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S pi elz ei t 2013/ 14

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S pi elz ei t 2013/ 14


OEDING -ERDEL

Atelier

Große Straße 52 49074 Osnabrück T 0541/ 2 17 57

Prinzipalmarkt 29 48143 Münster T 0251 / 590 530

www.oeding-erdel.de osnabrueck@oeding-erdel.de


I N H A LT

Grußwort Vorwort Spieltriebe 5 – Total Real Premierenübersicht Konzertübersicht

4 5 7 8 12

Spieltriebe 5 Schauspiel Musiktheater Tanz Konzert OSKAR Kinder- und Jugendtheater Konzerte für Groß und Klein

16 34 58 76 90 122 132

Moving Theatre Theater hautnah – Theaterpädagogik Theater Extra Friedenslabor Osnabrück

135 136 144 147

Theaterverein Musikverein Mitarbeiter Abonnements Service Gruppenangebote Familienangebote Theaterkasse Preise/Sitzplan Schüler/Studenten/Azubis Stadtplan/Anfahrt

150 152 156 160 184 187 188 192 194 196 198

Impressum

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Grußwort des Bürgermeisters

neues, aufregendes t heat er! Das Theater Osnabrück lädt uns immer wieder aufs Neue ein: zum Mitdenken und Mitdiskutieren, zum Lachen und Weinen, zum Streiten und zum Feiern. Das Theater ist ein Ort der Begegnung und der Kommunikation mit uns Bürgerinnen und Bürgern. Das spiegelt sich zunehmend in der künstlerischen Arbeit. Ein schönes Beispiel dafür war Mauro de Candias erster großer Tanzabend Corpo d’Anima, für den die Tänzerinnen und Tänzer Gespräche mit Vertretern der Jüdischen Gemeinde, der Muslime, der christlichen Konfessionen führten. Aus diesen Begegnungen erwuchs ein eindringlicher, sehr persönlicher Tanzabend, der den Fragen nach dem Glauben und dem Selbstverständnis des Menschen nachging. Die Universität, die Hochschule, das Felix-Nussbaum-Haus und viele andere Partner in der Stadt arbeiten mit dem Theater zusammen und geben wichtige Impulse, die in der künstlerischen Arbeit ihren Niederschlag finden. Auch überregional wird das hohe Niveau des Theaters Osnabrück wahrgenommen. Schauspielinszenierungen wurden zu den Autorentheatertagen an das Deutsche Theater Berlin und zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. Die Reise des Osnabrücker Symphonieorchesters nach Wolgograd war eine künstlerische und politische Friedensmission, die ein überwältigendes Echo fand. Als neuer Generalmusikdirektor hat Andreas Hotz sehr schnell dem Osnabrücker Musikleben auf höchstem Niveau neue Impulse gegeben. Bereits zum fünften Mal richtet das Theater das Festival Spieltriebe aus. Danken möchte ich an dieser Stelle allen Künstlern und Mitarbeitern des Theaters, die mit höchstem Einsatz alles geben, damit wir aufregendes und spannendes Theater in Osnabrück erleben können. Freuen Sie sich gemeinsam mit mir auf die neue Spielzeit! Ihr Burkhard Jasper Bürgermeister


Vorwort der Geschäftsführung

Liebes O snabrück er Publik um, Ihr Theater steht mitten im Herzen der Stadt, empfängt von ihr wichtige Impulse und gibt sie ihr zurück – Osnabrück und sein Theater sind ein gemeinsamer Organismus. Beständigkeit und permanente Veränderung sind für uns kein Widerspruch sondern bedingen einander. Zwei wichtige neue Künstlerpersönlichkeiten haben ihre Arbeit vor einem Jahr begonnen: Generalmusikdirektor Andreas Hotz und das Osnabrücker Symphonieorchester beflügeln einander und garantieren das hohe Niveau von Musiktheater und Konzerten, Mauro de Candia hat seinen sehr persönlichen Stil nach Osnabrück gebracht und dem Tanz neue Dimensionen erschlossen. Die neue Spielzeit startet mit dem Festival Spieltriebe 5 – Total Real und stellt die Frage nach der Chance von Kunst und Leben angesichts der Totalität von Ökonomie. Im Sinne der Friedensstadt Osnabrück verfolgen wir weiter die großen gesellschaftlichen Fragen nach der Freiheit des Individuums und der Hoffnung auf Frieden, nach der Chance von Gerechtigkeit. Büchners Woyzeck beschäftigt sich ebenso damit wie Handkes Immer noch Sturm oder Dvořáks großes Nationalepos Vanda (das nach 130 Jahren seine deutsche Erstaufführung erlebt!) und Bachs Johannes-Passion, in der ein Projektchor aus Osnabrücker Bürgern mitwirkt. Einer der Höhepunkte der Spielzeit wird die Rekonstruktion der Mary Wigman-Choreografie von Strawinskys Jahrhundertwerk Le Sacre du Printemps sein, eine Kooperation mit dem Theater Bielefeld und dem Bayerischen Staatsballett. Seien Sie gespannt auf zwei ganz unterschiedliche Shakespeare-Projekte: Annette Pullen beschäftigt sich mit Macbeth, Mauro de Candia und sein Tanzensemble mit Romeo und Julia. Wir freuen uns auf viele Begegnungen mit Ihnen im Theater Osnabrück! Ralf Waldschmidt Intendant

Matthias Köhn Kaufmännischer Direktor

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s piel z ei t 2 013/ 14


Total Real

S pielt riebe 5 6. – 8.9.2013

Festival für zeitgenössisches Theater Spedition Hellmann, Lagerhalle

Theater am Domhof

Das Leben der Insekten Viktor Pelewin

DIE KUNDEN WERDEN UNRUHIG

ua

Johannes Schrettle

emma-theater

Die Phobiker

ua

David Gieselmann

Bunker Redlinger Straße

Die Götterdämmerung in Wien Alexander Kluge

Spedition Hellmann, Speicher 3

morphings

ua

Mauro de Candia

Spedition Hellmann, Speicher 3

real life

ua

ua

Jugendclub Mania /Amigos Bandidos Spedition Hellmann, Speicher 3

Gut Leye

Mensch Karnickel

ua

Rudolf Herfurtner Kaserne Eversburg

SOMNIO ERGO SUM

ua

Vendula Nováková Sergio Vásquez Carrillo Galerie Trieb

sam

Katharina Schmitt Melanchthonkirche

Ein neues Stück

ua

Paul Bullinger

CLUB D‘EUROPE ua Carsten Golbeck

UA Uraufführung Altersempfehlung bei Kinder- und Jugendstücken

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PREMIEREN 2013/14

8

Schauspiel 6.9.2013, Theater am Domhof

Das Leben der Insekten

28.3.2014, emma-theater

ua

Viktor Pelewin Im Rahmen von Spieltriebe 5

Felicia Zeller

29.3.2014, Theater am Domhof

Immer noch Sturm

6.9.2013, emma-theater

Die Phobiker

X-Freunde

Peter Handke

ua

David Gieselmann Im Rahmen von Spieltriebe 5

17.5.2014, emma-theater

osnabrücker Dramatikerpreis ua

17.9.2013, emma-theater

DIE KUNDEN WERDEN UNRUHIG

1. Preisträger

ua

Johannes Schrettle Übernahme aus Spieltriebe 5 26.10.2013, emma-theater

Der Vorname

Matthieu Delaporte/Alexandre de La Patellière 27.10.2013, Theater am Domhof

Woyzeck

Tom Waits/Kathleen Brennan/Robert Wilson nach Georg Büchner 14.12.2013, emma-theater

Three Kingdoms Simon Stephens

1.2.2014, emma-theater

Clavigo

Johann Wolfgang Goethe

24.5.2014, Theater am Domhof

Macbeth

William Shakespeare

Tanz 9.11.2013, Theater am Domhof/17.11.2013, Theater Bielefeld

SACRE

Fiat L ux ua Rau s c hen ua L e S ac re du p rin t emp s Mauro de Candia/Gregor Zöllig/Mary Wigman 22.2.2014, Theater am Domhof

Romeo und Julia UA Mauro de Candia

12.4.2014, emma-theater

ALKESTIS UA

Among f riend s II

8.2.2014, Theater am Domhof

C.ie Zerogrammi

Henrik Ibsen

14.6.2014, emma-theater

Die Wildente

Open Windows II UA Junge Choreografen


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Musiktheater 28.9.2013, Theater am Domhof

OSKAR Junges Theater Stadt und Land Osnabrück

Giacomo Puccini

26.9.2013, emma-theater

La Bohème

23.11.2013, Theater am Domhof

Der Vogelhändler Carl Zeller

18.1.2014, Theater am Domhof

Johannes-Passion Johann Sebastian Bach

15.3.2014, Theater am Domhof

Vanda de

Antonín Dvořák 3.5.2014, Theater am Domhof

die Comedian Harmonists

Gottfried Greiffenhagen/Franz Wittenbrink 21.6.2014, Theater am Domhof

Die Vögel

Walter Braunfels

Mensch Karnickel

ua

Rudolf Herfurtner Übernahme aus Spieltriebe 5

13.10.2013, Theater am Domhof

Kalif Storch

Wilhelm Hauff/Maria Schneider 8.3.2014, emma-theater

Robinson Crusoe Daniel Defoe

26.4.2014, emma-theater

watte Ali Taylor

4.5.2014, Theater am Domhof/Oberes Foyer

DIE PRINZESSIN AUF DER ERBSE Kinderoper Ernst Toch

Herbst 2013, Mobile Produktion

AUS DEM LEBEN EINES TAUGENICHTS Joseph von Eichendorff

UA Uraufführung DE Deutsche Erstaufführung Altersempfehlung bei Kinder- und Jugendstücken


WIEDERAUFNAHMEN 2013/14

10

Schauspiel

Tanz

29.8.2013, emma-theater

Kein schöner Land

25.8.2013, emma-theater

ua

Liedprojekt Rosenplatz

Among F riend s i Shang-Chi Sun

12.9.2013, Theater am Domhof

Die Mittagsfrau

INCOMPLETE HARMONY

ea

Julia Franck

Musiktheater 24.8.2013, Theater am Domhof

OSKAR Junges Theater Stadt und Land Osnabrück

Andrew Lloyd Webber

20.8.2013, emma-theater

Evita

14.9.2013, Theater am Domhof

Mörder, Hoffnung der Frauen Das Nusch-Nuschi Sancta Susanna Paul Hindemith

16.10.2013, Theater am Domhof

Anatevka Jerry Bock

5.4.2014, Theater am Domhof

Der Liebestrank Gaetano Donizetti

UA Uraufführung Ea Erstaufführung Altersempfehlung bei Kinder- und Jugendstücken

Clyde und Bonnie Holger Schober

12.9.2013, emma-theater

Das Geschenk des weiSSen Pferdes

Rudolf Herfurtner

18.9.2013, emma-theater

Tschick

Wolfgang Herrndorf

ua


KONZERTS AI S ON 12

2013/14 Sinfoniekonzerte 2.9.2013, OsnabrückHalle

24.2.2014, OsnabrückHalle

Beethoven – Berg – Mozart Dirigent Andreas Hotz Solistin Christiane Iven, Sopran

Beethoven – N.N. – Schostakowitsch Dirigent Andreas Hotz Solist/in Preisträger/in des Osnabrücker Musikpreises, ermöglicht durch die Werner Egerland Stiftung

1. Sinfoniekonzert

21.10.2013, OsnabrückHalle

2. Sinfoniekonzert

5. Sinfoniekonzert

Wagner – Westerhoff – Beethoven Dirigent Andreas Hotz Solisten Peijun Xu, Viola Marie-Christine Haase, Sopran Guido Gallmann, Sprecher

23./24.3.2014, OsnabrückHalle

2.12.2013, OsnabrückHalle

12.5.2014, OsnabrückHalle

Sibelius – Rautavaara – Tschaikowskij Dirigent Christoph Poppen Solist Colin Currie, Schlagzeug

Kodály – Prokofjew – Smetana Dirigent Daniel Inbal Solist Michal Majersky, Violine

3. Sinfoniekonzert

1.1.2014, OsnabrückHalle

Konzert zum Neujahrstag 2014

Dirigent Andreas Hotz Conférencier Klaus Wallendorf 2./3.2.2014, OsnabrückHalle

4. Sinfoniekonzert Bach – Hindemith – Brahms Dirigent Andreas Hotz Solistin Lauma Skride, Klavier

6. Sinfoniekonzert

Leclair – Schumann Dirigent Andreas Hotz Solist Nicolas Altstaedt, Violoncello

7. Sinfoniekonzert

28.6./30.6./2.7.2014, Hoher Dom zu Osnabrück

8. Sinfoniekonzert Verdi Dirigent Andreas Hotz Solisten Lina Liu, Sopran Renée Morloc, Alt N.N., Tenor N.N., Bass


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Schlosskonzerte – Mozart aufgeklärt

Kammerkonzerte und Liederabende

Dirigent Andreas Hotz Moderation Stefan Hanheide

19.1.2014, Theater am Domhof/Orchesterstudio

27.10.2013, Aula der Universität Osnabrück, Schloss

1. Kammerkonzert Musik für Blechbläser

1. Schlosskonzert

2.3.2014, Theater am Domhof/Orchesterstudio

4.5.2014, Aula der Universität Osnabrück, Schloss

Bläserserenaden

2. Schlosskonzert

1.6.2014, Aula der Universität Osnabrück, Schloss

3. Schlosskonzert

2. Kammerkonzert

30.3.2014, Theater am Domhof/Orchesterstudio

3. Kammerkonzert

Musik für Posaune und Schlagzeug 18.5.2014, Theater am Domhof/Orchesterstudio

4. Kammerkonzert Aus unserer Heimat

13.1.2014, Theater am Domhof/Oberes Foyer

1. LIEDERABEND

Hätt’ ich Schwingen hinzufliegen Mai 2014, Theater am Domhof/Oberes Foyer

2. LIEDERABEND

Im Rahmen des Friedenslabors

Sonderkonzert 25.5.2014, OsnabrückHalle

Petits fours

Konzert für die Sparkasse Osnabrück


… KONZERTE FÜR GRO S S UND KLEIN

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2013/14

Schulkonzerte

Purzelkonzerte

3.9.2013, OsnabrückHalle

13.11./16.11.2013, Theater am Domhof/Oberes Foyer

Jupiter-Sinfonie 7. – 9. Klasse Mozart 25.3.2014, OsnabrückHalle

Frühlingssinfonie 1. – 4. Klasse Schumann 13.5.2014, OsnabrückHalle

DIE MOLDAU 5. – 6. Klasse Smetana

DIE MUSIKALISCHE WETTERSTATION

12.2./15.2.2014, Theater am Domhof/Oberes Foyer

KREUZ UND QUER UNTERWEGS Strolchkonzerte

22.1./26.1.2014, Theater am Domhof/Oberes Foyer

DAS HORN RUFT

15.5./17.5.2014, Theater am Domhof/Oberes Foyer

ES GRÜNT SO grün Jugendkonzert 8.2.2014, OsnabrückHalle

GREEN BEATS MEETS ORCHESTRA Familien[Opern]Konzert 3.11.2013, Theater am Domhof

Anatevka Jerry Bock


S pielt riebe 5


Spieltriebe 5

Total Real

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Auf t reib S ANd gebAu t Zum fünften Mal eröffnet das Theater Osnabrück seine Spielzeit mit Spieltriebe – Festival für zeitgenössisches Theater und verlässt die eigenen vier Wände, um sich aufzumachen zu Orten in der Stadt, in denen Theater noch nicht stattgefunden hat, Orten mit einer eigenen Geschichte, einer eigenen Atmosphäre und einer eigenen Realität, der sich die Künstler stellen wollen und sollen. Schon immer war Spieltriebe daher ein Festival, das die Nähe und die Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit – der städtischen wie der globalen – suchte. Das Verhältnis von Theater und Wirklichkeit ist derzeit eines der am meisten und heiß diskutierten Themen in der Theaterwelt. Mit Dokumentar- und Rechercheprojekten, Bürgerchören oder der Einbeziehung von „Experten des Alltags“ haben sich international diverse Spielformen des Anti-Illusionismus auf der Bühne fest etabliert. Das Bemühen der Theater, den immer komplexer werdenden sozialen „Wirklichkeiten“ auf den Leib zu rücken, hat der Gegenwartsdramatik einen beispiellosen Auftrieb gegeben. Scheinbar unaufhaltsam schreitet die Dynamisierung des Theaters fort, die Kunst des 21. Jahrhunderts ist mehr denn je auf Treibsand gebaut. Zugleich werden die kritischen Stimmen hörbar, die vor der Selbstaufgabe der Kunst durch Realitätsversessenheit und Authentizitätsterror warnen und die Rückbesinnung der Kunst auf ihre genuinen Fähigkeiten und Eigenschaften fordern. Spieltriebe 5 – Total Real stellt nicht nur ein Theater des Wirklichkeitssinnes in den Mittelpunkt. Es spürt auch den Möglichkeiten von Kunst- und Lebensformen jenseits des Realitätsprinzips nach, die sich dem Wirklichkeitsprimat bewusst verweigern. Und so laden wir Sie, liebes Publikum, ein zu einer weiteren Spieltriebe-Reise zu neuen Orten, die das satirische Drama genauso umfasst wie das Rechercheprojekt.

Vorverkaufsstart 31.5.2013 www.spieltriebe-osnabrueck.de

Mit freundlicher Unterstützung durch

Kooperationsprojekt mit dem Studiengang Szenografie-Kostüm der Fachhochschule Hannover

Hilko Eilts, Katja Lillih Leinenweber, Ralf Waldschmidt Festivalleitung Theaterakademie


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Spieltriebe 5

6. – 8.9.2013

DIE ROUTEN Neun Uraufführungen an einem Tag – die Spieltriebe setzen erneut Maßstäbe. Die Inszenierungen verteilen sich auf fünf jeweils abendfüllende Routen. Auf welcher Route er wandelt, entscheidet jeder Zuschauer beim Kauf seiner Karte selbst. Eröffnet wird der Abend mit einer Auftaktinszenierung im Theater am Domhof. Erst anschließend teilt sich das Publikum auf die verschiedenen Routen auf.

Route 1 und 2: Spedition Hellmann Die Firma Hellmann ist ein weltweit tätiges Logistikunternehmen. Seinen Ursprung und Hauptsitz hat das Unternehmen, das nach wie vor von Mitgliedern der Familie Hellmann geleitet wird, in Osnabrück. 2008 baute Hellmann einen ehemaligen Getreidespeicher zur Firmenzentrale um, deren spektakuläre Architektur ganz vom Leitbild des „Neuen Arbeitens“ geprägt und mehrfach prämiert wurde. Neben dem Speicher 3 wird auch die alte Lagerhalle bespielt.

Route 3: Gut Leye Am Rande der Stadt Osnabrück im Ortsteil Atter liegt das geschichtsträchtige Gut Leye, das sich seit dem 17. Jahrhundert im Besitz der Familie Ostman von der Leye befindet. Während die Seitengebäude des Guts nach wie vor bewohnt sind, wird das 1703 erbaute Herrenhaus nur gelegentlich für Veranstaltungen genutzt – so auch für Spieltriebe. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde es von englischen Versorgungstruppen beschlagnahmt und bewohnt, die aber 1948 in die nahe gelegene Kaserne Eversburg verlegt wurden – dem zweiten Spielort auf der Route.


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Route 4: Sutthausen Ebenfalls am Stadtrand Osnabrücks, in Sutthausen, befindet sich eine „Freistatt der Kunst“ namens Iktomia, die ganz im Zeichen des Gedankens steht, Fluchtort sein zu wollen von und für „Menschen mit Träumen, Sehnsüchten und Hoffnung“. In 27 - jähriger Arbeit hat der Künstler Volker-Johannes Trieb eine eigentümliche Welt aus Skulpturen, Pflanzen und Installationen geschaffen – inklusive eines in die Prähistorie zurückreichenden Gründungsmythos. Geistiger Fluchtort etwas anderer Natur ist die zweite Station auf der Route Sutthausen: die Melanchthonkirche.

Route 5: Innenstadt Die Innenstadtroute führt an einen denkbar unwirklichen Ort mitten in Osnabrück – den 1943 erbauten Hochbunker in der Redlinger Straße, in dem während des Zweiten Weltkrieges bis zu 6000 Menschen Zuflucht fanden. Nach Ende des Krieges wurde er zum Atomschutzbunker umgebaut, der seit etlichen Jahren ungenutzt ist. Zweite Station auf der Route ist das wohlbekannte emma-theater.

Abschlussparty Beschlossen wird der Festivaltag, wo er begonnen hat, im Theater am Domhof: Nach der letzten Veranstaltung laden wir Sie herzlich ein zur Party im Innenhof und Montagesaal des Theaters.


Viktor Pelewin

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Premiere 6.9.2013 Theater am Domhof Anschließend Übernahme in den Spielplan.

Uraufführung

Das Leben der Ins ek t en

Inszenierung Alexander Frank

Deutsch von Andreas Tretner

Bühne/Kostüme David Gonter

Mücken, Ameisen, Fliegen, Schaben und Nachtfalter bevölkern Viktor Pelewins Roman Das Leben der Insekten aus dem Jahr 1995. Seine Figuren changieren sekündlich zwischen insektoiden Lebensformen und sehr menschlichen Charakterzügen, die sie in einer unwirtlichen, überkapitalisierten Welt beheimaten. Nachtfalter Mitja sucht auf dem Weg zum Licht nach dem Sinn des Lebens, die Ameise Marina wird auf unbewusster Bahn in ein Leben, das Glück vorgaukelt und Elend einlöst, gezerrt. Die Metapher schillert aus dem neuen russischen Turbokapitalismus bis in unsere Lebenswirklichkeit.

Dramaturgie Maria Schneider

David Gieselmann Premiere 6.9.2013 emma-theater Anschließend Übernahme in den Spielplan. Inszenierung Christian Brey Bühne/Kostüme Anette Hachmann Dramaturgie Anja Sackarendt

Uraufführung

die p hobik er Kurz vor der Hochzeit will weder Clarissa Clemens noch Clemens Clarissa heiraten. Aber: Das Fest ist geplant und angezahlt. Also wird gefeiert, heute Abend der Junggesellenabschied! Freunde fehlen beiden, so trudeln skurril verstörte Bekannte und Verwandte ein, mit denen sich rasant eine Logik des Misslingens entfaltet. In einem Spiegelkabinett von Phobien und Projektionen versuchen sie, ihren Schmerz in ein Fest zu verwandeln. David Gieselmann schreibt Die Phobiker eigens für das Theater Osnabrück, inszenieren wird Christian Brey, der am Staatstheater Stuttgart seine Theaterlaufbahn als Schauspieler und Regisseur begann, zahlreiche Projekte mit Harald Schmidt realisierte und in Hamburg mit seiner Komödieninszenierung Der Vorname in der letzten Spielzeit für Furore sorgte.


Dokumentarcours nach Alexander Kluge

die göt terdämmerung in wien Text Constantin von Castenstein / Musik Michael Emanuel Bauer Wien, März 1945: In der umlagerten Stadt befiehlt Gauleiter Baldur von Schirach eine Rundfunkübertragung von Richard Wagners Götterdämmerung. Wie aber soll diese realisiert werden, da die Staatsoper verriegelt, wehrtaugliche Philharmoniker an der Front, Sänger in alle Winde zerstreut sind? Verteilt auf mehrere Luftschutzbunker und per Feldtelefon verbunden, beginnt der Versuch, inmitten von Luftangriffen ein übertragungsfähiges Ergebnis zu konservieren. In Alexander Kluges Text Die Götterdämmerung in Wien liegen Historie und Dichtung so nah beieinander, dass eindeutige Zuordnungen unmöglich scheinen. Das musiktheatralische Projekt unternimmt den Wirklichkeitstest. Im Hochbunker Redlinger Straße wird man akustisch und visuell erleben können, unter welchen historischen, propagandistischen oder einfach nur technischen Parametern sich Musik produzieren und darstellen lässt.

Uraufführung

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Premiere 6.9.2013 Bunker Redlinger Straße Musikalische Leitung Adrian Pavlov Inszenierung Lilli-Hannah Hoepner Bühne Katharina Zerr Kostüme Henrike Huppertsberg Marisa Lattmann Dramaturgie Ulrike Schumann

Mauro de Candia

morp hing s Ein Bild gleitet in ein anderes über, fließend, ohne Bruch, kaum wahrnehmbar. Morphings beschreibt den Prozess der Transformation und setzt sich mit der Metamorphose von Bewegungen und Bewegungsbildern, von Emotionen und Situationen auseinander. Wie vollzieht sich der Übergang von einem Zustand zum nächsten, von einer Bewegung zur anderen? Was verändert sich dabei optisch und in der Aussage? Und welchen Anteil haben Gedanken und Gefühle in dem Bewegungsprozess des Morphings? Realität und Wahrnehmung begeben sich auf den wechselseitigen Prüfstand.

Premiere 6.9.2013 Spedition Hellmann, Speicher 3 Choreografie Mauro de Candia Dramaturgie Patricia Stöckemann


Jugendclub Mania/Amigos Bandidos

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Premiere 6.9.2013 Spedition Hellman, Speicher 3 Inszenierung Anja Deu Bühne/Kostüme Anika Neugart

Real L if e Täglich betreten wir eine Bühne, präsentieren uns, inszenieren uns. Auf der Straße, in der Schule, im Job, im Internet, bei Facebook. Aber wer sind wir wirklich? Was ist noch Realität und was ist Fiktion? Fernsehen und Internet sind voll von Realityshows. Junge Menschen müssen sich vor laufender Kamera in Szene setzen, um vor dem Publikum bestehen zu können. In diesem performativen Theaterabend beschäftigen sich Jugendliche aus dem Jugendclub Mania und der multikulturellen Theatergruppe Amigos Bandidos mit sehr persönlichen Fragen. Wie viel gebe ich von mir selbst preis? Wie muss ich mich darstellen, um bei anderen gut anzukommen? Die Jugendlichen entführen das Publikum in ihre Welt zwischen Wahrheit und Fiktion. Ob getanzt, gerappt, stumm oder als Lied, jeder inszeniert sich selbst.

Carsten Golbeck Premiere 6.9.2013 Spedition Hellmann, Speicher 3 Inszenierung Carsten Golbeck Dramaturgie Hilko Eilts

Uraufführung

Uraufführung

CLUB D’EUROPE Live-Hörspiel zur „Idee Europa“ Zwischen respektierter Weltmacht, einzigartigem Friedensverbund und abstiegsbedrohter Konkursmasse – Europa schlingert derzeit zwischen politischen Beschwörungsreden und drohendem Machtverlust. Die Idee von einem vereinten Europa scheint durch die Krise und die Eigeninteressen der Nationalstaaten an Leucht- und Überzeugungskraft drastisch zu verlieren. In ganz Europa? Nein. Ein kleiner Club in Osnabrück hat es sich auf die Fahnen geschrieben, die Idée européenne neu zu beleben. Halb Krimi, halb Satire nimmt das Live-Hörspiel das Tauziehen um die Macht- und Demokratieverhältnisse aufs Korn: Felix K. schlittert durch eine fehlgeleitete E-mail versehentlich in eine verdeckt operierende Bewegung, die mit ungewöhnlichen Aktionen versucht, der Demokratie auf die Sprünge zu helfen. Doch dann läuft alles aus dem Ruder … Ein Live-Hörspiel ist: drei Schauspieler, viele Rollen, mal Hörspiel, mal Improtheater, mal Geräuschemacher und das Publikum immer mittendrin.


Uraufführung

Johannes Schrettle

DIE KUNDEN WERDEN UNRUHIG Basierend auf 12 wahren Begebenheiten In dem Ambiente eines anonymen Tagungshotels in Autobahnnähe findet für die Angestellten einer Bank eine Coaching-Maßnahme statt. Für die dafür engagierte Personaltrainerin scheinbar eine Routineaufgabe. Doch während des Coachings stellt sich heraus, dass es in Wahrheit um ganz andere Dinge geht als um die Optimierung von Kommunikationsstrukturen oder Methoden zur Intensivierung der Kundenbindung. Das Tagungshotel wird zum Ort eines regelrechten Psychothrillers, zur Kulisse für ein perfides Spiel um Macht, Geld und Sex, an dessen Ende es zu einem Mord kommt. So zumindest sieht es das Stück vor, das von zwei Schauspielerinnen und einem Schauspieler auf die Bühne gebracht werden soll. Aber was genau hat es eigentlich mit den Figuren auf sich, die gespielt werden sollen, in welchem Verhältnis stehen die Spieler zu den Figuren und steht das Theater zur Wirklichkeit?

Uraufführung

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Premiere 6.9.2013 Spedition Hellmann, Lagerhalle Übernahme ins emma-theater im Herbst 2013 Inszenierung Nick Hartnagel Bühne Lara Nikola Linnemeier Kostüme Linda Spoerl Imke Hingst Dramaturgie Hilko Eilts Adrian Jager

Rudolf Herfurtner

Mens ch Karnick el Der Zweite Weltkrieg ist vorbei und ein zwölfjähriger Kriegsheimkehrer macht sich auf den Weg nach Hause. Clemens Graber war acht Jahre alt, als ihn seine Mutter notgedrungen „landverschickte“ – dabei ging er irgendwo im heutigen Polen verloren. Inzwischen hat sich alles verändert: Katrin Graber hat wieder geheiratet und heißt jetzt Hofmann, ihr neuer Mann hat seinen Sohn Timo in die Ehe mitgebracht. Auch Clemens ist nicht mehr derselbe, er ist jetzt „Karnickel“, einer, der gelernt hat, sich durchzuschlagen. Einer, der verloren gegangen ist und der nun Stück für Stück seinen Weg zurück aus den Wirren des Krieges findet. Rudolf Herfurtner adaptiert seinen erfolgreichen Jugendroman neu für das OSKAR-Ensemble des Theaters Osnabrück.

Premiere 6.9.2013 Gut Leye

Übernahme ins emma-theater im Herbst 2013 Inszenierung Constanze Burger Bühne/Kostüme Hella Bünte Dramaturgie Maria Schneider Alexander Wunderlich


Vendula Nováková/Sergio Vásquez Carrillo

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Uraufführung

Premiere 6.9.2013 Kaserne Eversburg

S OMNIO ERGO S UM

Idee/Inszenierung Vendula Nováková

Musiktheaterprojekt für einen Koloratur-Sopran, einen Darsteller und vier Bläser

Komposition Sergio Vásquez Carrillo Bühne Lucile Larour Kostüme Marisa Lattmann Henrike Huppertsberg Dramaturgie Ulrike Schumann Elise Schobeß

Ich bin ein freier selbstständiger Mensch. Ich lebe in meiner Wirklichkeit. Ich wähle, wer mein Freund ist. Ich bestimme meine Arbeitszeit. Im Café spielt immer die Musik, die ich mir wünsche. Ich entscheide, was ich träume. Wer aber durchkreuzt mein Leben und hält mich auf in meinem nach vorne drängenden Lauf? Und wie funktioniert sie überhaupt, diese Wirklichkeit, in der ich mich so mühe, nicht wissend, was an deren Ende steht. Gibt es sie überhaupt? Wirklichkeit? Ist das Leben denn wirklich oder ein Traum? Die tschechische Regisseurin Vendula Nováková reizt das künstlerische Ausloten fixierter Genregrenzen. Gemeinsam mit dem kolumbianischen multimedialen Komponisten Sergio Vásquez Carrillo entwickelt sie ein Gedankenspiel vom Schein, vom Sein und den Hierarchien der Macht.

