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Inhalt Bundesfreiwilligendienst auf Seite 42

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Top Berufe

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Schulen

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FAQ

Die 20 beliebtesten Berufe der deutschen Schulabgänger

Berufsfachschulen, Duale Berufsfachschulen, u. v. m.

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Die „Mein Start“ Rechte und Pflichten Seite für angehende Azubis

Ausbildung im Handel, Lebensmittel u. v. m.

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Speditionen

Freie Ausbildungsstellen im Transportgewerbe.

Traumberufe

It‘s the law!

Sozialer Dienst

Auf dem Weg zur Ausbildungsstelle! So findest du deinen Traumjob

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Handel

Das „ABC“ der Arbeitswelt

Wege, um aus Traumberufen die eigene Berufung zu mache

Vom Sozialen Jahr bis zur Ausbildung zum/r Altenpfleger/in

Wissen, worum es geht! Wichtiges für Azubis

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Interview

als DJ und Musiker um die Ganze Welt: DJ Duo Pan-Pot

Links zum Durchblick

Die „Mein Start“ Linkliste auf dem Weg zum Beruf.

Industrie

Unternehmen aus der Industrie und freie Ausbildungsstellen

Herausgeber: CRISP Media GmbH, Münchener Straße 44, 83022 Rosenheim, Tel.: 08031/409 04-300, Fax: 08031 - 409 04-329 www.mein-start.biz, info@mein-start.biz , Geschäftsführung: Christian Ebert, Stephan Thurm, Redaktion: Peter Zeitlhofer, Layout: Simone Gierlinger, Thomas Schiwiora, Werbeberatung: Elli Boeddeker, 0151 - 68 11 27 52, Tel.: 08031 - 409 04 - 324 Christina Ehberger: 0151 - 270 43 751, c.ehberger@ludwig-magazin.de, Tel.: 08031 - 409 04 - 321 Inserate Ausgabe Frühjahr/Sommer 2013: Annahmeschluss ist Mo., 3. März 2014, Druck: Mayr Miesbach 2 | mein start


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Rausholen was geht

Tipp‘s und Trick‘s für ein besseres Abschlusszeugnis

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Doppelt hält besser!

Duales Studum: Der ideale Start ins Berufsleben!

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Bundesfreiwilligendienst

Was du über den Bufdi wissen solltest

Mein Start gibt es jetzt auch online unter: www.mein-start.biz

Alle freien Ausbildungsplätze auf einen Blick BERUF

SEITE

Bachelor of Arts BWL Handel Bachelor of Engineering Bachelor of Science Wirtschaftsinformatik Bachelorstudiengänge Berufskraftfahrer/in Bürokaufmann/frau Elektroniker/in für Automatisierungstechnik Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung Fachinformatiker für Systemintegration Fachkräfte für Lagerlogistik Gewerblicher und kaufmännischer Ingenieur Hauswirtschaft und Küche Industriekaufmann/frau Industriemechaniker/in Informatikkaufmann/frau Kaufmann/frau für Dialogmarketing Kaufmann/frau für Marketingkommunikation Kaufmann/frau im Groß- und Außenhandel Kaufmann/frau im Einzelhandel Kinderkrankenpfleger/in Konstruktionsmechaniker/in Krankenpfleger/in Maschinen- & Anlagenführer/in Mechatroniker/in Mediengestalter/in Digital und Print Medientechnologe/in Druck Stuerfachangestellte/r Technischer Produktdesigner Verkäufer/in im Einzelhandel Vertrieb national und international Zerspanungsmechaniker/in

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Duales Studium auf Seite 40

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Wenn ich einmal groß bin... Die 20 beliebtesten Berufe deutscher Schulabgänger Um es gleich vorweg zu nehmen: Jungs lieben Technik, Mädchen größtenteils nicht. Das ist Fakt und auch wenn einige Branchen sich wünschen würden, dass dies mittlerweile anders wäre, so ist es auch 2013 immer noch Realität. Derzeit gibt es in Deutschland exakt 349 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe, ein großer Teil davon ist technischer Natur. Trotzdem entscheiden sich die wenigsten weiblichen Schulabgänger für technische Ausbildungen und bevorzugen Berufe kreativer und kaufmännischer Natur. So weit, so gut, doch das Problem ist, dass diese Berufe zwar sehr beliebt sein mögen, auf der anderen Seite aber auch sehr überrannt sind und man sich auf lange Wartezeiten einstellen muss. Ein Viertel der weiblichen Lehrlinge verteilen sich auf vier Berufe, drei Viertel auf 23 Berufe. Klar, dass die Konkurrenz hier oft erdrückend

ist. Viele Mädchen finden sich nach kurzer Zeit der Jobsuche desillusioniert wieder und müssen schließlich oft das nehmen, was kommt. Das ist schade, ist doch die Ausbildungswahl eine überaus wegweisende Entscheidung für den folgenden Berufsweg. An dieser Stelle wäre es schlauer, sich genau anzusehen, welches Angebot es denn gibt und ob nicht so manch ein Beruf, der nicht unter den ursprünglichen Top-5 zu finden war, doch die größeren Chance zu bieten hätte. Dies gilt natürlich nicht nur für Job-suchende Damen, sondern natürlich auch für die Herren. Um ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen, haben wir an dieser Stelle die 20 beliebtesten Ausbildungsberufe, sowohl für Damen, als auch für Herren, in eine Liste gefasst. Also, lasst Euch inspirieren und denkt ganz genau nach, was Eure Interessen sind.

Damen: • Verkäufer/-in • Kauffrau im Einzelhandel • Bürokauffrau • Medizinische Fachangestellte • Friseurin • Zahnmedizinische Fachangestellte • Industriekauffrau • Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk • Kauffrau für Bürokommunikation • Hotelfachfrau • Bankkauffrau • Kauffrau im Groß- und Außenhandel • Steuerfachangestellte • Rechtsanwaltsfachangestellte • Verwaltungsfachangestellte • Restaurantfachfrau • Köchin • Kauffrau für Versicherungen und Finanzen • Fachkraft im Gastgewerbe • Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung

Herren: • Kraftfahrzeugmechatroniker • Kaufmann im Einzelhandel • Industriemechaniker • Koch • Elektroniker • Verkäufer 4 | mein start

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Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Fachkraft für Lagerlogistik Kaufmann im Groß- und Außenhandel Fachinformatiker Maler und Lackierer Tischler Metallbauer Industriekaufmann Mechatroniker Bürokaufmann Bankkaufmann Fachlagerist Zerspanungsmechaniker Elektroniker für Betriebstechnik


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Steuerfachangestellte/-r Ein Beruf mit Zukunft und Perspektive!

Kurzportrait Steuerfachangestellte sind die qualifizierten Mitarbeiter von Steuerberatern und Steuerberaterinnen. Sie unterstützen diese bei der steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Beratung der Mandanten aus Industrie, Han-

del, Handwerk, dem Dienstleistungsbereich sowie den Freiberuflern und Privatpersonen. Schon die Vielzahl der Bereiche aus denen die Mandanten kommen macht die tägliche Arbeit abwechslungsreich.

KurzInterview

Beschreib uns doch in ein paar Sätzen Deine berufliche Laufbahn und seit wann Du in diesem Beruf tätig bist.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen, um in dem Beruf glücklich zu werden?

Nach meinem bestanden Wirtschaftsschulabschluss habe ich meine Ausbildung begonnen und befinde mich derzeit im 2. Ausbildungsjahr.

Freude am Umgang mit Menschen, ein Gefühl für Zahlen, Teamfähigkeit, selbstständiges und zuverlässiges Arbeiten und die Bereitschaft sich ständig fachlich weiterzubilden.

Was können sich zukünftige Azubis von ihrer Ausbildung erwarten?

Welche Aufstiegschancen haben Auszubildende in deinem Beruf?

Mit einer Ausbildung zum/zur Steuerfachangestellten hat man gute Chancen auf einen interessanten, sicheren und zukunftsorientierten Arbeitsplatz mit vielfältigen Perspektiven und zahlreichen Einsatzmöglichkeiten.

Nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung und einer dreijährigen beruflichen Tätigkeit kann die Weiterbildungsprüfung zum Steuerfachwirt abgelegt werden und nach weiteren 7 Jahren beruflicher Tätigkeit sogar die Steuerberaterprüfung.

Ausbildungsstellen Freie Ausbildungs- und Praktikumstellen finden Sie auf der Ausbildungs- und Praktikumsbörse der Steuerberaterkammer München www.stbk-muc.de. Hier können Sie auch ein kostenloses Ausbildungsplatz-

gesuch oder ein Praktikumsplatzgesuch aufgeben. Weitere Informationen finden Sie unter www.mehr-als-du-denkst.de

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Steuerfachangestellte

mit Lisa, 19 Jahre, Auszubildende


Roman Mayer Logistik Group Kontraktlogistik - Transport Distribution - Packaging Management Personalverwaltung, Raiffeisenstr. 6, 86167 Augsburg

Kurzportrait

Speditionen

Aus kleinen Anfängen organisch gewachsen – und so stets auf Augenhöhe mit den Ansprüchen der Kunden: Das ist die ROMAN MAYER LOGISTIK GROUP, seit 1969. Damals wie heute ein mittelständisches familiengeführtes Unternehmen, dessen Leistungsstärke sich aus Innovation und Erfahrung speist. Und das trotz beträchtlicher Expansion seit den Anfangsjahren stets auf ein Erfolgsrezept setzt: die Nähe

zum Kunden. Die Kernkompetenzen des Unternehmens liegen in den Geschäftsbereichen Distribution, Transport, Kontraktlogistik und Packaging Management. Im Wissen, dass gut ausgebildete Beschäftigte einen unbezahlbaren Anteil am Erfolg ausmachen, setzt die Roman Mayer Logistikgruppe auf die Ausbildung in den eigenen Reihen und bilden in diesem Sinne ständig ca. 135 junge Menschen aus.

