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„Wer uns findet, findet uns gut!“ Interview mit Thilo Höpfl, MLP-Senior-Berater zum Thema Finanzen Zu Thilo Höpfl, Senior-Berater beim unabhängigen Finanzdienstleister MLP, kommen viele Fußball-Trainer, FußballProfis und andere Spitzensportler aus dem ganzen Bundesgebiet. Sie wollen von ihm in erster Linie eines: Ehrlichkeit und eine professionelle Beratung rund um das Thema Finanzen und Vermögen. BDFL-Bundesgeschäftsführer Michael M. Meurer hat sich mit Thilo Höpfl unterhalten. Höpfl hat mehr als ein Jahrzehnt das internationale Sponsoring des Sportartiklers Reusch geleitet und hatte in dieser Zeit auch viele Kontakte zu Trainern aus den Deutschen Fußball-Ligen und deren Spielern. Die in Wiesloch ansässige und in Heidelberg gegründete MLP AG feierte im letzten Jahr ihr 40 jähriges Jubiliäum. Seit vielen Jahren ist sie exklusiver Partner des DFB-VDV-Versorgungswerks. BDFL: Finanzen und Fußball: Wie hängt das zusammen? TH: Eine gute Frage, denn auf den ersten Blick scheint es wirklich nicht zu passen. Zumindest nicht nach Ansicht vieler Menschen, die immer noch das Bild des unintelligenten Fußballers im Kopf haben. Dieser fristet dann nach seiner Profilaufbahn ein karges Dasein oder bessert im Dschungel-Camp sein Konto etwas auf. Glücklicherweise hat sich das mittlerweile geändert, obwohl man in den Medien immer noch genügend Geschichten findet, die über gescheiterte Spieler oder Trainer berichten. BDFL: Woran liegt es Ihrer Meinung nach, dass man solche Geschichten immer wieder hört. Selbst bei ehemals namhaften Bundesliga-Trainern, die eine Menge Geld verdient haben, stand ja schon der Gerichtsvollzieher vor der Tür. TH: Ein Fußball-Trainer ab einer bestimmten Liga kann nur dann erfolgreich sein, wenn er sich seinem Job zu 100% verschreibt. Was dazu führt, dass er sich um das wichtige Thema Geld und Finanzen kaum kümmern kann. Der häufigste Grund als Verlierer das „Spielfeld“ der Finanzen zu verlassen ist jedoch die Gier. Und ein weiterer Grund für das finanzielle

Fiasko ist auch meist derselbe: schlechte Berater, die nur an ihren eigenen Vorteil denken. BDFL: Das heißt? TH: Bevor ein Trainer oder ein Fußballer bei mir irgendeine Produktempfehlung bekommt, analysiere ich mit ihm zuerst gemeinsam seine Lebenssituation, frage ihn nach seinen Zielen und auch danach, welches Risiko er mit seinem Geld bereit ist einzugehen. Diese Mühe sparen sich viele Berater oftmals – darunter leider auch Banken. Da wird wie bei einem schnellen Kurzpass einfach ein Produkt empfohlen. Beim Fußball kann Schnelligkeit und Instinkt zum Erfolg führen, bei Finanzthemen eher nicht. Hier sind solide Analyse und Planung gefragt!

Thilo Höpfl, Senior Financial Consulant beim unabhängigen Finanzdienstleister MLP AG in Tübingen. BDFL: Haben Sie ein konkretes Beispiel? TH: Ich machte schon folgende Erfahrung: wenn man einem Trainer eine Vermögensanlage empfohlen hatte, bei der er realistisch betrachtet eine Rendite von 4 bis 5% hätte erwirtschaften können, passiert leider oft folgendes: er unterhält sich mit seinem (Spieler-)Berater. Dieser schickt ihn dann zu einem „Bekannten“, der sich als „Vermögensberater“ bezeichnet. Dieser Vermögensberater sagt dann: „5%? Das ist ja ein Witz! Bei mir bekommst Du 20%. Und kannst dabei noch Steuern sparen.“ So hat der Trainer in ein „Abschreibungsmodell“ investiert, bei dem er vor allem eines kann: sein Geld abschreiben. Denn der Vermögensberater

