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POSMANAGER

6/2016

Ausgabe

6/2016

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Dezember

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info@bauve.de

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www.bauve.de

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ISSN

1437-398X

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Post-Nr.

06-16

POS

POSMANAGER

18. Jahrgang Einzelverkaufspreis € 8,50 

Retail 4.0: More data = better data? EuroShop 2017 Seite 24

Wann kommt Apple Pay zu uns? Interview: Mobile Payment Seite 28

BAUVE Medien GmbH & Co. KG 

Emotional Shopping Seite 34

Mehr Gerechtigkeit beim Urlaub Personnel Planning Seite 42

Postvertriebsstück 

Entgelt bezahlt 

Emotionales Einkaufserlebnis

Omni-Channel-Commerce – die Zukunft des Handels! Vom Pure Player zum Omni-Channel-Händler

B-59995 

Omni-Channel-Commerce – die Zukunft des Handels! n Vom Pure Player zum Omni-Channel-Händler 

Bahnhofstraße 57 

D-86807 Buchloe (Bayern) 

ISSN 1437-398X 

POS Manager Technology

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

Seite 6

Personalisierung ist keine Zauberei Digital Marketing Seite 48

Bon- und Etikettendrucker Label and Receipt Printers Marktübersicht Seite 36

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Ich wünsche Ihnen eine umsatzreiche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und ein erfolgreiches Jahr 2017! Carolin Kober, Redakteurin „POS-Manager Technology“

Ein Lächeln für mehr Umsatz Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Dear readers,

mit einem Lächeln auf den Lippen und einer gro­ ßen Portion Leidenschaft verkaufen Sie Ihre Produkte wesentlich schneller und besser als mit einem missmutigen Gesicht und schlechter Laune. Das ist bekannt. Doch warum begegnen wir gerade in der umsatzträchtigen Vorweih­ nachtszeit so häufig mürrischen und gestressten Verkäufern? Die Kunden wollen Geld ausgeben und konsumieren, doch möchten sie als Gegen­ leistung nicht nur ein Produkt, sondern auch eine kompetente Beratung und netten Service. Denn wer auf das verzichten möchte, bestellt ohnehin online.

With a smile on your face and a healthy portion of passion you will sell your products very quickly and far more successfully than with an unhappy face and being in a bad mood. There’s nothing new about that. But why is it that in particular during the in­ tensive Christmas trading period the sales personnel are often appearing to be in a bad mood and very stressed? The customers are happy to spend money and consume; in exchange, however, they’re not only interested in buying a product, but welcome compe­ tent information and really enjoy friendly service. The customer who is not seeking these extras will certainly shop online.

Gerade im Advent suchen viele wieder persön­ lich einen Laden auf, um die weihnachtliche Stimmung zu genießen. In den zehn Tagen vor Weihnachten wird teilweise bis zu 40 Prozent des Jahresumsatzes gemacht, insbesondere am letzten Adventssamstag und am Freitag vor Weihnachten herrscht der größte Andrang in den Geschäften. Und genau da hat man als Kunde das Gefühl, dass man Ewigkeiten in der Schlange an der Kasse warten muss, dass kein Verkäufer zur Beratung Zeit hat und dass genau das Produkt, das man eigentlich kaufen wollte, im Regal fehlt. Perfekte Fehlplanung! Und die Konkurrenz um die Ecke freut sich.

At this very moment of the Christmas trading period, many customers return to visit shops and very much enjoy the Christmas atmosphere. In the ten days of trade leading up to Christmas, many shops make up to 40 per cent of their annual sales; especially on the last Advent Saturday and Friday before Christmas a great number of customers rush to the shops. And at this point, being a customer one can’t help the fee­ ling that the checkout queues are never ending; sales people are too busy to give advice; and exactly the product which one set out to buy is not available on the shelf. This is not perfect planning! It will be a great delight for your competitor around the corner.

Mit Analysetools zur Kundenfrequenzmessung können Sie Ihren Personaleinsatz punktgenau optimieren und personelle Engpässe gehören der Vergangenheit an. Mit genügend Personal an der Kasse und auf der Verkaufsfläche zu den Spitzen­ zeiten reduzieren Sie überdies den Stressfaktor bei allen deutlich. Geben Sie Ihren Mitarbeitern dann noch ein modernes Tablet an die Hand, mit dem gleichzeitig beraten und kassiert werden kann, schaffen Sie nicht nur eine Entlastung an den Kas­ sen, sondern motivieren auch Ihre Mitarbeiter, die dank moderner ERP-Systeme jedes gewünschte Produkt sofort finden und sämtliche Informati­ onen dazu parat haben. Und im Handumdrehen haben Sie auch ein Lächeln ins Gesicht Ihrer Kun­ den gezaubert.

Using analysis tools for customer frequency measurement, you can precisely optimize your per­ sonnel planning and staff shortage will be a thing of the past. Those retailers who equip their employees with modern tablets which can be used to provide information and process payments, will not only re­ duce pressure at the checkout, but will also motivate their staff who, thanks to modern ERP systems, will be able to find any desired product and provide all information relating to it. And in no time you will have brought a smile to your customer’s face. Herzlichst Ihre / Cordially yours! Carolin Kober, ck@bauve.de

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EDITORIAL


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INHALTSVERZEICHNIS Impressum

6/2016

POSMANAGER

Ausgabe

6/2016

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Dezember

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info@bauve.de

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www.bauve.de

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ISSN

1437-398X

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Post-Nr.

06-16

POS

POSMANAGER

18. Jahrgang Einzelverkaufspreis € 8,50

EuroShop 2017 Seite 24

Wann kommt Apple Pay zu uns? Interview: Mobile Payment Seite 28

BAUVE Medien GmbH & Co. KG

Emotional Shopping Seite 34

Mehr Gerechtigkeit beim Urlaub Personnel Planning Seite 42

Postvertriebsstück

Entgelt bezahlt

n Titel

Emotionales Einkaufserlebnis

Omni-Channel-Commerce – die Zukunft des Handels! Vom Pure Player zum Omni-Channel-Händler

B-59995

Omni-Channel-Commerce – die Zukunft des Handels! n Vom Pure Player zum Omni-Channel-Händler

Bahnhofstraße 57

D-86807 Buchloe (Bayern)

ISSN 1437-398X

POS Manager Technology

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

Retail 4.0: More data = better data?

Seite 6

Personalisierung ist keine Zauberei

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Bon- und Etikettendrucker

Digital Marketing Seite 48

Label and Receipt Printers Marktübersicht Seite 30

Ausgabe Dezember 06/2016

Omni-Channel-Commerce – die Zukunft des Handels! Vom Pure Player zum OmniChannel-Händler Seite 6

 n Editorial

n Advertorial

Ein Lächeln für mehr Umsatz A Smile for more Sales 

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Stores 4.0? Wie IoT den Modehandel ins digitale Zeitalter katapultiert  9 Wenn die Marge im Müll landet

n Aus der Branche From the branch News

Mobiler Computer der nächsten Generation



Produktneuheiten Product Preview





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6

n Event 

11 Kundenzentriertes Einkaufserlebnis im Experience Store  18

n Titelstory Omni-Channel-Commerce – die Zukunft des Handels! Vom Pure Player zum Omni-Channel-Händler 

6

Impressum

ISSN 1437-398X („POS-Manager Technology“)

Verlag / Herausgeber: BAUVE Medien GmbH & Co. KG, Bahnhofstraße 57, D-86807 Buchloe Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-0, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100 Internet www.bauve.de, E-Mail info@bauve.de „POS-Manager Technology“: Fachzeitschrift mit ausschließlich Technologie-Themen am POS sowie im Handel insgesamt. Leserzielgruppen sind IT-Verant­ wortliche und Entscheider in den Handelszentralen der Laden- und Kettenbetreiber, privater Handelsgeschäfte aus nahezu allen europä­ ischen Ländern, aber auch aus Asien und vielen weiteren Ländern. Geschäftsführer: Ines te Heesen Redaktion: Carolin Kober (v.i.S.d.P.), E-Mail ck@bauve.de Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-150, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100 Medienberatung: Angelika Eigner, E-Mail ae@bauve.de Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-150, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100

Satz/Layout/Grafik: Rainer Wiedenmann, Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-140, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100 Titelgestaltung und Produktion: Rainer Wiedenmann, Carolin Kober Druck / Vertrieb / Aboverwaltung: W. Kohlhammer Druckerei GmbH + Co. KG, Augsburger Straße 722, D-70329 Stuttgart Telefon +49 (0) 7 11-32 72-1 00, Telefax +49 (0) 7 11-32 72-1 04 Bild-, Foto- und Grafikquellen: Posiflex (Titel unten), Experience Store exp37 (S. 4, S. 18), LOCA Conference (S. 22-23), Messe Düsseldorf / ctillmann (S. 24-27), LDprod/Shutterstock.com (Titel links oben, S. 28-29), Namics (S. 30-31), MEP24 Software GmbH/Mocka Mockups (Titel links unten, S. 5, S. 42-43), Backyard (S. 44-45), GAME/BrightSign (S. 46), Progress (S. 48-49) Einsendungen: Für unverlangt eingereichte Manuskripte übernimmt der Ver­ lag keine Gewähr. Sie gelten in jeder Hinsicht der Redaktion zur freien Verfügung überlassen. Namentlich gekennzeichnete


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LOCA Conference 2017 führt mit Live Touren durch München 

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Höchste Performance auf kleinster Fläche Bon- und Etikettendrucker Label and Receipt Printers  36 

n Messe Trade Fair Integrated Systems Europe 2017: „All the Connections you need“  20 EuroShop 2017: Retail 4.0: More data = better data?  EuroShop 2017: Mobile Payment vor dem Durchbruch!  Mobile payment on the verge of a breakthrough 

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Multichannel-Retailing: Das müssen Ihre Mitarbeiter wissen IT Competence and Customer Orientation  Emotionales Einkaufserlebnis Emotional Shopping 

Gut fürs Team: Software bringt  mehr Gerechtigkeit beim Urlaub



/ Halle 7

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D27

n Projektmanagement Project Management 28

Personalplanung auf Knopfdruck

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Neue Erlebniswelten im Videospielhandel Retail experience 

n Trend Handel: Ein Website-Relaunch ist nur der Anfang Commerce: A Website Relaunch Is Just the Beginning 

n Technik Technology

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n Interview Wann kommt Apple Pay nach Deutschland? 

n Marktübersicht Market Review

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n Marketing 30 Personalisierung ist keine Zauberei Personalization 

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n Service 32

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Veranstaltungskalender, Vorschau Events, Preview



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Impressum

Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Eine Verwertung der im „POS-Manager Technology“ veröffentlichten Beiträge ist unzulässig.

händler, Autohäuser, Apotheken, Buchhandlungen u.v.m. aus nahezu allen europäischen Ländern, aber auch aus Asien und vielen weiteren Ländern.

Nachdruck von Text und Abbildungen zum Zwecke der Wer­ bung für Fernseh- und Funksendungen, Filme, Übersetzungen, Vervielfältigung, Vorträge und das Speichern auf Datenverar­ beitungsanlagen ist, auch auszugsweise, ohne Zustimmung des Verlages nicht gestattet. Das Recht des Zitierens bleibt hiervon unberührt.

Abonnements: info@bauve.de Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-0, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100

Titel: Der Titel „POS-Manager Technology“ ist urheberrechtlich geschützt und Eigentum der BAUVE Medien GmbH & Co. KG. Das gilt für die Schreibweise, den Aufbau, das Layout, die Art und Weise der Erscheinung und den Verwendungszweck. Das Logo oder den Titel anderweitig zu verwenden, zu verfäl­ schen oder zu ändern, ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der BAUVE Medien GmbH & Co. KG zulässig. Bei Nichtbe­ achtung wird Schadensersatz geltend gemacht. Leserzielgruppen: Alle Zentralen der Verbraucher- und Supermärkte, Kauf­ häuser, Drogeriemärkten, Einzelhandelsketten, Privateinzel­

Abonnementpreise (Inland): s 44,- inkl. 7% USt. und Versandkosten (Einzelverkauf s 8.50 inkl. 7% USt. zzgl. Versandkosten). Abonnementpreise (Ausland): s 44,- exkl. USt. zzgl. s 22,20 Versandkosten und s 12,50 Bankspesen*. (Einzelverkauf s 8.50 exkl. USt. zzgl. Versand­ kosten und Bankspesen*). *in Nicht-Euro-Ländern Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 10: Vom 01.01. - 31.12.2016 Abolaufzeit: Die Abonnementdauer beträgt ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis sechs Wochen vor Ablauf eines Bezugsjahres schriftlich gekündigt wird. Druckauflage: 12.100

also available with:

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TITELSTORY Omni-Channel

Omni-Channel-Commerce – die Zukunft des Handels! Vom Pure Player zum Omni-Channel-Händler: Wie Sie eine Vielzahl an Verkaufskanälen erschließen können

▲Die brandneue Kassenlösung plentymarkets POS aus dem Hause plentymarkets in Kassel strebt nach höchstem Komfort für Anwender im stationären Ladengeschäft

Ü

ber 20 Jahre nach den ersten online verkauften Produkten hat sich der E-Commerce zu einem boomenden Business und einem festen Bestandteil des täglichen Lebens der Konsumenten entwi­ ckelt. Doch auch dieser Trend geht längst nicht mehr so steil nach oben wie in den frü­ hen Jahren. Konsumenten vermissen online häufig die Nähe zu Produkt und Marke – die Tendenz geht zurück in den Laden, wo per­ sönliche Beratung und eine genaue Inspek­ tion von Produkten möglich sind. Jedoch zeichnet sich laut Marktexperten ab: Wer in Zukunft nur auf ein Pferd setzt, wird wohl nicht all zu lange vorne weg reiten. Mit plen­

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tymarkets rüsten sich Pure Player für die Zukunft.

Moderne Kassenlösung Die brandneue Kassenlösung plentymarkets POS aus dem Hause plentymarkets in Kassel strebt nach höchstem Komfort für Anwen­ der im stationären Ladengeschäft. Das Sys­ tem basiert auf der App des umfangreichen ERP-Systems und ist mit den modernsten mobilen Endgeräten sowohl mit Android als auch iOS kompatibel. Die intuitiv bedien­ bare App-Oberfläche kann dabei von jedem Anwender flexibel eingerichtet werden, zum

Beispiel mit individuellen Artikel-Short­ cuts. Im alltäglichen Geschäft, also beim Verkauf von Waren, müssen Händler hinter der Ladentheke auf nichts verzichten. Das System wickelt Bar- und Kartenzahlungen reibungslos ab. Für die Zukunft sind weitere beliebte Zahlungsarten wie Rechnungskauf oder PayPal am POS geplant. Das Gewähren von Rabatten und Einlösen von Gutscheinen ist ebenfalls direkt per Touch verfügbar. Um einen optimalen Service zu gewährlei­ sten lassen sich Aufträge uneingeschränkt parken, und auch das Retournieren von Ar­ tikeln ist ohne Probleme direkt an der Kasse möglich. Händler werden mit plentymarkets


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POS auch bald direkt vor Ort Neukunden in ihrem System anlegen und Bestandskunden verwalten können. Auf diese Weise ist es möglich, auf individuelle Kundenbedürf­ nisse einzugehen, und vor allem Stammkun­ den durch die Einsicht in ihre persönlichen Daten einen ganz besonderen Service erfah­ ren zu lassen.

tung – egal ob ein Artikel online oder vor Ort verkauft wird: In plentymarkets behal­ ten Händler den Überblick über sämtliche Verkaufskanäle. Im Hintergrund werden automatisiert Waren verbucht und nachbe­ stellt, Artikeldaten gepflegt und Aufträge abgewickelt, während Händler im Laden nur einbuchen, Bons drucken und – kassieren!

Neue Steuervorschriften

Um die Verkäufe aller Kassen und die Ent­ nahme von Waren aus allen Lagern nahezu in Echtzeit mit dem System abzugleichen, handelt es sich bei plentymarkets POS um ein cloud-basiertes Kassensystem. Doch auch im Offlinebetrieb kann die Kasse na­ türlich reibungslos weiterverwendet werden – dem täglichen Geschäft kann ein Netzaus­ fall des Internetproviders nichts anhaben. Dafür werden alle verkaufsrelevanten Daten stets auf dem verwendetet Endgerät vorge­ halten und auch die Kommunikation mit der gewählten Hardware funktioniert offline ohne Probleme.

Ab 1. Januar 2017 gelten geänderte handelsund steuerrechtliche Ordnungsvorschriften (GoBD). Wer diese nicht einhält muss mit Strafengeldern rechnen. Mit plentymarkets POS müssen sich Händler hierüber keine Sorgen machen. plentymarkets bietet alle technischen Vorraussetzungen auch inner­ halb der neuen Regelungen rechtskonform zu arbeiten. Dafür liefert plentymarkets POS ein übersichtliches und umfangreiches Berichtswesen in nur wenigen Schritten mit. Für mehr Sicherheit und Datenschutz am POS sorgt eine umfassende Benutzerund Rechteverwaltung. plentymarkets ist ein SaaS-System und stellt regelmäßig und kostenlos automatisierte Updates zur Verfü­ gung, sodass die Rechtssicherheit auch bei zukünftigen Änderungen stets gewährleistet werden kann.

Umfassendes ERP-System Natürlich kann eine App alleine das alles nicht leisten. Die App bietet die übersicht­ liche und leicht bedienbare Oberfläche für das Ladengeschäft. Dahinter steckt das jahrelang bewährte und umfassende ERPSystem plentymarkets. Das Fundament eines laufenden Ladens legt dabei die aus­ geklügelte Warenwirtschaft mit automati­ siertem Bestandsabgleich und Lagerverwal­

Alle Daten werden mit plentymarkets dann automatisch kommuniziert, sobald die Verfügbarkeit wieder hergestellt ist. Dank modernster Cloud-Hosting Technologien stellt plentymarkets für Händler mit allen möglichen Auftragsvolumina – egal ob 500 oder 150.000 Aufträgen im Monat – ein günstiges und höchstperformantes System bereit, dass seine Leistung stets mit den An­ forderungen des Anwenders steigert und au­ tomatisch skaliert. Das Hosting auf Servern

in Deutschland garantiert ein höchstes Maß an Sicherheit und den Schutz empfindlicher Daten.

Omni-Channel Händler plentymarkets ist ein E-Commerce ERPSystem, das Warenwirtschaft mit Shopsy­ stem und Multi-Channel-Vertrieb verbin­ det. Dank umfangreicher Funktionen und Schnittstellen entlang der gesamten E-Com­ merce-Wertschöpfungskette lässt sich mit der online-basierten Software der gesamte Workflow im Handel voll automatisiert ab­ bilden. plentymarkets verfügt über Anbin­ dungen zu allen relevanten Marktplätzen, Payment-, Logistik-, Webshop-, Recht- und Affiliate-Marketing-Anbietern und ermög­ licht Händlern so die Erschließung einer Vielzahl an Verkaufskanälen. Sämtliche Schnittstellen können ohne zusätzliche Ko­ sten direkt genutzt werden. Das plentymar­ kets POS ist also Teil des hauseigenen plen­ tymarkets E-Commerce-ERP und sowohl in Verbindung mit Online-Vertriebswegen verknüpfbar, als auch für den reinen stati­ onären Handel geeignet. Die Artikelverwal­ tung sowie die Auftrags- und Zahlungsab­ wicklung und die Kundendatenpflege aller Vertriebswege sind in dem ERP-System ideal miteinander verzahnt. Darüber hinaus stehen ein Online-Shop sowie die direkte Verbindung zu mehr als 40 Online-Mark­ plätzen wie Amazon, eBay, Dawanda, Otto. de uvm. mit nur wenigen Einstellungen zur

▲Das Fundament eines Ladengeschäfts legt die ausgeklügelte Warenwirtschaft mit automatisiertem Bestandsabgleich und Lagerverwaltung – egal ob ein Artikel online oder vor Ort verkauft wird

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TITELSTORY Omni-Channel

▲Ab 1. Januar 2017 gelten geänderte handels- und steuerrechtliche Ordnungsvorschriften (GoBD)

Verfügung. Dadurch bietet das System die optimale Verbindung zwischen stationärem Geschäft und Online-Handel. Wer also in Zukunft auch on- und offline erfolgreich sein möchte, ist mit plentymarkets bestens

gerüstet. Dank der praktischen und lei­ stungsfähigen E-Commerce-Funktionalität machen stationäre Händler ihr Geschäft im Handumdrehen zur Schaltzentrale ihres Omni-Channel-Vertriebs.

Große Auswahl an Hardware n Wer ist plentymarkets? Die plentymarkets GmbH, mit Hauptsitz in Kassel im Herzen Deutschlands und einer Niederlassung in London, England, wurde 2006 gegründet und besteht nun seit mehr als zehn Jahren am Markt. Das Projekt E-Commerce-Software wurde jedoch bereits wesentlich früher angegangen – so kann plentymarkets auf 15 Jahre E-Commerce Know-how zurückgreifen. Die unternehmergeführte GmbH zählt mittlerweile über 160 Mitarbeiter und bedient mit ihrem Produkt mehr als 4.000 Händler mit über 6.000 Online-Shops. plentymarkets konnte sich in den vergangenen Jahren zu einem der führenden E-Commerce-ERP Anbieter entwickeln und verzeichnete im Jahr 2016 3,64 Milliarden Euro Umsatz über die mit plentymarkets betriebenen Shops. Damit wurden 2016 sechs Prozent des Gesamtumsatzes im E-Commerce über plentymarkets abgewickelt.

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Für die Nutzung der plentymarkets Kasse braucht es nicht mehr als ein Tablet, eine Kassenschublade und einen Bondrucker – in­ stallieren, anmelden, los geht’s! Händlern ist durch die vielschichtige Kompatibilität der Software viel Freiheit bei der Zusammenstel­ lung ihrer mobilen Kasse eingeräumt, egal ob Android oder iOS Geräte bevorzugt werden. plentymarkets bietet verschiedene Hard­ ware-Bundles an, die von den Mindestan­ forderungen bis zum höchsten Komfort al­ les abdecken. Immer mit dabei ist natürlich Hardware-Partner Epson für die Bereitstel­ lung verschiedener Bondrucker-Modelle.

Günstig Kasse machen plentymarkets POS steht allen Nutzern zu den Konditionen des schlanken Tarifs plen­ tymarkets ZERO zur Verfügung. plentymar­ kets ZERO steht für 0 Euro Bereitstellung und 0 Euro monatliche Fixkosten für die Nutzung des Systems. Das bedeutet, Händler

zahlen erst erst dann eine geringe Gebühr je Auftrag, wenn sie auch Umsatz machen – im günstigsten Fall nur 0,10 Euro (alle Preise zzgl. Mwst.) pro Bestellung. Ein automa­ tisches Rabattsystem sorgt außerdem dafür, dass es günstiger wird, je mehr Aufträge im Monat abgewickelt werden. Damit Händler ihre Kosten stets überblicken können, wer­ den speziell für über plentymarkets POS ab­ gewickelte Aufträge pro Kasse nie mehr als 49 Euro im Monat berechnet.  n

n Jetzt mehr erfahren oder Partner werden! Sie möchten mehr über plentymarkets POS erfahren oder als Reseller von plentymarkets POS profitieren? Dann wenden Sie sich ganz einfach per E-Mail oder Telefon an unseren Ansprechpartner: Christian Krause pos@plentymarkets.com +49 561 98 68 10 50 www.pos.plentymarkets.de


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ADVERTORIAL Digital Fashion Retail

Stores 4.0? Wie IoT den Modehandel ins digitale Zeitalter katapultiert Internet-of-Things kommt auf zwei Ebenen im Store zum Tragen – auf einer für den Konsumenten sichtbaren und auf einer unsichtbaren Ebene

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▲ Internet-of-Things revolutioniert den Modehandel 

ndustrie und Logistik hatten lange Zeit das Konzept des Internet-of-Things (IoT) für sich beansprucht. Machine-to-Machine Kommunikation, künstliche Intelligenz und lernende Systeme sollen auf Produktions- und Lagerflächen die digitale Transformation vo­ rantreiben. Laut der IDC Studie „Global IoT Decision Maker Survey 2015“ sind aber auch 60 Prozent der Handelsunternehmen bereits überzeugt, dass sie für ihren zukünftigen Erfolg eine IoT-Strategie brauchen. Verständlich, denn im Retail macht der Kunde ja auch jede Menge Druck. Er wünscht umfassende OmnichannelAngebote verbunden mit einem nahtlosen digi­ talen Erlebnis. Das sind nicht nur die Treiber für IoT in allen Handelskanälen, sie zwingen Händler mitzuziehen, um nicht unausweichlich vom Markt zu verschwinden. Und wie verän­ dert sich der Store dadurch? Internet-of-Things kommt auf zwei Ebenen im Store zum Tragen. Auf einer für den Konsumenten sichtbaren und auf einer unsichtbaren Ebene. IoT für den Kunden: Attraktive Stores genießen Der Konsument, im Fashion Retail zunehmend der digital native, erwartet mehr Self-Service

Bildquelle: iStock, © MAckel Felix

im Store gepaart mit intelligenten und umfang­ reichen Interaktionsmöglichkeiten. Die digitale Umkleide gibt ihm neben einer Artikelverfüg­ barkeitsauskunft in Echtzeit auch Wahlmög­ lichkeiten den gesuchten Artikel sofort im Store zu kaufen oder liefern zu lassen. In die­ sem „Smart Fitting Room“ triggern die Artikel, die er in die Umkleide mitnimmt, intelligente Cross-Selling-Angebote. Der erste Schritt in Richtung personalisiertem Verkauf im Store. IoT für den Händler: Effizienz und Kunden gewinnen Auf der nicht sichtbaren Ebene passiert noch mehr. Denn IoT im Store bedeutet automa­ tische Datenerfassung (z. B. über RFID, Kamerasysteme oder interaktive Screens), Analyse und „Action“. Die Auswertung über Kundenströme, präferierte Artikel, Conversi­ on Rate, Artikelverweildauer auf der Fläche und Nachschubfrequenz der Kollektionswa­ re, liefern wertvolle Erkenntnisse für StoreBetreiber. Sie können danach ihre Waren­ präsentation optimieren, was wiederum den Warendurchfluss erhöht. Für ein positives Einkaufserlebnis ihrer Kunden setzen sie Technologien wie festinstallierte RFID-De­

ckenlesegeräte ein, die mithilfe von Bestands­ management-Software Ware trackt und ver­ lässliche Verfügbarkeitsaussagen in Echtzeit macht. So ist das Store-Personal auskunftsfä­ hig und auch der Kunde kann im Self-Service Artikel online „checken“. Die automatische Datensammlung im Store sorgt nicht nur für automatisches Replenishment, sondern bietet dem Händler Optimierungspotential für die Customer Journey. Er bekommt Daten, wie er sein Sortiment, die Nachfrage, seinen Per­ sonaleinsatz, Platzierungen und Marketing besser planen kann. Auch wenn viele Händler (noch) nicht den Begriff des IoT verwenden, nutzten sie tatsächlich die Konzeptidee, wenn sie Kundennavigation zu Produkten im Store anbieten, Kundenlaufströme auswerten, Ware tracken oder RFID-basierte Bestands­ führung einsetzen. Internet-of-Things bringt ganz viel Zukunft in den Store. Und das ist dringend nötig.  n

Autor und Branchen­ kenner Uwe Hennig weiß, wie Fashion Retailer den Sprung ins digitale StoreZeitalter schaffen.



