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POSManager

info@th-medien.com • www.th-medien.com • Post-Nr. 08-12 POS

4/2012

POSManager

Ausgabe 4/2012 • August

14. Jahrgang Einzelverkaufspreis € 8,50

Zeitnahe Lieferrhythmen Effective delivery circles Seite 18

Businesspark A96

D-86842 Türkheim

ISSN 1437-398X

POS Manager Technology

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

Lückenlose Prozessketten Seite 22

Dynamisches Digital Signage Dynamic Digital Signage

Postvertriebsstück B-59995

Intelligente Intralogistik n Intelligent, Automated Case Picking

Entgelt bezahlt

TH Medien KG

Seite 28

Verkäufer mobilisieren

Mobilising salepeople

Intelligente Intralogistik Intelligent, Automated Case Picking Seite 14

Seite 32

Plug & Play IT für den Handel

Plug-and-Play IT Solution Seite 42

Marktübersicht Sicherheitstechnik Safety Technology Seite 36

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Die Welt des Handels ist im Umbruch – Globalisierung und Digitalisierung beschleunigen die Wertschöpfungskette und stellen uns vor neue Herausforderungen.

Welchen Einfluss haben Globalisierung und digitale Revolution auf Ihre Unternehmensstrategie ? Wie können Sie mit den Entwicklungen in der Supply Chain Schritt halten ? Warum Viele Fragen – eine Antwort: ECR Tag 2012 sind kooperative Strategien der Hebel für Ihren Erfolg ? Wann werden mobile Trends zur überlebensfähigen Zukunftstechnologie für Sie ? Wo greift Nachhaltigkeit in Ihren Prozessen, Strukturen und Arbeitsabläufen ? Was sind die Wünsche der Kunden, die Sie auch in Zukunft erfüllen wollen ? Anmeldung und Programm unter www.ecrtag.de


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Editorial

„Unsere Priorität: Die Funktion Ihrer Filial-IT“

Ausgeklügelte Logistik- und Warenwirschaftssysteme sorgen für lückenlose Regale. Begleiten Sie Ihre Kunden mithilfe moderner TabletPCs entlang dieser. So erreichen Sie mit Zusatzinformationen ein lückenloses Einkaufserlebnis und eine langfristige Kundenbindung. Carolin Kober, Redakteurin „POS-Manager Technology“ Christian Kramm-Breyer, Prokurist

Lückenlos Liebe Leserinnen, liebe Leser, der Kunde sieht lediglich die große Auswahl in den gut gefüllten, wohl sortierten Regalen. Nicht jedoch die ausgeklügelte Logistik und Warenwirtschaft, die dahinter steckt. Jeder Out-of-Stock kostet Geld ebenso wie zu lange und hohe Lagerbestände. Durchgängig automatisierte Prozesse vom Wareneingang bis zum Warenausgang lautet die Maxime. Kosten senken, Effizienz erhöhen, Servicequalität steigern. Eine lückenlose Logistikkette vom Distributionszentrum bis ins Regal ist das Optimum. Doch eine optimale Supply Chain ist nur ein Teil des Verkaufserfolgs. Der zweite ist die Kundeninteraktion am Regal selbst, um zum Kaufen zu animieren. Denn der anspruchsvolle Kunde von heute möchte nicht nur lückenlos versorgt, sondern auch lückenlos informiert sein. Im Virtual Shelf auf dem ECR Village, das im Rahmen des ECR Tags aufgebaut wird, können Besucher die Zukunft des interaktiven Shoppens live erleben. Ein Scan des EAN-Codes mit einer Smartphone-App ist der Schlüssel zu einer Vielzahl weiterer Informationen – eben zu all dem, was auf dem engen Raum der Verpackung keinen Platz findet. Spielerische Interaktion steigert so die Produktwahrnehmung, das Kaufinteresse, aber trägt auch zu einem größeren Verbrauchervertrauen bei und stärkt so letztendlich eine langfristige Kundenbindung. Die gesamte Wertschöpfungskette steht in einer globalen und digitalen Handelswelt vor einem Umbruch. Denn der Kunde, der den Laden betritt, hat sich bereits im Vorfeld informiert und sucht nunmehr am Point of Sale Erlebnisshoppen und Zusatzinformation. Bieten Sie ihm diese dank neuer Medien wie dynamische Digital Signage Installationen, begleiten sie ihn mit Ihrem iPad durch Ihre Einkaufswelt und begeistern Sie ihn möglichst lückenlos.

Dear readers, The customer sees only the wide range of goods on the hopefully well-stocked, assorted shelves. However, he fails to see the sophisticated logistics and merchandise management involved. Each outof-stock item is costly, just like holding old stock or too much stock. Fully automated processes from the receipt of goods to outgoing goods are called for with a view to reducing costs and increasing efficiency, as well as service levels. A seamless supply chain from the distribution center to the shelf would be perfect. However, an optimal supply chain is only part of the success in sales. The other part is the interaction with the customer at the shelf so as to help him make a sales decision. Today’s demanding customers do not only request a fully-fledged shopping experience but also want to be fully informed. On the Virtual Shelf at the ECR Village, which will be shown during the ECR Day, visitors will enjoy a live performance of the future of interactive shopping. A scan of EAN Codes using a smart phone app is key to a variety of further information – all the information which cannot be displayed on the limited space of the packaging. Playful interaction makes the product more interesting and more desirable. It also increases customer confidence and fosters a long-term customer relationship. The entire supply chain is facing a paradigm shift in a global and digital world of trade. The customer entering the shop has indeed informed himself beforehand. At the point of sale, he therefore seeks a shopping experience and additional information. You can offer this experience thanks to new media such as dynamic Digital Signage Installations. Accompany him with you iPad through your shopping world and nurture his enthusiasm with a seamless shopping experience.

Unsere Kompetenz: IT am POS � europaweiter IT-Service � 4 h bis 24 h Vor-Ort-Service � Projektmanagement � Rollout � Repair-Center � Storage / Logistik � Kassen-Support � Filial-Netzwerke � Karten-Terminals � Digital Signage � Reverse Vending Machines Wir unterstützen Sie bei der Einrichtung und Wartung Ihrer Hard- und Software für Handel und Filialnetzwerke aller führenden Systeme!

Herzlichst Ihre / Cordially yours! Carolin Kober, ck@th-medien.com

www.posservice.de


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Einsatzplanung mit cleveren Assistenten

Inhalt

EinSAtzPlAnung

Ausgabe August

4/2012

bEdArfSbErEchnung

urlAubSPlAn

n Editorial AuSwErtungEn

QuAlifiKAtionSchEcK

zEitwirtSchAft

MitArbEitErPortAl

iPAd/tAblEt Pc

SchnittStEllEn

Lückenlos Seamless Shopping Experience

n Advertorials Kassensysteme für jeden Bedarf

n Aus der Branche From the branch Veranstaltungen Events

6

News

8

Produktneuheiten Product Preview

10

CRM-expo bleibt Ausstellermagnet

26

viscom 2012: Supermarkt in der Messehalle viscom 2012: Supermarket in the trade fair hall

17

3 Dokumentenscanner: Starke Leistung

27

Mehr Umsatz durch Kundenbindung über Social Media

31

n Projektmanagement Project Management Zeitnahe Lieferrhythmen sorgen für ein rundes Warenangebot To improve the stock maintenance and delivery cycles

18

Immer nur die Guten kommen ins Körbchen Only the good ones get picked

20

Es läuft wie geschmiert: Lückenlose Prozessketten bei Back-Factory

22

30

n Titel

MEP24 web MEP24web unterstützt Sie mit einer Vielzahl von cleveren Assistenten bei Ihrer Einsatzplanung. Überzeugen Sie sich selbst bei einer persönlichen Internet-Livepräsentation:

Katja Schauer +49 6220 – 307 99 25 katja.schauer@mep24.net www.mep24software.de

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Neue Maßstäbe für intelligente Intralogistik Intelligent, Automated Case Picking for the Distribution Center

n Trend 14

Cloud Computing: Und was ist mit ECM?

24


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POSManager

info@th-medien.com • www.th-medien.com • Post-Nr. 08-12 POS

4/2012

POSManager

Ausgabe 4/2012 • August

14. Jahrgang Einzelverkaufspreis € 8,50

Zeitnahe Lieferrhythmen Effective delivery circles Seite 18

Businesspark A96

D-86842 Türkheim

ISSN 1437-398X

POS Manager Technology

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

Lückenlose Prozessketten Seite 22

IT Solutions für den Einzelhandel

Dynamisches Digital Signage Dynamic Digital Signage

Postvertriebsstück B-59995

Intelligente Intralogistik n Intelligent, Automated Case Picking

Entgelt bezahlt

TH Medien KG

Seiten 28

Verkäufer mobilisieren

Mobilising salepeople

n Titel

Intelligente Intralogistik Intelligent, Automated Case Picking Seite 14

Intelligente Intralogistik Intelligent, Automated Case Picking

Seite 32

Plug & Play IT für den Handel

Plug-and-Play IT solution Seite 42

Marktübersicht Sicherheitstechnik

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Safety Technology Seite 36

14

Ihr kompetenter Partner für den Einzelhandel n Marketing Dynamische Digital Signage Installation Dynamic Digital Signage 28 Verkäufer mobilisieren Mobilising salepeople

36

n Technik Technology

Self-Service: Einfaches Konzept – große Wirkung Self-Service Business Intelligence

44

Einheitliches Thin Client-Management Standardized Thin Client Management

46

Online-Shopping der neusten Generation Attracting more customers with interactive catalogues 48 Tipps gegen Zahlungsausfall

49

n Service

Neue Impulse in der Warensicherung Electronic Article Surveillance 34 Rundum sicher und effizient

42

32

n Marktübersicht Market Review Sicherheitstechnik Safety Technology

Plug & Play-IT für den Handel Plug-and-Play IT Solution

41

Veranstaltungskalender, Vorschau, Impressum Events, Preview, Imprint

50

Warenwirtschaft Hardwarelösungen Kundenfrequenzzählung Warensicherung Streaming Kundenkarten usw… Concorde Business Park 1/E1/12 A - 2320 Schwechat Telefon: +43 (0)1 70612560 Fax: +43 (0)1 706125641 Internet: www.service4work.com E-Mail: office@service4work.com


Veranstaltungen n Adasys www.adasys.de

Adasys Forum beleuchtet POS-Trends Adasys lädt am 27. September zum Adasys Forum 2012 ins PorscheMuseum nach Stuttgart. Das zweite Adasys Forum findet anlässlich des 25-jährigen Firmenjubiläums statt. Adasys präsentiert eigene Hardware sowie Komplettlösungen seiner Partner. Darüber hinaus hat Adasys Experten aus unterschiedlichen Bereichen eingeladen, die Trendthemen in Handel und Gastronomie beleuchten. Hier erfahren Kunden und Partner, aber auch Fachleute aus dem Handel was die Branche heute und in Zukunft bewegt und welche Entwicklungen am POS in den nächsten Jahren bestimmend werden. Auf www.adasys.de und unter www.think-violet.de erfahren Interessierte mehr zu diesem Jubiläums-Event und können sich bis zum 10. September 2012 kostenfrei und unverbindlich anmelden. Auf die Gäste des Adasys Forums warten spannende und informative Expertenvorträge, innovative Lösungen und ein reger Meinungsaustausch in angenehmer Atmosphäre. Adasys is extending an invitation to the Adasys Forum 2012 on September 27th at the Porsche-Museum in Stuttgart. The second Adaysy Forum is being held on the occasion of the company’s 25th anniversary. Adasys will be presenting its own hardware and partners‘ full-service solutions. In addition, Adasys has invited experts from different fields to comment and analyze current topics in the areas of commerce and gastronomy. Customers, business partners, friends and interested parties can sign up under www.think-violet.de until 10 th of September 2012. Signing up for the event implies no obligation on the part of the attendees.

n M2M Summit 2012 www.m2m-summit.com

M2M – Konzepte, Anwendungen, Technologie Der M2M Summit wird 2012 erstmalig im Congress Center Düsseldorf stattfinden. Grund für die Standortverlegung von Köln-Bergheim in die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens ist das wachsende Interesse an der wichtigsten Branchenveranstaltung ihrer Art. Bereits im vergangenen Jahr wurden mit über 450 Teilnehmern und 34 Ausstellern neue Rekorde aufgestellt. Für den diesjährigen M2M Summit am 5. September erwartet die M2M Alliance als Veranstalter über 700 Teilnehmer und über 40 Aussteller. Ein weiterer Punkt, der neben der größeren Kapazität für eine Verlegung des M2M Summits in das Congress Center Düsseldorf sprach, ist die erleichterte Anreise für die Teilnehmer und Aussteller. An der Struktur des M2M Summits ändert sich dagegen nichts. Auch 2012 werden hochkarätige Referenten in Workshops und Entwicklerforen aus erster Hand über den Einsatz von M2M-Lösungen im Bereich Facility Management, Industriesteuerung, E-Payment/Mobile Payment/Near Field Communication (NFC) Lösungen, Vending/Ticketing/Signage, Elektromobilität und Wireless Security informieren. Der M2M Best Practice Award, mit dem die M2M Alliance herausragende Beiträge in den Kategorien „Innovation“ und „Advan-

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POS-Manager Technology 4 • 2012

tage“ auszeichnend, ist ein weiterer fester Bestandteil der Veranstaltung. Für Fachbesucher ist die Teilnahme kostenlos.

n Ethalon www.ethalon.de

Ethalon Retail Tag Wie gelingt es Händlern, den bekannten Vertriebsweg „stationär” mit dem revolutionären „online” zu verbinden? Treffen unterschiedliche Welten aufeinander – oder gibt es längst erfolgreiche Konzepte, beide profitabel in einem gemeinsamen Weg zu integrieren? Über passende Lösungen, Einblicke in technische Innovationen und zahlreiche Best-Practice-Tipps dazu berichten Experten etablierter Unternehmen auf dem Ethalon Retail Tag am 27. September 2012 in Hamburg. Neben dem Thema Multichannel sind zwei weitere spannende Themenblöcke: Personaleinsatzplanung, die nur bedarfsorientiert den besten Umsatz bietet, und mobile POS-Systeme, die idealerweise auf die Ansprüche von Kunden wie Verkäufer abgestimmt sind. Die Tagung richtet sich an Geschäftsführer, Mitglieder der Geschäftsleitung und Entscheider aus dem Handel. Die Tagung ist für Händler kostenfrei.

n ECR Tag 2012 www.ecrtag.de

Warenwirtschaft auf Zukunftskurs Globale Märkte und digitale Revolution, die zunehmende Notwendigkeit nachhaltigen Handelns sowie steigender Informationsbedarf bei den Konsumenten – die Warenwirtschaft steht heute vor nie dagewesenen Herausforderungen. Doch wie können Unternehmen diesen erfolgreich begegnen? Antworten darauf gibt der ECR Tag 2012 vom 5. bis zum 6. September in Wiesbaden. Der bedeutendste deutsche Branchentreff zum Thema Efficient Consumer Response bringt auch in diesem Jahr wieder über 1.000 Branchenexperten und Entscheider aus Industrie, Handel und Dienstleistungsunternehmen zusammen. Unter dem Motto „Wertschöpfungsketten im Umbruch – global. lokal. digital“ diskutieren sie zukunftsfähige Lösungswege, stellen Best Practices und neue Strategien für konsumentenorientierte Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette vor.

n Future Retail Tour www.managementforum.com

Zukunftsweisende Shop-Konzepte Dorthin, wo die Zukunft des Handels gemacht wird, führt die Future Retail Tour am 28. und 29. August 2012. Nicht im abgeschlossenen Kongressraum, sondern vor Ort macht die innovative Veranstaltung an zwei Tagen herausragende Ladenkonzepte live erlebbar. Die Tour richtet sich an Profis und Entscheider aus Handel, Ladenbau, Immobilienwirtschaft, Marketing


oder Instore-Logistik. An fünf Locations im Großraum Düsseldorf erwarten die Teilnehmer außergewöhnliche Ladenkonzepte sowie zahlreiche Fachvorträge und Diskussionen zu Themen, die den Handel bewegen. Wichtige Stichworte der Future Retail Tour sind die Themen „Neuromarketing“, „Instore-Logistik“, „Shelf Management“, „Kassensysteme der Zukunft“, „Multichannel Strategien“ und „Mobile-Commerce“. Veranstaltet wird die zweitägige Fachveranstaltung vom Managementforum der Verlagsgruppe Handelsblatt. Am ersten Tour-Tag sind die Teilnehmer Gäste im real,- Future Store im rheinischen Tönisvorst. Moderiert werden die Fachreferate von Professor Dr. Hendrik Schröder vom Lehrstuhl für Marketing und Handel an der Universität Duisburg-Essen.

n dmexco 2012 www.dmexco.de

Globales Gipfeltreffen der digitalen Wirtschaft Unter dem Motto „The Digital Transformation: Shaping Models – Creating Business“ setzt die dmexco Conference 2012 neue Maßstäbe und bringt die innovativsten führenden Kräfte und Köpfe der globalen Marketing-, Medien- und Kreativbranche zusammen. Ein erster Blick auf das finale Conference Programm macht deutlich: Kein weltweit vergleichbares Event für die digitale Wirtschaft besitzt eine solche Vielfalt und ein so erstklassiges Speaker-Lineup wie die dmexco 2012. Fachbesucher melden sich jetzt für alle Conference-Formate sowie den Messebesuch kostenfrei an: https://service. dmexco.de/Besucherregistrierung. Mit noch mehr Spitzenvertretern aus

dem gesamten Spektrum der globalen digitalen Wirtschaft reflektiert das diesjährige Konferenzprogramm die extremen und andauernden Herausforderungen der Branche und präsentiert in strategisch visionären Vorträgen eine nie gesehene Bandbreite an Trends, Innovationen und relevantem Know-how aus erster Hand.

n Security Essen www.security-essen.de

Weltleitmesse für Sicherheitstechnik Die Security Essen steht 2012 unter besonderen Vorzeichen: Die Weltleitmesse für Sicherheits- und Brandschutztechnik findet vom 25. bis 28. September 2012 zum zwanzigsten Mal in der Messe Essen statt. Rund 1.100 Aussteller aus rund 40 Nationen werden erwartet, die auf der international bedeutendsten Plattform ihrer Branche innovative Produkte und Lösungen präsentieren. Damit wird die Security Essen wieder zum Trendgeber der wachsenden Sicherheitsindustrie. Besonders richtungsweisende Neuheiten werden mit dem Security Innovation Award ausgezeichnet. Die ganze Welt der Sicherheits- und Brandschutztechnik unter einem Dach bietet die Security Essen mit einem umfangreichen Überblick über neue Sicherheitstechnologien und Sicherheitskonzepte. Dabei setzt die Fachmesse konsequent auf ihr lösungsorientiertes Profil. Von mechanischer Sicherungstechnik, Brandschutz und IT-Security über Freigeländesicherungssysteme und Videoüberwachung bis hin zu Lösungen für die Meldung von Überfällen, Einbrüchen und Diebstählen können sich Fachbesucher umfassend informieren. n Anzeige

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noch manipuliert werden. SpacePole ClickSafe unterstützt dabei gleichermaßen das Risiko für Händler und Kunden zu senken und hilft Ihre Investition und Ihre Reputation zu schützen.

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News n Torex

Lidl Picks with Schaefer Case Picking System

www.torex.de

Torex MiAssistant & Snapper Torex MiAssistant unterstützt das Verkaufspersonal beim personalisierten Guided Selling und stellt ein leistungsfähiges Infoterminal für Beratung und Verkauf zur Verfügung. Die Lösung kann auf allen gängigen Tablet-PCs und browserbasierten mobilen Geräten eingesetzt werden und bietet umfassende und Kanal-unabhängige Informationen. Ferner lassen sich Bestellungen aus Online-Shops, die zur Abholung in der Filiale bereitliegen, abrufen, Artikel aus dem Warenbestand anzeigen und anhand detaillierter Produktbeschreibungen Kaufempfehlungen aussprechen. Snapper ist eine Softwarelösung von Torex, mit der Sie Promotionen und Marketingkampagnen über Social-Media-Kanäle durchführen und die Reputation Ihres Unternehmens in sozialen Netzwerken verfolgen können. Die browserbasierte Lösung ermöglicht eine einheitliche Sicht auf alle Verkaufsaktivitäten, indem sie Abverkaufsdaten vom POS, Marketingkampagnen und Angebote sowie die finalen Transaktionen miteinander verknüpft. So haben Ihre Marketing- und Vertriebsexperten stets in Echtzeit einen detaillierten Überblick über alle Kampagnen.

SSI Schaefer expanded the logistics center of food retailer Lidl in Kirchheim/Teck with a fully automated case picking warehouse. The scope of supply consists of a Schaefer Case Picking (SCP) System, a high-bay warehouse with five aisles and approximately 15,000 pallet storing positions as well as a Schaefer Tray System (STS) with 16,000 layer storing positions on five levels. The system automatically creates optimally built pallets establishing secure transport and efficient store replenishment. The project proceeds according to schedule and is currently at the end of ramp-up. At this phase 75% of the stores are supplied from Kirchheim/Teck with store-friendly mixed pallets. Along with the smooth realization of this modular, scalable, and almost arbitrarily expandable overall solution, Lidl especially appreciates the fair and goal-oriented collaboration with SSI Schaefer.

n GS1 Germany www.gs1-germany.de

Sicheres Auslesen von EAN-Barcodes

Torex MiAssistant & Snapper Torex MiAssistant is an application designed to run on all types of tablets and browser based mobile devices to support sales assistants on the shop floor with configurable sales processes and workflows to enable them to guide customers through the selection and purchasing of products and services. It can be used to identify ecommerce orders awaiting collection in store, quickly look up and recommend products from an extended range with detailed features and benefits. Snapper is a software product from Torex which enable retailers to manage promotions and marketing campaigns across social media channels and monitor corporate reputation on social networks. Accessed from the internet and delivered by the cloud, Snapper gives a single view of trading by linking together the POS, trading data, marketing campaign or offer and the final transaction. This gives unprecedented insight, flexibility and real-time management of promotional campaigns.

n SSI Schäfer www.ssi-schaefer.de

Alle Angaben laut Hersteller

Lidl kommissioniert mit Schäfer Case Picking System SSI Schäfer hat am Standort Kirchheim/Teck das Logistikzentrum des LebensmittelHandelsunternehmens Lidl um ein automatisiertes Kommissionierlager erweitert. Neben einem Schäfer Case Picking (SCP) System sind ein Hochregallager mit fünf Gassen und rund 15.000 Palettenstellplätzen sowie ein Schäfer Tray System (STS) mit 16.000 Stellplätzen auf fünf Lagerebenen im Liefer- und Leistungsumfang enthalten. Das System gewährleistet im Hinblick auf den Transport sowie die Warenverräumung in der Filiale optimal gepackte Paletten. Das Projekt verläuft planmäßig und befindet sich momentan am Ende der Hochlaufphase. Aktuell werden bereits 75 Prozent der Filialen von Kirchheim/Teck mit filialgerecht gepackten Mischpaletten beliefert. Neben der reibungslosen Umsetzung dieser modularen, skalierbaren und nahezu beliebig erweiterbaren Gesamtlösung, Harrie Swinkels (li.), Geschäftsführer SSI Schäfer No- schätzt Lidl besonders die partnerell, mit Sebastian Stegeman, Geschäftsbereichsleiter schaftliche und lösungsorientierte Geschäftsbereich Intralogistik, Lidl Stiftung Zusammenarbeit mit SSI Schäfer.

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POS-Manager Technology 4 • 2012

Dreh- und Angelpunkt beim Barcode (Strichcode) ist die Erstleserate. Lässt sich der Code nicht unmittelbar – oder überhaupt nicht – an der Kasse lesen, gerät der Bezahlvorgang ins Stocken. GS1 Germany, bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den EAN-Barcode, bietet daher jetzt einen neuen Rundum-Service zur Strichcode-Erzeugung an. Der Service wendet sich an Unternehmen, die sich keine teure und komplizierte Software für den Barcode-Druck anschaffen wollen. Anwender können ihre GTIN-Artikelnummern online oder über ein Bestellformular an GS1 Germany übermitteln und erhalten innerhalb von 24 Stunden die digitale Strichcode-Datei. Diese kann direkt grafisch in das Produkt- oder Verpackungslayout eingebunden werden. Wenn der Barcode erst nach der Produktion auf der Verpackung angebracht werden soll, druckt GS1 Germany auf Wunsch auch selbstklebende Etiketten, die alle Anforderungen an die Qualität erfüllen.

n Toshiba Tec www.toshibagcs.com

Gründung von Toshiba Global Commerce Solutions Toshiba Tec Corporation und IBM geben das Initial Closing für die Transaktion bekannt, bei der Toshiba Tec den IBM Geschäftsbereich Retail Store Solutions (RSS) übernehmen wird. Toshiba Tec hat die Toshiba Global Commerce Solutions Holdings Corporation gegründet, eine Holding, an der Toshiba Tec 80,1 Prozent und IBM 19,9 Prozent der Anteile besitzen. Unter der Holding hat Toshiba Tec auch die Toshiba Global Commerce Solutions gegründet, die ihre Geschäftstätigkeiten in vier Ländern begonnen hat: in den Vereinigten Staaten, Kanada, Mexiko und Australien. Die Toshiba Global Commerce Solutions hat ihren Hauptsitz in Research Triangle Park, North Carolina, und wird von Steven D. Ladwig, President & CEO der Toshiba Global Commerce Solutions Inc., geführt. Mit den neu gegründeten Gesellschaften ist Toshiba Tec das weltweit führende Unternehmen für integrierte In-Store Lösungen, das Produkte und Lösungen anbietet, die den Kunden einen Mehrwert verschaffen.

Formation of Toshiba Global Commerce Solutions Toshiba Tec Corporation and IBM announced the initial closing of the transaction in which Toshiba Tec will acquire IBM’s Retail Store Solutions (RSS) business. Toshiba Tec has established Toshiba Global Commerce Solutions Holdings Corporation, a holding company, of which Toshiba Tec holds 80.1 percent ownership and IBM holds 19.9 percent


ownership. Under the holding company, Toshiba Tec also has established Toshiba Global Commerce Solutions, which has begun business operations in four countries: the United States, Canada, Mexico and Australia. Toshiba Global Commerce Solutions has its headquarters in Research Triangle Park, N.C., and is led by Steven D. Ladwig, President & CEO, Toshiba Global Commerce Solutions, Inc. With the newly formed subsidiaries, Toshiba Tec has become the world‘s leading integrated in-store solutions company, offering products and solutions that provide new value to customers.

n Glory www.GLORYeurope.com

red dot design award Drei Milliarden Euro Bargeld werden in Deutschland täglich umgeschlagen – und diese gewaltige Menge muss durch Bargeld Handling-Maschinen, Zählautomaten und Cash-Management-Systeme entsprechend gebändigt werden. Die meisten Systeme unterscheiden sich zwar in der Funktionalität – aber kaum im Design. Mit dem Doppelsieg in der Kategorie „Product Design“ beim diesjährigen Designwettbewerb „red dot award“ zeigt der japanische Spezialist für Bargeld-Technologie Glory, dass ein innovatives und sicheres Cash-Recyclingsystem auch attraktiv aussehen kann. Die beiden Bargeld-Recyclingsysteme CI-10 und C-100 setzten sich gegen insgesamt 4.515 Produkte von 1.800 Unternehmen aus 58 Ländern durch. Beide Geräte gehören zur Produktreihe der CASHINFINITY-Systeme: einer umfassenden Gesamtlösung zur Effizienzsteigerung sicherer, geschlossener Bargeldkreisläufe im Einzelhandel. Mit dem Gewinn des red dot design award haben die Japaner bewiesen, dass Münz- und Notenrecycler sehr wohl mehrere Tugenden miteinander verbinden können: sicher und ergonomisch zu sein, aber auch innovativ und stylisch.

n CipherLab www.cipherlab.de

Mit dem Prädikat „Best of 2012“ ausgezeichnet Die beiden Produkte von CipherLab, CP30 und 8200 haben das Prädikat „Best of 2012“ in der Kategorie AIDC/RFID vom Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand gewonnen. Durch diesen Wettbewerb werden die Konkurrenzfähigkeit und clevere IT-Innovationen kleiner und mittlerer Unternehmen gefördert. Das Prädikat „Best of 2012“ wurde von einem unabhängigen Jury-Team, das aus mehr als 100 Professoren, Experten und Fachjournalisten besteht,

verliehen. Die beiden neu im Markt eingeführten Produkte, CP30 und 8200, wurden aus dem Produktportfolio von CipherLab ausgewählt, um an dem Wettbewerb teilzunehmen. Von mehr als 2500 Bewerbungen wurde das Jury-Team vom exzellenten Design, der benutzerfreundlichen Applikationen und den vielfältigen Datenerfassungsfunktionen von CP30 und 8200 erfolgreich überzeugt. 2012 ist das erste Jahr, in dem CipherLab an diesen Wettbewerb teilnimmt und direkt mit den beiden beworbenen Produkten ein ausgezeichnetes Ergebnis erreicht. Das ist eine Anerkennung für die Produktentwicklung von CipherLab. Als ein ständiges wachsendes und innovatives AIDC-Unternehmen wird CipherLab noch mehr marktoriente Produkte mit hoher Qualität entwickeln.

n Salt Solutions www.salt-solutions.de

Zehnjähriges Bestehen: Aktuelles Highlight sind Mobile Anwendungen Salt Solutions, Spezialist für ITLösungen für Produktion, Logistik und Handel, feierte im Juni zehnjähriges Bestehen. Dank innovativer Lösungen für verschiedene Branchen und strikter Kundenorientierung gelang dem mittelständischen Unternehmen eine nachhaltige Erfolgsgeschichte. Mit über 300 Mitarbeitern ist Salt Solutions heute an den vier Standorten Dresden, Düsseldorf, Das Geschäftsführertrio (v. li.): Markus Honold, Dieter München und Würzburg tätig. Im Heyde, Dr. Bernhard Blüthner schnelllebigen Geschäftsfeld Handel konzentriert sich Salt Solutions auf Basis der eigenen Warenwirtschaftslösung alexa Retail System auf innovative Lösungen, beispielsweise E-Commerce-Systeme, mobile Anwendungen und den RFID-Einsatz. Beim Kunden Emmas Enkel kann man online bestellte Ware im Ladengeschäft – ganz im Stil eines modernen Tante Emma-Ladens eingerichtet – abholen oder sich liefern lassen. Eine Idee, bei der die großen Lebensmittelketten derzeit noch im Experimentierstadium sind und die unter anden rem den Oxid-Sonderpreis für das innovativste Gesamtkonzept erhalten hat. Anzeige

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Produktneuheiten n Mettler Toledo www.mt.com Thekenwaage UC-HTT-M Die Touchscreen-Waage UC-HTTM von Mettler Toledo ermöglicht Einzelhändlern einen modernen und fokussierten Auftritt an der Theke. Mit ihrem 12,1 Zoll großen und schmal gefassten Kundendisplay bringt die Waage neueste Technologie und Anwendungen zur visuellen Verkaufsförderung elegant an den Point of Sale. Das brillante LED-hinterleuchtete Display eignet sich hervorragend für Sortimentswerbungen und Maßnahmen zur Kundenbindung. Das schlichte Design der UC-HTT-M vermittelt Qualität und trägt zu einem angenehmen Einkaufserlebnis bei. Ausgezeichnet mit dem red dot award: product design 2012.

