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theater zeitung Musiktheater BALLETT SCHAUSPIEL KABARETT PHILHARMONISCHES ORCHESTER LUTZ Mai 2011

So macht Oper Spaß! (Ruhrnachrichten)

Rainer Zaun, Kristine Larissa Funkhauser

Premiere

Premieren

dance in motion

Zweites Hagener Chorfest

Ein Ballettabend mit drei spannenden Choreographien zu außergewöhnlichen und bewegenden Musiken.

Von Renaissance bis Pop reicht die Stilvielfalt dieser einzigartigen Woche. Seien Sie mit dabei, wenn Hagen erneut zum Mekka des Chorgesanges wird.

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Mai 2011

Jump Cut 1-3 Die Kinder- und JugendClubs präsentieren Jump Cuts aus ihrem persönlichen Leben und springen dabei spielerisch in neue Welten. > Seite 10

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Spielzeit 2010/2011 Auf ein Wort

„Ganz ausgezeichnet“

Sehr geehrte Damen und Herren

Interkulturelle Bildungsarbeit des theaterhagen

und liebe Theaterfreunde,

Die in allen Sparten des theaterhagen seit einigen Jahren kontinuierlich intensivierte soziale und integrative Arbeit findet laufend große Beachtung in den regionalen und überregionalen Medien. Jüngstes Beispiel dazu sind zahlreiche lobende Kommentare zur Inszenierung von Ludger Vollmers deutsch-türkischer Oper „Gegen die Wand“, die wir hier in einer kleinen Auswahl und auszugsweise vorstellen.

seit mehr als drei Generationen gibt es in Hagen das Theater für seine Bürger. Jedoch – die von Hagener Bürgern

gegründete

Institution

droht zu verschwinden. Nicht freiwillig. Sie droht ausgehungert zu werden. Dies gilt es zu verhindern. Den bisherigen Sparvorgaben der Politik ist man nachgekommen und zwar tatsächlich und nicht nur auf rosarotem Rechenpapier. Doch nun geht es ans Eingemachte. Das Theater ist nicht dadurch zu retten, dass ausschließlich den Sparvorgaben der Politik nachgekommen wird. Es muss vielmehr darum gehen, Einfluss auf die politischen Entscheidungsprozesse zu nehmen. Dies wird in höchst anerkennenswerter Weise von den fördernden Institutionen bereits betrieben, und hier ist auch schon sehr viel bewegt worden. Dennoch – so fürchte ich – wird dies auf Dauer nicht genügen, die Entscheidungsträger von der Notwendigkeit des Bestandes des Theaters zu überzeugen. Hier helfen gute Argumente und Grundsätze weniger. Wie wir in immer extremerer Weise sehen, geht es dem Politiker darum, sich so zu verhalten, wie er meint, dass es die Mehrzahl der Wähler honorieren wird. Es gilt also eine Entscheidung für das Theater populärer zu machen und zwar so populär, dass eine Entscheidung gegen das Theater einer Mutprobe gleichkäme. Das kann aber nur gelingen, wenn die gesellschaftliche Akzeptanz des Theaters auf eine breitere Basis gestellt wird. Um dieses zu erreichen, muss das Theater soziale Kompetenz zeigen. Es muss sich als gesellschaftlich integrierter und integrativer Faktor darstellen. In vorbildlicher Weise geschieht dies bereits jetzt im lutzhagen. Durch die Auswahl der Stücke und aufgrund der Struktur der Besuchergruppen wird dort eine hervorragende Arbeit zur Integration von Jugendlichen deutscher und ausländischer Herkunft geleistet. Auch das Ballett übt mit seinen Tänzerinnen und Tänzern aus aller Herren Länder eine entsprechende Anziehungskraft auf die Zuschauer aus, deren integrative Wirkung es zu verstärken gilt. Die Förderung der Integration sollte auch im Bereich des „klassischen“ Theaterprogramms weiter intensiv betrieben werden. Die integrative Arbeit in den verschiedenen Organisationen und bei der Stadt sollte angeregt und ermutigt werden, die grenzen- und völkerübergreifende Macht von Kunst und Kultur zu nutzen und das Theater einzubinden. So könnte das Theater zeigen, dass es in der Lage ist, zur Lösung unserer gesellschaftlichen Probleme einen großen und eigenständigen Beitrag zu leisten, auf den nicht verzichtet werden kann.

Opernnetz: Grundlage von Ludger Vollmers Dreiakter „Gegen die Wand“ ist der gleichnamige Film von Fatih Akın, der 2004 für Aufsehen sorgte und dessen Thematik bis heute aktuell ist. Stichwort: Integration, Ehre, Selbstbestimmung der Frau, Parallelwelten und so weiter. Ein wirklich berührendes Erlebnis! In der zweiten Vorstellung ist das Hagener Publikum durchmischt mit Schülerinnen und Schülern, die den Besuch offensichtlich nicht als Pflichtveranstaltung sehen, sondern angespannt und letztlich begeistert folgen. Ganz ausgezeichnet: die Produktion wird zweisprachig übertitelt, die Produktion wird zweisprachig gesungen, das Programmheft ist zweisprachig: auf Deutsch und auf Türkisch. Und es gibt ein Rahmenprogramm rund um die Inszenierung. Mit Diskussionsveranstaltung, Schauspiel, Akın-Filmnacht... Bildungsarbeit an der Basis und für die Basis! Vorbildlich! theater pur: Ein spannender und berührender Theaterabend. Prinz: Wo andere längst auf Sicherheit gesetzt hätten, gibt sich das theaterhagen weiterhin überraschend experimentierfreudig. Jüngstes Beispiel: Ludger Vollmers deutsch-türkische Oper „Gegen die Wand“. Die multikulturelle Thematik spiegelt sich in Vollmers Komposition, die okzidentale und orientalische Klänge mischt. Außerdem wird deutsch und türkisch gesungen. Die revierweit spannendste Opernproduktion der Spielzeit. Westfalenpost: Genau dafür brauchen wir Theater: Um die ganze Welt in all ihrer Schönheit und mit all ihren Schrecken auf die Bühne zu holen. Damit wir darüber diskutieren können. WDR 5 Scala: Das Hagener Publikum ließ sich auf die packende Geschichte ein und bejubelte Ensemble, Regieteam und den Komponisten im Stehen. Es passiert ja auch nicht allzu häufig, dass eine Oper so nahe am Leben dran ist und eine starke gesellschaftliche Relevanz entwickelt. Der Opernfreund: Das engagierte Stadttheater Hagen steht wieder einmal unter finanziellem Beschuss. Um so beachtlicher, dass gerade Hagen seine interkulturelle Arbeit, die vor allem im Jugendtheater gepflegt wurde, jetzt mit der Erstaufführung von Ludger Vollmers Oper „Gegen die Wand“ nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akin krönt. Die Fahrt nach Hagen lohnt sich in vielerlei Hinsicht. Wochenkurier: „Gegen die Wand“ trifft in Hagen mehr als anderswo auf konkrete Lebensverhältnisse. Der Migranten-Anteil der Bevölkerung liegt bei 34 Prozent – eine Spitzenposition. Intendant Norbert Hilchenbach über seine Entscheidung für das Werk: „Es behandelt allgemein menschliche und überzeitliche Probleme. Das geht uns alle an.“ Recht hat er. WAZ: Schnell wird deutlich: „Gegen die Wand“ hat Züge einer Tragödie, ist aber zugleich gespickt mit lauter kleinen Dramen. Opernglas: „Duvara karsi – Gegen die Wand“ ist für die Migrationsstadt Hagen ein chancenreiches Angebot für einen Dialog auf Augenhöhe, zumal die Produktion in der Reihe „Jeder Schüler ins theaterhagen“ vom Theaterförderverein so unterstützt wird, dass der Besuch für Schüler und Schülerinnen ab der 10. Klasse kostenlos ist.

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Ihr Peter Falkenroth, Rechtsanwalt und Notar

Westfälische Rundschau: Am Ende: Ovationen für alle.

Präsident des Lions Club Hagen

Die nächsten Vorstellungstermine: 13.05.; 20.05.; 26.05.; 11.06.; 18.06.; 05.07.; jeweils um 19.30 Uhr; Rahmenprogramm „Gegen die Wand“: Siehe Seite 3 und 6.

