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T h ea t er Ka m m i n d e r J os efs e rs p i e le der tadt J osef st a d t

DIE #S TÄRKE RECHT DES S W IRD UM #R ECHT DES STÄRK EREN. 17 18


Unfassbar: Nordkoreas Diktator droht der Josefstadt mit einem Atomschlag wegen Eckplatz.


Ruth Brauer-Kvam, Sandra Cervik, Hilde Dalik, Gerti Drassl, Martina Ebm, Swintha Gersthofer, Daniela Golpashin, Alma Hasun, Michaela Kaspar, Pauline Knof, Maria Köstlinger, Alexandra Krismer, Therese Lohner, Sona MacDonald, Ulli Maier, Erni Mangold, Eva Mayer, Silvia Meisterle, Susa Meyer, Marianne Nentwich, Sophie Resch, Maresi Riegner, Ida Ouhé-Schmidt, Elfriede Schüsseleder, Julia Stemberger, Martina Stilp, Salka Weber, Susanna Wiegand

e l b m

e s 8 1 n E 7— 1 0 2

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Alexander Absenger, Bernd Ander, Raphael von Bargen, Nikolaus Barton, Wojo van Brouwer, Vincent Bueno, Florian Carove, Michael Dangl, Herbert Föttinger, Christian Futterknecht, Ljubiša Lupo Grujˇ ci´c, Oliver Huether, Xaver Hutter, Félix Kama, Gerhard Kasal, Markus Kofler, Michael König, Peter M. Marton, Christian Nickel, Martin Niedermair, Dominic Oley, André Pohl, Alexander Pschill, Oliver Rosskopf, Otto Schenk, Bernhard Schir, Roman Schmelzer, Holger Schober, Peter Scholz, Michael Schönborn, Patrick Seletzky, Harald Serafin, Matthias Franz Stein, Erwin Steinhauer, Claudius von Stolzmann, Alexander Strobele, Alexander Strömer, Florian Teichtmeister, Siegfried Walther, Meo Wulf, Martin Zauner

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n e r e i

m 8 e 1 r — P

Maria Stuart Friedrich Schiller

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SEP

Der Engel mit der Posaune

Theater in der Josefstadt

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UNG

Fremdenzimmer Peter Turrini

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Suff

NG

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Thomas Vinterberg / Mogens Rukov

Theater in der Josefstadt

SEP

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Shakespeare in Love Marc Norman und Tom Stoppard

HIGE PRAC U N G R SCHS DEUT A U F F Ü H T S ER

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Wie man Hasen jagt Georges Feydeau

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All About Eve Christopher Hampton

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ZUM 70. GEBURTSTAG VON FELIX MITTERER

In der Löwengrube

NOV

Die 39 Stufen

John Buchan und Alfred Hitchcock

Professor Bernhardi Arthur Schnitzler

Theater in der Josefstadt 23

NOV

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MÄR

Felix Mitterer

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MÄR

Theater in der Josefstadt

Madame Bovary

Gustave Flaubert

Kammerspiele der Josefstadt 16

FEB

Kammerspiele der Josefstadt

Theater in der Josefstadt

OKT

1

Kammerspiele der Josefstadt

Kammerspiele der Josefstadt

SEP

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JAN

Theater in der Josefstadt

Ernst Lothar

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7

DEZ

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APR

Theater in der Josefstadt

Der Garderober Ronald Harwood

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APR

Kammerspiele der Josefstadt

Terror

Ferdinand von Schirach

Der Gott des Gemetzels Yasmina Reza

Kammerspiele der Josefstadt

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Theater in der Josefstadt

9

3

MAI


T U A B R E G N Z I T T U T H Ö F C S # L L A N H E C G S E . # G M R R E Ä U L A N M H A B N . E T L S H S A A Z R ST HÄUPL # 10

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2.

SEPTEMBER

Theater in der Josefstadt

URA

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Ernst Lothar

DER

ENGEL MIT DER POSAUNE

Bühnenfassung von Susanne F. Wolf

Regie Janusz Kica Bühnenbild und Kostüme Karin Fritz Dramaturgie Matthias Asboth Mit Alma Hasun, Maria Köstlinger, Alexandra Krismer, Silvia Meisterle, Marianne Nentwich, Alexander Absenger, Wojo van Brouwer, Michael Dangl, Xaver Hutter, André Pohl, Michael Schönborn, Matthias Franz Stein u.a.

#engelmitderposaune #theaterinderjosefstadt 12

Das Beeindruckendste an diesem Roman ist etwas, das auf den ersten Blick eigentlich vollkommen banal ist: dass man die schwersten Brüche der österreichischen Geschichte innerhalb ei­ nes einzigen Lebens erzählen kann. Die junge Henriette liebt noch den Kronprinzen und wird als alte Frau von den Nazis umgebracht. Das ist verblüffend und macht dem Leser auf andere Weise klar: Der Zusammenbruch des habsburgischen Weltreichs, Ich glaub dran, dass man Men- der Kollaps der Ersten Repu­ schen bilden und bessern kann – blik durch Bürgerkrieg und ohne Zwang und Unterwerfung. der „Anschluss“ an Nazi­ Ich wünsche mir eine grundsätz- deutschland ereigneten sich lich freiere Welt und bin doch innerhalb von so kurzer Zeit, selbst komplett gefangen und nämlich von nur zwanzig weiß eigentlich nicht recht, wozu Jahren, dass sie sich für die ich wirklich existier. Hans Alt folgenden Generationen – also uns – zu einer einzigen unentwirrbaren Katastrophe zusammengeklumpt haben. Vom Kaiser wie von den Nazis fühlen wir uns heute durch tiefe, schützende Gräben getrennt, dabei folgte für Zeitgenossen auch damals, wie immer in der Geschichte, nur ein Tag unerbittlich auf den anderen.  Eva Menasse, 2016 Die Wiener Klavierbauerdynastie Alt steht im Mittelpunkt von Ernst Lothars epochalem Roman: Nach ihrer Vernunftheirat mit Franz Alt sieht sich Henriette in einem Korsett aus Zwängen und Tradition gefangen. Ihre Versuche der Rebellion scheitern, und so ist es ihr ältester Sohn Hans, auf den sie alle Hoffnungen setzt. Er soll jenes selbstbestimmte Leben führen, das ihr versagt geblieben ist. Doch auch er ist ein Gefangener der Konvention, ein unglücklicher Firmenerbe, der erst durch zahllose Schicksals­ schläge und den erzwungenen Umbruch der Gesellschaft zu sei­ ner Bestimmung findet. Als Schriftsteller, Regisseur und Theaterdirektor machte sich der 1890 in Brünn geborene Ernst Lothar am Beginn des 20. Jahr­ hunderts einen Namen. 1935 übernahm er zusammen mit Max Reinhardt die künstlerische Leitung des Theaters in der Josefstadt, wurde aber 1938 zur Emigration gezwungen. Im amerikanischen Exil schrieb er mehrere erfolgreiche Romane, darunter Der Engel mit der Posaune, der 1944 erstmals in englischer Sprache veröf­ fentlicht wurde. 1948 folgte die berühmte Verfilmung des Stoffes mit Paula Wessely, Attila Hörbiger, Hans Holt, Erni Mangold u.v.a.

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7. E CHIG SPRA R U N G H C S DEUT A U F F Ü H E R ST

SEPTEMBER

SHAKESPEARE

Kammerspiele der Josefstadt

IN LOVE

Nach dem Drehbuch von Marc Norman & Tom Stoppard Bühnenfassung von Lee Hall Musik von Paddy Cunneen Deutsch von Corinna Brocher Die Uraufführung war im Londoner West End in einer Produktion von Disney Theatrical Productions & Sonia Friedman Productions, Regie: Declan Donnellan; Bühne: Nick Ormerod Regie Fabian Alder Bühnenbild Ines Nadler Kostüme Frank Lichtenberg Dramaturgie Cinja Kahl

Der aufstrebende Theaterautor William Shakespeare soll ein neues Stück schreiben. Titel: Romeo und Ethel, die Piraten­ tochter. Bei einem Vorsprechen fällt William der junge Schauspie­ ler Thomas Kent auf. Als er ihn verfolgt, entpuppt dieser sich als die Adlige Viola De Lesseps, in die sich Will prompt verliebt. Eine stürmische Affäre beginnt, und der gerade noch von einer Schreib­ blockade heimgesuchte Autor entwickelt während der Proben – Thomas Kent in der männlichen Hauptrolle – den Stoff zu Romeo und Julia. Aber die Liebe zwischen Viola und William steht unter keinem guten Stern: Viola ist – mit dem Segen der äußerst ironischen Queen Elizabeth I. – Hier wütet Hass, doch bereits einem anderen versprochen. Liebe wütet mehr! Als William Shakespeare Ende der O Hass aus Liebe! 1580er Jahre nach London kommt, gibt Liebe nur aus Hass! es bereits überall in den Vororten Thea­ O Nichts! Von Nichts ter, und während seiner Laufbahn sper­ kommt nichts? Von ren immer neue auf. Die Aufführungen Nichts kommt alles! beginnen gegen zwei Uhr nachmittags. Romeo In den Straßen verteilt man Handzettel und erinnert die Bürger an den baldigen Beginn einer Vorstellung, indem man auf dem höchsten Teil des Gebäudes eine Flagge wehen sowie eine Fanfare ertönen lässt, die fast in der ganzen Stadt zu hören ist. Eine besondere Herausforderung für Publikum und Schau­ spieler muss der Brauch gewesen sein, weibliche Rollen mit männlichen Schauspielern zu besetzen. Shakespeare nutzte die Geschlechterkonfusion insofern maximal aus, als er gern seine weiblichen Figuren als Knaben verkleiden ließ und somit die kitzlige Situation schuf, dass ein Knabe eine Frau spielte, die einen Knaben spielte. Nur wenige Dramatiker konnten damals von ihrer Arbeit leben. Schauspielgruppen hatten bis zu 30 Stücke in ihrem Repertoire, die zumeist nur vier Mal aufgeführt wurden. Permanenter Nachschub war gefragt. Hier setzt Shakespeare in Love ein.