Counter Scale UC-HTT-M Mettler Toledo’s touchscreen scales UC-HTT-M lend a modern and focused look to retailers’ counters. The scales’ 12.1-inch customer display with its slim design elegantly combines cutting-edge technology and applications for visual sales promotion at the point of sale. With its LED backlight technology, the display offers brilliant visuals and is the perfect choice for running promotions or campaigns for boosting customer loyalty. The purist design of the UC-HTT-M stands for quality and adds to a unique shopping experience. Winner of the red dot award: product design 2012.

n BSI Counter www.bsiag.com Software an der Nahtstelle zum Kunden Die Lösung für klare Prozesse am Schalter und an der Kasse: BSI Counter steht an Tausenden von Post- und Retail-Desks mit Erfolg im Einsatz und stellt Qualität und Tempo am POS sicher. Mit den Modulen Post, Bank und Retail bietet BSI Counter alle Funktionen, die Sie von einem intelligenten Schaltersystem erwarten. Mit dem funktionsübergreifenden Kundeninformationssystem können Mitarbeiter ihre Kunden individueller beraten und passende Produkte verkaufen.

Software at the interface to the customer

Alle Angaben laut Hersteller

The solution for clear-cut processes at the counter and cash register: BSI Counter is successfully used at thousands of post office and retail counters, ensuring quality and speed. With its Post, Bank and Retail modules, BSI Counter offers all the functions that you expect from an intelligent counter system. With its multifunctional customer information system, your counter staff can advise customers and sell them the services that suit them best.

daraus Bestellvorschläge errechnet. Das intelligente System aktualisiert sich täglich selbst und optimiert so die Vorhersage. Dabei werden saisonale und lokale Gegebenheiten sowie einzelne Ereignisse einbezogen. PPOS senkt Fehlbestände und Bestandsverluste und reduziert schnell den Bestand um 25 bis 30 Prozent. Die Lösung lässt sich an die Situation jedes einzelnen POS anpassen – egal ob Ladengeschäft oder virtueller POS.

Acteos PPOS Acteos PPOS (Procurement for Points of Sale) is an advanced solution for the optimization of inventory in every point of sale. It analyses customers’ demand behaviour and from that deduces individual order proposals. The intelligent engine self-tunes on a daily basis and thereby optimizes the forecast. Taking seasonal or local variables or exceptional events into consideration, PPOS reduces inventory shortages and losses. It generates a 2530% decrease of your stock level. The tool is adaptable to the situation in every single point of sale – no matter whether real store or online shop.

n Panmobil www.panmobil.com smartSCANNDY + iPhone/iPad App = Einfache Inventur und Warenflusskontrolle! Mit dem neuen und kostenlosen App „Stock Data Collector“ von Panmobil wird die Inventur (Bestellwesen und Warenflusskontrolle) um ein Vielfaches einfacher. In Zusammenarbeit mit einem Panmobil Bluetooth Scanner (z. B. smartSCANNDY) erfolgt eine schnelle und sichere Datenerfassung von Barcode (1D/2D) oder RFID (LF/HF/UHF). In der Applikation kann die Datenerfassung kontrolliert werden. Die Datenübertragung vom iPhone/iPad in das Zielsystem ist einfach und vielfältig, ob per WLAN über den Browser des PCs, als EmailAnhang, als Excel-Datei oder über iTunes.

smartSCANNDY + iPhone/iPad App = Easy Inventory and material flow control! With the new and free App „Stock Data Collector“ from Panmobil inventory (ordering and material flown control as well) will be much easier as before! Data can be collected easy and secure by just scanning a barcode (1D/2D) or a RFID tag (LF/HF/UHF) with a Panmobil Bluetooth enabled scanner (e.g. smartSCANNDY). The App enables users to control and to adapt the data input. The data transfer from the iPhone/iPad to the target system is simple and can be solved via several ways, wireless via the PC browser computer, as an email attachment, as an Excel file or via iTunes.

n Combit www.combit.net

n Acteos

combit Relationship Manager

www.acteos.de/ppos

combit Relationship Manager präsentiert 2012 Altbewährtes und viele Highlights. Die CRM Software von Combit sorgt für perfektes Management von Informationen aller Art plus mehr Kundenbindung und Produktivität in sämtlichen Unternehmensbe-

Acteos PPOS Acteos PPOS (Procurement for Points of Sale) ist eine leistungsfähige Lösung zur Bestandsoptimierung am POS, die das Nachfrageverhalten der Kunden analysiert und

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reichen. In diesem Jahr sind neue Highlights mit an Bord, wie etwa die Anbindung der Dokumentenverwaltung an Microsoft SharePoint 2010 oder als echtes Schmankerl für Geschäftsreisende eine Web-App für Smartphone & Co.

n Service4work IT Solutions www.service4work.com s4w People Counting s4w People Counting ist eine automatisierte Stand-Alone Lösung zur Kundenzählung für Netzwerk-Kameras in Deckenmontage. Hardwaresalat aus Sensoren, Datenloggern und Unmengen an Kabeln gehört mit diesem Gerät der Vergangenheit an. Lediglich ein PoE-Netzteil (Power-over-Ethernet) muss im Umkreis von 100 Metern verbaut werden; Datentransfer und Stromversorgung erfolgen über ein einziges Netzwerk-Kabel (CAT5 oder höher). Neben einer unscheinbaren Kamera ist vor Ort keine weitere Hardware erforderlich. Die Installation ist denkbar einfach, so dass sie von Ihren eigenen Mitarbeitern ausgeführt werden kann. Ein Serviceeinsatz eines Technikers vor Ort ist hierzu nicht erforderlich. Daten können zur Analyse, in zeitlich abgestimmten Intervallen, mit einer Untergrenze von einer Minute, erneuert werden. Die Zählung erfolgt auf der CPU der Kamera. Es wird kein fest zugeordneter PC benötigt.

s4w People Counting s4w People Counting is an automated stand-alone, two way people counting system for ceiling mounted cameras. hardware comprising of sensors, data loggers and a “spaghettijunction” caused by using shoals of cables with a unit is now a thing of the past. In this case a PoE power unit (Power-over-Ethernet) has to be installed within a 100 metre radius; data transfers and the power supply are realised using a single network cable (CAT5 or higher). The installation is so easy that it can performed and maintained by your staff. Data can be tertrieved for analysis on timed intervals. The software is modular and completely autonomus with all counting done on the camera’s CPU, requiring no dedicated PC.

n Godesys

gängigen Software. Auch Bereiche wie Rechnungswesen und Supply Chain Management werden abgedeckt. Die moderne, Service-orientierte Architektur von godesys Retail erlaubt absolute Freiheit bei der Wahl der Hardware und des Betriebssystems. Zur Bedienung braucht es lediglich einen Standardbrowser.

godesys Retail The ERP software for the retail sector, godesys Retail, offers all features important for commerce – procurement, sales, branch management, POS, and warehouse management – in an integrated software solution. Comprehensive coverage of processes from accounting to supply chain management is also provided. The state-of-the-art service-oriented architecture allows complete freedom to choose any hardware and operating system. Users only need a standard browser to operate the software.

n Ergonomic Solutions www.ergonomic-solutions.net SafeGuard X-Frame Ergonomic Solutions, an acknowledged leader in the design and supply of mounting and security solutions within the retail sector, announced the launch of the SafeGuard X-Frame range of low profile secure tablet solutions. X-Frame is a lightweight, easy to handle, low profile solution that keeps the essential buzz of using a tablet whilst offering a secure mount with a range of options depending upon the requirements of the application. Four unique products for each tablet design are available to support applications that can be fixed position or handheld, needing axis orientation or with a quick re-lease necessity for mobile enabled operation. Such is that flexibility of design, the X-Frame with its patented DuraTiltTM in-built tilting mechanism can be easily adapted for any new tablets brought to market. In short, if there is a new tablet, then there is a new X-Frame within 10 days.

n Superdata www.superdata.de

www.godesys.de godesys Retail

sigma//MC = store integrated goods management application//MultiClient

Die ERP-Lösung für den Handel, godesys Retail, bietet alle wichtigen Funktionen von Einkauf, Verkauf, Filialmanagement und POS bis hin zu Lagerwirtschaft in einer durch-

Mit sigma//MC bietet Superdata ein umfassendes Portfolio an Warenwirtschafts- und Kassenlösungen für den filialisierten Einzelhandel, für Franchiser und selbständige Anzeige


Produktneuheiten Einzelhändler an. sigma//MC ist die Weiterentwicklungen des bestehenden Produktportfolios an aktuelle Kundenanforderungen sowie die Nutzung moderner, technischer Betriebskonzepte. Die Lösung kann lokal betrieben oder als sigma//MC@Cloud in Rechenzentren gehostet werden. sigma//HQ und sigma//Store umfassen die Zentral- und Filialwarenwirtschaftsprozesse; ergänzt um sigma//POS als Kassenlösung. sigma//Store ist eine mandantenfähige Filialwarenwirtschaft zur nahtlosen Integration in bestehende ERP-Systeme und bildet alle Prozesse unterschiedlicher Markttypen diverser Handelsbranchen inkl. mobiler Lösungen umfassend ab.

of the latest technology, Advanced Scan Plus, reading speed is improved, and great reading depth is achieved. The unique “Advanced Scan plus” has evolved technically over the years, achieving today approximately three times the reading speed of laser type engines. The BHT-1100 reads up to 400 scans per second and has no problem capturing smeared or damage codes. The BHT-1100 terminal has the latest Windows CE6.0 professional on-board as well as a high speed CPU TI ARM Corex-A8 operating at 800 MHz and an SD slot for extended memory. The BHT-1100 is extremely robust with IP54 and can withstand 60 drops from 1,5 meters, providing at all times a sturdy working tool to resist daily environmental impacts. A resin keyboard protects the keys from being damaged from usage. The handheld terminal supports Wi-Fi 802.11 b/g/n is VoIP compatible and an optional autofocus camera 3.2 mega pixels.

n NCR sigma//MC = store integrated goods management application//MultiClient sigma//MC offers an application portfolio that covers all requirements of retail store operations from merchandise management to checkout functions. sigma//MC is primarily aimed at chain stores, franchisers and independent retailers. sigma// MC is based on the existing portfolio which has been further developed to meet customer requirements for modern technical operation of a business. sigma//MC can either be run as a locally controlled application or hosted in a computer centre as sigma//MC@Cloud.sigma//HQ and sigma//Store cover DC and store processes, sigma//POS handles attached checkout systems. sigma//Store enables the attachment of multiple stores to an existing ERP-system. sigma//Store can handle the processes and workflows of different store types in different retail environments, including the use of mobile devices at store level.

www.ncr.com NCR Kassensystem – von Kunden und Mitarbeitern bedienbar NCR präsentiert mit SelfServ Checkout Convertible eine POS-Lösung, die einerseits als vollwertige Selbstbedienungskasse, andererseits als traditionelle, mitarbeiterbediente Kasse einsetzbar ist. Einzelhändler können damit zielgenau auf das aktuelle Kundenaufkommen reagieren: In wenig frequentierten Zeiten stellen sie die Kasse in den SB-Modus, in Stoßzeiten übernimmt ein Mitarbeiter die Bedienung und erhöht so den Durchsatz. Somit lassen sich Warteschlangen verringern, die Produktivität der Mitarbeiter und zugleich die Kundenzufriedenheit erhöhen.

n Toyota Tsusho ID Systems www.ttid-systems.com

Alle Angaben laut Hersteller

DENSO BHT-1100 vom Erfinder des QR Code TTID setzt mit der Einführung des DENSO BHT-1100 erneut einen „Meilenstein“. Das Barcode Handheld Terminal BHT-1100 hat einen leistungsstarken CCD Scanner. Neben dem QR Code hat DENSO auch die CCD Lesetechnik für 1D Codes entwickelt. Vorteile sind unter anderen exzellentes BarcodeLesen sowie der Verzicht auf bewegliche Teile. Der eindrucksvolle Leser realisiert bis zu 400 Scans pro Sekunde und kann auch schlecht gedruckte oder verschmutzte B a rco d e s mühelos erkennen. Das BHT-1100 ist mit dem professionellen Betriebssystem Windows CE 6.0 ausgestattet und verfügt über einen Hochgeschwindigkeits-Prozessor TI ARM Cortex-A8 (800 MHz) und einem SD Slot zur Speichererweiterung. Das BHT1100 ist stoßfest und verspricht eine lange Lebensdauer. Entwickelt wurde es für Anwendungen unter extremen Bedingungen. Deshalb ist es besonders widerstandsfähig und übersteht 60 Stürze aus 1,5m Höhe. Eine robuste Tastatur schützt die Tasten vor Beschädigung durch Abnutzung. Das Mobile Datenerfassungsgerät (MDE) unterstützt WiFi 802.11 b/g/n, ist VoIP kompatibel und optional auch mit AutofokusKamera (3,2 Megapixel) lieferbar.

BHT-1100 from the inventors of the QR code TTID has yet again succeeded in bringing a top class quality and robust Barcode Handheld Terminal to the market. The new ergonomic designed BHT-1100 offers high-speed CCD scanning performance. Apart from inventing the QR Code Denso also developed the very first 1D CCD scanner in the world. Thanks to the adoption

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NCR SelfServ Convertible allows for self- or assisted-service checkout NCR presents its POS-solution SelfServ Convertible which can be used both as self-checkout and as traditional assisted point-of-sale. In this way, retailers can respond accurately on customer traffic: During non-peak times they can switch into self-service mode while in peak times staff can serve customers and thus increase efficiency. Therefore, queues are reduced and productivity as well as customer satisfaction enhanced.

n Kodak www.kodak.de Kodak ScanMate i940 Scanner Der neue Kodak ScanMate i940 Scanner ist ideal fürs Büro, leistet aber bei Bedarf auch unterwegs beste Dienste. Der Duplex-Scanner erfasst Dokumente bis zu DIN A4 (bis zu 20 Blatt/Minute bei Netzbetrieb und bis zu 8 Blatt bei USBBetrieb) und der automatische Dokumenteneinzug für 20 Blatt unterstützt auch Ausweise und geprägte Plastikkarten. Mit nur einem Knopfdruck sind die Scans in der Cloud bzw. in einem Verzeichnis. Ein weiteres starkes Argument: die Garantie für 36 Monate ist im Preis bereits inklusive.


n Bizerba www.bizerba.com Weltweit erste integrierte Waagenbedientheke Bizerba hat die weltweit erste integrierte Waagenbedientheke konzipiert und hergestellt und läutet damit ein neues Zeitalter der Bedien- und Wägetechnik ein, in dem sich einzelne Komponenten ergonomisch miteinander kombinieren und nahtlos in den Ablauf der Bedientheke einbinden lassen. Die Wägeplatte, das sogenannte ScalePad, ist in die Arbeitsplatten der Bedientheke randlos integriert. Bildschirme, Drucker und sämtliche Technik sind so angebracht, dass sie für jeden Bedarf gut erreichbar sind und die Interaktion zwischen Bedienung und Kunde nicht beeinträchtigt wird.

gedruckt werden. Am Ende ist mercespos wizzz auch eine Kasse. Der Warenkorb wird als Bon über Wifi gedruckt, das EC-Karten-Terminal hat dazwischen den Bonbetrag abgebucht und die Transaktion ist auf merces storemanager, dem passenden Filialserver abgelegt und verbucht, alles in derselben Minute.

n Gebit www.gebit.de GEBIT POS-Platform GEBIT POS-Platform ist die innovative Lösung für Retailer mit besonderen Ansprüchen, vom Mittelstand bis zum international tätigen Handelskonzern. Dank Standividual-Ansatz – der optimalen Verbindung von Standardsoftware und Individuallösung – erhalten Retailer Kassen mit bester Passgenauigkeit und bedingungsloser Unterstützung unternehmensspezifischer Anforderungen. Dank flexibler Architektur und Standard-Schnittstellen wie z. B. JavaPOS, XML, SQL, JMS etc. integriert sich GEBIT POS-Platform optimal in jede Unternehmens-IT.

GEBIT POS-Platform

n Adega www.merces.de mercespos wizzz Von der Kasse zum Verkaufsassistenten: Mit den mobilenSystemen haben die Kassen laufen gelernt, jetzt zeigt mercespos wizzz was ein echter Sales Wizard ist: eine Kasse die mit dem Kundenberater als Freund und Helfer mitgeht und ihn im Gespräch mit dem Kunden alle wichtigen Informationen zum Kunden, zu den Artikeln, die Kombinationsmöglichkeiten, das passende Zubehör und was sonst noch dazu passend verkauft werden könnte, ein richtiger Verkaufs-Tausendsassa eben, die mercespos wizzz. Jetzt werden auch weniger begnadete Verkäufer zu Top-Kundenberatern, die immer die richtigen Informationen bereit haben. Es steht auf dem iPad. Er gibt den Kundenwunsch auf seinem Tablet ein und mercespos wizzz bringt ihm alle passenden Artikel inkl. Zubehör und Alternativen in einer Übersicht auf den Touchscreen, natürlich inkl. Preise und zeitgenaue Bestände. Eine Kundin möchte Schuhe mit mittelhohen Absätzen Größe 38. Sofort steht die Liste zur Verfügung, sortiert nach Marken, Farben oder Preis. Eine Mutter steht vor dem Regal, sie benötigt Müslimischungen ohne Nüsse. Die Verkäuferin und ihr Freund – mercespos wizzz – sind sofort zur Stelle. Die Inhaltsstoffe aller Artikel der Warengruppe Cerealien werden abgesucht und verglichen. Das Resultat ist eine Liste der möglichen Artikel mit Angaben zum Regalplatz bzw. Lieferfristen falls nicht auf Lager. Natürlich kann die Liste am Infopoint

GEBIT POS-Platform is an innovative solution for retailers with high demands, from midsized companies to large international retailers. Thanks to the Standividual method – which optimally combines standard software and individual solutions – retailers get POS system for highest precision and support company-specific requirements without any limitations. Thanks to the flexible architecture and standard interfaces e.g. JavaPOS, XML, SQL, JMS etc. GEBIT POSPlatform integrates best with the company’s IT.

n Ethalon www.ethalon.de Kassen- und Filialsystem „to go“ Ethalon, Anbieter von IT-Lösungen für Anwendungsintegration und Internetportale im Handel, startet einen Meilenstein im Vertrieb: Die native iOS-5-Applikation für Smartphones oder iPads, die die Verkaufsmitarbeiter bei der mobilen Bestandsauskunft unterstützt. Dieses Kassen- und Filialsystem „to go“ bietet eine weitere praktische Lösung im Rahmen eines modernen Omnichannel-Marketings. Praktisch zum Einsatz kommen dabei ein iPod Touch mit einem Scanneraufsatz und die von Ethalon entwickelte App. Nach dem Scan des Artikeletiketts oder wahlweise der manuellen Eingabe der Artikelnummer kann der Verkaufsmitarbeiter sofort die aktuellen Artikelbestände der Filiale einsehen. Im nächsten Schritt bestellt er das Produkt oder ergänzend eine Artikelvariante an den Point of Sale. Eine Sammelbestellung ist genauso möglich wie die Übersicht einer Auftragsliste mit den genauen Zeitpunkten der Order. Das Gerät gewährt außerdem Einblick in den Online-Shop des Händlers. n Anzeige

Zeit für frische Ideen in der Selbstbedienung Kundenbindung Wirtschaftlichkeit Einkaufserlebnis Wettbewerbsfähigkeit Soziale Verantwortung Verfügbarkeit Flexibilität

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Titel

Neue Maßstäbe für intelligente Intralogistik ES3 LLC hat gemeinsam mit SSI Schäfer eine weitere Automation seines Distributionszentrums in York, Pennsylvania, in Zusammenarbeit mit C&S Wholesale Grocers, dem führenden Lebensmittelgroßhändler in den USA, umgesetzt in Richtung einer höheren Anzahl SKUs mit niedrigerer Umschlagsgeschwindigkeit. Das SCP ist ein technisch höchst ausgefeiltes Automationssystem, das die komplexen Probleme von Kommissioniervorgängen und einer stabilen Palettenbildung löst.“ ES3 suchte eine kompakte, ganzheitliche Lösung, die neben der Automation der Lagerprozesse auch eine Automation des auftragsbezogenen Case Pickings und der Versandfertigung der Sendungen ermöglichte. Die optimale Lösung für den geplanten Erweiterungsbau bot das innovative Schäfer Case Picking (SCP) Konzept kombiniert mit dem Schäfer Tray System (STS).

n 100.000 Kartons pro Tag

Roboter bepacken bis zu 74 Paletten pro Stunde, die bereits nach Filiallayout und Artikelgruppen kommissioniert sind

E

S3 hat das Case Picking System (SCP) von SSI Schäfer ausgewählt, eine preisgekrönte Lösung, die eine hohe Leistung mit durchgängig automatisierten Prozessen vom Wareneingang bis zum Warenausgang bietet. Kosten senken, Effizienz erhöhen, Servicegrad steigern – mit diesen Zielen fokussiert sich ES3 LLC auf die optimierte Palettenbildung. Kern des Projektes war die weitere Automation des Lagers. ES3 setzte das erste Projekt mit der Erweiterung seines Distributionszentrums in York im US-Bundesstaat Pennsylvania mit der Hilfe von SSI Schäfer um. SSI Schäfer erhielt den Zuschlag für die Erstellung des Logistikkonzeptes, die Ausführungsplanung und die Realisierung.

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n Automatisiertes Lebensmittellager Im Jahr 2002 hatte ES3 das Lager bezogen, welches in den vergangenen Jahren zu einem der größten automatisierten Lebensmittellager in den Vereinigten Staaten von Amerika anwuchs. Rund 20.000 verschiedene Artikel, Lebensmittel und Haushaltwaren werden in dem rund 140.000 Quadratmeter großen Komplex gelagert. Die Waren werden von den Produzenten angeliefert, filialgerecht kommissioniert und zum Versand an die Einzelhändler den Transportdienstleistern übergeben. Dennis Senovich, Geschäftsführer von ES3, erklärt die größte Herausforderung: „Der Branchentrend geht

Die Lösung von SSI Schäfer bietet knapp 90.000 Tray-Stellplätze mit variablen Höhenklassen in seinem SCP-Hochregallager. Materialflüsse und Kommissionierplätze befinden sich auf unterschiedlichen Geschossebenen, was einen Durchsatz von mehr als 100.000 Warenkartons pro Tag ermöglicht. ES3 verfügt somit über eines der größten, modernsten und effizientesten vollautomatischen Case-Pick-Systemen in den USA. „Das Schäfer Case Picking ist eine ganzheitlich ausgerichtete, modular konzipierte und beliebig erweiterbare Systemlösung“, so Christoph Schenk, Projektverantwortlicher bei SSI Schäfer. „Damit konnten wir für ES3 eine Automationslösung konzipieren, die den gesamten Prozess von der Warenannahme über die Lagerung bis hin zur volumenoptimierten Palettenbildung umfasst. Körperlich belastende Lagerarbeiten fallen für die Mitarbeiter dort nicht mehr an. In dem gewaltigen SCP-Lagerbereich werden nun lediglich zwölf Mitarbeiter pro Schicht benötigt, die sich überwiegend mit der Prozessteuerung und Anlagenwartung befassen.“


n Case Picking Systeme Dazu hat SSI Schäfer drei der modular konzipierten Schäfer Case Picking Systeme, das Lagerverwaltungssystem „ant“ sowie ein intelligentes Steuerungssystem mit dem Packmustergenerator „Schäfer Pack Pattern Generator (SPPG)“ installiert. Im Zusammenspiel mit den Daten des WMS errechnet der SPPG zur Laufzeit innerhalb kürzester Zeit den optimalen Palettenbauplan für die Versandpaletten. Mit diesen Informationen leitet das WMS dann die operativen Prozesse für die automatisierte Palettenbildung ein. Zur Konzeption des SCPBereichs wurden von SSI Schäfer zunächst die Materialflüsse für Wareneingang, Lagerung und Warenausgang konsequent entkoppelt und auf drei Etagen getrennt. Auf der mittleren Etage befindet sich der Wareneingangsbereich. Die Waren werden auf Paletten angeliefert – bis zu 1.300 Paletten pro Tag.

n Machine Vision Technologie Durch einen Mitarbeiter im Wareneingang erfolgt bei der Warenannahme zunächst ein Teach-in-Prozess für die IT-Stammdatenerfassung. Dabei werden mit Hilfe von Lichtgittern, einer Waage und einer Kamera mit Machine Vision Technologie die Maße, das Gewicht und das Aussehen der Waren erfasst und als Grundmuster des Packstücks in der Artikeldatenbank hinterlegt. Durch das optische Kontrollsystem der Machine Vision Technologie, das auch bei der Auftragskommissionierung im SCP zum Einsatz kommt, entfällt die Notwendigkeit weiterer, interner Kennzeichnungen wie etwa einer Barcodeetikettierung. Nach der Vereinnahmung werden die Paletten an eine kurze Förderstrecke übergeben. Sie führt die Paletten zu zwei Depalettierrobotern. Die beiden Roboter nehmen die Warenkartons lagenweise von der Palette und setzen sie auf Trays ab, die auf einer Förderstrecke vorgehalten werden – durchschnittlich 16 Kartons auf einem Tray. „Durch Kombination der bewährten Greifprinzipien, der Vakuum Multigrip-Technologie und der Vakuum-Kammer mit mechanischem Klemmprinzip ermöglicht die automatisierte Depalettierung eine hohe Dynamik und hohe Funktionssicherheit bei gleichzeitig schonendem Produkthandling – ohne, dass ein Werkzeugwechsel für den Greifer notwendig wäre“, erläutert Schenk. „Die jeweils dynamischen Parameter wie Geschwindigkeit und Beschleunigung sowie die Greiferparameter Vakuum, Luftstrom und Klemmkraft sind dabei stets den Produkteigenschaften angepasst und ebenfalls in der Artikeldatenbank hinterlegt.“

Auftragsbezogene Konsolidierung der Auftragskartons an insgesamt neun Palettierrobotern

n Höchste Dynamik Auf der Förderstrecke gelangen die Trays an sechs Übergabeplätze, die zur Einlagerung

in das SCP-Hochregallager führen. Im ITSystem werden die Trays angesichts ihrer Bestückung mit mehreren Kartons ähnlich wie Behälter geführt. SSI Schäfer nutzt zur

Intelligent, Automated Case Picking for the Distribution Center ES3 LLC partnered with SSI Schaefer to further automate their distribution center in York, PA, in cooperation with C&S Wholesale grocers, the leading grocery distributor in the US. ES3 chose SSI Schaefer’s Case Picking System (SCP), the award winning solution that offers high performance with uniform automated processes from goods receiving to goods shipping. Decrease costs, increase efficiency, increase service level – with these objectives in mind ES3 LLC focused on quality pallet packing. At the heart of this project was the continuing automation of the warehouse. ES3 implemented the first project with the extension of their distribution center in York, PA with the help of SSI Schaefer. SSI Schaefer received the order for delivering the logistics concept, detailed planning and implementation. In 2002 ES3 moved into the warehouse, which grew over the years to become the biggest automated grocery warehouse in the United States of America. Around 20,000 different items, groceries and household items are stored in the approx. 459,000 square feet complex. The goods are supplied by the manufacturers, ordered by stores and forwarded to the forwarding agents for shipping to the retailers. Dennis Senovich, President of ES3, explains the overall challenge, “The industry trend is an increasing number of SKUs with a slower turn velocity. The SCP is a sophisticated automation system that solves the complex problem of each picking and stable pallet building.” ES3 sought a compact, universal solution enabling the automation of the warehouse processes in addition to the automation of the order-related case picking and the shipping preparation of the deliveries. The ideal solution for the planned extension was the Schaefer Case Picking (SCP) concept combined with the Schaefer Tray System (STS). SSI Schaefer’s resulting solution offers nearly 90,000 tray storage positions with variable height classes in its SCP-highbay warehouse. The material flows and commissioning locations are on different levels, which enable a throughput of more than 100,000 boxes per day, making ES3 one of the largest, most modern and most efficient automated case pick systems in the US. “An intelligent system designed to fully-automate the processes for the grocery industry”, summarizes Christoph Schenk, VP Operations for SSI Schaefer. “From goods receiving via warehouse processes and the commissioning up to branch-related, volume-optimized pallet packing, an efficient system for highly dynamic intra-logistics.” The success of this solution is recently confirmed by the renowned Research Strategies Committee (RSC) of the US-American Council of Supply Chain Management Professionals, Illinois. The association of supply chain managers awarded ES3, among other things, for the extension in York as “best and most innovative logistics solution” with the Supply Chain Innovation Award 2011. “With that SSI Schaefer also sets standards for the intelligent intra-logistics in the U.S.”, says Schenk proudly.

