgezeichneten Ruf auf internationalem Parkett – mit Prämierungen 1862 auf der Weltausstellung in London, 1867 in Paris und 1873 in Wien. Dass Globalisierung keine Erfindung des 21. Jahrhundert ist, unterstreicht der Blick ins Firmenarchiv eindrucksvoll. Sautersche Präzision war bereits vor einem Jahrhundert zum weltweiten Exportschlager avanciert. 1912 unterhielt das Unternehmen eigene Vertretungen, unter anderem in New York, London, Paris, Shanghai und St. Petersburg. Vorbei sind die Zeiten, in denen es beim Wiegen nur ums Gewicht ging, in denen sich der technische Fortschritt vor allem im Wettkampf um Genauigkeit, um zehntausendstel Gramm manifestierte. Bahnbrechende Innovationen finden heute auf anderen Spielfeldern statt. „Technical Project Manager (m/w) gesucht, Erfahrung mit Web Service Standards (REST, SOAP, WSDL, JSON) wünschenswert“ – war es früher in erster Linie die hohe Kunst des Feinmechanikers, seine Geduld und ruhige Hand, die in der Werkshalle gefragt war, klingen neue Stellenausschreibungen oft nach Silicon Valley, nach Digitalisierung, nach Industrie 4.0. Kein Wunder: Über Erfolg am Markt entscheidet, was der Waagenhersteller beisteuert, um die Wettbewerbsfähigkeit seines Kunden zu verbessern. Und die Bemessungseinheit hört hier auf Bits & Bytes statt Milligramm. Waagen sind heute moderne Computer, die dem Unternehmen nicht nur präzise Gewichtsdaten liefern, sondern auch nach schnellen, leistungsfähigen Datenanbindungen und einer weitgehenden Integration in automatisierte Produktions-, Verkaufsund Lieferketten verlangen.  Anzeige

Wissen statt ahnen – agieren, statt reagieren Vitracom bietet passende Lösungen zur Steigerung Ihrer Filialleistungen und der Rentabilität Ihres Unternehmens – auch innerhalb großer internationaler Filialstrukturen. Der neue VC-3D Sensor ermittelt präzise und ökonomisch die relevanten Bewegungsdaten, die z. B. zur Ermittlung von Besucherzahlen, der Capture- und Conversion-Rate oder des Servicelevels benötigt werden. Das intelligente Datenmanagement ShopView CHART liefert dazu die optimalen Auswertungen.

Vitracom AG • Erbprinzenstr. 4–12, A • 76133 Karlsruhe Fon +49 (0) 721 62 76 79-0 • info@vitracom.de • www.vitracom.de


NEWS Neues aus der Branche n CSC www.csc.com

Handel klagt über Finanzierungslücken bei digitaler Revolution 45 Prozent der Handelsunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bemängeln Finanzierungslücken als größte Hürde, die den Start der digitalen Transformation im eigenen Hause blockieren. Gleichzeitig sieht sich die Branche wegen des Innovationstempos unter Zugzwang gesetzt: 77 Prozent rechnen bis spätestens 2018 mit einer grundlegend neuen Wettbewerbslage als Folge der digitalen Revolution. Das sind Ergebnisse der Studie „Digitale Agenda 2020“ von CSC, die im Juni 2016 in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt wurde. Der Kostendruck im Handel führt im Vergleich zu anderen Branchen deutlich häufiger zu ungelösten Investitionsfragen beim digitalen Umbau. In der Industrie oder bei den Telekommunikations- und IT-Dienstleistern ist nicht einmal jedes dritte Unternehmen von finanziellen Engpässen betroffen, die der Transformation im Wege stehen. Bei den Finanzdienstleistern und Versicherern nicht einmal jedes Vierte. „77 Prozent der Unternehmen im Handel gehen den ersten Schritt und befassen sich bereits mit einer digitalen Strategie für das eigene Haus oder haben die Aufstellung einer Agenda konkret geplant“, sagt Claus Schünemann, Vorsitzender der Geschäftsführung von CSC in Deutschland. „Die offenen Finanzierungsfragen sollten jedoch schleunigst zur Chefsache erklärt werden – sonst droht ein deutlich gravierenderes Kostenproblem durch den Verlust von Marktanteilen. Es ist alarmierend, dass sich fast jedes zweite Unternehmen im Handel bei der digitalen Transformation ausgebremst sieht, weil Budgetfragen nicht geklärt sind.“ Als wirtschaftlicher Ausweg aus der Kostenfalle wird von den Branchenvertretern des Handels die Zusammenarbeit mit externen Partnern genannt. Gut jedes dritte Unternehmen hält es beispielsweise für sinnvoll einen Partner zu finden, mit dem sich die Investitionsrisiken teilen lassen. Jedes zweite Unternehmen sieht das Know-how spezialisierter externer Partner für den eigenen digitalen Umbau als strategischen Vorteil an. Diese Spezialisten liefern häufig die gesamte Kette von der Planung bis zur praktischen Umsetzung aus einer Hand (End-to-End). Das ist vor allem aus Zeitgründen und wegen des disruptiven Charakters der Digitalisierung relevant: „Interne Mitarbeiterkapazitäten sind oftmals gebunden und daher nicht frei für neue Projekte. Während die eigenen Mitarbeiter exzellent evolutionäre Prozesse beherrschen, liefern Externe mit ihrem Blick von außen, der ständigen Marktbeobachtung und den Erfahrungen aus anderen Kundenumgebungen professionelle Lösungskompetenz für den digitalen Change“, ergänzt Claus Schünemann.

n Security Essen www.security-essen.de

Sicherheit wird digitaler und vernetzter Nachhaltig hat die Security Essen ihre Position als Weltmesse der zivilen Sicherheit unterstrichen: 1.040 Unternehmen aus 45 Nationen definierten in der Messe Essen vier Tage lang den Standard der zivilen Sicherheit neu. Sie präsentierten den über 40.000 Fachbesuchern aus 119 Nationen innovative Produkte und Dienstleistungen von intelligenter Video-Überwachung über die Sicherung von Immobilien und Unternehmen bis hin zum geschützten Datentransport. „Besonders gefreut hat

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uns dabei die starke Präsenz digitaler und vernetzter Neuheiten. Sicherheit wird smarter“, so Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen. „Die Resonanz der Fachwelt auf die Lösungen unserer Aussteller war enorm. Die Besucher waren sehr zufrieden mit ihrem Messebesuch und haben die Security Essen als hochrangige Kontakt- und Orderplattform genutzt.“ Jeder vierte Besucher platzierte seine Bestellung direkt auf der Messe, ein Plus von acht Prozent im Vergleich zu 2014. Die Aussteller berichteten von guten Geschäften, rund 60 Prozent rechnen zudem mit einem guten bis sehr guten Nachmessegeschäft – das ist ein Plus von fünf Prozent. Dabei bewegte sich die Security Essen in einem starken wirtschaftlichen Umfeld: Allein in Deutschland beträgt der Umsatz der Sicherheitsbranche rund 14,5 Milliarden Euro, ein Anstieg von rund 17 Prozent Zweijahres-Vergleich. Jeder dritte Besucher beurteilte die künftige Konjunkturentwicklung der Sicherheitsbranche als stark steigend, ein Zuwachs von über 30 Prozent. Perfekte Bedingungen für die Security Essen, die ihre Stärke als umfassende Fachmesse der internationalen zivilen Sicherheit voll ausspielte. Aus 119 Ländern kamen die Experten, um sich in Essen zu informieren, Kontakte zu pflegen und zu ordern. Jeder dritte Fachbesucher reiste aus dem Ausland an, ein besonders starkes Plus verzeichneten dabei Großbritannien sowie Afrika und Asien. Wohin die Entwicklung in der Sicherheitsbranche geht, war in den Messehallen deutlich zu sehen: Die Sicherheitstechnik wird vernetzter und digitaler. Ob das per Smartphone steuerbare Vorhängeschloss, hochauflösende und mobile 4k-Videokameras, mit der Gebäudeautomation verbundene Alarmtechnik oder vielseitig einsetzbare Drohnen mit angeschlossener Leitstelle – die Aussteller demonstrierten den State-of-the-Art der modernen Sicherheit. Was clevere Bauten schon heute können, zeigte das smart security Mustergebäude des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. und der Messe Essen. Aufgeteilt in die Bereiche Bürogebäude und Privaträume waren Produkte, Lösungen und komplette Szenarien zu sehen, wie smarte Häuser Gäste empfangen und im Einbruchsfall oder bei Bränden reagieren. Norbert Schaaf, Vorsitzender des Security Essen Messebeirates, zog als Fazit: „Von Alarmanlagen bis Zutrittssteuerung: Auf der Security Essen präsentierten rund 1.000 Aussteller wieder höchst eindrucksvoll, was in Sachen Sicherheit alles machbar ist. Die Weltleitmesse für Security und Brandschutz zeigte sich mit neuen, innovativen Themen am Puls der Zeit und man konnte erkennen, dass sich die Unternehmen verstärkt mit dem Thema Digitalisierung und Vernetzung beschäftigen. Deutlich wurde dies u.a. beim smart security Musterhaus und den Gewinnern des Security Essen Innovation Award 2016. Die zahlreichen Messebesucher zeigten großes Interesse an den vielen interessanten Produkten der einzelnen Aussteller.“ n


PRODUKTNEUHEITEN Lösungen für den POS n Vitracom www.vitracom.de VC-3D Sensor Optimieren auch Sie mit Vitracom und dem neuen VC-3D Sensor die Filialleistungen und die Rentabilität. Präzise Daten bilden die Grundlage zur Ermittlung der Besucherzahlen, der Capture- und Conversion-Rate. Mit dem VC-3D Sensor stößt Vitracom in eine neue Dimension der Personenfrequenz-Messung vor. Der VC-3D arbeitet präzise und ökonomisch besonders effizient, oft ist nur ein Sensor erforderlich, wo sonst zwei nötig waren. Für schwierige Messstellen hält er intelligente Lösungen bereit: Er unterscheidet zwischen Erwachsenen und Kindern und vermeidet Mehrfachzählungen durch umkehrende Personen. Power over Ethernet (PoE) und moderne Kommunikationswege wie WLAN und Mobilfunk sorgen für einen flexiblen Einsatz. Der neue VC-3D – ein Alleskönner „made in Germany“.

n IT-Informatik www.ethalon.de Mobile Kassensoftware PRIAMOS – Reibungslose Abläufe Die mobile Kassensoftware PRIAMOS optimiert grundlegend die Prozesse am Point Anzeige

of Sale und verbindet für eine erfolgreiche Omnichannel Strategie den Stationär-, Online- und Mobilehandel. Neben den typischen Funktionen einer Kasse ermöglicht PRIAMOS digitale Belege, Loyalty Programme, Mobile Couponing, Mobile Payment und das intuitive Self-Checkout. So erhalten Kunden ein einzigartiges Einkaufserlebnis. Ob Tablet, PC oder Kassenhardware – zum Einsatz kommt PRIAMOS mit benutzerfreundlicher Touch-Oberfläche und automatischen Echtzeitdatentransfer im stationären und mobilen Verkauf.

Mobile POS software PRIAMOS – Smooth processes The mobile point-of-sale (POS) software PRIAMOS thoroughly optimises processes at the point of sale and connects over-the-counter, online and mobile commerce for a successful omni-channel strategy. In addition to typical POS functions, PRIAMOS enables digital receipts, loyalty programmes, mobile couponing, mobile payment and intuitive self-checkout, thereby providing customers with a unique purchasing experience. Be it on a tablet, PC or POS hardware – PRIAMOS offers a user-friendly touch interface and automatic real-time data transfer in over-the-counter and mobile sales. Anzeige


PRODUKTNEUHEITEN Lösungen für den POS n Online Software www.online-software-ag.de PRESTIGEenterprise as a Service Um einen flexiblen Einstieg mit geringem Startaufwand in die crossmediale Kommunikation am POS zu ermöglichen, bietet das Mietmodell PRESTIGE as a Service der Online Software die Nutzung von PRESTIGEenterprise ohne Einschränkungen des Leistungsangebotes – gedruckt, digital oder mobil. Komfortabel können die mitgelieferten Vorlagen für digitale Medien und Druckprodukte genutzt werden und das modular aufgebaute System kann mit den Bedürfnissen des Kunden wachsen.

n Bixolon Europe

bar sind. Gerade kleinen und mittelständischen Händlern bietet die Stand-Alone-Lösung vielfältige Möglichkeiten wie eine zentrale Datensteuerung und -verwaltung, schnelle Bedienung sowie kurze Einarbeitungszeit dank ergonomischer Touch-Oberfläche und eine einfache Anbindung an Kundenbindungsprogramme.

Cash register systems for tomorrow’s retailing: versatile, integrated, and centrally managed Microsoft Dynamics Retail Essentials is the ideal omni-channel cash register system for small and medium-sized retail companies with straightforward requirements that want to manage their headquarters together with their stationary POSs (Points of Sale). IT expert and Microsoft Partner implexis of Nuremberg also offers Retail Essentials based on Microsoft Dynamics AX technology as a cloud-based system to provide you with access to your data anytime and anywhere. The stand-alone solution provides a variety of opportunities for SMEs, including centralized data control and management, easy handling, and short training times thanks to the ergonomic touchscreen user interface and easy integration into customer retention programs.

www.BixolonEU.com SPP-R310 – mobiler 3-Zoll-Drucker Der neue und leichte SPP-R310 3 Zoll (80 mm) Drucker für Quittungs- und Etikettendruck, ist verfügbar. Die DruckerSchnittstellen sind Wi-Fi, USB und seriell, die Bluetooth-Kopplung läuft über einen integrierten NFC-Tag und Apple MFi IAP2 Zertifizierung. Die Druckgeschwindigkeit liegt bei 100 mm / s bei einer 203 dpi Auflösung. Der SPP-R310 hat eine 2-Jahres-Garantie, bietet eine 24 Stunden Akkulaufzeit, eine IP54 Bewertung innerhalb der Schutzhülle und kann 253 Meter ununterbrochen drucken. Des Weiteren übersteht er einen 1,8 Meter hohen Sturz ohne größere Schäden.

SPP-R310 3-inch Mobile Printer Available now the new sleek and lightweight SPP-R310 3” (80mm) mobile receipt & label printer. A highly connective printer supporting Wi-Fi, USB and Serial connectivity, easy Bluetooth Pairing via an embedded NFC tag and Apple MFi iAP2 certification. Printing at speeds of 100 mm/sec (receipt) at 203 dpi printing resolution. The SPP-R310 with a 2 year warranty, offers a 24 hour battery life supporting continuous printing of 253 metres, 1.8 metre drop certification and IP54 rating within its protective case.

n Implexis www.implexis-solutions.com/

Alle Angaben laut Hersteller

Kassensystem für die Handelswelt von morgen: vielseitig, integriert und zentral gesteuert Microsoft Dynamics Retail Essentials ist das ideale Omni-Channel-Kassensystem für kleine und mittelständische Handelsunternehmen, die keine komplexen Anforderungen besitzen und ihr Headquarter zusammen mit ihren stationären POS (Point-of-Sale) verwalten wollen. Der Nürnberger IT-Experte und Microsoft Partner Implexis bietet „Retail Essentials“ basierend auf Microsoft Dynamics AX-Technologie zudem auch als cloudbasiertes System an, sodass Ihre Daten jederzeit und überall sicher verfüg-

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n EET Europarts www.eeteuroparts.de Bon-Drucker SLK-TE212 Der Bon-Drucker SLK-TE212 eignet sich aufgrund des Design und der Kompaktheit besonders für den Einsatz in der Gastronomie und im Einzelhandel. Der Printer ist standardmäßig mit einer Druckgeschwindigkeit von 200 mm/sec ausgestattet und sowohl mit USB-, RS232- oder Ethernet-Schnittstelle erhältlich. Kunden können die Papierbreite zwischen 50 mm und 82,5 mm selbst justieren. Neben dem zum Lieferumfang gehörenden Netzteil und Anschlusskabel erhalten Sie bei Kauf des Bondruckers auch eine 3-jährige Garantie. Fazit, für preissensitive Kunden die eine optimale Lösung für ihren Belegdruck am POS suchen ist der SLK-TE212 genau das richtige Produkt.

Receipt Printer SLK-TE212 The receipt printer SLK-TE212 is due to the design and compact look particularly suitable for use in the catering and retail area. Available interfaces are USB, RS232 or Ethernet with a printing speed of 200 mm/sec. Customers can use the paper width between 50 mm and 82,5 mm self-adjusting. In addition to the package contents you receive a power supply and interface cable and on top you get a 3 year warranty. Conclusion, if customers looking for a price-sensitive solution for a printer at the POS environment the SLK-TE212 is exactly the right product.

n Posiflex www.posiflex.com Posiflex Mobile POS MT-4308W Das neueste mobile POS MT-4308W is mit einem 8” Corning Gorilla Glass Touchscreen im Al/Mg-Gehäuse robust gebaut. Das mobile POS mit optionalem MSR, Pistolenhaltegriff und 1D oder 2D Barcodescanner ist in Ausführungen für Handel und Gastgewerbe erhältlich. Mit einer Dockstation wird der MT-4308W im Nu zu einem All-in-One-POS mit allen relevanten Konnektivitätsoptionen und einem integriertem 3”-WiFi-Drucker. Aufgrund des Hybriddesigns zahlt sich die Investition in ein mobiles POS unmittelbar aus.


Posiflex Mobile POS MT-4308W The latest mobile POS MT-4308W by Posiflex redefines mobility. The MT-4308W is built tough with an 8” Corning Gorilla Glass touchscreen and Al/Mg chassis. The mobile POS offers the retail and hospitality packages with optional MSR, pistol grip shaped handle and 1D or 2D barcode scanner. By integrating dock station, the MT-4308W instantly converts into an all-in-one POS with full connectivity and a built-in 3” WiFi printer. This hybrid design is unmatched in terms of mobile POS investment.

n Star Micronics www.Star-EMEA.com

herstellt, wenn das Gerät eingeschaltet wird oder wieder in Reichweite ist, sodass die Funktionsfähigkeit jederzeit gegeben ist. Einzelhändler können außerdem die futurePRNT-Softwaretools nutzen, die für die gesamte TSP100-Serie verfügbar sind. Diese kostenlose, Software ermöglicht die Installation umfangreicher kundenspezifischer Setups, ohne dass der Drucker aus der Verpackung genommen werden muss. Alle Einstellungen sind im PC gespeichert, sodass der eigentliche Drucker nicht vorher konfiguriert werden muss. Einzelhändler können mit den Beleg-Design-Tools von futurePRNT auch Belege mit Logos und Kaufanreizen für Kunden erstellen. Die TSP100-Serie bietet auch die Vorteile des kostenlosen digitalen Belegservice von Star, AllReceipts. Dieser Service bietet Einzelhändlern eine schnelle Möglichkeit, Kunden eine digitale Version gedruckter Belege bereitzustellen. Sie erhalten außerdem Zugriff auf Analysen, eine In-Store-Kundenumfrage und Geräteverwaltungstools, die den EchtzeitStatus der installierten Drucker anzeigen. Der Entwicklungsaufwand ist gleich null, da AllReceipts mit dem Druckertreiber aktiviert wird und unabhängig von der POS-Software des Einzelhändlers funktioniert. Ausgelöst durch einen herkömmlich gedruckten Beleg wird eine digitale Belegkopie an die AllReceipts-App auf dem Smartphone des Kunden gesendet, ohne dass eine E-Mail-Adresse oder Handynummer benötigt wird. Belege können nur einmal angefordert werden und werden dann gelöscht. Gespeicherte Belege können als private oder geschäftliche Belege gekennzeichnet auf dem Gerät des Kunden nach Datum oder nach Einzelhändler angezeigt werden.

TSP100 futurePRNT-Serie

TSP100 futurePRNT-Serie Einzelhändlern, die einen leistungsstarken Belegdrucker benötigen, bieten die neuesten Modelle der TSP100 futurePRNT-Serie von Star eine hohe Druckgeschwindigkeit und hervorragende Anbindung. Der TSP143III WLAN und TSP143III Bluetooth sind eine kabellose mPOS-Drucklösung, während es sich bei dem TSP143III LAN um einen Ethernet-Drucker für den Einstiegsbereich mit LAN-Kabel und „virtueller“ serieller Schnittstelle handelt. Neben einer Druckgeschwindigkeit von 250 mm/Sekunde, einer automatischen Guillotine-Schneidvorrichtung (MCBF 2 Millionen Schnitte) sowie der Möglichkeit, dünnes Papier zu verwenden, gehören ein internes Netzteil und ein Montagesatz zur senkrechten Anbringung zum Lieferumfang der TSP100-Serie, die zudem mit allen wichtigen Betriebssystemen wie Android, iOS, Linux, Mac OS und Windows kompatibel ist. Der TSP143III WLAN ermöglicht dank WPS-Verbindung eine einfache Kopplung zur unkomplizierten WLAN-Einrichtung. Das TSP143III Bluetooth-Modell verfügt über eine Auto-Connect-Funktion für iOS, die automatisch eine Verbindung

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For retailers looking for a high performance counter-top printer the latest additions to the TSP100 futurePRNT series from Star offer high speed and excellent connectivity. The TSP143III Wireless LAN (WiFi) and TSP143III Bluetooth provide cablefree mPOS printing solutions while the TSP143III LAN offers an entry-level Ethernet printer with a LAN cable and ‘virtual’ Serial Port. Featuring a print speed of 250 mm/ second, a guillotine auto cutter (MCBF 2 million cuts) as well as thin paper capability, the TSP100 series also includes the convenience of an internal power supply along with a vertical mount kit in the box and provides compatibility with major operating systems including Android, iOS, Linux, Mac OS and Windows. The TSP143III Wireless LAN provides easy pairing thanks to a simple WPS connection offering straightforward wireless setup while the TSP143III Bluetooth model features an autoconnect function for iOS after power on or an out-of-range situation thus ensuring functionality at all times. Retailers can also take advantage of the futurePRNT software tools available with the entire TSP100 Series. This free-of-charge value added software enables users to install high volume, customer setups without even taking the printer out of its box. All settings are stored on the PC removing the need to pre-configure the printer itself while providing time and maintenance savings. Retailers can also create branded and motivating receipts to inspire customers with futurePRNT’s Receipt Redesign tools as

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PRODUKTNEUHEITEN Lösungen für den POS well as benefit from power and paper saving features. The TSP100 Series also benefits from Star’s free-of-charge digital receipting service AllReceipts. This service offers retailers a fast route to providing the customer with a digital copy of a print receipt as well as access to analytics, an in-store customer survey and device management tools that provide the real-time status of printers across the entire estate. With zero development required, AllReceipts is enabled within the printer driver and works independently of a retailer’s POS software. Triggered by a traditional printed receipt, a digital copy of the receipt is sent to the AllReceipts App on the customer’s mobile with no email address or mobile number required. Receipts can only be claimed once and are then deleted, while saved receipts can be viewed by date or by retailer with personal or business tags on the customer’s device.

of sale or employee information and training, SiteKiosk provides the basis to deploy digital signage for any type of need. SiteKiosk and SiteRemote let you create tailor-made advertising solutions geared toward your products and services without making a large investment in IT development and personnel.

n Fujitsu Components Europe

n CCV Deutschland

www.fujitsu.com/uk/components

www.ccv-deutschland.de POS Printing, present and future CCV SalesPoint Das neue App-basierte Kassensystem der CCV richtet sich an Händler, Dienstleister und Gewerbetreibende, die ihr Geschäft mit einer modernen Kassenlösung fit für die Zukunft machen wollen. Dabei ist CCV SalesPoint viel mehr als nur eine Kasse, es enthält ein umfassendes Shopmanagement. Mit Schnittstellen zu Warenwirtschaftssystem, optional inkludiertem Webshop und einer Vielzahl an Verkaufsstatistiken wird SalesPoint zur Schaltzentrale aller für den Händler wichtigen Aufgaben. CCV SalesPoint erfüllt alle Anforderungen der in 2017 gesetzlich vorgeschriebenen GoBD Richtlinien. SalesPoint eignet sich aufgrund seines modularen Aufbaus hervorragend für Klein- und Neu-Unternehmer und wächst mit den individuellen Anforderungen.

