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Titelthema: IT an unserer Hochschule Was macht unser Rechenzentrum Web 2.0 für Studenten Umfrage zum Thema HS-IT Infos aus der Hochschule: Students’ Life, Schanzer Racing, Alumni, Matchplay, Career Service... • Ausland: Asien (China, Singapur) • iPod/DVD Gewinnspiel • Massig Gutscheine!

Hochschul-IT

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Das Ingolstädter Studentenmagazin • Jul. – Dez. 2011 • 10. Jahrgang


Editorial

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Vorausgedacht

Liebe Studierende, liebe Leser, gerade noch rechtzeitig haltet Ihr die druckfrische think in den Händen, bevor wir alle in die wohlverdienten Sommerferien starten. In der Redaktion grassiert derweil weiter der Diplom- und Bachelorarbeitstress, durch den sich die kleine Verzögerung in diesem Semester leider nicht vermeiden ließ. In der neuen think dreht sich diesmal alles um das Thema IT – in welchem PC-Pool finde ich welche Software, wer hilft mir, wenn ich ein Problem habe, und was gibt es eigentlich im Rechenzentrum sonst noch alles zu tun, um die Hochschul-IT am Laufen zu halten? Neben den Antworten auf diese Fragen zeigen wir Euch außerdem, welche Internetdienste den Studienalltag erleichtern können.

von Students’ Life, dem Schanzer Racing Projekt, den Alumnis und weiteren Studentengruppen. Unsere Auslandsreise verschlägt uns dieses Mal ins ferne Asien, von wo uns Alina und Stefan über ihre Praktika in Singapur und China berichten. Zu politischen Themen stand uns der Ingolstädter Oberbürgermeister Dr. Alfred Lehmann Rede und Antwort und auch kulturell haben wir uns für Euch „umgehört“ – im Stadttheater Ingolstadt zu den Klängen des legendären Johnny Cash. In diesem Sinne wünschen wir Euch gute und erholsame Semesterferien und viel Freude beim Entdecken der neuen think!

Was an der Hochschule Ingolstadt alles los ist, erfahrt Ihr in der Rubrik „Studium“ mit den Berichten

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Titel: IT an der HS

Studentenleben

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Titel Editorial (Vorausgedacht) Inhalt (Überdacht) News

Termine Studienberatung & Alumni-Service stellen sich vor Career Speed Dating Zehn Jahre Students’ Life - „I ♥ Feiern“ Tag der Elektromobilität Unsere neue Mensa Schanzer Racing Laufclub der Hochschule Students Matchplay Polnischer Abend an der HS Die IT-Angebote an der Hochschule

Hinter den Kulissen des RZ Umfrage: Hochschul-IT

Service Point Check think guide – Wissen wo’s günstiger ist

Inserenten • • • • • • • •

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Hinweis Fotos stammen – sofern nicht ander angegeben – immer von den Autoren des entsprechenden Artikels. Titelbild: Jörg Rammer

think im Internet: www.think-in.de


Lifestyle & Fun

WiPoSo* Ausland

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Web 2.0: Wie neue Konzepte das Leben verändern Praktikum bei Audi-China Singapur – fine city Interview mit Oberbürgermeister Alfred Lehmann

nachgedacht: Begrüßungsrituale Buchtipp: Der Dämon und Fräulein Prym „Gute Filme – schlechte Filme“, die DVD-Kollumne

Beetlebum – Cartoons von Johannes Kretzschmar „Das Gänseblümchenorakel“

Theatertipp: Johnny Cash Rezept: Roastbeef Mediterran mit Gratin Fun Lösung des letzten Rätsels Neues Rätsel Gutscheine

* = Wirtschaft, Politik und Soziales

Impressum think e.V. c/o Fachhochschule Ingolstadt Esplanade 10, 85049 Ingolstadt E-Mail: info@think-in.de Inhalt/Redaktion: Stefan Katzenbogen, EIT, 3. Vorstand (sk) Matthias Götz, INF (mg) Florian Weihard, FT (fw) Katharina Balzer, BW (kb) Julia Schäfer, WI (js) Jonathan Gottstein, BWL (jg)

Layout & Fotos: Michael Schneider, INF, 1. Vorstand (ms) Jörg Rammer, IHM (jr) Anzeigen/Finanzen: Andreas Buortesch, IHM, 2. Vorstand (ab) Torben Staude, WI (ts) Verena Sperber, BW (vs) Auflage: 2500 Preis: kostenlos (werbefinanziert)

Eine Haftung für die Richtigkeit der Veröffentlichungen kann trotz sorgfältiger Prüfung durch die think-Redaktion nicht übernommen werden. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Beiträge und Leserbriefe zu kürzen. Termine der Redaktionssitzungen sind auf unserer Internetseite zu finden.

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Studentenleben – News

NEWS

Aktuelles rund um die Hochschule für angewandte Wissenschaften Ingolstadt

CONTACT 2011 – Die Jobmesse der Hochschule Ingolstadt

Fotos: fw

Alljährlich lädt die Ingolstädter Hochschule zur CONTACT Firmenkontaktmesse und auch dieses Mal beteiligten sich wieder 85 Unternehmen aus ganz Deutschland. Nicht nur die Anzahl der Aussteller war beachtlich, positiv war auch, dass so viele Studenten die Messe nutzten, um wichtige Kontakte für ihre Zukunft zu knüpfen.

Praktikum, die Stelle für eine Abschlussarbeit und sogar den Direkteinstieg ins Unternehmen oder zu einem Vorstellungsgespräch dafür. Die CONTACT ist für zukünftige Absolventen eine der wichtigsten Recruiting- und Karrieremessen und wird mit Sicherheit eine Fortsetzung im Jahr 2012 bekommen. (fw)

Ausgebildeter Nachwuchs wird in Deutschland händeringend gesucht und so waren die Unternehmer offen für alle Fragen und Anliegen der Studenten. Nicht wenige von ihnen nutzten diese Chance und sicherten sich ein

Absolventenrekord an der Hochschule Ingolstadt Im vergangenen Wintersemester 2010/11 beendeten 305 Studierende der Hochschule Ingolstadt erfolgreich ihr Studium. Damit wurde an der Hochschule erstmals die 300er Marke erreicht. „Diese Zahl freut mich wirklich außerordentlich“, betont Hochschulpräsident Prof. Gunter Schweiger. „Ohne den engagierten Einsatz unserer Hochschulangehörigen – von den Studierenden bis hin zu allen Mitarbeitern – wäre dies nicht zu schaffen gewesen.“ Im Vergleich zum Wintersemester 2009/10 konnte eine Steigerung um rund 30 Prozent verzeichnet werden. Seit Gründung der Hoch-

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schule im Jahr 1994 wurden bis jetzt mehr als 3.300 Abschlüsse verliehen. Erstmals waren mehr Bachelor(180) als Diplom-Absolventen (110) dabei. Schweiger ist sehr erfreut, dass die Absolventen hervorragend vom Arbeitsmarkt aufgenommen werden und sieht daher die Umstellung auf die Bachelor-/Master-Struktur als gelungen an. In den kommenden Semestern wird die Anzahl der Bachelorabschlüsse aufgrund des Wachstums der Hochschule weiter deutlich ansteigen. Schon im nächsten Wintersemester rechnet

die Hochschule Ingolstadt mit mehr als 400 Absolventen. Im Studiengang Fahrzeugtechnik, der an der Hochschule zum Wintersemester 2007/08 neu eingeführt wurde, wurden erstmals 12 Bachelor fertig. Auch im Masterbereich ist im Wintersemester ein Anstieg bei der Anzahl der Abschlüsse auf immer noch niedrigem Niveau festzustellen. Da erst jetzt verstärkt Bachelor fertig werden, wird sich dies in den kommenden Jahren ebenfalls ändern. (hs)


Studentenleben – News Vier Neuberufungen an der Hochschule Ingolstadt Prof. Areti Papastavrou übernimmt in der Fakultät Elektrotechnik und Informatik die Lehrgebiete Mathematik und Technische Mechanik. Sie studierte Bauingenieurwesen in Hannover und promovierte an der RuhrUniversität. Die 40-jährige hatte seit Januar 2010 bereits eine Professur an der FH Bielefeld inne, davor war sie bei der Siemens AG im Energiesektor tätig. Die Lehrgebiete Wirtschaftsinformatik, Handelsinformationssysteme und Webprogrammierung vertritt Prof. Bernhard Ostheimer. Diese Professur trägt

zur weiteren Stärkung des Handelsschwerpunkts der Fakultät Wirtschaftswissenschaften bei. Ostheimer promovierte nach einem BWL-Studium in Gießen. Nach der Promotion war er unter anderem in der Beratung für Electronic Business tätig. Die Lehrgebiete Messtechnik, Sensorik und Aktorik übernimmt Prof. Dieter Müller in der Fakultät Maschinenbau. Nach dem Studium der Physik mit anschließender Promotion an der Technischen Universität München war Müller 15 Jahre in der Industrie tätig. Zuletzt arbeitete der 50-jäh-

rige als Entwicklungsleiter eines Herstellers von Spektrometern und Lichtmesssystemen in München. Prof. Franz Regensburger verstärkt das Team der Professoren in den Lehrgebieten Praktische Informatik und Programmierung. Er hat Informatik an der TU München studiert und promovierte dort auch. Vor seinem Amtsantritt in Ingolstadt war Regensburger rund 15 Jahre in der Industrie tätig, zuletzt als Senior Expert bei der Münchener Spielefirma TravianGames GmbH. (hs)

Hochschule Ingolstadt wird familienfreundlicher Seit einem knappen Jahr trägt die Hochschule Ingolstadt die Auszeichnung „familiengerechte Hochschule“, die ihr im Juni 2010 durch Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, verliehen wurde. Seitdem verfolgt die Hochschule mit Nachdruck das Ziel, Beschäftigte und Studierende bei der Vereinbarkeit von Beruf bzw.

Studium und Familie passgenau zu unterstützen. „Damit wird die Hochschule Ingolstadt für viele unsere Beschäftigten und Studierenden mit Familie noch attraktiver“, freut sich Präsident Prof. Gunter Schweiger. Der Spagat von Beruf und Familie wird erst möglich, wenn die Kinder während der Arbeits-

zeit der Eltern gut betreut sind. Dafür bietet die Hochschule ab September sechs Krippenplätze für die Kinder von Beschäftigten und Studierenden an. Mit dieser Unterstützungsleistung verhilft die Hochschule Ingolstadt den studierenden und berufstätigen Eltern der Hochschule zu einer gesicherten Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder. (hs)

Semesterbeginn an der Hochschule Ingolstadt Am 2. Mai begann jetzt auch für die Erstsemester das Sommersemester an der Hochschule Ingolstadt. 177 Studienanfänger, davon 21 Prozent aus dem aktuellen G9Abiturjahrgang, sowie 29 Austauschstudierende aus der ganzen Welt wurden von Prof. Gunter Schweiger, Präsident der Hochschule Ingolstadt, begrüßt. „Die Hochschule Ingolstadt hat mit

der Zulassung im Sommersemester einen Beitrag zur Bewältigung der Herausforderungen aus dem doppelten Abiturjahrgang 2011 geleistet“, weist Schweiger auf die Besonderheit in diesem Semester hin. Die Hochschule Ingolstadt bietet aufgrund des doppelten Abiturjahrgangs einen Studienstart in drei Bachelorstudiengängen (Betriebswirtschaft, Informa-

tik, Wirtschaftsingenieurwesen) an. Die jungen Leute wurden zunächst offiziell begrüßt und von Professoren und Studierenden der höheren Semester über verschiedene Angebote der Hochschule informiert. Im Sommersemester 2011 studieren damit insgesamt rund 2.900 Studierende an der Hochschule Ingolstadt. (hs)

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Studentenleben – News Neue Studiengänge an der Hochschule Ingolstadt Gleichzeitig mit dem Semesterstart begann auch die Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2011/12. Um auch den G8-Absolventen genug Zeit für die Bewerbung zu geben, wurde der Bewerbungszeitraum um ein Monat verlängert und auch bei den Studiengängen hat die Hochschule Ingolstadt ihr Angebot wieder erweitert: So startet mit „Technik Erneuerbarer Energien“ zum Wintersemester der 14. Bachelorstudiengang der Hochschule Ingolstadt mit voraussichtlich

rund 50 Studierenden. Gerade die tragischen Ereignisse in Japan haben gezeigt, wie wichtig erneuerbare Energien für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands sind. Die Unternehmen brauchen hierfür qualifizierte Ingenieure, die jetzt auch in Ingolstadt ausgebildet werden. Darüber hinaus wird auch das Angebot an konsekutiven Masterstudiengängen erweitert. In Kooperation mit der Hochschule Augsburg werden die neuen Masterstudiengänge „Marketing/Vertrieb/Medien“ sowie

„Steuern und Rechnungslegung“ angeboten. „Alle drei neuen Studiengänge sind eine interessante und hochwertige Erweiterung unseres Portfolios“, erläutert Schweiger die Gründe für die Einführung. „Damit stärken wir unsere Kompetenzen in diesen Bereichen.“ Details zu den Studiengängen und den Bewerbungsmodalitäten unter www.hawingolstadt.de oder für die beiden Masterstudiengänge auch unter www.gma-universities.de (hs)

Akkreditierungssiegel für drei Studiengänge der HS erteilt Die drei Studiengänge Internationales Handelsmanagement, International Retail Management (beide Bachelor) und Financial Management (Master) der Hochschule Ingolstadt dürfen ab jetzt das begehrte Qualitätssiegel der Akkreditierungsagentur FIBAA führen, worüber sich der Dekan der Fakultät Wirtschaftswissenschaften, Prof. Walter Schober sehr freut, denn schließlich profitieren alle Seiten davon. „Dies verschafft zum Beispiel den Absolventen Vorteile im Wett-

bewerb um die besten Jobs“, so Schober. Die Akkreditierung von Studiengängen wurde im so genannten Bologna-Prozess zu einem entscheidenden Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb der Hochschulen. Um ein Akkreditierungssiegel einer anerkannten Agentur zu erhalten, muss die beantragende Hochschule einen umfassenden Katalog an Qualitätsstandards erfüllen. Seit Sommer 2010 wurden die drei Studiengänge einem intensi-

ven Qualitätscheck bei der international anerkannten Akkreditierungsagentur FIBAA (www.fibaa. de) unterzogen. Der Bericht der Gutachter, der die Grundlage für die Entscheidung der Akkreditierungskommission zur Vergabe des Qualitätssiegels bildet, aber nur auf maximal fünf Jahre verliehen wird, wurde jetzt vorgelegt. Dieses Qualitätssiegel ist ein Ansporn, das Qualitätsmanagement der Fakultät konsequent weiterzuführen. (hs)

Einweihung der Mensa-Erweiterung Studenten haben Hunger – während der Baubeginn der Hochschulerweiterung noch auf sich warten lässt, wurde jetzt nach gut einjähriger Bauphase der Ausbau der Mensa fertig gestellt. Eine Million Euro wurden investiert, um zukünftig noch mehr Studenten ausreichend verköstigen zu können. Gleichzeitig mit dem Semesterbeginn der 177 Erstsemes-

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ter fand am 2. Mai die festliche Einweihung des Gebäudes statt. Nach der Begrüßung durch Präsident Prof. Dr. Gunter Schweiger und den Grußworten der Baudirektorin Regina Gerken sowie des Geschäftsführers des Studentenwerkes Erlangen-Nürnberg Otto de Ponte waren die Tore geöffnet. Untermalt von zünftiger bayrischer Musik gab es eine leckere

Brotzeit für die vielen anwesenden Studenten und Hochschulangehörigen. Eine gelungene Veranstaltung, die Appetit auf mehr ma (fw) cht.


Termine

Foto: pixelio.de

Termine SS 2011 05.07.2011 – 15.07.2011:.......................................................................... Rückmeldung zum WS 2011/2012 06.07.2011 – 09.07.2011:.......................................................................... Erweiterter Prüfungszeitraum* 11.07.2011 – 22.07.2011:.......................................................................... Prüfungszeitraum* 13.07.2011 – 16.07.2011:.......................................................................... Erweiterter Prüfungszeitraum** 18.07.2011 – 29.07.2011:.......................................................................... Prüfungszeitraum** 05.08.2011 ab 15 Uhr:............................................................................. Notenbekanntgabe 01.08.2011 – 30.09.2011:......................................................................... Semesterferien 02.05.2011 – 15.06.2011:......................................................................... Neuanmeldung WS 2011/2012 Mitte September 2011:........................................................................... Einschreibung WS 2011/2012

WS 2011/2012 04.10.2011 ab 10:00 Uhr:........................................................................ Semestereröffnungsveranstaltung 04.10.2011:.............................................................................................. Vorlesungsbeginn Mitte November..................................................................................... Prüfungsanmeldung 24.12.2011 – 09.01.2012:.......................................................................... Weihnachtsferien 16.01.2012 – 27.01.2012:.......................................................................... Rückmeldung zum SS 2012 20.01.2012 – 21.01.2012:.......................................................................... Erweiterter Prüfungszeitraum 23.01.2012 – 04.02.2012:......................................................................... Prüfungszeitraum 14.02.2012 ab 15 Uhr:............................................................................. Notenbekanntgabe 16.02.2012 – 16.03.2012:......................................................................... Semesterferien

think Die nächste Ausgabe der think (Ausgabe 22) wird voraussichtlich Mitte Dezember 2011 erscheinen.

ohne Gewähr

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Studentenleben – Hochschule

Aller Anfang ist schwer? Hoffentlich nicht zu schwer, aber sicherlich nicht immer ganz leicht! Der Start ins Studium bringt nicht nur fachliche Anforderungen mit sich, sondern man beginnt auch eine neue Lebensphase mit zahlreichen Herausforderungen. Das Leben im Studium ist von gewissen Freiheiten gekennzeichnet, aber die eigenen Ansprüche an das Studium wollen auch gemeistert werden. Der Hochschule Ingolstadt ist nicht nur Ihre herausragende fachliche Ausbildung ein Anliegen, sondern Sie sollen sich hier im Studium auch wohlfühlen. Auf Ihrem Weg können unvorhergesehene Schwierigkeiten lauern, bei deren Überwindung wir gerne behilflich sind. Seit dem 1. April kümmert sich Frau Spreier in der Studienberatung besonders um Studierende mit Motivations- und Lernproblemen, Zweifeln an der Studienfachwahl, Prüfungsschwierigkeiten, allge-

meinen Studienschwierigkeiten oder auch persönlichen Fragestellungen. Damit Sie die Ihnen gebotenen Chancen an der Hochschule bestens nutzen können und Ihnen Probleme rund ums Studium gar nicht erst im Weg stehen, freuen wir uns über Ihren frühzeitigen Besuch. Der Hochschule Ingolstadt liegt Ihr Studienerfolg am Herzen. Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit Frau Spreier per Email unter kerstin.spreier@hawingolstadt.de oder telefonisch unter 0841 9348-776. (Studienberatung der Hochschule Ingolstadt)

Warum solltest Du Alumni werden? Seit März 2011 bietet die Hochschule Ingolstadt einen neuen Alumni-Service mit vielen innovativen Angeboten und dem Ziel, ein interdisziplinäres Netzwerk zu schaffen. Unterstützt durch die finanzielle Förderung des Alumni-Vereins ist es so möglich, vielfältige Gelegenheiten zu organisieren, wo Studierende und Ehemalige – womöglich zukünftige Mentoren, Praktikumsbetreuer oder Wegbereiter für den eigenen Jobeinstieg – in Kontakt kommen.

