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Clubmagazin Automobil Club der Schweiz Ausgabe 11/November 2011

100 Jahre Chevrolet:

Modelloffensive im Jubil채umsjahr


Club

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Inhalt

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Politik • Engpassbeseitigung oder Stauverwaltung?

Premiere • Chevrolet Volt und Camaro • Jaguar XKR-S und weitere Neuheiten • Renault Koleos

Fahrbericht • Nissan GT-R • Infiniti FX 30d S • Audi A6 2.8 FSI quattro • Mercedes-Benz SLS AMG Roadster

Lifestyle • Weinreisen für Gourmets

Ratgeber • Winterreifen wechseln

Oldtimer • Chromjuwelen auf ACS Visa Cards • BMW 328

Motorrad • Hyosung ST 700i

Versicherung • Ein Fehltritt mit Folgen

Impressum Verlag © Automobil Club der Schweiz (ACS) Wasserwerkgasse 39 CH-3000 Bern 13 Tel. +41 31 328 31 11 Fax +41 31 311 03 10 www.acs.ch, acszv@acs.ch Redaktionsadresse­­ ACS Auto & lifestyle Langhaldenstrasse 3 CH-8280 Kreuzlingen Chefredaktor Markus Rutishauser Executive Editor ACS Auto & lifestyle Langhaldenstrasse 3 CH-8280 Kreuzlingen Natel +41 79 406 90 23 markus.rutishauser@acs.ch

Inserate Raverta Marketing Rolf Ruch Bellerivestrasse 65 Postfach 910 CH-8034 Zürich Tel. +41 44 383 62 61 Fax +41 44 383 37 11 Natel +41 79 669 24 23 raverta@bluewin.ch Druck­und­Versand Schlaefli & Maurer AG Industriestrasse 12 CH-3661 Uetendorf Tel. +41 33 346 61 11 Fax +41 33 345 63 23 info@schlaefli.ch

Berichte Titelbild und Testbericht entsprechen einem Advertorial, wobei die Redaktion jeglicher Verpflichtung freibleibend und ohne Fremdeinsprache die Beurteilung des Objektes vornimmt. Layout­und­Produktion Schlaefli & Maurer AG CH-3661 Uetendorf Erscheinungsweise 10 Nummern pro Jahr. Für die Mitglieder des ACS im Jahresbeitrag inbegriffen. Jahresabonnement CHF 40.– (Ausland CHF 60.–), Einzelnummer CHF 5.– (am Kiosk nicht erhältlich)

Auflage: 68 982 (WEMF) Nachdruck nur unter Quellenangabe und mit Bewilligung des Verlages gestattet. Für unverlangt eingesandtes Manuskript- und Bildmaterial übernehmen Verlag und Redaktion keine Haftung.

acs.ch


Politik

Engpassbeseitigung oder Stauverwaltung? Im letzten Jahr sind auf den schweizerischen Autobahnen 25,2 Milliarden Kilometer zurückgelegt worden. Das sind 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr und das Doppelte des Jahres 1990. Diese Zahlen belegen eindrücklich die Bedeutung des Autobahnnetzes: Es ist die wichtigste Verkehrsader unseres Landes. Umso unverständlicher ist die stiefmütterliche Behandlung, die ihm Parlament und Regierung in den letzten Jahrzehnten zukommen liessen. Das Autobahnnetz wurde 1960 geplant und ist fünfzig Jahre später immer noch nicht ganz fertiggestellt. Zwischen Genf und Lausanne, Bern und Winterthur sowie im Bereich sämtlicher grösserer Agglomerationen kommt es zudem täglich zu Behinderungen wegen Verkehrsüberlastung. Unser wichtigster Verkehrsträger platzt förmlich aus allen Nähten!

Funktionierende Nationalstrassen sind für die Schweiz von grosser volkswirtschaftlicher Bedeutung. Insgesamt werden inzwischen auf den Autobahnen rund 40 Prozent des gesamten Motorfahrzeugverkehrs abgewickelt. Beim schweren Güterverkehr liegt der Wert sogar bei 65 Prozent. Der wachsende Verkehr wurde leider nicht vom erforderlichen Ausbau der Infrastruktur begleitet, was sich nun in Form von Verkehrsunterbrüchen und Staus rächt. Gemäss der vom Bundesamt für Strassen (ASTRA) veröffentlichten Statistik wurden im Jahr 2010 aufgrund von 38 524 Staumeldungen insgesamt 15 910 Staustunden erfasst. Der Statistik ist auch zu entnehmen, dass gut zwei Drittel oder 11 786 Staustunden durch Verkehrsüberlastungen ausgelöst wurden. Dies bedeutet nichts anderes, als dass die Autobahnen auf verschiedenen Abschnitten an ihre Kapazitätsgrenzen stossen. Leider ist diese Erkenntnis nicht neu. Jahrelang wurden unter dem damaligen Departementsvorsteher Moritz Leuenberger die immer dringender werdenden Kapazitätserweiterungen ignoriert und verschlampt. Die Situation hat sich mittlerweile so zugespitzt, dass der unbedingt notwendige Ausbau der Infrastruktur kaum mehr zeitgerecht erfolgen kann. Als Folge davon werden wir in den nächsten Jahren mit Stausituationen konfrontiert werden, wie wir sie bis heute nicht erlebt haben. Das ASTRA beabsichtigt deshalb als Sofortmassnahme, bei drohender Staugefahr die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen auf 80 Kilometer pro Stunde zu beschränken. Sobald sich die Situation entspannt hat, soll die Massnahme aufgehoben werden. Damit will man sich die Erkenntnisse aus Stauforschung zu Nutze machen. Diese besagen, dass der Verkehr auf überlasteten Autobahnen bei geringeren Tempi effizienter fliesst als bei der Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Bei tieferem Tempo sinkt der Abstand zwischen den Autos, und auch die Geschwindigkeitsunterschiede gehen zurück. Es gibt weniger Spurwechsel und Bremsmanöver, der Verkehr fliesst flüssiger.

Es spricht nichts dagegen, wenn die bestehende Strasseninfrastruktur durch Verkehrsmanagement möglichst effizient genutzt wird. Allerdings darf dabei der legitime Anspruch des Strassenbenutzers, in vernünftiger und berechenbarer Zeit von A nach B zu gelangen, nicht verloren gehen. Bei der Schiene investieren wir Milliarden, um den Ist-Zustand nicht nur zu halten, sondern zu verbessern. Demgegenüber versuchen gewisse Kreise, «Qualität» im Strassenverkehr neu zu definieren. Grundsätze, wie sie für Kunden des öffentlichen

Der legitime Anspruch des Automobilisten, in vernünftiger Zeit von A nach B zu gelangen, darf nicht verloren gehen. Verkehrs selbstverständlich sind, treten beim Individualverkehr immer mehr in den Hintergrund. Es gilt, gegen diese Entwicklung entschlossen anzutreten. Der Erhalt der Leistungsfähigkeit unseres Autobahnnetzes und damit dessen Funktionalität kann nur durch eine rasche Beseitigung der Engpässe erreicht werden. Die optimierte «Verwaltung» von Staus kann allenfalls deren negative Auswirkungen etwas abschwächen, gelöst wird das Problem damit aber nicht. Die grösseren Städte und Agglomerationen wickeln heute einen grossen Anteil ihres Binnenverkehrs über die Nationalstrassen ab. Dies führt zu einer sinnvollen Entlastung der Kernstädte und Wohnquartiere. Es ist deshalb unverständlich, dass die rot-grün dominierten Regierungen und Parlamente dieser Städte sich meist vehement gegen den Ausbau der Nationalstrassen wehren. Dieses Verhalten dient längerfristig weder der Umwelt, den Einwohnern noch der wirtschaftlichen Entwicklung unseres Landes. Niklaus Zürcher, Direktor Automobil Club der Schweiz

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Premiere

Chevrolet

Modellfeuerwerk zum 100-Jahr-Jubiläum

Chevrolet meets Chevrolet: Das Camaro-Cabriolet posiert vor dem Luxusuhren-Hersteller Louis Chevrolet in Porrentruy. (Bild: mru)

Das 100-Jahr-Jubiläum feiert Chevrolet, die Marke mit Schweizer Wurzeln, mit einer bemerkenswerten Offensive: Nicht weniger als sieben neue Modelle werden 2011 in Europa lanciert. Im Scheinwerferlicht stehen dabei insbesondere das Elektro-Fahrzeug Volt und die Neuauflage der Sportwagen-Ikone Camaro als Coupé und Cabrio. Mit dieser Modelloffensive im Jubiläumsjahr 2011 verdoppelt der amerikanische Automobilhersteller Chevrolet seine Segmentabdeckung auf dem Schweizer Markt von rund 30 Prozent im 2010 auf neu gut 60 Prozent am Ende des laufenden Jahres. «Kein Modell in einem Chevrolet-Showroom wird älter als zwei Jahre sein», freut sich der Schweizer

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Markenchef Jens Hauer über das attraktive Modellportfolio.

Aufbruch in ein neues Zeitalter Einer der beiden «Stars» der neuen Palette von Chevrolet ist der Volt. Er soll ein neues Zeitalter des sorgenfreien elektrischen

Chevrolet Aveo: neu mit Dieselmotor.

Fahrens einleiten. Der Volt wird permanent elektrisch betrieben und verfügt dank seines «Range Extender» (Reichweitenverlängerer) über eine Gesamtreichweite von gegen 500 Kilometer bei voll aufgeladener Batterie und vollem Tank. Die gespeicherte Energie von 16 kWh in der 198 kg schweren, im Mitteltunnel verbauten Lithium-Ionen-Batterie sollte für 60 bis 80 Kilometer ausreichen. Wie Statistiken belegen, genügt den meisten Menschen diese Entfernung für ihre täglichen Fahrstrecken. Soll die Reise einmal weiter gehen, springt der 1,4-Liter-Benzinmotor mit 82 PS an, der via Generator den Strom für den Elektromotor produziert und unter bestimmten Voraussetzungen über ein Planetenrad-Getriebe direkt zum Vortrieb beitragen kann. Die Batterie funktioniert laut Hersteller selbst bei extremen Tempera-


Premiere turen von minus 25 Grad Celsius bis zu plus 50 Grad Celsius einwandfrei.

Bequem und ruhig Auf einer Probefahrt zwischen Bern-Belp und La Chaux-de-Fonds konnten wir uns einen ersten Eindruck davon verschaffen, wie weit der Volt im Verkehr ohne Verbrennungsmotor rollt. Rund 73 Kilometer haben wir geschafft. Positiv aufgefallen ist uns auch die Federung und das leise Rollen. Selbst wenn der 1,4-Liter-Benzinmotor anspringt, ändert sich am Geräuschniveau nichts Gravierendes. Subjektiv haben wir jedoch festgestellt, dass der Volt im Benzinbetrieb etwas von seiner Spritzigkeit einbüsst, die ihn als Elektromotor besonders auszeichnet. Der Normverbrauch des Volt soll im kombinierten Zyklus nur 1,2 Liter pro 100 Kilometer betragen, was einem CO2Ausstoss von 27 g/km entspricht. Der Verkaufsstart für den Chevrolet Volt in Europa erfolgt im November. Gleichzeitig rollen in der Schweiz als Pilotmarkt die ersten Fahrzeuge auf die Strasse. Der Einführungspreis beträgt CHF 50 490.–.

