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MÄRZHEFT 2017


03/2017

INHALT

Gespräch: Ist das eigentlich noch Theater? .............................. 4  Hintergrund TANZ Bremen.. .......................................................... 10 Berlioz: La Damnation de Faust.. .................................................. 16 Mr. Robot. . ................................................................................................ 18 Knausgård: Lieben ............................................................................... 20 Schneebeli: Anders sein ..................................................................... 22 Tanz Bremen #20 . . ................................................................................ 26 Bremer Frühling #4 . . ............................................................................ 30 Blaumeiers Chor Don Bleu .. ............................................................ 33 Feridun Zaimoglu: Evangelio ........................................................ 36 Konzert: Afropean Project................................................................ 37 Und außerdem ........................................................................................ 40 Junge Akteure ......................................................................................... 43 Pfeil des Monats .................................................................................... 44 Ermäßigte Kartenpreise .................................................................... 47 Kontakt ...................................................................................................... 50


03/2017

LIEBES PUBLIKUM, LIEBE LESERINNEN UND LESER! Er kam als 1. Kapellmeister der Komischen Oper aus Berlin und wurde 2007 Generalmusikdirektor der Freien Hansestadt Bremen. Im Sommer wird Markus Poschner nun nach zehn Jahren Amtszeit als Nachfolger von Dennis Russell Davies zum Bruckner Orchester Linz wechseln. Es ist mit einer solchen Mitteilung, die natürlich keine Neuigkeit ist, wie mit vielen Dingen: sie wird einem erst bewusst, wenn sie tatsächlich eintritt. Die Proben zu der letzten Musiktheaterproduktion, die Markus Poschner bei uns leiten wird, haben jetzt begonnen. Nach Wagners Bühnenweihfestspiel Parsifal – noch viermal zu sehen und dann nicht wieder! – hat er sich zum Abschied Hector Berlioz’ La Damnation de Faust vorgenommen. Dies ist nicht der Platz, Markus Poschner und seine Arbeit in Bremen angemessen zu würdigen. Nur ein persönlicher Satz an dieser Stelle: Markus Poschner bringt als Mensch und als Künstler Freude ins Theater. Und diese seine ganz persönliche Freude hat er mit mir, mit uns und mit Ihnen geteilt. Freude hat eine, wie Lukas Bärfuss es nannte, wundersame und gänzlich antikapitalistische Eigenschaft: sie potenziert sich durch Division. Geteilte Freude ist doppelte Freude. Diese Freude, die Freude von Markus Poschner an der Musik, ist auch ein Akt des Widerstands: „Deine Zauber binden wieder, was die Mode streng geteilt; alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt.“ Michael Börgerding

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GESPRÄCH

IST DAS EIGENTLICH NOCH THEATER? Wie das Theater zu seinen Stoffen kommt

Dauerthema und -aufreger: Romantexte als Stückvorlage, das Theater spiele keine „dramatischen Stoffe“ mehr, sondern würde sich nur bei der Epik bedienen und dann auch noch PerformerInnen auf die Bühne stellen, die sich nicht mehr in Figuren verwandeln. Ist das eigentlich noch Theater? Sollte man nicht den Laden lieber dichtmachen und selber lesen? Ein Gespräch zwischen der Schauspieldramaturgin Marianne Seidler und dem Musiktheaterdramaturgen Ingo Gerlach. Marianne Seidler: Wie ist das eigentlich bei Euch in der Oper. Sind das alles genuine Erfindungen der Komponisten und Librettisten? Und macht ihr Sachen „nach Motiven von“? Oder kann man das gar nicht über jede Oper so sagen? Ingo Gerlach: Wir spielen zum größten Teil schon Stücke, haben aber auch „nach Motiven von“ oder projekthaft gearbeitet, bei Mahler III und Les robots ne connaissent pas le blues oder Pomp and Circumstance. Wobei ich die Idee, Musiktheater zu machen ohne von einem Werk auszugehen, nach wie vor wahnsinnig spannend finde. Aber der Apparat ist schon auf das Ausführen von Partituren ausgelegt. Andererseits haben die Komponisten sich ja ihrerseits großzügig in allen Formen und Stoffen bedient. Und das war dann auch nicht immer eins zu eins, sondern wurde schon in die

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Möglichkeiten, Bedürfnisse und Konventionen der Gattung überführt. Die Räuber sind bei Schiller zum Beispiel ziemlich anders als bei Verdi und Werther bei Massenet anders als bei Goethe. MS: Also ist das Umformen in eine Oper immer mit einer Interpretation verbunden, mit einer eigenen Gewichtung? IG: Ja. Die italienische Oper des 19. Jahrhunderts ist da vor allem klischeebestimmend. Da gibt es die zentrale Figurenkonstellation von Tenor und Sopran als Liebespaar und dem Bariton als Störer. Durch dieses Schema hat man schnell den Eindruck, dass die Stücke verflachen oder extrem emotionalisiert werden. Aber dass die Oper generell nur von der Liebe handeln würde, ist ziemlich verkürzt. MS: Und wie sieht es in dieser Spielzeit aus mit den Adaptionen von Romanen etc.? IG: Da hätten wir erstmal Simplicius Simplicissimus, also ein Roman aus dem Barock, den sich Karl-Amadeus Hartmann nimmt und daraus ein Libretto baut. Dann gibt es mit Berlioz’ La Damnation de Faust eine Bearbeitung des Faust-Mythos, die auf Goethe fußt, aber eigentlich der „ungoetheschste“ Faust ist, den es überhaupt jemals gab. Berlioz macht etwas vollkommen anderes daraus, eine ganz eigene Figur. Dann haben wir mit Gianni Schicchi die Dramatisierung einer Erzählung aus Dantes Göttlicher Komödie und zum Schluss Purcells Fairy Queen, wenn man so will eine große Schauspielmusik zu Shakespeares Sommernachtstraum. MS: Das heißt, die Leute, die so verwundert darüber sind, dass im Schauspiel so viel adaptiert wird oder nach Motiven von etwas gearbeitet wird, die sich von der Vorlage unterscheiden, denen müsste man eigentlich sagen: Geht doch

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Luis Olivares Sandoval und Marysol Schalit in Simplicius Simplissisimus


GESPRÄCH

mal in die Oper, da gibt es das nur. Abgesehen davon ist ja auch das Erstellen einer Fassung bereits ein Eingriff in das Werk und eine Interpretation. Man muss also ein Stück, um es zu spielen, erstmal spielbar machen. Und es ist ja nicht so, dass der Stoff verraten wird, bloß weil man ihn bearbeitet. IG: In der Theaterpraxis war es doch auch immer so, dass Sachen anders gemacht wurden. In der Oper gibt es sogar Fälle, in denen radikal geändert wurde. Die Titelfigur in Hoffmanns Erzählungen beispielsweise war ursprünglich als Bariton-Partie gedacht und wurde dann, weil es an einem anderen Haus zur Uraufführung kam, für einen Tenor umgeschrieben. Und natürlich verändert sich ein Stoff, wenn man ihn in ein anderes Genre überträgt. Das ist doch ganz klar. MS: Im Fall von Houellebecqs Unterwerfung hat mich überrascht, wie sehr davon ausgegangen wird, dass man einen Roman, wenn man ihn inszeniert, auch nacherzählt. Das haben Regisseurin Leonie Böhm und ich nicht gemacht. Wir haben uns zwar an den Roman gehalten, sogar sehr konkret, aber wir haben uns mit den Aussagen des Romans beschäftigt und versucht, dem etwas hinzuzufügen. Für mich ist das gerade die Chance der Bühne. Gerade wenn es eine Vorlage ist, die schon so viel diskutiert wurde, können Aspekte destilliert, neu oder anders erzählt werden als im Roman. Oder man kann dem Protagonisten auf der Bühne etwas geben, was er vom Roman nicht bekommt. Also: was passiert, wenn dieser Roman, der von jemand ganz anderem, in einem ganz anderen Kontext geschrieben wird, auf eine Fantasie trifft, die dem eigentlich widerstrebt und dennoch das Interesse der/des RegisseurIn weckt?

