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Spielzeit 2015 / 2016


HERAUSGEBER Theater Koblenz INTENDANT Markus Dietze (V.i.S.d.P.) REDAKTION Dramaturgie Öffentlichkeitsarbeit Theaterpädagogik FOTOS Matthias Baus PRODUKTION Katharina Dielenhein REDAKTIONSSCHLUSS 25. März 2015 PROGRAMM- UND PREISÄNDERUNGEN VORBEHALTEN HERSTELLUNG Druckerei Hachenburg GmbH


Spielzeit 2015 / 2016


KONTAKT Theater Koblenz

Theaterkasse

Clemensstraße 5 56068 Koblenz Fon (0261) 129 2870 info@theater-koblenz.de Forum Confluentes Zentralplatz 1 56068 Koblenz Fon (0261) 129 2840 Fax (0261) 129 2850 theaterkasse@theater-koblenz.de

2

Öffentlichkeitsarbeit

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Theaterpädagogik

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Verwaltung

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Intendanz

Fon (0261) 129 2802 Fax (0261) 129 2899 intendanz@theater-koblenz.de


INHALT Premieren체berblick

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Musiktheater

11

Schauspiel

31

Ballett

59

Puppentheater

69

Theaterp채dagogik

81

Mehr Theater

97

Mitarbeiter

105

Freundeskreis des Theaters Koblenz

120

Abo und Service

123

Preise und Sitzplan

136

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Herzlich willkommen zur Spielzeit 2015/2016, für die wir abermals ein breit gefächertes und vielseitiges Spielplanangebot zusammengestellt haben.

Markus Dietze Intendant Theater Koblenz

Das Theater Koblenz möchte im besten Sinne Stadttheater sein: Theater in der Stadt, Theater für Stadt und Region, lokal vernetzt und gleichzeitig der Ort, der das Ferne, Fremde und Neue in die bekannte lokale Umgebung holt. Der Ort, an dem allabendlich im gemeinsamen Kunst-Erleben die Abstimmung zwischen Leben, Denken und Handeln anhand der zur Diskussion gestellten Werke und Themen praktiziert wird. So ist auch die für dieses Spielzeitheft entstandene Portraitserie von Matthias Baus zu verstehen: Sie bildet einen Ausschnitt der Lebensrealität der Menschen in Koblenz und Umgebung ab und damit sozusagen den Resonanzboden unseres Theaters als unverzichtbarer Bestandteil einer funktionierenden freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft. Uns immer wieder gemeinsam mit Ihnen einem künstlerischen Diskurs hierüber zu stellen: nicht weniger als das ist unsere Aufgabe. Nichts Geringeres ist unser Anspruch an uns selbst. Dass das künstlerische Ergebnis gleichzeitig berührend ist, unterhaltend und bereichernd, ist das spezifisch Tolle an Theater. Kommen Sie, erleben, diskutieren und gestalten Sie unsere gemeinsame Lebensrealität mit. In Ihrem Theater Koblenz.

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Im Dezember 2014 wurde die deutsche Theater- und Orchesterlandschaft durch die deutsche UNESCO-Kommission in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Die historisch gewachsenen regionalen Strukturen als Ausdruck lebendiger künstlerischer Kreativität, die wesentlicher Grund für diese wichtige Anerkennung sind, lassen sich hier in Koblenz auf das Schönste und Vorbildlichste erleben. Das Theater Koblenz ist seit über zwei Jahrhunderten intellektuelles Herzstück und Motor nicht nur der sozial-kulturellen Entwicklung, sondern auch und gerade das, was gern vereinfacht als „weicher Standortfaktor“ beschrieben wird. Es macht die Stadt attraktiv für Hochqualifizierte und Firmenansiedlungen. Koblenz strahlt aus durch unser Theater.

Detlef Knopp Kulturdezernent der Stadt Koblenz

Sichtbarer Ausdruck der Wertschätzung der städtischen Gesellschaft für ihr Theater ist dabei nicht nur der ungebrochen hohe Publikumszuspruch für die Spielplanangebote in seinen inzwischen vier Sparten, sondern auch eine leidenschaftliche Kulturpolitik, die bei allen Herausforderungen immer wieder deutliche Zeichen der Wertschätzung und der Unterstützung zu setzen vermag. So ist es uns gelungen, die baulichen Voraussetzungen für eine gute Zukunft unseres Hauses zu schaffen. Die Obermaschinerie wurde saniert, und mit dem Anbau konnten endlich zeitgemäße Arbeitsbedingungen auch für unser Ballett geschaffen werden. Eine seit 1787 bestehende Tradition kann so unter guten äußeren Bedingungen fortgesetzt werden. Tun wir auch in Zukunft alles für den Erhalt der künstlerischen Freiheit in Gestalt unseres Stadttheaters, denn ohne Theater geht es nicht!

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PREMIEREN UND WIEDERAUFNAHMEN Großes Haus · 2015

19.09.2015

26.09.2015

03.10.2015

08.10.2015

07.11.2015

14.11.2015

27.11.2015

04.12.2015

19.12.2015

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FIDELIO

Oper von Ludwig van Beethoven · Dialogfassung von Jenny Erpenbeck

FAUST II

Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe

DIE 28 JAHRESZEITEN

Ballettabend von Steffen Fuchs · Musik von Max Richter

FAUST

Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe

LEONCE UND LENA

Lustspiel von Georg Büchner

MY FAIR LADY

Musical von Frederick Loewe und Alan Jay Lerner

WEIHNACHTEN IN LÖNNEBERGA

Familienstück von Astrid Lindgren

DIE ZAUBERFLÖTE

Deutsche Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart

CATS

Musical von Andrew Lloyd Webber


PREMIEREN UND WIEDERAUFNAHMEN Großes Haus · 2016

16.01.2016

23.01.2016

13.02.2016

27.02.2016

12.03.2016

16.04.2016

07.05.2016

14.05.2016

AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY

Oper von Kurt Weill und Bertolt Brecht

EINE FAMILIE (AUGUST: OSAGE COUNTY)

Schauspiel von Tracy Letts

TAUSEND GRÜSSE

Ballettabend von Uwe Scholz und Steffen Fuchs

L'ELISIR D'AMORE (DER LIEBESTRANK)

Komische Oper von Gaetano Donizetti

DIE TROERINNEN / ORESTIE

Schauspiel von Euripides / Sophokles / Aischylos / John von Düffel

MOZART. UNA FANTASIA.

Ballettabend von Steffen Fuchs · Musik von Wolfgang Amadeus Mozart

VOLPONE

Komödie von Ben Jonson

A STREETCAR NAMED DESIRE

Oper von André Previn

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PREMIEREN UND WIEDERAUFNAHMEN Andernorts · 2015

09/2015

09/2015

05.09.2015

01.10.2015

12.10.2015

25.10.2015

12.11.2015

8

DAS SAGENHAFTE SCHURRI MURRI

Oper im Klassenzimmer

DIE ANARCHISTIN

Schauspiel von David Mamet

GESPENSTER

Ein Familiendrama von Henrik Ibsen

DER DIEB, DER NICHT ZU SCHADEN KAM

Farce von Dario Fo · Aus dem Italienischen von Peter O. Chotjewitz

DER JUNGE MIT DEM KOFFER

Theater für ein junges Publikum von Mike Kenny

ROTKÄPPCHEN

Puppentheater für Kinder ab 3 Jahren

EINE SOMMERNACHT

Ein Stück mit Musik von David Greig und Gordon McIntyre


PREMIEREN UND WIEDERAUFNAHMEN Andernorts · 2016

22.01.2016

29.01.2016

26.02.2016

11.03.2016

15.04.2016

21.05.2016

01.06.2016

07/2016

BASH – STÜCKE DER LETZTEN TAGE

Stück von Neil LaBute

IN ZEITEN WIE DIESEN · ERSTER TEIL

Ein Projekt der Enthusiasten

VERKLÄRTE NACHT/PIERROT LUNAIRE

Werke von Arnold Schönberg

FINDUS ZIEHT UM

Stück für Kinder ab 4 Jahren nach dem Kinderbuch von Sven Nordqvist

SUPERGUTE TAGE

Schauspiel von Simon Stephens · Nach dem Roman von Mark Haddon

SAVOY OPERAS

Komische Opern von Arthur Sullivan und William S. Gilbert

IN ZEITEN WIE DIESEN · ZWEITER TEIL

Ein Projekt des Jugendclubs und der Enthusiasten

JESUS CHRIST SUPERSTAR

Rockoper von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice

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MUSIKTHEATER

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FIDELIO Oper von Ludwig van Beethoven · Dialogfassung von Jenny Erpenbeck

19. September 2015 Großes Haus Musikalische Leitung Enrico Delamboye Inszenierung Markus Dietze Bühne Bodo Demelius Video Georg Lendorff Kostüme Su Sigmund Matinee 13. September 2015 Publikumsgespräche 16. Oktober 2015 31. Januar 2016 6. Februar 2016

In folgenden Abos PR MO 1 MO 2 DI 1 MI DO 1 DO 2 FR SA SO 1 SO 2 SO 3 NM Mini

Details ab Seite 123 • Preise A 12

Willkürlich hält Pizarro, der Gouverneur eines Staatsgefängnisses, politische Gegner gefangen. Unter ihnen befindet sich auch sein persönlicher Widersacher Florestan. Dessen Gattin Leonore ist als Mann verkleidet unter dem Decknamen „Fidelio“ in die Dienste des Kerkermeisters Rocco getreten, um Florestan zu suchen. Als der Gouverneur erfährt, dass dem Gefängnis eine Visite des Staatsministers bevorsteht, beschließt er, Florestan zu beseitigen, und erteilt Rocco den Auftrag, ein Grab zu schaufeln. Leonore hilft ihm dabei. In letzter Sekunde gelingt es ihr, ihren Mann vor der Ermordung zu retten. Um seine persönlichen Vorstellungen von Freiheit, Liebe und Humanität thematisieren zu können, griff Ludwig van Beethoven auf eine literarische Vorlage von Jean-Nicolas Bouilly zurück, die ihrerseits auf einer historischen Begebenheit aus der Zeit der Französischen Revolution basiert. Mehr als zehn Jahre lang hat Beethoven an seiner einzigen Oper gearbeitet: Drei Fassungen und vier Ouvertüren zeugen von seinem fortgesetzten Ringen um die gültige Form. In der neuen Dialogfassung von Jenny Erpenbeck, Trägerin des Joseph-Breitbach-Preises 2013, treten rückblickende Erinnerungen der gealterten Leonore an die Stelle der ursprünglichen Singspiel-Dialoge. Was ist aus den revolutionären Idealen geworden, für die es sich einst zu kämpfen lohnte? Was bedeutet Freiheit heute? Solcherart Reflexionen treten in ein spannungsvolles Verhältnis zu Beethovens überaus emphatischer Musik.


Dieter Bux 路 Erster Justizhauptwachtmeister 路 Justizzentrum Koblenz 13


MY FAIR LADY

Musical von Frederick Loewe und Alan Jay Lerner

14. November 2015 Großes Haus Musikalische Leitung Karsten Huschke Inszenierung Anja Nicklich Choreografie Steffen Fuchs Bühne und Kostüme Janina Thiel Matinee 8. November 2015 Publikumsgespräche 22. November 2015 5. März 2016 14. März 2016

In folgenden Abos PR MO 1 MO 2 DI 1 MI DO 1 FR SA SO 1 SO 2 NM Mini

Details ab Seite 123 • Preise A 14

Phonetikprofessor Henry Higgins, der sich selbst als eingefleischten Junggesellen sieht, lernt bei Sprachstudien auf den Straßen Londons die Blumenverkäuferin Eliza Doolittle kennen, die ihm wegen ihrer ordinären Sprache auffällt. Mit seinem Fachkollegen Oberst Pickering wettet er, dass er Eliza binnen sechs Monaten allein durch Spracherziehung zu einer feinen Dame der Gesellschaft machen könne. Obwohl eine erste Bewährungsprobe beim Pferderennen in Ascot kläglich scheitert, setzt Higgins sein Experiment unbeirrt fort. Nachdem Eliza nach weiterem harten Unterricht auf dem Diplomatenball in der Botschaft tatsächlich brilliert, was Higgins und Pickering zum Anlass nehmen, sich nur gegenseitig zu feiern, besteht für sie kein Grund mehr, länger bei Higgins zu bleiben. Erst jetzt wird ihm bewusst, wie sehr er sie vermisst. Der Mythos des antiken Bildhauers Pygmalion, der sich in einer Skulptur die ideale Frau erschafft und sich dann in sein Geschöpf verliebt, bildete die Grundlage für George Bernard Shaws Gesellschaftskomödie „Pygmalion“, die ihrerseits als Vorlage für das Musical „My Fair Lady“ von Frederick Loewe und Alan Jay Lerner diente. Mit seinen pointierten Dialogen und Ohrwürmern wie „Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen“ und „Ich hätt’ getanzt heut Nacht“ ging das Musical seit seiner Uraufführung 1956 am New Yorker Broadway um die ganze Welt.


Berlinda Mogk 路 Floristin 路 Blumen Hammer Koblenz 15


DIE ZAUBERFLÖTE Deutsche Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart

4. Dezember 2015 Großes Haus Musikalische Leitung Enrico Delamboye Inszenierung Cordula Däuper Bühne Jochen Schmitt Kostüme Renate Schwietert

Der junge Prinz Tamino gerät durch eine riesige Schlange in tödliche Gefahr. Aus dem Nichts tauchen drei Damen auf und töten das Ungeheuer. Durch seine Rettung steht Tamino in der Schuld der Königin der Nacht: Sie bittet ihn, ihrer Tochter Pamina zu helfen, die von Sarastro entführt worden ist. In Begleitung des Vogelfängers Papageno macht sich Tamino auf die Suche. Unterstützen sollen sie bei ihrer Reise ins Ungewisse eine Zauberflöte und ein magisches Glockenspiel. In Sarastros Reich angekommen, merken die beiden, dass der Herrscher nicht dem schrecklichen Bild entspricht, das die Königin der Nacht gezeichnet hat. Endlich kommt es auch zu einer Begegnung zwischen Tamino und Pamina – doch bevor die beiden zusammen sein dürfen, müssen sie sich erst einer Reihe von Prüfungen stellen. Mozarts „Zauberflöte“ gilt als die beliebteste Oper des Repertoires und beeindruckt durch die Vereinigung vieler heterogener Elemente, die vom Wiener Volkstheater bis zur barocken Maschinenoper und der Symbolik der Freimaurer reichen. Dabei umfasst das Spannungsfeld in der Polarität von Tag und Nacht das ganze Feld des Unbewussten und der Reflexion, aber auch nicht weniger als die historische Auffassung der Ideale der Humanität. Nach der Koblenzer Premiere 2011 schrieb die Rhein-Zeitung: „An diesem Abend werden viele Zuschauer große Freude haben.“ Und so steht „Die Zauberflöte“ in der äußerst unterhaltsamen Inszenierung Cordula Däupers bereits in der fünften Spielzeit auf dem Spielplan.

Wiederaufnahme Preise A 16


Johannes Eiden 路 Reitlehrer 路 Reit- und Zuchtverein Koblenz-Metternich 1927 e.V. 17


CATS Musical von Andrew Lloyd Webber

19. Dezember 2015 Großes Haus Musikalische Leitung Karsten Huschke Inszenierung Markus Dietze Choreografie Annett Göhre Bühne Dirk Steffen Göpfert Kostüme Marlis Knoblauch

Wiederaufnahme Preise A 18

Nach der Weltpremiere 1981 in London ist „Cats“ schnell zu einem der bekanntesten und beliebtesten Musicals der Welt geworden und gewann 1983 sieben Tony Awards. Im Londoner West End wurde das Musical genau 21 Jahre lang gespielt – in immerhin 9000 Vorstellungen. In New York war „Cats“ fast 8000-mal zu sehen und begeisterte im Hamburger Operettenhaus 15 Jahre lang seine Besucher. Das in Gesang und Tanz gleichermaßen spektakuläre Musical nach T. S. Eliots „Old Possum’s Book of Practical Cats“ mit der preisgekrönten Musik von Andrew Lloyd Webber ist in mehr als 20 Ländern und 250 Städten vor mehr als 50 Millionen Zuschauern gespielt worden und ist damit eines der erfolgreichsten Musicals der Welt. Die Handlung erzählt allzu Menschliches in „tierischer“ Form: Der „Jellicle Ball“ ist die jährliche ausgelassene Katzenparty, auf der zudem bekannt gegeben wird, welche Katze die Chance bekommt, in den Katzenhimmel aufgenommen – und damit wiedergeboren zu werden. Die Auserwählte ist am Ende Grizabella, und das wohl nicht nur, weil sie sich zuvor mit „Memory“ („Erinnerung“) in die Herzen der „Cats“ – und natürlich in die des Publikums – gesungen hat. Wie in einer Revue treffen nach und nach die feiernden Katzen mit ihren charakteristischen Songs ein. Die mitreißende Musik verbindet geschickt die unterschiedlichen Typen in diversen Stilen: fetzigen Rock’n Roll mit einfühlsamen Balladen, klassische Musicalmelodien mit heißen Tanzrhythmen.


Dr. Uwe Linzer mit Luna 路 Veterin盲rmediziner Koblenz 19


AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY Oper von Kurt Weill und Bertolt Brecht

16. Januar 2016 Großes Haus Musikalische Leitung Leslie Suganandarajah Inszenierung Marcus Lobbes Bühne Pia Maria Mackert Matinee 10. Januar 2016 Publikumsgespräche 19. Februar 2016 9. April 2016 19. Mai 2016 Werkeinführung vor jeder Vorstellung

In folgenden Abos PR MO 1 DI 1 MI DO 1 DO 2 FR SA SO 1 SO 2 NM Mini

Details ab Seite 123 • Preise B 20

Ein Gangstertrio, auf der Flucht vor seinen Verfolgern im Niemandsland gestrandet, beschließt, an Ort und Stelle eine Stadt zu gründen: die „Paradiesstadt“ Mahagonny. Vor allem die Goldgräber von der nahen Küste sollen hier für leichte Mädchen und billigen Whiskey ihr Geld ausgeben. Unter den Unzufriedenen, die nach Mahagonny ziehen, befindet sich auch Jim Mahoney, ein Holzfäller aus Alaska. Der ersten Prosperität folgt allerdings alsbald die Krise. Zudem droht ein Hurrikan, die Stadt zu zerstören. Von nun an gilt ein neues Gesetz: Erlaubt ist, was gefällt. Nachdem der Hurrikan die Stadt verschont, blühen die Geschäfte: „Erstens, vergesst nicht, kommt das Fressen, zweitens kommt die Liebe dran, drittens das Boxen nicht vergessen, viertens Saufen, solang man kann. Vor allem aber achtet scharf, dass man hier alles dürfen darf.“ Als Jim jedoch nicht mehr bezahlen kann, wird er dafür zum Tode verurteilt. Kein Geld zu haben, gilt in Mahagonny als das größte aller Verbrechen. Parallel zur „Dreigroschenoper“ arbeiteten Bertolt Brecht und Kurt Weill an ihrem „Mahagonny“Projekt. Nachdem sie 1927 zunächst ein kleineres „Mahagonny“-Songspiel erarbeitet hatten, erweiterten sie dieses zur abendfüllenden Oper, die 1930 in Leipzig ihre skandalumwitterte Uraufführung erlebte. Seismographisch erfassten sie darin die Zeichen der Zeit und schufen doch zugleich eine Parabel von zeitloser Aktualität, deren bitterböse Kapitalismuskritik heute gültiger erscheint denn je.