Ausbildungsberufe Berufskraftfahrer:

Fachkraft für Lagerlogistik:

Sie führen ihre Arbeiten selbstständig auf der Grundlage von technischen Unterlagen und Arbeitsaufträgen durch. Sie planen und koordinieren ihre Arbeit, stimmen sie mit anderen, insbesondere mit ihren Kunden ab. Dauer: 3 Jahre

Fachkräfte für Lagerlogistik sind in Industrie-, Handels- und Speditionsbetrieben sowie bei weiteren logistischen Dienstleistern tätig. Ihre Arbeitsaufgaben umfassen alle Tätigkeiten der Lagerlogistik. Dauer: 3 Jahre

Kaufmann/ Kauffrau für Speditionsund Logistikdienstleistungen:

Mechatroniker:

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistungen sind Kaufleute des nationalen und internationalen Güterverkehrs. Sie sind in Unternehmen tätig, die den Transport von Gütern und sonstige logistische Dienstleistungen organisieren, steuern, überwachen und abwickeln. Dauer 3 Jahre

KFZ-Mechatroniker arbeiten in Servicebetrieben des KFZ-Gewerbes, bei Fahrzeugherstellern und Importeuren von Fahrzeugen an der Schnittstelle zwischen Mechanik und Elektronik. Dauer: 3,5 Jahre

Interessiert? Dann schickt Eure aussagekräftige und vollständige Bewerbung an oben angegebene Adresse. 8 | mein start


Wie wird man eigentlich... Wege, um aus Traumberufen die eigene Berufung zu machen

Los geht‘s auf der nächsten Seite. mein start | 9


Manchen Berufen haftet seit jeher eine Aura des Unerreichbaren, des nicht-greifbaren an. Man träumt davon seit man ein Kind ist, doch immer wieder hört, liest, oder bildet man sich ein, dass diese ohnehin Nichts für einen sind und versucht nicht einmal, sich diese Träume zu erfüllen. Das muss doch nicht sein! Klar gibt es viele Berufe, die ein hohes Anforderungsprofil haben und bei denen man sich voll ins Zeug legen muss, um

sie zu erreichen. Aber wer sagt, dass das nicht genau das Richtige für einen selber ist? Wir können Euch nur ermutigen, Eure Träume ernst zu nehmen und an Euch selber zu glauben. Nichts ist unerreichbar, solange man es nur wirklich will. Um Euch ein bisschen zu motivieren haben wir vier dieser Berufe herausgepickt, mal hinter die Kulissen geblickt um zu sehen, wie man hier an sein Ziel kommen könnte.

...Weltraumforscher? Ein Weltraumforscher, oder auch Astronom genannt, ist ein Mensch, der sich mit der Erforschung des Weltraums und der darin befindlichen Körper befasst. Seine Arbeit steht sozusagen in den Sternen, wenn er mit viel Ausdauer, High-Tech und großem physikalischen Verständnis versucht, dem All seine Geheimnisse zu entlocken. Anforderungen und Ausbildung: Ein Astronom braucht ein hohes Maß an Vorstellungskraft, da er die Objekte, die er erforscht und verstehen will, niemals zu Gesicht bekommen wird. Darüber hinaus ist auch ein physikalisches und mathematisches Verständnis von größter Wichtigkeit. Das zu absolvierende Studium ist das der Astronomie.

...Zoowärter? Zoowärter betreuen je nach Arbeitsort und Aufgabenbereich unterschiedliche Tiere eines Zoos. Sie müssen ganz genau über die ihnen anvertrauten Tiere Bescheid wissen und auch zu jeder Zeit sehen, was diese brauchen und was ihnen gut tut. Sie beobachten und überwachen die Tiere. Veränderungen im Verhalten, Aussehen oder im Gesundheitszustand fallen schnell auf, worauf die notwendigen Maßnahmen getroffen werden.

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Anforderungen und Ausbildungen: Grundsätzlich kann jeder der tierlieb ist, Freude an praktischer und körperlicher Arbeit hat und über ein hohes Maß an Beobachtungsgabe verfügt, diesen Beruf ausüben. Manche Zoos verlangen jedoch eine abgeschlossene Berufsausbildung. Natürlich erhöht man seine Chance innerhalb des Zoos mit einem abgeschlossenen Studium der Veterinärmedizin.


...Stuntman? Stuntmen sind mutig und tollkühn, das ist klar. Aber sie sind auf keinen Fall lebensmüde. Wenn sie mit einem Auto in einen Fluss rasen müssen, haben sie meist eine Sauerstoffflasche dabei; wenn sie aus großen Höhen springen, wartet unten meist ein Luftkissen, und wenn sie brennend vor der Kamera herumlaufen müssen, tragen sie natürlich einen Spezialanzug. Jedes Mal, wenn es im Film beginnt heiß herzugehen, übernehmen professionelle Stuntmen und schicken die Schauspieler in die Pause. Egal ob der Stürz über die Brücke in die Tiefe,

oder der knallharte Messerkampf vor der Kamera: hier sind Damen und Herren am Werk, die bis ins kleinste Detail wissen was sie tun und immer Herr der Lage sind. Anforderungen und Ausbildung: Sportlichkeit und Körperbeherrschung sind ein Muss in diesem Beruf. Wenn die körperlichen und psychischen Anforderungen erfüllt sind, dann müssen Interessierte erstmal die harte Ausbildung in an einer Stunt-Schule absolvieren, bevor sie sich offiziell Stundman nennen dürfen.

...Journalist?

Journalisten sind neugierige Menschen, denen immer noch eine Frage auf den Lippen brennt, wenn andere schon längst genug wissen und die immer hinter der Wahrheit und einer guten Story her sind. Journalismus ist in Deutschland einer der ganz

wenigen Berufen, der nicht geschützt ist und bei dem somit nicht klar festgelegt ist, durch welche Ausbildung man ihn erreicht. Trotzdem geht mit der Berufswahl des Journalisten große Verantwortung der Wahrheit gegenüber einher, der man sich ständig bewusst sein sollte. Denn Inhalte, die man über Medien verbreitet, werden im Idealfall von vielen Menschen gelesen und wirken aus diesem Grund auch stark meinungsbildend. Anforderungen und Ausbildung: Ein Journalist sollte ein Mensch sein, der sich für viele Dinge interessiert und der gerne hinter die Kulissen blickt. Oberflächlichkeit hat hier genauso wenig was zu suchen, wie das Verlangen, nach fixgeregelten Arbeitszeiten. Der Weg in den Journalismus führt über ein Volontariat, das Studium des Journalismus oder den Besuch einer Journalistenschule.

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Als DJ und Musiker um die ganze Welt Tassilo Ippenberger vom DJ-Duo Pan-Pot im Interview 端ber Erfolgskriterien einer K端nstler-Karriere

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ie größten clubs dieser Welt, Reisen an die entlegendsten Plätze dieser Welt und endlose Parties - Tassilo Ippenberger aus nussdorf im chiemgau lebt ein Leben, von dem viele träumen und um das ihn viele auch sicherlich ein bisschen beneiden. Gemeisam mit seinem Partner und Freund Thomas Benedix hat er 2003 das Projekt PAn-PoT (Produktion elektronischer Musik und DJ Duo) gegründet, das sich in den letzten Jahren zu einer ganz großen nummer in der House Szene entwickelt hat und das auf der ganzen Welt die clubs und Hallen zum Beben bringt. Doch wie sah der Weg aus, der die beiden an den Punkt brachte, an dem sie sich jetzt befinden? Welche Ausbildung bildete das Fundament des Erfolges, welche Begegnungen waren wichtig und wovon träumt einer, der es eigentlich geschafft zu haben scheint? Wir von „Mein Start“ haben Tassilo in seiner Heimat ganz gemütlich zum Kaffee getroffen um mit ihm über sein Leben, seine Musik und seine ganz persönlichen Wünsche zu plaudern.

Hallo Tassilo, erzähl uns doch zu Beginn ein bisschen was von Dir persönlich. Wer bist Du, wo kommst Du her und was erwartest Du Dir vom Leben? „Mein Name ist Tassilo Ippenberger, ich wurde 1981 im schönen Nussdorf im Chiemgau geboren. Ich war dann in Traunstein am Chiemgau Gymnasium, hab dann in Österreich studiert und bin schließlich 2003 nach Berlin gezogen, wo ich meine Tontechnikerausbildung an der SAE absolviert habe. Das Interesse an der Musik und der Technik dahinter hat sich bei mir schon früh entwickelt, ich habe auch schon in Traunstein als DJ gearbeitet und so war es für mich nur ein logischer Schritt, nach Berlin zu gehen und meine Skills beim Toningenieursstudium zu erweitern. An der Schule hab ich dann nach nicht allzulanger Zeit meinen jetzigen Partner Thomas Benedix kennen gelernt, mit dem ich das Projekt Pan Pot gemeinsam mache.“ Du lebst eine Karriere, wie sie sich viele Menschen wünschen würden. Erzähl uns doch was Du in den letzten Jahren so gemacht hast und wie ein typischer Tag in Deinem Leben aussieht. „Los ging Pan Pot und die damit verbundene Karriere 2003, als ich Thomas Benedix kennengelernt habe an der SAE in Berlin. Schon von Beginn an haben wir unter der Woche in unseren Studios Musik produziert, an den Wochenenden machen wir uns auf in die weite Welt und treten als DJ Live-Act 14 | mein start

auf, damit verdienen wir eigentlich unser Geld. Von Montag bis Donnerstag sieht ein typischer Tag so aus, dass ich am Vormittag Sport mache und dann zwischen 13 und 21 Uhr im Studio meine Musik und Produktionen mache, aber auch alle organisatorischen Tätigkeiten in meinem Leben als DJ. Freitag fliegen wir dann in der Regel zu einem Gig, checken in der Stadt ins Hotel ein, werden Abends abgeholt zum Essen gehen und fahren dann in den Club und legen dort auf, dann geht’s weiter mit dem Flugzeug in die nächste Stadt und dort legen wir dann wieder auf. Sonntags geht’s dann wieder zurück nach Berlin.“ Welcher Weg hat Dich an den Punkt gebracht, an dem Du jetzt bist? Welche Entscheidungen waren dabei wichtig und was würdest Du aus heutiger Sicht anders machen? „Gleich mal vorweg, ich würde alles wieder genauso mache, wie ich es gemacht habe. Die Ausbildung an der SAE war einfach eine super Basis, auf die ich perfekt aufbauen konnte. Hier haben wir alle Basics wie Aufnahmetechnik, Mischen, Rundfunktechnik gelernt… Speziell für uns war wichtig, dass wir bereits dort intensives Networking betrieben haben. Die Schule hat uns viele Wege in die Industrie geöffnet, die wir uns sonst hart erarbeiten hätten müssen.“ Was waren die wichtigsten Begegnungen, die euch auf dem Weg weitergebracht haben?