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Mai 2011


Kabarett · Schauspiel Nessi Tausendschön Perlen und Säue

K abar e

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Auf der anderen Seite

My Fair Lady

Zeitgenössisches Stück von Fatih Akın (UA)

Musical von Frederick Loewe Zum le

Westfälisches Landestheater

t z t en M

al!

09. Mai 2011 · 19.30 Uhr Großes Haus

25. Mai 2011 · 19.30 Uhr Großes Haus

19. Mai 2011 · 19.30 Uhr Großes Haus

Nessi Tausendschön: herzerfrischende Zynikerin und Welt-Chanteuse von beispielloser Anmut, hat schon vor Jahren eine große, demokratische Leerstelle gefüllt, indem sie sich selbst zur „Königin von Deutschland“ gewählt hat. Und zu Recht bekam sie dafür u.a. den Deutschen Kleinkunstpreis und den Deutschen Kabarettpreis.

Der türkischstämmige Germanistikprofessor Nejat sucht in der Türkei nach Ayten, der Tochter der Prostituierten Yeter, die von seinem Vater getötet wurde. Aufgrund ihrer politischen Aktivitäten flieht Ayten zeitgleich nach Deutschland, wo sie sich mit der Studentin Lotte anfreundet. Deren Mutter Susanne beobachtet das mit Misstrauen. Als Ayten ausgewiesen und, zurück in der Türkei, verhaftet wird, reist Lotte ihr nach, um ihr zu helfen. Bei einem tragischen Unfall kommt sie ums Leben.

Der charmante Witz der Handlung zwischen pointierter Sozialromantik und satirisch-bissigem Sittengemälde des spätviktorianischen England und Evergreens wie „Ich hätt’ getanzt heut’ Nacht“ und „Wäre das nicht wunderschön“ machen „My Fair Lady“ zu einem echten Klassiker.

Sie hat als Kabarettistin eine Zunge wie eine Reitpeitsche, als Sängerin aber eine Stimme wie ein Engel. Eine wunderbare Kombination. „Perlen und Säue“ ist ein echter Kracher, denn Nessi behandelt in Texten und Geschichten Weltenprobleme, bietet weiterhin „Frustschutz“ (so hieß ihr letztes Programm) und „Restwärme“ (Das neue Bandprogramm). Kurzum, eine herzerfrischende Mischung aus Nagelneu und ein paar alten Krachern. Nessi ist eine Naturgewalt - unglaublich kraftvoll und einfach hinreißend! Komisch!

Überwältigt von ihrer grenzenlosen Trauer reist Susanne ebenfalls in die Türkei, um sich, auf den Spuren ihrer Tochter, dieser zu nähern und begegnet Nejat, bei dem Lotte wenige Tage gewohnt hat. Während Susanne sich um die aus dem Gefängnis entlassene Ayten kümmert, reist Nejat an den Ort, in den sein Vater sich nach seiner Abschiebung zurückgezogen hat.

„`My Fair Lady`ist eine große Ensembleleistung in Hagen, ein Schwelgen in Spiel, Kostümen und bekannten, scheinbar einfachen, aber genialen Melodien.“ (Domradio Köln)

2007 realisierte Fatih Akın mit „Auf der anderen Seite“ den zweiten Teil seiner „Liebe, Tod und Teufel“-Trilogie, der vielfach national wie auch international ausgezeichnet wurde.

„grenzenlos – ein Fest in der Pelmke“ 3x Theater für nur 45,- Euro

Erleben Sie mit unserem Frühlingsschnupperabo drei wunderbare Abende im theaterhagen! Suchen Sie sich aus fünf Veranstaltungen Ihre persönlichen Highlights aus: · „Jekyll & Hyde“ - Musical von F. Wildhorn 18. Juni 2011 ·

9. Sinfoniekonzert „Sonnengesänge“ 10. Mai 2011

·

„Kohlhaas“ – Schauspiel nach H.v. Kleist 11. Mai 2011

·

„Der Barbier von Sevilla“ - Oper von G. Rossini alle Termine

·

„dance in motion“ – Ballett von R. Fernando alle Termine (außer Premiere)

Die Theaterkasse berät Sie gerne ausführlich. Tel.: 02331-2073218 · www.theater.hagen.de

Mai 2011

In Kooperation mit dem Kulturzentrum Pelmke laden wir ein zu „grenzenlos – ein Fest in der Pelmke“ am 14. Mai 2011. Ab 15 Uhr steht der Tag ganz im Zeichen des interkulturellen Festefeierns mit einem abwechslungsreichen Programm für Groß und Klein: mit der Clownerie- und Akrobatikformation „Tezuviel“, einem interkulturellen Theater-Workshop für Kinder und Jugendliche, musikalischen Beiträgen des Alevitischen Vereins Hagen, einer musikalisch umrahmten Lesung aus dem Buch „Blauäugig“ von Monika Seyhan und vieles mehr. Auf dem Abendprogramm stehen „U WANNA BATTLE“, ein Kurzfilm des Hagener Jung-Regisseurs Özgür Arslan, und die preisgekrönten Filme „Gegen die Wand“ von Fatih Akın und „Almanya“ von Nesrin und Yasemin Samdereli. Das türkische Schwesternpaar und Beteiligte der Oper „Gegen die Wand“, die zurzeit im theaterhagen zu erleben ist, werden im Rahmen eines Podiumsgesprächs Einblicke in ihre künstlerische Arbeit geben. Die Moderation übernimmt der Kulturjournalist Stefan Keim. Den Abschluss bildet eine Funk and Soul-Party bis in die frühen Morgenstunden. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen – ausgenommen zum Kinoprogramm und zur Party – ist frei.

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Ballettabend in drei Teilen von Ricardo Fernando Inszenierung und Choreographie Ricardo Fernando Ausstattung Jan Bammes

Premiere am 07. Mai 2011 19.30 Uhr · Großes Haus Lehrerstammtisch 05. Mai 2011 um 18.15 Uhr im Theatercafé Anmeldung in der Theaterpädagogik erforderlich www.theater.hagen.de/theaterpaedagogik

BBeellaa BBaartortkok Der wunderbare Mandarin

Belá Bartók

Besetzung Belá Bartók „Der wunderbare Mandarin“ Der Mandarin Das Mädchen Älterer Freier Jüngerer Freier Drei Strolche

Marcelo Moraes Carla Silva Leszek Januszewski Shaw Coleman Andre Baeta, Vladimir de Freitas,

Matthew Williams

„Motion“ / „Fluss des Lebens“ Es tanzt das balletthagen.

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Vor 17 Jahren war sie zum letzten Mal im theaterhagen zu sehen, die Tanzpantomime „Der wunderbare Mandarin“ des ungarischen Komponisten Belá Bartók. Sie gehört neben der Oper „Herzog Blaubarts Burg“ und dem Ballett „Der holzgeschnitzte Prinz“ zu den drei Bühnenwerken Bartóks. Bartók plante eine weitere Oper, nachdem „Blaubart“ und „Prinz“ erfolgreich uraufgeführt worden waren, aber ihm wurde kein geeignetes Libretto angeboten. Als er in einer Zeitschrift das groteske Pantomime-Stück „Der wunderbare Mandarin“ des Journalisten und Dramatikers Menyhért Lengyel las, hatte er „sein“ Sujet gefunden. Im Juni 1918 traf Bartók mit Lengyel eine Vereinbarung über die Vertonung des Stückes und begann noch im selben Monat mit der Konzeption des Werkes, das in seiner Vorstellung die Großstadt mit ihrer Kälte und Unmenschlichkeit charakterisieren sollte. Die Handlung fasste Bartok so zusammen: In ihrem Unterschlupf zwingen drei Zuhälter ein schönes junges Mädchen, Männer zu sich auf die Stube zu locken, die dann die drei vereint ausrauben. Der erste ist ein armer Bursche, der zweite auch nicht viel besser, jedoch der dritte, ein reicher Chinese, verspricht einen guten Fang. Das Mädchen tanzt für den Mandarin und erweckt seine heftige Begierde. Er ist in Liebe entbrannt, dem Mädchen graut es jedoch vor ihm. Die Zuhälter überfallen den Chinesen, rauben ihn

