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März

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ZKZ 21967 (Deutschland)

Magazin für Design, Hotel-

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Plus.Zeitung 12Z039463 P (Österreich)

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Post-Nr. 02-14 objekte

und Restauranteinrichtung, Ausstattung, Technik und Spa

Einzelverkaufspreis F 11,-

18. Jahrgang

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BAUVE Medien KG

Spa und Wellness Sinnvolle Raumplanung erhöht Wirtschaftlichkeit Seite 28

info@bauve.de www.bauve.de

P Spa und Wellness • Sinnvolle Raumplanung erhöht Wirtschaftlichkeit

Businesspark A96

Nr.1 (Silvastraße 1)

D-86842 Türkheim (Bayern)

ISSN 2194-1335

hotel objekte März 2/2014

(Heft 1) Ausgabe 02/2014

Interview

Historie

Comfort bis Care

Kraft der Marken

Jagdschloss Kranichstein

Marktübersicht Bad

Seite 18

Seite 30

Seite 34


Individuelle Einrichtungen für Businesshotels und Feriendestinationen Kombinationsvielfalt zwischen Klassik und Avantgarde

Eine Marke der

Josef Meyer GmbH

Josef Meyer GmbH • Enschedestraße 7-9 • 48529 Nordhorn +49 (0) 5921 – 8807 0 • info@teamplan-gmbh.de • www.teamplan-hoteldesign.com


Sylvia Zahn genannt Schumann Redaktion „hotel objekte”

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Editorial

C:URVE

Emotionen, Erlebnisse und Service

Liebe Leserinnen, liebe Leser, zahlreiche Messen zeigen bereits zum Jahresbeginn Innenarchitekten, Planern und Einrichtern die Trends in Ausstattung und Design. Angefangen von Heimtextil und imm Cologne über die ZOW bis hin zur Light+Building Ende März/Anfang April – um nur einige aufzuzählen. Die Ausstattung des Hotels hängt maßgeblich davon ab, ob der Gast sich wohlfühlt und wiederkommt. Das ist für Sie kein neuer Fakt, und doch gibt es sicher hier und da Dinge zu verbessern. Emotionen und Sinnlichkeit können über die Optik und Haptik von Materialien, Textilien und Bodenbelägen, den richtigen Einsatz von Licht, der Farbgestaltung entstehen. Allesamt wichtige Faktoren, die – richtig eingesetzt – ein Wohlgefühl beim Gast erzeugen. Können Sie eigentlich genau sagen, warum Sie sich in bestimmten Räumen besonders wohl fühlen? Oftmals kann man es gar nicht genau wiedergeben, sondern es entsteht einfach ein gutes Gefühl. Unbewusst!

Ein Beispiel: Das Thema Licht im Hotel ist enorm wichtig, wahrscheinlich stand jeder von uns schon einmal in einem schlecht beleuchteten Bad und hat sich darüber geärgert. Licht kann den Gast im Hotel führen und gleichzeitig spannende Stimmungen schaffen. Der Hotelflur wird in der Regel funktional und praktisch beleuchtet und sollte trotzdem das emotionale Gesamtbild unterstreichen. Licht im Hotelzimmer muss in erster Linie Orientierung geben, im besten Fall kann der Gast sein „Zuhause auf Zeit“ per Steuerung individuell gestalten und die Lichtstimmung seinen Bedürfnissen anpassen. Anders im Restaurant oder Wellnessbereich: Hier kann inszeniert werden. Staunen soll der Gast, überrascht sein und emotional gefesselt, denn so wird sein Aufenthalt zum Erlebnis. Die kommende Light+Building in Frankfurt wird Leistungsschau und Ideengeber in Sachen Lichtinszenierung, Energieeffizienz und Lichtsteuerung sein. Lesen Sie zu den neuesten Trends mehr in unserer kommenden Ausgabe. Laut einer aktuellen Gastbefragung aus dem Forschungsprojekt „FutureHotel“ des Fraunhofer IAO stehen Mitarbeiterfreundlichkeit und Servicequalität ganz oben auf der Prioritätenliste von Hotelgästen. Befragt wurden Geschäfts- und Privatreisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ein emotionales Gefühl beim Gast entsteht also vor allem durch Individualität, Flexibilität und Service. Als guter Gastgeber versorgen Sie Ihre Gäste nicht, Sie verwöhnen sie. Bleiben Sie authentisch und schaffen sinnliche Erlebnisse. So werden aus Gästen Stammgäste. Denn der „gute alte Service“ bleibt immer im Trend. Viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe wünscht Ihnen,

Sylvia Zahn genannt Schumann zgs@bauve.de

2014 – 4. 4. . 3 . 0 3 s hier: den un d A46 in f ie S an 4.1, St Halle


März

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ZKZ 21967 (Deutschland)

Magazin für Design, Hotel-

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Plus.Zeitung 12Z039463 P (Österreich)

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Post-Nr. 02-14 objekte

und Restauranteinrichtung, Ausstattung, Technik und Spa

Einzelverkaufspreis F 11,-

18. Jahrgang

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Nr.1 (Silvastraße 1)

D-86842 Türkheim (Bayern)

ISSN 2194-1335

hotel objekte März 2/2014

(Heft 1) Ausgabe 02/2014

Spa und Wellness

P

Sinnvolle Raumplanung erhöht Wirtschaftlichkeit Seite 28

Interview

Historie

Comfort bis Care

Kraft der Marken

Jagdschloss Kranichstein

Marktübersicht Bad

Seite 18

Seite 30

Seite 34

Ausgabe März 2014

Editorial

Emotionen, Erlebnisse und Service

BAUVE Medien KG

Businesspark A96

Titelthema

Spa und Wellness

info@bauve.de

P

und Restauranteinrichtung, Ausstattung, Technik und Spa

www.bauve.de

Magazin für Design, Hotel-

P Spa und Wellness • Sinnvolle Raumplanung erhöht Wirtschaftlichkeit

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Inhaltsverzeichnis

P

3

Fachbeiträge

Entspannung pur – innen und außen

14

Die perfekte Hotel-Lounge – Wohnzimmer Feeling im Warte- und Terrassenbereich

P

Aus der Branche

Von Stefanie Kramer

News

6

Hotelbau und -eröffnungen

7

Produktneuheiten

P

50

Advertorial (bezahlte Redaktion)

Im Winter lockt die Polarbar

17

Sinnvolle Raumplanung erhöht Wirtschaftlichkeit

Infrarot-Kurzwellen-Heizstrahler

Multifunktionalität im Spa- und

trotzen jeder Witterung

Wellness-Bereich der Hotellerie

28

Von Sylvia Glückert

Entspannung pur

27

Heizmatten – nicht nur

P

Interview

zur Fußbodentemperierung

Ingrid Hartges und Markus Luthe

18

Im Gespräch über die Kraft der Marken

Impressum ISSN 2194-1661 („hotel objekte“)

Verlag / Herausgeber: BAUVE Medien KG, Businesspark A96, D-86842 Türkheim Telefon +49 (0) 82 45-9 67 60-0, Telefax +49 (0) 82 45-9 67 60-1 00 Internet www.bauve.de, E-Mail info@bauve.de Kurzcharakteristik „hotel objekte“: "hotel objekte" liefert Informationen und Hintergründe über aktuelle nationale und internationale Hotelprojekte, Hotelarchitektur und -design, Hotelausstattung und -einrichtung sowie Facilitymanagement. Interessante Interviews mit bekannten Architekten, Hotelmanagern, Hoteleigentümern und Hotelausrüstern. Specials zu Neuheiten und Produkten aus allen relevanten Bereichen. Die Auflage von 5.200 Exemplaren erscheint im Verbreitungsgebiet D-A-CH und wird auch im Abonnement verkauft. Geschäftsführer: Christian te Heesen

Redaktion: Sylvia Zahn genannt Schumann, E-Mail zgs@bauve.de Telefon +49 (0) 82 45-9 67 60-1 60, Telefax +49 (0) 82 45-9 67 60-1 00 Redaktionsassistenz und Anzeigen: Waltraud Ullmann, E-Mail wu@bauve.de Telefon +49 (0) 82 45-9 67 60-1 20, Telefax +49 (0) 82 45-9 67 60-1 00 Schlussredaktion: Carolin Kober, E-Mail ck@bauve.de Telefon +49 (0) 82 45-9 67 60-1 50, Telefax +49 (0) 82 45-9 67 60-1 00

Satz/Layout/Grafik: Design Werker, Rainer Wiedenmann, info@design-werker.de Telefon +49 (0) 82 45-9 67 60-1 11, Telefax +49 (0) 82 45-9 67 60-1 00 Titelgestaltung und Produktion: Rainer Wiedenmann, Christian te Heesen Objektleitung: Christian te Heesen (v.i.S.d.P.), E-Mail t.h@bauve.de Telefon +49 (0) 82 45-9 67 60-2 61, Telefax +49 (0) 82 45-9 67 60-1 82 Druck/Vertrieb: W. Kohlhammer Druckerei GmbH + Co. KG, Augsburger Straße 722, D-70329 Stuttgart Telefon +49 (0) 7 11-32 72-1 00, Telefax +49 (0) 7 11-32 72-1 04


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P

Umfrage

Hotel Jagdschloss, Kranichstein

30

Neues Design macht aus einer

Expertenmeinung

24

Spa und Wellnesstrends 2014

Marktübersicht

langen Tradition ein zeitgemäßes Erlebnis

34

Badeinrichtung – Comfort bis Care

C

P P

M

Y

Objektberichte

Best Western Hotel, Berlin

Service

Impressum 8

Wohlfühlen in Berlin

4

CM

Ewiger Messekalender

MY 44

Messen als Who-is-Who-Treffen

CY

der Branche CMY

Leistungsverzeichnis

K 46

Anbieter von A-Z

P

Radisson Blu,Tallinn

20

Umbau mit baltischem Flair

Bildnachweis und Illustrationen: Titel: Panorama Hotel Oberjoch, soenne.com., Markus Diedenhofen (S. 3), LFPI Hotels Management Deutschland GmbH (S. 8-13), GO IN (S. 14-16) DEHOGA (18-19), Markus Diedenhofen (S. 20-23), Schletterer (S. 24), Panorama Hotel Oberjoch (S. 27-28 oben), Seerose Resort & SPA, (S. 28 unten), soenne.com., Markus Diedenhofen (30-33), Seerose Resort & SPA (S. 49), ©Robert Kneschke-Fotolia.com (S. 49), Schmucker und Partner (S. 58-59) Einsendungen: Für unverlangt eingereichte Manuskripte gibt es keine Gewähr. Sie gelten in jeder Hinsicht der Redaktion zur freien Verwendung überlassen. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Eine Verwertung der in „hotel objekte“ veröffentlichten Beiträge ist unzulässig. Nachdruck von Text und Abbildungen zum Zwecke der Werbung, für Fernseh- und Funksendungen, Filme, Übersetzungen, Vervielfältigung, Vorträge und das Speichern auf Datenverarbeitungsanlagen ist, auch auszugsweise, ohne Zustimmung des Verlages nicht gestattet. Das Recht des Zitierens bleibt hiervon unberührt. Titel: Der Titel „hotel objekte“ ist urheberrechtlich geschützt und Eigentum der BAUVE Medien KG. Das gilt für die Schreibweise, den Aufbau, das Layout, die Art und Weise der Erscheinung und den Verwendungszweck. Das Logo und den Titel anderweitig zu verwenden, zu verfälschen oder zu ändern ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung

Vorschau: hotel objekte-Juni (Heft 2) 2014

Redaktionsschluss: Anzeigenschluss: Druckunterlagenschluss: Erscheinungstermin:

7. Mai 2014 14. Mai 2014 21. Mai 2014 11. Juni 2014

der BAUVE Medien KG zulässig. Bei Nichtbeachten wird Schadenersatz geltend gemacht. Leserzielgruppen: Architekten und Innenarchitekten, Bauingenieure, Fachplaner, Facilitymanager, Hotelausrüster, Hotelberater, Hotelbetreiber und Hotelmanager, Investoren und Projektentwickler. Abonnements: Eva Hiendleder, eh@th-medien.com Telefon (0 82 45) 9 67 60-111, Telefax (0 82 45) 9 67 60-182 Abonnementpreise (Inland): € 44,- inkl. 7% USt. und Versandkosten (Einzelverkauf € 12,50 inkl. 7% USt. zzgl. Versandkosten) Abonnementpreise (Ausland): € 44,- exkl. USt. zzgl. € 13,80 Versandkosten und € 8,- Bankspesen* (Einzelverkauf € 12,50 exkl. USt. zzgl. Versandkosten und Bankspesen) (* in Nicht-Euro-Ländern) Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 18: Vom 01.01. - 31.12.2014 Abolaufzeit: Die Abonnementdauer beträgt ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis sechs Wochen vor Ablauf eines Bezugsjahres schriftlich gekündigt wird.


Pinnwand

News / Statements / Köpfe Sarah Weißenfels übernimmt regionales Marketing der PPHE Hotel Group Limited

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Sarah Weißenfels, regionales Marketing, PPHE Hotel Group Limited

ie PPHE Hotel Group schließt mit der Verpflichtung von Sarah Weißenfels eine wichtige Personallücke. Die diplomierte Expertin für Hotelmanagement, Marketing und Communication übernimmt das Marketing-Management der Gruppe in Deutschland und Ungarn. Sarah Weißenfels ist in ihrer neuen Position verantwortlich für die Vermarktung und Kommunikation der deut-

schen und ungarischen Hotels der Gruppe mit den Marken Park Plaza Hotels & Resorts und art’otel. Ihr Marketing & Communication-Studium an der Hochschule für Ökonomie und Management Düsseldorf schloss Sarah Weißenfels mit dem Master of Arts ab. Daneben verfügt sie über mehr als sieben Jahre praktische Erfahrung in Hotellerie und Marketing. n

Dieter Müller erhält ULI Leadership Award in der Kategorie Immobilienwirtschaft

M

Dieter Müller, Geschäftsführer, Motel One Group

it dem „Goldenen Gingkoblatt der Immobilienwirtschaft“ zeichnet das Urban Land Institute (ULI) Germany jährlich Persönlichkeiten der öffentlichen Hand und privaten Immobilienwirtschaft für ihr Unternehmertum und zukunftsorientiertes Engagement in der Immobilienwirtschaft und Stadtentwicklung aus. Dieter Müller, Geschäftsführer Motel One Group, nahm Ende November den ULI Leadership Award 2013 in der Kategorie Immobilienwirtschaft entgegen. Innerhalb von nur 13 Jahren entwi-

ckelte Müller mit seinem Geschäftsmodell „viel Design für wenig Geld“ eine Low Budget Design Hotelkette mit 47 Häusern. Die Jury hob hervor, dass Müllers Konzept sowohl innovativ, modern als auch flächeneffizient ist. Außerdem lobten die Juroren das wirtschaftlich erfolgreiche Zusammenspiel von Serviceangebot, Qualität und günstigen Preisen. Im dritten Quartal 2013 erwirtschaftete Motel One einen Rekord-Quartals-Gewinn vor Steuern von 14 Millionen Euro. n

Hilton Frankfurt mit neuem General Manager

H

Friedrich Niemann, General Manager, Hilton Frankfurt

ilton Worldwide ernannte Friedrich Niemann zum General Manager des Hilton Frankfurt. Der erfahrene Hotelier löst damit Gisela Münchgesang ab, die nun das Hilton Berlin leitet. Friedrich Niemann ist seit vielen Jahren für Hilton Worldwide tätig – seit 2010 begleitete er als General Manager die Eröffnungsphase des Waldorf Astoria

Berlin und war zuvor fünf Jahre als General Manager des Athenée Palace Hilton Bukarest in der rumänischen Hauptstadt tätig. Niemann ist bereits seit über dreißig Jahren in der internationalen Hotellerie tätig, er verfügt über ein Diplom in Tourismus-Betriebswirtschaft und einen MBA-Abschluss der Reims Business School. n

EuroHotel Vienna Airport ernennt neue Resident Managerin

Alle Angaben laut Hersteller

D

Anika Konanz, Resident Managerin, EuroHotel Vienna Airport

6

hotel objekte – märz 2014

as EuroHotel Vienna Airport wird ab sofort von einer Frau geleitet. Anika Konanz ist neue Resident Managerin des 3-Sterne-Hotels mit 114 Zimmern und Suiten in unmittelbarer Nähe des Wiener Flughafens. Die 37-jährige Deutsche begann ihre Karriere mit einer Ausbildung zur Hotelfachfrau. Nach dem Abschluss im Jahr 2000 entschied sie sich für einen Berufsweg im F&B Bereich. Bereits 2001 wurde sie Restaurantleiterin in der „Alten Mühle“ in Reutlingen. Ein Umzug nach Wien brachte 2002 den Wechsel ans Front

Office im Austria Trend Hotel Bosei mit sich. In den folgenden sechs Jahren arbeitete sie sich bis zur Direktionsassistentin im Austria Trend Apartmenthotel Vienna hoch. 2011 wurde sie dort zur alleinverantwortlichen Hoteldirektorin befördert. Ab Juli 2012 verantwortete sie bis zu ihrem Wechsel zu Azimut Hotels das Area Revenue Management für gleich drei Wiener Hotels der Austria Trend Gruppe. In ihrer neuen Position als Resident Managerin berichtet sie an Axel Weber, Director of Operations bei Azimut Hotels. n


Hotelbau

Neueröffnungen

Neue Hotelprojekte in Vorbereitung

Im Dezember 2013 Hotel Fairmont Nanjing neu eröffnet

Deutschland

• Travel Charme Hotel Wolfgangsee in Strobl 5 Sterne, ca. 240 Betten, Eröffnung 2016 • Hilton Fieberbrunn, Kitzbühel, originalgetreu errichteter Bauernhof 350 Betten, Eröffnung 2014 • Hotel Lacus Felix, Gmunden/Traunsee 4 Sterne, 130 Zimmer, Eröffnung 2014

Schweiz

• Hotel am Grossbasler Brunngässlein/ Picassoplatz Basel, 4 Sterne, 65 Zimmer, Eröffnung 2015 • Mövenpick Basel am Aeschengraben 5 Sterne, 260 Betten, Baubeginn 2014, Eröffnung 2017

Frankreich

• AC Hotel Paris Porte Maillot 4 Sterne, 166 Zimmer, Eröffnung 2014 • Four Seasons Domaine du Mont d‘Arbois Paris 55 Zimmer, Eröffnung Frühjahr 2015 • Hotel Ritz Paris 5 Sterne, 160 Zimmer, Wiedereröffnung 2015 • Meliá La Défense Paris 5 Sterne, 369 Zimmer, Eröffnung Ende 2014

Großbritannien

P Gastronomie

Sieben Restaurants und Bars sorgen für das kulinarische Wohl der Gäste, in denen internationale wie heimische Küche angeboten werden. Das Music@61 bietet eine ganze Etage voller Bars mit täglichem Live-Entertainment. Höhepunkt ist die einzige Rooftop-Bar der Stadt, Cloud 62, mit einem künstlichen Sandstrand, gemütlichen Cabanas und einem Jacuzzi. Im 62. Stock des laternenförmigen Neubaukomplexes Jin Ao Tower befindet sich das neue Hotel

I

n Nanjing, der Hauptstadt der ostchinesischen Provinz Jiangsu, treffen baumbedeckte Hügel und stille Seen auf historische Tempel der Ming-Dynastie und glänzende Wolkenkratzer. In den oberen Etagen des 62stöckigen, laternenförmigen Neubaukomplexes Jin Ao Tower befindet sich das neue Hotel. Die Lage im Geschäftsviertel Hexi sorgt für eine hervorragende Anbindung an den Nanjing Lukou International Airport, das International Expo Center und das Olympiastadion. P Ausstattung

Es verfügt über 359 geräumige, modern eingerichtete Gästezimmer und Suiten mit Aussicht auf die Stadt und den Jangtse-Fluss. Zur Grundausstattung gehören komfortable Betten mit weichen Pillow-Top-Matratzen, ein 46-ZollFlachbild-TV, Highspeed-Internetzugang sowie Badezimmer im Spa-Stil mit Regendusche. Die Zimmer der Kategorie „Fairmont Gold“, dem exklusiven Hotel-im-Hotel-Produkt der Gruppe, bieten eine Vielzahl von zusätzlichen kostenfreien Privilegien wie der Nutzung der Gold Lounge mit privatem Check-in und Check-out, dem Concierge-Service, Getränke- und Speisepräsentationen und kleinen Besprechungszimmern.

