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Ausgabe 6/2010 • November

info@th-medien.com • www.th-medien.com • Post-Nr. 11-10 POS

6. Jahrgang Einzelverkaufspreis € 8,50

Starke Böden Marktübersicht Bodenbeläge

ISSN 1867 4801

POS-Ladenbau November 6/2010

Magazin für Ladengestaltung, Boden, Wand, Decke, Licht, Displays und Akustik

Postvertriebsstück ZKZ-59995

Starke Böden ■ Marktübersicht Bodenbeläge

Entgelt bezahlt

TH Medien KG

Businesspark A96

D-86842 Türkheim

Seite 48

Gestaltung mit Glas

s.Oliver, Stuttgart

Messen

Impulse für den Ladenbau

Ein Shop für alle Sinne

Blick in Richtung Trends

Seite 10

Seite 30

Seite 58


markengesicht: : nach Ihrem wunsch : systeme : individuelle lĂśsungen : planung : projektmanagement : schlĂźsselfertig

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Editorial

Professional Brand Entertainment Exklusives Shop- & Storedesign Wichtige Trendschauen in den kommenden Monaten zeigen dem Handel, was in puncto Einrichtung und Gestaltung von Shops angesagt ist. Eindrucksvolles Ambiente kombiniert mit motiviertem, gut geschultem Personal lässt Kunden zu Stammkunden werden. Sylvia Zahn genannt Schumann, Redakteurin „POS-Ladenbau”

Perfektes Ambiente – perfekter Service der Terminkalender für Designer, Planer, Innenarchitekten und Ladenbauer ist in den nächsten Monaten prall gefüllt. Gleich vier große Highlights, BAU und Domotex im Januar sowie ZOW und EuroShop im Februar, erwarten ihre Besucher. Welche Themen bestimmen aktuell die Diskussion um das Planen, Bauen und Gestalten? Welche sind wegweisend für die Zukunft des Bauens? Die BAU in München rückt einige Themen dazu in den Vordergrund. Über Innovationen und Entwicklungen in der Oberflächentechnologie informieren sich die Besucher der ZOW in Bad Salzuflen. Einen Überblick über die aktuellen Trends und Entwicklungen bei den Bodenbelägen erhalten die Besucher auf der Domotex in Hannover. Ein spezielles Forum für Architektur und Innenarchitektur bietet in deren Rahmen die contractworld. Ideen für die Gestaltung der Shops von morgen bekommen die Besucher auf dem Branchenhighlight EuroShop in Düsseldorf. Mit all den Trendschauen bleibt es spannend bei der Frage: Wo geht der Weg hin? Wie wird in Zukunft verkauft? Trends zu verfolgen, Shops außergewöhnlich zu gestalten und so Erlebniswelten entstehen zu lassen ist sicherlich ein wichtiger Aspekt. Bei all den Fragestellungen wird allerdings ein wichtiger Teil meist zu wenig beachtet. Die Frage nach dem Service! Allzu oft hat man selbst die Erfahrung gemacht, in einem Laden zu stehen und sich als störend zu empfinden, weil die Verkäuferinnen gerade angeregt in private Gespräche vertieft sind. Wenn man sich selbst die Frage stellt, warum man gerne in einem bestimmten Laden immer wieder einkauft, spielt sicherlich das Ambiente eine wichti-

ge Rolle. Meist kommt jedoch hinzu, dass man den guten Service in Erinnerung hat. Schön, wenn man in der Umkleide steht und jemanden an seiner Seite hat, der einem die nächste Größe reicht oder den Pullover in einer anderen Farbe bringt. Dem Verkaufspersonal kommt eine große Verantwortung zu, wenn es den Kunden ernst nimmt. Eine freundliche Begrüßung gehört genauso dazu wie das richtige Fingerspitzengefühl, dem Kunden zu zeigen: Ich bin für dich da, wenn du mich brauchst. Ich bin dein Einkaufsberater. Aufmerksamkeit, natürliche Freundlichkeit und die Bereitschaft, dem Kunden „dienen“ zu wollen, sind wichtige Eigenschaften eines guten Verkäufers. Im besten Fall ist Verkaufen nicht sein Beruf, sondern Berufung. Händler, die also in die Ausbildung ihres Personals investieren und es schaffen, dieses immer wieder neu zu motivieren, schaffen optimale Voraussetzungen im Wettbewerb zu bestehen. Wem nutzt die schönste Fassade, wenn die Seele fehlt? Kombinieren Sie eindrucksvolles Ambiente mit einem guten Warenangebot, ausgerichtet auf Ihre jeweilige Zielgruppe und bieten Sie guten Service, dann werden aus Kunden Ihre Stammkunden. Eingebettet in zahlreiche Artikel und Objektberichte liefern wir Ihnen mit dieser Ausgabe tolle Beispiele und Anregungen für außergewöhnliche Shopkonzepte.

Herzlichst Ihre

Sylvia Zahn genannt Schumann zgs@th-medien.com

circle&friends

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

LADENBAU WAR GESTERN .... Shops haben viel mehr als reine Architektur und Interieur zu bieten. Sie sind inszenierte Markenwelten am Point of Sale. Mit dem LICHTENEGGER STAR SHOP KONZEPT planen viele renommierte Kunden individuelle Markenwelten. Wir sind der Spezialist in der Zukunft des Ladenbaus! Lichtenegger Interior GmbH Am Gewerbepark 12 • A-9431 St. Stefan Tel: +43 (0) 664 80 023 300 Fax: +43 (0) 4352 82461 22 office@lichtenegger-interior.com

POS-Ladenbau n 4 • 2010

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Inhaltsverzeichnis Anzeige

Themenschwerpunkte der Ausgabe 6/2010 • Glas – Neue Impulse für den Ladenbau

• Komplettlösungen

• Messen – Blick in Richtung Trends

• News und Events

• Neue Medien im Store Design

• Marktübersicht: Bodenbeläge

■ Rubriken

■ Objektberichte

Editorial

3

Perfektes Ambiente – perfekter Service

News, Events Marktübersicht

6 48

Bodenbeläge

Produktneuheiten

58 Intersport, Klagenfurt

News in Wort und Bild

14

Sport to the People

Messen

63

BAU, ZOW, Domotex, EuroShop

■ Fachbeiträge Glas - Neue Impulse für den Ladenbau

Böden mit Charakter für Objekte aller Art.

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Einsatz von Glas schafft neue Möglichkeiten Von Birgit Tratnik

Staples, Berlin Perfekte Reinigung

18

20

Bürofachmarkt in neuem Design

Vielfältige Möglichkeiten für die Fußbodenreinigung

Besuchen Sie uns auf den Messen BAU 2011 in München vom 17. – 22.01.2011 oder auf der Euroshop in Düsseldorf vom 26.02 – 02.03.2011

Der Handel drückt beim Ladenumbau aufs Tempo Von Rolf Lükemann

Modularität steht für Zukunftssicherheit

Hysterie, Frankfurt

Von Christoph Kübel

Hysterie in Frankfurt

Naturholzboden am POS

POS-Ladenbau n 4 • 2010

www.joka.de

34

Design und Funktion zum vertretbaren Preis

Starker Auf-Tritt

4

28

Einsparpotenziale beim Ladenbau sind möglich

Von Dagmar Dieterle

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Anzeige Ausgabe 6/2010 • November

EIN STARKER PARTNER FÜR IHR GESCHÄFT!

info@th-medien.com • www.th-medien.com • Post-Nr. 11-10 POS

6. Jahrgang Einzelverkaufspreis € 8,50

Starke Böden Marktübersicht Bodenbeläge

ISSN 1867 4801

POS-Ladenbau November 6/2010

Magazin für Ladengestaltung, Boden, Wand, Decke, Licht, Displays und Akustik

Postvertriebsstück ZKZ-59995

Starke Böden ■ Marktübersicht Bodenbeläge

Entgelt bezahlt

TH Medien KG

Businesspark A96

D-86842 Türkheim

Seite 48

AUSGABE November Gestaltung mit Glas

s.Oliver, Stuttgart

Messen

Impulse für den Ladenbau

Ein Shop für alle Sinne

Blick in Richtung Trends

Seite 10

Seite 30

Seite 58

6/2010

■ Titelthema

Optiker Brillen Rottler, Dortmund

Bodenbeläge Die Marktübersicht

Alles aus einer Hand: Beratung Planung Einrichtung Projektrealisierung After-Sales-Service Wenn Sie mehr über SelectaKonzepte erfahren möchten: s.Oliver, Stuttgart

30

Für alle Sinne

Lee, Paris

44

www.selecta.de

Schönheit, die erlaubt ist

■ Praxisberichte Emotionale Rauminszenierung 

24

Outdoor-Landschaft bei Lengermann + Trieschmann

Shopping-Center Bungert, Wittlich

36 Starke Böden – starke Wirkung

Erlebnis-Shopping in der Eifel

54

Drei Beispiele aus der Praxis

■ Service

Camel Flagship Store, Hamburg

40

Impressum

66

Termine

66

Vorschau

66

Lucienstraße 48, 59759 Arnsberg Telefon + 49 (0) 2932 3090 Telefax + 49 (0) 2932 309288 e-mail: info@selecta.de

Mehr als ein Tabak Shop

POS-Ladenbau n 4 • 2010

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N e w s

Branchen-Insider

News ❚ s.oliver s.Oliver eröffnete den ersten Accessories Monolabelstore Der erste s.Oliver Accessories Monolabelstore feierte am 4. November 2010 seine Eröffnung auf der Frankfurter Zeil. Integriert in das „MyZeil“ Center, zeigt sich der Store mit einem einzigartigen Ladenbaukonzept auf knapp 90 Quadratmeter. Filigrane Grafiken, individuelle Möbelstücke im Vintage-Stil und exklusiv und limitiert für diesen Standort designte Produkte laden zum Stöbern und Entdecken ein. Die Eröffnung des Monolabelstores in Frankfurt ist der Startschuss für die Expansion des Unternehmens mit Accessories und Lizenzen: „Wir haben unsere Produktwelt in den letzten Jahren gezielt ausgebaut. Jetzt ist es an der Zeit, diesem Segment einen eigenen Raum zu schaffen. In der Boutique-Atmosphäre des neuen Ladenbaukonzepts kommt die Vielfalt unserer Produkte perfekt zur Geltung“, erklärt Thorsten Grönlund, Geschäftsführung Produkt & Marketing. Das Konzept soll zunächst in deutschen Städten präsentiert werden. Ein weiterer Store ist für Frühjahr 2011 in Würzburg geplant. Bis Ende 2011 sollen weitere Accessories Läden eröffnen.

ber in eine einzigartige Erlebniswelt verwandeln. Rund acht Monate hat das Team um Barbara Göttgens, Leiterin Werbung/Visual Merchandising, an dem Konzept gearbeitet. „Wir interpretieren Weihnachten neu und modern, auch was die Farbigkeit betrifft. Klassische Farben werden mit überraschenden Kontrasten kombiniert“, so Göttgens.

❚ Inkiess 75-jähriges Firmenbestehen

❚ Galeria Kaufhof 3 D - Entdeckungsreise durch die Welt der Geschenke Weihnachtszeit ist Geschenkezeit. Aber nicht immer ist es einfach, für jeden das Richtige zu finden. Inspiration bei der Suche nach Geschenken für die Liebsten geben die dreidimensionalen Schaufensterwelten der Galeria Kaufhof- und Kaufhof-Filialen. Schaufenster, POS, Prospekte, Außenwerbung und Funkwerbung stehen unter dem Motto „Geschenke die glücklich machen“. Erstmals startet Galeria Kaufhof eine intern entwickelte 360° Kam­ pagne, bei der das Weihnachtsgeschenk in einer neuen Vielfalt dargestellt wird. Neben opulenten Papeterie-Elementen in 3D-Optik und überdimensional großen Kartonagen sind es die aufwendig drapierten Kunststoffelemente, die die Fenster ab dem 8. Novem6

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Inkiess – Europas größter Systemanbieter für Geldzählkassen feiert in diesem Jahr sein 75-jähriges Firmenbestehen. Anlass zur Gründung des Berliner Unternehmens 1935 war die Erfindung einer Geldzählkasse von absoluter Präzision. Produktionsort war ein ehemaliger Pferdestall auf einem Neuköllner Hinterhof. Zur Herstellung wurde erstmals Kunststoff verwendet. Die Markteinführung begann auf der Frühjahrsmesse 1936 in Leipzig. Die Währungsreform 1949 und der Beitritt des Saargebietes 1957 waren bedeutende Ereignisse für den Betrieb. Das Unternehmen belieferte innerhalb weniger Tage alle dort ansässigen Geldinstitute, Postdienststellen etc. mit Kassen für die D-Mark. Inkiess expandierte, es gab diverse Ortswechsel. 1989 und 1991 wurden zwei Produktions- und Vertriebsgebäude in Neukölln errichtet. Auch die Wiedervereinigung und vor allem die Euro-Einführung waren für Inkiess von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Das Unternehmen vertreibt eine große Palette von Arbeitsmitteln für Kasse und Büro im Inland, in Europa sowie weiteren Ländern.

❚ Go In Einweihung der neuen Logistikhalle „Mit der Einweihung der neuen Logistikhalle feiern wir auch die Erfolgsgeschichte des Unternehmens Go In“, betonte Geschäftsführer Maurus Reisenthel während seiner Eröffnungsrede am 23. Oktober 2010 in Landsberg am Lech. Rund 150 Gäste, Mitarbeiter, Partnerfirmen und Vertreter der Stadt Landsberg ergriffen die Gelegenheit, einen Blick in das neue Hochregallager und den gesamten Go In Firmenkom-


Blocklager konnte nach nur acht Monaten Bauzeit in Betrieb genommen werden. Durch diese enorme Produktlagerung kann Fertigware kurzfristig ausgeliefert werden – ein entscheidender Kundenvorteil.

N e w s /

Personalien ❚ Thomas Müller Verantwortung für das Exportgeschäft bei Oktalite Thomas Müller (45) baut seit dem 1. Oktober das Exportgeschäft bei Oktalite aus und treibt die Internationalisierung im Vertrieb voran. Thomas Müller blickt auf eine lange Berufspraxis bei renommierten Unternehmen der Licht- und Gebäudesystemtechnik zurück. Sein Schwerpunkt lag im Key Account Management und in der Verantwortung für internationale Märkte auf der ganzen Welt. Als DiplomIngenieur der Elektrotechnik mit Abschluss in Lichttechnik bringt er auch einen fundierten technischen Hintergrund mit. „Für Oktalite gibt es viele neue Herausforderungen: vor allem außerhalb Europas, im Mittleren Osten und in Osteuropa. Hier werden wir uns gleicherAnzeige

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7

P e r s o n a l i e n

plex zu werfen. Die Stars in der Halle waren die beiden tonnenschweren Schmalregalstapler, die während einer kurzen Präsentation eindrucksvoll ihr Leistungsvermögen zeigten. Lager und Logistik sind bei Go In traditionell von hoher Bedeutung – die große Lagerhaltung und die damit verbundene schnelle Lieferfähigkeit sind ein Wettbewerbsvorteil für das Unternehmen. Vor zwei Jahren fasste die Firmenleitung den Entschluss, die Lagerkapazitäten durch den Bau eines Hochregallagers auf dem Firmengelände zu erweitern. Die speziell für Go In entwickelte Kombination von einem neuen Hochregallager und dem vorhandenen


maßen auf die Oktalite Geschäftsfelder food, fashion und retail konzentrieren. Besonders mit den neuen LED Produkten und den zur Euroshop kommenden Innovationen sind wir in jeder Hinsicht gut aufgestellt“, so Thomas Müller. Müller verstärkt die Aktivitäten auf den internationalen Märkten in Zusammenarbeit mit der Trilux Muttergesellschaft und weiteren Partnern, die sich auf Lichtlösungen für Verkaufsbereiche aller Art spezialisiert haben.

❚ Witex Neuorientierung bei Witex Die sich seit einigen Wochen abzeichnende Neuorientierung bei der Witex Flooring Products GmbH, Augustdorf, gewinnt Kontur. Ende August wurde von dem neuen Gesellschafter, H.I.G. Capital Partners, als zusätzlicher Geschäftsführer Dr. Holger Schmeisser mit spezieller Verantwortung für die strategische Neuausrichtung eingesetzt. Im Zuge der jetzt in Angriff genommenen Reorganisation werden die beiden bisherigen Geschäftsführer, Dr. Börge Schümann und Franz-Walter Wiest Ende November 2010 im freundschaftlichen Einvernehmen ausscheiden. Beide bleiben dem Unternehmen als Berater weiterhin verbunden und werden den Veränderungsprozess aus dieser Rolle heraus begleiten.

❚ LTS Neues Mitglied in der Fagerhult-Gruppe Das Tettnanger Unternehmen baut seine weltweite Marktstellung durch die Fusion in die schwedische Fagerhult-Gruppe weiter aus. Durch den Zusammenschluss wird LTS mit der FagerhultGruppe nun zum drittgrößten Leuchtenhersteller Europas. Die Produktpalette von LTS, die schwerpunktmäßig in der Architekturund Shopbeleuchtung liegt, wird durch die Palette von Fagerhult in den Bereichen Industrie-, Büro-, Behörden- und Verwaltungsbeleuchtung sowie im Einzelhandelsbereich sinnvoll erweitert. LTS wird somit in Zukunft ein strategischer Partner des schwedischen Unternehmens für den deutschsprachigen Raum Europas sein. Etwa 2300 Mitarbeiter der Fagerhult-Gruppe sichern dann weltweit die Nähe zum Kunden.

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Besuchen Sie den internationalen Marktplatz für Architektur und Innenarchitektur. Das Networking zwischen Ausstellern und Architekten, Innenarchitekten und Planern steht auf der contractworld auch 2011 wieder im Fokus. Architektenführungen, Produktvorstellungen sowie Workshops bieten zahlreiche Anlaufstationen für Kommunikation und Gedankenaustausch. Namhafte internationale Architekten referieren auf dem contractworld.congress – Europas bedeutendster Architekturkongress – über folgende Themen: • Office/Büro/Verwaltung • Hotel/Spa/Gastronomie • Shop/Showroom/Messestand • Umnutzung/Conversion Weitere Infos und Anmeldung unter www.contractworld.com

Quintus Miller, Basel

Jürgen Mayer H., Berlin


❚ Spiele Max Händler des Jahres 2010 Spiele Max ist „Händler des Jahres 2010“ in der Kategorie Spielwaren. Über 200.000 Konsumentenbewertungen brachten das Unternehmen in der vom Handelsverband Deutschland sowie dem Handelsblatt unterstützten und unabhängigen Befragung als KategorieSieger hervor. Das Unternehmen ist stolz über diese Auszeichnung und die hervorragende Kundenbeurteilung. Der Titel ist ein weiterer Beweis für die seit Jahren erfolgreiche Geschäfts- und Sortimentspolitik. In wichtigen Kategorien wie Preis-Leistungs-Verhältnis und Service/Beratung, aber auch Sortimentsvielfalt und Einkaufsatmosphäre hat Spiele Max sich gegenüber dem Wettbewerb durchgesetzt. Spiele Max überzeugt mit mehr als 30.000 Artikeln an derzeit 46 Standorten durch den Verkauf von Babyartikeln, Mode und Spielwaren. ‚Maxi Auswahl – Mini Preise’, das ist das Spiele Max-Prinzip, dem der Einzelhändler seit über 28 Jahren treu ist.

❚ D’art Design Silberner ADAM Award Bei der feierlichen Preisverleihung des ADAM Award im Mannheimer Rosengarten wurde die D’art Design Gruppe mit einer silbernen Auszeichnung geehrt: Die Lichtarchitektur von Philips Lighting auf der Light+Building 2010 konnte sich bei einer Konkurrenz von insgesamt 20 Einreichungen in der Kategorie XL (501 bis 1.500 qm) durchsetzen. Die D’art Design-Geschäftsführer Guido Mamczur und Jochen Höffler nahmen den renommierten Preis für ausgezeichnete Markenauftritte entgegen. Insgesamt wurden in diesem Jahr 93 Markenräume beim ADAM Award eingesendet. Mit dem ausgezeichneten Messeauftritt visualisierte Philips auf der Light+Building 2010 die Bedeutung von Licht für das menschliche Wohlbefinden.

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A u s z e i c h n u n g e n

Auszeichnungen


F a c h b e i t r a g

Glas

Glas - Neue Impulse für den Ladenbau Glas ist aus der Innenraumgestaltung nicht mehr wegzudenken. Auch im Ladenbau schafft der Einsatz von Glas neue, innovative Gestaltungsmöglichkeiten. Ob in der Anwendung für Wand, Decke, Boden oder als Möbel. struktur aufgebracht. So bleiben die Farben auf dem Glas dauerhaft geschützt. Der Innenraumgestalter kann aus einer großen Farbpalette wählen. Bis zu 25 Farben zählen zu den Standardfarben, individuelle Farbtöne sind möglich. Ein weiterer Pluspunkt: Die Gläser können problemlos gereinigt werden, da sie großflächig mit wenig Fugen verarbeitet werden und so schnell und leicht zu pflegen sind. Eine spezielle Safe-Ausführung der Gläser sorgt für höchste Sicherheit. Bei Glasbeschädigungen bleiben die Scherben auf einem auf der lackierten Seite aufgebrachten Polypropylen-Film haften.

Satinierte Gläser

N

eue kreative Gläser setzen mit ihrer großen Farb- und Dekorvielfalt im Ladenbau bewusst Akzente, verzaubern Geschäfte mit brillanten Lichtreflexen und lassen sie erst lebendig werden. Frei wählbare Motive erzeugen dank moderner Drucktechniken beeindruckende visuelle Effekte. Faszinierende LED-Leuchtgläser rücken jedes Produkt ins rechte Licht, schaffen Hingucker und erzeugen eine einzigartige Atmosphäre. Glas geht Verbindungen ein und zeigt sich als System immer wieder neu: als begehbares Glas, als Trennwand oder Glasgeländer. Die Vielfalt schöner Raumgläser macht Lust, mit diesem Mate-

rial neu zu gestalten und Läden ganz individuell einzurichten.