Mit Swintha Gersthofer, Therese Lohner, Ulli Maier, Susanna Wiegand, Nikolaus Barton, Ljubiša Lupo Grujˇ ci´c, Oliver Huether, Dominic Oley, Oliver Rosskopf, Patrick Seletzky, Claudius von Stolzmann, Siegfried Walther u.a. #shakespeareinlove #kammerspielewien 14

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21.

SEPTEMBER

Georges Feydeau

Theater in der Josefstadt

WIE MAN

HASEN JAGT Deutsch von Elfriede Jelinek

Regie Folke Braband Bühnenbild und Kostüme Stephan Dietrich Musik Felix Huber Dramaturgie Doris Happl Mit Pauline Knof, Elfriede Schüsseleder, Martin Niedermair, Roman Schmelzer, Holger Schober, Alexander Strobele u.a.

Die Jagdsaison ist eröffnet, Monsieur Duchotel geht auf die Pirsch. Aber nicht, um diverses Wild zu erlegen, wie er seiner Frau Léontine weismacht. Sein „Hase“ ist weiblich und äußerst menschlich. Das kommt dem Arzt Moricet, Freund des Hauses, gerade recht, denn der hat sich längst auf die Fährte der schönen Léontine gesetzt. Und so trifft man sich zur allgemeinen Überraschung in ­Madame Latours ehrenwertem Haus für gehobene und andere Kreise. Zur allgemeinen Verwirrung taucht auch noch Duchotels smarter Neffe auf, der amouröse Abenteuer sucht, gefolgt vom gehörnten Cassagne, der seine Gattin der Untreue überführen will, und einem seltsamen Polizeikommissar, der lautstark Einlass be­ gehrt zwecks beabsichtigter Verhaftung! Eine Katastrophe? Nicht bei Feydeau! Die An­ wesenden setzen alles daran, das Ist eine Ehe denn nicht die Jägerlatein, in das sie sich ver­ Verbindung zweier Herzen, heddert haben, so weiterzuspin­ die einander lieben? Na nen, dass in einer Gesellschaft, in schön, folglich ist der wahre der ohnehin nichts stimmt, der Gatte der Liebhaber! Der Schein gewahrt wird und nach au­ Ehemann ist nichts als der ßen hin niemand Schaden nimmt. Gatte, den die Gesellschaft Der 1862 in Paris geborene Ihnen zuteilt, wohingegen der Liebhaber der Mann ist, Georges Feydeau war ein Meister welchen das Herz wählt! wohl kalkulierter Verwicklungen, gezielter Irreführungen und irr­ Moricet witziger Situationskomik. Sein aufwändiger Lebensstil, Spekulatio­ nen an der Börse und Spielschulden zwangen den von Natur aus bequemen Vater von vier Kindern immer wieder zum Schreiben. Nach einem turbulenten, ruhelosen Leben verstarb der Exzen­ triker 1921 geistig umnachtet in einer psychiatrischen Anstalt. Mit seinen Stücken, von denen die Hasenjagd das erste war, traf und trifft Feydeau seit 1892 regelmäßig mitten ins Herz der brü­ chigen bürgerlichen Moral. Feydeau ist ein echter Vorläufer der Marx Brothers und an­ derer amerikanischer Komiker, bei denen alles mit offensichtlicher Beiläufigkeit beginnt, nur um dann in einem Furioso von Verrückt­ heiten zu enden, was gut eine treffende Karikatur unserer eigenen Handlungsweisen sein kann – unser Galopp in den Abgrund. Eugène Ionesco

#hasenjagd #theaterinderjosefstadt 16

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12.

OKTOBER

By arrangement with Edward Snape for Fiery Angel Limited John Buchan und Alfred Hitchcocks

Kammerspiele der Josefstadt

DIE

39

STUFEN Bearbeitung von Patrick Barlow Nach einem Originalkonzept von Simon Corble und Nobby Dimon Deutsch von Bernd Weitmar

Regie Werner Sobotka Bühnenbild Judith Leikauf, Karl Fehringer Kostüme Elisabeth Gressel Dramaturgie Leonie Seibold

Alfred Hitchcocks Film Die 39 Stufen ist ein Klassiker des Kriminalgenres. Patrick Barlow hat aus dieser Vorlage einen span­ nenden Theaterabend geschaf­ fen: Eine Schauspielerin und drei Schauspieler schlüpfen in dut­ Mr Hannay, was ich Ihnen zende Rollen und nehmen uns jetzt erzähle, wird Ihnen mit auf Richard Hannays aben­ nicht bekommen. Es kann teuerliche Flucht von London Leben bedeuten. Oder Tod. ins schottische Hochland. Nur Aber wenn ich Ihnen davon wenn er es schafft, den Spiona­ erzähle, sind Sie – involviert. gering der „39 Stufen“ aufzu­ Annabella decken, kann er seine Unschuld beweisen. Keine der legendären Filmszenen wird dabei ausgelassen – weder die Fahrt im FIying Scotsman und die Flucht über die Forth Bridge, noch das Finale im Londoner Palladium. Mit feiner Ironie und kräftiger Theateraktion wird die Ge­ schichte des unschuldig in einen Mord verwickelten Mannes er­ zählt, dem es schließlich gelingt, den Chef der Spionageorganisation zu stellen und sein Land zu retten. Diese rasant-irrwitzige Spielvorlage eroberte das britische und amerikanische Publikum und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Olivier Award (Best New Comedy) und zwei Tony Awards. Patrick Barlow, der das Filmdrehbuch in ein Bühnenstück verwandelte, ist britischer Autor, Schauspieler und Regisseur für Theater, Film und Fernsehen. Er ist Gründer, Hauptdarsteller und Autor des Comedyduos National Theatre of Brent und trat als Schauspieler in namhaften britischen Kinofilmen auf.

Mit Ruth Brauer-Kvam, Markus Kofler, Alexander Pschill u.a.

#39stufen #hitchcock #kammerspielewien 18

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16.

NOVEMBER

Arthur Schnitzler

PROFESSOR

Theater in der Josefstadt

BERNHARDI Regie Janusz Kica Bühnenbild und Kostüme Karin Fritz Dramaturgie Ulrike Zemme

Mit Alma Hasun, Alexander Absenger, Nikolaus Barton, Wojo van Brouwer, Herbert Föttinger, Xaver Hutter, Michael König, Christian Nickel, André Pohl, Oliver Rosskopf, Bernhard Schir, Holger Schober, Peter Scholz, Michael Schönborn, Patrick Seletzky, Matthias Franz Stein, Alexander Strömer, Florian Teichtmeister, Siegfried Walther, Martin Zauner u.a.

#bernhardi #theaterinderjosefstadt 20

Wenn auch die Bedenken, die gegen die Aufführung des Werkes vom Standpunkte der Wahrung religiöser Gefühle der Be­ völkerung vorliegen, durch Striche oder Änderung einiger Text­ stellen immerhin beseitigt werden könnten, so stellt doch das Bühnenwerk schon in seinem ge­ samten Aufbau durch das Zusam­ Bin ich etwa auch ein Anti- menwirken der zur Beleuchtung semit? Ich, der ich immer unseres öffentlichen Lebens ge­ mindestens einen jüdischen brachten Episoden österreichi­ Assistenten habe? Gegen- sche staatliche Einrichtungen un­ über anständigen Juden gibt ter vielfacher Entstellung hieres keinen Antisemitismus. ländischer Zustände in einer so herabsetzenden Weise dar, dass Filitz seine Aufführung auf einer „inlän­ dischen Bühne“ wegen der zu wahrenden öffentlichen Interessen nicht zugelassen werden kann. Dem gegenüber kann für die Frage der Aufführung des Bühnen­ werkes dessen literarische Bedeutung nicht als entscheidend ins Gewicht fallen. Aus dem Aufführungsverbot, Jänner 1913 Dem Dichter ist es nicht um eine politische Komödie zu tun. Er will uns Menschen und Zustände oder besser bestimmte Men­ schen in bestimmten Zuständen zeigen und da er nicht außerhalb der Zeit und des Raumes lebt, so zeigt er uns österreichische Menschen in österreichischen Zuständen. Er kann nichts dafür, dass die Menschen und die Zustände so sind. Arbeiter Zeitung, Februar 1913 Dass meine neue Komödie Professor Bernhardi Sie so leb­ haft interessiert hat, ist mir sehr lieb. Es ist über dieses Stück gar viel herumgeredet und herumgeschwätzt, und auch Sie, sind über die Entstehungsgeschichte meines Stückes nicht ganz richtig in­ formiert worden. Die Komödie behandelt nicht eigentlich „ein Le­ bensschicksal, wie es mein Vater erfahren hat“, der Inhalt ist viel­ mehr frei erfunden. Mein Vater hat wohl seinerzeit, mit Freunden zusammen, ein Krankeninstitut in der Art des Elisabethinums ge­ gründet, aber wenn sein Ausscheiden vielleicht auch dem Einen oder dem Andern nicht unangenehm gewesen wäre, er ist keines­ wegs „hinausintrigiert“ worden, ja, ist sogar als Direktor des Insti­ tuts am 2. Mai 1893 gestorben. Meine Komödie hat keine andere Wahrheit als die, dass sich die Handlung genauso, wie ich sie er­ funden habe, zugetragen haben könnte, – zum mindesten in Wien zu Ende des vorigen Jahrhunderts. Arthur Schnitzler an George Brandes, Februar 1913

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Ungeheuerlich: Erdogan schlieĂ&#x;t sogar PressebĂźro der Josefstadt!


23.