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Übernahme und Einlagerung in das 36-gassige Hochregallager keine herkömmlichen Regalbediengeräte. Vielmehr kommen dabei Liftsysteme und Regalfahrzeuge zum Einsatz, die eine kompakte Raumnutzung ermöglichen. Anders als bei herkömmlichen Regalbediengeräten werden die Trays nicht unterfahren, sondern mit einer Greifund Ziehvorrichtung bewegt und in der Regalanlage an STS-Fahrzeuge übergeben, die das Lagergut im Regal verfahren. Dies führt zur Reduzierung erforderlicher Freiräume in der Regalanlage. Die Trays werden über integrierte Tray-Lifte auf der jeweiligen Regalebene an Übergabeplätzen bereitgestellt und von Regalfahrzeugen abtransportiert. Die Entkoppelung der horizontalen Lagerbewegungen durch die Regalfahrzeuge von den senkrecht arbeitenden Liften, die die Sequenzierung übernehmen, macht die Anlage bei Ein- und Auslagerungen äußerst dynamisch und effizient. 36 solcher STS-Regaleinheiten, im VierMeter-Raster jeweils 6x6 übereinander, sind in der Regalanlage installiert. Sie ragt insgesamt 24 Meter in die Höhe und bietet dabei knapp 90.000 Tray-Stellplätze in denen SKUs redundant in mehreren Gassen eingelagert werden. Damit erzielt das System bei der sequenziellen Kommissionierung eine höchst mögliche Dynamik. Kundenfokus und ein hoher Servicegrad sind Leitlinien der Lebensmittelindustrie. Dazu gehört auch die Auslieferung filialgerecht zusammengestellter Paletten. „Mit dem SCP bietet SSI Schäfer dafür exakt die richtigen Anlagenkomponenten, mit denen

sich die Prozesse vom Warenein- bis zum Warenausgang vollautomatisiert und höchst effizient realisieren lassen“, sagt Schenk. „In York ist das System dabei mit Trays von 120x100 cm und einer Auslegung von bis zu 230 Kilogramm pro Stellplatz optimal auf das differenzierte Artikelspektrum ausgerichtet, das ES3 für C&S und andere Kunden verteilt.“

n 4500 Trays pro Stunde Gesteuert vom Lagerverwaltungssystem erfolgt die entsprechende, auftragsbezogene Auslagerung über 48 Case-Wheeler-Lifte, die in das SCP-System integriert sind. „Eine einzigartige Besonderheit der SCP-Konzeption“, sagt Schenk. „Während herkömmliche Lager lediglich stirnseitig von Liften bedient werden können, kann das SCP-System durch eine beliebige Anzahl von Liften längs des Regals seine Leistung bis zur vollen Auslastung der Regalfahrzeuge skalieren.“ Die Trays werden von den Regalfahrzeugen aus dem STS-Regal ausgelagert und von den Case-Wheeler-Liften übernommen – bis zu 4.500 Trays pro Stunde. Sie befördern die Trays auf eine separate Packing-Ebene. Dort wird die Artikelanzahl auf den Trays mit der Machine Vision Technology erfasst, die erforderliche Anzahl identifiziert und die entsprechende Kartonmenge – nach Vorgabe des vom Rechner ermittelten Packmusters – sequenziert in eine von drei übereinander angelegten Shoot-out-Ebenen eingefördert. Die drei Förderbänder bedienen pro SCP-Modul drei Palettierroboter, so dass die Kartons in

der SCP-Anlage an insgesamt neun Palettierroboter auftragsbezogen konsolidiert werden.

n Family Grouping Links und rechts neben den Robotern befinden sich Leerpaletten, die nacheinander von den Robotern bepackt werden. Dabei ist das System auf einen Durchsatz von bis zu 74 Paletten pro Stunde mit 5.350 Cases ausgelegt. Das von der IT vorgegebene Packmuster berücksichtigt zunächst die Produktart. Über hinterlegte Ausschlussverfahren wird auf diese Weise vermieden, dass etwa chemische Produkte auf Lebensmittel gepackt werden. Nächstes Packkriterium ist die Tragfähigkeit der Produkte. Das unterstützt die Qualitätssicherung und die Stabilität der Palette. Diesem Gedanken folgt schließlich auch die Berücksichtigung des Gewichtes der Artikel – schwere Kartons werden vor leichteren aufgelegt. Darüber hinaus bestimmt das so genannte Family Grouping, mit dem ähnliche Artikel zusammengehalten werden, und eine maximale Volumennutzung den Algorithmus. Die jeweils zu beladenden Paletten stehen auf Spiralhebern, die die gemischten Paletten nach jeder Packlage leicht absenken können bis das vorgegebene Palettenpackmuster vollständig abgearbeitet ist. Die gefüllten Paletten werden von den 18 Spiralhebern auf die Warenausgangsebene abgesenkt, dabei zur weiteren Stabilität automatisch von einem integrierten Folienstrecher umwickelt und schließlich über eine Palettenförderstrecke auf zwei Staustrecken im Warenausgangsbereich bereitgestellt. Zur Verladung übernehmen schließlich Stapler die Paletten.

n Fazit

Teach-in Prozess bei der Warenannahme für die IT-Stammdatenerfassung

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„Eine intelligente, durchgängige Systemkonzeption für vollautomatisierte Prozesse in der Lebensmittelbranche“, fasst Schenk zusammen. „Vom Wareneingang über die Lagerprozesse und die Kommissionierung bis hin zur filialgerechten, volumenoptimierten Palettenbildung ein effizientes Gesamtsystem für eine hochdynamische Intralogistik.“ Den Erfolg der Lösung bestätigte unlängst das renommierte Research Strategies Committee (RSC) des US-amerikanischen Council of Supply Chain Management Professionals, Illinois. Die Vereinigung von Supply Chain Managern zeichnete ES3 unter anderem für das Yorker Erweiterungsprojekt als „beste und innovativste Logistiklösung“ mit dem „Supply Chain Innovation Award 2011“ aus. „Damit setzt SSI Schäfer auch auf dem amerikanischen Kontinent neue Maßstäbe für die intelligente Intralogistik“, urteilt Schenk stolz. n


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Kassensysteme für jeden Bedarf Schön, sicher, all-in-one oder auch mobil – moderne Kassensystemlösungen maßgeschneidert für die Anforderungen des Kunden. Das ist die Welt von Adasys

S

eit 25 Jahren ist Adasys international erfolgreich im klassischen Großhandel mit Produkten rund um den Point of Sale. Neben dem reinen Distributionsgeschäft bietet Adasys aber auch umfassende Beratung und Services bei der Auswahl und Integration von Kassensoftware und Kassensystemlösungen.

n 25 Jahre direkt am Kunden Dazu betreibt Adasys am Standort Kornwestheim ein modernes Repair- und Staging-Center: Hier werden die Komponenten individuell nach Kundenwünschen zusammengestellt, Hardware und Betriebssysteme konfiguriert und die Kassensysteme im Servicefall gewartet bzw. ausgetauscht. Ein Hochregallager mit über 4.000 Artikeln macht es möglich. Angefangen hat alles 1987 noch unter dem Namen T.B.N in einer Zwei-ZimmerDachgeschosswohnung. Sechs Jahre später war man bereits Distributor von Epson OEM- und Kassendruckern in Deutschland – und ist es bis heute geblieben. 1994 folgte die Umfirmierung in Adasys und 2000 gab es das erste Büro in Wien. 2002 ging Adasys eine Entwicklungskooperation mit drei europäischen Partnern ein, um mit der Marke 4POS eine eigene Produktlinie zu etablieren, die 2009 in die Gründung der 4POS AG mündete.

n Edel, all-in-one oder mobil Mit ihrem weitreichenden Produktportfolio adressiert die Adasys GmbH Systemhäuser und Wiederverkäufer für PoSLösungen ebenso wie Direktkunden in Facheinzelhandel, Lebensmitteleinzelhandel, Gastronomie oder FranchiseSystemen. Auch für Industrie und Logistik werden Speziallösungen angeboten. Aktuelle Highlights und Bestseller sind der rahmenlose POS500 EyePOS Touchscreen, der sich mit seinem attraktiven Design speziell für edle Verkaufsflächen eignet. Das neueste Mitglied der 4POS-Produktfamilie ist das all-in-one-Kompaktkassensystem POS-800 FullPOS. Der Alleskönner bietet auf kleinster Standfläche denselben Leistungs- und Funktionsumfang wie herkömmliche Kassensysteme und kann bei Bedarf einen 80mm-Bondrucker integrieren. Für den Trendbereich Mobility bietet Adasys die vielfältig einsetzbare PDA-Lösung EyeMobile im schlanken Smartphone-Look. Das robuste EyeMobile verfügt über ein brillantes Display, hohe Bedienfreundlichkeit, eine Laufzeit von mehr als acht Stunden und eine hervorragende WLAN-Konnektivität. Das EyeMobile erlaubt die Nutzung komplexer Back-Office-Anwendungen auf einem

Die Adasys GmbH ist auf den Vertrieb von Komponenten für Computer-Kassensysteme spezialisiert. Neben dem ursprünglichen Distributionsgeschäft mit Komponenten renommierter Hersteller wie Epson, Citizen und Honeywell bietet Adasys direkt oder über Partner eine Vielzahl von Dienstleistungen rund um den Point of Sale an. Zu den ca. 1.500 Kunden gehören neben klassischen Kassenhändlern und PoSSystemhäusern auch Retailer und Franchise Unternehmen. Gründer und Geschäftsführer ist Thomas Schäfer. Nach dem Technikerstudium an der Werner-Siemens-Schule in Stuttgart war er drei Jahre im Vertrieb für das IngenieurBüro Mehlo in Esslingen tätig. Thomas Schäfer kann auf annähernd 30 Jahre Vertriebskompetenz für PoS-Produkte zurückblicken, davon 25 Jahre als Selbstständiger und verfügt über eine umfassende Beratungs- und Markt-Expertise.

smarten PDA – und befreit damit Handel und Event-Veranstalter von Kassentisch und Messe-Counter.

n Service und Beratung Die Geschäftsphilosophie von Adasys fokussiert immer den Kundennutzen: „Unser Ziel ist es, unseren Kunden so individuelle Lösungen wie irgend möglich anzubieten und gleichzeitig durch Standardisierung das Angebot offen, entwicklungsfähig und preisbewusst zu halten“, erläutert Thomas Schäfer, Gründer und Geschäftsführer der Adasys GmbH. „Mit der eigenen Marke 4POS, die wir mit drei europäischen Partnern gegründet haben, denken wir dieses Prinzip weiter und schließen die Lücken in der Produktentwicklung.“ Diese Philosophie hat sich bewährt: Adasys schaut auf ein erfolgreiches Vierteljahrhundert am Markt zurück und nimmt das nächste in Angriff.

n Kostenfreies Adasys Forum beleuchtet PoS Trends Was die Branche heute bewegt und welche Trends die Entwicklung am PoS in den nächsten Jahren bestimmen werden, erfahren Kunden, Partner und Interessierte auf dem Adasys Forum 2012, das am 27. September im Stuttgarter Porsche-Museum stattfindet. Auf www. adasys.de und unter www.think-violet.de erfahren Sie mehr zu diesem Jubiläums-Event und können sich bis zum 10.09.2012 kostenfrei anmelden. Auf die Gäste des Adasys Forums warten spannende Expertenvorträge, innovative Lösungen und ein reger Meinungsaustausch in angenehmer Atmosphäre. n

ADASYS GmbH Max-Planck-Str. 10 70806 Kornwestheim Telefon +49 (0)7154 8300-539 Internet www.adasys.de

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Projektmanagement

Zeitnahe Lieferrhythmen sorgen für ein rundes Warenangebot Netto gehört zu den kontinuierlich wachsenden Supermarktketten in Nord- und Mitteleuropa. Mit Hilfe modernster Technologie wird der Warenbestand in den Filialen effizient gepflegt

D

Mit Hilfe des Mobilcomputers wird der Warenbestand noch besser gepflegt

ie zur Unternehmensgruppe A. P. Møller-Mærsk gehörende Dansk Supermarked A/S (Dänischer Supermarkt) betreibt in Nord- und Mitteleuropa zahlreiche Supermärkte. Unter dem Namen Netto zählt das Unternehmen im Heimatland Dänemark über 400 Filialen, in Deutschland über 330 Filialen, in Polen rund 170 Filialen und in Schweden etwa 120 Filialen. In allen Ländern nimmt die Zahl der Märkte weiter zu. Netto Deutschland wurde im Sommer 1990 als Tochter von Dansk Supermarked gegründet. Seit 2005 gehört Netto Deutschland zu 75 Prozent der Dansk Supermarked A/S und zu 25 Prozent der Edeka Zentrale. Der erste deutsche Netto-Markt eröffnete im September 1990 in Anklam, Mecklenburg-Vorpommern, danach entstand innerhalb von zwei Jahrzehnten ein flächendeckendes Filialnetz. Inzwischen verteilen sich 332 Märkte über die Nord- und Mitteldeutschen Bundesländer Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Eine weitere Expansion ist geplant. Hauptsitz von Netto Deutschland ist die im Herzen MecklenburgVorpommerns gelegene Reuterstadt Sta-

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venhagen, wo im Zentrallager und Verwaltungsbereich rund 400 Mitarbeiter tätig sind. Bundesweit beschäftigt Netto Deutschland etwa 4.000 Mitarbeiter. Der Discounter vermarktet Lebensmittel für die Grundversorgung, aber auch saisonale Artikel.

n Herausforderung durch Expansion Die intensive Expansion in mehreren, europäischen Staaten stellt auch eine Herausforderung an die Logistik und an die IT-Administration der Dansk Supermarked Gruppe dar. Grundsätzlich herrscht die Philosophie vor, dass keine Insellösungen entstehen sollen und die gesamte IT einfach, effektiv und schlank Hand in Hand arbeiten soll. Vor allen in den einzelnen Supermarktfilialen genießt eine einfache, intuitive Nutzung oberste Priorität. Aus diesen Gründen erfolgte bereits im Jahr 2003 – zunächst im Finanzbereich – der Schwenk von der eigenen ERP-Lösung hin zu SAP. Die Pflege des eigenen Systems verur­ sachte einen zu hohen Entwicklungsaufwand und erwies sich als problematisch im Bereich des Interfacing. Notwendige Änderungen

wären mittelfristig zu teuer und aufwändig geworden. Auf Basis der SAP-Lösung erfolgt seit 2011 bei Netto der Erweiterungsschritt vom existierenden, IT-basierten Warenbestellsystem hin zu einer vollständig mobilen Lösung in jedem einzelnen Supermarkt. Das Ziel war es dabei von Beginn an, eine stark am praktischen Prozess orientierte Lösung zu schaffen. Wichtig war ebenso eine große Stabilität, die wiederum eine hohe Verfügbarkeit sicherstellt. Die zu uneffektive, papiergebundene Kontrolle des Warenbestands in den Filialen sollte ersetzt werden durch eine voll digitale Kontrolle. „Wir wollten unseren Mitarbeitern vor Ort ein gutes Handwerkszeug geben, das die Bestandspflege spürbar schneller und einfacher macht“, erläutert ITManager Frank Thiele, der die Umsetzung des Gesamtprojektes federführend betreute und verantwortete.

n Handhabung überzeugte Für die Einführung der vollständig mobil nutzbaren Lösung war der Aufbau eines gesicherten WLAN in jedem Supermarkt die Grundvoraussetzung. Außerdem galt es, die richtige Wahl bei der Einführung der Mobilcomputer zu treffen, wobei hier grundsätzlich Sympathie für den Hersteller Intermec herrschte: Bereits seit der SAP-Einführung im Lagerbereich verwendet das Unternehmen die Handheld­Typen für die Wareneingangskontrolle und -registrierung, sowie die Staplerterminals mit angekoppeltem Handscanner. Das international zusammengesetzte Team rund um den erfahrenen ITManager Frank Thiele entschied, den Markt genau zu sondieren und eine breite Übersicht der erhältlichen Geräte zu erstellen. So wurde in Frage kommende Hardware von vier unterschiedlichen Herstellern auf Herz und Nieren getestet. Überprüft wurden dabei Faktoren wie die Handhabbarkeit, die Geschwindigkeit, die Displaygröße und nicht zuletzt eine möglichst solide, robuste Verarbeitung. Die Entscheidung fiel hier


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To improve the stock maintenance and delivery cycles With over 400 stores in Denmark, more than 330 branches in Germany, 170 subsidiaries in Poland and about 120 branches in Sweden Netto is a continuously growing supermarket chain in Northern and Central Europe. However the rapid expansion in several European countries also presents challenges to logistics and IT administration. In 2011 Netto launched a project to replace the existing IT­based purchase order system with a complete mobile solution in each supermarket. The aim was to create a strong process-oriented approach, with a focus on practical matters. The inefficient paper­based control of the inventories in the stores should finally be replaced by a fully digital solution. Besides setting up a secure wireless connection in every supermarket, the IT department also had to make the right choice in terms of to mobile computers. Devices from four different manufacturers were extensively tested by an international team. The experts examined factors such as handling, speed, display size, and last but not least a solid, sturdy design. In the end the decision was made in favor of the Intermec CN50 mobile computer. The model’s touch-screen operation promised a superior handling and overall the device made a more mature impression to the decision-makers than the competitors. The new mobile solution improved the stock maintenance and delivery cycles. Employees have more time for the customers, because goods related tasks can be implemented more quickly and effectively. am Ende auf das Intermec-Modell, dessen Touchscreen-Bedienung eine bessere Handhabung versprach und das nach Ansicht des Teams insgesamt ausgereifter war. „Unsere Entscheidung für den Intermec CN50 haben wir bis heute nicht bereut“, betont EDV-Leiter Thiele. „Das Gerät arbeitet sehr zuverlässig, ist bedienfreundlich und unempfindlich“, ergänzt er. Es ist ein kleiner mobiler Computer, der die Vorteile eines handlichen Formfaktors mit einem robusten Design kombiniert. Zum Ausrüstungstandard gehört ein Area-Imager (Bildwandler) für das schnelle Lesen von 1D und 2D-Strichcodes. Ein WiFi­zertifiziertes 802.11­Funkmodul ermöglicht eine schnelle und sichere Synchronisation der Daten mit dem Firmennetz. Für den Rollout in Deutschland entschied sich Netto für die Zusammenarbeit mit dem Spezialisten Bütema aus Bietigheim-Bissingen bei Stuttgart. Mit dem Rollout in Dänemark und demnächst beginnend in Schweden wurde das dänische Unternehmen IBS betraut. Der zentrale IT-Support erfolgt indes über die Netto-Zentrale mit Hilfe der Überwachungslösung Wavelink Avalanche.

Die Autorin Wiebke Lörcher Fachjournalistin für IT-Themen

Bei den Mobilcomputern erfolgen Neuinstallationen als auch Updates Remote per Download oder Push-Service.

n Alle Ziele erreicht Aus Sicht von Frank Thiele wurden mit der Einführung der mobilen Lösung alle Ziele erreicht. Die Bestandsführung in den Filialen wurde weiter vereinfacht und geht jetzt wesentlich effektiver vonstatten. Dies bestätigen auch Mitarbeiter vor Ort. „Unter dem Strich bedeutet dies, das unsere Mitarbeiter mehr Zeit für die Kunden haben, da warenbezogene Aufgaben schneller und effektiver realisiert werden können“, betont Thiele. Trotz der Einführung der neuen Lösung werden die Mitarbeiter vor Ort bei der Festlegung des Warenbedarfs nicht außen vor gelassen: Das neue System unterbreitet zwar Bestellvorschläge, dennoch kann der Marktleiter vor Ort auch seine eigenen Erfahrungswerte einfließen lassen. Die alte, papiergebundene Bestandskontrolle fungiert jetzt ausschließlich als Backup-Lösung. Insgesamt trägt die neue, mobile Lösung entscheidend dazu bei, den Warenbestand noch besser zu pflegen und zeitnahe Lieferrhythmen zu realisieren. Dies ist besonders auch dann vorteilhaft, wenn Mitarbeiter noch neu im Unternehmen sind oder frisch zu einem Filialstandort gewechselt sind. Denn: „Keine Filiale ist wie eine andere“, weiß Thiele. Selbst innerhalb einer Stadt können sich Kaufgewohnheiten und Vorlieben der Kunden gehörig unterscheiden. So bleiben Fachwissen und menschliche Erfahrungswerte bei Netto wichtig – trotz ganz moderner Technik. n


Projektmanagement

Immer nur die Guten kommen ins Körbchen ERP-Lösung besteht Benchmark nach Betriebsübernahme shop an Endkunden. „Immer mindestens einen Tick besser sein als die anderen“ heißt Werner Berrangs einfaches und doch zielführendes Motto, das bei der Betriebsübernahme auch als Maßstab für die vorgefundene ERP (Enterprise Resource Planning)-Landschaft gelten sollte. Die Komplettlösung ParityERP-Handel von Parity Software aus Schwieberdingen war seit Mitte der 90er-Jahre implementiert, als der heutige Eigentümer 2002 das Unternehmen von den Enkeln des Gründers übernahm. Auf den Prüfstand gestellt, musste sich das betriebswirtschaftliche Softwarepaket mit sechs anderen Mittelstandsprodukten einem dezidierten Anforderungsprofil unterziehen. Nach einem mehrstufigen Benchmark erwies sich die Software weiterhin als erste Wahl, zumal im Zuge dieses Prozesses Produkt und Service-Konzept an für Werner Berrang entscheidenden Stellen optimiert wurden. „Die getroffene Entscheidung hat sich in der Folge mehrfach bewährt. Wir haben die ERP-Lösung seither sukzessive ausgebaut und sind auch weiterhin dabei“, lautet sein Rückblick. Die Korb- und Flechtwarenfirma bildet mit der modularen ERP-Lösung alle zentralen Bereiche um die EAN-Code-gestützte Lagerhaltung, Bestandsführung und Inventur ab

n Eng verflochtene modulare Funktionalität

0 Mitarbeiter zählt das mittelständische Unternehmen Franz Müller aus Niederfüllbach, eine der letzten großen Korbund Flechtwarenfirmen in Oberfranken. Bis in die 80er-Jahre wurde beim 1921 gegründeten Familienbetrieb „Korbwaren Müller“ noch selbst wie vor 100 Jahren in aufwändiger Handarbeit geflochten. Heute ist jedoch eine Eigenproduktion in Deutschland im großen Stil nicht mehr wirtschaftlich. Stattdessen werden die durchweg hochwertigen Wohn-/Lifestyle-Accessoires und Pflanzgefäße für den Handel importiert und zwar überwiegend aus Osteuropa und Fernost.

Das modulare ERP lässt sich individuell und anwenderbezogen konfigurieren. Franz Müller bildet mit der enthaltenen Warenwirtschaft AB1000 alle zentralen Bereiche um die EANCode-gestützte Lagerhaltung, Bestandsführung und Inventur ab, daneben die komplette Verkaufsabwicklung vom Angebot bis zur Fakturierung. Das Lager am zentralen Standort Niederfüllbach umfasst 12.000 Quadratmeter; hier werden 1.500 bis 2.000 Artikel permanent bevorratet. Der große Vorteil: Einmal egal wo angestoßene Prozesse laufen im System völlig integriert ab und erzeugen effiziente Workflows. Das gilt gerade auch für das fließende Zusammenspiel mit dem Rechnungswesen (FB1000), das Funktionalitäten für Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung und Anlagenbuchhaltung einbringt. Auch externe Durchgriffe wurden vom langjährigen Partner, der mit einer 30-jährigen Historie zu den langfristigen und erfahrenen Anbietern am ERP-Markt zählt, realisiert. So greift Franz Müller über eine entsprechende

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n Weltweite Lieferkette Die 15 Hauptlieferanten von Franz Müller sind weltweit verteilt. Ein Viertel der Flechtwaren kommt aus Osteuropa, insbesondere aus Polen, Bosnien und Kroatien, ein Drittel aus Vietnam, ein Drittel aus China, der Rest aus Indonesien und von den Philippinen. Die verhältnismäßig

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leichte, dafür aber teils recht sperrige Ware wird in Containern angeliefert. Die Überseetransporte kommen nach rund einmonatiger Reise in Hamburg an und benötigen weitere etwa fünf Tage durch die Zollbehörden und mit dem Zug nach Nürnberg, von wo schließlich Speditionen die restliche Strecke per Lkw übernehmen. Auch der Versand der Waren erfolgt wiederum über Speditionen per Lkw.

n Marktführerschaft dank Qualitätsanspruch Franz Müller beliefert als Großhändler Gartencenter, Baumärkte und die Boutique-Abteilungen fast aller großen Möbelgeschäfte. Neben dem deutschen Kernmarkt werden auch Kunden in der Schweiz, in Österreich und Frankreich beliefert, das internationale Geschäft spielt darüber hinaus wegen der produktspezifisch relativ hohen Frachtkosten nur eine untergeordnete Rolle. Parallel dazu richtet sich ein hauseigener Web-


Schnittstelle heraus direkt auf die ExcaliburLösung einiger Kunden zu, um dort für sie Stammdaten wie Bezeichnungen und Preise zu pflegen.

n Dynamischer Systemausbau Das an insgesamt 20 Arbeitsplätzen eingesetzte ERP-System wurde 2010 zunächst im Bereich Business Intelligence (BI) erweitert. Der Spezialist für Korb- und Flechtwaren nutzt das integrierte BI-Modul zur Erstellung von Analysen für Vertrieb und Bestandsführung, erstellt damit aber auch monatliche Standardberichte wie beispielsweise die internen Umsatz- und Ergebnisreports. Kurz darauf folgte Schritt für Schritt die Einführung von DMS. Das ebenfalls vollständig integrierte Dokumenten-Management-System löste eine DocuWare-Installation ab, um ein revisionssicheres Retrieval von Eigen- wie auch von externen Belegen im einheitlichen Look & Feel nahtlos zu ermöglichen. Bereits umgesetzt ist die Archivierung von Rechnungen, der komplette Schriftverkehr soll folgen.

n Gelungener Einstieg ins E-Business Den Startpunkt fürs E-Business von Franz Müller setzte bereits vor einigen Jahren der Ersatz des aufwändig gedruckten Sortiment- durch einen Internetkatalog. Bei diesem werden die Produktabbildungen und -informationen sowie alle Änderungen in Echtzeit und fehlerfrei von den Stammdaten des ERP-Systems übernommen. Im Jahr 2009 erfolgte der Einstieg in den beleg-

Only the good ones get picked The ParityERP total solution was already in use at Franz Müller, a company in Niederfüllbach, in 2002 when the company was purchased. Before continuing to use and expand the modular IT platform, it had to stand up against the comparison with six other SME solutions. This company of just 40 employees is one of the last major wicker and plaiting companies in Upper Franconia. As a wholesaler, Franz Müller supplies gardening centers, home improvement stores and furniture store boutique departments across Germany, Switzerland, Austria and France. After benchmarking tests, Parity once again proved itself the top choice, especially after optimizing product and service concepts. The modular ERP commerce solution, used at 20 places of work, provides especially ERP (AB1000) and accounting functions in a fully integrated environment. In 2010, the area of Business Intelligence (BI) was the first to be expanded. Franz Müller now uses the integrated BI module to create analyses for sales and inventory management, and to generate monthly standard reports. Shortly thereafter, the DMS document management system, also fully integrated, was introduced. Since then, Franz Müller has switched to paperless transactions with key accounts such as OBI and Hornbach. Parity introduced an EDI module to facilitate this task. All EDI processes are closely interlinked with the ERP. The latest project is a online store geared toward end customers and smaller retailers in the retail segment. losen und damit äußerst effizienten Geschäftsverkehr mit Großkunden wie zum Beispiel OBI und Hornbach. Hierfür hat das Softwareunternehmen ein Modul für EDI (Electronic Data Interchange) zur Verfügung gestellt. Über den Edifact-Standard werden damit Aufträge, Lieferscheine und Rechnungen ausgetauscht. Alle EDI-Prozesse sind jeweils eng mit dem ERPSystem verzahnt, um dort die internen Prozesse anstoßen zu können. „Ohne EDI müssten wir Umwege über Zwischensysteme im Internet gehen, um den engen Anforderungen unserer Kunden zu entsprechen“, erklärt Werner Berrang. „Die Kommunikation verliefe dann um einiges weniger reibungslos und wir müssten obendrein Abschläge bei den Konditionen in Kauf nehmen.

