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PROGRAMM 2015 / 2016

„MIR WEI KE THEATER! MIR MACHE‘S.” WWW.THEATERMATTE.CH DAS THEATER IM MATTEQUARTIER BERN

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LIEBI, TRÖII THEATER MATTE GÄNGERINNE U GÄNGER Es sirachnet u chlepft leider, uf der Wält: No nie sy so viel Mönsche uf der Flucht gsi, no nie, sit em zwöite Wältchrieg, hets so ghudlet uf üsere Ärde. Me cha sich däm nid entzieh, aber we me – wie ig – nid der Muet het, sich i nes Krisegebiet z stürze u vor Ort irgendwie e Tropfe uf em heisse Stei z sy, de macht me halt das, wo me scho geng het gmacht u das isch i üsem Fall: Theater. Es stöh vier nöii Produktione aa – mir göh i däm Saisonprogramm uf die Einzelne yy. Bitte beachtet o ds witere Aagebot – es het zum Bispiel da o öppis ganz härzigs für üses NachwuchsPublikum drunder. Im Theater Matte gits personell e Rochade: D Christiane Wagner verlaht üs i Richtig „Theater an der Effingerstrasse“ u für sie chunnt d Corinne Thalmann als mini Assischtäntin ir künschtlerische Leitig. Der Christiane danke mir vo Härze für ihres engagierte Schaffe u wünsche ihre alles Guete, der Corinne Thalmann wünsche mer e guete Ystiig u viel Fröid bi u mit üs. Mit bsunders fiinem Gschick het sich der Oliver Stein bi üs als Regisseur profiliert – mir hei ihn zum „Huus-Regisseur“ erhobe u drum füehrt är ab däm Jahr grad i zwöine Stück Regie. Der Alex Truffer isch o wieder zrügg bi üs u nöi im Regie-Team möchti der Peter Bamler härzlech begrüesse. I fröie mi uf d Zämearbeit mit dene drei Profis. U jitz: Vorhang uf u ab i die 6. Theatersaison im Theater Matte! LIVIA ANNE RICHARD KÜNSTLERISCHE LEITUNG

P.S. I darfs fasch nid säge: Letscht Saison hei mer no mal e nöie Rekord gmacht: 94 (!) Prozänt Uslaschtig … DANK öich.

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EINTRITTSPREISE

GUT ZU WISSEN ORT UND ANREISE THEATER MATTE: Mattenenge 1 / 3011 Bern T 031 901 38 80 / www.theatermatte.ch Das Theater Matte befindet sich am Eingang zum Mattequartier direkt an der Ecke Untertorbrücke / Mattenenge. Wir empfehlen Ihnen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen, da nur beschränkt Parkplätze zur Verfügung stehen. BERNMOBIL: Bus Nr. 12 in Richtung Zentrum Paul Klee – Haltestelle „Nydegg“ oder „Bärengraben“ oder Bus Nr. 30 – Haltestelle „Läuferplatz“.

VORVERKAUF ONLINE: www.theatermatte.ch TELEFONISCH: T 031 901 38 79 / Dienstag und Donnerstag jeweils von 10 bis 15 Uhr Sie können Ihre Tickets mittels E-Rechnung, Kreditkarte, Postrechnung oder an der Abendkasse bezahlen. Wenn Sie elektronisch bezahlen, erhalten Sie die Tickets als print@home und drucken diese bequem zu Hause aus.

NORMALPREIS: CHF 37.– PERSONEN IN AUSBILDUNG: CHF 32.– (gegen Ausweis) KINDER BIS 16 JAHRE: CHF 20.– KULTURLEGI: CHF 20.– (gegen Ausweis) SILVESTERVORSTELLUNGEN: CHF 57.– (inkl. Cüpli oder ein Getränk nach Wahl) GÖNNERINNEN UND GÖNNER: CHF 5.– Ermässigung KINDERVORSTELLUNGEN „DR MUUWURF MIT EM GAGI UFEM CHOPF“ KINDER 3 BIS 16 JAHRE: CHF 15.– ERWACHSENE: CHF 25.–

VORSTELLUNGSBEGINN Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr, sonntags um 17 Uhr. Kindervorstellungen beginnen jeweils um 14 Uhr.

GUTSCHEINE Verschenken Sie einen bezaubernden Abend: Gutscheine des Theater Matte erhalten Sie unter www.theatermatte.ch oder T 031 901 38 79 (Dienstag und Donnerstag jeweils von 10 bis 15 Uhr). Die Gutscheine sind ebenfalls als print@home erhältlich.

