Page 1

Berner Wirtschaft Economie bernoise

01 |  13

Heftmitte (herausnehmbarer Service-Teil): 2013 – ein Feuerwerk für rund hundert HIV-Mitgliedsfirmen – wir gratulieren! Détachable au milieu de ce magazin: 2013 – Un feu d’artifice pour une centaine d’entreprises membres – toutes nos félicitations!

HANDELS- UND INDUSTRIEVEREIN DES KANTONS BERN Berner Handelskammer

B R E 7 W E eite S B T WET RS U O 7 C age N p CO


XF XF

XJ XK XJ XK

Aus-

lese

DER NEUE JAGUAR XF DER NEUE JAGUAR XF SPORTBRAKE. LEBENSSTIL SPORTBRAKE. IM ELEGANTENLEBENSSTIL OUTFIT. IM ELEGANTEN OUTFIT. Der neue XF Sportbrake ist bereit für den Alltag – und wird dabei höchsten Ansprüchen gerecht. Seine Der neue XF Sportbrake ist bereit für eleganten den AlltagLinien – und umfassen wird dabei einen vielseitigen Laderaum, der mit bis zu 1’675Linien Liter mehr Platz höchsten Ansprüchen gerecht. Seine eleganten umfassen bietet als je ein JAGUAR zuvor. einen vielseitigen Laderaum, der mit bis zu 1’675 Liter mehr Platz bietet als je ein JAGUAR • Hocheffizienter 2.2 Literzuvor. Diesel mit 5.2 l Verbrauch/100 km Sportlicher 3.0 Liter Diesel in zwei Hocheffizienter 2.2 Liter Diesel mit Leistungsstufen 5.2 l Verbrauch/100 km Innovative 8-Stufen-Automatik SportlicherStopp/Start-Technologie, 3.0 Liter Diesel in zwei Leistungsstufen Maximale Ladekapazität von 1’675 Liter Innovative Stopp/Start-Technologie, 8-Stufen-Automatik Maximale Ladekapazität von 1’675 Liter

Der XF Sportbrake jetzt ab CHF 59’500.–* Der XF Sportbrake jetzt ab CHF 59’500.–* Erleben Sie jetzt bei uns, wie lebendig Sie sich im JAGUAR XF Sportbrake können, und kontaktieren Sie noch heute Erleben Sie fühlen jetzt bei uns, wie lebendig Sie sich imuns JAGUAR XF für weitere Informationen. Sportbrake fühlen können, und kontaktieren Sie uns noch heute für weitere Informationen. JAGUAR.CH JAGUAR.CH

Emil Frey AG Autocenter Bern Milchstrasse 3, 3072 Ostermundigen, 031 339 44 44 www.emil-frey.ch/bern

13-120-AB

* Abgebildetes Modell: XF Sportbrake 2.2 Liter Diesel, 200 PS, 2WD, 5-Türer, CHF 59’500.– (Listenpreis CHF 63’500.– abzüglich Kundenvorteil CHF 4’000.–), Angebot gültig vom 15.9. bis 17.3.2013 (Verauf den XFSportbrake Sportbrake-Modellen des Modelljahrgangs 2013. Normverbrauch l/100 km, * tragsabschluss) Abgebildetes Modell: XF 2.2 Liter Diesel, 200 PS, 2WD, 5-Türer, CHF 59’500.–5.2 (Listenpreis CO g/km (Durchschnitt Neuwagen der Schweiz 153vom g/km), A. 2-Emission CHF 63’500.– 139 abzüglich Kundenvorteilaller CHF 4’000.–),inAngebot gültig 15.9.Effizienzkategorie bis 17.3.2013 (VerSwiss Deal: gültig auf ruf (Immatrikulationen in der Schweiz)2013. auf den XF-Modellen5.2 des Modelltragsabschluss) aufbis den XFWider Sportbrake-Modellen des Modelljahrgangs Normverbrauch l/100 km, jahrganges 2013 (ohne XF 2.2 Liter Diesel). JAGUAR Free Service: 3 Jahre kostenlose Wartung ohne CO 2-Emission 139 g/km (Durchschnitt aller Neuwagen in der Schweiz 153 g/km), Effizienzkategorie A. Kilometerbegrenzung, inklusive Flüssigkeiten. Swiss Deal: gültig bis auf Widerruf (Immatrikulationen in der Schweiz) auf den XF-Modellen des Modelljahrganges 2013 (ohne XF 2.2 Liter Diesel). JAGUAR Free Service: 3 Jahre kostenlose Wartung ohne Kilometerbegrenzung, inklusive Flüssigkeiten.

ac-werbung.ch

•• •• •• •

Die Kunst die Besten zu finden... ...liegt in der zielgerichteten und sorgfältigen Auslese. Die Wilhelm Kaderselektion AG rekrutiert seit 30 Jahren mit Erfolg Führungskräfte und Fachspezialisten. Die langjährige Erfahrung und unsere ganzheitlichen Auswahlmethoden

Berner Wirtschaft Economie bernoise

03 | 12

Heftmitte (herausnehmbarer Service-Teil): Geschenke zum Jahresende 2012 – 13 ausgewählte Empfehlungen aus gemeinnützigen Werkstätten Détachable au milieu de ce magazin: 2012: cadeaux à la fin de l’année – 13 recommandations sélectionnées d‘ateliers d‘utilité publique

ERB TBEW Seite 18 WET RS COU 18 CON page

...gehört in Ihren Mediaplan 2013!

schaffen Sicherheit – die Sicherheit, für Sie die Besten zu finden. Damit Sie bei künftigen Rekrutierungen erleben, wie viel Sicherheit eine professionelle Persönlichkeitsbeurteilung bringt, offerieren wir Ihnen bei Erteilung des nächsten Suchauftrages ein kostenloses, qualifiziertes Assessment im Wert von CHF 5500.–

Weitere Details zu diesem Angebot erhalten Sie unter Tel. 031 318 90 00 oder unter

HANDELS- UND INDUSTRIEVEREIN DES KANTONS BERN Berner Handelskammer

Inserateverkauf und Beratung: E-Mail: inserate@staempfli.com Telefon: 031 300 63 89

kontaktbe@wilhelm.ch www.wilhelm.ch

Die nächsten Termine Heft 2 erscheint am 21. Juni Inserateschluss: 16.Mai 2013 Heft 3 erscheint am 20. September Inserateschluss: 16.August 2013 Heft 4 erscheint am 13. Dezember Inserateschluss: 8.November 2013

2

Zürich · St. Gallen · Vaduz · Basel · Bern · Lugano · Genf

Berner Wirtschaft 01 | 13


Inhalt 4

7

8 10 17 18 22

AKBA – Die Ausgleichskasse für HIV-Mitglieder L eserwettbewerb «Qin – Der unsterbliche Kaiser und seine Terrakottakrieger» Concours des lecteurs «Qin – L’Empereur éternel et ses guerriers de terre cuite»  eues Absintheverbot? N Interview mit Nicole und Oliver Matter (Matter-Luginbühl AG) L’absinthe devient-elle une IGP?  reffpunkt Wirtschaft der T Sektion Biel-Seeland zum Thema Mobilität  röffnungsevent der HFT E Mittelland  irmenportraits Sektion F Lyss-Aarberg Neueintritte /Agenda /Nashorn

Special

Editorial

 irmenjubiläen 2013 F Der HIV gratuliert seinen Mitgliedern Jubilés d’entreprise 2013 L’UCI félicite ses membres

Titelbild

Treffpunkt Wirtschaft in Biel: Spannende Diskussionen im Le Pavillon zum Thema «Mobilität 2020», u.a. mit (v.l.) Frank Boller (CEO Mobility), Daniel Borer (Inhaber SkyWork Airlines) und Peter Rothenbühler (Le Matin, Moderator) Economie bernoise 01 | 13

Liebe Mitglieder, liebe Leserinnen und Leser

Chers membres, chers lecteurs et lec­trices,

Das politische Jahr 2013 hat mindestens auf kantonaler Ebene erfreulich begonnen. Trotz alles dominierender Bundesabstimmung, unvollständigem Abstimmungsbüchlein unechtem Gegenvorschlag und aufwändigster Kampagne der Befürworter haben die Stimmbürger Initiative und Gegenvorschlag «Bern er­ neuerbar» am 3. März 2013 abgelehnt. Sie haben damit einen energiepolitischen Alleingang des Kantons Bern ebenso verhindert wie eine neue Gesetzeslawine mit unverhältnismässigen und unrealistischen Sanierungspflichten für die Wirtschaft und die Hauseigentümer. Der HIV hat sich im Interesse der gesamten Volkswirtschaft gegen die beiden Vorlagen engagiert und ist überzeugt, dass auch ohne gesetzlichen Zwang und staatliche Bevormundung die Nutzung erneuerbarer Energien in Zukunft zunehmen wird. Ein weiteres Beispiel dafür, welche Probleme unsere Mitglieder «unter den Nägeln brennen» zeigt sich an der Spezialitätenbrennerei Matter-Luginbühl. Nicole und Oliver Matter kämpfen dagegen an, dass ein als Qualitätslabel gedachter «Ursprungsschutz» als Mittel zum Ausschalten ungeliebter Konkurrenten missbraucht und somit eigentlich ad absurdum geführt wird. 2013 ist auch ein Anlass zum Feiern. Der Service-Teil (Special) in der Heftmitte ist allen HIV-Mitgliedern gewidmet, welche aktuell ein Firmenjubiläum begehen. Darunter ist mit der Firma Hauert Dünger auch das gemäss «Handelszeitung» älteste familiengeführte Unternehmen der Schweiz. Wir gratulieren allen jubilierenden Unternehmen ganz herzlich! Ausserdem freuen wir uns, Ihnen – in Zusammenarbeit mit der UBS – wieder einen attraktiven Wettbewerb präsentieren zu können. Als Preis winken VIP-Eintritte zur Sonderausstellung «Qin – Der unsterbliche Kaiser und seine Terrakotta­ krieger» im Historischen Museum Bern. Wir wünschen Ihnen eine angehnehme Lektüre.

L’année politique 2013 a bien commencé, du moins sur le plan cantonal. Malgré une votation fédérale dominante, une brochure incomplète, un contre-projet inauthentique et une campagne des plus coûteuses des initiateurs, le Souverain a rejeté l’initiative et le contre-projet «Berne renouvelable» le 3 mars 2013. Avec cela, ils ont empêché tant empêché le Canton de Berne de faire cavalier seul en matière de politique énergétique qu’une avalanche de nouvelles lois avec des obligations d’assainissement disproportionnés et irréalistes pour l’économie et les propriétaires. L’UCI s’est engagé contre les deux propositions dans l’intérêt de l’ensemble de l’économie nationale et est convaincu que l’utilisation des énergies renouvelables augmentera dans l’avenir même sans contrainte légale et la tutelle de l’Etat. En revanche, en exemple, vous trouverez aux pages 8 et 9 de cette édition de «l’Economie bernoise» quels problèmes sont les plus pressants pour nos membres. La distillerie spécialisée Matter-Luginbühl se bat contre le fait qu’un label de qualité à l’intention d’une «protection d’origine» soit utilisé comme instrument pour éliminer des concurrents peu appréciés et soit appliqué par l’absurde «ad absurdum». 2013 est pour beaucoup d’entreprises de nos rangs aussi une raison de fêter. C’est pourquoi la partie «service» (spécial) est cette fois-ci consacré à tous les membres de l’UCI fêtant un jubilé de leur entreprise. Parmi eux, l’entreprise Hauert Dünger ses 350 ans d’existence, étant ainsi l’entreprise familiale la plus ancienne de Suisse selon le journal «Handelszeitung». Nous félicitons cordialement toutes les entreprises jubilantes! En plus, nous nous réjouissons de pouvoir à nouveau présenter un concours ­attrayant, en collaboration avec l’UBS. Comme prix, il sera offert des entrées «VIP» à l’exposition spéciale «Qin – L’Empereur éternel et ses guerriers de terre cuite» au Musée d’histoire de Berne. Je vous souhaite une agréable lecture.