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GESPRÄCH

IG: Es ist eine Frage der Autorenschaft und wen ich als Autor eines Theaterabends akzeptiere. Ist es nur der Verfasser des Materials oder ist es nicht eben auch das Team, das dieses Material auf die Bühne stellt. MS: Ich wäre neugierig, was die Menschen, die sagen: „Ah, ich würde so gerne mal einen echten Faust sehen“, antworten würden auf die Frage, was denn der „echte“ Faust ist. Was meint „echt“ in diesem Zusammenhang? Geht das um eine rein ästhetische Kategorie, dass es wirklich etwas ist, das man auf der Oberfläche erkennen kann, also „historisch richtige“ Kostüme, aus der Zeit in der es geschrieben wurde, oder gibt es einen unveränderlichen Kern der Geschichte? IG: Ich muss da immer an Manufactum denken: Die zunehmende Virtualisierung unserer Gegenwart und all unserer Arbeitsbeziehungen und Lebensmöglichkeiten führt dazu, dass man sich wieder für das „Echte“ interessiert. Also Vinyl statt Mp3 zum Beispiel. Es werden plötzlich wieder so viele Schallplatten an einem Tag gepresst wie vor zehn Jahren in einem Monat. Und so ist es vielleicht auch im Theater. Man will das Original. Und das ist natürlich bei einer Kunstform, die erst im Augenblick des Spiels entsteht, ein Ding der Unmöglichkeit. Also ist doch das Grundproblem, dass die Logik des Werks nicht zwangsläufig der Logik des Abends entsprechen muss. MS: Für viele ist es eben schwer auszuhalten, wenn sie einen Roman gelesen haben und eine ganz spezielle Vorstellung und Erwartung davon haben, dass sich diese dann nicht erfüllt. Aber das ist ja keine Provokation oder eine Frechheit, sondern das liegt daran, dass sich jede/r eine andere Vorstellung von etwas macht.

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IG: „Ein Roman ist eine Maschine zur Erzeugung von Interpretationen“, schreibt Umberto Eco. MS: Und das Theater ist das eben auch. Wenn man mal dieses Gefühl der „Echtheit“ nicht in Verbindung mit Möglichkeiten von Adaption sieht, sondern es auf den reinen Theatervorgang anwendet, dann denke ich, dass da im Theater noch vieles zu holen ist und erlebt werden kann. Wenn man sich die Entwicklung der digitalen Welt ansieht, dann sind wir noch an einem Urpunkt. Da wird noch so viel passieren und Neues, auch Unaussprechliches in virtuellen Welten geschehen. Wir werden uns in Interneträumen bewegen. Deswegen glaube ich, dass dann die Form von direkter Kommunikation zwischen zwei Menschen, die in diesem einen Moment etwas auszuhandeln haben, wiederkommen kann. Dann wird man Handlungen und Haltungen auf der Bühne probieren und sehen, die man im echten Leben nicht mehr aushandeln kann, weil man da schon viel perfekter, vorteilsbringender miteinander umgehen muss. Einen kleinen Bogen kann man dann doch schlagen: Um menschliches Verhalten und Handeln neu und angstfrei auf der Bühne erproben, üben und lernen zu können, muss ein Stoff aber auch frei beweglich werden.

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HINTERGRUND TANZ BREMEN

KÖRPER UND GEGENWART

Die Autorin und Journalistin Gabriele Wittmann über TANZ Bremen und den zeitgenössischen Tanz „Ich stehe an der Weser“, erzählt Tomas Bünger. „Und ich sehe ein Bild, wie ich auch an einem Fluss stehe.“ Doch an dem Bild stimmt etwas nicht: Der Fluss ist ein anderer. Er heißt anders. Und er liegt in Bangladesch. Dort, wo der Tänzer-Choreograf zuletzt für einige Zeit gearbeitet hat. Nun fühlt es sich so an, als ob er nicht ganz da sei, ein „körperlich nicht ganz in der Welt sein“ nennt er diesen Zustand. Und fragt: Wie funktioniert Erinnerung? Wie kommen die Dinge hinüber in das „Jetzt“? Was passiert in unserem Körper, wenn wir auf „Welt“ treffen? So lautete immer schon eine der Grundfragen des zeitgenössischen Tanzes. Denn für die Kunst der Bewegung ist der Körper ein spürendes Instrument – ein Wandler zwischen Eindruck und Ausdruck. Er ist unser Zentrum. Weshalb der zeitgenössische Tanz nicht nur unterhaltsam ist. Sondern immer nah dran an dem, was uns wirklich trifft: Am Puls der Zeit. Denn hier geht es um das mikroskopische Erspüren und körperlich-geistige Befragen dessen, was in unserem Erleben vor sich geht. Die Bremer Tanzszene hat das immer schon bewegt. Nicht erst seit Johann Kresnik, der hier ab den 1970er Jahren die Selbstgewissheit der Nachkriegsnation zum Beben brachte. Reinhild Hoffmann, Susanne Linke, Urs Dietrich: Die Protagonisten des deutschen Tanztheaters waren immer wieder hier. Aus diesen Zeiten sind einige Künstler in der

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Stadt geblieben. Und das ginge nicht, wenn dieser Ort keine Tanzstadt wäre. Bremen kann stolz darauf sein: Das Bremer Publikum ist mit dem zeitgenössischen Tanz gewachsen, ist interessiert an den Fragen dieser Kunstform. Das beweisen die steigenden Zuschauerzahlen und bestens gefüllten Säle der Tanzsparte des Theaters und des seit fast dreißig Jahren bestehenden Festivals TANZ Bremen. Was also sind heute die Fragen der Zeit? Es sind Fragen nach Integration, Globalisierung, Digitalisierung der Arbeitswelt. Nach Ein- und Ausschlüssen. Nach Gerechtigkeit. Dabei scheint es manchmal, als ob der Tanz auf politische Debatten und Themen aufspringe. Doch das Gegenteil ist der Fall: Der zeitgenössische Tanz war immer schon mit dem „Miteinander“ beschäftigt. Wo Körper sich begegnen, da geht es um Leib und Leben – und das braucht im wahrsten Sinne des Wortes Fingerspitzengefühl. Bereits die Erneuerer Rudolf von Laban und Mary Wigman experimentierten Anfang des 20. Jahrhunderts mit Reformideen und kollektiven Schaffensprozessen. Inzwischen sind aus den Mitspracherechten, die die Demokratisierungsbewegungen der 1970er Jahre mit sich brachten, neue Formen entstanden, die auf gegenseitiges Wachstum bauen. Birgit Freitag zeigt seit Jahren, wie das gehen kann: Die Tanzkünstlerin lädt Bürgerinnen und Bürger ein, Aspekte ihres Lebens für die Bühne zu bearbeiten. Hier gelingt ein Miteinander auf Augenhöhe, in dem sich Kunst und Leben durchdringen. Die Themen der Zeit – das Festival TANZ Bremen hat sie alle gestreift. Denn alle waren sie da: die virtuosen Tänzer und energischen HipHopper, die Zirkusartisten und Physical Dancer, die großen Namen und Nachwuchskünstler, die