Schon für Euch als Studierende lohnt sich eine Mitgliedschaft im Alumni-Club. Diese ist derzeit kostenlos. Ab 2012 voraussichtlich 10,00 Euro. Nach Beendigung des Studiums erfolgt die Anpassung an den normalen Alumni-Tarif. Weitere Infos unter: http://www.haw-ingolstadt.de/ netzwerk/alumni.html

Den Anfang macht das Sommerfest mit Drachenbootrennen und anschließendem Grillfest Anfang Juli auf dem Gelände des Ruderclubs Ingolstadt am Bootshaus. • Zudem erhalten Studierende, die Mitglieder im Alumni-Club werden die Möglichkeit einer Teilnahme an Spezialseminaren zu berufs- und karriererelevanten Inhalten wie beispielsweise zum Thema Gehaltsmanagement. Im Falle einer Mitgliedschaft ist die Teilnahme an zwei Career Service Seminaren im Jahr kostenlos. • Neuerdings erhalten Mitglieder im Alumni-Club außerdem Vorteilspakete und Ermäßigungen für Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie Aktivitäten in und rund um Ingolstadt, die in Kooperation mit der Hochschule ein attraktives Angebot für alle Alumni-Club Mitglieder zur Verfügung stellen. Diese Angebotspalette wird kontinuierlich ausgebaut – auf den Internetseiten des Alumni Service findet Ihr die aktuellsten Highlights.

Neuer Alumni Service der Hochschule Ingolstadt Sonja Pribicevic Telefon: 0841 9348-771 E-Mail: sonja.pribicevic@haw-ingolstadt.de

Unser Ziel ist es, den Gedanken des Networkings lebendig zu gestalten und somit für Euch als Studierende die optimalen Voraussetzungen hierfür zu (Alumni Service der HS) schaffen.

Deine Vorteile: • Du erhältst Zugang zu verschiedenen AlumniVeranstaltungen zu kostengünstigen Tarifen.

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Studentenleben – Hochschule

Career Speed Dating In zehn Minuten potenzielle Arbeitgeber kennenlernen! Der 31. März war ein spannender Tag für 30 Studierende der Hochschule Ingolstadt: Pro Unternehmen hatten die ausgewählten Kandidatinnen und Kandidaten nur zehn Minuten Zeit, um Personalverantwortliche und Fachexperten aus sieben Unternehmen der Region kennen zu lernen. Ujvesa, zukünftige Wirtschaftsingenieurin im dritten Semester, war eine der Mutigen, die sich dieser Herausforderung stellten.

Foto: Hochschule Ingolstadt

Career Service: Warum haben Sie am 1. Career Speed Dating teilgenommen? Ujvesa: Ich habe Ihre Email gelesen und mir gleich den Termin im Kalender aufgeschrieben. Das ist eine super Gelegenheit, um Erfahrungen zu sammeln, Bewerbungsgespräche zu üben und Unternehmen kennen zu lernen. Career Service: Wie waren denn die Interviews? Ujvesa: Am Anfang war ich zwar nervös, aber nach dem zweiten Interview habe ich dann ganz locker geredet. Die Gespräche waren ganz unterschiedlich, manche formell, manche wollten einfach nur meine Interessensgebiete kennen lernen – und zehn Minuten sind auch echt schnell vorbei. Überrascht hat mich total, dass das Gespräch, bei dem ich kein gutes Gefühl hatte, am erfolgreichsten war – die haben mich sogar zweimal angerufen und mir ein Praktikum angeboten, das hätte ich nie gedacht! Aber die tollsten Erfahrungen habe ich danach gemacht,

beim Buffet, da hat man sich ganz ungezwungen unterhalten. Ich habe von einem Geschäftsführer erfahren, worauf bei Personaleinstellungen geachtet wird. Einer war Wirtschaftsingenieur wie ich, mit ihm habe ich viel über Möglichkeiten in diesem Bereich geredet – und am Schluss war ich mit ihm sogar per „Du“. Das ist schon cool! Career Service: Welches Fazit ziehen Sie aus diesem Karriere-Event? Ujvesa: Es war eine super Erfahrung – ich kann auch anderen nur empfehlen, mitzumachen. Da betreibt man aktiv Networking und lernt tolle Unternehmen kennen – das hilft einem bei der Orientierung, was einem wichtig ist an einem Unternehmen und wo man später einmal hin möchte. Career Service: Danke, Ujvesa, für das Gespräch!

Auch die Unternehmen waren begeistert von dem neuen Karriereevent – und so entstanden 13 Einladungen zu einem Vorstellungsgespräch für ein Praktikum oder eine Abschlussarbeit, und ein Studierender hielt eine Woche nach der Veranstaltung seinen ersten Arbeitsvertrag in den Händen! Ein guter Grund, das 2. Career Speed Dating am 22. November 2011 durchzuführen. Machen Sie es wie Ujvesa und merken Sie sich diesen Termin doch schon mal vor! (Career Service der Hochschule Ingolstadt)

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Studentenleben – Students‘ Life

Zehn Jahre Students’ Life - „I ♥ Feiern“ Ausnahmezustand auf dem Campus der Hochschule. Schon am frühen Nachmittag strömen zahlreiche Studenten in Tracht zum mächtigen Partyzelt und bevölkern die Biertische. Students’ Life feiert sein zehnjähriges Bestehen und lädt zum großen gemeinsamen Fest. Unzählige Stunden der Vorbereitung und viele fleißige Helfer waren notwendig, damit alles reibungslos ablaufen kann. Bei prächtigem Sonnenschein eröffnet eine zünftige Blasmusikgruppe die Veranstaltung. Dazu gibt es deftige Brotzeit vom Partyservice und ein spezielles Jubiläumsbier. Die Party nimmt Fahrt auf und schon Liedermacher Michael Dietmayr schafft es mit seinen amüsanten und originellen Texten die Studenten zu begeistern. Bald steht das ganze Zelt auf den Bänken und grölt zu seinem Hit „I hob koa Bier mehr“. Ein Höhepunkt jagt den nächsten und mit den Troglauer Buam wartet eine hochkarätige Partyband darauf die Bühne zu rocken. Normalerweise touren sie durch die großen Volksfeste des Landes und spielen auf dem Oktoberfest. Zum Jubi-

läum von Students’ Life gibt es ihr Best of „Heavy Volxmusik“ an der Ingolstädter Hochschule. Inzwischen dürften es gut tausend Studenten sein, die gemeinsam eine atemberaubende Party feiern

und gar nicht ans nach Hause gehen denken wollen. Alles liegt sich in den Armen – feiert ausgelassen und singt vereint im Chor, soweit es die Stimme noch zulässt. Nach der langen Vorbereitung geht das Fest leider viel zu schnell vorüber. Aber zwei Dinge werden schnell klar: Das Fest zum zehnjährigen Bestehen von Students’ Life war wohl die größte Feier, die es je in der Hochschule Ingolstadt gab - und sie wird auch noch lange in Erinnerung bleiben. (FW)

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Studentenleben – Elektromobilität

Tag der Elektromobilität Elektromobilität ist wohl das neue Trendthema an deutschen Hochschulen und vor allem in der Automobilindustrie. So veranstaltete auch die Hochschule Ingolstadt am 14. Mai 2011 einen Tag der Elektromobilität. So wie das Thema Elektromobilität momentan gehyped wird, hat man schon einiges erwartet. Dementsprechend überraschend war es, als die Zahl der Aussteller sich in Grenzen hielt. Dennoch wurde viel geboten. Highlight war wohl die Möglichkeit, Elektromobilität am eigenen Körper zu spüren. Den ganzen Tag wurden Testfahrten auf einem Segway, Elektrofahrrädern oder auch Elektrorollern angeboten. Abgerundet wurde das Angebot durch Fachvorträge, die den Tag begleiteten. Alles in allem eine interessante Veranstaltung, die aber dennoch weiteres Potential fürs nächste Mal besitzt. (ts)

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Studentenleben – Mensa

Unsere neue Mensa Revolution oder doch nur alter Wein in neuen Schläuchen? Das ist die Frage, die wir uns stellten, als wir uns die Neuerungen in der Mensa angeschaut haben. Was ist neu? Aber erst mal von vorne: Was ist denn eigentlich neu? Kaum zu übersehen ist wohl der neue Anbau der Mensa. Es war eine etwas schwierige Geschichte mit dem Bau, nachdem es zwischendurch sogar zu einem Baustopp kam, aber nun ist er endlich fertig. Ein rechteckiger Zweckbau ist es dann doch geworden, der ein bisschen an eine Turnhalle erinnert. Aber die schmalen langen Fenster bringen viel Licht hinein und machen das Essen dort dann doch zu einer relativ angenehmen Sache. Schön ist auch, dass es nun vorne nicht mehr so eng zugeht.

Neues beim Essen Aber viel wichtiger als der Bau ist doch, was sich beim Essen getan hat. Vor einiger Zeit hatten wir ja bereits einmal die Mensa als Titelthema und damals war durchaus Kritik aus den Statements der Studenten heraus zu lesen (siehe think Ausgabe 14, Download unter www.think-in.de). So war zu hören, dass die Portionen oft zu klein, das Essen zu ungesund sei und die Soßen zu einheitlich schmecken. Außerdem müsste man zu lange anstehen. Wir fragen uns nun, ob es besser geworden ist und testen die Mensa selbst.

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Wir gehen also in die Mensa und gleich zu Anfang fällt eines auf: Der Ausgabebereich ist größer geworden, das Geländer einer richtigen Trennwand gewichen und es gibt Kühl- und Wärmetheken. Der erste Weg führt uns zum Salatbuffet. Zum Testzeitpunkt gibt es dort leider relativ wenig Auswahl. Wir erinnern uns, dass sich der aktuelle Lebensmittelskandal diesmal um den Salat dreht. Das ist verständlich, uns wurde versichert, dass die Salattheke in Zukunft wieder Blattsalate, Gurken und Tomaten führen wird. Aber auch so sieht es sehr schön aus. Die Salate sind frisch und meist auch selbstgemacht. Was man rausnimmt, wird an der Kasse abgewogen. Leider auch das Dressing (von dem es wirklich eine tolle Anzahl von Varianten gibt), sodass der Salat damit ganz schön teuer wird. Gegenüber finden wir den Kühlschrank, der früher am Ende der Ausgabe stand. Die Getränkeauswahl ist weiterhin vollkommen in Ordnung. Besonders Afri-Cola erfreut sich ungebrochener Beliebtheit. Gleich nach dem Getränkekühlschrank finden wir die bekannte Theke mit den portionierten Salaten. Dort gibt es besondere Salate, diese werden portionsweise bezahlt. Zum Testzeitpunkt ist das Spargelsalat. Außerdem finden wir hier – wie gewohnt – die Desserts. Es gibt mehrere Sorten Cremes, Puddings, Obst. Das gefällt uns.


Studentenleben – Mensa Einen Schritt weiter und wieder nach rechts geschaut finden wir eine heiße Theke, dort gibt es ein Gericht zum selbst Portionieren und eine Auswahl an Gemüse, das aber leider offensichtlich aus der Dose kommt. Das Gemüse wird abgewogen, der Preis ist in Ordnung. Was uns sehr gut gefällt: Das Gericht, am Testtag war es ein wirklich guter Kartoffeleintopf, wird ohne wiegen zum Standardpreis verkauft. Da kann man zugreifen, ohne Angst um seine knapp aufgeladene Karte zu haben. An der Essensausgabe hat sich nicht viel getan. Die MitarbeiterInnen der Mensa sind – wie gehabt – sehr freundlich und zuvorkommend, das Essen wird aus dem Wasserbad auf Wunsch ausgegeben und steht nicht lange offen herum. Das hat uns früher schon gefallen. Leider wird manches etwas zu lange warmgehalten, so kommt es vor, dass die Beilagen manchmal etwas verkocht sind oder die Panade etwas weich ist. Daran kann man noch arbeiten.

Fazit Alles in allem gefallen uns die Neuerungen sehr gut. Die Mensa ist auf jeden Fall ein Stückchen besser geworden. Was wir uns noch wünschen würden, wäre, dass das Salatdressing wieder nach der Kasse „gezapft“ werden kann, da es durch das Wiegen unverhältnismäßig stark auf den Endpreis schlägt. Auch die Kritik mit den (nicht selbstgemachten) Soßen können wir leider weiterhin nicht zurücknehmen. Im Großen und Ganzen sind wir aber ganz zufrieden mit unserer Mensa und glauben fest daran, dass sich die Kleinigkeiten auch noch bessern. Ein kleiner Tipp von uns noch, wenn an der Cafeteria mal wieder die Hölle los ist: Auch in der Mensa gibt es einen Kaffeeautomaten, der während der Essensausgabezeiten nur wenig frequentiert ist. Wenn Ihr also nur einen Kaffee wollt, seid Ihr da vielleicht ganz gut beraten. (ms)

Am Ende erblicken unsere Augen etwas Erfreuliches. Nachdem wir an den Beilagen, Süßkram und dem Kaffeeautomaten vorbeikommen, sehen wir zwei Kassen. Das hilft, um Stau zu vermeiden. Leider kann man nun nicht mehr mit Bargeld zahlen, das ist sehr schade, aber auch verständlich. Also immer die Karte aufladen!

Und was gibt es sonst noch? Auch wenn das Angebot in der Mensa noch so abwechslungsreich und preiswert sein mag, hin und wieder mag man doch feststellen, dass der Appetit nach Alternativen verlangt. Doch was tun? Alternativen gibt es in der Innenstadt tatsächlich genug, sodass sich ein kleiner Ausflug in die Fußgängerzone durchaus lohnt. Neben der heißen Theke beim Metzger, die wesentlich mehr zu bieten hat, als nur belegte Semmeln zum Mitnehmen. Angefangen bei Nudeln mit Schinken, Leberkäse mit Kartoffelsalat bis hin zum saftigen Braten sind hier drei bis fünf Euro gut angelegt. Wer etwas mehr Zeit mitbringt, der findet in vielen Lokalen ein

Mittagsmenü mit vergünstigten Preisen. Für sechs bis zehn Euro gibt es ein asiatisches Buffet, griechische Spezialitäten, italienische Pasta und Pizza, Ofenkartoffeln und vieles mehr. Man sollte allerdings beachten, dass viele Lokale erst ab 11:30 Uhr oder 12:00 Uhr warme Speisen servieren.Nicht zu vergessen sind natürlich die zahlreichen Döner-, Asia- und Pizza- und die anderen Imbissbuden in der Fußgängerzone und vor allem in der Schmalzingergasse und der Milchstraße sowie auf dem Viktualienmarkt, die in weniger als zehn Minuten gut erreichbar sind.“ (sk)

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Studentenleben – Schanzer Racing

Schanzer Racing Studenten und Absolventen der Hochschule Ingolstadt gründen Formula Student Electric Team „Schanzer Racing Electric“ Studenten und Absolventen der Hochschule Ingolstadt gründen erstmals ein Formula Student Electric Team. Ziel ist es, sich mit renommierten Hochschulen aus der ganzen Welt zu messen und sich optimal für die künftigen Herausforderungen der Elektromobilität zu positionieren. Das Team mit dem Namen „Schanzer Racing Electric“ wird in den

kommenden Monaten einen Elektro-Rennwagen aufbauen und sich im Jahr 2012 ersten Wettbewerben stellen. „Fantastisch, was die Studierenden in den letzten Monaten auf die Beine gestellt haben“, freut sich Vizepräsident Markus Petry, der das Team von Beginn an aktiv begleitet. Die aus den USA stammende Rennserie „Formula Student“ wird seit 2006 vom Verein Deutsche Ingenieure (VDI) ausgerichtet. Studierende aus aller Welt treffen sich jährlich auf internationalen RennEvents. Dabei treten sie in selbstentwickelten und -gebauten Rennwagen in Formel-1-Atmosphäre gegeneinander an. Im Mittelpunkt der Bewertungen steht nicht nur die Schnelligkeit der Rennwagen, sondern auch das beste Gesamtkonzept aus Business Plan, Sponsoring, regelkonformer Konstruktion, Rennperformance aber auch Verbrauchswerten wird prämiert. Seit 2010 wird dieser Wettbewerb nicht mehr nur mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren, sondern auch mit reinen Elektroantrieben ausgetragen. Damit trägt die Rennserie auch dem aktuellen Trend hin zur Elektrifizierung in der Automobilbranche Rechnung. Schanzer Racing Electric bietet Studierenden der Hochschule Ingolstadt die Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen in allen Bereichen eines Fahrzeuges, aber auch bei organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Themen sowie im Teamwork,