NOVEMBER

Ferdinand von Schirach

Kammerspiele der Josefstadt

TERROR Regie Julian Pölsler Bühnenbild Walter Vogelweider Kostüme Ingrid Leibezeder Dramaturgie Cinja Kahl

Mit Pauline Knof, Alexandra Krismer, Silvia Meisterle, Susa Meyer, Julia Stemberger, Martina Stilp u.a.

Stellen Sie sich vor, ein führerloser Zug rast auf fünf Gleis­ arbeiter zu. Sie könnten diesen Menschen das Leben retten, Sie müssen nur eine Weiche umstel­ len und den Zug auf ein Neben­ gleis umleiten – dort arbeitet Bevor wir anfangen, möchte auch jemand, allerdings nur ein ich Sie bitten, alles zu vergeseinzelner Mann. Würden Sie den sen, was Sie über diesen Fall Zug umleiten? Dürften Sie den gelesen oder gehört haben. Zug umleiten? Wirklich alles. Nur Sie sind Ferdinand von Schirachs dazu berufen, hier zu urteilen, Erfolgsstück Terror behandelt Sie sind die Geschworenen, ein solches moralisches Dilem­ die Laienrichter, die heute ma in erschreckend aktueller über den Angeklagten Lars Form: Ein Terrorist entführt ein Koch zu Gericht sitzen. Das Flugzeug mit 164 Menschen an Gesetz stattet Sie mit der Bord. Sein Ziel ist ein mit 70.000 Macht aus, über das SchickMenschen vollbesetztes Fußball- sal eines Menschen zu entstadion. Kampfpilot Lars Koch scheiden. Bitte nehmen Sie trifft entgegen seiner Befehle eine diese Verantwortung ernst. Entscheidung: Er schießt das Flug- Vorsitzender zeug ab und wählt somit „das kleinere Übel“. Jeder Einzelne von Ihnen Doch gibt es „das kleinere glaubt, dass er sich auf seine Übel“ überhaupt, wenn Menschen Moral, auf sein Gewissen versterben? Darf man ein Menschenlassen kann. Aber das ist ein leben gegen ein anderes aufwie­ Irrtum. Staatsanwältin gen? Das Gesetz sagt nein, doch was sagt Ihr Gewissen? Gilt das Gesetz auch noch, wenn das Furchtbarste unabwendbar eintreten wird? Die theoretische Versuchsanordnung wird für Sie real, wenn Sie als Geschworene am Ende über das Schicksal von Lars Koch entscheiden. Ferdinand von Schirach wurde 1964 in München geboren. Er arbeitete 20 Jahre als Strafverteidiger. Mit seinem Debüt Verbre­ chen gelang ihm 2009 auf Anhieb der Durchbruch als literarischer Autor. Terror ist sein erstes Theaterstück.

#terror #schirach #kammerspielewien 24

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7.

DEZEMBER

Theater in der Josefstadt

Friedrich Schiller

MARIA STUART Regie Günter Krämer Bühnenbild Herbert Schäfer Kostüme Isabel Glathar Dramaturgie Herbert Schäfer

Meine Maria wird keine weiche Stimmung erregen, es ist meine Ab­ sicht nicht, ich will sie immer als ein physisches Wesen halten, und das Pathetische muss mehr eine allgemei­ ne tiefe Rührung als ein persönliches und individuelles Mitgefühl sein. Sie empfindet und erregt keine Zärtlich­ keit, ihr Schicksal ist nur heftige Pas­ sionen zu erfahren und zu entzünden. Schiller in einem Brief an Goethe, 18. Juni 1799

Stichworte: Maria – Elisabeth Der hysterische Kampf zweier Megären (B. Brecht: Fischweiber) um Liebe und Macht? (In der Oper: Das melodramatische Duett zweier Diven) Oder: Zwei Frauen, umgeben und gelenkt von Männern? Oder: Zwei Frauen, öffentliches Lügen, Betrügen, Taktieren, Verleumden. Es geht nicht mehr um inhaltliche Argumente und Positionen. Mehr um öffentliches Ansehen, um öffentliche Biografien und um öffentliches Trauern. Der politische Populismus. Günter Krämer

#mariastuart #schillern #theaterinderjosefstadt 26

Verdammte Sklaverei des Volksdiensts! Wie bin ich’s müde, diesem Götzen zu schmeicheln, den mein Innerstes verachtet. Die öffentliche Meinung muss ich ehren, um das Lob der Menge buhlen, einem Pöbel muss ich’s recht machen, dem der Gaukler nur gefällt. Elisabeth

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Direktor verzweifelt: Jetzt lässt Merkel hier alle rein!


25.

JÄNNER

Peter Turrini

Theater in der Josefstadt

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FFÜ R AU

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NG

FREMDENZIMMER Regie Herbert Föttinger Bühnenbild Walter Vogelweider Kostüme Birgit Hutter Musik Christian Brandauer Dramaturgie Matthias Asboth Mit Ulli Maier, Susanna Wiegand, Erwin Steinhauer u.a.

(Schweigen. Herta und Samir sitzen beim Couchtisch. Sie auf der Bank neben Plüschtieren, er in einem Fauteuil zwischen Bären, Krokodilen und Pinguinen.) Herta: Wie ich mit dem Gustl zusammengezogen bin, war das sicherlich nicht das, was man die Liebe nennt. Ich hab mir gedacht, zu zweit ist man ein bißchen weniger einsam als allein. Aber das stimmt net. Wenn der Gustl tagelang nix mit mir redet, dann komm ich mir zu zweit noch viel mehr allein vor, als wenn ich allein wär. Das ist schon komisch, daß bei zwei Menschen alles ver­ schwinden kann, was einmal a bissel schön war und man merkt's gar net. Wenn's ganz schiach is, dann tu ich selbsteln. Weißt du, was das heißt „selbsteln“? Da tu ich mit mir selber reden. Ich frag mi was und gib mir selber die Antwort. Schön ist das nicht. (Schweigen.) In meiner Jugend haben mich alle die „heiße Herta“ ge­ nannt, vor allem die Burschen, aber das ist lange her, sehr lange. Heute ist ja alles kalt. Von oben bis unten, von vorne bis hinten. Alles kalt. Überall ist es kalt. Am Gang, bei den Nachbarn, auf der Straße, alle sind fremd zueinander. Wahrscheinlich ist es auf der ganzen Welt so, alles kalt. Wie ist es dort, wo du herkommst, in deinem Land? Auch kalt? Bei euch ist ja Krieg und das ist ja die kälteste Kälte. Das ist wirklich eiskalt. Am Anfang hat ja der Gustl, wenn ich mich zu ihm ins Bett gelegt hab, meine kalten Füße zwi­ schen seine Oberschenkel genommen. Aber das ist schon lange vorbei. Keiner wärmt mehr die Zehen vom anderen. Und selbst wenn man die Zehen mit der Wärmeflasche wärmt, ist das zu we­ nig, wenn der ganze Körper kalt ist. Die Hände oder die Zehen, die kann man notfalls wärmen, aber den ganzen Körper kann nie­ mand wärmen, das ist unmöglich. Ich habe mir einen Berg von Heizkissen und Heizdecken gekauft, aber das hat auch nicht funk­ tioniert. Oberflächlich schon, da sind einzelne Stellen am Körper brandheiß geworden, aber drunter ist es kalt geblieben. (Schweigen.)

#fremdenzimmer #turrini #theaterinderjosefstadt 30

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1.

FEBRUAR

URA

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UN ÜHR

G

Thomas Vinterberg / Mogens Rukov

SUFF

Kammerspiele der Josefstadt

Aus dem Dänischen von Hinrich Schmidt-Henkel

Regie Alexandra Liedtke Bühnenbild Raimund Orfeo Voigt Kostüme Johanna Lakner Dramaturgie Cinja Kahl Mit Therese Lohner, Sona MacDonald, Marianne Nentwich, Elfriede Schüsseleder, Martin Niedermair

Ob ich mich amüsiere? Noch ein Martini und ich lieg un­ term Gastgeber! Dorothy Parker

Das ist ein Martini Dry. Keine Sorge. Weißt du, Jacob, große Dinge hier auf der Welt sind dank Alkohol erschaffen worden. Es ist eine schlimme Vereinfachung, Alkohol abzulehnen, weil man ihn ausschließlich als Mittel zum Feiern oder zur Betäubung von unglücklichen oder untauglichen Menschen sieht.

Mit Suff hat Thomas Vinterberg ein Stück geschrieben, das tief in die Wohnzimmer der großbürgerlichen Damenwelt des heutigen Wien schaut. Was machen sie eigentlich, diese immer gut gewandeten, immer schön ge­ Irma schminkten und so belesenen Damen, wenn die Männer schon gestorben sind und die Kinder längst ausge­zogen? Hier frönen sie vor allem dem Trinken – dem feiernden, dem bacchantischen, dem lustvollen Trinken, aber auch dem selbstzerstörerischen Trin­ ken, das nicht nur den eigenen Körper kaputt macht, sondern auch soziale Beziehungen. Aber Hedwig, Irma, Constanze und Marion haben ja einander – und das reicht vielleicht sogar auch. Alkohol wird je nach Perspektive als wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen und sozialen Lebens oder als gefährliche Suchtsubstanz gesehen. Alkohol ist ein zentraler Bestandteil un­ serer Traditionen, gleichzeitig aber stürzt Alkohol eine große An­ zahl von Menschen in eine Abhängigkeit und verursacht damit großes persönliches und soziales Leid. Infolge dieser janusköpfi­ gen Natur des Alkohols sind überlegte und ausgewogene Strate­ gien erforderlich, um einerseits energisch und konsequent Maß­ nahmen zu Eindämmung von Alkoholmissbrauch und Alkoholsucht entwickeln zu können, ohne gleichzeitig auch den moderaten Um­ gang mit Alkohol zu problematisieren oder zu bekämpfen. Handbuch Alkohol Österreich Nach der gefeierten Inszenierung von Das Fest ist Suff das zweite Stück des Filmregisseurs und Drehbuchautors Thomas Vinterberg an der Josefstadt.