Dr. Adrian Haas

Direktor Handels- und Industrieverein des Kantons Bern

Dr. Adrian Haas

Directeur de l’Union du commerce et de l’industrie du Canton de Berne

3


AHV-Ausgleichskasse Berner Arbeitgeber – AKBA 63 Profitieren Sie als HIV-Mitglied vom Service der Ausgleichskasse AK 63. Sie erhalten fachlich fundierte, hervorragende Dienstleistungen aus einer Hand und dank der tiefen Verwaltungskosten zu einem sehr kostengünstigen Tarif. Seit Gründung der AHV im Jahr 1948 e­ rfolgt die Durchführung der 1. Säule auch durch verbandlich organisierte Ausgleichskassen. Heute wird rund die Hälfte des Umsatzes in der 1. Säule über die Ausgleichskassen der Berufsverbände abgewickelt. In der Schweiz werden damit staatliche Aufgaben durch private Akteure umgesetzt – notabene seit mehr als 60 Jahren! Die Ausgleichskasse Berner Arbeitgeber (AK 63) wurde als öffentlichrechtliche Körperschaft durch den Kantonalverband Bernischer Arbeitgeber-Organisa­ tionen ins Leben gerufen. Als grösster Unterverband dieser Organisation ist der Handels- und Industrieverein des Kantons Bern ebenfalls seit der Gründung als Partner in dieser Kooperation mit ­dabei. Der Vorstand der Kasse setzt sich vorwiegend aus Personen zusammen, die durch ihre praktische Erfahrung als Unternehmer und Arbeitgeber bestens mit den Bedürfnissen der Kassenkunden vertraut sind.

Die AK 63 erbringt ihre Dienstleistungen im Bereich Sozialversicherungen nach modernsten privatwirtschaftlichen Kriterien, wobei die Finanzierung der Betriebskosten sowie sämtlicher Investitionen ausschliesslich über die Verwaltungskosten erfolgt. Für die Mitglieder bedeutet dies eine effiziente und möglichst unbürokratische Abwicklung des «AHV-Geschäftes». Die Kasse wird im Rahmen einer Personalunion mit drei anderen Ausgleichskassen geführt. Diese erreichen zusammen einen jährlichen Umsatz von weit über 1 Mrd. Franken. Als HIV-Mitglied können Sie mit Ihrer Firma der Ausgleichskasse Berner Ar4

beitgeber ebenfalls beitreten und haben so Zugriff auf einen Pool von fachkom­ petenten Mitarbeitenden in den Bereichen AHV, IV, EO, MSE und ALV-Beitragsbezug. Zusätzlich werden praktisch in allen Kantonen Familienausgleichskassen angeboten um damit den Mit­ gliedern die inklusive Abrechnung mit der 1. Säule (One-Stop-Shop) zu ermöglichen. Die Ausgleichskasse hat sich in den letzten Jahren prosperierend weiterentwickelt. Dieser Umstand hat dazu ge-

führt, dass die AKBA 63 im Februar 2012 neue und grössere Geschäftsräumlichkeiten beziehen und den Personal­ bestand auf rund 30 Mitarbeitende erhöhen konnte. Die interne Organisation der Kasse ist schlank und kostengünstig. Zur ständigen Optimierung der Dienstleistungen bleibt sie nicht nur fachlich, sondern auch technisch stets auf dem neusten Stand. Die Geschäftsabwicklung erfolgt zunehmend via E-Business.

Frühzeitiger Ruhestand: Neue Regelungen für Nichterwerbstätige Auf den 1. Januar 2012 erfolgte eine Änderung der gesetzlichen Weisungen, wonach Versicherte, welche das 58. Lebensjahr erreicht und nicht mehr berufstätig sind, nicht wie bis anhin die Beitragspflicht über die kantonalen Ausgleichskassen zu erfüllen haben, sondern nun bei denjenigen Ausgleichskassen Anschluss finden, bei der zuletzt Beiträge entrichtet worden sind. Die Aufnahme dieses neuen Geschäftsfeldes, welches nachfolgend etwas näher erläutert ist, erforderte auch bei der AK 63 eine Anpassung der internen Organisation sowie Investitionen in Bezug auf die Schulung der mit der neuen Aufgabe betrauten Mitarbeitenden. Durch die veränderten sozialpolitischen und soziologischen Verhaltensweise der Erwerbstätigen sowie der damit möglich gewordenen flexiblen Möglichkeiten des vorzeitigen Eintritts in den Ruhestand, kommt dem Bereich der Nichterwerbstätigen eine immer grössere Bedeutung zu. Nichterwerbstätige im Sinne der AHV sind Personen, die kein oder nur ein geringes Erwerbseinkommen erzielen (u.a. vorzeitig Pensionierte, Teilzeitbeschäftigte, Bezügerinnen und Bezüger von IV-Renten, Empfängerinnen und Empfänger von Krankentaggeldern, Ehefrauen und Ehemänner von Pensionierten, die nicht im AHV-Rentenalter sind, etc.). Die Beitragspflicht dieses Personenkreises en-

det beim Erreichen des ordentlichen Rentenalters. Nichterwerbstätige müssen dann keine eigenen Beiträge entrichten, wenn ihre Ehefrau oder ihr Ehemann im Sinne der AHV erwerbstätig ist und mindestens jährliche Beiträge in der Höhe von 960 Franken (doppelter Mindestbeitrag) entrichtet, Dies gilt auch für das Jahr, in welchem die Ehe geschieden wird. Mit der Erfüllung der Beitragspflicht wird gewährleistet, dass den Versicherten keine Beitragslücken entstehen, welche bei der späteren Rentenberechung zu Einbussen führen können. Es ist grundsätzlich Sache der Versicherten, sich um ihre Beitragspflicht zu kümmern. Den Arbeitgebenden wird empfohlen, jenen Mitarbeitenden, welche vorzeitig in den Ruhestand treten, das entsprechende Merkblatt (2.03) auszuhändigen. Dieses ist auf der Homepage www. akba.ch publiziert, oder kostenlos bei jeder AHV-Zweigstelle erhältlich. Es beantwortet einen Grossteil der aus dem Kreise der Nichterwerbstätigen gestellten Fragen. Ein Beitritt zur Ausgleichskasse Berner Arbeitgeber kann jeweils auf ein neues Kalenderjahr erfolgen, wobei die Kündigung bei der bisherigen Kasse (in der Regel ist dies die Ausgleichskasse des Kantons Bern) bis spätestens am 31. August zu erfolgen hat.

Berner Wirtschaft 01 | 13


Herzlichen Glückwunsch! Alle Teilnehmenden des Diplomlehrgangs Sachbearbeiter/In Export in Bern, welche die Prüfung in Zürich absolvierten, haben diese bestanden. Wir gratulieren zur bestanden Prüfung und wünschen allen viel Erfolg beim Umsetzen des erlernten Wissens. Prüfung bestanden! Der HIV gratuliert Manuela Abt (Carbogen Amcis AG), Jeannine Bouverat (Fritz Studer AG), Mélanie Enz (Daetwyler SwissTec AG), Adrian Fessler (BNC Business Network Communications AG), Vanessa Giannelli (Création Baumann AG), Yvonne Grossenbacher (Lucoma AG), David Herren (Handels- und Industrieverein des Kantons Bern), Esther Huerta (Gleason-Pfauter Maschinenfabrik GmbH), Dario Isch (Emmi International Ltd.), Hansruedi Kessler (Schumacher AG), Claudia Manso (Giger Café AG), Markus Reinhard (Blaser Café AG), Denise Rieder (CCS Schweiz AG), Stefanie Roth (Leu Anlagenbau AG), Melina Scheurer (Friedrich Gloor AG), Cora Seymour (Liechti Engineering AG), Rolf Speidel (Di Lena Fashion GmbH), Kathrin Tellenbach (Wander AG), Margrit Tröhler (André Ramseyer AG), Lisa Volery (Gleason-Pfauter Maschinenfabrik GmbH) zum Abschluss als Sachbearbeiter/In Export.

Gemeinsam mit der Swiss School for International Business AG, der Industrieund Handelskammer St. Gallen-Appenzell und der Handelskammer beider Basel konnten wir im 2012 erstmals den Schweizerischen Diplomlehrlang Sach­ bearbeiter/In Export mit gesamtschweizerisch 110 Teilnehmenden durchführen.

In Bern absolvierten 20 Personen den 6-tägigen Lehrgang, der sie durch 8 interessante ­Module mit Themen rund um den Export führte. Es wurde ihnen so ein Gesamtüberblick und das nötige Fachwissen für die Abwicklung eines Exportgeschäftes vermittelt. Fachspezialisten und Persönlichkeiten aus Industrie, Han-

del und Ver­waltung begleiteten die Teilnehmenden und verhalfen ihnen einen aktuellen Wissensstand auf hohem Niveau zu erreichen. Die theoretischen Kenntnisse wurden anhand von Fallbeispielen direkt in die Praxis umgesetzt.

Aussenwirtschaftsforum: Neugeschäft, neu denken. Inspiration pur für Schweizer KMU Welche Chancen bietet die fortschreitende Internationalisierung für die Schweizer KMU? Was heisst es, als Unternehmer neu zu denken? Wie wichtig ist innovatives Denken zur Generierung von Neugeschäften im internationalen Markt?

Das sind Fragen, auf die das Aussenwirtschaftsforum der Osec Antworten gibt. In seiner 11. Auflage und unter dem Motto «Neugeschäft, neu denken.» findet das kommende Forum am 11. April 2013 in der Messe Zürich statt. Nutzen Sie die Chance, wertvolle Impulse für eine zielgerichtete Internationalisierung Ihres Unternehmens zu erhalten. Neben der

Präsenz der wichtigsten Exponenten des hiesigen Exportmarktes sind alle Länder­ experten der Osec aus dem In- und Ausland für Sie vor Ort. Praktischer geht es nicht – global vernetzt in einem Tag! Anmeldung unter www.osec.ch/awf

Die rahmenlose Verglasung.