„Bereits während unserer Schulzeit auf der SAE haben wir Anja Schneider kennen gelernt, die unser Mutterlabel Mobile Records bertreibt und die in Berlin eine sehr wichtige Persönlichkeit in der Musikszene ist. Sie moderiert bei Radio Fritz, einem der größten Sender hier, und besitzt somit einen sehr großen Überblick und Einfluss. Durch diese Connection hatten wir sehr schnell die Möglichkeit, unsere Musik über die richtigen Radiostationen zu promoten und somit schnell eine gewisse Bekanntheit zu erlangen. Und so ergab einfach eines das andere, deshalb ist es uns besonders wichtig, dass wir weltweit unsere Kontakte sehr gut pflegen.“ Was rätst du jungen Menschen, die den Traum haben, einen ähnlichen Weg wie Du zu gehen? „Man muss so offen wie möglich durch die Welt gehen und allen neuen Möglichkeiten erstmal aufgeschlossen gegenüber stehen. Und, ich sage es noch mal, es ist einfach wichtig mit den richtigen Leuten in Verbindung zu stehen und diese Verbindung dann auch zu nutzen.“ Elektronische Musik befindet sich im ständigen Wandel. Was glaubst Du sind die Trends in den nächsten Jahren? „Ich vermute, dass die Musik noch eine ganze Weile kommerziell nach oben geht mit diesen ganzen Sachen wie David Guetta, und dann, so hoffe ich, die elektronische Musik in ein paar

Jahren auch mal wieder ein bisschen mehr in den Underground zurückgeht. Ich hoffe, dass dann ganze wieder eine kreativere Entwicklung nimmt, denn allzu kreativ sind die extrem kommerziellen Sachen heutzutage nicht gerade...“ Welche Träume hast Du, die Du dir noch erfüllen willst - musikalisch, aber auch persönlich? „Mein großer Wunsch ist, dass ich noch lange weiter Musik machen kann, wie ich möchte, und dabei so kreativ und selbst verwirklichend arbeiten kann, wie es nur möglich ist... und dass das Vertrauen unserer Fans noch weiter wächst, so dass wir alles umsetzen können, was wir gerne möchten!“ Gibt es etwas, was Du jungen Menschen mit auf den Weg geben willst, die gerne etwas Ähnliches machen würden? „Ich glaube, dass es ganz wichtig ist, dass man ehrlich zu sich selber ist. Man muss sich einfach die Frage stellen, bin ich gut genug, bin ich genug Rampensau, um jeden Abend vor die Leute zu treten und sie zu entertainen und bin ich auch Geschäftsmann genug, um das durchzuziehen und mich durchzubeißen. Denn auch diese Komponente darf nicht unterschätzt werden. Wenn ihr all diese Fragen für euch selber mit JA beantworten könnt, dann gebt alles und dann ist auch alles möglich!“ Herzlichen Dank Tassilo, und weiterhin viel Erfolg! mein start | 15


Duale Hochschule Baden-W. Heidenheim corporate State university, Marienstraße 20, 89518 Heidenheim, www.dhbw-heidenheim.de

Schulen

KuRZPoRTRAIT Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Heidenheim verbindet mit ihrem dualen Konzept ein Hochschulstudium mit einer praktischen, berufsintegrierenden Ausbildung. Daran beteiligen sich mehr als 1.000 Partnerfirmen und soziale Einrichtungen. Das duale Studium erfolgt im Wechsel an der DHBW Heidenheim (Theoriephase) und der betrieblichen Ausbildungsstätte, sozialen Einrichtung und gegebenenfalls in den überbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen (Praxisphase). Die Theorie- und Praxisphasen

dauern pro Studienhalbjahr je circa zwölf Wochen. Die Studiendauer beträgt drei Jahre. Die Studierenden stehen während des gesamten Studiums in einem Ausbildungsverhältnis mit einem unserer Dualen Partner und erhalten während der gesamten Studienzeit eine Ausbildungsvergütung. Die Lehrenden an der DHBW sind hauptamtliche ProfessorInnen und engagierte nebenberufliche DozentInnen, die aus der betrieblichen Praxis oder von anderen Hochschulen ihr Wissen an die Studierenden weitergeben.

STuDIEnAnGEBoT DER DHBW HEIDEnHEIM BAcHELoRSTuDIEnGänGE: Studienfeld Wirtschaft • BWL – Bank • BWL – Dienstleistungsmarketing • BWL – Handel • BWL – International Business (ab 2014) • BWL – Industrie • BWL – Spedition, Transport und Logistik • BWL – Versicherung Studienfeld Technik • Maschinenbau • Wirtschaftsingenieurwesen Studienfeld Informatik • Informatik • Wirtschaftsinformatik Studienfeld Gesundheit • Angewandte Gesundheitswissenschaften • Interprofessionelle Gesundheitsversorgung

16 | mein start

• Medizintechnische Wissenschaften • Medizinische Informatik Studienfeld Sozialwesen • Soziale Arbeit mit älteren Menschen / Bürgerschaftliches Engagement • Case-Management im Sozial- und Gesundheitswesen • Kinder- und Jugendhilfe • Soziale Dienste der Jugend-, Sozial- und Familienhilfe • Sozialmanagement BERuFSBEGLEITEnDE MASTERAnGEBoTE • General Management (MBA) • Governance Sozialer Arbeit (M. A.) • Business Management – Banking & Finance (M. A.) • Wirtschaftsingenieurwesen (M. Sc.) • Maschinenbau (M. Eng.)


BFS - Berufsfachschulen Kurzportrait Die Berufsfachschulen für Krankenpflege und Kinderkrankenpflege können auf eine lange Tradition zurückblicken. Bereits im Jahre 1948 erkannte der Träger der Elisabethinerinnen, dass eine gute Ausbildung unabdingbar ist. In diesem Jahr wurde die Berufsfachschule für Krankenpflege an den Kliniken St. Elisabeth gegründet. 1954 folgte die Berufsfachschule für Kinderkrankenpflege. Die Schüler sollen auf ein berufliches Handeln vorbereitet werden, welches die ganzheitliche Pflege und

Förderung von Menschen mit unterschiedlichen Krankheiten und Behinderungen aller Altersstufen umfasst. Von den Schülern wird erwartet, dass sie Menschen mit Wertschätzung und Akzeptanz begegnen, Motivation, Interesse und Neugierde für den Beruf mitbringen und Mitverantwortung für ihre Ausbildung übernehmen. In der Ausbildung halten sich Theorie und Praxis ungefähr die Waage. Die Ausbildung beginnt einmal jährlich zum 1. Oktober.

Ausbildungsstellen 2013 Hauswirtschaft und Küche

Die Berufsfachschule ist den Kliniken St. Elisabeth (110 Betten in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin) angegliedert. Die Schule verfügt derzeit über 40 Ausbildungsplätze, verteilt auf zwei Klassen.

Weiter bieten die Kliniken St. Elisabeth noch Ausbildungsplätze als Koch und in der Hauswirtschaft an.

Bewerbungsunterlagen an: Berufsfachschule für Kinderkrankenpflege Müller Gnadenegg-Weg 4 86633 Neuburg/Donau Tel.: 0049(0)8431/ 54-4550 bfs.ki.krankenpfl.nd@kliniken-st-elisabeth.de Leitung: Irene Merkl

Schulen

Kinderkrankenpflege:

Bewerbungsunterlagen an: Kliniken St. Elisabeth Müller Gnadenegg-Weg 4 86633 Neuburg/Donau Tel.: 0049(0)8431/ 54-1000 vok@kliniken-st-elisabeth.de Personalleiter: Erwin Lender

Krankenpflege: Die Berufsfachschule den Kliniken St. Elisabeth (220 Betten im Erwachsenenbereich) angegliedert. Die Schule verfügt derzeit über 75 Ausbildungsplätze, verteilt auf drei Klassen. Bewerbungsunterlagen an: Berufsfachschule für Krankenpflege Müller Gnadenegg-Weg 4 86633 Neuburg/Donau Tel.: 0049(0)8431/ 54-4500 bfs.krankenpfl.nd@kliniken-st-elisabeth.de Leitung: Walter Heinrich

Von Mensch zu Mensch

Kliniken St. Elisabeth Kompetenz und Fürsorge in Neuburg an der Donau

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It's the law!

Die „Mein Start“ Rechte und Pflichten Seite Ist natürlich jetzt nicht das allerspannendste Thema, aber es kann nie schaden, sich ganz genau damit auszukennen, was man muss, darf und auch, worauf man in der Ausbildung ein Recht hat. Denn klar, man denkt natürlich nicht immer an alles, was aber

R

echte

nicht heißt, dass man es nicht trotzdem muss oder, noch schlechter für Dich, vielleicht auch darf. Deshalb haben wir für Dich die wichtigsten Rechte und Pflichten zusammengesucht und kompakt hier in "Mein Start" zusammengefasst. Viel Spaß, denn... It's the law!

P

flichten

Arbeiten nur für das Ausbildungsziel:

ärztliche Untersuchungspflicht:

Arbeiten, die nicht dem Ziel dienen, Dich in Deinem Beruf auszubilden, müssen von Dir nicht erledigt werden. Dazu zählt natürlich auch, das Auto Deines Chefs zu putzen.

