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10Jahre Mehr a l s nur guter Lesesto ff

Das Ingolstädter Studentenmagazin • Jan. – Jun. 2012 • 11. Jahrgang

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think

2 – think WS 2011/12

Thema


Vorausgedacht

think

Liebe Denkerinnen und Denker, wir hoffen, dass Ihr die Weihnachtsferien und den Jahreswechsel gut überstanden habt und nun frisch gestärkt die neue Ausgabe der think in Euren Händen halten könnt. Seit nunmehr zehn Jahren erscheint Eure Studentenzeitung regelmäßig kurz vor dem Semesterende. Dass dies immer wieder möglich wird, verdanken wir dem Einsatz zahlreicher freiwilliger engagierter Redakteure, Fotografen, Gestalter, Organisatoren, freier Mitarbeiter und natürlich unseren Kooperationspartnern, von denen Ihr auch in dieser Ausgabe wieder zahlreiche Beiträge finden werdet. Und dass dieses Engagement unserer Mitglieder und Helfer sogar über die eigentliche Studienzeit hinaus gehen kann, zeigt

die aktuelle Ausgabe nicht nur durch die zahlreichen Beiträge ehemaliger Mitarbeiter unserer Redaktion, die sich immer wieder gerne an ihre Zeit bei think erinnern. Auch unser aktuelles Team blickt im kommenden Jahr einigen Veränderungen entgegen. Ich habe inzwischen neben meiner Tätigkeit als leitender Redakteur bei der think mein Studium der Elektro- und Informationstechnik im vergangenen Sommersemester abgeschlossen und suche nun nach einem kreativen Nachfolger, der den Inhalt künftiger Ausgaben zusammenstellen und mit gestalten wird. Im Layoutteam hoffen wir auf kompetenten Nachwuchs für Michael Schneider, dem wir für den Abschluss seiner Diplomarbeit viel Erfolg wünschen und der unsere Zeitung

durch sein neues Layoutkonzept und dessen professionelle Umsetzung nachhaltig geprägt hat. Darüber hinaus freut sich die gesamte Redaktion stets über Verstärkung und neue Gesichter, die zu einer lebendigen Teamarbeit beitragen möchten. In diesem Sinne wünschen wir Euch viel Spaß mit der neuen think, in der wir uns einmal ganz dem Werdegang dieser Zeitung widmen und Euch hoffentlich ein wenig neugierig machen auf die Arbeit hinter unseren Kulissen. Wenn Ihr Interesse oder einfach nur Fragen habt, meldet Euch jederzeit – auf Facebook, per E-Mail oder besucht uns!

Impressum think e.V. c/o Hochschule Ingolstadt Esplanade 10, 85049 Ingolstadt E-Mail: info@think-in.de Inhalt/Redaktion: Stefan Katzenbogen, Alumnus EIT, 3. Vorstand (sk) Sabine Perkuhn, (sp) Julia Schäfer, WI (js) Jonathan Gottstein, BWL (jg) Matthias Götz, WINF (mg) Florian Weihard, FT (fw)

Layout & Fotos: Michael Schneider, INF, 1. Vorstand (ms) Moritz Schönauer, INF (mos) Jörg Rammer, IHM (jr) Thomas Broll, BWL (tb) Anzeigen/Finanzen: Torben Staude, WI (ts) Website: Steve Schwalowski (ss)

Auflage: 2500

Preis: kostenlos (werbefinanziert)

Eine Haftung für die Richtigkeit der Veröffentlichungen kann trotz sorgfältiger Prüfung durch die think-Redaktion nicht übernommen werden. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Beiträge und Leserbriefe zu kürzen. Termine der Redaktionssitzungen sind auf unserer Internetseite zu finden. Titelbild: Jörg Rammer

Model: Chrisovalantis Tzikas (IHM)

think WS 2011/12 – 3


think

Überdacht

Das ist drin – der think think-Inhalt 10Jahre

Meh gute r als n u r Le sest r off

S. 5 S. 6 S. 10 S. 12 S. 14 S. 16 S. 18

Das Ingols

tädter Stude ntenmagazin •

Jan. – Jun.

2012 • 11.

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Jahrgang

Schanzer Racing

en Studentenleb

Unicef-Hochschullauf 2011 . . . . . . . S. 42 nachgedacht: Nichtraucherdiskriminierung . . . S. 43 Gute Ursachen der Finanzkrise . . . Fil. m.e,.sc.hlecS.hte44 Filme Umsonst arbeiten? . . . . . . . . . . . . S. 46 Lifestyle

& Fun

en Studentenleb

Schanzer Racing

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vom Team Neuigkeiten cing Electric“ „Schanzer Ra

Algodabei, die erstenverteilt sind gerade Ent- dynamik“zu schreiben. Das Programm ent innoch in der und rithmen Verfügung stehende Drehmom befindet sich zur Lenkgeometrie Dank einiger BachelorRäder der Hinterach men habt, Kompo- das fahren auf die beiden wicklungsphase. konnten wichtige schon mitbekom des dividuellvor allem in Kurven schnellerAlgorithein Wie ihr sicherlich „Schanzer Racing Electric“ Studienarbeiten der komplette Aufbau um „SRE12“ z.B. Weiteren wurde gegemäß se, baut das Team Elektro-Rennwagen nenten, wie können. Des upf-Regelung) Konstruktion, den erarbei- zu für die ASR (Anti-Schl ist eine Teil- Rahmes sowie dessen (SRE) derzeit mus Formula Student Ingolstadt. Geplant Formula Student dem Reglement von an der HAW schrieben. der Rennserie nicht auf nahme bei tet werden. konnte sich musste Sommer 2012. tlich im „Elektrik“ verantwor Germany k“, ist Der Bereich stützen, sondern Kompopunkten zu Der Bereich „Elektroni Bordnetz, Hoch- breites Vorwissen chen Abin allen Kategorien Vernetzung, it die elektronis elektronik . in mehrere Um möglichst in viel Eigenarbe t für die Bereiche und Leistungs tos erarbeiten sich das Team, MotorWirtschaf hat , Elektroau rie, können, volt-Batte nenten eines Elektrik, Mechanik sich um Fahrdynamik. . teilungen, wie ng“ ist die Erstellung ft“ kümmert ion gegliedert für die Entwick- sowie Teilbereich „Vernetzumithilfe der Software Der Bereich „Wirtscha und Organisat ist g. Neben zahl„Mechanik“ Gesamtfahrzeugs, Im planes wird und Sponsorin zum Der Bereich eines Stromlauf ssen. Der Kabelbaum den das Marketing ionen des Teams, u.a. ion des kel Für abgeschlo trangs, des Rahlung und Konstrukt sind Pressearti bei reichen Präsentat , des Antriebss das Bodywork CATIA am PC getestet und simuliert. elektronik“ tart in der Aula, des Fahrwerks sowie für ist derzeit und Leistungs mit dem Semesters tsmagazine und ein Auftritt tlich. Geplant - Teilbereich „Motornoch weiter mens, der Kühlung s verantwor Prüfstand gebaut, werden für Wirtschaf um die Bekanntheit des Fahrzeuge Elektromaschinen heckgetrie - wird derzeit ein getestet geplant, des Motors s „Fahr- INTV Komponen ein von zwei des Teilbereich bei dem einige ist die Leistung benes Fahrzeug, gefertigt werden. Derzeit die kann. Die Mitglieder ten aus Karbongeometrie abgeschlossen, die Fahrwerks

bekannte Filme vorstel len und auch Komödie, Bayern 2005, Regie: Stefan rin), Ferdina Betz, Mit u.a.: Ein Film, der sehr Götz Otto nd Schmidt-Modr Joseph M’Barek viel sich den (Die Welle, aktuell auf Spaß macht. Tipp: (Schindlers ow oder „Die Die DVD erschei Liste, 007 (Beste Zeit, Eine Wer solche Scheinheiligen“ ganz heiße Apotheke- Der Morgen nenden Filme mag, Nummer), „Eine mal näher stirbt nie, sollte DVD: Den ansehen. ganz heiße Numme Beowulf) Inhalt: Die Film gibt drei 16-jähr r“ Große Wong, Hunter es igen mittler Unterhaltung und Schilch niederbayrisch erstes Mal für kleinesweile sehr günstig en Jungs er Geld. auf DVD wenig Glückerleben. Da sie möchten endlich zu kaufen Für mich bei den . einer der Mädels im ihr 9/10 Absolu gelegenen haben, beschli besten bayrisc Ort Punkte tschechischen eßen sie, sich t ebenbü Bordell umzusc rtig zum im hen Filme, ist länger großen Erfolgs hauen. Sie Grenzgebiet nach nahemit Tod“ fas und einem schnappen machen film „Wer viel Humor. sich auf nach der früher stirbt dem Weg sich ihre MoGrenze treffen hochschwange dorthin. sie Kurz land mitgen re Alicia. Sie zum ersten Mal möchte nach die ommen erstmal werden, Deutschetwas andere aber die den Weg Jungs ins „Templ s vor und machen haben Geld nicht e of Love“. sich bezahlen. und die drei können Leider reicht auf Da versteh ihre Zeche das Spaß… en die Tschech nicht Meinung: en aber keinen Ein gelunge Provinzörtchen nes Roadm Verwicklunge in das tschech ovie, das den Weg vom hochschwangen sehr gelunge ische Puff und bayrisc die dabei n parodie re Alicia entsteh hen rt. und die drei Jungs Henriette Richter enden -Röhl als wirken sehr sympathisch.

neuer Studendem Recruiting Förderung und gehört neben auch die Zu Beagements sind ten für das Team Mitglieder. zudes Eventman bestehender 2011/2012 konnten Die Mitglieder des jährlichen HS-Events Betreuung esters Informaaußerdem noch die Planung steht der Roll-Out ginn des Wintersem -Events wie Momentan wird Filmhochschule für Mai/Juni 2012 und im De- durch diverse Recruiting en circa 20 zu steigern. der ständig. Im s „SRE12“ an in Vorlesung narbeit mit alle und gemeinneuen Fahrzeuge Weihnachtsfeier für in Zusamme tionsveranstaltungen SRE-Team gewonnen Werbefilm gedrehtGestaltung der des es eine anschließen- neue Mitglieder für das einer Mitarbeit im die München ein zember gab Agentur wird Mitglieder mit le. Interesse an www.schansam mit einer Schanzer Racing Studenten der Hochschu t. werden. Bei Homepage verbesser die alle derzeit über „Studenten“ Homepage der Party für ionen“ baut Team kann Mandela unter der Rubrik werden Sponsorenmap-. Der Teilbereich „Kooperat mit der Nelson Port Eliz- zer-racing.de gsformular ausgefüllt g erstellt eine in Zusammenarbeit Das Sponsorin Vorteile für Förderer auflistet Bewerbun info@schanzerdie (NMMU) an ein f die Siemens University noch pe, welche NMMU ist bereits und mit einem Lebenslau Metropolitan Wir suchen sind z.B. BFFT, Africa aus. Die aktiv und war racing.de geschickt werden. Aktuelle Sponsoren abeth, South Formula Student Neben Unterstützung! den einund eposCAT. seit 2008 bei Hockenheim am Start. g tatkräftige möchte das SRE-Team Prof. Dr. ist die neueste 2011 in wie der Bündelun Zum Schluss den Betreuern „Organisation“ Electric und be- auch en Projekten sind auch Fakultäten und Dr. Robert Wittmann, Der Bereich e von Know-How de beider zelnen Schanzer Racing die Teilbereiche technisch Prof. HansSparte des und Weitergab Studieren Klaus-Uwe Moll, und Prof. Dr. einem Monat on, Projekt- Auslandsaufenthalte für eise ist es Prof. Dr. Johannes Pforr besonderer treut seit circa ins agement, Kooperati danken. Ein geplant. Beispielsw IT, Eventman Universitäten Studierende ihr Praktikum ar- Georg Schweiger den Vizepräsidenten Prof. sowie Personal. an Bardass auch Abschluss management geht ihre Kanzlerin möglich, die auch Dank Netzwerk für Ausland verlegen oder Petry und an Dr. Markus schreiben. an einem internen Electric Team) Derzeit wird und es ist außerdem geplant, beit an der NMMU Rehr. (Schanzer Racing fwerk ist der bara lanung SRE gearbeitet lunabhängiges Serverlau e Personalp Dazu ein hochschu Für die nachhaltig “ verantwor tlich. „Personal aufzubauen. Teilbereich

Titel: 10 Jahre think

Filmtipps

Hallo zusamm wieder einen, en! Auch diesma l möchte der nicht ich Euch so toll war. Fangen wir wieder ein paar, vielleicht mit den Guten an: weniger

48 – think

Wie alles begann . . . . . . . . . . . . . Wie think entsteht . . . . . . . . . . . . In 10 Jahren ist viel passiert . . . . . Umfrage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ehemalige Denker . . . . . . . . . . . .

Studente nleben

S. 20 S. 22 S. 24 S. 28 S. 32

14 – think WS

10 Jahre

think

In 10 Jahr en ist vie l passiert. ..

2011/12

Neue Studente nzeitung „Think“ sucht Querden der FH:

Gründung

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Wintersemeste

Neue Partnerhochsc in Austral ien, Spaniehulen Venezuela n, und Ungarn . Studiengänge der FH Ingolst BWL und WI adt erhalte Bestnoten n im CHE-Ho schulranking. ch-

Neue Partner in Frankre hochschulen UK, China, ich, USA, Irland, Schweden. Indien und

Jan.

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Neue Partnerhochsc in Polen, Spanien, hulen und Indien. Kanada

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Neue Partnerhochsc in Österre ich, Mexikohulen Australien. und

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Studente nleben

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Jul.

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think WS

Lifestyle

Ausland Studieren in Neuseeland . . . . . . . . S. 36 Von Mexiko nach Deutschland . . . . S. 38 Südtirol – Südtirol – das Land der Kontraste das Land. S. 40 de Ausl and

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Während vier Jahre meiner Schulzeit lernte ich italienisch Sprache über dank zusätzl und beherrs versen chte icher

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Inserenten • • • • • • •

Audi AG - S. 68 Bertrandt - S. 5 Brunel - S. 67 Bundesagentur für Arbeit - S. 51 EFS - S. 21 Gigatronik - S. 47 Hofer powertrain - S. 9

4 – think WS 2011/12

Blick auf

Südtirol

Ausl and

WS 2011/12

Lifestyle & Fun

t Mechanisch gedach

S. 3 S. 3 S. 4 S. 4 S. 64 S. 65 

An Freizeit angeboten gend definiti mangelt eine Motorr v nicht. Ob Wandees in dieser Genur eine adtour durch rn im Gröden, gute Stunde das ZillertaSarntal, liegt, eine Shoppi entfern bietet bengänge l nach in Bozen, ngtour durch Da Südtiro sich ebenfalls an. t Messe Mailand sen auf l im Brennp ein Besuch der Seisera ein leckeres die Lau- von Europas, lm, der größten Mittagesdeutsch/öster unkt bel in Mailanauf den Messen oder einfach scher und reichider zahlrei Hochalm nur ein Comer See d oder der Möbeltfür Designermötur liegt, italienischer KulTag an einem spielsweise chen Seen der vermischt lungsreichenmachten es zu extilmesse am Region, einem abwech (wärmster dem wunderschön wie bei- Sprache in einem sich die Praktik innerhalb tigen Dialekt seinzigardes Praktikum. Nicht nur, die Burgen Alpensee). Südtiro en Kalterer See erlebt habe, weil ich . Neben ums einiges pischen Europas. - und Schlöss l ist außerdem Tiroler Dialektdem tygelernt und schen kennen sondern auch, erreich Südtiroler das SchlossUnbedingt empfeh ste Gegend weil lernte, die noch zahlrei hat der herzlich drücke lenswert mich von ich MenTrautm aufgenommen leckeres che Anfang an aus echte Abendessenannsdorf in Meran, sind schen und Wörter aus dem Aushaben Freund Ausblick übernommen und sich auf der italieni ein bin ich glücklic schaften auf darentwickelt Kaltern oder die Stadt, das Haselburg mit ge Sprache entwic und eine lusti- h, dieses zu haben. haben, hierfür sind kelt. Beispie Regelmäßige Praktikum absolvi Die Südtiro das bekannte Weinmuseum in Südtirol le die ert Besuch sind also den Weinlieler Weinstraße Weingut Manicor. Mädchen), „magar „Gitsch“ (das geplant. auch zukünf e ins geliebte ist Essen. Ob bhaber und Genießein Tipp für je- vielleicht), „eppes i“ (womöglich, tig sicher ein“ (etwas) dai“ (wirklic diterrane deftige Speckknödel er von gutem , „ma Obgleich h?), „seggo Köstlichkeiten (Betrun oder der “ (sehr), feine meWeine Italiens kener) oder lienischkenntnursprüngliche alm getun“ ; in Südtiromit einem der besten mein Favorit „moule ant“ schmecker isse aufzufr Plan, meine gewüns (Das l kommt auf seine Itaischen, jeder Fein- Zugegeben, als habe ich immer „hell honi dem cht aufging Wochenendaus Kosten nicht , so habe Nicht-Bayer sprachlich gemacht). zu versteh flug an den . Ein sponta ich mich wie ist es wohl weitere en. ner spreche Gardasee, nun fließen ntwickeln können trotzkaum welcher weit mir Rundum dieser Erfolg d Südtirolerisch. und waren die ist, sei mal Inwiefür die Zukunf gessliche sechs dahin gestellt Zeit für mich. Monate eine t hilfreich ! Gerade Ausflüg unvere wie (Julia Schüssel)

• • • • • •

WS 2011/12

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Editorial. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . Inhalt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Inserenten . . . . . . . . . . . . . . . . . . Rätsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gutscheine . . . . . . . . . . . . . . . . .

Seiser Alm

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Inform GmbH - S. 17 Infsoft - S. 43 Stadt Ingolstadt - S. 63 manu dextra - S. 2 Sparkasse Ingolstadt - S. 31 TVS GmbH - S. 13







2011/12

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WS 2011/1 2

Lifestyle & Fun

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Hintergrun



Lifestyl

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Selva AG

Sprachschulen Aufenthalte die zu bekom ist, als Praktik die Jahre in dimen, beantra ant eine Vergütu See nahezu ERASM perfekt. und nahm hatte ich leider Über bekom US-Stipendium gte ich lediglic ng lichsten einiges vergess mir daher Provinz , h ein aufzufrischen. vor, Italiens. dem Norden en europä men kann, der welches jeder Studen Nicht zuletzt meine Kenntn Für Reisend so liebe, ist die ischen Auslan sein Praxiss t Süden“ e aus emeste weil ich das isse ren durfte , die erste Stadt Bozen das d absolvi semester wollte ich unbedi ich die Dachge „Tor zum ert. Des r im terranem Station mit ngt mein Land Untern in Italien WeiteAmbiente. Vergangenhei ehmens spürbar Praxismachen nutzen undschosswohnung medides Lifestyle-Untert meine bisheri. Da ich in der vorab um eine Wohnung musste mich nicht Kulturell und gen Praktik nehme nermöbel kümmern. sprach Südtirol absolviert n für Mode oder a in Anfang vom Rest lich unterscheidet diese Branch s war es hatte und Desiginnerhalb des Staates noch sich alleine in mich sehr tig, weitere en interessiere, dem riesigenungewohnt, in der sprechend Italiens eine Sonder und nimmt war es mir für schon nach praktische Nacht Gebäud seiner Bereich rolle wich- ße Erfahru gruppen wenigen e ein. ansässigen zu Tagen lerntezu sein, doch Wohnu sind Deutsc die Chance sammeln. Schließ ngen in diesem Bevölke Entoffiziellen ich h und Italieni rungs, mein Praxiss lich erhielt möbeln ng, eingerichtet Amtssp renommierten mit den die gro- liche ich Ausblic der Firma, emester DesignerOrts- und rachen der Provinzsch die einer Dachte italienischen bei einem steller, der k auf die Straßenschilde . Sämtrrasse mit kate, Prospe Dort wurde SELVA AG in Bozen,Designmöbelher- ßerst kurzen Weg Berge und gerade kte, als auch Beschrr, WerbeplaEinzig die zu absolvi ich im regiona ins Büro den äu- öffentlichen Gebäud Premiumprodu iftungen Aufschriften. en sind len Market eren. der Firma Fehlalarme des sehr zu schätze an zum größten kte eingese zweisp n. der Der Sicherh brachten tzt und ing der in der Region kam Vorteil der Zweisp rachige Teil mit mich gelegen eitssystems arbeitete Russland Nacht mir natürlic rachigkeit tlich mitten Arbeit entgeg und Middleden Ländern USA, halben Jahr aus der Ruhe, gen vor Beginn Italien, East. Die doch nach Schwierigkeiteen und somit h gerade bei der war ich genprofi. Vorbere des nahezu nem Fall n, mich zu hatte ich keinerl ein Alarmadem sehr überscPraktikums waren itunei verständigen. nla- Diese in haubar. Da es in mei- Bozen Mischu ist Italien schaftlichen ng aus kulture 40 – think (italienisch die Landeshaupts llen und Kontrasten WS 2011/12 Alto Adige), Lage tadt landim Süden Südtirols Reiz an der Sonnenseite mit der einzigartigen dieser wunde der nördder rschönen Alpen macht den Region aus.