Transparenz in ihrer schönsten Form swissFineLine ermöglicht fliessende Grenzen zwischen innen und aussen und erzeugt Lebensraum voller Licht, Luft und Atmosphäre.

www.swissfineline.ch InseratSwissFineLine_185x63mm_mit QR Code.indd 1

Economie bernoise 01 | 13

26.06.2012 13:54:00

5


Publireportage

Chinas Terrakottakrieger in Bern – auch dank UBS Der spektakulärste Kulturanlass des Jahres findet in Bern statt: Das Bernische Historische Museum prä­ sentiert die Ausstellung «Qin – Der unsterbliche Kai­ ser und seine Terrakottakrieger». Zahlreiche Schätze aus dem Unesco-Weltkulturerbe in China sind vom 15. März bis 17. November 2013 in der Schweiz zu ­sehen – auch dank UBS. Im Frühling 1974 suchten Bauern in der Nähe der chinesischen Stadt Xi‘an nach Wasser. Stattdessen fanden sie Tonscherben einer menschlichen Figur. Heute befindet sich dort eine 230 Meter lange und 62 Meter breite Grube. Darin stehen Hunderte von lebensgrossen Soldaten und Pferden aus Ton: die Terrakottakrieger des ersten chinesischen Kaisers Qin Shi Huangdi (259–210 v. Chr.). Insgesamt sollen rund 8000 Krieger zu dieser Armee fürs Jenseits zählen. Die Grube ist eine von 180 Gruben und Stätten auf der 20 Quadrat­kilometer grossen Grabanlage des Herrschers. Die immense archäologische Entdeckung gilt mittlerweile auch als achtes Weltwunder – und seit 1987 ist sie auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Jahr für Jahr lockt sie in China 2 Millionen Touristen an. Uralten Kriegern ins Angesicht blicken Die Grabstätte in Xi‘an misst dementsprechend mehr als ein Drittel der ganzen Stadt Bern, welche 51 Quadratkilometer umfasst. Doch echte Terrakottakrieger sowie über 220 weitere Exponate aus der Anfangszeit des chinesischen Kaiserreichs kann man vom 15. März bis zum 17. November auch hier bewundern – in der Ausstellung «Qin – Der unsterbliche Kaiser und seine Terrakottakrieger». Während die indivi­ duellen Gesichter der Tonfiguren am Fundort oft nur mit dem Fernglas zu erkennen sind, ist es in Bern sogar möglich, den Kriegern von Angesicht zu Angesicht gegenüber zu stehen. Den Aufmarsch dieser Kulturschätze hat das Bernische Historische Museum inszeniert.

6

Vor über 2000 Jahren vereinte Qin Shi Huangdi die streitenden Reiche zu einem zentralisierten Staat, vereinheitlichte die Schrift und verband bestehende Schutzwälle zur Chinesischen Mauer. Der Kaiser lässt in China bis heute niemanden kalt und sein Geist bleibt präsent. Aber wohl nirgends wirkt er – auch dank multimedialer Inszenierung – so lebendig wie in Bern.

Reto Heiz Regionaldirektor UBS Bern und Präsident HIV-Sektion Thun

UBS ermöglicht Kulturanlass der Superlative Nach «Tutanchamun» im Antikenmuseum Basel (2004) und «Vincent van Gogh» im Kunstmuseum Basel (2009) ermöglicht UBS mit «Qin – Der unsterbliche Kaiser und seine Terrakottakrieger» eine weitere faszinierende Grossausstellung in der Schweiz. Damit erweitert UBS ihr traditionelles Engagement bei verschiedenen Institutionen und Veranstaltungen in der Schweiz um ein einzigartiges Kulturerlebnis. Unsere Verbundenheit zum Heimmarkt Schweiz und expli­zit zum Standort Bern ist gross. Mit 43 Geschäfts­ stellen sind wir in der ganzen Region Bern präsent und unter­streichen damit die Verankerung in dieser vielfäl­ tigen Gegend. Wir sind stolz darauf, mit der Grossausstellung «Qin – Der unsterbliche Kaiser und seine Terrakottakrieger» und dem Eidgenössischen Schwing- und Älpler­fest in Burgdorf zwei Highlights im Kanton Bern zu unterstützen.

Berner Wirtschaft 01 | 13


Wettbewerb

Concours

Gewinnen Sie 10 Eintritte inklusive VIP Lunch oder VIP

Gagnez 10 entrées, y compris «VIP Lunch» ou «VIP

Dinner und Führung für die Ausstellung:

Dinner» et une visite guidée pour groupes

«Qin – Der unsterbliche Kaiser und seine Terrakotta­

pour l’exposition: «Qin – L’Empereur éternel et ses

krieger».

guerriers de terre cuite».

Lesen Sie aufmerksam den Beitrag «Chinas Terrakottakrieger in Bern – auch dank UBS» auf der gegenüberliegenden Seite durch und beantworten Sie die Wettbewerbsfrage. Als Wettbewerbspreis winken 10 Tickets inklusive VIP Lunch oder Dinner und eine private Führung durch die Gross­ ausstellung «Qin – Der unsterbliche Kaiser und seine Terrakottakrieger». Der Gewinner entscheidet gleich selber, ob es einen Teamevent oder einen Ausflug im privaten Kreis geben wird. Das Datum wird in Absprache mit UBS festgelegt.

Lisez avec attention l’article «Chinas Terrakottakrieger in Bern – auch dank UBS» sur la page ci-contre et répondez à la question du concours. Le prix du concours consiste en 10 billets «VIP Lunch» ou «VIP Dinner» et une visite guidée privée de la grande exposition «Qin – L’Empereur éternel et ses guerriers de terre cuite». Le gagnant décide lui-même s’il y aura un événement en équipe ou une sortie en cercle privé. La date sera fixée en concertation avec l’UBS.

Wettbewerbsfrage: Mit wie vielen Geschäftsstellen ist die UBS per Anfang März 2013 in der Region Bern vertreten?

Question du concours: l’UBS est représentée avec combien d’agences dans la région de Berne à la fin février 2013?

23 Geschäfts­stellen/33 Geschäftsstellen/ 43 Geschäftsstellen Teilnahmebedingungen siehe Antwortkarte oder auf unserer Website www.bern-cci.ch/ wettbewerb. Einsendeschluss für den Wettbewerb ist der 30. April 2013.

23 agences/33 agences/43 agences Conditions de participation voir carte –réponse ou sur notre site internet site www.bern-cci.ch/ concours. Délai d’envoi: 30 avril 2013

UBS in der Region Bern / UBS dans la région de Berne

Economie bernoise 01 | 13

7


Absinthe aus dem Berner Seeland – eine Erfolgsgeschichte vor dem Aus?

«Der Name ist für unser Produkt überlebenswichtig» Der Bund will Absinthe als geschützte geographische Angabe registrieren. Ein entsprechendes Gesuch von einigen ­Herstellern aus dem Neuenburger Val-­deTravers wurde vom Bundesamt für Landwirtschaft gutgeheissen. Dieser Entscheid hätte für Brennereien wie die Matter-Luginbühl AG in Kallnach schwerwiegende Folgen. Als eine der grössten Absinthe-Brennereien der Schweiz kämpfen Nicole und Oliver Matter deshalb ­weiter für ihr wichtigstes Produkt. Die Spezialitätenbrennerei Matter-Luginbühl AG hat Tradition und ist weit über das Berner Seeland hinaus bekannt. Gerade entsteht ein neuer Lagerraum, der Erfolg der Spirituosen aus Kallnach insbesondere in den USA macht diesen Ausbau nötig. Seit dem Wegfall des Verbotes in der Bundesverfassung im Jahr 2005 destilliert die Matter-Luginbühl AG klassischen Absinthe. Mit dem Entscheid des Bundes, den Absinthe geographisch zu schützen, wird diese Erfolgsgeschichte in Frage gestellt. Im Interview mit dem Magazin Berner Wirtschaft erläutern Nicole und Oliver Matter die Problematik und Ihren Standpunkt. Berner Wirtschaft BW: Nicole und Oliver Matter, die Matter-Luginbühl AG ist heute der grösste Schweizer Absinthe-Produzent ausserhalb des Val-de-Travers und auch international sehr erfolgreich. Wie konnten sie sich mit Ihrer Firma so stark entwickeln? Oliver Matter OM: Im Jahr 2005 konnte ich das Geschäft von meinen Eltern übernehmen, im gleichen Jahr fiel das Absintheverbot. Eher zufällig begannen wir dann mit dem Brennen dieses Produkts nach einem alten Rezept von meinem ­Urgrossvater. Da wir gleichzeitig auch unseren Internet-Auftritt inklusive Webshop neu aufgleisten, wurde der Absinthe dort gleich eingebaut und konnte online bestellt werden. Wir waren also einfach zum richtigen Zeitpunkt bereit. Nicole Matter NM: In Europa war das Thema Absinthe damals schon sehr aktuell, da die Prohibition mit dem EUBeitritt Spaniens (dort war Absinthe zu keinem Zeitpunkt verboten) hinfällig geworden war. Die Branche beobachtete auch den Schweizer Markt genau und zwei grosse Absinthe-Händler nahmen unsere Produkte in ihr Sortiment auf.

8

Nicole und Oliver Matter kämpfen für ihr wichtigstes Produkt und gegen ein «neues Absintheverbot»

Mit diesen Partnern konnten dann weitere alte Rezepturen reproduziert werden. OM: So wurde die Brennerei Matter-Luginbühl rasch international bekannt und wir fokussierten uns immer mehr auf die Nische Absinthe. Heute produzieren wir rund 15% der gesamten Absinthe-Menge in der Schweiz, wovon ein grosser Teil in den Export geht. In den letzten vier Jahren wurden gut 45 % des exportierten Absinthes bei uns in Kallnach hergestellt. BW: Der Absinthe ist also zu einem der wichtigsten Standbeine Ihrer Firma geworden. Nun soll dieser Produktname aber geschützt werden. Was bedeutet das für Sie? OM: Ein Inkrafttreten dieser Regelung, also Absinthe als registrierte geschützte geographische Angabe GGA würde den Verkauf und Export unseres Absinthes unter dieser Bezeichnung verunmög­ lichen. Der Name ist für den Vertrieb ­dieser Produkte allerdings überlebenswichtig. NM: Vor dem Absintheverbot gab es auch ausserhalb des Neuenburger Jura etliche Brennereien die Absinthe hergestellt haben. Und seit der Legalisierung stellt praktisch jede Brennerei als Haupt- (wie

in unserem Fall) oder Nebenprodukt Absinthe her. Der Bund hat 2005 mit seiner Gesetzgebung eine Vertrauensgrundlage für Investitionen geschaffen, die er jetzt wieder zerstört, so dass sich die Frage stellt, ob hier nicht eine Art Enteignung vorliegt. OM: Das Bundesamt für Landwirtschaft schützt mit dieser Bewilligung unseres Erachtens vor allem die privatwirtschaftlichen Belange einiger wenigen Produzenten im Val-de-Travers und gewichtet nicht das öffentliche Interesse. BW: Wo stehen wir im Prozess rund um die-

se Frage des Namensrechtes für den Absinthe heute? NM: Obwohl das Absintheverbot in der Bundesverfassung erst 2005 fiel, wurde das entsprechende Gesuch der Produzenten aus dem Val-de-Travers bereits 2001 eingereicht. Nachdem das Gesuch 2010 publiziert und vom zuständigen Bundesamt gutgeheissen wurde, machten diverse Produzenten, Organisationen und unter anderem sogar der US-amerikanische Staat beim BLW Einsprachen. Diese wurden abgewiesen und nun liegt der Ball beim Bundesverwaltungs­ gericht. Berner Wirtschaft 01 | 13


