Issuu on Google+

POS Manager 12. Jahrgang Einzelverkaufspreis € 8,50

Das Mekka der Retail Branche EuroShop 2011 Seite 8

Wiegen und Werben Weighing and Advertising

Mathematik am Point of Sale Mathematics at the PoS Seite 24

Premiere für Self-Scanning Self-scan solution Seite 26

Entgelt bezahlt

TH Medien KG

Businesspark A96

D-86842 Türkheim

ISSN 1437-398X

Seiten 20 und 22

Postvertriebsstück

POS Manager Technology

info@th-medien.com • www.th-medien.com • Post-Nr. 12-10 POS

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

B-59995

Wiegen und Werben ■ Weighing and Advertising

Ausgabe 6/2010 • Dezember

Mehr Sicherheit für Bargeld Greater security for cash Seite 28

Marketing mit Etiketten

Marktübersicht Drucker

Seite 46

Seite 34

Strong brands – strong labels

Printers


Intel® Channel Innovation Award Gewinner 2010 pyramid filia 300, 2500 & 2500pro

Die sicherste IT-Lösung für Zweigstellen und Filialen

Pyramid Filia

Zum Beispiel die Pyramid Filia 2500pro Serverlösung mit INTEL® XEON® Prozessor L3406 DC (2,26GHz, 4MB Cache). Hochwertige Serverkomponenten garantieren niedrigste TCO und bequemes Remote Management. Das bedeutet: Zentralisierte Verwaltung und Updates für höhere Systemverfügbarkeit und weniger Vor-Ort Einsätze. Mit Wand- und Untertischhalterungen können die leisen, energieeffizienten Systeme in fast jeder Umgebung auch direkt am POS eingesetzt werden. Der abschließbare Staubschutz sichert die gesamte Gerätefront inkl. Hot-Swap HDDs und redundantem Netzteil vor unberechtigtem Zugriff. Filia Server sind als 19“-Rackmount, Desktop oder Mini-ITX Variante erhältlich und schon bei kleinen Stückzahlen mit individuellem Design und maßgeschneiderter Hardware an Ihre Anforderungen anpassbar. Maßgefertigte IT-Lösungen für Ihr Projekt. Made in Freiburg.

www.pyramid.de/filia


Anzeige

Editorial Es ist immer wieder interessant zu beobachten, wie neue Technologien, die auf den Frühjahrsmessen vorgestellt werden, im Laufe des Jahres im Handel zur Anwendung kommen. So hat beispielsweise ein Allgäuer Einzelhandelsunternehmen die erste mobile Self-Scanning-Lösung im deutschen Lebensmittelhandel eingeführt. 

Carolin Kober, Redakteurin „POS-Manager Technology“

Verkaufsfördernde Technologien Liebe Leserinnen, liebe Leser, schon wieder ein Jahr vorbei, werden sich die meisten von Ihnen denken. Doch gedanklich sind ohnehin schon viele im nächsten Jahr – mit Vorbereitungen für 2011 beschäftigt und den Blick auf die großen Messen wie EuroShop und CeBIT gerichtet. Es ist immer wieder interessant zu beobachten, wie Produktneuheiten, die zu Jahresbeginn vorgestellt werden, im Laufe des Jahres im Handel eingesetzt werden. Und besonders schön ist zu sehen, dass sich nicht nur die großen Handelsketten an neue Technologien herantrauen, sondern dass insbesondere regionale Händler oftmals die Nase in puncto Innovation vorn haben und investieren. So hat zum Beispiel ein Allgäuer Einzelhandelsunternehmen die erste mobile Self-Scanning-Lösung im deutschen Lebensmittelhandel eingeführt. Das portable Shopping-System war auf der EuroCIS 2010 vorgestellt worden. Mut zahlt sich aus. Der tragbare Handscanner wird positiv von den Kunden angenommen. Im europaweiten Vergleich hat Deutschland ohnehin Nachholbedarf im Self-CheckoutBereich. Handelsketten in Großbritannien, Frankreich, der Schweiz oder den Niederlanden zeigen, dass portable Shopping-Systeme den Retailern deutliche Wettbewerbsvorteile bieten. Auch neue Kassen- und Waagensysteme mit Digital Signage Display, ebenfalls auf der EuroCIS als Neuheit präsentiert, kommen immer mehr im Handel zum Einsatz. All diese Technologien dienen der Verkaufsförderung am POS, bringen mehr Absatz, sparen Zeit und stärken letztendlich wieder die Kernkompetenz der Mitarbeiter: den Kunden kompetent zu bedienen und beraten. Neue Technologien helfen ihm dabei, doch die menschliche Komponente werden sie nie ersetzen können.

Dear readers, Many of us are probably just realizing how quickly another year has gone by. However, many retailers have been directing their thoughts to the coming year – preparing for 2011 and looking towards big trade shows like EuroShop and CeBIT. It is always interesting to watch how new products which had been introduced at the beginning of the year have made an inroad into retailing in the course of the year. It is particularly pleasing to see that not only the large retailing chains are at the forefront, implementing new technologies; but that it is often regional retailers which are one step ahead when it comes to applying and investing in innovative technologies. A retailing company in rural Southern Germany, for example, was the first to introduce a mobile self scanning solution in the Germany retailing branch. It was at EuroCIS 2010 when this portable shopping system was presented to the market. The hand-held scanner has been well received by customers. After all, on a European-wide scale, Germany is lagging behind when it comes to self checkout services. Retailing chains in the UK, France, Switzerland or the Netherlands have revealed that portable shopping systems give retailers a clear competitive edge.

Attraktive, erschwingliche und vielseitige POS-Systemperipherie, die überall zu Hause ist.

Moreover, new cash register and weighing systems featuring a Digital Signage Display, which were presented at EuroCIS for the first time, have increa­ singly been used in retailing. All of these technologies are designed to promote sales at POS; increase turnover; save time; and in this way, strengthen the employees´ core competencies: to knowledgeably serve and advise customers. New technologies are there to support retailing staff; however, they will never replace human interaction. Einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Jahr 2011 We wish you a successful Year 2011

T 089 -6137293-0 F 089 -6137293-9 E future@ewl-dps.de

Carolin Kober ck@th-medien.com

Der Starke Distributor

E.W.L. Display & Printing Solutions GmbH Alte Landstraße 13, 85521 Ottobrunn

www.ewl-dps.de


Anzeige

Kompetenz am POS

Inhalt

Transparenz am POS Mit OPOSSjava steuern Sie Ihre Verkaufsfilialen: • • • •

Ausgabe Dezember

6/2010

weltweit zentral online jederzeit

mit einer Software

OPOSS

java

n Editorial Verkaufsfördernde Technologien Sales Promotion Technologies

3

n Aus der Branche From the branch Messe Trade Fair Produktneuheiten Product Novelties

6



10

n Advertorial 

19

n Trend Neue Geschmackserlebnisse: Digital Signage für Genießer Digital signage for tea lovers

Halle 6 Stand E40

RATIO entwickelt und vertreibt integrierte online POS Kassenlösungen für den filialisierten Facheinzelhandel – branchenunabhängig. RATIO GmbH ■ Up‘n Barg 1 ■ D – 22926 Ahrensburg Tel.: +49 (0) 4102 – 67 96 0 ■ info@ ratiosystem.com

4www.ratiosystem.com POS-Manager Technology 4 • 2010

Mathematik am Point of Sale Mathematics at the Point of Sale 

24

Deutschlandpremiere für tragbare Self-Scanning-Lösung Introduction of a portable self-scan solution 

26

9

News

TTID präsentiert das neue Topgerät DENSO BHT-900

Intelligente PC-Waagen übernehmen alle wesentlichen Retail-Aufgaben Intelligent PC scales cover all essential retail tasks  22



20

n Technik Technology Mehr Sicherheit für Bargeld Greater security for cash 

28

Kasse mit Leidenschaft POS solution for erotic merchandise

30



Den Filialbetrieb im Griff: regional geplant, zentral informiert Getting a grip on retail outlets: regional planning, central information 

32


Anzeige POS Manager 12. Jahrgang

POS Manager Technology

info@th-medien.com • www.th-medien.com • Post-Nr. 12-10 POS

Das Mekka der Retail Branche EuroShop 2011 Seite 8

Wiegen und Werben

ISSN 1437-398X D-86842 Türkheim Businesspark A96

20 und 22

Intelligente PC-Waagen übernehmen alle wesentlichen Retail-Aufgaben Intelligent PC scales cover all essential retail tasks

Weighing and Advertising Seiten 20 und 22

Mathematik am Point of Sale Mathematics at the PoS Seite 24

Premiere für Self-Scanning Self-scan solution Seite 26

Personaleinsatzplanung der neuen Generation

B-59995

Wiegen und Werben ■ Weighing and Advertising

Postvertriebsstück

Entgelt bezahlt

TH Medien KG

n Titel Wiegen und Werben Weighing and Advertising

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

Einzelverkaufspreis € 8,50

6/2010

Ausgabe 6/2010 • Dezember

Mehr Sicherheit für Bargeld Greater security for cash Seite 28

Marketing mit Etiketten

Marktübersicht Drucker

Seite 46

Seite 34

Strong brands – strong labels

Printers

n Marktübersicht Market Review Drucker Printers

n Marketing

34

n Projektmanagement Project Management CRM 2010 – Acht Lektionen für die Zukunft  Automatisch frische Blumen Smooth and efficient processes for fresh flowers  Aussagekräftige Daten optimieren Geschäftsprozesse Huge data volumes 

41

Etiketten – nicht nur Informationsträger, sondern erfolgreiche Marketinginstrumente A strong brand needs a strong label 

46

Personalkosten optimiert

Werbeplattform mit Spam-Schutz-Funktion Innovative online advertising at the Point of Sale 

Verwaltungsaufwand reduziert 48

Kundenservice verbessert

n Service 42 Veranstaltungskalender, Vorschau, Impressum Events, Preview, Imprint 44



50

ARGOS überzeugt mit einer übersichtlichen Oberfläche und intuitiver Bedienbarkeit. Dank des innovativen Anwendungsdesigns kann die browserbasierte Software flexibel konfiguriert und kostengünstig verwaltet werden. ARGOS Personaleinsatzplanung > Automatische Bedarfsermittlung > Einsatzplanung & Abwesenheitserfassung > Personalkostenberechnung & Budgetkontrolle > Mitarbeiter-Self-Service > Integrierte Zeiterfassung > Umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten > Schnittstellen zu Lohn- und Gehaltssystemen > Kontextsensitives E-Learning ETHALON entwickelt innovative Software, die Ihre Geschäftsprozesse optimal unterstützt. Mehr Informationen erhalten Sie unter:

http://retail.ethalon.de BESUCHEN SIE UN

S!

28.02. – 02.03.2011

Messe Düsseldorf POS-Manager Technology 4 • 2010 Halle 6 Stand C49

5


Messe

Viscom bleibt auf Erfolgskurs Zweistelliges Besucherplus: Branche erwartet weiteren konjunkturellen Aufwind.

Viscom stays on a success course With a total of 11,660 trade visitors (previous event in 2008: 10,553), Viscom Frankfurt again grew significantly and achieved a new record with a 10.4 percent visitor increase. „Viscom´s success story is turning more and more into a serial success“, says Hans-Joachim Erbel, Managing Director with the organisers Reed Exhibitions Deutschland. Just as upbeat as Viscom Event Director Petra Lassahn was the final balance she presented at the close of the three-day international trade fair for visual communication: in the course of only two events Viscom Frankfurt could record increases of more than 70 percent in all respects. The number of visitors for instance increased from 6,715 to 11,660 industry representatives since 2006 (+73.6%). And among exhibitors, Viscom is also a bestseller in spite of the recent crisis: the number of exhibiting companies grew from 171 in 2006 to 305 this year (+78.3%). The next Viscom will take place from 13 to 15 October 2011 in Düsseldorf.

M

it insgesamt 11.660 Fachbesuchern (Vorveranstaltung 2008: 10.553) legte die Viscom Frankfurt erneut kräftig zu und markierte mit einem Besucherplus von 10,4 Prozent eine neue Bestmarke. „Die Erfolgsgeschichte der Viscom entwickelt sich immer mehr zum Serien-Erfolg“, so Hans-Joachim Erbel, Geschäftsführer des Veranstalters, der Reed Exhibitions Deutschland. Denn so strahlend wie Viscom-Chefin Petra Lassahn ist auch die Bilanz, die sie zum Abschluss der dreitägigen internationalen Fachmesse für visuelle Kommunikation vorlegte: Innerhalb von nur zwei Veranstaltungen konnte die Viscom Frankfurt in allen Bereichen um jeweils über 70 Prozent zulegen. So stieg die Zahl der Besucher seit 2006 von 6.715 auf 11.660 Branchenvertreter (+73,6 Prozent). Und auch bei den Ausstellern ist die Viscom trotz zurückliegender Krise ein Bestseller: Hier wuchs die Zahl der Unternehmen seit 2006 von 171 auf nunmehr 305 Aussteller (+78,3 Prozent). Wesentlicher Grund dafür, so Petra Lassahn, ist „die seit 2006 erfolgte konsequente Neuausrichtung der Viscom zur zentralen Messe im Bereich der visuellen Kommunikation, die mehr und mehr greift.“ Das machte auch die diesjährige Viscom deutlich,

die neben der traditionellen Werbetechnik und Lichtwerbung speziell im Bereich des Großfomat- und Inkjet-Drucks sowie des Digital Signage erneut mehr Marketingentscheider und Anwender aus Werbeagenturen, der Industrie und dem Handel anzog. Das unterstreicht auch Wolfram Last, Manager Corporate Sales NEC Display Solutions Europe: „Als Hardware-Hersteller bauen wir auf der Viscom neue Kundenstämme im Bereich Marketing und Display auf. Wir zeigen hier die neueste Technik, die wir haben, so dass Marketingabteilungen und Werbeagenturen Input für zukünftige Kampagnenkonzepte bekommen.“

n Eine Branche im Aufwind Beflügelt wurde die Viscom auch vom konjunkturellen Aufwind, der derzeit das Stimmungsbild der Branche prägt. „Die wirtschaftlichen Signale zeigen deutlich nach oben. Die Unternehmen investieren wieder.“ So wie Timo Keersmaekers, dem Marketing Manager der Roland DG Benelux NV/Deutschland, geht es derzeit den meisten der Unternehmen, die in Frankfurt ausstellten. Nach dem scharfen Abschwung im vergangenen Jahr blicken die meisten Unternehmen wieder mit Zuversicht in die Zukunft. Das unterstreichen auch die Ergebnisse der repräsentativen Konjunkturbefragung, die jährlich zur Viscom von einem unabhängigen Marktforschungsinstitut durchgeführt wird. Gegenüber dem Vorjahr, als fast ein Viertel der Unternehmen von einem weiteren Abschwung ausging, rechnen inzwischen über 70 Prozent mit einer „stark“ oder zumindest „leicht steigenden“ konjunkturellen Entwicklung; nur gut fünf Prozent der Unternehmen glauben nicht daran, dass sich die wirtschaftliche Entwicklung weiterhin zum Positiven wenden wird. Zuletzt hatte es eine ähnlich positive Einschätzung zum Geschäftsverlauf im Jahr 2007 gegeben. Eine Einschätzung, die von vielen Unternehmen geteilt wird, denn fast 40 Prozent der Besucher kamen mit konkreten Einkaufs- und Investitionsabsichten nach Frankfurt. Unverkennbar auch hier das wieder deutlich gestiegene Ordervolumen. Denn fast jedes achte Unternehmen erteilte bereits im direkten Messeverlauf Aufträge in einer Größenordnung von mehr als 200.000 Euro. Anschaffungen in dieser Größe hatten im Vorjahr lediglich acht Prozent der Unternehmen getätigt.  n Die kommende Viscom findet vom 13. bis 15. Oktober 2011 in Düsseldorf statt.

6

POS-Manager Technology 6 • 2010


ww J w. etzt wi an nc me or- ld wo en: rld .co m

THE MIND SHIFT HAS BEGUN. WINCOR WORLD 2011. Fachmesse & Forum für Banken und Handel 25.-27. Januar 2011, Paderborn www.wincor-world.com Erleben Sie auf der Wincor World 2011: Die Zukunft des Bargeld-Handlings mit Cash Cycle Management Solutions Neue Impulse für Ihre Filial- und IT-Prozesse auf 10.000 m² Ausstellungsfläche Wissen aus 50 Vorträgen und Workshops führender Fach- und Branchenexperten

Jetzt schon vormerken: New York 9.- 12.1.2011 www.nrf.com

Düsseldorf 26.2.- 2.3.2011 www.euroshop.de

EXPERIENCE MEETS VISION.


Messe

Das Mekka der globalen Retail Branche Vom 26. Februar bis 2. März 2011 findet in Düsseldorf die EuroShop 2011, weltweite Leitmesse für den gesamten Investitionsbedarf des Handels und seiner Partner, statt. The Mecca of the Global Retail Industry

D

as Interesse an der weltweit wichtigsten Fachmesse für den Investitionsbedarf des Handels und seiner Partner ist größer denn je. Es werden über 1.800 Aussteller und über 100.000 Besucher aus allen fünf Kontinenten erwartet. „Der aktuelle Buchungsstand ist hervorragend. Dies ist umso erfreulicher, als dass die Situation im globalen Retail momentan eher angespannt ist“, berichtet Elke Moebius, Director EuroShop, Messe Düsseldorf. „Unsere Gespräche mit Ausstellern und Handelsexperten zeigen, dass der Stellenwert der EuroShop als weltweite Leitmesse für den gesamten Investitionsbedarf des Handels ungebrochen ist. Viele Aussteller richten ihre Produktneuheiten und ihre Angebotspalette bewusst am EuroShop Termin aus“, so Moebius weiter. Alle drei Jahre setzt die EuroShop Maßstäbe in Qualität, Vielfalt und Internationalität. Auch im kommenden Jahr wird sie wieder in vier eigenständige Segmente unterteilt sein, denn gerade die klare Gliederung und Übersichtlichkeit trotz der enormen Angebotsvielfalt zeichnen die EuroShop aus. So sind im Bereich EuroConcept die Themen Ladenbau, Ladeneinrichtung, Beleuchtungstechnik, Bodenbeläge, Architektur & Store Design sowie Kühlmöbel und Kälteanlagen zusammengefasst. EuroSales heißt das Segment, das alle Facetten des Visuellen Marketing, der Verkaufsförderung und des POS-Marketing präsentiert, während im Sektor EuroCIS innovative IT und Sicherheitstechnik vorgestellt werden. EuroExpo vereint wiederum die Themen Messebau, Design und Event. Daneben bieten zahlreiche Sonderpräsentationen kreative, innovative und informative Anregungen für die Retail-Welt von heute, morgen und übermorgen. Die EuroShop widmet mit der Ausstellungsfläche „Eco-Park“ dem Thema Nachhaltigkeit erstmals eine eigene Plattform, denn das Interesse des Handels ist enorm. Neben den Top-Unternehmen der Investitionsgüterbranche erwarten den Besucher praxisnahe Foren, hochkarätige Kongresse und begehrte Awards. Alle Kongresse und Foren werden zweisprachig (deutsch/englisch) angeboten. In 2008 zählte die EuroShop 1.895 Aussteller aus 48 Ländern auf über 100.000 m2 netto Ausstellungsfläche. Rund 105.000 Fachbesucher aus allen fünf Kontinenten kamen an den Rhein.  n

8

POS-Manager Technology 6 • 2010

Interest in the world’s most important trade fair for retail’s investment needs and its partners is as high as ever. More than 1.800 exhibitors and 100.000 visitors are expected. The Global Retail Trade Fair held in Düsseldorf from 26 February to 2 March 2011. Commenting on figures Elke Moebius, EuroShop Director at Messe Düsseldorf, said: “The current level of reservations is excellent. This is all the more positive since the situation in global retail is rather tight at the moment. Our talks with exhibitors and retail experts show that the standing of EuroShop as a leading international trade fair for all investment needs in retail is unabated. Many exhibitors deliberately orient their product innovations and portfolios towards the EuroShop dates,” Moebius goes on to say. Every three years EuroShop sets standards for quality, diversity and internationality. In the coming year it will again be divided up into four independent segments because it is precisely this clear segmentation and coherence despite the enormous diversity of ranges that is so characteristic of EuroShop. The EuroConcept area pools exhibits for shop fitting, store furnishings, lighting, flooring, Architecture & Store Design as well as chilling cabinets and refrigeration systems. EuroSales is the name of the segment presenting all facets of visual marketing, sales promotion and POS marketing while the EuroCIS area displays innovative IT and retail security technology. EuroExpo finally caters to exhibition stand construction, design and event management. In addition to the top enterprises in the investment goods sector visitors will also find practitioner-driven forums, high-calibre congresses and coveted awards. All congresses and forums are bilingual (German/English). In 2008 EuroShop boasted 1,895 exhibitors from 48 countries on more than 100,000 m2 net exhibition space. Almost 105,000 trade visitors from all five continents travelled to the Rhine.

n EuroShop 2011

The Global Retail Trade Fair

Termin: 26. Februar bis 2. März 2011 Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 18 Uhr Veranstaltungsort: Messegelände Düsseldorf Veranstalter: Messe Düsseldorf GmbH Messeplatz 40474 Düsseldorf Telefon: +49 (0)211 45 60 01 Infoline: +49 (0)211 45 60 900 Telefax: +49 (0)211 45 60 668 www.messe-duesseldorf.de, www.euroshop.de


Produktneuheiten n PAV Card www.pav.de MIFARE Plus MIFARE Plus ist ein Microcontroller-Chip von NXP, der eine 128-Bit-Verschlüsselung auf Basis des AESStandards (Advanced Encryption Standard) unterstützt sowie die Systemmigration ausgehend von bestehenden MIFARE-Classic Infrastrukturen. Die kontaktlose Mikroelektronik bietet Systemintegratoren und Unternehmen eine zuverlässige Möglichkeit zur Aufrüstung bestehender Systeme mit weiteren Sicherheitsstufen (z.B. Smart Cards). Das System trägt zu mehr Sicherheit bei der Zutrittskontrolle durch detaillierte Zuweisung von Zutrittsberichtigungen auf die gewünschten Mitarbeitergruppen bei. Hierdurch können zum Beispiel Inventurdifferenzen reduziert werden. Das kontaktlose System ist zudem einfach und sicher zu handhaben sowie nahezu verschleißfrei.

len anfallenden Aufgaben vom Kassensystem bis zum Multifunktionsserver übernehmen. Filia Server sind mit hochwertiger Hardware für den Dauerbetrieb ausgestattet. Ein abschließbarer Staubschutz erlaubt den Einsatz auch in rauen Umgebungen und verhindert nicht autorisierte Zugriffe. Via Remote Management können Updates oder Systemdiagnosen zentral, ohne Technikereinsatz vor Ort, durchgeführt werden.

Filia Server Family The Filia Server family is optimized for low TCO, high reliability and easy maintenance. An ideal solution for all companies with dispersed branches and subsidiaries. Three versions of different performance categories (Filia 300, 2500 and 2500pro) fulfil all desired tasks, from POS systems to multi-function servers. Filia Servers are equipped with hardware for continuous operation. A lockable dust filter allows the installation in rough environment and protects the systems from non-authorized access. Updates and system diagnostics can be performed centrally via remote management, without technicians on-site.

MIFARE Plus MIFARE Plus technology from NXP features 128-bit Advanced Encryption Standard (AES) and supports migration from existing MIFARE Classic implementations. The contactless microcontroller IC offers an upgrade path for system integrators and operators wishing to implement additional layers of security (For instance Smart Cards). More secure access control through explicit assignment of access authorization for selected staff groups. For instance through this the inventory difference can be slash. Furthermore, the contactless system is almost wearless as well as easy and safe to handle.

n GFOS www.gfos.com X/TIME-Retail Die Konjunktur zieht an. Dies freut den Handel, spürt er doch eine verstärkte Nachfrage. Um entsprechend gerüstet zu sein, setzt der Handel verstärkt auf Teilzeitkräfte. Diese müssen bedarfsAnzeige

n NCR www.ncr.com NCR RealPOS 40 & RealPOS 60 Die zwei Kassenterminals NCR RealPOS 40 und NCR RealPOS 60 mit schlankem, neuartigem Design zeichnen sich durch hohe Energieeffizienz sowie ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis aus und sind weltweit die kleinsten POS-Terminals ihrer Klasse. Dank ihrer geringen Größe nehmen die Modelle weniger Raum am Kassenplatz ein. Je nach den räumlichen Gegebenheiten kann der Händler die Terminals vertikal, horizontal, auf oder unter dem Kassentisch sowie mittels VESA-Halterung an der Wand positionieren.

NCR RealPOS 40 & RealPOS 60 The two new compact point-of-sale (POS) solutions NCR RealPOS 40 and the NCR RealPOS 60 feature innovative, unique designs. Offering high performance, greater energy efficiency and a more compact size, these new terminals provide outstanding value to retailers as part of the NCR RealPOS product line. The compact size of both terminals means that they take up less checkout counter space, giving retailers the ability to offer more merchandise in the high-traffic checkout area. The terminals can be vertically or horizontally integrated under the shop counter.

Instore Mobility mehr Effizienz & mehr Produktivität in Ihrer Filiale

n Pyramid Computer www.pyramid.de Filia Serverfamilie Die Filia Serverfamilie ist eine auf niedrige TCO, hohe Sicherheit und einfache Wartung optimierte IT-Lösung für alle Unternehmen mit verteilten Betriebsstätten. Mit drei Versionen verschiedener Leistungsklassen (Filia 300, 2500 und 2500pro) kann Filia sämtliche in Filialen und Zweigstel-

Weitere Details unter ( 07142-501-43

Besuchen Sie uns

Halle 6 Stand G59


Produktneuheiten orientiert und gleichzeitig kostenoptimiert geplant werden. Hier setzt die GFOS mit X/TIME-Retail an, präsentiert auf der Euroshop (Halle 6, Stand C.61). Ziel dieser Lösung ist es, den Personaleinsatz an wichtige Entwicklungen im Handel anzupassen. Relevante Größen sind hierbei u. a. Umsatz, Tageszeit, Beratungsintensität, besondere Ereignisse – wie die Weihnachtszeit, Feiertage, verkaufsoffene Sonntage- und Kundenfrequenzen. X/TIME-Retail sammelt hierzu alle relevanten Informationen von der Qualifikation des Personals über Zeitsalden sowie Verfügbarkeiten bis hin zu Kassendaten und Kundenaufkommen. Diese fließen ebenso automatisch in die Planung ein wie individuell zu definierende Einsatzfaktoren (z. B. Mitarbeiterwünsche), gesetzliche Regeln und „Gerechtigkeitsbelange“. Das Ergebnis auf Knopfdruck: die richtigen Servicekräfte zur richtigen Zeit auf der richtigen Fläche.

Einsatz eines Longlife-Luftfilters möglich. Mit Hilfe der automatischen Set-up-Funktion wird jede Installation zum Kinderspiel.

PLC-XU4000 Sanyo Sales and Marketing Europe presents the new PLC-XU4000. At 4000ANSI lumen, XGA resolution, and with dual data inputs this projector is ideal for business use where auto setup and input search functions are ideally suited to mobile presentation in high ambient light conditions. Ceiling installation and embedded networking enables remote monitoring and control across the network, making it suitable for larger rooms. The total cost of ownership is kept to a minimum thanks to a lamp life of up to 5000 hours and air filter life of up to 5500 hours. It also features the innovative ImageCare technology of Philips which enables excellent pictures quality and a high contrast ratio.

n ConCardis www.concardis.com

n Awek www.awek.de smartTOUCH 6900 Awek, Komplettanbieter von Kassensystemen, bringt eine neue Kassenhardware auf den Markt. Mit leistungsstarker Rechnerkapazität, kompaktem Design und geringem Energieverbrauch erfüllt die smartTOUCH 6900 die anspruchsvollen Anforderungen an Kassensysteme im Einzelhandel und in der Gastronomie. Die All-in-One-Kasse ist mit einem Celeron M Prozessor und einer leistungsfähigen Festplatte ausgestattet. Das System ist auf geringen Energieverbrauch ausgelegt, um langfristig die Kosten zu reduzieren. Der integrierte 15“ TFT Touchmonitor sorgt für eine einfache und anwenderfreundliche Bedienung. Der Bildschirm ist justierbar und passt sich dem optimalen Blickwinkel des Anwenders an. Die Kasse bietet mit mehreren Schnittstellen Möglichkeiten für den Anschluss von diversen Peripheriegeräten wie Drucker, Geldschublade und Kartenleser. Die smartTOUCH 6900 ist netzwerkfähig oder als Stand-alone Kasse einsetzbar.

JCB Karten ConCardis, einer der führenden Serviceanbieter im Bereich des bargeldlosen Zahlungsverkehrs, nimmt die Akzeptanz der einzigen in Japan ansässigen inter-nationalen Kreditkarte, JCB, ins Portfolio auf. Händler bekommen damit Zugang zu einer besonders zahlungskräftigen Kundengruppe. Studien zufolge geben japanische Besucher viel Geld pro Einkauf aus – durchschnittlich über 200 Euro. Am liebsten bezahlen sie dabei mit der gleichen Kreditkarte wie zu Hause.