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2011/12 –

& Fun

h gedacht Mechanisc

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Umsetzung durch vereintes Wissen Experten von aus vielen Disziplinen

Quelle:

land in Neusee Studieren

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Wissensmanagement - Erfahrungsbericht als Erfolgsfaktor aus dem EU Projekt in Forschungsnetzwerken StorHy Gruppe Cryo -

d Neuseelan

Ausland

Filmtipps

42 – think

F ac h h oc I n g o hschule l s t a d t Unive r Applied s i t y o f Sc ienc es

Erste Vorlesu Kinder-Uni ngen der an der FH stadt Ingol-

WS 2011/12

Nov.

Wintersemeste

Neue Studienangebo • Interna te: tional Automo Engineering tive (Maste • IT-Man agement r) (berufsbegleitender Master)

FH Ingolst adt Leichtbauauto präsentiert auf der IAA in Frankfu rt. Akademische Stadttheater Feier im mit inzwisc über 160 Absolventen. hen

Fachhochschu le Ingolstadt präsentiert Corporate neues Design. 24 – think

10 Jahre

DK über

Jan.

r 2001/02

2001 Neue Studienangebo • Informa tik (Diplomte: • Interna ), tional Management Project (Maste • Duales Studium r), Elektround Informa Kooperation tionstechnik in mit Audi.

WS 2011/12

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think guide . . . . . . . . . . . . . . . . . Gute Filme, schlechte Filme . . . . . Buchtipp: Deutschstunde . . . . . . . Rezepte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Cartoons . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Mechanisch gedacht . . . . . . . . . . . Theatertipp . . . . . . . . . . . . . . . . .

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2011/12 WS Eastern , China 2008-20 10 Inhalt: Hierbei handelt sche Filmrei es sich um eine Chun Großmhe, die sich mit chinesi Chun unter eisters Yip Mandem Leben des Wing beschäftigt, dem Oberbegriff (bei uns ist Wing nas durch der in der Zeit Kung Fu bekann t) der Besatzu Weltkriegs die Japaner währen ng Chiberühmten lebte. Yip Man war d des zweiten de Persön Bruce Lee und eine der Lehrer des herausragenbefasst sichlichkeit in China. mit der Besatzu Der erste mit, wie Yip ngszeit undFilm Haus verliert Man sein Vermög daeines Kampfe, bis zum Showdoen und sein wn in Form litärführer. s mit einem japanis Der chen zweite versucht Mieine Wing-C Film zeigt, wie er kong zu hun-Schule eröffnen in und wie anderen er sich unterHongMeistern behaupten der Stadt den Zero“, sehenmuss. Im drittenund den Briten seine Kampfk wir die Anfäng Film, „Ip Man e, wie unst lernt und weitere Yip Man ntwickelt. Meinung: Ich finde gen – obwoh die l der dritte Filmreihe sehr fällt. Sie gelunFilm zeigt das lem in der Leben der (Zero) etwas abund den Zeit der Besatzu Menschen, vor algroßen Konkur ng durch Kung-Fu-Schu die Japane renzka die darstel len herrschte. mpf, der unter r den Hervorragend lerische nie Yen (Hero) Leistung ist auch des Hauptd in den ein absolut arstellers er Supers ersten beiden Filmen, Donarmen Bevölke tar ist. Die der in China Filme stark leidet. rung Chinas , die unter zeigen das Leben Kampszenen. Nicht zu vergess der den Folgen en sind einem westlic Besonders interes auch die des Krieges hervorragende sant hen zeichnet n – und den Boxer – der Kung fand ich die Kämpfe chinesischen Fu als zwischen Meistern. „Chinesisches Leider fällt Boxen“ beund einige der Dritte Film etwas aus Darsteller Rollen wieder der aus auf, was den ersten beidenReihe. Der Hauptd so gelunge etwas irritiere Filmen tauche arsteller ist n. ein Andere nd ist. Zudem n hier in r gänzlic sind die DVD: Es Kampfszenen h anderen gibt eine befindet sehr schöne nicht ganz und der 3er-Box ein ausfüh haben und , die sich rliches sehr empfeh in einem Schuber lenswert. Handbuch beilieg mit t. Die Bild8/10 Sehr gut und TonquaDiese Box ist für Leinenüberzug gemachte etwa 20 lität der Punkte Euro Biopics in DVDs ist sehr schöne einwandfrei.zu r DVD/BD -Edition

Lifestyle & Fun think WS 2011/12

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Termine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . NEWS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Coaching Car . . . . . . . . . . . . . . . . Talentportal des Alumni-Clubs . . . . „Schanzer Racing Electric“ Team . . Hochschulband . . . . . . . . . . . . . . CARISSMA bewegt die Hochschule .

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Wirtschaft, Politik, Soziales

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Studentenleben

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Hinweis

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Fotos stammen – sofern nicht anders angegeben – immer von den Autoren des entsprechenden Artikels. think im Internet: www.think-in.de


Thema

Studentenleben

Termine SS 2012 17.01. - 27.01.2012:...................... Rückmeldung zum SS 2012 15.02. - 29.02.2012: ..................... Fächerwahl 15.03.2012:.................................. Beginn des Sommersemesters 05.04. - 10.04.2012: .................... Osterferien 04.05. - 11.05.2012: ..................... Prüfungsanmeldung** 25.05. - 29.05.2012: ..................... Pfingstferien 02.07. – 09.07.2012: ..................... Rückmeldung zum WS 2012/2011** 06.07. – 09.07.2012:..................... Erweiterter Prüfungszeitraum 10.07. – 21.07.2012: ..................... Prüfungszeitraum 30.07. ab 15 Uhr: ........................ Notenbekanntgabe** 31.07. – 02.10.2012: ..................... Semesterferien

WS 2012/2013 01.08. – 07.08.2012:..................... Fächerwahl fürs WS** 04.10.2012: ................................ Beginn des Wintersemesters Mitte November ......................... Prüfungsanmeldung 24.12.2012 – 07.01.2013: .............. Weihnachtsferien 16.01.2013 – 27.01.2013: .............. Rückmeldung zum SS 2013**

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NEWS

Studentenleben

News

Aktuelles rund um die Hochschule für angewandte Wissenschaft Ingolstadt

Hochschule Ingolstadt erhält neues Leitbild Die Gremien der Hochschule Ingolstadt haben nach einem umfassenden Diskussionsprozess, in den alle Hochschulangehörigen einbezogen waren, eine neue Vision und ein neues Leitbild verabschiedet. „Hochschule Ingolstadt – Avantgarde in praxisorientierter Lehre und angewandter Forschung“ lautet das Eingangsstatement der neuen Vision, die bis zum Jahr 2020 Bestand haben soll. Mit dem Wort „Avantgarde“ wird aber nicht Abgehobenheit verbunden, sondern es soll für innovative Lösungen und Konzepte in Lehre, Forschung und Weiterbildung stehen. Die Hochschule Ingolstadt setzt auch in Zukunft bewusst auf ihre Kompetenzen in den Bereichen Technik und Wirtschaft. Das neue Leitbild der Hochschule Ingolstadt wurde mit den Begriffspaaren „Intelligent und Menschlich“, „Leistungsstark und Verantwortlich“ sowie „Innovativ und Nachhaltig“ überschrieben. Mit dem neuen Leitbild wird der Handlungsrahmen für alle Hochschulangehörigen, d.h. Mitarbeiter und Studierende, aber auch für die Kooperationen mit den Hochschulpartnern festgelegt. Mit Sätzen wie „Leidenschaftlich verfolgen wir unsere gemeinsamen Ziele“, wird das neue Leitbild beschrieben. Präsident Prof. Dr. Gunter Schweiger ist davon überzeugt, dass alle weiterhin mit großem Einsatz unterwegs sein werden. (hs)

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Neuer Präsident Walter Schober löst HS-Manager des Jahres Gunter Schweiger ab

Prof. Gunter Schweiger, Präsident der Hochschule Ingolstadt, ist zum Hochschulmanager des Jahres 2011 gewählt worden. Der Titel wurde Schweiger am 07. Dezember in Berlin von der Financial Times Deutschland (FTD) und dem CHE Centrum für Hochschulentwicklung verliehen. Bereits zum vierten Mal vergeben die FTD und das CHE diese Auszeichnung. Schweiger, dessen Amtszeit auf eigenen Wunsch regulär im kommenden Frühjahr endet, ist seit fast 14 Jahren Präsident der Ingolstädter Hochschule. Am 15. März 2012 wird nun Prof. Walter Schober die Nachfolge von Prof. Gunter Schweiger antreten. Bei der Wahl des neuen Präsidenten bestand für den Hochschulrat die Aufgabe vor allem darin, das Anforderungsprofi l der Hochschule mit dem Persönlichkeitsprofi l des Kandidaten in Einklang zu bringen, bei drei hochqualifizierten Bewerbern keine leichte Aufgabe. (red)

AIDS-Prävention ist IN – Studentische Initiative unterstützt wisekids Seit über 2 Jahren engagieren sich Studentinnen und Studenten der Hochschule Ingolstadt in der Initiative „APIN – AIDSPrävention ist IN“. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, vor allem Jugendliche und junge Erwachsene zu sensibilisieren, da das Thema in den letzten Jahren immer mehr aus dem Bewusstsein dieser Altersgruppe verschwunden ist. Unter dem Motto „Party for Prevention“ informierte die Initiative jetzt über die Gefahren von AIDS und sammelten gleichzeitig Spenden. So kamen 2.250 Euro zusammen, die an wisekids (www.wisekids.de) überwiesen werden. (hs)

Webcam informiert Interessierte über aktuellen Baufortschritt Mit dem offiziellen ersten Spatenstich im Juli dieses Jahres haben auf dem benachbarten Gießereigelände die Arbeiten für den Erweiterungsbau der Hochschule begonnen. Über den aktuellen Stand der Baumaßnahmen können sich Interessierte ab sofort auf den Internetseiten der Hochschule informieren. Dazu wurden vom Staatlichen Bauamt Ingolstadt und der Hochschule Ingolstadt zwei Webcams installiert. Eine Kamera befi ndet sich auf dem Dach des D-Gebäudes der Hochschule, die andere wurde am Turm des Neuen Schlosses angebracht. Beide Webcams liefern in regelmäßigen Abständen Live-Bilder zur Baudokumentation der neuen Gebäude auf dem Campus, die man sich unter www.hawingolstadt.de/hochschule/aktuelles/ausbauder-hochschule.html anschauen kann. (hs)


News Studentenprojekt unterstützt den Verein SHARE FOR SMILES Im Rahmen des sog. Projektstudiums unter Leitung von Prof. Thomas Doyé, Vizepräsident der Hochschule Ingolstadt, arbeiten derzeit fünf Studenten mit dem Verein SHARE FOR SMILES zusammen. Der Verein fördert Bildungsprojekte in Afrika und setzt sich so für nachhaltige Perspektiven bedürftiger Kinder ein. Die Studierenden arbeiten in diesem Wintersemester intensiv an einer Potentialstudie zur Gründung einer sozialen Unternehmung nach dem Vorbild von Friedensnobelpreisträger Prof. Muhammad Yunus. Speziell das hohe Interesse verantwortungsbewusster Unternehmen, die das Angebot von SHARE FOR SMILES für sich immer mehr als CSRLösung (Corporate Social Responsibility) entdecken, könnte so verstärkt nutzbar gemacht werden. Damit sollen für die ehrenamtliche Arbeit im Verein langfristige und tragfähige Strukturen geschaffen werden. Mit der geplanten Einrichtung einer Professur für Human Resource Management und Corporate Social Responsibility wird dieses Thema in Zukunft an der Hochschule Ingolstadt noch einen viel größeren Raum einnehmen. Das ganze Projekt wird im Rahmen des bundesweiten Businessplan-Wettbewerbs „startsocial“ durchgeführt, der unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel steht. (hs)

Auftakt der Vortragsreihe zum Thema „Erneuerbare Energien“ Leitbild Die Auftaktveranstaltung zur Vortragsreihe „Erneuerbare Energien“, die gemeinsam von der VDI Bezirksgruppe Ingolstadt und von RegIN+ (Regeneratives Energienetzwerk Region Ingolstadt, einem Projekt der Hochschule Ingolstadt) durchgeführt wurde, war mit rund 100 Teilnehmern sehr gut besucht. Der Vortrag von Prof. Josef Hofmann (Hochschule Landshut) zum Thema „Der Weg zur regenerativen Energiewende in Bayern“

Neuwahl von Hochschulratsund Senatsvorsitzenden, neue Leitung im Institut für Angewandte Forschung (IAF) und neuer Stellvertreter im Institut für Akademische Weiterbildung (IAW) Zum Start des Wintersemesters 2011/2012 kam es zu einer Vielzahl von personellen Wechseln an der Hochschule Ingolstadt. Reinhard Büchl wurde in der konstituierenden Sitzung des Hochschulrats einstimmig zum neuen Vorsitzenden für die kommenden vier Jahre gewählt. Büchl ist der Hochschule u. a. als Vorsitzender des Fördervereins und Ehrensenator bereits seit langem verbunden. Senatsvorsitzender und damit auch gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender des Hochschulrats bleibt Prof. Hans-Michael Windisch. Er wurde von den Mitgliedern des Senats in seinem Amt für zwei Jahre bestätigt. Prof. Robert Wittmann wurde ebenfalls als stellvertretender Senatsvorsitzender wiedergewählt. Auch an der Spitze der beiden Institute der Hochschule Ingolstadt gab es personelle Veränderungen: Prof. Christian Facchi wurde als Nachfolger von Prof. Christian Krä zum neuen wissenschaftlichen Leiter des Instituts für Angewandte Forschung (IAF) berufen, Prof. Thomas Brandmeier folgt Prof. Alfred Quenzler als Stellvertreter des IAF nach. Prof. David Meintrup wurde als Nachfolger von Prof. Andreas Jattke zum neuen Stellvertreter im Institut für Akademische Weiterbildung (IAW) ernannt. (hs)

Studentenleben

10 Jahre duales Studium Wirtschaftsinformatik in Kooperation mit der Siemens AG Im Oktober 2001 haben die ersten Siemens-Studenten mit dem dualen Studium Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Ingolstadt begonnen. Grund genug für die Siemens AG und die Hochschule Ingolstadt, dieses Jubiläum am 28. Oktober 2011 im Rahmen eines Festaktes gebührend zu feiern. Alle Absolventen und Studierenden, darunter auch der gerade begonnene elfte Jahrgang, sowie die Ausbildungsverantwortlichen der Siemens AG und die Vertreter der Hochschule verbrachten in angenehmer Atmosphäre einen interessanten Abend. Mit der Siemens AG hat die Hochschule Ingolstadt jetzt bereits seit über 12 Jahren einen renommierten Kooperationspartner an ihrer Seite. Begonnen hat die Kooperation 1999 mit dem dualen Studium in der Betriebswirtschaft, 2001 kam dann das duale Studium in der Wirtschaftsinformatik dazu. (hs)

zeichnete ein umfassendes Bild zur aktuellen Situation und den Möglichkeiten der Umsetzung. Den Zuhörern wurde auch ein Einblick in neue Technologien gegeben, mit denen die Energiewende unterstützt werden soll. Das Projekt RegIN+, das im Kompetenzfeld Erneuerbare Energien des Instituts für Angewandte Forschung durchgeführt wird, hat sich in den kommenden Jahren die Etablierung eines Energienetzwerkes zum Ziel gesetzt und wird durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung sowie den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. (hs) think WS 2011/12 – 7


Studentenleben

News

Drei Professoren nehmen zu Beginn des Wintersemesters 2011/12 ihre Vorlesungen an der Hochschule Ingolstadt auf

Semesterbeginn an Hochschule Ingolstadt

Prof. Ludwig König übernimmt in der Fakultät Maschinenbau die Professur für Flugzeugwartung/-zulassung und Mechanik. König ist der Hochschule Ingolstadt bereits seit über 14 Jahren verbunden. Im Wintersemester 1997/98 hat er sein Maschinenbaustudium in Ingolstadt begonnen, das er 2001 mit dem Diplom abgeschlossen hat. König ist 32 Jahre alt, zu seinen Hobbies zählen u. a. Bergsteigen und Radfahren.

1169 neue Erstsemester, über 3600 Studierende insgesamt an der Hochschule Ingolstadt Mit der Begrüßung der neuen Studentinnen und Studenten begann am 04.10.2011 offiziell das Wintersemester 2011/2012 an der Hochschule Ingolstadt. Mit weit über 1100 Erstsemesterstudierenden konnte erneut ein Rekord seit Gründung der Hochschule Ingolstadt im Jahr 1994 aufgestellt werden. Präsident Schweiger wies aber auch auf die schwierige räumliche Situation hin, da die dringend benötigte Erweiterung erst 2014 fertig gestellt wird. Der neue Bachelorstudiengang „Technik erneuerbarer Energien“ hat von Beginn an die Erwartungen der Hochschule erfüllt. Über 50 Erstsemester starten in ihr siebensemestriges Studium. Der erste Studienabschnitt beinhaltet Vorlesungen und Praktika in den maschinenbau- und energietechnischen Grundlagen. Ab dem sechsten Semester spezialisieren sich die Studierenden in einem der beiden Studienschwerpunkte: Solarenergietechnik oder Bioenergietechnik. (hs)

In der Fakultät Elektrotechnik und Informatik vertritt Prof. Georg Passig das Lehrgebiet Mechatronik und Bildverarbeitung. Der gebürtige Deggendorfer war nach seinem Studium der Elektro- und Informationstechnik an der TU München wissenschaftlicher Mitarbei-

ter am dortigen Lehrstuhl für Realzeit-Computersysteme. Der 38-Jährige ist verheiratet und hat vier Kinder. Das Lehrgebiet Fahrzeugelektronik und Elektromobilität vertritt Prof. Hans-Georg Schweiger in der Fakultät Elektrotechnik und Informatik. Schweiger, der in Ingolstadt geboren und aufgewachsen ist, arbeitete über 6 Jahre im Themenfeld „Energiespeichersysteme“ in der Automobilzuliefererindustrie. Der 34-Jährige beschäftigt sich in seiner Freizeit mit der Astronomie. Mit den drei Neuberufungen erreicht die Anzahl der Professuren an der Hochschule Ingolstadt erstmals die 100er-Marke. (hs)

Hochschule Ingolstadt startet Fanpage auf Facebook Pünktlich zur Wahl des neuen Präsidenten ist die Hochschule Ingolstadt mit einer eigenen Fanpage auf Facebook vertreten: Auf www.facebook.com/hochschule.ingolstadt fi ndet Ihr aktuelle Infos rund um die Hochschule, Veranstaltungshinweise, Fotos sowie News zu Studium und Bildung. Darüber hinaus könnt Ihr Euch dort vernetzen, austauschen und natürlich mit der HAW Ingolstadt in Kontakt treten. (hs) 8 – think WS 2011/12


Thema

Studentenleben

think WS 2011/12 – 9


Studentenleben

Coaching Car

Coaching Car

Praxisbegleitende Lehrveranstaltung bei Audi Es war mal wieder soweit, wir mussten uns für den PLV-Teil „Berufsfeldorientierte Kompetenzen“ einschreiben. Beim Durchklicken der Fächerbeschreibung fiel mir und meiner Freundin der Titel „Coaching Car“ ins Auge, welcher nicht, so wie die meisten Lehrveranstaltungen, in der Hochschule, sondern bei der Audi AG stattfand. Wir waren uns gleich einig, dass das einmal etwas anderes wäre und man dadurch auch die Gelegenheit hat, etwas außerhalb der Hochschule zu sehen und zu erleben und der viertägige Workshop mit Begehung der Fahrzeugfertigung bei der Audi AG, hörte sich sehr interessant an und so meldeten wir uns an. Wie sich später heraus stellte, sollten wir diese Wahl nicht bereuen! Am ersten Tag der Praxisbegleitenden Lehrveranstaltung lernten wir gleich unsere zwei Teamleiter Sebastian Treitinger und Uwe Winter kennen. Mit einem kleinen Bus fuhren wir in das Audi-Werkgeläde zu einem großen

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Schulungsraum. Dort wurden wir darüber aufgeklärt, was die nächsten Tage alles auf uns zukommen wird. Zuerst bildeten wir zwei Montagegruppen der Produktion. Der Schulungsraum bestand aus zwei Hälften, somit konnten beiden Gruppen getrennt arbeiten, ohne dass die eine Gruppe von den Tätigkeiten der anderen etwas sehen und mitbekommen konnte. Bevor alles so richtig begann, wurde jedem Einzelnen eine Mappe gegeben mit einer Bauanleitung und einer dazu gehörigen Stückliste für ein Auto. Somit war es erst einmal unsere Aufgabe, dass jeder selbst ein solches Auto nach dieser Anleitung zusammen baut. Nachdem jeder sein Fahrzeug fertig hatte, was bei so manchen seine Zeit gedauert hatte, wurde uns gesagt, dass wir genau dieses Fahrzeug 15 Mal in unserer Gruppe fertigen müssen. Jede Gruppe bekam die Aufgabe, ein Produktionslayout zu erstellen und in einer Produktionslinie unter besonderer Berücksichtigung der Zielsetzungen von Qualität, Zeit und Kosten 15 Fahrzeuge zu fertigen. Die komplette Produktlinie mussten wir selbst planen und dann in die Praxis umsetzen.