Im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern EDI besetzt zu haben, verschafft uns insofern wertvolle Vorteile.“ Bei dem jüngsten E-Business-Projekt handelt es sich um einen Webshop, der sich an Endkunden und kleinere Einzelhändler im Retail-Segment richtet. Die nahtlose Einbindung des Webshops als konsequent nächsten Schritt dieser Strategie erfolgte um den Jahreswechsel 2011. „Der von den früheren Eigentümern eingeschlagene IT-Pfad hielt unseren eingehenden Prüfungen stand“, resümiert Geschäftsführer Werner Berrang. „Auch in der Folge hat sich das modulare Prinzip immer wieder bewährt, über das wir unsere ERP-Landschaft schrittweise ausbauen können. Unsere IT-Investitionen sehen wir auf diese Weise nachhaltig geschützt.“ n Anzeige

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Projektmanagement

Es läuft wie geschmiert: Lückenlose Prozessketten bei Back-Factory Begründer der Backgastronomie setzt auf modernes Warenwirtschaftssystem Back-Factory-Zentrale die Rechnung und belastete wiederum die Filiale. Elektronischer Datenaustausch (EDI) sorgt heute dafür, dass diese Daten automatisch importiert werden. Back-Factory kann die Weiterbelastung an die Partner mit geringerem Arbeitsaufwand und direkt erstellen. Durch das System läuft ein sehr großes Datenvolumen. Dass sich die Back-Factory-Mitarbeiter nicht mehr mit jeder dieser rund 40.000 Auftragspositionen im Monat beschäftigen müssen, erspart ihnen viel Arbeit.

n Flexibilität und Open-Source punkten

W

Das moderne Warenwirtschaftssystem sorgt für Effizienzsteigerung und Automationsgewinn

enn morgens die Zeit knapp und der Kaffee alle ist, kann das ganz schön nerven. Schnell zur BackFactory um die Ecke: Hier gibt es neben einem frischen Latte Macchiato auch noch leckere Donuts oder ein Käsebrötchen für die Mittagspause. Hinter Back-Factory steht die Großbäckerei Harry-Brot, einer der größten deutschen Backwarenhersteller in Familienbesitz. Rund 80 Prozent der aktuell über 130 Back-FactoryShops werden von Franchise-Partnern betrieben. Hinzu kommen eigene Filialen. Sollten hier eines Morgens Kaffee, Körnerbrötchen oder Apfeltaschen fehlen, wäre das anders als in der heimischen Küche nicht nur ärgerlich: Es könnte Kunden und den Ruf kosten. Um alle Waren- und Datenströme jederzeit im Griff zu haben, setzt Back-Factory auf die ERP-Software von Godesys. Als erste bundesweite Selbstbedienungsbäckerei verbindet Back-Factory die klassische Selbstbedienungsbäckerei mit moderner Coffee-Bar im Lounge-Design und gilt damit als Begründer der Backgastronomie in Deutschland. Zukunftsorientierung hat im Unternehmen oberste Priorität. Hierzu gehört seit zwei Jahren auch ein modernes Warenwirtschaftssy-

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stem, von dem sich Back-Factory zu Beginn des Auswahlprozesses vor allem Effizienzsteigerung und Automationsgewinn wünschte. Christian Simon, Vorstand Entwicklung & Technik bei Godesys, kommentiert: „Back-Factory wünschte sich automatisierte Abrechnungen mit geringerem Personalaufwand.“ Hinzu kamen eine höhere Stabilität und geringere Fehleranfälligkeit in den Prozessen.

n Datenwirrwarr Gerade wenn es darum geht, mit Lieferanten im EDI-Bereich zusammenzuarbeiten, kann sich Back-Factory heute auf ein solides System im Hintergrund, bei dem alle Daten zusammenlaufen, verlassen. Doch wie unterstützt das automatisierte Warenwirtschaftssystem Back-Factory konkret? Vor Beginn der Software-Unterstützung mussten die Filialen direkt bei den Lieferanten bestellen – teilweise täglich, je nach Bedarf. Viele verschiedene Lieferanten sorgten auch für sehr unterschiedliche Bestell- und Logistikabläufe. So bringt Harry die Backwaren und andere ausgewählte Partner liefern weitere Zutaten für die belegten Artikel sowie Kaltund Warmgetränke. Im Anschluss erhielt die

Doch warum hat sich der Snack- und Frühstücksspezialist für diese Lösung entschieden? Andreas Fricke, kaufmännischer Leiter bei Back-Factory, erläutert: „Godesys hat uns das Reaktionsvermögen gegeben, das wir benötigen. Dazu gehören beispielsweise Schnittstellen für die Kommunikation über EDI und die Anbindung mit den Kassensystemen.“ Ein weiterer großer Vorteil der Lösung sei die Open-Source-Technologie, die Grundlage für die Entwicklung und Integration von betriebswirtschaftlichen Anwendungen ist. Mit dem im Standardumfang enthaltenen Customizer-Tool kann Back-Factory Änderungen und Optimierungen am System eigenständig durchführen und an die Bedürfnisse des Unternehmens anpassen: „Das ermöglicht uns signifikante Kosteneinsparungen.“ Mithilfe des zentralen Systems sollten insbesondere Prozesse transparenter gestaltet, eine hohe Automatisierung erreicht und die Fehleranfälligkeit manueller Prozesse reduziert werden. Fricke führt aus: „Wir wünschten uns eine moderne Software-Architektur, Bedienerfreundlichkeit, hohe Flexibilität bei möglichen Systemänderungen und Import- sowie Exportschnittstellen.“ Außerdem sollte die Lösung auf Basis von Oracle laufen. Da Back-Factory EDI-Kommunikation zuvor nicht nutzte, stellte die Qualität der Stammdaten zu Beginn des Projektes eine besondere Herausforderung dar. „Doch die Zusammenarbeit verlief immer sehr gut und


den umfangreichen Funktionen der ERP-Lösung abgedeckt. Fricke resümiert: „Wir waren auf der Suche nach einem Software-Anbieter, der unsere Sprache spricht. Uns beeindruckte vor allem der sehr nahe und persönliche Kontakt, den so wahrscheinlich nur inhabergeführte Software-Häuser bieten können.“

n Exakte Warenbestände

Auf Basis der Absatzzahlen aus dem Kassensystem bestückt Back-Factory tagesgenau die Filialen mit den nötigen Waren neu

lösungsorientiert“, sagt Simon. Die Lösung ist seit Sommer 2009 bei Back-Factory im Einsatz.

n Transparente und automatisierte Abrechnungen Die Franchise-Abrechnungen sind ein weiterer Bereich, den die neue ERP-Lösung bei BackFactory beschleunigt und transparenter gestaltet. Hierbei erhält die Unternehmenszentrale die einzelnen Umsätze aus den Kassensystemen der Franchise-Partner und der eigenen Filialen. Diese Daten laufen über eine Schnittstelle in der ERP-Lösung zusammen. Mithilfe der Software lassen sich über die verschiedenen Gebührenmöglichkeiten automatisch die monatlichen

Franchise-Abrechnungen erstellen „Mit der ERP-Lösung können wir die Abrechnungen auf Knopfdruck erzeugen. Die manuelle Erstellung wäre extrem zeitintensiv“, erklärt Fricke.

n Bedienerfreundlichkeit und Funktionen überzeugen Er lobt: „Derzeit wenden bei uns zehn Mitarbeiter in Einkauf, Rechnungsstellung und Marketing die neue ERP-Lösung an. Sie sind sehr zufrieden. Vor allem die starke Automatisierung der Abrechnungsprozesse und die grundsätzliche Vereinheitlichung der kaufmännischen Prozesse bedeuten eine erhebliche Arbeitserleichterung“. Alle betriebswirtschaftlich relevanten Bereiche von Back-Factory würden von

Aktuell ist man bei Back-Factory mit der Integration der Kassensysteme beschäftigt. Dies soll in diesem Jahr abgeschlossen werden. Simon führt aus: „Die Logistik- sowie Filialbestückungs- und Dispositionsprozesse sollen weitestgehend zusammengeführt werden.“ Dieser Schritt soll die Filialen und die Zentrale entlasten und Arbeitsprozesse transparenter gestalten. „Auf Basis der Absatzzahlen aus dem Kassensystem wird Back-Factory tagesgenau die Filialen mit den nötigen Waren neu bestücken können.“ Ein Beispiel aus der Praxis: Stellt das System fest, dass im Kühlschrank nur noch 15 Flaschen Cola stehen und diese erfahrungsgemäß für die kommenden zwei Tage reichen, wird die Filiale einen Bestellvorschlag für die benötigten Kaltgetränke erhalten. So haben die Shops immer die richtige Menge an Waren parat. Denn aufgrund begrenzten Platzes können sie keine großen Lagerbestände anhäufen. Fricke resümiert: „Mit der neuen ERP-Lösung wird Back-Factory zukünftig sämtliche Prozesse integrieren können – von der Kasse bis zum Einkauf – und damit enorme Transparenz und Prozesseffizienz erlangen. Informationsdefizite gehören damit der Vergangenheit an.“ n Anzeige

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Cloud Computing: Und was ist mit ECM? ERP und CRM haben es vorgemacht und den Schritt in die Cloud gewagt. Mit Erfolg. Ob ECM allerdings in der Wolke gut aufgehoben ist, steht noch in den Sternen

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loud Computing ist als neue Alternative in der IT-Landschaft angekommen. Unternehmen stehen jetzt vor der Frage, ob, und wenn ja, welche Geschäftsbereiche sie in die Wolke verlagern wollen. Gerade im ECM-Umfeld herrscht dazu noch Unsicherheit. Finanzielle Vorteile, Flexibilität und Skalierbarkeit stehen Fragen nach Serverstandort, Rechtsgrundlagen und Sicherheit gegenüber. Ist ECM in der Cloud gut aufgehoben, welches CloudModell passt überhaupt am besten oder hat sich die klassische On-Premise-Variante doch bewährt? Eine klare Antwort ist beinahe unmöglich, denn das Für und Wider ist gerade im ECM-Umfeld besonders unternehmensrelevant-und abhängig. Fest steht allerdings: Es besteht Klärungsbedarf.

Neue Maßstäbe für intelligente Intralogistik ES3 LLC hat gemeinsam mit SSI Schäfer eine weitere Automation seines Distributionszentrums in York, Pennsylvania, in Zusammenarbeit mit C&S Wholesale Grocers, dem führenden Lebensmittelgroßhändler in den USA, umgesetzt. ES3 hat das Case Picking System (SCP) von SSI Schäfer ausgewählt, eine preisgekrönte Lösung, die eine hohe Leistung mit durchgängig automatisierten Prozessen vom Wareneingang bis zum Warenausgang bietet. Lesen Sie mehr dazu in der Titelstory!

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n Von der Cloud profitieren ECM in der Cloud bietet Vorteile, die nicht von der Hand zu weisen sind. Dabei liegt die Motivation für eine Verlagerung in die Cloud in erster Linie bei wirtschaftlichen Überlegungen. Bei der Cloud-Miete richten sich die Kosten nach Anwender- und Mandantenzahlen, Speicherkapazität und dem Umfang der zu verwaltenden Dokumente. Dieses sogenannte „pay-per-use“- Modell ist insbesondere für Unternehmen attraktiv, bei denen Arbeitsaufwand und Mitarbeiterzahl saisonbedingt nicht immer konstant sind und schwanken können. Das Modell ist durchaus attraktiv: Das Anwenderunternehmen bezahlt nur den Service oder Umfang, den es auch tatsächlich in Anspruch genommen hat – mal mehr, mal weniger. Für dynamische Unternehmen und jene aus dem Dienstleistungssektor lassen sich auf diese Weise flexibel Kosten reduzieren. Darüber hinaus verringern sich mit einer externen Infrastruktur ebenso die Ausgaben für die eigene IT-Abteilung. In-House durchgeführte Wartungen, aufwendige Softwareim-

plementierungen und Aktualisierungen sind damit passé und werden direkt vom externen Serveranbieter übernommen.

n Eine Hybrid-Cloud Ein Umzug in die Wolke muss gut durchdacht und organisiert werden. Integration lautet hier das Stichwort, um Inselstrukturen zu vermeiden. ECM in der Cloud und etwa In-Housebetriebene ERP-Systeme stellen eine große Herausforderung an den Integrations-Gedanken dar. Eine Hybrid-Cloud könnte hier die Alternative sein. Moderne ECM-Lösungen wie beispielsweise Hyarchis.Net stellen ohne technische Komplikationen eine Brücke zwischen der internen Infrastruktur und der Cloud her – welche Module Unternehmen dabei aus der Wolke bedienen, kann individuell angepasst werden. In Zeiten, in denen Mobilität und Schnelligkeit eine Voraussetzung im Berufsalltag ist, verändern sich auch die Anforderungen an bestehende oder neue Unternehmenslösungen. Ergo: Ein standortunabhängiger und schneller Zugriff muss auch im ECM-Umfeld gegeben sein. Unmittelbar nach


dem Meeting Dokumente erfassen, bearbeiten, im System ablegen und an den AußendienstMitarbeiter schicken – innerhalb der Cloud verringert sich dieser Arbeitsprozess auf nur wenige Minuten. Anrufe bei den Kollegen, ob sie mal schnell in den Akten nach einer bestimmten Korrespondenz oder Reporting schauen können? Redundant. Darüber hinaus verläuft die technische Bereitstellung einer Cloud-Lösung weitaus schneller als bei InHouse-betriebenen Systemen. Während Flexibilität und Transparenz aber für den einen absolute Pluspunkte bei der Entscheidung für das private Cloud-Modell ausmachen, hadern andere genau damit.

n Die andere Seite der Medaille ECM-Lösungen stellen hohe Anforderungen an Sicherheit, Compliance oder Performance. Viele Unternehmen haben ein ungutes Gefühl, wenn sie einem externen Server interne Dokumente anvertrauen. Wo werden sensible Daten bei Cloud-Modellen gespeichert und sind sie dort vor Zugriffen Unberechtigter über-

haupt geschützt? Darf das Unternehmen seine internen Daten wie vertrauliche E-Mails, Gehaltsnachweise und Mitarbeiterinformationen bei einem Provider beispielsweise in den USA speichern? Vor der Migration der ECM-Daten in die Cloud stehen Unternehmen daher vor der Herausforderung, rechtliche Regularien genau zu analysieren. Für Großunternehmen und solche aus dem Finanzsektor, bei denen die rechtlichen Anforderungen an ihre Daten strikt geregelt sind, bietet sich daher eine Private-Cloud oder In-HouseBasis als Alternative an. Eng mit den Sicherheitsbedenken ist auch der Aspekt der Compliance verbunden. Interne wie externe Compliance-Anforderungen sollten vor der Migration schriftlich festgehalten werden, doch was in der Theorie einfach klingt, ist in der Praxis ein bürokratisches Unterfangen. Rechtliche Grundlagen, die sich wiederum auf verschiedene Landesrechte stützen und branchenspezifisch aufgearbeitet und festgehalten werden müssen: schnell umgesetzt ist ECM in der Cloud nicht. Und auch wenn man in

Zeiten von allgegenwärtigem Breitband gar nicht mehr darüber sprechen mag: unzureichende WAN-Anbindungen können die Performance beeinflussen und eine negative Anwender-Akzeptanz hervorrufen.

n Fazit Ob ECM innerhalb des Cloud Computings also einen Vorteil gegenüber In-HouseSystemen bietet bleibt abzuwarten. Momentan fehlen Erfahrungswerte und ausgereifte Statistiken, die Licht ins Dunkel bringen könnten. Andre van der Doelen, Geschäftsführer beim niederländischen ECM-Entwickler und Hersteller VDD IQware, sieht die Zukunft von ECM in der Cloud noch kritisch: „Die Nachfrage nach ECM in der Cloud steigt, definitiv. Allerdings ist unserer Meinung nach der richtige Zeitpunkt dazu noch nicht gekommen, bei der Umsetzung begegnen uns viele Kinderkrankheiten und Unklarheiten, besonders im rechtlichen Sinne. ECM in der Cloud ist momentan ein Trend, für den die Voraussetzungen zur Umsetzung noch fehlen.“ n Anzeige

»Mit unserem CRM sind wir für die Zukunft gerüstet: Unsere Mitarbeiter sparen bis zu 30 Minuten täglich an kostbarer Arbeitszeit und die Kunden sind vom nochmals verbesserten Service immer wieder angenehm überrascht.« Patrick Hofmann, Vertriebsleiter Bauelemente bei der Isabellenhütte Heusler GmbH & Co. KGe

Intelligente CRM-Strategien sind das Erfolgsrezept führender Unternehmen. Egal ob Konzern, Mittelstand oder junges Unternehmen, das richtige Kundenbeziehungsmanagement verhilft zu mehr Wachstum. Die neuesten Lösungen, Strategien und Best-Practices auf der CRM-expo.

Messe Essen 10./11.10.2012 www.crm-expo.com

Platin Aussteller

Gold Aussteller


Veranstaltung

CRM-expo bleibt Ausstellermagnet Leitmesse und Kongress für Kundenbeziehungsmanagement und Neukundengewinnung Hier treffen sich alljährlich Experten und Anwender zum Erfahrungsaustausch. Die Themen sind auch 2012 vielfältigvon der Integration von CRM im Social-Web (Twitter, Facebook etc.) über die klassische Vertriebssteuerung mit CRM bis hin zu Software as a Service. Die CRM-expo verknüpft aktuelle wie auch klassische Themen und zeigt im Kongress wegweisende Best-Practices. Sie unterstreicht damit die zentrale Bedeutung von CRM in Unternehmen. Nicht nur Funktionen zum Kunden-, Vertriebs- und Servicemanagement sind heute in den Lösungen integriert, vielmehr werden u.a. alle Marketingaktivitäten vielfach über CRM gesteuert.

n CRM meets mobile business

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Die CRM-expo ist Messe, Fachkongress und Networking-Event für eine ganze Branche

uch in diesem Jahr unterstreicht die CRM-expo ihre führende Rolle als Messe- und Kongressveranstaltung für die Themen Kundenbeziehungsmanagement und Neukundengewinnung. Mit den Platin-Ausstellern CAS, Sage und SAP, und den Gold-Ausstellern Adito, Gedys Intraware, Global Concepts und Update sind wichtige Marktteilnehmer bereits an Bord. „Überzeugt haben letztendlich der neue Standort Essen inmitten des bevölkerungsreichsten Bundeslandes NRW und die neuen, sehr individuellen Beteiligungsmöglichkeiten“, unterstreicht Ralf Korb, Projektleiter der CRM-expo und langjähriger Marktexperte. „Dadurch ergeben sich für Aussteller viele neue Chancen, ihre Produkte und Dienstleistungen fokussiert vorzustellen.“

n CRM-Campus und CRM-expo-Lounges Neben den bewährten Aussteller-Paketen und All-inclusive-Optionen wartet die CRM-expo in diesem Jahr mit einer Viel-

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zahl von neuen Werbe- und Beteiligungsoptionen auf. Das sind zum Beispiel der CRMCampus mit einem Business-Dating mit Experten, dem Software-Praxis-Test oder dem Angebot „Jobs@CRM“. Der CRMCampus bindet u.a. Lehre und Forschung in die CRM-Community ein und eröffnet damit den Zugang zu Hochschulabsolventen und Nachwuchswissenschaftlern. Mit dem Business-Dating führt die CRM-expo gezielt Kaufentscheider und Anbieter zusammen und bietet eine Kommunikation ohne Streuverluste. Parallel zum CRM-Campus haben die Veranstalter der CRM-expo ein Loungekonzept in unterschiedlichen Ausprägungen entwickelt. Die CRM-Trendlounge ist als Premium-Informations- und Networkingplattform konzipiert, die CRMBeraterlounge als Kompetenzarea auf der Messe.

n Bewährte Kombination von Messe und Kongress Die CRM-expo ist Messe, Fachkongress und Networking-Event für eine ganze Branche.

Erneut präsentiert die CRM-expo die mobile business area. Hier werden Trends und Technologien, Services, Anwendungen und Best-Practices des mobilen Business vorgestellt. Folgende Bereiche stehen im Mittelpunkt der mobile business area: Telekommunikation, Informations- und Kommunikationstechnologie, Handel und E-Commerce, Schutz und Sicherheit, Social-Media und Networking, Medien und Portale, Versicherungen, Finanzdienstleistungen und natürlich CRM.

n CRM Best Practice Award Die Möglichkeiten und Vorteile von CRM unterstreichen erneut die vom CRM Best Practice Award prämierten Projekte. Der Preis der Branche zeichnet auf der CRMexpo wegweisende CRM-Umsetzungen aus. Dabei geht es primär nicht um die eingesetzte Software, vielmehr um die Einbindung aller Beteiligten, die konsequente Umsetzung auf allen Ebenen und den wirtschaftliche Erfolg des Projektes. Prämiert werden 2012 Projekte in den Kategorien „Einführung“ und „Weiterentwicklung“. Bereits seit mehr als zehn Jahren wird der CRM Best Practice Award vergeben. Die Verleihung des Preises findet traditionell am ersten Abend der CRM-expo im Rahmen der „Award Night“ statt. n


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Starke Leistung Dokumentenscanner ermöglichen das effiziente Archivieren und Verarbeiten größerer Datenmengen. Dabei kommt es vor allem darauf an, dass diese Aufgabe produktiv und für die Mitarbeiter unkompliziert ist

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as Archivieren von Dokumenten ist auch für den Handel ein immer größer werdendes Thema. Obwohl die Hersteller von Multifunktionsgeräten oftmals behaupten, die integrierte Scanfunktion der Alleskönner sei ausreichend, sind diese Geräte im Gegensatz zum echten Dokumentenscanner nur die zweite Wahl. Der Grund: Die Bedienung ist sehr kompliziert, die Scanqualität ist niedriger, es gibt weniger Möglichkeiten bei der Verarbeitung der unterschiedlichsten Vorlagen und bei der Bildverarbeitung haben Dokumentenscanner ebenfalls die Nase vorn. Die Scanner der neuen i2000-Serie von Kodak sind kleine Wunderwerke der Technik. Sie sind sofort nach dem Einschalten einsatzbereit und in der Einfachheit der Bedienung kaum noch zu überbieten.

n Intuitive Bedienung Die Installation im Netzwerk ist bei der neuen Scanner Serie genauso einfach wie die

Bedienung, die der Anwender völlig intuitiv vornehmen kann. Die i2000-Serie besteht aus den Scannern i2400, i2600 und i2800, die allesamt mit einer LED-Technologie ausgestattet sind. Neben der sofortigen Einsatzbereitschaft nach dem Einschalten bietet diese Technik auch noch den Vorteil einer besseren OCR-Erkennung, die eine präzisere Datenextraktion ermöglicht. In einem unabhängigen Test wurden beispielsweise alle Testvorlagen fehlerfrei in das Office-Programm Word zur Weiterverarbeitung eingescannt. Besonders pfiffig ist die Smart-Touch-Funktion, die für die sehr einfache Handhabung verantwortlich ist. Der Anwender kann sich so seine wichtigsten Scanziele definieren und auf Knopfdruck ausführen. Beispiele sind hier: Scan-to-PDF, Scan-to-JPG oder Scan-to-MS SharePoint.

n Effizientes Arbeiten Rasant ist auch die Geschwindigkeit der neuen Scanner Serie. Je nach Modell liegt diese zwischen 30 und 70 Blatt pro Minute. Das empfohlene Einsatzvolumen liegt dabei je nach Gerät zwischen 2.000 und 6.000 Blatt. Die neuen Scanner verarbeiten die verschiedensten Dokumententypen. Selbst runde Vorlagen, ausgefranste Zeitungsausschnitte und Eintrittskarten verarbeiten die Maschinen ohne Probleme – und das sogar in einem Arbeitsgang. Offiziell gibt der Hersteller an,

dass sich Vorlagen von 34 g/m 2 bis zu 413 g/ m 2 einscannen lassen. Im Preis enthalten ist auch die von Kodak entwickelte Bildverarbeitungstechnologie PerfectPage, die für ein perfektes Scanergebnis sorgt. Selbst schräg eingezogene Dokumente werden damit perfekt korrigiert und ausgerichtet. Darüber hinaus ist PerfectPage beispielsweise in der Lage, automatisch gescannte Vorlagen zu verbessern und die Belichtung zu optimieren. Nicht zuletzt ist auch der Klappmechanismus der Scanner-Serie von Vorteil, da sie so am Arbeitsplatz nur sehr wenig Stellfläche in Anspruch. Eine im Preis enthaltene Austauschgarantie von 36 Monaten bietet zudem kein anderer Hersteller. n

Perfekte Scans mit Dokumentenscannern von Kodak Die Kodak GmbH bietet professionelle Dokumentenscanner mit moderner Bildverarbeitungs-Technologie in Schwarzweiß und Farbe. Auch netzwerkfähige Scan-Stationen sowie eine umfangreiche Erfassungslösung gehören mit zum Produktportfolio. Für Anwender, die aktiv in SharePoint arbeiten, bietet Kodak innovative Lösungen, ebenfalls für die Archivierung bzw. das direkte Scannen von ganzen Dokumentenstapeln in SharePoint. Mit Kodak Dokumentenscannnern können selbst schwierigste Dokumente problemlos gescannt werden. Die Scanner zeichnen sich durch sicheres Papierhandling und höchste Bildqualität aus und sind damit bestens für OCR-Anwendungen geeignet. Re-Scans und aufwändiges Nachbearbeiten werden durch die integrierte Bildverarbeitung praktisch überflüssig. Die Produktpalette reicht vom Personalscanner für wenige Dokumente pro Tag bis hin zum High Volume Dokumentenscanner für mehrere 10.000 Dokumente am Tag.

Kodak GmbH Document Imaging Hedelfinger Straße 60 70327 Stuttgart Telefon +49 (0)711 406-2535 Telefax +49 (0)711 406-3619 E-Mail scannerfamilie@kodak.com Internet www.kodak.com/go/DI

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Marketing

Dynamische Digital Signage Installation Neuer Flagshipstore von Österreichs Sportausrüster No. 1 spricht alle fünf Sinne an erlaubt den Filialmanagern das Hochladen von Inhalten und befähigt die Installationspartner zu proaktivem Kundenservice und Management der Mediaplayer.

n Die Herausforderung

In die Außenflächen sind Projektionstafeln mit saisontypischen Sportmotiven integriert. Abends erstrahlen diese in farbenfroher LED-Beleuchtung und bilden eine dynamische, effektvolle Hintergrundkulisse

Ö

sterreichs führender Einzelhändler für Sportartikel und Sportbekleidung hat sich für eine Digital Signage-Lösung mit BrightSign für seinen futuristischen neuen Flagshipstore an der Wiener Stadtgrenze entschieden – Eybl

World Store Vösendorf. Vier Videowände, von 28 digitalen Mediaplayern gesteuert, liefern spezifische, für den jeweiligen Bereich gestaltete Inhalte in voller HD-Qualität, synchronisiert über ein sicheres Netzwerk. Ein eigens entwickeltes Internetportal

Ein Blickfang ist die Bildschirmwand im Denim-Themenbereich mit vertikal und horizontal so angeordneten Displays, dass die Präsentation unkonventionell ist und Aufmerksamkeit erregt

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Der im Januar 2012 eröffnete Eybl World Store verkörpert die Führungsrolle und Leidenschaft des Unternehmens mit landesweit 14 Niederlassungen, 10 MegaStores und 1,7 Millionen Kunden im Vorteilskartenprogramm. Ziel von Intersport Eybl war es, nicht nur das größte Sporthaus Österreichs zu schaffen, sondern weltweit auch das modernste seiner Art. Das völlig neue Sporthandlungskonzept bedient alle Sinne: schmecken, riechen, tasten, hören und sehen nach dem Firmencredo: „Lebe deinen Sport“. Um die Anforderungen an die akustischen und visuellen Anreize zu erfüllen waren ausgezeichnete Multimediadisplays gefragt, die die Kundschaft hineinlotsen und anschließend im gesamten Verkaufsbereich auf allen vier Etagen aktiv animieren und inspirieren sollen.

n Die Lösung Der neue Flagshipstore ist dem Olympiastadion von Beijing nachempfunden und verkörpert Leichtigkeit und Transparenz. Dynamische Formen und Farben stehen für Eybls Erfolg durch Sportsgeist und Innovation. Seine sanft gerundete, nestartige Fassade besteht aus 30 Zentimeter breiten und 10 Millimeter dicken grauen Profilen aus exoliertem Aluminium, die auf einem Gitter rund um das sechsstöckige Gebäude aufgebracht sind. In die Außenflächen sind Projektionstafeln mit saisontypischen Sportmotiven integriert. Abends erstrahlen diese in farbenfroher LED-Beleuchtung und bilden eine dynamische, effektvolle Hintergrundkulisse. Die Innenarchitektur bietet jeder Sportart ihren eigenen einzigartigen themenorientierten Raum. Der Kunde betritt die Mannschaftssport-Abteilung durch einen Tunnel, just als ob er auf ein Fußballfeld hinausträte. Das Schuhangebot ist über eine Torwand


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Dynamic Digital Signage Modeled on the Olympic Stadium in Beijing, one of the world’s most modern sports gear stores, the 14,000 squaremetre Eybl World Store Vösendorf just outside Vienna, features four video walls driven by 28 robust BrightSign HD210 digital media players delivering Full HD 1080p video and image playback content, custom produced for specific departments and synchronized over a secure network. A specially developed Internet portal allows store managers to upload content and enables the installation partner to offer proactive service and management of the players. The video wall in the entrance area consists of 4x4 46-inch displays and stands out as the main visual highlight. The eye-catcher in the denim-theme area uses vertically and horizontally oriented displays combined to an unconventional, attention-grabbing presentation. Further two display walls with two displays each are used within other themed areas. The Internet-connected BrightSign media players offer great benefits to the end-user, as the AV integrator’s CEO Udo Lackner explained: “We believe BrightSign has a successful future in the growing signage market, which is why we decided to standardize on it, and recommend BrightSign rather than any other media player. It has proven so popular with many customers, that we established our own portal where the customer simply uses an Internet connection and the BrightSign will be automatically routed to our portal with built-in content administration functions for easy update handling.” verteilt platziert und kann auf der ‚Ersatzbank’ anprobiert werden. Wer nach Laufausrüstung sucht, sieht sich in einem Park aus hochauflösenden Videobildern zusammen mit anderen Joggern. Ein Stockwerk höher führt ein nachgebauter Bergwanderweg zu einer Kletterwand – die perfekte Umgebung, um Wanderstiefel, Walking-Stöcke und andere Ausrüstung zu testen. Intersport Eybl beauftragte die Lackner Mediasystems mit der Gestaltung von vier Videowänden. Eine

davon befindet sich mitten im Eingangsbereich und besteht aus 4x4 46-Zoll-Displays – bildet das herausragende visuelle Hauptglanzstück. Ein weiterer Blickfang ist die Bildschirmwand im Denim-Themenbereich mit vertikal und horizontal so angeordneten Displays, dass die Präsentation unkonventionell ist und Aufmerksamkeit erregt. Zwei weitere Displaywände mit jeweils zwei Bildschirmen zieren andere Themenbereiche.

discover new prospects.