CCV SalesPoint CCV’s new app-based system is for all retailers who want to make their business fit for the future with a modern cash register solution. CCV SalesPoint is a lot more than only a cash register, it offers a widespread shopmanagement. With interfaces to merchandise manage system, optional integrated webshop and lots of included statistics, SalesPoint is the retailer’s control center for his daily business. CCV SalesPoint fulfills all requirements of new “GoBD” standards, which are going to be mandatory for all german retailers in 2017. CCV SalesPoint modular structure makes it perfect for starters and can be extended by the retailer‘s individual needs.

n Provisio www.provisio.com

Alle Angaben laut Hersteller

SiteKiosk für Windows oder Android SiteKiosk verwandelt Windows- oder Android-basierte Geräte in Displays für interaktives Digital Signage. Ob am POS für Produktinformation, In-Store Marketing, Produktauswahl oder für Mitarbeiterinformation oder Schulungen, SiteKiosk bietet die Basis für einfach zu bedienende vielfältige Anwendungen. Maßgeschneiderte Lösungen, die sich an den Bedürfnissen des Handels und der jeweiligen Produkte orientieren sind mit SiteKiosk realisierbar, ohne dass aus einem Marketing-Projekt ein dauerhaftes IT-Projekt wird.

SiteKiosk for Windows or Android SiteKiosk turns Windows or Android-based devices into easy-to-use interactive digital signage displays. Whether for product information, in-store marketing, point

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The increase of tablet use privately as well in professional business environments have triggered a change in the printing requirements. Especially in the POS and ECR market where traditionally the POS system is designed to print on one location only, making it highly inflexible and unable to fit the latest requirements on mobility. Today’s market for POS systems and print systems is moving towards increased flexibility and modular systems. Powerful tablets (iOS & Android) can be used for more than only POS and invoicing. The new tablet based systems offer an affordable and yet mobile solution. Fujitsu Components has monitored this trend and has extended its product portfolio by adding a nice lineup of handheld printers besides the Bluetooth equipped Desktop printers. The Fujitsu printers can be used in combination with iOS-devices such as iPhones & iPads, as well as Android- and Windows based devices. With the future trend towards increase of flexibility, Fujitsu designs all printers to be used in combination with all software platforms ensuring our customer the maximum in flexibility.

n Pyramid Computer www.pyramid.de All-in-one polytouch Komponenten Als Pionier im Multitouch-Bereich entwickelt die Pyramid Computer GmbH seit 2011 ITO PCAP basierende Systeme für Banking und Retail. Die neuen All-in-one polytouch Komponenten sind die konsequente Weiterentwicklung daraus. Je nach Anforderung Ihrer Applikation bietet Ihnen unser modularer Baukasten die passenden Bausteine für Ihre Kiosk-Lösung: Verschiedene Screengrößen: 32, 55 oder 65 Zoll. Unterschiedliche Einbauoptionen und Farbvarianten. Skalierbare polytouch PC-Boxen.

All-in-one polytouch components Pyramid Computer GmbH, a pioneer in multitouch technology, designs ITO PCAP based solutions for the banking and retail industry since 2011. With the new interactive polytouch components, simply create your own customized kiosk solutions by selecting the display size, scalable panel PC and touch technology you need: Different screen sizes: 32, 55 and 65 inch. Different mounting & customizing options. Scalable plug & play PC-Box.


n godesys www.godesys.de godesys ERP – Die ERP-Lösung für kundenorientierte Unternehmen Mit godesys setzen Handelsunternehmen auf einen Branchenspezialisten: Seit mehr als 20 Jahren zählen Händler auf die mehrfach ausgezeichnete ERP-Lösung und gestalten ihre Unternehmensprozesse mit godesys ERP. Das Einzigartige an godesys ERP ist die enorme Anpassungsfähigkeit. So hilft die Lösung mehr als 700 europäischen Unternehmen, das Tagesgeschäft effizient zu bewältigen.

n Gebit Solutions www.gebit.de GEBIT POS-Platform GEBIT POS-Platform ist die innovative Lösung für Retailer mit besonderen Ansprüchen, vom Mittelstand bis zum international tätigen Handelskonzern. Dank „Standividual-Ansatz“ – der optimalen Verbindung von Standardsoftware und Individuallösung – erhalten Retailer Kassen mit bester Passgenauigkeit und bedingungsloser Unterstützung unternehmensspezifischer Anforderungen. Dank flexibler Architektur und Standard-Schnittstellen wie z. B. JavaPOS, XML, SQL, JMS etc. integriert sich GEBIT POS-Platform optimal in jede Unternehmens-IT. Die individualisierten Lösungen bieten maximale Flexibilität und Anpassbarkeit an kundenspezifische Bedürfnisse und Vorgaben, bei gleichzeitigem Zeitgewinn durch den Einsatz standardisierter Module und Prozesse.

äußerst kompakten Design: sein kleines 14‘‘ Display und mit 16:9 Widescreen Format (kapazitiv Touchscreen mit PCAP Multi-Touch Technologie) ist flach und randlos, was die Nutzung in allen noch so kleinen Kassenbereichen ermöglicht. Es lässt sich flach wie ein Pult nutzen, oder ausgefahren auf seinem Fuß (mit integrierten Stromeingang); ebenso ist eine VESA Montage an der Wand oder an einer Säule möglich (mehrere Zubehörteile zur Montage verfügbar, ebenso VESA-Halterungen). Das lüfterlose System mit SSD eignet sich perfekt zum Einsatz in anspruchsvoller Umgebung und stellt sich stets den Anforderungen neuer Einsatzumgebungen (geringerer Stromverbrauch und niedrigerer CO2-Fußabdruck).

NINO II: Small in size, big in performance Equipped with a new generation Bay Trail J1900 processor, NINO II by Aures offers additional power and reliability. With its sleek modern appearance and capabilities, it is an ultra-compact, fully adjustable EPOS, with the specificity of being able to fold flat, perfectly suited for most retail and point of service sectors. It has a 14 inch 16:9 format style touchscreen and is designed to be no bigger than a small desktop, with full EPOS functionalities. Thanks to its completely flexible and adjustable swing arm, which is attached to the die-cast aluminium base (integrating power supply), it can be folded flat or adjusted to all viewing angles from flat to 90°. It can be used like a console – on its base –or mounted on a wall or a pole (several mounting accessories, as well as VESA fixings, are available). Fanless and equipped with an SSD, NINO II is perfect for harsh environments and always in tune with the new standards (low energy consumption and small carbon footprint). It is the ideal companion for all pop-up stores and shops, for take away food and sales (food & n catering trucks, mobile canteen) and non-food specialists as well.  Anzeige

GEBIT POS-Platform GEBIT POS-Platform is an innovative solution for retailers with high demands, from midsized companies to large international retailers. Thanks to our „Standividualmethod“ – which optimally combines standard software and individual solutions – retailers get POS system for highest precision and support company-specific requirements without any limitations. Thanks to the flexible architecture and standard interfaces e.g. JavaPOS, XML, SQL, JMS etc. GEBIT POS-Platform integrates best with the company’s IT. The individualized solutions offer the maximum in flexibility and adaptability to customer-specific requirements and specifications while providing time-savings through the use of standardized modules and processes.

n Aures Technologies www.aures.com NINO II: Klein im Format, groß in der Leistung Ultra-klein, NINO II von Aures ist mit einem neuen J1900 Bay Trail Prozessor ausgerüstet; das Terminal ist das erste integrierte und vollständig zusammenklappbare Mini-Touchscreen-EPOS-System (0 bis 90°) mit

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STUDIE BVDW-Leitfaden

So verstehen Beacons und Co. den Kunden am Point of Sale Kundenbedürfnisse erkennen und mit den richtigen Services bedienen: Touchpoints bieten Anknüpfungspunkte für Proximity-Lösungen sie an ihrem zielstrebigen Weg durch das Ladengeschäft, bei dem sie die verteilten Sender in kurzer Zeit passieren, um dann in Reichweite eines Senders Halt zu machen. Werbetreibende sollten diesen das Auffinden der gewünschten Ware mithilfe von Proximity-Technologien erleichtern und sich kommunikativ darauf fokussieren, wie der Kunde von einem höherwertigen Produkt überzeugt werden kann.

Der Routine-Shopper

▲Proximity-Lösungen wie Beacons, NFC, Geofencing und QR-Codes können mit den passenden Services den Kunden beim Einkauf unterstützen

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s gibt nicht mehr die eine lineare Customer Journey. Der Weg des Kunden bis in den Laden wird immer individueller. Wichtige Informationen vor, am und nach dem Point-of-Sale-Besuch liefert hier vor allem das Smartphone. Wie Handelsunternehmen mit Proximity-Lösungen mobile Daten erfassen können und in welchen Szenarien sie am besten eingesetzt werden, erläutert die Fokusgruppe Mobile im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. im Leitfaden „Proximity Solutions – Smarte Technologien für digitale Touchpoints“. Wenn der Kunde am Point of Sale angelangt ist, ist für den Händler nicht offensichtlich, welches Bedürfnis er in diesem Moment hat. In der Studie „Connected Life 2016“ fand TNS Infratest heraus, dass sich Kunden im Ladengeschäft in einer von drei Kaufsituationen befinden: Stöbern und Entdecken, unter Druck oder aus Routine einkaufen. Eine Chance, das Kundenbedürfnis zu erkennen, ist der Weg über das Smartphone des Konsumenten, weiß Tanja Kruse Brandao aus der Fokusgruppe Mobile des BVDW: „Proximity-Lösungen wie Beacons, NFC, Geofencing und QR-Codes können im Austausch mit dem Smartphone anhand des Kundenverhaltens erkennen, ob ein Einkäufer gerade stöbert oder im Kaufzwang ist, und ihn

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mit den passenden Services im Kauf unterstützen.“ Im Kern kundenfokussierter ProximityLösungen steht häufig ein „Call-to-action“, der Kunden zu einer bestimmten Reaktion auffordert. Aus dem jeweilig aktuellen, produktbezogenen Mindset der Kunden und deren Verhalten lässt sich ablesen, welche Absicht ein Kunde verfolgt und entsprechend darauf eingehen.

Der Entdecker Kunden im Stöbermodus sind auf der Suche nach dem für sie passendsten Produkt, haben aber keinen akuten Bedarf. Proximity-Lösungen identifizieren sie an einer langen Verweildauer oder daran, dass das Kundensmartphone mit vielen im Geschäft verteilten Sendern in Kontakt kommt. Die Ansprache dieser Kunden mittels Beacon und Co. sollte sich daher darauf konzentrieren, die Produktvorteile einzelner Angebote in den Vordergrund zu stellen und diese oder den Preis zu personalisieren, um die Kunden zu aktivieren.

Der Zwangs-Käufer Kunden, die unter Druck einkaufen, haben ein unmittelbares Bedürfnis, ein bestimmtes Produkt zu kaufen. Proximity-Lösungen erkennen

Kunden, die einen Routine-Einkauf erledigen, halten sich wiederkehrend im selben Gang auf. Sie können via Proximity-Technologien über Kommunikation der Vorteile der für gewöhnlich gekauften Ware erreicht und so in ihrer Produktwahl bestätigt werden. Dies steigert die Conversion Rates.

Fazit Proximity-Technologien, die mit dem Smartphone der Konsumenten verbunden sind, nehmen eine „Verstärkerrolle“ in der gesamten Customer Journey ein. Von der ersten Wahrnehmung eines Produkts über Evaluation, Kauf, Wiederkauf und Weiterempfehlung. Die vielfältigen Touchpoints bieten Werbetreibenden dabei zahlreiche Gelegenheiten, den Dialog über solche Technologien aufzunehmen oder fortzuführen und so den Kaufprozess und die Markenbindung positiv zu beeinflussen. „Smarte Technologien verzahnen physische Objekte, Medien und den stationären Handel mit digitalen Inhalten. Damit sind sie das richtige Werkzeug, um diese digitalisierten Touchpoints, die heute großenteils über mobile Geräte erfahren werden, realisieren zu können. Denn digitale Touchpoints sind im Kaufprozess von Anfang an mit dabei, entscheidend für den Kaufabschluss und wertvoll für die langfristige Kundenbeziehung über den Sale hinaus“, sagt Tanja Kruse Brandao aus der Fokusgruppe Mobile des BVDW. Der Leitfaden kann unter unter www.bvdw.org/ presseserver/Mobile/BVDW_Leitfaden_ProxiSolu_160909.pdf heruntergeladen werden. n


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ADVERTORIAL E-Commerce

Die Onlinepräsenz – keine Hürde, sondern echte Chance! Die Digitalisierung des Handels ist Fakt. Viele Einzelhändler sehen in dieser Tatsache eine Bedrohung, jedoch stecken darin vielmehr große Chancen für nachhaltigen Erfolg und Stärkung des stationären Ladengeschäfts

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omepage, Onlineshop, Facebook – die digitale Präsenz kann viele Gesichter haben. Durch das geänderte Informationsverhalten der Konsumenten verstärken und unterstützen die Onlinemaßnahmen das stationäre Geschäft maßgeblich.

se über eine Exceldatei integriert werden. Erfahrungen sammeln heißt es nun für den Händler! Per Email erhalten die Nutzer regelmäßig wertvolle Anwendertipps oder Informationen zu Updates und neuen Funktionen.

Perfektes Zusammenspiel

Für viele Händler ein Feindbild „Das haben wir schon immer so gemacht.“ Der Killer-Satz aller Innovationen sorgt überall für Unmut und dennoch ist diese Haltung gerade bei langjährigen Einzelhändlern eine oft benutzte Phrase. „Online“ ist und bleibt für viele ein Buch mit sieben Siegeln, ja sogar ein unsichtbarer Feind, der den eigenen Umsatz eher schwächt und die Laufkundschaft wegbleiben lässt. Viele Einzelhändler nehmen lediglich die großen Online Marktplätze wie Amazon oder Zalando war und werten im Umkehrschluss das Onlinegeschäft als „nur für die Großen“.

Geändertes Käuferverhalten

▲ Mit dem CCV Creator in wenigen Schritten zum eigenen Onlineshop

Online informieren, stationär kaufen – dieses Modell wird von vielen Konsumenten gerade bei technischen Produkten und im höheren Preissegment bevorzugt und gelebt. Dabei muss nicht immer der Preis die ausschlaggebende Instanz sein, vielmehr sind an dieser Stelle interessante Zusatzinformationen, Serviceangebote und auch Cross Selling von Bedeutung. Verlieren kann nur, wer über die einschlägigen Suchmaschinen nicht auffindbar ist.

Dingen „schlüsselfertig“. Für klare Struktur, schnelle Navigation und leicht auffindbare Kontaktinfos sorgen die CCV Profis. Texte, Bilder und Logo liefert der Händler. Anhand eines im Vorfeld auszufüllenden Fragebogens werden alle Anforderungen berücksichtigt. Gerade mal 149 Euro nimmt dieser Service in Anspruch, gut investiert in ein Rund-um-sorglos-Paket.

CCV Creator: Einfacher Einstieg

Die Entscheidung für Homepage oder Onlineshop schließt sich nicht gegenseitig aus, der Schritt in den realen Onlineverkauf ist technisch gesehen nur ein kleiner. In speziellen Homepagedesigns lässt sich die Onlineshopfunktion jederzeit aktivieren, aber auch wieder deaktivieren. Auch hier wird es dem Händler einfach gemacht: Die Variante für Einsteiger kostet den Händler ohne Vertragsbindung keinen Cent und beinhaltet bereits 25 Produkte, die beispielswei-

Zeit und Geld, wie so oft scheitern gute Ideen an diesen beiden wichtigsten Ressourcen. Was das Entwickeln einer eigenen Homepage betrifft, sind beide Faktoren vollkommen unkritisch: Der Einstieg in die Onlinewelt ist ein Schritt mit doppeltem Boden. Der Service „CCV Creator“ erstellt die eigene Website oder den Onlineshop in wenigen Tagen, nach Wunsch und vor allen

Ohne Vertragsbindung

Das neue Kassensystem CCV Salespoint verbindet am Point-of-Sale beide Welten auf einfachste Weise: Alle Prozesse vom Bezahlen über Verkaufsauswertungen und der einfachen Pflege des Onlineshops inklusive Warenwirtschaftssystem sind in diesem App-basierten System nutzerfreundlich zusammengeführt. Die ab 2017 von jedem Händler verlangte GoBD-Konformität ist bereits garantiert. Der Handel ist im Wandel – CCV Salespoint wurde entwickelt, um alle Händler in diesem Wandel zu unterstützen und die wunderbare, bunte Welt des Handels auch im digitalen Zeitalter für alle Seiten weiterhin als großen Marktplatz so einzigartig und vielfältig zu erhalten, wie wir sie kennen! n

CCV Deutschland ist Teil der CCV Gruppe, die in Europa einer der führenden Anbieter im bargeldlosen Zahlungsverkehr ist. CCV Deutschland GmbH Gewerbering 1 84072 Au i.d. Hallertau Telefon +49 8752 8 64-0 Fax +49 8752 8 64-100 marketing@de.ccv.eu www.ccv-deutschland.de www.ccvshop.de

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STUDIE Digitalisierung der stationären Verkaufsfläche

Shopper begrüßen digitale Lösungen am POS Supermärkte im Vergleich zu Fach- und Modehandel mit deutlichem Innovationsvorspung tionssystemen geht. Hingegen lassen öffentliche WLAN-Verbindungen zu wünschen übrig. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Digitalisierung der stationären Verkaufsfläche“ des Marktforschungsunternehmens POSpulse, die im Auftrag der Location Based Marketing Association (LBMA) durchgeführt wurde. Aus der Befragung von rund 1.100 Konsumenten geht nicht nur hervor, wie die Verbraucher zu verschiedenen digitalen Lösungen stehen, sondern auch, wo sich diese im Einsatz befinden und welche Handelssparten bei der Digitalisierung ins Hintertreffen geraten.

Digitale Preisschilder

D

▲Von den in der Studie Befragten ist bereits über die Hälfte mit digitalen Preisschildern vertraut

ie Digitalisierung verändert, wie Kunden und Händler miteinander in Beziehung treten. Die Shopper nehmen die neuen Lösungen positiv auf, und auch dem

Einzelhandel versprechen sie zusätzliche Verkaufspotentiale. So stehen beispielsweise Supermärkte im Vergleich auf Platz 1, wenn es um die Wahrnehmung von digitalen Preisinforma-

In der Preisauszeichnung sind digitale Lösungen bereits weit verbreitet. Von den in der Studie Befragten ist bereits über die Hälfte mit digitalen Preisschildern vertraut. Digitale Preisinformationssysteme wie Displays, über die der Preis eingescannt werden kann, haben sogar zwei Drittel schon einmal gesehen. In Supermärkten wurden beide Varianten von 75 Prozent der Befragten bereits gesichtet. Die digitalen Preisschilder sind zudem auch in manchen Elektronikmärkten im Einsatz. Informationssysteme hingegen werden vor allem in Möbelhäusern und Drogerien verwendet. Gut 72 Prozent der Verbraucher, denen ein digitales Preisinformationssystem aufgefallen ist, haben dieses auch genutzt. „Diese hohe Nutzungsbereitschaft ist auf die intuitive Handlungsweise der Käufer zurückzuführen, die heute bereits aktiv mit ihrem Smartphone und den digitalen Möglichkeiten vertraut sind“, so Carsten Szameitat, DACH-Vorstandsvorsitzender der international organisierten LBMA. Auch digitale Wegeleitsysteme wie z. B. digitale Anzeigetafeln und interaktive Info-Displays sind beliebt. Jeder dritte Befragte nutzt sie und rund die Hälfte will sie testen – wenn die Märkte sie denn anbieten. Auch hier zeigen die Supermärkte ihren Innovationsvorsprung: Über 70 Prozent der Umfrageteilnehmer haben sie hier bereits wahrgenommen.

Push-Nachrichten mit Potenzial ▲Bisher haben nur 13 Prozent der Befragten Push-Benachrichtigungen beim Einkaufen auf ihrem Smartphone erhalten, die Mehrheit davon im Supermarkt

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Bisher haben nur 13 Prozent der Befragten Push-Benachrichtigungen beim Einkaufen auf ihrem Smartphone erhalten, die Mehrheit da-


von im Supermarkt. Carsten Szameitat erklärt die Hintergründe: „Einer der Gründe hierfür dürften die technischen Voraussetzungen sein: So muss der Nutzer nicht nur die entsprechende Funktion, etwa GPS oder Bluetooth, an seinem Smartphone aktiviert haben. Viele Push-Systeme arbeiten mit einer App – und die muss natürlich auch installiert sein. Zukünftige Systeme und Datenvorschriften machen den Weg jedoch frei für Wachstum.“ Eine generelle Skepsis der Konsumenten gegenüber Push-Nachrichten ist aber offenbar nicht der Grund für die geringe Verbreitung. „In einer früheren Studie haben wir bereits gesehen, dass Verbraucher dieser Form der Kommunikation gegenüber aufgeschlossen sind. Jedoch müssen die Push-Nachrichten Verbrauchern im Laden einen relevanten Mehrwert, beispielsweise in Form von Rabatten und Verkaufsaktionen, bieten. Dieses Angebot muss dann aber exklusiv für die Empfänger der Push-Nachrichten gelten und darf nicht anderweitig im Laden angeboten werden. Andernfalls könnten Push-Nachrichten als unnötige Störung empfunden werden.“ Anzeige

Öffentliches WLAN ist beliebt Wenig überraschend ist, dass öffentliche WLAN-Zugänge besonders beliebt sind: Zwei von drei Befragten haben bereits ein öffentliches WLAN beim Einkauf bemerkt, acht von zehn haben dieses dann benutzt. Die Qualität ist dabei allerdings noch verbesserungswürdig. So bewertete ein Drittel der Befragten das genutzte Netz als befriedigend, ein Viertel sogar als ausreichend bis ungenügend. Hier haben besonders die Elektronikhändler die Nase vorn und bieten freie WLAN-Zugänge bereits an. „Wurde vor Jahren noch alles dafür getan, dass Verbraucher Offline- und Online-Preise im Laden per Smartphone nicht vergleichen konnten, so hat sich der Elektronikhandel nun auf den OmniChannel-Ansatz eingestellt“, so Dominic Blank, Gründer und Geschäftsführer POSpulse.