Und das hört sich viel einfacher an als es ist! Es war schon allein eine Herausforderung, die Taktzeiten der einzelnen Arbeitsschritte herauszufinden, diese aufzuteilen und die einzelnen Arbeitsschritte in eine fließende Montagelinie umzusetzen, sodass auch jeder Mitarbeiter die volle Zeit sinnvoll nutzen konnte und alles in einem Fluss abläuft, ohne dass jemand auf den anderen warten muss, da dies ja ein Zeitverlust wäre - denn Zeit kostet Geld! Die zwei Montagegruppen standen in Konkurrenz zueinander mit dem Ziel, in kürzester Zeit die 15 Autos in einer Top-Qualität, sprich ohne Fehler, zu produzieren. Am zweiten Tag ging es dann auch schon richtig los. Wir hatten bis 15 Uhr Zeit, unsere Montagelinie vollständig durchzuplanen, um eine bestmögliche Fertigungszeit mit wenig bis keinen Fehlern und perfekten Autos zu erzielen. Man musste bestimmte Spaltmaße und Abstände bei den Fahrzeugen einhalten und wenn die Toleranzen überschritten wurden, wurde dies als Fehler bewertet und man musste einen bestimmten Betrag für die Nacharbeit bezahlen. Jede Minute, die man für die Fertigung brauchte, kostete ebenfalls Geld. Auf der Teststrecke, auf der die fertigen 15 Autos fahren mussten, wurde darauf geachtet, dass die Spur richtig eingestellt war. Wäre dies nicht der Fall, würde das Auto nicht geradeaus fahren und die Pylonen am Rande


Coaching Car

der Teststrecke abräumen. Bei drei umgefahren Pylonen bedeutete dies einen Totalschaden des Autos und somit war das Auto nicht zu verkaufen. Ein bis zwei umgefahrene Pylonen waren zwar noch kein Totalschaden, aber dies kostete die jeweilige Montagegruppe auch ihren Preis. Vor dem Produktionsdurchlauf kalkulierte jede Gruppe selbst die Kosten, je nachdem wie gut sie sich einschätzten. Um 15 Uhr fiel dann der Start-Pfiff und beide Gruppen mussten gleichzeitig anfangen, den kompletten Produktionsprozess zu durchlaufen. Der jeweilige Teamleiter stoppte die Zeit und kontrollierte am Ende die Autos. Als danach fest stand, wie viel Fehler an den Autos unterlaufen waren und wie viel Zeit man tatsächlich für die Produktion gebraucht hatte, wurde die ganze Kalkulation noch einmal neu berechnet, um auf den Ist-Wert zu gelangen. Somit bekam man auch gleich ein Gefühl dafür, wie gut man sich selbst einschätzen konnte. Nachdem der ganze Durchlauf bei beiden Gruppen beendet war, stellten sie sich gegenseitig ihre Ergebnisse vor, um zu sehen, wer das günstigere Fahrzeug produziert hatte. Dieser ganze Prozess wurde an jedem Tag einmal durchgeführt, somit insgesamt drei Mal

an den vier Tagen. Bei jedem neuen Produktionszyklus wurden nach dem KVP, das heißt „kontinuierlicher Verbesserungsprozess“, und mit Hilfe von Problemlöseverfahren neue herausfordernde Ziele gesetzt, wie beispielsweise das Verbot von Hilfsmitteln bei der Einstellung der Spur. Von Tag zu Tag konnte man beobachten, wie beide Gruppen immer bessere Ergebnisse erzielten, wie sie Fehler behoben, aber auch neue Probleme auftraten, die zu beheben waren. Bei der ganzen Veranstaltung wurden besonders Rollen und Aufgaben von Teammitgliedern, Gruppensprechern und Führungskräften reflektiert. Jeder einzelne erhielt jeden Tag ein persönliches Feedback zu Stärken oder auch Schwächen und zum Verhalten im Team mit der Zielsetzung, die persönliche Weiterentwicklung zu fördern. Jeder durfte bei diesem Abschlussgespräch des jeweiligen Tages erzählen, was ihm besonders gut gefallen hatte, was einem nicht gefallen hatte und was man für verbesserungswürdig hält. Wir bekamen sogar eine Werksführung durch die Audi AG und konnten uns die Firma mit

Studentenleben

den vier Ringen auch einmal von innen anschauen. Erfreulich fanden wir auch, dass wir während der gesamten vier Tage immer mit Kaffee und Wasser versorgt wurden und mittags in die Kantine zum Essen eingeladen wurden. An einem Tag erhielten wir Besuch von einer Vertreterin aus dem Personalmarketing, die uns über die Einstiegsmöglichkeiten und über die Karriere bei Audi informierte und uns alle unsere Fragen beantwortete. Dies war auch eine gute Möglichkeit für den ein oder anderen, gleich einmal Kontakte zu knüpfen. Ich persönlich kann diese Veranstaltung nur weiterempfehlen und denke, dass jeder andere der daran teilgenommen hat, das genauso sieht. Es war ein einmaliges Erlebnis, bei dem man viel lernen konnte, vor allem dass man vieles, was man in der Theorie für möglich hält, noch lange nicht in der Praxis so einfach umsetzen kann. In diesen vier Tagen wurde man richtig gefordert und hatte einiges zu leisten, aber dafür haben wir viel gesehen, gelernt und erlebt, wurden gut versorgt und hatten eine Menge Spaß! (js) think WS 2011/12 – 11


Studentenleben

Talentportal

Unternehmen suchen

Sie als Talent von morgen Angebote des Alumni & Career Service 2012

Kleine, mittlere und große Unternehmen in der Region, aus ganz Deutschland und weltweit sind auf der Suche nach qualifizierten Nachwuchskräften. Als Career Service ist es uns wichtig, attraktive Arbeitgeber aus verschiedensten Branchen an die Hochschule zu holen. Gelegenheiten, mit Personalern und Fachexperten ins Gespräch zu kommen, bieten wir Ihnen in vielen Facetten, je nachdem, welches Format Ihrem eigenen Profil am nächsten kommt: das Career Speed Dating für den schnellen persönlichen Kontakt, fachliche Workshops, um zu zeigen, wie Sie Ihr im Studium erworbenes Wissen in der Praxis anwenden können und ganz neu das TALENTPORTAL.

• Stellen Sie Ihr ganz persönliches Profil ein und entscheiden Sie dann, wie viel davon für andere sichtbar ist • Suchen Sie nach Arbeitgebern und Jobs • Lassen Sie sich von Unternehmen finden • Melden Sie sich mit nur einem Klick für Veranstaltungen an – vom Bewerbungstraining über den Excel-Kurs bis zum Interkulturellen Training • Bewerben Sie sich für ein persönliches Gespräch mit ausgewählten Unternehmen auf der CONTACT am 9. Mai in der SaturnArena und sichern Sie sich so den direkten Draht zu spannenden Unternehmen Schauen Sie ganz unverbindlich und kostenlos rein und testen Sie noch heute die Möglichkeiten des TALENTPORTALS. Alle Vorteile

können Sie in vollem Umfang nutzen, indem Sie Mitglied im Alumni-Club werden – und das schon als Studierende. Im Rahmen der Mitgliedschaft können Sie nicht nur das TALENTPORTAL nutzen, sondern profitieren auch von weiteren Vorteilen des Alumni-Clubs. So können Sie beispielsweise im Rahmen von Veranstaltungen des Clubs in Kontakt mit Ehemaligen aus Ihrem Fachbereich kommen oder am Mentoring-Programm teilnehmen und sich dabei von einem Alumni coachen lassen. In der Mitgliedschaft eingeschlossen sind außerdem zwei Workshops des Career Service. Sie zögern noch? Kommen Sie bei Fragen jederzeit gerne auf uns zu, gerne auch per Email: careerservice@haw-ingolstadt.de. Ihr Team aus Career Service, Studienberatung und International Office (CSIO)

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Foto: (jr)

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Thema

Studentenleben

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Winners wanted! Bringen Sie sich in die Pole Position! Die TVS GmbH & Co. KG ist ein technisch orientiertes Dienstleistungs-Unternehmen mit einer klaren Fokussierung auf die Automobilindustrie. Unser Kerngeschäft ist die Fahrzeugerprobung sowie die Unterstützung unserer Automotive-Kunden bei der Planung und Umsetzung der komplexen Prozesse in der Fahrzeugentstehung. Die TVS gehört zur MVI Group. Mehr Informationen über uns und unsere Stellenangebote finden Sie auf unserer Homepage. Initiativbewerbungen richten Sie bitte an

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Schanzer Racing

Neuigkeiten vom „Schanzer Racing Electric“ Team Wie ihr sicherlich schon mitbekommen habt, baut das Team „Schanzer Racing Electric“ (SRE) derzeit den Elektro-Rennwagen „SRE12“ an der HAW Ingolstadt. Geplant ist eine Teilnahme bei der Rennserie Formula Student Germany im Sommer 2012. Um möglichst in allen Kategorien punkten zu können, hat sich das Team, in mehrere Abteilungen, wie Elektrik, Mechanik, Wirtschaft und Organisation gegliedert. Der Bereich „Mechanik“ ist für die Entwicklung und Konstruktion des Gesamtfahrzeugs, des Fahrwerks, des Antriebsstrangs, des Rahmens, der Kühlung sowie für das Bodywork des Fahrzeuges verantwortlich. Geplant ist ein von zwei Elektromaschinen heckgetriebenes Fahrzeug, bei dem einige Komponenten aus Karbon gefertigt werden. Derzeit ist die Fahrwerksgeometrie abgeschlossen, die

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Lenkgeometrie befindet sich noch in der Entwicklungsphase. Dank einiger Bachelor- und Studienarbeiten konnten wichtige Komponenten, wie z.B. der komplette Aufbau des Rahmes sowie dessen Konstruktion, gemäß dem Reglement von Formula Student erarbeitet werden. Der Bereich „Elektronik“, ist verantwortlich für die Bereiche Vernetzung, Bordnetz, Hochvolt-Batterie, Motor- und Leistungselektronik sowie Fahrdynamik. Im Teilbereich „Vernetzung“ ist die Erstellung eines Stromlaufplanes mithilfe der Software CATIA abgeschlossen. Der Kabelbaum wird derzeit am PC getestet und simuliert. Für den Teilbereich „Motor- und Leistungselektronik“ wird derzeit ein Prüfstand gebaut, mit dem die Leistung des Motors getestet werden kann. Die Mitglieder des Teilbereichs „Fahr-

dynamik“ sind gerade dabei, die ersten Algorithmen zu schreiben. Das Programm verteilt das zur Verfügung stehende Drehmoment individuell auf die beiden Räder der Hinterachse, um vor allem in Kurven schneller fahren zu können. Des Weiteren wurde ein Algorithmus für die ASR (Anti-Schlupf-Regelung) geschrieben. Der Bereich „Elektrik“ konnte sich nicht auf breites Vorwissen stützen, sondern musste in viel Eigenarbeit die elektronischen Komponenten eines Elektroautos erarbeiten. Der Bereich „Wirtschaft“ kümmert sich um das Marketing und Sponsoring. Neben zahlreichen Präsentationen des Teams, u.a. zum Semesterstart in der Aula, sind Presseartikel für Wirtschaftsmagazine und ein Auftritt bei INTV geplant, um die Bekanntheit noch weiter


Schanzer Racing

zu steigern. Momentan wird außerdem noch in Zusammenarbeit mit der Filmhochschule München ein Werbefilm gedreht und gemeinsam mit einer Agentur wird die Gestaltung der Homepage verbessert. Das Sponsoring erstellt eine Sponsorenmappe, welche die Vorteile für Förderer auflistet. Aktuelle Sponsoren sind z.B. BFFT, Siemens und eposCAT. Der Bereich „Organisation“ ist die neueste Sparte des Schanzer Racing Electric und betreut seit circa einem Monat die Teilbereiche IT, Eventmanagement, Kooperation, Projektmanagement sowie Personal. Derzeit wird an einem internen Netzwerk für SRE gearbeitet und es ist außerdem geplant, ein hochschulunabhängiges Serverlaufwerk aufzubauen.

Die Mitglieder des Eventmanagements sind für die Planung des jährlichen HS-Events zuständig. Im Mai/Juni 2012 steht der Roll-Out des neuen Fahrzeuges „SRE12“ an und im Dezember gab es eine Weihnachtsfeier für alle Schanzer Racing Mitglieder mit anschließender Party für alle Studenten der Hochschule. Der Teilbereich „Kooperationen“ baut derzeit die Zusammenarbeit mit der Nelson Mandela Metropolitan University (NMMU) in Port Elizabeth, South Africa aus. Die NMMU ist bereits seit 2008 bei Formula Student aktiv und war auch 2011 in Hockenheim am Start. Neben technischen Projekten wie der Bündelung und Weitergabe von Know-How sind auch Auslandsaufenthalte für Studierende beider Universitäten geplant. Beispielsweise ist es möglich, dass Studierende ihr Praktikum ins Ausland verlegen oder auch ihre Abschlussarbeit an der NMMU schreiben. Für die nachhaltige Personalplanung ist der Teilbereich „Personal“ verantwortlich. Dazu

Studentenleben

gehört neben dem Recruiting neuer Studenten für das Team auch die Förderung und Betreuung bestehender Mitglieder. Zu Beginn des Wintersemesters 2011/2012 konnten durch diverse Recruiting-Events wie Informationsveranstaltungen in Vorlesungen circa 20 neue Mitglieder für das SRE-Team gewonnen werden. Bei Interesse an einer Mitarbeit im Team kann über die Homepage www.schanzer-racing.de unter der Rubrik „Studenten“ ein Bewerbungsformular ausgefüllt werden und mit einem Lebenslauf an info@schanzerracing.de geschickt werden. Wir suchen noch tatkräftige Unterstützung! Zum Schluss möchte das SRE-Team den einzelnen Fakultäten und den Betreuern Prof. Dr. Klaus-Uwe Moll, Prof. Dr. Robert Wittmann, Prof. Dr. Johannes Pforr und Prof. Dr. HansGeorg Schweiger danken. Ein besonderer Dank geht auch an den Vizepräsidenten Prof. Dr. Markus Petry und an die Kanzlerin Barbara Rehr. (Schanzer Racing Electric Team)

think WS 2011/12 – 15


Studentenleben

Hochschulband

Jede Hochschule benötigt eine Band! Aus diesem Anspruch heraus haben sich im jeder Stilrichtung soll geboten werden – das rum“ findet alle zwei Wochen ab 21:00 Uhr im Sommersemester 2011 das erste Mal einige „Musikerforum HAW Ingolstadt“. Zwar ist un- „Shamrock“-Pub statt. Interessierte gefunden, um ihr kreatives Hob- ser oberstes Ziel nach wie vor die Herausbilby gemeinsam auszuleben und den Hoch- dung einer Hochschulband; das Musikerfo- Falls also auch Ihr Lust habt, euer Instrument schulalltag etwas bunter zu gestalten. Da ei- rum soll aber auch allen, die sich nicht an der zu entstauben und mitzuwirken, schreibt uns nige Teilnehmer das Fernweh gepackt hat und Band beteiligen möchten, die Chance geben, eine Email an: musikerforum.ing@gmail.com der personelle Wandel erst einmal verkraftet andere musikalisch Interessierte zu treffen, Abschließend möchten wir noch einen Dank werden musste, haben wir uns zum neuen sich auszutauschen und vielleicht eigene Pro- an die Hochschulleitung und die „StudVer“ senden, da es uns durch ihre finanzielle UnSemesterstart im Wintersemester 2011/12 er- jekte zu starten. terstützung ermöglicht wurde, den Bandraum neut dazu entschlossen, das Projekt „HochDie Hochschulband trifft sich regelmäßig mit Equipment auszubauen. schulband“ in Angriff zu nehmen. (Robin Bollmann) dienstags um 18:00 Uhr in den Kellerräumen Dieses Mal ist der Anspruch ungleich größer; der Mensa. Das Treffen für das „Musikerfoeine Plattform für musikalisch Interessierte

16 – think WS 2011/12

Foto: (jr)


Thema

Studentenleben

think WS 2011/12 – 17


Studentenleben

Fahrsimulator

CARISSMA bewegt die Hochschule als erste Versuchsanlage von CARISSMA im Labor C020 der HAW Ingolstadt in Betrieb genommen. Ein Hydraulikaggregat liefert die notwendige Energie, um den Fahrerarbeitsplatz, einen VW Golf, mit einem aus sechs Hydraulikzylindern bestehenden Bewegungssystem, dem sogenannten „Hexapod“, um alle Raumachsen zu drehen, zu schwenken und zu bewegen – eine Technik, wie sie auch für Flugsimulatoren eingesetzt wird. Die Bewegung der Antriebsplattform wird durch eine Fahrdynamikund eine Umgebungssimulation in Echtzeit errechnet. Der Prüfstand soll dabei ein möglichst realitätsnahes Fahrerlebnis in unterschiedlichsten Verkehrsszenarien unter gleichzeitig reproduzierbaren Bedingungen ermöglichen und somit die Basis für die Entwicklung und Bewertung zukünftiger Funktionen von Fahrerassistenz- und Sicherheitssystemen 18 – think WS 2011/12

bilden. Darüber hinaus werden Fahrer- und Probandenstudien mit Studierenden dabei helfen, die Akzeptanz und Effektivität von Sicherheitsfunktionen sowie Fahrerwarnmeldungen weiter zu steigern. Die Anlage lässt bereits heute erahnen, welchen signifikanten Mehrwert CARISSMA mit seinen acht weiteren Versuchsanlagen auf dem Campusgelände der Hochschule sowie einem über 12.000 m2 großen Fahrzeugtestgelände im Gewerbegebiet Ingolstadt Nord-Ost für die angewandte Forschung im Bereich der Verkehrssicherheit an der HAW Ingolstadt, aber auch für die Studierenden und Absolventen der Hochschule direkt bieten wird. Mehr denn je steigt mit CARISSMA auch der Bedarf an besonders befähigten Absolventen, die die Forschungsprogrammatik von CARISSMA im Rahmen von kooperativen Promotionen mit ausgewählten Universitäten als wissenschaftliche Mitarbeiter weiter vorantreiben. Die Basis hierfür bilden mehrjährige Forschungsprojekte, in welchen die Doktoranden zusammen mit den projektleitenden Professoren sowie den universitären und industriellen Projektpartnern brandaktuellen Fragestellungen auf dem Gebiet der Verkehrssicherheit, mit besonderem Fokus auf der Fahrzeugsicherheit, nachgehen. Dabei bildet das Forschungsprojekt die Grundlage für die Promotion, indem es wichtige anwendungsbezogene Impulse für die Doktorarbeit liefert. Jeder neue wissenschaftliche Mitarbeiter trifft auf eine sehr gute Betreuungssituation und kann die bestehenden Strukturen, Netzwerke und Erfahrungen aus den aktuell laufenden

Fotos: tb

Bereits zwei Jahre vor dem ersten Spatenstich wirft das Forschungs- und Testzentrum CARISSMA der HAW Ingolstadt seine Schatten voraus: Parallel zum Start der ersten CARISSMA-Forschungsprojekte, welche durch die Mitarbeiter des Kompetenzfelds Fahrzeugmechatronik am Institut für Angewandte Forschung (IAF) durchgeführt werden, wurde im Frühjahr 2011 der Fahrsimulationsprüfstand


Fahrsimulator

oder bereits abgeschlossenen Promotionsverfahren nutzen, um die eigene Promotion erfolgreich durchzuführen. Durch zahlreiche Kooperationen im Rahmen von Forschungsund Entwicklungsprojekten zwischen der HAW Ingolstadt und Unternehmen aus dem automobilen Umfeld werden zusätzlich Netzwerke für das Berufsleben aufgebaut und gepflegt. Wichtige Partner im Forschungsumfeld der Fahrzeugsicherheit sind beispielsweise der ADAC, Audi, Benteler, Continental, Volkswagen sowie zahlreiche mittelständische Unternehmen wie PSW oder ISKO. Insgesamt zählt das IAF allein im Jahr 2011 etwa 60 Partnerschaften.

