Issuu on Google+

POS Manager 11. Jahrgang

Umfrage zu EuroCIS & CeBIT Survey Seite 6

D-86825 Bad Wörishofen  Kirchdorfer Straße 87 

Seite 28

IT für den Online-Shop

IT for the Online Shop Seiten 18, 22, 24, 52 und 54

Etiketten – kluge Alleskönner Labels – savvy all-rounders Seite 34

Postvertriebsstück  B-59995 

Workforce Management n Software Rollout mit E-Learning

Entgelt bezahlt 

BAUVE Medien KG 

Workforce Management Software Rollout mit E - Learning

ISSN 1437-398X 

POS Manager Technology

info@bauve.de • www.bauve.de • Post-Nr. 12-09 POS

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

Einzelverkaufspreis € 8,50 

6/2009

Ausgabe 6/2009 • Dezember

Mit PCI auf Nummer sicher

Convenient PCI Certification Seite 56

Anzeige

Mehrwert für Händler & Kunde

Marktübersicht SB-Automation

Seite 58

Seite 38

Co-branded Cards

Self-Service Systems


Editorial

Anzeige

Die Terminüberschneidung von EuroCIS und CeBIT bewegt die Branche. Das wurde in der Umfrage des POS Manager Technology nur allzu deutlich. Die Resonanz war riesig, mehr als 50 Zuschriften haben die Redaktion erreicht. Lesen Sie die interessanten Statements der Geschäftsführer und Marketingverantwortlichen. 

Carolin Kober, Redakteurin „POS-Manager Technology“

David gegen Goliath Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Dear readers,

wie der Kampf des jungen Schafhirten David gegen den erfahrenen Krieger Goliath ausgegangen ist, ist bekannt. Ein eigentlich Chancenloser kämpft gegen einen übermächtigen Gegner – und gewinnt! Ob es im kommenden Jahr einen eindeutigen Sieger geben wird, wenn die EuroCIS gegen den IT-Riesen CeBIT antritt, ist fraglich. Ärgerlich ist die Überschneidung der beiden bedeutendsten Messetermine im Jahr für den Handel in jedem Fall, für Aussteller wie Besucher.

The outcome of the battle between the young shepherd David and Goliath, is well known. One without much chance fights a far superior opponent – and wins! If there will be a clear winner next year, when EuroCIS takes on IT giant CeBIT, is questionable. Rather annoying is the overlapping of the two most important exhibition dates of the year for retail in any case, for exhibitors as well as visitors.

Das Thema bewegt die Branche. Das wurde in der Umfrage des POS Manager Technology nur allzu deutlich. Die Resonanz war riesig, mehr als 50 Zuschriften haben die Redaktion erreicht. Es schien fast so, als ob viele Unternehmen nur darauf gewartet haben, ein Statement zur Terminüberschneidung der beiden Messen abgeben und ihrem Unmut darüber Luft machen zu dürfen. Ein eindeutiges Votum gibt es zwar nicht, jedoch zumindest eine Tendenz pro EuroCIS. Die Fachmesse, die den Handel fokussiert, wird der IT-Weltleitmesse vorgezogen, da viele Unternehmen hoffen, genau dort ihre Zielgruppe zu erreichen. Die wenigsten tun sich eine finanzielle und personelle Doppelbelastung an. Die Besucher freilich können nicht gleichzeitig auf zwei Hochzeiten tanzen, und so befürchten einige Aussteller bereits im Vorfeld einen Umsatzrückgang, dem eine Kosten-NutzenDiskussion folgen wird. Vielleicht verlieren dadurch beide Messen den einen oder anderen Aussteller gänzlich. Weder EuroCIS noch CeBIT haben sich mit der Terminüberlappung einen Gefallen getan. Die Unternehmen nehmen die Messegesellschaften in die Verantwortung und plädieren: Bitte keine Überschneidung in 2011!

X/TIME

®

-Retail

r e l a m i Opt l a n o s Per z einsat

The topic causes turmoil in the industry. A survey conducted by POS Manager Technology reflects this clearly. The resonance was great, more than 50 messages reached the editorial office. It almost seemed like many companies were just waiting for an opportunity to give a statement and express their anger about the overlapping of the two events. It is not a one-sided vote, but there is a tendency towards EuroCIS. The trade exhibition which focuses on retail is being favoured over the world exhibition, because many companies hope to reach their target groups this way. Few want a financial and personnel double-burden. Of course, visitors cannot run with the hare and hunt with the hounds, so some exhibitors already worry about a possible decrease in turnover, followed by a costbenefit-discussion. Both exhibitions are at risk of loosing exhibitors because of it. Neither EuroCIS nor CeBIT have benefited from the date clash. The companies blame the exhibition companies and plead: No overlap in 2011, please! . Ein erfolgreiches Jahr 2010 wünscht Ihre A prosperous new year from yours

Carolin Kober ck@bauve.de

Q Motivierte Mitarbeiter QGezielte Kostenreduzierung QKundenorientierung QEffizienter Mitarbeitereinsatz

www.g

fos.com

GFOS mbH, D-45356 Essen Tel.: +49 (0)201 / 61 30 00

POS-Manager Technology 6 • 2009




Anzeige

Inhalt

Ausgabe Dezember

6/2009

n Editorial David gegen Goliath David versus Goliath 

3

n Aus der Branche From the branch Umfrage Survey News

6

E-Commerce On-Demand reduziert das Risiko Less Risk with E-Commerce on Demand 24 Nicht alles auf eine Karte setzen The various kinds of cards

26

Software Rollout mit E-Learning unterstützen E-learning helps software rollout

28

12

n Technik / Technology Produktneuheiten Product novelties 

62

n Trend Edeka setzt auf Workforce Management (Advertorial) 17 Suchfunktion bringt Dynamik in den Online-Shop A high performance search solution 

18

Wertvolle Helfer für den POS (Advertorial) 

21

Vor- und Nachteile eines Open-SourceWebshop Systems Individual Requirements  22



POS-Manager Technology 5 • 2009

Hardwarekonsolidierung erfordert smarte Investition Hardware consolidation demands smart investments 

30

IP-Telefone überall automatisch konfigurieren Management of VoIP with TR-069 standard 

32

Etiketten – die dekorativen Alleskönner mit Köpfchen  Labels – the decorative savvy all-rounders 34 Traumhaftes Sortiment – zukunftsweisende Investition A heavenly assortment – future-oriented replenishment 

36


Anzeige GFJDXeX^\i ((%AX_i^Xe^

Ld]iX^\ql <lif:@J:\9@K Jlim\p J\`k\-

Workforce Management Software Rollout mit E-Learning

;$/-/),9X[Ni`j_f]\e B`iZ_[fi]\iJkiX\/.

Nfib]fiZ\ DXeX^\d\ek

28

J\`k\)/



@K]•i[\e Fec`e\$J_fg

@K]fik_\Fec`e\J_fg J\`k\e(/#))#)+#,)le[,+

<k`b\kk\eÆ bcl^\8cc\jbee\i CXY\cjÆjXmmpXcc$ifle[\ij J\`k\*+

Gfjkm\iki`\Yjjk•Zb 9$,000,

Nfib]fiZ\DXeX^\d\ek■Jf]knXi\Ifccflkd`k<$C\Xie`e^

<ek^\ckY\qX_ck

98LM<D\[`\eB>

n Titel

Jf]knXi\Ifccflkd`k<$C\Xie`e^

@JJE(+*.$*0/O

GFJDXeX^\iK\Z_efcf^p

`e]f7YXlm\%[\›nnn%YXlm\%[\›Gfjk$Ei%()$'0GFJ

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

<`eq\cm\ibXl]jgi\`j€ /#,'

-&)''0

8lj^XY\-&)''0›;\q\dY\i

Mobilität mit Stil

D`kG:@Xl] Eldd\ij`Z_\i

:fem\e`\ekG:@:\ik`ÔZXk`fe J\`k\,-

8eq\`^\

D\_in\ik]•i ?€e[c\iBle[\

DXibk•Y\ij`Z_k J9$8lkfdXk`fe

J\`k\,/

J\`k\*/

:f$YiXe[\[:Xi[j

J\c]$J\im`Z\Jpjk\dj

n Marktübersicht Overview SB-Automation Self-Service Systems

n Marketing

38

n Projektmanagement Project Management

Co-branded Cards: Mehrwert für Händler und Kunden A smart Combination: Co-branded Cards with a credit balance function 58

n Veranstaltung / Event

Von der Personaleinsatzplanung zum Team Performance Management From employee deployment planning to team performance management 48

SEPA – oder: Blühende Kartenlandschaft Europa SEPA – in view of a blossoming European card landscape

60

Veranstaltungskalender Events

66

35 Prozent mehr Traffic, 70 Prozent mehr Umsatz, 77 Prozent mehr Bestellungen Online Shop for designer gifts 54

Vorschau Preview

66

Mit PCI auf Nummer sicher gehen Convenient PCI Certification

Impressum Imprint

66

Automatisierung der Kundenflussorientierten Personaleinsatzplanung Workforce Management 50  Design und Usability gehen Hand in Hand Design accompanies Usabilty 52

56

Dolphin® 6100 – das perfekte mobile Datenerfassungsgerät für den Einzelhandel Der formschöne Honeywell Dolphin 6100 ist das neueste Mitglied der DolphinFamilie. Mit seinen abgerundeten Ecken und dem eleganten Design ist der kompakte 6100 ideal für den Einsatz im Verkaufsbereich. Er eignet sich aber ebenso für Lagerarbeiten, denn trotz seines guten Aussehens ist er äußerst robust. Der 6100 ist geschützt gegen Staub, Schmutz, Spritzwasser und versehentliches Fallenlassen. Seine zahlreichen Funktionen wie lineares und 2D-Barcodescanning, digitale Bilderfassung, Unterschrifterfassung und der integrierte 802.11b/g-Funk in Profiqualität sorgen dafür, dass Mitarbeiter jederzeit Zugriff auf Informationen zu Bestandsführung, Preisanfragen, Versand und Warenannahme haben. Runden Sie das Aussehen Ihres Unternehmens ab: mit dem Dolphin 6100.

Weitere Informationen finden Sie auf www.honeywellaidc.com/6100-emea oder telefonisch unter +49-89-89019-0. © 2009 Honeywell International Inc.

POS-Manager TechnologyAlle 5 •Rechte 2009vorbehalten. 


Umfrage

Wenn sich Messetermine überschneiden... Im kommenden Jahr finden EuroCIS (2. bis 4. März 2010) und CeBIT (2. bis 6. März 2010) parallel statt. Das bedeutet doppelte Kosten für die Unternehmen, die auf beiden Messen präsent sein wollen. Wie ist die Reaktion die Geschäftsführer und Marketingverantwortlichen darauf?

W

ie kam die Terminüberschneidung überhaupt zustande? „Unser Datum stand zuerst“, sagt Dr. Cornelia Jokisch, Pressesprecherin der Messe Düsseldorf für die EuroCIS, und fügt hinzu: „Wir haben Selbstbewusstsein genug, als kleinere Messe nicht zu weichen und den Termin nachträglich zu verschieben.“ Einbußen befürchtet die EuroCIS wegen der Terminüberschneidung nicht. „Wir sind sehr zuversichtlich. Diejenigen Unternehmen, die den Retail fokussieren, kommen auf jeden Fall zu uns, weil sie auf der CeBIT einen zu hohen Streuverlust haben“, sagt Jokisch. Von Seiten der Deutschen Messe in Hannover heißt es: „In enger Abstimmung mit den großen Ausstellern und dem Branchenverband BITKOM legen wir langfristig die Termine der CeBIT fest. Entscheidend ist für uns der Wunsch der Industrie, die CeBIT möglichst früh im Jahr zu platzieren, um die Geschäfte und das Geschäftspotenzial schon im ersten Quartal zu realisieren. Eine Überschneidung mit anderen Veranstaltungen ist dabei nicht beabsichtigt gewesen“, sagt Unternehmenssprecher Hartwig von Saß, Leiter der CeBIT-Presse. Und weiter: „Da sich die beiden Veranstaltungen thematisch nur in einigen Teilbereichen überschneiden, befürchten wir auf Grund der Terminüberschneidung keinen Rückgang bei Ausstellern und Besuchern. Dennoch sind wir mit Veranstaltern und Verbänden im Gespräch, um perspektivisch Terminüberschneidungen von Messen und anderen Veranstaltungen zu vermeiden.“ Wie ist Ihre Reaktion darauf? Wie gehen Sie mit dieser Überschneidung um? Stellen Sie auf beiden Messen aus oder nur auf einer? Für welche Messe entscheiden Sie sich und warum? Das wollte der POS Manager Technology von den Unternehmen, die den Handel im Fokus haben, wissen. Wolfgang Schelle, Sales Manager, CashTester International „Für uns absolut unverständlich, dass es nicht möglich ist, Messen mit Interessenüberschneidung besser zu koordinieren. Negativ für Austeller und Besucher. Unter diesen Umständen muss man sich nicht wundern, wenn die Attraktivität der Messen abnimmt. CashTester International wird auf beiden Messen ausstellen, allerdings mit verkleinerter Standfläche, da die Besucherzahlen, entgegen der Veröffentlichungen der Messeleitungen, stark rückgängig sind.“ Petra Ollhoff, Manager Marketing Communications, Conrac „Überschneidungen wichtiger Messen sind grundsätzlich ein Problem, sowohl ein finanzielles, als auch ein logistisches und personelles soweit gleiche Geschäftsbereiche betroffen sind. Die Überschneidung von CeBIT und EuroCIS tangiert uns allerdings nicht, da fürs nächste Jahr von unserer Seite keine der beiden Veranstaltungen eingeplant ist.“ Carl Christesen, Geschäftsleitung, Amtech Europe „Wir stellen auf beiden Messen aus. Während der EuroCIS mit einem reduzierten Team auf der CeBIT, welches nach der EuroCIS durch das



POS-Manager Technology 6 • 2009

Top-Management auf der CeBIT verstärkt wird. Beide Messen sind für uns wichtig, die EuroCIS für den deutschsprachigen Raum und den angrenzenden Ländern Europas und die CeBIT für die internationale Kundschaft.“ Christian Kramm-Breyer, Geschäftsleitung, POS Service, Logistik & Handel „Wir werden nur auf der EuroCIS präsent sein, da die CeBIT als Plattform für IT-Dienstleistungen nicht die richtige Kundengruppe anspricht. Der große Vorteil der EuroCIS ist sicherlich die Fokussierung auf die europäische Handelslandschaft, in welcher wir unsere Dienstleistungs- und Lösungsangebote optimal positionieren können.“ Jörk Schüßler, Citizen Europe „Wir haben bereits 2009 nicht mehr auf der CeBIT ausgestellt, sondern nur noch auf der EuroCIS. Die Überschneidung finde ich trotzdem ungeschickt, ich weiß nicht, ob sich die EuroCIS damit einen Gefallen tut. Trotzdem werden wir dort wieder ausstellen, da sie sich bisher mehr und mehr zu einer internationalen, wenn auch noch nicht europaweiten Messe entwickelt hat. Die CeBIT ist für uns nach zig Umzügen auf dem Messegelände, der schlechten Kenntlichmachung im Katalog und auf dem Messegelände sowie des Fehlens aller Key Player einfach nicht mehr relevant. Sie dauert zu lange und wird von den Kunden, die wir ansprechen wollen, nicht mehr besucht. Die Kunden, die uns dort treffen möchten, können wir auch ohne Stand sehen. Wir stellen nur noch auf kleineren, zielgruppenorientierten Messen wie z.B. der EuroCIS, Kiosk Europe oder der Post Expo aus.“ Karin Ehringer, Komma’tec Redaction „Die CeBIT ist für uns relativ uninteressant. Die ISE bringt uns auch nicht so viel, da hier hauptsächlich die Medientechnik im Vordergrund steht. Wir sind im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder auf der EuroCIS. Das war bereits in diesem Jahr ein voller Erfolg.“ Corinna Müller, Leitung PR-Management, SoftEngine „Aufgrund unserer Produktvielfalt im ERP-Bereich ist definitiv in 2010 nur die CeBIT die Messe, auf der wir vertreten sein werden. Sicherlich ist es seitens der Messekoordinatoren nicht sinnvoll und lukrativ zwei so hochkarätige Messen parallel laufen zu lassen, jedoch liegt unser Fokus aufgrund unserer Firmenausrichtung klar auf der CeBIT 2010.“ Ralf Leuer, EWL Display Printing Solutions „Wir haben uns bereits vor zwei Jahren entschieden, die CeBIT aufzugeben, da die Messe sich in den letzten Jahren stark verändert und für uns an Bedeutung verloren hat. Dies belegt auch die Tatsache, dass die meisten unserer Wettbewerber ebenfalls nicht mehr auf der CeBIT ausstellen. In der EuroCIS sehen wir eine wirkliche Fachmesse, auf der wir qualitativ hochwertige Leads generieren können. Die Tatsache, dass beide


Bargeld-Handling geht an die Substanz. Bald ist Schluss damit. Ab 2010 können Retailbanken und Handelsunternehmen signifikante Kostenvorteile und umfassende Revisionssicherheit erzielen. Mehr erfahren Sie auf der Wincor World, 26. – 28. Januar in Paderborn. www.wincor-world.com

EXPERIENCE MEETS VISION. POS-Manager Technology 6 • 2009




Umfrage Messen gleichzeitig stattfinden, ist allerdings ärgerlich, da man einerseits selbst weder als Besucher auf die CeBIT kann und andererseits davon ausgehen muss, dass es Kunden gibt, die sich für einen Besuch auf der CeBIT entscheiden und deshalb die EuroCIS nicht besuchen.“ Easycash „Als Partner des Handels hat die EuroCIS eine zentrale Bedeutung. Wir betrachten sie als Leitmesse für den Handel in Europa und als wichtige Plattform, um den Dialog mit unseren Partnern zu pflegen. Dabei spielt für uns auch die internationale Ausrichtung der Messe eine zunehmende Rolle.“ Gabi Wey-Sandten, Marketing, Quad „Die Problematik liegt sicher in der Organisation der zwei – in Deutschland – größten Messen dieser Art, wenngleich auch teilweise unterschiedlicher Fokussierung. Man hat das Gefühl, die verstärkte Konkurrenz sei hier Motivation gewesen und man wolle die Aussteller zur Priorität zwingen. Für uns war die Entscheidung einfach: Nach 17 Jahren CeBIT mit einem eigenen Stand und nach wiederholter Umstrukturierung der CeBIT-Leitung auf unserem Themengebiet POS – Folge: dreimaliger Umzug in den letzten 3-4 Jahren – geben wir jetzt der Alternative EuroCIS den Vorzug.“

Steven Hong, Longshine Technologie Europe „Mit dieser Entscheidung müssen Aussteller ihr Budget verdoppeln und Personal verteilen, wenn sie an beiden Messen teilnehmen wollen. Diese Alternative ist nicht für alle Unternehmen möglich. Für eine Firma wie Longshine POS, die gleichzeitig Hersteller und Distributor ist, sind beide Messen von Bedeutung: die CeBIT aufgrund des internationalen Charakters und die EuroCIS für den lokalen europäischen Markt. Wir werden nur auf der CeBIT ausstellen.“ Susanne Uhl, Unternehmenskommunikation, Ciber Novasoft „Wir werden wie gehabt als Aussteller auf der EuroCIS vertreten sein. Auf der CeBIT sind wir seit einigen Jahren nicht mehr mit einem Stand präsent, von daher ist die Überschneidung für uns nicht von Bedeutung. Die CeBIT war in den letzten Jahren einfach nicht länger die richtige Plattform für uns als SAP-Dienstleister und Systemintegrator. Auf der EuroCIS treffen wir eher auf Fachpublikum und auf unsere Zielgruppe.“ Birgit Bruns, BBCommunications „Die EuroCIS bringt das Thema ‚IT im Handel’ genau auf den Punkt. Das ist für uns interessanter. Dennoch: 2011 bitte keine Überschneidung.“

Roald Bleckmann, Prokurist, DigiPoS Store Solutions „Die EuroCIS ist hinsichtlich Besuchern und Ausstellern für uns als Anbieter von Kassensystemen das geeignete Forum. Daher ist die zeitliche Überschneidung der beiden Messen für uns nicht relevant.“ Susanne Grafe-Storost, Marketing Manager, Micros-Fidelio „Wir werden nur auf der EuroCIS vertreten sein und somit haben wir bei diesen Messen das Problem nicht. Wir haben es jedoch zur Internorga HH und ITB in Berlin – denn diese Messen überschneiden sich bereits seit einigen Jahren. Ja, es ist sehr ärgerlich, dass hier nicht eine bessere Abstimmung der Veranstalter stattfinden kann – wir haben jedoch entschieden, auf beiden Messen auszustellen und versuchen zumindest den Personalaufwand entsprechend zu optimieren.“ Uwe Bremeyer, DiSa Digital Safety „Als noch junges Unternehmen würde eine repräsentative Präsenz auf beiden Messen unser Budget zu sehr strapazieren. Wenn überhaupt werden wir uns auf die Veranstaltung konzentrieren, auf der wir aus unserer Sicht die meisten Kunden erreichen können. Damit wäre heute die EuroCIS der Favorit. Eine endgültige Entscheidung werden wir aber erst kurzfristig treffen.“ Hans-Jürgen Scholz, Futura Retail Solution „Wir sehen keine Überschneidung, da wir unsere Zielgruppe nur auf der EuroCIS erwarten und stellen deshalb auch nur auf der EuroCIS aus, wo wir ausschließlich Besucher aus dem Handelsumfeld sehen.“ Christian Reppel, Marketingleiter, GfK GeoMarketing „Aus unserer Sicht ist die zeitliche Überschneidung mehr als unglücklich gewählt. Obwohl es eine ziemliche Belastung der Personalressourcen darstellt, stellen wir auf beiden Messen aus. Denn für unsere GeoMarketing-Software RegioGraph ist die CeBIT nach wie vor eine der bedeutendsten Messetermine im Jahr, während die EuroCIS für unsere GfK Marktdaten das passende Umfeld bietet. Im Zweifel hätten wir uns allerdings für die CeBIT entschieden.“



POS-Manager Technology 6 • 2009

Stefan Clemens, Area Industry Leader Retail, NCR „Als Technologie-Unternehmen, das mit seinen Lösungen unterschiedliche Branchen wie auch den Einzelhandel unterstützt, legen wir den Fokus auf die Messen mit der jeweils stärksten Marktnähe. So wird die EuroCIS 2010 für NCR nach wie vor die wichtigste Plattform sein. Die EuroCIS bietet uns den idealen Rahmen für eine zielgerichtete Ansprache von Entscheidern.“ Iris Köber, Marketing Manager, Datalogic Mobile Germany „Wir stellen im nächsten Jahr nur in Düsseldorf auf der EuroCIS aus. Bereits seit einigen Jahren nehmen wir nicht mehr an der CeBIT teil. Die Entscheidung fiel uns damals nicht leicht. Da wir in Hannover aber immer weniger unserer Zielkunden trafen, war die große Investition für uns nicht mehr vertretbar.“ Sandra Kögel, Leitung Marketing & Kommunikation, Prudsys „Da hier eine branchenneutrale und wenig spezialisierte Veranstaltung (CeBIT) gegen eine Fachveranstaltung (EuroCIS) antritt, würden wir der Fachveranstaltung immer den Vorzug geben.“


Peter Reimann, Vertriebsleiter Skeye, Höft & Wessel „Das ist schon ärgerlich. Wir sind trotzdem auf beiden Messen vertreten. Bei der EuroCIS sind wir direkt mit eigenem Stand dabei. Hier treffen wir fokussiert direkt auf unser Kundenpotenzial. Auf der CeBIT sind wir dagegen nur indirekt über Partner vertreten, denn diese große Messe wird hauptsächlich von Wiederverkäufern besucht.“ Peter Dombrowski, Director Marketing & Sales, 42media Group „Die Überschneidung ist für uns kein Problem. Im Rahmen unserer Neuausrichtung als reiner Softwarehersteller werden wir unsere eigenen Messeaktivitäten einschränken und verstärkt unsere Partner und Reseller bei ihren unterstützen. Wir werden sowohl bei EuroCIS als auch bei der CeBIT präsent sein. Während wir auf der EuroCIS eher die Entscheider sehen, erwarten wir auf der CeBIT neue Leads zu Partnern und Resellern.“ Stefan Gürtler, Marketing Coordinator, TeleCash „Als führender Netzbetreiber im bargeldlosen Zahlungsverkehr ist für uns die EuroCIS die Branchenleitmesse. Wir haben uns schon seit Jahren für die EuroCIS entschieden und werden diese auch 2010

Jahr waren wir noch auf beiden Messen vertreten. Awek hat sich für die EuroCIS entschieden, weil wir auf der EuroCIS ein hochkonzentriertes Fachpublikum treffen.“ Martin Timmann, Country Manager, Torex „Torex wird rein auf der EuroCIS vertreten sein. Als anerkannter Branchentreffpunkt ist die EuroCIS nach wie vor äußerst wichtig für Torex. Die Veranstaltung ist für uns eine ausgezeichnete Plattform, um neue Lösungen oder Weiterentwicklungen in DACH und dem restlichen Europa vorzustellen. Darüber hinaus bietet sie erstklassige Möglichkeiten zum Networking mit den Key Playern im Markt.“ Katrin Both, Pressesprecherin, Primera Technology Europe „Primera Technology Europe ist bereits langjähriger Aussteller auf der CeBIT. Daher fiel die Wahl zwischen EuroCIS und CeBIT eindeutig auf die CeBIT. Die CeBIT bietet für unsere Produkte die passende Messe-Plattform, da sie im internationalen Bewusstsein immer noch die internationale IT-Messe in Deutschland ist.“ Ralf Möller, Geschäftsführer, Pulsa „Nach nur kurzer Zeit stand für uns fest, dass wir im nächsten Jahr nur auf einer dieser beiden Messen vertreten sein werden. Nachdem wir in diesem Jahr auf die EuroCIS verzichtet haben, werden wir im nächsten Jahr den Spieß umdrehen. Die CeBIT hat in diesem Jahr aufgrund rückläufiger Besucherzahlen im POS-Bereich nicht den gewünschten für uns Erfolg gebracht. Daher werden wir für das nächste Jahr der EuroCIS den Vorzug gegeben. Die Vorteile liegen auf der Hand: professionelleres Kundenklientel, kürzerer Ausstellungszeitraum, geringere Gesamtkosten, weniger Manpower.“ André Stettnisch, Geschäftsführung, Retail Data „Für uns ist die Überschneidung der beiden Messen eigentlich kein Problem, da die CeBIT für unseren Bereich schon die letzten zwei Jahre an Bedeutung verloren hat. Die EuroCIS ist für uns definitiv wichtiger anzusehen, da es sich doch für den Bereich Einzelhandel um eine detaillierte Fachmesse handelt und wir den Besucherkontakt besser steuern können.“

wieder als Austeller im Rahmen unseres Kommunikations-Mix besuchen. Für uns liegen die Vorteile zum einen im Fachmessecharakter und der dadurch bedingten Besucherstruktur, zum anderen in der komprimierten Messedauer, die sich positiv auf das Gesamtbudget auswirkt.“ Torsten Rolka, Pos-Tech Deutschland „Uns kommt diese Zusammenlegung sogar entgegen. Wir sind vorwiegend national orientiert und den Charakter einer nationalen Messe (in Bezug auf POS-Systeme) hat die CeBIT schon lange verloren. Die EuroCIS als wirkliche Fachmesse ist die Plattform, auf der wir uns entsprechend präsentieren können und auch werden.“ Andreas Berger, Vorstand, Awek „Da sich im kommenden Jahr die beiden Messen überlappen, werden wir nur auf der EuroCIS ausstellen. Die parallele Teilnahme an zwei großen Fachmessen wäre ausgesprochen aufwendig und es ist fraglich, ob der Nutzen die Kosten aufwiegen würde. Auf jeden Fall bedauern wir aber, dass die Messen sich überschneiden, denn im letzten

Karl Lohmann, Itellium Systems & Services „Als IT-Dienstleister mit Fokus auf dem Handelssektor ist die EuroCIS für uns eines der wichtigsten Branchenevents des Jahres und ganz klar der CeBIT vorzuziehen, gerade weil der gesamte Retail-Bereich von der CeBIT zur EuroCIS übergegangen ist. Dennoch halte ich eine Terminüberschneidung zweier Veranstaltungen dieser Tragweite für unglücklich.“ Julia Obstfelder, Head of Marketing Retail, Mettler Toledo „Als führende Retail-Fachmesse zieht die EuroCIS in besonderem Maße das Top-Management des Lebensmitteleinzelhandels an. Mettler Toldeo wird mit seinem Bereich Retail deshalb auch 2010 wieder in Düsseldorf mit eigener Standpräsenz vertreten sein. Wie bereits dieses Jahr verzichten wir auf eine Doppelpräsenz und geben der EuroCIS im Messekalender den Vorzug.“ Andrea Keller, Adega „Adega wird die EuroCIS mit eigener Präsenz durchführen und auf der CeBit durch Partner vertreten sein. Die Überschneidung ist bedauerlich, zumal die CeBIT auf Fachpublikum angewiesen ist, um nicht gänzlich in eine Consumermesse abzugleiten.“ POS-Manager Technology 6 • 2009




Umfrage Dr. Christine Lötters, Leiterin Unternehmensentwicklung, Gfos „Aus unserer Sicht ist es unverständlich, diese beiden wichtigen Messen parallel durchzuführen. Hier sehen wir die Messegesellschaften stärker in der Verantwortung, sich im Vorfeld abzustimmen, um derartige Überschneidungen zukünftig zu vermeiden. Aufgrund dieser Überschneidungen müssen wir Prioritäten setzen. Aus der Tradition heraus haben wir uns für eine Präsenz auf der CeBIT 2010 und gegen eine Teilnahme an der Euro CIS entschieden.“ Prof. Dr. Joachim Hertel, Geschäftsführer, Dacos Software „Die EuroCIS ist die führende IT-Messe Europas für den Handel. Dort trifft sich die Retail-Branche und es werden alle wichtigen Innovationen, Trends und Technologien zentral und fokussiert präsentiert. Für uns als Software-Anbieter aus dem Retail-Bereich gehört die EuroCIS deshalb seit Jahren zum erfolgreichen Pflichtprogramm.“ Boris Krstic, Director Marketing & Communications, Actindo „Actindo wird 2010 nur auf der CeBIT ausstellen. Bei Preisen von ca. 200 Euro pro Quadratmeter Standfläche – sowohl in Hannover als auch bei der EuroCIS in Düsseldorf – bietet die CeBIT das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis und ein breiteres Publikum. Ich denke es ist problematisch, in der aktuellen wirtschaftlichen Situation die EuroCIS gegen die CeBIT antreten zu lassen, weil viele Unternehmen aufgrund gekürzter Budgets sehr genau überlegen, an welcher Messe sie teilnehmen. Natürlich hoffen wir aber, dass der eine oder andere EuroCIS-Besucher anschließend noch zur CeBIT nach Hannover fährt.“ Christian Bischoff, General Manager EMEA, Datamax-O’Neil „Datamax-O’Neil wird auf der LogiMAT 2010 ausstellen, die im kommenden Jahr leider zeitgleich mit der EuroCIS und der CeBIT stattfindet. Da auch der Retailbereich ein sehr wichtiger Zielmarkt für uns ist, werden wir außerdem auf der EuroCIS mit unseren Partnern vertreten sein. Die CeBIT ist für uns keine Alternative mehr, da sie unseres Erachtens nach einen zu starken Fokus auf Consumer Electronics hat.“ Dr. Bernhard Blüthner, Geschäftsführer, Salt Solutions „Salt Solutions als IT-Lösungsanbieter für den Handel setzt auch 2010 wieder auf die EuroCIS. Bei dieser Leitmesse stellen wir die Major Releases unserer IT-Lösungen für Fashion und Retail vor, da sich hier das Interesse der gesamten Branche konzentriert. Für die Pflege von Branchen- und Kundenkontakten ist die EuroCIS der wichtigste Treffpunkt im Jahr.“ Markus Steinkamp, Sales Manager Retail EMEA, Igel Technology „Wir werden trotz Überschneidung von CeBIT und EuroCIS, wie in den vergangenen Jahren auch, auf beiden Messen vertreten sein. Trotzdem bedaure ich persönlich die zeitgleiche Ausrichtung von EuroCIS und CeBIT. Die EuroCIS hatte bisher einen festen Termin im Kalender eines jedes Händlers und auch in meinem. Nunmehr steht zu befürchten und erste Kundenreaktionen belegen dies, dass sich unsere Kunden zwischen einer der zwei Messen entscheiden werden und klar zur größeren und etablierten IT-Messe in Hannover gehen werden. Sollte sich dies bewahrheiten und auf der diesjährigen EuroCIS weniger Besucher auf unseren Stand kommen, dann wird sicher eine Kosten-Nutzen-Diskussion folgen, deren Ausgang ich jetzt noch nicht vorwegnehmen möchte.“

10

POS-Manager Technology 6 • 2009

Michael Sommer, Geschäftsleitung, Hiltes Software „Für uns stellt sich die Frage nicht, ob wir zeitgleich beide Messen bestücken werden. Von den beiden zeitüberschneidenden Messen sehen wir die EuroCIS als die Messe, welche unserem Thema näher kommt, da sie mehr lösungsorientiert als technikorientiert ist. Vorrangig aus diesem Grunde werden wir nur auf der EuroCIS ausstellen. Abgesehen davon halten wir den nahezu zeitgleichen Termin der beiden Messen für eine sehr fragwürdige Entscheidung der Verantwortlichen, denn keiner der beiden Messen wird es gut tun, wenn durch solch eine unüberlegte Terminsetzung eine gegenseitige Konkurrenzsituation entsteht.“ Ferdinand Wieländer, Prokurist, POS Systemhaus „Für POS Systemhaus ist die EuroCIS das relevante Messe-Event in 2010, wir werden deshalb nur auf dieser Messe präsent sein. Die EuroCIS hat sich zur fachlichen Schwerpunktveranstaltung für die Entscheider im Retail-Bereich entwickelt, wir sehen somit auch wenig Überschneidungen zur CeBIT.“ NEC Display Solutions „An der EuroCIS wird es im nächsten Jahr keine Beteiligung der NEC Display Solutions geben, ein Messeauftritt auf der CeBIT 2010 wird derzeit von uns geprüft. Generell konzentrieren wir uns mit einer ausgeprägten B2B-Ausrichtung und einem starken Fokus auf ganzheitliche Lösungen zunehmend auf vertikale Märkte wie beispielsweise auf den Bereich Digital Signage.“ Thomas Uppenkamp, Casio Europe: „Es überschneiden sich im nächsten Jahr nicht nur die Messen EuroCIS und CeBIT, sondern auch die für die Handelslogistik wichtige Messe LogiMAT in Stuttgart. Die Überschneidung dieser drei Messen ist definitiv ein Ärgernis, denn zwei oder drei Messe-Präsenzen können nicht parallel und gleichzeitig auch optimal gestaltet werden. Statt einer Stärkung des Messestandortes Deutschland halten wir dieses Gedränge im März eher für eine Schwächung. Obwohl wir bisher auch auf der CeBIT und der EuroCIS gute Kontakte zum Handel geknüpft haben, werden wir uns im Jahr 2010 auf die LogiMAT konzentrieren.“ Olaf May, Senior Director Germany, Motorola Enterprise Mobility Solutions, Enterprise Markets „Die EuroCIS als Europas führende Fachmesse für den Retail-Bereich hat für Motorolas Geschäftsbereich Enterprise Mobility Solutions große Bedeutung, da der Handel einer unserer Fokusmärkte ist. Motorola Enterprise Mobility Solutions ist bereits seit mehreren Jahren auf der EuroCIS vertreten, da wir unsere Technologie dort einem branchenspezifischen Publikum vorstellen und für uns passende Kunden- und Partnerkontakte knüpfen können. Die EuroCIS 2010 ist deshalb für uns wichtig.“ Wolf-Rüdiger Hansen, Geschäftsführer, AIM-D e.V. „Für unsere Mitgliedsunternehmen, die Technologien und Systeme für den Einsatz von Barcodes oder RFID liefern, sind die Messen EuroCIS, CeBIT und LogiMAT jede auf ihre Weise relevant. Unglücklicherweise finden alle drei Messen im nächsten Jahr zur gleichen Zeit statt. Dies ist besonders für kleine und mittelständische Unternehmen sehr ungünstig, da sie eine doppelte oder gar dreifache Präsenz nicht verwirklichen können.“


Veronika Müller-Thederan, Marketing, Partner-Tech Europe „Partner-Tech Europe wird auf beiden Messen präsent sein, um jedem Fachbesucher und Interessenten die Möglichkeit zu geben, ganz gleich auf welcher Messe er sich befindet, sich umfassend über das Produktportfolio von Partner-Tech zu informieren. Trotz doppelter Organisation, Mehraufwand und Mehrkosten sind wir uns sicher, dass beide Auftritte auch doppelten Erfolg bedeuten.“ Thomas Schäfer, Geschäftsführer, Adasys „Adasys stellt nur auf der EuroCIS aus. Die EuroCIS hat für uns Priorität, da die Thematik Point of Sale auf der CeBIT so gut wie keine Rolle mehr spielt. Auf der EuroCIS treffen wir unsere deutschen Kunden. International spielt die CeBIT noch eine größere Rolle. Wir werden unsere Lieferanten aus dem Ausland sicherlich auf der CeBIT besuchen.“ Norbert Gödicke, Geschäftsführer, Ethalon „Es bedeutet doppelte Kosten für die Unternehmen, die auf beiden Messen präsent sein wollen. Messen, die parallel stattfinden, mit den gleichen begrenzten Ressourcen zu bedienen, ist eine logistische Herausforderung. Für Anbieter ist die Situation bedauerlich. Wir teilen die Ressourcenlast anders auf, als es uns lieb wäre. Insbesondere bei der Zuteilung des Personals müssen wir Kompromisse treffen. Wir werden aber auf beiden Messen präsent sein. Auf Grund der starken Branchenspezialisierung legen wir unser Hauptaugenmerk auf die EuroCIS. Auf der CeBIT treten wir als Mitaussteller auf.“

Werner Vogt, VCR Display Systems „Wir planen auf der Euro CIS auszustellen, da dort das Angebot überschaubarer ist, und die Zielgruppe ‚Besucher aus dem Marketing-Bereich’ stärker vertreten ist. Die CeBIT hingegen ist mehr für IT-Leute als für Marketing am POS interessant. Außerdem werden auf der EuroCIS mehr praxisnahe Anwendungen gezeigt.“ Berit Ralfs, Scan Coin – Perconta „Da wir uns Ende 2008 strategisch für neue Messeschwerpunkte entschieden haben, ergibt sich für uns keinerlei Überlagerung. Ausschlaggebend für die EuroCIS ist die zunehmende Bedeutung des effizienten Cash-Managements im Retail und unsere Rolle als Technologieführer in diesem Segment.“ Andreas Löw, Marketing, Feig Electronic „Überschneidungen im Messekalender finden sich im Frühjahr und im Herbst leider ziemlich oft. Für uns als Komponentenlieferant ist dieser Umstand sogar besonders unangenehm, da unsere Produkte in eine Vielzahl völlig unterschiedlicher Branchen und Applikationen zum Einsatz kommen. Feig Electronic stellt auf der CeBIT aus. Auf der thematisch spezialisierten LogiMAT werden wir dadurch vertreten sein, als dass wir auf dem Stand eines unserer Premium Partner mit ausstellen. Die EuroCIS fällt dieser Auswahl leider zum Opfer, d.h. wegen der Doppelbelastung in Hannover und Stuttgart wird hier wohl bestenfalls ein Besuch möglich sein.“ n Anzeige

Installationen in über 20 Ländern und Sprachen

2. – 4. 3

Die große Freiheit im Handel ... POS Touch Bestandsführung Permanente Inventur Automatische Disposition Funk-MDE · EDI · RFID Aktionsanalyse Sortimentsplanung · Lieferservice

. 2010

30 and B 14, St e l l a H

SB-Lebensmittel Bio und Naturkost Drogerie und Parfümerie Getränke Presse und Tabak Non-Food

... unsere Software in über 7000 Märkten Kasse QWarenwirtschaft QStoreFramework S U P E R D ATA GMBH · RUHRSTRASSE 90 · 22761 HAMBURG · TEL. 040 / 85 32 62 - 0 · FAX - 88 · WWW.SUPERDATA.DE · INFO@SUPERDATA.DE

POS-Manager Technology 6 • 2009

11


News n Avery Dennison Internationale Einführung von RFID bei Gerry Weber Nach einer umfangreichen Erprobungsphase übernimmt Gerry Weber International eine Vorreiterrolle in der Bekleidungsbranche und führt die RFIDTechnologie (Radiofrequenz-Identifikation) zur Optimierung der Logistikund Retailprozesse sowie gleichzeitig als neue Form der Warensicherung im Laufe des nächsten Jahres ein. Die Gerry Weber-Gruppe ist das deutschlandweit erste Unternehmen, das RFID als Warensicherungstechnologie einsetzen wird. Eine weitere Innovation stellen die textilen RFID-Etiketten dar, die das Unternehmen zukünftig direkt in seine Produkte einnähen wird. RFID ermöglicht, Objekte eindeutig ohne Sicht- oder Berührungskontakt zu erfassen. Herzstück ist ein kleiner Computerchip, auf dem eine Ziffernfolge (Elektronischer Produktcode, EPC) gespeichert ist. Personenbezogene Daten werden nicht gespeichert. Zusammen mit Partnern aus Industrie und Universitäten ist Gerry Weber der Durchbruch gelungen, indem das textile Pflegeetikett, die Warensicherungsfunktionalität sowie der elektronische Produktcode kostengünstig direkt im Produkt vereint wurden. Der RFID-Chip wird dabei in das textile Pflegeetikett der jährlich etwa 25 Millionen gefertigten Kleidungsstücke integriert. Das Prinzip besteht darin, dass jedes in der Filiale befindliche RFID-Tag in einer Datenbank verwaltet und dessen Warensicherungsfunktion erst nach erfolgreichem Kassiervorgang deaktiviert wird. Will ein Dieb Ware stehlen, die noch nicht an der Kasse ausgebucht wurde, wird über Antennen am Ausgang des Geschäftes ein Alarm ausgelöst. Im neuen Jahr werden dann über 150 eigene Filialen im In- und Ausland mit der neuen RFID-Lösung von Avery Dennison ausgerüstet.

Gerry Weber to go ahead with international roll-out of RFID Following an exhaustive trials phase, Gerry Weber International is to confirm its pioneering role in the apparel industry by introducing RFID (radio frequency identification) technology to optimise its logistics and retail processes, while at the same time improving loss prevention in the years to come. The Gerry Weber Group is the first company anywhere in Germany to emply RFID as article surveillance technology. In a further innovation, the company will in future be sewing fabric RFID labels directly into its products. RFID allows for data capture without the need for line of sight or physical contact. At the core of the technology lies a small computer chip on which a sequence of numbers (electronic product code, or EPC) is saved. No personal data is stored. Working together with partners from industry and universities, Gerry Weber has made a breakthrough that enables the fabric care label, goods tracking functionality and electronic product code to be incorporated directly into the product, at low cost. The RFID chip is integrated into the care label, used

12

POS-Manager Technology 6 • 2009

annually in around 25 million garments. The principle involves the management each RFID tag present in the branch using a database and its goods tracking functionality being deactivated, once the consumer has paid for the goods at the checkout. Should a thief try to steal goods that have not been booked out at the checkout, an alarm is triggered at the entrance to the store via antennae. Early next year, the two companies are to equip Gerry Weber’s over 150 companyowned stores in Germany and abroad with the new loss-prevention technology.

n GK Software Integration der Assets von Solquest vor dem Abschluss In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2009 hat GK Software seine Erfolgsgeschichte nahtlos fortgeschrieben. Dabei konnte mit einem Umsatz von 13,16 Millionen Euro ein Wachstum von 21,2 Prozent (Vorjahresberichtszeitraum 10,85 Millionen Euro) und eine Erhöhung der Gesamtleistung um 34,5 Prozent (14,59 Millionen Euro) erreicht werden. Auf der Basis der am Ende des Berichtszeitraumes geschlossenen Verträge, vor allem mit Edeka, erwartet die Gesellschaft eine nochmalige Beschleunigung des Wachstums in den letzten drei Monaten des Geschäftsjahres. Für das Gesamtjahr geht der Vorstand daher davon aus, dass ein 30-prozentiges Umsatzwachstum bei einer dem Vorjahr entsprechenden Profitabilität erreicht werden kann. Da die Restrukturierung und Integration der Anfang Mai 2009 übernommenen Assets von Solquest sehr erfolgreich voranschreitet, wird erwartet, dass sich diese Akquisition bereits am Ende des Geschäftsjahres im Wesentlichen ergebnisneutral darstellen wird.