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Studentenleben – Schanzer Racing Zeit- und Projektmanagement zu sammeln. Dabei unterteilt sich das Team mit seinen bislang 34 Mitgliedern in die Bereiche Elektronik, Mechanik und Wirtschaft. In der Elektronik sind die Felder Elektromotor, Hochvolt-Batterie, Fahrdynamik, Leitungsstrang und Vernetzung zu bearbeiten. Die Mechanik untergliedert sich in die Bereiche Rahmen, Fahrwerk, Bodywork, Kühlung und Integration sowie die Wirtschaft in Marketing, Sponsoring, Finanzen, Beschaffung und Eventmanagement. „Wir decken die gesamte Bandbreite der Entwicklung, Fertigung und Vermarktung eines Automobils ab, was unsere Absolventen aufgrund des gewaltigen Praxisvorsprungs beim Berufseinstieg besonders attraktiv für Industrie und Wirtschaft macht“, betont Marius Leix, Leiter Marketing/Sponsoring. In all diesen Bereichen werden bereits im laufenden Sommersemester 2011 Projekte, Lehrveranstaltungen sowie Studien- und Abschlussarbeiten angeboten. Die Studierenden können ihre Arbeit für das Rennteam daher auch optimal ins Studium einbringen. Darüber hinaus bietet eine Kooperation mit der Nelson Mandela University in Südafrika die Möglichkeit, mit Formula Student ins Ausland zu gehen. Neben der Nutzung von Laboren erfährt das ganze Team selbstverständlich auch die professionelle Unterstützung seitens der Hochschulleitung, der Professoren, der Verwaltung, der studentischen Unternehmensberatung Consult.IN sowie der Mitarbeiter des IAF an der Hochschule Ingolstadt. Die Mitglieder des Teams lernen somit vormittags nicht nur die Theorie, sondern setzen diese am Nachmittag am Fahrzeug mit den eigenen Händen in die Praxis um. Dies trägt zu einem enormen Wissensvorsprung vor anderen Nachwuchskräften bei. Und auch die Industrie hat die Bedeutung der Elektromobilität während des Studiums

erkannt. So unterstützt beispielsweise die BFFT Fahrzeugtechnik GmbH das Team rund um das Thema Hochvolt und Elektrifizierung, die BTZ GmbH liefert wichtiges Know-How in der Fahrwerksentwicklung und auch die Firmen DeconQS GmbH sowie die KSW GmbH bieten seit der Gründung von Schanzer Racing Electric finanziellen Support. Das Team will deshalb bereits im kommenden Jahr am begehrten Wettkampf in Hockenheim teilnehmen. Um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, soll der von zwei Elektromotoren angetriebene und ca. 300 Kilogramm schwere Bolide den Sprint von 0 auf 100 km/h in circa 3,5 Sekunden meistern. Ein Wert bei dem so mancher Supersportwagen das Nachsehen hätte. Ein Grund mehr, das Schanzer Racing Electric Team ernst zu nehmen.

(Schanzer Racing Team)

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Studentenleben – Lauftreff

Hochschule Ingolstadt – Läuft!

Mai 2011: Ingolstadt verwandelt sich bereits zum 11. Mal in eine große Rennbahn. Beinahe 5.000 Sportbegeisterte in Laufschuhen waren unterwegs mit dem Ziel dabei zu sein und um den Kampf gegen die Uhr zu gewinnen. Mit dem Startsignal gingen auch 35 Läufer unseres Hochschul-Laufteams auf den 21 Kilometer langen Rundkurs durch die Stadt, über die Schanz, am Baggersee vorbei und über die Staustufe zurück zur Donauüberquerung am Brückenkopf. Nach knapp einer Stunde und 20 Minuten lief bereits der vierte Hochschulläufer über die Ziellinie. Ein Ergebnis, das alle Erwartungen übertraf: die Mannschaft der Hochschule Ingolstadt huschte, vorbei an starken Gegnern, auf den 2. Platz der Gesamtteamwertung.

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Mit dem Ingolstädter Halbmarathon wird die Laufsaison der Hochschullaufgruppe zum Ende des Sommersemesters jedes Jahr abgerundet. Der Lauftreff lädt jeden Dienstag und Donnerstag Laufbegeisterte, oder die, die es noch werden wollen, zum gemeinsamen lockeren Rundkurs ein. Wer laufend Erfahrungen, Tipps oder auch Alltägliches austauschen möchte, der ist herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf Euer Kommen! (Paul Spannaus)

Kontakt: Paul Spannaus, lauftreff@haw-ingolstadt.de


Studentenleben – Students Matchplay

Students Matchplay Gehört oder gelesen habt Ihr vom Students Matchplay sicher schon, aber wisst Ihr auch, dass man nicht nur als Spieler oder Zuschauer das Turnier erleben, sondern auch durch unsere Hochschulgruppe mitorganisieren und mitten drin sein kann? Das Students Matchplay ist ein von Studenten organisiertes und seit 2006 jährlich stattfindendes Golfturnier für studentische Hochschulmannschaften aus aller Welt. Es ist eines der größten Golfturniere dieser Art und findet nur ein paar Kilometer außerhalb Ingolstadts statt, um genau zu sein bei Neuburg auf dem Wittelsbacher Golf Club Rohrenfeld-Neuburg. Die Turnierteilnehmer kommen aus ganz Europa, USA, Südafrika und Australien, und so traf man auch während des diesjährigen Turniers (23. - 26. Juni) auf eine internationale Community aus aller Welt.

auf Euch! Kommt zu uns und unterstützt unsere neue Hochschulgruppe mit Euren tollen Ideen und Engagement. Die Zusammenarbeit mit dem Organisatoren-Team der WFI lässt nicht nur jedes Jahr aufs Neue eine grandiose Veranstaltung entstehen, sondern verknüpft die Hochschulen Ingolstadts durch die übers Jahr laufende Vorbereitung des Turniers noch enger miteinander. Und die Nähe zu Students Matchplay Alumni, internationalen Gästen, Sponsoren und Medien sorgt nicht nur beim Turnier für „gute Kontakte“. Alle Infos zum Students Matchplay gibt’s unter: www.students-matchplay.com (Michèle Haar)

Das Event ist aber nicht nur ein hochklassiges Golfturnier, sondern wird durch ein mehrtägiges Rahmenprogramm begleitet, oder kurz gesagt: ein komplettes Wochenende internationale Party. So lernt man z.B. die Birmingham Girls beim WelcomeBBQ kennen, betreibt Networking mit Spielern aus Oxford, München und Pretoria, und feiert gemeinsam bei der Players Party bis in die Morgenstunden!

Foto: Rainer Sturm – pixelio.de

Also werdet auch Teil des Ganzen! Egal ob Golfer oder Nicht-Golfer, wir freuen uns

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Studentenleben – Polnischer Abend

Unser unbekannter Nachbar Es ist dort grau und trist. Die Menschen sind unfreundlich. Dazu kommt, dass die Häuser heruntergekommen und die Infrastruktur mangelhaft ist. Und natürlich wird gestohlen. Ist dem wirklich so? Genau um diese Frage drehte sich der polnische Abend am 26. Mai – veranstaltet vom Career Service, dem Auslandsamt sowie Prof. Dr. Bregula und Studenten unter dem prägnanten Titel: „So nah, und immer noch so fern – im Zeichen der Kulturvermittlung“. Lilli Hantke vom Career Service nennt es „die Realität abgleichen.“ Die polnische Kultur wurde durch Vorträge – u.a. mit dem Titel „unsere gemeinsame Vergangenheit“ der Uni Regensburg sowie mit Erfahrungsberichten nähergebracht.

Danach hörte man schon aus der Ferne polnische Live-Musik aus der Mensa erklingen. Folgte man dieser, gab es dort die kulinarische Seite zu erkunden und schließlich lokales Bier - das alles kostenlos für die Studenten. Man spürte einen Hauch der berühmten polnischen Gastfreundschaft. Verantwortlich dafür: Das Mensa-Team. Einen Tag vorher stand extra dafür eine schlesische Bäckerin mit Rat und Tat zur Seite. In dieser lockeren Atmosphäre kam man in Kontakt mit polnischen Studenten, die dort ausstellten. „140 Leute sind gekommen, somit sind wir glücklich“, so Lilli Hantke. „Auch wenn bei der letzten Veranstaltung, dem chinesischen Abend, etwa 250 Studenten kamen.“ Wirft man in diesem Kontext einen Blick auf die Zahlen vom Akademischen Auslandsamt, so stellt sich folgendes Szenario dar: Es gibt derzeit drei Partner-Hochschulen in Warszawa, Gliwice und Opole, von denen die letzten zwei der Einladung folgten. Berücksichtigt man auch das folgende Wintersemester so kommt man auf 16 polnische Studenten, während nur ein Ingolstädter nach Polen wechselte. Dennoch: Trist und grau? Das trifft nicht auf Polen zu - im Gegenteil: spannend und teils gar nicht so unterschiedlich verglichen mit uns, so präsentierte sich der künftige EM-Gastgeber. „Die Polen sind uns sehr ähnlich“, das schrieb Steffen Möller in Viva Polonia. Das lässt sich auch als Credo aus der Veranstaltung mitnehmen. (mg)

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Titel – IT-Systeme an der HS

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Titel – IT an der HS

Die IT-Angebote an der Hochschule Über die PC-Pools auf dem Hochschulgelände hat jeder Student die Möglichkeit, das umfangreiche ITAngebot der Hochschule Ingolstadt zu nutzen. Je nach Fakultät stehen in den jeweiligen PC-Laboren unterschiedliche Softwarepakete zur Verfügung. Eine detaillierte Auflistung der jeweiligen Programme in den einzelnen Räumen kann im Intranet unter dem Menüpunkt „PC-Labore“ abgerufen werden. Microsoft Office 2007 Professional und zahlreiche weitere allgemeine Standardprogramme wie der Firefox-Browser oder Tools zum Erstellen von PDFDokumenten sind in allen Pools installiert. Neben Word, Excel und Powerpoint bietet die Office-Installation zusätzlich Access, Infopath und Outlook, in einigen PC-Pools außerdem Project und Visio.

Für die Fakultät W relevante Programme, die sowohl in Praktika, Übungen und Vorlesungen verwendet werden, finden sich in den Räumen C205, D414, D301 und P003. Software der Fakultäten EI und M ist in den Räumen B202, B204, B206, C104, C105, C203, C204, C303 und U101 installiert. Desweiteren bietet die Hochschule auch die Möglichkeit an, CDs und DVDs zu brennen. Im PC-Labor B204 sind CD-Brenner verfügbar und in den Räumen B202, C104, C105, C203, C204 und C303 können an jeweils allen Rechnern zusätzlich DVDs gebrannt werden. (js), (sk)

Beispiele aus dem Software-Angebot Fakultät M CATIA CATIA (Computer Aided Three-Dimensional Interactive Application) ist ein CAD-Programm, das ursprünglich für den Flugzeugbau entwickelt wurde und sich heute in verschiedenen Branchen etabliert hat. Der eigentliche Konstruktionsprozess umfasst in CATIA die Erstellung dreidimensionaler Modelle sowie die Ableitung dazugehöriger zweidimensionaler Zeichnungen. Darüber hinaus gibt es zusätzliche Module, die Funktionalitäten zur Kinematik, zu FEM-Berechnungen und zur NC-Programmierung bieten.

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CATIA wird vor allem in der Luftfahrt- (Boeing, Airbus) und Automobilindustrie (BMW, VolkswagenKonzern) sowie deren Zulieferern (Continental AG) als Standard-CAD-System eingesetzt. Mit CATIA arbeiten aber auch zahlreiche Unternehmen in anderen Branchen, zum Beispiel im Energie- und Transportbereich, in der Medizintechnik, im Maschinen-, Anlagenund Werkzeugbau, im Bauwesen, im Schiffbau, im Konsumgüterbereich (L’Oréal), sowie in der High -Te ch Branche.


Titel – IT an der HS

Fakultät W ARIS

Strategic Planner

Das ARIS-Konzept (Architektur integrierter Informationssysteme) soll erreichen, dass ein betriebliches Informationssystem vollständig seinen Anforderungen gerecht werden kann.

Strategic Planner ist ein professionelles System für die strategische Unternehmenssteuerung, das die Definition und Bewertung strategischer Geschäftseinheiten ermöglicht. Es unterstützt Unternehmen bei der systematischen Analyse der Unternehmensstrategie (Stärken-Schwächen-Analysen, PortfolioAnalysen, Wettbewerbervergleiche) und bietet so eine optimale Unterstützung bei strategischen Entscheidungen. Es ist flexibel an individuelle Unternehmensstrukturen anpassbar, eignet sich zur schnellen Visualisierung von Auswertungsergebnissen, zur Erstellung von Benchmarks und stellt neben multidimensionalen Auswertungen und Planungsfunktionalitäten (OLAP-Konzept) darüber hinaus vielfältige Analysewerkzeuge zur Verfügung

ARIS stützt sich hauptsächlich auf eine eigene FünfSichten-Architektur, dem ARIS-Haus. Diese fünf Sichten sind die Organisations-, Daten-, Leistungs-, Funktions- und Steuerungssicht auf einen Prozess. Die Einteilung erfolgt, um die Komplexität des Modells in fünf Facetten aufzubrechen und so die Prozessmodellierung einfacher zu gestalten. Jede Beschreibungssicht des ARIS-Hauses ist in drei Beschreibungsebenen eingeteilt. Das Fachkonzept erlaubt die strukturierte Darstellung eines Prozesses mittels vom Aspekt der Datenverarbeitung abstrahierten Beschreibungsmodellen. Anschließend kann das Fachkonzept in datenverarbeitungsnahe Beschreibungsmodelle umgewandelt und der betrachtete Prozess im letzten Schritt, der Implementierungsebene, in einem Datenverarbeitungssystem realisiert werden. Das ARIS-Konzept bildet somit die Grundlage von verschiedenen Software-Produkten, beispielsweise dem ARIS Toolset.

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Titel – IT an der HS

Fakultät EI Codeblocks

Eclipse

Codeblocks ist eine freie Entwicklungsumgebung für Programmiersprachen und läuft unter Windows und den meisten Unix-Derivaten. Codeblocks ist leicht zu konfigurieren und erweiterbar. Vordefinierte Projekt-Vorlagen, Workspaces, ein Klassenbrowser und eine Importfunktion für Projekte aus Visual Studio sind enthalten. Im Allgemeinen ist Codeblocks sehr schnell und erlaubt eine schnelle Einarbeitung. Es wird teilweise in der Vorlesung „Grundlagen der Programmierung“ zur C-Programmierung verwendet.

Im Gegensatz zu Codeblocks ist die Entwicklungsumgebung Eclipse mit einer etwas längeren Einarbeitungszeit verbunden und wird eher in den fortgeschrittenen Semestern im Zusammenhang mit Java verwendet; je nach Fach und Anforderungen können mehrere unterschiedlich konfigurierte Versionen auf einem Pool-Rechner installiert sein.

Visual Studio Als dritte Entwicklungsumgebung, die sich vor allem an Entwickler von Windows-Software richtet, ist Microsofts Visual Studio verfügbar.

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Titel – IT an der HS

Fakultät EI und M MATLAB

Mathcad

MATLAB ist eine kommerzielle Software zur Lösung mathematischer Probleme und zur grafischen Darstellung der Ergebnisse. Matlab ist primär für numerische Berechnungen mithilfe von Matrizen ausgelegt, woher sich auch der Name ableitet: MATrix LABoratory.

Mathcad ist ein kommerzielles Computeralgebrasystem. Es wurde ursprünglich für rein numerische Berechnungen, etwa die Anwendung von Näherungsmethoden, entwickelt.

Matlab dient im Gegensatz zu Computeralgebrasystemen nicht der symbolischen, sondern primär der numerischen Lösung von Problemen. Die Software wird in der Industrie und an Hochschulen vor allem in Kombination mit Simulink für die Simulation sowie die Datenerfassung, Datenanalyse und zur Auswertung von Versuchen eingesetzt.

Mathcad ist bei symbolischen Berechnungen weniger leistungsfähig als andere ähnliche Softwarepakete, aber für seine numerischen Rechenfähigkeiten und die Möglichkeit der Erweiterung durch Erweiterungspakete zu verschiedenen Themengebieten bei Technikern, Wirtschafts- und Naturwissenschaftlern sehr beliebt. Mathcad stellt alle Berechnungen auf Arbeitsblättern dar. Berechnungen werden durch den Benutzer in mathematischer Standardnotation eingegeben. Dieses Konzept hat den Vorteil, dass Berechnungen und Graphen einfach ausgedruckt werden können. Außerdem nähert sich das Konzept an den normalen Arbeitsablauf von Technikern und Wissenschaftlern an.

Foto: Oliver Moosdorf – pixelio.de

Das Programm richtet sich hauptsächlich an Nutzer ohne Programmierkenntnisse, bietet aber auch Möglichkeiten zur prozeduralen Programmierung.