#suff #vinterberg #kammerspielewein 32

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Skandalös: Irans Präsident fordert Ganzkörperverhüllung für Schauspielerinnen.


1.

MÄRZ

Christopher Hampton

Kammerspiele der Josefstadt

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FFÜ R AU

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ALL ABOUT

EVE

Deutsche Übersetzung von Daniel Kehlmann Basierend auf dem Film von Joseph L. Mankiewicz (1950) Mit freundlicher Genehmigung von 20th Century Fox und CRC Productions & Strouse IP

Regie Christopher Hampton Bühnenbild Walter Vogelweider Kostüme Birgit Hutter Dramaturgie Ulrike Zemme, Leonie Seibold Mit Sandra Cervik, Martina Ebm, Swintha Gersthofer, Susa Meyer, Martina Stilp, Raphael von Bargen, Herbert Föttinger, Alexander Pschill, Martin Zauner u.a.

#allabouteve #kammerspielewien 36

Seitdem es das Theater gibt, stellen wir uns gerne die Welt als soziale Bühne vor, auf der jeder seine Rolle spielen muss. Joseph L. Mankiewicz wählt für All About Eve jedoch bewusst den Broadway als Schauplatz, weil es ihm darum geht, wie Frauen sich gängige Vorstellungen von Weib­ lichkeit zu eigen machen, um zu bekommen, was sie sich wün­ Es kommt mir selbst rätselschen. Die Männer, die die Fäden haft vor, dass ich dich überin der Hand halten, Rollen für sie haupt will. Du bist eine schreiben, sie inszenieren und unwahrscheinliche Person, über das Gelingen ihrer Darstel­ Eve, und das bin ich auch. Das lung urteilen, sind nur Zuschau­ haben wir gemeinsam. Neben er. „It’s all about women – and unserer Verachtung für die their men!“ hieß damals die tag­ Menschheit, unserer Unfäline zum Film. higkeit zu lieben oder geliebt Die junge Eve betritt die zu werden und unstillbarem Bühne und streckt ihre Hände Ehrgeiz. Und Talent. Wir veraus, um ihre Trophäe entgegen­ dienen einander. zunehmen. Dieses Bild der Er­ Addison wartung wird eingefroren und wir erfahren als Rückblende nicht nur alles über diesen neuen Stern am Theaterhimmel, sondern auch alles über die anderen Frauen, die an ihrem Ruhm mitbeteiligt waren. An erster Stelle der Broadway-Star Margo Channing. Sie erkennt, dass sie Gefahr läuft zur Karikatur der hysterischen Bühnendiva zu werden, wenn sie nicht aufhört – auf der Bühne und im Leben – die ewig junge Liebhaberin zu spielen. Weil sie darauf vertrauen kann, dass sie immer ein Star bleiben wird, kann sie einer Jüngeren ihren Platz überlassen. Eve, die sich anfänglich als Fan bei ihr eingeschmeichelt hat, stellt das Gegen­ stück an weiblichem Ehrgeiz dar. Sie spielt die unterwürfige Un­ schuldige so perfekt, dass alle auf sie reinfallen. Elisabeth Bronfen Christopher Hampton, britischer Dramatiker und Drehbuchautor, hat aus Mankiewicz’ Vorlage nicht nur die Bühnenfassung angefertigt, sondern wird bei dieser Produktion auch Regie füh­ ren. Für sein Drehbuch von Gefährliche Liebschaften erhielt er 1989 den Oscar und den Writers Guild of America Award, weitere Titel von ihm sind u.a. Ab­bitte und Chéri – Eine Komödie der Eitel­ keiten. Auch Eine dunkle Begierde, dessen Bühnenversion 2014 am Theater in der Josefstadt uraufgeführt wurde, stammt aus seiner Feder. Wie bei der damaligen Produktion zeichnet Daniel Kehl­ mann auch bei All About Eve für die Übersetzung verantwortlich.

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15.

MÄRZ

Felix Mitterer

IN DER

Theater in der Josefstadt

LÖWENGRUBE

Regie Stephanie Mohr Bühnenbild Miriam Busch Kostüme Nini von Selzam Musik Stefan Lasko Dramaturgie Matthias Asboth Mit Alma Hasun, Pauline Knof, André Pohl, Peter Scholz, Claudius von Stolzmann, Alexander Strobele, Florian Teichtmeister u.a.

ZUM 70. GEBURTSTAG VON FELIX MITTERER

Da wird ein Schauspieler von den Nazis aus dem Theater geworfen, weil er Jude ist, kommt als arisches Naturtalent, als Tiroler Bergbauer wieder zurück – und wird von den Nazis gefeiert. Das klingt wie ein Märchen, hat sich aber tatsächlich ereignet. Ein Schauspieler rächt sich mit seinen ureigenen Mitteln, der Darstel­ lungskunst, an den Rassenwahnsinnigen und macht sie vor der ganzen Welt vollkommen lächerlich. Was für eine wunderbare Rache! Die Geschichte des jüdischen Schau­ spielers Leo Reuss kannte jeder im Wiener Eder: Theatermilieu, und so kam sie in den 1980er Es werden Sie Jahren auch mir zu Ohren. Als zu Beginn der auch andere 90er auch Otto Schenk mich ausdrücklich erkennen. Die darauf hinwies, schrieb ich 1995 endlich das Leut haben doch Stück. Eines war mir wichtig: Der Schauspie­ Augen im Kopf. ler kommt an dasselbe Theater zurück, aus dem er hinausgeworfen wurde. In Wahrheit Kirsch: hat Leo Reuss in Berlin gespielt und man hat Haben sie das? ihn dort entfernt. 1936 tauchte er im Theater in der Josefstadt als vollbärtiger, knorriger Kaspar Brandhofer auf und wurde sofort engagiert. Also im (noch) sicheren Österreich zog er seine Racheaktion durch, und nicht in Berlin. Das wurde ihm später von manchen als Feigheit ausgelegt. Doch, so fand ich heraus, so ganz stimmte das nicht. Leo Reuss fuhr tatsächlich vollbärtig und in Lederhose nach Berlin, um dort am selben Theater vorzusprechen. Allerdings wurde er erkannt und dringlich gebeten, sein Vorhaben abzubrechen, wenn er sich nicht in Lebensgefahr begeben wolle. Ich aber erfüllte den Traum von Leo Reuss, das war mir ein großes Anliegen; ich lasse ihn in dasselbe Theater zurückkehren, in die Löwengrube, wo er beinahe von den Bestien zerrissen wird. 1998 war dann die Uraufführung nicht an der Josefstadt, sondern durch schicksalshafte Umstände in Emmy Werners Volkstheater, mit einem grandiosen Erwin Steinhauer in der Hauptrolle, Regie Rudi Jusits. Es wurde ein unglaublicher, uns alle überraschender Erfolg. Nun also – 20 Jahre später – wird die Ge­ schichte dorthin zurückkehren, wo sie ihren Ausgangspunkt nahm, sowohl was die tatsächlichen Ereignisse als auch das Stück anbe­ trifft: in die Josefstadt. Ich freue mich sehr darüber! Felix Mitterer, 2017

#löwengrube #mitterer #theaterinderjosefstadt 38

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N E N N I T # R E R E D D R O F E R Z E N T E S I R N G I R M . E E B I O T A # R E K N I O E M E D # R FÜ 40

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12.

APRIL

Gustave Flaubert

MADAME

BOVARY Theater in der Josefstadt

Bühnenfassung von Anna Bergmann Neu übersetzt von Elisabeth Edl

Regie Anna Bergmann Bühnenbild Katharina Faltner Kostüme Lane Schäfer Musik Heiko Schnurpel Dramaturgie Ulrike Zemme

Als eifrige Leserin der Revue de Paris, lese ich dort seit der ersten Veröffentlichung Ihr in seiner Wahrheit so ergreifendes Drama mit dem Titel Madame Bovary. Ich habe gleich bemerkt, dass Sie ein Meisterwerk an Echtheit und Wahrheit geschrie­ ben haben. Ja, das sind genau Warum habe ich ihn gehen die Sitten jener Provinz, in der lassen, warum greife ich jetzt ich geboren bin, in der ich mein ins Leere und jage seinen Leben verbracht habe. Ich habe Schatten, der nur Erinnerung sie gleich erkannt und ins Herz ist. Ich bin wie Schnee im geschlossen, als hätte ich eine Sommer, der nicht schmilzt. neue Freundin gefunden. Ich Wie ich Charles verabscheue. habe mich so sehr mit ihrem Le­ Weil ich Léon liebe? Brennt ben identifiziert, dass mir schien, in meinem Hass für Charles es beträfe sie und mich! Nein, meine Liebe zu Léon? Verdiese Geschichte ist keine Erfin­ brennt in diesem Sturm meidung, es ist die Wahrheit, diese ne Asche zu Leidenschaft. Ist Frau hat existiert, Sie müssen es wie in den Romanen? ihr Leben, ihren Tod, ihre Leiden Emma mitangesehen haben. Das ist die Moral, die daraus folgt: die Frauen müssen sich an ihre Pflichten halten, was es auch koste. Schließ­ lich ist es doch tausendmal besser, zu leiden, indem man seine Pflicht erfüllt. Marie-S. Leroyer de Chantepie an Gustave Flaubert Mit einer Leserin wie Ihnen, Madame, und auch noch einer so sympathischen, ist Offenheit eine Pflicht. Ich werde also Ihre Fragen beantworten: an Madame Bovary ist nichts Wahres. Es ist eine vollkommen erfundene Geschichte; ich habe weder etwas von meinen Gefühlen, noch von meinem Leben hineingebracht. Und dann muss die Kunst sich auch über die persönlichen Regungen und nervösen Empfindlichkeiten erheben! Es wird Zeit, ihr durch eine unerbittliche Methode die Präzision der Naturwissenschaf­ ten zu verleihen! Gustave Flaubert an Mademoiselle Leroyer de Chantepie

#bovary #annabergmann #theaterinderjosefstadt 42

Der 1857 als Buch und ein Jahr zuvor in Fortsetzungen in der Revue de Paris erschienene Roman Madame Bovary, an dem Flaubert von 1851 bis 1856 unermüdlich arbeitete, geht auf eine wahre Begebenheit zurück: den Selbstmord der Delphine Delamare, die einer Zeitungsnotiz zufolge in dem normannischen Dorf Ry – nicht weit von Rouen – mit einem unbedeutenden Landarzt verhei­ ratet war, die Ehe brach, Schulden machte und sich 1848 vergiftete.