Katharina Schmitt Premiere 6.9.2013 Galerie Trieb Inszenierung Malte C. Lachmann Bühne Meike Köhler Kostüme Katharina Becklas Dramaturgie Anja Sackarendt

sam In seinem Atelier im Herzen des lärmenden New Yorks sperrt sich der Performance-Künstler Tehching Hsieh für ein ganzes Jahr in einen selbst gebauten, karg ausgestatteten Käfig ein und erlegt sich das Verbot auf, in dieser Zeit keine Gespräche zu führen, nicht zu lesen, kein Radio zu hören oder Fernsehen zu sehen. Mit dem Nötigsten versorgen lässt Tehching Hsieh sich von einem Freund, der den Künstler einmal am Tag fotografiert. Vorgelassen wird in diese selbst gewählte Isolation lediglich alle drei Wochen und nur für kurze Zeit ein zufällig ausgewählter Besucher. Die Dramatikerin Katharina Schmitt hat sich dieser radikalen Performance, in der sich das Selbst des Künstlers von der Außenwelt abkapselt, um zur einzigen und absoluten Realität und gleichzeitig zum Experiment zu werden, mit einem Text genähert, der die Perspektive Tehching Hsiehs mit derjenigen eines Betrachters verschneidet.


Uraufführung

Paul Bullinger

ein neue s st ück Seit der Spielzeit 2011/12 kooperiert das Theater Osnabrück mit dem Studiengang Szenisches Schreiben der Universität der Künste Berlin. Was mit informellem Austausch und nicht-öffentlichen Workshops mit Autoren, Schauspielern und Dramaturgen begann, wird im Rahmen des Spieltriebe-Festivals erstmals in einer Inszenierung münden. Der Autor Paul Bullinger und die Regisseurin Laura Jakschas entwickeln gemeinsam ein Stück für das Festival, das sie mit Schauspielern des Theaters Osnabrück realisieren werden.

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Premiere 6.9.2013 Melanchthonkirche Inszenierung Laura Jakschas Bühne Sofia Korcinskaja Kostüme Irina Spreckelmeyer Dramaturgie Marie Senf


Wer ist Ihr „Lieblings-Osnabrücker“? Diese Frage haben wir unseren Künstlerinnen und Künstlern und anderen Mitarbeitern gestellt. Die ganz persönlichen Antworten präsentieren wir Ihnen auf den kommenden Seiten – in Bild und Wort.

Chris Bauer Tänzerin „Eins steht fest, mit meiner Freundin Charlotte Bösling geht’s rund.“


Dorit Schleissing, Alexander Wunderlich, Ulrike Schumann Dramaturgie „Hubert Schnieder ist die Seele der Osnabrücker Fußgängerzone.“


Genadijus Bergorulko Sänger „Panuchet Ragkansaeng sorgt für Geschmeidigkeit und Gelenkigkeit.“

Sonja Hajek, Sandra Nagel, Sascha Hermann, Hannah Mously, Hilmar Hajek Orchester „Hornist a. D. Jürgen Wagner ist ein Jürgen für alle.“


An-Hoon Song, Markus Lafleur, Fabian Liesenfeld, Adrian Pavlov, Mino Marani, Daniel Inbal Kapellmeister „Bruno Switala, Leiter der Städtischen Denkmalpflege a. D., verdanken wir die heutige Theaterfassade.“

Daniel Moon Sänger „Meine Frau Kyungeun Chang und mein Töchterchen Somin Moon.“


Saori Ando Tänzerin „Hannah always gives me a smile.”


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Lina Liu Sängerin „Tanja Reimann, Laura Schmidt und ich sind einfach drei Schwestern.“

Marcus Hering Schauspieler „Bingo! Sagt Entertainer Christian Steiffen.“


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Frank Lorenz, Christoph Schröder, Matthew Segger, Marian Ghisa, Tobias Blum Orchester „Ingo Helmich ist mehr als nur Orchesterwart.“

Monika Vivell Schauspielerin „Sie ist meine Teuerste: Christel Leuner.“


Jakob Plutte Schauspieler „Im Schlecks-Eisladen von Florian Stisser regnet es Süßigkeiten.“


S CHAU S PIEL


Vorwort Schauspiel

Liebe s chau s pielFreunde! Wir gehen in unser drittes Jahr und noch immer gibt es eine Menge Geschichten, die wir Ihnen erzählen, eine Menge Fragen, die wir Ihnen und uns stellen und Gedanken, die wir Ihnen mitgeben wollen. Uns beschäftigen die Themen Schuld und Unschuld, wie sie etwa in Shakespeares Macbeth ihre geradezu monströsen Formen annehmen, der unlösbare Zwiespalt zwischen Wahrheit und Lüge im Leben aller Menschen, der in Ibsens Wildente zur Zerstörung einer Familie und zum Tod eines Kindes führt. Wir fragen zusammen mit Goethes Clavigo, ob und wie die Liebe mit Erfolg, Ruhm und Karriere zu einem Leben zu vereinbaren ist und wir erleben mit Georg Büchners Woyzeck, den wir in einer neuen Fassung mit Songs von Tom Waits spielen werden, wie Intoleranz und Chauvinismus seiner Umwelt einen Menschen in die Katastrophe und in das Verbrechen treiben. Es geht immer um die großen Dinge, wenn es um den Menschen geht, aber es soll und es wird auch leichter und luftiger zugehen: Der abendliche Treff zweier Ehepaare wird in Der Vorname zu einem spritzig-scharfzüngigen Schlagabtausch und in David Gieselmanns Die Phobiker erleben wir einen sehr speziellen Junggesellenabschied. Das und vieles mehr sind neue Stoffe der kommenden Spielzeit. Das Theater ist so reich und vielfältig wie das Leben selbst. Fühlen Sie sich auch weiterhin eingeladen, mit uns zu lachen, zu weinen, jede Aufführung neu zu erfinden und zu erleben, die Abgründe und die Glücksmomente gleichermaßen vor Augen und im Herzen zu haben, kurz: das Theater als eine einzigartige Welt zu begreifen! Wir freuen uns auf Sie und auf unsere dritte Osnabrücker Spielzeit! Herzlich, Ihre Annette Pullen Leitende Schauspielregisseurin

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Viktor Pelewin

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Premiere 6.9.2013 Theater am Domhof Im Rahmen von Spieltriebe 5

Uraufführung

Das Leben der Ins ek t en Deutsch von Andreas Tretner

Ich weiSS n i c h t, welches m e i n wa h r e s I c h is t , m e r k e n i c h t, wenn eins das andere b e is e i t e s c h i e b t.

Ein schäbiges Kurhaus an einer mittelmäßigen Strandpromenade. Der amerikanische Geschäftsmann Sam trifft sich mit seinen hiesigen Kollegen, um erste Eindrücke eines potentiellen Marktes zu sondieren: Das russische Blut ist gut, aber fast zu stark für den Rüssel des Blutsaugers. Dabei läuft ihm die junge, schillernde Natascha über den Weg, auf der Suche nach einem besseren Leben als das ihrer Mutter. Sie fliegt auf den Ami – bis sie ihr Leben in einer Fliegenfalle aushaucht. Ihre Mutter Marina sitzt trübe vor sich hin murmelnd zu Hause und zerkaut derweil die Beine ihres verstorbenen Liebhabers. Am nächtlichen Strand macht sich schließlich Nachtfalter Mitja auf, den Sinn des Lebens zu erforschen, und fliegt ins Licht. Viktor Pelewin, Jahrgang 1962, zählt zu den erfolgreichsten russischen Autoren seiner Generation, der durch Romane wie Generation P (1999), Das heilige Buch der Werwölfe (2006) oder Das fünfte Imperium (2008) international bekannt wurde. Mit Das Leben der Insekten legte Pelewin 1995 einen Parforce-SatireRoman vor: Die insektoiden Wesen, die dessen Welt bevölkern, entstammen dem turbokapitalisierten Russland der 1990er Jahre – ihr Streben nach Glück, das sich als Mistkugel eines einsamen Käfers entpuppt, hat dabei keinen Staub angesetzt. Regisseur Alexander Frank adaptiert nach Dorian Gray und Der Chronist der Winde einen weiteren Roman für das Theater Osnabrück.

Inszenierung Alexander Frank

Bühne/Kostüme David Gonter

Dramaturgie Maria Schneider


Uraufführung

David Gieselmann

Die Phobik er

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Premiere 6.9.2013 emma-theater Im Rahmen von Spieltriebe 5

Kurz vor der Hochzeit will weder Clarissa Clemens noch Clemens Clarissa heiraten. Aber: Das Fest ist geplant und angezahlt. Außerdem haben sich die Brillenladenbesitzerin und der Millionärssohn einer Mechanik des Schicksals gefügt, die mit zynischem Beharren der Beteiligten jede mögliche Veränderung blockiert. Also wird gefeiert, heute Abend der Junggesellenabschied! Freunde fehlen beiden, so trudeln Bekannte und Verwandte des künftigen Brautpaars in deren Wohnküche ein: Clarissas Schwiegervater in spe mit seiner Brillenphobie, ihr Cousin, der sich nach den Grundregeln eines Höflichkeitsbuches benimmt, ohne diese verstanden zu haben, Clemens’ Mutter, die als Einzige an gescheiterte Ehen glaubt … Den skurril verstörten Figuren entfaltet sich die Logik des Misslingens, in einem Spiegelkabinett aus Phobien und Projektionen versuchen sie, ihren Schmerz in ein Fest zu verwandeln. David Gieselmanns Stück Herr Kolpert wurde international nachgespielt, in Berlin wurde im letzten Jahr das Jugendstück Über Jungs uraufgeführt, 2011 in Bielefeld die Komödie Falscher Hase. Die Phobiker ist eigens für das Theater Osnabrück entstanden, inszenieren wird Christian Brey, der am Staatstheater Stuttgart seine Theaterlaufbahn als Schauspieler und Regisseur begann, zahlreiche Projekte mit Harald Schmidt realisierte und in Hamburg mit seiner Komödieninszenierung Der Vorname in der letzten Spielzeit für Furore sorgte.

Inszenierung Christian Brey

Bühne/Kostüme Anette Hachmann

Dramaturgie Anja Sackarendt

Du w o l lt e s t l i e b e r e t wa s Persönliches schenken. Dann haben wir ein R aclet te g e k au f t.


Johannes Schrettle

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Premiere 17.9.2013 emma-theater Übernahme aus Spieltriebe 5

Uraufführung

DIE KUNDEN WERDEN UNRUHIG Basierend auf 12 wahren Begebenheiten

w e lt f r i e d e n ta n z e n lernen ruhm und ehre k a pi t a l is m u s abschaffen

Inszenierung Nick Hartnagel

Auf den ersten Blick scheint alles unspektakulär und gewöhnlich: Eine Bank mit den üblichen Angestellten hat die üblichen Probleme und engagiert die in solchen Fällen ebenfalls übliche Personalberaterin zu einer in vielen Bereichen längst nicht mehr gängigen Tagesgage. Doch während des Coachings in dem sterilen Ambiente eines in Autobahnnähe gelegenen Tagungshotels stellt sich heraus, dass es in Wahrheit um ganz andere Dinge geht als um die Optimierung von Kommunikationsstrukturen, das Moderieren von Mitarbeiterkonflikten oder Methoden zur Intensivierung der Kundenbindung. Das Tagungshotel wird zum Ort eines regelrechten Psychothrillers, zur Kulisse für ein perfides Spiel um Macht, Geld und Sex, an dessen Ende es zu einer blutigen Gewalttat kommt. So zumindest sieht es das Stück vor, das von zwei Schauspielerinnen und einem Schauspieler auf die Bühne gebracht werden soll. Aber statt zu spielen, werden die Akteure des Abends von Fragen geplagt: Was genau hat es eigentlich mit den Figuren auf sich, die gespielt werden sollen, in welchem Verhältnis stehen die Spieler zu den Figuren und das Theater zur Wirklichkeit? Ist die Inszenierung selber konformer Bestandteil eines perfiden Systems, das in dem Stück nur scheinbar kritisiert wird? Wo beginnt eine Inszenierung und wo endet sie? Johannes Schrettles Stück entwirft ein Spiegelkabinett der Positionen und Perspektiven, in dem Bühnenrealität und dramatische Fiktion zu einer irritierenden Matrix aus Verhaltenskonditioniertheit, Einheitsarchitektur und Automatenherrschaft verschwimmen.

Bühne Lara Nikola Linnemeier

Kostüme Linda Spoerl, Imke Hingst

Dramaturgie Hilko Eilts


Matthieu Delaporte/Alexandre de La Patellière

der vorname Komödie

Premiere 26.10.2013 emma-theater

Deutsch von Georg Holzer

Ein entspanntes Abendessen im engsten Familien- und Freundeskreis mit marokkanischem Buffet und bestem Wein, so haben sich der Literaturprofessor Pierre Garaud und seine Frau Elisabeth ihren Samstagabend vorgestellt. Zu Gast sind Elisabeths Jugendfreund Claude, ihr Bruder Vincent und dessen Verlobte Anna, die im fünften Monat schwanger ist. Doch mit der Entspannung ist es vorbei, als Vincent verkündet, wie das Ungeborene heißen soll: Adolphe. Der Vorname löst Entrüstung aus. Die Diskussion darum, ob man sein Kind nach Hitler benennen darf oder nicht, wird zum verbalen Schlagabtausch. Ein Wort ergibt das andere und ehe die Runde sich versieht, explodieren die Aggressionen in alle Richtungen – und alles bislang unter den Teppich Gekehrte kommt auf den Tisch. Mit treffendem Wortwitz legen die beiden Filmautoren Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière in ihrer Komödie Der Vorname die Abgründe hinter den bürgerlichen Fassaden ihrer Figuren frei und treiben ein Spiel mit gesellschaftlichen Konventionen und persönlichen Lebenslügen – intelligent, turbulent und bitterböse. Mit der Uraufführung 2010 avancierte das Stück zum Pariser Publikumsliebling und wird auch in Deutschland mit großem Erfolg gespielt.

Inszenierung Andreas Nathusius

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Bühne/Kostüme Annette Breuer

Dramaturgie Peter Helling

D a s is t echt nicht lustig!


Tom Waits/Kathleen Brennan/Robert Wilson

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Premiere 27.10.2013 Theater am Domhof

Woy z eck Nach dem Stück von Georg Büchner

Ev e ry t h i n g goes to hell, a n y wa y .

Franz Woyzeck ist ein Mensch ohne Scheuklappen. Er kann nicht anders, als in die Abgründe hinabzusehen, die sich um ihn auftun. Bis er in seinen eigenen Abgrund stürzt. Woyzeck liebt Marie, mit der er ein uneheliches Kind hat, doch als sie eine Affäre mit dem Tambourmajor beginnt, folgt er den Stimmen in seinem Kopf, die ihm befehlen, Marie zu töten. Er ersticht Marie mit einem Messer: „Jeder Mensch ist ein Abgrund; es schwindelt einen, wenn man hinabsieht.“ Georg Büchners Dramenfragment Woyzeck aus dem Jahr 1837 gehört heute zu den bedeutendsten und meistgespielten Dramen der deutschen Literatur. Seit 2008 erobert die acht Jahre zuvor in Kopenhagen uraufgeführte Bearbeitung des amerikanischen Songwriters Tom Waits, seiner Frau Kathleen Brennan und des Regisseurs Robert Wilson zudem die deutschsprachigen Bühnen. Waits’ Soundtrack zu Büchners surrealen Szenen ist aggressiv, brutal – und zeugt gleichzeitig von großer Empathie für seine Figuren. „Woyzeck handelt von Wahnsinn und von Obsessionen, von Kindern und von Mord – alles Dinge, die uns berühren. Das Stück ist wild und geil und spannend und fantasieanregend.“ (Tom Waits) Lilli-Hannah Hoepner inszenierte am Theater Osnabrück 2011/12 bereits die Uraufführung Aproposkalypse sowie 2012/13 das Weihnachtsstück Der kleine Ritter Trenk. Sie wird im Rahmen des Festivals Spieltriebe 5 das Projekt Die Götterdämmerung in Wien realisieren. Zudem arbeitet sie u. a. regelmäßig am Theater Aachen und an der Neuköllner Oper.

Inszenierung Lilli-Hannah Hoepner

Musikalische Leitung Eberhard Fritsche

Bühne Iris Kraft

Dramaturgie Maria Schneider


Simon Stephens

Three Kingdom s

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Premiere 14.12.2013 emma-theater

Deutsch von Barbara Christ London – Hamburg – Tallinn. Detective Sergeant Ignatius Stone und sein Partner Charlie Lee sind einem internationalen Mädchenhändler auf der Spur. Quer durch Europa verfolgen sie den „Weißen Vogel“, den Boss einer Organisation, die hinter dem Mord an der estnischen Prostituierten Vera Petrovna zu stecken scheint. In Hamburg bekommen die Londoner Detectives Verstärkung von ihrem deutschen Kollegen Steffen Dresner; die gemeinsamen Ermittlungen führen sie schließlich in die estnische Hauptstadt. Doch eine andere Schlinge zieht sich zu um Ignatius Stone: Der Detective gerät selbst mehr und mehr in den Strudel des Kriminalfalls, der seine bisherige Welt aus den Angeln hebt. Der englische Autor Simon Stephens schrieb mit Three Kingdoms einen EuropaThriller, der virtuos mit dem Genre des Polizeikrimis spielt und dabei die vielschichtigen Vernetzungen globalisierter Systeme mit der Weltwahrnehmung des Einzelnen verknüpft. Die Kritikerjury der Fachzeitschrift Theater heute wählte Three Kingdoms dafür zum besten ausländischen Stück 2012. Damit wurde Simon Stephens erneut – wie auch 2006, 2007, 2008 und 2011 – zum ausländischen Dramatiker des Jahres gekürt.

Wa s g e n au is t s o schrecklich daran, wenn man J EMANDEM den Kopf abschneidet?


Johann Wolfgang Goethe

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Premiere 1.2.2014 emma-theater

Cl avigo Ein Trauerspiel

Es is t n i c h t s erbärmlicher i n d e r W e lt als ein unents c h l o ss e n e r Mensch.

Der junge und ehrgeizige Clavigo hat es durch Talent und Kontakte innerhalb weniger Jahre bis zum Archivarius des Königs gebracht und hat damit Aussicht auf eine glänzende Karriere. Doch die Erinnerung an Marie Beaumarchais, eine junge Französin, die er zugunsten seiner Aufstiegschancen trotz seines Heiratsversprechens verlassen hat, belastet ihn. Plötzlich steht Maries Bruder vor der Tür und fordert Wiedergutmachung: Wenn Clavigo sein Wort nicht halte, werde er ihn öffentlich bloßstellen. Da dieser Marie immer noch liebt, kehrt er reumütig zu ihr zurück. Doch sein Freund und Förderer Carlos beschwört ihn, seine Karriere nicht den Beschränkungen bürgerlicher Moral- und Wertvorstellungen zu opfern, er müsse begreifen, „dass außerordentliche Menschen eben auch darin außerordentliche Menschen sind, weil ihre Pflichten von den Pflichten des gemeinen Menschen abgehen“. Clavigo verlässt Marie erneut, doch der doppelte Verrat beschwört eine Katastrophe herauf. Goethes Trauerspiel, 1774 in nur acht Tagen angesichts der gelösten Verlobung mit Friederike Brion geschrieben, stellt die immer noch aktuelle Frage nach dem Preis des Erfolges. Ist der Titelheld nur ein skrupelloser Aufsteiger? Oder muss man in einer erfolgsorientierten Gesellschaft, in der beruflicher Aufstieg und privates Glück unvereinbar sind, für die Karriere zwangsläufig über Leichen gehen? Pedro Martins Beja inszenierte bereits 2011/12 Der Geizige von PeterLicht am Theater Osnabrück.

Inszenierung Pedro Martins Beja

Bühne/Kostüme Sophie du Vinage

Musik Jörg Follert

Dramaturgie Marie Senf


Henrik Ibsen

die Wil den t e

Eine Dachkammer kann ziemlich schnell zu einer geheimnisvoll-fantastischen Welt werden, besonders wenn von dieser Dachkammer immer nur die Rede ist, aber man sie niemals zu sehen bekommt, dort nicht nur Hühner und Kaninchen gehalten werden, sondern auch noch eine angeschossene Wildente. Diese Dachkammer bildet einen Dschungel, einen Wald, in den der alte Ekdal immer wieder zur Jagd eintaucht. Er, ein ehemaliger Leutnant, der wegen illegaler Geschäfte, deren Drahtzieher der Großhändler Werle war, im Gefängnis gelandet ist, wohnt bei seinem Sohn Hjalmar und dessen Familie, seiner Frau Gina und seiner Tochter Hedvig. Durch diese Familie zieht sich eine Lebenslüge, die von Hjalmars Jugendfreund Gregers Werle, dem Sohn des Großhändlers, aufgedeckt wird. Doch wird Gregers gewarnt: „Wenn Sie einem Durchschnittsmenschen seine Lebenslüge rauben, dann nehmen Sie ihm gleichzeitig sein Glück.“ Wie auch schon in Gespenster widmet sich Henrik Ibsen in Die Wildente der Lebenslüge als zentralem Thema. Er erzählt von unerreichbaren Idealen und vom Zerbrechen eines Lebensentwurfes.

Inszenierung Annette Pullen

Bühne/Kostüme Gregor Sturm

Dramaturgie Peter Helling

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Premiere 8.2.2014 Theater am Domhof

Di e Z e i t steht also still da drinnen – bei der Wi l d e n t e .


Felicia Zeller

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Premiere 28.3.2014 emma-theater

Ich habe zu tun, sp r i c h m i c h ja nicht an!

X-Freunde

Peter, Holger und Anne sind alte Freunde, doch jeder im Trio hat so seine eigenen Probleme: Der Künstler Peter durchleidet gerade eine Schaffenskrise und es gelingt ihm nicht, seine berühmte Skulpturenreihe „X-Freunde“ fertigzustellen. Die Managerin Anne hat vor kurzem ihre eigene Unternehmensberatung gegründet und wird von ihrer Arbeit völlig vereinnahmt, was die Beziehung zu Holger, ehemals Koch eines großen Catering-Unternehmens und nach Todesfällen durch vergiftete Meeresfrüchte arbeitslos, zunehmend belastet. Permanent wird telefoniert, werden E-Mails gecheckt, SMS verschickt, wird getwittert und gepostet, was das Zeug hält und im Zweifelsfall muss man „nur mal kurz“ mit dem nicht ganz so engagierten Kollegen was klären. Ja Leute, ich bin dabei! Wer sich mal verheddert im privatberuflichen Alltag, der kann sich einfach wieder „neu starten“, Schlaf begreift man höchstens als Ruhezustand, das Notebook bekommt eine poetischere Liebeserklärung als der Partner. Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit, Freiheit und Selbstausbeutung verschwimmen bis zur Deckungsgleichheit. Eine atemlose, surreale und tragikomische Farce über eine workaholisierte Gesellschaft, in der die Arbeit zum alleinigen Sinnstifter wird, immer begleitet von dem obersten Mantra der Generation Beißschiene: „Wollen ist wichtig, das Wollen ist das eigentlich Wichtige!“

Inszenierung Alexander Marusch

Bühne/Kostüme Gregor Sturm

Dramaturgie Hilko Eilts


Peter Handke

Immer noch Sturm Zwischen Wahrheit und Erfindung changiert Peter Handkes jüngster Text. In einer Zeitreise zwischen Gegenwart und vergangenem Jahrhundert verwebt der österreichische Autor die Geschichte der slowenischen Partisanen in Kärnten mit den Geistern seiner Ahnen. Als namenloser Ich-Erzähler ruft er seine Großeltern, die Mutter und ihre Geschwister aus dem Gedächtnis auf eine Bühne, verleiht auf diese Weise der ausgeschlossenen slowenischen Minderheit ihre konkreten Stimmen. In der Nazizeit von Sprachverbot und Aussiedlungspolitik bedroht, regt sich der Widerstand der Volksgruppe, deren Freiheit am Ende des Krieges aufblitzt und in der Nachkriegsgesellschaft neuerlich marginalisiert wird. Handke, selbst unehelicher Sohn einer Kärntner Slowenin und eines deutschen Soldaten, eröffnet als Nachfahre ein Traumgespräch mit den Toten. Seine poetische Prosadramatik setzt sich mühelos über Genregrenzen und Zeitläufe hinweg, die Erinnerungsspur des Autors vergegenwärtigt Volksgeschichte und Familienüberlieferung in eigensinnigen Biografien. Immer noch Sturm wurde mit dem Mülheimer Dramatikerpreis 2012 ausgezeichnet und zum Stück des Jahres 2012 in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute gewählt.

Inszenierung Frank Abt

Bühne Michael Köpke

Dramaturgie Marie Senf

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Premiere 29.3.2014 Theater am Domhof

Da seid ihr nun, V o r fa h r e n . Ni c h t i c h l a ss e e u c h nicht in Ruhe. Es l ä S S t m i c h nicht in Ruhe, nicht ruhen. Ihr laSSt mich nicht in Ruhe, nicht u n d n i c h t.


1. Preisträger

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Premiere 17.5.2014 emma-theater www.dramatikerpreis-os.de

Di e Z u k u n f t is t e i n Produkt der Spr ache, ein Phantom des Denkens. Vladimir Nabokov

Ein Förderprojekt von

Uraufführung

O snabrück er Dramatikerpreis Der Theaterverein Osnabrück vergibt in enger Zusammenarbeit mit dem Theater Osnabrück im Herbst 2013 erstmals den Osnabrücker Dramatikerpreis. Das Theater Osnabrück hat sich in den letzten Jahren als Bühne für neue Dramatik überregional positioniert. Dieses Profil soll mit dem Osnabrücker Dramatikerpreis weiter geschärft werden, der künftig im Wechsel mit Spieltriebe – Festival für zeitgenössiches Theater veranstaltet wird. Die Ausschreibung richtet sich an junge Dramatikerinnen und Dramatiker bis 35 Jahren, die aufgefordert sind, Ideenskizzen für ein neues Theaterstück zum Wettbewerb einzureichen. Im Frühjahr/Sommer 2013 werden sechs Wettbewerbsteilnehmer/innen, die mit ihren Entwürfen Interesse geweckt haben, dazu eingeladen, in Workshops an den eingereichten Ideenskizzen weiter zu arbeiten. Eine Fachjury, der Rebekka Kricheldorf (Autorin), Thomas Thieringer (Journalist), Hans-Jürgen Drescher (künstlerischer Direktor der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg) und Annette Pullen (Leitende Schauspielregisseurin am Theater Osnabrück) angehören, wird über die Vergabe der Preise entscheiden. Der 1. Preis ist mit 6.000 Euro dotiert und beinhaltet den Stückauftrag und die Uraufführung am Theater Osnabrück. Der 2. und 3. Preis sind mit je 1.000 Euro dotiert.


William Shakespeare

Macbeth

Das Ende des schottischen Königs Duncan scheint besiegelt: Die Übermacht des feindlichen norwegischen Heeres ist erdrückend, schottische Adelige rebellieren gegen ihren König und schlagen sich auf die Seite des Gegners. Die Lage vor der entscheidenden Schlacht erscheint aussichtslos. Doch einer von Duncans Feldherren schafft das Unmögliche und führt das schottische Heer zum Sieg: Macbeth. Als Held wird er von den Soldaten gefeiert, vom dankbaren König mit einem Titel geehrt: Aus dem einfachen Feldherrn wird der Thane of Cawdor. Genau das wurde Macbeth an einem finsteren Tag von drei Hexen prophezeit. Aber sie prophezeiten ihm auch, dass er König von Schottland werden würde. Verführt von dieser Weissagung, der Aussicht auf die absolute Macht und noch dazu getrieben vom Ehrgeiz seiner Frau, wird der Königsretter zum Königsmörder. Doch dieser Mord entfesselt die Dämonen des Paares, das immer tiefer in den alptraumhaften Strudel aus Angst vor dem Verlust des Erreichten und den unweigerlich nötigen weiteren Verbrechen gezogen wird. Von jetzt an gibt es kein Zurück mehr und das Blut, das an den eigenen Händen klebt, wird man nicht wieder los. Schlaflos und zerfressen von Paranoia, bleibt Macbeth nichts anderes übrig, als den eingeschlagenen Weg bis zum bitteren Ende weiterzugehen, immer auf der Suche nach dem Mord, der alles Morden enden soll.

Inszenierung Annette Pullen

Bühne Iris Kraft

Kostüme Maren Geers

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Premiere 24.5.2014 Theater am Domhof

U n d o f t, ins eigene Unglück uns zu locken, e r z ä h lt d e s Dunkels Di e n e r s c h a f t uns Wa h r h e i t.

Dramaturgie Maria Schneider


W IEDER A UF N A H ME N

Liedprojekt Rosenplatz

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Wiederaufnahme 29.8.2013 emma-theater Inszenierung Susanne Frey Bühne/Kostüme Benita Roth Dramaturgie Anja Sackarendt Mit freundlicher Unterstützung des Stadtteilbüros Rosenplatz und EXIL – Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge e. V.

K ein s chöner Land Im Osnabrücker Rosenplatzviertel und den angrenzenden Quartieren leben Menschen aus vielen Nationen. Einige kamen vor Generationen als Gastarbeiter und blieben, andere sind auf der Durchreise. Im Gepäck haben sie Lieder, die mit persönlichen Geschichten verknüpft sind. Sie speichern Erinnerungen und Erfahrung von Vertrieben- oder Hineingeboren-Sein, Ankommen und Aufbrechen, Tradition oder Transit. Der Liederabend Kein schöner Land bringt bekannte und ungewöhnliche Volksund Kunstlieder aus verschiedenen Ländern auf die Bühne, gemeinsam erprobt von musikalischen Osnabrückern und Ensemblemitgliedern des Theaters.

Julia Franck Wiederaufnahme 12.9.2013 Theater am Domhof Inszenierung Annette Pullen Bühne/Kostüme Jörg Kiefel Dramaturgie Cornelia Steinwachs Marie Senf Mit freundlicher Unterstützung durch

Uraufführung

Erstaufführung

Die Mi t tag s f rau Ein außergewöhnliches Frauenschicksal in der dramatischen Zeit zweier Weltkriege: Helene und ihre neun Jahre ältere Schwester Martha leben im sächsischen Bautzen. Vor der jüdischen Mutter, die sich immer mehr in Wahnvorstellungen zurückzieht und dem schwer kriegsversehrten Vater, der nach langem Leiden stirbt, fliehen die beiden jungen Frauen zu ihrer Tante nach Berlin. Sie erleben in einer rauschhaften Intensität das schillernde Berlin der Zwanziger Jahre, wobei schließlich auch die heranwachsende Helene ihre große Liebe kennen lernt. Doch die Zeit des Nationalsozialismus bahnt sich an und Helene erwarten großes Leid und der Kampf ums Überleben.


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Georg Brunion, Matthias Wernecke, Andreas Szlachcic, Roman Bonfig Orchester „Nothing more but gelato: Fabiano Fontanella.”

Thomas Kienast Schauspieler „Meine Lieblingserzieherin Karina Pigilcov.“


Ralf Waldschmidt Intendant „Ohne den Technischen Direktor Karl Schnabel geht gar nichts.“

Mario Lee, Renate Mayer, Silvio Heil, César del Río Chor „Blumen statt Pralinen, natürlich von Gabriele Putze und Ute Hafkemeyer.“


Gustavo Gomes Tänzer „Renato Diego – me and my toyboy.”


