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Beihefter Clubmagazin Automobil Club der Schweiz Ausgabe 9, September 2013

& lifestyle

ACS ZÜRICH Züri Fäscht 2013

Die Attraktion: Autos auf dem See ACS Classics in Winterthur

Ein Oldtimertreffen der besonderen Art

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& Schweizer Leserwahl. Kategorie Kleinwagen. Goldenes Lenkrad 2012.

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Beihefter Sektion ZÜRICH | September 2013

Inhalt/Editorial

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Inhalt/Editorial Was hat die Oberlandautobahn mit dem Referendum gegen die 100-Franken-Vignette zu tun?

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Events & Motorsport Züri Fäscht 2013: Autos auf dem See – die Attraktion

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Auto & Verkehr Jugendfahrlager JUFALA 2013: Eine Woche lehrreicher Spass

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Events & Motorsport ACS Classics in Winterthur: ein Oldtimertreffen der besonderen Art

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Verkehrssituationen Verkehrsquiz

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Dies & Das «Zürich – Sicherheit durch Höflichsein» – Aufklärung im 20. Jahrhundert

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Treffpunkt Donnerstag, 26. September 2013: «t’Visite» im Bundeshus z’Bärn

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Altes Eisen rostet nicht Rolf Sigg, Maur

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Club Glosse Sommerzeit – Draussenzeit

Editorial Was hat die Oberlandautobahn mit dem Referendum gegen die 100-Franken-Vignette zu tun? Es geht in jüngster Zeit weiss Gott etwas an der Verkehrsfront, ob national oder kantonal: Der Netzbeschluss, der die Oberlandautobahn betrifft, das Referendum der Autobahn-Vignette, welches die Verteuerung der Vignette um 150 Prozent verhindern will und die «Milchkuh-Initiative» für eine faire Strassenfinanzierung seien nur am Rande erwähnt. Alles schön der Reihe nach, und was hat das Projekt der Oberlandautobahn mit der Autobahn-Vignette zu tun? Erst Ende 2012 haben National- und Ständerat entschieden, den Netzbeschluss und das Bundesgesetz über die Nationalstrassen zu revidieren. Für eine verbesserte Verbindung der verschiedenen Landesteile sollen die Nationalstrassen um 370 Kilometer erweitert werden. Die Strecke Brüttisellen – Wetzikon–Rapperswil – Reichenburg soll als ein Teil in das Nationalstrassennetz aufgenommen werden. Weil das Bundesgericht 2012 allerdings zum Schluss gekommen ist, dass der Schutz der Moorlandschaft der vorgesehenen Linienführung entgegensteht und das Projekt dadurch verzögert wird, haben es die Räte abgelehnt, das Projekt der Oberlandautobahn provisorisch in den Netzbeschluss aufzunehmen. Im Zusammenhang mit dem Netzbeschluss wurde in Bern ebenfalls der Preis der Autobahn-Vignette neu angesetzt. Der Nationalrat hätte eine moderatere Erhöhung von 70 Franken bevorzugt, schlussendlich hat sich der Ständerat mit dem Preis von 100 Franken durchgesetzt. Oder vielleicht auch nicht! Über 100 000 Unterschriften sind innert kürzester Zeit gesammelt worden, das Referendum ist zustande gekommen, am 24. November wird an der Urne über die Erhöhung des Vignettenpreises abgestimmt.

Und spätestens hier kommt die Oberlandautobahn wieder ins Spiel. Bundesrätin Doris Leuthard hat nicht mit Drohgebärden gespart und unmissverständlich klar gemacht, dass bei einer Ablehnung der Preiserhöhung für die Autobahnvignette der Netzbeschluss nicht in Kraft treten kann. Für den Kanton Zürich würde dies eine weitere Verzögerung der Oberlandautobahn bedeuten. Genau um diese ungerechtfertigte Verknüpfung von zwei Sachgeschäften aufzuheben und nicht gegeneinander auszuspielen, wurde am 21. Juni des laufenden Jahres durch Nationalrat Felix Müri eine parlamentarische Initiative eingereicht. Sie verlangt, dass der Bundesbeschluss über das Nationalstrassennetz umgesetzt wird. Den Kantonen sollen die daraus entstehenden Mehrkosten vergütet werden, welche nicht durch den Bund abgegolten werden. Damit wäre die heikle Verknüpfung von Netzbeschluss und dem höheren Vignettenpreis beseitigt und den Gegnern des Referendums gleichzeitig auch eines ihrer Hauptargumente abhanden gekommen. Herzlichst

Lorenz Knecht, Direktor ACS Zürich

Impressum Redaktion ACS Sektion Zürich Lorenz Knecht Forchstrasse 95 CH-8032 Zürich Telefon 044 387 75 00 Fax 044 387 75 09 info@acszh.ch www.acszh.ch

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Sekretariat Telefon 044 387 75 00 Reisen Telefon 044 387 75 10 clubreisen@acs-travel.ch www.acs-travel.ch

Inserate KROMER MEDIA Unterer Haldenweg 12 CH-5600 Lenzburg Telefon 062 886 33 53 Fax 062 886 33 34 media@kromer.ch

Druck und Inseratenverwaltung KROMER PRINT AG Unterer Haldenweg 12 CH-5600 Lenzburg Telefon 062 886 33 33 Fax 062 886 33 34

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Beihefter Sektion ZÜRICH | September 2013

Events & Motorsport

Züri Fäscht 2013

Die Attraktion: Autos auf dem See Drei wunderschöne Tage prägten das Züri Fäscht 2013, und das zahlreiche Publikum schenkte den Schwimmautos des ACS grosse Aufmerksamkeit. Die Attraktion kam gut an und die Fahrten waren gut gebucht. Wie schon 2010 organisierte der ACS Sektion Zürich zusammen mit Roland Sieg die Schwimmautos für das Züri Fäscht. Bereits im Vorfeld wurde diese Attraktion angekündigt, und schon am frühen Freitagabend nutzte das Publikum die einmalige Möglichkeit für eine Rundfahrt. Einmalig ist die Möglichkeit in der Schweiz darum, weil das Befahren der Gewässer mit diesen Fahrzeugen normalerweise verboten ist. Die wenigen

Schweizer, die noch im Besitz eines solchen Fahrzeuges sind, haben sie meist in Deutschland als Wasserfahrzeug immatrikuliert und geniessen das «Auto als SchiffGefühl» im Ausland. Die Fahrzeuge wurden zu Beginn der Sechzigerjahre des letzten Jahrhunderts in geringer Stückzahl in Deutschland gebaut. Heute gibt es in Europa noch rund 50 Stück.

Willi und Margrit Gertsch, Wald:

Beat und Jane Oberholzer, Zollikerberg:

«Es war ein einmaliges Erlebnis mit dem Auto im Wasser.»

«Unglaublich cool, super Erlebnis, es hat sich gelohnt!»

Heinz-Jürgen Jannck, Warendorf, Autobesitzer:

Petra und Georg Klien, Köln, Autobesitzer:

«Anstrengend, aber lustig!»