Wenig verbreitet, aber gefragt Zunehmend populär in der Berichterstattung, jedoch im Handel bisher kaum verbreitet, sind Virtual Reality Anwendungen. Knapp sechs Prozent

der Befragten haben solche Technologien erst am Point of Sale (POS) gesehen. Insgesamt 94 Prozent haben VR direkt getestet oder würden es gerne ausprobieren. Hier nehmen nun die Sportläden eine Vorreiterrolle ein: Ein Viertel der Befragten hat VR-Lösungen in einem solchen Geschäft gesehen. 23 Prozent der Konsumenten sind diesen Technologien außerdem in Möbelhäusern und 20 Prozent im Elektronikgeschäften aufgefallen. Ein ebenfalls noch wenig verbreitetes System sind digitale Umkleidekabinen. Sie wurden erst von drei Prozent der Befragten bemerkt. Davon haben 46 Prozent sie auch ausprobiert. „Unsere Untersuchungen am POS zeigen, dass die deutschen Verbraucher grundsätzlich sehr aufgeschlossen sind gegenüber neuen digitalen Technologien und Trends“, fasst Dominic Blank, zusammen. „Die Händler müssen mithilfe von Feldtests validieren, welche Tools für sie die richtigen sind und ihren Kunden einen relevanten Mehrwert bieten. Während manche Trends wie VR erst allmählich im Einzelhandel ankommen, entwickelt sich frei verfügbares WLAN zum Muss.“ Alle Ergebnisse der Studie zum Download: www.theLBMA.org/ download  n Anzeige


INTERVIEW Digitale POS Touchpoints

Einkauf der Zukunft Der stationäre Einzelhandel befindet sich derzeit inmitten einer nachhaltigen digitalen Transformation Steuerung und Kontrolle von Angeboten bieten. Die Bereitstellung der für den Kunden relevanten Informationen und Inhalten, personalisierte Angebote, die Berücksichtigung der Kundenhistorie und Interessen, ... all das, was wir aus dem Online-Bereich bereits kennen und erfolgreich einsetzen, werden wir zukünftig auch im stationären Handel sehen. Auch die Einbindung von „Experts on Demand“ über integrierte VideoSysteme, welche das individuelle Verkaufsgespräch mit Fachwissen persönlich unterstützen, werden wir zukünftig gelebte Realität. Ein weiterer Trend ist die gekonnte Inszenierung, und die intelligente Vernetzung der unterschiedlichen Channels und Medien und das gezielte Triggern von Kaufimpulsen, um so eine emotionale Kundenbindung mit hoher Konversion zu schaffen. ▲Mit digitalen Shelves können Kunden in Geschäften Informationen über Produkte abrufen und kaufen

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as Einkaufsverhalten der Kunden hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert und in breiten Bereichen digitalisiert. Das betrifft nicht nur Online-Käufe – Kunden greifen auch am POS immer häufiger zu digitalen Helfern, wie QR- und Barcode-Scanner, Einkaufs-Apps oder Mobile Payment-Systemen. Diese Dienste werden zunehmend mit digitalen POS Touchpoints verknüpft. Dies ermöglicht eine Fülle neuer Services im stationären Handel und viele Händler beschäftigen sich heute damit, dem Kunden ein neues und maßgeschneidertes Einkaufserlebnis zu bieten. Thomas-Peter Fischer, Geschäftsführer von jumptomorrow aus Wien, erklärt im Interview, wie der Einkauf der Zukunft am POS aussehen wird.

Interview mit Thomas-Peter Fischer Geschäftsführer von jumptomorrow aus Wien

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Mit welchen Problemen hat der stationäre Handel heute zu kämpfen? Der stationäre Handel steht heute vor einem entscheidenden Wendepunkt. Online wächst stetig – ein Umstand dem der stationäre Handel mit neuen Konzepten begegnen muss, um sich eine nachhaltige Position unter sich rasch ändernden Rahmenbedingungen zu sichern. Eine Anpassung der Räumlichkeiten bildet dabei inhaltlich wie flächenmäßig einen wesentlichen ersten Schritt. Dabei liegt das Potenzial in der Verschränkung der Stärken digitaler Möglichkeiten mit der Qualifikation und Experience eines physischen Einkaufserlebnisses. Derzeit sind im Handel ein Umdenken und die Suche nach umfassenden POS-Lösungen in Richtung zukunftsweisender Omnichannel-Strategien klar erkennbar. Welche Trends sehen Sie derzeit bei der Digitalisierung im Einzelhandel? Der POS der Zukunft bildet mit seinen einzelnen Kanälen für sich ein eigenes Omnichannel-Environment. Der Trend geht hier klar in Richtung zentraler Plattformen, die als dynamische Datenund Steuerungsstelle zwischen Kernsystemen und den einzelnen POS-Channels (z. B. virtuelle Verkaufsregale, Guided Selling Tools, Digital Signage, digitale Pricetags etc.) fungieren und die höchste Flexibilität in der Individualisierung,

Bei welchen Trends sehen Sie das meiste Potenzial? Großes Potenzial sehen wir bei digitalen Shelves, mit denen Kunden in Geschäften Informationen über Produkte abrufen und kaufen können. Bei unserem Kunden ElectronicPartner (EP) ist das Virtual Shelf bereits seit mehreren Jahren als zentrales Element einer umfassenden Omnichannel-Lösung im gesamten DACH-Raum im Einsatz. Der Elektroeinzelhandel war sehr früh von einem massiven Kaufkraftabfluss Richtung Online betroffen und Virtual Shelves erwiesen sich als idealer Brückenschlag, indem Händlern ein kompetitives, dynamisches Vollsortiment mit Cross- und Upselling Funktionalitäten an die Hand gegeben wurde. Die Shelves bilden ein wesentliches, vollintegriertes Salestool, das die Wertschöpfung pro Kunde durch Zusatzverkäufe und die Aktivierung neuer Sortimentsbereiche aktiv unterstützt. Sämtliche Shelves verfügen dabei über händlerindividuelle Sortimente und Preise. Beispielsweise übernimmt unsere jt’retail Plattform die Kommunikation mit allen relevanten Bestandssystemen wie SAP, PIM, DAM, etc. und distribuiert die angereicherten Daten an die Shelves. Das System bietet dabei auch Rückkanäle z. B. für Orderprozesse, stellt die Warenverfügbarkeit in Echtzeit dar und ermöglicht eine einfache Channel-Kontrolle und Steuerung. Wie kann sich der Handel auf diese Trends einstellen?


Der Handel sieht sich heute immer besser informierten Konsumenten gegenüber. Dem Verkaufspersonal ein adäquates Produktwissen an die Hand zu geben, bildet dabei zukünftig eine wesentliche Grundlage für qualifizierte Verkaufsprozesse. Digitalisierung schafft hier – z. B. über Guided Selling-Prozesse – eine wesentliche Unterstützung des Verkaufs und stärkt so den stationären Handel als Vertriebsform. Auch stellen POS-Channels – im Vergleich zu reinem Online E-Commerce – spezifischere Anforderungen an Datenmanagement, Medienaufbereitung, Verfügbarkeit, Kontrolle, Betrieb aber auch an den Einbindungsgrad in lokale Systeme. Hier sollte der Handel sich geeignete Partner an Bord holen, die sie bei der Digitalisierung unterstützen. Was sind erfolgreiche Elemente zur Verbesserung des Einkaufserlebnisses? Zur Verbesserung des Einkaufserlebnisses muss der Handel einen übergreifenden Brückenschlag zwischen dem medialen Erlebnis der Onlinewelt sowie stationärer Produktpräsentation erstellen und so einen neuen Kontext, Erlebniswert und Wertschöpfung bestehender Markenpotenziale schaffen. Neben der Verfügbarkeit von bis dato nur online verfügbarem Produktwissen sowie medialer Produktunterstützung (Videos, Social Media-Verknüpfung etc.) können auch emotionale Markenpotenziale voll aufgegriffen und dynamisch als Gesamterlebnis inszeniert und damit wertgeschöpft werden. Welche Technologien und welche Partner sind für die Umsetzung nötig? Anzeige

„jt’retailseries“ verfolgt, einer zentralen Plattformen, welche als dynamische Datenschnittund Steuerungsstelle zwischen den Kernsystemen (z. B. Warenwirtschaft, CRM etc.) und den einzelnen POS-Channels (z. B. virtuelle Verkaufsregale, Guided Selling Tools, Digital Signage, digitale Pricetags etc.) fungiert. So ist gewährleistet, dass ein Händler auch klein starten und dann sukzessive weitere Standorte und/ oder zusätzliche Kanäle einbinden kann. Der Handel ist bei der digitalen Transformation aber auch nicht auf sich allein gestellt. Industrie und Hersteller entdecken für sich zunehmend die Chancen und Potenziale, die der digitale POS für sie bietet. So unterstützen sie z. B. in Form von digitalen Shop-in-Shop-Lösungen und verschaffen ihrer Marke auf kleinstem Raum größtmögliche Präsenz und Aufmerksamkeit, erweiterte Sortimente (inkl. Cross- und Upselling), flexible Promotion-Steuerung bis hin zur Live-Video-Integration von Experten. ▲Kunden greifen auch am POS immer häufiger zu digitalen Helfern

Essentiell bei der Umsetzung des digitalen POS sind die Flexibilität und die Skalierbarkeit der zugrundliegenden Basis-Applikation. Eine zukunftssichere Lösung ist so konzipiert, dass sie unterschiedlichste Datenquellen einbinden und damit die ganze Bandbreite an digitalen Kanälen bespielen kann. Channels sollen auch schrittweise „wachsen“ und auch neue jederzeit hinzukommen können. Genau diesen Ansatz haben wir bei der Umsetzung unserer Lösung

Wie sieht der stationäre Handel in fünf Jahren aus? Der stationäre Handel der Zukunft ist Customer Centric und Experience orientiert, ein Servicecenter für individuelle Beratung mit hohem Erlebnismehrwert. Dabei kann sich der POS ganz individuell für den jeweiligen Kunden konfigurieren und so seine Bedürfniswelt optimal reflektieren. Virtuelle, kurzfristig verfügbare Sortimente geben dem Handel dabei neue Möglichkeiten in der flexiblen Bespielung ihrer Flächen und der Erweiterung bzw. Vertiefung des Portfolios. n Anzeige


TREND Digital Signage am POS

Wie virtuelle und reale Warenwelten verschmelzen Digital-Signal-Systeme gehören zu den heiß diskutierten Themen im Retailmarketing. Sie bieten faszinierende neue Möglichkeiten der Interaktion mit dem Kunden, setzen aber ein ganzheitliches Marketingkonzept ebenso voraus wie die Verzahnung der Vertriebskanäle Der Autor: Philipp Kratochvil, Cancom, ist spezialisiert auf digitale Lösungen rund um den POS – von Proximity Marketing bis Digital Signage

▲Nachhaltige Erfolge in Umsatz und Kundenbindung lassen sich nur erzielen, wenn man die Kommunikation über Displays als Bestandteil eines ganzheitlichen Marketingkonzeptes für den Dialog mit dem Kunden am POS begreift

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uf Bahnhöfen, Einkaufsstraßen und Flughäfen nehmen sie mehr und mehr den Platz der gewohnten Plakate ein: Digitale Displays. Und sie finden auch zunehmend Beachtung. So bestätigte die „Trendanalyse Out-of-home (OOH) to Mobile 2016“ des Fachverbandes Außenwerbung eine Wahrnehmung von 86 Prozent. Mehr noch: Über die Hälfte (51 Prozent) der Befragten waren mit ihrem Handy oder Tablet schon einmal einem Link auf dem interaktiven Display zu einer Internetseite gefolgt. Auch ein signifikanter Einfluss auf das Einkaufsverhalten lässt sich belegen, so stieg im Rahmen einer dreiwöchigen Bewegtbild-Kampagne in einer Hamburger Shopping Mall der Abverkauf des beworbenen Getränks am POS um durchschnittlich 85 Prozent pro Woche. Daher überrascht es nicht, dass sich immer mehr stationäre Händler für den Einsatz digitaler Displays, Walls und Tablets in ihren Läden interessieren. Digital Signage, der Einsatz von digitalen Anzeigesystemen zur Kommunikation mit Menschen im öffentlichen Raum, gehört zu den Trend-Themen im Retailmarketing. Welche Möglichkeiten bieten die neuen interaktiven Displays und worauf kommt es bei ihrem Einsatz an?

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Ganzheitliches Marketingkonzept Zu Beginn versprach Digital Signage vor allem Zeit- und Kostenvorteile gegenüber herkömmlicher Printwerbung, da der Aufwand für Druck, Verteilung und Anbringung der Poster entfällt. Mit modernen Displays ausgestattet, wirkt das Ladengeschäft zudem attraktiver auf Kunden. Doch inzwischen gehen die möglichen Anwendungen weit darüber hinaus, denn das Potenzial von Digital-Signage-Systemen ist mit dem bloßen Anbringen von Monitoren keineswegs ausgeschöpft. Nachhaltige Erfolge in Umsatz und Kundenbindung lassen sich nur erzielen, wenn man die Kommunikation über Displays als Bestandteil eines ganzheitlichen Marketingkonzeptes für den Dialog mit dem Kunden am POS begreift. Als interaktive, individuell anpassbare Medien sollten sie dem Kunden einen klaren Mehrwert bieten und den Einkauf zu einem Erlebnis werden lassen.

Digitale Shopping Walls Touchscreen-Bildschirme ermöglichen in kleineren Shop-in-Shop-Flächen eine virtuelle Sortimentserweiterung: Mit dem sogenannten

Virtual Shelf können Händler auch auf kleiner Fläche ihr gesamtes Angebot präsentieren und auf dem Bildschirm alle verfügbaren Produkte darstellen.Aber nicht nur räumliche Einschränkungen lassen sich überwinden, sondern auch zeitliche: Über digitale Shopping Walls in den Schaufenstern können Kunden auch außerhalb der Ladenöffnungszeiten wie in einem virtuellen Shop einkaufen. Sie können mit ihren Smartphones oder durch Bewegungen interagieren und sich informieren. Die Einbindung von QR-Codes oder digitalen Preisschildern ermöglicht die Bestellung im Online-Shop des Händlers.

Tablets im Beratungsgespräch Mit einem neuen, kundenzentrierten FlagshipStore-Konzept konnte ein großer Telekommunikationsanbieter den Umsatz in seinen Geschäften teilweise verdreifachen. Zusätzlich zu Video Walls kamen hier auch Tablets für die Berater zum Einsatz – ein weiterer wesentlicher Aspekt der Digital-Signage-Anwendungen. Gerade im Technikbereich trifft der Berater in der Regel Kunden, die sich im Vorfeld schon über Preise, Leistungen sowie Vor- und Nachteile verschiedener Modelle informiert haben. Per Tablet kann der Verkaufsmitarbeiter während des Beratungsgesprächs seinerseits auf Produktvergleichsdaten oder Informationen zu Produkt und Lieferbarkeit zugreifen. Der Einblick in die Kundendaten erlaubt ihm zudem, den Kunden ganz individuell zu beraten.

Individuelle Kundenansprache Zu den faszinierenden Eigenschaften digitaler Displays gehört der innerhalb von Sekunden mögliche Wechsel zwischen einer Vielzahl von Inhalten. Der ausgespielte Content kann zum Beispiel an Tageszeiten, Orte, Wetterverhältnisse oder regionale Veranstaltungen angepasst


werden. Die Herausforderung besteht also darin, zur richtigen Zeit für die jeweilige Zielgruppe exakt passende Inhalte bereitzustellen und dem Betrachter so einen Mehrwert zu bieten. Gelingt das, lassen sich die Kunden auch zum Kaufen inspirieren, denn 70 Prozent der Kaufentscheidungen werden erst am POS getroffen. Eine Möglichkeit ist die Bewerbung von Komplementär-Produkten, wie z. B. Bier an der Grillfleischtheke. In Kombination mit weiteren Komponenten wie Beacons oder Kundenkarten ermöglichen Digital-Signage-Systeme sogar eine individualisierte Kundenansprache.

Grundlagen für den Erfolg All diese Maßnahmen, die das Potenzial von Digital-Signage-Systemen ausschöpfen, setzen ein ganzheitliches Omnichannel-Marketingkonzept ebenso voraus wie die Digitalisierung und Verzahnung aller Kanäle des jeweiligen Händlers. Schnelle und sichere Anbindungen an Kassensysteme und Lagerbestandsdaten sowie die Einbindung der Kundendaten müssen gegeben sein. Eine funktionierende WLAN-Verbindung ist Bedingung für die meisten Anwendungen und bietet dem Kunden gleichzeitig einen Mehrwert. Um Informationen kontext- und situationsbezogen ausspielen zu können, müssen die entsprechenden Inhalte zunächst konzipiert und erstellt werden. Die dafür nötigen personellen Ressourcen sollten von Anfang an eingeplant werden. Auch auf die passende Hard- und Software kommt es an: Für eine lesbare und störungs-

▲Interaktive Displays sollten dem Kunden einen klaren Mehrwert bieten

freie Darstellung im 24-Stunden-Dauerbetrieb kommen nur professionelle Geräte in Betracht. So gibt es z. B. für den Einsatz im Schaufenster spezielle Displays, die auch bei direkter Sonneneinstrahlung und hohen Temperaturen ein klares, kontrastreiches Bild liefern. Die Systeme müssen zudem mit weiteren, im Ladengeschäft verwendeten Technologien, wie etwa Beacons, kompatibel sein. Um das Digital-Signage-System nachhaltig nutzen und an künftige Bedarfe anpassen zu können, sollten Support und Aktualisierungen durch den Anbieter gewährleistet sein. Nicht zu vergessen – ein Sicherheitskonzept, das Maßnahmen gegen Datenmanipulation beinhalten sollte sowie Diebstahlschutz für Tablets oder die Speicherung kritischer Daten auf einem geschützten Server statt auf den Tablets.

Fazit Die Einführung eines Digital-Signage-Systems ist weniger als einmalige Aktion, sondern vielmehr als ein iterativer, agiler Prozess zu verstehen. Dabei wird zunächst ein Proof-of-Concept erstellt, dann folgen Pilotanwendung und weitere Tests und Optimierungen, bevor das System filialübergreifend eingesetzt wird. Digital Signage ist kein Selbstläufer, doch als integrierter Bestandteil eines ganzheitlichen Marketingkonzeptes ermöglicht es ein völlig neues Shoppingerlebnis, Interaktion, kundenbezogene Ansprache und Dialog am POS. Auch nach der Einführung können durch gezieltes Innovationsmanagement, Evaluierung und proaktive Beratung Kosteneinsparungen von über 30 Prozent in den ersten drei Jahren erreicht werden. n

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TREND Mobile Shopping

Mobiles Shopping wird immer beliebter In den 90ern war Einkaufen noch weitgehend simpel. Technische Errungenschaften wie das Smartphone sowie sich wandelndes Verbraucherverhalten verändern jedoch den Einkaufsprozess. Der Traffic-Kanal, der Händlern heutzutage die meisten Kunden einbringt, ist mobil Der Autor: Georg Wesinger, Director of Sales, DACH und Nordics bei Demandware, a Salesforce company

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is Ende 2017 ist damit zu rechnen, dass per Smartphone mehr Bestellungen aufgegeben werden als über andere Geräte. Dies ist das Ergebnis der Studie Demandware Shopping Index von Salesforce. Somit trägt das Smartphone wesentlich zum Wachstum des digitalen Handels bei. Bereits das vierte Quartal in Folge haben Mobiltelefone mehr als 90 Prozent zum Webseitenwachstum beigetragen. Im vergangenen Jahr ging rund ein Drittel des Traffics auf das Konto von Mobiltelefonen, die sich beim Anteil an Bestellungen ein Kopf-an-KopfRennen mit Tablets lieferten. Seitdem sind Smartphones maßgeblich verantwortlich für den Besucheranstieg, das Warenkorbwachstum und das Wachstum bei Bestellungen. 50 bis 70 Prozent aller Kunden kommen über mobile Kanäle und erzeugen einen Anteil von 15 bis 30 Prozent am Gesamtbestellvolumen. Das klingt im ersten Moment nicht nach viel, entspricht jedoch einem Anteil von mehreren Milliarden Euro. Wegen des günstigeren iPhones und einer Vielzahl an Android-Endgeräten können Händler davon ausgehen, dass der Traffic

über mobile Kanäle weiterhin zunehmen wird und noch mehr Kunden mobil einkaufen. Sowohl beim Traffic als auch bei den Bestellungen hat das iPhone seinen Anteil in den analysierten Märkten ausgebaut. Insbesondere in Deutschland, wo Android-Geräte weiterhin einen deutlichen Vorsprung genießen, hat sich die Lücke weiter geschlossen. Nichtsdestotrotz gehen 56 Prozent der mobilen Traffic-Anteile und 60 Prozent der Bestellungen auf Android-Geräte zurück.

Zielgruppe Millennials

▲Das Smartphone trägt wesentlich zum Wachstum des digitalen Handels bei

▲Der Traffic über mobile Kanäle wird weiterhin zunehmen und noch mehr Kunden werden mobil einkaufen

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Es sind vor allem junge Menschen, sogenannte Millennials, die mobiles Shopping vorantreiben. Als Millennials bezeichnet man die etwa zwischen 1980 und 2000 Geborenen. Sie werden auch Generation Y genannt und sind die erste Generation, die in der digitalen Welt aufgewachsen ist. Millennials gelten als gut ausgebildet, wohlhabend und zeichnen sich durch einen Technologie-affinen Lebensstil aus. Sie sind in sozialen Medien aktiv und arbeiten vernetzt. Das scheint auch ihr Shoppingverhalten und ihre Ansprüche zu prägen. Sie legen ein impulsives Kaufverhalten an den Tag und wollen, wenn ihnen etwas gefällt, es auch sofort haben. Soziale Medien üben dabei einen sehr großen Einfluss auf diese Generation aus. 75 Prozent aller Befragten tätigt einen Einkauf, nachdem ein Gleichgesinnter ein Produkt gelikt und geteilt hat. Je jünger die Person, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie auf Empfehlungen von Gleichaltrigen mit einem Impulsivkauf reagiert. Dabei lässt sich auch deutlich erkennen, dass Empfehlungen über soziale Medien den Umsatz einer Marke steigern. In den vergangenen zwölf Monaten haben 59 Prozent online einen Spontankauf getätigt, wenn ihnen Waren von einem Händler oder einer Marke empfohlen wurden. Etwa 40 Prozent aller SmartphoneNutzer sind mit ihrem Mobiltelefon auf sozialen Netzwerken unterwegs, 28 Prozent davon sogar täglich. Das Einkaufen soll auf allen Kanälen


Mobile Shopping Technical achievements such as the smartphone as well as the changing consumer behavior are transforming the shopping process. The traffic channel that brings in the most customers for retailers is mobile. So the smartphone is a key contributor to growth in digital trade. By the end of 2017, it is expected that more orders will be placed via smartphone than via other devices. It is primarily young people born between around 1980 and 2000 who are driving mobile shopping. They display impulsive purchasing behavior and if they like something they want to have it immediately. To develop a mobile strategy, the retailer should not only focus on the development of an app. Mobile applications can form the center of customer engagement strategies. By extending website functions, these can be integrated into the customers’ favorite apps. There are opportunities to react to peoples’ shorter attention spans and new expectations by simplifying the customer journey. The five phases awareness, familiarity, consideration, purchase and loyalty have to be shortened considerably so that there are fewer steps on the way to the checkout and the final purchase. Each new technological change influences the retail trade more quickly and with greater impact than the one before. Retailers have to expand their capabilities and competitive advantages in order to secure a significant benefit at an early stage. einfach und schnell funktionieren. Millennials möchten konsumieren, was, wann und über welches Medium sie wollen. Rund 75 Prozent der Käufer nutzen ihr Smartphone sogar, während sie shoppen. Dabei bevorzugen es 58 Prozent der Kunden, bestimmte Informationen online nachzulesen, anstatt einen Verkäufer anzusprechen. Mit dieser rasanten Entwicklung Schritt zu halten, ist für Händler und Markenhersteller nicht

▲Es sind vor allem junge Menschen, sogenannte Millennials, die mobiles Shopping vorantreiben

einfach. Soziale Netzwerke und Apps, kombiniert mit einer Onlinepräsenz und lokalen Läden, bieten Einzelhändlern aber viele Chancen.