Wenn Du das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hast, musst Du Dich vor Deiner Ausbildung ärztlich untersuchen lassen und Deinem Arbeitgeber eine Bescheinigung darüber vorlegen. Am Ende des ersten Lehrjahres wirst Du dann erneut untersucht, um zu kontrollieren, ob Deine Ausbildung oder bestimmte Arbeiten Deiner Gesundheit geschadet haben.

Zeugnis: Zum Ende Deiner Ausbildung hast du das Recht darauf, dass dir vom Betrieb ein Zeugnis über Deine Lehrzeit ausgestellt wird.

Jugend- und Auszubildendenvertretung: Wenn in Deinem Betrieb mindestens fünf Arbeitnehmer, unter 18 Jahre angestellt sind, dann habt Ihr das Recht, eine eigene Vertretung zu wählen, die vom Betriebsrat zu Besprechungen zwischen Arbeitgeber und -nehmer hinzugezogen werden muss. 18 | mein start

Die Pflicht zu Lernen: Als Azubi musst Du Dich bemühen, die Fertigkeiten und Kenntnisse zu erwerben, die für das Ausbildungsziel erforderlich sind. Außerdem musst Du auch in der Schule geben, was Dir möglich ist.

Anweisungen befolgen: Den Anweisungen Deiner Ausbilder musst Du Folge leisten, solange die geforderten Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Ausbildung stehen.


Berufsschule: Du hast die Pflicht, den Unterricht in der Schule beizuwohnen, denn diese gehört genauso zur dualen Ausbildung wie die Tätigkeiten in der Firma

Schweigepflicht: Zu Beginn Deiner Ausbildung wirst Du sicherlich darüber informiert, was Du zu Hause, bei den Freunden oder sonst wo über Deine Firma erzählen darfst und was eben nicht. Du musst diese Verschwiegenheitspflicht unbedingt befolgen.

Ordnung am Arbeitsplatz: An jedem Arbeitsplatz gelten bestimmte Ordnungsvorschriften, z. B. Kleiderordnung, Sicherheits- oder Unfallverhütungsvorschriften, Bestimmungen zur Schutzbekleidung, Rauchverbot, etc., die nicht in Frage zu stellen sind. Erledige die Dir aufgetragenen Aufgaben ordentlich und sorgfältig. Auch die Werkzeuge, Maschinen, und sonstige Einrichtungen, z. B. PC, musst Du pfleglich behandeln und darfst sie nur für die Dir übertragenen Tätigkeiten verwenden.

Benachrichtigungspflicht: Bei Fernbleiben von der betrieblichen Ausbildung, vom Beruf, vom Schulunterricht oder von sonstigen Ausbildungsveranstaltungen musst Du Deinem Ausbilder unter Angabe von Gründen umgehend Nachricht geben und ihm bei Krankheit oder Unfall spätestens am dritten Tag eine ärztliche Bescheinigung zukommen lassen.

Führung eines Ausbildungsnachweises: In Dein Berichtsheft schreibst Du, welche Tätigkeiten Du während Deiner Ausbildung ausgeführt hast. Wir können Dir nur raten, das Ausbildungsbuch so gewissenhaft wie möglich zu führen, um keine bösen Überraschungen erwarten zu müssen. Bei der Abschlussprüfung musst du das vollständig ausgefüllte und von Dir und Deinem Ausbilder unterschriebene Berichtsheft vorlegen. Auch bei der Zwischenprüfung ist es in einigen Berufen Pflicht, das Berichtsheft vorzulegen.

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Klinikum FFB Kommunalunternehmen Kreisklinik Fürstenfeldbruck / Seniorenheim Jesenwang Anstalt des öffentlichen Rechts des Landkreises Fürstenfeldbruck Dachauer Straße 33, 82256 Fürstenfeldbruck, ivonne.wimmert@klinikum-ffb.de, www.klinikum-ffb.de

SoZialeS Jahr

PoRTRAIT

Klinikum Fürstenfeldbruck Im Kommunalunternehmen sind das Klinikum Fürstenfeldbruck und das Seniorenheim Jesenwang zusammen gefasst. Träger ist der Landkreis Fürstenfeldbruck. Als wichtiger Arbeitgeber in der Region beschäftigen wir in den vielfältigen Einsatzgebieten unseres Klinikums und des Seniorenheims ca. 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bieten unseren Auszubildenden attraktive Karrieremöglichkeiten. Im Klinikum können unsere Patientinnen und Patienten neben der stationären Versorgung auch ambulante Leistungen in Anspruch nehmen. Im Seniorenheim Jesenwang finden 20 | mein start

ältere Menschen in entspannter und fürsorgender Atmosphäre Unterstützung und ein passendes Zuhause. Ausbilden heißt für uns, in die Zukunft junger Menschen zu investieren. Einen Ausbildungsplatz und damit eine qualifizierte Berufsausbildung zu bekommen stellt für die Mehrzahl der Jugendlichen die entscheidende Weichenstellung für den künftigen beruflichen Erfolg dar. Daher stehen junge Menschen bei der Wahl der Ausbildung vor einer wichtigen Entscheidung. Wir wissen das und beantworten sehr gerne Ihre Fragen.


Auch wir als Unternehmen profitieren davon, wenn wir ausbilden. Von unseren Auszubildenden erhoffen und erwarten wir einen positiven Impuls für die Weiterentwicklung unseres Unternehmens. Denn Fragen fordern uns heraus. Daher bedeutet Ausbildung also auch Qualitätssicherung für unser Unternehmen. Moderne Pflegeberufe haben wenig mit dem traditionellen Bild der aufopferungsvollen und barmherzigen „Schwester“ zu tun. Die Gesundheits- und Krankenpflege wie auch die Altenpflege sind heute Professionen mit hohen Anforderungen an fachliche wie auch soziale Kompetenzen. Als hochqualifizierte Fachkräfte übernehmen gut ausgebildete Pflegerinnen und Pfleger eine tragende Rolle in der medizinischen und geriatrischen Versorgung. Wer sich den beruflichen Herausforderungen einer Pflegefachkraft zielgerichtet stellt, dem eröffnen sich vielseitige Perspektiven zur Spezialisierung und Weiterentwicklung. Das besondere an der Altenpflege ist, dass die älteren Menschen oft über mehrer Monate oder Jahre hinweg begleitet und in ih-

rer jeweiligen Lebenssituation unterstützt werden. Dabei lernen die Pflegekräfte das gesamte Umfeld der Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims kennen. Erstmalig bieten wir auch einen Ausbildungsplatz in der Verwaltung an. Das Einsatzgebiet als Kauffrau oder Kaufmann im Gesundheitswesen in einer Krankenhausverwaltung ist sehr umfangreich und vielseitig. Das ermöglicht es jungen Menschen sich auszuprobieren und ihre individuellen Fähigkeiten zu entdecken.

Bewerbungen bitte an die oben angegebene Adresse. Das Auswahlverfahren startet Anfang 2014.

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SoZialeS Jahr

Seniorenheim Jesenwang


menschlich - nah - modern - kompetent Sie suchen einen sozialen Beruf mit vielen Perspektiven? Sie wollen eine anspruchsvolle, spannende Ausbildung? Sie wollen nach dem erfolgreichen Abschluss Ihrer Ausbildung übernommen werden? Dann haben wir DEN Ausbildungsplatz für Sie! Wir bieten Ihnen die

Ausbildung zum/zur Altenpfleger/in Beginn: zum 1. September 2014 / Dauer 3 Jahre Wir bieten Ihnen eine praktische und theoretische Ausbildung basierend auf modernen Lehrund Lernmethoden. Zudem finden Außeneinsätze auf der Palliativstation des Klinikums Fürstenfeldbruck und bei ambulanten Pflegediensten statt. Darüber hinaus bekommen Sie eine Ausbildung mit attraktivem Gehalt und auf Wunsch eine günstige Wohngelegenheit in unmittelbarer Nähe zu Ihrem Arbeitsplatz. Unsere Kooperationspartner sind die Altenpflegeschulen im Umkreis. Voraussetzung ist Mittlere Reife oder ein qualifizierter Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung. Sie haben Interesse an der pflegerischen und sozialen Betreuung älterer Menschen? Dann senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen.

g n u d l i Ausb 2014 Seniorenheim Jesenwang 22 | mein start

Seniorenheim Jesenwang Frau Susanne Duldinger | Tel. 08146 / 7760 Buchenweg 2 | 82287 Jesenwang | E-Mail: karriere@klinikum-ffb.de


menschlich - nah - modern - kompetent Sie suchen einen sozialen Beruf mit vielen Perspektiven? Sie wollen eine anspruchsvolle, spannende Ausbildung? Sie wollen nach dem erfolgreichen Abschluss Ihrer Ausbildung übernommen werden? Dann haben wir DEN Ausbildungsplatz für Sie!

Ausbildung zur/zum Medizinischen Fachangestellten Ausbildungsdauer 3 Jahre Wir bieten Ihnen eine praktische und theoretische Ausbildung basierend auf modernen Lehr- und Lernmethoden. In Ihrer Ausbildung lernen Sie das Organisieren des Praxisablaufes und die dazugehörigen Verwaltungsaufgaben kennen. Darüber hinaus assistieren Sie Ärzten und Ärztinnen bei der Untersuchung der Patienten, beraten Patienten und vergeben Termine. Sie bringen einen Hauptschul- oder mittleren Bildungsabschluss mit und haben Spaß am Umgang mit Menschen?