Lackierte Gläser Lackiertes Glas ist ideal, um gezielt Farbakzente zu setzen und die Warenpräsentation zu betonen. Mit ihrer großen Farbvielfalt und Farbintensität eignen sie sich hervorragend für Türen, Wandverkleidungen, Podeste und Möbel. Es gibt sie als hochglänzende Varianten mit brillanter Oberfläche oder auch mit matter Oberfläche. Die Gläser werden rückseitig mit einer deckenden Farbschicht lackiert und mit dieser Seite auf die Träger-

Satinierte Gläser weisen eine neutrale, durchscheinende Optik auf. Mit ihrer matten Oberfläche filtern sie das Licht sanft und lassen Konturen nur erahnen. Die Dekor- und Farbvielfalt dieser Gläser ist beeindruckend und das Glas vielfältig einsetzbar, da es dem Trend nach Einfachheit und Minimalismus entspricht. So eignet es sich zum Beispiel als transparenter Sichtschutz in Trennwänden und Türen ebenso gut wie als edles Glas für Regale oder Möbel. Die chemische Ätzung dieser Gläser lässt dabei die Eigenschaften des eingesetzten Basisglases unbeeinflusst, verändert aber je nach gewünschter Textur durch unterschiedliche Techniken die Oberfläche einer der beiden Glasseiten: gleichmäßig satiniert oder durch Motive in leichtem

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F a c h b e i t r a g

Glas

Relief aufgelockert, glatt oder angeraut. Die Tönungen entsprechen denen des gewählten Basisglases: Extra Weiß, Weiß, Blau, Grün, Grau und Bronze. Ganz aktuell ist eine neue Tönung in Anthrazit. Die Gläser können auf vielfältige Weise veredelt werden, besondere Schliffe, Gravierungen oder Facettierungen sind denkbar.

Bedruckte Gläser Dank moderner Digitaldrucktechniken lassen sich Designs, Schriftzüge, aber auch Fotomotive als Blickfänge ganz individuell im Innenraum realisieren. Je nach Anwendung und somit technischer Anforderung an das Glas stehen unterschiedliche Drucktechniken zur Verfügung. In Gestaltungsbereichen, in denen Floatglas oder Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) zum Einsatz kommt, kann das Glas rückseitig direkt mit Farbe bedruckt werden. Floatglas wird dabei mit organischen Farben bedruckt, während für ESG keramische Farben gewählt werden, die anschließend im Vorspannprozess eingebrannt werden. Dadurch erhält der Farbauftrag eine noch höhere Resistenz gegen äußere Einflüsse und eine beeindruckende, lang anhaltende Farbbrillanz. Für ein gutes Druckergebnis sollten die digitalen Vorlagen bei beiden Verfahren hinsichtlich Auflösung und Farbgebung optimiert sein. Bedruckte Gläser eignen sich beispielsweise als Türen, Wandverkleidungen und Wandbilder, Treppengeländer und Möbel. In Anwendungen mit Verbund-Sicherheitsglas – häufig in raumhohen Verglasungen wie beispielsweise in Trennwänden – wird die im Scheibenzwischenraum liegende Folie digital bedruckt. Hochauflösende frei wählbare Motive können in jeder gewünschten Farbe und in einer sehr hohen Auflösung realisiert werden. Die Umsetzung eindrucksvoller Großmotive und Fotos ist aufgrund imposanter Maximalabmessungen der Scheiben kein Problem mehr: Die Folien können in einzelne Motiveinheiten unterteilt werden und anschließend wieder zu einem großformatigen Gesamtbild zusammengesetzt Anzeige

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werden. Beeindruckend ist auch die Farbechtheit: Das Motiv wird getreu der Vorlage optimal reproduziert. Die Anordnung der Motive im Glas bewirkt zudem eine edle Optik, denn es ist von beiden Seiten eine Glasoberfläche sichtbar.

Begehbares Glas Gläserne Bodenflächen, Treppen, Podeste oder Stege aus Verbund-Sicherheitsglas sind überall dort besonders wirkungsvoll, wo Exklusivität und Repräsentanz gefragt sind. Aufgrund seiner hohen Belastbarkeit und der vielfältigen Bearbeitungsmöglichkeiten wie Folienbedruckung oder Mattierung zeigt es sich höchst variabel. Zur Auswahl stehen zahlreiche Design- und Farbvarianten – und selbst die obligatorische rutschhemmende Glasoberfläche ist gestaltbar. Begehbares Glas ist resistent gegen Verschmutzung und zeigt eine geringe Abnutzung.

Ganzglasgeländer Geländer aus Glas verleihen Räumen transparente Eleganz und optische Weite. Ob als punktgehaltenes System oder als TragKlemmsystem, moderne Glasgeländer aus Sicherheitsglas erfüllen die hohen Ansprüche der Gestalter an Klarheit und Leichtigkeit. Auch hier sind die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt: Das Glas kann bedruckt werden, mit Leuchtdioden ausgestattet werden oder sogar gebogen werden. Für den Planer von großem Vorteil: Geprüfte, mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung ausgestattete Systeme sparen Zeit und Kosten, denn aufwendige Prüfverfahren sowie statische Berechnungen entfallen.

LED-Leuchtgläser LED-Leuchtgläser betonen Verkaufsflächen, lenken die Aufmerksamkeit auf ein spezielles Produkt und schaffen durch ihre einzigartige Stimmung neue Einkaufserlebnisse. Leuchtgläser sind Verbundgläser mit integrierten Leuchtdioden. Die LED werden durch eine

LED-Leuchtgläser schaffen durch ihre einzigartige Stimmung Einkaufserlebnisse

n

Die Autorin

Birgit Tratnik ist in der Flachglas MarkenKreis GmbH für den Bereich Unternehmenskommunikation/ Presse verantwortlich. unsichtbare, hochleitfähige Beschichtung mit Strom versorgt, die geschützt zum Verbund zeigt. Das Trägerglas für die LED sowie das Deckglas können aus verschiedenen Glasarten bestehen. Die LED können in mehreren Farben gewählt werden und die Lichtquellen können individuell angeordnet werden. Da das Licht komplett in das Glas integriert wird, bleibt die nahezu vollständige Transparenz und Eleganz des Glases erhalten. Die Einsatzmöglichkeiten im Ladenbau sind vielfältig: beleuchtete Displays und Einlegeböden, beleuchtete Geländer, Spiegel, Trennwände und Wandverkleidungen. n


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O b j e k t b e r i c h t

Intersport, Klagenfurt

Sport to the People Der am 14. Oktober 2010 eröffnete Intersport im EKZ Südpark in Klagenfurt präsentiert ein völlig neues Shopkonzept für den Sportfachhandel in Österreich.

A

uf 1.200 Quadratmetern Verkaufsfläche und mit einem völlig neuen Ladenkonzept stellt Intersport im neuen Standort im Einkaufszentrum Südpark Klagenfurt eindrucksvoll unter Beweis, was Kompetenz im Sport bedeutet. Auf die Kärntner wartet ein völlig neues Einkaufserlebnis im Sportfachhandel. 20 Sportprofis stehen den Kunden als Coachs in allen Fragen des Sports umfassend zur Seite. Der gute Markenmix im Südpark Klagenfurt, die hohe Kundenfrequenz mit durchschnittlich täglich rund 13.000 Besuchern, 1000 Gratis-Parkplätze als wesentlicher Kundenvorteil waren einige der Gründe für die Standortentscheidung. Das Intersport-Fachgeschäft ist der einzige Sportanbieter im Einkaufszentrum. Kunden gelangen über ein neues Eingangs14

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portal mit Intersport-Profilierung und einer neuen Rolltreppe direkt vor das Sportfachgeschäft.

Konzept orientiert sich an Erlebnisbereichen Der Standort in der Kärntner Landeshauptstadt ist das erste Intersport-Fachgeschäft nach neuem Konzept: In den innovativen Ladenbau und Shop-Auftritt sind die neuesten Erkenntnisse aus dem Sportfachhandel eingeflossen. Die klare Gestaltung orientiert sich optimal an den Kundenbedürfnissen und konzentriert sich auf einen einheitlichen Auftritt über alle Erlebnisbereiche hinweg. Je nach Sportinteressen wird dem Kunden das jeweils passende Sortiment auf einen Blick übersichtlich präsentiert. Die

gewünschte Ausstattung kann optimal zusammengestellt werden. Gabriele Fenninger, Vorstand der Intersport Österreich: „Es ist unser Ziel, die Menschen zu mehr Sport und Bewegung zu motivieren. Das neue Konzept lässt den Kunden unsere Botschaft ‚Sport to the People‘ im Sportfachgeschäft spüren und erleben. Das neue Shopkonzept zeigt, wofür wir stehen und was wir Aktiven jeden Alters weltweit zur Verfügung stellen. Wir sprechen den Kunden emotional an und ermöglichen ihm eine optimale Produktauswahl für seine Bewegungsinteressen.“

Bewegung und Leichtigkeit Bewegung und Leichtigkeit sollten im neuen Konzept eine führende Rolle spielen. Das bisherige Konzept war geprägt durch ein


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straffes Ordnungssystem, welches geradlinig und statisch angeordnet war und größtmögliches Fassungsvolumen bieten sollte. Ziel des neuen Filialkonzeptes ist es, die Kernbotschaften der Marke – bester Service, beste Beratung, beste Angebote – ins Zentrum zu stellen. Anstatt einzelne Marken optisch hervorzuheben, konzentriert sich das Ladenbaukonzept auf Faszinationspunkte über alle Bereiche hinweg. Die Kunden werden über eine emotionale Bildsprache zu den Marken geführt, anstatt über Logos oder den Preis. Das neue Intersport Filialkonzept will weg von der typischen Intersport-Optik hin zu einer trendorientierten, klaren KategorieDarstellung, die das Einkaufserlebnis mit Themenwelten in den Mittelpunkt stellt. Weiterhin erfolgt die Präsentation über Produkthierarchie und Sortimentsangebot. Im Bereich des Eingangs finden sich großzügige Dekoflächen für die Erstpräsentation der Themen- und Erlebnisbereiche. Das Kompetenzcenter wurde im mittig angeordneten sport tower integriert und bildet so den „market place of sports“. Durch den Einsatz von runden Dachsegeln wird hier die zentrale Wirkung verstärkt. Von der Mitte des sport towers erfolgt die strahlenförmige Anordnung der Erlebnisbereiche mit den einzelnen Themeninseln. Für den Kunden entsteht so eine bewegte und dynamische Raumführung. Die Themeninseln dienen der Orientierung und Präsentation und bieten zusätzlichen Stauraum. Die optische Darstellung der Inseln wird durch eine durchdachte Lichtinszenierung von oben unterstützt und verstärkt die Emotionalisierung der Themen. Die runden Wände der Themenbereiche wurden mit großflächigen Bildmotiven versehen. Die dadurch entstehende Fernwirkung stärkt das emotionale Raumerlebnis und die Übersichtlichkeit. Leichte und bewegliche Mittelraummö-

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Beste Lichtverhältnisse im Intersport Klagenfurt. Funktionales Shoplight muss zahlreiche Funktionen erfüllen: Atmosphäre erzeugen, Produkte in Szene setzen, Akzente schaffen und Orientierung bieten. Hinter jedem Beleuchtungskonzept von Molto Luce steckt stets ein Maximum an Aufmerksamkeit für die individuellen Erfordernisse, professionelle Planungskompetenz, kreatives Know-how und zuverlässige Projektkoordination. Interessiert?

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Intersport, Klagenfurt

Zukunftsweisende LED-Technologie stimmt das Lichtkonzept

be-

beln tragen dem Anspruch nach Leichtigkeit im Shopkonzept Rechnung. Schwarze Metallarme an Möbeln und Regalabwicklungen wirken leicht und sorgen für Ordnung und eine optimale Warenpräsentation.

LED – Zukunft des Lichts Abgerundet wird die innovative Shop­ einrichtung durch ein Lichtkonzept mit gezielten Spotlights und indirekter Beleuchtung. Erstmals wurde ein Shop fast ausschließlich mit innovativer und nachhaltiger LED-Technologie illuminiert. Die

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Lichtlösung entspricht sowohl qualitativ als auch in Sachen Energieeffizienz und optimaler Ressourcennutzung den höchsten Ansprüchen. Gerade am POS ist entscheidend, dass die Leuchten eine lange Lebensdauer haben, um aufwendigen Lampenaustausch zu vermeiden. Eine durchschnittliche Lebensdauer von rund 50.000 Stunden spricht eindeutig für den Einsatz von LED. Die beachtliche Einsparung von Energiekosten und das Vermeiden einer ungewünschten UV- und Infrarotabstrahlung sind weitere interessante Vorzüge. Zusätzlich werden durch die LED auch völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet, mit deren Hilfe die Inszenierung von Shops um wunderbare Facetten erweitert wird. IntersportHändler Bernhard

Pilz, Aufsichtsrat der Intersport Österreich, freut sich über seinen zehnten Standort: „Das Einzugsgebiet erstreckt sich rund um Klagenfurt und besonders stark in den Süden von Klagenfurt, Klagenfurt-Land und Bezirk Völkermarkt, und ist daher die optimale Ergänzung zu den bestehenden und geplanten Intersport-Standorten in Wolfsberg und Feldkirchen.“ Für Intersport ist es das 275. Sportfachgeschäft in Österreich. Zahlreiche Eröffnungen folgen in den nächsten Wochen. Bis Jahresende steigt die Zahl der Intersport-Fachgeschäfte in Österreich auf insgesamt 284 an.

Enormes Wachstum In den vergangenen Jahren sind jedes Jahr durchschnittlich zehn neue Intersport-Fachgeschäfte auf dem österreichischen Markt hinzugekommen. Seit dem Jahr 2004 ist die Zahl der inländischen Standorte von 225 auf 284 (Jahresende 2010) angewachsen. Marktanalysen haben gezeigt, dass insbesondere in den Mittel- und Bezirksstädten gute Entwicklungsmöglichkeiten für Intersport-Fachgeschäfte bestehen. Insbesondere Standorte in einer Größenordnung von 1.000 bis 2.000 Quadratmetern haben ein enormes Potenzial. Die Intersport-Stadtgeschäfte nehmen in ihrer Funktion als Nahversorger im Sport an Bedeutung weiter zu. n


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n Auf einen Blick Intersport, Klagenfurt Verkaufsfläche:

1.200 m2

Bauzeit:

6 Monate

Sortiment:

Sportbekleidung, Sportausrüstung, Sportzubehör

Eröffnung:

14. Oktober 2010

Ladenbau:

Bohnacker Ladeneinrichtungen GmbH, Blaubeuren

Beleuchtung/Planung:

Molto Luce GmbH, Wels (Österreich)

Bodenbelag:

objectflor Art und Design Belags GmbH, Köln

Architekt:

Thomas Schramek, Intersport Austria

Fotorechte:

siehe Impressum

Ladenbau • Ladeneinrichtung • Shop-Konzepte Entwurf • 3D-Visualisierung • Planung • Realisierung

Bohnacker Ladeneinrichtungen GmbH Leinenstraße 9 · D-89143 Blaubeuren Tel.: +49 (0) 73 44/96 90-35 · Fax: +49 (0) 73 44/96 90-66 info@bohnacker.com · www.bohnacker.com Wels

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Reinigung

Perfekte Reinigung Die Fußbodenreinigung ist kein Buch mit sieben Siegeln, aber sie ist genauso vielfältig wie die Fußbodenarten und ihre Verschmutzungen.

D

ie Fläche ist mit die wichtigste Basis für die Festlegung der benötigten Maschinengröße. Bei Hallen mit überstellten Flächen braucht man Anhaltswerte für den Umfang der freien zu reinigenden Flächen. In Zusammenhang damit ist die Anordnung oder Aufteilung beziehungsweise der Zugang zu den einzelnen Flächen zu prüfen. So dürfte es Schwierigkeiten bereiten, mehrere Flächen in unterschiedlichen Stockwerken mit einer Maschine zu reinigen, wenn kein ausreichend belastbarer Aufzug vorhanden ist. Die Art des Fußbodens und die unterschiedlichen Beläge müssen genau beschrieben werden, zum Beispiel, ob es sich um einen einfachen Betonfußboden, um Fliesen oder auch um einen Teppichboden handelt, in welchem Zustand der Fußboden ist, ob gegebenenfalls Schadstellen die Maschinenreinigung erschweren. Die Art und Intensität der Verschmutzungen sind speziell in Verbindung mit der Art des Fußbodenbelages für den Einsatz einer Maschine von großer Bedeutung, wobei auch der „worst case“, also die größtmögliche Verschmutzung, zu berücksichtigen ist. Die Anforderungen an die Sauberkeit sind natürlich ein ganz wesentlicher Gesichtspunkt. Dazu ist es häufig zweckmäßig, eine Bestandsaufnahme durchzuführen. Wenn man prüft, wie bisher gereinigt wurde, und das bisherige Reinigungsergebnis kritisch beurteilt, wird die Beantwortung dieser Frage meistens erleichtert. Der Einsatz von Reinigungsmaschinen ist heute unabdingbar: Weder von der Qualität her noch von den Kosten kann Sauberkeit allein manuell produziert werden. Wie in anderen Fertigungsbereichen heißt es auch bei der Reinigung: so viel wie möglich automatisieren und nur so wenig wie nötig von Hand arbeiten.

spiel ausreichende Tor- und Durchfahrtbreiten für die gewählte Maschine. Gangbreiten und Bodenbelastbarkeit sollten überprüft werden. Stufen, Treppen, selbst Schwellen können fast unüberwindliche Hindernisse bilden. Die für den Maschinentransport vorgesehenen Aufzüge müssen groß genug sein.

Die Vorführung Der erfolgreich bestandene Test ist das wichtigste Kriterium für die Anschaffung der Maschine. Man sollte auf jeden Fall eine Vorführung der ausgewählten Maschine im Objekt verlangen. In manchen Fällen kann sogar ein mehrtägiger Testeinsatz notwendig sein, bei dem das spätere Bedienungspersonal sich schon mit der Maschine vertraut machen kann.

Die Wirtschaftlichkeitsberechnung Kompetente Fachberatung Das Maschinenangebot ist vielfältig und bunt, vielleicht erscheint es anfangs auch wie ein Dschungel. Wenn man sich über die bisher besprochenen Punkte Klarheit verschafft hat, sollten man als nächstes das Maschinenangebot am Markt prüfen und dabei mit dem Hersteller beginnen. Der einfachste Weg ist zweifellos das Gespräch mit einem guten Fachmann, möglichst von einem Hersteller mit breiter Angebotspalette. Bedacht werden sollte weiterhin, dass man später auch eine kompetente Fachberatung vor Ort braucht, wenn entweder Reinigungsprobleme auftreten oder ein Ersatzteil benötigt wird. Hier gilt das Motto: je näher, desto besser. Die Mindestanforderungen müssen auf jeden Fall erfüllt sein: zum Bei-

Neben der Qualität der Reinigung sind die Kosten der Reinigung meistens der wichtigste Gesichtspunkt. Und hier ist Vorsicht geboten: Man kommt schnell zu falschen Ergebnissen, wenn nicht alle Faktoren ausreichend berücksichtigt wurden. Deshalb sind Sorgfalt und etwas Nachdenken angesagt. Die Wirtschaftlichkeitsberechnung basiert auf den eigenen Vorgaben und auf den Gegebenheiten im zu reinigenden Objekt sowie auf der vorgesehenen Problemlösung, das heißt der Maschine und den Nebenkosten. Selbstverständlich ist der Kaufpreis der Reinigungsmaschine wichtig, aber – wie bei einem Pkw – sind letztendlich die kompletten Lebensdauerkosten entscheidend. Hierzu gehören außer den Investitionskosten die Betriebskosten einschließlich der Personalkosten.  n

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O b j e k t b e r i c h t

Staples, Berlin

Bürofachmarkt in neuem Design Anfang Juni 2010 hat Staples Deutschland in der Berliner Friedrichstraße auf circa 500 Quadratmetern Verkaufsfläche den ersten Express Store eröffnet.

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POS-Ladenbau n 6 • 2010


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N

eben den bekannten Megamärkten präsentiert sich Staples nun auch mit einem kleineren Format im deutschen Markt, das sich auf innerstädtische Standorte konzentriert. Konzipiert wurde es für Einkaufslagen, die für den Stadtkunden schnell und einfach zu erreichen sind, wobei der Fokus weiterhin auf dem Fachmarktkonzept liegt. Die Aufgabe der De­ signer war es für diese neue Vertriebsschiene des Büromarktspezialisten ein einheitliches Konzept mit Wiedererkennungseffekt zu entwickeln. Zwischen dem ersten Briefing-Gespräch bis zur Eröffnung der Pilotfiliale in Berlin vergingen rund zehn Monate. In dieser Zeit entwickelten die am Projekt beteiligten Designer verschiedene Gestaltungsvarianten, die sich teilweise an das Staples Megamarkt-Konzept anlehnten, aber auch ganz neue Richtungen vorschlugen. Eine Herausforderung bestand darin, das sehr gute Image der Megamärkte auf kleineren Flächen umzusetzen und gleichzeitig die Anforderungen zu berücksichtigen, die aus einer kleineren Verkaufsfläche und einem angepassten Sortiment entstehen. Auch sollte die Atmosphäre in einem Innenstadt-Markt im Vergleich zum Megamarkt noch weiter gesteigert werden, um ein hochwertigeres Einkaufsambiente zu schaffen. Alle diese Aspekte sollten allerdings einen positiven Einfluss auf das Preisempfinden von Geschäfts- und Privatkunden haben.

Kaffee-Lounge als weiterer Anziehungspunkt Die Flächenplanung stellte die Ladenbauspezialisten vor eine interessante Aufgabe: Zwei große Räume verbunden durch einen schmalen Durchgang galt es so ansprechend zu gestalten und einzurichten, dass der Kundenstrom den Weg auch bis in den hinteren Teil findet. So entschied man sich im vorderen Eingangsbereich die farblich und thematisch ansprechenden Sortimente wie Papeterie, Geschenkartikel, Stifte und Büroartikel zu platzieren, während der hintere Teil dem Technik-Sortiment samt Copy&PrintCenter vorbehalten ist. Zu den service-orientierten Bausteinen einer jeden Staples-Filiale zählt solch ein Copy&Print-Center und um Wartezeiten, die bei umfangreicheren Kopier- und Druckaufträgen entstehen können, zu überbrücken und die Verweildauer so angenehm wie möglich zu gestalten, wurde eine kleine Kaffee-Lounge mit eingeplant. Somit wurde ein weiterer Anziehungspunkt für den hinteren Bereich des Ladens geschaffen, wo der Kunde sich seine Zeit nicht nur mit Warten, sondern auch mit Kaffee trinken vertreiben kann und nebenher sogar die Möglichkeit hat, im umfangreichen OnlineAngebot von Staples zu stöbern und sich weitere Kaufanregungen zu holen.