Im Fokus: Personalisierung „Händler müssen sich darauf einstellen, dass das Shoppingverhalten in Zukunft noch mobiler und in Zuge dessen auch persönlicher wird“, sagt Rick Kenney, Head of Consumer Insights bei Demandware. „Deshalb ist es essenziell, sich rechtzeitig auf eine mobile Welt vorzubereiten und einen stärkeren Fokus auf Relevanz und Personalisierung zu legen, um diese wachsende Zielgruppe zu erreichen.“ Für die Entwicklung einer Mobilstrategie sollte der Fokus eines Händlers allerdings über die Entwicklung einer App hinausgehen. Mobile Anwendungen können als Zentrum für Customer-Engagement-Strategien verwendet werden. Durch Erweiterungen der Webseitenfunktionen lassen sich diese in die beliebtesten Apps der Kunden integrieren. Eine permanente Präsenz in sozialen Netzwerken und auf anderen Kanälen hilft Händlern, schneller auf Kundenwünsche zu reagieren und Lieferzeiten zu reduzieren. Der Demandware Shopping Index brachte auch zutage, dass die Aufmerksamkeitsspanne mobiler Käufer abnimmt: Im Jahresvergleich verringerte sich die Verweildauer auf der Website um acht Prozent auf knapp acht Minuten. Die immer kürzer werdenden mobilen Besuche bedeuten, dass der Standardablauf bei der klassischen Shopper-Journey zunehmend an

Bedeutung verliert. Dabei gibt es Möglichkeiten der kürzeren Aufmerksamkeitsspanne und den neuen Erwartungen auf zweierleiweise gerecht zu werden: Zum einen durch eine Vereinfachung der Shopper-Journey. Die fünf Phasen Aufmerksamkeit, Vertrautheit, Berücksichtigung, Kauf und Treue müssen erheblich gekürzt werden, sodass weniger Schritte zur Kasse und zum finalen Kauf führen. Zum anderen durch Personalisierung. Es sollte sich ein Bezug zwischen mehreren Besuchen eines Käufers bei einem Händler herstellen lassen – ganz gleich, über wie viele Geräte oder Kanäle die Besuche erfolgten.

Fazit Jede neue technologische Veränderung beeinflusst den Handel schneller und massiver als jene zuvor. Es reicht nicht, nur Schritt zu halten. Vielmehr müssen Einzelhändler ihre Fähigkeiten und Wettbewerbsvorteile ausbauen, um sich früh einen signifikanten Vorteil zu sichern. Der Demandware Shopping Index misst das Wachstum des digitalen Handels auf Basis der Einkaufsaktivitäten von über 400 Millionen Kunden weltweit. Der Index berücksichtigt die Faktoren Kauffrequenz, Konversion, durchschnittliche Bestellwerte und Nettoänderung bei der Anzahl der Käufer. Die im Bericht berücksichtigte Stichprobe von Online-Shops repräsentiert über 800 Webseiten und umfasst 40 Regionen. Rund 60 Prozent der Webseiten stammen aus den USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Kanada.n

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TREND Omnichannel

Das Filialgeschäft im digitalen Zeitalter Die einzelnen Verkaufskanäle müssen gebündelt und das Einkaufserlebnis personalisiert werden – Omnichannel ist das Gebot der Stunde Die Autorin: Nicole Biel, Amdocs, ist seit 17 Jahren Experte für die Telekommunikationsbranche typische Ladenkonzepte eignen sich dabei als Blaupausen: • Kleingeschäfte: Sie sind auch abseits der großen Einkaufsstraßen wirtschaftlich tragfähig und werden von Kunden aufgesucht, weil sie sich in der Nähe ihres Wohnorts befinden und daher leicht zu erreichen sind. Die Interaktion mit dem Kunden verläuft hier schnell und unkompliziert. • Premium- und Service-Filialen: Hier ist das Ladenkonzept darauf ausgelegt, einen längeren Teil der Customer-Journey zu begleiten. Service und Verkauf finden in einer ansprechenden Umgebung statt. • Concept-Stores: Die Marke steht im Mittelpunkt. Zum Einsatz kommen beispielsweise interaktive Wand-Displays, Gestensteuerung und andere Technologien, die den Filialbesuch zu einem eindrucksvollen Erlebnis machen.

Kundenzufriedenheit erhöhen ▲Die Herausforderungen des digitalen Zeitalters müssen nicht nur online, sondern auch offline angegangen werden

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ei vielen Telekommunikations-Dienstleistern dominiert noch immer das Filialgeschäft: Einer Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney zufolge, macht der Onlinehandel lediglich ein Fünftel des Gesamtumsatzes aus. Und nur die Hälfte der befragten Kunden wünscht sich, dass sich das Geschäft in Zukunft vollständig ins Internet verlagert. Die klassische Filiale ist also längst nicht tot. Dennoch gilt es, neue Ansätze zu entwickeln, wenn die Kundenzufriedenheit im digitalen Zeitalter aufrechterhalten werden soll.

Steigende Erwartungen Wenn ein Kunde ein Geschäft aufsucht, dann nimmt er dafür einiges in Kauf: Anfahrt, Parkplatzsuche, das Gedränge in der Fußgängerzone und das Anstehen an der Kasse kosten jeweils Zeit, Nerven oder Geld. Mit dem höheren Aufwand steigen auch die Erwartungen. Der Kunde wünscht sich ein Einkaufserlebnis, das ihm auf anderen, leichter zugänglichen Kanälen nicht

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zur Verfügung steht. Zugleich möchte er aber auch nicht auf die Errungenschaften der digitalen Welt verzichten. Lediglich einer kleinen Zahl von Händlern ist es in den vergangenen Jahren gelungen, die gestiegenen Erwartungen ihrer Kunden zu befriedigen. Die meisten befinden sich noch immer in einer Phase des Übergangs. Ihre Einzelhandelsstrategien lassen Digitalisierungsansätze erkennen, eine konsequente Umsetzung bleibt aber noch aus. Sie setzen nach wie vor auf verkaufszahlenabhängige Kompensationsmodelle anstatt auf Konzepte, die eine Maximierung des Engagements in den Vordergrund rücken. Auf die neue Generation der „Digital Natives“ wirkt das befremdlich, denn sie sind höherwertige, stärker personalisierte Konsumerfahrungen gewöhnt. Wer seine Filialen an die neue Erwartungshaltung anpassen will, der muss wesentliche Aspekte ihrer Gestaltung überdenken. Drei

Von diesen drei Konzepten ausgehend, lassen sich drei Schritte ableiten, mit denen die Kundenzufriedenheit erhöht und die Absatzzahlen gesteigert werden können: Schritt 1: Die Customer-Journey mitverfolgen Touchpoints, egal ob online oder offline, stellen eine Gelegenheit dar, mit dem Konsumenten in Kontakt zu treten und etwas über ihn zu erfahren. Jeder Kunde, der eine Filiale betritt, befindet sich an einem anderen Punkt seiner Customer-Journey. Auch zwischen den Filialen selbst bestehen Unterschiede: Je nach Lage des Standorts, Tageszeit und Wochentag variieren die Besucher und deren typische Anliegen. Analysen der Kundenbewegungen auf der Ladenfläche und Technologien wie iBeacons oder Small-Cells, die in der Filiale installiert sind und die Position von Mobilgeräten exakt bestimmen helfen, verschaffen Händlern neue Erkenntnisse über die Besucher ihrer Geschäfte. Selbstlernende Algorithmen können darauf aufbauend die In-Store-Journey jedes Kunden in Echtzeit nachvollziehen und sie automatisiert mit relevanten Informationen und Angeboten versorgen.


Schritt 2: Grundlagenarbeit leisten Eine Umfrage der Unternehmensberatung Arthur D. Little ergab, dass 80 Prozent der Filialkunden von Telekommunikations-Dienstleistern im Rahmen ihrer Customer-Journey auch die Webseite des Anbieters besuchen. Es ist deshalb ein unausweichlicher Schritt, das Online- und Offlinegeschäft so weit wie möglich miteinander zu verschmelzen. Moderne Business-SupportsSysteme (BSS) und Retail-Anwendungen stellen entsprechende Features zur Verfügung: So wird es für Kunden etwa möglich, über ein Onlineformular einen Beratungstermin in einer Filiale zu vereinbaren. Auch Selbstbedienungspanels und die Wiedererkennung von Kunden mithilfe von Digital-Signage-Technologien helfen dabei, sämtliche Verkaufskanäle zu vernetzen und das Einkaufen zu personalisieren. Das BusinessSupport-System muss den Filialmitarbeiter außerdem mit einer Übersicht über das Profil des Kunden versorgen, den er gerade bedient. Zu den vorgehaltenen Informationen gehören zum Beispiel auch Interaktionen in sozialen Netzwerken. So wird ersichtlich, an welchem Punkt der Customer-Journey sich die Person befindet und welche Informationen und Angebote für sie zum aktuellen Zeitpunkt relevant sind. Auf diese Weise kann jeder Kunde dort abgeholt werden, wo er steht. Omnichannel-Journeys – wie etwa zuhause kaufen, im Laden abholen – sollten ebenfalls vom Business-Support-System unterstützt werden. Schritt 3: Kundenerwartungen übertreffen Kein Verkaufskanal eignet sich besser, um Markenwerte zu vermitteln und eindrucksvolle

How to create a seamless transition between sales channels The byline will examine the POS relevance, discussing how the customer experience in telecommunication retail stores can be improved with modern technologies – and specifically how to create a seamless transition between sales channels. A recent survey conducted by Amdocs revealed just how urgent this is with service providers performing only 10 to 20 per cent of their businesses in the online store despite the rise of online sales platforms. Digitisation enables retail store owners to upgrade the customer experience to that of the online experience. Especially this transition is marked by breaches as the Amdocs-survey showed. With the help of footfall management technology, stores can evaluate the customer journey and optimise it with regards to location, time and their customers’ needs. Furthermore, retail experience has to be blended as much as possible with the advantages of online shops. For instance, Customers should be enabled to book appointments with their relevant specialists with Business Support Systems (BSS) to minimize waiting times, or accelerate their purchases with self-service-stations. Digital customer recognition, connected with personalized recommendations are further measures, to improve the customers’ experience. The byline highlights, how companies improve customer satisfaction and offer additional services according to the customers’ needs. Erlebnisse zu schaffen, als das Ladengeschäft. Haben Telekommunikations-Dienstleister die Pflichtaufgaben geschafft, folgt deshalb die Kür: der Einsatz von Technologien, die das Filialgeschäft tiefer im Omnichannel-System verankern und dabei helfen, den wahrgenommenen Wert der Marke beim Kunden zu steigern. Dazu zählen die bereits angesprochenen Personalisierungsplattformen, aber auch Gadgets, LifestyleEquipment und digitale Concierge-Services.

Fazit Betrachtet man seinen Anteil an den Gesamtumsätzen, dann spielt das Filialgeschäft

weiter eine zentrale Rolle. Wer sich auf diesem Umstand ausruht, begeht jedoch einen Fehler: Die Herausforderungen des digitalen Zeitalters müssen nicht nur online, sondern auch offline angegangen werden. Nur wenn es Telekommunikations-Dienstleistern gelingt, das Potenzial der neuen Technik auch in ihren Filialen voll auszuschöpfen, können die wachsenden Erwartungen der Kunden erfüllt werden. Ziel muss es sein, zwischen den einzelnen Verkaufskanälen eine Brücke zu schlagen. Dazu bedarf es einer entsprechenden technischen Infrastruktur – zum Beispiel in Form eines modernen BusinessSupport-Systems. n

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TREND Business Intelligence

Die fünf Weisen aus dem Online-Land... ...und was der Offline-Handel von ihnen lernen kann

I

▲Die fünf „Weisen“, ursprünglich in der Online-Welt entstanden, sind als wertvolle KPIs auch im Filialbetrieb möglich

m Modehandel gibt es eine interessante Ratio: Über 80 Prozent des Gesamtumsatzes liefert immer noch die klassische Filiale. Weniger als 20 Prozent der Umsätze der eigene Webshop. Dafür analysieren Händler relativ wenig das Kundenverhalten in der Filiale, KPIs hierzu sind kaum vorhanden – Reports aus dem Webshop hingegen werden reichlich generiert. Wie der Modehandel ein absurdes Ungleichgewicht in seinen RetailAnalytics Bemühungen ausgleichen könnte, erklärt Uwe Hennig, Geschäftsführer von Detego.

Kennzahlen sind für jedes Handelsunternehmen ein wichtiges Steuerungsinstrument. Man würde allerdings glauben, dass dort, wo der meiste Umsatz getätigt wird, auch das perfekte Analysefeld für weiteres Wachstumspotenzial liegt. Doch weit gefehlt. Im Omnichannel-Geschäft konzentriert sich der Retail Analytics-Aufwand groteskerweise bislang fast ausschließlich auf den OnlineChannel und das, obwohl Hauptumsatzträger der stationäre Handel, also die Stores sind. Für den Webshop werden sogar eigens dafür eingestellte Experten inklusive intelligenter

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Analyse-Software beschäftigt, die Conversionrate, Cost-per-Order, Bounce Quote und viele weitere Kennzahlen täglich ermitteln und auswerten. Mit einem Ziel: der permanenten Webshop-Optimierung.

pro Tag werden mit dem Tagesumsatz und vielleicht noch mit dem gleichen Zeitraum im Vorjahr verglichen.

Warum diese Schieflage?

Der stationäre Modehandel, mit immer mehr Kollektionen, treibt einen enormen Marketingaufwand, um Kunden in seine Stores zu holen. Es wäre also nur konsequent, die fünf klassischen Faktoren der Erfolgsmessung anzusetzen: 1. Wie hoch ist die Conversion Rate pro Kampagne (Marketing Effectiveness)? 2. Welche Cross-Selling Angebote nimmt der Kunde an, welche nicht? 3. Wie hoch ist die Bounce-Rate, also der Abbruch in der Umkleide-Kabine? 4. Welche Kampagnenware wird aktiv bewegt? 5. Wie hoch ist die Servicequalität durch das Verkaufspersonal?

Ein Webshop bedeutet auf der einen Seite viel Aufwand in Suchmaschinenmarketing, optimale Sortimentspräsentation und Algorithmen, die den physischen Verkäufer ersetzen und mit virtueller Verkaufspsychologie wie z. B. „Kunden, die sich für diesen Artikel interessierten, kauften auch diesen“ trickst. Alle Aufwände in den Onlineshop werden im Sinne der „Marketing Effectiveness“ gemessen. Das ist verständlich und Unternehmerdenkweise: „Was ich reinstecke, will ich rausbekommen. Und selbstverständlich daran verdienen.“ Das Web macht Auswertungen tatsächlich einfach – besonders dann, wenn der Kunde nicht nur seine Spuren, sondern auch sein persönliches Profil hinterlässt. Im Ladengeschäft fehlten bislang die wichtigen Parameter, um analytisch genauso intelligent vorzugehen. Lediglich die Anzahl Kunden

Die fünf Weisen

Diese 5 „Weisen“, ursprünglich in der Online-Welt entstanden, sind als wertvolle KPIs auch im Filialbetrieb möglich. Die Erkenntnisse und Effekte sind für den Handel


„Webshop Analysen liefern wertvolle Einsichten in Kundenverhalten und ermöglichen eine optimale Sortimentspolitik. Genau diese brauchen Händler im Store auch.“ Uwe Hennig, CEO Detego zwar neu, aber absolut sinnvoll, denn plötzlich gewinnt er Transparenz darüber, welche Artikel der Kunde zusammen zur Anprobe nimmt und welche es hingegen nie in die Umkleide schaffen. Das liefert Aufschlüsse darüber, wie die Merchandise-Präsentation auf der Fläche zu verändern, sprich zu optimieren ist. Ein Cross-Selling kann so mit großen Erfolgschancen gezielt gesteuert werden, da man Kundenpräferenzen bereits kennt. Selbst dann, wenn ein Verkäufer mal nicht anwesend ist und Vorschläge unterbreitet.

Gute Daten, gute Reports Das kennen wir aus der Online-Welt: Controlling-Dashboards brauchen natürlich eine Datenbasis. Je mehr Qualität von Reports erwartet wird, desto höher ist der Anspruch an die Datenbasis. Im Omnichannel-Business sind das die Artikelbestände. Eine Bestandspräzision von nahezu 100 Prozent, ohne manuelle Artikelerfassung, liefert endlich eine Datenqualität, die für alle Analysen verlässliche Aussagen liefert.

der Umkleidekabine bieten dem Kunden eine Live-Artikelverfügbarkeitsanzeige über einen Wunschartikel in einer anderen Größe. Ist der Artikel in dieser Filiale ausverkauft, wird dem Kunden alternativ angezeigt, in welcher anderen Filiale er verfügbar ist. Dort kann der Kunden ihn sofort im Bestand reservieren, um ihn später abzuholen oder sich nach Hause schicken zu lassen. Er kann außerdem die „call-for-assistance“ Funktion betätigen, um sich von einer Verkäuferin einen Artikel noch von einer anderen Marke bringen zu lassen. Diese digitale Funktion spielt gleichzeitig den Trumpf des stationären Handels aus: Die persönliche Beratung. Sie erfährt eine neue Dimension und ist als Servicequalität auswertbar. Sie eröffnet die Möglichkeit, Optimierungspotenziale zu Warenverfügbarkeit, automatischem Nachschub und mehr Zeit für den Kunden zu aktivieren.

Doch Analytics unterstützt den Verkäufer auch in seiner beratenden Rolle. Sein Tablet „erkennt“ den aktuellen Beratungsartikel durch eine automatische Artikelidentifizierung und „pusht“ ihm passend dazu weitere Artikel und Accessoires. Diese „Empfehlungs-Funktion“ (Kunden, die diesen Artikel kauften/sich interessierten, kauften/interessierten sich auch für diesen) kennen wir aus dem Online-Handel, als verkaufsfördernde „recommendations“. Dort verführt sie uns seit langem, mehr zu kaufen. Und das erfolgreich. Warum nicht auch im Store? Besonders dann, wenn zu den perfekt zu kombinierenden Kleidungsstücken, zusätzlich die Artikelverfügbarkeit und Lokation im Store für eine verkaufsorientierte Beratung ausgeworfen werden. Könnte der Filialkunde am Ende noch eine Sofort-Bewertung, wie im Online-Shop hinterlassen, würde er die volle Sternchenzahl für solch einen Service abgeben.  n

Den Gesamtbestand in sämtlichen Filialen inklusive der Franchiser und der Supply Chain zu jedem Zeitpunkt in Echtzeit zu kennen, bietet aber noch einen weiteren, praktischen Vorteil: Weder Kunden, noch Verkäufer müssen nach Artikeln suchen. Ein physisches „Umherirren“ in der Abteilung entfällt, sofern über ein mobiles Endgerät der exakte Aufenthaltsort des Artikels angezeigt wird. Das Verkaufspersonal kümmert sich viel mehr um den Kunden, fest installierte Deckenleser („Fixed Reader“) wissen jederzeit, welcher Artikel sich wo befindet. Via Tablets greifen Verkäufer auf Echtzeitdaten der gesamten Kette zu, können direkt Reservierungen durchführen und Verfügbarkeitszusagen machen, die im OmnichannnelGeschäft so wichtig sind.

Für mehr Service am Kunden Der digitale, analysefähige Store bietet wunderbare Möglichkeiten für individuellen Kundenservice. Touchscreen-Anzeigen in

▲Der digitale, analysefähige Store bietet wunderbare Möglichkeiten für individuellen Kundenservice

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MARKTÜBERSICHT Identtechnik / Identification Technology

Klein, handlich und leicht Praktische Handhelds für Warenmanagement, Inventur, Self-Shopping, Queue-Busting, Preisprüfungen, Produktverfügbarkeit und vieles mehr n ACD Elektronik

n Casio Europe

Firmenname: ACD Elektronik GmbH Adresse: Engelberg 2, 88480 Achstetten Telefon: +49 7392 7 08-499 E-Mail: vertrieb@acd-elektronik.de Internet: www.acd-gruppe.de Kontakt: Nicole Eisele

Firmenname: CASIO Europe GmbH Adresse: Casio-Platz 1, 22848 Norderstedt Telefon: +49 40 5 28 65-407 E-Mail: solutions@casio.de Internet: www.casio-solutions.de Kontakt: Thomas Uppenkamp

Mobile Terminal M160

Mobilcomputer CASIO IT-G500 Handheld device CASIO IT-G500

Kompaktes Design und „immer dabei“: Anhand wachsender Ansprüche aus dem Handel und der Logistik bietet das mobile Terminal M160 der ACD als konsequente Weiterentwicklung eine schlanke, aber dennoch sehr robuste, intelligente und effiziente Lösung für den mobilen Einsatz. Klein, handlich und leicht sind weitere Schlagworte, die das M160 auch für intensive Scan-Tätigkeiten interessant machen und eine Einhandbedienung ermöglichen. Erhöhte Mitarbeitermotivation und effizientes Arbeiten sind die Folge. Das ergonomische Design mit Halteband und TouchStift erleichtert zusätzlich das tägliche Arbeiten mit dem M160. Compact and always near by: Consistently developed based on the requirements of trade and logistics, the M160 offers a streamlined yet extremely robust, intelligent, and efficient solution for mobile use. Small, easy to handle, and lightweight, the M160 is also ideal for intensive scanning and can be operated with just one hand. The ergonomic design with strap and touch pen makes daily work with the M160 supremely comfortable.