JCB cards ConCardis, one of the leading providers of cashless payment services, has now added the only Japanese-based international credit card, JCB, to its acceptance portfolio.

n GOD Barcode Marketing www.godbm.de

smartTOUCH 6900

Alle Angaben laut Hersteller

Awek, provider of comprehensive IT solutions for retailers, introduces new POS hardware to the market. With high-performance computing power, compact design and low power consumption smartTOUCH 6900 meets the sophisticated requirements of POS systems in retail and hospitality. The all-in-one POS system is equipped with a Celeron M processor and a powerful hard drive. The system is designed for low energy consumption in order to reduce long term costs notably. The integrated 15“ TFT touch screen provides simple and user-friendly operation. The screen is adjustable and adapts to the optimal viewing angle of the user. The POS system offers multiple interfaces with possibilities for connecting various peripherals such as printers, cash drawers and card readers. The smartTOUCH 6900 is network-compatible, but could also be used as stand-alone.

n Sanyo www.sanyo.de PLC-XU4000 Wieder einmal schreitet Sanyo mit leuchtendem Beispiel voran und präsentiert einen Projektor der Extraklasse. Der neue, nur 3,3 Kilogramm leichte LCD-Projektor PLC-XU4000 mit der innovativen ImageCare-Technologie von Philips präsentiert brillante Bilder und ein hohes Kontrastverhältnis. Die hohe Lampenlebensdauer von bis zu 5.000 Stunden im Eco-Modus wird durch den

10

POS-Manager Technology 6 • 2010

Starke Partner – starker Auftritt Auf der LogiMAT 2011 (Halle 3, Stand 476) präsentiert das Systemhaus GOD Barcode Marketing mbH gemeinsam seinen Partnern AIS, Carema und MFiles innovative Lösungen für die Bereiche Handel, Logistik, Industrie und Dienstleistung. Auch für den Auftritt auf der EuroShop in Düsseldorf (Halle 6, Stand H50) hat sich die GOD Barcode Marketing Verstärkung geholt und tritt mit seinen Partnern Carema GmbH und Prism Informatics Deutschland GmbH auf. Hier werden gleich zwei neue Themen vorgestellt. Eines davon sind praxisorientierte RFID-Lösungen für die unterschiedlichsten Branchen, wie Textil- und Pharmaindustrie. Diese RFID-Systeme automatisieren Geschäftsprozesse, ermöglichen die Umsetzung von real-time SupplyChain-Strategien und bieten Sicherungsmaßnahmen für Waren. Ebenfalls zum ersten Mal auf einer Messe wird das Prisma Term Smart Mobility Suite vorgestellt. Dies ist eine zukunftsorientierte Filiallösung für den Einzelhandel: eine skalierbare Standard Middleware für die Realisierung von Enterprise Mobility Lösungen.


n SSI Schäfer www.ssi-schaefer.de Mehr Sicherheit und Kontrolle für Distributoren SSI Schäfer hat jetzt ein neues System entwickelt, dass eine 100% Qualitätskontrolle bei der Auslieferung von Kundenaufträgen gewährleistet. Mit der hierbei eingesetzten industriellen Bildverarbeitung werden 1D und 2D Barcodes (Matrixcode) gelesen und alle Artikel auf Mengen, Inhalte, Mindesthaltbarkeitsdatum und Fälschungen kontrolliert. Das System erreicht dabei das Qualitätslevel von 6-Sigma. Ablauf: Integriert in den Workflow werden die in Behältern kommissionierten Artikel eines Auftrags in einer Prüfstation ausgeleert und auf einem Gurtförderer vereinzelt. Anschließend erfasst das System die Produktbarcodes der Einzelteile. Artikel ohne Barcode werden durch ein erstelltes Foto erfasst. Anschließend werden die Produkte wieder im Auslieferbehälter zusammengeführt.

100% Quality Check This unique innovation allows for a 100% quality check in the distribution center before shipping. The station automatically counts the articles and uses machine vision for the identification of items via product barcodes. SSI Schäfer employs a new patent applied technology to separate the products for increased inspection performance. The 100% quality check solution can be easily adapted to various layout requirements and therefore is perfectly suited as a process improvement to existing automated warehouses.

Hochsicherheitsrechenzentrum der TeleCash verbunden. Wünscht der Kunde mit Kreditkarte zu zahlen, werden die Kartennummer und das Ablaufdatum der Karte angegeben. Bei Zahlung per Lastschrift werden Kontonummer und Bankleitzahl eingegeben. TeleCash wickelt den Zahlungsvorgang schnell und sicher ab. Das Ergebnis lässt sich direkt auf dem Handydisplay erkennen. Der Kunde erhält noch vor Ort eine Quittung über den Zahlbetrag analog dem bisher gehandhabten Ablauf bei einer Barzahlung.

pocketCash TeleCash, a First Data company and one of the leading network service providers (NSP) for the processing of card payments in Germany, announces the launch of its new pocketCash service that enables clients to accept and process card payments by using an internet enabled cell or smart phone. Using a cell or smart phone, the merchant calls a TeleCash payment platform and logs into a secure area. The phone connects with an application in TeleCash’s high security, high performance data center. If the customer wishes to pay by credit card, the card number and expiry date of the card are keyed in. For direct debit payments, the account number and bank sort code are entered. TeleCash processes the payment instruction quickly and securely and the result will display directly on the cell phone screen. As with conventional cash payments, customers immediately receive a receipt for the payment detailing the amount. Anzeige

n Vectron Systems www.bonvito.de bonVito Vectron hat jetzt mit bonVito das erste Kundenbindungsprogramm entwickelt, das direkt in das Kassensystem integriert ist. Dadurch werden alle Kundenbindungsaktionen während des Kassiervorgangs automatisch über die Kasse abgewickelt, gleichzeitig werden detaillierte Daten zu Auswertungszwecken gesammelt. bonVito lässt sich filialübergreifend einsetzen und beinhaltet intelligente Funktionen für ein umfassendes Datenmanagement und Controlling. Gezielte Marketingaktionen ohne Streuverluste lassen sich entwickeln, umsetzen und detailliert auswerten. So besteht erstmals die Möglichkeit, die Effizienz von Marketingkampagnen eindeutig zu bewerten. bonVito bietet vielfältige Funktionen: von individuellen Kundenkarten über das Sammeln und Einlösen von Punkten bis hin zu digitalen Stempelheften und Coupons per E-Mail, SMS oder Bonaufdruck.

n TeleCash www.telecash.de pocketCash TeleCash, ein Tochterunternehmen von First Data sowie einer der führenden Netzbetreiber für die Abwicklung von Kartenzahlungen in Deutschland, gibt die Einführung ihres neuen Serviceangebots pocketCash bekannt. TeleCash Kunden können somit Kartenzahlungen über internetfähige Handys oder Smartphones akzeptieren und direkt kassieren – unabhängig von Ort und Zeit. Über ein Handy oder Smartphone ruft der Händler eine Payment Plattform der TeleCash auf und loggt sich in den geschützten Bereich ein. Das Handy ist nun mit einer Applikation im

Halle 6/Stand E75

UC3-Line. Weil das Ergebnis zählt. PC-Hochleistungswaagen von METTLER TOLEDO. Offene und innovative Wägetechnik für mehr Verkaufsfähigkeit und Beratungskompetenz am POS. Visual Merchandising • Cross Selling • Promotions • Content UC3-Line – weit mehr als Wiegen. www.mt.com/retail-UC3


Produktneuheiten n Vitracom www.vitrcom.de Gezählt, aber nicht beobachtet Neben der klassischen Personenzählung, die im Abgleich mit den Kassendaten die so genannte Konversionsrate liefert, kann die Besucherfrequenzmessung von Vitracom, Karlsruhe, heute noch wesentlich mehr. Mit der digitalen Bildauswertung können weitere Module wie Aufenthaltsdauer, Wartezeiten oder die Länge von Warteschlangen festgestellt werden. Die Messung erfolgt videobasiert auf einer eigenen Systemplattform. Ganz neu ist dabei die Anwendung, mit der bestimmte Visual Merchandising-Vorgaben abgefragt werden können, um so ein durchgängiges Marketing-Konzept zu pflegen. Zentraler Aspekt auch hier auf keinen Fall die Mitarbeiter oder Kunden überwachen. Daher entfernt die Spezial-Software mit digitalen Bildauswerte-Algorithmen alle sich bewegenden Personen aus dem Kamerabild. So wird sichergestellt, dass nur die Auslage bzw. der Point of Sale dargestellt wird, was das Einhalten des Visual Merchandising erleichtert und die optische Qualität der Filialen verbessert.

CPU garantiert die SP1000 eine außergewöhnlich starke Performance. Selbstverständlich ist auch dieses POS Terminal lüfterlos und besitzt keine „moving parts“, um die Wartungskosten zu reduzieren. Der flexibel einstellbare Monitor passt sich praktischerweise an jede Anforderung des Arbeitsplatzes an. Optional lässt sich an der Rückseite ein 11,6“ Monitor (mit/ohne Touch) anbringen, der als Kundenanzeige, Digital Signage, o.ä. verwendet werden kann.

SP1000 POS Terminal The SP1000 is the new generation of Partner Tech POS Terminals. It is stylish and elegant designed combined with high-tech features. Equipped with a Dual Core CPU, the SP1000 is the fastest fanless POS Touch Terminal on the market and an outstanding processing power is guaranteed. A real advantage is that it has no “moving parts”, which is another reason for the extreme reliability, low maintenance costs and of course, it has a positive influence on the long term costs as well. As the flexible monitor can be adjusted the POS System meets the requirements of any workplaces. On the back side of the terminal a 11.6” monitor (with or without touch) can be installed for customer display, digital signage and for other purposes.

n Ratio www.ratiosystem.com OPOSS JavaKassenlösung

n Concept International www.concept.biz Kioskterminals und Stelen Der Spezial Distributor für Digital Signage Hardware erweitert sein Sortiment um mehrere Kioskterminals und Stelen für den Innenund Außenbereich in den Größen 15“ bis 56“. Im Outdoor Bereich kommen witterungsbeständige Stelen mit sonnenlichttauglichen 1000 cd/m2 Displays und optionaler Heizung und Kühlung zum Einsatz. Die Kioskterminals sind vandalismusgeschützt und lassen sich mit zahlreichen Features wie Touchscreen, doppelseitigem Display, Tastatur mit Trackball etc. aufrüsten. Für einen garantiert ruckelfreien Auftritt sorgen die bewährten wartungsfreien MiniPCs mit NVIDIA‘s GeForce ION Technologie und Intels ATOM Prozessoren. Alle Digital Signage Systeme sind schlüsselfertig vorkonfiguriert und getestet.

Kiosk Terminals

Alle Angaben laut Hersteller

The specialized distributor for digital signage hardware expands its range with several kiosk terminals for indoor and outdoor in the sizes from 15“ to 56”. The outdoor versions come with sunlight readable displays up to 1000 cd/m2 and with optional heating and cooling system. Concept kiosks are vandalism proof and can be customized with many features like touch screen, double sided screen keyboard with trackball etc. Concept’s maintenance-free Mini-PCs with NVIDIA‘s Geforce ION technology and Intel‘s ATOM processors maintain sufficient performance for any Digital Signage requirement. All digital signage systems are ready-to-use preconfigured and tested.

OPOSS (Online Point of Sale Solution) ist die javabasierende Kassenlösung für den filialisierten Facheinzelhandel. Alle Kassen werden zentral verwaltet und online in Echtzeit betrieben. Bei Bedarf schaltet OPOSS automatisch auf OfflineBetrieb um. OPOSS ist mandanten und mehrwährungsfähig sowie sprachenunabhängig. Mit einer einzigen SoftwareVersion für alle Länder läuft OPOSS auf allen modernen TouchKassen, sogar fiskalisiert für Ungarn und Polen. Die Integration kann in jedes ERPSystem erfolgen. Die zentrale Journaldatei steht permanent zur Verfügung. OPOSS ist modular aufgebaut und wird in Projektarbeit mit dem Kunden individuell auf die Anforderungen zurecht geschnitten, ohne dabei die StandardTechnologie zu verlassen.

OPOSS javaPOSsolution OPOSS (Online Point of Sale Solution) is the javabased POSsolution for retailers with many stores. All POSterminals are central administrated and were driven in an onlinemode. If required, OPOSS started automatically an offlinemode. OPOSS can be used with different clients, in all currencies and languages. With one softwareversion for all countries OPOSS is working on all modern touchPOShardware, in Hungary and Poland already in fiscalversions. The integration into every ERPsytems is possible via interfaces. The transactionlog is available in realtime on the central server. OPOSS has a modular structure and can be individual adapted to the customer organisation and operational sequences, without leaving the standardtechnogie.

n CCV Deutschland www.ccv-deutschland.de VX Evolution Series

n Partner Tech www.partner-tech.eu SP1000 POS Terminal Die SP1000 ist die neue Generation der Partner Tech POS Terminals und bietet neben einer hohen Leistung auch ein elegantes und schlankes Design. Ausgestattet mit einer Dual Core

12

POS-Manager Technology 6 • 2010

Die Innovationen von morgen schon heute erhältlich: die CCV Deutschland stellt als weltweit größter und exklusiver VeriFone International Partner für Deutschland die neue VX Evolution Series auf der EuroShop 2011 vor. Ein besonderer Blickfang in dieser Reihe ist das mobile VX680. Mit Touchscreen, integriertem Kontaktlosleser und farbigem Display ist es ein hoch innovativer Schritt in die Multifunktionalität im Bereich bargeldlosen Bezahlens. Der Hochleistungsprozessor ermöglicht sehr schnelle Zahlungen. Der Speicher ist bis zu 500 MB erweiterbar! Das Vx680


Anzeige

kann über die serverbasierte CCV-Lösung acCEPT angebunden werden und wird über die einheitliche Software-Plattform SECpos III betrieben. Ebenfalls zur Riege der hochmodernen Bezahlterminals aus der VeriFone Evolution Series gehören die stationären Geräte VX520 und VX820DUET. Sie alle überzeugen mit Standardfunktionen wie dem integrierten Kontaktlosleser.

VX Evolution Series Future innovation, today available: CCV Deutschland presents as worldwide largest and exclusive VeriFone International Partner for Germany the new VX Evolution Series at EuroShop 2011. Mobile VX680 is special eyecatcher among those novelties. With touchscreen, integrated contactless reader and color display it leaves nothing to be desired. Its high speed processor enables very fast payment. Memory is extendable up to 500 MB! VX680 can be connected via serverbased CCV solution accept and is driven by CCV’s common software platform SECpos III. Among those first choice terminals you can find other countertop terminals, such as VX520 and Vx820DUET. They all convince with integrated contactless reader and are ready for all future specifications.

n POS Systemhaus www.dstore.at dStore POS Systemhaus präsentiert auf der EuroShop 2011 (Halle 6 B / Stand 76) die Storeapplikation dStore mit marktrelevanten Erweiterungen: dStore LiveCenter – zentrales POS-Datenmanagement, dStore LoyaltyCenter – Kundenservice 2.0, dStore on Scale – Waagen und Kassen in einer Softwarewelt, dStore MarketManager – Smartphones optimieren den POS. POS Systemhaus ist ein führender europäischer Anbieter von Store-Lösungen. Das Unternehmen mit Standorten in Hamburg, Wien, Graz und Linz erreicht mit der markterprobten POS- Lösung dStore mittlerweile über 60.000 Installationen in 22 Ländern.

dStore POS Systemhaus presents market relevant increments of the store application dStore. dStore LiveCenter – POS data managed centrally: dStore LoyaltyCenter – customer service 2.0, dStore on Scale – scales and POS terminals combined in one software, dStore MarketManager – POS will be optimized by Smartphones. POS Systemhaus is a leading international software developer, specialised in the development of POS solutions. Our branches are based in Hamburg, Vienna, Graz and Linz. dStore is currently installed in 22 countries on more than 60.000 pos terminals.

n Mettler-Toledo www.mt.com Fresh Look Advisor Gut beraten, besser verkaufen! Mit dem auf der Euroshop 2011 erstmals vorgestellten Mettler Toledo Fresh Look Advisor steigern Lebensmitteleinzelhändler die Beratungs- und Verkaufskompetenz ihrer Mitarbeiter an Frischetheken. Fresh Look Advisor stellt dazu dem Verkaufspersonal per einfachen Touch-Tipp aus dem ERP-System Produktinformationen wie Nährwertangaben oder Allergenhinweise direkt auf dem Bediendisplay der Waage zur Verfügung. Fresh Look Advisor macht Aushilfs- und Teilzeitkräfte damit rasch auskunfts- und beratungsfähig – auch bei kritischen Verbraucherfragen. Der Upselling-Generator der Applikation unterstützt perfekt die gezielte Förderung von Mehrverkäufen – mit PLU-basierten Cross Selling-Empfehlungen.


Produktneuheiten Fresh Look Advisor

n Macnetix

Improve sales by providing better advice! Food retailers are now able to help their fresh-counter staff to offer better advice to shoppers during sales conversations, thanks to the Mettler Toledo Fresh Look Advisor, which will be presented for the first time at Euroshop 2011. Using the touchscreen on the staff-facing scales display, Fresh Look Advisor enables employees to access product data contained in the ERP system, placing information such as nutritional values or allergy alerts at their fingertips. Thanks to Fresh Look Advisor, even part-time and temporary staff are providing competent advice in no time – and feel confident to handle even the most challenging queries from shoppers. The application’s ‘Upselling Generator’ provides PLU-based cross-selling recommendations to support the targeted promotion of related products, thus stimulating extra purchases.

www.macnetix.de

n Motorola Solutions www.motorola.com/de MC3190-Z Motorola Solutions präsentiert mit dem MC3190-Z das kleinste und leichteste Handheld-Lesegerät für die Radiofrequenz-Identifikation (RFID), das bisher auf dem Markt verfügbar ist. Der mobile Computer vereint eine sehr hohe RFID-Leseleistung mit einer einfachen Bedienung und einem ergonomischen Design. Damit eignet sich der MC3190-Z besonders für den Einsatz im Einzelhandel und im Verkaufsraum. Seine robuste und dennoch leichte Bauweise bieten eine lange, komfortable Nutzung. Der MC3190-Z basiert auf dem bewährten mobilen Computer MC3190 von Motorola, der bereits durch verschiedene Awards im Einzelhandel ausgezeichnet wurde.

MC3190-Z The Motorola Solutions business of Motorola, Inc. announced the launch of the MC3190-Z, the smallest and lightest business-class Radio Frequency Identification (RFID) handheld available on the market. The MC3190-Z combines exceptional read performance with simple usability in an ergonomic package appropriate for retail and carpetedspace environments. Users will benefit from its rugged, yet lightweight design which reduces operator fatigue over long periods of use. The MC3190-Z is based on the widely deployed and retail Industry award-winning Motorola MC3190 mobile computer.

n Pulsa www.pulsa.de

PCTV Es ist die Luxusklasse unter den Macnetix-Produkten und eine sinnvolle Erweiterung des etablierten IPTV-HD (Internet Protokoll Fernsehen – High Definition): Das neue PCTV lässt sich bestens in bereits bestehende Systeme integrieren und wird höchsten Ansprüchen gerecht. Ein großer Vorteil von PCTV ist der schnelle und reibungslose Internetzugang, der über das Fernsehgerät gewährleistet wird. Und das ohne auf die gewohnt gute Bildqualität von IPTV zu verzichten. Weitere Mehrwertservices des digitalen Fernsehens stehen ebenfalls zur Verfügung: So kann er sich auf Infotainment vom Feinsten freuen: Von Video-on-Demand-Funktionen über die Wettervorhersage bis hin zum Abspielen aktueller Kameraaufnahmen.

n Comp-Mall www.comp-mall.de All-in-One Touch Panel-PC AFL-19i-HM55 Mit dem 19“ All-in-One Touch Panel-PC Modell AFL-19iHM55 stellt Comp-Mall ein Gerät mit neuester Technologie vor. Der Panel-PC ist ausgerüstet mit mobile Intel Core i7/i5/i3 oder Celeron Prozessoren, HM55 Chipsatz und 800/1066MHz DDR3 SO-DIMM bis 8GB max. Im kommerziellen Bereich ist das Modell AFL-19i-HM55 durch die leistungsstarken CPUs und den guten Grafikeigenschaften speziell für Applikationen in der Gebäudetechnik, als Eingabe- und Multimedia-Terminal, Kiosk, Internet-Kiosk, POS / POI, Kommunikation, Werbung / Digital Signage, Infoterminal und Message-PC geeignet. Das 19“ Display besitzt eine Auflösung von 1280 x 1024 Punkten, 450 cd/m2, 1000:1 Kontrast, 16,7M Farben, Hintergrundbeleuchtung mit MTBF von 50000 Stunden. Der HDMI Port ermöglicht hochauflösende (1080p) Darstellungen auf einem zweiten Display.

BX-211 Pulsa hat neu den Birch Handscanner BX-211 2D-Barcodescanner ins Verkaufssortiment aufgenommen. Mit seinem bedienerfreundlichem Design basiert er auf dem bereits beliebten Birch BD-388. Sein eingebautes Intermec Scanmodul macht diesen Barcodescanner zu einem zuverlässigen, leistungsstark und arbeitstüchtig Partner im unteren Preissegment. Der neue ergonomische 2D Hand- Barcodescanner BX-211 von der Firma Birch fällt in seiner Liga aufgrund seiner hohen Leistungsfähigkeit, trotz geringem Stromverbrauch, und seiner geringen Anschaffungskosten auf. Auch 1D- und die neuen DataBar Barcodes sowie auch digitale Bilder können von dem überragenden 2D Flashoptik erfasst werden. Seine Scanrate beträgt im 1D Barcodebereich 200 Scans pro Sekunde und 56 Scans pro Sekunde im 2D Barcodebereich.

14

POS-Manager Technology 6 • 2010

n Nexgen www.nexgen.ch Neue Kassenlösung XTouch ARS Nexgen, Anbieter von IT-Komplettlösungen für den Einzelhandel, präsentiert die neue Kassenlösung XTouch ARS. Die Java-POS-Lösung ist für den Einsatz im Lebensmitteleinzelhandel, schnelldrehende Konsumgüter und angrenzende Branchen geeignet. Die Lösung ist sowohl als Stand-Alone-Kasse als auch in Filialen mit mehreren Kassenplätzen einsetzbar. Das Kassensystem ist plattform- und betriebssystemunabhängig und besteht aus der Kasse mit POS-Server und ARS Webmaster im Back-Office. Der POS-Server regelt die Datenverteilung zwischen Webmaster und Kassen. Der ARS Webmaster übernimmt den Datenaustausch mit ERP-Systemen. Er


bietet vielseitige Anzeigemöglichkeiten von Artikeln, Preisen und Kundendaten. Das Anlegen von Gutscheinen und Rabattaktionen ist möglich. Detaillierte Berichte geben Aufschluss über Umsätze, Waren und Aktionen. Über den Touchscreen ist die Kasse einfach zu bedienen. Das grafische User Interface kann mit Farben, Logo und Touch-Buttons für jedes Unternehmen individuell angepasst werden.

New checkout solution XTouch ARS Nexgen, provider of one-stop-shopping solutions for retailers presents the new checkout solution XTouch ARS. The Java-based POS solution is suitable for grocery, fast moving consumer goods and related branches. The solution can be deployed as standalone till as well as in stores with several checkouts. The checkout system is independent from platform and operating system and consists of a front end with POS server and ARS webmaster in the back-office. The POS server controls the data distribution between webmaster and checkouts. The data exchange with ERP systems is effected by the ARS webmaster. It offers several ways to display articles, prices and customer data. It is possible to create vouchers and promotions. Detailed reports provide information about turnover, articles and promotions. Operation of the till is simple via touchscreen. Colors, touch-buttons and logo of the graphical user interface can be adapted individually to the customer’s needs.

n Casio www.casio-b2b.com Handheld DT-X30R-50C Waffenscheinfrei ist die neue Pistolengriff-Version des Handhelds DTX30R-50C, die quer durchs Lager alles scannt, was ihr vor den Autofokus des All-Range-Imagers gerät. Casio hat für sein Lager-Handheld einen praktischen, ergonomisch angenehmen Tragegriff entwickelt, der jederzeit nachgerüstet oder wieder entfernt werden kann; ganz nach Anwendung oder Arbeitsweise des Benutzers. Das Handheld wurde speziell für den rauhen Lagerbetrieb in Industrie, Logistik und Handel entwickelt. Der integrierte Autofokus-CMOS-Imager erfasst zweidimensionale Codes mit hohen Datenmengen, wie beispielsweise DataMatrix, Aztec, PDF417 und den neuen QR-Code. Mit mehr als 25 verschiedenen Codes erkennt der Imager in Abhängigkeit der Strichstärke im weiten Bereich zwischen 20 cm und bis zu 20 m nahezu alle aktuellen 1D- und 2D-Identcodes. Eine Besonderheit ist dabei die Fähigkeit sehr schnell aufeinanderfolgende Barcodes in unterschiedlichen Distanzen zur erfassen. Dies ermöglicht vor allem im Lagerbetrieb die Anwendungseffizienz zu steigern. Darüber hinaus ist der Imager ergonomisch etwas nach unten geneigt in den Gehäusekopf integriert und verfügt über einen Laserpointer-Zielstrahl. Ausgelöst wird der Scanvorgang über drei gut erreichbare Scan-Tasten am Terminal oder einen Taster am Pistolengriff. Eine akustische oder optische Rückmeldung bestätigt den korrekten Scan.  n Anzeige


News n GK Software Entrepreneur des Jahres 2010 Auf einer feierlichen Gala in der Alten Oper in Frankfurt am Main wurden führende deutsche Unt er neh mer p ersönlichkeiten für ihre außergewöhnlichen Erfolge mit dem renommierten Titel „Entrepreneur des Jahres 2010“ ausgezeichnet. Den Preis in der Kategorie Informations- und Kommunikationstechnolo­­gie/Medien erhielt der Gründer und Vorstandsvorsitzende der GK Software Rainer Gläß in Würdigung seiner Leistungen bei der Entwicklung des Unternehmens zu einem weltweit führenden Entwickler von Lösungen für dezentralisierte Filialunternehmen. Besonders gewürdigt wurde in diesem Zusammenhang das durch Rainer Gläß maßgeblich geprägte Bekenntnis der GK Software zur Standortentwicklung in der strukturschwachen Region oberes Vogtland.

Entrepreneur of the Year 2010 Leading German business people were awarded the title “Entrepreneur of the Year 2010” for their extraordinary successes at a gala celebration in the Alte Oper concert hall in Frankfurt/Main. The founder and CEO of GK Software, Rainer Gläß, received the prize in the information and communications technology/media category in recognition for his work in developing his firm into a leading global developer of software solutions for retail enterprises with large numbers of stores at different locations. In this connection, the organizers paid tribute to Rainer Gläß and the commitment of his company, GK Software, to develop the Upper Vogtland region, which suffers from economic underdevelopment.

n BrightSign Beste europäische Einzelhandelslösung BrightSign und sein Kunde FNAC erhielten im Rahmen der Retail Systems Awards 2010 den Preis der Kategorie „Best European Solu-

16

POS-Manager Technology 6 • 2010

tion of the Year“. Die Auszeichnung gilt einem Projekt, bei dem ein Netzwerk aus 2.000 digitalen BrightSign-Mediaplayern in FNACs länderübergreifender und weitverzweigter Warenhauskette installiert wurden. FNAC betreibt somit Frankreichs derzeit größtes Digital-Signage-Netzwerk im Einzelhandel.

Best European Retail Solution of the Year BrightSign, along with its customer FNAC, has won the Best European Solution of the Year category in the 2010 Retail Systems Awards. The award was presented in recognition of a project in which a network

of 2,000 BrightSign digital media players have been installed in FNAC’s extensive international chain of department stores. FNAC now operates the largest retail digital sign network in France.

n Sharp Zukunftsweisende Video-Wall Die Besucher der Präsentation der FrühjahrSommer-Kollektion 2011 von Designer Paul Smith in London kamen in den Genuss einer außergewöhnlichen Vorführung – High Definition Übertragung über eine aus neun LCD-

Monitoren bestehende Videowand von Sharp. Dabei misst jedes Panel 60 Zoll (152 Zentimeter) in der Diagonalen. Für die Vorführung wurde der professionelle LCD-Bildschirm PN-V601 von Sharp mit einer Gehäusetiefe von nur 6,5 Millimetern genutzt. Insgesamt konnten die Zuschauer das Event auf einer

Gesamtdiagonalen von 4,6 Metern verfolgen. Paul Smith nutzte vier der Bildschirme für die Präsentation von Backstage-Bildmaterial aus seinen neuen Frühjahr-Sommer-CatwalkKollektionen 2011 für Damen und Herren. Auf den anderen fünf Bildschirmen wurden fünf exklusive Kurzfilme von Sir Paul höchstpersönlich gezeigt. Für ein besonderes Zuschauererlebnis sorgte die Wandelbarkeit der Sharp Video-Wall – so ist es möglich, bis zu sechs Filme gleichzeitig zu zeigen.

Video wall showcases Visitors to the press launch of designer Paul Smith’s Spring and Summer 2011 collection in London were treated to an extraordinary high-definition display on a video wall made up of nine 60-inch Sharp LFD panels. The display utilized Sharp’s PN-V601 professional LCD panel with an ultra-thin bezel just 6.5 millimetres wide1 giving viewers a 180” wall of high-definition content to observe. Paul Smith used four of the screens to showcase backstage footage from their new spring summer 2011 catwalk collections for men and women. The remaining five screens played exclusive short films made by Sir Paul himself. The unique versatility of the video wall allowed for six different films to be displayed at once creating a fully immersive viewing experience.

n Ethalon IT „Made in Köln“ Ethalon ist weiter auf Wachstumskurs: Nach Geschäftsstellen in Hamburg und München eröffnet der Anbieter von individuellen ITLösungen und IBM Partner jetzt sein drittes Deutschlandbüro in Köln. Die Ethalon Geschäftsstelle Mitte verantwortet das Projektgeschäft in den Regionen Nordrhein-Westfalen, Hessen und RheinlandPfalz. Das Unternehmen plant, in dieser Region in den nächsten fünf Jahren 60 neue Arbeitsplätze für junge und erfahrene Softwareentwickler und -berater zu schaffen. Zu den Kunden dieser Region gehören unter anderem aus dem Handel Christ und Deichmann, die Messe Frankfurt als eines der weltweit größten Messestandorte und der internationale Pharmakonzern Abbott. „Je anspruchsvoller die Aufgaben und Technologien, desto wichtiger wird die Nähe zum Kunden. Wir beraten und realisieren direkt vor Ort, nur die Produktentwicklung findet auch künftig in der Zentrale statt“, beschreibt Norbert Gödicke, Geschäftsführer bei Ethalon, die Strategie.