«Superwetter, Spitzenpublikum, gosser Spass…»

Bis zu neun Fahrzeuge standen an den drei Tagen fast ununterbrochen für das Publikum im Einsatz und hatten kaum eine Pause, aber trotzdem viel Spass, bei den Corsos gab es jeweils einen einmaligen Blick auf die Quaibrücke, wo die Zuschauer dichtgedrängt standen. Das Züri Fäscht war für den ACS ein voller Erfolg.

Impressionen als Film: www.acszh.ch

Ruth Diener, Zürich, und Ernst Uhler, Langnau a. A.:

«Wir sind per Zufall vorbeigekommen und es war wirklich schön.»

Jennifer Laudan und Kurt Seifert, Zürich:

«Genial, mal etwas anderes!»

David und Barbra Cunningham, Lewes UK:

«It was great fun!» 4

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Beihefter Sektion ZĂœRICH | September 2013

Events & Motorsport

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Beihefter Sektion ZÜRICH | September 2013

Auto & Verkehr

Jugendfahrlager JUFALA 2013

Eine Woche lehrreicher Spass Bei bestem Wetter wurde im Sommer die erste Woche des JUFALA 2013 durchgeführt. Begeisterte Teilnehmer, motivierte Instruktoren und ein zufriedener Lagerleiter blicken auf ein gelungenes Lager zurück.

Jugendfahrlager JUFALA Zürich 2013

Für Lagerleiter Robert Hotz vom ACS war es eine richtig gute Woche mit einer harmonierenden, motivierten Gruppe. Für ihn hat das JUFALA viele Vorteile: «Es ist eine weiterreichende Grundausbildung, mehr als einfach Fahrstunden. Theorie, gesetzliche Grundlagen und Fahrzeugtechnik sowie weitere Themen werden in dieser Woche in konzentrierter Form behandelt und die Mitglieder einer Gruppe lernen auch voneinander.» Durchgeführt werden die Lager in den Flumserbergen im Apparthotel Edy Bruggmann. Die Räume des Hotels und der grosse Parkplatz gegenüber sind die Basis einer optimalen Infrastruktur. Im Herbstlager bieten noch einige Plätze die Chance für den optimalen Beginn der Fahrausbildung.

Das JUFALA bietet Jugendlichen, die noch keinen Lehrfahrausweis haben, die Chance erste Erfahrungen am Steuer zu sammeln, natürlich unter den Augen von staatlich geprüften Fahrlehrern. Die Teilnehmer erhalten einen ersten Eindruck vom Umgang mit Lenkrad, Schaltung und Pedale. Die Theorie kommt auch nicht zu kurz. Nothelferkurs und Sehtest stehen ebenfalls auf dem Programm. Beides wird direkt auf den entsprechenden Formularen bestätigt. Diese einmalige Chance, sich auf die Fahrprüfung vorzubereiten sollte man sich nicht entgehen lassen (viel Spass, wertvolle Erfahrungen und kann sogar Fahrstunden einsparen). Durchgeführt wird das Herbst-Lager 2013 in den Flumserbergen. Daten:

Sonntag, 6. bis Freitag, 11. Oktober 2013

Die Kosten:

Für Mitglieder Fr. 1100.– und für Nichtmitglieder 1250.–

Weitere Auskünfte: ACS-Sekretariat Zürich unter 044 387 75 00 oder auf acszh.ch

Erfahrungsberichte:

Jarik Tschirky, Ignis Es war eine sehr gute Woche mit einem interessanten Programm und einer guten Atmosphäre in der Gruppe. Die Fahrlehrer konnten den Stoff spannend vermitteln. Ich bin sicher, dass ich nach dieser Woche die Theorieprüfung bestehen werde. Man lernt Dinge, die sonst kaum ein Thema sind, so auch im technischen Bereich. Auch hat man die Möglichkeit, verschiedene Fahrzeuge zu fahren. Die Unterkunft war gut und ich würde diese Woche jedem empfehlen.

Amina Danieli, Stäfa Ich würde diese Woche wieder machen. Es waren verschiedene Themen wie Technik oder gesetzliche Vorschriften, die sehr spannend waren. Der Nothelferkurs war auch gut und hat mir sehr geholfen. Am Anfang hatte ich ein mulmiges Gefühl, keinen Anschluss zu finden, aber die Gruppe war super. Die Fahrlehrer waren gut, in der Freizeit relaxt, aber bei der Ausbildung konsequent. Sie liessen uns Erfahrungen sammeln und sassen nicht immer dabei. Es hat sich gelohnt, diese Woche zu machen.

Simon Haldimann, Bubikon Trotz meiner Lehre als Lastwagenmechaniker hatte ich noch keine Praxis. Es war extrem lehrreich, das Fahren und die Verkehrskunde mit den Gesetzen. Das hat eine Grundlage gegeben um zu wissen, was warum so ist. Es war eine familiäre Stimmung und die Leitung war gut. Die Fahrlehrer wissen viel und können einem auch Details mitgeben. Sie wissen, wovon sie reden. Die Woche hat sich definitiv gelohnt.

Fahrlehrerin Silvia Janda, Zürich Die Teilnehmer können eine Woche lang vieles ausprobieren und individuell üben. Das fördert Blick- und Lenktechnik. Auch können sie verschiedene Fahrzeuge ausprobieren. Solche Dinge sind im normalen Fahrunterricht nicht möglich. So sind die Teilnehmer besser trainiert und vorbereitet auf die Praxis. Sie sind auch in der Gruppe unterwegs und gewöhnen sich von Anfang an daran, aufeinander zu schauen. Der Theorieunterricht ist vertieft und sie müssen sich damit auseinandersetzen. 7

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Oldtimer-Treffen Schafisheim

Text: Beat Bögli

Sie entstand 2007, die Idee, in einer Gärtnerei ein Oldtimer-Treffen auszurichten. 8 Jahre später sprechen Behörden, Gäste und Organisatoren bei der 4. Austragung des Oldtimer-Treffens Schafisheim schon von einer Tradition. Und dies ist gerechtfertigt!

Taxifahrten in Oldtimer-Fahrzeugen, die Ausstellung der Freunde Armee 61, das Kettenkarussell für die Kleinen, die Gastwirtschaft in einem leeren Gewächshaus mit moderaten Preisen und die Jazz Formation Royal Sonesta bilden das Rahmenprogramm; ohne Eintritt versteht sich!

Inmitten von blühender Flora bieten die Fahrzeuge ein Bild wie speziell geschmückt!

Wir freuen uns auf zahlreiche Oldtimer-Freunde. Bis zum 1. September in Schafisheim. Das OK-Team.

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Eine Aktion vom Initiativkomitee «Das 3er Paket» – Postfach 184 – 4922 Bützberg Das Initiativkomitee, bestehend aus nachstehenden Urheberinnen und Urhebern, ist berechtigt, diese Volksinitiative mit absoluter Mehrheit der noch stimmberechtigten Mitglieder zurückzuziehen.