ESSEN UND TRINKEN

BARRIEREFREI

BAR THEATER MATTE: Stimmen Sie sich gemütlich auf den bevorstehenden Theaterabend ein und geniessen Sie ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn, in der Pause und bis eine Stunde nach der Vorstellung ein Getränk in der hauseigenen Bar des Theater Matte. Unser charmanter Barmann Nick Frei bedient Sie gern.

Unser Theater und unsere WC-Anlagen sind allen Menschen zugänglich, denn wir verfügen über einen Treppenlift. Da wir nur über eine beschränkte Anzahl an Rollstuhlplätzen verfügen, bitten wir um möglichst frühzeitige Kontaktaufnahme mit unserer Vorverkaufsstelle.

Lassen Sie sich in einem der zahlreichen Restaurants in unserer Umgebung vor oder nach der Vorstellung kulinarisch verwöhnen. Nähere Angaben finden Sie im Programmheft und auf unserer Homepage.

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SAALPLAN

ANLÄSSE IM THEATER MATTE BERN

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REIHEN 1 BIS 3

Gerne empfangen wir Sie im Theater Matte, zeigen Ihnen die Lokalitäten und besprechen Ihre individuellen Wünsche, Ansprüche und Bedürfnisse für den geplanten Anlass. Wir freuen uns auf Sie.

GÖNNERSCHAFT

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KUNDENEINLADUNG, MITARBEITERANLASS, JUBILÄUM ODER WAS AUCH IMMER ANSTEHT – DAS THEATER MATTE BERN BIETET ATTRAKTIVE MÖGLICHKEITEN ZUR DURCHFÜHRUNG VON ANLÄSSEN ALLER ART Zum Beispiel organisieren wir für Sie eine geschlossene Vorstellung eines Theaterstücks aus dem aktuellen Programm, auf Wunsch kombiniert mit einem Apéro riche. Oder Sie erfahren bei einem Probebesuch und anschliessender Diskussion mit der Regie und den Schauspielern, wie sich ein Theaterstück entwickelt. Neben den aktuellen Produktionen verfügen wir über ein zusätzliches Repertoire an Stücken, musikalischen Auftritten oder weiteren Bühnen-Events.

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Trotz unseres Zuschauererfolgs sind wir nach wie vor auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Falls Sie bei uns bereits Gönnerin oder Gönner sind, danken wir Ihnen herzlich. Falls nicht, können Sie Ihre Gönnerschaft auf www.theatermatte.ch gleich anmelden.

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EINZEL-GÖNNERSCHAFT AB CHF 80.– / SAISON Als GönnerIn erhalten Sie einen persönlichen Gönnerausweis und folgende Leistungen: * CHF 5.– REDUKTION AUF DEN EINTRITTSPREIS * SIE KÖNNEN IHRE PLÄTZE VOR DEM OFFIZIELLEN VORVERKAUFS-START RESERVIEREN. * SIE WERDEN PRO PRODUKTION ZU EINEM PROBENBESUCH EINGELADEN. Der Einzelgönnerausweis ist nicht übertragbar.

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PAAR-GÖNNERSCHAFT AB CHF 150.– / SAISON Die Leistungen sind dieselben wie bei der Einzel-Gönnerschaft, jedoch für zwei Personen. Der Paar-Gönnerausweis ist persönlich und nicht übertragbar. KOLLEKTIV-GÖNNERSCHAFT AB CHF 350.– / SAISON Die Leistungen sind dieselben wie bei den Einzel- und Paar-Gönnerschaften. Die vier Gönnerausweise sind jedoch innerhalb des Kollektivs übertragbar und daher besonders geeignet für Unternehmen, Organisationen, Familien, Vereine etc.