Integration of Solquest assets almost complete GK Software has managed to continue its success story during the first nine months of the 2009 business year without any kind of disruption. The company was able to achieve a growth rate of 21.2 percent with sales totaling Euro 13.16 million (Euro 10.85 million during the same reporting period in the previous year) and increased its total operating revenue by 34.5 percent (Euro 14.59 million). On the basis of contracts concluded at the end of the reporting period, particularly with Edeka, the company is expecting a further acceleration in growth during the final three months of the business year. So the management board assumes that the company can achieve 30 percent growth in sales for the whole year and maintain the profitability level of the previous year. As the restructuring and integration of the assets of Solquest, which was taken over at the beginning of May 2009, is progressing very well, the company expects this acquisition to have a largely neutral effect on results by the end of the business year.

n Superdata Online-Shop von Wasgau jetzt live Wasgau Pirmasens weitet seine Marktpräsenz aus und bietet seinen Kunden und Weinliebhabern nun auch standortunabhängig das umfangreiche Weinsortiment im eigenen Online-Shop an. Die Kunden erhalten die Möglichkeit, eine Auswahl erlesener Weine zu ordern und einfach an die gewünschte Empfängeradresse liefern zu lassen. Das Angebot umfasst deutsche und internationale Weine, die kartonweise sortenrein, gemischt oder als definiertes Probierpaket bestellt werden können. Möglich wird dies durch die Eröffnung des Online-shops www.wasgau-weinkeller.de, der als moderne Softwarelösung in


Zusammenarbeit mit Superdata EDV-Vertrieb direkt an das bestehende Warenwirtschaftssystem angebunden wurde. Es wird die Durchgängigkeit des gesamten Geschäftsprozesses gewährleistet. Von der Bestandsführung bis zu den Auswertungen der Abverkäufe, von der Bestellung bis zum Kommissionierbeleg, von der Erstellung von Lieferscheinen und Rechnungen bis zur automatischen Versandmitteilung für den Spediteur. Die Umsetzung dieses Projektes ermöglicht es Wasgau, bestehende Strukturen für die Erschließung des Online-Marktes nutzbringend einzusetzen.

Online-Shop of Wasgau goes live Wasgau Pirmasens expands its presence in the market. The new online shop offers easy access to the world of wine, anytime and anyplace. It is now very comfortable to online order an exquisite selection of preferred wines with home delivery. The product range includes both german and international wines. It is possible to order wineboxes (packing unit) as well various assortments or as predefined trial packages. All this has been realised in the new online-shop www.wasgau-weinkeller.de which is an integrated extension of the Merchandise Management System by Superdata EDVVertrieb. The new system is expected to generate substancial benefits for both Wasgau and the delivery services. The entire business process is consistently designed, starting with inventory management to the analysis of sales, from the order process to the creation of picking documents, from delivery notes and invoices to the automated process of documents for the logistic services. The implementation of this project enables Wasgau to use its existing structures to enter the online-market and generate additional benefits.

the paper thickness reduced from 55gr/m 2 to 48gr/m 2 without affecting receipt legibility. The positive effects in practical terms are obvious for Rüdiger Hinz, head of the IT department at Kodi: “As our employees have to change the receipt rolls less often due to lower paper consumption, the availability of the cash register systems has increased markedly.” A further advantage is that the paper guide rail can be integrated into the existing equipment.

n Pangora Von Shopping-Spezialist Become.com übernommen Become.com, Preisvergleichsanbieter mit Sitz in Silicon Valley, Californien/USA übernimmt das Karlsruher Unternehmen Pangora, Technologieanbieter für OnlineMarktplätze. Pangora gehörte seit 2001 zur Lycos Europe. Mit der Akquisition durch Become.com stellt Pangora die Fortführung des Shopping-Business für Portal- und Shopkunden sicher und stärkt durch die Einbindung in ein weltweit agierendes Unternehmen seine Wettbewerbsposition in Europa. Die Marke Become hat eine Reichweite von monatlich 15 Millionen Visits und zählt damit zu den Top-10 unter den Preisvergleichs-Websites in den USA. Das Unternehmen sieht in der Übernahme von Pangora nicht nur die Nutzung von Synergieeffekten in Technologie, Händlerbasis und im Bereich Online-Marketing, sondern auch einen wichtigen Schritt, im immer noch stark wachsenden europäischen Ecommerce Markt die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. „Mit Pangora haben wir den idealen Partner gefunden, unsere Position auf dem europäischen Markt zu stärken“, sagt Michael Yang, Gründer und CEO von Become.com. „Wir sind sehr glücklich, dass das Rennen um den Anzeige

n Kodi und Bixolon Umweltschutz wird groß geschrieben Der deutsche Haushaltswaren-Discounter senkt seinen Papierverbrauch und die Kosten mit neuen Kassenbonformaten: Umweltschutz und betriebswirtschaftliche Rationalität stehen für das Oberhausener Unternehmen Kodi an erster Stelle. Daher greift der Haushaltswaren-Discounter auf die Drucksysteme von Bixolon zurück. Denn die Kassenbon-Drucker des koreanischen Druckerherstellers arbeiten mit einer geringeren Bonbreite von nur 57,5 mm und ermöglichen es so, den Papierverbrauch dauerhaft um 40 Prozent zu reduzieren. Außerdem kann auch die Bonlänge um bis zu 20 Prozent gekürzt sowie die Papierstärke von 55gr/m 2 auf 48gr/m 2 zurückgeführt werden, wobei die Lesbarkeit der Kassenbons nicht beeinträchtigt wird. Die positiven Folgen im Praxiseinsatz liegen für Rüdiger Hinz, Abteilungsleiter EDV bei Kodi, auf der Hand: „Da unsere Mitarbeiter aufgrund des geringeren Papierverbrauchs die Kassenbon-Rollen seltener wechseln müssen, erhöht sich die Verfügbarkeit der Kassensysteme spürbar.“ Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Papierführungs-Schiene bereits in die vorhandene Gerätebasis integriert werden kann.

Environmental protection first The German homewares discounter reduces paper consumption and cuts costs with new thermal receipt formats: Environmental protection and rational business economics are top priorities for the Oberhausen-based Kodi firm. This is why Germany‘s largest homewares discounter is using print systems from Bixolon, with immediate effect. The receipt printers of the Korean printer manufacturer work with a narrower receipt width of only 57.5 mm, which enables a permanent 40% reduction in paper consumption. In addition, the receipt length can be shortened by 20% and

6WRUH6HUYLFH 0RELOHV6WRUH0DQDJHPHQW

,QYHQWXU :DUHQHLQJDQJ 'LVSRVLWLRQ 3UHLVDXV]HLFKQXQJ 8PODJHUXQJ OLYHHUOHEHQ  H LF UY H 6 UH 6WR $UWLNHODXVNXQIW 6WDQG( (XUR&,6+DOOH HVVH'VVHOGRUI 0 

%WHPD

%WHPD$*‡3OHLGHOVKHLPHU6WU‡%LHWLJKHLP% 7HOHIRQ‡)D[‡ZZZEXHWHPDDJGH


News Verkaufsprozess ein großer internationaler Player gemacht hat“, sagt Robin Schönbeck, Geschäftsführer von Pangora. Die beiden Unternehmen kündigten zudem an, dass der Standort Karlsruhe zum europäischen Headquarter erklärt werden soll.

investiert; der Payment-Dienstleister wird die gesamte Transaktions- und Datenverarbeitung fortan eigenhändig durchführen. Die Schwerpunkte liegen auf dem Ausbau von Geschwindigkeit, Verfügbarkeit und Sicherheit der Dienste.

Take Over by US Shopping Specialist Become.com

Data Centre Reliability Check

Become.com, a global leader in comparison shopping headquarted in Silicon Valley, California, USA, takes over online marketplace technology supplier Pangora, based in Karlsruhe, Germany. Pangora has been a subsidiary of Lycos Europe since 2001. The acquisition by Become.com ensures that Pangora will continue to deliver shopping business technologies for portal operators and online shop customers, and strengthens its competetive position within Europe by its integration into a globally active enterprise. The brand Become boasts a reach of 15 million visits monthly, placing it amongst the top ten of comparison shopping websites in the US. The acquisition of Pangora will enable Become.com to not only utilise synergies in technology, client base and online marketing, but is also viewed as an important step in strengthening its competetive position within the still strongly growing European e-commerce sector. “Pangora is the ideal partner with which to strengthen our position on the European market,“ says Michael Yang, founder and CEO of Become.com. “We are pleased that a significant international player has won the sales race for Pangora,“ says Robin Schönbeck, general manager of Pangora. The companies have jointly announced that the Karlsruhe base shall be declared European headquarters.

Easycash has carried out a verification of its completely renewed data centres within the scope of a high reliability check. The successful test run completes the large-scale project Delta, the scope of which was the creation of a completely new IT infrastructure for the payment provider. Easycash will now be able to run its sophisticated and high-reliability data centres in their own right. Following the completion of all renewal measures, Easycash was able to carry out a high operational availability check including disaster recovery on October 25, 2009. The verification process included a complete migration of the online transaction processing to the backup data centre in just 10 minutes, where it continued its operation productively. After six hours, the operation was successfully reverted back to the primary system. Easycash operates two geographically separate data centres. All productivity, test, backup, and recovery systems are laid out redundantly at both locations. All data is mirrored in real time in both data centres. This methodology guarantees instant availability for easycash, and therefore ensures maximum reliability at all times. The Delta project was Easycash’s investment into the future, ensuring that the payment provider will be able to carry out all their transactions and data processing autonomously from now on. Their main priorities lie in the further enhancement of the speed, availability and security of their services.

n Easycash Ausfallsicherheit der Rechenzentren überprüft

n Wincor World 2010

Easycash hat die Ausfallsicherheit seiner komplett erneuerten Rechenzentren im Rahmen eines Hochverfügbarkeitstestes überprüft. Mit dem bestandenen Test hat der Payment-Dienstleister das Großprojekt „Delta“ abgeschlossen, in dessen Rahmen eine vollständige neue IT-Infrastruktur geschaffen wurde. Easycash betreibt seine ausfallsicheren Rechenzentren nunmehr in Eigenregie. Nach dem Abschluss aller Neuerungsmaßnahmen hat Easycash am 25. Oktober 2009 einen Hochverfügbarkeitstest inklusive Desaster Recovery durchgeführt. Im Rahmen dessen wurde die komplette Online-Transaktionsverarbeitung innerhalb von 10 Minuten auf das Backup-Rechenzentrum migriert und dort produktiv weiterbetrieben. Nach sechs Stunden wurde der Betrieb wieder zurück auf das Primärsystem geschwenkt. Easycash unterhält zwei Rechenzentren an getrennten Orten. Sämtliche Produktiv-, Test-, Backup- sowie Recovery-Systeme sind jeweils an beiden Standorten doppelt redundant ausgelegt. Alle Daten werden in Echtzeit an beide Rechenzentren gespiegelt. So kann Easycash jederzeitige Verfügbarkeit und somit maximale Ausfallsicherheit garantieren. Mit dem „Delta“-Projekt hat Easycash in seine Zukunftssicherheit

Cash Cycle Management Solutions im Fokus

14

POS-Manager Technology 6 • 2009

Das Thema Cash Cycle Management steht im Fokus der Wincor World 2010, die vom 26. bis 28. Januar in Paderborn stattfindet. Wincor Nixdorf lädt ITEntscheider aus aller Welt zum Dialog über IT-Lösungen ein, mit denen Filialprozesse und Abläufe bei Retailbanken und Handelsunternehmen optimiert werden können. Auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern präsentiert das Unternehmen gemeinsam mit zahlreichen Partnern Produkte, Software-, Service- und Professional Services-Leistungen. Wie in den vorangegangenen Jahren ist der zielgerichtete Know-how-Transfer in Vorträgen eine tragende Säule des Messeprogramms. Weil der Umlauf des Bargeldes – nach wie vor das Zahlungsmittel Nummer Eins – einen extrem hohen manuellen Aufwand und hohe Kosten verursacht sowie Sicherheitsrisiken birgt, rückt Wincor Nixdorf Lösungen zum Bargeld-Management ins Zentrum der Messe. Mit seinem deutlich erweiterten und innovativen Cash Cycle Management Solutions Portfolio präsentiert sich Wincor Nixdorf als End-to-End-Anbieter für die Gestaltung von Bargeld-Prozessen. Anhand zahlreicher Lösungs-Szenarien wird demonstriert, wie durch die Neugestaltung und Automatisierung der Prozesse durch innovative Technologien die Effizienz, Transparenz und die Sicherheit signifikant gesteigert werden kann. Im Ergebnis kann eine Senkung bei den Bargeld-Prozesskosten von mehr als 20 Prozent erreicht werden.

Cash Cycle Management Solutions in Focus The topic of cash cycle management will be the focus of Wincor World 2010, which will take place in Paderborn from January 26 to 28. At this event, Wincor Nixdorf invites IT decision-makers from all over the world to join in the discussion on IT solutions that enable the optimisation of branch and store processes at retail banks and retail companies. The company and many of


its partners will present solutions for hardware, software, service and professional services across an area of some 10,000 square meters. As in years past, a prominent feature of the event is the targeted transfer of know-how through a program of presentations. The circulation of cash – which continues to be the leading payment medium – is the source of extensive manual work and high processing costs in addition to posing security risks. For this reason, Wincor Nixdorf is placing solutions for cash management at the heart of this year‘s Wincor World. With its innovative, significantly expanded Cash Cycle Management Solutions portfolio, Wincor Nixdorf is presenting itself as an end-to-end supplier for the design of intelligent cash processes. A number of solution scenarios demonstrate how the redesign and automation of cash processes through innovative technologies can significantly increase efficiency, transparency and security. As a result, savings of more than twenty percent in the costs of cash processing can be achieved.

n Ageto Neuer Geschäftsführer mit Schwerpunkt auf Kundenservice Ageto Service besetzt mit Sascha Sauer einen weiteren Geschäftsführer. Sauer ist seit über 15 Jahren erfolgreicher Unternehmer im Bereich E-Business. Er setzt mit seinem aktuellen Wechsel in die Unternehmensführung bei Ageto einen klaren Schwerpunkt auf Dienstleistung. Diese soll in den Bereichen E-Business und ERP weiter ausgebaut werden. Sauer arbeitete zuletzt fünf Jahre als Geschäftsführer beim kanadischen Onlineshop-Anbieter Truition. Zuvor war er sechs Jahre in verschiedenen Managementpositionen bei Intershop beschäftigt. Seit Oktober 2009 ist er neben Patrick Israel Geschäftsführer bei Ageto Service. Sascha Sauer wird seine Führungstätigkeiten vor allem im Bereich Vertrieb und Service einsetzen. „Ich begrüße in der Geschäftsführung einen hervorragenden Manager und leidenschaftlichen Motivator mit großer Beratungserfahrung“, so Patrick Israel.

die 47-jährige Managerin die operative Gesamtverantwortung. Mit Helga Trölenberg-Buchholz berief die Gesellschafterrunde eine ausgewiesene Expertin des Versandhandels zur neuen Geschäftsführerin, die umfangreiche Branchen- und Managementerfahrung besitzt. Die diplomierte Psychologin begann ihre Karriere als Marktforscherin und spezialisierte sich auf die Marketing-Beratung für Versandhändler. Als Mitglied der Geschäftsleitung war sie bei Alea von Beginn an für die Bereiche Marketing und Vertrieb zuständig. Der Softwareexperte und E-Commerce-Spezialist Frank Geßner hatte das Unternehmen gemeinsam mit Hellmuth Slattner und Helga TrölenbergBuchholz im Jahr 2005 gegründet und maßgeblich zur Entwicklung der innovativen neuen Branchensoftware beigetragen.

New management gives customer satisfaction first priority The Supplier of mail-order software – Alea – announces a change of Managing Director: Helga Trölenberg-Buchholz has taken over this position from Frank Geßner, who decided to step down and will leave the company by the end of 2009. Trölenberg-Buchholz (47) accepts the overall responsibility for Alea, which is based in Jena. By electing Helga Trölenberg-Buchholz as new Managing Director the shareholders of Alea have chosen a real expert in mail order business. She has many years of management Anzeige

New Managing Director Ageto Service – expert for E-Commerce-Services – employs a further Managing Director – Sascha Sauer. Sauer has been a successful contractor in the field of E-business for more than 15 years. His current change is a clear sign that Ageto will increase its focus on marketing and customer service. Last, Mr. Sauer worked at the Canadian online shop provider Truition during five years. Before, he had been employed in different management positions at Intershop. Since October 2009, he has been working as a Managing Director, beside Patrick Israel, at Ageto. Israel: “I welcome an excellent manager and passionate motivator with an extensive experience in consultation.“

n Alea Mit neuer Geschäftsführung in die Kundenoffensive Der Versandhandelssoftware-Experte vermeldet einen Wechsel in der Geschäftsleitung: Helga Trölenberg-Buchholz ist ab sofort neue Geschäftsführerin von Alea in Jena. Sie übernimmt diese Funktion von Frank Geßner, der zum Jahresende auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen ausscheidet. Damit trägt

POS-Manager Technology 6 • 2009

15


News experience in the market. The graduated psychologist started her professional career in the field of market research and soon specialised in marketing consulting for mail order firms. She was a founding member of Alea’s executive board, responsible for Sales & Marketing. Software expert and e-commerce specialist Frank Geßner founded Alea together with Hellmuth Slattner and Helga Trölenberg-Buchholz in 2005.

n Awek Arne Claußen ist neuer Vertriebsleiter Arne Claußen ist neuer Bereichsleiter Vertrieb von Awek Handel, Anbieter von Komplettlösungen und IT-Services im Bereich Kassensysteme für den Einzelhandel. Der 44-Jährige verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Vertrieb von Hard- und Softwarelösungen. Er war zuletzt Vertriebsleiter beim Warenwirtschafts- und POS Software-Anbieter Superdata und davor Bereichsleiter Retail beim Kassenhersteller Toshiba Tec Europe Retail Information Systems. „Arne Claußen ist ein ausgewiesener Kenner der Retail-Branche und hat in der Vergangenheit seine Qualitäten im Aufbau eines strategischen Vertriebs eindrucksvoll unter Beweis gestellt“, sagt Awek-Vorstand Andreas Berger. „Mit seiner Unterstützung wollen wir die Geschäftsbeziehungen zu unseren bestehenden Kunden weiter ausbauen und neue Kunden gewinnen.“

Arne Claussen New Sales Director Arne Claussen has been appointed new sales director of Awek retail, a provider of integrated solutions and IT-services in the field of POS systems for retailers. The 44-year old has more than 20 years of experience in sales of hardware and software solutions. He was most recently sales director at ERP and POS software provider Superdata and previously head of retail at the checkout manufacturer, Toshiba Tec Europe Retail Information Systems. ”Arne Claussen is a recognised expert on the retail market and has impressively proven his qualities in the past in building strategic sales concepts,” said Andreas Berger, CEO of Awek. “With his support, we aim to expand our relationships with our existing customers and attract new customers.”

n Toshiba Tec Neuer CEO stellt Geschäftsstrategien für Europa vor Neuer CEO und President von Toshiba Tec Europe ist seit 1. September Nobuhiko Takao. Er tritt damit die Nachfolge von Masamichi Kusunoki an, der eine führende Position im Bereich International Operations in Tokio übernimmt. In seiner neuen Position übernimmt Takao die Verantwortung für die weitere Expansion der Divisions von Toshiba Tec zu leistungsfähigen Plattformen für profitables Wachstum. Er leitet die europaweite Vertriebsorganisation, die die Geschäftsaktivitäten in 35 Ländern unterstützt. „Unsere Strategie

16

POS-Manager Technology 6 • 2009

ist einfach: innovativ sein, optimieren und wachsen“, sagt Takao. „Wir haben zudem ein überzeugendes Konzept, um diese Strategie umzusetzen. Seit zwei Jahren konzentrieren wir uns darauf, zu wachsen und eine Infrastruktur mit weniger Kosten zu schaffen, die unsere Bilanz weiterhin verbessert und die Produktivität sowie die Gewinne erhöht. Zugleich entwickeln wir kontinuierlich marktführende innovative Produkte und Lösungen, die unser Unternehmen klar differenzieren, unseren Marktwert erhöhen sowie Geschäftsmöglichkeiten für unsere Kunden und Partner erweitern. Meine Aufgabe ist es, dass mein Team auf diesen Erfolgen aufbaut.“

New CEO outlines Business Strategies for European region Toshiba Tec Europe named Nobuhiko Takao as the company’s CEO and President, effective September 1, 2009, replacing Masamichi Kusunoki who will take up a senior executive position at International Operations in Tokyo. In his new role, Mr Takao will be responsible for ensuring that the company’s business divisions continue to expand as an effective platform for profitable growth. He will lead a European-wide sales organisation that supports operations in 35 countries. “Our strategy is simple: to innovate, optimise and grow,” said Mr Takao. “We have outlined a strong plan to execute that strategy. Over the past two years, we maintained our focus on growing our business and creating a lower cost infrastructure that continues to strengthen our balance sheet, boost productivity and increase gross margins. Simultaneously, we’ve continued to lead the industry in developing innovative products and solutions that clearly differentiate our company, increase our value and expand business opportunities for our customers and partners. My job is to ensure my team builds on these successes.”

n Datamax-O’Neil Ralf Sander neuer weltweiter Channel-Verantwortlicher Ralf Sander (51) ist neuer Vice President Global Channel Management bei Datamax-O’Neil, Anbieter von stationären und mobilen Etiketten- und Belegdruckern. Er ist damit für das weltweite Partnernetzwerk, globale Allianzen und die Positionierung des Unternehmens in neuen Märkten verantwortlich. Gleichzeitig arbeitet Ralf Sander mit dem neuen Regional General Manager der EMEARegion, Christian Bischoff, zusammen, um die Marktpräsenz von Datamax-O’Neil in Europa noch weiter auszubauen. Ziel ist es, den direkten Kunden- und Partnerkontakt durch verschiedenste Maßnahmen zu optimieren.

New Vice President Global Channel Management Ralf Sander (51) is the new Vice President Global Channel Management at Datamax-O’Neil, a leading provider of label and receipt printing solutions. In this position, he is responsible for the worldwide partner network, global alliances and for positioning the company in new markets. At the same time, Ralf Sander works together with Christian Bischoff, the new Regional General Manager of the EMEA region, to further extend Datamax-O’Neil’s presence in the European market. The company also aims at optimising the direct contact to customers and partners by a large variety of activities and offerings.n


Anzeige

Edeka setzt auf Workforce Management Edeka Minden-Hannover steht für Produktvielfalt, Kundenorientierung und Wirtschaftlichkeit. 24.000 motivierte Mitarbeiter sorgen dafür, dass diese Ansprüche tagtäglich in der Praxis umgesetzt werden.

D

as gilt auch für die 58 Edeka-Märkte Otto Reichelt in Berlin. Rund 2.300 Mitarbeiter in Verkauf, Lager und an der Kasse stellen sicher, dass keine Kundenwünsche offen bleiben und das möglichst ohne Wartezeiten. Um die hohe Servicequalität vor dem Hintergrund steigender Personalkosten halten zu können, entschied Edeka Minden-Hannover, eine integrierte Lösung für Arbeitszeitmanagement und Personaleinsatzplanung einzuführen. Ziel des Projektes war es, den administrativen Aufwand für die Personalverwaltung zu reduzieren und eine solide Basis f��r eine service- bzw. umsatzorientierte Personaleinsatzplanung zu schaffen. Außerdem sollten komplexe tarifliche und betriebliche Arbeitszeitregelungen automatisch abgebildet werden. Dazu Volker Bredemeier, Abteilungsleiter Personalwesen bei der Edeka Minden-Hannover Zentralverwaltungsgesellschaft mbH: „Als Filialbetrieb sind wir darauf angewiesen, dass Zeitdaten zwar in den Märkten erfasst werden, dann aber zentral für Auswertungen und Abrechnungen zur Verfügung stehen. Einfache Bedienbarkeit trotz komplexer Funktionalität war für uns deshalb ein entscheidendes Kriterium.“ Die Wahl fiel auf die modulare ATOSS Staff Efficiency Suite. Aktuell werden etwa 11.000 Mitarbeiter der Edeka Minden-Hannover in Verkauf, Logistik, Großhandel und Produktion über das System disponiert und verwaltet. Im Rahmen eines konzernweiten Gesamtprojektes wird die Einführung in allen Märkten und Unternehmen mit rund

24.000 Mitarbeitern umgesetzt. Bredemeier erklärt: „Für den Einzelhandel wird der flexible und bedarfsorientierte Personaleinsatz immer wichtiger. Denn nur so lässt sich langfristig eine optimale Kundenbetreuung sichern. Konkret bedeutet das gut gefüllte Regale, genügend geöffnete Kassen und minimale Wartezeiten für unsere Kunden. Dass wir das Thema Arbeitszeitmanagement konzernweit so konsequent angehen, zeigt einmal mehr, worauf es uns ankommt.“

n Weniger Kosten, mehr Transparenz Die Arbeitszeiten werden vor Ort geplant, kontrolliert und auf Kostenstellen gebucht. Die Daten stehen der Zentrale jederzeit zur Abrechnung und Auswertung zur Verfügung. Das schafft unternehmensweite Transparenz und vereinfacht den flexiblen Einsatz des Personals – auch über Filialen hinweg. Die systemgestützte Erfassung und Auswertung der Arbeitszeiten reduziert den Papieraufwand und die Administration erheblich. Durch die Automatisierung entfällt außerdem die manuelle Überprüfung der Soll/Ist-Zeiten. Pro Filiale fallen auf diese Weise wöchentlich rund drei Arbeitsstunden weniger an; im Monat beläuft sich dies allein bei Otto Reichelt auf rund 800 Stunden. Die Berechnung der Nettoleistung pro Kopf, d.h. der Kosten- bzw. Personalaufwand für einen bestimmten Umsatz, wird ebenfalls deutlich vereinfacht. Arbeitszeiten und Umsätze stehen dem zentralen Edeka-Controlling-System

Die ATOSS Software AG mit Sitz in München ist Anbieter von Consulting, Software und Professional Services zum bedarfsorientierten Personaleinsatz und zählt im Geschäftsfeld Workforce Management zu den Pionieren der Branche. ATOSS Lösungen zeichnen sich durch höchste Funktionalität sowie State-of-the-Art-Technologie (JAVA EE) aus und bieten den Anwendern komplette Plattformunabhängigkeit. Die Softwareprodukte sind in 23 Ländern und acht Sprachen im Einsatz. Bei den rund 4.000 Kunden werden aktuell etwa 2,5 Millionen Mitarbeiter mit ATOSS Lösungen geplant und gesteuert. Dazu gehören Unternehmen wie Aldi Süd, Benetton, Coca Cola, Deutsche Bahn, Douglas, Edeka, Hugendubel, O2, Lufthansa, Max Bahr, Sixt, Strauss Innovation oder Telekom Shops.

Workforce Management sorgt bei EDEKA für guten Service und zufriedene Kunden.

automatisch für Wirtschaftlichkeitsberechnungen zur Verfügung. Der Aufwand reduziert sich dadurch nochmals um ca. 240 Arbeitsstunden pro Monat. Diese Effekte beziehen sich lediglich auf die Administration. Die Konzernleitung rechnet mit noch signifikanteren Auswirkungen durch die Personaleinsatzplanung. In einem weiteren Schritt ist die Personalbedarfsermittlung anhand von Kassen- bzw. Umsatzdaten und Kundenfrequenzen vorgesehen. Das bedeutet für Edeka künftig noch mehr Planungssicherheit und Kostenoptimierung, für die Kunden einen noch besseren Service. n

ATOSS Software AG Am Moosfeld 3, D-81829 München Telefon: +49 (0)89 4 27 71 - 0 Telefax: +49 (0)89 4 27 71 - 1 00 E-Mail: elke.jaeger@atoss.com Internet: www.atoss.com

POS-Manager Technology 6 • 2009

17


Trend

Leistungsstarke Suchfunktion bringt Dynamik in den Online-Shop Wenn die Suchfunktion im Webshop nicht die gewünschte Leistung bringt, kommen selbst ausgeklügelteste E-Commerce-Strategien nicht zum gewünschten Erfolg.

D

iese Erfahrung musste auch Hessnatur machen. Der deutsche Marktführer für Naturtextilien wechselte deshalb von einer selbstentwickelten Suche zu Fact-Finder – und profitiert seitdem von

Palette an Naturtextilien – angefangen bei der Baby- und Kinderbekleidung über die Damen- und Herren-Oberbekleidung bis hin zu Wäsche, Strümpfen und Schuhen. Pro Saison bietet Hessnatur seinen Kun-

Deutschland, Österreich und der Schweiz steht je ein eigener Hessnatur-Webshop zur Verfügung. Anfang 2009 wurden sämtliche Webshops im Zuge eines Relaunch auf Basis von hybris-Software online gestellt. Außerdem eröffnete Hessnatur zur selben Zeit einen neuen Online-Shop für den US-Markt.

n Selbstentwickelte Suche hatte Schwächen Kornelia Hejduk, Shop- & Projektmanagerin eCommerce bei Hessnatur, erinnert sich zurück: „Vor sechs Jahren hatten wir in unserem deutschsprachigen Online-Shop noch eine selbstentwickelte Suche im Einsatz, die uns aber nicht wirklich zufrieden stellte. Erstens ließ die Qualität der Suchergebnisse zu wünschen übrig, und zweitens störten uns die langen Ladezeiten. Außerdem waren wir an einer Suchlösung interessiert, die uns detaillierte Auswertungsmöglichkeiten an die Hand geben konnte.“

n Fehlertolerante Suche verzeiht nicht nur Tippund Rechtschreibfehler

Der Clou der neuen Suche: Sie ist fehlertolerant! Das bedeutet: Der Kunde kommt auch ohne Umwege zum Ziel, wenn er Tipp- oder Rechtschreibfehler macht und beispielsweise „Kashmere Cradigan“ statt „Cashmere Cardigan“ in die Suchmaske eintippt. Kaufabbrüche werden damit effektiv vermieden.

punktgenauen Suchergebnissen, mehr Kundenzufriedenheit und steigenden Umsätzen im E-Commerce.

n Vollsortimenter auf Bio-Basis Das Traditionsunternehmen Hessnatur mit Hauptsitz im hessischen Butzbach hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1976 die Natürlichkeit und Reinheit der Produkte und Rohstoffe auf die Fahnen geschrieben. Das Sortiment umfasst mittlerweile die ganze

18

POS-Manager Technology 6 • 2009

den rund 1.000 Modelle und 8.000 Artikelpositionen, „und jedes Kleidungsstück wird rundum ökologisch hergestellt“, sagt Rolf Heimann, Bereichsleiter Innovation & Ökologie bei Hessnatur.

n Neue Vertriebswege Seit 1998 nutzt das Unternehmen neben seinen stationären Filialen und dem klassischen Versandhandel auch das Internet als weiteren Vertriebsweg. Den Kunden in

Bei Hessnatur entschied man sich schnell für eine neue, Such- und Navigationslösung. Die Integration erfolgte innerhalb von wenigen Tagen. Da Fact-Finder bereits in vielen Textil-Markenshops wie etwa Esprit, Puma, Eddiebauer oder Heine zum Einsatz kommt, konnte die Suche ohne Anpassung mit den Praxisanforderungen umgehen und somit schnell auf das Hessnatur-Sortiment aufgesetzt werden. Der Clou der neuen Suche: Sie ist fehlertolerant! Das bedeutet: Sie führt die Kunden direkt und ohne Umwege zum Ziel, sogar dann, wenn diese Tipp- oder Rechtschreibfehler machen und beispielsweise „Kashmere Cradigan“ statt „Cashmere Cardigan“ in die Suchmaske eintippen. Kaufabbrüche werden damit effektiv vermieden: Wer nicht findet, was er sucht, klickt schnell zum nächsten Anbieter. Und der ist im Netz nie weit entfernt…


Anzeige

n Mehr Umsatz im Online-Shop durch bessere Suchfunktion Wer im Online-Shop nichts findet, kann auch nichts kaufen. Häufig ist die Suche schuld, die mit den Anfragen potenzieller Kunden nicht umgehen kann. Untersuchungen belegen, dass mehr als die Hälfte der User eines Online-Shops sofort die Suche nutzt, ohne sich die Seite zuvor genauer anzuschauen. Viele Verkäufe werden sogar direkt über eine Suchanfrage generiert. Doch oft versagt die Standard-Suche: Sie findet entweder nichts, zu viel, zu wenig, das Falsche oder aber sie zeigt die Ergebnisse unübersichtlich und schlecht sortiert an. Und wenn die Suche versagt, verlässt der Kunde in der Regel den Shop und klickt im schlimmsten Fall zur Konkurrenz. Nichts gefunden – was nun? Ungefähr 34 Prozent der Shop-Besucher brechen den Kaufvorgang schon nach dem ersten erfolglosen Versuch ab. Etwa 60 Prozent geben dem Shop eine zweite Chance. Dann muss es aber klappen und das Gesuchte muss auf dem Bildschirm angezeigt werden. Eine andere Studie zeigt, dass 35 Prozent der User das gesuchte Produkt nicht finden, obwohl es im Shop vorhanden ist, 8 Prozent finden es danach doch noch über die Navigation. Es bleiben also 27 Prozent Gar-nicht-Finder (Nicht-Käufer) übrig. Die häufigsten Suchprobleme sind in folgender Liste zusammengefasst: • Tippfehler: „Digtialkamera“ statt „Digitalkamera“ • Andere Schreibweise: „Naßtrockensauger“ bzw. „Nass-/Trockensauger“ • Orthografie: „Bluson“ statt „Blouson“ • Andere Begriffe: „Armbanduhr“ bzw. „Swatch“ • Synonyme: „Handy“ bzw. „Mobiltelefon“ • Zusätze: „Sitzgruppe“ bzw. „Sitzpolstergruppe“ • Zusammenhänge: „Lederjacke“ bzw. „Jacke aus schwarzem Nappaleder“ Zuviel gefunden – was nun? Insbesondere bei sehr allgemeinen Suchbegriffen wie beispielsweise „Hose“ in einem Textil-Shop gibt es oft sehr viele Treffer. Eine ungeordnete Produktliste, die sich womöglich auf mehrere Unterseiten erstreckt, hilft Kunden nicht wirklich weiter. Dagegen macht eine dynamische Gruppierung der Treffer das Ergebnis viel transparenter. Eine solche ‚After Search Navigation‘, z.B. nach Marke, Größe oder Preis, erlaubt dem Benutzer, die Ergebnisliste sinnvoll einzuschränken, beispielsweise auf Damenhosen. Check-Liste: Was kann Ihre Suche? Nehmen Sie sich nun Zeit und überprüfen Sie die Leistungsfähigkeit Ihrer Suche im Shopsystem. Spielen Sie am besten diverse Kundensuchanfragen im Shop nach. Testen Sie am besten mit Produkten aus Ihrem eigenen Shop. Zur Bewertung der Leistungsstärke Ihrer Suchlösung verwenden Sie die folgende Checkliste: • Liefert die Suchanfrage Ergebnisse zurück, wenn Sie bewusst Vertipper oder Rechtschreibfehler eingeben? • Kann die Suche mit kombinierten Eingaben wie z.B. „Pullover mit Rollkragen“ zu „Rollkragenpullover“ umgehen? • Passt sich die Navigation an die gefundenen Ergebnisse an und werden Einschränkungs-Möglichkeiten wie Marke, Preis oder Größe geboten? • Können Sie Produkte z.B. nach Verkaufsrang oder Lieferbarkeit im Suchergebnis auf- oder abwerten? • Liefert Ihr Shop noch passende Ergebnisse, wenn Sie dasselbe Produkt im Singular oder Plural eingeben? • Liefert die Suche auch ohne aufwendig zu pflegende Wortlisten passende Treffer? • Können Sie das Suchsystem schnell (z.B. stündlich) aktualisieren, um flexibel auf aktuelle Markterfordernisse zu reagieren? • Kann Ihre Suche auch mit Synonymen umgehen (Notebook/Laptop)?

Personaleinsatzplanung der neuen Generation

ARGO

S

Personalkosten optimiert Verwaltungsaufwand reduziert Kundenservice verbessert

ARGOS überzeugt mit einer übersichtlichen Oberfläche und intuitiver Bedienbarkeit. Dank dem innovativen Anwendungsdesign kann die browserbasierte Software flexibel konfiguriert und kostengünstig verwaltet werden. jetzt auch als SaaS-Lösung ARGOS ist jet (Software as a Service) erhältlich! ETHALON entwickelt innovative Software, die Ihre Geschäftsprozesse optimal unterstützt. Mehr Informationen erhalten Sie unter:

www.ethalon.de S AV E THE EuroCIS 2010 02. – 04. März 2010 POS-Manager 6 • 2009 D AT E Technology Messe Düsseldorf, Halle 14, 19 Stand B27


Trend A high performance search soluttion When a webshop’s onsite search doesn’t perform correctly, even the best eCommerce strategies will not achieve the desired results. This is exactly what Hessnatur discovered, which is why the German market leader for all-natural textiles switched from a self-made search solution to Fact-Finder. Since then they have profited from precise search results, enhanced customer satisfaction, and increasing e-Commerce sales. Recently Hessnatur added a new online store for the American market. Hessnatur made a very fast decision to use Fact-Finder. The speed of the implementation was assisted by practical experience with existing clothing stores such as Esprit, Puma, and Heine, so that the new search system was placed online in just a few days. The trick is that the search is now error-tolerant: this means that Fact-Finder navigates customers to the proper goal, even when they make typing or spelling mistakes in the search entry field, such as “cahsmere caridgan” instead of “cashmere cardigan”. This reduces the rate of cancelled purchases, and increases sales. At hessnatur they are very happy with the high performance search solution: “The search algorithm and utilities that Fact-Finder has provided ensure the best possible search results and thus guarantee a high degree of satisfaction from our customers.” (Ingo Bittner, Director of Marketing & Sales for Hessnatur)

n Navigation und After Search Navigation Neben der fehlertoleranten Suche gibt es auch eine Navigation sowie die After Search Navigation (ASN), die eine hohe Anzahl von Produkttreffern sinnvoll einschränkt. Tippt der User beispielsweise ganz allgemein „Hose“ in die Suche ein, wird ihm die Möglichkeit geboten, die Treffer nach Kategorien wie Farbe, Größe oder Preis einzuschränken

20

POS-Manager Technology 6 • 2009

E-Commerce trotzt der Krise, das Online-Shoppen boomt. 30 Prozent der Gesamtumsätze generiert das Unternehmen für Naturtextilien über das Internet – Tendenz steigend.

und somit die richtigen Produkte immer auf der ersten Seite zu präsentieren.

n Sprachenunabhängige Technologie Die neue Lösung ist sprachenunabhängig und benötigt auch keine im Thesaurus hinterlegten, pflegeaufwendigen Wortlisten. Nicht zuletzt aus diesem Grund konnte die Suche praktisch ohne Anpassung in den neuen englischsprachigen US-Shop integriert werden. Die Adaptation an weitere Sprachen wie etwa das Französische, Tschechische oder Dänische und sogar an andere Alphabete wie z.B. das Kyrillische ist ebenfalls „out of the box“ gegeben. Mehr als zehn Prozent der Kunden nutzen die Suchtechnologie parallel für ihre Ländershops in verschiedenen Sprachen.

n Fazit: Zufriedene Kunden Bei Hessnatur zeigt man sich begeistert von der hochperformanten Suchlösung: „Die Suchalgorithmen und Tools gewährleisten beste Suchergebnisse und garantieren somit im hohen Maße die Zufriedenheit unserer Kunden. Insbesondere die After Search Navigation wird von den

Usern überaus positiv bewertet.“ Untersuchungen belegen, dass eine professionelle Suche die Conversion Rate deutlich erhöht. „Unsere Erfahrungen zeigen immer wieder, dass der Return of Investment in wenigen Monaten erreicht ist. Umsatzsteigerungen von bis zu 20 Prozent sind keine Seltenheit“, sagt Carsten Kraus, Geschäftsführer von Omikron Data Quality.

n Mit neuen Tools in die Zukunft Aktuelle Umfragewerte zeigen: E-Commerce trotzt der Krise, das Online-Shoppen boomt, auch bei Hessnatur. Mittlerweile generiert der Marktführer für Naturtextilien mehr als 30 Prozent der Gesamtumsätze über das Internet – Tendenz steigend. Entsprechend will Hessnatur das OnlineGeschäft weiter ausbauen, auch und vor allem mit Tools von Fact-Finder, die aus der Shop-Suche eine komplette Suchlösung machen. Dazu zählen etwa die dynamische Vorschlagsfunktion, die schon während der Eingabe der ersten Buchstaben des Suchwortes automatisch und fehlertolerant Produktvorschläge liefert, und die Automatic Search Result Optimization (ASO), die das Klickverhalten im Suchergebnis registriert. n


Anzeige

Wertvolle Helfer für den POS Ein gut auf die Bedürfnisse seiner Kunden ausgerichtetes Unternehmen benötigt hochwertiges Marketingmaterial – hier reichen die üblichen Aufsteller und Displays oft nicht aus. Epson bietet mit seiner Discproducer Serie und dem TM-C3400 Labeldrucker ausgezeichnete Lösungen für die Eigenproduktion an.

M

it digitalem Bild-, Film- und Infomaterial auf CD oder DVD kann sich ein Unternehmen positiv bei seinen Kunden positionieren. Doch die manuelle Erstellung einer größeren Auflage von CDs und DVDs ist zeitaufwendig, fehleranfällig und schwierig. Zusätzlich müssen die Silberscheiben auch noch qualitativ hochwertig bedruckt werden. Die Discproducer Serie von Epson bietet anwenderorientierte Lösungen an.

dank der intuitiv nutzbaren Software TotalDisc-Maker automatisch: Innerhalb des geschlossenen Gehäuses befördert ein Roboterarm die Rohlinge in das Brennlaufwerk. Nach dem Brennvorgang werden die Datenträger in Fotoqualität bedruckt. Bis zu 30 CDs oder 15 DVDs brennt und bedruckt das Gerät pro Stunde – der Anwender muss lediglich die fertigen Datenträger entnehmen. Die Daten sind während der Bearbeitung durch ein Sicherheitsschloss vor unbefugtem Zugriff geschützt.

n Epson Discproducer PP-100 • Bis zu 30 CDs/Stunde bzw. 15 DVDs/Stunde • Bis zu 100 Medien im Stapelmodus • 6-Farb Tintenstrahldrucker

Zusätzlich PP-100N Security • PIN-Pad: Je nach Sicherheitsstufe wird ein USB PIN-Pad zur Identifizierung und Entnahme der Medien genutzt. • Sicherheitsschloss: Schloss kann elektronisch (über LED Menü) oder mit einem Schlüssel geöffnet werden.

Formaten, Materialien und Oberflächen bei niedrigen Betriebskosten. Eine besondere Tinte gewährleistet dabei lange Haltbarkeit und wischfeste Etiketten. Selbstgedruckte Etiketten sehen so nicht nur gut aus – sie sparen auch bares Geld, denn gerade bei kleinen Serien sind sie günstiger als der Einkauf von Vordrucken. Und wenn es beim nächsten Sonderversand einmal schnell gehen muss, läuft der Epson TMC3400 mit einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 1.000 Etiketten pro Stunde zur Höchstform auf.

n Aber bitte mit Farbe!

n Epson TM-C3400

Fast alle Produkte haben es und der Kunde schaut beinahe unweigerlich hin. Ein Preisschild, ein Etikett, ein Warnhinweis, das Haltbarkeitsdatum, Farbcodes auf Komponenten oder personalisierte Tickets für Veranstaltungen: Sie alle stehen im Mittelpunkt des Interesses. Farbe auf den Schildern hebt dabei wichtige Informationen hervor, ermöglicht die intuitive Zuordnung und hilft damit Prozesse zu optimieren und Fehler zu vermeiden.