Flexibles Regalsystem als Grundkonstruktion Der Bezug zum Mega-Markt-Konzept entsteht durch den Einsatz der gleichen Farb- und Grafikkonzepte: Eine Kombination aus dem roten Farbton des Staples-Logos und verschiedenen Grautönen, ergänzt um helle Eiche-Hölzer. Ausgewählte Schwarz-WeißFotografien, auf denen Office-Produkte abgebildet sind, dienen dem Kunden als Orientierungshilfe und setzen gleichzeitig dekorative Akzente, die bewusst zu einer Wohlfühl-Atmosphäre bei-

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Staples, Berlin

Papeterie, Geschenk- und Büroartikel sind im vorderen Bereich des Shops angeordnet

Produktvielfalt trotz kleiner Verkaufsfläche dank einer flexiblen Regalkonstruktion

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POS-Ladenbau n 6 • 2010


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tragen sollen. Trotz der kleinen Verkaufsfläche ist das Sortiment fast so breit wie auf der großen Fläche. Angeboten werden neben Produkten für den Schulbedarf und Geschenkartikeln klassische Office-Produkte: Papier, Tinte, Toner und Schreibwaren. Aus Platzgründen wurde nur auf den Bereich Büromöbel verzichtet. Um eben dieser Sortimentsvielfalt Rechnung zu tragen, wurde ein flexibles 25 Millimeter-Regalsystem als Grundkonstruktion gewählt, wodurch sehr viel sensibler auf die Größenvorgaben der einzelnen Produkte Rücksicht genommen werden kann. Für den Kassentresen und den Copy&Print-Counter wurden modulare Elemente gewählt, die auch in zukünftigen Mega-Markt-Konzepten einen flexiblen Umgang mit unterschiedlichen Grundrissvorgaben ermöglichen. Im Technik-Bereich wurde für die Präsentation von Laptops ein neues Notebook-Möbel entwickelt, in dem Datenkabel, Stromzufuhr aber auch die Warensicherung integriert sind. n

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Das neue, kleinere Filialkonzept konzentriert sich auf innerstädtische Standorte

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Staples, Berlin Verkaufsfläche:

rund 500 m2

Umbauzeit:

ein Monat

Eröffnung:

Anfang Juni 2010

Sortiment:

Büroartikel, PBS, Techniksortiment

Beleuchtung:

Ansorg GmbH, Mülheim

Fotos:

siehe Impressum

Für mehr Informationen besuchen Sie unsere Website www.evonik.de

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P r a x i s b e r i c h t

Neue Medien

Emotionale Rauminszenierung Die neue digital inszenierte Outdoor-Landschaft bei Lengermann + Trieschmann in Osnabrück ist ein wirkungsvoller Blickfang und bietet eine außergewöhnliche Kundenansprache. setzt hier seit Jahren erfolgreich hohe Maßstäbe für den Wettbewerb.

Starke emotionale Assoziationen Die Aufgabenstellung durch die Geschäftsleitung bei Lengermann + Trieschmann war es, einen großen emotionalen Blickfang für den Outdoor-Bereich zu erschaffen und dazu einen unverwechselbaren Point of Emotion (POE) zu kreieren. Beim Betreten der Sportabteilung sollte ein „stop the traffic“ Element die potenziellen Kunden zum Stehen bringen, um diese in ein „virtuelles“ Naturerlebnis zu entführen. Die von K.u.l.t.Objekt realisierte Rauminszenierung aus Video-Clips, SoundCollagen und Kunstfelselementen spricht ganz bewusst verschiedene Sinne an und löst damit starke emotionale Assoziationen beim Kunden aus. So schlängelt sich jetzt ein virtueller Gebirgsbach in zwölf unterschiedlichen, logisch aufeinander folgenden Video-Szenen hinab „ins Tal“. Die gesamte Installation nimmt dazu eine Wandfläche von zirka 6,5 Meter Höhe und 9 Meter Breite ein. Vorzugsweise wurde dafür ein Wandbereich genutzt, der für die Warenpräsentation nicht verwendet werden kann. Auf seinem Weg durch zerklüfteten Felsen überwindet der virtuelle Wasserlauf dabei mehrere Kaskaden und initiiert dadurch beim

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ie digitale Rauminszenierung eröffnet dem Einzelhandel insgesamt neue Perspektiven für eine wirkungsvolle Kundenansprache jenseits des allein gültigen Preisarguments. Die Verbindung von klassischem Ladenbau mit digitalen Erlebnisräumen bietet dem Einzelhandel ein faszinierendes Potenzial für die Verkaufsraumgestaltung mit echtem Alleinstellungsmerkmal (USP). In einem Premium-Kaufhaus wie es Lengermann + Trieschmann in Osnabrück ohne Zweifel ist, erwartet der Kunde eine besondere Qualität des Warenangebotes, der Dienstleistungen am Kunden und Ideenreichtum in den individuellen Warenpräsentationen. Lengermann + Trieschmann feierte in diesen Tagen sein 100 jähriges-Firmenbestehen und 24

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Die Inhalte wechseln je nach Jahreszeit, entsprechend festgelegter Zeitpläne


Betrachter eine hohe Aufmerksamkeit. Die spannenden visuellen und dazu exakt abgestimmten audiovisuellen Bilder erwecken beim Betrachter eine intensive Lust auf Freizeit und Bewegung in der Natur. Das gewählte Thema schafft es so, den individuellen Kundennutzen der im Umfeld präsentierten Waren hervorzuheben. So entstehen ideale Bedingungen für Kaufentscheidungen auf der emotionalen Ebene. Thomas Ganter, Prokurist bei Lengermann + Trieschmann: „Unser Ziel war es die SportOutdoorwelt hervorzuheben, um den Kunden ein Teil davon werden zu lassen. Durch diese neue sehr emotionale Präsentation wirkt die Warenpräsentation in der Outdoorabteilung viel authentischer. Der Kunde quittiert es mit Kauf und vielen positiven Feedbacks an unsere Mitarbeiter. Wir sind der Meinung, dass die Kombination aus Technik und Natur für unseren Outdoorbereich zeitgemäß ist. Wir würden das Projekt jederzeit wieder so umsetzen.“ Ein virtueller Gebirgsbach schlängelt sich in zwölf Videoszenen hinab „ins Tal“

Digitale Technik ist das zeitgemäße Mittel zum Zweck Die Umsetzung medialer Aktionen und Interaktionen und deren medientechnische Integration und Realisierung im Ladenbau ist von der Planung bis zur Umsetzung eine anspruchsvolle interdisziplinäre Leistung. Die­ se geht weit über das Aufhängen von LCDBildschirmen mit Power Point Präsentationen und Fotoslideshows hinaus. Die gesamte Installation folgt inhaltlich einem dramaturgisch durchdachtem Storyboard, welches im konkreten Beispiel der L+T Outdoor-

Landschaft durch Attribute wie Bewegung, Frische, Unberührtheit und Reinheit auf eine starke emotionale Wahrnehmung setzt. Über insgesamt zehn im Medien-Ablauf synchronisierte HD-Datenplayer erhalten zwölf hochauflösende für den Dauerbetrieb geeignete 40 Zoll LCD-Displays die im permanenten Loop ablaufenden, speziell für dieses Thema produzierten Videoinhalte. Die gesamte Anlage ist im Dauerbetrieb wartungsfrei und kann über einen Internet-Anschluss remote überwacht

werden. Ein Content-Wechsel im Rahmen der vier Jahreszeiten erfolgt entsprechend der festgelegten Zeitpläne automatisch. Die auf den Bildschirmeinsatz abgestimmte Beleuchtung kann dazu über eine RGB-Schnittstelle individuell angepasst werden. Insgesamt aber ist die „Backstage“ installierte Technik nur Mittel zum Zweck. Verlangt wird hier eine hohe Energieeffizienz der Geräte und deren Ausfallsicherheit und Zuverlässigkeit in der Bedienung.  n Anzeige

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O b j e k t b e r i c h t

Hysterie, Frankfurt

Hysterie in Frankfurt Auf 100 Quadratmeter eröffnete im September 2010 der Hysterie Store in neuer Lage und präsentiert sich als neu gestalteter Treffpunkt von Premium-Marken und Konsumenten.

H

ysterie ist seit 25 Jahren in Frankfurt ein Begriff für exklusive Damenmode. Top-Labels wie Cavalli, Gaultier, Missoni, Valentino, Vivienne Westwood, Plain Sud und Hysterie Overknee-Stiefel finden hier eine adäquate Bühne und eine persönliche Beratung durch die Unternehmens-Inhaberin Christine Staatz. Der bisherige Standort in der Schillerpassage wurde aufgelöst, da sich kürzlich die Chance ergab, ein neues Ladenlokal in Spitzenlage in der Bethmannstraße direkt gegenüber dem renommierten Hotel Frankfurter Hof anzumieten. Der neue Hysterie Store bietet nun die Möglichkeit, die Designer-Labels in einem sehr individuellen und exklusiven Interieur anzubieten. Die Räume und das Interieur wurden von Wolfgang Benke gestaltet. Das Ambiente im neuen Hysterie Store mit 100 Quadratmetern Verkaufsfläche überzeugt auf den ersten Blick durch seine sympathische Großzügigkeit, sein helles freundliches Farbklima und die geradlinig gestalteten Einrichtungselemente. Die vier Meter hohe Schaufenster-Front fesselt spontan die Aufmerksamkeit der Passanten und bietet durch ihre Transparenz interessante Einblicke in das Ladeninnere. Inhaberin Christine Staatz: „Mein neuer Laden ist nur noch halb so groß wie in der Schiller-Passage, da ich glaube, dass der Trend in Richtung privater, gemütlicher Geschäfte geht.“

Inszenierung von Ware und Marke An den Wänden umlaufende Regalböden mit integrierter Beleuchtung dienen einerseits der Präsentation von Schuhen und Taschen und andererseits als tragende Elemente für die Hängeware. Ausstattungsdetails wie ein Spiegel im Barockrahmen und zwei große, aber trotzdem filigrane Kronleuchter kontrastieren reizvoll mit der übrigen Einrichtung. Die geräucherten Eichendielen mit geölter Oberfläche, die auch auf der Treppe und der Empore verlegt wurden, ergeben einen spannenden architek26

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Licht für Shops

Gelungenes Ambiente – helle Farben und geradlinig gestaltete Einrichtungselemente

Massive Eichendielen, smoked creme gealtert, setzen spannende Akzente

tonischen Kontrast. Ein weiteres pfiffiges Detail der Einrichtung ist die Anprobiersituation. Auf der Galerie wurde eine kreisrunde, freistehende Umkleide-Kabine platziert, die durch ihren blickdichten Seidenvorhang durchaus elegant wirkt. Das Deckendesign, eine helle abgehängte Gipskonstruktion, wurde perfekt in die übrige Interieur-Gestaltung eingepasst. Mit der gleichen Sorgfalt, mit der das Interieur konzipiert wurde, wurde auch die Lichtarchitektur durchgeplant. Deckenintegrierte Downlights spenden eine angenehme Basishelligkeit, und über Stromschienen im Schaufensterbereich, bestückt mit Strahlern, werden gezielte Akzente gesetzt. Die wichtigste Grundlage des Einzelhandels, die Inszenierung von Ware und Marke, wurde im neuen Hysterie Store perfekt geschaffen. n

n Auf einen Blick Hysterie, Frankfurt Verkaufsfläche:

100 m2

Bauzeit:

3 Monate

Sortiment:

Top Fashion, Accessoires

Eröffnung:

September 2010

Innenarchitekt:

Wolfgang Benke, Design Services, Offenbach

Strahler und Einbauleuchten:

SLV Elektronik GmbH, Übach-Palenberg

Bodenbelag:

W.&L. Jordan GmbH, Kassel

Fotorechte:

siehe Impressum

SLV Elektronik GmbH Daimlerstraße 21-23 52531 Übach-Palenberg Germany Tel.: Fax: Fax:

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F a c h b e i t r a g

Komplettlösungen

Der Handel drückt beim Ladenumbau aufs Tempo Einsparpotenziale beim Ladenumbau sind möglich. Hierbei wird nicht an der Qualität, sondern an der benötigten Zeit für den Umbau gespart.

W

ettbewerbsdruck und die Erwartungshaltung der Verbraucher zwingen den Handel dazu, seine Konzepte ständig zu überprüfen und weiter zu entwickeln. Ein trendiges Store Design und eine Ausstattung, die bis ins Detail upto-date ist, werden heute als wesentliche Faktoren für Kundenattraktivität betrachtet. Vor allem die Shops in Hochfrequenzlagen sind gezwungen, ihren Kunden immer wieder neue Erlebnis-Reize zu bieten. Die Folge sind Modernisierungszyklen, die in immer schnellerem Rhythmus auf den Retailer und Filialisten zurollen. Der Ladenbau-Monitor 2008 des EHI Retail Institutes weist eine Verkürzung auf von 9,7 auf 9,5 Jahre im Foodbereich und 8,4 auf 7,4 Jahre im Nonfood-Handel aus. Speziell in den stark lifestyleorientierten Branchen wie dem Bekleidungsfachhandel fallen die Renovierungszyklen noch kürzer aus, um mit den rasch wechselnden und steigenden Verbraucheransprüchen Schritt zu halten. Gerade für die in die Jahre gekommenen Shopping Center aus den 70er und 80er Jahren erwartet das EHI Retail Institut eine Welle an Umbauten 28

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und Revitalisierungsmaßnahmen. Modernisierungsdruck , Umsatzausfall und die Gefahr der Kundenabwanderung sind die Eckpfeiler, unter denen der Handel Umbaumaßnahmen betrachtet. Das kann, abhängig vom einzelnen Unternehmen so weit gehen, dass die Investitionen für Umbau und Modernisierung deutlich höher ausfallen als das Budget für die Expansion. Während laut Ladenbau-Monitor 2008 rund ein Drittel der befragten Handelsunternehmen gar nicht oder nur zu einem geringen Maße expandierte, gab es nahezu keinen Händler, der nicht in das Erscheinungsbild seiner Verkaufsstellen investierte.

Umbau muss sich rechnen Die Anforderungen an Ladeneinrichter konzentrierten sich bisher auf die Aspekte Budgetsicherheit, Terminsicherheit, Flexibilität und Qualität. Jede Umbaumaßnahme wird jedoch streng nach ihrem Erfolg, sprich Umsatzsteigerung, bewertet. In diese betriebswirtschaftliche Bewertung fließen neben den Umsatzrückgängen auch die Fixkosten während der Bauphase ein. Aus

der Sicht der Investitionshöhe gewinnt ein weiterer Faktor im Pflichtenkatalog an Bedeutung: die Geschwindigkeit. Je kürzer die Umbaumaßnahme, desto wirtschaftlicher die Modernisierung. Der Effekt: Der Händler spart Geld, bleibt am Markt präsenter und vermindert die Beeinträchtigung für seine Kunden. Die entscheidenden Parameter für die Entscheidung von Händlern zur Zusammenarbeit mit einem Einrichtungspartner waren bisher Preis und Qualität. Die Prognose geht dahin, dass als weiterer Parameter zukünftig ein verschärftes Tempo bei der Durchführung der Umbaumaßnahmen treten wird.

Zeit und Geld gespart Dass dieser in Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit und Zeit optimierte Ladenbau machbar ist, zeigen entsprechende Produkte von innovativen Generalunternehmern, die die Zeichen der Zeit erkannt haben. Hinter den Produkten stecken ausgefeilte und bis ins Detail optimierte Prozesse, eine Technologie auf dem neuesten Stand sowie Mitarbeiter, die


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dies entsprechend umsetzen. Rechenbeispiele verdeutlichen das Einsparpotential dieser neuen Generation von Ladenbau-Konzepten gegenüber einer herkömmlichen Bauweise. Bei einem Shop von 500 Quadratmeter Verkaufsfläche kann durch eine Zeit optimierte Generalunternehmer-Leistung 20 Prozent der benötigten Umbautage und 6 Prozent des Investitionsvolumens eingespart werden. Bei einem Shop von 5.000 Quadratmeter betragen die Einsparungen 24 Prozent bei den Umbautagen und 10 Prozent bei der Investitionssumme. Die Vergleichsrechnung basiert auf Durchschnittswerten des Nonfood-Handels des EHI und ist auf das individuelle Projekt anzupassen. Bereits diese verallgemeinernde Berechnung zeigt eindrucksvoll, dass mit der Verkürzung der Umbauzeit Einsparungspotenziale des Handels verbunden sind. Und dass mit zunehmender Objektgröße das Einsparpotenzial steigt. Noch weitaus höher fällt die Einsparung aus, lässt man die Mieten für Verkaufsflächen in die Berechnung mit einfließen, die bei Shops in 1 A Lagen von Metropolen bis zu 200 €/qm und in Einzelfällen auch darüber liegen. Durch die Relevanz dieser neuen Konzepte für umfassende Baumaßnahmen großflächiger Stores ist die Durchführung in zwei oder mehr Bauabschnitten darstellbar. Auf diese Weise bleibt der Store geöffnet und der Verkauf geht auf reduzierter Fläche weiter. Flexibilität, Sauberkeit und geschulte Mitarbeiter in allen Gewerken mit einem Gespür für vertretbare Arbeiten während der Öffnungszeiten sind allerdings Voraussetzung. Auch bei dieser Variante können neben der kontinuierlichen Kundenpräsenz weitere Einsparpotenziale erzielt werden. Die Vergabe der Umbauarbeiten an einen Generalunternehmer mit Zeit optimiertem Konzept ist auch für die Filialisten interessant. Hier fallen die Einsparmargen geringer aus, die Vorteile für den Kunden und die Entlastung der eigenen Bauabtei-

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Der Autor

Rolf Lükemann ist verantwortlich für den Bereich Ladeneinrichtungen bei der Tenbrink Objekteinrichtungen GmbH mit Sitz in Stadtlohn.

lung sind jedoch ebenfalls gegeben.

Generalunternehmer-Kompetenz garantiert Professionalität und Wirtschaftlichkeit Um den Umbau in Rekordzeit durchzuführen, müssen hoch spezialisierte Profis ans Werk gehen. Dies stärkt einmal mehr die Position von Generalunternehmern, die laut Laden-Monitor 2008 an Bedeutung gewonnen haben. Die als Generalunternehmer auftretenden Ladeneinrichter zeichnet die Kompetenz aus, das vollständige Projektmanagement zu übernehmen sowie sämtliche Gewerke auszuwählen und zu steuern. Erst die Zusammenführung sämtlicher Leistungen in einer Hand stellt die Prozessund Schnittstellenoptimierung sicher, auf der die zeitoptimierten Konzepte basieren. Die Großen der Branche bieten neben Kompetenz auch Kapazität und Systemstabilität, um diese Konzepte sowohl im großen Stil als auch international durchzuführen. In der bisher geübten Praxis bei der Auftragsvergabe werden bei Ausschreibungen oder bei der Angebotserstellung häufig nur die reinen Einrichtungs- und Gewerkekosten als Einzelpositionen angefragt, miteinander verglichen und als Entscheidungskriterium für einen Partner herangezogen. Die Umsetzung vor Ort zum Beispiel von Trockenbau, Fußboden, Malerarbeiten bis zur Beleuchtung wird dabei oft vernachlässigt und in seiner Bedeutung in vielerlei Hinsicht unterschätzt. Kommt nun noch der Zeitfaktor als kritisches Element beim Umbau hinzu, muss der Retailer in Zukunft noch genauer hinsehen, um bei der Auftragsvergabe den richtigen Einrichtungspartner zu wählen. Unter dem Strich lohnt es sich für ihn. Kürzere Umbauzeiten verbunden mit Einsparungen und dadurch am Ende ein schnellerer Return of Investment sind Argumente, die im Handel zählen.  n

Vorteile des Ladenumbaus in kürzest möglicher Zeit für den Handel: • Kosteneinsparung durch geringere Ausfallzeiten • Schnelleres Return-on Invest • Höhere Marktpräsenz • Weniger Belästigung durch Lärm und Schmutz • Zufriedenere Kunden • Bessere Kundenbindung POS-Ladenbau n 6 • 2010

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O b j e k t b e r i c h t

s.Oliver, Stuttgart

Für alle Sinne Ein Concept-Store für die Sinne – s.Oliver eröffnete am 2. September einen einzigartigen Laden in Stuttgart und zeigt sich von einer neuen Seite. Ein individuelles Konzept im Vintage-Stil, ein Fokus auf Fashion-Produkte und ein liebevoll gestalteter Ladenbau beschreiben visionäre Wege im Retail.

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ine liebevoll erschaffene Vintagewelt lädt auf über 1.000 Quadratmetern zu einer spannenden Entdeckungsreise ein. Licht, Klangwelt, Dekoration, Merchandising und exklusiv für diesen Laden de­ signte Produkte offenbaren eine neue Seite von s.Oliver und versprechen ein emotionales Shoppingerlebnis. „s.Oliver ist eine Marke, die sich stetig weiterentwickelt“, erklärt Thorsten Grönlund, Geschäftsführung Produkt und Marketing. „Für dieses Objekt haben wir unserer Kreativität freien Lauf gelassen, möchten neue Akzente im Ladenbau, im Merchandi30

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sing, bei den Produkten und in der Retail-Welt setzen. Wir können zum Beispiel Kleidung mit hohem Modefokus und besonderen Qualitäten einsteuern. Unser Maßstab ist schneller, innovativer, besser zu sein.“ Das Konzept soll sowohl in Deutschland als auch international ausgerollt werden. In Deutschland sind zwischen acht und zehn Läden dieser Art als Zweitkonzepte in Metropolen wie Hamburg, Köln, Berlin oder München geplant. s.Oliver ist derzeit mit 183 eigenen Läden in Deutschland sowie international vertreten. Die Marke spricht eine breite Zielgruppe an und stellt

erfolgreich die drei Lifestylewelten Casual, QS und Selection in ihren Retail-Geschäften dar. In den vergangenen zwei Jahren wurden zudem Monolabelstores der Linien QS by s.Oliver und s.Oliver Selection eröffnet. „Wir forcieren unsere Retail-Expansion im In- und Ausland. Um mit dem Markt mitzuhalten, muss man vorausschauend agieren und Mut für neue Konzepte aufbringen. Wir wollen uns differenzieren. Mit diesem Projekt machen wir genau das und entwickeln unsere Marke und die Produktwelten weiter. Dabei lassen wir uns bewusst nicht von Konventionen oder


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Wir bringen Klang in Form Rundabstrahlende Lautsprecher für besonderes Musikerlebnis

Im Eingangsbereich tauchen ringförmige Leuchten die Fläche in ein indirektes Licht

gängigen Regeln beeinflussen“, erklärt Paul Harms, Director International Retail.

Kundenansprache auf emotionaler Ebene Mit der Gestaltung des neuen Stuttgarter Flaggschiffs betritt s.Oliver Neuland in der bisherigen Markendarstellung. Das Ziel von Bernd Freier und seinen Retail- & ArchitekturTeams war es, etwas Einzigartiges zu schaffen. Harms erläutert: „Der Kunde von heute kauft anders ein als noch vor ein paar Jahren.