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TEAM

HINTER DER BÜHNE

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LEITUNG 01 MARKUS MARIA ENGGIST: Betrieb / 02 ANNEMARIE MORGENEGG: Administration 03 LIVIA ANNE RICHARD: Künstlerisches / 04 FREDI STETTLER: Bühne und Infrastruktur 05 MARIANNE TSCHIRREN: Mitglied

13 HANS-JÜRG KLOPFSTEIN: Regieassistenz / 14 IRIS MUNDLE: Technik / 15 ANDREA NYFELER: Kasse / 16 KATRIN SCHILT: Kostüme / 17 KATHRIN SCHNEGG: Kasse / 18 JÜRG STOLLER: Leitung Abendkasse / 19 CORINNE THALMANN: Künstlerische Assistenz / 20 SELINA VONARBURG: Technik / 21 SIBYLLE WENGER: Dekor und Requisiten

TEAM 06 BEATRIX CASTELLOTE: Kasse / 07 LIVIA FRANZ: Administrative Assistenz / 08 NICK FREI: Bar / 09 ERIKA GAUTSCHI: Technik / 10 NICOLE D. KÄSER: Technische Leitung und Werbung / 11 PETER KAUFMANN: Medien, Sponsoring und Events / 12 NELLY KEMPTER: Abendkasse

REGIE 22 PETER BAMLER: Lenin / 23 OLIVER STEIN: Wege mit Dir / Unsere Frauen / 24 ALEX TRUFFER: Das Abschiedsdinner

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TEAM

AUF DER BÜHNE

WEGE MIT DIR

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DAS ABSCHIEDSDINNER

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OH JE, DU TANNENBAUM

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DR MUUWURF MIT EM GAGI UFEM CHOPF

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WEGE MIT DIR: 01 HANSPETER RIESEN / 02 NOÉMIE SCHMID / 03 THEO SCHMID / 04 MARIANNE TSCHIRREN / 05 ROMAN WEBER / DR MUUWURF MIT EM GAGI UFEM CHOPF: 06 LIVIA FRANZ / 07 MARKUS MARIA ENGGIST / OH JE, DU TANNENBAUM: 07 MARKUS MARIA ENGGIST / 08 NICOLE D. KÄSER / DAS ABSCHIEDSDINNER: 09 RES AEBI / 10 PETER GLATZ / 11 ANNEMARIE MORGENEGG

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UNSERE FRAUEN

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D KRIMINALGSCHICHT

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LENIN

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KRIMINALGSCHICHT: 07 MARKUS MARIA ENGGIST / 12 CHRISTINE LAUTERBURG / 13 MICHEL POFFET / 14 HANK SHIZZOE / UNSERE FRAUEN: 07 MARKUS MARIA ENGGIST 15 ANDRÉ ILG / 16 JAN ZIEROLD / LENIN: 17 ERICH BERGER / 18 FRANZ BIGLER / 19 RENÉ BLUM / 20 CATHERINE KUNZE-JSELIN 21 FRANZISKA NIKLAUS / 22 NELLY KEMPTER / 23 HANS-JÜRG KLOPFSTEIN

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BLICKWINKEL WEGE MIT DIR Überlebt die Liebe das Vergessen? Kaspar und Anna sind in einem Alter, „in dem man sich nichts mehr beweisen muss“. Beide haben eine gescheiterte Ehe hinter sich, als sie sich bei einer Vernissage kennenlernen. Er filettiert sein Umfeld mit scharfer Zunge. Und zieht sie mit seinem an Zynismus grenzenden, aber nie grenzüberschreitenden Humor an. Sie verlieren sich in meisterhaft pointierten Debatten und finden im Anderen ein vergessenes Gefühl von Heimat – auch wenn sie sich ihr Wohnzimmer vielleicht gerne anders eingerichtet hätte. Gemeinsamkeiten bilden den Nährboden ihrer Geschichte und als die beiden heiraten, hat das Vergessen bei Kaspar schon begonnen. Alzheimer. Ein Wort, das jede Hoffnung vertreibt. Ein Zustand, vor dem jeder flüchten möchte. Der brillante Denker, der scharfzüngige Unterhalter beginnt seinen Kampf gegen das Vergessen. Anna ist an seiner Seite. Sie geht mit Kaspar durch den Sturm der zerfallenden Erinnerungen. Und erinnert sich an das, was sie stark gemacht hat, an das, was trägt und alles Denken überlebt: die Liebe. EIN ÜBERWÄLTIGENDES PLÄDOYER FÜR DIE LIEBE. OLIVER STEIN, REGIE