P Spa

Das Willow Stream Spa in der 33. Etage erstreckt sich über 1.120 Quadratmeter. In sieben Behandlungsräumen steht ein umfangreiches Programm asiatischer und westlicher Treatments zur Verfügung. Zu den weiteren Einrichtungen gehören ein Indoor-Mineral-Pool sowie mehrere Saunen und Dampfbäder. P Ausblick

Das neu eröffnete Luxushotel in Nanjing ist das jüngste Projekt der Gruppe in China und ergänzt das dortige Portfolio, zu dem bereits das Fairmont Peace in Shanghai, in Beijing und in Yangcheng Lake gehören. Weitere geplante Neueröffnungen sind Hotels in Chengdu (2014), in Taiyuan (2016) und in Hangzhou (2017). n

Alle Angaben laut Hersteller

• Shangri-La Hotel at The Shard London 5 Sterne, 202 Zimmer, Eröffnung 2014 • Motel One London 2 Sterne, 258 Zimmer, Eröffnung Anfang 2014

Für Tagungen und Veranstaltungen aller Art bietet das Hotel einen 2.500 Quadratmeter großen Veranstaltungsbereich, auch einen 1.000 Quadratmeter großen Ballsaal mit Platz für bis zu 1.200 Personen und sieben Veranstaltungsräume mit deckenhohen Fenstern und HighEnd-Technologie.

P

Österreich

P Tagungen

P

• Innside by Meliá Aachen 5 Sterne, 158 Zimmer, Eröffnung Frühjahr 2015 • Hotel Sandkaulstraße Aachen 3-4 Sterne, ca. 150 Zimmer, Eröffnung Ende 2014, Anfang 2015 • A&O Aachen Hauptbahnhof 118 Zimmer, Eröffnung Juni 2014 • Designhotel im historischen Kesselhaus Augsburg 4 Sterne, 107 Zimmer, Eröffnung 2014 • Holiday Inn Hamburg City-Nord 4 Sterne, 297 Zimmer, Baubeginn Herbst 2014, Eröffnung 2016 • Grandhotel ‚The Fontenay‘ Hamburg 5 Sterne, 130 Zimmer, Baubeginn 2014, Eröffnung 2016 • Ameron Hotel Speicherstadt Hamburg 4 Sterne, 190 Zimmer, Eröffnung Juni 2014 • B&B-Hotel in der Nikolaistraße 34 Leipzig 2 Sterne, 96 Zimmer, Eröffnung Ende 2014 • Ibis-Hotel/Ibis-Budget-Hotel Leipzig 3/2 Sterne, 291 Zimmer, Eröffnung 2015 • American Bavarian Hotel Nürnberg 4 Sterne, 169 Zimmer, Eröffnung 2014 • Hampton by Hilton Nürnberg 3 Sterne, 80 Zimmer, Eröffnung Herbst 2014 • Holiday Inn Express Nürnberg 3 Sterne, 124 Zimmer, Eröffnung Herbst 2014 • Novotel Centre Ville Nürnberg 4 Sterne, 240 Zimmer, Eröffnung Ende 2014

Modern eingerichtete Gästezimmer und Suiten mit Aussicht auf die Stadt und den Jangtse-Fluss

hotel objekte – märz 2014

7


Bildnachweis siehe Impressum

Objektbericht

Best Western Hotel, Berlin

Wohlfühlen in Berlin Berliner Best Western Hotel in der Kantstraße umfassend renoviert

▲ Berliner Motive schaffen einen regionalen Bezug

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hotel objekte – märz 2014


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D

as Best Western Hotel Kantstra­ ße Berlin ist in den vergangenen Monaten kräftig renoviert wor­

den. Die Maßnahmen bewegen sich im Rahmen eines Investitionsvolumens von insgesamt mehr als 800.000 Euro. Der

Wandleuchte COUPA FLEXLED mit LED-Leselicht

▲ Das Hotel befindet sich zentral in Berlin-Charlottenburg

Einbauleuchte BEDSIDE mit LED-Nachtlicht und LED-Leselicht

Besuchen Sie uns auf der Halle 5.1, Stand B20 SLV Elektronik GmbH Daimlerstraße 21–23 52531 Übach-Palenberg

▲ Eine Oase in der Großstadt

Tel.: 0 24 51/48 33-333 E-Mail: info@slv.de Website: www.slv.de


Objektbericht

Best Western Hotel, Berlin

Bildnachweis siehe Impressum

▲ Modern und komfortabel präsentieren sich die neuen Zimmer

▲ Alle Zimmer verfügen über einen 32-Zoll-LED-TV

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hotel objekte – märz 2014


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Startschuss zu den Umbaumaßnahmen in den Zimmern fiel bereits im vergangenen Sommer und konnte innerhalb von fünf Bauabschnitten realisiert werden. Die Re­ novierung umfasste 50 Standardzimmer samt komplett neuer Ausstattung in den Bereichen Elektrik, Wände, Möbel, De­ koration und Technik. Für die Fußböden konnte ein allergikerfreundlicher Design­ belag berücksichtigt werden. Alle Zimmer sind nun ausgestattet mit Laptopsafe inklusive Stromanschluss, Multimediaanschluss, Kaffee­ und Tee­ station und einem 32­Zoll­LED­TV. Die neuen Betten sind hand­ und maßgefer­ tigt und verfügen über neue Bonellfeder­ kernmatratze und Matratzentopper mit Makoeinschütte samt neuem Kopfkissen und Bettdecken. Softrenoviert wurden die Bäder, indem Glasduschabtrennungen und Glastüren installiert wurden. Ebenso erfolgte die Neugestaltung der Badezim­ merausstattung. In den öffentlichen Be­ reichen erfreuen sich die Flure mit neuem Farbanstrich und neuem Fußbodenbelag in einer Kombination aus Auslegware und Designbelag. In der Business­ und Kom­ fortkategorie wurden 20 Zimmer eben­ falls komplett mit Kaffee­ und Teestation sowie einem 32­Zoll­LED­TV und den neuen Betten ausgestattet.

Wandleuchte RIOTTE

Wandleuchte DIO FLEX PLATE LED

Besuchen Sie uns auf der Halle 5.1, Stand B20 SLV Elektronik GmbH Daimlerstraße 21–23 52531 Übach-Palenberg ▲ In den Fluren wurde Teppichboden und Designbodenbelag kombiniert

Tel.: 0 24 51/48 33-333 E-Mail: info@slv.de Website: www.slv.de


Objektbericht

Best Western Hotel, Berlin

Bildnachweis siehe Impressum

▲ Neu ist auch die Warmwasser- und Weichwasserpendelanlage

▲ Die neuen Betten sind hand- und maßgefertigt

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hotel objekte – märz 2014


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P Für

die Zukunft gerüstet

Bereits umfassend modernisiert präsen­ tieren sich in dem Berliner Vier­Sterne­ Haus eine neue Heizungsanlage, eine Warmwasseraufbereitungsanlage und eine neue Weichwasserpendelanlage. Diese garantieren für die Zukunft energiespa­ rendes und effizienteres Arbeiten. „Auch für dieses und das kommende Jahr haben wir schon Pläne gemacht – es folgt die Re­ novierung des Frühstücksraums sowie die Umgestaltung des öffentlichen Bereiches bestehend aus Lobby, Hotelbar und Busi­ nesscorner. Zusätzlich gibt es Pläne zur Erweiterung des Hauses um zehn Zimmer im sechsten Obergeschoss“, freut sich Ho­ teldirektorin Jacqueline Kromer. „Mit der Modernisierung verfolgen wir konsequent unser Ziel auch weiterhin als attraktiver Gastgeber und modernes Stadthotel zu gelten, in dem sich die Gäste wohlfühlen.“

P Über

Best Western

Best Western ist eine qualitätsorientierte, internationale Hotelkette, die unternehme­ risch unabhängige Hotels unter einer Mar­ ke vereint. Mit über 4.200 Hotels in mehr als 90 Ländern ist Best Western die größte Hotelkette der Welt. In Deutschland und Luxemburg gehören rund 200 Hotels zu Best Western Hotels Deutschland, die im Jahr 2012 einen Gesamtumsatz von mehr als 687 Millionen Euro erwirtschaftet ha­ ben. Die Tagungs­, Stadt­ und Ferienhotels der Marke Best Western garantieren welt­ weit einheitliche Qualitätsstandards und behalten gleichzeitig ihren individuellen Stil und ihre unternehmerische Eigenstän­ digkeit. Neben der Kernmarke präsentiert Best Western die Kategorien Best Western Plus und Best Western Premier, die sich durch ein hochwertiges Ambiente, durch­ gängiges Design sowie zusätzliche Servi­ ceangebote und Ausstattung qualifiziert haben. Alle Hotels sind über elektronische Distributionssysteme in den weltweiten Reservierungssystemen sowie im Internet optimal präsentiert und buchbar. Zudem verfügt Best Western über eigene Reser­ vierungszentralen. Know­how Transfer ist eine der weiteren Aufgaben von Best Western: In der eigenen Best Western Akademie werden wichtige Fachkennt­ nisse vermittelt und geschult. Das Loyali­ tätsprogramm für Vielreisende heißt Best Western Rewards mit weltweit über 20 Millionen Mitgliedern. n

Das Objekt auf einen Blick

Traumhaft schöne Böden! Hotelobjekt/Name: Best Western Hotel, Kantstraße Berlin Bauzeit: Juni – August 2013 / Oktober – Dezember 2013 Eröffnung: Renovierung bei laufendem Betrieb Beleuchtung: SLV Elektronik GmbH, Übach-Palenberg Bodenbeläge: W. & L. Jordan GmbH, Kassel

JOKA Designböden Royal Space bieten eine vielfältige Auswahl an Dekoren und Formaten, bestechen durch ihre außergewöhnliche Qualität und lassen in Sachen Exklusivität keine Wünsche offen.

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Fachbeitrag

Indoor/Outdoor

Entspannung pur – innen und außen Die perfekte Hotel-Lounge – Wohnzimmer Feeling im Warte- und Terrassenbereich

P

F

Outdoor-Lounge im Hotel Alex in Frankfurt

Bildnachweis siehe Impressum

ür viele Gäste ist die Lounge einer der schönsten Plätze im Hotel – ein idealer Ort für ein paar gemütliche Stunden oder für ein Geschäftsmeeting unter vier Augen. In jedem Fall sollte der LoungeBereich Ruhe und Großzügigkeit ausstrahlen. Vor allem die junge Gastronomie greift gerne die aktuellen Tendenzen auf, dem Gast an der Bar oder in der Lounge einen attraktiven Treffpunkt zu bieten – einen Platz, an dem der Geschäftsreisende, Einheimische und Tourist Lifestyle erlebt. Die Lounge kann einfach ein Entspannungs- und Wartebereich sein, aber auch ein Bedienungsraum, in dem Getränke und kleinere Speisen gereicht werden. Wenn der Zugang zum Internet und Stromanschlüsse für Laptops sowie Druckmöglichkeiten

14

hotel objekte – märz 2014

gegeben sind, wird sie zur Business-Lounge. Ursprünglich als edler Warteraum gedacht, hat die Lounge aber heute hauptsächlich den Status eines Freizeitbereiches eingenommen. Eine entspannte Atmosphäre wird mit niedrigen und weichen Sitzmöbeln, Teppichen, leichter Hintergrundmusik und gedämpftem Licht in den Abendstunden erreicht. In weiche, großzügige, bequeme Lounge-Möbel kann sich der Gast fallen lassen und einfach relaxen. Sessel, zwei oder dreisitzige Sofas und flexible Couchlandschaften ermöglichen für jede Raumsituation und jeden Platzbedarf die optimale Lösung. Hocker laden als Solitäre zum Ausruhen ein und ergänzen Polstermöbelgruppen perfekt als zusätzliche, raumsparende Sitzgelegenheiten.

P Polstermöbel – Entspannung pur

Ob in Gruppen angeordnet oder als Einzelstücke – Polstermöbel zeigen sich immer von der besten Seite, wenn sie mit pflegeleichten, hochwertigen Stoffen, Kunstleder oder Leder bezogen sind. Professionelle Anbieter von Hotel-Mobiliar ermöglichen individuelle Farb- und Materialkombinationen. So können Einzelstücke mit einem besonderen Bezugsmaterial in außergewöhnlichen Farben interessante Akzente setzen. Robuste Stoffe und Leder oder Kunstleder ergänzen sich farblich aufeinander abgestimmt zu perfekten, dem Hoteldesign entsprechenden Bezugskombinationen.


P

Entspannung auf XXL-Sofas im Das Hotel in Berlin

P Couchtische – Platz für Getränke und

Dekorationen

Wohin mit dem Prosecco-Glas, wenn plötzlich das Telefon klingelt? Ein Couchtisch ist für den Gast dann der Retter in der Not. Hier finden Getränke und kleine Snacks immer einen freien Platz. Ein Couchtisch ermöglicht zudem stimmungsvolle Dekorationen: Vasen oder Kerzen lassen sich auf ihm fantasievoll arrangieren und Getränkekarten werden hier effektvoll präsentiert. Egal ob zeitlos oder passend zur Saison, ein Couchtisch ist der ideale Ort für eine ansprechende Lounge-Dekoration. Holz-Couchtische mit vier Tischbeinen vermitteln Großzügigkeit und Stabilität. Eine Ausstattung mit Mittelsäule bietet den Gästen jedoch große Beinfreiheit. Modulare Systeme ermöglichen die Gestaltung ganz individueller Couchtische, die perfekt zum jeweiligen Hotel-Konzept passen. P Die Outdoor-Lounge – Chillen unter

dem Sternenhimmel

Edel ausgestattete Hotelterrassen verlangen ein Mobiliar, mit hohen Ansprüchen

an Optik und Qualität. Sie ziehen dann nicht nur die Blicke der Hausgäste auf sich, sondern wecken auch das Interesse von Passanten und werden so zu einer Visitenkarte des Hotels. Eine Lounge unter dem Sternenzelt kann in lauen Sommernächten ein beliebter Treffpunkt für Nachtschwärmer sein. In der urbanen Außengastronomie geht der Trend eindeutig zur komfortablen Outdoor-Möblierung, die in dieser Form bis vor einigen Jahren nur in mediterranen Klimazonen und unmittelbar an See- und Meeresufern zu finden war. Nicht nur auf den Hotelterrassen, auch in den Raucherzonen, ist eine Tendenz zu bequemen Sesseln und CouchSystemen erkennbar, die sich zu ganzen Sitzlandschaften verknüp-

fen lassen. Für zusätzlichen Komfort sorgen wetterfeste Polster auf den Stühlen, Sesseln und Sofas. P Wohnzimmer-Welten

Im Blickpunkt der Outdoor Saison 2013 standen lässig-coole Lounges mit luftigen Sofas und Sessel und innovative Tisch-Bank-Sets. Die Grenzen zwischen In- und Outdoor verschwimmen seit JahAnzeige

hotel objekte – märz 2014

15


Fachbeitrag

Indoor/Outdoor

Materialeigenschaften der Polstermöbelbezüge

Fakten zur Möblierung

Leder: edle, hochwertige Haptik und Optik, atmungsaktiv, Lederpflege erforderlich Kunstleder: Auswahl unterschiedlich strukturierter Kunstleder in Echtleder–Optik, pflegeleicht, sehr robust, weniger atmungsaktiv als Stoff und Lederbezüge Stoff: hohe Individualisierungsmöglichkeit durch große Farb- und Materialauswahl, Mustermix möglich (z. B. unifarbene Sitzfläche, gemusterter Lehnenbereich), atmungsaktiv, feuerhemmende Ausstattung Kombinationsbezug (Stoff/Kunstleder/Leder): Ausstattung der Sitzfläche in robustem Kunstleder, Lehnenbereich in farblich passenden, atmungsaktiven Stoffen, hoher Sitz-Komfort, geringer Pflegeaufwand, individuelle Produkte

• Bequeme Polstermöbel mit Kunstleder-, Leder- oder Stoffbezug • Sessel, Hocker, Sofas (2-Sitzer oder 3-Sitzer), Sofasysteme in Kombination mit Wurfkissen (DECO) • Sitzhöhe: ca. 40 cm (je nach Nutzung kann die Höhe um 2 bis 4 cm schwanken) • Sitztiefe: ca. 50 cm • Tischhöhe auf Sitzhöhe: ca. 40 cm • Tischplatten Breite / Durchmesser: 60 cm (maximal 70 cm) • Platzbedarf / Sitzplatz: 75 – 100 cm in der Breite und Tiefe • Anordnung in 2er und 4er Gruppen (3er Gruppen bei kompakten Loungemöbeln) • Gangbreite mindestens 150 cm • Beleuchtung entscheidend für die Atmosphäre • Technische Ausstattung: Internet- und Stromanschluss

Materialeigenschaften der Couchtischgestelle Holz: warme Optik, geringes Gewicht, leicht beweglich, große Farbauswahl Stahl (Fuß und Säule möglich): pflegeleicht, schwer, hochwertige Optik in schwarz, weiß, matt und glänzend, Stahlfüße können mit Aluminium- und Holzsäulen kombiniert werden Guß (Fuß): sehr pflegeleicht, extrem belastbar, hohes Gewicht - geringe Beweglichkeit, Füße können mit Aluminium und Holzsäulen kombiniert werden Poliertes Aluminium: „Trompetenfuß“, klassisches, zeitloses Design, geringes Gewicht, robust

Materialeigenschaften der Couchtischplatten Holz: Naturprodukt, individuelle Maserungen, durchgehende oder versetzte Holzlamellen, solide, edle Optik durch hohe Plattenstärke, Pflege erforderlich, nur bedingt kratzfest, große Farbvielfalt bei furnierten Holzplatten Glas: edle, leichte Optik, die Oberflächen sind relativ unempfindlich, Pflege erforderlich Schichtstoff Kompakt: schlanke, moderne Platten in geometrischen Formen mit moderner Kantenoptik, sehr pflegeleichte, strapazierfähige, UV-beständige Oberfläche Schichtstoff: hochverdichtete HPL-Verbundplatten mit Kantenstärken bis zu 5 cm, kompakte Optik, UV-beständige, strapazierfähige, pflegeleichte Oberflächen

ren immer stärker. In der Saison 2014 erreicht dieser Trend einen spannenden Höhepunkt, denn überall wollen es sich Gäste draußen so richtig gemütlich machen. Mit den neuen Outdoor-Lounge Möbeln aus synthetischem Geflecht oder edlem Holz verwandeln Profi-Einrichter problemlos jede Terrasse in eine komplette Wohnzimmer-Welt. Chillen ist Trend – und Profi Einrichter für Gastronomiemöbel präsentieren dazu bestens geeignetes Mobiliar. Hier finden Objekteinrichter Lounge-Sessel mit passenden Polstern sowie verspielte Kreationen, die Gäste zum entspannten Sitzen einladen. In Optik und Haptik sind OutdoorPolsterbezüge von Interior-Stoffen oder Leder kaum noch zu unterscheiden. Besonderer Vorteil: Die dynamischen Sitzlandschaften lassen sich immer wieder neu arrangieren und passen sich so problemlos jedem Freiluft-Event an. n P