Eidgenössische Volksinitiative

«Freie Fahrt statt Mega-Staus» Im Bundesblatt veröffentlicht am 28.05.2013

Scherrer Jürg, Kloosweg 87, 2502 Biel

Die unterzeichneten stimmberechtigten Schweizer Bürgerinnen und Bürger stellen hiermit, gestützt auf Art. 34, 136, 139 und 194 der Bundesverfassung und nach dem Bundesgesetz vom 17. Dezember 1976 über die politischen Rechte, Art. 68ff, folgendes Begehren:

Betschart Benno, Lerchenbühlstrasse 2, 6045 Meggen

Die Bundesverfassung wird wie folgt geändert:

Karli Frank, Fichtenstrasse 2, 4853 Murgenthal

Art. 83 Abs. 3–6 (neu)

Bernasconi Mario, Rebgasse 27, 4058 Basel

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Büsser Franz, Spiezstrasse 56, 3645 Gwatt

Der Bund stellt sicher, dass die Leistungsfähigkeit der Nationalstrassen durch einen entsprechenden Ausbau dem zunehmenden Verkehrsaufkommen angepasst ist. Die folgenden Nationalstrassen-Abschnitte weisen mindestens sechs Fahrspuren auf: a. Genf – Lausanne; b. Bern – Dreieck Zürich-Nord; c. Winterthur-Töss – Winterthur-Ost. Der Gotthard-Strassentunnel weist mindestens vier Fahrspuren auf. Im Bereich des Ausbaus des Nationalstrassennetzes ist das Verbandsbeschwerderecht ausgeschlossen.

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Wegmann Heinrich, Kreuzlistr. 13, 3852 Ringgenberg Frommenwiler Willi, Dorfgasse 12, 4922 Thunstetten

Commarmot Margrith, Sonnrainweg 29, 5430 Wettingen Commarmot Peter, Sonnrainweg 29, 5430 Wettingen Fuchs Thomas, Niederbottigenweg 101, 3018 Bern Glarner Andreas, Bremgartenstr. 21, 8966 Oberwil-Lieli Kämpf Andrea, Beatriceweg 12, 3600 Thun Ladner Andy, Püntenstrasse 15, 8104 Weiningen Pauli Werner, Sulgeneckstrasse 70, 3005 Bern Walther Ursula, Dorfgasse 12, 4922 Thunstetten

Unterschriftenbogen in der Mitte falzen und einsenden, nicht abtrennen!

Jetzt Initiative «Freie Fahrt statt Mega-Staus» unterzeichnen Auf dieser Liste können nur Stimmberechtigte unterzeichnen, die in der genannten politischen Gemeinde in eidgenössischen Angelegenheiten stimmberechtigt sind. Bürgerinnen und Bürger, die das Begehren unterstützen, mögen es handschriftlich unterzeichnen. Wer bei einer Unterschriftensammlung besticht oder sich bestechen lässt oder wer das Ergebnis einer Unterschriftensammlung für eine Volksinitiative fälscht, macht sich strafbar nach Art. 281 beziehungsweise nach Art. 282 des Strafgesetzbuches. Kanton:

PLZ:

Unterstützen Sie uns mit einer Spende! PC-Konto: 85-280067-2 www.das-3er-paket.ch

Politische Gemeinde:

Name/Vorname

Geburtsdatum

Wohnadresse

Unterschrift

Kontrolle

handschriftlich, Blockschrift

Tag / Monat / Jahr

Strasse, Hausnummer

eigenhändig

leer lassen

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Ablauf der Sammelfrist: 28.11.2014. Die unterzeichnende Amtsperson bescheinigt hiermit, dass obenstehende ..... (Anzahl) Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Volksinitiative in eidgenössischen Angelegenheiten stimmberechtigt sind und ihre politischen Rechte in der erwähnten Gemeinde ausüben.

Die zur Bescheinigung zuständige Amtsperson (eigenhändige Unterschrift und amtliche Eigenschaft):

Ort: ..........................................................................

..........................................................

Datum: ....................................................................

..........................................................

Einsenden an: Initiativkomitee «Das 3er Paket», Postfach 184, 4922 Bützberg ACS_ZH_09_2013_korr2.indd 9

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Eine Aktion vom Initiativkomitee «Das 3er Paket» – Postfach 184 – 4922 Bützberg

Darum „Ja“ zur Initiative „Freie Fahrt statt Mega-Staus“ Das Schweizerische Autobahnnetz wurde in den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts für einen Bestand von 1‘000‘000 Fahrzeugen geplant. Bis zum Jahr 2012 stieg allein der Bestand der Personenwagen auf rund 4‘300‘000 Einheiten. Dazu kommen noch die Lastwagen und Reisebusse. Unser Autobahnnetz platzt aus allen Nähten. Punktuelle Ausbauten brachten zwar lokale Verbesserungen, doch die massive Überlastung zeigt sich in alltäglichen Staus. Darum verlangt die auto-partei.ch mit dieser Volks-Initiative die Anpassung des Autobahnnetzes an das gesteigerte Verkehrsaufkommen. Speziell gefordert wird der Ausbau auf Strecken, welche permanent überlastet sind. Die zweite Röhre am Gotthard mit 4-spuriger Verkehrsführung ist längst überfällig. Von Stockholm (Schweden) bis Reggio di Calabria (Süditalien) führt eine mindestens 4-spurige Autobahn von rund 3‘500 Km Länge. Aber in der Schweiz wird auf 17 KM eine Schikane eingebaut. Dieser Zustand ist nicht zeitgemäss und unhaltbar. Mittels Beschwerderecht verstehen es gewisse Verbände, den nötigen Ausbau des Autobahnnetzes zu verzögern und zu behindern. Dieses Beschwerderecht wollen wir mit unserer Initiative punktuell ausser Kraft setzen, damit es vorwärts geht.

Bitte unterschreiben, hier falzen und umgehend in den nächsten Briefkasten werfen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Bitte senden Sie mir .......... weitere Unterschriftenbogen Ich möchte die Volksinitiative finanziell unterstützen Bitte senden Sie mir einen Einzahlungsschein (PC 85-280067-2) Name / Vorname:

Adresse:

PLZ / Ort:

E-Mail: Bestelltelefon: 032 513 38 70, komitee@das-3er-paket.ch

Unterstützen Sie uns ! «Freie Fahrt statt Mega-Staus» PC-Konto: 85-280067-2 www.das-3er-paket.ch

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Initiativkomitee «Das 3er Paket» Postfach 184 4922 Bützberg

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Eine Aktion vom Initiativkomitee «Das 3er Paket» – Postfach 184 – 4922 Bützberg Das Initiativkomitee, bestehend aus nachstehenden Urheberinnen und Urhebern, ist berechtigt, diese Volksinitiative mit absoluter Mehrheit der noch stimmberechtigten Mitglieder zurückzuziehen.

Eidgenössische Volksinitiative

«Ja zu vernünftigen Tempolimiten» Im Bundesblatt veröffentlicht am 28.05.2013

Scherrer Jürg, Kloosweg 87, 2502 Biel

Die unterzeichneten stimmberechtigten Schweizer Bürgerinnen und Bürger stellen hiermit, gestützt auf Art. 34, 136, 139 und 194 der Bundesverfassung und nach dem Bundesgesetz vom 17. Dezember 1976 über die politischen Rechte, Art. 68ff, folgendes Begehren:

Betschart Benno, Lerchenbühlstrasse 2, 6045 Meggen

Die Bundesverfassung wird wie folgt geändert:

Karli Frank, Fichtenstrasse 2, 4853 Murgenthal

Art. 82 Abs. 4–6 (neu)

Bernasconi Mario, Rebgasse 27, 4058 Basel

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Büsser Franz, Spiezstrasse 56, 3645 Gwatt

Der Bund erlässt Vorschriften über die Höchstgeschwindigkeiten im Strassenverkehr. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt auf Autobahnen 130 km/h, auf Hauptstrassen ausserorts 100 km/h. Auf Hauptstrassen innerorts beträgt die Höchstgeschwindigkeit 50 km/h. Bei günstigen Verhältnissen kann sie höher angesetzt werden.