DAS ABSCHIEDSDINNER Freunde sind uns wichtig. Deshalb verbringen wir gerne Zeit mit ihnen. Wir kennen ihre Schwächen, vertrauen ihnen und sind uns sicher: Sie werden eine Arche Noah sein, wenn unsere Welt untergeht. Soweit das romantische Ideal der Freundschaft. Doch Freunde verändern sich mit den Jahren. Natürliche Zutaten wie unausstehliche Partner und Partnerinnen, schwierige Kinder und versteckte Lebenslügen trüben unsere gemeinsame Zeit. Aber man verabredet sich trotzdem tapfer zum Abendessen, denn man ist ja befreundet. Gemeinsam meistert man langatmige Abende mit geringem Nährwert und stellt irgendwann fest, dass man Zeit vergeudet. Warum nicht einfach verabschieden? Genau an diesen Punkt kommt Pierre in „Das Abschiedsdinner“. Schnell findet er potentielle Zeiträuber in seinem Freundeskreis. Doch der Abschiedsmacho wird an diesem vermeintlich letzten Abend auf die Probe gestellt. Denn es geht um eine Freundschaft. EINE KOMÖDIE ÜBER FREUNDESOPTIMIERUNG DER ANDEREN ART. LIVIA ANNE RICHARD, KÜNSTLERISCHE LEITUNG

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UNSERE FRAUEN Wie dehnbar ist Freundschaft? Und wie dehnbar ist der Begriff der „Lüge“? Ist Freundschaft eine Anlageform für schlechte Zeiten? Oder sollte sie sich auf das beschränken, was sie ist: die Zuneigung zweier Menschen auf platonischer Ebene? „Unsere Frauen“ wirft noch weitere Fragen auf, die sich um den Zusammenhang von Moral, Ethik, Verrat, Eifersucht und Verantwortung drehen. Dies wird allerdings nicht in theoretischem Rahmen verhandelt und abstrakt erörtert, sondern die Figuren werden durch die Umstände sehr konkret gezwungen, sich damit auseinanderzusetzen. Ein Mord trübt die anscheinend harmonische Beziehung der drei langjährigen Freunde und das schreit nach Konsequenzen – aber in welcher Form? Bei dieser Gelegenheit tauchen verdrängte Ereignisse aus der Vergangenheit an die Oberfläche und werden schonungslos als Projektionsfläche für Missgunst, Eifersucht und Ärger genutzt. Angestautes und Verstopftes sucht sich einen Weg ins Freie. In überraschenden Wendungen und provozierend-konfrontativen Dialogen wird das Thema Freundschaft und Moral auf einer Ebene verhandelt, welches ausserhalb unserer gewohnten Denkmuster liegt, weil kaum jemand die Situationen, die das Stück heraufbeschwört, kennt – und auch nicht kennen lernen will. Trotzdem ist der Plot so realitätsnah, dass man sich unweigerlich fragt, wie man selbst damit umgehen würde, und er zwingt dazu, gewohnte Vorstellungen und Handlungsstrategien zu überdenken und zu hinterfragen. EIN SPANNENDES STÜCK VON EINER NACHT, DIE EIN GANZES LEBEN BELEUCHTET. OLIVER STEIN, REGIE

LENIN Nach dem Tod seiner Frau kratzt Lenin Alpsteg alles Ersparte zusammen und lässt sich in einer Seniorenresidenz der gehobenen Klasse nieder. Neben dem Ehepaar Riegler, das sich seit Jahren mit Haltung anschweigt, warten hier im Heim auch eine verkappte Aristokratin, ein abgehalfterter Mime und eine verwelkte Kapazität der Makrobiologie mit elitärem Gehabe ihrem Ende entgegen, rundum versorgt von Schwester Pia. Lenin selbst hat 30 Jahre als Stanzer in den Riegler-Werken geschuftet, bevor man ihn mit einer Rationalisierungsmaßnahme abservierte. Lenins Tage in der noblen Senioren-Gesellschaft sind gezählt, alle wissen: Sein Geld reicht nicht mal für ein halbes Jahr. Was tun? In Zeiten immer knapperer Rentenkassen und zunehmender Überalterung der Gesellschaft konfrontiert uns LENIN satirisch mit den Fragen: Können wir uns unser Alter noch leisten? Und vor allem – zu welchem Preis? EIN SCHWARZHUMORIGER COUNTDOWN DES LEBENS. PETER BAMLER, REGIE

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UNSER GASTRO-PARTNER FÜR „WEGE MIT DIR“