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26.

APRIL

Ronald Harwood

DER GARDEROBER Kammerspiele der Josefstadt

Deutsch von Fiona Jurtan und Lothar Ruff

Regie Cesare Lievi Bühnenbild Maurizio Balò Kostüme Birgit Hutter Dramaturgie Doris Happl Mit Swintha Gersthofer, Elfriede Schüsseleder, Martina Stilp, Michael König, Alexander Strobele, Martin Zauner u.a.

Am Theater gibt es ein ehernes Gesetz: Entweder du bist da zur Vorstellung, oder du bist tot. Dazwischen wird nichts akzep­ tiert. Sir, der Prinzipal und Protagonist einer Theatertruppe, die in den 1940er Jahren durch die engli­ sche Provinz tourt, hat sich ein Leben Als ich zum ersten Mal lang daran gehalten. Doch nun ist Sir den Lear spielte, gab alt, krank und ausgebrannt. Shakes­ es ein echtes Gewitter. peares König Lear soll er heute Abend Jetzt schicken sie spielen – oder ist es Othello? Seine Bomben. Was muss ich desillusionierte Frau ist keine Hilfe, die denn noch alles ertra- Kollegen verachtet er. Unerschütterlich zur Seite steht gen? Wir sollen heute Abend Shakespeare ihm Norman, sein Garderober. Er ist spielen, und sie tun alles Diener, Souffleur, Kindermädchen, oft Mög­liche, mich davon auch Therapeut, und erträgt geduldig abzuhalten! die Launen des egozentrischen Büh­ nentyrannen. Norman ist unerbittlich Sir vernarrt ins Theater, auch wenn die­ ses seine Zuneigung nicht unbedingt erwidert. Inmitten der Bombardierungen durch die Deutschen, die Sir als Störung und persönliche Beleidigung empfindet, ver­ sucht der Garderober alles, damit die Vorstellung stattfindet. Ronald Harwoods Tragikomödie basiert auf seiner eigenen Erfahrung als Schauspieler und Garderober des britischen Charakterdarstellers Sir Donald Wolfit, Prinzipal einer ShakespeareCompany. Der Garderober ist der wohl größte Theatererfolg des oscargekrönten Autors (2002 für Der Pianist), zwei Mal wurde das Stück verfilmt. Ein brillantes und faszinierendes Psycho­ duell zweier gegensätzlicher Männer und eine Liebeserklärung an das Theater und an die Menschen, denen seine Bretter die Welt bedeuten.

#garderober #kammerspielewien 44

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Vor aller Augen: Trump und Putin wollen sich nicht länger verstecken!


3.

MAI

Yasmina Reza

Theater in der Josefstadt

DER GOTT DES GEMETZELS Deutsch von Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel

Regie Torsten Fischer Dramaturgie Herbert Schäfer

Zwei 11jährige Jungen streiten sich im Park eines bürgerli­ chen Pariser Arrondissements, der eine schlägt mit dem Stock zu, der andere verliert zwei Schneidezähne. Unter zivilisierten und kultivierten Leuten, wie es die Eltern der beiden sind, spricht man die Sache gemein­ Ich sag euch was, diese ganze sam durch: Politisch korrekt und dämliche Debatte, die hab ich um Konsens bemüht. Schließlich satt. Wir wollten nett sein, wir ist man nicht in der Banlieue, haben Tulpen gekauft, meine wo die Autos brennen. Doch un­ Frau hat mich als Gutmenversehens brechen sich archai­ schen hingestellt, aber in sche Impulse Bahn … Wahrheit habe ich überhaupt keine Selbstkontrolle, ich Mit beißendem Humor und bin das reinste Charaktererbarmungsloser Treffsicherheit schwein. fühlt Yasmina Reza, eine der er­ Michel folgreichsten Autorinnen der letz­ ten Jahrzehnte ("KUNST", Drei Mal Leben), der modernen bürgerlichen Gesellschaft buchstäb­ lich auf den Zahn, die hin- und hergerissen ist zwischen aufge­ klärtem, vernünftigem Gutmenschentum und egoistischem Kon­kurrenzkampf. Fazit: So liberal-aufgeklärt wir uns auch geben, am Ende be­ hält scheinbar einer die Oberhand – Der Gott des Gemetzels. Ich glaube, dass Gewalt, Krieg und Leid dem Menschen völlig inhärent sind. Dem Menschen fällt es schwer, sich zu beherrschen. Ich misstraue allen großherzigen Ideen, dem humanistischen Mit­ leid, antirassistischen Slogans. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Tragen eines Buttons, oder einfach eine ethische Entschei­ dung eines schönen Tages die grässlichen Triebe auslöscht, wie durch Zauberei. Nur die Taten zählen. Yasmina Reza

#gottdesgemetzels #reza #theaterinderjosefstadt 48

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#ÖSTER REICH ERHÄLT EINEN K L A P PSITZ IN DER # L I G A FÜR MENSC HENREC HTE. 50

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Galรกpagos


Sieben Sekunden Ewigkeit


Heilig Abend


WIEDERAUFNAHME

WIEDERAUFNAHME

Felix Mitterer

Peter Turrini

GALÁPAGOS

SIEBEN SEKUNDEN

Mit Ruth Brauer-Kvam, Pauline Knof, Eva Mayer, Raphael von Bargen, Ljubiša Lupo Grujˇ ci´c, Roman Schmelzer, Peter Scholz, Matthias Franz Stein

Stephanie Mohr inszenierte erfinderisch, berührend und amüsant die Uraufführung von Mitterers Galápagos, ein rohes Sozialexperiment und ein Krimi: Pauline Knof und Peter Scholz entzücken als Pionier-Paar. Die Presse Mitterer ist ein Meister der Schicksalstragödie, Stephanie Mohr legt eine gute Regiearbeit vor. In Zentrum der Ereignisse glänzen Raphael von Bargen und Eva Mayer. Kronen Zeitung Regisseurin Stephanie Mohr setzt auf farbenreich abgestufte Empathie, die den Abend auf Spur hält. Vorarlberger Nachrichten

H RU

NG

EWIGKEIT

Regie Stephanie Mohr Bühnenbild Miriam Busch Kostüme Alfred Mayerhofer Musik Wolfgang Schlögl Dramaturgie Barbara Nowotny, Matthias Asboth Video Philine Hofmann Licht Manfred Grohs Mit Sandra Cervik Mit zurückhaltender Selbstentäußerung zeigt Cervik mit Mut zur Entstellung den gealterten Star. Was für ein großer Menschen­ versteher Peter Turrini ist. NEWS Turrini versteht es, Dinge auf den Punkt zu bringen und auch so etwas wie Rührung zuzulassen, was er dieses Mal besonders der Cervik, der er das Stück gewidmet, also irgendwie auf den Leib geschrieben hat, zu verdanken hat. Ein gelungener Abend mit einer lachenden, höhnenden, flehenden, schmeichelnden, und, ja, auch bitteren Sandra Cervik. FAZ

Toll sind Regie und Ensemble. Der Standard

#galapagos #mitterer #theaterinderjosefstadt

#siebensekundenewigkeit #hedylamarr #turrini #theaterinderjosefstadt

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Theater in der Josefstadt

Theater in der Josefstadt

Regie Stephanie Mohr G Bühnenbild Miriam Busch RU N FFÜH U A UR Kostüme Nini von Selzam Musik Stefan Lasko Dramaturgie Matthias Asboth Licht Manfred Grohs

U

FFÜ R AU


WIEDERAUFNAHME

Henrik Ibsen

Daniel Kehlmann

DIE WILDENTE

HEILIG ABEND

Deutsch von Hinrich Schmidt-Henkel

Regie Herbert Föttinger Bühnenbild Walter Vogelweider Kostüme Birgit Hutter Video Ece Anisoglu Dramaturgie Ulrike Zemme Licht Emmerich Steigberger

Regie Mateja Koležnik Bühnenbild Raimund Orfeo Voigt Kostüme Alan Hranitelj Musik Michael Gumpinger Choreografie Matija Ferlin Dramaturgie Ulrike Zemme Licht Emmerich Steigberger Mit Gerti Drassl, Susa Meyer, Maresi Riegner, Alexander Absenger, Raphael von Bargen, Michael König, Roman Schmelzer, Peter Scholz, Siegfried Walther

U

FFÜ R AU

Mit Maria Köstlinger und Bernhard Schir Bernhard Schir und Maria Köstlinger spielen das Psycho-Duell brillant, Hausherr Herbert Föttinger hat mit viel Gefühl inszeniert, der Text ist raffiniert gebaut. Kurier Der Plot ist spannend und der Dialog geschliffen, Herbert Föttinger bewährt sich als glänzender Regisseur, Bernhard Schir und Maria Köstlinger spielen exzellent. Kronen Zeitung Scharfsinnig und gleichzeitig unterhaltsam. Wiener Zeitung

Die Welt der Illusionen und der Lüge, die die Familie Ekdal rund um sich aufgebaut hat, wird jäh durch den Wahrheitsfanatiker Gregers Werle gestört, der die Lebenslüge seines Freundes Hjalmar aufdecken will. Für ihn ist Hedvigs Wildente auf dem Dachboden der Ekdals ein Symbol dieser in einer illusionären Welt gefangenen Familie. Daher hält Gregers es für seine Pflicht, dieses Lügengebäude zum Einsturz zu bringen. Henrik Ibsens Die Wildente ist die erste Inszenierung der slowenischen Regisseurin Mateja Koležnik am Theater in der Josefstadt.