hat leider nicht gesagt, dass in dieser Anlage ein großes Risiko steckt. BDFL: Wie kann ein Trainer das besser machen? TH: Indem er mehrere Dinge tut: Erstens geht er mit seinen Finanzen zu einem Profi. Am besten zu einem unabhängigen Makler. Denn dieser hat per Gesetz die Interessen seiner Mandanten zu vertreten und in dessen Auftrag zu handeln. Zudem haftet dieser mit seinem persönlichen Vermögen dafür, was er seinen Mandanten empfiehlt. Das gibt Sicherheit! Zweitens spricht man mit seinem Finanzberater über seine Ziele und Lebensplanung. Letzteres ist bei einem Trainer manchmal schwierig, weil er während seiner Laufbahn meist mehrere Stationen hat und dabei auch noch im allseits bekannten Trainerkarussell Platz nimmt., Daher ist eine Planung umso wichtiger, die auch finanziell schlechte Zeiten miteinbezieht. Denn es gibt keinen Trainer, der als Champions-League-Coach auf die Welt kommt und im Geld schwimmt. Als Trainer muss ich mein Vermögen so strukturieren, dass ich auch mal mittelfristig, im schlimmsten Fall sogar langfristig ohne festes Einkommen über die Runden komme. Drittens – und das ist auch von besonderer Bedeutung – sollte sich jeder ganzheitlich beraten lassen. BDFL: Was ist darunter zu verstehen? TH: Dettmar Cramer hat mal gesagt: „Alles hängt zusammen: wenn Du Dir am Hintern ein Haar ausreisst, tränt das Auge.“ Genauso ist es im Fußball und bei Finanzen. Wenn bei Deinem Team die Rädchen nicht ineinander greifen, wenn das Konzept nicht stimmt, die Strategie falsch gewählt wurde, dann gewinnst Du keinen Blumentopf. Genauso ist es bei den Finanzen und der Vermögensbildung: Du kannst Millionen auf dem Konto haben, aber eine schlechte Vermö-


MLP gensanlage oder eine nicht ausreichende Versicherung kann leider schon reichen, damit einem die Lederhosen ausgezogen werden. BDFL: Beraten Banken nicht auch ganzheitlich? TH: Zumindest sagen das deren Marketing und Werbung. Sie können bei der Bank ein Konto führen, ein Haus finanzieren, eine Versicherung dafür abschließen und natürlich auch Geld anlegen. Sie können dort sogar versuchen, Ihre Altersvorsorge zu regeln. Doch halten die jeweiligen Abteilungsleiter ein Meeting, wenn es darum geht einen Kunden so zu beraten, dass da alles langfristig zusammenpasst? Die Antwort lautet: nein! Und jetzt stellen Sie sich mal vor, wie gut wohl ein Fußballteam wäre, bei dem sich Trainer, Co-Trainer, Torwart-Trainer, Sportdirektor etc. niemals zusammensetzen und gemeinsam planen. BDFL: Klingt einleuchtend! Die Strategie und die Beratungsqualität sind die eine Seite. Was haben Ihre Kunden aber für Produktvorteile bei Ihnen? TH: Eines unserer Tochterunternehmen ist zum Beispiel Feri Finance in Bad Homburg. Die Feri kommt ursprünglich aus dem Research, hat sich aufgrund des großen Knowhows zu einem exzellenten Vermögensverwalter entwickelt. Bei Feri können Sie als Einzelkunde ab 5 Millionen ihr Geld verwalten lassen. Feri taucht mit schöner Regelmäßigkeit in den Top Ten der Vermögensverwalter auf. Der große Vorteil für unsere Kunden ist, dass sie ihre Geldanlagen auch schon für weitaus weniger als 5 Millionen bei Feri auf Champions-League-Niveau verwalten lassen können. Kurzum: Unsere Kunden haben die Möglichkeit einer sehr exklusiven Vermögensverwaltung, die alles andere als Kreisklasse ist. Und das noch Bessere daran ist: ein Trainer hat bei uns