Juraj und Helga Eterovic · Gastwirte · Restaurant „Zur Goldgrube“ Koblenz 21


L'ELISIRMusiktheater D'AMORE (DERKassies LIEBESTRANK) von Sophie und Flora Verbrugge

mitvon Werken von Donizetti Purcell, Händel und Monteverdi Komische Oper Gaetano

27. Februar 2016 Großes Haus Musikalische Leitung Giuliano Betta Inszenierung Alexander von Pfeil Matinee 21. Februar 2016 Publikumsgespräche 17. März 2016 3. April 2016 1. Juli 2016 In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

In folgenden Abos PR MO 1 DI 1 MI DO 1 DO 2 FR SO 1 SO 3 Mini

Details ab Seite 123 • Preise B 22

Mit Liebestränken ist das zuweilen so eine Sache. Das wissen wir spätestens seit Tristan und Isolde, und eben ihrer Geschichte widmet sich lesend die junge, etwas kapriziöse Adina. Über weniger Bildung, doch ein gutes Herz verfügt der schüchterne Nemorino, der Adina hingebungsvoll, aber unerwidert liebt. So ist es kein Wunder, wenn er dem Quacksalber Dulcamara auf den Leim geht, der ihm eine ganz gewöhnliche Flasche Bordeaux als vermeintlichen Liebestrank anbietet. Nicht diesem ist es allerdings zu verdanken, wenn Adina und Nemorino schlussendlich zusammenkommen, während Nemorinos Nebenbuhler, der Sergeant Belcore, der jedem Mädchen schöne Augen macht, sich anderweitig trösten muss. Gaetano Donizetti, der rund 70 Opern komponierte und im komischen wie im tragischen Genre gleichermaßen erfolgreich war, gilt als Vielschreiber unter den Komponisten des 19. Jahrhunderts. „Sein Talent ist groß, aber noch größer ist seine Fruchtbarkeit, worin er nur den Kaninchen nachsteht“, urteilte der Zeitgenosse Heinrich Heine. „L'elisir d'amore", eine komische Oper, die aber gleichwohl Wehmut und Melancholie, Todesschmerz und Tränen kennt, verdankt ihre Entstehung Theaterverhältnissen, wie sie für die damalige Zeit typisch waren: Nachdem eine andere Oper nicht rechtzeitig fertig wurde, erging an Donizetti die Anfrage, ob er nicht mit einer schnell zu bewerkstelligenden Bearbeitung einspringen könne. Donizetti aber antwortete, er flicke niemals eigene Werke neu zusammen, und komponierte die Oper in der Rekordzeit von 14 Tagen, Uraufführung war am 12. Mai 1832.


G眉nter Kr枚ber 路 Winzer 路 Weingut Domgartenhof Winningen 23


A STREETCAR NAMED Musiktheater von SophieDESIRE Kassies und Flora Verbrugge

mitPrevin Werken von Purcell, Händel und Monteverdi Oper von André

14. Mai 2016 Großes Haus Musikalische Leitung Enrico Delamboye Inszenierung Markus Dietze Bühne Bodo Demelius Kostüme Claudia Caséra Matinee 8. Mai 2016 Publikumsgespräche 20. Mai 2016 12. Juni 2016 30. Juni 2016 Werkeinführung vor jeder Vorstellung In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

In folgenden Abos PR MO 1 MO 1 DI 1 MI DO 1 DO 2 FR SA SO 1 SO 2 Mini

Details ab Seite 123 • Preise B 24

Blanche DuBois besucht ihre Schwester Stella und deren Mann Stanley in New Orleans. Ein traumatisches Erlebnis und ihr Hang zum Alkohol haben Blanche zu einer äußerst labilen Person gemacht. Die Schwüle des Sommers und die Enge der Wohnung tragen das Ihre dazu bei, die Situation immer schwieriger zu machen: Blanches vornehmes Getue geht ihrem grobschlächtigen Schwager zunehmend auf die Nerven, die hochschwangere Stella ist hilflos, und auch Blanches neuer Verehrer Mitch erweist sich gegenüber Stanley als zu schwach. Als Stella zur Geburt ins Krankenhaus geht, eskaliert die Situation: Stanley vergewaltigt Blanche, die vollkommen zusammenbricht und sich endgültig in den Wahnsinn flüchtet. André Previn, 1929 geboren, ist gleichermaßen als Dirigent, Pianist und Komponist bekannt. Schon bevor er sich als Sujet für seine erste Oper „A Streetcar Named Desire" („Endstation Sehnsucht") für das gleichnamige Drama von Tennessee Williams entschied, hatte er durch die Musik zu mehr als 40 Filmen bereits reiche Erfahrung als Musikdramatiker gesammelt. Mit seiner der amerikanischen Tradition wie der europäischen Moderne verpflichteten Tonsprache orientierte er sich eng am Sprachduktus des Originals und akzentuierte zugleich das Atmosphärische der Handlung, die innere Zerrissenheit der Blanche DuBois ebenso wie ihre Flucht in eine Traumwelt. Nicht zuletzt aber gab er der Schönheit der menschlichen Stimme Raum, indem er seinen Protagonisten Arien zugestand, die sich wie Inseln ins kompositorische Geflecht einbetten. Ihre gefeierte Uraufführung erlebte Previns Oper 1998 an der San Francisco Opera.


Stephan Hilger, Horst Balk, Bj枚rn Hirsch, Heiko Becker 路 Berufsfeuerwehr Koblenz 25


SAVOY OPERAS Musiktheater von Sophie Kassies und Flora Verbrugge mit Werken vonSullivan Purcell, und Händel und Monteverdi Komische Opern von Arthur William S. Gilbert

21. Mai 2016 Probebühne 4 Ein Projekt des Opernchors Musikalische Leitung Daniel Spogis Inszenierung Michael Hamlett

Das Namensduo Gilbert und Sullivan gilt als Inbegriff der englischen komischen Oper des 19. Jahrhunderts. Hinter den Namen verbergen sich der Komponist Arthur Sullivan und der Schriftsteller und Librettist William Schwenck Gilbert, die über ihr jeweils eigenes künstlerisches Schaffen hinaus eine Reihe von komischen Opern geschaffen haben, die vor allem in Großbritannien und Nordamerika sehr populär wurden. In den komischen Opern, bei denen der Librettist Gilbert auch Regie führte, fanden die berüchtigten Pointen und kritischen Ausfälle der englischen Literatur und Bildsatire Eingang ins Musiktheater, das die Stärken und Schwächen der Bürger einer aufstrebenden, kapitalistischen Industrie- und Wohlstandsgesellschaft ins Visier nahm und selbst die königliche Familie nicht mit Ironie verschonte. Sullivan selbst wies darauf hin, dass sich ein ernster Unterton durch seine komischen Opern ziehe, der vielfach ein tragikomisches Element in die konfliktreiche Handlung einbringt. Ein wichtiges Element in den „Savoy Operas“ ist zudem der Tanz – und so werden diese Opern als Wegbereiter des Genres Musical angesehen. Der Terminus „Savoy Operas“ ist ein Überbegriff des Gesamtwerkes des Künstlerduos und leitet sich vom Stammhaus der Opern von Gilbert und Sullivan ab: Das Londoner Savoy Theater wurde 1881 speziell für die Aufführungen ihrer Opern errichtet, zu seiner Entstehungszeit war es übrigens das erste Theater weltweit, das über Elektrizität verfügte. Von den astronomischen Gewinnen konnte später auch der Bau des berühmten Savoy Hotels finanziert werden.

Nur im freien Verkauf Preise B 26


Kunchaya und Heiner Simson · Groß- und Einzelhandel Souvenirs & Geschenke Koblenz 27


JESUS CHRIST SUPERSTAR Musiktheater von Sophie Kassies und Flora Verbrugge

Werken vonWebber Purcell,und Händel Rockoper vonmit Andrew Lloyd Tim und RiceMonteverdi

Juli 2016 Festung Ehrenbreitstein Musikalische Leitung Christopher Wasmuth Inszenierung Markus Dietze Bühne und Kostüme Christian Binz

Die Rockoper erzählt die biblische Passionsgeschichte, zeigt den Messias als Menschen mit seinen Stärken und Schwächen, seinen Zweifeln, Hoffnungen und Ängsten. Die Zuschauer erleben die letzten sieben Tage im Leben des Jesus von Nazareth aus der Perspektive seines Jüngers Judas Iscariot. Mit wachsender Angst und Sorge beobachtet Judas, wie die neue Bewegung um Jesus, der er selbst angehört, zum Ziel von Fanatikern wird, wie ihr Anführer von vielen seiner Anhänger wie ein Superstar verehrt wird und wie seine eigentliche Mission über diesem Kult um seine Person zu scheitern droht. Der Einzug Jesu in Jerusalem, die Vertreibung der Händler aus dem Tempel, das Verhör durch Pontius Pilatus, das letzte Abendmahl, die Verzweiflung Jesu im Garten Gethsemane und schließlich der Verrat durch Judas sind dabei die wichtigsten Stationen einer Bühnenhandlung, die mit der Kreuzigung endet. Für Andrew Lloyd Webber und Tim Rice war „Jesus Christ Superstar“ der Durchbruch zu ihren sensationellen Karrieren. Da sich anfangs kein Produzent für eine Bühnenaufführung fand, wurde zunächst ein Doppelalbum produziert. Seit der Uraufführung am New Yorker Broadway im Oktober 1971 stand das mittlerweile längst zum Kultstück avancierte Werk an zahllosen Theatern in aller Welt auf dem Spielplan. In einer Open-Air-Aufführung auf der Festung Ehrenbreitstein, die für dieses Stück mit seiner archaischen Wucht und theatralen Kraft wie prädestiniert erscheint, ist „Jesus Christ Superstar“ nun erneut in Koblenz zu sehen.

Nur im freien Verkauf Besondere Preise Vorverkauf ab 04.01.2016 28


Simona Damoc 路 K眉sterin 路 Liebfrauenkirche Koblenz 29


SCHAUSPIEL

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DIE ANARCHISTIN Schauspiel von David Mamet

September 2015 Neues Justizzentrum Inszenierung Markus Dietze Kostüme Annemie Clevenbergh

Nach 35 Jahren Gefängnis bittet Cathy, wegen gewaltsamen Raubüberfalls mit zwei Toten zu lebenslanger Haft verurteilt, um Straferlass. Darüber zu befinden hat Ann, Justizbeamtin, kurz vor ihrem Ausscheiden aus dem Dienst. Seit etlichen Jahren wartet sie auf ein eindeutiges Schuldbekenntnis, auf ein Wort der Reue. Und auf Informationen zum Aufenthaltsort von Cathys damaliger Komplizin. Ein allerletztes Mal liefern sich die beiden Frauen einen erbitterten Machtkampf, ein dramatisches Gefecht um Schuld und Sühne, aufreibend, intensiv und schneidend intelligent bis zur letzten Minute. Zwei Egos und zwei Wertesysteme prallen aufeinander, die kühl kalkulierende Gesetzeshüterin auf der einen Seite, auf der anderen die Staatsfeindin, ein grenzgängerischer Geist mit Verbindungen zum anarchistischen Untergrund. Das Theater Koblenz präsentiert dieses hellsichtige Stück von zeitloser Aktualität in den Räumen des Neuen Justizzentrums Koblenz. Dieser Spielort ist wie geschaffen für David Mamets philosophischen Politthriller, der weit hineinreicht in die Hintergründe unseres Rechtssystems. „Ein tolles Darstellerinnen-Gespann, das einem fordernden Stück sehr gerecht wird und ihm in seiner Offenheit – was Antworten auf all die existenziellen Fragen angeht – starken Halt verleiht.“ (Rhein-Zeitung, 17. Januar 2014)

Wiederaufnahme Preise C 32


Jihee Hong 路 Doktorandin der Germanistik 路 Universit盲t Koblenz-Landau 33


FAUST IIMusiktheater von Sophie Kassies und Flora Verbrugge

mitJohann WerkenWolfgang von Purcell, Schauspiel von von Händel Goethe und Monteverdi

26. September 2015 Großes Haus Inszenierung Christian Schlüter Choreografie Gundula Peuthert Bühne und Kostüme Lena Thelen Jochen Schmitt Werkschau 17. September 2015 Publikumsgespräche 22. Oktober 2015 18. Dezember 2015 13. Januar 2016 Werkeinführung vor jeder Vorstellung

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Details ab Seite 123 • Preise B 34

„Wir sehn die kleine, dann die große Welt“ – das verspricht Mephisto dem alten Dr. Faust im ersten Teil der Tragödie „Faust“. Die kleine Welt – das ist die der armen Margarete, die der verjüngte Faust schließlich im Kerker zurücklässt. Nun also, im „Faust II“, die große Welt. Faust erwacht und fühlt sich wie neu geboren: „Des Lebens Pulse schlagen frisch lebendig“. Er scheint alle Erinnerungen abgeschüttelt zu haben. Und er startet durch: An den deutschen Kaiserhof gelangt er ebenso wie ins antike Griechenland. Ruhelos, atemlos stürmt er voran – Mephisto wird das „verweile doch, du bist so schön“ nicht von Faust hören. Im Entstehungsprozess zwischen Fausts ersten Worten im engen gotischen Zimmer „Habe nun, ach …“ und seinem Ende auf einer riesigen Kanal- und Dammbaustelle, dem damit verkörperten radikalen Eingriff des Menschen in die Schöpfung, in der Spanne also von 1789 bis 1831, liegen die großen politischen und sozialen Auseinandersetzungen des europäischen Revolutionszeitalters. Und Faust wird zum modernen Karrieristen, zum Arbeiter, Ingenieur, Erfinder, Unternehmer, Staatenlenker. Vor allem „Faust II“ ist für den Autor Goethe dennoch keine Identifikations- oder gar Vorbildfigur des selbstbewusst-optimistisch voranschreitenden Tatmenschen. Der „global player“ Faust ist der Prototyp der Moderne, der radikal mit den Idealen der kulturellen, religiösen, philosophischen und politischen Tradition bricht, deren Verfechter Johann Wolfgang von Goethe aus seiner Zeit heraus war.


Wolfgang Badst眉bner 路 Ehrenamtlicher Mitarbeiter 路 DB Museum Koblenz 35


FAUST

Kriminalkomödie von John Buchan und Alfred Hitchcock - Für die Bühne bearbeitet von Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe Patrick Barlow - Deutsch von Bernd Weitmar

8. Oktober 2015 Großes Haus Inszenierung Markus Dietze Bühne Dorit Lievenbrück Video Georg Lendorff Kostüme Marlis Knoblauch Musik Ralf Schurbohm Werkeinführung vor jeder Vorstellung

„Faust“ ist ein so schwer zu fassender Stoff, weil es der Stoff eines ganzen Lebens ist. Der vierjährige Goethe sah in Frankfurt ein Puppenspiel über den historischen Dr. Johann Faust – und bis mehr als 75 Jahre nach dieser ersten Begegnung arbeitete sich Goethe an seinem „Faust“ ab und ließ einfließen, was ihm sein eigenes Leben bescherte: „Mein Werk ist das eines Kollektiv­ wesens, und es trägt den Namen Goethe.“ Der Stoff eines ganzen Lebens – auch das der Titelfigur. Heinrich Faust zieht eingangs seine bittere Lebensbilanz: Getrieben vom Streben nach dem Universalwissen, „was die Welt im Innersten zusammenhält“, hat er sich in sein Studierzimmer eingeschlossen und darüber das Leben vernachlässigt, ohne jedoch durch befriedigende wissenschaftliche Erfolge für diesen Verzicht entschädigt worden zu sein. Nun erinnert er sich der Sehnsüchte, Ziele und der verpufften Energie seiner Jugend – und hofft, im leichtfertig geschlossenen Pakt mit Mephisto eine zweite Chance zu erhalten, alles noch einmal und viel besser machen zu können. Tatsächlich erlebt Faust dann scheinbar Genuss und Ekstase und geht ein Verhältnis mit dem jungen Gretchen ein. Doch deren Unglück stellt sich schnell ein: Durch ihre Verstrickung mit Faust sterben ihre Mutter und ihr Bruder. Schließlich tötet sie ihr uneheliches Kind und wird zum Tode verurteilt. „Gut und Böse, Gestern, Heute, Morgen, Außen und Innen sind untrennbar verwoben. Dieser Koblenzer ,Faust' ist eine Herausforderung. Aber hatte Goethe mit dem Stück je anderes im Sinn? Anschauen!“ (Rhein-Zeitung, 9. September 2013)

Wiederaufnahme Preise B 36


Dennis Gilles 路 Schiffsf眉hrer 路 Personenschifffahrt Gilles Vallendar 37


Kriminalkomödie von John Buchan und Alfred LEONCE UND LENA Hitchcock - Für die Bühne bearbeitet von

Lustspiel von Georg Büchner Patrick Barlow - Deutsch von Bernd Weitmar

7. November 2015 Großes Haus Inszenierung Matthias Schönfeldt Bühne und Kostüme Jochen Hochfeld Werkschau 29. Oktober 2015 Publikumsgespräche 20. Dezember 2015 15. Januar 2016 18. Februar 2016

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Details ab Seite 123 • Preise C 38

Der melancholische Prinz Leonce vom Königreich Popo soll auf Wunsch seines Vaters mit der ihm unbekannten Prinzessin Lena aus dem Königreich Pipi verheiratet werden. Leonce will jedoch ebenso wenig heiraten wie den Thron besteigen, denn aller Zwang ist dem Müßiggänger zuwider. Lieber schaut er in die Wolken oder sinniert über das Leben und die Langeweile. Prinzessin Lena sträubt sich nicht weniger gegen diese arrangierte Ehe. So begeben sich beide, unabhängig voneinander, auf die Flucht. Leonce wird begleitet von seinem Vertrauten Valerio, Lena von ihrer Gouvernante. Unterwegs jedoch begegnen und verlieben sich Leonce und Lena. Sie beschließen, inkognito nach Popo zurückzukehren und dort zu heiraten. Die Ironie ihres Schicksals will es, dass sie zunächst nicht wissen, dass sie nun genau die Ehe eingehen, der sie hatten entfliehen wollen. Die Hochzeit des hessischen Thronfolgers, des Erbgroßherzogs Ludwig, mit der bayerischen Prinzessin Mathilde am 26. Dezember 1833 in München und die damit einhergehenden Feierlichkeiten lieferten Büchner vermutlich den Anlass für die Hof- und Fürstensatire in „Leonce und Lena“. Georg Büchner verfasste das Lustspiel im Alter von 23 Jahren, er verbindet darin politische Satire mit Elementen der romantischen Komödie. Die Uraufführung von „Leonce und Lena“ fand – als Freilichtaufführung – erst im Jahre 1895 statt, fast 60 Jahre nach Georg Büchners viel zu frühem Tod.