Ausbildung zur/zum Kauffrau/-mann im Gesundheitswesen Ausbildungsdauer 3 Jahre Sie suchen einen anspruchsvollen und abwechslungsreichen Beruf mit Perspektive im aufstrebenden Gesundheitsmarkt? Sie möchten mit Menschen zusammenarbeiten und ein qualifiziertes und umfangreiches Wissen in der Gesundheits- und Krankenhausbranche erwerben? Zudem bieten wir Ihnen eine praktische und theoretische Ausbildung basierend auf modernen Lehr- und Lernmethoden. Sie bringen einen mittleren Bildungsabschluss oder (Fach-)Abitur mit? Dann bewerben Sie sich. Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen.

g n u d l i Ausb 2014 Klinikum Fürstenfeldbruck

Klinikum Fürstenfeldbruck Personalabteilung | Fraumein Ivonne startWimmert | 23 Dachauer Straße 33 | 82256 Fürstenfeldbruck | E-Mail: karriere@klinikum-ffb.de


menschlich - nah - modern - kompetent Sie suchen einen Beruf mit Zukunft, vielen Perspektiven und neuen Herausforderungen? Wir bieten ... ... eine anspruchsvolle, spannende und vielfältige Ausbildung ... eine Ausbildung in einem krisensicheren Beruf ... ein attraktives Gehalt ... eine günstige Wohngelegenheit in unmittelbarer Nähe zu Ihrem Arbeitsplatz ... Ausbildungsplätze für interessierte Schulabgänger sowie für Menschen, die sich neu orientieren wollen als

Gesundheits- und Krankenpfleger/in in Kooperation mit der Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege in Landsberg am Lech. Sie bringen mit: einen mittleren Bildungsabschluss, gesundheitliche Eignung Beginn: 1. Oktober 2014 / Dauer: 3 Jahre oder als

Pflegefachhelferin/Pflegefachhelfer in Kooperation mit der Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege in Dachau. Sie bringen mit: einen Hauptschulabschluss, gesundheitliche Eignung Beginn: 16. August 2014 / Dauer: 1 Jahr Wir erwarten ... ... Neugierde und Freude am Umgang mit Menschen ... Einsatzbereitschaft und Engagement ... Interesse an persönlicher und beruflicher Weiterentwicklung

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung und darauf, Sie kennen zu lernen.

g n u d l i Ausb 2014

Klinikum Fürstenfeldbruck

Klinikum Fürstenfeldbruck Leitung Ausbildung / IBF | Frau Freydag-Schmitz Dachauer Straße 33 | 82256 Fürstenfeldbruck | E-Mail: elisabeth.freydag-schmitz@klinikum-ffb.de 24 | mein start


Links zum besseren Durchblick Die „Mein Start“ Linkliste auf dem Weg zu deinem Beruf Tausende Angebote, Tipps und Ratschläge, viele Leute, die es ja eigentlich gut meinen, aber einem die Sicht auf das, was man eigentlich will und sucht, immer mehr verstellen... der Weg zum und die Suche nach dem persönlichen Traumberuf stellt sich oft als sehr verwirrend dar und nicht selten fühlt man sich auf ihm völlig im Stich gelassen und verloren... Das Internetportal www.planetberuf.de begleitet Dich auf dem Weg zu Deinem Beruf. Hier findest Du jede Woche spannende Beiträge über alles rund um Ausbildung und Beruf. Auf www.planet-beruf.de kannst Du auch das BERUFE-Universum und das Bewerbungstraining starten. www.aufstieg-durch-bildung.info, Plattform des Bundesministeriums für Bildung und Forschung auf der ihr alle Infos zu Ausbildungsmöglichkeiten, Hochschulbildung aber auch Weiterbildung und vieles mehr bekommt. www.die-azubisten.de, Ausbildungsvermittlung, -begleitung, -coaching

www.einstieg.com, diese Plattform hilft euch, die Qual der Wahl auf der Suche nach dem richtigen Beruf ein bisschen erträglicher zu machen. Infos nicht nur zu Lehrstellen, sondern auch zu Studium, Praktikum und Freiwilligendienst.

Doch es gibt ein Licht am Horizont für verzweifelt Suchende... und damit ihr nach diesem nicht lange suchen müsst, haben wir den Urwald der Informationen für euch gelichtet und die besten Online-Plattformen für euch zusammengesucht, auf denen ihr brauchbare und seriöse Hilfe und Beratung findet. Viel Spaß beim Surfen nach eurem Traumstart ins Berufsleben! www.arbeitsagentur.de, Homepage der Agentur für Arbeit, auf der man sehr viel nützliche Information bezüglich der Ausbildung(ssuche), aber auch der Rechte und Pflichten von AZUBIS finden kann.

www.berufenet.de, Informationen der Bundesagentur für Arbeit über Berufe, Berufe von A–Z, Berufsfelder, Berufsinformationen einfach finden, Lexikon der Fachbegriffe

www.berufskunde.com, Regionale Informationen zu Berufsbildern, Berufe A–Z, Bewerbungstipps, Lexikon

www.berufsinformationszentrum.org, die offizielle Homepage aller BIZZentren. Sollte man sich auch mal genauer ansehen.

www.aubi-plus.de, das Karriereportal für junge Menschen Berufsbilder/Anforderungsprofile, Bewerbungstipps

www.careerjet.de, Nationale, aber auch internationale Jubsuchmaschine, die auf über 70.000 Websites weltweit zugreift.

www.azubi-azubine.de, Pflichtseite für alle AZUBIS und für die, die es noch werden wollen.

Das Augsburger Ausbildungsportal hat Antworten auf alle wichtigen Fragen zum Thema Ausbildung, Schule, Rechte und Pflichten...

mein-start.biz

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t r a St

FAQ auf dem Weg zur Ausbildungsstelle

Wie weiß ich, welcher Bereich für mich der Richtige ist? Setz Dich hin, schreibe deine Interessen auf einen Zettel und sprich mit deinen Eltern, Lehrern und auch Freunden, was sie sich für Dich vorstellen können. Je besser Du über deine Interessen bescheid weißt, desto leichter fällt dir die Suche. Gibt es Einrichtungen, die mir hierbei auch helfen? Klar gibt es die, Du wirst auf dem Weg in die Arbeitswelt nicht alleine gelassen. Schau einfach auf unserer Link Seite (Seite 67) nach, dort findest Du alles, was Du hierzu wissen musst. Wenn mich ein Bereich interessiert, kann ich dann auch schon während der Schule darauf hinarbeiten, eine Lehrstelle zu bekommen? Gute Noten sind sehr wichtig, aber Reinschnuppern auch: Ideal ist es z. B., bereits in den Ferien Praktika zu machen, und zwar am besten schon, bevor Du in deine Abschlussklasse kommst, und natürlich während Deines Abschlussjahres. Wie soll ich vorgehen, wenn ich eine Ausbildungsstelle gefunden habe, die mich interessiert? Informiere Dich vorab genau, was in dem Beruf und der Ausbildung auf Dich zukommen wird. Oftmals hat man völlig falsche Vorstellungen davon, was in der Bewerbung schlecht ankommen kann. Was muss ich einer schriftlichen Bewerbung beilegen, damit sie komplett ist? Bewerbungsschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Foto, Zeugnisse Welche Fehler muss ich dabei vermeiden? - Bewerbung nicht handschriftlich - Rechtschreib- und Grammatikfehler - nicht zu lang und ungegliedert schreiben - Eselsohren und Flecken auf der Bewerbung - Unterschrift fehlt Worauf schauen Personalchefs bei der Bewerbung? Man sollte schauen, dass man das Lesen und Beurteilen der Bewerbung so angenehm wie möglich gestaltet. Alles was die Arbeit erschwert, muss man unterlassen. Immer Bedenken: Der erste Eindruck ist entscheidend!

traumȷob

Was kann ich machen, damit meine Bewerbung aus der Masse an Bewerbungen heraussticht? Das Bewerbungsschreiben sollte individuell auf den Lehrberuf und das Unternehmen abgestimmt sein. Ein Standardbewerbungsschreiben bringt also gar nichts! Man sollte kreativ und leserorientiert schreiben und beim Schreiben im Hinterkopf haben, was das Unternehmen sucht. Kann ich noch einen Schritt weiter gehen? 80 Prozent aller Bewerbungen sind StandardBewerbungen. Das ist deine Chance: Denn wenn sich Deine Bewerbung von den üblichen Bewerbungen abhebt, hast Du schon Aufmerksamkeit erregt. Und um nichts anderes geht es. Darf ich ein bisschen schwindeln? Nein, bleibe bei der Wahrheit, dann gibt es auch keine Gefahr, dass man aufgedeckt wird. Ich bin zum Vorstellungsgespräch eingeladen!!! Kann ich mich vorbereiten? Ja, folgende Fragen solltest Du dir genau Durch den Kopf gehen lassen. - Warum will ich gerade diesen Beruf? - Warum will ich in diesem Unternehmen arbeiten? Außerdem musst Du Dich genau über das Unternehmen und die Voraussetzungen des Berufs informieren. Was soll ich beim Bewerbungsgespräch anziehen? Der erste Eindruck ist einfach der Wichtigste, deshalb führt kein Weg an ordentlicher Kleidung vorbei. Trotzdem musst Du Dich wohlfühlen und sollst nicht verkleidet wirken. Gibt es Verhaltensregeln? - Blickkontakt halten - deutlich sprechen - den Gesprächspartner ausreden lassen - freundlich lächeln - bequem hinsetzen Soll ich etwas vermeiden? - den Kopf ständig nach unten neigen - Arme vor der Brust verschränken - ständig ernst schauen - die Gesprächspartner nie direkt ansehen

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Erwin Müller Group Hettlinger Str. 9, 86637 Wertingen, www.em-group.de

Kurzportrait

Handel

Gegründet 1987 entwickelte sich die Erwin Müller Group innerhalb von 25 Jahren zum führenden Versandhändler für Gastronomiebedarf in Europa. Am Stammsitz im bayerischen Wertingen und an acht weiteren Standorten in Europa werden Kunden aus der Hotellerie- und Gastronomiebranche mit Produkten und Dienstleistungen

bedient, die als Vorreiter gelten. Die Erwin Müller Group ist eine schnell wachsende Unternehmensgruppe, die ihren Erfolg auf den Säulen Kompetenz, Prozesseffizienz, Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit und Unabhängigkeit aufbaut. Derzeit sind mehr als 700 Mitarbeiter in der Erwin Müller Group beschäftigt.