Fünfte Camaro-Generation Die Fans der amerikanischen Muscle-Cars dürfen sich freuen. Der Verkaufsstart ist bereits Anfang Oktober erfolgt und die ersten Exemplare der Sportwagen-Ikone werden im ersten Quartal des nächsten Jahres an die Kunden ausgeliefert. Die 5. Generation des legen-

Der beliebte Chevrolet Cruze ist nun auch als fünftürige Version erhältlich.

dären Camaro ist als Coupé oder als Cabrio zu haben. Der 6,2-Liter-V8-Motor ist wahlweise an ein 6-Gang-Schaltgetriebe (432 PS) oder eine 6-Gang-Automatik (405 PS) gekoppelt. Der Camaro ist wie seine Vorgänger ein klassischer Muscle-Car, aber eben kein reinrassiger Sportwagen. Für Rennsporteinsätze taugen weder das komfortorientierte Fahrwerk noch die Bremsen. Extraklasse ist dafür das Preis-/ Leistungs-Verhältnis: Das Camaro Coupé gibt es in der Schweiz bereits ab CHF 48 490.– und das Cabrio ab CHF 54 490.–. Ganz schön viel Leistung für vergleichsweise kleines Geld.

Cruze auch als Fünftürer Ab sofort steht der Chevrolet Cruze, das meistverkaufte Modell der Marke, als geräu-

Futuristisches Volt-Interieur, geprägt von der wuchtigen Mittelkonsole.

miger 5-Türer bei den Händlern. Der Preis bleibt derselbe wie beim 4-Türer: Die 1,6-Liter-Basisversion LS kostet ab CHF 22 590.–. Und schliesslich kann der schicke Chevrolet Aveo neu mit einem modernen 1,3-LiterCommon-Rail-Diesel bestellt werden, der 95 PS leistet und serienmässig mit einem Start-Stopp-System ausgerüstet ist. Das Diesel-Basismodell LT inklusive Klimaanlage kostet ab CHF 22 090.–. Bereits früher lanciert wurden der siebenplätzige Kompaktvan Orlando und die gelungene Modellpflege des SUVs Captiva, welcher neben einem überarbeiteten Design neu auch über stärkere und sparsamere Triebwerke verfügt. (mru)

Chevrolet Volt.

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Premiere

Jaguar

Achtung, bissige Edelkatzen! Jaguar setzt bei allen Modellreihen noch einen obendrauf. Sowohl der XF als auch der XK und die Oberklasse-Limousine XJ sind ab sofort mit dem bärenstarken 5-Liter-V8-Kompressormotor (510 PS) lieferbar. Star des bissigen Edelkatzen-Ensembles ist der bis zu 300 km/h schnelle XKR-S mit 550 PS. Mit dem Einstiegsmodell XF feierte Jaguar weltweit grosse Erfolge. Insgesamt heimste die kleinste Edelkatze über 80 Design- und Technologie-Auszeichnungen ein. Mit der Modifizierung rücken die Briten den XF optisch näher an den XJ heran und verleihen ihm dadurch einen dominanteren Auftritt. Neben den Modifikationen am Grill und an der Motorhaube fallen neue dreieckige Luftaustrittsöffnungen in den Kotflügeln ins Auge. Bei Dunkelheit wird der Fahrtweg nun durch Bi-Xenon-Scheinwerfer ausgeleuchtet. Neu ist auch das LED-Tagfahrlicht mit J-förmiger Markensignatur. Insgesamt wirkt der XF jetzt muskulöser und geduckter – ein Eindruck, der bei der Topversion XFR noch stärker zur Geltung kommt. Beim Interieur

Jaguar XKR Convertible

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sorgen neue edle Soft-Grain-Ledersitze und eine trendigere Mittelkonsole für eine sehr wertige Haptik und damit für eine Extraportion Luxus. Neben dem V8-Topmodell XFR (510 PS), das ab CHF 129 800.– beim Händler steht, ist der kleinste Jaguar zudem mit dem neuen 2,2-Liter-Vierzylinder-Diesel schon ab CHF 59 500.– zu haben.

XK in drei Versionen Wie der XF wurde auch das Modelljahr 2012 des XK erstmals in New York gezeigt. Bei allen neuen Modellen ersetzten die Designer den bislang vertikalen Luftaustrittsschlitz am vorderen Kotflügel durch eine horizontale Öffnung. Mit dem Jaguar-Signet verziert, betont die Front das Potenzial des XK. Die

Topversion XKR-S setzt sich nicht nur durch die zusätzlichen 40 PS von seinen Artgenossen ab, sondern auch durch ein sehr eigenständiges Design. Dank Kühlöffnungen und Wölbungen auf der Motorhaube sowie dezenten Spoilern an Front und Heck steht der sportlichste Jaguar aller Zeiten so anmutig und kraftvoll auf seinen grossdimensionierten Rädern, wie eine topfite Edelkatze vor dem entscheidenden Sprung. Bis zu 550 PS und 680 Newtonmeter Drehmoment werden bei Bedarf an die Hinterräder geleitet und sorgen so für einen gewaltigen Vorwärtsdrang. Den Sprint von 0 auf 100 km/h schafft der gut 1,8 Tonnen schwere XKR-S in beeindruckenden 4,4 Sekunden, begleitet von einer aufwühlenden V8-Klangkulisse. Der Top-Jaguar bewegt sich definitiv nicht auf Samtpfoten, sondern ist im Grossstadtdschungel nicht selten eher zu hören als zu sehen. Innen bieten zwei komfortable Performance-Ledersitze viel Seitenhalt, weshalb


Premiere

Jaguar XKR-S

auch enge Kurven schnell gefahren werden können. Die Schaltarbeit lässt man dabei entweder die flinke 6-Stufen-Automatik verrichten, oder man legt via am Lenkrad montierte Paddel selbst Hand an. Laut Jaguar soll sich der XKR-S im Mixverbrauch mit 12,5 Litern begnügen. Der Preis für den nur als Coupé erhältlichen sportlichsten Jaguar: ab CHF 178 000.–. Die XKR-Versionen mit 510  PS kosten ab CHF 156 600.– (Coupé) bzw. ab CHF 167 300.– (Convertible).

XJ mit noch mehr Komfort im Fond Bei den subtilen Verbesserungen am Interieur des luxuriösen XJ trachtete Jaguar nach einer grösseren Personalisierung und noch flexibleren Raumausnutzung. Deutlich wird

Jaguar XJ SS

das vor allem beim neuen Komfortpaket – mit elektrischer Neigungsverstellung der Sitzlehnen, einer gleichfalls elektrisch in vier Stufen einstellbaren Lendenwirbelstütze und einer Massage-Funktion. Neu geformte Kopfstützen, Fussbänkchen und die Option, den Beifahrersitz bei Nichtbelegung nach vorne wegklappen zu können, erhöhen den First-Class-Charakter im Fond weiter. Die seitlichen «Flügel» der vorderen und hinteren Komfort-Kopfstützen können so nach vorne geklappt werden, dass die Stütze den gesamten Hinterkopf umschliesst. Dieses neue Komfort-Paket bietet Jaguar sowohl für die XJ-Versionen mit normalem wie für jene mit verlängertem Radstand an. Gleichfalls neu im Angebot für alle XJ-Va-

rianten ist das bislang auf das SupersportModell beschränkte Beleuchtungs-Paket. Es zaubert mit illuminierten Edelstahl-Einstiegsleisten, sanft angestrahlten vorderen und hinteren Lüftungsdüsen sowie einer ebenfalls beleuchteten Kofferraum-Schutzleiste stimmungsvolle Lichteffekte ins XJUmfeld. Auch die sehr beliebten Paneele in Pianolack sind zum neuen Modelljahr nicht länger nur dem Supersport vorbehalten, sondern stehen gegen Aufpreis auch Kunden der anderen XJ-Modelle offen. Die Preise des Jaguar XJ Modelljahr 2012 liegen zwischen CHF 111 500.– für den 3.0 Liter V6 Diesel und CHF 189 600.– für das Spitzenmodell, den 5.0 Liter V8 Kompressor Supersport. (mru)

Jaguar XFR

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(Ich ermächtige Agip bis auf Widerruf, die fälligen Beträge meinem Gelben Konto zu belasten. Dabei behalte ich das Recht, ausgeführte Belastungen innerhalb von 30 Tagen, ab Versand des Kontodokuments, schriftlich zu widerrufen).

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Durch meine Unterschrift bestätige ich die Richtigkeit der obenstehenden Angaben und ermächtige die offiziellen Instanzen, Informationen über meine Person und meine finanzielle Situation zu erteilen. Des weiteren erkläre ich, dass ich die allgemeinen Bedingungen zur Kenntnis genommen habe und sie anerkenne. Ausschliesslicher Gerichtsstand ist Lausanne.

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11. Reklamationen betreffend Treibstoffe, Waren und andere Dienstleistungen sind direkt an die entsprechende Agip-Tankstelle zu richten.

Reklamationen, welche die Monatsrechnung betreffen, sind Agip Card Center innert 20 Tagen ab Empfang der Rechnung mitzuteilen. Andernfalls gilt sie als genehmigt.

10. Der Kunde hat die Monatsrechnung so zu bezahlen, dass der geschuldete Betrag spätestens am letzten Tag des Rechnungsmonats bei Agip Card Center eintrifft. Für verspätete Zahlungen werden monatlich 1,25% Verzugszins vom ursprünglich geschuldeten Betrag sowie CHF 5.-- für allfällige Mahnungen verrechnet.

9. Der Kunde erhält für sämtliche Bezüge eine Monatsrechnung. Für Verwaltungskosten und Porto wird eine Gebühr von CHF 2.50 erhoben.

Schriftliche Zustellung des Pin Code: CHF 3.--

Ersatz einer verlorenen oder gestohlenen AgipPLUS-Karte: CHF 8.-(einschliesslich Zustellung des neuen Pin Code)

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Daneben werden folgende Gebühren in Rechnung gestellt.

8. Für jede AgipPLUS-Karte wird eine Jahresgebühr von CHF 10.-erhoben. Der Kunde kann zum reduzierten Preis von je CHF 5.-Zusatzkarten auf die gleiche Rechnung beantragen.

Bei Diebstahl oder Verlust der AgipPLUS-Karte hat der Kunde das Agip Card Center unverzüglich telefonisch zu benachrichtigen (Tel. 021 644 31 17) und den Vorfall darauf per Fax (021 644 31 03) oder auf anderem schriftlichen Wege zu bestätigen (mail: cards@agip.ch).

7. Der als Inhaber der AgipPLUS-Karte registrierte Kunde haftet ausschliesslich für sämtliche durch missbräuchliche Verwendung der AgipPLUS-Karte oder des Pin Code verursachten Schäden.

6. Eni Suisse S.A. setzt für jeden Kunden aufgrund seiner Verhältnisse eine individuelle Kauflimite fest; andernfalls wird die Kauflimite auf monatlich CHF 1'500.-- für natürliche und auf CHF 4'000.-- für juristische Personen festgelegt. Eni Suisse S.A. behält sich das Recht vor, die Kauflimite jederzeit zu ändern.

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4. Der Kunde erhält seine AgipPLUS-Karte und die persönliche Identifikationsnummer, den sogenannten „Pin Code“, je mit separater Post. Der Kunde hat sämtliche für die Sicherheit der AgipPLUS-Karte und des Pin Code erforderlichen Massnahmen zu treffen. Aus Sicherheitsgründen hat er seinen Pin Code absolut geheim zu halten und ihn getrennt von seiner Karte aufzubewahren. Der Pin Code darf weder auf der AgipPLUS-Karte noch auf einem anderen Dokument notiert werden.