Die Autorin Stefanie Kramer

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Bildnachweis siehe Impressum

(Buch Co-Autorin „Erfolgreich in der Privathotellerie“) ist seit 2008 bei GO IN für den Bereich Public Relations verantwortlich

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Die Wahl des Materials hängt immer vom Einsatz der Möbel ab

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Outdoor

Advertorial

Im Winter lockt die Polar Bar Infrarot-Kurzwellen-Heizstrahler trotzen jeder Witterung

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Heizstrahler für die Hotelterrasse

Hotel Bayerischer Hof in München

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m Hotel Bayerischer Hof in München wird die Panorama-Terrasse von Dezember bis März zur Polar Infrarot Kurzwellenheizstrahler Premium 2000 Bar. Die Münchner Designer Konstantin Landuris und Horst Witt- räte ohne Aufwärmphase sofort Wärme mann, alias hansundfranz, haben diesen an die Gäste ab. Das Wärmeempfinden neuen Outdoorbereich als temporäre ist sehr angenehm, da die Infrarot KurzArchitektur gestaltet. Wetterfeste Mate- welle A direkt den Körper und nicht die rialien, ein außergewöhnliches Ambien- Luft erwärmt – ähnlich wie bei natürte sowie vor allem das spannende The- licher Sonneneinstrahlung. Die Technoma “Expedition ins Eis“ machen den logie ist zudem umweltverträglich sowie Reiz der Polar Bar aus. Zum einfachen, geräusch- und geruchsfrei. aber technisch anspruchsvollen Konzept der Polar Bar gehören auch acht P Für jeden Einsatzort AEG Infrarot-Kurzwellen-Heizstrahler die passende Lösung „IR Premium 2000“, die auf Säulen in Kombination mit Studioleuchten fest in- Formale Ästhetik und hochwertige stalliert sind. Verarbeitungsqualität zeichnen das gesamte Infrarot-Kurzwellen-HeizstrahSie sind wesentlicher Bestandteil eines ler Programm von AEG Haustechnik stimmigen Wärme- und Sicherheitskon- aus: kompakte Einzelheizstrahler „IR zepts, das die Linien der Architektur in Premium 2000“ und das etwa 260 cm keiner Weise stört. Mit großem Strah- hohe, radial mit drei Heizelementen belungswinkel geben die elektrischen Ge- stückte Standgerät „IR Premium 6.000

Tower“ aus Aluminium. Finesse beweist der Einzelheizstrahler „IR Premium Plus“, denn er kombiniert Licht und Wärme. Die Funktionen Licht (zwei seitliche Spots) und Wärme lassen sich zusammen oder separat betreiben, die schwenkbaren Lichtkegel gezielt ausrichten. Effektvoll: Das Licht der Spots ist dimmbar, weiße Halogenbirnen können gegen farbige ausgetauscht werden. n

AEG Haustechnik Gutenstetter Str. 10 90449 Nürnberg Tel 09 11 / 96 56 – 2 50 Fax 09 11 / 96 56 – 2 22 info@eht-haustechnik.de www.aeg-haustechnik.de/ir-strahler

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Interview

Verbände

Herausforderungen und Trends in Hotellerie und Gastronomie Kraft der Marken

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D

Gastlichkeit steht hoch im Kurs

er Dehoga Bundesverband und der Hotelverband Deutschland (IHA) sind anerkannte Gesprächspartner für Politik, Verwaltung, Medien, ihre Mitglieder und für die Gäste in Hotellerie und Gastronomie. Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des Dehoga Bundesverbandes, und Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland (IHA), sprechen mit der Redaktion von „hotel objekte“ über Trends und Herausforderungen der Gastronomie und Hotellerie heute und den Strukturwandel in der Branche.

Beschreiben Sie die Trends und Herausforderungen an den Hotelier und Gastronom heute. Hartges: Der Gast von heute ist mobiler, weiß mehr und fordert mehr Auswahlmöglichkeiten. Ob internationale Spezialitäten oder regionale Küche, ob Bio, vegane oder Allergiker freundliche Angebote – unsere Unternehmen kommen diesen gestiegenen und sich stets wandelnden Bedürfnissen der

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Gäste nach. Mehr denn je zählen eine klare Positionierung und Profilierung am Markt. Zudem hat sich das Freizeitverhalten unserer Gäste radikal geändert. Rituale wie der Frühschoppen nach dem Kirchgang oder das Feierabendbier fallen häufig weg. Insgesamt beobachten wir einen Strukturwandel in unserer Branche: Die Marktmacht der Systemgastronomie nimmt zu. Schon heute wird jeder dritte Euro in einem Betrieb der Markengastronomie umgesetzt. Die traditionellen Gaststätten und Wirtshäuser sehen sich darüber hinaus einer immer größeren Konkurrenz aus dem Einzelhandel und dem Lebensmittelhandwerk gegenüber. Ein weiteres Thema ist der Generationenwechsel. Viele Familienbetriebe finden keinen Nachfolger mehr. Hier ist auch die Politik gefordert. Sie muss die Lust auf Existenzgründung und Selbstständigkeit unterstützen und darf diese nicht mit immer neuen Belastungen und Hürden in ihrem Engagement behindern. Fakt ist, die Gastronomie in all ihren faszinierenden Facetten ist und bleibt eine Branche mit Zukunft. Vorausset-

zung für den Erfolg eines Betriebs ist, dass das Konzept und das kulinarische Angebot stimmen. Frische, Regionalität, Saisonalität und ehrliche Gastfreundschaft stehen hoch im Kurs. Gefragt sind sinnliche Erlebnisse in einer immer komplexer und virtueller werdenden Welt. Die Gäste wollen verwöhnt, nicht versorgt werden. Luthe: Die Globalisierung im Tourismus stellt auch die Hotellerie in Deutschland vor neue Herausforderungen. Das Hotelangebot steigt. Der Verdrängungswettbewerb tobt. Die klassischen Segmentgrenzen verschwimmen zusehends. Kettenbetriebe und Nischenanbieter sind die Gewinner. Maßgeschneiderte Konzepte, die sich konsequent an den Wünschen der Zielgruppe orientieren, haben Erfolg. Die persönliche Prägung entscheidet auch hier, ob sich ein Haus am Markt behaupten kann oder nicht. Darüber hinaus haben die rasanten technischen Entwicklungen natürlich gewaltigen Einfluss auf die Vermarktung und die Kommunikation der Hotels. Die


Wie viel Geld gibt der Bürger in der „Systemgastronomie“ aus? Hartges: 2012 wurden in den 100 größten Unternehmen/Systeme der Gastronomie fast zwölf Milliarden Euro netto umgesetzt. Das ergibt ein Plus von 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Erfolg der Marken ist ungebrochen. Was halten Sie von der Aussage von Reto Wittwer, dem CEO der Kempinski Hotels & Resorts in Albrecht von Bonins Buch „mitarbeiter suchen finden fördern binden“: „In Zukunft werden Hotels nicht mangels Gästen schließen, sondern mangels Mitarbeiter“? Hartges: Mit diesem Szenario verdeutlicht Reto Wittwer die Mega-Herausforderung für die Branche. Mit der boomenden Konjunktur, einem enger werdenden Arbeitsmarkt und vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist auch in unserer Branche der Wettbewerb um die besten Köpfe voll entbrannt. Junge Menschen für unsere Branche zu begeistern und sie zu binden ist das Gebot der Stunde. In die Qualität der Ausbildung und in die ArbeitgeberAttraktivität muss weiter investiert werden.

Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des Dehoga Bundesverbandes Berlin

Bildnachweis: siehe Impressum

Was halten Sie von der Kraft der Marken in Hotellerie und Gastronomie? Luthe: Schon heute zählt nicht nur der Standort, die Lage eines Hotels, sondern zunehmend auch die Marke. Die Hotels profitieren vom gestiegenen Markenbewusstsein und der Markentreue der Gäste. Und so setzt sich das Wachstum der Hotelgesellschaften in Deutschland in ungebremster Dynamik fort. Heute machen sie geschätzte 50 Prozent des Umsatzes aus. Bezogen auf die Anzahl der Betriebe liegt der Anteil der Markenhotellerie allerdings nur bei gut elf Prozent und ist damit im internationalen Vergleich immer noch sehr gering. Die Nutzung von Marketingsynergien, zum Beispiel durch den konsequenten Einsatz elektronischer Reservierungssysteme und die

Hartges: Auch die Markengastronomie punktet mit der Kraft der Marken und der Stärke des Systems. Es wird kontinuierlich in die Produktqualität und die Mitarbeiterschulung investiert. Klar definierte Standards und Arbeitsabläufe prägen den Betriebsablauf. Das bedeutet Beständigkeit und Verlässlichkeit – sowohl für die Mitarbeiter als auch für die Gäste. Aber: Auch der einzelne Betrieb kann zur Marke werden. Denken wir an die Sansibar auf Sylt oder das Restaurant Borchardt in Berlin. Ein klares Konzept, Marketing- und Kundenbindungsmaßnahmen müssen auch in der Individualgastronomie entwickelt und gelebt werden. On top kann der Wirt seine Unternehmerpersönlichkeit und seine Gastgeberqualitäten unmittelbar bei seinen Gästen einbringen. Und so gibt es trotz der wachsenden Marktmacht der „Systemer“ weiterhin jede Mengen Chancen für individuell und persönlich geführte Restaurants.

Aktives Nachwuchsmarketing muss für jedes Ausbildungsunternehmen ganz oben auf der Agenda stehen. Denn eines ist klar: Die Azubis von heute sind die Fachkräfte von morgen. Dabei ist das beste Argument für die Branche die Branche selbst. Wohl keine andere Branche in Deutschland ist so spannend und abwechslungsreich wie das Gastgewerbe. Eines ist dabei aber auch klar: Betriebe, die ihre Mitarbeiter nicht ordentlich bezahlen und behandeln, haben in diesem Wettbewerb keine Chance. Ärgerlich ist, dass sie dadurch nicht nur sich selbst, sondern dem Image der gesamten Branche schaden. Will heißen: Missstände müssen beseitigt werden. Unsere Betriebe unterstützen wir auf Bundesebene und vor Ort mit diversen Produkten und Initiativen wie der „Initiative Ausbildungsqualität“, unter anderem mit einem Bewerber-Knigge für die potenziellen Auszubildenden und einem Ausbilderwegweiser für die Unternehmen. Darüber hinaus sind Patenschaften mit Schulen, Praxistage, Schnupperpraktika und Tage der offenen Tür wichtige Bausteine, um junge Menschen von den hervorragenden Perspektiven unserer Branche zu überzeugen. Die Fachkräftesicherung zählt zu den wichtigsten Zukunftsthemen des Dehoga. Eines ist dabei aber auch klar: Erfolgreich können wir nur sein, wenn alle Akteure – neben unseren Betrieben auch die Schulen, Eltern und die Politik – hier an einem Strang ziehen. n

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Betrifft dies auch die architektonische Umsetzung? Luthe: Ja, das große Trendthema Nachhaltigkeit spiegelt sich auch in der Architektur der Hotellerie wider. Die gleichzeitige Berücksichtigung ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Aspekte ist aus der Hotellerie nicht mehr wegzudenken. Ohne eine intakte Umwelt ist Tourismus und damit die Hotellerie schlichtweg nicht realisierbar. Ressourcenschonende Produkte und energieeffiziente Anlagen sind daher das A und O eines zukünftig am Markt erfolgreichen Hotels. Dabei darf es aber nicht zu Einbußen im Komfort kommen. Die Gäste wählen ihr Hotel nach immer individuelleren Merkmalen aus. Und das zeigt sich natürlich auch in der Einrichtung eines Hauses – sei es nun eines Businesshotels oder eines Familienhotels. Die Architektur ist das erste, was der Gast wahrnimmt und sollte einen stimmigen Eindruck vom zu erwartenden Hotelerlebnis vermitteln.

Umsetzung zentraler Werbeaktionen über das eigene Standortnetz, klare Eigenschaften, die die Gäste mit den Marken verbinden, sowie ein stringenter Markenauftritt gehören sicherlich zu den Erfolgsfaktoren der Markenhotellerie.

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digitalen Medien eröffnen Gästen wie Hoteliers große Chancen. Zum einen ermöglichen sie eine zielgruppengenaue Ansprache und entsprechende Angebote. Zum anderen müssen die Hotels auf die weltweite Preisund Angebotstransparenz richtig reagieren. Und das gelingt. Deutschland als Reiseland wird immer beliebter. Seit 2004 wächst der Deutschlandtourismus kontinuierlich über Europaniveau. Im Trend liegen dabei Städtereisen, der Kultur- und Eventtourismus sowie Wellness- und Gesundheitsreisen. Außerdem wird das Hotel von morgen grüner. Individualität und Nachhaltigkeit heißen die Schlagwörter für die Zukunft.

Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland (IHA), Berlin

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Bildnachweis siehe Impressum

Objektbericht

Radisson Blu Tallinn

Umbau mit Baltischem Flair Neuer Look für das 4-Sterne-Hotel Radisson Blu in Tallinn

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ls Hafenstadt empfängt die Hauptstadt Estlands ganzjährig viele internationale Besucher. Um steigenden Ansprüchen, auch von Geschäftsreisenden, zu entsprechen, wurde das 4-Sterne-Hotel Radisson Blu Tallinn in diesem Jahr modernisiert. „Innerhalb von zwölf Monaten wurde das komplette Hotel mit 280 Zimmer und Suiten, der öffentliche Bereich mit Lobby, Rezeption,

Bar und Restaurant renoviert“, berichtet der verantwortliche Generalunternehmer, „und zwar im laufenden Betrieb“. Das Hotel Interior sollte mit traditionellen Einflüssen und einer sehr klaren Optik, die dank reduzierter Form- und Farbgebung eine ruhige und angenehme Atmosphäre möglich macht, neu gestaltet werden. Das Hotel hat einen PremiumStandort in Altstadtnähe mit guten Ver-

▲ Die schwarze Akustikdecke setzt die kunstvolle Deckenleuchte und den beleuchteten Bartresen in Szene

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kehrsanbindungen. Die 280 Zimmer und Suiten verfügen über eine zeitgemäße technische Ausstattung mit kostenlosem High-Speed-WLAN Internet. Die Lounge 24 als Rooftop-Bar mit offener Terrasse bietet einen Blick über die Altstadt. Flexibel gestaltbare Konferenzräume bieten Raum für bis zu 350 Teilnehmer, das Fitnesscenter aktive Entspannung nach einem anstrengenden Tag.


P Helle

Töne im Hotelzimmer

Auf den Zimmern kommen überwiegend helle Töne wie Weiß und Grau zum Einsatz, als harmonische Kontraste ein warmes Senfgelb sowie kräftiges Magenta. Highlights setzen hier unaufdringliche Details in zeitloser Eleganz wie das Dessin der großflächigen Betthäupter in den Hotelzimmern, die abstrakt an Meridiane erinnern. Ein weiterer direkter Bezug zu Tallin ist eine historische Stadtkarte, die in reduzierter Form auf ein Glaspanel gedruckt wurde und am Arbeitsplatz in den Hotelzimmern für indirekte Beleuchtung sorgt. Besonders schön wirkt die hinterleuchtete Stadtkarte in den höheren Etagen des 24-stö-

▲ Vor der schwarzen Motiv-Rückwand kommen die stilisierten Bühnenleuchten zur Geltung

▲ Vor dem Umbau verschwand der Kamin im Raum, nun ist er von draußen sichtbar

Bildnachweis: siehe Impressum

▲ Spannende Details im Restaurant

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Objektbericht

Radisson Blu Tallinn

Bildnachweis siehe Impressum

▲ Helle Töne wie Grau, Weiß und frisches Grün bestimmen die Farbgebung im Restaurant

▲ Passend zum abstrakten Meridian-Motiv finden sich Pendelleuchten links und rechts, die wie Satelliten unterschiedliche Bahnen um die Erde ziehen

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ckigen Gebäudes, da hier der Blick auf die ganze Stadt frei ist. Typisch nordisch ist die Material- und Musterwahl, bei der Wahl des Teppichmusters ebenso wie bei einzelnen Zierkissen. Ein Sessel aus Filz und der rustikale Fußboden in heller Holzoptik sind ansprechende Zusätze zu den unaufgeregten Farben, schlichten Oberflächen und kubischen Formen. „Die weltumspannenden Verbindungen, die sich aus dem Status einer Hafenstadt ergeben, spiegeln sich in unserem Entwurf wider“, berichtet Projektleiter Renz von Markus-Diedenhofen Innenarchitektur. „Er ist geradlinig und dank Hinweisen auf die nordische Kultur sowie das maritime Flair sehr beständig.“ P Moderne

und Tradition im Eingangsbereich

Die Gestaltungsidee der Zimmer wurde auch ins Foyer und die gastronomischen Bereiche getragen. So fällt der erste Blick in der Lobby auf die schwarze Wand hinter den Rezeptionsinseln. Das individuelle Linienmotiv findet sich in Schwingung versetzt auch hier. Gegenüber den Rezeptionsinseln befindet sich die „Musik-Bar“ mit dem frei stehenden schwarzen Flügel auf der Szenefläche. Dort haben die Planer beim Mobiliar bewusst tiefere Braun- und Graunuancen eingesetzt, um die gewünschte Lounge-Atmosphäre zu schaffen. Harmonisch ergänzt wird die Farbpalette durch das dekorative Magenta und den warmen Gelbton. Ein Blickfang ist das Zusammenspiel des aufwändigen Deckenlichts als Gegenpart zum Bartresen mit hinterleuchtetem Glasmosaik in Bernsteinoptik. Besonders ins Auge fällt der auch von draußen sichtbare Kamin und die Sessel im Geweih-Look als gelungene Kombination von Moderne und traditionellen Einflüssen. P Zeitloses

Interior für den Gastronomiebereich

Der komplette Gastronomiebereich wurde zu einem großen Raum geöffnet und neu gegliedert. Nun schließt sich das Restaurant direkt an die Bar an und beide Bereiche verfügen über Plätze an der raumhohen Fensterfront. Da das Restaurant vorwiegend für den Frühstücksservice genutzt wird, bestimmen hellere Töne wie ein frisches Grün, helles Grau und sattes Weiß die Farbgebung. Verbindendes Element ist die großflächige Motivwand mit Notenlinien, die das Musikthema der Bar aufgreift. Ein Geflecht aus Leuchten grenzt Restaurant und Bar optisch ab, lässt aber zugleich Sichtbezüge am Tag zu. Abgerundet wird der Das Objekt auf einen Blick freundliche Charakter durch einen hochwertigen Teppichboden, der ein traditionelles Stickmuster gepaart mit stilisierten Eisblumen adaptiert. Entstanden ist eine der ersten Adressen der baltischen Metropole, die mit Hotel: Radisson Blu Hotel Tallinn maximalem KomKategorie: 4 Sterne fort und einem Zimmer: 280 zeitlosen InteriorBauherr: Event Hotelgruppe, Köln Design eine gelasInnenarchitektur: Markus-Diedenhofen, Reutlingen sene WohlfühlatGeneralunternehmer: Vöcker & Co., Ahaus mosphäre bietet. n


Special

Spa und Wellness

Spa und Wellness Trends 2014 Die Redaktion “hotel objekte” befragte Experten zu den Trends im Spa- und Wellnessbereich

Fragen an die Teilnehmer 1. Wie sehen für Sie Spa-Anlagen und der Wellnessbereich in Hotels aus? 2. Wie wichtig sind Farben, Licht und Akustik? 3. Was sind Ihrer Meinung nach die Design-Trends 2014? 4. Was erwartet der Wellnessgast zukünftig im Hotel? 5. Was sind Ihrer Meinung nach die Erfolgselemente für Wellnesshotels?