KurzInterview mit Erwin Müller, Vorstandsvorsitzender der E. M. Group Holding AG, Unternehmenseigentümer Was erwarten Sie sich von ihren zukünftigen Auszubildenden? Hohes Engagement und Interesse an den vielfältigen Tätigkeiten innerhalb unserer Unternehmensgruppe. Was können sich zukünftige Azubis von ihrer Ausbildung erwarten? Ein vielseitiges Aufgabengebiet, vom Einkauf über die Logistik bis zum Verkauf, Kennenlernen aller strategischen und operativen Prozesse eines internationalen Versandhandelsunternehmens, sodass wir eine qualitative und interessante Ausbildung bieten können. 28 | mein start

Welche Aufstiegschancen haben Auszubildende in Ihrem Unternehmen? Wir bieten die unterschiedlichsten Möglichkeiten in unserer Unternehmensgruppe. Wer täglich mit Engagement und Freude arbeitet kann auch in Führungspositionen aufsteigen. Renate Spengler ist nach einer Ausbildung zur Werbekauffrau (Abschluss 2007) und weiteren Positionen in Bereich Business Development seit dem 01.01.2012 Geschäftsführerin unserer Tochtergesellschaft E. M. Group International. Gibt es etwas was sie den Jugendlichen, die sich gerade auf Berufssuche befinden, mitgeben möchten? Sucht Euch den Beruf, in dem ihr täglich mit Freude und Engagement arbeiten wollt, macht viele Praktika in den unterschiedlichsten Berufen und sucht Euch den Arbeitgeber der zu Euch passt.


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Handel

Ausbildungsberufe Kaufleute im Groß- und Außenhandel Kaufleute für Marketingkommunikation Kaufleute für Dialogmarketing Fachkräfte für Lagerlogistik Fachlageristen (m/w) Bachelor of Arts BWL Handel (m/w) Bachelor of Science Wirtschaftsinformatik (m/w) Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung (m/w) Fachinformatiker für Systemintegration (m/w) Mediengestalter Digital und Print (m/w)

Wichtiges zur Bewerbung Interessiert? Dann schickt Eure vollständige, aussagekräftige Bewerbung an:

E. M. Group Holding AG Human Resources Europe Frau Katrin Freudenberg Hettlinger Str. 9 86637 Wertingen Deutschland bewerbung@em-group.de

mein start | 29


Lidl 24 neue Azubis bei Lidl Augsburg

Handel

Kurzportrait

Seit dem 1. September 2013 freut sich die Lidl-Vertriebsregionalgesellschaft Augsburg über Nachwuchs. 24 junge Menschen haben sich entschieden und erlernen den Beruf eines Verkäufer/in im Einzelhandel, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Fachlagerist/in und Bürokaufmann/-frau. „Mit über 1800 Bewerbungen wurde uns die Auswahl nicht leicht gemacht. Gute Schulnoten und Begeisterung für den Beruf waren für uns die ausschlaggebenden Kriterien“, so Stefan Zielinski, Ausbildungsleiter bei Lidl Augsburg. Die Bewerber erhielten die Möglichkeit, sich in Bewerberrunden und persönlichen Gesprächen mit dem Ausbildungsleiter oder auch Verkaufsleitern umfassend zu

Lidl gehört zu den führenden Unternehmen im europäischen Lebensmittelhandel. Das Unternehmen ist in über 20 Ländern vertreten. Allein in Deutschland zählt Lidl rund 3.300 Filialen mit über 65 000 Mitarbeitern.

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informieren und das Unternehmen von sich zu überzeugen. In den nächsten Wochen geht es für die Azubis direkt in die Ausbildungsfiliale, um vor Ort die genauen Abläufe ihrer zukünftigen Tätigkeit kennen zu lernen. Hier warten spannende und abwechslungsreiche Aufgaben auf die Azubis, die sich für einen zukunftsorientierten Beruf mit guten Aussichten auf eine Übernahme entschieden haben. Lidl bietet eine attraktive Ausbildungsvergütung zuzüglich vieler tariflicher Sonderzahlungen wie z. B. Weihnachts- und Urlaubsgeld. Die Azubis werden optimal durch qualifizierte Ausbilder betreut und erhalten alle betrieblichen Lernmittel sowie die Berufsbekleidung in den Filialen kostenlos. Besonderes Highlight bilden Projekte, wie „Azubis leiten eine Filiale“ oder „Azubi-Neueröffnung“. Hier führen sie für einige Wochen selbständig und eigenverantwortlich eine Filiale und können so ihr erlerntes Wissen in die Praxis umsetzen. „Wir wünschen unseren Azubis einen guten Start und freuen uns auf die gemeinsamen Herausforderungen“, so Tina Voichtleitner, Lidl-Geschäftsführung Augsburg.

Mehr Informationen zum Unternehmen und zur Ausbildung bei Lidl unter www.lidl.de sowie www.karriere-bei-lidl.de


Ausbildung bei Lidl lohnt sich. Abwechslung pur: Bei Lidl zu arbeiten bedeutet Vielfalt. Zu Ihrem Aufgabenspektrum gehören u.a. Kassiertätigkeiten, Kundenkontakt, Warenverräumung und -präsentation sowie die Umsetzung der Frische und Sauberkeit in der Filiale. Teamwork geht vor: Bei uns sind Sie Teil eines starken Teams, das Sie immer unterstützt. Und Fairness wird bei uns großgeschrieben. Attraktive Vergütung: Gute Leistung wird bei uns gut bezahlt. Sie erhalten eine übertarifliche Vergütung. Vertrieb: 1. Jahr 850 €, 2. Jahr 950 €, 3. Jahr 1.100 € (Stand: Okt. 2013).

Optimale Betreuung: Vom ersten Tag an werden Sie von erfahrenen Ausbildern (w/m) begleitet. Um Sie optimal auf Ihre zukünftigen Tätigkeiten vorzubereiten, nehmen Sie an Schulungen, Seminaren und Projekten teil. Verantwortung übernehmen: Bei uns übernehmen Sie schon früh verantwortungsvolle Aufgaben und sind von Anfang an ins Team integriert. Tolle Perspektiven: Bei persönlicher Eignung und guter Abschlussprüfung haben Sie gute Aufstiegschancen zum Stellvertretenden Filialverantwortlichen (w/m) oder Filialverantwortlichen (w/m). Zudem stehen Ihnen Weiterqualifizierungsmöglichkeiten z.B. zum Handelsfachwirt (w/m) offen.

Bewerben Sie sich jetzt um einen Ausbildungsplatz ab September 2014 in einer unserer Filialen in der Region als • Verkäufer (w/m) • Kaufmann (w/m) im Einzelhandel

Informieren und bewerben Sie sich online unter www.karriere-bei-lidl.de/ausbildung

gt „Mein Weg fän bei Lidl an.“

AUSBILDUNG BEI LIDL

start | 31 Lidlmeinlohnt sich.


Das ABc der Arbeitswelt Wissen, worum es geht!

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ir lassen Dich nicht im Regen stehen, denn wir wissen, dass es manchmal ganz schön schwierig sein kann, sich bei all den neuen Begriffen und Bezeichnungen, die in der Arbeitswelt auf einen einprasseln, zurecht zu finden. Damit Du den Durchblick behältst und weißt, worum es bei der Ausbildungssuche, aber später dann auch im Beruf, wirklich geht, haben wir das "Mein Start" ABC der Arbeitswelt zusammengestellt damit Dir niemand mehr was erzählen kann.

B BERUFENET Die Datenbank der Bundesagentur für Arbeit beschreibt Berufe von A-Z. BERUFSSCHULE Die Schule ist Teil der dualen Ausbildung, zu der auch die betriebliche Ausbildung gehört. Entweder man besucht sie an bestimmten Tagen der Woche oder im Blockunterricht. BERUFSWAHLFAHRPLAN Der Berufswahlfahrplan hilft Dir, die Zeit bis zum Beginn einer Ausbildung gut zu planen und nichts Wichtiges zu vergessen.

A

BETRIEBSRAT Es gibt ihn in Betrieben ab 5 Mitarbeiter, jedoch meist nur in großen Unternehmen und er ist direkter Ansprechpartner für die Angestellten. Bei Arbeitszeitregelungen, Einstellungen, Arbeitsbedingungen und Entlassungen hat der Betriebsrat Mitspracherecht.

AGENTUR FÜR ARBEIT Hier findet man Ansprechpartner, wenn man Informationen über Berufe, Ausbildungsplätze oder die Stellensuche an sich braucht. ARBEITSZEIT Arbeitszeit ist die Zeit, die man(n) oder frau jeden Tag am Arbeits- oder Ausbildungsplatz verbringt. Dazu zählt auch die Berufsschulzeit. AUSBILDER/IN Die Person, die in einem Betrieb für die Ausbildung zuständig ist und die wesentlichen Inhalte der Lehre vermittelt. AUSBILDUNSGNACHWEIS In diesem werden alle Tätigkeiten, die man in der Ausbildungszeit ausführt, aufgelistet. Dieses muss jeder Azubi schreiben und bei der Abschlussprüfung vorlegen. In Streitfällen ist das Berichtsheft ein wichtiger Nachweis, ob der Ausbildungsplan eingehalten wurde.

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BUNDESFREIWILLIGENDIENST Der Bundesfreiwilligendienst ist ein freiwilliger, gemeinnütziger Dienst und wurde 2011 als Ersatz für den Zivildienst eingeführt und dauert in der Regel 12 Monate.

F FAHRTKOSTEN Diese müssen vom Arbeitsgeber nicht bezahlt werden. Trotzdem gibt es Unternehmen, die diese für Auszubildende übernehmen.


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FREIWILLIGES SOZIALES JAHR Hier kann man bis zu einem Alter von 28 Jahren freiwillig in sozialen Berufen, im kulturellen Bereich, oder im Umweltschutz arbeiten. Voraussetzung ist, dass man mit der Schule fertig ist.

GEFÄHRLICHE ARBEITEN Dürfen von unter 18-jährigen unter keinen Umständnen ausgeführt werden. GEWERKSCHAFTEN Vertreten die Interessen der Beschäftigten, verhandeln die Tarifverträge und bieten Rechtschutz bei arbeitsrechtlichen Problemen.

INITIATIVBEWERBUNG Bezeichnet eine Bewerbung, ohne zu wissen, ob Stellen frei sind. Zeugt von Initiative und hat oft Erfolg.