Detego GmbH Hans-Resel-Gasse 17a 8020 Graz, Austria Telefon: +43 316 71 11 11 Fax: +43 316 71 11 11 900 E-Mail: office@detego.com Internet: www.detego.com

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NEWS Neues aus der Branche n Deutscher Handelskongress 2016

Quellen der Inspiration. „Der Handel muss aus der Position des Verkaufens hin zur partnerschaftlichen Begleitung auf Augenhöhe kommen“, empfahl Stephan Knäble, Managing Director GfK Consumer Panels Germany.

www.handelskongress.de

Die Branche braucht eine Start-up-Kultur Für den stationären Handel ist die Digitalisierung eine historische Chance. Um sie für sich zu nutzen, muss er sein Selbstverständnis neu definieren und sich radikal auf den Kundennutzen fokussieren. Dieses Fazit zogen Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft auf dem Deutschen Handelskongress 2016 im Maritim Hotel Berlin vor gut 1.400 Teilnehmern. Die Leitveranstaltung für die Branche und ihre Partner stand in diesem Jahr unter dem Motto „Retail Transformation – gemeinsam Zukunft denken“. Folgerichtig ermunterten die mehr als 100 Referenten aus dem In- und Ausland die Händler, sich für eine Zusammenarbeit über die eigenen Marktgrenzen hinaus zu öffnen und noch stärker als bisher die Kundeninteressen in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten zu stellen. Der stationäre Handel sei sich dessen bewusst, betonte Josef Sanktjohanser als Präsident des Handelsverbandes Deutschland (HDE). Von der Politik mahnte er zugleich mehr Flexibilität bei Ladenöffnungs- und Arbeitszeiten sowie einen Ausbau der Breitbandinfrastrukur vor allem im ländlichen Raum an. Nach Meinung von Dr. Frank Appel, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Post DHL Group, kommt es darauf an, mehr als bisher deutlich zu machen, welche Vorteile den Menschen aus der Digitalisierung erwachsen. „Gefragt sind künftig hybride Lösungen, die je nach Anlass und Situation erwartet und genutzt werden“, prognostizierte Appel. Gerade in der Logistik seien die Aufgaben groß; Kunden verlangten eine „Vereinfachung bis zur letzten Meile“. „Der Kampf wird künftig nicht mehr um die letzte Meile toben, sondern um den letzten Zoll“, präzisierte Dr. David Bosshart als CEO des Gottlieb Duttweiler Institutes auf dem deutschen Handelskongress, „wir leben nicht mehr in der Welt der Waren, sondern der Informationen und Dienstleistungen.“ Vor dem Ruf nach neuen Konzepten stehe die Frage der Kultur: „Wir brauchen die Geisteshaltung des Programmierers und zugleich Herz und Seele des Künstlers.“ Die gute Nachricht für klassische Händler: Auch in der Shopping-Welt von Morgen heißt die Lösung nicht „online only“, sondern eher „online first“. Selbst die jüngeren Zielgruppen legen Wert darauf, stationäre Einkaufsangebote vorzufinden – als Orte der Begegnung und

n Ergonomic Solutions www.ergonomic-solutions.net

Vertriebsvereinbarung unterzeichnet Ergonomic Solutions, einer der Marktführer für Design und Vertrieb von Technologiemontage-, Mobilitäts- und Sicherheitslösungen, verkündete die Unterzeichnung der Vertriebsvereinbarung mit Primelco System Device, einem der Marktführer in der Distribution von Lösungen in den Bereichen End-toEnd-POS (Point of Sale), Zahlungs- und Datenerfassungssystemen. Primelco System Device ist auf die Einzelhandelssparten Großhandel, Logistik und Gastronomie spezialisiert. Der Schwerpunkt dieser Zusammenarbeit liegt auf Primelco System Device kommerziellem Netztwerk mit Vertriebspartnern, die POS, Tablets und Selbstbedienungsanwendungen nutzen. Unsere Technologiemontagelösungen bieten die Grundlage für eine starke Strategie auf jeglichen Kanälen, indem statische als auch mobile Anwendungen zur Kundenbindung im Geschäft eingesetzt werden, während gleichzeitig die Betriebsproduktivität und der Kundenzugang erhöht werden. Eine Reihe von Sicherheitslösungen für alle Anwendungen zu Point of Sale, Point of Serve und Point of Payment sorgen für den Schutz der Technologieinvestitionen und entsprechen den aktuellen PCI-Anforderungen bezüglich bewährter Verfahren zum physischen Schutz von Zahlungssystemen. The Space Programme ist als tragende Säule des Angebots von Ergonomic Solutions darauf ausgerichtet, ein globales Netwerk mit Partnern aufzubauen, die im Rahmen ihres Gesamtangebots Technologiemontagelösungen vertreiben. Das Programm geht auf unsere Partner ein. Die Branchenkenntnis und Erfahrung der Partner wird mit unserer Branchenerfahrung und unseren Vertriebs- und Marketingressourcen ergänzt. Hiervon profitieren unsere Partner. Wenn Sie sich für The Space Programme entscheiden, erhalten Sie Zugriff auf umfangreiche Tools und Supportressourcen, die Sie beim Ausbau und der Entwicklung Ihres Unternehmens unterstützen.  n 

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POS-System für Pure- und Omni-Channel y Miminaler Schulungsaufwand durch neuartige Bedienerführung y Unterschiedlichste Checkout-Situationen konfigurierbar, auch mobil y Konsistente Informationen zu Beständen und Produkten auf allen Geräten in den Filialen y GoBD-ready

POS, online & mobil Unter der Marke factor:plus bietet die IT-Informatik umfangreiche Handelslösungen und einen Stab an Mitarbeitern, die seit vielen Jahren im Handel und für den Handel arbeiten. Mit der Omni-Channel-Lösungs-Suite von info@factorplus.de | +49 731-93542-400 | www.factorplus.de

uns en Sie h c u s e B roShop der Eu 5 6 / C7 Halle

auf

factor:plus verschmelzen die Verkaufskanäle des Händlers. Damit wird der Konsument aus einem Guss bedient. Ob POS, Online-Shop oder Mobile App: Stammdaten, Belege, Bestände, Konditionen, Gutscheine usw. werden mit factor:plus kanalübergreifend gemanagt.


PRODUKTNEUHEITEN Lösungen für den POS n plentymarkets www.plentymarkets.eu Mobiles Kassensystem auf App-Basis plentymarkets POS ist ein mobiles Kassensystem auf App-Basis, das mit seinem Funktionsangebot für einen komfortablen Verkaufsprozess im stationären Handel sorgt. Moderne Features wie Offline-Betrieb und CRM ermöglichen mit GoBD-konformer Technologie einen reibungslosen Ablauf an der Ladentheke, während durch die Anbindung an das cloud-basierte plentymarkets ERP der Vertrieb über die integrierten E-Commerce-Vertriebskanäle abgewickelt wird.

Mobile Cash Register App plentymarkets POS is a mobile cash register app with a wide range of features, ensuring a comfortable selling process in the brick- and mortar trade. Modern features like offline-mode and CRM make for a smooth trade at the counter, while the connection to the powerful cloud-based plentymarkets ERP deals with the automated selling-processes over many integrated e-commerce-channels.

Scoring with NFC – innovative QK30-IC Scanner When it comes to mobile data capture or mobile payments in combination with an app on a smartphone or for the analysis of individual buying behaviours, the QK30-IC scanner is a real all-round talent. The standard QK30 scanner by Denso Auto-ID Business Unit has become a bestseller because of its polyvalent use in numerous different applications. It is a great device at the Point of Sale when integrated in cash registers. Furthermore, it is a helpful scanner when connected to multi-media terminals or when connected to access control systems. The QK30-IC with its technological advances comes with innovative new features. Not only is it capable of everything that the QK30 scanner can do, but it is also capable of supporting NFC cash payments via credit cards. Thus, the latest product developed by Denso for the mobile data capture market is another great success. As a fixed or built-in scanner, the QK30-IC can read effortlessly QR Codes printed on smart phone displays or badly printed codes on paper labels.

n Detego www.detego.com

www.denso-autoid-eu.com Punkten mit NFC – innovativer QK30-IC Scanner Mobile Datenerfassung, mobile Zahlung in Verbindung mit Smartphone und App oder das Messen des individuellen Kaufverhaltens – der QK30-IC Scanner ist ein wahres Allround-Talent. Ob am Point of Sale bei der Einbindung in Kassensysteme, angeschlossen an Multi-Media Terminals oder eingebunden in Einlasskontrollsystemen – überall hier hat sich der Standard QK30 Scanner der Denso Auto-ID Business Unit schon als Bestseller entpuppt. Seine technologische Weiterentwicklung, der QK30-IC Scanner, kommt mit weiteren innovativen Erweiterungen. Er verkörpert nicht nur die bewährten Merkmale des Standard-Scanners, sondern unterstützt auch die NFC-Technologie. Das macht das neueste Produkt aus dem Hause der Experten für mobile Datenerfassung zu etwas besonderem. Als stationärer oder Einbau-Scanner liest der QK30-IC mühelos QR Codes von Smartphone Displays oder auf Papier gedruckte Codes, selbst wenn diese beschädigt sind. Anzeige

Die RFID basierende Detego Suite bietet vorrausschauende Echtzeit-Analysen zu Sortiment und Kundenverhalten, effiziente Filial- und Omni-Channel Prozesse und schafft damit ein einzigartiges Einkaufserlebnis in allen Kanälen des Modehandels. Sie liefert Transparenz zu Sortiment und Kundenbedürfnissen über alle Kanäle in Echtzeit und verbindet damit Online- und stationären Handel sowie bestehenden IT-Inseln. Damit legt Detego die Basis für die Digitialisierungs-Stragien von Modehändlern. Artikeltransparenz auf Einzelteilebene, für den Handel elementare Kennzahlen in Echtzeit, vorausschauende Analysen und klare Handlungsempfehlungen, versetzen Textileinzelhändler in die Lage, ihr Geschäft über alle Kanäle umsatzsteigernd und effizient zu steuern und Konsumenten ein service-orientiertes Einkaufserlebnis zu bieten. Anzeige

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PRODUKTNEUHEITEN Lösungen für den POS Detego Suite The RFID based Detego Suite delivers fashion retailers predictive, real-time analysis and actionable insights into product range and customer behavior. The software provides for the most efficient store and omni-channel processes, and creates a unique shopping experience across all channels for shoppers. The RFID based Detego Suite gives full visibility into both the product range and customer needs across all channels in real-time. It connects online and offline retail as well as removing the IT silos that form in most organisations. In this way retailers secure a sound basis for all digitalisation strategies. By providing article visibility on item-level, relevant KPIs for fashion retail, predictive analysis and clear recommendations, Detego enables retailers to efficiently manage their business across all channels, and to offer a service-oriented shopping experience, thereby boosting sales.

frequency measurements. Each of the web-based systems has a user-oriented design and contains both live data and an individually configurable reporting. By means of this all-in-one solution retailers are provided with even more information about customer behaviour, in order to optimise e.g. staff planning. All in all it contributes to an increase in profits of the stores.

n Reiner SCT www.reiner-sct.com timeCard – die elektronische Zeiterfassung timeCard – die elektronische Zeiterfassung und Zutrittskontrolle ist konsequent auf die Bedürfnisse kleiner und mittelständischer Betriebe ausgerichtet und stets flexibel erweiterbar. Mit dem ausgeklügelten System bauen Sie eine leistungsfähige Zeiterfassung und Zutrittskontrolle ohne aufwändige Verkabelung auf. Alle Systemkomponenten sind optimal aufeinander abgestimmt und basieren auf neuester Hard- und Software.

n LASE PeCo Systemtechnik www.peoplecounter.de

LASE PeCo hat seine Tools für den POS deutlich erweitert und bietet neben den bewährten Kundenfrequenzmessungen nun auch Zufriedenheitsanalysen sowie Systeme zur Definition des Point of Interest an. Jedes der internetbasierten Systeme ist nutzerorientiert gestaltet und beinhaltet neben der Darstellung der Live-Kennzahlen auch ein individuell konfigurierbares Reporting. Mit Hilfe dieser Komplettlösung erhalten Retailer noch mehr Informationen über das Kundenverhalten, so dass hiermit u.a. auch der Personaleinsatz optimiert werden kann. Alles in allem tragen sie somit zu einer Ertragssteigerung in den Stores bei.

timeCard – the electronic time recording timeCard – the electronic time recording and access control system, is consistently in line with the needs of small and medium-sized enterprises and can always be variably retrofitted. With this sophisticated system you can build a high performance timerecording and access control system without elaborate cabling. All system components are optimally aligned with one another and are based on state-of-the-art hardware and software.

n Vectron Systems www.vectron.de

Extension of analysis tools for POS LASE PeCo has extended its tools for the POS and now offers satisfaction analyses as well as systems for the point of interest definition next to their proven customer

Vectron POS Touch 15 PCT II Die neue Vectron POS Touch 15 PCT II ist zuverlässig, robust und enorm schnell.

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Sie ist mit einem kratzfesten kapazitiven Glas-Touchscreen (15“/38,1 cm) ausgestattet. Ihre leistungsstarke Kassensoftware lässt sich flexibel an individuelle Anforderungen anpassen. Die Bedienung ist einfach, intuitiv und unterstützt auch Wischgesten. Peripheriegeräte wie Drucker, Scanner, Kartenterminals etc. können über zahlreiche Schnittstellen angeschlossen werden. Die Kasse kann mit einem passenden Kundendisplay ausgerüstet werden.

Mobile and multi-use Aures’ SWING is an innovative concept of multi-use POS tablet solution; developed to meet the specific needs for omni-channel technology and mobility in the various point-ofsale and service sectors, it enables EPOS management and payment process, digital signage, product presentation, price checking, stock and order management, on- and offline customer loyalty programmes, etc. The SWING’s tough, ergonomic and adaptable avant-garde design is suitable for a range of multi-configured retail and POS applications.

Vectron POS Touch 15 PCT II The new Vectron POS Touch 15 PCT II is a reliable, rugged and very fast processing POS system. It is equipped with a scratch-proof capacitive glass touch screen (15”/37,1 cm). The high-performance POS system software can be flexibly adopted to individual requirements and for operating comfort, the software is intuitive, easy to operate and supports swipe gestures. Peripheral devices, such as printers, scanners, card terminals etc. can be connected via numerous interfaces. The Vectron POS Touch can be equipped with a matching customer.

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n Vitracom www.vitracom.de VC-3D Sensor Optimieren auch Sie mit Vitracom und dem neuen VC-3D Sensor die Filialleistungen und die Rentabilität. Präzise Daten bilden die Grundlage zur Ermittlung der Besucherzahlen, der Capture- und Conversion-Rate. Mit dem VC-3D Sensor stößt Vitracom in eine neue Dimension der Personenfrequenz-Messung vor. Der VC-3D arbeitet präzise und ökonomisch besonders effizient, oft ist nur ein Sensor erforderlich, wo sonst zwei nötig waren. Für schwierige Messstellen hält er intelligente Lösungen beAnzeige

Stationäres Terminal V200c Das V200c ist Teil der Verifone EngageProduktfamilie und bietet die Leistung, Funktionalität und die Vielseitigkeit der neuesten Geräte-Generation: noch schnellere Datenverarbeitung, ergonomisches Design und erweiterte Sicherheitsfeatures. Durch die Kassenschnittstellen ist auch eine Anbindung in Kassenumgebungen möglich. Es verbindet die leistungsfähige Software aus dem Hause Verifone mit der aktuellen Produktfamilie Verifone Engage.

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Countertop Terminal V200c The V200c is part of the Verifone Engage product family and delivers the performance, functionality, and versatility of the latest generation of devices: faster data processing, ergonomic design, and advanced security features. The POS interfaces also allows to connect to cashier environments. It combines the powerful Verifone software with the current Verifone Engage product family.

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n Aures Technologies www.aures.com Mobil und vielseitig einsetzbar Das SWING ist ein vielseitig einsetzbares und multifunktionales exclusiv POS-Tablet Konzept, das als Antwort auf die Bedürfnisse der mobilen und Omnikanal-Technologien des POS- und Retail Sektoren entwickelt wurde (POS Verwaltung, Kassiervorgängen, Digital Signage, Produktpräsentation, Price Checking, Verwaltung von Beständen und Bestellungen, Online- Offline-Treueprogrammen usw). Mit seinem avantgardistischen, ergonomischen und anpassungsfähigen Design ist das robuste Tablet für verschiedenste EPOS-Anwendungen geeignet und ermöglicht zahlreiche Konfigurationen.

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PRODUKTNEUHEITEN Lösungen für den POS reit: Er unterscheidet zwischen Erwachsenen und Kindern und vermeidet Mehrfachzählungen durch umkehrende Personen. Power over Ethernet (PoE) und moderne Kommunikationswege wie WLAN und Mobilfunk sorgen für einen flexiblen Einsatz. Der neue VC-3D – ein Alleskönner „made in Germany“.

polytouch 32 passport is characterized by its small footprint, minimal installation depth and modular set up as single (wall-mount or on a pedestal) or double version (on a pedestal). The system can be equipped with scanner/imager, thermal printer or PDQ-terminal. The system allows a quick and easy maintenance and service, e.g. the printer paper can be changed very easily and the integrated PC-Box can be replaced in shortest time by removing only two screws.

n Gebit Solutions www.gebit.de

n Provisio GEBIT POS-Platform GEBIT POS-Platform ist die innovative Lösung für Retailer mit besonderen Ansprüchen, vom Mittelstand bis zum international tätigen Handelskonzern. Dank „Standividual-Ansatz“ – der optimalen Verbindung von Standardsoftware und Individuallösung – erhalten Retailer Kassen mit bester Passgenauigkeit und bedingungsloser Unterstützung unternehmensspezifischer Anforderungen. Dank flexibler Architektur und Standard-Schnittstellen wie z. B. JavaPOS, XML, SQL, JMS etc. integriert sich GEBIT POS-Platform optimal in jede Unternehmens-IT. Die individualisierten Lösungen bieten maximale Flexibilität und Anpassbarkeit an kundenspezifische Bedürfnisse und Vorgaben, bei gleichzeitigem Zeitgewinn durch den Einsatz standardisierter Module und Prozesse.

GEBIT POS-Platform GEBIT POS-Platform is an innovative solution for retailers with high demands, from midsized companies to large international retailers. Thanks to our „Standividual-method“ – which optimally combines standard software and individual solutions – retailers get POS system for highest precision and support company-specific requirements without any limitations. Thanks to the flexible architecture and standard interfaces e.g. JavaPOS, XML, SQL, JMS etc. GEBIT POS-Platform integrates best with the company’s IT. The individualized solutions offer the maximum in flexibility and adaptability to customer-specific requirements and specifications while providing time-savings through the use of standardized modules and processes.

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www.provisio.com SiteKiosk für Windows oder Android SiteKiosk verwandelt Windows- oder Androidbasierte Geräte in Displays für interaktives Digital Signage. Ob am POS für Produktinformation, In-Store Marketing, Produktauswahl oder für Mitarbeiterinformation oder Schulungen, SiteKiosk bietet die Basis für einfach zu bedienende vielfältige Anwendungen. Maßgeschneiderte Lösungen, die sich an den Bedürfnissen des Handels und der jeweiligen Produkte orientieren sind mit SiteKiosk realisierbar, ohne dass aus einem Marketing-Projekt ein dauerhaftes IT-Projekt wird. Mit der neuen Option SiteCaster CMS erstellen und verteilen Sie Digital Signage Inhalte effizient auf Anzeigen am POS.

SiteKiosk for Windows or Android SiteKiosk turns Windows or Android-based devices into easy-to-use interactive digital signage displays. Whether for product information, in-store marketing, point of sale or employee information and training, SiteKiosk provides the basis to deploy digital signage for any type of need. SiteKiosk and SiteRemote let you create tailor-made advertising solutions geared toward your products and services without making a large investment in IT development and personnel. Our new SiteCaster CMS software enables you to easily create and deploy Digital Signage content to each of your point of sale displays.

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polytouch 32 passport – die ultimative und modulare Kiosk-Lösung polytouch 32 passport zeichnet sich durch seinen geringer Platzbedarf, seine minimale Einbautiefe und seinen modularen Aufbau sowohl als Single(Wandmontage oder auf einem Standfuß) oder auch als Double-Variante (auf einem Standfuß) aus. Das System kann zudem mit einem Scanner/ Imager, Drucker oder EFT-Payment ausgestattet werden. Das System ist äußerst wartungs- und servicefreundlich, da sich z. B. das Druckerpapier einfach ersetzen lässt und auch die integrierte PC-Box kann spielend einfach mit nur zwei Schrauben getauscht werden.

polytouch 32 passport – the ultimate and modular kiosk solution

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Mobile Kassensoftware PRIAMOS – Reibungslose Abläufe Die mobile Kassensoftware PRIAMOS optimiert grundlegend die Prozesse am Point of Sale und verbindet für eine erfolgreiche Omnichannel Strategie den Stationär-, Online- und Mobilehandel. Neben den typischen Funktionen einer Kasse ermöglicht PRIAMOS digitale Belege, Loyalty Programme, Mobile Couponing, Mobile Payment und das intuitive Self-Checkout. So erhalten Kunden ein einzigartiges Einkaufserlebnis. Ob Tablet, PC oder Kassenhardware – zum Einsatz kommt PRIAMOS mit benutzerfreundlicher Touch-Oberfläche und automatischen Echtzeitdatentransfer im stationären und mobilen Verkauf.

Mobile POS software PRIAMOS – Smooth processes The mobile point-of-sale (POS) software PRIAMOS thoroughly optimises


processes at the point of sale and connects over-the-counter, online and mobile commerce for a successful omni-channel strategy. In addition to typical POS functions, PRIAMOS enables digital receipts, loyalty programmes, mobile couponing, mobile payment and intuitive self-checkout, thereby providing customers with a unique purchasing experience. Be it on a tablet, PC or POS hardware – PRIAMOS offers a user-friendly touch interface and automatic real-time data transfer in overthe-counter and mobile sales.

n Pulsa www.pulsa.de Innovative 1D- und 2D Inventur-Barcodescanner Mithilfe der AS-7210 und AS-7310 Barcodescanner von ARTDEV reduzieren Sie Ihren Inventur-Aufwand auf ein Minimum. Einmal eingeschaltet sind die Geräte ohne zusätzliche Software sofort in der Lage, Barcodes intern zu sammeln und sie anschließend als Textdatei über eine USBVerbindung an das System zu übermitteln. Zusätzlich dazu können der AS-7210 und AS7310 mithilfe des USB Kabels auch als ganz normale Barcodescanner betrieben werden, die jeden gescannten Barcode direkt übertragen. Als dritte Betriebsmöglichkeit können die Geräte durch die internen Bluetooth Funktionen als kabellose Barcodescanner arbeiten – entweder mit bereits vorhandenen Bluetooth Modulen wie z. B. in Laptops oder durch einen zusätzlichen USB Bluetooth-Stick mit allen weiteren Systemen, die über keine Bluetooth Funktion verfügen. Zusätzlich hierzu ist auch eine direkte Bluetooth Übertragung an Android oder iOS Geräte möglich.

einem neuen Schlüssel asynchron verschlüsselt. Die POS-Geräte verbessern nicht nur die Sicherheit, sie unterstützen auch die Omnichannel-Aktivitäten des Handels, weil sie ohne großen Aufwand mit dem Smartphone oder Tablet eingesetzt werden können.

Highly secured P2PE POS solution The new generation of P2PE POS solutions of Computop reduces costs and expenditure on PCI security audits and also protects purchasers’ card data through point-to-point-encryption. Computop uses a new ‘key’ to encrypt each payment asynchronously so that the card data is absolutely secure as it passes through digital networks. The corresponding POS devices not only improve security, they also enhance omnichannel retail activities because they can be used with smartphones or tablets at no great expense.

n CCV Deutschland www.ccv-deutschland.de CCV SalesPoint Das neue App-basierte Kassensystem der CCV richtet sich an Händler, Dienstleister und Gewerbetreibende, die ihr Geschäft mit einer modernen Kassenlösung fit für die Zukunft machen wollen. Dabei ist CCV SalesPoint viel mehr als nur eine Kasse, es enthält ein umfassendes Shopmanagement. Mit Schnittstellen zu Warenwirtschaftssystem, optional inkludiertem Webshop und einer Vielzahl an Verkaufsstatistiken wird SalesPoint zur Schaltzentrale aller für den Händler wichtigen Aufgaben. CCV Anzeige

Innovative 1D and 2D inventory barcodescanner The AS-7210 and AS-7310 Barcodescanners by ARTDEV reduce your time and effort for inventory scanning to minimum possible figures. Both devices are ready to scan barcodes right after turning them on. No software uploading or even software developing is needed. After scanning the devices save the data internally and can transmit them on any PC as a textfile with the supplied USB cable. In addition the AS-7210 and AS-7310 also can be use as a regular barcode scanner by connecting it with your system via USB connection. Furthermore the barcode scanners can operate as a cable free bluetooth barcode scanner as well. If the PC does not supply an integrated Bluetooth module you can use the additional Bluetooth stick for it. You can even connect the ARTDEV AS-7210 and AS-7310 to your Andoid or iOS devices as well.

n Computop www.computop.com Hochsichere P2PE POS-Lösung Die neue P2PE POS-Lösung von Computop reduziert Kosten und Aufwand für PCISicherheitsaudits und schützt die Kartendaten der Käufer durch Point-to-PointEncryption (P2PE). Kartendaten sind auf dem Weg durch digitale Netze absolut sicher, da Computop jede Zahlung mit

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PRODUKTNEUHEITEN Lösungen für den POS SalesPoint erfüllt alle Anforderungen der in 2017 gesetzlich vorgeschriebenen GoBD Richtlinien. SalesPoint eignet sich aufgrund seines modularen Aufbaus hervorragend für Klein- und Neu-Unternehmer und wächst mit den individuellen Anforderungen.