Frederik Lauff · Reisebüro „Auf & Davon“ Koblenz 39


Kriminalkomödie von John Buchan und Alfred EINE SOMMERNACHT Hitchcock - Für die Bühne bearbeitet von

Ein Stück mit Musik von David GreigBarlow und Gordon McIntyre Patrick - Deutsch von Bernd Weitmar

12. November 2015 Probebühne 2 Inszenierung Hannes Hametner Bühne Olga Engelmann Kostüme Annemie Clevenbergh

Wiederaufnahme Preise C

40

Eine Weinbar in Edinburgh. Helena, eine erfolgreiche Scheidungsanwältin, wird mal wieder von ihrem verheirateten Liebhaber versetzt; Bob, ein unauffälliger Kleinkrimineller, wartet auf seinen nächsten Auftrag. So, wie es aussieht, halten das Leben und diese Nacht nicht mehr viel für die beiden bereit – also stürzen sie sich betrunken in einen One-Night-Stand. Nach dem eher enttäuschenden Ergebnis schickt sie ihn in die Nacht – er war nur ein Lückenbüßer und ist wirklich überhaupt nicht ihr Typ. Eigentlich wäre das das Ende der Geschichte. Wenn man sich nicht am nächsten Tag zufällig wieder begegnen würde. Beide haben weitere Wochenendpannen hinter sich. Helena hat als Brautjungfer die Hochzeit ihrer Schwester nicht nur verpasst, sondern gleich die ganze Gesellschaft gesprengt, Bob hat 15 000 Pfund Erlös aus einem Autodiebstahl in der Tasche, die er für seinen Boss zur Bank bringen soll, welche aber vor seiner Nase schließt. Aus einem gemeinsamen Nachmittag wird eine lange, schräg-magische Mittsommernacht, in der sie das Geld auf den Kopf hauen, literweise teure Weine auf den Straßen Edinburghs trinken, gemeinsam für Bob die Gitarre seiner Träume kaufen und in einem Bondage-Club zu esoterischen Erkenntnissen kommen. Und vielleicht ist dies auch der Anfang einer Liebesgeschichte im 21. Jahrhundert. „Im intimen Rahmen (...) fließen bei der Premiere von ,Eine Sommernacht' die Schauspielkunst menschlicher Darsteller und der starke Ausdruck zweier Puppen ineinander. (...) Myriam Rossbach und Stephan Siegfried geben den kleinen, an sich leblosen Gegenständen in Menschengestalt viel Herz und viel Charakter, sodass sie fast beseelt wirken.“ (Rhein-Zeitung, 2. Oktober 2014)


Wisam Madalo · Chefkoch · Angelo Mohammad, Siri Ratnam · Ristorante „La Gondola“ Koblenz 41


Kriminalkomödie von John Buchan und Alfred WEIHNACHTEN IN LÖNNEBERGA Hitchcock - Für die Bühne bearbeitet von

Familienstück von Astrid Lindgren Patrick Barlow - Deutsch von Bernd Weitmar

27. November 2015 Großes Haus Inszenierung Cynthia Thurat Bühne und Kostüme Claudia Rüll Calame-Rosset Musik Ralf Schurbohm

Es ist Weihnachten im tief verschneiten Lönneberga. Michel und seine Schwester Klein-Ida haben jede Menge Spaß bei einer Schneeballschlacht – selbst als Michel seinem Vater Anton einen Schneeball genau in den Mund schießt. Für diesen Streich muss Michel wieder einmal seine Strafe im Holzschuppen absitzen, wo er ein weiteres Exemplar einer langen Reihe von Holzmännchen schnitzt. Michel weiß: Spätestens zum Abendessen wird er wieder befreit werden, denn niemand kann ihm lange böse sein. Aller Unmut über die übermütigen Streiche Michels gerät vollends in Vergessenheit, als der mutige Junge eine wahre Heldentat vollbringt: Michel rettet dem Knecht Alfred das Leben. Ganz allein bringt er mitten in der Nacht den schwer Kranken durch einen eisigen Schneesturm nach Mariannelund zum Doktor, wo die Rettung in letzter Minute erfolgt. Als er mit Alfred nach Hause zurückkehrt, steht einem frohen Weihnachtsfest (fast) nichts mehr im Wege. Astrid Lindgren (1907 bis 2002), in Südschweden geboren und aufgewachsen, hat so unvergessliche Kinderfiguren wie Pippi Langstrumpf, Ronja Räubertochter und Michel aus Lönneberga geschaffen. Die „wunderbarste Kinderbuchautorin aller Zeiten“ (Die Zeit) wurde unter anderem mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet.

Nur im freien Verkauf Preise C 42


Klaus Ballmann 路 Imker aus Polch 路 Wochenmarkt auf dem Zentralplatz Koblenz 43


BASH – Musiktheater STÜCKE von DER LETZTEN TAGE Sophie Kassies und Flora Verbrugge

mit Werken von Purcell, Händel und Monteverdi Stück von Neil LaBute

22. Januar 2016 Andernorts Inszenierung Esther Hattenbach

Drei kurze Stücke über das Töten: Ein Geschäftsreisender beichtet einem anonymen Zuhörer in einer Hotelbar seine vergangenen Schwierigkeiten im Beruf und den grotesken Ausweg daraus nach dem plötzlichen Kindstod seiner neu geborenen Tochter. Ein junges, glamouröses, erfolgreiches Paar erzählt von einer rauschenden Ballnacht, an deren Rande der junge Mann mit seinen Freunden einen Schwulen umbringt. Und eine junge Frau, die mit 14 von ihrem Lehrer verführt, geschwängert und verlassen wurde, erinnert sich an ein letztes Wiedersehen mit dem Vater des Kindes, Jahre später in einem billigen Hotel. „Drei Bestien ohne Grund aus einem jungen, glänzenden, düsteren Amerika bekennen, was für sie gar kein Bekenntnis ist, sondern nur die nüchterne Feststellung eines Faktums. Der Tod von anderen als Nebenbeiprodukt eines eigenen tödlich normalen Lebens." (FAZ) Neil LaBute, geboren 1963 in Detroit, studierte Film- und Theaterwissenschaft. Während seines Studiums erhielt er ein Aufenthaltsstipendium am Londoner Royal Court Theatre und besuchte außerdem das Sundance Institute's Writing Lab. Erste Theaterstücke von ihm hatten am OffBroadway Premiere. Bekannt wurde er mit mehreren Filmen, für die er diverse Auszeichnungen bei bedeutenden Festivals erhielt. „bash – stücke der letzten tage“ wurde 2001 in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute zum besten ausländischen Stück des Jahres gewählt.

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Kenneth Ortiz · Physiotherapeut · Physiotherapie Weißelberg Koblenz 45


Kriminalkomödie von John Buchan und Alfred EINE FAMILIE (AUGUST: OSAGE COUNTY) Hitchcock - Für die Bühne bearbeitet von

Schauspiel von Tracy Letts Patrick Barlow - Deutsch von Bernd Weitmar

23. Januar 2016 Großes Haus Inszenierung André Bücker Bühne Jan Steigert Kostüme Suse Tobisch Werkschau 14. Januar 2016 Publikumsgespräche 21. Februar 2016 19. März 2016 22. April 2016

Beverly Weston, pensionierter Hochschullehrer und Dichter, engagiert eine Haushaltshilfe und verschwindet spurlos. Seine sucht- und krebskranke Frau Violet lässt er allein zurück. Die erwachsenen Töchter Barbara, Karen und Ivy sowie Violets Schwester Mattie Fae versammeln sich auf dem Weston'schen Familiensitz in Sorge um Violet. Die jeweiligen Partner und Kinder sind ebenfalls angereist. Aber die egomane Violet sorgt sich weniger um ihren verschwundenen Ehemann als vielmehr um sich selbst. In dieser Situation versagt sie ebenso wie auch früher als Mutter – zumindest in den Augen ihrer Töchter. So wird das unerwartete Familientreffen zum Schlachtfeld familiärer Konflikte, auf dem sich Violet grandios und bösartig gegen den Rest der Familie in Szene setzt. Das tragikomische Familienepos „Eine Familie“, das im mittleren Westen des heutigen Amerikas spielt, verbindet die Theatertradition von Eugene O'Neill und Tennessee Williams mit dem ätzenden Humor der schwarzen Komödie. Tracy Letts, geboren 1965, wuchs in Oklahoma auf, wo seine Eltern Professoren waren und ein liberal-künstlerisches Haus führten. Nach einer Dekade des Drogen- und Alkoholmissbrauchs gelang es Letts ohne jegliche Ausbildung, sich eine Karriere als Schauspieler und Dramatiker aufzubauen. Für sein im Juni 2007 am Steppenwolf Theatre in Chicago uraufgeführtes Stück „August: Osage County“ erhielt er 2008 den Pulitzer-Preis.

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Details ab Seite 123 • Preise B 46


Jürgen Marx · Polizeihauptkommissar · Arzu Teke · Polizeikommissarin · Polizeiinspektion Bendorf 47


Kriminalkomödie von John Buchan und Alfred DIE TROERINNEN / ORESTIE Hitchcock - Für die Bühne bearbeitet von Schauspiel von Euripides / Sophokles  / Aischylos  / John Düffel Patrick Barlow - Deutsch vonvon Bernd Weitmar

12. März 2016 Großes Haus Inszenierung Markus Dietze Bühne Dorit Lievenbrück Video Georg Lendorff Kostüme Bernhard Hülfenhaus Musik Ralf Schurbohm Werkschau 3. März 2016 Publikumsgespräche 8. April 2016 24. April 2016 23. Juni 2016 Werkeinführung vor jeder Vorstellung

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Details ab Seite 123 • Preise C 48

Am Ende des Krieges ist der Frieden weiter entfernt als je zuvor: „Die Troerinnen“ thematisiert nicht große Heldentaten, sondern die Zeit nach Krieg, List und Mord. Troja ist nach zehnjährigem Krieg besiegt – durch eine List der Griechen. Die trojanischen Männer sind tot, ihre Frauen, die das Gemetzel überlebt haben, müssen sich der Willkür und der Rache der Griechen beugen. Doch auch Menelaos bringt, als er endlich nach Griechenland heimkehrt, nicht die alte Harmonie zurück. Wie von Kassandra prophezeit, herrschen auch hier Gewalt, Schuld und der Wunsch nach Rache. Was bleibt also, wenn es weder auf Heldentaten noch Erzählungen von siegreichen Schlachten ankommt: Die Tragödie des Krieges, egal auf welchem Boden er geführt wird. John von Düffels viel beachtete Bearbeitung der „Orestie“ entstand auch inspiriert durch die Zusammenarbeit mit dem Koblenzer Ensemble. Seine Uraufführung „Alle sechzehn Jahre im Sommer“, in Koblenz 2012 uraufgeführt, ist inzwischen an vielen deutschsprachigen Theatern nachgespielt worden. Für Koblenz bearbeitet John von Düffel exklusiv zusätzlich „Die Troerinnen“ des Euripides.


Hannelore Kaindl 路 Pilotin 路 Flugplatz Koblenz-Winningen 49


Kriminalkomödie von John Buchan und Alfred SUPERGUTE TAGE Hitchcock - Für die Bühne bearbeitet von

Schauspiel von Simon Stephens · Nach dem- Roman Haddon Patrick Barlow Deutschvon vonMark Bernd Weitmar

15. April 2016 Probebühne 4 Inszenierung Claudia Göbel Bühne und Kostüme Dorit Lievenbrück Musik und Video Thomas Wolter

Im Vorgarten der Nachbarin findet der 15-jährige Christopher einen erstochenen Hund und wird beschuldigt, die Tat begangen zu haben. Wenngleich seine Unschuld schnell bewiesen ist, beschließt der Teenager, auf eigene Faust zu ermitteln. Schwierig ist das besonders deshalb, weil Christopher kein „normaler“ Junge ist. Als Autist fühlt er sich wohl in der Welt der Zahlen. Spielend leicht kann er auch alle Länder und deren Hauptstädte aufzählen. Aber der Umgang mit fremden Menschen verwirrt ihn zutiefst. Dennoch taucht er ein in diese „normale“ Welt der anderen und stößt dabei auf eine nicht vermutete Wahrheit über seine eigene Familie, die zur Zerreißprobe für Eltern und Kind wird und alle bisherigen Ordnungen erschüttert. Nach dem in der Spielzeit 2011/2012 mit Laiendarstellern und Schauspielern des Ensembles aufgeführten Stück „Port“ zeigt das Theater Koblenz ein weiteres, tief berührendes Schauspiel des vielfach ausgezeichneten englischen Dramatikers Simon Stephens. Das Stück basiert auf einem Roman von Mark Haddon, der schon bald nach seinem Erscheinen zum Kult-Roman wurde. Die von Publikum und Kritikern gleichermaßen euphorisch aufgenommene Adaption für die Bühne des Royal National Theatre erhielt 2013 sieben Laurence Olivier Awards.

Nur im freien Verkauf Preise C 50


Luca Michels, Robin Lecnek, Henri Langhard, Lars Ohlig, Cong Dam, Achilleas Summa 路 TV R眉benach U14-Abteilung Basketball 51


VOLPONE

Kriminalkomödie von John Buchan und Alfred Hitchcock - Für die Bühne bearbeitet von Komödie von Ben Jonson Patrick Barlow - Deutsch von Bernd Weitmar

7. Mai 2016 Großes Haus Inszenierung Frank Alexander Engel Bühne und Kostüme Kerstin Schmidt Werkschau 28. April 2016 Publikumsgespräche 3. Juni 2016 16. Juni 2016 3. Juli 2016

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Details ab Seite 123 • Preise C 52

Der reiche Kaufmann Volpone liegt im Sterben – oder besser gesagt: Er lässt dies einige habgierige Venezianer glauben. Diese überhäufen nämlich den vermeintlich Todkranken mit Geschenken, um als seine Erben eingesetzt zu werden. In Wirklichkeit aber ist Volpone putzmunter und liebt es, sich ausgiebig an den Gaben zu bereichern. Er treibt seine Spielchen so weit, dass er schließlich seinen eigenen Tod vortäuscht. Sein Gehilfe Mosca sagt seine Hilfe bei diesem makabren Scherz nur unter der Bedingung zu, dass auch er ein Testament bekommt: als Alleinerbe. Als Mosca dann Volpones Tod verkündet, flattern sogleich die Galgenvögel herbei. Der finale Streit um das Erbe beginnt, nimmt aber so drastische Formen an, dass Volpone in akute Gefahr gerät. Schließlich präsentiert Mosca sein allein gültiges Testament und verkündet großzügig, dass er den Erbschleichern alle ihre Geschenke und noch mehr zurückgeben wolle, sofern sie nur den äußerst lebendigen Leichnam Volpones verschonen wollten. Die Betrogenen willigen ein, und Volpone muss froh sein, wenigstens das nackte Leben retten zu können. Ben Jonson, ein Zeitgenosse William Shakespeares, wurde 1572 in Westminster geboren. Nach einer Maurerlehre war er Soldat und danach offenbar fahrender Schauspieler. Seinen Durchbruch als Autor hatte er 1598 mit „Every Man in his Humour“. Kurz darauf tötete er einen Mann im Duell und landete im Gefängnis, entging aber der Todesstrafe, vermutlich weil er als Spitzel für die Regierung tätig war. Die erfolgreichste Phase seiner Karriere wird auf die Jahre 1603 bis 1612 datiert – in deren Zentrum steht die 1606 erschienene Komödie „Volpone“.


Hartmut Schygulla 路 Rentner Koblenz 53


IN ZEITEN WIE DIESEN · ERSTER TEIL Musiktheater von Sophie Kassies und Flora Verbrugge

mitEnthusiasten Werken von Purcell, Händel und Monteverdi Ein Projekt der

29. Januar 2016 Probebühne 2 Leitung Anna Zimmer Bühne und Kostüme Annette Haunschild

Die Enthusiasten begeben sich auf Spurensuche: Koblenz war und ist schon lange eine Garnisonsstadt, davon zeugen heute noch die Festung Koblenz und Ehrenbreitstein. Im 20. Jahrhundert gab es zwei Weltkriege, die ihre Spuren tief in das Leben der Stadt eingegraben haben. In welchen Zeiten wir heute leben und wie sie erlebt werden, ob es Friedens- oder Kriegszeiten, gute oder schlechte Zeiten sind, ist das Terrain, das in diesem Projekt erforscht wird. Mittels des biografischen und dokumentarischen Theaters nähern sich die Enthusiasten diesen Fragen, sie werden mit Experten sprechen, doch vor allem sollen eigene Erinnerungen und Ansichten über Krieg und Frieden in die Stückerarbeitung einfließen. Sie treten als verschiedene Formen des „Wir“ auf und verleihen unterschiedlichen Perspektiven ihre Stimme. Nach einer Premiere des ersten Teils der Spurensuche im Januar fließen die Ergebnisse der Forschung in den zweiten Teil des Projektes ein. Gemeinsam mit dem Ensemble des Jugendclubs, das seinerseits Aspekte zu diesem Thema – auf seine Art – beiträgt, entsteht ein gemeinsames Tableau, das „In Zeiten wie diesen“ Hinter dem Eisernen einen passenden Rahmen bietet. Theaterinteressierte Erwachsene, die bei den Enthusiasten mitwirken möchten, finden weitere Informationen auf Seite 90.

Nur im freien Verkauf Preise C 54


Ingrid Hofmann 路 Pharmazeutisch-technische Assistentin 路 Apotheke am Jesuitenplatz Koblenz 55


IN ZEITEN WIE DIESEN · ZWEITER Musiktheater von Sophie Kassies und Flora TEIL Verbrugge

mitJugendclubs Werken von und Purcell, Händel und Monteverdi Ein Projekt des der Enthusiasten

1. Juni 2016 Hinter dem Eisernen Leitung Anna Zimmer Bühne und Kostüme Annette Haunschild

Welche Zeiten haben wir denn? Gute oder schlechte Zeiten? Friedens- oder Kriegszeiten? Wie „diese Zeiten“ wahrgenommen werden und wie man sich den Konflikten stellt, auch ob und wofür es sich überhaupt noch zu „kämpfen“ lohnt, soll in dieser Eigenproduktion untersucht werden. Der Fokus wird hier auf die Aktion gelegt. Auf Bewegung und Gegenbewegung. Angriff und Verteidigung, ganz physisch und spielerisch. Anfänglich forschen die Enthusiasten, der Spielclub der Erwachsenen, zu diesen Fragen parallel zum Jugendclub, um dann ab Januar ihre Erfahrungen mittels biografischen und dokumentarischen Theaters in das Projekt einzubringen. Das verspricht, ein spannendes Zusammentreffen unterschiedlicher – vielleicht auch konträrer – Positionen wie Spieltechniken erlebbar zu machen. Was bei „In Zeiten wie diesen“ auf die Bühne und zur Sprache kommt, bringen die Beteiligten selbst mit ein. Ihre Energie und Fantasie sind gefragt, denn in solch einer Eigenproduktion liegt die Herausforderung darin, mehr als ein Akteur auf der Bühne zu sein. Theaterinteressierte zwischen 16 und 26 Jahren, die sich bei „In Zeiten wie diesen“ einbringen wollen, finden weitere Informationen auf Seite 91.