aus, ersticken ihn in den Kissen, durchstechen ihn mit dem Degen, können aber nicht mit ihm fertig werden: er wendet die sehnsuchtsvoll verliebten Augen nicht von dem Mädchen. Endlich folgt das Mädchen seinen weiblichen Instinkten, ist ihm zu Willen, und der Mandarin sinkt leblos zu Boden. Obwohl Bartók die Arbeit schon 1924 abschloss, wurde das Ballett bis 1926, wohl vor allem aufgrund seiner „anstößigen“ Geschichte – Prostitution, Räuberei und Totschlag – nicht aufgeführt. Erst am 27. November 1926 fand die Uraufführung statt – an der Kölner Oper! Ein von langer Hand vorbereitetes Komplott wird hinter dem totalen Misserfolg dieser Premiere vermutet, stand doch im Reichstag damals das sogenannte „Schmutz- und Schundgesetz“ zur Debatte, das dann auch am 4. Dezember unter dem frischen Eindruck der Kölner Vorfälle mit großer Mehrheit verabschiedet wurde. Publikum und Kritiker empörten sich so über die anrüchige Handlung, dass der Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer das Stück vom Spielplan absetzen ließ. Bartóks Musik wurde abqualifiziert als „Dokument geistiger Pervertierung“, als „Hottentottenkralsmusik“ oder als „das Entsetzlichste, was einem menschlichen Ohr zugemutet werden kann“. In Béla Bartóks Heimatland Ungarn wurde „Der wunderbare Mandarin“ bis 1946 nicht aufgeführt. Nach der desaströsen Uraufführung fand die zweite Premiere der Tanzpantomime in der Choreographie von Aurel von Milloss 1942 an der Mailänder Scala statt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges begann sich das Werk international durchzusetzen und zählt heute zu den modernen Klassikern des Ballettrepertoires.

Mai 2011


Motion Trio

MMoottiioonn

FluFlsusssdedsesLeLebbeennss

Musik vom Motion Trio Für den zweiten Teil hat Ricardo Fernando mit der Musik von drei polnischen Akkordeonisten, dem Motion Trio, eine ganz außergewöhnliche Musik gewählt. Das Akkordeontrio wurde im Jahre 1996 von Janusz Wojtarowicz, dem Leader und Autor der Mehrzahl der Kompositionen, gegründet. Janusz Wojtarowicz, Paweł Baranek und Marcin Gała yn sind weltweit anerkannte Akkordeonspieler. In ihrem Schaffen nutzen sie alle Vorteile des Akkordeons, entdecken ständig neue Möglichkeiten und ändern so die Wahrnehmung dieses Instruments. Die exzellenten Musiker aus Krakau stellen Hörgewohnheiten auf den Kopf und haben das Spiel mit den Knöpfen und Tasten schier neu erfunden. Sie bedienen sich der Elemente aus Jazz, Klassik, Folklore und Techno und spielen mit größtmöglicher Virtuosität, atemberaubender Dramatik und einer Dynamik, die ihresgleichen sucht. Sie sind Träger vieler prestigeträchtiger Preise, darunter u.a.: Grand Prix des IV. Internationalen Wettbewerbs für Moderne Kammermusik „Krzysztof Penderecki“ im Jahre 2000, Preis der Deutschen Schallplatten Kritik, des Grand Prix der Polnischen Musikindustrie und des „Gus Viseur“ in der Kategorie „Musikalische Entdeckung des Jahres“ in Frankreich (2005). Das Motion Trio arbeitet u.a. mit Krzysztof Penderecki, Wojciech Kilar, Michael Nyman und der Michael Nyman Band, Bobby McFerrin, dem WDR Rundfunkorchester Köln, dem Deutschen Filmorchester Babelsberg, der Sinfonietta Riga, der Sinfonietta Cracovia, dem Rio de Janeiro Orquestra do Teatro Municipal, dem Orchester der Philharmonie Łód , dem Hanseatica Chamber Orchestra (Gda sk) und dem Ensemble „KONTRASTE“ (Nürnberg) zusammen. Das Trio konzertierte bisher auf sechs Kontinenten in sechsunddreißig Ländern.

Mai 2011

Musik von Philip Glass Als dritter Teil ist eine Choreographie zum „Tirol concerto for piano and orchestra, Movement II“ von Philip Glass zu sehen. Ricardo Fernandos Thema in dieser Arbeit ist das immerwährende Fortschreiten der Zeit, das keinen Stopp und kein Halten kennt und in der Musik von Glass einen faszinierenden Ausdruck findet. Philip Glass, einer der bedeutendsten amerikanischen Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts, wurde 1937 in Baltimore geboren, wo er auch aufwuchs. Er studierte an der Universität Chicago, an der Juillard School und in Aspen bei Darius Milhaud, ging dann aber, unzufrieden mit dem Studium neuer Musik, nach Europa, wo er bei der Komponistin, Pianistin, Dirigentin, Musiktheoretikerin und -pädagogin Nadia Boulanger studierte und eng mit dem Sitar-Virtuosen und Komponisten Ravi Shankar arbeitete. 1967 kehrte er nach New York zurück und gründete das Philip Glass Ensemble, sieben Musiker, die Keyboard und verschiedene Holzblasinstrumente spielten.

Seine Musik wurde schließlich als „minimal music“ klassifiziert, eine Bezeichnung, die Glass nie mochte. Er spricht lieber von sich als einem Komponisten, der Musik mit sich wiederholenden Strukturen macht, Musik, mit der der Zuhörer eintaucht in eine Art akustische Atmosphäre, die sich biegt, sich dreht, etwas einschließt und schafft. In den vergangenen 25 Jahren hat Philip Glass mehr als 20 (große und kleine) Opern geschaffen, acht Symphonien, zwei Klavierkonzerte und Konzerte für Violine, Klavier, Pauken oder Saxophone und Orchester, Soundtracks für Filme, Streichquartette und viele Kompositionen für Klavier und Orgel. Er hat mit Paul Simon, Linda Ronstadt, Yo-Yo Ma und Doris Lessing zusammengearbeitet, gibt Workshops und SoloKeyboard Aufführungen in der ganzen Welt und tritt auch immer noch mit seinem Philip Glass Ensemble auf. Für das Festival Klangspuren in Tirol hat Philip Glass 2000 das „Tirol Concerto for Piano and Orchestra“ komponiert, das am 22. Dezember des gleichen Jahres vom Stuttgarter Kammerorchester und Dennis Russel Davis (Klavier) uraufgeführt wurde. Es ist ein „tänzerisches, verspielt-leichtes Stück Musik“, das diesen Tanzabend wunderbar abrundet.

Philip Glass

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Spielplan Im Rahmen von „grenzenlos – ein Fest in der Pelmke“

Mo 02 Ritter Gluck im Glück oder Wir schmieden eine Oper

Schulvorstellung 6,- Euro

Ausverkauft

Di 03 Ritter Gluck im Glück oder Wir schmieden eine Oper

Wer bin ich, wer kann oder wer möchte ich sein? Niemanden kenne ich so gut wie mich selbst und dennoch bin ich mir manchmal selber fremd.