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JUGEND- UND AUSZUBILDENDENVERTRETUNG Darunter kann man eine Art Betriebsrat für Jugendliche in einem Betrieb sehen, die für zwei Jahre gewählt wird und alle Mitarbeiter vertritt, die jünger als 25 Jahre alt sind.

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N

KRANKMELDUNG Wenn man krank ist, muss man bereits am ersten Tag im Betrieb Bescheid sagen und nach spätestens 3 Tagen ein ärztliches Attest vorlegen.

NACHTARBEIT Prinzipiell für unter 18-jährige verboten.

P S T U

PROBEZEIT In Arbeits- und Ausbildungsverträgen ist normalerweise eine Probezeit festgelegt. Eine Kündigung in der Probezeit ist ohne Angabe von Gründen und zu verkürzten Fristen möglich.

SOZIALVERSICHERUNG Jeder muss Sozialabgaben bezahlen, der mehr als 325 Euro brutto verdient. Das Geld geht an die gesetzliche Kranken-, Arbeitslosen-, Renten- und Pflegeversicherung.

TARIFVERTRAG Die Gewerkschaften schließen mit den Arbeitgeberverbänden Tarifverträge ab, die dann für alle Unternehmen der Branche gelten.

URLAUB Die genauen Urlaubstage, die einem AZUBI zustehen, kann man im Arbeitsvertrag nachlesen. Laut Gesetz sind das bei unter 25 jährigen 25 Tage pro Jahr.

Z ZEUGNIS Bekommt man nach der Abschlussprüfung vom Betrieb und von der Schule. Vorsicht: Oft sind negative Bemerkungen positiv verpackt - sehr genau lesen! mein start | 33


Bausch Decor GmbH BauschLinnemann GmbH Zwei Unternehmen, ein Ziel: perfekt aufeinander abgestimmte Lösungen

Kurzportrait Die Bausch Decor GmbH ist ein Tochterunternehmen der Surteco SE und steht für technische Kompetenz, zeitgemäßes kreatives Design und aktuelle markt- und trendgerechte Dekore. Die BauschLinnemann GmbH ist ein gewachsenes Unternehmen, das seit

Jahrzehnten als Weltmarktführer im Bereich Finishfolien und Kanten operiert. Hohe Produktqualität, kurze Lieferzeiten, Flexibilität in allen Belangen und ein ausgezeichneter Service sind selbstverständlich und letztlich die Faktoren des Unternehmenserfolges.

KurzInterview Was erwarten Sie von zukünftigen Azubis? Industrie

Unsere künftigen Auszubildenden sollten Ehrgeiz, Zuverlässigkeit und eine gewisse Selbstständigkeit mitbringen während und auch nach der Ausbildung. Was können zukünftige Azubis von ihrer Ausbildung erwarten? mit Benjamin Mareiser, Ausbilder bei BauschLinnemann: Herr Mareiser, beschreiben Sie uns doch kurz Ihre persönliche Laufbahn. Ich bin seit dem Jahr 2000 im Unternehmen und habe eine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik gemacht. Seit 2010 bin ich für die gewerbliche Ausbildung der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, sowie ab 2014 für den neu eingeführten Beruf Maschinen-, und Anlagenführer verantwortlich. Interessiert?

Dann schickt doch Eure aussagekräftige Bewerbung an:

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Künftige Azubis können eine Ausbildung erwarten, in der sie alle Unternehmensbereiche durchlaufen werden, sowie externe Weiterbildungsmaßnahmen mit unseren Ausbildungspartnern. Was würden Sie Jugendlichen auf Berufssuche mit auf den Weg geben? Welche Ausbildung der Jugendliche machen möchte, sollte sehr gut überdacht sein und zu seinen Interessen passen. Ich würde jedem mehrere Praktika in den unterschiedlichsten Berufen unseres Unternehmens empfehlen. Bausch Decor GmbH | BauschLinnemann GmbH z.H.: Ulrich Mannes Johan - Viktor - Bausch - Str. 2 86647 Buttenwiesen u.mannes@bausch-decor.com


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MULTIVAC - Better Packaging MULTIVAC Sepp Haggenmüller GmbH & Co. KG Bahnhofstraße 4, 87787 Wolfertschwenden, www.multivac-group.com/de

Kurzportrait

Industrie

MULTIVAC –Unternehmen MULTIVAC gehört weltweit zu den führenden Herstellern von Verpackungsmaschinen für Lebensmittel (Food), Industrie- und Konsumgüter (Non-Food) sowie für medizinische Sterilgüter (Medical Devices).

MULTIVAC-Produkte Globaler Marktführer bei Tiefzieh-Verpackungsmaschinen und Hersteller eines umfangreichen Portfolios an Traysealern, Vakuum-Kammermaschinen, Kammerbandmaschinen, Etikettierern, Qualitätskontrollsystemen und Automatisierungslösungen, bis hin zu schlüsselfertigen Linien.

Ausbildungstellen: Ausbildungsberufe Technische Berufe • Industriemechaniker • Konstruktionsmechaniker • Zerspanungsmechaniker • Mechatroniker • Elektroniker für Automatisierungstechnik • Technischer Produktdesigner

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Kaufmännischer Beruf • Industriekaufleute IT-Berufe • Informatikkaufleute • Fachinformatiker für Systemintegration bzw. für Anwendungsentwicklung


KurzInterview Was können sich zukünftige Azubis von ihrer Ausbildung erwarten?

Was erwarten Sie sich von ihren zukünftigen Auszubildenden?

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen, um in dem Beruf erfolgreich zu werden?

Von zukünftigen Auszubildenden erwarten wir, dass sie sich für ihren Beruf engagieren und mit Freude bei der Arbeit sind. Wichtig ist uns auch ein gutes Ausbildungsklima. Hierfür kann jeder einzelne Auszubildende seinen Teil beitragen. Die Auszubildenden unterstützen sich bereits während der Ausbildung gegenseitig. Dies ist eine gute Vorbereitung auf die Zeit nach der Ausbildung.

Von Anfang an Freude und Interesse an dem Beruf zu haben, ist die beste Voraussetzung, um langfristig in dem Beruf erfolgreich zu sein. Den richtigen Beruf für sich zu finden ist sicher eine große Herausforderung. Wir empfehlen allen Bewerbern, sich gut über den Wunschberuf zu informieren und bestenfalls ein oder mehrere Schnupperpraktika in verschiedenen Berufen zu absolvieren.

Wichtiges zur Bewerbung •

Bewerbungszeitraum: Ein Jahr vor Ausbildungsbeginn

Bewerbungsunterlagen: Anschreiben, Tabellarischer Lebenslauf, Kopie der letzten zwei Zeugnisse

Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an:

MULTIVAC Sepp Haggenmüller GmbH & Co. KG z. Hd. Herrn Manfred Schafroth Bahnhofstraße 4 87787 Wolfertschwenden Tel. (08334) 601 – 0 E-Mail: schueler@multivac.de Weitere Informationen auch auf: www.multivac-group.com/de oder auf Facebook unter „multivac Ausbildung“

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iNDUSTRIE

Von einer Ausbildung bei MULTIVAC können die Azubis sehr engagierte und motivierte Ausbilder erwarten. Wenn immer die Auszubildenden Unterstützung benötigen, in der Berufsschule den Lernstoff nicht verstanden haben oder kurz vor den Prüfungen sind, stehen unsere Ausbilder den Auszubildenden zur Seite und geben Hilfestellung. Zudem sind sowohl in der Lehrwerkstatt als auch im Unternehmen Maschinen zu finden, die dem neusten Stand der Technik entsprechen.


Einen Schnitt voraus. HUFSCHMIED ZERSPANUNGSSYSTEME GMBH

Industrie

Kurzportrait Die Hufschmied Zerspanungssysteme GmbH verfügt über 25 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Fertigung von Zerspanungswerkzeugen. Durch frühzeitige Konzentration auf die Bearbeitung von Kunststoffen, Glasfaserwerkstoffen und Carbonfaser hat Hufschmied einen Spitzenplatz in der spanenden Bearbeitung von neuen Werkstoffen

erreicht. Durch die Zusammenarbeit mit führenden Herstellern in der Kunststoffverarbeitung sowie als Systemlieferant renommierter Werkzeugmaschinenhersteller, baut Hufschmied sein Werkstoffverständnis und Anwendungswissen zum Vorteil der Kunden kontinuierlich aus und hat sich mittlerweile eine marktführende Position erarbeitet.

KARRIERE

Wichtiges Zur Bewerbung:

Ausbildungsangebote: • Zerspanungsmechaniker • Industriekauffrau • Bachelor of Engineering - Fachrichtung Maschinenbau - Fachrichtung Produktionstechnik

Branche: Metallbearbeitung

Fach- und Führungskräfte • Vertrieb national und international • Gewerblicher und kaufmännischer Ingenieur -Fachrichtung Maschinenbau Campus siehe Stellenbörse /Angebote www.hufschmied.net

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Unsere Ansprechpartner für Personal: Frau Christel Hufschmied Adresse: Hufschmied Zerspanungssysteme GmbH Edisonstr. 11d 86399 Bobingen Deutschland Tel. +49 (0) 082349664-0 Fax: +49 (0) 82349664-99 info@hufschmied.net www.hufschmied.net