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HINTERGRUND TANZ BREMEN

inzwischen selbst tonangebend sind. Dave St-Pierre provozierte mit seiner Interpretation einer Welt, die nur Begierden kennt. Marie Chouinard faszinierte mit abstrahierten, vom menschlichen Atem angetriebenen Ritualen – und ist jetzt wieder mit ihrer aufregenden Neuinterpretation des Sacre zu sehen. Und Jochen Roller amüsierte mit seinen bitterbösen Analysen zu Prekariat und Pop. Was kann der sich bewegende Körper noch erzählen? Fast schien es gegen Ende des 20. Jahrhunderts so, als wäre die menschliche Bewegung als politische Kraft obsolet geworden. Jérôme Bel kam nach Bremen und überzeugte uns, dass Präsenz wichtiger sein kann als Aktion. Und dass die Konzeptkunst US-amerikanischer Provenienz es ermöglicht, kapitalistische Herstellungs- und Konsumprozesse von Kunst in Frage zu stellen. Manche Themen kehren wieder. Pina Bausch, die große Mutter des deutschen Tanztheaters, galt um die Jahrtausendwende kurzzeitig als altmodisch. Doch der gefeierte flämische Sozialarbeiter, Regisseur und Choreograf Alain Platel, der mit den Benachteiligten der belgischen Gesellschaft arbeitete und Künstler von der Straße auf die Bühne brachte, zollte ihr mit Out of context – for Pina Tribut. Und es zeigte sich: Die gesellschaftliche Zurichtung des Körpers ist immer wieder von Interesse, gleich unter welchen ästhetischen Vorzeichen. Und dann kam der erste neue „Dreh“ nach der Jahrtausendwende: Der Volkstanz kehrt fünfzig Jahre nach Kriegsende wieder zurück aus seiner verstaubten Ecke. Diesmal nicht mehr als Instrument einer volkstümelnden Nationalisierung, sondern als Chance für eine offene Identität: Israel

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Galván nutzte seine Wurzeln im Flamenco mit selbstbewusster Demut und humorvoller Distanz, aber auch mit Lust an der gelernten Tradition. Und Christian Ubl leitete das Bremer Publikum durch gemeinsam getanzte Kreisformationen – und alle wollten es erleben. Das aktive Herstellen von Gemeinschaft durch körperliche Aktion interessiert nicht mehr nur als zu kritisierende Gefahr oder zu ironisierende Naivität. Im Gegenteil: Die gesellschaftliche Partizipation scheint wieder Dreh- und Angelpunkt zu werden. Hineinspüren in die Gegenwart: Der zeitgenössische Tanz hat das immer getan. Die Themen kommen und gehen, die Erinnerung erfindet sich immer wieder neu. Aber der Tanz in Bremen und sein Festival waren immer dabei – und seine Akteure ganz vorne dran. Das kann nicht jede Stadt von sich behaupten.

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KostĂźmfigurine fĂźr Brander in La Damnation de Faust (Pia Dederichs und Lena Schmid)


PREMIERE MUSIKTHEATER

BERLIOZ: LA DAMNATION DE FAUST Virtualisiere mich!

„Fern aller Menschenkämpfe und fern ihrem Gewühle!“ (Berlioz, La Damnation de Faust) — Die etwas kalauernde Erkenntnis, dass die Leidenschaft durchaus eine Wesensart sein kann, die Leiden schafft, hat sich der Protagonist in Berlioz Faust-Version ebenso grundsätzlich wie vergeblich zu Eigen gemacht. Wo Goethes Titelfigur Erkenntnisdrang und die Erlebenssucht treiben, kennzeichnet resignativer Überdruss Berlioz’ Protagonisten. Eher depressiv schaut er zu, statt teilzunehmen. Umso wichtiger wird der Traum, die Projektion, wird Méphistophélès, der wie eine Abspaltung von Faust versucht, sich selbst wieder in Aktion zu setzen, zu einem handelnden Subjekt zu machen. Berlioz „dramatische Legende“ ist eine Komposition, die zwischen den Gattungen steht. Kein Oratorium, aber auch keine Oper. Chortableaus stehen neben symphonischen Instrumentalstücken, eher statische Arien neben einem schon fast filmisch-spektakulären Höllenritt. Ein Himmel, Erde und Hölle durchschreitender Solitär der Musiktheatergeschichte als Abschiedsproduktion des scheidenden Generalmusikdirektors Markus Poschner. DAS STÜCK

Dramatische Legende in vier Teilen von Hector Berlioz Uraufführung: Paris: Opéra comique, 1846 (konzertant) Monte Carlo: Salle Garnier, 1893 (szenisch)

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Aus der Ferne beobachtet Faust feiernde Bauern und marschierende Soldaten. Aber keiner der Gruppen möchte er sich anschließen. In seinem Studierzimmer will er sich durch Selbstmord aus der quälenden Einsamkeit befreien, wird aber durch die österlichen Kirchenglocken davon abgehalten. Er erinnert sich an seine Kindheit. Plötzlich taucht Méphistophélès auf und verspricht ihm die Erfüllung all seiner Wünsche. Unter anderem lässt er Faust auf Marguerite treffen, die sich in ihn verliebt. Um sie zu retten, verschreibt Faust Méphistophélès seine Seele. Der führt Faust geradewegs in die Hölle. DER REGISSEUR

Paul-Georg Dittrich (*1983) studierte Regie in Hamburg. Bereits vor seinem Studium war er als Regieassistent am Schauspiel Frankfurt engagiert und arbeitete mit Regisseuren wie Dimiter Gotscheff, Sebastian Baumgarten oder Armin Petras. Eigene meist sparten- und medienübergreifende Arbeiten entstanden u. a. am Schauspiel Frankfurt, am Theater Heidelberg, dem Schauspielhaus Wien, am Maxim Gorki Theater Berlin, am LTT Tübingen, am Theater Kiel, am Theater Augsburg und dem Theater Aachen. Seine Wozzeck-Inszenierung am Theater Bremen wurde 2016 für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert. Premiere 18. März, 19:30 Uhr im Theater am Goetheplatz Musikalische Leitung: Markus Poschner Regie: Paul-Georg Dittrich Bühne und Kostüme: Pia Dederichs, Lena Schmid Video: Jana Findeklee Chor und Kinderchor: Alice Meregaglia Dramaturgie: Ingo Gerlach Mit:

Christoph Heinrich, Theresa Kronthaler, Chris Lysack, Claudio Otelli. Chor, Extrachor und Kinderchor des Theater Bremen. Es spielen die Bremer Philharmoniker 17