Das neue Forschungs- und Testzentrum CARISSMA wird die angewandte Forschung an der HAW Ingolstadt entscheidend stärken und ausbauen. Darüber hinaus bietet CARISSMA interessierten Studierenden und Absolventen durch die frühzeitige Einbindung in die Forschung eine attraktive Entwicklungsperspektive im Bereich der Verkehrssicherheitsforschung.

Studentenleben

Das IAF bietet vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten, sei es Rahmen einer Beschäftigung neben dem Studium oder in Vollzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Detailliertere Informationen zu Ihren Möglichkeiten, möglichen Forschungsprojekten und ausgeschriebenen Stellen erhalten Sie am IAF bei Georg Overbeck, Anja Zupfer und Anja Kucsera. (IAF)

Die Promotion selbst erfordert einen MasterAbschluss. Hierfür führt die HAW Ingolstadt gemeinsam mit den Hochschulen Regensburg, Nürnberg und München zum Sommersemester 2012 den Forschungsmaster ein (www.forschungsmaster.de), der in Form von weiterführenden naturwissenschaftlichen Modulfächern, Praxisteilen und forschungsspezifischen Pflichtfächern zielgerichtet an das wissenschaftliche Arbeiten heranführt. Wesentliche Studieninhalte, wie die Praxisprojekte und die Abschlussarbeit, werden direkt in die Arbeit der Forschungsteams eingebunden und stellen bereits die erste inhaltliche Vorbereitung für die Forschung und die Doktorarbeit dar. Nach dem Masterabschluss kann dann nahtlos in eine Vollzeitanstellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter übergegangen werden.

think WS 2011/12 – 19


Studentenleben

10 Jahre think

Wie alles begann think feiert Jubiläum

Da galt es erst mal grundlegende Fragen zu klären. Welches Format soll die Zeitung haben? Wie oft soll sie erscheinen? Und wie soll sie überhaupt heißen? Welche Organisationsform soll die Zeitung haben? Wird sie Teil der Hochschule oder eine eigenständige Institution? Wie finanzieren wir den Druck? Und last but not least, worüber wollen wir überhaupt schreiben? Schon allein die Namensfindung gestaltete sich kompliziert – fünf Redaktionsmitglieder und, wie man sich leicht vorstellen kann, mindestens ebenso viele verschiedene Meinungen. Nach langen Diskussionen stand dann think auf dem Papier, damit war der erste Schritt geschafft. „Denken“ und „Gedanken“, ein guter Grundstein für eine Hochschulzeitung.

Titelbild der Erstausgabe im Januar 2002

Angefangen hat alles im Sommersemester 2001. Unser erstes Studienjahr hatten wir (fast) hinter uns und es kam der Wunsch auf, sich an der Hochschule auch neben dem Studium einzubringen. Die Studentenvertretung war damals schon in fester Hand des Jahrgangs über uns, aber eine Studentenzeitung gab es noch keine und somit war der Entschluss gefasst, dass wir eben eine solche gründen wollen. Voller Tatendrang machten wir uns an die Arbeit und ahnten dabei nicht, wie viel auf uns zukommen würde.

20 – think WS 2011/12

Über weitere längere „Gespräche“ zur Gestaltung des Logos, der Frage nach dem Format und weiterer Themen ging es dann an die Organisationsform. Wir waren uns recht schnell einig darüber, dass die Zeitung eine eigenständige Institution werden sollte. Für den Anfang wählten wir eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). Zwei Jahre später wurde die Zeitung in einen Verein umgewandelt.

ausbringen. Mit der Druckerei Kastner haben wir einen sehr wertvollen Partner gewonnen, der uns bei den ersten Layoutversuchen tatkräftig unterstützt hat. Wir gestalteten das Layout selbst, aber keiner von uns hatte vorher Erfahrung damit. Geduldig erklärten uns die Druckerei-Mitarbeiter worauf es ankommt, welche Vorgaben man einhalten muss. Richtig professionell wurde das Layout erst, nachdem Michael Schneider diesen Part ab Ausgabe 14 übernommen hat. Ende Dezember 2001 hielten wir dann die erste Ausgabe der think in den Händen. Und nach all der Arbeit waren wir richtig stolz. Deswegen freut es mich persönlich natürlich ganz besonders, dass wir mit dem Jahreswechsel bereits auf 10 Jahre zurückblicken können und ich hoffe es kommen noch viele weitere dazu. Ein Appell an alle Studenten zum Schluss: think braucht immer wieder neue Leute! Helft dabei, die Zeitung am Leben zu erhalten, bringt Euch ein. Sie ist in jedem Fall ein Mehrwert – für Euch und für die Hochschule. (Christiane Musman, Gründungsmitglied und 1. Vorstand A.D. von think)

Eigenständigkeit bedeutet aber, dass wir den Druck und sämtliche sonst anfallenden Kosten selbst finanzieren mussten und somit auch eine Einnahmequelle brauchten. Ohne Werbeanzeigen kann keine Zeitung oder Zeitschrift heutzutage überleben und Werbepartner müssen geworben werden. Ein weiterer Part, der viel Zeit in Anspruch genommen hat. Das Sammeln und Schreiben von Artikeln lief parallel schon auf Hochtouren. Die Zeit stand ja auch nicht still und eigentlich wollten wir die erste Ausgabe noch im selben Jahr her-

Das Redaktionsteam zur ersten Ausgabe (v.l.n.r.): Inga Blunck, Christiane Musman, Stephanie Hoell, Peter Messe, Stefanie Engel


Thema

Studentenleben

ELEKTRONISCHE FAHRWERKSYSTEME

Immer eine Spur voraus. Ingenieure mit Berufserfahrung wie auch Hochschula-

Die Elektronische Fahrwerksysteme GmbH ist ein

bsolventen und Studenten mit Leidenschaft und Leis-

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tungsstärke finden bei uns ihren Entwicklungsspielraum – für die eigene Entwicklung und in vernetzten Expertenteams.

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think WS 2011/12 – 21


Studentenleben

Wie think entsteht

Wie think entsteht Hinter jeder neuen Ausgabe der think stecken eine ganze Menge kreativer Ideen und natürlich viel Arbeit. Zum Jubiläum wollen wir Euch nun einen kleinen Einblick geben, wie das Magazin entsteht und vielleicht bekommt Ihr sogar Lust, einmal selbst an einer Ausgabe mitzuarbeiten, denn dazu seid Ihr alle jederzeit herzlich eingeladen.

Unsere Redaktion bei der Arbeit In der Regel treffen wir uns alle zwei Wochen zur gemeinsamen Redaktionssitzung. Wir, das sind meistens zwischen fünf und zehn freiwillige Mitarbeiter der think. Es gibt keine feste Mitgliedschaft und jeder macht nur so viel, wie er oder sie möchte. Was zählt ist allein, dass man die zugesagten Aufgaben dann auch umsetzt. Als eigenständiger Verein „think e.V.“ agieren wir unabhängig und haben die Möglichkeit, sämtliche Inhalte unserer Ausgaben eigenverantwortlich auszuwählen und zu gestalten.

Bei den Sitzungen besprechen wir zunächst die inhaltliche Zusammenstellung für die kommende Ausgabe, fragen nach, wann Artikel fertig werden und koordinieren die einzelnen Ansprechpartner. Meist ist nicht nur ein Redakteur mit einem Artikel beschäftigt, sondern auch Ansprechpartner von außen wollen nach Informationen gefragt werden und schließlich werden noch professionelle Fotos benötigt – hier ist also oft Teamgeist gefragt!

Neben dem Inhalt beschäftigen wir uns dann natürlich auch noch mit anderen Themen, zum Beispiel der Organisation von Veranstaltungen zum Erscheinen einer neuen Ausgabe, der Gestaltung von Werbeaktionen für unsere Zeitung und auch bei Anschaffungen von neuer Ausstattung wie einem Drucker oder einen Kamera entscheiden alle Anwesenden gleichermaßen mit. Selbstverständlich kommt auch die eine oder andere Unterhaltung fernab jeglicher Zeitungsthemen nicht zu kurz. Zwischen den Sitzungen wird recherchiert, es werden Artikel geschrieben und ins Layout übernommen und es müssen natürlich Anzeigenkunden geworben werden, um die Zeitung weiterhin rundum eigenständig finanzieren zu können. Für diese wichtige Aufgabe, bei der man leicht Kontakte zu verschiedensten Firmen knüpft, suchen wir stets tatkräftige Unterstützung. An einer neuen Ausgabe arbeiten wir in der Regel vom Semesterstart an etwa acht bis zehn Wochen, so dass die think dann hoffentlich pünktlich kurz vor dem Start des Prüfungszeitraums erscheint.

22 – think WS 2011/12


Wie think entsteht

Studentenleben

Fakten, Fakten, Fakten und die Auswahl der Inhalte

Fo t o

Wie für jedes andere Magazin auch ist uns in die Rubriken „Studentenleben“, „Ausland“, natürlich der Wiedererkennungswert der „Wirtschaft, Politik und Soziales“ (WiPoSo) sothink sehr wichtig. Das zeigen wir nicht nur wie „Lifestyle und Fun“. durch unser einheitlich weißes Cover, sondern auch in der Auswahl der Eine Vielzahl der Beiträge in jeder think gehöInhalte. Jede neue Ausga- ren fest zum Umfang und zu den jeweiligen be gliedert sich Rubriken, so zum Beispiel die HS-News, die zunächst Film- und Buchkritik, die Rezepte, der thinkGuide und natürlich unser Gewinnspiel-Rätsel. Dazu pflegen wir einige Kooperationen, unter anderem mit Schanzer Racing Electric, dem Institut für angewandte Forschung (IAF) und dem Stadttheater Ingolstadt, indem : Si m

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Hain

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wir regelmäßig Gastartikel abdrucken oder selbst berichten. Als kreativen und einzigartigen Teil jeder Ausgabe, der die think für ihre Leser immer wieder neu und spannend machen soll, gibt es ein wechselndes Titelthema, in dessen Rahmen wir uns in dieser Ausgabe einmal mit uns selbst und dem runden Geburtstag der think beschäftigen. Zum Titelthema gehören nicht nur diverse Artikel, mit denen wir uns dem Thema annähern, sondern hier lassen wir auch Euch, unsere Leserinnen und Leser, im Rahmen einer kurzen Umfrage zu Wort kommen.

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Kleingedrucktes ganz groß: Das Layout Das Layout ist wohl einer der arbeitsintensivsten Abschnitte, daher versucht unser Layout-Team immer möglichst viele Arbeiten bereits vor Redaktionsschluss umzusetzen. Sind die Artikel und die zugehörigen Fotos – die oft von den Autoren geliefert werden, aber auch oft von begeisterten Hobbyfotografen aus der Redaktion geschossen werden – vollständig und beschlossen, können die Artikel gelayoutet werden. Im Gegensatz zu manchen professionellen Zeitschriften machen wir unseren Autoren keine Vorgaben, wie lange die Texte sein müssen, was natürlich dazu führt, dass man flexibler sein muss und die Seitenzahlen oft nicht mit der Theorie übereinstimmen. Das lässt den Layoutern aber auch die Möglichkeit, noch kurzfristig einzelne Bilder oder ganze Artikel mit in die Ausgabe aufzunehmen. Ist das Layout geschafft, müssen die Texte Korrektur gelesen werden. Einige Fehler verstecken sich auch nach bereits zweimaligem Durchsehen noch in den Texten und der Anspruch einer Studentenzeitung sollte natürlich

sein, möglichst fehlerfrei zu erscheinen. Daher drucken wir für jedes Redaktionsmitglied eine Ausgabe auf Papier zum Korrigieren. Dies hat sich als wesentlich effektiver herausgestellt, als die Korrekturen direkt am Rechner vorzunehmen. Nach wenigen Tagen wird getauscht und ein Zweitkorrektor liest noch einmal die vorgegebenen Artikel. Dies hat zu einer starken Verbesserung der Fehlerquote geführt, aber dennoch finden wir in jeder Ausgabe nach dem Druck wieder etwas neues, was uns dann natürlich ärgert, aber wohl auch nicht ganz zu vermeiden ist. Sind die Fehler ausgebessert, können die Daten als PDF an die Druckerei gehen. Ab diesem Augenblick können wir nur noch warten. Wird alles so, wie wir es uns gewünscht haben?

Das Finale Zu guter Letzt werden schließlich etwa 15 Kartons druckfrischer Ausgaben bei der Poststelle der Hochschule angeliefert, die dann nur darauf warten, Stück für Stück in unseren Redaktionsraum geschleppt zu werden. Von hier aus werden die vielen Studentenzeitungen dann nach und nach über die diversen Ablageorte in der Hochschule an die Studierenden und alle anderen Hochschulangehörigen kostenlos verteilt. (sk) think WS 2011/12 – 23


Studentenleben

10 Jahre think

In 10 Jahren ist viel passiert... Neue Studentenzeitung der FH: „Think“ sucht Querdenker Ingolstadt (iso) „Think“ ist Englisch und heißt „denken“. Weil die Fachhochschule Ingolstadt nach Meinung einiger Studenten auch Querdenker mit „konstruktiver Kritik“ nötig hat, gibt es seit kurzem eine gleichnamige Studentenzeitschrift. Dafür haben fünf Studentinnen und Studenten ein eiDK über (11/2002) genes Unternehmen gegründet: „Wirthink organisieren und finanzieren uns selbst, weil wir unabhängig sein wollen“

Gründungsteam von think

Sep.

Okt.

Nov.

Dez.

Jan.

Feb.

Wintersemester 2001/02

Mär.

Apr.

Mai.

Jun.

Jul.

Aug.

Sommersemester 2002

Sep.

Okt.

Nov.

Dez.

Jan.

Feb.

Wintersemester 2002/03

Mär.

Apr.

Mai.

Jun.

2001

2002

2003

Neue Studienangebote: • Informatik (Diplom), • International Project Management (Master), • Duales Studium Elektround Informationstechnik in Kooperation mit Audi.

Neue Partnerhochschulen in Australien, Spanien, Venezuela und Ungarn.

Neue Partnerhochschulen in Polen, Spanien, Kanada und Indien.

Studiengänge BWL und WI der FH Ingolstadt erhalten Bestnoten im CHE-Hochschulranking.

FH Ingolstadt präsentiert Leichtbauauto auf der IAA in Frankfurt.

Neue Partnerhochschulen in Frankreich, USA, Irland, UK, China, Indien und Schweden. Fachhochschule Ingolstadt präsentiert neues Corporate Design.

24 – think WS 2011/12

Jul.

Aug.

Sommersemester 2003

Akademische Feier im Stadttheater mit inzwischen über 160 Absolventen.

Sep.

Okt.

Nov.

Dez.

Jan.

Feb.

Wintersemester 2003/04


10 Jahre think

Studentenleben

DK über think (12/2005)

Mär.

Apr.

Mai.

Jun.

Jul.

Aug.

Sommersemester 2004

Sep.

Okt.

Nov.

Dez.

Jan.

Feb.

Wintersemester 2004/05

Mär.

Apr.

Mai.

Jun.

Jul.

Aug.

Sommersemester 2005

Sep.

Okt.

Nov.

Dez.

Jan.

Feb.

Wintersemester 2005/06

Mär.

Apr.

Mai.

Jun.

2004

2005

2006

Neue Studienangebote: • International Automotive Engineering (Master) • IT-Management (berufsbegleitender Master)

Neue Studienangebote: • Internationales Handelsmanagement (Bachelor) • Applied Computational Mechanics (Master) • Personal- und Organisationsentwicklung (berufsbegleitender Master)

Neue Partnerhochschulen in Indonesien, Belgien, Mexiko, Türkei.

Neue Partnerhochschulen in Österreich, Mexiko und Australien. Erste Vorlesungen der Kinder-Uni an der FH Ingolstadt

Cryogene Flüssigspeicherung

Aug.

F ac h h oc hs c h ule I n g o l s t a d t University of A pplied S c ienc es

Umsetzung durch vereintes Wissen von Experten aus vielen Disziplinen Quelle: SP Cryo

Neue Partnerhochschulen in Tschechien, Italien und Taiwan.

Jul.

Sommersemester 2006

Wissensmanagement als Erfolgsfaktor in Forschungsnetzwerken - Erfahrungsbericht aus dem EU Projekt StorHy Gruppe Cryo -

FH Ingolstadt nimmt an EU-Projekt StorHY zur Entwicklung von Wasserstoff-Speichersystemen für die automotive Anwendung teil.

Hochschulbibliothek nun an allen Werktagen bis 23 Uhr geöffnet. 3186 Bewerbungen für 500 Erstsemester-Studienplätze. think WS 2011/12 – 25


Studentenleben

10 Jahre think

think Team 2007

Sep.

Okt.

Nov.

Dez.

Jan.

Feb.

Wintersemester 2006/07

Mär.

Apr.

Mai.

Jun.

Aug.

Sep.

Okt.

Nov.

Dez.

Jan.

Feb.

Wintersemester 2007/08

Mär.

Apr.

Mai.

Jun.

2008

Neue Studienangebote: • Fahrzeugtechnik (Bachelor) • Business Consulting (Master) • Compliance and Corporate Governance (Master)

Neue Studienangebote: • Maschinenbau (Bachelor) • Berufliche Bildung (Bachelor) • Mechatronik (Bachelor) • Informatik (Master) • Technische Entwicklung (Master) • Electrical Engineering (Master) • Gesundheits-Management (berufsbegleitender Master)

FH Ingolstadt stellt alle Diplom-Studiengänge auf Bachelor um.

Jul.

Aug.

Sommersemester 2008

2007

Neue Partnerhochschulen in Australien, China, Spanien, Finnland, Kamerun, Schweden.

26 – think WS 2011/12

Jul.

Sommersemester 2007

Neue Partnerhochschulen in Chile, China, Norwegen, Türkei.

Sep.

Okt.

Nov.

Dez.

Jan.

Feb.