1. Spa-Anlagen und Wellnessbereiche in Hotels sollten individuell auf die Positionierung und den Stil/die Sprache des Hauses abgestimmt sein – vorausgesetzt, das Hotel spricht eine eigene Sprache. Sie sollten keinesfalls langweilig und normal sein.

Alle Angaben laut Hersteller

2. Farben, Licht und Akustik sind immer wichtig – egal bei welchem Projekt und bei welcher Aufgabe. Allerdings darf nicht missverstanden werden, dass Akustik Ruhe sein kann, dass Licht Dunkelheit sein kann und dass Farbe grauer Stein sein kann.

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6. Sind sogenannte „Green Spas“ und eine Zertifizierung für den Erfolg des Hotel-Spas oder eines Wellnesshotels wichtig? 7. Angenommen, dass Sie je einen Wellnessbereich für die Zielgruppe Familien und Best Ager entwerfen. Worin unterscheiden sich diese im Wesentlichen?

4. Der Gast erwartet – zu Recht – ein besonderes Erlebnis im Hotel, Überraschung im positiven Sinne und die Harmonie von Inhalt (Team, Produkt, Philosophie) und Anmutung (Architektur, Innenarchitektur, Design). 5. Nachdenken, querdenken und mutig eigene Wege gehen. 6. Das kann ich nicht beurteilen. Persönlich finde ich es sehr wichtig, jedoch nicht als Marketing-Instrument.

Armin Ebner BEHF Architects, Wien

3. Die Trends gehen zu klaren natürlichen Formen und bewusstem Bezug zum Ort, dem genius loci.

7. Ich mag die Unterscheidung von alten und jungen Menschen nicht, egal wie man sie bezeichnet. Jeder Wellnessbereich sollte so zoniert und gegliedert sein, dass auf unter-

Björn Grimm, FCSI, Grimm Consulting, Hamburg

1. Generell finde ich es wichtig, dass Konzepte konsequent umgesetzt werden – hierzu gehört auch ein stimmiges Angebot an Speisen und Getränke in der Gastronomie, schmeichelnde Gestaltung der Zimmer und Annehmlichkeiten wie hochwertige Handtücher, vernünftige Badeschuhe, Obst und Getränke im Spa-Bereich, Reisemagazine, gute Musikuntermalung etc. Vorsicht bei Einrichtungen auf Baumarktniveau, die die

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Susi Hasenauer, Stephan Ferenczy und

schiedliche Bedürfnisse eingegangen werden kann (Lebendigkeit, Sportlichkeit, Ruhe, Stille, Einsamkeit). n

gelangweilte Ehefrau zusammen getragen hat. In jedem Fall müssen die Bereiche sauber (schimmelfrei) und aufgeräumt sein – ich hasse ungeordnete Handtuchstapel! Hygiene ist ein wesentlicher Aspekt, der über unser Unterbewusstsein aufgenommen wird und zum Wohlfühlen beiträgt! 2. Farben, Licht und die Akustik eines Spa-Bereiches sind extrem wichtig, da diese Elemente


den Gast in die richtige Stimmung versetzen können. Das Zusammenspiel muss stimmen! So fällt es z. B. leichter sich zu entspannen, wenn überwiegend mit warmen Farben und Lichtern gearbeitet wird. Harte Flächen (Glas, Steinfußböden) sorgen für eine Reflektion des Schalls – somit muss dieser aufgenommen und für Ruhe gesorgt werden. Unterschätzen Sie aber auch Lautsprecher nicht – sind diese zu günstig, so knarzt es in den Ohren und der Gast kann nicht entspannen!

Bildsprache, eigene Erfahrungen, Bewertungen im Netz, Auszeichnungen etc. Also ist es wichtig diese Erwartungen zu kennen und sich neugierig an die Gäste heran zu wagen. Maßgeblich ist auch die Ursprungs-Motivation bzgl. des Reisegrundes! Ein Tagungsgast nimmt das Angebot ggfs. im Lauf mit! Das Turtelpärchen mag sich entspannen und dem Alltag entfliehen wollen.

3. Insbesondere Themen-Spas werden zukünftig stark nachgefragt werden. Der Gast wird auf eine Reise in ein fernes Land entführt wird (z. B. Türkisches Hamam, IndonesianSpa etc.). Im Trend liegt auch das sogenannte Floating, bei dem der Gast sich im Wasser „schwebend“, umgeben von angenehmem Licht und leiser Musik entspannen und den Alltag vergessen kann.

5. Konsequentes Umsetzen einer eigenen Idee in Anlehnung an die wirklichen Ressourcen und Möglichkeiten eines Objektes. Schulung/ Qualifizierung aller Mitarbeiter, da WellnessGäste anders ticken als der bisherige Hotelgast. Sensibilisierung auf neue Kundenwünsche – ein Frühstücksangebot bis 10.00 Uhr kann für Unzufriedenheit sorgen, da der Gast entspannt bis 11.00 Uhr frühstücken möchte!

4. Erwartungshaltungen werden geprägt durch die Kommunikation, die ein Unternehmen an seine Gäste/Kunden richtet. Viel Ärger ist hausgemacht, da vollmundig viel versprochen, aber wenig gehalten wurde. Von daher ist die Kommunikation/Werbung zu prüfen! Erwartungen werden unter anderem weiter geprägt durch „Mund zu Ohr-Propaganda“,

6. Der „grüne“ Gedanke wird, wie auch in den vergangenen Jahren deutlich, immer bedeutender und beeinflusst immer mehr Menschen bei der Wahl eines Hotels oder WellnessBereiches. Eine Zertifizierung ist insbesondere für erfahrene Gäste von Bedeutung. Ganze „Healthy Hotels“ liegen in der Zukunft im Trend. Zertifizierungen bestärken die Gäste in

modernen Bedürfnisses nach mehr Privatheit sind dabei zentrale Momente zukunftsorientierter Spa-Planung. Investitionen in die Zukunft – sowohl thematisch als auch technologisch und architektonisch – statt in die Vergangenheit lautet die simple Erfolgsformel zukunftsfähiger Wellnessbereiche. Heinz Schletterer, Schletterer, Strass i. Zillertal

1. Je nach Art des Hotels, ob Romantikhotel, Kinderhotel, Wellness- oder Businesshotel, und der Destination sind an Spa Konzept und Design jeweils andere Anforderungen gestellt, denen jedoch allen dreierlei gemeinsam sein sollte: die Orientierung an den Erwartungen und Wünschen der Gäste, Authentizität und Originalität und damit eine klare Differenzierung gegenüber dem Mitbewerb. Um im Spa Business sowohl in Sachen Kundenzufriedenheit als auch Profitabilität der Anlage zu punkten, gilt universell: Innovation ist ein essenzieller Erfolgsfaktor. Basis der Innovation muss dabei ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse des Gastes sein und die zukunftsorientierte Umsetzung zukünftiger Gästewünsche. Medizinische bzw. gesundheitsfördernde Aspekte, multisensorische Erlebniswelten oder die Berücksichtigung des

2. Düfte, Licht und Klänge sind im Wellnessbereich nicht nur ein rein atmosphärisches Element, sondern erfüllen eine ganz konkrete Funktion. Die Einbeziehung aller Sinne, das multisensorische Erleben trägt ganz wesentlich zur Intensivierung und Beschleunigung des Regenerations- und Entspannungsprozesses des Gastes bei. Der Gast von heute sucht das besondere Wohlfühlerlebnis abseits des Alltags – er möchte eintauchen in eine Spa-Erlebniswelt, die ihm eine abwechslungsreiche Vielfalt an wohltuenden und heilsamen Attraktionen bietet. Dies wird am besten erreicht, indem dem Gast ein multisensorisches und zugleich gesundheitsförderndes Erlebnis geboten wird, und er einen nachhaltig positiven Effekt der Behandlungen mit in den Alltag nehmen kann. 3. Natürliches Wohlfühlen 2.0: Die Zeiten ausufernder Ideen im Hotelspa-Design sind end-

der richtigen Wahl ihrer Unterkunft und dienen der Orientierung! Zertifizierungen aber nicht nur der Zertifizierung wegen – ein Label muss auch gelebt werden! 7. Beide Zielgruppen haben unterschiedliche Bedürfnisse, die sich nur schwer miteinander vereinbaren lassen. Bei einem Spa für Familien sollte man darauf achten, dass es eine Betreuungsmöglichkeit für die Kinder gibt, damit sich die Eltern auch mal alleine entspannen können. Ausreichend Spielmöglichkeiten für die Kleinen sind in Wellnessbereichen für die Familie ein Muss. Wasserspielzeug, kleine gesunde Snacks, aber auch Saunen, die für Kinder geeignet sind, wären ideal. Für Best Ager eignen sich die bereits im Trend vorgestellten Wellnessmöglichkeiten. Ideal sind komplette ganzheitliche Angebote/ Pakete und Lösungen auf die jeweiligen Gäste zugeschnitten. Innovativ sind Konzepte für Großeltern mit Kind – ein dankbares Publikum in der Saisonverlängerung! Denn diese können ggfs. auch außerhalb der Ferien reisen! Sorgen Sie nur hier für den „Mittagsschlaf der Alten“! Die Kinder sollten demnach in der Zeit betreut werden, damit die Senioren wieder gut durch starten können. n

gültig vorbei, auch der exzessive Purismus hat seinen Zenit lange überschritten. Heute steht der Gast mit seinen individuellen Bedürfnissen und Erwartungen an die Spa-Behandlungen als Protagonist wieder im Mittelpunkt – der Spa ist Bühne und Wohlfühlraum des Erlebens und der Selbstregeneration des Gastes. Dieser Paradigmenwechsel führt weg von der Künstlichkeit der Inszenierung hin zu einer Rückbesinnung auf das Wesentliche der Jahrtausende alten Spa Tradition: den Gast selbst und der Förderung dessen Gesundheit durch Wasser (sanum per aqua). Wie selbstverständlich bedingt dies eine neue Natürlichkeit im Spa Design, die sich durch Behaglichkeit, pointierte Wohlfühlakzente und die Schaffung großzügiger Erlebnisräume ausdrückt, die ihm eine abwechslungsreiche Vielfalt multisensorischer Erlebnisse und wohltuender Attraktionen und Anwendungen bieten. Die Natur gewinnt so im Spa Konzept wie im Innendesign stark an Bedeutung. Themenund Erlebniswelten im Spa, die etwa regionalspezifische Kräuter und Pflanzen, natürliche Vorkommen wie Salz oder die Elemente Feuer, Wasser und Erde in den Mittepunkt stellen, lassen sich für den Gast eindrucksvoll inszenieren – unterstrichen von individuellen Designideen und kreativen themenrelevanten Akzenten.

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Special

Spa und Wellness Globales Healthness Design: Das neue Gesundheitsbewusstsein, die Verbindung von Health und Wellness (Healthness), die Besinnung auf tradierte Werte einer globalisierten Welt und deren moderne Interpretation nehmen heute großen Einfluss auf die Designfrage. Hochwertigkeit, Nachhaltigkeit und gesundheitsfördernde Eigenschaften definieren nicht nur das Spa-Angebot selbst, sondern auch die verwendeten Materialien. 4. Die simple „Bereitstellung“ standardisierter Angebote begeistert den modernen Gast nicht mehr. Erleben und Erlebnis, die Freude an der Inszenierung, das Eintauchen in ganz besondere Wohlfühlwelten, die eine abwechslungsreiche Vielfalt multisensorischer Verführungen und wohltuender, gesundheitsfördernder Attraktionen und Anwendungen bereit halten, sind die Erwartungen des Gastes von morgen. Funktionen, denen moderne Spa Konzepte und zukunftsorientiertes Spa-Design gerecht werden müssen. 6. Wie in anderen Lebensbereichen auch wird der Nachhaltigkeitsgedanke im Spabetrieb immer bedeutsamer und erobert unter der

Sylvia Glückert, WellConsult, München

1. In erster Linie muss die Anlage zum Haus passen und somit eine konzeptionell sinnhafte Ergänzung und ein organischer Teil des Ganzen sein.

Alle Angaben laut Hersteller

2. Alle drei Komponenten sind enorm wichtig und werden leider all zu oft vernachlässigt. Dies gilt im Besonderen für die Akustik. So sind etwa Halleffekte in großen Räumen und auf Fluren sowie Geräuschbelästigungen durch nicht ausreichend schallisolierte Bereiche für das Wohlbefinden des Gastes extrem störend. Auch im Bereich Lichtdesign werden immer wieder Fehler begangen. Dies gilt vor allem für Anwendungsräume, die ja besondere Anforderungen an die Lichttechnik haben. 3. Organische Formen und Naturmaterialien liegen nach wie vor im Trend. Hinzu kommt eine

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Bezeichnung „Green Spa“ den internationalen Wellnessmarkt. Energieeffizienz, der sparsame Umgang mit Ressourcen, die Verwendung regionaler Produkte und Materialien, die idealerweise per se eine gesundheitsfördernde Wirkung haben (z. B. Holzarten, die den Herzschlag des Gaste reduzieren und so den Entspannungsprozess fördern), und eine nachhaltig positive Beeinflussung des gesundheitlichen Wohlbefindens und der Lebensqualität des Gastes sind dabei wesentliche Bestandteile des Gesamtkonzeptes. Hoteliers entsprechen mit einer solchen Ausrichtung nicht nur den künftigen Erwartungen des Gastes, sondern senken ihre Kosten dramatisch. Durch den Einsatz neuester Technologien können etwa die Energiekosten bei Saunen und Dampfbädern um bis zu 50% reduziert werden. Bei Lichtkonzepten wiederum, die im Spabereich eine immer bedeutendere Rolle als Wohlfühlfaktor innerhalb des Gesamtkonzeptes spielen – können durch den Einsatz von LED Leuchten die Energiekosten deutlich reduziert werden. Auch wenn ein Green Spa Siegel zur Zeit für den Gast noch nicht letztlich kaufentscheidend ist (Betonung auf „noch nicht“) – so sind Nachhaltigkeit, Energie- und Ressourceneffizienz schon heute

entscheiden für den wirtschaftlichen Erfolg jedes Spas.

noch stärkere Einbindung regionaler Akzente. Auch die gestalterische Verbindung von Innenund Außenraum im Spa ist ein Trend.

werden. Wellness ist ein anspruchsvolles Thema und kann nicht mal eben nebenbei mitgemacht werden. Wer dies tut, wird im Meer der unzähligen, sogenannten "Wellnesshotels" untergehen.

4. Zunächst einmal muss sich ein Gast in den Räumen des Hauses intuitiv wohlfühlen, dies ist die Basis aller weiteren Wünsche und Erwartungen. Des Weiteren erwartet ein Wellnessgast ein Hotelzimmer, in dem er sich entspannen und aufhalten kann. Auch das Badezimmer sollte mehr als nur eine "Nasszelle" sein. Ideal ist außerdem ein Bereich, in dem der Gast zumindest am Mittag im Bademantel essen kann. Besonders wichtig sind auch ausreichend Ruhe- und Entspannungszonen im Wellnessbereich. Hier ist nicht nur die Anzahl der Liegen, sondern auch die Aufteilung in verschiedene Ruhequalitäten entscheidend. 5. Entscheidet man sich für Wellness im eigenen Haus, muss dies Chefsache sein. Nur wenn der Hotelier wirklich hinter dem Wellnessgedanken steht, wird das Vorhaben erfolgreich sein. Außerdem braucht es ein sinnvolles und wirtschaftlich tragfähiges Konzept. Thalasso am Meer und Alpin Spa in den Bergen reichen heute bei Weitem nicht mehr aus. Ein Konzept braucht Tiefe und – genauso wichtig – Umsetzungskonsequenz. Außerdem endet Wellness nicht an der Tür des Spas, sondern muss im ganzen Haus gelebt

7. Neben den beiden abgefragten Zielgruppen etabliert sich zusehend eine weitere relevante und stetig wachsende Zielgruppe, nämlich der Best Ager mit Enkelkindern. In einem FamilienWellnessbereich ist die klare Trennung zwischen Kinder- und Erwachsenenbereich wünschenswert und notwendig. Denn nur so wird der Urlaub für Eltern und Kinder zum Erlebnis: Die Eltern wechseln sich in der Betreuung der Kinder ab und können individuell das Angebot und die Ruhe des Wellnessbereichs genießen. Der Best Ager legt noch mehr Wert auf Ruhe, Erholung und die Qualität des Behandlungsangebotes. Diese Zielgruppe ist weltgewandt und anspruchsvoll – mit 08/15 Angeboten ist der Best Ager sicher nicht zufrieden zu stellen: Er erwartet sich ein breites Angebot mit einem klaren Fokus auf gesundheitsfördernden und lebensverlängernden Angeboten und Anwendungen. Die Zielgruppe der Best Ager mit Enkelkind verlangt nach einer symbiotischen Verbindung kinderfreundlicher mit qualitativ hochwertigsten Angeboten. Hier stehen Qualität, Gesundheitsförderung und der Erlebnisfaktor im Zentrum der Bedürfnisse und Erwartungen. n

6. Das Thema Green Spa gewinnt immer weiter an Bedeutung. Dies muss aber nicht bedeuten, dass jeder Hotelier auf diesen Zug aufspringen sollte. Es gibt auch viele andere Möglichkeiten Alleinstellungsmerkmale zu finden. Außerdem: ein bisschen "Green" geht nicht und wird von den Gästen schnell durchschaut. Wer sich mit den Themen Ökologie und Nachhaltigkeit beschäftigen möchte, muss dies sehr konsequent und ausdauernd tun. Dann kann ein echtes Green Spa jedoch sehr erfolgreich sein. 7. Beide Anlagen unterscheiden sich in den Bereichen Raumaufteilung, Design und Konzept erheblich. Ein Familien-Spa braucht Attraktionen für Eltern und Kinder, die gemeinsam genutzt werden können, wie etwa eine Textilsauna mit milden Temperaturen im Schwimmbadbereich. Auch Familien-Spa-Suiten können interessant sein. Ein Spa für Best Ager benötigt hingegen eine stärkere Ausrichtung auf Gesundheitsaspekte. Hier spielen außerdem Ruhe und Rückzug eine besonders wichtige Rolle. n


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Spa und Wellness

Advertorial

Entspannung pur Nicht nur zur Fußbodentemperierung – AEG THERMO BODEN Comfort WELLNESS

amilie Petersen aus Mainz, das Bremer Hotel „ÜberFluss“ und Schloss Montabaur im südlichen Westerwald liefern den Beweis: Die Heizmatte THERMO BODEN Comfort WELLNESS von AEG Haustechnik erfreut sich wachsender Beliebtheit. Sie kommt in allen Nassbereichen zum Einsatz, zu denen Wohlfühlbäder, private Wellness- und Saunabereiche, öffentliche Freizeit- und Bädereinrichtungen sowie halböffentliche Spas im Hotel oder im Fitness-Center zählen. Dank klassifizierter Schutzart IP X8 eignet sich dieses Heizmatten-System auch für die unmittelbare Schwimmbecken-Nähe. Eine Leistung von 200 W / m² sorgt für zügige Erwärmung und eine gleichmäßige Wärmeverteilung. Bodenfliesen trocknen zudem schnell ab, wodurch sich die TrittSicherheit erhöht. Die Bildung von Stockflecken und Schimmel wird unterbunden.