Anzeige

„Unsere Priorität: Die Funktion Ihrer Filial-IT“ Christian Kramm-Breyer, Prokurist

n Awek 30 Jahre IT-Kompetenz am POS Awek, Komplettanbieter von Kassensystemen, feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Firmenbestehen. Das Unternehmen wurde 1980 als Microdata Software in Bielefeld gegründet und im Jahr 1985 von Awek übernommen. Seit der Integration der auf Hardware und Services spezialisierten Awek C-POS im Jahr 1998 positioniert sich Awek als Komplettanbieter von Kassenhardware, Softwarelösungen und umfassenden Dienstleistungen an den Einzelhandel. „Das Firmenjubiläum beweist unsere langjährige Erfahrung und Kompetenz im Einzelhandel und vermittelt unseren Kunden und Geschäftspartnern die Sicherheit eines stabilen Unternehmens. Zugleich setzen wir aktiv auf innovative Entwicklungen und Flexibilität in jedem Bereich unserer Aktivitäten“, erklärt Andreas Berger, Vorstand von Awek.

n Toshiba Tec Neue Kassen für Golf House Golf House, der führende Facheinzelhändler am deutschen Golf Markt, ersetzt seine Kassensysteme in den bundesweit 14 Filialen durch POS-Terminals und Bondrucker von Toshiba Tec. Der Spezialist für Golfausrüstung und -mode installiert derzeit die Kassenterminals Toshiba ST-A10 mit 15 Zoll Touchscreen, damit die Mitarbeiter die Kassen schnell und einfach bedienen können. „Unsere Filialen sind in der Regel mit einem oder zwei Kassensystemen ausgestattet. Da sich die technischen Ausfälle der Kassenhardware gehäuft haben, war die Verfügbarkeit beim Kassiervorgang immer wieder eingeschränkt und die Instandsetzung wurde zunehmend aufwendiger“, sagt Julien Jonas, Systemadministrator bei Golf House. „Daher haben wir uns entschieden, unsere Kassensysteme durch zuverlässige und

moderne POS-Terminals zu ersetzen. Mit dem Toshiba ST-A10 Touch-Terminal haben wir zudem eine Lösung, die mit ihrem Design sehr gut zu dem Ambiente unserer Filialen passt.“

n Datalogic Mobile Germany Carrefour unterzeichnet Vertrag Carrefour, das größte Einzelhandelsunternehmen Europas und weltweit das zweitgrößte und Datalogic Mobile haben einen neuen Vertrag unterzeichnet. Damit wurden die Voraussetzungen geschaffen, in den nächsten drei Jahren weltweit mobile Computer des Typs Memor und Falcon von Datalogic Mobile in Carrefour Märkten einzusetzen. Gemeinsames Ziel ist es, bestehende Anwendungen zu optimieren und neue Potenziale zu nutzen. Die mobilen Computer Memor und Falcon bieten sichere technische Abläufe in einem robusten und industrietauglichen Design. Mobile Computer, die gut in der Hand liegen und das ermüdungsfreie Erfassen bei beispielsweise Inventuren und Regalauffüllungen in Carrefour Filialen unterstützen. Bestätigt wurden diese positiven Ergebnisse in einer Testphase und führten dazu, dass die Zusammenarbeit nun auf weitere dreißig Länder ausgedehnt wird. Mit der neuen Vereinbarung wird die 2004 entstandene Liste der Geräte, die Carrefour bei Datalogic Mobile bezieht, um Memor und Falcon erweitert. Gemeinsam mit Datalogic Scanning, die Präsentationsscanner, Handscanner und Flachbettscanner an Carrefour liefern, ist Datalogic nun in allen Bereichen der Carrefour Gruppe vertreten.

n Maxess Systemhaus Bestnoten bei der ERP-Zufriedenheitsstudie 2010 Zum 3. Mal führte Trovarit dieses Jahr die ERP-Zufriedenheitsstudie durch und bereits zum 3. Mal in Folge gehört Maxess Systemhaus mit der die Warenwirtschaftslösung x-trade zu den Gewinnern im Bereich „Lösungen für mittelgroße Unternehmen“. Wie bereits in den Vorjahren erhielt die Maxess Systemhaus sowohl als Systempartner als auch für die Warenwirtschaftslösung x-trade Top-Werte und gehört zu den Spitzenreitern. Bei der Bewertung des Partners zeigt sich deutlich, dass die individuelle Betreuung, die ausgewiesene Branchenkompetenz im Handel und die kosten- und ergebnisorientierte Projektarbeit von allen Partnern hoch geschätzt und

Unsere Kompetenz: IT am POS ✓ europaweiter IT-Service ✓ 4 h bis 24 h Vor-Ort-Service ✓ Projektmanagement ✓ Rollout ✓ Repair-Center ✓ Storage / Logistik ✓ Kassen-Support ✓ Filial-Netzwerke ✓ Karten-Terminals ✓ Mute-Media Wir unterstützen Sie bei der Einrichtung und Wartung Ihrer Hard- und Software für Handel und Filialnetzwerke aller führenden Systeme!

www.posservice.de


News anerkannt werden. Neben der Beurteilung des Systempartners wurde natürlich auch nach der Zufriedenheit mit dem System gefragt. Bereits in den vergangenen Jahren erhielt das zentrale Warenwirtschaftssystem x-trade von seinen Usern sehr gute Bewertungen. Das Ergebnis der ERP-Zufriedenheitsstudie zeigt zum wiederholten Mal, dass sich Spezialisierung, die individuelle Betreuung eines jeden Kunden sowie die strikte Einhaltung von Zeit- und Kostenplänen unmittelbar wie auch langfristig positiv auf die Zufriedenheit der Kunden auswirken.

60 Messen im ITK-Umfeld abgesagt wurden, steuert die CeBIT auf Wachstum zu“, sagt Ernst Raue, Vorstand der Deutschen Messe in Hannover. Vom 1. bis 5. März 2011 zeigt die CeBIT in vier anwendungsorientierten Bereichen die wichtigsten Facetten der digitalen Welt und macht sie für den Anwender erlebbar. Partnerland der CeBIT 2011 ist die Türkei. „Der türkische Markt für IT und Telekommunikation legt derzeit stark zu und bietet ein großes Potenzial. Das Land am Bosporus gehört inzwischen zu den stärksten Volkswirtschaften der Welt und gilt als Brückenkopf für den Nahen und Mittleren Osten“, sagt Raue.

n Easycash

On growth trajectory

Thermopapier ohne Bisphenol A

The global ICT market is responding positively to the arrangement of CeBIT 2011 into four different platforms: “The new platform structure of CeBIT 2011 helps us intersect perfectly with the needs of the global ICT sector,“ comments Ernst Raue, Managing Board Member of Hannover-based Deutsche Messe. From 1 to 5 March 2011, CeBIT will showcase all the key facets of the digital world in four application-oriented segments, making them tangible for users. The Partner Country for CeBIT 2011 is Turkey. “The Turkish market for IT and telecommunications is growing rapidly and exhibits excellent potential. Turkey has developed into one of the world‘s strongest economies and is considered a bridgehead to the Near and Middle East,“ affirms Raue.

Easycash, ein Unternehmen der Ingenico Gruppe, wird zukünftig ausschließlich Bonpapier vertreiben, das kein Bisphenol A (BPA) enthält. Damit folgt der Payment-Spezialist einer Empfehlung

des Umweltbundesamtes. Die Chemikalie ist neben Thermopapieren auch in zahlreichen Gegenständen des Alltags enthalten. Sie steht im Verdacht, in den Hormonkreislauf von Menschen einzugreifen und Gesundheitsschäden hervorzurufen. Ab Januar 2011 sind die neuen BPA-freien Thermopapierrollen verfügbar. „Die Experten sind sich in Bezug auf die Gefährdungspotenziale von Bisphenol A uneins“, so Easycash-Geschäftsführer Marc Birkner. „Easycash nimmt die Belange seiner Kunden sehr ernst. Daher haben wir beschlossen, jedwedes Gesundheitsrisiko auszuschließen und in Zukunft ausschließlich BPA-freies Papier zu verwenden.“ So schließt das Unternehmen gesundheitliche Risiken durch die Verwendung von Bonpapier aus.

n CeBIT 2011 Auf Wachstumskurs Die CeBIT 2011 trifft mit ihren vier Plattformen im internationalen ITK-Markt auf positive Resonanz. „Mit der Plattform-Struktur der CeBIT 2011 treffen wir exakt die Interessen der internationalen ITK-Branche. Während seit 2008 weltweit

18

POS-Manager Technology 6 • 2010

n Wincor Nixdorf Wincor World 2011 Die Vision eines ganzheitlichen Cash Cycle Managements hat ein Umdenken in der Bankenund Handelsbranche ausgelöst: Auf der Wincor World 2011 werden vom 25. bis 27. Januar neue Lösungsszenarien gezeigt, mit denen die BargeldKreisläufe in Banken und Handelsunternehmen erstmals umfassend automatisiert und zusammengeführt werden. Mit dem Ergebnis deutlich reduzierter Kosten sowie maximaler Transparenz und Sicherheit. Mit einem bislang einmaligen Technologiekonzept und optimierten Prozessmodellen entstehen Synergien und neue Geschäftsmodelle zwischen Handel und Banken.

Wincor World 2011 The vision of end-to-end cash cycle management has been the catalyst that has transformed thinking in banking and retail industries. Smarter operational processes, cost re-

duction and the realization of new potential from current infrastructures can be achieved today. Visit Wincor World 2011 (January 25-27) and you will discover new solution scenarios that deliver significant reduction in costs, whilst ensuring maximum transparency and security. The underlying technology concept is unique. And when paired with optimized process models, Cash Cycle Management Solutions produce synergies and new business models for retail and banking that were not possible until now.

n SDI Vom Point of Sale zum Point of Dialog Die SDI Gesellschaft für Medientechnologie bietet Anfang 2011 speziell für die Retail-Branche eine Roadshow unter dem Motto „Vom Point of Sale zum Point of Dialog – So überraschen Sie Ihre Kunden wirklich“ in vier deutschen Großstädten an. Die Termine sind: 8. Februar in Hamburg, 10. Februar in Berlin, 15. Februar in Köln, 17. Februar in München. Ziel ist es umfassend über digitale Kommunikationslösungen zu informieren.

n M-Days Apps als Dauerbrenner oder Eintagsfliege? Über 10 Millionen Smartphones wird es 2011 allein in Deutschland geben. Im Vergleich dazu waren es Ende letzten Jahres weltweit nur 53 Millionen. Was also ist der treibende Faktor in der mobilen Welt? Touchscreens, Apps und Co. versetzen den Markt in Aufruhr. Am 27. und 28. Januar 2011 wird im Congress Center Frankfurt die größte zentraleuropäische Kongress-Messe, die M-Days, das gesamte Themenspektrum rund um Mobile zum sechsten Mal in den Mittelpunkt stellen. Vier Kongressreihen und eine Messebühne informieren die Entscheider aus der Markenindustrie, dem Handel, den Agenturen und der Telekommunikationsbranche über: Mobile Web, Applikationen, User Interface, Tablet-PCs, Business Solutions, mPOS, Mobile Media, Augmented Reality, M-Bewegtbild, M-Commerce und vieles mehr. Einkaufen und mit dem Handy bezahlen – der Handel geht mit der Zeit. Viele neue Möglichkeiten bieten sich am Point of Sale. Near Field Communication und Location Based Services erleichtern dem Konsumenten im Mobile Payment das Leben. Marken und Handelsunternehmen setzen vermehrt auf Applikationen.  n


Anzeige

TTID präsentiert das neue Topgerät DENSO BHT-900 Der Düsseldorfer Vertriebsspezialist für mobile Datenerfassung bringt mit dem DENSO BHT-900 ein Gerät auf den Markt, das über ein herausragendes Leistungspaket und im Vergleich zum Vorgängermodell in wesentlichen Punkten über die doppelte Leistungsstärke verfügt.

TTID (Toyota Tsusho ID Systems) sorgt mit der Einführung des DENSO BHT-900 für einen Paukenschlag am Ende des Jahres. Das neue Barcode Handheld Terminal ist im Vergleich zum Vorgängermodell BHT-8000 doppelt so schnell, hält doppelt so viele Stürze aus, hat zweimal so viel Speicherplatz und verfügt darüber hinaus über eine rund dreimal so lange Betriebsdauer: 200 Stunden im Batteriebetrieb. Auch sonst bietet das Modell dem Anwender ein exzellentes Leistungspaket.

n Zweimal mehr Leistung Im internen Vergleich sorgt das neue BHT-900 mit 200 bis 400 Scans in der Sekunde für Bestzeiten in der Lesegeschwindigkeit bei gleichzeitig hoher Lesequalität. Denn aufgrund der CCD-Technologie (charged coupled device) lassen sich im Vergleich zur Lasertechnik selbst schlecht lesbare Barcodes, verursacht zum Beispiel durch Verschmutzung, jederzeit zuverlässig

bearbeiten. Auch das Speichervolumen hat sich verdoppelt, damit lassen sich große Datenmengen wie Inventurlisten zuverlässig bearbeiten. Ein wesentlicher Aspekt beim industriellen Einsatz von Barcode Handheld Terminals ist die Robustheit der Geräte. Auch hier setzt das neue BHT-900 ein Ausrufezeichen. Statt der üblichen dreißig Wiederholungen beim sogenannten „Drop Test“ übersteht das Gerät über sechzig Stürze aus einer Höhe von 1,20 Metern und zählt damit zu den robustesten Geräten seiner Klasse. Mit einer netzunabhängigen Betriebsdauer von 200 Stunden ermöglicht es eine bisher unerreichte Flexibilität.

n Ein exzellentes Leistungspaket Auch beim Thema Sicherheit zählt das neue BHT-900 zu den zuverlässigsten Geräten auf dem Markt. Es unterstützt das Betriebssystem BHT-OS, das speziell für die Denso Hardware entwickelt wurde und als stabilste und sicherste Plattform in der industriellen Anwendung gilt. Geräte mit BHT-OS lassen sich äußerst schnell hochfahren und garantieren auch bei Anwendungen mit Webbrowser eine hohe Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit. Dies zeigt sich auch dadurch, dass BHT-OS Geräte keinen „Reset“ Schalter benötigen. BHT-OS verwen-

det ausschließlich Flash-Speicher. Wird eine aktuellere Version des Betriebssystems auf das BHT aufgespielt, bleiben die Applikationen erhalten und müssen nicht neu installiert werden. Das gibt Investitionssicherheit. Multikommunikation ist ein weiterer Pluspunkt des BHT-900: Die Wahl zwischen Bluetooth 2.1 + DER, IrDA 1.2 und USB 2.0 ermöglicht eine hohe Flexibilität. Dasselbe gilt auch für den Ladevorgang. Das BHT-900 kann entweder indirekt über eine Ladestation oder direkt über USB aufgeladen werden. Fazit: Das neue DENSO BHT-900 führt eine Vielzahl von Spitzenwerten in einem exzellenten Leistungspaket zum attraktiven Preis zusammen. n

Toyota Tsusho ID Systems GmbH Immermannstr. 65 B D-40210 Düsseldorf Phone +49 211 88252 450 Fax +49 211 88252 502 Email: janina.bender@ttid-systems.com www.ttid-systems.com

POS-Manager Technology 6 • 2010

19


Trend

Neue Geschmackserlebnisse: Digital Signage für Genießer Passen High-Tech-Werbung mit Digital Signage und das Naturprodukt Tee zusammen? TeeGschwendner, mit über 120 Fachgeschäften der größte Tee-Facheinzelhändler in Deutschland, hat diese Frage für sich beantwortet: Ja – vorausgesetzt, die nötige Portion Fingerspitzengefühl und das richtige Gespür für die Kundschaft fließen in die Digital Signage-Strategie mit ein. neue Werbeform beobachtet und analysiert. Das Ergebnis überzeugte auch anfängliche Skeptiker in den Fachgeschäften: „Die Aufmerksamkeit der Kunden wird eindeutig stärker von den digitalen Anreizen erregt als von herkömmlichen Schildern oder Plakaten“, so Birgit Rohn zu den Erfahrungen aus der Pilotphase. „Zudem lässt sich mit Digital Signage eine ästhetisch saubere und zielgerichtete Bewerbung bestimmter Artikel in schnellem Wechsel umsetzen.“ Ein gewichtiger Vorteil gegenüber dem klassischen Plakat.

n Zentrale Content-Steuerung

PC-Waagen als Werbeträger: TeeGschwendner entschied sich mit dem Umstieg auf neue Kassenwaagensysteme gleichzeitig für den Digital Signage-Einstieg.

E

motionen wecken, Kunden für neue Geschmackserlebnisse gewinnen: Im Frühjahr 2010 startete TeeGschwendner mit der flächendeckenden Einführung neuer Kassenwaagensysteme. Seither werden in den Fachgeschäften – von der Meckenheimer Sys­ temzentrale aus bundesweit gesteuert – die kundenseitigen Bildschirme an den Waagen- und Kassenplätzen für Maßnahmen der visuellen Verkaufsförderung genutzt.

n Dezente Strategie Wer schnell geschnittene Animationen und Videoclips erwartet, sieht sich enttäuscht. Tee­ Gschwendner erliegt nicht der Versuchung, die technischen Möglichkeiten digital gestützter Werbeformen am POS bis ans Limit auszureizen. Im Gegenteil. Statt auf Gimmicks und Spielereien setzt TeeGschwendner auf eine sehr behutsame und zielgruppengerechte Kundenansprache. Teestimmungen und zurückhaltende Produktvorstellungen sowie Product Featuring

20

POS-Manager Technology 6 • 2010

wechseln sich ab. Auf das Einspielen von Bewegtbildern wird weitestgehend verzichtet. Nur beim Hinweis auf die Option Payback-Punkte zu sammeln, erfolgt die Einspielung eines kurzen Flash-Films. „Visuelle Verkaufsförderung mit Digital Signage ja, aber unsere wichtigste Kundenansprache ist nach wie vor analog – nämlich das Fachberatungsgespräch“, betont Birgit Rohn, Bereichsleitung Marketing bei TeeGschwendner. Digital Signage bei TeeGeschwendner schreit niemanden an, sondern weckt Emotionen, spielt mit der Phantasie der Kunden. Nichts lenkt ab oder bringt unnötige Unruhe in die Verkaufssituation. Wohl dosiert und zurückhaltend begleitet Digital Signage das Verkaufsgespräch. Dass die Einspielungen auf den Waagen- und Kassenbildschirmen dennoch – oder gerade deshalb – wirken, bewies das Pilotprojekt im Vorfeld. In Zusammenarbeit mit Mettler Toledo war vor der flächendeckenden Einführung die Digital Sig­ nage-Lösung in fünf ausgewählten Geschäften installiert worden. Über mehrere Monate wurden Werbewirkung und Kundenresonanz auf die

Alle Digital Signage-Einspielungen auf den Kassen- und Waagenbildschirmen in den Tee­ Gschwendner-Fachgeschäften werden von der Meckenheimer Zentrale erstellt, zusammen- und bereitgestellt. TeeGschwendner operiert dabei mit einheitlichen Screens in allen Läden und erarbeitet zentral den Einspielplan. Beworben werden monatlich bundesweit gemeinsame Aktionen, darüber hinaus aktuelle Tees der Saison – von Gwendalinas Backäpfelchen zur Weihnachtszeit bis hin zur Caipirinha-Mischung im Sommer. Regie für die Einspielungen führt der Fresh Look Promoter, die Digital Signage-Applikation von Mettler Toledo für deren PC-Waagen der UC3 Modellfamilie. Tees, die aus dem Sortiment genommen werden, werden frühzeitig nicht mehr auf den Screens beworben. Damit entfällt die Notwendigkeit des Vor-Ort-Zugriffes auf die Einspielungen, um beispielsweise ein lokal nicht mehr vorrätiges Produkt aus der Rotation zu nehmen. Für positive Überraschung in der Meckenheimer Systemzentrale sorgte, mit welch geringem Schulungsaufwand der Einstieg in die Programmplanung gelang. „Für mich war es die erste Begegnung mit einer Digital Signage-Software. Schon nach kurzer Einarbeitungszeit gelingt es, Playlisten zu erstellen und zu verwalten“, schildert Sandra Wolf, Marketing TeeGschwendner, ihre Erfahrungen. Als infrastrukturelles


Anzeige

RETAIL

Digital signage for tea lovers Does high-tech marketing using digital signage match well with the natural product of tea? TeeGschwendner, the largest specialist tea retailer in Germany with over 120 outlets, answered this question with a resounding ‘Yes’ – providing, that is, that the digital signage strategy takes the characteristics and sensibilities of the retailer’s customers into account. In collaboration with Mettler Toledo, the company’s nationwide roll-out of a new checkout scales system began in the spring of 2010. Since then, the customer-facing screens on the scales and at the point of sale in TeeGschwendner shops have been utilised for visual sales promotions, controlled by the Fresh Look Promoter application from Mettler Toledo. With its target group in mind, TeeGschwendner uses digital signage to communicate with its customers in a restrained way rather than relying on fancy tricks or gimmicks. The customer-facing screens on the scales and at the checkout display a series of still images depicting moments of the enjoyment of tea as well as tasteful product presentations and product features. Moving images are consciously avoided – digital signage is intended to offer subtle support to the interaction with customers at the PoS rather than overwhelm it. TeeGschwendner has standardised the screens in all of its shops, and determines the digital content and timing centrally – all digital signage messaging displayed in the TeeGschwendner stores is designed, prepared and transmitted from the central system at the company’s Meckenheim headquarters. Rückgrat für die Versorgung der Kassen- und Waagenbildschirme dient das Intranet, das Tee­ Gschwendner seit geraumer Zeit für seine Franchisepartner betreibt. Seitens der Systemzentrale

Autor Markus Dohl Produkt Manager Applications bei Mettler-Toledo (Albstadt) GmbH

waren somit für die Implementierung der neuen Kassenwaagensysteme und deren Anbindung an die zentral gesteuerte Digital Signage-Lösung nur geringfügige Anpassungen in der IT-Infrastruktur erforderlich. Etwas aufwendiger gestaltete sich die Umrüstung in den Fachgeschäften. Hier war an den Thekenwaagenplätzen zuvor lediglich ein Stromanschluss vorhanden. Neben den Umbauten im Ladenbau, bedingt durch den neuen Formfaktor der Waagen, erforderte die Digital Signage-Einführung die Verlegung von Internetbeziehungsweise Intranet-Leitungen bis an die Verkaufstheke. Die auf PC-Touchscreen-Waagen der Modellreihe UC-Line aufsetzende Lösung, die mit der optionalen UC3-Line Kassensoftware auch alle Wäge- und Kassenfunktionalitäten in einer Lösung integriert, ist für Tee­Gschwendner geschäftskritisch. Um Ausfallzeiten bei Störungen auf einem absoluten Minimum zu halten, beinhaltet das von TeeGschwendner mit Mettler Toledo vereinbarte Servicepaket umfangreiche Remote Services, mit denen Servicetechniker des Waagenherstellers via Ferndiagnose und Fernwartung auf die Systeme und Applikationen zugreifen können. „Das spart in vielen Fällen unnötige Anfahrten und – für den Kunden viel wichtiger – wertvolle Zeit“, so Ab den Hartog, Mettler Toledo Serviceleiter Retail Deutschland. „Wir können mit unseren Remote Services nicht nur bei der klassischen Wägeapplikation und unserer Kassensoftware assistieren, sondern auch, wenn Support beim Fresh Look Promoter benötigt wird.“

n Cross-Selling in Planung Mit den neuen Kassenwaagensystemen hat TeeGschwendner eine ebenso innovative wie zukunftssichere Investition getätigt. Ob noch weitere Digital Signage-Elemente in die Tee-Fachgeschäfte aufgenommen werden, wird die Zukunft weisen. Sicher ist, dass hierbei im Fall des Falles so sensibel wie bei der Einführung der visuellen Verkaufsförderung auf den Waagen- und Kassenbildschirmen verfahren wird. „Gerade in kleineren Geschäften bis etwa 30 Quadratmeter reichen die Möglichkeiten des jetzigen Systems sicherlich aus“, so Birgit Rohn. Und noch sind die Möglichkeiten, die der Fresh Look Promoter eröffnet, längst nicht ausgereizt. So spielt die gezielte Förderung von Verbundverkäufen heute noch keine Rolle bei der visuellen Verkaufsförderung auf den Bildschirmen. Birgit Rohn: „Wir haben aus Zeitmangel damit bisher noch nicht experimentiert. Für die Zukunft aber haben wir Cross-Selling-Aktionen definitiv auf dem Plan. Und wir sind bereits gespannt, welche Ergebnisse wir dabei erzielen werden.“ n

Ihr Kunde ist König, denn Ihre Technik funktioniert. Digital Signage, Kassen und Waagen, Infopoints, Elektroladesäulen – immer mehr kundenorientierte Serviceangebote benötigen eine durchgängige und performante Filialprozessintegration, die Ihren Mitarbeitern die Zeit und die Möglichkeiten gibt, sich um Ihre Kunden zu kümmern. Überzeugen Sie sich auf der EuroShop 2011 von unserer hersteller- und anwendungsunabhängigen Lösung, basierend auf der umfangreichen Retail-Erfahrung der CAS AG.

strategisch denken, konsequent handeln.

www.c-a-s.de


Trend

Intelligente PC-Waagen übernehmen alle wesentlichen Retail-Aufgaben Sie wiegen und drucken, werben und kassieren und geben technische und inhaltliche Unterstützung bei der kompetenten Produktberatung direkt an der Frischetheke. Und sie stehen über das Internet im ständigen Dialog mit der Zentrale. Schirmherrschaft über alle Software-Module hat die Software-Familie namens RetailFrame­ work. Integraler Bestandteil ist der Online-Shop RetailMall. Hier liegen zu über 16.000 Artikeln emotionale Bilder, Videos, Rezepte und Artikel­ informationen bereit. Der Anwender kann diese Informationen zentral aufarbeiten und über das Internet auf die Displays der Waagen einpflegen.

n Zusatzkaufempfehlungen und Rezepte

Noch mehr Selbstbewusstsein für die Verkäufer: PC-Waagen geben Unterstützung bei der Beratung.

I

n Zeiten der Globalisierung und gesättigter Märkte werden Sortimente stets größer und der Wettbewerbsdruck stärker. Gleichzeitig werden die Verbraucher zusehends mündiger und hinterfragen Lebensmittelprodukte ge­ nauer, bevor sie diese in den Einkaufswaagen legen. Dabei handelt sich es nicht mehr um eine kleine Elite, sondern um eine breite Käufer­ schicht. In diesem neuen wirtschaftlichen Um­ feld, darin sind sich Experten einig, gewährleis­ tet erst der Einsatz von IT-Technologien am Point of Sale die optimale Vermarktung von Produkten. Das baden-württembergische Tra­ ditionsunternehmen Bizerba, seit 1866 bekannt für den Bau von Waagen, wandelt sich ent­ sprechend vom reinen Hardwareanbieter zum Anbieter von Systemlösungen. In deren Mittel­ punkt stehen intelligente Zusammenspiele von Hard- und Software.

22

POS-Manager Technology 6 • 2010

n Modernes Marketinginstrument Multimediale PC-Waagen mit softwarege­ stützten Systemlösungen übernehmen im mo­ dernen Lebensmittelhandel mittlerweile alle we­ sentlichen Aufgaben: Sie wiegen und drucken, werben und kassieren und geben technische und inhaltliche Unterstützung bei der kompetenten Produktberatung direkt an der Frischetheke. Und sie stehen über das Internet im ständigen Dialog mit der Zentrale. Dort können Mitarbei­ ter in Echtzeit mit den PC-Waagen in den Filia­ len kommunizieren, Warenströme und den Geld­ fluss synchron auswerten, Werbebotschaften und moderne Marketinginstrumente, wie das CrossSelling, koordinieren, den Theken-Mitarbeitern wertvolle Produktinformationen zuschicken und ein optimales Frischemanagement betreiben.