OM: ES ist aber auch so, dass ein Ent- dass teilweise die gleichen juristischen scheid vom Bundesverwaltungsgericht Spezia listen in den Fall involviert sind. noch nicht defi nitiv wäre, beide Seiten hätten danach die Möglichkeit den Fall BW: Sie führen Ihren Kampf gegen dieses noch ans Bundesgericht weiterzuziehen. «neue Absintheverbot» nicht alleine. Welche Unternehmen haben ähnliche EinspraBW: Es gab ja vor nicht allzu langer Zeit chen eingereicht? einen ähnlichen Fall, als Walliser Produ- OM: In der ersten Phase, das heisst, als es zenten versuchten den Begriff «Raclette» um den erstinstanzlichen Entscheid des als Ursprungsbezeichnung zu registrieren. BLW ging, sind 42 Einsprachen eingegangen, davon 22 aus der Schweiz. An Gibt es Parallelen zu diesem Prozess? NM: Es gibt schon Ähnlichkeiten. Sowohl das Bundesverwaltungsgericht können bei Raclette wie bei Absinthe gab es sich nun aber nur noch direkt Betroffene schon am Anfang Leute, die voraussag- (also Brennereien oder Branchenverbänten, dass diese Versuche scheitern wür- de) wenden. Wir führen die Beschwerde den. In beiden Fällen gab es früh kon- gemeinsam mit anderen Schweizer Herkrete, pragmatische Lösungsvorschläge stellern wie Morand aus Martigny, Stu(zum Beispiel den Schutz der Bezeich- der aus Escholzmatt und Wanner aus nung «Absinthe Val-de-Travers»). Genf. Ein weiterer Einsprecher ist auch OM: Beide Male stellten die Gesuchsteller Pernod Ricard Suisse. allerdings auf «stur» und das zuständige NM: Neben der Problematik, dass wir alle Bundesamt machte den Eindruck, eher unsere Produkte dann nicht mehr als politisch als rechtlich zu argumentieren. Absinthe verkaufen dürften, ist auch Eine weitere Parallele besteht darin, sehr störend, dass in diesem Fall die Pro-

duzenten aus dem Val-de-Travers mit dem GGA-Label für eine «einzigartige Tradition» belohnt werden sollen, welche in der Illegalität entstanden ist. Absinthebrenner die sich an das Verbot gehalten haben, werden nun bestraft. Die Begriffe Absinthe, Fée Verte und La Bleue wurden schliesslich fast 100 Jahre nur von Schwarzbrennern gebraucht. Welche Rolle kann der HIV in dieser Frage spielen – gibt es hier Unterstützungsmöglichkeiten? NM: Das ist nicht ganz einfach. Es wäre aber schön, wenn die Berner Regierung oder der Grosse Rat sich öffentlich für die Interessen der Absinthe-Hersteller ausserhalb des Kantons Neuenburg einsetzen würden. Die Freiburger Behörden setzen sich jeweils vehement mit politischen Mitteln für den Gruyère AOC sein. So was würde ich mir für uns auch w ünschen. BW:

Une distillerie du Seeland se batte contre une nouvelle interdiction de l’absinthe

Le cas – L’absinthe devient-elle une IGP? L’Offi ce fédéral de l’agriculture OFAG a approuvé une demande des producteurs d’absinthe du Val-de-Travers. En conséquence, les termes «Absinthe», «Fée verte» et «La Bleue» deviendraient des appellations géographiques protégées. Tout en sachant que la distillation de l’absinthe était interdite pendant presque 100 ans dans la Constitution fédérale, les distilleries de la vallée du Jura neuchâtelois revendiquent également cette tradition pour elles-mêmes. Maintenant, d’autres distilleries en Suisse et à l‘étranger s’opposent à la décision de la Confédération. Pour le moment, le cas est traité par le Tribunal administratif fédéral. En plus du problème qu’une tradition de dis-

tillateurs clandestins illégaux doit être protégée par un label de qualité, il existe un autre problème. Comme son nom l’indique, l’appellation «absinthe» découle du nom de la plante qui en constitue l’ingrédient essentiel (Artemisia Absinthium). Conjointement avec d’autres distilleries de Suisse et de l’étranger, Nicole et Oliver Matter de Matter-Luginbühl SA à Kallnach se battent aussi contre la décision de l’OFAG, qui équivaut à une nouvelle interdiction de l’absinthe et fausserait sensiblement la concurrence dans la niche de marché correspondante. Pour la distillerie spécialisée du Seeland, un des plus grands producteurs d’absinthe

de Suisse, le nom du produit «Absinthe» est primordial. Que d’autres distilleries veuillent désormais utiliser le label IGP (indication géographique protégée) pour éliminer un concurrent, voire plusieurs, démontre que l’on peut abuser de tels labels de qualité. Les producteurs qui ne se trouvent pas dans le Val-de-Travers espèrent maintenant que les institutions juridiques reviennent sur la décision de l’offi ce fédérale – comme ils l’ont déjà fait dans la décision plus ou moins similaire concernant une protection géographique du «Raclette», qu’a fi nalement été rejetée par le tribunal fédéral.

ICT-Weiterbildung? www.csbe.ch Economie bernoise 01 | 13

9


Treffpunkt Wirtschaft

«Mobilität 2020: Immer schneller – immer mehr!» Wie mobil sind wir im Jahr 2020 und wie genau sind wir dannzumal unterwegs? Brauchen wir immer mehr Mobilität oder wäre wirtschaftliches Wachstum auch ohne zusätzlichen Verkehr möglich? ­Diesen Fragen ging der «Treffpunkt Wirtschaft» der HIV-Sektion Biel-Seeland vom 19. November nach. Einmal mehr war das Podium bei diesem Anlass sehr prominent besetzt. Mit Andreas Meyer, CEO der SBB, Daniel Borer, Inhaber der SkyWork Airlines, Frank Boller, VR-Präsident von Mobility und Franco Tufo, Ingenieur Citec, konnten vier ausgewiesene Spezialisten fundiert und spannend über diese Thematik informieren und diskutieren.

Dabei präsentierten die vier Herren in der, von Peter Rothenbühler moderierten Runde auch Ihre Zukunftsvisionen. Frank Boller sieht dabei ein grosses Marktpotential im Bereich Carsharing und rechnet mit bis zu 500 000 Mitgliedern in seiner Organisation. «Wir werden das Mobilitätsbedürfnis nicht eindämmen können – das ist schlicht nicht möglich. Aber wir müssen dafür sorgen, dass die ­Mobilität intelligenter organisiert wird als heute.» Frank Boller, VR-Präsident Mobility

Andreas Meyer sagt voraus, dass die SBB im Jahr 2020 mit bis zu 400 Meter langen Doppelstockzügen und allem Komfort unterwegs sein wird – durchgehender Handyempfang sowie Internetzugang inbegriffen. Daniel Borer schliesslich schwebt vor, dass Flugzeuge dank effizienterer Motoren und Biotreibstoffen zu grünen Transportmitteln werden. «Unser Ziel muss sein», so erklärte er, «noch ökologischer zu werden als die Bahn!». Ganz pragmatisch beurteilt Verkehrsingenieur Franco Tufo die Situa­ tion, wenn er sagt, dass ganz unab­hängig von der Wahl des Transportmittels, die grösste Herausforderung die Raumplanung und Verkehrsorganisation bleibe.

1 SBB-CEO Andreas Meyer bei seinem Input-­Referat 2 (v.l.) René Stössel, Posalux, Esther Thahabi, WIBS, André Klopfenstein, creaholic 3 (v.l.) Martin Bürki, Gassmann MEDIA SA, Roger Ramseier, AMAG Retail Biel, Adrian Verdun, UBS AG, Thomas Eichelberger, Orpundgarage Biel AG 4 (v.l.) Andreas Hegg, Gemeindepräsident Lyss und Daniel Stähli, Direktor BFB Biel 5 Rund 250 Gäste fanden sich im Le Pavillon in Biel ein

2

1

3

4

5

10

Berner Wirtschaft 01 | 13


Special

März 2013

2013 – ein Feuerwerk für rund hundert HIV-Mitgliedsfirmen – wir gratulieren! 2013 – Un feu d’artifice pour une centaine d’entreprises membres de l’UCI – toutes nos félicitations!

Rund hundert Mitgliedsfirmen des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern feiern im Jahr 2013 ein ­Jubiläum, die jüngsten ihr 5-jähriges, die ältesten d ­ ürfen auf 350 Jahre Firmengeschichte stolz sein. Jubilieren kann beispielsweise die Feuer­ werkfabrik Hans Hamberger AG in Oberried am Brienzersee, Mitglied der HIV-Sektion Interlaken-Oberhasli.

HANDELS- UND INDUSTRIEVEREIN DES KANTONS BERN Berner Handelskammer

En 2013, une centaine d’entreprises membres de l’Union du commerce et de l’industrie du Canton de Berne fêteront un jubilé, les plus jeunes leur 5e, le plus anciennes pouvant être fières de leur 350 ans d’existence. Par exemple, l’entreprise de feux d’artifice Hans Hamberger S.A. à Oberried am Brienzersee, membre de la section UCI d‘InterlakenOberhasli, peut fêter son jubilé.


Die Erfolgsgeschichte - Hamberger AG ist der grösste Hersteller von Feuerwerk und Pyrotechnik in der Schweiz - begann 1863 mit der bengalischen Beleuchtung der Giessbachfälle und der Firmengründung durch Professor Johann-Rudolf Hamberger. Bereits 1875 konnte die zu klein gewordene Betriebsstätte von Brienz in das 65 000 Quadratmeter grosse sogenannte Moos bei Oberried übersiedeln. Die vielfältige Firmengschichte erzählt unter anderem von einem begeisterten König von Siam im Jahr 1897 oder von einem faszinierten Deutschen Kaiser 1912. Die Faszination hält bis heute an etwa mit dem legendären Diamantregen aus der ­Hamberger Produktion oder mit publikumswirksamen pyromusikalischen Grossveranstaltungen. Die erfahrenen Ober­ rieder Feuerwerkstechniker entwickeln fortzu neue Artikel auch für den professionellen Einsatz beispielsweise zur Hagel­ ­abwehr oder für den Abschuss von Lawinen. Mit viel Unternehmergeist, grossem Einfallsreichtum und täglichem Einsatz entstand am Brienzersee aus den kleinen Anfängen ein solides mittelständisches Unternehmen mit heute weltweiter Tätigkeit und Ausstrahlung. In den Reihen des Handels- und Industrievereins gibt es in diesem Jahr manch ähnlichen Firmenerfolg zu feiern, zum Teil werden die Jubiläen feierlich begangen, zum Teil in aller Stille ohne grosse Öffentlichkeit. Wir gratulieren unseren jubilierenden Mitgliedern herzlich und erfreuen uns mit ihnen am unternehmerischen Feuerwerk 2013. Nachfolgend sind jene Jubiläumsfirmen namentlich aufgeführt, welche auf Anfrage einer Publikation zugestimmt haben.