Wintersemester 2008/09

Bayerischer Innovationspreis für KörperschallAirbag. 5576 Bewerbungen auf 600 Studienplätze. Umbenennung der Fachhochschule in Hochschule für angewandte Wissenschaften FH Ingolstadt. Erster Forschungstag an der Hochschule Ingolstadt mit Vorstellung aktueller Arbeiten aus Technik und Wirtschaft durch das Institut für angewandte Forschung.


10 Jahre think

Studentenleben DK über think (04/2010)

Glühweinaktion 2009

think Team WS2008 Pro Campus-Presse über think Megazin über think (05/2011)

think Team WS2009

Mär.

Apr.

Mai.

Jun.

Jul.

Aug.

Sommersemester 2009

2009

Sep.

Okt.

Nov.

Dez.

Jan.

Feb.

Wintersemester 2009/10

Mär.

Apr.

Mai.

Jun.

Jul.

Sommersemester 2010

• Hochschule Ingolstadt in die European University Association aufgenommen Neue • Abschluss des ArchitekStudienangebote: tenwettbewerbs zur Hoch• Kooperation mit Media Saturn durch neuen Studi- schulerweiterung. engang International Retail • Hochschulbibliothek ersetzt Barcode-System durch Management (Bachelor) RFID-Technologie • Wirtschaftsinformatik • Hochschule Ingolstadt (Bachelor) • Flug- und Fahrzeuginfor- eröffnet Studienzentrum in Neuburg mit den ersten matik (Bachelor) Veranstaltungen der berufs• Duales Studium Wirtschaftsinformatik in Koope- begleitenden Studiengänge Gesundheits-Management ration mit der Allianz AG, Controlware GmbH und der und Personal- und OrganiMedia-Saturn-Holding GmbH sationsentwicklung • Hochschule Ingolstadt • Duales Studium Flugund Fahrzeuginformatik in senkt die Studienbeiträge um 50 Euro. Kooperation mit der BWM • Hochschule Ingolstadt Group. feiert 15-jähriges Bestehen Neue Partnerhochschule in UK.

Aug.

Sep.

Okt.

Nov.

Dez.

Jan.

Feb.

Wintersemester 2010/11

Mär.

Apr.

Mai.

Jun.

Jul.

2010

2011

Neue Studienangebote: • Luftfahrttechnik (Bachelor) • Duales Studium EI in Kooperation mit Kromberg & Schubert, Deutsche Bahn Netz AG • Kooperation im dualen Studium mit der MTG Treuhandgesellschaft mbH

• Über 3600 Studierende

• Hochschule Ingolstadt ist Development Member des Car 2 Car Communication Consortiums • Wissenschaftsrat befürwortet den Antrag der Hochschule Ingolstadt für den Forschungsbau CARISSMA • EADS Defence & Security und Hochschule Ingolstadt starten intensive Zusammenarbeit.

Aug.

Sommersemester 2011

• Studenten und Absolventen der Hochschule Ingolstadt gründen Formula Student Electric Team Schanzer Racing Electric

(sk), (ms)

think WS 2011/12 – 27


Studentenleben

Umfrage

Umfrage

Und was meint ihr? Eure Meinung ist uns immer wichtig, diesmal besonders:

Wir feiern zehn Jahre Studentenzeitung think! 1. 2. 3.

Was gefällt dir an unserer Studentenzeitung und was nicht? Was erwartest du von einer Studentenzeitung? Was gibst du uns für die nächsten zehn Jahre mit?

Martin Wiedemann Wirtschaftsingenieurwesen

1.

2. 3.

Stevanus Budiyanto Burhan & Hendry Gunawan (Indonesia) International Automotive Engineering

Mir gefällt die Informationstiefe der Artikel insbesondere über andere Studenten und über das Studium allgemein. Außerdem gefällt mir der Kalender.

1.

We like esp. the cars and technology articles, because we don’t have this kind of things at home.

Ich wünsche mir mehr Informationen rund ums Studium, z.B. welche Projekte laufen rund um die Hochschule.

2.

We’d like an English section of course and it’d be nice if there was a section with job opportunities.

3.

A lot more new high quality content and therefore more and better sections.

Spannende und interessante Themen!

28 – think WS 2011/12


Auch im HintergrundUmfrage gibt es viel zu tun!

Cathrin Dischl Wirtschaftsinformatik

Wir brauchen genau

Studentenleben

DICH

1.

Ich finde den Kneipenguide, den Kalender und den Terminüberblick gut. Was mir nicht gefällt ist, dass die Titelthemen nur so klein auf dem Cover gedruckt sind. Sie sollten definitiv größer sein mehr wie bei einem Magazin.

Wir suchen ständig neue Leute – und das nicht nur

Fotograf

Programmierer

2.

Ich würde erwarten, dass die Themenauswahl in Abstimmung mit den Studenten geschieht.

...der uns Bilder für Artikel liefert?

...der Websites programmiert?

3.

Viel, viel mehr Personal und engagierte Mitarbeiter!

Werber

Layouter

...der gerne Werbeakquise betreibt?

...der Lust hat think zu gestalten?

Organisator

Schreiber

...der Veranstaltungen organisiert?

Evgeniya Zhuga International Retail Management

1.

I like it that the magazine is very colorful and that there are a lot of people in it I know. Besides I like the articles about cooking and the nightlife guide.

2.

I’d like to read more about places where you can go to spend your free time esp. concerts, theatre, the movies etc. And more up-to-date information would be nice. Furthermore more than one release every semester.

3.

A lot of readers, getting a very high awareness level and more releases.

zum Schreiben neuer Artikel! Vielleicht bist du ja ein...

...der gerne journalistisch tätig ist?

Ehrenamtliches Engagement bei think • Macht sich super auf der Bewerbung • Perfektes Training für Soft-Skills: Gutes Schreiben, Kommunikation, Projektmanagement, Design, ... • Spaß im Team und ein stolzes Gefühl, wenn die neue Ausgabe erscheint! think WS 2011/12 – 29


Studentenleben

Umfrage

Dennis Hornig & Max Hoberg

Lisa Dahm, Philipp Bauhofer, Laura Marcus

Internationales Handelsmanagement

Betriebswirtschaftslehre

1.

2.

3.

Ich mag die Gutscheine, den Nightlife-Kalender, die Qualität der Zeitung insbesondere des Drucks und die Umfragen. Was mir nicht gefällt ist, dass die Themen auf dem Cover nicht groß genug herausgestellt werden. Einen großen Kalender mit den Feiertagen, da ja auch nicht alle Studenten aus Bayern kommen und sich so gut mit den Bayerischen Feiertagen auskennen. Außerdem wären Spiele wie Käsekästchen Sudoku o.Ä. super. Eine große Leserschaft und mehr Anerkennung innerhalb der Hochschule!

Carolin Reifner & Suzan Bekirbasik

1.

Wir finden die Gutscheine toll. Es sind immer interessante Artikel drin für den Fall, dass die Vorlesung mal nicht so interessant ist. Außerdem ist es super, dass die Zeitung kostenlos ist und der Kalender ist jedes Mal praktisch. Was uns nicht gefällt ist, dass die Zeitung so wenig bekannt ist und so wenig Publicity macht.

2.

Es sollte Informationen über neue Professoren geben und so eine Art Klatsch und Tratsch Rubrik.

3.

Bleibt so wie ihr seid!

Franziska Zinner Betriebswirtschaftslehre

Internationales Handelsmanagement 1.

Uns gefällt, dass die Zeitung sehr abwechslungsreich ist, dass sie einen Kalender mit Prüfungsterminen hat und dass die Zeitung Berichte über Auslandssemester und –praktika hat.

2.

Es wäre super, wenn think öfter als einmal pro Semester erscheinen würde und in diesem Zug auch Fotos von Partys aufgenommen werden würde.

3.

Viel mehr Bekanntheit und Leser die nicht nur Studenten sind.

30 – think WS 2011/12

1.

Ich mag die vielen interessanten Themen und Artikel!

2.

Ich würde mir Informationen über die Marktlage der HS wünschen, also z.B. wie viele Bewerber gibt es oder wie viele Stunden gibt es überhaupt und ähnliche Themen. Außerdem wäre eine Jobbörse super und aktuelle Infos zur HS.

3.

Ganz viele begeisterte Mitarbeiter und Helfer.


Thema

Studentenleben

 Campus Young & Free Unser Girokonto exklusiv für Studenten

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think WS 2011/12 – 31


Studentenleben

Ehemalige

Ehemalige Denker Nach 10 Jahren think hat sich nicht nur viel getan, es haben auch viele Mitgewirkt, damit think immer Spannend war und wir es bisher immer geschafft haben, jedes Semester eine neue Ausgabe zu bringen. Unsere ehemaligen Denker sind mittlerweile über die ganze Welt verstreut und schwer zu erreichen, jedoch haben wir es geschafft ein paar zu einem kurzen Rückblick zu Bewegen.

Fast täglich habe ich jedes Semester für think „nachgedacht“. Doch worüber denkt man nach? Für die gleichnamige Kolumne habe ich mir den Kopf über das Wetter zerbrochen, über Freizeitbeschäftigungen und über Geld. Als Vorstandsmitglied und Redakteur habe ich über neue und interessante Themen nachgedacht und diese dann gemeinsam mit unserem Team erarbeitet. War die Zeitung einmal im Druck, dachte das ganze Team darüber nach, wie sie bei den Lesern ankommen würde. War die neue Ausgabe dann in der Hochschule verteilt, mussten wir alle nicht lange nachdenken: Das Ergebnis hat den Aufwand immer gerechtfertigt. Jetzt, zum Jubiläum denke ich wieder nach. Das Studium ist seit weit über zwei Jahren vorüber, ebenso lange meine Tätigkeit bei

32 – think WS 2011/12

think. Wie wird es mit der Zeitung weiter gehen? Finden sich unter Euch, liebe Studentinnen und Studenten der Hochschule Ingolstadt, weiterhin so viele Schreib- und Fotografierlustige, dass ein ansehnliches Blatt mindestens einmal im Semester dabei heraus kommt? Ich drücke die Daumen für die Zeitung. Natürlich auch für die Studenten und für die Hochschule Ingolstadt, denn diese sollen durch think hin und wieder zum Nachdenken angeregt werden Alles Gute zum Jubiläum, liebes think-Team! Jörn Hansel

2. Vorstand A.D., Leiter Inhalt A.D.


Ehemalige Zum 10-jährigen Jubiläum der Studentenzeitung der Hochschule Ingolstadt - think, möchte ich als ehemaliges Mitglied ganz herzlich gratulieren. Ich freue mich sehr, dass die Studentenzeitung weiterhin besteht und vor allem auch darüber, dass sich die think weiterentwickelt hat. Ich war im Zeitraum 2004 bis 2007 bei der think. Es war mein Wunsch, mehr im studentischen Alltag integriert zu sein und die Möglichkeit zu haben, etwas bewegen zu können. Außerdem war ich neugierig, wie man eine Zeitung erstellt.

Studentenleben

beeindruckende Persönlichkeiten zurückblicken. Außerdem erinnere ich mich sehr gerne an das think-Team, mit den klugen und fleißigen Köpfen, die ein gemeinsames Ziel teilen und in der Lage sind offen und produktiv zu kommunizieren und zu arbeiten.

Wenn ich nun fast 5 Jahre später an meine Zeit bei der think denke, kann ich auf tolle Erfahrungen, interessante Themen und

Mit think kam ich das erste Mal zu meinem Studienbeginn im Wintersemester 2004 in Kontakt. Ich konnte sofort erkennen dass es sich um ein kleines aber sehr eingeschworenes Team handelte, welches sehr fachlich aber zusätzlich auch politisch interessiert war. Mein Interesse war geweckt und ich kam zum nächsten Treffen der Redaktion einfach dazu. Ich hatte bereits etwas Erfahrung im Bereich der Werbeanzeigen für meine Abizeitung gesammelt und bot in diesem Bereich auch meine Mitarbeit im Team der think an. Gesagt getan, ich übernahm ziemlich schnell die Nachfolge des damaligen Anzeigenmanagers und versuchte also -frisch ins kalte Wasser geworfen- zu schwimmen, was aber recht gut funktionierte, denn die Werbepartner der think sind, wie man ja auch seit

think, Ihr seid super! Weiter so - bis zum 20. Jubiläum! Elisabeth Strobl grüßt aus New York

2. Vorstand A.D., Leitung Layout A.D.

jeher sieht, ebenfalls ein langjähriges und eingespieltes Team, mit dem ich von Anfang an gut zusammenarbeiten konnte. Durch den Generationenwechsel des ursprünglichen Gründerteams kam ich überraschenderweise nach einem Jahr in die Auswahl als Nachfolgevorstand des Vereins und wirkte nach erfolgreicher Wahl zwei Jahre als dritter Vorstand bei der Weiterentwicklung der think mit. Durch den weiteren Zuwachs an motivierten Studenten konnte die think während dieser Zeit nicht nur im Bereich Layout maßgeblich verbessert werden sondern es wurden auch weitere Ressorts im inhaltlichen Bereich gegründet, die bis heute immer gern von vielen Studenten gelesen werden. Auch die freiwillige Bereitschaft der Leserschaft mit persönlichen Beiträgen(Auslandsbericht, Praktikumserfahrungen etc.) ist immer mehr angestiegen und stellt heute ei-

nen wichtigen und wohl geschätzten Teil der think dar. Durch meinen Wechsel 2006 an die TU München bin ich zwar aus dem operativen Bereich der think raus, lese aber weiterhin jede Ausgabe mit großem Interesse und bin stolz ein Teil der anhaltenden Erfolgsgeschichte der think mitgestaltet zu haben. Im Jahr 2004 hatte think eine Auflage von 1000 Exemplaren mit farbigem Einband und einem Innenteil Graustufen, heute sind es 2500 Exemplare in Vollfarbe was eine Leistung aller Beteiligten ist: Leser, Redaktion, Werbepartner und Druckereipartner.... weiter so!!! Ich wünsche dem Team der think weiterhin alles Gute und einen anhaltenden erfolgreichen Werdegang! Marcel Groos grüßt aus München

3. Vorstand A.D., Leiter Werbeakquise A.D.

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Lifestyle & Fun

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Wissen, wo es

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Specials 1

Pils und Schnaps 1,30 Euro

Wöchentlich wechselnder Tanzkurs Cocktails 5,50 Euro 4 Tanzkurs (Details online) 5 Nudeltag: Bestimmte Nudelgerichte, Wasser oder Wein 4,50 Euro 6 Jede Pizza mit Wasser oder Wein 3,50 Euro 7 Cocktails 3,99 Euro 2

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think – Das Ingolstädter Studentenmagazin

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Pitcher 15 Euro Diverse Cocktails zum halben Preis Happy Hour für Studenten Drei Special Cocktails Schnapps und Gespritzte 2 Euro Pils 2 Euro (mit Studentenausweis) Mo, Di: Pils 2,20 Euro, Cocktails ab 6,50 Euro

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günstiger ist! 16

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5 Euro • Mitternachts 5,50 Euro 4,80 Euro • Big 6 Euro Maximal 5 Euro 4,40/5,50 Euro

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5,50 Euro Ab 2,90 Euro Ab 3,30 Euro • Killer 4,30 Euro

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Mittagsspecials Täglich von 11-15 Uhr Golden Mensa: Pommes und Getränk zu jedem Burger kostenlos.

Alle Angaben ohne Gewähr • Den think guide gibts zum Ausdrucken unter: www-think-in.de

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Ausland

Neuseeland

Studieren in Neuseeland Neuseeland – Aoterora, das Land der langen weißen Wolke – für viele ein Traumland, mit unberührter Natur, vielen Schafen, wenigen Leuten und einem Überangebot von Aktivitäten, die den Adrenalinspielge in die Höhe treiben. Natürlich kann man in Neuseeland nicht nur Outdoor Aktivitäten nachgehen und so mancher der dieses kleine Land am anderen Ende der Welt mehr als nur touristisch kennenlernen möchte hat sich vielleicht schon einmal gefragt, wie es denn wäre dort zu studieren. Generell gesagt: auch nicht sehr viel anders als in Deutschland. Der normale Kiwistudent fängt auch mit einem Bachelorstudiengang an und wenn er dann nach drei Jahren noch motiviert ist macht er entweder noch ein Jahr einen sogenannten Bachelor with Honours [BSc(Hons)] oder zwei Jahre in einem Masterstudiengang weiter. Falls er dann immer noch nicht genug vom Studieren hat dann kann er nocheinmal drei bis fünf Jahre ‚verlängern‘ und eine Doktorarbeit (PhD thesis) schreiben. Falls man nach dem Bachelor schon weiß,

Wellington

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dass man unbedingt eine Doktorarbeit machen will, dann reicht es den BSc(Hons) zu machen. Wenn man lieber nach dem Studium anfangen möchte was ernsthaftes zu arbeiten, dann macht man meistens lieber einen Master, mit dem man auf dem Arbeitsmarkt bessere Chancen hat.

Voraussetzungen Wenn man aus Deutschland zum Studieren nach Neuseeland kommen will, kann man prinzipiell auf jedem Level einsteigen. Deutsche Abschlüsse sind in Neuseeland anerkannt, d.h. man könnte mit einem deutschen Bachelor/Diplom (FH) in einen BSc(Hons) oder Masterstudiengang einsteigen, oder sich mit einem Master/Diplom (Uni) eine Doktorarbeitsstelle suchen. Wer sich wirklich ernsthaft darüber Gedanken macht zum studieren nach NZ zu kommen sollte möglichst früh anfangen zu planen und sich genügend Infos beschaffen. Eine gute erste Anflaufstelle ist z.B. das Institut Ranke Heinemann (www.ranke-hei-

Air New Zealand

nemann.de), das sich auf die Vermittlung von Studienplätzen in Australien und Neuseeland spezialisiert hat, und die regelmäßig an deutschen Hochschulen Veranstaltungen abhalten. Da sind dann meistens auch Vertreter der acht neuseeländischen Unis [Auckland, AUT (Auckland), Canterbury, Lincoln (beide Christchurch), Massey (Palmerston North, Auckland & Wellington), Otago (Dunedin & Wellington), Victoria (Wellington) und Waikato (Hamilton)] vor Ort und man bekommt alle wichtigen Informationen, von wegen welche Studiengänge kommen für mich in Frage, wie muss man sich bewerben, wie viel kostet es usw.