Filialtechnik; Handel (Groß- und Einzelhandel): Warenmanagement im Supermarkt, Inventur im Lager und in der Filiale, Nachbestellung von Waren; Lager- und Logistikanwendungen: Einsatz im Lager (in robusten Umgebungen), Kommissionierung im Lager, Arbeiten im Wareneingang und Warenausgang Stores; Trade (wholesale and retail): Goods management in supermarket, Inventory in store and storage, Reorder of goods; Logistics: Use in storage (sturdy environment), Picking in storage, Use in incoming and outgoing goods department

Das CASIO IT-G500 ist ein besonders ergonomisches Handheld für die schnelle Datenerfassung im Handel. Es ist serienmäßig mit Laserscanner oder Imager lieferbar. Ein Bandpassfilter gegen das Flackern von LED-Shop-Beleuchtung verhindert Interferenzen beim Scannen. Gemeinsam mit optimierten Decodier-Algorithmen wird eine extrem hohe Leseleistung erreicht. Das IT-G500 besticht durch höchste Performance und Vielseitigkeit. Es ist mit integriertem NFC/RFID-Modul verfügbar und kann alle gängigen Tags lesen und beschreiben. Im Bereich Contactless Smart Cards und NFC werden die gebräuchlichen Protokolle unterstützt. Eine integrierte Digitalkamera mit Autofokus und LED-Blitz erlaubt Fotodokumentation, sogar unter schlechten Lichtverhältnissen. Das IT-G500 ist GK-Software zertifiziert für SAP-Anwendungen im Handel und bewährt sich bereits bei großen deutschen Lebensmittel-Handelsunternehmen. The CASIO IT-G500 is a very ergonomic handheld device for quick data capture in the retail market. It is available as standard with a laser scanner or imager. A bandpass filter prevents the flickering of modern LED shop lighting from interfering with scanning. Optimised decoding algorithms and an improved stabilisation process have also helped to further improve reading performance. The IT-G500 impresses with high performance and versatility. The device is available with an integrated NFC/RFID module. It can read and record all common tags. Common protocols in the field of contactless smart cards and NFC are supported. An integrated digital camera with auto focus and LED flash for reliable photographic documentation, even under poor lighting conditions. The IT-G500 is GK-Software certified for SAP applications in the retail sector and has already proven itself at German food trading companies.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers

Anwendungsbereiche / Scope of application

Variable Tastatur, flexibler Einsatz, kompaktes Gerät, Einhandbedienung, zusätzliche Funktionstasten, ergonomische Form, kurzer ROI Variable keyboard, Flexible use, Compact device, One-hand operation, Extra function keys, Ergonomic design, Short ROI

Wareneingangserfassung, Nachschubbedarfserfassung, Datenerfassung im Lager, Inventurunterstützung Check of incoming goods, Capture of replenishment requirements, Data collection in stock, Inventory support

Alle Angaben laut Hersteller

Anwendungsbereiche / Scope of application

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Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Gute Ergonomie und geringes Gewicht, ermüdungsfreies Arbeiten im Einhandbetrieb, drei praktische Scan-Tasten für Rechts- und Linkshänder, hohe Robustheit und lange Lebensdauer Excellent ergonomics and low weight, Effortless one-handed operation, 3 practical scan buttons for right- and left-handed user, High durability and long life

n Checkpoint Systems Firmenname: Checkpoint Systems Adresse: Ersheimer Str. 69, 69434 Hirschhorn Telefon: +49 6272 92 82 31 E-Mail: de-info@checkpt.com Internet: www.checkpointsystems.com Kontakt: Ellen Rößiger

Analysetools zusätzlich erweitert. Dank dieser Kooperation zwischen Checkpoint Systems und Microsoft erhalten Multi-Channel-Einzelhändler eine flexible, einfach zu bedienende und skalierbare Lösung, um in Echtzeit einen Überblick über ihr Tagesgeschäft zu bekommen. “Sense + Respond“ integrates Checkpoint Systems’ RFID-based merchandise visibility solutions and enterprise systems into an cloud. It utilizes the OAT Foundation Suite, a leading Internet of Things (IoT) platform for retailers, along with Microsoft Azure Cloud Solutions, including enhanced analytic tools. Thanks to the strategic cooperation between Checkpoint Systems and Microsoft, multi-channel retailers are provided with a flexible, scalable fast deployment approach to gather real-time insights and predictive analytics.

Anwendungsbereiche / Scope of application

„Sense + Respond“ Bei „Sense + Respond“ handelt es sich um eine Lösung, die Checkpoint Systems RFID-Anwendungen zur Bestandsübersicht als cloud-basierte Lösung zur Verfügung stellt. Dabei wird die bewährte OAT Foundation Suite, eine führende IoTPlattform (Internet of Things) für Einzelhändler, mit der Cloud-Computing-Plattform Microsoft Azure zusammengeführt und unter Verwendung von Microsofts

Die neue RFID-Lösung „Sense + Respond“ soll Multi-Channel-Einzelhändler in die Lage versetzen, ihren Einzelhandelsumsatz nachhaltig zu steigern. Im Fokus stehen dabei eine Verbesserung der Kundenbindung und Konversionsrate über alle Vertriebskanäle hinweg sowie eine erhöhte Effizienz bei der Abwicklung von Omni-Channel-Prozessen, eine gesteigerte Servicequalität und eine bessere Unterstützung der Mitarbeiter durch ein automatisiertes Aufgaben-Management. Darüber hinaus dient die Lösung der Erhöhung der Warenverfügbarkeit und der Verbesserung der Supply-Chain-Performance, einschließlich einer optimierten Anlieferung mittels Bestandsübersicht in Echtzeit und automatisierter Prozesse bei der Auftragsabwicklung. Durch die Integration verschiedener Sensordaten (RFID, NFC, Location-based etc.) mit den bestehenden Aufzeichnungssystemen der Einzelhändler erhalten diese zudem eine „Rundumsicht“ auf das Kundenverhalten. The new merchandise visibility solution “Sense + Respond“ enables retailers to positively impact its retail revenue. The focus is on an increased customer engagement and conversion across channels as well as increased omni-channel fulfillment efficiency, service quality and employee empowerment through sensor-enabled task management applications. Furthermore, the solution supports retailers to increase shelf availability in-store and to improve supply chain agility, including optimized last-mile delivery through real-time inventory transparency and order fulfillment process automation. The integration of multi-modal sensor data (RFID, NFC, Location-Based etc.) with retailers’ existing systems of record provides a 360-degree view of customer behavior.

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MARKTÜBERSICHT Identtechnik / Identification Technology Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Einzelhändler setzen zunehmend auf Sensorlösungen, um Echtzeitinformationen über jeden Schritt des Einkaufsprozesses zu erhalten – egal ob online, via Mobiltelefon oder in einem Geschäft vor Ort. „Sense + Respond“ ermöglicht es nicht nur, ein modernes Einkaufserlebnis zu schaffen. Die Lösung versetzt Einzelhändler auch in die Lage, zeitnah auf sich schnell verändernde Kundenbedürfnisse einzugehen. Retailers are increasingly deploying sensor solutions for real-time insights at each step in the shopping journey, whether online, on mobile devices or in brick and mortar stores. “Sense + Respond” solution ‘connects the dots’ of the modern shopper experience and empowers retailers to respond quickly to fast-evolving consumer needs.

Quick Return on Investment, multiple devices in one, neu features such as wireless charging, fast charging mode, case can be customized (color, logo, ...)

n Denso Auto-ID Firmenname: DENSO Auto-ID Business Unit of TT Network Integration Europe GmbH Adresse: Immermannstr. 65 B, 40210 Düsseldorf Telefon: +49 211 8 82 52-450 E-Mail: info@denso-autoid-eu.com Internet: www.denso-autoid-eu.com Kontakt: Sina Haupt

n Datalogic ADC BHT-1200 RFID Firmenname: Datalogic ADC S.r.l. Niederlassung Central Europe Adresse: Röntgenstr. 43, 64291 Darmstadt Telefon: +49 6151 93 58-0 E-Mail: andreas.kern@datalogic.com Internet: www.datalogic.com

Joya Touch Datalogics Joya Touch ist die Allround-Lösung für Einzelhändler und steht für einen schnellen Return on Investment. Denn Joya Touch kann sowohl für kundennahe Lösungen wie beispielsweise für SelfShopping, Warteschlangen- und Geschenklistenmanagement als auch für betriebsinterne Anwendungen wie Regalauffüllungen, Inventuren und Preisüberprüfungen eingesetzt werden. Der Joya Touch wird als erstes Gerät seiner Klasse kabellos geladen, das heißt Kontakte am Gerät und an der Basisstation müssen nicht mehr gereinigt werden. So werden Instandhaltungskosten reduziert und die Lebensdauer erhöht. Datalogic’s Joya Touch is the multi-purpose device for use throughout retail that optimizes your ROI. The Joya Touch device is designed for use in Self-Shopping, Shop Floor, Access Control and more. The Joya Touch device is charged using the industry’s first wireless charging technology that eliminates the need for cleaning the contacts on the device and cradles. It radically reduces support costs and increases its life span. It comes in two form factors: a handheld version resembling a smartphone and a pistol-grip version with a comfortable trigger.

Alle Angaben laut Hersteller

Anwendungsbereiche / Scope of application Self-Shopping, Queue-Busting, Inventuren, Zugangskontrolle, Geschenklisten, Anwendungen auf der Verkaufsfläche, Verkaufsunterstützung Self- Shopping, Queue-Busting, Inventory, Access Control, Gift Registry, Shop Floor Applications, Assisted Sales

Die erfolgreiche Modellreihe BHT-1200 von DENSO wird um ein RFID Gerät erweitert. Die nächste Innovation aus dem Hause DENSO WAVE kombiniert altbewährtes mit progressiver RFID-Technologie (Radio Frequency Identification). Durch das neue RFID Modul, liest das BHT-1200 RFID neben 1D und 2D Codes zukünftig auch RFID Etiketten. Das neue BHT-1200 RFID überzeugt durch seine enorme Lesegeschwindigkeit, mit der in kürzester Zeit viele Artikel in einem einzigen Scanvorgang erfasst werden können. Die Leseleistung aus bis zu fünf Metern Entfernung, ist dabei besonders für große Lagerhallen von Vorteil. Für ermüdungsfreies Arbeiten sorgen der ergonomische Pistolengriff und das geringe Gewicht. Wie alle Geräte aus der BHT-1200 Serie, verfügt auch das BHT-1200 RFID über Windows CE, ein 3,5 Zoll HVGA Display und eine Batterielaufzeit von bis zu 60 Stunden. Seine Robustheit beweist das Gerät unter anderem beim Einsatz unter extremen Temperaturen von -20 bis +40 Grad Celsius. The successful DENSO BHT-1200 series has been extended with a RFID Gun device. The next innovation from DENSO WAVE combines all the existing and popular Hardware features with a new and progressive RFID technology (Radio Frequency Identification). Beside from 1D and 2D Codes the BHT-1200 RFID is also able to read RFID tags with the European standard in the future. The new BHT1200 RFID proves its capability by its extremely fast scanning speed. Many products can be recorded and documented by just one scan. The reading performance of the unit that can capture data from up to five meters is particularly useful in large warehouses. The ergonomic pistol grip and the light weight body helps avoid RSI (Repetitive Strain Injury) in all types of working environments. Like all BHT-1200 devices the BHT-1200 RFID comes with Windows CE, a 3.5 inch HVGA Display and two batteries with an operating time of up to 60 hours. Among others, the terminal is robust enough to be used under extreme temperatures from -20 to +40 degrees Celsius.

Anwendungsbereiche / Scope of application Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Schneller Return on Investment, universale Einsetzbarkeit im Einzelhandel, neue Features wie kabelloses Laden, Schnellauflademodus oder Individualisierbarkeit des Gehäuses (Farbe, Logo etc.)

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Lager und Logistik, Einzelhandel Warehouse and Logistics, Retail

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Durch die Kennzeichnung von Artikeln mittels RFID Etikett ist es nicht mehr not-


wendig jeden Artikel einzeln zu scannen. Mit einem Scan können ganze Regalreihen erfasst werden, was eine enorme Zeitersparnis bedeutet.

By providing article visibility on item-level, relevant KPIs for fashion retail, predictive analysis and clear recommendations, Detego enables retailers to efficiently manage their business across all channels, and to offer a service-oriented shopping experience, thereby boosting sales.

n Detego n Elatec

Firmenname: Detego GmbH Adresse: Hans-Resel-Gasse 17a, 8020 Graz, Österreich Telefon: +43 316 71 11 11 E-Mail: office@detego.com Internet: www.detego.com Kontakt: Iris Hauk

Firmenname: Elatec RFID Systems (Elatec GmbH) Adresse: Zeppelinstr. 1, 82178 Puchheim Telefon: +49 89 5 52 99 61-0 E-Mail: info-rfid@elatec.com Internet: www.elatec-rfid.com Kontakt: Rosen Georgiev

Detego Suite Die RFID basierende Detego Suite bietet vorrausschauende Echtzeit-Analysen zu Sortiment und Kundenverhalten, effiziente Filial- und OmniChannel Prozesse und schafft damit ein einzigartiges Einkaufserlebnis in allen Kanälen des Modehandels. Sie liefert Transparenz zu Sortiment und Kundenbedürfnissen über alle Kanäle in Echtzeit und verbindet damit Online- und stationären Handel sowie bestehenden IT-Inseln. Damit legt Detego die Basis für die Digitialisierungs-Stragien von Modehändlern. The RFID based Detego Suite delivers fashion retailers predictive, real-time analysis and actionable insights into product range and customer behavior. The software provides for the most efficient store and omni-channel processes, and creates a unique shopping experience across all channels for shoppers. The RFID based Detego Suite gives full visibility into both the product range and customer needs across all channels in real-time. It connects online and offline retail as well as removing the IT silos that form in most organisations. In this way retailers secure a sound basis for all digitalisation strategies.

Anwendungsbereiche / Scope of application Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers

TWN4 MultiTech 2 BLE (RFID Lese-/Schreibgerät) Der RFID-Reader TWN4 MultiTech 2 BLE von Elatec ist für die kontaktlose Identifikation mit kurzer Reichweite entwickelt worden. Neben mehr als 60 RFID-Technologien der Frequenzbereiche 125kHz, 134,2kHz und 13,56MHz unterstützt dieses Gerät NFC und Bluetooth Low Energy (BLE). Somit wird die noch nicht durchgängige NFC-Fähigkeit von mobilen Endgeräten umgangen, indem es auf BLE als Kommunikationskanal ausgewichen werden kann. Dies stärkt die Rolle von Smartphones, die immer häufiger als Mensch-Maschine-Schnittstelle in Industrie-4.0-Szenarien verwendet werden. Elatec‘s RFID reader/writer TWN4 MultiTech 2 BLE is designed for the contactless proximity identification. On top of more than 60 of the current RFID technologies from the frequencies 125kHz, 134.2kHz and 13.56 MHz it also supports NFC and Bluetooth Low Energy (BLE). Thus the not standardized NFC ability of mobile end devices can be bypassed by deploying Bluetooth as a connection channel. This strengthens the role of smartphones, which are increasingly used as a human machine interface in industry 4.0 scenarios.

Anwendungsbereiche / Scope of application

Artikeltransparenz auf Einzelteilebene, für den Handel elementare Kennzahlen in Echtzeit, vorausschauende Analysen und klare Handlungsempfehlungen, versetzen Textileinzelhändler in die Lage, ihr Geschäft über alle Kanäle umsatzsteigernd und effizient zu steuern und Konsumenten ein service-orientiertes Einkaufserlebnis zu bieten.

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Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Ein Gerät unterstützt alle gängige RFID-Technologien der kuzen Reichweite + NFC + Bluetooth LE

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MARKTÜBERSICHT Identtechnik / Identification Technology All in one RFID reader supporting all current proximity technologies + NFC + Bluetooth LE

the missing battery Voyager 1202g-bf is not only lighter and low-maintenance, but also eliminates expensive downtimes and costs for replacement.

n Honeywell

n Ingram Micro

Firmenname: Honeywell Sensing & Productivity Solutions Adresse: Burgunder Straße 31, 40549 Düsseldorf Telefon: +49 30 2 03 51-245 E-Mail: andrea.glomm@honeywell.com Internet: www.honeywellaidc.com Kontakt: Matthias Wowtscherk

Firmenname: Ingram Micro Distribution GmbH Adresse: Weberstraße 2, 49134 Wallenhorst Telefon: +49 541 83 43-55 E-Mail: dcpos-sales@ingrammicro.de Internet: http://eu-dcpos.ingrammicro.com/

Zebra MC18 Personal Shopper Voyager 1202g-bf Der Voyager 1202gbf von Honeywell arbeitet auf Grundlage von Superkondensatoren, die in weniger als 20 Sekunden vollständig aufgeladen sind und genug Strom für mindestens 100 Scans liefern. Das macht das Gerät zur idealen mobilen Ergänzung von stationären Scannern am Point of Sale. Zeitaufwändige Akkuwechsel und daraus entstehende Stillstandszeiten sowie Kosten entfallen auf diese Art. Der Bluetooth-Scanner ist für das lineare Scannen von Barcodes konzipiert und erkennt problemlos auch beschädigte oder schlecht gedruckte Barcodes. Der fehlende Akku macht das Gerät dabei nicht nur leichter, sondern in der anschließenden Entsorgung auch umweltfreundlicher als herkömmliche Batterien. Honeywell’s Voyager 1202g-bf uses a super-capacitor capable of achieving full-charge in less than 20 seconds, and providing enough wireless power to last at least 100 scans. This makes the 1202g-bf ideal as a mobile extension to stationary scanners at the Point of Sale. Thus, time-consuming battery replacements are no longer necessary and downtimes and costs drop. The Bluetooth-scanner delivers linear bar code scanning performance, even on poor quality or damaged bar codes. With no battery, the scanner is lighter and more ecologically friendly compared to common batteries when being disposed.

Der MC18 bietet Ihren Kunden sofortigen Zugang zu wichtigen Informationen für ein neues Kauferlebnis. Gewünschte Artikel scannen und Einkäufe schneller erledigen. Sie sehen in Echtzeit, was Ihre Kunden kaufen, und können Rabattgutscheine und Vorschläge für weitere Einkäufe direkt auf den MC18 senden. Der Kunde verbringt somit weniger Zeit im Geschäft, spart Geld und gibt gleichzeitig mehr Geld aus, wodurch die Kundenzufriedenheit und Ihr Umsatz gesteigert wird. Außerdem kann Ihr Personal dasselbe Gerät für Preisüberprüfungen und Inventarmanagement, zur Erhöhung seiner Produktivität nutzen. The MC18 can allow your customers to scan items as they shop for faster checkout. You get real-time visibility into what your shoppers are buying, allowing you to instantly send relevant discount coupons and suggestions for complementary items right to the MC18. Customers spend less time in the store, save more and purchase more, boosting customer satisfaction and sales. In addition, your store staff can use the same device for price audits, price checks and inventory management, improving worker productivity.

Anwendungsbereiche / Scope of application Selbstbedienungskasse, Rabatte und Sonderangebote auf die gescannten Artikel sowie weitere Artikel, Geschenkliste, Produktinformationen, Preisprüfungen, Produktverfügbarkeit Self-checkout, Discounts and special offers on the items scanned and complementary items, Gift registries, Product information, Price checks, Product availability

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Bestandsverwaltung, Preisprüfungen, Bestandssuche, Produktauswahl, Einlagerung, Verkürzen der Warteschlangen, Auffüllen der Regale, Preisherabsetzung/-erhöhung Inventory management, Price checks, Stock lookups, Product picking, Put-away, Line busting, Shelf replenishment, Markdowns/markups, Online order fulfillment

Anwendungsbereiche / Scope of application Point of Sale

Alle Angaben laut Hersteller

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Der batterielose Voyager 1202g-bf ergänzt im Handel stationäre In-CounterScanner, um etwa per Hand sperrige Geräte im Einkaufswagen einzulesen. Da der Scanner damit nur gelegentlich gebraucht wird, kann er sich in regelmäßigen Abständen auf einer Ladestation sekundenschnell neu aufladen und ist wieder einsatzbereit. Dank des fehlenden Akkus ist das Gerät nicht nur wesentlich leichter und wartungsärmer, sondern erspart seinem Nutzer auch teure Stillstandszeiten und Kosten für die Neuanschaffung. The battery-free Voyager 1202g-bf complements bioptic (in-counter) scanners in retail environments where bulky items are sometimes left in shopping carts and must be scanned by hand. As the scanner is only being used occasionally, it can recharge periodically and is fully functional again in a matter of seconds. Thanks to

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n Mobotix Firmenname: MOBOTIX AG Adresse: Kaiserstraße, 67722 Langmeil Telefon: +49 6302 98 16-0 E-Mail: publicrelations@mobotix.com Internet: www.mobotix.com


p25 Hemispheric Kamera p25 Hemispheric Camera Die p25, ausgestattet mit dem brandneuen 6 Megapixel Moonlight Sensor, wird mit jeder Innenraum-Situation fertig und liefert die beste Lichtempfindlichkeit. Mit einem Teleobjektiv liefert sie hochauflösende 6 Megapixel Detailbilder. Kombinierbar mit dem neuen MxTubeMount kann die p25 an sog. unstrukturierten Decken, wie z. B. in Supermärkten, und in der optimalen Länge bis zu 2 Meter von der Decke abgehängt installiert werden. The new p25 6MP model is equipped with the brand-new 6MP Moonlight sensor technology, providing best low-light performance to cope with every indoor situation. Equipped with a telephoto lens, the p25 covers the entire room in 6MP resolution. The p25 is also compatible to the new MxTubeMount to be installed in unstructured ceilings like supermarkets etc.

Anwendungsbereiche / Scope of application Supermärkte, POSBereiche, Diebstahlprävention, Sicherheit des Personal, Kunden, Dienstleister etc., Optimierung von Geschäftsprozessen (z. B. Warteschlang e n m a n a g e m e n t), Planung des Shops und Marketingmaßnahmen auf Basis von in der Kamera integrierter Analysefunktion (Personenzählung, Heatmaps), videogestützte Inventuranalysen sowie die Suche nach speziellen Transaktionen Supermarkets, POS areas, airports, safety of staff, clients, service providers etc., optimization of business processes (e.g. queue management), planning of shops and marketing measures based on the analysis function intergrated in the camera (people counting, heatmaps), video supported inventory analysis as well as searching for specific transactions.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Durch die MOBOTIX p25 Hemispheric Kamera erhalten Shopbetreiber eine Lösung, die durch hochaufgelöste Videobilder in Megapixel-Qualität eine eindeutige Identifikation von Straftätern zulässt. So haben die Verantwortlichen im Einzelhandel immer im Blick, wo sich eine verdächtige Person befindet und sehen genau, was diese gerade macht. Die integrierte, optionale Analysefunktion kann für den Einzelhandel aber noch viel mehr leisten und unterstützt zum Beispiel bei der Shopplanung. Dank der in der p25 enthaltenen Software MxAnalytics lassen sich statistische Verhaltensdaten von Personen und Objekten ermitteln. So können Händler erfassen, welche Regale an einem bestimmten Werktag und zu welcher Uhrzeit die größten Kundenmagneten sind. Welcher Eingang wird am häufigsten genutzt und wie sind die Laufwege der Kunden? Alle Bewegungen von Personen werden innerhalb eines Livebildes erfasst und ausgewertet. Die Ergebnisse lassen sich für Marketingzwecke nutzen und bieten somit einen deutlichen Mehrwert für den Händler. So können Warenaufsteller oder Werbedisplays genau dort platziert werden, wo der größte Kundenverkehr herrscht. Mit einer Anbindung an die Kassensysteme ermöglichen Kameras sogar videogestützte Inventuranalysen sowie die Suche nach speziellen Transaktionen, etwa von Produkten einer Firma. Due to the MOBOTIX‘ p25 with high-resolution video images in megapixel quality, shop operators obtain a solution which allows a clear identification of potential criminals. Furthermore, the integrated optional analysis tools are supporting retail store owners in planning their shops. Thanks to the integrated software MxAnalytics statistic behavioural data of people and objects can be determined.