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Wegmann Heinrich, Kreuzlistr. 13, 3852 Ringgenberg Frommenwiler Willi, Dorfgasse 12, 4922 Thunstetten

Commarmot Margrith, Sonnrainweg 29, 5430 Wettingen Commarmot Peter, Sonnrainweg 29, 5430 Wettingen Fuchs Thomas, Niederbottigenweg 101, 3018 Bern Glarner Andreas, Bremgartenstr. 21, 8966 Oberwil-Lieli Kämpf Andrea, Beatriceweg 12, 3600 Thun Ladner Andy, Püntenstrasse 15, 8104 Weiningen Pauli Werner, Sulgeneckstrasse 70, 3005 Bern Walther Ursula, Dorfgasse 12, 4922 Thunstetten

Unterschriftenbogen in der Mitte falzen und einsenden, nicht abtrennen!

Jetzt Initiative «Ja zu vernünftigen Tempolimiten» unterzeichnen Auf dieser Liste können nur Stimmberechtigte unterzeichnen, die in der genannten politischen Gemeinde in eidgenössischen Angelegenheiten stimmberechtigt sind. Bürgerinnen und Bürger, die das Begehren unterstützen, mögen es handschriftlich unterzeichnen. Wer bei einer Unterschriftensammlung besticht oder sich bestechen lässt oder wer das Ergebnis einer Unterschriftensammlung für eine Volksinitiative fälscht, macht sich strafbar nach Art. 281 beziehungsweise nach Art. 282 des Strafgesetzbuches. Kanton:

PLZ:

Unterstützen Sie uns mit einer Spende! PC-Konto: 85-280067-2 www.das-3er-paket.ch

Politische Gemeinde:

Name/Vorname

Geburtsdatum

Wohnadresse

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Kontrolle

handschriftlich, Blockschrift

Tag / Monat / Jahr

Strasse, Hausnummer

eigenhändig

leer lassen

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Ablauf der Sammelfrist: 28.11.2014. Die unterzeichnende Amtsperson bescheinigt hiermit, dass obenstehende ..... (Anzahl) Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Volksinitiative in eidgenössischen Angelegenheiten stimmberechtigt sind und ihre politischen Rechte in der erwähnten Gemeinde ausüben.

Die zur Bescheinigung zuständige Amtsperson (eigenhändige Unterschrift und amtliche Eigenschaft):

Ort: ..........................................................................

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Datum: ....................................................................

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Einsenden an: Initiativkomitee «Das 3er Paket», Postfach 184, 4922 Bützberg ACS_ZH_09_2013_korr2.indd 11

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Eine Aktion vom Initiativkomitee «Das 3er Paket» – Postfach 184 – 4922 Bützberg

Darum „Ja zu vernünftigen Tempolimiten“ Die Schweizerischen Autobahnen wurden für eine Richtgeschwindigkeit (nicht Höchstgeschwindigkeit) von 130 Km/h konzipiert. Also lassen sie diese Geschwindigkeit gefahrlos zu. Für das geltende Regime von 120 km/h gibt es keinen zwingenden Grund. Darum verlangen wir die Rückkehr zu Tempo 130 auf Autobahnen. Im Zug der allgemeinen Verfügung von Tempolimiten wurde ausserorts Tempo 100 beschlossen. Dann starb angeblich der Wald. Flugs wurde die Geschwindigkeit ausserorts auf 80 km/h herabgesetzt. Dass das Waldsterben eine Lüge war, ist mittlerweile erwiesen. Folglich muss ausserorts wieder Tempo 100 gelten. Am 4. März 2001 hat das Schweizer Stimmvolk die Initiative „für mehr Verkehrssicherheit durch Tempo 30 innerorts mit Ausnahmen (Strassen für alle)“ mit 79,7 Prozent NEIN überdeutlich abgelehnt. Trotz dieses klaren Verdiktes planen immer mehr Gemeinden und Städte die Einführung von Tempo 30 auf Hauptstrassen innerorts. Das Bundesgericht hat entschieden, dass diese Schikane zulässig sei, sofern Tempo 30 nicht flächendeckend gelte. Wir sagen „STOP“. Auf Hauptstrassen innerorts muss Tempo 50 gelten, mit der Möglichkeit der Abweichung nach oben, sofern es die örtlichen Verhältnisse zulassen.

Bitte unterschreiben, hier falzen und umgehend in den nächsten Briefkasten werfen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Bitte senden Sie mir .......... weitere Unterschriftenbogen Ich möchte die Volksinitiative finanziell unterstützen Bitte senden Sie mir einen Einzahlungsschein (PC 85-280067-2) Name / Vorname:

Adresse:

PLZ / Ort:

E-Mail: Bestelltelefon: 032 513 38 70, komitee@das-3er-paket.ch

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Initiativkomitee «Das 3er Paket» Postfach 184 4922 Bützberg

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Beihefter Sektion ZÜRICH | September 2013

Events & Motorsport | Verkehrssituationen

ACS Classics in Winterthur

Ein Oldtimertreffen der besonderen Art Seit über 100 Jahren prägen Motorfahrzeuge unser Strassenbild. Die Sektion Zürich des ACS hat dieses Jahr schon zweimal zum Treffen in Winterthur eingeladen. Schon naht der Herbst und damit die letzte Classics 2013 am 15. September. Man fährt hin, stellt sein zwei-, drei-, vier- oder mehrrädriges Fahrzeug ab, geniesst die Atmosphäre und das Gespräch unter Kollegen und mit Zuschauern, verpflegt sich vielleicht und verlässt das Areal wieder, wann man will. Für Besucher ohne, mit Personenkraftwagen oder anderen Fahrzeugen stehen ein Imbissstand sowie das Restaurant der Eishalle mit seiner grossen Terrasse zur Verfügung. Sie bietet einen guten Blick über das Gelände und lädt zum Verweilen und Geniessen ein.

ACS Classics 2013 – Eisbahn-Gelände Deutweg, Grüzefeldstr. 30, 8400 Winterthur – 15. September – Oldtimer bis Jahrgang 1978, zwei-, drei-, vier- und mehrrädrig – Eintritt: gratis für Teilnehmer und Publikum – Verpflegung: Restaurant der Eishalle mit Terrasse und Imbissstand Neu werden die besten, tollsten und originellsten Oldtimer von einer Jury für den Pressepreis Zürich Classic Car Award vorgeschlagen, der jeweils Ende Jahr in Zürich vergeben wird. Auskunft: www.acsclassics.ch ACS Sektion Zürich, Forchstrasse 95, 8032 Zürich Tel. 044 387 75 00, info@acszh.ch

Hätten

Sie es gewusst ?