Selbst ungelernte Aushilfskräfte können wäh­ rend des Bedienvorgangs kompetent auf Kun­ denfragen reagieren und gezielt auf Angebote und Zubereitungsmöglichkeiten hinweisen. Fragt ein Kunde im Fischgeschäft beispielsweise nach Seeteufel, so braucht das Bedienpersonal nur den passenden Button auf dem Waagen-Touchscreen zu berühren und es erscheinen Hintergrund- und Verbraucherinformationen zum Produkt auf dem verkäuferseitigen Display, auf Seiten des Kunden erscheinen Verkaufsförderungsaktionen oder Zusatzkaufempfehlungen. Auch passende Rezepte lassen sich zeitgleich ausdrucken. Diese IT-Technologien am POS sind gefragter denn je, denn sie verhelfen Unternehmen besonders in Krisenzeiten zu entscheidenden Wettbewerbs­ vorteilen. „Nach einer anfänglichen Zurückhal­ tung nahmen unsere Thekenmitarbeiter die tech­ nische Beratungsunterstützung sehr gerne an. Sie können dadurch schnell und kompetent auf Konsumentenfragen antworten, Hinweise geben und gezielt beraten. Es ist schön zu beobachten, wie ihr Selbstbewusstsein und damit ihre Freude an der täglichen Arbeit und dem aktiven Beraten steigt“, erzählt Sabine Kelz, Inhaberin des Edeka aktiv Markt Kelz in Berlin.

n Zubereitungstipps vom Sternekoch Und auch die Kunden nehmen das neue Sy­ stem an, wie Sternekoch Alfons Schuhbeck bestätigt: „Unsere Verkäuferinnen berichten,


dass die Kunden an der Beratung sehr interes­ siert sind. Sie freuen sich, wenn sie Rezepte und Zubereitungstipps zu den Gewürzen schnell über die Waagen ausgedruckt bekom­ men“. In Schuhbecks Münchner Gewürzladen stehen Bizerba Waagen der Generation Kclass. Auch hier werden Werbeinhalte, CrossSelling Angebote, Rezepte, Fotos und Videos zentral eingespeist und per Knopfdruck an alle Waagen weitergeleitet. Die Verkäufer ar­ beiten an allen Waagen immer zeitgleich mit den gleichen Daten. Der 61-Jährige kooperiert seit längerem mit Bizerba. Seine Rezepte wer­ den in gekürzter Form zum Ausdruck ange­ boten.

n Zentrale Steuerung Die zentrale Steuerung zahlt sich besonders bei großen Unternehmen mit häufig wech­ selnden Angeboten aus, so auch bei der ita­ lienischen Supermarktkette Bennet. Wie bei einem Paket mit Rückschein erhält dort die Zentrale eine Antwort der angesteuerten Waa­ gen in den einzelnen Filialen, dass alle Preise und Werbeinhalte aktualisiert wurden. Ein Dialog in Echtzeit statt klassischer EinwegKommunikation, der Ausfallzeiten und PreisFehler minimiert. „Das Bennet Projekt war ein großer Erfolg für uns, da wir erneut fest­ stellten, welch Gewinnfaktor die Software ist“, sagt Matthias Harsch, Sprecher der Geschäfts­ führung bei Bizerba. Die Kunden sehen Bizer­ ba mittlerweile nicht mehr nur als reinen Her­ steller von Waagen, sondern als Anbieter von individuell zugeschnittenen Systemlösungen. Einzelne Module können dabei in bereits be­ stehende EDV-Strukturen eingebunden, durch Dritt-Anbieter erweitert und auch auf PCWaagen anderer Hersteller in Betrieb genom­ men werden. Harsch weiter: „Wir erhalten oft die Nachfrage, ob unsere Software-Module in eine bereits bestehende EDV-Umgebung ein­ gebunden werden können. Die Antwort ist ein klares Ja. Unsere Kunden brauchen keine neue Warenwirtschaft, die Software kann als kom­ patibles Update verstanden werden. Das alles sind Vorteile, die deutlich machen, warum Bi­ zerba mittlerweile einen erheblichen Teil des Umsatzes mit Software erzielt“.

n Modernes Cross-Selling Auch die Bünting Unternehmensgruppe aus dem ostfriesischen Leer setzt die Bizerba Retail-Lösungen ein. Cross-Selling hilft da­ bei, einzelnen Produkten, die gepusht werden sollen, zu einem besseren Absatz zu verhel­

fen und breitere Produktspektren effizient zu vermarkten. „Wenn der Verkäufer hinter der Theke das Rinderfilet abwiegt, schaut der Kunde auf das Waagendisplay und sieht hier neben Gewicht und Preis auch einen Hinweis zum passenden Wein oder einer Beilage. Mo­ dernes Cross-Selling nennen wir das“, erklärt Maike Kromminga, Pressereferentin der Bün­ ting Unternehmensgruppe. Das System wird schrittweise in allen neuen Combi-Märkten in Norddeutschland eingeführt. Über positive Effekte dieses modernen Marketinginstru­ ments berichtet auch Armin Häfele, Inhaber der Metzgerei Häfele: „In Tests wurden die ersten Artikeldaten mit saisonalen Produkten verbunden. Wir waren erstaunt, als uns be­ wusst wurde, dass die Werbung über Waagen­ displays zu erheblichen Umsatzsteigerungen führt. Selbst Produkte, die bislang ein Schat­ tendasein führten, konnten eine deutliche Umsatzsteigerung erfahren“. Zurückzuführen sei dieses Phänomen auf den sogenannten Im­ pulskauf und den Mitnahmeeffekt.

n Zukunftsszenarien Die Software hilft zudem beim Aufbau gan­ zer Marketingstrukturen. So kann das 360 Grad Marketing organisiert und synchroni­ siert werden. Harsch erklärt: „Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Es existieren mehrere sogenannte Touch-Points, an denen der poten­ zielle Kunde mit einem Produkt in Berührung kommt. Es kann beispielsweise die Zeitung aufschlagen und auf ein Sonderangebot für Schweinelende stoßen. Das ist klassische Off­ line-Werbung und sie endet in dem Moment, in dem der Kunde die Zeitung zuschlägt. Um nun zu gewährleisten, dass dasselbe Angebot zeit­ gleich in Online-Medien erscheint, etwa auf den Screens der Waagen, kann das Unterneh­ men über die Software diese Kanäle miteinan­ der synchronisieren. On- und Offline Medien werden also über nur eine Software ganzheit­ lich angegangen. Das reduziert den Verwal­ tungsaufwand und hilft, Fehler zu vermeiden. In Krisenzeiten ist es aber auch wichtiger denn je, Frischebestände optimal zu verwalten und die Wegwerf-Mentalität zu unterbinden: Die PC-Waagen liefern der Zentrale dafür genaue Abverkaufszahlen der einzelnen Produkte, die mit der passenden Warenwirtschaftssoftware statistisch ausgewertet werden können. Ist ein Produkt in absehbarer Zeit vergriffen, so kann das Personal zeitnah reagieren und es nachbe­ stellen. Wird ein Produkt hingegen schlecht verkauft und nähert sich deshalb der Frische­ grenze, so kann es kurzerhand als Sonderan­

Intelligent PC scales cover all essential retail tasks At a time of globalisation and saturated markets, the variety of products is steadi­ ly increasing whilst competitive pressure is mounting. At the same time, consumers are becoming increasingly empowered and are scrutinising their food products more closely before placing them in their shop­ ping trolley. And this is no longer a question of a small elite but rather a wide consumer group. Within this new economic environ­ ment, experts agree that only the use of IT technologies at the point of sale ensures the optimal marketing of products. The Baden Wuerttemberg-based traditional company Bizerba, renowned since 1866 for the pro­ duction of scales, has adapted itself accor­ dingly from a purely hardware seller to a provider of system solutions. At the core of these solutions are intelligent combinations of hardware and software. Within the modern food retail industry, multimedia PC scales with software-sup­ ported system solutions cover all essential tasks. They weigh and print, advertise and cash and provide technical support and information when offering product advice directly at the food counter. Furthermore, they maintain a constant connection with the head office via internet. There, emplo­ yees can communicate in real-time with the PC scales in the subsidiaries, analyse the flow of goods and money simultaneously, coordinate advertising messages and mo­ dern marketing techniques such as CrossSelling, send the counter staff valuable product information and ensure an optimal management of freshness. gebot verkauft werden. Eine entsprechende Werbebotschaft wird dann auf die Waa­ gendisplays platziert. Zukünftig wird es für den Kunden zudem möglich sein, mit einem Smartphone einen Quick-Response-Code vom Display der PC-Waagen einzuscannen. Wichtige Produktinformationen werden ihm unverzüglich angezeigt. Diese Technologie entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Internetmarktplatz mynetfair. Derzeit sind dort Artikelinformationen zu rund 540.000 Produkten online. „Für Bizerba“, so Harsch abschließend, „bedeutet diese Zusammenar­ beit einen wichtigen Schritt in die so genannte Open-World“.  n POS-Manager Technology 6 • 2010

23


Trend

Mathematik am Point of Sale Statt auf ihr Bauchgefühl verlassen sich die Disponenten auf Absatzprognosen. Doch wie genau entstehen diese Vorhersagen im Handel? Und sind sie wirklich besser als die Intuition oder das Bauchgefühl? fast nicht zu meistern. Zudem sind die mathematischen Prognosen oft viel genauer als das, was der Disponent punktuell überblickt und aus dem Bauch heraus schätzen kann. Damit die Software alle Aspekte berücksichtigt, die das Verkaufsverhalten der Kunden beeinflussen, müssen die Entwickler jedoch einiges beachten.

n Auf die Parameter kommt es an

I

Wie gut Prognosen auch sind – die menschliche Intuition werden sie wohl nie ersetzen.

n Wetterprognosen, Wirtschaftsprognosen, Wahlprognosen – täglich versuchen Experten uns auf die Zukunft einzustimmen. Neben diesen öffentlichen Vorhersagen beeinflussen unser Leben auch die verborgenen Prognosen und sorgen beispielsweise im Supermarkt für volle Regale. Was wie ein Blick in die Kristallkugel scheint, beruht in Wahrheit auf komplexen mathematischen Methoden.

n Die Zeitreihenanalyse Eines der wichtigsten Verfahren bei Prognosen ist die Zeitreihenanalyse. Eine Zeitreihe besteht aus einer Folge von Daten, die in meist regelmäßigen zeitlichen Abständen gemessen werden. Wetterbeobachtungen und Börsenkurse sind typische Beispiele. Im Handel stellen die Abverkaufsdaten eines Produktes eine Zeitreihe dar. Der Händler möchte vorhersagen, wann welches Produkt in welcher Menge gekauft wird, um so die richtige Bestellmenge zu ermitteln. Ziel der Analyse ist zunächst, aus dem zeitlichen Verlauf der Verkaufszahlen eine Gesetzmäßigkeit abzuleiten, die die erhobenen Daten als Werte einer mathematischen Funktion darstellt. Diese so genannte Regressionsfunktion soll die Zahlen so präzise wie

24

POS-Manager Technology 6 • 2010

möglich abbilden. Wenn sich das Produkt zum Beispiel jeden Tag in etwa der gleichen Menge verkauft, liegen die Verkaufswerte alle ungefähr auf einer Geraden. Diese ist dann das beste Abbild der Verkäufe. Hier fließt auch spezifisches Wissen über das Produkt selbst und sein Verkaufsverhalten in die Berechnung ein. Ist der Absatz beispielsweise zu Beginn einer neuen Woche immer besonders hoch, am Ende der Woche aber besonders niedrig, so liegen die Verkaufswerte nicht auf einer Geraden, sondern folgen eher einer oszillierenden Kurve wie zum Beispiel der SinusKurve. Automatische Prognosesoftware wie die von SAF prognostiziert nun die zu erwartenden Verkäufe durch so genannte Extrapolation aus den historischen Abverkaufsdaten. Die Regressionsfunktion ermittelt den geschätzten Verkauf des Produktes zu jedem beliebigen Zeitpunkt in der Zukunft. Der große Vorteil der Software: Sie analysiert Daten in beliebiger Menge und das sekundenschnell. Ein durchschnittlicher Lebensmittelhändler mit etwa 20.000 Artikeln pro Filiale, der dreimal pro Woche disponiert, kommt im Jahr schnell auf mehr als drei Millionen mögliche Bestellungen pro Standort. Bei etwa 800 Filialen wächst die Summe auf 2,5 Milliarden Berechnungsdaten. Manuell ist diese Herausforderung

„Das A und O jeder Prognose sind die Parameter“, weiß Stephan Kolassa, Vice President Corporate Research bei SAF. Neben dem zeitlichen Verlauf der historischen Daten beeinflussen nämlich auch viele äußere Faktoren eine Zeitreihe. Im Handel handelt es sich dabei um Kalenderereignisse wie zum Beispiel Feiertage oder um Marketingaktionen. Sonderaktionen können beispielsweise den Verkauf anderer Produkte kannibalisieren, das heißt dazu führen, dass ihr Absatz sinkt, weil die Kunden stattdessen das beworbene Produkt kaufen. Je mehr Wissen über diese Parameter der Händler in die Berechnung einbringt, desto präziser wird die Prognose. „Jeder Disponent weiß: Vor Silvester wird mehr Lachs verkauft, zum Muttertag besonders viele Blumen und Pralinen. Dieses Wissen muss in die Berechnungen einfließen“, erläutert Kolassa. Klassisches Beispiel für die Zeitreihenanalyse sind natürlich auch Wettervorhersagen. Hier sind die wichtigsten Parameter physikalische Größen wie die Druck- oder Temperaturverteilung. Aus diesen allein lässt sich schon eine gute Näherung der Wetterlage zu einem bestimmten Zeitpunkt berechnen. Allerdings sind die Parameter physikalisch – und damit mathematisch – so komplex, dass sie mitunter schwer zu simulieren sind. „Nehmen wir Wind als Beispiel. Wir wissen noch recht wenig darüber, wie er entsteht, geschweige denn welche Auswirkungen er genau auf die Wetterlage hat“, erklärt Kolassa. Im Handel sind die Parameter weniger unberechenbar und vergleichsweise einfach zu interpretieren. Eine Werbeaktion fördert den Verkauf eines Produktes und reduziert den Absatz eines anderen. Viel mehr steckt da oft nicht dahinter. Während bei der Wettervorhersage also die Komplexität der Parameter die größte Herausforderung darstellt, ist es bei Absatzprog­


nosen die große Anzahl der unterschiedlichen Produkte, Parameter und Zeitreihen.

n Fast so gut wie echt Neben der Zeitreihenanalyse können auch andere statistische Verfahren beim Blick in die Zukunft helfen. Einige davon kommen aus der Künstlichen Intelligenz. Mit so genannten Neuronalen Netzen versucht man, die Funktionsweise des Gehirns und damit die Denkprozesse eines Experten nachzubilden und so beispielsweise Prognoseystemen das Lernen zu ermöglichen. Die Software ermittelt dazu ein mathematisches Modell als Abbild der in der Vergangenheit gemessenen Daten. Jeden neuen, reellen Wert vergleicht sie mit dem prognostizierten Wert und passt das Modell für den nächsten Prognoseschritt an. So verbessert es sich mit jeder Prognose selbst – es lernt also dazu. SAF versucht auf diesem Weg zu simulieren, wie ein Disponent aufgrund seiner Erfahrung entscheiden würde. Wenn diese Verfahren ausgereift sind, könnten sie insbesondere bei den Verkaufsprognosen neuer Produkte helfen. Hier können Händler schließlich nicht auf Werte aus der Vergangenheit zurückgreifen.

n Fazit Der Erfolg, den Unternehmen wie Douglas, dm oder Metro dank automatisch generierter Prog­ nosen erzielen, zeigt, dass die Mathematik das Verkaufsverhalten der Kunden schon heute sehr

Mathematics at the Point of Sale Automated ordering is no longer a foreign word in the retail business. More and more retailers are converting from manual, supplier-driven to automated, customer-oriented replenishment planning. Instead of depending on their gut feeling, order writers prefer to count on forecasts. They are supported in this process by automated forecasting software such as that produced by the Swiss SAF. These forecasts are based upon mathematical methods. One of the most important methods used is the so-called time series analysis. This method tries to derive a predetermined pattern from the development of historical sales over time to predict future sales. We encounter these kinds of time series in other fields – stock prices and weather observations are typical examples of such series. In addition to historical data, above all, external factors play an important role. How does a calendar event such as Valentine´s Day, Easter or Christmas impact the sales of a product? What influence does a promotion have? The software must consider all of the above in calculating the forecast. The greatest challenge in the retail business is posed by the enormous number of products, parameters and time series. An average grocery retailer with approx. 20,000 items per store, who orders three times per week, easily reaches more than 3 million possible orders per store per year. That workload can barely be handled manually. In addition, mathematical forecasts are usually much more precise than the estimates made by order writers based on gut feeling and only a sketchy overview of the data. However, there are also exceptions to this rule, for example, in making sales forecasts for new items. Software developers try to support this process using methods utilized with artificial intelligence. Neural networks are employed to help simulate the thinking processes of an expert. Despite this, the software can´t know everything. For example, in the fashion industry: Is next year going to be a shoe year or a boot year? Is the new trend color grass green or red? Regardless of how good the forecasts are, the expert knowledge of order writers will always be needed in certain situations. gut abbilden kann. Softwareexperten arbeiten kontinuierlich daran, die Vorhersagen noch präziser zu machen – durch noch ausgefeiltere mathematische Methoden oder die Berücksichtigung zusätzlicher Parameter. Doch wie gut die Prognosen auch sind – die menschliche Intuition werden sie wohl nie ersetzen. „Es wird

immer Sachen geben, die die Software nicht weiß“, betont Kolassa. „Ob das kommende Jahr eher ein Stiefeljahr wird oder ein Schuhjahr, zum Beispiel, oder ob die Trendfarbe des Sommer Grasgrün oder Rot sein wird. In manchen Situationen wird immer das Expertenwissen der Disponenten gefragt sein.“  n Anzeige

Inte r a k t i v e Ve r k a u f s h i l f e in c l . Wa r e n s i c h e r u n g

O b j e k t s i c herung

Installation und Service

Unser innovatives Angebot für Sie

Wir zeigen Ihnen die Kombination von

Am Berkelbogen 4 48653 Coesfeld

interaktiver Verkaufshilfe und Warensicherung Lassen Sie sich unverbindlich beraten. Fordern Sie unsere entsprechenden Newsletter an und vereinbaren Sie mit uns einen Beratungstermin.

Phone +49 2541 85182 Fax +49 2541 85186 E-Mail info@af-electronics.eu www.af-electronics.eu Ihr Ansprechpartner: Andreas Fleige

POS-Manager Technology 6 • 2010

25


Trend

Deutschlandpremiere für tragbare Self-Scanning-Lösung Die Lebensmittelkette Feneberg nutzt das deutschlandweit erste tragbare Shopping-System im Regelbetrieb und optimiert damit ihren Kundenservice.

I

m Interview mit dem POS Manager Technology spricht Norbert Rickert, Sales Director Central Europe von Motorola Solutions, über die Einführung des tragbaren Selbstbedienungsterminals MC17 bei dem süddeutschen Einzelhandelsunternehmen Feneberg sowie über die Vorteile gegenüber anderen Check-out-Systemen. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung mit mobilen Lösungen in verschiedensten Branchen verfügt er über eine umfassende Kenntnis der aktuellen Anforderungen von Unternehmen und Kunden im Handel. Stationäre Bezahlterminals am Checkout sind im deutschen Einzelhandel als Ergänzung zu traditionellen Kassen bereits seit Längerem im Einsatz. Was ist das Besondere an tragbaren Self-Scanning-Lösungen, wie sie jetzt bei Feneberg eingesetzt werden? Mit dem portablen Shopping-System scannen Kunden ihre ausgewählten Artikel bereits während des Einkaufs mit dem tragbaren Selbstbedienungsterminal ein und legen sie wie gewohnt in den Warenkorb. Am Check-out wird das tragbare Selbstbedienungsterminal nur noch ausgelesen und der Kunde kann sofort bezahlen. Zeitaufwendiges Warten an der Kasse und das erneute Auflegen aller Produkte auf das Kassenband entfallen. Im Gegensatz zu dieser zukunftsweisenden Art zu Shoppen müssen Kunden bei herkömmlichen, stationären Check-out-Terminals ihre Ware am Ende des Einkaufs noch einmal vollständig aus dem Wagen herausnehmen und einscannen. Dies bedeutet einen zusätzlichen Zeitaufwand und ist nicht effizient, da sie die Artikel doppelt anfassen müssen. Zudem stehen meist nur wenige Check-out-Terminals zur Verfügung und es können nur wenige Kunden gleichzeitig auschecken. Mit der portablen Shopping-Lösung stehen den Kunden eine Vielzahl

26

POS-Manager Technology 6 • 2010

Die Selbstbedienungsterminals können bequem am Einkaufswagen befestigt werden.

von Selbstbedienungsterminals zur Verfügung, die bequem am Einkaufswagen befestigt werden können. Über das Display des Handscanners erhalten sie außerdem während des gesamten Einkaufs einen Überblick über ihre aktuelle Einkaufssumme. Für den Retailer bietet die tragbare Self-ScanningLösung eine Entlastung der Kassierer speziell zu Spitzenzeiten. Ein verbesserter Kundenservice führt zu einer steigenden Kundenbindung und zur Erschließung neuer Kundengruppen. Die Allgäuer Lebensmittelkette Feneberg hat sich aufgrund der vielfältigen Vorteile für die Einführung der portablen Self-Scanning Lösung entschieden. Feneberg nutzt die neue Lösung seit September 2010. Wie sieht das portable Shopping-System bei der süddeutschen Lebensmittelkette genau aus? Feneberg setzt insgesamt 120 unserer tragbaren Selbstbedienungsterminals ein. Davon stehen den Kunden am Feneberg-Hauptsitz in Kempten 80

und in Dietmannsried 40 Geräte zur Verfügung. Die bei Feneberg auch als „Scanni“ bezeichneten Handscanner sind sehr handlich und einfach zu bedienen. Um sie während des Einkaufs nutzen zu können, identifiziert sich der Kunde über seine Feneberg-Einkaufskarte und entnimmt den Handscanner aus der zentralen Ausgabestelle, die gleichzeitig als Ladestation fungiert. Während des Einkaufs scannt er per Knopfdruck die ausgewählten Produkte ein. Über eine intuitive Bedienoberfläche hat er jederzeit die erfassten Artikel im Blick und kann über Plus- und Minustasten problemlos Waren mehrfach wählen oder wieder löschen. Auch Wiege- und Stückobst sowie Getränkeflaschen und -kisten mit Pfand lassen sich schnell einlesen. Außerdem kann der Kunde seine aktuellen Feneberg-Treuepunkte einsehen. Am Ende des Einkaufs wird der Handscanner nur noch ausgelesen – entweder an einer herkömmlichen Kasse oder an einem Kassenautomaten. Warum hat sich Feneberg für die tragbaren Selbstbedienungsterminals des Typs MC17 entschieden? Motorola ist Marktführer bei der Implementierung tragbarer Self-Scanning-Lösungen und hat europaweit bereits zahlreiche Handelsunternehmen mit dem portablen ShoppingSystem ausgestattet. Damit verfügen wir über umfangreiche Erfahrungen bei der i nd iv iduel len Anpassung an


Anzeige

Introduction of a portable self-scan solution The Southern German food retailer Feneberg just introduced a portable self-scan solution from Motorola. Feneberg has a total of 120 MC17 terminals in operation – of which 80 are being used at its headquarters in Kempten and 40 at its supermarket in Dietmannsried. Unlike previous systems, the portable self-scan shopping solution from Motorola supports the supermarket chain´s customers throughout their entire shopping trip. Before entering the sales area, the customer identifies himself at the MC17 collection point using his customer card and helps himself to a shopping assistant. While shopping, he scans the items he chooses and then places them in his trolley. There is no longer any need to scan all the purchased items later at a checkout. This saves the customer valuable time as the mobile computer only needs to be read out when he has finished his shopping. Long waits at the checkout and troublesome unloading of all items from the trolley onto a conveyor belt are a thing of the past. Customers have the option of paying either at a normal checkout or at an automated payment machine. Moreover, the MC17 gives them an instant overview on their loyalty points and their shopping expenses. die Anforderungen von Retailern, um hier eine optimale Kundenbindung durch die Zeitersparnis am Check-out, den komfortableren Einkauf und den höheren Kundenservice zu gewährleisten. Außerdem sind die Handscanner besonders leicht bedienbar und ergonomisch geformt, so dass die Feneberg-Kunden problemlos mit ihnen umgehen können. Sie verfügen neben dem integrierten Barcodescanner über einen leistungsstarken Akku für eine besonders lange Nutzungsdauer sowie ein großes Farbdisplay mit intuitiver Benutzeroberfläche im Feneberg-Design. Außerdem ist unsere Lösung flexibel erweiterbar. Neben der Anzeige der aktuellen Treuepunkte ließen sich künftig auch weitere Informationen wie Herkunftsdaten oder Inhaltsstoffe von Lebensmitteln sowie Rezeptvorschläge über das Display abrufen. Dazu kommt, dass wir die süddeutsche Lebensmittelkette umfassend bei der Einführung des Shopping-Systems unterstützen. Haben Sie bei der Implementierung mit Partnern zusammengearbeitet? Wurde

für Feneberg eine spezifische Anwendung entwickelt? Wir haben das portable Shopping-System gemeinsam mit unseren Partnern Re-Vision und ABC Retail eingeführt, die auf die Entwicklung von einzelhandelsspezifischer Software und Anwendungen sowie auf die damit zusammenhängenden IT-Prozesse spezialisiert sind. Bei der Implementierung standen vor allem die Datenübertragung der Artikeldaten sowie die Verknüpfung mit dem Kassensystem und dem Loyalty-Programm von Feneberg im Mittelpunkt. So werden die erfassten Daten sicher übertragen, die gekauften Produkte zuverlässig abgerechnet und die Feneberg-Treuepunkte aktuell verwaltet. Auch Promotionaktionen lassen sich mit diesem System problemlos durchführen. Der Kunde kann beispielsweise einen Warengruppenrabatt ohne großen Aufwand über den Handscanner einlösen. Haben Sie bereits erstes Feedback von Feneberg, wie das Shopping-System von den Kunden angenommen wird? Der Handscanner wird sehr positiv von den Kunden angenommen. Bereits in der ersten Woche wurden 500 Kundenkarten ausgegeben, mit denen sich die Nutzer an der Ausgabestation identifizieren. Durchschnittlich nutzen etwa 85 Kunden pro Tag das Gerät. In Spitzenzeiten sind es deutlich mehr. Der Umsatzanteil der mit den tragbaren SelfScanning-Lösungen erfassten Produkte liegt in den ersten Wochen im Schnitt bei 8,0 Prozent. Feneberg ist mit der Resonanz insgesamt sehr zufrieden. Wie schätzen Sie den Einsatz portabler Self-Scanning-Lösungen in den nächsten Jahren ein? Wir gehen davon aus, dass auch die deutschen Handelsunternehmen künftig verstärkt auf solche portablen Shopping-Systeme setzen werden. Für Kunden gehören Wartezeiten an der Kasse zu den wichtigsten Beurteilungskriterien für die Auswahl eines Supermarktes. Deshalb arbeiten Einzelhändler kontinuierlich daran, ihren Kassendurchlauf zu beschleunigen und ihren Kunden möglichst komfortable Einkaufslösungen anzubieten. Ein Drittel der befragten Unternehmen plant mittelfristig, Self-Service-Systeme einzusetzen. Tragbare Handscanner gehören dabei zu den bevorzugten Self-Check-out-Varianten. Wir sehen in Deutschland zudem einen großen Nachholbedarf im europaweiten Vergleich. Unsere Erfahrungen mit Handelsketten in Ländern wie Großbritannien, Frankreich, Belgien, der Schweiz oder den Niederlanden zeigen, dass portable Shopping-Systeme dort bereits seit mehreren Jahren erfolgreich im Einsatz sind und den Retailern deutliche Wettbewerbsvorteile bieten.  n

Sie finden uns in Halle 6, Stand H 65

Kartenakzeptanz leicht gemacht ConCardis ist eines der führenden Unternehmen für die Abwicklung Ihres bargeldlosen Zahlungsverkehrs. �� Akzeptanz und Abrechnung von Debit- und Kreditkarten �� Bezahlterminals �� E-Payment-Lösung für E-Commerce und Versandhandel �� Kontaktloses Bezahlen �� DCC – Dynamic Currency Conversion

Rufen Sie uns an unter: +49 69 7922-4906 Weitere Informationen: www.concardis.com

ConCardis GmbH | Solmsstraße 4 | 60486 Frankfurt / Main Telefon: +49 69 7922-4906 | cc@concardis.com | www.concardis.com

POS-Manager Technology 10-25-141 AZ Image 57x260 mm.indd 1

6 29.10.2010 • 2010

27 11:36:52 Uhr


Technik

Mehr Sicherheit für Bargeld Verbraucher bezahlen ihre Einkäufe weiterhin am liebsten bar. Intelligente CashhandlingLösungen unterstützen Händler dabei, Münzen und Scheine effizienter und sicherer zu verarbeiten.

N

ach Angaben des Handeslsverbands Deutschland (HDE) lag der Umsatzanteil von Bargeld für 2009 bei 59,1 Prozent. Das ist nur ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Für die kommenden sieben Jahre erwartet der Verband eine langsame Angleichung der Umsatzanteile von Bar- und Kartenzahlung. Nach den Hochrechnungen der Interessenvertretung bleiben Euro und Cent damit auch mittelfristig die wichtigsten Zahlungsmittel im Einzelhandel.

geld für den gesamten Laden umsetzen. Grundlage dafür sind geschlossene Module für das Bezahlen an der Kasse. Das neue System mit modernem Design besteht aus zwei Einheiten. Es lässt sich dadurch optimal in zeitgemäße Kassenlösungen integrieren: Kunden zahlen selbständig Hartgeld in eine Münzeinheit ein. Je nach Geschäftsprozess werden Scheine vom Kunden oder Kassierer in eine Banknoteneinheit eingegeben. Das Bargeld lagert in beiden Modulen in geschlossenen Transportkassetten zwischen und wird über eine Recyclingfunktion als Wechselgeld wieder ausgegeben. Bereits an der Kasse erfasst das System durch die Managementsoftware die Geldsumme in jedem Modul. Die Einheiten verfügen über Sensoren, die Falschgeld zuverlässig erkennen. Darüber hinaus wird das Wechselgeld vom System automatisch berechnet und zurückgegeben. Dadurch lassen sich Kassendifferenzen nahezu ausschließen.

n Kosten und Nutzen Im wettbewerbsintensiven Handelssegment ist der weiterhin hohe Bargeld­ anteil ein erheblicher wirtschaftlicher Faktor. Für jeden Euro müssen Retailer im Durchschnitt etwa einen Cent für die Bargeldbearbeitung aufwenden. Dadurch entstehen beispielsweise bei einem Monatsumsatz von 200.000 Euro leicht mehr als 2.000 Euro an Kosten für das Handling. Münzen und Scheine sind zudem ein höheres Sicherheitsrisiko für die Unternehmen. Bargeld lockt Kriminelle an: Laut Polizeilicher Kriminalstatistik gab es im Jahr 2009 mehr als 2.500 Überfälle auf Geschäfte. Zur Vorbeugung empfiehlt die Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution (BGHW) in ihrem Merkblatt „Prävention und Nachsorge von Raubüberfällen“ (M3, Ausgabe 8.2010) deshalb die Anreize zu minimieren: „Wirksame Maßnahmen zur Vermeidung von Raubüberfällen zielen darauf ab, dass möglichst wenig Bargeld dem Zugriff ausgesetzt ist.“ Hinzu kommen die Gefahren von Manipulationen und Kassendifferenzen. Der Kundenwunsch nach Barzahlung, direkte Einnahmen und keine weiteren Abrechnungsgebühren wie bei der Kartenzahlung stehen demgegenüber.

n Verschiedene Lösungswege Aufgrund dieser Situation suchen Händler nach Lösungen, um eine Balance zwischen Aufwand, Gefahren und Nachfrage zu erreichen. Verschiedene Cashhandling-Systeme von Anbietern mit

28

POS-Manager Technology 6 • 2010

n …bis zum Cash-Center

Bank- und Retail-Know-how unterstützen sie dabei. Der Ansatz dahinter: Wichtige Teile der Bargeldbearbeitung werden automatisiert. Das verringert Kosten und erhöht die Sicherheit. Beispielsweise lässt sich mit der zweiten Generation des Systems SafePayTM von Gunnebo ein komplett geschlossener Bargeldkreislauf von der Kasse bis zum Geldbearbeitungszentrum wirtschaftlich umsetzen. Das neue System erreicht eine hohe Betriebssicherheit und ist für Kunden und Personal einfach zu bedienen. Münzen und Scheine sind mit der Lösung zu keinem Zeitpunkt mehr frei im Geschäft zugänglich. Alternativ stellt der Sicherheitsanbieter mit der SafeCash Retail Station eine intelligente Lösung bereit, die im Backoffice für effiziente und sichere Bargeldprozesse sorgt. Die Kombi-Einheit ermöglicht die geschützte Aufbewahrung von Euro und Cent sowie eine schnelle und passgenaue Auffüllung der Ladenkasse.

n Geschlossener Kreislauf vom Bezahlen... Mit Lösungen wie SafePay II lässt sich die BGHW-Forderung nach unzugänglichem Bar-

Bei Geschäftsschluss werden die Transportkassetten im Backoffice in eine Bargeldtransfereinheit entleert. Das System gleicht dabei für jede Einheit, die an der Kasse erfasste Summe mit dem eingezahlten Betrag ab. In der Transfereinheit wird das Geld in einer Transporttasche für die spätere Abholung durch ein WTU aufbewahrt. Für die Entnahme identifizieren sich die WTU-Mitarbeiter am System und können die versiegelte Tasche anschließend für den Transport zum Geldbearbeitungszentrum entnehmen. Durch diese Lösung hat niemand im Geschäft mehr direkten Zugang zum Bargeld. Das System verringert darüber hinaus den Aufwand für Bargeldprozesse. Eine herkömmliche Kassenvorbereitung mit Bestückung der Kassenlade ist nicht mehr nötig. Auch die Nachbereitung entfällt, da vom System Einnahmen und Wechselgeld automatisch erfasst werden. Durch die Automatisierung entfallen unwirtschaftliche Arbeitsschritte und Mitarbeiter werden von der Bargeldverantwortung entlastet. Über die Managementsoftware erhalten Händler zudem völlige Transparenz bei den Tagesseinnahmen. Das Programm bietet zudem die Möglichkeit, Abläufe mit dem WTUPartner zum Beispiel durch selbständige Meldung von Bargeldbedarf weiter zu optimieren.


n Damit die Kasse stimmt Alternativ lassen sich mit einem automatisierten Cashmanagement auch bei herkömmlichen Kassensystemen eine höhere Wirtschaftlichkeit und mehr Sicherheit erreichen. Händler können zum Beispiel mit Systemen wie der SafeCash Retail Station von Gunnebo im Backoffice-Bereich ansetzen. Solche kombinierten Lösungen für die Aufbewahrung und Entnahme von Münzen und Scheinen machen Bargeldprozesse transparenter, sicherer und effizienter. Das System besteht aus einem Tresor für die Zwischenlagerung, einem Einund Auszahlmodul sowie einem Touchscreen und einem Verwaltungsprogramm. Nach der Identifikation mit einer persönlichen ID über den Monitor können Mitarbeiter zu Beginn des Tages ihre Kassenlade mit der benötigten Bargeldmenge auffüllen. Das System gibt Münzen und Scheine separat in der erforderlichen Stückelung aus. Die Software zeichnet die Daten aller Transaktionen für das Controlling auf. Schon zu Geschäftsbeginn lassen sich dadurch Fehlbeträge in den Kassen vermeiden. Wird über den Tag weiteres Geld in der Kasse benötig, ist eine weitere Auszahlung nach gleichem Ablauf möglich.

n Effizienz beim Kassenschluss Hat ein Kassierer seine Schicht beendet, kann er die Einnahmen in seiner Kasse schnell und sicher über die Station einzahlen. Nach der Anmeldung kann er bis zu 200 unsortierte Banknoten gleichzeitig in das System einzahlen. Das System überprüft die Echtheit und zählt automatisch die eingegebene Summe. Die Station verarbeitet zudem bis zu 900 Münzen pro Minute, dabei werden Echtheit und Wert der Geldstücke geprüft. Bis zur

Greater efficiency and security for cash For German consumers, cash continues to be much loved, and, according to the information of the German Retail Federation (Handelsverband Deutschland, HDE), its 2009 share of turnover is at 59.1 percent. For retailers, cash is a financial factor. For every euro, one cent accrues in handling costs. In addition, cash is the principal reason for attacks on business. Modern cash handling solutions, which secure and automate the overall money flow or individual parts thereof, can contribute in minimizing expenditures and risks. With the second generation of the SafePayTM System, for example, a completely closed cash cycle – from the point of purchase to the cash processing center – can be put into effect. Upon payment, notes and coins are entered into closed modules with secured transport cassettes. After closing time, the cassettes are emptied into a data transfer unit, storing the receipts there until collection by a WTU in sealed transport bags. Through the management software, cash accounting takes place automatically. With the system, companies save on costs and time in the handling of cash, and achieve greater security. Alternatively, vendors such as Gunnebo, with solutions such as the SafeCash Retail Station, also make available secure and efficient solutions for the handling of cash in the back office area. The combination system is available for the safekeeping and withdrawal of cash. At the beginning of business, cash is disbursed over the system for the properly matching assembly of the cash drawer. Upon closing time, notes and coins may be deposited into the station quickly and securely. Abholung durch ein WTU lagert das Bargeld sicher in versiegelbaren Transporttaschen innerhalb des zertifizierten Tresors. Die Lösung erhöht die Sicherheit bei der Abrechnung und verringert den Aufwand für den Kassenabschluss. Über die Software lässt sich zudem eine Wertstellung der Einnahmen am selben Tag realisieren. Je nach Vereinbarung mit WTU-Partner und Bank kann das Bargeld bei Geschäftsschluss auf dem Händler-Konto verbucht werden.

n Fazit Bargeld wird auch mittelfristig seine Bedeutung als wichtiges Zahlungsmittel im Einzelhandel nicht verlieren. Das Handling von Münzen und Scheinen stellt Händler vor Herausforderungen in puncto Effizienz und

Autor Klaus Schmid Betriebswirt und Einzelhandelskaufmann, ist seit 2009 Leiter des Geschäftsbereichs Distribution der Gunnebo Deutschland GmbH.