Mit der AgipPLUS-Karte kann der Kunde den Treibstoff zu Vorzugskonditionen beziehen. Eine Kumulation mit anderen von Eni Suisse S.A. periodisch gewährten Vergünstigungen, Aktionen und Rabatten ist dabei ausdrücklich ausgeschlossen.

3. Der Kunde kann mit der AgipPLUS-Karte Treibstoffe, Waren und andere Dienstleistungen beziehen, die von den Agip-Tankstellen angeboten werden. Der Bezug von Bargeld, die Miete und der Kauf von Fahrzeugen sind ausgeschlossen.

2. Die AgipPLUS-Karte ist in der Schweiz und in Liechtenstein an allen Tankstellen verwendbar, die mit dem Agip Card-Schild gekennzeichnet sind (nachstehend „Agip-Tankstellen“ genannt).

1. Die AgipPLUS-Karte wird von Eni Suisse S.A., Av. Gratta-Paille 1, 1018 Lausanne, auf den Namen einer natürlichen oder juristischen Person (nachstehend „der Kunde“ genannt) ausgestellt. Agip Card Center wurde von Eni Suisse S.A. mit der Verwaltung der AgipPLUS-Karten beauftragt.

Dieser Antrag kann ohne Stempel und Unterschrift des ACS nicht behandelt werden.

Datum: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Stempel/Unterschrift

Mitgliedernummer: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Geprüft ACS-Mitgliederdienst

Ausgabe 02/2010

Bei allfälligen Fragen steht Ihnen Agip Card Center gerne zur Verfügung (Tel. 021 644 31 17)

19. Schweizer Recht ist ausschliesslich anwendbar. Ausschliesslicher Gerichtsstand für Streitigkeiten, die aus den vorliegenden Rechtsbeziehungen entstehen, ist Lausanne. Eni Suisse S.A. behält sich das Recht vor, den Kunden beim zuständigen Richter seines Wohnsitzes oder jeder anderen zuständigen Behörde zu belangen.

18. Sämtliche in diesen „Allgemeinen Bedingungen“ erwähnten Beträge verstehen sich inklusive MWST.

Eni Suisse S.A. behält sich das Recht vor, die vorliegenden „Allgemeinen Bedingungen“ jederzeit zu ändern, namentlich die Höhe der Gebühren. Jede Änderung wird dem Kunden schriftlich mitgeteilt. Die Änderungen gelten als genehmigt, sofern der Kunde nicht innert 14 Tagen ab Mitteilung seine AgipPLUS-Karte(n) an Agip Card Center retourniert, womit auch das Vertragsverhältnis vorbehältlich der Endsaldoabrechnung beendigt wird.

17. Durch die erstmalige Verwendung der AgipPLUS-Karte anerkennt der Kunde die vorliegenden „Allgemeinen Bedingungen“. Ein Exemplar davon wird ihm zusammen mit der AgipPLUS-Karte ausgehändigt.

16. Für die Ausstellung einer AgipPLUS-Karte ermächtigt der Kunde Agip Card Center zur Einziehung von Informationen, soweit es solche als notwendig erachtet. Agip Card Center kann die Ausstellung einer beantragten AgipPLUS-Karte ohne Angabe der Gründe verweigern.

15. Der Kunde erklärt sich ausdrücklich damit einverstanden, dass die im Zusammenhang mit der Kartenausgabe bzw. -benützung anfallenden Daten von Eni Suisse S.A. bzw. von Agip Card Center zu Marketingzwecken bearbeitet werden. Der Kunde bestätigt, dass er einen allfälligen Benutzer einer Zusatzkarte über die Datenbearbeitung informiert und dieser zugestimmt hat. Eni Suisse S.A. und Agip Card Center garantieren, dass sämtliche Daten vertraulich behandelt und nicht an Drittpersonen ausgehändigt werden.

Die Verwendung einer für ungültig erklärten oder zurückgeforderten AgipPLUS-Karte ist nicht gestattet.

14. Agip Card Center ist jederzeit zur Sperrung der AgipPLUS-Karte berechtigt, wenn der Kunde seinen Verpflichtungen nicht nachkommt.

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Allfällige Reklamationen entheben den Kunden auf keinen Fall von seiner Zahlungspflicht gegenüber Eni Suisse S.A.

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Premiere

Renault Koleos

Dynamischer und sparsamer Renault aktualisiert den Koleos. Der 4x4-SUV soll mit einem neuen Gesicht und sparsameren Motoren punkten. Dabei stehen ein 2,5-Liter-Benziner (171 PS) und ein 2-Liter-Diesel mit zwei Leistungsstufen (150 oder 173 PS) zur Wahl. Bereits drei Jahre nach seiner Lancierung verpasst Renault seinem 4,52 Meter langen SUV eine Frischzellenkur. Ungewöhnlich früh, aufgrund des bisher eher mässigen Verkaufserfolgs jedoch eine nachvollziehbare Massnahme. Dabei haben sich die Designer fast vollständig auf die Front konzentriert. Merkmal der 2. Generation ist der verchromte Kühlergrill. Den Grill flankieren dynamischer geschnittene Scheinwerfer. Die Aussenspiegel sind ebenfalls schmaler geworden und haben LED-Blinker erhalten. Neue Felgen und die erstmalig angebotene Aussenlackierung Kalahari-Orange vervollständigen die optischen Modifikationen beim Exterieur. Unverändert gegenüber seinem Vorgänger ist das Heck. Beim Interieur

haben die Renault-Leute nur an den Details gearbeitet. So präsentiert sich der Tacho in einem neuen Gehäuse und auch das Display wurde aufgewertet. Polsterungen und Dekorelemente in neuem Look runden das neue Erscheinungsbild des Innenraums ab. Hochwertige Haptik bei der Mittelkonsole.

Deutlich sparsamer Einiges mehr hat sich unter der Motorhaube getan. Dort arbeiten wahlweise zwei Zweiliter-Dieseltriebwerke mit 150 oder 173 PS oder ein 171 PS starker 2,5-Liter-Benziner. Beide Selbstzünder sollen sich trotz eines Leergewichts von 1,8 Tonnen mit jeweils 6,4 Liter (–3 %) begnügnen, was CO2-Emissionen von 166 g/km (–4 %) entspricht. Nicht mehr ganz so vorteilhaft präsentieren

sich die Wert des Zweiliter-Benziners mit 9,6 Litern Superbenzin pro 100 Kilometer und 227 g/km CO2-Ausstoss. Alle KoleosVersionen können mit dem 6-Gang-Schaltgetriebe bestellt werden. Nur der 150-PSDiesel ist auch mit der 6-Stufen-Automatik erhältlich.

Variabler Allradantrieb Im Gegensatz zu anderen Ländern bietet Renault den Koleos in der Schweiz nicht als Fronttriebler, sondern nur mit einem vollautomatischen, variablen Allradantrieb an. Unter normalen Bedingungen werden allerdings auch hier nur die Vorderräder angetrieben. Erst bei nachlassender Traktion leitet eine Lamellenkupplung bis zu 50 Prozent des Drehmoments an die Hinterachse. Und wird es auf glitschigem oder eisigem Untergrund besonders schwierig, kann der Fahrer in den starren Allradmodus wechseln. Dann bewegt sich der Koleos bis zu einer Geschwindigkeit von 40 km/h mit einer 50:50-Kraftverteilung zwischen Vorderund Hinterachse fort. Ab 40 km/h aktiviert sich der variable Allradantrieb selbstständig wieder. Mit einer Anhängelast (gebremst) von bis zu 2000 Kilogramm eignet sich der Franzose auch als Zugfahrzeug.

Die Neuauflage des Renault Koleos wirkt dank überarbeiteter Front dynamischer.

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Im Gelände zeigt der Renault Koleos durchaus Talent. Natürlich kann er einem Land Rover nicht das Wasser reichen, doch in mittelmässig anspruchsvollem Gelände bewegt sich der SUV-Franzose souverän. An-

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Premiere genehm: Serienmässig und per Knopfdruck verfügt der Koleos über einen BergabfahrAssistenten (HDC), welcher die Geschwindigkeit in Bergabpassagen ab zehn Prozent Gefälle auf maximal 7 km/h limitiert, ohne dass der Fahrer selbst bremsen muss. Das System arbeitet auch im Rückwärtsgang. Ebenfalls inklusive ist eine Berganfahrhilfe.

Drei Ausstattungsversionen Betreffend Komfort muss sich der Koleos nicht verstecken. Drei Ausstattungsversionen (Expression, Dynamique und Exception) stehen zur Auswahl. Ab Dynamique umfasst die Serienausstattung die Zweizonen-Klimaautomatik und das integrierte TomTom-Navigationssystem. Mit an Bord sind zudem ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem, Bluetooth, ein Licht- und Regensensor sowie die Einparkhilfe hinten.

Mit Euro-Bonus Die ersten Renault Koleos werden Mitte Oktober in die Schweiz rollen, bestellt

Das Heck blieb unverändert. Der Koleos bietet weiterhin ordentlich viel Stauraum.

werden kann ab sofort. Der 2,5-Liter-Benziner kostet zwischen CHF 35 900.– und CHF 44 100.–, die Zweiliter-Diesel zwischen CHF 42 600.– und CHF 48 800.–. Bis

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auf weiteres offeriert Renault beim Koleos einen Preisnachlass (Euro-Bonus) in der Höhe von CHF 10 000.–. Die Garantie umfasst 3 Jahre oder 150 000 Kilometer. (mru)


Fahrbericht

Der japanische Supersportwagen beschleunigt in nur 3 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Nissan GT-R

Sie nennen ihn Godzilla Auf dieses Jahr hin hat Nissan seinen Supersportwagen GT-R noch einmal einer Dopingkur unterzogen und die Leistung des 3,8-Liter-Bi-Turbo-V6-Motors um 44 auf jetzt 530 PS gesteigert. Auf Schweizer Strassen sieht man den Nissan GT-R erstaunlich selten. Dabei bewegt sich der japanische Supersportwagen auf Augenhöhe mit wesentlich namhafterer (und massiv teurerer) Konkurrenz von Porsche, Ferrari, Maserati & Co. Den GT-R gibt es nur in zwei Ausführungen mit jeweils 530 PS: Als «Premium Edition» für CHF 126 800.– und als «Black Edition» für CHF 128 500.–. Ein Schnäppchen im Ver-

einmal gefordert sein, den 2+2-Sitzer unter Kontrolle zu halten. Denn bei einem Formel-1-Start droht das Heck angesichts des unglaublichen Vorwärtsdranges auszubrechen. Weniger geübten Fahrern sei deshalb zwingend empfohlen, das ESP eingeschaltet zu lassen. Laut Hersteller beschleunigt der GT-R in nur 3,046 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Damit distanziert er sämtliche Her-

gleich mit den meist doppelt so teuren Mitstreitern. Erstaunlicherweise sorgt der Nissan GT-R für mehr Aufsehen als einer seiner deutschen oder italienischen Kontrahenten. Klar: Mit dem japanischen Supersportler beschäftigen sich weitaus mehr Speedfreaks und Konsolenspieler. Der GT-R ist nämlich der Star des ultimativen Playstation-Rennspiels «Gran Turismo». Egal wo man den Boliden hinstellt, schnell ist er umzingelt von einer Schar Jugendlicher, die ihr Traumrennauto endlich auch einmal real begutachten.