Kosten? Ja, Studiengebühren gibt‘s auch in Neuseeland und für Internationale Studenten sind die auch nicht ohne, weil sie nämlich viermal so hoch sind, wie für die Kiwis. Da ausländische Studenten den Unis also viel mehr Geld bringen als Einheimische sind sie an neuseeländischen Unis gerne willkommen und ge-

Auckland


Neuseeland

Ausland

Beehive

Tramping

nerell geht es hier sehr international zu. Für Deutsche und Franzosen gab es bis vor einem Jahr noch das Abkommen, das sie nur nationale Studiengebühren zahlen mussten, aber das wurde vor kurzem abgeschafft. Die erhöhten Studiengebühren betreffen aber nur Bachelor und Master Studiengänge, als Doktoranden zahlen Ausländer genau so viel Einheimische. Die exakten Gebühren variieren nach Studiengebiet, aber liegen so im Schnitt zwischen 5000 – 7000 NZ$ pro Jahr, umgerechnet ca 3000 Euro (und dass dann mal vier). Zusätzlich fallen nochmal knapp 600 NZ$ Unigebühren an, was dann aber auch eine Krankenversicherung mit einschließt, die für internationale Studenten pflicht ist.

sechs und acht, haben die Geschäfte nämlich sehr international, neben den vielen Euroschon längst zu. Bei den Geschäftsöffnungs- päern kommen seit einer Generation auch zeiten fühlt man sich ein bißchen ins letz- vermehrt Asiaten, v.a. Chinesen und Inder, te Jahrtausend zurückversetzt: shops haben und es gibt entsprechend viele internationale normal nur zwischen 10 und 5 geöffnet, Don- Restaurants. Obwohl es also keine wirklich nerstags und/oder Freitags manchmal noch ‚typisch‘ neuseeländische Küche gibt, kann ein bisschen länger. Man fragt sich schon man sehr gut und verglichen mit Deutschland wann der normal arbeitende Neuseeländer auch relativ preiswert essen gehen. da zum einkaufen kommt, aber es scheint zu funktionieren. Vielleicht auch nur deshalb, weil man dafür auch am Sonntag einkaufen Fazit gehen kann. Diese kundenunfreundlichen Öffnungszeiten gelten übrigens nicht für Su- Als Fazit kann man sagen, dass es sich in permärkte und sogennante Dairys (Kiwi Tan- Neuseeland grundsätzlich gut leben und stute-Emma Läden, meist von Indern geführt), dieren lässt. Aber man muss sich im klaren die haben nämlich normalerweise täglich von darüber sein, dass am anderen Ende der Welt 7 bis 11 geöffnet. Verhungern muss man also manches, was man von Deutschland gewöhnt auch als langarbeitender Doktorand nicht. ist, anders und nicht unbedingt besser, ist. Falls ich abends aber mal trotzdem keine Lust Neuseeländische Häuser beispielsweise sind hab selber zu kochen, dann geh ich am liebs- meistens aus Holz und nicht isoliert, was ten zu Burger Fuel, der Neuseeländischen dazu führt, dass es im Winter drinnen oft nur Konkurrenz zu Burger King und McDonalds. minimal wärmer als draußen ist. Wer also nur Die gibt’s natürlich auch, aber die Burger bei für begrenzte Zeit nach Neuseeland kommen Burger Fuel sind einfach um längen besser. kann/will, der sollte seinen AuslandsaufentEin anderes Kiwi-Standard fast-food sind Fish halt möglichst auf den Sommer legen. Wer and Chips, die natürlich ursprünglich aus schon immer wissen wollte wie man sich bei England kommen. Überhaupt merkt man in 12 Grad Raumtemperatur warm hält oder gern Neuseeland oft noch den britischen Einfluss, mal auf einem Vulkan Ski fahren möchte, der obwohl Neuseeland seit 1907 unabhängig ist. sollte unbedingt zwischen Mai und SeptemOffizielles Staatsoberhaupt ist immer noch ber kommen. die Queen. Mittlerweile ist Neuseeland aber (Sebastian Riedle, Biologie-Doktorand, Neuseeland)

Drum herum Normalerweise sind Master- oder Doktorarbeitsstellen in Neuseeland nicht generell bezahlt. Die meisten ‚postgrad‘ Studenten (also Leute, die eine Master-oder Doktorarbeit machen) werden deshalb von Stipendien finanziert. Ich z.B. bekomme von meiner Uni, Massey, ein Doktorandenstipendium von knapp 2000 NZ$ monatlich, was die Lebenshaltungskosten gut abdeckt. Viel Zeit zum Geld ausgeben hat man als PhD Student eh nicht. Bis ich abends aus dem Büro bin, meistens zwischen

Mount Doom

think WS 2011/12 – 37


Ausland

Mexiko

Von Mexiko nach Deutschland Ernesto Armando Denicia Franco studiert Mechatronik und hat sich als Stipendiat des Deutschen Akademische Austausch Dienstes (DAAD) für ein Studiensemester an der Hochschule Ingolstadt entschieden. Nürnberger: Wieso hast Du Dich für ein Studium in Deutschland ent- Nürnberger: Wie finden es Deine Familie und Freunde, dass Du nun für ein Jahr in Deutschland bist? schieden? Ernesto: Manche sagen, dass sie mich verErnesto: Zuerst habe ich mich für ein Stipendimissen und möchten, dass ich zurück komme. um beworben und nach einem anspruchsvollen Auswahlprozess in Mexiko wurde mir die Es war immer mein Traum, Andere sagen, es wäre besser, wenn ich für immer hier bleibe. Alle wissen aber, dass die Gelegenheit gegeben, in Deutschland zu stuZeit sehr schnell läuft. Sie sind davon überdieren. Ich muss sagen, es war immer mein die deutsche Technologie zeugt, dass die Erfahrungen, die ich hier nach Traum, die deutsche Technologie persönlich und nach sammle, mir ermöglichen, Lösungen kennen zu lernen, sowie mein Wunschstudi- persönlich kennen zu lernen zu vorhandenen Problemen zu finden. Vor alum auf internationales Niveau zu entwickeln. lem erinnere ich mich an meine Eltern, die mir Die Mentalität der deutschen Ingenieure und Ingenieurinnen wollte immer helfen, wenn ich Probleme habe. Sie möchten immer das Beste ich auch kennen lernen, um zwischen ihrer und der der Mexikaner für mich und dafür bin ich sehr dankbar. unterscheiden zu können. Deutsch wollte ich auch so gut wie möglich beherrschen. Ich habe auch manche Erfindungen entwickelt, die ich nicht fertig stellen kann, weil ich zusätzliches Know How benötige. In Nürnberger: Wie war Dein erster Eindruck nach der Ankunft in IngolDeutschland kann ich auch viele Antworten auf meine Fragen finden, stadt? Ernesto: Zuerst war ich in München für zwei Monate. Als ich in Inwährend ich etwas Neues in einem anderen Land lerne. golstadt angekommen bin, merkte ich, dass Ingolstadt wie München in klein ist, wo man fast alles finden kann. Die Leute sprechen einen stärkeren Dialekt und damit bin ich zufrieden. Nachdem ich für zwei Monate in München war und nun in Ingolstadt wohne, ist mein Deutsch viel besser geworden. Es ist schwierig, wenn man von München kommt, wo es S-Bahn oder U-Bahn gibt, und plötzlich kann man in Ingolstadt nur den Bus benutzen. Eigentlich ist Ingolstadt für all die Leute ein geeigneter Ort. Sowohl die Menschen, die Party machen möchten, als auch für die, die gerne in Ruhe Zeit verbringen. Nürnberger: Erfüllen sich Deine Erwartungen? Ernesto: Im Stipendiumsprozess in Mexiko musste ich mich für drei Universitäten in Deutschland entscheiden. Meine Optionen waren 1. Ingolstadt, 2. Karlsruhe und 3. Offenburg. Ingolstadt ist für mich tatsächlich eine ausgezeichnete Studiumsmöglichkeit, weil ich das Studienangebot der Fachhochschule und den Inhalt der Fächer interessant finde. Die Atmosphäre finde ich toll und nicht so hektisch wie in anderen Städten. Manche Freunde waren schon einmal in Ingolstadt und haben mir sehr empfohlen, mein Austauschstudium hier zu ver38 – think WS 2011/12


Mexiko

bringen. Ich habe hier alles, was ich von der HS erwartet habe, und würde nie bereuen, Ingolstadt als erste Option ausgewählt zu haben.

Ausland

nommen werde. Man soll sich immer bemühen, und obwohl es am Anfang nicht sehr einfach scheint, soll man nicht aufgeben, wenn man nicht gleich einen Praktikumsplatz findet, und weitersuchen.

Nürnberger: Wie bereitest Du Dich auf Dein anstehendes Praktikum vor? Wenn man eine Reise planen Nürnberger: Welche Ratschläge würdest Du Ernesto: Manche sagen, dass all die Dokumente auf Deutsch zu verfassen kompliziert möchte, soll man immer alles Studenten geben, die sich auf einen Aufenthalt in Deutschland vorbereiten? ist. Andere sagen, dass es schon fast unmöglich ist, sich für deutsche Praktikanten- zwei oder drei Monate vorher Ernesto: Ich hatte die Gelegenheit, in Berstellen zu bewerben, wenn man sich nicht lin für zwei Wochen bzw. in München, wie in Deutschland vorbereitet hat. Ich wusste gesagt, für zwei Monate zu bleiben und geplant haben. schon immer, welches Praktikum ich haben würde gerne zuerst alle Studenten einladen möchte. Mir ist bewusst, dass es nicht einnach Deutschland zu kommen. Es ist immer fach ist, ein Praktikum bei einer renommierten Firma zu bekommen. schlau, alles rechtzeitig vorzubereiten. Wenn man eine Reise planen Darum habe ich mich mehr vorbereitet (mehr Programme und Pro- möchte, sollte man immer alles zwei oder drei Monate vorher gegrammiersprachen können, sich an mehr Projekten beteiligen und plant haben. Viele Menschen können sich oft gar nicht vorstellen, mehr Kontakt mit der deutschen Kultur haben), um die Einsatzmög- wie viel Zeit solche Kleinigkeiten in Anspruch nehmen. Es ist auch lichkeit wahrscheinlicher zu machen. Die unterbreiteten Angebote wichtig zu versuchen, Deutsch zu lernen, weil Deutschland der einzisind interessanter als ich mir vorgestellt hatte, und hoffentlich wer- ge Platz ist, wo man die richtige Art und Weise Deutsch zu verstehen de ich bis Februar einen Praktikumsplatz finden, bei dem ich ange- lernen kann. Das heißt auch, dass man auch versuchen soll, neue Freunde zu finden.

Zehn Gründe für ein Praktikum im Ausland! 1. Sprachkenntnisse verbessern oder neue Fremdsprache erwerben 2. Neue Erfahrungen in interkulturellen Arbeitssituationen sammeln 3. Ihre Karrierechancen beim Berufseinstieg steigern 4. Sich im internationalen Arbeitskontext erproben 5. Internationale Freundschaften schließen 6. Ihr internationales Netzwerk erweitern 7. Ihre persönliche Entwicklung anstoßen 8. Ihre Selbstständigkeit fördern 9. Die Lebensweise in einem anderen Land kennen lernen 10. Ihren Horizont erweitern

Oh ja! Vor allem würde ich anderen Studenten raten, immer ein Paar Klebebänder dabei zu haben. Man kann sich nicht vorstellen, wie nützlich sie sind. Das Interview führte: Ruth Nürnberger (Career Service, HS Ingolstadt)

Ganz schön anstrengend, denken Sie? Na ja, eine Menge Spaß erwartet Sie sicher auch. Und wir vom Career Service unterstützen Sie wo wir können: Mit Beratung, Kontakten zu spannenden Unternehmen und aktuellen Praktikumsangeboten weltweit, Bewerbungsmappencheck und unserem Workshop-Programm sind Sie bestens vorbereitet auf dieses spannende Abenteuer! Weitere Infos zum Praktikum im Ausland finden Sie auf den Internetseiten der HAW unter: „Internationales“ / “Praktikum im Ausland“ – oder Sie besuchen uns bei Facebook: „Alumni & Career Service Hochschule Ingolstadt“. Natürlich können Sie auch während der Öffnungszeiten persönlich vorbeikommen (Mo.-Do. 10-12 Uhr und 14-15 Uhr bei Ruth Nürnberger, Raum Z 454). think WS 2011/12 – 39


Ausland

Südtirol

Südtirol – das Land der Kontraste

Bozen

Blick auf Kalterer See

Während meiner Schulzeit lernte ich über vier Jahre italienisch und beherrschte die Sprache dank zusätzlicher Aufenthalte in diversen Sprachschulen nahezu perfekt. Über die Jahre hatte ich leider einiges vergessen und nahm mir daher vor, meine Kenntnisse aufzufrischen. Nicht zuletzt weil ich das Land so liebe, wollte ich unbedingt mein Praxissemester in Italien machen. Da ich in der Vergangenheit meine bisherigen Praktika in Lifestyle-Unternehmen für Mode oder Designermöbel absolviert hatte und mich sehr für diese Branchen interessiere, war es mir wichtig, weitere praktische Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln. Schließlich erhielt ich die Chance, mein Praxissemester bei einem renommierten italienischen Designmöbelhersteller, der SELVA AG in Bozen, zu absolvieren. Dort wurde ich im regionalen Marketing der Premiumprodukte eingesetzt und arbeitete zum größten Teil mit den Ländern USA, Italien, Russland und Middle East. Die Vorbereitungen vor Beginn des Praktikums waren in meinem Fall sehr überschaubar. Da es in Italien 40 – think WS 2011/12

nicht üblich ist, als Praktikant eine Vergütung zu bekommen, beantragte ich lediglich ein ERASMUS-Stipendium, welches jeder Student bekommen kann, der sein Praxissemester im europäischen Ausland absolviert. Des Weiteren durfte ich die Dachgeschosswohnung des Unternehmens nutzen und musste mich nicht vorab um eine Wohnung kümmern. Anfangs war es noch ungewohnt, in der Nacht alleine in dem riesigen Gebäude zu sein, doch schon nach wenigen Tagen lernte ich die große Wohnung, eingerichtet mit den Designermöbeln der Firma, einer Dachterrasse mit Ausblick auf die Berge und gerade den äußerst kurzen Weg ins Büro sehr zu schätzen. Einzig die Fehlalarme des Sicherheitssystems der Firma brachten mich gelegentlich mitten in der Nacht aus der Ruhe, doch nach dem halben Jahr war ich nahezu ein Alarmanlagenprofi. Bozen ist die Landeshauptstadt Südtirols (italienisch Alto Adige), im Süden der nörd-

lichsten Provinz Italiens. Für Reisende aus dem Norden ist die Stadt Bozen das „Tor zum Süden“, die erste Station mit spürbar mediterranem Ambiente. Kulturell und sprachlich unterscheidet sich Südtirol vom Rest des Staates und nimmt innerhalb Italiens eine Sonderrolle ein. Entsprechend seiner ansässigen Bevölkerungsgruppen sind Deutsch und Italienisch die offiziellen Amtssprachen der Provinz. Sämtliche Orts- und Straßenschilder, Werbeplakate, Prospekte, als auch Beschriftungen an öffentlichen Gebäuden sind zweisprachige Aufschriften. Der Vorteil der Zweisprachigkeit der Region kam mir natürlich gerade bei der Arbeit entgegen und somit hatte ich keinerlei Schwierigkeiten, mich zu verständigen. Diese Mischung aus kulturellen und landschaftlichen Kontrasten mit der einzigartigen Lage an der Sonnenseite der Alpen macht den Reiz dieser wunderschönen Region aus.


Südtirol

Ausland

Selva AG

Seiser Alm

Messe Mailand

An Freizeitangeboten mangelt es in dieser Gegend definitiv nicht. Ob Wandern im Sarntal, eine Motorradtour durch das Zillertal nach Gröden, eine Shoppingtour durch die Laubengänge in Bozen, ein leckeres Mittagessen auf der Seiseralm, der größten Hochalm Europas, oder einfach nur ein Tag an einem der zahlreichen Seen der Region, wie beispielsweise dem wunderschönen Kalterer See (wärmster Alpensee). Südtirol ist außerdem die Burgen- und Schlösserreichste Gegend Europas. Unbedingt empfehlenswert sind das Schloss Trautmannsdorf in Meran, ein leckeres Abendessen auf der Haselburg mit Ausblick auf die Stadt, das Weinmuseum in Kaltern oder das bekannte Weingut Manicor. Die Südtiroler Weinstraße ist ein Tipp für jeden Weinliebhaber und Genießer von gutem Essen. Ob deftige Speckknödel oder feine mediterrane Köstlichkeiten mit einem der besten Weine Italiens; in Südtirol kommt jeder Feinschmecker auf seine Kosten. Ein spontaner Wochenendausflug an den Gardasee, welcher

nur eine gute Stunde entfernt liegt, bietet sich ebenfalls an. Da Südtirol im Brennpunkt von deutsch/österreichischer und italienischer Kultur liegt, vermischt sich die Sprache in einem einzigartigen Dialekt. Neben dem typischen Tiroler Dialekt hat der Südtiroler noch zahlreiche Ausdrücke und Wörter aus dem italienischen übernommen und eine lustige Sprache entwickelt. Beispiele hierfür sind die „Gitsch“ (das Mädchen), „magari“ (womöglich, vielleicht), „eppes“ (etwas), „ma dai“ (wirklich?), „seggo“ (sehr), „moule ant“ (Betrunkener) oder mein Favorit „hell honi alm getun“ (Das habe ich immer gemacht). Zugegeben, als Nicht-Bayer ist es wohl kaum zu verstehen.

ein Besuch auf den Messen für Designermöbel in Mailand oder der Möbeltextilmesse am Comer See machten es zu einem abwechslungsreichen Praktikum. Nicht nur, weil ich innerhalb des Praktikums einiges gelernt und erlebt habe, sondern auch, weil ich Menschen kennenlernte, die mich von Anfang an herzlich aufgenommen haben und sich daraus echte Freundschaften entwickelt haben, bin ich glücklich, dieses Praktikum absolviert zu haben. Regelmäßige Besuche ins geliebte Südtirol sind also auch zukünftig sicher eingeplant. Obgleich der ursprüngliche Plan, meine Italienischkenntnisse aufzufrischen, nicht wie gewünscht aufging, so habe ich mich trotzdem sprachlich weiterentwickeln können und spreche nun fließend Südtirolerisch. Inwieweit mir dieser Erfolg für die Zukunft hilfreich ist, sei mal dahin gestellt! (Julia Schüssel)

Rundum waren die sechs Monate eine unvergessliche Zeit für mich. Gerade Ausflüge wie Hintergrund: Sarntal

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WiPoSo

Hochschullauf

Unicef-Hochschullauf 2011

Im Sommersemester 2010 wurde die Unicef-Hochschulgruppe an der HAW Ingolstadt gegründet und besteht nun aus etwa 25 aktiven Mitgliedern. Nur ein Semester später wurde an der WFI ebenfalls eine Hochschulgruppe gegründet – ein guter Anlass für eine Zusammenarbeit zwischen der HAW und der Uni. So kam es dazu, dass die Vorstände sich zu einem ersten Meeting trafen. Dies war der Startschuss zu einer erfolgreichen Partnerschaft, aus welcher drei Monate später der erste bundesweite UNICEFHochschullauf entstand. Somit fand am 11.06.2011 der erste Unicef-Hochschullauf im Ingolstädter Klenzepark statt. 171 Studierende, Professoren und Mitarbeiter der Sponsorenunternehmen nahmen teil und ließen sich trotz des regnerischen Wetters nicht von einer guten Tat abbringen. Nach der Rede des Präsidenten der HAW, Prof. Dr. Schweiger, und dem Startschuss durch den ersten Vorsitzenden des Sportschützenverein Edelweiß Rothenturm war das Ziel jedes Läufers, in einer Stunde möglichst viele Runden zu erlaufen, wobei jede Runde mit sechs Euro 42 – think WS 2011/12

von einem Partnerunternehmen gesponsert wurde. So kamen nach dieser einen Stunde und zahlreichen weiteren Aktionen wie Torwandschießen, Kinderschminken, Versteigerung und durch die Ausgabe von Essen und Getränken gegen Spende eine stolze Summe von über 12.000 Euro zusammen, die dem Projekt „Schulen für Afrika“ zu Gute kommen. Dies war möglich dank der großen Unterstützung der Sponsorenunternehmen, der Unicef-Arbeitsgruppe Ingolstadt, der HAW, der Uni, der Stadt Ingolstadt, der Läufer und der vielen fleißigen Studenten, die es geschafft haben, ein tolles Event auf die Beine zu stellen, ohne dabei einen Cent auszugeben. Nach diesem Erfolg ist auch im kommenden Jahr ein Hochschullauf geplant. Die ersten Vorbereitungen stehen schon in diesem Semester an. Wenn Ihr also Interesse habt, Euch für den Hochschullauf oder auch für andere Projekte der Unicef-Hochschulgruppe zu engagieren, dann meldet euch bei Magdalena Donges (bw9836@haw-ingolstadt.de). Text: Michéle Haar, Fotos: Unicef-Hochschulgruppe, Logo: Michael Sorkin


nachgedacht

nachgedacht

WiPoSo

Nichtraucherdiskriminierung Jaja, ich weiß, Raucher werden diskriminiert: Der Tabakpreis steigt ständig an, im Winter wird man zum Rauchen in die klirrende Kälte geschickt und auf jeder Zigarettenschachtel werden sie mit unangenehmen Fakten konfrontiert. Aber hat sich schon einmal jemand über die Nichtraucher Gedanken gemacht? Ich bin Nichtraucherin. Und manchmal nervt mich das. Warum? Typische Situation am Wochenende: In einem Club tanzen wir uns durch die Nacht. In regelmäßigen Abständen heißt es dann unter meinen Freunden „Gehen wir eine Rauchen?“. Im Sommer komme ich gerne mit und erfrische mich zehn Minuten an der frischen Luft. Im Winter bei null Grad? Nicht so gerne. Was bleibt mir also? Alleine und unauffällig tanze ich vor