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Titel – Rechenzentrum

In dieser Ausgabe der think dreht sich alles um das Thema IT. Da darf natürlich ein Einblick in die Arbeit des Rechenzentrums unserer Hochschule nicht fehlen. Jürgen Metzger ist technischer Leiter des Rechnerzentrums der Hochschule Ingolstadt und stand uns Rede und Antwort. Herr Metzger, was sind die Aufgaben des Rechenzentrums an der Hochschule und wo sehen Sie die Schnittstelle zu den Studenten? Das Rechenzentrum ist der zentrale IT-Dienstleister der Hochschule. Es ist verantwortlich für die grundlegende IT-Infrastruktur der Hochschule, also für lokale Netze, Internetanbindungen, Server- und Datenspeichersysteme. Unsere Kunden sind die Organisationseinheiten der Hochschule, Mitarbeiter

und Studierende. Die IT-Unterstützung der Mitarbeiter und Professoren der Fakultäten für die Lehre wird hingegen durch IT-Personal der Fakultäten vorgenommen. Die Fakultäten betreiben die PC-Pools und die IT-Systeme in den Laboren und nutzen dabei die vom Rechenzentrum zur Verfügung gestellte Infrastruktur. Direkten Kontakt zum Rechenzentrum haben unsere Studierenden, wenn es um das persönliche Datenverzeichnis, das Mailkonto oder den Zugang zum WLAN geht. Damit wir bei Fragen zu diesem Themenbereich schnell Unterstützung leisten können, steht ein Mitarbeiter des Rechenzentrums am IT-Servicepoint in der Bibliothek als persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung. In den letzten Semestern fielen beim WLAN immer wieder Engpässe auf, bis schließlich neue Kapazitäten geschaffen werden konnten. Wie geht es hier weiter? Seit dem Start des WLAN-Angebots Ende 2006 erlangte dieser Servicebereich zunehmende Bedeutung. Im letzten Jahr erreichte dieses System bei weit über 200 gleichzeitigen Nutzern jedoch seine Leistungsgrenze. Aus Studienbeiträgen konnten wir jetzt die WLAN-Technik erneuern und haben nun ein deutlich leistungsfähigeres System, das auch größere Leistungsreserven besitzt. Aktuell sind 36 Accesspoints in Betrieb,

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Titelfoto: photocase.de

Hinter den Kulissen des Rechenzentrums


Titel – Rechenzentrum mit Fertigstellung des Neubaus werden weitere 56 Accesspoints dazukommen.

te, redundante Verbindung zum Knoten München aufgebaut.

Nicht immer einfach ist es, den vielfältigen Gerätepark unserer Studierenden an das WLAN anzubinden. Im Interesse unserer Kunden achten wir auf einen möglichst sicheren Netzbetrieb mit Verschlüsselung der Datenübertragung und kontrolliertem Netzzugang – mehr Sicherheit bedeutet aber immer auch komplexere Technik.

Gibt es noch weitere Projekte und Aufgabengebiete? Im PRIMUSS-Verbund entwickeln wir gemeinsam mit der Hochschule Coburg Software für das Campus Management. Das Produkt wird auch an den Hochschulen Amberg-Weiden, Hof und den evangelischen Hochschulen in Nürnberg und Freiburg eingesetzt. Die Software deckt alle Phasen des „Student Lifecycle“ von der Orientierungsphase über die Bewerbung bis über den Studienabschluss hinaus ab.

Was erleben Sie bei der Arbeit am IT-Servicepoint? Eine ganz besondere Herausforderung für die Service­mitarbeiter sind die vielfältigen Softwaresprachversionen. Ein französisches Windows – das war noch lösbar. Schwieriger war es dann schon bei einem finnischen MacBook. Highlight war dann ein chinesisches Windows – das war nur noch mit tatkräftiger Übersetzungshilfe des Benutzers lösbar. Wo sehen sie weitere Herausforderungen? Zunehmend schwieriger wird der Umgang mit den stetig steigenden Datenmengen. Das einfache Speichern ist dank der schnell steigenden Festplattenkapazitäten noch lösbar. Doch wie diese Datenmengen sichern und die Verfügbarkeit garantieren? Wir haben uns für eine zentralisierte hochverfügbare Lösung entschieden. Das System umfasst zur Zeit 56 Festplatten mit insgesamt 30 Terabyte (das sind 30.000 Gigabyte) und kann auf bis zu 420 Platten ausgebaut werden.

Neben der Technik müssen wir uns auch mit Verwaltungsaufgaben beschäftigen. IT-Systeme werden oft über besondere Investitionsprogramme beschafft, zum Beispiel die PC Pools über das „Computer Investitionsprogramm“ (CIP). Um den Anforderungen des Programms zu genügen, muss ein Pool als ein „Großgerät“ beschrieben werden – bestehend aus PC, Server, Netzwerk und Software. Auch die Einbindung dieses „Geräts“ (also des PCPools) in die Lehre muss dargestellt werden. Vielen Dank für das Gespräch! (sk)

Neben dem immensen internen Datenvolumen muss dann ja auch noch der ganze Datenaustausch über das Internet bewältigt werden. Ihren Internetzugang hat die Hochschule über das deutsche Forschungsnetz. Das Netz verbindet alle deutschen Hochschulen untereinander, ist in das europäische Forschungsnetz (GEANT) eingebunden und hat leistungsfähige Übergänge zu den wichtigsten Internet-Providern (nähere Infos dazu unter www.dfn.de). Wir haben eine 150-MBit-Anbindung an den Knoten Regensburg. Zur Zeit wird eine zwei-

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Titel – Umfrage

Umfrage: Hochschul-IT think hat sich umgehört. Was ist eure Meinung zum Thema Hochschul-IT? Folgende drei Fragen wurden gestellt: 1. Wie oft nutzt du die PC-Pools an der Hochschule? 2. Wie fehlerfrei funktioniert die IT-Infrastruktur der Hochschule, beziehungsweise wie zufrieden bist Du mit dem Angebot? 3. Welche Verbesserungsmöglichkeiten gibt es für das IT-Angebot der Hochschule? 4. Welche Software benutzt du besonders oft bzw. kannst du anderen Studenten empfehlen?

Florian & Dominik, BWL 1. Die PC-Pools nutzen wir eigentlich nie, höchstens in der Bib. Das meiste machen wir am eigenen Laptop. 2. Das WLAN ist ausreichend, aber bei streamingintensiven Anwendungen wie Telefonkonferenzen zu langsam. Die Drucker funktionieren vor allem vor der Prüfungszeit so gut wie nie und Scannen ist eigentlich unmöglich. 3. Besonders die Wartung der Drucker müsste ausgebaut werden. Mit dem WLAN sind wir eigentlich zufrieden, aber auch das könnte verstärkt werden. 4. Zum Erstellen von Mindmaps ist „X-Mind“ ganz cool.

Elena & Kai, WI 1. Wir gehen regelmäßig in einen der PC-Pools, hauptsächlich zum Ausdrucken von Skripten. 2. Die WLAN-Verbindung ist ziemlich unbeständig und bricht oft ab. Dies wirkt sich auch auf die Schnelligkeit aus. Das Internet ist sehr langsam. Der Servicepoint ist unzuverlässig, wenn man auf eine Rückmeldung wartet. 3. Das WLAN muss unbedingt ausgebaut werden. Druck- und Mensaguthaben sollten zusammengelegt werden. 4. „Wolfram Alpha“, um Funktionen zu plotten

Gabriel, MB 1. Die PC-Pools benutze ich öfters. Vor allem, um in Freistunden zu surfen oder um Praktikumsberichte zu schreiben. 2. Es gibt zu wenig Drucker, die auch funktionieren. Die PC-PoolAusstattung ist super, doch leider gibt es davon zu wenig. WLAN kann ich überall empfangen, doch ist dieses nicht sehr zuverlässig. 3. Man bräuchte mehr PC-Pools, die auch tatsächlich frei sind. 4. Ich benutze nur Standardsoftware. 28 – think SS 2011


Titel – Umfrage Huseyin, MB & Eda, LT 1. Die PC-Pools nutzen wir dank eigenem Laptop kaum. Ausnahme bilden Projektarbeiten. 2. Die WLAN-Verbindung ist etwas umständlich zu konfigurieren und funktioniert in den Containern überhaupt nicht. Mit der Druckerverfügbarkeit sind wir ganz zufrieden. 3. Wir bräuchten mehr Duplexdrucker. Auch wären Programmlizenzen (MSDNAA) für den Mac interessant. 4. Neben Open Office gibt es noch „Libre Office“ für Mac.

Swetlana, MT & Belgüzar, FFI 1. Die PC-Pools nutzen wir oft, aber nicht regelmäßig. Meistens arbeiten wir mit dem eigenen Laptop. Die PC-Pools nutzen wir nur zum Drucken und Programmieren. 2. Die neuen PCs in der Bib sind zu lahm, das Senden eines Druckauftrages dauert Jahre. Das WLAN zu schwach. 3. Die Drucker sollten besser verteilt sein, so dass man an jedem Ort der Hochschule einen Drucker in der Nähe hat. 4. Spezielle Programme nutzen wir eigentlich keine.

Laura, IRM 1. In die PC-Pools gehe ich regelmäßig, um Projekte zu bearbeiten, zu Drucken oder auch um die Wiso-Datenbank zu nutzen. 2. Mit der IT-Infrastruktur bin ich sehr zufrieden. Ausnahme ist die Prüfungszeit, in der das ganze System vollkommen überlastet ist. Außerdem brauchen die Computer in der Bib ewig, um hochzufahren. 3. Das System muss einfach stabiler werden. 4. Keine.

Lena, BWL

Auf eigenen Wunsch ohne Foto

1. Ich nutze die PC-Pools der Hochschule sehr regelmäßig, mehrmals pro Woche. 2. Nicht sehr zufrieden. In der Zeit vor den Prüfungen habe ich festgestellt, dass die Drucker des öfteren kaputt waren. Zudem hatte ich Probleme bei der Installation des VPN-Client. 3. Eine Zentralisierung von allen Plattformen im Intranet wäre wünschenswert, dann würde einem das einzelne Anmelden bei den verschiedenen Plattformen (moodle, Intranet, Outlook Web App) erspart bleiben. 4. Manchmal nutze ich moodle, aber eher unregelmäßig. think SS 2011 – 29


Titel – Umfrage Stefan, BWL 1. Die PC-Pools nutze ich eher unregelmäßig, da es für mich nicht unbedingt erforderlich ist 2. Nicht wirklich zufrieden, da das W-LAN 802 oft Schwierigkeiten beim Einloggen macht und die Nutzung nur über den Gastzugang möglich ist. Außerdem funktionieren Beamer und Drucker sowie die Hochschul-Startseite regelmäßig nicht. 3. Es existieren einfach zu viele verschiedene Plattformen (Intranet, moodle, ect.). Eine Zentralisierung wäre sehr sinnvoll. 4. Durch mein Wahlfach bedingt, nutze ich derzeit häufig SAP und natürlich das Office Paket.

Julian, WINF 1. Die PC-Pools nutze ich eigentlich nie, da ich immer mein eigenes Notebook dabei habe. 2. Relativ unzufrieden, da der WLAN Empfang von Ort und Raum abhängt und die Verbindung deshalb oftmals schlecht ist. 3. Mehr Steckdosen in den Vorlesungssälen wären sinnvoll, ein verbessertes WLAN und eine zentrale Anlaufstelle mit persönlicher Startseite mit allen Links im Intranet. 4. Ich nutze Code Blocks, Eclipse, Office 2007 und den PDF x-Change Viewer zum Bearbeiten von PDFs. Besonders den x-Change Viewer möchte ich weiterempfehlen.

Julian, BWL 1. Ich nutze die PC-Pools sehr regelmäßig. 2. Eigentlich sehr zufrieden, das einzige Manko sind die regelmäßig leeren Druckerpatronen. 3. Eine einheitliche Benutzeroberfläche wie sie Prof. Dr. Alt vorgeschlagen hat wäre sehr gut. 4. Die Dropbox und das Office Paket nutze ich für das Studium. Diese Programme würde ich auch weiterempfehlen.

1. Während der Prüfungszeit nutze ich die PC-Pools sehr regelmäßig, sonst eher weniger, da ich vieles mit meinen iPhone erledigen kann. 2. Mit der IT-Infrastruktur bin ich unzufrieden, da z.B. oft die Drucker kaputt sind. Den IT Service Point der Hochschule finde ich sehr kompetent. 3. Meine Verbesserungsvorschläge wären u.a. vereinfachte Druckernamen, übersichtlichere Statusmeldungen im Intranet und ein verbesserter SMS-Service. 4. Ich nutze das Intranet und ab und zu Moodle. Dieses Programm kann ich meinen Kommilitonen durchaus empfehlen. 30 – think SS 2011

Foto: Gestaltbar - Photocase.de

Robert, BWL


Titel – Umfrage ELEKTRONISCHE FAHRWERKSYSTEME

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Titel – IT-Service-Point

Service Point Check Du hast Probleme, Dich von zu Hause aus zur Prüfung anzumelden, weil Dein Notebook salopp gesagt wieder „spinnt“? Du hast keine Ahnung, wie man eine VPN Verbindung einrichtet, obwohl Du so dringend von daheim aus auf E-Books der Hochschule Ingolstadt zugreifen wolltest? Oder Du hast ein anderes Problem im Bereich IT? Dafür gibt es eine Lösung. Und ausnahmsweise finden wir sie nicht in den Gelben Seiten, sondern vielmehr am Service Point in der Bibliothek der Hochschule. Aber wie qualifiziert und motiviert sind die Mitarbeiter dort, den Studenten zu helfen? Um dies zu beantworten, habe ich als IT-Laie den dortigen Service-Mitarbeiter auf das Gründlichste geprüft.

 Problem 1:

 Problem 2:

Wie richte ich eine VPN-Verbindung zum Hochschulnetzwerk ein?

Wo finde ich nun die E-Books, die die Bibliothek online zur Verfügung stellt?

Der freundliche Service Mitarbeiter nahm sich dem Problem sofort an und zeigte mir an meinem mitgebrachten Notebook Schritt für Schritt, wie es funktioniert. Dabei versuchte er stets zu erklären, was er als nächstes zu tun beabsichtigte und wofür dies eigentlich gut sei, ohne dabei Fachchinesisch zu benutzen. In wenigen Minuten war das Problem gelöst und die VPN Verbindung funktionierte einwandfrei. Dadurch wurde es mir möglich, eine virtuelle Verbindung zum Hochschulnetzwerk herzustellen, sodass ich auch von zu Hause auf Gruppenlaufwerke und digitale Bibliotheksinhalte zugreifen kann.

Auch bei dieser Frage zeigte sich der Service Mitarbeiter kompetent und verwies mich auf die Bibliotheksinternetseite der Hochschule.

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 Problem 3: Private IT-Fragen Mein letztes Problem stellte sich wie folgt dar: Von zu Hause aus schlug der Aufruf einer speziellen Internetadresse fehl, obwohl mir der Zugriff von anderen Standorten weiterhin möglich war. Selbst bei diesem privaten IT-Problem gab sich der Service Mitarbeiter große Mühe, mir weiterzuhelfen. Auch wenn er zur vollständigen Lösung seinen Angaben zufolge mehr Informationen benötigt hätte, wie zum Beispiel den genauen Fehlertypus mit der entsprechenden Nummer. Zusammenfassend kann man deshalb nur empfehlen, den Service der Hochschule in Anspruch zu nehmen. Denn hier wird einem unbürokratisch und effizient weiter geholfen, auch wenn man verständlicherweise keine Wunder erwarten sollte. (jg)


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Lifestyle – guide

Wissen, wo es Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

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Glock’n

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Havanna Bar

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Hemingway il Vero

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La Diva Lago Bar L’ANGOLO Savanna Sausalitos

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Shamrock

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Swept Away Touchdown

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Potatoes & more Golden

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Specials 1 2 4 5 6 7

Pils und Schnaps 1,30 Euro Wöchentlich wechselnder Tanzkurs Cocktails 5,50 Euro Tanzkurs (Details online) Nudeltag: Bestimmte Nudelgerichte, Wasser oder Wein 4,50 Euro Jede Pizza mit Wasser oder Wein 3,50 Euro Cocktails 3,99 Euro

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8 9 10 11 12 13

Pitcher 15 Euro Diverse Cocktails zum halben Preis Happy Hour für Studenten Drei Special Cocktails Schnapps und Gespritzte 2 Euro Pils 2 Euro (mit Studentenausweis) Mo, Di: Helles 2,30 Euro, Pils 2 Euro

think – Das Ingolstädter Studentenmagazin


Lifestyle – guide

günstiger ist! Freitag

Samstag

Sonntag

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Cocktailpreise Ab 3 Euro, Killer 4 Euro

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5 Euro • Mitternachts 5,50 Euro

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4,80 Euro • Big 6 Euro Maximal 5 Euro 4,40/4,50 Euro 8

8

5,50 Euro Ab 2,90 Euro Ab 3,30 Euro • Killer 4,30 Euro

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1/2 Preis Zwei zum Preis von Einem 4,80 Euro

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1/2 Preis (auch Longdrinks) Caipis, Long Islands 6 Euro 6 Euro

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Mittagsspecials Täglich von 11-15 Uhr Golden Mensa: Pommes und Getränk zu jedem Burger kostenlos.

Alle Angaben ohne Gewähr • Den think guide gibts zum Ausdrucken unter: www-think-in.de

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Titel – Web 2.0

Web 2.0: Wie neue Konzepte das Leben

Soziale Netzwerke, Weblogs und Media-Sharing-Plattformen haben das Internet revolutioniert. Die Möglichkeiten der Nutzer sind um ein Vielfaches gestiegen, die Gefahren ebenfalls. Die neue Evolutionsstufe des World Wide Web, die auch als Web 2.0 bezeichnet wird, bietet viel. Heute werden die Nutzer in die Gestaltung des Internets mit einbezogen und agieren interaktiv. Die dabei angezeigten Inhalte werden asynchron geladen und bringen so einen erheblichen Geschwindigkeitsvorteil. Vorbei sind die Zeiten von reiner HTML-Formatierung und hässlichen Internetseiten. Stattdessen dominieren mit Java Skript implementierte Weboberflächen, die ihren Inhalt dynamisch darstellen und dem Nutzer so ein neues Erlebnis bieten. Das Web 2.0 versteht sich als Plattform. Neue Technologien bieten die Voraussetzungen für webbasierte Programme und Applikationen. Während der Fokus von IT-Unternehmen früher auf dem Verkauf ihrer Soft- oder Hardware lag, so bieten diese Unternehmen heute Dienstleistungen in Form von frei verfügbaren Webapplikationen an und haben ihre Kernkompetenzen im Datenmanagement.