Herbert Föttinger setzt auf die beiden größten Ressourcen, die ihm zur Verfügung stehen: Auf Kehlmanns klar gearbeiteten Text und seine beiden Schauspieler, die 90 Minuten lang die Span­ nung halten. APA Zeit, Lob auszusprechen. Der Standard Josefstadtdirektor Herbert Föttinger inszenierte kundig und mit einem starken Team – Maria Köstlinger und Bernhard Schir liefern einander ein temperamentvolles Duell. Die Presse

#wildente #koleznik #theaterinderjosefstadt

#heiligabend #kehlmann #theaterinderjosefstadt

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H RU

NG

Theater in der Josefstadt

Theater in der Josefstadt

WIEDERAUFNAHME


WIEDERAUFNAHME

WIEDERAUFNAHME

Colin Higgins

Joseph Kesselring

HAROLD UND MAUDE

ARSEN UND SPITZENHÄUBCHEN

Regie Fabian Alder Bühnenbild Hans Kudlich Kostüme Erika Navas Musik Oliver Roth Dramaturgie Doris Happl Licht Manfred Grohs Mit Erni Mangold, Silvia Meisterle, Martina Stilp, Oliver Huether, Meo Wulf

Altersweise und gewitzt, immer auch ein bisschen schnoddrig, vor allem aber mit einem unbändigen Willen zum Freigeist fügt Erni Mangold mit dieser Maude eine weitere bedeutende, berüh­ rende Charakterstudie ihrer beeindruckenden Vita hinzu. Eine Unbeugsame eben. Und das ist sehr, sehr gut. Wie auch Meo Wulf als Harold sehr, sehr gut ist. Der (noch) 24-jährige Hamburger bietet Mangold nämlich nicht nur Paroli, er ist ihr ein Partner auf Augenhöhe. Gemeinsam sorgen die beiden für anrührende, aber niemals rührselige, stets authentische Momente einer großen, tiefen Liebe. Chapeau! Kurier Erni Mangold ist eine ideale Besetzung für die Maude, ein biss­ chen unwür­dige Greisin, ein bisschen Hippie, ein bisschen jen­ seits – durchaus noch eine kokette Verführerin. Die Presse Sentimental schön. Der Standard

Deutsch von Helge Seidel

Regie Fabian Alder Bühnenbild Nikolaus Frinke Kostüme Julia Schnittger Dramaturgie Matthias Asboth Licht Manfred Grohs Mit Marianne Nentwich, Elfriede Schüsseleder, Salka Weber, Bernd Ander, Christian Futterknecht, Ljubiša Lupo Grujˇ ci´c, Oliver Huether, Félix Kama, Markus Kofler, Martin Niedermair, Alexander Pschill, Oliver Rosskopf, Patrick Seletzky, Alexander Strobele Abby Brewster, eine liebenswürdige ältere Dame, ermordet ge­ meinsam mit ihrer Schwester Martha aus purem Mitleid einsame männliche Altersgenossen, um sie von der Pein des Alleinseins zu erlösen. Die Doyenne der Josefstadt, Marianne Nentwich, spielt seit 1963 Rollen der Weltliteratur, u. a. die Christine in Schnitzlers Liebelei, die Marschallin im Rosenkavalier, die Madame des Volanges in Gefährliche Liebschaften, die Frau Zittel in Heldenplatz und die berührende Figur der torten­essenden Dame in der Uraufführung von Peter Turrinis Aus Liebe.

#haroldundmaude #ernimangold #kammerspielewien

#arsen #kammerspielewien

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Kammerspiele der Josefstadt

Kammerspiele der Josefstadt

Deutsch von Udo Birckholz


WIEDERAUFNAHME

WIEDERAUFNAHME

Komödie nach dem gleichnamigen Film von

Bob Larbey

MONSIEUR CLAUDE

Kammerspiele der Josefstadt

UND SEINE TÖCHTER URA

HR UFFÜ

UNG

Bühnenadaption von Stefan Zimmermann

Regie Folke Braband Bühnenbild Tom Presting Kostüme Nicole von Graevenitz Dramaturgie Silke Ofner, Matthias Asboth Licht Franz Henmüller

Mit Daniela Golpashin, Michaela Kaspar, Silvia Meisterle, Susa Meyer, Ida Ouhé-Schmidt, Sophie Resch, Vincent Bueno, Ljubiša Lupo Grujˇ ci´c, Félix Kama, Markus Kofler, Peter M. Marton, Oliver Rosskopf, Siegfried Walther

SCHON WIEDER

SONNTAG Deutsch von Ursula Lyn

Regie Helmuth Lohner Bühnenbild und Kostüme Amra Bergman Dramaturgie Cinja Kahl Licht Manfred Grohs Mit Hilde Dalik, Alexandra Krismer, Susanna Wiegand, Oliver Huether, Otto Schenk, Harald Serafin

Helmuth Lohner inszenierte wunderbar unsentimental, ohne Pathos, aber mit viel Mitgefühl für die ihm anvertrauten Figuren. Kurier

Folke Braband zündet souverän ein Pointenfeuerwerk. Die Presse

Schwarzer Humor, wo man hinhört. Schön. Der Standard

Vorurteile charmant durch den Kakao gezogen werden. Kronen Zeitung

Otto Schenk spielt den grantigen Cooper mit bezaubernder Bravour. Die Pointen sitzen, noch im beiläufigsten Gebrabbel. Die Überraschung des Abends ist Harald Serafin: Er berührt stark als grimmig-humorvoller Aylott, der panische Angst vor Alzheimer hat. Die Presse

Schwungvoller Clash der Kulturen mit hohem Lachfaktor, Protagonisten mit spürbarer Lust am Spiel, mit Tempo, Drive und Präzision. Kurier

#monsieurclaude #kammerspielewien

#sonntag #ottoschenk #kammerspielewien

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Kammerspiele der Josefstadt

Philippe de Chauveron und Guy Laurent


#PARLA MENTSUMBAU : #JOSEF STADT GEWÄH R T BEFRIST ETES #ASYL 66

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TALK Das JosefStadtgespräch

Sonntagvormittag in den Sträußelsälen. Seit elf Jahren ist die Kulturjournalistin Eva Maria Klinger einmal im Monat Gastgeberin des JosefStadtgespräches. Sie sind herzlich eingeladen, wenn Schauspielerinnen und Schauspieler, Regisseurinnen und Regisseure, Autorinnen und Autoren Neues, Interessantes und Heiteres über ihren Beruf im Allgemeinen und ihre Arbeit in der Josefstadt im Besonderen erzählen. Wer eine JosefstädterKarte hat, ist gratis mit dabei.

GRATIS: KINDERSPASS Für Kinder zwischen 4 und 10 Jahren Bereits seit 21 Jahren gibt es im Theater in der Josefstadt und in den Kammerspielen der Josefstadt die Gratis-Kinderbetreuung während ausgewählter Nachmittagsvorstellungen. Mit einer Theaterpädagogin besichtigen die jüngsten BesucherInnen unsere Kostümwerkstätten, verkleiden sich, basteln – während die Eltern die Nachmittagsvorstellung genießen können.

Die Wiener Städtische Versicherung ermöglicht die Gratis-Kinderbetreuung in der Josefstadt. Voranmeldung erforderlich: Tel. +43 1 42 700-300 (Freitag bis 12.00 Uhr) oder per E-Mail: ticket@josefstadt.org

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G N U J

ERMÄSSIGTE KARTEN FÜR JUNGE MENSCHEN. UM € 6,BESTE PLÄTZE

Schule, Lehrer, Theater Für Schulklassen: Backstage Josefstadt. Ein Blick hinter die Kulissen gewährt Einblicke in die Abläufe auf der Bühne und in die Entstehung einer Theaterproduktion. Die SchülerInnen besichtigen die KüntlerInnengarderoben und sehen beim Bühnenumbau zu. Im Anschluss steht ein Vorstellungsbesuch im Theater in der Josefstadt auf dem Programm. Informationsmaterial zu ausgewählten Produktionen können Sie bei unserer Theatervermittlung bestellen (Mag. Cinja Kahl, c.kahl@josefstadt.org) oder auf unserer Homepage im Lehrerbereich herunterladen (www.josefstadt.org/lehrer.html). Kartenbuchungen für Schülergruppen: € 13,- pro Karte. Anmeldung bei Katharina Straßer unter Tel. +43 1 42 700-359 oder k.strasser@josefstadt.org

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Ermäßigte Karten für junges Publikum SchülerInnen, StudentenInnen, Präsenz- und Zivildiener (bis Ende 27) erhalten um nur € 6,Karten in allen verfügbaren Kategorien. Online buchbar ab 3 Tage vor der Vorstellung: www.josefstadt.org Oder an den Kassen: 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn. Bitte gültigen Ausweis mitbringen! Im allgemeinen Vorverkauf: Jugendkarten bis 16 Jahre für € 13,für alle Nachmittagsvorstellungen Jugend-Wahl-Abo für junge Menschen bis 19 Jahre, siehe Seite 83

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DIE JOSEFSTÄDTER KARTE: ALLE VORTEILE FÜR NUR € 39,-

Sie gehen gerne ins Theater, wollen Geld sparen und lange vor allen anderen Ihre Wunschplätze wählen? Dann empfehlen wir Ihnen die JosefstädterKarte. Ihre Vorteile: Vorgezogener halbjährlicher Vorverkauf Ab 1. Juni 2017 für alle Vorstellungen bis inklusive 31. Jänner 2018 Auch für die begehrten Silvestervorstellungen! Ab 1. Dezember 2017 für alle Vorstellungen bis zum Spielzeitende. (ausgenommen sind Premieren, Matineen und Sonderveranstaltungen) Gilt für maximal sechs Karten pro Produktion und Spielzeit

50 % Ermäßigung für mit „JoK“ gekennzeichnete Vorstellungstermine 10 % Ermäßigung für zwei Karten pro Produktion (von dieser Ermäßigung ausgenommen sind Premieren und Silvestervorstellungen)

Gratis-Eintritt für eine Person bei den JosefStadtgesprächen Gratis-Zusendung des Monatsspielplanes und des Spielzeitheftes Ermäßigungen und Gewinnspiele bei unseren Kooperationspartnern. Erhältlich ab Mittwoch, 3. Mai 2017 an unseren Kassen, online unter www.josefstadt.org oder per Telefon: Tel. +43 1 42 700-300

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Mehr Informationen zu Ermäßigungen und unseren Kooperationspartnern finden Sie unter www.josefstadt.org/karten-abo/josefstaedter-karte.html

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MEHR

ALS NUR ZUSCHAUEN!