Sicherheit. Beispielsweise ist Bargeld auch ein wesentlicher Kostenfaktor und der Hauptgrund für Überfälle auf Geschäfte. Moderne Cashhandling-Lösungen, die den gesamten Geldkreislauf oder einzelne Teile sichern und automatisieren, können dazu beitragen, Ausgaben und Risiken zu minimieren.  n Anzeige


Anzeige

Technik

Kasse mit Leidenschaft Europaweit einheitliche Shop-Infrastruktur

V

iele Bestellungen gehen bei Orion, weltweit eines der größten Erotik-Unternehmen, heute über das Internet ein. Auf Erotik-Shopping in angenehmer Atmosphäre müssen die Kunden dank einer bundes- und europaweiten Shop-Infrastruktur dennoch nicht verzichten. Rund 1.000 Mitarbeiter, davon 300 am Hauptsitz Flensburg, arbeiten in sieben Versandhäusern und über 170 Fachgeschäften in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Skandinavien und Spanien.

n Support und Service Alle Filialen im europäischen Ausland werden direkt vom Hauptsitz in Flensburg gesteuert, auch was die Ausstattung mit erforderlicher Hard- und Software angeht. Für die Shops in Dänemark, Norwegen, Österreich und Spanien suchte Orion daher eine geeignete Kassen- und Filialwarenwirtschafts-Lösung und entschied sich für den strategischen Einsatz der POS-Lösung von Torex. Mit Torex bindet Orion heute die komplette Filialwarenwirtschaft seiner internationalen Fachgeschäfte an das zentrale Warenwirtschaftssystem in Flensburg an. An jedem Touchscreen-Kassenterminal in den europäischen Shops ist diese Software installiert, die in der Regel gleichzeitig eine lokale Datenbank, den Filialserver, beinhaltet. Dieser übermittelt die täglichen Transaktionsdaten nach Geschäftsschluss an die zentrale Datenbank in Flensburg und erhält von dort im Gegenzug aktuelle Preise, Bilder, Artikel, Barcodes usw.

n Schneller Datentransfer Die Bedienung der Kassenfunktionen ist fast selbsterklärend und auch für neue Mitarbeiterinnen schnell erlernbar. Über die filialwarenwirtschaftlichen Funktionen der POS-Lösung kann die Shop-Leiterin vor Ort ihre individuellen Bestellungen eingeben. Diese werden ein- bis zweimal wöchentlich an die Datenbank und das integrierte Warenwirtschaftssystem in Flensburg übergeben und daraus automatisch die entsprechende Lieferung generiert. Geschäftskritische Daten über Verbräuche, Umsätze werden nachts auf den zentralen Server in Flensburg überspielt und stehen dort für Auswertungen zur Verfügung. Gleichzeitig können die Läden dank der Filialserver-Struktur auch vor Ort unabhängig vom Zentral-Server kassen- und filialwaren-

wirtschaftliche Transaktionen durchführen. Die Mandantenfähigkeit der Lösung erlaubt es, auf die mitunter recht unterschiedlichen Sortimente in den einzelnen Ländern individuell einzugehen und für jeden Shop eine eigene abgekoppelte Anwendungsumgebung zur Verfügung zu stellen, in der sich die Artikelauswahl völlig unterschiedlich gestalten kann. Ein weiterer Vorteil im Hinblick auf den internationalen Einsatz ist die Mehrsprachigkeit der Lösung. Jan Ullmann, Shop-Koordinator bei Orion: „Torex liefert bereits ab Werk verschiedene Bedienungssprachen mit aus. Beim Anmelden wählt man einfach die gewünschte Sprache aus und kann mit der Kassiertätigkeit beginnen.“

n Per Fernsteuerung Kassen administrieren Ralf Heckel, Geschäftsführer Orion Dänemark, sitzt in Padborg und ist verantwortlich für das dänische Versandgeschäft sowie alle Shops in den skandinavischen Ländern. Von seinem Arbeitsplatz aus kann er über das Orion-Netzwerk per Fernsteuerung komplexe Software-Updates durchzuführen oder sofortige Hilfe beim Bedienen der Kasse bzw. der Filialwarenwirtschaft leisten. So gibt es in Dänemark zum Beispiel bestimmte Rundungssätze. Beim Kassieren wird der zu kassierende Endbetrag der Münzstückelung in den Ländern angepasst. Als in Dänemark alle Münzen unter 50 Öre abgeschafft wurden, änderte Ralf Heckel einfach die Rundungssätze bequem von seinem Account aus, ohne sich vor Ort in die Filialen begeben und jede Kasse einzeln administrieren zu müssen. Ähnlich komfortabel lief es bei der letzten Mehrwertsteuer-Erhöhung in Spanien: Ein Klick in Flensburg und die Kassen auf der iberischen Halbinsel waren umgestellt.

n Variable Promotion-Funktionen Mitte 2010 migrierte ORION auf das aktuelle Release, mit dem sich die ausländischen Filialen nun noch besser steuern lassen. Dank variabler Promotion-Funktionen können den Kunden bei Käufen über einem bestimmten Betrag sofort an der Kasse Rabatte eingeräumt werden. Der Effekt: Das Unternehmen gewinnt neue Kunden und stärkt die Bindung seiner Bestandskunden. Ebenso wichtig ist für Orion die einfache Möglichkeit, während des Bedienvorganges auf ein-


POS solution for erotic merchandise Orion is a globally leading company dealing in erotic merchandise. Roughly 1,000 employees, 300 of which staff the Flensburg headquarters, work at seven mailorder companies and at over 170 stores in Germany, Austria, Switzerland, Scandinavia and Spain. While nowadays many orders are placed via the Internet, Orion customers can still enjoy erotic shopping in a relaxed atmosphere thanks to a tight shop network in Germany and across Europe. All European branch stores are directly controlled from the Flensburg headquarters, including the selection of required hard- and software. For this reason, Orion was in need of a suitable POS and branch management solution, which it found in the POS solution from Torex. In mid-2010, Orion migrated to the current release, which provides even better features for supporting foreign branches. Variable promotion functions allow the company to offer customers an immediate rebate at the POS whenever their purchase exceeds a set amount. The solution also makes it very easy to obtain information from customers during the checkout process, such as inquiring about and entering their postal code – a very important feature for Orion. The company can now also use the POS customer displays to place advertisements. fachstem Wege Informationen von den Kunden zu erhalten, zum Beispiel die Abfrage und Erfassung der Postleitzahl. Und auch Werbung kann das Unternehmen heute auf den Kundendisplays seiner Kassen platzieren, welche direkt von Torex eingesteuert und beim Kassiervorgang automatisch ausgeblendet wird. Eine optimierte Bedienung der Kassenterminals durch kom-

plette Workflows führt dazu, dass eventuelle Bedienfehler auf ein Minimum reduziert werden und auch der Schulungsaufwand sehr gering ist. Und durch die Kommunikation zwischen Zentral-Server und Kassensystem in Echtzeit laufen die täglichen Datentransfers sehr schnell ab.

n Zukunftsperspektiven Neu realisiert wurde eine kundenindividuelle Funktion für Inventurlisten. Standardmäßig erzeugt das POS-System bei der Inventur-Erstellung Listen, die alle Artikel beinhalten – eine Eigenschaft, die das Erotikhaus nicht benötigte. Deshalb hat sich Orion die Funktionalität kundenspezifisch anpassen lassen, so dass nur noch Listen erzeugt werden, welche die zuviel und die zuwenig gezählten Artikel enthalten. So will Orion mögliche Abweichungen zwischen Soll- und Istbestand schneller herausfinden. Perspektivisch geplant ist zudem eine noch stärkere Zentralisierung von Daten auf dem Torex-Server in Flensburg. Durch so genanntes „Transaktionsbasiertes Datenspiegeln“ soll künftig jede einzelne Kassentransaktion sofort vom Filial- auf den Zentralserver gespielt werden.

Autor Rainer Schöpp ist technischer Informatiker und Systemadministrator bei Orion und dort für die vollständige Systembetreuung des Kassensystems verantwortlich.

Torex baut dabei im Hintergrund eine Datenverbindung zur Kasse auf und holt sich den aktuellen Inhalt der Shop-Datenbank permanent ab. So will Orion die Informationslücke bis zur nächtlichen Überspielung der Tagesdaten schließen. Wenn alle Bewegungsdaten sofort aus der Filiale in die Zentrale überspielt werden, sind dort dann auch zeitnahe Bestandsbewertungen möglich – ein großer Vorteil aus Reporting-Sicht. Sobald diese Zentralisierung der Filial-Daten auf den Zentralserver abgeschlossen ist, ist Orion auch nicht mehr auf die bisherigen File-Transfers zwischen Shop und Zentrale angewiesen. n Anzeige

Besuchen Sie uns auf der:

Spezialist für Besucherfrequenz-Messung Vitracom liefert Basis-Kennzahlen für den Einzelhandel: Personenzählung - Kassenmanagement - Füllstandsmessung - Visual Merchandising

Halle 06 / Stand-Nr.: 6H17

Testen Sie unsere Zählsysteme und vereinbaren Sie einen Termin mit uns. Zufriedene Geschäftsführer sind unser Metier.

Vitracom AG Erbprinzenstr. 4-12, Geb. A D-76133 Karlsruhe Fon +49 (0) 721 62 76 79-0 Fax +49 (0) 721 62 76 79-9 Mail info@vitracom.de Web www.vitracom.de


Technik

Den Filialbetrieb im Griff: regional geplant, zentral informiert Die Filialleiter verwalten die Arbeitszeiten ihrer Verkaufsmannschaft völlig eigenständig.

A

ldi Süd gehört zu den Top-Marken des Handels. Die Unternehmensgruppe besteht aus mehr als 1.770 Filialen in West- und Süddeutschland, die zu 31 Regionalgesellschaften zusammengefasst sind. Die Philosophie des erfolgreichen Discounters basiert auf den vier Grundpfeilern konzentriertes Sortiment, kompromisslose Qualitätsphilosophie, rationelles Verkaufssystem und verantwortungsbewusstes Management. Auf Grund der dezentralen Struktur setzt Aldi Süd auf flache Hierarchien. Entscheidungen werden so weit wie möglich in die Filialen delegiert.

n Selbst ist der Filialleiter Auch die Verwaltung und Planung der Arbeitszeiten obliegt den Filialleitern, denn sie wissen selbst am besten, an welchen Tagen der Woche welche Kundenfrequenz zu erwarten ist. Beispielsweise bringt Aldi Süd zweimal wöchentlich Aktionsangebote heraus, die ein deutlich höheres Kundenaufkommen zur Folge haben. Um die Filialleiter und ihre Stellvertreter bei der Personaldisposition zu entlasten, entschloss sich Aldi Süd, ein IT-gestütztes Instrument für das Arbeitszeitmanagement einzuführen. Gleichzeitig wollte man sicherstellen, dass die Lohnabrechnung reibungslos und ohne großen administrativen Aufwand abläuft. Trotz zahlreicher Arbeitszeitmodelle für Vollzeit-, Teilzeit- und Aushilfskräfte wurde in der Vergangenheit lediglich eine Magnettafel als Planungstool eingesetzt.

n Planungs- und Verwaltungstool gesucht Die Herausforderung des Projekts lag in der Masse der Einzellösungen – in mehr als 1.770 Filialen musste die Software schnell und reibungslos eingeführt werden. Deshalb war es Aldi Süd besonders wichtig, eine ausgereifte Lösung mit wenig Fehlerpotenzial und unternehmensspezifisch anpassbaren Funktionen zu installieren. Die Recherche ergab drei Systeme, die insgesamt ein dreiviertel Jahr in einer Filiale getestet und evaluiert wurden. Beim Testlauf wurde deutlich, dass Atoss Time Control die Anforderungen des Discounters am besten erfüllen

32

POS-Manager Technology 6 • 2010

Die Mitarbeiter haben jederzeit Einblick in ihren Einsatzplan und ihre Saldenstände.

kann. Denn die Standardsoftware lässt sich mit Hilfe einer Skript-Technologie ohne Programmieraufwand an individuelle Gegebenheiten adaptieren. Auf diese Weise wurden bereits in der Angebots­phase Anpassungen vorgenommen, die Aldi Süd sehr wichtig waren. Auch die ergonomische Oberfläche konnte nach den Vorgaben des Discounters gestaltet werden.

n Mehr Transparenz für Management und Mitarbeiter Aldi Süd entschied sich für eine sukzessive Einführung der Software. Im Vordergrund stand dabei die benutzerfreundliche und unternehmensspezifische Gestaltung der Oberfläche. Ziel der Anpassungen war es, eine

einfache Handhabung durch Anwender aller Altersklassen und mit unterschiedlichstem PC-Know-how sicherzustellen. Die gute Organisation und die hohe Disziplin der Projektteams auf beiden Seiten sorgten für einen termingerechten und erfolgreichen Projektverlauf. Aktuell ist die Software in über 1.770 Filialen im Echtbetrieb. Die Filialleiter sind sehr zufrieden mit ihrem Planungs- und Verwaltungsinstrument. Die Magnettafeln mit Einsatzplänen sowie Papierstapel mit Stundenlisten, Arbeitszeit- und Urlaubssalden gehören der Vergangenheit an. Alle Informationen sind jetzt übersichtlich im System innerhalb einer Maske abgebildet. Auch die Mitarbeiter haben jederzeit Einblick in ihren Einsatzplan und ihre Saldenstände. Die Zeiterfassung er-


Anzeige

Getting a grip on retail outlets: regional planning, central information Aldi Süd ranks among the top brands in Germany’s retailing sector. The company group operates more than 1,770 branches in West and South Germany that are grouped together into 31 regional companies. In order to relieve branch managers and their representatives in their staff planning, Aldi Süd decided to implement an IT-based workforce management and scheduling solution. The sheer volume of individual solutions represented the major challenge the project presented. The software had to be implemented rapidly and smoothly at more than 1,770 retail outlets. The key emphasis was on the user-friendly and company specific design of the user interface. The aim of the adjustments was to enable convenient handling and interaction for users of all age groups – who are also characterized by different levels of computer skills. Thanks to the sound organization and stringent discipline on the part of the project teams on both sides, the project ran a successful course in line with scheduling. At present, the software is fully operational at more than 1,770 stores. The branch managers are very satisfied with their planning and administration tools. Magnet boards with duty rosters, operational planning, as well as stacks of paper with listings of hours, working times and holiday entitlement balances are now a thing of the past. The system holds all the relevant information and displays every single item clearly within masks. Employees are also able to view their duty rosters, schedules and working time and holiday entitlement balances at all times. folgt nach dem Negativ-Prinzip. Gibt es keine Abweichungen, werden die Soll-Stunden zur Ist-Zeit und an das Lohn- und Gehaltssystem übergeben. Zuschläge werden automatisch berücksichtigt.

n Neue Arbeitszeitmodelle Die Einführung von Atoss Time Control in den Filialen erfolgte durch die Regionalverkaufsleiter von Aldi Süd. Da die Installation per Mausklick innerhalb von Minuten von statten geht, war keine externe Unterstützung notwendig. Auch neue Arbeitszeitmodelle kann Aldi Süd dank der einfachen Handhabung der Lösung selbst anlegen. Zum zentralen Lohnund Gehaltssystem sowie zur Kassensoftware wurden Schnittstellen eingerichtet. Die Lösung läuft unter Windows auf WorkstationPCs. Die Datensicherung erfolgt auf allen PCs vollautomatisch. Auch um die Aktualisierung der Software müssen sich die Filialleiter nicht selbst kümmern. Updates werden über Daten-

Autorin Elke Jäger Leiterin Marketing und Unternehmenskommunikation, Atoss Software AG

X/TIME

®

-Retail

r e l a m i Opt la n o s r Pe z einsat

fernübertragung zentral eingespielt und an die einzelnen Workstations verteilt.  n

n Das Projekt auf einen Blick: Zielsetzung • Dezentrale Personalplanung in den Filialen • Zentrale Gehaltsabrechnung • Unternehmensweite Verfügbarkeit der Daten • Einfache Handhabung durch Anwender mit unterschiedlichem PC-Know-how Systemlandschaft • Windows PCs • Vernetzung mit Zentrale • Lohn- und Gehaltssystem von SAP • Kassensystem von NCR Mitarbeiter und Arbeitszeiten • 30.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter • Vollzeit-, Teilzeit- und Aushilfskräfte, u.a. 400-Euro-Kräfte Ergebnisse • Weniger Administrationsaufwand • Entlastung der Filialleiter bei der Personaldisposition • Mehr Transparenz für Mitarbeiter und Management

p 2011 EuroSho d C.61 n le 6 Sta Hal

■ Motivierte Mitarbeiter ■ Gezielte Kostenreduzierung ■ Kundenorientierung ■ Effizienter Mitarbeitereinsatz

www.g

fos.com

GFOS mbH, D-45356 Essen Tel.: +49 (0)201 / 61 30 00

POS-Manager Technology 6 • 2010

33


Marktübersicht Drucker / Printers n Aures Firmenname: AURES Technologies GmbH Adresse: Maisacherstr.118, 82256 Fürstenfeldbruck Telefon: +49 (0)8141 22715-0 E-Mail: hilmar.buchwald@aures.com Internet: www.aures.com Kontakt: Hilmar Buchwald

can be replaced without moving the printer – a real advantage in environments with limited cash desk space or for which the location’s aesthetics dictate that the countertop should remain completely uncluttered. The POSLIGNE ODP 500 boasts a print speed of 200mm/second, automatic paper loading and cutting and a choice of 5 interfaces.

Strom und Papier sparenden Druck. Ethernet-, USB 2.0-, WLAN- und parallele wie serielle Schnittstellen garantieren eine besondere Flexibilität. Im Lieferum-

Anwendungsbereiche / Fields of application Bondrucker ODP 500 by POSLIGNE POSLIGNE ODP 500 thermal receipt printer Aures, Hersteller der POSLIGNE-Systeme und -Terminals, geht mit dem Thermo Bondrucker ODP 500 neue Wege. Dieser hochkompakte, passgenau in den

Einzelhandel, Hotels und Restaurants, Bars, Museen, Öffentlichkeit, Freizeiteinrichtungen usw. Retail, hotel and catering, bars, museums, public facilities, leisure centres and all points of service

Alle Angaben laut Hersteller

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail

Ladentisch integrierbare Drucker speziell für Handel und Dienstleister (POS) ist einer der wenigen seiner Kategorie mit Bonausgabe und Papierrollenwechsel von vorne. Mit Bedienungseinrichtungen und Öffnungen auf der Vorderseite (anstatt oben) lässt sich der ODP 500 perfekt unter dem Ladentisch einbauen. Eine solche Anordnung ermöglicht beispielsweise ein Nachfüllen von Papier ohne jedes Verrücken des Druckers, was besonders auf engem Raum, oder wenn Konzept und Ausgestaltung des Kassenplatzes eine vollkommen freie Theke erfordern, sehr von Vorteil ist. Der ODP 500 by POSLIGNE druckt 200 mm pro Sekunde schnell, ist mit einem automatischen Papiereinzug und Papierschneider ausgestattet und lässt sich über fünf verschiedene Schnittstellenarten anschließen. The Aures Group, which develops and manufactures POSLIGNE point of sale terminals and systems, unveils its new thermal receipt printer, the ODP 500. Ultracompact and easy to integrate into any cash desk area, this printer is specially designed for point of sale and service (POS) applications. It is one of the only models in its category to feature front paperloading and receipt printout. All the printer‘s controls and access points are located on its front face and not on the top, making it easy to install beneath counters in all walks of business. The front loading feature means that paper rolls

34

POS-Manager Technology 6 • 2010

Dank Papierrollenwechsel und Bonausgabe auf der Vorderseite minimaler Platzbedarf (Bedienung ausschließlich von vorne) für eine bequeme Platzierung bzw. Anbringung unter der Ladentheke. 5 verschiedene Schnittstellen: Combo USB/seriell (Standard), oder USB/parallel, oder USB/Ethernet, oder USB/ WLAN (Optionen). Konfigurationssoftware im Lieferumfang inbegriffen. Lieferung einsatzbereit mit allen Kabeln Can be integrated beneath the sales counter: front paperloading and receipt printout leaves maximum space on the cash desk (all operations are performed at the front). 5 interfaces available: combo USB/serial by default or USB/Parallel, or USB/Ethernet, or USB/WIFI (optional). Configuration utilities available. Ready out of the box, with all cables

n Bixolon Europe Firmenname: BIXOLON Europe GmbH Adresse: Tiefenbroicher Weg 35, 40472 Düsseldorf Telefon: +49 (0)211 68 78 54-0 E-Mail: info@bixolon.de Internet: www.bixolon.de

BIXOLON SRP-F310 Der anwenderfreundliche, ergonomische SRP-F310 ist dank eines ausgefeilten „Liquid-Barrier“-Designs der erste flüssigkeitsresistente Bondrucker von BIXOLON auf dem europäischen Markt. Ein integriertes Netzgerät sowie mehrere Schutzbarrieren bewahren die sensible Technik zuverlässig vor eindringender Nässe. Mit einer Druckgeschwindigkeit von 270mm/ Sekunde ist der F310 darüber hinaus der derzeit schnellste BIXOLON-Drucker. Der SRP-F310 punktet zudem mit hervorragenden Druckergebnissen, einer verbesserten CPU (333 Mhz) und einem größeren Datenspeicher (256 KB) sowie einem besonders

fang enthalten ist außerdem ein umfangreiches POSSoftware-Bundle. Given a sophisticated „liquid barrier“ design, the userfriendly and ergonomic SRP-F310 is BIXOLON‘s first liquid-resistant receipt printer on the European market. An integrated power supply unit along with several protective barriers reliably retain the sensitive technology from penetrating wetness. With a print rate of 270 mm / seconds, the F310 is currently the fastest BIXOLON printer. In addition to the outstanding printing results, the SRPF310 scores an improved CCU (333 MHz), a greater data memory (256 KB) and printing that provides savings, particularly in electricity and paper. Ethernet, USB 2.0, WLAN and both parallel and serial interfaces ensure particular flexibility. The scope of supply includes an extensive POS software bundle.

Anwendungsbereiche / Fields of application Auf Grund des „Liquid-Barrier“-Designs eignet sich der SRP-F310 besonders gut für Umgebungen, in denen es schnell einmal nass werden kann, etwa in der Gastronomie, für den Barbereich oder die Küche. Aber auch für den Einsatz im Einzelhandel stellt der SRP-F310 einen echten Zugewinn dar. Due to the „liquid barrier“ design, the SRP-F310 is suitable for environments in which it can quickly become wet, such as in restaurants, for the bar or kitchen area. In addition, for employment in the retail trade, the SRP-F310 represents a genuine gain.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Mit einer hohen Druckgeschwindigkeit von 270mm/ Sekunde, mit der lange Warteschlangen am POS vermieden werden können, liefert der SRP-F310 hervorragende Druckergebnisse und ist dabei besonders Strom und Papier sparend: Er ermöglicht das Bedrucken von Bon-Rollen mit größeren Durchmessern von bis zu 105 mm. Dadurch müssen die Rollen sel-


tener gewechselt werden, was den Arbeitsaufwand erheblich senkt. Kassenrollen lassen sich darüber hinaus besonders einfach und schnell austauschen. Optional verfügt der SRP-F310 außerdem über einen „Interactive Linker“, mit dem etwa im Falle von technischen Problemen oder fehlendem Wechselgeld per Knopfdruck das Back Office informiert, bei Diebstahlverdacht das Überwachungssystem gesteuert oder im Notfall die Polizei alarmiert werden kann. With a print rate of 270 mm / second, with which long queues can be avoided at the POS, the SRP-F310 supplies outstanding printing results and thereby provides savings, particularly in electricity and paper – it makes it possible to print receipt rolls with diameters of up to 105 mm. Thereby, the roles must be changed less frequently, which substantially decreases the amount of work. Moreover, checkout roles may be exchanged particularly simply and quickly. Optionally, the SRP-F310 possesses an „Interactive Linker“, which with the back office may be informed in the event of technical problems or a lack of change by the push of a button, the monitoring system may be controlled upon any suspicion of theft, or the police may be alarmed in the event of emergency.

n Citizen Systems Europe Firmenname: Citizen Systems Europe GmbH Adresse: Mettinger Straße 11, 73728 Esslingen Telefon: +49 (0)711 39 06-400 Internet: www.citizen-europe.com Kontakt: Jörk Schüßler

CT-S800 Serie CT-S800 series Mit dem CT-S801 mit Topausgabe und dem CT-S851 mit Frontausgabe hat Citizen stets das richtige Modell für die jeweilige Anwendung im Handel im Angebot – ein Drucker in zwei unterschiedlichen Designs. Einzigartige Features und Marktneuheiten sind ein integriertes LCD-Display, 300 mm Druckgeschwindigkeit sowie ein Servicekonzept das seinesgleichen sucht.

Together with the model CT-S801 that prints out paper on top and the CT-S851 Citizen now always has just the right model to offer for the retail application at hand: One printer with 2 different designs. Unique features and market firsts are an integrated LCD display, 300 mm printing speed as well as a service concept nothing alike.

Anwendungsbereiche / Fields of application POS, Gastronomie POS, Hospitality

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Durch das Spill-Shield-Design und die damit verbundene Ausgabe der Bons und Belege nach vorn, ist der Drucker gut gegen Flüssigkeiten und herabfallende Schmutzpartikel, wie Brotkrümel oder Blumenerde, geschützt. Er eignet sich damit besonders für den Einsatz in Einzelhandelsbereichen mit höherem Schmutzanfall, wie Bäckereien, Gärtnereien und Baumärkten. Mit einer Druckgeschwindigkeit von 300 mm pro Sekunde sind die Drucker der CT-S800er Serie die mit Abstand schnellsten Drucker am Markt. Ein weiteres Plus ist der innovative Cutter, der mit der automatischen Rückstellung die Bedienung deutlich vereinfacht. Bei einem eventuellen Cutter-Stau muss der Bediener nur den Hebel für die Papierabdeckung lösen. Der Cutter fährt dann automatisch zurück und die Kasse ist schnell wieder einsatzbereit. The Spill-Shield design of the CT-S851 and the fact that this printer prints out tickets and receipts on the front side, this printer helps to prevent spilled liquids or foreign objects like breadcrumbs or potting soil from damaging its internal mechanism. For this reason, it is also particularly well-suited for in areas of retail in which a higher level of soiling occurs, such as bakeries, garden centers and do-it-yourself stores. With a print speed of 300mm/ sec, the printers from the CT-S800 series are by far the fastest printers on the market. The innovative self-retracting cutter that makes the printer much easier to operate is yet another advantage. In the event of a cutter jam, all you need to do is lift the lever for the paper cover. The cutter self retracts automatically and the cash register is ready for use once again.

n Epson Firmenname: Epson Deutschland GmbH Adresse: Otto-Hahn-Straße 4, 40670 Meerbusch Telefon: +49 (0)2159 538-0 E-Mail: info@epson.de Internet: www.epson.de

Epson TM-T88V Der TM-T88V wurde als Arbeitstier konzipiert. Durch die Optimierung von Bauteilen hat Epson wichtige technische Kennzahlen deutlich gegenüber dem Vorgängermodell gesteigert. So wurde die Standzeit des integrierten Pa-

pierschneiders um ein Drittel auf 2 Millionen Schnitte erhöht. Die Anzahl der durchschnittlichen Arbeitszyklen – kurz MCBF (Mean cycles between Failure) genannt – wurde um 35 Prozent auf 70 Millionen Zeilen erhöht. Der Druckkopf erreicht sogar eine um 50 Prozent größere Reichweite als noch in der vierten Produktgeneration. The TM-T88V has been designed to handle very high workloads. Through the optimisation of components, Epson has significantly improved key technical features compared to the previous model. In this way, the lifespan of the integrated paper cutter has been increased by a third to two million cuts. The average number of work cycles – MCBF (mean cycles between failures) – has been increased by 35 per cent to 70 million lines. The print head even has 50 per cent greater coverage than in the fourth generation of products.