• Vollfarb-Etikettendrucker • Langlebige, wischfeste Farbausdrucke dank haltbarer Pigmenttinte • Schneller Farbinkjetdrucker für bis zu 1000 Farbetiketten je Stunde • Große Medienauswahl: vorgestanzte Etiketten, Armbänder, Tickets, Endlospapier und Endlosetiketten • Medienbreite 30 bis 108 mm • Papierzuführung von eingelegter Rolle oder rückwärtig (Fanfold) • Hoher Bedienkomfort: Alle Bedienelemente auf der Gerätefront, ermöglicht Betrieb im Regal oder unter dem Tresen • Schnittstellen: USB 2.0 oder Ethernet 802.3 n

Zusätzlich PP-100N (Netzwerkversion) • Ethernet-Schnittstelle: 10Base-T/100Base-TX/1000Base-T

Epson PP-100 Discproducer: professionelle CDund DVD-Produktion bei kleinem Platzbedarf

n CD-/DVD-Produktion im Backoffice Die Produkte der Discproducer PP-100 Familie sind eine Kombination aus CD-/ DVD-Kopierer und hochwertigem Tintenstrahldrucker. Einfach bis zu 100 Rohlinge einlegen und die Daten per Knopfdruck an den PP-100 übermitteln. Der Rest geschieht

Epson Deutschland GmbH Otto-Hahn-Straße 4 40670 Meerbusch Telefon: +49 (0) 2 15 95 38 - 0 Internet: www.epson.de

Epson TM-C3400: Farbiger Labeldruck hilft, Fehler zu vermeiden.

Solche aussagekräftigen Labels lassen sich mit dem Farb-Etikettendrucker Epson TMC3400 leicht selbst herstellen. Das schnelle Multitalent bedruckt eine große Palette an

POS-Manager Technology 6 • 2009

21


Trend

Vor- und Nachteile eines Open Source-Webshop-Systems Will ein Unternehmen einen neuen Online-Shop einrichten oder einen bestehenden relaunchen, sollte es vor der eigentlichen Shop-Auswahl zunächst ein umfassendes Konzept entwickeln.

N

ur wenn ein Unternehmen ein detailliertes funktionelles und designerisches Konzept des Shops entwirft, das insbesondere die Bedürfnisse der Zielgruppe berücksichtigt und zudem Aspekte wie das verfügbare Budget, notwendige Schnittstellen und die Performance spezifiziert, ist es auch in der Lage, ein Shopsystem auszuwählen, das seine Anforderungen bestmöglich erfüllen kann. Fakt ist: Nicht jedes Webshop-System –

Gleichwohl unterstützt es über 60 verschiedene Sprachen, unterschiedliche Währungen und Steuerzonen, die individuell gepflegt werden können. Deswegen eignet sich das Shopsystem auch für multinationale Unternehmen, die mehrsprachige Oberflächen realisieren wollen.

Preisregeln festzulegen. Mit diesen Preisregeln können sie Preisaktionen für bestimmte Produkte schnell und effektiv gestalten. Auch lassen sich unkompliziert Product Bundles anbieten, Cross-Selling-Features auf Artikelseiten und Upselling-Funktionen im Warenkorb nutzen sowie Gutscheincodes individuell konfigurieren. Gleichzeitig existiert ein einfaches Newsletter-Modul. Hier bietet Drittanbieter-Software jedoch in der Regel deutlich mehr und auch bessere Features. Auch das integrierte CMS lässt sicherlich zu wünschen übrig. Allerdings sollte man hier auch bedenken, dass Varien ganz klar den Schwerpunkt auf eine E-Commerce-Software legt und andere Systeme nicht neu erfinden will. So gibt es zum Beispiel ein paar mehr oder weniger schöne Ansätze zur Integration von Third-Party-CMS. Nennenswert sind die vorhandenen Social Commerce-Funktionen. Viele Social Commerce-Ansätze, die bei anderen Shopsystemen erst nachgerüstet werden müssen, bringt die Lösung schon im Standardumfang mit: vom Reviewsystem für Produktbewertungen und Sterne-Rating über Tagging und Tag Clouds bis hin zum Wunschzettel mit Send-to-Friend-Funktion. User können zudem mehrere Produkte auf einen Blick vergleichen. Generell punktet das System durch hundertprozentige Anpassbarkeit, beliebige Skalierbarkeit und eine hohe Usability und ist zudem sehr verbindungsfreudig. Die Web Services API unterstützt sowohl SOAP als auch REST und erlaubt den Produkt- und Bestelldatenaustausch mit Modulen von Drittanbietern, beispielsweise mit diversen ERP-Systemen. Mit Magento Connect besteht zudem die Möglichkeit, viele Open Source-Erweiterungen aus der Community einfach per Knopfdruck zu installieren.

n Vorteil: Marketing- und Promotion-Features

n Nachteil: Hohe Hardwareanforderungen

Darüber hinaus integriert es alle marktüblichen Bezahlsysteme und bietet neben exzellenten E-Commerce-Funktionen für Suchmaschinenoptimierung auch diverse Marketing- und Promotion-Features. Shopbetreiber haben beispielsweise die Möglichkeit, verschiedenste

Gleichzeitig stellt Magento aber hohe Hardwareanforderungen. Verfügen Shopbetreiber über einen adäquat dimensionierten Server und optimieren dessen Einstellungen, werden sie keinerlei Performanceprobleme bekommen. Neben größer dimensionierter Hardware kann

dardumfang innovative Funktionalitäten mit. Eine Stärke ist die Multishopfähigkeit. Shopbetreiber können mehrere Shops auf einer Datenbasis verwalten, was die Produktpflege deutlich erleichtert. Der wohl größte Nachteil in diesem Zusammenhang ist allerdings die fehlende Mandantenfähigkeit, die das System nicht unbedingt zur ersten Wahl im Enterprise-Segment macht. Hier haben andere professionelle ECommerce-Lösungen sicher einen Vorsprung.

Generell werden angesichts der steigenden Konkurrenz im Online-Handel benutzerfreundliche und klar strukturierte Shops immer wichtiger.

egal ob kommerziell oder Open Source – eignet sich gleich gut für jedes Onlineshop-Konzept. Ein Open Source-Webshop-System, das derzeit in aller Munde ist, ist Magento. Doch für wen ist der Einsatz wirklich sinnvoll? Magento ist ein junges Open Source-WebshopSystem, hinter dem das US-amerikanische Softwareentwicklungs- und Consultinghaus Varien mit Sitz in Los Angeles steht. Die erste finale Version kam im März 2008 auf den Markt. Bislang mehr als eine Million Downloads machen es zur am schnellsten wachsenden E-Commerce-Lösung weltweit. Alle üblichen Shopfeatures werden abgedeckt und bringen – obwohl erst relativ kurz auf dem Markt – auch im Stan-

22

POS-Manager Technology 6 • 2009


Individual requirements Whenever a company wants to establish or relaunch an online shop, it first of all should develop a detailed draft about its design and all necessary functions. Only on this basis, a shop system may be selected which best meets all expectations. Particularly, this draft ought to consider the target group’s needs and the available budget. Not all webshop-systems, no matter whether they are commercial or open source, are equally suited for any online shop. One of the most popular open source webshop systems is Magento. But is Magento the right choice for everyone? As a matter of fact, even the standard version offers a large variety of functionalities – e.g. multilingualism, and the implementation of all commercially available payment systems, as well as different marketing-, promotion- and social-commerce-features. Additionally, offers perfect adaptability, scalability, as well as a very high degree of usability. Then again, the use requires quite some time for familiarisation and has high hardware requirements. For individual programming, fundamental knowledge about frameworks and PHP is crucial. If an online shop has to have only some standard functions, Magento is oversized. On the other hand, for professional shop operators who act internationally with different language versions, who offer a broad range of products and who would like to implement web 2.0 elements or other individual functions, it represents a high-performance alternative to commercial products.

der Performance-Bedarf auch durch Caching kompensiert werden. Diese Unterstützung wurde durch Memcached eingeführt. Eine gute Performance auf einem billigen SharedHosting-Paket zu erreichen, ist aber definitiv nicht möglich. Damit liegen die ServerhostingKosten deutlich höher als bei so manch anderen Open Source-E-Commerce-Lösungen. Zugleich erfordert die Programmierung fundierte PHP-Kenntnisse und Erfahrungen bezüglich Entwicklungsframeworks. Selbst gestandene PHP-Programmierer brauchen einiges an Einarbeitungszeit, da es zwar auf dem Zend-Framework basiert, das System an sich aber sehr komplex ist. Wegen dieser Komplexität können Shopbetreiber Funktionalitäten, die nicht im Standardumfang enthalten sind, meist nicht selbst umsetzen. Für die Erstellung individueller Templates beispielsweise, die über die flexiblen Design- und Layout-Templates hinausgehen, braucht man spezifische Programmierkenntnisse.

n Für kleine Unternehmen zu aufwendig Will jemand schnell einen Onlineshop mit ein paar Standardfunktionalitäten umsetzen, der sofort einsatzfähig ist, ist von Magento eher abzuraten. Denn in diesem Fall ist es überdimensioniert und andere Shopsysteme sind eventuell besser geeignet. Generell ist es für kleine Unternehmen und Startups meist zu aufwendig, zu komplex und zu schwer in der Umsetzung. Zwar ist es auch für kleinere Shops mit kleinem Budget möglich, einen Shop mit Magento umzusetzen und zu pflegen, aus finanziellen Gründen müssen sie sich dann allerdings mit Standardfeatures begnügen und auf Individualität verzichten. Von den Hardwareanforderungen – ein adäquat dimensionierter Server ist ein absolutes Muss – und dem großen Funktionsumfang her richtet sich das Open Source-System eher an mittelständische Unternehmen – mit Tendenz in Richtung Enterprise-Level. Für letzteres ist das System in Teilen aber noch nicht ganz

Autor Daniel Nitz Der Mediengestalter für Digital- und Printmedien ist bei netz98 new media als E-Commerce Berater tätig.

ausgereift. Es fehlen Funktionalitäten wie beispielsweise die Mandantenfähigkeit. Für mittelständische, professionelle Shopbetreiber jedoch, die etwa multinational mit verschiedenen Sprach- und Währungsvarianten agieren, über ein breites Produktangebot verfügen und Web 2.0-Elemente oder andere individuelle Anforderungen umsetzen wollen, stellt es auch im Hinblick auf kommerzielle Produkte eine leistungsstarke Alternative dar. Generell werden angesichts der steigenden Konkurrenz im Online-Handel benutzerfreundliche und klar strukturierte Shops immer wichtiger. Und diese lassen sich unter Nutzung von Web 2.0Elementen mit gut umsetzen.

n Fazit Die Umsetzung eines Online-Shops und das Shopsystem selbst spielen für den Erfolg eines Shops zunächst einmal eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist eine detaillierte Konzeptionsphase mit genauer Definition der Anforderungen. Denn das beste Shopsystem nutzt nichts, wenn es nicht für die speziellen Bedürfnisse und Anforderungen eines Unternehmens und vor allem für dessen Zielgruppe ausgelegt ist. Ziel muss es immer sein, die Lösung zu wählen, mit der alle Konzeptionsansätze bei möglichst geringem Aufwand umgesetzt werden können. Magento ist sicherlich die E-Commerce-Lösung im Open Source-Bereich mit großem Potenzial – ideal für alle Unternehmen ist sie deswegen aber noch lange nicht. n Anzeige

Besser Handeln! Neu ab 2010: GK/Retail 12 – Die komplette Filialsteuerung als Standard-Lösung inklusive nahtloser Integration mit dem zentralen SAP. Spitzentechnologie für die Filiale – und nun auch für Enterprise Store Prozesse. Wir helfen Ihnen, besser zu handeln.

POS-Manager Technology 6 • 2009 23 www.gk-software.com


Trend

E-Commerce On-Demand reduziert das Risiko Immer mehr Online-Shops der ersten Stunde stoßen inzwischen an ihre Leistungsgrenzen. Der Umstieg auf eine SaaS-Lösung und „E-Commerce On-Demand“ ist eine Alternative, um die Flexibilität zu erhöhen und die IT-Kosten spürbar zu senken. Zudem wird die Halbwertzeit von Shoplösungen immer kürzer. Nach zwei bis drei Jahren erkennt der Konsument spätestens, dass der Online-Shop veraltet ist und wendet sich moderneren Sites zu. Man könnte das mit einem Schaufenster vergleichen, das keiner neu dekoriert. Für die Shopbetreiber heißt das: Die Verschnaufpausen sind nur kurz. Ständig erwarten die Kunden neue Features, erweiterte Services und verbesserte Usability – wie etwa die Präsentation von Produktvideos, Guided Shopping, intelligente Suche oder Web-2.0-Funktionen.

n Online-Shop aus der Steckdose

Weltweiter Verkauf über Grenzen hinweg: Auf über 500.000 wird mittlerweile die Zahl der OnlineShops in Deutschland geschätzt.

A

uf über 500.000 wird mittlerweile die Zahl der Online-Shops in Deutschland geschätzt. Darunter viele Newcomer mit cleveren Verkaufsideen. Aber auch immer mehr Hersteller und stationäre Großoder Einzelhändler, die einen weiteren Vertriebskanal eröffnet haben. Allerdings sind 13 Jahre nach Erfindung des E-Commerce die Anforderungen an die Webshops größer denn je. Neben der technischen Integration in die vorhandenen IT-Systeme, der Lokalisierung für weitere Länder, der Softwareauswahl und der richtigen Vertriebsstrategie gibt es aus Sicht der Kunden vor allem drei Aspekte, die beachtet werden müssen: Wie gut ist die Benutzerführung, wie schnell findet ein Käufer das Gewünschte und wie bequem und sicher ist die Bezahlung?

n Neue Online-Käuferschichten Rund die Hälfte der Online-Shops in Deutschland wurde vor 2006 eröffnet und

24

POS-Manager Technology 6 • 2009

viele davon stoßen inzwischen einfach an ihre technischen Grenzen. Aber auch die jüngeren Online-Shops kämpfen mit vielfältigen Herausforderungen. Waren es vor einigen Jahren vor allem technikaffine Menschen, die per Internet einkauften, kommen die Kunden inzwischen aus allen Bevölkerungsschichten und Altersgruppen. Und wer mit seinem Online-Shop weltweit über die Grenzen hinweg verkaufen will, hat noch weitere Besonderheiten zu beachten. Das fängt schon bei Produktbeschreibungen an. Will man beispielsweise ins Französische übersetzen, ist dies problematisch, weil die Sätze länger sind und das deutsche Shoplayout nicht übernommen werden kann. Bei Sprachen mit exotischen Zeichensätzen wie Mandarin, Japanisch oder Russisch wird es dann noch anspruchsvoller. Experten raten deshalb zu einer einheitlich globalen Plattform, die sich mit geringem Aufwand lokalisieren lässt.

E-Commerce-Shoplösungen sollten deshalb idealerweise permanent „getuned“ werden. Möglich macht dies ein innovatives Geschäftsmodell mit „E-Commerce On-Demand“. Die benötigten Leistungen werden dazu als „Software-as-a-Service“ (SaaS) auf Abruf bereitgestellt. SaaS-basierte Geschäftslösungen, Technologien und Services – so das amerikanische Beratungs- und Marktforschungsunternehmen Gartner – werden in diesem Jahr weltweit mehr als 9,6 Milliarden Dollar erwirtschaften. Dies entspricht im Vergleich zum Jahr 2008 mit 6,6 Milliarden Dollar Umsatz einer Steigerung von knapp 22 Prozent. Bis zum Jahr 2013 soll der Gesamtumsatz laut einer Prognose der Gartner-Studie „Market Trends: Software-as-a-Service, Worldwide, 2009-2013“ sogar auf 16 Milliarden Dollar anwachsen. Ein wesentlicher Grund für dieses rasante Wachstum ist nach Einschätzung der Analysten vor allem die derzeitige globale Wirtschaftskrise.

n Deutliche Kostensenkung Denn SaaS-Anwendungen, die über das Internet bei Bedarf aus dem Rechenzentrum eines IT-Dienstleisters bezogen werden, sind in der Regel kostengünstiger, flexibler sowie schneller einsatzfähig. Beides trägt zu einem zeitnahen Return on Investment (ROI) bei und schont die IT-Budgets. Das


Geschäftsmodell selbst stammt aus den USA und wurde im Jahr 2005 nach Deutschland importiert. Damals überwog allerdings noch die Skepsis gegenüber der „Software aus der Steckdose“. Zweifel hinsichtlich Sicherheit und Ausfällen in der Verfügbarkeit haben sich mittlerweile jedoch zerstreut. Auch für den E-Commerce wird SaaS von den Gartner-Marktforschern als Zukunftsmodell gesehen. Bis 2013 sollen bereits 40 Prozent der E-Commerce-Angebote komplett auf SaaS basieren und 90 Prozent zumindest eine SaaS-Komponente nutzen. Software-as-a-Service-Module sollen dann außerdem, noch mehr als heute schon, fest in zahlreiche Customer-Relationship-Angebote integriert werden. Das würde eine Umstrukturierung der E-Commerce-Landschaft bedeuten – zum Nutzen der Shopbetreiber. Denn laut Umfragen des Marktforschungsunternehmens Forrester entfallen heute 70 bis 75 Prozent der E-CommerceBudgets auf „unproduktive Bereiche“ wie Infrastruktur, Lizenzen, Hardware, Wartung und Services.

n Komplette Auslagerung des Betriebs Im E-Commerce-Umfeld gibt es allerdings in Deutschland – Stand heute – nur eine Handvoll professionelle Shopsysteme auf SaaS-Basis. Noch einen Schritt weiter gehen Lösungen, die nicht nur die Software zur Miete anbieten, sondern auch einen umfassenden Service mit dazuliefern. Bei diesen Geschäftsmodellen wird die gesamte E-Commerce-Plattform als Managed Service aufgebaut, betrieben, gewartet und technisch sowie konzeptionell weiterentwickelt. Statt hoher Anschaffungskosten für Standardsoftware zu Beginn sowie jährlicher Lizenz- und Wartungsaufwendungen fallen hier transaktionsbasierte Gebühren erst ab der ersten Bestellung an. „E-Commerce als Managed Service“ heißt das Modell, bei dem der Online-Umsatz des Kunden im Vordergrund steht. Denn der zahlt die Nutzung der kompletten ECommerce-Plattform des Dienstleisters rein erfolgsbasiert, kann aber das komplette System selbst übers Internet steuern und administrieren. Der Hersteller übernimmt den kompletten Betrieb – einschließlich regelmäßiger Backups und der Sicherheit. Die leistungsfähige und skalierbare Um-

gebung wächst dynamisch mit den Anforderungen und ist so ausgelegt, dass sie flexibel auf Lastspitzen – etwa im Weihnachtsgeschäft oder zeitlich begrenzten Events – reagieren kann. Technische Basis dafür ist beispielsweise eine E-Commerce-Software auf einer JavaPlattform. Das flexible System, das an den jeweiligen Kunden individuell angepasst und von diesem vollständig selbst per Webbrowser administriert und gesteuert werden kann, stellt dabei einen sinnvollen Kompromiss zwischen austauschbaren Standardlösungen und wenig zukunftsfähigen Individualentwicklungen dar. Dank einer serviceorientierten Architektur (SOA) und standardisierten XML-Webservices ist der Datenaustausch mit den Systemen für das Enterprise Resource Planing (ERP), die Produktinformation (PIM) oder die Logistik ebenso wenig ein Problem wie die Anbindung an die Finanzbuchhaltung.

n Win-Win-Konstellation Nach durchschnittlich vier bis sechs Wochen Projektlaufzeit mit einem eintägigen Workshop am Anfang der Geschäftsbeziehung, einem Pflichtenheft, einem genauen Projektfahrplan und dem ständigen Abgleich mit den Wünschen des Shopbetreibers kann bei der E-Commerce Plattform die Migration an einem einzigen Tag erfolgen. Auch das umständliche Aufspielen von regelmäßigen Software-Updates entfällt, stattdessen gibt es kontinuierliche Updates im laufenden Betrieb. Dabei werden die neuen Module im Live-Betrieb eingespielt, ohne dass der Shop heruntergefahren werden muss. Das Geschäftsmodell geht hierbei über die normalen Einsparmöglichkeiten einer SaaSLösung hinaus. Denn das Unternehmen steigt quasi mit ins Boot des Shopbetreibers und vereinbart mit ihm entweder eine prozentuale Beteiligung am Umsatz in Höhe von drei bis fünf Prozent. Dadurch entsteht eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Macht der Online-Shop keinen Umsatz, ist das auch für den Anbieter der E-Commerce-Plattform schlecht. Das Interesse, die E-Commerce-Plattform beim Kunden permanent zu optimieren, ist deshalb groß. Und dass nicht nur in technologischer Hinsicht, sondern auch was die Vertriebsorientierung und das Marketing angehen. n

Less Risk with E-Commerce on Demand By now more and more of the first internet shops come up against limiting factors concerning their performance, and their customers are annoyed about permanent delays and obsolete user guidance. The change to a solution based on “software as a service” can be an option here, because it increases the flexibility while the costs of information technology can be cut. The business concept “E-commerce as a service” goes even a step further, because the whole E-commerce project is built like a managed service, and also operated, maintained and technically and conceptually developed. Instead of high investment costs at the beginning for a standard software and annual expenditure for licences and maintenance there are only arising tariff rates based on the transactions from date of first order. The whole system can be managed and administrated via internet by the shop operator himself. The producer assumes the complete handling, including reserve hardware capacity, continuous backups and security services. The powerful and scaleable environment grows dynamically in due proportion to the requirements and thanks to its layout can react flexible on peak demands. The change can take place rapidly: After a four-to-six-week term of project, which includes a one-day workshop at the start of the business relationship, a specification sheet, an exact schedule and a persistent adjustment with the wishes of the e-tailer, the migration to “E-commerce as a service” can be done on a single day.

Autor Sven Ehrmann gründete 1996 mit Steffen Baumgarten die Xsite GmbH in Düsseldorf, die sich zunächst auf Internet-Individuallösungen und seit 2001 auf E-Commerce konzentrierte. Als Geschäftsführer baute er das Dienstleistungsunternehmen 2005 zu einem E-Commerce On-Demand-Anbieter um.

POS-Manager Technology 6 • 2009

25


Trend

Nicht alles auf eine Karte setzen Wie der Handel sich auf den einheitlichen Zahlungsraum in Europa einstellen kann

F

ür die meisten Verbraucher, die während eines Aufenthalts im Ausland einkaufen, ist die Kartenzahlung längst Standard. Die Kreditkarte ist dabei in der Regel wegen ihres hohen Komforts das bevorzugte Zahlungsmittel. Die Schaffung des einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraums SEPA (Single Euro Payments Area) bringt aber jetzt auch Bewegung in den europäischen Debitkartenmarkt: Getreu dem Motto „any card at any terminal“ werden Karteninhaber und Akzeptanzstellen jetzt in die Lage versetzt, überall in Europa zu den gleichen Bedingungen mit ihrer kontogebundenen Debitkarte zu bezahlen bzw. Zahlungen entgegenzunehmen. Für Unternehmen mit Kunden aus dem europäischen Ausland können sich hier attraktive neue Umsatzpotenziale eröffnen – vorausgesetzt, sie wissen um die Akzeptanzmöglichkeiten und die Abwicklungsmodalitäten bei den verschiedenen Kartenarten. Denn während bei den Kreditkarten seit Jahren die großen Namen wie MasterCard, Visa & Co. die Portemonnaies der Verbraucher dominieren, entsteht bei den Debitkarten gerade eine auf den ersten Blick vielleicht verwirrend erscheinende neue Produktvielfalt. Auf der sicheren Seite sind Einzelhändler dann, wenn sie eine möglichst umfassende Akzeptanz von Karten anbieten und gleichzeitig selbst den Unterschied zwischen girocard/EAPS-Karten,Maestro,VPAY&Co.kennen.

n Drei Optionen für Debitkartensysteme Wer als Händler bewusst auch auf Kunden aus dem Ausland setzt, kommt an der Kartenakzeptanz schon lange nicht mehr vorbei. Denn selbst im vermeintlich noch immer so bargeldfreundlichen Deutschland steigt seit Jahren kontinuierlich der Anteil der Kartenzahlung auf ein Niveau von mittlerweile über 36 Prozent. In vielen anderen europäischen Ländern zahlen die Verbraucher teilweise noch wesentlich häufiger bargeldlos. Auf diese Gewohnheit möchten sie natürlich auch bei Aufenthalten im Ausland nicht verzichten. Das gilt umso mehr, weil im Rahmen der europäischen Integration und der Schaffung von SEPA das Bezahlen mit der Debitkarte in Europa standardisiert und damit grundlegend vereinfacht wird. Während die Inhaber von Kreditkarten schon immer um die Möglichkeit wussten, auch im Ausland in der

26

POS-Manager Technology 6 • 2009

Regel wie gewohnt mit ihrer Karte bezahlen zu können, gilt dies für viele Debitkartennutzer noch nicht. So existiert beispielsweise zwar mit Maestro bereits schon seit Jahren ein Verfah-

• •

Nationale werden durch internationale Kartenprogramme abgelöst. Nationale kooperieren mit internationalen Kartenprogrammen über Co-Branding-Systeme.

Für die meisten Verbraucher ist die Kartenzahlung längst Standard. Die Kreditkarte ist dabei in der Regel wegen ihres hohen Komforts das bevorzugte Zahlungsmittel.

ren, das mit einem Großteil aller Debitkarten weltweit genutzt werden kann. Trotzdem setzen zurzeit immer noch viele Auslandsreisende aus Unwissenheit oder Unsicherheit tendenziell lieber auf Bargeld. Dieses Verhalten wird sich in Zukunft sicherlich deutlich verändern. Dies hängt z. B. damit zusammen, dass die Konsumenten in Zeiten von SEPA neben dem etablierten Maestro-Symbol auch andere von ihrer eigenen Karte bekannten Logos am POS im Ausland wiedererkennen werden. Im SEPA Card Framework haben die europäischen Banken definiert, wie genau SEPA beim kartenbasierten Zahlungsverkehr umgesetzt werden soll. Dementsprechend existieren drei Möglichkeiten zur Vereinfachung der Kartenzahlung mit SEPA-konformen Debitkarten: •

Nationale Kartensysteme, z. B. das herkömmliche deutsche electronic cashVerfahren, dehnen ihren Wirkungsbereich durch eine eigene Expansion oder Allianzen mit anderen Kartensystemen aus.

Künftig können Händler wesentlich mehr Debitkarten aus anderen europäischen Ländern zu den bisher auch für das electronic cash-Verfahren fälligen Konditionen akzeptieren (0,3 Prozent vom Umsatz, mindestens 0,08 Euro). Damit bietet sich ihnen eine deutlich breitere Kartenbasis und dementsprechend auch die Chance auf zusätzlichen Umsatz. Internationale Kooperationen und Zusammenschlüsse sorgen zwar zu Beginn auch für das Auftauchen neuer Marken und Logos, schaffen aber im Endeffekt mehr Einheitlichkeit und Übersichtlichkeit im europäischen Kartenmarkt.

n Neue Produkte und Logos Für deutsche Akzeptanzstellen und Karteninhaber sind die ersten Auswirkungen von SEPA schon deutlich erkennbar. Um die Zukunft des electronic cash-Verfahrens in Zeiten von SEPA zu sichern, hat die deutsche Kreditwirtschaft mit girocard eine neue Marke eingeführt. Bereits seit Som-


The various types of cards For many years, the majority of consumers making purchases abroad have been choosing to pay by card. On account of its high levels of convenience, the credit card is the preferred method of payment. However, the creation of SEPA (the Single European Payments Area) is starting to generate some activity on the European debit card market. Championing the cause of “any card at any terminal”, SEPA means that cardholders and acceptance points are now able to make and accept payments respectively using account debit cards under harmonised terms and conditions anywhere in Europe. This could open up new and attractive sales potential for companies with customers based in other countries in Europe – provided that they are aware of the acceptance options and the methods for processing the various types of card. Whilst the credit cards in consumers’ purses and wallets have for many years been dominated by big names such as MasterCard, Visa et al, where debit cards are concerned, we are seeing the advent of a whole range of new products which may seem confusing at first glance. Retailers will therefore be on the safe side if they are able to accept as many cards as possible but are also familiar with the difference between girocard/EAPS cards, Maestro, V PAY et al.

mer 2008 werden Debitkarten mit dem neuen girocard-Logo in Umlauf gebracht, das nach und nach auf allen 93 Millionen deutscher Karten das bekannte ec-Logo komplett ablösen wird. Die Gründe für diese Einführung sind markenrechtlicher Natur und hängen direkt mit SEPA zusammen. Denn die Rechte für die bisher verwendeten Buchstaben „ec“ liegen bei MasterCard. Das war solange unproblematisch, solange alle deutschen Debitkarten als Co-Branding auch mit dem Maestro-Zeichen von MasterCard ausgestattet waren.

n Maestro und V PAY Dies ist aber bei neuen Karten eben nicht mehr selbstverständlich der Fall. So existiert am Markt mit V PAY bereits ein europäisches Pendant von Visa zur weltweit einsetzbaren Maestro-Funktion von MasterCard. V PAY-Karten sind Chip- und PIN-basiert und funktionieren auf der Grundlage der EMV-Technologie. Für Akzeptanzstellen bietet sich schon deshalb in der Regel die Akzeptanz beider Bezahlverfahren an, weil inzwischen selbst in Deutschland statt des gewohnten Co-Brandings mit einem der beiden Systeme auch reine Maestro- und reine V PAYKarten möglich bzw. sogar bereits im Umlauf sind.

n EAPS Um die diversen nationalen Zahlungssysteme durch eine Vereinheitlichung an den Anforderungen von SEPA auszurichten, haben sich verschiedene Anbieter aus großen europäischen Ländern wie Deutschland, Großbritannien, Italien oder Spanien zur

Autor Matthias Kaufmann ist Geschäftsführer der B+S Card Service GmbH.

EAPS zusammengeschlossen (Euro Alliance of Payment Schemes). Die gegenseitige Akzeptanz bisher rein nationaler Systeme bietet die Möglichkeit, diese zu internationalisieren. Im nationalen Kontext existieren die zugrunde liegenden Fahren parallel relativ unverändert weiter. Auch die Entgelte für Zahlungen mit EAPS-Karten sind für Händler die gleichen wie bei girocard-Zahlungen. Die ersten Karten mit dem neuen Logo sind bereits heute auf dem Markt.

n Perspektiven Sowohl für Händler wie auch für Karteninhaber werden also in Zukunft Zahlungen mit Debitkarten aus anderen europäischen Ländern deutlich unkomplizierter. Dies wird mittelfristig dazu führen, dass Debitkarten für Touristen, Geschäftsreisende usw. zu einer echten und bewusst gewählten Alternative zum Bargeld werden. Durch die Akzeptanz von Maestro-, V PAY- und EAPS-Karten schaffen sich Einzelhändler so die Option auf zusätzliche Umsätze. Gleichzeitig sorgt eine umfassende Akzeptanz von Debitkarten in Kombination mit der bewährten Entgegennahme von Kreditkarten für den bestmöglichen Kundenservice. n Anzeige

POS-Manager Technology 6 • 2009

27


Trend

Software Rollout mit E-Learning unterstützen Der Erfolg von Softwareprojekten in Handelsunternehmen steht oder fällt mit der Akzeptanz der Mitarbeiter, die die Anwendung benutzen. In der Regel bewerten nur 37 Prozent der betroffenen Anwender diese Projekte als erfolgreich. Nicht nur die einfache Bedienung der Software spielt hierbei eine wichtige Rolle. Die organisatorischen Aspekte, die die Softwareeinführung mit sich bringt, dürfen nicht außer Acht gelassen werden. E-Learning kann dabei helfen.

W

ie Ludwig Görtz, Schuheinzelhandelsunternehmen in Deutschland, setzen sich immer mehr Filialbetriebe mit einer IT-unterstützen Personaleinsatzplanung (PEP) auseinander, um die Schere zwischen steigenden Personalkosten und der Weiterentwicklung

hin zu einer elektronischen PEP ist alles andere als einfach. „Veränderungen sind immer emotional geladene Situationen. Die Einführung eines computergestützten Prozesses in Verbindung mit Floskeln wie ‚Optimierung‘, oder ‚mehr Effizienz‘ kann genau die Mitarbeiter verunsichern, die von einer ausge-

Das Schulungskonzept: Mit Präsenz- und Online-Trainings werden das Verständnis und anschließend die Bedienung geschult.

des Kundenservices zu schließen. Es klingt verlockend, die bisherige Personalplanung auf Papier oder Excel-Tabellen durch eine effiziente Software zu ersetzen. Dies kann zu Kosteneinsparungen beitragen, Budgetüberschreitungen kennzeichnen, den Datenfluss im Unternehmen optimieren und den Zeitaufwand für Personalverantwortliche reduzieren. Eine gute Software macht die Planung nicht komplexer, sondern einfacher. Aber der Weg

28

POS-Manager Technology 6 • 2009

klügelten Lösung am meisten profitieren sollen“, erläutert Christian Orlow, Regionalleiter bei Ludwig Görtz und Verantwortlicher für die Einführung der elektronischen PEP Software Argos im Unternehmen. Die Auffassung des Erfolgs von Informatikprojekten hängt vom Standpunkt des Projektbeteiligten ab. Dieses Phänomen hat sich seit den Neunzigerjahren kaum verändert: Während 70 Prozent der Projektverantwortlichen ein positives Ergebnis sehen, bestätigen in der Regel nur 37 Prozent der Anwender den

Erfolg (Quelle: Weltz, F., Ortmann, R.G., Das Softwareprojekt, 1992).

n Der Mensch im Vordergrund Die Komplexität der Planungsaufgabe ist enorm: Mitarbeiter sollen unter Berücksichtigung ihrer eigenen Wünsche und der des Unternehmens optimal eingesetzt werden – natürlich unter Einhaltung aller tarifrechtlichen Bestimmungen. An größeren Verkaufsstandorten kann der Mensch kaum mehr den Durchblick ohne EDV-Unterstützung bewahren. Es ist schließlich die Kombination aus den Erfahrungen eines Filialleiters, gepaart mit intelligenter Software, die eine effektivere Planung ausmacht. „Mitarbeiterakzeptanz ist unabdingbar für den Erfolg von elektronischer PEP – nicht nur hinsichtlich der einfachen Bedienung und der Sorgfalt bei der Datenerfassung“, ist Orlow überzeugt. Ideal wäre es natürlich, jede Filialleitung persönlich zu schulen und über die Vorteile des Systems, die Notwendigkeit des Umdenkens sowie die detaillierte Bedienung aufzuklären. Dies sprengt jedoch bereits bei Unternehmen mit mehreren Dutzend Filialen die zeitlichen und finanziellen Möglichkeiten – von Handelsunternehmen mit mehreren tausend Verkaufsstellen ganz zu schweigen. Es bedarf daher eines durchdachten Konzeptes zur Schulung und Wissensvermittlung, welches sich sowohl aus Präsenzschulungen vor Ort als auch aus Online-Trainings zusammensetzt, die jederzeit und an jedem Ort über einen Computer aufgerufen werden können. Görtz beauftragte die IAM aus Hamburg, einen modernen Trainingsansatz zur Unterstützung der Einführung von Argos zu entwickeln. Die Schulung gliedert sich in zwei Teile. Mit Präsenz- und Online-Trainings werden


zunächst das Verständnis und anschließend die Bedienung geschult. Der erste Bereich beschreibt und erklärt Hintergründe für den Einsatz der Software. Dies beugt aktiv dem Missverständnis vor, der Filialleiter könne durch den Einsatz der PEP-Anwendung an Einfluss verlieren. Vertrauen ist einer der wichtigsten Komponenten von Akzeptanz. Im zweiten Bereich stehen die Funktionsweise der Anwendung und die konkrete Bedienung im Vordergrund. Hierbei werden alle wichtigen Funktionen wie zum Beispiel die korrekte Eingabe von Stammdaten bis hin zur Erstellung eines Einsatzplanes gezeigt. Nur wer die Zusammenhänge versteht, wird in der Lage sein, Argos erfolgreich zu bedienen und die mit dem Einsatz der Software verbundenen Vorteile vollständig zu realisieren.

vom Anwender selbst bestimmt werden. Unternehmensspezifische Beispiele erhöhen die Identifikation und Motivation der Lernenden mit dem Online-Training. Über interaktive Elemente wie zum Beispiel Simulationen können sich die Lernenden Wissen aktiv aneignen. Mit Selbsttests und Lernerfolgsfragen können Lernfortschritt und Erkenntnisgewinn geprüft werden. Darüber hinaus kann ein mit der Personalvertretung abgestimmtes „Bildungs-Controlling“ transparent machen, inwiefern das E-Learning bei den Lernenden ankommt, ob die Anwendungen genutzt werden und zu einem tatsächlichen Aufbau von Wissen führen.

n Flexibel lernen, Kosten sparen Die Struktur von Einzelhandelsunternehmen mit einer starken Zentrale und oft kleinen Organisationseinheiten an vielen weit verstreuten Standorten hat zur Folge, dass Präsenzschulungen mit einem hohen organisatorischen und finanziellen Aufwand verbunden sind. Ein bundesweit aktiver Elektronikhändler beispielsweise mit über 300 Standorten plante für die Einführung eines neuen Warenwirtschaftssystems den Einsatz von vier Vollzeit-Trainern für einen Zeitraum von zwei Jahren. E-Learning, wie es bei Görtz eingesetzt wird, kann die Wissensvermittlung deutlich beschleunigen und dabei auch Kosten sparen, ohne dabei den Lernerfolg zu gefährden.

Obwohl der Einsatz von Software durchaus zum Alltag der meisten Menschen gehört, kann nicht immer ein hoher Grad an Computerkompetenz vorausgesetzt werden. Deswegen wurde die Navigation durch das Online-Lernprogramm bei Görtz so selbsterklärend wie möglich gestaltet. Auch an die Infrastruktur der Nutzer werden keine besonderen Anforderungen gestellt. Das Training erfolgt per Internetbrowser. Zentrales didaktisches Mittel bei der Vermittlung der Bedienungskompetenz der Software sind interaktive Bildschirmvideos. Sie ermöglichen eine sehr realistische Präsentation der einzelnen Bedienprozesse. Simulationsaufgaben wurden integriert, bei denen der Nutzer einzelne Arbeitsabläufe an der echten Programmoberfläche selbst durchführen kann und ein detailliertes Feedback für seine Aktionen erhält.

Computergestützte Lernprogramme haben den besonderen Vorteil, dass sie für spezifische Erfordernisse eines Unternehmens maßgeschneidert erstellt werden können. Die Schulungen werden in den Arbeitsprozess integriert und damit von der Festlegung auf einen vorgegebenen Ort oder einen vorgegebenen Zeitpunkt gelöst. Die Lernenden können bei gut gestalteten E-Learning-Modulen auf Inhalte zugreifen, die genau auf ihr individuelles Vorwissen zugeschnitten sind. Dies kann beispielsweise eine Präsenzschulung unterstützen und ergänzen oder direkt als Hilfsmittel aus der Anwendung heraus aufgerufen werden. Das Lerntempo und zum Teil auch die Lernwege können

Mit der Einführung von Argos hat Görtz zum ersten Mal E-Learning ausprobiert und das gleich als extrem flexibel und nützlich empfunden. Das Modul ermöglicht eine kostengünstige und weniger zeitaufwendige Schulung der Mitarbeiter in den Filialen. IAM erstellt Lerneinheiten in einem Scorm-kompatiblen Format – ein Referenzmodell für austauschbare elektronische Lerninhalte. Diese können in einem Learning-Management-System integriert, von dort über Intranet oder Extranet abgerufen sowie gegebenfalls im Sinne eines Bildungs-Controllings ausgewertet werden. Görtz baut derzeit eine Online-Akademie auf, in der viele Lernmodule gebündelt angeboten werden. n

n Selbsterklärend und einfach gestaltet

E-learning helps software rollout The success of software projects in retail companies depends upon the acceptance of the employees using the application. In general, only 37 % of end users rate such projects as successful. It is not just a case of the software being simple to operate – it is important not to neglect the organisational aspects of the project. E-learning can help here. It is a mammoth task for retailers with an extensive store network to train staff quickly and efficiently. Leading German shoe retailer Ludwig Görtz tried e-learning for the first time ahead of the rollout of its new workforce management software Argos. „Changes are always emotionally charged situations. The introduction of a computer-based process in conjunction with phrases such as ‚optimisation‘ or ‚greater efficiency‘ can unsettle precisely those employees who stand to benefit most from an ingenious solution,“ comments Christian Orlow, the Görtz regional manager responsible for introducing the software into the company. Görtz contracted e-learning specialist IAM to develop a modern computer-based course that enables flexible, cost-effective training at any location via an internet browser. The first part of the course promotes the application in the business context. The second part trains user operation through interactive simulation exercises. The result: user acceptance was higher. In the wake of this first positive e-learning experience, Görtz has begun to integrate its training resources in an online academy.

Autor Prof. Dr. Mathias Groß ist Leiter des Instituts für Elektronische Geschäftsprozesse an der Leuphana Universität Lüneburg und Geschäftsführer des E-Learning-Spezialisten IAM aus Hamburg.

POS-Manager Technology 6 • 2009

29


Technik

Hardwarekonsolidierung erfordert smarte Investitionen Der zunehmende Wettbewerbsdruck im Handel sorgt bei der Auswahl von Hardware für neue Herausforderungen: Die Anforderungen an die Prozesseffizienz wachsen, während gleichzeitig die Budgets eingefroren sind.

E

iner aktuellen Studie zufolge bestimmt derzeit neben den Warenwirtschaftsprojekten vor allem die Konsolidierung der Hardware das Investitionsverhalten der Handelsunternehmen. Demzufolge liegt das IT-Budget eines typischen Handelsunternehmens bei einem Prozent des Bruttoumsatzes. In diesem schwierigen Umfeld sind daher Investitionen gefragt, die einen kurzfristigen ROI mit vertretbaren Kosten verbinden.

sind jedoch die notwendigen Investitionen. Dabei muss CAO nicht kostspielig sein, wie viele Geschäftsführer momentan annehmen: Tragbare Minicomputer mit integriertem Scanner sind eine kostengünstige Alternative zur kompletten CAO-Infrastruktur. Vor allem kleinere Händler wissen das nicht und scheuen in ökonomisch schwierigen Zeiten die Investitionen. Daher wird der Bestellprozess im Lebensmittelhandel meist noch manuell ausgeführt.

unternehmen zunehmend nach Geräten, die einen möglichst effizienten Bestellprozess ermöglichen. „Leistungsfähige Mobilcomputer, die eine hohe Bestellgenauigkeit liefern und schnelle Bestellungen ermöglichen, sind gewissermaßen das CAO für Handelsunternehmen, deren Investitionen sich schnell rechnen müssen”, so Gerats weiter. „Mobilcomputer liefern rund 70 Prozent der Vorteile einer kompletten CAO-Lösung. Sie kosten allerdings nur einen Bruchteil, dennoch werden beispielsweise Fehlmengen nahezu ausgeschlossen und Arbeitszeiten eingespart.”

n Schnelles Scannen für mehr Überblick

Derzeit bestimmt neben den Warenwirtschaftsprojekten vor allem die Konsolidierung der Hardware das Investitionsverhalten der Handelsunternehmen.

Die Vorteile solcher Mobilcomputer für den einzelnen Händler sind deutlich: Durch ihren Einsatz wird es möglich, den Warenbestand direkt nach dem Scannen zu prüfen, so dass nicht lieferbare Artikel direkt durch Alternativen ersetzt werden können. So ist direkt bekannt, ob ein Artikel geliefert werden wird oder nicht. „Diese Information ist bei der Lagerhaltung und der Kontrolle der Regalfläche sehr wichtig”, sagt Gerats. „Ungenutzte Regal- und Lagerflächen sind ein Kostenfaktor, den Unternehmen sich nicht leisten können oder wollen. Aber die Zeiten, in denen kostspielige CAO-Systeme die einzige Alternative zum manuellen Auffüllen waren, sind glücklicherweise vorbei.”