Do 05 Crossover Ein Hauch vom Bosporus / Boğaziçinden bir nefes

20.00 Uhr · Stadthalle 19.15 Uhr Einführung Konzertabo und Freiverkauf PK K

Mi 11 Kohlhaas

Nach Heinrich von Kleists Novelle „Michael Kohlhaas“ von Marco Baliani und Remo Rostagno

20.00 Uhr · Stadthalle

11.00 – 12.30 & 19.30 – 21.00 Uhr lutz

Freiverkauf PK K 39,-, 33,-, 25,-, 19,50 Euro

Fr 06 Der Barbier von Sevilla

Schulvorstellung 6,- Euro/Freiverkauf 10,-/6,- Euro

Komische Oper von Gioachino Rossini

19.30 – 22.15 Uhr · Großes Haus Abo C u. Freiverkauf PK 2

Jump Cut 1 Premiere Wake up! Geschichten vom Erwachsenwerden Mit Mitgliedern der Kinder - u. JugendClubs des theaterhagen

Do 12

Eintritt frei

Abo D u. Freiverkauf PK 3

Fr 13 „Operngehacktes“ Rossini mal anders

Eintritt frei

Eintritt frei

Sa 07 Jump Cut 1 – Wake up! Geschichten vom Erwachsenwerden Mit Mitgliedern der Kinder -u. JugendClubs des theaterhagen

16.00 Uhr · lutz

Gegen die Wand

Oper von Ludger Vollmer

19.30 – 22.00 Uhr · Großes Haus Abo F Freiverkauf PK 4

Sa 14 Jump Cut 2 Premiere Der verrückte Sprung im Lebenslauf Mit Mitgliedern der KinderClubs des theaterhagen

Freiverkauf 3,-/2,- Euro

Elberfelder Straße 65 · 58095 Hagen Telefon: 0 23 31 / 207 - 32 18 Telefax: 0 23 31 / 207 - 24 46 theaterkasse@stadt-hagen.de · www.theater.hagen.de

Werkeinführung – Gegen die Wand

19.00 Uhr · Theatercafé

22.30 Uhr · Theatercafé

Konzert- und Theaterkasse

dance in motion

Ballettabend von Ricardo Fernando

19.30 Uhr · Großes Haus

Freiverkauf 3,-/2,- Euro

Werkeinführung – dance in motion

19.00 Uhr · Theatercafé

19.30 Uhr · lutz

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos.

Montag 10.00 Uhr – 16.00 Uhr Dienstag – Freitag 10.00 Uhr – 19.00 Uhr Samstag     10.00 Uhr – 15.00 Uhr

Werke von Ludwig van Beethoven und Wolfram Buchenberg

Ausverkauft

9. Sinfoniekonzert

Sonnengesänge

10.00 – 11.10 Uhr · lutz

Workshop-Dauer: 15.00 – 16.30 Uhr (Probe); 30 Minuten Pause 17.00 – 18 Uhr (Probe) 18.30 Uhr Präsentation vor Publikum

Öffnungszeiten Theaterkasse:

Musiktheaterstück für Kinder von Jörg Schade und Franz-Georg Stähling

Workshop-Leitung: Günfer Cölgecen, türkischstämmige Theaterpädagogin, Schauspielerin und Regisseurin aus Bochum

Anmeldungen bei: Tillmann Schnieders unter 02331/ 207-3223 oder tillmann.schnieders@stadt-hagen.de

11.00 – 12.30 Uhr · lutz

10.30 – 11.40 Uhr · lutz

„ICH und ICH“ – Theater-Workshop für Kinder und Jugendliche

Alter: ab 14 – 20 Jahren; die Teilnahme von jüngeren Kindern ist möglich.

Nach Heinrich von Kleists Novelle „Michael Kohlhaas“ von Marco Baliani und Remo Rostagno

Musiktheaterstück für Kinder von Jörg Schade und Franz-Georg Stähling

am 14. Mai 2011 ab 15 Uhr

In dem interkulturellen Workshop begeben sich die Kinder und Jugendlichen spielerisch auf die Spurensuche nach ihrer eigenen Identität, entdecken die unterschiedlichen Facetten ihrer eigenen Persönlichkeit ganz neu. Auf der Grundlage von Improvisationen werden theatrale Szenen erarbeitet und am Ende vor einem Publikum präsentiert.

Di 10 Kohlhaas

16.00 Uhr · lutz Freiverkauf 3,-/2,- Euro

Werkeinführung – dance in motion

Zum Vorletzten mal

19.00 Uhr · Theatercafé Eintritt frei

dance in motion

Premiere

Oper von Giuseppe Verdi

Ballettabend von Ricardo Fernando

19.30 – 22.15 Uhr · Großes Haus

19.30 Uhr · Großes Haus

Abo G u. Freiverkauf PK 2

Abo P u. Freiverkauf PK 2

So 08 Zweites Hagener Chorfest

Festakt zur UA der neuen EU-Hymne der Herzen „Europeana“

10.30 Uhr · Ratssaal

So 15 Jump Cut 2 Der verrückte Sprung im Lebenslauf

Mit Mitgliedern der KinderClubs des theaterhagen

Eintritt frei

Die nächste Theaterzeitung erscheint am 25.05.2011

11.00 Uhr · lutz

5

Musik nach Bildern

11.00 Uhr · lutz Freiverkauf 6,- Euro

Freiverkauf 3,-/2,- Euro

Ein Maskenball (Un ballo in maschera)

Kombiticket (Führung und Konzert) 9,60 Euro

18.00 – 20.45 Uhr · Großes Haus Abo ThR u. Freiverkauf PK 3

19.30 Uhr · Großes Haus Abo K Freiverkauf PK 4

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theater zeitung

9. Kammerkonzert

Komponist für Hagen: Wolfram Buchenberg 11.00 Kurzführung zu einem Exponat der Museen

Oper von Giuseppe Verdi

Mo 09 Kabarett Nessi Tausendschön „Perlen und Säue“

Ein Maskenball (Un ballo in maschera)

11.30 Uhr – Auditorium des Emil Schumacher Museums Freiverkauf 6,60/3,30 Euro

Der Barbier von Sevilla

Komische Oper von Gioachino Rossini

18.00 – 20.45 Uhr · Großes Haus Abo MT u. Freiverkauf PK 3

Mai 2011


Mai Mo 16 Ritter Gluck im Glück oder Wir schmieden eine Oper Musiktheaterstück für Kinder von Jörg Schade und Franz-Georg Stähling

Mo 23 Ritter Gluck im Glück oder Wir schmieden eine Oper Musiktheaterstück für Kinder von Jörg Schade und Franz-Georg Stähling

10.00 Uhr · lutz

10.00 – 11.10 Uhr · lutz

Ausverkauft

Restkarten 6,- Euro

Di 17 Ritter Gluck im Glück oder Wir schmieden eine Oper Musiktheaterstück für Kinder von Jörg Schade und Franz-Georg Stähling

Di 24 Ritter Gluck im Glück oder Wir schmieden eine Oper Musiktheaterstück für Kinder von Jörg Schade und Franz-Georg Stähling

10.00 Uhr · lutz

10.00 – 11.10 Uhr · lutz

Restkarten 6,- Euro

Ausverkauft

Mi 25 Auf der anderen Seite

Zeitgenössisches Stück von Fatih Akın (Westfälisches Landestheater)

Werkeinführung – dance in motion

19.00 Uhr · Theatercafé

19.30 – 21.30 Uhr · Großes Haus

Eintritt frei

dance in motion

Ballettabend von Ricardo Fernando

19.30 Uhr · Großes Haus

Abo B u. Freiverkauf PK 4

Do 26

Mi 18 Der Barbier von Sevilla

Komische Oper von Gioachino Rossini

19.30 – 22.15 Uhr · Großes Haus

Eintritt frei

Abo D Freiverkauf PK 4 Fünf-Uhr-Tee mit Edeltraud Kwiatkowski Gäste: Rainer Zaun, Bass Ana-Maria Dafova, Solorepetitorin

Eintritt 5,- Euro incl. ein Getränk

19.30 – 22.00 Uhr · lutz

Singspiel von Ralph Benatzky

19.30 – 22.00 Uhr · Großes Haus

Musical in zwei Akten von Frederick Loewe

Freiverkauf PK 2

Fr 20

Zum letzten mal

Fr 27 Im weißen Rössl

My Fair Lady Zum letzten mal 19.30 – 22.30 Uhr · Großes Haus

Verlobung im Altenheim Freiverkauf 10,-/6,- Euro

17.00 Uhr · Theatercafé

Gegen die Wand

Oper von Ludger Vollmer

19.30 – 22.00 Uhr · Großes Haus

Abo L/V/ VB B u. Freiverkauf PK 3

Do 19

Werkeinführung – Gegen die Wand

19.00 Uhr - Theatercafé

Abo A u. Freiverkauf PK 3

Abo Z u. Freiverkauf PK 1

Sa 28

Die offene Probe Turandot

10.45 Uhr · Theatercafé Werkeinführung – Gegen die Wand

Eintritt frei

19.00 Uhr · Theatercafé Eintritt frei

Gegen die Wand

Werkeinführung – dance in motion

19.30 – 22.00 Uhr · Großes Haus

Eintritt frei

19.00 Uhr · Theatercafé

Oper von Ludger Vollmer

Abo C Freiverkauf PK 4

Sa 21 Jump Cut 3 Premiere Der verrückte Sprung im Lebenslauf Mit Mitgliedern der JugendClubs des theaterhagen