CCV SalesPoint CCV’s new app-based system is for all retailers who want to make their business fit for the future with a modern cash register solution. CCV SalesPoint is a lot more than only a cash register, it offers a widespread shopmanagement. With interfaces to merchandise manage system, optional integrated webshop and lots of included statistics, SalesPoint is the retailer’s control center for his daily business. CCV SalesPoint fulfills all requirements of new „GoBD“ standards, which are going to be mandatory for all german retailers in 2017. CCV SalesPoint modular structure makes it perfect for starters and can be extended by the retailer‘s individual needs.

n factor:plus by IT-Informatik www.factorplus.de factor:plus Kasse: Die Intuitive Touchkasse Durch eine neuartige Bedienerführung der factor:plus Touchkasse können Ihre Mitarbeiter mit minimalstem Schulungsaufwand sofort kassieren. Neben den Kassier-Vorgängen kümmert sich das factor:plus-System auch um die Stammdatenversorgung, das BonManagement und -Clearing aller Systeme am POS - vom Self-Checkout über Waagen bis hin zu Kundenterminals. Und durch das integrative Konzept von factor:plus verschmelzen die Verkaufskanäle des Händlers: POS, Online und Mobile – alles aus einem Guss.

factor:plus touch-pos system: intuitive checkout The new operator guidance of the factor:plus touch-pos system allows your employees to use the device immediately with barely no training. The factor:plus system handles the master data management, bon management and clearing as well as the typical cashier processes for all systems at the POS – from self-checkout via electronic scales up to customer terminals. The integrative concept of factor:plus merges the retailer’s sales channels: POS, online and mobile – a seamless system.

Performance Management for Retail The Team Performance Monitor (T.P.M.) from SEAK observes objectives and performances in retail businesses and visualises potential for optimisation. With the T.P.M. you can simply analyse the vital performance indicators in your company whenever and wherever you are. All info always handy: Whether in the office or on the go at performance reviews.

n NCR www.ncr.com NCR Scanwatch und NCR Enactor Die NCR Scanner-Software ScanWatch hilft Einzelhändlern dabei, Warenschwund zu reduzieren, indem sie ein Produkt mit Bild und Stichcode erfasst und dann beides miteinander abgleicht. Das ermöglicht Händlern, eine Warenkontrolle in den Scanner zu integrieren, um Warenschwund durch Etikettenschwindel zu reduzieren. Wird also beispielsweise ein Etikett für Bananen auf eine teure Flasche Wein geklebt, erkennt der Scanner am erfassten Bild, dass es sich dabei nicht um einen Gewichtsartikel handeln kann und zeigt an, dass ein Mitarbeiter die Ware verifizieren soll. Außerdem hat NCR die neue Unified Commerce-Lösung NCR Enactor vorgestellt. Sie enthält vorkonfigurierte Storemanagement- und Service-Anwendungen, die sofort ein einheitliches Shopping-Erlebnis auf allen Verkaufskanälen ermöglichen. Die Software wurde speziell für allgemeine Warenhändler, Mode- und Warenhäuser sowie Fachhändler entwickelt.

NCR Scanwatch and NCR Enactor The NCR ScanWatch helps retailers to reduce shrinkage by comparing a product barcode with its image that is captured by the scanner. This innovative produce assurance capability will add new security to detect item switching. A great example of this would be a shopper attempting to purchase a bottle of wine by identifying it as an inexpensive produce item, such as bananas. With the ScanWatch software, a delayed visual verify intervention would be triggered to the attendant, thereby preventing the loss to the retailer. NCR introduced its newest unified commerce solution NCR Enactor. The software works out of the box with pre-packaged store management and client service applications that help create a unified shopping experience. The solution is designed specifically for general merchandise, fashion, department stores and specialty retailers.

Alle Angaben laut Hersteller

n Seak Software www.seak.de

n EET Europarts Performance Management für den Handel Der Team Performance Monitor (T.P.M.) von Seak überwacht Ziele und Leistungen in Handelsunternehmen und macht Optimierungspotenzial anschaulich. Mit dem T.P.M. analysieren Sie sehr einfach und gleichzeitig zeit- und ortsunabhängig die entscheidenden Leistungskennzahlen in Ihrem Unternehmen. Alle Informationen stets dabei: ob am Arbeitsplatz oder unterwegs beim Mitarbeitergespräch.

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www.eeteuroparts.de Neuer Bon-Drucker PPI80 Der neue Bon-Drucker PPI80 aus der Eigenmarke CAPTURE eignet sich besonders gut für den Einsatz in der Gastronomie und dem Einzelhandel. Die Kompaktheit und das Design sprechen für sich. Nicht nur der Preis überzeugt. Der PPI80 bietet eine


Druckgeschwindigkeit von 230mm/ sec und ist standardmäßig mit den Schnittstellen USB, RS232 und Ethernet ausgestattet. Die Kunden können die Papierbreite zwischen 57 mm bis 87mm selbst justieren. EET Europarts bestätigt die Qualität und Zuverlässigkeit des BonDruckers durch die Gewährleistung eine 3-jährigen Garantie. Die sofortige Inbetriebnahme wird u.a. durch das mit zum Lieferumfang gehörende Netzteil und Anschlusskabel ermöglicht. Budgetorientiere Kunden finden mit dem PPI80 die ideale Lösung für ihre Verkaufstheke.

New bon printer PPI80 The new bon printer PPI80 from EET Europarts own brand CAPTURE is particularly suitable for use in gastronomy and retail. The compact and the design speak for themselves. Not only the price conviced. The printer offers a printing speed of 230 mm / sec and is standard equipped with the interfaces USB, RS232 and Ethernet. Customers can adjust the paper width between 57 mm and 87 mm. EET Europarts confirms the quality and reliability of the PPI80 by a 3-year warranty. For immediate start-up is mad possible, among other things, by including power supply unit and power cord. Budget-oriented customers will find the PPI80 as an ideal solution for their sales desks.

n Insys Microelectronics www.insys-locks.de Lösungen für die Sicherung von Geldbeständen im Handel Safes, Einwurf-Deposits und Recycler benötigen sichere, auf lokale und organisatorische Gegebenheiten angepasste Zutritts-, Schließund Überwachungssysteme. Daneben müssen Anforderungen wie Zugriffsberechtigungen bei Schichtbetrieb oder bei der Geldabholung durch externe Dienstleister erfüllt werden. Mit den professionellen Schloss-Systemlösungen von INSYS locks realisieren Sie solche Prozess-Abläufe auf höchstem Sicherheitsstandard.

Solutions for the protection of money holdings in retail Safes, safebag deposits and recyclers require therefore especially secure access, closing and monitoring systems adapted to local and organisational conditions. Moreo-

ver, further requirements, like access authorisations for shift operation or for money pick-up by external service providers, must be complied with. Realise such processes on highest security level with the professional lock system solutions by INSYS locks.

n Otto Group Solution Provider (OSP) www.osp.de MOVEX Order & Logistics als SaaS-Lösung Für den schnellen, unkomplizierten Einstieg in den internationalen Omnichannel-Handel bietet MOVEX Order & Logistics ab Anfang kommenden Jahres seine Software für Auftrags- und Lagerverwaltung auch in der Cloud an. Das bisher nur on premise verfügbare System MOVEX steuert alle wesentlichen Prozesse der Lagerlogistik, des Auftrags-, Sendungs- und Retourenmanagements sowie der individuellen Kundenansprache. Künftig ist es auch on demand verfügbar und damit in verschiedenen Locations flexibel einsetzbar.

MOVEX Order & Logistics as Software as a Service Supporting a quick and easy start into international omnichannel commerce MOVEX Order & Logistics will be available as a cloud solution from the beginning of next year. MOVEX software effectively manages the essential processes in warehouse logistics, order, shipment, returns and individual customer relationship management. Previously the solution had been available only on premise; now the new on demand delivery model guarantees the quick and flexible application in different locations.

n Online Software www.online-software-ag.de 360° Videos für Händler-Apps Ein neues Modul des PRESTIGEenterprise AppBaukastens ermöglicht es Kunden, vollständig virtuell in die stationäre Shoppingwelt einzutauchen. Über die App des Einzelhändlers werden sie eingeladen, sich den Markt und seine Warenbereiche mit einem 360° Video anzuschauen. Durch die Bewegung des Smartphones kann der Betrachter alle umliegenden Bereiche entdecken. Die Videos lassen sich auf allen gängigen iOS und Android-Smartphones aufrufen n und haben die schönsten Effekte auf VR-Brillen. 

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EVENT Experience Store

Kundenzentriertes Einkaufserlebnis Retail von morgen mit einem innovativen, ganzheitlichen No-Line Commerce Konzept über alle Kanäle hinweg einzigartige, markenbil­ dende Einkaufserlebnisse zu kreieren und so die Begehrlichkeit beim Kunden zu wecken“, erklärt Thomas Spieker.

Ganzheitliches Konzept

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▲Der „Shoe Mirror“ macht den Schuheinkauf zum sozialen Erlebnis

it dem exklusiven Opening des Ex­ perience Store exp37 setzen die Initi­ atoren des Projekts, die Kreativ- und Kommunikationsagentur Mavis und der Consul­ ting-Spezialist Tailorit, ein Zeichen für die Re­ tail-Branche. Gemeinsam mit namhafte Partner machen sie ein innovatives, ganzheitliches NoLine Commerce Konzept erlebbar. Dabei liegt der Fokus auf der digitalen Integration und der Schaffung eines außergewöhnlichen Einkaufser­ lebnisses. Zum exklusiven Opening informierten sich rund 150 geladene Gäste, darunter Top-Ent­ scheider der Branche sowie Medienvertreter über das außergewöhnliche Konzept. „Wir sind total begeistert von dem durchweg positiven Feedback unserer Gäste. Die zustimmenden Meinungen der Top-Entscheider der Retail-Branche sind eine tolle Bestätigung für unsere Arbeit und es macht einfach Spaß zu sehen, wie gut das Projekt an­ genommen wird“, so Thomas Spieker, CEO bei Mavis.

Die Idee Der stationäre Handel, insbesondere Fashion Retailer, sehen sich durch die digitale Transfor­ mation aktuell mit großen Herausforderungen konfrontiert. Dabei lautet die Kernfrage für jeden Händler: Wie schaffe ich es auch in Zukunft für meinen Kunden relevant zu bleiben, um ihn so an mich zu binden? Eine der zweifelsfrei größten Aufgaben vor diesem Hintergrund ist die Kombi­ nation von stationärem und digitalem Handel. Es gilt die natürlichen Stärken des stationären Ge­ schäfts mit sinnvollen Online-Services zu kombi­

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nieren. In der Verzahnung sämtlicher Kanäle liegt ein immenses Potenzial, vorausgesetzt man findet die individuell richtigen Lösungen. Die Vielzahl an Möglichkeiten, Innovationen und Konzepten deren Mehrwert für die Retailer derzeit nicht mehr als eine, in aller Regel kapitalintensive, Wette auf die Zukunft ist schafft Unsicherheiten. Daher bietet der Experience Store eine Plattform, um Retailern Orientierung zu geben. exp37 macht den Retail von morgen erlebbar und zeigt Mög­ lichkeiten auf um Kunden zu binden sowie Fre­ quenz und Umsatz nachhaltig zu steigern. Das entwickelte und realisierte No-Line Konzept fei­ ert in dieser Form, in der neuen kreativen Zelle im Herzen von Düsseldorf Premiere.

Das Einkaufserlebnis Ziel ist es, den stationären Handel mit dem Online Handel zu verschmelzen, kundenfokussiert aus­ zurichten und Daten nachhaltig nutzbar zu ma­ chen. So wird der Kunde vom Zufalls- oder Ge­ legenheitskäufer zum Fan. Marken und Retailer können das Potenzial einer nachhaltigen und wie­ derkehrenden Geschäftsbeziehung nutzen, der „Customer Lifetime Value“ entsteht. „Gesättigte Märkte, das Klima, die Mietpreisentwicklung, anspruchsvolle und informierte Endverbraucher und insbesondere das Thema E-Commerce. Die Herausforderungen, um nur einige zu nennen, für den stationären Handel sind allgegenwärtig. Mit dem Experience Store wollen wir exemplarisch zeigen und erlebbar machen, worauf es in Zu­ kunft für den stationären Handel ankommt. Mit einer klaren Marken- und Retailstrategie gilt es

Die digitale Integration im Rahmen der Custo­ mer Journey ist mehr als eine Aneinanderrei­ hung multimedialer Devices und technischer Gimmicks. Innovative Services und Lösungen des exp37 bieten Möglichkeiten, die für Endkun­ den und Retailer echten Mehrwert generieren. Online-basierte Services als Bestandteil eines zielkundenzentrierten, ganzheitlichen Ansatzes richtig eingesetzt und betrieben ermöglichen Ef­ fizienz, Dynamik, Abwechslung und Emotion. Die Customer Journey umfasst eine Vielzahl an Touchpoints und Services, die man direkt vor Ort erleben kann. Mithilfe des interaktiven Schaufen­ stersystems steht der Händler dem Konsumenten am stationären POS 24/7 zur Verfügung. Über in­ teraktive Touchsysteme können Produkte direkt am POS gezeigt werden, die zum Beispiel auf der Shopfläche keinen Platz gefunden haben, oder es können Kleidungsstücke direkt aus der Umklei­ dekabine angefordert werden. Zudem kann der Kunde darüber ausführlichere Informationen zu den Produkten abrufen. Der „Shoe Mirror“ macht den Schuheinkauf zum sozialen Erlebnis und „Word-of-Mouth-Marketing-Tool“. Elektronische Preislabels setzen Maßstäbe in Sachen Innova­ tion und Effizienz. Zudem werden mobile Be­ zahlmöglichkeiten gezeigt, die deutlich machen wie einfaches, sicheres und schnelles Bezahlen sein kann. Weitere Innovationen beschäftigen sich unter anderem mit den Themen Real-TimeMarketing, Customer Loyalty, RFID und Dyna­ mic Pricing.

Ein klares Statement „Stop talking – start doing! Powerpoints und vage Konzepte zum Thema gibt es zur Genüge. Mit diesem einzigartigen Kooperationsprojekt verlas­ sen wir als Berater die reine Theorie. Wir machen Ideen zur Entwicklung der Customer Journey erlebbar und zeigen dabei Wege auf, wie die In­ szenierung von Marke und Produkt am POS im Einklang mit der Digitalisierung erfolgen kann“, beschreibt Thomas Jesewski, Managing Partner von Tailorit, dieses einzigartige Projekt. n


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ADVERTORIAL Warenmanagement

Wenn die Marge im Müll landet Einzelhändler in Deutschland verschenken enormes Umsatzpotenzial in ihrem Warenmanagement Management über die Lagerverwaltung bis zum Abverkauf im Laden berücksichtigt wird und der Warenbestand des gesamten Unter­ nehmens eingesehen werden kann. • Was kann automatisiert werden? Das Wa­ renmanagement ist ein großer Zeitfresser im Lebensmitteileinzelhandel. Oft werden Kauf­ entscheidungen von aktuellen Angeboten der Zulieferer beeinflusst, die nicht zur Umsatz­ planung passen. Wenn Prozesse automatisiert werden, können Bestellungen kontinuierlich erfolgen und Verantwortliche müssen die Aufträge lediglich prüfen. So werden Fehler­ quellen reduziert.

Warum der Aufwand? ▲ Einzelhändler verschenken Milliarden an Umsatz, weil frische Waren verderben oder Kunden die gewünschten Produkte nicht finden

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erdorbene Waren sind laut der IHL Group der zweitgrößte Verlustfak­ tor im Lebensmitteleinzelhandel. 2,6 Tonnen werden in deutschen Supermärkten je­ des Jahr weggeworfen. Das ermittelte WWF in Deutschland. Allein in Europa summiert sich der Schaden für Händler auf 9,1 Milliarden Euro im Jahr, weil sie verderbliche Güter nicht rechtzeitig verkaufen können. Eine konservative Planung ist allerdings auch keine Lösung: Einzelhändler verlieren in Eur­ opa jedes Jahr 27 Milliarden Euro an Umsatz, weil Kunden die gewünschten Produkte nicht finden. In beiden Fällen sind eine ungenaue Warendisposition sowie unzuverlässige Pro­ gnosen die Ursache für die Abschreibungen. Das Sortiment in Supermärkten umfasst lang­ lebige Güter ebenso, wie Dinge des täglichen Bedarfs und eben verderbliche Waren. Diese unterschiedlichen Lebenszyklen in der Dis­ position zu berücksichtigen, ist eine zentrale Herausforderung für das Warenmanagement, das oft noch manuell erfolgt.

Moderne Software-Lösung Hier setzen moderne Software-Lösungen wie NCR Power DAX an. Bei der Wahl der rich­ tigen Lösung helfen folgende Fragen: • Ist die Lösung zukunftsfähig? Daten sind

heute ein wichtiges Gut. Daher sollten neue Lösungen dazu beitragen Silos aufzubrechen und möglichst den gesamten vorhandenen Da­ tenbestand für eine vorausschauende Planung berücksichtigen. Die richtige Lösung sollte in bestehende Systeme integrierbar sein, aber auch einen Pfad für die Integration neuer Technologien aufweisen. • Ist die Lösung granular genug? Der Platz im Regal ist limitiert und wertvoll. Wenn langsam drehende Produkte Platz belegen, während stark nachgefragte Artikel ausgehen, verlieren Einzelhändler nicht nur Geld, son­ dern Kundenloyalität. •W  erden Saisonspitzen berücksichtigt? Jedes Jahr wird Saisonware nach den Feiertagen drastisch reduziert, um Platz für neue Ware zu machen. Entsprechende Tools reagieren proaktiv auf anstehende Fixpunkte im Kalen­ derjahr und schlagen rechtzeitig Bestellungen und Bestellmengen vor, um Absatz und Mar­ ge zu erhöhen. •W  ird die gesamte Lieferkette erfasst? Damit Frischwaren immer in der optimalen Quali­ tät verfügbar sind, muss die Lösung die ver­ schiedenen Haltbarkeitsstufen von verderb­ lichen Lebensmitteln berücksichtigen. Wird nachbestellte Ware noch rechtzeitig geliefert? Oder kann sie aus anderen Filialen bezogen werden? Das funktioniert nur, wenn der Le­ benszyklus eines Produkts vom Lieferanten

Aktuell erfassen die wenigsten Einzelhändler in Deutschland die Verluste, die ihnen aus leeren Regalen entstehen. Beispiele aus Europa und den USA zeigen, dass die Verfügbarkeit von Produkten mit Hilfe von NCR Power DAX und NCR Power Inventory bereits innerhalb eines Jahres um 60 bis 90 Prozent verbessert und die Abschreibung auf Lebensmittel um bis zu 50 Prozent reduziert werden kann. Das ergibt eine Umsatzsteigerung von etwa zwei Prozent. Bei einem durchschnittlichen Supermarkt entspricht das einem Umsatzplus von 150.000 bis 200.000 Euro pro Markt. Die verbesserte Lagerhaltung reduziert den Kapitaleinsatz zudem um zehn bis 15 Prozent. Angesichts des hohen Margendrucks im Lebensmittelhandel verschenken Einzel­ händler enormes Potenzial. n 

NCR GmbH Steinerne Furt 67 86167 Augsburg Telefon: +49 821 405-200 E-Mail: contact.retail@ncr.com Internet: www.ncr.com

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MESSE Integrated Systems Europe 2017

„All the Connections you need“ Eine Messe, ein großes Netzwerk, unzählige Geschäftsmöglichkeiten

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s Alle Info sgabe u A r e s e in di auf

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om 7. bis 10. Februar 2017 wird das RAI Amsterdam zum 14. Mal seine Tore für die weltweit größte AVMesse „Integrated Systems Europe“ öffnen. Die viertätige Veranstaltung erwartet mit über 1.100 Ausstellern einen noch größeren Besucheransturm als bereits 2016 mit über 65.000 internationalen Fachbesuchern. Wie­ der steht das gesamte Messegelände der hol­ ländischen Hauptstadt im Zeichen der ISE, die sich über die Hallen 1 bis 14 sowie die Diamond Lounge und das Amtrium-Gebäude erstreckt. Mit einer Vollbelegung von insge­ samt 45.000 Quadratmetern bietet sie den Besuchern 9 Prozent mehr Ausstellungsflä­ che als im Vorjahr. „Die Komplettbelegung der diesjährigen ISE ist ein Vertrauensbeweis unserer Aussteller und Partner und zeigt: Die Verlängerung der Messe im Februar 2016 auf vier Tage war die richtige Entscheidung“, erklärt Mike Blackman, Managing Director von Integrated Systems Events.

IT gewinnt an Bedeutung

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Auf der ISE 2017 wird ein breites Besucher­ spektrum aus Herstellern, Distributoren, Händlern, Partnern, Beratern und vielen anderen Fachbesuchern erwartet, das die gesamte Wertschöpfungskette der Systemin­ tegration abdeckt. Mit den Show Floor The­ atres bietet die ISE in den Hallen des RAI fünf moderne themenbezogene Auditorien. Sie können etwa von Branchenexperten, Beratern oder Herstellern als individueller Rahmen für Präsentationen genutzt werden, um neue Technologien, neue WorkflowLösungen, Case Studies, Marktanalysen etc. vorzustellen. Ein Besuch einer Veranstal­ tung in einem der Show Floor Theatres ist kostenlos und bedarf keiner vorhergehenden Anmeldung. Die IT gewinnt als Themenbe­ reich auf der ISE zunehmend an Bedeutung. Aktuellen Studien zufolge wird die ISE mehr und mehr zum Anziehungspunkt für den AVspezifischen IT-Sektor und für IT-Unterneh­ men, die in den internationalen Markt für In­ stallation und Integration einsteigen wollen oder dort Kooperationspartner suchen. Was die ISE speziell für diesen IT-Sektor (Ent­ wicklung, Produktion, Service und Vertrieb) so attraktiv macht, ist die enorme Bandbreite

der dort repräsentierten Hersteller und Ser­ viceanbieter aus dem Display- und DigitalSignage-Bereich.

Daniel Lamarre auf der ISE Der Freitag stellt auch dieses Jahr wieder ein besonderes Highlight auf der Messe dar. Um 9 Uhr, 30 Minuten vor dem regulären Beginn des Messetages, können die Besucher einer ganz besonderen Person ihre Aufmerksamkeit schenken. Für 2017 haben die Messeveranstal­ ter den CEO und Präsidenten von Cirque du Soleil, Daniel Lamarre, angekündigt. Cirque du Soleil, das Nr. 1 Entertainment-Unterneh­ men aus Montréal, verzaubert seit Jahrzehnten das Publikum mit atemberaubenden Shows in der ganzen Welt. Seit der Unternehmens­ gründung im Jahre 1984 sollten Thematik, Performance, Kostüme, Beleuchtung und Mu­ sik perfekt harmonieren. Bis heute ist Cirque de Soleil diesem Konzept treu geblieben, und steht zugleich vor neuen Herausforderungen. Immer wieder hat Cirque du Soleil aufgezeigt, wie künstlerischer Ausdruck von der Einbin­ dung neuester audiovisueller Technologien profitieren kann – und wie diese die Inhalte einer Show verbessern und prägen können. Heute ist Cirque du Soleil in fünf Kontinenten tätig und gilt als größte Theaterproduktions­ firma der Welt. Daniel Lamarre: „Da der Ein­ fluss der Zukunftstechnologie auf die LiveEntertainment-Branche kontinuierlich wächst, ist die Zeit reif für einen Besuch der ISE 2017. Ich werde hier die Möglichkeit haben, meine Vision zu vermitteln, wie neue Technologien künstlerische Inhalte beeinflussen.“ Weitere Informationen zu den Messeveran­ staltungen unter www.iseurope.org n Tickets für unsere Leser Als POS-Manager Technology Leser erhalten Sie kostenlosen Zugang zur Integrated Systems Europe 2017 in Amsterdam. Registrieren Sie sich online mit dem Einladungscode 390346 und sparen Sie den Eintrittspreis von 150 Euro vor Ort! Der Einladungscode ist bis 6. Februar 2017 gültig.


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ADVERTORIAL Mobiler Touch-Computer

Mobiler Computer der nächsten Generation Einzelhandel im Fokus: der TC51 – elegantes und gleichzeitig robustes Design sowie leistungsstarke Funktionen

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er neue Touch-Computer TC51 setzt neue Leistungsmaßstäbe für Mobil­ geräte im Einzelhandel. Andy Mc­ Bain, regionaler Leiter für Produktmanage­ ment EMEA bei Zebra, legt dar, dass dieses Gerät die Anforderungen Ihrer Benutzer eben­ so erfüllt wie die des Unternehmens und der Kunden.

TC51 so vielseitig, dass er DECT-Telefone, Pager und Mobilgeräte ersetzt und dadurch für erhebliche Einsparungen bei Hardware und Mobilfunkverträgen sorgt.

Einfachere Verwaltung Der TC51 wird durch unsere Softwaresui­ te Mobility DNA unterstützt. Diese umfasst zahlreiche Tools zur Vereinfachung der An­ wendungsentwicklung, zur einfachen Bereit­ stellung neuer Software auf mehreren Geräten und zur Verbesserung der Android-Sicherheit sowie eine Reihe von fertigen Apps zur ra­ schen Produktivitätssteigerung in Teams. So ist es beispielsweise einfacher, für den teamü­ bergreifenden Einsatz geschützte Partitionen zu erstellen, das Display in eine virtuelle Scantaste umzuwandeln und die Akkuleistung per Fernzugriff zu überwachen.