Nur im freien Verkauf Preise C 56


Helga Schmitt · „Wollparadies“ Koblenz 57


BALLETT

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DIE 28 JAHRESZEITEN Musiktheater von Sophie Kassies und Flora Verbrugge

mit Steffen WerkenFuchs von Purcell, Monteverdi Ballettabend von · Musik Händel von Maxund Richter

3. Oktober 2015 Großes Haus Choreografie Steffen Fuchs Bühne Konstanze Grotkopp Kostüme Sasha Thomsen Ballettwerkstatt 26. September 2015 Publikumsgespräch 27. November 2015 17. Dezember 2015 10. Januar 2016 Werkeinführung vor jeder Vorstellung

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Details ab Seite 123 • Preise B 60

Die musikalische Basis dieses Ballettabends bilden zwei Werke des britischen Komponisten Max Richter. Gleichermaßen erfolgreich im Bereich der populären Filmmusik, der klassisch-minimalistischen Komposition und der Grenzerkundung zwischen Alltagsklang und hochartifizieller Überschreibung existierender Kompositionen, gilt Max Richter als einer der einflussreichsten Komponisten seiner Generation. Max Richters Musik hat dabei immer einen besonderen Bezug zur Bewegungssprache des Tanzes mit ihrer Kraft, uns und unsere Gedanken mit durch Raum und Zeit zu tragen. Neben Richters berühmter Bearbeitung von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ aus dem Jahre 2012, in der die taghellen Klänge europäischer Musikidentität in postmodernem Gewand zeitloser denn je erscheinen, hat die Miniaturserie „24 Postcards“ Steffen Fuchs dazu inspiriert, mit der Ballettcompagnie des Theaters Koblenz auf 28 kurze und längere Reisen zu gehen. Eine tänzerische Identitätssuche an reale und symbolische Orte unserer Erinnerung und unserer Zukunft, durch einen Tag und eine Nacht.


Bernd Regenhardt 路 Zweiradmechanikermeister 路 Radsport Regenhardt Koblenz 61


TAUSEND GRÜSSE Musiktheater von Sophie Kassies und Flora Verbrugge

mit Uwe Werken vonund Purcell, Händel Ballettabend von Scholz Steffen Fuchsund · EinMonteverdi Tanzfonds Erbe Projekt

13. Februar 2016 Großes Haus Choreografie Uwe Scholz Steffen Fuchs Bühne Uwe Scholz Steffen Fuchs

Mit „Tausend Grüße“ präsentiert das Theater Koblenz zwei Arbeiten eines der wichtigsten deutschen neoklassischen Choreografen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts – Uwe Scholz. Seine symphonischen Ballette, in denen er durch die Körper der Tänzer die Seelenlandschaft der Kompositionen sichtbar werden ließ, sind bis heute im Repertoire vieler Compagnien. Neben diesen groß angelegten Balletten hat Scholz auch Werke für kleinere Besetzungen geschaffen, die der Ausdruckskraft der großen Arbeiten in nichts nachstehen. Zur Komposition „Dans la marche“ von Udo Zimmermann hinterfragt Scholz die Auswirkung totaler Kontrolle auf die Psyche des Menschen. „Die 1000 Grüße“ loten die emotionale Tiefe und Leichtigkeit des Liederkosmos von Robert Schumann aus. Als dritten Teil dieses Abends interpretiert Steffen Fuchs eine von Uwe Scholz' signifikantesten Choreografien, „Sergei Rachmaninow, Suite für zwei Klaviere, Nr. 2“, neu.

Kostüme Uwe Scholz Sasha Thomsen Werkeinführung vor jeder Vorstellung

Mit „Tausend Grüße“ kehrt Steffen Fuchs auch zu seinen eigenen choreografischen Wurzeln zurück, denn die zehn Jahre der Zusammenarbeit mit Scholz haben seine choreografische Sprache mit geprägt.

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Details ab Seite 123 • Preise B 62

„Für den Zuschauer ein großes Vergnügen, für die Tänzerinnen und Tänzer eine Herausforderung, sie stellen sich und stehen am Ende allesamt glänzend da vor dem jubelnden Publikum.“ (tanznetz.de, 18. Februar 2014) Die Musik stammt von den Komponisten Udo Zimmermann, Robert Schumann und Sergei Rachmaninow. Im zweiten Teil des Ballettabends begleiten Solisten des Musiktheaterensembles die Tänzer auf der Bühne.


Ottmar Sonnenberg 路 Maschinist Technik 路 Seilbahn Koblenz 63


VERKLÄRTE NACHT / PIERROT Musiktheater von Sophie Kassies undLUNAIRE Flora Verbrugge

mit Werken von Purcell, Händel und Monteverdi Werke von Arnold Schönberg

26. Februar 2016 Kulturfabrik Musikalische Leitung Karsten Huschke Choreografie Steffen Fuchs Inszenierung Inga Schulte Bühne und Kostüme Christian Binz

Der Mondschein ist das verbindende Element zwischen Arnold Schönbergs 1899 entstandenem Streichsextett „Verklärte Nacht“ und seinem Melodram „Pierrot lunaire“ aus dem Jahre 1912. „Verklärte Nacht“ basiert auf dem gleichnamigen Gedicht von Richard Dehmel, in dem eine Frau in mondbeschienener Nacht ihrem Liebhaber gesteht, ein Kind von einem anderen Mann zu erwarten. Erst später bearbeitete Schönberg das Streichsextett auch für verschieden große Orchesterbesetzungen. Der Pierrot als Artverwandter des Arlecchino aus der Commedia dell’Arte war im Frankreich des Fin de Siècle eine beliebte Figur, porträtiert von Künstlern wie Verlaine, Picasso, Chagall, Debussy oder Albert Giraud, der 1884 seinen aus 50 Gedichten bestehenden Zyklus „Pierrot lunaire“ schrieb. Ein „Pierrot lunaire“ kann nun entweder ein „Pierrot im Mondschein“ oder ein „mondsüchtiger Pierrot“ sein, wobei Schönberg die letztere Lesart akzentuiert. Als die Sängerin und Schauspielerin Albertine Zehme den Komponisten um einen Zyklus von Melodramen nach Otto Erich Hartlebens Übersetzungen dieser Gedichte bat, zeigte Schönberg sich sofort begeistert. Die angedachte Besetzung für Singstimme und Klavier erweiterte sich bald zu einer Kammerorchesterbesetzung, die neben der Protagonistin aus acht Instrumenten für fünf Spieler bestand und eine große Vielfalt an Klangfarben zuließ. Mit „Pierrot lunaire“ gelang Schönberg ein charakteristisches Werk der frühen Moderne, das bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat.

Nur im freien Verkauf Preise B 64


Brygida Cichorz 路 Angestellte 路 Hotel Brenner Koblenz 65


MOZART. UNA FANTASIA. Musiktheater von Sophie Kassies und Flora Verbrugge

Purcell, Händel und Monteverdi Ballettabendmit vonWerken Steffen von Fuchs · Musik von Wolfgang Amadeus Mozart

16. April 2016 Großes Haus Musikalische Leitung Chin-Chao Lin Choreografie Steffen Fuchs Bühne Dorit Lievenbrück Kostüme Jula Reindell Ballettwerkstatt 9. April 2016 Publikumsgespräche 22. Mai 2016 17. Juni 2016 18. Juni 2016 Werkeinführung vor jeder Vorstellung

In folgenden Abos PR DI 1 MI DO 1 DO 2 FR SA SO 1 SO 2 SO 3 NM Mini

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Seine eigene Biografie weist Mozart als Mann der Extreme, als Lebemann und auch als hart Arbeitenden aus. Wer versucht, Wolfgang Amadeus Mozart zu begreifen, findet ihn in seiner Musik. Schonungslos blickt der Komponist Mozart in seinen Werken den Menschen tief in die Seelen und in die Herzen. Die wunderbaren, überirdischen Melodien können bei genauerem Hineinhören kaum verbergen, dass menschliche Brüche hinter ihnen lauern. So wird Mozart mit seiner Musik zum Vermittler zwischen dem Göttlichen und dem Irdischen. Steffen Fuchs sieht Mozart als einen Getriebenen, der ruhelos suchend niemals ankommt und dazugehört, obwohl er sich danach zu sehnen scheint. Für den Ballettabend versteht der Choreograf die Musik des österreichischen Komponisten als eine immer wieder neu zu entdeckende Landschaft, in der sich auf sonnigen Wiesen unvermutet nachtschwarze Klüfte auftun. Kein Weg ist wirklich befestigt und sicher. Schaut man zurück, hat sich die Landschaft bereits verändert, denn der Zuhörer hat sich verändert. Der einzig stete Begleiter wird damit der Zweifel. Entlang der musikalischen Form von vier Konzertarien für Sopran, die das Herzstück des Ballettabends bilden, wird das ganze Spannungsfeld zwischen virtuosem Kunststück und empfindsamer Seelenmusik choreografisch ausgelotet.


Ute Becker 路 Caf茅 Konditorei Kruft Koblenz 67


PUPPENTHEATER

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GESPENSTER Ein Familiendrama von Henrik Ibsen

5. September 2015 Probebühne 4 Inszenierung Pierre Schäfer Bühne Constanze Kümmel Puppenbau und Kostüme Suse Wächter

Frau Alving versucht alles zu unternehmen, um die Vergangenheit zu tilgen, denn ihr verstorbener Ehemann war beileibe nicht das leuchtende moralische Vorbild, für das er gemeinhin gehalten wird. Er führte ein ausschweifendes Leben, dessen sichtbarste Folge die uneheliche Tochter Regine ist, die seinerzeit vom Tischler Engstrand gegen Bezahlung als Tochter angenommen wurde. Oswald, der eheliche Sohn Alvings, leidet unter einer vererbten Gehirnkrankheit, die von den Ärzten in Paris, wo er lebt, auf das umtriebige Sexualleben des Vaters zurückgeführt wird. Da Frau Alving verhindern möchte, dass ihr Sohn Oswald das „sündige Geld“ des Vaters erbt, hat sie das Vermögen in ein Kinderasyl gesteckt, mit dem Ziel, damit den Namen Alving in moralisch einwandfreiem Licht erstrahlen zu lassen. Dabei hilft ihr Pastor Manders, eine sittenstrenge moralische Instanz des kleinen Ortes. Doch die Vergangenheit lässt sich nicht einfach auslöschen, die alten Gespenster tauchen immer wieder auf. Ibsen schildert in „Gespenster“ die Selbstzerstörung einer Familie. Das Stück wurde nach seiner Entstehung 1881 von zahlreichen Theatern abgelehnt, da es zum damaligen Zeitpunkt als Angriff auf die bestehende Gesellschaftsordnung gesehen wurde – weil darin die Rechte des einzelnen Menschen in einer Gesellschaft, die über die Grundbedürfnisse des Individuums hinausgehen, thematisiert werden. Zur Uraufführung kam es am 20. Mai 1882 in der Aurora Turner Hall in Chicago. Die deutsche Erstaufführung fand am 21. Dezember 1886 im Meininger Hoftheater in Anwesenheit Henrik Ibsens statt.

Nur im freien Verkauf Preise C 70


Karl-Heinz Rausch 路 Schlossverwalter 路 Schloss Stolzenfels 71


DER DIEB, DER NICHT ZU SCHADEN KAM Farce von Dario Fo · Aus dem Italienischen von Peter O. Chotjewitz

1. Oktober 2015 Probebühne 2 Inszenierung Detlef Heinichen Bühnenbild Jan Müller Puppenbau Thomas Klemm Puppenkostüme Ella Späte

Tagelang hat der Dieb eine Wohnung ausspioniert und endlich die günstige Gelegenheit für den Einbruch ergriffen. Doch kaum durchwühlt er die erste Schublade, klingelt schon das Telefon. Dummerweise nimmt er das Gespräch an. Am anderen Ende ist seine Frau, die ihn doch eigentlich nicht anrufen soll, wenn er arbeitet. Sie ist misstrauisch und will kontrollieren, ob er nicht statt zum ehrlichen Diebstahl zu einem unehrlichen Rendezvous aufgebrochen ist. Tatsächlich ist der Dieb aber die Ehrlichkeit selbst – verglichen mit dem Hausherrn, der kurz darauf mit seiner Geliebten aufkreuzt. Das Pärchen erwischt den Dieb und ist ratlos, was es mit ihm anfangen soll. Doch diese Überlegung endet abrupt, als in rascher Folge die Ehefrau des Hausherrn und der Ehemann der Geliebten erscheinen, die ebenfalls ein Verhältnis miteinander haben. Jetzt nehmen die absurden Ereignisse ein immer rasanteres Tempo auf – bis am Ende das totale Chaos herrscht und niemand mehr weiß, wem er eigentlich was glauben darf. „Am Ende sind alle glücklich – die Protagonisten im Stück, die virtuosen Puppenspieler und auch die Zuschauer, die sich bei den Akteuren für den außergewöhnlichen wie unterhaltsamen Theaterabend mit lang anhaltendem Applaus bedanken.“ (Rhein-Zeitung, 2. März 2015)

Wiederaufnahme Preise C 72


Manuela Steinebach 路 Angestellte 路 Reinigung Ingeborg Koblenz 73


DER JUNGE MIT von DEM KOFFER Musiktheater Sophie Kassies und Flora Verbrugge

mitjunges Werken von Purcell, Händel und Monteverdi Theater für ein Publikum von Mike Kenny

12. Oktober 2015 Probebühne 4 Inszenierung und Bühne Maike Krause Kostüme Annemie Clevenbergh Für Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene

Immer, wenn Naz ins Bett geht, erzählt ihm sein Vater eine sehr alte Geschichte – die Geschichte von Sindbad, dem Seefahrer, der auf sieben Reisen geht, um Abenteuer zu erleben und sein Glück zu suchen. Naz ahnt nicht einmal, dass er selbst es ist, der sich schon bald auf eine ebensolche Reise begibt. Sie beginnt mit einer Flucht. Schüsse zwingen die Familie, ihre Heimat zu verlassen. Der Vater ermahnt seinen Sohn, sich nicht umzusehen: „Damit es nicht deine letzte Erinnerung bleibt.“ Was folgt, sind – wie bei Sindbad auch – sieben Stationen voller Abenteuer, die den Jungen quer durch die Wüste, über Berge und das Meer bis ans andere Ende der Welt nach Europa führen – dorthin, wo alles besser sein soll. Dass Naz dort überhaupt ankommt, hat er seinem Mut, seiner Fantasie und einer ganz besonderen Freundschaft zu verdanken. „Der Junge mit dem Koffer“ ist eine Geschichte, die unter die Haut geht, einen zu Tränen rührt und gleichzeitig umwerfend komische Momente hat. Was Naz auf seiner Reise erlebt, ist für viele Kinder und Erwachsene in der heutigen Zeit Realität. Die Inszenierung lädt dazu ein, genauer hinzuschauen, was auf der Welt geschieht und alle betrifft. Vom Autor Mike Kenny sehr poetisch erzählt, ermöglicht die Inszenierung einen Perspektivwechsel auf die aktuellen Herausforderungen des Lebens.

Wiederaufnahme Preise C 74


Elisabeth Obst 路 Betriebsleiterin 路 Jugendherberge Festung Ehrenbreitstein 75


ROTKÄPPCHEN Musiktheater von Sophie Kassies und Flora Verbrugge

mitfür Werken Puppentheater Kindervon ab Purcell, 3 JahrenHändel und Monteverdi

25. Oktober 2015 Probebühne 2 Inszenierung Therese Thomaschke Spielfassung Stephan Siegfried Puppenbau Therese Thomaschke Sigrid Schöneberg

Liebevoll hat die Mutter ihrem kleinen Mädchen noch das rote Mützchen aufgesetzt, und dann ist Rotkäppchen mit dem Korb losgezogen, um der kranken Großmutter Kuchen und Wein zu bringen. „Bleib immer schön auf dem Weg”, hat die Mutter gesagt, „weil der Wald groß und gefährlich ist.” Aber dann war da dieser freundliche Wolf, der vorschlug, die Großmutter mit einem schönen Blumenstrauß zu erfreuen – und das kann doch nicht falsch sein, oder? Muss man denn immer genau das machen, was die Erwachsenen wollen? Und wieso wissen die eigentlich immer alles besser? Ein Puppenspiel für Kleine, das vom eigenen Dickkopf und von Gefahren erzählt. Diese Inszenierung wurde ursprünglich am Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen erarbeitet. „Diese subtile Doppelbödigkeit blitzt an vielen Stellen auf und macht das Stück zu etwas ganz Besonderem. Auch das stetige Wechseln von Stephan Siegfried zwischen den Erzählebenen erweist sich als genialer Kunstgriff. Mal ist er Erzähler, mal Figur Helmut, die die Geschichte weiter voranbringt, und dann natürlich der, der die Puppen lebendig werden lässt.” (Rhein-Zeitung, 25. März 2015)

Wiederaufnahme Preise C 76


Rita Uebel 路 K眉nstlerin und Erzieherin 路 Kita St. Theresia Rhens 77


FINDUS ZIEHT UM Stück für Kinder ab 4 Jahren nach dem Kinderbuch von Sven Nordqvist

11. März 2016 Probebühne 4 Bühne und Kostüme Franz Zauleck Puppenbau Karin Tiefensee

Kater Findus und Pettersson leben in friedlicher Eintracht unter einem Dach. Der Kater hat sogar ein eigenes kleines Bett in Petterssons Schlafzimmer bekommen – mit hervorragender Federung, auf dem es sich ganz toll hüpfen lässt. Und so wacht Pettersson neuerdings jeden Morgen um vier Uhr auf, weil Findus voller Begeisterung hopst und dabei einen schrecklichen Lärm veranstaltet. Das kann auf Dauer nicht gut gehen – und so wird ein Entschluss gefasst: Findus zieht aus. Gemeinsam richten sie das alte Plumpsklo im Garten als Häuschen her, es wird richtig gemütlich. Nun darf Findus also zu jeder Tagesund Nachtzeit nach Herzenslust auf seinem Bett hüpfen. Noch nicht einmal an die Essenszeiten muss er sich mehr halten, er wohnt ja nun in den eigenen vier Wänden. Doch schnell schleicht sich die Einsamkeit in beiden Häusern ein, Pettersson schmecken die einsamen Mahlzeiten gar nicht, und Findus gruselt sich doch ein bisschen, so ganz alleine. So kehrt er doch lieber zu Pettersson zurück, und er verspricht fest, die Hopserei am Morgen nicht vor sieben zu beginnen. Schade nur, dass er keine Uhr lesen kann. Endlich gibt es ein Wiedersehen mit dem Kater Findus, der schon im Winter 2011 viele Abenteuer in Koblenz erlebte. In den Kammerspielen war er mit „Morgen, Findus, wird's was geben“ zu sehen, aber auch in der Stadt sah man ihn bisweilen herumstreunen.