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Wellnessmatten im Hotelbad

weit überlegen. Neben der Installation unter Bodenbelägen in Barfußzonen lassen sie sich hervorragend in trendige Wärmebänke und Wärmeliegen implementieren. Dabei kann der Fachmann die AEG Heizelemente jedem Innenraum-Design anpassen, exakt auf Maß. Direkt unter dem Oberbelag verlegt – beispielsweise unter Keramik- oder Mosaik-Fliesen – erwärmen sie Ruhebänke und Sitzelemente mittels AEG-Temperaturregler präzise, hautangenehm und energieeffizient. Vorkonfektionierte Spezialheizmatten für die schwellenlose Dusche erhöhen den Komfort und erleichtern die Pflege. Sie verfügen über einen Ausschnitt für den Boden-

Angenehmer Komfort

ablauf. Die spezielle Heizmatte ist bereits für Standard-Duschen im Format 90 x 90 Zentimeter für den mittigen Abfluss vorkonfektioniert. n

AEG Haustechnik Gutenstetter Str. 10 90449 Nürnberg Tel 09 11 / 96 56 – 2 50 Fax 09 11 / 96 56 – 2 22 info@eht-haustechnik.de www.aeg-haustechnik.de

Mit der geringen Aufbauhöhe von nur drei Millimetern sind die Heizmatten THERMO BODEN Comfort WELLNESS einem wassergeführten System

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P Größtmögliche Gestaltungsfreiheit

Wellnessheizmatte für bodengleiche Duschtassen

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Fachbeitrag

Spa und Wellness

Sinnvolle Raumplanung erhöht Wirtschaftlichkeit Multifunktionalität im Spa- und Wellness-Bereich der Hotellerie

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Entspannung pur im Panorama Hotel Oberjoch

pa- und Wellness-Bereiche spielen für die Hotellerie eine immer wichtigere Rolle. Kaum ein Haus kommt mittlerweile ohne eine solche Anlage aus. Doch der Flächen- und Investitionsbedarf in die Hardware ist hoch und Schreckenmeldungen über hohe Betriebskosten und nicht funktionierende Anlagen verunsichern so manchen Investor. Deshalb ist es unerlässlich sich bereits in der frühen Entscheidungs- und Planungsphase Gedanken über ein sinnvolles Spa-Konzept, die erforderliche Größe der Anlage und das notwendige Raumprogramm zu machen. Leider werden nämlich immer noch zu viele Spa- und Wellness-Bereiche ohne das essenzielle betriebswirtschaftliche und konzeptionelle Know-how realisiert. Die daraus resultierenden Probleme werden oft erst während des Betriebes festgestellt und sind in den meisten Fällen dann nicht mehr, oder nur mit erheblichem finanziellen Aufwand zu beseitigen. Die Folgen sind nicht funktionierende, unwirtschaftliche Anlagen, die in der Masse der Mitbewerber untergehen. Denn einfach nur ein Spa zu bauen reicht heute bei Weitem nicht mehr aus.

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hotel objekte – märz 2014

P Zielgruppe definieren und abgrenzen

Ein Betriebs- und Design-Konzept steht also an am Anfang jeder Planung. Dabei sollte man im ersten Schritt die gewünschte Gastwirkung definieren: Was soll der Gast im Spa- und Wellness-Bereich erleben und wie hebt sich die eigene Anlage von den unzähligen Mitbewerbern ab? Hierbei muss allerdings jedem klar sein, dass Thalasso am Meer und alpines in den Bergen heute nicht mehr ausreicht. Diese Idee hatten schon unzählige andere und es wird nicht möglich sein als zehntes Haus am Platz damit Alleinstellungsmerkmale zu erzielen. Auch die simple Aneinanderreihung diverser Saunen wird keinen Gast mehr überraschen. Es gilt also Zielgruppen genau zu definieren und abzugrenzen und ein darauf abgestimmtes, spezialisiertes Konzept mit echten Alleinstellungsmerkmalen zu entwickeln. P Genaue wirtschaftliche Planung

Ist dies geschehen, kann es an eine wirtschaftliche Berechnung und bauliche Planung gehen. Hierbei sind Gästekapazitätsberech-

nungen genauso wichtig wie Raumverfügbarkeiten, notwendiger Personaleinsatz und die Berücksichtigung von Work-Flow und Guest-Flow durch die gesamte Anlage. So wird etwa die Kapazitätsberechnung später darüber entscheiden, ob sich der Gast auch in Spitzenzeiten entweder wohl oder wie eine Sardine in der Büchse fühlt. Auch der Work-Flow ist besonders wichtig für einen wirtschaftlichen Betrieb. Entscheiden doch zum Beispiel Kleinigkeiten wie der Weg, den Mitarbeiter zurücklegen müssen um Wäsche zu be- und entsorgen, über einzuplanende Back-up-Zeiten und somit über die notwendige Personalstärke im Spa- und Wellness-Bereich. Das Gleiche gilt zum Beispiel auch für die Reinigungsfreundlichkeit von Duschen. Rundduschen oder Glasduschen in den Anwendungsräumen benötigen wegen ihres erhöhten Reinigungsaufwands beispielsweise mindestens fünf Minuten mehr Rüstzeit zwischen den Anwendungen. Das sind schnell 30 Minuten pro Anwendungsraum und Tag. Bei nur fünf Anwendungsräumen können so 70 Stunden Mehrarbeit im Monat zusammen kommen. Gerade im Treatmentbereich


P Ganzheitliche Planung ist wichtig

Auch fehlende Ruhe- und Warte- und Verkaufszonen, Zugluft und Halleffekte in den Gängen und in größeren Räumen, ungeschicktes Lichtdesign, Geräuschbelästigung durch falsche Raumanordnung, fehlende Duschbereiche in den Anwendungsräumen sowie falsch platzierte Wasseranschlüsse und Steckdosen machen Gästen und Mitarbeitern das Leben schwer, verhindern einen perfekten Anwendungsablauf und wirken sich so negativ auf die Wirtschaftlichkeit aus. Daher müssen für die Anwendungsräume im Vorfeld unbedingt Raumanforderungen bis ins kleinste Detail definiert werden. Nur so hat später im Betrieb auch wirklich alles seinen Platz

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werden leider immer wieder viele Fehler gemacht, die sich deutlich negativ auf die Wirtschaftlichkeit eines Betriebes auswirken. So werden beispielsweise immer noch viel zu oft sehr spezifische Räume geplant, die nur für ganz spezielle Anwendungen nutzbar sind. Dies hat den Nachtteil, dass diese Räume oft leer stehen, während es an anderer Stelle an Räumlichkeiten fehlt und Anwendungstermine deshalb nicht angenommen werden können. Eine multifunktionale Raumplanung für Anwendungsräume ist daher unerlässlich. Auch eine flexible Vergrößerung oder Verkleinerung von Räumen ist eine interessante Möglichkeit Flächen nach Bedarf nutzbar zu machen.

Auszeit im Ruheraum des Panorama Hotel

und es müssen keine Verlängerungskabel quer durch die Kabine gelegt werden oder Therapeuten ständig im Raum hin- und herlaufen, um Lichtstimmungen zu ändern, an die Ölflasche während der Massage zu gelangen oder Wasser zu holen. Ebenfalls entscheidend ist, dass von Anfang an darauf geachtet wird, dass geräuschintensivere Anwendungen, wie Wannen oder Räume mit motorbetriebenen Geräten von solchen, die absolute Ruhe bedingen, strikt getrennt werden. Außerdem ist auf eine gute Schallisolierung der einzelnen Räume und Türen zu achten. So schön z. B. Milchglastüren und durchgehend verlegte Böden sind, sie führen unweigerlich zu Geräuschbelästigungen für den Gast. Unterstützt wird dies noch durch lange, hallende Flure. Nicht zu vernach-

lässigen sind natürlich auch die weichen Faktoren einer Anlage. Die Soft-Skills der Mitarbeiter und des Spa-Managements sind selbstverständlich ebenso entscheidende Erfolgsfaktoren wie die räumliche Planung und das übergreifende Spa-Konzept. Denn eine Spa-Philosopie muss auch jeden Tag ge- und erlebt werden. Leider bleibt all zu oft nach hohen Hardware-Investitionen viel zu wenig Budget und Zeit für die gründliche Schulung und Einarbeitung des Spa-Personals. Dabei kommt ein Gast höchstens das erste Mal wegen der Architektur einer Anlage. Zum Stammgast wird nur, wer sich von den Mitarbeitern gut und sorgsam betreut fühlt. P Fazit

Ein Spa- und Wellness-Bereich kann also nur  dann erfolgreich sein, wenn das Thema bereits in der Planungsphase eine zentrale Bedeutung im Haus einnimmt und von Anfang an von allen Beteiligten als ganzheitliches Prinzip verstanden wir. Dies verlangt Engagement und Leidenschaft für das Thema sowie die Bereitschaft in professionelle Spa-Beratung zu investieren. Wer hier am falschen Platz spart, muss später mit oft irreparablen Raum-Fehlern leben. n P

Die Autorin Sylvia Glückert

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Bildnachweis: siehe Impressum

ist Unternehmensberaterin für Spa und Wellness Anlagen und Spezialistin für die Entwicklung eigenständiger Spa Konzepte Cocon Thai Spa im Seerose Resort & Spa am Hallwilersee

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Bildnachweis siehe Impressum

Objektbericht

Hotel Jagdschloss, Kranichstein

Design umarmt Historie Das neue Design macht aus einer langen Tradition ein zeitgemäßes Erlebnis

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m 8. Januar 2014 feiert das Hotel Jagdschloss Kranichstein seine Neueröffnung und zugleich die lange Tradition des Hauses: 1580 ließ Landgraf Georg I. von Hessen-Darmstadt das Hofgut zu einem dreiflügeligen Jagdschloss ausbauen. Noch Jahrhunderte später genießen Gäste den gebotenen Komfort in idyllischer Landschaft und im historischen Rahmen aus Renaissance und Barock. Abgerundet wird

das Erlebnis durch genussvolle Ruhe, erstklassigen Service sowie ein Interieur, das den Charakter des geschichtlichen Kerns herausarbeitet: „Unser Entwurf ist ein Zitat der ehemaligen Nutzung, ohne zu historisieren. Umgesetzt in einer modernen und zeitgemäßen, aber auch sehr authentischen Form- und Materialsprache“, erläutert Cornelia Markus-Diedenhofen vom verantwortlich zeichnenden Innenarchitekturbüro.

▲ Die Jagdgöttin Diana wurde auf einem großen Wandbild inszeniert und prägt die Atmosphäre des Raumes

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P Ein

gräflicher Empfang

Als Visitenkarte besticht die Empfangshalle mit puristischer Eleganz in Kombination mit sinnlichen Details. Der weit nach oben geöffnete Raum mit umlaufender Galerie wurde in natürlichen Tönen und mit vielen geradlinigen Formen gestaltet. Als Spielfarbe strahlt ein warmes Saftgrün Behaglichkeit aus und symbolisiert zudem Jagd und Natur


– nicht zuletzt ist es auch eine der Corporate Identity Farben des Bauherrn Bilfinger. Im Großen und Ganzen modern und schlicht gehalten, so benötigt der Raum jedoch auch romantische Stilmittel, um alle Designthemen harmonisch zusammenzuführen. Dazu gehören ein imposantes Hirschgeweih, die natürliche Wandbehandlung mit einer speziellen Lehmtechnik sowie Textilien in traditionellen Karostoffen und opulenten Rankenmotiven. Besonders schön wirkt das Zusammenspiel vergangener Tage und heutigem Hotelkomfort an der Rezeption: Der mit gepolstertem Leder und Ziernägeln gestaltete Tresen ist ein willkommener Kontrast in der reduzierten Umgebung.

P Ein

„jagdgrüner“ Faden

In der Bar – über die Treppe im Eingangsbereich angeschlossen – setzen sich die Designthemen der Halle und deren Umsetzung fort, ergänzt durch ein strahlendes Rot: Die Bilder des benachbarten Jagdmuseums werden genau durch diese Farbe zum Leben erweckt. So ist es auch ein großformatiges Wandbild mit einer Szene der Jagdgöttin Diana, das die Raumatmosphäre prägt. Abrundend sind es dann Materialien wie Samt und Leder, Muster und Ornamente früherer Epochen, Jagdtrophäen und eine stimmungsvolle Beleuchtung, die die waidmännische Leidenschaft

des alten Adels erlebbar machen. Dass sich dieser Faden durch alle Räume zieht, zeigt auch der Weg zu den Gasträumen, der von ebensolchen Farben und Dessins begleitet wird. P Viel

mehr als nur Zimmer: Die Gemächer der Gäste

Das Team der Innenarchitekten hat sich hier natürlich auch vom Haus und seiner Tradition inspirieren lassen: Jagdgrüne Töne, ein königliches Blau sowie ein frisches Weiß rahmen die Räume ein. Oberflächen aus weiß lackiertem oder hellem Naturholz sowie traditionelle Karomuster

▲ Farblich wie im restlichen Gebäude, nur sind es hellere Blau- und Grün-Nuancen sowie viel frisches Weiß

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Objektbericht

Hotel Jagdschloss, Kranichstein

Bildnachweis siehe Impressum

▲ Auch im Besprechungszimmer teffen historische Elemente auf klare Linien

▲ Romantische Historie

▲ Warmes Saftgrün strahlt Behaglichkeit aus und symbolisiert Jagd und Natur – nicht zuletzt ist es auch eine der Corporate Identity Farben des Bauherrn Bilfinger

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und authentische Materialien runden das stimmige Gesamtbild ab. Dabei ist es die ruhige und zeitgemäße Formsprache, die eine durchweg angenehme Optik garantiert – sachlich mit dem richtigen Hauch romantischer Historie. Im Detail bestechen dann die Feinheiten: das Betthaupt als Anlehnung an die Architektur des Schlosses und mit einer Kranich-Intarsie oder die opulenten, dunkelgrünen Vorhangstoffe mit einem gestanzten und bedrucktem Farnmotiv. P Mit

allen Sinnen genießen

Gäste erleben einen Hotelaufenthalt mit allen Sinnen: Werden diese rundum positiv angesprochen, fühlen sie sich auch rundum wohl. Eine Innenarchitektur, die die Geschichte eines Hauses erzählt und maximalen Komfort bietet, hat daran entscheidenden Anteil – vor allem in den gastronomischen Bereichen: Trifft eine hervorragende Küche auf erstklassigen Service und ein gelungenes Design, wird es mit Sicherheit ein unvergessliches Erlebnis. Im Restaurant Kavaliersbau wurde deshalb eine Designsprache umgesetzt, die dem Ort huldigt: Passend zur ehemaligen Nutzung als Pferdestall erinnern Details an Reiter und Rösser, ein einladender Kamin dominiert den Raum wie in der früheren Schlossküche. Farblich orientiert sich die Gestaltung an derselben Palette wie im restlichen Gebäude, nur sind es hellere Blau- und Grün-Nuancen sowie viel frisches Weiß. n

Das Objekt auf einen Blick

Hotelobjekt/Name: Hotel Jagdschloss Kranichstein Bauzeit: vier Monate Kategorie: 4****Superior Eröffnung: 8. Januar 2014 Planung/Innenarchitektur: Markus-Diedenhofen, Reutlingen Einrichtung: Ziefle Koch GmbH, Waldachtal


Marktübersicht

Badeinrichtung

Badeinrichtung – Comfort bis Care Ob der Gast sich in einem Hotel richtig wohlfühlt, hängt maßgeblich von der Gestaltung des Bades ab. Materialien, Farben, Licht und Akustik – viele Komponenten ergeben das große Ganze

Fragen an die Teilnehmer 1. Welche Materialien werden Trend 2014? 2. Was sind Ihrer Meinung nach die Design-Trends 2014? 3. Wie wichtig sind Farben, Licht und Akustik in der Badezimmereinrichtung?

Alle Angaben laut Hersteller

Coram www.coram.de Matthias Erdmann, Marketingleiter

Bereich werden häufig farbig-beschichtete Materialien verwendet, da sie besonders pflegeleicht und unempfindlich sind.

1. Bei Accessoires sowie Wand- und Haltegriffen ist die Oberfläche Chrom immer noch die dominierende Oberfläche. Für Einsätze z. B. in öffentlichen Sanitäreinrichtungen ist die Oberfläche Edelstahl gebürstet aufgrund ihrer Robustheit optimal. Für den Care-

2. Grundsätzlich rückt das Badezimmer immer weiter in den Wohn- und Schlafbereich. Entsprechend werden moderne Badezimmer heute ausgestattet. Immer wichtiger werden Produkte mit (zusätzlichen) Komfortfunktionen. Hier reicht die Spannbreite von der

Coram

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4. Wenn Ihre Produkte mit einem Award ausgezeichnet sind, für wie wichtig halten Sie dies? 5. Was sind Ihrer Meinung nach die Erfolgsmerkmale Ihrer Produkte? 6. Welche Merkmale der Nachhaltigkeit zeichnen Ihre Produkte aus?

hotel objekte – märz 2014

Badewanne mit extra breitem Rand, der eine zusätzliche Sitzgelegenheit bietet und gleichzeitig für einen erleichternden Einstieg in die Wanne sorgt, bis hin zum Brausehalter, der zugleich als Haltegriff dient. 3. Gerade bei der Gestaltung von barrierefreien Bädern spielen Farben bzw. Kontraste eine besondere Rolle. Sie helfen Nutzern, unterschiedliche Bereiche und


Funktionselemente bewusster wahrnehmen zu können. Ebenfalls wichtig: das Licht. Hier geht der Trend klar in Richtung indirekte Beleuchtung. So werden zum Beispiel auch Stehlampen heute im Badezimmer in Kombination mit bequemen Sitzgelegenheiten eingesetzt. 4. Für den Bereich Care ist es zunächst einmal vorrangig, dass die Produkte den Normen und Bestimmungen für diesen Produktbereich entsprechen und somit dem Aspekt der Funktionalität Rechnung tragen. Design Awards sind eine zusätzliche Bestä-

Dyson www.dyson.de Carsten Ritter, Director Commercial Business 1. Die Menschen verbringen zunehmend mehr Zeit im Bad. Ungerne natürlich, weil etwas nicht funktioniert, wie es soll. Deshalb geht der Trend 2014 zu edlen und langlebigen Materialien, die optimal auf die Funktion des Produkts abgestimmt sind.

tigung für die innovative Produktgestaltung und können als Vermarktungsinstrument dienen.

skin sowie Badmöbeln und -konzepten von Tiger ermöglichen die Produkte der Marke proMed eine individuelle Gestaltung.

5. Im Bereich der barrierefreien Gestaltung von Komfortbädern bieten wir mit den Sitz- und Griffsystemen der Marke proMed Lösungen für jeden Einsatzbereich – vom Pflegebad über das hochwertige Privatbad bis hin zum Hotelbad. In Kombination mit den weiteren Sortimentsbereichen lassen sich Bäder aus einem Guss gestalten. Gemeinsam mit den Accessoires von Geesa, Badewannen und Duschkabinen von Seal-

6. Nachhaltigkeit ist für uns schon bei der Produktentwicklung ein wichtiger Faktor. Der schonende Umgang mit Ressourcen ist sowohl bei der Auswahl der Materialien, der Produktion als auch dem späteren Einsatz für uns ein wichtiger Faktor. So sparen zum Beispiel unsere Wellness-Massage-Duschkabinen dank eines einzigartigen Recycle-Systems bis zu 60 Prozent Trinkwasser. n

völlig neue Technologie in den Waschraum gebracht. Sie ermöglicht das Waschen und schnelle, hygienische Trocknen der Hände direkt am Waschbecken. Keine Wassertropfen mehr auf dem Boden und geringe Betriebskosten durch intelligente Technologie.

Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Ihr Ziel ist es, den Materialeinsatz auf ein Minimum zu reduzieren und langlebige Produkte zu konstruieren. Die Technologie unserer digitalen Motoren ermöglicht hohe Leistung bei gleichzeitig niedrigem Energieverbrauch. Und: Natürlich heißt die Entscheidung für Dyson auch immer, dass Sie keine teuren und umweltbelastenden Verbrauchsmaterialien mehr benötigen, seien es Staubsaugerbeutel oder eben Papierhandtücher. n

6. Das Dyson Prinzip lautet: Erreiche mehr mit weniger. Oder: Nachhaltigkeit durch Effizienz. Das beginnt bereits bei den Ingenieuren unserer

2. Äußerlichkeiten allein können auf Dauer nicht überzeugen. An erster Stelle steht für mich – unabhängig von der Jahreszahl – deshalb, was sich hinter der Fassade verbirgt: die Funktionalität; im doppelten Sinne. Klar, ein Produkt muss in erster Linie die angedachte Aufgabe lösen. Aber wirklich gutes Design definiert sich dadurch, dass es darüber hinaus das Leben der Menschen auch noch einfacher und angenehmer macht. 3. Licht und Farbe sind wesentlich für die Stimmung eines Raumes und damit auch ausschlaggebend dafür, ob man sich wohlfühlt und gerne dort aufhält. 4. Ein Award ist immer ein Zeichen von Anerkennung; zudem ein Gütesiegel, das bei der Kaufentscheidung relevant sein kann. Ein Produkt für das Spotlight einer Award-Verleihung zu entwickeln, halte ich aber für den falschen Weg. Wichtiger ist, dass es wirklich funktioniert. 5. Alle Dyson Produkte haben eines gemein: Sie sind Problemlöser. Frustration ließ James Dyson vor rund 30 Jahren in den Kampf gegen den Saugkraftverlust von Staubsaugern ziehen. Frustration ist heute unsere Motivation, Bestehendes zu verbessern. Mit dem neuen Dyson Airblade Tap, einer Armatur mit integriertem Händetrockner, haben wir zum Beispiel eine

Dyson

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Marktübersicht

Badeinrichtung

Fragen an die Teilnehmer 1. Welche Materialien werden Trend 2014? 2. Was sind Ihrer Meinung nach die Design-Trends 2014? 3. Wie wichtig sind Farben, Licht und Akustik in der Badezimmereinrichtung?

Rosskopf + Partner www.rosskopf-partner.com Timm Kowalewski, Leitung Vertrieb und Marketing

1. Bäder, besonders im Hotel, sind längst keine Nutz-, sondern vor allem Wohlfühl- und Erholungsräume, in denen Ästhetik und Funktionalität von Armaturen und Möbeln immer wichtiger werden. Fließende Übergänge, beispielsweise zwischen Waschtisch und Platte sind ein Trend. Aber auch freistehende Waschbecken und Badewannen – sowohl in gradliniger Formensprache als auch organisch geschwungen.

Alle Angaben laut Hersteller

2. Ganz klar Mineralwerkstoff. Mit seiner wasserfesten Oberfläche und einer angenehm warmen Haptik ist der Acrylstein prädestiniert für den Einsatz im Bad. Für Waschbecken und -tische eignet er sich ebenso wie für Bade- und Duschwannen, Re-

Rosskopf + Partner

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4. Wenn Ihre Produkte mit einem Award ausgezeichnet sind, für wie wichtig halten Sie dies? 5. Was sind Ihrer Meinung nach die Erfolgsmerkmale Ihrer Produkte? 6. Welche Merkmale der Nachhaltigkeit zeichnen Ihre Produkte aus?

gale und Raumteiler. Durch die thermoplastische Verformbarkeit, seine Transluzenz und ein breites Farbangebot bieten sich nahezu unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten. Als Boden- oder Wandfliesen kommt hingegen verstärkt der elegante und extrem robuste Quarzstein zum Einsatz. 3. Mittels stimmungsvoller Licht- und Soundszenarien lässt sich der Spa-Effekt im Hotelbad gezielt unterstützen. Außergewöhnliche Lichtspiele lassen sich auch mit Mobiliar aus Mineralwerkstoff erzielen, denn das Solid Surface Material lässt sich individuell hinterfräsen und effektvoll beleuchten. 5. Kaum ein anderer Werkstoff ist so vielseitig und hat so ausgeprägte Fähigkeiten wie Mineralwerkstoff. Zu seinen größten Vorzügen zählen die einfache Bearbeitung, die Stabilität und Robustheit und seine porenlose Oberfläche. Sie macht den Werkstoff resistent gegen Wasser und Schmutz und

somit äußerst hygienisch und pflegeleicht – ideal also für den Einsatz im Hotel, wo Oberflächen täglich strapaziert und gereinigt werden. 6. Generell ist Mineralwerkstoff besonders robust und pflegeleicht und dadurch äußerst langlebig. Selbst etwaige Beschädigungen lassen sich ohne großen Aufwand ausbessern. Rosskopf + Partner verarbeitet Mineralwerkstoff der Marken HI-MACS und Corian. HI-MACS wird ökologisch einwandfrei hergestellt nach den Qualitätsverfahren für Systeme und Prozesse der ISO-Norm 9001 sowie den Umweltschutzstandards nach ISONorm 14001. Auch Corian unterliegt während des gesamten Herstellungsprozesses strengen Richtlinien zur Abfallvermeidung und Energieeffizienz. Darüber hinaus fällt kein Deponiemüll an, der Werkstoff verfügt über die Green-Guard Zertifikate und produziert nur geringe Mengen an flüchtigen organischen Verbindungen (VOC). n


Grohe

Grohe www.grohe.de Michael Huth, Leiter Objektmanagement 1. Der Trend zu natürlichen Materialien hält an. Insbesondere Holz strahlt Wärme und Geborgenheit aus, was im Bad eine große Rolle spielt, da man sich dort meist nackt und „ungeschützt“ bewegt. Weiterhin setzen Inneneinrichter und Designer auf Materialien, die man mit seinen bloßen Füßen spüren kann und die ein Wohlgefühl auslösen. Hierzu gehören zum Beispiel warme Fliesen, ein kuscheliger Teppich, eine Holzbank oder auch grobe Textilien für Kissen oder Nischen, die zum Liegen oder Sitzen in den Raum integriert werden. 2. Übergeordnet lässt sich der Trend als modernes und zeitloses, aber hochwertiges Design beschreiben. Die Farben sind eher zurückhaltend und unterstreichen die Natürlichkeit der Materialien. Dabei ist Schwarz als Akzent immer mehr zu finden. Ein neueres Thema sind gestaltete Wände mit Mosaikmotiven, die über die gesamte Wandfläche

laufen, oder mit großformatigen Bildern oder Drucken direkt auf einem Material wie Glas oder Beton. 3. Licht spielt eine besonders große Rolle im Bad, was häufig unterschätzt wird. Zum Schminken und Rasieren muss es mit Hilfe von Lampen am Spiegel schattenfrei ins Gesicht fallen; Beleuchtung von oben erhellt nur den Raum. Wenn das Bad neben Schlafräumen liegt, lässt sich die Akustik durch besonders geräuscharme WC Spülungen optimieren. Farben sind je nach Geschmack und Trends so vielfältig wie die Badnutzer, sollten aber immer harmonisch aufeinander sowie auf Materialien und Licht abgestimmt sein. Farbiges Licht und Sound sind zudem wichtige Entspannungselemente im Spa-Bad. Wir setzen sie zum Beispiel als Module in der Dusche ein, als Teil unserer GROHE SPA F-digital Deluxe Ausstattung. 4. Ein Award bringt immer eine erhöhte Aufmerksamkeit für ein Produkt mit sich. Er zeigt auf neutrale Weise, dass ein Design innovativ ist und die Funktionen gut durchdacht wurden.

5. Es ist das Zusammenspiel von Qualität, der hohen technologischen Entwicklung und der Nachhaltigkeit jedes Produktes vereint in vielen verschiedenen Designs, die sich gut in jede gestalterische Landschaft integrieren. 6. Auch hier spielen Qualität und Technologie eine große Rolle: Unsere Produkte sind sehr langlebig und einige Designs bereits echte Klassiker. Zudem sind die Regelung des Wasserbrauchs und die umweltbewusste Produktion wichtige Faktoren. Für einen umsichtigen Umgang mit den Ressourcen setzen wir beispielsweise auf unsere integrierte Wasserspartechnologie GROHE EcoJoy, die den Verbrauch reduziert, ohne den Komfort einzuschränken. Spartasten an Brausen und Thermostaten, Sparmousseure oder Armaturen mit unserer GROHE SilkMove ES Technologie, die vor unnötigem Energieverbrauch schützt, unterstützen die Nutzer in einem ökologischen Lebensstil und leisten tagtäglich einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit. n

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Badeinrichtung

Fragen an die Teilnehmer 1. Welche Materialien werden Trend 2014? 2. Was sind Ihrer Meinung nach die Design-Trends 2014? 3. Wie wichtig sind Farben, Licht und Akustik in der Badezimmereinrichtung?

HSK Duschkabinenbau www.hsk-duschkabinenbau.de Joachim Schulte-Lohgerber, Geschäftsführer HSK 1. Unserer Meinung nach sind vor allem hochwertige und pflegeleichte Materialien, wie Echtglas, die Zukunft des Badezimmer-Interieurs. Der Trend geht hin zu Qualitätsprodukten mit einer langen Haltbarkeit und zeitlosem Chic. Behaglichkeit und Wohnlichkeit werden oft durch die Kombination mit natürlichen Materi-

4. Wenn Ihre Produkte mit einem Award ausgezeichnet sind, für wie wichtig halten Sie dies? 5. Was sind Ihrer Meinung nach die Erfolgsmerkmale Ihrer Produkte? 6. Welche Merkmale der Nachhaltigkeit zeichnen Ihre Produkte aus?

alien und Oberflächen wie Holz und Naturstein geschaffen. 2. Ganz klar: die Transparenz! Eine offene und barrierefreie Gestaltung steht zunehmend im Fokus der modernen Badezimmer-Gestaltung. Hinzu kommen edle Ausstattungselemente in klassischer Formensprache, wie Beschläge, Armaturen und Designheizkörper. HSK als Vorreiter von frei begehbaren Walk In-Duschen setzt zudem besonders auf zusätzliche Funktionen für noch mehr Komfort und Sicherheit im Bad.

3. Ein gezieltes Abstimmen dieser drei Elemente ist ausschlaggebend für den Wohlfühlfaktor eines Bades. Allerdings ist dies auch erforderlich für die Schaffung von Komfort und Sicherheit! Gut eingesetzt kann das Gefühl einer ganz persönlichen Wohlfühllandschaft erzeugt werden. Nicht nur in kleinen Bädern ist daher eine hohe Transparenz des Duschbereichs von Vorteil. 4. Auszeichnungen vermitteln Sicherheit! Je nach Einrichtungsgeschmack oder individueller Anforderung bieten z. B. Design- und 50plusAwards Orientierung in der Fülle des Angebots. Damit sind sie ein klares Plus bei der Entscheidungsfindung und für uns eine erfreuliche Auszeichnung. Bei HSK ist allerdings stets gewährleistet, dass jedes Produkt – mit und ohne Auszeichnung – mit höchster Material- und Verarbeitungsqualität hergestellt wird. Dafür steht die 10-jährige HSK-Qualitätsgarantie.

Alle Angaben laut Hersteller

5. Unsere Produkte zeichnen sich vor allem durch ihr zeitloses Design aus und setzen damit regelmäßig Trends für eine hochwertige Wohlfühlbadlandschaft. Wir bei HSK setzen auf das Konzept konsequenter Designwelten „Rund um die Dusche“, das heißt: Von der Dusche über Armaturen bis hin zu Spiegelschränken und Heizkörpern bieten wir optimal aufeinander abgestimmte Produktlösungen mit hochwertiger Funktionalität – Made in Germany.

HSK Duschkabinenbau

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6. Als familiengeführtes Traditionsunternehmen mit über 20-jähriger Kompetenz im Sanitärbereich setzt HSK seit jeher auf eine enge und langjährige Zusammenarbeit mit dem deutschen Sanitär-Fachhandwerk und stärkt dieses so langfristig. Darüber hinaus setzen wir konsequent ausschließlich hochwertige und langlebige Materialien wie Aluminium, Acryl- und Einscheiben-Sicherheitsglas ein. Von Anfang an wird bei HSK alles im eigenen Haus entwickelt. Besonders hohe Qualitätsstandards werden durch unsere eigene Glasfertigung gewährleistet. Die Herstellung nach kontrollierten Richtlinien „Made in Germany“ ermöglicht es uns, einen umfangreichen Garantie-Service und besonders nachhaltige Produkte anzubieten. n


Klafs www.klafs.com Rolf Glantz, Leiter Architektur und Planung 1. Im Jahr 2014 wird vor allem viel Wert auf die Verwendung von hochwertigen Materialien gelegt. Dabei ist der Einsatz von dunklen Hölzern ein moderner Trend. Auch die Tendenz zu höchstmöglicher Transparenz mit Hilfe von Glas in maximalen Dimensionen mit unterschiedlichen Ornamenten bleibt bestehen. Sehr großflächige, fugenlose Oberflächen liegen generell im Trend.

für sich ist für jede Einrichtung sehr wichtig. So ist beispielsweise ohne das richtige Licht keine gute Raumstimmung zu erreichen. In der Regel eignen sich „warme“ Lichtfarben (2700 – 3000 K) als indirekte Lichtquellen am besten.

2. Die gestalterische Integration der Badeeinrichtungen in die Innenraumgestaltung spielt eine große Rolle. Dabei verschmelzen Vorräume und Kabinen zu einer Spalandschaft. Auch werden unterschiedliche Badeeinrichtungen mit gleichem Design nebeneinander platziert, so werden z. B. eine Sauna und ein Dampfbad mit gleichen Glasfronten, gleichen Sitzeinrichtungen usw. zu einer Zwillingskabine. Maximale Transparenz durch maximale Verglasungen ergibt eine maximale Verbindung zwischen innen und außen.

4. Dass wir den hohen Anspruch an das Design unserer Produkte Aufsehen erregend umsetzen, zeigt eine Reihe internationaler Auszeichnungen für besonders eindrucksvolle SaunaGestaltungen, wie die Prämierung mit dem reddot Design Award oder dem renommierten iF Product Design Award in Gold. Awards sind in diesem Zusammenhang sicherlich wichtig, aber auch zukunftsorientierte Forschungen wie zum Beispiel unsere aktuelle Zusammenarbeit an einer Studie mit dem Fraunhofer Institut. Das Fraunhofer Institut ist die größte Forschungsorganisation für anwendungsorientierte Forschung in Europa. Mit dieser Zusammenarbeit gewährleisten wir eine kontinuierliche Umsetzung von Innovationen und Trends. Wir setzen jedoch nicht nur Trends, die Verantwortung gegenüber Mensch, Umwelt und Gesellschaft ist bei Klafs seit vielen Jahren selbstverständlich und uns sehr wichtig.

3. Gerade die gut aufeinander abgestimmte Sinfonie aus Licht, Farbe und Akustik ist für die Einrichtung bzw. die Gesamtstimmung von entscheidender Bedeutung. Die Entspannung in den Räumen ist nur durch ein harmonisches Zusammenspiel möglich. Auch der richtige Einsatz des einzelnen „Gestaltungselementes“

5. Dass Klafs seit vielen Jahren bei Sauna und Spa Marktführer ist, konnten wir nur durch eine auf Langfristigkeit angelegte Unternehmensstrategie erreichen. Klafs steht für ständig kontrollierte hohe Qualität und langlebige Konstruktionen, Kompetenz und individuelle Lösungen und ist als marktführender Saunaher-

steller und Spa-Ausstatter für besonders hohen Qualitätsanspruch an das Design bekannt. Des Weiteren bieten wir auch nach Fertigstellung einen umfassenden Service: So zum Beispiel einen Vor-Ort-Kundendienst und umfassende Vor-Ort-Garantieleistungen. Außerdem ist die Umsetzung technischer Innovationen in der Produktentwicklung für uns von großer Bedeutung. Unseren Kunden bieten wir damit die Sicherheit, technisch immer auf dem neuesten Stand zu sein. 6. Neben dem Erholungsfaktor sind die Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz ein zunehmend wichtiger Anspruch. Klafs hat sich dabei als Vorreiter in der Sauna- und Spa Branche schon lange der Vermeidung unnötigen Energieverbrauchs verpflichtet und so ist das Thema Anknüpfungspunkt in der Entwicklungsarbeit. Unsere Produkte werden unter umweltschonenden Rahmenbedingungen mit Hölzern aus nachhaltiger, zertifizierter Forstwirtschaft hergestellt. Auch die Forschungs- und Entwicklungsarbeit des Unternehmens basiert auf einer kontinuierlichen Senkung des Energieverbrauchs der Produkte und der Entwicklung neuer umweltschonender Lösungen für die private sowie gewerbliche Nutzung. Nicht umsonst sind nur die Saunakabinen von Klafs mit dem Blauen Engel für besonders emissionsarme Produkte ausgezeichnet, ohne dass dabei auf höchste Qualität, ansprechendes Design und Wohlbefinden verzichtet werden muss. n

Klafs

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Marktübersicht

Badeinrichtung

Fragen an die Teilnehmer 1. Welche Materialien werden Trend 2014? 2. Was sind Ihrer Meinung nach die Design-Trends 2014? 3. Wie wichtig sind Farben, Licht und Akustik in der Badezimmereinrichtung?

König Bäder www.koenig-baeder.de Torsten König, Geschäftsführer 1. Nach wie vor ist die Pflegeleichtigkeit eines Bades ein wichtiges Kriterium bei der Badgestaltung. Deshalb sind große Formate bei Fliesen oder Wandplatten aus Stein, Kunststoff oder Glas nach Möglichkeit auch mit schmutzabweisenden Beschichtungen besonders gefragt. Hinterleuchtete Lackspanndecken eventuell mit Bildmotiven sind unser Geheimtipp.

Alle Angaben laut Hersteller

2. Große, bodenbündige Duschbereiche und Regenbrausen mit verschiedenen Wasserstrahlarten liegen voll im Trend. Bei den Farben ist Zurückhaltung angesagt: dunkle Böden

König Bäder

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4. Wenn Ihre Produkte mit einem Award ausgezeichnet sind, für wie wichtig halten Sie dies? 5. Was sind Ihrer Meinung nach die Erfolgsmerkmale Ihrer Produkte? 6. Welche Merkmale der Nachhaltigkeit zeichnen Ihre Produkte aus?

in Brauntönen oder allen Grauabstufungen und weiße Wandfliesen mit schlichten, aber raffinierten Dekors für den zweiten Blick.

eingereicht hatte, wurde mit dem „Badplaner des Jahres“ ausgezeichnet. Das ist eine Wertschätzung unserer Arbeit.

3. Außerordentlich wichtig, denn Licht und Farbe erzeugen im Bad erst das richtige Ambiente. Selbst aus kleinsten Bädern kann damit ein Ort zum Wohlfühlen entstehen. Ob auch im Bad immer Musik oder der Fernseher laufen muss, ist Ansichtssache. Unter Entspannungsaspekten kann ruhig auch mal darauf verzichtet werden.

5. König Bäder bietet Individualität in Design und Planung sowie Komplettservice in der Realisierung der Bäder. Diese Kombination verschafft dem Kunden die Sicherheit, erstklassige Bäder in seinem Haus zum festen Termin eingebaut zu bekommen.

4. Eine Auszeichnung unterstreicht die Qualität, die Kreativität und den Nutzen, den das Produkt und die Dienstleistung besitzt. Ein realisiertes Badprojekt, das König Bäder beim deutschlandweiten SHK-Badwettbewerb 2013

6. Bei der Ausstattung unserer Bäder legen wir Wert auf Qualität und Langlebigkeit der verwendeten Produkte. Die eingebauten Materialien, wie Keramik, Stein oder Glas sind natürlichen Ursprungs, die handwerklich fachgerecht bearbeitet und verbaut werden. n


Audio-System Kaldewei Sound Wave macht sogar die Badewanne selbst zum Klangkörper, sodass man Musik nicht nur hören, sondern über das Badewasser auch sanft spüren kann. Ein ganz neues Wellnesserlebnis für die Sinne. 4. Mehr als 100 nationale und internationale Designauszeichnungen, davon über 50 in den vergangenen drei Jahren, belegen die erfolgreiche Zusammenarbeit des Kaldewei Design Centers mit international renommierten Designbüros. Mit Pioniergeist und Stilgefühl sind wir immer auf der Suche nach der perfekten Form unserer Produkte, die mit der modernen Architektur ideal harmonieren.