Auch wenn man als Autofahrer die Fahrprüfung bestanden hat und seine Kenntnisse stetig aufgefrischt und erweitert hat, gibt es immer wieder Situationen, in denen wir uns fragen, wie man sich korrekt verhält.

Der Fahrlehrer gibt Auskunft

Frage: Was sagen die grünen Pfeile bei einer Ampel aus? Antwort: Grüne Pfeile geradeaus und rechts oder links besagen, dass nur in die angezeigten Richtungen gefahren werden darf.

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Beihefter Sektion ZÜRICH | September 2013

Dies & Das

«Zürich – Sicherheit durch Höflichsein» – Aufklärung im 20. Jahrhundert fallsstrassen an der Zürcher Stadtgrenze aufgestellt wurden. Ein Faksimile des Schilds im öffentlichen Raum ist Teil der Werkgruppe, welche vor dem Helmhaus zu sehen ist (Bild). In den Ausstellungsräumen zeigen wir ein Unfallbild aus dem Jahr 1946, einen Verkehrserziehungsfilm der Stadtpolizei Zürich aus den 1930er Jahren und eine Broschüre mit Beiträgen aus der Sektions-Chronik des Zürcher ACS aus dem Zeitraum von 1948 bis 1959. Als die Schilder vor sechzig Jahren aufgehängt wurden, war der didaktische Imperativ mehr als ernst gemeint. Die explosionsartig wachsende Automobilisierung nach dem Zweiten Weltkrieg forderte ihren Tribut. 1951 starben in der Schweiz 797 Menschen – 60% davon Fussgängerinnen und Velofahrer (zum Vergleich: 2012 waren es bei einem vielfach grösseren Fahrzeugbestand 301 Menschen). Wie in allen Ländern, in denen sich die Mittelklasse ein Auto leisten konnte, wurde die Schweiz vom Verkehr wörtlich überrollt. Es mag erstaunen, dass der Automobil-Club über Jahre mit grossem Aufwand Kampagnen zur Verkehrserziehung finanzierte, die erste Sicherheitslinie zwischen Zürich und Winterthur sponsorte und sich für Stopp-Strassen einsetzte. Die öffentliche Hand war schlicht überfordert, und der Club als Vertreter der ursprünglich automobilen Oberklasse wurde für die Nebenwirkungen verantwortlich gemacht. 1948 rief der Zürcher Automobil-Club seine Mitglieder in väterlichem Ton zur Hebung der Verkehrssicherheit auf – weil sich im Sekretariat Anrufe lärmgeplagter Stadtbewohner häuften.

Abb. Siebdruck-Faksimile an der Ecke Limmatquai-Münsterbrücke, Foto: Hemauer /Keller Wer von Birmensdorf nach Zürich rollte oder entlang der linken Seeseite in die Stadt einfuhr, wurde bis vor Kurzem mit den mahnenden Worten in Blau auf Weiss «Zürich – Sicherheit durch Höflichsein» begrüsst. Auch an uns zog die Aufforderung unzählige Male nicht gleichgültig vorbei. Sei es, weil wir uns fragten, ob die Schilder nicht verkehrt montiert sind – müssten nicht die Zürcher zu mehr Höflichsein aufgerufen werden, wenn sie die Stadt verlassen? Oder wegen der leicht verstaubten Sprachlichkeit, die an Losungen wie «Wir leben Zürich» erinnert. Als wir uns diesen Frühling aufmachten, um die Tafeln abzulichten, mussten wir feststellen, dass mittlerweile beide entfernt und, nach eingehenden Ermittlungen, entsorgt worden sind. Unser Beitrag für die Stipendienausstellung für Bildende Kunst der Stadt Zürich handelt von diesen insgesamt elf Schildern, die 1952 im Rahmen einer ACS-Verkehrserziehungskampagne an allen Ein-

Die Verkehrssicherheitskampagnen des ACS waren innovativ und haben bedeutend zur «Aufklärung im 20. Jahrhundert» beigetragen (so der Titel der Werkgruppe). Gleichzeitig hat sich der ACS gegen eine allzu starke Reglementierung eingesetzt: die 60 km / h-Geschwindigkeitsbeschränkung innerorts wurde beispielsweise angefochten. Im Jahr 1959 verschärfte sich der Ton des ACS. Der Club rief seine Mitglieder nicht mehr zur Mässigung auf, sondern machte sich mehr und mehr für die Anpassung des Lebensraums an den motorisierten Verkehr stark. Der neue Slogan hiess «Sicherheit durch Strassenbau». Aus heutiger Sicht ist bei der überstürzten Planung des Strassenausbaus einiges schief gelaufen. Ingenieure durften die Stadt mit neuen Adern versorgen, wie Ärzte Herzinfarkt-Patienten mit Bypässen. Erst in den 1970er-Jahren formte sich Opposition und löste eine breite gesellschaftliche Debatte aus. Etwas zu spät. So ist das Limmatquai heute verkehrsfrei, nachdem es in den 1960er-Jahren für den Automobilverkehr aufwendig verbreitert und einige der schönsten Gebäude der Stadt dafür geopfert wurden. Auch an diese Zusammenhänge soll das Schild bis am 8. September 2013 erinnern. Christina Hemauer und Roman Keller

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Beihefter Sektion ZÜRICH | September 2013

Treffpunkt

Donnerstag, 26. September 2013

Wir haben noch wenige Pl

ätze frei!

«t’Visite» im Bundeshus z’Bärn Was Sie wissen müssen:

07.15 Uhr Abfahrt mit Heggli Car, Busbahnhof Sihlquai, ZH, unterwegs Kaffeehalt 09.30 Uhr Sicherheitskontrolle Bundeshaus 10.00 Uhr Verfolgen des Ratsgeschehens und anschliessende Diskussion 12.15 Uhr Apéro und Mittagessen in der Galerie des Alpes im Bundeshaus 14.15 Uhr Spaziergang durch die Altstadt mit kleiner Überraschung! 18.30 Uhr ca. Ankunft in ZH Kosten:

In der kommenden Herbstsession haben wir Gelegenheit den Ratsbetrieb von der Besuchertribüne aus zu verfolgen. Anschliessend gibt uns unser Vorstandsmitglied und Nationalrat Markus Hutter die Ehre, uns zu einer Diskussion mit Parlamentariern im Fraktionszimmer einzuladen.

CHF 190.–/Pers. all incl. Nichtmitglieder: CHF 220.– Sie erhalten eine Bestätigung inkl. Einzahlungsschein

Anmeldeschluss: 10. September 2013 Ihre Anmeldung ist verbindlich! Organisation und Begleitung: Marlise Seiler, Handy-Nr. am Ausflugstag: 079 433 73 90.