PREMIERE SCHAUSPIEL

MR. ROBOT

nach Motiven der gleichnamigen Serie

„Ich bin der Schrei in deinem Verstand.“ (Mr. Robot) — Elliot liest Menschen. Er ist der Beschützer derer, die er für anständig erachtet. Er hackt sich in sämtliche Accounts von Menschen, die sich selbst und andere belügen, gräbt so tief, bis er genug kompromittierendes Material erbeutet hat. Er will die Welt vor dem Bösen schützen und verliert dabei nicht nur seinen Glauben an das Gute, sondern auch den Bezug zur Wirklichkeit. Die Begegnung mit „Mr. Robot“, der den Kopf der Hacker-Gruppe fsociety bildet, befeuert Elliots Gerechtigkeitssinn: Gemeinsam wollen sie das regierende Betriebssystem der Welt stürzen: Das Geld. „The look on their faces when we delete the world’s debt? Priceless.“ Unaufhörlich spricht er zu uns, doch sind wir ZuschauerInnen ein reales Gegenüber oder nur Fiktion? DAS STÜCK

Die Serie gewann im letzten Jahr den Golden Globe und wurde von einer großen Fangemeinde mitverfolgt. Nun wird sich Felix Rothenhäusler gemeinsam mit dem Ensemble den großen Fragen der Serie nähern. Dabei geht es um eine Auseinandersetzung mit den Konflikten, denen auch Elliot ausgeliefert ist. Denn eine echte Revolution im großen Sinne verändert auch die kleine vertraute Welt. Doch für Elliot muss sich etwas ändern, denn er hat das Gefühl, dass alle Menschen um ihn herum eine Lüge leben. Das tun sie aber meist wissentlich,

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um überhaupt zu leben. Ist das nicht völlig nachvollziehbar? Hat die Lüge nicht auch etwas Schönes, Versöhnliches? Wirkt sie nicht auch befreiend, weil sie als das Nachspielen einer Fiktion des Anderen verstanden werden kann? Um sich auf der Bühne in der eigenen Lüge, aber auch der Lüge des jeweils anderen zu bewegen, wird mit Elementen aus dem Musical gearbeitet, so kann eine Phantasie groß ausgespielt werden, oder etwas gesungen werden, was nicht gesagt werden kann. Die Geschichte von Elliot kann dazu inspirieren, die eigene bequeme Lüge weiterleben zu wollen oder die Sehnsucht wecken, die Welt zu verändern und nach einem nicht-alltäglichen Selbst zu suchen. Oder gibt es den nie versöhnlichen, aber lebenswerten Weg des Dazwischen? Eine Musical-Fiktion. DER REGISSEUR

Felix Rothenhäusler (*1981) ist seit der Spielzeit 2012/13 Hausregisseur am Theater Bremen und wurde mit seinen Inszenierungen nach Straßburg, Brünn, Königgrätz und München eingeladen. Seine genaue Beobachtung menschlichen Verhaltens und das Interesse an modifizierter Weltwahrnehmung spiegelt sich in seinen Arbeiten wider. Zuletzt brachte er The Re’Search von Ryan Trecartin an den Münchner Kammerspielen zur Uraufführung. Am Theater Bremen inszenierte er zuletzt Nora oder Ein Puppenheim und die Oper Werther. Premiere 2. März, 20 Uhr im Kleinen Haus Regie: Felix Rothenhäusler Musik: Matthias Krieg Text: Jan Eichberg Bühne: Katharina Schütz Kostüme: Elke von Sivers Dramaturgie: Marianne Seidler Mit: Annemaaike Bakker, Nadine Geyersbach, Irene

Kleinschmidt, Matthias Krieg, Siegfried W. Maschek, Verena Reichhardt, Justus Ritter, Robin Sondermann, Matthieu Svetchine

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PREMIERE SCHAUSPIEL

KNAUSGÅRD: LIEBEN Fülle an Leben

„Das Schreiben des Romans hatte unserer Beziehung zugesetzt, ich schlief sechs Wochen lang in meinem Büro, sah Linda und unsere fünf Monate alte Tochter kaum, und als es endlich vorbei war, reagierte sie erleichtert und froh, und ich war es ihr schuldig, dort zu sein, nicht nur im selben Zimmer, körperlich, sondern auch mit meiner ganzen Aufmerksamkeit und Anteilnahme. Es gelang mir nicht. Monatelang trauerte ich darum, nicht mehr dort zu sein, wo ich gewesen war, im Kalten, Klaren, und die Sehnsucht dorthin war stärker als die Freude über das Leben, das wir führten.“ (Karl Ove Knausgård) DAS STÜCK

nach dem Roman von Karl Ove Knausgård Regisseur Frank Abt, Schauspieler Robin Sondermann und ihr Team folgen in einem sechsteiligen szenisch-literarischen Projekt dem norwegischen Autor und seiner genauen Protokollierung des Alltags. In dieser Spielzeit nähern sie sich den ersten zwei Bänden der großen Romanserie spielerisch und mit langem Atem an. Das radikale Vaterporträt im umjubelten Roman Sterben wird nun in Lieben ergänzt durch die kompromisslose Suche nach Nähe und Beziehung. Zugleich ist es die Geschichte eines Mannes, der gegen die Verweiblichung der Mittdreißiger antobt und doch akzeptieren muss, dass er „genauso verweiblicht ist wie sie“.

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„Uns interessiert diese Fülle an Leben, diese Größe, auch das Größenwahnsinnige Knausgårds Ansatzes mit auf die Bühne zu holen. Vielleicht ist sein zutiefst subjektives Erzählen eine Art Ausweg, der politisch völlig unüberschaubaren Weltlage zu trotzen“, sagt dazu Frank Abt. Robin Sondermann ergänzt: „Unser Team ist schon lange gemeinsam daran, sich Knausgårds Fragestellungen zu widmen – sie betreffen und beschäftigen uns. Der eigentliche szenische Prozess dagegen findet in einer kurzen Probenzeit statt. Und für die nächsten Jahre sind auch die folgenden Teile geplant. Diese Kontinuität ist für uns Beteiligte ein großes Glück und eine Ausnahme im klassischen Theaterbetrieb.“ DAS TEAM

Der Regisseur Frank Abt hat in Bremen bereits verschiedenste Stoffe auf die Bühne gebracht: Familienstücke wie Robin Hood oder Die Brüder Löwenherz, Romanbearbeitungen wie Herkunft und Der Idiot, sowie den Liederabend Jetzt musst du springen. Mit dem Schauspieler Robin Sondermann verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit. Zum Kernteam des Projekts gehört außerdem Torsten Kindermann, der als Musikalischer Leiter bei Istanbul, Jetzt musst du springen oder BANG BANG auftritt, Bühnenbildnerin Susanne Schuboth und Dramaturgin Viktorie Knotková. Für Lieben ergänzt Ensemblemitglied Fania Sorel das Team. Premiere 16. März, 20 Uhr im Kleinen Haus Regie: Frank Abt Musik: Torsten Kindermann Bühne und Kostüme: Susanne Schuboth Dramaturgie: Viktorie Knotková Mit: Torsten

Kindermann, Robin Sondermann, Fania Sorel

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PREMIERE MOKS

SCHNEEBELI: ANDERS SEIN Vier zusammen

Der große Vorteil von Kindheit liegt idealerweise im unbefangenen Kennenlernen von Neuem. Je weniger eingeübte Verhaltensmuster zu einer Situation, Begegnung oder einem Menschen gegenüber vorhanden, desto mehr lässt sich entdecken, probieren, im Moment erleben. Doch was führt dazu, ob wir auf jemanden neugierig oder ängstlich zugehen? Wie lässt sich Unbefangenheit bewahren? DAS STÜCK