Almerija Delic Sängerin „Christian Becker, Stephanie John-Wortmann, – Freunde und Helden meines Alltags!“

Ji-Seong Yoo, Radoslava Yordanova, Ariane Ernesti, Jong-Bae Bu, Dongil Lim, Inga Reniger Chor „Fred-Wilhelm Müller kutschiert uns immer pünktlich zum Gastspiel!“


Oliver Meskendahl Schauspieler „Ganz einfach: The Family Lucy Killingley, Hardy Schwetter und James Ludwig.“

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Martin Schwartengräber Schauspieler „Sängerin und Muse zugleich – Katharina Schutza.“


Johannes Bussler Schauspieler „Claus Kronemeyer oder die helfende Hand.“


Stephanie Schadeweg Schauspielerin „Mit Robert Siedmann geht Liebe durch den Magen.“


Keith Chin Tänzer „Osnabrück ist mein Lieblings-Osnabrücker – und da ziehe ich jetzt hin.“

Maria Schneider, Hilko Eilts, Marie Senf Dramaturgie „Pastor Hartmut Heyl weiß, dass man nichts muss – und schon gar nicht alleine.“


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mu sik t heat er


Giacomo Puccini

L A BOHÈME Szenen nach La Vie de Bohème von Henri Murger in vier Bildern Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica Diese Liebesgeschichte endet wie so oft in der Oper: tragisch. Doch sind nicht schicksalsschwere Verkettungen, Götterfluch oder Intrigen dafür der Grund. Es ist das ganz gewöhnliche Leben, das Mimì und den Dichter Rodolfo für eine kurze leidenschaftliche Liebe zusammenführt und das diese Verbindung an Mimìs Tuberkulose, Rodolfos Eifersucht und der materiellen Not beider scheitern lässt. Rodolfo und seine Künstlerfreunde, der Maler Marcello, der Musiker Schaunard und der Philosoph Colline meistern trickreich ihr (Über-)Leben ohne Aussicht auf professionellen Durchbruch. Eine dauerhafte Liebesbeziehung findet darin keinen Platz, allenfalls, wie bei Marcello und seiner Geliebten Musetta, ein ständiger Kampf zwischen Hingabe und Entzweiung. Doch selbst dieser wird Rodolfo und Mimì versagt, da Mimìs Leben vor der Zeit endet. Keinen Ausschnitt des adeligen oder großbürgerlichen Lebens, sondern die ganz alltägliche Härte des prekären Daseins inmitten der schillernden Weltstadt Paris wollten Puccini und seine Librettisten Giacosa und Illica mit La Bohème darstellen. Henri Murgers populäre Künstlerszenen, 1845 als Zeitungsroman in mehreren Fortsetzungen erschienen, bot dafür die geeignete literarische Grundlage. Mit naturalistischen Illustrationen und großen melodramatischen Szenen fand Puccini zu einer zur Zeit der Uraufführung 1896 hochmodernen kompositorischen Erzählweise und schuf ein Werk, das bis heute das Opernpublikum auf der ganzen Welt für sich einnimmt. Zum ersten Mal am Theater Osnabrück inszeniert der junge niederländische Regisseur Floris Visser. Musikalische Leitung Andreas Hotz

Inszenierung Floris Visser

Bühne/Kostüme Dieuweke van Rej

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Premiere 28.9.2013 Theater am Domhof

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Wenn der Mensch glücklich is t , bleibt der Argwohn nicht au s .

Dramaturgie Ulrike Schumann Choreinstudierung Markus Lafleur


Carl Zeller

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Premiere 23.11.2013 Theater am Domhof

DER VOGEL HÄNDLER Operette in drei Akten Libretto von Moritz West und Carl Held

Wer nimmer weiter kann, Der tritt den Rückzug an.

Musikalische Leitung An-Hoon Song

„Schenkt man sich Rosen in Tirol, weiß man, was das bedeuten soll“ – es ist immerhin die pfälzische Kurfürstin höchstselbst, die sich von dieser heute weltbekannten und wahrhaftig einschmeichelnden Melodie zu einem gewagten Flirt mit dem Vogelhändler Adam verleiten lässt. Liebe und Eifersucht, Wilddieberei, Finanznöte und Korruption: Es braucht schon eine Operette, um aus dieser Mischung einen im besten Sinne gefühlvollen und unterhaltsamen Theaterabend zu machen. Carl Zeller gelang mit seinem 1891 in Wien uraufgeführten Der Vogelhändler ein Sensationserfolg, der rasch die Bühnen Europas eroberte. Bis heute zählen Schlager wie Grüß euch Gott, alle miteinander oder Ich bin die Christel von der Post zu den bekanntesten Operettennummern überhaupt. Im Hauptberuf war der k. und k. Ministerialrat Carl Zeller Jurist und Staatsbeamter und seine Vorgesetzten beäugten sein musikalisches Tun nicht ohne Misstrauen. Ob ihm deshalb mancher Seitenhieb auf die engstirnige Obrigkeit und hierarchische Eifersüchteleien so gut gelang? Der Vogelhändler wird von Marcel Keller in Szene gesetzt, der zuletzt Der Graf von Luxemburg und Evita in Osnabrück inszenierte. Mit dieser Premiere steht wieder eine klassische Wiener Operette auf dem Programm, die hohe musikalische Qualität und kompositorischen Erfindungsreichtum mit einer spannenden Geschichte um die wahren Themen des Lebens verbindet: die Liebe und das Geld.

Inszenierung/Bühne Marcel Keller Kostüme Werner Fritz

Choreografie Günther Grollitsch

Choreinstudierung Markus Lafleur

Dramaturgie Ulrike Schumann


Johann Sebastian Bach

JOHANNESPASSION

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Premiere 18.1.2014 Theater am Domhof

Text nach dem Johannes-Evangelium und Vorlagen von Barthold Heinrich Brockes, Christian Heinrich Postel und Christian Weise, BWV 245k Noch kein ganzes Jahr war Johann Sebastian Bach Thomaskantor in Leipzig, als er 1724 die Johannes-Passion komponierte. Im Karfreitagsgottesdienst umrahmte sie am 7. April 1724 in der Nikolaikirche zum ersten Mal die Predigt. Diverse Solisten, ein vierstimmiger Chor und ein gegenüber damaligem Brauch vergrößertes Orchester interpretieren in großen, weitausgreifenden Chören, eindringlichen Chorälen, bewegenden Arien und spannungsvoll aufgebauten Rezitativen die Leidensgeschichte Jesu nach dem Evangelium des Johannes: angefangen vom Verrat im Garten Gethsemane und der Auslieferung über die Verurteilung und Kreuzigung bis zum Tod am Kreuz auf Golgatha und zur Grablegung. Das Passionsspiel als eine Form der Predigt mit Mitteln des Theaters geht zurück auf eine lange, bis ins Mittelalter reichende Tradition. Die Passions-Oratorien waren dagegen seit jeher der Kontemplation zugedacht und hatten ihren (nicht immer unumstrittenen) Platz in der Liturgie des Gottesdienstes. Heute finden sie fast ausschließlich im konzertanten Rahmen statt. Der Bildende Künstler und Theaterregisseur Andrej Woron stellt sich der künstlerischen Herausforderung, gemeinsam mit Solisten des Osnabrücker Ensembles und einem eigens dafür gegründeten Projektchor Osnabrücker Bürgerinnen und Bürger Bachs Johannes-Passion in einer bilderreichen und ausdrucksstarken Erzählung auf die Bühne des Theaters zu bringen. Unter der Musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Andreas Hotz spielt das Osnabrücker Symphonieorchester in historisch informierter Aufführungspraxis.

Bi n i c h vom Sterben f r e i g e m a c h t, kann ich durch deine Pein und Sterben das Hi m m e l r e i c h e r e r b e n , is t a l l e r W e lt Erlösung da?

Musikalische Leitung Andreas Hotz

Dramaturgie Ulrike Schumann Alexander Wunderlich

Inszenierung/Bühne/Kostüme Andrej Woron

Choreografie Lars Scheibner


Antonín Dvořák

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Premiere 15.3.2014 Theater am Domhof

In tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Di e S e e l e möchte dahin fliegen, wo die Wonne w o h n t.

Deutsche Erstaufführung

VANDA Libretto von Václav Beneš-Šumavský nach einer Vorlage von Julian Surzycki Polen vor der Christianisierung: Prinzessin Vanda folgt ihrem Vater auf den Königsthron. Das Volk möchte an ihrer Seite einen starken König sehen, der das Land gegen Feinde von außen beschützt und verteidigt. Vandas Jugendfreund Slavoj ist zwar nicht standesgemäß, aber er bringt seine Leute dazu, ihn als König zu wählen. Doch die Bedrohung von außen lässt nicht lange auf sich warten. Der deutsche Fürst Roderich verlangt Vanda zur Frau und die Herrschaft über Polen. Um ihr Land in dieser ausweglosen Situation zu retten, bietet Vanda den Göttern in einem verhängnisvollen Schwur ihr Leben an … Wie wenige Jahre vor ihm sein Landsmann Bedřich Smetana mit der Oper Libuše, widmete sich Dvořák mit Vanda ebenfalls einem großen Stoff, der den slawischen Freiheitskampf in Verbindung mit einem nationalen Mythos thematisiert. Ein großer Erfolg jedoch war Vanda, Dvořáks viertem Bühnenwerk, zu Unrecht nicht beschieden. Am 17. April 1876 in Prag uraufgeführt, geriet die musikalisch so reiche Oper, die sich an der Grand opéra französischen Stils orientierte, schnell in Vergessenheit. Mehr als 130 Jahre später erlebt Vanda nun am Theater Osnabrück ihre deutsche Erstaufführung. Nach seiner erfolgreichen Osnabrücker Inszenierung von Verdis Macht des Schicksals wird der Regisseur Robert Lehmeier hier nun Dvořáks vergessene Oper zum ersten Mal auf eine deutsche Opernbühne bringen.

Musikalische Leitung Daniel Inbal Inszenierung Robert Lehmeier

Bühne/Kostüme Tom Musch

Choreinstudierung Markus Lafleur

Dramaturgie Ulrike Schumann


Gottfried Greiffenhagen/Franz Wittenbrink

Die Comedian Harmonists Mein kleiner grüner Kaktus oder Veronika, der Lenz ist da gehörten zu ihren größten Hits: Die Comedian Harmonists – durch das musikalische Multitalent Harry Frommermann mit seinen Mitstreitern Robert Biberti, Roman Cycowski, Ari Leschnikoff, Erwin Bootz und Erich Collin ins Leben gerufen. Nach monatelangen Proben und anfänglichen Schwierigkeiten können sie an den wichtigsten Protagonisten im Berliner Unterhaltungsgewerbe, Erik Charell, vermittelt werden. Sie debütieren am Großen Schauspielhaus, bald darauf kann man ihre Gesangsdarbietungen in vielen renommierten Revuen Berlins erleben. Das Publikum rast, der endgültige Durchbruch ist geschafft. Die Comedian Harmonists haben den lang ersehnten Erfolg erreicht. Doch die Machtergreifung der Nationalsozialisten führt zum Auftrittsverbot der populären Gruppe … Alexander May wird Die Comedian Harmonists am Theater Osnabrück inszenieren. Er führte bereits bei der Spieltriebe 4-Produktion Tod einer Hündin, bei der OSKAR-Produktion Tschick, bei William Pelliers wir waren und bei der Opernuraufführung Das große Heft von Sidney Corbett am Theater Osnabrück Regie.

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Premiere 3.5.2014 Theater am Domhof

Ei n F r e u n d bleibt immer Freund, und wenn die ganze W e lt zusammenfä l lt, drum sei au c h n i e b e t r ü b t, wenn dein S c h at z d i c h nicht mehr l i e b t.

Dramaturgie Alexander Wunderlich Inszenierung Alexander May

Musikalische Leitung Florian Appel

Bühne/Kostüme Etienne Pluss

Choreografie Morris Perry


Walter Braunfels

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Premiere 21.6.2014 Theater am Domhof

DIE VÖGEL Lyrisch-fantastisches Spiel in zwei Akten Libretto vom Komponisten nach Aristophanes

Di c h , Nachtigall, v e r s ta n d ich eine Stunde …

Musikalische Leitung Andreas Hotz Inszenierung Yona Kim Bühne Evi Wiedemann

Bei ihrer Uraufführung unter der Leitung von Bruno Walter 1920 an der Münchner Oper wurden Die Vögel von Presse und Publikum enthusiastisch gefeiert. In nur zwei Jahren folgten über 50 weitere Aufführungen. Walter Braunfels (1882–1954) war in den 1920er Jahren neben Strauss und Schreker einer der meistgespielten Komponisten. Doch er teilte Schrekers Schicksal: Als „Halbjude“ wurde er 1933 seines Amtes als Leiter der von ihm aufgebauten Kölner Musikhochschule enthoben, seine Werke durften nicht mehr aufgeführt werden. Erst in den letzten Jahren besinnt man sich wieder auf diesen faszinierenden Komponisten. Sein Hauptwerk, Die Vögel, geht auf Aristophanes’ Komödie aus dem Jahre 414 v. Chr. zurück. Der griechische Dichter schrieb eine Politsatire mit deutlich antimilitaristischer Tendenz. Braunfels’ Oper erzählt von zwei Menschen, Ratefreund und Hoffegut, die ins Reich der Vögel aufsteigen, um ihren Enttäuschungen in der Menschenwelt zu entgehen. Doch auch die Vögel treiben Politik und sind von Neid und Geltungssucht geprägt. Für einen Moment aber wird die Utopie einer anderen, freien und heiteren Welt Wirklichkeit, als Hoffegut den Kuss der Nachtigall empfängt. Die Lautwelt der Vögel bietet dem Komponisten reiches Material, das er faszinierend zu nutzen versteht. Geprägt von Felix Mottl, entwickelte Braunfels die spätromantische Musiksprache auf farbige und sehr individuelle Weise weiter. Mit Die Vögel setzt das Theater Osnabrück seine Beschäftigung mit zu Unrecht vergessenen Werken der 1920er Jahre fort. Die musikalische Leitung übernimmt Generalmusikdirektor Andreas Hotz. Yona Kim wird nach ihrer gefeierten Aida erneut in Osnabrück inszenieren. Kostüme Hugo Holger Schneider

Choreinstudierung Markus Lafleur

Dramaturgie Ralf Waldschmidt Alexander Wunderlich


W IEDER A UF N A H ME N

Andrew Lloyd Webber / Tim Rice

evi ta Musical – In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln Eva Perón, genannt Evita, war der Mittelpunkt eines für die damalige Zeit unvergleichlichen Personenkults. Als sie 1952 mit 33 Jahren an Krebs starb, pilgerten über zwei Millionen Menschen zu ihrem Sarg. Evitas Lebensgeschichte von einer scheinbar aussichtslosen, niederen Herkunft über ihren Aufstieg als Model und Schauspielerin zur Präsidentengattin und einflussreichsten Person Argentiniens erzählen Webber und Rice in ihrem Musical, das 1978 in London uraufgeführt und nach Jesus Christ Superstar der nächste Welterfolg des Duos wurde. Bis heute haben weder die musikalischen Hits wie Don’t cry for me, Argentina oder On this night of a Thousand Stars noch die Geschichte dieser schillernden, aber durchaus ambivalenten Persönlichkeit an Zugkraft verloren.

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Wiederaufnahme 24.8.2013 Theater am Domhof Musikalische Leitung An-Hoon Song Inszenierung/Bühne Marcel Keller Kostüme Werner Fritz Choreografie Jacqueline Davenport Choreinstudierung Markus Lafleur Dramaturgie Daniela Brendel

Paul Hindemith

Mö r de r, Ho f f nu ng de r F r au e n Oper in einem Akt, Text von Oskar Kokoschka

Das Nu s c h -Nu s c hi

Wiederaufnahme 14.9.2013 Theater am Domhof Musikalische Leitung

Spiel für burmanische Marionetten in einem Akt, Text von Franz Blei Andreas Hotz

S anc ta S u sanna

Inszenierung

Oper in einem Akt, Text von August Albert Bernhard Stramm Jochen Biganzoli

Hindemiths erstes Bühnenwerk, das Triptychon, basiert auf drei zwischen 1919 und 1921 entstandenen Einaktern. Mit Oskar Kokoschka, August Stramm und Franz Blei entschied sich Hindemith für drei Autoren, deren Texte den Sexualtrieb in unterschiedlichen Darstellungen thematisieren und somit den gängigen, doch größtenteils bigott gehandhabten bürgerlichen Moralvorstellungen zuwiderliefen. Der Regisseur Jochen Biganzoli und sein Ausstattungsteam schufen für die Osnabrücker Inszenierung dieser sehr selten gespielten Bühnenwerke ein Konzept, das diese drei so unterschiedlichen Stücke in einer verbindenden Form neu zusammenfügt.

Bühne Wolf Gutjahr Kostüme Katharina Weissenborn Choreografie Günther Grollitsch Choreinstudierung Markus Lafleur Dramaturgie Ulrike Schumann


W IEDER A UF N A H ME N

Jerry Bock

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Wiederaufnahme 16.10.2013 Theater am Domhof Musikalische Leitung An-Hoon Song Inszenierung Adriana Altaras Bühne Martin Fischer Kostüme Yashi Tabassomi Choreografie Dimas Casinha Choreinstudierung Holger Krause Dramaturgie Kathrin Liebhäuser

Wiederaufnahme 5.4.2014 Theater am Domhof In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Musikalische Leitung Daniel Inbal Inszenierung Guillermo Amaya Bühne/Kostüme/Video Alexandre Corazzola Choreinstudierung Markus Lafleur Dramaturgie Maria Schneider

Anat evkA (Fiddler on the roof)

Text von Joseph Stein nach dem Roman Tevje, der Milchiger von Sholem Aleichem. Songtexte von Sheldon Harnick „Ein herzerwärmendes Kleinod jüdischen Lebens hat Regisseurin Adriana Altaras mit dem Musical Anatevka auf die Bühne des Stadttheaters gezaubert – helle Begeisterung nach der Premiere. Was für eine vorzügliche Idee von Adriana Altaras, Anatevka in einer Synagoge spielen zu lassen. Damit bekommt die herzerwärmende, aber auch informative Geschichte um den Milchmann Tevje und seine Familie im ukrainischen Schtetl Anatevka etwas Exemplarisches – mit dem sich auch andere Religions- und Kulturgemeinschaften veranschaulichen ließen.“ Neue Osnabrücker Zeitung

Gaetano Donizetti

DER LIEBE STRANK (L’ELISIR D’AMORE)

Melodramma giocoso in zwei Akten von Felice Romani nach Augustin Eugène Scribes Le Philtre „Den vielen schönen Inszenierungen hat nun das Theater Osnabrück mit der Regiearbeit von Guillermo Amaya eine weitere hinzugefügt. […] Gekonnte Personenführung und viele gelungene Regieeinfälle lassen in dieser gelungenen Regiearbeit keine Sekunde der Langeweile aufkommen. […] Großer Beifall aus dem sehr gut besuchten Haus belohnte alle Mitwirkenden für ihre ansprechende Leistung. […] Ein Muss für Freunde hochklassiger musikalischer und szenischer Unterhaltung.“ www.deropernfreund.de


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Stefan Kreimer, Violeta Todorova, Andreas Schön, Tadeusz Jedras Chor „Dürfen wir vorstellen? Unser Lieblingsstatist Peter Strate.“


Miloš Dopsaj, Marco Liechti, Lisa Kläger, Adrian Wonnemann Orchester „Pommes von Anita Heipke in der Kantine und die Welt war in Ordnung.“

Noemi Emanuela Martone Tänzerin „Simone und Andres Reukauf sind in Osnabrück für mich da.“


Mauro de Candia Künstlerischer Leiter Tanz Patricia Stöckemann Dramaturgie und Management Tanz „Mio bringt uns auf neues Bewegungsvokabular.“


Etienne Aweh Tänzer „Schokocroissant fürs Päuschen zwischendurch.“

Stefan Mertin, Christian Heinecke, Matthias Lechtermann, Lukas Brandt, David Boyd, Jürgen Pleger, Michael Gäbel Orchester „Wir fragen Michael Dreyer: Wo geht die Reise hin?“


Susanne Lamke, Kaori Yoshida, Annika Spanuth Orchester „Drei Engel für Johannes Rahe, Domkapellmeister a. D.“

Magdalena Helmig Schauspielerin „Du musst jeden Tag auch deinen Feldzug gegen dich selber führen.“


Irina Neznamova, Ulrich Enbergs, Elzbieta Schiffer, Heike Hollenberg Chor „Einfach Ich-Sein bei Willy in der Altstadtkneipe Peitsche.“


Matthias Köhn Kaufmännischer Direktor „Elisabeth Zumbrägel – Theaterbegeisterte mit den besten Büchertipps.“

Vasna Aguilar Tänzerin „Marianne Clausmeier, der Kater und ich – die perfekte 3er WG.“


Annette Pullen Leitende Schauspielregisseurin „Erwischt! Sahnequark von … immer ohne Löffel.“

Jan Friedrich Eggers Sänger „Von Augsburg nach Osnabrück, Ralf Hömme zog zeitgleich in den Norden.“


TANZ


Theater des Körpers

LIEBES PUBLIKUM, für mich fühlt es sich an, als sei die aufregende und spannende Ankunft in Osnabrück erst gestern gewesen. Die herzliche Aufnahme hier und das bislang Erreichte motivieren, auf dem eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Ich freue mich, Ihnen zusammen mit Patricia Stöckemann und der gesamten Dance Company die zweite Spielzeit vorstellen zu dürfen, die unter dem Motto Theater des Körpers steht. Wie unterschiedlich sich der Körper in seiner Zeichenhaftigkeit, Gestik, Emotionalität und Theatralität formuliert, steht im Zentrum der neuen Produktionen. Opfer, Liebe, Trennung, Abschied, Tod sind die zentralen Themen unserer drei Uraufführungen. Verhandelt werden sie in Adaptionen von Werken, die Meilensteine der Musik und des Theaters sind: in der Rekonstruktion von Mary Wigmans Le Sacre du Printemps (Igor Strawinsky), der choreografischen Interpretation von Shakespeares Romeo und Julia und von Euripides’ Alkestis. Mit Wigmans Sacre wird eines der signifikanten Werke des Tanzes rekonstruiert, für das keinerlei filmische Dokumentation vorliegt. Romeo und Julia setzt den klassischen Tanzinterpretationen des Stoffes eine ganz eigene Sichtweise entgegen. Und mit Alkestis kommt ein im Tanz selten adaptierter Stoff auf die Bühne. Der tänzerische und ästhetische Zugriff ist in allen drei Werken ein jeweils anderer. Doch der Körper in seiner emotionalen Dynamik wird dem jeweiligen Anspruch folgen und es nicht verfehlen, seine Geheimnisse und inneren Impulse zu offenbaren. Auf diese Entdeckungsreise möchten wir Sie mitnehmen. Wie in der letzten Spielzeit werden das Offene Tanztraining, die Open Windows und unser Vis-à-Vis das künstlerische Angebot bereichern und die Stadt Osnabrück auch weiterhin in Bewegung halten. In der Hoffnung, dass diese Spielzeit Ihnen unvergessene und aufregende Momente bescheren möge, freue ich mich darauf, Sie – liebes Publikum – in unserem Theater zu sehen. Mit herzlichen Grüßen Mauro de Candia Leiter Dance Company

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Mauro de Candia/Gregor Zöllig/Mary Wigman

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Premiere 9.11.2013 Theater am Domhof 17.11.2013 Theater Bielefeld

S ACRE Fiat L u x

UA

Choreografie Mauro de Candia Musik Arvo Pärt

Rau s c he n

UA

Choreografie Gregor Zöllig

L e S ac r e du p rin t emp s Choreografie Mary Wigman Musik Igor Strawinsky Di e w a h r e Tradition is t n i c h t Zeuge einer a b g e s c h l o ss enen Vergangenh e i t ; si e is t e i n e lebendige K r a f t, welche die G e g e n wa r t anregt und b e l e h r t. Igor Strawinsky Mit freundlicher Unterstützung durch

Choreografie Mauro de Candia, Gregor Zöllig, Mary Wigman

Vor 100 Jahren löste die Uraufführung des Balletts Le Sacre du Printemps von Igor Strawinsky in der Choreografie von Vaslav Nijinsky einen der größten Skandale in der Theatergeschichte aus. Seitdem hat Strawinskys bahnbrechende Komposition immer wieder Choreografen herausgefordert, ihre eigenen Bühnenversionen dieser einzigartigen Musik zu schaffen. Mary Wigman, eine der bedeutendsten Protagonistinnen des modernen Tanzes in Deutschland, hat ihre choreografische Umsetzung des Werks 1957 an der Städtischen Oper in Berlin herausgebracht. Im Sacre-Jahr 2013 haben sich die Tanzensembles des Theaters Osnabrück und des Theaters Bielefeld zusammengeschlossen, um Wigmans Fassung zu rekonstruieren und wieder auf die Bühne zurückzuholen. Gefördert wird dieses einzigartige Rekonstruktionsprojekt vom Tanzfonds Erbe, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes. Das 35-minütige Le Sacre du Printemps bildet den Abschluss eines dreiteiligen Abends, der unter dem Thema Sacre (Opfer) steht und für den Mauro de Candia mit seinem Osnabrücker Ensemble Fiat Lux (Es werde Licht) zu Musik von Arvo Pärt und Gregor Zöllig mit seinen Bielefelder Tänzern ein Stück unter dem Titel Rauschen kreieren wird. Der gesamte Tanzabend, zu live gespielter Musik, ist in Osnabrück mit dem Osnabrücker Symphonieorchester und in Bielefeld mit den Bielefelder Philharmonikern zu erleben. Im Juni 2014 bringt das Bayerische Staatsballett München, Kooperationspartner des Projekts, die von Osnabrück/Bielefeld rekonstruierte Fassung von Wigmans Le Sacre du Printemps in München zur Aufführung. Musikalische Leitung Daniel Inbal

Bühne/Kostüme Alfred Peter

Dramaturgie Patricia Stöckemann Diether Schlicker


Uraufführung

Mauro de Candia

Romeo und Julia William Shakespeares Tragödie Romeo und Julia ist eine der berühmtesten Liebesgeschichten der Weltliteratur. Das Motiv der beiden Liebenden wurzelt tief in der Mythologie und im Märchen und spricht uns mit seinen archetypischen Zügen bis heute an. Seit Erscheinen des Werkes im Jahr 1597 ist dieser Stoff immer wieder adaptiert und interpretiert worden: in der Literatur, der Musik, im Film, auf der Tanzbühne. Eine der bekanntesten Ballettmusiken zu Romeo und Julia hat der russische Komponist Sergej Prokofjew 1935 geschaffen. Mauro de Candia wird Teile dieser Musik seiner choreografischen Version der Geschichte zugrunde legen, sie aber mit zeitgenössischen Klängen durchsetzen und verbinden. In seiner Fassung richtet er den Blick auf die universellen Themen der Shakespeare-Tragödie. Liebe, Tod, Kampf, Konflikt bleiben bei ihm nicht auf die beiden Liebenden und ihre verfeindeten Familien beschränkt. Er überträgt sie vielmehr auf die Beziehung von Männern und Frauen in einer Gesellschaft und fokussiert die archetypischen Aspekte in dem Verhältnis der Protagonisten Romeo und Julia und ihrer familiären Strukturen.

Choreografie Mauro de Candia

Musik Sergej Prokofjew Martin Räpple

Dramaturgie Patricia Stöckemann

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Premiere 22.2.2014 Theater am Domhof

Bereit zu gehn, um nie zurückzukehren. Shakespeare


C.ie Zerogrammi

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Premiere 12.4.2014 emma-theater

Uraufführung

Al k esti s among f riend s II

Denn stirbst du, l e b e au c h ich nicht mehr: B e i d i r is t Leben und Tod für mich, Denn heilig is t m i r d e i n e Li e b e .

Alkestis, eines der frühesten erhaltenen Dramen von Euripides, nimmt das italienische Choreografenduo Zerogrammi zum Thema und Ausgangspunkt für die Erarbeitung eines Tanzabends mit dem Osnabrücker Tanzensemble. Zu den zentralen Motiven dieser Sage zählen der Aufschub des Todes, der stellvertretende Tod eines anderen Menschen und die Rückführung eines Toten aus der Unterwelt. So opfert sich die junge Alkestis für ihren Gatten Admetos und geht an seiner Stelle in den Tod. Als Herakles davon erfährt, erklärt er sich bereit, sie zu retten. Unversehrt führt er sie aus dem Hades zu ihrem trauernden und bereuenden Gatten Admetos zurück. Die Szene der Trennung und des Abschiednehmens zwischen Alkestis und Admetos legt Zerogrammi an den Anfang des Stückes, um von dort aus die Geschichte so aufzurollen, als gäbe es eine ewige Rückkehr. Diese Interpretation ermöglicht es, die Situation des Abschiednehmens auf alle Tänzer und Tänzerinnen zu übertragen und zu zeigen, was es für die einen heißt, sich entschieden zu haben zu gehen und für die anderen, zu bleiben. Die italienische Tanztheater-Company Zerogrammi wurde 2005 von den Tänzern und Choreografen Stefano Mazzotta und Emanuele Sciannamea gegründet. Beide absolvierten ihre Ausbildung an der von Giorgio Strehler etablierten Schauspielschule „Paolo Grassi“. Die in Turin ansässigen Choreografen arbeiten u. a. in Kooperation mit verschiedenen Ländern wie Russland, Frankreich oder Holland und im Austausch mit dort ansässigen Künstlern.

Choreografie C.ie Zerogrammi

Bühne/Kostüme C.ie Zerogrammi

Dramaturgie Patricia Stöckemann


Uraufführung

Junge Choreografen

OPEN WINDOW S II Die zehn Tänzerinnen und Tänzer des Ensembles kommen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen. In Osnabrück haben sie seit Beginn der Spielzeit 2012/13 ein neues künstlerisches Zuhause gefunden. Mit eigenen Arbeiten, die sich thematisch auf das Motto der Tanzspielzeit Theater des Körpers beziehen, stellen sie sich ihrem Publikum als junge Choreografen vor. Im emma-theater bringen sie ihren ersten gemeinsamen Tanzabend heraus, der sich nicht zuletzt durch die Vielfalt der Herangehensweisen und choreografischen Handschriften auszeichnet.