Zwei Beispiele: In den USA setzen große Lebensmittelhändler beim Supply Chain Management zunehmend Hoffnungen in Computer Assisted Ordering (CAO), um ihre Lager- und Regalbestände zu optimieren. Wie eine aktuelle Studie der Strategieberatung Capgemini belegt, liegt der Fokus der Unternehmen durch die aktuelle Rezession dabei auch beim Supply Chain Management (SCM) auf Projekten mit einem kurzfristigen Return On Investment (ROI). Eine der wesentlichen Hürden bei der Implementierung von CAO

Solche Bestellsysteme liefern per Scan außerdem Informationen über Lagerbestände. Wenn eine Bestellung zum Auffüllen eines Regals aufgegeben wird, weist der Computer darauf hin, dass die Waren im Lager noch verfügbar sind. „Das ist insbesondere in größeren Geschäften vorteilhaft”, so Gerats. „Auf diese Weise kann vermieden werden, dass noch im Lager verfügbare Produkte bestellt werden, die dann wieder zurückgeschickt werden müssen.” Auch schon übermittelte Bestellungen werden gespeichert,

30

POS-Manager Technology 6 • 2009

„Die weitere Verbreitung von CAO wird vor allem durch den Sparkurs vieler Unternehmen auf eine harte Probe gestellt”, sagt Stefan Gerats, Sales Director Central Europe bei Cipherlab. „Dies wird noch verstärkt durch die Tatsache, dass sich solche Systeme oft nur langsam implementieren lassen. Unternehmen, die mit einem ROI von sechs bis neun Monaten rechnen, schrecken hier oft zurück.” Der Status quo in vielen Unternehmen ist daher immer noch der manuelle Bestellprozess in Papierform. Dennoch schauen Handels-


inklusive Packungsgröße, so dass doppelte Bestellungen vermieden werden können. Smartes Investieren ist auch noch an anderer Stelle gefragt: Von zunehmender Bedeutung ist bei Hardware-Investitionsentscheidungen im Handel auch das passende Betriebssystem der verwendeten Mobilcomputer. Ähnlich wie im Smartphone-Bereich gerät auch hier der Platzhirsch Windows zunehmend unter Druck. Experten gehen davon aus, dass die Marktführerschaft hier schon in einigen Jahren gefährdet sein könnte. Es sind im Wesentlichen zwei Herausforderer, die sich hier bei investierenden Unternehmen mehr und mehr beliebt machen: Linux-basierte Betriebssysteme und die proprietären Systeme von Hardwareherstellern. An dieser Front treffen drei typische Strategien aufeinander: Das „Allround-Angebot“ Windows CE mit umfassendem Funktionsangebot, das anpassbare, aber ebenfalls umfangreiche Linux, und die genau auf einen engen Anforderungskatalog zugeschnittenen proprietären Betriebssysteme.

n Investieren mit Augenmaß Linux-basierte Mobilcomputer und Scanner bieten die typischen Vorteile von Open SourceSoftware: Lizenzkosten entfallen, dafür gibt es trotzdem eine weltweite Entwicklercommunity, die Innovationen schnell vorantreibt. Für individuelle Anforderungen in einem Unternehmen fallen allerdings typischerweise Kosten an, da das System „out of the box“ natürlich nicht überall passt. Windows hingegen ist mit Abstand die am weitesten verbreitete ITPlattform in Unternehmen. Aus diesem Grund setzen IT-Verantwortliche auch im Auto-IDBereich oft auf die bekannten Windows-Plattformen CE oder Mobile – hier werden Vorteile bei Interoperabilität und Integration erwartet. Die Zusammenarbeit mit der umgebenden IT läuft meist auch problemlos – dennoch ist Windows keine Silberkugel. Dazu Felix Pfefferkorn, Software-Experte bei Cipherlab:

„Windows ist grundsätzlich keine schlechte Plattform im Auto-ID-Bereich. Doch gerade hier geht es besonders stark um Arbeits- und Kosteneffizienz – und da hat es nur wenig Sinn, Lizenzgebühren für eine Software zu bezahlen, von der man weite Teile überhaupt nicht braucht. Der Grund für diese Entscheidung ist nachvollziehbar – Unternehmen fürchten Probleme in Sachen Interoperabilität sowie Implementierung und zahlen daher für Funktionen, die sie im Alltag meist nicht benötigen.“ Denn die Zusammenarbeit mit der IT-Infrastruktur ist oft nur ein Randproblem. Proprietäre Mobilcomputer lassen sich für die Zusammenarbeit mit Windows konfigurieren – Schnittstellen, Formate und Übergabeprotokolle lassen sich so definieren, dass im Arbeitsalltag kein Übergang wahrzunehmen ist. So stellt Cipherlab für diesen Zweck beispielsweise den Forge Application Generator (FAG) zur Verfügung. Mit solchen Programmen können ohne Programmierkenntnisse einfache Arbeitsabläufe erstellt werden, die in der Datenerfassung benötigt werden. Das integrierte Menü- und Vorlagenschema macht es möglich, verschiedene Aufgaben abzubilden, in eine definierte Reihenfolge zu sortieren und Mikroprogramme zu erstellen. Mit Hilfe der internen Werkzeuge des FAG können die Daten von solchen Mikroprogrammen problemlos an Terminals oder PCs übertragen werden. So lässt sich die Implementierung ohne gro-ßen Aufwand vornehmen, die Datenterminals arbeiten danach perfekt mit der restlichen IT zusammen. „Ein schmales und funktionales Betriebssystem bietet nicht nur bei den Kosten erhebliche Vorteile – auch die Effizienz bei der Arbeit steigt durch den Verzicht auf nicht benötigten Ballast, den sperrige Programme mit sich herumschleppen“, so Pfefferkorn weiter. Oft sind es also die kleinen Unterschiede, die aus einer Investition einen echten Wettbewerbsvorteil machen.  n

Hardware consolidation demands smart investments According to a recent survey, retail companies are increasingly looking for hardware consolidation possibilities. Increasing competition caters for new challenges in choosing the right hardware – while the demand for efficient processes grows, budgets are freezing. Thus, the retail industry is looking for investment opportunities with a short ROI. Two examples. U.S. food retailers are beginning to allow computers to bear the responsibility for replenishing the shelves in their stores. However, Computer Assisted Ordering (CAO) requires high investments. Many retailers, especially smaller operators, may find this too daunting, especially in these exacting economic times. But CAO does not have to be as expensive as assumed: portable mini-computer with integrated scanners can be an economic alternative to a complete CAO infrastructure. Devices like the Cipherlab 8000-Series deliver 70 percent of the advantages of a CAO solution with costs of only a fraction. They enable to check inventory directly after scanning – that makes stockkeeping much more efficient. Another topic of increasing importance is the operating system of mobile computers. Linux and proprietary systems of hardware vendors increase pressure on market-leader windows, as they are offered without licence costs. Their functions, however, fit perfectly to the demands of retail companies. While offering a complete portfolio of scanning and data capturing functions, systems like Cipherlab OS work seamlessly with an external Windows IT infrastructure. The benefit: companies do not have to pay for features that they do not need. Anzeige

RZ_DLM_AZ_POS-MT_185x43mm.indd 2

17.07.2009 13:18:05 Uhr

POS-Manager Technology 6 • 2009

31


Technik

IP-Telefone überall automatisch konfigurieren Der neue weltweite Standard TR-069 macht erstmals ein umfassendes Remote-Management aller IP-Telefone eines Unternehmens möglich.

S

tellen Sie sich vor, Sie schließen Ihr brandneues IP-Telefon an Ihr Firmennetzwerk an, im Büro, in der Lagerhalle oder in der Filiale, und es beginnt sofort selbst damit, sich automatisch zu konfigurieren. Ohne dass Sie irgendetwas einstellen müssten – und ohne dass Sie einen Administrator bemühen müssten –, registriert sich das Telefon mit Ihrer Durchwahl im Telefonnetz des Unternehmens. Automatisch werden alle Einstellungen vorgenommen und Sie können sofort mit dem Telefon arbeiten und es benutzen. Selbst in der Welt der VoIP-Telefonie war solch ein Komfort bislang unbekannt. Das „Zero Touch“-Deployment eines IP-Telefons ist allerdings keine Zukunftsmusik mehr, sondern greifbare Realität. Möglich wird dies durch den weltweiten Standard TR-069. Die Snom Technology aus Berlin ist der erste Produzent von IP-Telefonen, dessen Endgeräte auch diesen für die IP-Telefonie neuen Standard beherrschen.

Unternehmens seine Anwesenheit nicht mehr mitteilt, war der SIP-Server hilflos, und auch der Administrator in der Zentrale hatte keine Fernzugriffsmöglichkeit mehr. Der Standard TR-069 adressiert darum die Frage des umfassenden Remote Managements von Endgeräten und IP-Telefonen. TR-069 regelt die http-basierte Kommunikation zwi-

n Deutliche Effizienzsteigerung

n Günstige IP-Telefonie Gegenüber der Welt der alten proprietären Telefonsysteme spielen VoIP-Lösungen und softwarebasierte Telefonanlagen, sogenannte IP-PBX, schon seit einiger Zeit ihre Vorteile aus. IP-Telefonie ist für Unternehmen fast immer günstiger. Erst recht, wenn das Unternehmen verteilte Standorte, viele Arbeitsplätze oder viele Filialen umfasst. Betriebs- und Administrationskosten sind geringer und dank offener Standards wie etwa dem Session Initiation Protocol, kurz SIP, muss sich kein Unternehmen mehr mit den hohen Kosten proprietärer Telefonanlagen quälen. Die teuren analogen Telefonanlagen der Vergangenheit funktionierten meist nur mit den ebenso teuren Systemtelefonen desselben Herstellers. Die IP-Telefonie lebt dagegen von offenen Standards und Schnittstellen. War das Session Initiation Protocol schon ein großer Standardisierungsschritt, treibt der neue Standard TR-069 die Möglichkeiten noch weiter. TR069 macht erstmals ein umfassendes Remote-Management aller IP-Telefone eines Unternehmens möglich. Bisher galt: Wenn ein Endgerät ausfällt und dem SIP-Server des

32

POS-Manager Technology 6 • 2009

nen Techniker zum Kunden herausschicken zu müssen. Genau diesen Zweck erfüllt auch der Einsatz von TR-069 in Verbindung mit IP-Telefonen. Für die Welt der IP-Telefonie ist diese Möglichkeit des standardisierten Remote Managements etwas grundlegend Neues. Bislang gab es solche Möglichkeiten, die Endgeräte aus der Ferne zu konfigurieren, zu administrieren und upzudaten, einfach nicht. Und wenn doch, dann handelte es sich wieder um proprietäre Lösungen, die nur mit einem bestimmten Typ von IP-Telefon funktionierten – und mit den Geräten des Konkurrenzherstellers schon wieder nicht.

In großen Unternehmen mit verteilter Infrastruktur und zahlreichen Filialen dürfte TR-069 schon bald ein Thema werden.

schen Endgeräten und sogenannten AutoConfiguration-Servern (ACS). Definiert hat den Standard das Broadband-Forum, ein Konsortium von mehr als 200 Firmen aus dem IT- und Telekommunikationsumfeld. Auch Breitband-Standards wie ADSL und VDSL sind dem Broadband-Forum zu verdanken. Dass es das Broadband-Forum war, das in seinem Technical Report 069 den neuen Standard für das Remote Management von sogenanntem Customer Premises Equipment (CPE) definiert hat, zeigt auch den ursprünglichen Zweck der Standardisierung: den großen Internet-, TK-, Kabel- oder Triple-Play-Providern ging es auch darum, all die Router, DSL-Modems oder Settop-Boxen, die bei ihren Kunden stehen, aus der Ferne managen zu können – ohne für jedes Anschließen oder für jede Fehlerbehebung ei-

Moderne IP-Telefone verfügen über ein sehr breites Spektrum an Funktionen, die die Effizienz deutlich steigern. Solch ein Telefon so zu konfigurieren, dass man den damit verbundenen Komfort und Funktionsreichtum tatsächlich umfassend nutzt, ist keine triviale Aufgabe. Da gibt es unternehmensindividuelle Telefonbücher, Kurzwahl- und Funktionstasten sind individuell zu belegen, Account Settings zu den möglichen Identitäten der Nutzer des Telefons sind zu definieren, Abwesenheitsund Anrufweiterleitungsregeln sind zu bestimmen, das Display-Layout ist zu gestalten und vieles mehr. In Snom IP-Telefonen beispielsweise gibt es schon mehr als 500 verschiedene Settings, die den Bedürfnissen des Unternehmens, der Filiale oder des Nutzers angepasst werden können – falls nötig. Gegebenenfalls kann sogar das Branding des IP-TelefonieProviders zu den Konfigurationen gehören, mit denen ein neues IP-Telefon versorgt werden muss. Man kennt es von seinem Handy: das Netzbetreiber-Logo. Was dem neuen Remote Management-Standard derzeit den Weg in die Welt der IP-Telefonie bahnt, ist die Nachfrage der großen Carrier, die oft Triple- oder gar Quad-Play anbieten: also verschiedenste Kombinationen von Telefonie, digitalem Kabelfernsehen, Internetzugang und Mobiltelefonie. Schon seit Jahren ist dieser Trend zur Konvergenz der Netze und Angebote zu beobachten. Ein unerwarteter Aspekt dieses Trends ist allerdings,


Anzeige

5(7$,/ dass es gerade fĂźr Mobilfunknetzbetreiber wieder attraktiv wird, auch Festnetztelefonie anzubieten. Angesichts sinkender Margen im Mobilfunkgeschäft ist die Versorgung der Endkunden mit Internet und eben auch mit Festnetztelefonen wirtschaftlich immer interessanter. Vodafone etwa bietet mit seinem OneNet Service fĂźr Unternehmen bereits die Konvergenz von Mobilfunk, Festnetztelefonie und Internetversorgung. In GroĂ&#x;britannien und einigen anderen Ländern nutzt Vodafone dazu Snom IP-Telefone. Von FrĂźhjahr 2010 an will Vodafone seinen OneNet Service inklusive Festnetztelefonie auch in Deutschland anbieten. Sobald der Endkunde das Telefon bei

Management of VoIP with TR-069 standard Snom technology, a developer and manufacturer of IP phones, is one of the first companies to enable the auto configuration of VoIP terminals using the TR-069 standard. TR-069 has been developed by the International Broadband Forum to enable various devices to contact auto-configuration servers in order to automatically obtain the latest updates and security settings. With the TR-069 standard, companies will be able to customise any number of extensions at no cost and optimise the configuration and standardisation of all devices simultaneously. Snom IP phones even allow â&#x20AC;&#x153;zero touch deploymentâ&#x20AC;?; all users need to do is connect to their phones and configuration takes place automatically, saving time and money. With most other IP phone manufacturers this process is very time consuming. For administrators, managing large VoIP telephone systems through a centralised management system has historically been very expensive because of the complexity of the different components and the many possible configurations of individual devices. â&#x20AC;&#x17E;As a trusted manufacturer of secure IP phones we were keen to simplify the management of very large phone systems, and use the TR-069 standard to enable automatic configuration,â&#x20AC;&#x153; says Oliver Wittig, Vice President of Sales for Snom Technology.

sich anschlieĂ&#x;t, wird es automatisch per TR069 Protokoll durch den Auto-ConfigurationServer konfiguriert. Auch Carrier wie Mobilkom Austria oder Telekom Austria setzen fĂźr ihre Festnetztelefonie-Angebote bereits auf TR-069 Remote Management-LĂśsungen.

n Standard TR-069 Die ersten, die den Standard TR-069 fĂźr sich entdeckt haben, waren die Carrier und Netzbetreiber. Aber auch in groĂ&#x;en Unternehmen mit verteilter Infrastruktur, mit verteilten Standorten oder mit zahlreichen Filialen dĂźrfte TR-069 schon bald ein Thema werden. Einfacher, schneller und effektiver lässt sich die Telefonie-Infrastruktur einer groĂ&#x;en Organisation nicht managen. Sicher, ein Unternehmen, das TR-069 Remote Management nutzen mĂśchte, braucht dazu einen Auto-Configuration-Server. Solche ACSServer gibt es derzeit noch nicht von allzu vielen Anbietern â&#x20AC;&#x201C; typischerweise sind dies klassische Carrier-AusrĂźster wie etwa die Alcatel-Lucent Tochter Motive, Friendly Technologies aus Israel oder der TR-069 Spezialist Axiros aus MĂźnchen. Ein ACS-Server ist nicht billig, aber von einer gewissen GrĂśĂ&#x;e der Organisation an sind seine Kosten schon schnell durch die Einsparungen beim Administrationsaufwand amortisiert. Man sollte nicht vergessen: das TR-069 Protokoll leistet viel mehr als nur eine grundlegende erste Konfiguration des Geräts â&#x20AC;&#x201C; es erlaubt ein umfassendes Management aller IP-Telefone im Unternehmen, die das Protokoll unterstĂźtzen. Dies reicht vom Ausrollen neuer Softwareupdates bis hin zum TroubleShooting. Das Versprechen maximaler Flexibilität und einfachster Administrierbarkeit, das die modernen IP-Telefonanlagen ihren analogen, proprietären Vorgängern immer schon voraus hatten â&#x20AC;&#x201C; durch ein Remote Management Ăźber das TR-069 Protokoll wird es endgĂźltig eingelĂśst.  n

Autor Oliver Wittig ist Vice President Sales EMEA bei Snom Technology in Berlin.

.HLQ%LOG VDJWPHKU DOV :RUWH :HOFKH (PRWLRQ ZLUG GXUFKHLQHQVFKZDU]HQ %LOGVFKLUPJHZHFNW" 'LJLWDO6LJQDJHELHWHWYLHOIlO WLJH 0|JOLFKNHLWHQ XP .XQ GHQELQGXQJHQ DXI]XEDXHQ RGHU]XIHVWLJHQ'RFKLVWHLQH SHUIRUPDQWH XQG EHODVWEDUH )LOLDOSHULSKHULHVWHXHUXQJ XQG LQWHJUDWLRQ ]ZLQJHQG QRWZHQGLJXPGLHEHWUlFKWOL FKHQ'DWHQVWU|PHVLFKHUDQ LKU=LHO]XEULQJHQ 'LH&$6$*LVWVHLW-DKUHQ YHUOlVVOLFKHU 3DUWQHU IÂ U GLH VFKQHOOHIOH[LEOHXQGVLFKHUH .RQ]HSWLRQ XQG 8PVHW]XQJ GHU)LOLDOSHULSKHULHVWHXHUXQJ VWUDWHJLVFKGHQNHQ NRQVHTXHQWKDQGHOQ

ZZZFDVGH

POS-Manager Technology 6 â&#x20AC;˘ 2009

33


Technik

Etiketten – die dekorativen Alleskönner mit Köpfchen In der Wahrnehmung vieler Menschen sind Etiketten dekorative Aufkleber, die allgemeine Hinweise wie beispielsweise Preis oder Gewicht enthalten und mehr oder weniger schön aussehen. Detailliert betrachtet sind es jedoch wahre hidden Champions, Hochleistungs-Mehrdisziplinenkämpfer!

E

tiketten erfüllen in vielen Teilbereichen verschiedenste Aufgaben zur selben Zeit: Sie sind multifunktional und vielseitig. Man kann vier Hauptleistungsfelder unterscheiden. Das Etikett übernimmt Aufgaben als: Indikator, Verpackungsbestandteil, Kommunikator und das Etikett betreibt Marketing. Trotz dieser vielen Funktionen muss es schnell, einfach und zuverlässig zu verarbeiten sein.

Verpackung wird mit dem Etikett verschlossen, dies auf mehrere Möglichkeiten: wiederverschließbar (Packung kann geöffnet und wieder verschlossen werden, z. B. Feuchtigkeitstücher), öffnungsunterstützend (zwar ist die Verpackung gesiegelt, das Etikett hat aber eine Perforation, so dass das Öffnen leicht fällt) und siegelbrüchig (das Etikett wird beim Öffnen unübersehbar und nicht rückgängig machbar zerstört).

n Das Etikett als Indikator

n Marketing

Indikator bedeutet „Anzeiger“, es wird etwas ausgewiesen, kenntlich gemacht oder schlicht gezeigt. Das könnten der Preis der Ware, Zutaten, Allergieinformationen, Rezepte oder Nährwerte sein. Neue Etikettengenerationen können mehr. So zeigen beispielsweise TTIs (Zeit-TemperaturIndikator) Etiketten die Frische des Produktes während der gesamten Kühlkette und machen die Auswirkungen von Temperaturschwankungen sichtbar. Sie zeigen an, ob die Ware unversehrt ist und verspeist werden kann oder ob das Produkt – innerhalb des Mindesthaltbarkeitsdatums – bereits verdorben ist und der Verzehr gesundheitsbedrohlich ist. Solch eine Aussage muss einfach und verständlich, aber auch wissenschaftlich fundiert sein, eine komplexe Angelegenheit. Eine mögliche Lösung sieht so aus: Alle Informationen müssen variabel möglich sein, denn jedes Produkt ist anders. Fisch ist bei einer

Autor Marc Büttgenbach ist weltweiter Vertriebsleiter für den Bereich Labels & Consumables bei Bizerba. Zudem ist er Vorstandsmitglied im VskE, dem Interessenverband der Etikettenindustrie in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

34

POS-Manager Technology 6 • 2009

RFID-Etikett im Druck: Idealerweise wird der RFID-Transponder unter ein beim Kunden schon bestehendes Etikett eingebracht.

bestimmten Temperatur nur eine gewisse Zeit haltbar – für Geflügel ergeben sich ganz andere Daten; das heißt Haltbarkeitsdauer, Lagertemperatur und Verderbverlauf sind sehr unterschiedlich. Das Etikett muss also anpassbar sein. Dies geschieht über thermoreaktives Papier oder über den Eindruck durch Thermotransferbänder, InkJet und andere. Überflüssig zu erwähnen, dass die Etikettenmaterialspezifikation (Papier, Folie) dies alles optimal unterstützen muss.

n Verpackungsbestandteil In aller Regel sind Waren verpackt und Verpackungen sind aufwendig und teuer. Sie lassen sich nicht einfach ändern, auch weil Verpackungsprozesse automatisiert sind und ein Verpackungsmittelwechsel Stillstand bedeutet. Wesentlich variabler in dieser Hinsicht ist das Etikett und so ist es in der Praxis heute üblich, auf eine „allgemeine“, immer gleiche oder nahezu gleiche Verpackung die Individualität des spezifischen Produktes über das Etikett einzubringen. Damit ist das Etikett integraler Bestandteil der Verpackung, denn es ist (meist) untrennbar mit ihr verbunden. Mit dem Etikett lassen sich aber gleich im Zusammenhang mit der Verpackung noch weitere Funktionen zusammenfügen. Das Etikett kann Siegel sein: Die

Produkte allein sind fast immer vergleichbar, da es mehrere Hersteller gibt, die oft aus Endkundensicht dasselbe Produkt herstellen. Wer könnte schon eine Salami von der anderen unterscheiden, wenn er nicht wie im Fachgeschäft probieren könnte? Was macht Kosmetik so einzigartig? Hier kommt das Marketing ins Spiel, das ein Image, eine Individualität kreiert für das Produkt selbst und für die gesamte Herstellerfirma, die dahinter steht. Hier ist das Unterthema „Dekoration“ wirklich zu Hause. Das Corporate Design und die markenspezifischen Elemente werden nirgendwo so oft umgesetzt wie auf dem Etikett. Produktbilder, Schriftzüge und Beziehung zu einer geschaffenen Umwelt (Serviervorschläge, Umgebungsatmosphären) werden hier visualisiert. Aber auch Luxus wird darüber suggeriert (Folienprägungen, Sonderfarbeffekte, Hochglanzverabreitung etc.). Ein hochwertiges Shampoo wäre in einer simplen graufarbigen Recyclingbox mit schlichtem Etikett undenkbar, es ist unwahrscheinlich, dass Kunden dafür viel Geld ausgeben würden. Eine hochwertige Verpackung dokumentiert den Inhalt entsprechend.

n Kommunikator Innerhalb dieses Anwendungsfeldes geht es nicht nur darum, etwas zu visualisieren, sondern tatsächlich mit der Außenwelt in Kontakt zu treten. Über eine Distanz hinweg sollen Informationen ausgetaucht werden. Die einfachste Form hier ist der Barcode. Ein entfernt operierender Scanner prüft und liest den auf dem Etikett befindlichen


Labels – the decorative savvy all-rounders Labels are usually a bit of an afterthought but they are actually really multi-talented. They can be used as indicators (freshness, price, best before date), as part of the packaging (freshness seal, sleeve), as communicators (RFID, barcode) or in marketing (brand identity, serving suggestion, multi-layer label). The label creates a good outline and is also multi-functional: it performs numerous tasks at once. The so-called TTI (Time Temperature Indicator), for example, informs the consumer of the freshness of the food (indicator). This is made possible by means of a small blue apple on the label, which loses its colour if the cooling chain is interrupted and thereby optimally complements the known best before date. Further functions turn the label into a true all-rounder: As a seal it protects against unauthorised access into the packaging, a re-sealable label keeps goods fresh without having to place them in a different container (e.g. wet wipes) and when perforated it is easier to open the packaging. Labels can even be used as a marketing medium. They provide the user with a quality rating for the product. Thus, high-quality packaging with a glossy label and glossy foil give a luxurious feel and justify the price of the content. The RFID technology enables the label to be scanned, even if this is to be found Inside the packaging and anyone who holds the labelled packaging of small sausages usually won’t know that this label will already have withstood a heat channel as well as 80 degree hot water (pasteurisation) without fading or peeling off.

Dazu ein Bespiel aus der Praxis: Die scheinbar simple Verspackung von Grillwürstchen ist eine technische Meisterleistung! Die Würstchen werden zunächst in eine Schrumpffolie lose eingebracht. Die Einheit wird im Durchlauf gewogen, der Industrieauszeichner ermittelt sofort den Preis, das MHD, den Barcode usw. und druckt ein Etikett (hier: Folienmaterial). Dieses wird auf die Folie appliziert, was sehr schnell gehen muss (das Etikett darf nicht wieder abspringen, der Druck muss 1A lesbar sein, Fett darf nicht eindringen). Dann wird die Einheit im Hitzekanal „geschrumpft“, dabei muss sich das Etikett der neuen Packungsgestalt anpassen ohne abzufallen. Dann wird die Einheit mit vielen anderen Packungen in einer Trommel mit 80 Grad heißem Wasser pasteurisiert. Das Etikett darf sich nun nicht herunter waschen lassen oder ausbleichen und sollte nicht durch das Aneinanderschlagen der Verpackungen zerstört werden. In einigen Fällen wird die Einheit danach noch tiefgefroren – auch hier muss das Etikett zuverlässig haften und gut leserlich sein. Eine Produktion der Etiketten an der Spezifikation vorbei, Verwendung minderwertiger Qualitäten, unsaubere Verarbeitung und ungenügendes Finishing können schwere Schäden an der Maschine verursachen und den Produktionsablauf stören, dieser läuft dann suboptimal oder wird sogar unterbrochen. Etiketten sind fast immer die kostenmäßig günstigste Komponente in der Produktionskette und in den Gesamtkosten des Produktes selbst, sie haben aber einen großen Anteil am Vertriebserfolg, an der Funktionalität der Verpackung und einen erheblichen Einfluss auf die Kosten der Produktion selbst. n Anzeige

Barcode. Der darin verborgene Code wird mit Daten, die in einer Datenbank hinterlegt sind, verglichen und mit entsprechenden Informationen (Preis, Bestellauslösung etc.) verbunden. Mit der RFID-Technik ist man hier schon in vielerlei Hinsicht weiter: Der Kontakt muss nicht mehr unmittelbar (direkte, freie Sicht) sein, sondern kann „um die Ecke“ oder aus einem Karton/Palette heraus stattfinden. Auch ist nicht unbedingt eine Datenbank erforderlich, die Daten können unmittelbar ausgetauscht werden. Idealerweise wird der erforderliche RFID-Transponder unter ein beim Kunden schon bestehendes und verwendetes Etikett gespendet, damit kein Zusatzetikett erforderlich wird. Eine weitere Einsatzmöglichkeit sind Diebstahlsicherungsetiketten (RF, AM oder EM). Diese werden in ein magnetisches Feld geführt und emittieren daraufhin, wenn sie nicht deaktiviert wurden, ein Signal definierter Frequenz und lösen einen Alarm aus. Hier kommuniziert das Etikett: Ich werde gestohlen und wurde nicht deaktiviert!

n Technik In industriellen Verpackungslinien können 60.000 Etikettenapplikationen pro Stunde erreicht werden! Mit einer sehr hohen Geschwindigkeit müssen variable Daten eines Produktes ermittelt, per EDV verarbeitet und auf das Etikett gedruckt werden. Anschließend kommt das Etikett auf die Verpackung. Um diese hohen Geschwindigkeiten zu erreichen, müssen die Etiketten eine äußerst sensible, hochauflösende Reaktion der Thermodirektschicht (oder der Oberfläche, um den Thermotransfereindruck zu ermöglichen) und einen technisch extrem anspruchsvollen Klebstoff, der die ultrakurze Zeit der Ersthaftung (auch bei großer Kälte oder Feuchte) nutzt, vorweisen. Außerdem sollte das Etikettenmaterial äußerst widerstandsfähig sein, um Einflüssen wie Wasser, Fett, Hitze, UV-Strahlung oder mechanischen Reizen (aneinander reibende Packungen) zu trotzen. POS-Manager Technology 6 • 2009

35


Technik

Traumhaftes Sortiment – zukunftsweisende Disposition Warum Parfümerien und Beautyketten automatisch bestellen

A

uf dem BVL-Kongress in Berlin präsentierte Dr. Michael Krings, Geschäftsführer Logistik & Verwaltung von Douglas, die Supply Chain Strategie der größten Parfümeriekette Deutschlands. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Dispositions-

Zusätzlich erschwert das umfangreiche Sortiment den Bestellprozess. Die auf Beautyprodukte spezialisierte Drogeriemarktkette Natura kämpft seit Jahren mit riesigen Bestellvolumina, die durch die Eröffnung neuer Filialen im boomenden polnischen

Mit komplexen mathematischen Methoden berechnet die Software auf Basis der historischen Abverkaufsdaten eines Artikels den zukünftigen Verkauf voraus. Diese Prognosen sind viel präziser als das, was der Disponent intuitiv auf Grund seiner Erfahrung und des Bauchgefühls schätzt. Dadurch steigert die Software die Bestellqualität maßgeblich. Händler reduzieren zusätzlich noch ihren Bestand, verbessern die Produktverfügbarkeit und entlasten die Mitarbeiter. So sparen sie Kosten, erhöhen die Kundenzufriedenheit und ihren Umsatz.

n Schlüssel zum Erfolg – Mitarbeitermotivation

Bei beratungsintensiven Beautyprodukten ist der Kundenservice das A und O. Dashalb erleichtert Automatisierung den Bestellprozess im Beauty- und Parfümeriefachhandel.

software SAF SuperStore, die Douglas in über 1.000 Filialen integriert. Auch Drogerie Natura, Polens zweitgrößte Drogeriemarkt- und Beautykette, disponiert seit einem Jahr automatisch. Bestellprozesse im Beauty- und Parfümeriefachhandel sind eine komplexe Kunst: Erstens handelt es sich bei den Produkten fast ausschließlich um langsamdrehende Artikel, deren Abverkauf schwer vorherzusagen ist. So ist zum Beispiel eine Creme, die mehr als zwei Kunden im Monat kaufen, für Douglas schon ein Schnelldreher, wie Krings berichtet. In Drogeriemärkten gibt es solche Artikel kaum. „Wir verkaufen Träume“, erklärt der Logistik-Experte von Douglas, „keine Produkte, die für das tägliche Leben zwingend erforderlich sind.“ Zweitens lebt das Geschäft von Promotionen – Sonderaktionen, Gutscheinaktionen und vielem mehr. Auch Faktoren wie Feiertage oder saisonale Schwankungen beeinflussen den Bedarf der Kunden. All das muss der Disponent berücksichtigen, wenn er den Verkauf der nächsten Wochen und Monate möglichst präzise vorhersagen will.

36

POS-Manager Technology 6 • 2009

Markt stetig weiter ansteigen. Bei 280 Filialen und 8.000 Produkten mussten die Disponenten täglich mehrere Tausend Bestellungen bearbeiten, insgesamt 4,5 Millionen pro Woche – jeden Tag stießen sie bei dieser mühseligen und zeitintensiven Arbeit an die Grenzen des Machbaren.

n Software steigert Bestellqualität Es ist alles andere als trivial, alle relevanten Aspekte wie die Sortimentsstruktur und den Einfluss von Promotionen und anderen externen Einflussfaktoren bei der Warennachschubplanung zu berücksichtigen. Der komplexe manuelle Bestellprozess von Douglas und Natura verschlang sehr viel Zeit, die den Mitarbeitern folglich beim Service fehlte. Immer wieder kam es einerseits zu Bestandslücken und andererseits zu Überbeständen. Um diese paradoxe Situation zu beheben, entschieden sich Douglas und Natura für die Einführung einer automatischen Bestell- und Prognosesoftware.

So erfolgversprechend die automatische Warennachschubplanung für Händler im Parfümerie- und Beautybereich ist, so grundlegend sind auch die Veränderungen, die der Wechsel für die tägliche Arbeit der Mitarbeiter bedeutet. Mitunter entscheidet ein professionelles Change Management über den Erfolg oder Misserfolg eines solchen Wandels. Sowohl Douglas als auch Natura war es wichtig, ihre Mitarbeiter schrittweise von den Vorteilen des neuen Systems zu überzeugen. Viele der Disponenten mussten sich zunächst an den Gedanken gewöhnen, nicht mehr manuell aus dem Bauch heraus, sondern computergestützt zu bestellen. Krings berichtet von einem langsamen, aber zielorientierten Prozess, für den sich Douglas insgesamt drei Jahre Zeit nahm: „Es war wichtig, die Mitarbeiter zu überzeugen. Denn sie hatten seit vielen Jahren diese Aufgabe inne, waren zudem überzeugt, dass sie es gut machten. Dann zu sagen ‚Lass das mal das System machen, das kann es besser als du‘, das erforderte Überzeugungsarbeit.“ Nach und nach lernen die Disponenten, den Bestellvorschlägen des Systems zu vertrauen und sind heute begeistert. Auch Natura nahm sich Zeit für die Einbindung der Mitarbeiter in die anstehende Umstellung. Gemeinsam mit SAF trainierte die polnische Beautykette das Team, erklärte Schritt für Schritt die neue Rolle jedes einzelnen Mitarbeiters. Letztend-


Anzeige

lich überzeugten die Vorzüge der Software. Denn den Disponenten brachte die Umstellung vor allem eins – mehr Zeit. Statt täglich mehrere Tausend Bestellungen

A heavenly assortment – future-oriented replenishment “We sell dreams not products that are absolute daily necessities,” commented Dr. Michael Krings, Douglas Managing Director Logistics & Administration, at the German Logistics Congress in Berlin. He gave a presentation on the challenges that the special assortment at Douglas presents for the supply chain and therewith for the ordering process. Order writers are repeatedly faced with new challenges resulting from many slow-moving items that are only sold a few times, numerous sales promotions that influence product sales as well as a wide assortment of beauty products, fashion articles and accessories. Up to now, the situation has been paradoxical – in some places, there were significant overstocks while elsewhere, products were not available on the shelves. In addition, the very work-intensive and manual ordering process consumed much time that employees, as a consequence, could not spend on customer service. To optimise its ordering process, Douglas is integrating the automated ordering and forecasting solution developed by the Swiss SAF in more than 1,000 stores throughout Germany. A year and a half ago, Drogerie Natura, Poland’s second largest drugstore chain that specialises in beauty products, was also struggling with similar problems. In order to regain control of the steadily growing order volume, the company converted from manual to automated replenishment at the end of 2008 and has been ordering since then with SAF SuperStore und SAF SuperWarehouse. Natura’s successes and the results of the rollouts in the first 20 Douglas stores speak for themselves: Both companies drastically reduced inventory levels and cut out of stocks. But above all, employees gained more time for customer service as today, they only need half the time for ordering as in the past. This aspect is very important for Douglas and Natura, as beauty product customers have higher demands and require more intense product consultation.

manuell zu bearbeiten, konzentrieren sie sich jetzt nur noch auf wenige Ausnahmen am Tag, die ihnen die Software als auffällige Bestellung anzeigt. Den Großteil der Bestellungen wickelt das System vollautomatisch ab. So können sich die Disponenten auf ihre Kernkompetenz konzentrieren – auf die Beratung und den Verkauf.

n Bestellaufwand um die Hälfte reduziert „In kurzer Zeit haben wir den Bestellaufwand um die Hälfte reduziert“, freut sich Andrzej Uryga, Board Member und Commercial Project Director von Natura. Ende 2008 schaltete Natura innerhalb von nur zwei Monaten in allen 280 Filialen das System live. Schon kurz danach verzeichnete die polnische Beautykette erste Erfolge. Während der Weihnachtszeit – für Disponenten ist dies die schwierigste Bestellphase im Jahr – gab es kaum Lücken in den Regalen. Bereits Mitte Januar waren alle im Zuge des Weihnachtsgeschäfts aufgebauten Überbestände wieder abgebaut und das Lager auf dem Stand von vor Weihnachten. Inzwischen hat Natura die Software auch im Zentrallager eingeführt. Von den vollen Regalen profitieren vor allem die Kunden. „Wenn eine Kundin in unseren Laden kommt und nicht findet, wonach sie sucht, ist sie zu Recht verärgert. Sie geht in ein anderes Geschäft und wir haben eine Kundin verloren“, erklärt Uryga. Seit der Umstellung passiert das nur noch sehr selten. Die Zufriedenheit der Kunden steigt und damit auch ihre Loyalität gegenüber der Filiale. Bei Douglas begann die Umsetzung erst vor wenigen Monaten. Doch schon die Ergebnisse der Pilotphase und des Rollouts in den ersten 20 Filialen überzeugten: Douglas reduzierte die Out-of-Stock-Rate auf 1,5 Prozent und baute Überbestände ab. Gleichzeitig sank der Bestellaufwand für die Mitarbeiter – wie auch bei Natura – um die Hälfte. Sie können sich seitdem verstärkt der Kundenbetreuung widmen – ein wichtiger Aspekt für Douglas, da der Service eines der wesentlichen Unterscheidungsmerkmale zu anderen Wettbewerbern ist. Krings ist begeistert. „Am Anfang war ich sehr skeptisch“, gesteht er. „Wir haben ein so spezielles Sortiment. Ich hätte nie gedacht, dass eine Software das so gut abbilden kann.“ Die Software soll nun nach und nach in den Bestellprozess der insgesamt mehr als 1.000 Filialen von Douglas eingebunden werden.  n

Attraktive, erschwingliche und vielseitige POS-Systemperipherie, die überall zu Hause ist.

T 089 -6137293-0 F 089 -6137293-9 E future@ewl-dps.de

Der Starke Distributor

E.W.L. Display & Printing Solutions GmbH Alte Landstraße 13, 85521 Ottobrunn

37 www.ewl-dps.de

POS-Manager Technology 6 • 2009


Marktübersicht SB-Automation / Self-Service Systems n CCV Firmenname: CCV Deutschland GmbH Adresse: Gewerbering 1, 84072 Au i.d. Hallertau Telefon: (0 87 52) 86 4-0 E-Mail: marketing@de.ccv.eu Internet: www.ccv-deutschland.de Kontakt: Michael Burmeister

Automatenterminal OPP-B50 mit Kartenleser SCR-B Vending Machine OPP-B50 with Card Reader SCR-B Das multifunktionale Automatenterminal OPP-B50 ist das standardisierte Bezahlsystem zum Einbau in Tankautomaten, Parkautomaten sowie Verkaufs- und Dienstleistungsautomaten. Das OPP-B50 basiert auf den neuesten performanten Technologien wie ARM-9-Prozessor und dem Paymentkernel SECpos II. Das Display ist in den Varianten OLED und LCD erhältlich. Das unbediente OPP-B50 mit integriertem Kommunikationsmodul ist vandalismussicher und wickelt Bezahlvorgänge äußerst schnell ab. Die Kombination mit dem High-Secure Kartenleser SCR-B wird höchsten Sicherheitsanforderungen gerecht. Angeboten wird auch eine optionale Erweiterung zum Bezahlen mit kontaktlosen Karten wie MasterCard PayPass, VISA PayWave u.a. mit dem VivoKiosk Leser.

data transfer to the vending machine module and is enclosed in a sealed casing. An optional upgrade to accept contactless cards such as MasterCard PayPass, VISA PayWave a.m. is also part of our offer with the VIVOKiosk Reader.

Technische Daten / Technical data Prozessor: 32-Bit ARM920 Betriebssystem: Embedded Linux Kassenschnittstelle: ZVT, O.P.I-Protokoll Schnittstellen: LAN, USB, ISDN, RS232 Tastatur: 24 taktile, abriebfeste Tasten, davon 4 konfigurierbare Funktionstasten. Dimensionen: (L x B x H) 199mm x 140mm x 46mm Betriebstemperatur: -20°C bis 65°C EMV2000 Level1/Level2, Version 4.1.c Processor: 32-Bit ARM920 Operating system: Embedded Linux Interfaces: LAN or ISDN, opt. Mini-USB Keypad: 24 tactile, abrasion resistant keys incl. 4 configurable function keys Dimensions: (L x W x H) 199mm x 140mm x 46mm Operating temperature: -20°C to 65°C EMV2000 Level1/Level2, Version 4.1.c

Anwendungsbereiche / Fields of application Das kompakte und hochintegrierte OPP-B50 ist die ideale Lösung für alle unbedienten Kassenplätze. Das OPPB50 und sein Vorgängermodell OPP-A40 sind vielfach in Tankautomaten, Parkautomaten wie auch Verkaufs- und Dienstleistungsautomaten installiert. The compact and high-integrated OPP-B50 is the ideal solution for all unattended Point-of-Sales. The OPP-B50 and its predecessor OPP-A40 already drive numerous installations in field of fuel dispensors, parking meters, sales and service machines.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail

The OPP-B50 multi-functional terminal is the standardised payment system for easy integration into fuel dispensers, parking meters, sales and service machines. It provides new technologies such as an ARM-9 processor and the paymentkernel SECpos II. The large display is available in OLED- or LCD-technology. The unattended OPP-B50 with integrated communications module is vandal-proof and enables extremely fast payments. The combination with the High-Secure Card Reader SCR-B conforms to highest security requirements. The SCR-B card provides encrypted

38

POS-Manager Technology 6 • 2009

Für Outdoor- und Indooreinsatz; witterungsbeständig; vandalismussicher; einfache Montage und Integration; Abwicklung aller Debit,- Kredit- und Flottenkarten nach EMV; einheitlicher Paymentkernel SECpos II For indoor and outdoor use; weatherproof; vandal-proof; easy installation and integration; processing of all payment types incl. EMV debit, credit and Fleet Cards; standardised payment kernel SECpos II

payeasy Fingerprint Fingerprint ist eine Variante des innovativen POS-Zahlverfahrens payeasy von Easycash. Kunden können im Rahmen von payeasy Fingerprint Zahlungen allein mit ihrem Fingerabdruck tätigen – es werden weder Karten zur Identifikation noch eine PIN zur Autorisierung benötigt. Andere payeasy-Varianten sind die Zahlung per Mobiltelefon und digitaler Unterschrift. payeasy basiert auf dem vielfach erprobten Online-Lastschriftverfahren OLV, welches sich dank des Einsatzes von easycashs Sperrdatei HWD durch hohe Zahlungssicherheit und geringe Kosten auszeichnet. In Verbindung mit easycashs Factoring können Unternehmen Zahlungsausfälle so zu 100 Prozent ausschließen. Fingerprint is a variation of the POS payment method payeasy offered by Easycash. With Fingerprint, customers can pay using only their fingerprint – cards for identification and a PIN for authorisation are no longer necessary. The payeasy payment method also is available with payment authorisation via mobile phone or digital signature. payeasy is based on the tried and tested online direct debit payment method OLV. Featuring easycashs blacklist HWD. It guarantees high security at low costs. Paired with the easycash factoring service, companies are thus able to avoid any shortfalls in payment.

Anwendungsbereiche / Fields of application Alle Bereiche des Handels, der Gastronomie und Dienstleistung, in denen Zahlungen am POS geleistet werden. Zzt. wird das Verfahren von Rewe in der Filiale HürthHermülheim bei Köln getestet. All fields of retail, gastronomy and service industry which makes use of POS payments. Currently, Fingerprint is being tested by Rewe at their subsidiary in Hürth-Hermülheim near Cologne.

n Easycash Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Firmenname: Easycash GmbH Adresse: Am Gierath 20, 40885 Ratingen Telefon: 0800 4411224 (freecall) E-Mail: info@easycash.de Internet: www.easycash.de

Neben einem Plus an Service und Reputationsgewinn durch das innovative Zahlverfahren wird der Kassendurchlauf erhöht. Dies wirkt sich ebenso positiv auf den Umsatz aus, wie die entstehende Kundenbindung, die durch den Abschluss eines Vertrages geschaffen wird.