WEGE MIT DIR / OKT. & NOV. STÜCK VON: Daniel Call / SCHWEIZER ERSTAUFFÜHRUNG / REGIE: Oliver Stein / BERNDEUTSCHE FASSUNG: Livia Anne Richard / SCHAUSPIEL: Hanspeter Riesen / Noémie Schmid Theo Schmid / Marianne Tschirren / Roman Weber / BÜHNE: Fredi Stettler / KOSTÜM: Katrin Schilt / FOTOS: Hannes Zaugg-Graf Treffer! Es ist Hassliebe auf den ersten Blick, als Anna bei einer Lesung auf den schlagfertigen Kaspar trifft. Der brillante Querdenker versucht sie zu beeindrucken, sie findet ihn lästig. Doch irgendetwas fasziniert Anna an Kaspar. Sie sucht krampfhaft nach Gemeinsamkeiten, lässt sich umwerben und verliebt sich tatsächlich in ihren hartnäckigen Verehrer. Zwischen zwei ungleichen Menschen entsteht eine grosse Liebesgeschichte. Doch dann die unverrückbare Diagnose: Alzheimer. Für Kaspar, der immer Pointe an Pointe reihte, beginnt ein Kampf um Erinnerung. EIN ÜBERWÄLTIGENDES PLÄDOYER FÜR DIE LIEBE. PREMIERE: Samstag, 17. 10. 2015 WEITERE VORSTELLUNGEN: Mi. 21. 10. / Do. 22. 10. / Fr. 23. 10. / Sa. 24. 10. / So. 25. 10. 2015 Mi. 28. 10. / Do. 29. 10. / Fr. 30. 10. / Sa. 31. 10. / So. 01. 11. 2015 Mi. 04. 11. / Do. 05. 11. / Fr. 06. 11. / Sa. 07. 11. / So. 08. 11. 2015 Mi. 11. 11. / Do. 12. 11. / Fr. 13. 11. / Sa. 14. 11. / So. 15. 11. 2015 Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr, sonntags um 17 Uhr.

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DR MUUWURF MIT EM GAGI UFEM CHOPF NOV. & DEZ. KINDERSTÜCK MIT MUSIK VON UND MIT: Livia Franz und Markus Maria Enggist / Für Menschen ab 3 Jahren / NACH DEM BUCH VON HOLZWARTH UND ERLBRUCH / KOSTÜM: Katrin Schilt / FOTOS: Hannes Zaugg-Graf So ein Maulwurfleben ist nicht eben das spannendste: In der Erde rumwühlen, mal an die Oberfläche graben, etwas rausgucken, dann wieder zurück in den Untergrund. Aber eines Tages geschieht etwas Ungeheuerliches: Wie der Maulwurf so aus der Erde guckt, landet ein „Gagi“ auf seinem Kopf. Frechheit! Wer mag das bloss gewesen sein? Während einer knappen Stunde begeben sich Klein und Gross mit dem Maulwurf auf die Suche. Es wird gelacht, gesungen, geklatscht was das Zeug hält und am Ende, ja, am Ende stellen wir fest, dass alle hin und wieder einen Haufen hinterlassen. PREMIERE: Samstag, 07. 11. 2015 WEITERE VORSTELLUNGEN: So. 08. 11. / Sa. 14. 11. / So. 15. 11. / Sa. 28. 11. / So. 29. 11. 2015 Sa. 05. 12. / Sa. 12. 12. / So. 13. 12. / Sa. 19. 12. / So. 20. 12. 2015 Sa. 26. 12.* / Mo. 28. 12. / Di. 29. 12. / Mi. 30. 12. 2015 Die Vorstellungen beginnen jeweils um 14 Uhr. * Doppelvorstellung: Beginn morgens um 11 Uhr und nachmittags um 14 Uhr.