Unglaublicher Vorwärtsdrang

Playstation-Feeling.

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Und ihre Augen werden noch grösser, wenn der Turbo-V6 nach einem Druck auf den roten Starterknopf, der auf der Mittelkonsole platziert ist, kernig aus seinen vier mächtigen Endrohren trötet. Trotz Allradantrieb ist der Fahrer gut beraten, das Gaspedal sachte zu drücken. Ansonsten wird er schnell

Vier grosse Endrohre zieren das Heck.


Fahrbericht Unter Volllast stemmt er 612 Newtonmeter auf die Kurbelwelle. Unter der Karosse fehlt es an nichts, was gut und teuer ist. Die Nissan-Ingenieure durften aus dem Vollen schöpfen. Ihre einzige Zielvorgabe war es, einen Supersportwagen mit aussergewöhnlichem Komfort zu kreieren. Letzteres regelt ein in drei verschiedenen Feder-/DämpferEinstellungen verstellbares Fahrwerk von Bilstein, das von Rundstrecken-Straffheit bis Autobahn-Komfort die ganze Bandbreite bietet. Die weiteren Zutaten sind ein intelligenter Allradantrieb, der bei Bedarf bis zu 50 Prozent der Antriebskraft an die Vorderachse leitet, ein ultraschnell schaltendes 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, eine mächtige Brembo-Bremsanlage und natürlich ein megapotentes Triebwerk.

Entertainment à la Playstation ausforderer um mindestens drei Zehntelssekunden. Erst bei 315 km/h ist Schluss. Zugegebenermassen: Der «Godzilla» ist definitiv besser auf der Rennstrecke aufgehoben als auf öffentlichen Strassen.

In Handarbeit Der 3,8-Liter-V6 mit Doppelturbo wird im japanischen Yokohama von Hand gefertigt.

Positiv überrascht haben uns die inneren Werte des GT-R. In den Sportsitzen findet jedermann schnell seine richtige Position. Und die Platzverhältnisse sind für einen Supersportwagen erstaunlich grosszügig. Neben viel Platz bietet der «Godzilla» aber auch eine interessante Form des Entertainments: Auf der Mittelkonsole thront ein Touchscreen-Bildschirm, der nach Playstation-Manier Quer-, Längs- und Negativ-

Viel Komfort auf den Vordersitzen.

Beschleunigung, sämtliche Temperaturen sowie Druckverhältnisse anzeigt. Das Angebot ist dabei ähnlich komplex wie die Bedienung selbst.

Wichtiges Argument In einem Vergleichstest hat der Nissan GTR übrigens kürzlich sowohl den vergleichbaren Porsche 911 Turbo (knapp) als auch den Audi R8 (deutlich) hinter sich gelassen. Der Porsche kann zwar hinsichtlich Fahrleistungen mithalten, kostet aber mindestens das Doppelte. Der Preis ist eben auch ein nicht zu unterschätzendes Argument. (mru)

Fakten Typ Nissan GT-R Motor/Antrieb 3,8-Liter-Biturbo-V6-Benziner, GR6-Doppelkupplungsgetriebe, permanenter Allradantrieb Leistungen 530 PS bei 6400 U/min 612 Nm bei 3200–6000 U/min Höchstgeschwindigkeit 315 km/h Beschleunigung 0–100 km/h in 3,046 sec Verbrauch Mix 14,2 Liter pro 100 km (Werk 12,0) CO2-Ausstoss 279 g/km (Kat. G) Masse 4,67 m lang, 1,90 m breit, 1,37 m hoch, Leergewicht 1815–1825 kg, Kofferraumvolumen 315 kg, Wendekreis 11,4 m, 20-Zoll-Felgen, Reifengrösse vorne 255/40, hinten 285/35, 2+2 Sitzplätze Preis GT-R Premium Edition ab CHF 126 800.– GT-R Black Edition ab CHF 128 500.–

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Fahrbericht

Infiniti FX 30d S-Premium

Lockruf aus Fernost Infiniti will sich endlich auch in Europa etablieren. Mit der Einführung des ersten Dieselmotors für den FX erhöhen sich die Absatzchancen für die Nobelmarke des japanischen Automobilherstellers Nissan deutlich. Das V6-Aggregat mit 238 PS wurde speziell für den europäischen Markt entwickelt – dank der üppigen Drehmomentspitze von 550 Nm, die bereits bei 1760 Touren zur Verfügung steht, ist der FX 30d auf Fahrspass ausgelegt: Der 2,1 Tonnen schwere SUV beschleunigt in 8,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht einen Topspeed von 212 km/h. Mit 11,6 Litern Verbrauch zeigt sich der FX-Selbstzünder allerdings von seiner durstigen Seite.

Üppige Serienausstattung Das Hauptargument der Kundschaft, sich für den FX zu entscheiden, ist das Design. Wie kein anderer SUV verbindet der Infiniti FX sportwagenmässige Proportionen mit SUV-typischen Elementen. Die Karosserie ist für einen SUV verhältnismässig flach und die Motorhaube lang, die Spur sehr breit, die Karosserieüberhänge dafür äusserst kurz. Schon in der Basisausführung verfügt der FX über sechs Airbags, Regen- und Lichtsensor, I-Key mit Smart Access-Funktion,

ein Audio-System mit sieben Lautsprechern, Bi-Xenon-Scheinwerfer mit adaptivem Kurvenlicht, Parksensoren vorne und hinten und noch vieles mehr. Wer sich für den «S» entscheidet, bekommt dann noch eine aktive Hinterradlenkung, ein Fahrwerk mit elektronischer Dämpferregelung, Sportsitze vorne inkl. elektrischer Verstellmöglichkeit und Klimatisierung, sowie 21-Zoll-Alufelgen dazu. Und in der «S-Premium»-Variante gesellen sich noch ein Bose PremiumSoundsystem, ein Festplatten-Navi mit 30 GB Festplatte, ein Rundumsicht-Monitor, eine intelligente Geschwindigkeitsregelanlage mit Abstandsregler und ein Toter-WinkelWarner hinzu. Serienmässig ist die adaptive Siebenstufen-Automatik an Bord. Der Innenraum ist genauso sportlich und elegant wie das Exterieur und bietet jeden nur erdenklichen Luxus. Hier merkt man sehr deutlich, dass der Infiniti vor allem auf die US-Klientel hin geschneidert wurde. Auf den feinen Ledersitzen mit Infiniti-Logo könnte man vermutlich auch von New York

nach Los Angeles reisen, ohne dass es unbequem würde. Ein Highlight ist hier u. a. die Sitzklimatisierung, die im Vergleich zu manch anderem Hersteller auch die Kühlfunktion spürbar gut bewältigt. Auch das Platzangebot ist der Klasse entsprechend gross und geräumig, lediglich das Kofferraumvolumen ist mit 410 Litern knapp bemessen. Reist man nur zu zweit, kann es aber auf 1305 Liter erweitert werden.

Auf allen Unterlagen souverän Beim Fahrwerk hat Infiniti einen guten Kompromiss aus Sportlichkeit und Komfort gefunden. Fürs Gelände bietet der FX 30d einen Allradantrieb mit der Bezeichnung «ATTESA E-TS», was soviel heisst wie «Advanced Total Traction Engineering System for All, Eletronic Torque Split». Da wird ein normales Süppchen mit der grossen Kelle bzw. grossen Worten angerichtet. Tatsache ist, dass der FX auf trockener Strasse und fester Unterlage zu 100% über die Hinterräder angetrieben wird. Im Bedarfsfall wird das Drehmoment automatisch über eine Verteilerkupplung gesteuert, von 50:50 bis 0:100 Prozent zwischen den Achsen. Fazit: Der Infiniti FX 30d S-Premium besticht mit einer luxuriösen Ausstattung, dem vergleichsweise günstigen Preis von CHF 101 858.– (FX GT ab CHF 88 600.–) und mit einem Design, das sich wohltuend von der Masse abhebt. (mru)

Fakten Typ Infiniti FX 30d S-Premium Motor/Antrieb 3,0-Liter-V6-Diesel, 7-Gang-Automatik mit Schaltwippen, Allradantrieb Leistungen 238 PS bei 3750 U/min 550 Nm bei 1750–3150 U/min Höchstschwindigkeit 220 km/h 0–100 km/h in 8,3 sec Verbrauch Mix 10,6 Liter (Werk: 9,0) CO2 -Ausstoss 238 g/km Masse 4,86 m lang, 1,93 m breit, 1,68 m hoch, Leergewicht 2150 kg, Kofferraumvolumen 410–1305 l

Mit seiner lange Schnauze, niedrigem Dach und schwungvollen Formgebung, sticht der FX aus dem SUV-Einheitsbrei heraus.

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Preis Testwagen CHF 101 858.– (GT ab CHF 88 600.–)


Fahrbericht

Fakten

Audi A6

Ein eleganter Siegertyp

Typ Audi A6 2.8 FSI quattro Limousine Motor/Antrieb 2,8-Liter-V6 FSI, 7-Stufen- Automatik S tronic (Doppelkupplungsgetriebe), permanenter Allradantrieb Leistungen 204 PS bei 5250 U/min 280 Nm bei 3000 U/min Höchstgeschwindigkeit 240 km/h 0 auf 100 km/h in 8,1 sec Verbrauch Mix 9,1 Liter pro 100 km (Werk: 8,0) CO2-Ausstoss 187 g/km (Kat. D) Masse 4,92 m lang, 1,87 m breit, 1,46 m hoch, Leergewicht 1755 kg, Kofferraumvolumen 530 Liter, Anhängelast gebremst 1900 kg Preis Ab CHF 70 700.– (Testauto CHF 105 620.–)

Der Audi A6 zählt seit Jahren zu den beliebtesten Oberklasse-Limousinen.

Die 7. Generation des Audi A6 ist seit Ende März erhältlich und kann mit jeder Menge High-Tech-Ausstattung und modernsten Motoren aufwarten. Wir haben den 2,8-Liter-Sechszylinder-Benziner mit Allradantrieb Probe gefahren. Der Audi A6 spielt in einer Liga, in der es nicht mehr primär um den Preis geht, sondern vielmehr um die Perfektion und Ausstattung. Und Audi ist traditionell bei den für diese Klientel wichtigsten Kriterien ein Leadertyp. Die Liste der Features, mit denen die deutsche Business-Class-Limousine individuell ausgerüstet werden kann, scheint beinahe unendlich. Ebenso die Fülle an Assistenzsystemen, die das Autofahrerleben sorgloser machen sollen. Wir haben den Sechszylinder-FSI-Benziner, der aus 2,8 Litern Hubraum 204 PS schöpft, getestet. Und unser Testfahrzeug war mit fast der kompletten Liste an Extras ausgestattet, was den Preis des ohnehin bereits gut ausgestatteten Basismodells von ursprünglich CHF 70 700.– auf schlussendlich sehr stattliche CHF 105 620.– in die Höhe treibt. Wenn wir hier sämtliche Extras auflisten würden, wären die drei Spalten schnell gefüllt. Sie umfasst unter anderem feinstes Leder, Head-up Display, das Assistenz-Paket, den Nachtassistenten, das Navigationssystem plus (Google) sowie das Ambition-Luxuspaket.