Franz Kaldewei

Franz Kaldewei www.kaldewei.com Arndt Papenfuß, Bereichsleiter Marketing 1. Hoteliers und Investoren legen bei der Ausstattung von Hotelbädern besonderen Wert auf Materialien, die den täglichen Beanspruchungen durch Gäste und Housekeeping widerstehen. Sie müssen auch bei intensiver Nutzung und täglicher Reinigung so haltbar und robust sein, dass sich auch nach vielen Jahren keine Gebrauchsspuren zeigen. Dabei sollten die Materialien so pflegeleicht und hygienisch sein, dass die Reinigung aus Gründen der Wirtschaftlichkeit schnell und gründlich durchgeführt werden kann. Vor diesem Hintergrund setzen Hotelbetreiber zunehmend auf das Material Stahl-Email, denn allein mit Blick auf die Lebensdauer von emaillierten Badewannen und Duschflächen rechnet sich diese Investition. Speziell Kaldewei Stahl-Email 3,5 mm ist dank seiner porenfreien und robusten Oberfläche schnell zu reinigen und wird selbst den höchsten Ansprüchen an Hygiene und Sauberkeit im Hotelbadezimmer gerecht. Neben der Zeitersparnis für das Reinigungspersonal ist auch die Sicherheit von Hotelgästen ein entscheidender Punkt. Dafür wurde Kaldewei Secure Plus entwickelt. Diese nahezu unsichtbare, aber spürbar rutschhemmende Oberflächenvergütung überzeugt im Nassbereich mit komfortabler Standsicherheit,

ohne die designorientierte Ästhetik im Bad zu beeinflussen. 2. Ein absoluter Megatrend im Bad sind bodenebene Duschen. Dank ihrer exklusiven Designsprache sind besonders die fugenlosen emaillierten Duschflächen von Kaldewei erfolgreich, die mit großem Bewegungsfreiraum und einem schwellenfreien Einstieg für ein exklusives Duscherlebnis und mehr Lebensqualität sorgen. Emaillierte Duschflächen fügen sich harmonisch in die moderne Badarchitektur ein und passen ideal zu den aktuellen Boden- und Materialtrends wie Holz oder Naturstein. Der Einbau von Fliesen im Duschbereich wird vor allem wegen der geringen Bausicherheit und aufgrund des hohen Reinigungsaufwands immer weniger in Betracht gezogen. 3. Aus dem funktionalen Badezimmer von einst ist mittlerweile ein Raum geworden, der individuell gestaltet wird und eine persönliche Wohlfühl-Atmosphäre vermittelt. Daher spielen eine harmonische Farbgestaltung, wie sie beispielsweise die exklusiven Matt-Farben der Kaldewei Coordinated Colours Collection ermöglichen, oder der stimmungsvolle Einsatz von Licht heute eine wichtige Rolle – und auch Musik, denn zu einem erholsamen Bad gehört mehr als Wasser und Badeschaum. Das Bad-

5. Mit über 380 Modellen hält Kaldewei ein umfassendes Produktsortiment an Bade- und Duschwannen sowie emaillierten Duschflächen bereit, das außergewöhnliche Gestaltungsvielfalt und Facettenreichtum über drei Segmente bietet – vom Klassiker bis zum Luxusprodukt für besonders anspruchsvolle Projekte. Besonders für die Hotellerie sind Produktlösungen gefragt, die auch unter funktionalen Aspekten überzeugen. So bieten emaillierte Duschflächen von Kaldewei im Hotelbad nicht nur hohen Komfort und Standsicherheit, sondern sind darüber hinaus besonders hygienisch und leicht zu reinigen, kratz- und abriebfest und unterstreichen ihre Wertbeständigkeit und Haltbarkeit mit einer 30-jährigen Garantie. Kurz gesagt: Produkte aus Kaldewei Stahl-Email 3,5 mm sind für den Hotelier die sicherste und wirtschaftlichste Lösung. 6. Kaldewei fertigt alle Badewannen, Duschwannen sowie emaillierten Duschflächen aus Kaldewei Stahl-Email 3,5 mm als einziges Unternehmen der Sanitärbranche nach eigener Rezeptur selbst. Stahl-Email zeichnet sich durch eine besondere Langlebigkeit aus, die sich auch in unserem Garantieversprechen von 30 Jahren ausdrückt, und kann am Ende seines langen Lebenszyklus zu 100 Prozent recycelt werden. Als erstes europäisches Unternehmen der Sanitärbranche hat Kaldewei außerdem den umfangreichen Zertifizierungsprozess für das Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen erfolgreich durchlaufen und ist darüber hinaus Mitglied im U.S. Green Building Council LEED. Produkte von Kaldewei empfehlen sich daher für den Einsatz in umweltgerecht geplanten Gebäuden. So setzt beispielsweise das Milano Scala, das erste emissionsneutrale Hotel der FashionMetropole Mailand, bei der Ausstattung seiner Badezimmer auf Kaldewei. n

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Marktübersicht

Badeinrichtung

Fragen an die Teilnehmer 1. Welche Materialien werden Trend 2014? 2. Was sind Ihrer Meinung nach die Design-Trends 2014? 3. Wie wichtig sind Farben, Licht und Akustik in der Badezimmereinrichtung?

Victoria + Albert www.vandabaths.com/de Okke Roosjen, Group Sales Director 1. Im Sanitärbereich bewegt sich der Trend weg von den traditionellen Materialien wie Acryl hin zu neuen Werkstoffen wie Stahl oder natürlichen Steinharzen. Auch Holz wird für die Badausstattung immer interessanter. Allerdings ist nicht jede Holzart für den Nassbereich geeignet.

Alle Angaben laut Hersteller

2. Das Badezimmer muss Komfort und Entspannung bieten. Immer öfter wird die Wanne im Schlafbereich integriert. Die Deutschen haben einen Nachholbedarf an modernen Badezimmern. Die Quadratmeterfläche spielt dabei keine Rolle: Auch in kleinen Räumen ist Platz für Wellness und Design.

Victoria + Albert

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4. Wenn Ihre Produkte mit einem Award ausgezeichnet sind, für wie wichtig halten Sie dies? 5. Was sind Ihrer Meinung nach die Erfolgsmerkmale Ihrer Produkte? 6. Welche Merkmale der Nachhaltigkeit zeichnen Ihre Produkte aus?

3. Das Badezimmer ist längst kein reiner Nutzraum mehr. Wellness, Farben, Licht- und Soundkonzepte spielen beim Design eine entscheidende Rolle. Die Menschen verbringen immer mehr Zeit im Badezimmer, um sich zu erholen. Der Anspruch an die Gestaltung steigt.

und Kunden mit guten Service-Leistungen und einer engen Zusammenarbeit. Das Ergebnis ist ein stetiges Wachstum in den vergangenen zehn Jahren. Unsere wichtigste Erfolgskomponente ist jedoch unser natürliches Materialgemisch QUARRYCAST.

4. Unsere Badewanne „Cabrits“ wurde 2013 in Hongkong mit dem Perspective Award ausgezeichnet. Darauf sind wir natürlich sehr stolz. Ein Award ist eine Belohnung. Eine Anerkennung und eine Auszeichnung – auch für die konstruktive Zusammenarbeit von Hersteller und Designer.

6. Alle freistehenden Badewannen und Waschbecken von Victoria + Albert werden exklusiv aus QUARRYCAST gefertigt, einem Gemisch aus vulkanischem Kalkstein und Harz. Das Naturprodukt wird zwei bis drei Stunden bei lediglich 30/40 Grad gebrannt. Ein enormer Energievorteil gegenüber beispielsweise Stahl oder Acryl. QUARRYCAST besitzt außerdem exzellente isolierende Eigenschaften und sorgt für eine konstante Badetemperatur. n

5. Die Produkte von Victoria + Albert zeichnet ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis aus. Wir überzeugen Partner


Villeroy & Boch

Villeroy & Boch www.villeroy-boch.com Thomas Kannengießer, Director Product Management CSW-Projects 1. Im Mittelpunkt werden weiterhin pflegefreundliche Materialien stehen, die gerade im Hotelbereich schnell, einfach und hygienisch zu reinigen sind. Oberflächenveredelungen wie CeramicPlus bieten hier einen Vorteil. Aber auch rutschhemmende Materialeigenschaften gewinnen weiterhin an Bedeutung, gerade im Bereich Duschflächen. Hier bieten wir mit Quaryl ein bewährtes Material, das stoßsicher, schlag- und kratzunempfindlich ist sowie rutschhemmend (TÜV-/LGA-getestet), eine gute Wärmeisolierung bietet und zudem unvergleichliche Designs ermöglicht, um einen flächenbündigen Einbau zu gewährleisten. 2. Wir spüren aktuellen Trends nach und setzen darüber hinaus eigene Maßstäbe in Sachen Funktion und Design. Aktuell geht der Trend hin zu wohnlichen Badezimmern, die über den normalen Standard hinaus auch Wellnessaspekte, z. B. in Form von Whirlwannen bieten. Klare Linien und reduzierte Formen setzen weiterhin starke Akzente und bieten zeitlosen Purismus, wie z. B. unsere Sanitärkollektion Memento oder unsere auf der ISH 2013 präsentierte Quaryl-Badewanne Squaro Edge 12. 3. Wie andere Wohnräumen auch soll das Badzimmer gemäß den individuellen Bedürfnissen und Gewohnheiten genutzt werden können:

Ob individuelle Gestaltungswünsche bei der Einrichtung oder individuelle Erlebniswünsche wie beispielsweise die Möglichkeit, die eigene Lieblingsmusik, die man unterwegs auf dem Handy oder MP3-Player immer bei sich hat, auch morgens nach dem Aufstehen unter der Dusche oder abends beim Entspannungsbad genießen zu wollen – das Bad wandelt sich mehr und mehr zum individuellen Lebens- und Erlebnisraum. Unsere Kollektion Architectura bietet unseren Kunden genau diese Individualität. Ideengeber für die reduzierte Formensprache des Designs sind die geometrischen Grundformen Kreis, Ellipse und Rechteck, die dem Planer größtmögliche Freiheit bei der Raumgestaltung ermöglichen. Die Produktstruktur ist übersichtlich und verständlich nach einem Baukastenprinzip angelegt. Die Waschtische gibt es in den drei Formen mit je drei verschiedenen Einbauvarianten: Aufsatz-, Halbeinbau- und Unterbau-Waschtisch. 4. Auszeichnungen, egal ob von Verbraucherseite oder einer Jury sind Bestätigung für unsere Bemühungen um Nachhaltigkeit, gutes Design und Qualität. Gerade beim Kauf bestätigt dies auch den Kunden bei seiner Produktwahl. 5. Villeroy & Boch hat sich den eigenen Maßstab gesetzt, die Entwicklung neuer, verbesserter Produkte voranzutreiben, die für eine noch effizientere Nachhaltigkeit sorgen. Mittlerweile umfasst unser Sortiment eine Vielzahl an nachhaltigen Produktlösungen. Hinzu kommen die Komponenten Qualität und

Design, hier bewährt sich Villeroy & Boch seit langem. Zudem sind in der heutigen schnelllebigen Zeit Innovationen wichtiger denn je. Ein Hauptaspekt dabei ist, den Zeitgeist frühzeitig zu erkennen und Trends vorherzusehen. Villeroy & Boch hat es in seiner langjährigen Geschichte geschafft immer wieder neue Produkte, neue Produktionstechniken und neue Designs zu entwickeln. Zahlreiche Innovationen von Villeroy & Boch sind inzwischen erfolgreich auf dem Markt und wurden mit renommierten Preisen ausgezeichnet, wie z. B. die Keramikoberfläche CeramicPlus, oder die Materialinnovation Quaryl. 6. Ein wichtiges Thema im Hotelbereich ist Nachhaltigkeit. Im Hotelgeschäft sind die Bäder einer viel höheren Frequenz ausgesetzt wie im Privatbereich. Dieser Umstand zieht natürlich andere Anforderungen an unsere Produkte nach sich, bei denen es vorrangig um funktionales Design von wassersparenden Produkten geht, die mit wenig Zeitaufwand bei der Wartung auskommen. Villeroy & Boch hat sich den eigenen Maßstab gesetzt, die Entwicklung neuer, verbesserter Produkte voranzutreiben, die für eine noch effizientere Nachhaltigkeit sorgen. Mittlerweile umfasst unser Sortiment eine Vielzahl an nachhaltigen Produktlösungen, wie beispielsweise unsere neue WC-Generation DirectFlush. Durch den offenen Spülrand, der vollständig glasiert ist, lässt sich das WC schnell, einfach und bakterienfrei reinigen. Durch einen Wasserverbrauch von lediglich 3 bzw. 4,5 Litern ist DirectFlush zudem äußerst wassersparend. n

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Veranstaltungen

Ewiger Messekalender

Ein Thema unterschiedlich interpretiert – Sleep London 2013

Bildnachweis: siehe Impressum

Sleep Hotel Event 2013 in London endete, nach zwei vollen Tagen voller Ideen und Inspiration, mit einem Hoch

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G

ewinner des European Hotel Design Awards in London im Bereich Umwandlung eines bestehenden Gebäudes in ein Hotel ist das Projekt Speicher 7 in Mannheim von Schmucker und Partner. Den Preis für European Hotel Design des Jahres erhielt das Alpina Gstaad entworfen von HBA London. Über 3.600 internationale Fachbesucher nahmen teil, was einem Anstieg um 12 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Grohe wird weiterhin Hauptsponsor der Sleep sein: „Wir wissen das Potenzial der Hotelbranche zu schätzen. Dies ist ein sehr

wichtiges Segment für uns und wir denken, dass sie in Trends und Badezimmer-Stil führend ist“, sagte Maha El Kharbotly-Opas von Grohe Großbritannien. Neben der Konferenz, präsentierten dieses Jahr mehr als 130 Hersteller und Lieferanten ihre Produkte. Austeller Espinasse meint: „Wir waren wirklich mit dem Kaliber von Menschen, die die diesjährige Sleep besucht haben, beeindruckt. Es war eine tolle Plattform für uns, unsere neue Marke im Gastgewerbe zu starten.“ Ein Blickfang der Ausstellung war die Newcomer-Galerie im Erdgeschoss, die eine ausgewählte Gruppe

von innovativen Produkt-Designer vorstellte. Das Sleep-Hotelzimmer-Konzept erforderte ein Höchstmaß an Kreativität und Funktionalität. Nur 24 Stunden hatten die Designer, um ihre Konzepte vor den Jury-Mitglieder zu präsentieren. Das Team um Jelle van den Berg von Cullinan Interior / Infinite Architects gewann. n

Beauty

Hogatec

BAU

Düsseldorf, 21.-23.03.2014 (Jährlich) Messe für Kosmetik, Wellness und Spa

Essen, 31.08-03.09.2014 (Zweijährlich) Abgesagt!

München, 19.-24.01.2015 (Zweijährlich) Messe für Architektur, Materialien und Systeme

ProWein

Security

Düsseldorf, 23.-25.03.2014 (Jährlich) Messe für Weine und Spirituosen

Essen, 23.-26.09.2014 (Zweijährlich) Messe für Sicherheits- und Brandschutztechnik

light+building

expo real

Frankfurt/M., 30.03.-04.04.2014 (Zweijährlich) Messe für Licht- und Gebäudetechnik Energieeffizienz, autarke und nachhaltige Nutzung

München, 06.-08.10.2014 (Jährlich) Internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen

Fibo Köln, 03.-06.04.2014 (Jährlich) Messe für Fitness, Wellness und Gesundheit

interbad Stuttgart, 21.-24.10.2014 (Zweijährlich) Messe für Schwimmbad, Sauna und Spa Themenwelten sind beispielsweise „Trends für Bäder“, „Energie“, „Naturpools“ und „Individuelle Betreiberkonzepte“

Hannover Messe Hannover, 07.-11.04.2014 (Jährlich) Messe für Industrie und Automationstechnik

Intersolar Europe München, 04.-06.06.2014 (Jährlich) Messe für Solartechnik und erneuerbare Energien

Consense Stuttgart, 01.-02.07.2014 (Zweijährlich) Messe für nachhaltiges Bauen und Betreiben

spoga+gafa Köln, 31.08.-02.09.2014 (Jährlich) Messe für internationale Gartenwelt

Orgatec

Annahmeschluss für die nächste Ausgabe: 07. Mai 2014

ISH Frankfurt/M. 10.-14.03.2015 (Zweijährlich) Messe für Bad, Energieund Klimatechnik

Internorga Hamburg, 13.-18.03.2015 (Jährlich) Messe für Hotellerie und Gastronomie Ein Überblick über die gesamte Angebotspalette aller Marktsegmente in Hotellerie, Gastronomie, GVP, Bäckereien und Konditoreien

interzum Köln, 05.-08.05.2015 (Zweijährlich) Messe Möbelindustrie & Innenausbau

Köln, 21.-25.10.2014 (Zweijährlich) Messe für Office und Objekt

SHKG viscom Frankfurt/Main, 05.-08.11.2014 (Jährlich) Messe – Visuelle Kommunikation & Technik

Sleep

Leipzig, Herbst 2015 (Zweijährlich) Fachmesse für Sanitär, Heizung und Klima

aquanale

London, 26.-27.11.2014 (Jährlich) Design und Architektur-Messe

Köln, 27.-30.10.2015 (Zweijährlich) Messe für Sauna, Pool & Ambiente

Hoga

FSB

Nürnberg, 11.-14.01.2015 (Zweijährlich) Messe für Hotellerie, Gastronomie und GV

Köln, 27.-30.10.2015 (Zweijährlich) Messe für Freiraum, Sport- & Bäderanlagen

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Anbieter von A-Z (mit Seitenzahl)

Leistungsverzeichnis

Anzeige

www.aeg-haustechnik.de Anzeige

www.barkcloth.de Anzeige

www.barthelme.de Anzeige

www.caravita.de Anzeige

www.huettinger-die-einrichtung.de Anzeige

www.konway-noesinger.de

Anzeige

contract textiles

www.kos-international.de Anzeige

www.lbm-licht.de Anzeige

www.joka.de 46

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Akustik: Bark Cloth_Europe (Oliver Heintz), Ebringen 46 Akustiklösungen: Josef Meyer Exclusiver Innenausbau, Nordhorn 2, 4, 48 Architekten: Schletterer GmbH, Strass im Zillertal (A) 25, 48 Außenleuchten: LAMP83 Deutschland GmbH, Güglingen 48, 52 SLV Elektronik GmbH, Übach-Palenberg 8-13, 48 Ausstattung: Mühldorfer GmbH & Co. KG, Haidmühle 46-48 Ausstattungsprodukte (Tür + Fenster): Hewi Heinrich Wilke GmbH, Bad Arolsen 46-48 Akustiklösungen: Josef Meyer Exclusiver Innenausbau, Nordhorn 2, 4, 48 Bad & Sanitär: Voglauer Möbelwerk Gschwandtner & Zwilling GmbH & Co. KG, Abtenau (A) 48 Banketträume: Hüttinger Die Einrichtung GmbH, Würzburg 46 Josef Meyer Exclusiver Innenausbau, Nordhorn 2, 4, 48 Vöcker & Co. Hotel-und Objektkonzepte GmbH, Ahaus 21, 48 Ziefle Koch GmbH, Waldachtal-Cresbach 30-33, 48 Barmöbel (auch Kompletteinrichtung): Josef Meyer Exclusiver Innenausbau, Nordhorn 2, 4, 48 Konway & Nösinger Gastroline, Stockstadt am Rhein 15, 46 Voglauer Möbelwerk Gschwandtner & Zwilling GmbH & Co. KG, Abtenau (A) 48 Ziefle Koch GmbH, Waldachtal-Cresbach 30-33, 48 Bauen im Bestand: Vöcker & Co. Hotel-und Objektkonzepte GmbH, Ahaus 21, 48 Bauern- u. Landhausmöbel: Konway & Nösinger Gastroline, Stockstadt am Rhein 15, 46 Beleuchtung (Sonderlösungen): Barthelme LED Solutions, Nürnberg 3, 46 LBM Lichtleit-Fasertechnik GmbH, Hemau 46 Betten: Mühldorfer GmbH & Co. KG, Haidmühle 46-48 Schramm Werkstätten GmbH, Winnweiler 5, 48 Betten (Zubehör): Schramm Werkstätten GmbH, Winnweiler 5, 48 Betthäupter: Schramm Werkstätten GmbH, Winnweiler 5, 48 Buffet: Ziefle Koch GmbH, Waldachtal-Cresbach 30-33, 48 Daunenbetten: Mühldorfer GmbH & Co. KG, Haidmühle 46-48 Deckenleuchten: LAMP83 Deutschland GmbH, Güglingen 48, 52 Dekostoffe: KOS Objekttextilien International, Krefeld 46