Verein „Freunde des Theaters in der Josefstadt“ Vor über 25 Jahren wurde der Verein „Freunde des Theaters in der Josefstadt“ gegründet, welcher damals wie heute Menschen verbindet, denen kulturelle Verantwortung am Herzen liegt. Auch der Josefstadt liegen ihre Freunde und Förderer am Herzen – daher warten in der Spielzeit 2017/18 wieder viele spannende Angebote auf Sie: Bevorzugter Kauf von Premierenkarten für das Theater in der Josefstadt und die Kammerspiele der Josefstadt Einladung zu den Premierenfeiern VIP-Betreuung bei der Premiere (kostenlose Garderobe, Sektempfang in eigenem Buffetbereich) im Theater in der Josefstadt Einladung zu Werkeinführungen vor der Premiere im Theater in der Josefstadt und in den Kammerspielen der Josefstadt Nennung Ihrer Mitgliedschaft in den Programmheften und auf unserer Homepage Gratis-Exemplar Josefstadt-DVD für neue Freunde Gratisabo der Zeitschrift BÜHNE

Werden Sie Freund & Freundin! 74

Werden Sie Freund & Freundin! Bei Interesse an einer Mitgliedschaft wenden Sie sich bitte an Olga Meznik, Tel. +43 1 42 700-239, E-Mail: o.meznik@josefstadt.org

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bereitgestellt durch

App

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nächsten Premiere!

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Harold und Maude

www.josefstadtapp.org


#STRAC H E MACHT 1 JAHR #BILDU NGSK ARENZ . 78

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ALLES NACH PLAN

GUTER RAT Wir beraten Sie gerne!

Vorteile eines Abonnements

Regelmäßig, planbar, bekanntes Programm Ihre Lieblingsplätze

Abonnementbüro

bis zu 33 % Ermäßigung gegenüber dem Einzelkauf  ebührenfreier Termintausch innerhalb des gleichen g Stückes und Theaters 1 1 Mal Gratis-Zusendung von Österreichs Theater- und Kulturmagazin BÜHNE  ereits im April 2017 bekommen Sie die Terminübersicht B für die gesamte Spielzeit und erfahren, welche Stücke Sie wann in den einzelnen Abonnements sehen können

Einfach anrufen und wir beraten Sie gerne! +43 1 42 700-301 80

Abo: +43 1 42 700-301 Wahl-Abo: +43 1 42 700-302 Fax: +43 1 42 700-333 E-Mail: abo@josefstadt.org Josefstädter Straße 24, 1080 Wien Öffnungszeiten (an Werktagen) Mo bis Do von 10.00 bis 18.00 Uhr, Fr von 10.00 bis 15.00 Uhr Am Karfreitag und am 24. Dezember geschlossen. MitarbeiterInnen Brigitte Pasching-Röszler (Leitung) Monika Beran, Andjelo Dereta, Elfriede Domes, Katharina Straßer, Fritz Wurzenberger


FREIE WAHL

ABONNEMENTS 2017—18

Das Wahl-Abo*  -  1IS8  % B  2 0  % A .  -

CA . C

 1 8  % C A .  - B IS  3 3  % A .  -

Das Termine-Abo

Weniger zahlen, frei wählen, früher buchen. Nutzen Sie die vielen Vorteile des Wahlabonnements: Freie Stückwahl

C

Welcher Tag soll Ihr Theatertag sein? Sie entscheiden sich für einen Wochentag und für Ihren Lieblingsplatz, und wie oft Sie im Jahr ins Theater gehen wollen, denn Sie können zwischen Abonnements mit unterschiedlicher Vorstellungsanzahl wählen. Dann entscheiden Sie noch, ob Sie lieber ins Theater in der Josefstadt oder die Kammerspiele gehen wollen oder Vorstellungen von beiden Theatern besuchen wollen.

Das Stücke-Abo CA .

Freie Platzwahl in der von Ihnen gewählten Kategorie 8 oder 10 Theaterschecks Für Josefstadt und/oder Kammerspiele Alle Stücke Dazu noch Vorrang vor allen anderen Theaterinteressierten: Vorkaufsrecht für die gesamte Saison 2017/18: Ab Dienstag, 16. Mai 2017

 -  1 8  %

Sie sehen vier ausgewählte Stücke an unterschiedlichen Wochentagen. Sie entscheiden sich für Ihren Lieblingsplatz. Das Stücke-Abo gibt es für die Josefstadt oder für die Kammerspiele.

Sie können das Wahl-Abo auch über unsere Homepage kaufen. Und Sie können Ihre Wahl-Abonnement-Schecks auch im Internet einlösen! Unter www.josefstadt.org/Theater/Spielplan/ anmeldung.jsp

Das Ferienabo Sie entscheiden sich für Ihren Lieblingsplatz und sehen sechs ausgewählte Stücke in der Josefstadt und in den Kammerspielen.

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CA .

 -  4 0

 %

CA .

 -  4 5

Das Jugend-Wahl-Abo*

 %

Für Jugendliche bis zum 19. Geburtstag, mit freier Stückwahl, freier Terminwahl und freier Platzwahl in der gewählten Kategorie. * ausgenommen sind Premieren, Matineen, Sonderveranstaltungen und Silvestervorstellungen

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ABOS 2017—18 Ermäßigung

 Vorstellungen

Theater in der Josefstadt

Preiskategorien  I

II

III

IV

V

VI

VII

VIII

IX

X

Termine-Abo Freitag Abend

CA.

23 %

8

344,-

302,-

284,-

246,-

228,-

203,-

160,-

99,-

86,-

49,-

Termine-Abo Samstag Abend

CA.

21 %

6

267,-

234,-

219,-

191,-

177,-

158,-

125,-

77,-

68,-

39,-

Stücke-Abo (Klassiker, Schnupperabo)

CA.

18 %

4

184,-

161,-

152,-

132,-

122,-

109,-

86,-

53,-

47,-

27,-

Geschenk-Abo

CA.

15 %

3

144,-

126,-

119,-

103,-

96,-

86,-

68,-

42,-

37,-

I

II

III

IV

V

VI

Kammerspiele der Josefstadt Termine-Abo Freitag Abend

CA.

22 %

6

263,-

231,-

189,-

156,-

123,-

76,-

Termine-Abo Montag bis Sonntag Abend

CA.

18 %

4

184,-

161,-

132,-

109,-

86,-

53,-

Termine-Abo Samstag, Sonntag Nachmittag

CA.

30 %

4

158,-

138,-

113,-

94,-

74,-

46,-

Stücke-Abo (Komödianten, Stadtkomödie, 97)

CA.

18 %

4

184,-

161,-

132,-

109,-

86,-

53,-

Geschenk-Abo (I und II)

CA.

15 %

3

144,-

126,-

103,-

86,-

68,-

42,-

I

II

III

IV

V

VI

VII

VIII

IX

X

Theater in der Josefstadt (Jo) und Kammerspiele der Josefstadt (Ka) Termine-Abo Sonntag bis Freitag Abend

CA.

25 %

6 Jo + 2 Ka

336,-

294,-

276,-

240,-

222,-

198,-

156,-

96,-

84,-

48,-

Termine-Abo Sonntag Nachmittag

CA.

33 %

5 Jo + 2 Ka

264,-

231,-

217,-

189,-

175,-

156,-

123,-

76,-

67,-

39,-

Termine-Abo Sonntag Nachmittag

CA.

33 %

4 Jo + 3 Ka

264,-

231,-

217,-

189,-

175,-

156,-

123,-

76,-

67,-

Termine-Abo Montag 18 Uhr

CA.

30 %

4 Jo + 3 Ka

276,-

241,-

227,-

197,-

182,-

163,-

129,-

80,-

70,-

Ferien-Abo

CA.

40 %

3 Jo + 3 Ka

204,-

Wahl-Abo

CA.

18 %

8

367,-

321,-

282,-

239,-

206,-

160,-

Wahl-Abo

CA.

20 %

10

446,-

390,-

342,-

290,-

250,-

194,-

Jugend-Wahl-Abo

CA.

45 %

8

248,-

217,-

191,-

162,-

140,-

109,-

Jugend-Wahl-Abo

CA.

45 %

4

125,-

110,-

96,-

82,-

71,-

56,-

178,80 157,20 133,80 115,80

90,60

Euro-Preise inklusive Abonnemententgelt (€ 6,- bzw. € 4,-)

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GESCHENKT Ideal als Weihnachtsgeschenk!

CA .

 -  1 5  %

Professor Bernhardi Wie man Hasen jagt Der Gott des Gemetzels

Parkplätze für unsere BesucherInnen Unsere Theater sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen. Wenn Sie auf Ihr Auto nicht verzichten wollen, dann haben wir günstige Parkmöglichkeiten für Sie verhandelt: CA .