Retailers are able to capture which shelves are most attractive in specific days and times. Which entry is used the most and where do the clients go? With a connection to cash registers, cameras even enable video-based inventory analysis as well as searching for specific transactions such as specific products of a brand. Next to camera recordings, each receipt and filling levels of shelves is displayed.

n Newland Firmenname: Newland EMEA Adresse: Rolweg 25, 4104AV Culemborg, the Netherlands Telefon: +49 2942 9 87 67 58 E-Mail: info@newland-id.de Internet: www.newland-id.com Kontakt: Björn Beckmann

NQuire 1000 Manta Der brandneue NQuire 1000 Manta ist Newlands Antwort auf die rasant steigende Nachfrage nach Android Lösungen im Bereich POS, Kundeninformation und SelfService. Das leistungsstarke und ultrakompakte 10” Micro Kiosk setzt bewusst auf Android als Betriebssystem der Zukunft und punktet mit höchster Qualität, vielen Ausstattungsvarianten und einer überzeugenden Flexibilität. In puncto Qualität spielt der NQuire 1000 Manta in der Oberklasse. Im Herz des NQuire 1000 Manta taktet ein Quad Core Cortax-A9 und steuert dabei ein hochwertiges 10” kapazitives Touchdisplay. Für eine herausragende Scanperformance sorgt der mit Newlands patentierter UIMG Technologie ausgestattete 2D Scanengine EM2037. Stylisches Design, große Auswahl an optionalen Features und ausgestattet mit langlebigen Komponenten ist der NQuire 1000 Manta die ideale Hardwareplattform für die Entwicklung von kundenspezifischen Anwendungen am POS. The NQuire 1000 Manta is a commercial grade, multifunctional 10” micro kiosk. The device is Newland EMEAs response to the increasing market demand for Android solutions in the form of a POS system, Customer Information Terminal or Micro Kiosk. Every business, environment and application requires a different set of features. With an increasing need for customized scanning solutions and interactive micro kiosks, the Manta provides the perfect marriage between customization and performance. The device is armed with Newland’s powerful EM2037 2D barcode scanner, making scanning quick and easy for both employees and inexperienced customers. The result is a device with everything you need to deliver a quick and positive user experience.

Anwendungsbereiche / Scope of application Ob in großen Kaufhäusern, Bau- oder Supermärkten oder in kleinen Einzelhandelläden, überall dort wo Strom verfügbar ist, kann der NQuire 1000 Manta betrieben werden. Wahlweise über WiFi oder LAN wird der Kiosk mit aktuellen Inhalten versorgt und bei Bedarf steht Power over Ethernet (PoE) als Verbindungsoption zur Verfügung. Über einen Erweiterungssteckplatz kann ein NFC-Lesegerät oder ein Magnetkartenleser in minutenschnelle hinzugefügt werden, um weitere Anwendungsfelder zu eröffnen. Der NQuire 1000 ist gleichermaßen geeignet für die Wand- und Regalmontage oder zur Verwendung als Thekensystem und findet problemlos in jedem Shop seinen Platz.

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MARKTÜBERSICHT Identtechnik / Identification Technology The NQuire 1000 Manta lets you get in touch with your target audience through selfservice or use the device as a low-cost entry-level Android POS system for everyday use. This versatile device is easy to install and use anywhere. It is ideally suited for shelf mounting or on-counter usage in department stores, supermarkets, small grocery stores, drugs- / cosmetic stores, tobacco kiosks and more. With it’s broad range of features, mounting accessories and expansion slot accessories, the Manta is highly customizable, allowing you to take service to the next level in the way that best suits your needs.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Zielgruppen können am POS entweder im Dialog mit dem Verkaufspersonal oder in traditioneller Selbstbedienung adressiert werden. Oftmals scheitern ambitionierte Projekte an zu hohen Kosten, doch diese Hürde liegt beim NQuire 1000 Manta extrem niedrig. Im Ergebnis ist der NQuire 1000 Manta ein allseits stimmiges Micro Kiosk, das durch ein hochwertiges Design sowie eine intuitive Kundenbedienung für positive Gefühle am POS sorgt, und damit die beste Voraussetzung für erfolgreiche Projekte bietet. The NQuire 1000 Manta can be installed almost anywhere in your environment. It is compliant with VESA mounting standards and provides additional flexibility by offering a variety of mounting accessories. This includes a foldable desktop stand, a VESA magnetic shelf stand and a VESA wall mount. An expansion slot allows for accessories such as an NFC reader and a MSR reader. To help optimize the NQ1000 Manta for all uses, the powerful device comes with a broad range of features, including an external SCR, Wi-Fi, Bluetooth, Coms included and POE. The Manta’s sleek, consumer-style 10” design and Android operating system make the device perfect for the development of custom applications. The result is a micro kiosk that empowers its user and lets you impress today’s technology-savvy customers.

n Opticon Sensoren Firmenname: Opticon Sensoren GmbH Adresse: Lise Meitnerstraße 1, 63128 Dietzenbach Telefon: +49 6074 9 18 90-0 E-Mail: sales.de@opticon.com Internet: www.opticon.com

Alle Angaben laut Hersteller

MDI-4100 Mit der Einführung der MDI-4100 setzt Opticon neue Maßstäbe im 2D Bereich. Auf Grund der extrem kleinen Bauform – die MDI4100 misst in der Höhe nur 10mm – kann das Scanmodul einfach integriert werden in kleinsten Bauräumen und kompakten Geräte wie POS Systemen, PDA’s, Datensammlern, Terminals und Ticketautomaten. Opticon’s neuer und ultra dünner 2D Imager MDI-4100 ist ein hochperformantes Scanmodul, das mit RS232C und USB Schnittstelle ausgestattet ist und Entwickler und Integratoren gleichermaßen begeistern wird. Opticon has expanded its range of OEM scan engines by introducing an ultra-thin 2D Imager: the MDI-4100. With its extremely small size measuring just 10mm thickness, the MDI-4100 can be easily integrated into the most compact devices and spaces such as POS Systems, PDA’s, companion scanners, handheld terminals and ticket

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readers. Opticon’s new ultra-slim MDI-4100 is a fast scan engine equipped with both RS232C and USB interfaces which makes this compact engine a must for any integrator looking for the next best engine.

Anwendungsbereiche / Scope of application Die MDI-4100 liest 1D-, 2D Barcodes und auch OCR-B Schrift in zahllosen Anwendungen, wie zum Beispiel Zutrittskontrolle, Zeiterfassung, Preischeckern und Verifikation. Mit grünen und weißen LED-Beleuchtung ermöglicht die MDI-4100 Benutzer auf einfache Weise zu erkennen, welche Barcode sie lesen möchten. Die Highspeed Decoder liefert eine sehr schnelle Scanleistung, auch beim Lesen von schlecht gedruckten und beschädigten Codes, und beim Lesen von Codes auf LCDBildschirmen von Mobiltelefonen, PDA’s und Monitoren. The MDI-4100 reads 1D and 2D barcodes, and also OCR-B font within numerous applications such as access control, time and attendance, price checking and verification. With green and white LED illumination the MDI-4100 allows users to easily identify which barcode they wish to read. The high speed decoder delivers rapid reading performance even when reading poorly printed and damaged codes, or reading codes on LCD screens of mobile phones, PDA’s and computers.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Die MDI-4100 verfügt über einem optimierten Stromverbrauch, einem integrierten Highperformance Decoder, einem leistungsstarken 800 MHz Prozessor und einem Highspeed CMOS Image Sensor (100 Bilder pro Sekunde). Darüber hinaus erfasst die neue Funktion „Data Editing Programm“ bis zu 16 Codes auf mehrere Bilder in einem Rutsch. Das Output Editing Prozess, wie GS1-Format beispielsweise, kann dadurch auch leicht konfiguriert werden. The MDI-4100 boasts advanced features such as low and adjustable power consumption, an integrated high performance decoder, a powerful 800MHz processor, and a high-speed CMOS image sensor scanning 100 frames per second. In addition, the new function “Data Editing Program” captures up to 16 codes on multiple images in one go. The output editing process, such as GS1 format for example, can also be easily configured.

n Pulsa Firmenname: PULSA GmbH Adresse: Landweg 6, 32339 Espelkamp Telefon: +49 5743 9 31 97-0 E-Mail: info@pulsa.de Internet: www.pulsa.de Kontakt: Christian Manske

AS-7310 – Bluetooth/Batch-Barcodescanner Der AS-7310 besitzt eine hervorragende Handlichkeit, eine 2D Imager Optik sowie einen sehr großen Akku und Datenspeicher. Seine handliche Bauform lässt den AS-7310 entweder leicht in der Hand liegen oder nach dem Betrieb einfach in der Hosentasche verschwinden. Trotz dieser kompakten Größe bietet er mit einem vollgrafischen Display eine direkte Übersicht über die gescannten Barcodes sowie eine Möglichkeit zur manuellen Eingabe von Barcodes sowie Zeit- und Datumsstempel. Das integrierte Bluetooth-Modul des AS-7310 mit einer Arbeitsreichweite von bis zu 30 Metern und der integrierte Lithium-Ionen Akku gewährleisten daneben einen durchgehenden Arbeitseinsatz ohne störende Einflüsse wie eine Nachladung des Akkus oder eine Wiederherstellung der Funkverbindung. The AS-7310 offers a full 2D Imager Barcodes’ support. Its big memory and battery give the user a much bigger working time without a barcode download or battery recharge. Its handy size provides a nice kind of usage and lets the product be put in the pocket after using. Its compact size also includes a full graphic


LCD display with various information like the scanned barcode or the chosed scan mode. All these informtion can be changed right on the device with adding barcodes manually, entering stock reports for scanned barcodes or adding timestamps. The AS-7310 bluetooth module with a working range support of up to 30m and its lithium-ion battery provide a seamless working without any delays or stops.

Anwendungsbereiche / Scope of application Lager / Inventur, Einzelhandel, Verwaltung Storage / Inventory, Point of Sale, Administration

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Drei Betriebsmodi, 2D-Imager Optik, Grafisches Display Three operation modes, 2D Imager, graphic display

n Quad Firmenname: QUAD GmbH Adresse: Windmüllerstr. 30, 59557 Lippstadt Telefon: +49 2941 28 01-0 E-Mail: info@quad.de Internet: www.quad.de

Dolphin CT50 Der Honeywell Dolphin CT50 ist der beste 4G/LTEHandheld-Computer für Echtzeitzugriff auf Anwendungen und Datenerfassung jederzeit und überall – für Effizienz und bestmöglichen Kunden-Service. Der wahlweise unter Windows oder Android verfügbare CT50 eignet sich vor allem für mobile Anwender mit hohem Scanbedarf, z. B. Lieferungen auf Abruf, Außendienst und Kundenservice, die ein mobiles Büro mit allen Annehmlichkeiten eines modernen Smartphones sowie höchstmögliche Zukunftssicherheit brauchen, um schnell, flexibel und kostengünstig arbeiten zu können. For enterprises requiring real-time connectivity anywhere, anytime for businesscritical applications, data capture, for maximum efficiency and best customer service, the Dolphin CT50 is Honeywell‘s most advanced enterprise-ready 4G/LTE handheld computer. Supporting Windows or Android, the CT50 targets highly mobile frontline employees in scan-intensive workflows e.g. on-demand delivery, field service, and customer engagement for a truly mobile office with the conveniences of an

all-touch smartphone and the highest degree of future-proofing to speed business agility and lower total cost of ownership.

n Toshiba Tec Firmenname: Toshiba Tec Germany Imaging Systems GmbH Adresse: Carl-Schurz-Str. 7, 41460 Neuss Telefon: +49 2131 12 45-328 E-Mail: info@toshibatec-tgis.com Internet: www.toshiba.de/tec Kontakt: Rainer Kinder

Toshiba Mobildruckerserie B-FP3D Toshiba Mobile Printers B-FP3D Series Die 3 Zoll-Mobildruckerserie B-FP3D von Toshiba Tec bietet neue Anwendungsmöglichkeiten für den Etiketten- und Bondruck. Die Drucker sind mit einem umlaufenden gummierten Kantenschutz ausgestattet, der einem Falltest aus 1,6 m standhält. Die Schutzklasse IP54 gewährleistet den Einsatz unter extremen Verhältnissen. Neu ist die drahtlose Energieübertragung mittels der Qi Methode (induktive Ladung), die einen Verschleiß der Steckkontakte vermeidet. Eine weitreichende Treiberauswahl, verschiedene Software Development Kits, marktübliche Druckersprachen-Emulationen und die AirWatch Mobile Device Management (MDM)-Unterstützung gewährleisten eine individuelle Einbindung in die IT-Welt. Toshiba’s new 3 inch mobile printers B-FP3D series represents cutting edge printing on the move. For the ultimate in durability the B-FP3 series is protected on all side by robust rubber bumpers and boasts a drop test of up to 1.6 m. Another new feature is the wireless power transmission by means of the Qi method (inductive charge), which avoids wear of the plug contacts. An extensive driver selection, various software development kits, standard printer language emulations and support of AirWatch Mobile Device Management (MDM) guarantee an individual integration into the IT world.

Anwendungsbereiche / Scope of application Regalauszeichnung, Rabattaktionen, Preisetiketten, Kassiervorgänge vor der Kassenzone, mobile POS Shelf labeling, discount campaigns, price labels, queue busting, mobile POS

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Klein und leicht, einfach zu bedienen – ausgestattet mit LCD Farbdisplay ist die B-FP3D-Serie die perfekte Lösung für den mobilen Einsatz. Handy, light and easy to use – the B-FP3D series is the perfect solution for mobile printing.

n Zebra Technologies Firmenname: Zebra Technologies Deutschland GmbH Adresse: Franz-Rennefeld-Weg 6, 40472 Düsseldorf Telefon: + 49 695 0 07 38 65

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MARKTÜBERSICHT Identtechnik / Identification Technology E-Mail: contact.emea@zebra.com, germany@zebra.com Internet: www.zebra.com

capture of barcodes from near contact up to 4.5 meters’ distance — allowing workers to capture more data with fewer steps. Barcodes can be scanned in virtually any condition — even if they are dirty, scratched or poorly printed.

Total Wearable Solutions

Alle Angaben laut Hersteller

Total Wearable Solutions von Zebra Technologies kombinieren freihändiges Arbeiten mit sprachgesteuerter Kommissionierung und verbessern so Mobilität und Arbeitskomfort der Mitarbeiter sowie die Genauigkeit der Ergebnisse. Die Lösung besteht aus dem benutzerfreundlichen Industrie-Wearable Computer WT6000 mit Touch-Display und sicherer Tap-to-Pair NFC-Technologie, dem Ringscanner RS6000, der Geschwindigkeit und Genauigkeit der Kommissionierung erhöht, und dem kabellosen B lu eto oth - H e a d s et HS3100, das Sprachanwendungen und -kommunikation ermöglicht und dazu modernste Technologie zur Geräuschunterdrückung nutzt. By combining the hands-free mobility of wearable technology with speech-directed picking, Zebra Technologies’ Total Wearable Solutions improve user mobility, comfort and accuracy. The solution consists of the easy-to-use WT6000 Industrial Wearable Computer, featuring a touch display and secure tap-to-pair NFC technology, the RS6000 Wearable Ring Scanner, which provides improved picking speed and accuracy, and the wireless HS3100 Headset, enabling speech-driven applications and voice communications along with superior noise cancellation technology.

n Zetes Firmenname: Zetes GmbH Adresse: Flughafenstraße 52B, 22335 Hamburg Telefon: +49 40 53 28 88-0 E-Mail: kontakt@de.zetes.com Internet: www.zetes.de Kontakt: Florian Kohn

ZetesAthena Eine exzellente Ausführung der Arbeitsabläufe in der Filiale ist der Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit beim Cross-Channel-Shopping. Heute gilt die Devise: „Irgendwo kaufen, irgendwo zurückbringen“. Dies stellt den Einzelhandel vor neue Herausforderungen. Sie müssen sich anpassen und Ihre In-Store-Prozesse optimieren, um einen agilen, konsistenten Kundendienst bieten zu können. Die InStore-Mobilitätslösung ZetesAthena erweitert Ihr POS, ERP und WMS bis zu Ihrem Verkaufsraum. So können Sie jederzeit Transparenz, Regalverfügbarkeit, präzise Bestände und gut informiertes Verkaufspersonal gewährleisten. Excellent execution of store operations is the key to competitive differentiation in the cross-channel shopping experience. Today’s ‘buy anywhere, return anywhere’ environment demands that you are able to adapt and optimise in-store processes to deliver an agile, consistent customer service. The ZetesAthena in-store mobility solution extends your POS, ERP and WMS to your shopfloor so you can ensure visibility, shelf availability, stock accuracy and well-informed store staff at all times.

Anwendungsbereiche / Scope of application

Anwendungsbereiche / Scope of application

Die Total Wearable Solutions wurden für Bestandsverwaltung, Yard-Management, Kommissionierung und Wareneingang im Einzelhandel sowie zum Einsatz in Logistik und Fertigung entwickelt. Zebra’s Total Wearable Solutions are designed for back-of-store retail environments, warehouses, third-party logistics and manufacturing and can be used for warehouse management, price audits, store receiving, inventory management, voice-directed picking (VDP) and supply-line replenishment applications.

Wareneingang, Versand, Bestandsbewegung zwischen Filialen, Inventur, Click & Collect, Paketmanagement durch Dienstleister, Lieferung an Privathaushalt, Preisreduktion, Preisschilder, Bestandsübersicht, GAPZAP, Nachschubsteuerung, Wiederaufstockung, Verteilte Auftragsabwicklung Goods Receipt, Dispatch, Inter Branch Transfer, Stock Count, Click & Collect, 3rd Party Parcel Management, Home Delivery, Price Markdown, Ticketing, Stock Lookup, GAPZAP, Shelf Replenishment, Store Replenishment, Distributed Order Fulfilment

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers

Zebras Total Wearable Solutions sind konzipiert für Bestandsverwaltung, Yard-Management sowie Kommissionierungsanwendungen in Einzelhandel, Lagerlogistik und Produktion. Im Vergleich zu herkömmlichen, rein sprachgesteuerten Wearables erreicht die neue multimodale Lösung dabei eine Produktivitätssteigerung von 15 Prozent, während sie im Vergleich zu rein sprachgesteuerten Lösungen die Fehlerhäufigkeit um 39 Prozent senkt. Mit der tragbaren Lösung können Einzelhändler Geschwindigkeit und Produktivität von Wareneingang und Bestandsverwaltung steigern – bei mindestens gleichbleibender Genauigkeit: Adaptives Scannen ermöglicht das Erfassen von Barcodes sowohl aus kürzester Distanz als auch aus bis zu 4,5 Meter Entfernung. Die Mitarbeiter können in weniger Schritten mehr Barcodes erfassen – auch wenn diese durch schlechten Druck, Kratzer oder Schmutz schwer zu lesen sind. Designed for inventory management, yard management and picking and put-away applications in warehouse, manufacturing and retail environments, Zebra’s new Total Wearable Solutions deliver double-digit (15 percent) productivity improvements, with a 39 percent reduction in errors versus traditional voice-only solutions. Wearable computers can help retailers maximize speed and productivity of receiving and inventory management without sacrificing accuracy: Adaptive Scanning enables the

Verfügbarkeit der Bestände in Echtzeit, vollkommene Präzision und Transparenz in den Logistikprozessen, höhere Umsätze, besser informiertes Personal in der Filiale, zufriedene Kunden, weniger Schreibarbeiten, effiziente Transportbehälterund Ressourcenwirtschaft, erhöhte Serviceflexibilität Real time stock availability. Full logistics accuracy and visibility. Increased sales. Better informed store staff. Satisfied customers. Less paperwork. Efficient asset n and resource management. Greater service flexibility.

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STUDIE E-Commerce

So kaufen deutsche Weihnachtsgeschenke

frankfurt 2016

60 Prozent mehr Retail-Traffic in der Weihnachtszeit

2 | 3 | 4 november 2016 messe frankfurt

internationale fachmesse für visuelle kommunikation

S

An den Wunschzettel halten sich 27 Prozent bei der Geschenkewahl, jeder Fünfte überrascht seine Lieben jedoch. Die Geschenke dafür recherchieren 82 Prozent der Befragten online. Ein besonders starker Anstieg in den Online-Recherchen zeigt sich im Segment Mode: 82 Prozent der Weihnachtswichtel suchten Kleidung und Fashion-Pieces online, 2014 waren es noch 67 Prozent. Mobil recherchieren mittlerweile 59 Prozent. Die Schenkenden nutzen das Smartphone auch für die Suche lokaler Informationen: 16 Prozent nutzen lokale Services wie Online Maps, lokale Apps und die „Clickto-Call”-Funktion aus der Suche, die in den lokalen Handel führen. Lokale Services sind besonders bei den unter 24-Jährigen beliebt, bei denen der Anteil mit 32 Prozent doppelt so hoch ist. Noch häufiger kommt das mobile Endgerät in letzter Minute zum Einsatz: Bei 36 Prozent der „Very-LastMinute”-Geschenke über alle Produktkategorien hinweg kamen lokale Services zum Einsatz. Die Hochphase für den Geschenkekauf liegt in den zwei Wochen zwischen Anfang und Mitte Dezember, in dieser Zeit erwirbt fast jeder Zweite seine Geschenke. Auch für die Kaufentscheidung spielt Online eine immer wichtigere Rolle. 48 Prozent kaufen ihre Weihnachtsgeschenke über das Internet. Neben den beliebten E-Commerce-Kategorien Bücher (56 Prozent), (Computer-)Spiele (50 Prozent) und UnterhaltungsElektronik (55 Prozent) werden insbesondere Foto-Produkte (62 Prozent), Möbel und Dekoration (46 Prozent) und Mode (43 Prozent) immer häufiger online bestellt. Von denen, die online kaufen, ordern 96 Prozent über den Desktop-PC. Nur 4 Prozent der Online-Käufer bestellen mobil. Beim Weihnachtsgeschenkekauf spielen alle Online- und Offline-Kanäle eine Rolle. Das Smartphone dient besonders als Enabler für den Desktopoder Offline-Verkauf. Für Marketingverantwortliche ist es ratsam,sowohl offline, als auch auf dem stationären PC und mobilen Endgeräten vertreten zu sein, um in den entscheidenden Momenten des Recherche- und Kaufprozesses vom Kunden gefunden zu werden. n

WE CONNECT ©Ridofranz/PeopleImages – iStockphoto.com

chenken macht Freude, besonders zum Fest der Liebe: Sieben von zehn deutschen Onlinern machen gern Weihnachtsgeschenke. Besonders viel Spaß macht ihnen die Geschenkejagd online. In der Adventszeit 2015 stieg der Online-Retail-Traffic um 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum an. Auch beim Kauf ist der Online-Handel in der Weihnachtszeit fast gleichauf mit dem Offline-Einkaufsbummel, 48 Prozent bestellen ihre Geschenke im Netz. Das ergibt die Studie X-Mas Consumer Journey, für die TNS Infratest im Auftrag von Google über 2.400 deutsche Online-Nutzer zum Such- und Kaufverhalten in der Weihnachtszeit befragte.Wann beginnt die Weihnachtsgeschenkejagd? Bei jedem Dritten deutschen Konsumenten ist sie offiziell schon im Oktober eröffnet, wenn er die ersten Ideen hat. 18 Prozent der Weihnachtswichtel sind besonders eifrig und beginnen mit dem Sammeln von Geschenkideen bereits zuvor. Und für dieses Jahr nimmt sich jeder Vierte vor, noch rechtzeitiger mit dem Stöbern nach Geschenken zu beginnen. Im zweiten Schritt recherchieren die Schenkenden bewusst zu verschiedenen Produkten. Im November bis Anfang Dezember suchen vier von zehn Onlinern aktiv nach dem passenden Präsent.