16.00 Uhr · lutz Freiverkauf 3,-/2,- Euro

19.30 Uhr · Großes Haus Abo VB A u. Freiverkauf PK 3

Zum letzten mal

So 29 Ein Maskenball (Un ballo in maschera)

Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi

15.00 – 16.45 Uhr · Großes Haus Abo H u. Freiverkauf PK 3 Werkeinführung – dance in motion

19.00 Uhr · Theatercafé Eintritt frei

dance in motion

Ballettabend von Ricardo Fernando

dance in motion

Verlobung im Altenheim 15.00 – 17.30 Uhr · lutz Freiverkauf 10,-/6,- Euro

Ballettabend von Ricardo Fernando

19.30 Uhr · Großes Haus Abo W u. Freiverkauf PK 3

Theatertreff des Theaterfördervereins So 22 Jump Cut 3 Der verrückte Theatertreff Sprung im des Theaterfördervereins Lebenslauf Mit Mitgliedern der JugendClubs des theaterhagen

11.00 Uhr · lutz

Gast: Marylin Bennett, Solistin am theaterhagen

Freiverkauf 3,-/2,- Euro

Freitag, 27. Mai 2011 · 19.30 Uhr

Der Barbier von Sevilla

Restaurant Kolpinghaus Bergischer Ring 18, 58095 Hagen Eintritt frei

Komische Oper von Gioachino Rossini

15.00 – 17.45 Uhr · Großes Haus Abo N u. Freiverkauf PK 3

Mai 2011

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philharmonisches orchester 2. Hagener Chorfest Programm Ein Hauch vom Bosporus · Boğaziçinden bir nefes 05. Mai · 20.00 Uhr · Stadthalle Crossover-Konzert mit Werken von Zülfü Livaneli Mehmet Yalgin, Kemence; Halil Ibrahim Yüksel, Tanbur; Kasif Demiröz, Ney; Ahmet Y. Bektas, Ud; Zekiye Deren, Recep Seber, Kanun; Onur Aydemir, Klarinette; Enver Yalçin Özdiker, Klavier; Baris Boyraz, Gitarre; Ömer S. Bektas, Fethi Ak, Perkussion Türkischer Musik Chor NRW, philharmonisches orchesterhagen Leitung: Bernhard Steiner und Mustafa Alp Ataç In Kooperation mit dem Institut für Interkulturelle Musik und Bühnenkünste e. V. Der Sänger, Komponist, Regisseur und Schriftsteller Zülfü Livaneli wird als der „wichtigste Intellektuelle der Türkei“ (SZ) angesehen und wurde für sein Schaffen vielfach ausgezeichnet. Das philharmonische orchesterhagen wagt mit Werken dieser großen Persönlichkeit eine musikalische Grenzüberschreitung, indem türkische und „klassische“ Orchesterinstrumente in einem Konzert aufeinander treffen. Hinzu kommt der Türkische Musik Chor NRW. Die Leitung teilen sich der 1. Kapellmeister des theaterhagen Bernhard Steiner und Chorleiter Mustafa Alp Ataç auf. Bei dieser musikalischen Begegnung wird der Komponist und UNESCOBotschafter Zülfü Livaneli als Ehrengast anwesend sein. Zülfü Livaneli

VOX

Claudio Monteverdi: Marienvesper 07. Mai · 20.00 Uhr · Marienkirche Veronika Winter / Ina Siedlaczek, Sopran Franz Vitzthum / Raimund Fürst, Altus Andreas Post / Max Ciolek, Tenor Olaf Tetampel / Helge Rowold, Bass Bach-Chor Hagen, Hagener Knabenchor, Barockorchester Münster Leitung: Johannes Krutmann Programm: Claudio Monteverdi: Vespro della Beata Vergine (Marienvesper) Der Bach-Chor Hagen hat sein hohes musikalisches Niveau bereits mehrfach auf Konzertreisen im In- und Ausland sowie bei verschiedenen Hörfunkübertragungen des WDR und NDR bewiesen. Unter der Leitung von Johannes Krutmann wird der Chor gemeinsam mit dem Hagener Knabenchor und dem Barockorchester Münster die Marienvesper von Claudio Monteverdi aufführen, ein sakrales Meisterwerk, das den Sängern und Instrumentalisten einiges an Virtuosität abverlangt. Karten gibt es an der Theaterkasse, bei „Hören und Lesen“ sowie im Pfarrbüro der Marienkirche.

Unsere Zeit - Hagen im A-cappella-Rausch 06. Mai · 19.30 Uhr · Aula des Ricarda-Huch-Gymnasiums Auch ein A-cappella-Konzert darf natürlich beim 2. Hagener Chorfest nicht fehlen. Die Hagener Gruppe VOX wird Cover-Rock und Pop-Songs in ihrem eigenen, mit Witz gewürzten Stil zu Gehör zu bringen. Die Dresdner MEDLZ stellen ihr drittes Album „Unsere Zeit“ vor und nehmen ihre Zuhörer mit auf eine Zeitreise durch die deutschen Charts der letzten 20 Jahre. Dabei werden Ohren wie Augen ihre wahre Freude haben!

Bach-Chor Hagen

Festakt zur Uraufführung der neuen EU-Hymne der Herzen „Europeana“ 08. Mai · 10.30 Uhr · Ratssaal In Kooperation mit dem Europe Direct Büro Hagen Conny Conrad, Gitarre; Hagener Schulchöre philharmonisches orchesterhagen Leitung: GMD Florian Ludwig Im Rahmen der Europawoche 2011 wird das philharmonische orchesterhagen die EU-Hymne „Europeana“ von Conny Conrad uraufführen. Unabhängig von der Anerkennung der bisherigen Hymne - eine Bearbeitung des letzten Satzes der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven - wollte der Komponist Conny Conrad der EU eine moderne Hymne widmen. Darin sollen sich die einzelnen Länder wiederfinden u. a. durch die Verwendung von regional verankerten Instrumenten. Michael Theurer, MdEP, hat die Schirmherrschaft für die „Europeana“ übernommen und unterstützt diese Initiative seitens des EU-Parlaments. Auch das weitere musikalische Programm steht im Zeichen Europas, und man darf gespannt sein auf die Begegnung mit zahlreichen Ehrengästen aus Politik und Gesellschaft.

MEDLZ

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theaterzeitung

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philharmonisches orchester 2. Hagener Chorfest Programm Kantatengottesdienst

Sonnengesänge

08. Mai · 11.00 Uhr · Johanniskirche

9. Sinfoniekonzert

Jens Lauterbach, Tenor; Jens Hamann, Bass Johanniskantorei Hagen ; Junges Kammerorchester an Johannis Leitung: KMD Manfred Kamp

10. Mai · 20.00 Uhr · Stadthalle

Johann Sebastian Bach: Kantate „Du Hirte Israel, höre“ BWV 104

Stefania Dovhan, Sopran; Kristine Larissa Funkhauser / Marilyn Bennett, Mezzosopran; Jeffery Krueger, Tenor; Raymond Ayers, Bariton; Orlando Mason, Bass; Ragna Schirmer, Klavier Chor des 2. Hagener Chorfestes: Landesjugendchor NRW, Bonner Kammerchor, Chor der Universität Witten/ Herdecke, Chor und Extrachor des theaterhagen, Bach-Chor Hagen, Chor des Christian-Rohlfs-Gymnasiums philharmonisches orchesterhagen Leitung: GMD Florian Ludwig

Jens Lauterbach

Jens Hamann

Zeitenklänge - Weltenklänge Internationale Chormusik 08. Mai · 15.00 Uhr · Kunstquartier Landesjugendchor NRW Leitung: Christiane Zywietz-Godland und Hermann Godland Der Landesjugendchor NRW wird beim 2. Hagener Chorfest ein buntes Programm mit Chorwerken aus aller Welt präsentieren. Von Brahms über Rossini bis hin zu chinesischen traditionellen Gesängen wird eine große Bandbreite an Raffinessen des Chorgesangs zu hören sein. Der Chor setzt sich aus etwa 60 jugendlichen Sängern zwischen 16 und 30 Jahren zusammen, die achtmal im Jahr aus über 30 Städten des Landes zusammenfinden, um anspruchsvolle Chorwerke einzustudieren. Dabei tritt der Chor nicht nur in zahlreichen Städten NRWs auf, sondern ist auch international gefragt.