Er möchte überrascht werden und dem Alltag entfliehen. In diesem Store wird Shopping zum Erlebnis, in einer schönen und anregenden Atmosphäre. Wir sprechen den Kunden auf emotionaler Ebene an. Es gibt immer wieder Neues zu entdecken. Das Produkt spielt die Hauptrolle, aber dessen Inszenierung stellt die Bühne für einen großen Auftritt.“ Innovative Audiobeschallung, Lichtführung und die Einrichtung bilden die Säulen dieser Produktpräsentation. „The old is the new“ war das Motto unter dem der s.Oliver Concept-Store gestaltet wurde. Die Kunden erleben eine nostalgische

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s.Oliver, Stuttgart

ein weicher, gleichmäßiger Klangteppich laden zu kleinen Ruhepausen ein. Postkarten mit Retromotiven schmücken die Äste. Stilechte Dekorationselemente wie ein Holzkanu, ein klassisches Motorrad, Kricketschläger sowie vom Wetter gegerbte Türen im Stil kalifornischer Bootshäuser zeigen den sportiven und urbanen Look der s.Oliver-Mode und vermitteln Collegeflair. Aus aller Welt zusammengetragene Bücher, rustikale Lederkoffer, handgeschriebene Briefe, getrockneter Lavendel und Wände in „Country-Grunge“-Optik machen die Vintage-Emotionalität des Stores perfekt. Im gesamten Laden schmücken alte Bilderrahmen mit weltlichen Szenen oder kunstvoll verzierte Porzellanteller die Wände.

Der ästhetische Anspruch des Konzeptes wird auch im Kassenbereich deutlich

Perfekte Inszenierung Weitere Besonderheiten in der Ladengestaltung sind handmade Möbel, verputzte Oberflächen, gebrauchte und eingefärbte Teppichböden, Wandverkleidungen aus lasiertem Holz und Tische im Industrial Look. Der Boden weist einen Estrich-Charakter auf. Echtholzoberflächen wie Eiche oder Seekiefer unterstreichen den authentischen NatureLook. Eine Lounge mit modernem Mobiliar gibt im hinteren Teil des Stores den Blick auf den prachtvollen Stuttgarter Schlossgarten frei. Der ästhetische Anspruch zeigt sich auch in den Kabinen, die mit schweren Vorhängen, dunklem Holzdielenboden und wuchtigen Spiegeln aufwarten. Jedes Element erzählt seine eigene Geschichte und vermittelt ein Gefühl von Gemütlichkeit.

„The old is the new“ – die Kunden erleben eine nostalgische Entdeckungsreise

Entdeckungsreise, auf der sie die komplette Fashion-Lifestyle-Welt spüren und erfahren. Bereits beim Eintreten sorgen Klang und Licht für eine warme und natürliche Atmosphäre. Die Vintage-Umgebung ist edel und sympathisch gestaltet. Im Laden werden die einzelnen Lifestylewelten (Casual, Selection und QS) sowie Accessoires vertrieben. Die verschiedenen Kollektionsflächen weisen je eigene Gestaltungs- und Soundvariationen auf, werden jedoch durch das starke Grundkonzept vereint. So erleichtern strategische Fokuspunkte zwischen den Segmenten die Wegführung. Mannequins präsentieren sich in lässigen Styles auf schmiedeeisernen Treppen. Einzelstücke, wie klassische Büsten aus den 20er Jahren präsentieren die Mode der Premiumlinie s.Oliver Selection. Auf der Accessoires-Fläche – die bislang größte von s.Oliver – laden Chesterfield-Sofas zum Entspannen ein. 32

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Emotionales Shoppingerlebnis Kleine und große Kunstwerke Der Store wartet mit großen und kleinen Kunstwerken auf. Die Reise durch das Geschäft beginnt mit einer Installation, die einen Überblick über die neuesten Modelooks gibt. Weiter geht es mit einer Denim-Corner. Hier wacht ein lebensgroßer Hirsch, der mit Liebesbriefen und Spitzenornamenten inszeniert wurde, über die neuesten Jeansmodelle. Dunkle Backsteine, alte Scheunenverkleidungen sowie industrielle Regale kennzeichnen das Umfeld. Eine Gruppierung aus Wildgänsen an der Ladendecke fungiert als Wegweiser zur Schuh- und Taschenpräsentation. Diese wird vor einer vier Meter hohen Mooswand installiert. Goldplättchen schillern vor der Fläche und tauchen die Umgebung in sanftes Licht. Echte Bäume wurden mit weißer Lackierung verfremdet. Unter ihnen platzierte Sofas und

Die Musikpräsentation ist aufwendig gestaltet. s.Oliver setzt auf eine 360 Grad Beschallung und hat ein besonderes Musikprogramm für den Stuttgarter Store zusammengestellt. Insgesamt sind 32 Rundabstrahler auf der Fläche installiert, die sich optimal in den Raum integrieren und einen homogenen Klangteppich erzeugen. Die eigens entwickelten Lautsprecher fügen sich diskret in das offene Deckenbild in dunklem Anthrazit ein und harmonieren mit dem Beleuchtungssystem. Sechs Soundzonen ermöglichen eine individuelle Regelung der Beschallung, die etwa im Kassenbereich dezenter ausfällt. Dank DJ-Interface lassen sich für Events zusätzlich externe Musikquellen anbinden. Die Musikbeschallung im Außenbereich, lenkt die Aufmerksamkeit der Kunden schon bei größerem Abstand auf den Store. Die Beleuchtung des Stores macht


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Der Store überrascht mit kleinen und gro­ ßen Kunstwerken seine Kunden

die Inszenierung perfekt: Im Eingang tauchen großzügige ringförmige Leuchten die Fläche in ein indirektes Licht. Einzelne Spots sorgen für eine spannungs- und kontrastreiche Lichtstimmung. Der neue s.Oliver Store besticht zusätzlich durch viele Möglichkeiten in der Raumgestaltung. Vertikale Schlitzschienen gewährleisten einen flexiblen Warenaufbau.

Die Rückwände sind austauschbar und passen sich den einzelnen Lifestylewelten an. Hier reicht die Vielfalt von offenen Regalen über bezogene Wandelemente bis hin zur Verwendung von Stühlen als schwebende Warenträger. Flexible Bestückungs-Systeme können in die Wand eingehängt werden und bieten unzählige Varianten. n

n Auf einen Blick s.Oliver, Stuttgart Verkaufsfläche:

1.040 m2

Bauzeit:

15 Monate

Sortiment:

s. Oliver Casual men/women, QS by s.Oliver female/male, s.Oliver Selection, s.Oliver Accessories, s.Oliver Lizenzen

Eröffnung:

2. September 2010

Planer:

Christian Zorn (Konhäuser, Estenfeld)

Innenarchitekten:

Tobias Schmachtel und Klaus Nowak (s.oliver, Rottendorf)

Ladenbau:

Konhäuser GmbH, Estenfeld

Akustik:

NewTec Design:Audio GmbH, Bozen (Italien)

Fotorechte:

siehe Impressum


F a c h b e i t r a g

Ladenbausysteme

Modularität steht für Zukunftssicherheit Design und Funktion schließen sich nicht aus, im Gegenteil: Ein perfektes Zusammenspiel gibt einem Geschäft sein eigenes, wiedererkennbares Gesicht. Und dies ist durchaus zu einem Preisniveau möglich, das heutzutage vertretbar ist.

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erade mittelständische Einzelhändler, die selten eigene Innenarchitekten beschäftigen, sind bei der Neugestaltung von Geschäftsräumen auf Hilfe aus dem Ladenbau angewiesen. Viel zu häufig stehen sie dabei vor der Wahl: Funktion oder eigenständiges Design. Zwei Qualitäten, die sich absolut nicht ausschließen müssen. Modulare Ladenbausysteme erlauben es, einen Shop zu kreieren, der auf die Bedürfnisse des Personals und der Kunden eingeht. Denn ideal ist ein Shop, der Alter, Geschlecht und Lebenseinstellung der Kunden genauso berücksichtigt wie Beratungserwartung, Waren- und Statusbewusstsein der Einkäufer. Modulare Lösungen können sogar dazu beitragen, die Motivation der Mitarbeiter einer Filiale zu heben. Ein modulares System kann nämlich signifikant den Stress verringern. Das einfachste Beispiel: Statusbewusste und postmaterielle Zielgruppen lassen sich in einem optisch abgetrennten Bereich, der Ruhe ausstrahlt und visuell mehr informiert als wirbt, besser und stressfreier beraten als direkt im Gang neben der Ware. Manches klassisches System gelangt hier natürlich an seine Leistungsgrenze. Noch trivialer ist die Frage der Gestaltung: Modulare Systeme erlauben eine einfache Umgestaltung. Rückwände können mit wenigen Handgriffen ausgetauscht werden, wenn dies zum Beispiel bei Deko- oder

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Der Autor

Christoph Kübel ist Key Account Manager bei Wanzl Ladenbau

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Saisonwechsel notwendig ist. Modulare Systeme erlauben es, auch in schwierigen Räumlichkeiten die Funktionsbereiche optimal umzusetzen. Dies gilt sowohl für die Warenpräsentation als auch für den Umkleidebereich sowie Größe und Raumvolumen des Kassenbereichs. Modulare Systeme sind in der Lage, optisch in den Hintergrund zu treten, individuelle Deko-Ideen zuzulassen und somit das Corporate Design und die – im stationären Handel oftmals vernachlässigte – Markenbildung zu stärken. Und schließlich bietet ein modulares System Farb- sowie Materialvielfalt und somit die Option, bei Bedarf umzubauen und Bauteile auszutauschen. Diese Vorteile sorgen dafür, dass sich die Lebensdauer eines solchen Shopsystems signifikant verlängert. Geht

man heute davon aus, dass ein Umbau und damit eine Neuinvestition in die gesamten Möbel nach durchschnittlich sieben Jahren fällig ist, verlängert sich dieser Zeitraum bei Nutzung modularer Systeme. Im Regelfall wird sich der Besitzer eines modularen Systems erst einmal mit dem Wunsch nach einer Neuplanung an den Ladenbauer wenden, bevor in ihm der Wunsch nach neuer Hartware aufkommt.

Zukunftssichere Einrichtung Für den Unternehmer ein handfester, finanzieller Vorteil, der sich aber nur auszahlt, wenn die Einrichtung zukunftssicher ist. Denn zwei Dinge dürfen als sicher angenommen werden: Zum einen werden sich


der stationäre Handel und der mobile bzw. Online-Einkauf in Zukunft nicht ausschließen. Zum anderen wird diese Entwicklung durch Systeme wie RFID vereinfacht und ergänzt um schnellere und leichtere Orderwege und eine transparentere Warenwirtschaft. Die Funktionalität der Technik stellt sich aber nicht nur als Frage der Elektronik dar. Hinterleuchtete Flächen zum Beispiel können sehr wartungsintensiv und -unfreundlich gestaltet sein. Sie können aber auch ohne Revisionsklappen leicht zugänglich sein. Werden zusätzlich die langlebigen LED als Lichtquelle genutzt, verringert sich der Stressfaktor für das Personal noch einmal deutlich. Ähnlich positiv auf das Arbeitsklima wirkt sich eine ergonomische Gestaltung aus. Hierbei geht es nicht nur um Fragen des Umbaus, sondern auch um Bestückung, Aufräumarbeiten und Reinigung. Ein Mindestmaß bietet sicher jede Qualitätslösung, die sich auf dem Markt befindet. Wenn es aber um Spezifika geht, weil ein Unternehmen zum Beispiel an einem Standardsystem Änderungen wünscht, reduziert sich die Anzahl der Ladenbaupartner, die helfen können. Ein Möbel z. B., das am Samstag Parfüm in Szene setzt, während der Woche aber als zusätzliche Fläche zur Präsentation von Pullovern dient, gehört sicher nicht zu den SerienProdukten.  n

Modularität und Umbaumöglichkeiten zeichnen ein System aus, das zukunftsfähig ist

Zugänglichkeit und Haltbarkeit der Beleuchtungselemente senken die Betriebskosten

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Das neue Licht.

Telefon: +49 2174 799 777 info @ baero.com baero.com


O b j e k t b e r i c h t

Shopping-Center Bungert, Wittlich

Erlebnis-Shopping in der Eifel Das Shopping-Center Bungert in Wittlich ist eines der größten familiengeführten Shopping-Center in Deutschland und eröffnete Ende September 2010 seine neu gestalteten Erlebniswelten.

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hoppen – das ist pure Verführung und Lust, sich selbst Verwöhnen oder Verwöhnen lassen mit schönen Dingen, die man eigentlich nicht dringend braucht, aber die es dann doch unbedingt sein müssen. Shoppen ist kein profanes „Einkaufen“, Shoppen impliziert einen Hauch von Luxus, erzeugt Glücksgefühle und kann manchmal auch Balsam für die Seele sein. ShoppingCenter bedienen diese Gefühlswelt heute in besonderer Weise. Seitdem sie von eher

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schlichten Grüne-Wiesen-Zentren in glamouröse Galerien in den Innenstädten mutiert sind und der Branchen-Mix internationales Niveau aufweist, stellen Shopping-Center eine Attraktion dar, die Besucher aus der gesamten Region und darüber hinaus in die Stadt locken. Aktuelles Beispiel ist das Shopping-Center Bungert in Wittlich, eines der größten familiengeführten Shopping-Center Deutschlands.

Höchst ungewöhnliche Umkleidekabinen in der neuen Young Fashion Abteilung

Edles Raumdesign passend zur hochwertigen Produktpalette in der Damenabteilung

INSPIRED BY THE ELEMENTS DESIGN-BODENBELÄGE VON OBJECTFLOR TEL: +49 (0) 2236/966 330 WWW.EXPONA-FLOORING.COM


O b j e k t b e r i c h t

Shopping-Center Bungert, Wittlich

„Los geht’s“ – Sprungkästen und Medizinbälle animieren zu sportlichen Aktivitäten

Hochglanz und Chrom sind dominierende Elemente im Bereich für die Damen

Outdoor und Sport Eine Erlebniswelt der besonderen Art erwartet die Kunden im Bereich Outdoor und Sport: Ein innovatives Schiebesystem lässt die Schuhpräsentation auf Inline-Skatern ‚anrollen‘, die Echtholz-Ladenbauwände sind in Skihütten-Optik gestaltet, die Umkleidekabinen sind als Berghütten gebaut. Als Teststrecke für Wanderschuhe sorgen Pfade in Fels-Optik, Holzbohlen, Steinen und Pfosten für authentisches Trekking-Feeling; die Skiwerkstatt ist passenderweise in einer Skihütte eingerichtet, Rückwand und Farbkomposition wurden von einem Kunstmaler gestaltet. Zu sportlichen Aktivitäten animieren Sprungkästen, Turnringe, Medizinbälle und Turnbänke, die im Sportmode-Bereich als dekorative Elemente eingesetzt sind.

Exquisites für die Damen

Teststrecke für Wanderschuhe – Pfade in Felsoptik in der Outdoorabteilung

In der Kreisstadt Wittlich, dem Zentrum von Rheinland-Pfalz mit einem Einzugsgebiet von 56 Gemeinden des Eifel- und Moselraums, fand am 30. September 2010 die Eröffnung des „Neuen Bungert“ statt.

Erlebniswelten der besonderen Art Von den neu gestalteten Shopping-Welten bei Bungert springt der Young Fashion Be38

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reich besonders plakativ ins Auge: Voll im sportiven Trend liegend, dem Zeitgeist entsprechend und auf die junge Kundschaft ausgerichtet, sind die Rückwände mit Graffitis besprayt, die sich auf den höchst ungewöhnlichen Umkleidekabinen – umgebaute DIXI-Tö’s – fortsetzen. In dieses Bild passen auch die Warenständer aus Wellenreitern und Surfbrettern und der Boden in Metalloptik.

Stilistisch zur hochwertigen Produkt-Palette passend, präsentiert sich die Damen ExquisitAbteilung in edlem Raumdesign und bildet den perfekten Rahmen für das außergewöhnlich breite Spektrum bekannter Modemarken, die im Shopping-Center Bungert vertreten sind. Dominierende Elemente sind hier Hochglanz und Chrom, zweifarbige Säulen mit integrierten LED-Leuchtstreifen setzen den Lounge-Bereich in Szene, wo lederbezogene Sitzbänke und -tische zum Relaxen und zur Lektüre der neuesten Modezeitschriften einladen.  n


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MANNEQUINS & D I S P L AYS

Authentisches Feeling – die Skiwerkstatt wurde als Skihütte gestaltet

n Auf einen Blick Shopping-Center Bungert, Wittlich Verkaufsfläche:

6.100 m2

Bauzeit:

5 Monate

Sortiment:

HAKA, DOB, YF, KIKO, WÄSCHE, SPORT

Eröffnung:

30. September 2010

Innenarchitektin:

Stephanie Kopyciok

Bodenbelag:

objectflor Art und Design Belags GmbH, Köln

Figuren:

Polyform GmbH & Co. KG, Rinteln

Fotorechte:

siehe Impressum

Vertrieb ausschließlich über Fachhandel und Ladenbau d e ko r a t i o n s a r t i ke l @ p o l y f o r m . d e w w w. p o l y f o r m . d e


O b j e k t b e r i c h t

Camel Flagship Store, Hamburg

Mehr als ein Tabak-Shop Die Zigarettenmarke Camel hat auf der Hamburger Meile, einer der längsten Shopping-Malls in Europa, ihren ersten Flagship-Store eröffnet.

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arken brauchen Inszenierung. Und Marken brauchen Raum, um sich wirkungsvoll ihrem Zielpublikum zu präsentieren. Die Camel Markenwelt wird durch ein anspruchsvolles Shop Design im Raum erlebbar. „Mit dem Flagship-Store möchten wir den PremiumCharakter der Marke Camel auch außerhalb der klassischen Werbung am Point of Sale konsequent fortführen“, so Lia Knorsch, Visibility Planning & Development Manager bei Japan Tobacco International (JTI). „Maßstab für das Gestaltungskonzept ist unser Markenversprechen „Discover more.“ Auf einer Fläche von 55 Quadratmeter wurde in Zusammenarbeit mit dem verantwortlichen Ladenbau-Spezialisten ein individu-

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elles Marken-Konzept für einen Tabak- und Presse-Shop realisiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Mit Offenheit und einladender Atmosphäre präsentiert sich der Camel Shop zur Passage. Das Interieur Design transportiert den Anspruch an Design und Qualität der Marke Camel mit einer hellen puristischen Farbgebung in Gold und Weiß.

Formvollendet – innen und außen Das moderne und fein abgestimmte Farbund Materialkonzept erstreckt sich von der Außenfassade bis zur Innenraumgestaltung. Ein über die gesamte Shopfront laufendes Lichtband mit dem Markenlogo findet sich an den Verkaufsmöbeln wieder.

Die hochglanz-weiße Theke und Wandregale mit abgerundeten Umrahmungen bilden eine durchgängige Linie und setzen die Ware gekonnt in Szene. Weiß, Gold und Grau sind die dominierenden Farben. Licht- und Schatteneffekte sorgen für eine atmosphärische Raumdramaturgie: Diese wird unterstützt von Regalen, die mit Bodenfreiheit an der Wand schweben, durch die graue Trockenbauwand mit breiter Schattenfuge sowie die Regal- und Deckenbeleuchtung.

Die Marke im Blick Der gesamte Shop steht unter dem Zeichen „Camel“ und bietet viele Berührungspunkte


mit der Marke. Im Tabakregal hinter der Theke sind zwei „Show cases“ auf Augenhöhe platziert, die Produktpräsentation mit bewegtem Bild kombinieren. Auf den digitalen Bilderrahmen werden Video-Clips und Werbemotive abgespielt. Die Zigarettenschachteln werden nach dem „First-infirst-out“ Prinzip auf waagerecht stehenden Glasböden präsentiert. Das Vorschub-System sorgt stets für ein geschlossenes, lückenloses Warenbild.

Vielfalt auf kleiner Fläche

Hinter der Theke kombinieren „Show cases“ Produktpräsentationen mit bewegten Bildern

Die Spezialwarenträger und Möbel für Tabak, Presse, Lotto, Glückwunschkarten und Süßigkeiten ermöglichen eine breite Angebotspräsentation auf kleiner Fläche. Ein im Schaufenster platzierter mobiler Humidor zur fachgerechten Präsentation von hochwertigem Rauchbedarf und Cognac verspricht niveauvollen Genuss. Der Shop überzeugt mit vielen Detaillösungen, die sich zu einem durchdachten Gesamtkonzept ergänzen. n Anzeige

Auch eine Shop-Lösung, aber keine von uns.

Das Interieur Design transportiert den Anspruch der Marke an Design und Qualität

n Auf einen Blick

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Sie uns !

Shop Euro 2011

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Camel Flagship Store, Hamburg Verkaufsfläche:

55 m2

Bauzeit:

4 Wochen

Sortiment:

Tabakwaren, Raucherbedarf, Presse, Lotto, Glückwunschkarten, Süßwaren, Spirituosen

Eröffnung:

Ende April 2010

Ladenbau:

decor metall GmbH, Bad Salzuflen

Bodenbelag:

objectflor Art und Design Belags GmbH, Köln

Fotorechte:

siehe Impressum

11 Halle 15 G d Stan

Sie erwarten mehr von einer modernen Produktpräsentation? Sprechen Sie mit decor metall!

decor metall GmbH • Benzstr. 1-5 • 32108 Bad Salzuflen Tel +49 52 22 2 86-0 • www.decor-metall.com


F a c h b e i t r a g

Bodenbeläge

Starker Auf-Tritt Ein Naturholzboden am POS ist immer dann eine Entscheidung, wenn das Geschäft und die Produkte für anspruchsvolle Angebote, gehobene Ausstattung und natürliche Ausstrahlung stehen. wichtige Voraussetzung für die Entscheidung zugunsten eines Holzbodens. Stimmt auch noch die Oberflächenbehandlung, hier empfiehlt sich eine naturgeölte Oberfläche, die eine robuste Schutzschicht schafft, kann die Entscheidung in Richtung Naturholzboden guten Gewissens fallen. Die Wartezeit, die dem Parkett mit Naturöl gegönnt wird, stärkt den Boden – so wie guter Wein erst dann sein volles Aroma entwickelt, wenn er alt genug ist, erklärt der Verband der deutschen Parketthersteller.