Ein Tanzstück von Salome Schneebeli / 6+ Zwei kennen einander schon lange. Sie können sich blind aufeinander verlassen. Ihr Leben ist friedlich und harmonisch, vielleicht ein wenig langweilig. Bis plötzlich eine Dritte kommt. Sie sieht nicht nur fremd aus, sondern verhält sich auch auffällig anders. Mit ihrer Neugier und Entdeckerfreude bringt sie die bestehende Ordnung durcheinander. Das ist unbequem und beängstigend. Was also tun? Darauf warten, dass sie wieder verschwindet? Doch die Dritte will bleiben und lässt sich nicht vertreiben. Nummer Vier erscheint auf der Bildfläche. Noch so eine merkwürdige Gestalt. Er sonnt sich in seiner Einzigartigkeit. Doch Moment Mal, einzigartig ist doch jeder und gemeinsam können sie viel zusammen machen. Gemeinsam mit dem Moks-Ensemble hat die Choreografin Salome Schneebeli über verschiedene Facetten von An-

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dersartig sein und sich fremd fühlen improvisiert und über damit verbundene Emotionen wie Neugierde, Furcht und Faszination geforscht. Herausgekommen ist ein Stück mit wunderbar schrägen und liebenswerten Figuren – ein Plädoyer für Toleranz und Offenheit. DIE CHOREOGRAFIN

Salome Schneebeli studierte Tanz und Choreografie in New York, Strassbourg und an der Hogeschool vor de Kunsten Amsterdam, New Dance Developement. Seit 1988 Arbeiten als Tänzerin, Performerin und Choreografin u. a. mit Sasha Waltz, Gonnie Heggen, Fumi Matsuda, David Moss, Simone Aughterlony. Seit 1997 Choreografieaufträge für Inszenierungen u. a. am Schauspielhaus Zürich, Theater Basel, Schauspielhaus Bochum, Thalia Theater Hamburg, Nationaltheater Mannheim, Schauspiel Frankfurt, Burgtheater Wien. Eigene Stücke von ihr wurden in der Schweiz – Theaterspektakel, Zürich, Theaterhaus Gessnerallee, Zürich, Kaserne Basel, Festival de la Cité, Lausanne u. a. und an Internationelen Festivals in Frankreich, Deutschland, Ägypten, Amerika und Georgien gezeigt. Seit 2012 arbeitet sie eng mit der Videokünstlerin Heta Multanen und dem Szenograph Demian Wohler zusammen, mit denen sie im selben Jahr das Künstlerkollektiv DAS MORPHOLOGISCHE INSTITUT gründete. Premiere 19. März, 16 Uhr im Moks Choreografie: Salome Schneebeli Bühne und Kostüme: Regula Zuber Musik: Markus Schönholzer Dramaturgie: Rebecca Hohmann Mit: Lina

Hoppe, Meret Mundwiler, Benjamin Nowitzky, Christoph Vetter

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Guido Gallmann und Betty Freudenberg in Medea: Wiederaufnahme am Di 7. März


FESTIVAL

TANZ BREMEN 2017 #20 vom 17. – 24. März

Gegründet 1988 als Workshopfestival der freien Tanzszene Bremens, hat sich TANZ Bremen in den fast dreißig Jahren seines Bestehens zu einem der bedeutendsten Tanzfestivals Deutschlands entwickelt und sich dabei immer wieder als Seismograf für innovative künstlerische Handschriften auf der Höhe der Zeit erwiesen. Große Namen des internationalen Tanzgeschehens haben so über die Jahre ihren Weg nach Bremen gefunden, aber auch zu entdeckende NachwuchschoreografInnen sowie die stets präsente Bremer Szene machen TANZ Bremen seit jeher zu einem Ort, dessen Selbstverständnis von einer konsequenten Verflechtung lokaler Bezüge und transkontinentaler Perspektiven geprägt ist. Getragen wurde und wird das Festival dabei von einem Publikum, das wiederholt eine bemerkenswerte Neugier und Begeisterungsfähigkeit unter Beweis gestellt hat. Sie zeigt, dass die Tanzstadt Bremen ein feines Gespür dafür entwickelt hat, dass Neues nur aus einem Mut zur Differenz und der Konfrontation mit Positionen jenseits des eigenen Wahrnehmungsapparates entstehen kann. Nicht umsonst schließlich hält Bremen als Wirkungsstätte so innovativer wie kontroverser ChoreografInnen wie Johann Kresnik, Gerhard Bohner, Reinhild Hoffmann oder aktuell Samir Akika seinen Platz im Geschichtsbuch des deutschen Tanztheaters, und nicht selten haben die Positionen des Programms von TANZ Bremen analog dazu irritiert und polarisiert. Immer aber

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entstanden daraus fruchtbare Dialoge, in denen Grenzen überschritten, eingeübte Ausdrucksweisen neu befragt und überraschende Einsichten produziert wurden. Anlässlich seiner 20. Ausgabe befragt TANZ Bremen in diesem Jahr die eigene Geschichte und darin einmal mehr, wie ein künstlerisches Programm, wie zeitgenössischer Tanz und Performance auf die Entwicklungen einer Gegenwart reagieren können, die seit Bestehen des Festivals vielleicht nie überfordernder und besorgniserregender schien. Der Behauptungswille des Festivals trifft dabei auch in diesem Jahr auf den Willen seiner KünstlerInnen, Zeitgenossenschaft nicht als Etikett, sondern als Aufgabe zu begreifen, die darin besteht, Gegenwart immer wieder aufs Neue zu befragen und mit gegenläufigen Perspektiven zu konfrontieren. Wobei die eingeladenen Arbeiten ganz im Sinne des zeitgenössischen Tanzes nicht nur nach dem Potential neuer Erzählungen fragen, sondern auch den Modus von Erzählung und ihrer Darstellung überprüfen – immer mit dem Ansinnen, neue Begegnungen zu schaffen. Das Theater Bremen ist als Hauptspielstätte des Festivals auch in diesem Jahr Gastgeber für eine Vielzahl hochkarätiger Gastspiele. Den Auftakt liefert die kanadische Choreografin Marie Chouinard mit ihrer in Montréal residierenden Kompanie, die in Bremen bereits 2005 für Furore sorgte. Chouinard eröffnet das Festival mit einem Doppelabend, der ihre legendäre Interpretation von Le Sacre du printemps und das Stück Henri Michaux : Mouvements basierend auf dem Werk des belgischen Künstlers Henri Michaux vereint,