Surfen im Web 2.0 Viele der im Internet kostenlos verfügbaren Anwendungen und Programme vereinfachen das Leben eines Studenten erheblich und warten nur darauf, entdeckt zu werden. Neben der Dropbox oder Doodle, die sich vor allem für Projekt- und Teamarbeiten bewährt haben und vielen Studenten bereits

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bekannt sind, besteht auch die Möglichkeit Lehrinhalte im Internet abzurufen. Angebote wie iTunes U oder der Khan Academy geben dem Internet einen neuen Bildungsauftrag und erinnern an dessen Ursprung in der Forschung und Wissenschaft. Daneben lassen sich noch allerlei andere interessante Webseiten und -programme finden. Listgeeks und Qwiki sind nur zwei Beispiele. Doch das Web 2.0 mit all den toll designten Webseiten und Webprogrammen wirkt trügerisch. Allzu einfach ist es, Sicherheitslücken auszunutzen und Benutzerdaten auszulesen. Das Hauptproblem liegt in den vielen Möglichkeiten des Nutzers, Daten und damit auch Schadcode einzugeben. Eine oftmals nur unzureichend umgesetzte Inputvalidierung öffnet jedem Angreifer Türen und Tore. Diese Tools machen dem Web 2.0 alle Ehre • Doodle: www.doodle.com Online-Umfragen erstellen • Dropbox: www.dropbox.com Online-Speicher mit Sharefunktion (auch Client verfügbar) • iTunes U: www.apple.com/education/itunes-u/ Sammlung an Podcasts verschiedener Universitäten • Khan Academy: www.khanacademy.org Lernplattform mit umfangreicher Videobibliothek


Titel – Web 2.0

verändern

• •

Listgeeks: www.listgeeks.com Listensammlung anlegen und austauschen Qwiki: www.qwiki.com Wiki, das Inhalte mittels Flashanimationen vorstellt

Datenschutz Wie ein Krimi lesen sich die Nachrichten. Bei Sony entwenden Hacker Informationen der Nutzer der Online-Dienste des Unternehmens, zu dem auch das Playstation-Netzwerk gehört. Apple kommt in die Kritik, geografische Standortinformation ihrer Geräte sowohl aufzuzeichnen als auch weiterzugeben und Facebook muss einräumen, dass seine Apps Zugangsdaten verraten haben. Fast mit einer gewissen Regelmäßigkeit hört man von immer neuen Skandalen, bei denen die Daten der Nutzer an die Öffentlichkeit gelangen oder missbraucht werden. Manch ein User fragt sich zu Recht: Wie sicher sind meine Daten im World Wide Web eigentlich wirklich? Die sicherste Lösung ist bestimmt, nur die nötigsten oder besser noch gar keine persönlichen Daten im Web von sich preiszugeben. Doch in Zeiten von Facebook, StudiVZ, Myspace & Co. wird man förmlich dazu genötigt, seine Daten herauszugeben. Wessen Profil nicht gepflegt ist, der ist flop und wer nicht drin ist, ist out. Heutzutage werden Termine über „Veranstaltungen“ im sozialen Netzwerk verschickt und die Fotos anschließend an gleicher Stelle veröffentlicht. Das Smartphone mit Internetflatrate als

fester Bestandteil eines selbst ist immer dabei und aktualisiert den eigenen Status. Doch was passiert mit all den Daten, persönlichen Informationen, Postings, Verlinkungen über Fotos und „Like“-Buttons, Standortinformationen sowie Tweets oder auch ganz normalen Videos? Jeder Klick sorgt für neue Information und der Ergänzung seines individuellen Nutzerprofils. Das Geschäftsmodell von Firmen wie Facebook und Google als prominente Beispiele ist nur schwer zu erkennen und verbirgt sich unter der Oberfläche. Personalisierte Werbung ist das Stichwort. Anhand von persönlichen Nutzerinformationen wie Name, Geschlecht und Alter, dem eigenen Surfverhalten, der IP-Adresse oder auch den Profilinformationen wird ein individuelles Nutzerprofil erstellt, das zielgruppenspezifische Werbung ermöglicht. Je genauer die erstellten Profile sind, desto mehr Geld lässt sich mit personalisierter Werbung verdienen.

Himmel oder Hölle Das Web 2.0 geht neue Wege und eröffnet damit neue Möglichkeiten. Doch nutzt man das volle Potential, geschieht dies auf Kosten der Anonymität. Die Entscheidung liegt letztendlich bei jedem selbst. Oftmals ist der Mittelweg wohl die beste Wahl. Um mitreden zu können und informiert zu bleiben, ist man letztendlich darauf angewiesen, im Web 2.0 dabei zu sein. In Bezug auf Interaktivität und Personalisierung sind kaum Grenzen gesetzt. Doch was bleibt ist der Beigeschmack von Firmen, die einen besser kennen als man selbst. (ts)

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Ausland – China

Mein Name ist Stefan Rudolf, ich studiere Wirtschaftsingenieurwesen im 6. Semester und absolviere mein Auslandspraktikum in Changchun/China bei der Audi AG im Einkauf. Die Gründe, welche mich nach China verschlagen haben, sind vielseitig: Einerseits natürlich der allgegenwärtige Boom des Schwellenlandes, welcher für junge Absolventen eine einzigartige Perspektive für die Zukunft bietet. Die Globalplayer der Welt haben ihre Augen mittlerweile sehr stark nach Asien gerichtet. Dort ist es möglich, innerhalb kürzester Zeit die Absatzzahlen zu verdoppeln und das ohne großes Hauen und Stechen mit der Konkurrenz. In China schreitet die Urbanisation immer weiter in das Hinterland voran, deshalb entsteht eine immer größer werdende und hungrige Konsumgesellschaft. Eine einzigartige Möglichkeit für jede Firma. Andererseits auch der Reiz etwas komplett Neues

zu entdecken. Und genau dieses Gefühl bekommt man in China zu spüren. Die Kultur, Sprache und Lebensweise sind sehr unterschiedlich zu allem Bekannten und Erlebten in Europa. Meine Erfahrung mit den Chinesen ist sehr positiv. Ein Beispiel hierfür ist, dass das „Wir-Gefühl“ in China sehr stark ausgeprägt ist. Man geht gerne mit Bekannten oder Kollegen essen, denn es bietet eine gute Gelegenheit, gegenseitigen Respekt zu zeigen oder sogar Probleme aus dem Weg zu räumen. Außerdem finde ich es sehr interessant, an einem runden Tisch zusammen vom gleichen Teller zu speisen. Dadurch zeigt man meiner Meinung nach Gleichberechtigung und zugleich, dass man sein Gegenüber schätzt. Nun zu meinem Arbeitsplatz bei unserem Joint-Venture Partner FAW-Volkswagen in Changchun. Wir arbeiten in Changchun eng mit den chinesischen Kollegen zusammen und begleiten den kompletten Prozess von der Auswahl der Lieferanten bis hin zur endgültigen Auslieferung der Serienteile ans Band. Das Praktikum bietet mir eine gute Möglichkeit, die Strukturen unseres chinesischen Partners kennen zu lernen. Hervorzuheben ist auch, dass hier in Changchun eine der modernsten Produktionsstraßen von Audi zu finden ist. Mein Büro befindet sich direkt über der Montagelinie und lässt einem das Auto-Herz bei jedem Presszyklus wortwörtlich höher schlagen. Es macht unglaublich viel Spaß, hautnah die unterschiedlichen Montagelinien von Audi und VW kennen zu lernen. Ein Auslandspraktikum bietet häufig die einzigartige Gelegenheit, die Kollegen auch nach der Arbeit besser kennen zu lernen. Jedes zweite Wochenen-

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Titelfoto: Audi

Praktikum bei Audi-China


Ausland – China de wird z.B. ein Fußballspiel organisiert, welches den Teamgeist der chinesischen und deutschen Kollegen weiter zusammen schweißt und eine sehr gute Möglichkeit bietet, persönliche Beziehungen zu den Chinesen aufzubauen. Diese persönlichen Beziehungen (chinesisch „Guanxi“) können dir in der Arbeitswelt ungemein helfen, schnell und einfach ans Ziel zu kommen. Daher mein Tipp: Versucht möglichst viele persönliche Beziehungen aufzubauen. China ist zwar etwa elf Flugstunden von Deutschland entfernt, doch in manchen Dingen sind wir hier genauso „mittendrin statt nur dabei“. Jeden Samstagabend treffen sich z.B. die deutschen Expats, um gemeinsam mit ihren Fußballclubs zu fiebern und zu feiern. Ganz nebenbei lernt man wirklich interessante Persönlichkeiten kennen, welche gern ihre Erfahrungen mit dir teilen und dir vielleicht einen hilfreichen Karrieretipp geben, welcher dir bis dahin nicht in den Sinn gekommen ist.

Für Reisehungrige China besitzt ein sehr gut organisiertes und vor allem pünktliches Schienensystem. Das bietet die Möglichkeit, bequem und sogar billig, zum Beispiel mit einem 1400 km Roundtrip Changchun – Beijing für etwa 45 Euro, viele chinesische Städte zu bereisen. Ein spontaner Wochenendtrip in die Hauptstadt Peking (Beijing) bereitet beispielsweise neue Motivationsschübe für den Alltag.

Beijing hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten: Die Große Mauer, das Olympiazentrum, die verbotene Stadt oder der Stoffmarkt sind ein paar Beispiele, welche es alleine schon wert sind, Beijing zu erkunden. Empfehlenswert sind die Stoffmärkte in ganz China, denn bei einem Komplettpreis von 80 bis 100 Euro für einen maßgeschneiderten Anzug oder ein Kostüm in guter Qualität kann man schlichtweg nicht meckern.

Mein Tipp für Euch Lasst all die euch bekannten Informationen über China hinter euch und macht euch euer eigenes Bild von diesem interessanten und aufstrebenden Land. Die Chinesen sind ein freundliches, aufgeschlossenes und neugieriges Völkchen auf dem Weg in eine bessere Zukunft. Zusätzlich kann man sehr viel von den Chinesen lernen. Mein Lieblingsbeispiel hierfür ist ganz klar das großgeschriebene „WirGefühl“, was uns Europäern manchmal fehlt.

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Ausland – Singapur

Singapur – fine city Dass ich mein Praktikum im Ausland absolvieren will, stand für mich ziemlich früh fest. Frühzeitig habe ich mich auf die Suche nach einer passenden Stelle gemacht, was sich als nicht ganz einfach erwiesen hatte. Ich kann jedem nur empfehlen – bewerbt euch rechtzeitig und verschwendet eure wertvolle Zeit nicht dafür, Initiativbewerbungen zu verschicken! Die landen meistens gleich im Papierkorb. Zwei Angebote kamen in Frage – ein Praktikum in Detroit und eines in Singapur. Die Wahl ist mir ziemlich leicht gefallen – es sollte zu Bosch nach Singapur gehen und zwar ziemlich bald! Nachdem ich ungefähr einen Monat vor dem Praktikumsbeginn das Angebot bekommen habe, musste schnell noch alles unter Dach und Fach gebracht werden –

Visum, Wohnung, Flug, BAföG, Stipendium… Die Zeit verflog so schnell und schon landete ich im Changi Airport in Singapur. Neugierig und fasziniert habe ich die ersten Wochen in Singapur damit verbracht, so viel wie möglich von der Stadt zu sehen. Als „fine city“ betitelt, ist Singapur zum einen sehr sauber (insbesondere im Vergleich mit anderen asiatischen Städten), hält aber zum anderen viele Strafen für die Einwohner bereit, die einen selbst teilweise mit Unverständnis den Kopf schütteln lassen. In öffentlichen Verkehrsmitteln ist es zum Beispiel weder erlaubt zu essen, noch zu trinken! Als Europäer muss man sich da schon mal nach einem Aufenthalt bei ca. 35 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von etwa 80% das eine oder andere mal zusammen reißen um den 500 $ hohen Strafen zu entgehen! Die vielen Kulturen, die in Singapur Zuhause sind, geben der Stadt ein unglaublich metropolitisches Flair, was durch die Tatsache unterstützt wird, dass es neben der Amtssprache Englisch noch drei weitere Amtssprachen gibt – Chinesisch, Malaiisch und Tamil. Das Englisch in Singapur ist eher als Singlish bekannt. Sozusagen ein Dialekt des Englischen, bzw. ein Mix aus Englisch, Malaiisch und Chinesisch. Singlish äußert sich oft, eigentlich meistens, in verkürzten Sätzen wie „can?“ (ja, es

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Ausland – Singapur ist tatsächlich ein Satz) oder zusätzlichen Endungen wie „… lah?“. Mit den neu gefundenen Freunden und zahlreichen anderen Praktikanten bei Bosch (Bosch hat insgesamt ca. 50 Praktikanten, etwa die Hälfte davon aus Deutschland) habe ich versucht, in den nachfolgenden Monaten so viel wie möglich nicht nur von Singapur, sondern auch von den Ländern in der Umgebung zu sehen. Durch die Größe und die Lage des Landes lassen sich unglaublich viele Reisen unternehmen, so dass es schon fast eine Sünde ist, das halbe Jahr nur in Singapur zu verbringen. Außerdem macht der ethnische Mix Singapurs es möglich, dass im sonst so arbeitsamen Asien eine kleine Oase der Feiertage entsteht. Neben den „klassischen“ Events wie Karfreitag, dem Tag der Arbeit oder Weihnachten finden sich noch zahlreiche weitere Feiertage von jeder einigermaßen bedeutenden Minderheit. Auch wenn einem Vesak Day oder Hari Raya Haji nix sagen, haben solche Tage einen großen Vorteil. Denn praktischerweise haben alle frei und nicht nur Angehörige bestimmter Religionen. Fällt der Feiertag auf einen Sonntag, ist der folgende Montag frei, da man sich ja am Sonntag wegen den Feierlichkeiten nicht erholen kann. Darüber hinaus wird ein Urlaubstag gutgeschrieben, falls der Feiertag ein Samstag ist. Das haben wir natürlich genutzt, um unter anderem nach Malaysia, Indonesien, Thailand bis hin zu den Philippinen und weiteren Zielen zu verreisen. Das ist der wahre Bonus von Singapur – es lassen sich so viele fantastische Reiseziele einfach erreichen! Die dabei gewonnenen Eindrücke lassen sich kaum auf Papier festhalten, deshalb seht selbst auf den Fotos.

tes gab es – als Praktikant braucht man nämlich jede Menge Geld in Singapur. Vor allem die Kosten für die Miete schlagen auf den Geldbeutel. Durch die geographisch kleine Fläche Singapurs, den relativ hohen Lebensstandard und die Vielzahl an ausländischen Firmen bzw. Mitarbeitern sind die Mieten relativ hoch. Das Praktikantengehalt reicht in den allermeisten Fällen nicht aus, um den Lebenskosten gerecht zu werden. An dieser Stelle kann ich mich nur glücklich schätzen, dass ich das PROMOS Stipendium bekommen habe. Dies ist ein Stipendium, das im Rahmen des Mobilitätsprogramms des DAAD „PROMOS“ von Hochschulen für Auslandsaufenthalte vergeben wird. Jedem, der ins Ausland gehen möchte, kann ich nur raten, sich rechtzeitig über alle Fördermöglichkeiten zu informieren, um sich spätere Probleme und Kopfschmerzen zu ersparen! Mit nach Deutschland werde ich, neben den dazu gewonnen Kenntnissen und Erfahrungen, wunderbare Erinnerungen und Freundschaften, mitnehmen. All die Eindrücke die ich in Asien sammeln konnte, haben mich persönlich weiter gebracht und ich würde gerne mittelfristig wieder zurück, sei es Urlaub oder Arbeit. Abschließend kann ich sagen, dass die Zeit in Singapur bisher mit Abstand zu den besten Zeiten meines Lebens gehörte und ich so einen Aufenthalt jedem nur weiterempfehlen kann! (Alina Schätzel)

Einen einzigen Nachteil meines Aufenthal-

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WiPoSo – Interview

Wir gehen davon aus, dass Ingolstadt bald noch einige Tausend Studenten mehr beheimaten wird. Interview mit Oberbürgermeister Dr. Alfred Lehmann (CSU) Guten Tag Herr Lehmann, Sie sind Oberbürgermeister einer sogenannten „Boomtown“. Worauf sind Sie am meisten Stolz? Zum Einen natürlich auf die hohe Lebensqualität – viele fühlen sich wohl und Ingolstadt ist deutschlandweit auf Platz 11 in der Beliebtheit. Außerdem bin ich stolz auf die gute Integration, da doch viele Mitbürger in Ingolstadt einen Migrationshintergrund aufweisen. Ingolstadt hat eine eigene Fanseite auf Facebook. Sind Sie oder Kollegen im Rathaus auch bei Facebook angemeldet? Ich nicht, aber wie Sie richtig sagen, das „Amt Ingolstadt“ schon. Ich habe das Thema Facebook auch schon bei der CSU angeregt, wo es inzwischen bearbeitet wird.