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KRIMINALGSCHICHT / JAN. STÜCK VON: Mani Matter / Jacob Stickelberger / Fritz Widmer / ARRANGEMENT: Hank Shizzoe / INSTRUMENTE, GESANG, SPIEL: Hank Shizzoe / Markus Maria Enggist / Christine Lauterburg / Michel Poffet / FOTOS: Hannes Zaugg-Graf WIEDERAUFNAHME «Kriminalgschicht» ist ein Gemeinschafts­werk der Ber­ner Trou­ba­dou­rs Mani Mat­ter, Jacob Stickel­ber­ger und Fritz Wid­mer. Als Mani Mat­ter im Februar 1972 al­lzu früh aus dem Le­ben ge­ris­sen wur­de, war das Werk noch nicht ganz fer­tig ge­stellt: Zwei Lie­der und die Auf­lö­ sung der «Kriminal­oper» (wie das Werk ur­sprüng­lich be­ti­telt war) fehl­ten noch. Wid­mer und Stickel­berger schrie­ben die Ge­schich­te zu En­de und führ­ten sie in der Fol­ge weit über hun­dert Mal auf. Zum letz­ten Mal spiel­ten die bei­den Trou­ba­dou­rs die Kri­mi­nal­geschich­te im Jahre 2002 an­läss­lich des «Matter-Herbst» in Bern. Die ursprüngliche Form wird beibehalten: 14 Lieder wer­den mit ka­ba­ret­tis­ti­schen Dia­lo­gen auf­ge­lockert. Da­bei soll nicht nur die Auf­lö­sung des Fal­les wich­tig sein, eben­so wer­den all­ge­ mei­ne Be­trach­tun­gen über das Genre des Kri­mis an­gestellt – nicht immer bier­ernst … PREMIERE: Mittwoch, 27. 01. 2016 WEITERE VORSTELLUNGEN: Fr. 29. 01. / Sa. 30. 01. / So. 31. 01. 2016 Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr, sonntags um 17 Uhr.

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UNSER GASTRO-PARTNER FÜR „OH JE, DU TANNENBAUM“

OH JE, DU TANNENBAUM / DEZ. KABARETTISTISCHE LESUNG MIT: Nicole D. Käser und Markus Maria Enggist Nach dem grossen Erfolg in den Vorjahren mit den Programmen „Oh je, du Fröhliche“ und „Na dann … frohes Fest!“ stehen die Kabarettistin Nicole D. Käser und der Schauspieler Markus Maria Enggist in der Vorweihnachtszeit mit ihrem neuen Programm „Oh je, du Tannenbaum“ erneut auf der Bühne. Dabei beleuchten sie das Thema Weihnachten und die heilige Zeit mal aus einem ganz andern Blickwinkel. EIN ABEND VOLLER HEITER- UND BESINNLICHKEIT. PREMIERE: Samstag, 12. 12. 2015 WEITERE VORSTELLUNGEN: Mo. 14. 12. 2015 Mo. 21. 12. / Di. 22. 12. 2015 Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr.

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UNSER GASTRO-PARTNER FÜR „DAS ABSCHIEDSDINNER“

DAS ABSCHIEDSDINNER / DEZ. & JAN. STÜCK VON: Alexandre de la Patellière und Matthieu Delaporte / REGIE: Alex Truffer / BERNDEUTSCHE FASSUNG: Livia Anne Richard / SCHAUSPIEL: Res Aebi / Peter Glatz / Annemarie Morgenegg / BÜHNE: Fredi Stettler / KOSTÜM: Katrin Schilt / FOTOS: Hannes Zaugg-Graf Freunde kosten viel Zeit. Und zugegeben: Viele davon sind langweilig. Abschiedsdinner sind die Lösung des Problems, erkennt Pierre und überzeugt auch seine Frau davon, den lästigen Teil des Freundeskreises endlich loszuwerden. Mit einem Abendessen bei Kerzenschein, zu dem die Lieblingsmusik gespielt und das Leibgericht der bald ehemaligen Freunde serviert wird. Man zelebriert an diesem Abend alles, was gut war, und der andere erfährt nie, dass es sich um ein letztes Treffen gehandelt hat. Soweit die Theorie. Schnell fällt die Wahl für das erste Abschiedsdinner auf ein befreundetes Ehepaar, das einem schon immer auf die Nerven ging. Doch Anton kommt allein. Und bald entlarvt er den Plan seiner Gastgeber. EINE KOMÖDIE ÜBER FREUNDESOPTIMIERUNG DER ANDEREN ART. PREMIERE: Sonntag, 13. 12. 2015 SILVESTERVORSTELLUNG: Donnerstag, 31. 12. 2015 / 17:30 Uhr / 21:30 Uhr WEITERE VORSTELLUNGEN: Mi. 16. 12. / Do. 17. 12. / Fr. 18. 12. / Sa. 19. 12. / So. 20. 12. 2015 Mi. 23. 12. / So. 27. 12. 2015 Mi. 30. 12. / Do. 31. 12. / So. 03. 01. 2016 Mi. 06. 01. / Do. 07. 01. / Fr. 08. 01. / Sa. 09. 01. / So. 10. 01. 2016 Mi. 13. 01. / Do. 14. 01. / Fr. 15. 01. / Sa. 16. 01. / So. 17. 01. 2016 Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr, sonntags um 17 Uhr.