Nur im freien Verkauf Preise C 78


Tanja Kr盲mer, Nadine Philippsen 路 Medizinische Fachangestellte 路 Praxis Dr. Kuller, Dr. Schnepper Koblenz 79


THEATERPÄDAGOGIK

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VERMITTLUNGSKUNST Musiktheater von Sophie Kassies und Flora Verbrugge mit Werken von Purcell, Händel und Monteverdi Rahmenprogramm im Überblick

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FIDELIO September 2015 bis Februar 2016

Workshop Nachbereitung

AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY Januar 2016 bis Juni 2016

Werkeinführung Workshop Nachbereitung

A STREETCAR NAMED DESIRE Mai 2016 bis Juni 2016

Werkeinführung Nachbereitung

FAUST II September 2015 bis Januar 2016

Werkeinführung Nachbereitung

DER JUNGE MIT DEM KOFFER Oktober 2015

Workshop Nachbereitung

LEONCE UND LENA November 2015 bis Februar 2016

Workshop Nachbereitung

WEIHNACHTEN IN LÖNNEBERGA Ab November 2015

Begleitmaterial

SUPERGUTE TAGE April 2016 bis Mai 2016

Begleitmaterial Nachbereitung

DIE TROERINNEN / ORESTIE März 2016 bis Juni 2016

Werkeinführung Workshop Nachbereitung

DIE 28 JAHRESZEITEN Oktober 2015 bis Januar 2016

Werkeinführung Workshop Nachbereitung

MOZART. UNA FANTASIA. April 2016 bis Juni 2016

Werkeinführung Workshop Nachbereitung

ROTKÄPPCHEN

Mobile Produktion

DAS SAGENHAFTE SCHURRI MURRI

Oper im Klassenzimmer Nachbereitung


ABTEILUNG THEATERPÄDAGOGIK Kontakt und Arbeitsschwerpunkte

Anne Riecke Leitende Theaterpädagogin Referentin Erwachsenenbildung Rahmenprogramm Schauspiel a.riecke@theater-koblenz.de Fon (0261) 129 2807 Andrea C. Junglas Referentin Theater und Schule Organisation und Beratung Bildungseinrichtungen theaterpaedagogik@theater-koblenz.de Fon (0261) 129 2866 Franziska Preiser Musiktheaterpädagogin Rahmenprogramm Musiktheater Organisation und Beratung Bildungseinrichtungen f.preiser@theater-koblenz.de Fon (0261) 129 2866 Cornelia Bühne Tanztheaterpädagogin Rahmenprogramm Tanztheater c.buehne@theater-koblenz.de Fon (0261) 129 2865 Anna Zimmer Theaterpädagogin Leitung Spielclubs: Jugendclub, Enthusiasten Rahmenprogramm Schauspiel a.zimmer@theater-koblenz.de Fon (0261) 129 2865 FSJ Kultur Assistenz der Abteilung fsj@theater-koblenz.de Fon (0261) 129 2865

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VERMITTLUNGSKUNST Musiktheater von Sophie Kassies und Flora Verbrugge mit Werken von Purcell, Händel und Monteverdi Rahmenprogramm für Schulklassen

Die folgenden Angebote sind im Zusammenhang mit einem Aufführungsbesuch kostenfrei.

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Werkeinführung

Zeitnah vor dem Aufführungsbesuch kommen die Theaterpädagogen gern im Rahmen einer regulären Unterrichtsstunde in die Schule und geben zu ausgewählten Stücken einen Einblick in die Handlung und das Regiekonzept der Inszenierung.

Workshop

Eine spielpraktische Annäherung an ausgewählte Inszenierungen soll Schülern im Vorfeld des Theaterbesuchs einen sinnlichen Zugang zu Handlung und Figuren ermöglichen. Außerdem werden durch eigenes Ausprobieren unterschiedliche Interpretationsansätze erfahrbar. So kann das Einfühlungsvermögen in die Arbeit der Bühnenkünstler wachsen und sich das eigene Rezeptionsverhalten weiterentwickeln. Die Workshops dauern bis zu drei Zeitstunden und finden im Theater oder in der Schule statt. Sie sind kostenfrei und können nur im Zusammenhang mit einem Vorstellungsbesuch der jeweiligen Inszenierung gebucht werden.

Nachbereitung

Damit die durch den Theaterbesuch aufgeworfenen Fragen nicht unbeantwortet bleiben, kommen die Theaterpädagogen in die Schule, um sich über das Gesehene auszutauschen. Spielerische Formen des Diskurses bieten eine ideale Grundlage, um über eigene und fremde Wahrnehmungen im Zusammenhang mit dem Bühnengeschehen zu reflektieren. Deshalb sollten für dieses Format bis zu zwei Unterrichtsstunden eingeplant werden.


KUNSTVERMITTLUNG Rahmenprogramm für Schulklassen

Theaterführung

Das Theater bietet Einblicke in die Arbeitsprozesse inklusive des begehrten Blicks hinter die Kulissen des Großen Hauses sowie in die Werkstätten. Eine Theaterführung dauert je nach Absprache zwischen 60 und 90 Minuten.

Künstler-Patenschaft

Ensemblemitglieder stellen sich als Paten für Theater-AGs, Amateurtheater- und Tanzensembles oder Chöre zur Verfügung und ermöglichen diesen so, eine besondere Verbindung mit dem Theater Koblenz einzugehen. Der Künstler-Pate besucht „seine Gruppe“ bei den Proben, erzählt über seine Arbeit und leitet zum Beispiel auch kleine Übungen an. Die Gruppe besucht „ihren Paten“ bei seiner Probenarbeit – beides zu jeweils verabredeten Terminen. Bedingung für die Patenschaft ist, dass die Gruppe innerhalb der Spielzeit zwei reguläre Aufführungen von Produktionen, an denen der Pate beteiligt ist, besucht. Interessenten erhalten nähere Informationen in der Abteilung Theaterpädagogik, die dann auch den Kontakt zu einem Paten vermittelt und die weitere Organisation übernimmt.

Produktionsklasse

Intensive Einblicke in den künstlerischen und organisatorischen Entstehungsprozess einer Inszenierung sind im Rahmen einer Produktions­ patenschaft möglich. Über einen Zeitraum von circa sechs Wochen besuchen die Schüler Proben, erhalten Einblicke in die Arbeit der an der Produktion beteiligten Abteilungen und geben den Bühnenkünstlern im Arbeitsprozess Rückmeldung über ihre Wahrnehmung des Gesehenen. Den Abschluss bilden der Besuch einer Vorstellung, idealerweise der Premiere, und eine Nachbereitung.

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VERMITTLUNGSKUNST Musiktheater von Sophie Kassies und Flora Verbrugge mit Werken von Purcell, Händel und Monteverdi Weiterbildung und Informationen für Lehrer

Theaterpädagogischer Salon

Mit dem Theaterpädagogischen Salon bietet das Theater Lehrern und Erziehern aus Koblenz und der Region eine Veranstaltungsreihe zum Erfahrungsaustausch, zur Wissensvermittlung und zum Dialog über Möglichkeiten und Perspektiven aktivierenden Lernens mit den Mitteln der Theaterpädagogik. Darüber hinaus erhalten die Pädagogen im Rahmen von Endprobenbesuchen zu ausgewählten Inszenierungen Einblicke in den aktuellen Spielplan.

Weiterbildung

Weiterbildungsveranstaltungen bietet das Theater Koblenz für Lehrer und Erzieher verschiedener Bildungseinrichtungen zu ausgewählten Produktionen und in Anbindung an das theaterpädagogische Begleitprogramm. Neben dem Einblick in künstlerische Produktionsprozesse stehen die praktische Erprobung und der Erfahrungsaustausch über theaterpädagogische Arbeitsmethoden im Zentrum der Veranstaltungen.

Lehrerpost

Um die Vielzahl theaterpädagogischer Angebote für unterschiedliche Zielgruppen überschaubar zu machen, erhalten Lehrer und Erzieher einen theaterpädagogischen Newsletter mit aktuellen Informationen. Darüber hinaus werden die Ankündigung des Spielplans im Großen Haus und das Spielzeitheft der kommenden Saison postalisch versendet. Interessenten können sich jederzeit für eine Aufnahme in den Verteiler anmelden.

Anmeldung theaterpaedagogik @theater-koblenz.de Fon (0261) 129 2866

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VERMITTLUNGSKUNST Schultheatertage spezial: Schulimpuls!v

Juli 2016 Theater Koblenz Information und Anmeldung theaterpaedagogik @theater-koblenz.de Fon (0261) 129 2866 Bewerbungsschluss Ende März 2016

Die Schultheatertage am Theater Koblenz feiern ein kleines Jubiläum. Zum fünften Mal heißt es: Bühne frei für Schüler in der Region Koblenz. In dieser Spielzeit sind die Schüler der weiterführenden Schulen herzlich eingeladen, Ausschnitte ihrer Arbeitsergebnisse zu präsentieren, sich darüber auszutauschen und in gemeinsamen Workshops Impulse für die weitere Arbeit zu erhalten. Darüber hinaus besteht die Gelegenheit, sich Jugendtheaterproduktionen aus professionellen Theaterhäusern anzuschauen. Mitmachen können alle Gruppen ab Klasse 9, die sich mit Schauspiel, Musik- oder Tanztheater befassen – sei es als Theater-AG oder im Schulfach Darstellendes Spiel.

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MOBILE PRODUKTIONEN Rotkäppchen · Puppentheater für Kinder ab 3 Jahren

2015/2016

Inszenierung Therese Thomaschke Spielfassung Stephan Siegfried Puppenbau Therese Thomaschke Sigrid Schöneberg Zielgruppe Kinder zwischen 3 und 6 Jahren Vorstellung für maximal 30 Kinder Veranstaltungsdauer 45 Minuten Information und Buchung A. C. Junglas theaterpaedagogik @theater-koblenz.de Fon (0261) 129 2866

Mobile Produktion Buchung über die Theaterpädagogik

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Liebevoll hat die Mutter ihrem kleinen Mädchen noch das rote Mützchen aufgesetzt, und dann ist Rotkäppchen mit dem Korb losgezogen, um der kranken Großmutter Kuchen und Wein zu bringen. „Bleib immer schön auf dem Weg”, hat die Mutter gesagt, „weil der Wald groß und gefährlich ist.” Aber dann war da dieser freundliche Wolf, der vorschlug, die Großmutter mit einem schönen Blumenstrauß zu erfreuen – und das kann doch nicht falsch sein, oder? Muss man denn immer genau das machen, was die Erwachsenen wollen? Und wieso wissen die eigentlich immer alles besser? Ein Puppenspiel für Kleine, das vom eigenen Dickkopf und von Gefahren erzählt. Diese Inszenierung wurde ursprünglich am Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen erarbeitet. Was wir in der Kindertagesstätte benötigen: - einen Raum, in dem nicht mehr als 30 Kinder bequem Platz finden - eine Spielfläche von mindestens vier mal fünf Metern für den Puppenspieler - einen abschließbaren Raum, in dem sich der Darsteller umziehen kann


MOBILE PRODUKTIONEN Das sagenhafte Schurri Murri · Ein Zaubersingspiel über die Freundschaft

ab September 2015

Bearbeitung und Inszenierung Doris Schumacher Zielgruppe Klassen 1 bis 4 Vorstellung für jeweils maximal 35 Schüler Information und Buchung f.preiser @theater-koblenz.de Fon (0261) 129 2866

Singen verbindet, Musik berührt – sobald ein Kind Musik hört, beginnt es, sich dazu zu bewegen oder mitzusingen. Musik ist also ein Medium, das Hemmungen abbaut. In dieser Spielzeit hat sich das Theater Koblenz entschieden, das Thema Oper für Grundschulen als Klassenzimmerstück zu präsentieren. Dabei werden die Schüler zu Opern-Experten. Sie erfahren, was eine Oper eigentlich ist, welche Form sie hat und warum die Figuren überhaupt singen. Durch interaktive Momente werden die Schüler in das Stück miteinbezogen und nehmen dadurch daran teil. In Anlehnung an Mozarts Singspiel „Bastien und Bastienne“ erzählen zwei Sänger eine Geschichte über die Freundschaft und schlüpfen selbst in die Figuren. Nach einem schlimmen Streit mit ihrem besten Freund Bastien bleibt Bastienne allein und traurig zurück. In ihrer Verzweiflung, ob sich die Freundschaft mit ihm noch retten lässt, holt sie den Rat des Zauberers Colas ein. Mit seiner Hilfe und durch die Magie der Musik findet sie einen Weg, sich mit Bastien zu versöhnen. Im Anschluss haben die Schüler Gelegenheit, die Sänger zu befragen und ihre Eindrücke zu beschreiben. In der Nachbereitung wird das soeben Erlebte gemeinsam zusammengefasst, sodass die Schüler noch lange etwas von diesem besonderen Opernerlebnis in Erinnerung behalten.

Mobile Produktion

Was wir in der Schule benötigen: - einen Raum mit einem Klavier – am besten den Musikraum - eine Spielfläche von mindestens vier mal fünf Metern für die Darsteller - einen abschließbaren Raum, in dem sich die Darsteller umziehen können

Buchung über die Theaterpädagogik 89


KUNSTVERMITTLUNG Enthusiasten · Der Spielclub für Erwachsene

29. Januar 2016 Probebühne 2 Wer Theaterinteressierte ab 26 Jahren Projektstart 9. September 2015 Experimentierproben 26. und 27. Juni 4. und 5. Juli 9., 12. und 13. September Proben in der Regel mittwochs von 18:30 bis 21:30 Uhr Leitung Anna Zimmer Anmeldung a.zimmer@theater-koblenz.de Fon (0261) 129 2865

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Enthusiasten nennt sich der Spielclub der Erwachsenen, der – inzwischen in der neunten Spielzeit – immer wieder neues Terrain betritt. In jeder Saison wird eine Herausforderung, sowohl thematischer als auch theatertechnischer Art gesucht. Bei dem Projekt „In Zeiten wie diesen“, das thematisch mit dem Projekt des Jugendclubs korrespondiert, werden sich die Spieler zum Thema Krieg und Frieden mit chorischem Sprechen und biografischem Theater beschäftigen. Diese Offenheit für neue Themen und Techniken macht es möglich, dass theaterinteressierte Erwachsene willkommen sind, sich dem Ensemble anzuschließen und sich mit auf die Reise zu einem neuen Theaterabend zu begeben. Die Proben finden immer mittwochs von 18:30 bis 21:30 Uhr und an ausgewählten Wochenenden im Theater statt. Interessierte ab 26 Jahren können sich zu Experimentierproben anmelden, welche Gelegenheit bieten, sich zu entscheiden, ob man tiefer in das Projekt einsteigen möchte. Weitere Informationen auf Seite 54


KUNSTVERMITTLUNG Jugendclub

1. Juni 2016 Hinter dem Eisernen Wer Theaterinteressierte zwischen 16 und 26 Jahren Projektstart 15. Oktober 2015 Experimentierproben 31. Oktober 1., 14. und 15. November Proben in der Regel donnerstags von 18:30 bis 21:30 Uhr Leitung Anna Zimmer Anmeldung a.zimmer@theater-koblenz.de Fon (0261) 129 2865

Der Jugendclub bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 16 und 26 Jahren, die sich intensiv mit Theater beschäftigen wollen, in jeder Spielzeit zu einem neuen Thema einen Raum, in dem sie sich ausprobieren und messen können. In dem neuen Projekt mit dem Titel „In Zeiten wie diesen“ widmet sich der Club den Themen Krieg und Frieden. Hier zählen nur die Lust am Spielen und die Persönlichkeit, die jeder einbringt. Jeder Spieler ist mit seiner ganzen Fantasie gefragt, wenn es darum geht, ein eigenes Stück zu erarbeiten. Denn in solch einer Produktion liegt die Herausforderung darin, mehr als ein Akteur auf der Bühne zu sein. Theater- und Bewegungstraining, gefolgt von Improvisationen, sind die Mittel, um sich dem Thema aus verschiedenen Richtungen so lange anzunähern, bis das Stück „In Zeiten wie diesen“ am 1. Juni 2016 gemeinsam mit den Enthusiasten Hinter dem Eisernen präsentiert wird. Die Proben finden immer donnerstags von 18:30 bis 21:30 Uhr und an ausgewählten Wochenenden statt. Interessierte ab 16 Jahren können sich zu Experimentierproben anmelden. Die Teilnahme an den Experimentierproben ist Bedingung, um danach zu entscheiden, ob man tiefer in das Projekt einsteigen kann und möchte. Weitere Informationen auf Seite 56

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KUNSTVERMITTLUNG Entdecker

Wer Entdeckungsfreudige ab 26 Jahren Projektstart 29. September 2015 18:30 Uhr Treffpunkt Theaterpädagogik Eingang Deinhardpassage Leitung Anne Riecke Anmeldung a.riecke@theater-koblenz.de

Im Mittelpunkt der Arbeit der Entdecker steht die intensive Auseinandersetzung mit ausgewählten Produktionen des Theaters Koblenz in allen vier Sparten. Dazu trifft sich die Gruppe in Vorbereitung des Vorstellungsbesuchs zu einem dreistündigen Workshop. In diesem geht es darum, sich dem Thema, den Figuren oder der Musik selbsttätig-kreativ anzunähern. So eingestimmt, besuchen die Teilnehmer gemeinsam eine Vorstellung. Ein abschließendes drittes Treffen dient dem Austausch über die Inszenierung. Um zum Entdecker zu werden, genügt die Teilnahme an der Auftaktveranstaltung am Montag, den 29. September 2015. Dort finden die Vorstellung der ausgewählten Inszenierungen und die Bekanntgabe der Termine für die gesamte Spielzeit statt. Die vor- und nachbereitenden Treffen finden jeweils montags statt, die Vorstellungsbesuche variieren.

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KUNSTVERMITTLUNG Kulturclub Jugend · Jugendnewsletter Kulturclub Jugend Wer Theater- und Musikinteressierte zwischen 15 und 27 Jahren Erstes Treffen 16. September 2015 19:00 Uhr Treffpunkt Theaterpädagogik Eingang Deinhardpassage Leitung Franziska Preiser Anne Dräger (Musikvermittlerin, Staatsorchester Rheinische Philharmonie) Anmeldung f.preiser @theater-koblenz.de Fon (0261) 129 2866

Jugendnewsletter Anmeldung f.preiser @theater-koblenz.de

Theater und Konzert besuchen und drum herum Einblicke in die Probenprozesse und Produktionsabläufe erhalten: Der Kulturclub Jugend bietet die Möglichkeit, mehr zu erleben. Zu Beginn der Spielzeit werden die Veranstaltungen gemeinsam mit den Teilnehmern festgelegt, zu denen das Theater Koblenz und das Staatsorchester Rheinische Philharmonie ein kostenfreies Rahmenprogramm anbieten. Dieses besteht jeweils aus einer Vor- und einer Nachbereitung. In der Vorbereitung findet eine gemeinsame Annäherung an die Inhalte und Themen der jeweiligen Veranstaltung statt: eine Probe besuchen, Verfilmungen ansehen, recherchieren, selbst spielen und vieles mehr. Die Nachbereitung ermöglicht es, über die Eindrücke aus dem Veranstaltungsbesuch ins Gespräch zu kommen, aber auch Beteiligte aus den Produktionen zu Besuch zu haben. Hierbei sollen die Wahrnehmung geschärft, die Sichtweisen auf das Gesehene und Gehörte erweitert werden sowie ein Austausch der Erfahrungen stattfinden. In diesem Sinne laden das Theater Koblenz und das Staatsorchester Rheinische Philharmonie Interessierte zwischen 15 und 27 Jahren in den Kulturclub Jugend ein. Jugendliche und junge Erwachsene erhalten auf Wunsch per E-Mail aktuelle Informationen des Theaters Koblenz über Angebote zum Mitmachen sowie empfehlenswerte Produktionen, Sonderveranstaltungen und Projekte.