 -  1 5  %

Geschenk-Abo I* Kammerspiele der Josefstadt Arsen und Spitzenhäubchen Die 39 Stufen Der Garderober

Parken beim Theater in der Josefstadt APCOA Garage Pfeilgasse/Tigergasse 8., Pfeilgasse/Albertgasse Parkgebühr pro Vorstellung € 5,50 von 16.00 bis 7.00 Uhr bzw. für Nachmittagsvorstellungen von 14.00 bis 19.00 Uhr BOE Garage Rathauspark 1., Universitätsring Parkgebühr pro Vorstellung € 6,- von 16.00 bis 7.00 Uhr, bei Nachmittagsvorstellungen € 5,20 von 14.00 bis 19.00 Uhr

Geschenk-Abo* Theater in der Josefstadt

CA .

 -  1 5  %

Geschenk-Abo II* Kammerspiele der Josefstadt

ASTORIA Garage 8., Trautsongasse 4 Parkgebühr pro Vorstellung € 8,- für fünf Stunden, auch bei Matineen und Nachmittagsvorstellungen

Shakespeare in Love Die 39 Stufen Suff * Termine im Zeitraum Jänner bis Juni 2018, erhältlich ab Montag, 9. Oktober 2017

Parken bei den Kammerspielen BOE Garage Franz Josefs Kai 1., Schwedenplatz Parkgebühr pro Vorstellung € 6,00 von 16.00 bis 7.00 Uhr, bei Nachmittagsvorstellungen € 5,20 von 14.00 bis 19.00 Uhr Sie bezahlen beim Verlassen der Garagen mittels der Gutzeitkarten, die an unseren Theaterkassen erhältlich sind.

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Sie können das Geschenk-Abo auch über unsere Homepage kaufen. Erhältlich ab 9. Oktober 2017. Selbstverständlich erhalten Sie das ganze Jahr über Geschenkgutscheine, die wir Ihnen individuell zusammenstellen können.

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#TRUM P ÃœBERSI EDELT MIT SEI N EM #GRUSE L K A B INETT IN DEN #PRATE R. 88

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JOSEFSTADTACTION IM WEB 2.0

Besuchen Sie unseren YouTube-Channel und sehen Sie spannende Trailer als Vorgeschmack auf unsere Produktionen. Einfach www.youtube.com/JosefstadtTheater eingeben.


KULTURSPONSORING IST EINE INVESTITION, DIE SICH FÜR BEIDE PARTNER LOHNT.

Wir danken unseren Sponsoren für ihre treue Unterstützung! Spielzeit- und Produktionssponsoren

Hauptsponsor


S E T S R R E E D L E I P S T T S D A A G T # S F E S ! O N J A # K I T A V # IM 94

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Restaurant Clementine im Glashaus Reservierungen unter:

clementine@palais-coburg.com oder +43 1 51818-130 Palais Coburg Residenz, Coburgbastei 4, 1010 Wien www.palais-coburg.com www.facebook.com/Clementine.Im.Glashaus

PALAIS COBURG

Hallo Josefstadt! Meine Stadt. Meine Bank.

Impressum: Medieninhaber: Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG, F.-W.-Raiffeisen-Platz 1, 1020 Wien

Genuss in einem der schönsten Gärten der Sadt!


E B U A L G # R E T D G N E T R SP N, NICH L E S . S N E E F H # C S N E M 98

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BARRIERE-

FREI

Daniel Glattauer

Die Wunderübung Jetzt auf DVD

Wir versuchen, RollstuhlfahrerInnen den Zugang zu unseren Häusern – trotz der historischen Bausubstanz – so barrierefrei wie möglich zu gestalten und ihren Theaterbesuch bestmöglich zu unterstützen. Karten Bitte bestellen Sie Ihre Rollstuhl-Plätze im Vorverkauf unter +43 1 42 700-300 und weisen Sie darauf hin, dass Sie RollstuhlfahrerIn sind, damit wir die notwendigen Vorkehrungen treffen können (Sitzplätze ausbauen, etc.). Eine Karte für RollstuhlfahrerInnen kostet € 6,-. Für eine Begleitperson bieten wir in unmittelbarer Nähe der Rollstuhlplätze eine Ermäßigung von 50 % auf den regulären Kartenpreis an. Menschen mit Hörgeräten bieten wir in den Kammerspielen der Josefstadt einen besonderen Service: Der Zuschauerraum der Kammerspiele ist mit einer induktiven Höranlage ausgestattet. Mit dieser Anlage wird das gesprochene Wort zum Hörgerät übertragen.

100

Im Handel und auf http://josefstadt.hoanzl.at


Karten und Infos

Sitzpläne und Preise 

Wir machen es Ihnen so einfach wie möglich: Karten sind telefonisch, online, per App oder an unseren Kassen erhältlich.

Tel.: +43 1 42 700-300 Jederzeit Karten online kaufen! www.josefstadt.org/programm/spielplan.html WahlabonnentInnen und InhaberInnen der JosefstädterKarte können bevorzugt frühzeitig Karten kaufen*. Wahlabo: Ab 16. Mai alle Vorstellungen von September 2017 bis Ende Juni 2018. JosefstädterKarte: Ab 1. Juni alle Vorstellungen von September 2017 bis inklusive Jänner 2018. Ab 1. Dezember alle Vorstellungen von Februar bis Ende Juni 2018. Vorverkauf Der allgemeine Kartenvorverkauf für beide Theater beginnt jeweils am 10. eines Monats für den gesamten nächsten Monat. Fällt der 10. auf ein Wochenende oder einen Feiertag, beginnt der Vorverkauf am darauffolgenden Werktag. Allgemeiner Kartenvorverkauf für 25., 26. und 31. Dezember ab 10. Oktober. Online-Kartenkauf Unter www.josefstadt.org/programm/spielplan.html Karten mit Kreditkarte oder Sofortüberweisung bezahlen und bequem selbst ausdrucken.

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Telefonisch mit Kreditkarte mit VISA, Eurocard/Mastercard, Diners Club, American Express: Tel. +43 1 42 700-300 Mo bis Fr 10.00 bis 19.30 Uhr, Sa, So und Feiertag 13.00 bis 19.30 Uhr. Am 24. Dezember von 10.00 bis 12.00 Uhr (Karfreitag geschlossen). Theaterkassen Theater in der Josefstadt: 1080 Wien, Josefstädter Straße 24 Kammerspiele der Josefstadt: 1010 Wien, Rotenturmstraße 20 Jeweils Mo bis Fr ab 10.00 Uhr, Sa, So und Feiertag ab 13.00 Uhr, bis zum Beginn der Abendvorstellung**. Josefstadt App Mobil Karten kaufen mit dem Smartphone. Erhältlich im App Store und bei Google Play. Gruppen Kartenbestellungen für Gruppen ab 10 Personen bei Katharina Straßer unter Tel. +43 1 42 700-359 oder k.strasser@josefstadt.org, Mo bis Fr von 10.00 bis 16.00 Uhr. Newsletter abonnieren: newsletter@josefstadt.org * ausgenommen sind Premieren, Matineen und Sonderveranstaltungen ** An Tagen, an denen eine Matinee stattfindet, öffnet die Kassa im jeweiligen Theater bereits eine Stunde vor Beginn. Am 24. Dezember von 10.00 bis 12.00 Uhr (Karfreitag geschlossen).

Ö1-Clubmitglieder erhalten 10 % Ermäßigung für max. 2 Karten jeweils bereits mit Kassaöffnung am Vorstellungstag an den Kassen unserer Theater.

Die Bildmontagen auf den Seiten 4/5, 22/23, 28/29, 34/35, 46/47 spielen mit dem Begriff FAKE, sind frei erfunden und satirisch gemeint. Die Twitter-Sprüche sind ebenfalls frei erfunden.

Impressum Theater in der Josefstadt Betriebsgesellschaft mbH Geschäftsführung: Künstlerische Leitung: Ksch. Herbert Föttinger, Kaufmännische Leitung: Mag. Alexander Götz; Aufsichtsrat: Präsident DI Günter Rhomberg (Vorsitzender), Prof. DDr. Hellwig Torggler (Stellvertreter des Vorsitzenden), MR Mag. Hildegard Siess, Dr. Georg Karasek, Dieter Boyer, MA MAS, KR Dr. Stefan Brezovich, Dr. Sepp Rieder; Zusammenstellung: Christiane Huemer-Strobele; Redaktion: Mag. Matthias Asboth, Mag. Cinja Kahl, Olga Meznik, Mag. Regina Paril-Fellner, Leonie Seibold, BA BA, Mag. Ulrike Zemme; Grafikdesign: Christine Fischer; Druck: Walla Druck; Herausgeber: Verein „Freunde des Theaters in der Josefstadt“, 1080 Wien, Josefstädter Straße 26; Stand der Informationen: 20. März 2017 Bildnachweis: Deniz Arslan, doppona/zitting, Jan Frankl, Sepp Gallauer, Petra Gruber, Nancy Horowitz, Mato Johannik, Astrid Knie, Christoph Liebentritt, Rita Newman, Daniel Partke, Andrea Peller, Ingo Pertramer, Erich Reismann, Peter Rigaud, Isabell Schatz, Moritz Schell, Theater in der Josefstadt, Shutterstock.com/azure1, Drop of Light, indigolotos, Thomas Koch, Frederic Legrand – COMEO, Joseph Sohm Wir danken den Subventionsgebern und dem Hauptsponsor:


Theater in der Josefstadt 1080 Wien, Josefstädter Straße 26

Kammerspiele der Josefstadt 1010 Wien, Rotenturmstraße 20

Einzelkartenpreise gültig für die Spielzeit 2017/18

Einzelkartenpreise gültig für die Spielzeit 2017/18


www.josefstadt.org

Josefstadt Nachrichten 04/2017 / Österreichische Post AG / SP 03Z035107 S / Verein „Freunde des Theaters in der Josefstadt“, Josefstädter Straße 26, 1080 Wien

Tel. +43 1 42 700 - 300

Spielzeitheft 17/18  
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