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TECHNIK Distribution im E-Commerce

Pick-by-what? Kommissionierverfahren im Eignungstest In Zeiten des boomenden E-Commerce-Geschäfts und kleiner werdenden Sendungsgrößen gerät auch die Kommissionierung zunehmend unter Druck. Hier sind flexible Strategien gefragt, um die Flut an eingehenden Bestellungen und Retouren zu bewältigen Der Autor: Dirk Becker, Regional Sales Director bei Honeywell Workflow Solutions puterstimme individuell anpassen. Die Aufträge werden vom Lagerverwaltungssystem über Funk auf das Headset des Kommissioniers gesendet und die Ausführung direkt zurückgemeldet. Solche sprecherabhängigen Systeme werden auf ein bestimmtes Sprachprofil hin trainiert und passen sich der Stimme und den sprachlichen Eigenheiten ihrer Nutzer wie Aussprache, Akzent und Dialekt an, aber auch den komplett unterschiedlichen Sprachen des mobilen Arbeitsmarkts.

▲Zu einer festen Größe in der Kommissionierung gehört das Pick-by-Scan-Verfahren, bei dem mobile Handheld-Computer mit integriertem 1D- oder 2D-Barcodescanner zum Einsatz kommen

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as Kommissionieren gehört nicht nur zu den kosten- und arbeitsintensivsten Prozessen im Lager, sondern ist auch am anfälligsten für Fehler. Während in vielen Logistikbereichen die Optimierungspotenziale bereits erschlossen sind, gibt es bei der Kommissionierung, Verpackung und dem Versand häufig noch reichlich Bedarf. Das verwundert, hat doch die Kommissionierung wesentlichen Anteil an der Wirtschaftlichkeit der logistischen Produktion. Die Forderungen an eine Kommissionierlösung erscheinen simpel: Bitte schnell und fehlerfrei. Die Akzeptanz der jeweiligen Technik hängt dabei im Wesentlichen vom Nutzen ab. Nur wenn sich Arbeitsbedingungen verbessern und Prozesse durch den Einsatz optimieren lassen, sind Unternehmen bereit, die mitunter hohen Anfangsinvestitionen in Kauf zu nehmen. Entscheiden, aber wie? Die Bandbreite an modernen Kommissioniertechniken ist groß und noch leise Zukunftstechnologien wie Pickby-Vision werden in den Medien heiß diskutiert. Dabei kann schnell untergehen, welche Technologie aktuell am praktikabelsten, ausgereiftesten und vor allem heute schon in der Lage ist, die

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oftmals noch anzutreffenden Papierlisten im Lager abzulösen. Dieser Beitrag liefert einen Überblick über den derzeitigen Stand der Technologie und zeigt außerdem auf, was die Zukunft für das moderne Logistikzentrum bereithält.

Pick-by-Voice Zu den bewährten Kommissioniermethoden in der Logistik gehört zweifelsfrei Pick-by-Voice, das in zahlreichen Distributionszentren wegen seiner Bewegungsfreiheit und flexiblen Anpassbarkeit seit Jahren erfolgreich implementiert ist. Wie der Name schon verrät, funktioniert die Kommissionierung allein über die Stimme des Kommissionierers, sodass der Arbeiter stets beide Hände freibehält. Der Lagermitarbeiter erhält die Aufträge aus dem Lagerverwaltungssystem per WLAN auf einen Mobilcomputer, der die Textbefehle in Sprachanweisungen umwandelt. Von einer Computerstimme über ein Headset geführt, bestätigt der Mitarbeiter jeden einzelnen Schritt des Kommissionierprozesses ebenfalls durch Spracheingaben und kann dabei das Geschlecht sowie die Geschwindigkeit der Com-

Das einmalige Sprachtraining vor der ersten Nutzung des Systems dauert nicht lange, ist aber sehr wichtig: Permanente Hintergrundgeräusche von Gabelstaplern, Kühlaggregaten und Förderbändern stören den Spracheinsatz im Lager und werden durch das Sprachtraining herausgefiltert. Einmal eingespielt, bildet die Software die individuelle Sprechweise seiner Nutzer ab und ist in der Lage, auch Sprachanomalien, beispielsweise durch Müdigkeit am Ende eines Arbeitstages, fehlerfrei zu erkennen. Sprecherunabhängige Voice-Systeme hingegen kommen durch diese komplexe Geräuschkulisse und Diversität im Lager schnell an ihre Grenzen. Sprachtechnologien eignen sich dabei nicht nur für die Kommissionierung, sondern auch für die Inventur, Entladung, Einlagerung oder die Wartung von Produkten als Value Added Service. Das einfache Handling und die unkomplizierte Implementierung in das bestehende EDV-System machen Pick-by-Voice zu einem Dauerbrenner unter den gängigen Kommissionierverfahren und tragen zu der hohen Akzeptanz unter den Mitarbeitern bei. Ebenso entscheidend: Neulinge können ohne großen Trainings- und Schulungsaufwand rasch mit ihrer Arbeit beginnen. Zukünftig werden sich sprecherabhängige Sprachprofile noch stärker lohnen, wenn die Bezahlung von Leiharbeitnehmern gemäß der Equal-Pay-Regelung nach neun Monaten an die des Stammpersonals angepasst werden muss und dadurch die Fluktuation im Betrieb sinken wird.


Pick-by-Scan Zu einer festen Größe in der Kommissionierung gehört auch das Pick-by-Scan-Verfahren, bei dem mobile Handheld-Computer mit integriertem 1D- oder 2D-Barcodescanner zum Einsatz kommen. Der Kommissionierer erhält den jeweiligen Auftrag auf das Gerät, das ihn dann durch den Kommissionierprozess führt. Der Mobilcomputer zeigt die Daten des eingescannten Barcodes an, die der Mitarbeiter im nächsten Schritt bestätigen muss. So wird ein reibungsloses Qualitätsmanagement sichergestellt und Fehler vermieden. Die Angaben zum entnommenen Artikel oder auch Fehl- und Nullmengen werden an das Lagerverwaltungssystem übermittelt, sodass der aktuelle Status des Kommissioniervorgangs jederzeit einzusehen ist. Eine Installation des Datenterminals am Gabelstapler mit Verknüpfung zum Staplerleitsystem ist ebenso möglich. Die Kommissionierung via Scanner ist in der Logistik- und Transportbranche am verbeitesten und wird oftmals in Kombination mit lichtgeführten oder sprachbasierten Logistiksystemen bei großen oder schweren Artikeln genutzt. Die Identifikation von Gütern mittels Barcode bietet sich für viele Betreiber von Distributionszentren deswegen an, da sie einfach und preiswert zu erstellen sind, oftmals bereits auf der Verpackung angebracht und sicher gegenüber Fehllesungen sind.

Pick-by-Light Bei Distributionszentren mit kurzen Laufwegen und der Kommissionierung von Schnelldrehern mit sehr hoher Pickleistung kann Pick-by-Light das passende Verfahren darstellen. Da es hierbei auf Geschwindigkeit ankommt, wird Pick-byLight oftmals in Kombination mit automatisierten Lagersystemen eingesetzt, etwa zur Kommissionierung von Klein- und Bauteilen in der Automobil-und Fertigungsindustrie. Der Kommissionierer wird hierbei über eine Signallampe mit Display und mindestens einer Quittiertaste an jedem Lagerfach zum gewünschten Artikel geleitet. Das Display zeigt die zu kommissionierende Menge an, die der Mitarbeiter mit der Quittiertaste bestätigt. Dank der lichtgeführten Navigation weiß der Mitarbeiter genau, aus welchem Fach welche Ware zu entnehmen ist und die Wahrscheinlichkeit eines Fehlers sinkt. Nicht zu vernachlässigen sind jedoch die hohen Kosten für Anschaffung, Wartung und Instandhaltung.

Spracherkennung mit der visuellen Anzeige von Informationen per Datenbrille kombiniert. Der Kommissionierer kann weiterhin ungestört freihändig arbeiten und erhält zusätzlich Informationen in Echtzeit auf seine Brille, sodass er den aktuellen Status seines Auftrags stets im Blick hat. Pick-by-Vision nutzt die Technologie von erweiterter Realität (Augmented Reality, AR), wodurch das Einblenden von relevanten Daten sowie unterstützenden Grafiken und Modellen ermöglicht wird. Pick-by-Vision ist zwar technisch schon ausgereift und lässt sich in moderne Lagerverwaltungssoftware integrieren, beschränkt sich im Moment aber noch auf Prototypen in Testumgebungen. Die Industrietauglichkeit scheitert an der Datenbrille selbst, die den permanenten Hochleistungsanforderungen einer professionellen Lagerumgebung noch nicht gewachsen ist. Dafür ist sie nicht robust genug und die Akkulaufzeiten bei Weitem nicht ausreichend. Auch Arbeiten in Tiefkühllagern bei Temperaturbedingungen von bis zu -30°C werden für die Brille zur Belastungsprobe. So dürfen die Gläser bei starken Temperaturschwankungen nicht beschlagen oder die Sicht bei Staubeinwirkung nicht beeinträchtigt werden. Aus ergonomischer Sicht ist der langfristige Einsatz von Datenbrillen über mehrere Stunden insbesondere für die Augen problematisch, die etwa durch das ständige Umfokussieren zwischen physischer Wirklichkeit und virtueller Information strapaziert werden. Auch das ist ein Grund, warum die Datenbrille im Lager noch leise Zukunftsmusik ist und vermutlich erst in einigen Jahren eine eventuelle Alternative darstellen wird.

Blick in die Zukunft Warum aber ein einziges Verfahren implementieren, wenn man die Vorteile mehrerer Lösungen verbinden kann? Sprachtechnologien

zum Beispiel spielen entlang der gesamten Logistikkette eine wichtige Rolle und überzeugen mit einer zuverlässigen und schnellen Pick-Leistung insbesondere bei der Kommissionierung von Kleinteilen. Dank der hohen Produktivität der Mitarbeiter und der geringen Fehlerquote ist und bleibt Pick-by-Voice eine sichere Investition. Dabei ist das Verfahren oftmals nicht als Einzellösung in Gebrauch, sondern komplementär zu anderen Applikationen. So wird im Lager nach wie vor auf Barcodescanner gesetzt, etwa beim Kommissionieren von Paletten. Der Lagermitarbeiter greift hierfür kurzzeitig auf ein Barcode- oder RFID-Lesegerät zurück und führt anschließend die Kommissionierung über sein Headset fort.

Fazit Egal, für welche Lösung sich Unternehmen entscheiden: Das boomende E-Commerce-Geschäft und die steigende Nachfrage der Kunden nach Lieferungen am selben oder nächsten Tag erfordern eine Umstrukturierung des Logistiklagers. Die Wahl des passenden Kommissionierverfahrens, das flexibel auf die individuellen Prozesse im Lager zugeschnitten ist, markiert einen wichtigen Schritt, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Ein Austausch bestehender Soft- und Hardware reicht dabei nicht aus, vielmehr müssen sämtliche Lagerprozesse einer kritischen Prüfung unterzogen werden. Hier ist die Beratung durch einen Anbieter mehrerer Kommissioniertechnologien hilfreich, der objektiv beurteilen kann, welches Verfahren am besten zum Kunden und seinen individuellen Prozessen passt. Am Ende hat das System die Nase vorn, welches sich mit den Anforderungen des Kunden hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Qualität, Flexibilität und Effizienz deckt – nur dann werden Unternehmen bereit sein, in die Technik zu investieren.  n

Pick-by-Vision Pick-by-Vision ist eines der neusten Kommissionierverfahren, indem es die Nutzung einer

▲Zu den bewährten Kommissioniermethoden in der Logistik gehört Pick-by-Voice, das wegen seiner Bewegungsfreiheit und flexiblen Anpassbarkeit seit Jahren erfolgreich implementiert ist

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TECHNIK Mobile Payment

Der Durchbruch für mobiles Bezahlen am POS? Eine chinesische App bringt neuen Schwung in den deutschen Payment-Markt Der Autor: Marcus W. Mosen, CEO Concardis

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▲Mobile Bezahllösungen gibt es viele — jedoch probierten gerade einmal 25 Prozent der Deutschen im vergangenen Jahr mobile Payment-Lösungen aus

er Mobile Payment-Sektor ist in Bewegung: Alipay, die weltweit größte Payment- und Lifestyle-Plattform von Ant Financial aus der Alibaba-Gruppe, drängt auf den europäischen Markt. Chinesische Touristen sollen auf ihren Reisen durch Europa mit ihrer präferierten Bezahl-App einkaufen können, ganz wie zu Hause. Alipay ist dafür aktiv auf der Suche nach Partnern auf Händlerseite – auch in Deutschland. Allerdings wird hierzulande am stationären Point of Sale (POS) aktuell selten das Smartphone gezückt. Die Gründe reichen von Skepsis gegenüber dem bargeldlosen Bezahlen im Allgemeinen bis hin zum Festhalten an vertrauten Bezahlgewohnheiten. Ob Paycash Mobile Payment, Mpass oder die Vodafone Wallet Smartpass – mobile Bezahllösungen gibt es viele. Jedoch probierten laut einer Studie von Pricewaterhouse Coopers (PwC) gerade einmal 25 Prozent der Deutschen im vergangenen Jahr mobile Payment-Lösungen aus. Nur elf Prozent der Befragten gaben an, bereits einmal Kleidung, Schuhe oder Accessoires mit dem Smartphone bezahlt zu haben. Bei Unterhaltungselektronik und Lebensmitteln rutschten die Prozentzahlen in den einstelligen Bereich.

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450 Millionen Nutzer

App als Marketingtool

Anders in China: Allein Alipay hat derzeit über 450 Millionen aktive Nutzer und besitzt mehr als 50 Prozent des chinesischen Marktanteils bei Online-Zahlungen sowie 80 Prozent im mobilen Sektor. Zudem akzeptieren über 600.000 Geschäfte und eine Million Taxis in China Alipay als Zahlmethode. Weitere 50.000 Geschäfte haben Alipay außerhalb von China in ihren Kassensystemen eingebunden. Mehr als die Hälfte der von Alipay abgewickelten Transaktionen wird von mobilen Endgeräten aus getätigt.

Für Händler und Dienstleister sind chinesische Touristen somit wegen ihrer wachsenden Zahl und Kaufkraft eine interessante Zielgruppe, die es zu erschließen gilt. Bezahlkomfort und eine einfache, unkomplizierte Abwicklung des Bezahlvorganges sind Faktoren, die einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bieten: Auf dem Terminal des Händlers wird ein QR-Code erzeugt, den die Kunden mit der Alipay App scannen. Chinesische Touristen sind bereits von heimischen Geschäften gewohnt, die Alipay App am POS zu nutzen.

Diese Zahlen machen Alipay auch für deutsche Händler interessant. In Europa ist Deutschland das beliebteste Reiseland für Chinesen. Nach US-Amerikanern stellen sie die zweitgrößte außereuropäische Besuchergruppe. Zwischen 2004 und 2014 sind die Übernachtungen chinesischer Gäste laut der Deutschen Zentrale für Tourismus bereits um mehr als das Zweieinhalbfache gestiegen und lagen 2014 bei über zwei Millionen. Tendenz weiter steigend. Dabei nicht zu verachten: Laut der Financial Times geben chinesische Touristen durchschnittlich 5.200 US Dollar pro Reise in Deutschland aus – rund 4.650 Euro.

Der entscheidende Mehrwert liegt für Verbraucher und Händler in den Zusatzfunktionen der App. Alipay entwickelte sich von einem digitalen Portmonee zu einer LifestyleLösung. Über die „Global Lifestyle Platform“ können Nutzer ein Taxi rufen, Hotels buchen oder auch Kinokarten kaufen und ihr Vermögen verwalten. Die App passt sich individuell nach Standort des Konsumenten an und informiert über umliegende Händler mit Angeboten und Empfehlungen, bei denen eine Bezahlung mit Alipay möglich ist. Genau darin liegt der Vorteil für die Händler: Sie können über die App chinesische Kunden


über spezielle Angebote informieren und ihr Geschäft bewerben. Je mehr Nutzer dann auf ein Angebot oder eine Anzeige klicken und je beliebter der Shop in der App, desto weiter oben taucht er in den Empfehlungslisten auf. Neukunden werden so auf den Händler aufmerksam. Die App wird damit zum Marketingtool, mit dem chinesische Touristen vor und während ihrer Reise in Deutschland gezielt angesprochen werden können.

Integration am POS Die Implementierung ist für Händler einfach zu bewerkstelligen. Alipay kooperiert dafür mit Payment-Dienstleistern wie Concardis, welche die technische Integration umsetzen. Über ein Software-Update wird die Bezahllösung in die einzelnen Terminals am POS integriert. Zusätzliche Infrastruktur ist nicht erforderlich. Nötig ist in dem Fall nur ein entsprechender Akzeptanzvertrag mit Concardis. In der Praxis ist dies vergleichsweise schnell umzusetzen. So hat Alipay im Juni dieses Jahres einen Kooperationsvertrag mit der Concardis geschlossen. Concardis wird Alipay zunächst auf seinem POS-Terminal „H5000“ Terminals einführen und dann schrittweise in das gesamte POS-Terminal-Portfolio übernehmen. Erste Händler nutzen schon heute diesen Service: Im September verkündete der Edeljuwelier Wempe, seinen chinesischen Kunden Alipay künftig als Bezahloption in ausgewählten Filialen in Frankfurt, Köln, Hamburg und Berlin anzubieten. Chinesische Touristen stellen eine wichtige Kundengruppe dar, die Jahr für Jahr kontinuierlich wächst. Dieser Zielgruppe ihre präferierte Bezahloption anzubieten, wird den Umsatz sicher weit steigern. Luxushändler wie Wempe passen genau in das Profil der chinesischen PaymentLösung. Alipay konzentriert sich vor allem auf Kooperationen mit Geschäften aus dem Bereich Schmuck und Mode sowie mit ausgewählten Hotels. Aber auch für weitere Händlersegmente kann Alipay eine interessante Zahlungsoption darstellen.

Breakthrough for mobile payments at the POS? Chinese customers will soon be able to make purchases using a smartphone at selected retailers: Alipay from Ant Financial in the Alibaba Group boasts 450 million users, is the world’s largest payment and lifestyle platform and has now made its way into the European market. Due to their increasing numbers and purchasing power, Chinese tourists are also an attractive target group for German merchants and service providers to tap into. Convenient payments and simple payment processing using smartphones are what characterises Alipay. The retailer’s terminal displays a QR code, which the customers scan with the Alipay app. Implementation at the point of sale is straightforward because Alipay works with payment providers such as Concardis who take care of the technical integration. Retailers simply require the relevant acceptance agreement with Concardis and a software update for the individual terminals. Chinese tourists are accustomed to paying with their smartphones and will naturally want to use Alipay when shopping in Germany. But the real value to retailers and customers lies in the app’s additional functions: Alipay has evolved from a digital wallet into a lifestyle solution that retailers can use to advertise special offers that their business is currently running. Such an integrated payment app, lifestyle platform and marketing tool can serve as a template for a successful mobile payment concept that also works on the German market. am POS zu zahlen, wird damit immer mehr zur Normalität werden. Dies ist ein wichtiger Schritt, um mobiles Payment auch hierzulande als gängige Zahlungsoption bei Kunden und Händlern zu etablieren. Laut einer Studie von Ibi Research, dem Finanz-Think Tank der Universität Regensburg, sehen bereits 56 Prozent aller befragten Finanzexperten das Smartphone in den kommenden zwei bis fünf Jahren als wichtiges Bezahlmedium. Auch Georg Wittmann, Autor der Studie und Forschungsdirektor bei Ibi Research, sieht die Entwicklung hin zum mobilen Payment. Die zunehmende Verschmelzung der Online- und Offline-Kanäle sowie die en-

orme Marktdurchdringung der Smartphones fördern mobile Lösungen. Allerdings gibt Wittmann zu bedenken, dass neue Bezahloptionen Händlern und Kunden einen echten Mehrwert bieten müssen, um sich tatsächlich durchzusetzen. Nur so können die historisch gewachsene Vorliebe für Bargeld und alte Gewohnheiten überwunden werden. Alipay bietet genau das: Mehrwert für Kunden und Händler gleichermaßen. Die Verbindung von Bezahl-App, Lifestyle-Plattform und Marketingtool kann damit als Vorlage für ein erfolgreiches Mobile Payment-Konzept dienen, das auch auf dem deutschen Markt funktioniert.  n

Payment per Smartphone Die chinesische App ist der erste Anbieter für mobiles Payment in Europa, der bereits eine große Zahl kauffreudiger Kunden mitbringt. Sie sind es gewohnt, mit dem Smartphone zu bezahlen und werden ganz selbstverständlich auch im deutschen Einzelhandel Alipay als Zahlmethode nutzen. Mit dem Smartphone POS-Manager Technology 5 • 2016

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TECHNIK Digital Signage

Dynamisches IT-Duo für den Einzelhandel Sicher, zuverlässig, platzsparend und dennoch leistungsfähig genug für Digital Signage in HD-Auflösung: Client-Virtualisierung und Thin Clients bilden eine effiziente und schlagkräftige Kombination für die IT-Infrastrukturen von Einzelhändlern Der Autor: Hagen Dommershausen ist Experte für Cloud Client-Computing bei Dell durch die Kombination von Client-Virtualisierung und Thin Clients sorgen. Bei der ClientVirtualisierung werden sämtliche Anwendungen und Daten im Rechenzentrum vorgehalten; die Nutzer greifen darauf zu und arbeiten damit, ohne dass die Anwendungen und Daten dazu auf den Endgeräten gespeichert werden müssen. Da alles zentral im Rechenzentrum liegt, kann es auch über verschiedene Stores und User hinweg viel einfacher kontrolliert werden, was die Client-Virtualisierung per se sicherer macht als dezentrale Umgebungen.

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▲Einzelhändler müssen die „In-Store Experience“ möglichst positiv gestalten

onsumenten verfügen heute durch das Internet über eine Markttransparenz wie niemals zuvor, und ihnen stehen immer mehr Online-Shops zur Verfügung. Für Einzelhändler ist es deshalb umso wichtiger, in ihren physischen Geschäften die „In-Store Experience“ – also die Erfahrungen, die ihre Kunden dort machen – möglichst positiv zu gestalten. Eine Grundvoraussetzung dafür ist eine ausfallsichere IT. Die POS-Systeme für Produktinformation, Verfügbarkeitsprüfungen oder Preisermittlungen müssen zuverlässig funktionieren, denn in den Geschäften ist in aller Regel kein IT-Support vor Ort. Können die Mitarbeiter für längere Zeit keine Bestellungen aufnehmen oder Preise abrufen, wird wohl kaum ein Kunde seinen Einkauf verschieben und wiederkommen, wenn der Defekt behoben ist – sondern stattdessen einfach woanders einkaufen. Ebenso wie Vor-Ort-Support ist im Einzelhandel häufig auch Platz eine Man-

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gelware. Deshalb müssen die eingesetzten ITSysteme in den Geschäften auch in beengten Verhältnissen agieren können; sei es in Regalgassen, in Kiosks oder in Mitarbeiterbüros, die bewusst klein gehalten sind, um die Verkaufsfläche zu maximieren. Eine weitere zentrale Anforderung an die IT ist die Sicherheit. In den Point-of-Sale (POS)-Systemen werden häufig hochsensible Kundendaten, etwa Anschriften oder Zahlungsinformationen, erfasst, die naturgemäß das Interesse von Cyber-Kriminellen wecken und deshalb einem besonders hohen Risiko ausgesetzt sind. Würden solche Daten gestohlen, blieben viele Kunden aus – mit den entsprechenden Folgen für die Umsätze des Unternehmens.