Der neue A6 setzt die Messlatte betreffend Haptik und Verarbeitung sehr hoch an. Will man alle Funktionen kennen lernen, sollten

Die Ausstattung im A6 ist individuell wählbar – von sportlich bis luxuriös.

dafür mindestens zwei bis drei Stunden reserviert werden. Zumindest darf man dies in überaus bequemen Sitzen und im grosszügig dimensionierten, lichtdurchfluteten Interieur tun. Aber kommen wir zur Hauptsache, dem Fahrerlebnis: Nach der Betätigung des Startknopfs rechts neben dem Automatikhebel legt der A6 unaufgeregt, aber mit harmonischer Kraftentfaltung los. Die sieben Stufen des Doppelkupplungsgetriebes «S tronic» rutschen sportlich durch. Dabei bekommt man den Eindruck, als ob hier deutlich mehr als «nur» 204 PS für den Vortrieb sorgen. Die Fahrleistungen des 2,8-Liter-Sechszylinders sind bemerkenswert. Und wird die Unterlage rutschiger, bleibt der A6 dank des Quattro-Antriebs souverän auf Kurs. Ebenfalls Extraklasse ist das Fahrwerk, welches jedes Schlaglock souverän meistert. Als Gesamtpaket ist die Audi A6 Limousine auf Augenhöhe mit den Platzhirschen, BMW 5er und Mercedes-Benz E-Klasse. Im Dienstwagen-Geschäft haben die bisherigen Klassenbesten damit einen sehr ernstzunehmenden Konkurrenten bekommen, der ihnen die Überholspur streitig machen will. Den Blinker hat der Audi A6 schon einmal gestellt. Und bei den Preisen liegen die Ingolstädter ohnehin leicht (BMW) bis deutlich (Mercedes-Benz) unter jenen der deutschen Gegenspieler. (mru)

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Fahrbericht

Mercedes-Benz SLS AMG Roadster

Ein Traum Sie kann die Diamanten in der Auslage des Edel-Juweliers im Spielkasino von Monte Carlo nicht aus den Augen lassen und hält ihn zurück, der zur Strasse drängt, um einen Blick auf unser Auto zu werfen. Sie halten sich an den Händen, doch die Distanz zwischen den beiden vergrössert sich. Ein paar Kurven weiter lachen und winken drei hübsch gemachte Teenager uns an. Wer meint, das gelte dem Fahrer, der gibt sich einer gewaltigen Illusion hin. Es gilt unserem Auto, einem Mercedes-Benz SLS AMG Roadster. Nach den Paradefahrten des offenen SLS dürfte der Händler in Monte Carlo sich vor Bestellungen kaum noch retten können. Hier passt das Auto her, nicht nur wegen des fast ewig blauen Himmels. Aber auch andere Märkte warten auf das neue Topmodell aus Afalterbach, das in Europa ab Ende dieses Jahres zu haben sein wird – für Preise ab CHF 285 000.–.

Klassisch schöne Form Der SLS wird für viele ein Traum blieben, und nicht nur deswegen darf man das Coupé und gerade auch den Roadster in die Kategorie Traumwagen einordnen. Er ist ein Traum von einem Auto. Seine klassisch schöne Form, die sich nicht dem aktuellen Trend bei Sportwagen-Designs beugt, die extrem lange Schnauze, unter der sich der fast schon berühmte V8-Motor mit 6,2 Litern Hubraum und einer Leistung von 420

kW/571 PS tummelt und das sagenhafte Drehmoment von 650 Newtonmetern bereithält, die Sitzposition von Fahrer und Beifahrer kurz vor der Hinterachse, das knackige Heck, dazu das SLS-Gesicht und die seitlichen Kiemen – so gibt sich ein Supersportwagen, der für Mercedes-Benz die Spitze der Fahnenstange darstellt. Es wäre kein Mercedes, wenn er im Innenraum auf einmal puristisch daherkäme: Luxus und edle Materialien beherrschen das Feld. Sportsitze, auch zweifarbige, das griffige Lenkrad, der kleine Hebel in Anlehnung an einen Schubhebel im Flugzeug gestaltet, mit dem das AMG Speedshift DCT SiebenGang-Sportgetriebe bedient wird – fast alles schon bekannt aus dem Coupé und dennoch wieder beeindruckend, wenn man das dreilagige Stoffverdeck in elf Sekunden bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h öffnet. Über uns der blaue Himmer von Monaco

Edle Materialien prägen das schicke Interieur des SLS Roadsters.

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Fahrgenuss pur mit dem SLS Roadster.

und hinter uns der unvergleichliche Klang der acht Zylinder, den man in den Tunnels der Küsten- und Bergstrassen hier so gern zur Geltung bringt. Das ist ein ganz besonderes Klangerlebnis, das auch die (aufpreispflichtige) Bang & Olufsen-Anlage verdrängt. Das Klangerlebnis hebt man sich besser für ruhigere Touren auf, etwa beim Fahren unter Dach oder beim Cruisen durch die engen Strassen von Monte Carlo.

Auf Coupé-Niveau Unter Dach wollten wir nicht fahren. Wir wollten die volle Cabrio-Dröhnung, angefangen beim motorisierten Bummeln bis zum Gewaltritt über Bergstrassen. Der Roadster ist für alle Wünsche eingerichtet. Langstreckenkomfort bietet er ebenso wie Rennstreckentauglichkeit. Die AMG-Experten versichern, auf der Nordschleife des Nürburgrings sei er fast genau so schnell wie das Coupé. Wers wissen will: Den Standardsprint von 0 auf 100 km/h schafft er in 3,8 Sekunden; seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei 317 km/h, also auf dem CoupéWert. Auch in der Verwindungssteifigkeit steht er dem Coupé kaum nach. Übrigens ist AMG mit dem Verdeck ein gutes Beispiel für Leichtbau gelungen: Der Roadster wiegt nur 30 Kilogramm mehr als das Coupé. Die Variabilität des Roadsters geschieht auch mit Hilfe der Elektronik, mit der man Fahrprogramme auswählen kann, und


Fahrbericht

durch das neue (aufpreispflichtige) verstellbare Dämpfungssystem AMG Ride Control. Wem diese Auswahl nicht genügt, der kann sein eigenes Setup über das Commandsystem abspeichern. Das System zeigt ihm dann auch über den zentralen Bildschirm die Querbeschleunigung an und misst auch Rundenzeiten. Und natürlich hat auch der Roadster einen Internetzugang, sogar einen schnellen, wie AMG versichert. Mit seiner Zuladung von 240 Kilogramm und einem

– etwas zerklüfteten – Kofferraum von 173 Litern reicht das Einsatzspektrum also vom Reisewagen für zwei Personen mit sparsamem Gepäck, ersatzweise einem Golfbag, bis hin zum schnellen Spielzeug für ambitionierte Damen und Herren. Beim SLS wiederholt AMG damit die gute Erfahrung mit dem Oldie 300 SL, bei dem auf die Flügeltür-Variante ebenfalls ein Roadster mit Stoffverdeck folgte und dem Geschäft mit dem Luxus-Sportwagen noch einmal kräf-

tig Rückenwind verschaffte. In Afalterbach glaubt man, dass der neue Roadster das Potenzial hat, sich einen Anteil von 50 Prozent zu erobern. Nach der Tour in und um Monaco möchten wir die Vorhersage bestätigen: Dieses Auto ist ein Traum. Und das Publikum mag ihn offenbar in diesem Umfeld so sehr, dass AMG uns warnte, wir sollten unterwegs auch auf völlig überhöhte Angebote nicht eingehen. Der Händler werde früh genug beliefert. (jri)

Fakten Typ Mercedes-Benz SLS AMG Roadster Motor/Antrieb Achtzylinder-V-Motor, Sauger, 6208 ccm, Benzin-Direkteinspritzung Leistungen 571 PS bei 6800 U/min 650 Nm bei 4750 U/min Höchstgeschwindigkeit 317 km/h 0 auf 100 km/h in 3,8 sec Verbrauch Mix 13,2 Liter CO2-Ausstoss 308 g/km Masse 4,64 m lang, 1,94 m breit, 1,26 m hoch, Leergewicht 1660 kg, Zuladung 240 kg, Kofferraumvolumen 173 Liter Preis ab CHF 285 000.–

Das wunderschöne Heck bildet den Abschluss dieses Meisterwerks des Automobilbaus.

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Lifestyle

Geniesser-Reisen für Weinliebhaber

Kellertouren und viel Kultur Echte Gourmets lassen sich gerne inspirieren. Dazu eignen sich auch Reisen bestens – denn in fremden Ländern bisher unbekannte kulinarische Spezialitäten zu entdecken, ist jeweils ein ganz besonderes Vergnügen. Speziell für Weinliebhaber bieten unsere ACS Reisebüros Reisen mit vielseitigen Weinproben, Kellertouren und kulturellen Attraktionen zu Geniesser-Paradiesen in Italien, Deutschland, Spanien, Südafrika oder den USA an.

entlang der Weinstrasse durch das Piemont, Ligurien und die Toskana. Dazu gehören Degustationen in Grinzane Cavour und Asti, ein Gourmet-Abendessen in Paese di Corvara oder die Erkundung der fünf Orte der Cinque Terre mit dem Zug und zu Fuss. Die 8-tägige, individuelle Reise «Grosse Weinstrasse» mit dem eigenen Auto von Calamandra via Portofino, Pisa und Siena nach Florenz ist bei Hotelplan ab CHF 655.– pro Person im Doppelzimmer mit Frühstück in guten 3-Sterne-Hotels buchbar.

Deutschland – Riesling & Elbling Kulinarische Erlebnisse gehören zu den grössten Inspirationsquellen für Körper und Geist von reisenden Gourmets. Gerade das Zusammenspiel von erlesenen Weinen und vorzüglichen Gerichten trägt – ergänzt durch stilvolle Unterkünfte – zur Vollkommenheit ihrer freien Tage bei. Mit Hotelplan und den Travelhouse-Spezialisten Sierramar, Africantrails und Skytours finden Geniesser ihre Gourmet-Traumferien beispielsweise in den italienischen Regionen Piemont, Ligurien und Toskana, in den steilen Rebbergen

entlang der Mosel in Südwestdeutschland, in Nordspanien, in der südafrikanischen Kap-Provinz sowie in Kalifornien.

Italien – Chianti & Barolo Der berühmteste Wein der Toskana ist der Chianti, welcher im reizvollen Hügelland zwischen Florenz und Siena angebaut wird. Das Piemont wiederum ist bekannt als Heimat von Barolo und weissen Trüffeln. Diese und weitere köstliche Attraktionen erleben Weinfreunde auf der individuellen Reise

Die wichtigste Rebsorte, welche entlang der Mosel hergestellt wird, ist der Riesling. Er gilt teilweise sogar als beste Weissweinsorte der Welt, weil die Schieferböden seiner Anbaugebiete perfekte Bedingungen bieten. Der schmackhafte Riesling lässt sich beispielsweise im Rahmen einer beschaulichen Fahrt auf der Mosel entdecken. Diese Flussreise wird unter anderem durch vielseitige Momente in Trier, Koblenz und Würzburg oder einen Tagesausflug nach Heidelberg angereichert.

Prächtige Landschaften und unvergleichliche Naturfarben prägen die Weinanbaugebiete in Südafrika.