An der Hochschule studieren ca. 3000 junge Menschen mit steigendem Trend. Studentenwohnungen in Ingolstadt sind relativ teuer und zugleich rar – gibt es diesbezüglich Pläne? Im bundesweiten Vergleich stehen wir gar nicht so schlecht mit den Studentenwohnungen. Und es gibt eine ganze Reihe

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Foto: A. Lehmann

Thema Hochschule Ingolstadt: Wie ist der aktuelle Stand der Campuserweiterung – wann wird angefangen zu bauen und wann soll sie fertig sein? Die Planungen laufen wie vorgesehen. Letztes Jahr gab es kurzfristig Irritationen seitens des Bauherrn, also dem Freistaat Bayern, aber laut meinen Informationen sollen ab Herbst 2011 die Bagger anrollen. Ebenso wollen wir in dieser Zeit mit dem Bau der Tiefgarage auf dem Gelände beginnen.


WiPoSo – Interview von Plänen. Wir wollen einen Wohnkomplex an der Manchinger Straße errichten und auch privat sind viele Projekte in der Entstehung. Wir gehen schließlich davon aus, dass Ingolstadt bald noch einige Tausend Studenten mehr beheimaten wird. Vergleicht man Ingolstadts Nachtleben mit Städten wie Nürnberg, München oder Regensburg sind wir schon sehr rückständig. Es gibt maximal eine handvoll Diskotheken und selbst diese müssen auf Grund strenger Auflagen ums Überleben kämpfen, siehe das Beispiel „Eiskeller“. Wie stehen Sie zu diesem Thema? Man kann eine Stadt mit 3.000 Studenten im Hinblick auf Ausgehmöglichkeiten nicht mit gleichgroßen Städten und einer Studentenzahl von 25.000 vergleichen. Bei uns gibt es auch keine strengeren Auflagen, denn diese Angelegenheit ist Bundessache. Wir haben in den Städten viel Probleme mit Alkoholmissbrauch und Vandalismus auf den Straßen. Die Polizei ist streng dahinter, da dies enorm die Wohnqualität in der Innenstadt beeinträchtigt. Dies geschieht in Regensburg sogar noch stärker als hier in Ingolstadt und deshalb wurden dort auch schon mehr Maßnahmen wie beispielsweise der Handhabung der Sperrzeit getroffen. Auch die Einkaufsmöglichkeiten in der Altstadt werden immer schlechter und man ist schon fast gezwungen zu Westpark oder FOC zu fahren – wie kann man die Innenstadt wieder beleben, kommen in naher Zukunft neue Geschäfte? Das ist leider eine Sache, die wir nicht steuern können. Es ist Sache des Vermieters, an wen er seine Ladenfläche vermietet und da gilt nun mal das Gesetz der Marktwirtschaft. Laut Gewerbemaklern steigt in Ingolstadt der Konsum, da die Miete Maßstab für die Attraktivität eines Standortes ist. Bei geringerem Umsatz sinkt auch der Mietpreis, das nennt man dann 1B Lage. Problem sind eher die Leute und nicht die Stadt. Das Einkaufsverhalten der Menschen hat sich schlichtweg geändert. Ich zum Beispiel kaufe liebend gern in der Altstadt ein und mir würde es im Traum nicht einfallen mich ins Auto zu setzen um im Westpark Schuhe zu kaufen. Wie gesagt, das Kaufverhalten kann man politisch unmöglich steuern.

Ebenso ist es mit den Altstadtkinos, die schon seit Jahren brach liegen und auf neue Betreiber warten – warum geht da nichts voran? Das habe ich auch so gehört, doch es ist schon seltsam. Selbst als die Altstadtkinos noch existierten gab es nur eine handvoll Besucher wohingegen das Multiplexkino am Westpark bestens gefüllt war. Heute beschweren sich alle, wo die Altstadtkinos seien. Wir sind für die Altstadtkinos und würden bei einer Wiedereröffnung sogar einen sechsstelligen Betrag Finanzierungshilfe leisten, doch die Lage ist schwer.

Der Oberbürgermeister sieht die Donau als Thema für die Zukunft (Foto: td)

Herr Oberbürgermeister, Sie sind Vorsitzender des Aufsichtsrats der INVG. Die zunehmende Anzahl an Studenten betrifft auch die Nahverkehrsmittel. Ist eine Erweiterung der Taktung der einzelnen Buslinien und ein Ausbau des Streckennetzes im Gespräch? Wir zahlen für unsere Busse des ÖPNV im Jahr sieben Millionen Euro drauf, was letztendlich zu Lasten des Steuerzahlers geht. Ingolstadt ist nun mal eine Autostadt mit der höchsten verkehrsdichte aller deutschen Städte und einer hohen Anzahl an Radfahrern. Das ist eine schwere Ausgangslage und trotzdem haben wir in den letzten Jahren viel in neue Technik und Busse investiert. Außerdem sollen die Anzeigen der Haltestellen digitalisiert werden. Wichtige Schritte, aber leider gibt es das Problem des Nahverkehrs in vielen deutschen Städten. Dafür gibt es in Ingolstadt sehr viele Parkmöglichkeiten, die man so beispielsweise in München nie finden könnte.

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WiPoSo – Interview Soll das Parkplatzangebot in Zukunft auch noch verbessert werden? Ja, am Festplatz gibt es bereits viele Parkmöglichkeiten und ab 18 Uhr ist hier das Parken sogar frei. An beiden Bahnhöfen werden weitere große Parkhäuser entstehen und auch an der Hochschule werden wir den Studenten 850 neue Plätze schaffen. Viele Studenten nutzen im Sommer die Erholungsmöglichkeiten des örtlichen Freibads und des Baggersees. Letzterer verliert seit geraumer Zeit zunehmend an Attraktivität aufgrund der schlechten Wasserqualität. Wie wollen Sie dem entgegenwirken? Die objektive Wasserqualität ist gut, das wird wöchentlich untersucht. Höchstens die Algen sind für manche Schwimmer unangenehm, doch auch dem versuchen wir durch regelmäßiges Mähen entgegen zu wirken. Mit Saturn-Arena, Wonnemar und Donaustrand haben wir bei den Freizeitmöglichkeiten schon einiges erreicht und trotzdem gibt es in diesem Bereich ständig etwas zu tun. Durch unsere Stadt fließt die Donau, ein wahrer Schatz – finden Sie dieser wird ausreichend genutzt? Nein, finde ich nicht. In diesem Punkt gibt es noch viel Potential. Ich habe immerhin schon die Uferpromenade von Eisenbahnbrücke bis zur Glacis errichten lassen. Des Weiteren haben wir den Antrag auf ein Donaubüro gestellt. Geplant sind auch ein Donaumuseum sowie ein „Fest an der Donau“. Ferner Traum ist die Tieferlegung der Schlosslände auf Donauniveau. Das Problem der Donau-Wertschätzung sehe ich geschichtlich, da Ingolstadt eine Festungsstadt war und die Bürger sich immer mehr mit der Schutter

Das think-Team im Rathaus

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identifizierten. Für mich ist die Donau das Thema der Zukunft. Wie stehen Sie zum Thema Photovoltaik und erneuerbare Energien? Von den Großstädten sind wir Platz eins in der Solarbundesliga und wir haben unzählige Dächer mit Photovoltaikanlagen bestückt. Außerdem engagieren wir uns sehr mit Fernwärmenutzung. Zwanzig Millionen Euro wurden in die Petroplus [Raffinerie] investiert, um Wärme zu nutzen, die zuvor in die Luft geblasen wurde, genau wie bei der Müllverbrennungsanlage. So spart Ingolstadt im Jahr sage und schreibe 67.000 Tonnen an CO2 durch Nutzung von Fernwärme – darauf sind wir sehr stolz. Noch ein kleiner Blick in das noch junge Jahr 2011 – was sind die großen Aufgaben, die Sie in und für Ingolstadt schaffen wollen? Es gibt eine Reihe von Zielen. Wir werden einiges bauen, zum Beispiel das GVZ II, was langfristig viele Arbeitsplätze sichern wird. Am Klinikum wird ein Seniorenheim mit direkter unterirdischer Verbindung zum Krankenhaus errichtet. Ältere Menschen benötigen viel öfter ärztliche Hilfe und ich empfinde das Projekt als sehr menschenorientierte Idee. Des weiteren planen wir ein neues Hallenbad sowie ein neues Schulzentrum im Südwesten. Die Stadt wird allein mit ihren Töchtern rund 150 Millionen Euro investieren und das alles ohne neue Nettoneuverschuldung bei konstanter durchschnittlicher Steuerkraft. Ich denke wir sind auf einem guten Weg. Vielen Dank

(ts, ab, fw)


Ob außen oder innen

Auto – Kunststoff – Peguform Mit hochwertigen Innen- und Außenraumsystemen unterstützen wir weltweit die Automobilindustrie durch unsere Kompetenz in Kunststoffbauteilen. Kundennah produziert das Werk Neustadt a. d. Donau mit 1.600 Mitarbeitern Stoßfängersysteme, Türseitenverkleidungen und Cockpits für Kunden wie z. B. Audi, BMW, Porsche und VW. Gerne stellen wir Praktikumsplätze und interessante Abschlussarbeiten zur Verfügung. Ansprechpartnerin: Claudia Zwintzscher Tel.: 0 8402 77-4224 oder per E-Mail: c.zwintzscher@peguform.de Peguform GmbH Umbertshausener Weg 7 93333 Neustadt a. d. Donau www.peguform.de think SS 2011 – 45


WiPoSo – nachgedacht

nachgedacht: Begrüßungsrituale Freitag 21 Uhr. Ein Freund hat mich auf eine Party mitgenommen. Es sind schon zwanzig Leute im Raum. Wie begrüßt man alle? Ein „Salut“ in Frankreich wird brav von zwei Küsschen auf die Backe begleitet. Ein „Hola“ in Mexiko wird mit einem Bussi belohnt. Man muss sich eigentlich nicht wirklich darüber wundern, dass wir Deutschen als kalt und distanziert gelten, denn was bekommt man bei uns für ein „Hallo“? Einen Händedruck? Wohl am ehesten…

Beim Kuss auf die Wange kann man aber auch einiges falsch machen. Je nach Region gibt es ein, zwei, drei oder vier Küsschen auf die Wange. Dabei berührt man die Backe möglichst nicht mit den Lippen. Tja, andere Kulturen, andere Fettnäpfchen. Wenn man beide Varianten vergleicht: Händeschütteln vs. Küsschen. Eine Geste, die die eigene Stärke ausdrückt vs. eine Geste die für Nähe und Sympathie gegenüber dem Anderen steht. Ich finde wir Deutschen sollten ein bisschen herzlicher werden. Vielleicht erledigt sich das dann irgendwann einmal, mit unserem Ruf reserviert zu sein. (kb)

Foto: jr

Unter Freunden gibt es natürlich Begrüßungsrituale, aber feste Regeln gibt es bei uns nicht, oder? Laut Knigge gibt es bei uns in Deutschland drei Möglichkeiten des Begrüßens: ein Handschlag, ein Handkuss oder eine Umarmung. Fester Händedruck mit einem Lächeln unterstrichen ist wohl die Gängigste. Aber ist es nicht merkwürdig, dass wir die Hand geben, während andere Nationalitäten Unbekannte mit Küsschen begrüßen? Anscheinend stammt das Händeschütteln vom Winken ab. Hierbei zeigt man seine leere Handinnenfläche und somit dass man nicht bewaffnet ist. Aber Händeschütteln ist nicht gleich Händeschütteln. Bei uns in Deutschland gibt man sich

einen festen Handschlag, somit drückt man auch seine Stärke aus. Das wäre in asiatischen Ländern jedoch sehr unhöflich, hier gibt man sich zwar auch die Hand, aber nur mit schwachem Druck.

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Lifestyle – Buchtipp

Der Dämon und Fräulein Prym Eine Geschichte über den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse

Worum geht’s? Bescos – ein kleiner Ort mit 281 Einwohnern, keinen Kindern, drei Strassen und ein paar verfallen¬en Hütten. Das Leben ist ziemlich eintönig und das Dorf langsam vorm Ausbluten, denn die jungen Leute zieht es in die Stadt. Einzige Ausnahme ist die junge Kellnerin Chantal Prym. Doch auch sie ist fest entschlossen Bescos zu verlassen, sobald sich ein geeigneter Mann dafür findet. Berthe wohnt schon lange in Bescos. Seit ihr Mann verstorben ist, sitzt sie Tag für Tag vor ihrem Haus und beobachtet die Berge, die Pflanzen, die Tiere und das Geschehen im Dorf. Seit Jahren wartet sie auf die Ankunft von etwas Bösem in Ihrem Dorf. Am Anfang des Buches bemerkt Bethe, das nun der Tag gekommen ist, auf den sie schon die ganzen Jahre wartet. Ein Fremder betritt das Dorf – und mit ihm ein Dämon, der das Dorf auseinanderspalten wird. Der Fremde hat ein schweres Schicksal erlebt und er zweifelt an dieser Welt, den Menschen und auch an Gott. Er hat ein unmoralisches Angebot mit im Gepäck. 10 Goldbarren sollen die Bewohner von Bescos erhalten, wenn einer von ihnen innerhalb sieben Tagen gegen das Gebot „Du sollst nicht töten“ sündigt. Reichtum gegen Mord – das ist die Vorstellung des Dämons. Als Vermittlerin wählt er sich Fräulein Prym aus. Als Honorar würde sie für sich alleine einen ganzen Goldbarren erhalten. Sie muss sich entscheiden, ob sie sich der Herausforderung des Fremden stellen will und sich damit ihren Wunsch auf Reichtum erfüllen kann oder ob sie sich für die Gemeinschaft und Moral einsetzen soll. Sieben Tage, in denen das Gute und das Böse sich einen erbitterten Kampf liefern und in denen jeder für sich entscheiden muss, ob er bereit ist, für seinen Lebenstraum etwas zu riskieren und sich zu ändern. Ob Wohlstand für Alle wirklich einen Mord rechtfertigen und entschuldigen kann. Nachdem alle dafür sind, es zu tun und nach geeigneten Rechtfertigungen suchen, beginnt die Suche nach dem Opfer, der Art der Ausführung und vor allem auch die Suche nach dem Leben danach.

Meine Meinung Der Dämon und Fräulein Prym ist das vierte Buch, das ich von Paulo Coelho gelesen habe. Auch dieses Werk hat mich sehr inspiriert und enthält vieles, worüber es sich lohnt nachzudenken. Für mich war es weit mehr, als nur ein unterhaltsamer Roman, den man unbedingt lesen sollte. (Karin Blechinger)

Auszug Sie hatte herausgefunden, dass es zwei Dinge gibt, die einen Menschen daran hindern, seine Träume zu verwirklichen: der Glaube, sie seien ohnehin unerfüllbar, oder wenn diese durch eine unerwartete Drehung des Schicksalsrades plötzlich doch erfüllbar werden. In solchen Augenblicken bekommt man Angst vor einem Weg, von dem man nicht weiß, wohin er führt, vor einem Leben voller unbekannter Herausforderungen, davor, dass vertraute Dinge für immer verschwinden könnten. Der Mensch will immer, dass alles anders wird, und gleichzeitig will er, dass alles beim alten bleibt.

Paulo Coelho wurde 1947 in Rio de Janeiro geboren. Er war Theaterdirektor, schrieb Bühnenstücke, arbeitet als Journalist und war 1998 der am zweitmeisten gelesenen Autor weltweit. Seine Werke werden in 150 Ländern veröffentlicht und in 50 Sprachen übersetzt.

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Lifestyle – DVD-Tipps

Es gibt wieder was zu sehen. Das Ansehen von guten Filmen macht nicht nur mir Spaß und deswegen haben wir in dieser Ausgabe auch einen Filmtipp nicht nur von mir, sondern auch von einem anderen filmbegeisterten thinkRedakteur. Auch einen schlechten Film habe ich mir wieder angetan, den ich euch nicht vorenthalten möchte.