Anwendungsbereiche / Fields of application Bondruck am POS Bon printing at the PoS

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Strom sparend: Der weltweit erste Thermodrucker, der mit dem ‚Energy-Star’ ausgezeichnet wurde. Echte Graustufen für Graustufen-Graphikdruck. Hohe Zuverlässigkeit: MCBF von 70 Mio. Zeilen. Schnell: Druckgeschwindigkeit von bis zu 300mm/s Saves electricity: the first thermal printer in the world to be awarded the Energy Star. Real grey level graphical printing. Highly reliable: MCBF of 70 million lines. Highspeed: printing rate of up to 300 mm/s

n EWL Display & Printing Solutions Firmenname: EWL Display & Printing Solutions GmbH Adresse: Alte Landstr. 13, 85521 Ottobrunn Telefon: +49 (0)89 61 37 29 30 E-Mail: info@ewl-dps.de Internet: www.ewl-dps.de Kontakt: Ralf Leuer

Star Micronics TUP900 / TUP500 Nie waren Selbstbedienautomaten so angenommen wie heute, z. B. als Self-Check-In-Automaten am Flughafen, Zapfsäulen mit EC-Kartenzahlung oder Self-Checkout-Terminals in Baumärkten oder im Einzelhandel. Der integrierte Kioskdrucker für den Quittungsdruck spielt da eine wichtige Rolle. Der Star

POS-Manager Technology 6 • 2010

35


Marktübersicht TUP900 ist bereits seit Jahren in großen Stückzahlen äußerst erfolgreich als Kioskdrucker in zahlreichen Selbsbedienterminals im Einzelhandel im Einsatz. Er verfügt über einen hochwertigen Presenter, kann ein Papierrolle bis 250mm Außendurchmesser aufnehmen und Papier bis 150 Gr/m2 bedrucken. Mit dem neuen TUP500 steht auch eine noch kompaktere Variante mit einer Druckbreite von 45-82,5mm und

einer Druckgeschwindigkeit von 220mm/Sek zur Verfügung. Self-service kiosks have never been so widespread as today, for example as self-service check-in terminals at airports, petrol pumps with credit card payment facility or at self-service checkouts in DIY stores or supermarkets. For receipt printing, the integrated kiosk printer plays an important role. Over the years, a large number of Star TUP900 kiosk printers have been successfully installed into numerous self-service point-of-sale terminals. The TUP900 includes a high quality presenter and can take a paper roll of up to 250mm in diameter and paper up to 150gsm thick. The new TUP500 introduces a more compact model to the range with a print width of 45-82.5 mm and a print speed of 220mm/s.

Anwendungsbereiche / Fields of application Der TUP900 und TUP500 sind für die Installation in einer breiten Palette von Kioskanwendungen konzipiert. The TUP900 and TUP500 are designed for installation in a wide range of kiosk applications.

Alle Angaben laut Hersteller

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail TUP900: Hochgeschwindigkeits-Thermo-Barcode-, Beleg-, Ticket und A4-Kioskdrucklösung (150mm/s) für 80mm- bis 112mm-Formate mit bis zu 0,15mm Stärke. Einstellbarer Papierendesensor mit 80 cm Kabel für die Verwendung mit der Hochkapazitätspapierrollenoption. Automatischer skalierbarer A4- bis A6- Rastertreiber für reduziertes lesbares A4 oder Internetausgabe auf 112 mm breitem Papier. TUP500: Vielseitiger Hochgeschwindigkeitsdrucker, der als Einzelkomponenten oder komplettes Einbaumodul erhältich ist. Mit einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 220mm pro Sekunde (bei der Verwendung von

36

POS-Manager Technology 6 • 2010

15 cm Papierrollen) und bei Verwendung der optionalen 25-cm-Papierrollenhalterung standardmäßig mit 180mm/Sekunde drucken kann. Voll justierbare und selbstzentrierende, manuelle Führungen für Papierbreiten von 45 mm bis 82,5 mm für ultimative Flexibilität. Barcodes, Belege, Tickets und Etiketten (TUP512) können auf einem Medium von 0,065 mm bis zu 0,15 mm gedruckt werden und sorgen somit für komplette Funktionalität. TUP900: High speed, cost efficient 150mm/second thermal barcode, receipt, ticket and A4 kiosk printing solution for 80 to 112mm formats up to 0.15mm thick. Multi-position adjustable near end paper sensor with 80cm of cable use with high capacity paper roll supply option – up to 250mm in diameter. A4 to A6 automatic scalable raster driver for reduced, legible A4 or internet output on 112mm wide paper. TUP500: Versatile open frame/modular kiosk printing solution featuring speeds up to 220mm per second (with standard 15cm paper roll) and a default speed of 180mm per second using the optional 25cm paper roll holder. Adjustable 45 to 82.5 mm paper width functionality with self centring width adjuster. Barcodes, receipts, tickets and labels (TUP542) etc. are all printed on media from 0.065mm to 0.15mm thick allowing for complete application functionality.

n Hewlett Packard Firmenname: Hewlett Packard GmbH Adresse: Herrenbergerstr. 140, 71034 Böblingen Telefon: 0800 664 79 26 E-Mail: stephan.kurz@hp.com Internet: www.hp.com Kontakt: Stephan Kurz

HP Officejet Pro 8500A e-All-in-One Das neue Spitzenmodell unter den Tintenstrahlgeräten der HP Officejet Pro Serie, der HP Officejet Pro 8500A e-All-in-One, integriert Druck-, Scan-, Kopierund Faxfunktion in einem Gerät. Ein Highlight: Mit der neuen ePrint Technologie können autorisierte Anwender Dokumente über jedes e-mail-fähigen Gerät an den Drucker senden und so auch von unterwegs drucken. Das Multifunktionsgerät ist mit der HP Easy Wi-Fi-Technologie ausgestattet und druckt so draht-

los bis zu 35 Seiten pro Minute in schwarz weiß und bis zu 34 Seiten in Farbe. The new flagship among HP’s professional ink jet series, the HP Officejet Pro 8500A e-All-in-One, combines printer, scan, copy and fax functionality. One highlight is HP’s new ePrint technology. With ePrint it is every authorized user is able to print from everywhere - via Smartphone or any other device that can send emails. The multifunction device is equipped with HP’s easy Wi-Fi-Technology and can print up to 35 pages per minute in black and white or up to 34 pages in color.

Anwendungsbereiche / Fields of application Der HP Officejet Pro 8500A e-All-in-One eignet sich besonders gut für kleinere Unternehmen, die einerseits ein leistungsfähiges Multifunktionsgerät für bis zu 15.000 Seiten pro Monat suchen und gleichzeitig Wert auf günstige Seitenpreise legen. Über die HP Easy Wi-Fi-Technologie fügt sich das mit automatischer Duplexfunktion ausgestattete Multifunktionsgerät drahtlos in die Arbeitsumgebung ein. Das 6,1 Zentimeter großes TouchSmart Display ermöglicht eine einfache Bedienung, außerdem können Apps und Web-Inhalte auf dem Farbdisplay direkt am Drucker genutzt werden. Dank ID Copy Funktion lassen sich auch beidseitige Dokumente, die kleiner als DIN A5 sind, wie Personalausweise oder Schecks schnell und unkompliziert drucken. The HP Officejet Pro 8500A e-All-in-One is especially designed for the needs of smaller businesses looking for a highly capable but affordable multifunction device to print up to 15,000 pages per month. Via HP’s Easy Wi-FiTechnology the multifunction device with auto duplex is easily connectable to every workplace. Its 6.1 centimeters large TouchSmart screen enables quick and easy handling to enter all necessary information and displays Apps and Web-content for instant use. Documents smaller than DIN A5 such as checks or IDs can easily be copied with HP’s ID Copy function.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Einzelhändlern bietet der HP Officejet Pro 8500A e-All-in-One exzellente Funktionalität und Qualität bei bis zu 50 Prozent günstigeren Druck- und Energiekosten als vergleichbare Laserdrucker. Mit der ePrint Technologie von HP können Geschäftsleute zudem wichtige Rechnungen, Verträge oder andere Dokumente ausdrucken, egal, wo sie sich gerade befinden. Dazu verfügt der Drucker über eine eigene E-Mail-Adresse, über die er von jedem e-mail-fähigen Gerät aus Druckaufträgen empfangen kann. Nach einer Sicherheitsprüfung wird das Dokument ohne PC automatisch ausgedruckt und muss lediglich dem Ausgabeschacht entnommen werden. Spam-Filter und eine hinterlegte User-Liste erlauben nur autorisierten Anwendern Zugriff. Vorinstallierte Apps erleichtern kleinen Firmen die Arbeit zusätzlich. So


Anzeige

lassen sich Formulare, dank der bereitgestellten Vorlagen vom Internet direkt am Gerät ausfüllen und drucken – der TouchSmart Screen ist groß genug, um die benötigten Informationen problemlos einzugeben. The HP Officejet Pro 8500A e-All-in-One perfectly offers excellent functionality and quality at printing and energy costs 50 percent cheaper than comparable laser devices to retailers. Furthermore the new ePrint Technology enables users to sent printing applications for invoices, business brochures or other documents directly to the printer – from anywhere at anytime. Each printer with ePrint Technology therefore has an individual email address to receive documents from a Smartphone or any other device that can send emails. Documents from authorized users will then be printed automatically without any PC. Spam filter and an individual user list guarantee that only accredited persons may use this function. Preinstalled Apps help to ease the workload of small businesses even more. For example preinstalled standard forms can be filled out and printed directly on the device using its practical TouchSmart Screen.

Advance to the pole position! With print speed of 300mm/sec., the CT-S800 Series ranks among the fastest POS printers on the market. The only printer in the industry that features an LCD display comes in two different designs and includes a unique customer-oriented service concept.

n NCR Firmenname: NCR GmbH Adresse: Ulmer Straße 160, 86156 Augsburg Telefon: +49 (0)211 5061-133 E-Mail: contact.retail@ncr.com Internet: www.ncr.com

NCR RealPOS Two-Sided Thermal Printers NCR bietet mit seiner RealPOS Printlösung für den gleichzeitigen doppelseitigen Druck von Kassenbons eine Möglichkeit, die Betriebseffizienz zu steigern und den Papierverbrauch um bis zu 45 Prozent zu reduzieren. Der niedrigere Papierverbrauch verringert auch die Stillstandzeit, die durch den Wechsel der Papierrollen an den Kassen verursacht wird. Darüber hinaus erschließt die Zwei-SeitenThermodrucktechnologie (2ST) Einzelhändlern weitere Nutzungspotenziale. So sorgt etwa der Farbdruck in rot und blau oder auch die Ausgabe von Logos und Gutscheinen für zusätzliche Aufmerksamkeit beim Verbraucher. Damit lassen sich Sonderaktionen und Angebote auch kurzfristig und hoch flexibel wirksam bewerben, ohne dafür Bons vordrucken zu müssen. NCR‘s RealPOS printing solution for simultaneous two-sided printing (2ST) of sales receipts gives users an ideal opportunity to increase operational efficiency while reducing paper consumption by up to 45 percent. Lower paper consumption also reduces downtime due to changing paper rolls at the point of sales. On top of this, two-sided printing adds value for retailers. For example, colour printing in red and blue gives them the ability to output logos and vouchers and thus gain additional consumers attention. It allows retailers to implement special actions and offers at short notice, adding a new level of flexibility, without the need to print vouchers first.

CT-S801 / CT-S851

Anwendungsbereiche / Fields of application Einzelhandel, Gastronomie / Hotellerie, öffentliche Verwaltung, Touristik Retail, hospitality, public sector, travel

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Der Multifunktionsdrucker bietet einen Thermo-Beleg-Drucker für den beidsei-

CITIZEN SYSTEMS EUROPE GmbH Mettinger Straße 11 D-73728 Esslingen / Germany Tel.: +49 (0) 711/3906-400 www.citizen-europe.com


Marktübersicht tigen Druck (die Applikationssoftware muss hierfür nicht geändert werden), einen Matrix-Belegdrucker und Scheckbearbeitungsfunktionen wie z.B. einem Blattwender. Weitere Funktionen: Farbiger Druck in schwarz, rot und blau, sowie Barcode Druck und „Grafikdruck“. Strichcode gekennzeichnete Belege (etwa für Retouren). This multifunctional printer offers a thermal receipt printer for two-sided printing (there is no need to modify the application software to support this), a dot matrix receipt printer and a cheque handling functions, such as e.g. a page turner. Additional functions: Coloured printing in black, red and blue, bar code printing and „graphical“ printing, bar coded receipts (e.g. for returns).

n Partner-Tech Europe Firmenname: PARTNER-TECH Europe GmbH Adresse: Fasanenweg 25, 22145 Hamburg Telefon: +49 (0)40 450635-0 E-Mail: info@partner-tech.eu Internet: www.partner-tech.eu Kontakt: Veronika Müller-Thederan

Anwendungsbereiche / Fields of application Einzelhandel, Logistik, Stadien, Events, Messen, Catering, Restaurants etc. Retail, Logistic, Events (sport, music, trade fairs, exhibitions etc.), Hospitality

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Der Thermodrucker kann schnell und einfach in viele Umgebungen implementiert werden. Ein effizienter Geschäftsprozess ist durch das leise und schnelle Druckverfahren gewährleistet. Anhand verschiedener Schnittstellen und Anschlüssen passt sich der RP-320 in eine Vielzahl von POS Landschaften an. The printer can be easily installed and fits into every environment. Through fast and quiet printing an efficient process is guaranteed. With different options and interfaces the user has a wide range of application fields.

Alle Angaben laut Hersteller

Der neue Thermodrucker RP-320 von Partner Tech ist die ideale Lösung für schnelles und geräuschloses drucken. Sowohl im Handel als auch in der Gastronomie ist der Drucker vielseitig und schnell einsetzbar. Ebenso unterstützt er eine große Bandbreite an Schriftsätzen für unterschiedliche Länder. Die kompakte Größe und die integrierte Wallmount gewährleisten diverse Einsatzmöglichkeiten in verschiedenen Umgebungen. Weiter besitzt der Thermodrucker eine Vielzahl von Interfaces und Anschlussmöglichkeiten, so dass eine einfache und schnelle Integration in POS Landschaften schnell realisierbar ist. The printer RP-320 is a thermal printer solution for retail and hospitality environments that require fast and quiet printing. Furthermore it supports a full range of fonts for different countries. The compact size and integrated wall mounting make the dependable model ideal for many applications. A wide range of interfaces and port options allow easy installation and simple integration to either POS environments or POS solutions.

38

POS-Manager Technology 6 • 2010

Anwendungsbereiche / Fields of application Produktetiketten jeglicher Art (z.B. Getränkeetiketten, Kosmetikprodukte, Lebensmitteletiketten). Vorabdrucke für größere Auflagen. Verpackungsetiketten mit Barcode. Etikettenherstellung als Dienstleistung. Promotioncodes, Geschenkartikel etc. Product labels in any kind (e.g. labels for wine, water, juice, cosmetics, food). Proof labels for longer runs. Box-end labels with barcodes. Label production services. Promotional labels, gifs etc.

n Primera Technology Europe Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Firmenname: Primera Technology Europe Adresse: Mainzer Str. 131, 65187 Wiesbaden Telefon: +49 (0)611 92777-0 E-Mail: sales@primera.eu Internet: www.primeralabel.de Kontakt: Christine Höhn

LX900e Farbetikettendrucker LX900e Color Label Printer

Leistungsstarker Thermodrucker RP-320 Thermal printer RP-320

ful labels. Individual ink cartridges for each color allow a replacement of only the colors that need replacing. That saves time and money on every job. Printed labels can include photos, graphics, illustrations, barcodes and text. The all-new printing technology Primera Imaging Perfection delivers razor-sharp text, graphics and the most photo-realistic printing possible. No minimum print volumes are needed.

Der LX900e ist Primeras neuester, schnellster und effizientester Farbetikettendrucker. Er vereint hochauflösenden Druck mit der neuesten Tintenstrahltechnologie und garantiert so die Produktion brillanter und vollfarbiger Etiketten für vielfältigste Produktverpackungen. Durch die Einzel- Farbkartuschen müssen nur die Patronen ausgetauscht werden, die verbraucht wurden. Das spart Zeit und Geld bei jedem einzelnen Druck. Durch die Primera Imaging Perfection-Drucktechnologie erscheinen
Text-

Separate Tintenpatronen (für CMYK) sorgen für geringe Druckkosten und sparen Verbrauchsmaterialien. Schneller Vollfarbdruck: ca. 11 cm pro Sekunde. Barcodeunterstützung. Flexibilität und Unabhängigkeit gegenüber Druckereien Separate ink tanks (for CMYK) save supplies and print costs. Fast full-color printing: approx. 11 cm per second. Supports barcodes. Flexibility and independence from printing houses

n Seiko Instruments Firmenname: Seiko Instruments GmbH Adresse: Siemensstr. 9, 63263 Neu-Isenburg Telefon: +49 (0)6102 297-0 E-Mail: info@seiko-instruments.de Internet: www.seiko-instruments.de Kontakt: Andrea Schultheis

RP-B10

elemente, Graphiken, Fotos, Barcodes und Illustrationen gestochen scharf. Keine Mindestauflage ist nötig. LX900e is Primera’s newest, fastest and most economical to operate color label printer. It utilizes the latest in high-resolution inkjet technology to print brilliant, color-

Seiko Instruments, einer der führenden Hersteller von Thermodruckern, stellt seinen ersten POS Drucker RP-B10 mit externem 24V Netzteil vor. Die Druckgeschwindigkeit beträgt flotte 200 mm/s, bei einer Auflösung von 203dpi 8dots/mm. Er verfügt über eine serielle oder eine USB Schnittstelle. Die Papierbreite ist mit 58 oder 80 mm variabel. Das neue Anti-Cutter Locking System sorgt für einen sicheren Abschneidebetrieb. Verschiedene Code Pages, Logos sowie horizontale und vertikale Barcodes werden unterstützt. Windows und OPOS Driver sind verfügbar. Seiko Instruments, one of the leading manufacturers of thermal printers is introducing his first POS Printer RPB10 with external 24V power supply. The printing speed is a fast 200 mm/s with a resolution of 203dpi 8dots/mm.


Einzelhandel, Gastgewerbe, Kiosk Systeme Retail, Hospitality, Kiosks

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Hohe Zuverlässigkeit, vertikale, horizontale, oder Wandbefestigung möglich, erhältlich in schwarz oder weiß High reliability, vertical- horizontal- or wall mounting possible, available in black or white

n Star Micronics Europe Firmenname: Star Micronics Europe Limited Adresse: Star House, Peregrine Business Park, Gomm Road, High Wycombe, HP13 7DL, UK Telefon: +44 (0)1494 471111 E-mail: sales@Star-EMEA.com Internet: www.Star-EMEA.com Kontakt: Annette Tarlton

TSP100 futurePRNT series – TSP100 PUSB und TSP100 ECO

Anwendungsbereiche / Fields of application Die TSP100 futurePRNT-Serie stellt eine leistungsstarke Drucklösung für den Einzelhandel, das Gastgewerbe und die Kioskbranche dar. Internationale Einzelhändler, wie z. B. Benetton in Großbritannien, und ein großer Fastfood-Anbieter in Deutschland und Österreich profitieren zurzeit von diesen Vorteilen. The TSP100 futurePRNT series offers a high performance printing solution for retail, hospitality and the kiosk industry. International retailers such as Benetton in the UK and a major fast food retailer in Germany and Austria are currently reaping the benefits.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Der TSP100 ECO verfügt über ein einmaliges Tool, mit dem Belege auf Abruf gedruckt werden können. Der Einzelhändler wird dabei aufgefordert, den Kunden zu fragen, ob er einen Kassenbeleg wünscht. Der Beleg kann dann gedruckt oder gelöscht werden. Diese Funktion, die auf einfache Weise aktiviert oder deaktiviert werden kann, ist ideal für niedrigpreisige Verbrauchsgüter, für die der Kunde oft keinen Kassenbeleg möchte. Im Gegensatz zu den meisten POSDruckern, die viel Strom verbrauchen, auch wenn sie nicht drucken, verfügt der TSP100 ECO über ein einzigartiges Energieverwaltungssystem. Dadurch wechselt der Drucker zusammen mit dem PC in einen stromsparenden Standby-Modus (0,05 W), wenn er nicht verwendet wird, und kann bei Bedarf sofort wieder aktiviert werden (29 W). Bei Verwendung der

Aus

est für Ladeng Magazin

dien.com

• www.th-

medien.com

. 11-10 POS • Post-Nr

ustik ys und Ak ht, Displa , Decke, Lic den, Wand altung, Bo

fspreis € 8,50

6. Jahrga

0 ber 6/201 au Novem POS-Ladenb ng

en Starke Böd

Einzelverkau

ge

ISSN 1867 4801

enbelä sicht Bod Marktüber

A96 Businesspark

D-86842 Türkhe

im

Seite 48

lt Entgelt bezah ZKZ-59995

stück Postvertriebs

Bodenbeläge

icht ■ Marktübers Starke Böden

Anwendungsbereiche / Fields of application

info@th-me ember 010 • Nov gabe 6/2

TH Medien KG

Anzeige

Serial and USB connectivity is available. The paper width is variable with either 58 or 80mm. The new AntiCutter Locking System ensures a safe cutting operation. The RP-B10 supports different code pages, logos as well as horizontal and vertical barcodes. Windows and OPOS Driver are available.

Als erster dedizierter Powered-USB-Drucker der Welt für den Einstiegsbereich ermöglicht es der TSP100 PUSB dem Benutzer, von einer verbesserten Kabelordnung zu profitieren und kosteneffizient die gleiche USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) für die POS-Station und den Drucker zu nutzen. Da der ursprüngliche TSP100U futurePRNT ohne Aufpreis als schnelleres, dediziertes ECO-Druckermodell angeboten wird, können Einzelhändler einen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leisten und gleichzeitig ihre Betriebskosten senken. Der TSP100 ECO bietet in Bezug auf seine Herstellung und Verwendung in jeder Hinsicht eine umweltfreundliche ECO-Lösung, was sich an der Verpackung, dem Papierverbrauch (der um bis zu 70 % reduziert werden kann) sowie dem einzigartigen Energieverwaltungssystem zeigt. As the world’s first dedicated entry-level powered USB printer, the TSP100 PUSB allows users to benefit from improved cable management and cost-effectively use the same UPS on the POS station and printer. By providing the original TSP100U futurePRNT with a faster dedicated ECO printer model at no extra cost, retailers can help fight climate change and reduce operating costs. The TSP100 ECO offers an ECO solution based on all aspects of use and manufacture including packaging, paper consumption that can be reduced by up to 70% and unique power management.

Abonnieren Sie jetzt den „POS-Ladenbau“

mit Glas Gestaltung au den Ladenb Impulse für

ttgart s.Oliver, Stu alle Sinne Ein Shop

für

Messen

ds tung Tren Blick in Rich Seite 58

Seite 30

Seite 10

Unser Fachmagazin „POS-Ladenbau“ liefert umfangreiche Themen und Schwerpunkte aus den Bereichen Ladenbau und Innenarchitektur im Handel und am POS. Ihre Vorteile als Abonnent: • Als Abonnent entgeht Ihnen kein geldwerter Beitrag mehr aus „POS-Ladenbau“ zu den oben genannten Themenbereichen.

• Sie erhalten Ihren „POS-Ladenbau“ mit allen branchenrelevanten Veranstaltungen zuverlässig und termingerecht.

• Ein Abonnent erhält zusätzlich Informationen gegenüber Einzelbeziehern.

• „POS-Ladenbau“ ist im Abonnement billiger als im Einzelbezug. Sie sparen € 15,70! (Inland)

• Sie erhalten zusätzlich ein hochwertiges Geschenk. (€ 25,00 Prämie oder ein Jahresabo POS-Manager Technology)

www.th-medien.com


Marktübersicht TSP100 ECO-Software können Einzelhändler 58 mm oder 80 mm breite Belege automatisch um 25 % oder 50 % reduzieren, was weitere effektive Papiereinsparungen ermöglicht. The ‘receipt on demand’ tool is unique to the TSP100 ECO and prompts the retailer to ask the customer whether a receipt is required. The receipt can then be either printed or cancelled. This function, which can be easily turned on and off, is ideal for low value, consumable items for which a receipt is often not sought by the customer. Unlike most POS printers that draw significant current when not printing, the TSP100 ECO has a unique power management system which means the printer will revert with the PC to a very low powered standby mode (0.05W) when not in use while ‘instantly’ waking up when required to print (29W). Using the TSP100 ECO software retailers can automatically reduce 58mm or 80mm wide receipts by 25% or 50% providing yet another effective paper saving tool.

für einseitigen und doppelseitigen Druck gewechselt werden. The Toshiba TRST range of thermal POS printers is specifically designed for all retail and hospitality applications delivering high-speed printing at low noise levels. The range has a choice of normal and low power modes, allowing users to choose between speed and energy costs. For high-volume sales environments, the TRST-A10 and TRSTA12 printers deliver print-outs at 225mm/s. The TRST-A15 model prints both sides of each receipt simultaneously at 170 mm/s. It allows the user to switch between singlesided and double-sided printing models without any software changes.

Anwendungsbereiche / Fields of application Drucken von Belegen am POS in allen Bereichen des Handels und in der Gastronomie Receipt printing for all retail and hospitality POS applications

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail

n Toshiba Tec Europe Firmenname: TOSHIBA TEC Europe Retail Information Systems S.A. Adresse: Europark Fichtenhain B15, 47807 Krefeld Telefon: +49 (0)2151 838-189 E-Mail: marketing@toshibatec-eu.de Internet: www.toshibatec-eu.de Kontakt: Susanne Hamke

Toshiba TRST Belegdrucker Toshiba TRST receipt printers Die Toshiba TRST Belegdrucker bieten für alle Geschäftsbereiche in Einzelhandel und Gastronomie einen schnellen Bondruck. Die Nutzer können bei allen Modellen zwischen normalem und reduziertem Stromverbrauch, und somit zwischen Schnelligkeit und Energieeffizienz wählen. Bei hohem Druck-

Der doppelseitige Bondruck mit dem Modell TRST-A15 senkt den Papierverbrauch um bis zu 45 Prozent, reduziert so die Kosten für Papier um bis zu 25 Prozent und schont die Umwelt. Bonrollen müssen nur noch halb so häufig gewechselt werden. Die Doppeldruckkopf-Technologie sorgt zudem für eine lange Produktlebensdauer und minimiert so die Umweltbelastung durch Herstellung, Transport und Recycling. Dual-sided printing with the TRST-A15 printer can reduce paper costs by up to 25%, paper consumption by up to 45%, and, with up to 50% fewer paper roll changes, saves time and money during peak sales periods. The two printheads share the workload and deliver a long product lifecycle which minimizes environmental impact by reducing production, transport and recycling costs.

n Zebra Technologies Europe Firmenname: Zebra Technologies Europe Ltd. Adresse: Mollsfeld 1, 40670 Meerbusch Telefon: +49 (0)2159 67 68-0 E-Mail: germany@zebra.com Internet: www.zebra.com Kontakt: Bernard Williams

Alle Angaben laut Hersteller

RW420 Druckstation RW 420 Print Station

volumen eignen sich die beiden Modelle TRST-A10 und TRST-A12, die mit der Geschwindigkeit von 225 Millimetern/Sekunde drucken. Das Modell TRST-A15 produziert mit 170 Millimetern/Sekunde zweiseitige Belege, wobei beide Seiten gleichzeitig bedruckt werden. Ohne Änderungen in den Softwareeinstellungen kann einfach und schnell zwischen Modellen

40

POS-Manager Technology 6 • 2010

Einsatz, indem er Zebras einzigartige Drucktechnologie in einem kleinen, kompakten, leichten und robusten Gerät zusammenführt, perfekt für die Verbindung mit den Motorola Handheld-Modellen MC70 und MC75.

Mit der Druckstation RW420 (Modell RW4-PS) bietet Zebra eine Komplettlösung für Drucker und Handheld-Computer in einem Gerät. Der RW4-PS verbessert die Arbeitsproduktivität durch ein effizienteres und effektiveres mobiles Gerätemanagement. Für Außendienstler erleichtert sich der Praxiseinsatz durch weniger Gerätschaften und Ladegeräte wesentlich. Der RW4-PS entspricht genau den steigenden wirtschaftlichen Anforderungen im mobilen

With the RW 420 Print Station (model RW4-PS) Zebra offers a printer and hand-held in one unit. The RW4-PS enhances worker productivity by delivering more efficient and effective mobile equipment management. Now workers will carry less equipment and fewer charging devices, allowing for quick end-user adoption. The RW4-PS is designed to address the evolving business challenges of the mobile workforce by incorporating Zebra’s mobile printing technology into a single, compact, lightweight and rugged unit capable of supporting the Motorola MC70 and MC75 removable handheld terminals.

Anwendungsbereiche / Fields of application Bei der Direktzustellung: Hier ist die genaue Rechnungsstellung und Dokumentenerstellung in Echtzeit erforderlich. Mit der Druckstation lassen sich Belege, Rechnungen, Lieferlisten- und Ladelisten sowie Abrechnungen erstellen und verwalten. Im Außendienst: Gerade Außendienstler müssen bei zunehmenden Kundenerwartungen höchsten Serviceanforderungen genügen. Diesem Anspruch wird der Einsatz des RW4-PS beim Druck von Rechnungen, Arbeitsaufträgen, Auftragsbestätigungen und Bestandsübersichten besonders effizient gerecht. Direct Store Delivery: Requires accurate and real-time invoicing and document production. This model can produce and manage receipts, invoices, pick lists, load manifests and settlement report printing. Field Services: Workers in the field are tasked with increasing customer satisfaction by providing superior service. This can be done more efficiently by using the RW4-PS to print invoices, work orders, order verifications and spare parts inventory reports.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Die RW420 Druckstation von Zebra bringt einen klaren Schub für Produktivität und Effizienz in der Lieferlogistik. The Zebra RW 420 Print Station boosts productivity and maximises efficiencies for the supply chain of a business.


Projektmanagement

CRM 2010 – Acht Lektionen für die Zukunft Obwohl CRM-Systeme längst etabliert sind, war 2010 ein ausgesprochen dynamisches Jahr, was Entwicklungen im Bereich Kundenbeziehungsmanagement betrifft.