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Lifestyle für die Produktion werden heute auf fast allen Rebflächen des Landes angewendet. Reisende Feinschmecker erleben in Südafrika nicht nur Weinproben und Kellertouren in den erlesenen Weingütern von Stellenbosch, Franschhoek, Robertson oder Stanford, sondern zudem auch eindrucksvolle Landschaften, malerische Küstenregionen, historisch wertvolle Gebäude und ausgezeichnete Restaurants. Die 7-tägige, individuelle Mietwagen-Rundreise «Wine & Dine» mit Start und Ziel in Kapstadt ist bei Africantrails ab CHF 875.– pro Person im Doppelzimmer mit Frühstück buchbar, inklusive sechs Übernachtungen in landestypischen Mittelklasse-Unterkünften.

USA – Cabernet Sauv. & Zinfandel

Ein besonderes Erlebnis: Weine degustieren, wo sie angebaut werden.

Eine 8-tägige Flussfahrt mit der «Viking Fontane» auf der Mosel ist bei Hotelplan ab CHF 2335.– pro Person in der Doppelkabine mit Vollpension buchbar, inklusive Anreise aus der Schweiz nach Trier und Rückreise von Würzburg in die Schweiz, Rundgänge und -fahrten, Besichtigungen, Tagesausflüge, Weinproben sowie Transfers.

Spanien – Rioja & Navarra Die Weingebiete Nordspaniens präsentieren sich weit verstreut. Die zwei bedeutendsten – La Rioja und Navarra – liegen malerisch eingebettet zwischen Pyrenäen und Atlantik. Neben Degustationen in den Kellereien von Haro oder Laguardia können Weinliebhaber auch die Klöster von Yuso und Suso am Fusse der Sierra d.l. Demanda besuchen, im malerischen Ujué geröstete Brotwürfel, die sogenannten «Migas», probieren oder das Weinmuseum von Olite besichtigen. Die 8-tägige, individuelle Mietwagen-Reise

«Landschaften und Weine» von Bilbao bis Madrid ist bei Sierramar ab CHF 855.– pro Person im Doppelzimmer mit Frühstück buchbar, inklusive sieben Übernachtungen in ausgewählten historischen Paradores.

Südafrika – Pinotage & Chenin Blanc Zu den jüngsten Spezialitäten südafrikanischer Winzer gehört der Anbau von nachhaltigen Weinen. Entsprechende Richtlinien

Im Napa Valley werden zwar nur gegen vier Prozent der kalifornischen Weine gekeltert. Doch diese haben es in sich – die Region bietet den Reben nämlich optimale Bedingungen: Die Rebberge liegen geschützt auf vulkanischem und nährstoffreichem Untergrund. Kenner und Liebhaber von Weinen erwarten während sonniger Gourmet-Tage im Napa Valley schmucke Kleinstädtchen, gepflegte Obstplantagen sowie bekannte Weingüter wie Mondavi und Beringer, die von bekannten Architekten entworfen worden sind oder sich in ehemaligen Klosteranlagen befinden. Mit Hess und Merryvale finden sich im Napa Valley ausserdem Weingüter mit Schweizer Wurzeln. Die 3-tägige, individuelle Mietwagen-Rundreise «Napa Valley for Connaisseurs» mit Start und Ziel in San Francisco ist bei Skytours ab CHF 580.– pro Person im Doppelzimmer mit Frühstück buchbar, inklusive zwei Übernachtungen im Boutique-Hotel «River Terrace Inn», Wein-Degustation sowie geführter Wine Train Lunch-Tour. (red.)

Die Reisen sind buchbar bei: ACS Reisebüro St. Gallen Sonnenstrasse 6 9001 St. Gallen Telefon 071 244 63 24 E-Mail acs@acsreisen.ch Gaumenfreuden.

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Journal

Auto Zürich vom 3. bis 6. November 2011

Mehr Premieren denn je Zur 25. «Auto Zürich Car Show» wartet die grösste Mehrmarkenausstellung der Deutschschweiz mit Superlativen auf: Auf 30 000 m2 werden Anfang November rund 650 Fahrzeuge zu bewundern sein, darunter über 40 Schweizer Premieren, garniert mit einem grossen Tuningangebot, Rennsport-Exponaten, Events und jeder Menge Show. Der heisse Autoherbst hat kräftig Fahrt aufgenommen, eingeläutet von der IAA in Frankfurt, von der es wie jedes Jahr auch diesmal wieder eine Vielzahl von Weltpremieren in die Hallen der Messe Zürich schaffen werden. Die «Auto Zürich Car Show» hat sich als grösste Mehrmarkenausstellung der Deutschschweiz etabliert und ist für die internationalen Automobilhersteller und ihre Schweizer Importeure eine fixe Grösse im November. Den Beweis erbringen die konstant hohen Besucherzahlen – seit 2002 sind es immer um die 60 000 Besucher, die während vier Tagen in die Messe Zürich strömen.

Die 25. Ausgabe der «Auto Zürich Car Show» bietet guten Grund zu feiern, und das nicht nur des Jubiläums wegen. Erneut sind die mittlerweile auf 30 000 Quadratmeter angewachsenen Ausstellungsflächen bis aufs letzte Fleckchen ausverkauft. Erstmals zünden die Importeure mit rund 50 Marken ein ganz besonderes Feuerwerk an neuen Fahrzeugen: Nicht weniger als 41 Fahrzeuge feiern in Zürich ihre Schweizer Premiere.

Besondere Highlights Zu den besonderen Highlights gehören in diesem Jahr BMW M5, Honda Civic, Mercedes B-Klasse und Volkswagen Beetle, aber auch Supersportwagen wie der Aston Martin One-77, der Audi R8 GT Spyder oder der Lamborghini Aventador. Alle Jahre wieder, so auch bei der Jubiläums«Auto Züri», findet sich im Eingangsbereich der Messe die Sonderausstellung «Umweltfreundlicher Fahrspass», die das Angebot ökologischer Fahrzeuge auf allen Messeständen mit praktischen Erdgas-Autos ergänzt.

Die Anbieter aus den Bereichen Tuning und Zubehör präsentieren in den Hallen 5 und 6 ihr Angebot. Dort findet sich auch die «Racing Zone», die das Jubiläum der Car Show mit einer Gegenüberstellung von aktuellen Rennautos und solchen aus dem ersten Messejahr 1987 gebührend feiert. Wachsender Beliebtheit erfreut sich die exklusive Vorpremiere der «Auto Zürich Car Show», die jeweils am Mittwochabend mit viel Prominenz auf rotem Teppich die Automesse einläutet. So auch im Jubiläumsjahr mit spannender Unterhaltung.

Öffnungszeiten Die «Auto Zürich Car Show» ist am Donnerstag und Freitag von 10 bis 21 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 10 bis 19 Uhr durchgehend geöffnet. Der Eintritt kostet 17 Franken – Schüler, Studenten, Lehrlinge erhalten vergünstigte Tickets für 10 Franken und AHV/IV-Bezüger bezahlen 12 Franken. Weitere Ticketvergünstigungen bietet auch die «Carte Blanche» des Tages-Anzeigers. Erneut gibt es zudem ein Abendticket, gültig am Donnerstag oder Freitag ab 18 Uhr, für nur 10 Franken. Familientickets à 39 Franken für zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder unter 17 Jahren sowie Dauerkarten für 30 Franken sind ebenfalls erhältlich. (pd)

BMW M5

Turbo statt Sauger Äusserlich ist der der BMW M5 ein FünferBMW, doch unter der Brust schlägt das Herz eines Hochleistungssportlers. Für den neuen M5 haben die Münchner aber nicht den bisherigen Zehnzylinder-Saugmotor auf Vordermann gebracht, sondern sich für den neuen Achtzylinder-Turbomotor entschieden. Der lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass die Techniker in München die richtige Wahl getroffen haben. Denn der holt mehr Leistung (560 PS) und Drehmoment (680 Nm) aus dem neuen 4,3-Liter-Motor. Im Ansprechverhalten macht er manch anderem Turbo etwas vor. Er reagiert schnell auf jede Bewegung des Gaspedals und dreht gierig bis 7200 U/min hoch. Sozusagen pausenlos, weil er von einem Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetrie-

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BMW M5 be dabei unterstützt wird. Der Verzicht auf zwei Zylinder und rund 1200 U/min bringt den Verbrauch deutlich runter, nämlich um rund 30 Prozent auf 9,9 Liter pro 100 Kilometer, was für einen 1,9-Tonner mit diesen Fahrleistungen mit einer Beschleunigungs-

zeit von 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h ein beachtlich tiefer Wert ist. Das Fahrwerk kann den persönlichen Bedürfnissen entsprechend eingestellt werden. Anfang Dezember rollt der M5 in die Schweiz. Sein  Preis: ab CHF 147 000.–. (red.)


Fahrbericht

Winterreifen

Über das Mindestmass hinausgehen Die Faustregel «Von O bis O» lässt sich einfach merken: Von Oktober bis Ostern ist Winterreifen-Zeit. Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte sich nicht nur an den gesetzlichen Mindestanforderungen orientieren, sondern darüber hinausgehen. Die seit Ende vergangenen Jahres bestehende Winterreifen-Pflicht besagt, dass Fahrzeuge bei Eis und Schnee mit Reifen bestückt sein müssen, die mit dem «M+S»-Symbol für Matsch und Schnee gekennzeichnet sind. Darunter fallen auch Ganzjahresreifen. In Tests schneiden sie jedoch meist schlechter ab als echte Winterpneus. Automobilclubs raten daher, beim Reifenkauf zusätzlich auf das Schneeflocken-Symbol zu achten. Wer bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ohne Winterreifen erwischt wird, wird gebüsst. Bei Verkehrsbehinderung oder im Falle eines Unfalls kann es sehr teuer werden. Im Fall eines Unfalls mit nicht geeigneten Reifen kann zudem die Kaskoversicherung ganz oder teilweise entfallen. Sind Autofahrer mit abgefahrenen Reifen unterhalb der Mindestprofiltiefe unterwegs, droht ihnen ebenfalls Ungemach.

Nicht älter als sechs Jahre

Spätestens jetzt sollten die Winterreifen montiert werden.

Vorgeschrieben ist auch bei Winterreifen nur eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern. Dies halten fast alle Experten für zu wenig. Reifenindustrie und Automobilclubs empfehlen vier Millimeter. Abgefahrene Winterreifen büssen ihren Leistungsvorsprung ein und sind ein Sicherheitsrisiko, vor allem bei Nässe, Schnee und Matsch, warnen die Automobilclubs. Sie haften schlechter und der Bremsweg wird länger. Auch Alterungsprozesse beeinflussen die Fahreigenschaften. Deshalb sollten Reifen, die älter als sechs Jahre sind, nicht mehr benutzt werden. Wann die Pneus produziert wurden, zeigt die sogenannte DOT-Nummer an der Reifenflanke an – die letzten vier Ziffern stehen für die Kalenderwoche und das

Herstellungsjahr (z. B. 1410 für die 14. Woche im April 2010). Winterreifen sind nicht nur bei Schneematsch oder Eisglätte die bessere Wahl. Auch wer in einem Gebiet wohnt, in dem es selten schneit, sollte im Oktober wechseln. Die Sommerreifen verlieren bei Temperaturen unter sieben Grad viel von ihrer Wirkung. Insbesondere verhärten sie sich, was die Haftung und den Bremsweg beeinträchtigt. Winterreifen haben eine elastischere Gummimischung und bleiben bei tieferen Temperaturen geschmeidiger. Zudem sorgen zusätzliche Lamellen im Reifenprofil für bessere Haftung auf winterlichen Strassen.