Landesjugendchor NRW

Komponist für Hagen 9. Kammerkonzert

15. Mai 2011 · 11.30 Uhr Auditorium im Kunstquartier Hagen Kalina Kolarova, Violine; Ji-Eun Lee, Flöte; John Corbett, Klarinette; Heiko Schäfer, Marimba- und Vibraphon; Katrin Geelvink, Violoncello; Ute Blaumer und Simone Seiler, Harfe Moderation: GMD Florian Ludwig und Wolfram Buchenberg

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Programm: Wolfram Buchenberg: Cantico di frate sole Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 Wolfram Buchenberg: Im Lichtland des Himmels (UA) Ludwig van Beethoven: Fantasie für Klavier, Chor und Orchester Das 9. Sinfoniekonzert ist ein weiterer Höhepunkt des 2. Hagener Chorfestes. Unter dem Titel „Sonnengesänge“ ist das Konzert ausschließlich Werken von Beethoven und Buchenberg, dem Komponisten für Hagen, gewidmet. Buchenberg vertonte im „Cantico di frate sole“ den Sonnengesang von Franz von Assisi, einem der ersten Schriftstücke in italienischer Volkssprache aus dem 13. Jahrhundert. In seinem Chorwerk „Im Lichtland des Himmels“ greift der Komponist auf einen verwandten, aber noch viel früheren Text zurück: auf den Großen Sonnengesang des Pharaos Echnaton (um 1351–1334 v. Chr.). Bedient man sich nun der Assoziation „Durch Nacht zum Licht“, die bei der Beschreibung von Werken Beethovens oft herangezogen wird, erschließt sich der Zusammenhang zwischen den Kompositionen. Zu ihrer Strahlkraft tragen natürlich maßgeblich die Solisten des Abends bei, darunter die international gefeierte Pianistin Ragna Schirmer. Ragna Schirmer

Der im Allgäu aufgewachsene Wolfram Buchenberg wurde für die Spielzeit 2010/11 zum „Komponisten für Hagen“ ernannt und hat sich bereits in der Sinfoniekonzertreihe mehrfach vorgestellt. In diesem Konzert stehen Werke von ihm mit außergewöhnlichen Kammermusikbesetzungen auf dem Programm, welches sich tänzerisch gibt: Tänze von Luftgeistern und Mondschatten reihen sich neben einen Zwiefacher. Aber im Trio für Harfe, Violine, Marimba- und Vibraphon werden auch andere Töne angeschlagen: Es erzählt von Engeln und Dämonen. Natürlich lässt sich der Komponist die Gelegenheit nicht nehmen, auch persönlich Wolfram Buchenberg anwesend zu sein.

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Kinder- und JugendClub Jump Cut – Der verrückte Sprung im Lebenslauf Jump Cuts sind videoclipartig wilde Filmschnitte, die den Erzählfluss scheinbar unlogisch durcheinander bringen. Auf das Leben bezogen könnten das überraschende Ereignisse sein, die Auslöser für neue Lebenswege sind. Die Clubteilnehmer suchen die Jump Cuts in ihrem Lebenslauf. Sie suchen nach den Brüchen, nach den Momenten, bei denen nicht alles glatt verläuft und nach den Momenten, bei denen man große Sprünge wagt. Sie untersuchen Lebensabschnitte, schneiden ihr Leben neu und springen spielerisch in neue Welten.

Die Präsentationen der Kinder- und JugendClubs Jump Cut 1

Jump Cut 2

Jump Cut 3

mit Teilnehmern der JugendClubs: Termine: · Freitag, 06. Mai 2011 · 19.30 Uhr · Samstag, 07. Mai 2011 · 16.00 Uhr

mit Teilnehmern der KinderClubs: Termine: · Samstag, 14. Mai 2011 · 16.00 Uhr · Sonntag, 15. Mai 2011 · 11.00 Uhr

mit Teilnehmern der JugendClubs:

Wake Up – Geschichten vom Erwachsen werden Stell dir vor, du erwachst in einem fremden Körper. Alles ist anders. Du siehst anders aus, du riechst anders, dein Körper verhält sich ganz anders als gewohnt. Du kriegst Lachanfälle, obwohl nichts lustig ist, du kriegst Schreianfälle, völlig grundlos, du träumst vor dich hin und kannst nicht mehr damit aufhören! Du denkst, das ist nur eine Phase? Das geht schon wieder vorbei? Nein, das ist erst der Anfang. Der Anfang vom Rest deines Lebens! Leitung: Caroline Nöding

Aus dem Fenster gucken und lachen Das Stück ist aus vielen Improvisationen rund um das Oberthema „Jump Cut“ entstanden. Es geht um den alltäglichen Familienwahnsinn: um einen allein erziehenden Familienvater, der engagierter Pizzabäcker ist, um pubertierende Töchter, die eine zickig, die andere cool, eine weitere philosophisch, aber auch um „die Kleine“, den Frechdachs, die Lieblingstochter und einen zu allem Überfluss auch noch in eine französische Austauschschülerin verliebten Sohn. Leitung: Miriam Walter

Regie meets Schauspiel – Cut! Was bei dem Aufeinandertreffen verschiedenster Typen von „Theatermenschen“ passieren kann, zeigen die Clubteilnehmer sprunghaft anhand von Auszügen aus Lutz Hübners Theaterstück „Gretchen 89 ff.“. Leitung: Martina Dahm

Die Pubertät – ein großer „Jump“, ein großer „Cut“, ein großer „Jump Cut“ 20 junge Menschen zwischen 13 und 14 sind gerade losgesprungen und erzählen von ihren wunderlichen Start-, Flug- und Landeversuchen. Als Theaterform bedienen sie sich dabei der uralten Tradition des Stegreiftheaters: Sie suchen herum, probieren aus, erfinden neu und sprechen sich ab, bis der Inhalt „reif für den Steg“ ist. Und auf dem Steg – da wird dann gnadenlos improvisiert. Leitung: Werner Hahn Sesam öffne dich! Ein Kind wohnt in einem Hochhaus und fährt mit dem Aufzug nach oben und nach unten. 12. Stock, 11. Stock, 10. Stock – plötzlich bleibt mit einem Ruck der Aufzug stehen – „Pling!“ – die Tür öffnet sich… Die Clubteilnehmer begeben sich auf eine wilde Aufzugfahrt, bei der sie spielerisch in verrückte Welten, Szenen und Situationen springen. Leitung: Caroline Nöding

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Termine: · Freitag, 21. Mai 2011 · 16.00 Uhr · Samstag, 22. Mai 2011 · 11.00 Uhr

Safety Dance Das Minutical „Safety Dance“ ist eine Art Trailer zu einem Musical. Die Idee dazu sowie alle weiteren Entscheidungen zu den Charakteren, zur Musikauswahl, zur Umsetzung, zum Bühnenbild etc. wurden in einem gemeinschaftlichen Prozess entwickelt. Zu erleben sind die Mitglieder einer Jugendtanzgruppe, die durch den unerwarteten, plötzlichen Tod eines Gruppenmitgliedes in ihrem Gefüge erschüttert werden. Das Team wird nie wieder so sein wie zuvor... Leitung: Miriam Walter ANGST – Prove your life Sie sind Freunde. Sie haben große Pläne. Sie bereiten sich auf ihre Zukunft vor. Bei ihrer Abschlussfeier verabschieden sie sich offiziell von ihrer Jugend. Sie blicken auf ihre sorglose Vergangenheit zurück, decken Lügen auf und konfrontieren sich gegenseitig mit ihren Ängsten. Doch die größte Angst ist die vor dem Morgen, wenn Jeder seinen eigenen Weg gehen muss... Leitung: Caroline Nöding Kreuz und quer auf der Zielgeraden zum Glück Geht die Suche nach dem Glück zielstrebig immer nur geradeaus? Oder sollte man den vielen unterschiedlichen Wegweisern und Abzweigungen folgen? Doch was, wenn sie in eine Sackgasse führen? Vielleicht sollte man sich lieber am Wegrand verstecken. Oder lässt man sich auf das Abenteuer ein und nimmt sein Glück selbst in die Hand? Leitung: Caroline Nöding

