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Auf ein Wort · Kritiken Auf ein Wort Liebe Theaterfreunde,

terstützt. Dabei legen wir uns nicht fest auf besondere Genres, sondern bemühen uns, vielen Menschen den besonderen Reiz des Theaters zu vermitteln. Ein großes Augenmerk legen wir seit dem letzten Jahr auf die Familienkonzerte, mit denen das Theater die Möglichkeit eines gemeinschaftlichen, generationenübergreifenden Musikerlebnisses schafft.

die Menschen in allen Regionen Deutschlands werden nicht nur durch wirtschaftliche Strukturen und Entwicklungen, sondern auch durch Kunst und Kultur geprägt. Das gemeinsame kulturelle Erbe stiftet Identität und bildet eine Brücke der Verständigung zwischen Vergangenheit und Zukunft. Kunst und Kultur sind zudem Schlüssel zum Verständnis der eigenen und anderer Kulturen – eine wichtige Voraussetzung, um sich in einer globalisierten Welt erfolgreich zu bewegen. In diesem Sinne ist sich die Sparkasse Hagen ihrer Verantwortung für die Region bewusst. Mehr als jedes andere Hagener Unternehmen unterstützt sie gemeinnützige Einrichtungen und Aktionen – und das seit ihrer Gründung. Dabei bleibt sie dem Geschäftsprinzip „Orientierung am Gemeinwohl“ treu, setzt Impulse und stiftet Chancen. So will die Sparkasse Hagen unsere Gesellschaft fördern, so versteht sie ihren Auftrag. Die Leitlinie „Mit Menschen. Für Menschen.“ sorgt für eine nachhaltige Geschäftspolitik im Interesse der Kunden und der örtlichen Gemeinschaft. Dabei ist die Förderung der Kultur für die Sparkasse Hagen ein wichtiges Anliegen. Die heimische Kulturlandschaft ist sehr vielfältig. Und das theaterhagen ist mit seiner schier unerschöpflichen und farbenfrohen Palette an Inszenierungen ein besonderes Kulturgut mit wichtigen Impul-

Ein weiteres Musikerlebnis in dieser Spielzeit, das wir gerne unterstützen, ist die Oper „Carmen“ von Georges Bizet. Sie gehört zu den meistgespielten und damit wohl auch zu den bekanntesten Opern. Nach der „Fledermaus“ und den „Comedian Harmonists“ in der vorangegangenen Jubiläumsspielzeit glauben wir, dass wir damit wieder eine Inszenierung für ein breit gefächertes Publikum ermöglichen. Denn in einem Ziel sind sich Sparkasse und theaterhagen einig: Ein Theater für Alle ist „Gut für Hagen“! sen für Alt und Jung und großer Wirkung weit über die Stadtgrenzen hinaus. Kontinuität, Nachhaltigkeit und erfolgversprechende Konzepte sind dabei Faktoren, die das langjährige partnerschaftliche Miteinander von Theater und Sparkasse Hagen begründen und festigen. Offensichtlich wird die Zusammenarbeit in allen Spielzeiten immer bei den Inszenierungen, die die Sparkasse Hagen besonders un-

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen bei Ihrem nächsten Theaterbesuch. Ihr

Frank Walter Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hagen

„Leidenschaftliche Sänger, begeisterte Darsteller“ Die Dreigroschenoper Thomas Weber-Schallauer vertraut in seiner Inszenierung auf die Aktualität des Stückes und verzichtet dabei größtenteils auf eine Modernisierung. Die weiß geschminkten Gesichter der Protagonisten erwecken mit ihren übertrieben roten Wangen den Eindruck, dass hier keine realen Figuren auf der Bühne stehen, auch wenn Jonathan Peachum mit seinen Äußerungen manchem kapitalistischem Konzernchef näher kommen dürfte, als man es vielleicht wahrhaben möchte. (…) Das Hagener Ensemble stellt unter Beweis, dass es nicht nur singen, sondern auch schauspielern kann. (…) Auch die übrigen Solisten, die größtenteils mit Sängern und Sängerinnen aus dem Chor besetzt sind, überzeugen in den kleineren Partien, so dass es am Ende großen und lang anhaltenden Applaus für alle Beteiligten gibt. (Online Musik Magazin) Das Theater Hagen führt das populäre Stück jetzt mit einem Ensemble aus leidenschaftlichen Sängern auf seine musikalischen Wurzeln zurück. (…) In Hagen stehen Solisten auf der Bühne, die begeisterte Darsteller sind und sich besonders im satirischen Fach auskennen. (…) Jan Bammes hat eine seiner wunderbaren Bühnen gebaut. Bettler und Diebe residieren in einer rostigen Industrieruine, kathedralengleich und doch genauso abgewrackt wie das Personal. (Westfalenpost / Westfälische Rundschau)

Juni/Juli 2013

Tanja Schun, Werner Hahn, Marilyn Bennett

Die auch nach über achtzig Jahren immer noch tollen Songs (kommen) wunderbar zur Geltung. Zumal Alexander Ruef und das Hagener Orchester Weills ex-

pressive, farbige Partitur auf das Feinste zum Klingen und zum Leuchten bringen. (theater:pur)

theaterzeitung

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Theaterzeitung Juni 2013  

Die aktuelle Ausgabe der Theaterzeitung des theaterhagen im Juni 2013