25 to 27 October

n Die Implementierung Jeder der 28 Bildschirme wird durch HD210 Digitalmediaplayer gesteuert und spielt die Inhalte in Full-HD-Qualität ab. Die einzelnen Displays innerhalb einer Wand werden durch die Ethernetverbindung synchronisiert. Das netzwerkfähige Modell ist eine robuste Mediaverarbeitungsplattform für eine überragende Video- und Bildwiedergabeleistung mit 1080p Full-HD-Videoplayback, Endlosschleifenausstrahlung, einfache Abspiellistenerstellung und Ausführung mithilfe der beigefügten Software. Multizonen- und Vollbildschirm-Layouts unterstützen Video, Bilder und Textticker, die Netzwerkfähigkeit erlaubt die Einbindung von Live Text, Twitter-Feeds, vernetzten Datenbanken und RSS-Inhalten.

n Das Ergebnis Die komplette Kontrolle aller Displays über das Internet ermöglicht Ladeninhaber, Filial- und Produktmanager schnelle und leichte Aktualisierungen und Überarbeitungen für saisonale, feiertags- und produktbedingte Änderungen ohne ausgiebige IT- und Grafikschulung. Die dynamischen visuellen Displays im gesamten Store sorgen für ein intensives, authentisches und einnehmendes Einkaufserlebnis, das die audiovisuellen Sinne der Kunden von Intersport Eybl anspricht und die Führungsrolle, Leidenschaft und Innovation der Marke betont. Für Lackner Mediasystems bietet BrightSign ein erhebliches Potential für die Entwicklung innovativer Digital Signage-Projekte auf Jahre voraus. „Seit über zehn Jahren führen wir Projekte dieser Art durch. Eine perfekte Installation ist zunächst gar nicht schwierig: der harte Brocken ist eine Lösung zu erschaffen, mit der die Kunden mitwachsen können und die auch Jahre später noch funktioniert”, resümiert Udo Lackner, Geschäftsführer und CEO der Lackner Mediasystems. n

neue perspektiven erleben. 25. bis 27. Oktober

PoS im Mittelpunkt. Plakatrahmen, Kundenstopper, DOOH- und PoSDisplay unter einem Dach: Auf der internationalen Fachmesse für visuelle Kommunikation, Technik und Design finden Sie die Gewinner für Ihren Umsatz.


Veranstaltung

Supermarkt in der Messehalle viscom World of Inspiration gibt Anregungen aus der Praxis gehalten und thematische Gesprächsrunden angeboten. Herzstück ist ein rund 300 Quadratmeter großer Supermarkt, der in Zusammenarbeit mit Wanzl Metallwarenfabrik Marketingmöglichkeiten am POS und Trends im Store Design veranschaulicht. 2012 findet die viscom, die alternierend in Frankfurt und Düsseldorf veranstaltet wird, vom 25. bis 27. Oktober in Frankfurt statt. Erwartet werden rund 300 Aussteller und 11.000 Fachbesucher. Zwei der viscomWelten bilden als „Messe in der Messe“ einen komplett eigenständigen Bereich ab: Die Digital Signage World als Anlaufpunkt in Sachen digitaler Beschilderung mit Handels-, Leit- und Informations-Systemen, Interactive und Multichannel, Content und Consulting und die Display/PoS Expo mit ihrem Angebot im Bereich Verpackung, Warenträger, Lang- und Kurzzeitdisplays sowie Digital Displays.

n retail design!

Die Digital Signage World ist Anlaufpunkt in Sachen digitaler Beschilderung mit Handels-, Leit- und Informations-Systemen

S

ie bündelt, ergänzt und veranschaulicht das Angebot der viscom: Auf der Sonderfläche „viscom World of Inspiration“ laufen die Fäden in Sachen vi-

suelle Kommunikation zusammen. Ob Außenwerbung, Digitaldruck, POS oder Digital Signage, hier werden Anwendungen und Best Practice Beispiele präsentiert, Vorträge

Supermarket in the trade fair hall In 2012 viscom, which alternates between Frankfurt and Düsseldorf, will be held in Frankfurt from 25 to 27 October. About 300 exhibitors and 11,000 trade visitors are expected. It bundles, complements and illustrates what viscom has to offer: At the „viscom World of Inspiration“ special display area, all the threads of visual communication come together. Whether it is outdoor advertising, digital printing, PoS or digital signage, this is where applications and examples of best practices are displayed, presentations given and theme discussions offered. The core is a supermarket with an area of some 300m² which, in cooperation with Wanzl Metallwarenfabrik illustrates PoS marketing options and trends in store design. The latest trends in store design will be presented by viscom exhibitors in a supermarket set up at the viscom World of Inspiration. Here the manufacturers‘ latest product highlights can be viewed in a real PoS environment. Visitors can get an impression of how merchandise fixtures, display and shop fitting systems should be designed and arranged nowadays to attract the attention of customers.

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Die neuesten Trends im Storedesign zeigen Aussteller der viscom anhand eines Supermarktes, der in der viscom World of Inspiration aufgebaut wird. So sind die aktuellen Highlights der Hersteller in einem realen POS-Umfeld zu sehen. Die Besucher bekommen einen Eindruck davon, wie Warenträger, Display- und Ladenbausysteme heute gestaltet und angeordnet sein sollten, um die Aufmerksamkeit der Kunden zu gewinnen. Realisiert wird das Projekt in Zusammenarbeit mit Wanzl, dem größten Hersteller von Einkaufswagen weltweit und Anbieter von einer breiten Produktpalette für den Point of Sale wie Regale, Displays, Zutrittskontrollen, Kundenführungen, Informationssysteme sowie komplette Ladeneinrichtungen. Der Besucher kann im Supermarkt auf der viscom gedruckte und digitale Welten am POS live erleben. Angrenzend gibt es zudem ein Café für die Besucher mit den Neuheiten und Trends im Shop- und Objektdesign, in der Lichttechnik und im Digital Signage. „Als Ansprechpartner für unterschiedlichste Zielgruppen freuen wir uns auf kreative Impulse und Gespräche auf der viscom 2012“, sagt Olaf Mörk, Leiter zentrales Marketing bei Wanzl. n


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Mehr Umsatz durch Kundenbindung über Social Media Wie man personalisierte Verkaufsführung und Social Media am POS erfolgreich integriert

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ie bekommt man mehr Kunden in die Filiale oder den Webshop? Und wie steigert man ihre Kaufbereitschaft? Vor dieser Herausforderung stehen Einzelhändler täglich. Lösungen für eine personalisierte Verkaufsführung und die Kundenbindung über Social Media versprechen hier Erfolg. Sie tragen zudem zu einem besseren Service, einem außergewöhnlichen Einkaufserlebnis und zu einer höheren Kundenbindung bei.

n Guided Selling Eine speziell für die personalisierte Verkaufsführung konzipierte Lösung bietet Torex mit MiAssistant. Die Lösung unterstützt das Verkaufspersonal beim personalisierten Guided Selling und stellt ihm ein leistungsfähiges Infoterminal für Beratung und Verkauf zur Verfügung. Torex MiAssistant kann auf allen gängigen Tablet-PCs und browserbasierten mobilen Geräten eingesetzt werden und bietet umfassende Kanal-unabhängige Informationen. Damit dient die Lösung den Mitarbeitern im Verkauf als mobiler Einkaufsberater, mit dem sie Kunden in der Filiale unabhängig von stationären Kassensystemen beraten, detaillierte Produktbeschreibungen aufrufen, die Verfügbarkeit von Waren überprüfen und Bestellungen aufnehmen können. Auf diese Weise ermöglicht die Lösung eine hochgradig personalisierte Kundenbetreuung: Verkäufer können beispielsweise kundenbezogene Kaufvorschläge unterbreiten. Da sämtliche Verkaufsaktivitäten Kanal-übergreifend dargestellt werden, lassen sich auch komplizierte Vorgänge – zum Beispiel die Rückgabe online bestellter Waren

in einer Filiale – erheblich vereinfachen. Alle Transaktionen werden automatisch im jeweiligen POS-System der Filiale verbucht.

n Kampagnenmanagement für Twitter & Co. Ein weiterer Bereich, der die Umsatzentwicklung eines Einzelhändlers positiv beeinflussen kann, ist das digitale Kampagnen- und Reputationsmanagement über Social Media. Speziell hierfür hat Torex Snapper konzipiert, eine Softwarelösung, mit der Promotionen und Marketingkampagnen über soziale Netzwerke durchgeführt werden können. Die Lösung ermöglicht es zudem, die Reputation des eigenen Unternehmens in diesen Netzwerken zu verfolgen. Mit Snapper stellt Torex eine anwenderfreundliche, browserbasierte Lösung vor, auf die über das Internet zugegriffen werden kann. Sie ermöglicht eine einheitliche Sicht auf alle Verkaufsaktivitäten, indem sie Abverkaufsdaten vom POS, Marketingkampagnen und Angebote sowie die finalen Transaktionen miteinander verknüpft. So haben Marketing- und Vertriebsexperten im Einzelhandel

Torex ist der führende europäische Anbieter von Lösungen für den Einzelhandel, die Gastronomie sowie für Tankstellen und Convenience-Märkte. Torex verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Zusammenarbeit mit den fortschrittlichsten Einzelhandels- und Gastronomieunternehmen in aller Welt. Weltweit vertrauen über 6.000 Torex-Kunden auf die bewährten Lösungen von Torex, die sie dabei unterstützen, ihre Rentabilität zu steigern, ihre Rendite zu erhöhen und einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil zu erzielen. Die Torex Retail Solutions GmbH gehört zur Gruppe der britischen Torex Retail Holdings Limited, ein Unternehmen der MICROS Systems Inc.

stets in Echtzeit einen detaillierten Überblick über alle Marketingkampagnen und alle Aktionen, die zu Kaufentscheidungen geführt haben. Mit Snapper können Einzelhändler ihre Kunden zum Beispiel über Produktaktionen und Promotionen über unterschiedliche Kommunikationsmedien und -tools wie E-Mail, Facebook, Twitter oder SMS informieren. Aktionen können auf einen definierten Zeitraum begrenzt, und auch die Reichweite einer Kampagne oder eines Angebots kann festgelegt werden. Ein weiterer Lösungsbestandteil von Snapper ist der Reputation Manager, der unter anderem Funktionen zur Trendanalyse und zur Kommunikation mit den Kunden über soziale Netzwerke sowie einen Echtzeitindikator der Kundenzufriedenheit bietet.

n Das Einkaufserlebnis optimieren In einer Zeit, in der der Einzelhandel mit sinkenden Margen zu kämpfen hat, spielt das Einkaufserlebnis eine wichtige Rolle, weil es die Kundenbindung festigt und die Kaufbereitschaft erhöht. Durch die Personalisierung von Aktivitäten, wie sie Torex MiAssistant ermöglicht, können Kunden gezielt angesprochen und damit ihr Einkaufserlebnis nachhaltig verbessert werden. Mit Snapper steht zudem eine Lösung zur Verfügung, mit der der zunehmenden Bedeutung von sozialen Netzwerken Rechnung getragen wird. n

Torex Retail Solutions GmbH Salzufer 8 10587 Berlin Telefon +49 (0)30 49901-0 Telefax +49 (0)30 49901-139 E-Mail marketing.ber@torex.com Internet www.torex.de

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Marketing

Verkäufer mobilisieren Kundenbindung im Handel findet nicht mehr ausschließlich am POS statt. Wenn der Handel den Kunden gut berät, belohnt der Kunde dies mit Vertrauen. Vertrauen ist die Basis für eine stabile Kundenbeziehung, bei der der Kunde die direkte Ansprache über alle Kanäle akzeptiert

D

ie Definition einer neuen Art der Kundenbeziehung steht im Zentrum vieler Cross Channel-Initiativen des Handels. Denn bei der organisatorischen und technischen Integration der Vertriebskanäle geht es darum, Handel zeitlich und räumlich so zu organisieren, wie es dem veränderten Kundenverhalten entspricht. Allen Unkenrufen zum Trotz genießt die Filiale des Einzelhändlers einen hohen Stellenwert in der Gunst der Käufer. Dort kann er Ware anschauen, anprobieren beziehungsweise testen und erleben. Er wird beraten und genießt ein Einkaufserlebnis mit allen Sinnen. So, wie er es im Webshop, Katalog oder auch über den mobilen Kanal niemals erleben kann. Doch schwebt in Zeiten von Smartphones und Apps über der teuren Filiale das Damoklesschwert des Showrooming, also des Besuchs von Kunden für eine ausgiebige Beratung, um dann per Smartphone oder am heimischen PC zum besten Preis online zu kaufen. Kompetente Verkäufer, die in der Lage sind, Kunden bis zur Kaufentscheidung am POS zu begleiten, sind das probateste Mittel gegen dieses Phänomen der Digitalisierung unseres täglichen Lebens. Darüber hinaus bieten aber gerade auch Smartphones und Tablet-PCs dem stationären Handel zahlreiche Möglichkeiten, am POS eine neue Qualität der Kundenbeziehung zu etablieren. Der Handel kann sich zeitgemäß präsentieren und Kundenbedürfnisse im Einvernehmen mit diesem registrieren. Mobile Endgeräte der Kunden lassen sich am POS aber insbesondere auch dazu nutzen, den Absatz pro Quadratmeter merklich zu erhöhen. Mobile Endgeräte in der Hand von Verkäufern steigern die Beratungsqualität, erweitern auf wirtschaftliche Weise das Sortiment in der Fläche und führen den Kunden noch gezielter zum Verkaufsabschluss.

n Absatz-Chancen durch mobile Endgeräte Im ersten Quartal 2012 waren fast 30 Prozent der in Deutschland eingesetzten Mobiltelefone Smartphones. Das hat eine von Google beauftragte repräsentative Umfrage von Ipsos MediaCT ergeben. Die Nutzung der intelligenten Endgeräte in der Filiale ist heute schon für

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Mobile Endgeräte verändern den Beratungsund Verkaufsprozess am POS

viele Käufer selbstverständlich. Einkaufslisten und Rezepte, Preisvergleiche und Kaufempfehlungen, aber auch diverse Apps wie Barcodeleser oder auch Webshops werden am POS per Smartphone immer wieder aufgerufen. Händler sind gut beraten, diese Entwicklung der digitalen Gesellschaft als Chance zu verstehen. Auf der einen Seite gilt die Einbindung mobiler Endgeräte in den Verkaufsprozess als progressiv und wird mit Anerkennung goutiert. Auf der anderen Seite reizen Händler, die sich durch Verhinderungsstrategien etwa in Form überklebter Barcodes oder durch Handy-Verbote im Shop als Spielverderber präsentieren, gerade junge Menschen zu zeigen, wie diese am längeren Hebel sitzen. Für den stationären Handel bieten die Smartphones der Kunden zahlreiche Möglichkeiten, den Absatz am POS unmittelbar zu erhöhen. Die einzelne Filiale profitiert bereits von der Nutzung von Händler-Apps, die sich Kunden auf ihr Smartphone laden oder über soziale Medien wie Facebook nutzen. Aber auch direkt am POS bieten die mobilen Alleskönner in den Taschen der Kunden zahlreiche Möglichkeiten, zum Kauf zu animieren. Das fängt schon in der ersten Kundenansprache über Prospekte, Poster oder Newsletter an und wird sich künftig an der Schaufensterscheibe fortsetzen. Hier befinden sich immer häufiger QR-Codes an der Ware, die darüber ganz einfach rund um die Uhr verkauft werden kann. Voraussetzung ist, dass QR-Codes

mit einfach zu nutzenden Apps verknüpft sind, die Einkaufsverfahren wie das QRShopping von PayPal nutzen. Mobile Bezahlverfahren ermöglichen Händlern in vielfältiger Weise, am POS Verkaufsprozesse neu zu definieren. So kann etwa auch bei begrenzten Filialflächen ein höherer Absatz pro Quadratmeter erzielt werden, wenn sperrige Ware nicht mehr in allen Varianten auf der Fläche ausgestellt werden muss, sondern an ausgestellten Mustern über Plakate, mobile Kataloge oder Kiosksysteme präsentiert wird. Solche virtuelle Verkaufsflächen ermöglichen bereits heute den Vertrieb nahezu jedes Warensortiments. Weiße Ware, Möbel oder auch sperriges Gartenzubehör lassen sich in jeder Filiale variantenreich auf kleinem Raum über QR-Shopping anbieten. Denn der Kunde kann Muster der Ware vor Ort betrachten, anfassen und ausprobieren und sie anschließend in der für sie passenden Konfiguration per Smartphone bestellen. Händler sparen dadurch teure Lagerund Logistikkapazitäten in ihren Filialen, weil die Auslieferung von Waren zentral gesteuert werden kann. Aber nicht nur der Warenverkauf lässt sich über die Smartphones der Kunden am POS ankurbeln. Mobile Gutscheine und Coupons sind attraktive Geschenke, die schnell mal aus dem Schaufenster und am POS gekauft und dann auch direkt über das Smartphone verschickt werden.

n Mobile Verkäufer beraten qualifizierter Mobile Endgeräte verändern den Verkaufsprozess am POS. Insbesondere bei hochwertiger Ware wie Mode, Haushaltsware oder CEProdukten profitieren Verkäufer davon, in der persönlichen Beratung nah beim Kunden zu bleiben. Der Gang ins Lager oder die Suche auf der Fläche lenkt dabei nicht nur den Verkäufer ab, sondern unterbricht auch den Kundendialog. Ein reges Interesse herrscht seitens diverser Handelssegmente an Lösungen für die mobile Verkaufsunterstützung etwa durch Tablet-PCs wie das iPad von Apple oder Smartphone-Apps. Verkäufer bekommen damit eine leistungsfähige Beratungshilfe an die Hand, mit der sie Kun-


Mobilising salepeople Establishing customer loyalty in the world of retailing isn’t done any more at the checkout alone. Where retailers acquaint themselves with the customer and give good advice at the point of sale, customers reward this with trust. Customers’ smartphones are offering fixed-location retailers a wide range of opportunities to win new customers and increase turnover at the checkout. iPads for salespeople are also changing the advisory and sales process at the point of sale, which is becoming more varied and concludes with mobile payment via QRShopping on a tablet PC. den intensiv und individuell bedienen können. Durch entsprechende Verkäuferanwendungen werden sie im Verkaufsgespräch aktiv unterstützt. Sie bekommen Hinweise zu passenden Produkten aus dem vorrätigen Sortiment oder auch die Möglichkeit, sortimentsübergreifend Ware anbieten zu können. Verkäufer haben zudem die Möglichkeit, die im Verkaufsgespräch geäußerten Präferenzen ihrer Kunden in deren persönlichen Profil zu dokumentieren. Hierzu sind die Kunden am POS sehr viel eher bereit einzuwilligen, als im anonymen Internet. Die

Beziehung vom Kunden zu seinem Händler wird durch das Vertrauen gefestigt, dass dieser dem Händler schenkt. Das am POS erhobene Wissen über den Kunden ist hochwertig und weitaus kostengünstiger als jedes technisch Analyseverfahren von Käuferdaten. Eine direkte Integration der mobilen Apps in die Backoffice-Systeme und die Filialwirtschaft ist dabei obligatorisch. Denn Verkäufer nutzen Echtzeitbestände aus allen Verkaufskanälen um Ware gezielt anzubieten und direkt zu verkaufen. Tablet-PCs oder Smartphones für den Verkäufer können mobile Bezahlverfahren unterstützen. Verkäufer können während des Verkaufsgesprächs mit dem Kunden Waren in einem Warenkorb ablegen und am Ende direkt in der Anwendung einen QR-Code für das Bezahlen per QR-Shopping erzeugen. Kunden, die für ein solches Bezahlverfahren registriert sind, können dann direkt über den auf dem Tablet-PC des Verkäufers generierten QR-Code an Ort und Stelle den Einkauf mit der mobilen Bezahlung abschließen. KundenService aus einer Hand ist dann auch auf großen Flächen, die sonst arbeitsteilig organisiert sind, ohne großen Mehraufwand möglich. Tablet-PC und Smartphone werden so direkt zur mobilen Kasse. Diese kann dann auch zu Lastspitzen eingesetzt werden, um Kassierkapazitäten zu erhöhen und so etwa Warteschlagen zu reduzieren. Dabei kommen Verkäufer wieder in den direkten Dialog mit dem Kunden. Dieser identifiziert sich beim Bezahlen. Auf diese Weise können Neukunden für den Start einer intensiven und vertrauensvollen Kundenbeziehung am POS gewonnen werden.

n Kundenbindung im Retailgeschäft 3.0

Das QR-Shopping-Verfahren bietet am POS viele Möglichkeiten, Kundenbindung und Warenverkauf zu stärken

Im Retailgeschäft 3.0 hat der POS seinen festen Platz. Allerdings verändern sich durch die Vernetzung der Vertriebskanäle Handelsprozesse nachhaltig. Das fängt bei organisatorischen Fragestellungen an: Wenn der Verkäufer am POS nicht vorrätige Ware über seine App bestellt und dem Kunden nach Hause liefern lässt, verkauft er Ware über den Webshop. Darüber hinaus erwarten Kunden aber zunehmend auch, dass die von ihm im Webshop bestellte Ware in die Filiale geschickt, dort anprobiert oder auch die nach Hause gelieferte Ware in der Filiale retourniert werden kann. Ein zeitgemäßes Verständnis von Kundenbeziehung am POS stärkt den Vertriebskanal Filiale. Um dieses zu etablieren, sind die Einführung von Tools wie QR-Shopping und VerkäuferApps wirkungsvolle Maßnahmen. Um dem Kunden aber in allen seinen Bedürfnissen gerecht werden zu können, müssen organisatorische

und IT-seitige Integrationsfragen gleichermaßen geklärt sein. Hier sind zwischen IT und Fachbereichen grundlegende Fragen auf Augenhöhe zu klären, die die neue Einkaufsrealität in der Filiale berücksichtigen. Der Händler muss intern regeln, welchem Profitcenter kanalübergreifende Verkäufe zugeschrieben werden und dabei einen Anreiz für die beteiligten Kanäle schaffen. Auch für Kundendienste, die ein Kanal für den anderen erbringt, müssen die Aufwendungen und eine dafür eventuell benötigte technische Ausrüstung zwischen den Kanälen leistungsgerecht vergütet werden. Es ist nicht zu erwarten, dass Filialleiter akzeptieren, dass bei einer Kundenretoure der Einstandspreis der Ware für die Filiale dem Verkaufspreis des Webshops entspricht. Generell muss ein Handelsunternehmen ein neues Selbstverständnis in der Kundenansprache aufbauen und die unterschiedlichen Verkaufskanäle unter besonderer Berücksichtigung ihrer spezifischen Stärken als integrierte Einheit neu ausrichten. Hier verfügen handelserfahrene IT-Berater wie die des IT-Dienstleisters Itellium über ein breites Best-Practise-Wissen, das sich für den Händler schnell auszahlt. Auf dieser Basis erfolgt dann die technische Integration der Vertriebskanäle. Dazu hat Itellium eine Mobile Retail Infrastruktur entwickelt. Sie ist darauf ausgelegt, dass der Handel nicht grundlegend in neue IT-Systeme investieren muss, um die Filiale zu stärken und Cross Channel zu betreiben. Denn der Handel braucht keine grundlegend neuen Systeme, sondern die intelligente Orchestrierung der vorhandenen IT. Er benötigt eine Integrationsdrehscheibe für seine Handelssysteme, die Webshop, Filialsystem und mobile Anwendungsumgebung datentechnisch und prozedural integriert. Auf dieser Basis lassen sich Handelsprozesse im End-to-End-Sinne so definieren und realisieren, dass sie den Kundenbedürfnissen in jeder Hinsicht entsprechen. Dabei findet Kundenbindung nicht mehr ausschließlich am POS statt. Kundenbeziehungen fangen dort aber häufig an und werden dort auch immer wieder intensiv gepflegt. n

Der Autor Karl Lohmann Geschäftsführer Itellium Mobile Solutions

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Technik

Neue Impulse in der Warensicherung Warensicherungslösungen dämmen nicht nur Verluste ein. Sie tragen auch dazu bei, Prozesse zu optimieren und das Einkaufserlebnis zu verbessern. Für den Einzelhandel machen sich Investitionen in Sicherungstechnik damit bezahlt

D

er Fünf-Finger-Rabatt hat im Einzelhandel nach wie vor Hochkonjunktur. Das Globale Diebstahlbarometer des britischen Centre for Retail Research wies zuletzt für den deutschen Handel eine Schwundrate von 1,2 Prozent des Umsatzes aus. Für den Händler wirkt sich jeder einzelne Diebstahl nicht nur unmittelbar auf das Betriebsergebnis aus. Auch die Warenverfügbarkeit in den Regalen wird dadurch beeinträchtigt, was letztendlich dem Umsatz schadet. Doch nicht nur dieser Umstand lässt den Einzelhandel in effektive Sicherungsstrategien und -technik investieren. Auch das Erfordernis, die betrieblichen Abläufe weiter zu optimieren, um effizienter und effektiver am Markt agieren zu können, spielt bei der Suche nach geeigneten Anti-Diebstahl-Maßnahmen eine große Rolle. Zur Eindämmung und Vorbeugung von Warenschwund ist die elektronische Artikelsicherung (EAS) das am häufigsten eingesetzte Instrument. Rund 40 Prozent der 50 am häufigsten gestohlenen Produkte werden mit EAS geschützt. Während im filialisierten Bekleidungshandel EAS längst ein Standard ist, befindet sich der Lebensmittelhandel gerade im Aufbruch zu EAS. Vor allem dort, wo EAS bisher keine Rolle spielte, werden nun ganzheitliche EAS-Sicherungskonzepte getestet oder bereits implementiert. Selbst im Harddiscount werden hierzulande immer mehr Filialen mit EAS-Antennen ausgestattet. Sobald ein gesicherter Artikel das Geschäft verlässt, schlagen

Im Visier haben Ladendiebe vor allem Markenartikel und Lebensmittel

diese Alarm. Die Artikelauszeichnung mit Sicherungsetiketten erfolgt meist in den Filialen vor Ort. Branchenexperten zufolge ist jedoch mittelfristig von einer Einführung von Quellensicherung auszugehen.

n An der Quelle sichern Die Sicherung ab Produktionsort der Artikel bringt viele Vorteile mit sich: So kann durch den standardisierten Auszeichnungsprozess in

der Regel eine genauere und zuverlässige Sicherung gewährleistet werden – entlang der gesamten Lieferkette bis zum Point of Sale. Die Sicherungsetiketten sind zudem nicht ohne Weiteres manipulierbar. Der vielleicht größte Vorteil liegt jedoch in der Möglichkeit, Prozesse zu optimieren und zu beschleunigen. Vor allem die Time-to-shelf, also die Zeit, die ein Produkt bis ins Regal benötigt, ist im Handel ein kritischer Faktor. Das gilt für den Textilhandel mit seinen immer häufigeren Kollektionswechseln, für den Harddiscount mit seinen optimierten Filialen sowie für den Lebensmittelhandel. Ist das Anbringen der Etiketten ein fester Bestandteil des Produktionsprozesses, kann wertvolle Zeit gespart werden. Ein manuelles Auszeichnen durch die Mitarbeiter ist meist überhaupt nicht mehr erforderlich, so dass diese sich auf Verkauf und Kundenservice konzentrieren können. Ein optimiertes Handling der Waren spart damit nicht nur Kosten ein, sondern fördert gleichzeitig auch eine positive Umsatzentwicklung. Nicht nur der Handel sieht einen großen Nutzen in der Quellensicherung, auch die Herstellerseite engagiert sich heute mehr denn je für eine Einführung. Anfang Juli traf sich in Amsterdam die ECR Europe Shrinkage Group, eine Initiative von Herstellern, Handel und Lösungsanbietern. „Der Umgang mit Warenschwund kann massiven Einfluss auf den Absatz haben, wenn zu Sicherungslösungen gegriffen wird, die dem Konsumenten keinen offenen Zugang mehr zum Produkt gewähren. Es gibt Fälle, da wurden Klaurenner sogar komplett ausgelistet. Handel und Hersteller haben hier also ein gemeinsames Interesse, das Problem in den Griff zu bekommen, und wir als Lösungsanbieter können hierfür die richtigen, maßgeschneiderten Instrumente zur Verfügung stellen“, berichtet Klaus Schmid von Checkpoint Systems.

n Immer mehr Klaurenner

Die auf RF-Technologie basierenden, papierdünnen Etiketten sind je nach eingesetzter EAS-Antenne kleiner als eine Briefmarke

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Wie hoch der Anteil der gesicherten Produkte in Bezug auf das Gesamtsortiment sein sollte, lässt sich nicht pauschal festlegen. Hier ist eine genaue Analyse der Klaurenner notwendig –


Electronic Article Surveillance According to the Centre for Retail Research’s (UK) Global Retail Theft Barometer 2011, shrinkage costs German retailers 1.2 percent of sales. Especially small and valuable brand items as well as food are among the highest shrink items. Shrinkage does not only affect retailers’ bottom line, but also out-of-situations may rise which have a negative effect on sales. In addition, the challenges of maintaining on-shelf availability and optimizing operational processes in order to operate more efficient and effective on the market are fundamental for retailers looking for innovative anti-theft measures. Today, electronic article surveillance (EAS) is the leading loss prevention tool. Especially source tagging is becoming more important; supported by retailers, brand owners and manufacturers as well as suppliers. They can rely on more effective tools to protect their goods against shoplifting. RF labels have become even smaller than a stamp, and software-based EAS offers retailers new opportunities by integrating peripheral devices like people counters and others. The performance of the antennas and the consistent implementation of loss prevention guidelines can be easily monitored and any technical breakdown can be solved by remote maintenance. With RF-based EAS and source tagging retailers are also well prepared for future introduction of RFID at item level – driven by the opportunity to improve operations, to reduce working capital and to increase merchandise visibility. RFID-based EAS also offers many benefits in terms of loss prevention. It identifies what was stolen, enables retailers to restock accordingly and be more responsive to a theft event.