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Premiere 14.6.2014 emma-theater

Es g i b t e i n e Vi e l z a h l v o n Di n g e n , d i e wir allein mit unserem Körper verstehen, d i e ss e i t s d e s B e w u ss t s e i n s , o h n e si e mit Worten au s d rü c k e n zu können. Pierre Bourdieu

W IEDER A UF N A H ME Uraufführung

Shang-Chi Sun

Incomplete Harmony Incomplete Harmony nennt der aus Taiwan stammende Tänzer und Choreograf Shang-Chi Sun sein Stück, das er mit dem Osnabrücker Tanzensemble kreiert hat. Darin geht es um den Zustand der Stille und die durch Stille ausgelösten Bilder und Wahrnehmungen. „Wenn ich an Stille denke“, so Shang-Chi Sun, „entwerfe ich unterbewusst schwarze und weiße Bilder. Schwarz und Weiß machen jede Aktion und Bewegung signifikant und bedeutend. In Incomplete Harmony schaue ich die Tänzer als Menschen an und ‚befreie’ sie davon, sich zur Musik zu bewegen. Stille ist für mich ein fundamentales Mittel der Choreografie.“

Wiederaufnahme 25.8.2013 emma-theater Choreografie Shang-Chi Sun Bühne/Kostüme Shang-Chi Sun Dramaturgie Patricia Stöckemann


t an z e x t r a

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Vis-à-Vis Mit unserer Reihe Vis-à-Vis möchten wir Sie, liebes Publikum, auch weiterhin an den Tanz und seine verschiedenen Ausdrucksformen heranführen und mit Ihnen darüber in einen direkten Austausch kommen. In Matineen und Soireen geben wir Einblicke in die Produktionsprozesse der auf dem Spielplan stehenden Tanzabende sowie Einführungen, Vorträge und Video-Lectures zu Themen der Tanzgeschichte und aktuellen Tanzszene. Am Anfang dieser Spielzeit steht anlässlich der Rekonstruktion von Le Sacre du Printemps in der Choreografie von Mary Wigman die Zeit des Ausdruckstanzes und seiner Protagonisten im Zentrum und zugleich die Frage: Wie rekonstruiert man ein Werk des Tanzes, zu dem es keine Filmaufnahmen gibt?

Offenes Tanztraining Einmal im Monat öffnet die Dance Company ihren Tanzsaal für ein offenes Training. Alle Interessierten ab 16 Jahren haben dann die Gelegenheit, mit den Tänzerinnen und Tänzern des Osnabrücker Ensembles an einer Ballettklasse oder einem modernen Tanztraining teilzunehmen. Darüber hinaus bieten wir ab der zweiten Spielzeithälfte, in unregelmäßigen Abständen, Tanz für Menschen ab 60 Jahren an. Die genauen Termine werden wir in den Publikationen des Theaters, wie dem Monatsleporello oder dem theaterjournal, bekannt geben.


sec, Osnabrück

Beeindruckender Auftritt Die Foyer-Fassade des Theaters Osnabrück wurde mit »Original Wasserstrich Backstein Klinkern« aus der Ziegelei Hebrok Natrup-Hagen realisiert. Hier zeigen sich Originalität und Ausdrucksstärke. Insgesamt ist so eine Spielstätte entstanden, in der Individualität gebührend gefeiert wird. Entdecken Sie Außergewöhnliches unter www.ziegelei-hebrok.de

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Amadeus Marek Pawlica Tänzer „Osnabrück für Immigranten – gemeinsam mit René Gwis auf Entdeckungstour.“

Beate Supianek Chefdisponentin Peter Helling Leitender Schauspieldramaturg „Unser Augenöffner: Felix Nussbaum.“


Patrick Berg Schauspieler „Produzent oder Stammgast – ich kenne Ulrich In den Birken in beiden Rollen.“

Fotos

Klaus Fischer Schauspieler „Für mich ist Hans-Otto Baumgarten der wunderbarste Osnabrücker.“


Dennis Pörtner Schauspieler „Pizza, Pasta, Perfekt: Mario Catapano.“

Hsiao-Ting Liao Tänzerin „Ich packe meinen Koffer und nehme mit: meine Warm-up-shoes.“


Susann Vent Sängerin „Damit mir nicht die Puste ausgeht.“


Andreas Hotz Generalmusikdirektor „Der Nachwuchs erobert die Konzertsäle: David ist unser größter Fan.“


Hans-Hermann Ehrich Sänger „Was soll ich sagen, Leila ist meine Fitnesstrainerin.“

Stefan Haschke Schauspieler „Hauptsache Freiheit!“


KONZERT


Mythos – Macht – Musik

LIEBE MU SIKFREUNDE, eindrücklicher hätte ich mir unsere erste gemeinsame Spielzeit nicht wünschen können! Gustav Mahlers 6. Sinfonie bleibt mir in ähnlich unvergesslicher Erinnerung wie die Erfahrung aus unserer Reise nach Wolgograd, dass Musik als einzige universelle Sprache selbst vor den Grenzen von Staaten keinen Halt macht. Wie der Anfang, so das Ende ist das erste Sinfoniekonzert der neuen Saison nach Hieronymus betitelt und schlägt in der Umkehrung den Bogen zur vergangenen: So, wie wir mit Beethovens 9. Sinfonie auf dem Domvorplatz enden, beginnen und knüpfen wir mit der aufregenden Rekonstruktion seiner 10. Sinfonie an, dann in der wiedereröffneten OsnabrückHalle. In Arnold Schönbergs Gedenkrede auf Mahler heißt es: „Die Neunte ist eine Grenze. Wer darüber hinaus will, muss fort!“ Diesem unheimlichen Reiz und rätselhaften Mythos letzter Werke geben wir uns gleich mehrfach hin, mit Mozarts Jupiter-Sinfonie ebenso wie mit Tschaikowskijs Pathétique und nicht zuletzt mit einem Werk, das dem Andenken des genialen Rossini gewidmet ist und selbst legendäre Berühmtheit erlangte: Verdis Requiem. Welche Inspiration Mythen und Macht auf Komponisten aller Epochen ausübten, können Sie in Schostakowitschs 6. Sinfonie, Beethovens Egmont und Coriolan, Wagners Rienzi oder in der bezaubernden französischen Barocksuite Scylla et Glaucus von Jean-Marie Leclair erleben. Ausgehend von historischen Spieltraditionen setzen wir die Reihe unserer Schlosskonzerte fort und widmen uns dem Apoll des Komponistenhimmels unter dem Titel Mozart aufgeklärt. An vorderster Stelle unserer musikalischen Arbeit aber stehen die Kinder und Jugendlichen! Umso dankbarer bin ich, dass unsere ersten Purzel- und Strolchkonzerte dem Ansturm unseres jungen Publikums kaum standhalten, wir diese Konzertreihe für die Allerkleinsten nun ausbauen wollen und zudem mit einem Jugendkonzert ein neues Cross-Over Format starten. Lassen Sie sich alle, gleich welchen Alters, von dieser universellen Sprache der Musik ansprechen, berühren und begeistern! Herzlichst, Ihr Andreas Hotz Generalmusikdirektor

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2.9.2013, 20 Uhr OsnabrückHalle/Europasaal

1. Sinfoniekon z ert WIE DER ANFANG, S O DA S E NDE Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 10 e-Moll Fragment – vervollständigt und bearbeitet von Barry Cooper Alban Berg Sieben frühe Lieder Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551, Jupiter-Sinfonie

O gib acht! Weites Wunderland is t au f g e ta n . Carl Hauptmann Sieben frühe Lieder: Nacht

Die vergangene Konzertsaison endete mit Beethovens 9. und letzter Sinfonie: ein Meilenstein der Musikgeschichte und für manch nachfolgenden Komponisten eine nur schwer zu überwindende Hürde. Vielleicht auch für Beethoven selbst? Denn tatsächlich setzte er noch einmal zu einem weiteren sinfonischen Werk an, das jedoch nie vollendet wurde. Barry Cooper nahm sich der Skizzen zum ersten Satz einer „Zehnten“ an und machte diesen für die Nachwelt erlebbar. Auch Mozarts Jupiter-Sinfonie markiert gewissermaßen einen Abschluss: Es ist, obwohl drei Jahre vor seinem frühen Tod geschrieben, bereits seine letzte Sinfonie, ein Werk, das noch einmal den ganzen Kosmos seines Schaffens auf einen Augenblick komprimiert. Zwischen diesen beiden Werken später Tage stehen mit Alban Bergs Sieben frühe Lieder seine noch spätromantische Auseinandersetzung mit der Liedtradition des 19. Jahrhunderts. Sie entstanden in den Jahren 1905 bis 1908 für Singstimme mit Klavier. Orchestriert wurden sie jedoch erst zwanzig Jahre später – wie der Anfang, so das Ende.

Dirigent Andreas Hotz

Solistin Christiane Iven, Sopran


musica pro pace

2. Sinfoniekon z ert

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21.10.2013, 20 Uhr OsnabrückHalle/Europasaal

TR AGI S C HE HELDE N Richard Wagner Rienzi, der Letzte der Tribunen – Ouvertüre Christian Wilhelm Westerhoff Konzert für Viola und Orchester Nr. 2 G-Dur Ludwig van Beethoven Egmont – Musik zu Goethes Trauerspiel op. 84

Im Wagner-Jahr 2013 geht der Blick hinaus über den Bayreuther Kanon, der mit Der fliegende Holländer beginnt und mit dem Bühnenweihfestspiel Parsifal endet. Nur ein Jahr vor dem Fliegenden Holländer wurde in Dresden Wagners dritte – und in Bayreuth erstmals 2013 konzertant aufgeführte – Oper Rienzi, der Letzte der Tribunen uraufgeführt. Sie erzählt die Geschichte des Cola di Rienzi, eines römischen Volkstribuns im 14. Jahrhundert, der den Adel vertrieb und eine Republik ausrief, später jedoch vom Papst verbannt wurde, als Senator zurückkehrte und schließlich in einem Volksaufstand ums Leben kam. Bekämpfte Wagners Rienzi den Adel um der Herrschaft des Volkes willen, so steht ihm mit dem niederländischen Grafen Egmont in Goethes Trauerspiel ein adliger Freiheitskämpfer gegenüber, der sich gegen die spanische Unterdrückung auflehnt. Auch ihm ist kein gutes Ende beschieden: Er wird zum Tode verurteilt. Die Idee der Freiheit jedoch lebt weiter. Beethoven komponierte für eine Aufführung am Wiener Burgtheater eine Bühnenmusik, die leider viel zu selten komplett zu hören ist. Vor einiger Zeit erschien eine CD des Osnabrücker Symphonieorchesters mit Klarinettenkonzerten des in Osnabrück geborenen Geigers Christian Wilhelm Westerhoff. In dieser Spielzeit richtet sich der Blick auf seine Werke für Viola und Orchester. Eine CD-Einspielung mit der Bratschistin Peijun Xu ist ebenfalls geplant.

Dirigent Andreas Hotz

Solisten Peijun Xu, Viola

Marie-Christine Haase, Sopran Guido Gallmann, Sprecher

Und jeden, d e n i m S tau b d u si e h s t , mach’ ich zum freien Bürger. Rienzi

Kooperation mit den Osnabrücker Friedensgesprächen


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2.12.2013, 20 Uhr OsnabrückHalle/Europasaal

3. Sinfoniekon z ert M y t hos de s No r de ns Jean Sibelius En Saga op. 9 Einojuhani Rautavaara Incantations, für Schlagzeug und Orchester Pjotr Iljitsch Tschaikowskij Sinfonie Nr. 6 b-Moll op. 74, Pathétique

Nur jene M u si k k a n n rühren, erschüttern, reizen, welche d e r Ti e f e einer durch I n spi r a t i o n bewegten Künstlerseele e n t s t r ö m t. P. I. Tschaikowskij

Ganz im Zeichen des Fernen, Rätselhaften und der Magie des Nordens steht das dritte Sinfoniekonzert. Jean Sibelius’ sinfonische Dichtung En saga (Eine Sage) entstand nach seiner Hochzeitsreise durch Karelien, das finnisch-russische Grenzgebiet, das eng verbunden ist mit dem finnischen Nationalepos Kalevala. Jedoch spiegelt dieses Werk eher Seelenzustände wider als konkrete Sagenelemente aufzugreifen. Incantations bedeutet „Beschwörung, Zauberformel“, ein Begriff, der nicht zuletzt immer wieder im Zusammenhang mit dem Schamanismus z. B. der nordischen Urvölker auftaucht, deren wesentlichstes Instrument bei der Seelenreise die Trommel ist. Einojuhani Rautavaara, nach Sibelius vielleicht der bedeutendste finnische Komponist, widmete seine „Beschwörungsformel“ dem schottischen Schlagzeuger Colin Currie, ganz verzaubert von dessen virtuosen und musikalischen Fähigkeiten. Als eine Programmsinfonie, „deren Programm aber für alle ein Rätsel bleiben soll“, hat Pjotr Iljitsch Tschaikowskij seine sechste und letzte Sinfonie bezeichnet. Als ein Requiem hat Großfürst Konstantin sie empfunden. Und tatsächlich wurde diese Sinfonie, die für die Zuhörer so ungewohnt mit einem langsamen, getragenen Satz endet, zur Totenmusik des Komponisten. Nur wenige Tage nach der Uraufführung, die der Komponist selbst dirigierte, verstarb er.

Im Anschluss Konzertlounge Mit freundlicher Unterstützung durch Musikverein Osnabrück e. V. Dirigent Christoph Poppen

Solist Collin Currie, Schlagzeug


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Konzert zum Neujahrstag 2014

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1.1.2014, 17 Uhr OsnabrückHalle/Europasaal

WUN S CHNACHWUCH S Das Wunschkonzert zum Jahreswechsel

Es g i b t im Leben zwei Tr agödien. Di e e i n e is t , d a ss m a n si c h e i n e n Herzenswunsch nicht erfüllen kann, die andere, d a ss m a n si c h s e i n e n Herzenswunsch e r f ü l lt h at.

„Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt, kriegt augenblicklich Junge“ prognostizierte einst Wilhelm Busch. Wir hoffen selbstverständlich, dass Ihr Wunsch ohne schwerwiegende Nebenwirkungen und Konsequenzen beim vergangenen Neujahrskonzert erfüllt wurde. Auf jeden Fall waren wir begeistert, denn mit unserem ersten Versuch eines Wunschkonzertes sind wir einem ungeheuren Zuspruch begegnet – sowohl was Ihre Abstimmung betraf als auch die Auswahl Ihrer speziellen Wünsche. Der ein oder andere wird sicher auch in diesem Jahr in unserem Programm ein Werk wieder finden, nach dem er sich sehnte. Sollte sich nun allerdings weiterer Wunschnachwuchs bei Ihnen eingestellt haben, so wollen wir Ihnen auch hier wieder gerne unterstützend zur Seite stehen. Ab November darf wieder gewünscht werden – Bescherung ist am 1. Januar 2014!

George Bernard Shaw

Dirigent Andreas Hotz

Conférencier Klaus Wallendorf


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4. Sinfoniekon z ert

2.2.2014, 11 Uhr 3.2.2014, 20 Uhr OsnabrückHalle/Europasaal

TA S TE NVARIATIO NE N Johann Sebastian Bach Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048 Paul Hindemith Thema mit vier Variationen – Die vier Temperamente für Streichorchester und Klavier Johannes Brahms Klavierquartett g-Moll op. 25 für Orchester bearbeitet von Arnold Schönberg

1721 widmete Johann Sebastian Bach „Sechs Konzerte mit mehreren Instrumenten“ dem Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg, worauf sie in der Folgezeit als Brandenburgische Konzerte bekannt wurden. Keines der sechs weist die gleiche Besetzung auf. Dennoch ist das dritte Konzert ein sehr spezielles, denn hier stehen sich nicht eine Solistengruppe und das Tutti gegenüber, sondern die Streichergruppen selbst treten gleichberechtigt in den „Wettstreit“. Obwohl eigentlich als Ballettmusik für Balanchine geschrieben, war Hindemiths Klavierkonzert Die vier Temperamente tatsächlich zunächst als Konzertstück zu erleben, bevor es sechs Jahre nach seiner Uraufführung auch auf die Ballettbühne fand. Auch wenn der Titel es anders vermuten lässt: Im Klavierquartett op. 25 von Johannes Brahms erklingt in der orchestrierten Fassung von Arnold Schönberg kein Klavier, sondern ein großer sinfonischer Apparat. Der Dirigent Otto Klemperer hatte Schönberg zu dieser Bearbeitung angeregt. Bei seiner Arbeit ging es Schönberg um das persönliche Interesse, sich anhand eines Werkes kompositorisch mit der Tradition auseinander zu setzen und so Erkenntnisse über die Möglichkeiten der Fortschreibung eben dieser Tradition zu gewinnen. In der Bearbeitung eines kammermusikalischen Werkes zu einem Werk für großes Orchester entdeckte er, wie er es ein wenig scherzhaft nannte, Brahms‘ „5. Sinfonie“.

Dirigent Andreas Hotz

Solistin Lauma Skride, Klavier

Meine A b si c h t e n : Streng im Stil von Brahms zu bleiben und nicht weiter zu gehen, als er selbst gegangen wä r e , wenn er heute noch lebte. Arnold Schönberg

Im Anschluss Konzertlounge


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Grußwort der Werner Egerland Stiftung

Dann l asst mal hören Osnabrücker Musikpreis Liebes Konzertpublikum, gemeinsam mit Ihnen sind wir gespannt, was der Osnabrücker Musikpreis in diesem Jahr für uns bereithält. Alle Jahre wieder – doch alle Jahre wieder neu und überraschend. Sehr freuen wir uns, dass es auch zur guten Tradition geworden ist, benachteiligte Kinder in unserer Stadt teilhaben zu lassen an dem, was große musikalische Kunst ausmacht. Deshalb bedanken wir uns bei den Künstlerinnen und Künstlern der vergangenen Jahre wie auch bei den Preisträgern 2013 für ihre Bereitschaft, denjenigen die Musik zu eröffnen, denen der Zugang sonst sehr schwer fällt oder gleich ganz verwehrt ist. Die Werner Egerland Stiftung ist ihrem Namensgeber verpflichtet und dies mit großer Freude. Unsere Stifterin und Beiratsvorsitzende Felicitas Egerland beweist nicht nur durch die Förderung des Osnabrücker Musikpreises, sondern durch mannigfaltige Projekte, wie sehr ihr der Stiftungsauftrag ein Anliegen ist und wie lebendig sich bei jungen Menschen Beziehungen über die innereuropäischen Grenzen hinaus knüpfen lassen. In diesem Jahr feiert unsere Stiftung ihr zehnjähriges Bestehen, die Zeit ist wie im Flug vergangen. So betrachten wir den diesjährigen Osnabrücker Musikpreis quasi als Auftakt für eine nächste, hoffentlich ebenso erfolgreiche Dekade unserer Stiftungsarbeit und appellieren ebenso salopp wie herzlich an unsere diesjährigen Preisträger: „Dann lasst mal hören.“ Ihnen und uns allen ein erfreuliches Konzertereignis wünschen Vorstand und Beirat der


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5. Sinfoniekon z ert

24.2.2014, 20 Uhr OsnabrückHalle/Europasaal

GRE N ZE N DER MAC H T Ludwig van Beethoven Coriolan-Ouvertüre c-Moll op. 62 N.N. Preisträgerkonzert Dmitri Schostakowitsch Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 54

Osnabrücker Musikpreis 1807 schrieb Beethoven für die Coriolan-Tragödie seines Freundes Heinrich von Collin eine Ouvertüre. Kern des Dramas ist eine bei Livius und Plutarch überlieferte Legende, nach der der Patrizier Coriolanus aus Rom vertrieben wurde, sich mit Roms Feinden verbündete und gemeinsam mit ihnen die Stadt angriff. Seine Mutter und seine Ehefrau können ihn jedoch dazu bewegen, die Stadt zu verschonen. Ihn kostet es das Leben. Die Macht politischer Despoten und ihre Auswirkung auf den Einzelnen musste Dmitri Schostakowitsch immer wieder erfahren. In den späten 1930er Jahren herrschte in der Sowjetunion die erste stalinistische „Säuberungswelle“, der auch viele Künstler und Intellektuelle zum Opfer fielen. Auch Schostakowitsch war massiv in der Presse angegriffen worden und musste öffentlich Selbstkritik üben, in deren Folge er eine Sinfonie schrieb, die auf den ersten Blick dem Parteidiktat des Sozialistischen Realismus folgte, in Wahrheit aber eine groteske Karikatur der Herrschenden war. Nach schweren Depressionen infolge dieser Ereignisse ist die 6. Sinfonie eine – wenn auch eher melancholische – Rückkehr ins Leben. Bereits zum vierten Mal ermöglicht das Engagement der Werner Egerland Stiftung die Vergabe des Osnabrücker Musikpreises. Unter den Finalisten des ARD Musikwettbewerbes in den Kategorien Violine, Viola und Fagott wird das Kuratorium des Osnabrücker Musikpreises im September den diesjährigen Preisträger auswählen.

Dirigent Andreas Hotz

Solist/in Preisträger/in des Osnabrücker Musikpreises,

ermöglicht durch die Werner Egerland Stiftung

In S c h o s ta kowitschs Schöpfungen wa r e n Bach und Offenbach immer freundliche Nachbarn – s o au c h wieder in der Sechsten Sinfonie. Boris Schwarz


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23.3.2014, 11 Uhr 24.3.2014, 20 Uhr OsnabrückHalle/Europasaal

6. Sinfoniekon z ert S EH N S UC H T Jean Marie Leclair Suite aus Scylla et Glaucus Robert Schumann Konzert für Violoncello und Orchester op. 129 Robert Schumann Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38

Wa s rufst Du Thränen i n s G e si c h t U n d S c h at t e n in der Seele Li c h t ? O wende, wende D e i n e n L au f Im Thale blüht der Frühling au f ! Adolf Böttger

Im Anschluss Konzertlounge

Scylla et Glaucus, die einzige Oper des französischen Violinisten und RameauZeitgenossen Jean-Marie Leclair der Ältere greift, wie viele Opernstoffe des Barock, auf eine Episode aus Ovids Metamorphosen zurück. Glaucus verliebt sich in Scylla. Als diese ihn jedoch zurückweist, bittet er die Zauberin Circe um Hilfe, unwissend, dass die Zauberin sich bereits in ihn verliebt hat. Da er jedoch ihre Zuneigung nicht erwidert, rächt sie sich, indem sie Scylla in einen Felsen verwandelt. Nach ihrer Uraufführung geriet diese Oper schnell in Vergessenheit, bis John Eliot Gardiner sie Mitte der 1980er Jahre wiederentdeckte. Lange hatte Robert Schumann fast ausschließlich Musik für das Klavier geschrieben, bis er im Februar 1841 in nur wenigen Tagen seine erste Sinfonie komponierte – ganz im Rausch der ersten Frühlingsgefühle, denen dieses Werk seinen Untertitel verdankt. Leider erlebte er die Uraufführung seines Cellokonzertes nicht mehr. Ein geplantes Konzert mit dem Frankfurter Cellisten Robert Bockmühl scheiterte, nachdem der Komponist nicht auf die „Verbesserungsvorschläge“ des Interpreten eingehen wollte. Doch auch die Uraufführung vier Jahre nach Schumanns Tod fand nur mit Klavierbegleitung statt. Erst 1867 war es in Wien in seiner vollständigen Form zu hören.

Dirigent Andreas Hotz

Solist Nicolas Altstaedt, Violoncello


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7. Sinfoniekon z ert

12.5.2014, 20 Uhr OsnabrückHalle/Europasaal

ERINNERU NGE N AN DIE HEIMAT Zoltán Kodály Tänze aus Galánta Sergej Prokofjew Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 63 Bedřich Smetana Má Vlast – Mein Vaterland

Eines der wichtigsten Werke, mit denen ein Komponist seiner Heimat ein Denkmal gesetzt hat, ist Bedřich Smetanas Die Moldau. Dieses bekannte Stück ist jedoch nur ein Ausschnitt aus dem Zyklus Má Vlast (Mein Vaterland), in dem Smetana seine Heimat durch Orte, Ereignisse und Sagen aus dunkler Vorzeit vorstellt. Im Konzert erklingen neben der Moldau auch die sinfonischen Dichtungen Vyšehrad, šárka und Z českých lůhu a hájů (Aus Böhmens Hain und Flur). Die Frage nach der Musik der Heimat war das zentrale Forschungsinteresse Zoltán Kodálys, der gemeinsam mit Béla Bartók zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch die ungarischen Dörfer reiste, um traditionelles Liedgut zu sammeln und auszuwerten. Beiden ist ein immenses Wissen um eine ansonsten wohl vergessene Kunst zu verdanken. In den Tänzen aus Galánta erinnert er sich an seine Kindheit an eben jenem Ort. Sergej Prokofjew schrieb sein zweites Violinkonzert 1935, zu einem Zeitpunkt, da er sich zur Rückkehr nach Russland entschlossen hatte. In seiner Hinwendung zur „Neuen Einfachheit“ wurde es nicht nur ein großer Publikumserfolg, sondern sogar von politischer Seite in der UdSSR anerkannt.

Dirigent Daniel Inbal

Solist Michal Majersky, Violine

Hi e r erklingen von allen Seiten innig gesungene Li e d e r , sowohl lustige a l s au c h melanc h o l is c h e , au s H a i n u n d Flur. Bedřich Smetana

Im Anschluss Konzertlounge


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28.6.2014, 20 Uhr 30.6.2014, 20 Uhr 2.7.2014, 20 Uhr Hoher Dom zu Osnabrück

8. Sinfoniekon z ert IN Ge de nk en Giuseppe Verdi Messa da Requiem

Aber schlieSSlich is t i m Leben doch alles Tod? Giuseppe Verdi, Il trovatore

Anlässlich des Todes von Gioacchino Rossini lud Giuseppe Verdi zwölf der wichtigsten Komponisten Italiens ein, um gemeinsam eine „Messa per Rossini“ zu schreiben. Das Projekt lief an, es kam allerdings nicht zur Aufführung. Als vier Jahre später jedoch der Dichter Alessandro Manzoni starb, griff Verdi sein ursprünglich für Rossini vertontes Libera me auf und machte es zur Keimzelle eines Requiems für den politischen Gefährten. Es entstand eine Totenmesse, die einerseits zwar der Liturgie folgt, in ihren zeitlichen und personellen Dimensionen aber jeden Rahmen eines Gottesdienstes sprengt. Mit der emotionalen Tiefe und überwältigenden Kraft seiner Opern durchdringt Verdi auch in seinem Requiem jedes Wort und jeden Ton, vom lyrischsten Moment der Hoffnung auf Erlösung bis hin zur Heraufbeschwörung des Inferno am Tag des Jüngsten Gerichts.

Kooperation mit dem Osnabrücker Dom

Dirigent Andreas Hotz Solisten Lina Liu, Sopran Renée Morloc, Alt

N.N., Tenor N.N., Bass

Chor des Theaters Osnabrück Leitung Markus Lafleur

Osnabrücker Domchor und Jugendchor Leitung Clemens Breitschaft


Mehr zu den Werk en – Einführungen Sonntagskonzerte 10.45 Uhr, OsnabrückHalle/Europasaal, mit Wolfgang Herkenhoff Montagskonzerte 19.15 Uhr, OsnabrückHalle/Presseraum, mit Klaus Laßmann

Mehr zu den K ünst lern – Konzertlounge Im Anschluss an das 3., 4., 6. und 7. Sinfoniekonzert gibt es montagabends die Gelegenheit, in der Konzertlounge mehr über die Künstler zu erfahren. Intendant Ralf Waldschmidt moderiert Gespräche mit Solisten, Dirigenten und Orchestermusikern. 15 Minuten nach Konzertschluss im Foyer der OsnabrückHalle.

KONZERTPROGRAMM FÜR gross und k lein Unsere musikalischen Angebote für Kinder und Jugendliche finden Sie ab Seite 132.

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S on d e r k on z e r t

Konzert für die Sparkasse Osnabrück

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25.5.2014 OsnabrückHalle/Europasaal Dirigent Andreas Hotz Solist Benjamin Schmid, Violine

P e ti t s Four s FRANZÖSISCHE VERSUCHUNGEN Claude Debussy Trois nocturnes Ernest Chausson Poème für Violine und Orchester Claude Debussy Petite Suite Maurice Ravel Tzigane Georges Bizet Carmen-Suite Nr. 1 Petits fours – kleine delikate Häppchen der erlesenen französischen Backkunst – sind das Thema des diesjährigen Konzerts für die Sparkasse Osnabrück. Die bekanntesten und schönsten Orchesterwerke französischer Komponisten entstammen der Zeit um 1900, im Wesentlichen geprägt und inspiriert durch den auch in der Malerei und Literatur vorherrschenden Impressionismus. Natürlich darf unter den Leckerbissen französischer Musik auch nicht eine Reminiszenz an „die“ französische Oper schlechthin fehlen: Carmen!


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mozart AUFGEKLÄRT

Dirigent Andreas Hotz Moderation Stefan Hanheide

In Kooperation mit der Universität Osnabrück In Kooperation mit dem Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Universität Osnabrück wird die in der letzten Saison begonnene „aufgeklärte“ Konzertreihe in der Aula der Universität fortgesetzt. Unter den Maßgaben der historisch informierten Aufführungspraxis widmet sich die Konzertreihe in diesem Jahr dem sinfonischen Schaffen Wolfgang Amadeus Mozarts. Lag im ersten Jahr dieser Reihe mit den Werken Joseph Haydns das Augenmerk auf den Ursprüngen der klassischen Sinfonie, so rückt nun die Entwicklung dieser Gattung hin zur romantischen Sinfonie des 19. Jahrhunderts in den Blickpunkt. Mozarts frühe sinfonische Werke stehen noch ganz in der Tradition Haydns, seine späten Werke weisen jedoch weit darüber hinaus und ebneten den Weg für Künstler wie Beethoven, Schubert oder Schumann. Um diese Entwicklung nachvollziehbar zu machen, stehen sich in jedem Konzert eine frühe und eine späte Sinfonie Mozarts gegenüber – auch in diesem Jahr wieder begleitet von den „aufklärenden“ Erläuterungen von apl. Prof. Stefan Hanheide.

Kooperation mit dem Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Universität Osnabrück

Wolfgang Amadeus Mozart

1. S c hl oss k on z e r t Sinfonie Nr. 1 Es-Dur KV 16 Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV 543

2. S c hl oss k on z e r t Sinfonie Nr. 8 D-Dur KV 48 Sinfonie Nr. 25 g-Moll KV 183

3. S c hl oss k on z e r t Sinfonie Nr. 15 G-Dur KV 124 Sinfonie Nr. 36 C-Dur KV 425, Linzer Sinfonie

27.10.2013, 18 Uhr Aula der Universität Osnabrück, Schloss

4.5.2014, 18 Uhr Aula der Universität Osnabrück, Schloss

1.6.2014, 18 Uhr Aula der Universität Osnabrück, Schloss


K A MMERK O N ZERTE u n d L i e d e r a b e n d e

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19.1.2014, 11.30 Uhr Theater am Domhof/ Orchesterstudio

1. Kammerkon z ert

Matthew Segger, Tuba Sascha Hermann, Sandra Nagel, Sonja Hajek, Hilmar Hajek, Horn

Musik für Blechbläser

2.3.2014, 11.30 Uhr Theater am Domhof/

2. Kammerkon z ert

Orchesterstudio Antje Hennenberg und Tobias Blum, Oboe Marian Ghisa und Jürgen Pleger, Klarinette Matthias Lechtermann und Miloš Dopsaj, Fagott Sascha Hermann, Sandra Nagel und Hannah Mously, Horn Yuri Kim, Violoncello Matthias Wernecke, Kontrabass

30.3.2014, 11.30 Uhr Theater am Domhof/ Orchesterstudio Frank Lorenz und Marco Liechti, Schlagzeug Martin Räpple, Posaune N.N., Klavier Mit freundlicher Unterstützung durch Musikverein Osnabrück e. V.