Lieferengpässe vermeiden Wer sich beim Reifenwechsel Zeit lässt bis zum Wintereinbruch mit Schnee, Eis und Glätte, muss eventuell mit Lieferengpässen und langen Wartezeiten in den Werkstätten rechnen. Für einzelne Fahrzeugtypen deuteten sich schon jetzt erste Lieferschwierigkeiten an. Die besten Winterreifen nützen aber nichts, wenn nicht auch die Fahrweise den Witterungsverhältnissen angepasst wird. Der ACS empfiehlt, noch vorausschauender zu fahren, mehr Abstand zu halten, die Geschwindigkeit anzupassen und bei Glätte nicht ruckartig, sondern «sanfter» zu bremsen und zu beschleunigen. (jri)

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Oldtimer

BMW 328

Dominator der 1930er-Jahre Er gehört nicht nur zu den Meilensteinen in der Geschichte der Marke, sondern auch in der Automobilhistorie: Der BMW 328 wird im Jubiläumsjahr des Automobils 75 Jahre alt. Der von 1936 bis 1940 gebaute Sportwagen gilt als der erfolgreichste Sportwagen der 1930er-Jahre. Seine Konstrukteure hatten sich auf das Wesentliche beschränkt, und so galt der nur 780 kg schwere und in der Serienversion gerade einmal 80 PS starke BMW 328 Roadster zu einer Zeit, in der leistungsstarke Kompressor-Boliden das Renngeschehen beherrschten, als Sensation. Schon bei seinem Debüt auf dem Nürburgring am 14. Juni 1936 deklassierte der neue BMW die kraftstrotzende Kompressorkonkurrenz. Auch auf der Strasse zählte der BMW 328 dann als Serienfahrzeug mit seiner Spitzengeschwindigkeit von 155 km/h zu den Schnellsten. Mit nur 464 produzierten Exemplaren gehört das Modell heute zu den meistgesuchten Liebhaberstücken. Dazu trägt die zeitlos schöne Karosserie des offenen Zweisitzers bei. Beim Eifelrennen auf dem Nürburgring 1936 bekam die Öffentlichkeit den neuen Wagen erstmals zu seh-

en. Zuvor hatte BMW absolutes Stillschweigen bewahrt. Nur einige Eingeweihte hatten Ende 1935 von der Existenz eines neuen 2-Liter-Sportwagens erfahren, der die Bezeichnung Typ 328 tragen sollte. Er schlug bei seinem ersten Einsatz die teils deutlich leistungsstärkere Konkurrenz um Längen und brach auch den damaligen Rundenrekord für Sportwagen auf dem Nürburgring. Fahrer war Ernst Jakob Henne gewesen, der in den Jahren zuvor bereits mit zahlreichen Weltrekorden auf BMW-Motorrädern für Schlagzeilen gesorgt hatte.

Grandioser Einstand «Wer echten, grossen Rennsport sehen wollte, musste das Eifelrennen auf dem Nürburgring besuchen», schrieb die Tagespresse nach dem Rennen. «Einer der eindrucksvollsten Erfolge des Tages war der Sieg des Weltrekord-Motorradmannes Ernst Jakob Henne in der Klasse der kompressorlosen Sportwagen bis zwei Liter – er durfte

Der BMW 328 zählt heute zu den meistgesuchten Liebhaberstücken.

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sogar die schnellste Zeit aller Sportwagen für sich verbuchen!» «Unheimliches holte Henne aus seinem neuen 2-Liter», staunte auch die «Motorwelt». «Welch prachtvolle Beschleunigung! (. . .) der Sportwagen ist schneller als die gesamte Kompressor-Konkurrenz! Weit überlegen geht Henne als Sieger durchs Ziel», hiess es an anderer Stelle. Mehr als 200 weitere Siege sollten bis in die 1950er-Jahre hinein folgen. Kaum ein anderes Modell hat die Motorsportgeschichte des Unternehmens so nachhaltig geprägt wie der BMW 328 mit seinem 2,0-Liter-Reihensechszylinder-Motor.

Wirkungsvolle Modifikationen Der BMW 328 entstand zwar auf der Grundlage des 319/1, doch nicht nur äusserlich unterscheidet er sich erheblich. Da die Mittel für eine völlige Neukonstruktion fehlten, wurde der 50 PS starke Motor vom BMW 326 übernommen und modifiziert. Der Zweiliter-Graugussblock erhielt einen neuen Zylinderkopf aus einer Aluminiumlegierung mit V-förmig angeordneten Ventilen. Die Ventilsteuerung erfolgt von der seitlichen Nockenwelle aus über Umlenkhebel auf der Ansaugseite und quer liegende Stossstangen. Mit dieser wirkungsvollen Modifizierung erzielt der Motor 80 PS bei 4500 Umdrehungen. Mit Hochdruck arbeitete man in der Folgezeit an der Erhöhung der Motorleistung. Bei den Wettbewerbsmotoren erreichten die Ingenieure schliesslich etwa 110 PS. Die Mille Miglia 1940 wurde dann zum grössten Triumph des BMW 328. Die hochgezüchteten Motoren der fünf speziell karosserierten Mille-Miglia-Wagen leisteten nun zwischen 130 und 136 PS und waren gut für Spitzentempi von 200 bis 220 km/h. Fritz «Huschke» von Hanstein und sein Beifahrer Walter Bäumer errangen in gemeinsamer Fahrt nicht nur den Klassensieg, mit einem Durchschnittstempo von 166,723 km/h holen sie auch den Gesamtsieg und erreichen mit 174,102 km/h ausserdem den schnellsten Rundendurchschnitt. Kein anderer MilleMiglia-Sieger – weder zuvor noch danach – war jemals so schnell unterwegs. Von den insgesamt 464 gebauten BMW 328 existieren weltweit ungefähr noch knapp 200 Exemplare. (jri)


Oldtimer

«Chromjuwelen» auf ACS Visa Cards Seit sieben Jahren schmücken Studioaufnahmen des über die Landesgrenzen hinaus bekannten Fotografen Michel Zumbrunn die ACS VISA Cards. Dabei wurden Fahrzeuge aus Schweizer Produktion, mit einer Schweizer Spezial-Carrosserie oder mit Schweizer Bezug, abgebildet. Auch in der aktuellen vierten Serie wurden wieder zwei Einzelstücke mit besonderer Schweizer Geschichte und interessanter Vergangenheit ausgewählt. In der ersten Serie der ACS Visa Cards wurden neben dem Monteverdi 375 S (Classic Card) der Delahaye 135 Coupe des Alpes mit Tüscher-Cabriolet-Carrosserie (Gold Card) gewählt. Beide Fahrzeuge konnten 2004 und 2005 auch am Stand des ACS während des Genfer Salons bewundert werden. Es folgten in der zweiten Serie der Enzmann 506 (Classic Card) sowie der Alfa Romeo 6C 2300 B Cabriolet-Carrosserie der Carrosserie Worblaufen, Fritz Ramseier & Cie (Gold Card), die ebenfalls am Genfer Salon 2006 und 2007 am ACS Stand ausgestellt wurden. Der Voisin C25 Aerodyne (Classic Card) aus der «Fondation Hervé» in Aigle und der SS 90 «Prototype» von S.S. Cars Ltd. (Gold Card) aus der Sammlung von Dr. C. Jenny führten die Tradition in der dritten Serie fort. Seit Mai 2011 ist die vierte Serie gültig und geht als ACS Classic Card mit dem Jaguar E-Type an den Start. Aber nicht irgendein Jaguar E-Type. Das abgebildete Fahrzeug ist exakt der E-Type, den die Welt am Pressetag vor der Eröffnung des Genfer Salons am 15. März 1961 im Park des Eaux-Vives in Genf

und ab der Eröffnung des Salons am Jaguar Stand zum ersten Mal zu sehen bekam – der absolute Star bei den Medienvertretern und den BesucherInnen. Zum fünfzigsten Geburtstag dieses Ereignisses präsentierte Jaguar auf seinem Stand am Genfer Salon 2011 wieder den Jaguar E-Type mit der Chassis Nr. 885.005 als «Jubiläums-Ehrengast»(wir berichteten darüber). Es war der Startschuss zu einer Jubiläumstour des «Geneva Motorshow 1961 E-Type» aus der Sammlung von Dr. Christian Jenny. Als Urahn einer langen und erfolgreichen Typenreihe war «Nr. 880.005» herzlichst willkommener «Jubiläumsgast» beim Concorso d’Eleganza Villa d’Este, dem Festival of Speed in Goodwood, beim Concours d’Elégance in Pebble Beach und beim Schloss Bensberg Classics Concours d’Elégance. Well done, Sir William Lyons and Dr. Christian Jenny! Auf der aktuellen ACS VISA Gold Card ist der Delahaye 135 M mit Cabriolet-Carrosserie von Hermann Graber verewigt. Auf das Delahaye-Chassis, am 12.4.1940 im Auftragsbuch als Kommissions Nr. 499 eingetragen, erstellte Hermann Graber in Wichtrach eine Cabriolet-Carrosserie mit der für ihn typischen harmonischen Linienführung. Der Wagen wurde an Herrn Dr. Bosshard aus Zürich ausgeliefert, der den Wagen zum

Delahaye 135 M mit Cabriolet Carrosserie

ersten Mal 1948 bei den Zulassungsbehörden anmeldete. In den Sechzigerjahren kam der Wagen zurück zu Hermann Graber. Rechtzeitig zum 50. Geburtstag des schweizerischen Carrosserieverbandes (VSCI) in Interlaken im Jahre 1969 restaurierte Hermann Graber «seinen» Delahaye wiederum in den Werkstätten in Wichtrach und nahm anschliessend am «Jubiläums-Corso» als über die Landesgrenzen hinaus bekannter Vertreter der «Alten Garde» der Schweizer Carrossiers mit einem seiner Meisterwerke teil. Ein «Graber Cabriolet», von Hermann Graber konstruiert, carrossiert und restauriert, vom «Meister» selber gefahren und präsentiert! Nach dem Tod von Hermann Graber am 24. August 1970 blieb der Delahaye bei der Witwe Liane Graber-von Burg bis zu ihrem Tod Mitte der Neunzigerjahre in Wichtrach. Frau Liane Graber-von Burg fuhr mit dem Wagen regelmässig zu Treffen der «Graber-Freunde», einem sympathischen Freundeskreis von Eigentümern von Automobilen mit Graber-Carrosserien, nach dem Tod Hermann Graber’s gegründet. Ein bekannter Delahaye Sammler aus dem Zürcher Oberland konnte den Wagen 1997 aus dem Nachlass von Frau Graber aus zweiter Hand sozusagen käuflich erwerben. Ganz im Geiste Hermann Grabers wird Hermann Grabers Delahaye an zahlreichen Ausfahrten und Anlässen präsentiert, so zum Beispiel auch bei den jährlich stattfindenden Treffen der «Graber-Freunde». Urs P. Ramseier, Swiss Car Register

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Motorrad wieder ein paar Fehlzündungen ebenfalls für artgerechten Auftritt. Gleiches gilt für die Körperhaltung. Der Fahrer muss Arme und Beine trotz des weit nach hinten gezogenen Lenkers schon sehr lang machen. Die Schenkelauflage des ansonsten aber recht bequemen Sitzkissens fällt etwas hart aus. Das Fünf-Gang-Getriebe erweist sich als leichtgängig und präzise. Ab 55 km/h darf die vorletzte Getriebestufe gewählt werden. Den fünften Gang akzeptiert die Hyosung ab etwa 65 km/h.