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Jubiläums - SpielZeit 2011 2012 MUSIKTHEATER Die Fledermaus – Operette von Johann Strauß 03. September 2011 · Großes Haus

theater bewegt seit 100 Jahren. Die Katze auf dem heißen Blechdach – Schauspiel von Tennessee Williams 22. März 2012 · Großes Haus

KABARETT

Der Barbier von Sevilla – Oper von Gioachino Rossini 09. September 2011 · Großes Haus

Sissi Perlinger – 24. Oktober 2011 · Großes Haus

La Bohème – Oper von Giacomo Puccini 24. September 2011 · Großes Haus

Ingolf Lück – 11. Februar 2012 · Großes Haus

Der Ring an einem Abend – Richard Wagner/Loriot 08. Oktober 2011 · Großes Haus (Konzertante Aufführung)

Winfried Schmickler – 04. Juni 2012 · Großes Haus

Hänsel und Gretel – Oper von Engelbert Humperdinck 26. November 2011 · Großes Haus

Lutz Görner & Elena Nesterenko – 01. Oktober 2011 · Großes Haus

The Rocky Horror Show – Musical von Richard O’Brien 14. Januar 2012 · Großes Haus Ritter Gluck im Glück oder Wir schmieden eine Oper Musiktheaterstück für Kinder von Jörg Schade und Franz Georg Stähling Februar 2012 · lutz Susannah – Oper von Carlisle Floyd 17. März 2012 · Großes Haus Hagenial (Arbeitstitel) – Musicalprojekt 14. April 2012 · Großes Haus Don Giovanni – Oper von Wolfgang Amadeus Mozart 05. Mai 2012 · Großes Haus

BALLETT Shortcuts – Ballettabend von Nils Christe und Ricardo Fernando 22. Oktober 2011 · Großes Haus

Michael Ehnert – 05. Dezember 2011 · Großes Haus Barbara Kuster – 19. April 2012 · Großes Haus

SONDERGASTSPIELE Münchner Lach- und Schießgesellschaft 05. Oktober 2011 · Großes Haus Guildo Horn & die Orthopädischen Strümpfe 15. Dezember 2011 · Großes Haus Tim Fischer – 06. Mai 2012 · Großes Haus

Sinfoniekonzerte 1. Sinfoniekonzert – Schöpfung 06. September 2011 · Stadthalle · Haydn 2. Sinfoniekonzert – Volles Blech 01. November 2011 - Stadthalle · Janáček – Haydn – Strauss – Resphigi – Jovilet 3. Sinfoniekonzert – Festlich 06. Dezember 2011 · Stadthalle · Telemann – Bach – Corelli – Vivaldi 4. Sinfoniekonzert – Salome trifft Zarathustra 24. Januar 2012 · Stadthalle · Strauss 5. Sinfoniekonzert – Unerhört 28. Februar 2012 · Stadthalle · Lord – Tschaikowski – Schostakowitsch

Bach tanzt – Ballettabend von Ricardo Fernando 25. Februar 2012 · Großes Haus

6. Sinfoniekonzert – Musik und Macht 27. März 2012 · Stadthalle · Liszt – Braunfels – Beethoven

Dornröschen (reloaded) – Ballettabend von Ricardo Fernando 26. Mai 2012 · Großes Haus

7. Sinfoniekonzert – Neue Wege 24. April 2012 · Stadthalle · Lord – Mendelssohn – Schubert

4. Internationale AIDS-TanzGala 09. Oktober 2011 · Großes Haus

8. Sinfoniekonzert – Nordlichter 15. Mai 2012 · Stadthalle · Elgar – Lord – Sibelius

MÄRCHEN ZUR WEIHNACHTSZEIT

9. Sinfoniekonzert – Tonpoeten 12. Juni 2012 · Stadthalle · Brahms – Lord

Rotkäppchen – Märchen nach den Brüdern Grimm 27. November 2011 · Großes Haus

10. Sinfoniekonzert – O Fortuna 03. Juli 2012 · Stadthalle · Pärt – Respighi – Orff Crossover mit Jon Lord und Grobschnitt, Chaplinade (Filmkonzert)

SCHAUSPIEL

Zehn Kammerkonzerte im Kunstquartier Hagen

Die Comedian Harmonists Musikalisches Schauspiel von Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink 40. Februar 2012 · Großes Haus

LUTZ

Frühlings Erwachen – Tragödie von Frank Wedekind 17. September 2011 · Großes Haus Tod und Teufel – Schauspiel nach dem Roman von Frank Schätzing 28. Oktober 2011 · Großes Haus Buddenbrooks – Familienchronik nach Thomas Mann von John von Düffel 16. November 2011 · Großes Haus

Ehrensache – Jugendstück von Lutz Hübner 07. Oktober 2011 · lutz Charming Boys – Komödie von Werner Hahn 10. Dezember 2011 · lutz Kopfkino – Jugendstück von Werner Hahn 03. März 2012 · lutz Held Baltus – Kinderstück von Lutz Hübner 29. April 2012 · lutz

Cash – Und ewig rauschen die Gelder – Komödie von Michael Cooney 18. November 2011 · Großes Haus

Hey Boss, hier bin ich! – Bewerbungstraining von Werner Hahn 19. September 2011 · Wiederaufnahme · lutz

Oskar und Felix – Komödie von Neil Simon 08. Dezember 2011 · Großes Haus

Rico, Oscar und die Tieferschatten – Stück von Andreas Steinhöfel 08. November 2011 · Wiederaufnahme · lutz

Liegen Lernen – Stück nach Frank Goosen 05. Januar 2012 · Großes Haus

Der Messias – Ganzjährige Weihnachtskomödie von Patrick Barlow

Iphigenie auf Tauris – Schauspiel von Johann Wolfgang Goethe 17. Januar 2012 · Großes Haus

Lucy, die Killermücke – Theaterstück für Kinder von Werner Hahn 08. Januar 2012 · Wiederaufnahme · lutz

17. Dezember 2011 · Wiederaufnahme · lutz

theaterhagen · Elberfelder Straße 65 · 58095 Hagen · Tel.: 0 23 31 / 207 - 32 18 · www.theater.hagen.de

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On tour Künstlersteckbrief Name: Rainer Zaun, Stimmfach: Bass Festes Ensemblemitglied am theaterhagen seit 2010/2011

Ballettdirektor Ricardo Fernando zeichnete für die Choreographie zu Maurice Ravels „Bolero“ an der Staatsoper Ankara verantwortlich. Die Premiere war am 10. April 2011.

SpielZeit 2011|2012

Vorherige Engagements: Festverträge: Wiesbaden, Aachen, Braunschweig, Nürnberg Gast/Produktionsverträge: u. a. Hamburg, Berlin, Wien, Düsseldorf, Bayreuth, Leipzig, Bonn, Mannheim, Gelsenkirchen, Cottbus, Bielefeld, Wuppertal, Chemnitz, Erfurt, Dublin, Klagenfurt, Baden, Athen, Sevilla, Palma de Mallorca, Sapporo, San Francisco, Catania, Bologna Diesen Komponisten der Vergangenheit bzw. Gegenwart würde ich gerne bitten, ein Stück für mich zu komponieren: Meine Söhne Alexander und Valentin, die bisher für ihre Metalbands schreiben und auch in anderen Stilen herumexperimentieren. Daraus könnte etwas werden.