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UNSER GASTRO-PARTNER FÜR „UNSERE FRAUEN“

UNSERE FRAUEN / FEB. & MÄRZ STÜCK VON: Éric Assous / SCHWEIZER ERSTAUFFÜHRUNG / REGIE: Oliver Stein / BERNDEUTSCHE FASSUNG: Livia Anne Richard / SCHAUSPIEL: Markus Maria Enggist / André Ilg Jan Zierold / BÜHNE: Fredi Stettler / KOSTÜM: Katrin Schilt / FOTOS: Hannes Zaugg-Graf Drei alte Freunde wollen eigentlich einen gemütlichen Männerabend verbringen. Man trifft sich in der Wohnung des erfolgreichen Radiologen Max, dessen Freundin auf unbestimmte Zeit ausgezogen ist. Allgemeinarzt Paul, in scheinbar glücklicher Ehe lebend, ist pünktlich eingetroffen. Simon ist traditionsgemäss zu spät. Inzwischen spricht man über dies und das, besonders gerne über Frauen. Dann kommt er, ist betrunken und offenbart, dass er gerade seine nervtötende Gattin umgebracht hat. Und jetzt? Während Simon seinen Rausch auf dem Sofa ausschläft, diskutieren sich Paul und Max die Köpfe heiss, wie weit Freundschaft gehen darf und werden dabei von ihren eigenen Schatten eingeholt. EIN KOMÖDIANTISCHES FEUERWERK MIT TIEFGANG. PREMIERE: Samstag, 13. 02. 2016 WEITERE VORSTELLUNGEN: Mi. 17. 02. / Do. 18. 02. / Fr. 19. 02. / Sa. 20. 02. / So. 21. 02. 2016 Mi. 24. 02. / Do. 25. 02. / Fr. 26. 02. / Sa. 27. 02. / So. 28. 02. 2016 Mi. 02. 03. / Do. 03. 03. / Fr. 04. 03. / Sa. 05. 03. / So. 06. 03. 2016 Mi. 09. 03. / Do. 10. 03. / Fr. 11. 03. / Sa. 12. 03. / So. 13. 03. 2016 Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr, sonntags um 17 Uhr.

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UNSER GASTRO-PARTNER FÜR „LENIN“

LENIN / APR. & MAI STÜCK VON: Markus Köbeli / REGIE: Peter Bamler / BERNDEUTSCHE FASSUNG: Livia Anne Richard / SCHAUSPIEL: Erich Berger / Franz Bigler / René Blum / Catherine Kunze-Jselin Franziska Niklaus / Nelly Kempter / Hans-Jürg Klopfstein / BÜHNE: Fredi Stettler / KOSTÜM: Katrin Schilt / FOTOS: Hannes Zaugg-Graf Wie eine Bombe schlägt der Neuankömmling im gelangweilten Kosmos einer luxuriösen Seniorenresidenz ein. Schnell stellt sich heraus, dass Lenin Alpsteg sein halbes Leben an der Stanzmaschine der Riegler-Werke verbracht hat. Dann wurde er wegrationalisiert. Endlich kann Lenin seinem pensionierten Arbeitgeber auf Augenhöhe begegnen. Der illustren Seniorengruppe stellt sich sofort eine Frage: Wie kann er sich ein so teures Heim leisten? Lenin Alpsteg erklärt, dass er einmal auf der Seite der Reichen leben will. Er weiss, dass sein Geld nicht einmal für ein halbes Jahr ausreicht. Eine willkommene Herausforderung für die bornierte Gesellschaft! Alpsteg erhöht seine Aufenthaltsdauer durch Börsenspekulation erheblich, doch dann erwacht die Gier nach mehr. EINE TRAGIKOMÖDIE OHNE PENSIONSALTER. PREMIERE: Samstag, 09. 04. 2016 WEITERE VORSTELLUNGEN: Mi. 13. 04. / Do. 14. 04. / Fr. 15. 04. / Sa. 16. 04. / So. 17. 04. 2016 Mi. 20. 04. / Do. 21. 04. / Fr. 22. 04. / Sa. 23. 04. / So. 24. 04. 2016 Mi. 27. 04. / Do. 28. 04. / Fr. 29. 04. / Sa. 30. 04. / So. 01. 05. 2016 Di. 03. 05. / Mi. 04. 05. / Fr. 06. 05. / Sa. 07. 05. / So. 08. 05. 2016 Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr, sonntags um 17 Uhr.