350-jähriges Jubiläum

Hauert HBG Dünger AG

Grossaffoltern

1663

Köniz

1858

150-jähriges Jubiläum

Bierbrauerei Albert Egger AG Hans Hamberger AG

Worb Oberried

1863 1863

140-jähriges Jubiläum

v. Fischer & Cie AG Immobilien

Bern

1873

Biel/Bienne

1883

Calag Carrosserie Langenthal AG Langenthal

1888

130-jähriges Jubiläum

Storz Begleitung & Bestattung

Cette année, dans les rangs de l’Union du commerce et de l’industrie, plus d’une entreprise peut fêter sa réussite, que ce soit par des jubilés ou dans la plus stricte intimité sans grande manifestation publique. Nous les félicitons tout particulièrement et cordialement et nous réjouissons avec elles d’un feu d’artifice entrepreneurial en 2013. Les entreprises concernées sont énumérées ci-après après acceptation de notre demande.

100-jähriges Jubiläum

155-jähriges Jubiläum

Haag-Streit AG

Hamberger S.A. est le plus grand fabricant de feux d’artifice et de pyrotechnique de Suisse - L’histoire de cette réussite commença en 1863 avec les illuminations de Bengale des chutes de Giessbach et de la création de l’entreprise par le professeur Johann-Rudolf Hamberger. Déjà en 1875, l’établissement devenu trop petit à Brienz s’est établi dans les 65 000 mètres carrés dudit marais à Oberried. L’histoire diversifiée de cette entreprise raconte, entre autres, l‘enthousiasme d’un roi de Siam en 1897 ou la fascination de l’empereur d’Allemagne en 1912. La fascination persiste jusqu’à aujourd’hui, comme par exemple avec la légendaire pluie de diamants de la production Hamberger ou avec les grandes manifestations pyro-musicales populaires. Les artificiers expérimentés d’Oberried développent sans arrêt de nouveaux articles, aussi pour l’engagement professionnel, comme par exemple pour le pare-grêle ou lors d’un déclenchement d’avalanche. Au Brienzersee, grâce à un grand esprit d’entreprise, à une grande richesse d‘idées, et à un engagement quotidien, une entreprise modeste est devenue une entreprise solide de classe moyenne avec de nos jours des activités et un rayonnement dans le monde entier.

125-jähriges Jubiläum

BELLEVUE PALACE SABAG BIEL/BIENNE Verkehrsbetriebe STI AG

Bern Biel/Bienne Thun

1913 1913 1913

Langenthal Bern 25

1918 1918

Steffisburg Murten Bern 25 Roggwil BE

1923 1923 1923 1923

Bern 14 Rüti bei Büren Lyss

1923 1923 1923

Wabern Thörishaus Rüderswil

1933 1933 1933

Sumiswald

1938

95-jähriges Jubiläum

Pagani & Co. AG Rothpletz, Lienhard + Cie AG 90-jähriges Jubiläum

Held AG Joggi AG Scherler AG Elektro + Telematik Schneeberger AG Lineartechnik Schweiz. Elektro-Einkaufs- Vereinigung eev Genossenschaft Thommen-Furler AG von Dach Technik AG 80-jähriges Jubiläum

115-jähriges Jubiläum

Frieden AG Creative Design

Gunten

1898

A. Bill AG DS Derendinger AG Hans Schmid AG

Gümligen

1903

75-jähriges Jubiläum

110-jähriges Jubiläum

Burkhard & Co AG

Moser-Baer AG 105-jähriges Jubiläum

Helmle AG

Thun

1908


© Melinda Nagy

70-jähriges Jubiläum

Posalux SA

40-jähriges Jubiläum

Biel/Bienne 6

1943

Burgdorf Kernenried Burgdorf Ittigen Zollikofen

1948 1948 1948 1948 1948

Langenthal Gümligen

1953 1953

65-jähriges Jubiläum

Büro Jäggi AG Hans Althaus AG Kernenried RONDO Burgdorf AG Roschi Rohde + Schwarz AG Securiton AG 60-jähriges Jubiläum

kummerpartner Architekten und Planer AG T + R AG 50-jähriges Jubiläum

BWB-Bürox AG

Büren an der Aare

1963

Langnau i. E. Thun Steffisburg

1968 1968 1968

45-jähriges Jubiläum

GLB Langnau Heinz Hodel AG JOHNER ELEKTRO AG

AG für Abfallverwertung AVAG EMCT SwissConnTec SA Gallant Leder Accessoires AG Pepperl + Fuchs AG W. Hügli Elektro AG

Thun Urtenen-Schönbühl Thun Studen BE Aarberg

1973 1973 1973 1973 1973

Bern Sonceboz Kirchberg BE Langenthal Worben

1978 1978 1978 1978 1978

Bern

1983

Tramelan Kirchberg BE Burgdorf Thun Biel/Bienne 4

1983 1983 1983 1983 1983

35-jähriges Jubiläum

Beyeler Ingenieure AG Bienna Interfloor Sonceboz SA Deltron AG Treuhandbüro Geissbühler Volvo Center AG 30-jähriges Jubiläum

B’VM AG EMP Ebauches Micromécanique Precitrame SA Notariat Herbert Kämpfer Raiffeisenbank Region Burgdorf Santag AG Seelandgas AG Fischer Electric AG, Filiale Lyss Harting AG simatec ag Ebauches Micromécanique HEWOO AG, HotSpring Whirlpool-Paradies

Lyss 1983 Biel/Bienne 1983 Wangen an der Aare 1983 Tramelan 1983 Thun

1983


Schmiedstube Zunftrestaurant & Tagungsort Wistar Informatik AG

10-jähriges Jubiläum

Bern Köniz

1983 1983

Kirchlindach Lyss Uetendorf Gümligen/Bern Liebefeld Kirchberg Huttwil Seedorf BE

1988 1988 1988 1988 1988 1988 1988 1988

Biel/Bienne

1988

25-jähriges Jubiläum

ebi-pharm ag Beraplan AG Hauser Automation AG Keller Informatik AG Lettra Design Werbetechnik AG LxBxH Gauch AG Mumenthaler Treuhand AG Niklaus Holzbau AG Watch- Bracelets, Claude Fössinger

Langenthal

1993

Bern 1993 Langenthal 1993 Grünen 1993 Oberwangen b. Bern 1993 Langenthal 1993 Grenchen 1993 Burgdorf 1993 Hünibach 1993

15-jähriges Jubiläum

ADIUTOR Anlage + Vorsorge-Planung Fiduria AG FR Metallbau AG I.D.E.A. GmbH ID-Systems AG Internetgalerie AG versicherungspartner ag 3w-publishing ag

Bern Lengnau

2003 2003

Burgdorf Thun Bern 13 Bern

2003 2003 2003 2003

Bern Bern 7 Bern Biel/Bienne 4 Bern Grossaffoltern

2003 2003 2003 2003 2003 2003

5-jähriges Jubiläum

20-jähriges Jubiläum

ambotec ag Urs Huber, Büro für Kommunikation Die Mobiliar FL Metalltechnik AG Gilgen Logistics AG Die Mobiliar, GA Bernhard Meyer Reize Management & Consulting schärpartners ag Sebra AG

bawaco ag Business Coach, FischerPartner Camion Transport AG, Niederlassung Burgdorf energieatelier ag energiecheck bern ag Immoveris AG MATRIX Immobilien-Management AG Quantex AG Raiffeisenbank Bern Strebebau AG Swiss Invest Group Terrasystems AG

Bremgarten b. Bern Bern 14 Langenthal Burgdorf Studen Thun Bern 18 Langenthal

1998 1998 1998 1998 1998 1998 1988 1998

All About Jobs Kappelen Assento KMU Treuhand AG Thun atelier 10punkt3 ag Bern OnQ Systems GmbH Zollikofen Bannerweb GmbH Bern BOS-Software Sàrl St-Imier Freeway Verkehrsdienste GmbH Ostermundigen Globomotion Ltd. Liab. Co. Biel/Bienne Heltina AG Bolligen Perdrizat Dienstleistungen GmbH Grossaffoltern Rayzon Technologies AG Bern Rigert Consulting AG Spiegel bei Bern Sensato AG Bern 31 Die Mobiliar, GA Dennis Borgeaud Herzogenbuchsee

Feiert auch Ihre Firma im Jahr 2013 ein Jubiläum? Melden Sie sich per Mail bei alain.hauert@bern-cci.ch.

2008 2008 2008 2008 2008 2008 2008 2008 2008 2008 2008 2008 2008 2008


InoTex Bern AG gewinnt den Berner Sozialstern 2012 Mitte November 2012 konnte die Leitung der InoTex Bern AG im Berner Rathaus den mit 10   0 00 Franken dotierten Preis für ihr aussergewöhnliches soziales Engagement entgegennehmen. Das Preisgeld ist zweckgebunden: Es wird für weitere Massnahmen in diesem Bereich eingesetzt.

Die InoTex ist in der Schweiz eine der grössten Anbieterinnen von Dienstleistungen rund um die betriebliche Wäscheversorgung. Täglich verarbeiten 220 Mitarbeitende aus 20 Nationen mehr als 29 Tonnen Wäsche. Der Betrieb wurde 1969 als Zentralwäscherei Bern gegründet, 2000 wurde daraus die InoTex Bern AG. 2007 hat die Unternehmung damit begonnen, behindertengerechte Arbeitsplätze zu schaffen. Mittelfristig sollen fünf Prozent der Stellen für behinderte Menschen zur Verfügung stehen – dazu gehören auch die Stellen für psychisch beeinträchtigte Menschen. Seit 2007 ­beschäftigt die InoTex eine Person mit einer psychischen Beeinträchtigung, sie bietet drei Trainingsarbeitsplätze für Teilnehmende des Job Coach Placement der UPD und zehn Einsatzplätze für weitere behinderte Menschen. Die Jury des Berner Sozialsterns zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Verantwortlichen der InoTex Bern AG. Die Firma ist eine verlässliche Partnerin für Institutionen, die im Bereich der ­Integration psychisch beeinträchtigter Menschen tätig sind. Für dieses lang­ jährige Engagement wurde die Firma nun mit dem Berner Sozialstern aus­ gezeichnet.

Die Vertreter der InoTex Bern AG nehmen den Berner Sozialstern 2012 in Empfang: von links Angelika Seiler, Leiterin Marketing, Hans Mathys, Mitarbeiter InoTex Bern AG, Markus Bohler, Leiter Produktion (Bild Martin Bichsel)

Der Berner Sozialstern ist ein öffentlicher Preis für Firmen, die sich vorbildlich für die berufliche Integration von Menschen mit einer psychisch bedingten Leistungseinschränkung einsetzen. Nominiert werden können Firmen aus der Region Bern, die sich seit mindestens einem Jahr entweder für langfristige Eingliederungen (Festanstellungen, Ausbildungsplatz) oder auch mit Angeboten für befristete Beschäftigungen (Praktika, Arbeitstraining) dieser Menschen engagieren. Die Entgegennahme der Nominationen sowie die Organisation der Preisverleihung obliegt dem Job Coach Placement der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern. Die Jury umfasst Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Invaliden-

versicherung und Psychiatrie, für den Handels - und Industrieverein hat Direktor Adrian Haas Einsitz in diesem Gremium. Nominiert waren im Jahr 2012 neben der Preisträgerin InoTex Bern AG auch folgende Unternehmen: Aebi + Co AG, Burgdorf; BKW FMB Energie AG, Bern; Brenzikofer Holzbau AG, Wichtrach; Chäsi Worb, Worb; DS Derendinger AG, Bern; Ökolüthi, Ostermundigen; PB Swiss Tools GmbH, Wasen i.E.; Pädagogische Hochschule Bern, Bern; PRIVERA, Gümligen; Reitz Schweiz Ventilator AG, Ostermundigen; Sattlerei Losinger, Bern; Senevita Burdlef, Burgdorf; Tobler Protecta, Ipsach; Waberit, Bern-Bümpliz.