Client-Virtualisierung Für größtmögliche Sicherheit und Verlässlichkeit der IT-Systeme im Store können Einzelhändler

Kommen dabei als Endgeräte Thin oder Zero Clients zum Einsatz, erhöht sich die Sicherheit aufgrund der spezifischen Eigenschaften dieser Geräte weiter. Manche von ihnen verfügen sogar über Viren-immune und besonders schlanke Betriebssysteme. Thin und Zero Clients erlauben weiterhin die komplette Kontrolle über ihre Anschlüsse; so können beispielsweise USB-Ports remote deaktiviert werden, um das Risiko unautorisierter Datenübertragungen zu reduzieren. Für eine zusätzliche Sicherheitsschicht kann eine Security-Software-Technologie sorgen, die auch im Bereich Client-Virtualisierung und Thin Clients eingesetzt mit einer Trefferquote von bis zu 99 Prozent Schadsoftware erkennt und verhindert, dass sie ausgeführt wird. Anders als bei Signatur-basierten Lösungen setzt man hierbei auf künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen. Angenehmer Nebeneffekt: Eine solche Lösung beansprucht wenig CPU und RAM und hat somit keinen negativen Einfluss auf die Anwenderproduktivität. Auch in Sachen Zuverlässigkeit haben Thin und Zero Clients die Nase gegenüber herkömmlichen Infrastrukturen vorn. Da die Client-Virtualisierung keinerlei Installationen von Anwendungen auf den Endgeräten erfordert, können sie im Falle eines Defekts quasi im „Plug and Play“-Verfahren ausgetauscht werden – und das binnen Minuten statt Stunden. Bei Thin Clients oder Zero Clients wird dies aber ohnehin nur äußerst selten nötig, da sie von Haus aus deutlich


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Die hohe Sicherheit und Zuverlässigkeit müssen Einzelhändler aber nicht mit Abstrichen bei der Performance bezahlen. Ganz im Gegenteil: Die Zeiten, in denen Thin Clients vor allem weniger leistungsfähige Geräte für einfache Aufgaben waren, sind längst vorbei. Dank des technologischen Fortschritts erfüllen Thin Clients heute selbst die anspruchsvollsten Erwartungen an Datenzugriff und Leistungsfähigkeit.

Und damit ist auch schon eine weitere Stärke von Thin Clients benannt: ihre geringe Größe. Thin Clients können so klein wie Taschenbücher sein und eigenen sich damit ideal für den Einsatz in den Geschäften.

Fazit

▲Einzelhändler benötigen ein sichere, verlässliche IT-Infrastruktur

Optimale Unterstützung für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung und ein starkes „Customer Engagement“ – das ist ein fundamentales Ziel für die IT-Infrastruktur jedes Einzelhändlers. Die Kombination aus Client-Virtualisierung und Thin Clients hilft dabei, dieses Ziel zu erreichen – indem sie für sichere, verlässliche und hochleistungsfähige Systeme sorgt, die die speziellen Anforderungen der Branche erfüllen. Darüber hinaus ermöglicht sie durch ihren zentralisierten Ansatz ein flexibles Management der Clients. Selbst in Filialnetzen können Einzelhändler damit die Verwaltung der Infrastrukturen deutlich vereinfachen – und damit zusätzlich erhebliche Kosten sparen. n

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PROJEKTMANAGEMENT Wegeleitsysteme

Informationssysteme der nächsten Generation In Luxemburgs größter Mall werden die Kunden intelligent per Touch-Technologie geleitet durch die 105 Geschäfte zu führen, wurde die Touch-Kiosk-Systemlösung polytouch von der Firma Pyramid in Verbindung mit der Software von 3d-berlin eingeführt. „Wir wollten den Besuchern unseres modernisierten Shoppingcenters auch ein zeitgemäßes Informationssystem bieten, das sie durch die Verkaufsflächen führt und eine intuitive Bedienmöglichkeit bietet“, erklärt Pit Maas, Team Leader Web Audio TV bei Cactus Createam S.A.. „Vor diesem Projekt gab es bereits eine Zusammenarbeit mit beiden Unternehmen, bei der wir sehr gute Erfahrungen gemacht hatten, erklärt Maas. „Überzeugt hat uns auch die Erweiterungsmöglichkeit Quick Mounting System (QMS) für polytouch. Damit können Peripheriegeräte, wie Scanner oder Drucker, einfach an die Displays angesteckt werden. Hier sind auch Erweiterungen bereits konkret in Planung.

Maßgeschneiderte Lösung

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▲Wegeleitsysteme dienen als Navigationshilfe und ermöglichen ein schnelles Orientieren

iele Besucher von öffentlichen Einrichtungen wie Einkaufszentren, Flughäfen oder Hotels sind häufig auf der Suche nach dem kürzesten Weg. Wegeleitsysteme dienen hier als Navigationshilfe und ermöglichen unter anderem so ein

schnelles Orientieren. In den vergangenen Jahren ist die Verbreitung dieser intelligenten, digitalen Informations- und Wegeleitsysteme stark gestiegen. La Belle Etoile ist mit 39.000 Quadratmetern das größte Einkaufscenter in Luxemburg. Um die Besucher interaktiv

▲Das System bietet die Möglichkeit, Zusatzinfos zu den Läden anzuzeigen

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Da die Kundenanforderungen bei Informationssystemen von Fall zu Fall sehr individuell sind, wurde auf die Lösung Touch-Kiosk-System von Pyramid in Verbindung mit einer zugeschnittene Softwarelösung von 3d-berlin für das Shoppingcenter gesetzt. Heute bietet die Gesamtlösung in den Eingangsbereichen des Centers den Besuchern eine einfache, abstrahierte Übersicht des Einkaufszentrums, zur einfachen Orientierung, sowie die Wegbeschreibungen zu den einzelnen Shops. Darüber hinaus bietet das System die Möglichkeit, Zusatzinfos zu den Läden anzuzeigen und ebenfalls das Suchverhalten der Besucher auszuwerten. Doch bevor die Lösung implementiert wurde, gab es einige Hürden zu überwinden. „Unter Zeitdruck und ohne interne Kenntnisse mit der Materie mussten wir für unser Shopping-Center ein Wegeleitsystem entwickeln, das unseren Anforderungen und denen unserer Kunden gerecht wird“, erklärt Maas. „Es gelang uns dieses Projekt in nur acht Wochen zu realisieren und unseren Besuchern ein modernes Wegeleitsystem zu präsentieren, das unserer Marketingabteilung zudem viele neue Möglichkeiten bei Service und Vermarktung, wie zum Beispiel durch neue Werbeflächen, Cross Marketing-Aktionen oder personalisierte Wer-


Next Generation Wayfinding Systems Visitors to public buildings such as shopping centres, airports, hotels and hospitals are more often than not look- ing for the shortest route to reach their destination. Way finding systems are frequently used in such places where traditional directional signage is unavailable or inadequate and act as a navigational aid to allow visitors to quickly find their way around. In recent years, use of these intelligent, digital signage systems has become increasingly widespread. La Belle Etoile is Luxembourg’s largest shopping centre covering an area of 39,000 square metres. To direct visitors interactively through the 105 shops, the polytouch self-service multi-touch kiosk system from Pyramid has been introduced in conjunction with Tailored,intuitive solution interactive software from 3d-berlin. “Under time pressure and without knowledge of the technologies available, we needed to develop a way finding system that would satisfy both the requirements of the shopping centre management as well as visitors,” explained Pit Maas, Team Leader, Web Audio TV at Cactus Createam S.A. “It needed to be state-of-the-art and custom-designed with an intuitive user interface.” “Prior to this project we had already worked very successfully with both companies and were won over by the polytouch Quick Mounting System (QMS) extension modules which allows peripherals, such as scanners and printers, to be hooked up simply to the system’s display,” continued Maas. The project was successfully completed in just eight weeks. Situated in the four entrance areas, 32” polytouch kiosk systems offer visitors a simple plan of the shopping centre from the La Belle Etoile website to facilitate orientation and provide directions to individual stores. They also offer additional search functions so that visitors can look up online information about each store and the products they offer. This service not only enhances the overall shopping experience for visitors but also enables the centre’s management team to conduct detailed evaluations on way finding using visitor behaviour metrics. The kiosk’s search function allows visitors to search intuitively for individual shops or for specific categories such as “Restaurants” and “Home & Garden”. As letters are entered, all the shops are displayed that start with these letters along with suggested relevant key- words. As soon as a shop is selected from the menu, the position and quick- est route are highlighted on the map. If the requested shop is located on the 2nd floor, it is possible to change floors via the corresponding access icon (e.g. escalator). bung, bietet.“ Außerdem war die individuelle Gestaltbarkeit nach Kundenvorgabe ein weiterer wichtiger Grund sich für die polytouch Lösung zu entscheiden.

Intelligentes Wegeleitsystem Vier großformatige, interaktive 32“ große polytouch-Kiosksysteme sind heute für die Besucher direkt in den Eingangsbereichen des Einkaufszentrums aufgestellt. Auch online können sich Kunden dank der Webseiten-Version des Informationssystems auf der Homepage von La Belle Etoile über die Einkaufsmöglichkeiten im Shoppingcenter informieren. Hauptaufgabe des Systems ist die Interaktion der Besucher mit dem Lageplan und der Wegeleitung des Shoppingcenters sowie Kunden mit weiterführenden Informationen zu versorgen, wobei unterschiedliche Suchfunktionen bereit stehen. Dem Kunden werden im Menü nicht nur alle Shops angezeigt, sondern auch einzelne Kategorien, wie z. B. „Restaurant“ oder „Haus und Garten“, die

▲Zeitgemäßes Kiosksystem

alle Läden aus dieser Kategorie auflisten. Die Suchfunktion ermöglicht es intuitiv, nach einzelnen Läden zu suchen. Hierbei werden bei der Eingabe von Buchstaben alle Shops präsentiert, die mit diesen Buchstaben anfangen; zusätzlich werden wahrscheinlich zutreffende Stichworte vorgeschlagen. Sobald der Kunde einen Shop im Menü gewählt hat, werden Position auf dem Plan und der Weg dorthin mit eingeblendetem Pfad angezeigt. Befindet sich der gewünschte Shop im ersten Obergeschoss, können die Etagen über das entsprechende Zugangs-Icon (z. B. Rolltreppe) gewechselt werden.

Integration von Werbeflächen Die von 3d-berlin entwickelt Anwendung ermöglicht den Betreibern zudem auch unterschiedlichen Möglichkeiten zur Vermarktung von Werbeflächen. Jedes System verfügt über drei Werbeflächen, zwei kleinen im oberen Banner und einen im Standby-Modus, der zwei Drittel des Monitors füllt, sodass insgesamt zwölf Werbeflächen zur Verfügung stehen, die vom Center eigenständig vermarktet werden. Eine besonders attraktive Erweiterungsmöglichkeit besteht darin, Statistiken abzurufen und Kunden- Feedbacks einzuholen.

Die Hardware Hardwareseitig kommen bei La Belle Etoile polytouch-Kiosksysteme von Pyramid zum Einsatz. Diese Point-of-Sale-Kiosksysteme sind mit modernster, lichtunempfindlicher kapazitiver Touch-Technologie ausgestattet und somit auch multitouch-fähig. Mit polytouch QMS können Händler ihre Systeme an aktuelle und zukünftige Standards und Prozesse, wie zum Beispiel für bargeldlosen Zahlungsverkehr, einfach und schnell anpassen und sind so perfekt für die Zukunft gewappnet. Ziel ist es, mit den Besuchern verstärkt in Dialog zu treten und auch Kundenfeedbacks über das System einzuholen. Konkret angedacht ist derzeit, das Informationssystem mit Kartenlesern und Barcode-Scannern auszustatten. Auch die Erweiterung mit Druckern ist geplant, damit die Besucher sich die Wegbeschreibung sofort ausdrucken können. „Insgesamt sind wir mit der implementierten Lösung sehr zufrieden und auch von unseren Kunden und Besuchern erhalten wir sehr gutes Feedback“, resümiert Maas. „Das flexible System erlaubt uns zudem, die Lösung je nach Kunden- und Besucher-Anforderung zu erweitern, sodass wir auf zukünftige Trends und Entwicklungen schnell und kostengünstig reagieren können.“ n POS-Manager Technology 5 • 2016

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MESSE viscom 2016

Digitale Kommunikation im Handel „Die Zukunft des Verkaufens“ auf der viscom 2016: Digitale Chancen für den POS

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▲Das Rahmenprogramm in der Speakers Corner widmet sich jeweils einen Tag lang der Kommunikation im Handel, am POS oder im Interior Design

urch digitale Kommunikation die Customer Journey beeinflussen, mit Verpackungen, Displays und dem richtigen Shop Design am POS kommunizieren oder mit Folien oder Textilien Räume Geschichten erzählen lassen: Konsumgüterhersteller, Markenartikler, der Einzelhandel, Agenturen, Messe- und Ladenbauer, Dienstleister und Interior Designer erfahren auf der viscom POS 2016 in Frankfurt, welche Entwicklungen, Trends und Tipps sowie Best Practices es aktuell gibt. Von Mittwoch, 2. bis Freitag, 4. November 2016 widmet sich das Rahmenprogramm der Internationalen Fachmesse für visuelle Kommunikation in der Speakers Corner jeweils einen Tag lang der Kommunikation im Handel, am POS oder im Interior Design.

Tag 1: Digitale Kommunikation Am ersten Messetag dreht sich alles um das digitale Einkaufserlebnis. Händler, Markenartikler, Marketing- und Trade Marketing Manager, Agenturen, Ladenbauer und Werbetechniker erfahren z. B. in dem Programmpunkt „What’s up Industry“, wie die Online- und Offline-Welt erfolgreich miteinander verbunden werden kön-

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nen, d.h. wie etwa die Verkaufsumgebung durch digitale Lösungen bereichert werden kann und wie dies auf Käufer und Verkäufer wirkt. Geboten wird in dem Programmpunkt „Inhalte und Konzepte: Wie denn nun: Content oder Concept oder Context is king?“ auch ein Überblick über herausragende Content-Konzepte, in denen das Zusammenspiel von Storytelling, Technik und Raumerlebnis erfolgreich funktioniert. Auch ganz praktische Tipps, etwa dazu wie konkret ein Briefing sein muss, welche Rolle die Technik in der inhaltlichen Weiterentwicklung spielt oder welcher Inhalt bei den Kunden eigentlich punktet, wird es geben. Einen Blick in die Zukunft von Handel und Retail bietet der Programmpunkt „Was bringt die Zukunft“ von Bernd Adams, COO von J. Walter Thompson Germany und Alexander Coelius von Cosalux. Hier geht es u.a. um den Einsatz moderner Technologien für die Markenkommunikation oder um Virtual Reality. Tag 2: POS Kommunikation Am zweiten Messetag haben Besucher die Möglichkeit, sich rund um die Kommunikation am POS zu informieren. Den Anfang im

Programm macht am Donnerstag eine Keynote von Martina Vollbehr zum Thema „Die Zukunft des Verkaufens“. Hier geht es um den Einzug der Datenbrille in die Marken- und Produktkommunikation. Der display Verlag informiert zudem zum Thema „Den Einkaufszettel besiegen“ und beantwortet Fragen rund um das ideale Display für den größten Verkaufserfolg. Auch rund um das Display in der Kampagnenkommunikation wird es gehen. Anhand von Best Practices wird veranschaulicht, wie eine Kampagne in die DisplayKommunikation am Point of Sale optimal integriert werden kann. Tag 3: Interior Design Joachim Rees (Multi-Plot Europe), Thomas Mangelsen-Denter (YUPO Europe) und Andreas Lettner (Mimaki) werden an Tag drei den Schwerpunkt auf Interior Design setzen. Ein Programmpunkt: „Hier steckt viel drin. Digitaldruck revolutioniert das Interior Design.“ Hier geht es um Möglichkeiten zur Individualisierung und Inszenierung von Räumlichkeiten, die sich dank Digitaldruck bieten. Insbesondere wie man mit Foliendruck Kon-


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zepte umsetzt, die berühren, wird hier veranschaulicht. Thema werden auch moderne und individuelle Textildrucklösungen sowie Bedruckstoffe und Digitaldrucktechnologien sein. Anschauliche Beispiele wird es außerdem zum Thema Großformatdruck geben: Demonstriert wird, welche Materialien welche Möglichkeiten bieten. Zum sechsten Mal stehen Lunch&Learns im viscom-Programm. In diesem Jahr steht das Weiterbildungsangebot unter dem Motto „Voneinander lernen“. In den täglichen Lunch&Learns präsentieren die Referenten branchenbezogene Themen. Gefördert wird so der aktive Austausch zwischen Ausstellern und Besuchern, denn an einem gemeinsamen Tisch diskutieren sie die Neuheiten, Probleme und neue Produktideen.

Zum 30-jährigen Bestehen lädt die viscom alle Besucher und Aussteller als Dank für ihre Treue kostenlos zu erfrischenden und prickelnden Getränken ein. Die Happy Hour findet direkt auf der Messe, Halle 8 Stand D54, am Mittwoch und Donnerstag jeweils ab 16.30 Uhr statt und am Freitag ab 15.30 Uhr. n

n Tickets zur viscom

Unser Fachmagazin „POS-Ladenbau“ liefert umfangreiche Themen und Schwerpunkte aus den Bereichen Ladenbau und Innenarchitektur am Point of Sale.

Ihre Vorteile als Abonnent: • Ihnen entgeht kein geldwerter Beitrag zu den oben genannten Themenbereichen. • Sie erhalten die aktuellen Ausgaben mit allen branchenrelevanten Veranstaltungen zuverlässig und termingerecht. • „POS-Ladenbau“ ist im Abonnement günstiger als im Einzelbezug.

Die aktuellen Trends und Techniken aus der Themenwelt Digital Signage präsentieren die internationalen Aussteller der viscom vom 2. bis zum 4. November 2016 in Frankfurt. Mit dem Promotioncode: ga8n-howr-bsiu-bvsh können Sie sich unter www.viscom-messe. com/gutschein Ihr kostenfreies Ticket holen

www.bauve.de


SERVICE Termine / Vorschau NEOCOM 2016

EuroShop 2017

Multichannel und E-Commerce Kongress Multi Channel and E-Commerce Congress

Fachmesse für Handelstechnologie The World’s No. 1 Retail Trade Fair

Retail Business Technology Expo 2017 Messekongress für den europäischen Handel Event for European retail

12. und 13. Oktober 2016 Düsseldorf www.neocom.de

5. bis 9. März 2017 Messe Düsseldorf www.euroshop.de

8. und 9. Mai 2017 Olympia Grand Hall London www.retailbusinesstechnologyexpo.com

Viscom 2016

Internet World 2017

dmexco 2017

Internationale Fachmesse für visuelle Kommunikation, Technik und Design International trade fair for visual communication, technology and design

Die E-Commerce Messe The E-Commerce Trade Fair

Internationale Kongressmesse für digitales Marketing Digital Marketing Exposition & Conference

7. und 8. März 2017 ICM München www.internetworld-messe.de

2. bis 4. November 2016 Messe Frankfurt www.viscom-messe.com

13. und 14. September 2017 Messe Köln www.dmexco.de

LogiMAT 2017 Deutscher Handelskongress 2016 Branchentreff für den Handel Retail World 16. und 17. November 2016 Berlin www.handelskongress.de

Internationale Fachmesse für Distribution International Trade Fair for Distribution 14. bis 16. März 2017 Neue Messe Stuttgart www.logimat.de

ECR-Tag 2017 Kongress für die Konsumgüterbranche Consumer Market Congress September 2017 www.ecrtag.de

CeBIT 2017

IT & Business 2017

Treffpunkt für AV Medien Meeting point for the world’s AV media

Top-Event der digitalen Welt No. 1 Event for the Digital World

Fachmesse für digitale Prozesse und Lösungen Trade fair for digital processes and solutions

7. bis 10. Februar 2017 Amsterdam RAI www.iseurope.org

20. bis 24. März 2017 Hannover Messe www.cebit.de

Oktober 2017 Messe Stuttgart www.messe-stuttgart.de/it-business/

ISE 2017

POS-Manager Technology 6/2016

• Cross Selling • Personalmanagement / Human resource management • Multi Channel Retailing • Digitales Marketing / Digital marketing

• EuroShop-Vorschau 2017 / EuroShop preview • Mobile Solutions • Emotional Shopping • Kassensysteme am POS / POS cash points • Zahlungssysteme / Payment systems • Mobile Payment • Cash Management • Preisauszeichnung und Etikettierung / Price labelling • Ware wiegen und erfassen / Weighing and recording

Marktübersicht / Market review: Drucker / Printers Erscheinungstermin / Publication date:  • Redaktionsschluss / Copy deadline:  • Anzeigenschluss / Advertisement deadline:  • Druckunterlagenschluss / Printing material deadline:  

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POS-Manager Technology 5 • 2016

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„Gelungenes Technologie-Konzept! Wo haben Sie denn die innovative Lösung her?“

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18. Jahrgang

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Hier finden Sie alle wichtigen Fachinformationen, unter anderem über

Themenspektrum für den stationären Einzelhandel und den Onlinehandel.

info@bauve

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Retail

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mPOS-Lösungen von Star.

Weltweit erste DruckerKassenladen-Kombination

Die Welt des Einzelhandels wird mobil und Star setzt beim Multi-ChannelEinzelhandel neue Maßstäbe. Star hat die Messlatte wiederum höher gelegt, denn seine neueste Software und Hardware ermöglichen die strategisch wichtige Nutzung der Vorteile von Tabletbasierten POS-Systemen in Einzelhandelsgeschäften.

Der Nutzen von mPOS ist unbestritten, allerdings ist für diese revolutionäre Entwicklung im Einzelhandel mehr als nur ein Bluetooth- oder Cloud-Drucker erforderlich. mPOS-Anwender wollen umfassende Drucklösungen für ihr Unternehmen – die Belegerstellung ist nur ein Teil der erforderlichen IT. Star hat das von Anfang an erkannt und bietet Softwarepartnern und Einzelhändlern das größte Angebot an mPOS-Peripheriegeräten in ULTRA-weiß und schwarz an:

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Bluetooth- und Cloud-Beleg- und Etikettendrucker (mobile und Tischdrucker) Einzigartige Bluetooth- und Cloud-Ticketdrucker (80 mm und 112 mm Breite), die für dünnes oder 0,15 mm starkes Ticketpapier geeignet sind Bluetooth- und Cloud-Matrix- und Thermo-Küchendrucker NEUE kostengünstige Belegdrucker TSP143III WLAN, TSP143III LAN und TSP143III Bluetooth NEUER digitaler Belegservice inkl. AllReceipts™ App für Konsumenten, kostenlos mit Star-Druckertreiber erhältlich

POPPack

Option für mPOP ANDROID APP BEI

Universeller TabletRahmen mit SchaumstoffInnenhülle für die meisten 10-Zoll-Tablets geeignet und Metallständer

Um nähere Informationen über die innovativen mPOS-Produkte von Star zu erhalten, kontaktieren Sie unser Vertriebsteam unter +44 (0)1494 471111 oder gehen Sie zu www.Star-EMEA.com

Digitaler Belegservice

3G 4G

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POS Manager Technology 05 2016  

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

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