Gefühlte Wärme

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pezialanbieter von Naturholzböden verzeichnen seit Jahren einen steten Aufwärtstrend im gehobenen Objektgeschäft, mit einem Anteil von zwischenzeitlich über 30 Prozent des Umsatzes. Die natürliche Holzstruktur, die angenehme Haptik, die Wärme, die Echtholzböden ausstrahlen, verbinden die Dielen der neuesten Generation mit Robustheit, vielfältigen Verlegemöglichkeiten und modernem Design. Doch Naturholz punktet gegenüber dem preisgünstigeren PVC und die als besonders pflegeleicht geltenden Fliesen nicht nur in puncto Optik und Widerstandsfähigkeit. Parkett besitzt auch eine höhere Lebensdauer als PVC und Fliesen. In Naturholz zu investieren, zahlt sich deshalb

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Die Autorin

Dagmar Dieterle von Dieterle & Partner ist diplomierte Holzingenieurin

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dauerhaft aus – auch weil der regelmäßige, aufwendige Bodenbelagsaustausch verhindert wird.

Eiche – d e r Boden für den Ladenbau Setzt der Ladenbau auf Holz, fällt in der Regel die Wahl auf Eiche. Diese Holzart eignet sich aufgrund ihrer Härte und Elastizität besonders gut für stark frequentierte POS-Bereiche. „Überall dort, wo der Boden mit Straßenschuhen begangen wird, ist Eiche erste Wahl“, betont Fachmann Peter Jansen, Vertriebsleiter bei Hain. „Eiche ist ein Super-Holz“, hat auch Aran-Eigentümer Alexander von Hagmann festgestellt, der nach guten Erfahrungen am Münchener Flughafen auch in seinem jüngsten Kaffeehaus einen Bodenbelag dieser Holzart verlegt hat.

Widerstandsfähige Oberfläche Dass Böden in Geschäften und stark frequentierten Bereichen dem Druck von Pfennigabsätzen Stand halten und sich Schmutz und Feuchtigkeit, die von außen hereingetragen werden, nicht hineinfressen können, ist eine

Die hohe Widerstandsfähigkeit geht nicht zu Lasten der Optik: Die Struktur des Holzes kommt bei natürlich geölten Böden voll zur Geltung – ein wichtiger Punkt in Geschäften, die auf Werte wie Natürlichkeit setzen. Ihre Vermittlung überlässt das Kaffeehaus Aran beispielsweise nicht allein seinem Brot, das aus reinem Natursauerteig gebacken wird. Eigentümer von Hagmann unterstreicht die hohe Qualität von Kaffee und Backwaren durch eine stilvolle Einrichtung, die gemeinsam die Philosophie des Geschäfts vermittelt. Konsequent setzt er deshalb die Wertigkeit der dargebotenen Produkte auch im Ladenbau fort – von der Verkaufstheke bis zur Möblierung, von den Stoffen bis zum Geschirr, von der Deckengestaltung bis zum Boden: „Das Gesamtambiente überträgt sich dank unserer kompromisslosen Wahl hochwertiger Materialien auf die angebotenen Produkte. Der Boden, den wir unseren Kunden zu Füßen legen, spielt hierbei eine große Rolle“, betont von Hagmann.

Garant für Wohlfühlatmosphäre Während feiner Kuchen und erlesener Kaffee die Geschmacksnerven offen ansprechen, wirkt die Einrichtung eher im Unterbewusstsein, weiß er aus Erfahrung. Ein Holzboden spricht außerdem stark die Sinne an: Er schmeichelt dem Auge, fühlt sich gut an, versprüht ein Gefühl von Wärme. Garanten für eine angenehme Atmosphäre, die Wiedereinkäufe und Wiederbesuche auslöst, ist von Hagmann überzeugt.


Gesundes Raumklima Der Werkstoff Holz garantiert außerdem ein gesundes Raumklima – wichtig nicht nur in Lebensmittelgeschäften, sondern überall dort, wo im Verkauf gesundheitsbewusste Menschen angesprochen werden. Wie kein anderer Baustoff steht Holz für eine gute Ökobilanz – von der Produktion in der gesündesten Fabrik der Welt, dem Wald, bis zur Abholzung, Verarbeitung im Sägewerk, Weiterveredlung bis hin zum hundertprozentigen Recycling.

Modernes Design – ökologische Botschaft Echtholzparkett unterstreicht daher die Verantwortung für Klimaschutz und signalisiert nachhaltiges Bewusstsein. Diese Botschaft verbinden Parketthersteller mit moderner Designorientierung. Böden aus Eiche, die im Objektbereich den Vorzug erhalten, gibt es im Fachhandel in vielen Farben, Formaten, Längen, Breiten, Mustern und Oberflächen. Kühle Eleganz vermitteln weiße Farbvariationen, mehr noch sind derzeit dunkle Böden gefragt. Im Kaffeehaus Aran spannen beispielsweise angeräucherte Dielen optisch den Bogen zu den Kaffeebohnen. Beim Herrenausstatter Garhammer in Waldkirchen ist es ein heller Eicheboden, der die Mäntel, Hosen und Anzüge in Szene setzt. Akzente werden gerne durch unterschiedliche Längen und Breiten gesetzt, die Leben in das Fußbodenbild bringen.

Beim Herrenausstatter Garhammer in Waldkirchen wurde ein heller Eicheboden verlegt

Lange Lebensdauer Damit eine Boutique, ein Shop oder ein Ladengeschäft lange von der Botschaft „Natur“ profitieren, kommt es auf die richtige Pflege an. „Sie ist etwas aufwendiger, dennoch leicht zu handhaben“, findet von Hagmann. Alle zwei Wochen lässt er in seinen Kaffeehäusern ein spezielles Pflegemittel auftragen. „Der Boden wird eigentlich immer schöner“, sieht er als Langzeiteffekt. Diese Wirkung zeigt sich auch bei Garhammer: Das Parkett wirkt durch die im Laufe der Lebensjahre gewonnene Patina. Während an PVC-Belägen deutlich sicht-

bar der Zahn der Zeit nagt und Sprünge oder ausgebrochene Ecken in Fliesen ein schlechtes Bild abgeben, reift ein Echtholzboden nach. Er entwickelt im Alter einen neuen Charme. Kommt es doch einmal zu Schadstellen, können diese im Allgemeinen einfach und schnell ausgebessert werden – etwa durch punktuelles Nachschleifen. Möglicherweise entstehende Farbunterschiede gleichen sich mit der Zeit wieder aus. Holzböden können außerdem mehrmals geschliffen und mit einer neuen Oberfläche versehen werden. Erhält sie eine andere Farbe, ergibt sich ein neues Bild am POS – ohne aufwendige Renovierung.  n Anzeige


O b j e k t b e r i c h t

Lee, Paris

Schönheit, die erlaubt ist Bei der Umgestaltung eines Ladens gibt es eine Vielzahl von Faktoren, auf die es ankommt. Eine besondere Herausforderung kommt hinzu, wenn Forderungen des Denkmalschutzes berücksichtigt werden müssen. Das Beispiel des Lee Stores in Paris zeigt, wie alte Mauern und moderne Markenimages zu einer Erlebniswelt verschmelzen können.

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Behutsame Gestaltung – wesentliche Elemente unterlagen dem Denkmalschutz

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in klares Raumkonzept, optisch durchstruktiert, natürliche Materialien und in dunklen Farben gestaltet – das sind die Erkennungszeichen des JeansLabels Lee, die sich in den europäischen Verkaufsräumen wiederfinden. Einrichtungselemente, die den Stil der Marke widerspiegeln: Qualität, die mitlebt – Räume, die sich durch ihren Gebrauch verändern, individuell und einzigartig. Als die Architekten einer Frankfurter Agentur den JeansStore in der Seine-Metropole im selben Stil gestalten wollten, wurde ihnen schnell klar, dass sie sich erst einmal auf eine historische Mission begeben mussten. Denn die Immobilie im jüdisch geprägten Szene-Viertel „Marais“ wies eine bewegte Vergangenheit auf. Ursprünglich als Stall errichtet, hatte sie im Laufe der Jahrhunderte viele Umwidmungen erfahren. Die letzten Mieter vor der Umgestaltung zum Modemarkt waren eine Autowerkstatt und ein Restaurant. Und so galt es bei jeder Baumaßnahme sorgfältig zu ergründen, welche Einrichtungselemente

zum historischen Kern des Gebäudes gehörten und welche aus der jüngeren, nicht immer bewahrenswerten Vergangenheit stammten.

Dem Gebäudebestand anpassen „Wenn wir irgendwo in der Welt einen Store einrichten, bauen wir im Prinzip immer im Bestand“, erklärt Architekt Börries Götsch, „denn wir passen uns ja an die Gegebenheiten eines Gebäudes an. Und dafür ziehen wir oft alle Register.“ In Paris stellte sich jedoch rasch heraus, dass das Team bei der Gestaltung des dortigen Ladenlokals sehr viel behutsamer vorgehen musste. Erste Erkundungen bei den örtlichen Behörden ergaben eine Reihe enger Restriktionen. Wesentliche Elemente, darunter zwei prägende Wände und ein Oberlicht, unterlagen dem Denkmalschutz. Das galt zunächst auch für den Fußboden, ehe eine Zufallsentdeckung die Bodenkacheln als Objekte aus den siebziger Jahren entlarvte. „In so einer Situation


O b j e k t b e r i c h t

Lee, Paris

Vorgaben verdeutlichten den Gestaltern rasch, dass sie für die umfangreiche Behördenkommunikation sprachkundige, lokale Unterstützung benötigten. Zudem mussten sie aufgrund der speziellen Vorschriften in Frankreich – anders als bei ihren weiteren europäischen Projekten üblich – auch die Bauausführung an französische Handwerker abgeben.

Denkmalschutz als Herausforderung

Zwei Wände, von kunsthistorischer Bedeutung, durften nicht verdeckt werden

arbeiten wir unter völlig anderen Voraussetzungen“, erklärt Börries Götsch und präzisiert: „Wir richten den Raum dann so ein, dass sich im Prinzip alle Einrichtungsgegenstände bis hin zu Wandverkleidungen und dem Fußboden wieder rückstandsfrei entfernen lassen.“ Auch für die farbliche Gestaltung der Außenfassade gab es strikte Vorschriften. Das Designerteam

hatte anfangs geplant, mit schwarzer Optik im Stil der Marke für Aufmerksamkeit zu sorgen. Doch die örtlichen Bauvorschriften ließen das nicht zu. Der Hintergrund: Die Farbe Schwarz ist im Marais-Viertel mit Rücksicht auf die jüdische Wohnbevölkerung verpönt. Diese empfindet Schwarz nicht als modernen Chic, sondern als Farbe des Todes. Solche und ähnliche

Der neu zu gestaltende Verkaufsraum wies schließlich ebenso eine Reihe von Besonderheiten auf. Teile der ehemaligen Innenhof­ fassaden und andere Wandabschnitte wurden im Laufe der Zeit in den Innenraum eines glasüberdachten Atriums integriert. Zudem genießen zwei Innenwände, die auch in vielen Paris-Reiseführern eigens erwähnt werden, einen hohen kunsthistorischen Rang, der ganz eigene Besucherströme anzieht. Entsprechend lautet die Vorgabe der Bauaufsicht, dass diese Wände frei bleiben müssen und von der Gestaltung auch nicht verdeckt werden dürfen. „Diese Kalksteinwände stechen durch ihre Helligkeit optisch deutlich heraus. Das bedeutete, dass wir von den üblichen Design-Guidelines für die Lee Stores abweichen mussten, in denen keine hellen Flächen vorgesehen sind“, erklärt Börries Götsch. Auch das großflächige Oberlicht erwies sich für den von Lee gewünschten Raumeindruck als ein besonderer Blickfang, der jedoch nicht vom Angebot des Geschäfts ablenken durfte. Außerdem erfordert der funktionale Zustand der historischen Glasbauarchitektur eine besondere Herangehensweise: Selbst für den Austausch einzelner Komponenten – etwa um die Dichtigkeit zu verbessern – ist eine Genehmigung des Denkmalamtes erforderlich. Was sich in der Praxis als zusätzliche Erschwernis herausstellte.

Eigenes Raumkonzept: Bodenflächen angehoben

Hinter der markentypischen „Jeans-wall“ befinden sich die Umkleidekabinen

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Für das glasüberdachte Atrium ließ sich das Architektenteam eine besonders ausdrucksstarke Lösung einfallen. Um den Raum optisch zu strecken und die Präsentationsfläche zu vergrößern, hoben sie den Boden mit einer speziellen Unterkonstruktion auf ein einheitliches Niveau an. Und dank der längs verlaufenden dunklen Holzbohlen konnten sie den Raumeindruck so verändern, dass aus den historisch gewachsenen Raumelementen ein einheitliches Ensemble entstand. Um


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diese homogene Raumwirkung nicht unnötig zu zergliedern, entschied sich das Team dafür, den Umkleidebereich gebündelt an der Rückwand des Ladenlokals unterzubringen. Hier liegt er hinter der markentypischen „Jeans-wall“, die zum einheitlichen Shop-System gehört. Mit den so errichteten Flächen wurde auch die aus anderen LeeStores erprobte Kundenführung mit den Bereichen „male“ und „female“ möglich. Einzig die Laufwege folgen nun – entgegen dem ursprünglichen Ziel der Planer – dem Uhrzeigersinn. Andererseits hätte für diese ideale Lösung jedoch auch der Eingang auf der rechten Seite des Gebäudes und nicht auf der linken liegen müssen. Alles in allem gelang es den Gestaltern durch geringfügige Modifikationen die typische Marken-Designlinie mit ihren einheitlichen dunklen Farben auch am Pariser Standort umzusetzen. Das schafften sie, indem sie die historische Gebäudesubstanz durch das Mittel starker Hell-dunkel-Kontraste in das Gesamtkonzept der Produktpräsentation integrierten.

Eins, zwei, drei...

Französisches Baurecht: Strenge Vorgaben Anhand von 3D-Designmodellen konnten die Planer dem Kunden ihre Umbaupläne nahezu fotorealistisch präsentieren und fanden bei ihrem Auftraggeber große Zustimmung für ihr Modell. Als es dann an die Ausführung der Arbeiten ging, wurde noch einmal deutlich, dass es das Architektenteam verstand, sich perfekt an die in Frankreich geltenden baurechtlichen Bestimmungen anzupassen. Um die Gewährleistungsvorschriften und versicherungstechnischen Erfordernisse zu erfüllen, wurde die Bauleitung an einen französischen Architekten übertragen – selbstverständlich nicht ohne die Arbeiten selbst zu überwachen. Trotz der erschwerten Koordination war der gesamte Umbau nach einer reinen Bauzeit von zweieinhalb Wochen abgeschlossen. Und bereits jetzt hat sich die Investition für das Denim Label ausgezahlt: Die Kunden belohnen das neue Einkaufserlebnis seither durch einen deutlichen Umsatzanstieg. n

Schnell und flexibel: elastoclic design vinyl

Schnell und hochgänzend: color

Schnell und authentisch: pure

Schnell und bewährt: Laminatböden Schöner Eyecatcher – wirkungsvolle Präsentation der Ware an der Wand Im Messe- und Ladenbau geht es meistens um einen Faktor: Geschwindigkeit. Allerdings soll das Ganze dabei noch gut aussehen und nicht Unsummen verschlingen, erst recht nicht dann, wenn es um Boden geht. Die Lösung: schwimmend verlegbare Böden von Witex. Einfach verlegt, lange haltbar und schnell wieder ausgebaut.

n Auf einen Blick Lee, Paris Verkaufsfläche:

190 m2

Bauzeit:

Zweieinhalb Wochen

Sortiment:

Jeans, Oberteile und Accessoires: LEE Jeans male & female, Schuhe: VANS

Eröffnung:

18. Juni 2010

Innenarchitekt:

Börries Götsch (Jazzunique, Frankfurt am Main)

Fotorechte:

siehe Impressum

EUROSHOP 2011 Halle 10 - H 53 DIE BODENMARKE

www.witex.com


M a r k t ü b e r s i c h t

Bodenbeläge

Agrob Buchtal www.agrob-buchtal.de

Amorim www.wicanders.com

Funktion und Ästhetik vereint Keramikfliesen bieten reizvolle Möglichkeiten für Ladenbau, Gastronomie und andere repräsentative Bereiche. Ein Beispiel dafür ist die Serie WALK von Agrob Buchtal: Ähnlich wie bei Textilien entsteht durch Verkettung der „Fä-

Holzparkett im Street One Street One steht für eine hochwertige, unkomplizierte Mode. Dieses Image sollte sich im Store-Konzept der neuen Trierer Filiale widerspiegeln. Als größte und am stärksten beanspruchte Fläche spielt der Bodenbelag dabei eine zentrale Rolle, sowohl unter ästhetischem wie auch funktionalem Aspekt. Mit Ahorn Fine Line aus der Wicanders Parquet Style Collection haben sich die Architekten für ein helles Holzparkett in feiner StäbchenOptik aus 100 Prozent natürlichen Materialen entschieden. Markant ist seine hohe Widerstandsfähigkeit; Optik und funktionale

den“ eine Art Gewebe als digitale Übersetzung handwerklicher Webtechnik. Die so gewonnene Keramikoberfläche zeigt eine eigenständige Stofflichkeit, die Funktion und Ästhetik überzeugend vereint. WALK errang den iF design award 2010 und wurde nominiert für die höchste nationale Auszeichnung, den Design­ preis der Bundesrepublik Deutschland 2011. Allure – Flooring www.allure-flooring.de

Alle Angaben laut Hersteller

Neues Bodensystem Das Bodensystem allure in edlem Holz- oder Steinfliesen-Look setzt hinsichtlich Optik, Gehkomfort, Trittschalldämmung, Widerstandsfähigkeit und Verlegetechnik neue Maßstäbe. Es kann auf jedem ebenen, harten Untergrund – selbst auf Fliesen- und Steinböden – ohne Vorbereitung und ohne Spachtelung schwimmend verlegt und jederzeit vollkommen rückstandslos wieder entfernt werden. allure eignet sich für den Wohnbereich eben-

so wie für Feuchträume und als allure project mit der Beanspruchungsklasse 42 auch für den Objektbereich. 25 Jahre Garantie für den Wohnbereich und 10 Jahre Garantie für den Objektbereich unterstreichen die hohe Qualität dieses revolutionären Bodensystems. 48

POS-Ladenbau n 6 • 2010

die in kurzen Zyklen wechseln oder temporär begrenzt sind – wie im Ladenbau. Die neue Scala Easy Kollektion umfasst 19 Dessins: realistische Holzoptiken, moderne MetallicStrukturen und elegante Neutrals. Artigo www.objectflor.de Design mit Kautschuk Als Highlight für den Ladenbau hat sich eine kleine, exklusive Kollektion herauskristallisiert, die vom Designbüro Sottsass Associati für Artigo entwickelt wurde. Dazu zählt der mehrfach ausgezeichnete Bodenbelag Zero.4 als Interpretation der klassischen Kautschuknoppe. Ebony abstrahiert gekonnt die Maserung von Holz, Kayar lässt durch unregelmäßig eingearbeitete Kokosfaser-Fragmente an Natur und Ökologie denken. Alle drei Bodenbeläge zeichnen sich durch die schöne Palette von Braun- und Grautönen sowie sorgsam gewählte, leuchtende Farben aus. Die Kautschukböden von Artigo werden in Deutschland und der Schweiz von objectflor vertrieben.

Eigenschaften bleiben über viele Jahre erhalten. Sie dämmen optimal Wärme und Schall und emittieren keine Schadstoffe. Ein schützender Oberflächenlack betont die natürlichen Holzmaserungen bis in feinste Nuancen und erschließt die Schönheit des Holzes. Armstrong www.armstrong.de Designboden für die schnelle Verlegung Mit DLW Luxury Vinyl Scala Easy bietet Armstrong hochwertige Designfliesen an, die sich ebenso schnell und unkompliziert installieren, wie auch wieder entfernen lassen. Sie werden ohne Klebstoff verlegt und der Boden kann sofort genutzt werden. Ebenso schnell ist Scala Easy auch wieder zu entfernen. Damit lässt sich ein Bodendesign problemlos verändern, ohne Beschädigung des Unterbodens, ohne Staub, Schmutz und Lärm. Das macht die Designfliese ideal für Interieurs,

Bauwerk Parkett www.bauwerk-parkett.com Hart durch Harz Bodenbeläge in stark frequentierten Räumen müssen nicht nur gut aussehen, sondern vor allem belastbar sein. Das Parkett Mega-Denspark des Schweizer Herstellers Bauwerk hat deshalb eine besonders robuste Deckschicht. Sie ist harzgetränkt, vier Millimeter stark und dreimal so hart wie entsprechendes unbehandeltes Holz. So werden unerwünschte Gebrauchsspuren wie Kratzer und Dellen vermieden. Mit den Maßen 125 x 10 Zenti-


metern und einer Stärke von 11 Millimetern ist der Bodenbelag außerdem flexibel einsetzbar – egal, ob in Konferenzraum, Edelboutique oder Ausstellungsfläche. Carpet Concept www.carpet-concept.de Farbige Formation Die Erfolgsgeschichte von Eco setzt Carpet Concept fort mit den neuen Kollektionen Eco Pur 1 und Eco Pur 2 von Thomas Tren-

schwarzen Schussgarn. Diese Kombination zeigt brillante Farbigkeit und einen vitalen Charakter. Eco Pur 2 mischt das farbige Polgarn mit grauem Schussgarn, zudem schimmern schwarze Garne des verwobenen Rückens durch. Diese subtile Verbindung schenkt den starken Farben ein edles Understatement. Für beide Strukturen stehen 47 außergewöhnliche Farbvarianten zur Wahl, von edlem Zementgrau über natürliche Sandtöne bis hin zu modischem Apfelgrün und Aubergine. Farben, die Konturen der Räume stärken, das Spiel des Lichts inszenieren und so zum Formwert der Architektur beitragen. Forbo Flooring www.forbo-flooring.de

kamp. Sichtbar verwoben mit dem farbigen Polgarn sind die strukturbildenden Schussgarne. Eco Pur 1 vereint intensive Farben des Polgarns mit dem darunter liegenden

Lösungen für den Eingangsbereich Der Eingangsbereich ist die Visitenkarte eines Objektes. Hier punkten die Coral AktivSauberlaufzonen von Forbo mit ihrer effizienten Funktionsweise. Sie schützen aktiv vor Schmutz und Nässe, halten angrenzende Bodenbeläge sauber und gepflegt und sparen auf-

grund verlängerter Reinigungsintervalle aktiv Kosten. Zudem beugt die aktive Trittsicherheit der Coral Qualitäten Ausrutschunfällen auf nachfolgenden Glattbelägen vor und kann somit beträchtliche Folgekosten verhindern. Coral Aktiv-Sauberlaufzonen von Forbo bieten in Farbe und Funktion abgestimmte Lösungen für jeden Eingangsbereich. Gerflor www.gerflor.de Einfach und schnell per Klick Das Creation Clic System von Gerflor ist eine einzigartige Innovation, um BodenAnzeige