K

laus Feierlein, Geschäftsführer von CDC Software in der Region DACH, schaut auf 2010 zurück und beschreibt, was Anwender und Anbieter aus den Erfahrungen für die Zukunft lernen können. 1. CRM und Social Media – soziale Medien, allen voran Social Networks wie Facebook, haben 2010 weiter an Bedeutung gewonnen und immer mehr Unternehmen erkennen ihre Relevanz in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Kundenbetreuung. Es gilt sicherzustellen, dass die CRM-Lösung über ein vollständiges Spektrum integrierter Social CRM-Funktionen für die Interaktion über die neuartigen Kanäle verfügt. Unternehmen sollten aber das Pferd nicht vom Schwanz aufzäumen. Vor der Einführung der Technik müssen eine Social CRM-Strategie erarbeitet, Richtlinien und Prozesse etabliert und die Mitarbeiter geschult werden. 2. Vorbereitet sein, wenn sich das Umfeld ändert – das wirtschaftliche Umfeld, aber auch gesetzliche und interne Regelungen sind in ständigem Umbruch. Das betrifft auch die die Möglichkeiten, Kundendaten zu erfassen, auszuwerten und zu verwalten. CRMLösungen sollten flexibel sein, um in einem sich konstant ändernden ökonomischen und regulatorischen Rahmen stets das Optimum herauszuholen. 3. Die Konjunktur zieht an – der richtige Zeitpunkt, um vom Wachstum zu profitieren und den Absatz mit gezieltem Marketing zu befeuern. Mit der richtigen CRM-Lösung, idealerweise mit integrierten Marketing-Funktionen, können hoch effiziente Kampagnen gefahren werden, die mittels Targeting dafür sorgen, Konsumenten oder Geschäftskontakte mit der individuell passenden Botschaft zu adressieren. 4. Kundentreue – wichtiger denn je. In den vergangenen Monaten hat sich gezeigt, wie wichtig eine treue Kundenbasis ist, um in Krisenzeiten zu bestehen. Unternehmen, die Kunden binden wollen, müssen verstehen, wie der Kunde das Unternehmen wahrnimmt,

und in der Lage sein, die Kundenerfahrungen (Customer Experience) positiv zu beeinflussen. Die Bedeutung von Feedback- und Beschwerdemanagement als integrale Bestandteile des CRM sollte nicht unterschätzt werden. 5. Neugeschäft – Kosten runter. 2010 war eine schwieriges Jahr für das Neugeschäft und für die Akquisition eines Neukunden musste ein großer Aufwand betrieben werden. Angesichts steigender Kosten richtete sich der Blick stärker auf die Wirtschaftlichkeit. Von Kostensenkungen werden Unternehmen auch nach der Krise profitieren. Dafür benötigen sie konsistente und effektive Vertriebsstrategien – und effiziente CRMWerkzeuge, die diese unterstützen. 6. Den Anwender im Blick – Unternehmen müssen dafür sorgen, dass Mitarbeiter die CRM-Systeme auch benutzen. Es geht darum, Schlüsselfunktionen bereitzustellen, die im Alltag wirklich spürbaren Nutzen entfalten und einfach zu bedienen sind. Das klingt banal, war aber auch im Jahr 2010 noch keineswegs selbstverständlich. Die Gestaltung der Benutzeroberflächen und die Integration mit Alltags-Anwendungen wie Outlook, Word oder Excel bleiben ganz oben auf der Agenda. 7. Datenkonsolidierung – obwohl Einigkeit darüber besteht, dass ein umfassendes Wissen über den Kunden die Basis eines erfolgreichen CRM ist, gelang es auch 2010 vielen Unternehmen nicht, den Kunden in seiner Gesamtheit zu erfassen. Es fehlt noch das Verständnis dafür, dass es mit der Konsolidierung von Front- und Backoffice-Daten nicht getan ist. In vielen Fällen, vor allem wenn mehrere Geschäftsbereiche und Tochtergesellschaften im Spiel sind, müssen verschiedene FrontofficeSysteme integriert werden. Denn nur zu oft hat der Vertrieb keine Ahnung davon, was die Kundenbetreuung weiß. Auch die Integration von Daten aus verschiedenen Quellen im Internet – siehe Punkt 1 – trägt zu einer ganzheitlichen Sicht auf den Kunden bei.

8. Think globally act locally – global denken, lokal agieren. Auch wenn das Welthandelsvolumen in der Krise insgesamt zurückging, ist der Globalisierungstrend ungebrochen. Aus westeuropäischer Sicht gewinnen Märkte mit einer sehr unterschiedlichen Kultur sogar rasant an Bedeutung – Beispiel China. International agierende Unternehmen benötigen CRM-Systeme, die einerseits eine weltweit weitgehend einheitliche Gesamtstrategie und Markenführung erlauben, anderseits aber die lokalen Aspekte berücksichtigen. Zum Gesamtbild eines Kunden gehört das Wissen um nationale und regionale Besonderheiten. Anpassungen der Kundenmanagement-Prozesse an lokale Usancen und Umgangsformen, aber auch gesetzliche Vorgaben sind auch im globalen Geschäft unerlässlich. „Im Bereich 2010 war Vieles im Umbruch – trotz oder gerade wegen der Wirtschaftskrise. Das Stichwort Customer Experience war wohl noch nie so wichtig. In Zeiten, in denen Konsumenten und Entscheider die Möglichkeit haben, Produkte und Anbieter genau zu analysieren, geben sie sich immer weniger mit Angeboten von der Stange zufrieden. Das gilt auch für Services und Kommunikation. CRM muss maßgeschneidert sein, über die Kanäle erfolgen, die der Kunde wählt, und sein Feedback ernst nehmen. Das setzt ein umfassendes Wissen vom Kunden voraus und Möglichkeiten, Social Media in die CRM zu integrieren“, so Klaus Feierlein.  n POS-Manager Technology 6 • 2010

41


Projektmanagement

Automatisch frische Blumen Lieferkette für Blumengroßhändler Schritt für Schritt optimiert: Mobiles Warenannahme-Terminal beschleunigt Wareneingang und Qualitätskontrolle.

Früher hat die manuelle Erfassung der Ware viel Zeit in Anspruch genommen, heute werden Wareneingang und Qualitätskontrolle mit Hilfe eines mobilen Warenannahme-Terminals beschleunigt.

L

euchtende Farben, aufrechte Blüten und kräftige Blätter: Der Frischegrad von Topfpflanzen und Schnittblumen ist für jeden Kunden sofort erkennbar und für den Fachhandel einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren – beeinflusst wird er vor allem durch die Logistik zwischen Gewächshaus und dem Point of Sale. Der niederrheinische Blumengroßhändler Cox hat deshalb gemeinsam mit AISCI Ident die Abläufe in seiner Lieferkette Schritt für Schritt optimiert. Das Gelderner Unternehmen beschleunigt heute Wareneingang und Qualitätskontrolle mit Hilfe eines mobilen Warenannahme-Terminals. Am Standort Geldern-Lüllingen vertreibt Cox auf einer Fläche von 6.000 Quadratmetern ein Sortiment mit 98.000 Produkten und

42

POS-Manager Technology 6 • 2010

realisiert einen täglichen Umsatz von 10.000 Artikeln. Seit September 2008 verfügt das Unternehmen in Trier über einen zweiten Standort mit einer Verkaufsfläche von 2.000 Quadratmetern. Der Vertrieb erfolgt durch Versteigerungen, den mobilen Fahrverkauf per Lkw direkt vor Ort beim Kunden sowie den herkömmlichen Direktverkauf in Trier und Lüllingen.

n Erste Projektphase: Vertrieb Der Blumen- und Pflanzengroßhandel ist ein Saisongeschäft. Gerade deshalb ist Cox auf effiziente und reibungslose Abläufe im Verkauf angewiesen. Um diese zu optimieren, damit verbundene Wartezeiten für die Kunden zu verkürzen und den Durchsatz zu

steigern, entschied sich Cox für ein neues Konzept für die mobile Datenübertragung. Dabei beriet AISCI Ident den Blumengroßhändler und lieferte die notwendige Hardware. Heute sind die Verkaufsmitarbeiter an beiden Standorten mit mobilen Funkterminals mit integrierten Scannern ausgestattet. Eingesetzt werden die Gerätetypen Datalogic Falcon und Unitech PA600. „Die Terminals sind über verschiedene Funkanbindungen an das Warenwirtschaftssystem von Cox angeschlossen. Der direkte Datenaustausch gewährleistet einen permanent aktuellen Stand des Host-Systems“, beschreibt Thomas Behr, Projektverantwortlicher bei AISCI, den optimierten Datentransfer bei Cox. Während in der Halle die Verbindung über WLAN hergestellt wird, verfügen die Terminals der Verkaufsfahrer über ein UMTS-Modul. Durch die Anbindung wird jeder Verkauf sofort registriert und berechnet – eine Nachbearbeitung durch den Mitarbeiter am PC sowie das manuelle und fehlerträchtige Übertragen handschriftlicher Informationen entfällt. Im Außendienst gilt dies auch für Quittungen und Empfangsbestätigungen, die vom Kunden per Unterschrift direkt auf dem Display des Terminals erstellt und so als Beleg archiviert werden. Der gesamte Geschäftsprozess wird auf diese Weise ohne zusätzliches Nachbearbeiten abgeschlossen.

n Zweite Projektphase: Wareneingang Nach den Verkaufsprozessen widmeten sich Cox und AISCI dem Wareneingang. „Ziel war es, Qualität und Menge der in Lüllingen angelieferten Handelswaren möglichst schnell zu prüfen und zu erfassen“, erklärt Thomas Behr. Der bisherige Ablauf sah eine manuelle Eingabe des Lieferscheins in das ERP-System und den anschließenden Ausdruck der Etiketten vor. Mit den Etiketten konnte die Ware dann in Empfang genommen, beschriftet und für den Verkauf vorbereitet werden. „Die damit verbundenen manuellen Abläufe haben viel Zeit in Anspruch genommen“, erinnert sich Andreas Borg, Marktleiter und EDV-Administrator


Smooth and efficient processes for fresh flowers

Am Standort Geldern-Lüllingen vertreibt Cox auf einer Fläche von 6.000 Quadratmetern ein Sortiment mit 98.000 Produkten und realisiert einen täglichen Umsatz von 10.000 Artikeln.

bei Cox. Zudem konnten die Cox-Mitarbeiter die Qualität der gelieferten Ware nicht schnell genug kontrollieren. „Gerade dieser Punkt ist für uns jedoch sehr wichtig, zumal unsere Qualität nach dem ISO-Standard zertifiziert ist“, erläutert Borg weiter. In diesem Zusammenhang ist eine lückenlose und exakte Lieferantenbewertung von entscheidender Bedeutung. Um dieser Aufgabenstellung in vollem Umfang nachzukommen, wurden Bestellablauf und Warenannahme

erheblich verändert. Dafür gestaltete AISCI ein individuelles, mobiles WarenannahmeTerminal für Cox. Insgesamt zwei Wagen sind in Lüllingen im Einsatz. Beide verfügen über Datalogic-PowerScan-D8330-Scanner, robuste Industrieterminals vom Typ ads-tec VMT-5015 und je zwei leistungsfähige Etikettendrucker vom Typ Datamax M-4210 WLAN. Zentraler Bestandteil des neuen Annahmesystems ist der mit Barcode versehene Lieferschein, den der Fahrer zusammen mit der Ware abgibt. Das Papier enthält einen Barcode mit allen Auftragsdetails und wird bereits bei der Bestellung von Cox erstellt sowie an den Lieferanten versendet. Bei der Warenannahme wird zunächst der Barcode des Lieferscheins gescannt, worauf alle bestellten Positionen am Terminal des Warenannahmewagens angezeigt werden. Anhand der tatsächlich angelieferten Ware prüft der Mitarbeiter am Wareneingang so jede Position genau. Abweichungen in Menge und Qualität des ursprünglich erteilten Auftrags werden auf diese Weise sofort erkannt und im System vermerkt. „Damit verfügen wir über eine optimale Lösung zur Qualitätskontrolle und zur Bewertung unserer Lieferanten“, stellt Borg fest und ergänzt: „Verwechslungen sind ausgeschlossen und wir haben jetzt auch unsere Warenannahme vollständig automatisiert.“

n Fazit Die Terminals sind über verschiedene Funkanbindungen an das Warenwirtschaftssys­ tem angeschlossen.

Die technische Umstellung auf das neue Sys­ tem verlief problemlos. Die größte Herausforderung bestand in der Eingewöhnung der

In the wholesale of flowers, logistics plays an important role between the greenhouse and the point of sale. The business is subject to strong seasonal fluctuations. Particularly during peak periods, florists such as Geldern based company Cox depend on smooth and efficient processes – and on fresh, high quality goods. For Cox, the question that arose was how the receipt of goods and quality checking could be optimised and the waiting time for customers reduced for sales. The company has opted for mobile solutions to both applications. In sales, rugged mobile computers with integrated scanners are used. Today, by scanning, the employee registers every product desired by the customer. Using WLAN, the data are transmitted directly to the host system and calculated. In the receipt of goods, Cox uses a terminal comprising a scanner and label printer. With this, each item of the goods supplied is checked exactly – for the correct quantity and quality. Both mobile solutions have resulted in a noticeable reduction of the error rate, as manual paperwork is no longer accumulated. The data collection and processing are now carried out more simply and more quickly. At goods inwards, quality control with the mobile devices allows an extensive data basis for optimum supplier evaluation, which Cox requires for its ISO certification. Mitarbeiter, die mehr als zehn Jahre mit der vorherigen Lösung gearbeitet hatten. „Die Neuerungen mussten von allen Beteiligten angenommen und akzeptiert werden“, betont Borg, der die Mitarbeiter von Anfang an in die Gestaltung der Benutzeroberflächen einbezogen hatte.  n

Autor Thomas Behr Vertriebsleitung Reseller, ist staatlich geprüfter Wirtschaftsinformatiker und seit 2002 bei der AISCI Ident GmbH.

POS-Manager Technology 6 • 2010

43


Projektmanagement

Aussagekräftige Daten optimieren Geschäftsprozesse Schnelligkeit, Datengenauigkeit und Flexibilität bei gleichzeitiger Kosteneffizienz sind demnach die ausschlaggebenden Faktoren, die die eingesetzte Lösung erfüllen muss. lich, dass jede Niederlassung eigenständig Berichte nach ihren Bedürfnissen gestalten und entsprechende Parameter-Filter festlegen kann. Damit auch Vergleiche zwischen den einzelnen Märkten möglich sind, muss filialübergreifend für die Konsistenz der Daten Sorge getragen werden. Schnelligkeit, Datengenauigkeit und Flexibilität bei gleichzeitiger Kosteneffizienz sind demnach die ausschlaggebenden Faktoren, die die eingesetzte Lösung erfüllen muss.

n Datenmengen per Multiplex

M

üller macht glücklich – mit diesem Slogan wirbt das Einzelhandelsunternehmen Müller, das zu den erfolgreichsten im deutschen Drogeriemarkt gehört. Um dieses Versprechen einlösen zu können, ist eine stetige Sortimentsbeobachtung und -optimierung unerlässlich. Dabei müssen fortwährend zunehmende Abfragen bewältigt werden. Bei Müller werden gegenwärtig 24,2 Milliarden Datensätze zu rund 170.000 aktiven Artikeln vorgehalten, was einem Datenvolumen von ca. 3,5 Terabyte entspricht. Um trotz dieser stetig steigenden Datenmassen weiterhin eine schnelle Verfügbarkeit der benötigten Informationen gewährleisten zu können, müssen Abfrage- und Ladefunktionen auf verschiedenen Servern

44

POS-Manager Technology 6 • 2010

voneinander getrennt vorgenommen werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass auch bei saisonalen Abfrage-Peaks wie bspw. im Weihnachtsgeschäft das Laden der Daten ungehindert vonstatten geht und diese entsprechend schnell ausgewertet werden können. Zusätzlich ging es Müller darum sicherzustellen, dass prädiktive Analysen mit der gleichen Performance durchgeführt werden können wie historische Analysen. Darüber hinaus wollte Müller die ReportingMöglichkeiten erweitern und in Zukunft Reports noch flexibler gestalten. Müller verfügt über etwa 600 Filialen in sieben Ländern Europas. Zur Erhöhung von Agilität und Entscheidungsqualität ist es daher erforder-

Um die stetig zunehmenden Datenmengen bewältigen zu können, hat sich Müller dazu entschieden, auf Version 15.1. des spaltenbasierten Analyseservers Sybase IQ umzusteigen. Über die Multiplexkonfiguration wurde ein zweiter Server eingebunden, so dass Lade- und Abfrageprozesse nun separat laufen und sich nicht mehr gegenseitig behindern. Der Vorteil dieser Architektur: Durch die geringere CPU-Leistung ist der Einsatz von Standardhardware möglich, was wiederum eine erhebliche Kostenersparnis mit sich bringt. Neuerdings sind zwei HP-Server mit Windows-Betriebssystem im Einsatz, die die 3,5 Terabyte Datenvolumen aus dem Datawarehouse problemlos bewältigen. Ein weiterer Vorteil der Multiplexkonfiguration besteht darin, dass nunmehr bei Bedarf weitere Server angebunden werden können, was eine uneingeschränkte Skalierbarkeit bei weiterhin wachsendem Datenvolumen gewährleistet. Diese Erweiterung bedeutet für Müller auch eine höhere Flexibilität im Hinblick auf die Zahl der Anwender, die auf das System zugreifen. Neben Mitarbeitern in den 600 Filialen können 400 Anwender in der Zentrale Abfragen durchführen. Erstellt werden Hunderte Berichte zu verschiedensten Stammdaten, dazu gehören z. B. Verkaufszahlen, Warengruppen, Filial- und Lagerbestände. Dabei greifen die verschiedensten Gruppen auf die


Berichte zu: In den Niederlassungen sind dies vor allem Controller und Filialleiter, während in der Zentrale sämtliche Abteilungen – von Einkauf über Marketing/Vertrieb bis hin zur Buchhaltung – Zugang zu den Auswertungen haben.

n Monitoring sämtlicher Geschäftsprozesse Während man sich bei Müller zu Beginn auf das operative Reporting und die Auswertung von Buchhaltungsdaten beschränkt hat, geht man bei der Abfrage inzwischen mehr und mehr ins Detail, denn mit der neuen Version sind keine Grenzen gesetzt. Sybase IQ ermöglicht den Blick auf sämtliche Detaildaten und damit die Optimierung der Sortimentsbestände, was wiederum eine Reduktion der Kosten bzw. eine Steigerung des Umsatzes mit sich bringt. Dabei sind die Kombination und Sortierung der verschiedenen Faktenarten (wie Reichweite, Umschlagshäufigkeit, Artikel, Filial- und Warengruppenstamm) variabel und können jederzeit beliebig um neue Kennzahlen erweitert werden. Zusätzliche Faktenarten, die jetzt abgefragt werden können, sind z. B. Nullabverkäufe, Bestandskorrekturen oder Kostenbuchungen. Während in der Vergangenheit sämtliche Reportings in der Zentrale erstellt werden mussten, können die Filialen jetzt eine Vielzahl der Berichte selber generieren. Dabei war es wichtig, eine intuitive Benutzeroberfläche bereitzustellen. Die HTML-Oberfläche wurde im Backoffice auch in „Look & Feel“ an die Bedürfnisse der jeweiligen Filiale angepasst. Somit konnten Mitarbeiter in den Niederlassungen ihre Filter setzen und Berichte generieren, ohne dass eine langwierige Einarbeitung in das System notwendig gewesen wäre.

n Schnelle Reaktion auf Markttrends Müller ist inzwischen, was die Datennutzung betrifft, recht fortgeschritten. So können heute bspw. auch Verkaufstrends vorhergesagt und das Sortiment dementsprechend bereits im Vorfeld darauf abgestimmt werden. D.h. Sybase IQ wird nun auch für prädiktive Analysen eingesetzt. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Auswertungen bereits in der Datenbank selber vorgenommen werden können, d.h. die Informationen nicht erst aus der Datenbank gezogen werden müssen, sodass die Ergebnisse viel schneller vorliegen. Auf diese Weise kann sich Müller schon frühzeitig auf

Huge data volumes The German drugstore chain Müller comprises more than 600 stores in seven countries and is one of the leading retailers in Europe. To handle its huge data volumes of 3,5 terabytes (tendency increasing) the company relies on Sybase IQ as a core for its business intelligence architecture. Because of the consistently increasing requests they decided after some time to migrate to the newer version of the column-based analysis server. A multiplex configuration enabled the integration of a second server and therefore equalization of request and loading processes. Thus, Müller avoids performance losses even during request peaks and provides employees with a fast access to relevant data. Additionally they reduce infrastructure costs as with the very low CPU capacity necessary in combination with the multiplex configuration standard hardware can be leveraged (at the moment they use two HP server and Windows as the operating system). With Sybase IQ Müller also gains flexibility: Now every store can design reports according to its very individual needs and define various parameter. Moreover, fast ad-hoc requests by employees in the different stores are unlimited possible just as standard reports and predictive analysis. Reliable data, flexible reporting and improved performance enable Müller to optimize its stock of products and to better address the demands of its customers and so gains an undeniable advantage in the highly competitive retail sector. prognostizierte Verkaufstendenzen einstellen und das Sortiment entsprechend anpassen. Ein weiterer signifikanter Vorteil konnte bei der Batchprozessverarbeitung erzielt werden, denn diese findet jetzt nicht mehr über Nacht statt, sondern kann „on the fly“ durchgeführt werden, d.h. die Datensätze werden innerhalb weniger Minuten aus dem operativen System in die analytische Datenbank übertragen. Um es noch einmal auf den Punkt zu bringen: Die Vorteile der Umstellung bestehen für Müller zum einen in der PerformanceSteigerung und Skalierbarkeit. D.h. Ergebnisse können von nun an – je nach Abfrage – in Sekunden geliefert werden und auch

bei saisonalen Peaks oder im Falle des Zugriffes einer Vielzahl von Anwendern gibt es keinerlei Verarbeitungs- bzw. PerformanceEngpässe. Zum anderen in der Flexibilität, da mit der Umstellung Online-Abfragen von den verschiedenen Filialen mit variablem Zeitraum bzw. variabler Dimension schnell und unkompliziert durchgeführt werden können. Ein weiterer entscheidender Punkt ist die Kosteneffizienz, denn die Einbindung eines weiteren Servers macht umfangreiche Investition in Hardware unnötig; stattdessen können konventionelle HP-Server und Windows Software genutzt werden. Müller ist zudem auf ein weiteres Datenwachstum bestens vorbereitet, da eine zusätzliche Erweiterung jederzeit möglich ist. Dank der leistungsfähigen, spaltenbasierten Datenbank und den damit verbundenen zeitnahen Abfragen ist Müller in der Lage, besonders schnell auf aktuelle Markttrends zu reagieren – ein wichtiger Aspekt, um im hart umstrittenen Einzelhandelssegment wettbewerbsfähig zu bleiben. Denn letztendlich bilden aussagekräftige historische Daten die Basis für Adhoc-Abfragen und sind Voraussetzung dafür, dass Prognosen getroffen werden können. Auf Basis dieser Prognosen kann das Sortiment (z. B. über sogenannte „Renner“- und „Penner“-Listen) entsprechend optimiert werden, sodass der gewünschte Artikel jederzeit vorhanden ist, ohne dass das Lager aus den Nähten platzt.

n Zukunftsaussichten Während mit Sybase IQ bereits sämtliche Prozesse überwacht werden, ist für die Zukunft eine noch engere Einbindung in das Warenwirtschaftssystem durchaus denkbar. Somit wäre nicht nur die Benachrichtigung z. B. bei niedrigem Sortimentsbestand eines bestimmten Artikels möglich, sondern dieser Alert würde gleichzeitig einen automatischen Bestellprozess einleiten. n

Autor Martin Karlowitsch ist seit März 2006 als Director Field Marketing für sämtliche Marketing-Aktivitäten der Sybase GmbH tätig.

POS-Manager Technology 6 • 2010

45


Marketing

Etiketten – nicht nur Informationsträger, sondern erfolgreiche Marketinginstrumente Hersteller haben längst die vielfältigen Möglichkeiten der Etikettierung erkannt, um ihre Produkte und Marken im Markt zu positionieren. Das Produkt muss sich gegenüber der Konkurrenz abgrenzen – und eine starke Marke braucht auch ein starkes Etikett. am Point of Sale (POS). Und dabei spielt das Etikett eine besondere Rolle: Schon lange ist es nicht mehr nur bloßer Informationsträger, der die Identifikationsnummer oder den Barcode eines Artikels transportiert: Vielmehr wird es mit wachsenden Möglichkeiten von Design und Produktion zunehmend zum außergewöhnlichen Blickfang, der am POS als verlängerter Arm der klassischen Werbung fungiert. Aufgewertet mit visuellen und haptischen Spezialeffekten liefern Labels Informationen zum Produkt selbst, zu seinen Bestandteilen oder auf welche Art und wie lange es gelagert werden sollte – und werden zugleich zum wichtigen Marketing- und Verkaufsinstrument.

n Das Etikett als Blickfang

V

Etiketten werden zum wichtigen Marketing- und Verkaufsinstrument.

on tausendfach gedruckten Flyern und gigantischen Plakaten über kostspielige Anzeigen in Printmagazinen bis hin zu aufwendigen Radio- und TV-Spots: 2009 investierten deutsche Unternehmen fast 29 Milliarden Euro in verschiedenste Werbemaßnahmen. Dies scheint zunächst viel, ist aber rund sechs Prozent weniger als noch im Vorjahr, wie der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft berichtet. Tatsächlich wurde ein so niedriger Betrag zuletzt vor sieben Jahren, also 2003, für Werbung ausgegeben. Fakt ist: Werbung kostet Geld – Geld, das vielen Unter-

46

POS-Manager Technology 6 • 2010

nehmen in Anbetracht der kriselnden Wirtschaft fehlt. Und auch, wenn die deutsche Konjunktur derzeit wieder anzieht, wird in Sachen Werbung nach wie vor kräftig gespart. So rechnet der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft für 2011 zwar mit einem Anstieg zwischen zwei und 3,5 Prozent, erwartet für dieses Jahr aber nur verhaltene Investitionen und damit nur eine leichte Aufwärtsbewegung. Viele Unternehmen werden daher, statt kostenintensive Werbemaßnahmen zu planen, die Kunden dort ansprechen, wo 70 bis 80 Prozent der Kaufentscheidungen tatsächlich getroffen werden:

„Das Label, ganz gleich aus welchem Material, soll den einzigartigen Charakter des Produkts unterstreichen. Verschiedene Faktoren müssen dabei natürlich berücksichtigt werden, wie Druckqualität, Haptik, Erscheinung und Farbe, so dass letztlich eine passende und ansprechende Einheit aus Etikett und Produkt entsteht“, erklärt David Kim, Europa-Geschäftsführer beim Druckerhersteller Bixolon. Entsprechend universelle Möglichkeiten bieten die modernen Technologien zur Etikettierung. Die Palette reicht von verschiedenen technischen Varianten der Kennzeichnung, Identifikation und Rückverfolgung über Funktions- bis hin zu Promotionsetiketten für verkaufsfördernde Aktionen. Immer beliebter werden Etiketten, die durch so genannte Multi-Sense-Effekte punkten. Sie erhöhen die Wahrnehmung des jeweiligen Produktes, indem sie die verschiedenen menschlichen Sinne ansprechen: Insbesondere ausgefallene optische Merkmale wie leuchtende Farben, metallisch glänzende oder Kristall-Effekte sowie der Einsatz von thermo- oder UV-re-


aktiven Spezialfarben, die nur in bestimmten Temperaturbereichen beziehungsweise unter UV-Licht sichtbar werden, bieten eine Möglichkeit, sich gegenüber der Konkurrenz abzugrenzen. Der Geruchssinn kann durch den Einsatz verschiedenster Duft-Nuancen, die – im wahrsten Sinne des Wortes – Appetit auf ein Produkt machen, angesprochen werden. Auch eine einzigartige Haptik, beispielsweise durch Sandstruktur- oder Schaum-Effekte, kann ein Produkt am Markt erfolgreich machen.

n Raffinierte Effekte Raffinierte Effekte lassen sich mittels beidseitig bedruckter Etiketten – wie sie bei der Etikettierung durchsichtiger PET-Flaschen zum Einsatz kommen – erzielen: Durch ein Etikett-Fenster auf der Vorderseite der Flasche lässt sich die Rückseite des gegenüberliegenden Etikettes betrachten. Hier geschickt platzierte Werbebotschaften werden erst nach und nach, je nach Befüllung der Flasche, sichtbar und regen zum Kauf eines weiteren Produktes an. Auch beim sogenannten „No Label Look“ kommt dieser Effekt zum Einsatz: Ein transparentes Haftetikett umschließt die Produktverpackung, etwa eine Glasflasche, meist vollständig. Häufig wird hierbei nicht mehr nur das Etikett, sondern die Gesamtanmutung des Produkts zum Blickfang. Der No Label-Druck stellt eine flexible und kostengünstige Alternative zum direkten Bedrucken mittels Nassleimverfahren dar und ist etwa mit Siebdruck, Tiefdruck und Offsetdruck oder einer Kombination aus mehreren Druckverfahren möglich. Auch mehrteilige Papieretiketten, so genannte Booklet-, Inforoll-, Infoform-, Leporello- oder KreuzbruchLabel machen auf die Einzigartigkeit eines Produktes aufmerksam. Die mehrlagigen Etiketten sind selbstklebend und können etwa mit Gebrauchsanweisungen, Gutscheinen oder Promotionen bedruckt werden. Dabei nehmen sie nicht mehr Platz in Anspruch als herkömmliche Haftetiketten. Ebenso vielseitig wie Form und Design eines Etikettes ist die Auswahl der beim Druck verwendeten Materialien. Papieretiketten werden besonders gern als Instrument genutzt, um den Premium-Charakter einer Marke zu unterstreichen, weil Optik, Gesamterscheinung und Haptik von Papier am flexibelsten sind. Die Bandbreite der Wirkung des Materials reicht dabei von schlicht und natürlich bis hin

zur luxuriösen Anmutung. Sind die Anforderungen an Beständigkeit und Beanspruchung des Materials besonders hoch, kommen dagegen Folien-Etiketten zum Einsatz.

n Moderne Drucktechniken Für die Produktion von Etiketten, die den gesteigerten Anforderungen in Sachen Marketing und Werbung gerecht werden, müssen ausgefeilte Technologien her. Die Druckfunktionen sollen dabei vielseitig sein, gleichzeitig müssen die Geräte den Bedürfnissen der einzelnen Branchen gerecht werden. „Als Hersteller von ThermodirektEtikettendruckern kennen wir natürlich die spezifischen Anforderungen, die Handel und Dienstleistungsbereich an Labeldrucker stellen. So müssen neben Texten, Barcodes und 2D-Codes immer auch hochauflösende Grafiken berücksichtigt werden – selbst kleinste und selbstklebende Etiketten gehören dabei zum Repertoire und werden von unseren Alleskönnern verarbeitet“, erläutert David Kim die Leistungsfähigkeit moderner Labeldrucker. Eine enorm hohe Druckgeschwindigkeit ist für Etikettendrucker inzwischen ebenso Standard wie Schnittstellen zu allen wichtigen Host-Systemen. Darüber hinaus müssen die Druckgeräte leichte Zugänglichkeit von allen Seiten bieten, damit Wartung und Bestückung effizient und schnell durchgeführt werden können. Auch der automatische Zuschnitt muss im Speedverfahren erfolgen, um das Label exakt und präzise auf das Produkt applizieren zu können. Grundsätzlich gilt es, beim Druckverfahren und damit bei der Auswahl des Gerätes die Entscheidung zwischen Thermodirekt- und Thermotransferdruck zu treffen. Da beim ersten Verfahren direkt auf spezielles Thermopapier oder Thermofolie gedruckt wird, ist der Einsatz von Tonern oder Farbbändern nicht nötig. Dies sorgt für große Zeitersparnis beim Druck und auch die Druckkosten lassen sich auf sehr geringem Niveau halten. Müssen Etiketten langlebiger sein, empfiehlt sich der Thermotransferdruck: Er ist unschlagbar schnell und die Ausdrucke sind von sehr hoher Druckqualität. Besonders beim Farbdruck lassen sich deutlich höhere Auflösungen als beim Thermodirektdruck erzielen. Allerdings sind die Druckkosten bei Thermotransferdruckern verhältnismäßig hoch, da ein im Ergebnis zuverlässiger Einsatz nur möglich ist, wenn die Thermotransferfolie nach jedem Gebrauch gewechselt wird. Im Gegensatz zu Thermodirektdruckern bie-

A strong brand needs a strong label Increasingly companies are cutting back on their high-cost advertising and are targeting the customer where 70 to 80 percent of purchase decisions are actually made: at the point of sale. The most important criterion here: the product must stand out from the competition – and a strong brand needs a strong label. For a long time now, labels have been more than just bearers of information that carry the identification number or bar code of an item. Labels have become a way of catching the eye: using special visual and tactile effects, they provide information about the product itself, its components or how and for how long it should be stored. Labels are taking on an important role at the point of sale (POS) as an extension of classical advertising. Printer manufacturers have now adapted to the specific requirements that retailers and service providers make of label printers: machines are versatile and can cope with the needs of individual industries in terms of materials, print quality, feel, appearance and colour. The latest technologies offer universal labelling options: the range stretches from various technical methods for marking, identification and tracking, through functional labels, to promotional labels for sales campaigns. Moreover, labels are being given multi-sensory effects to make products more noticeable at the POS by appealing to the senses. ten sie aber eine hohe Individualität hinsichtlich der zu bedruckenden Materialien, da kein spezielles licht- und temperaturempfindliches Thermopapier benötigt wird. n

Autorin Yvonne Klein ist Key Account Manager bei der Bixolon Europe GmbH.