Anmeldetalon … Definitive Anmeldung (Anzahl Personen: ____ )

Ihre Anmeldung ist verbindlich und wird bestätigt. Anmeldeschluss: 10. September 2013 Senden an: ACS Sektion Zürich Postfach, 8032 Zürich Telefon 044 387 75 00 Fax 044 387 75 09 Oder per E-Mail info@acszh.ch

Name der Veranstaltung: Datum: Name/ Vorname: Name/ Vorname Begleitperson: Telefon:

Mobile:

Adresse: PLZ /Ort: E-Mail-Adresse: Unterschrift:

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Andelfingerstrasse 16, 8416 Flaach, Tel. 052 305 30 30, www.garage-meier.ch

Häusermann Automobile AG Bernerstrasse Nord 188, 8048 Zürich, Tel. 044 435 36 36, myvolvo.ch Vogelsangstrasse 14, 8307 Effretikon, Tel. 052 354 11 11, myvolvo.ch Rapperswilerstrasse 66, 8620 Wetzikon, Tel. 044 933 61 61, myvolvo.ch Im Huebwiesen 11, 8600 Dübendorf, Tel. 044 823 80 90, myvolvo.ch Pfenninger Garagen AG

Seestr. 115/117, 8700 Küsnacht, Tel. 044 914 36 36, www.pfenninger-garage.ch

Winterberg-Garage AG

Rütibüelstr. 15, 8820 Wädenswil, Tel. 044 781 24 66, www.winterberg-garage.ch

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Beihefter Sektion ZÜRICH | September 2013

Altes Eisen rostet nicht

Rolf Sigg, Maur

«Gleichzeitig hat dieses Auto auch meine Harley-Töffkarriere beendet.»

Triumph TR 6, 6 Zylinder, 2,5 Liter, 1969

Den Triumph habe ich vor 20 Jahren gekauft, als ich noch als Carosserie-Spengler angestellt war. Wir haben englische Fahrzeuge renoviert und wieder flott gemacht. Es bot sich damals die Möglichkeit, diesen TR 6 zu kaufen. Das Auto bedeutet mir sehr viel. Es ist eine bleibende Erinnerung an die Anfänge der Selbstständigkeit mit eigener Spenglerei, es war so quasi mein Wegbegleiter in dieser Zeit. Gleichzeitig

hat dieses Auto auch meine Harley-Töffkarriere beendet. Mit dem Oldtimer war es möglich, die Kinder mitzunehmen, als sie noch klein waren. Mir gefallen von jeher die älteren englischen Autos vor allem wegen der Form mitsamt ihrer ganzen Ausstrahlung. Das Auto ist alltagstauglich, was für mich einen besonderen Reiz darstellt. Ich fahre es täglich vom Frühling bis in den Herbst und an Ersatzteilen mangelt es

auch nicht. Am liebsten bin ich auf kurvenreichen Strassen im voralpinen Gebiet wie etwa im Glarnerland oder der Zentralschweiz unterwegs. Das sportliche Auto mit kernigem Ton und guter Figur kommt überall gut an und gefällt. Einziger Wermutstropfen und gleichzeitig typisch für englische Fahrzeuge: das Elektrische setzt hin und wieder mal aus.

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Exk lusive ACS Ad ve ntsreise

Berlin Adventszauber an der Spree mit Anna Netrebko und Placido Domingo 05.12. - 08.12.2013 Erleben Sie ein zauberhaftes Wochenende in der weihnächtlich geschmückten Hauptstadt an der Spree. "Il Trovatore" mit Anna Netrebko, Placido Domingo und Daniel Barenboim garantiert einen grandiosen musikalischen Höhepunkt, und auch das romantische Ballett "Der Nussknacker" mit exklusiven Begegnungen in den Kulissen des Staatsballetts Berlin wird zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wir zeigen Ihnen die faszinierende kulturelle Vielfalt und den versteckten Charme Berlins, laden Sie zu kulinarischen Erlebnissen ein und lassen Ihnen genügend Zeit für eigene Entdeckungen, Museumsbesuche und Weihnachtseinkäufe.

H otel

Reiseprogramm

Fl u gpl a n

05.12.2013, Donnerstag

Direkte Linienflüge mit Swiss nach Berlin. Zürich ab 12.40 LX 966 Berlin an 14.10 Berlin ab 18.40 LX 971 Zürich an 20.05 Flugplanänderungen vorbehalten.

Flug mit Swiss nach Berlin. Transfer in Kombination mit einer orientierenden Stadtrundfahrt durch das alte und neue Berlin. Zimmerbezug im Brandenburger Hof und Zeit zur Erholung. Am Abend erwarten wir Sie an einer exklusiven Adresse zu einem festlichen Dinner.

06.12.2013, Freitag

BRANDENBURGER HOF ***** Haus mit persönlichem Charme in einem Stadtpalais in ruhiger Seitenstrasse, unweit vom Kurfürstendamm und KaDeWe. Mitglied der "Small Luxury Hotels of the World". Zimmer in schlichter, zeitloser Eleganz im Stil der neuen Sachlichkeit. Die Kategorie "Hofgarten" liegt zum ruhigen Innenhof. Das Gourmetrestaurant "Quadriga" wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet und zählt zu den besten Adressen Berlins. Lounge mit Wintergarten und Bar, Beautysuite. Frühstücksbuffet. 72 Zimmer.

Der Freitag steht Ihnen für Museumsbesuche und einen Einkaufsbummel zur freien Verfügung. Besuchen Sie z.B. die Museumsinsel oder das KaDeWe, das nur wenige Schritte vom Hotel entfernt liegt. Am frühen Abend werden Sie im "Foyer de la danse" des Staatsballetts Berlin in den märchenhaften Kulissen früherer Inszenierungen erwartet. Startänzer Vladimir Malakhov und seine stv. Intendantin, Dr. Christiane Theobald, stimmen Sie auf die Vorstellung ein, und der Brandenburger Hof serviert einen Apéro Riche mit Köstlichkeiten aus Küche und Keller. Danach folgt in der Deutschen Oper das Ballett "Der Nussknacker" von Tschaikowski in einer Choreographie von Vasily Medvedev/Yuri Burlaka. Es tanzt das Staatsballett Berlin und spielt das Orchester der Deutschen Oper.

Vi e l e Le i s tungen

07.12.2013, Samstag

ACS - R e i s e l e i t u n g Diese Reise wird von David Frauch, Geschäftsführer der ACS-Reisen AG, begleitet. Er lebte zwei Jahre in Berlin, weilt regelmässig in seiner alten Heimat und ist mit der Stadt noch immer eng verbunden. Er steht Ihnen während Ihres Aufenthaltes mit Rat und Tat zur Seite.

H inweis Minimale Teilnehmerzahl: Maximale Teilnehmerzahl:

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Auskünfte und Reservation:

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Heute Vormittag erwartet Sie eine interessante Führung im Museum Berggruen. Das im Frühling 2013 nach einer umfassenden Renovation wiedereröffnete Museum gehört mit seinem beeindruckenden Bestand an Werken von Picasso, Matisse, Klee und Giacometti zu den wichtigsten Standorten der klassischen Moderne in Berlin. Nachmittag zur freien Verfügung. Am frühen Abend Opernsouper im Restaurant "Quadriga", gefolgt von der Oper "Il Trovatore" von Verdi im Schillertheater unter der Leitung von Daniel Barenboim und in einer Inszenierung von Philipp Stölzl. Die hochkarätige Besetzung kündigt Anna Netrebko als Leonora, Marina Prudenskaja als Azucena, Placido Domingo als Luna und Aleksandr Antonenko als Manrico an. Nach der Vorstellung Ausklang im Hotel mit erlesenem Käse und süssen Köstlichkeiten.