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OPUS 14 von Michel Cavalca


TANZ BREMEN 2017

in dem sie Motive von Vereinzelung und Exzess verarbeitet. Die ebenfalls aus Montréal stammende Tanzikone Louise Lecavalier lotet in Battleground das Spannungsfeld von Identität und Verweigerung im täglichen Kampf mit Ordnung und Pflichtgefühl aus, während die ungarische Choreografin Adrienn Hód mit ihrer Kompanie Hodworks in Grace die Kunst als Vehikel gegen die als einengend empfundenen Grenzen des Normativen ins Feld führt. Der französische Starchoreograf Kader Attou entwirft in OPUS 14 mit 16 Hip-Hop-Tänzern ein kraftvolles Plädoyer für die offene Gesellschaft. Der französische Regisseur Mikaël Serre inszeniert ein Erinnerungs-Solo für die Grande Dame des afrikanischen Tanzes Germaine Acogny und die deutsche Choreografin Helena Waldmann befragt in Gute Pässe Schlechte Pässe – eine Grenzerfahrung mit TänzerInnen und AkrobatInnen Prozesse von Grenzziehung und Grenzverletzung. Mit Anders sein von Salome Schneebeli und Eins zu Eins, der von Birgit Freitag choreografierten Begegnung eines Schauspielers mit einem elfjährigen Jungen, präsentiert TANZ Bremen im Rahmen seines diesjährigen Programms auch zwei Arbeiten des Moks, die sich tänzerisch mit der Differenz von Lebensentwürfen und Biografien auseinandersetzen. Mit weiteren Vorstellungen, Vorträgen, offenen Trainings sowie einem Film- und Ausstellungsprogramm setzt sich das Festivalprogramm in der gesamten Stadt fort. Mehr Infos unter: www.tanz-bremen.com

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BREMER FRÜHLING #4

Ein Festival für Auszubildende vom 28. März bis zum 2. April Unter dem Motto „Von Auszubildenden – für Auszubildende“ findet zum vierten Mal ein besonderes Festival statt: Der Bremer Frühling! Sechs Tage lang haben Auszubildende Gelegenheit, das Theater Bremen bei Vorstellungen zum vergünstigten Eintrittspreis von 5 €, Führungen hinter und auf der Bühne oder in Workshops kennenzulernen. Das Festival wird maßgeblich von den Auszubildenden des Theater Bremen in Kooperation mit der Senatorin für Kinder und Bildung, der Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven, der Handwerkskammer Bremen, der Weser-Kurier Mediengruppe und der Nordwest Ticket GmbH geplant und organisiert. Partnerschule ist die Wilhelm-Wagenfeld-Schule. Die Eröffnung des Bremer Frühling #4 findet am 28. März um 18:30 Uhr im noon / Foyer Kleines Haus mit der Senatorin für Kinder und Bildung Dr. Claudia Bogedan und den Auszubildenden des Theater Bremen statt. VORSTELLUNGEN UND EINZELKARTEN

Im Festivalzeitraum vom 28. März bis 2. April kann jede Vorstellung jeder Sparte für 5 € besucht werden. Eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn werden Einführungen angeboten (außer zu BANG BANG). Einzelkarten für Vorstellungen gibt es an der Theaterkasse (Goetheplatz 1 – 3) von Mo – Fr: 11 – 18 Uhr, Sa: 11 – 14 Uhr Tel 0421 . 3653-333 oder www.theaterbremen.de

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GRUPPENBUCHUNGEN AB 10 PERSONEN

Tel 0421 . 3653-340, gruppen@theaterbremen.de schulen@theaterbemen.de BEGLEITPROGRAMM ZUM FESTIVAL Vorab am Mo 27. März

TheaterKlatsch: Bremer Frühling, 17 Uhr im noon / Foyer Kleines Haus. Eintritt frei! Kostenlose Workshops

Veranstaltungstechnik: Wie werden KünstlerInnen mit lichttechnischen Mitteln in Szene gesetzt, das Publikum durch optimale Beschallung mitgerissen? Ein Workshop zum Thema Ton-, Beleuchtungs-, Video- und Bühnentechnik! Am Mi 29., Do 30. und Fr 31. März, jeweils von 12 – 14 Uhr Damenschneiderei: Mit oder ohne Nähvorkenntnisse: zusammen nähen wir Kosmetiktaschen in der Kostümschneiderei am Do 30. März von 13:30 – 15:30 Uhr Tischlerei: Wie werden Bühnenbilder zu sicheren Spielorten? Beim Tischlereiworkshop wird gezeigt, wie stabile Holzverbindungen geschaffen werden am Mi 29. März, von 10 – 12 Uhr sowie Do 30. März von 12 – 14 Uhr Maske: Ob an Karneval oder Halloween, ein gut geschminktes Gesicht fällt auf jeden Fall auf! Hier wird gezeigt, wie mit etwas Schminke ein Gesicht in eine Fantasy-Figur verwandelt werden kann am Fr 31. März von 15 – 16:30 Uhr Dekoration: Neben einer informativen Einführung wird im Workshop das Setzen von Handnähten und Maschinennähten gelehrt am Do 30. März von 10 – 12 Uhr Malsaal: Wie werden die farbenfrohen Kulissen gestaltet?

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BREMER FRÜHLING #4

Der Workshop gibt einen vertieften Einblick in dieses Handwerk am Mi 29. März von 10 – 12 Uhr Workshop Präsenztraining: Wie trete ich auf? Wie gelingt es, bei einem Referat oder einer Präsentation ausdrucksstark und überzeugend zu wirken? Ein Präsenztraining mit Schauspielmitteln am Do 30. März von 10 – 12 Uhr Öffentliche Führungen

Beim Rundgang durch das Theater werden die Bereiche Bühne, Rüstwerkstatt, Kostümfundus, Tischlerei, Malsaal und Kulissenlager besichtigt am Do 30. März von 16 – 17:30 Uhr und Fr 31. März von 10:30 – 12 Uhr Party Party Party

Die Informationen zu Ort und Zeit werden bis zum Frühlingsbeginn (21. März) geheim gehalten. Speziell für Schulklassen!

Auf Nachfrage bieten wir Führungen für Schulklassen oder Gruppen ab 10 Personen zusätzlich am 29., 30. und 31. März jeweils von 9 Uhr bis 10:30 Uhr an. ANMELDUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Wir bitten um Anmeldung zu den Workshops und Führungen bis 24. März unter ­azubifestival@theaterbremen.de oder 0421 . 3653-231. Begrenzte TeilnehmerInnenzahlen! Treffpunkt: noon / Foyer Kleines Haus www.theaterbremen.de/azubifestival

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GASTSPIEL

FLEISCH

Blaumeiers Chor Don Bleu

Der Genuss von Eisbein und Konsorten ist im Allgemeinen out. Bei Blaumeier nicht. Ob vegan, vegetarisch oder Frikadellen-intolerant – der Chor Don Bleu widersetzt sich allen Beschränkungen, Trends und Bezeichnungen und wendet sich mit schönem Gesang den Versuchungen des Fleisches zu. Blaumeiers SängerInnen bieten eine humorvolle Liedvariation rund um Fleisches-Frust und -Freuden. Dem Metzger-Azubi geht es um die Wurst, wenn die Leidenschaften erwachen. Liebe und Begierde werden ebenso wie übermäßiges Sitzfleisch oder die Vor- und Nachteile von Bauchspeck für die Bikinifigur in umgetexteten Popsongs und eigenen Kompositionen in Dur und Moll verhackstückt – eine kurzweilige Mischung vierstimmiger Spezialitäten. Das inklusiv künstlerisch arbeitende Bremer BlaumeierAtelier ist für seine originellen und charmanten Kunst- und Theaterprojekte bekannt. Seit 30 Jahren arbeiten hier „Normal-Verrückte“ und „Verrückt-Normale“ sowie Menschen mit und ohne Behinderungen in den Bereichen Schauspiel, Malerei, Musik, Maskenbau- und Spiel, Fotografie und Literatur gleichberechtigt in ihrer Freizeit zusammen und gehen regelmäßig mit ihren Ausstellungen, Performances und Inszenierungen in großen Galerien, auf Festivals und in Stadttheatern an die Öffentlichkeit. Fr 3. und Sa 4. März, jeweils um 20 Uhr im Kleinen Haus