Musiktheater · Ballett · Schauspiel · K abarett · Philharmonisches Orchester · Lutz

Das neue Spielzeitheft mit ausführlichen Informationen über das Programm der neuen Saison 2011/2012 erscheint voraussichtlich am 16. Mai 2011. Eine Spielplanübersicht finden Sie auf www.theater.hagen.de Impressum theaterzeitung Mai 2011: Herausgeber: theaterhagen · Elberfelder Straße 65 · 58095 Hagen · Tel. 0 23 31 - 207 - 3210 Intendant: Norbert Hilchenbach · Redaktion: Monika Martinčević Gestaltung: IDEENpool GmbH, Norma Nierstenhöfer & Thomas Gebehenne Texte: Jan Henric Bogen, Lisa S. Breuer, Dr. Maria Hilchenbach, Lisa Könnecke, Monika Martinčević, Jürgen Pottebaum, Miriam Walter, Imme Winckelmann Fotos: Stefan Kühle, Privat Verlag und Druck: WAZ- Druckzentrum Bathey; Auflage: 96.000

Förderliches am Rande Liebe Theaterfreunde! Am 28. März 2011 war Werner Hahn eingeladen. Er erzählte über seine Herkunft und die künstlerische Ausbildung in Salzburg. Sein erstes Engagement führte ihn dann an das Opernhaus in Zürich, wo es zu einer höchst spannungsreichen Zusammenarbeit mit der Dirigentenlegende Ferdinand Leitner kam. Aber Leitner war es auch, der dem jungen Sänger dazu riet, Zürich zu verlassen und sich in der „Provinz“ ein Repertoire zu erarbeiten. So gelangte Werner Hahn schließlich nach Hagen. Seit 30 Jahren wirkt er als Sänger, Schauspieler und Regisseur am theaterhagen. Vielseitigkeit zeichnet diesen Mann aus, auch Beharrlichkeit und Zielstrebigkeit, wie vor allem der Aufbau des Jugendtheaters veranschaulicht. In diesem Jahr existiert das lutzhagen bereits 10 Jahre – die Glückwünsche des Theaterfördervereins überbrachte an diesem Abend offiziell Helga Feyerabend, die 2. Vorsitzende. Was hier nur in aller Kürze dargestellt werden kann, entwickelte sich für die zahlreichen Zuhörer zu einer höchst interessanten, anregenden Begegnung mit der Künstlerpersönlichkeit Werner Hahn. Und damit zeigte dieser Abend einmal mehr, wie lebendig der Theatertreff zwischen den Menschen auf wie hinter der Bühne und dem Publikum zu vermitteln weiß. Ein großes „Dankeschön“ an Dr. Friedel Schneider für sein unermüdliches Engagement. Und jetzt – mit besonderer Empfehlung - die obligatorische Einladung zum Theatertreff am 27. Mai 2011. Zu Gast ist dann Marilyn Bennett, langjähriges Ensemblemitglied am theaterhagen. Die Veranstaltung beginnt um 19. 30 Uhr im Restaurant “Kolpinghaus” (Bergischer Ring 18). Ihr Theaterförderverein

theaterzeitung

www.theaterfoerderverein.de

Meine musikalisch aufregendste Begegnung war: 2007 das Meistersingervorspiel bei meiner allerersten Probe mit dem wunderbaren Bayreuther Festspielorchester. Bei diesen Klängen kamen mir wie auch den anderen Bayreuth-Neulingen die Tränen. Das mir liebste/ideale Publikum ist: Das Publikum, welches Spaß, Unterhaltung, Anregung, Denkanstöße durch unsere Arbeit erfährt. Dem aber auch bewusst ist, dass es sich unsererseits um harte Arbeit handelt. Diese Rolle/Oper schätze ich sehr und möchte sie in Zukunft gerne singen: Filippo II in „Don Carlos“.

Kulturgemeinde Volksbühne Hagen und Umgebung e. V. Auf dem Graskamp 15 · 58099 Hagen

Sehr geehrte Theater- und Kulturfreunde, die Kulturgemeinde Volksbühne feiert ihr neunzigjähriges Bestehen. Neben den Feierlichkeiten fällt aber auch der Blick auf die Zukunft. Da sind vor allem drei Richtlinien klar zu erkennen. 1) Das theaterhagen ist eine wichtige kulturelle Anlaufstelle für die Bürgerinnnen und Bürger. Der Erhalt dieser Spielstätte ist oberstes Ziel der Volksbühne. 2) Die Volksbühne versteht sich als Vermittlungsstelle zwischen Publikum und Kulturschaffenden und muss ein zeitgemäßes Gespür dafür entwickeln, jedem Mitglied ein passendes Angebot zu präsentieren. 3) Jeder ist ein potentielles Mitglied der Volksbühne. Richtlinien sind leicht zu formulieren, aber sie bilden eine Grundlage, an der sich die Volksbühne messen lassen müssen wird. Vor allem ist damit Arbeit verbunden, die von ehrenamtlichen Mitarbeitern geleistet wurde und wird. An dieser Stelle sei am Ende des Vereinsjahres allen Aktiven für die bisher geleisteten Arbeiten recht herzlich gedankt. Dem neu formierten Vorstand sei Durchhaltekraft, Glück, Geschick und viel Erfolg beschieden. Allen Mitgliedern sei viel Unterhaltung durch das Angebot der Volksbühne gewünscht und weitere Mitarbeiter oder Anregungen sind jederzeit erwünscht. Ihr Helmut Graul

Dieser Komponist bzw. dieses Werk wird meiner Meinung nach heutzutage überschätzt bzw. unterschätzt: Der 70er Jahre-Hit „Lady in black“ von Uriah Heep ist so was von strunzlangweilig. Das meiste Belcanto-Koloratur-Gedudel von Donizetti, Rossini, Bellini empfinde ich als vollkommen artifizielle und sinnentleerte Musik von der Stange. Hingegen gelten die Opern von A. Lortzing zu unrecht als altbacken und die Musik von Ravel und Debussy wird in Deutschland kaum gepflegt. Unterschätzt wird auch Black-Metal-Rock, der unglaublich virtuos ist, nur leider bemerkt man es aufgrund der Lautstärke meistens nicht. Diesen Satz über Musik/Theater möchte ich niemals wieder hören: Herr Zaun, Sie wissen ja wie sehr ich Sie schätze, ABER… Neben der Musik ist eine weitere Leidenschaft von mir: Tut mir leid, meine Leidenschaften gehen nur diejenigen Personen etwas an, die diese auch mit mir teilen. Dieses Gericht käme mir nie auf den Tisch: Fleischsalat (bäh!)

Ballettfreunde Hagen Liebe Ballettfreunde, Ballett kann als Verbindung von Bewegung mit Musik schon kleine Kinder in seinen Bann ziehen, weil neben dem Musikgenuss das Geschehen auf der Bühne die Kinder begeistert.Tanztheater spricht auch durch die Vielfalt der Tanzstile und die Auswahl oft eingängiger, rhythmischer Musikstücke Jugendliche sehr an. Da zum Verstehen von Tanz weniger Vorbildung musikalischer, kultureller oder sprachlicher Art benötigt wird, erreicht man junge Menschen leichter. So wundert es nicht, dass John Neumeier, Ballettdirektor des Hamburger Balletts, nun ein Projekt für junge Menschen ins Leben ruft. Er gründet ein „Deutsches Jugendballett“, das 8 Tänzer unter 18 Jahren umfassen soll und in Schulen sowie öffentlichen Einrichtungen - auch in Gefängnissen - auftreten soll. Viele Schulen integrieren Tanzangebote bereits fest in ihrem Unterrichtsangebot, weil Spaß an Bewegung nicht nur der Schülergesundheit gut tut, sondern auch weitere positive Effekte auf das Sozialverhalten und den Klassenzusammenhalt beobachtet werden können. Das balletthagen leistet neben seiner Bühnentätigkeit auch auf diesem Gebiet Herausragendes. Während der Hamburger Ballettdirektor meint, ein Opernballett könne neben seiner Bühnentätigkeit weitere Funktionen nicht übernehmen und deswegen eine spezielle Jugendcompagnie gründet, haben unsere Tänzer schon zahlreiche, zeitaufwändige Tanzprojekte sozusagen nebenbei gemeistert. Das Ballroom-Dance-Projekt wird in der nächsten Saison bereits zum 3. Mal stattfinden. Das balletthagen hat sich nicht nur tänzerisch beständig fortentwickelt; im Bereich Tanzprojekte leistet es seit Jahren vorbildliche Pionierarbeit. Bis bald in unserem theaterhagen, Ihre Ballettfreunde

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Zweites hagener Chorfest (ruhrnachrichten) Mai 2011 Ein Ballettabend mit drei spannenden Choreographien zu außergewöhnlichen und bewegenden...

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