Passiert ein Artikel mit Sicherungsetikett den Ein- und Ausgang, erkennt das System, ob es sich um ein Eigen- oder ein Fremdetikett handelt

idealerweise für jede einzelne Filiale. Denn auch das Standortumfeld entscheidet mit darüber, was und wie viel geklaut wird. Im Visier haben Ladendiebe vor allem Markenartikel, die klein und wertvoll sind und sich leicht veräußern lassen. Im Trend liegen aber auch Lebensmittel – von Feinkost-Artikeln bis zum Käse. Beflügelt wird dies durch den höheren Anteil von hochwertigen Produkten in SB-Theken. Käse weist laut Diebstahlbarometer in Europa überdurchschnittliche Schwundraten von 3,9 Prozent des Umsatzes aus, gefolgt von Meeresfrüchten/Fisch (2,7 %), Süßwaren (2,45 %), Frischfleisch (2,35 %) oder Gewürzen (2,27%). Einzelhändler beobachten, dass die Zahl der

Klaurenner sich nicht mehr nur auf wenige Artikel beschränkt und dass auch Eigenmarken zunehmend betroffen sind.

der softwaregesteuerten Systeme immer größere Möglichkeiten für ein effektives Schwundmanagement. Kundenfrequenzzähler und andere Peripheriegeräte können in das System integriert werden. Per Knopfdruck kann die Performance der Antennen überprüft werden. Auch eine standardmäßige Überprüfung, ob die Richtlinien zur Warensicherung in den einzelnen Filialen auch konsequent umgesetzt werden, ist für immer mehr Händler nutzbringend. Ein Trend, der aus den USA stammt, und in Deutschland auf starkes Interesse stößt. EAS-Systeme werden dazu immer robuster in der Handhabung. Bei Problemen, wie z. B. Umfeldstörungen durch eine veränderte Warenpräsentation, können die Ursachen meist per Fernwartung diagnostiziert und dann vom Personal eigenständig behoben werden.

n Warensicherung mit RFID Mit einer auf RF-Technologie basierenden Warensicherung und der Nutzung von Quellensicherung sind Einzelhändler zudem bestens gerüstet für eine künftige Einführung von RFID auf Artikelebene. Der Motor – das zeigen die vielen RFID-Projekte im Textilhandel – ist auch hier der Wunsch nach einer Prozessoptimierung und mehr Transparenz über den Warenbestand. Am Markt erhältliche Standardlösungen lassen die Bestandsgenauigkeit auf bis zu 99 Prozent bei Umsatzzuwächsen von fünf Prozent steigen. Doch auch in der Warensicherung bieten sich damit neue Möglichkeiten. So sind die RFID-Sicherungssysteme in der Lage zu erfassen, welcher Artikel gerade gestohlen wurde. Passiert ein Artikel mit Sicherungsetikett den Ein- und Ausgang, erkennt das System, ob es sich um ein Eigen- oder ein Fremdetikett handelt und ob dieses gerade das Geschäft betritt oder verlässt. Und überall dort, wo trotz weiter sinkender Etikettenpreise eine Sicherung per RFID nicht lohnt, versprechen duale EAS-/RFID-Systeme ein sehr gutes KostenNutzen-Verhältnis. n

n Vorsprung durch Technologie Die Möglichkeiten, Produkte effektiv gegen Ladendiebstahl zu sichern, sind indes weiter vorangeschritten. Ablesen lässt sich dies zum einen an den immer kleiner werdenden Etiketten. Checkpoint Systems bietet beispielsweise auf RF-Technologie basierende, papierdünne Etiketten an, die je nach eingesetzter EASAntenne kleiner als eine Briefmarke sind. Zum anderen eröffnet der technologische Fortschritt

Die Autorin Christina Westerhorstmann Senior Consultant der Peckert Gruppe, beschäftigt sich seit 2005 mit Handelsthemen

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Marktübersicht

Sicherheitstechnik / Security Technology n Aasset Security

n Accent Dialog System

Firmenname: AASSET Security GmbH Adresse: Max-Planck-Str. 15 a-c, 40699 Erkrath Telefon: +49 (0)211 24 70 16-26 E-Mail: marketing@aasset.de Internet: www.aasset-security.com Kontakt: Jens Dubberke

Firmenname: accent dialog system – kompetenzcenter für warensicherung Adresse: Rüsbergstr. 70, 58456 Witten Telefon: +49 (0)2302 2 05 91-0 E-Mail: info@accent-dialog.de Internet: www.accent-dialog.de Kontakt: Martin Runte

Neue Grundig IP-Kameras Blister Tag

Die neuen Modelle GCI-K1585V, GCI-K1586V und GCIK0589T von Grundig überzeugen neben dem motorisierten Vario-Objektiv zur Ferneinstellung auch mit zahlreichen Funktionen für eine verbesserte Bildqualität. Ausgestattet mit einem motorisierten VarioObjektiv können Zoom- und Fokus-Einstellung bei den drei neuen IP-Kameras von Grundig ferngesteuert vorgenommen werden. Das bedeutet insbesondere für die Erst-Einrichtung der Kameras, dass nach der Installation bequem aus der Ferne die gewünschte Zoom-Anpassung durchgeführt werden kann. Um Errichtern und Sicherheitspersonal die Arbeit weiter zu erleichtern, bieten die Megapixel-Kameras dafür die praktische Funktion, den Fokuspunkt auf Knopfdruck automatisch scharf zu stellen. Diese Funktion ist eine echte PraxisErleichterung und sorgt für die optimale Einstellung des Kamerabildes.

Alle Angaben laut Hersteller

Nutzen für den Einzelhandel Dank der integrierten 3-9 mm Objektive zeigen die Kameras einen außergewöhnlich breiten Betrachtungswinkel. Das macht die neuen Grundig-Modelle vielseitig einsetzbar und besonders gut geeignet, wenn große Bereiche nahe der Kamera überwacht werden sollen. Die Kameras verfügen über eine 16:9 Hochformat-Funktion, mit der das Bild eines vertikal ausgerichteten Videos bei gleichbleibender Qualität auf das Hochformat umgerechnet wird. Das Besondere dabei: Das Format 16:9 und die damit einhergehende Full HD Auflösung bleiben erhalten! Diese nützliche Funktion eignet sich sehr gut für schmale Sichtfelder, wie man sie z. B. bei der Überwachung von Gebäudefluren oder engen Gassen vorfindet.

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Der Blister Tag sichert hochwertige Lebensmittel gegen Diebstahl. Er wird einfach auf die Ecke eines Blisters oder einer Tüte gesetzt und eingeklinkt. EAS Anlagen (RF oder AM) schlagen Alarm beim Diebstahlsversuch. Der Blister Tag wird geöffnet mit herkömmlichen EAS Öffnungssystemen. The Blister Tag secures high-class foodstuffs against theft. Easy way to use: put over a corner of a bag and engage. EAS antennas (RF or AM) scream alarm if anyone tries to steel something. Blister Tag will be opened by usually EAS opening systems.

fall. Weitere Vorteile sind eine extrem schnelle und vereinfachte Suchfunktion bei der Bildrecherche, die hohe Skalierbarkeit und Flexibilität durch die virtuelle, IP-gestützte Matrix oder intelligente offene SoftwarePlattform sowie eine moderne Benutzeroberfläche. ADT offers with Victor a new high-performance video management system that brings together information from camera and security systems and combines them into a single cross-system user platform. With this innovative video management solution retailers benefit from a better analysis of video-based security events in real time; allowing them to respond quickly in the case of emergencies. Other advantages include an extremely fast and simplified search function for image searching, high scalability and flexibility through the virtual IP-based matrix or intelligent open software platform, and a modern user interface for efficient operation.

n Bosch Sicherheitssysteme Firmenname: Bosch Sicherheitssysteme GmbH Adresse: Postfach 11 11, 85626 Grasbrunn Telefon: +49 (0)89 62 90-1647 E-Mail: erika.goerge@de.bosch.com Internet: www.boschsecurity.de, www.boschsecurity.com Kontakt: Erika Görge

Building Integration System

n ADT Sensormatic Firmenname: ADT Sensormatic GmbH Adresse: Am Schimmersfeld 5-7, 40880 Ratingen Telefon: +49 (0)2102 71 41-120 E-Mail: rratte@tycoint.com Internet: www.adt-deutschland.de Kontakt: Rüdiger Ratte

Intelligentes Videomanagementsystem Victor Intelligent video management system Victor Die leistungsstarke, übergreifende VideomanagementPlattform Victor von ADT bündelt die Informationen unterschiedlicher Kamera- und Sicherheitssysteme und führt sie in einer übergreifenden Benutzerplattform zusammen. Mit dieser innovativen Videomanagementlösung ermöglicht ADT Einzelhändlern eine bessere Analyse von videogestützten sicherheitsrelevanten Ereignissen in Echtzeit und eine rasche Reaktion im Ernst-

Bosch stellt die neue Version seines Building Integration System vor. Sie integriert nahtlos ein Portfolio von Videokameras und Encodern. Moderne Videotechnologien wie HD und H.264 Kodierung werden unterstützt. Auch die aktuellsten Versionen der Divar 700 und Bosch Recording Station sind mit dabei. Das Building Integration System kann von Kleinsystemen bis zu komplexen Projekten skaliert werden und ermöglicht ein verbessertes Sicherheitsund Kommunikationsmanagement mit seiner neuen Benutzeroberfläche. Die Version 2.5 der Gebäudemanagement Software ist mit dem Windows Internet Explorer 9 kompatibel.


New version of Building Integration System from Bosch: Including interface advancements, enlarged vendor independency and compatibility with the latest Windows Internet Explorer 9, Bosch introduces a number of updates to its Building Integration System (BIS). The new version 2.5 increases the range of supported devices to more than 1,000 different third party cameras and encoders, making it suitable for even the most complex integration projects. The new system allows further optimized security, safety and communication management in one frontend system with customized user interface.

n Certego Firmenname: Certego GmbH Adresse: Geiselgasteigstr. 122, 81545 München Telefon: +49 (0)89 3 60 55-370 E-Mail: info@certego.com Internet: www.certego.com Kontakt: Torsten Hupe

PhenoStor

Datenspeicher für die sichere Produktkennzeichnung: Certego stellt optische Speicher- und Sicherheitselemente her, die als Etiketten oder in gedruckter Form in der Produktkennzeichnung zum Einsatz kommen. Durch die variablen Anwendungsmöglichkeiten des Mediums sowie die Flexibilität der Informationstechnologie (IT) ermöglicht das System individuelle Lösungen. Mehrere Wege, die innovative Technologie in existierende Produktionslinien zu integrieren, sind möglich und garantieren damit eine niedrige Eintrittsbarriere. Das System umfasst das Medium, die Technologie zum Beschreiben und Auslesen der Informationen sowie alle damit verbundenen Dienstleistungen. Data storage system for secure product authentication: Certego provides optical storage and security elements

which are printed on packages or provided in form of labels for product identification. The system allows individual solutions composed by variable use of the media and flexibility of information technology (IT). The novel technology ensures a low entry barrier as several ways of integration in existing production lines are possible. The system consists of the medium, the technology for writing and reading information, and supplementary services as part of the project.

Anwendungsbereiche / Fields of application Die Technologie richtet sich vor allen an sicherheitssensitive Branchen: Pharma & Life Science, Automotive & Industrie, Cosmetics, Luxusgüter, Food. The technology is especially suitable for security sensitive markets: Pharma & Life Science, Automotive & Industrie, Cosmetics, Luxury Goods, Food.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Steigendes Informationsbedürfnis sowie Kennzeichnung und Schutz von sicherheits-sensitiven Produkten erfordern innovative Verpackungslösungen. Prüfung von Produkten auf Basis der individuellen Kennzeichnung (z. B. Sicherheit, Herkunftsnachweis, Supply Chain); Bereitstellung einer großen Menge an Daten (gesicherte Informationen) für Service oder Endverbraucher (z. B. Packungsbeilage in mehreren Sprachen auf einem Label). Increasing demands for information as well as the identification and protection of security sensitive products require innovative packaging functions. Verification of products based on individual information (e.g. security, proof of origin, supply chain), provisioning of a huge amount of data (secure information) for service or enduser (e.g. package leaflets in several languages on one label).

n Checkpoint Systems Firmenname: Checkpoint Systems Adresse: Ersheimer Str. 69, 69434 Hirschhorn Telefon: +49 (0)6272 92 82 31 E-Mail: de-info@checkpt.com Internet: www.checkpointsystems.com Kontakt: Klaus Schmid

Adjustable CableLok mit Sensor Adjustable CableLok with Sensor Tip Das Adjustable CableLok mit Sensor wurde für besonders diebstahlgefährdete Produkte entwickelt. Die Weltneuheit ist mit zwei verschiedenen Kabellängen mit 18“ (45,72 cm) und 48“ (121,92 cm) erhältlich. Klaurenner werden dabei nicht nur mit einer robusten und anpassbaren Stahlschlaufe gesichert. Ein Sensor bietet einzelnen Produktteilen wie z. B. dem Akku einer Bohrmaschine zusätzlichen Schutz. Bislang wurden Verbrauchern akkubetriebene Artikel aus Präventionsgründen oder aufgrund bereits erfolgten Diebstahls häufig ohne die dazugehörigen Akkus präsentiert. Das neue Sicherungselement ist mit 2-Alarm-Technologie ausgestattet: Es löst den Alarm von AM- und RF-Sicherungsantennen an den Geschäftsausgängen aus. Zudem beginnt es auch selbst zu schrillen, wenn das Kabel durchtrennt oder vom Sensor abgezogen wird, oder wenn der Sensor selbst vom Gerät entfernt wird. The Adjustable CableLok with Sensor Tip is designed for high-theft items. The world novelty is available with two different cable lengths (18“ and 48’’). It secures products not only by a robust and adjustable cable, but also incorporates a sensor switch that provides additional protection for product components like battery packs of a drill. So far, battery-operated tools were often presented without the necessary batteries, for reasons of prevention or due to recent theft. The adjustable CableLok is available in 2-alarm technology: It does not only trigger the alarm of AM and RF antennas at the store entrance. It also alarms if the cable is cut, if the cable is pulled from the sensor switch or if the sensor switch is pried from the merchandise.

Anwendungsbereiche / Fields of application Das neue Sicherungselement eignet sich besonders zur Sicherung von hochdiebstahlgefährdeten Produkten Anzeige

Schnell einsetzbar und intuitiv anwendbar Dank des neuen Fernbedienungshalters kann jeder Kunde direkt am POS mit einer intuitiven Bewegung die Fernbedienung des entsprechenden Fernsehgerätes in die Hand nehmen und Wartezeit für eine erste Vorauswahl nutzen.

Sicherheit im Handel Ihr Hersteller und Dienstleister rund um die elektronische Leinensicherung

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Möhlerstraße 32 – 36 · D-33442 Herzebrock-Clarholz Tel. 00 49 (0)52 45 / 88 37-0 · Fax 00 49 (0)52 45 / 47 36 info@zacom.de

www.zacom.de

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Marktübersicht Sicherheitstechnik

wie beispielsweise Vorführgeräten in Bau- und Heimwerkermärkten. Zudem können auch ganze Präsentationsständer für z. B. Schmuck und Accessoires einfach geschützt werden. The new security element is particularly suitable for protecting high-theft items, such as demonstration equipment in DIY and hardware stores. In addition, display stands like jewelry rounders and others can be easily protected.

n Kensington

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail

ClickSafe, BungeeAir, SecureBack, Keyfolio

Das Adjustable CableLok mit Sensor bietet einen besonders hohen Nutzen bei der Sicherung von Elektrogeräten, da nicht nur das Gerät selbst, sondern auch einzelne Produktteile wie etwa der Akku geschützt werden können. Der Sensor sorgt dabei dafür, dass der Akku nicht vom Gerät entfernt werden kann. Einzelhändler können ihre Waren offen präsentieren und dadurch das Produkt- und Einkaufserlebnis für ihre Kunden steigern. The Adjustable CableLok with Sensor tip provides benefits in securing electrical devices, because not only the device itself can be protected, but also product components such as battery. The sensor ensures that the battery pack cannot be separated from the device. Retailers are able to open display their merchandise and to increase the product and shopping experience for consumers.

n Harting Systems Firmenname: HARTING Systems GmbH & Co. KG Adresse: Max-Planck-Straße 1, 32339 Espelkamp Telefon: +49 (0)5772 47 92 97 E-Mail: britta.vogelpohl@gmail.com Internet: www. harting-systems.com Kontakt: Britta Vogelpohl

Alle Angaben laut Hersteller

Touch Smokytheken mit Portalanschluss Touch Smokytheks with portal connection Die Smokythek ist ein diebstahlminderndes und sicherndes Verkaufssystem für hochpreisige und diebstahlgefährdete Produkte im Einzelhandel. In Kombination mit einem TouchMonitor und dem SMT Portal stellt dieses System die Zukunft der Automatentechnologie dar. Steigende Transparenz und Intelligenz innerhalb der Automatentechnologie ermöglichen eine neuartige Dimension zur Erfassung und Auswertung von Statistiken und Analysen. Das unzugängliche Warenlager sowie der sichere Warenabverkauf im Sichtbereich des Kassenpersonals sorgen für einen hohen Schutz diebstahlgefährdeter Produkte. The Smokythek is a sales system for use in retail businesses to keep expensive products safe and protect them from theft. Combined with a Touch monitor and the SMT portal, this system represents the future of automation technology which with increasing transparency and intelligence is bringing an innovative dimension to the recording and analysis of statistics. The locked storage system and the secure sales process within the sight of the cash desk staff ensure that products which are prone to theft are well protected.

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Firmenname: Kensington Computer Products Group Adresse: Arnoldstraße 5, 73614 Schorndorf Telefon: +49 (0)7181 887-0 E-Mail: info.de@kensington.com Internet: www.kensington.de Kontakt: Jens Zimmermann

Anwendungsbereiche / Fields of application Die Integration der UT Smokythek unterhalb des Kassenvorlaufbandes schafft zusätzliche Verkaufsfläche. Diebstahlgefährdete Produkte werden in dem Smokytheken Warenlager sicher platziert und bedarfsorientiert nach Kundenauswahl ausgegeben. Die Produktauswahl erfolgt an einem interaktiven Touch-Monitor der neue Möglichkeiten in der Bedienung und Visualisierung ermöglicht. Die Ware wird auf das Kassenvorlaufband im Sichtbereich der Kassenkraft ausgegeben und gewährleistet eine ständige Kontrolle der diebstahlgefährdeten Produkte. Integrated under the conveyor belt at the cash desk, the Smokythek creates additional sales area. Products which are in danger of being stolen are placed safely in the Smokythek storage system and dispensed as the customers require them. The product is selected on an interactive Touch monitor which offers new options for operation and visualization. The goods are dispensed onto the conveyor belt within the sight of the cash desk personnel which guarantees that products that are likely to be stolen are constantly monitored.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Die Smokythek löst durch ihre hohen Sicherheitsstandards das weitverbreitete Problem des Warendiebstahls teurer Produkte. Durch einen abgeschlossenen, unzugänglichen Lagerbereich werden Inventurdifferenzen dauerhaft gesenkt. Zusätzlich ist eine Sperrung oder Freischaltung des Geräts durch das Kassenpersonals möglich. Die Ware ist somit auch bei nicht Besetzung der Kasse optimal gesichert. Die Anwendung des TouchPC ermöglicht eine zukunftsorientierte Vernetzung sowie die Erfassung und Auswertung von Statistiken und Analysen, mit dem langfristigen Ergebnis einer schnelleren Amortisation der Systeme. With its high standard of security, the Smokythek solves the widespread problem of theft of expensive products. Discrepancies in inventory are permanently reduced with a closed, inaccessible storage system. Furthermore, it is also possible for the cash desk personnel to lock or release the device. This ensures that the goods are perfectly protected even when the cash desk is unoccupied. This application of the Touch PC allows future-oriented networking and also facilitates the recording and analysis of statistics. Outlay on the systems is recouped more rapidly as a result in the long term.

Kensington ist ein weltweit führender Anbieter von smartem, sicherem und simplem Computerzubehör, dessen Produkte weltweit größtes Vertrauen genießen. Zu Kensingtons physischen Sicherheitslösungen gehören Schlösser für Laptops und andere mobile Geräte, die ein bisher nie erreichtes Maß an Geräteschutz bieten. Zudem umfasst Kensingtons Zubehörpalette Produkte von Netzadaptern und Ladegeräten, Mäusen, Tastaturen und Trackballs bis hin zu universellen Dockingstations, Desktopzubehör, Tragetaschen und iPad/ iPhone/iPod-Zubehör. Die Kensington Computer Products Group hat ihren Firmensitz in Redwood Shores, Kalifornien. Kensington, a leader in smart, safe, simple computing accessories, is the recognized industry standard trusted by enterprises around the world. Kensington‘s mobile security product offerings include laptop and mobile security locks providing a new generation of front-line protection for mobile devices. In addition, Kensington offers accessories including power adapters, chargers, mice, keyboards, trackballs, universal docking stations, desktop accessories, carrying cases and iPad/iPhone/iPod accessories. Kensington Computer Products Group is headquartered in Redwood Shores, California.

Anwendungsbereiche / Fields of application Sicherheitsprodukte Security products

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Kensington arbeitet mit Ergonomic Solutions, Branchenführer im Bereich Retail Technology Montagelösungen, zusammen, kann 30 Jahre Erfahrung in Schließtechniken nachweisen und prägt durch seine patentierte ClickSafeVerschlusstechnik sowie Innovationen wie der patentierten versteckten Pin-Eingabe und Gerätediebstahlschutz den Branchenstandard für physische Sicherheit. SpacePole ClickSafe ist auf das handelsübliche Space Pole Montagesystem abgestimmt und bietet eine Auswahl an ClickSafe-Slots, die eine in fast jeder Einzelhandelsumgebung mit geringem Aufwand nutzbare Verriegelungslösung ermöglicht. Anhand von Manipulierungsnachweisen können Einzelhändler Terminals, die potenziell manipuliert wurden, visuell identifizieren. Die ClickSafe Lösung ist


einfach zu bedienen und kann ohne großen Aufwand für Installation sowie für wenig Geld nach- bzw. aufgerüstet werden. We have partnered with Ergonomic Solutions the Industry leader in Retail technology mounting solutions. Kensington has more than 30 years of experience in locking technology hardware. Its patented ClickSafe locking technology as well as innovations such as the patented hidden pin and the anti-picking feature set the standard for physical security. SpacePole ClickSafe fits with the standard Space Pole mounting system and offers a selection of ClickSafe Anchors which enable a locking solution to be used in almost any retail environment with minimal installation. Tamper evidence enables retailers to visually identify terminals which may have been tampered with. The ClickSafe solution is easy to use and to upgrade with a minimum of installation time and cost.

Anwendungsbereiche / Fields of application

n Nedap

n pco

Firmenname: Nedap Deutschland GmbH Adresse: Otto-Hahn-Str. 3, 40670 Meerbusch Telefon: +49 (0)2159 81 45-0 E-Mail: info@nedap.de Internet: www.nedap-retail.de Kontakt: Sabine Stockmann

Firmenname: pco Personal Computer Organisation GmbH & Co. KG Adresse: Hafenstr. 11, 49090 Osnabrück Telefon: +49 (0)541 605-1061 E-Mail: gerd.muegge@pco-online.de Internet: www.pco-online.de/rfid Kontakt: Gerd Mügge

Store !d Gate – hybrides RF/RFID EAS System Store !d Gate – hybrid RF/ RFID EAS Starten Sie mit RFID basierter Artikelsicherung mit der bewährten RF Antenne FL 45 mit RFID Upgrade Kit. Sie kann optional als hybrides Warensicher ungs system im Store Eingang eingesetzt werden. Das System verfügt über ein intelligentes Filterungssystem, herausragende Erfassungsreichweiten sowie eine stabile Performance. Als Zusatzausstattung stehen Module zur Kundenfrequenzmessung und Metalldetektion zur Verfügung. Mit der RFID Funktion kann die Antenne Artikel identifizieren, die den Store Eingang oder den Backstore Bereich passieren. Start with RFID-based article surveillance by upgrading the proven RF Antenna FL 45 with the RFID Upgrade Kit. It can optionally be used as a hybrid article surveillance system at the store entrance. The system features a smart filtering system, outstanding detection distance as well as stable performance. Customer counting and metal detection modules are available as optional features. Thanks to its RFID function the antenna can identify items that pass through the store entrance and back-store area.

RFID/RF basierte Warensicherung, Artikel Identifikation im Backstore und Frontstore Bereich RFID/RF bases article surveillance, Article identification in back-store and front-store areas

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Reduzierung der Inventurdifferenzen durch Artikelsicherung und genauere Bestandsführung, verbesserte Transparenz in den Warenbeständen, mehr Umsatz durch optimale Warenpräsenz, Grundlage für das RFID Bestandsmanagement Reduction of inventory differences by article surveillance and more precise inventory management. Improved transparency for inventories. Higher turnover through optimal in-store availability. Basis for RFID inventory management.

Alarmetikett mit Sicherungsnetz Alarming Tag with Security Net Ideal für problematische Sicherungsmöglichkeiten von verpackten Produkten im LEH, Baumärkten und Multimedia Shops. Käse, Fleisch, Wurst, Schinken, Elektrokleingeräte und -werkzeuge, Malerzubehör, Auto- u. Fahrradzubehör, Navigationssysteme, Computerkleingeräte usw. werden gegen Manipulation auf der Verkaufsfläche und Diebstahl im Vor- und Nachkassenbereich geschützt. Das sensible Netzgitter mit der „Alarmzentrale“ reagiert bei Durchschneidung mit einem durchdringenden Alarmton oder bei Nichtdeaktivierung im Kassenbereich. Anwendbar bei AM und RF Sicherungstechnik zur Diebstahlprävention. Dieser Etikettentyp komplettiert die Familie der Alarmetiketten mit „Spinnensicherung“. Ideal for problematic product security features of packed merchandise in food retail, DIY markets and multimedia stores. Cheese, meat, ham, sausage, smaller power tools, painter’s accessories, car- und cyclist’s articles, navigation systems, computer accessories and the like will be protected against manipulation on the sales floor and theft. The sensible grid net and “alarming headquarter” will alarm when being cut or not deactivated at cashier’s area. Applicable for AM and RF security systems. This type of tag will complement the series of our alarming tags with “spider” layout.

n Schreiner PrinTrust pco RFID Software Suite Der Einsatz der RFID-Technologie ermöglicht es Ihnen, die Qualität und Effizienz Ihrer Prozesse zu erhöhen. pco bietet rund um RFID ganzheitliche Lösungen und hat in den vergangenen Jahren erfolgreich RFID-Lösungen in unterschiedlichen Branchen implementiert. Unsere RFID-Lösungen für den Handel eignen sich grundsätzlich überall dort, wo automatisiert gekennzeichnet, erkannt, registriert, überwacht und transportiert werden muss. Mit dem modularen und skalierbaren Aufbau der pco RFID-Lösungen werden wir den spezifischen Kundenanforderungen gerecht. The RFID technology can be used to increase the efficiency and quality of your business processes. pco offers integrated RFID solutions and during the last years, pco has successfully implemented RFID solutions in a broad array of industries. Our RFID solutions for the retail segment are applicable whenever something needs to be automatically labelled, identified, registered, stored, monitored and transported. The pco RFID solutions are modular and scalable to fulfill the specific requirements of customers.

Firmenname: Schreiner PrinTrust, ein Geschäftsbereich der Schreiner Group GmbH & Co. KG Adresse: Bruckmannring 22, 85764 Oberschleißheim Telefon: +49 (0)89 3 15 84-5580 E-Mail: info@schreiner-printrust.com Internet: www.schreiner-printrust.com Kontakt: Richard Stooß

NFC-Sticker Der NFC-Sticker ermöglicht einen schnellen, einfachen und kontaktlosen Bezahlvorgang an der Kasse. Das Label wird dazu auf persönliche Gegenstände wie etwa das Handy appliziert – dabei ermöglicht eine spezielle Abschirmschicht die Kontaktlos-Funktionalität auf metallischem Untergrund. Speziell entwickelte Antennendesigns sorgen für kurze Transaktionszeiten und hohe Lesereichweiten. Die eingesetzten Chips entsprechen der ISO 14443-A Norm und erfüllen damit den Standard für kontaktlose Transaktionen. Eine zertifizierte Lösung für Mastercard PayPass ist erhältlich.

n Profeel Firmenname: profeel GmbH Adresse: Frankenstr. 7-11, 63791 Karlstein am Main Telefon: +49 (0)6188 95 90-0 E-mail: rhorn@profeel.de Internet: www.profeel.de/EAS section Kontakt: Rainer Horn

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Marktübersicht Sicherheitstechnik

Fernbedienungshalter Remote Control Holder

The NFC-Sticker enables fast, easy and contactless payment at the till. The label is affixed to personal items like mobile phones – a special shielding layer enables direct application to metallic substrates. Antenna designs that have been developed specifically for this purpose achieve short transaction times and high reading ranges. The chips used are ISO 14443-A-conformant and thus meet the standard for contactless transactions. A certified solution for Mastercard PayPass is available.