Designethos Unser Ziel war es, einen mobilen Computer für den täglichen Geschäftseinsatz zu entwi­ ckeln, mit dem Ihr Personal gern arbeitet. Mit der reinen Glasfront und dem 5-Zoll-HD-Dis­ play ist er von modernen Smartphones kaum zu unterscheiden und lässt sich problemlos an das Branding Ihres Unternehmens anpassen. Doch hier endet auch schon der Vergleich mit Smartphones, denn der TC51 ist durch und durch ein Gerät für Unternehmen. Er ist für eine Fallhöhe von 1,2 Meter ausgelegt und zeichnet sich durch gehärtetes Glas aus, sodass ihm selbst Stürze auf Betonboden nichts anha­ ben können. Darüber hinaus lässt er sich ganz einfach verwenden und verwalten. Dank der vertrauten Android-Oberfläche können Mitar­ beiter den TC51 nahezu ohne Schulung oder Einarbeitung produktiv einsetzen. Das ein­ fache Bedienungskonzept kommt auch beim Drucken zum Tragen (durch einfaches Tippen

Die Kostenillusion Smartphones sind in der Anschaffung günstiger als Enterprise-Geräte. Aber da die meisten Einzelhändler erwarten, dass ihre Technologieinvestitionen drei bis fünf Jahre überdauern, übersteigen die Betriebskosten von Smartphones die zunächst eingesparten Kosten. Warum? Weil Verbrauchergeräte im geschäftlichen Betrieb häufiger ausfallen und jeder Anstieg der Ausfälle um 1 % eine Steigerung der Gesamtbetriebskosten um 23 % bewirkt.*

▲ Der mobile Touch-Computer TC51

wird eine Verbindung zum nächsten ZebraDrucker hergestellt, um Preis- und Versande­ tiketten sowie Kundenbelege zu drucken), und dank des ergonomischen Designs kann das Gerät mit einer Hand bedient werden. Zudem verfügt es über alle wichtigen Funktionen für Kernaufgaben. Wichtigste Punkte: • Verbesserter Kundendienst: Über den Touch­ screen können Apps – z. B. Bestandsdaten – schnell und einfach aufgerufen werden, um Bestände zu prüfen oder einen Lieferauftrag zu erstellen (mit Aufnahme der Zahlungs­ daten), ohne den Kunden allein lassen zu müssen. • Optimiertes Merchandising: Ihre Werbege­ stalter werden den großen 5-Zoll-HD-Touch­ screen zu schätzen wissen, wenn sie sich Richtlinien zur Ladengestaltung anzeigen lassen. • Optimierte Kommunikation: Dank des inte­ grierten Workforce Connect-Clients können Teams über Push-to-Talk und Instant Mes­ saging kommunizieren sowie miteinander telefonieren. Mit Workforce Connect ist der

Kopf und Herz im Konsens Bisher war es immer schwierig, Mobilgeräte zu finden, die sich einerseits durch einfache Bedienung auszeichneten und andererseits durch robuste Leistung für Unternehmen. Im TC51 kommt beides zusammen: Dank des eleganten und gleichzeitig robusten Designs sowie leistungsstarker Funktionen bekommen Ihre Benutzer, was sie sich wünschen, und Ihr Unternehmen bekommt, was es braucht. Pro­ duktivität sah noch nie so gut aus. n

Zebra Technologies Franz-Rennefeld-Weg 6 40472 Düsseldorf Telefon: +49 211 60 16 06-0 E-Mail: germany@zebra.com Internet: www.zebra.com

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EVENT LOCA Conference 2017

LOCA Conference führt mit Live Touren durch München Die Verbindung von Offline- und Online-Welt ist die Zukunft des stationären Handels. Auf der LOCA Conference in München zeigen Experten aus verschiedenen Branchen, wie die Welten erfolgreich miteinander verschmelzen Ansprüche der Kunden

▲Stationäre Händler müssen sich mit den Möglichkeiten auseinandersetzen, die ihnen die Digitalisierung bietet

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er E-Commerce macht Druck auf den stationären Handel, daher sucht die­ ser nach Wegen, um für Kunden wie­ der attraktiver zu werden. Zu den Ideen zählen verkaufsoffene Sonntage und der Ruf nach ge­ lockerten Öffnungszeiten ebenso wie gemein­ schaftliche Werbeaktionen, um wieder mehr Konsumenten in Innenstädte und Geschäfte zu locken. Andere Möglichkeiten hingegen, die den stationären Laden mit dem Online-Kanal verbin­ den, sind noch immer nicht weit verbreitet. Arti­ kelreservierungen etwa oder Click&Collect sind noch nicht im Bewusstsein der Konsumenten verankert – die Verbraucher erwarten solche Services also noch nicht, sondern empfinden sie noch als positive Überraschung und Zusatzange­ bot. Hier herrscht Potenzial für den stationären Handel, sich von reinen Online-Shops abzuhe­ ben.

Pluspunkte für Läden Die gute Nachricht lautet: Nur eine Minderheit (17 Prozent) zieht keinen stationären Händler in Betracht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Stu­ die zum digitalen Kaufverhalten, die vom Han­ delsverband Deutschland HDE und dem eWeb Research Center der Hochschule Niederrhein und Bonial.com durchgeführt wurde. Für die

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bundesweit repräsentative Untersuchung hat das Marktforschungsunternehmen Innofact in ei­ ner zweistufigen Untersuchung insgesamt 2020 Personen ab 14 Jahren befragt. Ein weiterer kla­ rer Pluspunkt für den stationären Handel: Die Befragten interessieren sich größtenteils für lokale Angebote (70 Prozent). Sind die Kunden vor Ort am POS, bleiben Smartphone oder Ta­ blet laut der Studie oftmals in der Tasche. Da sich die Verbraucher bereits umfassend vorab online informiert haben, benötigen viele von ihnen keine weiteren Informationen zum Pro­ duktangebot. Der Hauptgrund für die Abholung von online bestellten Waren im Laden wiede­ rum ist das Sparen von Versandkosten. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sich der stationäre Handel nicht mit digitalen Optionen am POS beschäftigen sollte. „Längere Ladenöffnungs­ zeiten sind noch kein echter Mehrwert“, erklärt Carsten Szameitat, Vorstandsvorsitzender der LBMA DACH und Initiator der LOCA Confe­ rence. „Stationäre Händler müssen sich mit den Möglichkeiten auseinandersetzen, die ihnen die Digitalisierung bietet. Nur so können sie Mehr­ werte anbieten, mit denen sie die Verbraucher wieder von sich überzeugen. Die Kunden stehen solchen Maßnahmen, besonders wenn sie das Einkaufen zum Erlebnis werden lassen, sehr positiv gegenüber.“

Eine weitere Studie zeigt, dass die Verbraucher auf solche Angebote achten und sie mit Vorlie­ be nutzen. So testen zum Beispiel 94 Prozent der Verbraucher Virtual Reality Lösungen am Point of Sale, sofern diese ihnen auch auffallen. Doch genau hier liegt das Problem: bisher haben erst sechs Prozent der Verbraucher solche Anwen­ dungen während ihres Einkaufs bemerkt. Zu die­ sem Ergebnis kommt die Studie „Digitalisierung der stationären Verkaufsfläche“, die POSpulse im Auftrag der Location Based Marketing Associa­ tion (LBMA) durchgeführt hat. Ausbaufähig ist laut der Studie noch das Thema Push-Nachrichten: Bisher haben nur 13 Prozent der Befragten solche Benachrichtigungen beim Einkaufen auf ihrem Smartphone erhalten, die Mehrheit davon im Supermarkt. Carsten Sza­ meitat zu den Hintergründen: „Einer der Gründe hierfür dürften die technischen Voraussetzungen sein: So muss der Nutzer nicht nur die entspre­ chende Funktion, etwa GPS oder Bluetooth, an seinem Smartphone aktiviert haben. Viele PushSysteme arbeiten mit einer App – und die muss natürlich auch installiert sein. Zukünftige Syste­ me und Datenvorschriften machen den Weg je­ doch frei für Wachstum.“ Eine generelle Skepsis der Konsumenten gegenüber Push-Nachrichten ist aber offenbar nicht der Grund für die geringe Verbreitung. „In einer früheren Studie haben wir bereits gesehen, dass Verbraucher dieser Form der Kommunikation gegenüber aufgeschlos­ sen sind. Jedoch müssen die Push-Nachrichten Verbrauchern im Laden einen relevanten Mehr­ wert, beispielsweise in Form von Rabatten und Verkaufsaktionen, bieten. Dieses Angebot muss dann aber exklusiv für die Empfänger der PushNachrichten gelten und darf nicht anderwei­ tig im Laden angeboten werden. Andernfalls könnten Push-Nachrichten als unnötige Störung empfunden werden.“ Im Gesamtergebnis zeigt die Studie, dass besonders Supermärkte bei der Digitalisierung ihrer Flächen schon weit gekom­


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LOCA Conference 2017 The LOCA Conference – Location Techno­ logy, Marketing and Service for Retail and Logistics takes place on February 15th and 16th 2017 in Munich, Germany. Its motto is “Location bridging Online and Offline Worlds”. Representatives of companies from all around Europe will speak and show different use cases and ideas on how location and digital and intelligent systems work. The topics are among others new technologies, in-store concepts and different possibilities for automation of processes, capabilities in digital signage concepts, di­ gital store concepts, IT and warehouse ma­ nagement, as well as marketing and adver­ tising – all are part of the diversified field of location-based services. Together with the international Location Based Marke­ ting Association (LBMA) and partners we expect over 80 speakers from around the world. The LOCA Conference is taking a new route with LOCA Live Tours on the 2nd day of the conference, February 16th 2017. The LOCA Live Tours will lead their participants to various companies in and around Munich who will present different solutions and applications. You’ll find more here www.loca-conference.com men sind. Andere Märkte, wie etwa Möbelhäu­ ser oder Baumärkte, haben hier jedoch noch viel Nachholbedarf. Besonders mit ortsbasierten Angeboten über den mobilen Kanal sowie neu­ en Technologien wie Augmented Reality können die Händler beim Konsumenten punkten.

Erfolgreiche Digitalisierung Wie es Händlern nun gelingen kann, ihre Flä­ chen erfolgreich zu digitalisieren wird auf der dritten von der LBMA initiierten „LOCA Con­ ference – Location-based Technologien, Marke­ ting und Services in Retail, Logistics & Travel“ diskutiert. Auf der zweitägigen Konferenz, die am 15. und 16. Februar 2017 in München statt­ findet, steht die Verbindung der Offline- mit der Online-Welt im Mittelpunkt. Dabei geht es um ortsbasierte Werbung, die den Kunden auf sei­ nem Handy erreicht, sobald er sich am passenden Ort befindet ebenso wie um Technologien am POS selbst, wie etwa Digital Signage Lösungen, den Einsatz von Augmented oder Virtual Reality im Laden sowie Indoor-Navigation und weitere

Ansätze. Die LOCA konzentriert sich dabei nicht nur auf Handel. Die Konferenz wagt den Blick über den Tellerrand und thematisiert Innovati­ onen im Marketing, Technologie-Trends und den Nutzen von Sensorik und Digitalisierung in der Logistik. Dadurch können die Experten aus den unterschiedlichsten Feldern zusammenkommen und ihre Erfahrungen austauschen – so lernen etwa Händler, die Augmented Reality gerade für sich entdecken, von Logistikern, die Datenbrillen bereits seit längerem in ihren Lagern einsetzen.

Neu: LOCA Live Touren Einen neuen Weg beschreitet die LOCA Confe­ rence mit den LOCA Live Touren. Sie finden am zweiten Konferenztag, dem 16. Februar 2017, statt und führen ihre Teilnehmer zu Unternehmen in und um München, die in ihren Räumen verschie­ dene Lösungen und Anwendungen aus dem Lo­ cation-Bereich präsentieren. Carsten Szameitat sagt dazu: „Die Erfahrung lehrt uns, dass Kon­ ferenzen mit zwei Tage lang andauernder Front­ beschallung für die Teilnehmer anstrengend sind. Deshalb bleiben oft einige dem zweiten Tag fern. Mit den LOCA Live Touren wollen wir dieses eingefahrene Verhalten aufbrechen: anstatt einen zweiten Tag lang weiteren Vorträgen zuzuhören, gehen wir mit den Besuchern direkt zu Unter­ nehmen und diversen Showrooms, die uns die Lösungen vorführen können. So kommt wieder Bewegung in die Sache und die Besucher lernen auf Networking-Ebene an unterschiedlichen Or­ ten verschiedene Lösungen kennen.“ Die Touren widmen sich dabei verschiedenen thematischen Schwerpunkten. In der Retail Innovation Lounge wird dabei gezeigt, wie neueste Hardware in den Shops eingebunden wird. Wer sich die LOCA auf keinen Fall entgehen lassen möchte, kann sich unter www.loca-confe­ rence.com/register/ anmelden. n

„LOCA Conference – Location-based Technologien, Marketing und Services in Retail, Logistics & Travel” Wann: 15. und 16. Februar 2017 Wo: München Was: Zweitägige Konferenz mit Live-Touren zur Digitalisierung im Handel Internet: www.loca-conference.com

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MESSE EuroShop 2017

Retail 4.0: More data = better data? Mit der Menge an verfügbaren Daten wächst ihre Aussagekraft – vorausgesetzt, es stehen geeignete Werkzeuge zur schnellen Auswertung zur Verfügung, um zum Beispiel Nachfragetrends frühzeitig zu erkennen, Sortiment und Bestände zu optimieren oder vernetzten Kunden im Retail 4.0 ein nahtloses Einkaufserlebnis über alle Kanäle zu bieten Data Lakes

▲Die Fachmesse EuroCIS im Rahmen der EuroShop bietet im März 2017 einen idealen Rahmen, um sich über aktuelle Trends und Lösungen im Bereich Data Warehouse, Business Intelligence und Predictive Analytics zu informieren

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redictive Analytics und Big Data haben sich inzwischen als zentrale Themen im Bereich Retail Technology der EuroShop etabliert. Die materiellen Ressourcen Ware und Fläche, jahrelang zentrale Bestandteile von Han­ delsgeschäftsmodellen, verlieren zunehmend an Bedeutung – die immateriellen Ressourcen Personal und Information rücken dafür in den Fokus: Service- und Analytik-Kompetenzen von Mitarbeitern sowie detaillierte Informatio­ nen über Kunden, ihre Lebenswelt, Bedürfnisse und Verhaltensweisen werden zu führenden Er­ folgsfaktoren im Retail 4.0, prognostizieren die Unternehmensberatung Bearing Point und das Institut für Internationales Handels- und Dienst­ leistungsmanagement IIHD in einer aktuellen Studie. „Unternehmen, denen es nicht gelingt, Kundendaten stringent aufzuzeichnen und diese zu einem Kundenbild zusammenzuführen, ha­ ben einen strategischen Wettbewerbsnachteil“, sagt Kay Manke, Partner bei Bearing Point. Neben der Verfügbarkeit von Daten spielt dabei zunehmend auch die Entscheidungsgeschwin­ digkeit eine erfolgskritische Rolle. Investitionen in Datenstrategie, -analytik und faktenbasierte Entscheidungsfindung sowie die Entwicklung innovativer Auswertungsmöglichkeiten haben deshalb steigenden Einfluss auf den Unterneh­

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menserfolg und die Rendite. Im europäischen Handel sieht Bearing Point hier allerdings noch erheblichen Nachholbedarf. Nicht einmal jedes zehnte Unternehmen sei technologisch derzeit fit, um ein auf Geschwindigkeit basierendes Handels­ geschäftsmodell zu etablieren. Die Fachmesse Eu­ roCIS im Rahmen der EuroShop bietet im März 2017 einen idealen Rahmen, um sich über aktuelle Trends und Lösungen im Bereich Data Ware­ house, Business Intelligence und Predictive Ana­ lytics zu informieren. Dazu gehört beispielsweise In-Memory-Datenbanktechnologie für das sehr schnelle Auswerten sehr großer Datenmengen wie SAP Hana. Auf der EuroShop besteht Gelegen­ heit, sich über die neue Hana-basierte Version des Warenwirtschaftssystems S4 for Retail & Fashion zu informieren, die neue geschwindigkeitsbasierte Geschäftsmodelle unterstützt. Die Lösung bie­ tet verschiedene neue Funktionen für kurzlebige Saisonware und zielt im ersten Schritt auf die Fa­ shion-Branche ab. Bei der Weiterentwicklung der WWS wird SAP künftig mit der internationalen Technologieberatung Accenture zusammenarbei­ ten. „Retail erfordert Geschwindigkeit“, so Jill Standish, Senior Managing Director of Retail bei Accenture – sei es im Dialog mit Kunden, bei der Markteinführung neuer Produkte, der Expansion in neue Regionen, der Integration von Zukäufen oder beim Verbessern der operativen Effizienz.

Neben Kassen- oder Bestandsdaten erschließen Retailer zunehmend weitere, neue Datenquellen für ihre Analysen, beispielsweise Text- und Audi­ odateien aus dem Kundenservice oder Daten von Smartphones, die es erlauben, den Kundenlauf nicht nur auf der Website, sondern auch im stati­ onären Handel nachzuverfolgen – anonym oder, mit Einwilligung des Kunden, auch identifizier­ bar. „In diesen Big Data schlummert gewaltiges Potenzial. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Struktur lassen sie sich aber nicht verlustfrei in klassische Data Warehouses überführen“, sagt Volker Giessler, Senior Industry Consultant bei Teradata. Eine mögliche Lösung, über die der Datawarehouse-Anbieter auf der EuroCIS in­ formiert, sind sogenannte Data Lakes: In diesen Systemen können Unternehmen kostengünstig große Mengen an Daten vorhalten – unabhängig von ihrer Struktur oder ihrer späteren Verwen­ dung. „Data Lakes sind allerdings kein Allheil­ mittel“, warnt Giessler. Sie basieren meist auf Open-Source wie Hadoop oder NoSQL-Tech­ nologien und können beispielsweise nicht ohne weiteres in der Standarddatenbanksprache SQL bedient werden. „Für Unternehmen ist es deshalb sinnvoll, einen Data Lake in eine übergreifende Architektur zu integrieren und so die Vorteile des Data Warehouse mit denen eines Data Lake zu vereinen“, rät Giessler. Dabei will der IT-An­ bieter seine Kunden gerne unterstützen.

Cloud Computing Die drängende Frage, wie und wo sich Daten­ massen flexibel und kostengünstig speichern und verarbeiten lassen, führt heute unweigerlich zum Thema Cloud. Das Potenzial von Cloud Com­ puting als Schlüssel-Technologie der Digitalen Transformation sei auch in Deutschland längst erkannt; trotzdem wären viele Unternehmen beim Gang in die Cloud noch zögerlich, weiß Thomas Kurian, President Product Develop­ ment bei Oracle. Mit der neuen Lösung „Cloud at Customer“ adressiert Oracle diese Sorge und


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Retail 4.0: More Data = Better Data? The validity of data increases with the amount of data available – provided there are suitable tools available for fast analysis in order to identify demand trends early on, optimise ranges and inventories or offer networked shoppers a seamless customer journey across all channels in Retail 4.0. Predictive analytics and big data have by now become established as central themes in the Retail Technology segment of EuroShop.Tangible resources like merchandise and retail area that have for years formed an integral part of retail busi­ ness models are now increasingly losing in importance – while the intangible resources like staff and information are moving centre stage. Employees’ service and analytics ex­ pertise as well as detailed “shoppers’ intelli­ gence” revealing their lifeworlds, needs and behaviours will become the principal success factors in Retail 4.0, say consultancy Bearing Point and the Institute for International Retail and Service Management IIHD in a current study. “Companies that fail to consistent­ ly record customer data and to compile this data to generate shopper profiles will suffer a strategic competitive drawback,” explains Kay Manke, partner at Bearing Point. Next to the availability of data, decision-making speed will also play a critical role in suc­ cess. Investment in data strategy, analytics and facts-based decision making as well as the development of innovative evaluation options will therefore increasingly impact corporate success and ROI. Bearing Point sees substantial “backlog demand” in Euro­ pean retail. Not even one in ten firms, they say, are currently technically fit to establish a speed-based retail business model. The trade fair EuroCIS held as part of EuroShop will provide an ideal setting in March 2017 to find out about the current trends in, and solutions for, data warehousing, business intelligence and predictive analytics. unterstützt Organisationen dabei ihre Daten und Prozesse bei Bedarf nahtlos in die Cloud zu mi­ grieren. CIOs behalten dabei die Kontrolle über die Infrastruktur, denn sie könnten die Cloud Services „on-premise“, also in ihrem eigenen Re­ chenzentrum nutzen, verspricht Oracle. Erheb­ liche Vorteile bei Kosten, Geschwindigkeit und nahtloser Datenintegration bietet Software-as-aService SaaS au der Cloud. So bietet der deutsche Cloud-Commerce-Spezialist Demandware nach

der Übernahme durch Salesforce Mitte 2016 jetzt die noch bessere Anbindung von Marketing und Kundenservice an seine E-Commerce-Lösung. Zu den aktuellen Neuerungen gehört auch die Integration der mobilen Zahlungslösung Apple Pay via Iphone, iPad oder Mac. „Verbraucher kaufen inzwischen am liebsten über mobile Ge­ räte ein. Nur leider wurde der Checkout-Prozess bisher nicht entsprechend angepasst“, sagt Elana Anderson, Senior Vice President of Marketing bei Demandware. Mit der neuen Lösung könt­ nen Händler jetzt Apple Pay in Online-Shops integrieren und Traffic noch leichter in Umsatz verwandeln.Auch der Big-Data-Spezialist Blue Yonder zeigt auf der EuroCIS seine cloudbasier­ te Software-Anwendungen für Absatzprognosen und Auto-Dispo, die unter anderem bei Kaufland (für Frischfleisch), Drogerie Müller, dm, Bau­ haus und der Otto Group im Einsatz sind. Otto ist zu 31 Prozent an dem Unternehmen beteili­ gt. Zu den Neuentwicklungen bei dem jungen deutschen Unternehmen gehören Lösungen für die Preisoptimierung und das 1:1-Marketing. Bei Thema dynamische Preisfindung seien deutsche Händler Nachzügler verglichen mit Kollegen in den USA und UK, so die Einschätzung von Blue-Yonder-CEO Uwe Weiss. Angesichts der Möglichkeiten im Online-Handel rät er Offlineund Online-Anbietern gleichermaßen zum Auf­ rüsten: „Der Preis ist ein so großer Hebel, dass fast alle Händler in Deutschland anfangen, sich Software-Lösungen nochmal anzuschauen“, so Weiss. Die Pricing-Software von Blue Yonder lernt zum einen automatisch anhand aktueller und historischer Abverkaufsdaten die Zusam­ menhänge zwischen Preis und Absatz.

Künstliche Intelligenz Um künstliche Intelligenz geht es auch am Stand von IBM. Das Unternehmen präsentiert Ansätze für den Einsatz der Cognitive Computing-Soft­ ware Watson im Handel. Das System verarbeitet natürliche Sprache, lernt dabei automatisch dazu und ist in der Lage, Wünsche, Intuitionen und sprachliche Nuancen zu erkennen. Zu den ersten Anwendern im Handel gehört die amerikanische Outdoor-Marke The North Face, die Watson auf ihrer Website als persönlichen Kundenberater für Jacken nutzt. Auch die US-Kaufhauskette Macys hat Mitte 2016 ein Pilotprojekt gestartet. Mit Hil­ fe von Watson sollen sich Kunden schneller und besser in den unterschiedlich aufgebauten Filia­ len zurechtfinden. Dazu müssen sie künftig keine Etagenpläne mehr studieren oder nach Hinweis­ schildern suchen. Mit der App „Macy‘s on Call“ auf dem Mobiltelefon genügt die gesprochene Frage: „Wo sind die Damenschuhe?“ n

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MESSE EuroShop 2017

Mobile Payment vor dem Durchbruch! Die Akzeptanz bargeldloser Zahlungsmittel nimmt weltweit zu Anbieter gehen in Position

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▲Eines der Hauptthemen auf der EuroShop 2017 wird Mobile Payment sein

it Mobile Payment besetzt die Euro­ Shop vom 5. bis 9. März 2017 eines der Themen, das die Prozesse im Handel nach Ansicht von Experten in den näch­ sten Jahren revolutionieren wird. Zahlen mit dem Mobiltelefon geht schnell, ist effizient für den Händler und bequem für den Kunden. Deshalb gibt es in der Branche kaum Zweifel, dass sich die innovative, bargeldlose Zahlmethode langfri­ stig durchsetzen wird.

NFC nimmt Fahrt auf Die technischen Voraussetzungen für eine grö­ ßere Verbreitung des Nahfunkverfahrens sind weitgehend gegeben. Kreditwirtschaft und Kre­ ditkartenorganisationen sind dabei, die von ihnen ausgegebenen Karten NFC-fähig zu machen. Auch auf der Akzeptanzseite sieht es bereits recht gut aus. Bis Ende 2016 werden 60 Prozent der großen Handelsunternehmen in Deutschland kontaktlose Zahlungen akzeptieren können und damit auch NFC-basierte Zahlungen mit dem Mobiltelefon. Noch sind nicht alle Mobiltelefone mit der Nahfunk-Technologie ausgestattet. Auch neuere iPhones verfügen zwar über die NFCFähigkeit, die sich jedoch ausschließlich für das eigene Apple Pay Verfahren nutzen lässt. Will man bereits heute sämtliche Smartphone-Nutzer

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erreichen muss man auf Übergangstechnologien, wie den QR-Code setzen oder den NFC-Chip in Form eines Stickers nachrüsten, wie beim mpass Service der Mobilfunknetzbetreiber O2, Tele­ kom und Vodafone.

Der Kunde entscheidet Dass die Nutzerzahlen in Deutschland bisher verschwindend gering sind, liegt weniger an mangelnder technischer Ausstattung, sondern in erster Linie am mangelnden Verständnis und Vertrauen der Konsumenten. Für den Verbrau­ cher ist die Lage unübersichtlich und wenig transparent. Die Verfahren unterscheiden sich sowohl in der Technik als auch in der Hand­ habung. Die Prozesse sind ungewohnt und noch nicht gelernt. Dazu kommen Bedenken hinsichtlich Sicherheit und Datenschutz. Die Kunden müssen die Vorteile der neuen, schnel­ len Zahlverfahren verstehen und annehmen, um diesen zum Durchbruch zu verhelfen. Dass Verbraucher grundsätzlich bereit sind, die neue Technologie zu akzeptieren zeigen internationa­ le Beispiele. Eine aktuelle Studie von Master­ Card besagt, dass 41 Prozent der Verbraucher in Großbritannien bevorzugt mobil zahlen wollen. Dort wird auch bereits jede fünfte Kartenzah­ lung kontaktlos durchgeführt.