Dieser Vertragsschluss ist Voraussetzung, um an dem Verfahren teilnehmen zu können. Besides providing additional customer service and an increase in reputation through the innovative payment method, the cash desk flow is also sped up. This has positive effects both on the turnover and the loyalty of customers. The latter is created by way of a contract that patrons have to enter in in order to be able to participate in the innovative payment method.

n Friendlyway Firmenname: Friendlyway AG Anschrift: Feringastraße 9, 85774 Unterföhring Telefon: (0 89) 95 97 91-411 E-Mail: s.tsaka@friendlyway.com Internet: www.friendlyway.com Kontakt: Sofia Tsaka

welcome 32/40/52 Das aufrecht stehende leuchtstarke 32, 40 oder 52“ Zoll Display sorgt für eine weite Signalwirkung und ist perfekt für Screensplittings geeignet. Über einen optionalen Näherungssensor können die Bildschirmpräsentationen an- und ausgeschaltet werden. Im Inneren des Terminals sorgt eine leistungsfähige PC-Technologie für den reibungslosen Ablauf der Darstellungen. Der welcome ist ein sehr flexibel einsetzbares System aufgrund seines minimalistischen, unvergleichbaren Designs, seiner sehr hochwertigen Verarbeitung, seiner zuverlässigen und robusten Komponenten sowie der neuesten integrierten Computer Technologie. Er wird zusätzlich komplett mit einer Grundausstattung Software (composer 9 digital signage und secure browser kiosk) ausgeliefert. This digital sign will charm any guest with its bright and upright 32, 40 or 52“ display even over long distances. The portrait format makes the system particularly suitable for split screens. On-screen presentations can be triggered and shut down via a proximity sensor. Inside the welcome, there is a powerful PC computer that ensures the flawless

presentation of your content. The welcome with its unmatched stylish and timeless design the high quality manufacturing, the reliable and robust components and its state of the art computer technology can be integrated in every solution and any environment. He comes loaded with composer 9 digital signage & secure browser kiosk software.

Spielstationen für die Gastronomie, Messeterminals, Interessenten- und Kunden-Kontakterfassungssystem Visitor welcome, Virtual Portier Solution, Internet / Intranet access for employees, Wayfinding, Customer Relationship Management (CRM-Solutions), Self Service Kiosks, Trade Show Display, Information Kiosks, Gaming, Lead generation and registration system

Technische Daten / Technical data Standard oder Touchscreen; Standard oder antivandalic Tastatur (nicht für welcome 52); Sound; Card Reader und PinPad (Bezahlmodul); RF-ID Card Reader, mifare oder legic; Flash memory reader (15 in 1); Thermodrucker von 58mm bis zu 80mm; Webcam 1,3 Megapixel; Mikrofon; Telefonoption (analog oder VOIP); Barcode Reader Touchscreen; regular or antivandalic Keyboard (not for welcome 52); Sound; Card Reader and PinPad (Payment Module); RF-ID Card Reader, mifare or legic; Flash memory reader (15 in 1); Thermal Printer from 58mm up to 80mm; Webcam 1,3 Megapixel; Microphone; Telephone (analog or VOIP); Barcode Reader

Anwendungsbereiche / Fields of application Besucherbegrüßungsstationen, Virtuelle Portier Lösungen, Mitarbeiter Intranetzugangslösungen, Wegeleitsysteme, Kundenbindungssystem (CRM-Lösungen), Self Service Kiosks, Trade Show Display, Information Kiosks,

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Der welcome ist flexibel einsetzbar: Er ist als Digital Signage System (z.B. mit 52“ und geteiltem Bildschirm) geeignet und kann auch jede erforderliche Lösung als Self Service Kiosk-System realisieren. The welcome is highly flexible in his usage as a Digital Signage System (e.g. with 52” and split screen) and with him you can realise every solution as a Self Service Kiosk.

n Giesecke & Devrient Firmenname: Giesecke & Devrient GmbH Adresse: Prinzregentenstraße 159, 81677 München Telefon: (0 89) 41 19-0 E-Mail: gd.sales@gi-de.com Internet: www.gi-de.com Kontakt: Carmine Grabandt

Pecuron Bezahlterminal Pecuron Payment Terminal Pecuron ist ein multifunktionales Bezahlterminal, das im stationären Einzelhandel eingesetzt wird, um den Checkout-Prozess zu optimieren: Die Ware wird entweder wie gewohnt durch einen Mitarbeiter oder den Kunden selbst gescannt; anschließend geht der Kunde zu einem freien Bezahlterminal, um seine Einkäufe dort zu bezahlen. Dabei hat er die Wahl zwischen allen gängigen Zahlungsmitteln. Pecuron akzeptiert Banknoten und Münzen, EC- oder Kreditkarte mit PIN oder Unterschrift. Sogar Gutscheine, Kundenkarten und neue Bezahlsysteme wie NFC-Technologie (Near Field Communication) werden unterstützt. Pecuron überzeugt durch ein ergonomisches Design und Anzeige

Gut beraten. Besser verkaufen! UC3-Line von METTLER TOLEDO – offene und innovative Wägetechnik für mehr Verkaufsfähigkeit und Beratungskompetenz an der Bedientheke. • Visuelle Verkaufsförderung • Verbundverkäufe • Angebote • Frische-Datenbank

Besuchen Sie uns auf der EuroCIS:

Halle 14 B 67

UC3-Line – weit mehr als Wiegen. POS-Manager Technology 6 • 2009

39


Marktübersicht benötigt nur eine geringe Stellfläche. Das Bezahlterminal ist eine gemeinsame Entwicklung von IBM und Giesecke & Devrient.

Pecuron is a multi-functional payment terminal that is used in the static retail sector to optimise the checkout process. Goods are first scanned by a checkout assistant or customer as normal, then the customer goes to a free payment terminal to pay for their purchases. There, they have the choice of any of the mainstream payment methods: Pecuron accepts banknotes and coins as well as PIN and signature debit or credit cards, and even supports vouchers, store cards and emerging payment systems involving NFC (Near Field Communication) technology. Pecuron boasts an attractive ergonomic design and a compact footprint and is a joint development by IBM and Giesecke & Devrient.

Technische Daten / Technical data Abmessungen: B 790 x T 650 x H 1.400 mm; Bargeldeingabe: bis 50 Münzen mit automatischer Fremdkörperaussteuerung, Banknoteneingabe in allen vier Lagen möglich; Recyclingspeicher für Münzen: 8 Stückelungen mit einer Kapazität von min. 400 Münzen pro Speicher: Recyclingspeicher für Banknoten: 3 Denominationen mit einer Kapazität von rund 100 Banknoten pro Speicherfach; Überlaufkassetten mit einem Fassungsvermögen von jeweils bis zu 1.000 Münzen und Banknoten. Dimensions: 790 (W) x 650 (D) x 1,400 (H) mm. Cash feed: Up to 50 coins with automatic foreign body reject function; banknote insertion in all four orientations. Coin recycler: 8 denominations with a minimum capacity of 400 coins per denomination. Banknote recycler: 3 denominations with a capacity of around 100 banknotes per denomination. Overflow cassettes, each with a capacity of up to 1,000 coins and banknotes.

Anwendungsbereiche / Fields of application Durch den Einsatz des neuartigen Checkout-Systems werden im Einzelhandel, beispielsweise im Supermarkt,

40

POS-Manager Technology 6 • 2009

das Einscannen der Waren und der Bezahlvorgang voneinander getrennt. Nachdem die Ware an der Scan-Station erfasst wurde, bezahlt der Kunde selbständig am Pecuron-Terminal und vermeidet unnötige Wartezeiten. In anderen Bereichen kann das Gerät als Kiosklösung verwendet werden. Zum Beispiel bei Ämtern und Behörden zum Bezahlen von Dienstleistungen. Oder im Kino: Der Besucher wählt am Terminal seinen Platz aus, bezahlt und erhält anschließend die Eintrittskarte auf Sicherheitspapier ausgedruckt. Use of this novel checkout system in a retail environment – for example in a supermarket – allows the two distinct processes of scanning and paying for goods to be physically separated. Once merchandise has been registered at the scanning station, customers complete the payment process themselves at the Pecuron terminal, thereby avoiding unnecessary wait times. In other sectors, the equipment performs equally well as a kiosk solution. It can be used to make payments for services provided by government agencies and authorities, for example. Or in a movie theater, seats can be selected and paid for at the terminal, then printed out on security paper.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Der Einzelhandel profitiert von Kosteneinsparungen durch den neuen Checkout-Prozess. Gleichzeit wird die Kundenzufriedenheit erhöht, indem Wartezeiten verkürzt werden. Das neue Kassenkonzept macht durch die Nutzung von SB-Systemen einen flexibleren Personaleinsatz möglich: So lässt sich die Anzahl geöffneter Kassenlinien optimal an die Kundenfrequenz anpassen und Warteschlangen vermeiden. Die Mitarbeiter können stärker in Service und Beratung eingesetzt werden. Zudem lassen sich längere Öffnungszeiten mit dem vorhandenen Personal realisieren. Ein weiterer Vorteil: Sämtliche Ein- und Auszahlungen werden maschinell überprüft und registriert. Es gibt keinen direkten Zugriff mehr auf das Bargeld, zeitaufwendiges Geldzählen bei Kassenübergabe oder bei Kassenabschluss entfällt. Kassendifferenzen können vermieden und das Überfallrisiko reduziert werden. Resultat ist ein Mehr an Sicherheit und Effizienz. The new checkout process brings cost savings benefits for retailers, while customer satisfaction increases as wait times decrease. And by introducing self-service, the new system additionally enables retailers to deploy staff in a more flexible manner. The number of manned checkout stations can be optimally tailored to suit customer frequency, thereby reducing time spent standing in line. Staff can concentrate more on providing customer service and advice, and stores can remain open for longer without any need to increase existing staffing levels. A further advantage lies in the fact that the system automatically checks and registers all incoming and outgoing payments. Staff members no longer have direct access to cash, and there is no need to painstakingly count money when handing over or closing down a cash register. Cash discrepancies can be avoided, the risk of robbery is reduced, and the overall result is greater security and efficiency.

n Gunnebo Firmenname: Gunnebo Deutschland GmbH Adresse: Siemensstraße 1, 85716 Unterschleißheim Telefon: (0 89) 95 96-0 E-Mail: info@gunnebo.de Internet: www.gunnebo.de Kontakt: Klaus Schmid

SafePay Das automatische Cash-Handlingsystem SafePay reduziert im Kassenbereich die freie Zugänglichkeit von Bargeld und schützt so vor Raub und Diebstahl. In Verbindung mit Self-Checkout-Systemen ermöglicht SafePay einen einfachen und schnellen Ablauf. Der Kunde kann Artikel selbst einscannen, einpacken und den Einkauf in bar oder per Karte bezahlen. Im Falle der Barzahlung gibt der Kunde seine Scheine und Münzen in das SafePay-System ein. Bei Überzahlung wird der Einzahlvorgang beendet und das Wechselgeld ausgezahlt. Ist der Einkauf abgeschlossen, kann der Kunde den Self-Checkout-Bereich verlassen. Mit einer zusätzlichen Lösung für das Backoffice lässt sich mit SafePay der Geldkreislauf vollständig schließen – Bargeld ist so zu keiner Zeit mehr frei zugänglich.

The automatic cash handling system SafePay reduces the free accessibility of cash at the checkout and by this protects the store against theft and robbery. Combined with a self checkout situation, SafePay enables an easy and quick checkout procedure. The customer scans and bags his goods himself and pays in cash or with a credit card. For the cash payment he directly deposits bank notes and coins in the SafePay system. When the amount is overpaid, SafePay finishes the payment process and hands back the change. After the shopping is completed the customer can leave the self checkout area. With an additional back office solution SafePay can entirely close the cash cycle so that cash is never accessible.

Technische Daten / Technical data Das SafePay System besteht aus einer Banknoteneinheit (SafePay Note Recycler), einer Münzeinheit (SafePay Coin Recycler) und der Überwachungssoftware SafePay Control. Das System kann problemlos in jedes vorhandene Kassensystem eingebaut und mühelos in moderne Point-of-Sale- und Backoffice-Software integriert werden.


The SafePay system consists of a note module (SafePay note recycler), a coin unit (SafePay coin recycler) and the monitoring software SafePay Control. The system can be smoothly built into every existing checkout system and easily integrated in the latest point of sale and back office software.

Anwendungsbereiche / Fields of application Jede Kassenumgebung im Einzelhandel Every retail checkout situation

(PIN PAD) and i9550 (hybrid card reader). The i9500 fulfills all relevant safety requirements and is already certified in accordance with PCI PED. All secured payment schemes such as EMV and girocard in accordance with ZKA TA 7,0 are supported. The i9500 makes a flexible adjustment possible to different communication variants. Beside the ZVT Kassenprotokoll and O.P.I also specific protocols are possible. By the robust Design it is more vandalism resistant and suitably for in and outdoor use.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Zuverlässiges Modul für das sichere bargeldlose Bezahlen am Automaten. Robustes outdoorfähiges Design und vielfältige Kommunikationsschnittstellen. Reliable payment module for safe cashless unattended use. Robust outdoorable Design and various communication interfaces.

n Longshine Technologie

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Einzigartiges geschlossenes System verhindert Raubüberfälle und vermeidet Bargelddifferenzen; rationalisiert das Bargeldhandling, vermindert die Kassenverwaltung, so dass Zeit und Geld eingespart werden; verbessertes Arbeitsumfeld, da Raubüberfälle und Bargelddifferenzen vermieden und darüber hinaus der Kontakt mit Nickel und die Belastung durch monotone Bewegungen minimiert werden; größere Personalflexibilität; ermöglicht Angestellten, sich auf die Bedienung der Kunden zu konzentrieren, ohne sich um die Verwaltung des Backoffice kümmern zu müssen Unique closed system stops robbery and eliminates cash discrepancies; rationalises cash handling and eliminates till administration, saving both time and money; Improves staff working environment by reducing robbery, cash discrepancies, nickel exposure and repetitive strain injuries; Provides better staff flexibility by making it easier to open and close till positions; Allows employees to focus on serving customers instead of back office administration

n Ingenico Firmenname: Ingenico GmbH Anschrift: Pfalzburgerstraße 43-44, 10717 Berlin Telefon: (0 30) 8 10 96-121 E-Mail: info.de@ingenico.com Internet: www.ingenico.de

Ingenico 9500 – Automatenterminal Ingenico 9500 Unattended Terminal Das i9500 ist das ideale Terminal für unbediente Automaten und Kiosksysteme. Es besteht aus den Komponenten i9530 (PINPad) und i9550 (Hybridkartenleser). Das i9500 erfüllt alle relevanten Sicherheitsanforderungen und ist bereits gemäß PCI PED zugelassen. Alle gesicherten Zahlverfahren wie EMV und girocard gemäß ZKA TA 7.0 werden unterstützt. Das i9500 ermöglicht eine flexible Anpassung an verschiedene Kommunikationsvarianten. Neben dem ZVT-Kassenprotokoll und O.P.I sind auch spezifische Protokolle möglich. Durch das robuste Design ist es vandalismussicher und somit für den In- und Outdooreinsatz geeignet. Neben dem Betrieb als Basisterminal kann auch der Einsatz als PINPad am Softwareterminal realisiert werden. The i9500 is the ideal terminal for unattended automats and kiosk systems. It consists of the components i9530

Firmenname: Longshine Technologie GmbH Adresse: An der Strusbek 9, 22926 Ahrensburg Telefon: (0 41 02) 49 22 23 E-Mail: info@longshine-pos.com Internet: www.longshine-pos.com Kontakt: Steven Hong

FT Information Kiosk

Technische Daten / Technical data Manueller Hybridkartenleser: Chipkarten: ISO 7816, Magnetkarten: Spur 1/2/3 Tastatur 15 Tasten, ECBS konform Kommunikation: Ethernet, GSM/GPRS*, USB, 2 RS232Schnittstellen SSL- und Bitmapverschlüsselung Maße (BxHxT) i9530: 120 x 155 x 44,8mm i9550: 99,8 x 66 x 161,55mm Umgebungs-Außentemperatur: –25°C bis +65°C Bedingungen Innentemperatur: mind. –5°C Zahlungsarten: girocard / electronic cash, ELV/OLV (online/offline), Maestro / VPAY, Kreditkarten (online/offline), GeldKarte 3.0 (in Vorbereitung) Hybrid card reader: Smart card reader: ISO 7816, Mag.stripe reader Track 1/2/3 Keyboard: 15 Keys, ECBS conform Communication: Ethernet, GSM/GPRS, USB, 2 RS232SSL- and Bitmap-encryption Dimensions i9530: 120 x 155 x 44,8mm i9550: 99,8 x 66 x 161,55mm Temperature range outdoor: –25°C bis +65°C Temperatur inside: min. –5°C Payment schemes: girocard / electronic cash, ELV/OLV (online/offline), Maestro / VPAY, Kreditkarten (online/offline), GeldKarte 3.0 (in preparation)

Anwendungsbereiche / Fields of application Warenverkaufsautomaten, Tankstellen, Parkhäuser, Ticketautomaten aller Art. Vending machines, Petrol stations, car parking houses, Ticket sales.

Unser FT Informations-Kiosk besteht aus einem wasserdichten, lüfterlosen Panel-PC. Mit der Option SAW-Touch wird eine dauerhafte Anwendung gewährleistet. Eine austauschbare Festplatte, zahlreiche E/A und ein integrierter omnidirektionaler Laserscanner machen das Gerät zu einer perfekten Lösung. Egal ob als Check-Out-System, Information-Kiosk oder Zahlungsterminal, das FT Modell kann in allen Bereichen des Einzelhandels genutzt werden. Mit dem präzisen omnidirektionalen Laser-Scanner ermöglicht das FT Modell den Kunden Check-outs und andere Anfragen durchzuführen. Einfach den Barcode oder die Produkt-ID vor den Scanner halten und die gewünschten Informationen / Prozesse werden auf dem Display angezeigt und können über die Touch-Bedienung gesteuert werden.

The FT Series Information Kiosk is based on a solid, frontside water proof fanless Panel PC. With the option of SAW touch interface, a long-lasting and solid application can be guaranteed. Replaceable HDD, rich I/O ports and integrated omnidirectional laser scanner make this device the perfect solution for your business. Let it be a checkout system, information kiosk or a payment terminal, the FT model can be utilised in a wide range of fields such as retail. The advanced FT model consists of a high-end Panel PC, integrating a highly accurate omnidirectional

POS-Manager Technology 6 • 2009

41


Marktübersicht laser scanner which allows the end-users to conduct inquiries, check-outs and other types of requests. As easy as holding a product‘s barcode or ID in front of the scanner, soon the requested information/process can be displayed and controlled over the touch interface.

Technische Daten / Technical data Lüfterlos, 15“ oder 17“ Touchmonitor, Intel 960GLE Chipsatz, Celeron M 2.0GHz CPU, bis 2GB RAM aufrüstbar, 80GB HDD, Omniscanner. Optional: SSD Platte und SAW Touch Fanless, 15“ or 17“ Touchmonitor, Intel 960GLE Chipset, Celeron M 2.0GHz CPU, up to 2GB RAM, 80GB HDD, Omniscanner. Optional: SSD and SAW Touch

Anwendungsbereiche / Fields of application Retail

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Höhere Kundenzufriedenheit, optimierter Ressourceneinsatz, genaue und einheitliche Information, schnellere Reaktionszeit Higher customer satisfaction, optimal resource management, precise and unified information, faster reaction time

the display, while the PC scales are also suitable as a self-service info terminal for customers.

Informationen zum gewogenen Produkt wird die Waage zum Verkaufsberater für Kunden. Die entsprechenden Produktinformationen können vom Kunden auf Wunsch auch ausgedruckt werden. Werbeeinnahmen: Über die Vermietung des Displays der UC3 GLT-P als dynamische Werbefläche an Lebensmittelhersteller und Großhändler können mit Partneraktionen Zusatzeinnahmen erzielt oder Werbekostenzuschüsse erlöst werden. Sales promotion: During pauses in weighing, current promotional information in the form of words, images and Flash videos on special offers and promotions can be shown on the UC3 GLT-P’s 17-inch display to generate additional sales. In this respect, UC3 GLT-P supports the integration of digital signage concepts in particular. Customer care: Proof of origin, information on calorie content and ingredients or recipe tips – with additional information about the weighed product, the scales become a sales advisor to customers. The relevant product information can also be printed by customers if desired. Advertising revenue: By renting out the UC3 GLT-P display as a dynamic advertising space to foodstuff manufacturers and wholesalers, additional revenue or advertising subsidies can be generated through partner promotions.

Technische Daten / Technical data

n Mettler Toledo Firmenname: Mettler-Toledo (Albstadt) GmbH Adresse: Unter dem Malesfelsen 34, 72458 Albstadt Telefon: (06 41) 507-341 E-Mail: julia.obstfelder@mt.com Internet: www.mt.com/retail/ Kontakt: Julia Obstfelder

SB-Waage UC3 GLT-P UC3 GLT-P self-service scales Die UC3 GLT-P von Mettler Toledo ist eine SB-Waage mit 17-Zoll-TFT-Touchscreen. Das große Display mit seiner kontextsensitiven Benutzeroberfläche ist intuitiv bedienbar und kann flexibel an die Marktbedürfnisse angepasst werden. So eignet sich die Waage ideal für Obst- & Gemüseabteilungen mit umfangreichem Sortiment sowie für Märkte, in denen die Touchfelder wegen eines hohen Kundenanteils an Senioren größer dargestellt werden sollen. Während der Wiegepausen können Texte, Bilder und Animation zur Verkaufsförderung auf dem Display eingeblendet werden, des Weiteren eignet sich die PC-Waage als SB-Infoterminal für Kunden. The UC3 GLT-P from Mettler Toledo is a self-service scale with a 17-inch TFT touchscreen. The large display with its context-sensitive user interface features intuitive operation and can be flexibly adapted to market needs. The scales are therefore ideal for fruit and vegetable sections with an extensive range, as well as for markets where touchscreens need to be larger due to a high proportion of elderly customers. During pauses in weighing, text, images and animation about sales promotions can be shown on

42

POS-Manager Technology 6 • 2009

17-Zoll-TFT-Touchscreen mit frei gestaltbarer Menüoberfläche, Auflösung 1.280 mal 1.024 Pixel. Artikelwahl über PLU-Nummern oder alphanumerische Suchfunktion. Mindestens 40 GB-Festplatte, 256 MB-Arbeitsspeicher, erweiterbar auf bis zu 1 GB. Betriebssystem WEPOS, optional Linux. Zahlreiche Druckeroptionen für Bons und Etiketten zur Auswahl. 17-inch TFT touchscreen with a menu surface that can be designed as required, resolution 1,280 x 1,024 pixels. Articles can be selected via PLU numbers or the alphanumeric search function. At least 40 GB hard disk, 256 MB working memory; this can be upgraded to up to 1 GB. WEPOS operating system, optional Linux. Numerous printer options for tickets and labels available.

n Motorola Firmenname: Motorola GmbH, Enterprise Mobility Solutions Anschrift: Telco Kreisel 1, 65510 Idstein Telefon: (0 61 26) 9 57-65 02 E-Mail: embinfo.emea@motorola.com Internet: www.motorola.com/de/unternehmen Kontakt: Susanne Stier

Mobiler Computer MC17 Mit dem mobilen Selbstbedienungsterminal MC17 von Motorola können Kunden im Handel schneller passende

Anwendungsbereiche / Fields of application Die UC3 GLT-P ist eine Touchscreen-Waage für den SBBereich in der Frischeabteilung des Einzelhandels. Sie eignet sich darüber hinaus auch für den Einsatz als SBInfoterminal für Kunden. The UC3 GLT-P is a touchscreen scale for the self-service area in retail fresh produce departments. What’s more, it is also suitable for use as a self-service info terminal for customers.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Verkaufsförderung: Während Wiegepausen können auf dem 17-Zoll-Display der UC3 GLT-P zur Generierung von Zusatzkäufen aktuelle Promotionhinweise in Wort, Bild und Flash-Videos zu Sonderangeboten und Aktionen eingeblendet werden. UC3 GLT-P unterstützt hierbei insbesondere die Einbindung in Digital Signage-Konzepte. Kundenberatung: Herkunftsnachweis, Angaben zu Kalorien und Inhaltsstoffen oder Rezepttipps – mit zusätzlichen

Waren finden und ihren Einkauf beschleunigen. Außerdem lassen sich die Produkte direkt während des Einkaufs einscannen und Preisvergleiche durchführen. Kunden sind zudem in der Lage, über den intuitiven Touchscreen (MC17T) oder das einfache Einscannen ihrer Kundenkarte


auf personalisierte Angebote oder Rabattaktionen zuzugreifen. Mitarbeiter im Handel können mit dem mobilen Computer jederzeit auf Daten zum Bestandsmanagement, Regalbefüllung, Preisauszeichnung und Sonderangeboten zugreifen und dadurch den Kundenservice optimieren. The mobile self-service terminal MC17 from Motorola enables customers in retail to more quickly find items and to speed up their shopping process. Moreover, products can be scanned immediately during shopping and prices can be compared. Customers are also able to access personalised offers and store promotions through the intuitive touch screen (MC17T) or by simply scanning their loyalty card. With the mobile computer, retail staff can access data for inventory management, shelf replenishment, pricing and special offers anytime and thus and thus optimise customer service.

Technische Daten / Technical data

ency for shop assistants. Ergonomic design for an improved ease-of-use. Honoured with the renowned iF Product Design Award.

customers. NCR SelfServ Checkout features a Bi-Optic barcode scanner with NCR Optical Effects technology, which achieves an excellent scanning performance due to its particularly dense scan pattern.

n NCR

Technische Daten / Technical data

Firmenname: NCR GmbH Adresse: Ulmer Straße 160, 86156 Augsburg Telefon: (02 11) 50 61-133 E-Mail: brigitte.eberling@ncr.com Internet: www.ncr.com Kontakt: Brigitte Eberling

NCR SelfServ Checkout Mit seinem SB-Kassenportfolio bietet NCR eine über elf Jahre weiterentwickelte und bewährte Lösung, die den Scan-, Pack- und Bezahlvorgang in einem System

QVGA-Farbdisplay für den Zugriff auf Produkt- und Kundendaten, Scanrate von bis zu 100 Abtastvorgängen pro Sekunde, intuitives Design mit sechs Tasten für eine einfache Bedienung – selbst für Erstbenutzer, drahtlose Netzwerkverbindung nach den WLAN-Standards 802.11a/ b/g, Beständigkeit gegen mehrfache Stürze auf Beton aus 1,2 Metern Höhe sowie gegen Spritzwasser, Hochleistungsakku ermöglicht bis zu acht Stunden kontinuierlichen Betrieb. QVGA colour display for accessing product and customer data, scan rate of up to 100 scans per second, intuitive, six-key interface provides ease-of-use, even for first-time users, wireless connectivity according to WLAN standards 802.11a/b/g, withstands multiple 1.2 meter drops on concrete as well as splash water, large capacity battery provides up to eight hours of continuous operation.

Anwendungsbereiche / Fields of application

Anwendungsbereiche / Fields of application Einsatz im Kassenbereich von Einzelhandelsunternehmen, um die Wartezeit an der Kasse zu verkürzen. Nutzung durch Kunden für ein schnelles Einscannen von Produkten während des Einkaufs. Bestandsverwaltung einschließlich Regalbefüllung und Preisauszeichnung im Geschäft. Application in the checkout area of retail stores for reducing waiting times at the checkout stands. Use through customers for scanning products quicker during the shopping process. Inventory management including shelf replenishment and markdowns in the shop.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Mobiler Einsatz und drahtlose Datenübertragung ermöglichen eine flexible Nutzung während des Einkaufs. Steigerung der Dienstleistungsqualität für Kunden. Höhere Produktivität und Effizienz für Mitarbeiter im Handel. Ergonomische Form für eine bessere Handhabbarkeit. Ausgezeichnet mit dem renommierten iF Product Design Award. Mobile application and wireless data transfer enable flexible use during the shopping process. Enhanced service quality for customers. Increased productivity and effici-

Unterstützung von DOS, Windows, Linux, 15” LCD-TouchFarbbildschirm, verschiedene Auslade- und Einpackmodule, 18 Sprachen, 78OFX bioptischer Scanner mit LED Scan Advisor – unterstützt GS1 DataBar, Waage, selbstlernende Gewichtsdatenbank, Benutzerführung via Bildschirm, Leuchtanzeigen sowie Sprache, umfassende Bezahloptionen inkl. Ein- und Ausgabe von Münzgeld (Recycling), doppelseitiger (2ST) Thermo-Belegdrucker. Supports DOS, Windows, Linux, 15” LCD colour touchscreen, multiple unloading and bagging modules, 18 languages, 78OFX Bi-Optic scanner with LED Scan Advisor – supports GS1 DataBar, scale, self-learning and adjusting weight database, graphic user interface, audio and onscreen prompts, extensive payment options including recycling coin acceptor/dispenser, two-sided thermal (2ST) receipt printer.

vereint. Die neueste Generation der NCR SelfServ Checkout wird zur EuroCIS 2010 vorgestellt und bietet erweiterte Einsatzvarianten, etwa als SB-Komplettlösung inklusive Cash Recycling oder auch als bediente Kasse mit separater SB-Bezahlstation. Cash Recycling erlaubt es, die von einem Kunden zum Bezahlen verwendeten Banknoten und Münzen an nachfolgende Kunden wieder als Wechselgeld auszugeben. NCR SelfServ Checkout verfügt über einen bi-optische Barcode-Scanner mit NCR Optical Effects-Technologie, der mit einem besonders dichten Scanmuster eine hohe Leseleistung erreicht. NCR offers a self-service checkout portfolio proven and developed over a period of 11 years that combines the scanning, bagging and payment process in a single system. The latest generation of the NCR SelfServ Checkout will be presented at EuroCIS 2010, offering enhanced applications such as an all-in-one solution including cash recycling and an assisted checkout with a separate self-service payment station. Cash recycling enables bank notes and coins be paid out as change to

Mit ihrem kompakten Design lässt sich die NCR SelfServ Checkout leicht in unterschiedliche, auch kleinere Marktumgebungen integrieren. Dadurch kann die SB-Lösung nicht nur in Einzelhandels- und Lebensmittelläden mit hohem Warendurchsatz stehen, sondern auch in anderen Umfeldern wie Kaufhäusern, Verbrauchermärkten oder Drogerien eingesetzt werden. Thanks to its compact design, the NCR SelfServ Checkout can be integrated into various market environments easily, including small-scale ones. Therefore the selfservice solution is not only suitable for retail shops and food stores with a high throughput, but also in other environments such as department stores, supermarkets and drug stores.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail NCR SelfServ Checkout unterstützt Einzelhändler, den Durchsatz in der Kassenzone zu erhöhen, Warteschlangen zu reduzieren und Stoßzeiten besser abzufangen und damit insgesamt die Kundenansprache zu optimieren. Unterschiedliche Konfigurationsvarianten des Systems erlauben eine Ausrichtung auf die jeweiligen Marktbedingungen. Darüber hinaus werden dank Cash Recycling Händler beim Bargeldmanagement entlastet – auch reduziert sich die zu Beginn des Tagesgeschäfts notwendige Kasseneinlage. Nicht zuletzt lässt sich dem integrierten doppelseitigen Belegdrucker (2ST) der Papierverbrauch um bis zu 45 Prozent reduzieren, wodurch Einzelhändler ihrer Verantwortung in Sachen Umweltschutz gerecht werden. NCR SelfServ Checkout helps retailers increase throughput at the checkout, reduce queues and handle peak times more effectively to meet customer demand. Various different system configurations allow for deployment in individual market floor space. Furthermore, cash recycling

POS-Manager Technology 6 • 2009

43


Marktübersicht supports retailers with cash management – the money needed in the cash drawer at the beginning of a working day is also reduced. Another important feature is the integrated two-sided thermal (2ST) receipt printer that reduces paper consumption by up to 45 percent, thus enabling retailers to make their contribution to the environment.

n Polygon Firmenname: Polygon – Produktdesign, Konstruktion, Herstellung GmbH Adresse: Samerwiesen 12, 63179 Obertshausen Telefon: (0 61 04) 93 69-22 E-Mail: bonnet@terminal.de Internet: www.terminal.de Kontakt: Udo Bonnet SB-Kassenlösung für den Einzelhandel auf Basis von Polygons bewährtem CheckPOInt Kiosk mit Software von Höltl Retail Solutions. Das Gehäuse wird erweitert durch einen Tisch, auf dem der Kunde seine Ware bequem scannen und in die bereitgestellten Tüten verpacken kann. Der Strichcode wird vom eingebauten Scanner erfasst. Nachdem alle Waren gescannt sind, wird der Kunde am Touchscreen durch den Bezahlvorgang geführt. Die Bezahlung wird in der Standardversion über EC-Karte und PIN abgewickelt, optional ist auch – bei Einsatz einer Kundenkarte – die Bezahlung per Unterschrift oder per Fingerprint möglich.

ceeded by EC card and PIN in the standard version, optionally fingerprint reader and signature pad can be used in conjunction with customer cards.

Technische Daten / Technical data Gehäuse aus stabilem, pulverbeschichteten Stahlblech ohne sichtbare Schrauben. Tisch aus Holzwerkstoffen. Individuelle Farbgebung möglich, anpassbar an CI-Vorgaben. 17“-Touchscreen, moderne CPU, Scanner, Kartenleser, Pinpad, Kamera; optional Fingerprintleser, Unterschriftenpad. Abmessungen ca. (B x H x T) 100 x 180 x 80 cm Enclosure of powder coated sheet metal with no visible bolts or fastening elements. Packing desk made of wooden material. Individual range of colours, adaptable to CI requirements. 17“ touch screen, state-of-the-art CPU, scanner, card reader, pin pad, camera; fingerprint reader and signature pad opptionally available. Dimensions (in cm) approx. 100 x 180 x 80 (W x H x D)

Anwendungsbereiche / Fields of application Kassenbereiche im Einzelhandel Checkout areas in retail

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Zufriedene Kunden zahlen bequem und ohne Wartezeiten am Self-Checkout Counter mit EC oder Kundenkarte, während das vom Kassiervorgang entlastete Personal weitere Kunden beraten kann. So profitieren alle von den neuen Möglichkeiten, die der Einsatz von flexiblen und intelligenten Kiosk-Lösungen bietet. Händler schaffen sich einen echten Kundenbindungs- und Wettbewerbsvorteil. No queues and simple payment by EC or customer card for the clients, while the staff – delivered from checkout duties – can offer their service to other customers. So everyone is profiting from the opportunities arising by the application of flexible and intelligent kiosk solutions. Retailers can create a real customer loyalty advantage over their competition.

n POS Systemhaus Firmenname: POS Systemhaus Gmbh Adresse: Aspernbrückengasse 2/6, A-1020 Wien Telefon: (00 43) 664 101 82 85 E-Mail: ferdinand.wielander@dstore.at Internet: www.dstore.at / www.pos.at Kontakt: Ferdinand Wieländer

dStore Self Payment Self checkout solution for retail based on Polygon‘s proven CheckPOInt kiosk with software by Höltl Retail Solutions. The standard enclosure is expanded by a desk where clients scan their purchase and pack it into the provided bags. The EAN-code is read by the built-in scanner. When all items are scanned, the client is guided through the purchasing process by touch screen. Payment is pro-

44

POS-Manager Technology 6 • 2009

Zahlstationen wie Scanplätze vorhanden sind, ist eine optimale Lastverteilung gewährleistet und es ist speziell in größeren Märkten möglich, die Anzahl der Kassen zu reduzieren. Diese Lösung wurde in Deutschland und Österreich implementiert und ist mit Komponenten von Wincor Nixdorf oder IBM verfügbar.

Nach der Einführung von dStore Self Checkout im Jahr 2006 ergänzt dStore Self Payment die Möglichkeiten am Point of Sale ganz beträchtlich. Mit der Zielsetzung, die Warteschlangen an den Kassen deutlich zu reduzieren wird der Scanvorgang wird vom Bezahlvorgang getrennt. Während der Scanvorgang vom Kassierpersonal durchgeführt wird, erfolgt der Bezahlvorgang an speziellen Zahlstationen. Da immer mindestens doppelt so viele

After introduction of the dStore Self Check out solution in 2006, dStore Self Payment considerably complements possibilities at the point of sale. With the objective of shortening queues at the cash desks remarkably the scanning process is separated from the payment. While scanning is done by the cashiers payment is accomplished at special payment stations. Usually at least twice as many payment as scanning stations assure an optimised distribution of load. Especially for big stores this implies that the number of cash desks can be reduced.

Technische Daten / Technical data Während der Scanvorgang konventionell erfolgt, übergibt das Kassierpersonal dem Kunden entweder einen Barcodebon, der nach Gebrauch verworfen wird oder einen RFID Chip, der nach Verwendung in einer Sammelbox recycelt wird. Dieser wird am Zahlautomaten gelesen und die Bezahlung initiiert. Die Bezahlung ist mit Geld oder Karte möglich, auch eine Kombination von mehreren Zahlungsmitteln ist vorgesehen. Nach Abschluss der Zahlung wird der Kassenbon gedruckt und ein optionales Gate Richtung Ausgang geöffnet. While scanning process is done conventionally the cashier gives to the customer either a slip with a barcode, which is thrown away after use, or a RFID chip which is afterwards recycled in a box. The barcode or RFID chip is read at the payment station and as a consequence payment is initiated. Payment can be done in cash or with an EFT card whereby multi-tendering within one receipt is possible. After completion of payment the receipt is printed and optionally a gate can be opened allowing the customer to leave the store.

Anwendungsbereiche / Fields of application Obwohl die Pilotmärkte aus dem Lebensmitteleinzelhandel stammen, bietet sich diese Lösung für alle Branchen an, wo zeitweise längere Schlangen an den Kassen auf-


treten, so beispielsweise C&C-Märkte, Baumärkte, Elektro/Hifi, Getränkemärkte etc. Although pilots are actually only installed in supermarkets this is a solution for all markets where long queues can appear during the day eg C&C Markets, Building Centres, Electric Shops / Hifi etc.

i-core V 50 is the price „plug-and-play“ solution refillable and non-refillable containers (cans and PET-bottles). A new machine design using our proven technology to guarantee customer satisfaction and acceptance due to the easy handling. The modular construction facilitates dismantling and cleaning of the machine.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Die Verwendung von Self Payment Verfahren bietet sich überall dort an, wo im Laufe des Tages die Gefahr von längeren Schlangen an den Kassen gegeben ist. Neben der Erhöhung der Kundenzufriedenheit aufgrund kürzerer Wartezeiten, hat das Kassierpersonal, das von der Geldmanipulation entbunden ist, mehr Zeit, dem Kunden zu assistieren. Die vollständige Automatisierung der Geldwirtschaft stellt ebenfalls einen klaren Nutzen für das Unternehmen dar. Die dStore Self Payment Lösung kann selbstverständlich auch mit allen Kartenzahlstationen eingesetzt werden. Diese Variante erfordert eine geringe Grundinvestition und bietet die Möglichkeit, echte Expresskassen in bestehenden Märkten zu implementieren. The application of Self Payment is reasonable in every branche where long queus of customers can appear during the day. Next to the satisfaction of clients due to shortened waiting periods and the fact that the cashier is disengaged of the cash management the cashier can use the obtained time to assist the customer. Another benefit is that the cash management can run automatically. Of course, dStore Self Payment can be implemented with all kinds of payment terminals.

n Sielaff Firmenname: Sielaff GmbH & Co. KG, Automatenbau Adresse: Münchener Straße 20, 91567 Herrieden Telefon: (0 98 25) 18-0 E-Mail: info@sielaff.de Internet: www.sielaff.com Kontakt: Frank Reh

n Trautwein SB-Technik Firmenname: Trautwein SB-Technik GmbH Adresse: Hagäckerstraße 20, 73760 Ostfildern Telefon: (07 11) 45 121-36 E-Mail: info@trautwein-sb.de Internet: www.trautwein-sb.de Kontakt: Kirsten Ernst

BCR, Leergut-Rücknahme-Vollautomat für Glas, PET und Dose BCR, fully automatic return station accepting glass, PET and can

Technische Daten / Technical data Abmessungen (H x B x T): Stand-Alone-Variante 1.830 x 990 x 880 mm Annahmegeschwindigkeit bis 30 Flaschen/Dosen pro Minute Fassungsvermögen ca. 500 Flaschen (0,5 l PET) Barcodescanner, Gebindeerkennung Dimensions (h x w x d): stand-alone version 1,830 x 990 x 880 mm Acceptance speed up to 30 bottles/cans per minute Capacity approx. 500 bottles (0.5 l PET) Barcode scanner, object detection

Unsere BCR sind die Nachfolger des legendären b100/ b200 – kompakte Universalrücknahme-Systeme für Einweg- und Mehrweg-Gebinde. Der robuste, einfache Aufbau garantiert höchste Betriebszuverlässigkeit und geringe Service-Folgekosten. Einfachste Bedienbarkeit zeichnen die Systeme aus. Auch die einfache Selbstprogrammierung über eine klare Menüführung machen ihre Bedienerfreundlichkeit aus. The BCR systems are universal return systems accepting both non-refillables and refillables. Proven technology ensure maximum reliability in operation and low servicing costs. User friendly device: automatic bottle acceptance / rejection, audible tone, fast acceptance of used beverage containers (up to 40 empties per minute), user prompt on colour monitor display.

Anwendungsbereiche / Fields of application

i-core V 50

Supermärkte, Getränkemärkte, Tankstellen, Betriebsverpflegung, Vending-Branche Supermarkets, Cold drink wholesaler, Work canteens, Petrol stations, Vending outlets

Kompakter Automat zur Rücknahme von Einweg-/Mehrweggetränkeverpackungen (PET-Flaschen/Dosen): Dort, wo Wert auf automatische Leergut-Rücknahme gelegt wird, aber keine Kompaktierung nötig ist, ist die i-core V 50 eine preisgünstige „Plug-and-Play-Lösung“ zur Rücknahme von Ein- und Mehrweg-Getränkeverpackungen (PET-Flaschen/Dosen). Das Konzept besticht durch bewährte Technik in neuem Automatendesign. Einfachste Bedienung ist ein weiterer Garant für höchste Kundenzufriedenheit. Sein modularer Aufbau ermöglicht das leichte Reinigen des Gerätes mittels weniger Handgriffe. Compact Reverse Vending Machine for refillable and nonrefillable (PET-bottles/cans): For customers who do not require compaction of beverage containers but prefer the advantages and comfort of automated handling, the

Akzeptiert alle PET-Einweg und PET-Mehrweggebinde sowie Dosen; Barcode-Erkennung oder DPG Erkennungseinheit; flexible Aufstellung im Raum; einfacher Transport mit Hubwagen; modularer Aufbau; einfache Reinigung und Wartung; einfache, schnelle Entleerung; voll integrierbar in Automatenlinie durch einheitliche Tiefe; keine baulichen Maßnahmen notwendig Accepts all returnable and non-returnable PET-bottles and cans; Barcode recognition; neat and compact; simple to transport with a pallet truck; modular design for ease of cleaning and maintenance; easy and quick to empty; its uniform depth enables full integration into a bank of vending machines; no structural alterations required

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail

Technische Daten / Technical data H = 1,86 m x T= 0,85 m x B= von 0,70 m, 095 m, 1,18 m bis 1,36 m, Annahmekapazität EW von 300, 270, 350 bis 420 und MW von 230, 270 bis 300 im Softdrop-Container. Einfache Bedienerführung über Farbdisplay, Daten-Programm-Updates, Fernwartung, Anbindung an Hersteller Support-Center, Anbindung an Kassen-/Warenwirtschaftssysteme (Transaktionsbons), integrierte Reinigungsfunktion, Online-Wartung und –Diagnose, Elektrik: 230 V, interne Spannung 24V.