Blick hinter die Kulissen

Museum ENTER Im Rahmen der Blick hinter die Kulissen Veranstaltungen erlebten die Teilnehmenden am 29. November 2012 eine nostalgische Führung durch das einzigartige Computer- und Technik­­ museum «10010ENTER10101» in Solothurn. Gespannt folgten sie den äusserst spannenden Ausführungen von Felix Kunz, welcher dieses weltweit einzigartige Museum zusammen mit seiner Familie geschaffen hat und bei den Besucherinnen und Besuchern unzählige persönliche Erinnerungen wachruft.

Felix Kunz präsentiert den interessierten HIV-Mitgliedern die Sammlung des Museums

Economie bernoise 01 | 13

15


Aus Drei wurde Eins

Höhere Fachschule für Technik Mittelland

1

Die Höhere Fachschule für Technik Mittelland ist ein Novum in der Schweizer Bildungslandschaft. Sie entstand in einer wirtschaftlich dynamischen Umgebung: Am Jurasüdfuss arbeiten auf kleinstem geografischem Raum entlang der Städte Biel/BE, Grenchen/SO und Solothurn rund 145 000 Erwerbstätige in technischen Berufen. Eine initiative private Trägerschaft konnte innert kürzester Zeit aus der vormaligen Höheren Fachschule für Technik HF des Kantons So­ lothurn, der Höheren Fachschule für Technik Biel-­Bienne und aus dem Berufsbildungszentrum Biel-Bienne die heutige Höhere Fachschule für Technik Mittelland aufbauen und in Betrieb nehmen. Somit verfügt die Region an den Standorten Biel und Grenchen über ein modernes, bedürfnisorientiertes Aus- und Weiterbildungsangebot mit Ausstrahlung in die gesamte Schweiz. Fach- und Führungsverantwortung

Die Bildungsgänge der höheren Fachschulen vermitteln den Studierenden Kompetenzen, die sie befähigen, in ­ihrem Bereich selbstständig Fach- und Führungsverantwortung zu übernehmen. Sie sind arbeitsmarktorientiert und fördern insbesondere die Fähigkeit zum methodischen und vernetzten Denken. Die Ausbildung ist generalistischer und breiter ausgerichtet als bei den eidgenössischen Prüfungen. Auf Fachgebiete fokussiert

Im Gegensatz zu den Fachhochschulen sind die Bildungsgänge der HF inhaltlich auf ein engeres Fachgebiet fokussiert und weniger wissenschaftlich ausgestaltet. In der Regel sind die Absolventinnen/ Absolventen von Bildungsgängen jünger als diejenigen, die eine eidgenössische Prüfung ablegen. Die Ausbildung wird häufig direkt oder innert drei bis vier Economie bernoise 01 | 13

1 Studenten im zweiten Studienjahr demonstrieren ihren Roboter für den internationalen Robocup in Eindhoven NL. 2 Schlüsselübergabe anlässlich Eröffnungsfeier der HFTM vom 30.11.2012. Von links: Felix Kunz (Präsident des Verwaltungsrates), Michael Benker (Direktor), Urs Fischer (Regierungsrat Kanton Solothurn), Bernhard Pulver (Regierungsrat Kanton Bern)

2

Jahre nach Abschluss der Sekundarstufe II durchlaufen und dient als Grundstein der beruflichen Karriere. Die Bildungsgänge an höheren Fachschulen können entweder berufsbegleitend oder im Vollzeitstudium besucht werden. Vollzeitliche Bildungsgänge dauern mindestens zwei Jahre, die berufsbegleitenden Bildungsgänge mindes-

tens drei Jahre. In den vollzeitlichen Ausbildungen sind Praktika obligatorisch, um berufliche Erfahrungen zu sammeln. Die erfolgreichen Absolventen erhalten ein eidgenössisch anerkanntes Diplom und sind berechtigt, den geschützten Titel dipl. Techniker HF / dipl. Technikerin HF. www.hftm.ch

Interview mit Felix Kunz, Verwaltungsratspräsident der HFT Mittelland Felix Kunz, das Bieler Tagblatt titelte den Bericht zur Eröffnung der Höheren Fachschule für Technik Mittelland mit «Die Schule ist für die Industrie da». Wie verstehen Sie als Verwaltungsratspräsident der HFT Mittelland diesen Titel?

Unternehmen abzustimmen bieten sich bei den Diplomarbeiten, welche in ­enger Partnerschaft realisiert werden oder im Rahmen von persönlichen Besuchen unseres Direktors in den entsprechenden Betrieben.

Wesentlich ist hier sicherlich, dass unsere Schule mit der Fusion unter einer privaten Trägerschaft aus der Industrie zusammengeführt wurde. Dies ermöglicht uns eine direkte Kommunikation mit diesen Unternehmen und entsprechend können wir unser Angebot auf deren Bedürfnisse ausrichten.

Auf stärkeren Einfluss der Wirtschaft auf Bildungsinhalte und -formen reagieren Lehrpersonen erfahrungsgemäss sehr zurückhaltend. Mit der HFT Mittelland präsentieren Sie uns jetzt ein Erfolgsmodell für alle Beteiligten. Inwiefern lassen sich daraus Rückschlüsse aufs gesamte Bildungssystem ziehen?

Insgesamt haben 40 Unternehmen Aktien gezeichnet, wie erkennen Sie die Ansprüche dieser Aktionäre bzw. wie reagieren Sie darauf?

Auch bei uns war es anfänglich nicht einfach, die Lehrpersonen waren ebenfalls eher zurückhaltend. Diese Situation hat sich aber zwischenzeitlich deutlich verändert, die neue Organisation ist akzeptiert und alle Beteiligten sehen die Vorteile, welche diese enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft bringt. Die grosse Flexibilität, die kurzen ­Entscheidungswege und die hohe Akzeptanz der Ausbildungen dank dieser Kooperation zwischen Schule und Firmen sind enorm wichtig für den Erfolg dieses Ausbildungsmodells.

Wir haben verschiedene Kanäle über welche wir mit unseren Partnern aus der regionalen Wirtschaft interagieren. Einerseits werden an der Generalversammlung der HFT Mittelland – neben der Vorstellung unserer Aktivitäten und bestehenden Angebote, auch immer die Interessen und Anliegen der Aktionäre abgeholt. Weitere Möglichkeiten die schulischen Inhalte so genau wie möglich aus die Bedürfnisse der

17


Firmenportraits HIV-Sektion Lyss-Aarberg und Umgebung

Charles Sauter AG

Schwab Druck AG

Stettler Sapphire AG

90 Mitarbeitende

25 Mitarbeitende

410 Mitarbeitende, davon 270 auf Mauritius

Unser Kerngeschäft

Unser Kerngeschäft

Als familiengeführte Unternehmen in zweiter Generation kann die Charles Sauter AG heute auf eine 46-jährige Tradition im Metallbau und in der Blechbearbeitung zurückblicken. Wir sind spezialisiert auf Planung, Herstellung und Montage von Konstruktionen aus Stahl, Metall und Glas. Die konsequente Ausrichtung auf 6-Meter Abkantpressen sowie ein Kassetten- Hochregallager sind ausgewiesene Stärken der Blechbearbeitung. Durch das fundierte Fachwissen unserer Teams garantieren wir eine kontinuierlich hohe Qualität (EN/ISO 9001:2008 zertifi ziert) unserer Leistungen. Und mit Produktionstechnologien der neuesten Generation, schaffen wir den für uns wichtigen Produktivitätsvorsprung. Ob Baugewerbe, öffentliche Bauten oder Industrie die Charles Sauter AG realisiert Ihre Projekte durch Kompetenz und langjährige Erfahrung seiner Spezialisten. Mit uns haben Sie immer die Sicherheit, dass das beste Know-how für Sie arbeitet.

Die Firma Schwab Druck AG in Lyss wurde 1927 als Familienbetrieb gegründet und wird mittlerweile in fünfter Generation weitergeführt. Der Fokus des Unternehmens liegt stets in den Bedürfnissen und Wünschen der Kunden. Geschulte und motivierte Fachleute bilden die wichtigste Grundlage um diese Leistungen zu erbringen. Den sich ändernden Kundenansprüche in Richtung individueller Druckprodukte wird mit viel Innovationsgeist begegnet. So wurde der bestehende Maschinenpark erst kürzlich mit einer Digital-Offsetdruckmaschine der neusten Generation ergänzt. Die Druckqualität mit perfekter Wiedergabemöglichkeit von Schmuckfarben und dem Druck der Farbe Weiss übersteigt sogar die Möglichkeiten des konventionellen Offsetdrucks. Und dies bereits ab einer Aufl age von einem Exemplar.

Unser Kerngeschäft

Unsere wirtschaftspolitischen Wünsche

Unsere wirtschaftspolitischen Wünsche

Gerade in einer Zeit, in der viele Unternehmen in der Schweiz mit wachsendem Konkurrenzdruck – insbesondere auch aus dem nahen Ausland – zu kämpfen haben, ist es wichtig, dass starke Verbände wie der HIV sich für unsere Anliegen einsetzen. Wir wünschen uns vom HIV ein grosses Engagement für unsere wirtschaftlichen Anliegen im Kanton Bern, um möglichst gute Rahmenbedingungen für die regionalen KMU zu schaffen. Dazu müssten insbesondere im Bereich der Steuern für die Unternehmen weitere Senkungen angestrebt werden. Im interkantonalen Vergleich liegt der Kanton Bern hier noch deutlich zurück.

Wir wollen unsere soziale Verantwortung wahrnehmen und trotz unseres Produktionsstandortes auf Mauritius auch in Lyss langfristig Arbeitsplätze erhalten. Um die dazu notwendige Konkurrenzfähigkeit aufrechterhalten zu können, bedarf es der Schaffung optimaler wirtschafts- und gesellschaftspolitischer Voraussetzungen. Wir erwarten den Abbau administrativer Aufwände, die konsequente Bekämpfung von Sozialbetrug, den Abbau von Lohnvorteilen von Unternehmen mit der Möglichkeit zur Beschäftigung von Grenzgängern sowie eine den anderen Kantonen angepasste steuerliche Belastung.