POS-Manager Technology 6 • 2010

47


Marketing

Werbeplattform mit Spam-Schutz-Funktion Innovative Onlinewerbung am Point of Sale – den Datenschutz gibt‘s inklusive.

D

Durch die Kürze der Spots und die Tatsache, dass sich ein User mit dem Spot auseinandersetzen muss, entstehen durch die Interaktion ein

ie preisgekrönte Geschäftsidee der CaptchaAd aus Bonn verknüpft Video-Advertising mit einer Sicherheitsabfrage, d.h. herkömmliche CAPTCHAs (Spam-Schutz) werden mit hochqualitativer Video-Werbung (Advertising) kombiniert. Durch diese Kopplung wird der Datenschutz verbessert. Für Werbetreibende entsteht eine neuartige Werbeplattform.

n Was sind CAPTCHAs? CAPTCHA bedeutet übersetzt „Completely Automated Public Turing test to tell Computers an Humans Apart“ (Vollautomatischer öffentlicher Turing-Test zur Unterscheidung von Computern und Menschen) und wird von Website-Betreibern als Sicherheitsanwendung für ihre Homepage und zum Schutz von UserDaten geschaltet. Durch diese Anwendung soll gewährleistet werden, dass ausschließlich Menschen und keine programmierten Bots bestimmte Dienste im Internet nutzen bzw. an die persönlichen Daten der User gelangen. Herkömmliche CAPTCHAs sind in den meisten Fällen Zahlen- und Buchstabenkombinationen. Das Prinzip erfolgt per Zufallsgenerator.

48

POS-Manager Technology 6 • 2010

Am häufigsten werden CAPTCHAs bei Social Network Funktionen geschaltet wie z. B. beim Hinzufügen von Freunden oder Hochladen von Fotos, bei Downloads, bei Registrierungsvorgängen, in Foren oder bei Blogeinträgen.

Die Herausforderung bei der Programmierung von CAPTCHAs besteht darin, eine Abfrage zu erstellen, die so einfach wie nötig und so schwierig wie möglich ist. Heißt mit anderen Worten: Dem User muss die Möglichkeit

Innovative online advertising at the Point of Sale The idea of the connection of an advertising message in a moved image with security queries (the so called CaptchaAds) was created by the company CaptchaAd of the same name. The company was founded in Bonn in 2009 by Jan Philipp Hinrichs, Michael Keferstein and Thomas Zumtobel. CaptchaAd offers producers an innovative opportunity to advertise their products in the internet. In addition the website operators profit from the protection for their users. The integration of CaptchaAds on websites offers two opportunities. On one hand there is the integration with security as priority. Here the CaptchaAd is firmly integrated into the programming of the website. If no CaptchaAds are supplied, a normal CAPTCHA will be visualized. Consequence: The security is at the highest stage, because the integration is carried out analogically to reCAPTCHA. The second variant is offered by the integration of advertisement-operating CaptchaAds. Here CAPTCHA is implemented by Javascript. Since the use can avoid CAPTCHA by disactivating Javascript, here first of all the advertising and the connected revenue opportunities represent the dominating reason why to integrate a CaptchaAd into a website. During the modulation of the CaptchaAds the target group of the respective page is screened and a targeting is carried out. The website operators can decide which contents should be integrated in order to talk to the respective target group and to find the appropriate advertising spots.


gelassen werden, die ihm gestellte Abfrage möglichst problemlos zu lösen. Hintergrund ist, dass Bots mittlerweile so konfiguriert sind, dass sie etwa 95 Prozent dieser CAPTCHAs überwinden können. Das hat zur Folge, dass

und im Juni 2010 den zweiten Platz bei dem „Global Entrepreneurship Competition“ auf der „World Innovation Summit“ in Barcelona. Weder eine Print-, noch eine TV-Marketingmaßnahme kann eins zu eins online

Da der Nutzer aber allein durch eine Deaktivierung von Javascript das CAPTCHA umgehen kann, ist die Werbung und die damit verbundene Erlösmöglichkeit der entscheidende Grund, um ein CaptchaAd auf der Website einzubinden. Bei der Aussteuerung der CAPTCHAs werden die Besonderheiten einer Homepage berücksichtigt. Das heißt: Die Zielgruppe der jeweiligen Seite wird gescreent und ein Targeting durchgeführt. Die Website-Betreiber können beispielsweise selbst festlegen, welche Inhalte eingebunden werden sollen, um die entsprechende Zielgruppe mit Hilfe der passenden Spots anzusprechen. Zudem lassen sich Mechanismen wie Frequency Capping (d.h. ein User kriegt in einem bestimmten Zeitraum z.B. nur einbis zweimal einen Spot gezeigt) problemlos integrieren.

n So funktioniert’s

Werbekontakt und ein unumgänglicher Schutz vor Bots.

die Zahlen- und Buchstabenkombinationen für den User immer unleserlicher gestaltet werden. Viele Nutzer haben Schwierigkeiten, die Sicherheitsabfragen zu entziffern. Vor allem User mit einer Seh-, Lese- oder Lernschwäche haben Probleme im Netz und stoßen an ihre Grenzen. Zudem kostet das Entziffern Nerven und Zeit und führt eventuell zum Abbruch des Vorgangs. User weltweit verbringen insgesamt 150.000 Stunden pro Tag damit, CAPTCHAs zu entziffern (Hochrechnung der Carnegie Mellon University). Täglich werden weltweit mehr als 250 Millionen CAPTCHAs geschaltet.

n Werbung und Sicherheit Die zum Patent angemeldete Idee, Werbebotschaften mit Sicherheitsabfragen in Bewegtbild zu verbinden, stammt von der gleichnamigen CaptchaAd. Diese wurde im Jahr 2009 von Jan Philipp Hinrichs, Michael Keferstein und Thomas Zumtobel gegründet. Das Geschäftsmodell konnte dabei vom ersten Moment an überzeugen. 2009 gewann CaptchaAd den Gründerwettbewerb „enable2start“ der Financial Times Deutschland,

abgebildet werden. Es fehlen kreative und innovative Werbemöglichkeiten, um das Trendthema Bewegtbild im Internet werbewirksam umzusetzen. Interaktives Online-VideoAdvertising bietet eine effiziente Lösung. Es ermöglicht, Werbebotschaften audiovisuell aufzuarbeiten und über das Internet auszustrahlen. Eine neuartige Online-Werbeform sind die so genannten CaptchaAds, die von Werbetreibenden und von Publishern eingesetzt werden können.

n Zwei Varianten Das Geschäftsmodell und die Einbindung der CaptchaAds auf Internetseiten bieten viele unterschiedliche Möglichkeiten. Etwa eine Einbindung, bei der die Sicherheit im Vordergrund steht. Hier wird das CaptchaAd in die Programmierung der Seite fest integriert. Sollte kein CaptchaAd geliefert werden können, wird ein normales CAPTCHA angezeigt. Bei diesem Einsatz von CaptchaAds ist die Sicherheit maximal. Die zweite Variante stellt eher den werbetreibenden Ansatz von CaptchaAds. Hier wird das CAPTCHA mit Javascript eingebunden.

Das CaptchaAd wird manuell gestartet. Im nächsten Schritt wird ein Werbespot, meist nicht länger als 15 Sekunden, angespielt. Der User kann nun vom ersten Augenblick an die ihm gestellte Frage in das vorgegebene Antwortfeld einfügen. Je schneller eine Antwort erfolgt, desto schneller kann der Nutzer fortfahren. Im Durchschnitt braucht ein Nutzer weniger Sekunden um ein CaptchaAd zu lösen als für ein CAPTCHA (reCAPTCHA). Davon können sich Interessierte auch online überzeugen. Auf der Website http://www. captchabattle.com/ haben User die Möglichkeit den direkten Vergleich zwischen CAPTCHAs (reCAPTCHAs) und CaptchaAds zu ziehen. Laut einer Studie von „Eyeblaster 2009, Analytics Bulletin Nr.5„ liegt CaptchaAd mit der Kürze der vorgeführten Spots voll im Trend. Durch die Kürze der Spots und den Fakt, dass sich ein User mit dem Spot auseinandersetzen muss, entstehen durch die Interaktion ein Werbekontakt und ein unumgänglicher Schutz vor Bots. n

Autor Jan Philipp Hinrichs Geschäftsführer CaptchaAd GmbH

POS-Manager Technology 6 • 2010

49


Impressum ISSN 1437-398X („POS-Manager Technology“) Verlag / Herausgeber: TH Medien KG, Businesspark A96, D-86842 Türkheim Telefon (0 82 45) 9 67 60-0, Telefax (0 82 45) 9 67 60-100 Internet www.th-medien.com, E-Mail info@th-medien.com Druck / Vertrieb / Aboverwaltung: TH Medien KG, Businesspark A96, D-86842 Türkheim „POS-Manager Technology“: Fachzeitschrift mit ausschließlich Technologie-Themen am POS sowie im Handel insgesamt. Leserzielgruppen sind IT-Verantwortliche und Entscheider in den Handelszentralen der Laden- und Kettenbetreiber, privater Handelsgeschäfte aus nahezu allen europäischen Ländern, aber auch aus Asien und vielen weiteren Ländern. Geschäftsführer: Christian te Heesen Redaktion: Carolin Kober, E-Mail ck@th-medien.com Telefon (0 82 45) 9 67 60-110, Telefax (0 82 45) 9 67 60-100 Schlussredaktion: Sylvia Zahn genannt Schumann, E-Mail zgs@th-medien.com Telefon (0 82 45) 9 67 60-160, Telefax (0 82 45) 9 67 60-100 Anzeigen: Angelika Eigner, E-Mail ae@th-medien.com Telefon (0 82 45) 9 67 60-150, Telefax (0 82 45) 9 67 60-100 Satz/Layout/Grafik: Rainer Wiedenmann, Telefon (0 82 45) 9 67 60-140, Telefax (0 82 45) 9 67 60-100 Titelgestaltung und Produktion: Rainer Wiedenmann, Christian te Heesen Objektleitung: Christian te Heesen (v.i.S.d.P.), E-Mail t.h@th-medien.com Bild-, Foto- und Grafikquellen: Reed Exhibition (S. 4 rechts, S. 6), Rene Tillmann / Messe Duesseldorf (S. 5 rechts, S. 8), Mettler-Toledo (S. 4 links, S. 20), Bizerba (Titelfoto, S. 22), Fotolia (Titel links oben, S. 24), Motorola (Titel links unten, S. 26), Citizen (Titel unten), Gunnebo (S. 28), Torex / Orion (S. 31), Aldi Süd (S. 32), AISCI / Cox (S. 42-43), Sybase / Müller (S. 44), Bixolon (S. 5 links, S. 46), CaptchaAd (S. 48) Einsendungen: Für unverlangt eingereichte Manuskripte übernimmt der Verlag keine Gewähr. Sie gelten in jeder Hinsicht der Redaktion zur freien Verfügung überlassen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Eine Verwertung der im „POS-Manager Technology“ veröffentlichten Beiträge ist unzulässig. Nachdruck von Text und Abbildungen zum Zwecke der Werbung für Fernseh- und Funksendungen, Filme, Übersetzungen, Vervielfältigung, Vorträge und das Speichern auf Datenverarbeitungsanlagen ist, auch auszugsweise, ohne Zustimmung des Verlages nicht gestattet. Das Recht des Zitierens bleibt hiervon unberührt. Titel: Der Titel „POS-Manager Technology“ ist urheberrechtlich geschützt und Eigentum der TH Medien KG. Das gilt für die Schreibweise, den Aufbau, das Layout, die Art und Weise der Erscheinung und den Verwendungszweck. Das Logo oder den Titel anderweitig zu verwenden, zu verfälschen oder zu ändern, ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der TH Medien KG zulässig. Bei Nichtbeachtung wird Schadensersatz geltend gemacht. Leserzielgruppen: Alle Zentralen der Verbraucher- und Supermärkte, Kaufhäuser, Drogerieflächen und Drogeriemärkten, Einzelhandelsketten, Privateinzelhändler, Autohäuser, Apotheken, Buchhandlungen u.v.m. aus nahezu allen europäischen Ländern, aber auch aus Asien und vielen weiteren Ländern. Abonnements: David Gorschboth, E-Mail: dg@th-medien.com Telefon (0 82 45) 9 67 60-111, Telefax (0 82 45) 9 67 60-100 Abonnementpreise (Inland): s 44,- inkl. 7% USt. und Versandkosten (Einzelverkauf s 8.50 inkl. 7% USt. zzgl. Versandkosten). Abonnementpreise (Ausland): s 44,- exkl. USt. zzgl. s 18,- Versandkosten und s 9,50 Bankspesen*. (Einzelverkauf s 8.50 exkl. USt. zzgl. Versandkosten und Bankspesen*). *in Nicht-Euro-Ländern Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 4 / Abolaufzeit: Vom 1. Januar 2010. Die Abonnementdauer beträgt ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis sechs Wochen vor Ablauf eines Bezugsjahres schriftlich gekündigt wird. Druckauflage: 1 3.100

50

POS-Manager Technology 6 • 2010

Veranstaltungen / Events

Wincor World 2011

EuroShop 2011

Fachmesse und Forum für Banken und Handel

Internationale Fachmesse für den Handel The Global Retail Trade Fair

25. bis 27. Januar 2011 Paderborn www.wincor-nixdorf.com

26. Februar bis 2. März 2011 Messe Düsseldorf www.euroshop.de

M-Days

embedded world

27. und 28. Januar 2011 Congress Center Frankfurt www.m-days.com

Exhibition & Conference

LogiMAT 2011 Internationale Fachmesse für Distribution International Trade Fair for Distribution 8. bis 10. Februar 2011 Neue Messe Stuttgart www.logimat-messe.de

Vom Point of Sale zum Point of Dialog

1. bis 3. März 2011 Messe Nürnberg www.embedded-world.de

CeBIT 2011 Marktplatz Nr. 1 des digitalen Business The world’s No. 1 marketplace for digital business 1. bis 5. März 2011 Hannover Messe www.cebit.de

Roadshow: Digitale Kommunikation

Bargeldlogistik-Kongress

08. Februar 2011 Hamburg 10. Februar 2011 Berlin 15. Februar 2011 Köln 17. Februar 2011 München www.sdi-munich.de

22. und 23. März 2011 Sheraton Congress Hotel Frankfurt am Main www.gs1-germany.de

Vorschau / Preview POS-Manager Technology 1/2011 EuroShop-Messeheft mit Ausstellerverzeichnis und großer Produktvorschau zu EuroShop – fair issue including exhibitors’ list and extensive product preview on • Warenwirtschaft / ERP and SCM • Geräte am POS (Kassen, Drucker, Waagen) / POS devices (cash points, printers, scales) • Zahlungssysteme / Payment systems • SB-Automation • Filialmanagement / Store management • Identtechnik / Identification technology • Digitale POS-Medien / Digital POS media • Sicherheit und Artikelsicherung / Safety and Commodity assurance • Personalmanagement / Human resource management Online-Marketing / Online marketing

Erscheinungstermin / Publication date 9. Februar 2011


Safety Technology

Preissteuerung

Seite 34

on

ati

ik un on ti m m ika n ko en mu nd m Ku nko e nd Ku

IT-Anbindung an Filialen

Das Prinzip Freiwilligkeit

Seite 42

Seite 46

„Branching“ IT

BAUVE Medien KG

Inventur

Social Media Marketing

12. Jahrgang

6/2010 POS Manager Technology

POS Manager Seite 8

Weighing and Advertising

ISSN 1437-398X D-86842 Türkheim

Wege ins Netz für den Mittelstand SMEs go online

Businesspark A96

Seite 18

Damit die Planung zur Realität wird Business Intelligence Seiten 20 und 24

Postvertriebsstück

Preissteuerung

Inventur

EuroShop 2011

Seiten 20 und 22

Automatische Disposition Change Management Seite 28

Jeder Einkauf wird analysiert

A Central Data Warehouse Seite 30

Marktübersicht Identtechnik Ident Technology

Wiegen und Werben ■ Weighing and Advertising

Marktübersicht Sicherheitstechnik

g un alt hh ng u uc zb alt an chh Fin bu z n a Fin

& r uf age ka in & L ne uf are ka W ein n are W

Wiegen und Werben

Das Mekka der Retail Branche

Seite 14

Entgelt bezahlt

Verkauf

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

TH Medien KG

r

ge

La

Verkauf

Visual Merchandising

info@th-medien.com • www.th-medien.com • Post-Nr. 12-10 POS

Mathematik am Point of Sale Mathematics at the PoS Seite 24

Premiere für Self-Scanning Self-scan solution Seite 26

Entgelt bezahlt

Kirchdorfer Straße 87

Seiten 14, 16 und 18

Small All-Rounders

12. Jahrgang D-86825 Bad Wörishofen

uf

Enterprise Resource Planning

Seite 28

Seite 16

Visuelle Kommunikation

B-59995

uf

Verka

g

Einzelverkaufspreis € 8,50

POS Manager Technology

Verka

g

chhaltun

Multi-Partner Bonus Programs

ISSN 1437-398X

chhaltun

Finanzbu

Mit mehr Wert Kunden binden

Einzelverkaufspreis € 8,50

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

Postvertriebsstück

Kirchdorfer Straße 87 BAUVE Medien KG

Finanzbu

Warenwirtschaft

Alleskönner Inventurgeräte

Entgelt bezahlt Postvertriebsstück B-59995

Warenwirtschaft ■ Enterprise Resource Planning

ss Prei

ne ink Wa au ren f& ein La ge ka r uf &L ag er

B-59995

Automated Dunning Process

r Inventu

Wa re

ng

ru teue

Visuelle Kommunikation ■ Visual Merchandising

12. Jahrgang D-86825 Bad Wörishofen

Automatisiertes Mahnwesen

ss Prei

Kunden Kunden kommu kommu nikatio nikatio n n

Seite 10

teue

r Inventu

Ausgabe 6/2010 • Dezember

info@bauve.de • www.bauve.de • Post-Nr. 10-10 POS

POS Manager

5/2010

POS Manager Multichannel Retailing

ISSN 1437-398X

POS Manager Technology

rung

Vernetzte Vertriebskanäle

Seite 22

Abonnieren Sie jetzt Subscribe now to

Ausgabe 5/2010 • Oktober

info@bauve.de • www.bauve.de • Post-Nr. 08-10 POS

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

Einzelverkaufspreis € 8,50

4/2010

Ausgabe 4/2010 • August

Mehr Sicherheit für Bargeld Greater security for cash Seite 28

Marketing mit Etiketten

Marktübersicht Drucker

Seite 46

Seite 34

Printers

Strong brands – strong labels

Seite 38

„POS-Manager Technology“

Unser Fachmagazin „POS-Manager Technology“ liefert Ihnen umfangreiche Themen und Schwerpunkte aus den Bereichen IT-Lösungen und Technologie im Handel und am POS.

Our specialist magazine „POS Manager Technology“ provides information on many topics and points of interest concerning IT solutions and technology in retail trade and at the POS. Here is what you gain as a subscriber:

Ihre Vorteile als Abonnent: • Ihnen entgeht kein geldwerter Beitrag mehr aus

• You won‘t miss any articles with valuable noncash

dem „POS-Manager Technology“ zu den oben genannten Themenbereichen • Sie erhalten Ihren „POS-Manager Technology“ mit allen branchenrelevanten Veranstaltungen zuverlässig und termingerecht

profits from the above named topics in „POS-Manager Technology“ • You will receive your “POS Manager Technology” set-up promptly and reliably to cover all branches

Unser Geschenk für Neuabonnenten

Our gift for new subscribers

Aus

Juli

6. Jahrga4/2010 ng

adenb au

€ 8,50

POS-L

fspreis

verkau

6. Jahrgang

Einzel

4801 1867 ISSN

POS-Ladenbau November 6/2010

• www .bau

ve.d

e • Pos t-Nr . 07-1

0 POS

ktüb

10

ersi cht Bodenbeläge Marktübersicht Seite 48

Straße orfer

uve .de

D-86842 Türkheim

Kirchd

@ba

icht

Postve

95

übers

Entgelt bezahlt

rtriebs stück

Entgel

TH Medien KG

t bezah

lt

BAUVE

Medie

n KG

Businesspark A96

/ TH

Medie

n KG

B es t e l l c o u p o n

und Möbel

Leo na

Starke Böden ■ Marktübersicht Bodenbeläge

Einric

htung

B-599

1 year subscription to “POS Ladenbau“ (Value: E 44,00)

■ Markt

1 Jahresabo „POS-Ladenbau“ (Wert: E 44,00)

info@th-medien.com • www.th-medien.com • Post-Nr. 11-10 POS

Postvertriebsstück

E 25,- award (please specify personal account details)

„PO S - Ma n a g e r Te c h n o l o g y “ N r. 6/2010

Seite

Glaslie rdo, be am Berlin 19 Poin t of Sale

Seite

ZKZ-59995

E 25,- Prämie (bitte pers. Kontoverbindung angeben)

• Juli

Lade

Möb Einr el und icht Böden Starke ung

Mar

ofen

of the following gifts:

Einzelverkaufspreis € 8,50

Geschenke:

Wörish

With my subscription, I would like to order one

e 4/2 010

info

Magaz in für

ngest altunWand, Decke, Licht, Displays und Akustik Magazin für Ladengestaltung, Boden, g, Bo den, Wand , De cke, Licht, Displa ys un d Ak ustik

87 ISSN 1867 4801 D-868 25 Bad

Zu meinem Abonnement bestelle ich mir eines der folgenden

gab

Ausgabe 6/2010 • November

Den Ku

Apo theken nden Seite konzep im Bli 26 te im cks.Oliver, Stuttgart Messen Gestaltung mit Glas Fokus Blick in Richtung Trends Ein Shop Gre für alle Sinne Impulse für den Ladenbau en & Seite 58 Seite 30 Was So kom Seite mt nac cial Re 36 h dem tail LOH ASHyp e? Seite 10

Coupon gültig vom 08.12.2010 bis 09.02.2011

Bankverbindung für Lastschrifteinzug / Bank information for direct debit Name, Vorname / Surname, First name

Bankleitzahl / Bank code

Geldinstitut / Bank

B es t e l l c o u p o n

Ja, Ort ich / abonniere das „ZDF WISO-Magazin“ ab sofort für PLZ, Postcode, Town/City Telefon / Telephone

mindestens 1 Jahr zum Jahresbezugspreis von e 44,- inkl. Versandkosten und 7 % USt.

Bankverbindung für Lastschrifteinzug: Datum, Unterschrift / Date, Signature

Senden Sie mir bitte ein weiteres Probeexemplar kostenlos zu. Ich gehe Bitte senden Sie mir ein Probeexemplar zum Preis vonein. e 3,90 mit dieser Bestellung garantiert keine weiteren Verpflichtungen inkl. % USt. Versandkosten. Please7send me azzgl. sample copy free of charge. I understand that there are no further obligations associated with this order.

Widerrufsrecht: Mir ist bekannt, dass ich diese Vereinbarung innerhalb von 10 Tagen Kontonummer Bankleitzahl bei der TH Medien KG, Herrn David Gorschboth, Businesspark A96, 86842 Türkheim, schriftlich widerrufen kann. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung. DieGeldinstitut Kündigungsfrist für das Abonnement beträgt 6 Wochen zum Ende des Bezugszeitraums. Im Falle des Widerrufs wie auch bei einer Kündigung erlischt die Einzugsermächtigung.

Ja, ich abonniere den „POS-Manager Technology“ ab sofort für mindestens 1 Jahr (6 Ausgaben) zum Jahresbezugspreis von e 44,- inkl. Versandkosten und 7 % USt. (Ausland exkl. USt. und zzgl. Versandkosten) Name, Vorname

Right of withdrawal: I am aware that I have the right to cancel this agreement within 10 days in writing with TH Medien KG, David Gorschboth, Businesspark A96, Datum, Unterschrift 86842 Türkheim. To protect your right of cancellation, timely mailing is advisable. Widerrufsrecht: ist bekannt, dass ich diese Vereinbarung innerhalb von 10 Tagen beim The cancellationMir period for the subscription is 6 weeks before the end of the reference period. BAUVE Verlag GmbH, Frau Sandra Rieger, the Kirchdorfer Straße 87, 86825 Bad be Wörishofen, In the event of retraction, as with cancellation, direct debit authorisation will also cancelled. schriftlich widerrufen kann. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung. Im Falle des Widerrufs wie auch bei einer Kündigung erlischt die Einzugsermächtigung.

x Rechnung wird per Lastschrift bezahlt.

Yes, I would like to subscribe to “POS Manager Technology” immediately for at least 1 year (6 issues) at the subscription price of € 44.00 inc. shopping and 7% sales tax (overseas, excl. sales tax and additional shipping costs).

Straße X Rechnung wird per Lastschrift bezahlt. The bill is paid by debit note. PLZ, Ort Telefon

Datum, Unterschrift / Date, Signature Datum, Unterschrift

Weiter e Kontaktmöglic Konta khtk e/i tC eo nn : tZaD cF t d WeItSaO i l -sMTaHg aM ziend i•e nK iK rc Gh • d oBr u f esri n se t rsasß pea r8k7A•9 6 8 6•88 26 58B 4a2d TW ü rökrhi sehi m ofen

E-Mail: E-Mail: info@th-medien.com wiso@bauve.de • Tel.: · Telefon +49 (0) (082 8245 47) 9 67 38 60-0 00 · •Telefax Fax: +49 (0(0) 8282 47)453 9 80-1 67 60-100 82

KS J N r. 4 / Ma i 20 06

Straße / Street

Kontonummer / Account number


Halle 6 Stand G44

Der TSP100 futurePRNT ™ ECO ist mit Sicherheit der umweltfreundlichste POS-Drucker, den es zu kaufen gibt. Star hat viel Zeit und Know-how in die Entwicklung des ersten dedizierten ECO-POSDruckers gesteckt. Der TSP100 futurePRNT™ ECO ist eine POS-Lösung für den Einstiegsbereich, die nicht nur Ihre Kosten senkt, sondern auch einen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leistet und die Umweltbelastung durch IT-Ausrüstung reduziert. Bei der Entwicklung des TSP100 futurePRNT™ ECO, der umweltfreundlichsten derzeit erhältlichen POS-Drucklösung, haben wir jeden Aspekt der Herstellung und Verwendung überdacht. Dies reicht von der innovativen ECO-Verpackung bis hin zur Bereitstellung wichtiger Hilfsmittel zur Reduzierung des Strom- und Papierverbrauchs. Inspiriert vom Gepard, einem großartigen Vorbild für Energieeffizienz in der Natur, verwendet der TSP100 futurePRNT™ ECO 40 % weniger Strom als die meisten zurzeit am Markt erhältlichen vergleichbaren Drucker. Ganz wie der Gepard überzeugt auch er durch eine unübertroffene Leistung. Dies macht ihn zur idealen Lösung für die Anforderungen anspruchsvoller Einzelhandels- und Gastronomieumgebungen. Bei längerer Inaktivität wechselt er einfach in den Schlafmodus, was wertvolle Energie spart und die CO2Emissionen reduziert. So ist er gut für die Rentabilität und noch besser für die Umwelt. Falls Sie also auf der Suche nach einer schnellen, erschwinglichen und äußerst flexiblen POS-Lösung sind, die nicht die Welt kostet, ist der TSP100 futurePRNT™ ECO für Sie perfekt. Um nähere Informationen über unsere papiersparenden Tools zu erhalten, die Kosten reduzieren und den Klimawandel bekämpfen, sowie über die von Star gekauften CO2-Gutschriften, mit denen die Herstellung und Verwendung des ECO über fünf Jahre kompensiert werden, rufen Sie unser Verkaufsteam an unter 0800 6646701 oder gehen Sie zu www.futurePRNT.com. NEU – 4 Jahre Garantie für alle futurePRNT-Modelle (nur europäisches Festland - Geschäftsbedingungen siehe Website)

Der erste ECO-POS-Drucker der Welt.


POS Technology 06_2010