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Die ST 700i von Hyosung ist ein waschechter Chopper.

Hyosung ST 700i

Artgerechter Auftritt

Ärgerlich ist die sehr ungenau arbeitende digitale Tankanzeige, die in Sechstel-Stufen hin- und herspringt. Da kann es passieren, dass plötzlich die Reserveleuchte aufflackert und eine halbe Minute später wieder ein zu drei Vierteln voller Tank angezeigt wird, ehe sich alles wieder beruhigt und bei einem Sechstel stehenbleibt. Die Hyosung ST 700i bietet alles, was ein Chopper braucht: Mit ihrem Preis von CHF 10 700.– hebt sie sich wohltuend von der Konkurrenz ab. (jri)

Während sich koreanische Autos in der Schweiz längst durchgesetzt haben, sieht es bei den Motorrädern anders aus. Eine Hyosung gehört zumindest aus­ serhalb der Leichtkraftrad­Klasse immer noch zu den Exoten, wenn auch die GT 650 schon seit einigen Jahren angeboten wird. Mit der ST 700i beschert uns die Marke nun auch einen waschechten Chopper. Und der bietet wie alle Hyosung vor allem erst einmal eines: viel Motorrad für relativ wenig Geld. Optisch braucht sich die Hyosung ST 700i vor der Konkurrenz jedenfalls nicht zu verstecken. An Chromzierrat, wenngleich zum Teil natürlich als Imitat aus Plastik, herrscht kein Mangel. Auch die schwungvoll geführten Kotflügel vorne und hinten sind schön anzusehen. Sie wölben sich statt über klassische Speichen- über moderne Gussräder. Das 16-Zoll-Vorderrad wird von einer Upside-Down-Gabel geführt.

Neuer V2 Die Typenbezeichnung verrät es schon – hier ist nicht der aus der GT und der GV bekannte 650er-Motor am Werk, sondern ein neuer V2 eingebaut. Er hat 678 Kubikzentimeter Hubraum und leistet 46 kW/63

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PS. Das ist für einen Chopper, auch wenn er über 240 Kilogramm wiegt, genug. Der wassergekühlte Motor bietet bis zu 57 Newtonmeter Drehmoment und verrichtet seine Arbeit ordentlich. Er überträgt seine Kraft mit einem wartungsarmen Zahnriemen auf das 15-Zoll-Hinterrad. Schwächen im Vortrieb leistet er sich nicht. Die Vibrationen des Triebwerks gehören zu dieser Fahrzeuggattung einfach dazu. Nicht umsonst ist die Instrumenteneinheit mit dem grossen Tachometer auf dem flachen und breiten 17-Liter-Tank gummigelagert. Die ST 700i folgt brav dem eingeschlagenen Kurs auch in engeren Kurven. Die Bremsen werden ihrer Aufgabe voll und ganz gerecht. Im Schiebebetrieb sorgen hin und

Auch optisch konkurrenzfähig.


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Der Vitaparcours bewegt auch Sportmuffel Bewegung ist gesund, soll aber auch Spass machen. Zum Beispiel auf den rund 500 Zurich vitaparcours in unseren Wäldern. Fast jeder kennt sie – und oft wird da einfach geplaudert, gelacht und manchmal auch geflirtet. Schweizer sind Bewegungsmuffel. Das mag überraschen. Doch 60 Prozent bewegen sich hierzulande weniger als eine halbe Stunde pro Tag. So das Fazit der Bewegungsstudie vom Bundesamt für Sport. Dabei wurden Aktivitäten gezählt, bei denen man zumindest ein bisschen ausser Atem kommt und sich mehr als 10 Minuten am Stück bewegt. Für Couch-Potatoes hört sich das nach Strapazen und überfüllten Fitnessstudios an – und so gar nicht nach Spass.

netseite und einer iPhone-App wird ihnen digitales Leben eingehaucht. Ob in Lausanne, Liestal oder Lugano – dank GPS findet jeder sogleich die nächstgelegene Anlage. Die App gibt auch an, welche Übung ansteht, je nachdem, welches der fünf Trainingsprogramme man gewählt hat. Natürlich sind die Online- und Mobile-Plattformen auch mit Facebook verknüpft.

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Von wegen «Sport ist Mord»

Doch selbst für Sportmuffel gibt es willkommene Alternativen. In unseren Wäldern bieten 498 Zurich vitaparcours einen einmaligen Mix aus Sport und Spass. Rund 80 Prozent der Schweizer Bevölkerung kennt sie. Die Anlagen sind kostenlos, jederzeit offen und man muss nirgends anstehen. Die Parcours sind ein schönes Stück Schweiz. Jeder kann sie nutzen, wie er will – nicht nur für Übungen rund um Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit: Oft wird hier einfach geplaudert, gelacht und manchmal auch geflirtet. Nun werden die Parcours ins 21. Jahrhundert überführt. Mit einer innovativen Inter-

Warum ist Bewegung so wichtig? Weil Bewegung glücklicher macht. Wer sich fit hält, lebt beschwerdefreier, auch im Alter. Gerne schieben Sportmuffel aber das Argument vor, beim Sport verletze man sich nur. Oft sind Verletzungen aber die Folge von schlechter Vorbereitung oder unvorsichtigem Herangehen – und somit vermeidbar. Ausserdem sind die negativen Auswirkungen von sportlicher Aktivität deutlich geringer als jene von Bewegungsmangel. Es gibt also viele Gründe, sich regelmässig zu bewegen. Und nichts spricht dagegen, mit Familie und Freunden wieder mal so richtig Spass im Wald zu haben.

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Förderung des Breitensports, Ausbau der Gesundheitsprävention und Entwicklung des Familien- und Naturerlebnisses – das Konzept des Zurich vitaparcours ist seit der Gründung vor über 40 Jahren nach wie vor gültig. Sportbegeisterte absolvieren auf einer durch den Wald angelegten Strecke fünfzehn Stationen mit jeweils einer Auswahl aus insgesamt 43 Übungen.

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Club

Guter Rat

Ein Fehltritt mit Folgen Es ist der Alptraum jedes Urlaubers – ein gebrochenes Bein hindert Tanja K. aus Sion* daran, den Neuseeland-Urlaub bis zum Ende zu geniessen. Erst verspätet kann sie die Heimreise antreten. Es war eine einzigartige Reise – mit dem Wohnwagen reiste das Ehepaar vier Wochen durch Neuseeland. Hunderte Kilometer legten sie zurück. Die letzte Urlaubswoche verbrachte das Ehepaar in Dunedin, im Südosten Neuseelands. Da geschah es: Beim Überqueren einer Strasse knickte Tanja K. auf dem schlechten Belag plötzlich mit dem linken Fuss um. Das Bein schmerzte so stark, dass sie den Notfalldienst aufsuchte. Die Röntgenaufnahme zeigte einen Riss im Wadenbein. Das Bein wurde geschient und Tanja erhielt Gehhilfen. Dunedin war die letzte Station, bevor das Paar von Christchurch aus zurückfliegen

wollte. Doch daraus wurde nichts: Aufgrund der Emboliegefahr erteilte der Arzt ein Langstreckenflugverbot – für mindestens eine Woche. Erst nach der zweiten Untersuchung wurde der Langstreckenflug erlaubt, unter der Bedingung, dass frühzeitig mit der Thromboseprohylaxe begonnen wird. Weitere vier Tag später flog das Paar endlich zurück in die Schweiz, Tanja K. auf einem Sitzplatz mit Beinfreiheit. Insgesamt rund 3500 Franken kosteten die Verlängerung der Leihdauer des Wohnwagens und die Umbuchung des Fluges. Tanja K. war sehr froh, dies nicht selbst bezahlen zu müssen. Dank ihrer ACS-Travel-Mitgliedschaft erstattete Zurich als Versicherungspartner des ACS diese Ausgaben. Tanja K. hatte Glück im Unglück, dass sich der Unfall am Ende des Urlaubes ereignete und die Verletzung wieder voll-

ständig verheilte. Diese Reise wird beiden so oder so lange in Erinnerung bleiben. Debora Virgilio, Leiterin Schadenbearbeitung Assistance, Zurich Schweiz (*Name und Ort geändert)

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Club

***Best Western Hotel Sommerau

Das sympathische Lifestyle-Stadthotel in Chur

Ein überdachter Parkplatz direkt vor der Zimmertür mit einem Privateingang zum Hotelzimmer, da schlägt manch ein Herz höher. Für passionierte Motorrad- und Autofahrer ist das Hotel Sommerau in Chur die ideale Unterkunft. Äusserst verkehrsgünstig beim Stadteingang der Alpenstadt Chur gelegen, bietet sich das ***Best Western Hotel Sommerau für Touren und Ausflüge über Passstrassen entlang der atemberaubenden Natur in den nahe gelegenen Süden an. Kürzere Ausflüge führen im Sommer zu glasklaren Bergseen, im Winter auf die schönsten Bündner Skipisten.

Ein urbaner Ort für Geniesser Das ***Best Western Hotel Sommerau wurde Ende der 60er-Jahre erbaut und seitdem mehrfach renoviert. Die Zimmer sind modern und freundlich eingerichtet. Dazu gehört ein Arbeitsplatz, mit kostenlosem Internetanschluss und WLAN, ein Wasserkocher sowie Bad/WC oder Dusche/WC. Das reichhaltige Frühstücksbuffet bietet für jeden Geschmack das richtige Frühstück für den Tagesbeginn. Das Restaurant ist ein urbaner Ort für Geniesser. Im stilvollen, lichtdurchfluteten Lokal werden saisongerechte Speisen aus der Region und mediterrane Klassi-

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ker angeboten. Dazu empfiehlt der Chef de Service edle Tropfen aus den nahegelegenen Rebbergen. Durch das angenehm warme Klima in Chur können die Gäste den Tag auf der grosszügigen Terrasse ausklingen lassen.

Sieben Minuten bis ins Herz der Alpenstadt Im ersten Stock des ***Best Western Hotel Sommerau stehen vier Seminarräume zur Verfügung. Bei Tageslicht und moderner Infrastruktur können hier Tagungen mit zehn bis 50 Personen durchgeführt werden. Um die Pausen- und Mittagsverpflegung, aber auch um die Übernachtung der Teilnehmer kümmert sich das Sommerau-Team. Hotelgäste können während ihres Aufenthalts im Sommerau das benachbarte Wellness- & Spa-Center «Body Plaza» kostenlos nutzen und bei einer Massage oder beim Lauftraining entspannen und abschalten. Während das eigene Fahrzeug gratis auf dem hoteleigenen Parkplatz stehen bleibt, gelangt man ab der Bushaltestelle vor dem Hoteleingang innert sieben Minuten in die Churer Altstadt. Eine Stadt mit malerischen Gassen, die zum gemütlichen Ladenbummel einladen, mit attraktiven Bars und vielseitigem kulturellem Angebot.

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Best Western Hotel Sommerau AG Emserstrasse 4 CH-7000 Chur Telefon +41 (0)81 258 62 25 Fax +41 (0)81 258 61 62 E-Mail kontakt@sommerau.ch www.sommerau.ch


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Clubmagazin ACS Automobil Club der Schweiz - Ausgabe November 2011