08.12.2013, Sonntag Nach einem späten Frühstück entführen wir Sie zu unbekannten Ecken Berlins. Auf dem Weihnachtsmarkt in einem typischen "Kiez" treffen Sie beim Glühwein Berliner anstatt Touristen. Wir weihen Sie in die Geheimnisse der Currywurst ein, und in der Wunderkammer des Collectors Room der Stiftung Olbricht entdecken Sie einmalige Preziosen. Zum Abschluss werden Sie zum High Tea an einer exklusiven Adresse im Grunewald erwartet. Rückflug nach Zürich.

‡ Linienflüge mit Swiss ab/bis Zürich ‡ Flughafentaxen, Flughafentransfers ‡ 3 hbernachtungen im Hotel Brandenburger Hof in Zimmern der Kategorie Hofgarten mit Frühstücksbuffet ‡ Service, Taxen und MwSt im Hotel ‡ Stadtrundfahrt altes und neues Berlin ab Flughafen ‡ Eintritt und Führung im Museum Berggruen ‡ Exklusiver Empfang beim Staatsballett Berlin ‡ Insidertour zu unbekannten Ecken Berlins ‡ 2 Abendessen (ohne Getränke), Apéro Riche, High Tea ‡ Karten der 1. Kategorie für "Der Nussknacker" in der Deutschen Oper und "Il Trovatore" im Schillertheater ‡ Ausführliche Reiseunterlagen ‡ Erfahrene ACS-Reiseleitung

Pre i s e Preise Arrangement pro Person in CHF (mit Reise)

BERLIN Adventsreise 05.12. – 08.12.2013 Doppelzimmer

Einzelzimmer

3'480

3'930

Ihr Reisebüro kann eine Buchungspauschale verlangen. Es gelten die Allg. Vertrags- und Reisebedingungen der ACS-Reisen AG für geführte Musikreisen.

ACS-Reisen AG, Bernstrasse 164, 3052 Zollikofen ACS-Reisen AG, Forchstrasse 95, 8032 Zürich

Telefon 031 / 378 01 41 Telefon 044 / 387 75 10 09.08.13 11:22


Exk lusive ACS Ad ve ntsreise

Madrid Royale Eleganz und grosse Kunst im Advent, Belcanto im Teatro Real 05.12. - 08.12.2013 Geniessen Sie ein royales Adventswochenende in der majestätischen spanischen Hauptstadt. Im berühmten Teatro Real erleben Sie Donizettis Meisterwerk "L'elisir d'amore" und die Opernstars Nino Machaidze und Erwin Schrott garantieren Belcanto auf höchstem Niveau. Die Sonderausstellung im Museum Thyssen-Bornemisza und die Sammlung des Prados sorgen für die glanzvollen kulturellen Höhepunkte. Einige der prunkvollsten Gebäude der Stadt lernen Sie auch von innen kennen. Im legendären Hotel Ritz wohnen Sie, und in einem Palazzo werden Sie zu einem exklusiven Dinner erwartet. Eine versierte Insider-Reiseleitung betreut Sie und zeigt Ihnen unbekannte und besonders charmante Ecken der faszinierenden Metropole.

Reiseprogramm 05.12.2013, Donnerstag Flug nach Madrid. Nach dem Transfer in Kombination mit einer ersten orientierenden Stadtrundfahrt Zimmerbezug im legendären Luxushotel Ritz neben dem Prado. Zeit zur Erholung. Am Abend erwartet Sie Ihre Reiseleitung zu einem Begrüssungscocktail in der eleganten Hotelhalle. Anschliessend Abendessen in einem typischen Restaurant mit Köstlichkeiten der spanischen Küche.

08.12.2013, Sonntag Am letzten Tag steht mit dem Besuch des Prados nochmals ein kultureller Höhepunkt auf dem Programm. Während einer Highlight-Führung zeigen wir Ihnen die bedeutendsten Werke von Botticelli, Dürer, Goya, Rembrandt, Rubens und Tizian sowie die Sonderausstellung mit Portraits von Velazquez. Nach einem Imbiss mit typischen Tapas Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Zürich.

06.12.2013, Freitag

Hotel RITZ MADRID ***** Legendäres Luxushotel mit grosser Tradition im Herzen der Stadt, direkt neben dem Prado. Die für Sie reservierten Deluxe Zimmer sind individuell und im klassisch eleganten Stil eingerichtet, verfügen über allen Komfort und bieten Aussicht auf die Umgebung. Restaurant "Goya" mit spanischer und internationaler Küche. In der opulenten Lobby wird der "High Tea" serviert. Bar "Velasquez". Fitnesscenter mit Sauna. Frühstücksbuffet. 167 Zimmer.

Stadtrundfahrt unter kundiger Leitung. Wir zeigen Ihnen wichtige Sehenswürdigkeiten der spanischen Metropole wie den Königspalast und die Almudena Kathedrale, die Plaza Mayor und die Plaza España, prachtvolle Gebäude wie den Palacio de Comunicaciones oder das Metropolis Haus. Zeit für ein invididuelles Mittagessen. Nachmittag zur freien Verfügung. Machen Sie einen weihnächtlichen Einkaufsbummel durch die Gran Via und ihre Seitenstrassen. Abends "L'elisir d'amore" von Donizetti im Teatro Real mit Marc Piollet als Dirigenten und in einer Inszenierung von Damiano Michieletto. In den Hauptrollen sind Stars wie Nino Machaidze (Adina), Celso Albelo (Nemorino), Fabio Capitanucci (Belcore) und Erwin Schrott (Dulacamare) angekündigt. Opernsouper nach der Vorstellung im eleganten Restaurant des Teatro Real.

07.12.2013, Samstag Führung im Museo Thyssen-Bornemisza durch die Sonderausstellung "Surrealismus und der Traum". Die Ausstellung zeigt Surrealismus nicht nur als Künstlerbewegung sondern als Lebenseinstellung anhand von Meisterwerken u.a. von André Breton, Salvador Dalí, Paul Delvaux, René Magritte, Max Ernst und Jean Arp. Sie haben die Möglichkeit nach der Führung Ihren Aufenthalt im Museum individuell zu verlängern. Nachmittag zur freien Verfügung. Abends erwarten wir Sie zu einem exklusiven Dinner in der eleganten Atmosphäre eines der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Privatclubs.

ACS - R e i s e l e i t u n g Während Ihres Aufenthaltes in Madrid werden Sie vom Schweizer ACS-Reiseleiter Andreas Luzio betreut. Er lebt seit vielen Jahren in Spanien und begleitete bereits mehrere anspruchsvolle ACS-Gruppen, u.a. auch in Madrid. Für die Ausflüge und Führungen steht ein versierter, deutschsprachiger Fremdenführer zur Verfügung.

H inweis Minimale Teilnehmerzahl: Maximale Teilnehmerzahl:

Direkte Linienflüge mit Swiss nach Madrid. Zürich ab 12.25 LX 2026 Madrid an 14.45 Madrid ab 15.25 LX 2027 Zürich an 17.35 Flugplanänderungen vorbehalten.