Unsere wirtschaftspolitischen Wünsche

Die staatlichen Interventionen sind auf ein gesundes Mass zu reduzieren und die überbordende Gesetzesfl ut muss gestoppt werden. Wir wünschen uns zudem Massnahmen zur Förderung der Aus- und Weiterbildung der handwerklichen Berufe auf allen Stufen zum Erhalt der Fachkräfte in unserem Land. Ausbildende Betriebe sollten von diesem Engagement auch wirtschaftlich profi tieren. Ebenso anzustreben ist eine Reduktion der Kantonsverschuldung und niedrigere Steuerbelastungen für alle. www.sautermetallbau.ch 18

www.schwab-druck-lyss.ch

Stettler Sapphire ist ein traditionelles Schweizer Unternehmen. Gegründet 1881, ist die Firma über Generationen zu einem global führenden Anbieter von Komponenten aus synthetischem Saphir gewachsen. Sowohl der Hauptsitz in Lyss, als auch die Tochtergesellschaft auf Mauritius sind ISO 9001:2008 zertifi ziert. Saphir ist unzerkratzbar und resistent gegen äussere Einfl üsse. Damit ist unser Hytech-Produkt für Einsätze mit höchsten Anforderungen an Material, Präzision und Ästhetik geeignet. Unser Hauptmarkt ist die Uhrenindustrie. Wir beliefern sämtliche renommierten Marken mit Uhrengläsern, Schalen und anderen Komponenten aus synthetischem Saphir. Weitere Anwendungsgebiete liegen in den Bereichen der Medizin, der Optik, der Elektronik oder der Laser- und Kommunikationstechnologie.

www.stettlersapphire.ch Berner Wirtschaft 01 | 13


Family Business Award Der Preis für nachhaltiges und werteorientiertes Unternehmertum in der Schweiz bewusstes Wirken und eine werteorientierte Unternehmensführung belohnt. Die Gewinnerin des letzten Jahres, die Trisa AG aus Triengen/LU, ist ein Beispiel für eine Unternehmung, welche sich über mehrere Jahre mit überdurchschnittlichem, nachhaltigem unternehmerischem Handeln (sowohl in ökonomischer als auch in sozialer Hinsicht) profiliert hat. Fast neun von zehn Schweizer Firmen sind Familienunternehmen. Diese Zahl zeigt welche Bedeutung dieses Geschäftsmodell in unserer Wirtschaftslandschaft hat. Familiengeführte Betriebe zeichnen sich durch langfristiges Denken und Handeln, starke Firmenkulturen, hohe soziale und gesellschaftliche Verantwortung und starke Beziehungsnetze zu Partnern, Mitarbeitern und Kunden aus. Der im September 2012 erstmals vergebene, von der AMAG gestiftete Family Business Award zeichnet eine der vielen Erfolgsgeschichten eines solchen «Family Business made in Switzerland» aus. Mit dem Award werden verantwortungs-

Economie bernoise 01 | 13

Postulez maintenant pour le Family Business Award 2013

Le «Family Business Award» offert par AMAG est un prix décerné annuellement à une entreprise familiale, récompensant l’entreprenariat durable, fondée sur des valeurs qui est à la base de ces histoires de succès du «Family Business made in Switzerland». La recherche pour le vainqueur du prix Nominieren Sie sich jetzt für den 2013, entreprise qui suivra à Trisa AG, Family Business Award 2013 société récompensée en 2012, a déjà comGesucht wird nun eine Unternehmung, mencé. Toutes les entreprises familiales welche die Nachfolge der Trisa AG antre- employant plus de 50 personnes en ten darf. Alle Familienunternehmen in Suisse ou dans la Principauté du Liechder Schweiz und dem Fürstentum Liech- tenstein, qui assument chaque jour un tenstein mit mehr als 50 Mitarbeitern, engagement énorme au niveau social et die täglich Bestleistungen erbringen und sociétale, peuvent solliciter pour le «Fasich sozial und gesellschaftlich engagie- mily Business Award». ren können sich um den Preis bewerben. Postulez aussi avec votre entreprise à Nominieren Sie also auch Ihr Familien- ­direction familiale pour ce prix. Toutes unternehmen für den Family Business les informations, les conditions de partiAward 2013. Alle Informationen zu cipation et une possibilité de nomination den Teilnahmebedingungen und eine en ligne sont disponibles sous Online-Nominationsmöglichkeit finden www.family-business-award.ch Sie unter www.family-business-award.ch (Délai d’inscription le 30 mars 2013). (Anmeldeschluss ist der 30. März 2013).

19


Publireportage

Betriebliches Gesundheitsmanagement – Was tun Sie für Ihre Mitarbeitenden? Kosten durch Produktionsausfälle, Rekrutierung von Aushilfsarbeitskräften, organisatorische Umtriebe, Stress/Unzufriedenheit usw. Das Vermeiden und Reduzieren von Absenzen ist keineswegs Glückssache, sondern eine Führungsaufgabe. Machen Sie den Online-Check auf www.visana-business.ch → Angebot → Gesundheitsmanagement → Absenzkosten und berechnen Sie das Einsparpotenzial für Ihr Unternehmen.

Wer sich wohlfühlt am Arbeitsplatz, wird seltener krank. Es liegt also im Interesse des Unternehmens, die Rahmenbedingungen für die Mitarbeitenden möglichst gesund zu gestalten – zum Beispiel mit ­einem Betrieblichen Gesundheitsmanagement BGM. Das Wohlbefinden der Mitarbeitenden ist eine Grundvoraussetzung für die wirtschaftliche Leistungs­ fähig­ keit der Firma. In diesem Punkt sind sich alle Experten einig. Bei der konkreten Umsetzung klaffen allerdings noch grosse Lücken zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Ein Gesundheitsmanagement lohnt sich In der Zwischenzeit haben immer mehr Unternehmen realisiert, dass sich ein zukunftsorientiertes Engagement in Sachen krankheits- und unfallbedingte Absenzen zugunsten der Mitarbeitenden lohnt. Mit der Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) tragen sie diesem Aspekt Rechnung.

Möchten Sie mehr wissen zum Thema Gesundheitsmanagement? Sandra Bittel, Spezialistin Betriebliches Gesundheitsmanagement bei Visana business, beantwortet Ihre Fragen via E-Mail an bgm@visana.ch gerne. Das vollständige BGM-Seminarangebot von Visana business und die Seminardaten finden unter www.gesundheitsmanagement-visana.ch.

Veranstaltung «Betriebliches Gesundheitsmanagement» Am 20. Juni 2013 führt der Handels- und Industrieverein des Kantons Bern eine Veranstaltung zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement im Kursaal Bern durch. Als Veranstaltungspartner sind die Visana-Gruppe sowie die Mobiliar Versicherungen, die Suva und die IV-Stelle Kanton Bern vor Ort vertreten. Beginn ist um 17.00 Uhr, Saal Mezzo 1.

Erfahrungswerte zeigen, dass das Einsparpotenzial für Unternehmen mit einem BGM bei mindestens 1,5 Prozent der Gesamtlohnsumme liegt. Bei 80 Mitarbeitenden und einer Lohnsumme von 7 Millionen Franken belaufen sich die jährlichen Einsparungen auf mehr als 100 000 Franken. Als Faustregel gilt: Jeder in ein BGM investierte Franken zahlt sich drei- bis vierfach aus. Kennen Sie Ihr Einsparpotenzial? Ausfälle von Mitarbeitenden sind teuer. Zum einen fallen Lohnfortzahlungen an, zum anderen entstehen indirekte

20

Economie bernoise 04 | 12


Möchten Sie Lernende ausbilden? Berufsbildnerkurse in Zusammenarbeit mit KV Bern und Berner Arbeitgeber Der HIV, die Berner Arbeitgeber und KV Bern bieten seit mehreren Jahren in Bern und in Burgdorf gemeinsam Aus­ bildungen für Berufsbildnerinnen und Berufsbildner an. Diese einmalige Zusammenarbeit ermöglicht es, grösste Wirtschafts- und Praxisnähe zu erzielen. Die Kurse sind KV-nahe, branchenübergreifend, und selbstverständlich auch offen für andere Berufe. Sie sind richtig bei uns

Junge Menschen auf Ihrem Weg ins Berufsleben zu begleiten ist eine spannende Aufgabe. Um bestens darauf vorbereitet zu sein, bieten wir den SBFI (bisher BBT) anerkannten, fünftägigen Ausbildungskurs an. Seit 13 Jahren haben über 1000 Personen aus unterschiedlichen Branchen den Kurs für Berufsbildnerinnen und Berufsbildner erfolgreich absolviert. Die Kurse werden von Praktikern und Fachpersonen, zum Teil im Team-­ Unterricht, durchgeführt. So können Sie einen spannenden Kurs in angenehmer Umgebung erleben und können anschliessend mit neuen Ideen und dem nötigen Fachwissen die Lernenden optimal ausbilden.

Kursinhalte

Der Kurs umfasst folgende Themengebiete: Vom Betrieb zum Lehrbetrieb, Auswahl und Anstellung: Aspekte der Auswahl von Lernenden, Vorbereitung der betrieblichen Grundbildung und Integration, Lehren und Lernen im Betrieb, Bildungsabschluss und Qualifikationsverfahren: Beurteilung und Qualifikation der Lernenden, Berufsbildungssystem Schweiz, Bildungspartner: Zusammenarbeit Berufsbildnerin, Berufsbildner und Berufsfachschule und OdA, Rahmenbe-

dingungen der Berufsbildung: Gesetzliche Grundlagen der Berufsbildung, Arbeits- und Lerntechnik /Arbeitssicherheit, Entwicklung und Gesundheit der Jugendlichen: Psychologie des Jugendalters, Sozialkompetenzen: Führung Jugendlicher, Gesprächsführung und Konfliktmanagement. Anmeldung über die Webseite www.kvseminare.ch oder direkt per E-Mail: info@kvseminare.ch

Die nächsten Kursdaten: Kurs D: Kurs E: Kurs F: Kurs G: Kurs H: Kurs I: Kurs J: Kurs K: Kurs L: Kurs M:

29. April–1. Mai 2013 / 06.–07. Mai 2013 21.–23. Mai 2013 / 28.–29. Mai 2013 04.–06. Juni 2013 / 12.–13. Juni 2013 18.–20. Juni 2013 / 25.–26. Juni 2013 14.–16. August 2013 / 22.–23. August 2013 27.–29. August 2013 / 04.–05. September 2013 10.–12. September 2013 / 17.–18. September 2013 22.–24. Oktober 2013 / 29.–30. Oktober 2013 12.–14. November 2013 / 19.–20. November 2013 26.–28. November 2013 / 04.–05. Dezember 2013

Burgdorf Bern Bern Bern Bern Bern Bern Burgdorf Bern Bern

Tischmesse b2berne Am 11. Juni 2013 findet zum zweiten Mal die Tischmesse b2berne in der Champions Lounge des Stade de Suisse statt. An diesem Anlass treffen sich EntscheidungsträUrs Bratschi ger für einen Tag zum Finden neuer Geschäftskontakte, die Aussteller präsentieren an den selber eingerichteten Tischen und Ständen ihre Produkte und Dienstleistungen einem breiten Publikum, bestehend aus anderen Ausstellern sowie externen Besuchern. Als Veranstalter zeichnet die Firma Marketimpact AG verantwortlich. Inhaber und Geschäftsführer Urs Bratschi erläutert dem Magazin «Berner Wirtschaft» sein Konzept. Urs Bratschi, ein genormter Tisch mit Strom-Anschluss, zwei Stühle sowie ein ausführlicher Eintrag im Messe-­

Berner Wirtschaft 04 | 12

Katalog: Dieses schlichte Messepaket steht am Anfang des Erfolgs von b2berne, der Berner Tischmesse. Was hebt die Berner Tischmesse von übrigen Business-to-Business-Messen ab?