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STUDENTEN SPEZIAL Musiktheater von Sophie Kassies und Flora Verbrugge mit Werken von Purcell, Händel und Monteverdi Theaterzertifikat · Gutscheinheft · Playout

Theaterzertifikat Information a.riecke@theater-koblenz.de

Gutscheinheft für Studenten Information und Verkauf theaterkasse @theater-koblenz.de Fon (0261) 129 2840

Playout Wer Studierende und Interessierte zwischen 18 und 26 Jahren Anmeldung a.zimmer@ theater-koblenz.de

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Neben der seit dem Sommersemester an der Universität Koblenz existierenden Möglichkeit, Darstellendes Spiel als Erweiterungsfach zu studieren, bieten das Theater Koblenz und die Universität Studierenden die Gelegenheit, ihre im Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit dem Medium Theater durch ein Zertifikat dokumentieren zu lassen. Bestandteil dieses Zertifikates ist ein Praxisseminar am Theater Koblenz, das den Studierenden neben der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit literaturwissenschaftlichen Themen und Fragen der ästhetischen Bildung auch praktische Zugänge zum Theater ermöglichen soll. Auch in dieser Spielzeit können Studierende, die nicht nur im Rahmen ihrer Lehrveranstaltungen den Weg ins Theater finden, vom Gutscheinheft profitieren. Zum Sonderpreis von 32 Euro werden vier Gutscheine erworben, die nach Kartenverfügbarkeit an der Abendkasse des Theaters eingelöst werden können. Eine Reservierung ist nicht möglich. Gültig sind die Gutscheine für die gesamte Spielzeit. Das Theater setzt sein Angebot für Studierende fort, an sechs Montagen zum „Probieren“ ins Theater zu kommen. Die dreistündigen Workshops dienen dem Erkunden und Entdecken, vor allem aber dem ausgelassenen Spielen. Die „Playouts“ beginnen mit einem Training, dabei geht es nicht um Leistung, sondern um Konzentration auf sich, den Körper und das Zusammenspiel. Nach etwa einer Stunde werden verschiedene Theatertechniken ausprobiert. Einfach nur zum eigenen Vergnügen, oder um die Erfahrung zum Weiterverwerten in die eigene Methodentasche zu packen.


FAMILIENANGEBOTE Theatersamstag · Familiensonntag

Theatersamstag Die Termine entnehmen Sie den Monatsplänen.

Familiensonntag Der Einlass zu dieser Veranstaltung erfolgt ab 14:00 Uhr. Unmittelbar nach Vorstellungsende im Großen Haus werden die Kinder wieder abgeholt. Die Termine entnehmen Sie den Monatsplänen.

Einblicke in das, was sonst im Verborgenen bleibt, den künstlerischen Schaffensprozess, bietet dieses Format allen Zuschauern, die mehr als nur eine Vorstellung sehen wollen. Denn: Der Samstag ist am Theater ein ganz normaler Arbeitstag mit Proben in allen Sparten des Hauses. An ausgewählten Samstagen, jeweils um 12:00 Uhr, öffnet das Theater die Türen einen Spalt breit in die Probenräume. Das Publikum kann Sänger beim Finden des richtigen Tons belauschen und Schauspieler auf dem Weg vom Text zur Bühnenhandlung begleiten. Der Zutritt zum Ballettsaal ermöglicht die Wahrnehmung des Tanzes als eine „schweißtreibende“ Angelegenheit. Und wie Puppenspieler trainieren, um ihre Figuren zum Leben zu erwecken, verrät ein Blick in die jüngste Sparte des Hauses. Der Sonntagnachmittag ist der ideale Zeitpunkt, um mit der Familie etwas zu unternehmen. Zu ausgewählten Terminen sind Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren in die Räumlichkeiten der Theaterpädagogik eingeladen. Eine Lesung mit Schauspielern des Theaters bildet den Auftakt der Veranstaltung. Im Anschluss erhalten die Kinder Gelegenheit, auf Entdeckungstour durch das Theater zu gehen und zu schauen, an welchen Orten geprobt wird, wo die Kostüme aufbewahrt und die Theaterkulissen hergestellt werden. Eltern oder Großeltern haben in dieser Zeit die Gelegenheit, die Sonntagnachmittagsvorstellung im Großen Haus zu besuchen, während sie die Kinder gut betreut wissen. Das Kinderbetreuungsangebot ist im Zusammenhang mit dem Erwerb einer Karte im Großen Haus kostenfrei. Zuschauer, die ausschließlich die Kinderlesung um 14:30 Uhr besuchen wollen, erwerben hierfür eine Karte an der Theaterkasse. 95


MEHR THEATER

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NEUJAHRSKONZERT Operettenzauber

1. Januar 2016 Rhein-Mosel-Halle Musikalische Leitung Enrico Delamboye Moderation Markus Dietze

Sie lässt uns träumen von Liebe und Glück, entführt uns an Sehnsuchtsorte unserer Fantasie und erzählt von Geschichten, in denen sie „das Leben durchs Champagnerglas betrachtet“. Und all dies tut die Operette mit Leichtigkeit, schwungvoller Musik und einer gehörigen Portion Selbstironie. Dem Zauber der Operette huldigt das traditionelle Neujahrskonzert in der Rhein-Mosel-Halle mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie und Solisten des Theaters Koblenz unter der Leitung von Chefdirigent Enrico Delamboye. Neben Traditionellem, Bekanntem und Beliebtem, etwa von verschiedenen Vertretern der Strauß-Dynastie rund um den Wiener Walzerkönig, wird dabei auch manch entlegeneres Juwel aus dem Schatzkästlein der Operette und ihrem stilistischen Umfeld zu entdecken sein. Starten wir also beschwingt mit einem bunten Strauß aus Walzern, Polkas und Quadrillen und entsprechendem vokalen Wohlklang ins neue Jahr 2016!

Nur im freien Verkauf Besondere Preise Vorverkauf ab 01.10.2015 98


WEITERE VERANSTALTUNGEN Endspurt, Dialog und Tweetup Matinee, Werkschau und Ballettwerkstatt Die Termine finden Sie auf den Stückseiten.

Publikumsgespräch Die Termine finden Sie auf den Stückseiten.

Tweetup Die Termine entnehmen Sie den Monatsplänen.

Wenn sich eine Inszenierung auf der Zielgeraden, also kurz vor der Premiere befindet, lädt das Theater Koblenz interessierte Zuschauer zum „Endspurt“ ein. Sie erfahren dabei circa eine Woche vor der Premiere Wissenswertes über den historischen Kontext des jeweiligen Werks, seine spezifische musikalische, choreografische oder dramatische Charakteristik und vor allen Dingen über die Konzeption der künstlerischen Umsetzung des Stoffes. In Form einer Werkschau wird zudem mit einem Probenausschnitt ein Einblick in die Inszenierungsarbeit gewährt. Zu ausgewählten Inszenierungen bietet das Theater Koblenz dem Publikum die Möglichkeit, sich über die Vorstellung auszutauschen und Fragen an das Regieteam oder einzelne Künstler zu stellen. In den Inszenierungen im Abonnement findet das Publikumsgespräch an jeweils drei Terminen statt, zu Vorstellungen in anderen Spielstätten werden die Termine flexibel festgesetzt und rechtzeitig veröffentlicht. Zuschauer, die an anderen Terminen eine Vorstellung gesehen haben, sind herzlich eingeladen, dennoch zu einem der jeweils festgesetzten Termine zum Publikumsgespräch in das Obere Foyer zu kommen. Zu ausgewählten Produktionen organisieren wir Tweetups, für die Twitterer, Blogger und/oder Instagramnutzer sich anmelden können. In Kooperation mit der Rhein-Zeitung ermöglichen wir an diesen Abenden, kurz vor der Premiere nicht nur in eine Probe hineinzuschauen, sondern zudem live darüber zu twittern und Fotos der Probe bei Instagram oder Facebook zu posten. Vor dem eigentlichen Tweetup können zudem spannende Teile des Theaters mit der (Handy-)Kamera erkundet werden.

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WEITERE VERANSTALTUNGEN Literaturmatinee, GanzOhr und Literatur Live & Lecker Literaturmatinee

Bereits zum neunten Mal findet am 6. März 2016 im Theater Koblenz die Literaturmatinee statt: Auftakt für das Literaturfestival GanzOhr, das von der Koblenz Touristik, der Buchhandlung Reuffel und dem Theater Koblenz durchgeführt wird. Renommierte Autoren präsentieren aktuelle Werke im Rahmen eines vom Theater Koblenz künstlerisch gestalteten Vormittags der Literatur, Kunst und Unterhaltung.

GanzOhr

Das von der Koblenz Touristik und der Buchhandlung Reuffel initiierte Festival präsentiert an diversen Orten in Koblenz zeitgenössische Autoren, die aus ihren aktuellen Werken lesen – oder lesen lassen, denn Ensemblemitglieder des Theaters Koblenz lesen nicht nur literarisch Hochklassiges, sondern begleiten bisweilen die Lesungen mit künstlerischen Beiträgen aus den vier Sparten des Theaters.

Literatur Live & Lecker

Eine Veranstaltungsreihe des Theaters Koblenz, Buchhandlung Reuffel und Café Hahn: Die Veranstaltungsreihe Literatur Live & Lecker hat sich längst im Kulturleben der Stadt Koblenz etabliert. Die Kombination sorgfältig zusammengestellter und von Schauspielern des Theaters Koblenz gelesener Texte mit thematisch korrespondierenden Genüssen aus Küche und Weinkeller findet so großen Zuspruch, dass diese Reihe auch in der Saison 2015/2016 fortgesetzt wird. Große Schriftsteller aus Vergangenheit und Gegenwart stehen im Zentrum dieser besonderen kulinarisch-kulturellen Abende im Helfenstein-Saal auf der Festung Ehrenbreitstein.

Die Termine entnehmen Sie den Monatsplänen.

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WEITERE VERANSTALTUNGEN TanzArt und Tanz in der Stadt TanzArt-ostwest-Festival Termin 25. Juni 2016

Tanz in der Stadt Die Termine entnehmen Sie den Monatsplänen.

Das Theater Koblenz ist auch 2016 Spielort des Festivals TanzArt ostwest und empfängt renommierte Gäste aus der deutschen Tanzszene. Wenn unterschiedliche Choreografen sowie freie Compagnien und feste Ensembles ihre aktuellen Arbeiten vorstellen, bildet sich ab, an welchem Punkt der zeitgenössische Tanz zurzeit steht. Dem Koblenzer Publikum bietet sich an einem Abend im Rahmen einer Gala die Möglichkeit, die stilistische Vielfalt der Tanzszene zu bestaunen – und das gebündelt an einem Ort. Auch das Ballettensemble des Theaters Koblenz wird bei der Gala im Großen Haus mit einer Choreografie vertreten sein. Bei der Veranstaltungsreihe „Tanz in der Stadt” erkundet das Koblenzer Ballettensemble spielerisch-experimentell unterschiedliche Orte in der Stadt. Dabei lässt sich jeweils eine kleine Gruppe Tänzer von der Architektur, der Umgebung, dem Raum inspirieren und entwickelt daraus allein, zu zweit oder in Interaktion mit den Zuschauern ihre Bewegungen. Es gibt keine Choreografie, alles ist improvisiert und entsteht just in diesem Moment. Schon einige Male sind unsere Tänzer auf diese Art mit einem architektonisch spannenden Ort in ein Zwiegespräch getreten. Dabei entstanden sind bemerkenswerte Bewegungsabläufe in ungewöhnlichem Ambiente.

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WEITERE VERANSTALTUNGEN Late Night, Premierenfeiern und Öffentliche Theaterführung Late Night Die Termine entnehmen Sie den Monatsplänen.

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Die Veranstaltungsreihe „Late Night“ hat sich längst zu einem besonderen Ereignis mit Kultcharakter entwickelt. An ausgewählten Terminen treffen die Zuschauer sich zu später Stunde im Foyer des Theaters Koblenz, um von dort an einen Überraschungsort begleitet zu werden. Dort erleben sie, wie Künstler aller Sparten ihre außergewöhnlichen und spontanen Ideen umsetzen. Musiktheater, Schauspiel, Ballett und Puppentheater gibt es zur „Late Night“ – oft auch über die jeweilige Sparte hinweg in erfrischendem Zusammenspiel. Diese etwa einstündigen Veranstaltungen sind grundsätzlich Unikate. Achtung: Bedingt durch die unterschiedlichen Räume ist die Platzkapazität begrenzt. Daher empfiehlt es sich, die Karten frühzeitig an der Theaterkasse zu erwerben oder zu reservieren.

Premierenfeiern

Im Anschluss an die Premieren im Großen Haus feiert das Ensemble des Theaters gemeinsam mit den Premierengästen und dem Freundeskreis Theater Koblenz. Künstlerinnen und Künstler sowie Mitarbeiter rund um die Bühne dürfen endlich das Ergebnis wochenlanger Probenarbeit genießen und im Gespräch mit den Gästen die gerade beendete Premiere noch einmal Revue passieren lassen.

Öffentliche Theaterführung

Jeweils am zweiten Samstag im Monat um 15:00 Uhr bietet das Theater Koblenz Einblicke in die Arbeitsprozesse inklusive des begehrten Blicks hinter die Kulissen des Großen Hauses sowie in die Werkstätten. Eine Theaterführung dauert zwischen 60 und 90 Minuten. Zu ausgewählten Terminen werden die Theaterführungen durch Gebärdensprachdolmetscher simultan übersetzt.


DAS THEATER KOBLENZ IM INTERNET Website, Newsletter, Facebook und Co.

Internetseite

Informationen zu unseren Sparten, Abonnements und Stücken, den kompletten Spielplan sowie einen Onlinekartenverkauf bietet Ihnen theater-koblenz.de

Blog

Hintergrundgeschichten aus der Welt des Theaters lesen Sie unter blog.theater-koblenz.de

Newsletter

Den wöchentlichen Überblick über Termine und Neuigkeiten bestellen Sie unter bit.ly/newslettertheater

Facebook

Einblicke in die Arbeit auf und hinter der Bühne sowie in unseren Werkstätten erhalten Sie unter facebook.com/theaterkoblenz

Twitter

Kurzmeldungen zu dem Geschehen an unserem Theater sowie aktuelle Informationen zu Restkarten und geplanten Tweetups gibt es unter twitter.com/theaterkoblenz

Instagram

Fotografische Eindrücke von der Arbeit auf und hinter der Bühne sowie in unseren Werkstätten finden Sie unter instagram.com/theaterkoblenz

YouTube

Videos aus dem Theater Koblenz sehen Sie unter youtube.com/theaterkoblenz

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MITARBEITER

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MITARBEITER Ensemble Musiktheater

Adrian Becker* • Alexandra Diesterhöft* • Bastiaan Everink* • Ks. Claudia Felke • Marie Anne Fliegel* • Juraj Hollý • Hana Lee • Junho Lee • Jongmin Lim • Mario Mariano* • Irina Marinaş • Monica Mascus* • Michael Mrosek* • Christoph Plessers • Markus Schneider* • Susanne Serfling*­ • ­­Kerrie Sheppard* • Julia Steingaß*  • Charlotte Irene Thompson* • Anne Catherine Wagner • André Wittlich* • Nico Wouterse* • Haruna Yamazaki • Deniz Yilmaz*

Ensemble Schauspiel

Wolfram Boelzle* • Raphaela Crossey • Jana Gwosdek • Marcel Hoffmann • Tatjana Hölbing • Jan Käfer* • Christof Maria Kaiser • Georgia Lautner* • Dorothee Lochner • Georg Marin* • Isabel Mascarenhas • Ian McMillan • Jona Mues • Klaus Philipp* • Magdalena Pircher • David Prosenc • Reinhard Riecke

Ensemble Puppentheater

Stephan Siegfried (Oberspielleitung) • Jarnoth* • Myriam Rossbach • Mirjam Schollmeyer

* für einen Teil der Spielzeit 2015/2016

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Martina Angioloni, Ballett

Lambros Balatsas, Chor

Adrian Becker, Musiktheater

Wolfram Boelzle, Schauspiel

Christine Buhne, Chor

Tae-Oun Chung, Chor

Sieglinde Coudert, Chor

Raphaela Crossey, Schauspiel

Freddy DegeĚ , Chor

Alexandra DiesterhĂśft, Musiktheater

Pierre Doncq, Ballett

Dirk Eicher, Chor

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Ks. Claudia Felke, Musiktheater

Marie Anne Fliegel, Musiktheater

Arkadiusz Głębocki, Ballett

Irina Golovatskaia, Ballett

Lisa Gottwik, Ballett

Jana Gwosdek, Schauspiel

Sebastian Haake, Chor

Michael Hamlett, Chor

Marcel Hoffmann, Schauspiel

Tatjana Hölbing, Schauspiel

Juraj Hollý, Musiktheater

Jarnoth, Puppentheater


MITARBEITER Ensemble Ballett

Martina Angioloni • Pierre Doncq • Arkadiusz Głębocki • Irina Golovatskaia • Lisa Gottwik • Clara Jörgens • Chiho Kawabata • Kaho Kishinami • Alexey Lukashevich • Léa Périchon* • Rory Stead • Michael Waldrop • Ami Watanabe • Nathaniel Yelton

Chor des Theaters Koblenz

Lambros Balatsas • Christine Buhne • Tae-Oun Chung • Sieglinde Coudert • Freddy Degé • Dirk Eicher • Sebastian Haake • Michael Hamlett • Marco Kilian • Ji-Soo Kim • Sylwia KosmalaBalatsas • Eva Krumme • Takako Masuda • Natascha Meißner • Miljan Milovic • Gerhard Noll • Amber Opheim • Tobias Rathgeber • Michèle Silvestrini • Mikiko Sumida • Christiane Thomas • Samuel Thompson • Edvina Valjevcic • Suk Westerkamp

* für einen Teil der Spielzeit 2015/2016

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MITARBEITER

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Musikalische Leitung

Giuliano Betta • Enrico Delamboye • Karsten Huschke • Chin-Chao Lin • Daniel Spogis • Leslie Suganandarajah • Christopher Wasmuth