Dekorationstextilien: KOS Objekttextilien International, Krefeld 46 Digital Signage: Kindermann GmbH, Ochsenfurt 46-48 Digital Systems: TeMeno GmbH, Grevenbroich 46-48 Displays: Kindermann GmbH, Ochsenfurt 46-48 Door Signs: Kindermann GmbH, Ochsenfurt 46-48 Downlight-Leuchten: LAMP83 Deutschland GmbH, Güglingen 48, 52 Einbauleuchten (in Decken, Möbel): LAMP83 Deutschland GmbH, Güglingen 48, 52 Einrichtungsstoffe: KOS Objekttextilien International, Krefeld 46 Fachplaner: Hüttinger Die Einrichtung GmbH, Würzburg 46 Vöcker & Co. Hotel-und Objektkonzepte GmbH, Ahaus 21, 48 Fassadenverkleidung (aus Schiefer): JOKA, W. & L. Jordan GmbH, Kassel 8-13, 46 Festzeltgarnituren: Konway & Nösinger Gastroline, Stockstadt am Rhein 15, 46 Fußbodenheizung: AEG Haustechnik, Nürnberg 17, 27, 46 Geflechtmöbel: Konway & Nösinger Gastroline, Stockstadt am Rhein 15, 46 Generalunternehmer: Vöcker & Co. Hotel-und Objektkonzepte GmbH, Ahaus 21, 48 Glasschiebetüren: Dorma Hüppe Raumtrennsysteme GmbH + Co.KG, Westerstede/Ocholt 46-48 Glastrennwände: Josef Meyer Exclusiver Innenausbau, Nordhorn 2, 4, 48 Glaswände vollautomatisch: Dorma Hüppe Raumtrennsysteme GmbH + Co.KG, Westerstede/Ocholt 46-48 Holzböden: JOKA, W. & L. Jordan GmbH, Kassel 8-13, 46 Hotelbetten: Mühldorfer GmbH & Co. KG, Haidmühle 46-48 Schramm Werkstätten GmbH, Winnweiler 5, 48 Hotel-Komplettausstatter: Hüttinger Die Einrichtung GmbH, Würzburg 46 Josef Meyer Exclusiver Innenausbau, Nordhorn 2, 4, 48 Voglauer Möbelwerk Gschwandtner & Zwilling GmbH & Co. KG, Abtenau (A) 48 Rudolf Neumeier GmbH & Co. KG, Holzkirchen 48 Vöcker & Co. Hotel-und Objektkonzepte GmbH, Ahaus 21, 48 Hotelmatratzen: Schramm Werkstätten GmbH, Winnweiler 5, 48 Hotelzimmer: Hüttinger Die Einrichtung GmbH, Würzburg 46 Josef Meyer Exclusiver Innenausbau, Nordhorn 2, 4, 48


Anzeige

Schramm Werkstätten GmbH, Winnweiler 5, 48 Vöcker & Co. Hotel-und Objektkonzepte GmbH, Ahaus 21, 48 Infrarotheizstrahler (Outdoor): AEG Haustechnik, Nürnberg 17, 27, 46 Innenarchitekten: Hüttinger Die Einrichtung GmbH, Würzburg 46 Schletterer GmbH, Strass im Zillertal (A) 25, 48 Innenausbau: Ziefle Koch GmbH, Waldachtal-Cresbach 30-33, 48 Innenbeleuchtung (auch Sonderlösungen): LBM Lichtleit-Fasertechnik GmbH, Hemau 46 SLV Elektronik GmbH, Übach-Palenberg 8-13, 48 Innentüren: JOKA, W. & L. Jordan GmbH, Kassel 8-13, 46 Interior Design: Vöcker & Co. Hotel-und Objektkonzepte GmbH, Ahaus 21, 48 Intelligente Textilien: drapilux, Emsdetten 46-48 KOS contract textiles, Krefeld 46 Kaffeehausmöbel: Konway & Nösinger Gastroline, Stockstadt am Rhein 15, 46 Kissen: Mühldorfer GmbH & Co. KG, Haidmühle 46-48 Konferenzräume: Josef Meyer Exclusiver Innenausbau, Nordhorn 2, 4, 48 Vöcker & Co. Hotel-und Objektkonzepte GmbH, Ahaus 21, 48 Konferenztechnik: Kindermann GmbH, Ochsenfurt 46-48 LED-Außenbeleuchtung: Barthelme LED Solutions, Nürnberg 3, 46 LAMP83 Deutschland GmbH, Güglingen 48, 52 LBM Lichtleit-Fasertechnik GmbH, Hemau 46 SLV Elektronik GmbH, Übach-Palenberg 8-13, 48 LED-Bänder: Barthelme LED Solutions, Nürnberg 3, 46 LBM Lichtleit-Fasertechnik GmbH, Hemau 46 LED-Innenbeleuchtung: LAMP83 Deutschland GmbH, Güglingen 48, 52 LBM Lichtleit-Fasertechnik GmbH, Hemau 46 SLV Elektronik GmbH, Übach-Palenberg 8-13, 48 Licht (auch Sonderlösungen): Barthelme LED Solutions, Nürnberg 3, 46 LBM Lichtleit-Fasertechnik GmbH, Hemau 46 SLV Elektronik GmbH, Übach-Palenberg 8-13, 48 Lichtarchitektur: LBM Lichtleit-Fasertechnik GmbH, Hemau 46 SLV Elektronik GmbH, Übach-Palenberg 8-13, 48 Lichtdeckensysteme: LBM Lichtleit-Fasertechnik GmbH, Hemau 46

SLV Elektronik GmbH, Übach-Palenberg 8-13, 48 Lichtsteuerung: Barthelme LED Solutions, Nürnberg 3, 46 SLV Elektronik GmbH, Übach-Palenberg 8-13, 48 Lobby: Bark Cloth_Europe (Oliver Heintz), Ebringen 46 Voglauer Möbelwerk Gschwandtner & Zwilling GmbH & Co. KG, Abtenau (A) 48 Ziefle Koch GmbH, Waldachtal-Cresbach 30-33, 48 Lounge: Hüttinger Die Einrichtung GmbH, Würzburg 46 Vöcker & Co. Hotel-und Objektkonzepte GmbH, Ahaus 21, 48 Voglauer Möbelwerk Gschwandtner & Zwilling GmbH & Co. KG, Abtenau (A) 48 Ziefle Koch GmbH, Waldachtal-Cresbach 30-33, 48 Matratzen: Schramm Werkstätten GmbH, Winnweiler 5, 48 Medienmöbel: Kindermann GmbH, Ochsenfurt 46-48 Medientechnik: Kindermann GmbH, Ochsenfurt 46-48 Mobile Glastrennwände: Dorma Hüppe Raumtrennsysteme GmbH + Co.KG, Westerstede/Ocholt 46-48 MSD-Wandplatten: JOKA, W. & L. Jordan GmbH, Kassel 8-13, 46 Natursteinheizung: AEG Haustechnik, Nürnberg 17, 27, 46 Naturvlies: Bark Cloth_Europe (Oliver Heintz), Ebringen 46 Objekteinrichtung (Allgemein): Josef Meyer Exclusiver Innenausbau, Nordhorn 2, 4, 48 KOS Objekttextilien International, Krefeld 46 Vöcker & Co. Hotel-und Objektkonzepte GmbH, Ahaus 21, 48 Objekteinrichtung (auch Hotelzimmer): KOS Objekttextilien International, Krefeld 46 Schramm Werkstätten GmbH, Winnweiler 5, 48 Ziefle Koch GmbH, Waldachtal-Cresbach 30-33, 48 Objekttextilien: KOS Objekttextilien International, Krefeld 46 Öffentliche Räume: Hüttinger Die Einrichtung GmbH, Würzburg 46 Josef Meyer Exclusiver Innenausbau, Nordhorn 2, 4, 48 Outdoormöbel: Konway & Nösinger Gastroline, Stockstadt am Rhein 15, 46 Parkett (auch Beratung): JOKA, W. & L. Jordan GmbH, Kassel 8-13, 46 Pendelleuchten: LAMP83 Deutschland GmbH, Güglingen 48, 52

LE CORBUSIER Und PERLOn RIPS – zwEI KLaSSIKER. ES waR an dER zEIt, BEIdE zUSammEn zU BRIngEn. www.anker.eu


Anbieter von A-Z (mit Seitenzahl)

Leistungsverzeichnis

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www.teamplan-hoteldesign.com Anzeige

www.lamp83.de Anzeige

www.neumeier.de Anzeige

www.schletterer.com Anzeige

www.schrammwerkstaetten.de

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www.slv.de Anzeige

www.voglauer.com

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www.voecker-co.de

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www.zieflekoch.de

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hotel objekte – märz 2014

Polstermöbel: Konway & Nösinger Gastroline, Stockstadt am Rhein 15, 46 Projektentwicklung Spa: Schletterer GmbH, Strass im Zillertal (A) 25, 48 Restaurant: Hüttinger Die Einrichtung GmbH, Würzburg 46 Josef Meyer Exclusiver Innenausbau, Nordhorn 2, 4, 48 Voglauer Möbelwerk Gschwandtner & Zwilling GmbH & Co. KG, Abtenau (A) 48 Ziefle Koch GmbH, Waldachtal-Cresbach 30-33, 48 Rezeption: Voglauer Möbelwerk Gschwandtner & Zwilling GmbH & Co. KG, Abtenau (A) 48 Schallgedämmte Mobilwände: Dorma Hüppe Raumtrennsysteme GmbH + Co.KG, Westerstede/Ocholt 46-48 Schallschutz: Josef Meyer Exclusiver Innenausbau, Nordhorn 2, 4, 48 Schiebewände: Dorma Hüppe Raumtrennsysteme GmbH + Co.KG, Westerstede/Ocholt 46-48 Schlafsysteme: Mühldorfer GmbH & Co. KG, Haidmühle 46-48 Schramm Werkstätten GmbH, Winnweiler 5, 48 Seminarräume: Josef Meyer Exclusiver Innenausbau, Nordhorn 2, 4, 48 Sessel: Konway & Nösinger Gastroline, Stockstadt am Rhein 15, 46 Sofas (Indoor): Konway & Nösinger Gastroline, Stockstadt am Rhein 15, 46 Sonderlösungen (Spa): Inviion GmbH, Strass im Zillertal (A) 46-48 Schletterer GmbH, Strass im Zillertal (A) 25, 48 Sonnenschirme: Caravita, Gaimersheim 46 Konway & Nösinger Gastroline, Stockstadt am Rhein 15, 46 Sonnensegel: Caravita, Gaimersheim 46 Spa (Allgemein): Inviion GmbH, Strass im Zillertal (A) 46-48 Schletterer GmbH, Strass im Zillertal (A) 25, 48 Spa (Ausstattung): Inviion GmbH, Strass im Zillertal (A) 46-48 Josef Meyer Exclusiver Innenausbau, Nordhorn 2, 4, 48 Spa (Beleuchtung): Barthelme LED Solutions, Nürnberg 3, 46 Spa (Beratung): Schletterer GmbH, Strass im Zillertal (A) 25, 48 Spa (Detailplanung): Inviion GmbH, Strass im Zillertal (A) 46-48 Spa-Equipment: Inviion GmbH, Strass im Zillertal (A) 46-48 Spa-Konzepte: Schletterer GmbH, Strass im Zillertal (A) 25, 48

Spotlight-Leuchten: LAMP83 Deutschland GmbH, Güglingen 48, 52 Stühle: Konway & Nösinger Gastroline, Stockstadt am Rhein 15, 46 Systembeleuchtung: LBM Lichtleit-Fasertechnik GmbH, Hemau 46 Tagungsräume: Hüttinger Die Einrichtung GmbH, Würzburg 46 Josef Meyer Exclusiver Innenausbau, Nordhorn 2, 4, 48 Voglauer Möbelwerk Gschwandtner & Zwilling GmbH & Co. KG, Abtenau (A) 48 Ziefle Koch GmbH, Waldachtal-Cresbach 30-33, 48 Teakholzmöbel: Konway & Nösinger Gastroline, Stockstadt am Rhein 15, 46 Terrassen-Bodenbeläge: JOKA, W. & L. Jordan GmbH, Kassel 8-13, 46 Thermoboden (für Dusch- u. Wellnessbereich): AEG Haustechnik, Nürnberg 17, 27, 46 Textildesign: KOS Objekttextilien International, Krefeld 46 Textilausstattung: Bark Cloth_Europe (Oliver Heintz), Ebringen 46 KOS Objekttextilien International, Krefeld 46 Textilien (Objekteinrichtung): Bark Cloth_Europe (Oliver Heintz), Ebringen 46 KOS Objekttextilien International, Krefeld 46 Textilstoffe (auf Naturbasis): Bark Cloth_Europe (Oliver Heintz), Ebringen 46 Trennwandkonzepte: Josef Meyer Exclusiver Innenausbau, Nordhorn 2, 4, 48 Videokommunikation: Kindermann GmbH, Ochsenfurt 46-48 View Terminal: Kindermann GmbH, Ochsenfurt 46-48 Wandbeläge: Bark Cloth_Europe (Oliver Heintz), Ebringen 46 Wandoberflächen (aus Holz): JOKA, W. & L. Jordan GmbH, Kassel 8-13, 46 Wandleuchten: LAMP83 Deutschland GmbH, Güglingen 48, 52 Warmwassergeräte (Boiler, Durchlauferhitzer etc.): AEG Haustechnik, Nürnberg 17, 27, 46 Wellness: Ziefle Koch GmbH, Waldachtal-Cresbach 30-33, 48 Wind- und Sichtschutzwände: JOKA, W. & L. Jordan GmbH, Kassel 8-13, 46 Konway & Nösinger Gastroline, Stockstadt am Rhein 15, 46 Wohnstoffe: KOS Objekttextilien International, Krefeld 46 Bark Cloth_Europe (Oliver Heintz), Ebringen 46 Zulieferer: Mühldorfer GmbH & Co. KG,

Haidmühle

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„Wo informierst Du Dich über interessante Spa- und Wellnesskonzepte?“

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„hotel objekte“ liefert Informationen und Hintergründe über aktuelle Hotelprojekte, Innenarchitektur und Design, Ausstattung und Technik sowie Facilitymanagement.

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Produktmeldungen

Design Leistungsstarke Glasoberflächen für den Innenbereich b für Glastüren, Treppenaufgänge oder Empfangstresen bietet der Glashersteller Guardian InGlass das besonders langlebige Glas Diamond Guard für den gewerblichen Gebrauch an. Eine neuartige Oberflächentechnologie auf Kohlenstoffbasis verhindert frühzeitige Abnutzungserscheinungen, wodurch es seltener als herkömmliches Glas ausgetauscht werden muss. Dank des extrem niedrigen Reibungskoeffizienten ist es besonders widerstandsfähig gegen Gebrauchsspuren in stark frequentieren Innenbereichen, so auch im Hotel. Es ist in den Varianten ExtraClear, UltraMirror, DecoCristal und LamiGlass erhältlich. n

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Ideales Glas mit hoher Transparenz für Design-Anwendungen, die diamantähnliche Härte und Wertbeständigkeit erfordern

Innovationspreis Baden-Württemberg für Rentschler Reven

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Cyklon-Abscheideprinzip von Rentschler Reven

as X-Cyclone-Technologie-Verfahren zur Abluftreinigung entfernt hochwirksam Fettaerosole und Wasserdampf in Großküchen der Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. Die von der Dunstabzugshaube oder Lüftungsdecke angesaugte Küchenabluft wird in einem Cyclone-Abscheideelement in schnelle Rotation versetzt. Durch die Fliehkräfte werden selbst mikrofeine Fettaerosole nahezu

restlos ausgeschleudert. Sie fließen entlang den polierten Edelstahllamellen in eine Sammelrinne ab. Der Abscheider reinigt sich praktisch von selbst. Das System arbeitet rein mechanisch, ohne Hilfsenergie und ohne Wegwerf-Filtermedium, das regelmäßig auszutauschen ist. Daher sind die Betriebs- und Wartungskosten deutlich geringer als bei herkömmlichen Fettabscheidern mit speichernden Filtermedien. n

Dynamisches Design und ergonomisches Sitzen – Bankmodelle für den Außenbereich

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Außenmöblierung aus natürlichen Materialien unter ergonomischen Aspekten designt

ine Befragung bei Jung und Alt deckte offene Wünsche im Angebot am Sitzangebot im Außenbereich auf. Einhellig spiegeln sie den Wunsch nach der Verwendung von natürlichen Materialien statt Kunststoff wider sowie einer größeren Sitzhöhe, extra Armlehnen und nicht zuletzt höherer Lehnflächen für den Rücken. Altersgerechte Bänke, so die Studie, sollen und müssen Plätze und Orte für alle Generationen sein. Die

filigrane und leichtfüßige Generationenbank Rothenburg Plus von Nusser Stadtmöbel überzeugt durch eine ergonomisch gewölbte Sitzfläche, die aufrechte Sitzposition und durch besonderes Zubehör wie Armlehnen oder eine Fußstütze. Die variable Einbauhöhe ermöglicht zudem eine größere Sitzhöhe. Zur Auswahl steht das Modell in verschiedenen Holzausstattungen wie Kambala, FSC Hartholz und Pagholz. n

Aktive aufrechte Sitzhaltung durch Ergo Top bei den Löffler Bürodrehstühlen

 Aogo XL bietet auch in Alle Angaben laut Hersteller

designorientierten Häuser ergonomisches Wohlbefinden beim Arbeiten

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n Ergo Top steckt die Idee des bewegten Sitzens. Die patentierte Technologie sorgt dafür, dass ein permanentes Ausbalancieren des horizontalen und vertikalen Körpermittelpunkts die Muskulatur im Sitzen aktiviert. Bei den Löffler Bürodrehstühlen ermöglicht Ergo Top mit seiner 360° beweglichen Sitzfläche – ergänzend zur eher passiv-stützenden Synchronmechanik – eine aktive aufrechte

Sitzhaltung. Die Entwicklung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Ergonomie der Technischen Universität München und kam zuerst zum Einsatz in der mobilen Sitzmöbelreihe Ergo & Friends. Die IGR, Interessengemeinschaft der Rückenschullehrer/innen e.V. (IGR), empfiehlt Bürodrehstühle mit ERGO TOP-Technologie uneingeschränkt. n


Leistung & MobiLität. HigH-End-grills für HotEllEriE und gastronomiE designed & made in germany individuelle modelle & sonderanfertigungen abgestimmt auf Das Profi-gastronorm-system einbau in Küchen auf mass zahlreiche features & zubehör umfassenDes service-Paket für gastronomie & Hotellerie von namhaften Köchen und grillprofis empfohlen

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