die Möglichkeit, zwischen vielen anderen Produktpartnern auszuwählen. BDFL: Allein das müsste für die Trainer doch sehr attraktiv sein. Aber MLP ist doch eher ein Geheimtipp, oder? TH: Im Gegensatz zu anderen Marktteilnehmern investieren wir nicht ins Fußball-Sponsoring, Stadionwerbung oder ähn­liches. MLP investiert viel Zeit und Prüfung in die Auswahl seiner Produkt-Partner, in erster Linie jedoch in die Qualität seiner Berater. Diese wird durch ständige Weiterbildung gesichert und verbessert. Das ist bei uns wie beim Fußball: wenn ich nicht ständig an mir arbeite und mich weiterentwickle, brauche ich mich nicht wundern, dass ich es nicht zu Meister-Ehren bringe. Die Investition in die Qualität der MLP-Berater nutzt unseren Kunden definitiv mehr als ein hoher Bekanntheitsgrad der Marke MLP .Daher dürfen Sie uns gerne einen Geheimtipp nennen. Wer den Weg dann zum „Geheimtipp MLP“ findet, der findet uns gut. BDFL: Wenn Sie unseren Trainern bei einer Kabinenansprache einige Worte mit auf den Weg geben dürften: was würden Sie sagen? TH: BDFL-Trainer, verlangt von Euren Finanzberatern das, was Sie auch von Euren Spielern verlangen: ehrliche Arbeit, Fleiß, Ehrgeiz, Qualität und herausragende Leistungen. Haben Sie dabei den Mut zu einer gewissen Risikofreudigkeit, beachten Sie aber stets die Sicherheit. Überlassen Sie nichts dem Zufall und denken immer daran, insbesondere bei den Finanzen den Verstand einzuschalten. BDFL: Und auf die Praxis bezogen heißt das? TH: Diese Frage beantworte ich gerne – ganz im Stile Otto Rehagels – mit einem Zitat beantworten von jemandem, der ge-

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nau wusste, wie man am besten mit Geld umgeht: John D. Rockefeller. Der hatte gesagt: „Es ist besser einen Tag im Monat über sein Geld nachzudenken als einen ganzen Monat dafür zu arbeiten.“ Übertragen auf die BDFL-Trainer heißt dies: „Denken Sie gemeinsam mit mir und somit professionell über Ihr Geld nach.“ Ob es dann zur Deutschen Meisterschaft in Sachen Vermögen reicht, hängt unter anderem von den persönlichen Voraussetzungen eines Trainers und dessen Willen ab. Auf eines können sich Ihre Mitglieder verlassen: keiner Ihrer BDFL-Trainer wird mit seinem Geld gegen den Abstieg spielen, wenn er sich von mir und MLP beraten lässt. Das ist so sicher wie dass der Ball rund ist und beim Spiel der Spiele ins Eckige muss! BDFL: Herr Höpfl, wir danken Ihnen für das Gespräch.

BDFL-Bundesgeschäftsführer Michael M. Meurer. Weitere Infos finden Sie unter www.mlp-tuebingen2.de, www.mlp.de und www.vdv-mlp.de Der BDFL empfiehlt seinen Mitgliedern sich unverbindlich mit Thilo Höpfl unter 07071-9736-49, mobil unter 015202076998 oder per Mail an thilo.hoepfl@ mlp.de in Verbindung zu setzen.

Fußballtrainer und Finanzen  

Interview vom Bund Deutscher Fußballlehrer mit Thilo Höpfl

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