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in erdigen, kakaobraunen Naturfarben. Bei Hersteller Hain hat sich der im vergangenen Jahr eingeführte, leicht angeräucherte Eicheboden zu einem Renner entwickelt. Der warme Braunton des Bodens umschmeichelt und beruhigt das Auge. „Mit seiner gebürsteten, naturgeölten Oberfläche verleiht der Boden Räumen Eleganz und Wohnlichkeit beläge ganz fix neu zu gestalten. Schneller geht es wirklich nicht: Der neue GerflorDesignbodenbelag Creation mit dem exklusiven vertikalen Clic System kann besonders einfach und schnell per Klick verlegt werden. Man benötigt dazu nur einen Gummihammer. Das ist ideal für die Renovierung, denn die Verlegung erfolgt lose und zeitsparend – komplett ohne Klebstoff. Eine garantiert lärm- und staubfreie Lösung von Gerflor mit vielen Vorteilen. So wird der Boden schwimmend und unkompliziert bei laufendem Betrieb ohne aufwendige Untergrundvorbereitung gestaltet. Haigis & Schultz www.granit90.de Sechs neue Farben für 2011 Das Unternehmen Haigis & Schultz bietet für das Jahr 2011 sechs neue Farben in der Pro-

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duktserie VETRO 90 an. Seit Jahrzehnten gilt das Unternehmen als kompetenter und zuverlässiger Spezialist im Bereich Boden- und Wandbelegungen aus kunstharzgebundenen Werksteinplatten und Glas. H&S steht heute für Unabhängigkeit, Flexibilität, solide Unternehmenspolitik und aktiven Innovationsgeist. Hain-Parkett www.hain.de Warme Brauntöne Ausgefallene Schokoladenmischungen, edel ausgestattete Läden für Süßes aus aller Welt, meist in besten Stadtlagen – alles rund um die begehrte Kakaobohne ist im Trend. Das gleiche gilt für hochwertige Parkettböden 50

POS-Ladenbau n 6 • 2010

– Aspekte, die sich mehr und mehr Kunden wünschen“, so Susanne Hain, Geschäftsführerin des Nischenanbieters aus Rott am Inn. Joka www.joka.de Vom Holzboden zum Designboden Nachhaltigkeit und Design vereint der neue Echtholzboden Wooddesign von JOKA. Basierend auf der traditionellen, wertigen Ausstrahlung einer Oberfläche aus echter Eiche, entstehen durch zusätzliche Dessinierungen trendige, moderne, zum Teil avantgardistische Optiken. Damit avanciert der Holzboden zum Designboden. Die 10,5 mm starken Elemente im Format 116 x 1.380 mm sind mit einer Deckschicht aus 0,6 mm Edel-Furnier aus Eiche versehen. Das vermittelt den ursprünglichen, natürlichen Holzcharakter und ist zugleich nachhaltig und ökologisch sinnvoll, da die Ressourcen geschont werden. Die gebürstete Oberfläche

mit tiefporiger Struktur und die originale Maserung unterstreichen die Authentizität des Materials. Die umlaufende V-Fuge akzentuiert die Bodenflächen. Als Träger dient eine feuchtigkeitsunempfindliche HDFQuellstopp-Trägerplatte, formaldehydfrei gemäß Emissionsklasse E 0. Besonderen,

eigenständigen Ausdruck gewinnt der Boden durch zwölf Farbkompositionen, die den Namen „Wooddesign“ überzeugend illustrieren: Die Verlegung ist unkompliziert und schnell dank eines bewährten Klicksystems. Kährs www.kaehrs-parkett.de Klassische Holzböden Die Kährs Elegance Collection zeigt klassische Holzböden. Croix und Tapis stehen für klassische Verlegemuster aus alten Schlössern und Villen von besonderer Architektur. Kährs verwendet wertvolle Eiche, die mit speziellen Handarbeitstechniken behandelt wird. Die Collection beinhaltet Farben der Fasseiche, Weiß und einen ganz dunklen Farbton. Die Herstellung der Muster ist aufwendig, weil alle Einzelteile durch eine alte Handwerksmethode manuell zusammengesetzt werden. Durch die Verlegung dieser Systemdielen ist eine schnelle Verarbeitung auch in Objektrenovierungsfällen möglich, eine bessere Lösung als das klassische Parkettlegen mit dem hohen Aufwand einzelner Stäbchen und Stäbe.

Kiesel www.kiesel.com An der Natur orientiert Mit ServoArt CeFlo stellt Kiesel Bauchemie einen fugenlosen Trendboden vor, der völlig neuartige Wege für ganzheitliche Gestaltungskonzepte im Innenausbau ermöglicht. Das Bodensystem verleiht Böden in Wohn-, Büro- oder Ausstellungsräumen einen natürlichen, lebendigen Effekt. Verschiedene Verarbeitungsmöglichkeiten und individuell auswählbare Farbpigmente in den Naturfarben Schiefer, Stein, Erde,


Elfenbein, Granat, Gletscher und Amazonit machen diesen neuartigen Bodenbelag in jedem Raum zum Unikat. Für besonders große Flächen können auf Wunsch auch individuelle Farbtöne kreiert werden. Der praktisch spannungsfrei abbindende Zementboden bietet zahlreiche Möglichkeiten durch Oberflächenbehandlung und Spachteltechnik einen einzigartigen, lebendigen Raumeindruck zu erreichen. Kleen Tex www.kleen-tex.at Perfekte Werbefläche

als nur für Sauberkeit in einem Gebäude zu sorgen. Eine individuell bedruckte Schmutzfangmatte von Kleen-Tex verwandelt werbetechnisch ungenutzten Platz am Boden in eine perfekte Werbefläche. Kunden können mit einer eleganten Willkommensmatte im Corporate Identity begrüßt werden. Oder man präsentiert Produktneuheiten – aufgrund einer umfangreichen Farbpalette sind den Vorstellungen kaum Grenzen gesetzt. Die Jet-Print Matte sieht nach jedem Einsatz im Hochfrequenzbereich aufgrund ihrer Waschbarkeit immer wieder aus wie neu. LG Hausys floors www.lgfloors.de

So langweilig und einfach Schmutzfangmatten auch zu sein scheinen – sie können weit mehr

Bodenbeläge für das Objekt An das Design und die Funktionalität von Materialien werden im Ladenbau hohe Ansprüche gestellt. Der Designbodenbelag DECOTILE von LG Hausys überzeugt in diesen Punkten. Hochwertige Materialien und beeindruckend natürliche Holz- und Steinoptiken verleihen jedem Ladengeschäft ein unverwechselbares Aussehen.

20 ausgewählte Designs werden ab sofort in einer neu entwickelten Drehkollektion präsentiert.

mFLOR www.mflor.eu Extra lange Elemente Pünktlich zur BAU 2011 präsentiert mFLOR mit Langster Plank eine echte Produktneuheit. Kennzeichen ist die gegenüber anderen Modellen deutlich längere Ausführung. Ganze 137,16 cm misst die neue mFLOR-Variante – und ist damit um mehr als 16 cm länger als die entsprechenden Angebote des Wettbewerbs. Dabei steht der besonders hohe Qualitätsstandard von

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we connect. Innovation der Designbodenbeläge He r z l i c h w i l l k o m m e n a u f u n s e re m Me s s e s t a n d ! E s l o h n t s i c h ! EUROSHOP – Düsseldorf BAU – München DOMOTEX – Hannover 26. 02 bis 02. 03. 2011 17. bis 22. Januar 2011 15. bis 18. Januar 2011 Ha lle 10, Stand F54 Halle B6, Stand 408 Halle 4, Stand D31

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Bodenbeläge

Objectflor die Kollektion EXPONA COMMERCIAL mit 50 hochwertigen Holz-, Stein- und Metalloptiken aufgelegt. Die modernen Kunststoffböden überzeugen durch Designqualität in Verbindung mit hoher Funktionalität. Eine besondere Stärke zeigt die Kollektion in der Umsetzung interessanter Strukturen und Details, die durch ein feines Farbspiel sowie geprägte Oberflächen mFLOR dafür, dass ein eventuelles nachträgliches Schrumpfen der Planken so gut wie ausgeschlossen ist. Insgesamt neun, extra für den deutschen Markt entwickelte Designs sorgen für maximale Auswahl. Dazu gehören Mahagony Birch, Weathered Ash, Country Cherry, Bramley Apple, Olive Wood, Appalacian Oak, White Oak, Walnut und Morello Cherry. Allen gemeinsam ist dabei das typische edel-matte Finish sowie die speziellen, mikro-abgefasten Kanten der Elemente. Eine weitere Gemeinsamkeit der Böden von mFLOR sind die antiallergenen Eigenschaften.

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Nora Systems www.nora.com/nora_concept 38 brillante, matte Farben Mit noraplan uni steht ein einfarbiger Bodenbelag aus Kautschuk mit matter Oberfläche in 38 brillanten Farben zur Wahl. Die auf Basis eines weltweiten Trendscoutings entwickelte Kollektion ermöglicht durch ihre vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten und Intarsienlösungen zeitgemäßes und individuelles Design. Neben den Basic Colours bietet die Kollektion drei Fashion Colour-Stimmungswelten mit femininen Violett-Töne für ein anmutiges, zartes Ambiente, würzigen Kaffee- und Pistazienfarben für das festliche und ausdrucksstarke Interieur und die grünblaue Tiefsee mit sonnengelbem Akzent für die dynamische Gestaltung. Objectflor www.objectflor.de Hochwertige Holz-, Stein- und Metalloptiken Für die Anforderungen im Ladenbau hat 52

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Project Floors www.project-floors.com Neue Dekore, neue Formate Wie schon in den Jahren zuvor präsentiert Project Floors, Anbieter von Designbodenbelägen, auch 2011 auf der EuroShop in Düsseldorf die neuesten Entwicklungen und Produkte. Mit der Neuauflage der PREMIUM und der MEDIUM COLLECTION zeigen die Hürther ihr aktuelles und umfangreiches Objektprogramm, das schon in unzähligen Flächen die Räumlichkeiten von Einzelhändlern oder die Niederlassungen großer Filialisten europaweit schmückt. Neue Dekore, neue Formate und neue Oberflächenprägungen werden in Halle 10 am

extrem authentisch wirken. Die Nutzschicht von EXPONA COMMERCIAL beträgt 0,55 mm und hält so die Balance zwischen Langlebigkeit und Wirtschaftlichkeit. Das wird zunehmend wichtiger, da in immer kürzeren Abständen Shopkonzepte für ein neues Einkaufserlebnis gefragt sind. Porcelaingres www.porcelaingres.com Feinsteinzeugplatte mit Eigenschaften des Natursteins Die Fliese Rhine Limestone zählt zu den beliebtesten Fliesen des Unternehmens Porcelaingres. Sie gehört zur Kollektion Sandstein. Durch ihren sandigen Ton und der leichten, ruhigen Struktur ist diese Fliese besonders im Objektbereich gern gesehen. Die Kollektion Sandstein weist dank der

für diese Feinsteinzeugplatten durchgängig verwendeten Rohmaterialien, die sich durch eine ausgesprochen authentische Materialtiefe auszeichnen, alle Eigenschaften des Natursteins auf. Das Material hat durchgängig gleiche technische und ästhetische Eigenschaften und kann ganz wie Naturstein aus dem Steinbruch auf verschiedene Arten bearbeitet werden.

Stand F35 auf über 110 Quadratmetern den Kunden und Interessenten des modernen Ladenbaus präsentiert. Tai Ping www.taipingcarpets.com Neue Teppichfliesen-Kollektion Die neue Teppichfliesen-Kollektion Innuendo besteht aus vier Designs und spiegelt mit Suspicion und Paranoia Schwarz-Weiß Kontraste wider. Premonition und Scandal variiert gittergleiche Linien. Innuendo wird in sieben, sich an Schwarz orientierenden Farbstellungen und silbermetallischen

Highlights hergestellt. Kontraste bieten Orange und Olivgrün. Alle Teppichfliesen von Tai Ping Contract sind aus 100-prozentiger Schurwolle gearbeitet und mit PREMISE hergestellt, einem schalldämmenden


Zweitrücken aus 80 Prozent recycelten Bestandstoffen. Tarkett www.tarkett.com Verdächtig nah am Original Im Ladenbau soll ein Bodenbelag das individuelle Image des Hauses aktiv unterstützen und für ein harmonisches Stimmungsbild

sorgen. Dieser hohe Anspruch an individuelle Konzepte hat dem Siegeszug modularer, elastischer Böden den Weg geebnet. Sogenannte Designbeläge liegen im Trend. Das Tarkett Sortiment zählt zu den umfangreichsten Angeboten. Die Kollektion I.D. Premier ist die optisch und technisch hochwertige Premiumlösung mit insgesamt 190 Varianten in Holz-, Stein oder modernen Designdekoren. Alle I.D. Premier Böden sind in zwei Nutzschichtstärken erhältlich (0,70/0,55 mm). Dies erlaubt dekorative und gleichzeitig kostenoptimierte Bodenflächen, getrennt nach Präsentationsund Verkehrsbereichen.

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verleihen jedem Raum eine leise, angenehme Akustik und durch die attraktiven Holzoptiken eine traumhafte Atmosphäre.

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Designbeläge, die dank der patentierten, klebstofffreien Verriegelung schnell, sauber, leise und einfach ohne Verklebung zu verlegen sind. Der Startschuss dieser neuen Generation wurde mit der Präsentation der ersten „klebstofffreien“ Kollektion BACANA Anfang 2009 gegeben. Zwölf attraktive Holzoptiken, ausgestattet mit einer 0,5 mm starken Nutzschicht und zusätzlicher PU-­ Versiegelung machen diese Kollektion zur optimalen Fußbodenlösung für hoch beanspruchte Objekte. Die enormen Zeit- und Kostenersparnisse machen diesen Belag besonders attraktiv für z. B. den Bereich Messe- und Ladenbau oder Ausstattung von regelmäßig wechselnden Aktionsflächen. Dank der elastischen Oberfläche sind die Kollektionen äußerst gelenkschonend, fußwarm und

Moderne Akzente Mit artria bietet Witex ein jung, frech und spritzig anmutendes Laminat, das durch sechs miteinander kombinierbare Phantasiedekore moderne Akzente setzt. Mit floralen oder organischen Designs lassen sich Einrichtungsstile von klassisch bis verspielt realisieren. Der 8 mm Boden (Paneelformat 1280 x 192 mm) mit HDF-Protect-Trägerplatte und zusätzlicher Profilversiegelung hat eine matte Optik, ist flecken-unemp-

findlich und für Fußbodenheizung geeignet. Die Beständigkeit gegen Abrieb ist Klasse AC 3, eingestuft wurde artria in die Beanspruchungsklasse 31, mäßig beanspruchbar (nach DIN EN 13329) bei gewerblicher Nutzung.  n Anzeige

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P r a x i s b e r i c h t

Bodenbeläge

Starke Böden – starke Wirkung Der richtige Bodenbelag am POS ist ein wichtiger Teil des großen Ganzen. Funktionalität und Ästhetik sind wichtige Kriterien bei der Auswahl. Gaastra in Berlin, Team 7 in Wien und dieTraum-Fabrik aus Echterdingen zeigen drei Beispiele aus der Praxis.

Maritimer Lifestyle mit perfektem Landgang

D

ie Sportswear Marke Gaastra bietet Damen-, Herren- und Kinderbekleidung im gehobenen Preissegment. Dabei teilt sich das Sortiment in zwei Kollektionen, die sowohl über Shop-inShop Flächen als auch über eigene stets in exklusiven Lagen befindliche Stores vertrieben werden. Die Pro Kollektion richtet sich an alle aktiven Segler, sowohl bei professionellen Hochseeregatten als auch für den gemütlichen Törn auf dem nächstgelegenen 54

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See. Diesem Klientel ist Gaastra schon alleine historisch verpflichtet, eröffnete Douwe Gaastra doch bereits im Jahre 1897 im niederländischen Sneek seine erste Segelmacherei mit dem Ziel, das Segeln schneller und effizienter zu machen. Den maritimen Wurzeln bleibt man bis heute durch das Sponsoring diverser Segelsportveranstaltungen und mehrerer internationaler Teams treu. Die Sportswear Kollektion bietet dagegen Mode mit ebenfalls klarer nautischer

Handschrift für den modernen Landgang. Neben der hochwertigen Lifestyle Fashion finden sich auch eine große Auswahl an passenden Accessoires und Schuhen im Programm.

Individuelle Bodengestaltung Der deutsche Flagship Store befindet sich seit Mai 2009 in der angesagten Hamburger Hafencity. Viele weitere Standorte sind hin-


zugekommen bzw. in der Planung. Vom hohen Norden in Lübeck, Flensburg oder auf Sylt, über Hamm und Dresden bis in den Süden Deutschlands mit Shops in Stuttgart und München. Ende Januar 2010 wurde im Berliner Mode-Hotspot Labels 2 am Osthafen Friedrichshain mit über 280 Quadratmeter Fläche einer der größten Gaastra Stores eröffnet.

Rusikal und edel Klaus Wowereit, Berlins regierender Bürgermeister, ließ es sich nicht nehmen, persönlich mit 800 geladenen Gästen das 7.000 Quadratmeter große Gebäude mit über 30 Modelabels in Augenschein zu nehmen. Allen Standorten gemein ist die Verwendung von Kunststoff-Designbodenbelägen aus dem Hause Project Floors. Als Standard

wählten die Verantwortlichen von Gaastra den Artikel PW 2002 AP aus der Premium Collection. Neben der Nutzschicht von 0,8 mm, die auch den stärksten Ansprüchen und Strapazierungen genügt, war es in erster Linie die Optik, die überzeugte. Die naturgetreue Nachbildung eines Lärchenholzes im Format 914x152 mm ergibt in Verbindung mit der rustikalen Sägeschnittprägung ein optimales Bild, das sich dem nautischen Grundthema perfekt anpasst. Mit der Verwendung von silbernen Fugenprofilen an den langen Seiten der Planken als sogenannte Schiffsdeckverlegung ist diese individuelle Bodengestaltung eine deutliche und ansprechende Reminiszenz an das Oberdeck von klassischen Segelschiffen und wirkt rustikal und edel zugleich.  n

Natur trifft auf Beton

D

ie österreichische Möbelmanufaktur Team7 ist Marktführer für ökologische Designmöbel und internationaler Premiumanbieter. Reines Naturholz, Design in einer zeitlos gültigen Formensprache und echte Handwerksqualität zeichnen die etablierten Team7-Studios und weltweit vertriebenen Möbel aus. Ein Wasserschaden in den Ausstellungsräumen bei Hinke Wohnimpulse, dem größten Team7-Spezialstudio in Wien, machte eine komplette Erneuerung des Bodenbelags erforderlich. Zunächst sollte eigentlich ein holznaher Boden in den Ausstellungsräumen bei der Renovierung verlegt werden. Da sich davon aber ein Großteil im Unter-

geschoss des Einrichtungsstudios befindet und die Studioinhaber gegen einen eventuellen erneuten Wasserschaden gewappnet sein wollten, wurden Teppich, Parkett und Laminat als Bodenbelag ausgeschlossen. Stattdessen entschied man sich für einen schwimmend zu verlegenden Boden in Sichtbeton-Optik, der sich durch ein Quellverhalten von unter einem Prozent auszeichnet. Der von Witex gelieferte „pure“ Multi-Layer-Boden besteht aus einem wasserresistenten, umweltfreundlichen Trägermaterial und einer mineralischen Nutzschicht, die haptisch und optisch von Beton nicht zu unterscheiden ist und eine objekttaugliche Oberfläche hat. Mit dem handAnzeige

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P r a x i s b e r i c h t

Bodenbeläge

lichen Paneel-Format konnte die räumliche Atmosphäre der Ausstellungsräume in kürzester Zeit neu geschaffen und das farbenfrohe, puristische Mobiliar zu der kontrastreichen zementgrauen Oberfläche neu inszeniert werden. Dieser Boden ist prädestiniert für alle Gestaltungsbereiche, in denen eine kraftschlüssige Verbindung

W

ie man sich bettet, so liegt man. Und wie man geht, hängt auch von der Qualität des Bodens ab. Ein Positivbeispiel für beides findet sich im schwäbischen Leinfelden-Echterdingen, genauer: bei der Traum-Fabrik. Hier werden Träume im wahrsten Wortsinn Realität. Die TraumFabrik, hinter der die Spezialisten von Meiers Bettwarenfabrik GmbH & Co. KG stehen, produziert feinste Bettwaren in großer Auswahl. Hier finden die Kunden auch ausgesuchte Produkte anderer Hersteller – ein wahres Paradies für alle, die Wert auf eine gepflegte Bettkultur legen. Die Traum-Fabrik setzt dabei auf Qualität, Transparenz und Nachhaltigkeit gleichermaßen. Das bedeutet: Fertigung von Bettwaren in vierter Generation, aber auch ein ungewöhnliches Serviceangebot. So können beispielsweise interessierte Kunden persönlich dabei zusehen, wie ihr Traumbett entsteht – von der ersten Feder bis zum fertigen Kissen, vom hochwertigen Textil bis zur kuscheligen Bettdecke. Matratzen können problemlos „probegelegen“ werden und auch sonst erfährt der Kunde alles Wissenswerte rund um seine neue Schlafstatt. Bei dem hohen Stellenwert, den Qualität, Transparenz und Nachhaltigkeit bei der Traum-Fabrik einnehmen, ist klar, dass sich diese Werte auch bei der Einrichtung der Geschäftsräume widerspiegeln. Natürlich sollen die Verkaufsräume möglichst einladend wirken und die Kunden damit auch emotional 56

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des Bodenbelags mit dem Untergrund unerwünscht sind. Zugleich ist der Boden wegen seiner schallreduzierenden Eigenschaften ideal für den Objektbereich geeignet oder überall dort, wo ein fußwarmer und leiser Boden gefordert ist. Basis ist eine wasserresistente und unverrottbare 15 mm UniProtect Trägerplatte, die zu 100 Prozent aus Recycling-Material besteht. Die 1 mm Beton-Nutzschicht ist eine spezielle, hoch abriebfeste Beschichtungsmasse auf Basis einer Polymerdispersion mit natürlichem Marmormehl. Die Bodenelemente sind mit einer werkseitigen PU-Lack-Versiegelung ausgestattet, erhielten nach der Verlegung bei Team7 aber bauseits eine zusätzliche Abschlussversiegelung, um die Objekttauglichkeit zu gewährleisten. Beschädigungen der Oberfläche können bei Bedarf durch einfaches Nachversiegeln der betroffenen Bereiche leicht und schnell repariert werden. Die Verlegung erfolgte bei Team7 in kürzester Zeit durch die aktuelle FoldDown-Technik. Die sichere Verriegelung

der handlichen Bodenelemente ist durch die Ausstattung mit der bewährten Klickverbindung, einem patentierten Verriegelungssystem, sichergestellt. Eine besondere Untergrundvorbereitung war vor der Verlegung nicht notwendig, der vorhandene, vollständig getrocknete Estrich reichte als Untergrund aus.  n

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auf das Thema „Schlaf- und Liegekomfort“ einstimmen. Der Kunde soll sich von Beginn an behaglich und geborgen fühlen – und zwar in einem stilvollen Ambiente, das den hohen Anspruch des Hauses repräsentiert. Dazu gehört neben Dekoration, Warenpräsentation und Möbilierung auch ein passender Boden. „Der Boden soll vor allem sanfte Wärme ausstrahlen und ein komfortables, anheimelndes Gehgefühl vermitteln – aber natürlich auch robust sein und selbst nach längerer Beanspruchung keine nennenswerten Verschleißspuren zeigen“, erklärt Sven Maier, Geschäftsführer bei der Traum-Fabrik.