POS-Manager Technology 6 • 2009

45


Marktübersicht Storage capacity non refillables from 300, 270, 350 up to 420. Refillables storage in a softdrop container from 230, 270 up to 300. User prompt on colour display, data and program updates, remote maintenance, connection to manufacturer´s support centre, connection to point of sale/merchandise information systems (transaction slips), integrated cleaning function, online maintenance and diagnostic functions, electric: 230 V, internal voltage 24V.

Anwendungsbereiche / Fields of application LEH, Getränkemärkte, Drogerien, Tankstellen, Gemeinschaftsverpflegung Food retail markets, retailers, beverage stores, drug stores, filling stations, vending

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Superschnell, präzise Erkennungstechnologie (Barcode, Form, Gewicht), einfachste Bedienerführung, Farbdisplay, Zuverlässigkeit, geringe Service-Folgekosten, Online-Anbindung, attraktives Landscape-Design als Werbefläche Superfast, advanced technology for precise regocnition (bar code, shape, weight), user prompt on colour display, low service costs, maximum reliability, lit landscape format for promotion

n Vensafe Firmenname: Vensafe GmbH Anschrift: Düsseldorferstraße 217, 40667 Meerbusch Telefon: (0 21 32) 93 70 60 E-Mail: constantin.joannou@vensafe.de Internet: www.vensafe.de Kontakt: Constantin Joannou-Römer

Vensafe Der Kunde wählt sein Produkt, indem er eine Produktkarte aus einem übersichtlichen Ständer entnimmt oder einen Produktbon an einem Touchscreen ausdruckt. Die

aktivierte Produktkarte wird am Scanner des Ausgabesystem eingelesen und das Produkt wird innerhalb von zwei Sekunden ausgegeben. The customer chooses his product by picking a product card from a display or by printing a product card from a touch screen. The product is presented to the cashier as any article instead would be shown. The activated card is read over the cash register/scanner and the customer pays for the product. The activated product card is read at the scanner of the dispenser system and the product is received within two seconds.

Technische Daten / Technical data Stellfläche 0,81 m 2 ; B 90 cm, T 91cm, H 192,5 cm; Gewicht: 165 kg. 220V 16 Amper max. 170 Watt. Je nach Produkt-Mix 80 Produkte 1600 Artikel, Boxxio 48 Produkte 960 Artikel. 2 Zervio Extra je nach Produkt-Mix erweiterbar bis auf 240 Produkte 4800 Artikel; Touchscreen oder Flatscreen mit Bedienerfunktion am Ausgabegerät; Lesen von gedrucktem Bon oder Karten möglich; SMS-Versand optional; Benachrichtigung zum Nachfüllen von Produkten mit Stückzahlangabe; Einbruchsversuch und weiteres Info-Menü Anzahl Produkte pro Schacht, Verkäufe pro Kasse, Ausgabebestätigung über Bewegungssensor Footprint 0.81 m2; W 90 cm, D 91 cm, H 192.5 cm; weight 165 kgs; 220V 16 ampere max. 170 watt; Depending on the product mix 80 products 1600 articles, Boxxio 48 products 960 articles. With 2 Zervio Extra depending on product mix extendable up to 240 products 4800 articles, touch screen or flat screen including operating functions at dispenser. Tracing back printed receipts or cards possible, sending text messages as option, information for refilling of products indicating number of articles, breakin attempt and other. Info menu number of products per column, sales per cash register, sale confirmation via motion sensor and many more features.

Anwendungsbereiche / Fields of application Für Zigaretten, Tabakwaren, Rasierklingen, Kondome, Druckerpatronen, alle Blisterwaren und anderes sehr gut geeignet. LEH, Discounter, Drogeriemärkte, C + C, Elektromärkte, Baumärkte usw. For cigarettes, tobacco, snuff, razor blades, condoms, printer cartridges, all blister ware and other items very well suited. Food supermarkets, discounters, drugstores, C + C, electrical installation markets, DIY stores, etc.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail

Produktkarte wird wie jeder andere Artikel sonst an der Kasse vorgezeigt. Die Karte wird über die Kasse/Scanner aktiviert und der Kunde zahlt für das Produkt. Die

46

POS-Manager Technology 6 • 2009

Kunden- und Mitarbeiterdiebstahl ausgeschlossen, Shopdesign am POS, Reduzierung des Warenbestands, Jugendschutz, flexible Produktwahl, flexibler Aufstellungsort, Zeiteinsparung bei der Befüllung, Platzbedarf und vieles mehr. Customer and employee thefts excluded. Shop design at POS, reduced inventory, youth protection, flexible product choice and placement, when refilling time savings, also less space requirement and much more.

n Wincor Nixdorf International Firmenname: Wincor Nixdorf International GmbH Adresse: Heinz-Nixdorf-Ring 1, 33106 Paderborn Telefon: (0 52 51) 693-3967 E-Mail: nino.hoerttrich@wincor-nixdorf.com Internet: www.wincor-nixdorf.com Kontakt: Nino Hörttrich

Tower Line 150 Die Tower Line 150, Selbstbedienungsterminals mit integriertem Cash Recycling, kann aufgrund ihrer Skalierbarkeit und Modularität für verschiedene SelbstbedienungsSzenarien eingesetzt werden. Neben der Möglichkeit einer Nutzung als Selbstbedienungskasse (POS Tower 150

R) oder als Bezahlterminal (Pay Tower 150 R) kann auch die Ausprägung kundenindividuell angepasst werden. Das betrifft die Integration verschiedener Bezahlmittel (elektronisch, Bargeld, Coupons), Scanner (vertikal, horizontal) oder Sicherheitswaagen (Zwei-, Dreitütenlösung und Baumarktlösung). Highlight ist das Münz- und Notenrecycling, das die Bargeldadministration vereinfacht. Tower Line 150 – self-service terminals with built-in cash recycling: Thanks to its scalability and modularity, Tower Line 150 can be used for a variety of self-service scenarios. In addition to its use as a self-service cash register (POS Tower 150 R) or as a pay terminal (Pay Tower 150 R), it can also be customized to individual client needs. This includes the incorporation of various payment methods (electronic, cash, coupons), scanners (vertical, horizontal) or security scales (two-bag, three-bag and home improvement store solutions). One highlight is the coin and banknote recycling system that makes cash management easy.

Technische Daten / Technical data Münz- und Notenrecycling; EFT Terminal; bioptischer oder vertikaler Scanner; Fruchtwaage (optional); Kundeninteraktion (Display, Lautsprecher, Näherungssensor, Beleuchtung der Ein- und Ausgabeschächte); Systemeinheit (BEETLE /M-II); flexibles Sicherheitswaagenkonzept; Kellnerschloss; Statusampel. Coin and banknote recycling; EFT Terminal; bioptic or vertical scanner; produce scale (optional); customer interaction (display, speaker, proximity sensor, lighting for input and output slots); System unit (BEETLE/ M-II); flexible security scale system; clerk ID system; status light.


Anwendungsbereiche / Fields of application

Revendo 9000

Das modulare Konzept unserer Selbstbedienungslösungen ermöglicht einen Einsatz in vielen höchst unterschiedlichen Vertriebsformen des Handels. Sinnvolle Einsatzgebiete können neben dem LEH beispielsweise Cash&Carry Märkte, Fachmärkte wie Baumärkte oder Elektronikfachmärkte sowie Kaufhäuser sein. In wenigen Jahren wird in allen diesen Segmenten der automatisierte Checkout zum selbstverständlichen Alltagsbild gehören. The modular concept of our self-service solutions allows their use in a wide variety of retail sales scenarios. In addition to grocery retail, other uses include warehouse stores, specialty stores such as home improvement centers or specialty electronics stores as well as department stores. In the next few years, automated checkout will become standard in all of these segments.

Die Revendo 9000 ist eine innovative und platzsparende Lösung zur Rücknahme von Einweg- und Mehrwegflaschen, Dosen sowie auch optional Kästen. Modernste Kameratechnik, PC-basierte Bildverarbeitung und ergonomische Bedienung sorgen für effiziente Leergutrücknahmeprozesse. The Revendo 9000 is an innovative, space-saving solution for returning one-way and refillable bottles, cans and optional also crates. With its advanced camera technology, PC-based imaging and ergonomic operating, this reverse vending machine makes the return processes efficient.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Selbstbedienungskassen und Bezahlterminals bieten Vorteile für den Retailer: maßgeschneiderte Kundenlösung, verbesserte Einsatzplanung des Kassierpersonals, prozessoptimiertes und vereinfachtes Cash Handling, Reduzierung der Prozesskosten und Verbesserung der Produktivität, Kundenfreundlichkeit durch Reduzierung der Warteschlangen und Checkout Alternativen. Selbstbedienungskassen und Bezahlterminals bieten Vorteile für den Endkunden. Auswahl und Kontrolle: Der Kunde wählt, ob er seinen Einkauf selber erfasst; er hat jederzeit die volle Kontrolle über den Einkauf und kann diesen in seiner persönlichen Geschwindigkeit durchführen. Kürzere Wartezeiten: Durch die ständige Verfügbarkeit von Selbstbedienungskassen verteilen sich die Warteschlangen und die Wartezeiten reduzieren sich. Self-service cash registers and pay terminals offer advantages for the retailer: customised client solutions, improved cashier scheduling, process-optimised and simplified cash handling, reduced process costs and improved productivity customer-friendly solutions through reduced waiting lines and checkout alternatives. Self-service cash registers and pay terminals offer advantages for the end customer. Choice and control: customers choose whether to conduct their purchases themselves; they have full control at all times over the purchase and can conduct it at their own pace. Shorter wait times: through continuous availability of self-service cash registers, waiting lines are distributed and wait times are reduced.

n Wincor Nixdorf Technology Firmenname: Wincor Nixdorf Technology GmbH Adresse: Am Vogelherd 67, 98693 Ilmenau Telefon: (0 36 77) 862-131 E-Mail: info@wincor-nixdorf.com Internet: www.wincor-nixdorf.com/rvmde Kontakt: Fiona Neumann

Technische Daten / Technical data Die hochentwickelte, zukunftsweisende Erkennungstechnologie auf Kamerabasis prüft Form und Farbe von Einzelflaschen und Dosen, gleichzeitig wird das Gewicht gemessen. Der optionale Barcodescanner ist vor allem für das Einweg-Clearing wichtig. Er erkennt den Strichcode und schafft vollautomatisiert einen Abgleich zur Leergutdatenbank. Der optionale Sicherheitsmerkmalleser sorgt für Manipulationssicherheit.

Using advanced, pioneering camera-based recognition technology, this RVM scans the shape and colour of single bottles and cans, and weighs them at the same time. The barcode scanner plays an important role within the clearing process of one-way containers. With every empty it performs a full-automated comparison against the empties database. The optional security mark reader prevents fraud.

Anwendungsbereiche / Fields of application Wincor Nixdorf bietet ein breites Produktportfolio, welches allen Ansprüchen der Lebensmitteleinzelhändler gerecht wird. Egal ob mit einer direkt im Markt platzierte Stand-Alone Maschine oder mit einer am Leergutbereich angebundenen Durch-die-Wand-In-

stallation inklusive Hintergrundlösung, Wincor Nixdorf ermöglicht auf die Bedürfnisse des Marktes ausgerichtete Gesamtlösungen. Wincor Nixdorf offers a broad product portfolio which meets all demands of food retailers. Whether placed directly in the market with a stand-alone machine or a through-the-wall installation including a background solution which is staked to an empties-room, Wincor Nixdorf offers a market-oriented solution straightened on the requirements of the market.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Der Hauptgrund, der für einen Leergutrücknahmeautomaten spricht, ist die Kostenreduktion, die durch die planbare Personaldisposition entsteht. Manuelle Leergutrücknahme setzt die permanente Anwesenheit eines Mitarbeiters voraus, egal ob Kunden bedient werden oder nicht. Der Leergutrücknahmeautomat hingegen automatisiert den Rückgabe- und Lagerprozess und wird in Zeiten geringer Arbeitsbelastung vom Marktpersonal geräumt. Ein zusätzlicher Vorteil ist die Betrugsvermeidung. Eine manuelle Rücknahme ist nur schwer kontrollierbar und bietet Fälschern eine Vielzahl an Betrugsmöglichkeiten. Zudem ist in den Ländern, in denen Einwegpfand existiert, eine manuelle Rückgabe aufgrund hoher Rückgaberaten, Validierung und Clearingabwicklung praktisch unmöglich. Ferner wird durch die Rückgabe des Leerguts ein Kaufanreiz beim Kunden geschaffen. Der Pfand-WertBon generiert neuen Umsatz für Einzelhändler. Wincor Nixdorf ermöglicht anhand der XML basierten StandardSchnittstelle die problemlose Integration ins Kassen- und Warenwirtschaftssystem. Manipulationen werden so mittels Transaktionsbons vorgebeugt. Zudem wird durch die Integration eine übersichtliche Bestandsführung durch die einfache Übernahme der Tagesabrechnung in das Kassensystem gegeben. The main reason, which argues for a reverse vending machine, is the cost reduction by means of planned personnel allocation. Manual return handling requires available staff during the time, no matter whether customers have to be served or not. Reverse vending machines automates the return and storage process, in times with less workload the bottle tables and conveyors can be cleared. An additional advantage is the avoidance of fraud. Manual return handling is difficult to control and allows forgers a multiplicity of fraud possibilities. Besides, in countries with deposit on non-refillables bottles, manual return is almost impossible to handle due to high return rates, compaction and data handling. Furthermore receipts stimulate the customer’s readiness to purchase. Receipts generate new turnover for retail companies. Wincor Nixdorf allows through a standard XML-based interface a trouble-free integration in the point-of-sales and merchandise management systems. Thus manipulations are prevented by transaction receipts. Further, a clear inventory management is available by simply transferring the daily reverse venn ding transactions to a POS system. 

POS-Manager Technology 6 • 2009

47


Projektmanagement

Von der Personaleinsatzplanung zum Team Performance Management Personalkosten optimieren – Umsatzchancen realisieren – Teamleistung steigern: Ein integriertes Personalplanungssystem optimiert das Ergebnis und reduziert den Führungsaufwand auf der Fläche deutlich. Effekte lassen sich hier erzielen? Ein Beispiel: Die Steigerung der Conversion Rate von 17,0 auf 17,5 Prozent bringt 2,9 Prozent mehr Umsatz, die Steigerung der Teile je Bon von 1,60 auf 1,65 bringt weitere 3,9 Prozent an Mehrumsatz. Vom zusätzlich erzielten Umsatz bleiben nach Abzug von Wareneinsatz und Mehrwertsteuer ca. 40 Prozent in der Kasse und machen sich im Betriebsergebnis voll bemerkbar.

n Engpass Führung

Je intensiver die Betreuung, desto mehr Käufer und damit mehr Umsatz: Gut beratene Besucher werden viermal häufiger zu Kunden als nicht angesprochene.

D

ie Umsatzrendite im Handel bewegt sich meist zwischen 0,5 und 3,0 Prozent und ist nicht selten das Ergebnis zufälliger Schwankungen. Vor allem die großen Kostenblöcke Ware und Personal beeinflussen das Ergebnis in erheblichem Umfang. Zwei Prozentpunkte mehr Rohertrag bei gleichen Personalkosten würde meist zur angestrebten Verdoppelung des Ergebnisses führen. Welche Voraussetzungen sind notwendig? Während für die Warensteuerung die Notwendigkeit einer Warenwirtschaft mittlerweile unbestritten ist, wird die Personalplanung und -steuerung oft noch mit Bleistift und Papier wie vor 30 Jahren gemacht. Unverständlich, wenn man bedenkt, welche Optimierungspotenziale hier schlummern. Integrierte Personalplanungssysteme bieten beste Voraussetzungen für die systematische Optimierung der Teamleistung auf der Fläche durch konsequente Analyse, Planung, Steuerung und Rückkoppelung von Ergebnissen (Team Performance Management).

n Mehr Zeit für Beratung In Kundenbefragungen zum Personalservice im Handel (vgl. ServiceRating 2004/2009) taucht an oberster Stelle mit schöner Regelmäßigkeit die „Mangelnde Verfügbarkeit von Service-Mitarbeitern“ auf. Gleichzeitig zeigen andere Untersuchungen (vgl. Empirische Studie OC&C Strat-

48

POS-Manager Technology 6 • 2009

egy Consultants), dass begrüßte und gut beratene Besucher viermal häufiger zu Kunden werden als nicht angesprochene Besucher. Die Herausforderung besteht also darin, den Personaleinsatz so zu planen und zu steuern, dass vor allem an starken Tagen und zu starken Zeiten ausreichend Mitarbeiter auf der Fläche sind, um serviceorientiert beraten und verkaufen zu können. Unterdurchschnittliche Conversion Rates (Kunden in % Besucher) und überhöhte Stundenleistungen an starken Tagen sind ein deutlicher Hinweis darauf, dass Besucher nicht bedient werden konnten und wertvoller Umsatz verschenkt wurde.

n Ertragshebel mit Turboeffekt Während in der Vergangenheit oftmals pauschal an der Kostenschraube gedreht wurde, um die Personalkosten auf das gewünschte Maß zu reduzieren, geht die Zielsetzung heute dahin, mit dem vorhandenen Personal mehr Umsatz zu machen. Dazu werden Besucher- und Kundenfrequenzen analysiert und bis zu 15 Prozent des Personalbudgets aus frequenzschwachen in frequenzstarke Zeiten umverteilt. Zusätzlich wird das Verkaufspersonal in speziellen Trainings geschult, wie man durch gezielte Kundenansprache und Mehrfachbedienung mehr Besucher zu Kunden zu macht (Conversion Rate) und wie man durch Zusatzverkäufe und nutzenorientierte Beratung den Durchschnittsbon erhöht. Welche

Was in der Theorie einfach erscheint, gestaltet sich in der Praxis schwierig. Die Abteilungsoder Filialleitung sieht sich vielfältigen, teils widersprüchlichen Interessen ausgesetzt: Die Kunden fordern Zeit und Service, der Unternehmer Umsatz und Ergebnisse und die Mitarbeiter die Berücksichtigung ihrer Interessen. Dazu fehlen in den meisten Fällen praxisgerecht aufbereitete Daten zu Besucher- und Kundenfrequenzen. In der Folge wird die Personalplanung mehr aus dem Bauch heraus gemacht und spiegelt nicht selten einseitig die Mitarbeiterinteressen wider. Die betriebswirtschaftlichen Konsequenzen sind fatal: Umsatz- und Ergebnisziele werden verfehlt, Kunden sind unzufrieden, Mitarbeiter und Führungskräfte nicht selten frustriert.

n Problem Insellösungen Doch selbst wenn Daten vorhanden sind, kommen diese aus unterschiedlichen Systemen und werden in den seltensten Fällen sinnvoll miteinander verknüpft. Frequenzzähler liefern Besucherzahlen, Warenwirtschaftssysteme Verkaufszahlen, die Zeitwirtschaft Personalstunden. Will man führungsrelevante Kennzahlen wie Conversion Rate oder Umsatz je Stunde ermitteln, bleibt meist nur Excel. Für die Personalplanung sind diese Daten aus unterschiedlichen Systemen kaum nutzbar.

n Zielplanung und –verfolgung Team Performance Management verfolgt den Ansatz, die Leistung von Teams und Mitarbeiter zu analysieren, konkrete Leistungsziele zu planen und zu vereinbaren, die Zielverfol-


gung zu kontrollieren und Ergebnisse zeitnah rückzukoppeln. Dabei beschränkt man sich auf wenige, aussagefähige Zielgrößen, die auf Team- und Mitarbeiterebene geplant und zeitnah ausgewertet werden können. Sinnvolle Messgrößen sind z. B. Umsatz, Stunden, Umsatz je Stunde, Kunden je Stunde, Conversion Rate, Umsatz je Bon, Teile je Bon, Umsatz je Teil, Rohertrag, Rohertrag in % Umsatz, Per-

sonalkosten oder Personalkosten in % Umsatz. Dabei macht es Sinn, für die Teamleitung eher übergeordnete Teamziele wie Umsatz, Personalkosten oder Conversion Rate und für die Mitarbeiter eher individuelle Ziele wie Umsatz je Stunde oder Teile je Bon zu vereinbaren. Die so vereinbarten Ziel-Werte werden in regelmäßigen Abständen (monatlich, wöchentlich, täglich) mit den Ist-Werten abgeglichen und ma-

Einsatzzeiten der Mitarbeiter ebenso berücksichtigt, wie Qualifikationen, Mindest- und Maximalarbeitszeiten oder die Länge des Anfahrtsweges. Der Ausdruck der Einsatzpläne erfolgt wahlweise nach Personen, Kostenstellen oder Funktionen in Tages-, Wochen- oder Monatsübersichten. Die Planungszeit für eine Wochenplanung verkürzt sich auf wenige Minuten und liefert deutlich bessere Ergebnisse.

From employee deployment planning to team performance management Integrated employee planning system optimises results and significantly reduces managers’ workload on the floor. Team performance management aims to analyse the performance of teams and employees, to agree and plan specific performance targets, to monitor target tracking and to provide feedback and results in a timely fashion. As part of this process, it makes sense to agree overall team goals for team managers like sales, personnel costs or conversion rates, and individual goals for the employees, such as sales per hour or items per voucher. The agreed target values are compared with the actual values at regular intervals (monthly, weekly, daily), thereby making the degree of target achievement transparent. Should the team fall considerably short of these targets, the causes can be analysed and countermeasures introduced promptly. A planning system like SEAKproHR uses intelligent interfaces to integrate the company’s various systems and, at the touch of a button, delivers up-todate data that is required across all systems in order to analyse, plan, manage and monitor the results of the team and individual employees. The analysis of visitor and customer rates allows personnel to be deployed on the floor with pinpoint accuracy. Unnecessary hours are minimised and shifts are logically restructured to cater to the demand during high sales periods. For every day of the year, managers will receive a specific suggestion as to how to optimise staff requirements and deal with deployment planning with just a few clicks of the mouse in an automatic planning operation. The time that managers require for analysis and planning is minimised, leaving more time for their actual management duties – floor management and employee development.

Mangelnde Verfügbarkeit von Service-Personal ist der häufigste Grund, den Kunden für ihre Unzufriedenheit beim Einkauf angeben.

chen so den Zielerreichungsgrad transparent. Bei deutlicher Verfehlung der Ziele können die Ursachen analysiert und Gegenmaßnahmen rechtzeitig eingeleitet werden.

n Integrierte Gesamtlösung Ein Planungssystem wie SEAKproHR integriert die unterschiedlichen Systeme im Unternehmen über intelligente Schnittstellen und liefert systemübergreifend die notwendigen Daten für die Analyse, Planung, Steuerung und Kontrolle der Ergebnisse auf Team- und Mitarbeiterebene. Die Analyse der Besucherund Kundenfrequenzen ermöglicht einen punktgenauen Personaleinsatz auf der Fläche. Nicht notwendige Stunden werden minimiert und konsequent in verkaufsstarke Zeiten umgeschichtet. Die Planung von Umsätzen, Stunden und Stundenleistungen erfolgt im System und wird automatisch auf den einzelnen Tag und die Stunde herunter gebrochen. Über einen Ereigniskalender werden Sonderereignisse wie Ferien, Brückentage, verkaufsoffene Sonntage oder Late Night Shopping automatisch berücksichtigt. Die Führungskraft erhält für jeden Tag des Jahres einen konkreten Vorschlag für den optimalen Besetzungsbedarf und erledigt die Einsatzplanung mit wenigen Mausklicks in einem automatischen Planungslauf. Dabei werden die möglichen

n Transparenz auf Knopfdruck Der Führungsprozess wird auch dadurch unterstützt, dass die zur Optimierung der Teamleistung notwendigen Daten tagesaktuell zur Verfügung stehen und so die Voraussetzung für Ergebnisorientierung und Selbststeuerung im Team gegeben ist. Plan- / Ist-Vergleiche auf Tages-, Wochen- oder Monatsbasis, Verkaufszahlen für Mitarbeiter, Einsatzanalysen oder Auswertungen zur Zielkontrolle verknüpfen Daten aus unterschiedlichen Systemen und stehen auf Knopfdruck zur Verfügung. Der Analyseund Planungsaufwand der Führungskräfte wird minimiert und lässt ihnen mehr Zeit für ihre eigentlichen Führungsaufgaben Flächenmanagement und Mitarbeiterentwicklung. n

Autor Michael Hanfstängl ist geschäftsführender Gesellschafter der Seak Software GmbH, Hamburg / München.

POS-Manager Technology 6 • 2009

49


Projektmanagement

Automatisierung der Kundenflussorientierten Personaleinsatzplanung Dreifacher Nutzen: Verringerung des Planungsaufwands um 40 Prozent, bedarfsorientierte Einsatzplanung gemäß Kundenfrequenz, Steigerung von Kundenservice bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Arbeitszeitwünsche.

M

anor ist mit einem Marktanteil von mehr als 50 Prozent die größte Warenhauskette der Schweiz. 1902 eröffneten die Gebrüder Maus zusammen mit Léon Nordmann das erste Warenhaus in Luzern. Bis heute entstanden in der gesamten Schweiz über 75 Warenhäuser mit rund 11.500 Mitarbeitern.

zelnen Aktivitäten sowie die fehlende Möglichkeit, eine Bedarfsanalyse und -prognose anhand der tatsächlichen Transaktionen und budgetierten Umsätze durchzuführen. Im Mai 2005 stellte Manor eine vollkommen neue Planungsphilosophie auf, die den bisherigen Prozess komplett umkehrte: Das alte Arbeitsverteilungsprinzip „wer macht was und wann“

Lösung alle Kriterien, die das Projektteam in das Pflichtenheft aufgenommen hatte, darunter: • Schnittstellenoffenheit • Mehrsprachigkeit (Deutsch, Französisch, Italienisch) für die unterschiedlichen Standorte in der Schweiz • Abdeckung der Schweizer Arbeitsgesetze • Ausrichtung der implementierten Lösung an den Prozessen von Manor • Release-Sicherheit trotz kundenindividueller Anpassungen • weitestgehende Automatisierung des Planungsprozesses („One-Click-Solution“) • dezentrale Nutzung des Systems durch etwa 1.000 Planer an ca. 70 Standorten • effiziente und flexible Personaleinsatzplanung für insgesamt 8.000 Mitarbeiter, davon etwa 30 bis 40 Prozent Teilzeitkräfte

n Umsetzung

Kundenservice und Produktivität werden gesteigert bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Arbeitszeitwünsche bzw. Verfügbarkeiten der Mitarbeiter.

Manor nutzt bereits seit 1995 eine spezifische Softwarelösung für die Erstellung der Personaleinsatzpläne. Im Verlauf der zehnjährigen Nutzung wurde die eingesetzte Software einer Vielzahl an individuellen Anpassungen unterzogen, um sie den Bedürfnissen der Planungseinheiten anzupassen. So entstand mit der Zeit ein Tool, das kaum noch mit der ursprünglichen Version vergleichbar war und auch nicht mehr mit den üblichen Release-Updates versorgt wurde. Zudem basierte die Lösung auf einer Technologie, welche den Betrieb sehr aufwendig gestaltete. Vorrangig ausschlaggebend für die Neuorientierung in der Planung war somit das zeitintensive, manuelle Verplanen der ein-

50

POS-Manager Technology 6 • 2009

wurde transformiert in ein konsequent an der aufkommenden Kundenfrequenz ausgerichtetes Workforce Management (WFM), unter Berücksichtigung von budgetierten Umsätzen und historischen Transaktionsdaten.

n Lösung Nach erfolgreichem Abschluss einer sechsmonatigen Pilotphase in drei Warenhäusern sowie nach Auswertung des zu erwartenden „Return-on-Investment“ entschied sich das Projektteam am Ende für die Lösung InVision Enterprise WFM. Neben dem generellen Ansatz der Bedarfsorientierung erfüllt die

Eine der zentralen Herausforderungen bei der Anpassung des WFM-Systems an die spezifischen Anforderungen von Manor stellte die Bedarfsprognose dar: Für die Errechnung des Personalbedarfs wird zunächst der geplante Jahresumsatz budgetiert, von dem ein bestimmter Prozentsatz für den Personalkostenaufwand festgelegt wird. Dieser Anteil wird in einen Gesamtstundenbedarf umgerechnet und, als Arbeitsvolumen einerseits für konstante und andererseits für transaktions- bzw. umsatzorientierte Aktivitäten verteilt, auf die Verkaufstage im gesamten Jahr in das WFM-System gespeist. Hinsichtlich der zu erwartenden Anzahl der Transaktionen für eine bestimmte Periode nutzt Manor historische Daten aus externen Quellen wie Kassen- und Warenwirtschaftsysteme. Darüber hinaus fließen die budgetierten Tagesumsätze in die Berechnung des Bedarfs mit ein. Für die Einsatzplanung des benötigten Personals gemäß des prognostizierten Bedarfs werden zunächst die Mitarbeiterstammdaten inklusive aller vertraglichen Vereinbarungen und arbeitsrecht-


lichen Regelungen automatisch und stets aktuell über eine Schnittstelle aus dem externen SAPSystem auf den Server importiert. Mit dem Modul AdminPro werden vom Planer bzw. Abteilungsleiter lediglich die Daten administriert, welche sich nicht automatisch importieren lassen. Hierzu zählen die Qualifikationen bzw. „Skills“ der Mitarbeiter, geplante Abwesenheiten sowie die Anzahl der möglichen Abendverkäufe. Dank des Moduls AutoScheduler erstellt die Software mit nur einem Klick die Dienstpläne, die den vorab prognostizierten Bedarf optimal abdecken – automatisch und unter Berücksichtigung aller Regeln. Neben den definierten Aktivitäten wie „Verkauf“ oder „Kasse“ werden hier insbesondere die Mittagspausen beachtet. Da um die Mittagszeit immer eine erhöhte Kundenfrequenz verzeichnet wird, werden die Mitarbeiter in diesen klassischen Stoßzeiten automatisch versetzt verplant. Auf Basis all dieser Daten erhalten die rund 1.000 Planer in den Abteilungen der Warenhäuser in der Anwendung der Lösung ganz einfach per Knopfdruck eine Prognosekurve für den zu erwartenden Kundenfluss auf ihrer Verkaufsfläche sowie die entsprechenden Arbeitspläne ihrer Mitarbeiter. Diese Planung können sie gemäß aktueller Vorkommnisse, wie beispielsweise ungeplante Abwesenheiten aufgrund von Krankheit, selber noch manuell anpassen.

n Nutzen Nach dem erfolgreichen Rollout der auf die Bedürfnisse von Manor zugeschnittenen Lösung in allen Warenhäusern lassen sich heute eindeutige Nutzenvorteile feststellen. Deutlich werden diese bei einer Betrachtung der Planungsdauer: Mit WFM hat sich der Planungsaufwand insgesamt um etwa 40 Prozent verringert. Ganz im Sinne einer „One-Click-Solution“ erfolgt die Bedarfsermittlung und Schichtzuteilung vollautomatisch per Knopfdruck, so dass die avisierte Planung – im Vier-Wochen-Zyklus mit zwei Wochen Vorlaufzeit – mit geringem Zeit-

aufwand realisierbar ist. Um die Akzeptanz der Pläne bei den Mitarbeitern zu erhöhen, werden Verfügbarkeit, Privattermine und geplante Abwesenheiten vor der Planerstellung erfasst und entsprechend berücksichtigt. Dies resultierte bereits bei Durchführung des Pilotprojekts in einer wesentlichen Steigerung der Mitarbeitermotivation. Darüber hinaus hat die übersichtliche und benutzerfreundliche Arbeitsoberfläche des neuen WFM-Systems dazu beigetragen, dass sich die Anwender schnell an die neuen Prozesse gewöhnt haben. Neben den Vorteilen der automatisierten Planung profitieren die Abteilungsleiter von den mitarbeiterbezogenen Steuerungsmöglichkeiten, so dass sie ganz individuell die besonderen Gegebenheiten in ihren Abteilungen in die Planung mit einbeziehen können. Dank hilfreicher Controlling- und Führungsinstrumente wie beispielsweise der Planungskontrolle, bei der die jeweiligen budgetierten, geplanten und realisierten Einsatzpläne miteinander verglichen werden, kann die Qualität der Einsatzplanung stetig verbessert werden. Anhand der grafischen Darstellung des Kundenflusses, verglichen mit der Anwesenheit der Mitarbeiter auf der Verkaufsfläche, können Engpässe schnell erkannt und notwendige Anpassungen der Personalstruktur vorgenommen werden. Auch konkrete Leistungskennzahlen wie der Produktivitätsfaktor „Leistung pro Stunde“ werden in die Planung integriert. Damit sind alle Voraussetzungen zur Steigerung von Produktivität und Kundenservice gegeben. Das System liefert nun auch automatisch eine klare Übersicht der geplanten Abwesenheiten pro Verantwortungsbereich und die bisher aufwendige Doppelerfassung der Abwesenheiten entfällt dank einer automatischen Überspielung der Daten vom Server an das SAP-System komplett. Darüber hinaus wird sichergestellt, dass Stundenbudgets und Kosten effizient überwacht werden können. Am bedeutendsten ist jedoch für Manor, dass die Lösung zielgerichtet der neuen Planungsphilosophie des Schweizer

„Durch die automatisierte Planung mit haben wir eine erhebliche Zeitersparnis von fast 40 Prozent bei der Planerstellung erreicht. Desweiteren gelingt es uns heute, mit Hilfe der integrierten Prognosefunktion, automatisch Kundenfluss-orientierte Einsatzpläne effizient zu erstellen. Dank hilfreicher Controlling- und Führungsinstrumente, wie beispielsweise der Planungskontrolle oder der grafischen Darstellung des Kundenflusses verglichen mit der Anwesenheit der Mitarbeiter auf der Verkaufsfläche, können unsere Abteilungsleiter jetzt Engpässe schnell erkennen und direkt notwendige Anpassungen der Personalstruktur vornehmen.“ (Patric Eisele, Leiter HR Operations, Manor)

Workforce Management Manor, Switzerland’s biggest department store chain with a market share of more than 50 percent and with more than 75 department stores, uses InVision Enterprise WFM for demandoriented scheduling of about 8,000 employees. Using this tool, the retailer was able to increase customer service and staff productivity while taking into consideration the working time preferences and availability of employees. Effort spent on planning was also reduced by about 40 percent. Manor deploys the WFM also to forecast the required sales staff using drivers such as planned annual sales, budgeted daily sales, labour costs, number of expected transactions and number of sale days. Before scheduling the necessary staff in line with the forecast staffing requirement, up-to-date employee master data, including all contractual agreements and employment law regulations, is automatically imported into the Server via an interface from SAP. In addition, the employees’ availability and planned absences are registered in the system. Once this data is in place, the AutoScheduler module generates rosters that ensure optimum coverage of the forecast requirements with a single click. Around 1,000 departmental planners in the Manor department stores now receive a forecast of the expected customer flow in their sales areas as well as the corresponding work schedules of their staff. The complete English article can be found on the Internet at: http://postech-article.bauve.de

Handelsunternehmens entspricht und ein konsequent an Kundenfluss und Umsatz ausgerichtetes Workforce Management abbildet.

n Ausblick Manor verfolgt weiter konsequent das Konzept des bedarfsorientierten Workforce Management und plant eine noch weitergehende Einbeziehung der Mitarbeiter in den Planungsprozess. So ist die Installation des Moduls Infothek Interactive Schedule in Planung. Damit erhalten die Mitarbeiter per Internet Zugang zu ihren elektronischen Dienstplänen, können sich Schichten wünschen oder mit anderen tauschen. Damit käme man noch einen Schritt näher an die Zukunftsvision von Manor, dass sich die Mitarbeiter einmal „selber verplanen“. n POS-Manager Technology 6 • 2009

51


Projektmanagement

Design und Usability gehen Hand in Hand Onlinehändler sollten immer darauf hören, was ihnen ihre Kunden mitteilen und den Austausch mit ihnen suchen und pflegen.

W

as macht meine Konkurrenz? Wer kauft eigentlich online bei mir? Was suchen meine Kunden online? Finden meine Kunden, was sie suchen? Wie möchten meine Kunden bezahlen? Sollte ich ein zusätzliches Payment anbieten? Welche Informationen zu Produkten und Unternehmen muss ich bereitstellen? Habe ich qualitativ hochwertige Produktbilder und -texte? Muss ich mein Lager erweitern? Habe ich ausreichend Verpackungsmaterial? Wie viel Aufwand und Kosten bedeutet es für mich, meine Ware täglich zu versenden? Wie kann ich mit den Mitteln, die die Software bereit stellt, meine Verkäufe ankurbeln?

Zukunft problemlos und ohne großen Aufwand für den Shopbetreiber mitwachsen kann. Wann und für wen eignet sich was? Was sind die Vor- und Nachteile von Mietshops und von Kaufsoftware? Mietshops mit einem standardisierten Funktionsumfang sind günstig und sehr gut kalkulierbar: Support, Hardware, Updates und Maintenance sind meist Teil des Pakets. Zudem

reiche Anpassungen an der Shopsoftware notwendig, ist ein Individualprojekt sinnvoll. Mit einer Kauflizenz können Drittsysteme, die nicht im Portfolio des Softwareherstellers vorhanden sind, angebunden, umfassende Designanpassungen realisiert und zusätzliche Funktionen hinzugefügt werden. In der Regel ist für ein solches Projekt das Know-how jedoch nicht im Unternehmen vorhanden, so dass eine Agentur die Realisierung übernehmen muss. Neben den erhöhten Hardwarekos-

Jörn Wachsmann, Marketing-Leiter bei der ePages Software, erläutert im Interview mit dem POS Manager Technology, die entscheidenden Kriterien im E-Commerce. Für welche Unternehmen lohnt sich der Einstieg in den E-Commerce? Prinzipiell für alle. Denn für ein Unternehmen ist es heute essenziell, online präsent zu sein. Das Allensbacher Institut für Demoskopie hat es gerade wieder bestätigt: Es wird immer selbstverständlicher für Kunden, Informationen über Produkte und Dienstleistungen online zu suchen. Was läge näher, als Produkte dort anzubieten, wo sich der Kunde informiert? Wenn ein Unternehmen sich für die Etablierung eines Online-Shops entscheidet, stellt sich bald die Frage: Mieten oder Kaufen? Bei der Beantwortung dieser Frage sind die strategische Bedeutung und die Größe bzw. Komplexität des E-Commerce Projekts sowie das zur Verfügung stehende Budget für Konzeption, Realisierung und Pflege des Shops entscheidend. Genauso wichtig ist auch, ob internes E-Commerce Know-how und technische Kompetenz bereits im Unternehmen vorhanden sind oder noch aufgebaut werden müssen. Vorkonfigurierte Mietshops sind optimal für den risikofreien und schnellen Start im Online-Handel. Wichtig ist, dass das System bei Bedarf in der

52

POS-Manager Technology 6 • 2009

Der Shop Oma Schmidt‘s Masche hat kürzlich den „Young Business Award“ gewonnen.

kann ein Mietshop ohne Programmierkenntnisse aufgesetzt und angepasst werden. Damit ist man unabhängig von einer Agentur und kann fehlendes Know-how nach Bedarf dazu buchen, ebenso wie Sprachen, Währungen und Marketingfunktionen. Auf einer solchen Plattform lassen sich die Möglichkeiten des E-Commerce bis zu einem hohen Grad ausnutzen. Man ist jedoch davon abhängig, welche Funktionen der Softwarehersteller entwickelt und wann der Provider diese bereitstellt. Soll der Shop auf dem unternehmenseigenen Server betrieben werden oder sind umfang-

ten bedeutet dies natürlich einen zusätzlichen Kostenblock. Der Vorteil für das Unternehmen: Es gewinnt einen erfahrenen Dienstleister als Partner, hat Zugriff auf umfangreiches Branchenwissen – und das Businessmodell wird einem „Realitäts-Check“ unterzogen. Übrigens bieten viele Agenturen SoftwareLeasing und -Miete alternativ zum Kauf an, so dass sich die Frage nach Miete oder Kauf eigentlich nicht mehr stellt. Stichwort Design: Inwiefern kann man den Online-Shop an das vorhandene Firmendesign anpassen? Müssen eigent-


ten sie den Shop zunächst lassen wie er ist: Es braucht Zeit, die Warenwirtschaft auf die individuellen Bedürfnisse einzustellen. Daher sollte die Integration erst eingerichtet werden, wenn das ERP-System rund läuft.

lich umfangreiche Designer-Stunden bei der Installation des Online-Shops einkalkuliert werden? Design und Usability gehen im Online-Handel Hand in Hand. Ich kann daher nur empfehlen, sich ein gutes Konzept für das Shopdesign zu überlegen: Von der Kategorie-Benennung bis hin zur Farbe der Buttons, je mehr der Shop und seine Funktionalitäten aus einem Guss sind, desto professioneller wirkt der Shop. Daher haben gute Mietshopsysteme professionelle Layout-Vorschläge für den Start sowie eine große Zahl an einfach zu bedienenden Design-Tools „an Bord“, mit denen ein OnlineShop an die speziellen Bedürfnisse angepasst werden kann. Online-Shops sind also individuell im Design anpassbar – vorausgesetzt der Mietkunde setzt sich mit den Möglichkeiten, die die Software bietet, auseinander. Bei aller Anpassung sind dem Mietshopbetreiber gewisse Grenzen gesetzt, schließlich muss bei allen Veränderungen gewährleistet sein, dass Updates und Upgrades keine Auswirkungen auf das Shopdesign haben. In der aktuell wirtschaftlich schwierigen Zeit möchte ein kleiner Bürofachhändler weitere Absatzmöglichkeiten nutzen. Er entschließt sich, seine Ware auch in einem Online-Shop anzubieten. Sein finanzieller Rahmen ist eng. Was würden Sie ihm empfehlen und wie sehen die ersten Schritte aus? Ich würde ihm raten, mit einem günstigen Mietshop die ersten Schritte ins Netz zu machen. Damit kann er sich auf den Verkauf konzentrieren und muss sich nicht übermäßig mit Technik auseinandersetzen. Eine gute Investition vorab ist ein professioneller Header für den Shop, der nicht teuer sein muss. Schließlich zählt der erste Eindruck. Zunächst sollte er einige wenige Artikel online anbieten und sich langsam an die Bedürfnisse seiner Kunden herantasten. Neben Funktionen wie Produktvergleich und -empfehlungen erwarten Kunden heute, dass sie interagieren können: Daher gilt es zu prüfen, ob es sinnvoll ist, Produktbewertungen anzubieten oder ein Blog, Forum oder Gästebuch bereitzustellen. Jeder Unternehmer muss seinen eigenen Weg finden, wie er den bestmöglichen Service anbieten kann. Und: Dabei sollte er nicht nur fragen, sondern auch ein Statistik-Tool nutzen, mit dem er objektive Daten sammeln kann.

Jörn Wachsmann erläutert im Interview die entscheidenden Kriterien im E-Commerce.

Nehmen wir an, der Mietshop läuft so gut, dass er expandieren und ein Warenwirtschaftssystem integrieren möchte. Was muss er tun, damit dies möglich ist? Grundsätzlich hat es viele Vorteile, die Daten direkt von einem System in das andere fließen zu lassen. Die Unternehmen sollten aber einen Schritt nach dem anderen machen: Zunächst sollte geprüft werden, ob bereits eine Standard-Integration zu einem ERP-System existiert. Individuelle Entwicklungen können sehr schnell sehr teuer werden. Wenn sie sich dann für ein System entschieden haben, soll-

Technisch ist es aufgrund des entstehenden Datenaufkommens nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich, einen Mietshop an ein Warenwirtschaftssystem anzubinden. In der Regel ist es notwendig, den Shop auf einen virtuell dedizierten oder dedizierten Server umzuziehen. In Kooperation mit SAP bieten wir seit kurzem Mietshops mit einer vorkonfigurierten Anbindung an SAP Business One an und wir arbeiten daran, ähnliche Angebote auch für andere ERP-Systeme zur Verfügung zu stellen. Worauf sollte man im Online-Handel unbedingt achten damit dem Erfolg nichts im Wege steht – gibt es „die“ eine goldene Regel? Die eine goldene Regel gibt es aus meiner Sicht nicht. Onlinehändler sollten aber immer darauf hören, was ihnen ihre Kunden mitteilen und den Austausch mit ihnen suchen und pflegen. Vielen Dank für das Gespräch.

n

„Design accompanies Usability“ “Starting into e-commerce pays off for all kinds of businesses. Moreover, recent studies underline that it is essential for companies to be active online as customers are increasingly searching for information about products and services on the web”, Jörn Wachsmann tells POSManager Technology in an interview about how traders can make the most of e-commerce. When deciding whether to buy or rent an online shop, various points have to be taken into consideration, among them the strategic importance, size, complexity of the e-commerce project as well as the available budget for design, implementation and maintenance of the shop. It is also important that future online traders are choosing a system that can be expanded easily and without great expense for storeowners. Rental shops with standardised functions are cheap and calculable: support, hardware, upgrades and maintenance are usually part of the package. Good rental shop systems have professional layout proposals and a large number of easy-to-use design tools whereby the online shop can also be adapted to specific needs. If the store shall be operated from the company’s own server or major adjustments are needed, an elaborate individual project makes sense which of course means additional costs, e.g. for hardware and an implementing agency. Using the example of a small office retailer who has an offline store, Jörn Wachsmann points out what to watch out for when deciding to set up an online business. At first, the office retailer should offer few articles online and grope his way slowly to the needs of his customers, gain insights into the customer’s preferences – and definitely not worry about technology.