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AUTORENWETTBEWERB Das Theater Matte auf neuen Pfaden: Wir lancieren einen Autorenwettbewerb! Unterstützt von der Stiftung für Kultur, Gesellschaft, Bildung und Wissenschaft der Gebäudeversicherung Bern (GVB) versuchen wir, uns selbst eine Quelle für gute, neue Stoffe zu erschliessen. Der Autorenwettbewerb richtet sich an Schweizer Autorinnen und Autoren, das Freiheiten lassende Thema geben wir vom Theater Matte vor. Für die Saison 2017 / 2018 lautet es: „ANDERS“. Wir sind zur Zeit dabei, eine Jury zusammenzustellen. Ihnen, als unserem Publikum, werden die drei besten Stücke an einem speziellen Abend im Theater Matte vorgestellt, das Siegerprojekt wird jeweils bei uns uraufgeführt. Wir freuen uns, dass es gelungen ist, diese Idee umzusetzen, und danken der GVB Kulturstiftung sehr für die finanzielle und ideelle Unterstützung. LIVIA ANNE RICHARD KÜNSTLERISCHE LEITUNG

„ICH KANN JEDEN LEEREN RAUM NEHMEN UND IHN EINE NACKTE BÜHNE NENNEN. EIN MANN GEHT DURCH DEN RAUM, WÄHREND IHM EIN ANDERER ZUSIEHT; DAS IST ALLES, WAS ZUR THEATERHANDLUNG NOTWENDIG IST.“ PETER BROOK, BRITISCHER THEATERREGISSEUR

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THEATER MATTE BAR DER TREFFPUNKT …

… VOR DER VORSTELLUNG, IN DER PAUSE UND NACH DEM AUFTRITT!

„DAS LEBEN IST WIE EIN THEATERSTÜCK. ZUERST SPIELT MAN DIE HAUPTROLLE, DANN EINE NEBENROLLE, DANN SOUFFLIERT MAN DEN ANDEREN UND SCHLIESSLICH SIEHT MAN ZU, WIE DER VORHANG FÄLLT.“ (WINSTON CHURCHILL) PETER BAMLER, REGIE

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FREILICHTTHEATER GURTEN 2016: DIE NASHÖRNER VON EUGÈNE IONESCO Die Spatzen pfeiffen es längst von den Dächern: Livia Anne Richard bleibt nach „The MatterHORN Story“ den Hörnern treu. Nachdem das Team Theater Gurten zuerst geplant hatte, im Sommer 2016 eine Neufassung von „Der kleine Prinz“ aufzuführen, ist die Regisseurin davon abgekommen. Der Grund ist ein einfacher: Seit Anfang Jahr 2015 sind die Urheberrechte freigegeben und somit muss man mit einem kompletten „Overkill“ rechnen, was diesen Stoff anbelangt. Da setzen wir lieber auf ein Werk wie „Die Nashörner“ von Eugène Ionesco, nicht abgespielt, brandaktuell, ab- und tiefgründig und mit einem vogelperspektivischen Blick auf uns, auf den Homo sapiens, der hochintelligent-ironisch und doch liebe- und humorvoll ist. Die Nashörner befassen sich mit dem Phänomen „Herdentrieb“. Eines Tages wird in einem kleinen beschaulichen Städtchen plötzlich ein Nashorn gesichtet. Doch anstatt dass sich die Menschen überlegen, wie dieses Nashorn in die Stadt gekommen ist, und vor allem, wie man es wieder los wird, entfachen sich absurde Diskussionen darüber, ob es sich hierbei nun um ein afrikanisches oder ein indisches Nashorn handeln könnte. Als man dann merkt, dass es sich um Menschen handelt, die sich da in Nashörner verwandeln, bleibt in der kleinen Stadt kein Stein mehr auf dem anderen. Trotzt hier einer dieser Massenbewegung? Bleibt da, bitte, jemand Mensch? Sie werden es erleben – im Sommer 2016 auf unserem Berner Hausberg. TICKETS ERHÄLTLICH AB MÄRZ 2016: WWW.THEATERGURTEN.CH

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MIR SÄGE MERCI! DAS THEATER-MATTE-TEAM

EVA M. RUFER-STIFTUNG

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Das Programmheft des Theater Matte Saison 2015/2016