Aber fangen wir doch mit den besseren Filmen an: Vincent will Meer Ein deutscher Film vom Regisseur Ralf Huettner (Die Musterknaben), in dem Karoline Herfurth ein magersüchtiges Mädchen an der Seite von Florian David Fitz spielt, der die Hauptrolle Vincent besetzt und auch das Drehbuch schrieb. Um was es geht: Vincent hat das Tourette-Syndrom. Als seine Mutter stirbt, wird er für seinen Vater zur Last und dieser steckt ihn erst mal in eine Klinik. Dort landet er bei dem zwangsneurotischen Alexander im Zimmer und freundet sich mit der magersüchtigen Marie an. Er erzählt Marie, dass

er seiner Mutter vor ihrem Tod versprochen hat, einmal das Meer zu sehen. Marie kommt auf die Idee, das Auto der Klinikleiterin „auszuleihen“ und damit ans Meer zu fahren. Als Alex sie aufhalten will, landet er ebenfalls im Auto. Verfolgt von der Klinikleiterin und Vincents Vater, machen sich die drei auf in Richtung Italien. Warum taugt der was? Der Film macht wirklich Spaß. Vincents Tourette wird witzig dargestellt, dabei aber immer ernst genommen. Man merkt, wie schwer es für ihn ist, akzeptiert zu werden. ­Florian David Fitz spielt seine Rolle sehr gut. Karoline Herfurth hat extra für diese Rolle extrem abgenommen und wirkt ebenfalls sehr glaubwürdig. Man hofft immer, dass sie es ans Meer schaffen und freut sich, wenn der Vater sie mal wieder verpasst. Negativ ist mir die doch etwas übertriebene Positionierung des Audi A8 aufgefallen, an manchen Stellen wirkt der Film fast wie ein Audi-Werbespot. Das lässt sich aber verschmerzen, denn der Film ist absolut herausragend. (ms)

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Lifestyle – DVD-Tipps Lord of War – Händler des Todes Es gibt über 550 Millionen Schusswaffen auf der Welt, was bedeutet, dass jeder zwölfte Mensch auf der Welt eine besitzt. Die Frage ist nur: Wie bewaffnet man die anderen elf? Um was es geht: Der Film erzählt die Geschichte des Waffenhändlers Yuri Orlov, der am Ende des Kalten Kriegs fast sämtliche UDSSR-Waffen der

Ukraine aufkauft und damit sein großes Geld bei den Diktatoren dieser Welt macht. Klingt ja nicht gerade so besonders, oder? Doch, der Film ist wirklich gut. OK, der Humor ist etwas trocken und das Thema auch nicht gerade einfach, aber Nicolas Cage spielt die Figur des Waffenhändlers unglaublich gut. Sowohl diese Figur, als auch die Diktatoren, die dargestellt werden, basieren auf echten Personen, genauso wie die vielen Tricks, die Orlov anwendet, um die Waffen zu tarnen. Besonders, wenn man weiß, dass die dargestellten Vorgehensweisen nicht ganz weit weg von der Realität sind, macht der Film durchaus nachdenklich. (ms)

Auszeit - L‘emploi du temps Wer hat sie sich noch nicht herbeigesehnt? Eine Auszeit vom Lernen? Eine Auszeit von allen Verpflichtungen? Eine Auszeit vom Job, der nicht sinnerfüllend zu sein scheint? Ebenso sehnt sich der Protagonist in diesem Film – wenn auch nicht ganz unfreiwillig. Vincent wacht auf. Es toben Kinder auf einem Parkplatz, die auf dem Weg zu Schule sind. Man sieht ihn im Auto liegend, in dem er offensichtlich geschlafen hat. Eine nicht adäquate und fast surreale Situation für einen ehemaligen Unternehmensberater, dem ein Job als UNO-Mitarbeiter in der Schweiz bevorsteht. Er ruft seine Frau an und berichtet, er wäre gerade in einer Besprechung. Nach und nach wird klar: Für ihn ist eine Fiktion längst Realität geworden. Ausweglos scheint es, seine Kündigung ge-

heim zu halten. Er hegt jedoch weder Ambitionen, in einen ähnlichen Job wieder einzusteigen, noch die Situation aufzuklären. Laurent Cantet stellte 2001 in Venedig einen Film von einem Mann vor, dessen Sinnsuche gerade dann beginnt, als die Familienplanung längst umgesetzt wurde. Sie Lehrerin, er Unternehmensberater, Kinder, ein großes Haus – das klingt nach einem Leben, das für viele erstrebenswert scheint. Nicht so für Vincent! Er fährt endlos weit mit dem Auto – besteigt Berge und erfindet eine Geschichte, um einen idealen Vater und Ehemann zu mimen. Der Film bleibt insbesondere aufgrund dessen spannend, da die Frage unentwegt im Raum steht, wie lange die Fassade noch halten wird. Beeindruckend sind die Kulissen, sowie die Bildgestaltung. Die darstellerische Qualität der Hauptrolle trägt dazu bei, dass man die Höhen und Tiefen der Hauptfigur mitfühlen kann und sich somit in die Verstrickung von Lügen hinein versetzen kann. Wie beschrieb es Max Frisch in Gantenbein treffend? „Jedermann erfindet früher oder später eine Geschichte, die er für sein Leben hält.“ (mg)

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Lifestyle – DVD-Tipps Okay, das war es erst mal mit den schönen Augenblicken der letzten Monate. Den folgenden Film wollte ich Euch vorstellen, weil er doch auch etwas besonderes ist. Er macht von einer Technik Gebrauch, die man eigentlich als neu ansieht, aber in Wirklichkeit gab es das schon früher. Warum es sich nicht durchgesetzt hat? Ich habe da einen Verdacht...

Liebe in drei Dimensionen Wow, ist der schlecht. Nicht, dass ich es anders erwartet hätte, bei dem Titel und dem drum herum, aber so schlecht habe ich ihn mir dann doch nicht „erhofft“. Ausgeliehen habe ich ihn, weil ich mir etwas Ähnliches wie „Eis am Stiel“ erwartet habe und – vor allem – weil der Film etwas besonderes ist, denn er war einer der ersten Deutschen 3D-Filme überhaupt.

Doch noch erwähnenswert macht den Film nur noch, wie bereits erwähnt, dass er in 3D gedreht wurde und damit einer der ersten Deutschen 3DFilme war. Damals wurde noch mit Rot-Grün-Brille geschaut. Witzige Effekte wurden damals bereits eingebaut. So fliegt etwa ein rotes Höschen ziemlich lange durchs Bild und dreht Pirouetten und natürlich werden ganz gerne wackelnde Brüste ins Bild gehalten. Nur leider fehlt gerade das auf der DVD, denn dort ist nur die 2D-Version zu sehen, was der Sache natürlich komplett den Witz nimmt. (ms)

Hintergrund: saphiree / photocase.com

Um was es geht: Hmm, das ist schwierig, denn dieser Film hat nicht gerade viel Handlung. Dagegen ist „Eis am Stiel“ oscarverdächtig. Eigentlich geht es um ein Mädel, das aus dem Norden nach Bayern kommt und dort in der Wohnung einer Freundin wohnt, so lange diese nicht da ist. Nebenbei geht es noch um ein paar andere Leutchen.

Klingt ja wirklich nicht gut. Gell? So sehe ich das auch, aber irgendwie ist es doch lustig, sich das anzusehen. Erwarten sollte man von dem kleinen Sexfilmchen nicht viel. Bekannte Namen wie Ingrid Steeger und Konstantin Wecker haben hier mitgewirkt, wollen aber heute sicher nicht mehr darauf angesprochen werden…

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Lifestyle – Artikel

Die beste Aussicht auf Erfolg. Mitarbeiter mit Leidenschaft und

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52 – think SS 2011


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think SS 2011 – 53


Lifestyle – Mathematisch gedacht

Sie liebt mich. . .

Sie liebt mich nicht. . .

Das Gänseblümchenorakel Dr.-Ing. Paul Spannaus und die Partner-Mechanik

„Das, wobei unsere Berechnungen versagen, nennen wir Zufall.“ Albert Einstein Ist es dann Zufall, dass wir hin und her gerissen sind, wenn wir einen interessanten Menschen kennenlernen, uns verlieben und von einander abwenden? Nein. Es kann kein Zufall sein. Unzählige Ratgeber versuchen, den Liebenden Tipps zu geben, was einer harmonischen Beziehung zu ewigem Glück verhelfen kann. In Summe lässt sich alles auf einen Nenner bringen: Eine glückliche Beziehung durchläuft Hoch- und Tiefpunkte und ist stabil, wenn beide Partner einander wollen und auf einander eingehen. Hoch- und Tiefpunkte. Stabilität. Interaktion und Dynamik. Wörter, die zeigen, dass Liebe nicht nur mit unendlich vielen Thesen und Argumentationsketten beschrieben werden kann, sondern auch eine mathematische Entsprechung hat. Stellen wir uns Romeo und Julia vor, wie sie einander kennenlernen. Die erste Begegnung: Romeo wird Julias anmutende Erscheinung gewahr und es ist um ihn geschehen. Julia hingegen ahnt im ersten Moment noch nichts. Sie betrachtet Romeo wertfrei bis tendenziell gleichgültig. Das erste Gespräch. Die erste Einladung. Nach anfänglichem Zögern fühlt sie sich geschmeichelt und erwägt lächelnd eine Zusage. Das bestärkt ihn und er intensiviert sein Werben. Sie beginnt eine Ahnung zu entwickeln, wo die Sache hinführen soll und zieht sich demonstrativ zurück. Das kann den jüngst von Zuneigung entfachten Romeo nur motivieren, jetzt nicht locker zu lassen. Die Situation gerät aus dem Ruder, verkehrt ins Negative. Julia verspürt, wie in

ihr eine kategorische Ablehnung aufkeimt und zieht sich zurück. Für Romeo bleibt nur, sich Julia aus dem Kopf zu schlagen. Dies bleibt von ihr nicht unbemerkt. Ihr fehlen seine Bemühungen; sie fühlt sich vernachlässigt und sucht demonstrativ unauffällig seine Nähe. Spielerisch entfacht sie Romeos Glut von Neuem...

Wohin führt die erste Begegnung und welches Schicksal wird den Beiden zuteil? Der stete Wechsel zwischen Zuneigung und Ablehnung charakterisiert die beiden. Die Gefühle zueinander sind direkt miteinander verknüpft. Würde man versuchen, beiden zu Rate zu eilen, erforderte dies ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl. Schlussendlich wäre der Rat wohl schlicht, die Sache auszuprobieren, um herauszufinden, wie groß die Balance zwischen Zuneigung und Kalte-Schulter für ein langfristiges Glücklichwerden sein muss. Wenn das Gefühl von Romeo für Julia mit x1 und Julias Romeoaffinität mit x2 bezeichnet werden würde, so wäre Romeos Zuneigung nach einer gewissen Zeit ∆t gewachsen oder gesunken. Diese Änderung des Gefühlszustandes des von Amors Pfeil durchbohrten Romeos ist bestimmt durch dessen eigene Einschätzung (Selbstbild) der aktuellen Lage und seine Auffassung der Reaktionen des Ge-

Im Institut für Angewandte Forschung IAF arbeiten aktuell 35 wissenschaftliche Mitarbeiter an praxisbezogenen Fragestellungen aus den Bereichen Technik und Wirtschaft. 2008 wurde das IAF-Projekt „Crasherkennung mittels Körperschall“ mit dem bayerischen Innovationspreis ausgezeichnet. Im Golf VI ist die körperschallbasierte Crasherkennung erstmalig in einem Serienfahrzeug umgesetzt worden. 54 – think SS 2011


Lifestyle – Mathematisch gedacht genüber (Fremdreaktion). Für Romeo heißt das, die 1 ˙ 1 mit dem SelbstÄnderung seines Gefühls dx dt = x bild a, der Fremdreaktion b und dem Ausgangsgefühl g1 ist durch folgende Gleichung beschrieben x˙ 1 (t) = a x1 (t) + b x2 (t) + g1 .

(1)

Die Gefühlszustände von beiden Beteiligten x1 und x2 sind Funktionen der Zeit. Bei Romeo ist es Liebe auf den ersten Blick. Der Startwert für sein Gefühl ist damit g1 = +1.

Gefühl x2 für Romeo wächst zusehends, während ihr Startwert g2 noch zwischen irritierter Zurückhaltung und zartem Interesse bei ±0,1 schwankt. Prinzipiell ist Zuneigung mit positiven Werten für x1 und x2 charakterisiert und Abneigung mit negativen Werten. Zusammenfassend gilt also für die junge Verbindung unter Weglassung der Schreibweise für die Zeitabhängigkeit der Gefühlszustände x1,2 (t) = x1,2 x˙ 1 = a x1 + b x2 + g1 x˙ 2 = c x1 + d x2 + g2 .

2

1

Abbildung 1: Interaktion der Liebenden, x1 beschreibt das Gefühl von Romeo für Julia und x2 ihr Gefühl für ihn in einem abgeschlossenen System ohne Einflüsse von außen Gleichung (1) zeigt ein sehr einfaches, aber gut treffendes Modell für die Beschreibung der Gefühlswelt einer Person, die nur im Kontakt zu einer weiteren Person steht und damit durch diese beeinflusst wird. Weitere Einflüsse von außen sollen hier vernachlässigt werden. Die Systemgrenzen sind damit als abgeschlossen zu verstehen. In diesem speziellen Fall wird das Gefühlsleben von Romeo maßgeblich durch Julias Reaktion vorgegeben. Dabei gibt der Term b x2 an, wie er ihre Reaktion bewertet. Als ein die indonesischen Wellen reitender Student im Auslandssemester wird Romeo Julias Reaktionen tendenziell anders interpretieren, als der abschlussarbeitsabgebende Siebtsemestler mit Schlafentzug, d.h. die eigene Wahrnehmungs- und Interpretierbarkeit b x1 Romeos bestimmt die zeitliche Veränderung des Gefühls für Julia x1 . Der Faktor a x1 charakterisiert den Umgang mit der eigenen Gefühlswelt. Abbildung 1 zeigt die entsprechende Strandsituation. Julia fühlt sich nicht wenig geschmeichelt. Ihr

(2)

Damit ist die Dynamik der jungen Partnerschaft und ihrer Abhängigkeit beschrieben. Es handelt sich hierbei um ein System gekoppelter linearer Differentialgleichungen bei gegebenen Anfangsbedingungen g1 , g2 . Dieses lässt sich vollständig analytisch lösen, sodass eine Zeitfunktion für das Gefühl von Romeo und Julia beschrieben und analysiert werden kann. Sobald die geschlossenen Lösungen für das jeweilige Gefühl für den anderen (x1 und x2 ) gefunden sind, ist es ein Leichtes, die Zukunft beider vorherzusagen. Mathematisch gesprochen ist das Schicksal der beiden der Grenzwert des jeweiligen Gefühls für sehr lange Zeiträume (t → ∞): lim x1 (t) und

t→∞

lim x2 (t) .

t→∞

(3)

Das Ziel sollte sein, dass sich die Gefühle beider hin zu positiven Gefühlen entwickeln und nicht gegen Null konvergieren oder gar hin zu negativen Werten, was einer Abneigung entsprechen würde. Die übersichtlichste Darstellung ergibt sich bei der Anwendung der Laplace-Transformation auf das lineare Differentialgleichungssystem. Die Transformation ergibt bei der Berücksichtigung, dass die zeitliche Ableitung im Laplace- bzw. Bildbereich der Multiplikation mit s entspricht x1 (s) s = a x1 (s) + b x2 (s) + g1 , x2 (s) s = c x1 (s) + d x2 (s) + g2 .

(4)

Im nächsten Schritt werden die Gleichungen ineinander eingesetzt und so umgeformt, dass eine Rücktransformation in den Zeitbereich über entsprechende Tafelwerke vorgenommen werden kann. Exemplarisch gilt für x1 (s) im Bildbereich g 1 s − g 1 d + g2 b s2 − (a + d) s + (ad − bc) g2 s − g 2 a + g 1 c x2 (s) = 2 . s − (a + d) s + (ad − bc)

x1 (s) =

(5)

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Lifestyle – Mathematisch gedacht

= s2 − 2α s + α2 + ω 2 .

(6)

Die Einführung der Faktoren α und ω ist motiviert durch die Korrespondenztafeln der LaplaceRücktransformation, welche an dieser Stelle nicht diskutiert werden sollen. Ein Vergleich der beiden Zeilen in Gleichung (6) liefert schlussendlich für die beiden die Dynamik der Verbindung charakterisierenden Größen α = 12 (a + d) ,

ω 2 = − 14 (a − d)2 − c b .

(7)

Mit der Rücktransformation der Gleichungen (4) ergeben sich die zeitlichen Verläufe der Gefühle von Romeo und Julia (β = 12 (a − d))     1 g2 b − β tan ωt x1 (t) = g1 eαt cos ωt 1 + ω g1     1 g1 x2 (t) = g2 eαt cos ωt 1 + c + β tan ωt ω g2 (8) Die zeitliche Entwicklung der Gefühle setzt sich damit aus zwei wesentlichen Größen zusammen: den Schwingungstermen cos ωt, tan ωt und dem Verstärkungs- bzw. Abklinganteil eαt . Die Schwingung entspricht dem Hin und Her der Gefühle. Sie schwanken zwischen Zuneigung (positive Gefühle) und Ablehnung (negative Gefühle). Die Geschwindigkeit, mit der sich die Gefühle ändern, ist ausschließlich über den Faktor ω aus Gleichung (7) bestimmt und hängt damit von allen vier die beiden Personen charakterisierenden Faktoren a, b, c und d, ab. Das heißt aber auch, dass das Zusammenspiel und die Gefühlswelt von beiden zu jedem Zeitpunkt in Bewegung ist. Sie stehen im Wechselspiel und bedingen einander. Die Beiden würden also auf alle Zeiten im Wechselbad der Gefühle leben, wäre da nicht der Dämpfungs- oder Verstärkungsfaktor α. Dieser bestimmt den Verlauf der e-Funktion und ist nur von den beiden Faktoren a und d abhängig. Sie stehen für das jeweilige Selbstbild; a beschreibt, wie Romeo seine Gefühle x1 interpretiert, und d, wie Julia ihre Gefühlswelt interpretiert. Wenn α positiv ist, nimmt die e-Funktion bei längeren Zeiträumen sehr große Werte an. Das Gefühl

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α = 12 (a + d) α > 0 ⇔ −a > d eαt → ∞ wachsende Gefühle

α < 0 ⇔ −a < d eαt → 0 verebbende Gefühle

Ist α = 0, würde gelten −a = d. Romeo und Julia wären genau vom gleichen Typ und würden ihre eigenen Gefühle identisch bewerten.  

Z(s) = s2 − (a + d) s + (ad − bc)

wird immer größer. Bei negativen Werten für α nähert sich die e-Funktion an die Zeitachse an, was einer Abschwächung der Gefühle gleichkommt. Die Gefühlsentwicklung kann also abgeschätzt werden, indem geklärt wird, ob α positiv oder negativ wird. Mathematisch ausgedrückt:

  













5



Erstaunlicherweise ist der Zähler beider Funktionen identisch.

0 

-5 0

0.2

0.4

0.6

0.8

1



Abbildung 2: Gefühlsentwicklung von Romeo und Julia über der Zeit: verebbende (oben) und aufschaukelnde Gefühle (unten) Der Volksmund weiß an dieser Stelle, dass sich Gegensätze anziehen. Skeptiker wissen hier immer zu kontern, dass sich Gegensätze aber auch negativ auswirken können. Und genau das zeigt der Dämpfungsfaktor α. Gegensätze (−a = d) sind für eine Entwicklung der Beziehung und der Liebe notwendig. Aber je nachdem, wie die Gegensätze miteinander gewichtet sind, kann es zum Erliegen jedes Gefühls kommen, aber auch zu einer Intensivierung der Zuneigung. Beispielhaft skizziert in Abbildung 2 ist erst ein Abklingen und darunter eine Verstärkung der Gefühle zueinander aufgetragen. Hierbei wurden die angegeben Werte in Gleichung (8) eingesetzt und die Zeit auf 1 normiert.