POS-Manager Technology 6 • 2009

53


Projektmanagement

35 Prozent mehr Traffic, 70 Prozent mehr Umsatz, 77 Prozent mehr Bestellungen Versandhandelssoftware optimiert Bestell- und Versandprozesse im Online-Shop für Designprodukte.

D

er lukrative Markt der Designprodukte ist hart umkämpft und der Trend zu individualisierten Designartikeln ungebremst. Die Produkte dazu sind so vielfältig wie die Anbieter. In diesem Markt ist der Pionier Design3000 zuhause. Das Designproduktportal wurde 1999 von Geschäftsführer Frank Levita ins Leben gerufen und steht für innovatives Design in den Bereichen Büro und Papeterie, Essen und Trinken, Bad und Sanitär sowie für außergewöhnliche Geschenkartikel. Als ein typisches Start-up der New Economy mit einem Garagenversand und zwei Mitarbeitern gegründet, entwickelte sich aus dem kleinen Unternehmen innerhalb der vergangenen acht Jahre einer der größten Online-Shops für Living- und Lifestyleprodukte in Deutschland. Design3000 führt zurzeit über 6000 Designprodukte von 220 Herstellern. Ein so rasantes Wachstum kann aber gerade beim Online-Handel für Probleme sorgen. Denn die Online-Shops der ersten Generation und die zugehörigen Backendsysteme für Warenwirtschaft, Versandlogistik, Rechnungswesen oder Marketing sind den gestiegenen Anforderungen an die Performance und die Erwartungen der anspruchsvollen OnlineKunden oft nicht mehr gewachsen. Die überalterten Systeme müssen unter großem Technik- und Zeitaufwand ständig erweitert und angepasst werden. Häufig stehen die damit verbundenen Kosten und der Nutzen in keinem gesunden Verhältnis zueinander. Darum beschlossen die beiden Geschäftsführer Frank Levita und Felix Vay den Online-Shop neu aufzusetzen. Im gewohnten Design, aber mit erhöhter Bedienungsfreundlichkeit sollte der E-Shop selbst neu gestaltet werden. Darüber hinaus sollten auch die Backendsysteme für Warenwirtschaft, Versandlogistik etc. optimiert werden, um die Effizienz der Arbeitsprozesse zu erhöhen.

Das optimale Zusammenwirken von Warenwirtschaft, Versandlösung und Marketing-Aktivitäten, einem suchmaschinenfreundlichen und verkaufsoptimierten Shop haben zu 35 Prozent mehr Traffic, 77 Prozent mehr Bestellungen und 70 Prozent mehr Umsatz geführt.

n Die Projektanforderungen

ten die Versand- und Bestellabwicklungsprozesse optimiert und gleichzeitig eine Anbindung an den neuen Webshop gewährleistet werden. Ein hochskalierbares System sollte ein Wachstum von mehr als 100 Prozent per annum ermöglichen, ohne die damit verbundene Personalquote zu erhöhen. Der Ausbau der ECommerce-Plattform hin zu einfachem Handling für Kunden und Mitarbeiter stand dabei im Vordergrund. Das umfangreiche Sortiment von über 6000 Artikeln sollte übersichtlich dargestellt werden, um dem Nutzer bei seiner Produktsuche ein schnelles Ergebnis zu liefern. Um den Wünschen und Anforderungen der Online-Kunden zu entsprechen, sollten ebenfalls zahlreiche Sonderfunktionen in die neue Plattform integriert werden. Zusätzlich musste auch die Anbindung an Amazon gewährleistet werden sowie die Integration von weiteren Markenshops der Designartikelhersteller in eine Shop-Mall.

Die größte Herausforderung war die gleichzeitige Umstellung von Webshop und Warenwirtschaft sowie die Migration der Daten von den alten auf die neuen Systeme. Insgesamt muss-

Die komplexen Projektanforderungen stellten Mad Geniuses aus München, Hersteller der Versandhandelssoftware pixi 2008, gemeinsam mit der Agentur Burda Digital und

54

POS-Manager Technology 6 • 2009

Digital Guru, dem Hersteller der Kommunikationssoftware Feedback Manager vor große Herausforderungen. Für die Entwicklung einer geeigneten Lösungsstrategie wurden neben den wichtigen Warenwirtschafts- und Logistikprozessen auch das Design, die Usability, die Produktpräsentation sowie die Skalierbarkeit und Erweiterungsmöglichkeiten des alten Webshops beleuchtet. Nach einer kurzen Evaluierungsphase entwickelten die Projektpartner eine Gesamtlösung, mit der die komplexen Anforderungen in nur zweieinhalb Monaten umgesetzt werden konnten.

n Leistungsfähig und mit integrierten Prozessen Mit der Anbindung ihrer Versandhandelssoftware pixi Centaurus an den Design3000 Online-Shop wurde ein vollständiges ECommerce-Backend-System integriert. Fehlbestände, die durch Schnittstellen zwischen Warenwirtschaft und Webshop durch das alte System verursacht wurden, konnten beseitigt werden. Die Versandhandelssoftware umfasst Optionen für Teillieferungen sowie die


Anzeige

Online Shop for designer gifts Founded by Frank Levita in 1999, Design 3000 carries over 6,000 designer gifts and household products from 220 different manufacturers. The online shop’s outdated legacy systems had to be constantly updated and expanded. This took a great deal of time and effort – and was not at all cost-effective. Munich-based software vendor Mad Geniuses established a comprehensive e-commerce backend system for Design 3000’s online shop – by integrating pixi Centaurus, its software solution for mail-order companies. It has eliminated problems arising from the interfaces between materials management and the online shop in the legacy system. In addition, picking errors have fallen to almost zero percent, and employees can now send packages three times faster then before. Thanks to the solution, Design 3000 has also slashed the amount of time it spends on administrative tasks, such as billing and processing payments, by 70%. In short, the solution has made processing orders quicker and easier, cut delivery times, and provided visibility into the entire order process, including logistics etc.

vollständige Integration von personalisierten und zu veredelnden Artikeln im Herstellungs- und Versandprozess und sorgt damit für Entlastung der Mitarbeiter. Die Fehlerquote bei der Kommissionierung wurde auf nahezu null Prozent heruntergefahren. Zeitgleich konnte die Menge der versendeten Pakete pro Mitarbeiter verdreifacht werden. Die integrierte DATEV-Schnittstelle sorgt bei der Buchhaltung durch automatisierte Erstellung der Rechnungen zusätzlich für einen starken Rückgang des gesamten Verwaltungsaufwands. Zudem ermöglicht die Software die Nutzung verschiedener Rechnungsvorlagen, die mehrsprachig und abhängig von Logistik und Lieferland erstellt werden können. Es wurden allein bei Zahlungsabgleich und Verwaltung 70 Prozent an Bearbeitungszeit eingespart. Durch den Einsatz der offenen Programmierschnittstelle API (Application Programming Interface) ist es nun auch für Design3000 möglich, verschiedene Lagerstandorte an das System anzubinden. Die API ermöglicht den problemlosen Datenaus-

tausch mit anderen Systemumgebungen oder die Integration von Drittsoftware. Daten können sowohl aus der Datenbank ausgelesen als auch in eine Datenbank geschrieben werden. Außerdem können Funktionen und Prozesse von außen angesteuert oder angestoßen werden. Durch den direkten Online-Zugriff entfallen Verzögerungen beim Im- und Export von Daten, und die Datenaktualität für Versand, Buchhaltung und Bestellwesen wird gewährleistet. Ein hohes Maß an Datensicherheit wird durch die SSL-Verschlüsselung und den Einsatz einer Firewall gewährleistet. Die Versandhandelssoftware sorgt damit hinter dem E-Shop für die schnelle und einfache Abwicklung von Bestellungen, kürzere Lieferzeiten und bessere Informationen rund um den gesamten Bestellablauf einschließlich aller damit verbundenen Logistik- und Abwicklungsprozesse für Mitarbeiter und Kunden.

n E-Commerce-Plattform Design3000 kann dank der Shopsoftware von Oxid eSales in Kombination mit dem eingesetzten Warenwirtschaftssystem pixi 2008 die steigende Anzahl von Bestellungen bei gleich bleibendem Personaleinsatz effizient bearbeiten. Burda Digital Systems aus Offenburg war sowohl für die Anforderungsanalyse als auch die Shop-Implementierung verantwortlich. Digital Guru aus Osnabrück sorgte mit ihrer leistungsfähigen Kommunikationssoftware Feedback Manager für das optimale Kundenmanagement bei Design3000. Zur Verbesserung der Reichweite wurde eine Schnittstelle an Amazon Marketplace geschaffen, um die Produkte dort zu listen. Das optimale Zusammenwirken von Warenwirtschaft, Versandlösung und Marketing-Aktivitäten, einem suchmaschinenfreundlichen und verkaufsoptimierten Shop, aktuellem Social-Bookmarking, gutem Cross-Selling und Kundenorientierung haben zu 35 Prozent mehr Traffic, 77 Prozent mehr Bestellungen und 70 Prozent mehr Umsatz geführt. Frank Levita, Geschäftsführer bei Design3000, bemerkt dazu: „Durch die Neueinführung und optimale Kombination der drei neuen Systeme Pixi Centaurus, Oxid eShop und Feedback Manager konnte der Versandprozess soweit optimiert werden, dass unsere Versandmitarbeiter nahezu die dreifache Menge an Paketen versenden können. Außerdem können unsere Mitarbeiter nun bis zu 70 Prozent mehr Kundenkontakte bearbeiten.“  n

Agentur für Werbung Marketing Online Events

//Spiel.Satz.Sieg. www.insideall-agentur.de

POS-Manager Technology 6 • 2009

55


Projektmanagement

Mit PCI auf Nummer sicher gehen Weltweit verbindliche Sicherheitsstandards bieten mehr Sicherheit und besseren Schutz von Kundendaten – Händler können sich einfach und bequem online prüfen und zertifizieren lassen.

D

er Verlust von Kundendaten ist keine Bagatelle. Geraten gespeicherte Kartendaten in falsche Hände, kann dies fatale Folgen für den Händler oder Dienstleister haben. Es drohen nicht nur hohe Geldstrafen und Gerichtskosten, viel schwerer wiegen der Imageschaden und der damit verbundene Vertrauensverlust der verunsicherten Kunden. Das kann erhebliche, existenzgefährdende Umsatzeinbußen bedeuten. Sicherheit und Datenschutz haben daher höchste Priorität im bargeldlosen Zahlungsverkehr – sowohl im Präsenzgeschäft

als auch im E-Commerce. Der internationale Sicherheitsstandard PCI DSS wurde etabliert, um Kartenzahlungen sicherer zu machen und Kundendaten besser zu schützen. Für den Schutz von Kundendaten wird schon viel getan, die Sicherheitssysteme in Unternehmen müssen jedoch ständig weiterentwickelt und auf den neuesten Stand gebracht werden. Um Kartenzahlungen noch besser vor Missbrauch und Diebstahl zu schützen, haben sich alle wichtigen internationalen Kartenorganisationen und Fi-

nanzinstitute auf einheitliche Standards für die Abwicklung von Kreditkarten-Transaktionen verständigt. Diese „Payment Card Industry Data Security Standards“ – kurz PCI DSS – regeln, wie Unternehmen den Zugang zu Kartendaten kontrollieren, aufzeichnen und überprüfen.

n PCI ist Pflicht für alle Händler mit Kartenakzeptanz Grundsätzlich ist jedes Unternehmen, das Karten akzeptiert, Daten speichert, verarbeitet oder übermittelt, dazu verpflichtet PCI-compliant zu sein. Das heißt, alle Händler und Dienstleister, wie auch Hotels und Restaurants mit Kartenakzeptanz, müssen nachweisen können, dass sie die Sicherheitskriterien gemäß PCI DSS erfüllen. Bei Nichterfüllung drohen in Fällen von Missbrauch oder dem Verlust von Kartendaten hohe Geldstrafen und kostspielige Gerichtsverfahren. Zudem kann ein bekannt gewordener Datendiebstahl dem Ansehen des Unternehmens nachhaltig schaden – was oft mit entsprechenden Umsatzeinbußen verbunden ist. „Die Einhaltung der PCI DSS-Kriterien schützt Händler und Dienstleister vor finanziellen Schäden und Schadenersatzklagen aufgrund von Sicherheitsverletzungen“, so Manfred Krüger, Vorsitzender der Geschäftsführung von ConCardis. „PCI verbessert die Sicherheit und damit den Schutz der Kundendaten. Ein gestärktes Vertrauen der Kunden in die Kartenzahlung fördert den Einsatz von Kreditkarten und kann zu höheren Umsätzen führen.“

n Bequem prüfen und zertifizieren lassen – online

Der Verlust von Kundendaten ist keine Bagatelle. Der internationale Sicherheitsstandard PCI DSS wurde etabliert, um Kartenzahlungen sicherer zu machen und Kundendaten besser zu schützen.

56

POS-Manager Technology 6 • 2009

Viele Händler und Dienstleister haben ihre Zahlungssysteme trotz der strengen Vorgaben noch nicht an PCI DSS angepasst, da sie den damit verbundenen Aufwand scheuen. Doch der ist überschaubar, denn Unternehmen jeder Größe können sich nun über das Internet prüfen und zertifizieren lassen. Der Zahlungsdienstleister ConCardis hat dazu


n Die zwölf PCI DSS-Sicherheitskriterien im Überblick 1. Einrichtung und Instandhaltung der Firewall-Konfiguration zum Schutz der Daten 2. Keine Verwendung der vom Händler ausgelieferten und voreingestellten System-Passwörter bzw. anderer Sicherheitsparameter 3. Schutz der gespeicherten Daten 4. Verschlüsselte Übertragung der Karteninhaberdaten und sensibler Informationen über öffentliche Netze 5. Gebrauch und regelmäßige Aktualisierung der Anti-Viren-Programme 6. Entwicklung und Aufrechterhaltung von sicheren Systemen und Anwendungen 7. Beschränkung des Zugriffs auf die Daten nach dem „need-to-know“-Prinzip 8. Zuweisung von eindeutigen Kennungen an alle Personen mit Computerzugriff 9. Einschränkung des physischen Zugangs zu Karteninhaberdaten 10. Verfolgung und Überwachung aller Zugriffe auf Netzwerk-Ressourcen sowie Karteninhaberdaten 11. Regelmäßige Prüfungen der Sicherheitssysteme und -prozesse 12. Aufrechterhaltung von Informationssicherheitspolitik

zusammen mit dem IT-Beratungsunternehmen usd.de als autorisiertem PCI-Zertifizierer eine PCI-Plattform eingerichtet. „Die PCI-Plattform ist eine einfache Möglichkeit, sich umfassend überprüfen und zertifizieren zu lassen. Unsere Kunden finden hier ausführliche Informationen über die einzuhaltenden Auskunfts- und Dokumentationsprozesse und werden Schritt für Schritt durch den PCI-Prüfungs- und -ZertifizierungsProzess geführt“, erläutert Krüger weiter. Mit Hilfe eines Fragebogens (Self Assessment Questionnaire – SAQ) wird überprüft, ob alle PCI-Regeln erfüllt sind oder nicht. Dieser Fragebogen muss einmal im Jahr aktualisiert werden. Abgefragt wird nicht nur die Art der Verarbeitung von Kartendaten, sondern auch allgemeine Unternehmensinformationen, Verbindungen zu anderen Unternehmen und technische Details, die sich auf die Umsetzung der PCI-Anforderungen beziehen. Die PCI DSSRichtlinien betreffen dabei nicht nur Daten

in digitalen Speicherformaten. Unternehmen sind auch verpflichtet, schriftliche Unterlagen, aus denen Daten von Zahlungskarten und Karteninhabern ersichtlich sind, unwiderruflich zu vernichten oder PCI-konform aufzubewahren.

n Der Weg zur PCI-Compliance und PCI-Zertifizierung Die PCI-Zertifizierung erhalten Unternehmen, wenn sie alle zwölf PCI DSS-Sicherheitskriterien erfüllen. Diese umfassen unter anderem die Einrichtung einer Firewall, die Verfolgung und Überwachung aller Zugriffe auf NetzwerkRessourcen sowie Karteninhaberdaten bis hin zu regelmäßigen Tests der Sicherheitssysteme. Die Systeme werden dabei über das Internet mit Hilfe von Security Scannern überprüft. Diese Security Scans decken Schwachstellen in Architektur und Konfiguration auf, die Angreifer ausnutzen könnten, um Kartendaten zu stehlen oder zu manipulieren. Der autorisierte Zertifizierer wertet die Daten aus und infor-

n PCI DSS: Weltweiter Sicherheitsstandard für Zahlungskartendaten Der PCI DSS (Payment Card Industry Data Security Standard) ist ein Sicherheitsstandard für den Umgang mit Zahlungskartendaten. Großer Vorteil: Er stellt sicher, dass im weltweiten Datenverkehr sicherheitsrelevante Angaben nicht in die falschen Hände gelangen und zu kriminellen Zwecken missbraucht werden. Das gesamte Netzwerk hängt direkt von der Sicherheit seiner einzelnen Teilnehmer und deren Infrastruktur ab. Deshalb ist jeder Händler, der Kartendaten speichert, verarbeitet oder übermittelt, verpf lichtet, die Sicherheitsvorgaben des PCI DSS einzuhalten. Die Einhaltung der internationalen Standards schützt Händler und somit die Kunden vor kriminellen Attacken.

Convenient PCI Certification To protect card payments better from misuse or fraud, leading international credit card organisations have agreed on comprehensive global requirements for the handling of payment card transactions. These so-called Payment Card Industry Data Security Standards – PCI DSS – include binding rules for all companies which accept, process, store or disseminate card data. Thus, all merchants and service providers as well as hotels and restaurants with card acceptance, have to be PCI compliant and in some cases must also be PCI certified. Non-compliance risks hefty fines and expensive legal action in the event of misuse or loss of card data. Moreover, should data fraud become public knowledge, this may permanently damage a company’s reputation, which often leads to considerable losses of income. In spite of the strict requirements many merchants and service providers haven’t adapted their payment systems to PCI DSS until now because they spare the related effort. But it’s easier than thought – companies of each size can comfortably be checked and certified via the Internet. ConCardis offers its merchants a PCI platform as a convenient and cost-effective alternative to monitor the security of their payment systems on a permanent basis and obtain certification in line with PCI DSS.

miert den Händler in einem Bericht darüber, welche Mängel er beheben muss, um alle PCI DSS-Regeln zu erfüllen. Anhand eines ReScans werden die behobenen Mängel dokumentiert und der autorisierte Zertifizierer stellt ein Zertifikat über die PCI-Compliance aus. n

Autor Manfred Krüger ist seit 1. Juli 2003 Vorsitzender der Geschäftsführung des neu gegründeten Acquiringunternehmens ConCardis und zeichnet für die Unternehmensführung und -steuerung verantwortlich.

POS-Manager Technology 6 • 2009

57


Marketing

Co-branded Cards: Mehrwert für Händler und für Kunden Smarte Kundenbindungsprogramme sind heute – vor allem im Einzelhandel – gefragter denn je. Denn die Konsumenten nur mit aggressiver Preispolitik zu locken, ist zu kurz gedacht: Um den aktuellen Herausforderungen wie rückläufige Umsätze und der steigenden Verlagerung ins Internet zu begegnen, sind Händler gut beraten, auf alternative Konzepte zu setzen. Dadurch lässt sich der Umsatz nicht nur halten, sondern sogar noch ausweiten.

A

ktuell gewinnen sogenannte CoBranded Cards an Bedeutung. Wie der Name „Co-Branded“ schon sagt, geben von Kreditkartenorganisationen autorisierte Banken die Karten in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen heraus: Das Branding beschränkt sich also nicht nur auf das VISA- oder MasterCard-Logo, sondern ist stark an das Corporate Design des Unternehmens angelehnt. Der Grund für die aktuelle Relevanz sind geänderte Rahmenbedingungen: War der Produktions- und Genehmigungsprozess früher sehr zeit- und kostenaufwendig, können Karten heute schon nach wenigen Wochen geliefert werden – und das auch in kleinen Auflagen. Dadurch entstehen vor allem für das Marketing ganz neue Möglichkeiten, um einzelne Verkaufsaktionen zu unterstützen.

Zahlungsfunktion alleine bringt keinen Mehrwert. Vielmehr geht es darum, interessante Zusatzangebote zu bieten. Wie das in der Praxis aussehen kann, wird am Beispiel eines Fachgeschäftes für Wintersport deutlich: Der Kunde ist mit Erhalt der Karte auch gegen Diebstahl versichert. Im Schadensfall werden die Zahlungen dann direkt auf die Karte gebucht. Doch damit nicht genug: Inhaber der Karte haben die Möglich-

Auch Prepaidkarten beeinflussen die Entwicklung von Co-Branded Cards positiv. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kreditkarten basieren diese auf einer Guthabenfunktion. Daher ist die Karte für jedermann erhältlich. Der Nutzer lädt ganz einfach einen bestimmten Betrag auf die Karte und kann darüber am Point of Sale, im Internet oder am Bankautomaten verfügen. Die Weichen sind also gestellt. Für den Erfolg individueller Programme sind aber nicht nur die Rahmenbedingungen verantwortlich. Händler, die das Potenzial ihrer Co-Branded Cards maximal ausschöpfen wollen, sollten nachstehenden Leitfaden beachten.

58

POS-Manager Technology 6 • 2009

Aber auch kleinere Programme können sinnvoll sein. Eine Schreibwarenkette belohnt die Inhaber ihrer Karte beispielsweise für den Einkauf zum Schulstart mit einer Schultüte. Analog zum Skifahrer erhalten die Eltern nicht nur eine Karte zum Bezahlen. Sie profitieren auch von exklusiven Zusatzleistungen, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Fazit: Die Karte dient in erster Linie der Kundenbindung – der Konsument soll nicht nur damit bezahlen, sondern sich mit dem ausgebenden Unternehmen identifizieren. Daher muss das Konzept der Co-Branded Cards passgenau auf die individuelle Zielgruppe zugeschnitten sein.

n Das Gesamtkonzept zählt

EC-Karte, Kreditkarte, Versicherungskarte, Clubkarte, Bonuskarte – zehn und mehr Karten sind in deutschen Portemonnaies keine Seltenheit. Warum soll sich ein Konsument also für eine weitere Karte entscheiden? Die

keit, neue Skier zu testen und erhalten im Skigebiet spezielle Konditionen für die Liftkarte. Da die Karte im Design des Händlers gestaltet ist, fungiert der Kunde außerdem als Multiplikator: Bei jeder einzelnen Nutzung der Karte macht er indirekt Werbung für das Wintersportgeschäft seines Vertrauens.

n Flexibilität ist gefragt

Individuelles Kartendesign für jeden Geschmack

Was heute „in“ ist, ist schon morgen „Schnee von gestern“ – die Aktionszyklen für Unternehmen werden dadurch immer kürzer. Ein Erfolgsrezept sind daher saisonale Co-Branded Cards, die einzelne Verkaufsaktionen unterstützen. Gleichzeitig sollten die Karten die unterschiedlichen Kundenwünsche ganz individuell bedienen. Neue Technologien und leichtere Genehmigungsverfahren verkürzen den Produktionsprozess auf wenige Wochen. Nun lohnen sich auch kleinere Auflagen, die nur für einen bestimmten Zeitraum oder für eine bestimmte Zielgruppe gültig sind. Um beim Beispiel des Skihändlers zu bleiben: Für den Saisonstart auf einem Gletscher ließe sich beispielsweise eine


A smart Combination: Co-Branded Cards with a credit balance function In markets becoming more homogeneous each day, instruments to foster customer loyalty to companies are more in demand than ever. Holistic communications concepts are increasingly being complemented by co-branded cards. What used to be possible only for large-scale conglomerates in the past can now also be implemented by SMEs or for seasonal campaigns: a revolutionary technology reduces what to date has been a time-consuming, cost-intensive production process to a minimum, thus also facilitating smaller production runs. Whoever wants double benefits relies on the ‘prepaid’ principle borrowed from the field of mobile telephony. Not only do co-branded cards with a credit balance function encourage the loyalty of already existing clients – they also develop new sales revenue potential for enterprises since no consumer is excluded from their use. It will be exciting to see how the market will develop. After all, the EU Payment Services Directive that entered into force on November 1, 2009 will re-define the rules of the game.

eigene Karte produzieren. Und es gibt verschiedene Editionen – je nachdem, ob der Kunde Skifahrer, Snowboarder oder Langläufer ist. Fazit: Neue Produktionstechnologien ermöglichen ein Maximum an Flexibilität. Händlern steht damit ein kostengünstiges Instrument für kampagnenbezogene Aktionen zur Verfügung.

n Bürokratie: Weniger ist mehr Schon aus anderen Bereichen ist bekannt, dass umständliche Anmeldeverfahren eher abschreckend wirken. Wenn Kunden mehrere Formulare ausfüllen müssen, das PostIdentVerfahren zur Identifikation sowie eine Schufa-Abfrage nötig sind, werden sie mit großer Wahrscheinlichkeit auf die Co-Branded-Karte verzichten. Erfolgreiche Programme zeichnen sich durch einfache, automatisierte und nutzerfreundliche Verfahren aus. Möglich wird dies durch die am 1. November 2009 in Kraft getretene Zahlungsdiensterichtlinie (engl. „Payment Service Directive“

– PSD) der EU. Danach gelten für bestimmte Prepaidkarten vereinfachte Verfahren, die von den Karten ausgebenden Instituten unterschiedlich angeboten werden. Eine der Grundvoraussetzungen, um das PostIdent-Verfahren zu vermeiden, ist, dass jährlich nicht mehr als 2.500 Euro mit dieser Karte umgesetzt werden. So erhalten Kunden des Skihändlers direkt am Point of Sale ihre Karte und können diese auch sofort einsetzen. Oder sie beantragen die Karte online über die Website des Geschäftes. Ist bei Prepaidkarten dann auch noch der Aufladeprozess einfach und schnell, steht dem Erfolg nichts mehr im Wege. Fazit: Komfortable Anmeldungsprozesse steigern die Bereitschaft der Kunden, das CoBranded-Programm auszuprobieren.

n Die zukunftsträchtigsten Zahlungsmittel Die Kreditkarte ist auf Erfolgskurs: Im Onlinehandel ist sie bereits das Zahlungsmittel der Wahl. Fast ein Viertel (27 Prozent) der getätigten Bezahlvorgänge werden mittlerweile mit einer Kreditkarte getätigt (Studie: „Internetzahlungssysteme aus Sicht der Verbraucher“, 2008). Dieser positiven Entwicklung haben auch Gutscheine nichts entgegenzusetzen: Zwar erfreuen sich diese in den letzten Jahren großer Beliebtheit, sind jedoch nur begrenzt einsetzbar. Co-Branded Kredit- oder Prepaidkarten hingegen können sowohl stationär als auch online eingesetzt werden, und zwar weltweit. Gleichzeitig kommen die Nutzer damit an Millionen von Geldautomaten an Bargeld. Prepaidkarten gewinnen im Gegensatz zu den alternativen Bezahlverfahren zunehmend an Bedeutung. Bis 2015 sollen allein in den deutschsprachigen Ländern über 25 Milliarden Euro mit Prepaidkarten umgesetzt werden (Studie: „The Prepaid Cards Phenomenon“, 2008). Kein Wunder, denn schließlich sind die Guthaben-basierten Karten ebenso multifunktional einsetzbar wie Kreditkarten. Ein besonderes Plus: Durch die Guthabenfunktion reduziert sich das Risiko für den Kunden maximal auf den geladenen Betrag. Durch die breite Akzeptanz können Kunden des Skihändlers ihre Co-Branded Card also nicht nur beim Kauf im Skigeschäft nutzen. Die Karte wird weltweit akzeptiert – egal ob im Hotel, im Einzelhandel oder im Internet.

eine sinnvolle Alternative zur herkömmlichen Kreditkarte, da kein Kunde von der Nutzung ausgeschlossen ist.

n Augen auf bei der Wahl des Zahlungsdienstleisters Die gerade in Kraft getretene PSD sieht vor, dass zukünftig nicht nur Banken und Sparkassen Zahlungskarten ausgeben können. Die Kommission beabsichtigt damit, Anreize für mehr Wettbewerb und grenzüberschreitende Transaktionen zu schaffen. Die Folge ist, dass ganz neue Player versuchen, sich im Markt zu positionieren. Um Unternehmen und Verbraucher vor Betrügern zu schützen, hat die EU zwar schon verstärkte Sicherheitsregelungen festgelegt. Wer auf Nummer sicher gehen will, vor allem bei größeren Beträgen, sollte aber weiterhin auf die Zusammenarbeit mit einer Bank, die Mitglied im Einlagensicherungsfonds ist, setzen. Denn nur dann sind die Gelder wirklich geschützt. Gibt der Skihändler eine Prepaidkarte an seine Kunden aus, muss schließlich gewährleistet sein, dass der geladene Betrag verfügbar ist. Fazit: Neue Anbieter fördern den Wettbewerb, öffnen aber auch unseriösen oder unsicheren Geschäften die Tür. Der Einlagensicherungsfonds wird für Banken damit zum echten Wettbewerbsvorteil, da die Kundengelder im Falle einer Insolvenz geschützt sind. Händler, die sich für eine Co-Branded Card entscheiden, punkten gleich mehrfach: Als Marketinginstrument binden sie Kunden langfristig an die Marke und gewinnen mit Mehrwertdienstleistungen verstärkt Neukunden. Neue Technologien erlauben es, schneller zu agieren und sich somit klarer vom Mitbewerb abzusetzen. Grundvoraussetzung ist das richtige Konzept: Nur wenn das Programm zur Kundenstruktur passt, kann das Potenzial der Co-Branded Cards maximal ausgeschöpft werden. n

Autorin Susanne Steidl Senior Product Manager der Wirecard AG

Fazit: Kredit- bzw. Prepaidkarten bieten Kunden maximalen Komfort, sowohl im stationären Handel als auch im Internet. Guthabenbasierte Karten sind als Co-Branded Card POS-Manager Technology 6 • 2009

59


Veranstaltung

SEPA – oder: Blühende Kartenlandschaft Europa Gerade kürzlich, mit dem Inkrafttreten der neuen Banken-AGBs, rückte sie wieder einmal in die Öffentlichkeit: SEPA – die gemeinsame europäische Zahlungsverkehrszone von 32 Mitgliedsstaaten. Der Zahlungsverkehr in Europa wird vereinheitlicht. „Any card at any terminal“ lautet das Schlagwort, das die Kartenzahlung in Europa in Zukunft einfacher machen wird.

I

nsbesondere für die Inhaber der großen Kartenprogramme, für Kartenemittenten und Netzbetreiber ist die von den EU-Verantwortlichen verabschiedete Richtlinie für Zahlungsdienstleistungen aber eine Herkulesaufgabe. Zumal: Standards konnten nicht von heute auf morgen geschaffen werden. Es steht fest, dass sich nur in einem Miteinander neue Systeme etablieren lassen. Nur gemeinsam lässt sich eine Single Euro Payments Area schaffen. Für Payment Dientstleister, wie zum Beispiel die Easycash, steht SEPA schon seit geraumer Zeit ganz oben auf der Tagesordnung. Terminalumstellungen, die Akzeptanz neuer Kartenschemes und das Acquiring von Kredit- und Debitkarten machen das Ratinger Unternehmen fit für Europa. Mit zahlreichen Veranstaltungen ist der Payment-Dienstleister aber auch bei der öffentlichen Diskussion des Themas seit Jahren eine treibende Kraft.

n Easy Business Retail Convention Bereits zum vierten Mal lud Easycash denn auch am 22. und 23. September 2009 zur Easy Business Retail Convention. Neue Kartenstandards und die daraus resultierenden Chancen und Aufgaben standen im thematischen Fokus der Veranstaltung. Den Auftakt der hochrangigen Referenten, die sich mit der Vereinheitlichung des Zahlungsverkehrs befassten, machte Alfredo Gangotena, General Manager Products und Solutions bei MasterCard Europe. Er hob vor allem die Möglichkeiten, die der SEPA Prozess eröffnet, hervor. Analog zu dem Innovationsschub, den der Markteintritt neuer, bis dato branchenfremder, Wettbewerber im Zahlungsverkehr auslösen könne, zitierte er treffend den Computerhersteller Apple und dessen iPhone. Gangotena blickt SEPA überaus optimistisch entgegen, schließlich biete die gemeinsame Zahlungszone Möglichkeiten für mehr Wettbewerb, enorme Chancen für

60

POS-Manager Technology 6 • 2009

Rege Podiumsdiskussion mit (v.l.n.r.) Marcus W. Mosen (Easycash Holding), Robert Herzig (Metro), Hanno Bender (Moderator), Dominic Buysschaert (Payfair), Dr. Laurenz Kohlleppel (Sparda-Banken) und Alfredo Gangotena (Mastercard).

den Handel und eine verbesserte Zusammenarbeit aller Stakeholder. Sein Plädoyer für mehr Kartennutzung schloss der französische MasterCard-Vertreter mit dem Aufruf, die Vorteile neuer Technologien auf den Kunden auszurichten und diesem auch aufzuzeigen. Mit den verschiedenen Debit-Kartenprogrammen auf dem deutschen Markt beschäftigte sich der Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Sparda-Banken, Dr. Laurenz Kohlleppel. Für seine Institute stünde bei allen neuen Debitschemes der Kundennutzen im Fokus. Seien doch für die Bankkunden zunächst die herausgebenden Geldhäuser Ansprechpartner in Fragen der Debitkarte. Acquirer oder Akzeptanzstellen würden nicht in die Pflicht genommen, wenn es Probleme gebe. Die Frage, ob Maestro, VPAY oder EAPS (Euro Alliance of Payment Schemes) das passende Instrument für die sehr wichtige Debitkartenstrategie sei, werde allein anhand der Wirtschaftlichkeit und des Kundennutzens beantwortet. Daher sei beispielsweise das aus seiner Sicht noch nicht marktreife Monnet-System nicht Teil der Kalkulation. Ein weiteres alternatives, europäisches Kartenscheme stellte Dominic Buysschaert, Geschäfts-

führer und Gründer von Payfair zur Diskussion. Mit der belgischen Handelskette Colruyt sei es gelungen, ein namhaftes Pilotprojekt zu installieren. Payfair diene als notwendige Konkurrenz in einem sehr fragmentierten Markt, der letztlich von den beiden großen Kartenunternehmen VISA und Mastercard beherrscht werde. Daher ziele Payfair auf unbegrenzte Akzeptanz in allen SEPA-Teilnehmerländern. Dies geschehe auf Basis eines „Open Governance“Prinzips, an dem alle Parteien partizipieren sollen: Banken, Händler, Kunden und Acquirer sollen gleichermaßen von den Wertschöpfungsmöglichkeiten Payfairs profitieren können. Da in allen Märkten eine Zusammenarbeit mit bereits etablierten Stakeholdern notwendig sei, um Fuß zu fassen, erfreute es den Belgier umso mehr, für Deutschland eine Kooperation mit Easycash bekannt zu geben.

n Mehr Wettbewerb in der europäischen Debitlandschaft Wie kann das Kartenzahlungspotenzial in Deutschland besser ausgenutzt werden? Wo werden Innovationen geschaffen? Gibt es Raum für noch mehr Kartenprogramme?


SEPA – in view of a blossoming European card landscape Just recently SEPA once more found its way into public awareness: With the issuing of new general terms and conditions for German banks, the advent of the Single Euro Payments Area became an issue. While the aim “any card at any terminal” is supposed to make payments easier for customers throughout the 32 member states, the big card schemes, issuers and network operators are facing many obstacles. All stakeholders declared cooperation to be a key to these challenges. The Ratingen-based payment provider Easycash has been at the vanguard of the discussion in Germany since day one with a number of events concerned with SEPA.

Easy Business Retail Convention For the fourth time, Easycash hosted the Easy Business Retail Convention on Sept. 22nd and 23rd. It focussed on new card standards and the chances and tasks arising out of SEPA. Among the many notable participants from the banking, card and retail spheres, Alfredo Gangotena, General Manager Products and Solutions, MasterCard Europe, spoke about the great opportunities that the unification of payments opens up. Among further lecturers were Dr. Laurenz Kohlleppel, chairman of the Sparda-Banken, Dominic Buysschaert, CEO and founder of the alternative card scheme Payfair. Hans-Rainer Frank, European Procurement Manager – Noncash Transactions of the Deutsche BP, reported on their innovative direct debit solution with risk control by Easycash, while Peter Radtke, Group Treasurer of the Rewe Group, presented the new Allin solution by Easycash: One fixed price for any type of transaction.

Mit diesen und anderen zentralen Themen beschäftigte sich die Podiumsdiskussion. Aus Sicht des Handels beurteilte Robert Herzig von Metro die System-Anbieter als zu homogen, um Unterschiede festzustellen. Als Handel wünsche man sich stärkeren

Wettbewerb der Kartenschemes untereinander und begrüße jede neue oder zusätzliche Alternative. Im Endeffekt werde der Kunde bestimmen, welche Zahlverfahren zum Einsatz kommen. Obwohl laut Dr. Laurenz Kohlleppel vom Sparda-Verband vergleichsweise wenige Anbieter im europäischen Markt zu erwarten sind, freute sich Mastercard-Vertreter Alfredo Gangotena über alle neuen Marktteilnehmer: Er sei gewillt mit allen neuen Anbietern zusammenzuarbeiten und wolle die Endkunden stärker in die Entwicklung neuer Verfahren eingebunden wissen. Dies sei sakrosankt für das Überleben der traditionellen Zahlungsverkehrsunternehmen. Auch Dr. Kohlleppel pflichtete bei und rief dazu auf, die Stakeholder an ihrer Innovationskraft zu messen und auch einmal einen Blick über den Tellerrand zu werfen. So seien die eigentlich innovativen Anbieter doch vielfach Telekommunikationsunternehmen, die mit komplett virtuellen Technologien – ohne Karten, in Funknetzen – aufträten. Die Öffnung der Märkte für neue Schemes und die daraus resultierende Konkurrenzsituation sah auch Marcus W. Mosen, Geschäftsführer der Easycash Holding, optimistisch: „Wir sind mehr denn je gefordert ‚out of the box‘ zu denken“, brachte er die Diskussion auf den Punkt. „So können wir neue Payment Schemes für alle Parteien gewinnbringend im Markt etablieren. Wir sehen uns als universeller Anbieter“, so Mosen weiter. „Unser Ziel ist es, unseren Kunden zu jeder Zeit die Akzeptanz aller vom Verbraucher und dem Handel nachgefragten Bezahlverfahren zu ermöglichen, sei es per Karte oder anderer Medien.“

n Optimierung der Wertschöpfungskette Die Optimierung der Prozesse und das Einsparen von Kosten sind fraglos primäre Ziele für jedes Unternehmen. Im Rahmen der Easy Business Retail Convention werden auch hier alljährlich verschiedene Lösungsansätze aufgezeigt. In diesem Jahr stachen vor allem die Lösungen der Deutsche BP Aktiengesellschaft und der Rewe Group hervor. Erstere hat sich als erster Mineralölkonzern vom Primat der Electronic Cash-Zahlung verabschiedet. Wie der European Procurement Manager – Non-cash Transactions, Hans-Rainer Frank berichtete, ist Kostenreduzierung im Zahlungsverkehr schon seit geraumer Zeit ein Ziel des Unternehmens.

Peter Radtke, Group Treasurer der Rewe, in lebhafter Diskussion mit Marcus W. Mosen, Geschäftsführer der Easycash Holding.

Dabei sei die Abkehr von den so genannten „Ad valorem“-Gebühren, d.h. umsatzabhängiger Gebühren bei EC-Zahlungen, eine wichtige Stellschraube. BP wickelt die Kartenzahlungen an seinen bundesweiten AralNiederlassungen weiterhin über sein eigenes Zahlungsnetz ab und nutzt die Systeme von Easycash zur Autorisierung. Dabei sind Easycashs Sperrliste HWD und das Factoring des Payment-Dienstleister die entscheidenden Instrumente. Sie bieten BP die notwendige Sicherheit vor Zahlungsausfällen. Auch der Einzelhändler Rewe fokussiert die Einsparung von Kosten, um seine Wertschöpfung zu optimieren. In einem gemeinsamen Vortrag mit Jochen Freese, Mitglied der Geschäftsleitung der Easycash, gab Peter Radtke, Group Treasurer der Rewe, dem neuen Festkostenmodell All-in erstmals ein Gesicht: Sämtliche Transaktionskosten in den der Gruppe zugehörigen ProMärkten werden durch einen fixen Betrag abdeckt. Ganz gleich wie hoch der Bon – die Transaktionsrisiken liegen in toto bei Easycash. So werden alle Waren in den ProMärkten fortan mit Unterschrift bezahlt, ob Tintenpatrone oder Plasmabildschirm. Auch sei eine Erweiterung auf andere Linien der Gruppe durchaus denkbar. n

Autor Arne Trapp Der studierte Amerikanist und Medienwissenschaftler Arne Trapp (36) betreut seit 2006 auf Seiten der Agentur grintsch communications, Köln, die Öffentlichkeitsarbeit der Easycash.

POS-Manager Technology 6 • 2009

61


Produktneuheiten n Citizen Systems Europe www.citizen-europe.com CT-S801 Citizen Systems Europe, internationaler Hersteller von POS-, Etiketten-, Barcode- und mobilen Druckern, stellt seinen neuen POS-Drucker CT-S801 vor und setzt damit neue Marktstandards im Hinblick auf Nutzer- und Servicefreundlichkeit. Als erstes High-endModell von Citizen mit Topausgabe für 80 mm breites Papier eignet sich der neue Drucker insbesondere für den Einsatz im Handel. Aber auch beim Ticket-Ausdruck oder im Rahmen des Warteschlangen-Managements ist er gut platziert. Der CT-S801 verfügt über ein Display, mit dem die komplette Konfiguration

Alle Angaben laut Hersteller

vorgenommen werden kann. Bei Fehlermeldungen verfärbt es sich und gibt Anweisungen in Klarschrift in der Landessprache aus. Für das Kassenpersonal bedeutet dies eine deutliche Erleichterung bei der Bedienung. Mit einer Druckgeschwindigkeit von 300 mm pro Sekunde ist der CT-S801 einer der schnellsten Drucker am Markt. Der innovative Cutter bietet ideale Voraussetzungen für die Ausstellung von Coupons als Anhang zu Belegen – ein Trend, der zum Beispiel in Supermärkten und an Tankstellen immer mehr um sich greift. Citizen Systems Europe, manufacturer of point-of-sale, label, barcode and portable printers, has introduced its new point-of-sale printer, the CT-S801, that thus set new standards for user and service friendliness. As the first high-end model from Citizen that prints out paper 80 mm in width at the top, the new printer is particularly well-suited for use in retail. Nevertheless, it is also predestined for use in printing out tickets or queue management systems. The CT-S801 is the industry’s first point-ofsale printer to feature an LCD display that can be used to set all of the configurations. In the event of an error, the backlight changes to red and delivers a message on what to do appear in plain writing in the respective language of the user. This makes the

62

POS-Manager Technology 6 • 2009

printer much easier for cashiers to operate. With a print speed of 300mm/sec, the CT-S801 is by far one of the fastest printer in its class. Thanks to its internal integrated, detachable power supply, the new printer can also be easily put to use in cash register environments that don’t have a lot of space. The innovative cutter offers the ideal prerequisites for issuing coupons as attachments to receipts, a trend that can be observed in more and more supermarkets and gas stations, for instance. 

n Star Micronics www.Star-EMEA.com TSP700II Angesichts der derzeitigen Wirtschaftskrise stehen Einzelhändler zunehmend unter Druck, sowohl ihre Kosten als auch ihre CO2-Bilanz zu reduzieren. Letzterem wird jedoch allzu oft eine zweitrangige Bedeutung zugemessen, wenn hierdurch zusätzliche Kosten verursacht werden. Druckerhersteller wie Star Micronics haben dies erkannt und Produkte entworfen, die diese Anforderungen erfüllen. Der Thermodrucker TSP700II von Star bietet nicht nur wichtige Umweltvorteile, ohne dass zusätzliche Kosten entstehen, sondern ermöglicht Einzelhändlern auch erhebliche Kosteneinsparungen. Der TSP700II ist im Vergleich zu äquivalenten Druckern preisgünstiger, zeichnet sich jedoch durch zahlreiche einmalige Funktionen aus. Als einziger momentan am Markt erhältlicher multifunktionaler Drucker, der Barcodes, Etiketten, Tickets und Belege mit

einer hohen Druckgeschwindigkeit von 250 mm/s drucken kann, stellt der TSP700II eine einheitliche Hardwarelösung dar, die den Bedarf an mehreren Druckern reduziert. Gleichzeitig bietet der TSP700II Vorteile in Bezug auf Wartung, Mitarbeiterschulung und Installationskosten. Durch die größere Rollenkapazität dieses Druckers, der für Papierrollen mit einem Außendurchmesser von 100 mm geeignet ist, können Einzelhändler bei den Papierkosten hohe Einsparungen erzielen, u. a. aufgrund niedrigerer Papierverbrauchs-, Transport-, Lagerhaltungs- und Arbeitskosten. Die geschätzten Kosteneinsparungen liegen bei jeweils 30 bis 40 Prozent jährlich.