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Szu-Wei Wu und Robin Sondermann in Golden Heart


LESUNG

FERIDUN ZAIMOGLU: EVANGELIO

Die Versuchungen des Bibelübersetzers – Feridun Zaimoglu überrascht mit einem „teutschen“ Roman 4. Mai 1521 bis 1. März 1522: Martin Luther hält sich auf der Wartburg auf. Gänzlich unfreiwillig, denn er ist auf Geheiß des Kurfürsten von Sachsen in Gewahrsam genommen worden. Dort sieht er sich größten Anfechtungen ausgesetzt, vollbringt aber auch sein größtes Werk: In nur zehn Wochen übersetzt er das Neue Testament ins Deutsche. Feridun Zaimoglu begibt sich in die Zeit, auf die Burg und in die Kämpfe, die der Verdolmetscher auszufechten hat. Dazu bedient er sich eines Ich-Erzählers, der zwar eine erfundene Figur, aber äußerst faszinierend ist: Landsknecht Burkhard, ein ungeratener Kaufmannssohn, ist Martin Luther zum Schutze an die Seite gestellt. Seine Perspektive ist es, die den Blick auf das Leben, das Streben und die Qualen des Reformators eröffnet. Mit klingender Sprache, erstaunlichem Kenntnisreichtum und dramatischer Zuspitzung erzählt Feridun Zaimoglu von einem großen Deutschen, einer Zeit im Umbruch und der Macht und Ohnmacht des Glaubens. Do 30. März, 20:30 Uhr im noon / Foyer Kleines Haus. Eintritt 5 € In Zusammenarbeit mit globale° – Festival für grenzüberschreitende Literatur

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KONZERT

AFROPEAN PROJECT Ethno-Jazz-Soul-Funk

Das Afropean Project um den weit gereisten AusnahmeWeltmusiker Gert Kilian, einst mit den Formationen Orexis, Drumpact und Looping unterwegs, macht auf seiner Deutschland-Tournee erneut Station in Bremen. Das Trio, dem neben Kilian der Pianist Vitek Kristan und I’m Your Man-Drummer Janosch Pangritz angehören, vereint Einflüsse aus afrikanischer und lateinamerikanischer Musik mit europäischer Klassik und amerikanischem Jazz. Dabei treffen das afrikanische Balafon und die karibische Steel Pan auf Jazzklavier und Drums. Das Resultat dieser inspirierten und spannenden Reise durch musikalische Kulturen ist Ethno-Jazz-Soul-Funk vom Feinsten! Sa 25. März, 22 Uhr im noon / Foyer Kleines Haus Eintritt 5 € (Eintritt frei für BesucherInnen der Vorstellung von I’m Your Man am gleichen Tag)

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Alexander Swoboda und Betty Freudenberg in NationalstraĂ&#x;e


03/2017

UND AUSSERDEM

BLICKWECHSEL: NATIONALSTRASSE

Aufkeimender Nationalismus. Abschottung. Angst vor Fremden und die damit verbundene Sehnsucht nach Monokultur und Orientierung gebenden Werten sind Tendenzen auf die man mit Sorge schaut. Was hat eine offene, vielstimmige, multikulturelle und multikonfessionelle tolerante Gesellschaft dem entgegenzusetzen? Anhand des Stückes Nationalstraße von Jaroslav Rudiš kommen Pastorin Frauke Lieberum und Dramaturgin Simone Sterr darüber ins Gespräch. So 5. März, 18 Uhr in der Kulturkirche St. Stephani. Eintritt frei! EUROPÄISCHE GESPRÄCHE

Vor 60 Jahren fiel eine der wichtigsten Entscheidungen Europas: Am 25. März 1957 unterzeichneten sechs europäische Staaten die Römischen Verträge. Mit dem Vertragswerk zogen sie Lehren und Konsequenzen aus den Schrecken zweier Weltkriege. Die Römischen Verträge waren der entscheidende Meilenstein eines politischen Projektes, das nicht nur ein wichtiger Baustein bei der Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich war, sondern auch zur Europäischen Union geführt hat. Die Veranstaltung möchte ein Rück- und Ausblick auf die Entwicklung Europas geben. Was kann aus den Ereignissen des Jahres 1957 für die Gegenwart und

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Zukunft gelernt werden? Welche Konflikte waren und sind mit der Europäischen Integration verbunden und wie wird auf sie reagiert? So 19. März, 11:30 Uhr im Theater am Goetheplatz (Foyer) Eintritt frei! Eine Zusammenarbeit von Helga Trüpel (MdEP) und dem Theater Bremen

KLÖNSCHNACK: MARTIN BAUM

Martin Baum ist aktuell zu sehen in Istanbul, Ännie sowie in Der gute Mensch von Sezuan und auch im Liederabend BANG BANG. Allein die Diversität dieser Stoffe, in denen er sich spielerisch bewegt, spricht für seinen Facettenreichtum. Das Universaltalent für Schauspiel, Gesang und Regie kommt zum Volksbühnen-Künstlergespräch und erzählt aus seinem reichen Leben: Seine Laufbahn, seine täglich Arbeit, seine kleinen Alltagserlebnisse und einiges mehr. Es gibt viel zu erfahren und nachzufragen! So 19. März, 15:30 Uhr in der Villa Ichon (Goetheplatz 4). Eintritt frei! THEATERTREFFEN: CAROLINE BLANCK UND MARGARET HUGGENBERGER

Das letzte Zeichen, alle Beteiligten für den Anfang der Vorstellung sind auf der Bühne, ein Blick über den Monitor in den Zuschauerraum verrät, dass auch das Publikum so weit ist. Alles und alle sind bereit. „Und go“. Ab jetzt liegt der reibungslose Ablauf der Vorstellung, das Zusammenspiel von Licht, Ton, Bühnentechnik, Auf- und Abtrittsdramaturgie bis zur genauen Einhaltung der Applausordnung in der Hand desjenigen, der hinter dem Inspizientenpult sitzt. Ohne „Inspi“ läuft gar nichts. Zwei Inspizientinnen laden die Theaterfreunde zum The-

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UND AUSSERDEM

atertreffen ein: Caroline Blank, die – ganz nebenbei – die Kinderkonzerte mit Moni, die Möwe, das Chorstück Carmina Burana und mehrere Galas arrangiert und Margaret Huggenberger, die als ehemalige Tänzerin und langjährige Inspizentin fest mit dem Theater Bremen verbunden ist. Mo 27. März, 20:15 Uhr im noon / Foyer Kleines Haus. 5 € / für Mitglieder der Theaterfreunde ist der Eintritt frei! Die BREMER THEATERFREUNDE laden ein