Lifestyle – Mathematisch gedacht Bleibt die letzte Frage zu klären, wie sich die Parameter a, b, c, und d zusammensetzen und bestimmen lassen. Hierzu ließe sich die Farblehre von Max Lüscher zweckentfremden. Lüscher entwickelte die Theorie und Methode der Vier-FarbSystematik von Menschen. Nach ihr lassen sich Menschen in vier psychische Grundtypen einteilen: Sanguiniker, Choleriker, Phlegmatiker, Melancholiker. Die Farbeinteilung soll „[...] das Selbstgefühl und den psychosomatischen Status [...]“ einer Person beschreiben. Im Fall der Liebesbewertung von Romeo und Julia heißt das: die Farbeinteilung kann das Selbstbild a, d und die Fremdreaktion, die Interpretation der Gefühle des Gegenübers, b und c beschreiben. Eingetragen in ein Koordinatensystem ergibt sich Abbildung 3. Sowohl Julia als auch Romeo sind vom gelben Farbtyp. Ein gutes Verständnis für die Farbzuordnung erschließt sich durch deren Ursprung in der VierElemente-Lehre. Bereits im 6. Jahrhundert v. Chr. teilt der Philosoph Thales die Welt in die Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde auf. Chinesische und westliche Tierkreiszeichen werden bis heute mit diesen Elementen in Verbindung gebracht. Die Lüscher sche Darstellung erlaubt eine Verwendung der Grundidee ohne einen astrologischen Beiklang. Er gibt vielmehr eine Systematik an die Hand, mit der sich die menschliche Psyche über geeignete Fragebögen in die entsprechenden Farbtypen und ihre Ausprägungen einteilen lässt.

b, c

gelb

1

Fremdreaktion

blau Selbstbild

-1

rot

1

-1

a, d

grün

Romeo: a  0,2 ; b 0,8 Julia: a  -0,1 ; b 0,1 Abbildung 3: Verknüpfung der Lüscher -Farbtheorie mit der Partnerdynamik von Romeo und Julia für den abklingenden Fall aus Abbildung 2

Übersetzt in einen mathematischen Kontext wird das Farbschema hier in ein Koordinatensystem eingetragen, worin die x-Achse der Selbstwahrnehmung der eigenen Gefühle von Romeo a und Julia d ist. Auf der y-Achse steht die Fremdreaktion (z.B. b < 0, Romeo fühlt sich hingezogen, wenn Julia ihn abweist; b > 0, Romeo braucht Julias Erwiderung, damit seine Liebe wachsen kann). Zur Bewertung der eigenen Liebessituation ist eine genaue Bestimmung der jeweiligen Farbtypen notwendig. Sobald diese samt ihren Ausprägungen bekannt sind, kann eine Abschätzung der Beziehungsdauer angestellt werden: Passt der vergeistigte gelbe-blaue Ingenieursstudent zur eher rotgelben Betriebswirtin? Die wesentlichen Zuordnungen zwischen Element – Farbe – Empfindung – Charaktereigenschaft sind: Feuer Wasser Luft Erde

rot blau gelb grün

Selbstvertrauen Zufriedenheit Freiheit Festigkeit

lebhaft ruhig heiter ernst

Eine Allgemeingültigkeit lässt sich nicht ableiten. Weder für die nicht ungewöhnliche IngenieursBetriebswirt-Kombination, noch für Romeo und Julia. Es ist der einzelne Mensch und im Besonderen das Wechselspiel zwischen beiden Partnern, die die Zukunft bestimmen. Mathematisch gesprochen: Das Gefühl von Romeo ist eine Funktion von Julias Empfindung x1 = f (x2 ). Und das ist das Schöne an der Liebe. Sie lässt sich vielleicht modellieren und ihre Entwicklung abschätzbar machen. Sie ist komplex und hochdynamisch, aber sie ist nicht dem Zufall überlassen. Beide Partner beeinflussen sich gegenseitig. Verändert sich mit der Zeit das Weltbild der Liebenden, was einer Veränderung der Faktoren a, b, c und d entspricht, kann die Bindung verebben oder wachsen. Liebe ist ein steter Wandel und verlangt gegenseitige Rücksichtnahme bzw. eine kontinuierliche Parameteranpassung. Und wenn Romeo etwas Selbstvertrauen gewinnt, sich dem Farbtyp blau annähert, wird auch er die richtigen Worte finden und mit Julia Hand in Hand dem Sonnenuntergang entgegen gehen.

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Lifestyle – Theatertipp Das Stadttheater Ingolstadt hat Johnny Cash in der letzten Spielzeit ein Stück gewidmet, das unserer Meinung nach besonders gut gelungen ist. Das Stück wird zwar nach der kommenden Sommerpause höchstwahrscheinlich nicht mehr zu sehen sein, wir möchten es aber stellvertretend für die hochwertigen Inszenierungen, die wir bisher im Stadttheater erlebten, dennoch vorstellen. Inhalt Der Mann, der nur schwarz trug, ging als „lebender Widerspruch“ durch sein Leben: Johnny Cash hat Cowboy-Lieder gesungen und sich für die Rechte der Indianer eingesetzt, er war Patriot und gegen den Vietnamkrieg, er ist mit Bob Dylan auf dem legendären Folkfestival in Newport aufgetreten und hat in seinen letzten Jahren Songs von New-Wave-Musikern wie Depeche Mode und Nick Cave aufgenommen. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts dürfte es kaum einen anderen Musiker geben, der einen ähnlich ikonenhaften Charakter für die Popmusik und den amerikanischen Traum besitzt wie Johnny Cash.

Mit zehn Jahren bekam Cash seine erste Gitarre geschenkt – und erahnte sofort das Freiheitspotential von Musik. Geboren im tiefsten Amerika, groß geworden auf Baumwollplantagen, fühlte er sich sein Leben lang eingesperrt. Zunächst im ländlich-armen Milieu seiner Kindheit, dann in seiner Ehe, zuletzt auf der Bühne und im Drogensumpf. Legendär sind seine Konzerte in den Gefängnissen Folsom und San Quentin, wo er singen und dazugehören konnte, obwohl er selbst niemals im Knast gesessen hat. Von der Freiheit besessen, erlebte Johnny Cash alle Erfolge, die man als Musiker erreichen kann. Und fühlte sich dennoch sein Leben lang von Dämonen verfolgt. Das Theater Ingolstadt spürte mit Live-Band und Gesang dem Leben des „Mr. Ring of Fire“ nach. Cashs Kulthits von „Folsom Prison Blues“ über „A Boy named Sue“ bis zu „Walk the Line“ erzählen von der Gratwanderung eines Musikers, der das sang, was die Menschen hören wollten – und nicht das, was ihm gesagt wurde, das er singen sollte. (Theater Ingolstadt)

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Lifestyle – Theatertipp Das meint Stefan: I keep a close watch on this heart of mine I keep my eyes wide open all the time I keep the ends up for the tie that binds Because you’re mine - I walk the line Vier Zeilen, die das Leben des großen John R. Cash, von seinen Freunden und Fans Johnny genannt, nicht besser beschreibt könnten. So ist es nicht verwunderlich, dass sich auch die Musical-Inszenierung stark an dieses bindet und die Geschichte des Musiker sehr nah an der Handlung des Films „Walk the Line“ erzählt. Nichtsdestotrotz finden sich hier und da viele kleine Details, die bisher ausgespart blieben. Insbesondere betont die Inszenierung bereits zu Beginn des Stücks das schwierige Verhältnis Johnnys zu seinem trinksüchtigen Vater, der stets Johnnys Bruder Jack als seinen wahren Sohn betrachtete. Nach einem kurzen Streifzug

durch Johnnys Kindheit schweift das Stück weiter zu seinen ersten Konzerten und dem ersten Treffen mit June Carter, seiner großen Liebe, die zwar stets an seiner Seite bleibt, aber die er erst nach zahlreichen Versuchen für sich gewinnen kann. Die gesprochenen Dialoge trüben das Gesamtbild leider ein wenig, da einem viele Passagen bereits aus dem Film bekannt vorkommen, sie jedoch die Stimmung nicht ebenso transportieren können. Die Inszenierung lebt vor allen von den vielen Musikeinlagen, die Johnny Cashs musikalisches Lebenswerk auf beeindruckende Weise Revue passieren lassen. Neben den vielen Klassikern überzeugt vor allem „Ring of Fire“ in der Originalfassung von June Carter. Ich werde mich gerne an diesen gelungenen Theaterabend erinnern, und die zahlreichen ausverkauften Zusatzvorstellungen dürften für sich sprechen. (sk)

Das meint Michael: Johnny Cash – über 500 Songs, 53 verkaufte Tonträger und 15 Grammy Awards. Ein großer Name, der eine gute Inszenierung verdient hat. Ist das dem Theater gelungen? Das Stück behandelt nicht Cashs ganzes Leben, das wäre wohl auch unmöglich in weniger als 150 Minuten unterzubringen. Stattdessen sieht man Cash als bereits erfolgreichen Musiker, er ist mit seiner Frau Vivian verheiratet. Dass die Ehe bereits auf tönernen Füßen steht, ist jedoch bereits an den Telefonaten, die immer wieder eingestreut werden, zu merken. Er geht auf Tour mit seiner Band und mit June Carter, nimmt immer mehr Tabletten um durchzuhalten und schwört June unablässig seine Liebe. Anfänglich lehnt sie ab, schließlich hat er Frau und Kind.

zu meinem Lieblingsschauspieler. Die restliche Besetzung ist ebenfalls hervorragend. Jedoch kommt es für mich nicht ganz an die Blues-Brothers-Inszenierung heran. Einerseits ist das Bühnenbild zu statisch, andererseits ist der Spaßfaktor nicht ganz so groß, was aber am Thema liegt. (ms)

Das Stück ist mehr Musical als Theater, mit vielen seiner großen Hits. Die Schauspieler sind allesamt sehr gute Sänger. Das macht das Stück zu einem Erlebnis, nicht nur für Cash-Fans. Mir hat das Stück einen Riesenspaß gemacht, die Schauspieler haben Qualität bewiesen. Besonders Jan Gebauer beweist in diesem Stück seine Flexibilität. So spielt er doch gleich mehrere, sehr unterschiedliche Rollen und avanciert damit immer mehr

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Lifestyle – Rezepte

Roastbeef Mediterran mit Gratin Diese Variante des Roastbeef ist für alle Rindfleischfans eine wunderbare Möglichkeit, ohne viel Aufwand tolle Steaks zu servieren und dabei auf alle Geschmäcker (von Englisch bis Durchgebraten) Rücksicht zu nehmen. Da im Rahmen des Backens weiter unten im Fleischsaft liegende Stücke ganz durch sind, während die oben liegenden im Kern noch zart rosa sind und die mittlere Schicht nur außen leicht angebraten ist. Wir empfehlen als Beilage ein Kartoffelgratin zu reichen.

Kartoffelgratin Kartoffelgratin ist der ideale Begleiter zu Speisen, wie Rind- oder Schweinefleisch, die nach einer etwas deftigeren Beilage verlangen. Zutaten für vier Personen: 1 kg Kartoffeln (vorwiegend festkochend) 300 g geriebener Emmentaler 1 Knoblauchzehe 250 ml Sahne Butter, Salz und Pfeffer

Die Kartoffeln schälen, waschen und In knapp einen halben Zentimeter dicke Scheiben schneiden.

Zubereitung Eine Auflaufform mit der Knoblauchzehe und einem Stückchen Butter ausreiben. Die Kartoffeln schälen und in knapp einen halben Zentimeter dicke Scheiben schneiden (besser zu dünn als zu dick).

Auflaufform schichtweise mit Kartoffeln, Käse, Salz und Pfeffer füllen.

Die Auflaufform schichtweise mit Kartoffeln, Käse, Salz und Pfeffer füllen und mit Käse bedecken. Dabei sollte beachtet werden, dass die Form insgesamt nicht mehr als 3 bis 4 cm hoch befüllt wird. Ansonsten kann es passieren, dass die Kartoffeln nicht durchgegart werden. Einige Butterflocken obenauf und letztlich die Sahne gut verteilt in die Form gießen. In einem vorgeheizten Backrohr bei etwa 175 °C 45 bis 50 Minuten backen, bis die Oberfläche goldgelb ist.

Mit Käse bedecken, die Sahne darüber gießen.

Im Ofen backen.

60 – think SS 2011


Lifestyle – Rezepte Roastbeef Mediterran

Das gewürzte Roastbeef in einer vorgeheizten, beschichteten Pfanne zehn Minuten ohne Öl braten.

Das Fleisch in etwas mehr als 1 cm dicke Scheiben schneiden.

Die Auflaufform schichtweise mit Fleischscheiben und Oliven befüllen, mit einer Tomatenschicht abschließen und sieben Minuten im Backofen garen.

Zutaten für vier Personen: 1 kg Roastbeef am Stück 150 g Oliven 500 g Kirschtomaten 100 g Ruccola Salz, ganzer Pfeffer (schwarz), Olivenöl, Rosmarin, Thymian, Balsamico-Essig Zubereitung: Das Roastbeef mindesten fünf Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen, damit es auch im Kern auf Zimmertemperatur ist. Salz und Pfeffer am besten mit einem Mörser zerstoßen. Für dieses Rezept wird ungefähr doppelt soviel Salz als für bereits in Scheiben geschnittene Steaks üblich benötigt. Das Fleisch mit dem Salz/ Pfeffer-Gemisch gründlich einreiben. Eine große beschichtete Pfanne vorheizen und das Fleisch etwa fünf Minuten auf jeder Seite bei höchster Stufe braten. Wir empfehlen, kein Öl zum Braten zu verwenden, da dies gemeinsam mit dem Pfeffer zu enormer Rauchentwicklung führt. Sofort nach dem Braten das heiße Fleisch in Aluminiumfolie einwickeln und mindestens 30 Minuten ruhen lassen – Dieser Teil ist ausschlaggebend dafür, dass das Fleisch zart wird, also nicht zu kurz ruhen lassen! Inzwischen die ganzen Kirschtomaten etwa zwei Minuten in der Pfanne braten. Zur Vorbereitung der Oliven diese zerdrücken und Rosmarin, Thymian und Olivenöl zugeben.

Vor dem Servieren mit Ruccola-Blättern bedecken und mit Balsamico-Essig besprühen.

Eine Auflaufform im Backrohr auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Roastbeef in etwas mehr als 1 cm dicke Scheiben schneiden, in mehren Ebenen gemischt mit den Oliven in die Auflaufform geben und letztlich die Tomaten obenauf. Das Gericht muss dann noch für sieben Minuten in das vorgeheizte Backrohr. Zum Schluss mit Ruccola überdecken, mit Balsamico-Essig würzen (am besten aus einer Sprühflasche) und mit einer Kartoffelbeilage servieren. (jr)

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Lifestyle – Fun Welche Gedanken machen sich Männer und Frauen, wenn jemand zu ihnen sagt: „Lass uns was trinken gehen“? (Teil 2)

Den ersten Teil findest Du in Ausgabe 19.

62 – think SS 2011


Foto: Thomas Max Müller – pixelio.de

Lifestyle – Rätsel

Lösung vom letzten Mal

Das Gewinnspiel ist wieder gut gelaufen. Die Gewinner haben sich gefreut und wir danken allen Mitspielern für die vielen netten Kommentare. Es freut uns sehr, dass think gut ankommt. Die Lösung zum letzten Rätsel war: A: S. 62 Sand vom Hintergrundbild von „Frauenwortschatz“ B: S. 46 Zaun im Hintergrund des Titelbildes vom Artikel zur eCarTec C: S. 40 Bäume vom Hintergrundbild „Bugatti“ D: S. 49 Pullover auf Szenenfoto aus dem Film „Sie sind ein schöner Mann“ E: S. 61 Tasse vom Theaterstück „Harper Regan“ F: S. 12 Modell des CARISSMA Forschungsgebäudes G: S. 24 Gebäudedetail, das im Hintergrund des Fotos von Dominik zu sehen ist. H: S. 10 Kalender an der Wand des unteren Fotos im Artikel „Studieren mit Kind“ I: S. 52 Kartoffelbrei auf dem Titelbild zum Rezept „Gefüllte Paprikaschoten“

Die Gewinner der drei Preise sind: 1. Preis: „Apple iPod Shuffle“ ging an Kristina Bronner, WI (Mitte) 2. Preis: Buch „Mängelexemplar“ und DVD „Thank you for smoking“ ging an Karina Klatich, WINF (Links) 3. Preis: DVD-Tipp „Fido“ ging an Erwin Kriegbaum, EIT (Rechts)

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Lifestyle – Rätsel

Fotos: Apple

Neues Rätsel Bei unserem Rätsel in dieser Ausgabe heißt es wieder: Bilder suchen. Sagt uns, welche Bilder auf welcher Seite im Heft zu finden sind und Ihr könnt gewinnen! 1. Preis: Den neuen „Apple iPod shuffle“. 2. Preis: Buch-Tipp „Der Dämon und Fräulein Prym“ und DVD-Tipp „Vincent will Meer“ 3. Preis: DVD aus unserem DVD-Tipp: „Lord of War“

B

C

D

E

F

G

H

I

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Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt und in der nächsten Ausgabe mit Foto bekanntgegeben. Voraussetzung ist, dass Ihr den Gewinn persönlich abholt. Teilnehmen dürfen auch Nicht-Studenten. Der Einsendeschluss ist der 16. Oktober 2011. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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