Rausholen was geht! Das letzte Schuljahr ist angebrochen, Ihr wisst, dass die Zeit, die Ihr mit rauchendem Kopf hinter dem Pult sitzen werdet GOTT SEI DANK ein Ablaufdatum haben wird und alles, woran Ihr denken könnt ist, wie die Zeit, bis Ihr endlich ins Arbeitsleben einsteigen könnt, so schnell wie möglich vergeht. Doch eines dürft Ihr in Eurer Vorfreude auf den Traumjob nicht vergessen. Je besser Ihr jetzt noch in der Schule abschneidet, desto besser sind Eure Chancen bei der kommenden Arbeitssuche. SCHAUT EUCH DOCH MAL die Anforderungen durch, die die Unternehmen in diesem Heft so an Euch stellen... Immer wieder werden neben der fachlichen Eignung und dem Interesse dem neuen Beruf gegenüber, auch gute schulische Erfolge, zumindest in den jobrelevanten Fächern, gefordert. Und das ist auch verständlich aus der Sicht der zukünftigen Arbeitgeber. Die kennen Euch nicht, können (noch) nicht beurteilen, wo Eure Stärken und Schwächen liegen, also muss die Beurteilung dessen, was Ihr die letzten Jahre gemacht habt (das ist nun mal die Schule) für den ersten Eindruck herangezogen werden. Das ist natürlich bitter, denn oftmals verzerrt ein Zeugnis die Eignung, die man fürs Berufsleben mitbringt, das Wissen, dass es einfach so ist, wie es ist, birgt aber auch ungeahnte Chancen. Denn noch ist genug Zeit, um sich hinzusetzen und Euer Abschlusszeugnis so richtig zu pimpen, zu verbessern und so auch Eure Chancen bei der Suche nach Lehrstellen in die Höhe zu treiben. Hier sind die „Mein Start“ Pimp my Abschluss Tipps: - BITTE DEINEN LEHRER UM EIN GESPRÄCH. Erzähl ihm von Deinem Vorhaben, frage, wo deine Schwächen liegen und wie Du am besten daran arbeiten kannst. Wenn er merkt, dass es Dir ernst ist, hilft er dir sicherlich gerne. - MELDE DICH FÜR EIN FREIWILLIGES REFERAT! Damit kannst Du auf jeden Fall Deine Lehrer beeindrucken und den einen oder anderen Bonuspunkt sammeln.

- NIMM AKTIV AM UNTERRICHT TEIL und melde Dich zu Wort! Wer nicht still in der Ecke rum sitzt, zeigt, dass er Interesse hat. Und genau das will Dein Lehrer von Dir! Melde Dich, wenn Du die Antwort auf eine Frage weißt. Und: Trau Dich ruhig, bei dem einen oder anderen Thema nachzuhaken und Zwischenfragen zu stellen. - SEI PÜNKTLICH, ANWESEND UND MACH DEINE HAUSAUFGABEN. Du kommst zu spät oder schwänzt die Schule? Klar, dass das Deinem Lehrer nicht gefällt. Um Deine Noten zu verbessern, ist es absolute Voraussetzung, dass Du Engagement zeigst und dazu gehört Zuverlässigkeit. - HOLE ZU HAUSE DEN STOFF AUS DER SCHULE NACH. Nach dem Unterricht kannst Du alles, was Du mitgeschrieben hast, in Ruhe noch einmal ansehen. Das neue Wissen prägt sich besser ein und möglicherweise verstehst Du zu Hause die Zusammenhänge besser als in der Schule. - NACHHILFE! SPRICH MIT DEINEN ELTERN ÜBER DEINE SCHULSITUATION. Sicherlich möchten sie Dich unterstützen. Wenn Du ein bis zwei Mal in der Woche zur Nachhilfe gehst, würde Dir das helfen, Dein schlechtes Zeugnis zu verbessern. - LERNE RICHTIG UND EFFEKTIV. Möglicherweise hast Du Deine persönliche Lernmethode noch nicht gefunden!? Nicht jeder Mensch lernt gleich. Vielen hilft es, das eben Gelernte einfach noch einmal niederzuschreiben. Andere lesen sich Texte vor, wieder andere haben ein super fotografisches Gedächtnis und können sich durch das Einprägen von Bildern Dinge merken. Wenn Ihr diese Punkte befolgt und wirkliches, ehrliches Engagement beweist, dann könnt Ihr Euch sicher sein, dass am Ende des Jahres die e ine oder andere Verbesserung im Zeugnis zu sehen sein wird. Und diese wiederum wirkt sich garantiert auf Eure Chancen bei der Jobsuche aus! Also, auf zum munteren Pimpen!

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Doppelt hält besser! Das Duale Studium als der ideale Start ins Berufsleben

Entscheidungen treffen ist nie leicht. Vor allem dann nicht, wenn man sich an einer Kreuzung im Leben befindet und die zu treffenden Entscheidungen den künftigen Weg mehr oder weniger vorzeichnen. Vielleicht zerbrichst Du Dir gerade den Kopf bei dem Versuch, den passenden Berufsweg zu finden. „Studium oder doch Ausbildung?“ Praktisches Arbeiten und Geld verdienen oder doch lieber ein theoretisches Fachwissen an der Uni erwerben? Fragen über Fragen, auf die es unzählige Antworten und Tipps von allen Seiten zu geben scheint. Ein Weg, der beides vereint, ist das Duale Studium. Es verbindet das Hochschulstudium mit einer Berufsausbildung oder mit Berufspraxis in einem bestimmten Unternehmen, mit dem man zu Beginn einen Vertrag abschließt und mit dem man sehr eng zusammenarbeitet. Theoretische Phasen an der Hochschule werden von praktischen Phasen im Unternehmen abgelöst, in denen man das erlernte bereits unter realen Bedingungen umsetzen kann. Duale Studiengänge sind zurzeit in Mode und sind wie keine andere Bildungsmöglichkeit im Wachsen begriffen: Im Jahr 2011 gab es rund 930 Angebote für Schulabgänger, die eine Ausbildung oder Praxisphasen in einem Betrieb mit einem Hochschulstudium kombinieren. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von rund 20 Prozent. Insgesamt verzeichnete die Datenbank derzeit bereits mehr als 61.100 Studenten in Kombi-Ausbildungen. Im Jahr zuvor waren es noch 10.400 weniger.

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Das Duale Studium ist für beide Seiten, also sowohl für das Unternehmen, als auch für die Studenten/ Auszubildenden eine absolute win-win-Situation. Die Unternehmen ziehen mit den jungen Schulabgängern ihren Firmennachwuchs passgenau heran, während die jungen Schulabgänger das frühe Geld (ca. 500 800€ pro Monat) anlockt. Verbreitet ist das duale Studium vor allem in den Wirtschaftswissenschaften. Hier werden die meisten dualen Studiengänge angeboten, derzeit sind es 378. Auf dem zweiten und dritten Platz folgen Maschinenbau und Informatik. Nur wenige duale Studiengänge gibt es im Bereich Sozialwesen. Eines sollte bei allen Vorteilen, die diese Art zu studieren mit sich bringt, an dieser Stelle dennoch gesagt sein: Das Duale Studium ist garantiert nichts für Bummelstudenten und solche, die es erst mal ruhig angehen lassen möchten. Viel zu straff ist der Zeitplan durchorganisiert, die Theoriephasen sind kurz, Stoff- und lernintensiv und auch von monatelangen Ferien haben Dual-Studenten noch nicht einmal gehört. Wenn man sich dessen bewusst ist und diesen Weg trotzdem einschlagen möchte, dann stellt diese Variante einen perfekten Start ins Berufsleben dar, den man jedem nur empfählen kann. Infos zum Dualen Studium findet Ihr unter: www.duales-studium.de


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Der Bundesfreiwilligendienst Nichts erfüllt mehr, als gebraucht zu werden Der Bundesfreiwilligendienst ist ein Angebot an Frauen und Männer jeden Alters, sich außerhalb von Beruf und Schule für das Allgemeinwohl zu engagieren – im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich oder im Bereich des Sports, der Integration sowie im Zivil- und Katastrophenschutz. Freiwilliges Engagement lohnt sich: Als Freiwillige oder Freiwilliger sammelt Ihr wertvolle Lebenserfahrung. Als Einsatzstelle profitieren man von engagierter Unterstützung, die Ihrer Arbeit zusätzliche Inspiration verleiht. Der Bundesfreiwilligendienst ist ein engagementpolitisches Projekt: Er soll eine neue Kultur der Freiwilligkeit in Deutschland schaffen und möglichst vielen Menschen ein Engagement für die Allgemeinheit möglich machen. Die Aussetzung des Wehrdienstes und damit auch des Zivildienstes zum 1. Juli 2011 war eine große gesellschaftliche Herausforderung. Der Bundesfreiwilligendienst sollte helfen, die Folgen der Aussetzung des Zivildienstes zumindest teilweise zu kompensieren. Alle nach dem Zivildienstgesetz anerkannten Dienststellen und -plätze wurden daher automatisch als Einsatzstellen des Bundesfreiwilligendienstes anerkannt. Im Bundesfreiwilligendienst kann sich jeder engagieren, der die Vollzeitschulpflicht erfüllt hat: Menschen jeden Alters nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht (je nach Bundesland mit 16, manchmal auch schon mit 15 Jahren), Männer und Frauen. Jüngere Freiwillige erwerben und vertiefen ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen, ältere Freiwillige bringen ihre eigene Lebens- und Berufserfahrung ein. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht.

Dauer und Einsatzstellen des Bundesfreiwilligendienstes In der Regel dauert der Bundesfreiwilligendienst zwölf Monate, mindestens jedoch sechs und höchstens 18 Monate. In Ausnahmefällen kann er bis zu 24 Monate geleistet werden. Beim Bundesfreiwilligendienst handelt es sich grundsätzlich um einen ganztägigen Dienst. Für Freiwillige im Alter von über 27 Jahren ist aber auch ein Teilzeitdienst von mehr als 20 Stunden wöchentlich möglich. Weitere Infos zu den genauen gesetzlichen Rahmenbedingungen findet Ihr in der Rubrik BFD von A bis Z unter dem jeweiligen Stichwort. Einsatzstellen werden von gemeinwohlorientierten Einrichtungen angeboten. Dazu zählen Mitgliedseinrichtungen der Wohlfahrtsverbände (Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie, Paritätischer Wohlfahrtsverband, Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland), aber auch nicht-verbandsgebundene Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Kinderheime, Kindertagesstätten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Erholungsheime, Mehrgenerationenhäuser, Selbsthilfegruppen, Sportvereine, Museen, Kultureinrichtungen, Einrichtungen des Zivilund Katastrophenschutzes, Träger ökologischer Projekte und Kommunen. Aktuelle Angebote im Bundesfreiwilligendienst findet ihr in der Platzbörse auf www.bundesfreiwilligendienst.de

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