mich hin. Besonders angenehm wird es dann, wenn man mit Freunden von Freunden unterwegs ist und mit ihnen die Zeit verbringen darf. Zum Abspacken zu unbekannt, zum Reden ist es zu laut. Außerdem munkelt man, dass man genau in diesen zehn Minuten Zigarettenpause die interessantesten Menschen kennenlernt. Ich kann versichern, beim alleine im Club Rumstehen eher nicht. Auch in der Arbeit, in der gut und gerne einmal eine Raucherpause eingelegt wird, arbeite ich brav weiter. „Ich gehe dann mal eine Rauchen“ hört sich irgendwie auch plausibler an als „Ich laufe dann mal 10 Minuten durch den Hof, um die Sonne zu genießen.“ Also meine lieben Raucher, wenn Ihr euch das nächste Mal über die steigenden Tabakpreise beschwert, denkt daran, auch wir Nichtraucher haben es nicht immer leicht. (kb, Fotos: jr)

think WS 2011/12 – 43


WiPoSo

Kommentar

Ursachen der Finanzkrise Ein Kommentar von Jonathan Gottstein

Ja, das klingt dogmatisch und das ist es auch. Aber um sachlich dieses Thema zu analysieren, sind solche ideologischen Vorurteile eher kontraproduktiv. Die eigentlich interessante Frage ist doch ob wirklich ein Marktversagen vorlag, oder ob nicht andere Faktoren dieses erst bewirkten. Die geplatzte Immobilienblase in den USA, die quasi der Auslöser der Finanzkrise ge-

wesen ist – worin sich die meisten Fachleute einig sind – wurde durch direkte Eingriffe des Staates verursacht. 1977 verabschiedete der amerikanische Präsident Jimmy Carter den Community Reinvestment Act (CRA), der es armen Familien ermöglichen sollte, Kredite für Eigenheime zu erhalten, auch ohne jegliche Liquidität. Banken, die sich weigerten, diesen Forderungen nachzukommen, wurden aufs Schärfste sanktioniert. In den 90er-Jahren führte Bill Clinton diese Art der Politik fort und veranlasste, dass die großen halbstaatlichen Banken Fannie Mae und Freddie Mac gezielt Minderheiten mit geringem Einkommen Kredite für Eigenheime geben sollten. Ein weiterer nicht zu unterschätzender Faktor war das Einwirken der amerikanischen Zentralbank FED unter dem damaligen Notenbankchef Alan Greenspan, der den Leitzins zwischen 2001 und 2003 von 6,5 Prozent auf ein Prozent senkte, womit die Nachfrage nach Immobilien künstlich stimuliert wurde. An dieser Stelle sollte man kritisch die Rolle und Aufgabe sowohl der FED als auch der EZB hinterfragen. In der Theorie sind es unabhängige Institutionen, aber in der Realität lassen sich diese Organe scheinbar zu oft von der Politik instrumentalisieren und sorgen für eine Geldentwertung zu Lasten der Bevölkerung. Außerdem hat die Finanzkrise offenkundig gezeigt, dass es die Landesbanken erheblich schwerer getroffen hat als private Banken. Und hierbei tritt ganz einfach die Unfähigkeit des Staates zu Tage, mit Geld umzugehen. Ein schon länger bekanntes Phänomen, denn in

44 – think WS 2011/12

der Politik geht es schlichtweg nicht um effiziente Mittelverwendung mit dem Ziel einer positiven oder zumindest ausgeglichenen Bilanz, sondern vielmehr um Machterhaltung, wobei es essentiell notwendig ist, sich mit Hilfe von Subventionen, in welcher Form auch immer, Wählergruppen und Parteiinvestoren bei der Stange zu halten. Wie schon ein chinesisches Sprichwort besagt, steckt in jeder Krise auch eine Chance. Allerdings nur, wenn man die analytisch richtigen Schlussfolgerungen zieht. Nicht die Gier der Banker führte zu diesem Ausmaß, sondern bewusste staatliche Interventionen, die jegliche Richtlinien einer freien Marktwirtschaft außer Acht gelassen haben. Und dennoch zeichnet sich ein besorgniserregender Trend ab, dass immer mehr Menschen zumindest in Europa für radikales antikapitalistisches Gedankengut empfänglich sind. Aber staatliche Eingriffe, ob in Form von Regulierungen, Verstaatlichungen oder sonstigen Instrumenten, sind mit Sicherheit nicht der Weisheit letzter Schluss, denn schon der Nobelpreisträger Milton Friedman wusste, dass, wenn die wirtschaftliche Freiheit eingeschränkt wird, die politische und gesellschaftliche Freiheit ebenfalls beschnitten wird. Und ohne die Freiheit des Individuums gibt es auch keine Demokratie im klassischen Sinn. Europa und die USA befinden sich an einem Scheideweg und es bleibt nur zu hoffen, dass man sich nicht für „den Weg in die Knechtschaft“ entscheidet, der im gleichnamigen Buch von Friedrich A. Hayek beschrieben wird.

Fotos: jr

Es gibt nur eine Ursache für die Finanzkrise, und zwar die Gier der Banker, die das ganze Finanzsystem an den Rand des Abgrunds führten. Der Kapitalismus sei Schuld an der ganzen Misere und damit so etwas nicht wieder geschehen könne, brauche man eine starke Regulierung des Finanzsektors. Wo komme man denn hin, wenn Verluste verstaatlicht, aber Gewinne privatisiert würden?


Kommentar

WiPoSo

Ein Kommentar von Prof. Dr. rer. pol. Thorsten Graap Es ist schon fast zu viel über die Finanzkrise geschrieben worden, doch was könnten die eigentlichen Ursachen der Krise sein? Vielversprechend kann nur eine interdisziplinäre Betrachtung sein, da dies der Komplexität realer Gesellschaften entspricht.

oberen Schichten zu sein, die vermengt mit fehlenden Ordnungs- und Pflichttugenden der Verwaltung (z.B. Steuerbefreiung für Reeder in Hellas, Pünktlichkeitszulagen) und einer Gewissenlosigkeit beim Schuldenmachen eine explosive Mischung ergeben.

Zunächst ist es mehr als eine Finanzkrise und damit „Mittelherkunftskrise“. Gesellschaften bestehen aus in sich verwobenen Teilsystemen, die in sich statische (z.B. Traditionen) und auch dynamische Phänomene (z.B. Innovationen, Schuldenspiralen) beherbergen. Zunächst lässt sich eine stetige myopische „Durchökonomisierung“ (Habermas) aller Teilsysteme – selbst der Bildung – feststellen. Das Ursachenbündel besteht meines Erachtens daher in den eng verflochtenen Systemen Kultur, Politik und Wirtschaft, deren letztendlich lebendiger Träger der Mensch ist. Ursachenkerne scheinen in den EU-Südländern informelle Gefälligkeitskulturen in den

Da das Wirtschaftssystem ein Produkt der Kulturentwicklung ist, ist auch der Geist der Geldökonomie anzuprangern. Die „Glaubensgemeinschaft der Ökonomen“ (Binswanger) an den neoliberalen Markt und seine unsichtbar lenkende Hand führte über mannigfaltige – offensichtlich auch politisch überzeugende – Deregulierungen bei manchen Banken zu einem kreativen „Changemanagement“ (z.B. Landesbanken). Bodenständige Bankgeschäfte wurden durch komplexe, spekulative und teilweise unverständliche Bankprodukte (z.B. ungedeckte Leergeschäfte) verdrängt. Warum? Es ist das nach wie vor dominant linear-quantitativ neoklassische Denken, d.h. die Welt als mathematisch formbares Spiel gepaart in einer Kultur des grenzenlosen Schuldenmachens. Dieses reizte insbesondere habgierige, gleichbedeutend mit „süchtige“, Persönlichkeiten nach immer mehr bis hin zum Größenwahn. Andererseits fehlte das wachsame Ordnungskorrektiv seitens der Politik (z.B. „to big to fail“ etc.), die ja paradoxerweise selber in das Investieren und Schuldenmachen verstrickt ist. Gegenmaßnahmen wären: bessere Marktregulierung (Bankenrestrukturierungsgesetz als Ansatz ist gut), Neuordnung der Verwaltung in EU-Südländern, klare Verbote mancher Bankprodukte, besseres Schuldenmanagement, Kontrolle von Ratingagenturen, Manager- und Politikerhaftung. Eine „Wendezeit“ (Capra) wird allerdings nur eintreten, sofern eine wahrhaftig nachhaltige Entwicklung eingeschlagen wird. Dr. rer. pol. Torsten Graap, Professor für Sozioökonomie und Rechnungswesen

think WS 2011/12 – 45


WiPoSo

Ehrenamt

Umsonst arbeiten? Ich, Sabine Perkuhn, werde in Zukunft Kindern mit Migrationshintergrund im Rahmen eines evangelischen Projektes Nachhilfe in Deutsch geben – und um der aufkommenden Frage vorzubeugen: Nein, ich bekomme dafür kein Geld. Und: Nein, ich möchte auch keines dafür haben. Der Gedanke, unter dem das Ganze stattfindet, ist der des sozialen ehrenamtlichen Engagements. Während man früher unter einem Ehrenamt ein besonders achtbares, freiwilliges öffentliches Amt verstand, wird der Begriff heute eher als Synonym für bürgerliches Engagement verwendet – für die freiwillige Arbeit zu Gunsten der Gesellschaft. Der Trend, ehrenamtlich tätig zu sein, hat in den letzten Jahren stark zugenommen – heute verrichten gut ein Drittel aller Deutschen unentgeltlich Dienste für die Gemeinschaft. Mit dieser Beteiligung liegt Deutschland europaweit ganz weit oben – nur die skandinavischen Länder zeigen sich diesbezüglich noch sozialverantwortlicher als wir. Oft genug wurde ich die letzten Tagen von Freunden und Familie gefragt: Warum machst du das? Das kostet dich nur Zeit und Nerven! Aber so zu denken halte ich für falsch. Alle Wirtschaftler kennen den Begriff der Opportunitätskosten. Sie bezeichnen kurz gesagt den entgangenen Nutzen, den man durch die Investition seiner Ressourcen in andere Alternativen verliert. Wenn ich also Zeit in meine freiwillige Tätigkeit investiere, verschwinden gewisse Möglichkeiten – seien es Ausgehen, Schlafen oder die Skripte durchblättern. Aber man investiert die Zeit ja anders! Und zwar in die ehrenamtliche Arbeit, die weitaus mehr Nutzen bringt, als es auf den ersten Blick scheint. Um der egoistischen Natur des Menschen entgegenzukommen möchte ich zuerst die Vorteile für den ehrenamtlich Tätigen selbst vorbringen. Dieser erwirbt nämlich durch sein Engagement gemeinsam mit anderen Menschen ungemein wertvolle praktische und soziale Erfahrungen. Diese helfen nicht nur im Privatleben, sondern können auch beruflich einige Türen öffnen – von den Pluspunkten, die solche Tätigkeiten bei

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Bewerbungen bringen, ganz zu schweigen. Denn welcher Personaler sagt schon nein zu einem verantwortungsbewussten, sozial engagierten Bewerber, der darüber hinaus durch seine Betätigung in berufsnahen Projekten noch zusätzliche hilfreiche Kompetenzen erworben hat? Etwa 20 Prozent aller ehrenamtlichen Helfer sehen in den Karrierevorteilen übrigens die größte Motivation für ihre Arbeit. Auf der anderen Seite ist die Mitarbeit in sozialen Projekten natürlich auch eine Bereicherung der Freizeit – es ist eine überaus sinnvolle Beschäftigung, bei der man nicht nur viele neue Kontakte knüpfen, sondern auch viel Spaß haben kann. Und auch die Erfolge seiner Arbeit zu sehen und mitverfolgen zu können ist Gold wert – wer schon einmal erlebt hat, wie sehr man sich über die gut bestandene Prüfung seines Schützlings freut, weiß wovon ich rede. Das stärkt auch das eigene Selbstwertgefühl, während gleichzeitig das (wahrscheinlich bei vielen vorhandene) schlechte Gewissen beruhigt wird – man hat erfolgreich soziale Verantwortung übernommen und fühlt sich gut dabei. Dass man dabei selbst etwas für seine Überzeugung geleistet hat, ist ebenfalls nicht zu verachten. Und genauso schön ist es auch, wenn man selbst schon einmal ehrenamtliche Hilfe in Anspruch genommen hat und diese nun zurückgeben kann – oder wenn man Menschen hilft, deren Probleme wie Suchterkrankungen oder Gewalt im Haushalt man selbst schon einmal erlebt hat. In diesen Fällen kann man sich nur zu gut in die anderen hineinversetzen und weiß, wie sehr sie die Hilfe benötigen und schätzen. Denn das ist schließlich der eigentliche Sinn der sozialen ehrenamtlichen Tätigkeit: Menschen in Not zu helfen, seine eigenen Erfahrungen und Fähigkeiten in den Dienst der Gesellschaft zu stellen und einmal nicht für sich selbst, sondern für andere da zu sein. Dieses Engagement ist einfach unersetzbar – zu wenig Unterstützung gibt es bisher für weite Teile der Bevölkerung, zu wenig effiziente Hilfe kann bisher angeboten werden. Es ist wichtig, dass man das Gemeinschaftsgefühl in Deutschland noch mehr hervorhebt, dass man sich seiner sozialen Verantwortung annimmt und wenigstens einmal im Monat, wenn auch nur für zwei Stunden, etwas Gutes für die Gesellschaft leistet – unentgeltlich zwar, aber mit einem Nutzen für sich und die Gemeinschaft, den man nicht ersetzen kann. (sp, Foto: jr) Kontaktmöglichkeiten in Ingolstadt: http://www.freiwilligenagentur-in.de/ Hier kann man einen detaillierten Fragebogen zu den eigenen Interessen und Fähigkeiten ausfüllen und bekommt in einem anschließenden Gespräch diverse Möglichkeiten aufgezeigt. Dabei wird sehr gut darauf eingegangen, was genau ihr wollt, wie viel Zeit ihr wann investieren wollt und ob das ausgesuchte Projekt euren Vorstellungen entspricht und zu euch passt.


Thema

WiPoSo

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Lifestyle & Fun

Filmtipps

Gute Filme, schlechte Filme Hallo zusammen! Auch diesmal möchte ich Euch wieder ein paar, vielleicht weniger bekannte Filme vorstellen und auch wieder einen, der nicht so toll war. Fangen wir mit den Guten an:

Grenzverkehr Komödie, Bayern 2005, Regie: Stefan Betz, Mit u.a.: Joseph M’Barek (Die Welle, Die Apothekerin), Ferdinand Schmidt-Modrow (Beste Zeit, Eine ganz heiße Nummer), Götz Otto (Schindlers Liste, 007 - Der Morgen stirbt nie, Beowulf) Inhalt: Die drei 16-jährigen niederbayrischen Jungs Wong, Hunter und Schilcher möchten endlich ihr erstes Mal erleben. Da sie bei den Mädels im Ort wenig Glück haben, beschließen sie, sich im nahegelegenen tschechischen Grenzgebiet nach einem Bordell umzuschauen. Sie schnappen sich ihre Mofas und machen sich auf dem Weg dorthin. Kurz nach der Grenze treffen sie zum ersten Mal die hochschwangere Alicia. Sie möchte nach Deutschland mitgenommen werden, aber die Jungs haben erstmal etwas anderes vor und machen sich auf den Weg ins „Temple of Love“. Leider reicht das Geld nicht und die drei können ihre Zeche nicht bezahlen. Da verstehen die Tschechen aber keinen Spaß… Meinung: Ein gelungenes Roadmovie, das den Weg vom bayrischen Provinzörtchen in das tschechische Puff und die dabei entstehenden Verwicklungen sehr gelungen parodiert. Henriette Richter-Röhl als hochschwangere Alicia und die drei Jungs wirken sehr sympathisch.

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Ein Film, der sehr viel Spaß macht. Tipp: Wer solche Filme mag, sollte sich den aktuell auf DVD erscheinenden „Eine ganz heiße Nummer“ oder „Die Scheinheiligen“ mal näher ansehen. DVD: Den Film gibt es mittlerweile sehr günstig auf DVD zu kaufen. Große Unterhaltung für kleines Geld. Für mich einer der besten bayrischen Filme, mit viel Humor. Absolut ebenbürtig zum großen Erfolgsfilm „Wer früher stirbt Punkte ist länger Tod“

9/10


Filmtipps

Lifestyle & Fun

Ip Man 1-3 Eastern, China 2008-2010 Inhalt: Hierbei handelt es sich um eine chinesische Filmreihe, die sich mit dem Leben des Wing Chun Großmeisters Yip Man (bei uns ist Wing Chun unter dem Oberbegriff Kung Fu bekannt) beschäftigt, der in der Zeit der Besatzung Chinas durch die Japaner während des zweiten Weltkriegs lebte. Yip Man war der Lehrer des berühmten Bruce Lee und eine herausragende Persönlichkeit in China. Der erste Film befasst sich mit der Besatzungszeit und damit, wie Yip Man sein Vermögen und sein Haus verliert, bis zum Showdown in Form eines Kampfes mit einem japanischen Militärführer. Der zweite Film zeigt, wie er versucht eine Wing-Chun-Schule in Hongkong zu eröffnen und wie er sich unter den anderen Meistern der Stadt und den Briten behaupten muss. Im dritten Film, „Ip Man Zero“, sehen wir die Anfänge, wie Yip Man seine Kampfkunst lernt und weiterentwickelt. Meinung: Ich finde die Filmreihe sehr gelungen – obwohl der dritte Film (Zero) etwas abfällt. Sie zeigt das Leben der Menschen, vor allem in der Zeit der Besatzung durch die Japaner und den großen Konkurrenzkampf, der unter den Kung-Fu-Schulen herrschte. Hervorragend ist auch die darstellerische Leistung des Hauptdarstellers Donnie Yen (Hero) in den ersten beiden Filmen, der in China ein absoluter Superstar ist. Die Filme zeigen das Leben der armen Bevölkerung Chinas, die unter den Folgen des Krieges stark leidet. Nicht zu vergessen sind auch die hervorragenden Kampszenen. Besonders interessant fand ich die Kämpfe zwischen einem westlichen Boxer – der Kung Fu als „Chinesisches Boxen“ bezeichnet – und den chinesischen Meistern. Leider fällt der Dritte Film etwas aus der Reihe. Der Hauptdarsteller ist ein Anderer und einige Darsteller aus den ersten beiden Filmen tauchen hier in gänzlich anderen Rollen wieder auf, was etwas irritierend ist. Zudem sind die Kampfszenen nicht ganz so gelungen. DVD: Es gibt eine sehr schöne 3er-Box, die sich in einem Schuber mit Leinenüberzug befindet und der ein ausführliches Handbuch beiliegt. Diese Box ist für etwa 20 Euro zu haben und sehr empfehlenswert. Die Bild- und Tonqualität der DVDs ist einwandfrei.