Regie

André Bücker • Cordula Däuper • Markus Dietze • Frank Alexander Engel • Claudia Göbel • Hannes Hametner • Esther Hattenbach • Detlef Heinichen • Maike Krause  • Marcus Lobbes • Anja Nicklich • Pierre Schäfer  • Christian Schlüter • Matthias Schönfeldt  • Inga Schulte • Doris Schumacher • Therese Thomaschke • Cynthia Thurat • Alexander von Pfeil

Choreografie

Steffen Fuchs • Annett Göhre • Gundula Peuthert

Schauspielmusik

Ralf Schurbohm • Thomas Wolter

Bühnenbild und Video

Christian Binz • Bodo Demelius • Olga Engelmann • Dirk Steffen Göpfert • Konstanze Grotkopp • Jochen Hochfeld • Maike Krause • Constanze Kümmel • Georg Lendorff • Dorit Lievenbrück • Pia Maria Mackert • Jan Müller • Claudia Rüll Calame-Rosset • Kerstin Schmidt • Jochen Schmitt • Jan Steigert • Lena Thelen • Janina Thiel • Thomas Wolter • Franz Zauleck

Kostüme

Christian Binz • Claudia Caséra • Annemie Clevenbergh • Jochen Hochfeld • Bernhard Hülfenhaus • Marlis Knoblauch • Constanze Kümmel • Jula Reindell • Claudia Rüll Calame-Rosset  • Kerstin Schmidt  • Jochen Schmitt • Ella Späte • Renate Schwietert • Su Sigmund  • Lena Thelen • Janina Thiel • Sasha Thomsen • Suse Tobisch • Franz Zauleck

Puppenbau

Thomas Klemm • Ingo Mewes • Kerstin Schmidt • Sigrid Schöneberg • Stephan Siegfried • Therese Thomaschke • Karin Tiefensee • Suse Wächter


Clara JĂśrgens, Ballett

Jan Käfer, Schauspiel

Christof Maria Kaiser, Schauspiel

Chiho Kawabata, Ballett

Marco Kilian, Chor

Ji-Soo Kim, Chor

Kaho Kishinami, Ballett

Sylwia Kosmala-Balatsas, Chor

Eva Krumme, Chor

Hana Lee, Musiktheater

Junho Lee, Musiktheater

Jongmin Lim, Musiktheater

111


112

Dorothee Lochner, Schauspiel

Alexey Lukashevich, Ballett

Mario Mariano, Musiktheater

Georg Marin, Schauspiel

Irina Marinaş, Musiktheater

Isabel Mascarenhas, Schauspiel

Monica Mascus, Musiktheater

Takako Masuda, Chor

Ian McMillan, Schauspiel

Natascha MeiĂ&#x;ner, Chor

Miljan Milovic, Chor

Michael Mrosek, Musiktheater


MITARBEITER Theaterleitung • Markus Dietze Intendant • Michael Stein Verwaltungsdirektor • Enrico Delamboye Chefdirigent • Rüdiger Schillig Operndirektor • Steffen Fuchs Ballettdirektor Künstlerisches Betriebsbüro • Katharina Berger Disponentin und Leiterin des KBB • Melanie Bürkle, Matthias Koch Mitarbeiter/innen im KBB Dramaturgie und Öffentlichkeitsarbeit • Juliane Wulfgramm Chefdramaturgin  • Mark Schachtsiek*, Christiane Schiemann* Dramaturg/innen • Anna Drechsler Dramaturgieassistentin • Markus Scherer Pressereferent • Katharina Dielenhein Grafik und Social Media Theaterpädagogik • Anne Riecke Leitende Theaterpädagogin • Anna Zimmer Theaterpädagogin • Franziska Preiser Musiktheaterpädagogin • Cornelia Bühne Tanztheaterpädagogin • Andrea C. Junglas Referentin Theater und Schule Musiktheater • Leslie Suganandarajah 1. Kapellmeister • Ulrich Zippelius Chordirektor • Karsten Huschke Studienleiter • Kristina Ruge, Daniel Spogis Solorepetitoren • Olga Bojkova-Bićanić Ballett- und Solorepetitorin Assistenz, Inspizienz und Soufflage • Michelle Eckstein Assistentin des Ballettdirektors • Kay Halfen, Elisabeth Paula Neumann, Inga Schulte Regieassistenz  • Sandra Folz, Thomas Gruber Inspizienz • Juliane Heyn-Lepke, Sabine Jungk Soufflage Technische Direktion • Raphael A. Weber Technischer Direktor • Johannes Kessler Produktions- und Werkstattleiter • Thomas Kurz Assistent der Technischen Direktion Kostümabteilung • Claus Doubeck Leitung • Annemie Clevenbergh, Wladimir Trok Assistenz • Maik Stüven Gewandmeister Damen • Anke Bumiller Gewandmeisterin Herren • Julia Bachor, Elena Becker, Rosario Castillo Garcès, Nabi-Dorothea Hirsch, Renate Hübsch, Gisela Gerlach, Alexandra König, Hedi Kreuter, Nadja Schemulukin, Christine Schulten, Aster Tekle, Lubova Zvirgzdina Schneiderinnen • Güvenc Armitli, Rita Busch, Sara Cobanoğlu, Marga Mühlberger-Kunkel, Cornelia Schumann, Irina Vogel Ankleider/innen Maske • Manuela Adebahr Chefmaskenbildnerin • Maren Becker* Stellvertretende Chefmaskenbildnerin • Konstanze Göllner-Ullmann, Christine Hege, Elisabeth Klameth, Mario Koller, Kristin Kühne, Sylvia Mohr, Yvonne Strubich, Eva Vojtech Maskenbildner/innen 113


MITARBEITER

Requisite • Liana Brodt Leitung • Alexandra Klöckner, Helene Montag, Heike Schmalbach, Elke Wyeisk-Rings Requisiteurinnen Ton • Michael Werner Leitung • Martin Khorassani, Ralf Pickartz Tontechniker Bühnentechnik • Reinhold Haupt, Erwin Manns Bühnenmeister • Rüdiger Bartels, Dirk Günther, Kay Hoffmann, Peter Lenor Maschinisten und Vorarbeiter • Arif Abed-Saleh, Martin Adams, Ansgar Bollinger, Michael Demirci, Marcus Horbert, Tomasz Karwecki, Malte Krohn, Wolfgang Link, Selcuk Okutucu, André Rabe, Bernhard Ringel, Fabian Schwickert Bühnentechniker Beleuchtung • Peter Wilhelm Becker, N.N. Beleuchtungsmeister • Guido Gewehr, Markus Gloger, Rudolf Höfer, Thomas Knopp, Lutz Jaehnig, Marco Mühlenkamp, Isa Niebling, Christofer Zirngibl Beleuchter/innen Werkstätten • Bastian Helbach Malersaalvorstand • Sarah Henselek*, Stefanie Pörsch Theatermalerinnen • Hans-Peter Israel Dekorateur • Norbert Rieden Leiter der Schreinerei • Andreas Lustig Schreiner • Hartmuth Orth Leiter der Schlosserei • Ralf Gandras Schlosser Verwaltung • Petra Zimmer Sekretärin des Intendanten • Claudia Wisser Sekretärin des Verwaltungsdirektors • Susanne Dott, Kerstin Hoffmann Finanzbuchhaltung • Edith Fischbach, Ingrid Zindt Lohnbuchhaltung • Bernd Zentner Archiv und Botendienst Theaterkasse und Abo-Service • Margrit Wolf Leitung • Monika Dinter, Georg Geenen, Dieter Schulz Besucherservice Einlass- und Garderobendienst • Irene Dreier, Ilse Keßler, Annelore Müller Abendaufsicht • Tatyana Borovskaya, Kveta Diefenbach, Anja Glaab-Artz, Irina Gorelik, Ursula Grenzhäuser, Ilse Hastenteufel, Elisabeth Rims, Edith Ksiezyk, Karin Warming Einlassdienst Hauspersonal • Franz Vojtech, N.N. Haustechniker • Beate Claassen, Edgar Lettmann, Werner Ries, Udo Wilbert Pforte

* für einen Teil der Spielzeit 2015/2016

114


Jona Mues, Schauspiel

Gerhard Noll, Chor

Amber Opheim, Chor

LĂŠa PĂŠrichon, Ballett

Klaus Philipp, Schauspiel

Magdalena Pircher, Schauspiel

Christoph Plessers, Musiktheater

David Prosenc, Schauspiel

Tobias Rathgeber, Chor

Reinhard Riecke, Schauspiel

Myriam Rossbach, Puppentheater

Markus Schneider, Musiktheater

115


116

Susanne Serfling, Musiktheater

Kerrie Sheppard, Musiktheater

Stephan Siegfried, Puppentheater

Michèle Silvestrini, Chor

Rory Stead, Ballett

Julia SteingaĂ&#x;, Musiktheater

Mikiko Sumida, Chor

Christiane Thomas, Chor

Charlotte Irene Thompson, Musiktheater

Samuel Thompson, Chor

Edvina Valjevcic, Chor

Anne Catherine Wagner, Musiktheater


Michael Waldrop, Ballett

Ami Watanabe, Ballett

Suk Westerkamp, Chor

AndrĂŠ Wittlich, Musiktheater

Haruna Yamazaki, Musiktheater

Nathaniel Yelton, Ballett

Deniz Yilmaz, Musiktheater

117


STAATSORCHESTER RHEINISCHE PHILHARMONIE Ein Orchester in Bewegung

Tradizionale • Das Staatsorchester Rheinische Philharmonie steht in einer 350-jährigen Tradition. Gleichwohl ist der Klangkörper stets darauf bedacht, neuartige Konzertformen zu entwickeln. 1654 als fürstbischöfliche Hofkapelle gegründet, ist das Orchester seit 1973 in der Trägerschaft des Landes Rheinland-Pfalz – 2015 im 42. Jahr. Jede Spielzeit gestaltet die Rheinische etwa 60 bis 70 Konzerte und bis zu 140 Musiktheatervorstellungen am Theater Koblenz, ein Großteil davon unter seinem Musikalischen Leiter Daniel Raiskin. Ehrendirigent der Rheinischen Philharmonie ist der langjährige ehemalige Chefdirigent James Lockhart. Orchesterintendant ist seit September 2014 Günter Müller-Rogalla. Continuo • Die Zusammenarbeit mit dem Musik-Institut Koblenz ermöglicht dem Landesorchester in Koblenz große Sinfoniekonzerte mit international renommierten Künstlern. Auch die Präsenz des Orchesters in der Region Mittelrhein und im nördlichen Rheinland-Pfalz konnte ausgebaut werden mit einer Konzertreihe in Mayen sowie Gastspielen in Andernach, Bad Ems, Bad Salzig, Bitburg, Boppard, Simmern oder Trier. Lontano • Das Orchester prägt auch das überregionale und internationale Kulturgeschehen. Mit großen sinfonischen Programmen reisten die Musiker in den vergangenen Jahren etwa nach Mailand, Amsterdam, Antwerpen oder Salzburg. Auch in der Spielzeit 2015/16 stehen zahlreiche Gastspiele an, darunter Konzertreisen zu den Meisterkonzerten in Mainz und Karlsruhe, nach Frankfurt und Neustadt an der Weinstraße. Animato • Neben dem klassischen Konzertangebot bietet die Rheinische Philharmonie mit ihrer Reihe r(h)ein:blicken & entdecken ein vielfältiges konzertpädagogisches Programm für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren. Kinderkonzerte und das Musikalische Klassenzimmer begeistern Schulklassen und Familien für die Musik, in der r(h)ein:geblickt-Reihe können Interessierte den Orchesteralltag erleben. Passionato • Neben vielen anderen neuen Angeboten hat das Orchester 2011 in Kooperation mit dem Künstlerhaus Schloss Balmoral unter dem Titel B.E.N.K (Bad Emser Neue Klänge) eine neue, sehr erfolgreiche Konzertreihe mit ausschließlich zeitgenössischer Musik ins Leben gerufen, die auch 2015/16 fortgesetzt wird. Tutti Unisono • Die „Freunde der Rheinischen Philharmonie e.V.“ schlossen sich 1988 zusammen, der Förderverein feierte im Jahr 2013 25-jähriges Bestehen. Dem Verein und der 2006 ins Leben gerufenen „Stiftung Rheinische Philharmonie“ hat das Orchester große Unterstützung zu verdanken.

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Mitglieder Günter Müller-Rogalla INTENDANT • Daniel Raiskin CHEFDIRIGENT • James Lockhart EHRENDIRIGENT • Chuanru He 1. KONZERTMEISTER • Kristian Schwertner 1. KONZERTMEISTER • Ayumu Ideue KONZERTMEISTER • Robert Mang, Gaby Mang, Aleksandra Frieman, Mariko Nishizaki, Dan Viorica, Kerstin Klepsch, Silke Sabinski, András Metzker, Olga Turkot, Fumiko Terada, N.N. 1. VIOLINE • Wolfram Klepsch (Stimmführer), Hitoshi Ooka, Konstantina Pappa, Veronika Stickel, Miroslawa Frieman, Renate Schmack, Ricarda Bauer, Eva Theurer, Hiroko Tominaga, Peter Harig, Susanne Schittek, Esther Simon 2. VIOLINE • Andreas Sokol (Solo), Jan Förster, Vladislav Turkot, Sonja Frey, Nanako Tsuji, Eunmi Shin, Delia Jitariu VIOLA • Xiaoyi Bi (Solo), Sergej Rossoha, Bettina Hagedorn, Mareike Schünemann, N.N., Yoël Cantori VIOLONCELLO • Olga Karpusina (Solo), Andrejs Karpusins, Lothar Hänsel, Hermann Spitzmüller KONTRABASS • Wolfgang Jablonski (Solo), Eleonore Ciupka, Birgit Salzwedel, Carolin Mönnighoff FLÖTE • Tania John (Solo), Lourdes HigesMarquez, Leonard Pietjou (Englischhorn), Sigridur Vilhjalmsdottir OBOE • Armin Single (Solo), Martin Walter, Paul Schmitt, Alexandra von Hammel-Herche KLARINETTE • Nikolaus Maler (Solo), Ursula Blobel, Ivan Gerasimov, Jacopo Cristiani FAGOTT • Tsun Tak Cheung (Solo), Ioan Plautz, Armin Schmack, Julia Spiegelmacher, N.N. HORN • Andreas Stickel (Solo), Petra Lorenzen, Andreas Schaaf TROMPETE • István Kovács (Solo), Gerwin Steinberg, Martin Balser POSAUNE • Michael Engl TUBA • Dominik Wimmer (Solo), N.N., Akiko Shimizu, Michael Zeller PAUKE/ SCHLAGZEUG • Stephanie Zimmer (Solo) HARFE • Ramzi Ben Hammed, Mohamed Hallaweh, Ruslans Zvirgzdins ORCHESTERWARTE • N.N. CONDUCTOR-INPROGRESS • Udo Werner VERWALTUNGSDIREKTOR • Kathrin Lammerich, Martin Brüggemann ORCHESTERINSPEKTOR/IN • Mareike Bahr VOLONTÄRIN ORCHESTERMANAGEMENT • Anne Dräger VOLONTÄRIN MUSIKVERMITTLUNG • Johannes Schmitt NOTENARCHIVAR • Bettina Bucksch, Charlotte Bernert (Auszubildende Kauffrau für Bürokommunikation) SEKRETARIAT • Günther Duppich, Akbar Nayeri HAUSMEISTER

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FREUNDESKREIS DES THEATERS KOBLENZ

„Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ – Dieses Zitat von Friedrich Schiller könnte man auch dem siebten Spielplan der Intendanz von Markus Dietze voranstellen, denn es ist das Spielen, das uns beflügelt. In der vergangenen Spielzeit konnte der Freundeskreis viele Projekte finanzieren und damit so manche Produktionen unterstützen und realisieren. Neben der traditionellen Kostprobe gab es am 23. Januar 2015 auch ein zusätzliches „Dankeschön“ für unsere Mitglieder: Zu der Sonderveranstaltung der Verleihung des Koblenzer Kulturpreises im Großen Haus des Theaters hatte der Oberbürgermeister alle unsere Mitglieder eingeladen. Davon wurde reichlich Gebrauch gemacht, und so konnten die Feierlichkeiten in einem voll besetzten Haus über die Bühne gehen. Auch für die neue Spielzeit haben wir uns einiges vorgenommen und stehen zu weiteren Fördermaßnahmen bereit. Natürlich sind wir dabei auf die breite Akzeptanz unserer Mitglieder und Sponsoren angewiesen, für deren Unterstützung wir sehr dankbar sind und um deren Mithilfe wir auch weiterhin herzlich bitten. Für die neue Spielzeit wünschen wir viel Vergnügen und freuen uns auf zahlreiche Begegnungen. Hubert Scherer Erster Vorsitzender

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Clemens Reinartz · Hubert Scherer · Irmgard Bobbert · Stefan Stillger

Der Freundeskreis Theater Koblenz freut sich über jedes neue Mitglied. Beitrittserklärungen liegen im Foyer und an der Theaterkasse bereit. Freundeskreis Theater Koblenz e.V. Kontakt: Irmgard Bobbert · Am Leymberg 62 · 56075 Koblenz E-Mail: info@freundeskreis-theater-koblenz.de www.freundeskreis-theater-koblenz.de Beitrags- und Spendenkonto: Volksbank Koblenz Mittelrhein eG IBAN: DE 32570900001631787000 BIC: GENODE51KOB Erster Vorsitzender: Hubert Scherer Zweiter Vorsitzender: Stefan Stillger Schriftführerin: Irmgard Bobbert Schatzmeister: Clemens Reinartz Ehrenmitglied im Vorstand: Theo Dölger

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ABO UND SERVICE

123


ABONNEMENTS AM MONTAG 9 und 7 Vorstellungen

MO 1

Montagsabo 1 19:30 Uhr

Abo-Preis

308 € 260 € 192 € 145 €

Jugendpreis

131 € 101 € 70 €

28.09.2015

FIDELIO

30.11.2015

LEONCE UND LENA

21.12.2015

MY FAIR LADY

28.12.2015

FAUST II

25.01.2016

AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY

29.02.2016

EINE FAMILIE

04.04.2016

L'ELISIR D'AMORE

23.05.2016

A STREETCAR NAMED DESIRE

Vorstellungsbeginn 19:00 Uhr

20.06.2016 VOLPONE

MO 2

Montagsabo 2 19:30 Uhr

Abo-Preis

240 € 204 € 148 € 111 €

Jugendpreis

101 € 79 € 54 €

12.10.2015

FIDELIO

23.11.2015

LEONCE UND LENA

07.12.2015

FAUST II

01.02.2016

EINE FAMILIE

14.03.2016

MY FAIR LADY

18.04.2016

DIE TROERINNEN/ORESTIE

27.06.2016

A STREETCAR NAMED DESIRE

Programm- und Preisänderungen vorbehalten

124

Vorstellungsbeginn 19:00 Uhr

Vorstellungsbeginn 19:00 Uhr


ABONNEMENTS AM DIENSTAG 12 und 5 Vorstellungen

Dienstagsabo 1 19:30 Uhr

DI 1

Abo-Preis

381 € 319 € 238 € 179 €

Jugendpreis

163 € 124 € 85 €

06.10.2015

DIE 28 JAHRESZEITEN

27.10.2015

FAUST II

17.11.2015

MY FAIR LADY

15.12.2015

FIDELIO

05.01.2016

LEONCE UND LENA

02.02.2016

EINE FAMILIE

15.03.2016

AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY

19.04.2016

MOZART. UNA FANTASIA.