Hochwertiger elastischer Boden Die Ansprüche waren also hoch, als es um die Auswahl eines geeigneten Bodens ging. Als genauso hoch erwiesen sich leider auch die Ansprüche von Böden aus Naturmaterialien – schön, aber pflegeintensiv, sensibel und auch anspruchsvoll im Anschaffungspreis. Auf der anderen Seite schien die Wahl eines handelsüblichen flexiblen Bodenbelags, der auch gewerblicher Nutzung standhält, nicht

unproblematisch, denn vielen Modellen war die Zweckmäßigkeit und Widerstandsfähigkeit einfach zu deutlich anzusehen. Letzten Endes kam also nur ein Kompromiss infrage – ein Kompromiss, der nicht den kleinsten gemeinsamen Nenner sucht, sondern das Beste aus beiden Welten. Nach einer kurzen Sondierungsphase wurden die Verantwortlichen fündig – und die Lösung bekam einen Namen: Authentic Plank 81014 von mFLOR.

Jedes Detail stimmt Authentic Plank 81014 ist ein 2,5 mm starker elastischer Bodenbelag, der optisch wie sensorisch von echten Holzdielen kaum zu unterscheiden ist. Der elegante Grauton sorgt dabei ebenso für eine warme, aber distinguierte Atmosphäre wie die „Adern“ und „Astlöcher“, die die Oberfläche zieren. Hier stimmt jedes Detail, fast glaubt der Betrachter, das Knarzen der Dielen hören zu können. Die Wahl der letztendlichen Ausführung von Authentic Plank – und damit des Farbtons – geschah selbstverständlich in enger Abstimmung mit der übrigen Ladeneinrichtung. Dabei zeigte sich, dass das Design nicht nur gut mit den anderen Materialien und Farben in den Räumlichkeiten harmoniert, sondern deren Wirkung noch unterstreicht.

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Nachhaltige Investition Insgesamt 850 Quadratmeter wurden in den Verkaufsräumen des Unternehmens verlegt. Da es sich bei den Inhabern der Traum-Fabrik um echte Schwaben handelt, spielte Wirtschaftlichkeit natürlich insgesamt eine zentrale Rolle bei allen Planungen und Kalkulationen. Im Vordergrund stehen dabei vor allem Pflege und Wartung des Bodens. „Die Reinigung ist einfach und wenig arbeitsintensiv. Dafür scheint der Boden nicht nur die tägliche Belastung durch Kunden, Mitarbeiter und auch Matertialtransporte, sondern sogar größere Attacken klaglos wegzustecken. Wenn also besonders spitze Absätze aufs ‚Parkett’ treffen oder mal etwas Schweres herunterfällt, hinterlässt das in der Regel keinerlei Spuren“, bestätigt Maier. „Ihre Zufriedenheit ist unser Erfolg“, lautet eines der Leitmotive der Echterdinger TraumFabrikanten. Zum Erfolg gehört aber auch die eigene Zufriedenheit. Die Ausstattung der Verkaufsräume hat zweifelsohne für Zufriedenheit gesorgt – bei den Verantwortlichen, sowie bei Mitarbeitern und Kunden, weil sie tagtäglich die ganz spezielle Atmosphäre in den Räumlichkeiten genießen können.  n POS-Ladenbau n 6 • 2010

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L a d e n b a u

Produktneuheiten

AcryColor SatGlass Optisch ein absolutes Highlight: SatGlass, ein beidseitig satiniertes, gegossenes Acrylglas in hochwertiger Qualität. Das Material mit kratz­ unempfindlicher Oberfläche sorgt für weiche Lichtstreuung und garantiert lange Haltbarkeit. Zur Verfügung stehen bei AcryColor elf

Farben, Opalweiß und eine klare Ausführung, lagernd in Stärken von 3, 4, 6 und 10 mm. Geordert werden kann es in Platten mit den Maßen 3050 x 2030 mm, auf Wunsch werden auch Zuschnitte geliefert. Auch andere Arten der Weiterverarbeitung sind auf Anfrage möglich. www.acrycolor.de

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ultraflacher Bauweise. Das kantenbeleuchtete Endlighten ermöglicht die Ausleuchtung großflächiger, ein- und beidseitig gleichmäßig leuchtender Leuchtdecken, Raumteiler u.v.m. Seitlich angebrachte Reflektoren speisen das Licht über die Kanten der Kunststofftafeln ein. Die einzelnen Tafeln von truLED sind in 3 mm, Endlighten in 6, 8 und 10 mm Stärke und können im Format 2030 x 3050 mm geliefert werden.

Lebensmittelmärkte, Getränkehandel oder Großmärkte: LumChannel eignet sich überall dort, wo große Verkaufsflächen mit hohen Decken energieeffizient und atmosphärisch ausgeleuchtet werden sollen. Mittels spezieller Stahlseile kann das neue Leuchtenträger-System millimetergenau von der Decke abgehängt werden. Je nach auszuleuchtender Ware lässt sich die Innovation mit allen Varianten der bewährten Caronda Einbauleuchtenserie sowie allen aktuellen Lichttechniken bestücken. Für die großflächige Produktinszenierung in Non-FoodBereichen ist LumChannel beispielsweise mit der sehr energieeffizienten BatwingLichttechnik erhältlich. Für die akzentuierte Beleuchtung von Aktionsplatzierungen oder Warenschütten empfiehlt sich die besonders lichtstarke Bäro Bright Star-Lichttechnik. LumChannel ist in den zwei Standardgrößen S (small) und L (large) verfügbar, wird jedoch je nach Ladenbaukonzept individuell auf die jeweilige Verkaufsfläche maßgeschneidert. Neben der Farbe strato-silber ist das Leuchtenträger-System auf Wunsch auch in jeder anderen RAL-Farbe zu bestellen.

truLED Soll bei einer Kunststofffläche der Hintergrund besonders gleichmäßig ausgeleuchtet werden, so empfiehlt Arthur Krüger, Norddeutschlands führender Kunststoffhändler und -verarbeiter, truLED. Diese Plexiglasplatten bieten eine vollflächige, exzellente Lichtverteilung bei

Die Firma Crystal Display Electronics präsentiert das neue Medium VIP (Video in Print) von der US-Firma Americhip in Europa. Die neue Sonderwerbeform‚Video in Print‘ oder kurz VIP bietet zum ersten Mal die Möglichkeit, in einer gedruckten Zeitschrift bewegte Bildinhalte auf einem LCD Bildschirm abzuspielen. Die Navigation erfolgt mit Hilfe von

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max. sechs Bedienknöpfen, mit denen sich verschiedene audiovisuelle Inhalte ansteuern lassen. Möglich macht diese innovative Idee ein 2,7 Millimeter dünner Bildschirm, der im Umschlag eines Magazins integriert wird und Werbeclips mit einer Gesamtdauer von bis zu 70 Minuten abspielen kann. Die LCD Bildschirme haben eine Diagonale von sechs oder zehn Zentimetern und werden von einer Lithium-Batterie betrieben. Die Batterien können mithilfe eines USB-Anschlusses wieder aufgeladen werden. Damit auf dem LCD Bildschirm keine Kratzer entstehen, wird

durch einfaches Herausziehen der Uprights erreicht wird. Der Ständer rastet unsichtbar an der gewünschten Stelle ein und bietet damit eine stabile Aufnahme für diverse Präsentationsarme – mit einer bemerkenswert hohen Belastungsgrenze. Basis und Upright sind in Matt Schwarz oder Silber erhältlich, während die Arme mit einem Chrom Finish veredelt sind. Der Konfektionsständer ist entweder als Einzelständer- oder Barrenvariante erhältlich und stellt mit seinem eleganten und zeitlosen Design eine ideale Ergänzung zu den übrigen 16 Sys­temen von Cubic dar. www.cubic.co

die Oberfläche mit einer schützenden Polykarbonat-Schicht versehen. Sobald die Seite aufgeklappt wird, startet das Video. Auch auf Sound braucht nicht verzichtet zu werden, der Lautsprecher befindet sich auf dem unteren Teil der Seite. www.crystal-cde.com

Cubic Mittelraumständersystem Rax C Seit Oktober 2010 bietet die Firma EuroDisplay / Cubic das neue Mittelraumständersystem Rax C an. Das Besondere an diesem neuen Konfektionsständersystem ist seine stufenlose Höhenverstellbarkeit zwischen 100 und 160 Zentimeter, die

Decor Metall Konsumwelten gestalten Wie sieht der Markt in der Zukunft aus? Welche neuen Vertriebschancen entwickeln sich? Welche Faktoren beeinflussen die Kaufentscheidung? Welche neuen Präsentationstechniken erobern den POS? Ein Besuch bei decor metall auf der EuroShop in Halle 11, Stand G15 gibt viele Antworten. Branchenspezifische Besonderheiten, gesellschaftliche sowie technische Entwicklungen sind wichtige Kriterien bei der Konzeption von innovativen Display- und Ladenbau-Lösungen. Decor Metall setzt deshalb auf modulare Systeme, die sich individuell und flexibel an unterschiedliche Branchen und Produkte anpassen lassen.

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Designpanel Invision-Panels Invision-Panels, das sind außergewöhnliche Elemente für die Raumgestaltung und Produktpräsentation. Gräser, Blüten oder Zweige, eingebettet in transparentem Kunststoff - ihre zerbrechliche Schönheit wird so dauerhaft konserviert. Nach einem lizenzierten, von der Firma Designpanel entwickelten Verfahren werden in Platten aus PETG organische Materialien, aber auch Stoffe, Metalle oder individuelle Inlays nach Kundenwunsch eingelagert. Invision bietet viele Einsatzmöglichkeiten – zum Beispiel als Wandverkleidung, lichtdurchlässige Raumteiler oder Displays. www.designpanel.de Anzeige

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L a d e n b a u

Produktneuheiten

EuroDisplay Digitale Oberflächen Der international agierende Schaufensterfigurenhersteller EuroDisplay verzeichnet immer mehr Anfragen im Bereich der Oberflächengestaltung. „Besonders das Floating Finish, bei dem digitale Bilddaten auf die Figuren aufgetragen werden, ist bei unseren Kunden sehr gefragt“, berichtet Andreas Gesswein, Geschäftsführer von EuroDisplay. „Daher haben wir diesen Bereich weiter ausgebaut und bieten nun eine Vielzahl neuer Motive an. Auch individuelle Kundenwünsche können realisiert werden. Von technischen Strukturen über florale Muster, Holz- oder Steinmaserungen, bis hin zu den derzeit angesagten Animal Prints – bei der Oberflächengestaltung der Figuren ist nahezu jede Optik umsetzbar. www.eurodisplay.de

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RollerTrack Neben den herkömmlichen Pusher-Systemen hat HL Display das Sortiment ergänzt. RollerTrack ist ein Regalaufsatz mit kleinen Rollen, auf denen sich Produkte nach jedem Verkauf automatisch an die Regalfront bewegen. Mit Hilfe eines minimalen Winkels rollt das nächste Produkt in die verkaufsaktive Position. RollerTrack eignet sich ideal für Getränke in Flaschen und

Dosen, aber auch für Milchprodukte in kompakten Ve r p a c k u n g e n . Zweistellige Zuwachsraten durch die perfekte Präsentation von Produkten im Regal lassen sich auch bei Körperpflegeprodukten, Gewürzen, Produkten in Gläsern und Dosen generieren. Mit RollerTrack wird nicht nur der Umsatz gesteigert, sondern auch Personalkosten gesenkt. Die arbeitsintensive Regalpflege nach dem Verkauf lässt sich sparen, da die Produkte von selbst nach vorne an die Front rollen. Erhöhter Umsatz, schnellerer Warenumschlag und 50 Prozent weniger Personalkosten ergeben eine Amortisationsdauer von weniger als 6 Monaten. www.hl-display.de

Joka Objektkompetenz Joka hat sich mit einem Vollsortiment an zeitgemäßen, marktgerec h t e n Bo­denbelägen für Wohnen und Objekt als bundesweit führender Anbieter profiliert. Auch in Frankreich sowie mit Inku Jordan in Österreich ist das dynamische Familienunternehmen erfolgreich. 2011 steht besonders das Thema Objekt im Focus: Mit dem Auftritt auf

den beiden bedeutenden Messen BAU 2011 in München, Halle B6, Stand 538 und EuroShop in Düsseldorf, Halle 10, Stand 10 C 69 unterstreicht Joka seine Kompetenz in diesem wichtigen Segment und läutet zugleich eine Intensivierung der Objektaktivitäten ein. www.joka.de

Küberit Rampen- und Schwerlastprofil Von Küberit gibt es ein speziell entwickeltes, 8 cm breites Rampenprofil aus Aluminium für 10,5 bis 13 mm starke Hartbodenbeläge, das stärksten Punktbelastungen stand hält. Über dieses Profil Typ 260 können Transportrollis oder schwere Materialwagen gerollt werden, ohne dass die Kanten des Bodenbelags beschädigt werden. Wegen seiner hohen Stabilität ist das Profil auch rollstuhlsicher und so auch optimal geeignet, wenn „Barrierefreiheit“ gefordert ist. Erhältlich ist das Profil in der Ausführung Aluminium poliert sowie in den Eloxalfarben Silber, Gold, Sand, Bronze und Edelstahl. www.kueberit.com

KMW Kühlregal In einem von KMW Limburg neu entwickelten Kühlregal werden seit kurzem in Duty free Shops der Airports Frankfurt und Oslo hoch-

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Lassen Sie sich sehen. Mit innovativen Leuchten und Lichtlösungen. Entwickelt, geplant und hergestellt in der Leuchtenmanufaktur. Montiert, installiert und inszeniert in mehr als 4.000 Shops. Variiert mit nur 4 Handgriffen und 0 Werkzeugen. Optimiert für Verkaufsförderung, Kostenreduktion und Energiemanagement. Präsentiert auf der Euroshop vom 26. 2. bis 2. 3. 2011. Düsseldorf, Halle 10, Stand H 32/33. www.oktalite.com

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wertige Süßwaren aus dem Premium-Segment bei einer Temperatur von 15 bis 18°C ansprechend präsentiert. Damit die angenehme At-

mosphäre der Shops erhalten bleibt, wurden die Lüfter- und Maschinengeräusche besonders niedrig gehalten. Die üblichen besonderen Brandschutzanforderungen der Airports werden durch die Verwendung von Material der Brandschutzklasse B1 (schwer entflammbar) erfüllt. www.kmw-limburg.de

Lichtenegger Interior Shop- und Storedesign

Im Shop fällt die letztendliche Kaufentscheidung. Der Weg dorthin ist kein Zufall, sondern gestaltete Inszenierung. Shops bedeuten mehr als Wände mit Displays und Regalen zu verstellen. Sie sind die Bühne für perfekt

abgestimmte Markeninszenierung und das POS-Instrument schlechthin. Die Gestaltung von Shops muss daher direkter Bestandteil des Marketings sein. Bei der Projektentwicklung und -abwicklung kommen nahezu alle Instrumente der Kommunikation, des Marketings und Designs strategisch zusammen. Eine echte Aufgabe für Spezialisten und strategische Netzwerke. Lichtenegger Interior hat mit seinem STAR SHOP Konzept ein modernes Modell für innovativen Ladenbau entwickelt. Teil davon ist die Innovation Group – ein Netzwerk aus Experten und dennoch aus der Hand eines Spezialisten. www.lichtenegger-interior.com

spezieller Materialien. Die drehzahlgesteuerte, temperaturabhängige PWM Lüftersteuerung hält den Geräuschpegel auf minimalem Niveau. Die geringe Oberflächentemperatur des Strahlers während des Betriebes erleichtert Service und Lichteinstellung. Weiteres Plus des Strahlers ist die hochwertige Reflektortechnik, die in einzigartiger Kombination mit einem hocheffizienten LED-Multichip-Array einen Wirkungsgrad von über 90 Prozent garantiert und weder Farbverfälschung noch Irisation zulässt. www.moltoluce.com

Oktalite 3D-Reflektoren

Molto Luce FIFTY Der revolutionäre 5 0 - Wa t t - L E D Schienenstrahler FIFTY aus dem Hause Molto Luce überlässt durch den Einsatz neuester Technik und bester Komponenten wirklich nichts dem Zufall. Seine technischen Merkmale sind richtungsweisend und schaffen eine neue Shop-Licht-Generation. Fifty besticht durch eine Lebensdauer von rund 50.000 Stunden [L70] bei 25oC Ta, hohe Energie-Effizienz, UV- und IR-freies Licht, sehr gute Farbwiedergabe sowie geringe Leistungsaufnahme und niedrige Wartungskosten bei hoher Licht-Performance. Erwähnenswert auch das optimale Thermomanagement, gewährleistet durch aktive Kühlung und Verwendung

Die deutsche Leuchtenmanufaktur Oktalite kombiniert speziell entwickelte 3D-Reflektoren mit hochleistungsfähigen LED-Leuchten für eine verbesserte Lichtausbeute. Auf der

Euroshop zeigt der Leuchtenhersteller am Stand 10H33/10H32 LED-Lösungen für Aufund Einbau-Richtstrahler, Pendelleuchten und Einbau-Downlights. Seit über 25 Jahren bietet Oktalite Lichtlösungen für Verkaufsflächen mit den Schwerpunkten Food, Fashion und Shop und zeichnet sich durch innovative Lichttechniken aus. Für LED-Leuchten haben die Konstrukteure spezielle 3D-Reflektoren entwickelt, die der Lichtplaner je nach KunAnzeige

Qualität aus Deutschland

Mit KMW gekühlt in Szene gesetzt. Maßgeschneidert auf Ihre Bedürfnisse. KMW Kühlmöbelwerk Limburg GmbH Limburger Straße 80 • 65555 Limburg Tel.: +49 (0) 64 31/5 99-0 • Fax: +49 (0) 64 31/5 39 67 Mail: kmw@kmw-limburg.de • www.kmw-limburg.com

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Produktneuheiten

denwunsch variabel kombinieren kann. Mit dem neuen umfangreichen Programm unterstreicht Oktalite die wachsende Bedeutung der LED-Technologie im Shopbereich.

www.rosskopf-partner.com

www.oktalite.de

Polyform Kompetenzbereich Accessoires Mit der höhenverstellbaren Kollektion von Handtaschenpräsentern in Edelstahloptik ergänzt der Hersteller von Mannequins und Displays weiter sein Produktprogramm. Die Höhenverstellbarkeit liegt je nach Modell im Bereich zwischen 32 und 64 cm. Massiv ausgelegte Standplatten machen eine Präsentation auch schwererer Handtaschen möglich. Funktion und Form stehen bei Polyform im Fokus. Das „Funktionsdesign“ der Handtaschenpräsenter stimmt und die Handtasche kann leben! www.polyform.de

Rosskopf & Partner Möbel und Module

Alle Angaben laut Hersteller

boden ausgestattet wurde, um ein leichtes Entnehmen der Ausstellungsgegenstände zu ermöglichen.

Rosskopf & Partner fertigte für die Ausstellung zum 50. Jahrestag der OPEC in Wien verschiedene Ausstellungsmodule aus dem Mineralwerkstoff HIMACS (Produkt und Marke von LG). Die hochwertigen Ausstellungsobjekte wurden von Rosskopf & Partner auch mit Hinblick auf die ausgefeilte Technik komplett konzipiert. So wurden programmierbare Beleuchtungen, mechanische Elemente und für verschiedene Module auch spezielle Stauraumkonzepte für die Objekte erarbeitet. Die mehrfarbigen Modulmöbel sind hochglänzend geschliffen und wurden mit komplex bearbeiteten Kantendetails ausgestattet. Unter anderem fertigte Rosskopf & Partner eine auffällige mehrere Meter lange Ausstellungsvitrine, die mit einem höhenverstellbaren Hub62

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Ruco Licht TUBO LED Langlebigkeit, Energieeffizienz und klassisch klare Formen müssen kein Widerspruch sein, wie die Adaption des bewährten Strahlers TUBO in seiner LED Variante beweist. Durch sein unaufdringliches Design und die klare Formgebung ist der AnbauStrahler TRENTO hervorragend einsetzbar zur punktuellen Beleuchtung im Shopbereich, eben da, wo die Ware im Vordergrund stehen soll. Drei werkzeuglos auswechselbare Reflektoren in den Abstrahlungsvarianten Spot, Mediumflood und Flood ermöglichen eine optimale Anpassung der Beleuchtung an die Erfordernisse vor Ort. Das technisch klare Design des Leuchtengehäuses zeichnet sich im besonderen durch die passive Kühlung der Leuchte aus. Störende Nebengeräusche, wie sie bei der aktiven Kühlung entstehen entfallen somit, ebenso die Vergrößerung des Leuchtenkörpers.

in der Darstellung von Markenlabels. Der Arnsberger Spezialist für Shopdesign und Ladenbauprojekte Selecta war hier als Generalunternehmer für die Verarbeitung und Abwicklung der Baumaßnahmen verantwortlich. In dieser Funktion waren die Spezialisten anerkannter, kompetenter Partner für alle an der Baumaßnahme beteiligten Architekten, Planer und Handwerker. Der kompromisslose Qualitätsanspruch von H&M findet sich auch in der Gestaltung der neuen Filiale in München wieder. Bei näherer Betrachtung offenbart sich den Kunden die Detailverliebtheit des Unternehmens. Der elegante, klare Auftritt wird von liebevoll und aufwendig gearbeiteten Details umrahmt. www.selecta.de

Wanzl Ladenbau wire tech 100 Wanzl Ladenbau präsentiert das neue Regalsystem wire tech 100. Das System steht für eine Konzentration auf das Wesentliche, Premiumqualität und höchste Wirtschaftlichkeit. Wanzl Ladenbau reagiert mit wire tech 100 auf den Wunsch des Handels nach einem Regalsystem, das Premiumqualität

www.rucolicht.de

Selecta H&M, München Eine lohnende Investition in die Zukunft war der Ausbau der Geschäftsfläche am

Standort München Kaufinger Straße 18. Auf insgesamt 1.760 m² Verkaufsfläche präsentiert sich H&M hier in bester Geschäftslage mit grundsoliden Kompetenzen

mit schlichtem Design verbindet und preislich nur geringfügig oberhalb der Regalsysteme mit geschlossenen Blechetagen angesiedelt ist. Zugleich hat Wanzl Ladenbau das neue System mit einigen technischen Innovationen ausgestattet. Das beginnt schon beim Aufbau. Eine Person kann das Regal alleine aufstellen. Weder Werkzeug noch besondere Kenntnisse sind hierfür notwendig. Und auch bei der Bestückung und beim Spiegeln der Regale fällt wire tech 100 positiv auf: Ein Klick und die Etage ist fest mit der Konsole verbunden. Der Vorteil für den Handel lässt sich in Arbeitszeit und Euro ausrechnen. www.wanzl-ladenbau.com


Messen

Auf der „Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme“ präsentieren sich vom 17. bis 22. Januar 2011 auf über 180.000 Quadratmetern Fläche rund 1.900 Aussteller aus etwa 40 Ländern. Es werden mehr als 210.000 Besucher aus etwas 150 Ländern erwartet.