Gerade die Einfachheit des Konzepts und die Reduktion auf den knappen Platz ist für die Aussteller spannend. Wir akquirieren die Aussteller gezielt und können daher sicherstellen, dass interessante Firmen mit ihren Entscheidern teilnehmen. Als Aussteller an der b2berne kann mit einem Minimum an Zeit und Geld ein Maximum an Potential ausgeschöpft werden. Eine Teilnahme kostet weniger als tausend Franken und einen Tag Arbeit. Ich muss nicht speziell erklären, wie schnell sich diese Investition lohnt.

an. Zudem findet am Mittag unter dem Patronat vom HIV Bern ein Business-Lunch mit Vortrag statt. Auch hier können wertvolle Kontakte mit spannenden Persönlichkeiten geknüpft werden. Wann findet die nächste b2berne statt?

Die nächste b2berne findet am 11. Juni 2013, wiederum im Stade de Suisse statt. Am Vormittag können die Aussteller ­unter sich das Netzwerk erweitern, ab Mittag ist die Messe fürs Publikum geöffnet. Informationen gibt es unter www. b2berne.ch, Anmeldungen nehmen wir gerne bis am 23. April 2013 entgegen.

Vorankündigung

Die Tischmesse ist bloss ein Teil des Anlasses. Welche zusätzlichen Events laden Aussteller und Besuchende zur Teilnahme ein?

Wir bieten mit sogenannten Side-Events Fachvorträge zu verschiedenen Themen 21


Neueintritte

Agenda

Nashorn

Der HIV Bern begrüsst neue Mitglieder

Unsere nächsten Anlässe

Das ärgert das Nashorn

4formore GmbH, Saanen A 115 Gravures SA, Biel/Bienne anovis ag, Biel/Bienne artext GmbH, Langenthal AXA Winterthur, Generalagentur Vorsorge + Vermögen, Thun Bachsbort GmbH, Grindelwald Beat Schori, Gümligen Bloom Identity GmbH, Bern Cityon GmbH, Bern Elasa AG, Schönbühl Ernst Gerber AG, Roggwil FashionFriends, Langenthal Frischherz & Partner AG, Langenthal Geissbühler Feelselling, Corserey Golden Seed AG, Gümligen Guido Schommer, Bern Haldemann Planer AG, Worb Häsler Foto Video, Interlaken Hayoz GmbH, Bern high-grade solutions gmbh, Interlaken Maurice Lacroix SA, Biel/Bienne MC Sport Mode AG, Interlaken med. kosmetisches Institut Brigitte Züllig, Bern OBT AG, Oberwangen b. Bern René Kunz Beleuchtung, Bern Ruefli AG, Biel/Bienne schlaraffenland handels gmbh, Zollbrück Schneller-Immobilien AG, Bern Spycher Consulting, Gümligen Suisselearn Media AG, Herzogenbuchsee Textbüro Richard, Biel/Bienne Thomas Ritschard Consulting, ­Herrenschwanden Tillmann GmbH, Laupen TWC-Consulting Meyer, Steffisburg VEMAG Computer AG, Wangen an der Aare Zern & Partner GmbH, Bern

25.04.2013 / 17:25 Uhr Hauptversammlung

Mitglied werden? Alle Informationen finden Sie unter www.bern-cci.ch

Handels- und Industrieverein Sektion Burgdorf-Emmental 01.05.2013 / 09:00 Uhr Hauptversammlung

WVO Wirtschaftsverband Oberaargau 15.05.2013 / 15:00 Uhr Hauptversammlung

Handels- und Industrieverein des Kantons Bern und Sektion Jura bernois Assemblée générale Union du Commerce et de l’Industrie du canton de Berne et section Jura bernois.

Nach der verlorenen Abstimmung über die Abzockerinitiative wird economie­ suisse von vielen Seiten fast schadenfreudig kritisiert. Man wittert offenbar Morgenluft und nutzt die Gelegenheit, dem erfolgreichsten und wichtigsten Wirtschaftsverband einmal ans Bein pinkeln zu können. Das Nashorn ärgert sich, weil es die taktischen Fehler nicht bei economiesuisse sondern eher beim Parlament sieht. Anstatt der Initiative einen direkten Gegenvorschlag auf Verfassungsstufe gegenüber zu stellen wurde ein indirekter Gegenvorschlag auf Gesetzesstufe produziert – mit der Folge, dass dem Volk nur eine Abstimmungsfrage, nämlich diejenige zur Abzockerinitiative, vorlag.

28.05.2013 / 08:30 Uhr Exportformalitäten beim Export in die EU und Drittländer

Berner Handelskammer 30.05.2013 / 18:00 Uhr Hauptversammlung

Handels- und Industrieverein Sektion Interlaken-Oberhasli 18.06.2013 / 08:30 Uhr Hat Ihr Produkt tatsächlich Schweizer Ursprung?

Berner Handelskammer 20.06.2013 / 17:00 Uhr Vorabendseminar zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement

Handels- und Industrieverein des Kantons Bern 25.06.2013 / 08:30 Uhr Mehrwertsteuer im grenzüberschreitenden Warenverkehr mit der EU

Das freut das Nashorn

Das Nashorn freut über die Ablehnung der Initiative und des Gegenvorschlags «Bern erneuerbar» durch die bernischen Stimmberechtigten am 3. März 2013. Zwar hat das nachhaltig lebende Nashorn durchaus ein Flair für erneuerbare Energien. Indessen weiss es auch, dass wir noch lange auf fossile Energieträger angewiesen sein werden und dass eine Abschottung des bernischen Strommarkts bzw. ein energiepolitischer Alleingang des Kantons Bern dessen Wirtschaft und Bevölkerung vor unlösbare Probleme gestellt hätte.

Berner Handelskammer Immer auf dem aktuellsten Stand?

Besuchen Sie unsere Termine-Website www.wirtschaftstermine.ch

Impressum

Redaktionsleitung

Berner Wirtschaft / Economie bernoise

Design

Herausgeber

Designstudios GmbH, Schulweg 10 3013 Bern, www.designstudios.ch

Anzeigen Stämpfli Publikationen AG Postfach 8326, Wölflistrasse 1 CH-3001 Bern, www.staempfli.com T +41 (0)31 300 63 89 F +41 (0)31 300 63 90 inserate@staempfli.com

Layout & Druck

Copyright Nachdruck,

Handels- und Industrieverein des Kantons Bern, Kramgasse 2 Postfach 5464, CH-3001 Bern T +41 (0)31 388 87 87 F +41 (0)31 388 87 88 www.bern-cci.ch redaktion@bern-cci.ch

22

Alain Hauert, HIV Bern

Stämpfli Publi­kationen AG Wölflistrasse 1, CH-3001 Bern www.staempfli.com Fotos HIV,

zVg oder gem. Bildlegende

auch a­ uszugs­weise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers. Die «Berner Wirtschaft » ­erscheint vier mal jährlich. »

Berner Wirtschaft 01 | 13


Ihr Partner für alle Sicherheitsfragen.

Sie feiern Jubiläum? Berner Wirtschaft Economie bernoise

04 | 12

Heftmitte (herausnehmbarer Service-Teil): Berner Steuermonitor – eine interessante Analyse von KPMG und Handels- und Industrieverein des Kantons Bern (HIV) über die steuerliche Wettbewerbs fähigkeit des Kanton Bern

Sie haben neue Produkte, eine neue Dienstleistung? Sie sind umgezogen oder haben umgebaut?

Die Publireportage

Détachable au milieu de ce magazin: Moniteur fiscal bernois – une analyse intéressante de KPMG et de l’Union du commerce et de l’industrie du Canton de Berne (UCI) sur la compétitivité fiscale du canton de Berne

erklärt und illustriert mehr als ein Inserat und ist kostengünstiger!

Wir beraten Sie gerne, helfen bei der Gestaltung und liefern Ihnen Beispiele.

e S eit = 00.– 3 2 . Fr

1 ⁄1

Telefon: 031 300 63 89 E-Mail: inserate@staempfli.com

HANDELS- UND INDUSTRIEVEREIN DES KANTONS BERN Berner Handelskammer

Economie bernoise 01 | 13

23


Neuer Standort in Zollikofen

sfb Bildungszentrum für Technologie und Management Manchmal ergeben sich im Leben durch «vermeintliche» Zufälle grosse Chancen. Für die sfb ist die Industriestrasse 1 in Zollikofen so eine: An zentraler Lage, in vier Minuten ab Autobahnausfahrt Schönbühl und wenigen Fussminuten ab Bahnhof Zollikofen, erreichen Sie das sfb Bildungszentrum. Der Ausbau in Zollikofen ist eine Stärkung unserer Tätigkeit in der Region Bern. Damit können wir eine bessere Betreuung unserer Studenten und Lehrpersonen sicherstellen, die gemäss Marktumfrage für unsere Studenten sehr wichtig ist.

Mit seinen 17 Schul- und Gruppenräumen ist der Standort das grösste Schulungszentrum der sfb. Ausgerüstet mit moderner Infrastruktur und optimalem Schallschutz, laden die Räume zum entspannten Lernen und kreativen Arbeiten ein. Ein idealer Ort auch für Ihre Tagungen, Meetings, Seminare und Kundenanlässe. Praxisorientierung sfb-Lehrgänge orientieren sich in hohem Masse an den Bedürfnissen der Wirtschaft. Sie erhalten neben der lehrgangsspezifischen Fachkompetenz auch die immer wichtiger werdenden Kompetenzen, welche für Ihre Persönlichkeitsentwicklung von Bedeutung sind. Die Ausbildung an unserer höheren Fachschule garantiert Ihnen eine hohe Praxisorientierung und einen optimalen Lerntransfer. Positionierung Die Höheren Fachschulen sind in den Tertiärbereich des schweizerischen Bildungssystems eingebettet. Zum Markenzeichen von Höheren Fachschulen gehört die konsequente Praxisorientierung und damit die Sicherstellung der Aktualität des vermittelten Wissens basierend auf den Bedürfnissen der Wirtschaft.

Bildungszentrum für Technologie und Management

Unsere attraktiven Ausbildungen  Prozessfachmann eidg. Fachausweis  dipl. Techniker HF Unternehmensprozesse  dipl. Logistikfachmann  dipl. NDS HF Betriebswirtschaft  dipl. Techniker HF Energie und Umwelt (dipl. Techniker HF Systemtechnik Vertiefungsrichtung Umwelttechnik)  Automatikfachmann eidg. Fachausweis  dipl. Techniker HF Automation  dipl. Techniker HF Informatik

Lehrpersonen Unsere Lehrpersonen garantieren den aktuellen Praxisbezug. Sie sind aktiv in leitenden Funktionen in der Wirtschaft tätig. Mit unseren modulartig aufgebauten Weiterbildungsseminaren in Methodik und Didaktik sind sie für einen zeitgemässen Unterricht bestens qualifiziert.

so funktioniert bildung

www.sfb.ch

Berner Wirtschaft, Economie bernoise  

Ausgabe 01 | 13

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you