Christer Danielsson Concertante Suite für Solotuba und vier Hörner Anton Bruckner Andante für Wagnertuben und Tuba Anton Bruckner Trösterin Musik für Wagnertuben und Tuba

Bläserserenaden Wolfgang Amadeus Mozart Serenade c-Moll Nr. 12 Antonín Dvořák Serenade d-Moll op. 44

3. Kammerkon z ert Musik für Posaune und Schlagzeug Mit Werken von Daniel Schnyder


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4. Kammerkon z ert Aus unserer Heimat Boris Papandopulo Quintett für Klarinette und Streichquartett Joly Braga Santos Streichquartett Nr. 2 a-Moll

1. L iederabend Hätt’ ich Schwingen hinzufliegen Mit Liedern von Ravel, Braunfels, Zheng, Shin u. a.

2. L iederabend Im Rahmen des Friedenslabors Mit Liedern von Schostakowitsch, Ullmann, Eisler, Weill u. a.

18.5.2014, 11.30 Uhr Theater am Domhof/ Orchesterstudio Adria Ensemble Adrian Wonnemann, Violine Ana KirchmayerWonnemann, Violine Mariana Blanc, Viola Lavinia Reck, Violoncello Michael Gäbel, Klarinette

13.1.2014, 19.30 Uhr Theater am Domhof/ Oberes Foyer An-Hoon Song, Klavier Lina Liu, Sopran Daniel Moon, Bariton

Mai 2014 Theater am Domhof/ Oberes Foyer Mino Marani, Klavier Marie-Christine Haase, Sopran Almerija Delic, Alt Mark Hamman, Tenor


k on z e r t e a u f r e i s e n

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29.9.2013 Osnabrücker Symphonieorchester Dirigent Andreas Hotz Solistin Christiane Iven, Sopran

Lüdenscheid Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 10 Alban Berg Sieben frühe Lieder Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 41 KV 551, Jupiter-Sinfonie

8.12.2013 Osnabrücker Symphonieorchester Dirigent Andreas Hotz

Bückeburg Richard Wagner Rienzi, der letzte der Tribunen – Ouvertüre Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 39 KV 543 Ludwig van Beethoven Egmont – Musik zu Goethes Trauerspiel op. 84

5.10.2013

Bad Iburg

Blechbläserquintett des Osnabrücker Symphonieorchesters

Wagner for brass – Transkriptionen für Blechbläserquintett


Warum Jörg Loske gas gibt, auch Wenn es um bremsen geht. Schnelligkeit, Zuverlässigkeit, Flexibilität und Kostenbewusstsein – das sind die Anforderungen an moderne Logistikdienstleister. Wir bei Hellmann leben danach und bieten individuelle Transportlösungen, die diesen Prinzipien und den Wünschen unserer Kunden gerecht werden. www.hellmann.net/loske

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S O LI S TE N U N D S O LI S TI N N E N

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Christiane Iven, Sopran

Solistin im 1. Sinfoniekonzert

Christiane Iven studierte bei Judith Beckmann und Dietrich Fischer-Dieskau. Nach Engagements an zahlreichen deutschen und europäischen Opernhäusern ist sie derzeit dem Staatstheater Stuttgart fest verbunden, wo sie u. a. als Feldmarschallin im Rosenkavalier, Agathe im Freischütz, Kundry in Parsifal und Ariadne zu erleben ist. 2011 wurde sie zur Kammersängerin ernannt. Sie sang mit hervorragenden Orchestern und Dirigenten wie der Academy of St. Martin in the Fields unter Sir Neville Marriner, den Münchner Philharmonikern, dem Orchestra della Scala unter Riccardo Chailly und vielen anderen. Zu ihren Liedbegleitern zählen András Schiff, Burkhard Kehring und Wolfram Rieger. Regelmäßig ist sie bei den großen Musikfestivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival oder den Schwetzinger Festspielen zu Gast. Auf CD erschienen sind u. a. Schumanns Faust-Szenen mit dem Concertgebouworkest Amsterdam unter Nikolas Harnoncourt und Alban Bergs Lieder mit dem Orchestre Philharmonique de Straßbourg.

Peijun Xu, Viola

Solistin im 2. Sinfoniekonzert

Peijun Xu wurde 1985 in Shanghai geboren. Nach ihrer Ausbildung in China setzte sie ihr Studium bei Roland Glassl in Frankfurt fort. Wichtige Impulse bekam sie von bedeutende Musikern wie Gidon Kremer, Yuri Bashmet, Kim Kashkashian oder Tabea Zimmermann. Beim Internationalen Yuri Bashmet Viola Wettbewerb 2010 in Moskau erhielt sie den ersten Preis sowie zwei Sonderpreise für die beste Interpretation. Im Frühjahr 2012 gewann sie außerdem den Internationalen Max Rostal Wettbewerb in Berlin. Als Solistin konzertierte Peijun Xu mit der Philharmonie Baden-Baden, dem Kammerorchester Moscow Soloists unter Yuri Bashmet, dem Symphony Orchestra of New Russia sowie dem Sinfonieorchester Virtuosi Brunensis. Peijun Xu ist Dozentin für Viola an der Hochschule in Frankfurt a. M.. Sie spielt eine Viola von Giuseppe Cavaleri (ca.1740), eine Leihgabe der Stiftung Villa Musica Rheinland Pfalz.

Marie-Christine Haase, Sopran

Solistin im 2. Sinfoniekonzert

Marie-Christine Haase begann ihre klassische Gesangsausbildung bei Prof. Gabriele Schreckenbach, Prof. Thomas Mohr und Dr. Krisztina Laki an der Hochschule für Künste Bremen. Sie besuchte Meisterkurse bei Aulikki Eerola und Krisztina Laki, nahm am Wettbewerb des Deutschen Musikrats in Bonn teil und erreichte 2010 die erste Finalrunde des Deutschen Bundeswettbewerbs für Gesang in Berlin. Die Sopranistin gab bereits zahlreiche Konzerte und Liederabende und trat in Nittenau im Rahmen des Max-Reger-Forums auf. In Hochschulproduktionen sang sie u. a. den Sandmann in Hänsel und Gretel, die Ottilie in Im weißen Rössl sowie die Amital in La Betulia Liberata. 2011 gab sie ihr Debüt in Bremerhaven als Erste Hexe in Dido und Aeneas von Henry Purcell. Marie-Christine Haase zählte 2011 zu den elf besten Nachwuchssängern der deutschen Künstlervermittlung. Seit der Spielzeit 2011/12 ist sie festes Ensemblemitglied am Theater Osnabrück.


Solist im 2. Sinfoniekonzert

Guido Gallmann, Sprecher

Guido Gallmann wurde 1966 geboren. Nach dem Abitur absolvierte er eine Ausbildung zum Organisten und Chorleiter an der Kirchenmusikschule in Aachen. Von 1989 bis 1992 folgte eine dreijährige Schauspielausbildung in Hamburg am Bühnenstudio der Darstellenden Künste und am Studio 033. Von 1992 bis 1997 Ensemblemitglied am Theater Lübeck, folgten Engagements am Theater Bielefeld und an den Städtischen Bühnen Münster. In der Spielzeit 2000/01 erhielt er den Preis der Gesellschaft der Theaterfreunde Münster und den Publikumspreis der Besucherorganisation Volksbühne e. V. (Volksbühnentaler). Seit 2001 ist Guido Gallmann festes Ensemblemitglied am Theater Bremen.

Dirigent 3. Sinfoniekonzert

Christoph Poppen, Dirigent

Von 1995-2006 leitete Christoph Poppen das Münchener Kammerorchester. Anschließend war er bis 2011 Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern. Zahlreiche Gastdirigate führten ihn u. a. zu den Bamberger Symphonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, NDRRadiophilharmonie, WDR Sinfonieorchester, Sächsische Staatskapelle Dresden und dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt. Zu den Höhepunkten der Saison 2012/13 zählten u. a. Konzerte mit dem Netherlands Philharmonic Orchestra, dem Singapore Symphony Orchestra und dem Kölner Kammerorchester sowie das Silvesterkonzert mit den Wiener Symphonikern. Als Operndirigent ist er u. a. an der Staatsoper Stuttgart, dem Aalto-Theater Essen und bei der RuhrTriennale zu erleben. Von 2000 bis 2005 war er künstlerischer Leiter des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD und hat seit 2003 eine Professur für Violine und Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater München inne.

Solist im 3. Sinfoniekonzert

Colin Currie, Schlagzeug

Colin Currie studierte Pauke und Schlagzeug an der Royal Scottish Acadamy of Music and Drama. Als erster Schlagzeuger erreichte er 1994 das Finale des BBC Young Musician of the Year-Wettbewerbs. Er zählt zu den bedeutendsten Vertretern seines Fachs, zahlreiche Komponisten, u. a. Simon Holt, Einojuhani Rautavaara oder Jennifer Higdon schreiben Werke für ihn. Neben seinen Konzerten als Solist oder als Kammermusikpartner tritt er regelmäßig mit seinem Percussion-Ensemble „The Colin Currie Group“ auf. Darüber hinaus unterrichtet er an der Royal Acadamy of Music in London sowie am Königlichen Konservatorium in Den Haag.

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Lauma Skride, Klavier

Solistin im 4. Sinfoniekonzert

1982 in Riga geboren, begann Lauma Skride im Alter von fünf Jahren Klavier zu spielen. Sie studierte bei Volker Banfield in Hamburg und gastierte bei Orchestern wie dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, den Hamburger Symphonikern oder der Dresdner Philharmonie. Zu den Dirigentinnen und Dirigenten, mit denen Lauma Skride arbeitet, gehören Andris Nelsons, Kristjan Järvi, Anu Tali, Muhai Tang, John Storgards, Pedro Halffter, Yan Pascal Tortelier und Cornelius Meister. Mit ihrer Schwester Baiba ist sie regelmäßig als Duo zu erleben. Zu ihren weiteren Kammermusikpartnern zählen u. a. Daniel Müller-Schott, Jing Zhao, Sol Gabetta und Julian Steckel sowie Jörg Widmann und Christian Tetzlaff.

Nicolas Altstaedt, Violoncello

Solist im 6. Sinfoniekonzert

Nicolas Altstaedt studierte bei Boris Pergamenschikow und Eberhard Feltz. 2010 wurde Nicolas Altstaedt im Wiener Musikverein mit dem Credit Suisse Young Artist Award ausgezeichnet und debütierte mit den Wiener Philharmonikern unter Gustavo Dudamel. Als „New Generation Artist“ der BBC bestreitet er Auftritte und Aufnahmen mit allen BBC Orchestern. Seit 2012 leitet er das Lockenhaus Kammermusikfestes. Höhepunkte vergangener und kommender Saisons sind u. a. Auftritte mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, den Wiener Symphonikern, den Bamberger Symphonikern, dem Melbourne Symphony Orchestra sowie den Rundfunkorchestern Berlin, Stuttgart und Helsinki unter Dirigenten wie Sir Neville Marriner, Neeme Järvi, Sir Roger Norrington und Vladimir Ashkenazy. Als einer von wenigen europäischen Künstlern wurde er in die Lincoln Center Chamber Music Society New York aufgenommen.

Michal Majersky, Violine

Solist im 7. Sinfoniekonzert

Michal Majersky erhielt seine Ausbildung bei Alfred Staar, Mintcho Mintchev und Andreas Reiner. Bereits mit neun Jahren stand er als Solist vor einem Orchester. Majersky ist Preisträger großer internationaler Wettbewerbe (Kocian, Brahms, Flesch) und absolvierte zahlreiche Meisterkurse bei renommierten Pädagogen aus aller Welt (Zachar Bron, Jaques Gestem, Erich Gruenberg, Igor Ozim, Eduard Schmieder). Mit 24 Jahren erhielt er seine erste Konzertmeisterstelle bei den Niederrheinischen Sinfonikern in Krefeld/ Mönchengladbach. 2007 kam er als 1. Konzertmeister zum Osnabrücker Symphonieorchester, wo er bis heute diese Position innehat. Michal Majersky spielt auf einer der schönsten Guarneri del Gesu-Kopien, die um 1900 von Voller Brothers in London gebaut wurde.


Solistin im 8. Sinfoniekonzert

Lina Liu, Sopran

Lina Liu wurde 1980 in Chengdu (China) geboren und begann ihr Gesangsstudium an der Musikhochschule Shanghai. 2003 kam sie im Zuge eines Auslandsstipendiums an das Hamburger Konservatorium, wo sie von KS Jeanette Scovotti unterrichtet wurde. Im Anschluss studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Ingrid Kremling. Die Sopranistin ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe im In- und Ausland. Als Konzertsängerin trat Lina Liu u. a. in der chinesischen Botschaft in Berlin, den Festspielen in Mecklenburg-Vorpommern, der Musikhalle Hamburg sowie im Grand Theatre von Shanghai auf. Am Theater Osnabrück ist sie seit der Spielzeit 2011/12 fest engagiert und war bisher u. a. in den Titelpartien in Madama Butterfly und Aida zu erleben sowie als Donna Anna in Don Giovanni und Donna Leonora inVerdis Die Macht des Schicksals.

Solistin im 8. Sinfoniekonzert

Renée Morloc, Alt

Renée Morloc erhielt ihre Gesangsausbildung an der Musikhochschule Stuttgart und am Mozarteum Salzburg. Ihr Operndebüt gab die Altistin am Nationaltheater Mannheim als Erda in Siegfried. Ihr Repertoire umfasst in erster Linie die dramatischen Alt-Partien Wagners, Richard Strauss’ und Verdis. Seit Beginn ihrer Karriere singt sie in zahlreichen Ring-Neuproduktionen insbesondere die Partien Fricka, Waltraute, Erda sowie Brangäne in Tristan. Zu ihren wichtigsten Partien zählen ferner Amme (Frau ohne Schatten) und Klytämnestra (Elektra) von Richard Strauss. Gastspiele führen Renée Morloc an viele große europäische Opernhäuser wie die Hamburgische Staatsoper, die Deutsche Oper Berlin, nach Helsinki, an die Semperoper Dresden, nach Tokyo, Brüssel, Monte Carlo und Montpellier. 2007 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen als Larina (Onegin) unter der Leitung von Daniel Barenboim. Neben der Oper pflegt Renée Morloc ein umfangreiches Konzertrepertoire, für das sie weltweit gefragt und das in zahlreichen Einspielungen dokumentiert ist.

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Dietz-Ulrich von Czettritz, Annette Schekahn, Julian Neumayr, Anja Deu Theaterpädagogik „Mit Schulleiterin Katharina Nolte stehen wir nicht im Regen.“

Daniel Wagner Sänger „Domkapellmeister Clemens Breitschaft steht für Vokalmusik Tür an Tür.“


Rosemarie Fischer Schauspielerin „Ich habe meine stets hilfsbereite Nachbarin Heidrun Flaspöhler mitgebracht.“

Marie-Christine Haase Sängerin „Eigentlich Maskenbildnerin, doch für mich ist Sylke Schmidt Ersatzmutti.“


Mark Hamman Sänger „Birgit Grünwald und Pauline, Musikerinnen von heute und morgen.“


Thomas Schneider Schauspieler „Mein Fahrrad heißt Fischer.“

Sandro Šutalo Schauspieler „moD, esaH, retaehT?“


Alexandre Pierre Schauspieler „Heaven und ich standen fast hundertmal zusammen auf der Bühne.“

Christopher Havner Tänzer „Liat Gabay, Valentin Braun und ich tanzen gerne dumm herum“


Maria Goldmann Schauspielerin „Verkäuferin Dagmar Meyer macht die Notwendigkeit zur Besonderheit.“

Andrea Casabianchi Schauspielerin „Melina, Elias und ich sind uns einig: Garten ist besser als Fotostudio.“


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Manja Haueis Schauspielerin „Gemeinsam mit Statistin Diana-Denise Augustin habe ich den Drachen in Ritter Trenk bekämpft.“


Corinna Weber, Fenja Petersen, Gislinde Nauy, Frauke Damerow Marketing „Alle lieben Oskar.“

Kathrin Brauer, Peter Kovacs, Marcin Tlałka Chor „Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen wir Lech Kozaczek.“


KINDER- und jugendT HEATER


Grußwort

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VOrHANg Auf für O S kAr! Eines ist gewiss: Es wird wieder abwechslungsreich. Neben Wiederaufnahmen aus der letzten Spielzeit erwarten uns das Jugendstück Watte und Robinson Crusoe – lassen wir uns überraschen, in welchem Gewand sich dieser Abenteuerklassiker vorstellt. Im Rahmen des Festivals Spieltriebe 5 wird mit Mensch Karnickel ein eindringlich berührendes und einfühlsames Werk des Kinder- und Jugendbuchautors Rudolf Herfurtner für das junge Publikum ab 11 Jahren vorgestellt, das sich aber auch das erwachsene Publikum nicht entgehen lassen sollte. In eine ganz andere Welt entführt uns OSKAR mit dem Stück Kalif Storch. Ein Märchen für alle, ob groß oder klein, die sich in der Vorweihnachtszeit verzaubern lassen wollen. Wir erleben Störche, die keine sind, eine Eule, die nur so scheint und einen Hauch von Orient. Kulturelle Bildung hat viele Spielarten. So unterschiedlich sie auch sein mögen, dienen sie der Persönlichkeitsentwicklung und führen Menschen zusammen. Sie fördern die Sozialkompetenz und das soziale Miteinander. Einen großartigen Beitrag zur Teilhabe junger Menschen an kultureller Bildung in unserer Stadt und dem Landkreis Osnabrück leistet unser junges Theater. OSKAR erreicht mit seinen Schulaufführungen alle sozialen Schichten aller Altersgruppen und schafft Chancengleichheit bei der Nutzung kultureller Angebote. Mit rund 200 Vorstellungen pro Spielzeit im emma-theater, im Theater am Domhof sowie mobil im Landkreis und darüber hinaus, ermöglicht OSKAR jährlich über 60.000 jungen Menschen den Zugang zum Theater. Hinter jedem tollen Projekt stehen Menschen: die Akteure des Kinder- und Jugendtheaters, die mit unsagbarem Engagement jede Spielzeit mit Leben erfüllen. OSKARs Förderer und Mitglieder, die mit ihrer finanziellen Unterstützung für den Erhalt unseres jungen Theaters Sorge tragen und so jungen Menschen den Zugang zur kulturellen Bildung ermöglichen. Und vielleicht auch Sie? – Als OSKARs Freund oder Freundin sind Sie uns herzlich willkommen. Christiane Wulff Vorstandsvorsitzende OSKARs Freunde Förderverein des Jungen Theaters in Stadt und Land Osnabrück e. V.

Kontakt OSKAR Gastspielbuchung Frauke Damerow Tel 0541/76 00 155 Programminformation Anja Deu Tel 0541/76 00 163 OSKARs freunde Tel 0541/32 31 000 info@oskarsfreunde.de www.oskarsfreunde.de


Rudolf Herfurtner

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Premiere 26.9.2013 emma-theater Übernahme aus Spieltriebe 5

W e i S S n i c h t, o b d u w e i S S t, w i e d a s g e h t, wenn eine Armee hinter dir h e r is t ?

Uraufführung

Mens ch Karnick el Im Winter 1944, ein halbes Jahr vor dem Ende des 2. Weltkriegs, wird Clemens von seiner Mutter „landverschickt“. In der größten Not beschließt Katrin Graber, dass ihr Junge in Ostpreußen sicherer ist als bei ihr in der bombardierten Stadt. Doch alles kommt anders: Clemens verpasst die Abfahrt des rettenden Schiffs, als er seinem Kaninchen nachläuft – plötzlich ist er völlig allein, in einer eiskalten Welt mitten im Krieg, irgendwo im heutigen Polen. Seine Spur verliert sich und wenige Monate später kapitulieren die Deutschen. Für Clemens’ Mutter ist es unmöglich, in den Nachkriegswirren festzustellen, ob ihr Sohn überlebt hat. Nach langer Suche scheint es, als ob er genau wie sein Vater nicht mehr heimkehren wird. Doch Clemens lebt! Er lebt in Heimen und Auffanglagern, bis er fünf Jahre später in seine Heimatstadt zurückkehrt. Aus dem Jungen ist ein anderer geworden, „Karnickel“, einer, der gelernt hat, sich durchzuschlagen. Katrin Graber hat wieder geheiratet und heißt jetzt Hofmann; ihr neuer Mann hat seinen Sohn Timo in die Ehe mitgebracht. Können Timo, Clemens und seine Mutter einen gemeinsamen Weg heraus aus den schrecklichen Nachwirkungen des Krieges finden? Der bekannte Kinder- und Jugendbuchautor Rudolf Herfurtner schrieb 1990 mit Mensch Karnickel einen berührenden Roman, den er nun für das Theater Osnabrück als Bühnenfassung adaptiert hat. Sein Stück Das Geschenk des weißen Pferdes ist bereits seit der Spielzeit 2012/13 im OSKAR-Repertoire zu sehen.

Inszenierung Constanze Burger

Bühne/Kostüme Hella Bünte

Dramaturgie Maria Schneider Alexander Wunderlich


Wilhelm Hauff

Kalif Storch

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Premiere 13.10.2013 Theater am Domhof

Für die Bühne bearbeitet von Maria Schneider Kalif Chasid ist begeistert: Sein Großwesir Mansor präsentiert ihm einen geheimnisvollen Krämer, der mit allerlei funkelnden Dingen handelt. Zu den Perlen und Geschmeiden, die der Kalif so liebt, gibt es obendrein noch ein seltsames Pulver mit einer fremdsprachigen Packungsbeilage dazu. Nur der Palastgelehrte Selim kann diese Sprache entziffern – es ist Latein und es ist ein großartiger Zauber, der dem jungen Kalifen da in die Hände gefallen ist. Wer das Pulver schnupft, kann sich nach Belieben in ein Tier verwandeln und versteht die Sprache der Tiere. Um wieder zu einem Menschen zu werden, muss der Verwandelte das Zauberwort „Mutabor“ sagen. Es gibt nur einen Haken. Wer lacht, vergisst das Zauberwort und bleibt ein Tier. Während Mansor das Pulver am liebsten sofort in der Wüste vergraben würde, stürzt Kalif Chasid sich und seinen Großwesir mitten hinein ins Abenteuer. Die beiden verwandeln sich in Störche, doch unterschätzen sie, wie lustig sich Vögel auf dünnen Beinen im flatternden Tanz bewegen … Ein unvermeidlicher Lachkrampf schüttelt die beiden und das Zauberwort ist vergessen. Unversehens sind sie zum Opfer der finsteren Pläne des Zauberers Kaschnur geworden, der sich zum neuen Kalifen in Bagdad ernennen lässt. Es muss ihnen nun gelingen, sich zurückzuverwandeln, bevor Kaschnur noch Schlimmeres anrichtet. Wilhelm Hauffs Märchen-Klassiker von 1826 wird das neue große Weihnachtsstück im Theater am Domhof für die ganze Familie.

Inszenierung Henrike Vahrmeyer

Bühne/Kostüme Katja Fritzsche

Dramaturgie Marie Senf

Aber nur u m Hi m m e l s willen nicht g e l a c h t, s o n s t si n d wir verloren!

Mit freundlicher Unterstützung durch


Daniel Defoe

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Premiere 8.3.2014 emma-theater

M e i n G o t t, w i e is t e s möglich g e w e s e n , d a ss ich das Land erreichen konnte?

Robinson Cru soe Der junge englische Kaufmannssohn Robinson Crusoe fährt aus Abenteuerlust zur See. Auf dieser Reise wird er von türkischen Piraten gefangen genommen, als Sklave nach Marokko verkauft und kann schließlich nach Brasilien fliehen. Als er von dort aus eine riskante Schifffahrt in Richtung Guinea unternimmt, erleidet er einen Schiffbruch, bei dem er alle seine Gefährten verliert und sich auf eine unbewohnte Insel retten kann. Offenbar muss er sich mit seinem Schicksal abfinden, in Zukunft auf sich allein gestellt zu sein. Er baut sich ein Zuhause, geht jagen, baut Getreide an und fertigt Kleidungsstücke aus Fellen. Auch ein Tagebuch führt er in seiner Einsamkeit. Doch eines Tages bemerkt er, dass er doch nicht ganz alleine ist. Kannibalen kommen auf die Insel, aus deren Fängen er einen „Wilden“ rettet. Noch viele weitere Abenteuer erwarten Robinson Crusoe und seinen neuen Kameraden Freitag, bis er es nach mehr als 28 Jahren schließlich schafft, die Insel wieder zu verlassen … Daniel Defoes Abenteuerroman Robinson Crusoe hat seit seinem Erscheinen vor über 250 Jahren nichts von seiner Spannung verloren und wird im emma-theater von Laura Linnenbaum inszeniert. Die junge Regisseurin war nach ihrem Regiestudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt von 2011 bis 2013 Regieassistentin und Stipendiatin des Schauspiel Studio Frankfurt. Am Schauspiel Frankfurt inszenierte sie in diesem Rahmen u. a. Schlafes Bruder und Eine Teufeliade.

Inszenierung Laura Linnenbaum

Bühne/Kostüme David Gonter

Dramaturgie Maria Schneider


Ali Taylor

Wat t e

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Premiere 26.4.2014 emma-theater

Deutsch von Michael Raab Zwei Brüder, der 16-jährige Gussie und der 18-jährige Callum, sitzen an der schottischen Küste, biertrinkend, fluchend, schweigend. Auf der Beerdigung der eigenen Mutter haben sie es nicht mehr ausgehalten, aber die Frage danach, wie es jetzt weitergehen soll, stellt sich immer drängender: Weggehen oder bleiben, Abschied und Neuaufbruch oder alles beim Alten belassen? Callum will ein neues Leben in London beginnen, während Gussie sich vor dem Verlust in eine Traumwelt flüchtet: Im schäumenden Meer sieht er immer wieder die tote Mutter, die sich, nach alten Sagen, als zur Unzeit Gestorbene in einen Seehund verwandelt hat, um bald wieder zurückzukehren. Doch in der Rückschau des älteren Callum erscheint die idealisierte Mutter immer ambivalenter. Und dann taucht auch noch – ganz sicher quicklebendig – die 17-jährige Ausreißerin Harriet auf und bringt die Beziehung der beiden Brüder ordentlich durcheinander. 2007 zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens eingeladen, erzählt das Stück des Engländers Ali Taylor eine Brüdergeschichte in rauem Milieu, von schwierigem Erwachsenwerden, tiefgreifenden Verlusterfahrungen und der Sehnsucht nach einem eigenen Leben, nach Liebe und Zuhause. Niemals sentimental, aber poetisch und wahrhaftig, zeigt es drei junge Menschen, die ohne die Hilfe Erwachsener ihren eigenen Weg finden müssen.

Wenn die W e lt m o r g e n wieder erschaffen würd, und niemand h ät t u n s g e s a g t , d a ss e s G o t t g i b t, du würdst n i e d r au f k o m m e n , d a ss e s i h n g i b t.


Ernst Toch

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Premiere 4.5.2014 Theater am Domhof/ Oberes Foyer

DIE PRIN ZES SIN AUF DER ERB S E Musikmärchen in einem Aufzug Text von Benno Elkan nach Hans Christian Andersen

Der Mensch is t e i n G e fäS S der Lüge; Verstellung is t s e i n A n g e si c h t .

Der Prinz soll heiraten, doch keine der Brautanwärterinnen ist ihm gut genug. Die Königin besteht auf eine echt blaublütige Schwiegertochter. Auch sie hat ihre Zweifel an so mancher Bewerberin. Der König sieht schwarz: Wie nur soll so die Richtige zu finden sein? Doch dann taucht eine fremde Prinzessin auf, schön und liebreizend, wie es sie nur im Märchen gibt. Der Prinz ist sofort verliebt, aber die Königin ist misstrauisch. Gemeinsam mit der Amme heckt sie einen Plan aus. Unter einem Berg aus Kissen, der das Nachtlager der angeblichen Königstochter auspolstert, wird eine Erbse versteckt. Ist das Mädchen so feinfühlig, das kleine Kügelchen zu bemerken, so kann es sich nur um eine allerechteste Prinzessin handeln und die Hochzeit kann stattfinden. Wird die schöne Unbekannte den Erbsentest bestehen? Ernst Toch zählt zur Komponistengeneration um Paul Hindemith, Ernst Křenek und Kurt Weill. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten teilte er das Schicksal vieler seiner Kollegen: Aufführungsverbot und Emigration. In seiner Kurzoper Die Prinzessin auf der Erbse, uraufgeführt 1927 in Baden-Baden, setzte er das bekannte Märchen mit feinster Ironie und komischen Charakterbildern in eine klare musikalische Sprache, an der Jung und Alt gleichermaßen Vergnügen haben werden. Guillermo Amaya inszenierte zuletzt am Theater Osnabrück Gaetano Donizettis Der Liebestrank.

Musikalische Leitung An-Hoon Song

Inszenierung Guillermo Amaya

Dramaturgie Maria Schneider


Joseph von Eichendorff

AU S DEM LEBEN EINES TAUGENICH TS

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Premiere Herbst 2013 Mobile Produktion

Informationen Frauke Damerow Tel 0541/76 00 155

Klassenzimmerstück Was willst du mal werden? Wie willst du dieses Ziel erreichen? Bist du auf dem Weg dahin, oder verschwendest du gerade deine Zeit? Der Druck steigt. Schon Jahre vor dem Schulabschluss sollen junge Menschen Entscheidungen für eine erfolgreiche, ergebnisorientierte Berufswahl und Ausbildung treffen – um vollwertige, sinnvolle Mitglieder der Gesellschaft zu werden. Aber fällt nicht gerade diese Gesellschaft allmählich auseinander? Kommt der Einzelne angesichts unendlicher Möglichkeiten und unsicherster Aussichten heute an einen Punkt, an dem die Verweigerung zum neuen Prinzip wird? Joseph von Eichendorffs Novelle Aus dem Leben eines Taugenichts, fertig gestellt 1822/23 und erstmals 1826 veröffentlicht, beschreibt die Welt aus der Perspektive eines namenlosen jungen Mannes, der nirgendwo hineinzupassen scheint. Vom Vater aus dem Haus geworfen, begibt er sich auf eine Reise, die ihn nach Rom und zurück und schließlich sogar in die Arme seiner geliebten „allerschönsten Frau“ führt. Ist jetzt alles klar für die Zukunft? Die Produktion Aus dem Leben eines Taugenichts kann als Klassenzimmerstück mobil für Schulen und alle weiteren Interessierten gebucht werden.

Inszenierung Anna Werner

Dramaturgie Marie Senf

Es is t , a l s wä r e ich überall e b e n z u sp ä t gekommen, a l s h ät t e die ganze W e lt gar nicht au f m i c h g e r e c h n e t.


W IEDER A UF N A H ME N

Holger Schober

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Wiederaufnahme 20.8.2013 emma-theater

Cly de und Bonnie Ein B-Movie

Inszenierung Max Claessen Bühne/Kostüme Anabel Fröhlich Musik Axel Brauch Dramaturgie Anja Sackarendt

Das Leben – ein Film. Zusammen spinnen sich Bonnie und Clyde (eigentlich heißt Clyde nicht Clyde, sondern Werner) in die rasante Welt des berühmt bedingungslosen Gangsterpaares: Banküberfälle und Liebesschwüre! Zwischen Leinwand und Legende rutscht leider immer wieder die Realität. Clyde-Werner und Bonnie verbindet sowohl eine triste Vergangenheit als auch die Sorge um die Zukunft. Ein Fluchtwagen steht nicht parat. Und die Liebe auf dem Rücksitz? Und die Waffen, sind die echt? Auf der Folie der historischen Figuren und ihrer Filmgeschichte schrieb Holger Schober ein B-Movie über ein junges Paar und ihren alltäglichen Kampf. Es geht um soziale und seelische Verwahrlosung, Gewalt und wahre Liebe.