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om Planer über den Bauunternehmer und Handwerker bis zum Facility Manager – alle, die national und international am Planen, Bauen und Gestalten von Gebäuden beteiligt sind, versammeln sich auf der BAU. Als Gewerke übergreifende Materialund Architekturschau ist sie ein wichtiges Bindeglied zwischen Investoren, Planern, Handel und Handwerkern. Welche Themen bestimmen aktuell die Diskussion um das Planen, Bauen und Gestalten? Welche sind wegweisend für die Zukunft des Bauens? Die BAU 2011 wird einige ausgewählte Themen in den Mittelpunkt rücken. Sie werden in den Messeforen diskutiert, in den Sonderschauen illustriert, und an den Ständen präsentieren die Aussteller dazu konkrete Lösungen. Die Sonderschau Nachhaltig Bauen mit Fenstern, Fassaden und Türen des Forschungs- und Prüfungsinstituts ift Rosenheim in Halle C4 zeigt, wie mit Fenstern, Fassaden und Türen innovative Energiegewinnhäuser und nachhaltiges Bauen realisiert werden können. Planer, Bauherren und Investoren erhalten produktneutrale Informationen zu Technik, zukünftigen Anforderungen und notwendigen Nachweisen (z. B. über Nachhaltigkeit), die für die Investitionsentscheidung wichtig sind. Generationengerecht bauen – wirtschaftlich, flexibel, barrierefrei heißt die Sonderschau in Halle A 4, in der es darum geht, wie generationengerechtes Bauen in der Praxis

aussehen kann und welche Planung, Produkte und Materialien es erfordert. Intelligentes Bauen ist der Titel einer Sonderschau der Fraunhofer-Allianz Bau, auf der 16 Innovationen aus der Bauforschung präsentiert werden. Entlang der systematischen Betrachtung von Gebäuden – vom Werkstoff über Bauteil, Raum und Gebäude bis hin zur kompletten Siedlung – haben die Besucher der BAU 2011 die Möglichkeit, sich unter den Leitthemen „intelligentes planen“, „intelligentes bauen“ sowie „intelligentes nutzen“ über die neuesten Produkt- und Systemlösungen der Fraunhofer-Gesellschaft zu informieren.

Messeforen – BAU plus! Neben den Präsentationen der Aussteller bietet die BAU auch 2011 wieder ein exklusives fachliches Begleitprogramm. BAU Plus! Drei hochkarätig besetzte Foren dienen den Messebesuchern als – kostenlose – Informationspools. Das Forum Intelligentes Bauen in Halle B0 schlägt die Brücke von der Sanierung, Renovierung und Modernisierung von bestehenden Gebäuden bis hin zur Realisierung von High-Tech-Gebäuden mit modernster Technologie. In mehr als 50 Vorträgen kommen Experten aus Wissenschaft, Industrie und Wohnungswirtschaft zu Wort. Das Forum MakroArchitektur in Halle A6 beleuchtet

die Rolle des Architekten in Gegenwart und Zukunft. Vormittags stellen Architekten und Unternehmensvertreter gemeinsame Projekte vor. Motto: „Architekt und Industrie im Dialog.“ Nachmittags werden die Ergebnisse interdisziplinärer Grundlagenforschung präsentiert. Dabei geht es darum, welche Folgen Megatrends wie Nachhaltigkeit oder Digitalisierung künftig auf Architektur, Produkte und Prozesse haben. Motto: „Zukunftsforschung in der Architektur“. Im Forum „Zukunft des Bauens“ in Halle C2 werden namhafte Planer, Architekten und Bauingenieure aus aller Welt anhand von Projektbeispielen erläutern, wie das Bauen und Gestalten der Zukunft aussieht. Täglich wechselnd geht es um Themen, welche die Zukunft des Bauens maßgeblich beeinflussen werden.  n

BAU 2011, 17. - 22. Januar 2011 Montag - Freitag: 09:30 - 18:30 Uhr Samstag: 09:30 - 17:00 Uhr Neue Messe München • 81823 München www.bau-muenchen.de

ZOW 2011 Die ZOW in Bad Salzuflen vom 14. bis 17. Februar 2011 wartet im nächsten Jahr mit einigen Neuerungen auf. Beispielsweise wurde das Produktsortiment um den Bereich Textilien ergänzt.

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randneu im Jahr 2011 ist die Erweiterung des ZOW-Produktsortiments um den Bereich Textilien. Unter dem Titel „Fabrics by ZOW“ bietet Veranstalter Clarion Survey den Zulieferern der Sitz- und Polstermöbelindustrie in Halle 22.1 erstmals die Möglichkeit, auf der ZOW in Bad Salzuflen auszustellen. Das Produktsortiment der ZOW umfasst damit ab 2011 neben Werkstoffen,

Beschlägen, Oberflächen, Halbfabrikaten, Einbauteilen und Produkten für den Innenausbau auch Bezugsmaterialien, Leder, Kunstleder und Mikrofasermaterialien, Knöpfe, Garne und technische Gewebe. Schon heute zählen viele Einkäufer und Produktmanager aus dem Sitzmöbelbereich zum Besucherportfolio der ZOW, künftig werden sie mit diesem spezifischen Angebot für die Sitz- und Polstermöbel­

industrie in Bad Salzuflen noch besser bedient. Das Objektgeschäft im Innenausbau gehört zu den wichtigen Wachstumssegmenten der Zulieferbranche. Deswegen rücken neben der Möbelindustrie Architekten und Designer immer stärker in den Fokus. Seit 2007 bietet die Zuliefermesse Ost-Westfalen dieser Besuchergruppe in der Architekturlounge ein Forum mit einem umfassenden Fachprogramm. Ein POS-Ladenbau n 6 • 2010

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wichtiger Baustein dabei ist die Leichtbau-Präsentation führender Unternehmen der Zulieferbranche, die in der Interessengemeinschaft Leichtbau (igeL) organisiert sind. 2011 wird sie als „show in show“ in Halle 22.2 stattfinden. „Das Format ist mit den ZOW-typischen Standgrößen deutlich größer angelegt als bisher und wartet mit vielen interessanten Neuerungen auf“, betont ZOW-Messechef Horst Rudolph. Exklusive Anwendungsobjekte setzen das Thema effektvoll in Szene und auf einer Aktionsfläche sorgen Maschinenhersteller mit kleineren Produktionen für Aufsehen. Innovative Entwicklungen in der Oberflächentechnologie sind derzeit das Top-Thema in

der europäischen Möbelbranche. Digitaldruck und Direktdruck, modulare Schleifsysteme, fugenloses Kaschieren von Flächen und kleberlose Plasmatechnik sind dabei nur einige der Schlagworte. Die ZOW in Bad Salzuflen trägt diesem spannenden Thema mit dem Tag der Holzbeschichtung am letzten Messetag, dem 17. Februar 2011, Rechnung. Veranstaltet wird diese Jahr für Jahr viel beachtete Tagung von der DFO Deutsche Forschungsgesellschaft für Oberflächenbehandlung e.V., die bereits im vergangenen Jahr auf der ZOW zu Gast war. Mit ihren Fachausschüssen ist dieser Verband der ideale Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Thema Oberflächentechnologie.

ZOW 2011, 14. - 17. Februar 2011 täglich von 9 bis 18 Uhr Messezentrum Bad Salzuflen 32108 Bad Salzuflen www.zow.de

DOMOTEX 2011 Die internationale Teppich- und Bodenbelagsbranche setzt auf Hannover: Aussteller und Besucher aus aller Welt treffen sich vom 15. bis 18. Januar auf der DOMOTEX 2011. Unter dem Motto „Erlebniswelt Boden“ werden rund 1400 Aussteller aus 60 Ländern erwartet.

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ür die internationalen Besucher aus Groß-, Fach- und Möbelhandel, Architektur, Innenarchitektur und Design hält die DOMOTEX die Neuheiten und Highlights aus dem Wohn- und Objektbereich bereit. Hier erhalten die Besucher einen umfassenden Überblick des Weltmarktangebots an Teppichen und Bodenbelägen, sie können Anbieter, Produkte und Konditionen unmittelbar vergleichen, konkrete Verkaufsgespräche führen sowie neue Trends und Entwicklungen erkennen. Teppiche und Bodenbeläge sind ein wesentliches Gestaltungselement der Inneneinrichtung. Sie schaffen die Verbindung von Raum und Möbel und rücken daher wieder stärker in den Fokus von Inneneinrichtern, Designern sowie Endverbrauchern: Sie werden zunehmend als Lifestyle-Produkte wahrgenommen. Dies wird die DOMOTEX im kommenden Jahr besonders herausstellen. Anlaufpunkte für

trendbewusste Inneneinrichter und Einkäufer aus dem Fach- und Möbelhandel werden die Sonderpräsentationen FLOORFORUM in der Halle 3, Souk Deluxe in der Halle 20 und die Carpet Design Awards in der Halle 21 sein. Die stetig wachsende Nachfrage nach umweltfreundlichen Teppichen und Bodenbelägen sowie gesetzliche Richtlinien zu ökologischen Standards stellen die Unternehmen vor die Herausforderung, erfolgreich zu wirtschaften und gleichzeitig dem Anspruch auf Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Um der Industrie Orientierung zu bieten, wird die DOMOTEX sich auf verschiedene Arten mit dem Thema Nachhaltigkeit befassen. Im Rahmen des Architekturkongresses contractworld sind beispielsweise Podiumsdiskussionen vorgesehen, in denen Zertifizierungsunternehmen und Unternehmen aus der Industrie ihre Erfahrungen austauschen und diskutieren. Zudem werden zahlreiche

Aussteller die DOMOTEX nutzen, um ihr Engagement für Umwelt und Nachhaltigkeit zu präsentieren. n

DOMOTEX 2011 15. - 18. Januar 2011 täglich von 9 bis 18 Uhr Messegelände Hannover 30521 Hannover www.domotex.de

contractworld 2011 Die contractworld ist das größte Forum für Architektur und Innenarchitektur in Europa. In Hannover kommen Architekten, Innenarchitekten, Designer und Planer vom 15. bis zum 18. Januar 2011 zusammen, um Erfahrungen, Informationen und Wissen auszutauschen.

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ie contractworld hat sich mit ihrem umfassenden Angebot als wichtiger Teil der internationalen Bodenbe-

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lagsmesse DOMOTEX und als Treffpunkt der Architekturszene etabliert. Auch 2011 stehen wieder Vorträge, Informationsforen

zu neuen Materialien in Verbindung mit Nachhaltigkeit und anderen aktuellen Themen sowie ein enger Austausch zwischen


so der Architektenschaft als auch der Industrie Orientierung bieten. Die Gewinner des contractworld.award 2011 sind ausgewählt. 525 Architekten, Innenarchitekten und Designer aus 34 Ländern haben sich an dem internationalen Wettbewerb für innovative Raumkonzepte beteiligt. In den Kategorien Office/Büro/Verwaltung, Hotel/Spa/ Gastronomie, Shop/Showroom/Messestand werden die ersten drei jeder Kategorie am 15. Januar auf der contractworld feierlich geehrt. Wesentlicher Bestandteil der contractworld ist schließlich der Ausstellungsbereich, in dem Unternehmen ihre aktuellen Produkte, Materialien und Trends für das Objektgeschäft vorstellen. Besucher finden dort eine Auswahl hochwertiger Bodenbeläge und Produkte für die Objektinneneinrichtung. Außerdem besteht die Möglichkeit, im direkten Kontakt mit Verantwortlichen der ausstellenden Unternehmen neue Beziehungen aufzubauen und bestehende Geschäftsverbindungen zu pflegen. Nach der positiven Resonanz der Aussteller und Besucher werden auch in diesem Jahr themenbezogene

Architekten-Führungen angeboten, die den lebendigen Austausch zwischen den Besuchern und Ausstellern fördern.  n

Contractworld 2011 (Halle 4) 15. - 18. Januar 2011 täglich von 9 bis 18 Uhr Messegelände Hannover 30521 Hannover www.contractworld.com

EuroShop 2011 Die vom 26. Februar bis 02. März 2011 in Düsseldorf stattfindende EuroShop, The Global Retail Trade Fair, wartet mit einem umfangreichen Rahmenprogramm, hochkarätigen Kongressen, begehrten Awards und innovativen Sonderschauen auf.

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lle drei Jahre setzt die EuroShop Maßstäbe in Qualität, Vielfalt und Internationalität. Auch im kommenden Jahr wird sie wieder in vier eigenständige Segmente unterteilt sein. So sind im Bereich EuroConcept die Themen Ladenbau, Ladeneinrichtung, Beleuchtungstechnik, Bodenbeläge, Architektur & Store Design sowie Kühlmöbel und Kälteanlagen zusammengefasst. EuroSales heißt das Segment, das alle Facetten des Visuellen Marketing, der Verkaufsförderung und des POS-Marketing präsentiert, während im Sektor EuroCIS innovative IT und Sicherheitstechnik vorgestellt werden. EuroExpo vereint wiederum die Themen Messebau, Design und Event. Daneben bieten zahlreiche Sonderpräsentationen kreative, innovative und informative Anregungen für die Retail-Welt von heute, morgen und übermorgen. So gibt das EuroShop Desi-

gner Village als Präsentationsplattform für Architekturbüros und Designstudios Gelegenheit, sich gebündelt auf einer Fläche Ideen für die Gestaltung zukünftiger Shops einzuholen und sich über neue Trends zu informieren. Im POPAI Village präsentieren sich europäische und weltweite POPAI (Point of Purchase Advertising International) Mitgliedsunternehmen gemeinsam dem EuroShop-Publikum, um die gesamte Bandbreite des POP-Marketings abzubilden. Die EuroShop, in Kooperation mit dem EHI, widmet mit der Ausstellungsfläche „Eco-Park“ dem Thema Nachhaltigkeit erstmals eine eigene Plattform, denn das Interesse des Handels ist enorm. Insbesondere in der Beleuchtung und bei Kühlmöbeln lassen sich durch energieeffiziente Lösungen enorme Kosten einsparen mit entsprechend positiven Auswirkungen auf die CO2-Bilanz.  n

EuroShop 2011 The Global Retail Trade Fair 26. Februar - 02. März 2011 täglich von 10 bis 18 Uhr Messegelände Düsseldorf 40474 Düsseldorf www.euroshop.de POS-Ladenbau n 6 • 2010

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Ausstellern und Besuchern auf dem Programm. Die contractworld besteht aus drei Bereichen: • contractworld.congress: Vorträge und Foren zu den Themen Office, Hotel, Shop und Umnutzung • contractworld.award: Internationaler Architekturpreis für innovative Raumkonzepte • contractworld.exhibition: Hersteller zeigen innovative Produkte aus den Bereichen Bodenbeläge und Objektausstattung 2011 wird das Spannungsfeld von Nachhaltigkeit und Architektur ein Top-Thema der contractworld in Hannover sein, da das Bauen eine besonders ressourcen- und materialintensive Tätigkeit ist. Das Verhältnis von Architektur und Nachhaltigkeit wird deshalb permanent neu beleuchtet. Gebäude sollen heute ressourcensparend, umweltfreundlich und wirtschaftlich effizient sein, gleichzeitig aber auch höchsten gestalterischen Ansprüchen genügen. Auf dem contractworld.congress werden Themen wie Ressourcenschonung und Wirtschaftlichkeit sehr praxisorientiert diskutiert, um


Impressum / Termine / Vorschau

ISSN 1867-4801 („POS-Ladenbau“) Verlag / Herausgeber: TH Medien KG, Businesspark A96, D-86842 Türkheim Telefon (0 82 45) 9 67 60-0, Telefax (0 82 45) 9 67 60-1 00 Internet www.th-medien.com, E-Mail info@th-medien.com Druck / Vertrieb / Aboverwaltung: TH Medien KG, Businesspark A96, D-86842 Türkheim „POS-Ladenbau“: Der „POS-Ladenbau“ ist eine deutschsprachige LadenbauFachzeitschrift und beschäftigt sich inhaltlich mit der Planung, Ausstattung und Einrichtung des Point of Sale. Im Blickpunkt stehen Geschäfte und Filialen im gehobenen Segment. Leserzielgruppen sind Entscheider in den Handelszentralen der Laden- und Kettenbetreiber, private Handelsgeschäfte, Architekten, Planer, Einrichter und Bauherren aus nahezu allen europäischen Ländern, aber auch, aus Asien und vielen weiteren Ländern. In seinen außergewöhnlich schönen und informativen Objektberichten hat der „POS-Ladenbau“ ein besonderes Highlight. Der „POS-Ladenbau“ sieht sich als Sprachrohr der Ladenbauer und Innenarchitekten am POS und im Handel insgesamt, wenn es um Planung, Einrichtung und Ausstattung geht. Geschäftsführer: Christian te Heesen Redaktion: Sylvia Zahn genannt Schumann, E-Mail zgs@th-medien.com Telefon (0 82 45) 9 67 60-1 60, Telefax (0 82 45) 9 67 60-1 00 Schlussredaktion: Carolin Kober, E-Mail ck@th-medien.com Telefon (0 82 45) 9 67 60-1 10, Telefax (0 82 45) 9 67 60-1 00 Anzeigen: Waltraud Ullmann, E-Mail wu@th-medien.com Telefon (0 82 45) 9 67 60-1 20, Telefax (0 82 45) 9 67 60-1 00 Satz/Layout/Grafik: Rainer Wiedenmann, E-Mail info@design-werker.de Telefon (0 82 45) 9 67 60-1 20, Telefax (0 82 45) 9 67 60-1 00 Titelgestaltung und Produktion: Rainer Wiedenmann, Christian te Heesen Objektleitung: Christian te Heesen (v.i.S.d.P.), E-Mail t.h@th-medien.com Telefon (0 82 45) 9 67 60-1 80, Telefax (0 82 45) 9 67 60-1 82 Titelbild: Artigo Fotos (Seiten in Klammern): Flachglas Markenkreis (10-12), Molto Luce /Intersport (14-17), Hako Werke (18), ITAB Germany/Rosenow Fotografie (2023), K.u.l.t.Objekt (24-25), Design Services (26-27), Tenbrink (28-29), Petra Stadler, Ken Schluchtmann (30-33), Wanzl Metallwarenfabrik (34-35), schleifenbaum design & project (36-39), decor metall (40-41), Hain (42-43), JAZZUNIQUE (44-47), Project Floors (54, 55 oben), Witex (55 Mitte, 56 oben), mflor (56 unten) Einsendungen: Für unverlangt eingereichte Manuskripte gibt es keine Gewähr. Sie gelten in jeder Hinsicht der Redaktion zur freien Disposition überlassen. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Eine Verwertung der in „POS-Ladenbau“ veröffentlichten Beiträge ist unzulässig. Nachdruck von Text und Abbildungen zum Zwecke der Werbung, für Fernseh- und Funksendungen, Filme, Übersetzungen, Vervielfältigung, Vorträge und das Speichern auf Datenverarbeitungsanlagen ist, auch auszugsweise, ohne Zustimmung des Verlages nicht gestattet. Das Recht des Zitierens bleibt hiervon unberührt. Titel: Der Titel „POS-Ladenbau“ ist urheberrechtlich geschützt und Eigentum der TH Medien KG. Das gilt für die Schreibweise, den Aufbau, das Layout, die Art und Weise der Erscheinung und den Verwendungszweck. Das Logo und den Titel anderweitig zu verwenden, zu verfälschen oder zu ändern ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der TH Medien KG zulässig. Bei Nichtbeachten wird Schadenersatz geltend gemacht. Leserzielgruppen: Alle Zentralen der Verbraucher- und Supermärkte, Kaufhäuser, Drogerieflächen und Drogeriemärkte, Einzelhandelsketten, Privateinzelhändler, Autohäuser, Apotheken, Buchhandlungen u.v.m. aus nahezu allen europäischen Ländern, aber auch aus Asien und vielen weiteren Ländern. Abonnements: David Gorschboth, E-Mail dg@th-medien.com Telefon (0 82 45) 9 67 60-1 90, Telefax (0 82 45) 9 67 60-1 00 Abonnementpreise (Inland): € 44,- inkl. 7% USt. und Versand­kosten (Einzelverkauf € 8,50 inkl. 7% USt. zzgl. Versandkosten) Abonnementpreise (Ausland): € 44,- exkl. USt. zzgl. € 18,- Versandkosten und € 13,- Bankspesen* (Einzelverkauf € 8,50 exkl. USt. zzgl. Versandkosten und Bankspesen) (* in Nicht-Euro-Ländern) Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 4 / Abolaufzeit: Vom 1. Januar 2010. Die Abonnementdauer beträgt ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis sechs Wochen vor Ablauf eines Bezugsjahres schriftlich gekündigt wird. Druckauflage: 13.100 Exemplare

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Termine BAU 2011

imm cologne 2011

17. bis 22. Januar 2011 München www.bau-muenchen.com

18. bis 23. Januar 2011 Köln www.imm-cologne.de

Domotex 2011

EuroShop 2011

15. bis 18. Januar 2011 Messe Hannover www.domotex.de

26. Februar bis 2. März 2011 Messe Düsseldorf www.euroshop.de

Vorschau POS-Ladenbau 1/2011 EuroShop 2011: Messehauptausgabe mit allen relevanten Themen: Ladenplanung, Gestaltung und Einrichtung, Verkaufsförderung und Visual Merchandising, Hallenpläne mit Ausstellerverzeichnis. Große Übersicht: Produktneuheiten mit Halle und Stand-Nr.

Erscheinungstermin 09. Februar 2011

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