So überrascht es nicht, dass eine Vielzahl von Anbietern an diesem schnell wachsenden Markt teilhaben wollen. Neben der Kreditwirtschaft, den Mobilfunk-Netzbetreibern und ZahlungsDienstleistern sind dies vor allem die groß­ en Datenkonzerne, wie Apple, Google oder Microsoft. Apple Pay hat dabei wohl die mei­ sten Schlagzeilen gemacht. Nach erfolgreichem Start in den USA ist das NFC-basierte System, das nur für iPhone-Nutzer einsetzbar ist, in­ zwischen in acht weiteren Ländern verfügbar, darunter in China, Großbritannien, Frankreich und der Schweiz; seit Anfang Oktober auch in Russland.Neben Apple positionieren sich die großen Wettbewerber Google mit Android Pay und Microsoft im Payment-Markt. Es ist zu erwarten, dass alle auch in Deutschland Fuß fassen werden. Aufgrund des komplexen Ban­ kensystems hierzulande und den vielen Part­ nern mit denen Konditionen vereinbart werden müssen, wird dies wohl etwas länger dauern als in anderen Märkten.

Mit Mehrwert punkten Dem ist Payback im Juni dieses Jahrs zuvor­ zukommen. Das mit 28 Millionen Kunden in Deutschland führende Bonuspunkteprogramm ist angetreten, den Markt für mobiles Zahlen in Bewegung zu bringen. Bei dm Drogerie Markt, Real, Galeria Kaufhof, Aral und Alnatura – später auch bei weiteren Partnern wie Rewe oder Thalia – kann der Payback-Nutzer nun per Smartphone-App ohne Karte bargeldlos bezah­ len und gleichzeitig das Punktekonto füllen. Dabei steht das mobile Zahlen nicht im Vorder­ grund, wie Payback Geschäftsführer Dominik Dommick erklärt: „In den Payment Markt ein­ zusteigen ist nicht das primäre Ziel von Payback. Vielmehr wollen wir die gesamte Nutzenkette am POS abbilden, vom Finden der Filiale, über Punkte sammeln, Couponing und Bezahlen bis zum elektronischen Kassenbon. Vom Kunden her gedacht begleiten wir digital diesen gesam­ ten Prozess.“ Payback ist sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Der Dienstleister gibt an, fast 10 Millionen Downloads erreicht zu haben. 90 Pro­ zent der Kunden haben das Update installiert und können damit mobil zahlen. Dies funktioniert bei den meisten Händlern mittels QR-Code, ist aber


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Mobile payment on the verge of a breakthrough With mobile payment, EuroShop, taking place from 5 to 9 March 2017, will cover a topic experts say will revolutionise retail in coming years. Mobile payments are fast, efficient for the retailer and convenient for the shopper. Few in the industry doubt that this innovative cashless payment method will prevail in the long run. The technical perquisites for a more widespread dissemination of NFC technology are mostly in place now. The banking sector as well as credit card providers are in the process of issuing NFC-enabled cards. Things are already looking good from an acceptance point of view, as well. The survey found that 60 per cent of the largest retail companies in Germany will be able to accept contactless pay­ ments by the end of 2016, which means they’ll also take NFC-based payments via mobile devices. Not all mobile phones are equipped with NFC technology yet. This includes even newer iPhones, which are NFC-enabled but can only be used for the proprietary Apple Pay process. Transition technologies such as QR codes or retrofits using NFC codes embedded in stickers must be used to reach all smartphone users today. The mpass service offered by the mobile providers O2, Telekom and Vodafone deploys the latter solution. auch via NFC möglich – so bereits bei Aral im­ plementiert. Dirk Königsfeld, Marketingleiter bei Real, schildert seine Erfahrungen aus Händler­ sicht: „Das System funktioniert einwandfrei, ist schnell und einfach. Bei unseren Kunden kommt es noch besser als erwartet an.“ Er ist überzeugt, dass sich mit Payback Pay innerhalb weniger Mo­ nate ein funktionierendes mobiles Zahlsystem in Deutschland etablieren kann. „Und zwar des­ halb, weil wir vom Service-Gedanken kommen, nicht wie andere vorher, um einen Standard zu setzen“, führt Königsfeld aus. „Als Multi-Partner Programm ist Payback in jedem zweiten deut­ schen Haushalt präsent. Wer sonst sollte Mobile Payment zum Erfolg führen und im deutschen Einzelhandel etablieren können“, erläutert er das Real Engagement.

Mehr als nur Zahlen Auch Edeka geht es erst in zweiter Linie um das mobile Bezahlen. Bundesweit beim Discoun­ ter Netto und in einer wachsenden Zahl von Edeka Filialen, bietet die Handelsgruppe eine Einkaufs-App für den schnellen, bequemen Einkauf. Mit dieser kann der Kunde mobil be­ zahlen und dabei automatisch Coupons einlösen und Punkte sammeln. Die Anwendung kommt von der GK Software Tochterfirma Valuephone. Geschäftsführer Stefan Krüger betrachtet Mo­ bile Payment als eine notwendige Funktion für das was er Mobile Customer Engagement nennt: „Es geht darum, dem Kunden der sich digital im Einzelhandel bewegt komfortable Informa­ tionsbeschaffung, personalisierte Angebote und leicht anzuwendende Transaktionsfunktionen zu bieten. Das mobile Zahlen ist eine davon.“ Krüger ist überzeugt, dass in Deutschland wie auch international der Mobile-Payment-Markt langsam aber sicher an Geschwindigkeit zu­

Alles aus einer Hand! Kasse + Kundenbindung + Online-Reporting

nehmen wird. Es entsteht ein immer enger wer­ dendes Netz von Akzeptanzstellen. Unterstützt durch Öffentlichkeitsarbeit und Anreize werden die Transaktionen zunehmen, jedoch nur dann wenn es sich um integrierte Lösungen handelt, die mehr als nur Payment bieten. „Es muss Sinn für den Kunden machen, und einen kombi­ nierten Nutzen darstellen“, wie er sagt. In einem größeren Zusammenhang sieht auch Volker Steinle, Deutschland-Chef des Zah­ lungsdienstleisters Adyen, das Thema. Für ihn ist Mobile Payment der letzte fehlende Bau­ stein des Omni-Channel-Retailing. „Der Han­ del muss weg vom Silodenken und die Systeme zusammenführen, das gilt auch für das Bezah­ len“, lautet sein Appel. Der Dienstleiser ermög­ licht Handelsunternehmen, Zahlungen online, im Geschäft und In-App mittels einer ein­ zigen, integrierten Lösung weltweit anzuneh­ men. Steinle rät Handelsunternehmen dazu, die sensiblen Bankdaten nicht auf eigenen Rechnern zu speichern, da bei Datenunfällen empfindliche Strafen und enorme Imagever­ luste drohen. Systeme der Finanzinstitute oder Zahlungsdienstleister sind dafür wesentlich besser geeignet, denn sie entsprechen höchsten Sicherheitsstandards, die ständig kontrolliert und angepasst werden.

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Die Zukunft ist mobil Das Smartphone begleitet die Verbraucher zu­ nehmend beim Einkaufen. Sie speichern damit Einkaufslisten und vergleichen Preise, suchen nach Produkten und deren Bewertungen, sam­ meln Coupons und Gutscheine, kaufen online ein und wollen verstärkt auch damit zahlen. Händler müssen sich darauf einstellen um zukünftig kei­ ne Umsätze zu verlieren. n

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INTERVIEW Mobile Payment

Wann kommt Apple Pay nach Deutschland? Apple Pay unterstützt alle Verkaufskanäle – die Kasse, online und mobil

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▲Ein gutes Bezahlverfahren muss alle Verkaufskanäle unterstützen

as neue MacBook Pro besitzt neben einer Touch Bar mit dynamischen Funktionstasten und Wischfunktion auch einen TouchID-Sensor, um per Finger­ abdruck den Laptop zu entsperren oder Zah­ lungen mit Apple Pay auszulösen. Was bedeu­ tet der neue TouchID-Sensor des MacBook Pro für Apple Pay? Wird der Online-Handel jetzt verstärkt Apple Pay einsetzen? Und kön­ nen bald alle Apple-Kunden per Fingerab­ druck bezahlen?

Interview mit Ralf Gladis Geschäftsführer des Zahlungsdienstleisters Computop, beantwortet die wichtigsten Fragen rund um Apple Pay

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Das Interview mit Ralf Gladis, Geschäfts­ führer des Zahlungsdienstleisters Computop, beantwortet die wichtigsten Fragen rund um Apple Pay. Gladis besitzt 19 Jahre Erfahrung im Zahlungsverkehr. Computop wickelt nach eigenen Angaben jährlich über 20 Milliarden US-Dollar für 14.000 Händler weltweit ab. So viel sei vorab verraten: Bei Mobile Payment ist Ralf Gladis eher skeptisch. Herr Gladis, der Erfolg von Apple Pay bleibt nach Meinung vieler Experten hinter den Erwartungen zurück. Woran liegt das? Gladis: Ein gutes Bezahlverfahren, muss alle Verkaufskanäle unterstützen: POS, Online und Mobil. Dass Apple Pay hinter den Erwar­ tungen zurückbleibt, liegt auch daran, dass es ein rein mobiles Zahlverfahren für das Bezah­ len in Apps und an der Kasse war. Apple Pay fehlte der Erfolgsfaktor E-Commerce. Dass Apple Pay inzwischen auch im Safari-Browser auf iMacs und MacBooks funktioniert, wird Akzeptanz und Adoption verbessern. Der

Handel investiert in Omnichannel-Strategien, und Apple Pay ist jetzt ein Omnichannel- Be­ zahlverfahren. Das hilft. Und es gibt einen zweiten Grund: Beim sensiblen Thema Be­ zahlen gibt es keine Revolutionen. Die Kon­ sumenten verändern ihr Bezahlverhalten mit Bedacht und Vorsicht. Deshalb sind die mei­ sten Vorhersagen zu Mobile Payment völlig übertrieben. Das Bezahlverhalten ändert sich nur langsam. Glauben Sie, dass der neue TouchID-Sensor im MacBook Pro die Akzeptanz von Apple Pay beschleunigen wird? Gladis: Vielleicht ein wenig. Der TouchIDSensor im MacBook Pro verhindert den Me­ dienbruch. Wer kein neues MacBook Pro besitzt, kann Apple Pay zwar am iMac oder MacBook nutzen, muss dann aber das iPho­ ne oder iPad zur Hand nehmen, um die Zah­ lung abzuschließen. Solche Medienbrüche sind unbeliebt. Mit dem neuen MacBook Pro kann man die Apple Pay-Zahlung ohne sein


iPhone abschließen. Was hier wie eine Klei­ nigkeit klingt, ist tatsächlich eine Verbesse­ rung der Kauferfahrung des Konsumenten. Das erhöht die Akzeptanz beim Kunden und Konversion und Umsatz des Händlers. Wie stark der Effekt sein wird, kann niemand vorhersagen. Wann kommt Apple Pay nach Deutschland? Warum wehren sich die deutschen Banken gegen Apple Pay? Gladis: Deutschland ist ein schwieriges Pflaster für Apple Pay. Zum einen gibt es in Deutschland relativ wenig Kreditkarten – etwa 25 Millionen. Zum anderen verdienen die Banken am Kartengeschäft heute viel weniger als früher, weil die sogenannte Inter­ change-Gebühr für Banken in der EU von bis zu 1,7 auf heute nur noch 0,3 Prozent gesenkt wurde. Diese Preisdeckelung dient dem Ver­ braucherschutz in der EU. Da in Deutschland die Anzahl der Karten und auch die Gebüh­ reneinnahmen niedrig sind, gibt es zwischen Banken und Apple wenig zu verteilen. Das ist wirtschaftlich für beide Seiten schwierig. Anzeige

Ich hoffe trotzdem, dass der Druck auf Apple und unsere Banken so groß wird, dass sich beide Seiten in der zweiten Jahreshälfte 2017 auf die Einführung in Deutschland einigen können. Benutzeridentifizierung per Fingerabdruck – ist das generell eine sichere Methode? Gladis: Schon zur Einführung der ersten Fin­ gerprint-Smartphones, die es übrigens inzwi­ schen von allen namhaften Herstellern gibt, hat der Chaos Computer Club sehr eindrucks­ voll gezeigt, dass sich diese Systeme relativ einfach überlisten lassen. Im Handel fällt es vermutlich auf, wenn ein Kunde den Sensor mit einer Kopie eines Fingers berührt. Aber beim Online-Shopping im privaten Umfeld sieht niemand zu, und ein Betrüger hat mehr Zeit und Ruhe, die Technik in die Irre zu füh­ ren. Letztlich muss der Kunde selbst entschei­ den, ob ihm das gebotene Sicherheitsniveau ausreicht. Der Handel hingegen hat häufig noch keine Veranlassung, dieses Verfahren in Zweifel zu ziehen. Denn solange die heutigen POS-Terminals ohne P2PE-Verschlüsselung

ihre Daten noch ungesichert übertragen, ist das die größere Gefahrenquelle. Werden Sie Ihren Kunden im Handel empfehlen, Apple Pay einzusetzen? Gladis: Ja, denn Apple Pay unterstützt alle Verkaufskanäle – die Kasse, online und mo­ bil. Außerdem basiert Apple Pay auf Karten­ zahlungen, die ja weltweit funktionieren. Das sind zwei wichtige Vorteile für den Handel, die in der Kombination selten anzutreffen sind und Zukunftssicherheit gewährleisten. Wenn ein Händler Touristen aus Ländern wie Chi­ na, USA, England oder Frankreich zu seinen Kunden zählt, sollte er diesen Kunden schon heute Apple Pay anbieten. Unsere POS-Ter­ minals mit NFC können heute schon Apple Pay-Zahlungen abwickeln. Da Apple Pay auf Kartenzahlungen basiert, die viele Händler schon lange nutzen, braucht der Handel nur die Kasse und den Online-Shop anzupassen. Alle Prozesse in der Buchhaltung oder in der Warenwirtschaft funktionieren weiter wie ge­ wohnt. Das reduziert den Integrationsaufwand und die Kosten. Ein großer Vorteil. n Anzeige

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TREND Omni-Channel

Ein Website-Relaunch ist nur der Anfang Omni-Channel-Strategien reichen nicht aus, um die Wettbewerbsfähigkeit im Handel nachhaltig zu erhalten. Die Erfolgs-Key-Words lauten „Integration“, „Agilität“ und „Echtzeitpersonalisierung“ Der Autor: Dr. Florian Heidecke, Senior Principal Consultant bei Namics, ist Experte in den Bereichen Online-Strategie und Konzeption von E-Business-Lösungen

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1. Mammutaufgabe: Eine kanalübergrei­ fende Customer Journey planen und sie in den internen Prozessen, der Organisation und der Technologie umsetzen. Die genaue Kenntnis der Kundenbedürfnisse und des Kundenverhaltens (Customer Insights) ist essenziell. Analytics-Lösungen sowie be­ reits existierende Datenbanken von Kun­ denbindungsprogrammen sind wertvolle Quellen. Die daraus definierte kanalüber­ greifende Customer Journey muss bis auf die Ebene der IT-Architektur hinunter ge­ prüft und ermöglicht werden. Think big, start small ist hier die Devise. 2. Ganzheitliche Kundenprofile organisieren: Kunden sollten über die Kanäle hinweg (wieder-) erkannt werden. Alle am Kommu­ nikations- und Verkaufsprozess beteiligten Mitarbeiter brauchen Zugang zu diesen Kun­ denprofilen, um die Kunden in der erwarteten Qualität betreuen sowie Cross- und UpsellingFünf Herausforderungen Potentiale nutzen zu können. Hier geht es um Die Branche bewegt sich; die Unternehmen Themen wie CRM bis hin zu Big Data. bringen sich in Position. Um die Transforma­ 3. Personalisierung: Kanalübergreifende tion erfolgreich zu meistern, müssen sie sich Kundenprofile ermöglichen die Erstellung von personalisierten bzw. segmentierten An­ fünf Herausforderungen stellen: geboten. Predictive-Analy­ tics-Lösungen helfen, bisher unbekannten Kunden ein personalisiertes Erlebnis zu ermöglichen. Hier ist ein ste­ tiger Lern- und Optimierungs­ prozess wichtig, um auf sich veränderndes Verhalten zu reagieren. 4. Zentrale VermarktungsOwnership für alle Kanäle: Eine Klärung der Frage, wer für das durchgängige Kun­ denerlebnis verantwortlich zeichnet, ist notwendig und verändert das existierende Geschäftsmodell. Andernfalls verhindern Kompetenzstrei­ tigkeiten zwischen Marketing, ▲B  eispiel für eine Customer Journey: Die Suche, zum Beispiel nach Kameras, beginnt zu Hause. Über Click and Collect wird das Produkt online gekauft und IT und Vertrieb den Erfolg. Es im nächsten Schritt im Laden abgeholt. Damit das Produkt weiterempfohlen empfiehlt sich, diesen ChangeProzess Schritt für Schritt wird, braucht es am Ende der Reise noch einen kontinuierlich guten Service

andelsunternehmen haben ohne Di­ gitalstrategie keine Zukunft. Das ist mittlerweile gelernte Erkenntnis. Allerdings reichen die Diskussionen in vielen Unternehmen der Branche nicht weit genug. Es geht nicht darum, zusätzlich zum statio­ nären Handel den digitalen Handel zu organi­ sieren. Eine Omni-Channel-Strategie, die die verschiedenen Verkaufs- und Kontaktkanäle nebeneinander betreibt, wird langfristig kei­ nen Erfolg zeigen. Die Herausforderung für die Handelsunternehmen besteht vielmehr darin, alle Kanäle nutzen- und servicestif­ tend für die Kunden sowie gewinnbringend für das Unternehmen zu orchestrieren und zu vernetzen. Das sich rasch verändernde Einkaufsverhalten der Kunden und die In­ novationskraft und -geschwindigkeit des in­ ternationalen Wettbewerbs setzen die Han­ delsunternehmen massiv unter Druck. Diese Entwicklungen erfordern eine grundlegende Transformation. Dies gilt, spätestens seitdem klar ist, dass Amazon in diesen Bereich ein­ steigt, ganz besonders für den Lebensmit­ telhandel. Eine Neugestaltung der digitalen Kanäle und die Lancierung eines Webshops sind zunächst reine Hygiene­ faktoren, jedoch nicht ausrei­ chend zur Bewältigung dieser gewaltigen Herausforderung. Innovative und kundenorien­ tierte Konzepte sind gefragt, die integrierte Plattformen schaffen, um auf Basis agiler Prozesse im Hintergrund, den Kunden eine auf seine Be­ dürfnisse hin personalisierte Customer Journey zu ermög­ lichen.

Diskrepanzen Konsumenten erwarten über alle Verkaufs- und Kontaktka­ näle hinweg – egal ob online, mobil oder in der Filiale – ein durchgängiges Kundenerleb­ nis. Marken-, Service- und

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Qualitätsversprechen müssen auf allen Platt­ formen on- und offline eingehalten und spür­ bar werden. In der Realität stoßen sie auf viele Diskrepanzen. Beispiele: • Die Website bietet zwar Produkt- und Ange­ botsinformationen, aber keine Möglichkeit zum Bestellen. • Der Webshop gleicht einem nüchternen Re­ gal ohne Inspiration und Information und repräsentiert kaum die Markenwerte des Un­ ternehmens. • Die online versprochene Servicequalität, zum Beispiel des Baumarkts, findet sich vor Ort nicht, weil der Kundenberater nicht an­ wesend oder nicht auffindbar ist. • Die Produktauswahl und die Geschwin­ digkeit der Lebensmittellieferung der hei­ mischen Anbieter halten mit jener der inter­ nationalen Player nicht mit.


anzupacken. Zunächst mit Workarounds zu starten ist legitim, wenn parallel an der wirk­ lichen Transformation des Geschäftsmodells gearbeitet wird. 5. Durchgängige Inszenierung: Produkte müs­ sen in allen Kanälen inszeniert werden. Das erfordert Veränderungen im Produktdatenma­ nagement, Anstrengungen im Marketing und macht eine Segmentierung der Kunden notwen­ dig, um die Inszenierung zielgruppenspezifisch realisieren zu können. Die klassische Postwurf­ sendung reicht nicht aus. E-Mail-Marketing und Social Media müssen konsistent in den Kommu­ nikationsmix einbezogen werden und benötigen entsprechende Budgets. Vor allem in diesem Bereich haben viele Einzelhandelsunternehmen großen Nachholbedarf.

Veränderung dauert Die Erfahrung zeigt: Je traditioneller in Kul­ tur und Organisation ein Handelsunternehmen ist, desto länger dauert der Transformations­ prozess. Da die Mitarbeiter die massiven Ver­ änderungen mittragen müssen, eignen sich zu Beginn kleinere Quick-Win-Projekten gut, um die Stimmung aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig müssen konsequent die Mammutaufgaben erle­ digt werden. Traditionellen Handelsunterneh­ men verfügen über einen gut gefestigten Kun­ denstamm und einen hohen Vertrauenswert bei diesen Kunden. Gelingt es, diesen Vorteil in die agile, integrierte und personalisierte Zukunft mitzunehmen, starten die Unternehmen auf ei­ ner guten Basis in ihren künftigen Erfolg. Vie­

Commerce: A Website Relaunch Is Just the Beginning Commercial enterprises without a digital strategy have no future. By now, this is a known fact. However, many companies within that field of business still do not take this discussion far enough. It is not just about adding digital commerce to stationary trading – an omnichannel strategy that runs both the commerce and contact channels parallelly cannot be successful in the long term. It is about orchestrating and joining together all channels benefi­ cially to the customer and a profitably for the commercial enterprise. The pace of innovation of international competition increasingly puts pressure on companies. This is especially true for the food trade ever since the announcement by Amazon that it will be joining this busi­ ness. While the redesign of digital channels and the launch of a web shop are clearly hygiene factors, they are, by far, not enough to master this immense challenge. The keywords of suc­ cess in commerce are “integration”, “agility” and “real-time personalisation”. Commercial enterprises which implement this trinity within integrated platforms and create a consistent customer journey are on the right path to success: because customers need platforms that provide information and inspiration about relevant products and enable them to buy these on the same platform, directly and comfortably. len Unternehmen steht die eigene Organisation bei der Umsetzung im Weg. Fragen wie • Wer trägt die Profit-/Loss-Verantwortung für Umsatz, der online generiert wurde? • Sind Kunden anhand ihrer Adresse einer Fi­ liale zugeordnet und daher auch der Umsatz dieser Kunden? • Werden Filialen am Online-Umsatz beteiligt? müssen beantwortet werden. Dazu sind oft­ mals Geschäftsmodelländerungen notwendig. Die internen Stakeholder dabei zu behalten und gemeinsam kundenorientierte Konzepte zu erarbeiten, ist häufig eine diffizile Angele­ genheit.

Fazit Die Kennzahlen Kundenwert und Kundenzu­ friedenheit sowie die Weiterempfehlungsrate werden künftig an Bedeutung gewinnen. Sie geben Auskunft darüber, ob die Verände­ rungen erfolgreich wirken. Unternehmen tun gut daran, diese Messgrößen von Beginn mit­ zudenken und ihre Projekte darauf auszurich­ ten. Der Handel unterliegt in den nächsten Jahren massiven Veränderungen. Das Rennen um die besten Plätze hat begonnen. Die Unternehmen sollten in der Veränderung eine Chance sehen und diese gezielt nutzen. n

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TREND Personalplanung

Multichannel-Retailing: Das müssen Ihre Mitarbeiter wissen Die Personalplanung muss sich zwingend mit dem Thema Digitalisierung auseinandersetzen Der Autor: Als Personalberater besetzt Thomas Frey seit 2011 erfolgreich Positionen in Ladenbau und Handel

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ultichannel-Retailing ist mit seiner Kombination aus stationären Laden­ lokalen, Online-Shops und Versand­ katalogen die Antwort des Handels auf die aktu­ ellen Kundenwünsche. Diese sind heute vielfältig in Bezug auf Information, Kommunikation und Reaktion. Der Wunsch Produkte zu testen, ist größer geworden und das Bezahlverhalten hat sich durch eine Vielfalt an technischen Möglich­ keiten geändert. Diese Herausforderungen beant­ worten Einzelhändler am besten durch ein An­ gebot mehrerer Absatzkanäle. So kann sich der Kunde sich zu jeder Zeit („24/7“) und an jedem Ort informieren – und eine Kaufentscheidung treffen. Dabei hinterlässt er Daten, die für Kun­ denbindungsprogramme, Warenauswahl oder Produktoptimierung genutzt werden können. Der erste Schritt auf diesem Weg ist dabei die strategische Vorüberlegung, wie das Multichan­ nel-Retailing organisiert werden soll. Entscheider im Einzelhandel müssen dabei folgende Fragen beantworten: • Welche Absatzkanäle sollen genutzt werden? • Wie gestaltet sich der Marktauftritt dieser ein­ zelnen Kanäle? • Welche Differenzierung soll zwischen den Ka­ nälen zugelassen werden? • Welche Daten sollen wo und wie erhoben wer­ den? • Und – besonders wichtig! – welche Qualifikati­ on ist für das Personal heute und morgen nötig? Für alle am Verkaufsprozess im Einzelhandel direkt und indirekt Beteiligten werden IT-Kom­ petenz und Kundenorientierung zu den Schlüs­ selfaktoren. Und das lässt sich anhand zahlreicher Beispiele belege: Ein Buch wird nicht mehr nur als Paperback oder Hardcover gekauft, sondern über Internet heruntergeladen und auf dem E-Reader gelesen. Filme werden via Stream genossen. In der Hotellerie erfolgen 50 Prozent der Buchungen über digitale Kanäle. Mitarbeiter rund um den Verkauf müssen sich neu ausrichten und jederzeit über alle wichtigen verkaufsrelevanten Fakten in­ formieren sein: Der Verkäufer im Shop vor Ort muss die Online-Aktionen ebenso kennen wie die

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aktuellen Angebote, die per Katalog oder Mailing versandt werden. Auch für Handelsunternehmen, den Ladenbauer oder das Planungsbüro kommt es darauf an, sich über die Neuerungen des Marktes TAGTÄGLICH auf dem Laufenden zu halten. Immer mehr und immer neuere Waren erfordern immer aktuellere Produktkenntnisse.