Rudolf Herfurtner Wiederaufnahme 12.9.2013 emma-theater

Inszenierung Henrike Vahrmeyer Bühne/Kostüme Katja Fritzsche Musik Franko Frankenberg Dramaturgie Stefanie Eue

DA S GES CHENK DE S WEI S S EN PFERDE S Der Junge Tasi lebt mit seinen Großeltern in der mongolischen Steppe. Sein Großvater Ulan hat ihm versprochen, von seinem Krankenlager aufzustehen, sobald es Frühling wird, aber er fühlt sich zu schwach. Um Tasi abzulenken, beginnt er zu erzählen: vom Hirten Suhe und seinem weißen Pferdchen, das er pflegt und beschützt, bis es zum schönsten Pferd des Landes heranwächst. Doch vor dem großen Reitturnier, dessen Sieger die Prinzessin zur Frau bekommen soll, wird den beiden übel mitgespielt … Der Kinder- und Jugendbuchautor Rudolf Herfurtner greift eine mongolische Legende auf und schreibt über die Kraft des Erzählens und den Zauber der Musik, über Lebensfreude, Mut und Hoffnung.


Wolfgang Herrndorf

Ts chick Der 14-jährige Maik und sein neuer Mitschüler Tschick machen sich in den Sommerferien mit einem geklauten Lada auf eine Reise durch den „Wilden Osten“ Deutschlands. Ihr Ziel: die Walachei. Werden sie es am Ende erreichen? Es ist ein Abenteuer, eine Reise mit skurrilen, gefährlichen, aber auch äußerst sympathischen Begegnungen, auf der sich die beiden Jugendlichen anfreunden … Wolfgang Herrndorf feierte mit seinem Bestsellerroman Tschick große Erfolge. Der Roman erhielt den Clemens Brentano Preis 2011, den Deutschen Jugendliteraturpreis 2011 und den Hans-Fallada-Preis 2012.

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Wiederaufnahme 18.9.2013 emma-theater

Inszenierung Alexander May Bühne Alexander May Anabel Fröhlich Kostüme Anabel Fröhlich Dramaturgie Alexander Wunderlich Ralf Waldschmidt


jugendkonzert

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8.2.2014, 19 Uhr OsnabrückHalle/Europasaal

GREE N BE AT S MEET S O RC H E S TR A

Dirigent An-Hoon Song

Mitreißende Rhythmen, virtuose Choreografien und viel gute Laune sind die Kennzeichen des Percussion-Ensembles Green Beats. In einer ungewöhnlichen Konstellation treffen bei diesem Jugendkonzert Percussion-Virtuosität und große Sinfonik aufeinander. Ein rhythmisches Feuerwerk wartet auf sein Publikum.

Percussion-Ensemble Green Beats Osnabrücker Symphonieorchester

Purzelkonzerte Moderation/Konzept Annette Schekahn

13.11./16.11.2013, 15.30 Uhr Theater am Domhof/ Oberes Foyer Violine und Schlagzeug

12.2./15.2.2014, 15.30 Uhr Theater am Domhof/ Oberes Foyer Trompete und Klavier

Konzerte sind nur was für Große? Stimmt nicht! Die Purzelkonzerte richten sich an die Allerkleinsten mit ihren werdenden oder jungen Eltern. Damit es nicht zu anstrengend wird, dauert ein Konzert nur 30 Minuten, in denen aber alles erlaubt ist: Krabbeln, Rumlaufen, Mitsingen … Sitzkissen sind vorhanden, Decken dürfen mitgebracht werden.

Die mu s ik al i s c he W e t t e r s tat ion In diesem Konzert lassen es unsere Musiker an der Geige und an verschiedenen Schlaginstrumenten nieseln und schneien, donnern und krachen. Wir hören neblige und sonnige Klänge und ihr dürft natürlich kräftig mitmachen!

K r e u z u nd qu e r u n t e r w e g s Seid ihr manchmal unterwegs? Im Spielzimmer, im Wald oder auf der Straße? Wisst ihr, dass sich jede Reise anders anhört? Mit der Eisenbahn, mit dem Auto, auf dem Pony und sogar mit dem Schotterwagen sind wir in diesem Konzert unterwegs und entdecken dabei ganz viel Musik!


Strolchkonzerte Auch im zweiten Jahr unserer Konzertreihe laden Strolch, Annette und die Musiker des Osnabrücker Symphonieorchesters alle Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter mit ihren Begleitern auf eine musikalische Entdeckungstour ins Obere Foyer ein. Macht es euch bequem und spitzt die Ohren!

Das Ho r n r u f t Die Hornisten des Symphonieorchesters können viel über ihre Instrumente erzählen. Eine dieser Geschichten beginnt so: Eines Tages lag auf einer Wiese ein Horn, das ein Stier verloren hatte. „Super!“, dachte sich der Mensch, der es fand, und blies hinein. Wie es weitergeht, erfahrt ihr im Strolchkonzert.

Es gr ü n t so gr ü n Der Kinderchor des Theaters Osnabrück und vier Streicher des Osnabrücker Symphonieorchesters stellen euch Musik vor über Blumen und Blätter, über Dschungeltiere oder Käfer. Findet heraus, wie das wohl klingen mag.

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Moderation/Konzept Annette Schekahn

22.1./26.1.2014, 15.30 Uhr Theater am Domhof/ Oberes Foyer Horn und Tuba

15.5./17.5.2014, 15.30 Uhr Theater am Domhof/ Oberes Foyer Kinderchor des Theaters Osnabrück Leitung Markus Lafleur Streichquartett

Familien[opern] konzert Anat e vk a Das Familien[Opern]Konzert ist dieses Jahr eigentlich ein Familien[Musical]Konzert – wir zeigen euch die spannendsten Ausschnitte aus dem Musical Anatevka. Dabei erfahrt ihr, wie die Menschen in einem jüdischen „Schtetl“ namens Anatevka leben, was den Milchmann Tevje an seinen drei Töchtern in den Wahnsinn treibt – und wie man das im Theater zum Klingen bringt.

3.11.2013, 11 Uhr Theater am Domhof Moderation Maria Schneider Ensemble und Chor des Theaters Osnabrück Osnabrücker Symphonieorchester


Schulkonzerte

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In den Schulkonzerten schenkt das Osnabrücker Symphonieorchester je einem Werk aus einem der Sinfoniekonzerte besondere Beachtung.

7. – 9. Klasse

Wolfgang Amadeus Mozart

3.9.2013, 11 Uhr OsnabrückHalle/Europasaal

J u p i t e r-S in fonie

Dirigent Andreas Hotz

Mozarts letzte Sinfonie ist auch seine umfassendste: Ein musikalischer Rückblick von der Bachschen Tradition des Kontrapunktes bis zu Visionen einer Sinfonie des 19. Jahrhunderts.

Moderation Andreas Hotz Annette Schekahn

1. – 4. Klasse 25.3.2014, 11 Uhr OsnabrückHalle/Europasaal Dirigent Andreas Hotz Moderation Andreas Hotz Annette Schekahn

Robert Schumann

F r ü hl ing ss in fonie Ganz im Banne der ersten Frühlingsboten schrieb Robert Schumann seine Frühlingssinfonie, ein musikalisches Freudenfest des Wiedererwachens der Natur – und seine erste Sinfonie.

5. – 6. Klasse

Bedřich Smetana

13.5.2014, 11 Uhr OsnabrückHalle/Europasaal

Die Mol dau

Dirigent Daniel Inbal

Aus zwei Quellen entspringend, fließt die Moldau durch Böhmen, vorbei an einer Bauernhochzeit, einer Jagdgesellschaft, bis schließlich die Burg Vyšehrad in den Blick gerät. Mit diesem musikalischen Porträt seiner Heimat schuf Smetana die vielleicht bekannteste sinfonische Dichtung.

Moderation Daniel Inbal Annette Schekahn


Konzertpädagogisches Programm des Osnabrücker Symphonieorchesters

MOVING T HEATRE Moving Theatre heißt das konzertpädagogische Programm des Osnabrücker Symphonieorchesters. Begleitet von drei Orchestermusikern erfindet jede teilnehmende Projektklasse ihre ganz eigene Musik zu einem unserer Konzerte. Die Musiker kommen in eure Klasse und erarbeiten dort gemeinsam mit euch eine Klangkollage oder Komposition, die von den Schülern selbst musiziert wird. Dabei könnt ihr eure eigenen Fähigkeiten einbringen und eure Ideen zum musikalischen Ausdruck bringen. Höhepunkt und Abschluss ist die Aufführung vor dem jeweiligen Konzert in der OsnabrückHalle oder im Rahmen eines Schulkonzertes. Moving Theatre richtet sich an alle Altersgruppen aller Schulformen und heißt sowohl erfahrene Klassen als auch Neulinge willkommen. Zudem seid ihr herzlich zum Besuch der Aufführungen unserer Moving Theatre – Projekte eingeladen.

Moving Theatre Projekte 2013/14

WETTSTREIT Zum 4. Sinfoniekonzert Präsentation: 2.12.2013, 19.15 Uhr, OsnabrückHalle

Frühling Integriert in das Schulkonzert Frühlingssinfonie Präsentation: 25.3.2014, 11 Uhr, OsnabrückHalle

Heimat Zum 7. Sinfoniekonzert Präsentation: 12.5.2014, 19.15 Uhr, OsnabrückHalle

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Ihr Ansprechpartner für Moving Theatre: Annette Schekahn Tel 0541/76 00 169 schekahn@theater.osnabrueck.de


Theat erp채dagogik


Theaterpädagogisches Programm 2013/14

T HEATER HAUT NAH

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Musik und Theater – Theater und Schule – Theater für junge Leute

Willkommen! Wir holen euch ins Theater, in den Zuschauerraum, hinter die Kulissen und auf die Bühne. Theater Hautnah beinhaltet zahlreiche Angebote rund ums Theater: Theater spielen in fünf Theatergruppen, Theater entschlüsseln in Szenischen Vorbereitungen, Moving Theatre – Kompositionsprojekte und viele Workshops. Erlebt unser Theater in gemeinsamen Vorstellungs- und Probenbesuchen, in Nachgesprächen und Diskussionen. Jeder, der Lust auf Theater hat, ist bei uns genau richtig.

Das Stadtprojekt Aufgrund einer neuen, von der Stadt Osnabrück finanzierten Theaterpädagogikstelle am Theater Osnabrück bieten wir innerhalb des Stadtgebietes Osnabrück zahlreiche neue und kostenlose Programmpunkte an: Arbeiten Sie beispielsweise mit Ihrer Klasse, Theater-AG oder Jugendgruppe im Rahmen einer Projektwoche zu einem bestimmten Thema: Wir kommen gerne zu Ihnen an die Schule, um Sie bei dieser Arbeit zu unterstützen. Beim CrossCheck arbeitet eine Gruppe aus Schülern zweier verschiedener Schulen eine Spielzeit lang zu einem gemeinsamen Thema. Am Ende steht eine Präsentation in der Schule oder einem Stadtteiltreff. Szenische Vorbereitungen finden ab jetzt auch für Grundschulen statt, weitere Projekte mit Grundschulen sind in Planung. Bei Open Stage arbeiten über einen festgelegten Zeitraum drei Gruppen aus drei Schulen kreativ zu Romeo und Julia, angelehnt an die Tanzproduktion der Dance Company Theater Osnabrück. An einem gemeinsamen Abend werden die Ergebnisse präsentiert und diskutiert.

Die Partnerschulen Das Theater Osnabrück setzt in der kommenden Spielzeit die erfolgreiche Kooperation mit Schulen aus Osnabrück und dem Landkreis fort. Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 11 aller Schulformen gehen einmal im Jahr ins Theater und lernen dabei sämtliche Sparten und Spielstätten kennen. Darüber hinaus bekommen sie Einführungsveranstaltungen, Theaterführungen, Inszenierungsvorbereitungen und Workshops angeboten, so dass „Schwellenängste“ abgebaut werden. Bislang haben 35 Schulen einen Kooperationsvertrag mit uns geschlossen. Über 21.000 Schüler kamen in der letzten Spielzeit dadurch ins Theater. Wenn auch Ihre Schule teilnehmen möchte, melden Sie sich bitte bei der Theaterpädagogin Anja Deu.


Uns e r A n g e b o t f ü r S c h ü l e r, L e h r e r u n d S c h u l k l ass e n

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Premierenklasse Probenbesuch, Nachgespräch, Szenische Vorbereitung, Premierenbesuch Szenische Vorbereitung Theaterpädagogische Vorbereitung von Inszenierungen und Konzerten Einführung und Nachgespräch Ergänzende Vor- und Nachbereitung von Vorstellungen Probenbesuch Einblicke in den Entstehungsprozess einer Inszenierung Orchesterprobenbesuch Einblicke in die Probenarbeit des Orchesters Führung Blick hinter die Kulissen Betreuung von Theater-AGs und Kursen für Darstellendes Spiel Schülertheatertreffen Präsentation und Austausch von Schülertheatergruppen im emma-theater Thematische Workshops und Kinderworkshops zu verschiedenen Inhalten Theater-Spicker Erklär- und Fragestunde mit Profis aus Musiktheater und Konzert Theaterkiste Eine Kiste voller Überraschungen aus allen Abteilungen des Theaters Moving Theatre-Projekt Mit dem Osnabrücker Symphonieorchester Musik selbst entwickeln Familien- und Schulkonzert, Purzel- und Strolchkonzert Konzertreihen für alle Altersgruppen Theaterforum Stammtisch zu aktuellen Inszenierungen für alle Theaterinteressierten

Lehrersichtkarten für Lehrer, die sich einen Eindruck verschaffen wollen Theater am Domhof 10 €, emma-theater 6 €

Theaterrundbrief Monatliche Information zu theaterpädagogischen und theaterrelevanten Themen Jugend- und Schülerabonnements Besonders günstig ins Theater


T H E A TERGRUPPE N Theatermäuse Was die Großen können, können auch die Kleinen! Hier bekommen unsere jüngsten Theaterfans die Gelegenheit, ihren Körper und ihre Wahrnehmung durch Spiele, Musik und Gruppenübungen zu schulen und mit der Zeit gezielt einzusetzen. Wir wollen ausprobieren, was man mit Worten, Klängen, Bewegungen, Ideen und theatertechnischen Kniffen alles machen kann.

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Beginn Mitte September 2013 für Kinder zwischen 7 und 12 Jahren

Jugendclub Mania Du hast Lust auf eigene Texte und Geschichten, Bewegung und Gefühle, auf Theater eben? Wichtig ist nur Spaß am Spiel und Lust am Experimentieren. Schüchternheit und Hemmungen wollen wir gemeinsam in Lampenfieber, Spielrausch und absolute TheaterMANIA umwandeln.

Beginn Mitte September 2013 für Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren

Amigos Bandidos Multikulturelle Theatergruppe für Schülerinnen und Schüler aller Förder-, Haupt- und Realschulen ab 14 Jahren. Jugendliche haben den Mut, für sich selbst zu sprechen und zu zeigen, was sie fühlen und was sie bewegt. Schüler trauen sich, ihre eigenen Geschichten zu erzählen und mit ihnen zu experimentieren.

Beginn Mitte September 2013 für Schüler ab 14 Jahren

Theater der Generationen … … ist der beste Beweis, dass Theaterspielen jung hält und den eigenen Horizont erweitert. Hier zählt die Neugierde auf eine besondere Theatergruppe: Junge Menschen agieren zusammen mit Junggebliebenen. Gerade die generationsbedingten Gegensätze machen das szenische Zusammenspiel spannend und lassen Theater interessant werden. Es wird ein Stück erarbeitet, das zum Ende der Spielzeit aufgeführt wird.

Beginn Mitte September 2013 für Spieler zwischen 12 und 100 Jahren

Die Bühnenläufer Diese Theatergruppe richtet sich an alle Erwachsenen, die ihre Spiellust ausleben wollen. Sie brauchen nur Fantasie, Spaß am Experimentieren und ein bisschen Mut und Neugier, neue Seiten an sich zu entdecken und in andere Rollen zu schlüpfen.

Beginn Mitte September 2013 für Spieler ab 18 Jahren, in Kooperation mit der Volkshochschule Osnabrück


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wo r k sho p s f ü r k i n d e r

An unterschiedlichen Terminen bieten wir im Lauf der Spielzeit ein WorkshopProgramm für Kinder an: Hier darf probiert, geprobt und gespielt werden!

In den Osterferien wird im Theaterlabor experimentiert. Drei Tage improvisieren, spielen und erfinden Grundschulkinder eigene Szenen zu einem bestimmten Thema.

Im Juni 2013 erscheint die Broschüre Theater Hautnah mit dem ausführlichen theaterpädagogischen Programm des Theaters Osnabrück für die Spielzeit 2013/14.

Kontakt Theater Hautnah Anja Deu Leitende Theaterpädagogin Tel 0541/76 00 163 deu@theater.osnabrueck.de Dietz-Ulrich von Czettritz Theaterpädagoge Tel 0541/76 00 157 vonczettritz@theater.osnabrueck.de Julian Neumayr Theaterpädagoge Tel 0541/76 00 168 neumayr@theater.osnabrueck.de Annette Schekahn Musiktheater- und Konzertpädagogin Tel 0541/76 00 169 schekahn@theater.osnabrueck.de


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T HEATER EX TRA


Matinee Vor jeder Premiere im Theater am Domhof findet an Sonntagvormittagen im Oberen Foyer eine Matinee statt (außer bei Kalif Storch), bei der das jeweilige Produktionsteam Einblick in das Werk und in die Inszenierung gibt. Oberes Foyer, Eintritt frei

Einführung Vor vielen Vorstellungen im Theater am Domhof und im emma-theater finden Einführungen zum Stück statt. Termine werden im Leporello angekündigt, Eintritt frei.

Nachgespräch Nach bestimmten Vorstellungen werden Gespräche mit den Produktionsteams und Experten angeboten. Die Nachgespräche werden rechtzeitig angekündigt. Oberes Foyer, Eintritt frei

Öffentliche Probe Bei Produktionen des Musiktheaters im Theater am Domhof laden wir Sie zu einer öffentlichen Bühnenprobe mit Orchester ein. Vor diesem spannenden Einblick in den Probenalltag des Theaters wird es zudem eine Stückeinführung geben. Termine werden im Leporello angekündigt, Eintritt frei

Extra Zu einzelnen Inszenierungen gibt es ein Extra: Extra-Texte, -Ansichten, -Programme. Sie sind eingeladen zu Begegnungen mit Künstlern und Fachleuten, zu Auseinandersetzungen mit Themen und Perspektiven der Gegenwart. Oberes Foyer oder Foyer des emma-theaters, Eintritt frei

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Der Soundtrack meines Lebens Einmal im Monat legen wir im Oberen Foyer des Theaters am Domhof Platten auf. Wir stellen Ihnen Mitglieder der künstlerischen Ensembles anhand der Musik vor, die sie in ihrem Leben begleitet hat und besprechen mit ihnen die wirklich haarigen Themen: Was war die schlimmste jugendliche Modesünde? Welche Schnulze treibt noch heute Tränen in die Augen? Und wie lang musste man als Kind zum Klavierunterricht gezwungen werden, bis sich die lebenslange Liebe zur klassischen Musik durchsetzte? Lernen Sie das Ensemble ungezwungen und unkonventionell kennen. Oberes Foyer, Eintritt frei

emma zwei Auch im Kleinen ist das emma ganz groß: Dreimal wird es im Verlauf der Spielzeit kleinere Inszenierungen im Foyer oder anderen eher ungewöhnlichen Orten des emma-theaters geben. Freuen Sie sich mit uns auf neue Entdeckungen, kommen Sie mit ins emma zwei!

Lotter-Party Das emma-theater geht ab! In der Lotter Straße steigt die Lotter-Party, monatlich ausgerichtet vom Theater Osnabrück: Eine schräge Performance mit Schauspielern, Sängern und/oder Tänzern eröffnet den Abend und dann wird getanzt bis in die Nacht! emma-theater, Eintritt frei

Literaturspot In Kooperation mit der Dom Buchhandlung veranstaltet das Theater Osnabrück seit der Spielzeit 2012/13 eine Lesereihe. Die Autorenlesungen präsentieren Neuerscheinungen zu Themen rund um das Theater und werden künstlerisch umrahmt. Termine werden im Leporello angekündigt.


8. bis 11. Mai 2014

2. Friedenslabor Osnabrück

Im Frühjahr 2014, wenige Monate bevor sich der Beginn des 1. Weltkriegs zum hundertsten Mal jährt, wird das 2. Friedenslabor des Theaters stattfinden. Ein Thema wird das Verhältnis von Musik und Gewalt sein. Mit Diskussionen, Ausstellungen, performativen Formaten und Wegen jenseits der traditionellen Theaterarbeit wollen wir erneut erforschen, welche Möglichkeiten die Kunst und die Stadt Osnabrück bieten, um sich mit der gesellschaftlichen und politischen Realität und unseren Utopien auseinanderzusetzen. Geplant ist erneut ein Osnabrücker Friedensgespräch im Theater. Das genaue Programm wird rechtzeitig bekanntgegeben.

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T HEATER UN TERWEG S

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Das Theater Osnabrück zeigt seine Produktionen nicht nur in den eigenen Spielstätten, sondern geht regelmäßig auf Gastspiel, um überregional seine Theaterarbeit bekannter zu machen und einem weiteren Zuschauerkreis zu öffnen. Wir freuen uns, in der Spielzeit 2013/14 wieder regelmäßig an den verschiedensten Theatern gastieren zu können – mit Oper, Schauspiel und Konzert!

Schauspiel und Musiktheater 25.09.13 10.10.13 05.12.13 07.01.14 10.01.14 15.01.14 23.01.14 27.01.14 11.02.14 19.02.14 28.02.14 02.03.14 08.03.14 01.04.14 06.04.14 08.04.14 29.04.14 28.05.14

Die Mittagsfrau evita Die Mittagsfrau Anatevka Die Mittagsfrau Kalif Storch Anatevka Woyzeck Woyzeck DIE MITTAGSFRAU Anatevka Anatevka Der Vogelhändler La Bohème La Bohème La Bohème Der Liebestrank Der Liebestrank

Konzert- und Theatersaal Nordhorn Konzert Theater Coesfeld Stadttheater Bocholt Theater Wolfsburg Theater Minden Theater Gütersloh Theater Lippstadt Theater Wolfsburg Recklinghausen Theater Marl Theater Gütersloh Theater Gütersloh Stadttheater Bocholt Theater Gütersloh Theater Gütersloh Theater Gütersloh Theater Leverkusen Konzert Theater Coesfeld

Osnabrücker Symphonieorchester 29.09.13 Konzert 05.10.13 Konzert 08.12.13 Konzert

Kulturhaus Lüdenscheid Schloss Bad Iburg Rathaus Bückeburg


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Denn Musik, Kunst und Kultur spielen in unserem Haus eine große Rolle. Und mit unserem hauseigenen Taxidienst sind auch viele weitere attraktive Ziele für Ausflüge oder Shoppingtouren nur wenige Fahrminuten entfernt. Ergänzt wird dieser Service durch ein erstklassiges kulinarisches Angebot in Café und Restaurant und durch vielseitige kulturelle, sportliche und gesellige Aktivitäten bei uns im Hause. Diakonie-Wohnstift am Westerberg – Mitten im Leben!

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Liebe Theat erfreunde, Theaterverein Osnabrück e. V. Krahnstraße 42 49074 Osnabrück Tel 0541/600 69 19 Fax 0541/600 69 20 info@theatervereinosnabrueck.de www.theatervereinosnabrueck.de

eine großartige Spielzeit liegt hinter uns! Mauro de Candia und Andreas Hotz sind, so kann man sagen, gut in Osnabrück angekommen und haben das Publikum begeistert. Im Tanztheater freuen wir uns auf ein Meisterwerk der Musikgeschichte, Le Sacre du Printemps in einer Rekonstruktion der Choreografie von Mary Wigman. Im Musiktheater wird sicherlich die szenische Darstellung eines der großartigsten Oratorien, der Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach, einen Höhepunkt bieten und im Schauspiel ist es eine große Freude, dass die kommende Spielzeit wieder mit dem Festival Spieltriebe beginnt. Die 5. Auflage des Festivals wird von uns mit einem Betrag von 20.000 Euro unterstützt. Der Theaterverein konzentriert sich in der kommenden Spielzeit in seinen Aktivitäten auf die Durchführung des 1. Osnabrücker Dramatikerpreises. Wir sind sehr froh und glücklich, mit Rebekka Kricheldorf, Prof. Hans-Jürgen Drescher, Thomas Tieringer und Annette Pullen eine herausragende Jury gefunden zu haben, die das Konzept dieses Wettbewerbs mitträgt und uns unterstützt. Bereits unmittelbar nach der Ausschreibung Anfang Januar 2013 war der Zuspruch enorm. Zahlreiche Bewerbungen liegen uns vor. Bei den vielen Zuschriften wird es eine Herausforderung für die Juroren sein, die geeigneten Kandidaten für die anstehenden Workshops, die im Verlauf des Jahres 2013 stattfinden, herauszufinden. Wir gehen davon aus, dass wir Ende 2013 die Preisträger benennen können. Gemeinsam mit Ihnen freuen wir uns auf eine ebenso spannende wie unterhaltsame Spielzeit 2013/14 und wünschen allen Künstlerinnen und Künstlern wie auch den zahlreichen künstlerischen Gästen von Herzen TOI, TOI, TOI! Axel Zumstrull 1. Vorsitzender Theaterverein Osnabrück e. V.


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TRETEN SIE EIN! Unsere Stadt verfügt nicht nur über eine florierende Wirtschaft, ein Rathaus, in dem 1648 der Westfälische Friede geschlossen wurde, das Felix-Nußbaum-Museum und neuerdings ein Drei-Sterne-Restaurant, sondern auch über ein Theater, das sich, was die Qualität seiner Aufführungen anbetrifft, mit mancher staatlichen Bühne messen kann. Dessen ungeachtet stehen den Städtischen Bühnen nicht annähernd die finanziellen Mittel zur Verfügung, wie es bei den Staatstheatern der Fall ist. Aus diesem Grund hat es sich der Theaterverein zur Aufgabe gemacht, zumindest einen Teil der Lücke zu füllen, indem wir das Theater ideell, vor allem aber auch finanziell unterstützen, um auf diese Weise das hohe Niveau mit außergewöhnlichen Produktionen und Künstlern zu halten. Überdies bietet der Theaterverein seinen Mitgliedern Veranstaltungen „rund um das Theater“. Es besteht ein enger persönlicher Kontakt zur Theaterleitung und den Künstlern, der uns anders als dem Publikum einen intensiven Einblick „hinter die Kulissen“ gewährt. Unterstützen auch Sie uns und damit die erfolgreiche Arbeit des Theaters Osnabrück durch Ihre aktive Mitgliedschaft. THEATERVEREIN OSNABRÜCK e.V. c/o Kanzlei Zumstrull . Krahnstraße 42 . 49074 Osnabrück Tel 0541 . 600 69 19 Fax 0541 . 600 69 20 info@theaterverein-osnabrueck.de

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Musikverein Osnabrück e. V.

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LIEBE MU SiKFREUNDE, Chapeau, Herr Hotz … Sie haben Ihre erste Spielzeit als GMD mit Bravour gemeistert. Schon mit Ihrem ersten Konzert bescherten Sie uns mit Mahlers 6. Sinfonie ein wunderbares Klangerlebnis, indem Sie alle emotionalen und dynamischen Schichten ausloteten. Auch in Ihrer ersten Opernproduktion Die Macht des Schicksals überzeugten Sie mit Ihrem Können und zeigten Ihre Maßstäbe. Dank auch für die äußerst informativen Gespräche in der Konzertlounge und die neuen Purzel- und Strolchkonzerte, die sich an die kleinsten Hörer richten. Chapeau, Christian Heinecke … beseelt und besessen vom Gedanken der Versöhnung nach dem 2. Weltkrieg, haben Sie es mit privatem Engagement geschafft, das Osnabrücker Symphonieorchester für das Gedenkkonzert zum Ende der Schlacht um Stalingrad nach Wolgograd zu bringen. Chapeau, verehrte Musikerinnen und Musiker des Symphonieorchesters und Dorit Schleissing sowie den Sängerinnen und Sängern, den Kapellmeistern Daniel Inbal und An-Hoon Song sowie Chordirektor Markus Lafleur … Dank auch an den Intendanten Dr. Waldschmidt. Uns Musikliebhaber freut es sehr, dass Sie in der Operndramaturgie zuhause sind und für die Oper Das große Heft von Sidney Corbett sogar das Libretto geschrieben haben. Besonders hervorzuheben ist Ihre Liebe zur Barockoper, die uns mit Sieg der Schönheit und Der aus der Löwengrube errettete Daniel bereits zwei Telemann-Produktionen bescherte. Ganz besonders freuen wir uns auf Bachs Johannes-Passion mit einem Projektchor aus Osnabrückerinnen und Osnabrückern. Ein letzter Dank gilt den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt, die auf Initiative des Musikvereins 5000 Euro für das Wolgograd-Projekt spendeten. Der Musikverein wird sich weiterhin für die Musiksparte des Theaters und das Symphonieorchester einsetzen und freut sich auf neue Mitglieder. Erwarten wir also mit Spannung die neue Spielzeit. Dem gesamten Team des Theaters dazu Toi,Toi,Toi !!! Mit freundlichem Gruß Anita Schnitker 1. Vorsitzende Musikverein Osnabrück e. V.