Anwendungsbereiche / Fields of application Der NFC-Sticker ermöglicht kontaktlose Transaktionen in unterschiedlichsten Anwendungen und ist überall dort einsetzbar, wo Karten berührungslos genutzt werden. Als Zahlungsmittel, Kundenkarte, Identitätsnachweis oder Zutrittsausweis ermöglicht er dem Nutzer schon jetzt die Teilnahme an der Welt der kontaktlosen Anwendungen. Einfache Benutzung und Komfort entscheiden dabei über Kundenakzeptanz und Marktanteile – hier hat der NFC-Sticker besondere Stärken. The NFC-Sticker facilitates contactless transactions across a range of applications. Wherever smart cards are read without contact: payment, ID, loyalty or admission, the NFCSticker delivers the consumer benefits of contactless applications today. Our NFC-Sticker is easy to use and reliable in practice, promoting customer acceptance and market share.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Überall dort, wo das Zahlen von Kleinbeträgen zu langer und unerwünschter Wartezeit führt, zeigt sich die Zeitersparnis durch den NFC-Sticker am deutlichsten – zum Beispiel im Handel, an Tankstellen, im ÖPNV, bei Veranstaltungen und Konzerten, in Museen oder Kinos. Darüber hinaus eignet sich das Label für Kundenbindungsprogramme analog zu Giftcards, für Bonusprogramme oder auch als Ticket oder ID-Ausweis. The NFC-Sticker may be used wherever the payment of small amounts leads to long and undesirable waiting periods – in retail shops, filling stations, public transport, special events, concerts or cinemas, for example. In addition, the label is suitable for customer loyalty programmes, similar to gift cards, or for bonus programmes, as tickets or ID cards.

n SeeTec

Alle Angaben laut Hersteller

Firmenname: SeeTec AG Adresse: Wallgärtenstraße 3, 76661 Philippsburg Telefon: +49 (0)7256 80 86-0 E-Mail: marketing@seetec.de Internet: www.seetec.de

Bestandsinstallationen und steigenden Anforderungen jederzeit umsetzbar. Der Einsatzbereich beschränkt sich dabei nicht nur auf Sicherheitsaspekte (z. B. Aufklärung von Waren- oder Bargeldschwund), durch Technologien wie Personenzählung lassen sich darüber hinaus wertvolle geschäftsrelevante Informationen gewinnen und Prozesse unterstützen. SeeTec’s video management software solutions are showing individual customers and branch needs. They consider specific requirements by embedding the video surveillance system into the customer processes. This enables a flexible surveillance expansion that faces growing installations and increasing requirements at any time without a problem. The application is not limited just to security aspects (like clearing of goods and cash reduction). By using technologies like people counting you can generate important business relevant information and support processes.

Anwendungsbereiche / Fields of application Diebstahlschutz, Sicherheit, Prozessunterstützung, Store Management (Personenzählung, Videoanalyse, Kennzeichenerkennung auf Parkplätzen) Anti-theft protection; security, process support, store management (people counting, video analytics, LPR on parking)

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Aufklärung/Vermeidung von Diebstahl, Betrug, Schwund, Beschädigung. Unterstützung der Geschäftsprozesse, dadurch Effizienzgewinn oder neue Erlöspotenziale. Clearing of inventory differnces; Clearing of goods and cash reduction; Monitoring of shift operation and Changing staff. Employee’s discharge, even with client’s reproach. Support of business process leads to a greater ROI and new return potencials.

n Zacom SeeTec Multi Solution Platform Video Management Software-Lösungen von SeeTec bilden individuelle Kunden- und Branchenbedürfnisse ab und berücksichtigen spezifische Anforderungen, indem sie das Videosystem modular und bedarfsorientiert in Infrastruktur und Prozesse des Anwenders einbinden. Damit ist eine flexible Erweiterung der Überwachung bei wachsenden

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POS-Manager Technology 4 • 2012

Firmenname: ZACOM GmbH & Co. KG Adresse: Möhlerstr. 32-36, 33442 Herzebrock-Clarholz Telefon: +49 (0)5245 88 37-0 E-Mail: info@zacom.de Internet: www.zacom.de Kontakt: Andreas Waltmann

Bei modernen Flat-Screen Präsentationen ist es wichtig, jedes Mustergerät mit der dazugehörigen Fernbedienung auszustellen. Nur so ist eine umfassende Produktvorführung möglich. Mit dem neuen Fernbedienungshalter bietet Zacom nun eine schnell einsetzbare Lösung. Mit einer intuitiven Bewegung kann jeder Kunde die Fernbedienung in die Hand nehmen und so Wartezeiten für eine erste Vorauswahl nutzen. Zur optimalen Anpassung ist der Halter in den drei Farben Schwarz, Weiß und Grau lieferbar. With modern flat-screen presentations, it is important to exhibit any model with its remote control. Only such a comprehensive product demonstration is possible. With the new remote control holder Zacom now offers a rapidly deployable solution. With an intuitive movement, every customer can take the remote in his hand. Waiting times can be used for a first pre-selection. For optimum adaptation, the holder is in three colors available: black, white and gray.

Anwendungsbereiche / Fields of application Ausstellung und Halterung von Fernbedienungen, Rasierern, Taschenlampen o.ä. am POS. Exhibition and support of remote controls, shavers, flashlights, etc. at the POS.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retail Der Handel kann mit dem neuen Zacom Fernbedienungshalter jede Fernbedienung jetzt noch einfacher direkt am dazugehörigen Gerät präsentieren. Unterbrechungen des Verkaufsgespräches, um nach der passenden Fernbedienung zu suchen, sind besonders dann ärgerlich, wenn mehrere Geräte verglichen werden und es so mehrfach zur Störung kommt. Nutzen Sie den Fernbedienungshalter, um dem Suchen ein Ende zu machen, mit einem Griff können Sie souverän alle Funktionen vorführen. With the new Zacom remote control, the trade may have launched easier every remote control directly to each related device. Disruption of the sales talk, to find the right remote control, are especially annoying when multiple devices are compared and the more times the fault lies. Use the remote control holder to make the search to an end, with on pick up you can competently perform all n functions.


Technik

Rundum sicher und effizient Ganzheitliche Sicherheitskonzepte für den Handel

W

achsender internationaler Wettbewerb, zunehmende Kriminalität und veränderte Konsumentenmuster stellen Einzelhändler heute vor neue Herausforderungen. Mit Blick auf hohe Renditen sind Retailer vor allem bemüht, Kunden über ein attraktiveres Store-Konzept und Warenangebot zu gewinnen und langfristig zu binden. Neben einem ansprechenden Einkaufserlebnis erhält damit auch der Aspekt Sicherheit in den Filialen an Bedeutung für die Reputation und Wettbewerbsfähigkeit. In dem Kontext sind ganzheitliche, investitionssichere Sicherheitslösungen gefragt, die neben dem Schutz einen ressourcensparenden Betrieb der Sicherheitstechnik gewährleisten.

Herr Konnertz, als einer der führenden deutschen Errichterfirmen und Dienstleister für Sicherheitstechnik sind Sie auch im Segment Handel engagiert. Welche speziellen Leistungen bieten Sie hier an? Dennis Konnertz: Wir offerieren Einzelhändlern und Filialisten ein breites Spektrum an Liefer- und Dienstleistungen von moderner, zukunftsfähiger Schließ- und Sicherheitstechnik bis hin zum klassischen Schlüsseldienst. Unser Portfolio umfasst mechanische, elektronische und berührungsfreie Schließanlagen sowie komplette Sicherheitssysteme einschließlich Warensicherung, Einbruchschutz, Zutrittskontrolle und Videoüberwachung. Hierbei setzen wir auf modernste Produkte und Systeme namhafter Hersteller, die höchsten Standard in puncto Qualität und Zuverlässigkeit garantieren. Bei allem spielt der Service eine entscheidende Rolle. Wir sind mit unseren regionalen Niederlassungen und rund 85 Mitarbeitern deutschlandweit vertreten. Über unser enges Betreuungs- und Servicenetzwerk können wir unsere Kunden auch regional vor Ort intensiv und zeitnah unterstützen. Wie sieht das im Detail aus? Tino Konnertz: Uns ist es wichtig, ganzheitlich und individuell zu betreuen. Gemeinsam mit dem Einzelhändler erarbeiten wir bedarfsgerechte Lösungen, die speziell auf den einzelnen Standort, aber auch als Gesamtkonzept filialübergreifend zugeschnitten sind. Der Händler hat dadurch nur einen Ansprechpartner, sei es bei der Analyse und Neustrukturierung bestehender Schließ- und Sicherheitssysteme, der

herstellerneutralen Beratung, der Planung und Projektierung oder der Lieferung und TechnikImplementierung bis zum Rundum-Service. Prozessabläufe in der Auftragsabwicklung, im Bereich der Beschaffung oder des Vor-OrtServices werden so spürbar vereinfacht und wirtschaftlicher gestaltet. Mit nur einem Anruf, einer Unterschrift und einer Email erhält der Kunde Service-Leistungen wie Wartungen oder Instandhaltungen übrigens zu einem festgelegten fairen Preis-Leistungsverhältnis, was Transparenz schafft. Der Einzelhändler spart handfest Kosten im Bereich Facility Management und setzt somit Ressourcen frei, um sich auf sein Kerngeschäft und seine Kunden zu konzentrieren. Insbesondere Großkunden wie das Forum Duisburg, das 2010 zum besten Europäischen Shoppingcenter gekürt wurde, oder das Shopping-Center hamburger meile, eine der längsten Malls Europas, profitieren von unserem ganzheitlichen Leistungs- und Service-Paket. Wie sind aus Ihrer Sicht Einzelhändler hierzulande auf Phänomene wie Organisierte Kriminalität und Ladendiebstahl vorbereitet? Dennis Konnertz: Organisierte Kriminalität (OK) ist ein ernst zu nehmendes Phänomen für Einzelhändler, das mit fortschreitender Globalisierung an Bedeutung gewinnt. Professionalisierter Ladendiebstahl und eine höhere Gewaltbereitschaft der organisierten Banden verursachen hohe Renditeverluste und zunehmenden Warenschwund. Laut den Angaben des Bundeskriminalamtes betrug 2010 der Schaden durch OK rund 1,65 Milliarden Euro in Deutschland, also rund 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Oftmals sind auch Filial-Mitarbeiter an den Diebstahldelikten beteiligt, entweder freiwillig durch Bestechung oder unfreiwillig aus Angst vor Erpressung. Filialisten sind oft auf sich allein gestellt, wenn es um die Sicherheit ihrer Verkaufsstellen geht. Fragen zum vorbeugenden Waren- und Filial-Schutz werden bislang im Handel vor allem dezentral behandelt. Hier findet gerade ein Umdenken insbesondere bei großen Einzelhandelsketten statt. Der Ruf nach ganzheitlichen, filialübergreifenden Sicherheitskonzepten wird lauter. Zentrale Lösungen mit einheitlichen Technologien und einem qualifizierten Dienstleister sollen helfen, sicherheitsrelevante Informationen im Unternehmen

zu bündeln, um so effizienter aktuellem Täterverhalten entgegenzuwirken. Außerdem lassen sich auf diese Weise Investitions- und laufende Betriebskosten für Sicherheitstechnik handfest reduzieren. Welche Rolle spielt hierbei die Sicherheitstechnologie? Dennis Konnertz: Moderne skalierbare Sicherheitstechnologie sollen in erster Linie Delikten vorbeugen und Investitionssicherheit schaffen. Gerade ganzheitliche Sicherheitssysteme leisten einen spürbaren Mehrwert in puncto Sicherheit und Effizienz. Neben einem umfassenden Waren- und Filialschutz steuern und optimieren integrierte Sicherheitslösungen heute auch filialspezifische Prozesse entlang der gesamten Lieferkette. Ergänzende kompetente ServiceLeistungen aus einer Hand sind vor dem Hintergrund entscheidend für eine langfristige zuverlässige Funktionalität und Lebensdauer solcher komplexen Anlagen. Wie schaut aus Ihrer Sicht die künftige Entwicklung im Bereich Retail-Sicherheit aus? Tino Konnertz: Der Trend hin zur Konvergenz verschiedener Technologien nimmt weiter zu. Sicherheitslösungen wachsen mit IT- und Kommunikationssystemen immer stärker zusammen und unterstützen den Einzelhändler so im Sinne von Business Intelligence in Bereichen wie Energiemanagement, Marketing oder Supply Chain Logistik. Neben der Technik verzeichnen daher integrierte Sicherheitsdienstleistungen einen deutlichen Aufwind. Outsourcing, zum Beispiel von Facility Management-Prozessen, ist hierfür ein Beispiel. Vielen Dank für das Gespräch.

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Interview mit Dennis und Tino Konnertz Geschäftsführer der Konnertz Schlüsselzentrale Objekt mit Sitz in Korschenbroich

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Technik

Plug & Play-IT für den Handel Warenwirtschaftssystem, moderne SB-Kassen, Internetzugang für Kunden, vernetzte MultiChannel-Aktivitäten mit individueller Kundenansprache oder Integration webbasierter und mobiler Vertriebskanäle – ohne leistungsstarke IT geht im Einzelhandel heute nichts mehr n Vernetzung und mobile Technologien

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T im Einzelhandel ist mehr als nur E-Commerce. In modernen Ladengeschäften, die mit Hilfe neuer Lösungen ihre Kundenansprache neu definieren und Interaktion über mehrere Kanäle ermöglichen, finden sich heute eine steigende Anzahl an IT-Systemen, die zudem ein leistungsstarkes Netzwerk erfordern. Zu den Lösungen zählen etwa digitale Werbetafeln (Digital Signage), virtuelle Schaufenster, interaktive Kioske oder Selbstbedienungskassen, deren Oberfläche sich personalisieren lässt. Bei letzteren können Kunden ihre Wünsche für die Bedienung der SB-Kasse – zum Beispiel ein persönliches Motiv, die Zustellung einer digitalen Quittung per E-Mail – über das bestehende Kundenbindungsprogramm des Händlers oder über eine spezielle Software definieren. Kommt der Kunde in das Ladengeschäft und

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scannt seine Kundenkarte oder sein mobiles Gerät an der SB-Kasse, überträgt die Software die Informationen über WebServices an diese Kasse – diese passt daraufhin die Benutzeroberfläche an die vom Kunden definierten Vorlieben an. Zudem lassen sich zum Beispiel zuvor auf das Mobiltelefon übertragene Coupons am Checkout einlösen, indem Smartphone und Kasse miteinander kommunizieren. Außerhalb der Verkaufsräume nutzen Einzelhändler Server, PCs, Wareneingangs-Terminals oder mobile Datenerfassungsgeräte, die teilweise untereinander oder mit dem zentralen Warenwirtschaftssystem vernetzt sind. Letzteres bildet die wichtigsten Geschäftsprozesse im Handel ab mit Modulen wie Disposition, Bestellwesen, Wareneingang, Rechnungskontrolle, Buchhaltung, Warenausgang oder Fakturierung.

Doch damit nicht genug. Nachdem der Handel in den vergangenen Jahren verstärkt an IT-Basisprojekten wie dem Warenwirtschaftssystem arbeitete, rücken verstärkt mobile Applikationen und differenzierte Kundenansprache in den Fokus – dabei gilt es die Aufmerksamkeit der Kunden durch neue Strategien zu gewinnen. Das geht aus der Studie „IT-Investitionen im Handel 2011“ hervor, für die CIOs und IT-Leiter von insgesamt 81 Handelsunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt wurden. Hohe Priorität hat demnach der Aufund Ausbau von vernetzten Multi-ChannelAktivitäten, die den Kunden mit innovativen Shop-Konzepten ein individuelleres, durchgängigeres Einkaufserlebnis bieten sollen. Zusehends wichtiger werden hier webbasierte Vertriebskanäle und mobile Technologien. Demnach wird die technische Einbindung neuer Marketinginstrumente wie Mobile Couponing und Smartphone Apps stark an Bedeutung gewinnen. Über 40 Prozent der befragten IT-Leiter halten den Einzug von Mobile Payment in ihre Filialen innerhalb der nächsten drei Jahre für realistisch. Um die Bedürfnisse der Kunden zu analysieren und neue Trends aufzuspüren, nutzen viele Unternehmen Business-Intelligence-Systeme zur Datenerfassung. Doch besteht hier noch reichlich ungenutztes Potenzial, da lediglich ein Drittel der Handelsunternehmen die entsprechenden Analyseergebnisse für das Marketing nutzt.

n Externes Know-how nutzen Die Vielfalt der Themen, mit denen sich die IT-Abteilungen in Handelsunternehmen beschäftigen müssen, ist also groß, die Komplexität der IT-Infrastruktur steigt. Entsprechend hoch ist damit auch die Herausforderung für das IT-Personal. Häufig sind die Mitarbeiter nicht in der Lage, all diese Bereiche abzudecken. Zudem existie-


Plug-and-Play IT Solution The topics and diversity of the IT infrastructure in retail is increasing: ERP systems, self-checkouts, kiosk terminals, virtual store windows, and multi-channel activities that address customers individually, or the integration of web-based, mobile sales channels – IT departments are responsible for more and more tasks. In retail, quite often companies have heterogeneous landscapes with products from different manufacturers, increasing the effort and costs for the administration and operation of the IT landscape – a complexity that raises the bar for IT personnel and requires expert know-how. Outsourcing all IT-relevant services to one central partner can remedy the situation. Retailers that cooperate with one central partner for all IT concerns can optimize their IT by getting everything from a single source with a „plug-andplay“ IT solution that covers planning and installation right through to operation and maintenance. Further important factors include management of faults via remote access or 24-hour support provided by technicians, also on site on request. With its Total Store Services, NCR offers retailers a solution for a comprehensive, multivendor hardware and software service. ren in vielen Unternehmen heterogene Landschaften mit Produkten unterschiedlicher Hersteller. Kurz gesagt: Der Aufwand und die Kosten für die Administration und den Betrieb der IT-Landschaft steigen. Daher stellt sich für viele Einzelhändler die Frage: Verwalte ich meine IT selbst, oder vergebe ich Teile oder den kompletten Betrieb und die Wartung der IT an einen zentralen externen Dienstleister? Das Outsourcing kann Nutzung und Betrieb von Hardware und Software, Dienstleistungen oder IT-gestützten Geschäftsprozessen betreffen. Typische Beispiele wären der Betrieb eines Rechenzentrums, das Hosting von Anwendungen (E-Mail, SAP, Warenwirtschaftssystem) oder der Betrieb und die Vernetzung der modernen Informationssysteme in den Filialen (Kassen, digitale Werbetafeln, Server). Die Gründe für Outsourcing sind vielfältig. Neben der Option, Kosten zu sparen – zum Beispiel keine Anschaffungs- oder Betriebskosten für IT-Systeme –, kann das die

n Kriterien für die Wahl eines IT-Dienstleisters: • Branchenkenntnisse im Handel • Herstellerübergreifende Services für Hard- und Software, Kompetenzen bei Netzwerken • Dienstleistungen aus einer Hand: Planung, Installation, Betrieb und Wartung • Zentraler Ansprechpartner für alle IT-Aufgaben • Management von Störungen per Fernüberwachung und Fernwartung • 24/7-Support auch durch Techniker vor Ort • Zukunftssicherheit des Partners: Wie sieht seine künftige Strategie aus? Kann der Partner mitwachsen, auch international? • Flexibles und variables Preismodell, das dem jeweiligen Bedarf des Kunden entgegenkommt Konzentration auf die eigenen Kernkompetenzen sein oder der Wunsch, auf spezialisierte Kenntnisse und Ressourcen zugreifen zu können. Denkbar ist auch, mit der Auslagerung interne Ressourcen für andere Aufgaben zu öffnen, flexibler zu werden oder die Geschäfts- und Produktionsprozesse besser skalieren zu können.

n Redundanzen vermeiden Der Erfolg des Outsourcings hängt aber auch von der Wahl des externen Dienstleisters ab. Wichtig ist beispielsweise dessen Branchen-Know-how. Einzelhandelsunternehmen erwarten, dass ihr Provider nicht nur die Bedürfnisse der Branche insgesamt, sondern auch der jeweiligen Segmente und die speziellen Anforderungen kennt; sie benötigen mehr als einen Lieferanten von Services. Damit Einzelhändler von der ITAdministration sowie der Koordination diverser IT-Dienstleister entlastet werden, benötigen sie einen zentralen Partner, der über das Know-how verfügt, sich um alle IT-Belange zu kümmern – von der Planung über die Installation bis hin zu Betrieb und Wartung, und unabhängig vom Hersteller einer Hard- oder Software. Dieser sollte letztlich der Lage sein, Einzelhändlern eine „Plug And Play-IT“ zu liefern, das heißt eine funktionierende IT aus einer Hand. Einen solchen Rund-um-IT-Service bietet zum Beispiel NCR mit seinen Total Store Services: Einzelhändlern steht damit ein strategischer Komplettanbieter für die gesamte Ladeninfrastruktur von verschiedenen Herstellern und an verschiedenen Standorten zur Verfügung. Sind hingegen mehrere Anbieter involviert und zum Beispiel mit der Fehlersuche beschäftigt, verlängert sich die Ausfallszeit von Systemen und steigt der administrative Arbeitsaufwand. Effizienter

wird der Service durch einen zentralen Ansprechpartner für die Problemlösung und das Management von Störungen per Fernzugriff. Er übernimmt die komplette Verantwortung von der Diagnose bis zum Abschluss der Reparatur- oder Wartungsarbeiten. Die Techniker müssen bei Bedarf sieben Tage die Woche rund um die Uhr auch vor Ort zur Verfügung stehen. Damit stellt der ITDienstleister sicher, dass die IT-Lösungen in den Filialen hochverfügbar sind. Nicht zuletzt kommt es beim Outsourcing auf das „Kleingedruckte“ an: Entscheider sollten darauf achten, dass ein IT-Partner die eingehenden Störungsmeldungen analysiert und auf dieser Basis Verbesserungsvorschläge entwickelt. Bei Standorten, in denen es häufiger zu Problemen kommt, können mitunter Mitarbeiterschulungen, SoftwareOptimierungen oder Systemumstellungen erforderlich sein, um die Betriebskosten zu senken und die Systemverfügbarkeit zu steigern. Im Hinblick auf wachsende Verbraucherbedürfnisse, weitere Herausforderungen und die Einführung neuer Technologien, empfiehlt sich ein Partner, der strategisch begleitet und bei der Ausrichtung der IT auf eine verbesserte Kundenansprache unterstützen kann. n

Der Autor Dirk Bockelmann ist Services Sales Manager für Zentraleuropa, Osteuropa und Russland bei NCR

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Technik

Self-Service: Einfaches Konzept – große Wirkung Produktdetails, Versandstatus und Abrechnungsdaten bilden die Grundlage für viele der jetzt verfügbaren Self-Service-Anwendungen

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usiness Intelligence (BI) ist nicht nur ein Thema für die IT-Abteilung. Immer häufiger sind Anwender aus den Fachabteilungen mit BI-Fragestellungen konfrontiert, aber sie wollen oder können sich nicht lange mit technischen Details aufhalten. Sie müssen dann selbst in der Lage sein, sich Daten aus ihren Systemen zu beschaffen, die benötigten Reports zu erstellen und Informationen weiter zu analysieren. Eine Lösung dafür, die sich gleichermaßen an externe Anwender richtet, ist Self-Service BI. Kunden sind heute deutlich besser informiert als vor zehn oder 20 Jahren. Wer ein Auto, einen Computer oder einen hochauflösenden Fernseher kaufen will, recherchiert im Web die aktuellen Angebote, vergleicht die Ausstattung und kalkuliert die Preise des Zubehörs. Über das Web haben Kunden einen direkten Zugang zu Fachhändlern oder zum Hersteller und sind daher schnell auf dem neuesten Stand. Für Unternehmen bedeutet dies: Die Informationen in ihren Datenbanken sind nicht nur für die eigenen Mitarbeiter von Wert, sondern auch für Kunden, Geschäftspartner und Interessenten. Produktdetails, Versandstatus und Abrechnungsdaten bilden die Grundlage für viele der jetzt verfügbaren Self-Service-Anwendungen.

Diese Pyramide stellt einen Zusammenhang her zwischen den Kenntnissen verschiedener Gruppen von BI-Nutzern und deren Informationsbedürfnissen

Entwickler sind hochspezialisierte Fachleute, die Designs sowie die fachlichen Vorgaben in Applikationen umsetzen – seien es umfangreiche neue Anwendungen oder Anpassungen bereits vorhandener Lösungen. Bei den PowerUsern handelt es sich um technisch versierte Anwender. Sie sind geschäftsorientiert und neben ihren technischen Kenntnissen, kennen sich gut mit Datenbanken aus und können

Software-Tools zur Aufbereitung und Analyse eigener Daten einsetzen. In den meisten Unternehmen gibt es in jeder Abteilung ein oder zwei Personen mit diesem Profil. Viele technisch weniger versierte Mitarbeiter konsultieren zuerst diese Kollegen, bevor sie sich an die IT-Abteilung wenden. Auch Business-Analysten haben ein, wenn auch nicht ganz so tief reichendes technisches Verständnis. Sie setzen Tools wie Excel für komplexe Analysen ein. Diese Benutzer wissen in der Regel, wie Reports verändert werden können, wie neu berechnete Spalten hinzugefügt werden oder wie sich Datensätze filtern lassen, um Trends und Beziehungen der Daten untereinander zu ermitteln. Anwender dieser Kategorie arbeiten auch mit anspruchsvollen Funktionen wie OLAP-Tools zur Bearbeitung und Analyse von Daten. Es bleiben die nicht-technischen Anwender in den Fachabteilungen, die sich nur begrenzt mit Applikationen sowie technischen Details auskennen und die möglichst einfach an die gesuchten Informationen kommen wollen. Sie erhalten vorgefertigte Reports, die sie ihren eigenen Bedürfnissen entsprechend anpassen können, und deren Basisdaten sie bei Bedarf weiter analysieren können. Für diese Gruppe von Anwendern sind BI-Applikationen Mittel zum Zweck. Die

n Vier Gruppen von BI-Anwendern Um zu verstehen, welche Bedeutung Self-Service-Anwendungen haben, hilft zunächst ein Blick auf die unterschiedlichen Gruppen von Informationsnutzern, beziehungsweise die BIAnwender, innerhalb eines Unternehmens: • Entwickler (in der Kfz-Welt sind dies die Automechaniker) • Power-User (Autofahrer, die selbst umfangreiche Wartungsarbeiten an ihren Autos durchführen) • Business-Analysten (Autofahrer die bestimmte Arbeiten wie Reifen- oder Ölwechsel selbst ausführen können) • Nicht-technische Anwender in den Fachabteilungen (in der Kfz-Welt sind dies Menschen, für die der Pkw nur Fortbewegungsmittel ist).

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Das Einsatzspektrum von Self-Service-BI-Anwendungen ist nahezu grenzenlos


Self-Service Business Intelligence Business Intelligence is not just a topic for IT departments. With increasing frequency departmental decision makers are confronted with BI issues, but they neither want nor can spend much time on technical details. They must be able to access data, create reports and analyze data without any great effort. A possible solution, which is also intended for external users, is selfservice business Intelligence solutions. To explain the significance of self-service BI Klaus Hofmann zur Linden takes a look at the four groups of BI users in a company and shows that the majority of BI users do not want to deal with complex BI tools to handle information. As a next step he identifies key requirements for self-service BI applications. His conclusion is that companies have reached competitive advantages with self-service BI while at the same time they reduced their need for support as well as their administration efforts. The more self-service applications are brought online, the more content and value of an offer count. Many of the new self-service sites do not only bring advantages for providers, but also verifiable value for users.