03.05.2016

DIE TROERINNEN/ORESTIE

17.05.2016

L'ELISIR D'AMORE

Vorstellungsbeginn 19:00 Uhr

Vorstellungsbeginn 19:00 Uhr

31.05.2016 VOLPONE

DI 2

Dienstagsabo 2 19:30 Uhr

Abo-Preis

152 € 125 € 95 € 67 €

Jugendpreis

63 € 46 € 34 €

14.06.2016

A STREETCAR NAMED DESIRE

20.10.2015

FAUST II

08.12.2015

LEONCE UND LENA

26.01.2016

EINE FAMILIE

22.03.2016

DIE TROERINNEN/ORESTIE

Vorstellungsbeginn 19:00 Uhr

Vorstellungsbeginn 19:00 Uhr

24.05.2016 VOLPONE

125


ABONNEMENTS AM MITTWOCH 12 Vorstellungen

MI

Mittwochsabo 19:30 Uhr

Abo-Preis

381 € 319 € 238 € 179 €

Jugendpreis

163 € 124 € 85 €

23.09.2015

FIDELIO

21.10.2015

DIE 28 JAHRESZEITEN

18.11.2015

LEONCE UND LENA

16.12.2015

MY FAIR LADY

13.01.2016

FAUST II

17.02.2016

TAUSEND GRÜSSE

02.03.2016

AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY

30.03.2016

DIE TROERINNEN/ORESTIE

27.04.2016

L'ELISIR D'AMORE

Vorstellungsbeginn 19:00 Uhr

Vorstellungsbeginn 19:00 Uhr

11.05.2016 VOLPONE 08.06.2016

MOZART. UNA FANTASIA.

22.06.2016

A STREETCAR NAMED DESIRE

Programm- und Preisänderungen vorbehalten

126


ABONNEMENTS AM DONNERSTAG 12 und 10 Vorstellungen

Donnerstagsabo 1 19:30 Uhr

DO 1

Abo-Preis

381 € 319 € 238 € 179 €

Jugendpreis

163 € 124 € 85 €

15.10.2015

DIE 28 JAHRESZEITEN

19.11.2015

FAUST II

10.12.2015

LEONCE UND LENA

28.01.2016

FIDELIO

11.02.2016

MY FAIR LADY

03.03.2016

L'ELISIR D'AMORE

24.03.2016

EINE FAMILIE

21.04.2016

DIE TROERINNEN/ORESTIE

19.05.2016

AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY

02.06.2016

MOZART. UNA FANTASIA.

Vorstellungsbeginn 19:00 Uhr

Vorstellungsbeginn 19:00 Uhr

16.06.2016 VOLPONE

DO 2

Donnerstagsabo 2 19:30 Uhr

Abo-Preis

335 € 279 € 212 € 160 €

Jugendpreis

144 € 108 € 77 €

30.06.2016

A STREETCAR NAMED DESIRE

22.10.2015

FAUST II

03.12.2015

FIDELIO

17.12.2015

DIE 28 JAHRESZEITEN

04.02.2016

AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY

18.02.2016

LEONCE UND LENA

17.03.2016

L'ELISIR D'AMORE

07.04.2016

EINE FAMILIE

28.04.2016

MOZART. UNA FANTASIA.

09.06.2016

A STREETCAR NAMED DESIRE

23.06.2016

DIE TROERINNEN/ORESTIE

Vorstellungsbeginn 19:00 Uhr

Vorstellungsbeginn 19:00 Uhr

127


ABONNEMENTS AM FREITAG 12 Vorstellungen

FR

Freitagsabo 19:30 Uhr

Abo-Preis

381 € 319 € 238 € 179 €

Jugendpreis

163 € 124 € 85 €

16.10.2015

FIDELIO

27.11.2015

DIE 28 JAHRESZEITEN

18.12.2015

FAUST II

15.01.2016

LEONCE UND LENA

19.02.2016

AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY

04.03.2016

MY FAIR LADY

08.04.2016

DIE TROERINNEN/ORESTIE

22.04.2016

EINE FAMILIE

20.05.2016

A STREETCAR NAMED DESIRE

Vorstellungsbeginn 19:00 Uhr

Vorstellungsbeginn 19:00 Uhr

03.06.2016 VOLPONE 17.06.2016

MOZART. UNA FANTASIA.

01.07.2016

L'ELISIR D'AMORE

Programm- und Preisänderungen vorbehalten

128


ABONNEMENTS AM SAMSTAG 12 Vorstellungen

PR

Premierenabo 19:30 Uhr

Abo-Preis

381 € 319 € 238 € 179 €

Jugendpreis

163 € 124 € 85 €

19.09.2015

FIDELIO

26.09.2015

FAUST II

03.10.2015

DIE 28 JAHRESZEITEN

07.11.2015

LEONCE UND LENA

14.11.2015

MY FAIR LADY

16.01.2016

AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY

23.01.2016

EINE FAMILIE

27.02.2016

L'ELISIR D'AMORE

12.03.2016

DIE TROERINNEN/ORESTIE

16.04.2016

MOZART. UNA FANTASIA.

Vorstellungsbeginn 19:00 Uhr

Vorstellungsbeginn 19:00 Uhr

07.05.2016 VOLPONE

SA

Samstagsabo 19:30 Uhr

Abo-Preis

381 € 319 € 238 € 179 €

Jugendpreis

163 € 124 € 85 €

14.05.2016

A STREETCAR NAMED DESIRE

10.10.2015

FAUST II

31.10.2015

DIE 28 JAHRESZEITEN

21.11.2015

LEONCE UND LENA

06.02.2016

FIDELIO

20.02.2016

TAUSEND GRÜSSE

05.03.2016

MY FAIR LADY

19.03.2016

EINE FAMILIE

09.04.2016

AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY

21.05.2016

DIE TROERINNEN/ORESTIE

04.06.2016

A STREETCAR NAMED DESIRE

18.06.2016

MOZART. UNA FANTASIA.

Vorstellungsbeginn 19:00 Uhr

Vorstellungsbeginn 19:00 Uhr

02.07.2016 VOLPONE 129


ABONNEMENTS AM SONNTAG 7 und 12 Vorstellungen

NM

Sonntagnachmittag 14:30 Uhr

Abo-Preis

240 € 204 € 148 € 111 €

SO 1

101 € 79 € 54 €

Sonntagsabo 1 18:00 Uhr

Abo-Preis

381 € 319 € 238 € 179 €

Jugendpreis

Jugendpreis

163 € 124 € 85 €

27.09.2015

FIDELIO

29.11.2015

LEONCE UND LENA

10.01.2016

DIE 28 JAHRESZEITEN

14.02.2016

MY FAIR LADY

10.04.2016

AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY

29.05.2016

MOZART. UNA FANTASIA.

26.06.2016 VOLPONE Zu ausgewählten Vorstellungen des NachmittagsAbonnements bietet das Theater Koblenz eine kostenlose Kinderbetreuung an. Weitere Informationen zum Familiensonntag auf Seite 95

04.10.2015

FAUST II

08.11.2015

DIE 28 JAHRESZEITEN

22.11.2015

MY FAIR LADY

20.12.2015

LEONCE UND LENA

31.01.2016

FIDELIO

21.02.2016

EINE FAMILIE

06.03.2016

AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY

03.04.2016

L'ELISIR D'AMORE

24.04.2016

DIE TROERINNEN/ORESTIE

22.05.2016

MOZART. UNA FANTASIA.

12.06.2016

A STREETCAR NAMED DESIRE

03.07.2016 VOLPONE

Programm- und Preisänderungen vorbehalten

130


ABONNEMENTS AM SONNTAG 8 und 6 Vorstellungen

SO 2

Sonntagsabo 2 18:00 Uhr

Abo-Preis

286 € 242 € 180 € 140 €

SO 3

124 € 96 € 66 € Sonntagsabo 3 18:00 Uhr

Abo-Preis

199 € 167 € 124 € 92 €

TG

Mini

Jugendpreis

Jugendpreis

86 € 64 € 45 €

18.10.2015

DIE 28 JAHRESZEITEN

15.11.2015

FAUST II

13.12.2015

MY FAIR LADY

24.01.2016

FIDELIO

28.02.2016

AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY

13.03.2016

EINE FAMILIE

15.05.2016

MOZART. UNA FANTASIA.

19.06.2016

A STREETCAR NAMED DESIRE

25.10.2015

FIDELIO

06.12.2015

DIE 28 JAHRESZEITEN

17.01.2016

LEONCE UND LENA

20.03.2016

DIE TROERINNEN/ORESTIE

17.04.2016

L'ELISIR D'AMORE

05.06.2016

MOZART. UNA FANTASIA.

Theatergemeinde 18:00 Uhr

Das Angebot der Theatergemeinde Koblenz e.V. umfasst acht Vorstellungen am Sonntag um 18:00 Uhr und kann nur direkt über die Theatergemeinde Koblenz e.V. gebucht werden.

Miniabo

Preiswerter Theatergenuss für Kurzentschlossene: Wählen Sie vier Vorstellungen und Termine aus. Ein Anspruch auf bestimmte Plätze besteht beim Mini-Abo nicht. Mini-Abonnements werden ab dem 1. Oktober 2015 verkauft. 131


UNSERE ABONNEMENTS Abonnenten sehen mehr

Durch ein Abonnement pflegen Sie Ihre Verbundenheit mit dem Theater Koblenz auf individuelle Weise. Wenn Sie gern auf lange Sicht planen und trotzdem gelegentlich spontan einen Theaterbesuch beschließen – beide Varianten bieten Ihnen Vorteile gegenüber dem Freiverkauf: Sie entscheiden, an welchem Wochentag Sie Vorstellungen im Theater Koblenz besuchen und genießen den Vorteil fest gebuchter Plätze für alle Vorstellungen des jeweiligen Abonnements. Ihr Abonnement bietet neben der größtmöglichen Preis­ersparnis von rund 20 Prozent im Voll-Abonnement außerdem für ausgewählte Vorstellungen auch im Freiverkauf den Abo-Preisnachlass auf den jeweiligen Kassenpreis. Das Abonnement ist auf eine Spielzeit begrenzt. Es verlängert sich jeweils um eine weitere Spielzeit, sofern es nicht bis zum 31. Mai schriftlich gekündigt wird. Abonnement zum Jugendpreis

Das Theater Koblenz bietet für Zuschauer bis 25 Jahre die Möglichkeit, alle Abonnements zum stark ermäßigten Jugendpreis zu erwerben. Gegenüber dem nicht ermäßigten Kassenpreis sparen Sie bei diesem Angebot bis zu 40 Prozent. Jugendabos können nur an Personen bis 25 Jahren weitergegeben werden.

Abonnenten werben Abonnenten

Wenn Sie bereits Abonnent sind und einen Neuabonnenten werben, belohnen wir Sie mit einem Gutschein in Höhe von 10 Prozent des verkauften Abo-Preises. Weitere Informationen erhalten Sie an der Theaterkasse. Bestellen Sie noch heute Ihr Abonnement unter theaterkasse@theater-koblenz.de oder unter der Telefonnummer (0261) 129 2840.

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SPAREN OHNE ABO TheaterCard, Gutscheinheft und Co.

Die TheaterCard

Die TheaterCard berechtigt – nach einmaligem Kauf für die Dauer von einem Kalenderjahr ab Kaufdatum – dazu, zu den meisten Vorstellungen bis zu zwei Eintrittskarten zum halben Kassenpreis (Verfügbarkeit vorausgesetzt) zu erwerben. Die TheaterCard ist nicht übertragbar und gilt nicht bei Sonderveranstaltungen. Die TheaterCard gibt es in zwei verschiedenen Preisklassen:

110 €

Die TheaterCard Silber gilt nur für den Kartenerwerb in den Kategorien 3, 4 und 5.

175 €

Die TheaterCard Gold gilt für den Kartenerwerb in allen Kategorien.

Gutscheinheft

192 € 144 € 108 € Gutscheinheft für Studierende

32 €

Unser Gutscheinheft enthält sechs Gutscheine für Vorstellungen im Großen Haus. Sie haben also, Kartenverfügbarkeit vorausgesetzt, freie Terminwahl – und das bei erheblicher Preisermäßigung. Die Gutscheine sind drei Jahre gültig. Gutscheine des Gutscheinhefts gelten nicht für Vorstellungen am 31. Dezember. Für Studierende gibt es an der Theaterkasse ein besonderes Gutscheinheft mit vier Gutscheinen zum attraktiven Sonderpreis. Mehr Informationen zu den speziellen Nutzungsbedingungen auf Seite 96

Geschenkgutschein

Sie legen an der Theaterkasse einfach den Betrag fest, und der Beschenkte kann sich seinen Abend im Theater Koblenz ganz persönlich auswählen. Alle Gutscheine sind drei Kalenderjahre ab Ausstellungsdatum gültig.

Ermäßigungen

Der Jugendpreis gilt für Zuschauer bis 25 Jahre im freien Verkauf, der Schultarif gilt für Schulen bei Gruppenbuchungen.

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ABO-SERVICE Anmeldung

Anmeldevordrucke für ein Abonnement erhalten Sie an der Theaterkasse, auf Wunsch postalisch oder zum Download auf der Website. Die Mitarbeiter der Theaterkasse beraten Sie gerne persönlich auch im Hinblick auf die Platzwahl. Anmeldungen sollen bis Ende August 2015 vorgenommen werden, danach ist nur noch ein beschränkter Verkauf möglich. Die Zuweisung der Plätze erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen. Wir sind jedoch bemüht, Ihre Platzwünsche zu erfüllen.

Übertragbarkeit

Abos sind übertragbar. Sind Sie also einmal verhindert und möchten von der Umtauschmöglichkeit keinen Gebrauch machen, können Sie Ihren Abo-Ausweis auch an Freunde oder Verwandte weitergeben. Jugend-Abos können nur an Personen bis 25 Jahre weitergegeben werden.

Umtauschmöglichkeiten

Gegen eine Gebühr von 2 Euro können Sie innerhalb einer Spielzeit einzelne Termine in der gleichen Preisgruppe und Kategorie tauschen. Der Tausch muss bis spätestens 12:00 Uhr am jeweiligen Vorstellungstag erfolgen. Findet die Vorstellung an einem Samstag oder Sonntag statt, muss der Tausch bereits am vorhergehenden Freitag bis 12:00 Uhr erfolgen. Liegt die Vorstellung an einem Feiertag, muss der Tausch bereits am letzten vor dem Feiertag liegenden Tag mit geöffneter Theaterkasse erfolgen. Ihre gewohnten Plätze können wir bei einem Tausch leider nicht garantieren.

Theaterkasse

Theaterkasse im Forum Confluentes Zentralplatz 1 · 56068 Koblenz

Täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet samstags und sonntags keine Aboberatung 134

Fon1 (0261)129 2840 Fax 1(0261)129 2850 theaterkasse@theater-koblenz.de


THEATERKASSE Telefonische Reservierung

montags bis freitags 10:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr

Vorverkauf

Der Vorverkauf für alle Vorstellungen der Spielzeit 2015/2016 mit Ausnahme der Silvester-Vorstellung, des Neujahrskonzerts und des Vorverkaufs für „Jesus Christ Superstar“ beginnt am 25. August 2015 um 10:00 Uhr.

Kartenbestellung per Fax, E-Mail und im Internet

Fon (0261) 129 2840 montags bis freitags 10:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr Telefax der Theaterkasse: (0261) 129 2850 E-Mail: theaterkasse@theater-koblenz.de www.theater-koblenz.de Karten werden bis drei Werktage vor der Vorstellung reserviert. Nicht rechtzeitig an der Theaterkasse abgeholte Karten gehen wieder in den freien Verkauf. Kurzfristig reservierte Karten gehen 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn wieder in den Verkauf, sofern sie nicht abgeholt wurden.

Service für Behinderte

Wenn Sie auf einen Rollstuhl angewiesen sind, informieren Sie bitte bei der Kartenbestellung die Theaterkasse. Bitte beachten Sie, dass die Platzkapazität für Rollstühle aufgrund der baulichen Situation des Theaters begrenzt ist. Eine Verfügbarkeit von Rollstuhlplätzen an der Abendkasse kann daher nicht garantiert werden. Für Hörbehinderte ist im Großen Haus eine Induktionsschleife installiert. Der Tarif für Schwerbehinderte kann ab 80 Prozent GdB in Anspruch genommen werden. Nachweislich notwendige Begleitpersonen haben freien Eintritt.

Theater mit Gebärdensprachdolmetscher

Ausgewählte Vorstellungen und Theaterführungen werden durch Gebärdensprachdolmetscher simultan übersetzt. Die entsprechenden Termine entnehmen Sie bitte den Monatsplänen. 135


PREISE UND SITZPLAN Großes Haus • Kassenpreise Kategorie

1

2

3

4

5

48,00 €

41,00 €

30,50 €

23,50 €

11,00 €

Jugendpreis

20,50 €

16,50 €

11,00 €

11,00 €

Schultarif

11,00 €

11,00 €

11,00 €

11,00 €

11,00 €

11,00 €

Preise A

Sozialtarif Schwerbehinderte

Preise B

16,50 €

40,00 €

Jugendpreis Schultarif

33,50 €

25,50 €

19,50 €

9,00 €

17,50 €

13,50 €

9,00 €

9,00 €

9,00 €

9,00 €

9,00 €

9,00 €

9,00 €

9,00 €

Sozialtarif Schwerbehinderte

Preise C Jugendpreis Schultarif

13,50 €

33,50 €

27,50 €

19,50 €

13,50 €

7,00 €

13,50 €

9,00 €

7,00 €

7,00 €

7,00 €

7,00 €

7,00 €

7,00 €

7,00 €

7,00 €

Sozialtarif Schwerbehinderte

9,00 €

Probebühne 2 und Probebühne 4 • Kassenpreise Es gelten die Kassenpreise der Kategorie 4

Hinter dem Eisernen und andere Spielstätten • Kassenpreise Es gelten die Kassenpreise der Kategorie 3 Für bestimmte Veranstaltungen (insbesondere für Konzerte) gelten Sonderpreise. Beim Internet-Vorverkauf fallen zusätzliche Gebühren an.

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3 33

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7

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7 20

26

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6

0 25

25

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5

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0 29

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4

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6

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60

23

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3

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2

B端hne

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27 2

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Spielzeitheft 2015/2016  

Premieren, Projekte und Abonnements: die Spielzeit 2015/2016 auf 136 Seiten.

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