Musikverein Osnabrück e. V. Tel 0541/44 32 08 www.musikvereinosnabrueck.de


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MITARBEITER Theaterleitung Dr. Ralf Waldschmidt Intendant und Geschäftsführer Matthias Köhn Kaufmännischer Direktor und Geschäftsführer Andreas Hotz Generalmusikdirektor Intendanzbüro Monika Meyer Mitarbeiterin des Intendanten Corinna Weber Referentin der Geschäftsführung Disposition/KBB Beate Supianek Chefdisponentin Herbert Hähnel/Sandra Wisotzki Leiter des Künstlerischen Betriebsbüros Dramaturgie Hilko Eilts, Peter Helling, Dorit Schleissing, Maria Schneider, Ulrike Schumann, Marie Senf, Patricia Stöckemann, Ralf Waldschmidt Dramaturgie Alexander Wunderlich Dramaturgieassistenz Öffentlichkeitsarbeit/Marketing Fenja Petersen Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Gislinde Nauy Mitarbeiterin Öffentlichkeitsarbeit Melanie Plogmann Auszubildende zur Veranstaltungskauffrau Jörg Landsberg, Uwe Lewandowski, Marek Kruszewski Theaterfotografie Leitung Festival Spieltriebe 5 Hilko Eilts, Katja Lillih Leinenweber Jakob Kerscher Assistenz Ausstattung Margrit Flagner, Fabian Siepelmeyer, N.N. Ausstattungsassistenten Schauspiel Annette Pullen Leitende Regisseurin Peter Helling Leitender Schauspieldramaturg Hilko Eilts, Maria Schneider, Marie Senf Dramaturgie Ensemble Marie Bauer, Andrea Casabianchi, Rosemarie Fischer, Maria Goldmann, Magdalena Helmig, Stephanie Schadeweg, Monika Vivell; Patrick Berg, Johannes Bussler, Jan Friedrich Eggers, Klaus Fischer, Stefan Haschke, Marcus Hering, Thomas Kienast, Oliver Meskendahl, Jakob Plutte, Dennis Pörtner, Thomas Schneider, Martin Schwartengräber Als Gast: Caroline Schreiber; Tilman Meyn

Regie Frank Abt, Christian Brey, Alexander Frank, Susanne Frey, Carsten Golbeck, Nick Hartnagel, Lilli-Hannah Hoepner, Laura Jakschas, Pedro Martins Beja, Alexander Marusch, Andreas Nathusius, Malte C. Lachmann, Annette Pullen Regieassistenz und Abendspielleitung Clemens Braun, Melanie Pollmann, Anna Werner Bühne/Kostüme Katharina Becklas, Annette Breuer, Maren Geers, David Gonter, Anette Hachmann, Henrike Huppertsberg, Jörg Kiefel, Sofia Korcinskaja, Maike Köhler, Iris Kraft, Marisa Lattmann, Anika Neugart, Benita Roth, Irina Speckelmeyer, Gregor Sturm, Sophie du Vinage, Katharina Zerr Musik/Musikalische Leitung Jörg Follert, Eberhard Fritsche Inspizienz Cornelia Schlopschnat Soufflage Astrid Willnow-Herrmann Musiktheater Ulrike Schumann Leitende Musiktheaterdramaturgin Maria Schneider Dramaturgie Dirigenten/Musikvorstände Andreas Hotz Generalmusikdirektor Daniel Inbal 1. Kapellmeister und Vertreter des GMD An-Hoon Song 2. Kapellmeister Markus Lafleur Chordirektor und Kapellmeister Mino Marani Studienleiter Fabian Liesenfeld, Adrian Pavlov Solorepetitoren mit Dirigierverpflichtung Ensemble Almerija Delic, Marie-Christine Haase, Lina Liu, Susann Vent; Genadijus Bergorulko, Jan Friedrich Eggers, Hans-Hermann Ehrich, Mark Hamman, Daniel Moon, Daniel Wagner Als Gast: Angelika Bartsch, Eva Gilhofer, Eva Schneidereit; Marco Vassalli, JunHo You Regie Adriana Altaras, Guillermo Amaya, Jochen Biganzoli, Lilli-Hannah Hoepner, Marcel Keller, Yona Kim, Robert Lehmeier, Alexander May, Vendula Nováková, Floris Visser, Andrej Woron


MITARBEITER Regieassistenz und Abendspielleitung Nina Schachtebeck, Stephanie Schümann Bühne/Kostüme Alexandre Corazzola, Martin Fischer, Werner Fritz, Wolf Gutjahr, Henrike Huppertsberg, Marcel Keller, Lucile Larour, Marisa Lattmann, Tom Musch, Etienne Pluss, Hugo Holger Schneider, Yashi Tabassomi, Dieuweke van Rej, Katharina Weissenborn, Evi Wiedemann, Andrej Woron Choreografie Dimas Casinha, Jacqueline Davenport, Günther Grollitsch, Morris Perry, Lars Scheibner

Georgiana Andrea Costache, Hansdieter Meier, Adrian Wonnemann, Roman Bonfig, Matthias Göring, Andreas Szlachcic, Criselle Fischer 2. Violine Annika Spanuth, Silviu Agachi, Christian Heinecke, Monika Hischer-Meier, Georg Brunion, Ana Kirchmayer-Wonnemann/ Carolyn Soo, Mandy Wichate, Annika Marttila Viola Kaori Yoshida, N.N., Winfried Jochemczyk, David Boyd, Stefan Herting

Inspizienz Anja Flemming

Violoncello Raphaël Walter, Yuri Kim, Susanne Lamke, Stefan Mertin, Lavinia Reck

Chor Markus Lafleur Chordirektor

Kontrabass Matthias Wernecke, Stefan Zwick, Lisa Kläger

Sopran Ariane Ernesti, Renate Mayer, Chihiro Meier-Tejima, Irina Neznamova, Elena Soares da Cruz, Radoslava Yordanova

Flöte Birgit Grünwald, Manuela Karnholz, Sabine Szacknys

Alt Kathrin Brauer, Heike Hollenberg, Inga Reniger, Elzbieta Schiffer, Aleksandra Strunk Tenor Jong-Bae Bu, Stefan Kreimer, Mario Lee, Dongil Lim, César del Rio, Andreas Schön

Oboe Lukas Brandt, Tobias Blum, Antje Hennenberg Klarinette Michael Gäbel, Jürgen Pleger, Marian Ghisa Fagott Stefan Grönewäller, Miloš Dopsaj, Matthias Lechtermann

Bass Ulrich Enbergs, Silvio Heil, Tadeusz Jedras, Peter Kovacs, Marcin Tlałka, Ji-Seong Yoo

Horn Sascha Hermann, Sandra Nagel, Sonja Hajek, Hannah Mously, Hilmar Hajek

Bei einigen Produktionen wird der Opernchor durch den Extra-Chor und/oder den Kinderchor ergänzt.

Trompete Andreas Heusing, Vivian Salinga, Christoph Schröder

Osnabrücker Symphonieorchester Andreas Hotz Generalmusikdirektor Dorit Schleissing Leiterin des Musikbüros, Konzertdramaturgin und pers. Referentin des GMD Birgit Jansing Sekretärin des GMD und des Musikbüros 1. Violine Michal Majersky 1. Konzertmeister N.N. Stellv. 1. Konzertmeister Elena Pfreundschuh Konzertmeisterin

Posaune Christof Lehan, Martin Räpple, Hermann Pfreundschuh Tuba Matthew Segger Pauke/Schlagzeug Marco Liechti, Günter Helms, Frank Lorenz Harfe Lydia Steffens-Stützle Notenarchiv Katherina Heusing / Henriette Queckenstedt

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MITARBEITER

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Orchesterwarte Andreas Bensmann, Ingo Helmich, Volker Schulenburg

Technik Thilo Priess, Sebastian Siepelmeyer

Dance Company Mauro de Candia Künstlerischer Leiter Dance Company Theater Osnabrück und Choreograf Patricia Stöckemann Dramaturgie und Management Miroslaw Zydowicz Trainingsleitung und Assistenz Wladimir Krasmann Repetitor

Theaterpädagogik Anja Deu, Julian Neumayr, Annette Schekahn, Dietz-Ulrich von Czettritz

Ensemble Vasna Aguilar, Saori Ando, Chris Bauer, Hsiao-Ting Liao, Noemi Emanuela Martone; Etienne Aweh, Keith Chin, Gustavo Gomes, Christopher Havner, Amadeus Marek Pawlica Gastchoreografie Gregor Zöllig, C.ie Zerogrammi, Shang-Chi Sun, Gregor Zöllig Gastdramaturgie Diether Schlicker Bühne/Kostüme Mauro de Candia, Alfred Peter, Shang-Chi Sun, C.ie Zerogrammi Musik/Komposition Martin Räpple OSKAR – Junges Theater Stadt und Land Osnabrück Frauke Damerow Gastspielbuchung OSKAR Ensemble Manja Haueis; Alexandre Pierre, Sandro Šutalo Regie Guillermo Amaya, Constanze Burger, Max Claessen, Alexander May, Laura Linnenbaum, Henrike Vahrmeyer, Anna Werner Regieassistenz N.N. Bühne/Kostüme Hella Bünte, Katja Fritzsche, Anabel Fröhlich, Alexander May Musik Axel Brauch, Franko Frankenberg

Verwaltung Matthias Köhn Kaufmännischer Direktor Birgit Hopmann Controlling und allgemeine Verwaltung Anke Siek Sekretärin des Kfm. Direktors Katharina Elixmann, Christiane Garske, Elena Ratke Personalabteilung Ruth Wellinghof Leiterin der Finanzbuchhaltung Anita Kipp, Bärbel Uhlmannsiek, Petra Westermeyer Finanzbuchhaltung Stephan Licher Poststelle und EDV Vertrieb/Service Christof Stein Leitung Sandra Bockgrawe, N.N., Brigitte Schniers Kartenvertrieb Annika Albert, Thomas Bache, Renate Dellenbusch, Senta Foth, Florian Göpfert, Alexandra Klaß, Ingrid Lohuis, Theresa Möller, Mirja Nordhoff, Christine Oeser, Renate Reinisch, Brigitte Yilmaz Kartenvertrieb SBO Theater-Service GmbH Kristina Hörnschemeyer, Stephanie John-Wortmann Assistentinnen Service Sylvia Alarslan, Franca Boße, Tanja Degner, Yvonne Drescher, Jessica Fischer, Yannik Gräf, Indrani Hauer, Roswitha HelmsBright, Ulrike Klose, Ursula Knollenberg, Florian Kubiczek, Ina Litvak, Daniel Meßmann, Lena Obrock, Fenna Piaszenski, Sarah Piaszenski, Miriam Rensing, Carina Reihani, Isabelle Roß, Birte Schanz, Tanja Striewski, Anke Strothmann, Miriam van Eijsden Besucherservice SBO Theater-Service GmbH Technik Karl Schnabel Technischer Direktor Thilo Priess Assistent des Technischen Direktors René Meyerkoort Technischer Produktionsleiter Thomas Buller Bühnentechnischer Leiter Dettmar Jankowski, Ilka Vogt Bühnenmeister Corinna Stübbe Fachkraft für Arbeitssicherheit Manfred Faßbender, Hans Klose, Michael Thein,


MITARBEITER Peter Möllenkamp Vorarbeiter Reiner Baumgarte, Wolfgang Blaschke, Ansgar Deters, Paul Egan, Florian Ellers, Dirk Frese, Carsten von der Haar, Alexander Hepting, Robert Klose, Toni Nüsing, Carsten Pfetzing, Markus Rawie, Hans Joachim Schulte, Friederike Schulz, Christopher Short, Martin Stapper, Christian Uber Bühnenfacharbeiter John Ossowitzki, Emanuel Stegemann Auszubildende Veranstaltungstechnik

Polsterei/Dekoration Hans-Michael van Eijsden Leitung Theresa Körner Auszubildende

Beleuchtung Uwe Tepe Leiter Beleuchtungsabteilung und Beleuchtungsmeister Hans-Günter Winkeler Beleuchtungsmeister Dirk Priggemeyer, Christian Meyer Stellwerksbeleuchter Andreas Glatz, Thomas Hardenburg, Julian Rickert, Wolfgang Schulhof Beleuchter

Maske Siegfried Schoder Chefmaskenbildner Sylke Schmidt stellv. Chefmaskenbildnerin Bärbel Albrecht, Ina Bollien, Andrea Jasper, Angelo Larosa, Silke Ludger, Ulla Wolf Maskenbildner/innen Marion Thiede Auszubildende

Requisite Volker Witte Leitung Thorsten Boberg, N.N., Kira Strohschnieder Requisiteure Ton Daniel Weingarten Leitung Werner Blumenkamp stellv. Leitung Ralf Berning, Manuel Sieg Tontechniker Technik emma-theater Reinhard Habeck Technische Leitung Jürgen Tepe Vorarbeiter Thomas Heuer, Lutz Plümer Bühnenfacharbeiter Dieter Hallmann, Ludger Wamhoff Beleuchter und Tontechniker Andreas Klingenberg Veranstaltungstechniker/Requisiteur Dekorationswerkstätten Eckhard vom Hofe Leitung Alexander Heilscher Stellvertreter des Werkstättenleiters Tischlerei Eckhard vom Hofe Leitung Aldo Mattana, Wolfgang Mende, Joachim Oberschlake, Heiko Scheewe Tischler Schlosserei Wolfram Bergmann Leitung Dennis Görtemöller Schlosser

Malersaal Fritz Heinrichs Vorstand des Malersaals Lea Bofa, Dorothea Flohr Theatermalerinnen Alexander Gehring Theaterplastiker

Kostümabteilung Damenschneiderei Christine Saurbier Gewandmeisterin Yvonne Duss stellv. Gewandmeisterin Regina Hövelmann, Margarita Li, Naomi Michel, Vera Negt, Krystyna Szczecina, Birgitt Tabor, Heike Thein, Denise Timmermann Schneiderinnen/Ankleiderinnen Herrenschneiderei Thorsten Budischewski Gewandmeister Kathrin Pelz stellv. Gewandmeisterin Dirk Böß, Irina Julich, Günter Lindmeyer, Anja Peters, Christian Schmidtke, Arthur Schwab, Tatjana Schwab Schneider/innen, Ankleider/innen Gebäudemanagement, Haus- und Betriebstechnik Jens M. Griese Leitung Norbert Mönter Hausmeister Matthias Schmidt Haustechnik Semih Kuhlemann, Jerome Pape, Patrick Teller Haustechnik SBO Theater-Service GmbH Sabine Aguilocho Souto, Karin Baltrusch, Dirk Frese, Elisabeth Kost, Gabriele Lemke Pforte und Telefonzentrale Senta Foth, Dagmar Herting, Birgit Mazurkowski, Thorsten Robbe Pforte und Telefonzentrale SBO Theater-Service GmbH Betriebsrat Ralf Berning, Johannes Bussler, Svanhvit Fridriksdottir, Birgit Grünwald, Wolfgang Klein, Renate Reinisch, Aleksandra Strunk, Jürgen Tepe, Volker Witte

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Abos


VIELE GUTE GRÜNDE FÜR EIN ABONNEMEN T

Abonnenten haben ihren festen Platz Der abonnierte Platz ist bei den Vorstellungen für Sie reserviert. Sie haben einen festen Termin und einen festen Platz Ihrer Wahl.

Abonnenten sparen Sie sparen durch Ihr Abonnement bis zu 35 % gegenüber dem regulären Eintrittspreis im freien Verkauf. Dazu erhalten Sie einen Preisvorteil von 10 % im Vorverkauf und bis 30 % an der Abendkasse auf nahezu alle Vorstellungen außerhalb Ihres Abonnements.

Abonnenten entscheiden selbst Sie müssen nicht jeden Abotermin wahrnehmen. Sie haben die Möglichkeit, bis zu drei Vorstellungen innerhalb eines Abonnements zu tauschen.

Abonnenten sind beliebter Sie können Ihre Abokarte an Freunde und Bekannte weitergeben, wenn Sie einmal verhindert sind.

Abonnenten haben Gesellschaft Sie können preisgünstig eine Begleiterkarte für Ihre Abovorstellungen kaufen. Die Ermäßigung beträgt 10 % im Vorverkauf und 30 % an der Abendkasse.

Abonnenten haben mehr Zeit Kein langes Anstehen an der Theaterkasse. Sie bekommen Ihre Abokarte zu Beginn der Spielzeit zugeschickt.

Familienabonnenten wissen ihre Kinder professionell und kostenlos betreut Zu den Aufführungen im Familienabonnement werden Ihre Kinder (ab 3 Jahren) professionell und kostenlos betreut.

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PREMIEREN ABONNEMEN T Als Premieren-Abonnent erleben Sie die spannungsreichsten und emotionalsten Momente des Theaterlebens: Seien Sie dabei, wenn sich nach wochenlanger Arbeit der Vorhang öffnet und eine neue Inszenierung Publikum und Presse präsentiert wird. Eine halbe Stunde vor der Premiere begrüßt Sie Intendant Ralf Waldschmidt bei einem Glas Sekt im Marmor-Foyer. Im Anschluss an die Vorstellung laden wir Sie herzlich zur Premierenfeier mit den Künstlern ins Obere Foyer ein. Den monatlichen Programm-Leporello erhalten Sie per Post und profitieren natürlich auch von allen anderen Vorteilen eines Abonnements. Neben dem Premierenabonnement mit acht Vorstellungen bieten wir wahlweise zwei kleine Premierenabonnements mit je vier Vorstellungen an (siehe Abotermine Premierenabonnement 2 und 3).

Premierenabonnement 2013/14 28.09.2013 La Bohème 27.10.2013 Woyzeck

Oper von Giacomo Puccini

Robert Wilson nach Georg Büchner

09.11.2013 08.02.2014 29.03.2014 03.05.2014 24.05.2014 21.06.2014

sacre ua die wildente immer noch sturm die comedian Harmonists Macbeth Die Vögel

Schauspiel von Tom Waits/Kathleen Brennan/ Tanz von Mauro de Candia/Gregor Zöllig/Mary Wigman Schauspiel von Henrik Ibsen Schauspiel von Peter Handke Musical von Gottfried Greiffenhagen/Franz Wittenbrink Schauspiel von William Shakespeare Oper von Walter Braunfels

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Goldschmiedemeister Silberschmiedemeister Heger Straße 11 49074 Osnabrück Tel.: 0541 24345 www.grändorf.de

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Lampenfieber · Die Theaterkantine im Theater Osnabrück


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Premierenabonnement 2

Schauspiel Dienstag 1A

Sa 28.09.13 19.30 So 27.10.13 19.30 Sa 09.11.13 19.30 Sa 08.02.14 19.30

Di 29.10.13 19.30 der vorname Di 07.01.14 19.30 woyzeck Di 04.02.14 19.30 Three Kingdoms Di 11.03.14 19.30 die wildente Di 29.04.14 19.30 x-freunde Di 03.06.14 19.30 die comedian Harmonists

La Bohème woyzeck sacre ua die wildente

Premierenabonnement 3 Sa 29.03.14 19.30 Sa 03.05.14 19.30 Sa 24.05.14 19.30 Sa 21.06.14 19.30

immer noch sturm die comedian Harmonists macbeth die vögel

Dienstag 1 Di 10.09.13 19.30 Di 22.10.13 19.30 Di 26.11.13 19.30 Di 17.12.13 19.30 Di 14.01.14 19.30 Di 25.03.14 19.30 Di 08.04.14 19.30 Di 06.05.14 19.30 Di 27.05.14 19.30 Di 24.06.14 19.30

Evita Das Leben der Insekten ua Der Vogelhändler La Bohème woyzeck romeo und julia ua Der vorname die comedian Harmonists Macbeth Die vögel

Schauspiel Dienstag 1 Di 17.09.13 19.30 Di 22.10.13 19.30 Di 03.12.13 19.30 Di 14.01.14 19.30 Di 15.04.14 19.30 Di 27.05.13 19.30

DIE KUNDEN WERDEN UNRUHIG ua Das Leben der Insekten der vorname woyzeck x-freunde macbeth

ua

Dienstag 2 Di 27.08.13 19.30 Evita Di 24.09.13 19.30 Das Leben der Insekten Di 08.10.13 19.30 Hindemith-Einakter Di 19.11.13 19.30 sacre ua Di 10.12.13 19.30 Der Vogelhändler Di 21.01.14 19.30 Johannes-Passion Di 11.02.14 19.30 La Bohème Di 25.02.14 19.30 woyzeck Di 01.04.14 19.30 die wildente Di 20.05.14 19.30 immer noch sturm

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Schauspiel Dienstag 2 Di 24.09.13 19.30 Di 05.11.13 19.30 Di 07.01.14 19.30 Di 25.02.14 19.30 Di 01.04.14 19.30 Di 20.05.14 19.30

Das Leben der Insekten die phobiker ua der vorname woyzeck die wildente immer noch sturm

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Mittwoch 1 Mi 18.09.13 19.30 Mi 09.10.13 19.30 Mi 20.11.13 19.30 Mi 11.12.13 19.30 Mi 08.01.14 19.30 Mi 19.02.14 19.30 Mi 19.03.14 19.30 Mi 09.04.14 19.30 Mi 14.05.14 19.30 Mi 25.06.14 19.30

Mittwoch 2 Hindemith-Einakter Das Leben der Insekten ua woyzeck sacre ua La Bohème Johannes-Passion vanda de die wildente die comedian Harmonists macbeth

Schauspiel Mittwoch 1 Mi 09.10.13 Mi 13.11.13 Mi 12.02.14 Mi 09.04.14 Mi 28.05.14 Mi 25.06.14

19.30 Das Leben der Insekten 19.30 Der vorname 19.30 clavigo 19.30 die wildente 19.30 x-freunde 19.30 macbeth

Mi 02.10.13 Mi 23.10.12 Mi 27.11.13 Mi 18.12.13 Mi 22.01.14 Mi 26.02.14 Mi 26.03.14 Mi 16.04.14 Mi 04.06.14 Mi 02.07.14

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La Bohème evita sacre ua der vogelhändler woyzeck johannes-passion vanda de die wildente immer noch sturm macbeth

Schauspiel Mittwoch 2 ua

Mi 20.11.13 19.30 der vorname Mi 22.01.14 19.30 woyzeck Mi 12.03.14 19.30 clavigo Mi 16.04.14 19.30 die wildente Mi 21.05.14 19.30 dramatikerpreis Mi 02.07.14 19.30 macbeth

Schauspiel Mittwoch 3 Mi 18.12.13 Mi 22.01.14 Mi 05.03.14 Mi 16.04.14 Mi 04.06.14 Mi 02.07.14

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ABOTERMINE Donnerstag 1

Freitag 2

Do 12.09.13 19.30 die mittagsfrau ea Do 17.10.13 19.30 Hindemith-Einakter Do 05.12.13 19.30 sacre ua Do 26.12.13 19.30 La Bohème Do 23.01.14 19.30 woyzeck Do 27.02.14 19.30 der vogelhändler Do 03.04.14 19.30 immer noch sturm Do 08.05.14 19.30 vanda de Do 05.05.14 19.30 die wildente Do 26.06.14 19.30 die vögel

Fr 20.09.13 19.30 die mittagsfrau ea Fr 11.10.13 19.30 La Bohème Fr 29.11.13 19.30 woyzeck Fr 20.12.13 19.30 sacre ua Fr 31.01.14 19.30 Johannes-Passion Fr 21.03.14 19.30 die Wildente Fr 11.04.14 19.30 vanda de Fr 09.05.14 19.30 die comedian Harmonists Fr 06.06.14 19.30 der vogelhändler Fr 20.06.14 19.30 macbeth

Donnerstag 2

Freitag Musik

Do 03.10.13 19.30 evita Do 14.11.13 19.30 sacre ua Do 13.02.14 19.30 Johannes-Passion Do 10.04.14 19.30 die wildente Do 15.05.14 19.30 Der vorname Do 03.07.14 19.30 macbeth

Fr 15.11.13 19.30 La Bohème Fr 10.01.14 19.30 der vogelhändler Fr 07.02.14 19.30 Johannes-Passion Fr 28.02.14 19.30 romeo und julia ua Fr 04.04.14 19.30 vanda de Fr 23.05.14 19.30 die comedian Harmonists Fr 11.07.14 19.30 die vögel

Freitag 1 Fr 13.09.13 19.30 Fr 04.10.13 19.30 Fr 01.11.13 19.30 Fr 13.12.13 19.30 Fr 24.01.14 19.30 Fr 21.02.14 19.30 Fr 14.03.14 19.30 Fr 18.04.14 19.30 Fr 30.05.14 19.30 Fr 04.07.14 19.30

Das Leben der Insekten ua die Mittagsfrau ea woyzeck La Bohème der vogelhändler die wildente romeo und julia ua johannes-Passion die comedian Harmonists die vögel

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Märchen können nur leben, wenn sie erzählt werden...

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Mal wieder keine Idee für´s Wochenende! Unser Tipp: Genießen Sie doch nach einem tollen Theaterbesuch das Osnabrücker Nachtleben und landen danach sicher in „Unseren Betten“. Am nächsten Morgen starten Sie mit einem reichhaltigem Frühstücksbuffet in den neuen Tag.

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ABOTERMINE Wochenend 1 Sa 24.08.13 19.30 So 06.10.13 19.30 So 03.11.13 19.30 So 15.12.13 19.30 Sa 18.01.14 19.30 Sa 15.02.14 19.30 Sa 15.03.14 19.30 Sa 12.04.14 19.30 Sa 31.05.14 19.30

Sonntag Nachmittag 1 Evita La Bohème die mittagsfrau ea Der Vogelhändler JOHANNES-PASSION die wildente vanda de immer noch sturm macbeth

Wochenend 3 Sa 24.08.13 19.30 So 03.11.13 19.30 So 15.12.13 19.30 Sa 15.02.14 19.30 Sa 15.03.14 19.30 Sa 31.05.14 19.30

die mittagsfrau ea Das Leben der Insekten ua Der Vogelhändler La Bohème woyzeck Johannes-Passion Romeo und Julia ua immer noch sturm die comedian Harmonists

Sonntag Nachmittag 2 Evita die mittagsfrau ea Der Vogelhändler die wildente vanda de macbeth

Familienabonnement So 15.09.13 15.00 So 24.11.13 15.00 So 08.12.13 15.00 So 12.01.14 15.00 So 18.05.14 15.00

So 29.09.13 15.00 So 20.10.13 15.00 So 01.12.13 15.00 So 05.01.14 15.00 So 02.02.14 15.00 So 09.03.14 15.00 So 06.04.14 15.00 So 11.05.14 15.00 So 29.06.14 15.00

die mittagsfrau ea woyzeck kalif storch evita der vogelhändler

Vorstellungen mit Kinderbetreuung (ab 3 Jahren)

So 15.09.13 15.00 So 24.11.13 15.00 So 12.01.14 15.00 So 16.03.14 15.00 So 18.05.14 15.00

die mittagsfrau ea woyzeck Evita Romeo und Julia ua Der Vogelhändler

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ABOTERMINE

170

Theater und Mehr 1+2

Jugendabonnement Theater 1

Fr 01.11.13 20.00 Sa 07.12.13 19.30 So 02.03.14 19.30 Fr 04.04.14 19.30 Sa 05.04.14 19.30 So 01.06.14 19.30 Fr 04.07.14 19.30 Fr 11.07.14 19.30

Sa 26.10.13 19.30 So 17.11.13 19.30 Sa 14.12.13 19.30 So 26.01.14 19.30 So 23.02.14 19.30 So 30.03.14 19.30 So 27.04.14 19.30 Sa 14.06.14 19.30

Wenn Frauen fragen (Lagerhalle) La Bohème Romeo und Julia UA clavigo clavigo die wildente Dramatikerpreis UA Dramatikerpreis UA

La Bohème woyzeck sacre UA Johannes-Passion die wildente vanda de immer noch sturm die Comedian Harmonists

Theater und Konzert

Jugendabonnement Theater 2

Sa 14.09.13 19.30 Sa 12.10.13 19.30 Sa 16.11.13 19.30 Sa 28.12.13 19.30 Sa 25.01.14 19.30 Mo 24.02.14 20.00 Mo 24.03.14 20.00 So 13.04.14 19.30 Mo 12.05.14 20.00 Mo 30.06.14 20.00

Sa 26.10.13 19.30 So 17.11.13 19.30 Sa 14.12.13 19.30 So 26.01.14 19.30

Hindemith-Einakter die mittagsfrau EA Das Leben der Insekten woyzeck sacre UA 5. SInfonieKOnzert 6. SInfonieKOnzert Der Vogelhändler 7. SInfonieKOnzert 8. SInfonieKOnzert

Tanz 1+2 So 29.12.13 19.30 Sa 22.02.14 19.30 Mi 16.04.14 19.30 So 27.04.14 19.30

sacre uA romeo und julia ALKESTIS UA ALKESTIS UA

uA

ua

La Bohème woyzeck sacre uA Johannes-Passion

Jugendabonnement Theater 3 So 23.02.14 19.30 So 30.03.14 19.30 So 27.04.14 19.30 Sa 14.06.14 19.30

die wildente vanda de immer noch sturm die Comedian Harmonists


ABOTERMINE Konzertabonnement Montag

Konzertabonnement Kammerkonzert

Mo 02.09.13 20.00 Mo 21.10.13 20.00 Mo 02.12.13 20.00 Mo 03.02.14 20.00 Mo 24.02.14 20.00 Mo 24.03.14 20.00 Mo 12.05.14 20.00 Mo 30.06.14 20.00

So 19.01.14 11.30 So 02.03.14 11.30 So 30.03.14 11.30 So 18.05.14 11.30

1. SINFONIEKONZERT 2. SINFONIEKONZERT 3. SINFONIEKONZERT 4. SINFONIEKONZERT 5. SINFONIEKONZERT 6. SINFONIEKONZERT 7. SINFONIEKONZERT 8. SINFONIEKONZERT

Konzertabonnement Sonntag, Jugendabonnement Konzert So So So Sa

02.02.14 11.00 23.03.14 11.00 11.05.14 11.00 28.06.14 20.00

4. 6. 7. 8.

SInfonieKOnzert SInfonieKOnzert SInfonieKOnzert SInfonieKOnzert

1. kammerkonzert 2. kammerkonzert 3. Kammerkonzert 4. Kammerkonzert

Konzertabonnement Sonntag plus Mo 02.09.13 20.00 Mo 21.10.13 20.00 Mo 02.12.13 20.00 So 02.02.14 11.00 Mo 24.02.14 20.00 So 23.03.14 11.00 So 11.05.14 11.00 Sa 28.06.14 20.00

1. SINFONIEKONZERT 2. SINFONIEKONZERT 3. SINFONIEKONZERT 4. SINFONIEKONZERT 5. SINFONIEKONZERT 6. SINFONIEKONZERT 7. SINFONIEKONZERT 8. SINFONIEKONZERT

T HEATERCARD Das Abonnementangebot des Theaters Osnabrück wird durch die TheaterCard ergänzt. Alle Theaterinteressierten können eine TheaterCard zum Preis von 70 € an der Theaterkasse erwerben. Die Inhaber der TheaterCard erhalten im Vorverkauf für alle Vorstellungen – außer bei Gastspielen und Sonderveranstaltungen – eine Ermäßigung von 40% und an der Abendkasse von 60% auf den regulären Kaufpreis der Theaterkarte.

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Abonnemen t Prei s e Theater am Domhof Preisgruppe

1

2

3

4

5

Parkett Reihe 1–7 1. Rang Reihe 1–3

Parkett Reihe 8–11

1. Rang Reihe 4–8

2. Rang Reihe 1–3

2. Rang Reihe 4–8

Premierenabo 1

244,00 €

228,00 €

192,00 €

148,00 €

100,00 €

Premierenabo 2 u. 3

122,00 €

114,00 €

96,00 €

74,00 €

50,00 €

Dienstag bis Donnerstag 235,00 €

220,00 €

180,00 €

140,00 €

95,00 €

Donnerstag 2

141,00 €

132,00 €

108,00 €

84,00 €

57,00 €

Freitag Musik

171,50 €

161,00 €

136,50 €

105,00 €

73,50 €

Freitag

245,00 €

230,00 €

195,00 €

150,00 €

105,00 €

Wochenend 1

220,50 €

207,00 €

175,50 €

135,00 €

94,50 €

Wochenend 3

147,00 €

138,00 €

117,00 €

90,00 €

63,00 €

Sonntagnachmittag

189,00 €

175,50 €

148,50 €

112,50 €

76,50 €

Sonntagnachmittag 2

105,00 €

97,50 €

82,50 €

62,50 €

42,50 €

Familienabo

92,00 €

85,00 €

72,00 €

55,00 €

38,00 €

Jugendabo 1

56,00 €

56,00 €

56,00 €

40,00 €

40,00 €

Jugendabo 2 u. 3

28,00 €

28,00 €

28,00 €

20,00 €

20,00 €

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A B O N N EME N T PREI S E

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Theater am Domhof/emma-theater/andere Orte Preisgruppe

1

2

3

4

5

Parkett Reihe 1–7 1. Rang Reihe 1–3

Parkett Reihe 8–11

1. Rang Reihe 4–8

2. Rang Reihe 1–3

2. Rang Reihe 4–8

Schauspiel Di 2 u. Mi 3

102,00 €

98,00 €

84,00 €

76,00 €

60,00 €

Schausp. Di 1, Mi 1 u. Mi 2 91,50 €

88,50 €

78,00 €

72,00 €

60,00 €

Tanz

45,00 €

45,00 €

45,00 €

Theater und Konzert

227,00 €

210,00 €

177,00 €

140,00 €

109,00 €

Theater und Mehr

114,50 €

110,00 €

99,50 €

86,00 €

72,50 €

Konzerte OsnabrückHalle Preisgruppe

1 2 3 4 5

Empore Parkett Parkett Parkett Parkett Mitte Rechts, Links Mitte Mitte Reihe 1-12 Reihe 13-14 Reihe15-16

Montag

160,00 €

144,00 €

120,00 €

100,00 €

92,00 €

80,00 €

72,00 €

58,00 €

50,00 €

46,00 €

(1 Erw., 1 Kind)

84,00 €

76,00 €

66,00 €

62,00 €

58,00 €

Jugendabo (4 Sinfoniekonzerte)

32,00 €

28,00 €

26,00 €

24,00 €

22,00 €

Sonntag plus (8 Sinfoniekonzerte) Sonntag Familienabo

Kammerkonzerte Orchesterstudio im Theater am Domhof 4 Kammerkonzerte, Sonntags, 11.30 Uhr 35,20 € Abonnement

Familienabo (1 Erw., 1 Kind)

39,20 €

Jugendabo 16,00 €


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Bus-Service aus dem Osnabrücker Umland zum Theater Osnabrück

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T HEATERABO-BU S S E Auf verschiedenen Routen im Osnabrücker Umland fahren Sie bequem, sicher, kostengünstig und umweltfreundlich mit einem Reisebus zum Theater Osnabrück und wieder zurück. Erleben Sie große Opernabende, glamouröse Musicals, schwungvolle Operetten, fesselndes Schauspiel und faszinierenden Tanz.