Ob interne oder externe Benutzer von BI-Applikationen – sie alle benötigen einen Zugriff auf die unterschiedlichsten Arten von Datenquellen und -formaten

Anwender-Typisierung verdeutlicht, dass sich die große Mehrheit der Benutzer in den Unternehmen nicht mit komplexen BI-Tools zur Be-

Die Pyramiden verdeutlichen die Relationen zwischen den unterschiedlichen BI-Benutzergruppen in einem Unternehmen und der Analogie mit Autofahrern

arbeitung von Informationen befassen möchte. Informationsbeschaffung soll so einfach sein wie Auto fahren. Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf Self-Service-Applikationen, die über das Web zugänglich sind.

n Anforderungen an SelfService-BI-Anwendungen Jedes Unternehmen, das ein Produkt oder einen Service anbietet, hat das Potenzial, eine SelfService-Website aufzubauen. Online-Angebote ermöglichen, im Gegensatz zu telefonischen, den Dialog zu jeder Zeit. Bestimmte Fragen, wie zum Beispiel Rechnungsanfragen, lassen sich über Self-Service-Websites leichter klären, weil die Kunden direkt zu den benötigten Informationen gelangen können. Weitere potenzielle Vorteile für Unternehmen, die eine SelfService-BI-Anwendung bereitstellen, sind eine höhere Kundenloyalität, bessere Performance und Wettbewerbsvorteile. Die Verwendung einer Self-Service-Site sollte für jeden, der über eine Internet-Verbindung und Browser-Grundkenntnisse verfügt so einfach sein wie eine Suchanfrage oder eine Online-Bestellung. Verbraucher wollen einfache Anfragen stellen und Antworten bekommen, die zielführend sind. Darüber hinaus lohnt sich für ein Unternehmen auch festzustellen, ob es Informationen besitzt, nach denen potenziell eine hohe Nachfrage besteht. Denn wenn die über das Web angebotenen Informationen nicht auf anderen (Online-) Kanälen zu haben sind oder einzigartige Eigenschaften haben, sind sie von großem Wert für die potenziellen Konsumenten. In diesem Fall können die Anbieter sich sogar überlegen, Geld für den Zugriff zu verlangen.

wie Lastausgleich und Failover benötigt, die eine kontinuierlich hohe Performance von Self-Service-Anwendungen sicherstellen. Auch Datenschutz ist ein zentraler Aspekt bei SelfService-Websites. Da vielfach ein Zugriff auf vertrauliche Informationen wie Rechnungsdaten möglich ist, sind Sicherheitslücken nicht tragbar. Notwendig ist daher eine Infrastruktur, die mehrere Sicherheitsebenen wie WebsiteSicherheit, Daten- und Anwendungssicherheit integriert und synchronisiert. Eine wirksame Verschlüsselung sorgt dafür, dass Daten beim Transfer von der Website zum Benutzer nicht abgefangen werden können. Die BI-Plattform WebFocus von Information Builders beispielsweise bietet eine Reihe von Funktionen für den Aufbau von Self-ServiceSites, weil sie die Entwicklungszeit enorm verkürzen und den Wartungsaufwand minimieren. Gelenkte Ad-Hoc-Technologie ermöglicht die Erstellung eigenständiger Web-basierter Formulare, die einen intuitiven Informationszugriff gewährleisten. Zudem können Entwickler Inhalte als Service in eine andere Anwendung einbetten, sodass sich der Datenabruf problemlos in eine Website integrieren lässt. Das erleichtert auch die Implementierung, da der Dienst außerhalb der Infrastruktur installiert werden kann. n

Der Autor Klaus Hofmann zur Linden ist Technical Manager Germany bei Information Builders in Eschborn

n Skalierbarkeit und Sicherheit Um die ständige Verfügbarkeit der Site gewährleisten zu können, werden Funktionen POS-Manager Technology 4 • 2012

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Technik

Einheitliches Thin Client-Management Der bayerische Möbelhändler Weko Wohnen vereinheitlicht das Management seiner heterogenen Thin Client-Landschaft und schützt zugleich seine bisherigen Investitionen wollte Weko festhalten, da sich die ersten Thin Clients mit einer Lebensdauer von sieben Jahren wesentlich robuster und weniger fehleranfällig herausgestellt hatten als die Arbeitsplatz-PCs. Nach der Evaluierung verschiedener Anbieter fiel die Wahl auf den deutschen Hersteller Igel Technology, der neben guter Hardware und der im Vergleich besten Managementlösung auch eine Migrationssoftware im Portfolio hatte: Mithilfe der Universal Desktop Converter Software (UDC) konnte Weko Anfang 2011 alle eingesetzten HP-Modelle mit dem Thin Client-Betriebssystem Linux aktualisieren und fortan über die im Lieferumfang enthaltene Managementsoftware Universal Management Suite (UMS) einheitlich fernadministrieren – gemeinsam mit 50 zusätzlich angeschafften Thin Clients, die sukzessive alle Neoware-Geräte ersetzten.

n Sanfte Migration auf Linux Der bayerische Möbelhänder Weko Wohnen startete eine umfassende Standardisierung der bis dahin heterogenen Thin Client-Umgebung

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uffallend angenehm anders – unter diesem Motto rücken die Möbelhäuser, der Küchenfachmarkt und die Möbeldiscountmärkte der Weko-Unternehmensgruppe die Bedürfnisse des Kunden in den Vordergrund. Wichtige Anforderungen der Unternehmens-IT erfüllt das Einrichtungsunternehmen ebenfalls vorbildlich: Anfang 2011 startete eine umfassende Standardisierung der bis dahin heterogenen Thin Client-Umgebung, die Grundlage für eine einheitliche Fernadministration.

n Heterogene Thin Client-Umgebung An den fünf Weko-Standorten arbeiten ca. 1.000 Beschäftigte mit rund 600 ITArbeitsplätzen, die sich in ca. 250 PCs und 350 Thin Clients aufteilen. „Die ersten 100 Thin Clients kamen von der Firma Esesix und wurden 2003 in der Absicht eingeführt, die Desktop-Hardware und das Client-Management nachhaltig zu standardisieren“,

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berichtet Thomas Hofbauer, IT-Leiter bei der Weko-Unternehmensgruppe. „Zwei Jahre später wurde der Hersteller Esesix aber von dem US-Anbieter Neoware aufgekauft. Im Zuge unseres IT-Ausbaus schafften wir also 30 Thin Clients vom Typ Neoware e90 an, die sich aber leider nicht gemeinsam mit den Thin Tune-Modellen fernadministrieren ließen.“ Diese erste Inkonsistenz beim Desktop-Management verschärfte sich Mitte 2007, als wiederum Neoware durch Hewlett Packard übernommen wurde. „In den folgenden dreieinhalb Jahren nach der Übernahme führten wir 130 Thin Clients des Typs HP 5545 ein, ehe auch diese Produktreihe eingestellt wurde“, erinnert sich Thomas Hofbauer.

n Suche nach universeller Lösung Als Konsequenz aus dieser Entwicklung suchte Weko nach einer neuen und nachhaltigeren Lösung. Am Thin Client-Konzept

Die Umwandlung der HP-Geräte erfolgte mithilfe eines bootfähigen USB-Sticks, der die Universal Desktop-Firmware auf den Geräten installiert. Die für die Aktivierung des Betriebssystems erforderlichen Lizenzen werden auf einer SIM-Karte mitgeliefert, die über den UDC-Stick in die UMS eingelesen und den MAC-Adressen der Geräte zugewiesen werden. „Mit der UDC-Software lassen sich bestehende Hardware-Investitionen schützen und anstehende Neuinvestitionen zugunsten der Liquidität verschieben“, erklärt Felix Wiesel, Key Account Retail bei Igel Technology. „Die UDC-Software kostet im Vergleich zu einem Neugerät nur etwa ein Zehntel. Im vorliegenden Fall hätte Weko 130 Neugeräte anschaffen müssen. Diese Investition wäre also zehnmal so hoch ausgefallen.“

n Management, Konnektivität und Performance Das einheitliche, profilbasierte Management der logischen und der physikalischen Thin Clients beschreibt Thomas Hofbauer als effizient und komfortabel. Darüber hinaus


Standardized Thin Client Management In Mid 2007, after the Thin Client market had gone through a phase of consolidation, the Bavarian dealer of furniture and household accessories “Weko Wohnen” had to deal with tremendous inconsistencies in desktop management. Wekos thin clients came from the three vendors ThinTune, Neoware and HP – each of them featuring an own management solution. Searching for al long-term solution, Weko decided to go with Igel Technology. The German thin client manufacturer not only supplied robust thin client hardware and a leading thin client management solution, but also a migration solution, that allows PCs an thin clients of different vendors to be standardised. With the help of Igel’s Universal Desktop Converter Software (UDC), Weko converted all HP units to the Linux thin client operating system to be then remotely managed along with the newly acquired Igel UD3 LX thin clients. Today, this model now not only replaces all the earlier Neoware devices, but is also going to be Weko’s new POS solution – in conjunction with a TFT display, an automated cash drawer, a receipt printer, a keyboard and a USB handheld scanner. Weko’s long-term goal is to replace as many standalone PCs in the company as possible in order to achieve sustained cost savings that will free up resources to benefit the future growth of the company. Therefore the company is also considering to provide virtual desktops via Igel thin clients. Weko has five locations with some 1,000 employees using about 600 IT workstations, approximately 350 of which are thin clients. böte die UMS viele praktische Übersichten, um schnell an wichtige Geräteinformationen zu kommen. Mit dem Upgrade auf das Igel-Betriebssystem stellen die Thin Clients außerdem alle zeitgemäßen Softwareclients für den Zugriff auf zentrale IT-Umgebungen zur Verfügung, die sich beispielsweise auf IBM Mainframe, Windows Remote Desktop Services, Citrix XenDesktop oder VMware View gründen. Weko nutzt, neben dem in-

tegrierten RDP-Client für Microsoft-Umgebungen, auch den integrierten Webbrowser Mozilla Firefox. Die Mitarbeiter greifen darüber beispielsweise via Outlook Web Access Light direkt auf ihre E-Mails sowie auf das interne, webbasierte Informationsportal zu, welches auf der Lösung Intrexx von United Planet basiert und unter anderem das interne Ticketsystem der IT beinhaltet.

n Thin Clients auch an der Kasse Thin Clients finden sich bei Weko in nahezu allen Unternehmensbereichen ein: von Geschäfts- und Besprechungsräumen bis zum Lager. Eine Ausnahme bildet noch die Wohnraumplanung für Küchen und Bäder, wo aufgrund der besonders hohen Rechen- und Grafikperformance noch PCs eingesetzt werden. Als nächsten Schritt der Desktopstandardisierung stehen die Kassenarbeitsplätze auf dem Plan, wo aufgrund eines spezifischen Kassenprogramms noch die alten ThinTune-Geräte laufen. „Nach Abschluss der ersten erfolgreichen Testphase und einem Langzeittest von mindestens drei Monaten in der Echtumgebung wird der künftige Standardkassenplatz voraussichtlich aus einem Igel UD3 LX Thin Client bestehen“, verrät Thomas Hofbauer. „An diesen sind neben einer Kassenlade und einem Kassendrucker auch ein TFT-Display, eine Tastatur sowie ein USB-Handscanner angeschlossen.“

n Langfristiger Abschied vom PC Im Zuge des stetigen Ausbaus der Thin ClientInfrastruktur ist die Anzahl der Terminalserver von ursprünglich sieben auf zwölf angewachsen, virtualisiert mittels VMware ESX Server. „Unser langfristiges Ziel ist es, möglichst alle stationären PCs im Unternehmen abzubauen“, erklärt Thomas Hofbauer. „Dadurch wollen wir zugunsten des weiteren Unternehmenswachstums nachhaltig Kosten einsparen.“ Ein Schritt in diese Richtung bildet die geplante Migration auf Windows Server 2008 R2. Über den darin integrierten Hypervisor Hyper-V könnte das Unternehmen künftig virtuelle Desktops über die Thin Clients bereitstellen. Für den performanten Zugriff darauf unterstützen nahezu alle Thin Clients – einschließlich der umgewandelten PCs – die performancesteigernde Protokollerweiterung Microsoft RemoteFX.

n Anwender bevorzugen Thin Clients Rückblickend hat sich die Entscheidung für die sanfte Desktop-Migration auf Linux bewährt, meint Thomas Hofbauer und bezieht das gleichermaßen auf die UDC-Software, die Universal Desktop Thin Clients und die Managementlösung UMS. „Die mit Igel Linux aufgewerteten HP-Geräte arbeiten sogar performanter als zuvor“, berichtet der IT-Leiter IT-Management. Einzelne Anwender wollen ihren PC bereits freiwillig gegen einen Thin Client eintauschen. n

Thin Clients finden sich bei Weko in nahezu allen Unternehmensbereichen: von Geschäftsund Besprechungsräumen bis zum Lager

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Technik

Online-Shopping der neusten Generation Mit interaktiven Katalogen Kunden gezielt ansprechen

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inkaufen im Internet ist für viele Kunden mittlerweile eine attraktive Alternative zum Ladenbummel – und das mit steigender Tendenz. Eine repräsentative Forsa-Umfrage von 2010 ergab, dass mittlerweile sechs von zehn Deutschen im Internet einkaufen. 2008 waren es noch rund 50 Prozent. Die Zahlen zeigen, dass im Betreiben von Internet-Shops große Potenziale für Handelsunternehmen liegen. Besonders der Textilhandel kann hier profitieren, denn dieser stellt einen der absatzstärksten Märkte im Internet dar. Die Vorteile gegenüber dem klassischen Einkauf im Fachgeschäft sind dabei das breitgefächerte Warensortiment, die Verfügbarkeit der Waren und natürlich die Bequemlichkeit, die ein Online-Bummel mit sich bringt. Auch im Dienstleistungsund hier vor allem im Tourismusbereich ist ein Anstieg der Kunden zu beobachten, die online einkaufen. Insgesamt ist der OnlineHandel in Deutschland nach wie vor auf dem Vormarsch und rangiert im europäischen Vergleich auf einem der Spitzenplätze.

n Multichannel-Marketing zur Verkaufsförderung Für den Versandhandel ist der klassische Print-Katalog nach wie vor ein unverzichtbares Verkaufsinstrument, doch die Strategien verändern sich mit den technischen Neuerungen. Die Möglichkeiten, Produkte in den digitalen Medien und auf mobilen Endgeräten zu präsentieren, entwickeln sich so schnell, dass sie vom klassischen Versandhandel konsequent genutzt werden müssen. Der Softwaremarkt in den Bereichen Mobile Apps und Mobile Commerce bietet hierfür vielfältige Möglichkeiten. Flashkataloge gehören heute zu den gängigsten und komfortabelsten Marketinginstrumenten für große Versandhandelsunternehmen. Neben den großen Hauptkatalogen lassen sich vor allem mit Sonder- und Spartenkatalogen definierte Kundenkreise ganz gezielt ansprechen. Mit der passenden Software ist es auch kleineren Unternehmen möglich, aktuelle Angebote und Flyer für das Internet und mobile Endgeräte aus ihren Druckvorlagen zu erstellen. Der Vorteil interaktiver Kataloge liegt ganz klar in der direkten Verbindung zwischen

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besser kennenzulernen und für zukünftige Verkaufsaktivitäten zu nutzen. Zudem werden den Kunden aber auch Mehrwerte geboten: Das Stöbern wird durch Blättergeräusche und -effekte zum virtuellen Erlebnis, außerdem können mediale Features wie Zoom, digitale Lesezeichen und visuelle Suchergebnisse genutzt werden.

Durchblättern und Bestellen durch die Verknüpfung mit einem Warenkorb. Dabei sind die Inhalte stets aktuell und leisten etwas, das ein schematisch aufgesetzter OnlineShop nicht kann: Emotionen und Kontexte in freiem Layout zum Kunden zu bringen und den Kauf ohne Medienbruch zu vollziehen. Ein solch ganzheitliches Katalogerlebnis modernisiert bei geringen Investitionen die Online-Kommunikation, intensiviert die Kundenbindung und kann so schließlich den Umsatz erhöhen. Eine leicht zu bedienende Software zur Interaktivierung von Druckvorlagen, mit der Print-Kataloge nicht bloß als PDF-Seite im Internet dargestellt werden, bietet beispielsweise die Hamburger Satzmedia Catalog. Mit catoya können neben der Realisierung einer direkten Shop-Anbindung, einer Volltextsuche und der freien Integration von Multimedia-Inhalten zudem ausführliche Statistiken erstellt werden. Diese liefern Daten darüber, welche Katalogseiten, Produkte und Funktionen die Kunden besonders interessieren.

n Mehrwerte für Kunden und Händler Durch die Möglichkeit zu statistischen Auswertungen bieten interaktive Kataloge den Zusatznutzen, die Kundenwünsche

Die Produktdaten und Preise sind stets aktuell und können durch multimediale Inhalte wie etwa Anwendungsbilder oder -videos ergänzt werden. Kunden können die Kataloge bequem auf ihren mobilen Endgeräten durchblättern und die Seiten mit allen Zusatzinhalten und Verlinkungen an Dritte versenden. Weiterhin empfinden es viele Kunden als ein komfortables Einkaufserlebnis, durch die thematische Schwerpunktsetzung bzw. eine übersichtliche Produktgliederung durch das Angebotssortiment geführt zu werden. Besonders in der Textil- und Modebranche macht die Präsentation ganzer Outfits im Rahmen eines Katalogs Sinn. Große Handelsunternehmen nutzen das Instrument des Mobile Commerce bereits sehr erfolgreich. Hierzu zählen vor allem Textilunternehmen, aber auch Händler anderer Produkte wie beispielsweise Elektronikartikel können vom Verkauf über interaktive Kataloge profitieren. Für Dienstleister bietet sich wiederum die Möglichkeit, den Kunden schon durch die Präsentation ihrer Angebote aufzufallen. Die Lösung des Softwareunternehmens ist dabei so benutzerfreundlich konzipiert, dass sie sowohl im Full- als auch im Self-Service genutzt werden und der

Der Autor Christian Satz Geschäftsführer Satzmedia Catalog


Attracting more customers with interactive catalogues For mail order distribution, traditional print catalogues are still an indispensable sales tool. However, technological advancement has paved the way for new strategies. Flash catalogues are today one of the most efficient marketing instruments. In particular, special interest catalogues are a valuable tool for attracting specific customer segments. The advantage of interactive catalogues is the seamless integration of the browsing and ordering process alongside regularly updated contents. Such an integrated catalogue design transports emotions and the context in a free layout to the client. Furthermore, it is able to modernise online communication and requires only small initial investments, while ensuring customer retention. By means of statistical data about user behaviour it is also possible to better understand clients’ needs and use them for future sales activities. Customers also benefit in other ways, such as multimedia content including images or videos that document use scenarios. They can browse catalogues on mobile devices and forward individual pages complete with all features and links to third parties. Comfortable solutions are extremely user-friendly and can be used either as full- or self-service options, allowing users to produce their own catalogues and fliers in JPEG or flash format. Interactive features can help traditional mail order companies make the browsing experience for their customers a lot more interesting and improve their services to offer a very unique shopping experience. Anwender so seine Kataloge und Flyer selbständig im JPEG- oder Flash-Format erstellen kann. Dadurch können Handelsunternehmen für ihre Kunden das gewohnte Blättern mit interaktiven Features interessanter machen und den Service verbessern – für ein Einkaufserlebnis der besonderen Art. n

Tipps gegen Zahlungsausfall Forderungsmanagement ohne Zeitverzögerung und Lücken Anhand einer Bonitätsprüfung kann ein Online-Händler die Zahlungsfähigkeit seines Kunden einschätzen und so die passende Bezahlart wählen. Leider sind die gängigsten Bezahlarten wie Rechnung und Lastschriftverfahren auch die riskantesten im E-Commerce. 5. Zahlungseingang Überwachen Sie den Zahlungseingang konsequent. 6. Fristablauf Mahnen Sie unmittelbar nach Fristablauf an.

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mmer wieder und leider immer öfter fallen Zahlungen aus. Dies ist oft der wirtschaftlich schwierigen Gesamtlage und einer schlechter werdenden Zahlungsmoral geschuldet. Hier finden Sie zehn Tipps, wie Sie das Risiko eines Zahlungsausfalls mindern und damit Ihre eigene Zahlungsfähigkeit nachhaltig stärken können

1. Rechnungsstellung Stellen Sie die Rechnung rechtzeitig und ohne Zeitverzögerung. 2. Zahlungsfrist Vergessen Sie nicht, eine Zahlungsfrist in der Rechnung festzulegen. Das erleichtert Ihnen auch die Kontrolle des Zahlungseingangs. 3. Automatisieren Idealerweise sollten Sie die Rechnungslegung und das Mahnwesen automatisieren. Gerade für Online-Händler ist eine Verknüpfung der Online-Shop-Software (z. B. Magento) mit einem Inkasso-Dienstleister durch eine entsprechende Schnittstelle unkompliziert und vor allem kosteneffizient. Offene Forderungen können per Mausklick übergeben werden. So lohnt sich selbst die Nachverfolgung von Kleinstbeträgen. 4. Bonitätsprüfungen Lassen Sie Bezahlarten aufgrund von Bonitätsprüfungen zu. Gerade als OnlineHändler kennt man seine Kunden aufgrund der Anonymität im Internet nicht und ist so häufiger mit Zahlungsausfall konfrontiert.

7. Mahnfristen Setzen Sie kurze Mahnfristen. 8. Gespräch Suchen Sie zeitnah das Gespräch mit dem säumigen Zahler. 9. Ankündigung Kündigen Sie weitere Schritte wie Inkasso oder Mahnbescheid an. 10. Inkasso Beauftragen Sie ein Inkasso-Büro. Ein Inkasso-Büro kann Sie – auch schon bei allen Schritten des Mahnwesens – durch stringente Ansprache des Schuldners dabei unterstützen, eine zügige außergerichtliche Einigung zu erzielen. Sollten Sie sich für eine gerichtliche Durchsetzung der Forderung entscheiden, hilft Ihnen der Experte mit Mahnbescheid und weiteren Maßnahmen wie beispielsweise dem Gerichtsvollzieher weiter. Durch die Überwachung der Zahlungsfähigkeit können die Profis Ausstände oft auch nach einiger Zeit noch erfolgreich einfordern. n

Der Autor Alfons Winhart Vorstand der PNO inkasso

POS-Manager Technology 4 • 2012

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Impressum

ISSN 1437-398X („POS-Manager Technology“)

Verlag / Herausgeber: TH Medien KG, Businesspark A96, D-86842 Türkheim Telefon (0 82 45) 9 67 60-0, Telefax (0 82 45) 9 67 60-100 Internet www.th-medien.com, E-Mail info@th-medien.com Druck / Vertrieb / Aboverwaltung: TH Medien KG, Businesspark A96, D-86842 Türkheim „POS-Manager Technology“: Fachzeitschrift mit ausschließlich Technologie-Themen am POS sowie im Handel insgesamt. Leserzielgruppen sind IT-Verantwortliche und Entscheider in den Handelszentralen der Laden- und Kettenbetreiber, privater Handelsgeschäfte aus nahezu allen europäischen Ländern, aber auch aus Asien und vielen weiteren Ländern. Geschäftsführer: Christian te Heesen Redaktion: Carolin Kober, E-Mail ck@th-medien.com Telefon (0 82 45) 9 67 60-150, Telefax (0 82 45) 9 67 60-100 Schlussredaktion: Sylvia Zahn genannt Schumann, E-Mail zgs@th-medien.com Telefon (0 82 45) 9 67 60-160, Telefax (0 82 45) 9 67 60-100 Anzeigen: Angelika Eigner, E-Mail ae@th-medien.com Telefon (0 82 45) 9 67 60-150, Telefax (0 82 45) 9 67 60-100 Satz/Layout/Grafik: Rainer Wiedenmann, Telefon (0 82 45) 9 67 60-140, Telefax (0 82 45) 9 67 60-100 Titelgestaltung und Produktion: Rainer Wiedenmann, Christian te Heesen Objektleitung: Christian te Heesen (v.i.S.d.P.), E-Mail t.h@th-medien.com Bild-, Foto- und Grafikquellen: Intermec (Titel links oben, S. 18), BrightSign (Titel links unten, S. 4 rechts, S. 28), Harting Systems (Titel unten), SSI Schäfer (S. 4 links, S. 1416), Harting Systems (S. 5 links), Checkpoint Systems (S. 5 rechts, S. 3435), Korbwaren Müller (S. 20), Back-Factory (S. 22-23), VDDIQware (S. 24), asfc – atelier scherer fair consulting (S. 26), viscom düsseldorf 2011: Behrendt und Rausch (S. 30), Itellium Mobile Solutions (S. 32-33), NCR (S. 42), Information Builders (S. 44-45), Weko Wohnen / Igel Technology (S. 46-47), Satzmedia catoya (S. 48), PNO inkasso (S. 49) Einsendungen: Für unverlangt eingereichte Manuskripte übernimmt der Verlag keine Gewähr. Sie gelten in jeder Hinsicht der Redaktion zur freien Verfügung überlassen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Eine Verwertung der im „POS-Manager Technology“ veröffentlichten Beiträge ist unzulässig. Nachdruck von Text und Abbildungen zum Zwecke der Werbung für Fernseh- und Funksendungen, Filme, Übersetzungen, Vervielfältigung, Vorträge und das Speichern auf Datenverarbeitungsanlagen ist, auch auszugsweise, ohne Zustimmung des Verlages nicht gestattet. Das Recht des Zitierens bleibt hiervon unberührt. Titel: Der Titel „POS-Manager Technology“ ist urheberrechtlich geschützt und Eigentum der TH Medien KG. Das gilt für die Schreibweise, den Aufbau, das Layout, die Art und Weise der Erscheinung und den Verwendungszweck. Das Logo oder den Titel anderweitig zu verwenden, zu verfälschen oder zu ändern, ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der TH Medien KG zulässig. Bei Nichtbeachtung wird Schadensersatz geltend gemacht. Leserzielgruppen: Alle Zentralen der Verbraucher- und Supermärkte, Kaufhäuser, Drogerieflächen und Drogeriemärkten, Einzelhandelsketten, Privateinzelhändler, Autohäuser, Apotheken, Buchhandlungen u.v.m. aus nahezu allen europäischen Ländern, aber auch aus Asien und vielen weiteren Ländern. Abonnements: E-Mail: info@th-medien.com Telefon (0 82 45) 9 67 60-111, Telefax (0 82 45) 9 67 60-100 Abonnementpreise (Inland): s 44,- inkl. 7% USt. und Versandkosten (Einzelverkauf s 8.50 inkl. 7% USt. zzgl. Versandkosten). Abonnementpreise (Ausland): s 44,- exkl. USt. zzgl. s 18,- Versandkosten und s 9,50 Bankspesen*. (Einzelverkauf s 8.50 exkl. USt. zzgl. Versandkosten und Bankspesen*). *in Nicht-Euro-Ländern Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 6 / Abolaufzeit: Vom 1. Januar 2012. Die Abonnementdauer beträgt ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis sechs Wochen vor Ablauf eines Bezugsjahres schriftlich gekündigt wird. Druckauflage: 12.100

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POS-Manager Technology 4 • 2012

Veranstaltungen / Events

M2M Summit 2012

Adasys Forum

M2M – Konzepte, Anwendungen, Technologie

Trendthemen im Handel

5. September 2012 Congress Center Düsseldorf www.m2m-summit.de

27. September 2012 Porsche Museum Stuttgart www.adasys.de, www.think-violet.de

ECR-Tag 2012

Ethalon Retail Tag

Wertschöpfungsketten im Umbruch – global.lokal.digital

Multichannel, Personaleinsatzplanung, Mobile POS-Systeme

5. und 6. September 2012 Rhein-Main Hallen Wiesbaden www.ecrtag.gs1-germany.de

27. September 2012 Hamburg www.ethalon.de

dmexco

CRM-expo

Internationale Kongressmesse für digitales Marketing Digital Marketing Exposition & Conference

Leitmesse für Kundenbeziehungsmanagement Leading trade fair for customer relationship management

12. und 13. September 2012 Messe Köln www.dmexco.de

10. und 11. Oktober 2012 Messe Essen www.crm-expo.com

Security

viscom

Weltleitmesse für Sicherheitstechnik World-leading trade fair for security technology

Internationale Fachmesse für visuelle Kommunikation International trade fair for visual communication

25. bis 28. September 2012 Messe Essen www.security-messe.de

25. bis 27. Oktober 2012 Messe Frankfurt www.viscom-messe.com

Vorschau / Preview POS-Manager Technology 5/2012 • Coupons und Rabatte / Vouchers and discounts • Bon- und Coupondrucker für POS und Kiosksysteme / Receipt and voucher printers for POS and kiosk system • Visuelle Kommunikation / Visual communication • Business Intelligence • IP-Netze für Daten und Kommunikation / IP nets for data and communication • IT für den Onlineshop / IT for the Online shop • Kiosksysteme & SB-Automation / Kiosk systems & SB-Automation • Mobiles Marketing / Mobile marketing • E-Commerce Marktübersicht / Market review: Identtechnik Identification Technology

Erscheinungstermin / Publication date 17. Oktober 2012


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POSManager

info@th-medien.com • www.th-medien.com • Post-Nr. 04-12 POS

Seite 22

PC-based Scales Seite 32

14. Jahrgang Businesspark A96

Marktübersicht Seite 34

Plug & Play IT für den Handel

Plug-and-Play IT solution Seite 42

Marktübersicht Sicherheitstechnik

Anzeige

Safety Technology Seite 36

B-59995

Neue Kassensysteme n Marktübersicht

Seite 14

Seite 32

TH Medien KG

New Cash Point Systems Market Review

Postvertriebsstück

Intelligent, Automated Case Picking

Neue Kassensysteme

LoMoSo als Erfolgsstrategie

SuchmaschinenOptimierung

Seite 48

Seite 18

Local, Mobile, Social

Rich Snippets

Top: 39,90 €

Investment in IT Seite 8

Blazer: 109,90 €

Gürtel: 29,90 €

Der Schlüssel zur Kundenbindung Seite 22

Interaktive Kundeninformation Interactive customer information

QR-Code-Shopping

Seite 24

Trends im mobilen Einkaufen The trend in mobile shopping

Entgelt bezahlt

Beratung mit Spickzettel

Postvertriebsstück

Entgelt bezahlt

Workforce Management Seiten 22-27

B-59995

TH Medien KG

TH Medien KG

Intelligente Intralogistik

Transparente Personalplanung

QR-Code-Shopping n Trends im mobilen Einkaufen

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Dynamic Digital Signage

Mobilising salepeople

Contactless Payments Seite 16

Dynamisches Digital Signage

Verkäufer mobilisieren

Kontaktloses Bezahlen

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Lückenlose Prozessketten

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Mobile Communication Seite 14

ISSN 1437-398X

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POS Manager Technology

EuroCIS 2012 Messeumfrage

Effective delivery circles Seite 18

14. Jahrgang

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

Der „Connected Shopper“

POS Manager Technology

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

Zeitnahe Lieferrhythmen

Entgelt bezahlt Postvertriebsstück B-59995

Intelligente Intralogistik n Intelligent, Automated Case Picking

Ausgabe 2/2012 • April

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

Seiten 28

Seite 20

Jeans: 69,90 €

Supply Chain Optimierung

Supply Chain optimisation Seite 38

Multi-Channel Retailing

Marktübersicht Digital Signage

A question of technology Seite 40

Seite 30

„POS-Manager Technology“

Unser Fachmagazin „POS-Manager Technology“ liefert Ihnen umfangreiche Themen und Schwerpunkte aus den Bereichen IT-Lösungen und Technologie im Handel und am POS.

Our specialist magazine „POS Manager Technology“ provides information on many topics and points of interest concerning IT solutions and technology in retail trade and at the POS. Here is what you gain as a subscriber:

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Ausgabe 3/2012 • Juni

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POS-Manager-Technology 04/2012