Neue Service-Wünsche Service-Wünsche haben sich in den vergangenen Jahren verändert: Der Einzelhandel muss dem Rechnung tragen. Eine besondere Herausforde­ rung dabei ist das „Switchen“ der Verbraucher zwischen den unterschiedlichen Kanälen im Lau­ fe eines Kaufprozesses. Information über eine Ware holt sich der Kunde über das Internet: Dabei spielen Kundenrezensionen eine gewichtige Rolle bei der Frage, welchem Anbieter man sein Ver­ trauen schenkt. Auch der Preisvergleich ist mit wenigen Klicks vollzogen. Ist die Ware jedoch technisch komplex, wird diese gerne im Geschäft vor Ort ausprobiert – selbst wenn abschließend der Kauf dann wiederum online stattfindet. Für den Verkäufer bedeutet das vor allem, stets über aktuelle Preise und Angebote informiert zu sein, die auf den anderen Kanälen verfügbar sind. Und in Sachen Produktkompetenz eine erstklassige Beratung anzubieten. Kunden kommen heute mit einem größeren Vorwissen in den Store, entspre­ chend anspruchsvoller werden die Beratungs­ wünsche. Einkaufen ist längst nicht mehr an feste Zeiten gebunden. Der Kunde bedient sich rund um die Uhr im virtuellen Store. Für Unterneh­ men bedeutet das, dass eine Hotline zu besetzen ist – und das am besten auch rund um die Uhr, sieben Tage pro Woche. Was Service betrifft, können deutschen Anbieter von amerikanischen Unternehmen lernen, die in puncto Kunden-Ori­ entierung oft besser aufgestellt sind. Ist die Ware ausgesucht, folgt der Bezahlvorgang: Dieser findet auch im stationären Handel häufig bargeldlos und elektronisch statt. Künftige Zahl­ modelle wie PayPass, das kontaktlose Zahlen oder Mobile Payment via Smartphone sind auf dem Vormarsch. Für Mitarbeiter im Einzelhandel bedeutet das, über diese Zahlungsmethoden in­

formiert zu sein, sie zu beherrschen und Kunden darüber Auskunft geben zu können: besonders dann, wenn es zu Problemen bei der Zahlungs­ abwicklung kommt. Auch hier zeigt sich wieder die Notwendigkeit, IT-gestützte Abläufe zu be­ herrschen.

Hilfe bei Beschwerden Sind Kunden mit Produkten unzufrieden, wol­ len sie die Waren ohne Diskussion umtauschen können. Unternehmen, die sich kundenfreundlich aufstellen wollen, müssen bei Beschwerden eine schnelle Lösung anbieten, die dem Verbraucher entgegen kommt. Eine Reklamation muss nicht beklagt werden – aber gelöst. Gerade hier haben Einzelhändler die Möglichkeit zu zeigen, wie wichtig ihnen Service ist. Eine funktionale Da­ tenbank mit entsprechenden Feldzuordnungen und Beschwerde-Codes ist dabei absolut notwen­ dig. Das professionelle Management von Daten und deren Einbindung in die unternehmerischen Prozesse ist dabei aber durchaus keine lästige Pflicht: es eröffnet dem Einzelhandel völlig neue Perspektiven zur Optimierung von Kundenan­ sprache und Warenangebot. Dieser ManagementProzess umfasst immer die Schritte Datenerhe­ bung, Datensicherung und Datenauswertung. Dabei kommt es zunächst darauf an, festzulegen, welche Daten erhoben werden sollen und wofür: Sollen Informations- oder Bezahlverhalten ge­ messen werden? Oder reicht eine Datenerhebung im Store vor Ort aus, zum Beispiel über das Laufund Verweilverhalten von Kunden? Genutzt werden können diese Daten auf unter­ schiedliche Weise. Zwei Beispiele: • Die elektronische Preisauszeichnung kann di­ rekt mit dem Warenbestand gekoppelt werden. Verringert sich der Bestand eines Produkts, kann der Preis für die verbliebenen Produkte automatisch steigen. • Content, der auf den Instore-Monitoren angezeigt wird, sollte aktuell und informativ gestaltet sein. Selbstverständlich gilt das auch für den Web-Store. Durch die Evaluation vorhandener Produktvorlie­ ben von Kunden können die Auswahl und die Prä­ sentation des Contents gesteuert werden.


Fazit In nahezu allen Bereichen des modernen Mul­ tichannel-Retailings wird deutlich: Die Perso­ nalplanung muss sich zwingend mit dem Thema Digitalisierung auseinandersetzen. Die Erwar­ tungen, die im Einzelhandel bereits heute (und erst recht morgen) erfüllt werden wollen, müssen durch entsprechende Kompetenzen der Mitarbei­ ter sichergestellt werden. Eine zentrale Bedeu­ tung kommt dabei der IT-Abteilung im Unterneh­ men zu, die mehr und mehr zum internen Berater wird. Aber auch die Mitarbeiter an der Rezeption im Hotel oder das Servicepersonal im Kaufhaus müssen kleine technische Probleme für den Kun­ den lösen können. Für die Personalplanung hat das gleich mehrere Folgen: • Entsprechende Budgets für die Weiterbildung müssen berücksichtig werden, beispielsweise für Schulungen zum Thema Datensicherheit. • Führungskräfte müssen sich permanent infor­ mieren, welche beruflichen Qualifikationen be­ nötigt werden, um der Digitalisierung gerecht zu werden.

IT Competence and Customer Orientation Multichannel retailing is the trade’s answer to the current challenges posed by the combination of physical shop premises, online shops and dispatch catalogs. Today, customer wishes are diverse in terms of information, communication and reaction, but also regarding product testing or pay­ ment behavior. These challenges are best addressed by retailers through diverse sales channels, thereby allowing customers to inform themselves at all times and in different places. In so doing, customers leave data that can be used for loyalty programs or product optimization. For all those involved in the retail sales process, IT competence and customer orientation are the key factors in sales. And this can be proved by numerous examples such as hotel bookings, which are already made mainly via digital channels. Customers use the virtual store around-the-clock. For com­ panies, this also means that a hotline is usually available, and it is best to operate it around-theclock, seven days a week. As far as customer service is concerned, German companies can learn from their American counterparts: staff must take service requirements into account; friendli­ ness and competence are the responses expected by enlightened customers. • Personalverantwortliche müssen Programme entwickeln, die dafür Sorge tragen, die Beleg­ schaft in diesem Veränderungsprozess mitzu­ nehmen. Denn der Einzug von Neuerungen führt dazu, dass Mitarbeiter Ängste und Sorgen haben, die durch ein kluges Change-Manage­ ment im Unternehmen aufgefangen werden können.

Der Bereich der IT wird somit zu einem ent­ scheidenden Faktor für den unternehmerischen Erfolg im Einzelhandel. Dies bedeutet nicht nur auf lange Sicht einen hohen Fort- und Wei­ terbildungsbedarf für bestehende Mitarbeiter, sondern gleichzeitig zahlreiche neue Job-An­ gebote für qualifizierte IT-affine Arbeitneh­ mer. n

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TREND Emotional Shopping

Emotionales Einkaufserlebnis Exzellenz auf der Fläche und persönlicher Service in all seinen Facetten sind schließlich noch immer einer der Königswege, um sich vom Wettbewerb abzuheben und eine Marke im Handel erlebbar zu machen

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n den Headquarters zahlreicher Modela­ bels wird (wieder) am genetischen Code einer Marke gearbeitet, werden Geschich­ ten um Kollektionen gesponnen und über Schauen und Shootings transportiert, entsteht Wissen zu Herstellung und Materialien, wer­ den Visual Merchandising-Konzepte entwi­ ckelt. Viele dieser Hintergrundinformationen sind für Konsumenten auf den Websites der Marken textlich und bildlich wunderbar auf­ bereitet und mittels weniger Klicks abrufbar. Oder werden über Zeitschriften, Blogs und Social Media nach außen getragen. Beim Store-Personal auf der Fläche jedoch kommt dieses Wissen nur selten an. Denn während die Konsumenten über alle Kanäle emotionalisiert werden, gerät der Berater im stationären Han­ del vollkommen in Vergessenheit. Doch was der Kunde weiß, das sollte auch für den Mar­ kenbotschafter kein Geheimnis bleiben. Alles andere wirkt sich negativ auf die Qualität von Markeninszenierung und Produktpräsenta­ tion, insbesondere aber auf die Beratung am Point of Sale aus. Schließlich ist es das SalesTeam, das die ‚stories behind‘ kennen und die ‚sweet little details‘ im Rahmen der per­ sönlichen Beratung vermitteln können sollte. Abhilfe von diesem Umstand wird das von Dfrost eigens erdachte und sich derzeit bereits für einen Kunden in Umsetzung befindliche My Helpdesk schaffen. Dahinter verbirgt sich die kluge Idee einer digitalen Wissens-, Inspi­ rations- und Trainingsplattform für Verkäufer. Vor allem die vielen enthaltenen, leicht konsu­ mierbaren Tutorials versprechen Edutainment in Bestform und sind dazu gedacht, schwer verständliche, episch lange und damit kaum je gelesene Design- und VM-Manuals zu er­ setzen.

Profit braucht Profil Während sich die Mode in jüngster Zeit bei vielen Labels wieder individualisiert, entwi­ ckelte sich der Handel Großteils noch immer umgekehrt. Betriebswirtschaftlich höchst professionell wird die Ware auf die Fläche gebracht. Möglichst effizient, möglichst ko­

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stengünstig. Da geht es um automatisch einge­ steuerte Ware, Erfolgskennzahlen, Positionie­ rungsmodelle, sogar RFID hat in die Branche Einzug gehalten. Die perfekte Supply Chain – alles schon gehört, alles dabei. Alles, nur kei­ ne Emotionen. Trotz Uniformierung lief lange Zeit alles gut. Bis zum großen Ungemach: dem Internet. Die neue Netzwerkökonomie mit all ihren Begleiterscheinungen aber folgt völlig neuen Regeln und zwingt sämtliche Ak­ teure der Modebranche sich durch den Aufbau einer unverwechselbaren Marke vom omni­ präsenten Wettbewerb abzuheben. Aus der Vergleichbarkeit herauskommen lautet die De­ vise. „Verkauf funktioniert daher mehr denn je über ‚beyond product‘, also weniger über die Ware selbst, als vielmehr über Gefühle, Er­ fahrungen und Erlebnisse, die damit verbun­ den werden. Das emotionale ‚Want‘ ergänzt bzw. ersetzt das faktische ‚Need‘. Es geht um die positive Hintergrundstimmung, die den Konsumenten zum Verweilen einlädt und die Wahrnehmungsreize emotional einfärbt“, bringt es Nadine Frommer, Geschäftsführerin und Co-Founder der Stuttgarter Agentur für Retail Identity, Dfrost, auf den Punkt.

Kaufen lassen statt verkaufen Die Ansprüche der Konsumenten sind gestie­ gen. Weil dank Internet eine Vielzahl an In­ formationen um eine Marke und ihre aktuelle Kollektion unmittelbar, jederorts, kostenlos, auf den Punkt gefiltert und bereits wertend kommentiert für sie abrufbar sind. Der Kun­ de betritt quasi bereits als (vermeintlicher) Experte das Geschäft. Sein Interesse gilt also weniger den ohnehin ersichtlichen Fakten zum Produkt, als vielmehr den interessanten Hintergründen, persönlichen, typgerechten Empfehlungen, Lösungen und inspirierenden Ideen. Hier kommt dem Berater auf der Fläche eine zentrale Rolle zu. Als Brand Ambassador und Style-Advisor mit Herz und Kompetenz sollte er kaufen lassen statt nur zu verkaufen. Indem er sich in den Kunden hinein versetzt, seine Bedürfnisse und Wünsche erkennt und darauf reagiert. Oder anders formuliert: in­

dem er den Kunden zum Träumen bringt, Vertrauen und Zufriedenheit schafft und so im besten Fall für eine intensive und lan­ ganhaltende Beziehung sorgt. Der klassische Präsenzhandel wäre daher gut beraten, viel für die Qualifizierung seiner Mitarbeiter auf der Fläche zu tun. Aber genau hier liegt das Problem. „Heutzutage wird Verkaufspersonal oftmals nur noch unzulänglich geschult. Somit hat es keinen Überblick über das Sortiment und weiß beispielsweise nicht, wie Key-Items optimal kombiniert und präsentiert werden sollten, es kennt die Idee zur Kampagne nicht oder kann Fragen zur Herkunft von Materi­ alien nicht beantworten. Im schlimmsten Fall weiß der Kunde – wenn auch nicht immer tief, so doch breit informiert – mehr, als der Berater vor Ort“, erläutert Christoph Stelzer, ebenfalls Geschäftsführer und Mitbegründer von Dfrost.

Digitale Plattform Als Lösung für dieses Problem entwickelten Christoph Stelzer und Nadine Frommer ge­ meinsam mit ihrem Team von Dfrost das My Helpdesk. Dabei handelt es sich um eine digi­ tale mehrsprachige Plattform, die individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse einer Marke zugeschnitten wird. Mit inspirierenden Style­ guides, kurzen, prägnanten Video-Sequenzen und einfach nachvollzieh- und mühelos nach­ ahmbaren Erläuterungen wird das Verkaufs­ personal am POS Schritt für Schritt zu The­ men wie übergreifendem Kollektionswissen, Kampagnenstarts, Promotions, Unterneh­ mens- und Markenphilosophie oder auch zu Handling von Bestellungen und Retouren, Flä­ chenkonzepten, Zonierungen, Kapazitätspla­ nung etc. angeleitet. Das My Helpdesk kann darüber hinaus aber weit mehr enthalten. Etwa den Stream zur neuesten Fashionshow, einen Film des Designers mit bemerkenswerten Details rund um die aktuelle Kollektion und dem entsprechenden Storytelling gegenüber den Kunden oder ganz einfach Alleinstel­ lungsmerkmale gegenüber dem Wettbewerb. Auch markenunabhängiges Know-how wie


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Digital Platform for Sales Staff At the head offices of numerous fashion labels work is (once again) being done on the genetic code of the given brand; stories are being woven around collections and transported by means of shows and photo-shoots; knowledge about manufacture and materials is being gathered and visual merchandising concepts developed. Much of this background information is beautifully prepared in text and image for the consumer on the brand websites and is available with just a few clicks. Or it is disseminated by means of magazines, blogs and social media. However, this knowledge is rarely received by the sales staff in retail outlets. Because while consumers are emotionalised across all channels, the sales staff at brick-and-mortar shops are completely for­ gotten. But what the customer knows should not be withheld from the brand ambassador. If it is, this has a negative impact on the quality of brand positioning and product presentation and, most particularly, on customer service at the point of sale. After all, it is the sales team who should be familiar with the stories behind the products and be able to convey the ‘sweet little details’ while delivering customer service. My Helpdesk – specially created by Dfrost and currently being implemen­ ted for one client – offers a remedy for this situation. It is based on the smart idea of a digital knowledge, inspiration and training platform for sales staff. It most notably features many easily consumed tutori­ als which deliver excellently presented edutainment and are intended to replace design and VM manuals whose impenetrability and epic length ensure that they are seldom actually read. allgemeine Markttrends und Pflegeinstruktionen oder aber Trainings­ einheiten zum Beratungsgespräch, dem Merchandising der Verkaufs­ fläche und dem Handling von VM- und Deko-Tools können über die Plattform abgerufen werden. Möglich ist nahezu alles. Als weiteren Service sieht das My Helpdesk die Möglichkeit zu Ergebnis-Kontrolle und -Feedback über einen systemischen Bilder-Upload vor. Selbst an einen Live-Chat haben die Retail-Experten aus Stuttgart gedacht. So kann der Verkaufsberater bei Rückfragen schnell und unkompliziert um Unterstützung bitten.

Fazit Damit ist das My Helpdesk vielmehr als nur eine attraktive Vermitt­ lung von Wissen. Es ist Inspiration, Training, Coaching und Monito­ ring zugleich. Und: Als Plattform vermag es unter dem Store-Personal ein breites Publikum zu erreichen, vermittelt jedoch durch die direkte Kontaktoption und die Audiovisualisierung zugleich größtmögliche Nähe und Unmittelbarkeit. „Weil aber natürlich jede Marke ihre eige­ nen Bedürfnisse hat, steht hinter jeder Version unseres My Helpdesks ein jeweils individuell auf die Erfordernisse und Wünsche des Kunden zugeschnittenes Tool. Die sich aus dieser prozessualen, intensiven Zu­ sammenarbeit ergebende Plattform verstehen wir letztendlich als eine Art Intranet der Brand – ohne jedoch technisch zu überfordern. Alles ist intuitiv bedienbar und kann ganz einfach jederorts am Tablet oder Smartphone konsumiert werden. Es braucht daher noch nicht einmal einen festen Arbeitsplatz“, erläutert Nadine Frommer weitere Vorteile. Vor allem aber ist das digitale Manual ein hilfreiches Werkzeug, das gut informierten, interessierten und anspruchsvollen Kunden wieder zu einer qualifizierten Beratung verhilft. Denn diese trägt mehr denn je entschieden zu einem emotionalen Einkaufserlebnis bei. n

REINER ZEITVERTREIB. REINER SCHUTZ. Arbeitszeiten fehlerfrei zu erfassen, bedeutet REINER SCHUTZ für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Mit timeCard Zeiterfassung haben Sie den kompletten Überblick über Arbeitszeiten, Überstunden, Gleitzeiten, Mittagspausen und Urlaubszeiten. Das sorgt für Gerechtigkeit, Rechts- und Planungsschutz. Und gut fürs Betriebsklima ist es auch.

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MARKTÜBERSICHT Drucker / Printers

Höchste Performance auf kleinster Fläche Bei den ultrakompakten Bon- und Etikettendruckern kommt es vor allem auf die richtigen Schnittstellen an n Bixolon Europe

n Citizen Systems Europe

Firmenname: Bixolon Europe GmbH Adresse: Tiefenbroicher Weg 35, 40472 Düsseldorf Telefon: +49 211 68 78 54-0 E-Mail: Sales@bixolon.de Internet: www.BixolonEU.com Kontakt: Thomas Steinke

Firmenname: Citizen Systems Europe Adresse: Otto-Hirsch-Brücken 17, 70329 Stuttgart Telefon: +49 711 49 03 20 E-Mail: joerk.schuessler@citizen-europe.com Internet: www.citizen-systems.com Kontakt: Jörk Schüssler

B-gate mPOS Hub Drucklösung B-gate mPOS Hub Printing Solution

Cooler Typ: CT-S251 Cool guy: CT-S251

B-gate ist eine mPOS Hub Drucklösung, die via Bluetooth oder WLAN Tablets und Smartphones mit verkabelten POSPeripheriegeräten verbindet. So kann auf das aufwändige und teure Paaren von kabellosen Android, iOS und Windows Peripheriegeräten wie Scanner, Kassenschublade, Kunden-Displays und vieles mehr verzichtet werden. B-gate bietet eine Verbindung durch eine einzige Hub-Lösung, welches von keinem anderen Hersteller in dieser Weise angeboten wird. B-gate is an mPOS hub printing solution, connecting Tablets or Smartphones to wired POS peripherals via an intelligent Bluetooth or Wi-Fi interface. Removing the complex issues of separately pairing expensive Android, iOS and Windows wireless peripherals such as scanners, cash drawers, customer displays and more. B-gate provides connectivity through a single hub solution which has yet to be implemented by any other manufacturer within the industry.

Im wettbewerbsintensiven Umfeld von heute spielt die Atmosphäre in Stores und Filialen eine wichtige Rolle. Wenn Ladengeschäfte mit dem Online-Handel mithalten wollen, brauchen sie moderne Technologien mit attraktivem Design. Der CT-S251 ist der erste Drucker, der genau diesem Anspruch gerecht wird. Denn dieser neue POS-Drucker von Citizen vereint elegantes Aussehen mit Effizienz. Das kompakte 2-Inch-Modell bietet einwandfreie Qualität und extrem schnellen Druck. Außerdem zeichnet er sich durch Ästhetik und Bedienerfreundlichkeit aus. Speziell für den Einsatz in Einzelhandel und Gastronomie entwickelt, unterstützt er reibungslose Verkaufstransaktionen und Einkaufserlebnisse. The CT-S251 is perfect for high class restaurants and boutiques where the environment requires a top class POS printer with eye-catching design. Choose between the white or black versions. With its unique and stylish design, the two-inch CT-S251 POS printer is perfect for receipt or queue management systems. With a class-leading 300 mm/s print speed, front exit and compact size, the CT-S251 blends performance and poise.

Anwendungsbereiche / Scope of application Das B-gate, mit einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 300mm/s und einer hohen Druckauflösung, stellt die intelligente Verbindung zwischen dem Tablet oder dem Smartphone und den verkabelten Peripheriegeräten her. Die Stromversorgung der Peripheriegeräte wird dabei unterstützt. Integrated within a 300mm/sec printer high resolution printer, the intelligent interface delivers communication between the Tablet or Smartphone and wired POS peripherals by managing their operation whilst supporting power charging to each peripheral.

Alle Angaben laut Hersteller

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Indem das B-gate die fehlende Verbindung zwischen dem Host-Device und den verkabelten Peripheriegeräten herstellt, bietet er eine kostengünstige Lösung für den Einzelhandel, um vom bestehenden POS-System auf ein mPOS-System umzusteigen, ohne dass der Erwerb teurer kabelloser Peripheriegeräte erforderlich ist. Providing the missing link between the smart device and wired POS peripherals. This simple solution provides retailers with a cost effective solution to upgrade their existing POS to mPOS with a mobile device without the need for costly peripheral upgrades.

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Anwendungsbereiche / Scope of application Belege, Coupons, Tagesberichte und vieles mehr druckt der CT-S251 schnell und fehlerfrei. Vielseitige Anschlussoptionen über USB, serielle Schnittstelle und Ethernet, oder kabellos über „Made for iPhone/iPod/iPad (MFi)“ Bluetooth und WLAN sind vorhanden. Der Drucker ist kompatibel mit iOS-, Android- und Windows-Mobilgeräten und einfach integrierbar mit POS oder mobilen Points of Sale (mPOS). Fast and reliable print of receipts, queue management, weigh scales, coupons and daily reports. Connectivity is key with the possibility for USB, Serial, MFi Bluetooth, Ethernet and WiFi interfaces and toolkit support for iOS, Android and Windows operating systems. That creates ideal conditions for easy integration with POS and mobile Points of Sale (mPOS).

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Der CT-S251 punktet mit sechs Faktoren: Stil, Flexibilität, Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit, Benutzerfreundlichkeit und Platzsparsamkeit. Er ist für alle modernen Einzelhandelsumgebungen, einschließlich Boutiquen, geeignet.


The CT-S251 scores with multiple important features: eye-catching design, flexibility, speed, reliability, ease of use and small space consumption.

n Honeywell Safety & Productivity Solutions Firmenname: Honeywell Safety & Productivity Solutions Adresse: Burgunder Straße 31, 40549 Düsseldorf Telefon: +49 211 53 601-755 Internet: www.honeywellaidc.com Kontakt: Jörg Aßmann (Honeywell Safety & Productivity Solutions)

n Epson Firmenname: Epson Deutschland GmbH Adresse: Otto-Hahn-Str. 4, 40670 Meerbusch Telefon: +49 2159 538-0 E-Mail: info@epson.de Internet: www.epson.de

MP Serie mit MP Compact und MP Nova MP Series with MP Compact and MP Nova

Epson LabelWorks LW-K400 Epson stellt mit seinem LabelWorks LW-K400 einen sehr kompakten und vielseitigen Labeldrucker vor. Dank der vielen integrierten Vorlagen und Symbole eignet sich der LabelWorks LW-K400 besonders für die kostengünstige und schnelle Produktion von Label in den Bereichen Logistik und POS. Das kompakte Gehäuse beinhaltet eine vollständige Tastatur und verarbeitet beinahe alle von Epson angebotenen Bandarten. Der neue Epson LW-K400 ist ab Januar 2017 im qualifizierten Fachhandel verfügbar.

Anwendungsbereiche / Scope of application POS und Logistik

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Beinhaltet 780 verschiedene Symbole sowie besonders große Schriftgrößen. Passt Etikettenlängen automatisch dem Inhalt an. Unterstützt die neuen Satinbänder von Epson. Bedruckt Bänder von bis zu 9 m Länge und 12 mm Breite. LabelWorks LW-K400 wahlweise mit und ohne Stromadapter sowie mit Hardbox verfügbar.

Die robusten und kompakten Industrie-Etikettendruckermodelle der MP Serie von Honeywell gehören zu den kleinsten Modellen auf dem Markt und besitzen ein Metallgehäuse für eine höhere Lebensdauer. Die MP Serie, bestehend aus den Modellen MP Compact und MP Nova, kann in jeder möglichen Position montiert werden und eignet sich daher ideal für die Installation an Wänden, auf Fertigungsstraßen oder Gabelstaplern – praktisch überall dort, wo es an Platz mangelt. Mit dem MP Nova sind sowohl Thermodirekt- als auch Thermotransferdruck möglich, der MP Compact ist mit weniger als vier Kilogramm der branchenweit kompakteste Etikettendrucker. The durable compact industrial label printers of Honeywell´s MP Series are among the smallest industrial label printers on the market, featuring all-metal casing for improved durability. The MP Series, consisting of MP Compact and MP Nova, can be used in almost any orientation and can be easily mounted on walls, manufacturing lines or fork trucks, making them ideal for industrial work environments where space is an issue. MP Nova offers both direct thermal and thermal transfer printing capability, the MP Compact printer is currently the industry’s smallest weighing less than eight pounds.

Anwendungsbereiche / Scope of application Transport und Logistik, Lagerhaltung, industrielle Umgebungen, Einzelhandel Transport and Logistics, Warehousing, industrial environments, Retail

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präsentiert:

AURA 7600 Serie Thermobondrucker

www.quad.de

Die ‘Zauberwürfel’

QUAD GmbH CONSULTING + DISTRIBUTION


MARKTÜBERSICHT Drucker / Printers Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers

n Primera

Aufgrund seiner kompakten Größe eignen sich die robusten und leistungsstarken Etikettendrucker der MP Serie für alle Umgebungen mit wenig Platz. Indem sie beispielsweise auf einem Gabelstapler oder Flurförderzeug im Warenlager montiert werden, ersparen sie zusätzliche Laufwege, senken die Fehlerquote und fördern so Effizienz und Produktivität. Due to its compact size the durable and high performance industrial label printers of the MP series are suitable for environments with little space. Mounted on a forklift or industrial trucks in the warehouse for instance, the printers save additional walking routes, reduce error rates and therefore enhance efficiency and productivity.