Vi e l e Le i s t ungen ‡ Linienflüge mit Swiss ab/bis Zürich ‡ Flughafentaxen, Flughafentransfers ‡ 3 hbernachtungen im Hotel Ritz Madrid in der Zimmerkategorie Deluxe mit Frühstücksbuffet ‡ Service, Taxen und MwSt im Hotel ‡ Stadtrundfahrt unter kundiger Leitung ‡ Führungen Museo Thyssen-Bornemisza und Prado ‡ 3 Abendessen, 1 Mittagessen (ohne Getränke) ‡ Sehr gute Karte für "L'elisir d'amore" im Teatro Real ‡ Ausführliche Reiseunterlagen ‡ Erfahrene ACS-Reiseleitung

Pre i s e Preise Arrangement pro Person in CHF (mit Reise)

MADRID Advent und Teatro Real 05.12. – 08.12.2013 Doppelzimmer Einzelzimmer 3'560

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Auskünfte und Reservation:

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Fl u g

4'390

Ihr Reisebüro kann eine Buchungspauschale verlangen. Es gelten die Allg. Vertrags- und Reisebedingungen der ACS-Reisen AG für geführte Musikreisen.

ACS-Reisen AG, Bernstrasse 164, 3052 Zollikofen ACS-Reisen AG, Forchstrasse 95, 8032 Zürich

Telefon 031 / 378 01 41 Telefon 044 / 387 75 10 09.08.13 11:22


Beihefter Sektion ZĂœRICH | September 2013

Club Glosse

Helenes Gedanken

Sommerzeit – Draussenzeit Endlich haben wir wieder einen schÜnen Sommer, der den Namen verdient. Das strahlende Wetter hat die Leute nach draussen gelockt. Die Badeanstalten sind ßberfßllt und die Parkplätze davor ebenso. Auch auf den Strassen hat es trotz Ferienzeit viel Verkehr und die Radwege werden rege benutzt. Aber immer noch ist es so, dass irgendwelche sogenannte Hobbyrennfahrer meinen, sie hätten besondere Rechte, sie mßssten die Radwege nicht benutzen und sind dann einfach auf der Strasse. Oft fahren sie ja auch noch nebeneinander und zeigen einem, wenn man sich bemerkbar macht, noch den Vogel. Ich habe Verständnis dafßr, dass diese Sportler ihr Tempo fahren wollen, aber es kann nicht sein, dass es auf Kosten anderer geht und immer wieder zu gefährlichen Situationen fßhrt. Es ist leider so, dass es die absolute Freiheit in einem so dicht besiedelten Land nicht mehr gibt. Also muss man sich wohl oder ßbel etwas anpassen und sich so verhalten, dass man andere weder gefährdet noch behindert. Und ich denke auch, dass auf dem Rennrad gelegentliche Tempowechsel aus Rßcksichtnahme der Kondition durchaus fÜrderlich sind. Sicher ist es aber auch so, dass gerade Radwege ein hohes Konfliktpotenzial besitzen, da auf ihnen verschiedene Verkehrsteilnehmer in unterschiedlichen Tempi verkehren. Ehrlich gesagt wundere ich mich immer wieder, dass es nicht zu mehr Unfällen kommt, wenn da Fussgänger, Inlineskater und Radfahrer durcheinanderwirbeln. Das zeigt, dass es mit gutem Willen doch funktioniert, wenn auch des Üfteren unzufriedene Ausrufe zu hÜren sind, wenn mal kurz gebremst oder ausgewichen werden muss. Auch nicht aus den Schlagzeilen kommen die Radfahrer in den Städten. Einerseits will gerade Zßrich neben den normalen Radrouten viele Kilometer Komfortrouten bauen, andererseits hÜrt man, dass immer weniger Jugendliche Rad fahren, weil man da nicht gleichzeitig das Smartphone bedienen kann. Auch weiss man, dass der Anteil der Radfahrer in Zßrich immer noch eher gering ist und die Politik viel Energie und Geld investiert, um ihn zu erhÜhen. Allerdings wird Zßrich mit seiner Topografie nie eine Velostadt werden und das kann man nicht so einfach ändern, denn die Hßgel sind nun mal da. Ausserdem kommt man mit dem ÜV und zu Fuss an die meisten Orte genauso schnell hin wie mit dem Velo.

Auch ist es so, dass die Velofahrer in der Stadt nach wie vor ihr eigenes Recht pflegen, Rotlichter gelten fßr sie nicht und Fussgängerzonen kann man nach Lust und Laune befahren. Gleichzeitig werden aber andere Verkehrsteilnehmer angegriffen, sie seien rßcksichtslos, wenn sie auf ihrem Recht bestehen. Es ist sicher so, dass das Rad fßr gewisse Distanzen ideal ist und die Umwelt schont. Aber es ist auch so, dass deswegen Radfahrer nicht mehr Rechte haben als andere Verkehrsteilnehmer und sich selbstverständlich an die Vorschriften halten mßssen. Aufgefallen ist mir auch, dass schon jetzt die Wahlen in der Stadt vom nächsten Jahr ihre Schatten werfen. Man darf gespannt sein, wo die Politik hingeht. Etwas ist mir in der letzten Zeit aufgefallen. So langsam habe ich das Gefßhl, dass sich wieder ein Stadt-Land-Graben Üffnet wie in längst vergangenen Zeiten. Die Stadt kapselt sich immer mehr ab und will ihre Tore schliessen, den Verkehr und Fremde draussen halten, wenn sie nicht gerade als Touristen viel Geld bringen. Aber ihre Bewohner wollen natßrlich allen Komfort, die besten Produkte vom Land und am Wochenende mit dem Üffentlichen Verkehr in die Naherholungsgebiete rundherum fahren. Was man natßrlich nicht will, sind die Begleiterscheinungen wie Verkehr, Abgase, Lärm und Dreck, die sollen doch bitte draussen bleiben. Dem Stadtbewohner, der auf ein gut ausgebautes, von der Allgemeinheit finanziertes ÜV-Netz zurßckgreifen kann, ist es egal, wenn die Autoabgaben immer mehr steigen, denn er braucht es ja nicht. Dass es aber auch in der heutigen Zeit Menschen gibt, die etwas abseits wohnen, ihr Geld dort unter Umständen damit verdienen, Produkte, die in der Stadt gebraucht werden herzustellen, geht dabei vergessen. Diese finanzieren ßber ihre Steuern den ÜV genauso mit, sind aber auf ein Fahrzeug angewiesen, weil sich der ÜV an ihrem Wohnort nicht lohnt. Darum muss man aufpassen, dass man nicht vergisst, dass es in der Schweiz nur immer so gut funktioniert hat, weil man sich bewusst ist, dass man aufeinander angewiesen ist. So, nun ist die Ferienzeit schon wieder vorbei. Sicher ist manch einer, so auch ich, froh, wenn es nicht mehr so heiss ist. Ich denke vor allem an diejenigen, die bei ßber 30 Grad draussen an der Arbeit sind. Ich muss ehrlich sagen, ich hätte grosse Probleme und ich bin dankbar, dass ich meine Arbeit in einem kßh-

len Bßro erledigen kann. Ich hoffe, dass es so weitergeht mit dem Wetter, denn doch lieber zu heiss als ständig Regen. Mit sommerlichen, warmen Grßssen Helene Inserate

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Clubmagazin ACS Sektion Zürich  

Ausgabe 9 - September 2013

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