Within the current economic crisis retailers are increasingly under pressure to reduce costs as well as their carbon footprint but all too often the latter takes on secondary importance if this incurs extra cost. Recognising this, printer manufacturers such as Star Micronics have designed products to meet these needs. The TSP700II thermal printer from Star not only offers key environmental benefits at no additional cost but also allows retailers to realise a number of significant cost savings. The TSP700II compares favourably in cost with its peers, but has a range of unique features that make it stand apart. With its high speed 250mm/s print capability and its position as the only multi-functional printer available today that can print barcodes, labels, tickets and receipts the TSP700II offers uniformity of hardware therefore reducing the need for multiple printers while providing maintenance, staff training and installation cost advantages. Furthermore, as this printer can accommodate a unique 100mm outer diameter paper roll this provides greater roll capacity and in turn allows retailers to achieve significant savings in terms of reduced paper costs including paper wastage costs, transport and storage costs as well as labour costs which for each can amount up to an estimated cost saving of between 30-40% per annum.

n Honeywell www.honeywell.com/security/de Tagalarm-Plus Honeywell stellt mit dem Tagalarm-Plus eine kostensparende Sicherheitslösung vor, die als Tagalarm an Türen und Fluchtwegen eingesetzt werden kann. Nur mit einem einzigen Türkontakt und dem integrierten Kartenleser ist es möglich, Fluchttüren abzusichern, berechtigten Personen den Durchgang zu erlauben und Einbruchsversuche von außen zu erkennen. Somit stellen die neuen Tagalarm-Plus-Systeme von Honeywell eine wirtschaftliche Lösung für die umfassende Absicherung von Türen und Fluchtwegen in großen Verkaufsräumen oder Lagergebäuden dar. Der Tagalarm-Plus verfügt über eine integrierte optische und akustische Alarmierung: Blitzlampe und Lautsprecher sind in einem Gehäuse untergebracht, das sich auch separat montieren lässt. So kann die Alarmierungseinheit zum Beispiel deutlich sichtbar oberhalb von Regale eines Einkaufszentrums oder einer Tür montiert werden. „Große Supermärkte oder Möbelhäuser stehen vor der Herausforderung, ihre zahlreichen Feuer- und Fluchttüren gegen unberechtigtes Öffnen und Diebstahl effizient abzusichern“, sagt Stephan Winkelmann, Leiter Marketing DACH von Honeywell Security. „Der Tagalarm-Plus bietet die ideale Lösung dazu. Denn das System ermöglicht nicht nur die Alarmierung, sondern auch die wirtschaftliche Einbindung einer Einbruchmeldeanlage.“


Anzeige

Qlj€kqc`Z_\

@E=FID8K@FE<E lej\i\i@ej\i\ek\e

Digital Signage Anwendungen. Mit der benutzerfreundlichen Software erstellen selbst Einsteiger

Zebra 2824 Plus Zebra Technologies stellt den neuen 2824 Plus Desktop-Druckers vor. Das Gerät ergänzt Zebras Desktop-Familie und bietet eine Weiterentwicklung und Verbesserung der verbreiteten Modelle LP/TLP 2824 und LP/TLP 2824-Z. Trotz seines kompakten und platzsparenden Äußeren bietet der 2824 Plus Desktop-Drucker ein breites Leistungsspektrum. Neben einem höheren Datendurchsatz unterstützt das Gerät gleichzeitig die Programmiersprachen EPL und ZPL und bietet damit größere Effizienz bei geringerem Aufwand. Der kompakte 2824 Plus bietet beste Voraussetzungen für Effizienz- und Produktivitätssteigerungen im Handel. „Die 2824 DesktopDrucker sind äußerst erfolgreich und bekannt für ihre Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit“, sagt Mark Togher, Desktop Product Marketing Manager EMEA bei Zebra Technologies. „Die neue Version bringt noch mehr Tempo und unterstützt gleichzeitig mehrere Programmiersprachen und OPOS-Treiber.“

9"J:Xi[J\im`Z\>dY? N\YZf[\1,'.''* 9KJ>dY? N\YZf[\1-'.'(( :@KP9FFD<I>dY? N\YZf[\1-'.'(;XkXcf^`ZJZXee`e^>dY? N\YZf[\1,'.'') >i\kjZ_Le`kXj>dY? N\YZf[\1+'.''( ?X`^`jJZ_lckq>dY? N\YZf[\1*'.'') Dffec`^_k>dY? N\YZf[\1-'.''+ F\Z_jc\;`jgcXpJpjk\d\>dY? N\YZf[\1+'.'') Kfj_`YXK\Z<lifg\ N\YZf[\1,'.''(

98LM<D\[`\eB> B`iZ_[fi]\iJkiX\/. /-/),9X[Ni`j_f]\e

K\c\]fe1'/)+. */'$' K\c\]Xo1'/)+. */'$('' <$DX`c1`e]f7YXlm\%[\

J

Media Player Nec Display Solutions präsentiert den Media Player, eine Kombination aus Hardware und Software für

www.zebra.com

9Xjpj>dY? N\YZf[\1-'.''0

n `\ le %Y ^c [\ [ X \`Z i ^ N Xl \Y\ l \Y ]^ e m\ _le Zf \] \` [\ •_ e\ %[ k j ik\ e \ \i \` e e 

www.nec-display-solutions.com

n Zebra Technologies

,'.'')

POS-Manager Technology 6 • 2009

n

n Nec Display Solutions

Nec Display Solutions is presenting its Media Player. The combination of hardware and software for digital signage applications comes to the market. The user-friendly software component enables even inexperienced users to quickly and easily create content for public displays. The reliable and durable hardware available either as an external or an internal device generates video data with a resolution of up to 1,920 x 1,080 (full HD). Even the best digital signage system is only as good as its content. Normally a multimedia-expert is necessary, in order to play a video, a ticker, and a still image simultaneously. With the new Media Player users can create professional digital signage content without any previous knowledge. It is therefore especially suitable for small to medium-sized companies without their own IT professionals, such as shops, travel agencies, restaurants or doctors‘ surgeries.

K\ j n k\e

Honeywell announced the Tagalarm Plus security systems, a cost-effective solution which can be used as a door guard alarm as well as for access control. A single door contact and single card reader makes it possible to use the same device for both access control and as a door guard alarm for preventing the misuse of emergency exits. The Tagalarm Plus is ideal for the comprehensive protection of doors and emergency exits in large buildings including stores, showrooms and warehouses. The Tagalarm Plus includes an integrated optical and acoustic alarm: a flashbulb and loudspeaker are housed in one casing which can also be installed separately. This makes it possible to install the alarm unit above shelving in a shopping centre or directly above the door, so the device indicates the door at which the alarm has been triggered. ”Large supermarkets or furniture stores are faced with the significant challenge of having to secure their numerous fire and emergency exits efficiently against unauthorised opening and theft,“ says Stephan Winkelmann, Marketing Leader for Germany, Austria and Switzerland (DACH) at Honeywell Security and Communications. ”The Tagalarm Plus provides the ideal solution, as the system allows modern access control functions to be integrated economically as well as providing an alarm system.“

schnell und einfach Inhalte für Public Displays. Die zuverlässige und robuste Hardware – wahlweise ein externes oder internes Gerät – erzeugt Videodaten mit einer Auflösung von bis zu 1.920 x 1.080 (Full HD). Das beste Digital Signage System ist nur so gut wie seine Inhalte. Um einen Film mit einem Lauftext zu kombinieren und gleichzeitig noch ein Standbild einzublenden, benötigt man normalerweise einen Multimedia-Profi. Mit dem neuen Media Player können Anwender ohne Vorkenntnisse professionelle Digital Signage-Inhalte erstellen. Der Player eignet sich dadurch speziell für kleine und mittlere Unternehmen ohne eigenes IT-Fachpersonal, wie beispielsweise Einzelhandelsgeschäfte.

63


Produktneuheiten Zebra Technologies Corporation announces the availability of the 2824 Plus Desktop printer. This new addition to Zebra’s desktop family offer a migration and upgrade path from Zebra’s popular LP/TLP 2824 and LP/TLP 2824-

Z printers. Retaining its small footprint and design, the 2824 Plus Desktop printer has an enhanced feature set which includes increased throughput and has combined EPL and ZPL programming languages in one printer for maximum efficiencies and lower inventory requirements. Offered at the same low price point, the compact 2824 Plus has a small footprint and is ideal to boost operational efficiency and productivity across healthcare, postal, retail, services, public sector, manufacturing and transportation industries. ”The 2824 and 2824-Z printers have been extremely successful in this desktop sector and are known for being ideal for diverse installations in rigorous environments,“ said Mark Togher, Desktop Product Marketing Manager, EMEA, for Zebra Technologies. ”The upgrade now comes with faster throughput, co-resident programming languages, and OPOS driver.“

Anwender mit dem Nordic ID Morphic dann wie mit einem Handy telefonieren. Da auch SMS- und VoiceMessaging möglich sind, erübrigt sich das Mitführen eines zusätzlichen Mobiltelefons. Die neue Variante des Nordic ID Morphic verfügt zusätzlich zum LaserScanner jetzt auch über einen 2D-Imager, mit dem Anwender zweidimensionale Barcodes erfassen können. Nordic ID presents a new version of its Nordic ID Morphic: the versatile mobile computer with its phone like intuitive user interface is also available with a GPRS data communication, GSM mobile phone functions and 2D imager. Thanks to the GPRS/EDGE communication option, Nordic ID Morphic is able to exchange data with a host system in real time wherever a GSM network is available. This renders the usage of handheld devices flexible and very cost efficient. Nordic ID Morphic is particularly suitable for use in field service and in logistics. In addition to wireless data transmission, this mobile computer can also be used for voice communication via GSM. Mobile phone functions will be available to users of Nordic ID Morphic via a new telephony application. Since SMS service and voice messaging are possible as well it will no longer be necessary to carry an additional mobile phone. As an alternative to the laser scanner, the new version of Nordic ID Morphic can also be equipped with a 2D imager capable to read two-dimensional barcodes.

n Nordic ID www.nordicid.de

Alle Angaben laut Hersteller

n EWL Nordic ID Morphic mit GPRS Nordic ID präsentiert seinen Nordic ID Morphic in einer neuen Variante: den vielseitigen Mobilcomputer gibt es auch mit leistungsstarkem GPRS-Modul. Durch die GPRS-Kommunikationsoption kann der Nordic ID Morphic im gesamten Handynetz Daten drahtlos und in Echtzeit mit einem Zentralrechner austauschen. Damit eignet sich der handliche Mobilcomputer insbesondere für den Einsatz im Field-Service und in der Logistik. Scannt ein Fahrer beispielsweise mit dem Nordic ID Morphic an der Abladestelle die Barcodes der gelieferten Ware und der Retouren, lassen sich die Daten automatisch per GPRS an das zentrale System übertragen – der Warenfluss wird so in Echtzeit dokumentiert. Neben der drahtlosen Datenübermittlung kann der Mobilcomputer im Handy-Look künftig auch für die Sprachkommunikation via GSM eingesetzt werden. Über eine neue Telefonie-Applikation können

64

POS-Manager Technology 6 • 2009

www.ewl-dps.de TSP 800 Im Einzelhandelssektor sind immer häufiger Kiosklösungen anzutreffen, da sie eine kostengünstige Lösung für viele Einzelhändler darstellen. Druckerhersteller wie Star Micronics haben eine Reihe von Druckern entwickelt, die für eine immer größere Vielzahl an Kioskanwendungen geeignet sind. Durch Funktionen wie einen skalierbaren Rastertreiber, der für die von Star entwickelten Einbau- und Komplettdrucker erhältlich ist, können A4-Inhalte mit höchster Genauigkeit auf virtuelles A6-Format verkleinert werden. Ganz gleich, ob 80 mm breites Standardpapier oder 112 mm breites Papier verwendet wird, die Dokumente werden genauso gedruckt, wie sie angezeigt werden. Das ist ideal für das Drucken aus Anwendungen, die nur für A4-Drucker bestimmt sind.

Durch Ersetzen eines A4-Laserdruckers können bei den Hardware- und Verbrauchsmaterialkosten erhebliche Einsparungen erzielt werden. Außerdem haben

die Reduzierung der CO2-Emissionen und des Stromverbrauchs positive Auswirkungen auf die Umwelt. Bei Verwendung des TSP800 in einem Kiosk kann der Einzelhändler z. B. Webseiten drucken, indem A4-Bilder automatisch auf 112 mm breites Papier skaliert werden, ohne dass ein teurer und komplexer Laserdrucker installiert werden muss und entsprechende Verbrauchsmaterialkosten anfallen. Darüber hinaus werden Software-Steuerelemente von Drittanbietern für das skalierte Drucken nicht benötigt. Da die erste Seite außerdem schon nach weniger als eine Sekunde im Vergleich zu durchschnittlich 22 Sekunden bei Laserdruckern gedruckt wird, ist eine hohe Druckgeschwindigkeit mit Sicherheit gewährleistet. As kiosks become an increasingly cost effective solution for many retailers their presence within the retail sector is becoming far more widespread. Printer manufacturers such as Star Micronics have developed a range of printers to accommodate an ever-expanding variety of kiosk applications. With features such as a scalable raster driver which is available on both open frame and packaged kiosk printers developed by Star, A4 content can be reduced to virtual A6 with exacting precision. Whether using standard 80mm wide paper or 112mm wide paper the documents created will be printed exactly as they are displayed making this ideal for printing from any application that is designed only for A4 printers. By replacing an A4 laser printer, significant cost savings both in terms of hardware costs can be realised as well as environmental benefits through reduced CO2 emissions and reduced power consumption. By using the TSP800 in a kiosk, for example, the retailer benefits from web printing services by automatically scaling A4 images on to 112mm wide paper, without having to install an expensive and complex laser printer with its associated consumable costs. Furthermore, there is no requirement for third party software controls to enable scaled printing and with a first page out time of less than one second compared to an average of 22 seconds for a typical laser printer, speed is certainly not compromised.  n


8lj^XY\-&)'

'0›Efm\dY\i `e]f7YXlm\%[\

,%AX_i^Xe^

X[\e^\jkXckl

\›Gfjk$Ei%(($

'0GFJ

e^#9f[\e#N Xe[# ;\Zb\#C `Z_k#;`jgcXp jle[8bljk`b

<`eq\cm\ibXl]jgi\`

j€ /#,'

GFJ$CX[\eYXlEf m\dY\i-&)''0

DX^Xq`e]•iC

›nnn%YXlm\%[

<ek^\ckY\qX_ck

98LM<D\[`\eB>

B`iZ_[fi]\iJkiX\ /.

;$/-/),9X[Ni `j_f]\

e

@JJE(/-.+/'(

Abonnieren Sie jetzt den „POS-Ladenbau“

<obclj`m`k€k

J\`k\)-

`dN\i[`Z_#I \lkc`e^\e

Ihre Vorteile als Abonnent: • Als Abonnent entgeht Ihnen kein geldwerter Beitrag mehr aus

;\j`^e]•i[`\N Xe[N

9$,000,

Gfjkm\iki`\Yjjk•Zb 

<obclj`m`k€k`d N\i[`Z_#I\lkc`e^ \e

Unser Fachmagazin „POS-Ladenbau“ liefert Ihnen umfangreiche Themen und Schwerpunkte aus den Bereichen Ladenbau und Innenarchitektur im Handel und am POS.

;\j`^e ]•i[`\NXe [

@kËq#9`\c\]\c[

=i`jZ_\j;\j`^ e

J\`k\('

DXibk•Y\ij`Z _k

<ic\Ye`jn\ck\ e

9f[\eY\c€^\

J\`k\(-

„POS-Ladenbau“ zu den oben genannten Themenbereichen. • Sie erhalten Ihren „POS-Ladenbau“ mit allen branchen- relevanten Veranstaltungen zuverlässig und termingerecht. • Als Abonnent erhalten Sie zusätzliche Informationen gegenüber Einzelbeziehern. • „POS-Ladenbau“ ist im Abonnement billiger als im Einzelbezug. Sie sparen E 7,00! (Inland) • Sie erhalten zusätzlich ein hochwertiges Geschenk.

Elin\iY\^i\ `]\ebXee%%%

J\`k\*-

,&)''0

((%AX_i^Xe^

GFJDXeX^\iK\Z_ef cf^p

/#,'

<`eq\cm\ibXl]jgi\`j€

l

8ik`b\c$ j`Z_\il e^ :fddf[ `e]f7YXlm\%[\›nnn%YXlm\%[\›Gfjk$Ei%()$'0GFJ

@JJE(+*.$*0/O

98LM<D\[`\eB>

J\`k\)'

\dj

J\`k\*)



Jf]knXi\Ifccflkd`k<$C\Xie`e^

@em\ekli J\`k\)/ c\`Z_k^\dXZ_k J`dgc`]p@em\ 

J\`k\)+

ekfip

<ek^\ckY\qX_ck



Gfjkm\iki`\Yjjk•Zb

<k`b\kk\eÆ bcl^\8cc\jbee\i MfdE€_k`jZ_ CXY\cjÆjXmmpXcc$ifle[\ij J\`k\*+ `ejI\^Xc IX[`f 9$,000,

98LM<D\[`\eB> <ek^\ckY\qX_ck

`kp8 8jjliXeZ\ Nfib]fiZ\ `kp DXeX^\d\ek

J\`k\e(/#))#)+#,)le[,+

J\`k\*'

=i\hl\eZp@[\ek`Ô ZXk`fe

Df[\ie\ 8eXcpj\$Kffcj :fdY`eXk`f

JZ_lkq mfi;Xk\ec\Zbj

eY\kn\\e 9@#:GDXe[:ID

J\`k\,/

D`kG:@Xl] Eldd\ij`Z_\i

;XkXCfjjGi\m\ek `fe

J\`k\)/

:fem\e`\ekG:@:\ik`ÔZXk`fe J\`k\,-

8eq\`^\

D\_in\ik]•i ?€e[c\iBle[\

DXibk•Y\ij`Z_k J9$8lkfdXk`fe

J\`k\,/

J\`k\*/

:f$YiXe[\[:Xi[j

Bankverbindung für Lastschrifteinzug:

Ja, ich abonniere den „POS Ladenbau“ ab sofort für mindestens 1 Jahr inkl.Preis Versandkosten und Ausgaben) von e 44,-zum (6 Bitte sendenzum SieJahresbezugspreis mir ein Probeexemplar von e 3,90 7 % USt. exkl. USt. und zzgl. Versandkosten) inkl. 7 %(Ausland USt. zzgl. Versandkosten.

Kontonummer

x Rechnung Rechnung wird perper Lastschrift bezahlt. wird Lastschrift bezahlt.

Magazine for IT-So lutions in Retai

0GFJ

@K]fik_\Fec`e\J_fg

S enden Sie mir bitte das ein weiteres Probeexemplar kostenlos zu. für Ich gehe Ja, ich abonniere „ZDF WISO-Magazin“ ab sofort mit dieser Bestellung garantiert keine weiteren Verpflichtungen ein. mindestens 1 Jahr zum Jahresbezugspreis von e 44,- inkl.

Versandkosten und 7 % USt.

lhandel / Trade

›Gfjk$ Ei%('$'

@K]•i[\e Fec`e\$J_fg

B e s t e l l c o u p o n

„PO S - Ma n a g e r Te c h n o l o g y “ N r. 6/2009

`feXc FlkjfliZ`e^ J\`k\(+

;$/-/),9X[Ni`j_f ]\e

B`iZ_[fi]\iJkiX\/. 

-&)''0

GFJDXeX^\i ((%AX_i^Xe^

GFJDXeX^\iK\Z_efcf^p

<`eq\cm\ibXl]jgi\`j€ /#,' @JJE(+*.$*0/O B`iZ_[fi]\iJkiX\/.

;$/-/),9X[Ni`j_f]\e

Prämie

 Jahresabo „POS-Manager Technology“ 1 (Wert: 44,00 E)

IT-Lösungen im Einze

MfeJgX^_\kk` qliCXjX^e\ KiXej]fidXk

Ld]iX^\ql <lif:@J:\9@K Jlim\p Ble[\e\e^\i J\`k\Xej`Z_Y`e[\e CfpXckpJpjk

8ik`b\cj`Z_\ile^■: fddf[`kp8jjliXeZ\

25,-

Gfjkm\iki`\Yjjk•Zb

 5,- E Prämie 2 (bitte pers. Kontoverbindung angeben)

Fachmagazin für

›nnn%YXlm\%[\

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

9$,000,

Zu meinem Abonnement erhalte ich eines der folgenden Geschenke:

`e]f7YXlm\%[\

8lj^XY\-&)''0›;\q\dY\i

Nfib]fiZ\DXeX^\d\ek■Jf]knXi\Ifccflkd`k<$C\Xie`e^

Unser Geschenk für Neuabonnenten

0›FbkfY\i

GFJDXeX^\i

8lj^XY\,&)''

J\c]$J\im`Z\Jpjk\dj

Coupon gültig vom 10.12.2009 bis 15.02.2010

Bankleitzahl

Geldinstitut

Name, Vorname

Straße

PLZ, Ort

Telefon

Datum, Unterschrift

Weiter e Weiter Kontaktmöglic e Kontak thmköeg i tlei cnh: kZeD i tFe nW : IBSAOU- M VE a gM a zeidni e•n KKi rGc h • dK o irrfcehr d so tra f eßre S8t7r a•ß e 8 68872•5 8B6a8 d 2W 5 öBr a i sdh o Wf eön r i shofen POS-Manager Technology 6 • 2009 65

E-Mail: E-Mail: info@bauve.de wiso@bauve.de · Telefon · Telefon +49 (0) 82 47 (0 82  47) 38 00 · Telefax +49 (0 82 47) (0)82 47 3  80-1 82 3  80-1 00

K S J N r. 4/ Ma i 2 00 6

Datum, Unterschrift Widerrufsrecht: Mir ist bekannt, dass ich diese Vereinbarung innerhalb von 10 Tagen bei der Widerrufsrecht: Mir ist bekannt, dass ich diese Vereinbarung innerhalb von 10 Tagen beim BAUVE Medien KG, Herr David Gorschboth, Kirchdorfer Straße 87, 86825 Bad Wöris­hofen, BAUVE Verlag GmbH, Frau Sandra Rieger, Kirchdorfer Straße 87, 86825 Bad Wörishofen, schriftlich widerrufen kann. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung. schriftlich widerrufen kann. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung. Die Kündigungsfrist für das Abonnement beträgt 6 Wochen zum Ende des Bezugszeitraums. Im Falle des Widerrufs wie auch bei einer Kündigung erlischt die Einzugsermächtigung. Im Falle des Widerrufs wie auch bei einer Kündigung erlischt die Einzugsermächtigung.


Impressum ISSN 1437-398X BAUVE Medien KG, Kirchdorfer Straße 87, 86825 Bad Wörishofen, Telefon (0 82 47) 3 80-0, Telefax (0 82 47) 3 80-1 00, E-Mail info@bauve.de, Internet www.bauve.de POS-Manager Technology: Fachzeitschrift mit ausschließlich Technologie-Themen am POS sowie im Handel insgesamt. Zielpersonen der Zeitschrift sind überwiegend in den Zentralen der Handelsketten, des gehobenen sowie des allgemeinen Einzelhandels angesiedelt. Die Zeitschrift erscheint überwiegend in D, A, CH. Persönlich haftender Gesellschafter und Geschäftsführer: Christian te Heesen (v.i.S.d.P.) Redaktion: Carolin Kober Telefon (0 82 47) 3 80-1 10, Telefax (0 82 47) 3 80-2 00, E-Mail ck@bauve.de Bild-, Foto- und Grafikquellen: Wincor Nixdorf (Titel unten), Fotolia (S. 5 l.), Messe Düsseldorf (S. 8), Deutsche Messe Hannover (S. 9), Omikron (S. 18), Hessnatur (S. 5 r., S. 20), Magento (S. 22), Fotolia (Titel l.o., S. 24), B+S Card Service (S. 4 r., S. 26), Ethalon (S. 28), Lewis Imagebank (S. 30), snom (S. 4 l., S. 32), Bizerba (S. 34), Douglas (S. 36), Manor (S. 50), Manfred Schmidt / Oma Schmidt’s Masche (S. 52), ePages (S. 53), design3000 (S. 54), Fotolia (Titel l.u., S. 56), Corporate World / mc-bizz (S. 58), Agentur Grintsch (S. 60-61) Anzeigen: Angelika Eigner, Telefon (0 82 47) 3 80-1 50, Telefax (0 82 47) 3 80-1 00, E-Mail ae@bauve.de Titelproduktion: Bernhard Hlava Satz/Layout/Grafik: Bernhard Hlava Telefon (0 82 47) 3 80-1 40 Telefax (0 82 47) 3 80-1 00, E-Mail bh@bauve.de Druck: Pera Druck GmbH Hofmannstraße 7, D-81379 München Telefon (0 89) 8 58 09-0, Telefax (0 89) 8 58 09 36 E-Mail info@peradruck.de Einsendungen: Für unverlangt eingereichte Manuskripte übernimmt der Verlag keine Gewähr. Sie gelten in jeder Hinsicht der Redaktion zur freien Verfügung überlassen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Eine Verwertung der im „POS-Manager Technology“ veröffentlichten Beiträge ist unzulässig. Nachdruck von Text und Abbildungen zum Zwecke der Werbung für Fernseh- und Funksendungen, Filme, Übersetzungen, Vervielfältigung, Vorträge und das Speichern auf Datenverarbeitungsanlagen ist, auch auszugsweise, ohne Zustimmung des Verlages nicht gestattet. Das Recht des Zitierens bleibt hiervon unberührt. Promotion (Anzeigen): Für den Inhalt der Rubrik „Promotion“ sind die jeweiligen Inserenten/Hersteller selbst verantwortlich. Titel: Der Titel „POS-Manager“ ist urheber- und markenrechtlich eingetragen beim Deutschen Patent- und Markenamt der Bundesrepublik Deutschland unter der Registriernummer 300 65 767 geschützt. Das gilt für die Schreibweise, den Aufbau, das Layout, die Art und Weise der Erscheinung und den Verwendungszweck. Das Logo oder den Titel anderweitig zu verwenden, zu verfälschen oder zu ändern, ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des BAUVE Verlages zulässig. Bei Nichtbeachtung wird Schadensersatz geltend gemacht. Leserzielgruppen: Alle Zentralen der Verbraucher- und Supermärkte, Kaufhäuser, Drogerieflächen und Drogeriemärkten, Einzelhandelsketten, Privateinzelhändler, Autohäuser, Apotheken, Buchhandlungen u.v.m. Bankverbindung: Sparkasse Memmingen  –  Lindau  –  Mindelheim, Konto-Nr. 10 881 662 (BLZ 731 500 00) Abonnementverwaltung: David Gorschboth Telefon (0 82 47) 3 80-1 11, Telefax (0 82 47) 3 80-1 00 E-Mail: dg@bauve.de Postvertrieb: Alpha Systems GmbH, Wandalenstraße 55a, 86343 Königsbrunn, Telefon (0 82 31) 51 38 Telefax (0 82 31) 3 42 09 Abonnementpreise (Inland): s 44,- inkl. 7% USt. und Versandkosten (Einzelverkauf s 8.50 inkl. 7% USt. zzgl. Versandkosten). Abonnementpreise (Ausland): s 44,- exkl. USt. zzgl. s 18,- Versandkosten und s 9,50 Bankspesen*. (Einzelverkauf s 8.50 exkl. USt. zzgl. Versandkosten und Bankspesen*). *in Nicht-Euro-Ländern Gültige Anzeigenpreisliste: vom 1. Januar 2009 Die Abonnementsdauer beträgt ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn es nicht sechs Wochen vor Ablauf eines Bezugsjahres schriftlich gekündigt wird. Druckauflage: 13.100

66

POS-Manager Technology 6 • 2009

Veranstaltungen / Events

Wincor World

CeBIT 2010

Fachmesse & Forum für Banken u. Handel Trade Fair & Forum for Banking and Retail

Marktplatz Nr. 1 des digitalen Business The world’s No. 1 marketplace for digital business

26. bis 28. Januar 2010 Paderborn www.wincor-nixdorf.com

M-Days 2010

2. bis 6. März 2010 Hannover www.cebit.de

Kongress-Messe für mobile Mediennutzung Congress-Fair for Mobile Data

LogiMAT 2010

23. und 24. Februar 2010 München www.m-days.com

2. bis 4. März 2010 Stuttgart www.logimat-messe.de

IT@COMMERCE

embedded world

Fachkongress für Versandhandels-IT

Exhibition & Conference

23. und 24. Februar 2010 Köln www.it-at-commerce.de

2. bis 4. März 2010 Nürnberg www.embedded world.de

EuroCIS 2010

Digital Factory 2010

Europas führende Fachmesse für IT und Sicherheit im Handel Europe’s Leading Trade Fair for IT and Security in Retail

Internationale Leitmesse für integrierte Prozesse und IT-Lösungen Leading Trade Fair for Integrated Processes and IT Solutions

2. bis 4. März 2010 Düsseldorf www.eurocis.com

19. bis 23. April 2010 Hannover www.hannovermesse.de

Internationale Fachmesse für Distribution International Trade Fair for Distribution

Vorschau / Preview POS-Manager Technology 1/2010 EuroCIS-Messeheft mit Ausstellerverzeichnis und großer Produktvorschau zu EuroCIS – fair issue including exhibitors‘ list and extensive product preview on • Warenwirtschaft / ERP & SCM • Geräte am POS (Kassen, Drucker, Waagen) / POS devices (cash points, printers, scales) • Zahlungssysteme / Payment systems • SB-Automation / Self-service systems • Filialmanagement / Store management • Identtechnik / Identification technology • Digitale POS-Medien / Digital POS media • Sicherheit und Artikelsicherung / Safety & Commodity assurance • Personalmanagement / Human resource management • Online Marketing

Erscheinungstermin / Publication date 15. Februar 2010


KiXej]fidXk`feXc FlkjfliZ`e^ J\`k\(+

J\`k\)/



GFJDXeX^\i

+&)''0

`e]f7YXlm\%[\›nnn%YXlm\%[\›Gfjk$Ei%'/$'0GFJ

Fachmagazin achmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine forr IT-Solutions in Retail ((%AX_i^Xe^

8ik`b\c$ j`Z_\ile^

GFJDXeX^\iK\Z_efcf^p

MfeJgX^_\kk` qliCXjX^e\

8lj^XY\+&)''0›8l^ljk

<`eq\cm\ibXl]jgi\`j€ /#,'

,&)''0

GFJDXeX^\i ((%AX_i^Xe^

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

@JJE(+*.$*0/O

Jf]knXi\Ifccflkd`k<$C\Xie`e^

`e]f7YXlm\%[\›nnn%YXlm\%[\›Gfjk$Ei%('$'0GFJ

Glebk^\eXl\i G\ijfeXc\`ejXkq Nfib]fiZ\DXeX^\d\ek J\`k\e()le[*'

405436 081907

@JJE(+*.$*0/O

J\`k\-

Nfib]fiZ\ DXeX^\d\ek

GFJDXeX^\iK\Z_efcf^p

Jlim\p

8lj^XY\,&)''0›FbkfY\i

<`eq\cm\ibXl]jgi\`j€ /#,'

GFJDXeX^\i ((%AX_i^Xe^

Ld]iX^\ql <lif:@J:\9@K

@JJE(+*.$*0/O

GFJDXeX^\iK\Z_efcf^p

`e]f7YXlm\%[\›nnn%YXlm\%[\›Gfjk$Ei%()$'0GFJ

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

<`eq\cm\ibXl]jgi\`j€ /#,'

-&)''0

8lj^XY\-&)''0›;\q\dY\i

:fddf[`kp8jjliXeZ\ :fddf[`k :fdd f[`kp8jjliXeZ\ p8jjliXeZ\ J\`k\*)

Abonnieren Sie jetzt Subscribe now to

J\`k\,-

8eq\`^\

D\_in\ik]•i ?€e[c\iBle[\

DXibk•Y\ij`Z_k J9$8lkfdXk`fe

J\`k\,/

J\`k\*/

:f$YiXe[\[:Xi[j

J\c]$J\im`Z\Jpjk\dj

;$/-/),9X[Ni`j_f]\e B`iZ_[fi]\iJkiX\/.

J\`k\)+

MfdE€_k`jZ_ `ejI\^Xc

IX[`f=i\hl\eZp@[\ek`ÔZXk`fe J\`k\*'

Df[\ie\ 8eXcpj\$Kffcj :fdY`eXk`feY\kn\\e 9@#:GDXe[:ID J\`k\,/

:flgfej`d DXib\k`e^$D`o :flgfeGifdfk`fej J\`k\e(+le[,/

98LM<D\[`\eB>

@em\ekli c\`Z_k^\dXZ_k

<ek^\ckY\qX_ck

<ek^\ckY\qX_ck

:fem\e`\ekG:@:\ik`ÔZXk`fe

8ik`b\cj`Z_\ile^■:fddf[`kp8jjliXeZ\

D`kG:@Xl] Eldd\ij`Z_\i

9$,000,

Gfjkm\iki`\Yjjk•Zb

J`dgc`]p@em\ekfip

<ek^\ckY\qX_ck

J\`k\*+

J\`k\)'

Gfjkm\iki`\Yjjk•Zb

CXY\cjÆjXmmpXcc$ifle[\ij

CfpXckpJpjk\dj

9$,000,

<k`b\kk\eÆ bcl^\8cc\jbee\i

Ble[\e\e^\i Xej`Z_Y`e[\e

JZ_lkq mfi;Xk\ec\Zbj ;XkXCfjjGi\m\ek`fe J\`k\)/

@[\ekk\Z_e`b■9XiZf[\f[\iI=@;6

;$/-/),9X[Ni`j_f]\e

J\`k\e(/#))#)+#,)le[,+

B`iZ_[fi]\iJkiX\/.

@K]fik_\Fec`e\J_fg

98LM<D\[`\eB>

@K]•i[\e Fec`e\$J_fg

Gfjkm\iki`\Yjjk•Zb 9$,000,

Nfib]fiZ\DXeX^\d\ek■Jf]knXi\Ifccflkd`k<$C\Xie`e^

98LM<D\[`\eB>

B`iZ_[fi]\iJkiX\/.

;$/-/),9X[Ni`j_f]\e



NXi\en`ikjZ_X]k `e<Z_kq\`k DXeX^\d\ek`ei\Xck`d\ J\`k\e)-le[+/

@[\ekk\Z_e`b 9XiZf[\f[\iI=@;6

M`jl\cc\ Bfddle`bXk`fe

J\`k\e)'le[*+



M`jlXcI\kX`c`e^Jfclk`fe J\`k\e*)le[,-

8lkfdXk`jZ_\i 9Xi^\c[Õljj

I\kX`c @ek\cc`^\eZ\

J\`k\,)

J\`k\)+

8lkfdXk\[:Xj_=cfn

;XkXNXi\_flj\j

„POS-Manager Technology“

 Unser Fachmagazin „POS-Manager Technology“ liefert Ihnen umfangreiche Themen und Schwerpunkte aus den Bereichen IT-Lösungen und Technologie im Handel und am POS.

 Our specialist magazine „POS Manager Technology“ provides information on many topics and points of interest concerning IT solutions and technology in retail trade and at the POS.

Ihre Vorteile als Abonnent:

Here is what you gain as a subscriber:

• Ihnen entgeht kein geldwerter Beitrag mehr aus

• You won‘t miss any articles with valuable noncash

dem „POS-Manager Technology“ zu den oben genannten Themenbereichen • Sie erhalten Ihren „POS-Manager Technology“ mit allen­ branchenrelevanten Veranstaltungen zuverlässig und ­termingerecht

profits from the above named topics in „POS-Manager Technology“ • You will receive your “POS ManagerTechnology” set-up promptly and reliably to cover all branches

Unser Geschenk für Neuabonnenten

Our gift for new subscribers

Zu meinem Abonnement bestelle ich mir eines der folgenden

With my subscription, I would like to order one

Geschenke:

of the following gifts:

B e s t e l l c o u p o n

,%AX_i^Xe^

GFJ$CX[\eYXlEfm\dY\i-&)''0

<`eq\cm\ibXl]jgi\`j€ /#,' @JJE(/-.+/'( ;$/-/),9X[Ni`j_f]\e 98LM<D\[`\eB> <ek^\ckY\qX_ck Gfjkm\iki`\Yjjk•Zb

;\j`^e]•i[`\NXe[N<obclj`m`k€k`dN\i[`Z_#I\lkc`e^\e

1  year subscription to “POS Ladenbau“ (Value: E 44,00)

B`iZ_[fi]\iJkiX\/.

E  25,- award (please specify personal account details)

1  Jahresabo „POS-Ladenbau“ (Wert: E 44,00)

„PO S - Ma n a g e r Te c h n o l o g y “ N r. 6/2009

DX^Xq`e]•iCX[\e^\jkXckle^#9f[\e#NXe[#;\Zb\#C`Z_k#;`jgcXpjle[8bljk`b

;\j`^e

]•i[`\NXe[ <obclj`m`k€k`dN\i[`Z_#I\lkc`e^\e J\`k\)-

9$,000,

E  25,- Prämie (bitte pers. Kontoverbindung angeben)

`e]f7YXlm\%[\›nnn%YXlm\%[\›Gfjk$Ei%(($'0GFJ

8lj^XY\-&)''0›Efm\dY\i

DXibk•Y\ij`Z_k

<ic\Ye`jn\ck\e

=i`jZ_\j;\j`^e

9f[\eY\c€^\

Elin\iY\^i\`]\ebXee%%%

J\`k\('

J\`k\(-

J\`k\*-

@kËq#9`\c\]\c[

Coupon gültig vom 10.12.2009 bis 15.02.2010

Bankverbindung für Lastschrifteinzug / Bank information for direct debit Name, Vorname / Surname, First name

Bankleitzahl / Bank code

Geldinstitut / Bank

B e s t e l l c o u p o n

Ja, Ort ich / abonniere das „ZDF WISO-Magazin“ ab sofort für PLZ, Postcode, Town/City Telefon / Telephone

Bankverbindung für Lastschrifteinzug: Datum, Unterschrift / Date, Signature

S  enden Sie mir bitte ein weiteres Probeexemplar kostenlos zu. Ich gehe B itte senden Sie mir ein Probeexemplar zum Preis vonein. e 3,90 mit dieser Bestellung garantiert keine weiteren Verpflichtungen % USt. Versandkosten. inkl. Please7send me azzgl. sample copy free of charge. I understand that there are no further obligations associated with this order.

Widerrufsrecht: Mir ist bekannt, dass ich dieseBankleitzahl Vereinbarung innerhalb von 10 Tagen bei Kontonummer der BAUVE Medien KG, Herrn David Gorschboth, Kirchdorfer Straße 87, 86825 Bad Wöris- hofen, schriftlich widerrufen kann. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung. Die Kündigungsfrist für das Abonnement beträgt 6 Wochen zum Ende des Bezugszeitraums. Geldinstitut Im Falle des Widerrufs wie auch bei einer Kündigung erlischt die Einzugsermächtigung.

Ja, ich abonniere den „POS-Manager Technology“ ab sofort für mindestens 1 Jahr (6 Ausgaben) zum Jahresbezugspreis von e 44,- inkl. Versandkosten und 7 % USt. (Ausland exkl. USt. und zzgl. Versandkosten) Name, Vorname

Straße

Right of withdrawal: I am aware that I have the right to cancel this agreement within 10 days in Unterschrift writing with BAUVE Medien KG, David Gorschboth, Kirchdorfer Straße 87, Datum, 86825 Bad Wörishofen. To protect your right of cancellation, timely mailing is advisable. Widerrufsrecht: ist bekannt, dass ich diese Vereinbarung innerhalb von 10 Tagen beim The cancellationMir period for the subscription is 6 weeks before the end of the reference period. BAUVE Verlag GmbH, Frau Sandra Rieger, the Kirchdorfer Straße 87, 86825 Bad be Wörishofen, In the event of retraction, as with cancellation, direct debit authorisation will also cancelled. schriftlich widerrufen kann. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung. Im Falle des Widerrufs wie auch bei einer Kündigung erlischt die Einzugsermächtigung.

Rechnung wird per Lastschrift bezahlt. The bill is paid by debit note. PLZ, Ort Telefon

Datum, Unterschrift / Date, Signature Datum, Unterschrift

mindestens 1 Jahr zum Jahresbezugspreis von e 44,- inkl. Versandkosten und 7 % USt.

x Rechnung wird per Lastschrift bezahlt.

Yes, I would like to subscribe to “POS Manager Technology” immediately for at least 1 year (6 issues) at the subscription price of €  44.00 inc. shopping and 7% sales tax (overseas, excl. sales tax and additional shipping costs).

Weiter e Kontaktmöglic Kontakt / Co nhtkaeci t edne: t Z aD i l sF B WAIU SV OE - MM ag ea d zi i en • KG K i•r cK hidrocrhfdeorrsfterra ßSet r8a7 ß e• 8876 8 • 2856 8 B2 ad 5 W B aödr i W s höorfiesnh ofen POS-Manager Technology 6 • 2009

67

E-Mail: E-Mail: info@bauve.de wiso@bauve.de · Telefon · Telefon +49  (0) 82 47 (0 82  47) 38 00 38 00 ·· Telefax Telefax +49 (0) 82 (0 82 47) 3  47  80-1 82 3  80-1 00

K S J N r. 4/ Ma i 2 00 6

Straße / Street

Kontonummer / Account number


Produkt der Wahl.

TSP100 futurePRNT ™ von Star Micronics. Moderne Raffinesse trifft anspruchsvolle Eleganz. Der neue und unglaubliche TSP100 futurePRNT, bietet wahrhaft unübertroffene und professionelle POS Drucklösungen. Seine Leistung, Preis, Zuverlässigkeit, Features und Funktionen sind bahnbrechend. So ist es kein Wunder, dass der TSP100 futurePRNT von zahlreichen Händlern weltweit ausgewählt wurde. Die Drucker-Serie TSP100 futurePRNT setzt aufgrund ihrer hohen Wirtschaftlichkeit neue Maßstäbe in der POS-Technologie. Kennzeichnend ist neben dem konkurrenzlosen Einstiegspreis die extrem hohe Druckgeschwindigkeit von bis zu 250 mm/Sekunde und das im Lieferumfang enthaltende umfangreiche Zubehör für alle speziellen Anwendungen. Für weitere Informationen über das, was der TSP100 futurePRNT für Ihr Unternehmen tun kann rufen Sie unser Verkaufsteam an unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 6646701 oder +44 (0) 1494 47 11 11.

Halle 14

12

Stand B

www.Star-EMEA.com


POS-Manager Technology 06/2009