Firmenname: Primera Technology Europe Adresse: Mainzer Str. 131, 65187 Wiesbaden Telefon für Redaktionsrückfragen: 0611-92777-32 Telefon: +49 611 9 27 77-0 E-Mail: sales@primera.eu Internet: http://primeralabel.eu

n Posiflex Firmenname: POSIFLEX GmbH Adresse: Kaiserswerther Straße 85, 40878 Ratingen Telefon: +49 2102 71 46 50 E-Mail: info@posiflex.de Internet: www.posiflex.com Kontakt: Yi-ching Yeh-Morrosch

Posiflex AURA-7600 Dieser wirklich platzsparende POS-Thermodrucker mit einer Stellfläche von nur knapp 13x13 cm gibt wertvollen Platz im Kassenbereich frei. Dank quadratischer Form und Frontlademechanismus eignet er sich für äußerst platzsensitive Umgebungen im Handel, in Mini-Märkten, Convenience-Stores und Kiosk-Umgebungen. Trotz kleiner Abmessungen glänzt der 3”-Drucker mit starker Leistung. Er druckt Belege in hoher Auflösung mit einer Geschwindigkeit von 200mm pro Sekunde und ist langlebig, zuverlässig und robust gebaut. Die Belege werden automatisch abgeschnitten (AutoCutting), die Papierrolle lässt sich blitzschnell auswechseln. This truly space-saving thermal POS printer with a footprint of only 129 x 129.5 x 148.8 mm (W x H x D) frees up counter space to display and promote more merchandise to maximise sales. Its specifically designed square shape and front-loading mechanism enables operation in exceptionally small spaces for retail, convenience store and kiosk applications. Despite its small size, this 3” thermal printer delivers high resolution printing and a speed up to 200mm per second. Extremely reliable with a robust, durable build, the AURA-7600 includes full autocutting capability, easy paper roll replacement and front paper loading/paper out for flexible positioning.

Anwendungsbereiche / Scope of application Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie, Gesundheitswesen, Banken, überall dort wo jeder Quadratzentimeter zählt Retail business, Hospitality, and more, everywhere where space is at a premium

Alle Angaben laut Hersteller

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Der AURA-7600 mit seinem kompakten, schlanken und quadratischen Design sowie die Frontladung und Frontausgabe ermöglichen eine flexible Positionierung auf oder unter dem Kassentisch. Optional kann ein Unterteil (LD-2000) mit programmierbarer und farbenprächtiger LED Beleuchtung auf der Unterseite des Geräts installiert werden, so dass man während des Druckvorgangs noch einen richtigen Fun-Faktor erzeugen kann. AURA-7600 features a compact, sleek and square shaped design and front paper loading/paper out that allows itself to be flexibly placed on or under the counter. Optional ambient lighting attachment (LD-2000) embedded underneath the device can be programmed to project colourful light patterns, adding an entertaining fun factor to the printing operation.

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LX500e Farbetikettendrucker LX500e Color Label Printer LX500e ist der neueste und kostengünstigste Farbetikettendrucker von Primera für die Herstellung professioneller Etiketten, Tickets und Coupons. Hohe Druckgeschwindigkeit und eine Dreifarb-Tintenpatrone mit großer Füllmenge halten die Verbrauchskosten und Produktionsdauer pro Etikett extrem niedrig. Für POS-Anwendungen eignet sich insbesondere das LX500ec-Modell mit integriertem Abschneider, da Etiketten und Endlosmaterial geschnitten werden können. Hierbei kann zwischen fünf Schneidemodi gewählt werden. LX500e is Primera’s newest and most affordable desktop colour label and tag printer. Fast print speeds and a high-capacity tri-colour ink cartridge allow users to quickly and easily print and cut their short-run labels. LX500e utilises a new print engine that doubles the maximum print speed from 25mm/s to 51mm/s. For POS application the LX500ec model, featuring a built-in guillotine cutter, is the perfect choice as it can cut die-cut, reflective and continuous label stock and offers several cut options.

Anwendungsbereiche / Scope of application Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Mit dem Primera-Gerät lassen sich beispielsweise Etiketten für Kaffee, Wein, Gebäck, Süßwaren, Fleisch, Käse und hunderte weitere Spezialitäten und Feinschmeckerprodukte produzieren. Der LX500e akzeptiert ebenfalls Kartonmaterial, das mit dem optional eingebauten Cutter abgeschnitten werden kann, so dass er auch ideal für die Herstellung von Besucher-, Messe- und Veranstaltungsausweisen ist. Darüber hinaus können individualisierte Etiketten für den Einsatz bei Testmarketingaktionen, in der Druckvorstufenproduktion sowie im Einzelhandel erstellt werden. Zur Herstellung von Coupons oder Gutscheinen im POS-Bereich kann auch handelsübliches Kassenpapier verwendet werden. Typical applications include product labels for coffee, wine, bakery, confectionary, meat, cheese and hundreds of other specialty and gourmet foods. LX500e also accepts tag stock that can be cut with the optional built-in cutter, making it ideal for producing visitor, convention and meeting badges. LX500e can also be used for private labelling, test marketing, prepress proofing and retail shelf labelling. To print vouchers or coupons for POS applications you can also use common cashier paper.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Klein, kompakt und schnell (50,8 mm/s). Vollfarbiger Druck mit bis zu 4800 dpi.Keine Wartezeiten und Mindestbestellmengen à hohe Flexibilität. Keine unnötigen Lagerkosten von Etiketten. Optional eingebauter Etikettenschneider mit 5 Schneidemodi. Druckt auf vielfältigem Material inkl. Karton, Kassenpapier, endlos oder vorgestanzt. Small, compact and fast (50.8 mm/s). 4800 dpi full-colour printing. No more long lead times and no minimum order requirements à high flexibility. No obsolete label inventory. Optional built-in label cutter with 5 cut modes. Prints onto various substrates incl. tags, cashier paper, continuous or die-cut.


n Pulsa

US with its fixed USB and serial interfaces. It offers the same performance as the other AP-8220 series’ printers but at an unmatched convenient price. To avoid any problem at changing to this printer series ARTDEV offers complete box sets including all needed accessories. Of course this also includes the power supply with DC cord and connection cables for both printer interfaces. The ARTDEV AP-8220-Series in general and especially the AP-8220-US are safe choice for high quality, fast and easy receipt printing in every situation.

Firmenname: PULSA GmbH Adresse: Landweg 6, 32339 Espelkamp Telefon: +49 5743 9 31 97-0 E-Mail: info@pulsa.de Internet: www.pulsa.de Kontakt: Christian Manske

Anwendungsbereiche / Scope of application Einzelhandel, Gastronomie, Verwaltung Point of Sale, Hospitality, Administration

Neuer Allround-Bondrucker Brand new Allround-Receiptprinter

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers

Mit der AP-8220-Serie von ARTDEV erhalten Sie eine enorm zuverlässige und robuste Reihe von Thermo-Bondruckern. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis dieser Serie bietet der AP8220-US mit fester USB und serieller Schnittstelle. Er bietet die gleichen Leistungsdaten wie auch die restlichen Modelle der AP-8220 Serien, nur dies zu einem unerreicht günstigen Preis. Um gar keine Probleme beim Umstieg auf diese Geräte aufkommen zu lassen bietet ARTDEV dieses Geräte in kompletten Sets inklusive allem nötigen Zubehör an. Hierzu gehören natürlich auch das Netzteil sowie die Anschlusskabel für beide Schnittstellen. Die AP-8220 Serie von ARTDEV im Allgemeinen und der AP-8220-US im Speziellen sind eine sichere Bank für hochwertigen, schnellen und einfachen Bondruck in allen Anwendungssituationen. With the ARTDEV AP-8220-Series you will get a very reliable and robust series of Thermal-Receiptprinter. The series’ best cost/performance ratio offers the AP-8220-

Robust und zuverlässig, schnell und einfach drucken Robust and reliable, Fast and easy printing

n QUAD Firmenname: QUAD GmbH Adresse: Windmüllerstr. 30 Telefon: +49 2941 28 01-0 E-Mail: info@quad.de Internet: www.quad.de Kontakt: Christian Gerling

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SpacePole C-Frame Finden Sie Ihren C-Frame – eine innovative und universale Halterung für MPoS und feststehende Tabletanwendungen Er braucht wenig Platz, sieht gut aus und beschert dem Kunden sofort eine positive Erfahrung. Zum Standardpreis sind viele verschiedene Farben erhältlich. So spiegelt der C-Frame den persönlichen Stil und die geschääliche Individualität wieder.

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MARKTÜBERSICHT Drucker / Printers AURA-7600 3“ Thermobondrucker AURA-7600 3” Thermal Receipt Printer Die Thermobondrucker der AURA-7600 Serie sind kompakt, schlank und können dank Frontlader und Würfelform unter jedem Tresen platziert werden. Eingebauter Cutter. Druckgeschwindigkeit bis 200mm/sec. Hoch aufgelöster Druck. 80 oder 58mm Druckbreite. QR und PDF417 Druck wird unterstützt. Drop-in Papierwechsel. 3 verschiedene Schnittstellen. Option: programmierbare LED Ambientebeleuchtung (LD2000) zur Installation an der Unterseite des Gerätes. The Thermal Receipt Printers of the AURA-7600 Series are compact but slender in built and installable under any desk thanks to their cubic design and front-loading. With auto-cutter. Printing speed up to 200 mm/sec max. High-resolution printing 80 mm or 58 mm paper width support. QR code and PDF417 printing support. Drop-and-load for easy paper roll replacement. Dimension: 129.00 mm x 129.50 mm x 148.80 mm (W x H x D). 3 Interfaces: USB, Serial, WLAN. Optional LD-2000 ambient lighting attachment.

Anwendungsbereiche / Scope of application Handel und Gastronomie Retail and Hospitality

every level including Star’s new CloudPRNT technology allowing remote printing direct from your web server to any printers anywhere in the world. Star’s traditional POS printer 300mm/ second TSP654II receipt printer, SP700 matrix kitchen printer or the 80/112mm label, ticket and receipt printers TSP743II, TSP847II can be bought with, or upgraded, to take the new low cost HI X Interface option.

Anwendungsbereiche / Scope of application Handel und Gastronomie Retail and Hospitality

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Die neue HI X-Schnittstelle bietet folgende Vorteile: WLAN – ready (optional) aufrüstbar mit kompatiblen, vor Ort bezogenen USB-WLAN-Dongle je nach Kundenwunsch und Budget. Zwei Schnittstellen (USB / LAN). CloudPRNT-Internetverbindung über WLAN oder LAN mit RemoteDokumentendruck von Ihrem Webserver. Perfekt für Restaurant-Anbindung, Lagerhaltung usw. WebPRNT, Stars bisherige Lösung für LAN-plattformunabhängiges HTML-/JavaScriptDrucken aus dem Web, ist kostenlos inbegriffen. Peripheriegeräte – ready – kein PC erforderlich, Verwendung mit Peripheriegeräten (einschließlich Scanner) dank zwei USB-Host-Ports. WiFi Ready using a compatible, locally sourced USB WiFi dongle matching the customer’s preference and budget. Dual Interface USB / LAN. CloudPRNT internet connection through WiFi, LAN with remote document printing from your web server. Perfect for restaurant aggregation, warehousing etc. Star’s previous WebPRNT LAN platform independent HTML / JavaScript printing from the Web included free-of-charge. Peripheral Ready – no PC required peripheral use including scanners with 2 USB host ports.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Das attraktive Würfel-Design in Kombination mit Front Loader-Funktion ermöglichen den Einbau/Unterbau in jede Einzelhandelsumgebung, die auf Wertigkeit und Funktionalität setzt. The attractive design in combination with a front-loading function allow a sub-desk installation in high quality and functionality minded environments.

n Star Micronics Firmenname: Star Micronics Adresse: Star House, Peregrine Business Park, Gomm Road, High Wycombe, HP13 7DL, UK Telefon: +44 1494 47 11 11 E-Mail: sales@Star-EMEA.com Internet: www.Star-EMEA.com Kontakt: Annette Tarlton

Alle Angaben laut Hersteller

HI X Connect-Serie HI X Connect Series In die neue HI X-Schnittstelle von Star mit CloudPRNT ist der kostenlose digitale Belegservice bereits integriert. Stars HI X-Schnittstelle ist jetzt mit Cloud-Anbindung auf jeder Stufe erhältlich, einschließlich der neuen CloudPRNT-Technologie, die das Remote-Drucken direkt von Ihrem Webserver auf Druckern überall auf der Welt ermöglicht. Der traditionelle 300-mm/s-POS-Belegdrucker TSP654II, der Matrix-Küchendrucker SP700 oder die 80/112-mm-Etiketten-/Ticket- und Belegdrucker TSP743II und TSP847II von Star können mit der neuen HI X-Schnittstellenoption gekauft oder aufgerüstet werden. Introducing Star’s NEW HI X Interface with CloudPRNT and Star’s free-of-charge Digital Receipting Service on board. Star’s new HI X Interface is now available with Cloud connectivity at

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POS-Manager Technology 6 • 2016

n Toshiba Global Commerce Solutions Firmenname: Toshiba Global Commerce Solutions Adresse: Europark Fichtenhain B15, 47807 Krefeld Telefon: +49 2151 838-01 E-Mail: kontakt@toshibagcs.com Internet: www.toshibacommerce.com Kontakt: Katharina Bach

Toshiba SureMark Belegdrucker Toshiba SureMark POS printers Mit Toshiba SureMark Druckern erstellen Einzelhändler und Gastronomen ihre Belege mit einer Geschwindigkeit von bis zu 80 Zeilen pro Sekunde. Ein standardmäßiger 3MB FlashSpeicher unterstützt den schnellen Druck von Logos und anderen Grafiken. Die große Bonrolle mit 102mm Durchmesser muss seltener gewechselt werden als bisherige Rollen. Die optionalen Ethernet-LAN- und Wireless-LAN-Adapter ermöglichen das direkte Drucken über mobile Geräte und die Nutzung eines Druckers durch mehrere Hostsysteme. Die Drucker sind in Schwarz, Grau und Weiß erhältlich. Toshiba SureMark printers provide fast, reliable receipt printing at speeds up to 80 lines per second. A standard 3MB flash memory helps print logos and other color graphics. Easy dropin paper loading and large four-inch (102 mm) receipt roll reduce downtime and training expenses. Available in both Ethernet LAN and Wireless LAN retailers can increase the flexibility of the printers. Supported functions include printing directly from mobile devices and sharing a single printer among multiple host systems. The printers are available in raven black, iron gray and pearl white.

Anwendungsbereiche / Scope of application Drucken von Belegen am POS in allen Bereichen des Handels und in der Gastronomie. Receipt printing for all retail and hospitality POS applications.


Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Die Anwender der Toshiba SureMark Drucker profitieren von niedrigen Gesamtbetriebskosten und kurzen Ausfallzeiten, da ein integriertes Sensorsystem kontinuierlich den Status des Druckers überwacht. Dieses identifiziert rechtzeitig die Teile des Druckkopfs und des Bonabschneiders, die auszufallen drohen, so dass sie proaktiv ersetzt werden können. Der Toshiba Remote Management Agent (RMA) liefert zudem Informationen, die eine effiziente Wartung ermöglichen. Die Drucker benötigen nur wenig Platz an der Kasse, da dank der USB- und RS-485-Verbindungen mit Stromversorgung kein separates Netzteil erforderlich ist. Users of Toshiba SureMark printer benefit from low total cost of ownership and less downtime. Toshiba SureMark printers are designed with a built-in sensor system that continuously monitors the printer’s “health”. Print head and cutter sensors minimize downtime by identifying parts that are about to fail so they can be replaced proactively. With Toshiba Remote Management Agent (RMA) retailers can keep checkout lanes running smoothly with critical maintenance and environmental information available on demand. Powered USB and RS-485 connectivity eliminates the need for a separate power brick and conserves counter space.

feature is the wireless power transmission by means of the Qi method (inductive charge), which avoids wear of the plug contacts. An extensive driver selection, various software development kits, standard printer language emulations and support of AirWatch Mobile Device Management (MDM) guarantee an individual integration into the IT world.

Anwendungsbereiche / Scope of application Regalauszeichnung, Rabattaktionen, Preisetiketten, Kassiervorgänge vor der Kassenzone, mobile POS Shelf labeling, discount campaigns, price labels, queue busting, mobile POS

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Klein und leicht, einfach zu bedienen – ausgestattet mit LCD Farbdisplay ist die B-FP3D-Serie die perfekte Lösung für den mobilen Einsatz. Handy, light and easy to use – the B-FP3D series is the perfect solution for mobile printing.

n Zebra Technologies n Toshiba Tec Germany Imaging Systems Firmenname: Toshiba Tec Germany Imaging Systems GmbH Adresse: Carl-Schurz-Str. 7, 41460 Neuss Telefon für Redaktionsrückfragen: +49 2131 1245-115 Telefon: +49 2131 12 45-328 E-Mail: info@toshibatec-tgis.com Internet: www.toshiba.de/tec Kontakt: Rainer Kinder

Firmenname: Zebra Technologies Adresse: Franz-Rennefeld-Weg 6, 40472 Düsseldorf Telefon: +49 211 60 16 06-0 E-Mail: germany@zebra.com Internet: www.zebra.com

ZD410 2-ZollThermodirektdrucker ZD410 2-inch Direct Thermal Printer

Toshiba Mobildruckerserie B-FP3D Toshiba Mobile Printers B-FP3D Series Die 3 Zoll-Mobildruckerserie B-FP3D von Toshiba Tec bietet neue Anwendungsmöglichkeiten für den Etiketten- und Bondruck. Die Drucker sind mit einem umlaufenden gummierten Kantenschutz ausgestattet, der einem Falltest aus 1,6 Metern standhält. Die Schutzklasse IP54 gewährleistet den Einsatz unter extremen Verhältnissen. Neu ist die drahtlose Energieübertragung mittels der Qi Methode (induktive Ladung), die einen Verschleiß der Steckkontakte vermeidet. Eine weitreichende Treiberauswahl, verschiedene Software Development Kits, marktübliche Druckersprachen-Emulationen und die AirWatch Mobile Device Management (MDM)-Unterstützung gewährleisten eine individuelle Einbindung in die IT-Welt. Toshiba’s new 3 inch mobile printers B-FP3D series represents cutting edge printing on the move. For the ultimate in durability the B-FP3 series is protected on all side by robust rubber bumpers and boasts a drop test of up to 1.6 m. Another new

Zebras ultrakompakter ZD410 2-Zoll-Thermodirektdrucker ist konzipiert für die Arbeit auf kleinsten Flächen. Er ist ideal geeignet für das Drucken von hochwertigen Etiketten, Kassenzetteln und anwendungsbezogener Kennzeichnung wie Etiketten für Regalauszeichnungen und Preisnachlässe. Der ZD420 dagegen ist der erste Desktop Thermotransferdrucker mit Schnellwechselsystem für die Farbbandkassette. Er zeigt dem Anwender zudem Statusinformationen an, etwa das in der Kassette verbleibende Farbband. Zebra’s ultra-compact ZD410 2-inch direct thermal printer has been designed for the smallest of work spaces. The ZD410 is ideal for printing high-quality labels, receipts, and tags in applications including shelf labeling, price markdowns and scale labels. The second ZD-series product, ZD420, is the first desktop thermal transfer printer with an easy-to-load ribbon cartridge. The ZD420 also provides status information to the user such as the amount of ribbon remaining in the n cartridge.

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TECHNIK Personaleinsatzplanung

Gut fürs Team: Software bringt mehr Gerechtigkeit beim Urlaub Die elektronische Mitarbeitereinsatzplanung (MEP) plant sekundenschnell Vertretungspläne und sorgt für mehr Gerechtigkeit, bessere Kommunikation und mehr Teamzufriedenheit Berechnung der Arbeits- und Fehlzeiten klar zu definieren und mindestens ebenso wichtig, sie mit den Mitarbeitern zu bespre­ chen“, bestätigt Karl Adolf Gerstenecker, Geschäftsführer der MEP24 Software und Anbieter der elektronischen Mitarbeiter­ einsatzplanung MEP24web. Das Programm erspart das aufwendige Führen von ExcelTabellen und bietet mehr Übersicht und Transparenz für Arbeitgeber und Arbeit­ nehmer bei viel geringerem Zeitaufwand.

Das Arbeitszeitkonto

▲Mit einer webbasierten Mitarbeitereinsatzplanung haben Arbeitgeber und Mitarbeiter jederzeit von überall her Zugriff auf die Daten

D

ie Berechnung von Fehlzeiten (Fei­ ertage, Krankheit, Urlaub) ist für viele Mitarbeiter oft ein Buch mit sieben Siegeln. Im laufenden Betrieb spielt dies zunächst meist keine große Rolle. Doch spätestens wenn es an die Urlaubsplanung geht, möchten viele Mitarbeiter genau wis­ sen, mit wie vielen Stunden die Auszeit zu Buche schlägt. Gerade bei Arbeitsplänen mit Reserven oder bei rollierenden Arbeits­ zeiten ist es wichtig, die Fehlzeitenberech­ nung verstanden zu haben. Derjenige, der im Unternehmen mit der Per­ sonalverwaltung zu tun hat, hat wiederum ganz andere Sorgen. Er ist mit der Berech­ nung vertraut, fragt sich aber, mit wem er die Fehlzeit eines Mitarbeiters ersetzen soll. Wem genehmige ich welchen Brückentag? Wie verteile ich Überstunden gerecht auf alle Schultern?

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Leider wird in den Betrieben häufig zu wenig über die unterschiedlichen Proble­ matiken und wie sie zu lösen sind gespro­ chen. In diesen Fällen tritt daher häufig ein diffuses Gefühl von Ungerechtigkeit auf. Die Verwendung einer elektronischen Mitarbeitereinsatzplanung kann frischen Wind in die Angelegenheit bringen. Bei der Einführung wird klar über die gesetz­ lich vorgegebenen Rahmenbedingungen gesprochen. Die Berechnungsgrundlage kann für jeden einsehbar festgelegt werden. Der Planer hat schnell mehr Übersicht über die Stunden­ konten der einzelnen Mitarbeiter und kann Mehrbelastungen und Urlaubstage objek­ tiver verteilen. Die Mitarbeiter wissen, dass ihr Urlaub nicht nur gesetzeskonform berechnet, sondern auch gerecht vergeben wurde. „Es ist wichtig, die Regeln für die

Fehlzeiten sind Abwesenheiten der Mit­ arbeiter vom Arbeitsplatz, die in Stunden oder Tagen gemessen werden können. Be­ zahlte Fehlzeiten sind Feiertage, Krankheit und Urlaub. Mitarbeiter bekommen diese Fehlzeiten auf ihrem Arbeitszeitkonto gut geschrieben. Eine Besonderheit ist das Ur­ laubskonto. Das Urlaubskonto ist wie ein Stunden-Guthaben-Konto zu sehen. Nimmt ein Mitarbeiter einen Tag Urlaub vom Ur­ laubskonto weg, werden die Stunden dem Arbeitszeitkonto gutgeschrieben.

Die Durchschnittsmethode Arbeitet ein Mitarbeiter an den einzelnen Tagen unregelmäßig, so kann die Fehlzeit für einen Tag grundsätzlich nach zwei unter­ schiedlichen Methoden berechnet werden. Bei der Durchschnittsberechnung erhält der Mitarbeiter für die Fehlzeit an diesem Tag exakt die durchschnittliche Arbeitszeit gut­ geschrieben: Bei einer 30 Stunden-Woche und fünf Arbeitstagen also sechs Stunden, egal ob er an diesem Tag vier oder acht Stunden gearbeitet hätte. Das klingt ungerecht. In Bezug auf Feiertage ist diese Regelung aber wieder sehr gerecht. Auch für einen Feiertag bekäme dieser Mit­ arbeiter sechs Stunden gut geschrieben, egal ob er gearbeitet hätte oder nicht. Anders ist das bei der Planzeitmethode.


Die Planzeitmethode Bei der Planzeitmethode bekommt ein Mit­ arbeiter exakt die Stunden gut geschrieben, der er gearbeitet hätte. Fällt ein Feiertag dann auf einen freien Tag des Mitarbeiters, erhält er keine Gutschrift dafür. Im schlimm­ sten Fall bekäme der Mitarbeiter im ganzen Jahr keinen Feiertag vergütet, während an­ dere von allen gesetzlichen Feiertagen eines Jahres profitieren. Für die Urlaubsberech­ nung kommt vielen Mitarbeitern die Plan­ zeitmethode allerdings gerechter vor. Jeder bekommt genau die Stunden vom Urlaubs­ konto abgezogen und auf das Arbeitszeit­ konto eingezahlt, die er an einem Urlaubs­ tag tatsächlich gearbeitet hätte. Gerade bei Arbeitszeiten mit Reserve oder rollierenden Arbeitszeitvereinbarungen ist für Mitarbei­ ter wichtig, hier nicht mit durchschnittlichen Arbeitszeiten zu kalkulieren. Bei Arbeitszeitvereinbarungen mit Reserve erbringt der Mitarbeiter nur einen Teil sei­ ner Wochenarbeitszeit regelmäßig und stellt eine Reserve für Engpässe zur Verfügung. Beim Rollieren haben Mitarbeiter z. B. einen 14-tägigen Arbeitsrhythmus (z. B. Woche 1 = 20 Stunden, Woche 2 = 30 Stunden, ver­ einbart sind 25 Wochenstunden). Bei dieser Arbeitsweise können in der langen Woche (30 Stunden) mit der Durchschnittsmetho­ de Minusstunden auf dem Arbeitszeitkonto entstehen, denn es werden pro Urlaubswo­ che ja nur 25 Stunden gutgeschrieben.

Apotheken-Regelung In Apotheken wurde das Problem gemein­ sam durch die Arbeitnehmervertretung ADEXA und den Arbeitgeberverband ADA mit Hilfe einer dritten Variante gelöst: Fehl­ zeiten werden hier nach §4 BRTV auf Basis der Musterwoche (Musterwoche-Fehlzei­ tenberechnung) kalkuliert. Hierbei wird mit dem Mitarbeiter eine Musterwoche verein­ bart. Die vertragliche Wochenarbeitszeit wird exakt auf die „Musterwoche“ verteilt. Bei obigem Beispiel also exakt 25 Stunden. Diese Musterwoche ist dann die Basis für die Berechnung von Feiertagen, Krank­ heit und Urlaub. Die Berechnungsmethode könnte auch in anderen Branchen als Modell dienen, meint Gerstenecker.