THEATERKLATSCH #22: BREMER FRÜHLING

Mit Auszubildenden des Theater Bremen Es wird der Tag kommen, da schmilzt der Schnee und der Frühling steht vor den Türen des Theaters. Dieser Tag fällt dieses Jahr auf den 27. März. An dem laden wir, die TheaterVerstärker, zum dritten TheaterKlatsch dieser Spielzeit ein. Wir sind hoch erfreut, die Auszubildenden des Theaters, die das Festival Bremer Frühling mitgestalten, willkommen zu heißen und sie vor dem Festival zu fragen: Was kann das Theater Auszubildenden geben und was können Auszubildende zum Theater beitragen? Was wünschen sie sich von diesem Festival? Wie (gut) geht das denn alles zusammen? – Jung, in Ausbildung und die Kunst? Bei frisch gebrühtem Kaffee (danke ans noon!) sowie selbstgebackenem Kuchen laden wir alle Interessierte dazu ein, mit den Auszubildenden ins Gespräch zu kommen und den Bremer Frühling einzuläuten. Mo 27. März, 17 Uhr im noon / Foyer Kleines Haus. Eintritt frei! Wollt auch ihr TheaterVerstärkerIn werden? Dann meldet euch unter theaterverstaerker@theaterbremen.de

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03/2017

JUNGE AKTEURE

DON’T SPEAK – QUICK & DIRTY #2

Für jeweils einen Monat laden wir TheatermacherInnen ein, die aktuell für innovative Strömungen in der Theaterarbeit stehen, um mit euch inspiriert von unserem Spielzeitthema All you beautiful strangers zu arbeiten. Mit Don’t Speak untersuchen wir das Phänomen der Hassrede im Netz und konfrontieren es mit dem Phänomen des Chorischen im Theater. Wir begeben uns schnell und dreckig dahin, wo es schnell mal dreckig wird: in soziale Netzwerke, Kommentarfunktionen, Klassenchats über Whatsapp, Shitstorms auf Twitter und Instagram. Was passiert, wenn auf der Bühne, der analogen Öffentlichkeit, das ausgesprochen wird, was man sich sonst lesend meist alleine aneignet? Leitung: Martin Grünheit, Regisseur Termine: 4./5./11./12./18./19. und 24./25./26. März Präsentation: So 26. März, 19 Uhr im Brauhauskeller Teilnahmegebühr: 50 €. Weitere Infos und Anmeldung unter jungeakteure@theaterbremen.de oder 0421 . 3653-449

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Und was, wenn nicht? Angeblich führt das Einordnen zu weniger Reibung im Sozialen, unter Umständen aber nur durch Wegschleifen von Spitzen, die unserer Behaglichkeit im Weg stehen. Mit denen könnte man sich wiederum anderswo besonders gut einordnen – Imperativ: Entscheide dich! (FÜR die Ambivalenz oder DAGEGEN) Aber das Leben besteht doch schon zu Genüge darin, sich und seine Person zusammenzuhalten, wie ein Bündel, das von sich selbst als einem sprechen


muss, um nicht an den Rändern zu zerfasern: Wo höre ich auf und wo fängt die Welt um mich herum an? Die ganze Zeit zerfällt alles. Bitte einordnen, aber nur kurz, sonst tut’s womöglich weh! Vielleicht bin ich ja schon morgen nicht mehr der gleiche und vielleicht ist das nachher mein Recht? Lieber immer mehr als eins sein. Danke P.F und FEMH! Ihre Lieblingspfeile bitte weiterhin an dramaturgie@theaterbremen.de.


NORMALITÄT? ICH KENNE KEINE NORMALITÄT. Elliot

MR. ROBOT

nach Motiven der gleichnamigen Serie im Kleinen Haus für Studierende 9 € und während des Bremer Frühling #4 für Auszubildende für 5 €

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ERMÄSSIGTE KARTENPREISE SCHÜLER/INNEN, AUSZUBILDENDE UND STUDIERENDE Für die Vorstellungen im Theater am Goetheplatz und im Kleinen Haus sind Karten zum Preis von 9 € erhältlich (exkl. Konzerte und Sonderveranstaltungen). ARBEITSLOSE, FREIWILLIGENDIENSTLEISTENDE UND SCHWERBEHINDERTE (AB 50 % GDB) Sowohl im Vorverkauf als auch an der Abendkasse bieten wir Ihnen gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises einen Preisnachlass von rund 50 % auf den regulären Kartenpreis für alle unsere Vorstellungen (exkl. Konzerte und Sonderveranstaltungen) an. Diese Konditionen gelten auch für Begleitpersonen von Schwerbehinderten. KULTURTICKETS BürgerInnen mit geringem Einkommen erhalten gegen Vorlage der „Grünen Karte“ ein Kulturticket zum Preis von 3 €. In den Bremer Bürgerhäusern und den Zweigstellen der Stadtbibliothek können die Karten für ausgewählte Vorstellungen reserviert werden. Ansonsten erhalten Sie diese immer ab Montag für Vorstellungen der laufenden Woche an der Theater­ kasse, sofern noch Karten verfügbar sind – www.kulturticket.bremen.de. GRUPPENTARIFE Besuchergruppen ab 10 Personen erhalten einen Rabatt von rund 20%. THEATERCARD 50 / THEATERCARD 25 Unsere TheaterCard 50 ermöglicht einen Preisvorteil von rund 50 % und die neue TheaterCard 25 von rund 25 %. Sie sind gültig für jeden Termin, jede Spielstätte und jede Preiskategorie (exkl. Gastspiele, Konzerte und Sonderveranstaltungen) und ab dem Kaufdatum 1 Jahr gültig. BLAUER THEATERTAG Musiktheater 20 € / Schauspiel 15 € auf allen Plätzen!

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taz.die solidarische Methode Der taz-Solidarpakt garantiert das Abo für alle. Ein Drittel unserer AbonnentInnen zahlt freiwillig einen höheren „politischen Preis“, damit andere sich die taz leisten können. Jetzt abonnieren: (030) 2590 2590 oder www.taz.de/abo


03/2017

FÖRDERER BREMER THEATERFREUNDE

FÖRDERKREIS JUNGES.THEATERBREMEN

Karin und Uwe Hollweg

Stiftung

PARTNER

MEDIENPARTNER

taz.bremen

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03/2017

KONTAKT Theaterkasse

Mo – Fr: 11 – 18 Uhr, Sa: 11 – 14 Uhr Tel 0421 . 3653 - 333 oder kasse@theaterbremen.de Abonnementbüro Tel 0421 . 3653 - 344 (Di – Fr: 14 – 18 Uhr, Sa 11 – 14 Uhr) oder abo@theaterbremen.de Dramaturgie: dramaturgie@theaterbremen.de Presse: presse@theaterbremen.de Marketing: marketing@theaterbremen.de Geschäftsführung: gf@theaterbremen.de Theater Bremen

Postfach: 10 10 46, 28010 Bremen Goetheplatz 1 – 3, 28203 Bremen Tel 0421 . 3653 - 0 Informationen zur Barrierefreiheit und Zugänglichkeit unter www.theaterbremen.de/barrierefreiheit Impressum Herausgeber: Theater Bremen GmbH Geschäftsführung: Prof. Michael

Börgerding (Generalintendant), Michael Helmbold (Kaufmännischer ­Geschäftsführer) Redaktion: Marianne Seidler Szenenfotos: Jörg Landsberg Gestaltung: ErlerSkibbeTönsmann, Tim Feßner Druck: Druck & Verlag Kettler GmbH. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. 50


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