8/10

Sehr gut gemachte Biopics in sehr schöner DVD/BD-Edition

Punkte think WS 2011/12 – 49


Lifestyle & Fun

Filmtipps

Kleiner Laden voller Schrecken Horrorkomödie, USA 1960, Regie: Roger Corman, Mit u.a.: Jackie Joseph (Gremlins, Police Academy 2 und 4) und Jack Nicholson (in einer kleinen Nebenrolle als masochistischer Patient, eine seiner ersten Rollen) Inhalt: Seymour arbeitet in Mushnicks heruntergekommenen Blumenladen, der kurz vor dem Bankrott steht. Durch seine Tollpatschigkeit steht er kurz davor, seinen Job zu verlieren. Er schafft es, seinen Chef zu überzeugen, dass er ihm noch eine Chance gibt, denn er hat eine ganz ungewöhnliche Pflanze gezüchtet, die den Laden retten soll. Leider wird die Pflanze immer schwächer. Als Seymour ihr versehentlich etwas Blut in die Knospe träufelt, wird sie jedoch schlagartig wieder fit. Die Pflanze wird aber immer hungriger und verlangt nach Fleisch. Seymour wird zum Mörder, um die Pflanze zum Wachsen zu bringen und damit seine geliebte Audrey zu beeindrucken. Die Pflanze verlangt aber nach immer mehr Menschenfleisch… Meinung: Ein absoluter Filmklassiker, den man unbedingt gesehen haben sollte. Die Geschichte wurde in den 80ern als Musical neu aufgelegt (das auch schon bei uns im Theater lief, ebenfalls sehr empfehlenswert). Das Musical wurde ebenfalls sehenswert verfilmt. Dennoch solltet ihr euch auch das Original anschauen. Übrigens: Dies ist einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten, denn das Budget betrug nur etwa 30 000 Dollar und er spielte ein Vielfaches ein. Er gilt auch als einer der am schnellsten produzierten Filme aller Zeiten, da die Dreharbeiten nur 2 1/2 Tage dauerten. Gute Filme sind also keine Frage des Budgets.

v.l.n.r: Audrey (Jackie Joseph), Gravis Mushnick (Mel Welles); Seymour (Jonathan Haze)

Vergleich: Kolorierte Version vs. s/w Version

DVD: Besonders aufpassen solltet ihr, wenn ihr euch die DVD ausleihen oder kaufen wollt, denn es gibt zwei Varianten. Ihr solltet auf jeden Fall die Edition von Starlight-Film nehmen, da diese eine gut restaurierte Version des Films in Schwarzweiß und eine kolorierte Fassung in Farbe enthält, die mich, ob der Qualität der Koloration, absolut überrascht hat. Außerdem befindet sie sich in einer sehr schön gestalteten Pappbox mit zusätzlichen Schuber. Lasst lieber die Finger von der Version der Best Entertainment AG, diese hat eine schlechte Bildqualität und die Farbfassung fehlt ganz.

10/10

Riesengroßer Klassiker mit kleinem Budget. Liebevoll resPunkte tauriert und sogar aufwändig koloriert. Jack Nicholson in einer seiner ersten Rollen als masochistischer Patient beim Zahnarzt

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Thema

Lifestyle & Fun

Schlechter Film: Muxmäuschenstill Pseudo-Doku/Komödie, Deutschland 2004, Regie: Marcus Mittermeier Inhalt: Herr Mux hat eine Aufgabe! Er bringt den Berliner Verbrechern Moral und Anstand bei. Er macht jagt auf Schwerverbrecher, wie Schwarzfahrer, Schwimmbadpinkler und Grafittisprayer, bestraft sie auf unkonventionelle, oft auch brutale Weise und verlangt dafür eine Gebühr. Für ihn ist es eine Lebensaufgabe, die er so weit treibt, dass er eine Firma eröffnet und expandiert, in andere Städte und sogar ins Ausland. Als er die junge Kira kennenlernt, hält er sie für die perfekte Frau – rein und unschuldig. Sie jedoch hält seine Moralpredigten nicht lange aus, sucht sich einen anderen, was Mux gar nicht gefällt… Klingt doch ganz gut, oder? Ja stimmt, der Plot klingt interessant, der Trailer sieht witzig aus und das ist der Film auch in vielen Bereichen. Schlecht wäre also übertrieben. Dennoch hat mich der Film nicht überzeugt. Er dümpelt einfach irgendwie zu lange am selben Punkt, spielt immer mit denselben Klischees, macht aber leider zu wenig daraus. Ein bisschen flotter und ein bisschen mehr trockener Humor und der Film wäre genial geworden. So ist er nur Mittelmaß, was sehr schade ist, denn der Hauptdarsteller Jan Henrik Stahlberg als Mux trägt den Film fast im Alleingang.

5/10 Interessante Story, gute Darsteller, gut umgesetzt, nur leider Punkte etwas langatmig, daher am Ende nur Mittelmaß, schade.

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Buchtipp

Deutschstunde - von Siegfried Lenz

„Die Freuden der Pflicht“ – so lautet das Thema einer Strafarbeit, die der schwererziehbare Jugendliche Siggi Jepsen kurz nach Ende des zweiten Weltkrieges in seiner Vollziehungsanstalt in Hamburg anfertigen muss. Ein Aufsatz, welcher an der deutschen Nordseeküste spielt – bei Rugbüll, das von seinem Vater, Ole Jepsen, als strengem Polizeiposten bewacht wird, und Bleekenwarf, dem Haus des befreundeten Malers Max Ludwig Nansen. Während der Zeit des Nationalsozialismus erhält Siggis Vater den Auftrag aus Berlin, das dort erteilte Malverbot für Nansen zu übermitteln und zu überwachen – zwischen die Freundschaft und ehemalige Vertrautheit der beiden, stellt sich nun die Pflicht des Polizeipostens, seiner Verantwortung nachzukommen. Dies tut er nicht nur im Falle Nansens bereitwillig und mit übertriebener Genauigkeit – auch seinem Sohn, welcher nach angstgetriebener Selbstverstümmelung aus dem Gefangenenlazarett flieht, verweigert er jede Hilfe und liefert ihn an die Obrigkeit aus. Diese und weitere Episoden und Geschehnisse dieses Zeitraumes werden von Siggi Jepsen in seiner Strafarbeit geschildert. Dabei tritt er lediglich als Erzähler auf, der die Ereignisse ohne jegliche Beurteilung aus der fast schon naiven Sicht des Jungen, der er zu dem Zeitpunkt war, darstellt. Dem Leser selbst bleibt es überlassen, zu erkennen, dass Ole Jepsen nur beispielhaft den Großteil der deutschen Bevölkerung darstellt, der durch sein obrigkeitshöriges Denken und

Handeln zur Machtergreifung der Nationalsozialisten beigetragen hat. Mit Hilfe dieses individuellen und, verglichen mit den anderen Verbrechen dieser Zeit, recht harmlosen Beispiels schafft es Siegfried Lenz, diese Botschaft klar herauszustellen. Dabei ist vor allem die Sprachgewalt beeindruckend, mit der er nicht nur die norddeutsche Szenerie, sondern auch die agierenden Personen beschreibt – er schafft es ohne Probleme, die Bilder geradezu in den Kopf des Lesers zu zeichnen. Durch diesen Schreibstil und durch das wiederholte direkte Ansprechen der Leser durch den, den Aufsatz schreibenden, Siggi Jepsen wirkt das ganze Geschehen unmittelbar auf den Lesenden ein. Insgesamt ist dieses Buch als ein kleines Kunstwerk zu betrachten, das es auch ohne die Verwendung grausiger Kriegsverbrechen und in einem vollkommen neuen Rahmen schafft, dem Leser die Unmenschlichkeit der nationalsozialistischen Zeit und deren Gründe vor Augen zu führen und nachhaltig zum Nachdenken anzuregen. (sp) Ausgabe: dtv, 41. Auflage 2010, 573 Seiten

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Fun

Lifestyle & Fun

Welche Gedanken machen sich Männer und Frauen, wenn jemand zu ihnen sagt: „Lass uns was trinken gehen“? (Teil 3)

Teil 1 finden Sie in Ausgabe 19, Teil 2 in Ausgabe 21 think WS 2011/12 – 53


Lifestyle & Fun

Rezept

Schnelles 3-Gang Menü

Diesmal zeigen wir Euch, wie man ganz einfach und mit relativ geringem Aufwand von etwa zwei Stunden für das ganze Menü, inklusive einer Zeitreserve für die Zubereitung einer kleinen Nachspeise, ein tolles Menü zaubern kann. Zutaten für vier Personen als Vorspeise: • 8 Riesengarnelen (mit Schale, • 1 Salat (am besten Eisbergsalat) ungekocht) • Balsamico-Essig, Olivenöl • 150 g Cherrytomaten • Salz/Pfeffer/Kristallzucker • 1 Knoblauchzehe Zubereitung Die Riesengarnelen für mindestens 30 Minuten in einer Marinade aus Olivenöl, Salz, Pfeffer und einer fein gehackten Knoblauchzehe einlegen. Inzwischen den Salat waschen und in kleine Blätter zerteilen. Den Salat auf einem weiten Teller verteilen und mit halbierten Cherrytomaten garnieren. Öl und Balsamicoessig im Verhältnis 5:1 vermischen und mit Salz, Pfeffer und ein wenig Zucker (soll nicht hervorschmecken, sondern nur den Säuregeschmack des Essigs reduzieren) abschmecken und mit einem sehr kleinen Schneebesen oder einer Gabel einige Minuten schaumig schlagen.

Brokkoli-Käse-Auflauf

Riesengarnelen auf Blattsalat mit Balsamicocreme

Zutaten für vier Personen als Beilage: • 1 Brokkoli (etwa 500 g) • 1 große rote Zwiebel • 150 g geriebener Emmentaler • 125 g Butter • 350 ml Milch • Parmesan • glattes Weizenmehl • Salz/Pfeffer Zubereitung Die Brokkoliröschen abtrennen, waschen und in kochendem Wasser gut fünf Minuten vorkochen. Inzwischen Butter in einem kleinen Topf zerlaufen lassen und die klein gehackten Zwiebelstücke kurz anrösten. Danach zwei bis drei gehäufte Esslöffel Mehl zugeben und kurz

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Eine große beschichtete Pfanne mit maximaler Hitze vorheizen und die Garnelen ohne Marinade unter Zugabe von ein wenig Olivenöl (besser Erdnussöl, da hitzebeständiger) auf beiden Seiten kurz anbraten (je nach Leistung des Kochfeldes reichen ein bis zwei Minuten pro Seite aus). Inzwischen den Balsamicoschaum noch einmal aufschlagen und über den Salat geben. Zuletzt die Riesengarnelen darüberlegen.

„aufkochen“, bis sich eine relativ feste Einbrennmasse gebildet hat. Den Topf vom Herd nehmen und mit gut 150 ml Milch verrühren. Den Topf wieder erhitzen und, sobald eine Verdickung feststellbar ist, nach und nach die restliche Milch zugeben. Die Soße dann für etwa fünf Minuten bei sehr geringer Hitze weiterkochen lassen. Letzlich den geriebenen Emmentaler zugeben, schmelzen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die vorgekochten Brokkoliröschen in eine Auflaufform geben und mit der (möglichst festen) Soße überdecken. Letzlich noch etwas Parmesan darüberstreuen und einige kleine Butterstückchen darüberlegen. Nun im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Heissluft (200°C Ober-/Unterhitze) ungefähr 30 Minuten backen, bis sich eine goldbraune Kruste gebildet hat. Am besten zu einem Fischgericht servieren.


Rezept

Lifestyle & Fun

Zutaten für vier Personen als Hauptspeise mit Beilage: • 600 g Lachsfilet • 50 g Butter • 250 ml Fischfond • Salz/Pfeffer • frischer Ruccola • Dillspitzen • 1 Knoblauchzehe • Olivenöl • Pfeffer Zubereitung Den Fischfond in einen kleinen Topf oder eine Kasserolle geben und bei voller Leistung am Kochfeld auf etwa ein Viertel der Flüssigkeit einkochen. Inzwischen das Lachsfilet in Portionsgröße zurechtschneiden, mit Salz, Pfeffer und ein wenig Dill würzen. Die Lachsilets auf ein mit Olivenöl eingefettetes Backblech geben und im vorgeheizten Backofen bei 170 °C Heißluft (190 °C Ober-/Unterhitze) je nach Dicke der Stücke 10 bis 15 Minuten garen. Sobald der Fischfond auf ein Viertel der Flüssigkeit eingekocht ist den Topf vom Herd nehmen, die Butter zugeben, schmelzen lassen und mit etwas Pfeffer abschmecken. Dann solange den gewaschenen und in Streifen geschnitten Ruccola zugeben, bis keine ungebundene Flüssigkeit mehr vorhanden ist. Dann nochmal kurz aufkochen, damit der Ruccola weich wird.

Lachsfilet an Ruccolasauce

Die fertigen Lachsfilets auf einem weiten Teller anrichten und mit der Ruccolasauce übergießen und zuletzt noch eine passende Beilage (Empfehlung: Brokkoli-Käse-Auflauf) auf den Teller geben und servieren.

Zutaten für vier Personen: 1 Tüte Vanillepuddingpulver für 500ml Milch 500ml Milch 40g Zucker 4 Stück Premium-Milchschokolode 4 kleine Pralinen (am Foto: Giotto) Baileys, Honig und Kakaopulver Zubereitung Bei diesem Rezept gilt ganz klar das Prinzip „Das Auge isst mit“. Den Pudding gemäß Herstellerangabe zubereiten und in kleinen Tassen (100-125ml) für mindestens 2 Stunden kaltstellen. Den Pudding auf einen großen Teller stulpen (nicht mittig!) und mit Honig rundum zeichnen. Ein wenig Baileys direkt über den Pudding geben und Kakoapulver mit einem Sieb über den Pudding sowie alle freien Bereiche des Tellers rieseln lassen. Zum Schluss noch die Praline auf dem Pudding platzieren und die Physalis mit den Blättern sowie das Schokoladestück am Teller anrichten sodaß es ein rechtwinkeliges Dreieck mit dem Pudding bildet.

Vanillepudding mit Baileys think WS 2011/12 – 55


Lifestyle & Fun

Cartoons

Geburtstagsgeschenk

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KissenfĂźllung


Lifestyle & Fun

Japanische Toiletten

Cartoons

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Lifestyle & Fun

Mechanisch gedacht



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Mechanisch gedacht

Lifestyle & Fun

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Lifestyle & Fun

Mechanisch gedacht







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Mechanisch gedacht

Lifestyle & Fun

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Im Institut für Angewandte Forschung IAF arbeiten aktuell 35 wissenschaftliche Mitarbeiter an praxisbezogenen Fragestellungen aus den Bereichen Technik und Wirtschaft. 2008 wurde das IAF-Projekt „Crasherkennung mittels Körperschall“ mit dem bayerischen Innovationspreis ausgezeichnet. Im Golf VI ist die körperschallbasierte Crasherkennung erstmalig in einem Serienfahrzeug umgesetzt worden.

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Lifestyle & Fun

Theatertipp

Nichts. Was im Leben wichtig ist Wir sehen fünf Schauspieler inmitten von Kartons sitzen. Sie warten bis es los geht, das Publikum verstummt, die Lichter gehen aus. Wir sehen gealterte Schulkinder, sie erzählen von früher. Die Gruppe erzählt die Geschichte, wie sie versuchten Pierre zu überzeugen, dass er Unrecht hat, denn Pierre ist überzeugt, dass nichts etwas bedeutet. Damals, in der siebten Klasse sprang er eines Tages einfach auf, rief „Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun.“, kletterte auf den Pflaumenbaum und tat einfach nichts mehr. Seine Mitschüler konnten das nicht mit ansehen, sie waren überzeugt, sie müssten Pierre davon überzeugen, dass er Unrecht hatte und das es eben doch Dinge gibt, die etwas bedeuten. Sie entschließen sich, alles zu sammeln, was ihnen viel bedeutet und häufen einen „Berg aus Bedeutung“ an. Es beginnt mit den neuen grünen Sandalen, geht über die tollen roten Zöpfe und wird immer extremer. Pierre jedoch bleibt unbeeindruckt auf seinem Pflaumenbaum sitzen. (ms)

Meinung von Karin

Meinung von Michael

Ich gebe zu: Am Anfang war ich mit dem Tempo, in dem die verschachtelten, verdrehten Sätze über die Bühne fegten, ganz schön überfordert. Und auch dass fünf Darsteller auf einmal 20 Personen spielen, musste sich erst mal in meinem Gehirn manifestieren. Nach den ersten zehn Minuten hatte ich mich dann auch an das Tempo und den Ablauf gewöhnt und von da an hat mich das Stück nur noch fasziniert. Ich finde es thematisiert auf eine sehr gute Art und Weise auch den „Zustand“ unserer derzeitigen Gesellschaft, in der man immer noch mehr und mehr drauflegen muss, um den anderen zu überbieten. Koste es was es wolle… Es fängt in diesem Stück mit grünen Sandalen an – und endet tragisch. Ein weiter Schritt? Ja, innerhalb einer Stunde passieren Dinge, die man am Anfang für unmöglich hielt. Der Berg an Bedeutung gerät außer Kontrolle. Man geht über Leichen, um seine eigene Meinung zu bestärken und erfährt am Ende: Dass nichts wirklich etwas zu bedeuten hat – wenn man es für Geld verkaufen würde.

Wir sehen fünf Schauspieler, aber eigentlich sind es mehr, denn jeder spielt mehrere Rollen, ohne dies direkt ersichtlich zu machen. Das ist Anfangs irritierend, hat man sich jedoch darauf eingelassen, konzentriert man sich dafür noch mehr auf die Geschichte, die sie erzählen. Hört man von den Sandalen, nimmt man den Berg aus Bedeutung noch nicht sehr ernst, hört man dann jedoch von den hoch angesehenen Zöpfen, die abgeschnitten werden sollen wird es langsam interessant. Als der Hamster im Käfig kam, dachte ich, das wäre für Siebtklässler schon extrem, jedoch schaukelte sich die Sache weiter hoch…

Das Stück dauert eine Stunde – und danach kann man unendlich über die Thematik des Films mit Mitbesuchern darüber diskutieren – schaut es euch an!

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Das Stück gefiel mir sehr gut, die Schauspieler waren überzeugend und mir bereits teilweise bekannt, so kannten wir Stefan Leonhardsberger bereits als Jonny Cash oder Marie Ruback aus der Rocky Horror Show. Jedoch gibt es auch neue Mitglieder im Ensemble, die ihre Sache ebenfalls sehr gut machen. Was man sich unweigerlich fragt, ist, wie es Lukas Umlauft geht, nachdem er jeden Abend mindestens sechs riesige Pflaumen verdrückt hat… Die Geschichte ist interessant, sie steigert sich immer weiter und endet in einem Showdown. Was mich weniger überzeugt hat, war das Bühnenbild. Nicht, weil die Idee, Umzugskartons dafür zu verwenden, schlecht wäre, wirklich gut ist sie jedoch nur, wenn sie neu ist, auch in Ingolstadt.


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Rätsel

Rätsel

Lösung

Bei unserem Rätsel in dieser Ausgabe heißt es wieder: Bilder suchen. Sagt uns, welche Bilder auf welcher Seite im Heft zu finden sind und Ihr könnt gewinnen! 1. Preis: Den Sony E-Book-Reader PRS-T1 im Wert von 150 Euro. 2. Preis: Buch-Tipp „Deutschstunde“ und DVD-Tipp „Grenzverkehr“ 3. Preis: DVD-Box aus unserem FilmTipp: „Ip Man“ im Leinencover

A

B

C

D

E

F

G

H

I

vom letzten Mal

think dankt allen Mitspielern für die vielen netten Kommentare und freut sich für die Gewinner. Leider haben wieder viel zu wenige mit gemacht, also denkt dran: Die Gewinnchancen stehen gut. Die Lösung zum letzten Rätsel war: A: S. 61 B: S. 26 C: S. 31 D: S. 16 E: S. 42 F: S. 18 G: S. 24 H: S. 14 I: S. 39

Roastbeefscheiben aus dem Rezept. Bild aus dem Rechenzentrum. Screenshot Qwiki. Schanzer Racing Rennauto. Kravatte des Oberbürgermeisters. Trikot des Läufers beim Hochschullauf. Hintergrundbild zum Filmtipp „Lord of War“. Mensaeröffnung: Student beim Essen einer Wurstsemmel. Flamme beim Flambieren in China.

Die Gewinner der drei Preise sind: 1. Preis: „Apple iPod Shuffle“ ging an Pia Tanneberger, WI (Mitte) Bitte tragt Eure Lösung auf unserer Internetseite www.think-in.de im Formular für das Gewinnspiel ein. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt und in der nächsten Ausgabe mit Foto bekanntgegeben. Voraussetzung ist, dass Ihr den Gewinn persönlich abholt. Teilnehmen dürfen auch Nicht-Studenten. Der Einsendeschluss ist der 15. Mai 2012. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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2. Preis: Buch „Der Dämon und Fräulein Prym“ von Pauolo Coelho und DVD „Vincent will Meer“ ging an Markus Minderlein, WI (Links) 3. Preis: DVD-Tipp „Lord of War“ ging an Bettina Haberl, WI, die damit bereits zum zweiten Mal gewonnen hat. (Rechts)


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think - Ausgabe 22  

Ausgabe 22 der Studentenzeitung think