Die Fehlzeit Krankheit Bei der Berechnung der Fehlzeit bei Krank­ heit wird das Arbeitszeitkonto angehalten. Es kann bei einer Krankheitswoche weder zu Über- noch zu Unterstunden kommen. Beträgt die vereinbarte Wochenstundenzahl z. B. 25 Stunden pro Woche, verteilt auf eine kurze Woche mit 20 Stunden und eine lan­ ge Woche mit 30 Stunden, dann werden im Krankheitsfall 25 Stunden gutgeschrieben. Dies gilt für eine ganze Krankheitswoche. Bei einzelnen Krankheitstagen ist es etwas komplizierter, wenn sich Mitarbeiter in ei­ ner rollierenden Arbeitszeiteinteilung befin­

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den. Eine Lösung ist hier, auf die Planzeit­ berechnung zu wechseln.

Thema Urlaub Der Urlaub ist in jedem Betrieb allein des­ halb die schwierigste aller Fehlzeitenberech­ nungen, weil es hier nicht nur um die Stun­ denberechnung, sondern auch um die Lage des Urlaubs geht. Wer darf welche Brücken­ tage nutzen? Wer hat Vorrang in den Schul­ ferien? Gerade der letzte Aspekt ist ein gutes Argument für eine elektronische Mitarbeiter­ einsatzplanung, denn mit Hilfe eines speziell für diese Problematik erstellten Programmes kann Bezug auf das vergangene Kalenderjahr genommen werden.

Fazit Alle besprochenen Methoden sind valide, werden aber von Mitarbeitern ganz un­ terschiedlich in Bezug auf Gerechtigkeit bewertet: „Für den einzelnen Mitarbeiter ist – besonders wenn er eine flexible oder rollierende Arbeitszeit anbietet – meist die Planzeitberechnung gerecht, für das Team aber eher die Durchschnittsberechnung“, sagt Karl Adolf Gerstenecker. Wichtig ist eine einheitliche Regelung für den Betrieb, die transparent ist. Eine klare Regelung, die auch jederzeit einsehbar ist, wird meist von den Mitarbeitern akzeptiert und in der Regel auch als wertschätzend und partnerschaft­ lich empfunden.  n Anzeige

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PROJEKTMANAGEMENT Personaleinsatzplanung

Personalplanung auf Knopfdruck Informationstechnologie unterstützt bei der Entwicklung schlanker Prozesse im Handel und macht diesen zukunftsfit, sagt Ali Ghiassi, Inhaber des Modefilialisten Backyard. Der Unternehmer verweist dabei auf bemerkenswerte Erfolge im Bereich der Personalplanung und Filialsteuerung

▲Das Analyse-Tool fügt vorhandene Daten aus Warenwirtschaft, Zeitwirtschaft, Personalplanung und Besucherzählern auf völlig neue Weise zusammen und ermöglicht so per Mausclick ein präzises Bild über die aktuelle Situation im Vergleich zu Zielen und Vergangenheitsdaten

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er Fashion-Filialist Backyard, im Jahr 2003 gegründet und aktuell mit Geschäften in Hamburg, Hannover, Dortmund und Münster sowie mit einem On­ line-Shop aktiv, hat die Weichen für weiteres

Wachstum gestellt. „Wir haben mit Investi­ tionen in moderne Informationstechnologie optimale Strukturen für die kommenden zehn bis 15 Jahre geschaffen“, formuliert BackyardGründer und -Geschäftsführer Ali Ghiassi.

Personaleinsatz optimiert Gemeint ist vor allem eine Software zur Steu­ erung und Optimierung des Personaleinsatzes. „Das macht Sinn, weil der Anteil der Aushilfs­ kräfte und der damit verbundene Verwaltungs­ aufwand groß sind. In Zeiten weiteren Wachstums darf dies nicht zum Problem werden“, so Ghiassi, dessen Verkaufsteam aktuell 70 Mitarbeiter zählt. Die Investitionsentscheidung fiel im Sommer 2015. Mit der Einführung des Systems wurde im Oktober 2015 begonnen. Im März 2016 wurde das Projekt abgeschlossen. Zum Einsatz kommt eine Lösung aus dem Hause Seak Software, Rein­ bek, ein Unternehmen mit langjähriger Expertise im Bereich Personalplanung im Handel.

Erhebliche Einsparungen ▲Das System unterstützt auch bei der Definition von Zielvorgaben auf Mitarbeiterebene und macht diese individueller und gleichzeitig realistischer

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„Schon jetzt ist klar erkennbar, dass wir mit der Seak-Software eine Reduzierung der Per­


• Samstags- und Späteinsätze werden gerecht verteilt, • Urlaube, Präferenzzeiten und Fähigkei­ ten der Verkaufsmitarbeiter werden bei der Seak-Einsatzplanung automatisch berück­ sichtigt und dienen als Planungsgrundlage, • die Software ermöglicht es, besonders schnell und einfach auf Änderungen im Einsatzplan zu reagieren, z. B. bei einem kurzfristigen Ausfall eines eingeplanten Mitarbeiters, • gesetzliche und tarifliche Regelungen, die im System hinterlegt sind, werden automatisch eingehalten und • über ein Browser-basiertes Mitarbeiter-Ser­ vice-Portal kann jeder Mitarbeiter Infor­ mationen zu geleisteten Arbeitsstunden und geplantem Personaleinsatz jederzeit abrufen. Doch damit nicht genug: Der Einsatz der Soft­ ware hat zudem zu mehr Transparenz und teilweise überraschenden Erkenntnissen beim Thema Fehlzeiten geführt. „Diese Quote war bei uns sehr hoch. Jetzt haben wir wieder den Überblick und können darauf reagieren.“

Transparenz per Mausclick Zeitversetzt zur Einführung der IT-basierten Personaleinsatzplanung wurde bei Backyard eine weitere Software aus dem Hause Seak installiert. Das Analyse-Tool Team Perfor­ mance Monitor (T.P.M.) fügt vorhandene Da­ ten aus Warenwirtschaft, Zeitwirtschaft, Per­ sonalplanung und Besucherzählern auf völlig neue Weise zusammen und ermöglicht so per Mausclick ein präzises Bild über die aktuelle

Ziele definieren Das System unterstützt auch bei der Defini­ tion von Zielvorgaben auf Mitarbeiterebene und macht diese individueller und gleichzeitig realistischer als zuvor. Eine solch individuelle Planung gilt im Handel bislang als Ausnahme, denn bei herkömmlicher Planung und ohne Verwendung einer solch spezialisierten Soft­ ware ist der damit verbundene Aufwand kaum vertretbar. Für Ghiassi ist neben der Entwicklung des Durchschnittsbons vor allem die Conversion Rate von Interesse. „Die Höhe des Anteils der Filialbesucher, die letztlich bei uns auch kau­ fen, gibt unabhängig vom Umsatz Auskunft darüber, ob unser Konzept angenommen wird. Eine solche Analyse kannten wir bislang nur aus dem Online-Geschäft.“ Zahlen des T.P.M. sollen künftig zudem als objektive Daten in Mitarbeitergespräche einfließen, in denen es um die Optimierung der Beratungsqualität geht. Der Clou: Auf die Daten lässt sich ortsun­ abhängig auch mobil zugreifen. Ghiassi nutzt dazu sein Smartphone. „Der Überblick, den mir diese Software bietet, ist unerreicht schnell. Mittlerweile kann ich den Leistungsstand der Filialen besser einschätzen als die Filialleiter selbst“, so das Fazit des Modehändlers. n

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´Andere Systeme nennen zwar Statistiken zu Kennzahlen wie Käuferquote in Verbindung mit Teile pro Bon oder Umsatz pro Stunde. Jedoch werden diese drei Werte nicht gleich­ zeitig angezeigt, und sie informieren nicht, bei welcher Besetzung oder Stundenleistung die optimale Käuferquote abgeschöpft werden kann.

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Wichtig: Hinweise auf die Ursachen auffäl­ liger Abweichungen wie zum Beispiel eine personelle Unterbesetzung oder rückläufige Besucherzahlen werden gleich mit geliefert. Außerdem beziffert das System die Abhängig­ keit etwa zwischen eingesetzten Mitarbeiter­ stunden und Umsatz, Umsatz pro Stunde oder auch Teile pro Bon. Es berechnet die optimale Besetzung in Abhängigkeit des geplanten Um­ satzes pro Stunde oder die beste Stundenlei­ stung bzw. Teile pro Bon in Abhängigkeit von der Mitarbeiterzahl auf der Fläche und stellt die Ergebnisse grafisch dar.

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Zentraler Vorteil des Systems ist laut Ghias­ si eine besonders detaillierte und realistische Umsatzplanung des Systems (mit Tageswerten und sogar Plan-Umsatzkurve je Tag), die eine Personalplanung auf den Punkt ermöglicht. Die Mitarbeiter sind genau dann auf der Flä­ che, wenn die Kunden es auch sind. Weitere Vorteile der IT-Lösung:

Situation im Vergleich zu Zielen und Vergan­ genheitsdaten. Auch die Entwicklung unter­ schiedlicher Angebotsbereiche wird auf diese Weise dargestellt.

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sonalkostenquote erreichen werden“, so die Zwischenbilanz des Handels-Profis. Denn einerseits sei es gelungen, durch einen intel­ ligenten Personaleinsatz, basierend auf Vor­ schlägen der Systems, Frequenzspitzen besser auszunutzen. Andererseits habe man nach eingehender Datenanalyse den Personaleinsa­ tz in den ersten und letzten Stunden der Öff­ nungszeiten ohne Umsatzeinbußen reduzieren können. „Aufs Jahr gerechnet bedeutet dies erhebliche Einsparungen“, kalkuliert der Un­ ternehmer.

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PROJEKTMANAGEMENT Digital Signage

Neue Erlebniswelten im Videospielhandel Omni-Channel-Einkaufserlebnis und Kundendialog im Gaming-Bereich wir und Game zum ersten Mal aufeinander trafen, bestand deren Instore-Signage haupt­ sächlich aus Papier, Pappe und Karton“, sagt Mike Fabian.

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▲Digital Signage verbessert die Dialogmöglichkeiten mit den Kunden

ame, der führende britische Vide­ ospieleinzelhändler, hat seine 320 Filialen mit mehr als 1.300 Digital Signage-Playern von BrightSign ausgestattet. Ziel dieser Umgestaltung sind ein noch bes­ seres Kundenerlebnis, Kostenreduktion und augenblicklich auf Marktveränderungen rea­

gieren zu können. Mit einem Marktanteil von über 30 Prozent in UK darf sich Game nur zu Recht als „Spieleziel Nummer eins“ für An­ forderungen jeglicher Art nennen. Mike Fabian, Geschäftsführer des Digital Signage-Dienstleisters Freehand, betreute die Installation: „Wir haben erkannt, dass Digital Signage Ladengeschäfte zu noch at­ traktiveren Zielen und auch Aufenthaltsor­ ten macht. An Ort und Stelle kann man so augenblicklich auch auf Veränderungen im Markt reagieren und dem Kunden die best­ möglichen Angebote anbieten durch Aktua­ lisierung auf Knopfdruck.“ Und weiter: „Als

Fred Prego, Marketing und Insight Direc­ tor bei Game erklärt: „Als Fachhändler ist es unser zentrales Anliegen, das best­ mögliche Omni-Channel-Einkaufserlebnis im Gaming-Bereich zu bieten. Wir wissen um die Schlüsselrolle von Digital Signage, wenn es darum geht, unsere loyale SpielerCommunity noch stärker zu bedienen und versorgen – und auch weiter auszubauen. So verbessern wir die Dialogmöglichkeiten mit unseren Kunden weiter und liefern nicht nur optimale Erlebnisse, sondern auch die bestmöglichen verfügbaren Angebote. Da unsere marktführenden Deals sich laufend ändern, spielt Signage eine bedeutende Rol­ le dabei, die Kunden darüber zu informieren und ihnen bei der Entdeckung all unserer di­ gitalen und physischen Spiele und Zubehör zu helfen.” UK-Dienstleister Freehand setzt schon seit langem auf Digital Signage-Mediaplayer von BrightSign. In einem Handelsumfeld bedeu­ tet Zuverlässigkeit alles. Ihrer Solid-StateBasis verdanken alle BrightSign-Produkte ihre wahre Überlegenheit gegenüber ver­ gleichbaren Playern. Freehand entschied sich einen Mix aus den netzwerkfähigen Media­ playern. Wichtig für Game war eine Vielzahl interaktiver Steuerungsoptionen, um Kunden u.a. mit Touchscreen anzusprechen und zu begeistern. n

Retail experience Game, the UK’s leading video games retailer has equipped its 320 stores with 1,300+ BrightSign digital signage players in a transformative project that enhances the customer experience, reduces costs and will allow GAME to respond immediately to market shifts. With a market share in excess of 30% in the UK, Game has every justification in describing itself as “the number one destination for all gaming needs”. Fred Prego, Marketing and Insight Director at Game says: “As a gaming specialist retailer, we are committed to delivering the best, only at Game, omnichannel shopping experience. To serve and build our loyal community of gamers, we recognise that digital signage can play a key role as we continue to improve our ability to engage with our customers and offer the best possible experience and offer’s available. With our fast changing market leading deals, these signs play an integral part in customers’ education and discovery of both physical and digital content.” ▲Aktualisierung auf Knopfdruck

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MARKETING Digitales Marketing

Personalisierung ist keine Zauberei Personalisierung unterstützt das Marketing an den verschiedenen Kontaktpunkten der Customer Journey. Unternehmen können in diesen Momenten mit begründeten Hypothesen oder fundierten Analysen arbeiten, um dann abhängig von ihren Geschäftszielen zu entscheiden, welchen personalisierten Content sie ausliefern Der Autor: Olf Jännsch ist Regional Vice President, Central and Eastern Europe bei Progress

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er Weg ist das Ziel bei der Personali­ sierung. Sie kann nur erfolgreich sein, wenn an allen Kundenkontaktpunkten immer wieder kontextabhängig die dann am besten passenden Informationen und Services ausgeliefert werden. Am weitesten fortgeschrit­ ten ist das Web. Auch wenn sich viele der Er­ fahrungen in die Offline-Welt übertragen lassen, von einer Verzahnung von Online mit Offline sind die meisten Unternehmen aber noch ein gutes Stück entfernt.

Was Clicks verraten Eine wichtige Rolle in einer Personalisierungs­ strategie spielt die Lernstrategie. Beim ersten Besuch auf einer Website ergeben sich eine Rei­ he von Datenpunkten, die im nächsten Schritt in den Kontext eingebettet werden müssen, um die Absicht des Besuchers erschließen zu können. Im Allgemeinen gilt es als wenig zielführend, die Intention des Users über ein Popup zu erfragen. Besser ist es, den Besucher ungestört agieren

Anonyme Website-Besucher Viele Informationen lassen sich bereits beim ersten Kontaktpunkt der User auf einer Website erfahren. Dieser Moment ist deshalb so wich­ tig, weil die Betreiber der Website damit die größte Zahl von Besuchern adressieren können, nämlich die anonymen. Wichtige Datenpunkte sind beispielsweise die IP-Adresse, denn damit sind auch erste Rückschlüsse auf die geogra­ fische Herkunft möglich. Über die IP-Adresse lässt sich auch feststellen, welcher Provider den Internet-Zugang bereitgestellt hat. Darüber hi­ naus gibt es Tools, die annäherungsweise die geografische Position einer IP ermitteln. Marke­ tingautomations- und B2B-Marketinglösungen wie Marketo oder Demandbase sammeln solche Informationen und bieten Services, um auf das Unternehmen zu schließen, aus dem der User kommt. Oft sind Kampagnenparameter in An­ zeigen oder Social-Media-Posts eingebettet und erlauben einen Rückschluss auf die Besucher und bieten gleichzeitig Anhaltspunkte, um die Effizienz der Kampagnen zu beurteilen und besser zu steuern zu können. Seit Google sei­ ne Suchmaschinenabfragen verschlüsselt, sind Suchbegriffe für die Personalisierung eines großen Teils der Website-Besucher nicht mehr zu verwenden. Eine Alternative bilden Suchbe­ griffe aus bezahlten Suchen oder gesponserten Links sowie die Kombination von Suchbegriffen mit gezielter Lead-Generierung.

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▲Personalisierung ist ein fortwährender Zyklus, der auf einer höheren Ebene immer weiter vorangetrieben wird

▲Mögliche Anwendungsszenarien der Customer Journey reichen vom anonymen Besucher einer Website in der linken Spalte bis zur Kundenbindung in der rechten Spalte

zu lassen und aus seinem Verhalten Informa­ tionen zu ermitteln. Eine einfache Methode ist die Analyse der Anzahl der durchschnittlichen Page Views pro Visitor. Sieht sich ein durch­ schnittlicher Besucher beispielsweise vier Pages an, bedeutet das für das Unternehmen, dass eine Konversion auch nach ebenso vielen Clicks ab­ geschlossen sein sollte. Je länger Besucher auf der Website verweilen, desto größer ist auch die Möglichkeit zur Konversion. Als Faustregel hat es sich bewährt, die durchschnittliche Konversi­ onszeit zu betrachten und den Übergang von der Bereitstellung von Informationsmaterial zur Pro­ motion nach etwa 50 bis 60 Prozent der Verweil­ dauer auf der Website zu starten – wenn es sieben Minuten bis zum Kaufabschluss dauert, sollte die zielgerichtete Präsentation von Verkaufsmateri­ alien nach etwa vier Minuten einsetzen. Zeigt die Erfahrung in einer Branche, dass der Lead noch nicht zum Kauf bereit ist, erweist es sich meist als besser, einen „Call to Action“ zu starten an­ statt den Interessenten zum Kauf zu „drängen“. Das Qualifizieren eines Besuchers als „Persona“ ist die leistungsstärkste Technik der Personalisie­ rung. Während bei der traditionellen Zielgrup­ pensegmentierung die Angebotssicht des Unter­ nehmens eingenommen wird, gilt bei Personas die Sicht des Kunden, der sich anhand bestimm­ ter Verhaltensweisen, Eigenschaften und Ge­ wohnheiten auszeichnet. Personas stellen damit gewissermaßen den idealtypischen Kunden dar. Im Allgemeinen hat ein Unternehmen nicht mehr als drei bis fünf Personas. Auch Lead Scores er­ weisen sich als besser geeignete Parameter zur Beschreibung von Kaufabsichten. Positive Indi­ katoren des Lead Score sind der „Blick auf den Preis“ oder die Eingabe von Kontaktdaten. Mit diesen Informationen lässt sich besser einschät­ zen, an welchem Punkt eines Entscheidungspro­ zesses sich der Interessent gerade befindet. In den bisherigen Ausführungen wurde unterstellt, dass die Besucher auf der Website nicht bekannt, also anonym, sind. Auch in diesem Stadium gibt es – wie geschildert – bereits eine beachtliche


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Marketingabteilungen, die mit Personalisierung arbeiten, haben es erfahrungsgemäß mit fünf Herausforderungen zu tun: • Technologie • Skalierbarkeit • Daten • Prozesse • Datenschutz und Compliance.

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Eine Lösung sollte so einfach aufgebaut sein, dass sie nicht auf eine permanente Unterstüt­ zung durch die IT-Abteilung angewiesen ist. Idealerweise können Marketing-Mitarbeiter einfache Änderungen selbst vornehmen. Da Per­ sonalisierungslösungen Cookies verwenden, um das Verhalten von Interessen und Kunden auf­ zuzeichnen, sollten die Besucher einer Website von Anfang an darauf aufmerksam gemacht und um Akzeptanz gebeten werden. Zudem muss natürlich auch technisch und organisatorisch si­ chergestellt sein, dass die Verarbeitung der Kun­ dendaten allen Vorschriften der Datenschutzge­ setzgebung folgt.

Fazit

Eine Personalisierungsstrategie, die Websites, mobile Apps, individuelle Applikationen und andere von Kunden genutzten Kanäle vereint, eröffnet das größte Potenzial. n

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erhausen .de ore in Ob -st rau ss Typischerweise besteht kein Mangel an Tech­ ng elb ert Flagshipst co nn ec t.e nologien, sondern eher bei Art und Umfang der Umsetzung. Eine technische Lösung zur Perso­ nalisierung sollte mit den Anforderungen wach­ sen, um auch Spitzenbelastungen problemlos Unser Fachmagazin „POS-Ladenbau“ bewältigen zu können. Unternehmen benötigen eine Integrationsstrategie, bei der alle Daten­ liefert umfangreiche Themen und punkte an einem zentralen Ort zugänglich sind, etwa in einer Customer Journey Database. Schwerpunkte aus den Bereichen Laden-

Für Unternehmen, die sich mit Personalisierung befassen, gibt es zwei wichtige Regeln: • Sie sollten ein konsistentes Messaging über alle Kanäle hinweg verfolgen • Sie sollten ihre Inhalte für jeden User in jedem Kanal kontextabhängig bereitstellen. ▲Erreicht ein potenzieller Kunde einen Konversionspunkt, können prognostische Analytik und Personalisierung ihre Stärken besonders gut ausspielen

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Menge an Personalisierungsmöglichkeiten. Die Situation ändert sich, wenn es sich um „bekannte Kunden“ handelt, denn dann stehen beispielswei­ se Daten zur Kaufhistorie zur Verfügung. Dazu kommen Informationen aus CRM-Datenbanken und den Service- und Support-Systemen, die wichtige Hinweise zur Kundenzufriedenheit liefern. Das gleiche gilt für die Auswertung von Social-Media-Kanälen, in denen sich Kunden zu Erfahrungen mit den Produkten eines Unterneh­ mens äußern und sie Freunden und Bekannten weiterempfehlen. Selbst, wenn sie vom Kauf ab­ raten, lassen sich daraus wichtige Informationen zur Weiterentwicklung von Produkten gewinnen.

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The path is the goal as far as personalization is concerned. Personalization will only be successful if, at all customer contact points, the most appropriate information and services are repeatedly de­ livered depending on the context. That’s the only way to achieve the best customer experience. The best developed use of personalization is to be found on the web. Many of the experiences can also be transferred to the offline world. However, most companies are still far away from the interlinking of the online world with the offline world. There are a lot of options for personalization in the web’s entire customer journey. More and more data documenting the relationship to a customer is genera­ ted. This is a cyclic process; step by step new knowledge emerges, which at a higher level makes a more efficient personalization possible. Marketing departments working with personalization have to deal with five challenges: technology, scalability, data, processes, data protection and compliance. Typically, there is no lack of technology but rather a problem with the mode and extent of imple­ mentation. A technical solution for personalization should grow with the requirements in order to be able to handle even the most severe loads. Companies need an integration strategy where all data points are accessible in a central location, such as in a customer journey database. A solution should be so simple that it does not rely on permanent support from the IT department. Ideally, employees from the marketing department can make simple changes themselves.

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SERVICE Termine / Vorschau

ISE 2017

LogiMAT 2017

ECR-Tag 2017

Treffpunkt für AV Medien Meeting point for the world’s AV media

Internationale Fachmesse für Distribution International Trade Fair for Distribution

7. bis 10. Februar 2017 Amsterdam RAI www.iseurope.org

14. bis 16. März 2017 Neue Messe Stuttgart www.logimat.de

Kongress für die Konsumgüterbranche Consumer Market Congress

LOCA Conference 2017

CeBIT 2017

IT & Business 2017

Konferenz zur Digitalisierung im Handel Location-based Technologies, Marketing and Services in Retail

Top-Event der digitalen Welt No. 1 Event for the Digital World

Fachmesse für digitale Prozesse und Lösungen Trade fair for digital processes and solutions

15. und 16. Februar 2017 München www.loca-conference.com

20. bis 24. März 2017 Hannover Messe www.cebit.de

Oktober 2017 Messe Stuttgart www.messe-stuttgart.de/it-business/

EuroShop 2017

Retail Business Technology Expo 2017

NEOCOM 2017

Fachmesse für Handelstechnologie The World’s No. 1 Retail Trade Fair

September 2017 www.ecrtag.de

Messekongress für den europäischen Handel Event for European retail

Führende Leitveranstaltung für Multi-Channel und E-Commerce Multi-Channel and E-Commerce Congress

5. bis 9. März 2017 Messe Düsseldorf www.euroshop.de

8. und 9. Mai 2017 Olympia Grand Hall London www.retailbusinesstechnologyexpo.com

11. und 12. Oktober 2017 Düsseldorf www.neocom.de

Internet World 2017

dmexco 2017

Viscom 2017

Die E-Commerce Messe The E-Commerce Trade Fair

Internationale Kongressmesse für digitales Marketing Digital Marketing Exposition & Conference

Internationale Fachmesse für visuelle Kommunikation, Technik und Design International trade fair for visual communication, technology and design

7. und 8. März 2017 ICM München www.internetworld-messe.de

13. und 14. September 2017 Messe Köln www.dmexco.de

18. bis 20. Oktober 2017 Messe Düsseldorf www.viscom-messe.com

POS-Manager Technology 1/2017  uroShop-Messeheft mit Ausstellerverzeichnis und großer E Prduktvorschau zu EuroShop Fair Issue including exhibitors’ list and extensive product preview on • Omni-Channel • Beacons • Kundenbindung / POS Customer Loyalty • Warenwirtschaft / ERP • Geräte am POS (Kassen, Drucker, Waagen) / POS devices (cash points, printers, scales) • Payment Trends 2017 • Self-Service

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Der Nutzen von mPOS ist unbestritten, allerdings ist für diese revolutionäre Entwicklung im Einzelhandel mehr als nur ein Bluetooth- oder Cloud-Drucker erforderlich. mPOS-Anwender wollen umfassende Drucklösungen für ihr Unternehmen – die Belegerstellung ist nur ein Teil der erforderlichen IT. Star hat das von Anfang an erkannt und bietet Softwarepartnern und Einzelhändlern das größte Angebot an mPOS-Peripheriegeräten in ULTRA-weiß und schwarz an:

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Bluetooth- und Cloud-Beleg- und Etikettendrucker (mobile und Tischdrucker) Einzigartige Bluetooth- und Cloud-Ticketdrucker (80 mm und 112 mm Breite), die für dünnes oder 0,15 mm starkes Ticketpapier geeignet sind Bluetooth- und Cloud-Matrix- und Thermo-Küchendrucker NEUE kostengünstige Belegdrucker TSP143III WLAN, TSP143III LAN und TSP143III Bluetooth NEUER digitaler Belegservice inkl. AllReceipts™ App für Konsumenten, kostenlos mit Star-Druckertreiber erhältlich

POPPack

Option für mPOP ANDROID APP BEI

Universeller TabletRahmen mit SchaumstoffInnenhülle für die meisten 10-Zoll-Tablets geeignet und Metallständer

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Digitaler Belegservice

3G 4G

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POS Tech 06/2016