Ladbergen – Tecklenburg – Lengerich – Hasbergen Beginn der Vorstellungen jeweils freitags 19.30 Uhr 04.10.2013 Die Mittagsfrau ea (Schauspiel) 01.11.2013 woyzeck (Schauspiel) 13.12.2013 La bohème (Oper) 24.01.2014 der vogelhändler (Operette) 14.03.2014 Romeo und Julia ua (Tanz) 30.05.2014 die comedian harmonists (Musical)

Hilter – Bad Rothenfelde – Bad Laer – Bad Iburg – GM-Hütte/Oesede Beginn der Vorstellungen jeweils sonntags 15 Uhr 15.09.2013 Die Mittagsfrau EA (Schauspiel) 24.11.2013 woyzeck (Schauspiel) 12.01.2014 evita (Musical) 16.03.2014 romeo und julia ua (Tanz) 18.05.2014 der vogelhändler (Operette)

Bad Essen – Ostercappeln – Belm Beginn der Vorstellungen jeweils sonntags 15 Uhr 15.09.2013 Die Mittagsfrau ea (Schauspiel) 24.11.2013 woyzeck (Schauspiel) 12.01.2014 evita (Musical) 16.03.2014 romeo und Julia ua (Tanz) 18.05.2014 der vogelhändler (Operette)


Bersenbrück – Bramsche – Wallenhorst – Hollage Beginn der Vorstellungen jeweils dienstags 19.30 Uhr 10.09.2013 EVIta (Musical) 26.11.2013 der vogelhändler (Operette) 17.12.2013 la bohème (Oper) 08.04.2014 der vorname (Schauspiel) 27.05.2014 macbeth (Schauspiel)

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Recke – Mettingen – Westerkappeln Beginn der Vorstellungen jeweils mittwochs 19.30 Uhr 02.10.2013 La bohème (Oper) 23.10.2013 evita (Musical) 27.11.2013 sacre ua (Tanz) 18.12.2013 der vogelhändler (Operette) 22.01.2014 woyzeck (Schauspiel) 26.02.2014 Johannes-Passion (Musiktheater) 26.03.2014 vanda de (Oper) 16.04.2014 die wildente (Schauspiel) 04.06.2014 immer noch sturm (Schauspiel) 02.07.2014 macbeth (Schauspiel)

Preise (inkl. Bustransfer) Route

Ladbergen Bad Laer

Bad Essen Bersenbrück Recke

Vorstellungen

6

5

5 5 10

145 €

143 €

Parkett R. 1-7,1. Rang R. 1-3 200 €

162,50 €

325 €

Parkett R. 8-11

191 €

138 €

136 €

155 €

310 €

1. Rang R. 4-8

170 €

123 €

121 €

135 €

270 €

Sie möchten mit Ihrer Gruppe regelmäßig das Theater besuchen und Ihr Heimatort ist noch nicht aufgeführt? Wir fahren Sie aus Ihrer Region zum Theater Osnabrück. Sprechen Sie uns an. Informationen zu Routen, Haltestellen und Preisen: Frauke Damerow, Tel 0541/76 00 155, damerow@theater.osnabrueck.de www.theater-osnabrueck.de (Rubrik: Karten/Busservice)


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Spielzeit 2013/14

ABOBEDINGUNGEN 1. Zwischen dem Abonnenten und der Städtischen Bühnen Osnabrück gGmbH kommt für eine Spielzeit ein Vertrag im Sinne des BGB zustande. Die Bedingungen sind Bestandteil des Vertrages. 2. Das Abonnement verlängert sich automatisch für die folgende Spielzeit, wenn es nicht bis zum 31. Mai der laufenden Spielzeit schriftlich gekündigt wird (ausgenommen: Jugendabonnements, Schnupperabonnements). Bis zu diesem Termin müssen auch eventuelle Änderungswünsche innerhalb eines bestehenden Abonnements vorliegen (Änderungen des Platzes, des Abotages usw.). Kündigungen oder Änderungswünsche, die nach diesem Termin bei uns eingehen, können erst für den darauf folgenden Kündigungs- und Änderungstermin berücksichtigt werden. 3. Der Abonnementpreis erhöht sich bei Ratenzahlung um 5 €. Die Zahlung des Abonnementpreises (bzw. die 1. Rate) ist nach Abschluss des Abonnementvertrages sofort fällig (2. Rate am 10.1.2014). 4. Der/Die Abonnent/in hat die Möglichkeit, im Verhinderungsfalle – höchstens jedoch dreimal – gegen eine Gebühr von 1,50 € das Abonnement für eine andere Vorstellung umzutauschen (vom Umtausch ausgeschlossen: Schnupperabos). Der beabsichtigte Umtausch muss entweder gegen Vorlage der Abonnementkarte oder telefonisch bis spätestens 12 Uhr des Vorstellungstages vorgenommen werden. Umtauschscheine können nur im Vorverkauf (nicht an der Abendkasse) eingelöst werden. Beim Wechsel von einer Spielgattung oder in eine andere Preisgruppe kann es zu einer Zuzahlung kommen. Der Umtauschschein hat eine Gültigkeit von 2 Monaten, maximal jedoch bis zum Ende der Spielzeit 2013/14. Ersatzansprüche für Vorstellungen, die versäumt wurden, oder für verloren gegangene Umtauschscheine können nicht anerkannt werden. Vom Umtausch ausgeschlossen sind die Kabarettvorstellungen im Rahmen des Abonnements Theater und Mehr. Bei Verlust der Abonnementkarte wird für eine Ersatzkarte eine Bearbeitungsgebühr von 3 € erhoben.


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5. Die Jugendabonnements sind buchbar für Schüler und Studenten bis 30 Jahre und gelten ausschließlich für die jeweilige Spielzeit. Ein gültiger Schüler- bzw. Studentenausweis muss beim Kauf des Abonnements vorgelegt werden. Ein Elternteil kann durch ein Begleitabonnement einen Schüler begleiten. Außerdem besteht für Lehrerinnen und Lehrer, die eine Schülergruppe des Jugendabonnements begleiten, die Möglichkeit, das Begleitabonnement zu nutzen. Wenn Erwachsene (z. B. Eltern) für den Abonnementsinhaber in die Veranstaltung gehen möchten, können diese mit einem Aufschlag zum ErwachsenenAbopreis, der vor Veranstaltungsbeginn an der Theaterkasse zu entrichten ist, die Veranstaltung besuchen. Erwachsene, die nur mit dem Jugendaboausweis ohne Zuzahlungsnachweis bei der Einlasskontrolle angetroffen werden, müssen eine Zuzahlung zum Vollpreis leisten. 6. Schüler, Studenten, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienst- und Freiwilliges-Soziales-Jahr-Leistende sowie Schwerbehinderte erhalten gegen Vorlage des Ausweises auf alle Abonnements 20 % Ermäßigung. Für die Abonnements Theater und Mehr und Theater-Abo-Bus sind Ermäßigungen nicht möglich. 7. Adressen- bzw. Namensänderungen für das Abonnement geben Sie bitte umgehend der Theaterkasse bekannt. 8. Besucher, die nach Beginn der Veranstaltung eintreffen, haben ausschließlich auf Weisung des Servicepersonals Recht auf Einlass. Im emma-theater ist ein Einlass nach Beginn der Vorstellung nicht möglich. 9. Ton-/Bildaufnahmen unserer Aufführungen sind strikt untersagt. Zuwiderhandlungen sind nach dem Urheberrechtsgesetz strafbar. 10. Änderungen des Spielplanes bleiben vorbehalten, sie berechtigen nicht zum Rücktritt vom Abonnement. Änderungen und Verlegungen werden gesondert durch die Presse bekannt gegeben. Städtische Bühnen Osnabrück gGmbH


Kunst und Kultur

Lassen Sie sich beflügeln! Literatur I Theater I Musik I Malerei I Kunsthandwerk I Fotografie

Informationen in unserer Geschäftsstelle Die Volkshochschule der Stadt Osnabrück Bergstraße 8 I 49076 Osnabrück Tel.: 05 41/323 – 22 43 I Fax: 05 41/323 – 43 47

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s ervice


UN S ER S ERVICE FÜR SIE Theatergastronomie Das BistroFoyer des Theaters am Domhof sowie die Bar des emma-theaters sind vor Vorstellungen und in den Pausen geöffnet. Nach jeder Vorstellung lädt die Theaterkantine Lampenfieber sowie von Donnerstag bis Sonntag die emmaBar zu einem Gläschen ein. Für die Pause können Sie vor der Vorstellung Getränke und Snacks reservieren: persönlich an der Theke oder unter Tel 0541/76 00 520.

Garderobe Ihre Garderobe können Sie kostenlos im Unteren Foyer und bei ausverkauften Vorstellungen auch im 2. Rang abgeben.

Service für Menschen mit Handicap Im Theater am Domhof und im emma-theater stehen 3 Rollstuhlplätze mit Begleiterplätzen und mehrere Rollatorenstellplätze zur Verfügung. Mit dem Fahrstuhl können Sie bequem Parkett und 1. Rang erreichen. Gerne begleitet unser Servicepersonal Sie zu Ihrem Sitzplatz und bestellt Ihnen ein Taxi.

Optimaler Hörgenuss Im Zuschauersaal im Theater am Domhof ist eine Induktionsspule installiert. Sie ermöglicht Gästen, deren Hörsystem mit einer T-Spule ausgestattet ist, ein Hörerlebnis ohne Nebengeräusche. Die akustischen Signale (Schallwellen) werden über diese Induktionsschleife mittels magnetischer Felder direkt an die T-Spule im Hörgerät übertragen, so dass akustische Geräusche störungsfrei empfangen werden und die Lautstärke individuell reguliert werden kann.

Bustransfer mit Abonnement Nähere Informationen zu den Theater-Abo-Bussen finden Sie ab Seite 176.

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GRUPPENANGEBOTE Der Betriebsausflug oder das besondere Erlebnis für Familie und Freunde, das Firmenjubiläum oder eine private Feier – das Theater Osnabrück bietet für kleine wie große Gruppen ganz unterschiedliche Möglichkeiten.

Unser Angebot für Ihre Gruppe

Ermäßigte Gruppenpreise (ab 10 Personen) Stückeinführung durch eine/n Dramaturgen/in, Blick hinter die Kulissen, produktionsbezogene Nachgespräche Persönliche Beratung bei der Stückauswahl Gastronomisches Angebot Geschlossene Veranstaltung im emma-theater oder Theater am Domhof

Sie planen eine Weihnachtsfeier für Ihre Mitarbeiter oder ein großes Jubiläum? Wir stellen Ihnen unsere Räumlichkeiten für Ihre besonderen Feierlichkeiten in Verbindung mit einem Vorstellungsbesuch zur Verfügung. emma-theater Unsere kleine Spielstätte in der Lotter Straße besticht durch ihre persönliche Atmosphäre. Mit 96 Sitzplätzen bietet sie auch für eine geschlossene Vorstellung mit anschließender Feierlichkeit im Foyer den idealen Rahmen. Theater am Domhof Nutzen Sie unsere Foyers im Theater am Domhof für Veranstaltungen bis zu 350 Personen oder buchen Sie das gesamte Haus für sich und Ihre Gäste. In Zusammenarbeit mit der Theatergastronomie bleiben auch kulinarisch keine Wünsche offen: Beginnen Sie mit einem Sektempfang, freuen Sie sich auf Fingerfood-Variationen, ein abwechslungsreiches Buffet oder ein gehobenes Menü.

Fragen Sie nach unserem Angebot für Ihre Gruppe Gruppenbetreuung Frauke Damerow, Tel 0541/76 00 155 damerow@theater.osnabrueck.de, www.theater-osnabrueck.de

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FAMILIENANGEBOTE Kinderbetreuung Schauspiel und Musiktheater Zu ausgewählten Aufführungen im Theater am Domhof bietet das Theater Osnabrück eine professionelle und kostenlose Betreuung durch die Musikpädagogin Inna Eswein für Kinder ab 3 Jahren an. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Raum für die Kinderbetreuung ist ausgeschildert. Familienabonnement Gehen Sie an einem Sonntagnachmittag gemütlich ins Theater. Nehmen Sie Ihr Kind zu einem stark ermäßigten Preis mit in die Vorstellung oder geben Sie es in die sicheren Hände der professionellen Kinderbetreuung. Die Abotermine finden Sie auf Seite 169. Konzertabonnement Sonntag Erleben Sie gemeinsam mit Ihrem Kind oder Enkel den Zauber eines Sinfoniekonzerts. Die Abotermine finden Sie auf Seite 171. Vorstellung mit Kinderbetreuung (ab 3 Jahren), markiert in allen Printprodukten des Theaters


OSKAR – Junges Theater Stadt und Land Osnabrück OSKAR ist das junge Theater Stadt und Land Osnabrück für Kinder und Jugendliche. Die Stücke widmen sich Stoffen, aktuellen Inhalten und Problemen, die Kinder und Jugendliche heute beschäftigen. Zuhause ist OSKAR im emmatheater in der Lotter Straße. Gerne geht OSKAR aber auch auf Reisen und besucht Kindertagesstätten, Schulen oder andere Spielorte. Nähere Informationen zu den OSKAR-Stücken finden Sie ab Seite 122.

Konzerte für Groß und Klein Familien[Opern]Konzert Begeistert folgen Kinder ab 5 Jahren den Erklärungen von Dirigenten, Orchestermusikern und Sängern über Instrumente, Instrumentengruppen und musikalische Besonderheiten sowie über die Opernfiguren und deren Geschichte. Purzelkonzerte Diese Konzertreihe richtet sich an die Allerkleinsten mit ihren werdenden oder jungen Eltern. In den 30-minütigen Konzerten ist alles erlaubt: Krabbeln, Rumlaufen, Mitsingen … Sitzkissen sind vorhanden, Decken dürfen mitgebracht werden. Strolchkonzerte Diese Konzertreihe ist speziell für alle Kindergarten- und Vorschulkinder konzipiert. Kommt mit auf eine musikalische Entdeckungstour im Oberen Foyer. Nähere Informationen zu den Konzerten finden Sie ab Seite 132. OSKAR-Gastspielinformation Frauke Damerow, Tel 0541/76 00 155, damerow@theater.osnabrueck.de

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Klavierbaumeisterbetrieb Musikfachgeschäft · Konzertbetreuung · Instrumentenpflege · Verkauf von Instrumenten · Transporte · Zubehör · Notenliteratur

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Neuer Graben 17 · 49074 Osnabrück Telefon: 05 41 / 2 78 78 Mo.-Fr. 9:30-18:30, Sa. 9:30-16:00

www.rohlfing-musikland.de


Vol k s bühnen-abo VB Dienstag (orange) VB DGB (grün) VB Donnerstag (rot) VB Schauspiel VB EAN I + II VB SPD-Besucherring VB alternativ I + II VB Freitag (blau) VB GEW VB Wochenende (gelb) VB Wochenende (gelb plus) VB (weiß) VB (silber) VB Tanz VB Konzert I VB Konzert II

10 Vorstellungen (Oper, Operette, Schauspiel, Tanz) 10 Vorstellungen (Oper, Operette, Musical, Schauspiel) 6 Vorstellungen (Oper, Operette, Musical, Schauspiel, Tanz) 10 Vorstellungen (Schauspiel) 10 Vorstellungen (Schauspiel) 10 Vorstellungen (Schauspiel) 8 Vorstellungen (Schauspiel, Tanz) 10 Vorstellungen (Oper, Operette, Musical, Schauspiel, Tanz) 7 Vorstellungen (Operette, Musical, Schauspiel) 6 Vorstellungen (Oper, Operette, Musical, Schauspiel) 8 Vorstellungen (Oper, Operette, Musical, Schauspiel, 2 Konzerte) 9 Vorstellungen (Oper, Operette, Musical, Schauspiel, Tanz) Sonntagnachmittag, 5 Vorstellungen (Oper, Operette/Musical, Schauspiel) 3 Vorstellungen (Tanz) 4 Sinfoniekonzerte Sonntagvormittag und ein Familienkonzert 4 Sinfoniekonzerte Montagabend und das Neujahrskonzert

Volksbühne e. V. 1. Vorsitzender Michael Broermann, Rehmstraße 51, 49080 Osnabrück, Tel 0541/60 90 222

cdu-abo CDU-Abo Classic Donnerstag

4 Vorstellungen (Oper, Operette, Musical, Schauspiel)

CDU-Abo Spezial Samstag/Sonntag

6 Vorstellungen (Oper, Schauspiel, Tanz)

CDU Kreisgeschäftsstelle Frau Brigitte Neumann, Rolandsmauer 11, 49074 Osnabrück, Tel 0541/5 70 67, Fax 0541/95 79 99

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Die Theaterkasse ist während der Spielzeitpause vom 1.7.2013 bis zum 5.8.2013 geschlossen. Vom 6.8.2013 bis 10.8.2013 ist die Theaterkasse nur vormittags von 10.30 bis 14 Uhr geöffnet.

Montags geschlossen Di. – Fr. 10.30 – 18.30 Uhr Sa. 10.30 – 14 Uhr www.theater-osnabrueck.de

Das Theater behält sich vor, einzelne Produktionen bereits für die gesamte Spielzeit in den Vorverkauf zu nehmen. Kartenwünsche werden für maximal 10 Tage, längstens bis drei Tage vor der Vorstellung reserviert. Reservierungen bis zur Vorstellung sind Öffnungszeiten nur möglich, wenn die Zahlung vorab per Überweisung oder Kreditkarte erfolgt ist. Gerne übersenden wir Ihnen die Karten auf Ihr Risiko (Bearbeitungsgebühr 3 €). Die Rückgabe von gekauften Karten ist nicht möglich. Beim Umtausch einer gekauften Karte gegen eine andere Veranstaltung erheben wir eine Bearbeitungsgebühr von 3 € pro Karte.

Kartenreservierung

Ermäßigungen

Di. – Fr. 11 – 18 Uhr, Sa. 11 – 14 Uhr Tel 0541/76 000 76 Abonnenten-Tel 0541/76 000 66 Fax 0541/76 000 77 E-Mail karten@theater.osnabrueck.de

Schüler, Studenten, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienst- und Freiwilliges-Soziales-Jahr Leistende (bis zum 30. Lebensjahr) sowie Schwerbehinderte und Osnabrück-Pass-Inhaber erhalten gegen Vorlage des Ausweises eine Ermäßigung von 50% Abendkasse auf den regulären Eintrittspreis. Ermäßigungen für Besuchergruppen können an der Theaterkasse erDie Abendkasse ist im Theater am Domhof, im fragt werden. Weitere Angebote und Ermäßigungen emma-theater sowie in der OsnabrückHalle ab einer siehe Seite 196. Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet.

Vorverkauf Der Vorverkauf beginnt, sobald die Termine im Leporello veröffentlicht sind, und zwar am ers- ten möglichen Werktag, an dem die Theaterkasse geöffnet ist. Ausnahmen sind der Vorverkauf für Silvester und für das Neujahrskonzert. Diese Vor- verkaufstermine werden gesondert veröffentlicht.

Weitere Vorverkaufsstellen

www.theater-osnabrueck.de Tourist-Information, Bierstr. 22-23, 49074 Osnabrück, Tel 0541/323 22 02 Osnabrücker Veranstaltungs- und Kongress GmbH, Schloßwall. 1-9, 49074 Osnabrück, Tel 0541/34 90 24 Bei allen Vorverkaufsstellen fallen Vorverkaufs­gebühren an.


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PREI S E Theater am Domhof Preisgruppe

1 2 3 4 5

Parkett Parkett Reihe 1–7 Reihe 8–11

1. Rang Reihe 4–8

2. Rang Reihe 1–3

2. Rang Reihe 4–8

P

45,00 €

41,00 €

36,00 €

29,00 €

20,00 €

M

42,00 €

38,00 €

34,00 €

27,00 €

18,00 €

A

39,00 €

35,00 €

32,00 €

25,00 €

17,00 €

B

36,00 €

33,00 €

28,00 €

22,00 €

15,00 €

C 33,00 €

31,00 €

24,00 €

20,00 €

13,00 €

D

30,50 €

29,00 €

23,50 €

19,00 €

12,50 €

E 28,00 €

26,50 €

23,00 €

18,00 €

12,00 €

F

26,00 €

24,00 €

21,50 €

16,50 €

11,00 €

G 22,00 €

20,00 €

17,00 €

15,00 €

10,00 €

H

10,00 €

7,50 €

6,00 €

4,50 €

1. Rang Reihe 1–3

10,00 €

emma-theater Freie

eM 22,00 €

eA 19,00 €

Platzwahl

eC

eE 10,00 €

15,00 €

eB 17,00 €

Sinfoniekonzerte – OsnabrückHalle Preisgruppe

1 2 3 4 5

Empore Parkett Mitte

Parkett Parkett Parkett Rechts, Links Mitte Mitte Reihe 1-12 Reihe 13-14 Reihe 15-16

S 1

35,00 €

31,00 €

27,00 €

23,00 €

17,00 €

S 2 32,00 €

28,00 €

24,00 €

21,00 €

16,00 €

Kammerkonzerte – Orchesterstudio im Theater am Domhof

Alle Plätze

11,00 €


SITZpl an

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Theater am Domhof

rechts

8

links

153 155

7

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131 133 135

6

109

5

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4

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1

27

3

97

55

7

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31

81 61

35

11

151 150 148 146 144

13

86 65

39

15

107 108 106 104

85 63

37 17

172 170 168 166 164

127 129 128 126 124

83

59

33

9

147 149

101 103 105

77

53

171 173 174

121 123 125

99

75

29

5

141 143 145

95

51

25

167 169

117 119

73

49

23

1

93

69

45

2

137 139

111 113 115

67

3

161 163 165

41

84 64

21

42 22

102 100

60 40

78

18

96

12

90

10

46

5 3 2

24

6

Preisgruppe 5 2. Rang R. 4–8

4 44

26

8

7

66

48 28

8 6

88

68

50 30

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112 110

70

52 32

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132 130

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72

54

14

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134

94

74

34

16

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56 36

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118 116 114

76

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20

142 140

122 120

80

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43

19

82

162 160

4

1

2

Preisgruppe 4 2. Rang R. 1–3

2. Rang

8

153 155

7

157 159

131 133 135

6

109

5

87

4

111 113 115 89

67

3

47 23

1

91

93

69

45

2

161 163 165

137 139

71 49

25

1

5

97

73

27

3

117 119

95

51

167 169

141 143 145

31

7

9

79

81

57 33

61

35

11

127 129 128 126 124

83

59 37

13

15

172 170 168 166 164

151 150 148 146 144

101 103 105

77 55

29

121 123 125

99

75 53

171 173 174

147 149

107 108 106 104

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63

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39 17

41

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43

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64

21

22

102 100

60

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122 120

80

62 40

78 58

18

96

94

74 54 32

14

12

7

Preisgruppe 3

6

1. Rang R. 4–8

90

5

68

26

8

4 3

44

46

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88 66

48

30

8

152

112 110

70 50

154

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92

72 52

34

16

156

134

118 116 114

76

36

158

138 136

98

56

38

20

162 160

142 140

2

24

6

4

1

2

Preisgruppe 1 1. Rang R. 1–3

1. Rang

11

219

10

197 199

9

173 175

221 223 225

201 203 205

177 179

8

153 155

7

131 133 135

6 5

109 85

87

3 2 1

89

43

137 139

91

45 21

47 23

1

93 69 49 25

3

95 71

97 73

51 27

5

167 169

99

53 29

7

55

9

192 190 188 186 184

147 149

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127 129 128 126 124

101 103 105 107 108 106 104 77

31

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79 57

33 11

81 59

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61 37

15

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82 62

41

17

19

80 60

40 20

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58

18

162 160

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212 210 208 206 204

171 172 170 168 166 164

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75

232 230 228 226 224

217 216 214

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141 143 145

117 119

237 236 234

211 213 215

187 189

161 163 165

157 159

67

231 233 235

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181 183 185

111 113 115

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4

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76 56

36 16

34 14

96 72

52 32

12

158 156

138 136

98

54

182 180

50 30

10

8

46 26

6

90 66

24 4

88 64

44

2

Preisgruppe 2

9

Parkett R. 8–11

7 6 86

5 4

42 22

10 8

152

132 130

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48

174

112 110

68

28

178 176

134

94 70

11

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154

118 116 114

74

218

202 200

3

Preisgruppe 1 Parkett R. 1–7

2 1

Parkett

C B A

29

31 15

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1

35 19

3

37 21

5

39 23

7

41 25

9

42 27

11

40 26

13

12

Orchesterreihen

Bühne Bühne

38 24

36 22

10

34 20

8

32 18

6

30 16

4

28 14

2

C B A

Preisgruppe 1 Orchester Reihe A–C


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Günstig und unkompliziert ins Theater: Das Theater Osnabrück bietet Schülern, Studenten, Auszubildenden, Bundesfreiwilligendienst- und Freiwilliges-Soziales-Jahr-Leistenden (bis zum 30. Lebensjahr) gegen Vorlage ihres Ausbildungsausweises viele Wege ins Theater.

Theater zum halben Preis Für alle Vorstellungen erhalten Schüler, Studenten, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienst- und Freiwilliges-Soziales-Jahr-Leistende 50 % Ermäßigung auf den regulären Eintrittspreis (ausgenommen sind Gastspiele und Sonderveranstaltungen).

Last-Minute-Tickets 10 Minuten vor Vorstellungsbeginn erhalten Schüler, Studenten, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienst- und Freiwilliges-Soziales-Jahr-Leistende eine Karte für 6 € für alle noch zur Verfügung stehenden Plätze. Ausgenommen sind Premieren, Gastspiele sowie die Silvestervorstellung und das Neujahrskonzert.

Jugendabonnements für Theater und Konzert Ob 4 oder 8 Vorstellungen aus Musical, Oper, Operette und Schauspiel, für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel ist etwas dabei. Auch für Konzertfans gibt es das passende Konzertabo. Eltern und Lehrer haben bei diesen Abonnements die Möglichkeit, ihre Kinder bzw. Schüler kostengünstig zu begleiten. Nähere Informationen siehe Seite 170.

Schnäppchen am Mensastand Jeden Donnerstag (12.30 – 14 Uhr) können Studenten in der Mensa im Schlossgarten und am Westerberg vergünstigte Karten für ausgewählte Stücke kaufen. Kartenpreise: 6 € für Stücke im Theater am Domhof und 4 € im emma-theater.


EINDRUCK MACHEN glaubwürdig . individuell . kreativ Für den ersten Eindruck gibt es nur eine Chance. Gern helfen wir Ihnen, diese einmalige Gelegenheit erfolgreich zu nutzen.

Standort Markt 14 49074 Osnabrück Stimme 05 41 20 27-222

Handwerkliche Perfektion gepaart mit kreativer Leidenschaft ... Marion Hilkmann | Hans-Jörg Petritzki Rehmstraße 4 | 49080 Osnabrück Telefon 0541 9772523 oder 7607121 | www.stoffwechsel-os.de Dienstag – Freitag 10:00 –13:00 h, Samstag 10:00 –14:00 h


STADTPLAN

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ANFAHRT Theater am Domhof Domhof 10/11 Erreichbar mit dem Bus vom Hauptbahnhof Linien 81, 82 (oder 15-20 Min. Fußweg) vom Bahnhof Osnabrück Altstadt Linie 41 (oder 10 Min. Fußweg) (Haltestelle Theater)

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Fahrplanauskünfte Deutsche Bahn, Tel 11 8 61 www.bahn.de NordWestBahn, Tel 01805/60 01 61 www.nordwestbahn.de Mobilitätszentrale, Tel 0541/2002 2211 www.stw-os.de

emma-theater Lotter Str. 6/Ecke Arndtstr. Erreichbar mit dem Bus vom Hauptbahnhof Linien 31, 32, 33 (oder 20 Min. Fußweg) vom Bahnhof Osnabrück Altstadt Linien 51, 52, 53 mit Umsteigen am Neumarkt Linien 11, R11 (oder 15 Min. Fußweg) (Haltestelle Heger Tor)

Parkhäuser Theater am Domhof: Nikolaizentrum oder L+T Parkhaus emma-theater: Nikolaizentrum oder Stadthaus OsnabrückHalle: Ledenhof www.parken-os.de

OsnabrückHalle Schlosswall 1-9 Linien 51, 52, 91, 92, 491 (Haltestelle OsnabrückHalle)

Kontakt Theater Osnabrück Domhof 10/11 49074 Osnabrück Tel 0541/76 00 00 www.theater-osnabrueck.de info@theater.osnabrueck.de


Notizen


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I m p r e ss u m Städtische Bühnen Osnabrück gGmbH Intendant Dr. Ralf Waldschmidt Kaufmännischer Direktor Matthias Köhn Generalmusikdirektor Andreas Hotz Redaktion Fenja Petersen, Carolin Ströbel Öffentlichkeitsarbeit Fotos Marek Kruszewski Assistenz Marius Maasewerd Konzept & Gestaltung xhoch4 design, München Druck STEINBACHER DRUCK GmbH Redaktionsschluss

Mitte März 2013 Änderungen vorbehalten!

Das Theater wird gefördert aus Mitteln der Stadt Osnabrück, des Landes Niedersachsen sowie des Landkreises Osnabrück


IMPRESSA J9 One Touch, Piano White

Nikolaiort 6-9 ∙ 49074 Osnabrück Tel. 05 41/3 31 31 31 Fax 05 41/3 31 31 80 www.schaeffer-geschenke.de


Spielzeitheft Theater Osnabrück 2013/2014  

Das neue Spielzeitheft desTheater Osnabrück für die Speilzeit 2013/2014

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